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	<title>familiengeschichte &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/familiengeschichte/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "familiengeschichte"</description>
	<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 02:11:10 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Gute Nachrichten]]></title>
<link>http://yasokuhl.wordpress.com/2009/11/18/gute-nachrichten/</link>
<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 03:45:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>yasokuhl</dc:creator>
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<description><![CDATA[Seit einiger Zeit befasse ich mich jetzt mit dem Gedanken mich selbststaendig zu machen und habe mir]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Seit einiger Zeit befasse ich mich jetzt mit dem Gedanken mich selbststaendig zu machen und habe mir deshalb das Starterpaket des BMWi geholt und bin dabei das durchzuackern. Am Ende soll ein Buisinessplan stehen den ich bei Wettbewerben einreichen kann. Aber das sind nur Fakten. Die eigentlich gute Nachricht das mir ein befreundeter Unternehmer Werkstatt und Maschinen zur Verfuegung stellt! Somit ist schon einmal ein grosser Stein auss dem Weg geraumt, da ene Drehmaschine und eine CNC Fraese mit einigen Tausend Euro zu buche schlagen die ich mir somit vorerst sparen kann. Die ersten Prototypen habe ich hoffentlich Ende des Monats fertig. Und den Buisinessplan Ende des Jahres. Das Gewerbe plane ch fuer Anfang 2010 anzumelden und dann voll durchzustarten.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Johan Theorin: Nebelsturm]]></title>
<link>http://radiergummi.wordpress.com/2009/10/09/johan-theorin-nebelsturm/</link>
<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 23:01:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>flattersatz</dc:creator>
<guid>http://radiergummi.wordpress.com/2009/10/09/johan-theorin-nebelsturm/</guid>
<description><![CDATA[Theorins Buch wird als Kriminalroman bezeichnet, in Schweden sogar ausgezeichnet mit dem Titel des b]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Theorins Buch wird als Kriminalroman bezeichnet, in Schweden sogar ausgezeichnet mit dem Titel des b]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[If your grandfather was a murderer ... - Interview für BBC World Service]]></title>
<link>http://uwevonseltmann.wordpress.com/2009/08/22/bbc-heart-and-soul-interview-fur-bbc-world/</link>
<pubDate>Sat, 22 Aug 2009 18:29:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>uvseltmann</dc:creator>
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<description><![CDATA[Wenn der Großvater ein Mörder war &#8230; Dieser Frage sind Kristine Pommert und Award-winner Michae]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Wenn der Großvater ein Mörder war &#8230; Dieser Frage sind Kristine Pommert und Award-winner Michae]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[ancestry.de - Alles für Ihre Ahnenforschung!]]></title>
<link>http://cashbacknow.wordpress.com/2009/08/03/ancestry-de-alles-fur-ihre-ahnenforschung/</link>
<pubDate>Mon, 03 Aug 2009 08:49:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>willpower110</dc:creator>
<guid>http://cashbacknow.wordpress.com/2009/08/03/ancestry-de-alles-fur-ihre-ahnenforschung/</guid>
<description><![CDATA[Das Angebot www.ancestry.de will Familien helfen, einander zu finden, die eigene Familiengeschichte ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Das Angebot www.ancestry.de will Familien helfen, einander zu finden, die eigene Familiengeschichte zu entdecken und zu bewahren. Wir bieten auf unseren Netzwerk-Seiten Ancestry.com, Ancestry.co.uk, Ancestry.ca, Ancestry.com.au, Ancestry.it, Ancestry.fr, Ancestry.se und Ancestry.de den weltweit führenden Internet-Service für Ahnenforschung mit der größten Sammlung genealogischer Daten im Internet an. Das weltweite Ancestry-Netzwerk zählt derzeit insgesamt 725.000 Kunden und bietet Zugriff auf über 7 Milliarden Namen in 25.000 durchsuchbaren Datenbanken.</p>
<p><!-- BEGIN PARTNER PROGRAM - DO NOT CHANGE THE PARAMETERS OF THE HYPERLINK --><br />
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<p><!-- END PARTNER PROGRAM --></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Aunt Mary with the silver knee]]></title>
<link>http://joulupukki.wordpress.com/2009/06/24/aunt-mary-with-the-silver-knee/</link>
<pubDate>Wed, 24 Jun 2009 21:52:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>joulupukki</dc:creator>
<guid>http://joulupukki.wordpress.com/2009/06/24/aunt-mary-with-the-silver-knee/</guid>
<description><![CDATA[Das Verhältnis zu meiner Mutter gestaltet sich ja üblicherweise als ziemlich schmerz- und konfliktre]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Das Verhältnis zu meiner Mutter gestaltet sich ja üblicherweise als ziemlich schmerz- und konfliktreich. Doch hin und wieder gibt es dann doch goldene Momente trauter Gemeinsamkeit, die heilsam wirken und irgendwann einmal hoffentlich jene sind, die in der Erinnerung erhalten bleiben und viele andere verblassen lassen.</p>
<p>So einer war der gestrige Nachmittag, an dem wir gemeinsam über Bergen alter Fotoalben saßen. Fotos aus ihrer Kindheit am Nußdorfer Bahnhof, wo mein Opa (der mit dem charismatischen Blick) Bahnhofsvorsteher war und die glücklichsten Momente meiner Mutter das gemeinsame Weichenstellen mit dem Papa darstellten. Fotos von Opa und Oma als Statisten beim Sissi Film, meine Mutter an der Seite des jungen Karl Heinz Böhm, mit dem alten 60er Jahre Volvo auf Reisen durch Österreich, der erste Urlaub in Rimini &#8230;</p>
<p><!--more--></p>
<p>Und die andere Seite &#8211;  Fotos von der psychopathischen Oma, die meine Mutter regelmäßig als kleines Mädchen mitten in der Nacht aus dem Bett zerrte mit den Worten &#8220;<em>Jetzt gemma uns in der Donau dasaufen</em>&#8221; und sie dann Rotz und Wasser heulend auf einen &#8220;Spaziergang&#8221; zum angrenzenden Nußdorfer Donauufer zerrte. Den Dachschaden, den meine Mutter durch diese und ähnliche Praktiken erhalten hat, hat sie nie überwunden. Die Auswirkungen habe auch ich noch ausbaden müssen. Aber darum soll es hier nicht gehen. Generationstraumata müssen irgendwann zu Ende sein und ich habe mir schon früh geschworen: Bei mir ist Schluß damit.</p>
<p>Nein, darum geht es nicht. In den Unmengen papierner Zeitzeugen fanden wir nämlich noch unser Familien-Irrlicht: Die Tante Maria, Schwester meines Bahnhofsvorsteher Opas. Tante Maria, die eiserne Jungfrau, durfte jedoch nie &#8216;Tante Maria&#8217; genannt werden. Sie bestand auf &#8220;<em>Aunt Mary</em>&#8221; und hinter ihrem Rücken verpasste ihr die Familie immer den Zusatz &#8220;<em>with the silver knee</em>&#8220;.</p>
<p>Meine Aunt Mary war nämlich eine jener Wienerinnen, die in den Nachkriegsjahren die in London so begehrten Viennese Maids darstellten. Und so widmete sie ihr halbes Leben der möglichst effizienten Haushaltsführung eines spleenigen Lords. Und die Spleens des Lords färbten auch unübersehbar auf Aunt Mary ab. Die köstlichsten Momente späterer Familientreffen lieferte die alte Dame, wenn sie den klavierspielenden Lord imitierte, auf den Esstisch hämmerte und &#8220;<em>Mäsch Mäsch Mäsch on se heidi</em>&#8221; sang. Das war das Lieblings-, viel mehr das einzige Stück des Lords, dass er regelmäßig zum Besten gab. Wer um alles in der Welt &#8216;Heidi&#8217; war, wissen wir jedoch bis heute nicht.</p>
<div id="attachment_1238" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><img class="size-full wp-image-1238" title="aunt_mary4" src="http://joulupukki.wordpress.com/files/2009/06/aunt_mary4.jpg" alt="aunt_mary4" width="450" height="432" /><p class="wp-caption-text">Cheers!</p></div>
<p style="text-align:center;">
<p>Meine erste Erinnerung an Aunt Mary stellt jedoch das überlebensgroße Horrorbild einer roten Schwechater-Bier Kiste dar. Das war Aunt Marys Spielzeugsammlung for &#8220;<em>se Kindel</em>&#8221; (nämlich mich). Eine Sammlung seltsamen Nippes, den sie offensichtlich noch aus den Trümmern der zerbombten Stadt gerettet hat. Das blanke Entsetzen überfällt mich noch heute, wenn ich sie in der Erinnerung mit ihrer schrulligen Stimme &#8220;Come play, Kindel&#8221; rufen höre. Die Kiste enthielt neben mottenzerfressenen Teddybären nämlich noch eine Unmenge riesiger Spinnen. Hitchcockähnliche Augenblicke waren das! Die Alternative dazu, Aunties Kisses-Lawinen extrafeucht, waren im Vergleich dazu schiere Augenblicke der Wonne.</p>
<div id="attachment_1239" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-1239" title="aunt_mary1" src="http://joulupukki.wordpress.com/files/2009/06/aunt_mary1.jpg" alt="Aunt Mary and lil Jou, se Kindel" width="400" height="594" /><p class="wp-caption-text">Aunt Mary and lil Jou, se Kindel</p></div>
<p>Auffällig an Aunt Mary war auch ihr Äußeres. <em>Very British</em> war die Devise. Dazu zählten biedere Kleider mit seltsamen Mustern und große Broschenklunker, die sie vom dankbaren Lord vermacht bekommen hatte. <em>Very British</em> empfand sie auch ihre Schläfenlocken, die sie sich täglich mit dem Brennstab formte. Ihrer Ästhetik fühlte sie sich bis ins hohe Alter verpflichtet. Dass der Brennstab üblicherweise zu heiß eingestellt war, sodass die Schläfenlocken immer etwas angekokelt aussahen (und rochen) störte sie dabei keineswegs.</p>
<div id="attachment_1240" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><img class="size-full wp-image-1240" title="aunt_mary2" src="http://joulupukki.wordpress.com/files/2009/06/aunt_mary2.jpg" alt="Aunties Yummie Birthday Cake" width="450" height="189" /><p class="wp-caption-text">Aunties Yummie Birthday Cake</p></div>
<p>Die grantigen Wiener Straßenbahnfahrer drohten übrigens bald mit Streik, weil Aunt Mary sie mit untragbaren Verzögerungen in den Stationen geiselte. Von schrillen &#8220;<em>Just a moment</em>&#8221; Rufen begleitet, pflegte sie nämlich sehr langsam und behäbig ausschließlich im Rückwärtsgang auszusteigen, stets bereit mit den allzeit präsenten Damenschirm dabei einige Augen auszustechen. Die wüsten Flüche der Mitreisenden überhörte sie natürlich <em>ladylike</em>.</p>
<div id="attachment_1241" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><img class="size-full wp-image-1241" title="aunt_mary3" src="http://joulupukki.wordpress.com/files/2009/06/aunt_mary3.jpg" alt="Aunt Mary &#38; lil Jous Mum" width="450" height="340" /><p class="wp-caption-text">Aunt Mary &#38; lil Jous Mum</p></div>
<p>Der Gewalt der Wiener Verkehrsbetriebe weichend, entdeckte Aunt Mary sodann ihre Vorliebe für Taxifahrten, die ihr ja auch viel nobler erschienen. Nur mit der neumodischen Bestellprozedur konnte sie sich nicht anfreunden. Bis zuletzt debatierte sie jedes mal aufs Neue entrüstet mit dem Tonbandgerät &#8220;<em>Hello? &#8230; Yes, Dear, I&#8217;m waiting &#8230; ja, ich habe Sie schon verstanden &#8230; hello? &#8230; Yes, I said &#8230; ich warte doch, ich warte, dear &#8230; </em>&#8220;.  Die darauffolgende Prozedur, Aunt Mary in das Taxi zu hieven gestaltete sich dann ähnlich traumatisch für die Taxifahrer, wie für ihre Bim-Kollegen. Dabei mussten sie ein Dutzend mal ums Taxi rumlaufen, um sie abwechselnd von der Fahrerseite reinzuziehen und dann von Vorne ihre Stützstrumpfbeine nachzuschieben begleitet von gellenden &#8220;<em>My silverknee, my silverknee!</em>&#8221; Schreien.</p>
<p>Ach ja, the silverknee, eine Kniescheibe aus &#8220;echtem Silber&#8221;. Aunt Marys ganzer Stolz! Die hat sich meine Tante noch in London zugezogen, als sie in den Pater Noster fiel &#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[175 Jahre Rickmers - Eine Ausstellung, Deutsches Schiffahrtsmuseum Bremerhaven]]></title>
<link>http://theahamburg.wordpress.com/2009/06/17/175-jahre-rickmers-eine-ausstellung-deutsches-schiffahrtsmuseum-bremerhaven/</link>
<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 11:35:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>theahamburg</dc:creator>
<guid>http://theahamburg.wordpress.com/2009/06/17/175-jahre-rickmers-eine-ausstellung-deutsches-schiffahrtsmuseum-bremerhaven/</guid>
<description><![CDATA[Die Familien- und Firmengeschichte der Rickmers zeigt das Deutsche Schiffahrtsmuseum Bremerhaven in ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die <a title="175 Jahre Rickmers - Ausstellung im Deutschen Schiffahrtsmuseum Bremerhaven" href="http://www.dsm.museum/plakat_rickmers_rz%20%282%29.jpg">Familien- und Firmengeschichte</a> der Rickmers zeigt das Deutsche Schiffahrtsmuseum Bremerhaven in der Zeit vom 20.06.2009 bis 17.01.2010.</p>
<table style="height:74px;" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="171" summary="Location details">
<tbody>
<tr style="text-align:left;">
<td>
<h3>Schiffahrtsmuseum Bremerhaven<br />
Hans-Scharoun-Platz 1<br />
27568 Bremerhaven</h3>
</td>
</tr>
<tr>
<td class="location-detail-daten"></td>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Leider finde ich weder in dem aktuellen Buch &#8220;<a href="http://www.hoffmann-und-campe.de/go/buchpraesentation-175-jahre-rickmers">175 Jahre Rickmers</a>&#8221; (Hoffmann &#38; Campe) noch in dem Artikel aus dem <a title="175 Jahre Rickmers" href="http://www.abendblatt.de/wirtschaft/article1049687/Vom-Flussdampfer-zum-Containerschiff.html">Hamburger Abendblatt </a>weitere Informationen zur Etha bzw. Margaretha Rickmers. Lediglich, dass sie die Arbeiter bekocht &#8211; und die Wäsche der Angestellten der Rickmers Werften gepflegt hat. Nichts darüber, dass sie selbst ein interessanter Mensch war, der den Mut und den Willen hatte, sich den Wünschen der Eltern Reimers zu widersetzen und gegen deren Willen den R. C. Rickmers (den Gründer der ursprünglichen Werft) zu heiraten.</p>
<p>Vielleicht finde ich in der Ausstellung mehr heraus.</p>
<div id="attachment_266" class="wp-caption aligncenter" style="width: 226px"><img class="size-medium wp-image-266" title="plakat_rickmers_rz:Layout 1" src="http://theahamburg.wordpress.com/files/2009/06/plakat_rickmers_rz-21.jpg?w=216" alt="Eine Ausstellung im Schiffahrtsmuseum Bremerhaven - 175 Jahre Rickmers" width="216" height="300" /><p class="wp-caption-text">Eine Ausstellung im Schiffahrtsmuseum Bremerhaven - 175 Jahre Rickmers</p></div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ignaz - tous les directions, das Intro]]></title>
<link>http://joulupukki.wordpress.com/2009/04/14/ignaz-geht-auf-reisen-intro/</link>
<pubDate>Tue, 14 Apr 2009 10:50:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>joulupukki</dc:creator>
<guid>http://joulupukki.wordpress.com/2009/04/14/ignaz-geht-auf-reisen-intro/</guid>
<description><![CDATA[Ignaz B. Wurmhobel. Wie seine Eltern auf diesen Namen kamen, war ihm Zeit seines Lebens ein Rätsel. ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="aligncenter size-full wp-image-897" title="streifen_klein4_teufelchen" src="http://joulupukki.wordpress.com/files/2009/04/streifen_klein4_teufelchen.jpg" alt="streifen_klein4_teufelchen" width="450" height="100" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-902" title="streifen_klein3_teufelchen" src="http://joulupukki.wordpress.com/files/2009/04/streifen_klein3_teufelchen.jpg" alt="streifen_klein3_teufelchen" width="450" height="100" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-891" title="streifen_klein2_kanaldeckel" src="http://joulupukki.wordpress.com/files/2009/04/streifen_klein2_kanaldeckel.jpg" alt="streifen_klein2_kanaldeckel" width="450" height="100" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-888" title="streifen_klein1_feuer" src="http://joulupukki.wordpress.com/files/2009/04/streifen_klein1_feuer.jpg" alt="streifen_klein1_feuer" width="450" height="100" /></p>
<p><em>Ignaz B. Wurmhobel</em>.</p>
<p>Wie seine Eltern auf diesen Namen kamen, war ihm Zeit seines Lebens ein Rätsel. Damit wollten sie ihm wahrscheinlich lebenslangen Qualen aussetzen. Er war sich ganz sicher, diesen Fluch hatte er seinem Vater zu verdanken. Als ob es nicht schlimm genug wäre, Sohn eines Bankers zu sein &#8230;</p>
<p><!--more--></p>
<p>Bei den Krawallen in London vorletzte Woche hat er sich natürlich gehütet seine Herkunft zu verraten. Dass es zu dieser Krise kommen wird, war ihm sonnenklar. <em>Jetzt</em> ist das natürlich jedem &#8216;<em>schon immer klar gewesen</em>&#8216;, aber er, Ignaz, ihm wurden die Folgen einer Managerwelt, in der kein harmloser SmallTalk ohne Berechnung geführt wird und der eigene Gewinn stets oberste Prämisse ist, von Kindesbeinen an eingeimpft. Der Dunstkreis seine Familie &#8230; wie abstossend er es schon immer empfand. Und so brach er schon früh mit seinem Elternhaus. Als er dann am Tag seines Schulabschlusses mit eingeflochtenen Dreadlocks in kreischenden Pinktönen sturzbetrunken die heimatliche Villa betrat, hatte er seinen Vater so weit: &#8220;<em>Komm mir NIE WIEDER unter die Augen!</em>&#8221; schrie dieser mit hochrotem Kopf. Sein Erbanteil wurde ihm vorzeitig ausbezahlt und so verließ Ignaz Heim und Herd mit einem zufriedenen Lächeln auf den Lippen.</p>
<p>Im Grunde musste er sich also um nichts mehr sorgen. Wenn er sparsam mit seinem Geld umgehen würde, könnte er jahrelang auf Reisen gehen. Ein Plan, der ihm einen eigentlich banalen, wie komplizierten Lebenswunsch erfüllen sollte: Er wollte am Ende seiner Tage ein weiser alter Mann sein. Alles was bis dahin geschieht, sollte im Endeffekt doch nur Mittel zum Zweck sein. Reisen erschien ihm für dieses Lebensziel ein ganz formidaler Zweckerfüller zu sein.</p>
<p>Vor ein paar Tagen war Ignaz in Frankreich gelandet. Krawallhopping? Eher Interesse am Weltgeschehen. Gewalt kann er nicht ausstehen.<br />
Straßburg stellte für ihn jedenfalls wieder eine Herausforderung dar. In der Masse an Menschen, die &#8220;<em>DAGEGEN</em>&#8221; waren, erkannte er sich zwar wieder, aber was ihm fehlte, war ein &#8220;<em>WOFÜR</em>&#8220;.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-892" title="streifen_mittel2_otan" src="http://joulupukki.wordpress.com/files/2009/04/streifen_mittel2_otan.jpg" alt="streifen_mittel2_otan" width="450" height="150" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-901" title="streifen_mittel1_peace" src="http://joulupukki.wordpress.com/files/2009/04/streifen_mittel1_peace.jpg" alt="streifen_mittel1_peace" width="450" height="150" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-898" title="streifen_mittel4_ibis" src="http://joulupukki.wordpress.com/files/2009/04/streifen_mittel4_ibis.jpg" alt="streifen_mittel4_ibis" width="450" height="150" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-889" title="streifen_mittel1_euparlamen" src="http://joulupukki.wordpress.com/files/2009/04/streifen_mittel1_euparlamen.jpg" alt="streifen_mittel1_euparlamen" width="450" height="150" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-893" title="streifen_gross2_feuer" src="http://joulupukki.wordpress.com/files/2009/04/streifen_gross2_feuer.jpg" alt="streifen_gross2_feuer" width="450" height="200" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-896" title="streifen_gross3_france" src="http://joulupukki.wordpress.com/files/2009/04/streifen_gross3_france.jpg" alt="streifen_gross3_france" width="450" height="200" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-890" title="streifen_gross1_feuer" src="http://joulupukki.wordpress.com/files/2009/04/streifen_gross1_feuer.jpg" alt="streifen_gross1_feuer" width="450" height="200" /></p>
<p>Wenns nach Ignaz ginge, wären die Lösungen simpel: Das Weltwaffenarsenal wird eingeschmolzen und endlich etwas sinnvolles damit produziert &#8211; barrierefreie Städte zum Beispiel, Rollstühle, Rampen und Fahrstühle. Das Heer wird trotzdem für alle verpflichtend, doch außer für Katastropheneinsätze wird es nur noch zur Stromgenerierung verwendet &#8211; Frondienst mit Traffo am Fitnessrad! Jawoll!</p>
<p>Ganz wohl war ihm bei seinen Gedankengängen dennoch nicht. Sind es nicht die simplen Lösungen, die die Welt in die Scheiße geritten haben?</p>
<p>Und so stand er, über richtige und falsche Lösungen sinnierend, nun da, am Porte de Shirmeck, den Daumen gestreckt. Wohin wird die Reise wohl weitergehen?</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-910" title="ignaz_ende_strasbourg" src="http://joulupukki.wordpress.com/files/2009/04/ignaz_ende_strasbourg.jpg" alt="ignaz_ende_strasbourg" width="450" height="358" /></p>
<blockquote><p><strong>Vorgaben für Kapitel 1:</strong> Fußpflege, Irrweg, hochnäsig, nass.</p>
<p><a href="http://wassily.wordpress.com/2009/04/14/ignaz-1-das-schwarze-schaf-im-schwarzen-wald/" target="_blank">-&#62; Zum nächsten Kapitel (von Wassily)</a></p>
<p><a href="http://joulupukki.wordpress.com/2009/04/14/ignaz-geht-auf-reisen-ein-blogroman-versuch/" target="_blank">-&#62; Zur Ignaz Kapitelübersicht und Beschreibung, wie man mitschreiben kann.</a></p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zum Tee in Kaschmir - Eine Familiengeschichte mit Rezepten von Nazneen Sheikh]]></title>
<link>http://papadam.wordpress.com/2008/12/14/zum-tee-in-kaschmir/</link>
<pubDate>Sun, 14 Dec 2008 16:25:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>landlebenlust</dc:creator>
<guid>http://papadam.wordpress.com/2008/12/14/zum-tee-in-kaschmir/</guid>
<description><![CDATA[Nazneen Sheikhs Erinnerungen an Kaschmir sind wie eine Einladung zu einem Bankett des Lebens: Farben]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?coverMode=Y&#38;serviceAvailable=true&#38;edi=207252" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-110" title="Buchtitel" src="http://papadam.wordpress.com/files/2008/12/kaschmir_tee.jpg" alt="Buchtitel" width="195" height="310" /></a></p>
<p>Nazneen Sheikhs Erinnerungen an Kaschmir sind wie eine Einladung zu einem Bankett des Lebens: Farbenprächtig und liebevoll erzählt sie von ihrer weit verzweigten Familie und der jahrhundertealten Geschichte des Mogulreichs. Und nie fehlen die Düfte und Gewürze ihrer Kindheit, die Rezepte einer raffinierten Küche. Eine Küche, so bunt wie das Leben selbst: salzig wie die Tränen, bitter wie der Hass und oft so süß wie die Liebe …</p>
<p>Ein bezauberndes Buch voller Weisheit: über den Mut, jeden Lebensbissen zu genießen!</p>
<p>Dem kann ich nur zustimmen! Und auf dem Herd köchelt bereits das erste Gericht: Gajrela, der Karottenpudding.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der Kölner Friedhof Melaten]]></title>
<link>http://stadtstreicher.wordpress.com/2008/11/24/der-kolner-friedhof-melaten/</link>
<pubDate>Mon, 24 Nov 2008 11:07:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>koelnpatriot</dc:creator>
<guid>http://stadtstreicher.wordpress.com/2008/11/24/der-kolner-friedhof-melaten/</guid>
<description><![CDATA[Nicht alle Städte haben einen ‚Prominentenfriedhof’. In Berlin zum Beispiel ist es der Dorotheenstäd]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Nicht alle Städte haben einen ‚Prominentenfriedhof’. In Berlin zum Beispiel ist es der Dorotheenstädtische Friedhof, in Bonn der sog. ‚Alte Friedhof’.</p>
<p>Der Kölner Prominentenfriedhof verdankt seine Gründung einem Napoleonischen Dekret von 1804. Mit ihm wurde &#8211; primär aus hygienischen Gründen &#8211; bestimmt, dass alle innerstädtischen Friedhöfe geschlossen würden. Köln lebte damals immer noch innerhalb seiner mittelalterlichen Stadtmauer. Statt der bisherigen Kirchhöfe sei außerhalb der Stadt ein Zentralfriedhof anzulegen. .</p>
<p>Das war ein ungeheurer Kulturbruch; bildeten doch die alten Friedhöfe mit der jeweiligen  Pfarrkirche, in der man zumeist mit den Familienangehörigen getauft, getraut und ausgesegnet wurde, über Generationen eine vertraute Einheit. Ein im Zuge der Säkularisation kommunalisierter Zentralfriedhof zerriss diese Bindung der Begräbniskultur an die Kirche.<br />
Seit 1810 wurden also die Kölner Bürger auf dem Friedhof Melaten beigesetzt, zunächst nur die Katholiken, da Juden und Protestanten ohnehin vor der Stadt beerdigt werden mussten.</p>
<p>Auf Melaten finden wir die Grabstätten des um die Stadt in vielfältiger Hinsicht verdienstvollen Ferdinand Franz Wallraf,  des Zeitungsverlegers Markus DuMont,  des aus Italien zugezogenen Parfumeurs Johann Maria Farina, vieler Bankiers, wie etwa Salomon Oppenheim oder Wilhelm Ludwig Deichmann, Mitbegründer der Deutschen Bank; wir finden die Grabstätten von Erfindern, wie Nikolaus August Otto oder Eugen Langen, dem Konstrukteur der Wuppertaler Schwebebahn, von bedeutenden Unternehmern, von Schauspielern, verdienstvollen Oberbürgermeistern der Stadt, der großzügigen Stifterin Laura von Oelbermann und natürlich, zu Köln gehörend, die Gräber vieler „Karnevalisten“</p>
<p>Jahreszeitlich – im aufbrechenden Frühjahr, im Sommer, im sich verfärbenden Herbst –.bietet dieser Friedhof Melaten die unterschiedlichsten malerischen Eindrücke. Die zweihundertjährige Friedhofskultur in Verbindung mit der wechselnden Natur hat ihren eigenen Reiz. Aber sie lässt auch Stadtgeschichte und  Familiengeschichte lebendig werden und zeigt auch den Wandel von einer zu Beginn des 19. Jahrhunderts noch eindeutig christlich geprägten Todesvorstellung zu einer modernen Erinnerungskultur: den Wandel vom „Gottesacker“ in Verbindung mit dem Glauben an die  Auferstehung der Toten  zur Erinnerungsstätte für bedeutende Bürger der  Stadt bis hin zum privaten, intimen Gedächtnis am Einzelgrab der uns werten Verstorbenen.</p>
<p>Als Ferdinand Franz Wallraff zu Beginn des 19. Jahrhunderts die inzwischen mehrfach erweiterte Friedhofsanlage konzipierte, dachte er auch an einen Ort, der Schönheit mit Besinnung verbindet.</p>
<p><strong>Eine empfehlenswerte Einführung bietet:</strong><br />
Detlef Rick: Melaten. Gräber erzählen Sradtgeschichte.- Köln: Emons 2006.</p>
<p>Haben wir Ihr Interesse geweckt? Fragen Sie nach unserer Führung &#8220;Melaten &#8211; Schönheit, Besinnung und Prominenz&#8221;. Gerne stellen wir eine Führung ganz nach Ihren Wünschen zusammen.</p>
<p>Mehr Infos unter <a href="http://www.stadtstreicher-stadtfuehrungen.de">www.stadtstreicher-stadtfuehrungen.de</a> </p>
<p>Stadtstreicher Stadtführungen &#8211; Interessante Stadtführungen in Köln</p>
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<title><![CDATA[Asne Seierstad: Der Buchhändler aus Kabul]]></title>
<link>http://radiergummi.wordpress.com/2008/09/27/asne-seierstad-der-buchhandler-aus-kabul/</link>
<pubDate>Sat, 27 Sep 2008 17:25:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>flattersatz</dc:creator>
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<description><![CDATA[Das Buch berührt mich auf eine sehr eigene Art. Sultan Khan, aus dessen Familiengeschichte hier erzä]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Das Buch berührt mich auf eine sehr eigene Art. Sultan Khan, aus dessen Familiengeschichte hier erzä]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Das Arbeitsbuch meiner Großmutter]]></title>
<link>http://joulupukki.wordpress.com/2008/06/25/arbeitsbuch/</link>
<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 07:51:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>joulupukki</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ich hatte einmal 3 Großmütter, alle 3 grundverschieden. Die Übelste von ihnen, eine Furie der Extrak]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich hatte einmal 3 Großmütter, alle 3 grundverschieden. Die Übelste von ihnen, eine Furie der Extraklasse oder wie man bei uns sagt &#8220;a rechte Bißgurn&#8221;, starb als Erste. Da war ich noch klein. Die Zweite, eine wunderbar gütige, liebe- und humorvolle Frau verließ die Welt vor ein paar Jahren (und lebt in mir trotzdem ewig weiter &#8230; *<em>hoch schau und ihr zuzwinker</em>*) und die Dritte, &#8230;<!--more--> aus der ich nicht so recht schlau werde, die gibts noch. Im Grunde ein netter Kerl, doch bemüht sie sich redlich diesen hinter leidenden und mürrischen Gebärden zu verstecken. Unsere rituelle Begrüßungsformel lautet:</p>
<blockquote><p>&#8220;Wie gehts Dir, Oma?&#8221;<br />
&#8220;Na &#8230; MUSS gehen!&#8221;</p></blockquote>
<p>Sonst unterhält sie sich, wenn überhaupt, am liebsten im Krone-Headline Stil. Mein Vater beherrscht diese Kommunikationsform nebstbei auch ganz gut und so sitzen sie bei Tisch und schieben Unterhaltungen &#8230; na eben, als würden sie sich die Kronen oder BILD-Zeitungs-Headlines der letzten 2 Monate vorlesen. Wenns ganz übel wird, steh ich auf und geh im Garten Unkraut jäten (<em>zumindest ein Übel, das man bei der Wurzel packen kann</em>). Das ist im Laufe der Jahre irgendwie zu unserem stillschweigenden Übereinkommen geworden das Thema zu wechseln, bevor die Fetzen fliegen.</p>
<p>Kürzlich jedoch zeigte sich meine Großmutter einmal von einer anderen Seite. Sie wurde richtig mitteilsam, begann geschäftig von der Familie zu erzählen, von ihren Eltern, die ein Milchgeschäft in der Kochstraße im 8. Bezirk hatten, von der Zeit im Krieg, als die Menschen mit den Bezugsscheinen Schlange standen vor ihrem Laden und in der Kochstraße ein erschossener Gaul lag, der in der Not &#8230; nun ja, auch &#8216;verwendet&#8217; wurde.<br />
Sie packte alte Dokumente aus, den Ariernachweis und ihr Arbeitsbuch. Ein dunkelbraunes Büchlein <a href="http://joulupukki.files.wordpress.com/2008/06/arbeitsbuch_cover.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-77" src="http://joulupukki.wordpress.com/files/2008/06/arbeitsbuch_cover.jpg?w=66" alt="" width="66" height="96" /></a>mit großem Reichsadler auf festem Kartonumschlag, das Hitler in Deutschland bereits 1935 einführte und mit dem Anschluß auch zu uns kam. In dieses Buch musste jede Beschäftigung eingetragen werden, wodurch Staat und Wirtschaft permanente Kontrolle über den Arbeitnehmer hatte. So wurden Arbeitnehmer z.B. an einem Anstellungswechsel gehindert, indem der Arbeitgeber das Arbeitsbuch einfach zurückhielt.</p>
<p>Das Arbeitsbuch meiner Großmutter war für mich jedenfalls eine höchst spannende Lektüre, die auch einige Rätsel aufgab. Bisher war ich zum Beispiel der Meinung, die Aufarbeitung dieser Zeit war in Österreich eher &#8230; <em>mangelhaft</em>. Nun frag ich mich jedoch, ob es so etwas wie Aufarbeitung überhaupt in irgendeiner Form gegeben hat.</p>
<p>Die offiziellen Einträge der Arbeitgeber in diesem makaberen Büchlein, darunter 1938 das ostmärkische Filmtheater, heutiges Apollo-Kino, reichen nämlich bis ins Jahre 1956, da war der Ruf &#8220;<em>Österreich ist frei</em>&#8221; schon lange verhallt. Darunter auch das Wiener Landesgericht, also eine öffentliche Stelle, die sich auch nicht scheute ihr Siegel auf das Hakenkreuz zu setzen, lange nachdem die Hitler-Diktatur beendet war.</p>
<p><a href="http://joulupukki.files.wordpress.com/2008/06/arbeitsbuch_anstellungen1.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-78" src="http://joulupukki.wordpress.com/files/2008/06/arbeitsbuch_anstellungen1.jpg?w=300" alt="" width="300" height="209" /></a><br />
<a href="http://joulupukki.files.wordpress.com/2008/06/arbeitsbuch_anstellungen2.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-79" src="http://joulupukki.wordpress.com/files/2008/06/arbeitsbuch_anstellungen2.jpg?w=300" alt="" width="300" height="211" /></a></p>
<p>Und meine Großmutter führte ihre Eintragungen sogar noch bis 1967 munter weiter&#8230; Was mag in Ihrem Kopf vorgegangen sein? Unwissenheit? Überzeugung? Naivität? Das ist leider schwer aus ihr herauszubekommen. Auf Fragen wie &#8220;<em>Erzähl mal, wo warst Du am Tag des Anschlußes?</em>&#8221; gibt sie ausweichende Antworten oder &#8220;<em>kann sich nicht mehr erinnern</em>&#8220;. Schade. <em>Für Politik hätte sie sich ja nie interessiert&#8230;</em> Aber wenn sie sich damals nicht dafür interessiert hat, wie kann sie das alles erlebt haben und die hetzerischsten Zeitungen von heute noch immer so unreflektiert wiederkäuen? Wenn sie erlebt hat, wie ganze Völker verhetzt und betrogen wurden, wie kann sie noch auch nur einem gedruckten Wort Glauben schenken, ohne zu hinterfragen? Wenn ich sie das frage, sieht sie mich entgeistert an und sagt dann in meiner Abwesenheit zu meiner Schwester &#8220;<em>Die J. ist aber schon komisch, gell?</em>&#8221; Dabei will ich sie überhaupt nicht angreifen, nicht kritisieren. Wie käme ich auch dazu, schließlich kann niemand sagen, was man selbst in der Zeit getan hätte, wenn mans nicht erlebt hat. Ich wills nur verstehen. Das ist alles&#8230;</p>
<p><a href="http://joulupukki.files.wordpress.com/2008/06/arbeitsbuch_zusatz.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-80" src="http://joulupukki.wordpress.com/files/2008/06/arbeitsbuch_zusatz.jpg?w=60" alt="" width="60" height="96" /></a>Aber abseits der Familiengeschichte gibt das Arbeitsbuch meiner Großmutter noch andere Rätsel auf. So gibt es am Ende des Buches eine eingeklebte Zusatzanmerkung, datiert mit Januar 1939 und gezeichnet mit &#8220;Der Reichsarbeitsminister Zweigstelle Österreich&#8221;. <em>Österreich?</em> Durfte der Reichsarbeitsminister das Altreich, die Ostmark, denn überhaupt so nennen? Da werde einer aus den Nazis schlau&#8230; Na, vielleicht findet sich ja unter den Blog-Lesern hier ein/e HistorikerIn, der/die mich aufklären kann. Würde mich wirklich brennend interessieren!</p>
<p>Außerdem drehen sich die Anweisungen zur Handhabung dieses Dokumentes im Anhang unerklärlicherweise häufig um Schiffe und Kapitäne und Binnenschifffahrt usw. Man möchte den Eindruck erhalten die halbe deutschsprachige Bevölkerung lebte in U-Booten&#8230; Was es damit wohl auf sich hat?</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-81" src="http://joulupukki.wordpress.com/files/2008/06/arbeitsbuch_schifffahrt.jpg" alt="" width="266" height="171" /></p>
<p>Aber am besten gefällt mir aus heutiger Sicht Punkt 11. der Zusatzbestimmungen:<br />
<em> In Todesfällen ist das Arbeitsbuch durch die Angehörigen dem Arbeitsamt zurückzugeben.</em><br />
Ich seh mich schon (gottbewahre, hoffentlich in ferner Zukunft) vorm AMS stehen und zum Schalterbeamten sagen &#8220;<em>Tschuidens, aber da steht, ich soll das hier abgeben.</em>&#8221; &#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Dilek Güngör: Das Geheimnis meiner türkischen Großmutter]]></title>
<link>http://radiergummi.wordpress.com/2008/04/06/dilek-gungor-das-geheimnis-meiner-turkischen-grosmutter/</link>
<pubDate>Sun, 06 Apr 2008 05:26:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>flattersatz</dc:creator>
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<description><![CDATA[Zeynep ist eine junge Frau um die 30 aus Berlin. Nach der Trennung von ihrem Freund, der auch ihr Vo]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Zeynep ist eine junge Frau um die 30 aus Berlin. Nach der Trennung von ihrem Freund, der auch ihr Vo]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Doku: «Das Schweigen der Quandts»]]></title>
<link>http://geschichtskombinat.wordpress.com/?p=174</link>
<pubDate>Mon, 19 Nov 2007 08:01:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>geschichtskombinat</dc:creator>
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<description><![CDATA[Kleine Erinnerung: Am 22. November, 21 Uhr, wiederholt der NDR die Dokumentation «Das Schweigen der ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Kleine Erinnerung: Am 22. November, 21 Uhr, wiederholt der NDR die Dokumentation «Das Schweigen der ]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Quandt-Familie will NS-Zeit aufarbeiten]]></title>
<link>http://geschichtskombinat.wordpress.com/?p=144</link>
<pubDate>Mon, 08 Oct 2007 20:50:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>geschichtskombinat</dc:creator>
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<description><![CDATA[Überraschung zu später Stunde: Am 30. September 2007 sendete die ARD kurz vor Mitternacht die Dokume]]></description>
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