<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><!-- generator="wordpress.com" -->
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	>

<channel>
	<title>festsaal &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/festsaal/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "festsaal"</description>
	<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 21:32:54 +0000</pubDate>

	<generator>http://en.wordpress.com/tags/</generator>
	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Ausstellung in Stockerau]]></title>
<link>http://topzeitung.wordpress.com/2009/11/20/ausstellung-in-stockerau/</link>
<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 22:08:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>topzeitung</dc:creator>
<guid>http://topzeitung.wordpress.com/2009/11/20/ausstellung-in-stockerau/</guid>
<description><![CDATA[Arbeiten von Franz Berger, Alfred Guggenberger, Gertraude Herdt, Reinhard Lorenz, Lorenz Steinmetz u]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Arbeiten von Franz Berger, Alfred Guggenberger, Gertraude Herdt, Reinhard Lorenz, Lorenz Steinmetz und Alois Tippelt zeigt eine Mineralien-, Keramik-, Fossilien- und Krippenausstellung im Festsaal des Kulturzentrums Belvedereschlössl in Stockerau, ab heute Freitag, 20. November, von 14 bis 18 Uhr, Samstag, 21. November, von 9 bis 18 Uhr und Sonntag, 22. November, von 9 bis 17 Uhr.</p>
<p><a href="http://topzeitung.wordpress.com/files/2009/11/logo_gratiszeitung_sml33.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1161" src="http://topzeitung.wordpress.com/files/2009/11/logo_gratiszeitung_sml33.jpg?w=300" alt="" width="300" height="75" /></a></p>
<p>Am Freitag, 20. November, wird dann um 19.30 Uhr in der „Galerie im Dachgeschoss&#8221; des Belvedereschlössls die Ausstellung „Generationen und Freunde&#8221; mit Werken von Leopold und Anne-Marie Lendl, Dieter Drost und Christine Bauer eröffnet.</p>
<p>Öffnungszeiten: Samstag, 21. November, von 14 bis 19 Uhr sowie Sonntag, 22. November, von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr. Nähere Informationen beim Kulturamt der Stadt Stockerau unter 02266/695 80.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Werbung, Werbung, nur Werbung]]></title>
<link>http://bandplanb.wordpress.com/2009/09/30/werbung-werbung-nur-werbung/</link>
<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 12:24:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>bandplanb</dc:creator>
<guid>http://bandplanb.wordpress.com/2009/09/30/werbung-werbung-nur-werbung/</guid>
<description><![CDATA[Der Titel sagt eigentlich schon alles. Also vorweg eine kurze Warnung: Sollte euch jetzt irgendetwas]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Der Titel sagt eigentlich schon alles. Also vorweg eine kurze Warnung:</p>
<p style="text-align:center;"><strong>Sollte euch jetzt irgendetwas einfallen, was ihr in 2 Minuten machen könnt: Hört auf zu lesen und macht es!</strong></p>
<p>Denn die 2 Minuten, die ihr wahrscheinlich zum Lesen dieses Artikels braucht, sind ganz grob gesagt verlorene Lebenszeit. Nach diesen vergeudeten Minuten könntet ihr sogar den Wunsch hegen <em>Plan B</em> zu verklagen, weil wir euch 2 Minuten eures kostbaren Lebens geklaut haben. Stattdessen könntet ihr zum Beispiel in die Glotze gucken oder Fotos von euch selbst machen, die ihr dann ins studiVZ stellt. Und sogar diese beiden Alternativen sind besser als jetzt weiterzulesen, denn es folgt Werbung. Ausschließlich Werbung.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-914" title="Oktoberfest" src="http://bandplanb.wordpress.com/files/2009/09/oktoberfest3.png" alt="Oktoberfest" width="450" height="633" /></p>
<h3>Immer noch: VVK-Karten bei Plan B erhältlich!</h3>
<p>Wir haben noch ein paar Karten übrig und eine Karte kostet nur 6 €. Ihr spart also im Vergleich zur Abendkasse 2 €, die ihr bei der Veranstaltung in eine eiskalte Maß Weizen investieren könnt. Oder vielleicht reicht es als Anzahlung. Also ganz ehrlich: Ich habe keine Ahnung, wieviel so ein Maßkrug im Vogelsrather Hof kosten wird. Aber ihr spart 2 € und wir haben nur noch wenige Karten da, also haltet euch ran. Wer eine Karte will, schreibt am besten sofort eine Mail an uns mit dem Betreff „Oktoberfest“. Oder ihr klickt einfach hier:</p>
<p style="text-align:center;"><a style="color:#0066cc;text-decoration:none;" href="mailto:mail@bandplanb.de?subject=Oktoberfest"><strong>mail@bandplanb.de</strong></a></p>
<h3 style="font-size:1.17em;"><strong>Oh mein Gott, hat er gerade wirklich einen Teil aus dem letzten Artikel recycelt?</strong></h3>
<p>Ja, hat er. Aber im Moment gibt es auch nicht wirklich viel neues zu berichten. Aber ich versuch´s trotzdem mal.</p>
<ul>
<li>Benny hat sich ein neues Schlagzeug gekauft. Es ist dunkelorange-durchsichtig und sieht sehr gut aus. Das bisherige Set behält er aber auch, das heißt ihr dürft gespannt sein, was Freitag auf der Bühne stehen wird.</li>
<li>Sebastian wird morgen seine Musikschule eröffnen. Und zu diesem Anlass hat er auch ein Monstergitarrensolo geübt, dass am Freitag seine Premiere feiern wird. Mehr Werbung für diese Sache gibt es nach dem Auftritt, weil dann die Besucherzahlen in die Höhe schießen. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Wenn ihr so Gitarre spielen können wollt wie er, schreibt ihm einfach eine E-Mail.</li>
</ul>
<p style="text-align:center;"><a style="color:#0066cc;text-decoration:none;" href="mailto:sebastian@bandplanb.de?subject=Gitarrenunterricht"><strong>sebastian@bandplanb.de</strong></a></p>
<ul>
<li>Wir sind alle gesundheitlich voll auf der Höhe, mental stabil und freuen uns auf´s Oktoberfest in Vogelsrath!</li>
</ul>
<p>Boah, ich bin selbst überrascht, dass irgendwie doch noch richtiger Inhalt den Weg in den Artikel gefunden hat. Nach dem Auftritt gibt es wieder mehr Inhalt, weniger Werbung und es ist sonst noch einiges in Planung.</p>
<p>Wir sehen uns beim Oktoberfest!</p>
<p>Der Peter</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hannover im Kontrast (schwarz/weiß): Gerichtsbarkeit]]></title>
<link>http://skriptum.wordpress.com/2009/08/10/hannover-im-kontrast-schwarzweis-gerichtsbarkeit/</link>
<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 12:00:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>skriptum</dc:creator>
<guid>http://skriptum.wordpress.com/2009/08/10/hannover-im-kontrast-schwarzweis-gerichtsbarkeit/</guid>
<description><![CDATA[Im Jahr 1410 begann der Bau eines der eindrucksvollsten Gebäude Hannovers: Dem alten Rathaus. Nach k]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Im Jahr 1410 begann der Bau eines der eindrucksvollsten Gebäude Hannovers: Dem alten Rathaus. Nach knapp 100 Jahren war es fertig gestellt. Mit solchen Bauzeiten könnte Hannover heutzutage eher nichts mehr reißen. Dafür aber mit dem Erhalt solcher Gebäude. Ende des 19. Jahrhunderts sollte es abgerissen werden, was eine sehr massiv auftretende Bürgerinitiative jedoch zu verhindern wusste. Stattdessen wurde es Dank des Architekten Conrad Wilhelm Hase in den Urzustand um 1500 zurück versetzt.</p>
<p>Nachdem die Stadtverwaltung in das neue Rathaus umgezogen war, wurde das alte Rathaus für kommerzielle Zwecke und das Standesamt umfunktioniert. Eine weitere Sanierung erfolgte Ende des letzten Jahrtausends. Hierbei wurde vor allem der Innenbereich mit Innenhof als Lichthof neu gestaltet. Heutzutage finden sich in diesem Gebäude-Komplex zahlreiche Boutiquen und eine ansprechende Gastronomie. Auch ein Festsaal, sowie Konferenz- und Seminarräume für bis zu 1.000 Personen stehen zur Verfügung.</p>
<p>Auf einer Seite des Gebäudes befindet sich ein Terrakotten-Fries mit 61 Figuren, auf dem die Geschichte Hannovers dargestellt wird. Sehr sehenswert sind auch die gotischen Fialengiebel. Durch ein Bogenfenster ist ein mittelalterliches Volksspiel, das Luderziehen, zu sehen. Zum Schmunzeln bringt die noch heute erhaltene Gerichtslaube (auf dem Foto, das nur einen ganz kleinen Ausschnitt des Gebäudes zeigt, unten links zu sehen). Der Rechtsprecher stand somit vor Wind und Wetter geschützt; das schnöde Volk stand auf dem Platz. An oder in der Gerichtslaube (die Legenden kämpfen noch) soll es auch einen Pranger gegeben haben, so dass das Volk vor längst vergangener Zeit tatsächlich selbst noch „Recht sprechen“ konnte.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-743" title="Gerichtsbarkeit-SA500095-SW700" src="http://skriptum.wordpress.com/files/2009/08/gerichtsbarkeit-sa500095-sw700.jpg" alt="Gerichtsbarkeit-SA500095-SW700" width="450" height="450" /></p>
<p>Über das „Luderziehen“ muss ich jetzt nochmal ganz in Ruhe nachdenken &#8230; ;o)</p>
<p>© skriptum</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Innenminister Wolfgang Schäuble und KLAUSENS]]></title>
<link>http://klausens.wordpress.com/2009/06/30/innenminister-wolfgang-schauble-und-klausens/</link>
<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 09:31:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>klausens</dc:creator>
<guid>http://klausens.wordpress.com/2009/06/30/innenminister-wolfgang-schauble-und-klausens/</guid>
<description><![CDATA[oho, klau|s|ens, was willst du heute mit wolfgang schäuble, obwohl der schon am 9.6.2009 in bonn war]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span>oho, klau&#124;s&#124;ens, was willst du heute mit wolfgang schäuble, obwohl der schon am 9.6.2009 in bonn war?</p>
<p>ich weiß, ich weiß: es scheint alles etwas &#8220;vorbei&#8221;, aber heutzutage passiert so viel, dass man das alles gar nicht bewältigen kann.</p>
<p>das heißt die zeit ist schneller als die zeit?</p>
<p>die zeit überflügelt die zeit &#8211; so würde ich es anders sagen.</p>
<p>wie kommt das bloß?</p>
<p>die dinge passieren &#8211; und während sie noch passieren, sind sie schon getwittert. selbst bei künstlern mit ihren gedichten <a href="http://twitter.com/klausens" target="_blank">http://twitter.com/klausens</a> &#8211; und 1 tag verzögert wird ja auch noch getwittert, mit den blog-einträgen: <a href="http://twitter.com/KlausKlausens" target="_blank">http://twitter.com/KlausKlausens</a> &#8211; ein einziger irrsinn. spielereien. quatsch. zeitbewältigung.</p>
<p>das hieße?</p>
<p>ein flugzeug stürzt ab, und schon im absturz wird vom handy ins twitternetz vom absturz berichtet, von den abstürzenden selbst &#8211; und noch bevor diese unten zerschellt sind, weiß es die ganze welt. die existenz löst sich auf und wird in einem twitter-tweed neu erfasst. als textbotschaft jagt die person, die gerade stirbt, um die ganze welt. eine seltsame wiedergeburt.</p>
<p>tragisch! &#8211; heute haben sie wieder über einen absturz berichtet!</p>
<p>ja, es ist eigentlich nur schrecklich &#8211; und doch sehnen wir uns weiter nach news, und news, und news. news sind unsere drogen.</p>
<p>ja, ja.</p>
<p>welches kleid trägt denn uschi glas, wenn sie frau ohoven gegenübertritt? welche frisur hat boris becker, wenn er franz beckenbauer die hand gibt? welches auto fährt pamela anderson, bevor sie einem paparazzi barbusig die nächste ohrfeige verpasst? in welcher entzugsklinik dürstet amy winehouse heute nach menschlichkeit und zuneigung?</p>
<p>siehst du, siehst du: genauso ist es doch: belanglosigekeiten überspülen uns, noch vor sie passieren. zugleich sind überall auch tragische menschliche schicksale verborgen.</p>
<p>das wollte ich meinen!</p>
<p>und weil sich alle belanglosigkeiten in der beliebigkeit der schnelligkeit des unsrigen wissens darüber auflösen, verändern und wieder die medien-eile befliegen &#8230; weil das so ist &#8230; können wir unsere LIVE-gedichte zu wolfgang schäuble auch einige viele tage später ins netz stellen.</p>
<p>meinst du?</p>
<p>ja, ja, das meine ich.</p>
<p>schön, schön.</p>
<p><a href="http://www.klausens.com/klausens-und-wolfgang-schaeuble.htm" target="_blank">http://www.klausens.com/klausens-und-wol&#8230;</a></p>
<p><img src="http://jetztimg.sueddeutsche.de/upl/images/user/kl/klausensblog/708638.jpg" border="0" alt="" /></p>
<p><img src="http://jetztimg.sueddeutsche.de/upl/images/user/kl/klausensblog/708638.jpg" border="0" alt="" /></p>
<p>ORIGINALVERSION mit Fettdruck und allen Bildern<br />
und allen Links bei KLAUSENS BLOGG (mit 2 G !!!)<br />
KLAU&#124;S&#124;ENS &#8211; LOG &#8211; W E L T L I N G<br />
<a href="http://klausens.blogg.de/" target="_blank">http://klausens.blogg.de</a></p>
<p>HOMEPAGE VON KLAU&#124;S&#124;ENS: <a href="http://www.klausens.com/" target="_blank">http://www.klausens.com</a> </span> <!-- google_ad_section_end --></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Septemberkonzert in Kreuzberg]]></title>
<link>http://musiksoziologie.wordpress.com/2008/09/30/septemberkonzert-in-kreuzberg/</link>
<pubDate>Tue, 30 Sep 2008 21:42:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>musiksoziologie</dc:creator>
<guid>http://musiksoziologie.wordpress.com/2008/09/30/septemberkonzert-in-kreuzberg/</guid>
<description><![CDATA[An einem Mittwoch im September wollte ich auf einem Konzert im Festsaal Kreuzberg, da ich meinen Leb]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!--[if gte mso 9]&#62; Normal   0   21 &#60;![endif]--><!--  --></p>
<p>An einem Mittwoch im September wollte ich auf einem Konzert im Festsaal Kreuzberg, da ich meinen Lebensraum als ziemlich erlebnislos empfand und eine Fremdverortung mir sicher gut tun sollte.</p>
<p>Für den Festsaal war das zehnjährige Bestehen des Labels <strong><em>gagarin records</em></strong> mit Konzerten von <strong><em>Pete Um</em></strong>,<strong> <em>Ergo Phizmiz</em></strong> und <strong><em>echokrank</em></strong> angekündigt. Titel, Thesen, Temperamente also, die sich weitab von vertrauter und legitimer Kultur &#8211; und dennoch von Bildungseifer motiviert &#8211; manifestieren.</p>
<p>Einlass sollte laut Information auf der Eintrittskarte 20 Uhr sein.</p>
<p>Ich komme gegen 21 Uhr dort hin, weil ich mir schon dachte, dass es sicher erst später losgeht.</p>
<p>Keine Menschenschlange, kein lästiges Warten, aber:</p>
<p>„Ist schon wer drin?&#8221; frage ich die zwei Kartenverkäufer.</p>
<p>„Nee, bist die erste,&#8221; antworten die und drücken mir nachdem ich ihnen mein Ticket vorzeige einen frisch angefeuchteten Stempel in die Handinnenfläche.</p>
<p>„Na, dann komm ich später einfach wieder,&#8221; sage ich.</p>
<p>Ich kann ja noch was in Kreuzberg rumbummeln, gehe an der Moschee vorbei zum Imbiss und kauf mir was zu trinken. Dann durch den Fixertreffpunkt durch in den Kaisers, der bis 22 Uhr offen hat und kaufe einen Liter Milch und Müsli für morgen früh. Zurück auf der Straße ein Junkie offenbar in einer Unterhaltung mit seinem Dealer. „Auf Dich ist kein Verlass,&#8221; sagt der eine etwas künstlich. „Auf Dich auch nicht!&#8221; sagt der andere.</p>
<p>Ich bummel zurück zum Festsaal, schaue die beiden an der Kasse so<a href="#_ftn1"></a> an, als hätten die mich seit dem letzten Mal (vor 40 Minuten) vergessen<a name="_ftnref1" href="#_ftn1">[1]</a> und zeige denen meine Stempel.</p>
<p>„Wann fängt das denn jetz&#8217; an?&#8221; frage ich.</p>
<p>„Gegen 23 Uhr. Wir fangen hier erst an, wenn alle Supermärkte zu haben. Wie kann eine Band auf der Bühne stehen, die weiß, dass nebenan noch Strichcodes gescannt werden? Ein rot angeleuchtetes ‚Piep&#8217;: Das hat nichts mit Konzertlaune zu tun.&#8221;<br />
Ich weiß nicht, ob ich die Diskussion beenden will oder nicht, jedenfalls schieße ich hinterher, dass ich vor Konzerten im Festsaal Kreuzberg immer noch im Kaisers um die Ecke einkaufe und ich nicht wissen will, wie viele Verkäuferinnen, die den ganzen Tag an der Kasse sitzen, sich nicht danach sehnen, auch mal einem Punk(wenn auch im Jahre 2008)konzert beizuwohnen.</p>
<p>„Dürfen wir noch in Deine Tasche schauen?&#8221;</p>
<p>„Klar!&#8221;</p>
<p>„Also, hier ist ein Liter Milch drin. Also, Getränke dürfen nicht mit reingenommen werden. Und das Knabberzeug hier (er zeigte auf die Müslitüte) eigentlich auch nicht!&#8221;</p>
<p style="text-align:left;">„Das ist Müsli!&#8221;</p>
<p>Milch und Müsli bleiben an der Kasse.</p>
<p>Drinnen gähnende Konzertlaune. Acht oder sieben Leute sind vielleicht schon in dem großen Saal, verteilt auf Holzbänken. Dort werde ich nun auch nächsten zwei Stunden sitzen und warten. Leider muss ich bei so was immer an so eine blöde Studie (oder war es nur ein kleines dummes Radiofeature?) denken, die besagte, dass jeder Mensch die Hälfte seiner Lebenszeit mit Warten verbringt. Ich kaufe ein Bier und trinke es so langsam, wie ich noch nie etwas getrunken habe. (Vielleicht wie Speichel, den man alle 30 Minuten mal runterschluckt.) Ich beschäftigte mich die nächsten zwei Stunden damit, fürs langsame trinken eine Technik zu entwickeln. Eigentlich hat das primär mit der Haltung der Bierflasche in der Hand und dem Winkel des Flachenhalses zu den Lippen zu tun, finde ich heraus.</p>
<p>Nach 160 Minuten beginnt die <strong><em>Show</em></strong>. (&#8230;) Alle drei Acts sind irgendwie „besonders&#8221;, wollen so auch rüberkommen und stilisieren sich in einer Weise, die sich von ihrer jeweiligen Individualität abkehrt. Die Äußerlichkeiten: Ergo Phizmiz trägt sei knallrotes T-Shirt, Pete Um seinen Sarkasmus, der einem fast leid tut, und der Schlagzeuger von echokrank seine Perücke. Accessoires und Stimmungen stilisieren die Musiker wie eine rote Rose einen Raum/eine Situation formt.<a name="_ftnref2" href="#_ftn2">[2]</a><a href="../../../../../wp-admin/#_ftn2"></a></p>
<p>Die Songs von Pete Um sind Miniaturen, die sich aus dichten Überlagerungen seiner Stimme zusammensetzen. Leider konnte er nicht mehrere Stimmen gleichzeitig live singen, deshalb kamen all seine Stimmen vom Band; bis auf die Melodiestimme. Er wirkte etwas kauzig mit den langen Haaren und schien auch eher abgetörnt vom Publikum zu sein. Vielleicht dachte er, dass das Publikum von ihm abgetörnt ist, aber da irrte er sich. Ergo Phizmiz dagegen war richtig zugänglich und bemüht, seine Lieder über Elefanten und Dampfschifffahrten an den Mann zu bringen. Die zirkusmusikähnlichen Einspielungen (aus dem OFF) keilten sich dabei so in die Songs ein, wodurch starke Brüche entstanden, die den vom Zuhörer erwünschten „live&#8221;-Charakter etwas aus der Bahn brachten. Dafür wartete er mit einem kuriosen Instrumentarium auf, das er gleichzeitig zu spielen beherrscht.</p>
<p>Nachdem Ergo Phizmiz und Pete Um versuchten, den Zuhörer in wunderliche Welten zu schleppen, kamen Echokrank zurück in bekanntere Gefilde, die ein kleines Toben im Saal ermöglichten, wenn auch nur punktuell.</p>
<p>Ich holte mir am Eingang Milch und Müsli ab und fahre müde heim.</p>
<p><strong> </strong></p>
<hr size="1" /><a name="_ftn1" href="#_ftnref1">[1]</a> &#8220;<em>blasiert großstädtisch&#8221;</em> im Sinne Simmels, der feststellte, „dass die Begegnungen zwischen Großstädtern ziemlich unpersönlich und deren Kommunikation stark zweckbezogen blieben. Anders als im Dorf, wo jeder jeden kannte, begegneten sich die Großstädter jeweils nur in begrenzten Rollen. Die verschiedenen Verkehrskreise einzelner Personen überlagerten sich nicht, das heißt dem Händler begegnete man als Kunde, den anderen Arbeitern als Kollege oder seinen Sportsfreunden nur als Sportfreund. Funktionale Rollen strukturierten die soziale Beziehungen. (Häussermann und Siebel 2004:35)</p>
<p><a name="_ftn2" href="#_ftnref2">[2]</a> <a href="../../../../../wp-admin/#_ftnref2"></a>„Eine stilisierte Rose soll, im Unterschied gegen die individuelle Wirklichkeit der einzelnen Rose, das Allgemeine aller Rosen, den Typus Rose darbieten.&#8221; (Simmel 1993:374ff.)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
