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	<title>filmdialoge-and-son-stuff &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
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	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "filmdialoge-and-son-stuff"</description>
	<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 12:41:03 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Emotionen pur: "Papa gesucht!" (Teil 3)]]></title>
<link>http://annanuehm.wordpress.com/2009/02/23/emotionen-pur-papa-gesucht-teil-3/</link>
<pubDate>Mon, 23 Feb 2009 09:22:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>Anna Nuehm</dc:creator>
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<description><![CDATA[Eine weitere Folge im lustigen Reigen der erbaulichen Sendung „Papa gesucht!“ zermürbte meine Nerven]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Eine weitere Folge im lustigen Reigen der erbaulichen Sendung „Papa gesucht!“ <del datetime="2009-02-22T21:45:05+00:00">zermürbte meine Nerven endgültig zur Schrottreife</del> verschönerte meinen Fernsehabend aufs Unermesslichste.<br />
Herzerwärmende Romantik, sexy Tänze, knisternde Spannung, ein überraschendes Outing und ein Beziehungsdrama, was will man mehr?</p>
<p>Die liebevolle Hobbytänzerin Sabine war mit ihrem neuen Seelengefährten, dem Straßenwärter und Teetrinker Matthias unterwegs zu einer Westernranch.<br />
Matthias, dessen Westernhemden mittlerweile alle an seinem Körper festgewachsen sind und sich chamäleonartig farblich an die Umgebung anpassen, freute sich wie ein Grottenmolch und genoss mit der verschmitzt lächelnden Vollblutschönheit Sabine eine Planwagenfahrt und den herrlichen Ausblick auf grüne Felder und umliegende Atomkraftwerke.<br />
Im Westerndorf zeigte der starke Matthias Sabine zwar nicht, wo der Hammer hängt, aber wo der Pfeil im Köcher steckt. In einem neckischen Bogenschießen traf er ins Rote und fühlte sich selbst von Amor ebenfalls mitten ins Herz getroffen. Ein abendliches Squaredancen mit der drallen, mondgesichtigen Sabine in einem bauschigen Kleid mit mindestens 38 Unterröcken wurde zum tänzerischen <del datetime="2009-02-22T21:51:41+00:00">Orgasmus</del> Höhepunkt der beiden. Daran konnte weder die 0,2 Quadratmeter große Tanzfläche noch Matthias dröges Steinklotzlächeln Abbruch tun.</p>
<p>Derweil brachte der Romantiktripp der treuen Niedersächsin Carmen mit Privatchauffeur Heinrich und Rentenberater Rainer ungeahnte und nervenkitzelnde Spannung. Das muntere Trio fuhr zu einem Picknick in einen dunklen Wald und der Kofferraum von Heinrich wurde geöffnet. Die musikalische Untermalung mit den Klängen von „Akte X“ wiesen den gewitzten Zuschauer schon darauf hin, dass gleich etwas Furchtbares passieren würde! Und siehe da – der Kofferraum war voller <del datetime="2009-02-22T21:45:05+00:00">Frauenleichen</del> Koffer!! Verhörspezialistenmäßig stellte Carmen die entscheidende Frage: „Heinrich, <del datetime="2009-02-22T21:45:05+00:00">bist du etwa ein Serienmörder?</del> wohnst du etwa in deinem Auto?“ Die zusätzlich vernichtenden Blicke Rainers, der umgehend in die Rolle des bösen Cops schlüpfte, konnten Heinrichs <del datetime="2009-02-22T21:45:05+00:00">serienmördergeübte</del> beherrschte Gesichtsmuskeln aber nicht erschüttern. Er verneinte sonoren Blickes und beschrieb sehr detailliert – vielleicht zu detailliert? – seinen Wohnungsbrand, von RTL einfühlsam untermalt mit David Bowies „Ashes to Ashes“. Heinrich wurde zudem – vielleicht auch von Aktenzeichen XY? – in einem Untertitel geoutet als „54, hat eine Vergangenheit“, <del datetime="2009-02-22T21:45:05+00:00">Tja, wer hat die nicht, mit 54?</del> was weitere spannende Enthüllungen verspricht.</p>
<p>Die Reise der fröhlichen Hausfrau Gaby mit ihren beiden Gespielen, dem schicken Matthias und dem lustigen Jörg, nach St. Peter Ording sollte sich für letzteren zu einem wahren Waterloo entpuppen! Ein geschickt eingefädelter Gummistiefelkauf sollte Aufschluss über den wahren Charakter der Bewerber geben, enthüllte aber ein bisher sorgsam gehütetes Geheimnis des lustigen Jörg.<br />
Im Schuhgeschäft konnte der schicke Matthias mit roten Pumps auftrumpfen, die er für die fröhliche Gaby auswählte. Der lustige Jörg konterte mit einem Paar schwarzer Pumps, aber in einem Anfall von Unkonzentriertheit und geistiger Verwirrung probierte er diese selbst an und führte sie auch stolz und nicht gänzlich ungeschickt vor – was für ein Totalausfall! Vielleicht zeige er auch seine wahren und bisher geheimgehaltenen Neigungen, stichelte der schicke Matthias kameradenschweinisch und deutete süffisant das Verheerende an: der lustige Jörg, ein Pumpsfetischist!!??<br />
Gaby wandte sich mehr als entsetzt ab und suchte ihr Heil und Vergessen in einer rasenden Karussellfahrt. Bereits distanziert vom lustigen Jörg, dem Schuhfetischisten, kuschelte sie mit dem schicken Matthias, dessen Ausstrahlung nicht nur einem Staubsaugervertreter, sondern einem antiken Staubsaugerbeutel alle Ehre machte.</p>
<p>Im Schwarzwald spielte sich – unbemerkt von allen – ein herzzerreißendes Drama ab. Die dominante Elli, deren bronchial-enervierendes Lachen schalltechnisch und visuell enorm verstärkt wurde durch ihre 54 Zähne mit einer Gesamtfläche von fünf Quadratmetern, zwang Frührentner Guido und Schweinebauer Arnold zum Spargelschälen.<br />
Arnold brachte in einer imponieren Rechnung alle seine Vorteile auf den Tisch:<br />
„Tiere. Plus Landwirtschaft. Gleich Vorteile.“ Außerdem wies er eloquent darauf hin: „Ich kann nicht nur mit Schweinen umgehen, sondern auch mit Frauen.“<br />
Ja, ist klar, dachte ich. Als gäbe es da auch große Unterschiede.</p>
<p>Arnold traf indes heimlich eine folgenschwere Entscheidung. Mit einer finalen Sms an seinen erklärten Liebling, das Wollschwein Angela: „It’s over, Schweinchen Babe!“ stieß er sie von seinem Thron als Erstfrau und ebnete den Weg für seine Herzensdame Elli, ließ aber damit irgendwo in Norddeutschland ein völlig gebrochenes Wollschwein zurück.</p>
<p>Die herz- und nervenzerreißende Folge endete in einer Kaskade von Cliffhangern und schürte im treuen Zuschauer ein emotionales Fragenchaos aus Weinen, Hilflosigkeit und Spannung, das nur in der nächste Folge aufgelöst werden kann:<br />
- Ist der Schnurrbart von Matthias, dem Teetrinker vielleicht mit Kajalstift aufgemalt?<br />
- Ist Heinrich eventuell ein Serienmörder?<br />
- Steht Jörg auch auf Frauenkleider und wird vom schicken Matthias inflagranti in Gabys Bikini erwischt?<br />
- Wie geht Angela damit um, dass Arnold mit ihr Schluss gemacht hat?<br />
- Hat Elli vielleicht sogar Angelas Rache zu befürchten?</p>
<p>Leider ist nach der Sendung mein Fernseher in Flammen aufgegangen und die Geschäfte hier sind wegen Karneval alle geschlossen. Auf Monate. So dass ich leider, leider eine weitere Fortsetzung der Fernsehkritik nicht garantieren kann.<br />
Außerdem wollte ich sowieso auswandern. Aber nur in ein Land, das nicht an RTL ausliefert.</p>
<p>Ihre Anna Nuehm</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Herzerfrischend: "Papa gesucht!" (Teil 2)]]></title>
<link>http://annanuehm.wordpress.com/2009/02/16/herzerfrischend-papa-gesucht-teil-2/</link>
<pubDate>Mon, 16 Feb 2009 10:23:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>Anna Nuehm</dc:creator>
<guid>http://annanuehm.wordpress.com/2009/02/16/herzerfrischend-papa-gesucht-teil-2/</guid>
<description><![CDATA[Erfreulicherweise wurde gestern abend die schöne Sendung &#8220;Papa gesucht&#8221; fortgesetzt und ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Erfreulicherweise wurde gestern abend die schöne Sendung &#8220;Papa gesucht&#8221; fortgesetzt und da ich <del datetime="00">großmäulig </del>im Dienste für den treuen Leser eine Fortsetzung angekündigt hatte, <del datetime="00">zog ich mir den Stuss bis zum bitteren Ende rein</del> widmete ich mich erneut dieser liebevollen Sendung. Wegen plötzlicher und sehr dringender Termine meinerseits bleibt eine weitere Fortsetzung leider ungewiss.</p>
<p>Die „fröhliche Niedersächsin Carmen“ lud „Rentenberater Rainer“ und „Privatchauffeur Heinrich“ zu einem Frühstück in die zweite Runde ein. Offensichtlich war Heinrich von einem Modeteam hinsichtlich seiner Ausstattung beraten worden. Mit einem Lederwestchen in Mad Max-Optik vollzog er eine verblüffende stilistische Kehrtwende und brachte das Motiv des bösen, bösen Buben ins Spiel. Leider konnte er damit die ihn umwehende Aura eines kühlen Bestatters nicht gänzlich zerstören, sondern nur halb. „Rentenberater Rainer“, zudem „stolzer Spülmaschinenbesitzer“, setzte auf Hausfrauentugenden und spülte zwar widerwillig, aber insgesamt profihaft ab. „Heinrich, 54“, wurde indes mit einem Untertitel als „war noch nie verheiratet“ geoutet. Eine im Gesamtzusammenhang sehr traurige, wenngleich nicht sonderlich überraschende Tatsache.</p>
<p>Unter den Klängen von „The Last Uniquehorn“ wurde als Neuzugang das „fröhliche Schwarzwaldmädel Elli“ vorgestellt. Sie wählte aus <del datetime="00">zwei </del> Millionen von Bewerbern den „nervösen Schweinebauer Arnold“ und „Guido aus Grevenbroich“ aus, den sie neckisch als „besonderes Leckerli“ bezeichnete. Zum ersten Date verkleidete sich Elli mit einer mittelalterlichen Schwarzwaldtracht und türmte sich die Haare meterhoch auf. Imponierend, wie man innerhalb weniger Sekunden um 50 Jahre altern und zudem Freunde von Grimms Märchen ansprechen kann: jedes Rotkäppchen hätte seine wahre Freude an ihr gehabt. Der „nervöse Schweinebauer Arnold“ zuckte &#8211; tapfer wie ein Schneiderlein &#8211; auch nur kurz zusammen und umarmte Elli in einem Anfall aus Nekrophilie, Todesmut und Verzweiflung. Galant wie tausend Russen hatte Arnold Elli nicht nur ein süßes Stoffschwein mitgebracht, sondern auch eine Patenschaftsurkunde für eines seiner Schweine, ein echtes Wollschwein mit Haaren, was zwar ein bisschen krank und wie eine Genmutation aussah, aber insgesamt doch einen recht sympathischen Eindruck machte. Elli war total begeistert, auch wenn sie dieses komische Flokatischwein nie kennen lernen, nie seine Pfote halten und auch nie an einem seiner zahlreichen Schnitzel knabbern würde. Denn die Geste zählt ja.<br />
„Guido aus Grevenbroich“ kam fatalerweise zu spät und war sogleich entsetzt von der innigen Zweisamkeit zwischen dem „nervösen Schweinebauern Arnold“ und dem „Schwarzwaldmädel Elli“, zeigte sich aber umso begeisterter von ihrem Lachen, das ich persönlich als asthmatisch-bronchial mit Tendenz zur Hysterie eingeschätzt hatte, aber so sind die Geschmäcker eben verschieden. </p>
<p>Die „liebevolle Hobbytänzerin Sabine“, das kleine Schlimmchen, zeigte sich indes nicht untätig und hatte dem „Teetrinker Matthias“ eines ihrer Lieblingsgetränke gebraut. Aufmerksame Leser werden es vielleicht erraten: Es war ein Tee. Aber nicht irgendeiner, sondern ein „Grüntee mit Kornblumen und Sonnenblumenblüten“, ein in Insiderkreisen bekanntes hocherregendes Aphrodisiakum, gleichzeitig weltweit Nummer eins auf der Dopingliste und zudem das geheime Lieblingsgetränk von Lance Armstrong. Dementsprechend entgleisten dann auch die Protagonisten, stürzten sich von einer Spielplatzrutsche und hatten verbale Ausfälle wie „erst wenn mein Sohn den Matthias in sein Herz *schmacht* schließt, dann kann auch ich mein Herz *schmachtschmalz* öffnen *sabber* und dieser frischen Liebe *trief* eine Chance geben *hallelujah*.&#8221;</p>
<p>Derweil kam es verstörenderweise bei der „fröhlichen Hausfrau Gaby“ zu einem Eklat. Nicht nur, dass der „gutaussehende Matthias“ die Geschenke für Gabys Kinder vergessen und nur dem amöbengroßen Schoßhund Gabys Leckerli mitgebracht hatte, nein, er startete zu einem Großangriff auf seinen Rivalen, den „lustigen Jörg“.<br />
Auf die Frage, welche Sportart sie betreiben würden, antwortete Matthias spießermäßig mit „ein bisschen Fahrrad, Spazieren und Bowling“, die Antwort des lustigen Jörgs „isch mach Fitnesscenter“ verlachte Matthias sogleich affektiert, aufreizend, provozierend und ziemlich schäbig. Prompt kam es bei Jörg zu einem Adrenalineinschuss erster Güte, vielleicht waren auch ein paar Steroide dabei, und er stellte klar: „Hey, wat soll denn dat? Willze damit sagen, dass Boddibülder doof sinn, oda wie? Hallo, wir hamm auch alle viel im Hirn. Also da könnt isch misch fast ärgern, ima diese Vorurteile. Oh nee, isch rast gleich aus! Boah. Boaaaaah!“<br />
Die „fröhliche Hausfrau Gaby“, die mit einem selbstgekochten Leipziger Allerlei eindrucksvoll ihre Hausfrauenqualitäten demonstriert hatte, konnte die prekäre Situation mit liebevoll auf Tellern drapierten Schokoküssen retten, entschloss sich aber trotzdem mit beiden nach St. Peter Ording zu fahren, um unter verschärften Bedingungen die nächste Testrunde einzuläuten. </p>
<p>Man darf also gespannt sein, wie es weitergeht. Ich weiß allerdings nicht, ob ich <del datetime="00">mir diesen Schwachsinn noch ein weiteres Mal antun werde</del> weitere <del datetime="00">Frontberichte</del> Rezensionen senden kann, da ich gestern Abend aus ungeklärten Gründen einen schweren IQ-Abfall von 50 Punkten erlitt und somit nun endgültig im Minusbereich angelangt bin. </p>
<p>Ihre Anna Nuehm</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Liebevolle Fernsehkritik: "Papa gesucht!"]]></title>
<link>http://annanuehm.wordpress.com/2009/02/09/liebevolle-fernsehkritik-papa-gesucht/</link>
<pubDate>Mon, 09 Feb 2009 21:44:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>Anna Nuehm</dc:creator>
<guid>http://annanuehm.wordpress.com/2009/02/09/liebevolle-fernsehkritik-papa-gesucht/</guid>
<description><![CDATA[Erfreulicherweise hat RTL seine Deppen- und „Hilfe, ich suche verzweifelt einen Partner, egal wie er]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Erfreulicherweise hat RTL seine <del datetime="00">Deppen- und</del> „Hilfe, ich suche verzweifelt einen Partner, egal wie er aussieht, wie lang seine Zehennägel sind, dass er nur einmal im Jahr ne frische Unterbuxe anzieht und überhaupt“-Sendung „Bauer sucht Frau“ nun auf den Sektor alleinerziehende Singlefrauen ausgedehnt und diese ganz neckisch „Papa gesucht!“ genannt.<br />
Eine schöne, eine erbauliche und auch eine sehr lustige Sendung, die ich jedem Leser nur ans Herz legen kann, da sie vor Wortwitz, Wortschalk und überströmender Wortfantasie nur so wimmelt.<br />
Irgendein kleiner Schelm kam wohl auf die Idee, alle teilnehmenden Personen mit sich ständig wiederholenden, zudem durch Esprit und Wortspielerei nur so kreischenden Bezeichnungen zu versehen. Dabei schneiden gerade die männersuchenden Frauen überdurchschnittlich gut ab. So stehen im Mittelpunkt des männlichen Interesses „die treue Niedersächsin Carmen“, „die fröhliche Hausfrau Gaby“, und last but not least, kaum zu glauben, aber wahr: „die liebevolle Hobbytänzerin Sabine“.<br />
Zuerst dachte ich ja, ich hätte mich verhört. Und allein, um festzustellen, dass „die liebevolle Hobbytänzerin Sabine“ ca. 50 Mal so genannt wurde, musste ich die Sendung bis zum Ende anschauen. <del datetime="00">Was als neue Foltermethode anerkannt werden sollte.</del><br />
Ich fragte mich sogleich, <del datetime="00">wie bescheuert man sein muss, dass man sich so etwas ausdenkt,</del> wie tanzt man liebevoll? Kann man auch lieblos tanzen? Oder gar verächtlich? Oder grausam? Ja, grausam, das geht. Das hab ich schon öfter gesehen. Aber liebevoll? Ob sie dabei den Boden nur ganz leicht berührt oder streichelt? Wie eine Elfe?<br />
Gibt es auch brutale Hobbytänzerinnen? Oder gar gefühlskalte? Wie würden Männer z.B. auf die Bezeichnung „die lieblos-brutale Hobbytänzerin Sabine“ reagieren? So sinnierte ich tiefgründig vor mich hin.<br />
In der Sendung wurden der „liebevollen Hobbytänzerin Sabine“ ein kleines verhuschtes Männchen aka „Kaffeetrinker Siegfried“, dössen leuscht söchsischer Diolökt mit schönen Underdiddeln vörsöhen worde, und der „ebenfalls tanzende Teetrinker Matthias“ als <del datetime="00">Gammelfleisch </del>willige Bewerber zugeführt. Die gar nicht mehr so „liebevolle Hobbytänzerin Sabine“, eine strenge Teetrinkerin, nahm den armen „Kaffeetrinker Siegfried“ flugs in ein stasiähnliches Verhör: „Was??? Du trinkst Kaffee?????“<br />
 „Kaffeetrinker Siegfried“ zerbröselte angesichts der Aussichtslosigkeit dieser Situation zu Kaffeesatz, murmelte ein leises „Öh, öh, ösch broch halt nen Goffee in der Fröh“ und starrte von da an nur noch leblos und mumienhaft in seinen Kaffee, diesen verhängnisvollen Hexentrank.<br />
Der „ebenfalls tanzende Teetrinker Matthias“ konnte da auftrumpfen und schüttete sich demonstrativ literweise Kamillentee in seinen bereits gelblich verfärbten Schlund, wohlgefällig betrachtet von der „liebevollen Hobbytänzerin Sabine“.<br />
Der „Kaffeetrinker und Rosenkavalier Siegfried“ versuchte noch mit einer eigens mitgebrachten Marmorskulptur eines nackten Liebespärchens das Steuer herumzureißen, wurde aber von der „liebevollen Hobbytänzerin Sabine“ mit einem vernichtenden „Was hast du dir dabei bloß gedacht?“ abgestraft und auch sein gestottertes „Öh, öh, öh“ konnte ihn da nicht  mehr retten. Zudem kredenzte der “Teetrinker Matthias“ eine selbsthergestellte Holzscheibe, in die er äußerst künstlerisch den Namen der „liebevollen Hobbytänzerin Sabine“ eingraviert hatte.  Mittels derer versetzte er dann auch dem „Rosenkavalier und Kaffeetrinker Siegfried“ den finalen Todesstoß:<br />
„Hah, ich hab mir ganz schön Mühe gegeben und“ – Kunstpause, untermalt mit verächtlichem Lippenschürzen  – „etwas Selbstgemachtes ist ja schon etwas anderes als“ – Anlauf zum Todesstoß und etwas Tee hinunterschluckend „etwas Gekauftes“. Diese Meinung teilte dann auch „die liebevolle Hobbytänzerin Sabine“, die den „Kaffeetrinker Siegfried“ mit einem tiefgekühlten Händedruck nachhause, ölsö noch Söchsn, schickte.<br />
Die „treue Niedersächsin Carmen“ verlegte ihr erstes Date auf eine Kegelbahn der 70er Jahre, wo ihre Bewerber um den Posten des neuen Papas, „Rentenberater Rainer“ und „Anzugträger Heinrich“, sehr aufgemotzt erschienen. Das sehr aufgestylte Aussehen Heinrichs beschied Carmen mit einem kritischen, wenn auch leicht ambivalenten „also ich finde ja, Heinrich ist ab-so-lut overdressed für ne Kegelbahn und das geht ja gar nicht, aber ich freue mich ja auch, dass er sich für mich schick gemacht hat“.<br />
„Anzugträger und Privatchauffeur Heinrich“ konnte mit sonorer Stimme, Reikimassagen und vielen Zähnen punkten, während „Rentenberater Rainers“ Felle alsbald in der Kegelrinne dahinschwanden, wie seine – fast schon symbolhaft  – stümperhaft hingeschleuderte Kugel. Sein flehendes und verzweifeltes „ich bin ja schon seit 14 Jahren Single!“ verhallte dann auch ungehört in den treuen Ohren der „treuen Niedersächsin Carmen“ und prallte am Astralkörper des „Anzugträgers und Privatchauffeurs Heinrich“ mehr als gleichgültig ab.<br />
„Die fröhliche Hausfrau Gaby“, deren nappalederne Gesichtshaut im spätwinnetouischen Indianerbronzeton auf ihr Hobby „ausgedehnte Solariumsexzesse von 12 bis Mitternacht und wieder zurück“ schließen ließ, hatte ich ganz kurz mit ihrer ebenso verbrutzelten Mutter verwechselt. Anscheinend eine genetisch bedingte Solariumspräferenz. Das schicke Outfit der „fröhlichen Hausfrau“ – weiße Stiefelchen, kurze weiße Hose und eine meterhoch aufgetürmte Amy Winehouse-Gedächtnisfrisur in blond – ließ dann aber keine Zweifel mehr offen: jede halbwegs vernünftige 65 Jährige würde modetechnisch niemals so entgleisen, es konnte darum nur die Tochter und nicht die Mutter sein.<br />
Die „fröhliche Hausfrau Gaby“ verbrachte einen lauschigen Abend mit dem „lustigen Jörg“, der sich in eine geschmackvolle Bundeswehrhose mit Tarnmuster gehüllt hatte und dem „gutaussehenden Matthias“, seines Zeichens gutaussehend, ansonsten ziemlich nutzlos. Der „gutaussehende Matthias“, nicht identisch mit dem &#8220;Teetrinker Matthias&#8221;, war ganz hin und weg von der „fröhlichen Hausfrau Gaby“ und auch sie fand, er wäre „der Hammer und wow“, und er wäre ja auch „so schön gebräunt“.<br />
Als der „lustige Jörg“ mit triumphierender Miene, wie eine fehlende Trumpfkarte beim Pokern eine überdimensionale Diddlmaus aus seinem Ärmel zog – ich dachte, die wären schon lange ausgestorben? – und Gaby überreichte, entglitten dem „gutaussehenden Matthias“ sämtliche Gesichtszüge und er erbleichte. Die „fröhliche Hausfrau Gaby“ küsste den „lustigen Jörg“ fröhlich, zog aber ein sehr nachdenkliches Fazit:<br />
„Hmmm, mit dem Jörg kann man bestimmt viel Spaß haben, aber der Matthias sieht einfach besser aus.“</p>
<p>Ein fast schon philosophisches Fazit,  dessen tief darin verborgenes Dilemma weltweit wohl jede Frau schon mindestens einmal ins Grübeln gebracht hat.<br />
Ich hoffe sehr, die Fortsetzung verläuft ähnlich <del datetime="00">schrottig</del> anheimelnd wie der Beginn und werde dann natürlich über die weiteren Schicksale berichten.<br />
Ihre Nuehm, liebevolle Hobbyfernsehreporterin</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die etwas andere Filmkritik: Tom Cruise in "Valkyrie"]]></title>
<link>http://annanuehm.wordpress.com/2008/12/16/die-etwas-andere-filmkritik-tom-cruise-in-valkyrie/</link>
<pubDate>Mon, 15 Dec 2008 22:01:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>Anna Nuehm</dc:creator>
<guid>http://annanuehm.wordpress.com/2008/12/16/die-etwas-andere-filmkritik-tom-cruise-in-valkyrie/</guid>
<description><![CDATA[Eventuell könnte der eine oder andere überkritische Leser mir vorwerfen, dass ich hier einen Film be]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Eventuell könnte der eine oder andere überkritische Leser mir vorwerfen, dass ich hier einen Film bespreche, den ich überhaupt nicht gesehen habe. Aber diese schnöden Vorwürfe kann ich ganz elegant damit abschmettern, dass ich grundsätzlich Filme entweder gar nicht oder nur bruchstückhaft anschaue. Warum sollte ich also dieses Mal eine Ausnahme machen?<br />
Sehen Sie.<br />
Nun also zu diesem filmischen Meisterwerk mit Tom Cruise als strahlendem und kaugummikauenden Westernhelden, der mit der typisch amerikanischen „Go for it, egal wie, but go!“-Haltung, die dezent verbrämt auch scientologisch durchsetzte Botschaften enthält, die Welt retten will. Was ihm auch gelingt.<br />
Sensible Leser lesen jetzt bitte nicht hin: Der Film hat – anders als die Originalstory – ein dickes Happy-End, in dem Tom Hand in Hand mit <del datetime="00">Adol</del> Jemandem auf zwei kleinen Ponies in den Sonnenuntergang reitet.<br />
…….<br />
…….<br />
…&#8230;<br />
&#8230;..<br />
Haben Sie das jetzt wirklich geglaubt? Sehen Sie, so leicht fällt man auf Propaganda herein!</p>
<p>Nun aber zum Film: Er besticht insgesamt durch das wahnsinnig gute Aussehen von Tom Cruise – besonders seiner 47 Jackettkronen – und die meisterlich geschneiderten Kostüme. Vor allem Mäntel. Lange, schwarze Mäntel. Hunderte, wenn nicht sogar Tausende! Außerdem gibt es unheimlich tolle und beeindruckende Dialoge, in denen Tom gebetsmühlenartig wiederholt: „Hello, Ei äm the Widerständ! And Ei äm hier for you, to save the wörld of the very, very böse <del datetime="00">Adol</del> somebody! Would you come with me? Let&#8217;s kill him together! Have a nice day! You look wonderful tonight!”<br />
An anderer Stelle gibt er ein überzeugendes “Wott ä beautiful day, dear Oberfeldmarshall. We could make a little Hochverratspicknick? What do you think? Are you in a good mood?” oder auch ein enthusiastisches “Wott a wonderful day to kill a tyrannen, Ei äm really in a Bombenstimmung, wott about you, Oberscharführer?” von sich.<br />
Immer wieder schafft es Tom Stauffenberg, mit seinen flammenden und geheimniskrämerischen Reden in die harmonischen Versammlungen der SS hineinzuplatzen und dort für Verwirrung zu sorgen. So auch, als in trauter Runde bei Tee, Gebäck und Hundekuchen der Geburtstag des Hauptgruppenoberscharführerlieblingsschäferhundes Waldemar gefeiert wird: “Ei äm really liebäugeling with a brutal and smashing Sprengstoffattentat! And if you reiz me any longer, Ei will do it right now! PÄNG!”, platzt Tom leicht rustikal in die gemütliche Teegesellschaft.<br />
Als dann alle sehr defensiv unter den Tisch springen und Tom bemerkt, dass aus diesen Reihen eventuell doch keine Unterstützung zu erwarten ist, bricht er in nur leicht gekünsteltes, aber insgesamt charismatisch-schallendes Gelächter aus.<br />
Tom: „HOHOHO! Das war ein Joke, Freunde! Ei äm KIDDING! KIDDING, you know! Spaß macke! Spahaß! Wott a wonderfull Mäntel you have, General! It is so wonderful black. Ei äm really a bit neidisch.. Hahahaha!“<br />
Das ist wirklich haarscharf, aber dank seines blendenden Charismas und seiner 58 Jackettkronen kann Tommie die prekäre Situation noch umbiegen und in Harmonie und gegenseitige Mantelbewunderung auflösen. </p>
<p>Desweiteren tut sich Tom als neckischer Sprengstoffhinundherträger hervor. Er trägt Sprengstoff von A nach B, von B nach H, dann nach W und Zett, als er dann aber in R ankommt, befindet sich der Sprengstoff in Ypsilon, und die Mission ist fast gescheitert! Aber der kluge Tom ruft schnell seinen Freund Hubbard an und dieser, da er über gottähnliche Fähigkeiten verfügt, beamt sich selbst und den Sprengstoff schnell nach R. Leider ist Tom aber schon wieder nach Zett gefahren, da sein Mantel dringend in die dort ansässige Reinigung muss, denn er ist vom vielen Hinundherfahren total abgenutzt und speckig geworden, und wie sieht das auch aus!<br />
Insgesamt sind diese Sprengstoffaktionen ganz schön beeindruckend: Sprengstoff in der Zahnpasta, auf dem Frühstücksbrot, unter einer Briefmarke, im Hundefutter und sogar in Toms Backenzahnplombe, um nur einige wenige Details zu nennen.</p>
<p>Der heimliche Star des Films aber ist, und das wird Sie jetzt vermutlich sehr überraschen, nicht etwa Tom Cruise sondern: sein Glasauge.<br />
Das Glasauge tritt immer wieder in sehr spannenden Schlüsselszenen auf, so wird es von Tom in ein Glas Whisky gesteckt, um darauf aufmerksam zu machen, dass Tom, Achtung, jetzt kommt’s, ein Auge auf die betreffende Person geworfen hat! Ein Wortspiel, das seinesgleichen sucht und für atemlose Schnappatmung im Zuschauerraum sorgte, vor allem, weil Glasauge in dieser Szene fast auf sehr unrühmliche Weise und viel zu früh aus dem Film ausscheidet, weil es beinahe von einer unaufmerksamen und zudem diebischen Bedienung ausgetrunken wird. Im letzten Moment wird dies aber durch einen sich heldenhaft vor Glasauge werfenden Eiswürfel und einen kleinen, aber unheimlich mutigen Zitronenschnitz verhindert.<br />
In meiner persönlichen Lieblingsszene, Tom Cruise ist gerade zu einem Bleaching seiner 92 Zähne beim Militärarzt, nutzt das Glasauge seine Abwesenheit und spielt sich nach vorne, man kann sogar sagen, alle locker an die Wand.<br />
Das Glasauge hat von Tom die Anweisung bekommen, die störrischen Nazis wieder einmal zum Hochverrat anzustiften. Da es dies aber schon 395 Mal vergeblich versucht hat, beschließt es eine grundlegende Taktikänderung.<br />
Es schlägt vor: „Hey, Guys, kommt, wir spielen eine Runde Basketball!“ Die verblüfften Nazis und die ebenso verblüfften Widerständler schauen sich total verblüfft an, reißen sich dann aber uniform die Uniformen von den Körpern, ergreifen das Glasauge, und Sie werden es nicht glauben &#8211; sie spielen mit ihm Basketball!  Das nenne ich mal Völkerverständigung! Das ist mal eine schöne Idee!<br />
Sie werfen das Glasauge immer wieder elegant hin und her, schließlich wird die Szene mit einem Remix der Adidaswerbung unterlegt und läuft in superlangsamer Superzeitlupe ab. Die Schweißperlen rinnen nur so von den muskulösen Körpern &#8211; und auch vom sexy Glasauge &#8211; herab und gerade in dem Moment, als es 99:3 für die Widerständler steht, erscheint Tom plötzlich wie ein Rumpelstilzchenflaschengeist auf dem Spielfeld und ruft miesepetrig:<br />
„WAS GEHT DENN HIER VOR???!!! ICH GLAUB ES JA WOHL NICHT!!!! Was ist mit meiner schönen Verschwörung!??? Ihr seid ja alle nicht ganz clear im Kopf! Glasauge, ab mit dir zum Auditing!“<br />
Damit hat er die gute Stimmung natürlich versaut und murrend verlassen alle das Spielfeld, noch dazu erklärt der bestochene Schiedsrichter die Widerständler unfairerweise zu Verlierern und sorgt damit für einen Eklat. Das weinende Glasauge verkündet sofort seinen Rücktritt vom Basketballsport für alle Zeiten, tumultartige und sehr bewegende Szenen spielen sich ab. Für mich das Highlight des Films und auch sein dramatischer Wendepunkt, der unversehens in den hochdramatischen Schluss überleitet:<br />
Tom Cruise fällt in Disneyland vom Kettenkarussell, bricht sich dabei alle seine 124 Zähne, was eine sofortige Zahnoperation erforderlich macht und muss unverzüglich vom Widerstand zurücktreten! Einfach nur tragisch, schmutzig, blutig, aufwühlend, schockierend, verstörend und sehr tragisch, ach ja, das schrieb ich ja bereits.<br />
In Fachkreisen wird das Glasauge als Favorit für den Berliner Bären gehandelt und es ist allgemein bekannt, dass Tom Cruise einen Tobsuchtsanfall bekam, als er eigenhändig nachmaß, dass der Wohnwagentrailer des Glasauges auf dem Filmset ganze 50 Meter lang war und sein eigener nur 2 Meter 95. Auch dass das Glasauge auf dem roten Teppich in Cannes immer drei Meter vor Tom Cruise kullerte, hat dieser gar nicht gerne gesehen.</p>
<p>Wie der Film ausging, weiß ich nicht so genau, weil er erstens sehr engimatisch ist, zweitens aber auch irre geheimnisumwittert und drittens hab ich an dem Tag, wenn er mal gezeigt wird, eh etwas Besseres vor. Ich vermute aber, dass Tom und das Glasauge nach Hollywood fahren, wo Glasauge berühmt wird, später Dirk Nowitzki trifft und diesen heiratet,  während Tom Cruise, von Glasauge und dem Glück verlassen, sich schließlich einer dubiosen Sekte anschließt und sich eines Morgens in einem heruntergekommenen Hotelzimmer aus einer Mischung von Scham, Frust, Langeweile und Zuckerschock mit einer in seinem Backenzahn oben links vergessenen Zahnplombenbombe &#8211; vielleicht auch versehentlich, man weiß es nicht so genau &#8211; in die Luft sprengt.<br />
PÄNG!<br />
Ein grandioses Finale, das der Film, aber Tom Cruise auf jeden Fall verdient hat und beim Publikum für eine ganze Palette an Emotionen von tränenüberströmter Begeisterung, über zitternde Schockzustände, latenter Freude, Tacos mit Soße, Anfälle von Tierliebe, heruntergefallenem Popcorn und bis zu heiteren Schmunzelanfällen sorgen wird.<br />
Da bin ich mir ganz sicher.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Sensationelle Fortsetzungen von James Bond „Ein Quantum Trost“ geplant!]]></title>
<link>http://annanuehm.wordpress.com/2008/12/05/sensationelle-fortsetzungen-von-james-bond-%e2%80%9eein-quantum-trost%e2%80%9c-geplant/</link>
<pubDate>Fri, 05 Dec 2008 09:30:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>Anna Nuehm</dc:creator>
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<description><![CDATA[Wow, wow, wow! Ich habe den neuen James Bond gesehen, und er war SPITZE! Also das, was ich von ihm e]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wow, wow, wow!<br />
Ich habe den neuen James Bond gesehen, und er war SPITZE! Also das, was ich von ihm erkennen konnte, denn er ist ja ziemlich <del datetime="00">niedlich klein </del>kompakt und ich saß im Kino sehr weit hinten. Deshalb auch nur eine, Achtung Wortspiel, Kurzkritik. Bond ist natürlich wie immer überragend, sprengt sich durch explodierende Autos, wird von Glassplittern fast zermalmt, hat keinen Sex, und am Ende weiß man nicht so recht, wer gewonnen hat. <del datetime="00">Vor allem, wenn man den Film nicht gesehen hat…</del><br />
Sehr spannend fand ich die Szene, als ihn seine Gespielin nach einer heißen Nacht morgens überall suchte und ihn schließlich schweratmend in der Besucherritze fand! Nervenzermürbend! Sensationell! Wahnsinn!</p>
<p>Folgende meisterhafte Fortsetzungen sind geplant:<br />
- „Ein Plentum Kloß“:  Bond als ausgefuchster Meisterkoch, der seine Verfolger mit atomar verstrahlten Maggi-Klößen bombardiert und zur Strecke bringt.<br />
- „Ein Magnum Soße“, ein Spin-off des „Plentum Kloß“-Teils, in dem Bond die fehlende Soße, bestehend aus Salzsäure, kochender Schokolade und flüssigem Sauerkraut auf seine Verfolger sprüht.<br />
- „Ein Monstrum Schrot“: Bond läuft Amok mit einer XXL-Schrotflinte, gerät kurzzeitig in die Fänge der American Rifle Association, nimmt versehentlich Hormone ein, da er sie mit seinen Viagrapillen verwechselt und wächst daraufhin auf 2,67 m.<br />
- „Ein Kanten Brot“, ein eher besinnlicher Bond geht ins Kloster und schlägt sich als bettelnder Mönch durchs Leben, bis er eines Tages in einem Kanten Brot einen geheimen Plan zur Erlangung der russischen Weltherrschaft findet.<br />
- „Ein Talkum Jod“: Bond wird Apotheker, aber seine dunkle Vergangenheit holt ihn ein. Er wird zu einem internationalen Pflasterschmuggel gezwungen, bevor er in einem rasanten Finale mit einer Krampfader-Mullbinde alle 200 Verfolger einwickelt und sie dann mit einer Überdosis Nikotinpflaster ruhig stellt.<br />
- „Ein Spektrum Prost“: Bond wird aus Verzweiflung über seine wuchernden Geheimratsecken Alkoholiker, bekommt aber Probleme mit der Spion-Gewerkschaft und macht einen Entzug, um seine Spion-Konzession nicht zu verlieren.<br />
- „Ein Sextum Horst“. Ein sehr gewagter James Bond mit dem Untertitel: „Lügen, Luden und L’amore.“ Der Film befasst sich mit neuen und halsbrecherischen Stellungen des Kamasutra, spielt auch in der italienischen Speiseeisszene und wurde teilweise auf St. Pauli gedreht.<br />
- „Ein Tacken Lot“ &#8211; ein hinreißender Thriller aus der Maurerszene. Bond kommt dem internationalen Betonschmuggel auf die Spur, als er über die Golden Gate-Bridge fährt und feststellt, dass sich darin Tonnen von Beton befinden!<br />
- „Ein Kännchen Most“. Ein erregender Krimi im rheinland-pfälzischen Winzermilieu mit unvergesslichen Szenen eines barfuß Weintrauben zerstampfenden Bonds.<br />
- „Ein Sextant Tod“. Ein reißerischer Blockbuster aus dem Bestattermilieu. Ein nervenzerreißendes Machwerk, das vor leeren Särgen, ausgehobenen Gräbern und Bond als sexy Pfarrer nur so wimmelt.<br />
- „Ein Quadrant Forst“: James Bond als moderner Robin Hood, tierliebender Förster und Baumschüler, der gegen den sauren Regen kämpft, kleine Füchse adoptiert und junge Eichhörnchen mit Milch füttert. </p>
<p>Eventuell wird auch über eine eher existentialistisch angehauchte Fortsetzung in Trilogieform nachgedacht, die die Titel „Ein Fitzchen Nichts“,  „Ein Möchtchen Schnurz“  und „Ein Wöllchen Hurz“ tragen sollen. Sie werden dann aber in Originalsprache, transarmenischem Frühmandarin gezeigt und ausschließlich mit subkongolesisch-tschecho-burmesischem  Esperanto-Untertitel  unterlegt. Alles andere wäre auch ein künstlerisches Verbrechen!<br />
Ein Geheimtipp für die Connaisseure der Cineastenszene, wie sie bestimmt zahlreich unter den Lesern meines Blogs zu finden sind.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Nuehm goes Hollywood...]]></title>
<link>http://annanuehm.wordpress.com/2008/03/08/check-out-my-slide-show/</link>
<pubDate>Sat, 08 Mar 2008 22:47:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>Anna Nuehm</dc:creator>
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<description><![CDATA[Verehrte Freunde des Blogs, bei Frau Nuehm sind Sie ja nie vor Überraschungen sicher und so auch heu]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>!!!<!--Slide.com error: provide id, w, h--></p>
<p>Verehrte Freunde des Blogs,<br />
bei Frau Nuehm sind Sie ja nie vor Überraschungen sicher und so auch heute nicht. In <del dateTime="2008-03-08T22:51:10+00:00">fünfminütiger</del> langjähriger akribischer Handarbeit entstand mein erster Film, der bestimmt nicht mein letzter sein wird. Leider oder Gottseidank, man weiß es nicht so genau.<br />
Da kann der Steven jetzt jammern, wie er will. Seine Tage sind gezählt.<br />
Legen Sie sich enspannt in Ihren Sessel, packen Sie das Popcorn aus und genießen Sie die Vorschau auf meinen legendären Hollywood-Blogbuster (!):<br />
&#8220;Mogli goes dada und ich geh mit.&#8221;<br />
Vielleicht heißt er auch &#8220;Mogli reloaded&#8221;, oder &#8220;Mogli. Einmal Bushof Aachen und zurück.&#8221; Ich kann mich noch nicht so ganz entscheiden.<br />
Viel Spaß!<br />
Wenn Sie auf den kleinen Minilautsprecher drücken, kommt sogar Musik, ist das nicht sensationell?!<br />
Wow, ich und Technik. Wer hätte das gedacht. Rein rhetorische Frage, versteht sich wohl von selbst..<br />
Ihre Anna Nuehm</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Berühmte Filmdialoge (6) - Bonanza yippieh ya yeah!]]></title>
<link>http://annanuehm.wordpress.com/2008/02/29/beruhmte-filmdialoge-6-bonanza-yippieh-ya-yeah/</link>
<pubDate>Fri, 29 Feb 2008 13:27:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>Anna Nuehm</dc:creator>
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<description><![CDATA[Familie Cartwright in gemütlicher Runde beim Abendessen. Stilvolles Ambiente. Frackzwang. Silberne K]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://annanuehm.wordpress.com/files/2007/08/waschechte-cowboys-mit-buegelfalte-und-blitzenden-stiefeln.jpg" title="waschechte-cowboys-mit-buegelfalte-und-blitzenden-stiefeln.jpg"><img src="http://annanuehm.wordpress.com/files/2007/08/waschechte-cowboys-mit-buegelfalte-und-blitzenden-stiefeln.thumbnail.jpg" alt="waschechte-cowboys-mit-buegelfalte-und-blitzenden-stiefeln.jpg" /></a></p>
<p>Familie Cartwright in gemütlicher Runde beim Abendessen. Stilvolles Ambiente. Frackzwang. Silberne Kerzenleuchter stehen auf der rotweißkarierten Tischdecke und Hoss hat die Papierservietten zu eleganten Schwänen gefaltet. Im Hintergrund ertönt leise Klaviermusik von Hop Sing, der das &#8220;Prélude op. 28 Nr. 4&#8243; von Chopin in einer neuartigen, extravaganten Interpretation zum Besten gibt.</p>
<p>Ben (pathetisch): „Haut rein Jungs, lasst es euch schmecken. Wir haben einen harten Tag hinter uns. Wir haben die Rinder repariert, die Zäune geschoren, dann die Kojoten zusammengetrieben, gegen Tollwut geimpft und im Saloon von Dodge City das Klavier gestimmt. Ihr habt euch euer Essen redlich verdient.“<br />
Hoss (schlau): &#8220;Pa, das mit den Rindern verstehe ich jetzt nicht.“<br />
Little Joe (abbügelnd): „Hoss, du Blindschleiche. Pa hat lediglich etwas verwechselt, klugscheißer nicht rum und iss deine Bohnen.“<br />
Hoss (weinerlich): „Pa, Little Jo ist immer so böse zu mir und letztens..“<br />
Ben (genervt): „Ruhe Jungs, esst jetzt! Sonst reißt mein Magengeschwür und dann ist alles zu spät!“<br />
Adam (Bombe platzen lassend): „Ich glaube, ich will kein Cowboy mehr sein.“<br />
Ben (herzzerreißend): „ADAM!!!!!“<br />
Hoss (nachplappernd): „Adam!“<br />
Little Joe (spitz): „Aha, hört, hört.“<br />
Ben (meisterhaft verdrängend): „Red nicht so ein dummes Zeug und iss deine Bohnen.“<br />
Hoss (einsteinhaft): „Adam, das geht doch gar nicht. Du hast doch gar nix anderes gelernt!“<br />
Little Joe (süffisant): „Da wäre ich mir nicht so sicher..“<br />
Adam (Sinn des Lebens sucherisch): „Es ödet mich an. Immer derselbe Trott. Ich will auch mal was erleben!“<br />
Little Joe (in die Kerbe hauend): „Vielleicht ja als Tänzerin in Miss Kittys Saloon?“<br />
Ben (Mantel des Schweigens über alles hängen wollend): „LITTLE JOE! DU SCHANDMAUL! Sofort Ruhe oder du..“<br />
Little Joe (respektlos gähnend ohne die Hand vor den Mund zu halten): „…gehst in dein Zimmer, jaja, ich weiß..“<br />
Adam (dramatisch-theatralisch-schmerzlich): „Es erfüllt mich einfach nicht, dieses Cowboydasein. Und dann diese schweren Stiefel, die immer so hart an meinen zarten Zehen scheuern.. Ich hab bestimmt schon 20 Hühneraugen pro Fuß..“<br />
Little Joe (verschlagen-kameradenschweinisch): „Klar, die stören natürlich bei deinen Ballettsprüngen, die du immer vor dem Spiegel machst, wenn du zur Musik von den Petshop Boys..&#8221;<br />
Ben (cholerisch platzend): „LITTLE JOE! DAS WARS, DU ELENDER VERLEUMDER! OHNE ESSEN INS BETT!“<br />
Little Joe (nihilistisch): „Tschüss.“<br />
Hoss (pragmatisch): „Darf ich die Portion von Little Joe aufessen, Pa?“<br />
Ben (magengeschwürgefährdend): „NEIN! DARFST DU NICHT! DU HAST EINEN BMI VON 56! ICH HABE DICH BEI DEN ANONYMEN ESSSÜCHTIGEN ANGEMELDET!!! UND AUSSERDEM STEHT ES MIR BIS OBENHIN MIT EUCH ALLEN!!!“<br />
Adam (selbstverliebt-kokett): „Ei ämm wott ei ämm..lalalalaaaa… dumdideldumdidel..träller..“<br />
Hoss (stoisch): „Heißt das jetzt ja oder nein?“<br />
Ben (resignierend): „Ich geh jetzt auf mein Zimmer!“</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die vergessene, aber nicht minder vernichtende Filmkritik: „Der Anschlag“]]></title>
<link>http://annanuehm.wordpress.com/2008/02/21/die-vergessene-aber-nicht-minder-vernichtende-filmkritik-%e2%80%9eder-anschlag%e2%80%9c/</link>
<pubDate>Thu, 21 Feb 2008 14:06:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>Anna Nuehm</dc:creator>
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<description><![CDATA[Bedingt durch meine wochenlangen, sehr intensiven, sehr zeitraubenden, wenn auch insgesamt ziemlich ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Bedingt durch meine wochenlangen, sehr intensiven, sehr zeitraubenden, wenn auch insgesamt ziemlich nutzlosen Sonnen- und Mondbetrachtungen, vergaß ich leider folgende fulminante und sehr, sehr vernichtende Filmkritik einzustellen.<br />
Da vermutlich aber sowieso niemand den Film gesehen hat und somit auch vor Wochen keiner gewusst hätte, wovon ich rede, und weil ich gerade nix zu tun habe, Sie vermutlich auch nicht, denn was machen Sie sonst am hellichten Tag so im Internet?, ja?, was?, hier die Nachlieferung:</p>
<p>„Der Anschlag“ mit Ben Affleck.</p>
<p>Es geht dabei um einen Historiker, Ben Affleck, genau, der die Welt retten will, weil böse, böse Menschen die Russen gegen die Amis aufhetzen und damit die totale Weltzerstörung erreichen wollen. Was im Nachhinein betrachtet, mir schon wenige Wochen später auffällt: Was haben die Bösen denn davon, dass die Welt weg ist, dann sind sie ja selber weg? Aber diese minimale logische Schwäche tut der grandiosen Gesamtverfilmung natürlich keinen Abbruch.</p>
<p>Die Bösen sind dabei natürlich Nazis, die Amis sind alle nervös, kauen immer Kaugummi, spielen Baseball, während die Russen auf der Balalaika herumzupfen, schwermütig schauen und viel Schnee um sich herum haben, der ihre Stimmung nicht gerade verbessert. Da wird man ja ganz rammdösig vor lauter Schnee, zumindest aber schneeblind und melancholisch – eine Kombination, die das tägliche Leeren von mindestens drei Flaschen Wodka obligatorisch macht.<br />
Wer jetzt so infam ist und sagt: „Das sind jetzt aber lauter Klischees!“, der hat den Film nicht verstanden und dem verbiete ich hiermit das Weiterlesen! Es gibt nämlich keinerlei Klischees in diesem Film. NULL. Und ich muss es ja wissen, denn ich habe ihn gesehen. Als Einzige.</p>
<p>Also. Wo war ich. Der russische Präsident ist ein melancholischer Schöngeist, der vor seiner Politkarriere als Bohèmeluder in den Moskauer Kneipen gemodelt hat und sich von ausländischen Touristen für eine Kopeke ablichten ließ, natürlich nur in ganz züchtigen Posen, nix Rotlichtmilieu. Ohne es zu wollen, wurde er Präsident.<br />
Dabei sitzt er am Liebsten des Nächtens mit einer Kerze im Kreml und schreibt Gedichte, wobei seine größte Sorge ist, dass es so wenige Reime auf „Kreml“ gibt, so ein Mist aber auch. „Kreml – Schemel“, und das war’s auch schon.</p>
<p>Neben dieser traurigen Tatsache sind alle Atomprobleme mit dem Präsidenten der USA doch nur ein lästiges Intermezzo, und genau dies versteht er zwecks Demoralisierung der westlichen Welt auch durch seine gelangweilten und vor Poetologenschmerz nur so triefenden Blicke auszustrahlen.<br />
Verblüffenderweise trägt er eine Frisur, bei der ich mich gefragt habe, ob sie aus Plastik ist oder mit einem schwarzen Edding aufgemalt. Zumindest aber ist sie tot. Also in diesen Haaren herrscht keinerlei Leben mehr!<br />
Hmm, was noch. Zur Einstimmung des Zuschauers werden bei Berichten über Russland stets russische Melodien eingespielt, die mindestens 350 Balalaikas, 47 knirschende Schneetritte und unzählige klirrende Wodkaflaschen enthalten. Gesanglich wird diese Geräuschkulisse von Ivan Rebroff untermauert, manchmal auch vom Chor der Domkosaken, manchmal auch vom Chor der Kosakenzipfel, manchmal auch von allen gleichzeitig.<br />
Da wird man auch ganz wehmütig, sieht sich selbst schon durch die meterhohen Schneeverwehungen laufen, die praktisch überall sind, bekleidet mit einer Pelzkappe. Die Pelzkappen sind sehr praktisch, da sie dem Zuschauer eine blitzschnelle Identifizierung der Schauspieler ermöglichen: Ein Pelzkappenträger ist mit 180%iger Sicherheit immer ein Russe. Auf Seiten der Amis wird mit Baseballkappen gekontert.<br />
Verblüffenderweise werden die ganz Bösen durch Hakenkreuze entlarvt, die sich praktisch überall tummeln, wo die Bösen gerade auftauchen, auf der Toilette, Toilettenpapier mit Hakenkreuzen, auf ihren Designerklamotten, Knöpfe mit Hakenkreuzen, und auch auf ihren Stretchlimousinen, Autokennzeichen mit Hakenkreuzen. Insgesamt ist das eine sehr schöne Idee vom Regisseur, durch Symbole den Handlungsablauf klarer zu machen. Man muss dann auch gar nicht so wirklich mitdenken.</p>
<p>Was mir auch sehr gefallen hat, war die Kennzeichnung der einzelnen Gruppen durch ihre Sprache, vielmehr durch den für sie typischen Sprachakzent:<br />
So sprechen die Russen deutsch (!) mit russischem Akzent, was sich in etwa so anhört:<br />
Russischer Präsident: „Icccccch chlaube, micccch macht ches nocch chanz verccchückt, dass die Amis immerch chso Chauchummi chauen, Nasdrowje! Chommm, Brüdercccchen, wir tanzen cheinen chrrrrussischen Vochlkstanz!“<br />
Die Bösen, die die Welt zerstören wollen, sprechen ein sehr gepflegtes Deutsch mit einem sehr hässlichen Naziakzent, der ihre Schaurigkeit und Bösartigkeit noch um Längen potenziert. Sensible Leser überspringen bitte die nächste Textzeile:<br />
„ Wirrrrrr werrrrrrrrden die Werrrrrlt zerrrrstörrrrrrrrrrrrren, harrrr harrrrrrrrr!“<br />
Unlogischerweise sprechen die Amis aber einfach nur deutsch und ich habe mich gefragt, warum diesen kein amerikanischer Akzent zugestanden wird und auch wie dieser sich anhören würde? Vielleicht in etwa so?<br />
„Well, [Kaugummischmatzer] nun, [schmatz, schmatz], we können [schmatz..mümmel] save the [schlurpsschmatz] World, who [mjam mjam] else sonst [Kaugummiausspuck]?”<br />
Ein, wie ich finde, unentschuldbares Versäumnis des Regisseurs!</p>
<p>Etwas getröstet wurde ich aber durch den wirklich neckischen Akzent eines der Mitstreiter auf Seite der Bösen, die, weil das Böse immer und überall lauert, sich aus vielen Nationen zusammensetzen müssen.<br />
Vielleicht erraten ja gewitzte Leser die Abstammung dieses Herrn?<br />
Monsieur Baguette: „Ohlàlà, ische binne nischte so ganz glück’lisch mit die Weltzerstörung, nest-ce pas? Könnte es vielleischt möglisch sein, dass dann unsere schöne Eiffel-Türm auch wird werden zerstört und sein ganz kapütt? Das würden misch machen très unglücklisch, meine &#8216;Ärren. Isch glauben, isch musse machen eine flotte Abgang aus dieser Porte und Eusche verlassen, bonjour?“<br />
Darauf entgegnet der Chef der Bösen: “Harrrharrr, Monsieur!!! Harrrrrald wird Sie zurrrr Türrrrrrr begleiten! HAR HAR HAR!“ und dann wird der arme Monsieur Baguette einfach so abgemurkst, so elend und mies kann die Welt sein und nicht mal die Bösen untereinander halten zusammen!</p>
<p>Tja, am Ende wird die Welt natürlich gerettet, was auch sonst. Aber so wirklich freuen kann man sich darüber nicht, wenn man sieht, wie der Russische Präsident, gramgebeugt, melancholischen Blickes und mit seiner toten Eddingfrisur, in nostalgischen Erinnerungen an seine Modelzeit im Moskauer Hafen schwelgend, in seinen Palast zurückschlurft.<br />
Und man weiß genau, für ihn gibt es kein Happy End, niemals! Denn auf „Kreml“ reimt sich immer noch nur „Schemel“. Und das ist schlimmer als alles andere.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Berühmte Filmdialoge (3) - Bonanza]]></title>
<link>http://annanuehm.wordpress.com/2007/09/04/bonanza-beruhmte-filmdialoge-3/</link>
<pubDate>Tue, 04 Sep 2007 21:15:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>Anna Nuehm</dc:creator>
<guid>http://annanuehm.wordpress.com/2007/09/04/bonanza-beruhmte-filmdialoge-3/</guid>
<description><![CDATA[Familie Cartwright in gemütlicher Runde beim Abendessen Hoss: &#8220;Oh, lecker, Bohnen mit Speck.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://annanuehm.wordpress.com/files/2007/09/vier-cowboys-auf-vier-ganzen-pferden-mit-16-beinen.jpg" title="vier-cowboys-auf-vier-ganzen-pferden-mit-16-beinen.jpg"><img src="http://annanuehm.wordpress.com/files/2007/09/vier-cowboys-auf-vier-ganzen-pferden-mit-16-beinen.thumbnail.jpg" alt="vier-cowboys-auf-vier-ganzen-pferden-mit-16-beinen.jpg" /></a></p>
<p>Familie Cartwright in gemütlicher Runde beim Abendessen</p>
<p>Hoss: &#8220;Oh, lecker, Bohnen mit Speck.&#8221;<br />
Adam: würgs&#8230;<br />
Little Joe: &#8220;Pa, ich mag keinen Speck, der quietscht immer so zwischen den Zähnen.&#8221;<br />
Ben: &#8220;Guten Appetit, Jungs, haut rein, es war ein harter Tag. Wir haben die Rinder an den Fluss getrieben und wieder zurück und dann wieder an den Fluss. Morgen treiben wir sie wieder zurück. Das Pferd vom alten Mc Carthy hat auch das zweite Bein verloren und deshalb mussten wir es leider zum Tierarzt bringen. Wir sind gute, anständige Cowboys, wie eure Mutter immer schon sagte&#8230;&#8221;<br />
Hoss: Schmatz.. &#8220;Und was passiert jetzt mit dem Pferd vom alten Mc Carthy?&#8221;<br />
Adam: &#8220;Tja, was wohl…&#8221;<br />
Little Joe: &#8220;Hoss, das wird eingeschläfert und zu Salami verarbeitet.&#8221;<br />
Ben: &#8220;LITTLE JOE!&#8221;<br />
Hoss: heul..<br />
Adam: lach..<br />
Little Joe: &#8220;Allerdings nur zu einer kleinen Salami, denn es fehlten ihm ja zwei Beine.&#8221;<br />
Ben: &#8220;LITTLE JOE!!!&#8221;<br />
Hoss: &#8220;Buhuhuhuu, das arme Pferd und die schöne Salami!&#8221;<br />
Adam: &#8220;Du denkst auch immer nur ans Essen, ekelhaft!&#8221;<br />
Little Joe: &#8220;Ja, Hoss, und morgen gibt’s die Salami auf dein Pausenbrot&#8230;&#8221;<br />
Hoss: KREISCH..<br />
Adam: LACH&#8230;<br />
Ben: &#8220;LITTLE JOE, GEH SOFORT IN DEIN ZIMMER! DU BIST DERMAßEN UNSENSIBEL!&#8221;<br />
Hoss: &#8220;Ich ess das nicht! Ich will das Pferd vom alten Mc Carthy nicht essen, das hat mich immer so lieb angeschaut!&#8221; Heul..<br />
Adam: &#8220;Ja, weil es wusste, dass es dir eines Tages sehr nahe sein würde..&#8221;<br />
Little Joe: &#8220;Ja, Liebe geht schließlich durch den Magen!!!&#8221;<br />
Adam/ Little Joe: wieher…<br />
Hoss: HEUUUL&#8230;<br />
Ben: &#8220;ADAM UND LITTLE JOE!!! Ihr geht jetzt sofort in eure Zimmer!&#8221;<br />
Hoss: &#8220;Ich werd jetzt… ich werd jetzt&#8230; ich werde&#8230;. Fucketarrier!&#8221;<br />
Adam: &#8220;Wie???&#8221;<br />
Little Joe: &#8220;Was???&#8221;<br />
Ben: &#8220;HOSS!!!! ADAM!!! LITTLE JOE!!!&#8221;<br />
Hoss/ Adam/ Joe: &#8220;Jaja, wir gehen ja schon in unsere Zimmer&#8230;&#8221;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
