<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><!-- generator="wordpress.com" -->
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	>

<channel>
	<title>flanieren &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/flanieren/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "flanieren"</description>
	<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 09:34:39 +0000</pubDate>

	<generator>http://en.wordpress.com/tags/</generator>
	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Mangelndes Vertrauen]]></title>
<link>http://aquiigoespott.wordpress.com/2009/10/01/mangelndes-vertrauen/</link>
<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 17:20:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>Aquii</dc:creator>
<guid>http://aquiigoespott.wordpress.com/2009/10/01/mangelndes-vertrauen/</guid>
<description><![CDATA[Wenn man die Hauptstraße hier im Quartier rauf und runter geht, kommt mann an vielen kleinen Restaur]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://aquiigoespott.wordpress.com/files/2009/10/china.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-103" title="china" src="http://aquiigoespott.wordpress.com/files/2009/10/china.jpg?w=112" alt="china" width="112" height="150" /></a>Wenn man die Hauptstraße hier im Quartier rauf und runter geht, kommt mann an vielen kleinen Restaurats und Cafés der unterschiedlichsten Machart vorbei. Modernes Styling ist genauso vertreten, wie die Currywurststation und die international Kochenden. Aufgelockerd wird  alles durch zahlreiche Eisdielen, welche in der kalten Jahreszeit ihr Geschäft mit frischen Waffeln und leckeren, selbstgemachten Saucen machen. Die Vielfalt ist also vorhanden. Nur mit dem Chinamann, ich vermute auch er ist ein Mongole, habe ich so meine Probleme, also ich meine, dass mein Vertrauen nach dem Lesen der Karte nicht mehr so groß ist.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Abiturienten! (3)]]></title>
<link>http://rudiraschke.wordpress.com/2009/08/24/abiturienten-3/</link>
<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 22:27:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>rudiraschke</dc:creator>
<guid>http://rudiraschke.wordpress.com/2009/08/24/abiturienten-3/</guid>
<description><![CDATA[Heute habt Ihr mir wieder mal ordentlich zugesetzt auf dem Weg zur und von der Arbeit, diese beiden ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Heute habt Ihr mir wieder mal ordentlich zugesetzt auf dem Weg zur und von der Arbeit, diese beiden Zufallsfunde im Freiburger Straßenverkehr waren notierenswert:</p>
<p>- &#8220;<strong>carABInieri 2008</strong>&#8221; (mit Handschellen als Nullen) und</p>
<p>- &#8220;<strong>Abigent 007</strong>&#8220;</p>
<p>Starker Tobak, ich fürchte, das wird fortgesetzt.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Stadien der Schönheit]]></title>
<link>http://rudiraschke.wordpress.com/2009/08/13/stadien-der-schonheit/</link>
<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 21:01:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>rudiraschke</dc:creator>
<guid>http://rudiraschke.wordpress.com/2009/08/13/stadien-der-schonheit/</guid>
<description><![CDATA[Foto: Flickr user markhillary Am Wochenende gab es eine Top Ten-Liste in der Times, die auch hier fü]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://rudiraschke.wordpress.com/files/2009/08/lords_cricket_ground2.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-621" title="lords_cricket_ground" src="http://rudiraschke.wordpress.com/files/2009/08/lords_cricket_ground2.jpg" alt="lords_cricket_ground" width="500" height="375" /></a></p>
<p>Foto: Flickr user <a style="font-weight:normal;color:#2262cc;text-decoration:none;" href="http://flickr.com/photos/markhillary/">markhillary</a></p>
<p>Am Wochenende gab es eine Top Ten-Liste in der <em>Times, </em>die auch hier für Agenturmaterial sorgen dürfte und die auch mich nach langer Zeit hier mal wieder  in die Tasten hauen lässt: Die britische Tageszeitung hat die zehn weltschönsten Stadien aller Zeiten gekürt und dabei <a href="http://www.timesonline.co.uk/tol/sport/football/article6789326.ece" target="_blank">folgende Rangliste</a> festgelegt:</p>
<p>1. Dortmund, Westfalenstadion (Signal-Iduna-Park)</p>
<p>2. Mailand, San Siro</p>
<p>3. Liverpool, Anfield</p>
<p>4. Inonu, Istanbul</p>
<p>5. München, AllianzArena</p>
<p>6. Madrid, Bernabeu</p>
<p>7. Buenos Aires, La Bombonera</p>
<p>8. Bukarest, Stadionul Dinamo</p>
<p>9. Barcelona, Nou Camp</p>
<p>10. London, Craven Cottage (Fulham)</p>
<p>Wow. Wenn es nicht die <em>Times</em> wäre, würde das vermutlich für weniger Aufmerksamkeit sorgen. Ich will auch die zehn Standorte nicht groß kommentieren &#8211; das Faible für post-sozialistischen Verfall (Bukarest) gibt es in England auch gerade bei Blättern wie <em>Wallpaper</em> und <em>Monocle</em>, das Istanbuler Besiktas-Stadion habe ich einmal während eines Uefa-Cup-Matches vom Hotelzimmer im drüber gelegenen Ritz-Carlton erlebt und jetzt nicht soooo irre empfunden &#8211; aber die Liste hat auf jeden Fall Charme: Die Müncher Arena, für mich das definitiv schönste Stadion der Welt, weil an alles gedacht wurde, ist der einzige Neubau in dieser TopTen. Keine der Mehrzweckhallen, komische-Namen-Arenen oder sonstiger Wunderbauten, die nur einen Statiker/ Ingenieur und Bauträger, aber keinen echten Architekten gesehen haben, ist vertreten. Der Gewinner ist ein immer wieder veränderter Oldie und Klassiker, aber auch die Begründung für den einzigen echten Neubau der Liste ist überzeugend:</p>
<blockquote><p>If you have to build a new stadium, this is the way to do it. (&#8230;) The iconic design — like a huge, discarded car tyre — has made it a tourist attraction, too. And it lights up at night. More entertaining than some of the teams who play in it.&#8221;</p></blockquote>
<p>Dem ist nichts hinzuzufügen. Außer der Erklärung des Fotos oben: Das ist kein Fußballstadion, sondern der Lord&#8217;s Cricket Ground zu London. Auch hübsch.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[The Growing Projekt]]></title>
<link>http://alexsnehotta.wordpress.com/2009/05/12/the-growing-projekt/</link>
<pubDate>Tue, 12 May 2009 05:47:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>alexsnehotta</dc:creator>
<guid>http://alexsnehotta.wordpress.com/2009/05/12/the-growing-projekt/</guid>
<description><![CDATA[-ein wachsendes Kunstwerk-     DAS „GROWING PROJECT“ IST EINE IDEE DES MÜNCHNER AUSNAHMEKÜNSTLERS AL]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p align="center">-ein wachsendes Kunstwerk-</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p>DAS „GROWING PROJECT“ IST EINE IDEE DES MÜNCHNER AUSNAHMEKÜNSTLERS ALEXANDER SNEHOTTA VON KIMRATSHOFEN. MÖGLICHST VIELE MENSCHEN SOLLEN SICH AN EINER SKULPTURELLEN INSTALLATION BETEILIGEN. ZERKNÜLLEN SIE EINE LEERE ZIGARETTENSCHACHTEL, BRINGEN SIE IN FORM UND KLEBEN SIE NACH IHREN WÜNSCHEN AN DEN BEREITS BESTEHENDEN „KERN“. IN DER ZUKUNFT SOLL EINMAL EINE RIESIGE PYRAMIDE, KUGEL ODER ANDERE „GEOMETRISCHE“ FIGUR AUS DER EINST KLEINEN URZELLE ENTSTEHEN. DAS PROJEKT WIRD FÜR ETWA EIN HALBES JAHR FORTGESCHRIEBEN UND IM INTERNET MÖGLICHST AUF DEM NEUESTEN STAND GEHALTEN. INSBESONDERE SOLL DAS WACHSTUM DER PLASTIK UND DIE ZUNEHMENDE TEILNEHMERZAHL DOKUMENTIERT WERDEN. SCHON JETZT HAT SICH EINE VIELZAHL VON PERSONEN AN DIESER ART DER AKTIONSKUNST BETEILIGT. FÜR NUR EINEN EURO „TEILNAHMEGEBÜHR“ WIRD MAN PATE UND TEIL EINES KUNSTWERKES, DAS IM VEREIN MIT EINER BESTÄNDIG WACHSENDEN GEMEINSCHAFT ENTSTEHT. SPENDEN, DIE DAS PROJEKT UNTERSTÜTZEN SIND GERNE GESEHEN. ZEIGEN SIE IHREN FREUNDEN IHREN BEITRAG ZUR KUNST! SIE FINDEN KÜNSTLER UND KUNSTWERK FAST JEDEN SAMSTAG AN DER TRADITIONELLEN KÜNSTLERMEILE IN DER LEOPOLDSTRASSE (MÜNCHEN).</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Morgens in Saint-Malo]]></title>
<link>http://rothfranz.wordpress.com/2009/03/21/morgens-in-saint-malo/</link>
<pubDate>Sat, 21 Mar 2009 10:27:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>rothfranz</dc:creator>
<guid>http://rothfranz.wordpress.com/2009/03/21/morgens-in-saint-malo/</guid>
<description><![CDATA[Ein früher Morgen in Saint-Malo in der Bretagne. Auf dem Sillon, dem Damm, der den Stadtteil Rochebo]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ein früher Morgen in Saint-Malo in der Bretagne. Auf dem Sillon, dem Damm, der den Stadtteil Rochebonne mit der Ville Close, der mauerumgürteten Altstadt verbindet.</p>
<p>Zu jedem frühen Morgen sind hier die Jogger unterwegs. Lassen ihren Endorphinen auf dem harten Steinpflaster freien Lauf. Die ausgeschütteten Glückshormone lassen vergessen, daß das harte Plaster nicht gut sein kann für den Bewegungsapparat, die Gelenke, die Wirbelsäule, die Bandscheiben.</p>
<div id="attachment_555" class="wp-caption aligncenter" style="width: 394px"><a href="http://rothfranz.wordpress.com/files/2009/03/_a033.jpg"><img class="size-full wp-image-555" title="_a033" src="http://rothfranz.wordpress.com/files/2009/03/_a033.jpg" alt="Fit for fun?" width="384" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Fit for fun?</p></div>
<p>Ich rede hier nicht als Nicht-Sportler. Nein, ich war mal Leistungssportler. Leichtathletik und alpiner Skilauf. Ich habe mir früher auch die Lunge aus dem Leib gerannt. Aber nicht auf Asphalt und Pflaster, sondern auf Waldwegen. Auf weichem Untergrund. En passant habe ich auch damals schon geraucht. Zehnkampf und Rauchen waren noch keine unvereinbaren Widersprüche. Siehe auch Siggi Wentz. Zugegeben, heute, mit 56, habe ich&#8217;s nicht mehr so damit. Mit dem Hund &#8216;ne Runde drehen ist da auch nicht übel (wir müssen uns unbedingt wieder einen Vierbeiner zulegen!).</p>
<p>Ich wundere mich nur, daß dir die Boys and Girls hier früh um acht Uhr in jeder Richtung entgegenpacen bzw. dich hechelnd von hinten überholen. Bei manchen ist schon der Laufstil ungesund. Die können gar nicht laufen! Das ist die pure Verkrampfung. Laufen geht locker!</p>
<p>Keinen Blick für das Meer, für die Seefestung Fort National.</p>
<div id="attachment_556" class="wp-caption aligncenter" style="width: 459px"><a href="http://rothfranz.wordpress.com/files/2009/03/fr-2008-c-10144.jpg"><img class="size-full wp-image-556" title="fr-2008-c-10144" src="http://rothfranz.wordpress.com/files/2009/03/fr-2008-c-10144.jpg" alt="Lebensfreude beim spazieren gehen" width="449" height="338" /></a><p class="wp-caption-text">Lebensfreude beim spazieren gehen</p></div>
<p>Dabei kann man wunderbar über den Sillon bummeln. Vorbei an den hölzernen Wellenbrechern, die bei Springflut die Wogen in den Himmel schießen lassen. Denn in Saint-Malo gibt es den größten Gezeitenunterschied in ganz Europa: 14 Meter zwischen Ebbe und Flut.</p>
<p>Und wer flaniert, der schont seine Gelenke.</p>
<p><strong>Ähnlicher Artikel:</strong> <a href="http://rothfranz.wordpress.com/2009/06/24/wenn-fitness-zur-sucht-wird/">Wenn Fitneß zur Sucht wird</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hässliche Mitbewerber]]></title>
<link>http://rudiraschke.wordpress.com/2009/02/03/hassliche-mitbewerber/</link>
<pubDate>Tue, 03 Feb 2009 15:34:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>rudiraschke</dc:creator>
<guid>http://rudiraschke.wordpress.com/2009/02/03/hassliche-mitbewerber/</guid>
<description><![CDATA[Gut, früher oder später landet jedes schöne Buch einmal auf der Schnäppchen-Theke. Aber das Umfeld, ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Gut, früher oder später landet jedes schöne Buch einmal auf der Schnäppchen-Theke. Aber das Umfeld, in dem ausgerechnet meines auftaucht, gibt mir schon irgendwie zu denken.</p>
<p><a href="http://rudiraschke.files.wordpress.com/2009/02/stadion.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-596" title="stadion" src="http://rudiraschke.wordpress.com/files/2009/02/stadion.jpg" alt="stadion" width="500" height="363" /></a></p>
<p>(gefunden von Jens Kitzler, Dank für die Weiterleitung an Otto Schnekenburger)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das war 2008]]></title>
<link>http://rudiraschke.wordpress.com/2009/01/01/das-war-2008/</link>
<pubDate>Thu, 01 Jan 2009 21:45:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>rudiraschke</dc:creator>
<guid>http://rudiraschke.wordpress.com/2009/01/01/das-war-2008/</guid>
<description><![CDATA[Klar, dass oft die Negativ-Highlights hängen bleiben, deshalb starte ich meinen kleinen Jahresrückbl]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!--StartFragment--></p>
<p class="MsoNormal">Klar, dass oft die Negativ-Highlights hängen bleiben, deshalb starte ich meinen kleinen Jahresrückblick am besten mit dem Song, den ich dieses Jahr am meisten gehört habe. Es ist das rührende &#8220;Standing next to me&#8221; von den Last Shadow Puppets, ein Nebenprojekt von &#8220;Arctic Monkeys&#8221; und &#8220;Rascals&#8221;. Wie immer eine Empfehlung auf den kostbaren &#8220;Hits des Jahres&#8221;-Mischungen von Dr. Rock.</p>
<p class="MsoNormal"> </p>
<p class="MsoNormal"><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/_8YRx47oylM&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/_8YRx47oylM&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<div>Womit wir bei der ohne-Anspruch-auf-Vollständigkeit-Zusammenstellung des abgelaufenen Jahres wären, auf geht&#8217;s:<!--more--></div>
<p> </p>
<p class="MsoNormal"><strong>Lokale Nervensäge des Jahres:</strong> Freiburgs Theater-Intendantin <strong>Barbara Mundel </strong>- für fortgesetztes Phrasenverbreiten mittels Dachgeschoss-Bannern, schmierige Lobby-Aufrufe zur Lemming-Abstimmung beim hiesigen Beteiligungshaushalt und permanenter Kapitalismuskritik-Anbiederung an Bettler, Wagenburgler etc. &#8211; von einem mit 13 Millionen Euro bezuschussten Dickschiff. Mundels Geldverbrennungs-Highlight der Saison: Im Juni wird eine Berliner Künstlergruppe angeheuert, die ihr im Hochsommer eine Sauna vors Haus zimmert. Die BZ berichtet in einer Ernsthaftigkeit, die auch mit subventioniertem Schneemannbau im Februar kein Problem hätte.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Beste Magazine:</strong> Vanity Fair US, Monocle, Arena UK. </p>
<p class="MsoNormal"><strong>TV-Highlight</strong>: Ganz klar die fast durchmachte Nacht zur US-Wahl und der Sieg des Charisma über die Ortsvereins-Karriere.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Tragischste TV-Figur:</strong> Harald Schmidt in &#8220;Das Traumschiff&#8221; und in der Schmidt-Parodie von &#8220;Switch Reloaded&#8221;.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Schlimmste Sendung</strong>: &#8220;Mein Restaurant&#8221; (Vox)</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Lieblings-Kolumnisten</strong> (in Klammern Vorjahres-Platzierung) : Harald Martenstein, zeitmagazin (1.), Julia Karnick (-), Brigitte</p>
<div><strong>Mein Peinlicher Lieblingsintellektueller</strong>: Matthias Matussek, spiegel.de</div>
<p class="MsoNormal"><strong>Hotelüberraschung 2008:</strong> Der herrliche Schottenkaro-Style im östlichen <a href="http://www.waldidyll.he-webpack.de" target="_blank"> Waldhotel Aue</a>:</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Schlimmste Geschmacksverirrung: </strong>Gewürztraminer mit Ananassaft, Ruländer mit Banane, Spätburgunder mit Cranberry und Chardonnay mit Mango (alles Mix-Verklappungen, mit denen die &#8220;Alte Wache&#8221; des badischen Weines beim Weinfest 2008 für Leberknurren sorgte)</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Schönste Programmkino-Reihe: </strong>&#8220;Psychoanalytikerinnen stellen Filme vor&#8221;, Kommunales Kino Freiburg.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Überfälliger Comeback- und Gentrification-Stadtteil 2009</strong>: Herdern, was sonst? (Bitte dringend ein nettes Café an den Kirchplatz! Und Daumen hoch für den supernetten Wirt des &#8220;Alt-Herderns&#8221; in der Sandstraße)</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Größte Nightlife-Freude:</strong> The Great Räng Teng Teng, Grünwälderstraße, Freiburg. Lustiger Laden, vor allem mit der Hoffnung verbunden, dass alternative Bar-Entwürfe und Konversionskneipen in der Innenstadt möglich sind. Wunderbar platziert zwischen Markthalle und dem Horror-Keller Tacheles.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Größtes Nightlife-Missverständnis:</strong> Schneerot, Am Münsterplatz, Freiburg. Höchst zeitgemäßes Ambiente, komplett missglückte Eröffnung &#8211; Publikum und Musik im Stil der &#8220;Parabel&#8221; der späten 80er (Lisa Stansfield trifft auf Muckibuden-Horst)</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Nervigster Hit:</strong> The Killers, „Human“. Beim krampfhaften Versuch, die größte Band der Welt zu werden, schrecken die Jungs vor nichts zurück.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Grösstes Textproblem</strong>: Wieviele Menschen außer mir hören bei dieser Reamonn-Single auch die Titelzeile &#8220;The Asshole Child&#8221;?</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Persönliche Design-Entdeckung 2008: </strong>Die britische Tapetenmanufaktur &#8220;<a href="http://www.cole-and-son.com" target="_blank">Cole &#38; Son</a>&#8220;</p>
<p class="MsoNormal"><a href="http://rudiraschke.files.wordpress.com/2009/01/69-12147.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-560" title="69-12147" src="http://rudiraschke.wordpress.com/files/2009/01/69-12147.jpg" alt="69-12147" width="220" height="150" /></a></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Schöne Live-Erlebnisse:</strong> Joe Jackson beim ZMF, Josef Hader im Großen Haus.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Traumjob des Jahres</strong>: &#8220;Treffen Sie die Kritiker, bevor die Sie treffen&#8221; ist das Motto zweier britischer Restaurant-Ikonen, die die Seite gewechselt haben und jetzt schöne Hotels und Lokale vor Eröffnung coachen: <a href="http://www.aprivateview.eu.com" target="_blank">http://www.aprivateview.eu.com</a></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Sonst noch interessant:</strong></p>
<p class="MsoNormal">- <strong>Rachel Johnson g</strong>ewann in diesem Jahr den &#8220;Bad Sex Award&#8221; für besonders missglückte literarische Erotik. Sie ist die Schwester des Londoner Bürgermeisters Boris Johnson.</p>
<p class="MsoNormal">- <strong>&#8220;</strong><strong>Pulling no Punches&#8221;</strong>, die Memoiren von John Prescott, sind das am häufigsten zurück gelassene Buch in britischen Hotels (Auswertung von 7.000 Exemplaren durch die Kette travelodge, John Prescott war Vize-Premier von Tony Blair)</p>
<p class="MsoNormal">- <strong>ein Fall für &#8220;CSI: Freiburg&#8221;</strong>: die Unfallserie, bei der ausschließlich Frauen in einer Tunnelkurve der B31 geradeaus fahren.</p>
<p class="MsoNormal">Userbeteiligung erwünscht: Was fehlt, was wurde unterschlagen, was waren Eure Ups and Downs 2008? Bitte kommentieren! Und: Guts Neues allen zusammen!</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Nachtrag, 4.1., 20.30 Uhr: Auflistung von Dingen, Personen und Momenten, die das Jahr unterhaltsamer machten und die ich noch vergessen habe:</strong></p>
<div>
<p>- die neue Jazzanova-CD</p>
<p>- Bill Bufords Buch &#8220;Hitze&#8221;</p>
<p>- Der Frank-Drebin-Gesichtsausdruck, mit dem der US-Präsident dem ersten fliegenden Schuh ausweicht</p>
<p>- David Weigend und der Nightlife-Guru</p>
<p>- &#8220;Californication&#8221; (RTL2)</p>
<p>- München</p>
<p>- Knud Bielefeld, Hobby-Namensforscher (sic!)</p>
<p>- Die Wiederbegegnung mit schönen Klassikern auf DVD, allen voran &#8220;Die Nacht vor der Hochzeit&#8221; von George Cukor und &#8220;Es geschah in einer Nacht&#8221; (Frank Capra).</p></div>
<p><!--EndFragment--></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Overheard in Freiburg]]></title>
<link>http://rudiraschke.wordpress.com/2008/09/11/overheard-in-freiburg/</link>
<pubDate>Thu, 11 Sep 2008 12:36:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>rudiraschke</dc:creator>
<guid>http://rudiraschke.wordpress.com/2008/09/11/overheard-in-freiburg/</guid>
<description><![CDATA[(eigentlich ganz fitter, schlau aussehnder älterer Herr): &#8220;Also, wenn man ein Regal mit Bücher]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>(eigentlich ganz fitter, schlau aussehnder älterer Herr): &#8220;Also, wenn man ein Regal mit Büchern hat, und das ist nicht ganz voll, dann gibt es da immer diese Dinger, damit die Bücher nicht umfallen&#8230;&#8221;</p>
<p>(Verkäuferin, unfassbar gelassen): &#8220;Buchstützen.&#8221;</p>
<p><em>Großes Freiburger Intellektuellen-Kino, belauscht in der Buchhandlung Rombach</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hässliche Bauten in Freiburg (2)]]></title>
<link>http://rudiraschke.wordpress.com/2008/07/31/hassliche-bauten-in-freiburg-2/</link>
<pubDate>Thu, 31 Jul 2008 20:32:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>rudiraschke</dc:creator>
<guid>http://rudiraschke.wordpress.com/2008/07/31/hassliche-bauten-in-freiburg-2/</guid>
<description><![CDATA[Was zwischenzeitlich geschah: Mittlerweile haben Freiburger Architekten herausgefunden, warum hier s]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://rudiraschke.files.wordpress.com/2008/07/p1030895.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-459" src="http://rudiraschke.wordpress.com/files/2008/07/p1030895.jpg?w=300" alt="" width="300" height="225" /></a>Was zwischenzeitlich geschah: Mittlerweile haben <strong>Freiburger Architekten</strong> herausgefunden, warum hier so lausig gebaut wird &#8211; schuld ist nicht ihre schwachbrüstige Kreativität, sondern das Fehlen eines <strong>Baubürgermeisters</strong> im Rathaus. Auf diese Idee muss man kommen. Vor allem, wenn man die letzte personelle Besetzung kennt (die die Abschaffung dieser Stelle nach sich zog). Aber wenn der Bauer nicht schwimmen kann, ist die <strong>Badehose</strong> schuld. Hier kommt der nächste Schwimmversuch eines Bauern: <strong>Das blaue Haus an der Habsburgerstraße/ Ecke Deutschordensstraße.<!--more--></strong></p>
<p><strong><br />
</strong><a href="http://rudiraschke.files.wordpress.com/2008/07/p1030901.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-460 alignleft" src="http://rudiraschke.wordpress.com/files/2008/07/p1030901.jpg?w=128" alt="" width="128" height="96" /></a></p>
<p><strong>Was macht dieses Haus hässlich?</strong> Farbe, Form, Fassade &#8211; eigentlich alles, was ein Architekt anfassen und in den Sand setzen kann. <strong>Aber das blau schaut doch lebendig und fröhlich aus?</strong> Wenn man gerade etwas Bewusstseinerweiterndes zu sich genommen hat, auf jeden Fall. Schön am Blau ist, wie es sich mit der Kachelverkleidung im Erdgeschoss beißt &#8211; die ist türkis.</p>
<p><strong><a href="http://rudiraschke.files.wordpress.com/2008/07/p1030900.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-461" src="http://rudiraschke.wordpress.com/files/2008/07/p1030900.jpg?w=128" alt="" width="128" height="96" /></a>Kacheln?</strong> Ja, es könnte eine überfällige Reminiszenz an die Wiederaufbauhäuser des zerbombten Köln sein, die in den 50ern auch gern mal gekachelt wurden. Allerdings sind das hier ganz kleine Plättchen, sie schauen aus wie eine Vorführwand im Bäderstudio.<strong> Was ist mit der Signalwirkung des Gebäudes?</strong> Dagegen fahren dürfte niemand. Zumindest nicht, weil er es übersehen hat. So einer müsste auch eher zum Seh- als zum Alkoholtest. Das Knallblau sieht man übrigens beim Spazieren auf dem Weg zwischen Jägerhäusle und Hirzberg durch den Immental-Wald durch. Vermutlich wollte der Architekt, dass man es auch aus dem Weltall erkennen kann, gleich links neben der chinesischen Mauer.</p>
<p><strong>Wenn dieses Gebäude ein Promi wäre&#8230;</strong> dann wäre es Hella von Sinnen oder Dirk Bach.<strong> Wer könnte dort einziehen?</strong> Am ehesten Stevie Wonder &#8211; aber nicht, weil er dort so schön singen kann.</p>
<p><a href="http://rudiraschke.files.wordpress.com/2008/07/p1030896.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-462" src="http://rudiraschke.wordpress.com/files/2008/07/p1030896.jpg?w=300" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>(<em>Für Bad-Taste-Fanatiker: Habsburgerstraße/ Ecke Deutschordensstraße, gleich hinter der Breitengrad-Markierung</em>)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Weissagung der Maurer]]></title>
<link>http://rudiraschke.wordpress.com/2008/07/03/weissagung-der-maurer/</link>
<pubDate>Thu, 03 Jul 2008 19:20:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>rudiraschke</dc:creator>
<guid>http://rudiraschke.wordpress.com/2008/07/03/weissagung-der-maurer/</guid>
<description><![CDATA[Erst wenn die letzte Bildzeitung gelesen, das letzte Ganter-Sixpack geleert, die letzte Zigarette ge]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:center;"><a href="http://rudiraschke.files.wordpress.com/2008/07/rauchbau1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-443" src="http://rudiraschke.wordpress.com/files/2008/07/rauchbau1.jpg" alt="" width="499" height="327" /></a>Erst wenn</p>
<p style="text-align:center;">die letzte Bildzeitung gelesen,</p>
<p style="text-align:center;">das letzte Ganter-Sixpack geleert,</p>
<p style="text-align:center;">die letzte Zigarette gefrühstückt,</p>
<p style="text-align:center;">werdet Ihr feststellen, </p>
<p style="text-align:center;">dass man in Freiburg nicht bauen kann.&#8221;</p>
<p style="text-align:center;"> </p>
<p style="text-align:center;">(Vielen Dank an Biggi, die täglich an der Nichtraucher-Baustelle vorbei radelt, für die Zusendung des Fotos)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hässliche Bauten in Freiburg (Teil 1)]]></title>
<link>http://rudiraschke.wordpress.com/2008/06/16/hassliche-bauten-in-freiburg-teil-1/</link>
<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 16:26:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>rudiraschke</dc:creator>
<guid>http://rudiraschke.wordpress.com/2008/06/16/hassliche-bauten-in-freiburg-teil-1/</guid>
<description><![CDATA[Unsere Heimatstadt schickt sich tatsächlich an, europäische Kulturhauptstadt 2020 werden zu wollen. ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone size-full wp-image-435" src="http://rudiraschke.wordpress.com/files/2008/06/komturm1.jpg" alt="" width="500" height="99" /></p>
<p>Unsere Heimatstadt schickt sich tatsächlich an, <strong>europäische Kulturhauptstadt </strong><strong>2020</strong> werden zu wollen. Kampagnenchef ist Szene-Faktotum <strong>Atai Keller</strong>, als OK-Chef künftig der Beckenbauer der Bächle. Letzterer wollte einst das <strong>Olympiastadion</strong> notfalls von Terroristen beseitigen lassen, um an einen Arena-Neubau und sein Event, die WM, zu kommen. Und das Oly ist nicht eben hässlich. Was das mit Freiburg als Kulturhauptstadt zu tun hat? Nun, auch Atai Keller könnte ein paar <strong>Abrissbirnen</strong> losschicken, um Vorzeigbares für sein Kultur-Highlight zu schaffen &#8211; gerade in jüngster Zeit mauert die Stadt ambitionsfreie Bauten von erlesener Hässlichkeit. Praktisch kein namhafter überregionaler Architekt hat zuletzt hier gebaut. Es klingt ungemütlich für die Schöngeister-Stadt, aber an zentralen Orten schaut Freiburg nicht wie der Nabel der Welt aus, sondern wie der Hintern. Ein paar Beweise will ich in dieser Serie sammeln, los geht&#8217;s mit einem besonders scheußlichen Verbrechen, dem sogenannten <strong>Komturm</strong>.</p>
<p><a href="http://rudiraschke.files.wordpress.com/2008/06/komturm23.jpg"><!--more--><img class="alignright size-medium wp-image-439" style="float:right;" src="http://rudiraschke.wordpress.com/files/2008/06/komturm23.jpg?w=225" alt="" width="225" height="300" /></a><strong>Was sehen wir?</strong> Eigentlich alle Formen, die ein Haus beherbergen kann: Wer aus der Habsburgerstraßen-Unterführung Richtung Zähringen kommt, findet Rundungen, Scharfkantiges, Dreiecke und ein paar rechtwinklige Kistchen, die aufs Hochhaus obendrauf getackert wurden. Stadteinwärts sieht man plastikverschalte Parkdecks, die an ein Wolkenkratzerle lehnen. Die Farbe ist feinstaubgrau/ weiß.</p>
<p><strong>Wer baut so was? <span style="font-weight:normal;">Als Architekten lassen sich mit viel Aufwand &#8220;Lehmann &#38; Partner&#8221; ergoogeln. Es könnte aber auch von den Bauherren selbst mit nachträglicher Hilfe von ein, zwei Ingenieuren und Statikern gestaltet sein. Man stellt sich einen &#8220;drei-Männer-gehen-auf-ein-Bier&#8221;-Abend vor: Ein Bierdeckeltower wächst mit Aschenbechern, leeren Zigarettenpackungen oder Streichholzschachteln Richtung Kneipendecke. Handyfoto und ab an den Bauzeichner. </span></strong></p>
<p><a href="http://rudiraschke.wordpress.com/files/2008/06/komturm3.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-440" src="http://rudiraschke.wordpress.com/files/2008/06/komturm3.jpg?w=300" alt="" width="300" height="300" /></a><strong><span style="font-weight:normal;"><strong>Was macht es so schlimm?</strong> Das Gebäude steht nicht in einer finsteren Brache, sondern an einer zentralen Stadteinfahrt. Wer von Freiburg-Nord kommt und sich auf ein Wochenende mit Gotik, Gässle und Gutedel freut, muss sich erschrocken fragen, ob er in Pforzheim oder Magdeburg gelandet ist. Diese Verwirrung nutzt übrigens ein Ampelblitzer hinterm Tower für gute Geschäfte. <strong></strong></span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight:normal;"><strong>Gibt es nichts Gutes daran?</strong> Befreundete Rückgrat-Kundinnen sprechen von der wunderbaren Aussicht. Eine Sensation ist das bei zwölf Stockwerken aber nicht. Ebenfalls halbwegs gelungen ist das Namen gebende Wortspiel, bezogen auf den Komturplatz nebenan. </span></strong></p>
<p><strong>Hat niemand das Bau-Fiasko kommen sehen<span style="font-weight:normal;">? An einen wochenlangen Diskurs in Kreisen von Bürgervereinen oder Kulturvermittlern kann ich mich nicht erinnern. Aber schon die ersten Mieter der Kellerdisco sahen das Haus wohl als dröges Aschenputtel: Sie nannten ihren Laden &#8220;Cinderella&#8221;.</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight:normal;"><strong>Wenn dieses Gebäude ein Auto wäre, wäre es ein&#8230;</strong></span><span style="font-weight:normal;"> </span></strong><strong><span style="font-weight:normal;">Fiat Multipla.</span></strong></p>
<address><strong><span style="font-weight:normal;">Für Katastrophentouristen: Komturm, Ecke Waldkircher Straße/ Karlsruher Straße</span></strong></address>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wann kommt der Flamenco-Schreiner?]]></title>
<link>http://rudiraschke.wordpress.com/2008/06/13/wann-kommt-der-flamenco-schreiner/</link>
<pubDate>Fri, 13 Jun 2008 10:52:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>rudiraschke</dc:creator>
<guid>http://rudiraschke.wordpress.com/2008/06/13/wann-kommt-der-flamenco-schreiner/</guid>
<description><![CDATA[Weil nicht etwa in New York, sondern in Freiburg alles möglich zu sein scheint, gibt es dieses Foto.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://rudiraschke.files.wordpress.com/2008/06/scharfhaar.jpg"></a><a href="http://rudiraschke.files.wordpress.com/2008/06/scharfhaar1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-431" src="http://rudiraschke.wordpress.com/files/2008/06/scharfhaar1.jpg?w=225" alt="" width="225" height="300" /></a>Weil nicht etwa in New York, sondern in Freiburg alles möglich zu sein scheint, gibt es dieses Foto. Es zeigt das Dienstfahrzeug vom Friseur &#8220;D&#8217;Scher&#8221; im Rennweg. Beim Crossover aus Badischem Handwerk und exotisch-erotischem Welttanz darf man sich künftig nicht nur auf oben genannten &#8221;D&#8217;Säg&#8221;, sondern vermutlich auch auf die Tango-Bäckerei &#8220;S&#8217;Nudelholz&#8221; freuen. Nur eine ernst gemeinte Frage an die Leser sei gestattet &#8211; wenn Ihr Anhänger der akademischen Tanzbalz seid, dann beantwortet sie kurz: Was macht der Salsa-Friseur?</p>
<p> </p>
<p>a.) Er frisiert für Salsa-Events</p>
<p>b.) Er tanzt um die Kundschaft herum</p>
<address>(Nebenbei: Bisschen komisch, nach zwei Monaten wieder einmal zu bloggen, komme mir vor wie ein Mann, der vom mal-eben-Zigaretten-holen wieder zurück gekommen ist. Demnächst wieder mehr, Grüße an alle! Ach ja: Weitere Antworten zu Fragen der Friseur-Namenskunde nebst neuesten Beispielen gibt&#8217;s wie immer beim Kollegen Kitzler: <a href="http://nervenkitzler.twoday.net/topics/Friseurnamen" target="_blank">http://nervenkitzler.twoday.net/topics/Friseurnamen</a>)</address>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kühle Stadt]]></title>
<link>http://rudiraschke.wordpress.com/2008/04/21/kuhle-stadt/</link>
<pubDate>Mon, 21 Apr 2008 19:42:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>rudiraschke</dc:creator>
<guid>http://rudiraschke.wordpress.com/2008/04/21/kuhle-stadt/</guid>
<description><![CDATA[Es gibt nur wenig Urbaneres als eingerüstete Kirchtürme, Straßenbahnen, historische Stadttore, einsa]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Es gibt nur wenig Urbaneres als eingerüstete Kirchtürme, Straßenbahnen, historische Stadttore, einsame City-Hochhäuser und falsche Apostrophen &#8211; ums Haar hätte ich mir vergangene Woche bei &#8220;klick&#8221;-Fotoland das T-Shirt vom Leib gerissen und gegen diesen Prototypen getauscht, der für die grenzenlosen Möglichkeiten der Drucktechnik wirbt.</p>
<p><a title="coolcity.jpg" href="http://rudiraschke.wordpress.com/files/2008/04/coolcity.jpg"><img src="http://rudiraschke.wordpress.com/files/2008/04/coolcity.jpg" alt="coolcity.jpg" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nach uns die Sintflut]]></title>
<link>http://rudiraschke.wordpress.com/2008/03/25/nach-uns-die-sintflut/</link>
<pubDate>Tue, 25 Mar 2008 21:10:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>rudiraschke</dc:creator>
<guid>http://rudiraschke.wordpress.com/2008/03/25/nach-uns-die-sintflut/</guid>
<description><![CDATA[Wenn es eines Tages mal einen alternativen Nobelpreis für die verlogenste Bürgerinitiative der Welt ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://rudiraschke.wordpress.com/files/2008/03/panorama2.jpg" title="panorama2.jpg"><img width="443" src="http://rudiraschke.wordpress.com/files/2008/03/panorama2.jpg" alt="panorama2.jpg" height="335" /></a></p>
<p>Wenn es eines Tages mal einen alternativen Nobelpreis für die verlogenste <b>Bürgerinitiative</b> der Welt geben wird, dann hat er gute Chancen, nach Freiburg-Herdern zu wandern: Hier sammeln gerade die neuesten <b>Empörungsprofis</b> (Wolfgang Abel) Unterschriften gegen die Bebauung der sogenannten &#8220;<b>Pferdewiesen</b>&#8220;, die sich ober- und unterhalb der Sonnhalde erstrecken. Fünf Häuser à vier Einheiten will die Stiftungsverwaltung Freiburg dort bauen (Bildmitte links, das grüne Wiesenstück unterhalb der Straße), wenn der Untergang des Abendlandes nicht vorher anbricht. Denn befürchtet wird:<!--more--></p>
<p>- <b>Kinder</b> können nicht mehr naturnah aufwachsen<br />
- Das sensible <b>Tal-Klima</b> wird durch noch mehr Abgase ruiniert<br />
- Die einmalige <b>Aussicht</b> wird verschandelt<br />
- Herdern wird komplett zugebaut, es drohen <b>Flächenfraß</b>, Versiegelung, Quadratmeterverschwendung</p>
<p><a href="http://rudiraschke.wordpress.com/files/2008/03/panorama3.jpg" title="panorama3.jpg"><img width="464" src="http://rudiraschke.wordpress.com/files/2008/03/panorama3.jpg" alt="panorama3.jpg" height="351" /></a></p>
<p>Eigentlich muss man da nicht viel dagegen sagen: Herdern hat noch gut 10 weitere Aussichtsplätze mit öffentlichen <b>Panoramabänkle</b>, die Kinder wachsen im grünen <b>Luxus</b> auf, die Autos von 20 neuen Partien werden dem Klima im <b>Zweitwagen</b>- und SUV-Stadtteil Nummer eins nicht mehr viel anhaben und natürlich leben gerade hier bei uns ums Eck zahllose Menschen, die sich quadratmetertechnisch nicht eben einschränken.</p>
<p>Eigentlich hätten sich die Unterschriftensammler, zwei <b>Psychologen</b>, die Gestaltung des Jammerflyers sparen können, wenn sie sich einfach nur mit Ihrer Adresse zum Anliegen bekannt hätten: <b>Nicht gebaut werden soll an der Sonnhalde 21. Die Bürgerinitiative residiert in der Sonnhalde 19.</b></p>
<p>Das schrullige Freiburger Gruppenwesen (<a target="_blank" href="http://rudiraschke.wordpress.com/2007/10/16/neue-formen-des-breisgau-widerstands/">siehe auch hier)</a> ist um eine bescheuerte Attraktion reicher.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Overheard in Freiburg (1)]]></title>
<link>http://rudiraschke.wordpress.com/2008/02/06/overheard-in-freiburg-1/</link>
<pubDate>Wed, 06 Feb 2008 14:49:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>rudiraschke</dc:creator>
<guid>http://rudiraschke.wordpress.com/2008/02/06/overheard-in-freiburg-1/</guid>
<description><![CDATA[Vergangenen Freitag wollte ein fortgeschrittener Zecher am Tresen der Jackson-Pollock-Bar mit mir in]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Vergangenen Freitag wollte ein fortgeschrittener Zecher am Tresen der Jackson-Pollock-Bar mit mir in Kontakt treten:</p>
<p>&#8220;Ich glaube, ich kenne Dich irgendwoher&#8230;&#8221;<br />
Auf meine Gegenfrage, was er so treibt, erklärt er mir, dass er die letzten 19 Jahre in Gelsenkirchen verbracht hat.<br />
&#8220;Hm, da war ich in den letzten 19 Jahren eher selten. Woher kommst Du denn?&#8221;<br />
&#8220;Aus dem Bauch meiner Mutter.&#8221;</p>
<p>Ein todsicherer Genickschuss für jeden Dialog der Kulturen. Habe mich dann sehr zügig wieder dem Getränkebestellen zugewandt. Eine halbe Stunde später sehe ich dann, dass der Bauchmensch aus dem Ruhrpott doch noch ein Opfer gefunden hat: Einen Zimmermann im Walz-Outfit. Ein ganz seltsames Deja-Vu - ich wusste nicht, dass die notorischen Zimmerleute an der Theke einer Rockdisco irgendwo die 90er Jahre überlebt hatten.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der Verdächtige]]></title>
<link>http://minotaurus.wordpress.com/2008/01/20/der-verdachtige/</link>
<pubDate>Sun, 20 Jan 2008 12:34:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>minotaurus</dc:creator>
<guid>http://minotaurus.wordpress.com/2008/01/20/der-verdachtige/</guid>
<description><![CDATA[Langsam durch belebte Straßen zu gehen, ist ein besonderes Vergnügen. Man wird überspült von der Eil]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><font face="Arial" size="3">Langsam durch belebte Straßen zu gehen, ist ein besonderes Vergnügen. Man wird überspült von der Eile der anderen, es ist ein Bad in der Brandung. Aber meine lieben Berliner Mitbürger machen einem das nicht leicht, wenn man ihnen auch noch so geschickt ausbiegt. Ich bekomme immer mißtrauische Blicke ab, wenn ich versuche, zwischen den Geschäftigen zu flanieren. Ich glaube, man hält mich für einen Taschendieb.</p>
<p>Die hurtigen, straffen Großstadtmädchen mit den unersättlich offenen Mündern werden ungehalten, wenn meine Blicke sich des längeren auf ihren segelnden Schultern und schwebenden Wangen niederlassen. Nicht als ob sie überhaupt etwas dagegen hätten, angesehen zu werden. Aber dieser Zeitlupenblick des harmlosen Zuschauers enerviert sie. Sie merken, dass bei mir nichts &#8220;dahinter!&#8221; steckt.</p>
<p>Nein, es steckt nichts dahinter. Ich möchte beim Ersten Blick verweilen. Ich möchte den ersten Blick auf die Stadt, in der ich lebe, gewinnen, oder wiederfinden. . .</p>
<p>[. . .]</p>
<p>Hierzulande muss man müssen, sonst darf man nicht. Hier geht man nicht wo, sondern wohin. Es ist nicht leicht für unsereinen.</p>
<p>Franz Hessel, <i>Spazieren in  Berlin</i>. Berlin, 1929.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sonnhalde lebt!]]></title>
<link>http://rudiraschke.wordpress.com/2008/01/15/sonnhalde-lebt/</link>
<pubDate>Tue, 15 Jan 2008 15:37:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>rudiraschke</dc:creator>
<guid>http://rudiraschke.wordpress.com/2008/01/15/sonnhalde-lebt/</guid>
<description><![CDATA[Das hat jetzt arg lang gedauert, aber es wird diese Seite weiterhin geben, soviel sei versprochen. W]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Das hat jetzt arg lang gedauert, aber es wird diese Seite weiterhin geben, soviel sei versprochen. Weil ich auf die andere Seite des <strong>Pressekonferenztischs</strong> gewechselt bin, werde ich künftig auf journalistische <strong>Spitzfindigkeiten</strong> und <strong>Grobschmähungen</strong> verzichten &#8211; nicht aus Anbiederei, sondern, weil man das nur machen kann, wenn man im selben Boot sitzt. Finde ich.<!--more--></p>
<p>Ansonsten werde ich wie bisher auch den eigentlichen Gegenstand meiner Arbeit ausblenden und höchstens über Erlebnisse vom Rand berichten. Und ich will weiter versuchen, dies als meinungsfreudiges <strong>Tagebuch</strong> anzulegen und die <strong>Zweitverwertung</strong> aus der Netzwelt auf ein Minimum beschränken.</p>
<p>Was in der Zwischenzeit los war, fasse ich nur kurz zusammen: Ich war eine Woche in der Türkei, ein lustiges Land, wo die <strong>Busfahrer</strong> noch bei der Arbeit rauchen und die Fahrer von <strong>Elektrorollstühlen</strong> über rote Ampeln in vielbefahrene Kreuzungen peitschen; ich bin von München nach Freiburg gezogen, wo ich nun aus der Küche auf den Kirchturm gucke, unter dem ich Kommunion feierte; ich habe Jochen Schmidts &#8220;Meine wichtigsten Körperfunktionen&#8221; als lustigste Lektüre der Weihnachtszeit empfunden, ein großartiges Stück Berliner <strong>Versagerliteratur</strong>; ansonsten empfehle ich für einen wundervollen Start ins neue Jahr die Musik von <strong>Kate Nash</strong> und den Wes-Anderson-Film &#8220;<strong>The Darjeeling Limited</strong>&#8220;. Sonst noch was? Ach ja, ich vermisse München nicht allzusehr, aber meine Münchner Freunde und Kollegen schon. Ihr wisst, wer gemeint ist. Und in Freiburg fühle ich mich derzeit sauwohl.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das Charles]]></title>
<link>http://rudiraschke.wordpress.com/2007/12/13/das-charles/</link>
<pubDate>Thu, 13 Dec 2007 22:19:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>rudiraschke</dc:creator>
<guid>http://rudiraschke.wordpress.com/2007/12/13/das-charles/</guid>
<description><![CDATA[And now for something completely&#8230; : Münchens letzte Hoteleröffnung der Deluxe-Kategorie war di]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://rudiraschke.wordpress.com/files/2007/12/thecharles.jpg" title="thecharles.jpg"><img src="http://rudiraschke.wordpress.com/files/2007/12/thecharles.jpg" alt="thecharles.jpg" /></a></p>
<p><em>And now for something completely&#8230;</em> :  Münchens letzte Hoteleröffnung der Deluxe-Kategorie war diesen Herbst &#8220;The Charles&#8221; von <strong>Sir Rocco Forte</strong>. Das Hotel liegt in den &#8220;Lenbach-Gärten&#8221;, einer dieser etwas epidemischen &#8220;Doorman&#8221;- oder Condominium-<strong>Wohnparks</strong>, wo gern etwas historiziert und Stadtleben simuliert wird und wo die Namen meist Bindestrich-Kombinationen aus alten Stadtbaumeistern mit Anhang &#8220;-<strong>Palais</strong>&#8221; darstellen. Durch eine der VIP-Siedlungen führen unterirdische Gänge für Bademantelträger ins mitbenutzbare Spa des &#8220;Charles&#8221;. Bewachte Members unter sich.<!--more--></p>
<p>Das Hotel selbst fand ich mäßig spannend, ein <strong>Fünf-Sterner</strong>, der einmal mehr Teppiche zum Einsinken bietet und in seiner versuchten Zeitlosigkeit vermutlich schon in fünf Jahren wieder altmodisch daher kommt. Und leider schaut auch die Bar nicht so toll aus &#8211; etwas in die Ecke des Foyers gepfercht, aber offen; kein Ort, der zum Wegtauchen reizt – mit seinen von der Decke gehängten Gläserregalen schaut er aus wie eine &#8220;Maritim&#8221;-Hotelbar in Bahnhofsnähe.</p>
<p><a href="http://rudiraschke.wordpress.com/files/2007/12/charles-nachbarschaft.jpg" title="charles-nachbarschaft.jpg"><img src="http://rudiraschke.wordpress.com/files/2007/12/charles-nachbarschaft.jpg" alt="charles-nachbarschaft.jpg" /></a></p>
<p>Trotzdem ist die Bar, die &#8220;The Bar&#8221; heißt, ein Ort, den man wegen der Qualität der Drinks empfehlen kann: <strong>Barkeeper</strong> ist Serhan, zuvor langjähriges Mitglied im &#8220;Schumanns&#8221;-Team des echten Charles. Er hat mich am Abend meines Besuchs mit zwei feinen Brandy-Kreationen für den etwas steifen Laden begeistert: Einer <strong>andalusischen Limonade</strong> auf Collins-Basis und einem <strong>Sidecar</strong>. Beides Spezialanfertigungen für den Anlass, aber zur Wiederbestellung empfohlen. Ein guter Start für die vorerst einzige <strong>Quartierskneipe</strong> der neuesten Münchner Palastbewohner.</p>
<p><a href="http://www.charleshotel.com" target="_blank">www.charleshotel.com</a>, <em>Sophienstraße 28, München </em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ein Wintermünchen]]></title>
<link>http://rudiraschke.wordpress.com/2007/11/18/ein-wintermunchen/</link>
<pubDate>Sun, 18 Nov 2007 20:52:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>rudiraschke</dc:creator>
<guid>http://rudiraschke.wordpress.com/2007/11/18/ein-wintermunchen/</guid>
<description><![CDATA[Wirt Charles hat recht: Am schönsten ist sein &#8220;Schumanns&#8221; nicht, wenn es dort am Voraben]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://rudiraschke.wordpress.com/files/2007/11/schumanns10uhr.jpg" title="schumanns10uhr.jpg"><img src="http://rudiraschke.wordpress.com/files/2007/11/schumanns10uhr.jpg" alt="schumanns10uhr.jpg" /></a></p>
<p>Wirt Charles hat recht: Am schönsten ist sein &#8220;Schumanns&#8221; nicht, wenn es dort am Vorabend knistert, um Mitternacht brummt oder gegen Feierabend lallt. Sondern am frühen Morgen, wenn man dort allein sein kann. Ein Saft, ein Espresso, eine Zeitung  – und sogar der Münchner Winter auf der Ludwigsstraße verliert sein Grau.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Dichtung und Wahrheit auf schwedisch]]></title>
<link>http://rudiraschke.wordpress.com/2007/11/14/dichtung-und-wahrheit-auf-schwedisch/</link>
<pubDate>Wed, 14 Nov 2007 21:51:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>rudiraschke</dc:creator>
<guid>http://rudiraschke.wordpress.com/2007/11/14/dichtung-und-wahrheit-auf-schwedisch/</guid>
<description><![CDATA[Ich gehöre nicht zu den Menschen, die IKEA lieben: Dazu gibt es in den Labyrinth-Kilometern viel zu ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://rudiraschke.wordpress.com/files/2007/11/schwedinnenmobel.jpg" title="schwedinnenmobel.jpg"><img src="http://rudiraschke.wordpress.com/files/2007/11/schwedinnenmobel.jpg" alt="schwedinnenmobel.jpg" align="left" height="174" width="174" /></a>Ich gehöre nicht zu den Menschen, die <strong>IKEA</strong> lieben: Dazu gibt es in den  <strong>Labyrinth</strong>-Kilometern viel zu wenig Aufregendes und zuviele <strong>Trends</strong>, die mit zwei Jahren Verspätung von Habitat rüberkommen. Ikea-Möbel sehen eigentlich nur isoliert, bei Freunden daheim, nett aus. Immerhin. Das Lustigste im Laden sind für mich immer die Namen der Kinder, die zur Abholung ausgerufen werden.<!--more--></p>
<p>Außer Joshuas und Tschackelines fiel mir am Montag die unglaubliche Produktflut von <strong>Sicherheitsgerät</strong> für Kinder auf. Die fast 30-teilige Serie heißt &#8220;<strong>Patrull</strong>&#8221; (deutsch für &#8220;Patrouille&#8221;) und dank ihrer Hilfe können Eltern sich in finaler Sicherheit wähnen: Es gibt Rauchmelder, Warnwesten, Türstopper, Herdfernhalter und demnächst sicher noch Bewegungsmelder, Schnullerwarner und Windelpegel – ganz im Sinne der sehr guten <strong>Sterntitelstory</strong> &#8220;Das Verschwinden der Kindheit&#8221;, in der es im September darum ging, dass unsere Kinder bald vor lauter Angst keinen Schritt mehr erlaubt kriegen.</p>
<p>Wer so fürsorglich auf Patrull umher streift, dürfte gern an anderer Stelle etwas <strong>tugendhafter</strong> sein. Auf der Tafel im sogenannten Restaurant lese ich sinngemäß:</p>
<blockquote><p> Lieber Gast, warum wollen wir, dass Du Dein Geschirr selbst zurück bringst? Wir bei Ikea halten die Preise im Restaurant niedrig, wenn Du mithilfst. Dazu gehört auch das Einräumen &#8230;.&#8221;</p></blockquote>
<p>Da hat&#8217;s mir dann gereicht mit diesem Besuch. Liebes Ikea, wenn Du mich als Kunde zurückgewinnen willst, dann sei wenigstens einmal <strong>ehrlich</strong>. Der richtige Wortlaut sollte heißen:</p>
<blockquote><p> Lieber Gast, wir lassen jetzt mal die dusslige Duzerei und behandeln Dich nicht mehr wie einen Studenten. Unser Gründer Ingvar Kamprad hat laut schwedischen Medien 43 Milliarden Dollar Vermögen. Wenn Sie wollen, dürfen Sie als Geschirrknecht gern dazu beitragen, dass er bald die 44 Milliarden geschafft hat. Deshalb ist es wichtig, dass Sie mithelfen.&#8221;</p></blockquote>
<p>(<em>Das Bild oben zeigt übrigens das Bettgestell mit dem immer noch ungeschlagenen Namen &#8220;<strong>Leksvig</strong>&#8220;</em>)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Münchner Zwei-Klassen-Gesellschaft]]></title>
<link>http://rudiraschke.wordpress.com/2007/11/08/zwei-klassen-gesellschaft/</link>
<pubDate>Thu, 08 Nov 2007 21:22:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>rudiraschke</dc:creator>
<guid>http://rudiraschke.wordpress.com/2007/11/08/zwei-klassen-gesellschaft/</guid>
<description><![CDATA[Neulich habe ich den Michael, meinen Büro-Mitinsassen, nach Feierabend im Auto mitgenommen. An der M]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Neulich habe ich den Michael, meinen Büro-Mitinsassen, nach Feierabend im Auto mitgenommen. An der Maximiliansplatz-Ampel ergab sich diese Unterhaltung:</p>
<p><strong>Ich</strong> (<em>zum Nebenauto winkend</em>): Die da im Auto neben uns, das ist die A., die bei uns zuhause putzt.<br />
<strong>Michael</strong> (<em>betrachtet ihren BMW</em>): Die fährt ein dickeres Auto als Du.<br />
<strong>Ich</strong>: Hab&#8217; keine Ahnung, wie sie sich das leistet.<br />
(<em>kurzes Schweigen, Ampel wird grün, wir fahren weiter</em>)<br />
<strong>Michael</strong>: Unsere Putzfrau hat sich jetzt ein Haus gebaut.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Glanz und Elend am Walchensee]]></title>
<link>http://rudiraschke.wordpress.com/2007/11/01/glanz-und-elend-am-walchensee/</link>
<pubDate>Thu, 01 Nov 2007 21:40:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>rudiraschke</dc:creator>
<guid>http://rudiraschke.wordpress.com/2007/11/01/glanz-und-elend-am-walchensee/</guid>
<description><![CDATA[Nach einer recht kurzen Nacht mit diversen MTV-EMA-Pre-Parties (toll: die von Nike im Hinterhaus des]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://rudiraschke.wordpress.com/files/2007/11/walchensee.jpg" title="walchensee.jpg"><img src="http://rudiraschke.wordpress.com/files/2007/11/walchensee.jpg" alt="walchensee.jpg" /></a></p>
<p>Nach einer recht kurzen Nacht mit diversen MTV-EMA-Pre-Parties (toll: die <a href="http://rudiraschke.wordpress.com/files/2007/11/fischarena.jpg" title="fischarena.jpg"><img src="http://rudiraschke.wordpress.com/files/2007/11/fischarena.thumbnail.jpg" alt="fischarena.jpg" align="right" height="198" width="148" /></a>von Nike im Hinterhaus des &#8220;Café King&#8221;, fad: die Einladung von Absolut in die &#8220;Registratur&#8221;) sind wir heute mittag an den <strong>Walchensee</strong> abgedampft, den vielleicht schönsten Platz, den man im Münchner Umland an einem Herbsttag findet. Das Riesen-Wetter, der nur noch milde Andrang und der Kuchen im fast 90 Jahre alten &#8220;<strong>Café Bucherer</strong>&#8221; sorgten für einen rundum goldenen Feiertag fern von <strong>Allerheiligen-Blues</strong>. Den kann man lediglich kriegen, wenn man am Walchensee den Aushang des Gasthauses &#8220;<strong>Zum Schwaigerhof</strong>&#8221; (re.) betrachtet. Bleibt zu hoffen, dass der Tafelverantwortliche nicht als Hygienewart des Hauses arbeitet&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wenn man genau hinsieht]]></title>
<link>http://minotaurus.wordpress.com/2007/10/30/wenn-man-genau-hinsieht/</link>
<pubDate>Tue, 30 Oct 2007 15:23:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>minotaurus</dc:creator>
<guid>http://minotaurus.wordpress.com/2007/10/30/wenn-man-genau-hinsieht/</guid>
<description><![CDATA[Im Café am Ufer des Flusses. Um die Ecke das Weserstadion, wo das Spiel Werder gegen Schalke wohl au]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><font face="Arial" size="3">Im Café am Ufer des Flusses. Um die Ecke das Weserstadion, wo das Spiel Werder gegen Schalke wohl auch schon eine Viertelstunde alt ist. Leider dreht man jetzt auch den Ton des Fernsehers auf, vielleicht hat man meine suchenden Blicke auf den Bildschirm missverstanden. Eine Dame verzieht sich dezent in einen der unteren Räume. Ich bin hier wohl im oberen, im „rauchfreien“ Café. Was mir nicht unangenehm ist. „Fußballfreies Café“ wäre aber auch OK. Ich sitze, trinke Latte macchiato und polke mir Amarettini-Reste zwischen den Zähnen hervor. Bin in einer etwas bräsigen Feiertagsstimmung, die eigentlich ein Idealzustand ist: Laufen, schauen, sitzen, essen, Kaffee trinken, nichts weiter zu tun, als eine fremde, aber nicht völlig unbekannte Stadt anzuschauen. In ein Schlendern hineinkommen. Oder: verfallen. Flanieren. Sich keine Gedanken <em>machen</em>, sondern sie auch einfach nur schlendern lassen, die Gedanken.</font><br />
<!--more--></p>
<p><font face="Arial" size="3"><font face="Arial" size="3">Gelegentlich schaue ich der attraktiven jungen Frau zwei Tische vor mir auf den Rücken, da, wo sich die Träger ihres BH abzeichnen: ich sehe nur ihren Hinterkopf, ihre Schultern, ihren Oberkörper in einem beigen Top. Ein Anblick der zwar einiges verspricht, aber nicht zuviel, der jedenfalls nicht aufreizend ist. Reizend, die Sinne reizend, ist ohnehin nicht viel hier, in Bremen, schon gar nicht an diesem Oktobersamstagnachmittag. Schon gar nicht, seitdem die Sonne wieder fort ist, sich verzogen hat, wie die Dame von eben. Es sei denn, man interessiert sich für Fußball. Sie hat ihren Kaffee vorsichtig in der einen Hand balanciert, die Glastür mit der anderen geöffnet, hat einen Fuß dazwischen gesteckt und ist dann durch diese spiegelnde Tür gegangen (wobei ich bemerkte, dass ihre ziemlich großen Füße in elegant geschwungenen roten Lederstiefeln steckten, die aus ihren langen Hosenbeinen heraus schauten) und ist nach unten verschwunden. Mag wohl keinen Fußball.</font></font></p>
<p><font face="Arial" size="3"><font face="Arial" size="3">Die Sonne also auch, verschwunden, die Wolkendecke schlug wieder zusammen wie die Türflügel, ist eine milchige Nicht-Farbe da draußen, vor der das Grün und Rotbraun der noch belaubten Bäume am Weserufer zwar nicht so kräftig, aber, wenn man genau hinschaut, sehr eindringlich, wie ganz sorgfältig gemalt wirkt. Das war ein langer Satz, einen langen Atem braucht man für solche Sätze, was Quatsch ist, da man sie nur hinschreiben muss, so wie sie einem in den Sinn kommen. Aber aufmerksam bleiben muss man und manchmal im Milchigen, im Trüben seiner Gedanken fischen, um ein Gefühls- oder Wahrnehmungsdetail fein herauszuholen. Herauszuarbeiten. Welches dann, vielleicht, bei dem, der es liest, etwas eindringlicher wirkt, eben wie das verfärbte Blätterwerk da drüben, am anderen Weserufer. Wenn man genau hinsieht.</font></font></p>
<p><font face="Arial" size="3"><font face="Arial" size="3">Braun- und Grüntöne übrigens, die sehr gut mit der Farbe des Flusses zusammenstimmen, da, wo er die Ufer scheinbar nur dunkel-trübe wiederzuspiegeln scheint. Die Bremer Mannschaft ist dabei, ins Hintertreffen zu geraten, Frings ist langmähnig wie eh und je, mehr bekomme ich vom Spiel nicht mit. Ich höre auf meinen Bauch, auf meinen Körper, der mir, im Verein mit meiner Zunge, meinem Geschmackszentrum, dem Schleckermaul signalisiert, dass „was Süßes“ jetzt nicht schlecht wäre. Doch ich halte Bauch und Zunge im Zaum, es gab schon Süßes, Amarettini, und es gibt vielleicht noch mehr, später, wenn ich Kay und Katrin treffe. Also überlasse ich es dem Geschmackszentrum jetzt, die aus dem Trüben steigenden Gedanken, die wie die Möwen draußen über das Milchige kreiselnden Worte abzuschmecken. Ja, eine innere Zunge ist das, die da redet, und die auch schmecken kann, und vielleicht braucht sie auch ein Medium, wie die Luft, um hörbar zu werden, Äther vielleicht, also doch: einen langen Atem haben muss man, auch für die innere Stimme, für wie Vögel im Winde kreiselnde Gedanken. Kringel auf weiß. Stimme, flüchtige Schrift.</font></font></p>
<p><font face="Arial" size="3"><font face="Arial" size="3">Während ich noch so über das Dichten und das Schreiben nachsinne, fällt ein Tor, für Bremen, es jubelt. Vor mir: der Begleiter der jungen Frau. Neben mir: draußen, auf der Terasse, sitzen Leute (mit Radio, oder vielleicht verfolgen sie das Spiel im Café unten). Hinter mir: das Weserstadion tobt, was ich hier aber nur imaginär, das heißt: im TV hören kann. Schade, jetzt ist die Stimmung zerbrochen, der stille Herbstnachmittag weicht endgültig gedämpften Salsa-Klängen aus dem Raum nebenan, wo heute Abend wohl eine unsägliche „Ü 30-Party“ stattfinden soll. Auch ist wegen des Fußballs eine innere Bewegung durch den Raum gegangen. Ich hingegen starre über die Schulter und dem Schubverband hinterher, der eben vorbei ist, weseraufwärts. Er sollte neben seiner eigentlichen Fracht noch eine andere tragen, mir nämlich an diesem schon dämmrigen Nachmittag als Metapher fürs Schreiben dienen, indem er sich beharrlich über einen kaum dahinfließenden Strom arbeitet: eine spiegelnde, kaum merklich zitternde Fläche in mattsilber, grün und braun.</font></font></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
