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	<title>fiktion &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/fiktion/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "fiktion"</description>
	<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 11:50:45 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA["The Day the Dollar Died"]]></title>
<link>http://astrologieklassisch.wordpress.com/2009/11/24/the-day-the-dollar-died/</link>
<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 10:02:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>Holger Roehlig</dc:creator>
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<description><![CDATA[Mögen Sie Thriller? Hat Ihnen das Buch &#8220;Der Da Vinci Code&#8221; gefallen? Oder &#8220;Der Sch]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Mögen Sie Thriller? Hat Ihnen das Buch &#8220;Der Da Vinci Code&#8221; gefallen? Oder &#8220;Der Schakal&#8221; von Forsythe?</p>
<p>Ja? Dann ist hier etwas für Sie. Kostenlos!</p>
<p>Der Amerikaner John Galt veröffentlicht kostenlos im Netz seinen Fortsetzungs-Thriller</p>
<blockquote>
<h2><a rel="bookmark" href="http://johngaltfla.com/blog3/2009/11/18/the-day-the-dollar-died/">&#8220;The Day the Dollar Died&#8221;.</a></h2>
</blockquote>
<p>Das Ding hat Schmackes. Drei Folgen sind bisher erschienen. <a href="http://johngaltfla.com/blog3/2009/11/23/because-you-asked-part-iv-arrogance-of-the-gods-will-be-released-on/">Teil IV erscheint am 25. 11.2009</a>.</p>
<p>Auszug aus Teil III, Obama hat eine Rede gehalten, die das Volk ermutigen soll&#8230;</p>
<blockquote><p><em><br />
</em><a href="http://johngaltfla.com/blog3/2009/11/21/i-have-been-to-the-fields-of-gettysburg-the-day-the-dollar-died-part-iii/"><em>As the bartender at the country club turned the television off then smashed the remote against the wall, his next words were not the revolutionary explosion in patriotism nor compliance President Obama probably would have expected: </em></a></p>
<p><a href="http://johngaltfla.com/blog3/2009/11/21/i-have-been-to-the-fields-of-gettysburg-the-day-the-dollar-died-part-iii/"><em>“Free Drinks until we run dry!”</em></a></p></blockquote>
<p>Der Thriller beginnt damit, dass jemand tanken will und feststellt, dass seine Kreditkarte nicht funktioniert. Ein anderer denkt sich nichts Böses, will Samstagnacht bei Walmart Toilettenpapier kaufen, wundert sich über die vielen Kunden und sieht: ausverkauft.</p>
<p style="text-align:center;">So sieht der Kollaps einer Währung aus</p>
<p>Der Ich-Erzähler studiert im Internet die Finanznachrichten:</p>
<blockquote><p><a href="http://johngaltfla.com/blog3/2009/11/18/the-day-the-dollar-died/"><em>Bloomberg played the excerpt from Jim Rogers’ interview just after the top of the hour where he said “this is what a currency collapse looks like and if you were not prepared, you were wiped out”</em></a></p></blockquote>
<p>(Jim Rogers ist Selfmade-Multimilliardär. Er warnt seit über einem Jahr. Genauso wie Max Keiser, Marc Faber, Peter Schiff und viele andere.)</p>
<p>Der Ich-Erzähler sieht, dass der <strong>Goldpreis nicht mehr angegeben wird nachdem er ein neues All-Zeit-Hoch erreichte. Landesweit spucken Geldautomaten kein Geld mehr aus. Kreditkarten werden landesweit nicht mehr akzeptiert. Webseiten von Banken melden wenn man sein Konto sehen will:</strong></p>
<blockquote><p><a href="http://johngaltfla.com/blog3/2009/11/18/the-day-the-dollar-died/"><em><strong>404-NOT FOUND</strong></em></a></p></blockquote>
<p>Um 01.00 Ostzeit beginnen Systemmedien zu melden.</p>
<p>Um 02.00 Ostzeit heisst es der Präsident werde eine Rede halten und Ben Bernanke verkündet die Stärke des Dollar, alles sei bestens und jeder solle Vertrauen haben.</p>
<p>Um 03.00 Ostzeit werden in Washington D.C. Strassensperren errichtet.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Fragmente 1.27 – Der Schlüssel]]></title>
<link>http://stoepsorama.ch/2009/11/15/fragmente-1-27-der-schlussel/</link>
<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 17:02:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>stoeps</dc:creator>
<guid>http://stoepsorama.ch/2009/11/15/fragmente-1-27-der-schlussel/</guid>
<description><![CDATA[Was bisher geschah: Intro / Teil 1 / Teil 2 / Teil 3 / Teil 4 / Teil 5 / Teil 6 / Teil 7 / Teil 8 / ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone size-full wp-image-802" title="durchgang" src="http://stoepsorama.wordpress.com/files/2009/11/durchgang.jpg" alt="durchgang" width="400" height="300" /></p>
<p>Was bisher geschah:<a href="/2009/01/08/fragmente-1-0-anne/"> Intro</a> / <a href="/2009/01/1/fragmente-1-1-aufbruch/">Teil 1</a> / <a href="/2009/01/14/fragmente-1-2-anruf-aus-der-vergangenheit/">Teil 2</a> / <a href="/2009/01/14/fragmente-1-3-raoul/">Teil 3</a> / <a href="/2009/01/20/fragmente-1-4-ein-neuer-traum/">Teil 4</a> / <a href="/2009/01/22/fragmente-1-5-gefahr-droht/">Teil 5</a> / <a href="/2009/01/26/fragmente-1-6-verborgene-wahrheit/" target="_self">Teil 6</a> / <a href="/2009/02/05/fragmente-1-7-ein-ratsel-kundigt-sich-an/">Teil 7</a> / <a href="/2009/02/11/fragmente-1-8-die-warnung/">Teil 8</a> / <a href="/2009/02/15/fragmente-1-9-das-raetsel/">Teil 9</a> / <a href="/2009/02/17/fragmente-1-10-der-stein-der-wahrheit/">Teil 10</a> /<a href="/2009/02/19/fragmente-1-11-eine-aufgabe-aus-dem-traumland/"> Teil 11</a> / <a href="/2009/02/25/fragmente-1-12-die-geheime-tur/">Teil 12</a> / <a href="/2009/03/02/fragmente-1-13-das-geheimfach/">Teil 13</a> / <a href="/2009/03/08/fragmente-1-14-lebensgefahr/">Teil 14</a> / <a href="/2009/03/13/fragmente-1-15-sandra-fahrt/">Teil 15</a> / <a href="/2009/03/26/fragmente-1-16-eine-tur-die-keine-ist/">Teil 16</a> / <a href="/2009/04/07/fragmente-1-17-reisevorbereitungen/">Teil 17</a> / <a href="/2009/05/04/fragmente-1-18-die-reise-ins-ungewisse/">Teil 18</a> / <a href="/2009/06/01/fragmente-1-19-uber-den-wolken/">Teil 19</a> / <a href="/2009/06/15/fragmente-1-20-peru">Teil 20</a> / <a href="/2009/06/28/fragmente-1-21-unerwartete-wendungen/">Teil 21</a> / <a href="/2009/07/19/fragmente-1-22-flucht-aus-der-dunkelheit/">Teil 22</a> / <a href="/2009/08/02/fragmente-1-23-gibt-es-gott/">Teil 23</a> / <a href="/2009/09/20/fragmente-1-24-margaretha/">Teil 24</a> / <a href="/2009/10/27/fragmente-1-25-erinnerungen-und-neue-freunde/">Teil 25</a> / <a href="/2009/11/08/1-26-der-traum-des-grauens/">Teil 26</a></p>
<p>Hinter sich hörte Anne das Rufen der drei Männer, die Pedro in ihrer Gewalt hatten. Sie versuchte sich in dem dunklen Raum zurecht zu finden und schaute sich während ihres Fluchtversuches fieberhaft um. Irgendwo musste es doch einen Ausgang geben. Beinahe wäre sie frontal in einen Stapel Holzkisten gerannt und schaffte es gerade noch, einen Haken schlagend, dem Hindernis auszuweichen. Über einem der Stapel lag eine Plane und dahinter konnte sie erkennen, dass eine der Kisten offen war. Mit einem Sprung hechtete Anne zu dieser Öffnung, kroch hinein und zog die herunterhängende Plane zu. Ihr Herz raste, sie war schweissnass und zitterte am ganzen Körper. Sie war nicht fähig ihre Gedanken zu ordnen. Nur eine einzige Erkenntnis beherrschte ihr Denken. Sie durfte auf keinen Fall diesen Männern in die Fänge geraten.</p>
<p>Sie versuchte sich zu entspannen um so leise wie möglich zu atmen. Sie hörte, wie die Männer draussen schreiend durch die Halle rannten. „Sie muss sich versteckt haben!“ rief der Monsignore. „Wir werden sie schon finden!“ atwortete Öcan, der Mudschahid. Die Schritte verlangsamten sich und die Stimmen ihrer Verfolger wurden zusehends ruhiger. Anne hörte wie Gegenstände verschoben wurden, Holzkisten wurden abgeklopft und ihr Herz blieb fast stehen, als sie genau vor ihrem Versteck die Stimme des Rabi hörte: „Hierher! Hier könnte sie sein!“. Anne hielt ihren Atem an und spürte, wie die Angst ihren Körper lähmte. Sie schloss ihre Augen und wartete. Sie hörte, wie die Männer auf ihr Versteck zukamen. Vor ihrem inneren Auge sah sie, wie die Verfolger sie aus der Holzkiste zerrten, sie schlugen und in Fesseln legten. Doch plötzlich veränderte sich das Bild.</p>
<p>Die Szenerie der Lagerhalle verblasste und wich den Wänden einer Höhle, in deren Mitte der Kartenstein schwebte, den Anne nach Peru gebracht hatte. Der Stein war in eine weitere, grössere Platte eingefügt, der die Zeichnungen des inneren Steines ergänzten. Bei näherem Hinsehen entpuppten sich die Höhlenwände als unregelmässiges Mauerwerk. Die einzelnen Ziegelsteine schienen eine bröckelige, fast mehlige Struktur aufzuweisen. In einer Wand erkannte Anne drei kleine Nischen, die je ein Holzstück enthielten. Die Holzstücke sahen aus wie einzelne Teile einer Panflöte und unterschieden sich in Durchmesser und Länge. Plötzlich wurde eines dieser Holzstücke von einer Vibration erfasst und begann einen singenden Ton von sich zu geben. Auch das zweite Teil begann leicht zu vibrieren und erzeugte einen zweiten Ton, der harmonisch zum ersten Klang passte. Nun regte sich auch die dritte Flöte und vollendete einen mächtig klingenden Akkord. Anne spürte, wie sich die Höhle aufzulösen begann. Es entstand eine Art Strudel der alles was sie sah in sich hineinzuziehen schien.</p>
<p>Der Rabbi riss die Plane von der Holzkiste und schrie „Hier ist sie! Ich habe sie gefunden!“. Anne öffnete ihre Augen und blickte in die drei Gesichter von Pedros Entführer und drei Mündungen von Handfeuerwaffen, die auf sie gerichtet waren. „Los, kommen sie ganz langsam aus der Kiste heraus! Wenn sie versuchen zu flüchten, erschiessen wir sie und danach ihren Freund!“. Aus einer gewissen Entfernung hörte sie Pedro rufen: „Lauf Anne! Nimm keine Rücksicht auf mich! Lauf um Dein Leben!“. Doch Anne konnte sich nicht bewegen. Der Klang der Flöten wurde immer lauter und hinter ihr begann sich die Wand der Holzkiste aufzulösen. Anne spürte, wie ihr Körper von einer Kraft ergriffen wurde, die sie in einen Sog hinein zog. Sie wehrte sich nicht, liess los und glitt langsam dem Strudel entgegen! Die Augen der Männer weiteten sich. „Was zum Teufel?“ rief der Monsignore und betätigte den Abzug seiner Pistole. Anne sah, wie sich alles was in der Lagerhalle geschah in der Zeit verzögerte, als schaue sie einen Film in Zeitlupe.</p>
<p>Die Kugel kam auf sie zugeflogen, verlangsamte dabei aber immer mehr. Bevor sie Anne erreichte, verblasste alles vor Annes Augen. Dunkelheit umgab sie und Panik ergriff einmal mehr Besitz von ihr. Sie versuchte zu schreien, aber obwohl ihr Verstand voll funktionierte, schien ihr Körper nicht zu gehorchen. Langsam erinnerte sie sich, dass sie eigentlich in Margarethas Penison im Bett lag und träumte. Sie begann das Bettlacken zu fühlen, das schweissnasse Kissen, auf dem ihr Kopf lag. Sie wollte erwachen, schreien, sich gegen ihren Traum wehren. Minutenlang verharrte sie, von Panik ergriffen, gelähmt in einer Stasis, die nicht enden wollte. Langsam tauchte sie auf, ihr Mund öffnete sich und der Schrei, der eine Ewigkeit brauchte um Wirklichkeit zu werden, eroberte ihre Kehle. Aus einem anfänglich glucksenden Laut wurde ein Murmeln, das immer lauter wurde, bis Anne die Kontrolle über ihren Körper wieder hatte.</p>
<p>Sie schrie so laut sie konnte und liess ihren Traum hinter sich. Das Gepolter an ihrer Tür holte sie endgültig zurück in die Realität. „Anne, ist alles in Ordnung bei Dir? Ich komme herein, ok?“ Margarethas Stimme klang wie eine rettende Verheissung in Annes Kopf. Die Tür öffnete sich und Pedros Mutter kam ins Zimmer gerannt und stürzte zu Annes Bett. Anne richtete sich auf und Margaretha nahm sie in ihre Arme. „Es ist alles in Ordnung! Du bist in Sicherheit. Es war nur ein Traum!“ versuchte Margaretha Anne zu beruhigen. „Es war nicht nur ein Traum!“ sagte Anne, die sich langsam wieder erholte. „Meine Träume sind nicht nur normale Träume!“ fügte sie hinzu und blickte Margaretha an. Sie sprach weiter: „Ich weiss jetzt, wo sie Pedro gefangen halten!“. Die Augen von Pedros Mutter weiteten sich.</p>
<p>Anne versuchte darin zu lesen, ob Margaretha ihr glaubte. „Dein Vater, er hatte auch diese Träume!“ sagte Margaretha langsam. „Was hast Du von Pedro geträumt?“ fragte sie nun, doch Anne wollte sie nicht zu stark beunruhigen und erzählte nur, wo Pedro festgehalten wurde: „Er ist in einer Lagerhalle! Auf einer der Kisten, die dort massenweise herumstanden, sah ich eine Aufschrift <em>Callao Terminal Maritimo.</em> Sagt Dir das etwas?“. Margaretha sprang auf. „Ich weiss, wo wir suchen müssen!“ rief sie und verliess das Zimmer. Ein paar Sekunden später hörte sie Pedros Mutter an Luis Tür klopfen. „Steh auf Luis, Anne hat Pedro gefunden!“.</p>
<p>Auf der Fahrt zum Hafenterminal erzählte Anne ihren ganzen Traum. Die Szenen mit Pedros Folterungen liess sie aber aus Rücksicht auf Margaretha aus. Sie erzählte auch vom Ende ihres Traums und von dem seltsamen Strudel, in den sie hineingezogen wurde. „Nada Brahma“ murmelte Luis plötzlich. „Nada was?“ fragte Anne zurück. Pedro erzählte von einem Buch, dass er vor einiger Zeit gelesen hatte, in dem aufgezeigt wurde, dass die Naturgesetzte unserer physikalischen Welt mit den harmonikalen Gesetzten der Musik übereinstimmten. „Die Welt ist Klang“ war die grundlegende Aussage des Buches. „Sogar der Aufbau von Atomen stimmte mit den Proportionen unserer Musik überein!“ erzählte Pedro weiter. „Ein Schlüssel!“ rief Anne aufgeregt. „Der Klang ist der Schlüssel und der Kartenstein führt uns zu dem Raum, wo die Flöten versteckt sind!“</p>
<p>Margaretha liess sich von Anne ganz genau die Beschaffenheit der Höhle beschreiben, in der die Flöten versteckt waren. „Die Lambayeque“ murmelte sie vor sich hin. „Doch es gibt einige Ruinen dieses Volkes, das vor den Inkas das Gebiet von Peru beherrschte, die Suche dürfte nicht einfach werden!“ Anne erzählte, dass der Stein den sie mitbrachte, ihnen den Weg weisen würde, es dazu aber noch einen zweiten Stein brauche, in den der erste eingefügt werden musste. Aus ihren Träumen wusste Anne auch, wo dieser andere Stein zu finden wäre. Sie mussten nur den Ort auf den Ebenen von Nazca finden, an dem sie Raoul und Carlos schon so oft im Traum begegnet war. Langsam nahm der Weg, der vor ihnen lag Gestalt an.</p>
<p>„Wir sind da!“ rief Margaretha plötzlich. Anne blickte aus dem Fenster und sah das grosse Lagergebäude, auf dem mit grossen Buchstaben <em>Callao Terminal Maritimo</em> stand. Ein grosses Tor versperrte die Einfahrt zu dem Gelände und wie erwartet war es verschlossen. Doch Luis entdeckte unweit des Eingangs eine Stelle, wo der Zaun zerstört war. Sie parkierten das Auto an der Strasse, stiegen aus und quetschten sich durch das Loch in der Umzäunung. An der Lagerhalle angekommen suchten sie einen Eingang, den sie auch bald fanden. Die Tür war offen und leise schlichen sie sich in das Dunkel der Halle. Anne erkannte den Geruch des Raumes wieder und sah die Stapel mit den Holzkisten. Kein Geräusch drang an ihre Ohren. Scheinbar waren die Entführer nicht hier. Ein leises Stöhnen liess die Gruppe aufhorchen. „Pedro!“ flüsterte Margaretha und Anne nickte. Vorsichtig gingen sie weiter in die  Richtung, aus der sie Pedro hörten.</p>
<p>Sie drückten sich mit ihren Rücken an eine Holzkiste, hinter der das Stöhnen zu hören war. Margaretha versuchte einen Blick hinter die Kiste zu werfen.</p>
<p>Ihr Schrei zeriss die unheimliche Stille der Lagerhalle.</p>
<p><em>To be continued</em></p>
<p><a href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://stoepsorama.ch/2009/11/15/fragmente-1-27-der-schlussel/" target="_blank"><img title="facebook_icon" src="http://stoepsorama.files.wordpress.com/2009/08/facebook_icon.jpg?w=16&#038;h=16#38;h=16&#38;h=16" alt="facebook_icon" width="16" height="16" /> Artikel in Facebook posten</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sein oder Nicht-Sein - Wahrheit ist von Lüge völlig verschieden. Ist sie?]]></title>
<link>http://schmalspurgefluester.wordpress.com/2009/11/14/sein-oder-nicht-sein-wahrheit-ist-von-luge-vollig-verschieden-ist-sie/</link>
<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 10:44:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>marcelnakoinz</dc:creator>
<guid>http://schmalspurgefluester.wordpress.com/2009/11/14/sein-oder-nicht-sein-wahrheit-ist-von-luge-vollig-verschieden-ist-sie/</guid>
<description><![CDATA[Wahrheit vs. Fiktion &#8220;Was ist also Wahrheit? Ein bewegliches Heer von Metaphern, Metonymien, A]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div id="attachment_327" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-327" title="Montage: M. Nakoinz" src="http://schmalspurgefluester.wordpress.com/files/2009/11/wahrheit-vs-fiktion.jpg" alt="Wahrheit vs. Fiktion" width="500" height="375" /><p class="wp-caption-text">Wahrheit vs. Fiktion</p></div>
<p style="text-align:left;"><em><strong>&#8220;Was ist also Wahrheit? </strong></em><em><strong>Ein bewegliches Heer von Metaphern, Metonymien, Anthropomorphismen, kurz eine Summe von menschlichen Relationen, die, poetisch und rhetorisch gesteigert, übertragen, geschmückt wurden, und die nach langem Gebrauch einem Volke fest, kanonisch und verbindlich dünken: die Wahrheiten sind Illusionen, von denen man vergessen hat, daß sie welche sind, Metaphern, die abgenutzt und sinnlich kraftlos geworden sind, Münzen, die ihr Bild verloren haben, und nun als Metall, nicht mehr als Münzen, in Betracht kommen.&#8221;</strong></em></p>
<p>Das sagte einmal der, der gern mit dem Hammer philosophierte. Friedrich Nietzsche, dieser philosophische Krieger, sah bereits, dass die Welt, wie wir sie uns zurechtlegen, nicht unbedingt der objektiven Wirklichkeit entspricht, von der wir alle ausgehen. Lange bevor Einstein uns unserer gewissen, dreidimensionalen Welt beraubte und uns Freud die Macht über unser innerstes Selbst, den Urtrieb, absprach, erschütterte er die bornierten Einbahnstraßendenker seiner Zeit (und der heutigen). Die Einblicke und Erkenntnisse, die das Gefüge der Sprache und ihrer Metaphern der Wahrheit suchenden Menschen eröffnet, bilden nach Nietzsches skeptischer Einsicht eine Welt des Scheins, eine Sphäre der Illusion. Denn sowohl die Metaphorik der Sprache, als auch die Subjekt-Prädikat-Struktur der traditionellen Satzgrammatik, erzeugen schlechterdings die Vorstellung einer &#8220;Identität des Dings&#8221;, die nunmehr eine Fiktion, eine konventionell sanktionierte Form der Lüge bezeichnet.</p>
<p><strong>Fiktive Wahrheiten</strong></p>
<div id="attachment_328" class="wp-caption alignleft" style="width: 199px"><img class="size-medium wp-image-328" title="Montage: M. Nakoinz" src="http://schmalspurgefluester.wordpress.com/files/2009/11/nietzsche-tagtraum.jpg?w=189" alt="Nietzsche Tagtraum" width="189" height="300" /><p class="wp-caption-text">Nietzsche Tagtraum</p></div>
<p>Für Nietzsche ist es &#8220;nicht mehr als ein moralisches Vorurteil, daß Wahrheit mehr wert ist als Schein; es ist sogar die schlechtest bewiesene Annahme, die es in der Welt gibt.&#8221; Und weiter heißt es: &#8220;Bei allem Werte, der dem Wahren, dem Wahrhaftigen, dem Selbstlosen zukommen mag: es wäre möglich, daß ihm die Scheine, dem Willen zur Täuschung, dem Eigennutz und der Begierde ein für alles Leben höherer und grundsätzlicherer Wert zugeschrieben werden müßte.&#8221; Eine Philosophie, die es wagt, den gewohnten Wertgefühlen Widerstreit zu leisten und falsche Urteile als die unentbehrlichsten zu werten, ohne deren Messen der Wirklichkeit an der rein erfundenen Welt die Menschheit nicht leben könnte, stellt sich nach Nietzsche jenseits von Gut und Böse.</p>
<p>Damit nimmt er die heutigen Erkenntnisse der Fiktionsforschung, bezüglich der Wichtigkeit der Fiktion für uns, bereits vorweg. Man weiß inzwischen: Fiktionen kann man als Übungsraum ansehen, um sich mit anderen möglichen Wirklichkeitsmodellen auseinander zu setzen, die der Rezipient mit seinem eigenen Erfahrungshintergrund abgleicht. Durch Einfühlung lernen wir daraus und können uns besser an veränderte Umweltbedingungen anpassen. Es geht hier nicht, wie Käte Hamburger bemerkte, darum, aus Wahrheit Fiktion zu machen, sondern aus Fiktion Wahrheit entstehen zu lassen.</p>
<p><strong>Wahre Fiktionen</strong><br />
Nietzsche zufolge reden wir uns so lange ein, die Natur objektiv zu sehen, bis wir uns nichts anderes mehr vorstellig machen können. Gerade das geht aber seiner Einsicht nach nicht, weil der Mensch grundsätzlich nicht zu Objektivität fähig ist, da er ja selbst immer ein Teil der Natur ist. &#8220;Macht man jemandem klar, dass er, streng verstanden, nie von Wahrheit, sondern immer nur von Wahrscheinlichkeit und deren Graden reden könne, so entdeckt man gewöhnlich an der unverhohlenen Freude des also Belehrten, wie viel lieber den Menschen die Unsicherheit des geistigen Horizontes ist und wie sie die Wahrheit im Grunde ihrer Seele wegen ihrer Bestimmtheit hassen,&#8221; sagt der Nihilist weiter. Allein aus einem Glauben heraus, der auf wiederkehrenden Beobachtungen basiert, bemühen sich die Menschen um ihr Wissen. Um etwas, das feierlich am Ende als die &#8220;Wahrheit&#8221; gekauft wird. Schon der Empiriker David Hume meldete daran seine Bedenken an. In seiner Tradition entwickelte Nelson Goodman eine Theorie der Weltenerzeugung. Die Erde steht beispielsweise je nach Betrachtungsweise still oder bewegt sich. Für einen Schildkröterich, der gerade mit seiner Schildkrötin in einer blauen Lagune kopuliert, steht die Erde gewiss still. Für einen Astronomen, der gerade mit einer Assistentin… forscht, hingegen rast sie mit einer Geschwindigkeit von 29,8 Kilometer pro Sekunde durch das Weltall.</p>
<p><em>Quellen:<br />
Friedrich Nietzsche: Jenseits von Gut und Böse<br />
</em><em>Friedrich Nietzsche:</em><em> Über Wahrheit und Lüge im außermoralischen Sinne<br />
Nelson Goodman: Weisen der Welterzeugung</em></p>
<h2 style="text-align:left;">Ausgabe 23, November 2008</h2>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Als der Sommer ging]]></title>
<link>http://adulto.wordpress.com/2009/11/12/als-der-sommer-ging/</link>
<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 15:58:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>adulto</dc:creator>
<guid>http://adulto.wordpress.com/2009/11/12/als-der-sommer-ging/</guid>
<description><![CDATA[Als der Sommer ging, nahm er mich mit. Er flog mit mir durch die halbe Welt und machte keine Anstalt]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Als der Sommer ging, nahm er mich mit. Er flog mit mir durch die halbe Welt und machte keine Anstalten zu halten. Ich ging mit einem sommerlich sonningen Lächeln und genoß seine Anwesenheit. Der Sommer hat mich nie alleine gelassen. Zumindest mich nicht.</p>
<p>Du sitzt an deinem Fenster in deinen warmen Sachen und sehnst dich nach dem Sommer zurück. Als der Sommer dich verließ, warst du zwar darauf vorbereitet, aber du wolltest doch nicht, dass er geht. An dem Ort, an dem du bist, wechseln die Jahreszeiten und der Sommer kommt nur gelegentlich zu Besuch. Du, als Kind des Sommers, mit deinem sonnigen Lächeln, hast dein Lächeln verloren, denn der Winter hat deine Gesichtszüge eingefroren. Aber ob du dem Sommer eine eisige Träne nachweinst, weiss ich nicht. Ich würde es mir wünschen. Vielleicht denkst du aber auch, dass ich dir den Sommer gestohlen habe. Ich ihn fortnahm und nicht er mich. Einem von mir gestohlenen Sommer würdest du sicher keine eisigen Tränen nachweinen. Dann würdest du auch sicher nicht an deinem Fenster sitzen und an den verlorenen Sommer denken. Du wärest draußen mit deinem Sommer-Lächeln, die Kälte schmelzen und die Jahreszeiten einfach weiterfließen lassen. <!--more--></p>
<p>An dem Ort, wo ich bin, sitze ich am Fenster, die sommerliche Sonne scheint in mein Zimmer und der leuchtend blaue Himmel hängt wie ein großes Dach über den Dingen. Ich schaue hinaus, sehe den Sommer und vermisse ihn. Auch wenn ich ihn in jedem Winkel dieses erleuchteten Ortes suche, finde ich ihn nur in einer stillen Ecke meiner Seele. Mein Sommer ist genau wie deiner vergangen. Jetzt an meinem Fenster schließe ich die Augen und wünsche mir den Sommer zurück. Sommer, das bist für mich du. Das Feuerwerk, leuchtende Gluten in einer pechschwarzen, warmen Nacht, ist nur erinnerungswert, weil du dort warst. Nach diesem Tag bin ich an dir verglüht, an deinen sanften Blicken, wie an tausend Sommersonnen. Wir waren wie ein Feuerwerk, atemberaubend hell leuchtend in einer Explosion und dann verglühender Goldregen und dann als der Sommer ging, nahm er mich mit, an einen Ort, an dem nur für mich keine Sonne scheint. An einen Ort ohne dich.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Mein liebster Freund]]></title>
<link>http://factionme.wordpress.com/2009/11/12/mein_liebster_freund/</link>
<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 11:46:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>ana</dc:creator>
<guid>http://factionme.wordpress.com/2009/11/12/mein_liebster_freund/</guid>
<description><![CDATA[Mein liebster Freund, Deine Briefe scheinen mich hier unten nicht erreichen zu können. Ich denke oft]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Mein liebster Freund,</p>
<p>Deine Briefe scheinen mich hier unten nicht erreichen zu können.</p>
<p>Ich denke oft an Deine Worte, dass sich bald alles auflösen wird und dass Du an mich glaubst.</p>
<p>Noch heute kann ich nicht verstehen, wie es zu all dem kam.</p>
<p>Aber mach&#8217; Dir keine Sorgen um mich.</p>
<p>Es ist nur, ich befürchte, dass mich die Außenwelt bald vergessen haben wird, wo ich doch hier unten in der blinden Dunkelheit festgehalten werde.</p>
<p>Das Bewusstsein, dass oberhalb von mir und außerhalb dieser Gemäuer das Leben einfach weiter geht ohne mich, gibt mir das Gefühl mich selber sterben zu sehen. Und jetzt sag&#8217; mir lieber Freund, kann das ein Mensch ertragen?</p>
<p>Heute ist wahrscheinlich Samstag. Die Wärter haben sich nämlich ihre Bäuche mit allerlei Essenssachen vom Wochenmarkt voll geschlagen. Zu ihrer Unterhaltung befahlen sie mir mit ein paar Äpfeln zu jonglieren.</p>
<p>Und ich jonglierte</p>
<p>mit Deinen Worten im Ohr mein lieber Freund</p>
<p>jonglierte ich mit gefesselten Händen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Goodbye]]></title>
<link>http://aakermans.wordpress.com/2009/11/12/good-bye/</link>
<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 23:01:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>aakermans</dc:creator>
<guid>http://aakermans.wordpress.com/2009/11/12/good-bye/</guid>
<description><![CDATA[Idag jobbade jag sista dagen på jobbet jag haft i 3 ½ år. Sjukt konstig känsla. Packa ihop allt, slä]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Idag jobbade jag sista dagen på jobbet jag haft i 3 ½ år. Sjukt konstig känsla. Packa ihop allt, slänga allt, rensa allt, städa bort sig själv från kontoret som varit mitt andra (och ibland enda när jag flyttat runt) hem i Stockholm. Det tog bara 10 minuter att radera mig själv därifrån. Helt sjukt. Sjukt att lämna en plats och 50 människor jag mer eller mindre aldrig kommer träffa igen, efter att ha träffat dom oftare än jag gjort min familj och vänner de senaste åren. Att när vi sen på after worken hör min chef prata om oss i gruppen som &#8220;er&#8221; och inse att jag inte ingår där längre.</p>
<p>Catella har verkligen varit ett hem för mig, en extrafamilj. Jag kommer sakna dom men jag vet att jag gör helt rätt som lämnar det. Nu väntar mitt liv.</p>
<p>Och jag är ledig imorgon. Nej &#8211; arbetslös. Arbetslös! Haha. Eller &#8211; arbetsbefriad kanske?</p>
<p>Nä. Ledig säger vi.</p>
<p>&#160;</p>
<p>&#160;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Fragmente 1.26 - Der Traum des Grauens]]></title>
<link>http://stoepsorama.ch/2009/11/08/1-26-der-traum-des-grauens/</link>
<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 20:37:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>stoeps</dc:creator>
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<description><![CDATA[Photo Credit: Ben Chaney@Flickr bestimmte Rechte vorbehalten Was bisher geschah: Intro / Teil 1 / Te]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone" src="http://farm4.static.flickr.com/3311/3200550292_bbeec1da74_d.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p>Photo Credit: Ben <a href="http://www.flickr.com/people/epioles/" target="_blank">Chaney@Flickr</a> <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/deed.de" target="_blank">bestimmte Rechte vorbehalten</a></p>
<p>Was bisher geschah:<a href="/2009/01/08/fragmente-1-0-anne/"> Intro</a> / <a href="/2009/01/1/fragmente-1-1-aufbruch/">Teil 1</a> / <a href="/2009/01/14/fragmente-1-2-anruf-aus-der-vergangenheit/">Teil 2</a> / <a href="/2009/01/14/fragmente-1-3-raoul/">Teil 3</a> / <a href="/2009/01/20/fragmente-1-4-ein-neuer-traum/">Teil 4</a> / <a href="/2009/01/22/fragmente-1-5-gefahr-droht/">Teil 5</a> / <a href="/2009/01/26/fragmente-1-6-verborgene-wahrheit/" target="_self">Teil 6</a> / <a href="/2009/02/05/fragmente-1-7-ein-ratsel-kundigt-sich-an/">Teil 7</a> / <a href="/2009/02/11/fragmente-1-8-die-warnung/">Teil 8</a> / <a href="/2009/02/15/fragmente-1-9-das-raetsel/">Teil 9</a> / <a href="/2009/02/17/fragmente-1-10-der-stein-der-wahrheit/">Teil 10</a> /<a href="/2009/02/19/fragmente-1-11-eine-aufgabe-aus-dem-traumland/"> Teil 11</a> / <a href="/2009/02/25/fragmente-1-12-die-geheime-tur/">Teil 12</a> / <a href="/2009/03/02/fragmente-1-13-das-geheimfach/">Teil 13</a> / <a href="/2009/03/08/fragmente-1-14-lebensgefahr/">Teil 14</a> / <a href="/2009/03/13/fragmente-1-15-sandra-fahrt/">Teil 15</a> / <a href="/2009/03/26/fragmente-1-16-eine-tur-die-keine-ist/">Teil 16</a> / <a href="/2009/04/07/fragmente-1-17-reisevorbereitungen/">Teil 17</a> / <a href="/2009/05/04/fragmente-1-18-die-reise-ins-ungewisse/">Teil 18</a> / <a href="/2009/06/01/fragmente-1-19-uber-den-wolken/">Teil 19</a> / <a href="/2009/06/15/fragmente-1-20-peru">Teil 20</a> / <a href="/2009/06/28/fragmente-1-21-unerwartete-wendungen/">Teil 21</a> / <a href="/2009/07/19/fragmente-1-22-flucht-aus-der-dunkelheit/">Teil 22</a> / <a href="/2009/08/02/fragmente-1-23-gibt-es-gott/">Teil 23</a> / <a href="/2009/09/20/fragmente-1-24-margaretha/">Teil 24</a> / <a href="/2009/10/27/fragmente-1-25-erinnerungen-und-neue-freunde/" target="_self">Teil 25</a></p>
<p>Bis weit nach Mitternacht sassen Anne, Margaretha und Luis am Tisch und warteten darauf, dass Pedro sich meldete. Doch weder kam er zur Tür herein, noch klingelte das Telefon. Aus der Ahnung, dass Pedro etwas zugestossen sein musste, wurde langsam Gewissheit. Eine Gewissheit die wie eine schwarze Gewitterwolke über den Köpfen der drei Wartenden schwebte und den Raum in ein Gefängnis ihrer Sorgen und Ängste verwandelte. Luis stand vom Tisch auf und ging ebenfalls zum Fenster, um eine Zigarette zur rauchen. Seine Gedanken wanderten von Pedro zu Carlos, Raouls Bruder. Auch von ihm hatte er schon länger nichts mehr gehört. Und zur Sorge um seinen Geliebten kam nun auch noch die Angst um Pedro. Luis versuchte die schwarzen Gedanken zu verscheuchen  und seiner Angst mit Vernunft zu begegnen. Er wandte sich an die beiden Frauen und schlug vor, erst einmal zu versuchen, etwas Schlaf zu finden. Morgen, wenn alle wieder ausgeruht und bei Kräften wären, würden sie besser darüber nachdenken können, was zu tun sei. Anne und Margaretha nickten, obwohl beide nicht daran glaubten auch nur eine Minute Schlaf zu finden.</p>
<p>Anne stand auf und fing an das Geschirr von dem Tisch in die Küche zu tragen. Margaretha half ihr dabei. Die Beiden sprachen kein Wort und dennoch fühlten sich beide innerlich verbunden. Sie teilten die gleiche Sorge und wortlos verstanden sie einander. Eine kurze, aber herzliche Umarmung später gingen Luis, Anne und Margaretha in ihre Zimmer um zu versuchen ein paar Stunden zu schlafen. Während Anne ihre Zähne putzte, betrachtete sie ihr Gesicht im Spiegel. Mit der freien Hand berührte sie ihre Wangenknochen, fuhr mit dem Rücken des Zeigefingers den Konturen ihres Gesichtes entlang. „Ja, tatsächlich“ dachte sie. Es gab Ähnlichkeiten zwischen ihr und Pedro, ihrem Brunder den sie erst gefunden und schon wieder verloren hatte. Sie horchte in sich hinein. Versuchte zu fühlen, ob Pedro noch am Leben war. Es musste doch eine Verbindung zwischen Geschwistern geben, die einem so etwas fühlen liess, dachte Anne. Doch sie fühlte nichts ausser ihrer Sorge um ihn. Und doch war da etwas, dass sie glauben liess, dass Pedro noch am Leben sei. War es nur ihre Hoffnung, die sie an eine andere Möglichkeit nicht glauben lassen wollte? Oder war es vielleicht doch eine Art Verbindung, die sie fühlen liess, dass er noch lebte? Langsam überkam Anne nun doch eine schwere Müdigkeit. Sie würde versuchen, ein bisschen zu schlafen. Morgen würde sie einen klareren Kopf haben um darüber nachzudenken, beschloss sie und legte sich in das Bett, das Margaretha für sie hergerichtet hatte.</p>
<p>Entgegen Annes Vermutung, brauchte sie nicht lange um einzuschlafen. Es war kein langsames Eintauchen oder Absinken in die dunkle Wärme des Schlafes. Es geschah plötzlich und schnell. Annes Brust hob und senkte sich regelmässig und ihre Gesichtszüge entspannten sich, während auch ihr Körper die Spannung des Tages entweichen liess. Nur ein kleines Zucken ihres rechten Auges verriet, dass Annes Schlaf nicht traumlos war. So ruhig sich ihr Äusseres auch einem imaginären Betrachter jetzt zeigen würde, so aufwühlend war das, was Anne in ihrer inneren Welt erlebte. In ihrem Traum hörte Sie einen Schrei, ihr fast das Herz zeriss! Es war Pedro! Es konnte nur Pedro sein! Obwohl Anne bewusst war, dass sie sich in höchster Gefahr befand, schlich sie sich weiter dem Ursprung des Schreies entgegen. Sie drückte sich kauernd mit dem Rücken an eine grosse Holzkiste und versuchte mit einer vorsichtigen Bewegung einen Blick auf das, was auf der anderen Seite der Kiste lag, zu erhaschen. Viel konnte sie nicht sehen, denn ihre Aussicht wurde durch weitere Holzkisten versperrt. An der Wand dahinter vollführten lange Schatten langsame Bewegungen, die seltsam verzerrt wirkten. Die Lichtquelle in deren Schein diese Schattenwesen entstanden, musste sich scheinbar am Boden befinden, was die Szenerie noch unheimlicher erscheinen liess.</p>
<p>Anne schlich sich aus ihrem Versteck und lief nun auf leisen Sohlen zu den Holzkisten, die ihre Sicht auf die Geschehnisse verstellten.  Eine der Kisten war beschriftet mit „Callao Terminal Maritimo“. Wieder ertönte ein Schrei! Markerschütternd und flehend zugleich, so dass Anne das Blut in den Adern gefror. Am liebsten wäre sie aus ihrem Versteck hervor getreten und hätte Pedro in einer heldenhaften Aktion gerettet. Doch sie wusste, dass sie keine Chance hatte, denn den Stimmen nach, mussten mindestens drei andere Männer bei Pedro sein. Einer dieser Entführer sprach mit italienischem Akzent auf Pedro ein: „Was weisst du über diese Bibliothek? Sag es uns, oder wir werden dir den kleinen Finger deiner rechten Hand abtrennen!“. Anne presste sich ihre Hand auf den Mund, um sich nicht durch einen Schreckenslaut zu verraten. Der Schweiss floss ihr in kalten Rinnsalen über den Rücken. „Rede!“ schrie der Mann mit heiserer Stimme erneut. „Was für eine Bibliothek meinen sie?“ hörte sie Pedro leise fragen. „Ich werde…“ hob nun die Stimme des Peinigers wieder an, worauf Anne plötzliche einen anderen Mann sagen hörte „Monsignore, warten sie! Es kann doch durchaus sein, dass dieser Mann nichts von der Bibliothek weiss! Wir sollten ihn vorallem nach der Tochter des Professors befragen!“. Ein Mann mit arabischem Aktzent mischte sich ein: „Der Rabbi hat recht! Die Wahrscheinlichkeit dass dieser Mann etwas über die Bibliothek weiss, ist sehr klein. Hingegen wird er uns mit Sicherheit sagen können, wo sich diese Frau befindet!“</p>
<p>Anne begriff, dass es um sie ging! Ihr Herz pochte laut und panisch und innerlich hoffte sie,  mit jeder Faser ihres Körpers, dass Pedro sie nicht verraten würde. Obwohl sie gleichzeitig auch voller Sorge um ihn war. Sie würde ihm auch nicht böse sein können, wenn er versuchte sein Leben zu schützen. „Wo ist die Tochter des Professors. Diese Anne Kammerman?“ hörte sie nun den Mann fragen, den die anderen als Monignore bezeichneten. Pedro schwieg. „Du wirst es mir sowieso verraten, glaube mir! „ fuhr der Mann mit bedrohlicher Stimme weiter „Die Schmerzen die ich mir für dich ausgedacht habe, werden unvorstellbar sein, also sag uns, was wir wissen wollen, wenn Du verschont werden willst!“. Anne zitterte und langsam gesellte sich zur Angst eine immer grösser werdende Wut. Doch sie musste sich in ihrem Versteck zurückhalten, um nicht entdeckt zu werden. Denn schliessliche wäre es genau das, worauf diese fremden Männer gewartet hatten. „Bring mir die Elektroden, Öcal“ sagte nun die Stimme des Monsignore monoton drohend und er fuhr weiter „Wir werden diesen ungläubigen schon zum reden bringen!“ . „Was soll ich damit?“ fragte der Mann mit dem arabischen Akzent. „Gib her und zieh diesem Mistkerl die Hosen aus!“ sagte der Monsignore. „Das kann ich nicht!“ sagte der Araber. „Der Mudschahid will sich wohl nicht versündigen?“ frotzelte nun der dritte Peiniger. „Halt den Mund Rabi und hilf mir. Befestige die Elektroden an den Hoden unseres Gastes. Er soll spüren was es heisst, sich uns zu widersetzen!“ In der Stimme des Monsignores klang nicht nur Bedrohung. Anne spürte, dass dieser Mensch eine Befriedigung dabei empfinden musste, jemand anderen zu quälen. „Ich frage ein letztes mal! Wo ist diese Anne Kammermann?“ schrie nun der Monsignore plötzlich mit einer Stimme die schärfer und kälter war, als mehrfach gehärteter Stahl. Doch Pedro schwieg. „Dreh auf!“ rief der Italiener und Pedro schrie so laut und erschütternd, dass Anne es nicht mehr aushielt. Sie sprang aus ihrem Versteck und brüllte: „Hier! Hier bin ich!“</p>
<p>Dann drehte sie sich um und rannte los.</p>
<p>Weiter mit <a href="/2009/11/15/fragmente-1-27-der-schlussel/">Fragmente 1.27 &#8211; Der Schlüssel</a></p>
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</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der Spiegel]]></title>
<link>http://adulto.wordpress.com/2009/11/08/der-spiegel/</link>
<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 12:45:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>adulto</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die Sachen in meinem Schrank wirken so einsam. Ich weiss nicht genau wieso, aber es scheint, als wür]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die Sachen in meinem Schrank wirken so einsam. Ich weiss nicht genau wieso, aber es scheint, als würden sie jede Nacht weinen. Jeden Tag hänge ich sie draußen auf. Der warme Wind trocknet ihre Tränen, aber nachts hör ich aus meinem Schrank immer wieder ihr Schluchzen. Dennoch weckt es mich nicht, weil ich selber nicht die Augen schließe. Also sitze ich nachts da und tröste die durchnässten Sachen. Vielleicht wäre es einfacher sie einfach in den Trockner zu tun, aber ein Trockner kann nicht trösten. Ein Trockner kann Tränen trocknen, aber er versiegelt nicht die Quelle. Meine Sachen vermissen es gestapelt neben deinen Sachen zu liegen.</p>
<p>Wenn es nicht so wäre, würde meine Zahnbürste nicht so einsam dreinblicken, wenn ich sie morgens in die Hand nehme. Neben ihr ist bereits eine neue Zahnbürste, aber deine Zahnbürste scheint wohl etwas Besonderes gewesen zu sein. Mit der fremden Zahnbürste ist sie vielleicht nicht alleine, aber die Definition von Einsamkeit geht über das Alleinsein weit hinaus. Dinge sind nicht einfach nur Materie, sie sind das, was wir ihnen an Bedeutung zuschreiben, insofern ist die Welt, bist du, ist die fremde Zahnbürste viel mehr als ein Stück Materie. Ich will mir das nicht eingestehen, aber wenn ich morgens in den Spiegel sehe, sehe ich dich, obwohl oder gerade weil du nicht da bist. Dabei spiegelt ein Spiegel doch nur die materielle Welt ab. Aber in meiner Welt erscheinst du im Spiegel und legst deine Arme um meine Schulter. In meiner Welt tröste ich leblose Dinge, aber eigentlich tröste ich mich selbst. Auch meine Sachen sind nur Dinge, die etwas reflektieren, was Bedeutung trägt. Alles ist irgendwo ein Spiegel.</p>
<p><!--more--></p>
<p>Längst verloren &#8211; Revolverheld</p>
<p>Ich spiele Roulette mit meinem Herz<br />
Ich setze auf Rot doch es kommt Schwarz<br />
Ich steck mir tausend neue Ziele<br />
Von denen ich niemals eins erreiche<br />
Und alles tut nur weh</p>
<p>Als wär mein Leben aus Papier&#8230;<br />
Ich hab dich längst verloren<br />
In meinen Spiegelbild<br />
Seh ich zuviel von dir jeden Tag<br />
Ich hab dich längst verloren<br />
In meinen Spiegelbild<br />
Sind meine Augen nicht von mir<br />
Denn jeder Tag gehört nur dir&#8230;</p>
<p>Seh all deine Fehler jetzt in mir<br />
Was ich früher gehasst hab<br />
Fehlt mir jetzt an dir<br />
Räum deine Sachen in den Schrank<br />
Nehm deine Bilder von der Wand<br />
Streich dich aus meinen Leben</p>
<p>Als hätte ich dich nie gekannt<br />
Ich hab dich längst verloren<br />
In meinen Spiegelbild<br />
Seh ich zuviel von dir jeden Tag<br />
Ich hab dich längst verloren<br />
In meinen Spiegelbild<br />
Sind meine Augen nicht von mir<br />
Denn jeder Tag gehört nur dir&#8230;</p>
<address>Hab unser Tagebuch zerissen<br />
</address>
<address>Und werde nichts davon vermissen </address>
<address>Hab&#8217;s weggeschmissen und verbrannt </address>
<address>Und jetzt fang ich von vorne an<br />
</address>
<p>Ich hab dich längst verloren<br />
In meinen Spiegelbild<br />
Seh ich zuviel von dir jeden<br />
Ich hab dich längst verloren<br />
In meinen Spiegelbild<br />
Sind meine Augen nicht von mir<br />
Denn jeder Tag gehört nur dir&#8230;</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/fChOlo6R_a4&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/fChOlo6R_a4&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Fathers day]]></title>
<link>http://aakermans.wordpress.com/2009/11/07/fathers-day/</link>
<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 13:26:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>aakermans</dc:creator>
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<description><![CDATA[Igår gick jättebra och jag hade sjukt kul! Blev krigsmålad med vitt, nerskitad i kol över hela kropp]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Igår gick jättebra och jag hade sjukt kul! Blev krigsmålad med vitt, nerskitad i kol över hela kroppen och enbart iförd indianfjädrar. Grymt! Ska bli kul att se bilderna.</p>
<p>&#160;</p>
<p>Imorgon är det fars dag så glöm inte att åka hem till era pappor, pussa dom på kinden och ge dom slipsar.</p>
<p>&#160;</p>
<p>Min pappa är världsbäst. Vi är ganska lika, han och jag, med våra korta stubiner och envisheter. Desto enklare för mig att förstå honom. Han är 66 år och har varit geolog hela sitt liv som alltid tog med borrprover hem till mig under hela min barndom. Det tog mig 17 år att ha hjärta att tala om för honom att jag inte var intresserad av stenar när jag låg på sjukhus och han köpte en bok åt mig som hette något i stil med &#8220;Ädelstenar och mineraler&#8221;. Nuförtiden får jag bara saker som stått på önskelistan i present.</p>
<p>Puss, pappa!</p>
<address>(Första två bilderna gissar jag att mamma tagit)</address>
<p><a href="http://aakermans.wordpress.com/files/2009/11/img_1548.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-223" src="http://aakermans.wordpress.com/files/2009/11/img_1548.jpg" alt="" width="270" height="360" /></a></p>
<p><a href="http://aakermans.wordpress.com/files/2009/11/img_1672.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-224" src="http://aakermans.wordpress.com/files/2009/11/img_1672.jpg" alt="" width="270" height="202" /></a></p>
<p><a href="http://aakermans.wordpress.com/files/2009/11/dsc_0791-1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-225" src="http://aakermans.wordpress.com/files/2009/11/dsc_0791-1.jpg" alt="" width="270" height="406" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Bewegung vom 4.11.2009]]></title>
<link>http://palankaundich.wordpress.com/2009/11/04/bewegung-vom-4-11-2009/</link>
<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 11:27:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>diePalanka</dc:creator>
<guid>http://palankaundich.wordpress.com/2009/11/04/bewegung-vom-4-11-2009/</guid>
<description><![CDATA[Das ist mal ein richtig guter Artikel. Auch, wenn er nur Fiktion ist. http://www.faz.net/s/Rub9A19C8]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Das ist mal ein richtig guter Artikel. Auch, wenn er nur Fiktion ist. http://www.faz.net/s/Rub9A19C8]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[*2* Der Dompteur.]]></title>
<link>http://allzumenschlich.wordpress.com/2009/11/01/2-der-dompteur/</link>
<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 00:15:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>allzumenschlich</dc:creator>
<guid>http://allzumenschlich.wordpress.com/2009/11/01/2-der-dompteur/</guid>
<description><![CDATA[Die Liebe ist wie ein Tanz. Ein Kompromiss. Mit Führung. Und sie führt immer ,weil sie die Schritte ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style="font-size:medium;">Die Liebe ist wie ein Tanz. Ein Kompromiss. Mit Führung. Und sie führt immer ,weil sie die Schritte kennt. Heute, zum Beispiel, das fühlte sie,war Liebe ein langsamer Waltzer. Der Schwung war das wichtigste dabei. Am Anfang nur ein einziges Mal schwingen, und dann tanzen. Aus -und Eindrehen, bis er sich selbst verliert. Das Auf &#8211; und Abwiegen der Worte. Das Zusammenspiel. Das Gleichgewicht zwischen dem Gesagten, dem Gemeinten, das Gehörte,das Verstandene. Sie liebte die Feinheiten, die Rafinesse, und dass sie sie erkannte. Jede Drehung, jedes Wenden dann behutsam abgebremst. Der langsame Waltzer ist traurig,vielleicht zärtlich. Liebevoll, aber distanziert. Gerade so weit, wie sich Arme voneinander stossen können ohne loszulassen. Das Lied spielte aus, der langsame Waltzer ,der perfekte Abschied. Und sie liess los, er schlief ein.</span></p>
<p><span style="font-size:medium;">Jeder Tag war der Selbe. Grob. Und es galt ihn in seine 1440 Minuten zu zerlegen und jede einzelne bis ins kleinste Detail im Zusammenhang zu der Vorherigen und der Folgenden zu verstehen. Aktion. Reaktion. Das Leben war einfach.</span></p>
<p><span style="font-size:medium;">10 Uhr. Der gewohnte Stuhl auf einer Strasseninsel. Heisse Schokolade. Croissant. Menschen flossen vorbei. Taxis flossen. Die Strassen flossen. Die ganze Welt floss. Morgens. 10 Uhr. New York. Ausser ihr. </span></p>
<p><span style="font-size:medium;">Der Gedanke ,die ganze Welt wäre in Bewegung und mit ihr jeder Mensch auf dem Weg irgendwohin. Ruhelos. Und darüber kreisen Wolken, zirkeln Sterne, rotieren Universen .Alles Leben drehte sich umeinander. Endlos verschlungen. Hastig. Gierig.Ungeduldig. Fliessend ineinander greifend. Ausser ihr. Sie war der einzige Stillstand. Ein fester Punkt. Und sie wusste es. Und sass da, und sah, dass es gut war.</span></p>
<p><span style="font-size:medium;">Dann der Wolkenbruch, und niemand bemerkte ihn ausser ihr und sie sah hinauf in die Wolken, bis der erste Tropfen ihre Stirn traf. Er fiel lange, durch Wolken, an Vögeln vorbei und an Fenstern. Dann der Aufschlag. Er war grausam, eine Niederlage, aber warm. Mit letztenmSchwung rollte er sich noch ihre Schläfen hinab, an den Ohren vorbei, malte ganz heimlich seinen Weg an ihrem Hals hinunter. Dann traf er</span><span style="font-size:medium;"> ihren Kragen,und starb. Sein Tod war warm und plötzlich. (&#8230;)</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wenn die Nase läuft]]></title>
<link>http://benphilipp.wordpress.com/2009/10/30/wenn-die-nase-lauft/</link>
<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 19:11:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>benphilipp</dc:creator>
<guid>http://benphilipp.wordpress.com/2009/10/30/wenn-die-nase-lauft/</guid>
<description><![CDATA[Peter war noch nie krank gewesen. Als er mir die Tür öffnete, war ich daher verwundert, wie kränklic]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;"><img class="aligncenter size-full wp-image-239" title="Wenn die Nase läuft_Efekt_460" src="http://benphilipp.wordpress.com/files/2009/10/wenn-die-nase-lauft_efekt_460.jpg" alt="Foto: Philipp Bobrowski" width="460" height="545" /></p>
<p style="text-align:justify;">Peter war noch nie krank gewesen. Als er mir die Tür öffnete, war ich daher verwundert, wie kränklich er aussah. Sein entsetzter Ausdruck in den Augen, wunderte mich allerdings nicht. Es musste ein Schock für ihn sein, was ihm da widerfahren war.<br />
„Was ist los?“, fragte ich ihn.<br />
„Meine Nase läuft“, sagte er, als stünde er bereits mit beiden Beinen im Grab.<br />
„Das sehe ich.“ Ich versuchte den Blick von seinem Gesicht abzuwenden, aber die Faszination besiegte den Ekel und ich schaute doch wieder hin.<br />
„Das ist mir noch nie passiert!“ Peter sah mich an, als könne nur ich noch verhindern, dass jemand das Grab zuschaufelte.<br />
„Bleib ganz ruhig“, sagte ich und drängte in die Wohnung hinein. „Erst mal machen wir die Tür zu.“ Ich schloss die Tür, um Schlimmeres zu verhindern. Dann schob ich Peter vor mir her in sein Wohnzimmer zu seiner Couch, die noch immer aussah wie gerade erst geliefert. „Setz dich!“, befahl ich.<br />
Er folgte mit hängenden Schultern, ließ sich kraftlos auf das rote Polstermöbel fallen. Ich setzte mich neben ihn, wühlte in meiner Jackentasche, zog eine Packung Taschentücher hervor und reichte ihm eines. Er sah mich zunächst verständnislos an, doch noch bevor ich ihm eine Erklärung liefern konnte, nickte er verstehend, nahm das Taschentuch und wischte sich die Tränen aus den Augen und von der Wange.<br />
Ich lächelte zufrieden. „So, dann erzähl mal.“<br />
„Ich saß am Küchentisch und trank einen heißen Kaffee.“<br />
„Lauwarm“, berichtigte ich.<br />
„Nein, er war heiß. Als Sybille mich gestern verlassen hat, ist so oft das Wort ,Warmduscher‘ gefallen, dass ich dachte, es sei an der Zeit, etwas zu ändern.“<br />
„Aha“, sagte ich. „Und da dachtest du, der Kaffee wäre ein guter Anfang.“<br />
„Genau. Ich konnte nur nippen, denn der Kaffee kam direkt aus der Maschine. Der heiße Dampf stieg mir in die Nase und plötzlich begann sie zu jucken.“<br />
„Das ist normal.“<br />
„Mag sein. Aber sie juckte immer mehr. Ich stellte die Tasse ab und kratze mich – da fiel sie ab!“<br />
„Einfach so?“ Ich fasste mir an die eigene Nase.<br />
„Einfach so. Von einem Moment auf den anderen saß sie auf dem Rand meiner Kaffeetasse. Dann sprang sie auf den Tisch, von dort auf den Boden, und lief davon.“<br />
„Hast du gesehen, wo sie hingelaufen ist?“ Ich wollte mich von seiner Verzweiflung nicht anstecken lassen.<br />
„Erst lief sie hierhin, dann dorthin. Zuletzt habe ich sie auf dem Flügel im Musikzimmer gesehen. Ich habe es abgeschlossen.“<br />
„Gut. Dann lass uns mal auf Nasenjagd gehen.“</p>
<p style="text-align:justify;">Es war einfacher, als ich gedacht hätte. Die Nase war auf dem Flügel zur Ruhe gekommen und schnarchte. Es war kein schöner Anblick. Überall diese Schleimhäute! Aber ich konzentrierte mich nur auf Peters Nase, schlich mich an, packte sie und übergab sie ihrem Besitzer.<br />
Peter war glücklich. Er ging ins Bad und putzte seine Nase ausgiebig. Sie glänzte richtig. „Was mach ich jetzt?“, fragte er mich.<br />
„Du solltest damit zum Arzt gehen.“<br />
Peter schaute mich entgeistert an. „Ich war noch nie beim Arzt. Ich weiß gar nicht, wie ich gehen muss.“<br />
Mit einem Lächeln antwortete ich: „Immer der Nase nach.“</p>
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<p class="MsoNormal">Peter war noch nie krank gewesen. Als er mir die Tür öffnete, war ich daher verwundert, wie kränklich er aussah. Sein entsetzter Ausdruck in den Augen, wunderte mich allerdings nicht. Es musste ein Schock für ihn sein, was ihm da widerfahren war.</p>
<p class="MsoNormal">„Was ist los?“, fragte ich ihn.</p>
<p class="MsoNormal">„Meine Nase läuft“, sagte er, als stünde er bereits mit beiden Beinen im Grab.</p>
<p class="MsoNormal">„Das sehe ich.“ Ich versuchte den Blick von seinem Gesicht abzuwenden, aber die Faszination besiegte den Ekel und ich schaute doch wieder hin.</p>
<p class="MsoNormal">„Das ist mir noch nie passiert!“ Peter sah mich an, als könne nur ich noch verhindern, dass jemand das Grab zuschaufelte.</p>
<p class="MsoNormal">„Bleib ganz ruhig“, sagte ich und drängte in die Wohnung hinein. „Erst mal machen wir die Tür zu.“ Ich schloss die Tür, um Schlimmeres zu verhindern. Dann schob ich Peter vor mir her in sein Wohnzimmer zu seiner Couch, die noch immer aussah wie gerade erst geliefert. „Setz dich!“, befahl ich.</p>
<p class="MsoNormal">Er folgte mit hängenden Schultern, ließ sich kraftlos auf das rote Polstermöbel fallen. Ich setzte mich neben ihn, wühlte in meiner Jackentasche, zog eine Packung Taschentücher hervor und reichte ihm eines. Er sah mich zunächst verständnislos an, doch noch bevor ich ihm eine Erklärung liefern konnte, nickte er verstehend, nahm das Taschentuch und wischte sich die Tränen aus den Augen und von der Wange.</p>
<p class="MsoNormal">Ich lächelte zufrieden. „So, dann erzähl mal.“</p>
<p class="MsoNormal">„Ich saß am Küchentisch und trank einen heißen Kaffee.“</p>
<p class="MsoNormal">„Lauwarm“, berichtigte ich.</p>
<p class="MsoNormal">„Nein, er war heiß. Als Sybille mich gestern verlassen hat, ist so oft das Wort ,Warmduscher‘ gefallen, dass ich dachte, es sei an der Zeit, etwas zu ändern.“</p>
<p class="MsoNormal">„Aha“, sagte ich. „Und da dachtest du, der Kaffee wäre ein guter Anfang.“</p>
<p class="MsoNormal">„Genau. Ich konnte nur nippen, denn der Kaffee kam direkt aus der Maschine. Der heiße Dampf stieg mir in die Nase und plötzlich begann sie zu jucken.“</p>
<p class="MsoNormal">„Das ist normal.“</p>
<p class="MsoNormal">„Mag sein. Aber sie juckte immer mehr. Ich stellte die Tasse ab und kratze mich – da fiel sie ab!“</p>
<p class="MsoNormal">„Einfach so?“ Ich fasste mir an die eigene Nase.</p>
<p class="MsoNormal">„Einfach so. Von einem Moment auf den anderen saß sie auf dem Rand meiner Kaffeetasse. Dann sprang sie auf den Tisch, von dort auf den Boden, und lief davon.“</p>
<p class="MsoNormal">„Hast du gesehen, wo sie hingelaufen ist?“ Ich wollte mich von seiner Verzweiflung nicht anstecken lassen.</p>
<p class="MsoNormal">„Erst lief sie hierhin, dann dorthin. Zuletzt habe ich sie auf dem Flügel im Musikzimmer gesehen. Ich habe es abgeschlossen.“</p>
<p class="MsoNormal">„Gut. Dann lass uns mal auf Nasenjagd gehen.“</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Es war einfacher, als ich gedacht hätte. Die Nase war auf dem Flügel zur Ruhe gekommen und schnarchte. Es war kein schöner Anblick. Überall diese Schleimhäute! Aber ich konzentrierte mich nur auf Peters Nase, schlich mich an, packte sie und übergab sie ihrem Besitzer.</p>
<p class="MsoNormal">Peter war glücklich. Er ging ins Bad und putzte seine Nase ausgiebig. Sie glänzte richtig. „Was mach ich jetzt?“, fragte er mich.</p>
<p class="MsoNormal">„Du solltest damit zum Arzt gehen.“</p>
<p class="MsoNormal">Peter schaute mich entgeistert an. „Ich war noch nie beim Arzt. Ich weiß gar nicht, wie ich gehen muss.“</p>
<p class="MsoNormal">Mit einem Lächeln antwortete ich: „Immer der Nase nach.“</p>
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