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	<title>fragmente &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/fragmente/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "fragmente"</description>
	<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 19:06:09 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[.]]></title>
<link>http://chrysallidis.wordpress.com/2009/11/28/1496/</link>
<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 00:42:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>chrysallidis</dc:creator>
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<description><![CDATA[Vis visai ciudos aznoapte. Tremurând mă pui să scriu. Ci sunt visele sicrie unde, zăvorât de viu, Cu]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/YonqEbar8cM&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/YonqEbar8cM&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Vis visai ciudos aznoapte. Tremurând mă pui să scriu.<br />
Ci sunt visele sicrie unde, zăvorât de viu,<br />
Cum gândacul în gogoaşa dă mătasă tu îţi teşi<br />
Dân a genelor închise lână, lâncede cămeşi<br />
Cari poartă-n spate aripi. [...]<br />
Urbe rece şi gălbue, ziduri-ziduri cu licheni,<br />
Străzi ca şanţuri singuratici, şi niciunde pământeni,<br />
Doar vrun câine galben, coasta de-i zăreşti pân blana<br />
                                                                roasă</p>
<p><em>Cărtărescu, Levantul</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Lebensfreude]]></title>
<link>http://blogozentriker.wordpress.com/2009/11/27/lebensfreude/</link>
<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 08:55:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>blogozentriker</dc:creator>
<guid>http://blogozentriker.wordpress.com/2009/11/27/lebensfreude/</guid>
<description><![CDATA[- Du. Ich les fei jetzt den Weininger. - Wen? - Otto Weininger. Einen österreichischen Philosophen. ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>- Du. Ich les fei jetzt den Weininger.<br />
- Wen?<br />
- Otto Weininger. Einen österreichischen Philosophen.<br />
- Mach keinen Quatsch!<br />
- Nein, wirklich.<br />
Der Abend brach herein, still und fast traurig und viel zu früh. Die Blätter der Kastanien dunkelten an ihren Unterseiten, ein leises Rauschen ging über den Biergarten hin.<br />
- So was liest du?<!--more--><br />
- Der war Antisemit, der Weininger, und Jude, und misogyn war er auch.<br />
- Ach ja?<br />
- Weißt du überhaupt, was das ist, &#8220;misogyn&#8221;?<br />
- Na klar weiß ich das!<br />
- So? Was denn?<br />
- Ich weiß, was &#8220;misogyn&#8221; ist.<br />
- Ja, dann sag halt.<br />
- Du willst mich jetzt testen, oder was wird das hier?<br />
- Du sagst doch, du wüsstest, was &#8220;misogyn&#8221; heißt.<br />
- Ja, weiß ich ja auch.<br />
- Okay. Dann sag&#8217;s mir.<br />
- Glaubst du mir nicht?<br />
- Sollen wir in einen verschwiegenen Winkel gehen? Damit du&#8217;s mir sagen kannst?<br />
An den Nachbartisch wurde eine größere Bestellung Bier geliefert.<br />
- Ich WEISS, was &#8220;misogyn&#8221; bedeutet!<br />
- Der Weininger hat sich ja übrigens erschossen. In Beethovens Sterbehaus.<br />
- Frauenfeindlich.<br />
- Weil er Beethoven für das größte Genie hielt, das je gelebt hat.<br />
- &#8220;Frauenfeindlich&#8221;, das ist die Bedeutung von &#8220;misogyn&#8221;.<br />
- Ja, frauenfeindlich.<br />
- Hab ich&#8217;s nun gewusst?<br />
- Er hat sich in Beethovens Sterbehaus erschossen, weil er ihn für so ein Genie hielt &#8230; Da fragt man sich doch schon, was das soll, oder? Was das über das Weltbild von Otto Weininger aussagt? Das ist doch irgendwie &#8230; ich weiß auch nicht &#8230;<br />
- Offenbar war er der Ansicht, man müsse ein Genie sein, um sterben zu dürfen auf menschenwürdige Art, also früh.<br />
- Hm.<br />
- Er hat &#8220;Geschlecht und Charakter&#8221; geschrieben, oder, der Weininger?<br />
Bob nahm einen tiefen Schluck aus seinem Rotweinglas. Er musterte mich nachdenklich.<br />
- Für eine Comicfigur, Georg, sagte er, weißt du aber ne ganze Menge!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schach von Matt]]></title>
<link>http://blogozentriker.wordpress.com/2009/11/26/schach-von-matt/</link>
<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 17:55:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>blogozentriker</dc:creator>
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<description><![CDATA[Armin Jochums Hände zitterten. Er merkte es allerdings nur daran, dass der Kaffee ihm urinwarm über ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Armin Jochums Hände zitterten. Er merkte es allerdings nur daran, dass der Kaffee ihm urinwarm über die Finger rann, denn seine ganze schmächtige Gestalt vibrierte zusammen mit den Händen. Als Gesamtperson bebte er im Gleichtakt seiner tiefen Erschütterung. Ein Grinsen verzerrte sein Gesicht. Es mochte die Anstrengung sein, die ihn durchschüttelte, dachte er, denn innerlich trug er Georg Baur und Torben Otten auf seinen Schultern, hopste mit dieser leicht fassungslosen Last im Triumphzug durch das ganze Gebäude.</p>
<p>Fuck! Jochum ballte die Faust, und der Kaffee aus dem weichen Becher spritzte herum, versaute seinen hellblauen Anzug. Egal! Was spielte ein beschissener Anzug jetzt für eine Rolle? Sie hatten von nun an den europäischen MARKT in der Hand, das war ja wohl klar!<!--more--> Natürlich, wenn er ganz ehrlich sein sollte &#8212; auch Armin Jochum hatte nicht daran geglaubt, dass es möglich sei. Nicht in der Werbung. Nicht in diesem offenen, diesem offensten System, in dem schon die allersimpelsten Planungen kaum einen Sinn machten. Nein. Wie sollte das gehen?</p>
<p>Und dass der Baur dennoch mit seinem Gerede vom &#8220;Konzept to end all Konzepte&#8221; nicht aufgehört hatte &#8212; er war halt ein Kreativer, ein Wirrer, ein Spinner, das musste man in Kauf nehmen. Mit milder Herablassung blickten Jochum und von Weltzien auf ihre Leute herab. Die waren ja alle ganz okay, hatten alle Wert und Bedeutung für das Unternehmen, aber &#8220;am Ende des Tages&#8221; waren sie natürlich doch alle nur Ameisen des Erfolgs.</p>
<p>Blindlings in ihren Bergwerken bastelnd, schufen sie dann und wann Bedeutendes in den Stollen ihrer Manien &#8212; welches allerdings, wenn sich nicht ein Geist wie derjenige Jochums oder von Weltziens seiner erbarmte, auch rasch wieder im ewigen Matsch der Dinge verstampft war. Nichts Großes war groß, das nicht als groß dem Auge der Großmächtigen auffiel! Das war die erste, die goldene Regel des Gewerbes, und zwar nicht nur hier im Haus. Man hätte sie über dem Eingang der Agentur anbringen sollen, über den Eingängen aller Agenturen in aller Welt, in goldenen, fetten Lettern.</p>
<p>Armin Jochum keuchte. Seine Augen glänzten, er lehnte die Stirn gegen die Scheibe seines Bürofensters. Das Bibbern hatte nachgelassen. Er würde jetzt gleich einen wichtigen Besuch abstatten müssen, einen ersten Versuch wagen, prüfen, ein letztes Mal, ob auch wirklich &#8230; Aber jetzt erst mal ein Papierhandtuch, um diese scheiß Hand sauber zu kriegen!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ein Bob für alle Fälle]]></title>
<link>http://blogozentriker.wordpress.com/2009/11/25/ein-bob-fur-alle-falle/</link>
<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 12:44:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>blogozentriker</dc:creator>
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<description><![CDATA[Er schneidet mir den Weg ab, mitten auf der Galerie. Es tobt unter uns die Release-Party von &#8220;]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Er schneidet mir den Weg ab, mitten auf der Galerie. Es tobt unter uns die Release-Party von &#8220;De fofftig Penns&#8221;, einer Gruppe, die wahnsinnig erfolgreich ist, weil kein Mensch versteht, was sie singen. Plattdeutsche aus Bremen. Alle sind super drauf, natürlich vor allem die Werber-Bräute, die &#8220;De fofftig Penns&#8221; überall hin mit sich schleppen. Ich war auf die Galerie gegangen, um ungestört eine Zigarette zu rauchen, und er hat mich abgepasst. Scheiße. Was ich jetzt zu allerletzt gebrauchen kann, bei so einer Stimmung, ist so ein Miesmuschel-Auftritt. Mit finsterer Miene, die mich fast zum Lachen reizt, sagt er:<br />
&#8220;Du gehst mir aus dem Weg, oder?&#8221;<!--more--><br />
&#8220;Ich?&#8221; Ich lasse ein sprödes Lachen hören, wie splitterndes Glas. &#8220;Aber nein. Ich will nur nichts mit dir zu tun haben, das ist alles.&#8221;<br />
Er schrickt einen Meter zurück, reißt die Augenbrauen hoch. &#8220;Warum denn nur? Was hab ich getan?&#8221;<br />
&#8220;Du hast gar nichts getan. Eben drum.&#8221;<br />
&#8220;Weil ich &#8230;&#8221;<br />
&#8220;Ich hatte dich um einen Gefallen gebeten, Gregor, erinnerst du dich?&#8221;<br />
&#8220;Georg&#8221;, korrigiert mich der Typ.<br />
&#8220;Meinetwegen auch Georg, was soll&#8217;s&#8221;, sage ich mit einem Achselzucken. Ich schwenke das Sektglas. Unten steht Patrizia, bezaubernd, mit ihrem nackten Rücken. Sie ist wieder einmal der Mittelpunkt, da können sich die vulgären Werbe-Weiber mit ihren dicken Titten ins Zeug legen, wie sie wollen. Den Unterschied zwischen einer Königin und einer Kuh kann man auch mit den Tricks der Werbewirtschaft nicht verwischen! Ach, Patrizia &#8230; Ich kann von meiner Warte aus fast bis zu der sanften Gabelung ihrer Pobacken sehen. Erregend. Die Investiton ins Kleid hat sich gelohnt, denke ich. Alles geht drunter und drüber, wie sie es prophezeit hat. Die Patrizierin &#8230; sie wird mich zum Führer der Plebs machen, zum Volkstribun. Gemeinsam werden wir Rom beherrschen &#8230; oder Hamburg, oder Berlin. Wurscht. Hauptsache herrschen!<br />
Sie wendet sich just in diesem Augenblick um, strahlt zu mir herauf. Die Blonde, die Große. Die Mächtige. Ich trinke auf sie.<br />
&#8220;Weißt du, das Beste wird sein&#8221;, sage ich also diesem Kerl, der sich mir in den Weg gestellt hat, &#8220;du gehst zu deinen Freunden, und ich halte mich an die meinen. Hm?&#8221;<br />
&#8220;Ich dachte, ich ginge zu einem Freund&#8221;, sagt er mit gramgrimmigem Gesicht, &#8220;als ich zu dir ging.&#8221;<br />
&#8220;Ja, da hast du dich eben getäuscht, was kann ich machen&#8221;, sage ich nur und schiebe mich an ihm vorbei.<br />
&#8220;Bob!&#8221; Er packt mich an der Schulter, reißt mich herum. &#8220;Du kannst mich hier nicht einfach so stehen lassen! Das ist &#8212; demütigend!&#8221;<br />
Ich lächle amüsiert, obwohl mir beim Herum-gerissen-Werden Sekt auf den Hosenbund geschwappt ist. Der Typ ist ja ganz amüsant, denke ich, das muss man ihm lassen! Wie der sich hier aufführt, wie ein kompletter Idiot &#8230; Idioten amüsieren mich grundsätzlich. Ich finde sie faszinierend.<br />
&#8220;Gregor&#8221;, flöte ich. &#8220;Was, bitte, kann ich für dich tun? Was kann ich tun, damit du mich endlich in Ruhe lässt?&#8221;<br />
&#8220;GEORG&#8221;, schreit er.<br />
&#8220;Pardon&#8221;, sage ich und ziehe aus der Hosentasche meines Smokings ein Taschentuch. Während ich mir damit das Gesicht abwische, fange ich Patrizias fragenden, besorgten Blick auf. Ich zwinkere ihr zu. Alles in Ordnung.<br />
Einer der &#8220;De fofftig Penns&#8221; schüttet sich Champagner über den Kopf.<br />
Zeit, das hier zu beenden.<br />
&#8220;Okay, mein Freund&#8221;, sage ich also, &#8220;jetzt reicht&#8217;s.&#8221;&#8216;<br />
Und damit verpasse ich meinem Gegenspieler einen Schwinger, der ihn über die Balustrade hebt. Unten kracht er aufs Parkett. Ich höre, wie sein Hinterkopf ein paar Sekundenbruchteile nach dem Körper aufs Holz prallt, ein hohler, makabrer Knall. Dem folgt ein herzstockender Schreckmoment. Natürlich rappelt Georg sich gleich wieder auf und wischt sich den Staub von seinem weißen Jackett. Er streckt mir dabei die Zunge raus. Letzten Endes sind wir Comicfiguren. Uns kann nichts geschehen. Wir könnten uns auch gegenseitig Dynamitstangen in die Ärsche schieben, gleiches Resultat. Niente, nada. Verurteilt zum ewigen Klamauk. Was soll&#8217;s, denk ich bei mir. Es gibt Schlimmeres.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Carla]]></title>
<link>http://blogozentriker.wordpress.com/2009/11/23/carla/</link>
<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 11:22:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>blogozentriker</dc:creator>
<guid>http://blogozentriker.wordpress.com/2009/11/23/carla/</guid>
<description><![CDATA[Sie war begabt, keine Frage, aber sie war auch überspannt. Das ganz entschieden. Nicht, dass sie dam]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Sie war begabt, keine Frage, aber sie war auch überspannt. Das ganz entschieden. Nicht, dass sie damit in ihrer Zunft einzig dagestanden hätte. Schauspielerinnen gelten nicht zu Unrecht als exzentrisch, als Rand-Figuren im psychologischen Sinne, Grenzgänger und Absturzgefährdete. Ich habe, als Carlas Bruder, einige dieser Damen kennen gelernt, manche auch näher, nicht wenige intim. Aufregende, aber zuweilen auch arg strapaziöse Erfahrungen. Der Applaus hält sie alle auf dem straff gespannten dünnen Seil, über welches sie, vibrierend von Ehrgeiz und Beachtungswut, balancieren über den Abgrund ihrer Existenznot.<!--more--> Überhaupt scheint durch sie alle ein Draht zu verlaufen &#8230;</p>
<p>Schon als Kind hatte Carla sich leidenschaftlich gern maskiert, wohingegen ich jeden Versuch, mich zu kostümieren, schroff, ja nahezu beleidigt, zurückwies. Ich wollte sein, wer ich war, da ich doch ohnehin nicht war, für den man mich hielt. Das war mir alles ganz recht; sich dazu noch eine Maske vors Gesicht zu halten, erschien mir eine Wendung zu viel, eine Verschraubung ins Unrichtige.<br />
Die Zigaretten mussten reichen als Maskerade, die dunklen Zigaretten und der Wein. Hinter dem Rauch und dem Rausch verbarg ich alles Wesentliche. Und war&#8217;s zufrieden.</p>
<p>Carla hingegen kehrte ihr inneres Drama nach außen, verkleidete sich als Prinzessin, als Pierrot und als Puppe, die auf der Suche war nach dem Puppenspieler. Ihre Tragödie war, dass sie einen solchen nicht fand. Bernd Baumgärtner, der Schauspieler, zog zwar eine Weile mit ihr durch die Lande, führte an ihrer Seite sein unstetes Mimen-Leben. Das ja. Aber es endete furchtbar, gemein und sehr naturalistisch. Baumgärtner war keiner, den ich meiner Schwester gewünscht hätte. Ich liebte ja meine Carla, auch wenn sie sich mir schon früh entzog. Ich respektierte ihren Wunsch nach Unabhängigkeit, mischte mich nicht ein.</p>
<p>Woher sie es hatte, das Histrionische? Nun, bei uns daheim war niemand der, der er schien, weder die Mutter noch der Vater, und selbst die Großeltern in ihren gläsernen Etuis aus Zeit wirkten nicht ganz echt, wirkten irgendwie unglaubwürdig, schauspielerhaft, und insofern packte Carla nur das Bestehende und kehrte dessen Inwendiges nach außen. Sie zeigte die Komödie vor, die wir alle spielten mit ernsthaften Kaufmannsgesichtern, in teurem Tuch und mit blinkenden Siegelringen. Ich schrieb, nach Geschäftsschluss, meine kleinen Novellen, spaßhafte Bosheiten gegen das Milieu, das mich ernährte und mir jede meiner Unartigkeiten sogleich unter großem Gelächter vergab.</p>
<p>Ich wäre der Clown der Gemeinde gewesen, wenn es nicht meinen Bruder Christian gegeben hätte. In punkto Narrheit machte dem keiner etwas vor!</p>
<p>Christian, immer schon übermäßig nervös, ein Zappelphilipp und Vielredner, packte eines Tages seine Siebensachen und machte sich davon, nach Südamerika. Das geschah mehr oder weniger wortlos. Dort, in Brasilien, heiratete er dann ein Mädchen, die Tochter eines verlotterten deutschen Barons, wie ich später erfuhr, als er, nach Jahren des Schweigens, den Kontakt zögernd wieder aufnahm.</p>
<p>Ja, Carla! Arme Carla &#8230; Sie stürzte sich in Affären wie in Abgründe, suchte im Morphiumnebel Vergessen, schreckte vor Engagements in der Provinz nicht zurück, bei denen sie unterm Strich sogar wohl drauf zahlte. Bloß nicht in der Einsamkeit enden! Das schien inzwischen ihre ganze raison d&#8217;être zu sein. Doch die Einsamkeit holte sie ein.</p>
<p>Ich musste ihr Versprechen, ein Stück für sie zu schreiben. Doch schon im dritten Akt endete das gemeinsame Abenteuer. Eines Nachts schluckte sie Schlaftabletten, eine ganze Hand voll davon, und dann schluckte sie Kognak nach. Teurer Kognak, auch wenn sie arm war; den Tod ließ sie sich etwas kosten. Auch das, muss ich sagen, war ein bisschen ein Rezept aus unserer Familie! Mein Großvater hatte in seiner Jugend ein Gedicht geschrieben: &#8220;Tod, du knöcherne Rose &#8230;&#8221;</p>
<p>Alle waren verrückt bei uns zu Hause, aber die meisten hielten das Gleichgewicht, gingen als Sonderlinge und &#8220;interessante Naturen&#8221; durch. Carla nahm&#8217;s alles zu ernst. So war&#8217;s, auf den Punkt gebracht, das war ihr Problem. Sie vertiefte sich zu sehr in die Unplausibilitäten unser aller Existenzen, und das konnte nicht gut gehen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Maine]]></title>
<link>http://arthasnotlimits.wordpress.com/2009/11/22/maine/</link>
<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 19:53:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>arthasnotlimits</dc:creator>
<guid>http://arthasnotlimits.wordpress.com/2009/11/22/maine/</guid>
<description><![CDATA[Te vreau aici.Acum.De ce ma mint?Am nevoie de tine.Acum.Am nevoie de pacea ta in tot haos-ul ce ma s]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Te vreau aici.Acum.De ce ma mint?Am nevoie de tine.Acum.Am nevoie de pacea ta in tot haos-ul ce ma s]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[just one mOment.]]></title>
<link>http://choopachoops.wordpress.com/2009/11/22/1832/</link>
<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 18:36:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>2nitZza..</dc:creator>
<guid>http://choopachoops.wordpress.com/2009/11/22/1832/</guid>
<description><![CDATA[&#8221; - da? ap dar s mă pupi într&#8217;un loc! (şi se&#8217;ntOarse) - Bine! (răspunse calm, dezg]]></description>
<content:encoded><![CDATA[&#8221; - da? ap dar s mă pupi într&#8217;un loc! (şi se&#8217;ntOarse) - Bine! (răspunse calm, dezg]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Mitleid aus Schnellroda - Danke aus Wolfenbüttel]]></title>
<link>http://florianroepke.wordpress.com/2009/11/22/mitleid-aus-schnellroda-danke-aus-wolfenbuttel/</link>
<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 10:45:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>Florian</dc:creator>
<guid>http://florianroepke.wordpress.com/2009/11/22/mitleid-aus-schnellroda-danke-aus-wolfenbuttel/</guid>
<description><![CDATA[&#8220;(&#8230;) Mitleid – vor allem mit einem, der Florian R. heißt. Er saß auf zwei Akademien in S]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote>
<p style="text-align:justify;"><em>&#8220;(<a href="http://www.sezession.de/9286/was-nach-der-aktion-uns-gehoert.html#more-9286" target="_blank">&#8230;</a>) Mitleid – vor allem mit einem, der Florian R. heißt. Er saß auf zwei Akademien in Schnellroda mit am Tisch, ließ sich ein Bier von mir ausgeben und tat ein bißchen unabhängig. Aber: war willkommen wie jeder! Und jetzt hängt er vor seinem PC, betreibt ein irrelevantes Blog, auf das mich vorhin einer seiner sechsundzwanzig Leser aufmerksam machte (von denen ich dreiundzwanzig kenne) – und kreist um uns, hat zu jedem Ton von uns ein Tönchen hinterherzuflöten und spielt den Antifanten. Junge, wärst ehrlich gewesen und ein wenig intelligenter: Ich hätt Respekt. Aber so? Wie kommst Du bloß wieder los von uns, hm?&#8221;</em></p>
</blockquote>
<p style="text-align:justify;">An dieser Stelle bin ich wirklich enttäuscht. Eine Reaktion aus Schnellroda hatte ich ja irgendwann erwartet, nicht aber so einen doofen möchtegern Seitenhieb, der am Ende eh wieder auf den Verfasser, hier also Götz K., zurückfällt. Ich war auf einer Akademie &#8220;mit am Tisch&#8221;, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Und Herr Kubitschek hat mir auch kein Bier ausgegeben. Abgesehen vom Bier, hätte man nicht einfach mal nachschauen können, an wie vielen Akademien ich teilnahm, ist das so schwer?</p>
<p style="text-align:justify;">Der Rest des Seitenhiebs ist dann ja auch Geschwätz, also das, was man uns seitens der Neuen Rechten eigentlich ersparen will. Geht halt nicht ohne. Irrelevant, Schwanzvergleich (Anzahl der Leser), Ton, Tönchen, Antifant, nicht ehrlich, nicht intelligent, Respekt nicht mehr vorhanden. Danke, ich hätte mehr erwartet, den kalten Blick von Rechts konnte ich da auch nicht rausarbeiten. Höchstens &#8230; aber lassen wir das.<em><br />
</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[.]]></title>
<link>http://chrysallidis.wordpress.com/2009/11/22/1474/</link>
<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 22:03:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>chrysallidis</dc:creator>
<guid>http://chrysallidis.wordpress.com/2009/11/22/1474/</guid>
<description><![CDATA[Repeta într-una, cu disperare, ca o rugăciune: &#8220;Sunt un animal. Vezi bine că sunt un animal. N]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Repeta într-una, cu disperare, ca o rugăciune: &#8220;Sunt un animal. Vezi bine că sunt un animal. N-am cuvinte, nu m-a învăţat nimeni să folosesc cuvintele, nu ştiu să gândesc. Dar dacă eşti într-adevăr atât de puternic, de atotştiutor şi atotînţelegător&#8230;. Descurcă-te singur! Uită-te în sufletul meu, ştiu că acolo găseşti ce îţi trebuie. Trebuie să fie ceva! Doar nu mi-am vândut nimănui sufletul, niciodată! Este al meu, este omenesc! Nu se poate să vreau răul!&#8230;.Şi blestemat să fie totul, pentru că nimic nu pot să-ţi spun în afară de aceste cuvinte copilăreşti: &#60;Ferice pentru toţi, pe gratis, şi hai să nu plece nimeni supărat!&#62;&#8221;.</p>
<p>.de revăzut filmul<br />
.mi-a luat atât de mult timp să mă apuc, efectiv, să citesc cartea asta<br />
.de recitit</p>
<p>&#8220;Picnic la marginea drumului&#8221; Arkadi&#38;Boris Strugaţki</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Arschlöcher gibt es überall]]></title>
<link>http://florianroepke.wordpress.com/2009/11/19/arschlocher-gibt-es-uberall/</link>
<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 15:37:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>Florian</dc:creator>
<guid>http://florianroepke.wordpress.com/2009/11/19/arschlocher-gibt-es-uberall/</guid>
<description><![CDATA[Arschlöcher gibt es überall. Es ist dabei völlig egal wo ein Mensch herkommt, was er hat oder ist. S]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Arschlöcher gibt es überall. Es ist dabei völlig egal wo ein Mensch herkommt, was er hat oder ist. So ähnlich also wie auf der Reeperbahn nachts um halb eins, ob man ein Mädel hat oder auch keins. Das macht es ja auch so gefährlich, man sieht es dem Menschen nicht an. Wie es in ihm tickt oder ob überhaupt, das wird man vielleicht herausfinden, oftmals aber leider zu spät. Dann bleibt aber immerhin die Erkenntnis: Das ist ja ein Arschloch. Ja, so einfach kann die Welt sein.</p>
<p style="text-align:justify;">Schwieriger wird es natürlich, wenn man jemanden abwertet und/oder beleidigt wegen eines unveränderbaren Merkmals, hier die Hautfarbe. Es ist nicht in Ordnung jemanden als Arschloch zu bezeichnen, nur weil er z.B. Schwarzer oder Weißer ist. Ist dies der Fall, dann sprechen wir von Rassismus. Und ja, Rassismus gibt es natürlich auch gegen Weiße, kommt nur in Deutschland etwas seltener vor.</p>
<p style="text-align:justify;">Ich habe es im letzten Absatz schon getan, ich schrieb von schwarzen Menschen. So nennt man schwarze Menschen, wenn die Hautfarbe irgendwie eine Rolle spielt, z.B. bei einer Vermisstenanzeige, bei rassistischen Übergriffen, oder wenn man kurz Rassismus erklären möchte, ansonsten ist die Hautfarbe doch eh egal, also außer für Rassisten natürlich. Da sich die Bezeichnung &#8220;Schwarze(r)&#8221; in der modernen Welt, auch auf Wunsch schwarzer Menschen, verbreitet hat, kann man das Wort &#8220;Neger&#8221; aus dem Sprachgebrauch streichen, es wird oftmals als Beleidigung aufgefasst. Und da man ja kein Arschloch sein möchte, sagt man einfach nicht mehr &#8220;Neger&#8221;, das ist doch ganz einfach. (Lesempfehlung von hier: <a href="http://florianroepke.wordpress.com/2009/11/04/die-sezession-uber-alltaglichen-rassismus/" target="_blank">Die Sezession über alltäglichen Rassismus</a>)</p>
<p style="text-align:justify;">Und nun noch kurz zur medialen Berichterstattung. Wenn ein schwarzer einen weißen Menschen verprügelt, einfach so, ohne Motivation, dann haben wir den Tatbestand der Körperverletzung und die Hautfarbe spielte keine Rolle. Die Medien lassen also die Hautfarbe in der Berichterstattung weg, sie hat mit dem Verbrechen nichts zu tun. Warum sollte sie also genannt werden? Das gleiche gilt natürlich in allen erdenklichen Situationen und neben der Hautfarbe auch für die Herkunft, das Haben und Sein eines Menschen. Genannt wird nur, was im Zusammenhang mit der Tat wichtig ist.</p>
<p style="text-align:justify;">Das sind also meine Gedanken zu diesem Themenbereich, ohne Anspruch auf Vollständigkeit natürlich. Vor vielen Jahren habe ich das auch schon so gesehen. Leider sind mir solche schlichten Wahrheiten zeitweise entfallen, oder schlimmer. Naja, jetzt &#8220;Back Home&#8221; eben. Das musste zwischendurch mal gesagt werden.</p>
<p style="text-align:justify;">Der NPD-Blog hat u.a. zu diesem Thema einen Leitfaden veröffentlicht. Was ich hier jetzt nicht genannt habe, was aber im Leitfaden ebenfalls Beachtung findet, ist z.B. die Begriffsunterscheidung zwischen rechtsradikal und rechtsextrem. Zum Leitfaden &#8220;Rassistisch, fremdenfeindlich oder rechtsextrem? Schwarze, weiße oder farbige Menschen?&#8221; geht es <a href="http://npd-blog.info/2007/03/03/leitfaden-rassistisch-fremdenfeindlich-oder-rechtsextrem-schwarze-weise-oder-farbige-menschen/" target="_blank">HIER</a>.</p>
<p style="text-align:justify;">Mit diesen kleinen Ausführungen und vor allem dem Leitfaden von Patrick Gensing im Hinterkopf, kann man nun mal exemplarisch <a href="http://florianroepke.wordpress.com/2009/11/17/uberfall-in-hamburg/#comment-49" target="_blank">diesen Kommentar</a> lesen.</p>
<blockquote>
<p style="text-align:justify;"><em>&#8220;(&#8230;) was allerdings ein skandal ist, ist das bewusste verschweigen von <strong>kriminellen akten begangen von ausländern an deutschen und anderen ausländern</strong>. davon gibt es allerdings mehr als reichlich. aber das ist in Deutschland nicht der rede wert. die Deutschen sind eben vieh das man einfach so tottreten kann. armes Deutschland!&#8221;</em></p>
</blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[November-Magie]]></title>
<link>http://findevogel.wordpress.com/2009/11/18/november-magie/</link>
<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 22:02:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>findevogel</dc:creator>
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<description><![CDATA[es ist ein stiller tag am see. der wind hat sich schon früh in den fast entlaubten bäumen schlafen g]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>es ist ein stiller tag am see. der wind hat sich schon früh in den fast entlaubten bäumen schlafen gelegt. dabei ist das abendrot noch nicht in den see getropft. ich sitze auf einem stein am ufer und kämme meine langen haare. knoten sind darin, die sich nur mühsam glätten lassen. jedes mal, wenn mein goldener kamm vom scheitel hinunter zur taille gleitet, tanzen lichtfunken auf den winzigen kräuselwellen. mein schatten spiegelt sich im wasser. das gleichförmige tun beruhigt körper, geist uns seele. mein blick folgt dem schatten und kostet wasser. kleine fische nagen an den konturen. ein großer goldfisch zieht den schatten hinab zum grund. nun gestalten algen, kleine muscheln und steine mein ebenbild. so geschmückt taucht der schatten langsam wie neu geboren wieder auf. ich erkenne ihn nicht und erschrecke. in diesem augenblick taucht das abendrot in den see. es wird schnell dunkel. der schatten, ich und alles um mich herum wird eins.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Tote Dinge]]></title>
<link>http://blogozentriker.wordpress.com/2009/11/17/tote-dinge/</link>
<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 10:05:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>blogozentriker</dc:creator>
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<description><![CDATA[Was soll man machen? Wörter sind so unglaublich langweilig, zuweilen. Aber auch der Beruf des Bestat]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Was soll man machen? Wörter sind so unglaublich langweilig, zuweilen. Aber auch der Beruf des Bestattungsunternehmers hat sicher seine öden Momente. Um jetzt mal ein Beispiel aus einer ganz anderen Ecke zu zitieren. Sogar wenn die flennenden Anverwandten im Nebenraum sind, um den Sarg vereint, dann bohrt man vermutlich in der Nase und löst auf die Schnelle ein Kreuzworträtsel. Immer kann man sich mit den tiefsten Dingen nicht abgeben. Dem widerspricht die menschliche Natur, deren Credo bekanntlich lautet:<!--more--> &#8221;Wer das Tiefste gedacht, liebt das Lebendigste!&#8221; Und das Lebendigste sind nun einmal nicht unbedingt Wörter und ein Leichenschmaus.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[împărăţia lăuntrică]]></title>
<link>http://trucat.wordpress.com/2009/11/16/315/</link>
<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 21:16:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>trucat</dc:creator>
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<description><![CDATA[Acum vreo trei săptămâni, într-o duminică, am citit Împărăţia lăuntrică, text publicat de Kallistos ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Acum vreo trei săptămâni, într-o duminică, am citit <em>Împărăţia lăuntrică</em>, text publicat de <a href="http://ro.wikipedia.org/wiki/Kallistos_Ware">Kallistos Ware</a> în 1993, tradus în română de sora Eugenia Vlad, şi apărut sub auspiciul asociaţiei filantropice medicale creştine Christiana în 1996.</p>
<p>Cartea e structurată în cinci capitole, cuprinde multe trimiteri la Scriptură, şi numeroase citate din autori ai literaturii universale. Temele propuse de Kallistos Ware, prezentate din perspectivă ortodoxă, sunt un pretext pentru meditaţii si speculaţii proprii care se încadrează în acelaşi registru teologic răsaritean. Deşi are doar 100 de pagini, cartea conţine destule motive de reflecţie. </p>
<p>Primul capitol, intitulat <em>Despre moarte şi înviere</em>, are drept moto un text din T.S. Eliot: <em>Începem cu sfârşitul</em>, iar ca punct de plecare faptul că <em>moartea este singurul eveniment determinat, inevitabil la care se poate aştepta omul.</em> Speculativ, atitudinea fată de moarte influenţează întîmplările cotidiene şi repercursiunile lor.<br />
Reluînd învăţătura biblică, apostolică şi patristică, Kalistos Ware spune că moartea este: <!--more--><br />
1. <em>Mai aproape decât ne imaginăm noi</em> (1 Corinteni 15, 31:<em> Mor în fiecare zi</em>, T.S. Eliot: <em>Vremea morţii e în fiecare clipă.</em> Kallistos Ware include în experienţa cotidiană a morţii procesul creşterii în care trebuie să moară ceva în noi pentru a putea trece mai departe, plecările dint-un loc, despărţirile, experienţa părăsirii, respingerea în dragoste, pierderea unei fiinţe dragi, sau a certitudinilor profunde, şi consideră că moartea nu are numai un caracter distrugător, ci unul creator, pentru că <em>din moarte vine învierea</em> şi <em>orice formă de moarte e o naştere la mai multă viaţă</em>, pag. 23).<br />
2. Profund neneaturală, nefirească, anormală, potrivnică planului dumnezeiesc, tragică, monstruoasă dar şi un dar al lui Dumnezeu. Apostolul Pavel consideră moartea <em>vrăjmaşul cel din urmă, care va fi nimicit</em> (I Corinteni 15, 26) şi o leagă de păcat:<em> boldul morţii este păcatul </em>(I Corinteni 15, 56). Iisus a plâns la mormântul lui Lazăr, iar atitudinea lui din grădina Ghetsimani e una de întristare şi mâhnire. Conform învăţăturii creştine, moartea este dar al lui Dumnezeu, devine instrumentul restaurării noatre, ca să nu facă nemuritor păcatul. <em>Viaţa veşnică în această lume căzută, captivi pentru totdeauna  cercului vicios al urâtului şi păcatului, ar fi un destin teribil şi insuportabil</em>, spune Kallistos Ware (pag. 25). Biserica Ortodoxă cântă în slujba înmormântării: <em>Cel ce cu mâna dintru nefiinţă m-ai zidit şi cu chipul Tău cel dumnezeiesc m-ai cinstit, iar pentru călcarea poruncii iarăşi m-ai întors în pământul din care am fost luat, la cel după asemănare mă ridică, cu frumuseţea ce dintâi, iarăşi împodobindu-mă.</em> În predica de Paşti, atribuită Sfântului Ioan Hrisostom, citită în fiecare an la utrenia prazniculi Învierii, se spune: <em>Iadul a primit trup şi s-a izbit de Dumnezeu, a luat pământ şi a întâlnit cerul. A luat ceea ce a văzut şi a căzut în ceea ce n-a văzut. Unde îţi este boldul, moarte, unde îţi este iadule, biruinţa&#8230;Hristos a înviat şi viaţa vieţuieşte.</em></p>
<p>Capitolul al doilea, numit <em>Taina persoanei</em> are ca moto următoarea apoftegmă: <em>un singur suflet creat după chipul lui Dumnezeu e mai de preţ în faţa Lui decât zeci de mii de lumi cu tot ce cuprind ele.</em> După Kallistos Ware, <em>nu există lucrare mai urgentă în viaţa noatră duhovnicească ca retrezirea uimirii şi a cutremurării în faţa minunii şi a tainei propriei persoane</em> (pag. 35).</p>
<p>Independent de textul lui Kallistos Ware, apelând la alte surse, voi face câteva umile precizări cu privire la taina persoanei din perspectiva creştinismului răsăritean.  În <em>Istoria credinţelor şi ideilor religioase</em>, Mircea Eliade, comentând versetul de la Ieşire 3, 14, spune: S<em>-a discutat enorm în jurul acestui nume. Răspunsul lui Dumnezeu este destul de misterios: el face aluzie la modul său de a fi, dară fără să îşi reveleze persoana. Tot ceea ce se poate spune este că numele divin sugerează, pentru a utiliza o expresie modernă, totalitatea fiinţei şi existentului.</em> (Eliade, M., <em>Istoria credinţelor şi ideilor religioase</em>, vol I, trad. Cezar Baltg, Ed. Universitas, Chişinău, 1992, pag. 188) Christos Yannaras, în <em>Abecedar al credinţei</em>, spune că<em> Dumnezeu Se autodefineşte ca existent în cadrul unei relaţii cu poporul Său – descoperirea Numelui Său ca <strong>&#8220;Cel ce este&#8221;</strong> este o relţie testament cu poporul lui Israel. Pentru isrlaeliţi, Dumnezeu nu este obligat de fiinţa Lui să fie existent; existenţa Lui nu este o necesitate logică. Este existent deoarece este credincios relaţiei-testament pe care o are cu poporul Său; existenţa Sa este adeverită de relaţia-fidelitate, adică de imediatul personal al revelaţiei Sale şi de intervenţiile Sale în istoria lui Israel </em> (Yannaras, Christos, <em>Abecedar al credinţei</em>, traducere preot dr. Constantin Coman, editura bizantină, Bucureşti, 1996, pag.45).</p>
<p>Membrii Sinodului I Ecumenic de la Niceea au hotărât să se întrebuinţeze în definirea raportului dintre Fiul şi Tatăl termeni care nu permit niciun echivoc. Homoousios (óμοοúσιος) înseamnă c<em>onsubstanţial, identic în esenţă, co-esenţial; acesta este adjectivul care îl califică pe Fiul drept Dumnezeu, şi altul decât<strong> &#8220;Dumnezeul&#8221;,</strong> acelaşi Dumnezeu, însă nu Tatăl </em>( Lossky, Vladimir, <em>Introducere în Teologia Ortodoxă</em>, trad. Lidia şi Remus Rus, Ed. Enciclopedică, Bucureşti, 1993, pag. 47).După Vladimir Lossky, t<em>ermenul aduce o uriaşă inovaţie deoarece identitatea de esenţă pe care o exprimă unifică, fără a le reabsorbi în propria lor unitate, două persoane ireductibil diferite. Aceasta era, de fapt, taina celuilalt,  ce avea să fie afirmată, de data aceasta, într-un mod atât de străin gândirii anticilor, care aveau tendinţa, din punct de vedere ontologic, de a pune mare preţ pe identitate şi a respinge noţiunea de altul, care, în concepţia lor, semnifica o dezintergrare a finţei&#8230;Prin instituirea unui sens specializat, Părinţii au izbutit fără nicio piedică din afară să implanteze în fiinţă ideea de persoană şi să confere ontologiei un caracter personalist&#8230;.Folosind fie un vocabular filozofic, fie cuvinte din limba curentă, Părinţii au schimbat semnificaţia termenilor, făcându-i apţi de a cuprinde această realitate complet nouă descoperită de creştinism- aceea a persoanei –în Dumnezeu şi om, deoarece omul este după chipul lui Dumnezeu (pag. 50-52). </em>În lucrarea <em>Dogmatica experienţei ecleziale</em>, Karl Christian Felmy afirmă că, <em>pentru Sf. Vasile cel Mare, învăţătura despre cele trei Ipostasuri contează drept <strong>&#8220;kerigma&#8221;</strong>, propovăduire, iar unitatea lor, monarhia, drept<strong> &#8220;dogma&#8221;</strong>, învăţătură. Afirmaţiile despre ipostasuri ţin de propovăduirea oficială, obligatorie a Bisericii, în vreme ce afirmaţiile despre Unitatea Treimii ţin de opiniile teologice – pentru a reda ceea ce Sf. Vasile înţelegea prin dogmă, teologia ortodoxă actuală ar întrebuinţa cuvântul teologumen. În înţelegerea Sf. Vasile cel Mare Treimea ca obiect al propovăduirii era plasată înaintea unităţii înţelese ca speculaţie teologică. Accentuarea Treimii Persoanelor înaintea unităţii în fiinţă conduce teologia ortodoxă la o fundamentare personală a unităţii treimii. Acest lucru corespunde abordării ortodoxe plecând de la experienţă şi experiabil. Orientată spre experienţă şi experiabil, teologia ortodoxă fundamentează unitatea lui Dumnezeu nu în fiinţa comună, unitatea se întemeiază în aşa numita monarhie a Tatălui, unde <strong>&#8220;arche&#8221;</strong>înseamnă mai mult origine şi principiu, decât stăpânire. </em>(Felmy, K. C, <em>Dogmatica experienţei ecleziale</em>, introducere şi traducere pr. prof. dr. Ioan Ică, ed. Deisis, Sibiu, 1999, pag. 97-98). <em>Tatăl este şi are fiinţa absolută, rădăcină şi izvor al Fiului şi al Duhului Sfânt,</em> spune Sfântul Vasile cel Mare. Lucrarea <em>Persoană şi Eros</em> a lui Christos Yannaras începe cu analiza etimologică a cuvântului <em>persoană</em>:  <em>prepoziţia <strong>&#8220;πρò&#8221;</strong> (<strong>&#8220;către, spre, în direcţia&#8221;</strong>) împreună cu substantivul <strong>&#8220;ωψ&#8221;</strong> care înseamnă <strong>&#8220;privire, ochi, înfăţişare, ochi şi faţă&#8221;</strong>, formeză conceptul compus <strong>&#8220;πρóς-ωπον: am privirea, faţa aţintită spre cineva sau spre ceva, mă aflu faţă-n faţă cu cineva sau cu ceva.&#8221; </strong>Cuvântul, aşadar, a funcţionat iniţial ca determinare a unei raportări directe, nemijlocite, ca determinare a unei relaţii. Persoana se defineşte ca raportare şi ca relaţie şi defineşte o raportare şi o relaţie. Principalul conţinut semantic al cuvântului exclude posibilitatea de a interpreta persoana ca individualitate în sine, în afara spaţiului relaţiei. (</em>Yannaras, Christos, <em>Persoană şi Eros, </em>traducere de Zenaida Luca, ed. Anastasia, 2000, pag. 21). În <em>Abecedar al credinţei</em>, acelaşi autor zice: <em>de aceea, numai relaţia directă, întâlnirea sau dialogul pot să ne facă cunoscută o persoană. Nicio informaţie obiectivă nu este posibil să epuizeze unicitatea persoanei , să ne facă cunoscută persoana. Oricât de multe şi amănunţite descrieri am oferi, oricât de mult am insista aspra nuanţelor, trăsăturilor şi însişirilor caracteristice (trăsături fizionomice, însuşiri ale sufletului, caracter), determinările noastre vor corespunde în mod necesar mai multor persoane, deoarece este imposibil ca prin formulările obiective ale limbajului nostru de fiecare zi să semnalăm caracterul unic şi distinct al unei persoane</em> (pag 43). <em>Unicitatea personală este ceea ce rămâne atunci când înlăturăm orice context cosmic, social şi individual, tot ceea ce poate fi conceptualizat</em>, spune Vladimir Lossky (pag. 53).</p>
<p>Revenind la cartea lui Kallistos Ware, acesta, observând că rânduiala zilei liturgice în cultul ortodox începe, la vecernie, cu <em>Psalmul 103</em>, care este un imn de laudă pentru creaţie, consideră că <em>nu trebuie să începem rugăciunile noastre cu mărturisirea păcatelor, înainte de a ne coborî privirea spre urâţenia lăuntrică, trebuie să o înălţăm cu recunoştinţă spre slava lui Dumnezeu</em> (pag. 39). La înviere, Hristos spune femeilor: <em>Bucuraţi-vă!</em> (Matei 28, 9). Pe de altă parte, o accentuare a lipsurilor ar fi doar o desfătare de tristeţe, care ar avea divinitatea ca pretext, şi mai mult, fundamentare a urâţeniilor noastre. Capitolul mai prezintă  deosebirea dinamică dintre chip şi asemănare, accentuând că eshatologia nu este o simpla arheologie fiindcă <em>Logosul a adus în univers un element nou, o dimensiune de plenitudine care nu exista la început. Nu numai că a restaurat chipul, dar a şi adus noi osibilităţi de dobândire a asemănării (</em>pag. 44).</p>
<p>În capitolul despre <em>calea pocăinţei</em>, autorul consideră că sensul profund al al termenului e dat de cuvântul grec <em><strong>&#8220;metanoia&#8221;</strong>: literal, înnoirea minţii, adică nu numai regretarea trecutului, ci transformarea totală a perspectivei, înnoirea manierei de a ne raporta la Dumnezeu, la alţii şi la noi înşine. <strong>&#8220;O lucrare de mare inteligenţă&#8221;</strong>, cum spune Păstorul lui Herma, şi nu neapărat o criză afectivă </em>(pag. 48) La fel ca în capitolul precedent, autorul obeservă că pocăinţa este legată de perioada anului în care se desfăşoară Sfântul şi marele Post, interval care coincide cu trezirea naturii la viaţă, astfel, începutul pocăinţei este vederea frumuseţii iar nu a urâţeniei. La vecernia din miercurea de dinaintea începutuil Postului Mare se cântă: <em>Răsărit-a primăvara Postului şi floarea pocăinţei. Deci să ne curăţim pe noi, fraţilor, de toată întinăciunea şi Dătătorului de lumină, cântând, să îi zicem: Slavă Ţie, unule iubitorule de oameni!</em></p>
<p>Penultimul capitol se numeşte <em>Rolul părintelui duhovnicesc</em>, mă voi rezuma la o scurtă analiză a acestei sintagme, fără a prezenta harismele speciale ale părintelui duhovnicesc în perspectiva lui Kallistos Ware. Ea cuprinde substantivul <em>părinte</em> care desemnează persoana de sex masculin în raport cu copiii săi şi adjectivul <em>duhovnicesc,</em> care indică  o însuşire a substantivului pe care îl însoţeşte.  Prima caracteristică a părintelui e aceea de a avea copii, datoria ulterioară e  de a-i creşte. Dacă părintele biologic naşte şi creşte copii în mod  natural, cel duhovnicesc dă viaţa în chip sufletesc, spiritual. Atât unul, cât şi celălalt, asigură spaţiu pentru  existenţa celui născut. Toate existenţele sunt, astfel, relaţionale.</p>
<p>Ultimul capitol al cărţii este intitulat <em> Isihia şi tăcerea în rugăciune</em>. Din acestă parte, mi-a plăcut o apoftegmă a avvei Pimen: <em>Este un om care se pare că tace, dar inima lui osândeşte pe alţii. Unul ca acesta totdeauna grăieşte. Şi este altul care de dimineaţă până seara grăieşte şi tăcere ţine, adică fără folos nimic nu grăieşte (</em>pag. 84<em>).</em> Pentru Kallistos Ware, <em>rugăciunea este alungarea oricărui gând, o întoarcere de la multiplicitate la unitate. Oricine se străduieşte ăn mod serios să se roage lăuntric, să se ţină în faţa lui Dumnezeu cu atenţie şi reculegere, îşi dă imediat seama de dezintegrarea sa, de incapacitatea sa de a se concentra în mopmentul prezent. <strong>&#8220;Gândurile umblă şi se agită în capul său ca nişte muşte bâzâitoare&#8221;</strong> (</em>Sfântul Teofan Zăvorâtul<em>) sau ca <strong>&#8220;nişte maimuţe ce sar din creangă în creangă&#8221;</strong> (</em>Ramakrâşna<em>). Această neputinţă de concentrare, de a fi aici şi acum cu întreaga fiinţă, este una dintre cele mai tragice urmări ale căderii </em>(pag. 88).  Ceva asemănător găsisem la Osho: de ce începe mintea să hoinărească atunci când te apuci de meditaţie? De ce eşti copleşit de gânduri? În nemişcarea trupului, poţi simţi maimuţăreala minţii. Ai un contrast. Tradiţia Răsăritului creştin cunoaşte o metodă de luptă împotriva gândurilor, prin contrazicerea lor, dar replicile nu sunt scop în sine, ci mijloc de facilitare a rugăciunii, şi alta, prin care, în loc să combatem gândurile care ne copleşesc, putem încerca să ne îndreptăm atenţia în altă parte, prin repetarea unei rugăciuni scurte. <em>Acesta este psihologia ascetică ce susţine Rugăciunea lui Iisus. Chemarea numelui ne ajută să ne concentrăm întraga persoană într-un singur punct. <strong>&#8220;Adunaţi-vă mintea împrăştiată pomenindu-l pe Iisus Hristos&#8221;</strong>, sfătuieşte Sfântul Filotie Sinaitul (pag. 89). </em>Examinarea lăuntrică nu este făcută pentru a vedea grşeli după împlinirea faptei, ci prin veghe şi rugăciune, încearcă să controleze gândurile care ulterior ar putea da naştere unor greşeli. Iar atunci când păcatul a fost comis, chiar dacă urmăreşte  examinarea cauzelor, o face înt-o strânsă legatură cu Dumnezeu, într-o mustrare a inimii în faţa lui Dumnezeu. În toate cazurile, atenţia se îndreaptă spre un Dumnezeu personal, spre rugăciune, nu asupra motivelor psihologice.</p>
<p>Cartea se încheie cu un text din Sfântul Isaac Sirul, care spune că <strong><em>e mai bine să dobândeşti curăţia inimii decât să converteşti neamuri întregi</em></strong>, <em>nu pentru că apostolatul ar fi de dispreţuit, ci pentru că, atâta timp cât un om nu atinge un anumit grad de tăcere lăuntrică, este puţin probabil să convertească pe cineva</em> (pag. 100).</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[diogene călătorind]]></title>
<link>http://trucat.wordpress.com/2009/11/15/diogene-calatorind/</link>
<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 17:41:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>trucat</dc:creator>
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<description><![CDATA[Diogene cinicul făcea o călătorie. Ajungând la un râu cu apele umflate, se opri nedumerit. Unul din ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><em>Diogene cinicul făcea o călătorie. Ajungând la un râu cu apele umflate, se opri nedumerit. Unul din acei oameni care obişnuiesc să-i treacă dincolo pe călători, văzându-l acolo în încurcătură, se apropie de el şi, ridicându-l pe umeri, îl trecu apa cu bunăvoinţă. Diogene stătea locului, blestemându-şi sărăcia, de pe urma căreia nu era în stare să-şi plătească pe binefăcătorul său. În vreme ce mai cugeta astfel de lucruri, omul acela, văzând pe un alt călător, care nu putea străbate apa, alergă la el şi îl trecu peste râu în acelaşi chip. Atunci Diogene, mergând la cel dinainte, îi spuse: <strong>&#8220;Nu-ţi mai port recunoştinţă pentru ce mi-ai făcut; căci, după cum văd, nu săvârşeşti asemenea fapte cu discernământ, ci dintr-o manie!&#8221;</strong></em> (Esop. Babrios – <strong><em>Fabule</em></strong>, traducere de Traian Lăzărescu şi Viorica Golinescu, prefaţă, tabel cronologic şi note de Mihail Nasta, Biblioteca pentru toţi, Ed. Minerva, Bucureşti, 1980, pag. 57).</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Fragmente 1.27 – Der Schlüssel]]></title>
<link>http://stoepsorama.ch/2009/11/15/fragmente-1-27-der-schlussel/</link>
<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 17:02:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>stoeps</dc:creator>
<guid>http://stoepsorama.ch/2009/11/15/fragmente-1-27-der-schlussel/</guid>
<description><![CDATA[Was bisher geschah: Intro / Teil 1 / Teil 2 / Teil 3 / Teil 4 / Teil 5 / Teil 6 / Teil 7 / Teil 8 / ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone size-full wp-image-802" title="durchgang" src="http://stoepsorama.wordpress.com/files/2009/11/durchgang.jpg" alt="durchgang" width="400" height="300" /></p>
<p>Was bisher geschah:<a href="/2009/01/08/fragmente-1-0-anne/"> Intro</a> / <a href="/2009/01/1/fragmente-1-1-aufbruch/">Teil 1</a> / <a href="/2009/01/14/fragmente-1-2-anruf-aus-der-vergangenheit/">Teil 2</a> / <a href="/2009/01/14/fragmente-1-3-raoul/">Teil 3</a> / <a href="/2009/01/20/fragmente-1-4-ein-neuer-traum/">Teil 4</a> / <a href="/2009/01/22/fragmente-1-5-gefahr-droht/">Teil 5</a> / <a href="/2009/01/26/fragmente-1-6-verborgene-wahrheit/" target="_self">Teil 6</a> / <a href="/2009/02/05/fragmente-1-7-ein-ratsel-kundigt-sich-an/">Teil 7</a> / <a href="/2009/02/11/fragmente-1-8-die-warnung/">Teil 8</a> / <a href="/2009/02/15/fragmente-1-9-das-raetsel/">Teil 9</a> / <a href="/2009/02/17/fragmente-1-10-der-stein-der-wahrheit/">Teil 10</a> /<a href="/2009/02/19/fragmente-1-11-eine-aufgabe-aus-dem-traumland/"> Teil 11</a> / <a href="/2009/02/25/fragmente-1-12-die-geheime-tur/">Teil 12</a> / <a href="/2009/03/02/fragmente-1-13-das-geheimfach/">Teil 13</a> / <a href="/2009/03/08/fragmente-1-14-lebensgefahr/">Teil 14</a> / <a href="/2009/03/13/fragmente-1-15-sandra-fahrt/">Teil 15</a> / <a href="/2009/03/26/fragmente-1-16-eine-tur-die-keine-ist/">Teil 16</a> / <a href="/2009/04/07/fragmente-1-17-reisevorbereitungen/">Teil 17</a> / <a href="/2009/05/04/fragmente-1-18-die-reise-ins-ungewisse/">Teil 18</a> / <a href="/2009/06/01/fragmente-1-19-uber-den-wolken/">Teil 19</a> / <a href="/2009/06/15/fragmente-1-20-peru">Teil 20</a> / <a href="/2009/06/28/fragmente-1-21-unerwartete-wendungen/">Teil 21</a> / <a href="/2009/07/19/fragmente-1-22-flucht-aus-der-dunkelheit/">Teil 22</a> / <a href="/2009/08/02/fragmente-1-23-gibt-es-gott/">Teil 23</a> / <a href="/2009/09/20/fragmente-1-24-margaretha/">Teil 24</a> / <a href="/2009/10/27/fragmente-1-25-erinnerungen-und-neue-freunde/">Teil 25</a> / <a href="/2009/11/08/1-26-der-traum-des-grauens/">Teil 26</a></p>
<p>Hinter sich hörte Anne das Rufen der drei Männer, die Pedro in ihrer Gewalt hatten. Sie versuchte sich in dem dunklen Raum zurecht zu finden und schaute sich während ihres Fluchtversuches fieberhaft um. Irgendwo musste es doch einen Ausgang geben. Beinahe wäre sie frontal in einen Stapel Holzkisten gerannt und schaffte es gerade noch, einen Haken schlagend, dem Hindernis auszuweichen. Über einem der Stapel lag eine Plane und dahinter konnte sie erkennen, dass eine der Kisten offen war. Mit einem Sprung hechtete Anne zu dieser Öffnung, kroch hinein und zog die herunterhängende Plane zu. Ihr Herz raste, sie war schweissnass und zitterte am ganzen Körper. Sie war nicht fähig ihre Gedanken zu ordnen. Nur eine einzige Erkenntnis beherrschte ihr Denken. Sie durfte auf keinen Fall diesen Männern in die Fänge geraten.</p>
<p>Sie versuchte sich zu entspannen um so leise wie möglich zu atmen. Sie hörte, wie die Männer draussen schreiend durch die Halle rannten. „Sie muss sich versteckt haben!“ rief der Monsignore. „Wir werden sie schon finden!“ atwortete Öcan, der Mudschahid. Die Schritte verlangsamten sich und die Stimmen ihrer Verfolger wurden zusehends ruhiger. Anne hörte wie Gegenstände verschoben wurden, Holzkisten wurden abgeklopft und ihr Herz blieb fast stehen, als sie genau vor ihrem Versteck die Stimme des Rabi hörte: „Hierher! Hier könnte sie sein!“. Anne hielt ihren Atem an und spürte, wie die Angst ihren Körper lähmte. Sie schloss ihre Augen und wartete. Sie hörte, wie die Männer auf ihr Versteck zukamen. Vor ihrem inneren Auge sah sie, wie die Verfolger sie aus der Holzkiste zerrten, sie schlugen und in Fesseln legten. Doch plötzlich veränderte sich das Bild.</p>
<p>Die Szenerie der Lagerhalle verblasste und wich den Wänden einer Höhle, in deren Mitte der Kartenstein schwebte, den Anne nach Peru gebracht hatte. Der Stein war in eine weitere, grössere Platte eingefügt, der die Zeichnungen des inneren Steines ergänzten. Bei näherem Hinsehen entpuppten sich die Höhlenwände als unregelmässiges Mauerwerk. Die einzelnen Ziegelsteine schienen eine bröckelige, fast mehlige Struktur aufzuweisen. In einer Wand erkannte Anne drei kleine Nischen, die je ein Holzstück enthielten. Die Holzstücke sahen aus wie einzelne Teile einer Panflöte und unterschieden sich in Durchmesser und Länge. Plötzlich wurde eines dieser Holzstücke von einer Vibration erfasst und begann einen singenden Ton von sich zu geben. Auch das zweite Teil begann leicht zu vibrieren und erzeugte einen zweiten Ton, der harmonisch zum ersten Klang passte. Nun regte sich auch die dritte Flöte und vollendete einen mächtig klingenden Akkord. Anne spürte, wie sich die Höhle aufzulösen begann. Es entstand eine Art Strudel der alles was sie sah in sich hineinzuziehen schien.</p>
<p>Der Rabbi riss die Plane von der Holzkiste und schrie „Hier ist sie! Ich habe sie gefunden!“. Anne öffnete ihre Augen und blickte in die drei Gesichter von Pedros Entführer und drei Mündungen von Handfeuerwaffen, die auf sie gerichtet waren. „Los, kommen sie ganz langsam aus der Kiste heraus! Wenn sie versuchen zu flüchten, erschiessen wir sie und danach ihren Freund!“. Aus einer gewissen Entfernung hörte sie Pedro rufen: „Lauf Anne! Nimm keine Rücksicht auf mich! Lauf um Dein Leben!“. Doch Anne konnte sich nicht bewegen. Der Klang der Flöten wurde immer lauter und hinter ihr begann sich die Wand der Holzkiste aufzulösen. Anne spürte, wie ihr Körper von einer Kraft ergriffen wurde, die sie in einen Sog hinein zog. Sie wehrte sich nicht, liess los und glitt langsam dem Strudel entgegen! Die Augen der Männer weiteten sich. „Was zum Teufel?“ rief der Monsignore und betätigte den Abzug seiner Pistole. Anne sah, wie sich alles was in der Lagerhalle geschah in der Zeit verzögerte, als schaue sie einen Film in Zeitlupe.</p>
<p>Die Kugel kam auf sie zugeflogen, verlangsamte dabei aber immer mehr. Bevor sie Anne erreichte, verblasste alles vor Annes Augen. Dunkelheit umgab sie und Panik ergriff einmal mehr Besitz von ihr. Sie versuchte zu schreien, aber obwohl ihr Verstand voll funktionierte, schien ihr Körper nicht zu gehorchen. Langsam erinnerte sie sich, dass sie eigentlich in Margarethas Penison im Bett lag und träumte. Sie begann das Bettlacken zu fühlen, das schweissnasse Kissen, auf dem ihr Kopf lag. Sie wollte erwachen, schreien, sich gegen ihren Traum wehren. Minutenlang verharrte sie, von Panik ergriffen, gelähmt in einer Stasis, die nicht enden wollte. Langsam tauchte sie auf, ihr Mund öffnete sich und der Schrei, der eine Ewigkeit brauchte um Wirklichkeit zu werden, eroberte ihre Kehle. Aus einem anfänglich glucksenden Laut wurde ein Murmeln, das immer lauter wurde, bis Anne die Kontrolle über ihren Körper wieder hatte.</p>
<p>Sie schrie so laut sie konnte und liess ihren Traum hinter sich. Das Gepolter an ihrer Tür holte sie endgültig zurück in die Realität. „Anne, ist alles in Ordnung bei Dir? Ich komme herein, ok?“ Margarethas Stimme klang wie eine rettende Verheissung in Annes Kopf. Die Tür öffnete sich und Pedros Mutter kam ins Zimmer gerannt und stürzte zu Annes Bett. Anne richtete sich auf und Margaretha nahm sie in ihre Arme. „Es ist alles in Ordnung! Du bist in Sicherheit. Es war nur ein Traum!“ versuchte Margaretha Anne zu beruhigen. „Es war nicht nur ein Traum!“ sagte Anne, die sich langsam wieder erholte. „Meine Träume sind nicht nur normale Träume!“ fügte sie hinzu und blickte Margaretha an. Sie sprach weiter: „Ich weiss jetzt, wo sie Pedro gefangen halten!“. Die Augen von Pedros Mutter weiteten sich.</p>
<p>Anne versuchte darin zu lesen, ob Margaretha ihr glaubte. „Dein Vater, er hatte auch diese Träume!“ sagte Margaretha langsam. „Was hast Du von Pedro geträumt?“ fragte sie nun, doch Anne wollte sie nicht zu stark beunruhigen und erzählte nur, wo Pedro festgehalten wurde: „Er ist in einer Lagerhalle! Auf einer der Kisten, die dort massenweise herumstanden, sah ich eine Aufschrift <em>Callao Terminal Maritimo.</em> Sagt Dir das etwas?“. Margaretha sprang auf. „Ich weiss, wo wir suchen müssen!“ rief sie und verliess das Zimmer. Ein paar Sekunden später hörte sie Pedros Mutter an Luis Tür klopfen. „Steh auf Luis, Anne hat Pedro gefunden!“.</p>
<p>Auf der Fahrt zum Hafenterminal erzählte Anne ihren ganzen Traum. Die Szenen mit Pedros Folterungen liess sie aber aus Rücksicht auf Margaretha aus. Sie erzählte auch vom Ende ihres Traums und von dem seltsamen Strudel, in den sie hineingezogen wurde. „Nada Brahma“ murmelte Luis plötzlich. „Nada was?“ fragte Anne zurück. Pedro erzählte von einem Buch, dass er vor einiger Zeit gelesen hatte, in dem aufgezeigt wurde, dass die Naturgesetzte unserer physikalischen Welt mit den harmonikalen Gesetzten der Musik übereinstimmten. „Die Welt ist Klang“ war die grundlegende Aussage des Buches. „Sogar der Aufbau von Atomen stimmte mit den Proportionen unserer Musik überein!“ erzählte Pedro weiter. „Ein Schlüssel!“ rief Anne aufgeregt. „Der Klang ist der Schlüssel und der Kartenstein führt uns zu dem Raum, wo die Flöten versteckt sind!“</p>
<p>Margaretha liess sich von Anne ganz genau die Beschaffenheit der Höhle beschreiben, in der die Flöten versteckt waren. „Die Lambayeque“ murmelte sie vor sich hin. „Doch es gibt einige Ruinen dieses Volkes, das vor den Inkas das Gebiet von Peru beherrschte, die Suche dürfte nicht einfach werden!“ Anne erzählte, dass der Stein den sie mitbrachte, ihnen den Weg weisen würde, es dazu aber noch einen zweiten Stein brauche, in den der erste eingefügt werden musste. Aus ihren Träumen wusste Anne auch, wo dieser andere Stein zu finden wäre. Sie mussten nur den Ort auf den Ebenen von Nazca finden, an dem sie Raoul und Carlos schon so oft im Traum begegnet war. Langsam nahm der Weg, der vor ihnen lag Gestalt an.</p>
<p>„Wir sind da!“ rief Margaretha plötzlich. Anne blickte aus dem Fenster und sah das grosse Lagergebäude, auf dem mit grossen Buchstaben <em>Callao Terminal Maritimo</em> stand. Ein grosses Tor versperrte die Einfahrt zu dem Gelände und wie erwartet war es verschlossen. Doch Luis entdeckte unweit des Eingangs eine Stelle, wo der Zaun zerstört war. Sie parkierten das Auto an der Strasse, stiegen aus und quetschten sich durch das Loch in der Umzäunung. An der Lagerhalle angekommen suchten sie einen Eingang, den sie auch bald fanden. Die Tür war offen und leise schlichen sie sich in das Dunkel der Halle. Anne erkannte den Geruch des Raumes wieder und sah die Stapel mit den Holzkisten. Kein Geräusch drang an ihre Ohren. Scheinbar waren die Entführer nicht hier. Ein leises Stöhnen liess die Gruppe aufhorchen. „Pedro!“ flüsterte Margaretha und Anne nickte. Vorsichtig gingen sie weiter in die  Richtung, aus der sie Pedro hörten.</p>
<p>Sie drückten sich mit ihren Rücken an eine Holzkiste, hinter der das Stöhnen zu hören war. Margaretha versuchte einen Blick hinter die Kiste zu werfen.</p>
<p>Ihr Schrei zeriss die unheimliche Stille der Lagerhalle.</p>
<p><em>To be continued</em></p>
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</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Fragmente]]></title>
<link>http://biancapantiru.wordpress.com/2009/11/12/fragmente/</link>
<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 18:44:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>biancapantiru</dc:creator>
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<description><![CDATA[..dar ea era acolo, strângându-i cămaşa în braţe de parcă ar fi fost chiar el acolo, în carne si oas]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>..dar ea era acolo, strângându-i cămaşa în braţe de parcă ar fi fost chiar el acolo, în carne si oase. Cu câtă amărăciune trebuie să i se fi umplut sufletul. Lacrimile i se scurgeau şiroaie pe obraji, suspinele o împiedicau să mai respire. Îşi înfigea unghiile în materialul rece al cămăşii. Undeva pe cer, departe, cădea o stea..</p>
<p>Ce poţi să spui despre un asemenea sentiment, despre o trăire de o asemenea amploare? Te loveşte în inimă şi te lasă să ţi se scurgă necunoscutul dininimă. Am fost acolo, mi-a pătruns din nou adrenalina până în creieri, schimbându-mi viaţa, de parcă ar fi fost într-adevăr pentru prima oară. M-a prins de mână şi mi-a spus: mai stai. Doamne cât de tare mi-aş fi dorit..</p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Eine Nacht!]]></title>
<link>http://findevogel.wordpress.com/2009/11/10/eine-nacht/</link>
<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 17:04:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>findevogel</dc:creator>
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<description><![CDATA[In den Gärten am Meer wurde es Nacht. Der volle Mond streifte mit seinem gedämpften Licht über die B]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>In den Gärten am Meer wurde es Nacht. Der volle Mond streifte mit seinem gedämpften Licht über die Beete, den letzten Kohl, berührte zärtlich und sanft die verbliebenen Hagebutten und fing sich für einen Augenblick in der Mähne aus Stroh einer Vogelscheuche. Die erwachte bei der Berührung  aus ihrem Puppenschlaf  und, tanzte zur stummen Melodie, die in ihr sang, einen Fruchtbarkeitstanz.<br />
Im Haus hinter der Hecke löschte frau Rosendorn gerade das Nachtschicht, um eine Reise zu beginnen. Den Koffer hatte sie schon am Nachmittag gepackt. Er enthielt Fragen, Wünsche und Bitten. Wahrlich kein leichtes Gepäck.<br />
Am Fenster leuchtete eine einzelne schlanke Kerze, um jenen, die aus der Anderswelt kamen heimzuleuchten. Ein magisches Schwirren lag in der Nacht, so, als sei die Energie aller Lebewesen, die sind und waren &#8211; und in den Menschen wirken &#8211; zum Leben erwacht, wie die Vogelscheuche vor dem Apfelbaum. Zwischen hier und da herrschte ein reges Kommen und Gehen; ein Fliegen, Schwirren und Schweben. Nachrichten wurden ausgetauscht und rätsel entschlüsselt.</p>
<p>Weise Weiber am Rande der Nacht legten Runen, um die Zukunft zu beschwören.<br />
während Frau Rosendorn mit geschlossenen Augen in ihrem Bett lag, verließ ihre Seele den Körper, um den Trommeln zu folgen, die sie aus der Ferne zu sich riefen.<br />
Die Reise begann.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Wurmloch]]></title>
<link>http://blogozentriker.wordpress.com/2009/11/09/wurmloch/</link>
<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 07:46:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>blogozentriker</dc:creator>
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<description><![CDATA[Immer kehrte dieser Traum wieder: Er schlich durch einen dunklen Korridor. Eine Tür war nur angelehn]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Immer kehrte dieser Traum wieder: Er schlich durch einen dunklen Korridor. Eine Tür war nur angelehnt, Lustgestöhn drang aus dem dahinter liegenden Zimmer. Auf dem Bett sah er seine Eltern, noch junge Menschen, jünger, als er sie in Erinnerung hatte. Unerklärlich, warum, aber er wusste, dass dies die Nacht war, in der er gezeugt wurde. Zugleich bemerkte er, dass er einen Eispickel in der Hand hatte. Sein Vater bewegte sich heftig auf seiner Mutter, auf und ab. Diese hatte die Augen geschlossen, gab sich ihrem Mann hin. Er hob den Eispickel und rammte ihn<!--more--> dem Vater ins Genick. Mit seltsam unmenschlichen, tiefseeartigen Bewegungen glitt der Sterbende von der Mutter. Sie starrte ihn, ihren Sohn, an.</p>
<p>Zeit, aufzuwachen.</p>
<p>Reflexion. Reflexion. Reflexion.<br />
Endlich damit aufhören.</p>
<p>Er trat ins Freie, hustete und schnippte seine Zigarette in weitem Bogen weg. Dass er den Mantelkragen hochklappte, geschah ganz automatisch, wie in letzter Zeit sein ganzes Leben immer automatischere Züge angenommen hatte; beinahe kam er sich schon wie eine Maschine vor. Was gar nicht unangenehm war. Früher hätte ihn die Vorstellung gegruselt – eine Maschine sein! Wo blieb da das „Oh Mensch!“-Pathos? Das konnte ihm jetzt gestohlen bleiben. Man war ja doch, so oder so, immer zu sehr Mensch! Da brauchte es gar kein Pathos &#8230;<br />
Jemand kam seitlich auf ihn zu und sagte: „Nein, Sie müssen die Welt so sehen, wie ich sie sehe, sonst wird das nichts!“<br />
Er runzelte die Brauen und trat einen Schritt zurück, in Richtung des Caféeingangs. Bitte? Was sollte das jetzt wieder? Der Typ schob, wiederum seitlich, ab, wurde vom nächstbesten Schatten verschluckt; ein schwerer Weingeruch lag in der Luft.<br />
Er: Hans Lanzmeier. Kein Held. Nur einer, der für eine Tageszeitung schrieb. Das hatte sich so ergeben. Eigentlich hatte er etwas ganz anderes machen wollen; Kunst. Aber wie das so ist mit der Kunst – plötzlich ist man doch Journalist, Werbetexter oder Bäcker.</p>
<p>„Wissen Sie, was unserer Kultur fehlt? Ein richtig schöner Krieg. Der brächte mal wieder Leben in den Laden. So hat alles den Geschmack von eingeschlafenen Füßen.“<br />
„Ich glaube, Sie sollten nicht so leichtfertig Propaganda für den Krieg machen &#8230;“<br />
„Ach, der Krieg! Der wird doch vollkommen zu Unrecht dämonisiert! Was ist das schon, ein Krieg? Ein paar Idioten, die sich die Schädel einschlagen; fünf, sechs Jahre, dann ist wieder Ruhe. Wo ist da die Tragödie?“<br />
„Die Tragödie ist, dass Millionen auf der Strecke bleiben, tot, verstümmelt, blind, eltern- und geschwisterlos &#8230;“<br />
„Ja, ja. Familien zerstört, Schicksale – blabla. Ist doch alles Gequatsche. Blödsinn. So ein Krieg – den könnten wir gebrauchen. Wirklich. Das ist meine Meinung.“</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Fragmente 1.26 - Der Traum des Grauens]]></title>
<link>http://stoepsorama.ch/2009/11/08/1-26-der-traum-des-grauens/</link>
<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 20:37:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>stoeps</dc:creator>
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<description><![CDATA[Photo Credit: Ben Chaney@Flickr bestimmte Rechte vorbehalten Was bisher geschah: Intro / Teil 1 / Te]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone" src="http://farm4.static.flickr.com/3311/3200550292_bbeec1da74_d.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p>Photo Credit: Ben <a href="http://www.flickr.com/people/epioles/" target="_blank">Chaney@Flickr</a> <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/deed.de" target="_blank">bestimmte Rechte vorbehalten</a></p>
<p>Was bisher geschah:<a href="/2009/01/08/fragmente-1-0-anne/"> Intro</a> / <a href="/2009/01/1/fragmente-1-1-aufbruch/">Teil 1</a> / <a href="/2009/01/14/fragmente-1-2-anruf-aus-der-vergangenheit/">Teil 2</a> / <a href="/2009/01/14/fragmente-1-3-raoul/">Teil 3</a> / <a href="/2009/01/20/fragmente-1-4-ein-neuer-traum/">Teil 4</a> / <a href="/2009/01/22/fragmente-1-5-gefahr-droht/">Teil 5</a> / <a href="/2009/01/26/fragmente-1-6-verborgene-wahrheit/" target="_self">Teil 6</a> / <a href="/2009/02/05/fragmente-1-7-ein-ratsel-kundigt-sich-an/">Teil 7</a> / <a href="/2009/02/11/fragmente-1-8-die-warnung/">Teil 8</a> / <a href="/2009/02/15/fragmente-1-9-das-raetsel/">Teil 9</a> / <a href="/2009/02/17/fragmente-1-10-der-stein-der-wahrheit/">Teil 10</a> /<a href="/2009/02/19/fragmente-1-11-eine-aufgabe-aus-dem-traumland/"> Teil 11</a> / <a href="/2009/02/25/fragmente-1-12-die-geheime-tur/">Teil 12</a> / <a href="/2009/03/02/fragmente-1-13-das-geheimfach/">Teil 13</a> / <a href="/2009/03/08/fragmente-1-14-lebensgefahr/">Teil 14</a> / <a href="/2009/03/13/fragmente-1-15-sandra-fahrt/">Teil 15</a> / <a href="/2009/03/26/fragmente-1-16-eine-tur-die-keine-ist/">Teil 16</a> / <a href="/2009/04/07/fragmente-1-17-reisevorbereitungen/">Teil 17</a> / <a href="/2009/05/04/fragmente-1-18-die-reise-ins-ungewisse/">Teil 18</a> / <a href="/2009/06/01/fragmente-1-19-uber-den-wolken/">Teil 19</a> / <a href="/2009/06/15/fragmente-1-20-peru">Teil 20</a> / <a href="/2009/06/28/fragmente-1-21-unerwartete-wendungen/">Teil 21</a> / <a href="/2009/07/19/fragmente-1-22-flucht-aus-der-dunkelheit/">Teil 22</a> / <a href="/2009/08/02/fragmente-1-23-gibt-es-gott/">Teil 23</a> / <a href="/2009/09/20/fragmente-1-24-margaretha/">Teil 24</a> / <a href="/2009/10/27/fragmente-1-25-erinnerungen-und-neue-freunde/" target="_self">Teil 25</a></p>
<p>Bis weit nach Mitternacht sassen Anne, Margaretha und Luis am Tisch und warteten darauf, dass Pedro sich meldete. Doch weder kam er zur Tür herein, noch klingelte das Telefon. Aus der Ahnung, dass Pedro etwas zugestossen sein musste, wurde langsam Gewissheit. Eine Gewissheit die wie eine schwarze Gewitterwolke über den Köpfen der drei Wartenden schwebte und den Raum in ein Gefängnis ihrer Sorgen und Ängste verwandelte. Luis stand vom Tisch auf und ging ebenfalls zum Fenster, um eine Zigarette zur rauchen. Seine Gedanken wanderten von Pedro zu Carlos, Raouls Bruder. Auch von ihm hatte er schon länger nichts mehr gehört. Und zur Sorge um seinen Geliebten kam nun auch noch die Angst um Pedro. Luis versuchte die schwarzen Gedanken zu verscheuchen  und seiner Angst mit Vernunft zu begegnen. Er wandte sich an die beiden Frauen und schlug vor, erst einmal zu versuchen, etwas Schlaf zu finden. Morgen, wenn alle wieder ausgeruht und bei Kräften wären, würden sie besser darüber nachdenken können, was zu tun sei. Anne und Margaretha nickten, obwohl beide nicht daran glaubten auch nur eine Minute Schlaf zu finden.</p>
<p>Anne stand auf und fing an das Geschirr von dem Tisch in die Küche zu tragen. Margaretha half ihr dabei. Die Beiden sprachen kein Wort und dennoch fühlten sich beide innerlich verbunden. Sie teilten die gleiche Sorge und wortlos verstanden sie einander. Eine kurze, aber herzliche Umarmung später gingen Luis, Anne und Margaretha in ihre Zimmer um zu versuchen ein paar Stunden zu schlafen. Während Anne ihre Zähne putzte, betrachtete sie ihr Gesicht im Spiegel. Mit der freien Hand berührte sie ihre Wangenknochen, fuhr mit dem Rücken des Zeigefingers den Konturen ihres Gesichtes entlang. „Ja, tatsächlich“ dachte sie. Es gab Ähnlichkeiten zwischen ihr und Pedro, ihrem Brunder den sie erst gefunden und schon wieder verloren hatte. Sie horchte in sich hinein. Versuchte zu fühlen, ob Pedro noch am Leben war. Es musste doch eine Verbindung zwischen Geschwistern geben, die einem so etwas fühlen liess, dachte Anne. Doch sie fühlte nichts ausser ihrer Sorge um ihn. Und doch war da etwas, dass sie glauben liess, dass Pedro noch am Leben sei. War es nur ihre Hoffnung, die sie an eine andere Möglichkeit nicht glauben lassen wollte? Oder war es vielleicht doch eine Art Verbindung, die sie fühlen liess, dass er noch lebte? Langsam überkam Anne nun doch eine schwere Müdigkeit. Sie würde versuchen, ein bisschen zu schlafen. Morgen würde sie einen klareren Kopf haben um darüber nachzudenken, beschloss sie und legte sich in das Bett, das Margaretha für sie hergerichtet hatte.</p>
<p>Entgegen Annes Vermutung, brauchte sie nicht lange um einzuschlafen. Es war kein langsames Eintauchen oder Absinken in die dunkle Wärme des Schlafes. Es geschah plötzlich und schnell. Annes Brust hob und senkte sich regelmässig und ihre Gesichtszüge entspannten sich, während auch ihr Körper die Spannung des Tages entweichen liess. Nur ein kleines Zucken ihres rechten Auges verriet, dass Annes Schlaf nicht traumlos war. So ruhig sich ihr Äusseres auch einem imaginären Betrachter jetzt zeigen würde, so aufwühlend war das, was Anne in ihrer inneren Welt erlebte. In ihrem Traum hörte Sie einen Schrei, ihr fast das Herz zeriss! Es war Pedro! Es konnte nur Pedro sein! Obwohl Anne bewusst war, dass sie sich in höchster Gefahr befand, schlich sie sich weiter dem Ursprung des Schreies entgegen. Sie drückte sich kauernd mit dem Rücken an eine grosse Holzkiste und versuchte mit einer vorsichtigen Bewegung einen Blick auf das, was auf der anderen Seite der Kiste lag, zu erhaschen. Viel konnte sie nicht sehen, denn ihre Aussicht wurde durch weitere Holzkisten versperrt. An der Wand dahinter vollführten lange Schatten langsame Bewegungen, die seltsam verzerrt wirkten. Die Lichtquelle in deren Schein diese Schattenwesen entstanden, musste sich scheinbar am Boden befinden, was die Szenerie noch unheimlicher erscheinen liess.</p>
<p>Anne schlich sich aus ihrem Versteck und lief nun auf leisen Sohlen zu den Holzkisten, die ihre Sicht auf die Geschehnisse verstellten.  Eine der Kisten war beschriftet mit „Callao Terminal Maritimo“. Wieder ertönte ein Schrei! Markerschütternd und flehend zugleich, so dass Anne das Blut in den Adern gefror. Am liebsten wäre sie aus ihrem Versteck hervor getreten und hätte Pedro in einer heldenhaften Aktion gerettet. Doch sie wusste, dass sie keine Chance hatte, denn den Stimmen nach, mussten mindestens drei andere Männer bei Pedro sein. Einer dieser Entführer sprach mit italienischem Akzent auf Pedro ein: „Was weisst du über diese Bibliothek? Sag es uns, oder wir werden dir den kleinen Finger deiner rechten Hand abtrennen!“. Anne presste sich ihre Hand auf den Mund, um sich nicht durch einen Schreckenslaut zu verraten. Der Schweiss floss ihr in kalten Rinnsalen über den Rücken. „Rede!“ schrie der Mann mit heiserer Stimme erneut. „Was für eine Bibliothek meinen sie?“ hörte sie Pedro leise fragen. „Ich werde…“ hob nun die Stimme des Peinigers wieder an, worauf Anne plötzliche einen anderen Mann sagen hörte „Monsignore, warten sie! Es kann doch durchaus sein, dass dieser Mann nichts von der Bibliothek weiss! Wir sollten ihn vorallem nach der Tochter des Professors befragen!“. Ein Mann mit arabischem Aktzent mischte sich ein: „Der Rabbi hat recht! Die Wahrscheinlichkeit dass dieser Mann etwas über die Bibliothek weiss, ist sehr klein. Hingegen wird er uns mit Sicherheit sagen können, wo sich diese Frau befindet!“</p>
<p>Anne begriff, dass es um sie ging! Ihr Herz pochte laut und panisch und innerlich hoffte sie,  mit jeder Faser ihres Körpers, dass Pedro sie nicht verraten würde. Obwohl sie gleichzeitig auch voller Sorge um ihn war. Sie würde ihm auch nicht böse sein können, wenn er versuchte sein Leben zu schützen. „Wo ist die Tochter des Professors. Diese Anne Kammerman?“ hörte sie nun den Mann fragen, den die anderen als Monignore bezeichneten. Pedro schwieg. „Du wirst es mir sowieso verraten, glaube mir! „ fuhr der Mann mit bedrohlicher Stimme weiter „Die Schmerzen die ich mir für dich ausgedacht habe, werden unvorstellbar sein, also sag uns, was wir wissen wollen, wenn Du verschont werden willst!“. Anne zitterte und langsam gesellte sich zur Angst eine immer grösser werdende Wut. Doch sie musste sich in ihrem Versteck zurückhalten, um nicht entdeckt zu werden. Denn schliessliche wäre es genau das, worauf diese fremden Männer gewartet hatten. „Bring mir die Elektroden, Öcal“ sagte nun die Stimme des Monsignore monoton drohend und er fuhr weiter „Wir werden diesen ungläubigen schon zum reden bringen!“ . „Was soll ich damit?“ fragte der Mann mit dem arabischen Akzent. „Gib her und zieh diesem Mistkerl die Hosen aus!“ sagte der Monsignore. „Das kann ich nicht!“ sagte der Araber. „Der Mudschahid will sich wohl nicht versündigen?“ frotzelte nun der dritte Peiniger. „Halt den Mund Rabi und hilf mir. Befestige die Elektroden an den Hoden unseres Gastes. Er soll spüren was es heisst, sich uns zu widersetzen!“ In der Stimme des Monsignores klang nicht nur Bedrohung. Anne spürte, dass dieser Mensch eine Befriedigung dabei empfinden musste, jemand anderen zu quälen. „Ich frage ein letztes mal! Wo ist diese Anne Kammermann?“ schrie nun der Monsignore plötzlich mit einer Stimme die schärfer und kälter war, als mehrfach gehärteter Stahl. Doch Pedro schwieg. „Dreh auf!“ rief der Italiener und Pedro schrie so laut und erschütternd, dass Anne es nicht mehr aushielt. Sie sprang aus ihrem Versteck und brüllte: „Hier! Hier bin ich!“</p>
<p>Dann drehte sie sich um und rannte los.</p>
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<title><![CDATA[Mehr als das]]></title>
<link>http://blogozentriker.wordpress.com/2009/11/08/mehr-als-das/</link>
<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 11:25:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>blogozentriker</dc:creator>
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<description><![CDATA[Er fühlte sich unbefriedigt und blieb stehen. Nürnberg, Fußgängerpassage, irgendwo. Wie lange war es]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Er fühlte sich unbefriedigt und blieb stehen. Nürnberg, Fußgängerpassage, irgendwo. Wie lange war es eigentlich her, dass seine Frau das letzte Mal mit ihm geschlafen hatte? Konnte das stimmen? Waren es jetzt schon anderthalb Jahre? Er rechnete flüchtig nach, ja, das stimmte ungefähr &#8230; Und dabei, dachte er empört, war er im besten Alter! Wann, wenn nicht jetzt?<!--more--> Bot sich überhaupt die Aussicht, dass sie noch einmal Verlangen spüren würde? Er bemühte sich, ein Aufflackern von Panik zu ignorieren &#8230; Ein Gedanke ließ sich seit Tagen nicht verscheuchen: dass ihr Verlangen sich auf jemand anderen gerichtet haben könnte. Was er nicht wollte, war, dass man ihm Hörner aufsetzte. Das hätte er nicht verkraftet. Vielleicht hatte sie sich in einen Arbeitskollegen verliebt? Verguckt? Er war nicht eifersüchtig bei dem Gedanken, sagte er sich, eher enttäuscht. Sie liebte ihn, das war unbezweifelbar. Ihre Liebe galt ihm, nicht aber ihr Verlangen.</p>
<p>Beide waren sie nie besonders leidenschaftliche Naturen gewesen. Ihre gemeinsamen sexuellen Aktivitäten hatten sich im gewöhnlichen Rahmen bewegt, regelmäßig, auch angenehm, aber nichts Außergewöhnliches. Genossen hatte er es gleichwohl. Und dann, mit einem Mal, war Schluss gewesen. Wenn er zu ihr ins Bett schlüpfte, drehte sie ihm den Rücken zu. Wenn er ihre Schulter küsste, flüsterte sie: „Heute nicht!“, oder: „Wollen wir schlafen?“ Er war einfühlsam. Er war verständnisvoll. Vielleicht war er auch ein Schwächling.</p>
<p>Zuerst machte es ihm nichts aus, zu verzichten. Man kennt diese hormonellen Phasen bei den Frauen. Im zweiten Monat begann er, regelmäßig einen über den Durst zu trinken. Er liebte sie. Und also war es Verzicht, ja, aber ein Verzicht, der sich lohnte. Dann begann er, von einer Art Rachedurst erfüllt, sich nach anderen Frauen umzusehen. Ruth, im Büro, lachte ihn immer so reizend an. Ruth mit den blauen Augen. Aufreizend. Er zögerte. Wollte er etwa eine perfekte Beziehung, seine Beziehung zu Alice, aufs Spiel setzen? Oder war er einfach doch ein Schwächling? Vielleicht hätte ein richtiger Mann Ruth einfach genommen? Sie lächelte ihm zu, während einer Besprechung, auf dem Flur, im Aufzug. Taten das nicht alle, fremdgehen, wild herumvögeln? Ja, aber nicht alle, beschwichtigte er seine elektrisierte Eitelkeit, nicht alle hatten eine vollkommene Beziehung. Aber, Gegenfrage, gehörte zu einer vollkommenen Beziehung nicht auch Sex? Und, nächste Frage, hatten Alice und er demnach vielleicht überhaupt keine vollkommene Beziehung? Das war ja immerhin möglich. Er war noch in den besten Jahren. Er sah passabel aus. So gut würde es nie wieder werden.</p>
<p>Vielleicht stimmte es wirklich, und alle Beziehungen gehen ein, verebben, enden? Vielleicht hat jedes Gefühl seine Saison?</p>
<p>Er hatte Ruths Nummer immer bei sich, so viel Mann war er – jedoch unter der Tarnung als Telefonnummer seines Zahnarztes: soviel Feigling war er auch. Er war ein Kindskopf, dachte er, in der Fußgängerpassage Nürnbergs ganz kopflos herumstehend, an sich herumtastend, denn er weigerte sich einzusehen, dass alles enden musste. Man stirbt nicht, nur weil eine Beziehung stirbt. Etwas Neues entsteht an ihrer Stelle. Ruth. Warum war er denn auch nur dermaßen naiv? Er tastete in seinem Jackett nach der Brieftasche mit der Telefonnummer. Er war wohl einfach nicht erfahren genug, war zu weltfremd, um einzusehen, dass niemand edel war. Ab einem gewissen Punkt war Edelmut identisch mit Blödheit. Alle holten sich, was sie brauchten. Edelmut? Ein Stoff für Märchen.</p>
<p>Er spürte, wie an ihm eine Erektion schwoll. Der Name dieser Versteifung war Ruth. Er fand die Nummer. Wir werden sehen, dachte er, vielleicht ist es nur eine einmalige Sache. Vielleicht gehen wir auch nur einen Wein trinken. Sicher, Alice liebte ihn, sie gab ihm Geborgenheit, ein Heim. Aber ein Mann brauchte ein bisschen mehr als das. Ein Mann brauchte seine Ruth.</p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Fragment din primul capitol!]]></title>
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<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 09:14:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>Vlad</dc:creator>
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<description><![CDATA[Dacă până acum nu eraţi hotărâţi dacă merită să citiţi Academia Coşmarurilor, de Dean Lorey, acum vă]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignleft" src="http://thebookspot.files.wordpress.com/2009/10/academia-cosmarurilor.jpg?w=253&#038;h=353#38;h=353" alt="" width="253" height="353" />Dacă până acum nu eraţi hotărâţi dacă merită să citiţi <em><strong>Academia Coşmarurilor</strong></em>, de Dean Lorey, acum vă puteţi hotărî! Editura Corint Junior vă prezintă <strong><a href="http://thebookspot.files.wordpress.com/2009/10/academia-cosmarurilor_roxi.pdf">UN FRAGMENT</a></strong> din primul capitol al cărţii. Bucuraţi-vă de el!</p>
<h5><span style="color:#ff0000;"><strong>Copyright: Toate drepturile asupra acestei ediţii sunt rezervate Editurii CORINT JUNIOR, parte componentă a GRUPULUI EDITORIAL CORINT.</strong></span></h5>
<blockquote><p><strong>CÂND CHARLIE BENJAMIN DOARME, MONŞTRII SE TREZESC LA VIAŢĂ.</strong></p>
<p>Este greu să te adaptezi când coşmarurile tale deschid portaluri în Adâncuri, unde locuiesc creaturi oribile – cum ar fi Arahnida de Adâncuri care a dat buzna la o petrecere în pijama şi a făcut urât.</p>
<p>Din fericire, există un loc pentru Charlie – Academia Coşmarurilor. Construită din nave naufragiate plasate între crengile celei mai incredibile fortăreţe-copac din lume, Academia îi instruieşte pe copii pentru ca aceştia să îşi poată folosi harurile unice ca să se lupte cu monştrii.</p>
<p>Dar Charlie este mult mai puternic decât şi-a imaginat cineva vreodată, iar examenul lui de admitere deschide un portal drept în inima Adâncurilor, unde răul suprem pune la cale distrugerea Pământului.</p>
<p>Charlie va avea nevoie de toată isteţimea lui – şi de ajutorul noilor săi prieteni – ca să îşi salveze familia şi pe sine şi ca să îi ducă pe băieţii ăştia răi la culcare odată pentru totdeauna.<em> </em></p>
<p><strong>Ce-aţi spune dacă monştrii celor mai tenebroase coşmaruri ale voastre ar fi reali?</strong></p>
<p>Dar nu vă îngrijoraţi – <em>Academia Coşmarurilor</em> îi va instrui pe adancomanţii şi expulzatorii ca voi, pentru a-i putea distruge!</p>
<h2>ACUM ÎN LIBRĂRII!</h2>
</blockquote>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Wer ficken will muss freundlich sein.]]></title>
<link>http://amplifiedscience.wordpress.com/2009/11/06/wer-ficken-will-muss-freundlich-sein/</link>
<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 23:38:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>Lupéz</dc:creator>
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<description><![CDATA[Thailand &#8211; Land des Lächelns.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Thailand &#8211; Land des Lächelns.</p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Eichhörnchen]]></title>
<link>http://blogozentriker.wordpress.com/2009/11/05/eichhornchen/</link>
<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 09:29:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>blogozentriker</dc:creator>
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<description><![CDATA[Irgendwann, von dem ewigen Umziehen auf der Suche nach dem Glück – oder wenigstens einem inneren Fri]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Irgendwann, von dem ewigen Umziehen auf der Suche nach dem Glück – oder wenigstens einem inneren Friedensschluss – enerviert (ich hatte innerhalb von zehn Jahren in Köln, Berlin, München und Nürnberg gelebt, um nur die größten Orte zu nennen), gab ich es auf, mir von meiner Umgebung ein inneres Bild zu machen. Straßennamen interessierten mich nicht mehr; ich wanderte die Straßen einfach hinab, ob es regnete oder die Sonne schien, ob Schnee fiel oder eine frische Brise düstere Gedanken verscheuchte. Alles nahm eine gläserne Qualität an, wurde formlos, fremd, kühl und weit und fern, wie im Urlaub, eine Welt von Objekten, die mich doch über die finstere Allmacht der Zeit nicht hinwegzutäuschen vermochten.<!--more--> Ich ging durch die Welt einfach hindurch, auf meine Art sorglos, ließ die Welt durch mich hindurchgehen, ließ sie gewähren, ließ sie ihre gemeinen Spiele spielen, ihre Slogans herausposaunen, ihre Messer wetzen. Was scherte es mich? Eine backsteinrote Kirche trug keinen Namen mehr für mich, sie war nicht länger mehr mit einer Konfession beladen, sie war einfach „die Kirche vor meinem Fenster“, anonym wie ein Friedhof. Ich jagte, manchmal spürte ich das deutlich, ein Gesicht; MEIN Gesicht. Den Eichhörnchen, die den Baum zwischen Fenster und Kirche hochjagten, gab ich keine Namen; sie waren einfach „Eichhörnchen“, kleine rötliche Tierchen, putzig und flink, aber ohne jedes weitergehende Interesse für mich, Requisiten eines Lebensfilms, der längst gerissen war. Vielleicht die Stofftiere einer Tochter, die mir sehr früh gestorben war. Sie hätten ausgestopft sein können, diese putzigen flinken Viecher, von einem Drahtseil bewegt oder mit Hilfe eines Magneten, mir wäre es vollkommen egal gewesen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Vis]]></title>
<link>http://arthasnotlimits.wordpress.com/2009/09/04/vis/</link>
<pubDate>Fri, 04 Sep 2009 18:58:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>arthasnotlimits</dc:creator>
<guid>http://arthasnotlimits.wordpress.com/2009/09/04/vis/</guid>
<description><![CDATA[Visez ca intr.o zi sa am o familie,mancare,o vila,sa nu trebuiasca sa divortez,un sot,multi bani,o s]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Visez ca intr.o zi sa am o familie,mancare,o vila,sa nu trebuiasca sa divortez,un sot,multi bani,o s]]></content:encoded>
</item>

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