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	<title>flugangst &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/flugangst/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "flugangst"</description>
	<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 23:37:24 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[wir gehen in die Luft]]></title>
<link>http://tonari.wordpress.com/2009/11/26/wir-gehen-in-die-luft/</link>
<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 18:29:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>tonari</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die Koffer sind gepackt. Gleich geht auch das kleine Schwarze vom Netz, denn in einer halben Stunde ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Die Koffer sind gepackt. Gleich geht auch das kleine Schwarze vom Netz, denn in einer halben Stunde wartet unten das Taxi, das uns zum Flughafen bringen wird.</p>
<p style="text-align:justify;">So allmählich grummelt auch ganz zuverlässig wieder mein Magen. Nicht vor Hunger, sondern wegen der dämlichen Flugangst. Nicht panisch, aber unwohl fühlt sich das an. Und komischerweise wird es nicht besser, je öfter ich fliege. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align:justify;">Wenn alles gut geht, sind wir morgen gegen 10 Uhr in Frankfurt am Flughafen und um 13 Uhr wieder in Berlin.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Das wahre Leben]]></title>
<link>http://katjabuellmann.wordpress.com/2009/11/16/das-wahre-leben/</link>
<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 21:21:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>katjabuellmann</dc:creator>
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<description><![CDATA[&#8230;klopft an, wenn man&#8217;s am wenigsten erwartet. Wenn man am Schalter D8 steht, zum Beispie]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>&#8230;klopft an, wenn man&#8217;s am wenigsten erwartet. Wenn man am Schalter D8 steht, zum Beispiel, am Terminal 1 am Münchener <strong>Flughafen</strong>, mit Sack und Pack und Zeitschriften genug für einen ausgewachsenen Australienflug, und durch den Lautsprecher mitgeteilt wird, dass der Flug nach Rom <strong>annuliert</strong> wurde. Einfach so, Bums, find dich damit ab. Wenn Sie Glück haben, kriegen Sie einen Einkaufsgutschein für die <strong>Duty Free</strong> Parfümerie, fällt dem diensthabendem Beamten dazu achselzuckend ein. Nur dass einen der auch nicht nach <strong>Bari</strong> bringt, heute abend, danke trotzdem für den Hinweis. Wo geht&#8217;s raus, bitte? Gepäck hat man schon mal verloren, irgendwo unterwegs. Auch den einen oder anderen Sturm über den Wolken glimpflich überstanden, mal über dem Atlantik, wo das ja wirklich böse ins Auge gehen kann, mal in Asien zur Regenzeit, <strong>Flugangst</strong> ist da, wenn auch mehr in der Theorie, man hat sich eingefunden, die Alternative wäre ganz zuhause Bleiben. Doch das, was hier passiert, gehört definitiv nicht in die Schublade Vertrauensbildende Maßnahmen. Welche Fluggesellschaft ist egal, denn im Mövenpick am <strong>Airport</strong> werden sie scheinbar alle aufgesammelt am Ende des Tages, für eine unerwartete Zusatznacht in München, kann vorkommen, einmal ist immer das erste Mal. Dass man auf das Hotel Shuttle dann gern mal eine Stunde wartet, in der Kälte, gehört zur Story: Alles, was jetzt noch glatt liefe, wäre irgendwie falsch hier und heute. Und dass einem einer der Mitwartenden beim Beine-in-den-Bauch-stehen unvermittelt berichtet, dass er schon mal dem Tode entrann, weil er den Flieger nicht nahm, für den er vorgesehen war, durch einen Zufall &#8211; oder einfach Schicksal &#8211; wird einem ganz anders. Geduldig erträgt man danach die Fahrt ins nächtliche Airport-Grau, scherzt am Ziel mit dem aufgezogenen Pagen an der <strong>Rezeption</strong>, an dem ein Clubanimateur verloren gegangen ist, diniert um Punkt halb acht mit den abwaschbaren Abendessen/Dinner+Getränk -Anmitationskarten, die für Transitvolk wie uns entworfen wurden und den Ulmern, die auch mal nach Bari wollten. Und genießt den Abend außerhalb der <strong>Realität</strong>, der mehr Wahres hat als vieles andere, so gut es geht. Schon <strong>verrückt</strong>, das Leben, manchmal.</p>
<p><a href="http://katjabuellmann.wordpress.com/files/2009/11/img_6050.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1394" title="IMG_6050" src="http://katjabuellmann.wordpress.com/files/2009/11/img_6050.jpg?w=225" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Denken an den 11. September]]></title>
<link>http://verschenkbuecher.wordpress.com/2009/09/09/denken-an-den-11-september/</link>
<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 17:25:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>Patricia</dc:creator>
<guid>http://verschenkbuecher.wordpress.com/2009/09/09/denken-an-den-11-september/</guid>
<description><![CDATA[Die Anschläge vom 11. September sind unvergessen; dieser Tage denkt man wieder neu daran. Es ist gut]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die Anschläge vom 11. September sind unvergessen; dieser Tage denkt man wieder neu daran. Es ist gut, davon zu sprechen, zu erzählen. Auch in meiner Geschichte &#8220;Himmelangst&#8221; habe ich das einmal versucht.</p>
<p>Aus: &#8220;Himmelangst&#8221; in <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3939937045/ron0c">Die Füße der Sterne</a></p>
<p>&#8220;&#8230;Den ganzen Tag über stiegen bei den Reisenden bedrohliche Gedanken in die Leere der Wartezeit hinein. Beim Abflug hinterließen sie sie der Stadt. Wie winzige graue Särge klebten die Kaugummis auf dem Kunststoff und schlossen die Flugangst ein und die Unruhe der Menschen aus dieser und anderen Städten der Welt, die sie hineingebissen, dann ausgespuckt und schließlich mit Füßen getreten hatten.<br />
Regina schabte und schabte. Seltsam, aber seit der Katastrophe vom elften September hatte sie immer das Gefühl, vorsichtig mit dem Boden sein zu müssen, als wäre der an jenem Tag zerbrechlicher geworden. Als wäre nun die Erdkruste dünner, auf der das Leben steht.<br />
Die Stadt schlief ihren hellen Schlaf und dachte selten an solche Dinge, doch wer den Flughafen betrat, wurde daran erinnert, Tag für Tag.<br />
Dass Menschen wie sie selbst Kinder als Geschosse benutzt haben, Kinder die ein Leben hätten haben sollen und geworden wären wie der eifrige Matthias, der am Fenster träumte, oder wie ihr Sohn, der ihm ähnelte, oder wie Frido draußen in der Halle, der wenigstens glücklich über das bisschen Heizungswärme unter ihm war. Regina konnte es noch immer nicht fassen. Seitdem spürte sie einen Riss in dem Himmel, durch den sie täglich die Flugzeuge fliegen sah. Zuvor waren sie hell und vertraut, silberne Funken, die zu Fernweh verführten und Träume und Zukunft in die Höhe trugen. Nun aber schlich das Wissen herum, dass sich an irgendeinem beliebigen Tag dieselben freundlichen Alltagsmaschinen in Waffen verwandeln könnten, wenn es jemand wollte und die Vorsicht schlief. Und alle noch so bunten Putzeimer würden nichts dagegen nützen.<br />
Und doch fand Regina es immer noch wichtig, sogar noch größer wichtig als zuvor, dass die Räume sauber waren und sie die klebrigen Flecken entfernte, die die gesammelte Angst so hart dem Boden aufdrückten. Die Menschen könnten stolpern über diese Angst, wenn sie sich häufte.<br />
Regina richtete sich auf. Sie kramte in ihrem Eimer nach dem richtigen Lappen, den sie mit Lösungsmittel tränken wollte, um die letzten Ränder aufzuweichen.<br />
„Nanu!“ entfuhr es ihr. Unter den Lappen lag ein zylinderförmiges Päckchen, eingewickelt in grün und blau gestreiftes Papier. Es war schwerer, als es aussah.<br />
Matthias trat hastig an ihre Seite. „Halt, was ist das?“ rief er nervös. „Haben Sie das den anderen bei der Kontrolle gezeigt?“&#8230;</p>
<p>Die ganze Geschichte gibt es in: <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3939937045/ron0c">&#8220;Die Füße der Sterne&#8221;</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Ryanair - Versteckte Kosten in allen Bereichen]]></title>
<link>http://june0306.wordpress.com/2009/09/04/ryanair-versteckte-kosten-in-allen-bereichen/</link>
<pubDate>Fri, 04 Sep 2009 18:13:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>june0306</dc:creator>
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<description><![CDATA[Der Billigflieger Ryanair erhöht erneut die Gepäckgebühr: Ab Oktober müssen Passagiere, die ihr Gepä]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Der Billigflieger Ryanair erhöht erneut die Gepäckgebühr: Ab Oktober müssen Passagiere, die ihr Gepäck am Flughafen aufgeben wollen, pro Flug statt 20 Euro nun 30 Euro bezahlen. Beim Check-In im Internet werden künftig statt 10 Euro 15 Euro fällig. Das Unternehmen betonte jedoch, dass es dann erstmals möglich ist, zwei Gepäckstücke mit einem Gesamtgewicht von 30 Kilo aufzugeben. Es muss aber für jedes aufgegebene Gepäckstück einzeln bezahlt werden. Ende Bericht Quelle: <a href="http://www.focus.de/politik/schlagzeilen?day=20090904&#38;did=1129078">Focus Online</a></p>
<p>Hier sind die Flugreisenden vor die Tatsache gestellt, ob sie die immer höher steigenden Preise von Ryanair zu akzeptieren bereit sind, oder sich, nach gründlicher Recherche anderweitiger Airlines, sich Alterniven zum scheinbaren Platzhirsch auf dem Sektor Billigflieger suchen. Standen unlängst in Verbindung mit Ryanair noch Gebühren für die Toilettenbenutzung während eines Fluges zur Debatte, die in der öffentlichen negativen Diskussion schnellstens lediglich zurückgestellt oder vertagt wurde, so hat man sich bei dieser Airline anderweitig nach einträglichen Gebühren umgesehen und kam recht schnell auf die Idee, die Gepäckgebühren zu erhöhen.</p>
<p>Was vor wenigen Jahren als günstige Alternative zu renommierten und alteingessenen Airlines begann, kristallisiert sich heute  immer mehr als Nepp der versteckten Preiskalkulation heraus, die zu akzepieren nur die sehr flexiblen und langfristig Buchenden als Schnäppchen zu schlagen prädestiniert sind. Reisende mit festem Termin haben hier immer das Nachsehen. Ein Tripp nach England beispielsweise mit Destination London erhöht die Kosten des möglicherweise 1,&#8211;Euro teuren Hinfluges mittels aufzuschlagender Gebühren jedweder Art sowie zusätzlichen Transferkosten von London-Stansted in die Innenstadt um teilweise über 100 Euro Kosten. Und dies nur in einfacher Form, nach Hause will man ja schließlich auch noch. Hinzu kommen also Rückführkosten nach Standsted in ähnlich hoher Kategorie, nicht zu vergessen die Gebühren des  in der Regel viel teureren Rückflugs. Fazit: Ein spitzer Bleistift sollte angesetzt werden&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Flugangst (2009, Tusche + digitale Colorierung)]]></title>
<link>http://lahstoon.wordpress.com/2009/08/24/flugangst-2009-tusche-digitale-colorierung/</link>
<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 19:39:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>lahstoon</dc:creator>
<guid>http://lahstoon.wordpress.com/2009/08/24/flugangst-2009-tusche-digitale-colorierung/</guid>
<description><![CDATA[]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="aligncenter size-full wp-image-437" title="FlugangstKLEIN" src="http://lahstoon.wordpress.com/files/2009/08/flugangstklein.jpg" alt="FlugangstKLEIN" width="589" height="477" /></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Himmelangst ]]></title>
<link>http://verschenkbuecher.wordpress.com/2009/08/11/himmelangst/</link>
<pubDate>Tue, 11 Aug 2009 06:07:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>Patricia</dc:creator>
<guid>http://verschenkbuecher.wordpress.com/2009/08/11/himmelangst/</guid>
<description><![CDATA[Himmelangst (Leseprobe aus: Die Füße der Sterne) (c) Patricia Koelle Die Stadt schlief nur zum Teil,]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img src="http://verschenkbuecher.wordpress.com/files/2009/08/wittduen.jpg" alt="wittduen" title="wittduen" width="500" height="375" class="alignnone size-full wp-image-1226" /></p>
<p><strong>Himmelangst </strong>(Leseprobe aus: Die Füße der Sterne)<br />
(c) Patricia Koelle</p>
<p>Die Stadt schlief nur zum Teil, und der Himmel auch, denn die Stadt war so lebendig hell, dass es auf den Himmel abfärbte und er nie ganz das Licht verlor. Es war die letzte Augustnacht. Regina lief an den kleinen Dunkelheiten in den Hauseingängen vorbei zum Dienst. Dies war ihre liebste Jahreszeit, nicht weil heute ihr Geburtstag war, sondern wegen der Unruhe im Wind, dem ersten Aufflammen in den Blättern, und der feuchten Würze im Geruch der Straßen. Zwischen dem wachen Sommer und dem wehmütigen Herbst war die Stadt in ihrem verlockendsten Zustand, ähnlich wie die Steaks von Herberts Grill, voll rauchigen Aromas.<br />
Ihr Ziel war der Flughafen. Oft sah es aus, als atme die Stadt die Flugzeuge aus der Luft herunter wie glänzende Fliegen und stieße sie Minuten später mit dem nächsten Atemzug nachdrücklich wieder aus, auf ihren weiteren Weg  den Himmel entlang.<br />
Auch Regina war auf diese Art in die Stadt gekommen. Früher einmal war sie Chemielaborantin gewesen, auf einem anderen Kontinent, in einer anderen Stadt, in einem anderen Leben.<br />
Jetzt putzte sie nachts auf dem Flughafen, wo sich die Menschen brisanter mischten als damals die Chemikalien in ihrem Labor.<br />
„Hallo, Frido“, sagte sie zu dem Obdachlosen, der auf der Heizung neben dem Souvenirladen döste.<br />
Frido öffnete ein Auge. „He, Regina.“<br />
Regina fischte eine Tüte mit zwei Äpfeln und drei belegten Vollkornbrötchen aus ihrem neuen septembergelben Putzeimer, den sie sich zum Geburtstag geschenkt hatte. Sie hatte eine Schwäche für Putzeimer und besaß für jeden Monat eine andere Farbe. Die grauen Eimer, die ihr die Firma stellte, fasste sie nicht an.<br />
„Och, Gina“, sagte Frido. „Das is doch gesund!“<br />
„Drum“ sagte Regina und ging weiter.<br />
Jetzt, kurz vor Mitternacht, herrschte fast Ruhe auf dem Flughafen. Ins Ohr fiel vor allem das Summen der elektrischen Putzwagen, die herumfuhren. In die Warteräume kamen diese Wagen nicht. Hier war Regina zuständig.<br />
„Hallo, Jungs“, begrüßte sie die Sicherheitsbeamten und stellte ihren Putzeimer mit den Lappen darin zum Durchleuchten auf das Fließband. „Heute muss ich aber wieder mal das hier mit reinnehmen.“ Sie hielt ein spitzes Messer und eine Flasche mit Lösungsmittel hoch, auf dessen Etikett ein Totenkopf und eine Flamme rot leuchteten.<br />
„Mensch, Regina, wen willste denn ermorden?“ fragte einer der Beamten grinsend.<br />
„Die Kaugummis auf dem Boden“, sagte Regina und hob die Arme zum Abtasten. Der Beamte fuhr mit seinem Gerät Reginas großzügigen Umriss ab. Nichts piepte.<br />
„Dann geh du halt mit, Matthias“, sagte der Beamte und bedeutete einem jungen Kollegen mit einer Kopfbewegung, Regina in den Sicherheitsbereich zu folgen. „Weißt ja, es ist Vorschrift.“<br />
Matthias trug seine Schüchternheit vor sich her, als könnte er damit gegen etwas stoßen, und seine Uniform war ihm noch so neu, dass sie unbehaglich an seinen langen Gliedern unterwegs war. Höflich brachte er Regina den Eimer hinterher. Während sie sich zwischen den Stuhlreihen auf den Knien niederließ und den Boden mit dem Messer bearbeitete, stand er daneben und ließ seinen Blick, als der sich auf ihrem geraden Scheitel zu langweilen begann, auf das Flugfeld wandern, wo die Lichter die Parkpositionen erhellten. Er fand den blauen Schein beruhigend&#8230;</p>
<p>Weiter gehts (zusammen mit vielen anderen Geschichten) in:</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3939937045/ron0c"><img src="http://verschenkbuecher.wordpress.com/files/2009/08/fuessecover.jpg" alt="fuessecover" title="fuessecover" width="126" height="180" class="alignnone size-full wp-image-1227" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[NUKE 2009 - das chilligste und wohl lässigste Festival Österreichs - Tag 2]]></title>
<link>http://musicblog4you.wordpress.com/2009/07/20/nuke-2009-das-chilligste-festival-osterreichs-tag-2/</link>
<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 23:48:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>Laila</dc:creator>
<guid>http://musicblog4you.wordpress.com/2009/07/20/nuke-2009-das-chilligste-festival-osterreichs-tag-2/</guid>
<description><![CDATA[Und weiter geht’s mit dem zweiten Bericht vom diesjährigen Nuke im Burgenland. In der Nacht auf Sams]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Und weiter geht’s mit dem zweiten Bericht vom diesjährigen Nuke im Burgenland. In der Nacht auf Samstag begann es zu regnen, unerfreulich und enttäuschend, denn nach dem verregneten und gatschigen Nova Rock 09 hatte war ich über das miese Wetter wenig erfreut. Aber das Line-Up des letzten Tages am Nuke ließ mich die paar nervigen Tropfen vom grauen Himmel vergessen und wir machten uns nach einem langen Brunch auf den Weg zur Stage-Area. Die chilligen Hängematten waren weg und die Wiese leer, aber unter dem Zelt war die Stimmung nach wie vor ungetrübt. Schließlich muss man sich mittlerweile schon fragen – was wäre ein Festival ohne Regen und den wunderbar bunten Gummistiefeln? Es fiel mir auch sofort auf, dass viele Leute schon abgereist waren, was mich ehrlich gesagt nicht so sehr störte.</p>
<p style="text-align:left;"><img class="aligncenter size-full wp-image-615" title="CIMG8019" src="http://musicblog4you.wordpress.com/files/2009/07/cimg8019.jpg" alt="CIMG8019" width="315" height="420" /><!--more--></p>
<p style="text-align:justify;">So, kommen wir nun zu den<strong> Highlights am Samstag…meine Top 3</strong> sind:</p>
<p style="padding-left:30px;text-align:justify;">1.) <strong><a href="http://www.patrice-music.de/">Patrice:</a></strong> In den letzten Jahren hatte ich schon öfters das Vergnügen Patrice live zu erleben, wurde bei den letzten zwei Konzerten aber eher enttäuscht. Es kam mir so vor, als würde er seine paar Lieder einfach nur „runterspielen“ und kaum Freude an Live-Auftritten haben. Seit letztem Weekend bin ich wieder zum Mega-Fan mutiert, denn Patrice hat eine sensationelle Show geboten.  HE&#8217;S BACK, BETTER THAN EVER!!!&#8230;Er war gut gelaunt, hielt sich nicht nur an seiner Gitarre fest, sondern lief auf der Bühne herum, tanzte, scherzte und begeisterte die Masse. Bei Klassikern wie „Up in my room“ oder „Everyday Good“ und den Songs von seinem „Free-Patri-Ation“-Album  wurde er vom Publikum lautstark unterstützt und jede Dance&#38;Jump-Anforderung wurde von den Nuke-Besuchern erfüllt. „I’m really scared of flying, cause I think I’d die everytime I sit in a plane and so I kissed the austrian ground when we landed!“, erzählte er und rief dazu auf den Moment zu leben, ohne an Gestern oder Morgen zu denken. Patrice präsentierte auch einen ganz neuen Song am Nuke, leider weiß ich nicht wie er heißt aber die Lyrics gingen circa so: „One man down, two men down, three men, four men, five men down, six men down,…“. Ziemlich easy zu merken und ein Ohrwurm!&#8230;Am Ende der Show bettelten alle nach einer Zugabe, aber Patrice ließ sich auf der Bühne nicht mehr blicken. Aber dann waren plötzliche Lautstarke Drums-Töne zu hören obwohl auch keiner der Band mehr auf der Stage war. Nachdem sich die ganze Nuke-Masse aber in den linken Teil drängte, checkte auch endlich, dass Patrice mitten im Publikum mit seiner Band marschierte. Der pure Wahnsinn!!! „They don’t really care about us“ von Michael Jackson wurde vom gebürtigen Kölner zum Besten gegeben und alle flippten komplett aus! Ein gelungener und beeindruckender Auftritt!!!</p>
<p style="padding-left:30px;text-align:justify;"><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/Pf-kTzORPAA&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/Pf-kTzORPAA&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p style="padding-left:30px;text-align:justify;">Das Video von der Zugabe im Publikum habe ich selbst gemacht&#8230;leider packt meine Cam den Sound nicht so richtig, also dreht eure Lautsprecher bloss nicht zu laut auf&#8230;sorry:</p>
<p style="padding-left:30px;text-align:justify;"><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/hL5mD5kqAZY&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/hL5mD5kqAZY&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p style="padding-left:30px;text-align:justify;">2.) <strong><a href="http://www.thecatempire.com/">The Cat Empire:</a></strong> Schon zwei Alben der sechsköpfigen Band aus Australien haben sich in meiner CD-Sammlung bequem gemacht und so war ich extrem gespannt darauf wie sie live auf der Bühne rüberkommen. Felix Riebl, der Leadsänger sprach sogar Deutsch, mit einem zuckersüßen Akzent und verriet dass er sich total freue in Österreich zu sein, immer wieder gerne hierher kommt, da er einige Verwandte hier hätte. Die Nuke-Besucher waren von der Down-Under-Band jedenfalls auch sehr angetan und ließen sich von den Ska, Jazz, Funk und Reggae-Sounds mitreißen. Im nächsten Jahr soll ein neues Album releaset werden und für Mitte 2010 ist eine Europa-Tour geplant, kündigte Felix Riebl an. „Danke für deine Ohren &#38; deine Augen…Es macht so Spaß hier zu spielen!“, mit dieser entzückender Aussage verabschiedete sich „The Cat Empire“ vom Nuke. Großartig!</p>
<p style="padding-left:30px;text-align:justify;">3.) <strong><a href="http://www.jamesmorrisonmusic.com/">James Morrison:</a></strong> Ich muss ehrlich zugeben, dass ich von James nicht wirklich viel hielt, war mir einfach zu poppig, zu soft. Naja, was soll ich sagen? Der sympathische Engländer überraschte mich mit seiner fantastischen und einzigartigen Stimme! Muss man einfach mal live gesehen haben – auf der CD kommt sein Talent einfach nicht so rüber wie live, finde ich. Das Duett mit Nelly Furtado performte James Morrison in Wiesen mit seiner hübschen Backgroundsängerin und bei „You give me something“ wurden die Feuerzeuge gezückt! Bemerkenswert!</p>
<p style="text-align:justify;">Hier einige Eindrücke vom zweiten Tag am Nuke, die ich mit meiner Kamera festgehalten habe:</p>
<p style="text-align:justify;">!!!<!--Slide.com error: provide id, w, h--></p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;">Nach der steilen Show vom Headliner des Samstags, Joss Stone, die übrigens drei fette Perser-Teppiche auf der Bühne ausrollen ließ, weil sie barfuß auftrat, ging’s für uns müde, aber überglücklich wieder back home, nach Wien!</p>
<p style="text-align:justify;">Übrigens, bevor ich es vergessen, auf der VIP-Tribüne waren bei James Morrison&#8217;s Auftritt sowohl Joss Stone inklusive ihrer Background-SängerInnen als auch die komplette Band von Patrice zu finden. Und da konnte man es wieder mal merken: Stars sind auch nur Menschen! Sie waren alle sehr nett, nicht eingebildeten und plauderten sogar ein wenig mit uns!&#8230;Ach, leider ist es wieder vorbei, aber <strong>see u @ Nuke 2010!!!</strong></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[MALLORCA - ein Vorurteil     ( I-III )]]></title>
<link>http://mathiasknoll.wordpress.com/2009/07/11/mallorca-ein-vorurteil-i-iii/</link>
<pubDate>Sat, 11 Jul 2009 17:44:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>mathiasknoll</dc:creator>
<guid>http://mathiasknoll.wordpress.com/2009/07/11/mallorca-ein-vorurteil-i-iii/</guid>
<description><![CDATA[I Nur mit Widerwillen hatte ich mich dem billigen Charter- Jakob anvertraut. Und dann noch Mallorca?]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>I</p>
<p>Nur mit Widerwillen hatte ich mich dem billigen Charter- Jakob anvertraut. Und dann noch Mallorca?!<br />
Dabei hatte ich mir geschworen: Wir nie!<br />
Doch der Sommer stand vor der Tür&#8230;</p>
<p>„Ach, jetzt kommen Sie erst…,“ schüttelte die Reisekauffrau unwillig den Kopf.<br />
„Ja, wieso…?“ fragte ich erstaunt, während sie, die Reisekauffrau, ihren Computer befragte, als hätte sie noch nie etwas von Arbeitslosigkeit oder dem Rückgang des Bruttosozialproduktes gehört.<br />
Vielleicht aber kannte sie auch nicht die süße Melodie des Grundgesetzes: Jeder Deutsche hat das Recht seinen Arbeitsplatz frei auszuwählen. Aber wer hätte da gedacht, dass sich dieser Deutsche  stattdessen das Recht nimmt in die Sonne zu fliehen?<br />
Die Reisekauffrau sah mich also nur gleichgültig an, während sie die unzähligen Buchungsmöglichkeiten abgefragt:<br />
„Aber gerade für den Zeitraum…? …und dann nur eine Woche…?“ sagte sie uninteressiert.<br />
Nun gut, schließlich fand sie doch noch ein paar freie Plätze. Hatten wir es der Schweine-Grippe zu verdanken? Oder doch am Ende einem Todesfall?</p>
<p>Als die „Iberia“ zur Landung ansetzte, wurde ich durch das Herausfahren des Räderwerkes geweckt. Mein schläfriger Blick durch das Fenster entdeckte nur Regen und Nebelschwaden. Hatte sich der Pilot verflogen?<br />
Ein Raunen der Enttäuschung ging durch den Airbus und das Wort, das sich am häufigsten vermehrte, klang nach Regenschirm.<br />
Ruckweise verlor die Maschine an Höhe. Die ersten Windmühlen, das Wahrzeichens Mallorcas, kamen in Sicht, bis endlich der Blechvogel  aufsetzte. Um genau zu sein, die Landung war unsanft und ich wurde durchgerüttelt wie auf einem Schüttelsieb.<br />
Obwohl das Flugpersonal die Gäste bat, doch noch &#8221;bitte&#8221;  die Sitze „bitte“ einzubehalten, bis das Flugzeug endgültig stand, herrschte schon  lebhaftes Gedränge in den Sesselreihen. Und der Eine oder die Andere legten schon ihr sperriges Handgepäck bereit, um sich so den Weg zu bahnen. Da war so mancher, der zuerst nass werden wollte.<br />
Immerhin haben Vorurteile den Vorteil, auch mal für eine Überraschung  zu sorgen, dachte ich.<br />
Kurz, ich war dem Regen dankbar, der die Erwartung ewiger Sonne Lügen strafte. Wenn man schon organisiert reiste, dachte ich, dann sollte sich doch wenigstens der Wettergott dem Prospekt widersetzen.</p>
<p>II</p>
<p>Das Gepäcklaufband wurde im Pulk belagert.<br />
Ein paar spanische Gepäckträger, die glimmende Zigarette im Mundwinkel, schoben lässig ihren Gepäckkarren vor sich her. Lustlos boten sie ihre  Hilfe an. Aber  die Erwartung der sommerlichen Temperaturen hatte das Gepäck ohnehin klein werden lassen.<br />
Nach einer Art Spießrutenlauf durch die Phalanx der Reiseleiter, die auf überdimensionalen Schildern ihre Touristikgesellschaften hochhielten, als bestreikten sie das Flughafengelände, landeten wir im Eilschritt über die Pfützen hinweg bei unserem Bus.</p>
<p>Über den Wahrheitsgehalt von Reiseprospekten kann man lange diskutieren. Aber dem Werbefotografen unseres Hotels muss ich ein Lob aussprechen. Er hatte „unser“ Hotel, das im Prospekt wegen seiner einsamen Lage gelobt wurde, aus einem derart raffinierten Winkel aufgenommen, dass nichts von den zahllosen Hotelneubauten zu sehen war. Betonierte Bettenburgen  über deren Balkongeländer auf Insektengröße geschrumpft Menschen hingen, als beobachteten sie von dort oben ihr Viertel in Liverpool oder in Dortmund.<br />
Oder dachten sie über den Sinn ihres Urlaubes nach, der ihnen Erholung von dem bringen sollte, was sie oft gar nicht mehr hatten – Arbeit.<br />
Um es kurz zu machen, vor allem an der Südküste von Mallorca denkt man ständig an Manhattan, auch wenn sich die Häuschen der Einheimischen tapfer dagegen wehren, von den Ferienanlagen erdrückt zu werden. Hier scheinen Wohnungseinheiten auf Halde zu entstehen. Unzählige Schildern weisen auf „A vendre“ und Immobilienhändler hin, als sei der Schlussverkauf eingeläutet.<br />
Hier kann Mallorca seinen Ruf nicht mehr verlieren. Doch ob die viel zitierten Rentner, die hier angeblich überwintern, der Entfremdung abstrakter Betonlandschaften entkommen können, wagte ich zu bezweifeln. Diese Anonymität macht zwar frei, aber sicher auch einsam. Wenn auch bei niedrigen Heizungskosten.</p>
<p>III</p>
<p>Schon am nächsten Morgen zeigte Mallorca sein Plakatgesicht.<br />
Da ich das morgendliche Anstehen zum Frühstücksbuffet ohnehin hasse, wurde vom Etagenkellner ein spartanisches Frühstück auf dem Balkon serviert. Hier Oben in der hoch aufragenden Bettenburg fühlten wir uns wie in einem Adlerhorst.<br />
Himmel und Meer verschwanden am Horizont, während ich dort unten hinter den ersten Klippen den Leuchtturm entdeckte. Einige Schiffe lagen abgedreht vor der Bucht. Der Wind hatte den Himmel blau gefegt und das Meer durchzogen  kobaltblaue Adern. Dazwischen erahnte das Auge eine türkisfarbene Wasseroase, die ein Riff mit seinen Schaumwellen umspielte.<br />
Zwölf Stockwerke unter uns lag eine große Panoramaterrasse mit ihrem Swimmingpool. Den hellblauen Mosaikboden zierte ein stilisierter, schwarzer Schwertfisch, der ständig auf der Stelle schwamm. Das gebrochene Sonnenlicht versetzte ihn in zittrige Erregung. Sein lanzenartiges Maul zeigte wie ein Kompass nach Süden. Oder umlauerte er nur seine Beute?  <br />
Der Pool wurde von zahllosen Liegestühlen so ordentlich umgeben, als müssten die Sonnenanbeter zum Appell antreten. Das war die Bühne der Flaneure und Voyeure, die sich im Pool wie Seelöwen abkühlten, während junge Mädchen in winzigen Slips ihre kleinen Brüste bräunten.<br />
Ältere Männer zogen ihren Bauch ein und aalten sich auf ihrer Sonnenliegen. Dabei bewegten sie ihre gut geölten Oberkörper wie Athleten. Ich habe an diesem Tag nicht mehr gezählt wie oft sie ihre Liegestühle verstellten, um sich wie Götzen der Sonne auszusetzen.<br />
In der Mittagssonne warf die „Pool- Bar“ ihren Schatten über die Terrassenbrüstung, um sich im Meer zu kühlen, das nur wenige Treppchen vom Hotel entfernt lag. Einige Motorboote dümpelten  an der Boje, als wüssten sie um den Schutz der kleinen Bucht. Ein lauer Wind kräuselte das kristallklare Wasser und auf dem schmalen Sandstrand jenseits des Hotels lagen ein paar Tretboote herum wie erlegter Fisch. Die provisorisch aussehende Strand-Bar erinnerte an eine Filmkulisse und salzige Küsse.<br />
Wie exotische Schmetterlinge lösten sich die Surfer aus dem Windschatten der kleinen Bucht mit ihren Föhren, deren schiefer Wuchs den Wind bewies. Das türkisblaue Meer umwarb spielerisch das steil abfallende Felsgestein, das sich selbstmörderisch ins Meer stürzte.<br />
Während ich mit Genuss in meine „Ensaimadas“ (Nationalgebäck) biss, blendete mich die Sonne zunehmend, als befürchtete sie, dass mein Auge zu tief in ihr Geheimnis eindringen könnte.<br />
Das Meer flirrte, als ob das Wasser nur noch mit Mühe in seinem Aggregatszustand zu halten sei, bevor es sich in seine Moleküle auflöste.<br />
Nachdem ich mehrere Stunden über die lähmende Kraft der mediterranen Sonne gebrütet hatte und schon längst das lebhafte Klicken der Eiswürfel  in meinem Aperitif erstorben war, beschlossen wir einen Leihwagen zu mieten.</p>
<p>FORTSETZUNG FOLGT</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Farben der Magie]]></title>
<link>http://haiopaia.wordpress.com/2009/07/10/die-farben-der-magie/</link>
<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 14:51:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>haiopaia</dc:creator>
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<description><![CDATA[Aus dem Sammelband &#8220;Die Magie der Scheibenwelt&#8221; von Terry Pratchett: (1) „Ich versichere]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Aus dem Sammelband &#8220;Die Magie der Scheibenwelt&#8221; von Terry Pratchett:</p>
<p>(1) „Ich versichere dir, daß ich nie an eine solche Möglichkeit gedacht habe.“<br />
„Tatsächlich? Dann solltest du dein Gesicht wegen Verleumdung verklagen.“<br />
S. 49</p>
<p>(2) „Bist du schon mal geflogen?“ fragte der Drachenreiter, ohne sich umzudrehen.<br />
„Nicht auf diese Weise, nein.“<br />
„Möchtest du was lutschen?“<br />
Rincewind betrachtete den Hinterkopf des Mannes, senkte dann den Blick zu einem Beutel mit roten und gelben Bonbons.<br />
„Ist das notwendig?“ kam es ihm unsicher von den Lippen.<br />
„So verlangt es die Tradition“, antwortete K!sadra.<br />
S. 168</p>
<p>(3) „Mein Name ist nebensächlich.“, lautete die Antwort.<br />
„Ein hübscher Name“, sagte Rincewind.<br />
S. 249</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zu sensibel für Hypersensibilität?]]></title>
<link>http://blogozentriker.wordpress.com/2009/06/22/zu-sensibel-fur-hypersensibilitat/</link>
<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 12:50:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>blogozentriker</dc:creator>
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<description><![CDATA[Bob hatte den Auftrag erhalten, seinen ehemaligen Text-Text-Duo-Partner, Georg, kalt zu machen. Ohne]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Bob hatte den Auftrag erhalten, seinen ehemaligen Text-Text-Duo-Partner, Georg, kalt zu machen. Ohne jedes Herzklopfen hatte er den Auftrag angenommen. Nicht, dass er etwas gegen Georg gehabt hätte. Im Gegenteil. Er sah die Sache rein pragmatisch.<!--more--> Sie waren beide Profis &#8212; der eine verdiente sein Geld damit, dass er satirische Texte über eine Wirtschaft schrieb, die tagtäglich tiefer in einen Strudel von Schuld und Verbrechen hinein gezogen wurde, und der andere lebte davon, kritische Elemente wie Georg auszuschalten. Es war ein ganz natürliches, evolutionäres Verhältnis, dachte Bob, sich noch einen Whisky genehmigend, in 17.000 Metern Flughöhe. Fressen und gefressen werden.</p>
<p>Nicht nur, dass er keinerlei Probleme damit hatte, Georg in absehbarer Zeit zum definitiv letzten Mal gegenüber zu treten; nein, er freute sich sogar darauf! Endlich würde sich zeigen, welche Form von Korruptheit – wenigstens für diesen einen Augenblick der Wahrheit – die überlegene war. Er, Bob, hatte sich vor einigen Jahren für den Weg entschieden, den er seitdem mit unerbittlicher, unheimlicher Konsequenz verfolgte. Mochte ja sein, dass er, von einem gewissen Blickwinkel aus, aussah wie der Weg des geringeren Widerstands! Aber umgekehrt konnte man auch Georg, dachte Bob, den Vorwurf machen, dass er sich in einem Turm aus Ethik verschanzte, der gebaut war aus demselben Dreck, in dem einer wie Bob Tag für Tag herumwühlte. Es war alles Schmutz, dachte Bob, das ganze System, der ganze Planet, das ganze Universum! Auch die Moral bestand aus Dreck.</p>
<p>„Noch einen Drink?“<br />
Bob fragte sich, wo sie immer diese hübschen asiatischen Stewardessen herbekamen.<br />
„Nein, danke“, sagte er mit einem Roger-Moore-Lächeln, ironisch und gentlemanlike und an allem desinteressiert. „Ich denke, 15 reichen erst einmal.“<br />
„Aber“, sagte die geschmeidige Asiatin, „15 Whiskys können einen Kerl wie Sie doch nicht umhauen!“<br />
Bob lachte. „Nein, vor allem nicht, da ich ja sitze! Also schön“, er wollte mal nicht so sein, „einen können Sie mir noch einschenken.“<br />
„Dann haben Sie nämlich zwei Flaschen geschafft“, sagte die Stewardess, „und das ist auf unserer Fluglinie Rekord!“<br />
Sie warf dabei einen Na-hab-ich-dir-zu-viel-versprochen?-Blick zu ihrer Kollegin am Ende des Ganges hinüber.<br />
Bob freute sich, dass er seinen Mitmenschen mit so einfach Mitteln eine Freude bereiten konnte.<br />
„Aber dann ist auch wirklich Schluss, ich muss nachher nämlich noch jemanden umbringen“, sagte er in seinem brummenden Bass.<br />
„Wirklich?“<br />
Die Asiatin machte große Augen.<br />
„Wenn ich es doch sage“, gab Bob mit einem gutmütigen Schmunzeln zurück.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Angst vorm Fliegen ...]]></title>
<link>http://philgeland.wordpress.com/2009/06/01/angst-vorm-fliegen/</link>
<pubDate>Mon, 01 Jun 2009 19:35:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>philgeland</dc:creator>
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<description><![CDATA[&#8220;Du bist ein Angshase!&#8221; dachte ich jedes Mal, wenn ich in den letzten Jahren von São Pau]]></description>
<content:encoded><![CDATA[&#8220;Du bist ein Angshase!&#8221; dachte ich jedes Mal, wenn ich in den letzten Jahren von São Pau]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Panik]]></title>
<link>http://hyke.wordpress.com/2009/05/24/panik/</link>
<pubDate>Sun, 24 May 2009 21:15:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>hyke</dc:creator>
<guid>http://hyke.wordpress.com/2009/05/24/panik/</guid>
<description><![CDATA[Mein Dank geht an Herrn Otis, Erfinder des Aufzuges! Ich leide an Agoraphobie, fälschlicherweise auc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p class="mceTemp" style="text-align:justify;">
<dl class="wp-caption alignleft">
<dt class="wp-caption-dt"><span style="color:#ffffff;"><img src="http://www.wdr.de/themen/kultur/stichtag/2006/04/_img/bild0408_160h.jpg" alt="Mein Dank geht an herrn Otis, Erfinder des Aufzuges!" width="120" height="160" /></span></dt>
<dd class="wp-caption-dd"><span style="color:#000000;">Mein Dank geht an Herrn Otis, Erfinder des Aufzuges!</span></dd>
</dl>
<h4 style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;">Ich leide an Agoraphobie, fälschlicherweise auch unter Platzangst bekannt, das macht sich bei mir besonders in überfüllten U-Bahnen und Aufzügen bemerkbar. Da wird meine Kehle plötzlich trocken, meine Handflächen feucht und mein Puls steigt rasant. Leider lassen sich diese Situationen nicht komplett vermeiden, aber ich kann ab und an versuchen, ihnen aus dem Weg zu gehen. Als Kind steckte ich einmal im Aufzug eines Hauses fest. Ich war alleine und das ganze sechs Stunden lang. In überfüllten Kaufhäusern ergreife ich manchmal panikartig die Flucht, sobald ich spüre, dass eines der eben genannten Anzeichen plötzlich und unerwartet auftaucht. Das kann ganz plötzlich passieren und ist oft sehr ärgerlich für mich, vor allem wenn ich mich mitten in einem berauschenden shopping-trip befinde. Leider erfasst mich diese Panik mittlerweile auch auf meiner Arbeit, da ich auf teilweise engsten Raum mit viel zu vielen Menschen kommunizieren muss. Ein Mittelchen dagegen gibt es leider nicht. So hoffe ich doch sehr, dass sich die Phobie bei mir nicht verschlimmert. Seltsamerweise habe ich keine Flugangst.</span></h4>
<h4 style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;">Der wohl berühmteste Klaustrophob und Angstschisser war Iosseb Bassarionis dse Dschughaschwili, &#8221; sinnigerweise&#8221; auch unter seinem selbsternannten heroischen Namen Stalin bekannt. Der &#8221; Stählerne&#8221; betrat nämlich so gut wie nie ein Flugzeug. Stalin kam einen Tag zu spät zur Potsdamer Konferenz, er ließ Churchill und Truman warten, denn der Diktator  bevorzugte es, den langen Weg von Moskau nach Potsdam lieber mit dem Zug zurückzulegen. Stalin kam immer und überall aus diesem Grund zu spät, er entschuldigte sich meistens mit den Worten er sei aufgehalten worden. Der ängstliche Herr fuhr immer in gepanzerten Waggons, und auf den Strecken standen alle 300 bis 400 Meter Wachposten. Auf der Strecke von Moskau nach Potsdam waren das somit, naja, jedenfalls eine Unmenge an Wachen! Stalin bekam ebenso Panikattacken, wenn er sich in Räumlichkeiten aufhielt, die nur eine Tür hatten. Er bestand immer darauf, dass sämtliche Räume, die er nutzen sollte mit mindestens  zwei Türen versehen waren.Der skrupellose Stalin war auch Hypochonder, hat gesoffen wie ein Loch, war Kettenraucher und hatte extreme Minderwertigkeitskomplexe. Da bin ich also doch noch guter Hoffnung, meine &#8220;kleinen&#8221; Attacken irgendwann doch loszuwerden.</span></h4>
<div class="mceTemp" style="text-align:justify;">
<dl class="wp-caption alignnone">
<dt class="wp-caption-dt"><span style="color:#ffffff;"><img src="http://liamscheff.com/daily/wp-content/uploads/2008/09/stalin.jpg" alt="Panik-Diktator" width="201" height="197" /></span></dt>
<dd class="wp-caption-dd"><span style="color:#000000;">Panik-Diktator</span></dd>
</dl>
</div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Flugangst]]></title>
<link>http://june0306.wordpress.com/2009/05/11/flugangst/</link>
<pubDate>Mon, 11 May 2009 15:51:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>june0306</dc:creator>
<guid>http://june0306.wordpress.com/2009/05/11/flugangst/</guid>
<description><![CDATA[     Gebrüder Wright bei ihren ersten Flugversuchen auf Kitty Hawk&#8230; Wer sich schon einmal in s]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="aligncenter size-full wp-image-338" title="wright" src="http://june0306.wordpress.com/files/2009/05/wright.jpg" alt="wright" width="430" height="276" /></p>
<blockquote>
<h6 style="text-align:center;">     Gebrüder Wright bei ihren ersten Flugversuchen auf Kitty Hawk&#8230;</h6>
</blockquote>
<p>Wer sich schon einmal in schweren Turbulenzen befunden hat, und dies ca. 10 km über dem Erdboden, der weiß, wovon ich rede. Natürlich kann ich mir was Schöneres vorstellen, als über dem Atlantik während eines längeren Zeitraums durchgerüttelt zu werden. Jedes Flugangst-Forum und jeder Pilot wird einem zwar klar machen wollen, dass Turbulenzen absolut ungefährlich sind, aber ich habe meine Flugangst nicht nur während der heißen Phase des Fluges, nein, ich gehöre im Gegenteil zu den Menschen, die spätestens, wenn sie durch den sog.  <em>Arm </em> laufen, um ins Flugzeug zu gelangen, mit ihrer Flugangst beginnen und sich erst wieder beruhigen, wenn der Flieger auf dem Boden aufsetzt.</p>
<p>Vernünftigerweise ist mir nicht beizukommen, keine noch so sorgfältig geführte Statistik, die die Gefährlichkeit von Autounfällen deutlich höher bewertet, als die Rate von Flugunfällen mit Totalverlust, erscheint mir logisch.  Und genau, es ist der Totalverlust, der mich bestätigt, solchen Statistiken nicht zu vertrauen. Einen Autounfall könnte ich &#8211; auch wenn er noch so schwer ist &#8211; unter Umständen überleben. Einen Sturz aus 10.000 Metern Höhe kann kein Mensch überleben. Richtig, kein Mensch, denn der gehört auf den Boden und nicht in die Luft. Hätte der liebe Gott gewollt, dass wir fliegen können, hätte er uns mit Flügeln ausgestattet. Hat er aber nicht, deshalb sollte der Mensch auf dem Boden bleiben und das Fliegen den Vögeln überlassen.</p>
<p>Ich habe mir mittlerweile diverse Techniken angeeignet, die mich schon in einer recht frühen Phase des Fluges mit dem Gedanken vertraut machen soll, dass es eventuell zu einem Absturz kommen kann. Das allseits bekannte <em>Bling-Geräusch  </em>in der Fluggastkabine könnte beispielsweise  ein Warnsignal des Kapitäns an seine Crew sein, mit der er sie darauf aufmerksam machen will, uns, die Fluggäste, auf den Notfall vorzubereiten. Dabei ist mir nicht ganz klar, warum wir vor jedem Start über den Gebrauch der Schwimmwesten belehrt werden, denn wir würden sie bei einer Notwasserung sowieso nicht benötigen. Jedenfalls ist mir kein Fall bekannt, wo Passagiere mit aufgeblasenen Schwimmwesten im Meer herum schwammen und von irgend jemandem gerettet wurden.</p>
<p>Erscheint nun die Lage derart brisant, dass das Flugpersonal aufgrund von Turbulenzen seinen Service einstellen und ebenfalls angeschnallt auf den Sitzen verbleiben muß, dann ist äußerste Vorsicht geboten. Unterhalten sich die Flugbegleiter angeregt und gutgelaunt, dann kann es im Moment noch nicht ganz so schlimm sein. Das zu beobachten ist in dieser Situation das Allerwichtigste. Wirken die Flugbegleiter jedoch angespannt und ängstlich, dann könnte der Fall der Fälle eintreten. Befällt die Crew nun sogar  Hysterie oder springen die Handgepäck-Kabinen auf, fallen gar Getränke-Trolly&#8217;s um und es gibt Scherben, dann ist der Flugängstliche in höchster Alarmbereitschaft und Panik ergreift von ihm Besitz. Er gräbt seine Hände tief in die Armlehnen &#8211; als Kompensator sozusagen, und unter seiner Mitwirkung als 3. Pilot  könnte er mit all der Kraft, die er in diesem Moment durch seiner Hände Arbeit zu leisten bereit ist, den drohenden Absturz zu verhindern versuchen.</p>
<p>Sollten wir nun jedoch, wider Erwarten, diese gefährliche Situation unbeschadet überstanden haben, so gehört es ganz selbstverständlich zu den Pflichten eines erfahrenen Flugängstlichen, neben der Crew auch die übrigen Passagiere stets aufmerksam im Auge zu behalten. Das Herumhantieren mit einem Handy lässt bei ihm alle Alarmglocken läuten und veranlasst ihn auf der Stelle, eine Flugbegleiterin darauf hinzuweisen, dem unverantwortlichen Fluggast die Benutzung des Handy&#8217;s zumindest auf das Schärfste zu untersagen. Wobei es noch besser wäre, es ihm direkt abzunehmen. Unverständlicherweise ist es zu Letzterem noch nie gekommen&#8230;</p>
<p>Es gehört zu den Obliegenheiten eines Flugängstlichen, Sitznachbarn beim Gebrauch des Laptops deutlich darauf hinzuweisen, dass gerade eben der Board-Film ablief, in welchem explizit darauf aufmerksam gemacht wurde, dass elektronische Geräte während des gesamten Fluges nicht erlaubt sind. Dem Flugängstlichen ist es schwer vermittelbar, wie so manche Passagiere mit dem Leben der sich in der Maschine befindlichen Menschen spielen können, nur um geschäftlich an jedem Punkt der Erde (oder Luft)  up to date oder telefonisch erreichbar zu bleiben.</p>
<p>Wie bereits eingangs erwähnt, hat der Flugängstliche eine gute Prognose, anhand der Statistik nicht zu verunglücken. Er ist auch im Gegenteil nicht der Feigling im herkömmlichen Sinne. Ich schwöre, er stellt sich sogar möglichen Katastrophen wie ein Mann, indem er sich am Vorabend seines Fluges masochistisch einen Film über Flugzeugabstürze ansieht. Man kann wirklich nicht behaupten, dass der Flugängstliche der Gefahr aus dem Weg geht. Er informiert sich intensiv, besucht einschlägige Homepages, wendet sich vertrauensvoll an ein Flugangst-Forum und verbietet sich selbst die Einnahme von Beruhigungsmitteln. Natürlich verschlingt der Flugängstliche im Vorfeld jeden Bericht in den Medien über Notlandungen und sonstige Vorfälle, über die hier und da von den verschiedensten Airlines berichtet wird. A propos Airlines, es ist natürlich selbstredend, dass er auch hier, was die Statistik über Totalverluste aller Airlines angeht, auf dem neuesten Stand ist und nahezu jedes Unglück &#8211; nach Airline und Jahreszahl geordnet &#8211;  im Stande ist, lückenlos aufzusagen.</p>
<p>Während des gesamten Fluges schickt der Flugängstliche Stoßgebete zum nicht mehr weit entfernten Himmel und schwört sich bei jedem kleinsten, nicht zu definierenden Geräusch, bei jedem Rumpeln oder bei jedem Luftloch, dass dies der für ihn letzte Flug jemals im Leben gewesen  sein soll, wenn er nur jetzt heil und gesund ankommen möge. Er geht sogar soweit, sich im Geiste schon auf eine längere Überfahrt per Schiff einzustellen, sollte man auf andere Art und Weise nicht da hinkommen, wo er gerne hin möchte.</p>
<p>Ich garantiere aber und gebe Brief und Siegel, diese tiefe Demut hält nicht länger an, als das Kurzzeitgedächtnis für schlimme Situationen des Flugängstlichen andauert  und zu erinnern bereit ist. Schon bald nach seiner Rückkehr findet man den Flugängstlichen erneut auf der Suche nach günstigen Flügen für seine nächste Reise &#8211; aber bitte immer im Hinterkopf, dass es sich beim Fluggerät um eine Airline handeln muß, die noch keine Katastrophen-Schlagzeilen geliefert hat. Hier ist der Flugängstliche wirklich zu keiner einzigen Konzession bereit.</p>
<p>Übrigens, ich habe mir sagen lassen, dass es Piloten geben soll, die im täglichen Einerlei der Autopilot-Fliegerei sich diebisch freuen (können), in Turbulenzen zu geraten. Am Wahrheitsgehalt dieser Aussage wage ich zwar zu zweifeln, jedoch&#8230;wer weiß? </p>
<p>Sollte man nun annehmen, hier verharrt der Flugängstliche im Schockzustand und nimmt diese Nachricht ungläubig entgegen&#8230;weit gefehlt, dieses Gerücht beruhigt ihn ganz außerordentlich, denn wenn schon Piloten keine Angst vor&#8217;m Fliegen haben&#8230;..?</p>
<p> </p>
<p>Flugangstforum: <a href="http://www.erklaert.de/forum/">http://www.erklaert.de/forum/</a></p>
<p>© <em>June </em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zum Thema Wahrscheinlichkeit]]></title>
<link>http://northbohemian.wordpress.com/2009/03/05/zum-thema-wahrscheinlichkeit/</link>
<pubDate>Thu, 05 Mar 2009 14:20:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>northbohemian</dc:creator>
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<description><![CDATA[Wie kommt es, dass genau jene Menschen am sorglosesten in die Flugzeuge steigen, die jede Woche Lott]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wie kommt es, dass genau jene Menschen am sorglosesten in die Flugzeuge steigen, die jede Woche Lotto spielen und den mittelfristigen Gewinn des kompletten Jackpots für sicher halten?</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[LAST.FM TOP 50 - EIN STÖCKCHEN]]></title>
<link>http://huleeta.com/2009/03/04/lastfm-top-50-ein-stockchen/</link>
<pubDate>Wed, 04 Mar 2009 15:26:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>huleeta</dc:creator>
<guid>http://huleeta.com/2009/03/04/lastfm-top-50-ein-stockchen/</guid>
<description><![CDATA[Mein guter Freund Jordi hat mir vor einiger Zeit ein last.fm-Stöckchen zugeschmissen. Obwohl ich man]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Mein guter Freund Jordi hat mir vor einiger Zeit ein <a href="http://www.last.fm" target="_blank">last.fm</a>-Stöckchen zugeschmissen. Obwohl ich manche Fragen ziemlich dümmlich finde, habe ich mir trotzdem vorgenommen, meiner Stöckchenpflicht nachzukommen. Aus purem Spaß an der Freude. [Verständnishalber: die Zahlen in den Fragen stehen für die Platzierungen der jeweiligen Künstler in meinen aktuellen Top 50 Charts bei last.fm.]</p>
<p>Here we go:</p>
<p><strong>Dein Lieblingssong von 15?</strong><br />
Auf Platz 15 meiner Top 50 befindet sich im Moment <a href="http://www.ironandwine.com" target="_blank">Iron &#38; Wine</a>. Und obwohl ich grundsätzlich eine Aversion gegen sämtliche Fragen verspüre, die nach &#8220;Lieblings&#8221;sachen fragen, kann ich in diesem Fall ohne Zögern aversionsfrei antworten: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=OYUFcxBq1y4" target="_blank">&#8220;Flightless Bird, American Mouth&#8221;</a>.</p>
<p><strong>Wie und warum hast du dich für 20 begeistern können?</strong><br />
Eigentlich ist es ganz einfach, sich für <a href="http://www.myspace.com/neimo" target="_blank">Neimo</a> zu begeistern. Eine fantastische französische Band, auf die ich letztes Jahr dank <a href="http://www.revolverpromotion.de" target="_blank">Revolver Promotion</a> aufmerksam geworden bin. Toll, weil sie sowohl live als auch auf Platte eine Wucht sind. Toll, weil sie den rock&#8217;n'roll zurückbringen. Toll, weil ich <a href="http://www.youtube.com/watch?v=EVTrtSTTzP8" target="_blank">Bruno Dallesandros Stimme</a> liebe. Toll, weil sie gute Musiker und zudem auch noch sehr nett sind. </p>
<p><strong>Dein Lieblingsmitglied von 1?</strong><br />
Mein Lieblingsmitglied von <a href="http://www.jarabedepalo.com" target="_blank">Jarabedepalo</a>? Unmöglich zu beantworten. Pau und Alex sind die einzigen zwei Mitglieder, die seit Beginn dabei sind. Und Pau ist natürlich das Mastermind hinter Jarabedepalo, weil er sämtliche Lieder und Texte schreibt und bekanntlich als Frontmann fungiert. Aber auch Carmen, Dani, Quino, Kyke und nicht zuletzt Jimmy tragen (nicht nur) künstlerisch erheblich zu dem bei, was die Band als Ganzes ausmacht. Und was dabei rauskommt, wenn alle mal ein bisschen mitmischen dürfen, kann man sehr schön sehen an den <a href="http://www.youtube.com/watch?v=QArc6ai6fpU" target="_blank">&#8220;recycelten&#8221; Versionen</a> der alten Hits.</p>
<p><strong>Dein Lieblingssongtext von 29?</strong><br />
Einer meiner liebsten von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/The_Smiths" target="_blank">The Smiths</a> ist auf jeden Fall der Text von <a href="http://www.youtube.com/watch?v=_U5HpeA_WSo" target="_blank">&#8220;How Soon Is Now?&#8221;</a> wo es heißt: <em>&#8220;You shut your mouth / How can you say / I go about things the wrong way / I am human and I need to be loved / Just like everybody else does&#8221;</em>.</p>
<p><strong>Hast du 22 schon einmal live gesehen?</strong><br />
<a href="http://www.robbiewilliams.com" target="_blank">Robbie Williams</a> live in concert. Gesehen am 12. November 1997 im E-Werk in Köln. Die &#8220;Freedom&#8221;-Tour. Ganz nah dran! Damals war er noch relativ unbekannt. Und dann fast 10 Jahre später am 13. August 2006 am Hockenheimring. Das letzte Deutschlandkonzert der &#8220;Close Encounters&#8221;-Tournee. Auch ganz nah dran. Nur diesmal standen hinter mir geschätzte 89 000 Zuschauer mehr als 1997 in Köln.</p>
<p><strong>Dein Lieblingsalbum von 10?</strong><br />
Zum Glück ganz einfach zu beantworten, weil es ja bis jetzt nur ein Album von <a href="http://www.mikasounds.com" target="_blank">Mika</a> gibt (nämlich <em><a href="http://www.7digital.de/artists/mika/life-in-cartoon-motion-intl-version" target="_blank">Life in Cartoon Motion</a></em>). Ich freue mich aber auch schon wie Bolle auf <a href="http://www.youtube.com/watch?v=gyvk_H3PP7E" target="_blank">das neue Album</a>, an dem er gerade arbeitet.</p>
<p><strong>Besitzt du Fanartikel von 3?</strong><br />
Nein. Ich habe weder Poster noch andere Memorabilia von <a href="http://www.calamaro.com" target="_blank">Andrés Calamaro</a>. Und ich schätze CDs gelten nicht. </p>
<p><strong>Welche guten Erinnerungen hast du an 7?</strong><br />
Die beste ist wahrscheinlich die an die schlaflose Nacht, in der ich <a href="http://www.myspace.com/lykkeli" target="_blank">Lykke Li</a> zum ersten Mal gesehen und gehört habe. Online bei <em><a href="http://www.bbc.co.uk/later" target="_blank">Later with Jools Holland</a></em> mit <a href="http://www.youtube.com/watch?v=bRI7M1fuHkE" target="_blank">&#8220;Little Bit&#8221;</a>. Sofortige Infizierung.</p>
<p><strong>Gibt es jemanden bei 2, der genauso alt ist wie du?</strong><br />
Nein. <a href="http://www.myspace.com/vicenticosonybmg" target="_blank">Vicentico</a> ist ein Solokünstler. Und 22 Jahre älter als ich.</p>
<p><strong>Wann bist du zum ersten Mal auf 8 aufmerksam geworden?</strong><br />
Auf <a href="http://www.jamesmorrisonmusic.com" target="_blank">James Morrison</a> bin ich schätzungsweise 2006 gestoßen, als er seine erste Single, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=s993u4qAyiw" target="_blank">&#8220;You Give Me Something&#8221;</a>, veröffentlicht hat und diese zum Wahnsinnigwerden oft im Radio gedudelt wurde. </p>
<p><strong>Wer außer dir mag 4?</strong><br />
Bis jetzt nur zwei Leute, die ich persönlich kenne (und 8.867 andere Hörer auf last.fm). Das liegt aber wohl vor allem daran, dass <a href="http://www.vetustamorla.com" target="_blank">Vetusta Morla</a> a) eine spanische Band und b) selbst in Spanien (noch) weitgehend unbekannt ist.</p>
<p><strong>Welches Lied war das erste, das du von 16 gehört hast?</strong><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=1IhDW18rxyY" target="_blank">&#8220;New York, New York&#8221;</a> von <a href="http://www.ryan-adams.com" target="_blank">Ryan Adams&#8217;</a> Doppelalbum <em><a href="http://www.7digital.de/artists/ryan-adams/gold-uk-comm-dbl-album" target="_blank">Gold</a></em>. Ein spontaner Kauf. &#8220;New York, New York&#8221; ist der Opener von Disc 1.</p>
<p><strong>Welches Lied hat dich zu einem Fan von 5 gemacht?</strong><br />
Eindeutig <a href="http://www.youtube.com/watch?v=QWjDZkY1ILU" target="_blank">&#8220;Perfect 10&#8243;</a>. Und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/The_Beautiful_South" target="_blank">The Beautiful South</a> hatten einen Fan mehr. </p>
<p><strong>Gibt es ein Lied von 18, das du nicht magst?</strong><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=oJNE31Ndme0" target="_blank">&#8220;Your Body Is A Wonderland&#8221;</a>. <a href="http://www.johnmayer.com" target="_blank">John Mayer</a> geht für mich schon fast unglaubwürdig auf in anhimmelnder Anbetung der Person seiner Wahl. Fast schon petrarkische Zustände.</p>
<p><strong>Warum gefallen dir die Lieder von 14?</strong><br />
<a href="http://www.itsmorrisseysworld.com" target="_blank">Morrissey</a> ist für mich vor allem ein sehr talentierter Songschreiber, der mit viel Sarkasmus wunderbare Lieder schreibt. Lieder, die anders sind. Lieder mit fantastischen Zeilen wie <em><a href="http://www.youtube.com/watch?v=lmdxbrphEsM" target="_blank">&#8220;After all these years / I find I&#8217;m okay by myself / And I don&#8217;t need you / Or your homespun philosophy / No no no no&#8221;</a></em>. Morrissey eckt an, weil er sagt, was er denkt, und nicht drumrum redet. Genau wie seine Lieder. Direkt. Ehrlich. Manchmal vielleicht zu ehrlich. Und genau deswegen mag ich ihn und seine Musik.</p>
<p><strong>Wo hast du 6 zum ersten Mal gehört?</strong><br />
Freitag, 10. Oktober 2008. Maschinenhaus der Kulturbrauerei in Berlin. <a href="http://www.elspets.com" target="_blank">Els Pets</a> spielten im Zuge der katalanischen Musiknacht der Popkomm 2008. Großartiges Konzert!</p>
<p><strong>Wie lange hat 19 schon Musik gemacht bevor du ihn entdeckt hast?</strong><br />
Das erste Album von <a href="http://www.jovanotti.com" target="_blank">Jovanotti</a>, das ich mir schätzungsweise irgendwann zwischen 2001 und 2003 gekauft habe, war <em><a href="http://www.amazon.de/Lorenzo-90-95-Jovanotti/dp/B0000015VJ/ref=sr_1_3?ie=UTF8&#38;s=music&#38;qid=1236103060&#38;sr=8-3" target="_blank">Lorenzo 90-95</a></em>, weil da <a href="http://www.youtube.com/watch?v=3ZY3bm93Wk4" target="_blank">&#8220;L&#8217;ombelico del mondo&#8221;</a> drauf war. Sein erstes Album erschien 1988. You do the math. [Aber das mit dem Musik MACHEN ist ja eine ganz andere Sache, is klar.]</p>
<p><strong>Erinnert dich ein Song von 13 an irgendetwas Schlechtes?</strong><br />
Chile 2004. Eine Party irgendwo in Valdivia.  <a href="http://www.youtube.com/watch?v=AHw4biHIP10" target="_blank">&#8220;Eine gepimpte Version von Mucho Mejor&#8221;</a> von <a href="http://www.los-rodriguez.com.ar" target="_blank">Los Rodríguez</a> dröhnt. Es fließt zuviel Pisco. [Hm, okay, das gerade Geschilderte war nicht schlecht. Schlecht war eher der Morgen danach.]</p>
<p><strong>Wann bist du ein Fan von 17 geworden?</strong><br />
Letzten Dezember, als ich das <a href="http://www.7digital.de/artists/m-clan/sin-enchufe-2" target="_blank">Unplugged-Album</a> von <a href="http://www.m-clan.ws" target="_blank">M-Clan</a> geschenkt bekommen habe. </p>
<p><strong>Wie lange schon bist du ein Fan von 9?</strong><br />
Ich habe <a href="http://www.kykeserrano.com" target="_blank">Kyke Serrano</a> letztes Jahr kennengelernt. Damals kam er als neuer Keyboarder von Jarabedepalo nach Freiburg. Eigentlich ist er ein metalero aus ganzem Herzen, der sich aber unter anderem auch im progressiven Rock oder Jazz heimisch fühlt. Sein erstes Soloalbum &#8220;Jam on Serrano&#8221; (Achtung, Wortspiel) hat er mir dann liebenswerterweise vor ein paar Monaten geschenkt. Ganz klar ein sehr vielseitiger Ausnahmemusiker! Im Moment arbeitet Kyke an seinem zweiten Album &#8220;Jam on Serrano Session Two&#8221;. Ich bin gespannt. </p>
<p><strong>Wenn 11 ein Konzert geben würden, das an einem 500 Kilometer entfernten Ort stattfände &#8211; würdest du hinfahren?</strong><br />
Ohne Zweifel, ich mag <a href="http://www.fitoyfitipaldis.com" target="_blank">Fito &#38; Fitipaldis</a>. Aber 500 Kilometer wären mir dann doch zu weit. </p>
<p><strong>Wie viele CDs von 12 befinden sich in deinem Besitz?</strong><br />
Finanziell bedingt hab ich bis jetzt nur ein Album von <a href="http://www.antoniafontoficial.com" target="_blank">Antònia Font</a> (nämlich <em><a href="http://www.7digital.de/artists/antonia-font/coser-i-cantar" target="_blank">Coser i Cantar</a></em>), das aber auch ausgiebeig gehört wird und Antònia Font nicht umsonst auf Platz 12 meiner Charts katapultiert.</p>
<p><strong>Gibt es einen Song von 21, der dich zum Weinen bringt?</strong><br />
Sagen wir mal so: ein bisschen sentimental werde ich jedes Mal, wenn ich <a href="http://www.youtube.com/watch?v=AKanbidzvUQ" target="_blank">&#8220;A Beautiful Mess&#8221;</a> von <a href="http://www.jasonmraz.com" target="_blank">Jason Mraz</a> höre. Weil: <em>&#8220;Well it kind of hurts / When the kind of words you write / Kind of turn themselves into knives / And don&#8217;t mind my nerve / You can call it fiction / But I like being submerged / In your contradictions / Dear / &#8216;Cause here we are / Here we are (&#8230;) / And through timeless words and priceless pictures / We&#8217;ll fly like birds not of this earth / And tides they turn and hearts disfigure / But that&#8217;s no concern when we&#8217;re wounded together / And we tore our dresses and stained our shirts / But it&#8217;s nice today / Oh the wait was so worth it&#8221;</em>.</p>
<p><strong>Gibt es einen Song von 27, der dich glücklich macht?</strong><br />
Seit einigen Wochen: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=A9rLqHBaxBg" target="_blank">&#8220;Dance With Somebody&#8221;</a> von <a href="http://www.mandodiao.com" target="_blank">Mando Diao</a>. Ist es Disco? Ist es Rock? Ist es DiscoRock? Ganz egal. Endlosendorphinausschüttung beim Abzappeln garantiert.</p>
<p><strong>Gibt es einen Song von 23, der dich zum Lachen bringt?</strong><br />
Zum Lachen nicht, aber zum Schmunzeln bringt mich definitiv jedes Mal <a href="http://www.youtube.com/watch?v=XVhnyOdVNIw" target="_blank">&#8220;Meg White&#8221;</a>, den <a href="http://www.raylamontagne.com" target="_blank">Ray LaMontagne</a> für Meg White von den White Stripes geschrieben hat. Fast schon etwas zu simpel (aber schmunzelnauslösend!) die erste Strophe: <em>&#8220;Meg White / You&#8217;re alright / In fact I think / You&#8217;re pretty swell / Can&#8217;t you tell?&#8221;</em>. Naja, es reimt sich halt.</p>
<p><strong>Welches ist das letzte Lied, das du von 28 angehört hast?</strong><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=mSDEiKNUy44" target="_blank">&#8220;I Did It&#8221;</a> von <a href="http://www.davematthewsband.com" target="_blank">Dave Matthews Band</a>. Guter Song. </p>
<p><strong>Gibt es einen Song von 32, den du schon mehr als 30 Mal gehört hast?</strong><br />
Laut last.fm-Statistik ist <a href="http://www.youtube.com/watch?v=GMn9iu5FKCM" target="_blank">&#8220;Spieglein, Spieglein&#8221;</a> mit 15 Malen mein meistgespielter Song von <a href="http://www.gisbertzuknyphausen.de" target="_blank">Gisbert zu Knyphausen</a>. In der Realität habe ich aber <a href="http://www.youtube.com/watch?v=E4Q1j9Z2jQk" target="_blank">&#8220;Flugangst&#8221;</a> bestimmt schon weit mehr als 30 Mal angehört.</p>
<p><strong>Welchen Song von 50 hast du bist jetzt nur ein einziges Mal angehört?</strong><br />
Auch hier muss unterschieden werden zwischen Internetstatistik und wirklicher Realität. Als langjährige und passionierte Anhängerin von <a href="http://www.mana.com.mx" target="_blank">Maná</a> habe ich (natürlich) alle Alben. Das Lied, das ich gefühlsmäßig am wenigsten gehört habe, ist wohl <a href="http://www.youtube.com/watch?v=lbyu51pVnnE" target="_blank">&#8220;Como Te Deseo&#8221;</a>, weil mir die Kuhglocke, das Nananananananana und Uh-Ah übelst auf die Nerven gehen.</p>
<p><strong>Gibt es ein Lied von 24, das du nicht mehr hören kannst?</strong><br />
Eindeutig <a href="http://http://www.youtube.com/watch?v=n6r4KT8-VX0" target="_blank">&#8220;Human&#8221;</a>. Das einzige Lied von <a href="http://www.thekillersmusic.com" target="_blank">The Killers</a>, das ich von Anfang an nicht gemocht habe (und was sich leider auch nach mehrmaligem Hören nicht geändert hat).</p>
<p><strong>Welcher Song hat dich für 40 begeistert?</strong><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=TEUZAPKbWWk" target="_blank">&#8220;Everybody&#8217;s Changing&#8221;</a>, <a href="http://www.lilyallenmusic.com" target="_blank">Lily Allens</a> Version von <a href="http://www.keanemusic.com" target="_blank">Keanes</a> Hit.</p>
<p><strong>Welches ist deine Lieblingssingle von 25?</strong><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=58lN67LfJpw" target="_blank">&#8220;Matador&#8221;</a> von <a href="http://www.fabulosos-cadillacs.com" target="_blank">Los Fabulosos Cadillacs</a>.</p>
<p><strong>Wenn 49 dich hassen würde, was würdest du tun?</strong><br />
<a href="http://www.diegotorres.com" target="_blank">Diego Torres</a>? Mich hassen? Nie. Ich bin doch so liebenswert. </p>
<p><strong>Wenn dich 42 oder ein Mitglied von 42 nach einem Date fragen würde, was würdest du sagen?</strong><br />
&#8220;Ja, gerne, [Mitglied von <a href="http://www.babasonicos.com" target="_blank">Babasónicos</a>].&#8221;</p>
<p><strong>Interessiert es dich, ob 41 eine feste Freundin hat?</strong><br />
Nein. Was <a href="http://www.iggypop.com" target="_blank">Iggy Pop &#38; The Stooges</a> in ihrer Freizeit machen, tangiert mich nur äußerst periphär.</p>
<p><strong>Wer hat die beste Stimme bei 46?</strong><br />
Nun ja, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart" target="_blank">Wolfgang Amadeus Mozart</a> war nie im Tonstudio&#8230; Rock me, Amadeus!</p>
<p><strong>Findest du, dass 26 gut aussehen?</strong><br />
Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Ich finde, die Jungs von <a href="http://www.cafetacuba.com.mx" target="_blank">Café Tacvba</a> sehen ganz passabel aus.</p>
<p><strong>Wie oft hast du deinen Lieblingstitel von 36 schon angehört?</strong><br />
Laut Internetstatistik ist <a href="http://www.youtube.com/watch?v=dvgZkm1xWPE" target="_blank">&#8220;Viva La Vida&#8221;</a> mit 10 Abspielungen mein Lieblingslied von <a href="http://www.coldplay.com" target="_blank">Coldplay</a>. In Wirklichkeit habe ich <a href="http://www.youtube.com/watch?v=qI8I6qcxWyU" target="_blank">&#8220;Yellow&#8221;</a> im Laufe meines doch noch jungen Lebens bestimmt schon an die 100 Mal gehört. </p>
<p><strong>Wie viele CDs besitzt du von 30?</strong><br />
Eine, nämlich <em><a href="http://www.7digital.de/artists/chambao-(1)/con-otro-aire-1" target="_blank">Con Otro Aire</a></em>. Von <a href="http://www.chambao.es" target="_blank">Chambao</a>.</p>
<p><strong>Gibt es einen Song von 38, der dich wütend macht?</strong><br />
<a href="http://www.brucehornsby.com" target="_blank">Bruce Hornsby</a> lullt einen mit Pianoklängen und seiner samtigen Stimme geradezu ein, da kann man gar nicht wütend werden.</p>
<p><strong>Welches Mitglied von 31 würdest du gerne als Solokünstler sehen?</strong><br />
<a href="http://www.damienrice.com" target="_blank">Damien Rice</a> ist ein Solokünstler. </p>
<p><strong>An was erinnert dich dein Lieblingslied von 48?</strong><br />
Beziehungssachen. Sowohl <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Hha5BlwbK58" target="_blank">&#8220;Inevitable&#8221;</a> in unplugged-Form (das wahrhaftige) als auch <a href="http://www.youtube.com/watch?v=JkJxxzdYllU" target="_blank">&#8220;Lo Imprescindible&#8221;</a> (Internetstatistiklieblingslied) von <a href="http://www.shakira.com" target="_blank">Shakira</a>.</p>
<p><strong>Hast du 43 am Anfang gehasst?</strong><br />
Nein, ich fand <a href="http://www.titoandtarantula.com" target="_blank">Tito &#38; Tarantula</a> schon immer saucool.</p>
<p><strong>Hören deine besten Freunde auch 33?</strong><br />
Soweit ich weiß, ja. Wie kann man die <a href="http://www.eelstheband.com" target="_blank">Eels</a> auch nicht mögen?</p>
<p><strong>Würden deine Eltern 37 mögen?</strong><br />
Meine Eltern mögen <a href="http://www.heino.de" target="_blank">Heino</a> und <a href="http://www.abbasite.com" target="_blank">ABBA</a>. Inwiefern <a href="http://www.roccodeluca.com" target="_blank">Rocco Deluca &#38; The Burden</a> dazwischen passen, weiß ich nicht.</p>
<p><strong>Gibt es von 47 einen guten Song zum Tanzen?</strong><br />
Von <a href="http://jackpenate.com" target="_blank">Jack Peñate</a> gibt es so einige tanzbare Songs. Zum Beispiel <a href="http://www.youtube.com/watch?v=5TJOjIgxxWY" target="_blank">&#8220;Spit At Stars&#8221;</a> oder <a href="http://www.youtube.com/watch?v=4L5DtjxjxOA" target="_blank">&#8220;Torn On The Platform&#8221;</a>.</p>
<p><strong>Hast du 34 schon einmal leibhaftig getroffen?</strong><br />
<a href="http://www.kingsofleon.com" target="_blank">Kings Of Leon</a>? Nein.</p>
<p><strong>Magst du den Namen von 44?</strong><br />
An <a href="http://www.rickymartin.com" target="_blank">Ricky Martins</a> Namen habe ich nichts auszusetzen.</p>
<p><strong>Würdest du ein Mitglied von 45 daten?</strong><br />
Eher nicht. Die Mitglieder von <a href="http://www.theclashonline.com" target="_blank">The Clash</a> sind zu alt. Oder schon tot.</p>
<p><strong>Kennst du jemanden, der 39 hasst?</strong><br />
Ja, ich kenne jemanden, der <a href="http://joepurdy.com" target="_blank">Joe Purdy</a> zwar als Person nicht hasst, aber seine Musik. Derjenige hört aber meistens auch nur Metal.</p>
<p><strong>Hast du schon einmal zu einem Song von 35 getanzt?</strong><br />
Schon oft. Aber die Musik von <a href="http://www.doesitoffendyou.com" target="_blank">Does It Offend You, Yeah?</a> ist dazu aber wohl auch prädestiniert.</p>
<p><strong>Zum Schluss die Charts nochmal auf einen Blick</strong> <em>(Stand: 28. Februar 2009 &#8211; last.fm zählt für mich seit dem 18. Juli 2008 mit)</em>:</p>
<p>1. Jarabedepalo (ES)<br />
2. Vicentico (AR)<br />
3. Andrés Calamaro (AR)<br />
4. Vetusta Morla (ES)<br />
5. The Beautiful South (UK)<br />
6. Els Pets (ES)<br />
7. Lykke Li (SE)<br />
8. James Morrison (UK)<br />
9. Kyke Serrano (ES)<br />
10. Mika (UK)<br />
11. Fito &#38; Fitipaldis (ES)<br />
12. Antònia Font (ES)<br />
13. Los Rodríguez (AR)<br />
14. Morrissey (UK)<br />
15. Iron &#38; Wine (US)<br />
16. Ryan Adams (US)<br />
17. M-Clan (ES)<br />
18. John Mayer (US)<br />
19. Jovanotti (IT)<br />
20. Neimo (FR)<br />
21. Jason Mraz (US)<br />
22. Robbie Williams (UK)<br />
23. Ray LaMontagne (US)<br />
24. The Killers (US)<br />
25. Los Fabulosos Cadillacs (AR)<br />
26. Café Tacvba (MX)<br />
27. Mando Diao (SE)<br />
28. Dave Matthews Band (US)<br />
29. The Smiths (UK)<br />
30. Chambao (ES)<br />
31. Damien Rice (UK)<br />
32. Gisbert zu Knyphausen (DE)<br />
33. Eels (US)<br />
34. Kings Of Leon (US)<br />
35. Does It Offend You, Yeah? (UK)<br />
36. Coldplay (UK)<br />
37. Rocco Deluca &#38; The Burden (US)<br />
38. Bruce Hornsby (US)<br />
39. Joe Purdy (US)<br />
40. Lily Allen (UK)<br />
41. Iggy Pop &#38; The Stooges (US)<br />
42. Babasónicos (AR)<br />
43. Tito &#38; Tarantula (US)<br />
44. Ricky Martin (PR)<br />
45. The Clash (UK)<br />
46. Wolfgang Amadeus Mozart (AT)<br />
47. Jack Peñate (UK)<br />
48. Shakira (CO)<br />
49. Diego Torres (AR)<br />
50. Maná (MX)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[10 Regeln für Fliegende mit Flugangst]]></title>
<link>http://numrich.wordpress.com/2008/11/22/10-regeln-fur-fliegende-mit-flugangst/</link>
<pubDate>Sat, 22 Nov 2008 19:39:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>numrich</dc:creator>
<guid>http://numrich.wordpress.com/2008/11/22/10-regeln-fur-fliegende-mit-flugangst/</guid>
<description><![CDATA[1. Vermeiden Sie den Auslöser der Angst nicht, sondern sammeln Sie positive Flugerfahrungen &#8211; ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>1. Vermeiden Sie den Auslöser der Angst nicht, sondern sammeln Sie positive Flugerfahrungen &#8211; Fliegen Sie!<br />
2. Ändern Sie ihre Wahrnehmungsmuster: Konzentrieren Sie sich auf das, was wirklich geschieht, nicht auf das, was geschehen könnte.<br />
3. Lenken Sie sich von ihren Ängsten ab, unterhalten Sie sich, lachen sie (am besten über sich selbst), freuen Sie sich auf ihre Zieldestination!<br />
4. Steigen Sie nicht mit leerem Magen ins Flugzeug. Trinken Sie viel Wasser.<br />
5. Mit Alkohol und Beruhigungsmittel verdrängen Sie die Angst, versuchen Sie, ohne auszukommen.<br />
6. Stress erhöht die Anfälligkeit für Angst, kommen sie rechtzeitig und ausgeruht zum Flughafen.<br />
7. Machen Sie Entspannungsübungen vor und während des Fluges.<br />
8. Wenn Angst aufkommt, tun Sie etwas Bizarres, das von der Furcht ablenkt und das Ich stärkt.<br />
9. Turbulenzen können unangenehm sein, sind aber ungefährlich.<br />
10. Motivieren Sie sich: Lassen sie ihre Lebensfreude nicht durch Ängste einschränken! Sie wollen ihre Ängste loswerden, sie wollen fliegen!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Flugangst-Seminar: Tun Sie etwas Bizarres!]]></title>
<link>http://numrich.wordpress.com/2008/11/22/flugangst-seminar-tun-sie-etwas-bizarres/</link>
<pubDate>Sat, 22 Nov 2008 19:37:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>numrich</dc:creator>
<guid>http://numrich.wordpress.com/2008/11/22/flugangst-seminar-tun-sie-etwas-bizarres/</guid>
<description><![CDATA[Das Seminar &#8220;Entspanntes Fliegen&#8221; beginnt im Raum &#8220;Lindbergh&#8221;. Der ist mit o]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Das Seminar &#8220;Entspanntes Fliegen&#8221; beginnt im Raum &#8220;Lindbergh&#8221;. Der ist mit orange-braunem Teppich ausgeschlagen und befindet sich im ersten Stock des Retro-Airports Berlin-Tegel. Die getönten Panoramafenster bieten beste Sicht auf die wenige Hundert Meter entfernt startenden Flugzeuge. Doch die anwesenden neun Frauen und vier Männer ignorieren diese Aussicht; sie haben sich im Halbkreis um Clipbord und Psychotherapeutin Andrea Kropf samt jugendlicher Assistentin Julia Röttger versammelt, um ihre Flugangst zu überwinden. Denn die passt nicht in Zeiten gestiegener Mobilitätsanforderungen und verlockender Billig-Tickets in alle Welt. Die bekennenden Flugangsthasen sind nicht allein mit ihrer Furcht: Rund 60% der Passagiere fühlen sich unwohl an Bord, schätzt die Lufthansa, davon leiden 10-15% unter Panikattacken. Ein lukrativer Markt für Anbieter wie die Agentur Texter-Millott, die in Zusammenarbeit mit der Kranich-Linie exklusive Entspannungsseminare anbietet: Für 780,- Euro wird eine Erfolgsquote von über 90% versprochen. Doch wie funktioniert der Psycho-Quickie, die vollständige Heilung in zwei mal zehn Stunden?</p>
<p>Flugangst kann jeden treffen. Es ist umso mehr eine Volkskrankheit, als Fliegen zum Volkssport wird. Eine Risikosportart in den Augen der Teilnehmer. Und so sind unter ihnen neben einem Geschäftsführer, einer Richterin, einer Ärztin, einem Journalisten und Selbständigen, die aus beruflichen Gründen entspannte Vielflieger werden wollen, auch eine Studentin, eine Angestellte, eine Lehrerin, ein Rentner, eine Hausfrau. Sie wollen in den Urlaub, haben zum Teil schon ihr Ticket gebucht und müssen sich jetzt arrangieren. In der Vorstellungsrunde erzählen sie, warum Fliegen für sie zur Qual wird, warum sie schon froh wären, ohne Nervenzusammenbruch zu landen, geschweige denn entspannt. &#8220;Heute dürfen sie alles sagen, wovor sie Angst haben&#8221;, ermuntert Psychologin Kropf, &#8220;ab morgen müssen sie die Ängste bekämpfen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Ich habe ein Problem mit dem Abstürzen&#8221;, beginnt die Hausfrau,die nicht mehr geflogen ist, seit sie eine TV-Dokumentation über Flugzeugabstürze gesehen hat. Ein anderer Teilnehmer beklagt die Enge im Flugzeug, die Studentin das beklemmende Gefühl, wenn die Tür verriegelt wird und jeder Ausweg verschlossen ist.  Die Richterin leidet seit den Terroranschlägen vom 11. September unter Flugangst, die Freiberuflerin sagt: &#8220;Ich gucke während des ganzen Flugs nur auf den Monitor mit der Landkarte und sehe im Geiste schon die Nachrichtensendung: Dort ist das Flugzeug abgestürzt.&#8221; Der Geschäftsführer stöhnt über die vielen, unerklärlichen Geräusche und Vibrationen, die seine Furcht vor dem Abstürzen nähren. Als auf der Rollbahn eine startende Maschine aufheult, fährt er zusammen. Alle wenden die Köpfe zum Fenster und beäugen sorgenvoll, wie das Luftschiff von Air Malta im Himmel über Berlin verschwindet. Die Lehrerin bekennt, große Furcht vor der Startphase zu haben. Doch jetzt ist ein Gran-Canaria-Urlaub mit der Familie gebucht und das Seminar muss Erfolg bringen. Bei einigen stellt sich ein traumatisches Erlebnis &#8211; ein turbulenter Flug, eine holprige Landung &#8211; als Auslöser der Phobie heraus. Bei anderen war es ein schleichender Prozess der Angstvermehrung: Nach und nach kamen immer mehr Sorgen, bis das Fliegen und die Zeit davor zur Qual wurden. Eine Angst-Patientin, selbst Ärztin von Beruf, ist noch nie geflogen. Ihre Phobie ist theoretisch, aber stark genug, um sie bis heute abzuhalten. &#8220;Vermeidung ist keine Lösung&#8221;, sagt die Psychotherapeutin, &#8220;dann dehnt sich die Angst aus und schränkt immer mehr Lebensbereiche ein.&#8221; Schnell wiederholen sich die Motive der Teilnehmer, aber es tut gut, wenn sich eine nach dem anderen offenbart und jeder feststellen kann: Es geht anderen ähnlich. Doch dann kommen schon die Zweifel zurück: Wenn so viele Menschen Angst beim Fliegen empfinden, muss doch da was dran sein. Denn für den Phobiker ist seine Angst vernünftig, sind vielmehr die anderen, die sorglos die Gangway in den Tod tänzeln, heilungsbedürftig. Psychologin Kropf wiegelt ab: Allein in Deutschland gibt es jedes Jahr mehr Tote im Straßenverkehr als weltweit im Flugverkehr. Aber wer denke jedes Mal an die tödliche Gefahr, wenn er ins Auto steigt? Es gehe darum, die Angst zu definieren und ihr gezielt zu begegnen. Flugangst hat viele Facetten: Angst vor Kontrollverlust, Klaustrophobie, Höhenangst, Angst vor der Unausweichlichkeit des Schicksals oder des Sitznachbarn, vor Terroristen, technischem Versagen und dem Tod. Im Seminar sollen zunächst die Grundlagen vieler Ängste beseitigt werden: die Unwissenheit über das, was beim Fliegen passiert. Dann folgt die Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper: Wie reagiert er auf Bedrohung und wie können kognitive Fehleinschätzungen umstrukturiert werden. Es geht nicht um die Aufdeckung frühkindlicher Störungen, sondern um Verhaltenstherapie. Dazu üben die Teilnehmer Verfahren ein, um sich geistig und körperlich zu lockern. Wenn der Mensch Gefahr empfindet, erklärt Kropf, will er weglaufen oder kämpfen. Weil er beides im Flugzeug nicht kann, muss er eine Art gymnastisches Training machen, möglichst  viele Muskeln anspannen und wieder entlasten, um den Energieüberschuss abzubauen. Für den Geist gelte das selbe: &#8220;Konzentrieren Sie sich nicht auf die Angst, sondern lenken sie die Gedanken auf etwas positives.&#8221; Assistentin Röttger ergänzt: &#8220;Tun sie etwas Bizarres, um ihre Selbstbestimmung zu fühlen.&#8221; Gemeinsam übt man den  Gedankenstop&#8221; und durchträumt zu Musik eine Phantasiereise zu einer Südseeinsel. Letztlich ist Fliegen doch nichts anderes als eine Entspannungsübung. Wie die Liebe. Als nächstes steht Senior First Officer Hans Schramm, 42, auf dem Programm. Der schnieke Lufthansa-Co-Pilot erklärt, warum ein Flugzeug oben bleibt und warum der Gast sich nicht zu beunruhigen braucht. &#8220;In der Luft kann dem Flugzeug nichts passieren, dafür ist es gebaut&#8221;, sagt Hans Schramm mit fester Stimme und erntet dafür dankbares Nicken. Es könne nicht nach hinten umfallen, sondern wegen Auftrieb hier und Unterdruck da und Aerodynamik und so weiter lege es sich automatisch immer in die optimale Gleitposition: Geradeaus, die Nase leicht nach oben. Das ist doch sehr beruhigend. Und Vogelschlag? Kleinere Vögel würden in der Turbine filetiert und geröstet, im Flugzeug rieche es dann nach Brathühnchen. Wieder eine Sorge weniger, denn nach größeren Vögeln fragt keiner. Und warum dieser furchtbar schnelle Start fragt die Lehrerin nach. &#8220;Das ist doch wie mit dem Porsche an der Ampel, da gibt man Vollgas, der schönste Moment!&#8221; entgegnet ihr Schramm. &#8220;Aber es gibt doch Abstürze!&#8221; &#8211; die Unerschrockenen konfrontieren den Kapitän mit 14 Jahren Berufserfahrung mit den Katastrophen der Vergangenheit. Es seien immer Verkettungen von unglücklichen Umständen gewesen, beruhigt er. Oft sei unzureichend ausgebildetes Personal mitverantwortlich. Aber nach jedem Unfall würden die Sicherheitsstandards verbessert. Selbst wenn zum Beispiel beide Turbinen ausfielen, könne das Flugzeug noch rund 150 Kilometer weit bis zum nächsten Flughafen segeln, es stürze nicht einfach kometengleich zu Boden. Wovor er als Pilot Angst habe, will der Koch wissen? Feuer an Bord sei eine große Gefahr und schwere Gewitter. Im Anschluss an die Theorie führt der blonde Hans die Flugschüler auf den Hangar zu einer wartenden Boing 737. Alle dürfen das stehende Flugzeug außen und innen betatschen, sogar auf dem Pilotensitz Platz nehmen. Hans Schramm erklärt so geduldig, wie es einem deutschen Offizier gegeben ist, das Prinzip der Redundanz, wonach alle wichtigen Instrumente wenigstens zweifach vorhanden sind. Das Cockpit ist viel enger als man denkt, spartanisch eingerichtet. Keine Plastikverkleidung mit Getränkehaltern wie sie in jedem Neuwagen zum Standard gehören, sondern graublau lackiertes Metall wie in einem Militärjet: &#8220;Piloten lieben das so, die pure Technik&#8221;, schwärmt Hans Schramm. Nach der exklusiven Führung hat keiner mehr Angst davor, von ihm in einer Lufthansa-Maschine geflogen zu werden. Aber um so mehr vor dem Flug mit einem anderen Piloten oder einer anderen Airline. Die Teilnehmer werden schmählich enttäuscht, als sie erfahren, dass der Konfrontations-Flug nach Stuttgart am nächsten Tag nicht von Schramm gesteuert wird.</p>
<p>Am zweiten Tag ist die Stimmung anders. Die Frauen sind ruhiger, konzentriert, die Männer aufgekratzt. Jeder hat so seine Art, mit der eigenen Angst um zugehen. Aber alle sind gekommen. Jetzt werden die Tickets ausgeteilt, die Sitzplätze stehen schon fest &#8211; das Seminar fliegt Business-class. Als die Richterin nur ein Hinflug-Ticket erhält, weil sie von Stuttgart aus gleich in den Urlaub weiterfährt, stöhnt ihre Sitznachbarin auf: &#8220;Wenn sie nicht mit zurückkommt, passiert ein Unglück!&#8221; Vorwurfsvoll schaut sie die Dame an: &#8220;Das ist doch ein Zeichen!&#8221;. Eine andere Teilnehmerin pflichtet ihr bei: &#8220;Ich fliege grundsätzlich nur zusammen mit meinem Mann und den Kindern, damit wir dann alle tot sind wenn was passiert.&#8221; Psychologin Kropf wird streng: Verknüpfen sie nicht Dinge, die nichts miteinander zu tun haben. Das sei Aberglaube und dafür sei kein Platz an Bord. Aber warum gibt es dann keine Reihe 13 in der Boing 737&#8230;? Doch es ist der zweite Tag und heute sind negative Gefühle unzulässig. Später wird Psychologin Kropf in kleiner Runde erzählen, dass der Film &#8220;Final Destination&#8221; ihr viele derartige Nachfragen eingebracht hat. In dem Horrorfilm, der dem Seminar viel Kundschaft zugeführt haben dürfte, hat ein Passagier eine Ahnung von einem Unglück und verlässt das Flugzeug noch vor der Start. Gleich darauf bestätigt sich seine Vorhersehung: das Flugzeug explodiert kurz nach dem Abheben, alle Insassen kommen dabei ums Leben außer denen, die auf seine Warnung gehört haben. Auch einem bekannten deutschen Filmschauspieler habe der Film auf dem Magen geschlagen, erzählt Kropf. Sie gab ihm Einzelstunden von der Flugangst heilte. Auch er glaubte, abstürzen zu müssen, weil sein Leben auf einem Höhepunkt angekommen war: er spielte in internationalen Produktionen, war berühmt, reich, hatte eine glückliche Familie und Angst, deswegen von einem missgünstigen Schicksal bestraft zu werden. Sie gab ihm Einzelstunden und inzwischen hat er die Flugangst überwunden &#8211; dabei geholfen hat, dass er zwischenzeitlich einen Karrriereknick hinnehmen musste mittlerweile von Frau und Kindern getrennt lebt. Das Schicksal hat demnach keinen dringenden Grund mehr, in Form eines Flugzeugunglücks zuzuschlagen.</p>
<p>Bevor es endlich zum realen Testflug geht, kommt einer akustischer: Dazu stellen alle ihre Stühle wie im Flugzeug in Reihen hintereinander, so wie es die Tickets vorgeben. Per CD hören die Teilnehmer die Geräusche eines Fluges von Frankfurt nach London: Das Anwerfen der Turbinen, die Beschleunigung, das Einklappen der Fahrwerke &#8211; alles wird von einer sonoren Stimme erläutert. Die Flugzeug-Gucker auf der Besucherplattform gleich neben Raum Lindbergh zeigen herüber: Was machen die denn da? Nach der fiktiven Landung in London wird es ernst. Kurze Stärkung &#8211; &#8220;Aber vermeiden sie Kaffee &#8220;- und das Trüppchen marschiert zum Gate 14. Zusammen mit gewöhnlichen Fluggästen trottet das Angstseminar durch die fensterlose Gangway in das Flugzeug, die Stewardessen grüßen mit aufgesetztem Sekunden-Lächeln &#8211; soweit ist alles normal. Alle nehmen die vorgesehenen Plätze ein, die Psychologinnen gehen durch die Reihen, beruhigen, erinnern an das Gelernte.  Einige outen sich und machen den &#8220;Körperpanzer&#8221;, eine der gymnastischen Entspannungsübungen. Beim Start hält der Journalist die Hand der Lehrerin, ihre Knöchel treten weiß hervor, sie weint. Auch weiter hinten schluchzt jemand, alle anderen halten sich tapfer. Die Fluggeräusche von der CD sind noch so präsent, die Worte des Piloten Schramm über Technik und den Porsche noch so lebendig und der Wille, die Flugangst zu besiegen so groß, dass der erste Start von den meisten gut ertragen wird. Sofort mit Erreichen der Reiseflughöhe setzt lautes Geschnatter ein. Das Grüppchen ist aufgeregt und glücklich. Jemand bekleckert sich mit Tomatensaft und ist den ganzen Flug über damit beschäftigt, den Fleck zu bekämpfen, andere unterhalten sich angeregt, genießen die Bordverpflegung, den Ausblick auf die Wolken. Die Landung wird geradezu routiniert hingenommen. In Stuttgart alle raus, Fotos gemacht als Beweis, noch ein Souvenir-Teddy gekauft, dann gleich wieder in die selbe Maschine, wieder arrogante Begrüßung, wieder starten, essen, landen, Vielflieger-Miene auf den meisten Gesichtern beim Aussteigen. Danach lädt die Lufthansa zum Sektumtrunk bei &#8220;Lindbergs&#8221;. Es gibt eine Urkunde und eine Brosche &#8220;Entspannt fliegen&#8221; zum Anclipsen. Man beglückwünscht sich gegenseitig, stößt an auf die erfolgreiche Eroberung des Luftraums. &#8220;Was für ein Vergnügen, ein Genuss über den Wolken! Schade um die 12 Jahre, die ich nicht geflogen bin&#8221;, sagt der Koch. &#8220;Ich hätte nicht geglaubt, dass ich das in zwei Tagen bewältigen kann&#8221;, meint die Angestellte, &#8220;aber die intensive Beschäftigung mit der eigenen Angst hat es gebracht.&#8221; Die Hausfrau sagt, es hätte ruhig noch länger gehen können, sie konnte das erste Mal während eines Fluges richtig entspannen. Auch die Unsicherheit des Geschäftsführers hat sich in Berliner Luft aufgelöst. Er fachsimpelt über die Landung in einem Tonfall, als hätte er niemals gelitten. In der Abschlussrunde versprechen zwölf Teilnehmer, in Zukunft wieder zu fliegen &#8211; auch die Lehrerin. Nur die Kinderärztin hebt nicht die Hand. Sie saß die ganze Zeit stumm auf dem Platz, erduldete ihren allerersten Flug klaglos, aber leidend. Ob die Teilnehmern tatsächlich dauerhaft geheilt sind, wird sich auf den nächsten Flügen zeigen: allein, in der Touristenklasse, ohne Leidensgefährten und Psycho-Coaching. Oliver Numrich</p>
<div id="attachment_239" class="wp-caption alignleft" style="width: 68px"><a href="http://numrich.wordpress.com/files/2008/11/stutti_kotztuete_klein.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-239" title="stutti_kotztuete_klein" src="http://numrich.wordpress.com/files/2008/11/stutti_kotztuete_klein.jpg?w=58" alt="Bärchen Stutti im Lufthansa-Style" width="58" height="96" /></a><p class="wp-caption-text">Bärchen Stutti im Lufthansa-Style</p></div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Und nun zur Beruhigung]]></title>
<link>http://urs1798.wordpress.com/2008/10/04/und-nun-zur-beruhigung/</link>
<pubDate>Sat, 04 Oct 2008 12:57:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>urs1798</dc:creator>
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<description><![CDATA[Eierkuchen Inhaltslos Ich wollte euch ja nicht erschrecken Hier ein paar beim Aufräumen gefundene Ze]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:center;"></p>
<p style="text-align:center;">Eierkuchen</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 490px"><a href="http://www.atelier-behr.de/werke/2006/2006-11.jpg"><img title="no Titel" src="http://www.atelier-behr.de/werke/2006/2006-11.jpg" alt="Inhaltslos" width="480" height="360" /></a><p class="wp-caption-text">Inhaltslos </p></div>
<p style="text-align:center;">Ich wollte euch ja nicht erschrecken</p>
<p style="text-align:center;">Hier ein paar beim Aufräumen gefundene Zeichnungen, die hatte ich schon vergessen.</p>
<div id="attachment_763" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-763" href="http://urs1798.wordpress.com/2008/10/04/und-nun-zur-beruhigung/alte-turkische-moschee/"><img class="size-medium wp-image-763" title="alte-turkische-moschee" src="http://urs1798.wordpress.com/files/2008/10/alte-turkische-moschee.jpg?w=300" alt="Alte türkische Moschee" width="300" height="215" /></a><p class="wp-caption-text">Alte türkische Moschee </p></div>
<div id="attachment_764" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><a rel="attachment wp-att-764" href="http://urs1798.wordpress.com/2008/10/04/und-nun-zur-beruhigung/einwassermann/"><img class="size-large wp-image-764" title="einwassermann" src="http://urs1798.wordpress.com/files/2008/10/einwassermann.jpg?w=500" alt="Ein Wassermann?" width="400" height="278" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Wassermann? </p></div>
<div id="attachment_765" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><a rel="attachment wp-att-765" href="http://urs1798.wordpress.com/2008/10/04/und-nun-zur-beruhigung/wassermann-mit-nixe/"><img class="size-large wp-image-765" title="wassermann-mit-nixe" src="http://urs1798.wordpress.com/files/2008/10/wassermann-mit-nixe.jpg?w=500" alt="Ein Wassermann und eine Nixe" width="400" height="262" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Wassermann und eine Nixe </p></div>
<div id="attachment_766" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a rel="attachment wp-att-766" href="http://urs1798.wordpress.com/2008/10/04/und-nun-zur-beruhigung/anglergluck/"><img class="size-large wp-image-766" title="anglergluck" src="http://urs1798.wordpress.com/files/2008/10/anglergluck.jpg?w=500" alt="Schlagzeile SZ-Mann am Haken" width="450" height="327" /></a><p class="wp-caption-text">Schlagzeile SZ-Mann am Haken </p></div>
<div id="attachment_767" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-767" title="ein-echter-blogger" src="http://urs1798.wordpress.com/files/2008/10/ein-echter-blogger.jpg?w=300" alt="Cool, ein echter Blogger" width="300" height="199" /><p class="wp-caption-text">Cool, ein echter Blogger </p></div>
<div id="attachment_768" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a rel="attachment wp-att-768" href="http://urs1798.wordpress.com/2008/10/04/und-nun-zur-beruhigung/uber-den-wolken/"><img class="size-large wp-image-768" title="uber-den-wolken" src="http://urs1798.wordpress.com/files/2008/10/uber-den-wolken.jpg?w=500" alt="Hohes Flugaufkommen" width="450" height="327" /></a><p class="wp-caption-text">Hohes Flugaufkommen </p></div>
<div id="attachment_769" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><a rel="attachment wp-att-769" href="http://urs1798.wordpress.com/2008/10/04/und-nun-zur-beruhigung/fehlstart/"><img class="size-large wp-image-769" title="fehlstart" src="http://urs1798.wordpress.com/files/2008/10/fehlstart.jpg?w=500" alt="Fehlstarts und Flugangst" width="400" height="289" /></a><p class="wp-caption-text">Fehlstarts und Flugangst</p></div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Bon Soir!]]></title>
<link>http://ernestinas.wordpress.com/2008/09/24/bon-soir/</link>
<pubDate>Tue, 23 Sep 2008 22:28:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>ernestina</dc:creator>
<guid>http://ernestinas.wordpress.com/2008/09/24/bon-soir/</guid>
<description><![CDATA[Ich melde mich aus Rennes, Hauptstadt der Bretagne. Beruflicherweise, versteht sich. Wobei ich durch]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich melde mich aus <a href="http://www.rennes.fr/" target="_blank">Rennes</a>, Hauptstadt der Bretagne. Beruflicherweise, versteht sich. Wobei ich durchaus versuche, das Geschäftliche mit dem Angenehmen zu verbinden&#8230; zumindest heute hatte ich damit wenig Erfolg.</p>
<p>Es begann  mittags mit dem Flug nach Paris. Hatte ich erwähnt, dass ich Flugangst habe? Keine panische; wenn der Vogel ruhig in der Luft liegt, geht es mir wunderbar. Aber bei jedem Luftloch bin ich versucht, laut <em>&#8220;Wir werden alle sterben!&#8221;</em> zu kreischen. Was ja durchaus wahr, aber nicht angebracht ist in solchen Momenten.</p>
<p>Kurzum, ich fliege ungern. Bis zum letzten Flug Anfang des Jahres nach Brüssel hatte ich noch die aus <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lorazepam" target="_blank">Lorazepam</a> bestehenden Tavor &#8211; die hatte mir ein durchgeknallter Allgemeinmediziner tatsächlich gegen Flugangst verschrieben, halleluja! Ich habe Erinnerungslücken von besagtem Flug, ohne Rotwein genossen zu haben, daher wurden die restlichen Tabletten entsorgt.</p>
<p>Heute war ich demensprechend mit Baldrian (extra forte! Kann man eigentlich nicht <em>extra stark</em> draufschreiben?) und meinen neu erlernten Atemübungen ausgestattet. Ich war zuversichtlich. Heute würde ich ganz souverän fliegen. Keine Spirenzchen. Ruhig.</p>
<p>Das war ich so lange, bis ich das Flugzeug betrat: Die Innenausstattung versetzte mich augenblicklich zurück in die Achtziger, eine Periode, die ich bereits bewusst erlebt habe und daher auf den ersten Riecher erkenne. Während ich mich in meinem Sitz einrichtete, dachte ich an den Kollegen, dem ich erzählt hatte, dass ich entweder mit Lufthansa oder Air France fliegen würde; ich wüsste es nicht genau. Seine Antwort war <em>&#8220;Na, bestimmt Lufthansa, ist doch super&#8221;</em>. Als ich kurze Zeit und einen Vouchercheck später berichtete, dass es Air France sei, hatte er bedeutungsschwanger <em>&#8220;Oh&#8221;</em> von sich gegeben. Und dann nichts mehr. Als sei es eine Never-Come-Back-Line mit Tupolev-Flugpark.</p>
<p>Daran dachte ich also, als das Flugzeug sich in Richtung Startbahn auf den Weg machte. Ich sah hinaus, fühlte, wie meine Hände feucht wurden, spürte mein Herz und versuchte krampfhaft, nicht daran zu denken. Was für ein Unterfangen! Denken Sie bitte jetzt <em>nicht</em> an einen blauen Elefanten. Ich sehe, Sie verstehen mich. Dann schloss ich mit meinem Leben ab, und das war eine seltsame Erfahrung. Ich weiß, im Nachhinein ist es irgendwie lächerlich und pathetisch, aber in jedem Moment war da nur diese große Angst, die mich lähmte und mir die Luft nahm; und das Einzige, was mir einfiel, um sie zu bändigen, war, der Gefahr ins Auge zu schauen. Bei meinen kleinen Alltagsängsten ist dies ein wunderbares Hilfsmittel: <em>&#8220;Was kann passieren?&#8221;</em>. Hier war die Antwort klar, und so ließ ich mein Leben Revue passieren und versuchte, herauszufinden, ob ich damit leben könnte, nun zu sterben.</p>
<p>Erstaunlicherweise war die Antwort <em>Ja</em>. Nicht, dass ich sterben möchte, nicht, dass es mir leicht fiele, darüber nachzudenken. Aber wenn ich mir bewusst mache, was ich alles schon in meinem Leben erfahren durfte, wie intensiv &#8211; in jeder Richtung &#8211; ich lebe, welche Abgründe, aber auch Höhen ich durch- und überschritten habe, dann würde ich sagen, dass ich vermutlich in diesen knapp über dreißig Jahren mehr gelebt habe als viele, viele andere Menschen auf unserem Planeten. Insofern &#8211; und das war meine Schlussfolgerung &#8211; dürfte ich mich zumindest nicht beschweren, wenn es nun zu Ende wäre. Bei wem auch? Aber das ist ein anderes Thema.</p>
<p>Während ich also diese seltsamen Gedanken verfolgte, befanden wir uns im von mir am meisten gefürchteten Teil des Fluges &#8211; dem Steilflug. Wie ich es hasse! Diese unglaubliche Beschleunigung, die mir so krass vor Augen führt, wie absurd es ist, sich in einem riesigen Stahlvogel gen Himmel aufzuschwingen; das ständige Absacken, welches meiner verängstigten Psyche den drohenden Absturz signalisiert, genauso wie das Wackeln beim Durchfliegen der Wolkendecke. Ich führte also meine <a href="http://www.amazon.de/Meditation-f%C3%BCr-Anf%C3%A4nger-Meditationen-Mitempfinden/dp/344233733X/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#38;s=books&#38;qid=1222207039&#38;sr=8-1" target="_blank">mit Hilfe von Herrn Kornfield erlernten Atemübungen</a> durch, und sie halfen sogar ein wenig &#8211; im Gegensatz zu den Nahtodgedanken, welche mich noch immer belagerten. Mein Sitznachbar schaute etwas befremdet ob meines Schnaufens beim Ausatmen, aber selten waren mir Blicke so egal. Ich stand schließlich kurz vor meinem Tod! Er wusste nur noch nicht, dass der Sensenmann an Bord war!</p>
<p>Selbstverständlich ist die Spannung dieses Teils der Reiseerlebnisse nun, da ich in Rennes bei einem Glas <em>Château La Chataigneraie</em> am Hotelschreibtisch sitze, welcher jenen anderer Häuser so sehr gleicht, dass es Angst macht, vernachlässigbar.</p>
<p>Am Flughafen Charles de Gaulle angekommen, wandte ich mich in Richtung Bahnhof, um einen TGV nach Rennes zu nehmen. Die Zeit war knapp, meine Beine noch zitterig. Aber ich schaffte es und traf zwanzig Minuten vor der Abfahrt auf einem menschenleeeren Bahnhof ein. Was also galt es nun zu bedenken? Ich konsultierte meine Reiseunterlagen. Siehe da, auf dem Zugticket stand, man müsse dieses vor Fahrtantritt entwerten. Als ich also meinen Bahnsteig herausgefunden hatte, begab ich mich zum ohnehin kundenfreien Informationsschalter, denn nirgends, aber wirklich nirgends, sah ich etwas, das einem Entwertungsgerät ähnelte.</p>
<p>Ich wandte mich auf Englisch an die einsame, junge Dame, weil mein Französisch gerade erst aus einem langjährigen Urlaub zurückgekehrt war. Schließlich sagte sie mir, das Entwerten finde an den gelben Geräten statt, <em>&#8220;after Douglas&#8221;.</em> Ich überlegte kurz, weiterschlendernd. Gut, mit <em>&#8220;after&#8221;</em> meinte die Dame <em>&#8220;behind&#8221;</em>, soviel war klar. Aber wo zum Teufel war hier ein Parfümerie-Geschäft? Es gibt In Frankreich <em>Douglas</em>? Vorne, bei den Flugterminals, da waren allerlei Läden, aber hier? Sie sah mir nach. Mir war es peinlich, zunächst <em>&#8220;Ok, thank you&#8221; </em>gesagt zu haben und nun verloren herumzuirren. So wenige Menschen waren hier. Es war unausweichlich, dass mich ihre Blicke verfolgten, um nicht an einer furchtbar lebensbejahend orangen Wand hängen zu bleiben.</p>
<p>Die einzigen gelben Gegenstände weit und breit waren große Selbstbedienungs-Terminals, mit <em>&#8220;Achat/Echange&#8221;</em> bezeichnet. Hier sollte ich entwerten? Immerhin waren sie gelb! Ich schob das Ticket ein, nichts passierte. Ich wagte es zunächst nicht, zur Informationsdame zu schauen, stellte aber bei einem zaghaften Blick fest, dass sie ungerührt und ohne Kundschaft in ihrem Häuschen saß, keine Miene verziehend, vermutlich nur scheinbar in eine Zeitschrift vertieft.</p>
<p>Schließlich wurde es mir zu bunt. Das Ticket konnte offensichtlich nicht entwertet werden. Dann ging ich eben gänzlich unentwertet zum Zug, ohne die unhöfliche, wenig hilfsbereite Dame nochmals zu stören! Blöde Franzosen, immer nur alles in ihrer Sprache, selbst die wichtigsten Informationen musste man denen radebrechend aus der Nase ziehen!</p>
<p>Entschlossen voranschreitend durchquerte ich die Glastür zu den Geleisen und sah vor mir ein kleines, gelbes, unübersehbares Stempelgerät. Und es fiel mir wie Schuppen von den Augen. <em>After the glass</em>.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Flugangst!]]></title>
<link>http://tag4tag.wordpress.com/2008/06/27/flugangst/</link>
<pubDate>Fri, 27 Jun 2008 14:18:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>katisommer</dc:creator>
<guid>http://tag4tag.wordpress.com/2008/06/27/flugangst/</guid>
<description><![CDATA[Bild: Stern.de Schweißausbrüche, Herzrasen, kalte Hände, Kurzatmigkeit, Verkrampfungen,…. So kann si]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p class="MsoNormal" style="text-align:center;line-height:150%;"><img class="alignnone" src="http://img.stern.de/_content/59/12/591264/Flugangst250_250.jpg" alt="" /></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:150%;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:150%;"><span style="font-family:Arial;">Bild: Stern.de</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:150%;"><span style="font-family:Arial;">Schweißausbrüche, Herzrasen, kalte Hände, Kurzatmigkeit, Verkrampfungen,…. So kann sich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aviophobie">Aviophobie</a> (Flugangst) bemerkbar machen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:150%;"><span style="font-family:Arial;">Dabei handelt es sich um eine Mischung aus unterschiedlichen Ängsten, wie Klaustrophobie oder Angst vor Kontrollverlust. Unter Aviophobie leiden meist jene, die sich an ihre Gewohnheiten halten und Veränderungen oder Unbekanntes vermeiden.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:150%;"><span style="font-family:Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:150%;"><span style="font-family:Arial;">Wenn man Statistiken glauben schenken darf, leiden doch gut ein Viertel aller Flugpassagiere unter Flugangst. Dabei ist die Wahrscheinlichkeit eines Flugunfalls sehr gering: Von ca. 31 Millionen Flügen jährlich sind nur sieben Prozent in einen Unfall verwickelt und von insgesamt 2,1 Milliarden Passagieren sind 300 bis 800 von einem Unfall betroffen. Dabei gibt es jährlich allein in Europa 41.000 Unfallopfer im Straßenverkehr. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:150%;"><span style="font-family:Arial;">Angst ist eigentlich eine vollkommen normale und sinnvolle Reaktion bei Gefahren. Unangenehm wird es dann, wenn sie in einer Situation auftritt, bei der kein Grund für die Angst besteht.  Laut <a href="http://www.flugangstzentrum.de/">DFAZ</a> (Deutsches Flugangst-Zentrum) entstehen Flugängste ohne einen erkennbaren Grund. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:150%;"><span style="font-family:Arial;">Viele fürchten sich vor einem Absturz, während manche Angst davor haben, im Falle eines Angstzustandes die Kontrolle zu verlieren. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:150%;"><span style="font-family:Arial;">Nun was kann man aber gegen solche unangenehmen Situationen machen? Ein Zehntel aller, die unter Flugangst leiden, verzichten aufs Fliegen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:150%;"><span style="font-family:Arial;">Experten empfehlen vor dem Flug, Stress zu vermeiden, ein leichtes Essen, Verzicht auf Alkohol und Kaffee vor und während des Fluges. Auch Medikamente, wie  <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Benzodiazepine">Benzodiazepine</a> (Angst- und krampflösende Medikamente, die muskelentspannend und beruhigend wirken) oder pflanzliche Mittel wie Baldrian oder Notfallstropfen helfen. Diese lösen jedoch nicht das Problem, sondern bekämpfen nur die Symptome.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:150%;"><span style="font-family:Arial;">Aber man kann dagegen auch anders vorgehen. Die <a href="http://www.aua.com/at/deu">AUA</a> (Austrian Airlines) bietet Anti-Flugangstseminare, die mehrmals jährlich stattfinden und von ausgebildeten Psychologen begleitet werden. Und hier sind die Adressen für alle Interessierte:</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:150%;"><strong><span style="font-family:Arial;"><a href="http://www.aua.com/at/deu/About_Flight/medical/fear/" target="_blank">Austrian Airlines Anti-Flugangstseminar</a></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:150%;"><strong><span style="font-family:Arial;"><a href="http://www.viennaairport.com/jart/prj3/via/website.jart?rel=de&#38;content-id=1187651698188&#38;reserve-mode=active" target="_blank">VISITAIR Center</a></span></strong><span style="font-family:Arial;"> am <a href="http://www.viennaairport.com/jart/prj3/via/website.jart" target="_blank">Flughafen Wien</a><br />
Öffnungszeiten:<br />
Montag bis Samstag (inkl. Feiertage)<br />
bei freiem Eintritt von 08.30 bis 18.00 Uhr.<br />
Telefonische Auskünfte und Reservierungen<br />
für Gruppen und VISITAIR Tour unter<br />
Tel.: (01) 7007 &#8211; 22150<br />
<a href="mailto:visitaircenter@viennaairport.com">visitaircenter@viennaairport.com</a></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:150%;"><strong><span style="font-family:Arial;"><a href="http://www.energetic.at/" target="_blank">Flugangstseminar mit EFT</a></span></strong><span style="font-family:Arial;"><br />
Mag. Nimue Fichtenbauer<br />
Flugangst-Coaching &#38; energetische Beratung<br />
Angst- und Traumaarbeit<br />
Hutweidengasse 40/7, 1190 Wien<br />
Tel: +43 (0)6998 123 24 24<br />
E-Mail: <a href="mailto:nimue@energetic.at">nimue@energetic.at</a></span></p>
<p><!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:150%;"><span style="font-family:Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:150%;"><span style="font-family:Arial;"> </span></p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Flugangst]]></title>
<link>http://cajarore.wordpress.com/2008/06/14/flugangst/</link>
<pubDate>Sat, 14 Jun 2008 14:32:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>cajarore</dc:creator>
<guid>http://cajarore.wordpress.com/2008/06/14/flugangst/</guid>
<description><![CDATA[Eigentlich ist es ja ganz schön Mies, wenn man selber sich freut, das es anderen mit manchen Sachen ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img src="http://cajarore.files.wordpress.com/2008/06/transmit-plane.png?w=128&#038;h=128" border="0" height="128" width="128" alt="Transmit Plane.png" align="left" style="float:left;margin:5px;" />
<p>Eigentlich ist es ja ganz schön Mies, wenn man selber sich freut, das es anderen mit manchen Sachen genauso schlecht geht wie einem selber &#8211; aber manchmal hilft es einem auch! Man fühlt sich dann nicht ganz so alleine mit dem eigenen Kram. Ein Beispiel ist Flugangst! Ich finde es schon erstaunlich, das Leute, die (nehme ich mal an) schon von Berufs wegen viel Fliegen müssen, diese Angst haben oder kriegen können. Je mehr man fliegt, desto weniger Angst sollte man ja eigentlich haben &#8211; dachte ich zu mindestens. Gerade habe ich <a href="http://www.c0t0d0s0.org/archives/4495-Flugangst-Wie-alles-seinen-Anfang-nahm-....html">diesen Bericht hier</a> von Jörg bei <a href="http://www.c0t0d0s0.org">c0t0d0s0.org</a> gelesen, der Flugangst hatte. Was mich daran erinnert, wieso ich eigentlich die selbe Angst immer noch habe. Ich bin in meinem Leben bisher erst ein paar mal geflogen, und der letzte Flug war 1985 von Moskau nach Berlin. </p>
<p>Seitdem habe ich es irgendwie immer vermeiden können, mich in einen Flieger zu setzen &#8211; ist vielleicht ein Fehler gewesen, so bekämpft man bestimmt keine Ängste, aber was soll es, bisher musste ich ja zum Glück nicht mehr Fliegen. Wir wollten damals™ von einer 2wöchigen &#8220;Klassenfahrt&#8221; in die damalige Sowjetunion zurück nach Hamburg und sind vom Flughafen in Moskau (der zu der Zeit ganz neu gebaut worden war für die Olympischen Spiele) aus gestartet. Geflogen sind wir mit Inter<del>schrott</del>flug, der Fluggesellschaft der DDR.</p>
<p>Gestartet sind wir dann ganz normal, die Turbinen turbinten oder düsten, was das Zeug hält, bis wir knapp in den Wolken waren. Dann hörte es sich so an, als wenn der Pilot sich entschlossen hätte, pause zu machen und mal eben die Maschinen ausgemacht hätte. Logischerweise sind wir dann wieder heftigst abgesackt unter die Wolken&#8230; von wo wir einen Fantastischen Blick auf die Moskau umgebenden endlosen Wälder hatten &#8211; der aber in dem Moment niemanden interessierte. Das Spielchen wiederholte sich so 5-6 mal, und mittlerweile hatte dann auch der letzte begriffen, das irgend etwas nicht wirklich in Ordnung war. Irgendwann hat es der Pilot dann anscheinend aufgegeben, über die Wolken zu kommen und wir eierten eine ganze weile über den oben schon erwähnten Wäldern herum.</p>
<p>Dann meinte irgendjemand, &#8220;Hey, die lassen da irgend etwas ab!&#8221; &#8211; wenn man aus dem Fenster (Bullaugen? Oder wie auch immer sich die Teile, aus denen man aus dem Flugzeug herausschaut auch nennen mag) schaute, sah man, das ganz am ende der Flügel Flüssigkeit herausspritzte, und zwar ziemlich viel. Jemand anders meinte dann, das wäre das Kerosin, das herausgepumpt wird. Irgendwie saßen wir zu dem Zeitpunkt schon alle Händchen haltenderweise auf unseren Sitzen. Den Lacher des Tages brachte dann allerdings der Pilot, der folgende Durchsage machte: &#8220;Aus Organisatorischen Gründen müssen wir noch mal in Moskau zwischenlanden.&#8221; Super! Nicht, das wir jetzt wirklich beruhigt worden wären, aber wir sind dann tatsächlich heil in Moskau wieder angekommen.</p>
<p>Wir hatten dann 2 Stunden Aufenthalt im Flughafen (der damals ungefähr so trostlos war, wie wenn wir irgendwo mitten in der Wüste Gobi gestanden hätten) und sind dann noch mal mit der selben Maschine wieder Richtung Berlin gestartet. Diesmal passierte nichts weiter (ausser das der Druckluft-Ausgleich nicht wirklich funktionierte), und wir kamen ziemlich erleichtert dann in Berlin an.</p>
<p>In Erinnerung geblieben ist mir von diesem (meinem letzten) Flug ausser der geschilderten Situation vor allem ein Typ, der ein paar reihen vor uns saß und die ganze Zeit seelenruhig in seinem Neuen Deutschland blätterte&#8230; der muss die absolute ruhe weg gehabt haben!</p>
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