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	<title>feudalismus &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/feudalismus/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "feudalismus"</description>
	<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 10:20:20 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Aphorismus #535]]></title>
<link>http://ungenannter.wordpress.com/2009/11/08/aphorismus-535/</link>
<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 23:02:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>ungenannter</dc:creator>
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<description><![CDATA[Wort zum Sonntag #26 Jesus Christ Superstar oder Wie man es als einfacher Wanderprediger schafft, 20]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Wort zum Sonntag #26 Jesus Christ Superstar oder Wie man es als einfacher Wanderprediger schafft, 20]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[„Sloterdijks Visionen“ oder: Wozu brauchen wir eigentlich den Sozialstaat?]]></title>
<link>http://lowestfrequency.wordpress.com/2009/11/04/%e2%80%9esloterdijks-visionen%e2%80%9c-oder-wozu-brauchen-wir-eigentlich-den-sozialstaat/</link>
<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 15:33:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>lowestfrequency</dc:creator>
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<description><![CDATA[Sloterdijk ist Philosoph, sagt man. Glaubt er auch selbst. Philosophie sollte aus sich selbst heraus]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Sloterdijk ist Philosoph, sagt man. Glaubt er auch selbst. Philosophie sollte aus sich selbst heraus]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[ORIENT: Michael Parenti - Tibet: Přátelský Feudalismus?]]></title>
<link>http://srsen.wordpress.com/2009/10/05/orient-michael-parenti-tibet-pratelsky-feudalismus/</link>
<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 19:01:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>MKultra</dc:creator>
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<description><![CDATA[]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/WWGGjpJJCKE&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/WWGGjpJJCKE&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Sättigung oder zwei Grenzen des Wachstums]]></title>
<link>http://skybar.wordpress.com/2009/08/30/sattigung-oder-zwei-grenzen-des-wachstums/</link>
<pubDate>Sun, 30 Aug 2009 10:00:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>_skywalker_</dc:creator>
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<description><![CDATA[Karl Georg Zinn schreibt in &#8220;Le Monde diplomatique&#8221; über John Maynard Keynes und die The]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong><span style="font-size:9pt;font-family:arial;">Karl Georg Zinn schreibt in &#8220;Le Monde diplomatique&#8221; über John Maynard Keynes und die Theorie der endogen bedingten Wachstumsabschwächung unter anderem:</span></strong></p>
<p><span style="font-size:11pt;font-family:arial;">[…]</span></p>
<p><span style="font-size:11pt;font-family:arial;">Aber leistet Keynes auch einen Beitrag zur neueren &#8220;ökologischen&#8221; Wachstumskritik? Umweltprobleme und endliche Ressourcen spielten in den Prognosen von Keynes und Fourastié zwar noch keine Rolle. Doch ihre Beschreibung des in den industrialisierten Volkswirtschaften angelegten Stagnationsmechanismus hebelt nicht nur das Wachstumsparadigma aus, sondern liefert auch eine ergänzende Argumentation für die ökologischen Wachstumskritiker. Ob Kapitalismus ohne Wachstum, und das heißt ohne Akkumulation, möglich ist, lässt sich wohl nicht eindeutig beantworten. Fest steht jedoch, dass sowohl die marxistische Kapitalismuskritik als auch die prokapitalistische Wirtschaftstheorie davon ausgehen, dass das System ohne Wachstum (Akkumulation) nicht überlebensfähig sei &#8211; weshalb die kapitalistischen Machteliten auch jegliche Wachstumskritik kategorisch ablehnen und sich höchstens in oberflächlicher Öko-Rhetorik üben. Diskussionen mit Wissenschaftlern, die für ein weiteres Wachstum pessimistische Ausblicke bieten, geht man wohlweislich aus dem Wege.</span></p>
<p><span style="font-size:11pt;font-family:arial;">Die ökologisch begründete &#8211; mehr oder weniger apokalyptische &#8211; Wachstumsskepsis wiegt weitaus schwerer als die der &#8220;Stagnationstheoretiker&#8221;. Letztere leiten aus der von ihnen erwarteten Wachstumsabschwächung schließlich kein Katastrophenszenario ab. Wenn sie anhaltende Massenarbeitslosigkeit und zunehmende soziale Armut für eine Katastrophe hielten, würden sie damit ja implizit den gegenwärtige Kapitalismus als etwas Katastrophales bezeichnen.</span></p>
<p><span style="font-size:11pt;font-family:arial;">Gegenüber der ökologischen Wachstumsproblematik und den absehbaren Gefahren für unseren Planeten und seine Bewohner erscheint die gegenwärtige Wirtschaftskrise fast harmlos. Keineswegs harmlos sind allerdings die verzweifelten Bemühungen der Wirtschaftspolitik, den Problemen wieder nur mit mehr Wirtschaftswachstum beikommen zu wollen. Das wird zwar nicht oder nur unzulänglich gelingen, aber dabei wird kostbare Zeit verschwendet. Statt die Krise zu nutzen, um eine grundsätzliche Systemreform einzuleiten, wird das Gegenteil versucht, nämlich den Status quo ante wiederherzustellen.</span></p>
<p><span style="font-size:11pt;font-family:arial;">Doch es wird vermutlich bei dem Versuch bleiben, denn die aktuelle Krise ist nur der Auftakt zu einer globalen Transformation des Kapitalismus. Die Vorrangstellung des Westens ist längst im Schwinden und wird im Laufe dieses Jahrhunderts zu Ende gehen. Die Dialektik der Globalisierung beschleunigt den technisch-wirtschaftlichen Wiederaufstieg Ostasiens. Damit stehen deren westkapitalistische Initiatoren &#8211; insbesondere die USA mit ihrem berühmten &#8220;Washington-Konsens&#8221; &#8211; vor einem Dilemma: Entweder setzt sich die Deindustrialisierung des Westens fort und damit auch die chronische Krise; oder der Westen fängt endlich an, sein Wirtschaftssystem umzustellen und nach Lösungen zu suchen, die auch ohne anhaltendes Wachstum funktionieren.</span></p>
<p><span style="font-size:11pt;font-family:arial;">Ob und wie weit ein solcher Versuch noch mit kapitalistischen Verhältnissen vereinbar sein wird, muss offen bleiben. In jedem Fall aber wird es sich um einen anderen Kapitalismus als den heute vorherrschenden handeln. Denkbar ist &#8211; mit allerlei Unterschieden von Land zu Land &#8211; sowohl ein neofeudalistisches Regime als auch ein sozialistischer Weg. In den USA und in den mitteleuropäischen Ländern hat sich bereits während der vergangenen Jahrzehnte eine zunehmende Ungleichheit der Einkommens- und Vermögensverteilung hergestellt, die von den Herrschenden durchgesetzt und von Wählermehrheiten nachträglich sanktioniert wurde. Allem Anschein nach fördern die &#8220;postdemokratischen&#8221; Tendenzen dieser Gesellschaften die Transformation zu neofeudalistischen Verhältnissen.</span></p>
<p><span style="font-size:11pt;font-family:arial;"><a href="http://www.monde-diplomatique.de/pm/2009/07/10.mondeText.artikel,a0055.idx,12" target="_blank">Artikel lesen</a></span></p>
<p>Quelle: <a href="http://www.monde-diplomatique.de" target="_blank">www.monde-diplomatique.de</a></p>
<p>Kommentar: <a href="http://www.duckhome.de/tb/archives/6882-Wachstum-ist-einfach-nur-ein-Wort-und-Vollbeschaeftigung-ein-Irrtum.html" target="_blank">Wachstum ist einfach nur ein Wort und Vollbeschäftigung ein Irrtum</a></p>
<p><a href="http://www.addtoany.com/share_save?linkurl=http%3A%2F%2Fskybar.wordpress.com%2F2009%2F08%2F30%2Fsattigung-oder-zwei-grenzen-des-wachstums%2F&#38;linkname=S%C3%A4ttigung%20oder%20zwei%20Grenzen%20des%20Wachstums"><img src="http://static.addtoany.com/buttons/share_save_106_16.gif" alt="Share" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ludwig XIV. und die Folgen]]></title>
<link>http://philgeland.wordpress.com/2009/03/28/ludwigxiv-und-die-folgen/</link>
<pubDate>Sat, 28 Mar 2009 20:32:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>philgeland</dc:creator>
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<description><![CDATA[Oben abgebildet: das Nobel-Kaufhaus Daslu in São Paulo. Das architektonische Konzept ist von zweifel]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Oben abgebildet: das Nobel-Kaufhaus Daslu in São Paulo. Das architektonische Konzept ist von zweifel]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wie entstand die Ehe?]]></title>
<link>http://kifaschule.wordpress.com/2008/11/04/wie-entstand-die-ehe/</link>
<pubDate>Tue, 04 Nov 2008 10:07:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>KiFaSchuLe</dc:creator>
<guid>http://kifaschule.wordpress.com/2008/11/04/wie-entstand-die-ehe/</guid>
<description><![CDATA[Betrachten wir die Ehe nüchtern, so ist dieses Netz an Ge- und Verboten sowie wechselseitigen Ausbeu]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p>Betrachten wir die Ehe nüchtern, so ist dieses Netz an Ge- und Verboten sowie wechselseitigen Ausbeutungsrechten im Wesentlichen <em>aus Angst geboren</em>. Ehe wurde für schlechte Zeiten erfunden.</p>
<p>In ihrer noch heute weitgehend gültigen Form hat sie sich aus einer mittelalterlichen Problemlage heraus entwickelt. Dazu will ich kurz historisch ausholen: Die Verrechtlichung der Ehe in der heutigen Form ist ein Nebenprodukt der Kreuzzüge. Der adlige Ritter verließ Haus, Frau und Kind, um das heilige Land gegen die Ungläubigen zu verteidigen (und sich nebenbei wirtschaftlich zu bereichern), wurde aber oft genug nie wieder gesehen. Paare lebten damals etwa zwischen zwölf und 15 Jahren zusammen, dann wurde einer der beiden durch Krieg oder Krankheit dahingerafft. Die Ländereien, Haupteinnahmequelle der zurückgebliebenen Familie, waren nunmehr dem ritterlichen Schutz enthoben. Die Frau und Kinder konnten daher ihre Rechte gegen die wirtschaftlich starken, aufstrebenden, aber unfreien »Meier« immer weniger durchsetzen. Es war einfach unklar, welche Güter abgabepflichtig waren und welche nicht. Man kam auf die Idee, vor der Abreise des Ritters ins Morgenland die Rechte und Pflichten, Besitztümer und Ländereien der Zurückgelassenen aufzuschreiben, um sich rechtlich durchsetzen zu können. Das machte man in einem Buch. Und das Buch lag in der Kirche. Und daraus entwickelte sich mit katholisch konziliarem Beistand jene Form der Ehe<em>schließung</em>, die wir heute kennen.</p>
<p>Die Ehe sollte also ursprünglich bei Abwesenheit und Tod der Kreuzfahrer die Rechte der zurückgebliebenen Ritterfamilie schützen. Das ist im Wesentlichen heute immer noch so. Nur dass heute die »Springprozessionen der Partnerwahl« die Rolle der Kreuzzüge übernommen haben: wenn die Liebe weg ist und der Staat über Geld und Kinder regelt. Ehe ist ein patriarchalischer, feudaler Vertrag, um Sex, Haushaltsführung und Kindererziehung gegen äußere Sicherheit, Kleidung und Nahrung einzutauschen. Auch die sogenannte Liebesheirat ist eine Mode: Sie wurde vor etwa 175 Jahren erfunden.</p></blockquote>
<p>Zitat aus dem Buch »Vertrauen führt« von Reinhard K. Sprenger, S. 138-139</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Totale Bürokratie III: Zwischen Oder und Elbe]]></title>
<link>http://ebmeierjochen.wordpress.com/2008/09/08/totale-burokratie-ll/</link>
<pubDate>Mon, 08 Sep 2008 20:52:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>Johann Ohneland</dc:creator>
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<description><![CDATA[Das feudalbürokratische Vergeudungs- und Verknappungssystem Man kann Gesellschaftsformen danach unte]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!--[if gte mso 9]&#62;  Normal 0 21       MicrosoftInternetExplorer4  &#60;![endif]--> <a href="http://ebmeierjochen.wordpress.com/files/2008/09/mauerbernauerstr1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-24" title="Mauer Bernauer Straße" src="http://ebmeierjochen.wordpress.com/files/2008/09/mauerbernauerstr1.jpg" alt="" width="460" height="481" /></a></p>
<p><span style="color:#008080;"><strong><span style="font-size:14pt;font-family:&#38;">Das feudalbürokratische Vergeudungs- und Verknappungssystem</span></strong></span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:&#38;">Man kann Gesellschaftsformen danach unterscheiden, durch welche Institution sie sicherstellen, dass ein Mehrprodukt entsteht, das akkumuliert werden kann und für Fortschritt sorgt.</span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:&#38;">Im Feudalzeitalter ist es der nur bedingte bäuerliche Besitz am Boden, durch den der Grundherr am Mehrprodukt teilhat und den Bauern zur Steigerung seiner Produktivität drängt. In der bürgerlichen Gesellschaft ist es der Austausch von Kapital und Arbeit, aus dem der akkumulierbare, neues Kapital bildende Mehrwert hervorgeht. Feudaladel und Bourgeoisie haben zu ihrer Zeit zum gesellschaftlichen Fortschritt beigetragen.</span></p>
<p><span style="color:#008080;"><strong><span style="font-size:14pt;font-family:&#38;">Ein parasitärer Auswuchs</span></strong></span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:&#38;">Und wie war das mit der Sowjetbürokratie? Unter Stalin entstand eine Schwerindustrie, das ist wahr. Zugleich hat die Terrorherrschaft der Bürokratie – Zwangskollektivierung und Hungersnot, die Große Säuberung und der Gulag, die Zwangsumsiedlung ganzer Völkerschaften – ungezählte Millionen Menschenleben gekostet. Das war nicht zuletzt auch eine gewaltige Vernichtung von Produktivkraft.</span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:&#38;">Ob die Bürokratie zur Entwicklung der Produktivkräfte beiträgt, ist rein zufällig. Einem ökonomischen Zwang dazu unterliegt sie nicht. Auch sie verschlingt einen Teil des Mehrprodukts. Akkumuliert sie einen andern Teil? Welchen Teil sie verschlingt, das unterliegt keinerlei wirtschaftlichem Mechanismus, es ist rein willkürlich. Es kann auch mehr sein als das Mehrprodukt – sie macht auch vor der Substanz nicht halt, nichts hindert sie daran. Sie zehrt nur. Sie ist ein Parasit.</span></p>
<p><span style="color:#008080;"><strong><span style="font-size:14pt;font-family:&#38;">Der deutsche Stalinismus</span></strong></span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:&#38;">Das stalinistische System ist in der sowjetischen Zone Deutschland fix und fertig an die Stelle des national- sozialistischen Totalitarismus getreten. Vor dem Krieg war das sächsisch-thüringische Industrierevier neben dem Ruhrgebiet das zweite wirtschaftliche Herz Deutschlands. Am Ende der DDR konnte davon nicht mehr die Rede sein. Die Bürokratie hatte eine Desakkumulation zu Wege gebracht, Ruinen schaffen ohne Waffen.</span><a href="http://ebmeierjochen.files.wordpress.com/2008/09/ulbricht.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-854" title="Walter Ulbricht, Lotte Ulbricht, Willi Stoph" src="http://ebmeierjochen.wordpress.com/files/2008/09/ulbricht.jpg?w=300" alt="" width="300" height="122" /></a></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:&#38;">Dabei hat nicht einmal das Politbüro geprasst wie ein orientalischer Despot. In Wandlitz war alles von fast bescheidenem kleinbürgerlichen Zuschnitt. Warum also dieser Niedergang?</span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:&#38;">1. Das Mehrprodukt fiel immer kleiner aus. Ab einem bestimmten Punkt ‘vermittelt’ die Bürokratie nicht mehr die mechanischen Fertigungsprozesse, sondern behindert sie. Sie verfügt über keinen eingebauten Zwang zur Einsparung (wie etwa der Kapitalist, der pleite geht, wenn er zu teuer produziert). Sie verfügt nicht einmal über ein Maß, um die Kosten zu ermitteln: Ohne freien Markt waren die Preise reine Phantasiegebilde von Günter Mittag. Die Produktivität konnte sinken, ohne dass es einer merkte.</span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:&#38;">2. Die Bürokratie wurde immer zahlreicher. Eine Bürokratie kann auf die Dauer nicht allein durch Terror herrschen. Sie muss sich, wie jede andere Herrschaft, endlich ‘legitimieren’. Der Terror kann für ein Weile durch ständige Beschwörung von Konterrevolution und Kriegsgefahr legitimiert werden. Aber er versetzt die Gesellschaft in Lähmung und Apathie. Auf die Dauer kann sich die Bürokratie nur legitimieren, indem sie ihre Basis erweitert. Indem sie immer mehr Andere an ihren Privilegien teilhaben lässt. Die Korruption – moralisch und materiell – wird zu ihrem allgegenwärtigen Herrschafts- mittel. Am Ende der DDR gab es kaum noch einen, der nicht durch seine Zugehörigkeit zu irgendeinem Kollektiv – “gesellschaftliche Organisation”, Blockpartei, Soliinitiative… &#8211; Zugang zu irgendeinem Vorrecht hatte, von dem die Andern ausgeschlossen waren (außer natürlich die “am meisten privilegierten gesellschaftlichen Gruppe”, <span style="color:#000000;">die Kinder).</span></span></p>
<p><span style="color:#008080;"><strong><span style="font-size:14pt;font-family:&#38;">Bürokratische Feudalisierung</span></strong></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:&#38;">Zugleich setzt aber das Privileg allgemeine Knappheit voraus. Eine zügige wirtschaftliche Entfaltung, ein allgemeiner Wohlstand hätte die Bedingungen der bürokratischen Herrschaft untergraben. Sie lagen gar nicht im Interesse der “Verantwortlichen”. Da war es nicht nötig, dass sie sich untereinander zu systematischer Verschwendung verschworen hätten; es reichte aus, dass sie sie nicht wirksam bekämpften: Der Bock taugt nicht zum Gärtner.</span></p>
<p class="MsoNormal"><a href="http://ebmeierjochen.files.wordpress.com/2008/09/fdj3.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-856" title="Freie Deutsche Jugend" src="http://ebmeierjochen.wordpress.com/files/2008/09/fdj3.jpg?w=300" alt="" width="300" height="234" /></a><span style="font-size:14pt;font-family:&#38;">Die Wege der Privilegierung waren nur zum kleinen Teil regulär und offiziell. In der großen Masse waren sie informell: Einer kennt einen, der wieder einen kennt… “Seilschaften” nannte man das schließlich, eine Hand wusch die andre. Es entstanden Abhängigkeitsverhältnisse in rein persönlichem, gefolgschaftlichen Rahmen, im Schatten der sichtbaren Hierarchien. Die innere Verfassung des bürokratischen Corps nahm schließlich ausgeprägt feudale Züge an.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:&#38;">Selbst das, was man die Besitz- oder Eigentumsverhältnisse nennen könnte, ähnelte einem feudalen Lehens-Verhältnis. Zwischen Parteifunktionären und Betriebsdirektoren bestanden Vasallitäten, die in gegenseitiger Loyalität begründet waren, aber in jedem Fall nur bedingt galten – je nach den Gleichgewichten im bürokratischen Gesamtgefüge.</span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:&#38;">Die gesellschaftlichen Produktivkräfte hatten gegen Ende der DDR angefangen zu schrumpfen. Schon der Augenschein</span><a href="http://ebmeierjochen.files.wordpress.com/2008/09/industriearchitektur_edited.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-855" title="vergesellschaftlichtes Produktionsmittel (ehem.)" src="http://ebmeierjochen.wordpress.com/files/2008/09/industriearchitektur_edited.jpg?w=300" alt="" width="300" height="191" /></a><span style="font-size:14pt;font-family:&#38;"> einer Bahnfahrt durch Leuna und Merseburg machte es deutlich. Ohne die Kredite aus der Bundesrepublik wäre das System schon Jahre vorher zusammen gebrochen.</span></p>
<p><span style="color:#008080;"><strong><span style="font-size:14pt;font-family:&#38;">Der unaufhaltsame Untergang</span></strong></span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:&#38;">Es ist wahr, die horrenden Kosten der Hochrüstung haben ihren – aus den genannten Gründen nicht kalkulierbaren – Teil zum Raubbau an der Substanz beigetragen. Aber der Kalte Krieg und sein kleiner Bruder, die Friedliche Koexistenz, waren kein Paletot, den die östlichen Regimes an der Garderobe hätten ablegen können. Sie waren der kümmer- liche, jämmerliche Rest, den Stalins “Sozialismus in Einem Land” von der Weltrevolution schließlich übrig gelassen hat. Aber völlig darauf verzichten konnten sie nicht. Nur unter dem Etikett “Sozialismus” (eingeschränkt durch “real- existierend”) konnte die Bürokratie ihre Herrschaft schlecht und recht legitimieren, sie musste Friedenslager und Siegerseite der Weltgeschichte bleiben bis zum bittern Ende…</span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:&#38;">Ach, bitter? Manchem Betriebsleiter ist es gar nicht so schwer gefallen, sich vom feudalbürokratischen Bonzen zum kapitalistischen Boss zu mausern, und hätte die Bundes- republik nicht mit der D-Mark auch die Öffentlichkeit nach Ostdeutschland gebracht, wären wir dort Zeugen der selben Art von “ursprünglicher Akkumulation des Kapitals” geworden wie in Boris Jelzins Wildem Osten; na ja, allzu viele (lebende) Zeugen nicht…</span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:&#38;"><br />
</span></p>
<p>&#160;</p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:&#38;"> </span></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[An die Bundestagsfraktionen aller Parteien]]></title>
<link>http://suboptimales.wordpress.com/2008/07/01/an-die-bundestagsfraktionen-aller-parteien/</link>
<pubDate>Tue, 01 Jul 2008 17:55:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>MedienGuerilla</dc:creator>
<guid>http://suboptimales.wordpress.com/2008/07/01/an-die-bundestagsfraktionen-aller-parteien/</guid>
<description><![CDATA[Erklärung zur wachsenden Verarmung in Deutschland und Europa &#8211; Die Finanzmarktkrise, die berei]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Erklärung zur wachsenden Verarmung in Deutschland und Europa &#8211; Die Finanzmarktkrise, die berei]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Einwände gegen den Islam]]></title>
<link>http://orientbruecke.wordpress.com/2008/01/21/einwande-gegen-den-islam/</link>
<pubDate>Mon, 21 Jan 2008 15:28:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>orientbruecke</dc:creator>
<guid>http://orientbruecke.wordpress.com/2008/01/21/einwande-gegen-den-islam/</guid>
<description><![CDATA[Mohammad Qutub:  Einwände gegen den Islam Es gibt insgesamt 18 Kapitel: Ist Religion bereits passe D]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Mohammad Qutub: </p>
<p align="center"><strong><span class="headline"><font size="5" color="#ff0000">Einwände gegen den Islam</font></span><br />
</strong></p>
<p>Es gibt insgesamt 18 Kapitel:</p>
<ol>
<li>Ist Religion bereits passe</li>
<li>Der Islam und die Sklaverei</li>
<li>Der Islam und der Feudalismus</li>
<li>Der Islam und der Kapitalismus</li>
<li>Der Islam und das Recht auf Eigentum</li>
<li>Der Islam und die Einleitung der Gesellschaft in Klassen</li>
<li>Der Islam und Almosen</li>
<li>Der Islam und die Frau</li>
<li>Der Islam und die Bestrafung</li>
<li>Der Islam und die Zivilisationen</li>
<li>Der Islam und Rückständigkeit</li>
<li>Die Religion und der Selbstzwang</li>
<li>Der Islam und die Freiheit der Gedanken</li>
<li>Religion ist Opium für das Volk</li>
<li>Der Islam und Minderheiten</li>
<li>Der Islam und der Idealismus</li>
<li>Der Islam und der Kommunismus</li>
<li>Was ist der rechte Weg</li>
</ol>
<p><!--more--></p>
<h2 align="center"><font color="#ff0000">DOWNLOAD:</font></h2>
<h2 align="center"><a target="_blank" href="http://rapidshare.com/files/85435649/EINWAENDE_GEGEN_DEN_ISLAM.pdf" title="Einwände gegen den Islam"><font color="#ff6600">MIRROR 1</font></a></h2>
<h2 align="center"><a href="http://www.archive.org/download/EinwndeGegenDenIslam/EinwaendeGegenDenIslam.pdf" title="Einwände gegen den Islam"><font color="#ff9900">MIRROR 2</font></a></h2>
<pre> </pre>
</div>]]></content:encoded>
</item>

</channel>
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