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	<title>filmkritik &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/filmkritik/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "filmkritik"</description>
	<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 02:34:13 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Merke: Gehe niemals Sonntagabends ins Kino… ]]></title>
<link>http://lesemanie.wordpress.com/2009/11/29/merke-gehe-niemals-sonntagabends-ins-kino%e2%80%a6/</link>
<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 20:02:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>Lesemanie</dc:creator>
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<description><![CDATA[… wenn der Film einer aus der Twilight Reihe ist und gerade erst 4 Tage im Kino läuft. Zeitweise füh]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;"><img class="alignright" title="New Moon" src="http://i668.photobucket.com/albums/vv42/lesemanie/Things/twilight2.jpg" alt="" width="234" height="146" />… wenn der Film einer aus der Twilight Reihe ist und gerade erst 4 Tage im Kino läuft. Zeitweise fühlte ich mich, als ob ich mich auf ein Konzert von Tokio Hotel verirrt hätte.</p>
<p style="text-align:justify;">Da die erste Welle der Twilightmanie fast vollkommen an mir vorbei gegangen ist, dachte ich mir, dass ich mir den zweiten Film dieses Mal doch etwas früher angucken gehe. Schließlich will auch ich mitreden können, wenn eh schon alle drüber reden.</p>
<p style="text-align:justify;">Vorab sei gesagt, dass ich kein sonderlich großer Fan der Bücher bin, weniger, weil ich sie schlecht finde, sondern einfach nur, weil sie nicht nach meinem bevorzugten Geschmack bzw. Stil sind. Den ersten Film fand ich jedoch ganz annehmlich, nicht zuletzt wegen der großartigen schauspielerischen Leistung, sowohl von Kirsten Stewart und Robert Pattinson als auch von Taylor Lautner. Letzter hat im nun gefolgten Teil endlich eine größere Rolle bekommen und war für mich DER Star des Films.</p>
<p style="text-align:justify;">Insgesamt muss ich sogar sagen, dass mir der zweite Teil besser gefallen hat, als der erste. Denn hier ist die Geschichte endlich etwas tiefgründiger und die Figuren wirkten somit auf mich auch lebendiger bzw. realistischer, als im ersten Teil (soweit „Untote“ eben als „lebendig“ zu bezeichnen sind). Die Emotionen werden auch ohne große Theatralik rübergebracht und man kann sich wahrhaftig in die Situation von Bella, aber auch in die von Edward und Jacob hineinversetzten. Trennungsschmerz, Sehnsucht, Angst und Verlangen stellen Liebe und Freundschaft auf eine harte Probe- eine Probe, die Bella fast das Leben kostet.</p>
<p style="text-align:justify;">Durch den Tiefgang, der in diesem Teil durchaus vorhanden ist, wirkt der gesamte Plot dunkler und der Geschichte somit angemessener. Zum ersten Mal wurde es für mich glaubwürdig dargestellt, welche Gefahr Edward und seine Familie für Bella wirklich sein kann- etwas, dass ich im ersten Teil doch stark vermisst habe und auf etwaigige Anspielungen nur mit einem „Hä- übertreib mal nicht, so schlimm ist der doch gar nicht“ reagiert habe.</p>
<p style="text-align:justify;"><img class="alignleft" title="New Moon" src="http://i668.photobucket.com/albums/vv42/lesemanie/Things/NewMoonPosterWithJacobtwilightserie.jpg" alt="" width="192" height="252" />Auch interessant fand ich die Tatsache zu sehen, wie sehr sich Bellas Freunde von ihr entfernt haben, seitdem sie mit „Cullen“ zusammen ist. Stattdessen freundet sich Bella mit Jacob an, ohne zu ahnen, dass von ihm eine mindestens genauso große Gefahr ausgeht, wie von Edward. Das Geheimnis um den „Vertrag“ zwischen den Cullens und den Werwölfen wird endlich aufgedeckt. Das Ende kam für die hartgesonnenen Fans doch ziemlich brutal, abrupt und mit einem großen Knall, der jedoch voll und ganz in die Storyline hineinpasst und den Spannungsbogen für den dritten Teil fast schon überspannt. Der arme Jacob kann einem wirklich Leid tun und ich hoffe, dass er und seine Geschichte im folgenden Teil nicht wieder vollkommen in den Hintergrund geraten werden.</p>
<p style="text-align:justify;">Gestört hat mich an diesem Kinoabend, abgesehen von den pausenlos kreischenden und labernden Teenie Girls hinter, vor und neben mir, dass die Maskenbildner es mit dem Schminken der Vampire, allen voran Edward etwas übertrieben haben. Sie wirkten auf mich allesamt nicht blass und kühl sondern gelblich und krank.</p>
<p style="text-align:justify;">Der Humor, wie schon im Buch ist nicht ganz der meine, die kleinen Witzeleien wirken mir manchmal einfach etwas zu aufgesetzt und gekünstelt. Ich bleibe insgesamt der Meinung, dass der Film bzw. die Filme durchaus Unterhaltungspotential haben und nun endlich auch etwas Tiefgang aufweisen, was mir die Figuren zugänglicher macht. Kirsten Stewart ist eine der großen Nachwuchsschauspielerinnen. Sie spielt die Rolle der Bella unglaublich authentisch und verfügt über eine enormes Potential an künstlerischen Darstellungstechniken.</p>
<p style="text-align:justify;">Wenn ich wieder 13 oder 14 Jahre alt wäre, würde ich sicherlich ebenfalls dem ganzen Hype um Twilight verfallen, wenn ich auch niemals kreischend und kichernd im Kino gesessen habe. Jetzt, mit Anfang 20 war der Film für mich eine nette Unterhaltung an einem stürmischen Sonntagabend, der letztendlich doch mehr Format aufgewiesen hat, als ich es vermutet bzw. befürchtet hatte.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kritik: DRAG ME TO HELL [2009]]]></title>
<link>http://xander81.wordpress.com/2009/11/29/kritik-drag-me-to-hell-2009/</link>
<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 13:47:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>Xander</dc:creator>
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<description><![CDATA[&#8220;Sie beschämen mich!&#8221; Fangen wir an, wie es wohl ganz bestimmt niemand vor mir getan hat]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://xander81.wordpress.com/files/2009/06/kritikheader.jpg"><img src="http://xander81.wordpress.com/files/2009/06/kritikheader.jpg" alt="" title="" width="430" height="20" class="alignnone size-full wp-image-4288" /></a><br />
<a href="http://xander81.wordpress.com/files/2009/11/dragmetohell_01.jpg"><img src="http://xander81.wordpress.com/files/2009/11/dragmetohell_01.jpg" alt="" title="" width="430" height="57" class="alignnone size-full wp-image-5237" /></a></p>
<p><em>&#8220;Sie beschämen mich!&#8221;</em></p>
<p>Fangen wir an, wie es wohl ganz bestimmt niemand vor mir getan hat: Den meisten Kinogängern ist <strong>Sam Raimi</strong> wohl durch <strong>Spider-Man</strong> bekannt, dicht gefolgt jedoch durch die <a href="http://xander81.wordpress.com/2008/05/31/kritik-the-evil-dead-tanz-der-teufel/">Evil Dead</a>-Reihe, welche ja auch eigentlich den Grundstein für seinen Erfolg legte. Mit <strong>Drag Me To Hell</strong> kehrte Raimi nun also zurück zu seinen Wurzeln, um mal wieder wahren Horror in die Kinos zu bringen.</p>
<p>Das seine Art von Horror nicht unbedingt die psychologische Art wie bspw. in <strong>Rosemarys Baby</strong> ist, zeigt er denn auch gleich zu Beginn des Films, wenn das Tor zur Hölle bereits mit einer Wucht geöffnet wird, dass man das Gefühl hat, die Lautsprecher verabschieden sich gleich mit in die Hölle. Diese &#8220;Einführung&#8221; in den Film zeigt alles andere als behutsam, worauf sich Christine eingelassen hat, als sie einer alten Dame in der Bank keine weitere Zahlungsfrist gegönnt hat und diese somit ihr Haus räumen muss. Denn die Frau bedankt sich schön artig mit einem Fluch, der Christine die Hölle auf Erden beschert und sie nach drei Tagen dann auch gleich mit runter nehmen soll &#8211; wie den Jungen zu Beginn des Films.</p>
<p><!--more--><br />
<a href="http://xander81.wordpress.com/files/2009/11/dragmetohell_03.jpg"><img src="http://xander81.wordpress.com/files/2009/11/dragmetohell_03.jpg" alt="" title="" width="175" height="165" class="alignleft size-full wp-image-5240" /></a>Vieles kommt einem bekannt vor in <strong>Drag Me To Hell</strong>, doch augenscheinlich ist dies auch so gewollt. Die im <a href="http://www.youtube.com/watch?v=dJunfwjv4hw">Trailer</a> angedeutete &#8220;Rückkehr des wahren Horrors&#8221; ist hier wörtlich zu nehmen, denn der Film orientiert sich eher an Filmen wie <strong>Tanz der Teufel</strong> als beispielsweise an modernen Filmen wie <strong>Saw</strong> oder ähnlichem Torture Porn. Es sind die bösen Zigeuner, Friedhöfe, auf denen es nur regnet und gewittert und Dämonen, die einem zum unpassendsten Zeitpunkt heimsuchen, die DMTH beherrschen, und das ist doch auch mal wieder ganz schön.</p>
<p>Hervorzuheben ist das Sounddesign des Films. Frei nach Motto &#8220;Laut erschrickt gut&#8221; bringt der Film den Saal bzw. das Wohnzimmer zum Erbeben, bis die Gläser aus dem Schrank fallen. Doch würde man die Lautstärke runterregeln, wären die Dialoge zu leise &#8211; ein Element, welches durchaus gewollt ist und ebenso funktioniert. Dieser Kontrast zwischen Ruhe vor dem Sturm und Geisterbahn lässt einen nicht zur Ruhe kommen &#8211; es könnte ja jeden Moment wieder losgehen. Es lohnt sich nicht wirklich, eine entspannte Sitzposition einzunehmen und das Glas Wein in der Hand zu behalten, das könnte, im wahrsten Sinne des Wortes, nach hinten losgehen. Bei all dem Schrecken und dem Horror hat Raimi aber auch nicht vergessen, weswegen z.B. <strong>Armee der Finsternis</strong> große Klasse war, denn auch in DMTH kommt der humoristische Aspekt keineswegs zu kurz, ganz im Gegenteil. In manchen Szenen wähnt man sich in einer Horrorkomödie und kann auch durchaus lachen, andere Szenen haben zwar auch ihre Komik, so manch einer kann da aber nicht drüber lachen (<em>&#8220;Komm her, Kitty!&#8221;</em>). Die Mischung ist aber ideal, und so macht das Ganze doch großen Spaß.</p>
<p>Allen Referenzen zum Trotz und auch trotz der Tatsache, dass es sich um einen Old-School-Horrorfilm handelt: Ein wenig mehr Ausarbeitung bei der Story hätte ich mir bei dem Film schon gewünscht. Nicht nur, dass man sich im Grunde denken kann, wie der Film ausgeht, das Ende ist auch schon relativ früh vorhersehbar. Wenn ein ernst gemeinter Versuch vorhanden sein sollte, dass der Zuschauer doch noch glaubt, dass es anders kommt &#8211; dies funktioniert zu keiner Sekunde sondern man fragt sich höchsten, wann und wie das Ganze nun stattfindet. Das der Beginn des Films dabei sogar noch aufwendiger und besser in Szene gesetzt wurde als das Finale nehme ich dem Film auch ein klein wenig übel.</p>
<p>Im Endeffekt erwartet einen mit <strong>Drag Me To Hell</strong> ein Horrorfilm, der das Beste aus seiner Geschichte herausholt und somit durchaus zu erschrecken weiß. Leider ist es kein Genre-Highlight sondern eher knapp über dem Durchschnitt, aber aufgrund des Humors und mancher Schreckmomente ist der Film durchaus, gerne auch mehr als einmal, guckbar.<br />
<a href="http://xander81.wordpress.com/files/2009/06/kritik7neu.jpg"><img src="http://xander81.wordpress.com/files/2009/06/kritik7neu.jpg" alt="" title="" width="430" height="20" class="alignnone size-full wp-image-4284" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kritik: PARANORMAL ACTIVITY [2009]]]></title>
<link>http://xander81.wordpress.com/2009/11/28/kritik-paranormal-activity-2009/</link>
<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 12:36:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>Xander</dc:creator>
<guid>http://xander81.wordpress.com/2009/11/28/kritik-paranormal-activity-2009/</guid>
<description><![CDATA[Bereits 2007 gedreht, hat Paranormal Activity in den USA einen Hype verursacht, wie es wohl zuletzt ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://xander81.wordpress.com/files/2009/06/kritikheader.jpg"><img src="http://xander81.wordpress.com/files/2009/06/kritikheader.jpg" alt="" title="" width="430" height="20" class="alignnone size-full wp-image-4288" /></a><br />
<a href="http://xander81.wordpress.com/files/2009/11/paranormalactivity_1.jpg"><img src="http://xander81.wordpress.com/files/2009/11/paranormalactivity_1.jpg" alt="" title="" width="430" height="71" class="alignnone size-full wp-image-5220" /></a></p>
<p>Bereits 2007 gedreht, hat <strong>Paranormal Activity</strong> in den USA einen Hype verursacht, wie es wohl zuletzt der Low-Budget Film <strong>Blair Witch Project</strong> geschafft hat. Mit Produktionskosten von 15.000 US-Dollar im wahrsten Sinne des Wortes ein Billig-Film, spielte der Horrorfilm aber bereits am Startwochenende 19,6 Mio. US-Dollar ein. Es muss also was dran sein an dieser Mockumentary, dass die Leute wie die Lemminge ins Kino gerannt sind. Das <strong>Steven Spielberg</strong> sagt, nach Sichtung des Films haben sich bei ihm zu Hause alle Türen geschlossen und er wäre nur mit Hilfe eine Schlüsseldienstes herausgekommen ist ja eine nette Geschichte (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Paranormal_Activity#Nachproduktion_und_Verz.C3.B6gerungen">via</a>), diese soll aber wohl nur weiter zur Legendenbildung um den Film beitragen. Fakt ist &#8211; im Kino wollten uns doch glatt zwei Leute von unseren Plätzen vertreiben, da sie diese angeblich reserviert hätten. Es stellte sich heraus, dass die gleichen Sitzplätze zweimal verkauft wurden. Es fing also schon paranormal an &#8211; ich wertete dies als gutes Zeichen.</p>
<p>Vergleiche mit <strong>Blair Witch Project</strong> sind zwar sicherlich ausgelutscht, lassen sich aber bei so einer offensichtlich ähnlichen Prämisse nicht vermeiden. Ist es bei &#8220;Blair Witch&#8221; das Kamerateam, welches für seinen Film in die Wälder zieht um die Hexe von Blair filmisch festzuhalten, dabei aber ein schlimmes Ende findet, so ist es hier das Pärchen Micah und Katie, welches scheinbar von einem Geist heimgesucht wird und die diesen dann auf Kamera aufnehmen wollen. Das mit dem schlimmen Ende lässt sich ebenfalls vermuten, beginnt der Film doch mit einer Dankssagung an die Eltern der beiden, weil sie das Filmmaterial zur Verfügung gestellt haben.</p>
<p><!--more--><br />
<a href="http://xander81.wordpress.com/files/2009/11/paranormalactivity_2.jpg"><img src="http://xander81.wordpress.com/files/2009/11/paranormalactivity_2.jpg" alt="" title="" width="430" height="184" class="alignnone size-full wp-image-5221" /></a><br />
<em>&#8220;Da! Das Sandmännchen!&#8221;</em></p>
<p>Und so kauft sich Micah zuerst einmal die passende Kamera mit Stativ, durch welche der Zuschauer im Folgenden am Leben der beiden teilnimmt. Anfangs passiert freilich nicht viel, man lernt die beiden kennen und erfährt, was es mit diesem Geist oder Dämon überhaupt auf sich hat (Katie wird von diesem schon heimgesucht, seit sie acht ist). Erste Anzeichen dieser Heimsuchung finden sich dann nachts, wenn die Kamera, auf dem Stativ montiert, im Schlafzimmer der beiden alles aufnimmt, was sich tut. Den Gesetzen von Horrorfilmen folgend, tut sich natürlich am Anfang noch nicht so viel, sondern es beschränkt sich auf zu fallende Türen, Geräusche im Erdgeschoss und wackelnde Kronleuchter. Da geht noch einiges, denkt sich der Zuschauer und ja, da tut sich noch einiges, bis zum (schlimmen?) Ende.</p>
<p>Der <a href="http://xander81.wordpress.com/2009/11/18/trailer-paranormal-activity/">Trailer</a> hat als Appetitanreger wunderbar funktioniert, doch leider hält er ganz einfach nicht alles ein, was er verspricht. Als &#8220;besten Horrorfilm aller Zeiten&#8221; kann man <strong>Paranormal Activity</strong> leider nicht betrachten, denn er funktioniert in all seiner Einfachheit einfach nicht wirklich. Zum einen ist die ganze Geschichte, trotz eines bemühten Herleitungsversuches von Seiten Micahs, nicht wirklich schlüssig und auch ein wenig, ja, unrealistisch. Das die beiden nicht schon nach den ersten Nächten das Haus verlassen, ist für mich absolut unverständlich. Man hätte ja zumindest versuchen können, ob das Wesen nicht doch da bleibt oder tatsächlich Katie verfolgt. Zum anderen gibt es viele Situationen, wo die Kamera ganz einfach nur läuft, damit es den Film überhaupt gibt. Das es am Anfang natürlich für die beiden lustig ist, wenn Micah Katie mit Kamera sogar fast bis aufs Klo folgt, ist nachvollziehbar. Das die beiden sich aber noch gefühlte Wochen später beim Frühstücken filmen, wirkt doch sehr bemüht. Es gibt einfach keinen plausiblen Grund &#8211; die Kamera läuft ja auch nicht, wenn beide außer Haus sind, bspw. bei der Uni oder arbeiten. Und so kommt es, dass der Großteil des Filmes nachts spielt, wenn (fast) alles schläft. Und diese Szenen sind es, die dann auch wirklich so etwas wie gruseln.</p>
<p>Eigentlich macht der Film alles richtig. Langsames Anziehen der Spannung bis zum Finale, laute Schockmomente und ein mehr oder weniger sympathisches Hauptdarsteller-Duo. Doch der Funke ist (zumindest bei mir) nicht wirklich übergesprungen. Zu vorhersehbar ist es letztendlich, zu konstruiert &#8211; und ich habe wirklich versucht, mich auf den Film einzulassen (sofern das mit den geschätzt 10-jährigen kichernden Mädchen neben mir möglich war). Ich erwähne das nochmal: <strong>Blair Witch</strong> fand ich super und das Ende ganz schrecklich, im positiven Sinne. Doch <strong>Paranormal Activity</strong> hat mich ratlos zurückgelassen.<br />
Daher also (leider!) nur<br />
<a href="http://xander81.wordpress.com/files/2009/06/kritik6neu.jpg"><img src="http://xander81.wordpress.com/files/2009/06/kritik6neu.jpg" alt="" title="" width="430" height="20" class="alignnone size-full wp-image-4283" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Twilight" und "New Moon": Warum unsere Presse sie hasst...]]></title>
<link>http://loyalbushie.wordpress.com/2009/11/28/twilight-und-new-moon-warum-unsere-presse-sie-hasst/</link>
<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 10:07:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>loyalbushie</dc:creator>
<guid>http://loyalbushie.wordpress.com/2009/11/28/twilight-und-new-moon-warum-unsere-presse-sie-hasst/</guid>
<description><![CDATA[&#8220;Seelenlose Bestseller-Verfilmung&#8221;, &#8220;griesgrämige Vampir-Romanze&#8221;, &#8220;st]]></description>
<content:encoded><![CDATA[&#8220;Seelenlose Bestseller-Verfilmung&#8221;, &#8220;griesgrämige Vampir-Romanze&#8221;, &#8220;st]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Deutschland 09 - Die Unvollendete]]></title>
<link>http://tabalugarasa.wordpress.com/2009/11/26/deutschland-09-die-unvollendete/</link>
<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 18:58:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>tabalugarasa</dc:creator>
<guid>http://tabalugarasa.wordpress.com/2009/11/26/deutschland-09-die-unvollendete/</guid>
<description><![CDATA[Wenn sich 13 deutsche Top-Regisseure (u.a. Tom Tykwer, Hans Weingartner und Dani Levy) zusammensetze]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wenn sich 13 deutsche Top-Regisseure (u.a. Tom Tykwer, Hans Weingartner und Dani Levy) zusammensetzen, um <img class="alignright" src="http://www.critic.de/uploads/tx_sksimplegallery/Deutschland09_Postkarte_01.jpg" alt="" width="313" height="440" />einen Film über Deutschland zu drehen, kann man wahrlich auf das Ergebnis gespannt sein. Und tatsächlich kann es sich sehen lassen. „Deutschland 09“ besteht aus 13 Kurzfilmen „zur Lage der Nation“.</p>
<p>Und sie alle werfen ein mehr oder weniger kritisches Licht auf die Bundesrepublik und erhellen die düsteren Flecken, die man  lieber übersieht.  Anders als viele vergleichbaren Filme wärmt  „Deutschland 09“  jedoch nicht die  nationale Vergangenheit wieder auf. Nicht schon wieder Nationalsozialismus, nicht schon wieder DDR, nicht noch ein Film über den Mauerfall.  Hier wird zur Abwechslung mal über aktuelle Probleme in der Gesellschaft berichtet, die im Gegensatz zum dritten Reich noch nicht so oft verfilmt und diskutiert wurden.</p>
<p>Kinderarmut, untergegangener Feminismus, Folgen der Globalisierung, Überwachungsstaat und Terrorismus sind unter anderem Themen, die angesprochen werden. Doch so grau und trostlos es sich anhört; es gibt auch Lichtblicke für die Zukunft. Isabelle Stever beispielsweise berichtet von einer Grundschulklasse, die in einer „demokratischen Gesprächsrunde zu festgelegten Zeiten“ die Probleme der Klasse gemeinsam löst.</p>
<p style="text-align:left;">Zwischen den Kurzfilmen, die den Zuschauer zum Teil sehr nachdenklich oder traurig stimmen, gibt es jedoch keine Zeit, um den Inhalt auf sich wirken zu lassen. Gerade noch sieht man einen kleinen Jungen im Bundestag vor Angela Merkel sitzen, schon wird man mit der sozialen Marktwirtschaft als Patient in einem Krankenhaus konfrontiert. Man hat kaum mehr als ein paar Sekunden Zeit um sich zwischen den einzelnen Filmen zu erholen. Und nach über 2 Stunden, wenn der Abspann beginnt, hat man einige Filme schon wieder fast vergessen.  Aber vielleicht war dies auch der gewünschte Effekt der Produzenten Verena Rahmig und Dirk Wilutzky: Dass alle Filme in der Erinnerung verschmelzen und sich im Kopf ein einziges Bild von Deutschland bildet.</p>
<p style="text-align:left;">Der Kurzfilm von Nicolette Krebitz, „Die Unvollendete“ bringt zwei für die Frauenbefreiung in den 1960er Jahren wichtigen Persönlichkeiten zusammen: Ulrike Meinhof und Susan Sontag. Dazwischen steht die 16 jährige Regisseurin und Autorin Helene Hegemann. Sie selbst kommt mit ihrem Leben, der Welt und ihrer Rolle darin nicht zurecht und hat sich deswegen die Hilfe von zwei ihrer Vorbilder genommen. In einer Wohnung in Berlin trifft sie  Vorkehrungen, zum Beispiel alle Türen zu öffnen und eine bestimmte Musikplatte aufzulegen, um das Treffen zu arrangieren. Und tatsächlich gelingt es ihr, in das Jahr 1969 zu reisen und Ulrike Meinhof (gespielt von Sandra Hüller) und Susan Sontag (Jasmin Tabatabai) in der Wohnung erscheinen zu lassen.</p>
<p>Wenn drei so starke Frauen aufeinandertreffen,  ist es kein Wunder, dass es viel zu bereden gibt. Nach einiger Zeit schlägt Helene ihren Idolen etwas vor: Beide sollen miteinander ihr Leben tauschen und jeweils als die andere in New York beziehungsweise in Berlin weiterleben. So würde alles ein besseres Ende nehmen, meint die junge Frau. Doch Meinhof und Sontag sind für diesen Vorschlag nicht zu begeistern. Beide haben kleine Kinder, die sie nicht im Stich lassen wollen. Meinhof antwortet darauf: “Wie kann ich einen wichtigen Job machen, einen klaren Kopf behalten und gleichzeitig Mutter sein? Kann sich eine Mutter eine Zeit lang komplett aus der Familie ausklinken, um zum Beispiel im Beruf irgendein Problem zu lösen, ohne selbst eine Ehefrau zu haben, die sich um die Kinder kümmert?“ <img class="aligncenter" src="http://thumbs.filmstarts.de/wallpaper/Deutschland09_scene_25.jpg" alt="" width="500" height="280" /></p>
<p>Schließlich entfernen sich die beiden immer mehr von Helene, bis sie letztendlich ganz verschwinden. Helene bleibt allein zurück und merkt, dass ihr die Vergangenheit zwar helfen kann, sie ihre Entscheidungen in der Gegenwart jedoch allein treffen muss.</p>
<p>Alles, was Ulrike Meinhof und Susan Sontag im Film sagen, sind reale Zitate der beiden Frauen. Helene Hegemann hat ihren Text selbst verfasst. Mit Sicherheit ist dies einer der Gründe dafür, dass der Film so authentisch wirkt.  Wenn man den Namen Ulrike Meinhof hört, denkt man zumeist nur an die RAF-Terroristin, die sich in ihrer Zelle umgebracht hat und nicht direkt an die Gesellschaftskritikerin und Vertreterin der Frauenbewegung.  Susan Sonntag (geb. 1933) war eine bedeutende amerikanische Schriftstellerin und Regisseurin, die heute als  Ikone gilt. Als scharfe Kritikerin der Bush-Regierung und mit Aufsätzen über Kultur, Kunst und Politik wurde sie weltberühmt.</p>
<p>Doch während Ulrike Meinhof früh starb, entwickelte sich Susan Sontag weiter und damit auch ihre Interessen, Meinungen und Aussagen. Die Regisseurin, Nicolette Krebitz, sagte dazu in einem Interview:  „Diese Gegensätze beschreiben ganz gut den Konflikt, den man als junger Mensch in sich trägt, wenn man auf der einen Seite denkt, dass man unbedingt etwas an den Verhältnissen ändern muss, zur Not auch gegen das Gesetz, weil man sich im Recht fühlt und auf der anderen Seite aber auch einfach glücklich sein will und seine persönlichen Interessen entdeckt.“</p>
<p>Doch die „Unvollendete“ ist nicht nur der innere Konflikt Jugendlicher, sondern steht auch für eine unvollendete Befreiung der Frauen. Meinhofs Aussagen über Frauen, Familien und Arbeit sind immer noch aktuell. Immer noch haben Männer es leichter, einen Job auszuüben, wenn die Frau sich daheim um die Kinder kümmert und immer noch gibt es ungleiche Gehälter zwischen Männern und Frauen für die selbe Arbeit.  Doch im Gegensatz zu den 1960er Jahren gehen die Frauen nicht mehr auf die Straße, um für ihre Rechte zu kämpfen. Zumindest nicht in diesem Stil. Heutzutage fehlen eben Persönlichkeiten wie Ulrike Meinhof, Susan Sontag oder Alice Schwarzer. Doch in Deutschland darf frau immerhin noch hoffen; schließlich haben wir eine Bundeskanzlerin.</p>
<p>Wenn ich persönlich die Chance hätte, mich mit Ulrike Meinhof und Susan Sontag zu treffen, würde ich sie mir nicht entgehen lassen. Allein aus diesem Grund hat die „Unvollendete“ bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen.  Die unvollendete Frauenbewegung, der Wunsch Jugendlicher, sich in die Politik einzumischen und das Bedenken und die Diskussion der Vergangenheit; all diese Themen machen den Film zu einem Diskursfilm, wie die Regisseurin ihn nennt.  Man (bzw. frau) soll darüber nachdenken und sich fragen, wie man persönlich zu Politik im Privatleben steht. Und zumindest bei mir hat Nicolette Krebitz dieses Ziel erreicht.</p>
<p style="text-align:right;"><em>Lisa Stroetmann</em></p>
<p style="text-align:center;"><strong><a href="http://deutschland09-der-film.de/landingpage/">Hier ist die Website von &#8220;Deutschland 09&#8243;</a></strong></p>
<p style="text-align:center;"><strong><a href="http://www.youtube.com/watch?v=Y4kbriMuUbA">Und hier der Trailer bei youtube</a></strong></p>
<p style="text-align:center;"><em><br />
</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Biss an die Grenze des Erträglichen]]></title>
<link>http://ueberschaubarerelevanz.wordpress.com/2009/11/20/biss-an-die-grenze-des-ertraglichen/</link>
<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 14:25:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>Muriel</dc:creator>
<guid>http://ueberschaubarerelevanz.wordpress.com/2009/11/20/biss-an-die-grenze-des-ertraglichen/</guid>
<description><![CDATA[Der Wortvogel hat einen Verriss von &#8220;Twilight&#8221; geschrieben, in der Hoffnung, damit Traff]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Der Wortvogel hat einen <a href="http://wortvogel.de/2009/11/hemmungslose-traffic-hurerei-twilight-new-moon-bella-edward-etc/" target="_blank">Verriss von &#8220;Twilight&#8221;</a> geschrieben, in der Hoffnung, damit Traffic zu generieren und sich den Zorn der jugendlichen Fans der Reihe zuzuziehen. Guter Plan. Ich will nicht voreilig sein, aber zumindest mit letzterem Anliegen scheint er überraschend gescheitert zu sein. Der einzige halbwegs kontroverse Kommentar bisher kommt aus der &#8220;Klar ist das unfassbarer Kitsch, aber das darf doch auch mal sein&#8221;-Ecke, und das spricht zwar für Wortvogels Leser, kann als Ergebnis aber trotzdem nicht recht befriedigen. Ich habe genauso wenig wie Torsten Dewi jemals was von Twilight gesehen oder gelesen, aber ich habe mich mal von seinem sehr gelungenen Rant inspirieren lassen, im Interesse der angestrebten Kontroverse aber versucht, die Sache leicht anders anzugehen. Ich hoffe, er nimmt mir den Ideenklau nicht übel.</p>
<a href="http://view.picapp.com/default.aspx?term=twilight+movie&amp;iid=7076228" target="_blank"><img src="http://cdn.picapp.com/ftp/Images/4/6/e/6/The_World_Premiere_3646.jpg?adImageId=7664243&amp;imageId=7076228" width="500" height="753" border=0  /></a><script type="text/javascript" src="http://cdn.pis.picapp.com/IamProd/PicAppPIS/JavaScript/PisV4.js"></script>
<p>Was sagt ihr dazu? Wow, oder? Ich meine, das Bild, und&#8230; Wow, oder? Und ich finde eigentlich alles andere an Twiligt auch genauso&#8230; Wow!  Allein schon der deutsche Titel! Deutsche Titel sind normalerweise einfallslos, billig und peinlich, sie setzen auf Wortspiele, die sogar einem Dreijährigen zu blöd wären und außerdem noch keinen Sinn ergeben, außerdem sind sie alle gleich. Aber bei Twilight hat sich ausnahmsweise mal jemand richtig Gedanken gemacht. Weil, ich meine, so: Bis(s) zum Morgengrauen &#8211; ist das nicht genial? Kurz, einprägsam, und witzig. Versteht ihr, weil Bis zum Morgengrauen ja heißen würde, bis dahin, also zeitlich, und mit dem S in der Klammer zusammen würde es aber Biss heißen, wie von Beißen, und das passt ja auch, weil Edward ja ein Vampir ist! Clever, ne? Außerdem heißen ja auch alle vier Bücher und die Filme auch so ähnlich, und das wird dadurch aber überhaupt gar nicht langweilig, sondern ist voll das coole Geheimsprachen-Erkennungszeichen, das nur die Insider verstehen! Wenn schon der Titel ein so cremiges Grinsen in mein Gesicht zaubert, wie phantastisch muss dann erst der Rest der Story sein?</p>
<p>Ich sag&#8217;s euch: <strong>Ganz</strong> phantastisch!!!!! Ich meine, das ist, so, stellt euch das mal vor: Da ist dieser Vampir, und der ist total cool und geheimnisvoll und sexy und echt stark, ist ja klar, weil er ein Vampir ist, und der ist aber völlig harmlos, also gar nicht gefährlich, der tut niemandem weh, der beißt nur Tiere. Und man muss sich auch tagsüber keine Sorgen um ihn machen, denn &#8211; jetzt kommt überhaupt das Beste, finde ich &#8211; die Sonne ist überhaupt nicht gefährlich für ihn, sie macht bloß, dass er glitzert!!! Ist das nicht wundervoll? Das heißt, dass Bella ganz toll mit ihm gehen kann, ohne dass es irgendwelche Probleme gibt, und sie ist dabei trotzdem total eigensinnig und anders und eine Außenseiterin und so, und er auch, und total geheimnisvoll und soooo cool!!</p>
<p>Besonders fabelhaft finde ich, dass die beiden so irre romantisch miteinander umgehen. Da wird nicht eklig rumgemacht, und es gibt keinen Sex &#8211; Die sind schließlich nicht verheiratet! &#8211; und stattdessen gibt es aber richtig liebevolle Blicke, die ganze Zeit, und man sieht Bella richtig an, wie sie Edward liebt, und wie sie um Atem ringt und völlig überwältigt ist, wenn die beiden sich wieder anschauen. Da muss ich immer ganz laut seufzen! Ungefähr so: Haaach!!!</p>
<p>Aber es ist jetzt nicht nur so&#8217;n Zeugs, es gibt auch was Spannendes. Edwards Vampirfamilie, das sind ja die guten Vampire, aber es sind nicht die einzigen. Es gibt auch die bösen Vampire, und die sind total &#8211; ähm &#8211; böse. Das erkennt man auch ganz leicht, weil die unter ihren offenen Jacken immer so Ketten mit großen Anhängern dran tragen, und weil sie immer so von Nebel umwabert werden, und das ist total unheimlich, aber auch irgendwie spannend und cool. Man weiß ja, es wird alles gut, weil Edward beschützt einen ja. Haaach&#8230;</p>
<p>Ich fühle mich schon ganz wohlig und wattig eingepackt, wenn ich nur an Bella und Edward und alle ihre Freunde denke, und ich kann es kaum erwarten, bis ich endlich meinen Lobotomie-Termin kriege, damit ich endlich auch alle Bücher von Stephenie Meyer lesen und alle Twilight-Filme sehen kann! Das wird bestimmt total schööööön!!!!!!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[im TV gesehen: Tatort - ... es wird Trauer sein und Schmerz (NDR)]]></title>
<link>http://listerlichtspiele.wordpress.com/2009/11/18/im-tv-gesehen-tatort-es-wird-trauer-sein-und-schmerz-ndr/</link>
<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 22:23:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>listerlichtspiele</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ein Tatort mit dem Titel &#8220;&#8230; es wird Trauer sein und Schmerz&#8220;, der diese Trauerwoch]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://satundkabel.magnus.de/buntes/artikel/geteiltes-echo-von-sinti-und-roma-vertretern-auf-kommenden-ard-tatort.html" target="_blank"><img class="alignnone" src="http://www.mavridis.de/kampagnen/tatort.jpg" alt="" align="left" /></a>Ein Tatort mit dem Titel &#8220;&#8230; <a href="http://www.daserste.de/tatort/sendung.asp?datum=15.11.2009" target="_blank">es wird Trauer sein und Schmerz</a>&#8220;, der diese Trauerwoche abschließt, dann noch mit der LKA-Kommissarin aus Hannover (meiner Heimat &#8211; ermittelt aber im Messe-Parkplatz Peine-Ost) &#8211; schon komisch, und doch so aussagend! Der Fall war von der Geschichte nicht schlecht: Sniper, Web 2.0, Egoismus, Sensationsgaffer&#8230; aber wieso kommt Madame erst so spät darauf, den Ehemann der beim Unfall Verstorbenen in Betracht zu ziehen? Und warum nervt der Martin so (wer braucht den noch?) Und warum ist ihr Sohn eigentlich immer so lieb und kuschelt? Und wo zum Henker ist eigentlich der Vater? Erzählt die Geschichte doch langsam mal zu Ende. Die Lindholm wird &#8211; und das sage ich hier wirklich als Lokalpatriot &#8211; echt langweilig! Oder waren es doch die Umstände, denn in den Fan-Forum hat dieser Tatort doch beträchtlich gut abgeschnitten. <a href="http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&#38;p2=38471&#38;p3=" target="_blank">Von den Einschaltquoten ganz zu schweigen</a>, die sind ja bei der Furtwängler eh immer gut. Die Wertung: 6/10 (Heimkriminalistischer Rätsel- und spannungserhaltender Aufklärungs-Faktor: 70 %).</p>
<p><img src="http://i2.tvspielfilm.de/imedia/0168/3910168,rZPXuSNXGD_ZUpprFuk2gUuyLdLa+Ea50n62Bhd+FkSNsdWe6WZJuIeHa661Fqfn5+CEldAT_7sWQFdcPGUrpg==.jpg" alt="http://i2.tvspielfilm.de/imedia/0168/3910168,rZPXuSNXGD_ZUpprFuk2gUuyLdLa+Ea50n62Bhd+FkSNsdWe6WZJuIeHa661Fqfn5+CEldAT_7sWQFdcPGUrpg==.jpg" width="474" height="270" /><br />
Foto: NDR</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Filmfestival Cottbus - mein Freitag und Samstag]]></title>
<link>http://sibiuaner.de/2009/11/18/fiolmfestival-cottbus-mein-freitag-und-samstag/</link>
<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 22:13:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>sibiuaner</dc:creator>
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<description><![CDATA[schlussendlich Am Freitag habe ich nur einen Film geschafft: Kara Köpekler Havlarken (Schwarze belle]]></description>
<content:encoded><![CDATA[schlussendlich Am Freitag habe ich nur einen Film geschafft: Kara Köpekler Havlarken (Schwarze belle]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Tannöd]]></title>
<link>http://cap82.wordpress.com/2009/11/18/tannod/</link>
<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 18:01:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>cap82</dc:creator>
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<description><![CDATA[Abgelegenen im tiefsten Tannenwald liegt ein kleines Dorf und noch etwas weiter abseits liegt der Ta]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://cap82.wordpress.com/files/2009/11/tannod.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-118" title="tannöd" src="http://cap82.wordpress.com/files/2009/11/tannod.jpg?w=211" alt="" width="211" height="300" /></a></p>
<p>Abgelegenen im tiefsten Tannenwald liegt ein kleines Dorf und noch etwas weiter abseits liegt der Tannödhof. Eines Nachts ereignet sich dort eine wahre Horrortat: Alle Familienmitglieder sowie die neue Magd werden mit der Spitzhacke ermordet – der Täter entkommt unerkannt. Seitdem ist der Hof verwaist und das Dorf gilt als Ort, in dem ein brutaler Mörder auf neue Opfer lauert. Zwei Jahre später kommt die 26-jährige Altenpflegerin Kathrin in das Dorf. Ihre Mutter, Magd am Hof neben dem Tannödanwesen, ist kürzlich verstorben und wird nun beerdigt. Kathrin bekommt schnell mit, dass die Tannödmorde immer noch ein großes Thema unter den Bewohnern sind, Beschuldigungen und wilde Spekulationen inklusive. Gleichzeitig deckt sie aber auch immer mehr Details zur Tannödfamilie und den Mordtag auf. Der Hofbesitzer war ein geiziger Tyrann, der mit niemandem auskam und angeblich sogar der Vater von den beiden Kindern seiner Tochter Barbara war. Die Morde haben daher nur die wenigsten berührt – was die Suche nach dem Täter nicht gerade erleichtert. Viele hätten ein Motiv gehabt, aber wer wäre zu so einer Bluttat fähig? Diese Frage stellt sich auch Kathrin, die nach und nach auf immer mehr Geheimnisse stößt.</p>
<p>Ein dunkler Wald, ein abgelegenes Haus und Geheimnisse in jeder Ecke. Erinnert an ein düsteres Märchen? Auf den ersten Blick ergeben sich da sogar Assoziationen: Kathrin ist wie das tapfere Rotkäppchen, das sich durch ein gefährliches Dickicht kämpft und den bösen Wolf gibt es auch. Allerdings ist er – der Tannödhof-Besitzer – bereits tot. Also kann er dem Rotkäppchen nichts mehr anhaben. Oder etwa doch? Regisseurin Bettina Oberli inszenierte mit „Tannöd“ einen atmosphärisch dichten Krimi mit einer gelungenen, düsteren Atmosphäre, die von Anfang bis Ende anhält. Nachdem sich in den ersten Minuten des Films die Morde am Tannödhof ereignen, springt die Handlung zwei Jahre weiter und setzt bei der Ankunft Kathrins wieder ein. Ab nun pendelt der Zuschauer zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit hin und her und dabei beantworten sich langsam alle Fragen. Wie bei einem Puzzle fügen sich die Stücke langsam zusammen. Das ist hier nicht nur spannend, sondern auch gut umgesetzt. Julia Jentsch spielt ordentlich, allerdings wird ihr in dieser Rolle nicht allzu viel abverlangt. Monika Bleibtreu ist hier in Ihrem letzten Film als resolute Traudl Krieger zu sehen, die mit ihren wilden Verdächtigungen Unmut stiftet. Da es deutschen Produktionen erfahrungsgemäß schwer fällt im Genre Thriller zu punkten, ist dieser hervorzuheben. Trotz bayerischem Dialekt und Provinzflair schafft es dieser Film die Romanvorlage von Andrea Maria Schenkel gelungen umzusetzen. Die Tatsache dass es sich um einen wahren Mordfall handelt, der nie aufgelöst wurde, macht die Geschichte nur noch geheimnisvoller. Wer also Lust auf einen Kinoabend mit Rätsel raten, erschrecken und ein wenig Blut hat und sich nicht am bayrischen Dialekt stört, dem sei Tannöd ans Herz gelegt.</p>
<p><a href="http://www.tannoed.film.de/">Tannöd</a> läuft ab morgen in den deutschen Kinos.</p>
<p>5 von 6 Sternen (*****)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[2012]]></title>
<link>http://screenwrite.wordpress.com/2009/11/18/filmkritik_2012/</link>
<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 02:24:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>Thomas Lenz</dc:creator>
<guid>http://screenwrite.wordpress.com/2009/11/18/filmkritik_2012/</guid>
<description><![CDATA[Schutt und Asche. Einen Monat bevor Roland Emmerichs bahnbrechendes Weltuntergangsszenario zum erste]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Schutt und Asche.</strong></p>
<p><a href="/2009/11/18/filmkritik_2012/"><img class="alignleft" title="Filmkritik 2012." src="http://www.alienus.de/screenwrite/2012_teaser.jpg" alt="" width="160" height="226" /></a>Einen Monat bevor Roland Emmerichs bahnbrechendes Weltuntergangsszenario zum ersten Mal über die Leinwände flackerte und direkt am Startwochenende einen tsunamigleichen Geldstrom in die Kinokassen spülte, hatte Dr. David Morrison vom astrobiologischen Institut der NASA wenig Gutes über die viralen Marketingmaßnahmen zu sagen, mit denen man bei Sony vorab schon mal ein bisschen wohlige Panikstimmung aufkommen ließ.</p>
<p>InstituteforHumanContinuity.com hieß der Stein des Anstoßes, der für den Weltraumforscher eine Lawine ins Rollen brachte, die allerdings im direkten Vergleich mit den herabstürzenden Schneemassen in Emmerichs Film eher mikroskopische Ausmaße annahm. Bekanntlich ist das Internet ja bereits randvoll mit jeder Menge dubioser Sekten, weißgekleideter Gurus oder langhaariger Hobbypropheten, die vom nahen Ende künden und dazu in der Regel auch ziemlich genaue Daten vorlegen können (welche dann nach Ablauf der jeweiligen Frist – irren ist menschlich &#8211; eben nochmal nachgebessert werden müssen). Wen also soll da eine weitere pseudowissenschaftliche Organisation aus der Reserve locken, die für den Stichtag 21.12.2012 die immerhin 94-prozentige Chance einer Kollision des blauen Planeten mit einem anderen Himmelskörper vorausberechnet und Tickets für geheimnisvolle Überlebensarchen verlost? Niemanden. Niemanden jedenfalls, der nicht ohnehin schon vom Untergangsvirus infiziert ist und vielleicht bereits heimlich Plakate mit der Aufschrift „Das Ende naht“ in der Hinterhand hält. Konsequenterweise bedauert im Film selber, als schon die halbe Erdoberfläche in Schutt und Asche liegt, eine der Figuren am meisten die Tatsache, dass ausgerechnet „die Idioten mit den Schildern“ Recht behalten hätten. So kann man es natürlich auch sehen.</p>
<p><!--more--><img title="2012. Foto: Sony Pictures Releasing GmbH" src="http://www.alienus.de/screenwrite/2012_Szenenbild_C.jpg" border="0" alt="2012. Plakat: Sony Pictures Releasing GmbH" width="450" height="253" align="absBottom" /></p>
<p>Doch Dr. Morrison würde hierüber vermutlich nur den Kopf schütteln. Dem „Independent“ berichtet er in einem Beitrag vom 17. Oktober über mehr als eintausend verängstigte Anfragen von Menschen, die befürchteten, die NASA halte Informationen zurück und helfe auf diese Weise, den Weltuntergang im Maya-Jahr zu vertuschen. Teenager gar habee es gegeben, die sich mit Suizid-Gedanken beschäftigten, weil sie nicht miterleben wollten, wie es mit Mutter Erde zuende geht. &#8211; Was einen da in erster Linie lehren sollte, seine Plattensammlung nach Alben von Morrissey oder Robert Smith zu durchsuchen und die aufgespürten Exemplare unauffindbar vor dem eigenen Nachwuchs zu verstecken, ist in Wahrheit (und da können sich alle mit der Erziehungsarbeit überforderten Eltern nach kurzem Aufschrecken wieder beruhigt zurücklehnen und weiter zappen) die Schuld der PR-Abteilung eines großen Hollywood-Studios ohne Moral und Gewissen – letzteres übrigens eine Tautologie.</p>
<p>Fake-Websites sind in der Vermarktungsmaschinerie für US-Blockbuster heute Standard und manchmal mindestens so unterhaltsam wie die beworbenen Filme selber. Auf den ersten Blick mag man sich täuschen lassen, doch bei genauerem Hinsehen wird in aller Regel ziemlich schnell klar, dass man es mit einer oftmals ziemlich kostspieligen Fiktion zu tun hat, die vor allem eines will – ein Produkt verkaufen. Was da unter dem Label „Virales Marketing“ verbucht wird, hat längst den Charakter von Online-Spielerei eingenommen. Filmcharaktere bekommen eigene MySpace-Profile und fiktive Firmen eine aufwendige Webpräsenz. Sogar ganze Wahlkampagnen finden mittlerweile im Netz statt, ohne dass der Kandidat, geschweige denn das Amt, für das er antritt, überhaupt existieren (so geschehen mit Harvey Dent aus „The Dark Knight“).</p>
<p>Im Fall von „2012“ rührten die virale Werbetrommel neben dem anstößigen „Institute for Human Continuity“ (wobei der Name selber ersichtlicherweise bereits der erste Witz der absurden Hoemepage ist) auch die Webpräsenz von „Farewell Atlantis“, dem erfolglosen Weltuntergangsroman von Hauptfigur Jackson Curtis (John Cusack), sowie der offizielle Blog von Charlie Frost (sehr lustig und vollkommen irre: Woody Harrelson), einem Verschwörungstheoretiker, der so ziemlich alles über die letzten Tage der Menschheit weiß und dies mithilfe von selbstgebastelten Flash-Animationen (quasi der dilettantische Gegenpol zu den perfekten CGI-Wundern des Films) an seine Leser weitergibt.</p>
<p><img title="John Cusack, Woody Harrelson. 2012. Foto: Sony Pictures Releasing GmbH" src="http://www.alienus.de/screenwrite/2012_Cusack_Harrelson.jpg" border="0" alt="2012. Plakat: Sony Pictures Releasing GmbH" width="450" height="252" align="absBottom" /></p>
<p>Farewellatlantis.com stellt mit einem downloadbaren Probekapitel und einem Original-Vorwort von Science-Fiction-Autor Nick Sagan (schrieb u.a. einige Episoden von „Star Trek Voyager“) dabei fast eine noch bessere Illusion dar als die umstrittene Instituts-Homepage. Ein Blog hingegen, wie ihn Charlie Frost führt (thisistheend.com), ist tatsächlich nur einer von vielen seiner Art – und bei den meisten weiß man viel weniger über deren Realitätsgehalt als in diesem unübersehbar fiktiven Fall. Dass alle drei Webpräsenzen übrigens deutlich als „Part of the 2012 Movie Experience“ gekennzeichnet sind, hebt sie deutlich von vergleichbaren früheren Maßnahmen im Umfeld von „Blair Witch Project“ bis „Cloverfield“ ab. Dr. Morrision darf sich also wieder beruhigen – sofern er nicht selber Bestandteil der Kampagne ist. Man weiß ja nie.</p>
<p>Im Hinblick auf Emmerichs Untergangsszenario hat das Spiel mit Fiktion und Realität natürlich seinen ganz eigenen Reiz. Während die Marketing-Abteilung bei Sony alles dransetzt, Elemente des Films in der virtuellen Umgebung des Internets mit möglichst vielen Realwerten aufzuladen, macht sich das Geschehen auf der Leinwand einen Spaß daraus, die Sache von der anderen Seite anzugehen. „2012“ spielt in gewissem Sinne in einer Art alternativer Gegenwart, komplett mit einem farbigen US-Präsidenten und einem Gouverneur aus Kalifornien, dessen Englisch mit unüberhörbar steierischem Akzent durchsetzt ist (und dessen Worten man selbstredend keinen Glauben schenken kann, denn, so stellt Jackson Curtis glasklar fest, der Mann ist Schauspieler, und was er sagt, liest er von Karten ab). Doch echte Originale gibt es praktisch keine, auch wenn Deutschland zum Zeitpunkt des Weltuntergangs von einer Frau regiert wird und der italienische Ministerpräsident zu borniert ist, um sich in Sicherheit zu bringen. Einzig die englische Queen hat es in Emmerichs Parallelwelt unbeschadet hinübergeschafft.</p>
<p>So sehr der Film aber auf allzu genaue Imitationen realer Vorbilder verzichtet, so präzise bildet er all das nach, was er in der Folge dann mit den aufwendigsten Zerstörungsmaßnahmen, die es je auf der Leinwand zu sehen gegeben hat, gnadenlos einreißt, umstürzt, dem Erdboden gleichmacht oder überflutet. Und das geschieht nicht nur überaus gründlich, sondern vor allem mit einem derart entfesselten Willen zur visuellen Überwältigung, dass es einen als Zuschauer vollkommen paralysiert. Nie zuvor hat irgendein menschliches Auge Vergleichbares wahrgenommen, und alles, was Emmerich bis dato gemacht hat, wirkt angesichts von „2012“ wie eine bloße Ansammlung von Fingerübungen. Kein Zweifel, der Mann aus Sindelfingen, der hierzulande ebenso gerne wie lange als bemühter aber untertalentierter Spielberg-Klon verlacht wurde, ist auf der Höhe seines Könnens angekommen.</p>
<p><img title="2012. Foto: Sony Pictures Releasing GmbH" src="http://www.alienus.de/screenwrite/2012_Szenenbild_B.jpg" border="0" alt="2012. Plakat: Sony Pictures Releasing GmbH" width="450" height="253" align="absBottom" /></p>
<p>Und das betrifft nicht nur die grandiosen CGIs. Gegen Ende der ersten Stunde nimmt der Film in einem Maße Fahrt auf, dass man es mit der Angst zu tun bekommen kann. Und wenn man sich von den unglaublichen Zerstörungsorgien erholt hat, muss man fast befürchten, dass alles Pulver, das Emmerich zur Verfügung steht, schon verschossen ist – so gewaltig erscheint das, was man da gerade zu sehen bekommen hat. Der erste Angriff der Aliens in „War of the Worlds“ verkommt zum Sandkastenspiel gegen das, was hier geboten wird. Und doch leiht sich der Film den entscheidenden dramaturgischen Trick ausgerechnet genau dort aus. Denn die Tatsache, dass die unfasslichen Bilder vom völligen Zusammenbruch aller Zivilisation (zunächst Los Angeles) nicht selbstzweckhaft abgebildet werden und zur reinen Show verkommen, wie es bei früheren Emmerich-Produktionen verstärkt der Fall war, sondern zumeist den Rahmen einer halsbrecherischen Flucht bilden, sorgt erst dafür, dass man dem Geschehen unabhängig von den Schauwerten folgt und „2012“ ganz nebenbei einige der atemberaubendsten und spannendsten Action-Sequenzen der letzten Kinojahre erhält.</p>
<p>Aber auch sonst sind einige Parallelen zu Spielbergs Apokalypse-Variante nicht von der Hand zu weisen und klar intendiert. Am deutlichsten wird dies in der Konstellation, mit der die Hauptfigur in Gang gesetzt wird. Denn die Zerstörung der Menschheit soll für den durchschnittlichen US-Zuschauer vor allem lesbar sein als Makrokosmos-Variante zerrütteter Familienverhältnisse. Und so bildet folgerichtig die Keimzelle der Gesellschaft denjenigen Ort, der gerettet werden muss, wenn die ganze Rasse überleben soll. John Cusack übernimmt den Part von Tom Cruise und dekliniert ihn nach allen Regeln der Kunst durch. Warum machen Emmerich und sein erneuter Co-Autor Harald Kloser das? Weil es funktioniert.</p>
<p><img title="2012. Foto: Sony Pictures Releasing GmbH" src="http://www.alienus.de/screenwrite/2012_Szenenbild_A.jpg" border="0" alt="2012. Plakat: Sony Pictures Releasing GmbH" width="450" height="253" align="absBottom" /></p>
<p>Doch das Ensemble an Figuren hat noch weitaus mehr zu bieten, und auch hier ist ein entscheidender Unterschied zu früheren Filmen des erfolgreichsten deutschen Kinomachers in Hollywood spürbar. Wo sonst oft eine gewisse Eindimensionalität der Charaktere vorherrschte, entfaltet sich hier eine ganze Handvoll sehenswerter Sympathieträger, die aber immer noch so nah am Rande der gewohnten Klischees entlang balancieren, dass sie für das breite Publikum, wie es ein fast 300 Millionen Dollar teurer Spielfilm braucht, problemlos konsumierbar bleiben. Das ist Emmerich zuvor nur selten, und wenn, dann nur in Ansätzen so trefflich gelungen wie hier. Besonders bemerkenswert ist dabei, dass selbst Figuren, die zunächst nur Abziehbilder zu sein scheinen, nach und nach mehr Tiefe offenbaren dürfen, als man auf den ersten Anschein vermuten würde, und die Darsteller tragen das Ihre dazu bei.</p>
<p>„2012“ ist selbstverständlich nicht frei von gnadenlosen Übertreibungen, unglaublichen Zufällen und hier und da einer gehörigen Portion Pathos. Dagegen ist nichts einzuwenden, denn an anderer Stelle gelingen dem Film dafür auch einige ungewöhnlich stille Momente, die der ganzen Sache zu einem bemerkenswert breiten emotionalen Spektrum verhelfen. Dass im letzten Drittel einiges an Zugeständnissen notwendig wird, um die Spannung aufrecht zu erhalten, ist das Ergebnis einer dramaturgischen Technik, die bereits die meisten Bond-Filme mit Roger Moore vorangetrieben hat – nur dass Emmerich und Kloser noch gehörig eins draufsetzen. Aber wer will ihnen das vorwerfen, wenn man sich schweißgebadet am Sitz festkrallt angesichts der ständigen Knappheit, mit der die Figuren immer wieder so gerade noch dem sicheren Tod von der Klinge springen?</p>
<p>Genau 12.012 Jahre früher reichte dem Urzeitkriegers D´Leh noch ein einziger Speer, um einer fehlgeleiteten Kultur ein Ende zu bereiten, zwölf Jahrtausende später müssen sich schon die Erdplatten verschieben, um die Dinge wieder zurecht zu rücken. Und das ist alleine optisch schon die bessere Variante. The End of the World is a helluva ride.</p>
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<p><img title="District 9. Plakat: Sony Pictures Releasing GmbH" src="http://www.alienus.de/screenwrite/2012_Filmplakat.jpg" border="1" alt="" width="450" height="637" align="absBottom" /></p>
<p>Artikel © 2009 Thomas Lenz. Alle Rechte vorbehalten.<br />
Filmplakat / Fotos: <a href="http://www.sonypictures.de/" target="_blank"><span style="color:#000000;">Sony Pictures Releasing GmbH</span></a></p>
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</div>]]></content:encoded>
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<item>
<title><![CDATA[This is love]]></title>
<link>http://cap82.wordpress.com/2009/11/17/this-is-love/</link>
<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 07:53:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>cap82</dc:creator>
<guid>http://cap82.wordpress.com/2009/11/17/this-is-love/</guid>
<description><![CDATA[Chris und Holger reisen regelmäßig nach Thailand um dort Kinder aus Bordellen frei zu kaufen und in ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://cap82.wordpress.com/files/2009/11/this-is-love1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-112" title="this is love" src="http://cap82.wordpress.com/files/2009/11/this-is-love1.jpg?w=212" alt="" width="212" height="300" /></a></p>
<p>Chris und Holger reisen regelmäßig nach Thailand um dort Kinder aus Bordellen frei zu kaufen und in Deutschland an adoptionswillige Eltern weiterzuverkaufen. So haben sie nun die neunjährige Jenjira nach Deutschland geschleust, um nicht aufzufallen gibt Chris sie als seine Tochter aus. Diesmal verläuft die Vermittlung allerdings schwerer als geplant und Chris baut eine immer stärkere Bindung zu dem Mädchen auf, dass durch ihre Vergangenheit als Prostituierte bereits mehr Frau als Kind ist. Erschwerend kommt hinzu, dass Chris offensichtlich seit langem versucht seine pädophilen Neigungen zu unterdrücken. Als sich die Lage immer mehr zuspitzt und die asiatischen Zuhälter den Druck wegen der ausstehenden Bezahlung des Mädchens erhöhen, überschlagen sich die Ereignisse. Während Jenjira plötzlich verschwunden ist, stellt sich Chris der Polizeiweil er sich eines Mordes schuldig gemacht hat. Über den Verbleib des Mädchens will er allerdings nichts sagen. Erst zu der Kommissarin Maggie, die selbst viele Probleme im Leben hat, fasst er langsam Vertrauen. Gegenseitig erzählen sie sich ihre Geschichten: Maggie hat wenig Freude in ihrem Leben seit ihr Mann vor vielen Jahren verschwunden ist. Vereinsamt und hilflos greift sie immer häufiger zur Flasche. Erst nach langer Zeit kommt sie hinter das Geheimnis, welches das Verschwinden ihres Mannes umgibt.</p>
<p>Das Erstlingswerk von Regisseur und Autor Matthias Glasner ist alles andere als leichte Kost. Prostitution, Alkoholismus und Pädophilie sind nur ein Auszug aus der Bandbreite dieses Dramas. Dazu werden zwei komplexe Geschichten miteinander verwoben und auf unterschiedlichen Zeitebenen erzählt. Der Zuschauer wird von Problemen regelrecht erschlagen und wartet auch noch vergebens auf eine positive Wendung des Ganzen. Trotzdem hinterlässt diese deutsche Produktion wenig Spuren. Corinna Harfouch und Jens Albinus „quälen“ sich buchstäblich durch die Handlung, wobei echtes Mitgefühl auf der Strecke bleibt. Besser wäre es wohl gewesen, Glaser hätte aus den beiden Geschichten zwei eigenständige Filme gemacht und hätte sich dabei mehr um eine berührende Darstellung gekümmert. Doch so prallen zwei Schicksale aufeinander die inhaltlich nichts gemeinsam haben. Davon erhofften sich die Filmemacher vielleicht einen wirksamen Kontrast, aber diese Rechnung ging nicht auf. Am Ende wartet zusätzlich eine fragwürdige Auflösung der großen Frage, wo sich das Mädchen aufhält. Angesichts der verlassenen und abgehalfterte Kommissarin und des pädophilen Menschenhändler erscheint der Filmtitel „This is Love“ äußerst ironisch. Denn ernst zunehmende Liebe sucht man gerade in diesem tristen Film vergeben. Für sich genommen hätten die Geschichten vielleicht Potenzial gehabt, aber in dieser fragwürdigen Kombination wird der Film den Ideen nicht gerecht. Schade, denn die Darsteller versuchen ihr Bestes, doch ihre Charaktere geben in dieser Umsetzung einfach nicht genug her. Was bleibt sind eine handvoll provokante Szenen, die den Zuschauer kaum erreichen und eine Menge deprimierendes Geplänkel aus dem man nicht sonderlich erleuchtet wieder herauskommt.</p>
<p><a href="http://www.thisislove.kinowelt.de/">This is love</a> startet am 19. November in den deutschen Kinos.</p>
<p>2 von 6 Sternen (*****)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kurzkritik: 2012 [2009]]]></title>
<link>http://xander81.wordpress.com/2009/11/16/kritik-2012/</link>
<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 20:14:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>Xander</dc:creator>
<guid>http://xander81.wordpress.com/2009/11/16/kritik-2012/</guid>
<description><![CDATA[&#8220;Die Welt wie wir sie kennen wird bald ein Ende finden!&#8221; Kitsch, Pathos und Zerstörung: ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img src="http://xander81.wordpress.com/files/2009/06/kritikheader.jpg" alt="" title="" width="430" height="20" class="alignnone size-full wp-image-4288" /><br />
<img src="http://xander81.wordpress.com/files/2009/11/2012_2.jpg" alt="" title="" width="430" height="90" class="alignnone size-full wp-image-5181" /></p>
<p><em>&#8220;Die Welt wie wir sie kennen wird bald ein Ende finden!&#8221;</em></p>
<p>Kitsch, Pathos und Zerstörung: Willkommen in der Welt von <strong>Roland Emmerich</strong>. Irgendjemand oder etwas zerstört &#8220;die Welt, wie wir sie kennen&#8221; (z.B. Außerirdische, eine mutierte Riesenechse oder einfach nur Eis) und ein paar Leute, die einem aus irgendeinem Grund sympathisch sein müssen (z.B. Amerikaner, geschiedene Väter oder Amerikaner) kämpfen ums Überleben und tun das dann irgendwie auch. Das war bis jetzt meist so, und so wird es vermutlich auch bleiben. Zumindest aber trifft diese knappe Zusammenfassung voll und ganz auf sein neuestes Werk <strong>2012</strong> zu, und das wird die Fans freuen, die Skeptiker bestätigen und viele Leute werden sagen <em>&#8220;Ich hab&#8217;s doch gewusst&#8221;</em>.</p>
<p>Über den Inhalt braucht man derweil nicht viele Worte verlieren. Eine riesige Sonneneruption lässt den Erdkern erhitzen, ähnlich der Wirkung einer Mikrowelle. Dies führt zu einer Aufweichung der Erdkruste die sich daraufhin munter auf den Weg macht und sich mal eben selber verschiebt. Die Folge sind Erdbeben, Tsunamis und das volle Programm. Was der Film dann noch bietet sind diverse Personen, die versuchen dem Spektakel zu entkommen.</p>
<p><!--more--><br />
<img src="http://xander81.wordpress.com/files/2009/11/2012_3.jpg" alt="" title="" width="430" height="154" class="alignnone size-full wp-image-5182" /><br />
Doch zeitweise, und das muss ich ja gestehen, und vor allem zu Beginn, war ich positiv überrascht von dem Film. Die Einleitung, so kurz und knapp sie auch ausgefallen sein mag, machte doch Lust auf mehr. Kurze Szenen, die zu verschiedenen Zeiten spielten, deuteten an, was auf die Menschen zukommt. Kurz nachdem das Kommende entdeckt wird, wird auch schon der Präsident verständigt. Man erwartet Schema F: Der Oberbefehlshaber glaubt den verrückten Wissenschaftlern nicht und alles geht den Bach herunter. Doch stattdessen wird den Leuten wirklich geglaubt &#8211; und alles geht den Bach herunter. Doch auch die kurzen Szenen, in denen z.B. bedeutende Kunstwerke gesichert werden, wissen zu überzeugen. Man könnte wirklich (kurzzeitig) denken, hier sieht man einen Film mit (zumindest etwas) Tiefgang &#8211; und dann geht es los.</p>
<p>Was Emmerich dann auf den Kinobesucher loslässt, sucht wirklich seinesgleichen. Man kann von seinem Zerstörungsfetisch halten was man will, aber eindrucksvoller habe ich den Planeten noch nie zugrundegehen sehen. Das sämtlich Fluchtszenarien natürlich immer kurz vor knapp gelingen und die Leute mehr Glück als Verstand zu haben scheinen, kennt man zum einen nicht anders, zum anderen aber gehört das zum Plan, nimmt sich der Film zu diesem Zeitpunkt in keiner Sekunde ernst. Und so macht das Ganze erstaunlich Spaß &#8211; bis dann die spektakuläre Flucht der Hauptfiguren aus der großen Stadt vorbei ist. Ruhe kehrt ein, Zeit zum Reden &#8211; nicht gut. Denn dafür müssten die Leute ja etwas haben, worüber sie reden könnten, und heiße Luft meine ich damit nicht. Denn der Tiefgang, der zu Anfang vermutet wurde, hat es leider nicht über den Title hinaus geschafft und so bleibt, storytechnisch gesehen, eben nicht anderes als heiße Luft mehr über. Es muss doch möglich sein, einen Katastrophenfilm mit einer etwas anspruchsvolleren Geschichte zu drehen? Vielleicht sollte ich das aber nicht unbedingt Emmerich fragen. Denn der versucht nur, die Zeit bis zur nächsten Katastrophe zu überbrücken.</p>
<p>Das der Film dann letztendlich viel zu lange geht, kommt erschwerend hinzu. Nicht nur, dass die Erde sich selbst zerstört, nein, am Ende müssen die Menschen noch durch ein selbst ausgelöstes Problem ums Überleben kämpfen. Das passt nicht zum Rest, ist auch nicht wirklich spannend und stellt die Geduld des Zuschauers auf eine harte Probe. Aber zumindest sind dann alle an Bord, die man dort auch vermutet hat und so kann man froh sein, doch noch überraschungsfrei den Heimweg antreten zu dürfen.<br />
<img src="http://xander81.wordpress.com/files/2009/06/kritik6neu.jpg" alt="" title="" width="430" height="20" class="alignnone size-full wp-image-4283" /></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Filme: Die nackte Wahrheit]]></title>
<link>http://devanna.wordpress.com/2009/11/16/filme-die-nackte-wahrheit/</link>
<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 19:35:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>vannade</dc:creator>
<guid>http://devanna.wordpress.com/2009/11/16/filme-die-nackte-wahrheit/</guid>
<description><![CDATA[Damit mein deutsches Blog nicht gänzlich verkümmert, wil ich es demnächst gehäuft dazu verwenden, um]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;"><img class="alignright" title="The Ugly Truth" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/a/ad/Ugly_truth.jpg" alt="[Katherine Heigl and Gerard Butler]" width="294" height="436" /></p>
<p style="text-align:justify;">Damit mein deutsches Blog nicht gänzlich verkümmert, wil ich es demnächst gehäuft dazu verwenden, um meinen <span style="text-decoration:line-through;">Sempf</span> Senf zu diversen Filmen abzugeben. Fangen wir also mit einem Film an, den ich vor einigen Wochen im Kino gesehen habe, nachdem <a title="Oben bei der IMDB.de" href="http://www.imdb.de/title/tt1049413/">Oben</a> noch nicht in 3D lief.</p>
<p style="text-align:justify;"><a title="IMDB.de - Die nackte Wahrheit" href="http://www.imdb.de/title/tt1142988/">Die nackte Wahrheit</a> ist eine dumme romantische Komödie mit Katherine Heigl und Gerard Butler, in der kein albernes Klischee ausgelassen wird. Die männliche Hauptfigur erklärt als Tatsache, daß Männer oberflächlich sind und sich einen Dreck um innere Werte scheren &#8211; und wirft dann am Ende Katherines Figur vor, sie sei so oberflächlich und ihr wären nur Geld und gutes Aussehen wichtig. Sehr unschlüssig. Die Charaktere waren ziemlich nervig und Überraschungen gab es bei dem Film auch keine.</p>
<p style="text-align:justify;">Die Katherine Heigl hat sich angeblich mal <a title="Emmy champ Heigl quits the race, blaming Grey's Anatomy writers" href="http://goldderby.latimes.com/awards_goldderby/2008/06/katherine-heigl.html">beschwert</a>, daß ihre Handlung in <a title="Grey's Anatomy bei IMDB.de" href="http://www.imdb.de/title/tt0413573/">Grey&#8217;s Anatomy</a> so doof wäre. Wieso sie dann in so einem Film mitspielt, ist mir schleierhaft.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[2012 - seit dem 12. November 2009 ]]></title>
<link>http://gandalf1001.wordpress.com/2009/11/16/2012-seit-dem-12-november-2009/</link>
<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 09:16:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>gandalf1001</dc:creator>
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<description><![CDATA[&nbsp; 2012 &nbsp; &nbsp; &nbsp; 2012 Na also geht doch. Roland Emmerich ist wieder zu seinen Wurzel]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>&#160;</p>
<div id="attachment_178" class="wp-caption alignnone" style="width: 221px"><a href="www.diefilmecke.de"><img class="size-medium wp-image-178" title="Plakat - 2012" src="http://gandalf1001.wordpress.com/files/2009/11/plakat-2012.jpg?w=211" alt="Plakat - 2012" width="211" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">2012</p></div>
<p>&#160;</p>
<p>&#160;</p>
<p>&#160;</p>
<p><span style="color:#ff0000;">2012</span></p>
<p>Na also geht doch. Roland Emmerich ist wieder zu seinen Wurzeln zurückgekehrt. Nach dem etwas lauen „10.000 B.C.“ geht es in „2012“ in altbewährter Manier wieder richtig zur Sache. Alles wird plattgemacht. Mit Hilfe von Oscarpreisträger Volker Engel und Marc Weigert zerlegen sie gekonnt unseren Erdball. Bei den Mayas endet der Kalender am 21.12.2012. Diese Prophezeiung machten Roland Emmerich und Harald Kloser zu einem Drehbuch über den Weltuntergang.</p>
<p>Im Jahre 2009 reist der Wissenschaftler Adrian Helmsley (Chiwetel Ejiofor) zu seinem indischen Kollegen Satnam Tsurutani (Jimi Mistry).  Dieser hat eine fürchterliche Entdeckung gemacht. Die Erdwärme steigt bedrohlich an und als Folge wird es zu einer weltweiten Katastrophe kommen. Helmsley informiert den Berater des amerikanischen Präsidenten Carl Anheuser (Oliver Platt).</p>
<p>Präsident Wilson (Danny Glover) regt einen geheimen Katastrophenplan an, an dem alle Regierungen beteiligt sind. Der sieht aber nur die Rettung von wenigen Menschen vor. Zur gleichen Zeit macht Jackson Curtis (John Cusack) mit seinen beiden Kindern Urlaub im Yellowstonepark. Aber wo früher einmal ein kleiner See war, steht jetzt jede Menge Militär und technisches Gerät.</p>
<p>Was sich dahinter verbirgt, erfahren sie von dem etwas verschrobenen Wissenschaftler Charlie Frost (Woody Harrelson). Er sieht das Ende der Welt und berichtet darüber live in einem eigenen Radiosender. Doch Curtis nimmt ihn zunächst nicht ernst. Erst als seine geschiedene Frau Kate (Amanda Peet) ihm berichtet das in L.A. die Straßen aufbrechen, weiß er es ist höchste Zeit sich und seine Familie in Sicherheit zu bringen.</p>
<p>Eine abenteuerliche Flucht vor der Naturkatastrophe beginnt. Ziel ist das Hochland in China. Charlie Frost hat ihm Pläne überlassen aus denen hervorgeht, dass heimlich mehrere Archen gebaut wurden. Diese sind aber bloß für eine kleine Elite von Menschen vorgesehen. Werden sie ihr Ziel erreichen und überleben?</p>
<p>Nach „Independence Day“ 1996 und „The Day After Tomorrow“ 2004 inszeniert Roland Emmerich ein Katastrophen Szenario, das man so noch nicht auf der Leinwand gesehen hat. Spektakuläre Spezialeffekte und eine großartige visuelle Umsetzung machen diese Geschichte zu einem spannenden Kinoerlebnis. Emmerich selbst hat jetzt aber genug von Desastermovies. Sein nächster Filmstoff, erzählte er in einem Interview, wird ein Thriller über William Shakespeare sein. Man darf gespannt sein.</p>
<p>158 Minuten – grandiose Bilder vom Ende der Welt.</p>
<p>Ab 12. November 2009 im KINO.</p>
<p>A.G.Wells</p>
<p>&#160;</p>
<p>Mehr Filmkritiken von A.G. Wells gibt es auf der Filmeckeseite der priv. HP www.diefilmecke.de</p>
<p>&#160;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Filmfestival Cottbus - vier Filme am Donnerstag]]></title>
<link>http://sibiuaner.de/2009/11/13/filmfestival-cottbus-vier-filme-am-donnerstag/</link>
<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 10:36:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>sibiuaner</dc:creator>
<guid>http://sibiuaner.de/2009/11/13/filmfestival-cottbus-vier-filme-am-donnerstag/</guid>
<description><![CDATA[Armenien, Polen und die Babelsberger Filmhochschule Anarak Vordu Veradardze (Rückkehr des verlorenen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Armenien, Polen und die Babelsberger Filmhochschule Anarak Vordu Veradardze (Rückkehr des verlorenen]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Filmfestival Cottbus - Resumé Mittwoch]]></title>
<link>http://sibiuaner.de/2009/11/12/filmfestival-cottbus-resume-mittwoch/</link>
<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 10:52:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>sibiuaner</dc:creator>
<guid>http://sibiuaner.de/2009/11/12/filmfestival-cottbus-resume-mittwoch/</guid>
<description><![CDATA[Auch das Cottbusser Wetter verlangte einen Kinotag Boogie, Radu Muntean, Rumänien 2008 Radu Muntean ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Auch das Cottbusser Wetter verlangte einen Kinotag Boogie, Radu Muntean, Rumänien 2008 Radu Muntean ]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hachiko – Eine wunderbare Freundschaft]]></title>
<link>http://cap82.wordpress.com/2009/11/09/hachiko-%e2%80%93-eine-wunderbare-freundschaft/</link>
<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 11:06:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>cap82</dc:creator>
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<description><![CDATA[Eines Abends findet Professor Parker auf seinem Heimweg einen herrenlosen Hundewelpen am Bahnhof. Zu]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone size-full wp-image-99" title="hachiko" src="http://cap82.wordpress.com/files/2009/11/hachiko.jpg" alt="hachiko" width="450" height="637" /></p>
<p>Eines Abends findet Professor Parker auf seinem Heimweg einen herrenlosen Hundewelpen am Bahnhof. Zunächst hofft er noch möglichst schnell den Besitzer ausfindig zu machen, zumal auch seine Frau nicht gerade begeistert von dem verspielten Vierbeiner ist. Doch nachdem sich niemand meldet, ist es um Parker bereits geschehen: Er hat den Hund in sein Herz geschlossen. Er findet heraus, dass der knuffige Freund bereits den Namen Hachiko trägt und ein Akita ist – eine sehr alte und edle Hunderassen aus Japan. Damit erklären sich auch die Eigenheiten von Hachiko: Er wird zwar ein treuer Gefährte, ist aber nicht dafür zu gewinnen einen Ball zu aportieren. Zwischen Parker und seinem Hund entwickelt sich im Laufe der Zeit eine immer tiefere Bindung. Schließlich begleitet Hachiko sein Herrchen jeden Morgen zum Bahnhof und holt ihn am Abend wieder dort ab. Auch als Parker eines Tages nicht mehr am Bahnhof ankommt wartet Hachiko geduldig&#8230;</p>
<p>Wer sich einmal wieder einen richtig anrührenden Film anschauen möchte und noch dazu Tiere mag, ist in diesem Streifen genau richtig. Regisseur Lasse Hallström verfilmt einen alten Stoff neu und lässt seinen Freund Richard Gere gerne die Hauptrolle übernehmen – von ihm bekam er nämlich das Drehbuch und war sofort neugierig. Der wahre Hachiko und sein Herrchen Professor Hidesaburo Ueno lebten in den zwanziger Jahren, in denen es bereits nur noch etwa 30 reinrassige Akita-Hunde in Japan gab. Nachdem der Professor an einem Herzinfarkt starb, kam Hachiko dennoch den Rest seines Lebens jeden Tag zur gleichen Zeit zum Bahnhof, um auf seinen Gefährten zu warten. Ihm und seiner lebenslangen Treue zu Ehren wurde am Bahnhof eine Bronzestatue von ihm errichtet. Bereits 1987 wurde Hachikos Geschichte in Japan verfilmt und wurde ein Blockbuster. Diese US-amerikanische Version zeichnet den Lebensweg Hachikos einfühlsam nach und macht den Hund eindeutig zum Star des Geschehens. Natürlich überzeugt auch der alte Hase Richard Gere in der Rolle des wesensguten und anständigen Parker. Mit dieser Mischung ergibt sich ein rührender Film über eine einzigartige Freundschaft zwischen Mensch und Tier, die nicht nur Tierliebhaber begeistern wird. Die Geschichte lädt zum zurücklehnen ein und kommt völlig ohne haarsträubende Action, brachialen Humor oder Special Effects aus. Stattdessen besinnt der Film auf andere Werte und erinnert fast ein bisschen an die alten Lassie-Filme. Aber hier geht es nicht um einen perfekten Hund, der auf wundersame Weise alles versteht was man ihm sagt und der damit sogar Leben zu retten vermag, sondern um eine wahre Geschichte eines treuen Hundes. Das rührt noch mehr als ein ganzer Haufen süßer Collies.<br />
<a href="http://www.hachiko-derfilm.de/">Hachiko</a> startet am 12.11. in den deutschen Kinos – und Taschentücher nicht vergessen!</p>
<p>5 von 6 Sternen (*****)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[im TV gesehen: Tatort - Schweinegeld (RBB)]]></title>
<link>http://listerlichtspiele.wordpress.com/2009/11/04/im-tv-gesehen-tatort-schweinegeld/</link>
<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 20:16:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>listerlichtspiele</dc:creator>
<guid>http://listerlichtspiele.wordpress.com/2009/11/04/im-tv-gesehen-tatort-schweinegeld/</guid>
<description><![CDATA[Johanna Gastorf, der Name ist nicht so bekannt, als dass man gleich ein Gesicht vor Augen hätte, abe]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://satundkabel.magnus.de/buntes/artikel/geteiltes-echo-von-sinti-und-roma-vertretern-auf-kommenden-ard-tatort.html" target="_blank"><img class="alignnone" src="http://www.mavridis.de/kampagnen/tatort.jpg" alt="" align="left" /></a>Johanna Gastorf, der Name ist nicht so bekannt, als dass man gleich ein Gesicht vor Augen hätte, aber schaltet man aktuelle deutsche TV-Produktionen ein (oder Sönke Wortmanns &#8220;Das Wunder von Bern&#8221;) und insbesondere einen <a href="http://www.daserste.de/tatort/sendung.asp?datum=01.11.2009" target="_blank">Tatort</a>, dann kennt man das Gesicht. In der letzten Woche noch Nonne, jetzt schon opportunistische Frau Balthasar im Fleischgroßhandel (mit kürzeren Haaren). Bekannte Gesichter sind schön und gut, aber Johanna Gastorf muß ich jetzt nicht immer und überall sehen&#8230; Der Fall, nun ja, Gammelfleisch, Ukraine Mafia (ohne Gas), Ränkegeplänkel und ein Ritter, der drehbuchtechnisch eine (Krankheits-)Auszeit nimmt. Alles ein bißchen viel und übertrieben. Aber endlich durfte mal Weber, das Berliner Original, ran. Und der machte seine Sache mit Stark stark. Ach, und Lucas Gregorowicz seh ich seit Lammbock eh super gern. Die Wertung: 6/10 (Heimkriminalistischer Rätsel- und spannungserhaltender Aufklärungs-Faktor: 60 %).</p>
<p><img src="http://n438.slnws.net/ufayc/ri/dv/hedee/rbpzhlhhmi.jpg" alt="" width="418" /></p>
<p>Foto: RBB</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[im TV gesehen: Tatort - Tempelräuber (WDR)]]></title>
<link>http://listerlichtspiele.wordpress.com/2009/11/04/im-tv-gesehen-tatort-tempelrauber-wdr/</link>
<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 20:14:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>listerlichtspiele</dc:creator>
<guid>http://listerlichtspiele.wordpress.com/2009/11/04/im-tv-gesehen-tatort-tempelrauber-wdr/</guid>
<description><![CDATA[Ein amüsanter, aber kein klamottiger Tatort aus Münster. Auch wenn man bei Boernes zwei gebrochenen ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://satundkabel.magnus.de/buntes/artikel/geteiltes-echo-von-sinti-und-roma-vertretern-auf-kommenden-ard-tatort.html" target="_blank"><img class="alignnone" src="http://www.mavridis.de/kampagnen/tatort.jpg" alt="" align="left" /></a>Ein amüsanter, aber kein klamottiger <a href="http://www.daserste.de/tatort/sendung.asp?datum=25.10.2009">Tatort aus Münster.</a> Auch wenn man bei Boernes zwei gebrochenen Armen schon manchmal das Gefühl hatte. Aber insgesamt war diesmal die Mischung zwischen Spannung und Humor genau richtig. Der Fall lief jedoch so durch, auch wenn Münster endlich mal das Thema behandelte das am nächsten liegt. Und dazu noch in sensibel. Die Wertung: 6/10 (Heimkriminalistischer Rätsel- und spannungserhaltender Aufklärungs-Faktor: 20 %).</p>
<p><img src="http://i2.tvspielfilm.de/imedia/4706/3884706,X_ZeTu3+001x40FBhqwhtXoUF7bt+Qamt6ZXlip4kUtPgZzJIONkvNQuzROIsKqSL5xHLWYWZsfuPjlWS_g++g==.jpg" alt="http://i2.tvspielfilm.de/imedia/4706/3884706,X_ZeTu3+001x40FBhqwhtXoUF7bt+Qamt6ZXlip4kUtPgZzJIONkvNQuzROIsKqSL5xHLWYWZsfuPjlWS_g++g==.jpg" /><br />
<strong></strong>Foto: WDR</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kritik: TRICK 'R TREAT [2009]]]></title>
<link>http://xander81.wordpress.com/2009/11/01/kritik-trick-r-treat-2009/</link>
<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 10:01:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>Xander</dc:creator>
<guid>http://xander81.wordpress.com/2009/11/01/kritik-trick-r-treat-2009/</guid>
<description><![CDATA[&#8220;Wir schnitzen jetzt ein richtig schönes Gruselgesicht!&#8221; - &#8220;Aber du hilfst mir bei]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img src="http://xander81.wordpress.com/files/2009/06/kritikheader.jpg" alt="" title="" width="430" height="20" class="alignnone size-full wp-image-4288" /><br />
<img src="http://xander81.wordpress.com/files/2009/11/trickrtreat_02.jpg" alt="" title="" width="430" height="90" class="alignnone size-full wp-image-5135" /></p>
<p><em>&#8220;Wir schnitzen jetzt ein richtig schönes Gruselgesicht!&#8221;<br />
- &#8220;Aber du hilfst mir bei den Augen, ja?&#8221;</em></p>
<p>Das ursprünglich aus Irland stammende Halloween-Fest hat sich im Laufe der Zeit doch stark gewandelt. Erst wurde aus der der Laterne des sagenumwobenen Jack O, die zuvor noch eine Rübe war, ein Kürbis (die Jack O´Lantern) und nachdem Halloween aus den Staaten auch in Europa wieder mehr Verbreitung fand, begann die Kommerzialisierung dieses eventuell einst keltischen Festes immer mehr um sich zu greifen. Nichts desto trotz ist Halloween in den USA eines der wichtigsten Feste neben Weihnachten und Thanksgiving und so verwundert es kaum, dass die Leute dann immer etwas sonderbar werden. Den Wandel des Festes auch innerhalb Hollywoods kann man anhand zweier Filme wunderbar veranschaulichen: Während in <strong>Halloween</strong> (1987) nicht all zu viel los ist auf den Straßen und der Film seinen Horror auch daraus bezieht, dass Michael seine Opfer in der Ruhe ihrer Häuser aufsucht, so sieht das beim jüngsten Genrevertreter <strong>Trick &#8216;r Treat</strong> ganz anders aus.</p>
<p>Den Inhalt dieses Films wieder zu geben fällt schwer, ohne eventuell das eine oder andere zu verraten. Tatsächlich handelt es sich dabei nicht um eine durchgehende Geschicht, sondern um mehrere kurze Episoden, die zu einem Film verwoben wurden und dabei eigenständig bleiben, auch wenn sie auf die eine oder andere Art doch miteinander zu tun haben. Es gibt den Lehrer, der nicht ganz so das Vorbild ist, wie man es sich vorstellt, eine Gruppe junger Frauen, deren jüngste Begleitung auf der Suche nach einem etwas anderen ersten Mal ist, eine Gruppe Kinder, die sprichwörtlich den Streich ihres Lebens spielen usw. Darauf, und auf die unkonventionelle Erzähl-Reihenfolge muss man sich einlassen, und dann wird <strong>Trick &#8216;R Treat</strong> ein großer Spaß.</p>
<p><!--more--><br />
Im Gegensatz zum eingangs erwähnten <strong>Halloween</strong> treibt es der Film auf die Spitze: Es ist egal, wo und wie du stirbst, es sieht keiner und es hilft dir keiner. Da klopft ein Opfer panisch und angsterfüllt von innen an die Scheibe seines Hauses, um den Nachbar um Hilfe zu bitten, doch dieser geht mit den Worten &#8220;<em>Du mich auch</em>&#8221; in sein Haus. Während des Umzugs krallt sich eine blutverschmierte junge Frau an eine andere und fleht sie an, doch diese ignoriert sie. An Halloween ist halt alles nur ein großes Erschrecken und erschreckt werden, und blutverschmiert sind da schließlich alle. Und erschrecken kann man sich in dem Film schon das eine oder andere Mal. <strong>Trick &#8216;R Treat</strong> spielt mit den Erwartungen des Zuschauers, und ich habe mich schon das eine oder andere Mal dabei ertappt wie ich (nur aus Erfahrung mit anderen Genre-Filmen) vermutete, was als nächstes passiert und dann doch leicht überrascht war, welche Wendung der Film nun wieder nimmt.</p>
<p><img src="http://xander81.wordpress.com/files/2009/11/trickrtreat_sam.jpg" alt="" title="" width="150" height="162" class="alignleft size-full wp-image-5139" />Die offensichtlichste Verbindung der einzelnen Geschichten zueinander ist die Figur des Sam, wenn man so will das personifizierte Böse in Kürbisgestalt. Dabei, wenn man das denn so interpretieren will, ist Sam eigentlich gar nicht böse, sondern möchte nur die Traditionen Halloweens bewahren, wobei ihm dann natürlich jedes Mittel Recht ist (Wenn man Sam den Nachnamen &#8220;Hain&#8221; geben würde, wird das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Samhain">noch offensichtlicher</a>). Aber auch sonst verweisen die einzelnen Episoden immer mal wieder auf die andere, was einem teilweise aber erst hinterher bewusst wird: Wenn Rhonda und Chip Werwölfe jaulen hören, Mr. Kreeg sieht, wie Emma ihre Jack O&#8217;Lantern auspustet und sich Sam sofort auf den Weg macht, das Hot-Dog Kostüm, dass auf Mrs. Hendersons Party getragen wurde, findet man ebenso beim Lagerfeuer wieder usw. Somit wird einem immer wieder deutlich gemacht, dass all diese Geschichten zeitlich und räumlich miteinander zusammen hängen und man so auch nur einen kurzen Ausschnitt aus der Halloween-Nacht in dieser Kleinstadt miterlebt. Insofern erinnert das schon ein wenig an <strong><a href="http://xander81.wordpress.com/2008/08/11/kritik-1114-elevenfourteen/">elevenfourteen</a></strong>.</p>
<p>Was zum einen den Film interessant, abwechslungsreich und spannend macht, kann andererseits aber auch für manche ein Nachteil sein. <strong>Trick &#8216;R Treat</strong> erzählt nun mal keine durchgehende Geschichte sondern nur kurze Episoden, es gibt keinen einzelnen Mörder, der am Ende gestellt werden müsste und somit wird der Film auch seines Showdowns beraubt. Man ist einfach nur Teil des Halloween-Festes in dieser kleinen Stadt. Sicherlich wirft die ein oder andere Episode oder gar Szene Fragen auf, die nicht beantwortet werden, aber das ist definitiv gewollt &#8211; ich erinnere dabei an die Szene, in der das Eingangs erwähnte Zitat verwendet wird. Einen Kritikpunkt muss man dem Film in dem Zusammenhang aber zugestehen: Die besten Ideen hat er zu Beginn. Dadurch wird das Ende zwar nicht langweilig oder uninspiriert, aber es ist einfach so.</p>
<p>Trick &#8216;R Treat ist also eine absolute Empfehlung für alle, die außerhalb des Horror- bzw. Slasherfilms mal etwas anderes sehen wollen und mit den oben genannten Punkten leben können. Mitdenken ist hier teilweise erwünscht, denn eine stumpfe Aneinanderreihung von Gewaltszenen wird man hier nicht finden. Bei einem Filmmarathon würde ich jedoch in der Reihenfolge zuerst <strong>Halloween</strong> gucken, denn direkt nach <strong>Trick &#8216;R Treat</strong> könnte dieser doch etwas gediegen und langatmig erscheinen.<br />
<img src="http://xander81.wordpress.com/files/2009/06/kritik8neu.jpg" alt="" title="" width="430" height="20" class="alignnone size-full wp-image-4285" /></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der Verriss der London Times.]]></title>
<link>http://michaeljacksonebmeier.wordpress.com/2009/10/31/der-verriss-der-london-times/</link>
<pubDate>Sat, 31 Oct 2009 20:05:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>Johann Ohneland</dc:creator>
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<description><![CDATA[aus: Times, 29. 10. 09 As a corporate act of damage limitation, the Michael Jackson concert film Thi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone size-full wp-image-1735" title="this is it 453f7afc1d6b4f9dd6e811" src="http://michaeljacksonebmeier.wordpress.com/files/2009/10/this-is-it-453f7afc1d6b4f9dd6e811.jpg" alt="this is it 453f7afc1d6b4f9dd6e811" width="497" height="372" /></p>
<p>aus:<em> Times,</em> 29. 10. 09</p>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">As a corporate act of damage limitation, the Michael Jackson concert film <em>This  Is It</em> is appropriately engineered as an occasionally inspired but mostly  neutral movie-going experience.</span></p>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">Here Jackson’s concert promoters AEG Live, denied an expected $450 million  (£275.6 million) payday from the tour that never happened, have joined  forces with Sony Pictures (who threw $60 million at the project), and  selflessly cobbled together some rehearsal footage from earlier this year to  produce, according to the marketing honchos, both a testament to Jackson’s  talents and a heart-stirring gift for ‘the fans’.</span></p>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">The results, contrary to the recent slightly overzealous Twitter from  Elizabeth Taylor (“the single most brilliant piece of filmmaking I have ever  seen”), are middling.</span></p>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">Which is not to say that the singer’s genius is ever in doubt. From the start,  as we ease into the format of Jackson rehearsing on stage at the Staples  Centre in LA, shot mostly from two different cameras – one crisp, one fuzzy  – we are continually reminded of his sheer artistic legacy.</span></p>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">Songs from across the eras, from <em>Wanna Be Starting Something </em>through to <em>They  Don’t Really Care About Us</em>, burst to life with a wanton percussive  energy. While even when standing still Jackson has the charismatic mien of  an instinctive dancer, one whose body posture suggests that a rhythmic  leg-twist, a head-nod, or a hip-flick is only seconds away.</span></p>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">For this alone the movie will be worth it for some devotees who, like the  dance troupe and backing band interviewed in the film&#8217;s interstitial bites,  will be happy simply to witness Jackson in action with such intimacy.</span></p>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">And yet, concert movies are strange beasts to master. Recent efforts, such as  The Rolling Stones’ <em>Shine a Light </em>or The Jonas Brothers&#8217; <em>3D  Concert Experience</em>, have strained to bridge that odd emotional  disconnect created by transforming a spontaneous live event into a safely  packaged 90-minute movie.</span></p>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">With <em>This Is It </em>the crisis is even more pronounced – there is no  cheering audience and no rapport, while Jackson himself, claiming to be  preserving his vocal cords, occasionally avoids singing altogether.</span></p>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">Director Kenny Ortega, a lifelong Jackson collaborator, gamely overcomes these  limitations in the first half of the movie, regularly jamming in special  effects footage and dance rehearsals into the obvious on-stage lacunae (one  sequence includes footage of Jackson interacting with Rita Hayworth and  Humphrey Bogart in a package prepared for the show’s <em>Smooth Criminal</em> routine).</span></p>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">But by the second half, the lag begins to set in, and Jackson paces through  versions of <em>Billy Jean</em> and <em>Beat It </em>that might, in a genuine  concert, have been highlights.</span></p>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">In these scenes, unprotected by fast cutaways or the dizzying whirl of a dance  routine, Jackson is often exposed. Painfully thin and seemingly fragile,  like a skeletal marionette, he speaks in strange rambling sentences – about  love (“L-o-v-e,” he repeatedly spells) and environmentalism – which could be  the sacred voice of his inner child or the results of heavy-duty doses of  propofol. Either way, it’s a strange and ultimately underwhelming way to say  goodbye to a troubled, talented performer.</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Jackson-Fans im Wechselbad der Gefühle]]></title>
<link>http://michaeljacksonebmeier.wordpress.com/2009/10/31/jackson-fans-im-wechselbad-der-gefuhle/</link>
<pubDate>Sat, 31 Oct 2009 08:02:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>Johann Ohneland</dc:creator>
<guid>http://michaeljacksonebmeier.wordpress.com/2009/10/31/jackson-fans-im-wechselbad-der-gefuhle/</guid>
<description><![CDATA[aus: Die Welt, 29. 10. 09 Filmpremiere: &#8220;This Is It&#8221; stürzt Jackson-Fans in Wechselbad d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone size-full wp-image-1729" title="this is it 4107449457" src="http://michaeljacksonebmeier.wordpress.com/files/2009/10/this-is-it-4107449457.jpg" alt="this is it 4107449457" width="497" height="267" /></p>
<p>aus: Die Welt, 29. 10. 09</p>
<p><span style="font-size:18pt;font-family:Garamond;">Filmpremiere: &#8220;This Is It&#8221; stürzt Jackson-Fans in Wechselbad der Gefühle</span></p>
<p><a title="Kommentare" rel="nofollow" href="http://www.welt.de/news/article5006529/This-Is-It-stuerzt-Jackson-Fans-in-Wechselbad-der-Gefuehle.html#article_comment"><br />
</a></p>
<div><em><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">Von Soo Youn</span></em></div>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">Die Premiere des Films &#8220;This Is It&#8221; über die Proben zu den geplanten Comeback-Konzerten von Michael Jackson hat weltweit tausende Menschen bewegt. Zahlreiche Prominente und Fans feierten in Kinosälen auf der ganzen Welt. Viele weinten, nachdem sie das dokumentarische Vermächtnis des &#8220;King of Pop&#8221; gesehen hatten.</span></p>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">In langem Silbermantel haucht er den Refrain von „Human Nature“ ins Mikro, zu „The Way You Make Me Feel“ wirbelt er mit blauer Jacke über die Bühne. Immer wieder bricht er ab, beginnt erneut, will die Songs perfekt einstudieren. Der Film „This Is It“, der in der Nacht zu Mittwoch weltweit Premiere feierte, zeigt einen fitten, hart arbeitenden Michael Jackson bei den Proben für seine Comeback-Show. Tänzer und Background-Sänger geben ihr Bestes, um die Shows einzigartig und unvergesslich zu machen. Doch kurz vor dem geplanten Beginn der Konzertreihe starb die Pop-Ikone – die Fans können nun bei „This Is It“ ihr Idol noch einmal feiern und Abschied nehmen.</span></p>
<p><!-- avj: the text for relevant search contains now the content from title and intro field  			  if article field relevantArticleSearchTakeOnlyTitle is set the text for search   			  only contains the content from title field  --> <!-- avj: For test case (vmware) a list of Articles is set (testID), but only if section parameter  			  production is false. This is needed because no article id returned from Neofonie is  			  in vmware and the list where always empty --><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">Euphorie, Liebe und grenzenlose Trauer – kaum ein Gefühl, das die Fans nach dem Film, der simultan in 18 Kinos auf fünf Kontinenten Premiere feierte, nicht verspüren. Manch einer kann es kaum in Worte fassen, schwankt zwischen Freude, dass es Jackson gab und Schmerz, dass er nicht mehr ist. „Er ist perfekt. Wie er tanzt, wie er singt, einfach Wahnsinn“, sagt ein Mann nach der Premiere in Paris mit einem Lächeln. „Wirklich, mir fehlen die Worte. Ich gehe jetzt tanzen und werde es ganz genauso machen.“ Ein anderer Fan mit weißem Hut weigert sich, in der Vergangenheitsform von seienm Idol zu sprechen. „Er hat es in seiner Seele. Und ich sage ’er hat’, denn so ein Künstler stirbt nie.“</span></p>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">Die zentrale Premierenfeier fand in Los Angeles im Nokia Theater im Beisein von Jacksons vier Brüdern statt. Vor den Augen hunderter Fans zogen Prominente wie die Will Smith, Jennifer Love Hewitt, Jennifer Lopez, Paula Abdul und Paris Hilton in den Kinosaal. Tänzer Shannon Holtzapffel, der bei den Proben zur „This Is It“-Show gemeinsam mit Jackson getanzt hatte, sah den Film mit gemischten Gefühlen. Er bezweifelt, dass es dem erklärten Perfektionisten Jackson gefallen hätte, dass seine Fans Rohmaterial der Shows statt der Endversion sehen. „Aber er wird trotzdem zu uns hinabschauen und lächeln.“</span></p>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">Auch Jacksons ehemaliger Manager Frank DiLeo kann die Aura des im Alter von 50 Jahren verstorbenen Sängers geradezu spüren. „Er ist glücklich. Man spürt, wie er hier durch die Luft wirbelt.“ DiLeo gestand, er habe den Film bisher dreimal gesehen und jedesmal geweint. „Aber heute Nacht weinen wir nicht, heute feiern wir Michael.“</span></p>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">Auch im Berliner Sony Center griffen die Fans beim Wiedersehen mit ihrem Star zum Taschentuch. „Wir sehen ihn in seiner gesamten Kraft. Er tanzt wie ein junger Gott. Er singt wie ein junger Gott“, sagt Schauspielerin Lisa Martinek. „Ich bin gerührt.“ Freilich überwiegt bei einigen das Bedauern, die bereits erstandenen Konzertkarten nun nicht mehr einlösen zu können. „Ich hätte die Show lieber live in London gesehen, mit einem lebendigen Michael“, gibt der stellvertretende „Bravo“-Chefredakteur Alex Gernandt zu.</span></p>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">„This Is It“ wurde zeitgleich in Kinos in Nordamerika, Südamerika, Europa, Afrika und Asien übertragen. Zahllose Fans gingen in London, Peking oder Paris in Kostümen ihres Idols ins Kino, vielen Premieren folgten spontane Tanzeinlagen auf der Straße. Ob nun Trauer oder Glück überwogen – einig waren sich die Fans rund um den Globus, dass die Konzerte unvergesslich geworden wären. „Das wäre ein Wahnsinnsspektakel geworden“, glaubt ein Fan in Paris. Ein anderer sagt wehmütig: „Er hatte noch so viel zu geben.“</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[The Pop Spectacular That Almost Was]]></title>
<link>http://michaeljacksonebmeier.wordpress.com/2009/10/30/the-pop-spectacular-that-almost-was/</link>
<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 20:43:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>Johann Ohneland</dc:creator>
<guid>http://michaeljacksonebmeier.wordpress.com/2009/10/30/the-pop-spectacular-that-almost-was/</guid>
<description><![CDATA[from New York Times, 29. 10. 09 By MANOHLA DARGIS Published: October 29, 2009 Death returned Michael]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone size-full wp-image-1719" title="Le Grand Rex, Paris" src="http://michaeljacksonebmeier.wordpress.com/files/2009/10/grasnd-rex-paris.jpg" alt="Le Grand Rex, Paris" width="497" height="330" /></p>
<p>from <em>New York Times,</em> 29. 10. 09</p>
<div>By MANOHLA DARGIS</div>
<div>Published: October   29, 2009</div>
<div id="articleBody">
<p><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">Death returned <a href="http://topics.nytimes.com/top/reference/timestopics/people/j/michael_jackson/index.html?inline=nyt-per">Michael Jackson</a>’s humanity, and in a curious, tentative way so too does “Michael Jackson’s This Is It,” a rushed and ragged monument to the man, his work and the commercial interests of those he left behind. At once a greatest-hits compendium and a suggestive glance at what might have been, the movie — which had its premiere Tuesday and opened Wednesday on a staggering 18,000 screens worldwide — has been so nakedly designed to serve so many different agendas that it seemed unlikely anything would be left for Mr. Jackson’s fans beyond the sheer spectacle of such colossal posthumous exploitation.</span></p>
<p><!-- end div#articleInline --><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">Yet something remains here, though it’s hard to know whether it’s the ghost or our love, perhaps both. Whatever the case, the on-screen results are weird and watchable, by turns frustrating and entertaining, and predictably a little morbid. Directed by Kenny Ortega, the movie has been stitched together from more than 100 hours of taped rehearsals for the 50-concert comeback tour that he and Mr. Jackson were creating together when the singer died in June after a drug overdose. Mr. Ortega, working with four editors (Don Brochu, Brandon Key, Tim Patterson and Kevin Stitt), has punched the material into classic behind-the-scenes documentary shape, complete with teary testimonials from the show’s demonstrably wowed dancers, the occasional impromptu moment and plenty of canned sentiment.</span></p>
<div id="attachment_1720" class="wp-caption alignnone" style="width: 507px"><img class="size-full wp-image-1720" title="impersonator bogotá" src="http://michaeljacksonebmeier.wordpress.com/files/2009/10/impersonator-bogota.jpg" alt="impersonator bogotá" width="497" height="328" /><p class="wp-caption-text">Premiere in Bogotá</p></div>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">The movie opens, after a bit of scrolling text, on a worshipful note, with a number of the concert dancers weeping and excitedly talking into the camera about the gig and their love for (the still living) Mr. Jackson. It’s an easy way into the material, but it’s also smart, partly because these tears help prime the audience’s pump. The testimonials add to the overall deification that comes with any larger-than-life star production. But more important, they instantly invest some authentic feeling into a project (product) that has seemed devoid of soul from the minute it was announced. With their wet cheeks and halting words, these visibly moved young men and women are the sobbing, yearning embodiment of fan love.</span></p>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">It doesn’t take long to remember why Mr. Jackson inspired that love. First, though, you have to wade through a somewhat baffling montage featuring Lady Diana, <a href="http://topics.nytimes.com/top/reference/timestopics/people/t/teresa_mother/index.html?inline=nyt-per">Mother Teresa</a> and <a href="http://topics.nytimes.com/top/reference/timestopics/people/o/barack_obama/index.html?inline=nyt-per">President Obama</a>, among others, a preposterous lineup that serves as something of a warm-up act for Mr. Jackson himself, who initially appears among an excited throng to announce the concert that never was. Happily, the moviemakers come down to earth (or as much as might be expected with Mr. Jackson onboard) for the subsequent rehearsals, which are regularly interspersed, or more rightly padded, with interview snippets featuring musicians, singers, choreographers and costume designers. Mr. Jackson’s family members are conspicuous by their absence, his brothers, father and mother invoked in name only.</span></p>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">The rehearsals draw heavily from Mr. Jackson’s older hits, notably from the 1982 album <a href="http://movies.nytimes.com/gst/movies/titlelist.html?v_idlist=228075;137381;430109&#38;inline=nyt_ttl">“Thriller,”</a> beginning with “Wanna Be Startin’ Somethin’ ” and moving through <a href="http://movies.nytimes.com/gst/movies/titlelist.html?v_idlist=440317;246210&#38;inline=nyt_ttl">“Human Nature,”</a> “Thriller,” <a href="http://movies.nytimes.com/gst/movies/movie.html?v_id=141233&#38;inline=nyt_ttl">“Beat It”</a> and “Billie Jean.” Some of these are accompanied by elaborate minimovies, some shot with special effects, including 3-D. The wittiest — a black-and-white Hollywood homage set to “Smooth Criminal” and probably inspired by the “Girl Hunt” ballet in the 1953 <a href="http://movies.nytimes.com/person/103002/Vincente-Minnelli?inline=nyt-per">Vincente Minnelli</a> musical <a href="http://movies.nytimes.com/gst/movies/movie.html?v_id=3864&#38;inline=nyt_ttl">“The Band Wagon”</a> — features Mr. Jackson wearing a white pinstripe suit and interacting with <a href="http://movies.nytimes.com/person/31340/Rita-Hayworth?inline=nyt-per">Rita Hayworth</a> (she tosses him her black glove from <a href="http://movies.nytimes.com/gst/movies/titlelist.html?v_idlist=19773;142331&#38;inline=nyt_ttl">“Gilda”</a>) and <a href="http://movies.nytimes.com/person/7027/Humphrey-Bogart?inline=nyt-per">Humphrey Bogart</a> (who, looking up from a kiss, throws him a scowl). As amusing as this number is, it pales alongside those moments when Mr. Jackson drops the pyrotechnics and just appears onstage alone.</span></p>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">Though shot in high definition, the visuals are generally soft, almost smudged, without the sharp edges you expect with HD. The softening effect most obviously benefits Mr. Jackson, who’s rarely seen in close-up and instead usually appears head to toe, energetically dancing, strutting, marching, moonwalking and sometimes understandably panting across the stage. This distanced vantage robs the curious of a chance to scrutinize that famous face, to unkindly survey the damage, but it also gives you the space to admire his liquid moves as he slips and slides and glides. That’s especially important because Mr. Jackson, who after all is in the midst of complex rehearsals he’s helping coordinate, doesn’t often let loose vocally because he’s conserving his voice (as he sometimes mentions) or can no longer roam around the higher registers.</span></p>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">Mr. Ortega has described the material in <a href="http://movies.nytimes.com/gst/movies/movie.html?v_id=142528&#38;inline=nyt_ttl">“This Is It”</a> (the title is shared by the concert and the accompanying CD) as “honest, raw, unguarded, right up until the day he died.” Well, as honest as a carefully packaged, multiplatform pseudo-event like this one can be, anyway. Truthfully, it is hard to imagine a supernova like Mr. Jackson, in particular one who grew up so publicly and at times pathetically, sharing anything honest, much less raw, on camera, either because he won’t or he can’t. In the end, all you can expect from such manufactured lives — and perhaps all that we’re really due — are glimmers of the figure left amid the fractured and distorting funhouse mirrors. Every so often, with a shy smile, a few soft words, a direction to the musicians, a thank-you, Mr. Jackson offers you such a glimmer.</span></p>
<p><img title="Premiere in  Peking" src="http://michaeljacksonebmeier.wordpress.com/files/2009/10/this-is-it-peking.jpg" alt="Premiere in  Peking" width="497" height="343" /></p>
<p><em><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">“This Is It” </span></em><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">i</span><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">s rated PG (Parental guidance suggested). Yet another baffling rating: the movie is squeaky clean, with Mr. Jackson repeatedly professing his love for everyone and, you know, grabbing his crotch a few times. </span></p>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">_____________________________________________________________________<br />
</span></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>MICHAEL JACKSON’S THIS IS IT</em></p>
<p><em>Opened on Wednesday nationwide. </em></p>
<p>Directed by Kenny Ortega; concert production created by Michael Jackson and Mr. Ortega; directors of photography, Tim Patterson and Sandrine Orabona; edited by Don Brochu, Brandon Key, Mr. Patterson and Kevin Stitt; music by Michael Bearden; choreography by Mr. Jackson and Travis Payne; production designer, Michael Cotten; produced by Randy Phillips, Mr. Ortega and Paul Gongaware; released by Columbia Pictures. Running time: 1 hour 51 minutes.</p>
<p><img title="Berlin " src="../files/2009/10/berlin-tis-is-it.jpg" alt="Berlin " width="497" height="323" /></p>
</div>
<p><!--  end #articleBody --> <!--  end #article --></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kurzkritik: DRACULA - TOT ABER GLÜCKLICH [1995]]]></title>
<link>http://xander81.wordpress.com/2009/10/30/kurzkritik-dracula-tot-aber-glucklich-1995/</link>
<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 15:07:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>Xander</dc:creator>
<guid>http://xander81.wordpress.com/2009/10/30/kurzkritik-dracula-tot-aber-glucklich-1995/</guid>
<description><![CDATA[Nur weil Halloween ansteht, bedeutet das ja nicht, dass man den ganzen Tag Angst haben und zitternd ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img src="http://xander81.wordpress.com/files/2009/06/kritikheader.jpg" alt="" title="" width="430" height="20" class="alignnone size-full wp-image-4288" /><br />
<img src="http://xander81.wordpress.com/files/2009/10/draculatotaberglucklich_1.jpg" alt="" title="" width="430" height="60" class="alignnone size-full wp-image-5120" /></p>
<p>Nur weil Halloween ansteht, bedeutet das ja nicht, dass man den ganzen Tag Angst haben und zitternd durch die Gegend laufen muss. Horrorfilme können ja auch Spaß machen bzw. den Horror auf die Schippe nehmen, zumindest bei <strong>Scary Movie</strong> hat dies ja im ersten Teil noch bedingt funktioniert. Bei <strong>Leslie Nielsen</strong> Filmen funktioniert die Sache mit dem Spaß machen relativ häufig, so habe ich vor ein paar Tagen <strong>Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug</strong> gesehen und sehr gelacht &#8211; und obwohl Nielsens &#8220;neuere&#8221; Filme ja alle nicht so dolle sind, habe ich es denn jetzt auch wieder mit dem auch noch nicht ganz so alten <strong>Dracula &#8211; Tot aber glücklich</strong> versucht.</p>
<p>Die Story hält sich recht genau an die Vorlage von Bram Stoker, wenn auch die ein oder andere Sache geändert wurde. Dracula reist nach London, da er vom Anwalt Thomas Renfield ein Haus gekauft hat. Renfield hat er nach den Formalitäten zu seinem Diener gemacht, damit dieser tagsüber seine &#8220;Interessen&#8221; vertreten kann. In London angekommen, stellt sich Dracula seinem neuen Nachbarn und seiner Tochter vor, die er sogleich begehrt und des Nachts beißt. Als der Professor Van Helsing die Male entdeckt, beginnt die Jagd auf den Vampir&#8230;</p>
<p><!--more--><br />
Ich könnte mir schon vorstellen, dass sich aus dem Stoff Stokers eine gelungene Komödie machen lässt. Das dachte sich wohl auch <strong>Mel Brooks</strong>, der mit <strong>Dracula</strong> allerdings keine gelungene Komödie ablieferte. Bis 2008 sollte es dauern, dass er wieder Regie führen sollte. Aber woran liegt das? Die Witze in dem Film beziehen sich leider in den seltensten Fällen auf die Thematik an sich &#8211; größtenteils handelt es sich tatsächlich um die üblichen Slapstik-Albernheiten, wie sie in jeder Nielsen-Komödie vorkommen könnten. Doch ist Dracula leider nur ein Nielsen Film auf Sparflamme: Die Gagdichte ist zu gering, die Witze zu flach und harmlos und letztendlich ist der ganze Film viel zu vorhersehbar. Es gibt schon das ein oder andere Highlight, unter anderem die Spiegel-Szene während des Balls, aber hauptsächlich hält sich die Komik des Films doch sehr zurück.</p>
<p>Gelacht wird wenig bei Dracula, richtig langweilig ist es jedoch auch nicht. Eigentlich ist das Ganze hauptsächlich belanglos und vor allem und erst Recht für die Erwartungshaltung die man einnimmt, wenn man sich eine Mel Brooks Komödie an sieht &#8211; welche ja im Laufe der Zeit auch nicht unbedingt besser wurden. Brooks vorletzter Film <strong><a href="http://xander81.wordpress.com/2009/06/16/kritik-robin-hood-strumpfhosen/">Robin Hood &#8211; Helden in Strumpfhosen</a></strong> war noch ein letztes Aufbäumen, mit Dracula ging es dann zu Ende. Seine letze Regiearbeit <strong>Spaceballs &#8211; The Animated Series</strong> von 2008 war ein Flop.<br />
<img src="http://xander81.wordpress.com/files/2009/06/kritik4neu.jpg" alt="" title="" width="430" height="20" class="alignnone size-full wp-image-4281" /></p>
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<title><![CDATA[DAS WEISSE BAND]]></title>
<link>http://unverstaendlichesgespraech.wordpress.com/2009/10/30/das-weisse-band/</link>
<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 09:24:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>unverstaendlichesgespraech</dc:creator>
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<description><![CDATA[Das weiße Band : eine deutsche Kindergeschichte &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Deutschland, Frankreich, It]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Das weiße Band : eine deutsche Kindergeschichte &#160;&#160;&#160;&#160;<br />
Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, 2009</p>
<p>Buch und Regie: Michael Haneke. Kamera: Christian Berger. Ausführender Produzent: Michael Katz. Ton: Guillaume Sciama, Jean-Pierre LaForce, Schnitt: Monica Willi u.a.<br />
Mit: Christian Friedel (Lehrer), Ulrich Tukur (Baron/Gutsherr), Rainer Bock (Arzt), Burghart Klaußner (Pfarrer), Josef Bierbichler (Gutsverwalter), Susanne Lothar (Hebamme), Leonie Benesch (Eva), Detlev Buck (Evas Vater), Birgit Minichmayr (Frieda), Ernst Jacobi (Stimme des alten Lehrers), Maria-Victoria Dragus, Leonard Proxauf (Klara + Martin, die Kinder des Pfarrers) u. a.<br />
144 Minuten  &#160;&#160;&#160;&#160; (9 von 10 Punkten)</strong></p>
<p><a href="http://unverstaendlichesgespraech.wordpress.com/files/2009/10/das_weisse_band_-_eine_deutsche_kindergeschichte_c_les_films_du_losange.gif"><img src="http://unverstaendlichesgespraech.wordpress.com/files/2009/10/das_weisse_band_-_eine_deutsche_kindergeschichte_c_les_films_du_losange.gif" alt="Das weiße Band - Eine deutsche Kindergeschichte" title="Das weiße Band - Eine deutsche Kindergeschichte" width="600" height="400" class="size-full wp-image-743" /></a><br />
(Bildrechte: Les Films du Losange)</p>
<p><strong>Synopsis:</strong> Spätsommer 1913, irgendwo in Brandenburg. Als der Dorfarzt samt Pferd über einen heimtückisch gespannten Draht stürzt, ist das der Beginn einer Reihe von unerklärlichen Unfällen und Anschlägen, die die protestantische Beschaulichkeit erschüttert. Der Fall bleibt unaufgeklärt, das Leben geht zunächst weiter, die dörfliche Sozialstruktur von Macht, Gehorsam und Abhängigkeit wird exemplarisch am Innenleben einiger Familien demonstriert. Mit dem Fortgang der Verbrechensserie eskaliert die unheilsame äußere Bedrohung des archaischen Systems, Kurzschlussreaktionen reißen den Mantel des Beharrens auf, bis sich letztlich mit dem Kriegsausbruch eine Zäsur andeutet.</p>
<p><strong>Kritik:</strong> Michael Haneke seziert die Ursprünge des Nationalsozialismus kurz vor dem Ersten Weltkrieg. Brillant in edlem Schwarz-Weiß fotografiert, dialoglastig und nahezu völlig musikfrei schlingt sich DAS WEISSE BAND 144 Minuten langsam und unerbittlich um die Kehle des zunehmend schockierten Betrachters, der die Auflösung der rätselhaften Verbrechen in dem namenlos bleibenden Dorf lange vor den Protagonisten kennt und sich dennoch vor der grausamen Wahrheit verschließen möchte.</p>
<p>Von der Mär der &#8220;guten alten Zeit&#8221; bleibt in der von Haneke scharf und prägnant umrissenen Welt nicht die kleinste Kleinigkeit übrig. Sicher: Die Gemeinschaft ist mit den üblichen Honoratioren sowie Bauern samt Gesinde bevölkert, jeder scheint eine Vielzahl an Kindern um den Tisch zu versammeln, man isst im Schweiße des Angesichts, die Kornfelder wiegen sich im Wind …, und dennoch reichen die wenigen leichten Momente, die sich ausnahmslos um den arglosen Schullehrer ranken, nicht aus, um der Eiseskälte zu wehren, die sich beunruhigend im Herzen des Zuschauers ausbreitet. </p>
<p>Es ist eine patriarchalische Welt, in der die Frauen zu devoten Erfüllungsgehilfinnen der Strenge und Willkür degradiert werden. Liebe wird höchstens Neugeborenen durch die Mutter und/oder  Kinderfrauen zuteil, schon bald erlischt jedes Lachen, jede spielerische Freude in den Gesichtern der Zöglinge. In der hierarchisch ausgeprägten Welt der Erwachsenen geht seinesgleichen schon nicht zimperlich miteinander um, und die Kinder am Ende der Befehlskette lernen ihre Lektionen am eigenen Körper, um dermaßen ausgerichtet und gestählt ins eigene spätere Leben zu marschieren.</p>
<p>Auf explizite Gewaltdarstellung verzichtet Haneke weitgehend. Der Sturz des Pferdes zu Beginn des Films und ein kurzer Flash auf das misshandelte Gesicht des behinderten Karli sind die Ausnahmen. Zucht und Strafe spielen sich hinter verschlossenen Türen ab, werden verbal verabreicht und sind dennoch umso wirksamer in der Vorstellung des Zuschauers. Mitleid für die Opfer erwächst, zugleich Zorn auf die Peiniger, dieser Mix wird genuiner in der unerbittlichen Stille (durch den Verzicht auf musikalische Stimmungsverstärker) und die kalte Schwarzweißoptik von DAS WEISSE BAND. </p>
<p>Haneke dreht die Schaube noch weiter an, in dem er den Jungen und Mädchen, die normalerweise mit dem Nimbus der Unschuld umgeben sind, selbst eine Bedrohlichkeit angedeihen lässt, die der der Kinder aus dem Klassiker DAS DORF DER VERDAMMTEN (1959/60) nicht unähnlich ist. Hier wie dort rotten sie sich zu Gruppen zusammen, lungern an Tatschauplätzen herum und halten auch der Befragung durch Kriminalbeamte aus der Stadt stand. Beim Casten der jungen Akteure haben die Verantwortlichen wirklich ganze Arbeit geleistet und kleine Monster in Menschengestalt geschaffen. </p>
<p>Herausgekommen ist eine deutsche Kindergeschichte der ganz besonderen Art. Und die Erkenntnis, dass manchmal die besten Horrorfilme gar keine Horrorfilme sind. </p>
</div>]]></content:encoded>
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