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	<title>flimmerkiste &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
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	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "flimmerkiste"</description>
	<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 19:25:14 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Krieg im Kopf]]></title>
<link>http://mkzai.wordpress.com/2009/12/07/krieg-im-kopf/</link>
<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 02:11:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>mkzai</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ein &#8220;Uhrwerk Orange&#8221; für das 21. Jahrhundert verkündet das Poster zu Nicolas Winding Ref]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://mkzai.wordpress.com/files/2009/12/bronson.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-266" title="bronson" src="http://mkzai.wordpress.com/files/2009/12/bronson.jpg" alt="" width="509" height="382" /></a></p>
<p>Ein &#8220;Uhrwerk Orange&#8221; für das 21. Jahrhundert verkündet das Poster zu Nicolas Winding Refns &#8220;Bronson&#8221;. 34 Jahre Haft und davon 30 in Einzelzellen für den &#8220;teuersten britischen Gefangenen aller Zeiten&#8221; sind die reale Grundlage für einen Film, der viel erreichen will, aber seinen Ambitionen leider nicht ganz gerecht wird.</p>
<p>Es clockworkt schon gewaltig, wenn der Regisseur Slowmo-Gewalt mit klassischer Musik untermalt und nackte Körper vor barock-minimalistischen Kulissen wandeln lässt. Refn rekonstruiert die vergangene Dystopie, ein 1984 von zu viel bunten Hemden, Schlaghosen und Blutverlust zu Disco-Synthie, als subjektiv erlebte Wahrheit. Mit theatralischer Wucht und leerem Blick agieren Personen aus der Sicht eines Mannes, der nur Gewalt kennt, um zum erwünschten Ruhm zu gelangen. Das Publikum dafür hat er im Kopf bereits entwickelt. Dort verschwimmen Tatsachen und Phantasie, Außenwelt und Innenansicht. Gewalt ist in &#8220;Bronson&#8221; nicht das Produkt von Gewalt, sondern von mentaler Durchschnittlichkeit; hier entsteht die Reibung mit der Gesellschaft, die Witz und Horror zugleich hervorbringt. Und hier greift die Person des Charlie Bronson uns direkt an: sein anarchistischer Vorbildcharakter unterminiert von offensichtlich niederen Motiven, sein gewaltsames Nehmen eine direkte Lektion aus den &#8220;Erfolgen&#8221; unseres Wirtschaftssystems, seine Präsentation gestützt durch unsere Faszination.</p>
<p>Für den Mann ist in Refns Film kaum Raum zum Atmen, denn er wird vom Mythos fast vollkommen überschattet. Als celebrity enttarnt Bronson gnadenlos, was eigentlich den Kern des Zelebrierten ausmacht: abweichendes Verhalten macht ihn berühmt und weil er berühmt ist, wird er für sein abweichendes Verhalten gefeiert. Der Regisseur entwickelt das Clockwork für das 21. Jahrhundert hier allenfalls aus dem 20. heraus, sein Bronson ist fest in den Sozialstrukturen verhaftet, gegen die sich sein Verhalten wendet, zu deren Implosion er in logischer Verlängerung führen müsste. An die philosophische Tragweite von Kubricks Klassiker kommt Refn so nicht heran.</p>
<p>Alle anderen Posterkommentare sind jedenfalls 100% zu unterschreiben. Tom Hardy ist ein absolutes Machtzentrum als Charlie Bronson, und das muss er auch, denn schließlich dreht sich alles um ihn. Seine Gravitation reicht aus, die Realität um ihn herum vollkommen zu verzerren. Und die inszeniert Refn mit sicherer Hand als unangenehm kitschige, billig ästhetisierte, aber auch künstlerisch von innen heraus angefressene Kulisse. Mit Sicherheit eines der Highlights des Jahres und absolutes Pflichtprogramm!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Gehirne im Netz]]></title>
<link>http://mkzai.wordpress.com/2009/12/03/gehirne-im-netz/</link>
<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 11:23:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>mkzai</dc:creator>
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<description><![CDATA[Zwei Filme, ein Thema: die Zukunft des Menschen im vermutlich anstehenden Zeitalter völliger Vernetz]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://mkzai.wordpress.com/files/2009/12/gamer.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-294" title="gamer" src="http://mkzai.wordpress.com/files/2009/12/gamer.jpg?w=202" alt="" width="202" height="300" /></a><a href="http://mkzai.wordpress.com/files/2009/12/surrogates.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-295" title="surrogates" src="http://mkzai.wordpress.com/files/2009/12/surrogates.jpg?w=202" alt="" width="202" height="300" /></a></p>
<p>Zwei Filme, ein Thema: die Zukunft des Menschen im vermutlich anstehenden Zeitalter völliger Vernetzungsfähigkeit. &#8220;Gamer&#8221; vom Filmemacher-Duo Neveldine/Taylor, das mit &#8220;Crank&#8221; seine Lorbeeren verdiente, ist die Überarbeitung des Klassikers &#8220;The Running Man&#8221; im Zeitalter des Internets. &#8220;Surrogates&#8221; dagegen Jonathan Mostows Verfilmung der gleichnamigen Comicreihe, die die Folgen einer Devolution der Menschheit zu bettlägrigen Roboteroperateuren vor Augen führt.</p>
<p>2034, Ken Castle (Michael C. &#8216;Dexter&#8217; Hall) revolutioniert den Cyberspace mit Nanotechnologie, die es erlaubt Menschen vollkommen zu steuern. Sein erster Erfolg nennt sich &#8220;Society&#8221;; ein realer Ort, an dem reale Menschen aus der Anonymität des Internets heraus von Nerds gesteuert werden. Der gesellschaftliche Rand, aus finanzieller Not heraus zum Eingriff am Gehirn gezwungen, wird in Society zum Spielball ausgelebter Perversion. Castles zweiter Streich ist &#8220;Slayers&#8221;, ein Shooter und Live-Fernsehereigniss, bei dem zum Tode verurteilte Gefängnisinsassen von verwöhnten Spielkindern in tödlichen Gefechten gesteuert werden. Der erfolgreichste dieser Gladiatoren ist Kable (Gerard Butler) und für die Freilassung fehlen dem Star nur noch 2 der 30 notwendigen Runden.<br />
&#8220;Gamer&#8221; übernimmt viele Elemente vom &#8220;Running Man&#8221;; der geprellte und zu Unrecht verurteilte Soldat, die Widerstandszelle (angeführt von Ludacris), das gewaltgeile Publikum, etc. Doch dieses Kopieren tut dem Film kaum weh, denn was sich in der Zwischenzeit vor allem verändert hat, sind Standards in der visuellen Darstellung und technische Erwartungen für die nahe Zukunft. Wie häßlich die Welt bald werden könnte, legen die Filmemacher mit einem Auge für das Unappetitliche gnadenlos offen. Fettsäcke mieten Schönheiten, um mit Usern von klingenden Namen wie Ricky Rape anzubandeln; Shooterspezialisten tun die Explosion von lebenden Körpern mit dem Argument ab, daß es sich doch sowieso nur um Gestörte und Verbrecher handelt; und die Gesellschaft identifiziert sich bereits voll und ganz mit einer neuen Hierarchie der Gewalt der Habenden. All das setzen Neveldine und Taylor in typisch nervöser Weise visuell um. Kurze Bildstörungen bevor die Verbindung steht, dann hastige Blicke wie in einem schlechten Urlaubsvideo mit darübergelegtem Interface, und das Ganze dem Adrenalinspiegel gemäß montiert.</p>
<p>2017, die Menschen der Welt sind vollkommen abhängig von Surrogaten, lebensechten Robotern, die eine Person nach eigenen Wünschen designt in der Außenwelt vertritt und bequem von zu Hause gesteuert wird. Diskriminierung und Kriminalität sind Vergangenheit, denn das Aussehen liegt nun in der Hand des Users und Gewalt an Robotern wirkt sich auf den weit entfernten Benutzer nicht aus. Zumindest gehen davon alle aus bis der Polizist Tom Greer (Bruce Willis) an den Fundort zweier zerstörter Surrogate gerufen wird, deren Benutzer beim Übergriff ebenfalls ums Leben kamen. Die Spur führt zum Erfinder der Surrogate Dr. Lionel Canter (James Cromwell) und zu den Dreads, einer Gruppe von Robotergegnern, die angeführt vom Propheten (Ving Rhames) in abgeschirmten Avatar-freien Zonen ein natürliches Leben verteidigen.<br />
Dieses Scenario präsentiert Mostow in aalglatten Bildern; auf der einen Seite Roboter, deren physische Kräfte in Notsituationen die eines Menschen weit überschreiten. Auf der anderen, gestörte User, denen ein Ausflug in die Realität im eigenen Körper ästhetisch wie körperlich gar nicht mehr möglich erscheint. Doch auch die orthodoxe Photographie trügt nicht über den verloren gegangenen Tiefgang hinwegt. Man spürt, daß bei dieser Vorlage, allein bei diesem Szenario mehr drin gewesen wäre. Der philosophische Konflikt zwischen der Sterilität dieser schönen neuen Welt und den ungeheuren Vorteilen für die Gesellschaft wurde einfach nicht durchschlagend genug herausgearbeitet.</p>
<p>Misst man die Filme an der Ausnutzung ihres Potenzials, liegt &#8220;Gamer&#8221; zweifellos vorne. Brutal hält die Linse hier auf eine Zukunft, deren Wesen sich in der visuellen Darstellung spiegelt. Keine fliegenden Autos, keine Raumfahrt, dafür Perversion 2.0. Roher Action Jackson mit einem Butler, der sich durch sein Element kämpft, bestimmt hier die Betriebsgeschwindikeit und sorgt für kurzweilige Unterhaltung. Gedankliche Ansätze sind da zwar rar, aber dafür knallt der Film dem Zuschauer die wenigen, die er zu bieten hat, wenigstens volles Rohr um die Ohren. Im Gegensatz dazu erkennt man bei &#8220;Surrogates&#8221; all die wunderbaren Möglichkeiten und Vorlagen, die aus dem Film einen vielschichtigen Knaller gemacht hätten. Insofern &#8220;nur&#8221; solide.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Rasenschlachten]]></title>
<link>http://mkzai.wordpress.com/2009/12/02/rasenschlachten/</link>
<pubDate>Wed, 02 Dec 2009 14:55:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>mkzai</dc:creator>
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<description><![CDATA[Fußball ist ja normalerweise eine eher dröge, zähflüssige Angelegenheit. Deshalb verwende ich meine ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://mkzai.wordpress.com/files/2009/12/damned-united2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-282" title="damned united" src="http://mkzai.wordpress.com/files/2009/12/damned-united2.jpg" alt="" width="398" height="299" /></a></p>
<p><a href="http://mkzai.wordpress.com/files/2009/12/damned-united2.jpg"></a>Fußball ist ja normalerweise eine eher dröge, zähflüssige Angelegenheit. Deshalb verwende ich meine Zeit auch lieber auf Filme als auf Spielübertragungen. Im Falle von &#8220;The Damned United&#8221;, einem englischen Sportlerdrama um die Rivalitäten zwischen Brian Clough (Michael Sheen) und Don Revie (Colm &#8216;Miles O&#8217;Brien&#8217; Meaney), kommt beides zusammen. Nun, nicht ganz, denn in Tom Hoopers Film gibt es tatsächlich nur sehr wenig Fußball zu sehen, dafür aber Episoden aus dem Umfeld des runden Leders und die Mythologisierung englischer Kaltschnäuzigkeit.</p>
<p>England 1974, der mit Leeds United ungeheuer erfolgreiche Manager Don Revie gibt seinen Posten auf, um die englische Nationalmannschaft zu übernehmen. Seinen Vorschlägen zum Trotz, entscheidet sich die Führung des Vereins für Brian Clough als Nachfolger. Dieser war über Jahre hinweg der größte Kritiker der Spielpraktiken von Leeds unter der Leitung von Revie. Immer wieder hat er die Rivalität zum Tabellenführer mit Interviews angefeuert und seinen ehemaligen Verein Derby County dabei vom Ende der 2. zur Spitze der ersten Liga gebracht. Die Entscheidung, Leeds nach seinen Vorstellungen mit ästhetischem Fußball zum Champion der Herzen werden zu lassen, hat ihn dabei bereits die langjährige Freund- und Partnerschaft mit Peter Taylor (Timothy Spall) gekostet. Kontrastiv verfolgt der Film Aufstieg bei Derby und die Probleme bei Leeds.</p>
<p>&#8220;Trocken&#8221; ist wohl das angemessenste Wort, um den visuellen wie auch den narrativen Stil des Films zu beschreiben. Grau ist er, der Fußball, der aus den Reihenhäusern der englischen Arbeiterklasse kommt, aber inspirierend für alle, für die er mehr als nur Sport ist. Und so versteckt der Film auch die bröckelnden Fassaden und das bodenständige Milieu aus einer Zeit vor Globalisierung und Millionenverträgen nicht. Passend zu diesem schlichten Hintergrund argumentieren hier auch die Menschen ohne viel understatement, direkt, ja frontal, allen voran Brian Clough. Und so lebt der Film von hervorragend herübergebrachten Dialogen und wortlosen, einfachen Einstellungen, die ebenso frech und treffsicher unter die Gürtellinie schlagen wie die Protagonisten.</p>
<p>Den einen oder anderen stört vielleicht die Tatsache, daß einige noch lebende Personen, die im Film dargestellt werden, schon bei der Buchvorlage protestierten oder sogar juristisch aktiv geworden sind. Für solch Betroffene ist das sicherlich auch eine bittere Sache, denn der fiktive Film wird das Bild der Beteiligten in der Öffentlichkeit wohl nachhaltiger prägen als die paar eingearbeiteten Archivaufnahmen. Trotzdem kann ich &#8220;The Damned United&#8221; nur uneingeschränkt empfehlen. Nicht etwa als Sportfilm, sondern in erster Linie als dramatische Komödie voll rüdem Wortwitz, Charme und erfrischender Schnörkellosigkeit.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Tatort Kinderspielplatz]]></title>
<link>http://mkzai.wordpress.com/2009/12/02/tatort-kinderspielplatz/</link>
<pubDate>Wed, 02 Dec 2009 10:19:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>mkzai</dc:creator>
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<description><![CDATA[Der Kalte Krieg mag zwar vorbei sein, aber der Russe kämpft weiterhin mit allen Tricks gegen gutgläu]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://mkzai.wordpress.com/files/2009/11/orphan.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-241" title="orphan" src="http://mkzai.wordpress.com/files/2009/11/orphan.jpg?w=201" alt="" width="201" height="300" /></a>Der Kalte Krieg mag zwar vorbei sein, aber der Russe kämpft weiterhin mit allen Tricks gegen gutgläubige, freie Amerikaner. Die neueste Masche: mörderische Kleinkinder verkaufen sich als talentierte Waisen und erschleichen sich so einen Platz an der Sonne. OK, am Ende von Jaume Collet-Serras Halbwuchs-Horrors &#8220;Orphan&#8221; ist dann doch alles ein wenig anders als hier dargestellt, aber zumindest eine Einsicht bleibt: Das Böse kommt aus Osteuropa!</p>
<p>Das titelgebende Waisenkind Esther (Isabelle Fuhrman) wird von den Eheleuten Kate und John Coleman (Vera Farmiga &#38; Peter Sarsgaard) adoptiert. Diese leben etwas abgelegen am Waldrand mit Sohn Daniel (Jimmy Bennet) und der taubstummen Tochter Maxine (Aryana Engineer). Manipulativ und äußerst intelligent nistet sich Esther schnell im Haushalt ein und für Problempersonen im Umfeld hat sie effektive Lösungsstrategien &#8230;</p>
<p>Verstecken kann der Film seinen Verlauf schon im Trailer kaum. Das Subgenre des Kinderhorrors ist in dieser Hinsicht einfach zu klein. Dafür sorgt das Drehbuch für ein halbwegs anständiges Motiv und eine ordentlich Auflösung. Auch technisch geht &#8220;Orphan&#8221; in Ordnung. Geschickt und einigermaßen abwechslungsreich zeichnet der Film den Weg einer Familie von der (scheinbaren) Idylle zum totalen Kollaps nach. Er spielt mit der Urangst vor einem unerkannten Feind, der sich frei und vorbehaltslos unter uns bewegt und dabei jede Schwäche mit äußerster Brutalität auszunutzen weiß. Diese Angst, gepaart mit Unverständnis über die Fehlentscheidungen vieler Charaktere, hält einen hier missmutig bei der Stange.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Smoke 'em if you got 'em!]]></title>
<link>http://mkzai.wordpress.com/2009/11/29/smoke-em-if-you-got-em/</link>
<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 10:46:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>mkzai</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ich liebe den Geruch einer ordentlichen punchline am Morgen, deshalb hier ein kurzer Einwurf zu Carp]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://mkzai.wordpress.com/files/2009/11/escape-from-la.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-207" title="escape from la" src="http://mkzai.wordpress.com/files/2009/11/escape-from-la.jpg?w=194" alt="" width="194" height="300" /></a>Ich liebe den Geruch einer ordentlichen punchline am Morgen, deshalb hier ein kurzer Einwurf zu Carpenters &#8220;Escape From L.A.&#8221; (1996). Die Filme des Regisseurs sind ja definitiv etwas ganz Besonderes; &#8220;Escape From New York&#8221; mausert sich langsam zum Klassiker, &#8220;The Thing&#8221; wäre es sicherlich schon längst und das zurecht, wenn nicht so viele Zuschauer visuell über die krassen Effekte stolpern würden, und auch andere Werke wie &#8220;Halloween&#8221;, &#8220;They Live&#8221;, &#8220;The Fog&#8221; oder &#8220;Assault on Precint 13&#8243; weigern sich einfach, vergessen zu werden.</p>
<p>&#8220;Flucht aus L.A.&#8221; ist in dieser Hinsicht eine Ausnahme. Irgendwie will der Film zu viel und verschwendet dabei die Talente des ungeheuerlich anmutenden Ensembles von Kurt Russel, Peter Fonda, Pam Grier, Steve Buscemi und Stacy Keach. Dabei ist das Drehbuch fast noch brisanter als das zum Vorgänger und Carpenter beweist einmal mehr sein Auge für die Entwicklungen der Zeit: Amerika ist unter der Führung eines christlich-konservativen Präsidenten vollständig faschistisch geworden. Der militärisch-industrielle Komplex betreibt einen Strafvollzug, der Verbrechen, Zigarettenkonsum und falsche Weltanschauung mit den gleichen Maßnahmen bekämpft: Todesstrafe oder Exil auf die durch ein Erdbeben vom Festland getrennte und exterritorialisierte Insel von L.A. Doch mit einem Flüchtling hat auch der Präsident nicht gerechnet; die eigene Tochter macht sich mit einer ganz besonderen Waffe auf den Weg in die Arme einer unschwer zu erkennenden Che-Guevara-Kopie. Endlich kann der Ansturm der dritten auf die erste Welt eingeläutet werden.</p>
<p>Auf den ersten Blick enttäuschen die dreist unverschleierten &#8220;Spezialeffekte&#8221; der Fortsetzung. Man ertappt sich bei der Frage, ob man diese früher mit anderen, vergebenderen Augen aufgenommen hat. Eine Antwort ist mir darauf nicht gekommen, stattdessen der Vergleich zur Bühne. Das Geschehen dieses Films ins Theater transferiert könnte ganz großes Kino werden, und so lese ich den Film von nun an auch als eine Art Mischkunst.</p>
<p>Aber zurück zur Pointe, die hier ohne Rücksicht auf Spoiler ausgeplaudert wird. Filme, deren Ende den 90 Minuten davor eine ganz neue Sicht abverlangen, sind ja die Spezialität von Shyalaman. Filme, die ängstlich um die durchschlagende Pointe ihrer Vorlage erleichtert wurden, gibt es auch, wie das traurige Beispiel von &#8220;I Am Legend&#8221; beweist. Aber in der Überzahl sind Filme, in denen der logische Endpunkt des Geschehens den Horizont der Vorstellungswelt ganz offensichtlich übersteigt. Im kapitalistischen Film sind eben auch die Terroristen aus &#8220;Live Free or Die Hard&#8221; nur Kapitalisten, und so wird dem Zuschauer die Freiheit des firesale vorenthalten, so wie auch Superman nur unter der Überschrift &#8220;Was wäre wenn &#8230;&#8221; zum kommunistischen &#8220;Red Son&#8221; werden darf. Dabei sind die Konsquenzen für einen einfachen Vollblutamerikaner mit gesundem Menschenverstand wie Snake Plissken völlig klar: auf der einen Seite eine Regierung, die mit Lügen kontrolliert und mit Gewaltmonopol ausgrenzt. Auf der anderen Seite selbstgefällige Revolutionsführer, die einer ungerechten Güterverteilung keine wirklich gerechte, neue Weltordnung entgegenzusetzen haben (ein wenig suspension of disbelief). Da bleibt nur eins: das Knöpfchen drücken. Licht aus für einen ganzen Planeten. Tabula rasa und Neuanfang unter mittelalterlichen Bedingungen. Donnerwetter! Nein, dieser Snake ist nicht im Dienste irgendeiner Majestät unterwegs, denn hier wird nicht nur mit der globalen Reset-Taste gedroht wie mit einem gut vertauten Damoklesschwert. Hier findet sich nun auch endlich einmal jemand, der die cojones hat, den Weltcode &#8220;666&#8243; &#8211; sehr amüsant &#8211; auch wirklich einzugeben. Was bleibt ist ein Päckchen &#8220;American Spirit&#8221;. Rauch sie, wenn du hast, Klapperschlange!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Einmal im Quartal ...]]></title>
<link>http://mkzai.wordpress.com/2009/11/28/einmal-im-quartal/</link>
<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 06:47:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>mkzai</dc:creator>
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<description><![CDATA[&#8230; ungefähr schalte ich bei &#8220;romantischen Komödien&#8221; ein. Es ist schon erstaunlich, ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://mkzai.wordpress.com/files/2009/11/ugly-truth.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-167" title="ugly truth" src="http://mkzai.wordpress.com/files/2009/11/ugly-truth.jpg?w=201" alt="" width="201" height="300" /></a><a href="http://mkzai.wordpress.com/files/2009/11/the-proposal.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-166" title="the-proposal" src="http://mkzai.wordpress.com/files/2009/11/the-proposal.jpg?w=214" alt="" width="214" height="300" /></a></p>
<p>&#8230; ungefähr schalte ich bei &#8220;romantischen Komödien&#8221; ein. Es ist schon erstaunlich, mit welcher Regelmäßigkeit eines der stabilsten Genre überhaupt das Alte immer wieder permutiert, um erneut zur geistigen Berieselung einzuladen. Auf jeden Fall vereinfacht es die Beschreibung, denn Sorgen um Spoiler braucht man sich hier nicht zu machen; das Ende stand ohnehin bereits vor den Drehbüchern fest.</p>
<p>Was &#8220;The Ugly Truth&#8221; und &#8220;The Proposal&#8221; verbindet, ist die Tatsache, daß bei beiden Filmen die Beziehung zwischen Frau und Mann vor dem Hintergrund gemeinsamer Arbeitsverhältnisse entwickelt wird. In Zeiten einer bröckelnden Wirtschaft gehören ganz normale Jobs wie beim Fernsehen bzw. beim Verleger natürlich dazu. Und so richtig nötig hat die Arbeitsstelle hier natürlich auch niemand (allen voran Ryan Reynolds). Und so leben beide Filme humoristisch von Verschiebungen in Machtstrukturen, die niemals existenzbedrohend wirken dürfen, vom lockeren geschlechtlichen Rollentausch, von der narrativen Reiterstellung (&#8220;I like a woman on top&#8221; &#8211; Gerard Butler). Hier der Assistent, der auch vor der erzwungenen Heirat seiner Chefin nicht zurückscheut, um sein berufliches Ziel zu erreichen &#8211; quasi die konservativ kontrollierte Variante des &#8220;Hochschlafens&#8221;. Da der Prototyp der harten Hülle mit weichem Kern, der zum Aufstand gegen Horden quängelnder Beziehungs-beraterinnen trommelt &#8211; und das so eindrucksvoll, daß auch Katherine Heigl ihm eine Chance gibt, zeitweise ihr Liebesleben zu organisieren.</p>
<p>Was dem einen der Zombiefilm ist eben der anderen die romantische Komödie. Wenn eine Entscheidung zwischen den beiden Filmen von Nöten ist, liegen Butler und Heigl klar vorne. Der Humor ist zwar etwas rüder, aber wenigstens hat der Trailer nicht schon restlos alle guten Momente von &#8220;The Ugly Truth&#8221; vorweggenommen. Der zu &#8220;The Proposal&#8221; tut nicht nur das, sondern geht noch einen Schritt weiter mit einer Einstellung, die im Film gar nicht vorkommt und ein deutlich konfliktgeladeneres Ambiente vorgaukelt. Mein Pensum für dieses zweite Halbjahr &#8216;09 ist jedenfalls voll. Nun ja, &#8220;My Life in Ruins&#8221; hab ich auch geguckt und &#8220;(500) Days of Summer&#8221; werde ich wahrscheinlich noch oben drauflegen. Wieder eine gesunde Selbstillusion zerstört.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Bei Captain Kirks Brustwarzen!]]></title>
<link>http://mkzai.wordpress.com/2009/11/28/bei-captain-kirks-brustwarzen/</link>
<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 06:29:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>mkzai</dc:creator>
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<description><![CDATA[Zeitreise einmal quer &#8211; also nicht in die Zukunft oder Vergangenheit, sondern an einen Ort, an]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://mkzai.wordpress.com/files/2009/11/land_of_the_lost_poster.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-190" title="Land_of_the_Lost_poster" src="http://mkzai.wordpress.com/files/2009/11/land_of_the_lost_poster.jpg?w=201" alt="" width="201" height="300" /></a>Zeitreise einmal quer &#8211; also nicht in die Zukunft oder Vergangenheit, sondern an einen Ort, an dem Epochen kollidieren. Dahin treibt es den Meerschaumpfeifenenthusiasten, Fast-Food-Aficionado und Quantenpaläontologen Dr. Rick Marshall, verkörpert von Will Ferrell in der Sci-fi-Komödie &#8220;Land of the Lost&#8221; von Brad Silberling. Von der wissenschaftlichen Welt ausgestoßen, von Matt Lauer verlacht und auf Youtube Nummer 2 hinter der Aufnahme eines Affen, der sich selbst anpullert, scheint Marshalls Plan, die Energiekrise mit Hilfe seines Tachyonen-verstärkers in parallelen Dimensionen zu lösen, gescheitert. Doch die enthusiastische Nachwuchsforscherin Holly Cantrell (Anna Friel) gibt ihr Idol nicht so schnell auf und überzeugt ihn von einem letzten Test am Fundort eines erstaunlichen Artefaktes, einer undichten Stelle im Raum-Zeit-Kontinuum. Dort mitten in der Wüste hat der vom Leben gebeutelte Will Stanton (Danny McBride) eine abenteuerlich-schlechte Geisterbahn konstruiert und auf der Fahrt kommt es zum erwarteten Riss, der die Drei in das titelgebende &#8220;Land der Verlorenen&#8221; entführt &#8230;</p>
<p>Ganz so schlecht wie viele amerikanische Kritiker diesen Film bewertet haben, würde ich das nicht einschätzen. Man muss das Ganze im Kontext des Genres sehen, das hier bedient wird, nämlich die Klamauk-Verarsche vergangener Serien, die heute bestenfalls noch mit ihrem Trashfaktor reizen. Und bei Will Ferrell in der Hauptrolle sollte eigentlich jeder wissen, was das für eine Komödie gibt (Ausnahmen wie &#8220;Stranger than Fiction&#8221; bestätigen die Regel). Auf bewährte Art wird Zusammenhangloses beieinandergeredet; die parallele Realität verweigert dem wissenschaftlichen Klugscheißer standhaft den Respekt. Stattdessen zeigt sich, daß man in der Fremde mit den Denkmustern und dem Weltwissen von daheim am besten fährt.</p>
<p>Hier wird niemand genötigt hinzuschaun, schon gar nicht auf der Kinoleinwand. Aber wenn einem Will Ferrell zusagt und der Sinn nach sinnfreiem Klamauk steht, dann ist &#8220;Land of the Lost&#8221; auf jeden Fall nicht verkehrt.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schaurig-schöner Hokuspokus]]></title>
<link>http://mkzai.wordpress.com/2009/11/24/hokuspokus-schaurig-schon/</link>
<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 04:34:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>mkzai</dc:creator>
<guid>http://mkzai.wordpress.com/2009/11/24/hokuspokus-schaurig-schon/</guid>
<description><![CDATA[Bill Maher, seines Zeichens comedian und Aktivist, dreht einen Dokumentarfilm im Stil von Michael Mo]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://mkzai.wordpress.com/files/2009/11/religulous_poster.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-109" title="Religulous_poster" src="http://mkzai.wordpress.com/files/2009/11/religulous_poster.jpg?w=202" alt="" width="202" height="300" /></a>Bill Maher, seines Zeichens comedian und Aktivist, dreht einen Dokumentarfilm im Stil von Michael Moore über den Unsinn von Religion. Damit rennt er bei mir und wahrscheinlich auch bei vielen anderen, die bereit sind, sich Produktionen von Bill Maher überhaupt anzusehen, natürlich offene Türen ein. Das penetrante Gequassel von Schöpfungslehre statt Evolution über auserwählte Völker bis hin zu 72 Jungfrauen, kann einem bisweilen dermaßen auf den Sack gehen, daß man selbst mit einer Karriere als Fundamentalist liebäugelt.<br />
Mahers schlägt eine andere Route ein; seiner Arbeit als Talkshow-Moderator in &#8220;Politically Incorrect&#8221; und &#8220;Real Time with Bill Maher&#8221; treu, sucht er eine Reihe von veritablen Vertretern und verschrobenen Anhängern verschiedener Religionen in den Staaten wie im &#8220;heiligen&#8221; Land zum Dialog auf. Widersprüche, rhetorische Augenwischerei und erschreckendes Unwissen sind das zu erwartende Resultat.</p>
<p>Mit Feingefühl für das Detail spürt Maher dem ganzen Spektrum an ungeheuerlichem Unfug nach, der in Amerika bereits zum Alltagsdenken gehört. Es ist zugegebenermaßen nicht sonderlich schwierig, Menschen, die einerseits das antike &#8220;Gotteswort&#8221; ihrer Wahl wörtlich nehmen und andererseits trotzdem tagtäglich von den Errungenschaften der Wissenschaft profitieren, in den Verstrickungen ihres Aberglaubens untergehen zu lassen. Aber Bill Maher läßt seinen Film nicht zu einer hochnäsigen Veräppelung unserer geistig bechränkten d.h. nicht-atheistischen Mitmenschen verkommen. Denn dafür wissen die Drahtzieher dieser weltweiten Scharlatanerie nur allzu gut, was ihr Mumpitz anrichtet und wie viel Geld/Macht im Glaubenskrieg zu holen sind. Bewährter Wortwitz schlägt hier lohnenswert in Kritik an einer globalen Krise um.</p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Kein Bloomentopf]]></title>
<link>http://mkzai.wordpress.com/2009/11/24/kein-bloomentopf/</link>
<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 03:17:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>mkzai</dc:creator>
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<description><![CDATA[Tja, nettes Poster, aber das war&#8217;s dann leider auch schon. Als ich vor ein paar Monaten den Tr]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://mkzai.wordpress.com/files/2009/11/brothers-bloom-poster.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-100" title="brothers-bloom-poster" src="http://mkzai.wordpress.com/files/2009/11/brothers-bloom-poster.jpg?w=203" alt="" width="203" height="300" /></a>Tja, nettes Poster, aber das war&#8217;s dann leider auch schon. Als ich vor ein paar Monaten den Trailer zu &#8220;The Brothers Bloom&#8221; (2009) sah, dachte ich mir bereits, daß da irgendwas nicht ganz stimmt. Das hat sich nun bei der Sichtung auch bestätigt.<br />
Con artists, grifters oder wie auch immer man Menschen, die ihren Unterhalt mit dem Hinters-Licht-Führen Anderer verdienen, auch bezeichnen mag, geben bekanntlich einiges her für den Film, von &#8220;Paper Moon&#8221; bis &#8220;Ocean&#8217;s&#8221;. Hier nun der Versuch von Rian Johnson die Gauner-Komödie intellektuell zu unterfüttern, indem er den Konflikt zwischen gespieltem Con und ungeskriptetem Leben in den Mittelpunkt rückt.<br />
Die exzentrischen Eigenheiten der Charaktere werden stilecht mal in komischen Einlagen verarbeitet, deren phyischer Kern zu Gunsten einer vergeistlichten Pointe verschnitten wurde, mal in theatralisch-surrealen Einwürfen präzisiert, die dem Publikum noch einmal neunmalklug verklickern, daß das alles nur ein Film ist. Garniert wird die Chose dann noch mit etwas schrullig-impulsiver Mucke (Bolero bis Polka) und kindlich-verspielten Zwischentiteln und &#8230; Langeweile. Dies zeigt nur zu deutlich, wie schwer es tatsächlich ist, Filme vom Kaliber eines Wes Anderson zu drehen (manchmal selbst für Wes Anderson, siehe &#8220;The Darjeeling Limited&#8221;), ganz besonders dann, wenn man mit doppelter Doppelbödigkeit spielt, bis am Ende das mehrfach abgedeckte Loch kaum noch zu übersehen ist.</p>
<p>&#8220;Der beste Con ist der, bei dem am Ende jeder bekommt, was er wollte&#8221;. Doch genau das wird dem Zuschauer hier vorenthalten. Weisz, Brody, Ruffalo und Coltrane sind über weite Strecken hoffnungslos unterfordert, allzu selten fruchtet das angestrengte Flair und so sind &#8220;Die Gebrüder Bloom&#8221; zu 70% öde und in den restlichen 30% können sich Komödie und Drama nicht einigen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Katzen/Augen]]></title>
<link>http://mkzai.wordpress.com/2009/11/22/katzenaugen/</link>
<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 10:16:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>mkzai</dc:creator>
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<description><![CDATA[Durch eine glückliche Fügung des Schicksals tat sich mir neulich die Gelegenheit auf, zwei weniger b]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://mkzai.wordpress.com/files/2009/11/cat-onine-tails-ab.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-77" title="cat o'nine tails ab" src="http://mkzai.wordpress.com/files/2009/11/cat-onine-tails-ab.jpg?w=212" alt="" width="212" height="300" /></a><a href="http://mkzai.wordpress.com/files/2009/11/black-cat-ab.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-76" title="black cat ab" src="http://mkzai.wordpress.com/files/2009/11/black-cat-ab.jpg?w=212" alt="" width="212" height="300" /></a></p>
<p>Durch eine glückliche Fügung des Schicksals tat sich mir neulich die Gelegenheit auf, zwei weniger bekannte Arbeiten von Dario Argento und Lucio Fulci für erschreckend wenig Geld aufzugabeln &#8211; die perfekte Zeitverschwendung an einem Samstagnachmittag im Herbst.</p>
<p>Zu beiden Regisseuren erübrigen sich ausschweifende Erläuterungen. Argento führt in diesem double feature nominal nach zauberhaften Filmen wie &#8220;Profondo Rosso&#8221;, &#8220;Suspiria&#8221; und &#8220;Tenebrae&#8221; natürlich klar die Liste an. &#8220;Il gatto a nove code&#8221; (1971) ist der zweite Teil seiner Tier-Trilogie von Giallos, gefilmt direkt nach dem wunderbaren &#8220;L&#8217;uccello dalle piume di cristallo&#8221; und vor &#8220;4 mosche di velluto grigio&#8221;. Ans &#8220;Kristallgefieder&#8221; kommt er dabei nicht heran und so zeigt Argento im Interview, das Anchor Bay netter Weise beigefügt hat, auch ein gewisses Unverständnis für den anhaltenden Erfolg des Films.<br />
Fulcis Beitrag zum Katzenjammer wird auf ähnliche Weise von bekannteren Werken aus seinem Œuvre überflügelt. &#8220;Gatto nero&#8221; (1981) steht zeitlich mitten unter den absoluten Krachern des italienischen Schlockmeisters wie &#8220;Zombi 2&#8243;, &#8220;Paura nella città dei morti viventi&#8221;, &#8220;Quella villa accanto al cimitero&#8221;, &#8221;L&#8217;aldilà&#8221; und &#8220;Lo squartatore di New York&#8221;. Um einen echten Fund, wie sein &#8220;Non si sevizia un paperino&#8221; es für mich war, handelt es sich hier nicht, aber die DVD von Anchor Bay ist trotz allem 90 Minuten wert.</p>
<p>Die &#8220;Neunschwänzige Katze&#8221; Argentos hat nur dem Namen nach etwas Felines und bezieht sich auf 9 Spuren, die der blinde Puzzlefreund Franco Arnò (Karl Malden) und der Zeitungsreporter Giordani (James Franciscus) verfolgen, um einen unheimlichen Killer zu enttarnen, der im Umfeld eines Genlabors wütet.<br />
Polizei auf dem Schlauch, Amateure auf der Hatz, Tötungsdelikte in voyeuristischer Ich-Perspektive gefilmt und ein Quäntchen Sleaze produzieren Ansätze des erhofften Gelbfiebers. Aber das Ganze will nicht so recht abheben, denn der Film liest sich wie ein Krimi mit Beilage anstatt der Summe seiner Teile. Argento-typische Treppenhäuser, Augen, die nicht vom Sterbenden ablassen wollen, und eine atmosphärisch-moderne Musik von Moriccone geben aber doch einiges her.</p>
<p>Fulci dagegen lässt tatsächlich eine Katze aus dem Sack; diese ist schwarz und einer der Hauptakteure im Film. Irgendwo in der englischen Pampa sterben immer wieder Menschen in rätselhaften Unfällen. Die lokale Polizei (unter anderem Sgt. Wilson gespielt von Al Cliver) fordert Verstärkung von Scotland Yard an und so trifft kurze Zeit später Inspector Gorley (David Warbeck) aus London ein und beginnt seine Untersuchungen. Dieser wiederum erbittet sich die Hilfe der amerikanischen Photografin Jill Trevers (Mimsy Farmer, die für mich visuell immer noch vollkommen an den erstaunlichen &#8220;Il profumo della signora in nero&#8221; gekoppelt ist) am neuesten Tatort. Langsam kommen die beiden der Katze und ihrer übernatürlichen Verbindung zu Dorfmedium Prof. Robert Miles (Patrick Magee) auf die Spur &#8230;<br />
Auch bei Fulci steht das Delikt im Mittelpunkt, angenehm ruhig und tief gleitet die Kamera durch die englische Landschaft, wenn sie den Blickwinkel des unheilbringenden Tiers verkörpert, bis die grün-schwarzen Augen den Zuschauer plötzlich aus der Großaufnahme heraus anfallen. Auch atmosphärisch macht Fulci vieles richtig: dicke Nebelschwaden, Friedhöfe, etc.pp. und ordentliche Musik ergeben ein herbstliches &#8211; wenn auch relativ unblutiges &#8211; Gesamtbild.</p>
<p>Viel zu sagen, bleibt da nicht. Beide Filme sind sicherlich kein Pflichtprogramm, aber ich habe zwei halb-lose Enden in meiner Sammlung abgehaken können und war danach zumindest ansatzweise befriedigt. Und schließlich steht dem Fan von Spaghetti-Horror nur ein endliches Reservoir an Kost zur Verfügung.</p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Kann es sein ...]]></title>
<link>http://axelscherm.wordpress.com/2009/11/20/kann-es-sein-2/</link>
<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 08:26:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>axeage</dc:creator>
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<description><![CDATA[&#8230; dass es gestern zwischen Ina und  Jan Josef ordentlich geknistert hat? Schnick Schnack ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[&#8230; dass es gestern zwischen Ina und  Jan Josef ordentlich geknistert hat? Schnick Schnack ]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Yadda-Yadda]]></title>
<link>http://axelscherm.wordpress.com/2009/10/29/yadda-yadda/</link>
<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 13:38:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>axeage</dc:creator>
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<description><![CDATA[Hosenanzug im Amt bestätigt Auch wenn neun Stimmen aus den eigenen Reihen gefehlt haben, seit gester]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Hosenanzug im Amt bestätigt Auch wenn neun Stimmen aus den eigenen Reihen gefehlt haben, seit gester]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Zapping kills Laptoping]]></title>
<link>http://axelscherm.wordpress.com/2009/10/14/zapping-kills-laptoping/</link>
<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 19:15:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>axeage</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ja ja, der Titel dieser Kolumne treibt Gegnern von Anglizismen höchstwahrscheinlich die Zornesröte i]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Ja ja, der Titel dieser Kolumne treibt Gegnern von Anglizismen höchstwahrscheinlich die Zornesröte i]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Antony Hegarty - welch eine Stimme]]></title>
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<pubDate>Sat, 10 Oct 2009 21:43:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>axeage</dc:creator>
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<description><![CDATA[Lange Musiknacht in 3Sat. Nach den Stones folgte Lou Reed mit seinem Düsterwerk Berlin, das im Ersch]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Lange Musiknacht in 3Sat. Nach den Stones folgte Lou Reed mit seinem Düsterwerk Berlin, das im Ersch]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Shine a Light]]></title>
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<pubDate>Sat, 10 Oct 2009 20:42:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>axeage</dc:creator>
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<description><![CDATA[Jahrzente lang habe ich mich gefragt, warum Herr Jagger bei seinen Auftritten immer so herumzappelt.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Jahrzente lang habe ich mich gefragt, warum Herr Jagger bei seinen Auftritten immer so herumzappelt.]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Nicht alles, was komisch ist, ist lustig]]></title>
<link>http://axelscherm.wordpress.com/2009/10/09/nicht-alles-was-komisch-ist-ist-lustig/</link>
<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 09:50:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>axeage</dc:creator>
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<description><![CDATA[Himmel und Zwirn, was war das denn gestern? Satire? Gipfel? Bei aller Liebe, aber so was gab&#8217;s]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Himmel und Zwirn, was war das denn gestern? Satire? Gipfel? Bei aller Liebe, aber so was gab&#8217;s]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Englisch mit dir red' ich nicht..]]></title>
<link>http://amplifiedscience.wordpress.com/2009/09/29/englisch-mit-dir-red-ich-nicht/</link>
<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 09:31:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>Lupéz</dc:creator>
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<description><![CDATA[Begrüßen sie unseren (vorraussichtlich) neuen Außenminister. Soviel zum Thema deutsche Freundlichkei]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Begrüßen sie unseren (vorraussichtlich) neuen Außenminister. Soviel zum Thema deutsche Freundlichkeit.</p>
<p>Seine <a title="ARGH!" href="http://www.spreeblick.com/2009/09/28/der-aufschwung-ist-da/" target="_blank">English-</a><a title="ÄÄRGGERR!" href="http://www.eyesaiditbefore.de/2009/09/27/aend-sis-kudt-bie-auer-outseid-minister/" target="_blank">Languages</a><a title="AARRRGGHHH!!" href="http://blog.nw-news.de/blogspot/?p=706" target="_blank">-Skillz</a> sind ja gestern schon durch die Blogs gewandert, heute also freundliches Auftreten mit Pressevertretern fremder Nationen, höfliches beantworten aller gestellten Fragen und das ganze höchst professionel, ohne auch nur eine einzige Sekunde zu zögern. Nicht.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/91mbT03oHYw&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/91mbT03oHYw&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<pre><a title="AARRRGGHHH!!" href="http://www.youtube.com/watch?v=91mbT03oHYw" target="_blank">direktAAARRGGHHH!!</a> via Frederika
</pre>
<p>Das wird sicherlich eine lustige Zeit werden. Wenn es nicht so traurig wäre.  Um zu beschreiben welche Gedanken und Essensreste mir hochkommen wenn ich eine Aussage höre wie &#8220;&#8230; es ist Deutschland hier.&#8221; fehlen mir zu dieser frühen Stunde definitiv die Worte.</p>
<p>Ich will hier raus..</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[von hirschen, jägern und ihren meistern]]></title>
<link>http://alesja.wordpress.com/2009/09/17/von-hirschen-jagern-und-ihren-meistern/</link>
<pubDate>Thu, 17 Sep 2009 08:20:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>alesja</dc:creator>
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<description><![CDATA[meine neue lieblingswerbung &#8211; ziemlich gut gemacht.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img src="http://alesja.wordpress.com/files/2009/09/werb_jaegermeister.jpg" alt="ein hirsch und ein getränk" /><br />
meine neue lieblingswerbung &#8211; ziemlich gut gemacht.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[In Köpenick...]]></title>
<link>http://dubnium.wordpress.com/2009/07/26/in-kopenick/</link>
<pubDate>Sun, 26 Jul 2009 21:58:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dubnium</dc:creator>
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<description><![CDATA[&#8230; und eigentlich ganz glücklich. Bis auf fiese Bauchschmerzen. Herr Dub hat noch 2 Tage frei d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[&#8230; und eigentlich ganz glücklich. Bis auf fiese Bauchschmerzen. Herr Dub hat noch 2 Tage frei d]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Making Woodstock]]></title>
<link>http://axelscherm.wordpress.com/2009/07/24/making-woodstock/</link>
<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 11:07:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>axeage</dc:creator>
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<description><![CDATA[Wer hier ab und zu liest, wird (hoffentlich) Going Home kennen, mein Fortsetzungs-Schreibprojekt übe]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Wer hier ab und zu liest, wird (hoffentlich) Going Home kennen, mein Fortsetzungs-Schreibprojekt übe]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Weil ichs gerade im TV sehe...]]></title>
<link>http://dubnium.wordpress.com/2009/07/08/weil-ichs-gerade-im-tv-sehe/</link>
<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 01:30:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dubnium</dc:creator>
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<description><![CDATA[&#8230; ein Film von 1996&#8230; ein deutscher&#8230; und ich fand ihn gut, was zugegebenermassen me]]></description>
<content:encoded><![CDATA[&#8230; ein Film von 1996&#8230; ein deutscher&#8230; und ich fand ihn gut, was zugegebenermassen me]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[You've  got Mail...]]></title>
<link>http://dubnium.wordpress.com/2009/07/02/youve-got-mail/</link>
<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 18:04:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dubnium</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ich will jetzt sofort das mein Leben ein Meg Ryan-Film ist!!!! Lohos!!! Vielleicht irre ich mich ja,]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Ich will jetzt sofort das mein Leben ein Meg Ryan-Film ist!!!! Lohos!!! Vielleicht irre ich mich ja,]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nervige TV Vormate &amp; TV langeweile]]></title>
<link>http://velvetfairytale.wordpress.com/2009/03/21/nervige-tv-vormate/</link>
<pubDate>Sat, 21 Mar 2009 19:00:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>velvetfairytale</dc:creator>
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<description><![CDATA[wer bitte braucht so einen Quatsch wie “Schlag den Raab/Star”, “The next Uri Geller”, “Wipe Out”, “W]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>wer bitte braucht so einen Quatsch wie “Schlag den Raab/Star”, “The next Uri Geller”, “Wipe Out”, “Willkommen bei Mario Barth”, “Ladykracher”, “Genial daneben”, “DSDS”…… Das aktuelle TV Vormat nervt einfach nur noch. Da ist nix origenelles, sehenswertes, neues mehr zu bestauen. Da wird der älteste Klamauk aus der Mottenkiste geholt. Mit Hauptakteueren die man ebenfalls nicht mehr sehen kann und die ihr glanzzeit längst hinter sich haben.</p>
<p>Es fehlt echt etwas peppiges, neues, nie dagewesenes. Aber scheinbar sind die Fernsehmacher auch schon so sehr von ihrem eigenem Programm abgestumpft, das neue Ideen &#8211; Neuheiten &#8211; fehlen.</p>
<p>schade</p>
<p>es ist zum kotzen. Es ist Wochenende man hat nichts besonders vor, schaut ins Fernsehprogramm und wird mit einer langweiligen Auswahl konfrontiert. Es läuft wirklich nur noch schrott. Sei es die 1000 Wiederholung eines beknackten Films, Dokumentationen oder Rate/Spielshows. Ein gescheiter Film ist weit und breit nicht zu sehen. Für ein Wochenende ist das echt mau. Früher liegen immer sogenannte Blockbuster, die man sich gut anschauen konnte und wo sich die Sender gegenseitig überboten. Mittlerweile ist davon nichts mehr zu spüren. Wenn man Glück hat läuft nur noch Sonntag auf einem Sender ein guter Film und die ganze Woche überall nur Schrott.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Werbung]]></title>
<link>http://velvetfairytale.wordpress.com/2009/03/18/werbung/</link>
<pubDate>Wed, 18 Mar 2009 19:16:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>velvetfairytale</dc:creator>
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<description><![CDATA[es ist einfach ätzend. Man will seine Lieblingsserie oder einen guten Film sehen und nach 15 Minuten]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>es ist einfach ätzend. Man will seine Lieblingsserie oder einen guten Film sehen und nach 15 Minuten gibt es breits die erste Werbung die mittlerweile auch schon schlappe 7 &#8211; 10 Minuten dauert. Es ist nicht nur störend sondern auch total dreisst einem quasie Produkte aufzuschwatzen die man gar nicht haben will bzw gar nichts von wissen will. Ich will in Ruhe TV schauen und dabei nicht durch so einen Mist gestört werden. Warum kann man die Werbung nicht nach oder vor einem Film/Serie/Show zeigen?! Warum muss man immer das laufende Programm unterbrechen!? Bei Formaten wie Premiere oder Unity Media klappt das doch auch. Gut, man zahlt extra dafür aber man hat ein wesentlich grösseres Fernsehvergnügen. Ich finde wirklich man müsste dort an einer gescheiten Lösung des Problems arbeiten. Zur not halt Sender dicht machen, es gibt eh viel zu viele die nur Schrott zeigen.  Auf Tele5, das vierte, Super RTL, Arte, NTV, … kann man doch locker verzichten. Ich hab die Sebder gar nicht erst programmiert, weil dort nur schrott läuft…. Aber es ist echt schwachsinnig Filme durch die ständigen Unterbrechungen in die Länge zu ziehen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

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