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	<title>frankfurter-rundschau &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/frankfurter-rundschau/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "frankfurter-rundschau"</description>
	<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 20:16:43 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Tschüss, Ihr da oben – Peter Zudeicks Antwort auf die Finanzkrise]]></title>
<link>http://umamibuecher.wordpress.com/2009/11/23/tschuss-ihr-da-oben-%e2%80%93-peter-zudeicks-antwort-auf-die-finanzkrise/</link>
<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 18:33:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>umamibuecher</dc:creator>
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<description><![CDATA[Endlich stellt jemand das Menschenbild in Frage, dem seit Jahren nicht nur die sogenannten Liberalen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Endlich stellt jemand das Menschenbild in Frage, dem seit Jahren nicht nur die sogenannten Liberalen, sondern auch die Stammtisch-Schwätzer huldigen. Josef Ackermann ist eine Ausnahme, Jürgen Schrempp und Klaus Zumwinkel sind Ausnahmen, die grenzenlose Gier, die Vollkasko-Mentalität, die Asozialität der Manager entsprechen nicht der Norm – diese Figuren sind <strong>nicht</strong> Abbild des Menschen. Und nein, es ist unwahr, dass die meisten Menschen genauso handeln würden, wenn sie könnten.</p>
<p>Peter Zudeick hat über den Wunsch der Menschen nach Gerechtigkeit geschrieben. So ein Buch war lange fällig. </p>
<p>In den ersten 50 Seiten breitet Zudeick die Fakten aus, die wir kennen und eigentlich nicht mehr hören wollen. Josef Ackermanns Gehalt hat sich in zwölf Jahren versiebenfacht. Klaus Kleinfeld erhielt von Siemens eine Abfindung von sechs Millionen und vom nächsten Arbeitgeber Alcoa eine Antrittsprämie von 6,5 Millionen.</p>
<p>Natürlich ist das obszön angesichts Tausender von Arbeitsplätzen, die gleichzeitig bei Siemens verlorengingen. (Wer heute den Kommentar von Robert von Heusinger in der Frankfurter Rundschau gelesen hat, mag angesichts der Rückkehr der Zocker an den Finanzmärkten verzweifeln an der herrschenden Wirtschaftspolitik:<br />
<a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/meinung/?em_cnt=2097012&#38;" target="_blank">Leitartikel: Heißes Geld außer Kontrolle</a>)</p>
<p>Aber das Buch bietet mehr als eine Auflistung von Beispielen der Managergier und eine Abrechnung mit den Hartz-Reformen. Zudeick fragt nach bei den großen Philosophen: Was ist gerecht? Was bedeutet Gleichheit? Gibt es so etwas wie den Gerechtigkeitssinn? </p>
<p>Die sogenannten Liberalen glauben das nicht. Stellt jemand die Frage nach Angemessenheit z.B. von Managergehältern wird die „Neid“-Keule herausgeholt. Die sind doch alle nur neidisch, meint neben Norbert Walter, Chefvolkswirt der Deutschen Bank, auch der gerade wieder ins Gerede gekommene Philosoph Peter Sloterdijk. </p>
<p>Zudeick legt nun eine Reihe neuer Forschungsergebnisse vor, die dem egozentristischen Menschenbild ein kooperatives entgegenhalten. Soziale Anerkennung und positive Zuwendung setzen die größten Glücksgefühle frei, so die Ergebnisse eines Experiments von Neurobiologen. „Es gibt eine Rationalität des Miteinanders“ sagt Ernst Fehr von der Uni Zürich, der den Gerechtigkeitssinn bei Kindern im Alter zwischen drei und acht Jahren untersuchte.</p>
<p>Was kommt nach dem Kapitalismus? Wie könnte eine gerechte Gesellschaft aussehen? Wen diese Fragen interessieren, wer über die Empörung hinaus mehr will, etwas verändern und ja, vielleicht eine Utopie entwickeln, sollte unbedingt Zudeicks Buch lesen.</p>
<p>(Das erste Mal, dass ich einen Text von Peter Zudeick las, liegt lange zurück. Damals habe ich mit meinem Freund Axel ein Seminar mit dem Titel „Soziologische Interpretation utopischen Denkens“ bei Prof. Hack in Frankfurt a.M. belegt. Wir hatten uns für ein Referat mit dem Titel „Utopias Strahlen im Alltagsbewußtsein“ entschieden. Also lasen wir Bloch, Adorno und Marcuse sowie Zudeicks Bloch-Biographie „Der Hintern des Teufels“.<br />
Seit dem denke ich jedes Mal, also wirklich jedes Mal in zig Jahren, wenn ich im Hessischen Rundfunk Zudeicks satirische Wochenrückblicke höre: Ach, das ist doch der Zudeick, der die Bloch-Biographie geschrieben hat.)</p>
<p>Peter Zudeick: Tschüss,  Ihr da oben – Vom baldigen Ende des Kapitalismus<br />
Westend Verlag, 232 Seiten, 16,95 Euro, ISBN-10: 3938060301,<br />
ISBN-13: 978-3938060308 </p>
<p><strong>Nachtrag</strong> vom 24.11.09: Wie kurz der Weg von der Demokratie zur Bananenrepublik ist, zeigt die hessische Landesregierung im Fall der erfolgreichen und gerade deshalb gemoppten, verunglimpften und geschassten Steuerfahnder.  Dahin kommen wir, wenn wir aufhören, Gerechtigkeit als Selbstverständlichkeit einzufordern. Zum Thema hat heute Matthias Thieme in der Frankfurter Rundschau einen sehr guten Leitartikel geschrieben:<br />
<a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/meinung/?em_cnt=2099209&#38;" target="_blank">Leitartikel: Der Wahn der Macht</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Lichtgeschwindigkeit 51 EXIT Afghanistan!]]></title>
<link>http://lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2009/11/18/lichtgeschwindigkeit-51-exit-afghanistan/</link>
<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 19:00:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>dietmarmoews</dc:creator>
<guid>http://lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2009/11/18/lichtgeschwindigkeit-51-exit-afghanistan/</guid>
<description><![CDATA[Lichtgeschwindigkeit 51 EXIT-Afghanistan Piraten! Piraten-Presseschau am Montag, 2. November 2009, v]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --><span style="font-family:Sindbad;"><span style="font-size:small;">Lichtgeschwindigkeit 51 EXIT-Afghanistan Piraten! </span></span></p>
<p><span style="font-family:Sindbad;"><span style="font-size:small;">Piraten-Presseschau am Montag, 2. November 2009, </span></span></p>
<p><span style="font-family:Sindbad;"><span style="font-size:small;">von Dr. Dietmar Moews, im Globus mit Vorgarten, Berlin-Pankow, </span></span></p>
<p><span style="font-family:Sindbad;"><span style="font-size:small;">Niederschönhausen; Aufnahmezeit um 16 Uhr; </span></span></p>
<p><span style="font-family:Sindbad;"><span style="font-size:small;">Piratenthema hier: Exit Afghanistan, Exit Piraten: Raus aus Afghanistan: </span></span></p>
<p><span style="font-family:Sindbad;"><span style="font-size:small;">Es ist höchste Zeit als Piraten auf die deutsche Regierung, in der Eu, </span></span></p>
<p><span style="font-family:Sindbad;"><span style="font-size:small;">in der Nato, auf das unverzügliche Ende des Krieges in Afghanistan </span></span></p>
<p><span style="font-family:Sindbad;"><span style="font-size:small;">aus westlicher Sicht zu drängen. Die Piraten sind rechtsstaatlich. </span></span></p>
<p><span style="font-family:Sindbad;"><span style="font-size:small;">Die Piraten sind bündnistreu. Die Piraten sind der Demokratie </span></span></p>
<p><span style="font-family:Sindbad;"><span style="font-size:small;">in Deutschland verpflichtet – die Mehrheit aller Deutschen wollten </span></span></p>
<p><span style="font-family:Sindbad;"><span style="font-size:small;">und wollen diesen Krieg nicht; ferner das wichtige Leitmedium </span></span></p>
<p><span style="font-family:Sindbad;"><span style="font-size:small;">Deutschlandfunk, die Tageszeitungen Junge Welt, Frankfurter Rundschau </span></span></p>
<p><span style="font-family:Sindbad;"><span style="font-size:small;">und Frankfurter Allgemeine Zeitung, alle vom 2. November 2009 </span></span></p>
<p><span style="font-family:Sindbad;"><span style="font-size:small;">Produktion, Performance, Autor, Direktion: Dr. Dietmar Moews; </span></span></p>
<p><span style="font-family:Sindbad;"><span style="font-size:small;">Aufnahmetechnik und Admin: Piratencrew Berlin</span></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kurz verlinkt: Fast schon Selbsthypnose]]></title>
<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/11/16/kurz-verlinkt-fast-schon-selbsthypnose/</link>
<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 17:46:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>Kalle Kappner</dc:creator>
<guid>http://rotstehtunsgut.de/2009/11/16/kurz-verlinkt-fast-schon-selbsthypnose/</guid>
<description><![CDATA[In einem Gastbeitrag in der Frankfurter Rundschau liefern die Politikwissenschaftler Daniel Gardemin]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>In einem <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/2076602_Gastbeitrag-zur-SPD-Fast-schon-Selbsthypnose.html" target="_blank">Gastbeitrag in der Frankfurter Rundschau</a> liefern die Politikwissenschaftler Daniel Gardemin und Heiko Geiling einen lesenswerten Überblick über die deutsche Parteienlandschaft und insbesondere die Rolle der SPD.</p>
<blockquote><p>Die kulturelle Avantgarde, qualifizierte Facharbeiter, städtische Dienstleister, Sozial- und Bildungsberufsgruppen, einfache Angestellte, temporär Arbeitslose, untertariflich Beschäftigte, moderne Familien, Alleinerziehende, Langzeitarbeitslose und Sozialhilfeempfänger, auf Sozialstaatlichkeit angewiesenen Rentner und Frührentner, Auszubildende, Studierende, Migranten: Alle fühlen sich zu großen Teilen von der SPD nicht mehr repräsentiert, können politische Inhalte der SPD nicht mehr auf sich beziehen, verstehen die Funktionärssprache nicht,<!--more--> sind aufgeschreckt von sozialen Einschnitten, ahnen handwerkliches Stückwerk und Lobbyeinfluss in Gesetzesvorlagen, vermissen das sozialdemokratische Ethos als politische Leitlinie, durchschauen sogenannte von Sachzwängen geleitete Entscheidungen, misstrauen den Karrieren der Schröders und Clements, sehen die gleichbleibend ungerechte Behandlung von Frauen, Kindern, Migranten, Minderheiten und Außenseitern, spüren am Arbeitsplatz und im Gesundheitswesen die Zweiklassengesellschaft und erinnern sich an verbale Ausfälle von Schröder bis Sarrazin.</p></blockquote>
<p>Die Analyse verbleibt erfreulicherweise nicht bei einer reine Beschreibung der Lage, sondern zeigt auch Lösungen auf: Die verbindende Klammer für sozialdemokratische Wählerschichten war und ist die soziale Integration, das Gefühl für gesellschaftliche Solidarität. Die SPD kann auch heute erfolgreiche Wahlkämpfe unter diesem Motto bestreiten, das zeigten beispielsweise Andrea Ypsilanti in Hessen und Kurt Beck in Rheinland-Pfalz. Unter der zunehmend als technokratisch von oben herab diktiert empfundenen Basta-Politik eines Schröders und seiner engsten Mitstreiter verschwand dieses Leitbild, so sagen die Verfasser, zugunsten eines &#8220;Macher&#8221;-Images, das sich an mathematischer und marktbegründeter Logik orientierte und sich von seiner Symbolik her in weiten Teilen nicht mehr vom Politikentwurf der &#8220;Bürgerlichen&#8221; entschied.</p>
<p>Dadurch wurde die SPD &#8211; und dieser Erfolg Schröders ist unbestreitbar &#8211; zwar für viele CDU- und FDP-nahe Wähler auch interessant, aber der Verlust hin zur Linken/PDS und zu den Grünen, vorallem aber zu den Abstinenten, wog deutlich stärker und spätestens zur Bundestagswahl 2009 sind auch die &#8220;Schröder-Wähler&#8221;, enttäuscht von der faktischen Abkehr der SPD von ihrer Reformpolitik, wieder entwichen.</p>
<p>Diskussionen &#8211; auch über Grundsatzfragen und -orientierungen &#8211; sind das, was die SPD jetzt braucht. Und auch der Rat und die Einmischung von &#8220;draußen&#8221; sind dabei hilfreich. Die SPD tut gut daran, sich zur Diskussion nicht ins stille Kämmerlein zurückzuziehen, sondern die Menschen außerhalb der Partei dazu aufzufordern, sich an der Debatte zu beteiligen!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[FR-Interview mit Ludger Wößmann: "Wir sind Wissenschaftler, nicht Politiker"]]></title>
<link>http://sewenz.wordpress.com/2009/11/13/fr-interview-mit-ludger-woessmann/</link>
<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 21:03:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>sewenz</dc:creator>
<guid>http://sewenz.wordpress.com/2009/11/13/fr-interview-mit-ludger-woessmann/</guid>
<description><![CDATA[Man muss Ludger Wößman, Professor an der LMU und Mitarbeiter am CES und am ifo Institut in München s]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Man muss <a href="http://www.cesifo-group.de/woessmann-l">Ludger Wößman</a>, Professor an der LMU und Mitarbeiter am CES und am ifo Institut in München sowie am Nationalen Bildungspanel (NEPS), dankbar sein. Für seine klaren und ehrlichen Worte. Dafür, dass er sich traut, seine wissenschaftlichen Erkenntnisse auch auszusprechen. Und dafür, dass er sich dabei eher wenig um die soziale (resp. politische Erwünschtheit) seiner Aussagen schert. Im Folgenden lesen Sie die schönsten Zitate aus einem Interview mit der Frankfurter Rundschau vom 12.11.2009 &#8212; das vollständige Interview gibt es <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wissen_und_bildung/aktuell/2074606_Bildungsoekonom-Woessmann-Staat-verteilt-von-unten-nach-oben.html">hier</a>.</p>
<p><em>FR: [Der Wissenschaftliche Beirat beim Bundeswirtschaftsministerium, dem Sie angehören,] fordert eine von Grund auf bessere Qualifikation der Kinder und Jugendlichen. Abi für alle?<br />
</em></p>
<blockquote><p>Wößmann: Das ist natürlich illusorisch. Aber es gibt einen engen Zusammenhang zwischen dem individuellen Bildungsgrad und dem Erfolg am Arbeitsmarkt. Darum wäre mit Blick auf die Einkommensverteilung sehr viel erreicht, wenn im Schulsystem niemand mehr durchs Raster fällt. Da ist viel zu tun, wenn man bedenkt, dass heute sieben Prozent eines Jahrgangs ohne Schulabschluss, 15 Prozent ohne Berufsabschluss bleiben. Kein Jugendlicher mehr ohne Schul- und Berufsabschluss &#8211; das kann man doch als Ziel begreifen!</p></blockquote>
<p><em>Aber ein Problem, das Sie im Gutachten ja auch benennen, ist doch, dass es immer noch vor allem die Kinder aus gutem Hause sind, die das Abitur machen&#8230;</em></p>
<blockquote><p>Dabei gibt es viele Begabte aus bildungsfernen Schichten, die kein Abitur machen, obwohl sie das Potenzial hätten. Ziel muss sein, dass jedes Kind die Chance hat, sein volles Potenzial auszuschöpfen. Das gelingt uns leider nicht.
</p></blockquote>
<p><em>Der Beirat will dieses Problem auf eine Art lösen, die ihm kaum den Beifall der Konservativen einbringen wird.</em></p>
<blockquote><p>Mag sein &#8212; aber wir sind Wissenschaftler, nicht Politiker. Die Mehrheit hat sich explizit dafür ausgesprochen, Kinder länger gemeinsam lernen zu lassen. Also nicht so früh &#8212; nach der vierten Klasse &#8212; auf verschiedene Schularten aufzuteilen. Mit diesem System stehen wir international ohnehin fast allein. Und es gibt zahlreiche wissenschaftliche Belege dafür, dass diese frühe Aufteilung es mit begünstigt, wenn sozial Schwache kaum höhere Bildungsabschlüsse erreichen.
</p></blockquote>
<p><em>Was muss der Staat tun, damit am Ende die Rendite stimmt?</em></p>
<blockquote><p>Besonders groß ist die Rendite, wenn schon in Kindergarten und Grundschule angesetzt wird. Der Staat muss seine Bildungsinvestitionen anders verteilen als bisher. Was er bisher macht, ist quasi eine Umverteilung von unten nach oben. Die Kosten pro Schüler und Schuljahr sind in Hauptschule und Gymnasium zwar in etwa gleich, aber jemand, der studiert, bleibt ja viel länger im Bildungssystem als ein Hauptschüler, und seine Ausbildung kostet am Ende fast doppelt so viel Geld. Es gilt also, vor allem den sozial und ökonomisch schwächeren Schichten zu helfen, eine Qualifikation zu erreichen, die sie von den Leistungen des Sozialstaats unabhängig macht.</p></blockquote>
<p><em>Sogar Privatschulen sind &#8212; mit der ökonomischen Brille betrachtet &#8212; gut für die bisherigen Bildungsverlierer. Warum?</em></p>
<blockquote><p>Es geht um die private Trägerschaft. Die Niederlande machen das vor: Wenn öffentliche wie private Schulen vom Staat finanziert werden, fördert das den Wettbewerb um die besten Ideen. Das verbessert das Leistungsniveau des gesamten Systems. Davon profitieren vor allem die Kinder, die bisher keine Wahl zwischen privat und öffentlich haben. Das belegen Studien.</p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Selbstbedienungsmentalität der Oberschichten"]]></title>
<link>http://umamibuecher.wordpress.com/2009/10/29/selbstbedienungsmentalitat-der-oberschichten/</link>
<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 14:10:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>umamibuecher</dc:creator>
<guid>http://umamibuecher.wordpress.com/2009/10/29/selbstbedienungsmentalitat-der-oberschichten/</guid>
<description><![CDATA[Heute hat die Frankfurter Rundschau ein sehr gutes Interview mit Sighard Neckel, Soziologie-Professo]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Heute hat die Frankfurter Rundschau ein sehr gutes Interview mit Sighard Neckel, Soziologie-Professor an der Uni Wien, zum schwarz-gelben Koalitionsvertrag veröffentlicht. Im Folgenden einige Auszüge:</p>
<p><strong>FR:</strong> Während des Wahlkampfes sah es so aus, als liefe man Gefahr, die gesellschaftliche Dynamik in alten rechts/links-Dichotomien zu beschreiben. Geht es tatsächlich wieder um starre Festschreibungen von oben und unten?</p>
<p><strong>Sighard Neckel:</strong> Und um die Mitte der Arbeitnehmerschaft. Die nämlich wird nicht weniger belastet, weil sie zwar höhere Sozialabgaben tragen soll, aber von den versprochenen Steuererleichterungen keine Vorteile haben wird, da sie kaum was zum Abschreiben haben. Es ist die Politik selbst, die die Unterscheidung von oben und unten immer wieder reproduziert, vor allem jetzt, wenn es darum geht, wer die Zeche für den Casinokapitalismus zahlen soll. Oben und unten &#8211; das ist keine linke Erfindung. Wenn der Arbeitgeberpräsident nun drastische Kürzungen im Sozialbereich fordert, nachdem die Steuerzahler die Banken erst kürzlich mit unvorstellbaren Milliardenbeträgen gerettet haben, dann ist das ein schönes Beispiel für die Selbstbedienungsmentalität der Oberschichten, die eben deswegen so laut &#8220;Haltet den Dieb&#8221; schreien, weil sie in Wirklichkeit genau das tun, was sie anderen Sozialgruppen immer unterstellen: die Hand aufhalten und die anderen die Arbeit machen lassen.</p>
<p><strong>FR: </strong>Es ist vielfach von der Notwendigkeit eines neuen Gesellschaftsvertrags die Rede. Was müsste da drin stehen?</p>
<p><strong>Sighard Neckel:</strong> Seit man unter Gesellschaftsverträgen hauptsächlich &#8220;Fordern und Fördern&#8221; versteht, ist diese Metapher arg heruntergekommen. Es wäre doch heute schon manches gewonnen, wenn in Wirtschaft und Politik die Regeln des bürgerlichen Rechts gelten würden. So wurde in der Finanzkrise das Haftungsprinzip des bürgerlichen Gesetzbuches einfach dadurch ausgehebelt, dass man die Haftungssummen möglichst weit nach oben verschoben hat. Mehr noch: Man wusste im Finanzsektor ja, dass die Politik die Banken nicht untergehen lassen würde, deshalb konnte man mit den eigenen Spekulationen ja auch so in die Vollen gehen. Entsprechend groß war der Schock bei der Pleite von Lehman Brothers. Heute zahlen wir die Rechnung dafür, dass wir gegenüber den Banken so mutlos gewesen sind.</p>
<p>Bestimmt lesenswert: Sighard Neckel: „Flucht nach vorn“, Die Erfolgskultur der Marktgesellschaft, campus Verlag, 210 Seiten, Euro 21,90</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA['Obnoxious' Russian group Nashi sues four foreign papers for 'libel']]></title>
<link>http://virginonmedia.wordpress.com/2009/10/26/obnoxious-russian-group-nashi-sues-four-foreign-papers-for-libel/</link>
<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 12:07:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>stevevirgin</dc:creator>
<guid>http://virginonmedia.wordpress.com/2009/10/26/obnoxious-russian-group-nashi-sues-four-foreign-papers-for-libel/</guid>
<description><![CDATA[Nashi has filed libel lawsuits against four foreign newspapers, including Britain’s The Independent ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Nashi has filed libel lawsuits against four foreign newspapers, including Britain’s The Independent and France’s Le Monde, for reports comparing the pro-Kremlin youth group to Hitler youth, bandits and nationalists. The reports were published in late September and early October in The Independent, Le Monde, France’s Le Journal Du Dimanche and Germany’s Frankfurter Rundshau and told about Nashi’s public campaign against journalist and human rights activist Alexander Podrabinek for his criticism of World War II veterans. Nashi has filed the lawsuits in Moscow’s Savyolovsky District Court, which will determine a date for a preliminary hearing this week, the group’s lawyer, Sergei Zhorin, told The Moscow Times. Nashi wants public retractions of the phrases that it deems offensive and damages of RUB 500,000 (USD 17,260) from each of the newspapers, Zhorin said. The lawsuits concern “unscrupulous information” about Nashi, including comparisons of Nashi to “bandits” by Frankfurter Rundshau, he said. Nashi is believed to be the brainchild of Kremlin first deputy chief of staff, Vladislav Surkov. The group reportedly began its campaign against Podrabinek, a Soviet-era dissident, after a meeting between Nashi leaders and Surkov. Nashi activists have been staging near-daily demonstrations outside Podrabinek’s Moscow apartment building and have called for him to be expelled from the country after he suggested in an article that members of the Moscow Union of Veterans were former “camp guards” and “executioners” for pressuring a Moscow restaurant into changing its name from Antisovetskaya, or Anti-Soviet, to Sovetskaya.</p>
<p><a href="http://www.moscowtimes.ru/news/article/nashi-sues-4-foreign-newspapers-for-libel/388119.html">http://www.moscowtimes.ru/news/article/nashi-sues-4-foreign-newspapers-for-libel/388119.html</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Piraten, nein danke! Wirklich?]]></title>
<link>http://11k2.wordpress.com/2009/10/16/piraten-nein-danke-wirklich/</link>
<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 13:41:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>Fritz</dc:creator>
<guid>http://11k2.wordpress.com/2009/10/16/piraten-nein-danke-wirklich/</guid>
<description><![CDATA[Der Meinungsforscher Professor Klaus Kocks schrieb vor einer Woche die Kolumne &#8220;Piraten, nein ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://11k2.wordpress.com/files/2009/10/091017pirate-girl-11.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11818" title="091017pirate girl 11" src="http://11k2.wordpress.com/files/2009/10/091017pirate-girl-11.jpg" alt="091017pirate girl 11" width="400" height="306" /></a></p>
<p>Der Meinungsforscher Professor Klaus Kocks schrieb vor einer Woche die Kolumne &#8220;Piraten, nein danke!&#8221; für die Frankfurter Rundschau. Kolumnen sind Meinungsartikel (so ähnlich wie Blogbeiträge) und Diskussionsgrundlage. Also los: &#8220;Das Privateigentum<!--more--> ist die Basis der Moderne und damit auch die Basis unserer Freiheit. &#8220;, sagt er, und das Internet ein &#8220;Universum unnützen Wissens, in dem niemand Geld verdient außer der Porno-Industrie&#8230;&#8221;.</p>
<p>Interessant. Und weiter: &#8220;Im Netz, findet diese Google-Generation, gehört allen alles und jeder darf alles nutzen, eine Art elektronischer Ur-Kommunismus.&#8221;</p>
<p>Wow. Schön zu sehen, dass eine jahrelange akademische Ausbildung keineswegs vor Gehirnwäsche schützt: Es gibt nun eben kein Privateigentum in der geistigen Sphäre, lieber Professor. Die Gedanken sind frei, und das muss auch so bleiben. Man kann nicht (obwohl es versucht wird) einen Gedanken zum Besitz erklären. Was man daran besitzen kann, ist nur mittelbar: Dessen kommerzielle Nutzung, für eine begrenzte Zeit. Eigentum, in unserem gemeinsamen Verständnis dieses Begriffs, ist etwas anderes. Nämlich die unbeschränkte freie Verfügung über eine Sache. Und nicht bloss ein paar lumpige Leistungsschutzrechte.</p>
<p>Auch schön zu sehen: Jahrelange akademische Tätigkeit, auch und gerade als Meinungsforscher, schützt nicht vor dem geistigen Frührentnerdasein. Sorry, Professor, &#8220;diese Google-Generation&#8221; ist nicht eine Bande ungezogener Rabauken, sondern die Gegenwart. Und alte Knochen wie wir, werter Professor, sind nur Gäste dieser Epoche, nicht deren Feudalherrscher.</p>
<p>Ich schreibe schon seit Jahren Aufklärungsartikel zu Themen wie &#8220;Geistiges Eigentum&#8221; und Urheberrecht, und bin heute weniger geschmeichelt als gelangweilt davon, dass es genau so gekommen ist: Der Sprachmissbrauch mit &#8220;Eigentum&#8221; und &#8220;Besitz&#8221; verklebt die Gehirne unserer Intelligentsia. Mit den bekannten Ergebnissen. Unverklebte Gegenwartsbewohner können sich ja informieren, statt die immer selben Vorturteile auszuscheiden. Und die Inhalte der Piratenpartei sind mit oder ohne Google leicht zu finden.</p>
<p>( <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/meinung/2014013_Piraten-nein-danke.html" target="_blank">siehe fr</a>)    (disclaimer: das pic oben stellt natürlich nicht herrn professor dr. kocks dar, sondern eine namenlose schönheit, und wurde von mir persönlich aus den internets gestohlen)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[In der Frankfurter Rundschau]]></title>
<link>http://verwickeltes.wordpress.com/2009/10/15/in-der-frankfurter-rundschau/</link>
<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 08:07:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>Marc</dc:creator>
<guid>http://verwickeltes.wordpress.com/2009/10/15/in-der-frankfurter-rundschau/</guid>
<description><![CDATA[Ha, ich stehe mit einem Artikel in der Frankfurter Rundschau. Ich weiß noch, wie ich mal vor Jahren ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ha, ich stehe <a href="http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/darmstadt/2015618_Darmstadt-Zu-Fuss-in-die-City.html">mit einem Artikel</a> in der Frankfurter Rundschau.</p>
<p>Ich weiß noch, wie ich mal vor Jahren den lokalen Redaktionsleiter der Frankfurter Rundschau fragte, wie es denn mit freier Mitarbeit aussehe. Aber er hatte nichts für mich, er erzählte mir, dass man sogar auf einen namhaften Kollegen verzichten werden muss, weil dessen Vertrag nicht verlängert werde. </p>
<p>Naja, mein Artikel steht auch nur in der FR, weil die <a href="http://verwickeltes.wordpress.com/2009/05/05/von-der-rundschau-in-darmstadt-bleibt-nur-noch-ein-echo/">Rundschau</a> <a href="http://verwickeltes.wordpress.com/2009/05/14/offener-brief-der-grunen-zur-schliesung-der-darmstadter-lokalredaktion-der-frankfurter-rundschau/">seit</a> <a href="http://verwickeltes.wordpress.com/2009/06/29/das-frecho-kommt/">Juli</a> ihren Darmstadt-Teil mit Echo-Artikeln bestückt. Die Darmstadt-Redaktion wurde vollkommen aufgegeben. Und nun war auch mal <a href="http://www.echo-online.de/3/static/800216.htm">einer von mir</a> dabei. </p>
<p><strong>Nachtrag: </strong>In dem Artikel hat sich übrigens ein Missverständnis (ich hatte umgekehrt gefragt) eingeschlichen: </p>
<p>Die Linienänderungen aufgrund von Bauarbeiten umfassen einen Zeitraum von 10 Wochen. Der reguläre Betrieb erstreckt sich bis Ende des Jahres voraussichtlich über mehr als 40 Wochen. </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ausbildung für Autisten]]></title>
<link>http://meineweltistanders.wordpress.com/2009/10/14/ausbildung-fur-autisten/</link>
<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 18:39:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>Kiefner Sabine</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ein Artikel in der Online-Ausgabe der Frankfurter Rundschau vom 14. Oktober 2009 über die Förderung ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Ein Artikel in der Online-Ausgabe der Frankfurter Rundschau vom 14. Oktober 2009 über die Förderung ]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Rundschau sieht unverhältnismäßige Magistratsmehrheit zu Lasten der Grünen]]></title>
<link>http://verwickeltes.wordpress.com/2009/09/28/die-rundschau-sieht-unverhaltnismasige-magistratsmehrheit-zu-lasten-der-grunen/</link>
<pubDate>Mon, 28 Sep 2009 05:10:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>Marc</dc:creator>
<guid>http://verwickeltes.wordpress.com/2009/09/28/die-rundschau-sieht-unverhaltnismasige-magistratsmehrheit-zu-lasten-der-grunen/</guid>
<description><![CDATA[In der Frankfurter Rundschau wird festgestellt, dass die kommende hauptamtliche Darmstädter Magistra]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>In der Frankfurter Rundschau wird festgestellt, dass die kommende hauptamtliche Darmstädter Magistratsbesetzung an den Realitäten vorbeigehe. </p>
<blockquote><p><strong><a href="http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/hessen/1970192_Darmstadt-SPD-auf-Rachefeldzug.html">SPD auf Rachefeldzug, 25.9.2009</a> -</strong> Fakt ist, dass dann drei SPD-Vertreter jeweils einem Grünen- und FDP-Mitglied im Magistrat gegenübersitzen werden, was in keiner Weise die Kommunalwahlergebnisse widerspiegelt.</p></blockquote>
<p>Klingt schön, stimmt aber so nicht. </p>
<p>Ok, rechnen wir mal nach: Der hauptamtliche Magistrat &#8211; darauf bezieht sich der Artikel &#8211; besteht (noch) aus sechs Dezernenten. Fünf davon  wurden nach der Kommunalwahl 2006 in der Ampelkoalition aufgeteilt, der Oberbürgermeister wurde ein Jahr vorher direkt gewählt und ist daher nämlich außen vor. </p>
<p>Zwei Dezernenten bekam die SPD, zwei die Grünen, einen die FDP. Im Stadtparlament hatte die SPD nach der Kommunalwahl 21 Vertreter, die Grünen 12 und die FDP 5. Das kann man anteilig in Dezernenten umrechnen:</p>
<p>5 FDP-Stadtverordnete &#8211; ein hauptamtlicher Stadtrat<br />
12 Grünen- Stadtverordnete &#8211; zwei hauptamtliche Stadträte<br />
21 SPD- Stadtverordnete &#8211; vier hauptamtliche Stadträte</p>
<p>Das wären sogar sieben plus Oberbürgermeister, tatsächlich aber waren es nur fünf, die SPD hatte also auf zwei Hauptamtliche verzichtet. (Auf einen, wenn man den OB doch dazu zählt.)</p>
<p>Und wenn man auf den Magistrat (ohne OB) ab 1. Oktober guckt, dann sieht es so aus:<br />
5 FDP-Stadtverordnete &#8211; ein hauptamtlicher Stadtrat<br />
12 Grünen- Stadtverordnete &#8211; ein hauptamtlicher Stadtrat<br />
21 SPD- Stadtverordnete &#8211; zwei hauptamtliche Stadträte</p>
<p>Wo ist da was nicht widergespiegelt? Für 10 Stadtverordnete gibt es einen Sitz in der hauptberuflichen Stadtregierung &#8211; passt.</p>
<p>So scheint die FR-Rechnung nicht zu funktionieren, schauen wir also auf die 13 ehrenamtlichen Magisträter. Die kommen aus fast allen Fraktionen. Der ehrenamtliche Magistrat bestand nach der Kommunalwahl aus: </p>
<p>1 Uwiga &#8211; 4 Stadtverordnete<br />
1 Uffbasse &#8211; 5 Stadtverordnete<br />
1 FDP &#8211; 5 Stadtverordnete<br />
2 Grüne &#8211; 12 Stadtverordnete<br />
4 CDU &#8211; 21 Stadtverordnete<br />
4 SPD &#8211; (damals ) 21 Stadtverordnete</p>
<p>Das spiegelt auch ziemlich genau die Größenverhältnisse der Fraktionen wieder. Ein Stadtrat für 4-5 Stadtverordnete.</p>
<p>Nun schauen wir noch auf den gesamten Magistrat, wie er sich noch bis zum 30. September aus dem Wahlergebnis von 2006 darstellt:<br />
1 Parteiloser (früher Uwiga) &#8211; damals 4 Stadtverordnete<br />
1 Uffbasse &#8211; 5 Stadtverordnete<br />
2 FDP &#8211; 5 Stadtverordnete<br />
4 Grüne &#8211; 12 Stadtverordnete<br />
4 CDU &#8211; 21 Stadtverordnete<br />
6 SPD &#8211; (damals ) 21 Stadtverordnete</p>
<p>Stimmt, das ist dann doch etwas. Für 4 Parlamentarier gibt es einen Stadtrat. Die FDP ist in der Stadtregierung somit überpräsent (verglichen mit Uffbasse), ebenso die Grünen und die SPD (beide verglichen mit der CDU). Ab dem 1. Oktober gleicht sich das etwas aus, weil die Grünen für 12 Parlamentarier auch drei Stadträte haben. Die CDU müsste noch einen von der SPD bekommen und die SPD einen abgeben.</p>
<p>Aber ist das &#8220;in keiner Weise&#8221;? Wo drei Jahre lang in einer anderen Weise die Kommunalwahlergebnisse nicht widergegeben waren?</p>
<p>Ach ja: Stadträte abwählen ist sehr schwierig zwischen den Kommunalwahlen: </p>
<blockquote><p><a href="http://www.rv.hessenrecht.hessen.de/jportal/portal/page/bshesprod.psml?pid=Dokumentanzeige&#38;showdoccase=1&#38;js_peid=Trefferliste&#38;documentnumber=1&#38;numberofresults=218&#38;fromdoctodoc=yes&#38;doc.id=jlr-GemOHE2005pP76"><strong>§ 76 Abberufung, Hessische Gemeindeordnung (HGO)</strong></a>Der Beschluss bedarf einer Mehrheit von mindestens zwei Dritteln der gesetzlichen Zahl der Mitglieder der Gemeindevertretung. Über die Abberufung ist zweimal zu beraten und abzustimmen. Die zweite Beratung darf frühestens vier Wochen nach der ersten erfolgen.</p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[In Bayern keine Alternative für Gorleben - Vertrauensverlust]]></title>
<link>http://verwickeltes.wordpress.com/2009/09/10/in-bayern-keine-alternative-fur-gorleben-vertrauensverlust/</link>
<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 07:28:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>Marc</dc:creator>
<guid>http://verwickeltes.wordpress.com/2009/09/10/in-bayern-keine-alternative-fur-gorleben-vertrauensverlust/</guid>
<description><![CDATA[In einem Frankfurter Rundschau-Interview erklärt Bayern CSU-Umweltminister Markus Söder (etwas ausfü]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>In einem Frankfurter Rundschau-Interview <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/1935404_Markus-Soeder-Bayern-scheidet-aus.html">erklärt</a> Bayern CSU-Umweltminister Markus Söder (etwas ausführlicher als ich es wiedergebe) dass es in Bayern kein Atomendlager geben wird:</p>
<blockquote><p>Söder: In Bayern gibt es keinen Standort, der so gut geeignet ist wie Gorleben. Vergleichbare Salzstöcke gibt es in Bayern nicht, bei Granit haben wir nur zerklüftete Gesteinsformationen. Und auch unsere Ton-Lagerstätten haben viel schlechtere Voraussetzungen als die in Norddeutschland. Die Dicke bei uns beträgt 100 Meter, in der norddeutschen Tiefebene beträgt sie 1000 bis 1500 Meter. Kurz: Bayern scheidet für ein Endlager aus. </p>
<p>FR: Da können Sie also frohgemut für längere Laufzeiten plädieren, denn der zusätzlich entstehende Atommüll kommt nicht nach Bayern. </p>
<p>Söder: Das hat mit Freude nichts zu tun. Aber es liegt doch auf der Hand: Wir müssen aus Klimaschutzgründen verlängern. Ich bin kein Kernkraft-Fetischist, doch wir brauchen die Kernkraftwerke als Brücke für den Umstieg in die erneuerbaren Energien.</p></blockquote>
<p>Interessant, wie man in der Position von <em>&#8220;wir müssen&#8221;</em> und <em>&#8220;wir brauchen&#8221;</em> sprechen kann. Wir wäre es erstmal mit einem <em>&#8220;wir verzichten fairerweise auf Atomstrom, weil wir leider nichts zur Lösung der Endlagerproblematik beitragen können&#8221;</em>?</p>
<p>Und darüber, dass es in Bayern nicht vielleicht doch einen Standort gibt, &#8220;der so gut geeignet ist <em>wie</em> Gorleben&#8221; müsste man auch nochmal drüber reden. Denn ein Standort so gut bzw. schlecht wie Gorleben könnte in Bayern doch zu finden sein. Kommt doch nur aufs Gutachten an und wer die Gutachter an die Prioritäten erinnert:</p>
<p><a href="http://www.fr-online.de/top_news/1935479_Gorleben-Akten-Geheime-Order-von-ganz-oben.html">FR, 09.09.2009 &#8211; Geheime Order von ganz oben</a>: Forschungs- und Innenministerium ließen 1983 ein Gutachten zur Gorleben-Eignung umschreiben und gaben den Experten sogar Formulierungshilfen.</p>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/518/486929/text">Süddeutsche Zeitung, 08.09.2009 &#8211; Kohls Minister schönten Gutachten</a>: Nach einem Schriftverkehr, der der Süddeutschen Zeitung vorliegt, drängten die Ministerien für Forschung und für Inneres, damals unter den Ministern Heinz Riesenhuber (CDU) und Friedrich Zimmermann (CSU), die zuständige Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB), ein maßgebliches Gutachten in wichtigen Passagen umzuschreiben.</p>
<p><a href="http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3/Doc~E8C83B020FC744A4DAC0DA63056C2FD1F~ATpl~Ecommon~Scontent.html">FAZ, 09.09.2009 &#8211; Kanzleramtschef greift Gabriel an</a>: „Unbegründete Fälschungsvorwürfe und unbewiesene Vermutungen“ seien „irreführend und unredlich“, heißt es in einem Schreiben de Maizières an Gabriel, das dieser Zeitung vorliegt.</p>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/3/485429/text/">Süddeutsche Zeitung, 26.08.2009 &#8211; &#8220;Ob Gorleben geeignet ist, wissen wir nicht&#8221;</a>: Warum der Präsident des Bundesamts für Strahlenschutz Probleme bei dem Salzstock im Wendland sieht.</p>
<p><a href="http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=wu&#38;dig=2009%2F04%2F18%2Fa0114&#38;cHash=4de9866bdc">TAZ, 18.04.2009 &#8211; Politischer Druck</a>: Die Ministeriumsvertreter forderten die Physikalisch-Technische Bundesanstalt zur Änderung ihres Gutachtens auf. &#8220;Es gab nichts Schriftliches, keine schriftliche Weisung, aber wir mussten das Gespräch klar als Weisung auffassen&#8221;, sagt Röthemeyer.</p>
<p>Das Problem an diesem Gorleben-Gutachten ist auch ein generelles für die Politik. Denn diese Geschichte öffnet doch Tür und Tor für Verschwörungstheorien bei Bürgerinitiativen und Interessengemeinschaften gegen was auch immer. Die glauben doch nun gar nichts mehr und haben noch ein prominentes Manipulationsbeispiel.</p>
<p>Hey, vielleicht kamen die &#8220;Bayern ist Endlager ungeeignet&#8221;-Gutachten genauso zustande, wie das 1983er &#8220;Gorleben ist geeignet&#8221;-Gutachten? </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Rumänische Reaktionen zu Rüttgers]]></title>
<link>http://sibiuaner.de/2009/09/09/rumaenische-reaktionen-zu-ruettgers/</link>
<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 11:30:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>sibiuaner</dc:creator>
<guid>http://sibiuaner.de/2009/09/09/rumaenische-reaktionen-zu-ruettgers/</guid>
<description><![CDATA[Das rumänische Presse-Echo war zwar relativ verhalten, das heißt aber nicht, dass Rüttgers in Rumäni]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Das rumänische Presse-Echo war zwar relativ verhalten, das heißt aber nicht, dass Rüttgers in Rumäni]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wie ich vergaß, wer FR-Chefredakteur ist]]></title>
<link>http://realvirtuality.wordpress.com/2009/09/03/wie-ich-vergas-wer-fr-chefredakteur-ist/</link>
<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 14:34:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>Alex</dc:creator>
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<description><![CDATA[Joachim Frank ist seit Mitte Mai &#8211; seit Uwe Vorkötters Wechsel zur &#8220;Berliner Zeitung]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Joachim Frank ist seit Mitte Mai &#8211; seit Uwe Vorkötters Wechsel zur &#8220;Berliner Zeitung&#8221; &#8211; Chefredakteur der &#8220;Frankfurter Rundschau&#8221;, gemeinsam mit Rouven Schellenberger, der vorher auch schon Chefredakteur war.</p>
<p>Blogger plädieren immer dafür, zu seinen Fehlern zu stehen. Ich habe noch nicht ganz begriffen, ob das auch bedeutet, Fehler zu erzählen, die sonst keiner mitbekommt. Aber weil ich mich dieser Peinlichkeit gerade irgendwie entledigen muss, mache ich das jetzt gerade mal.</p>
<p>Ich habe mir angewöhnt, wenn mich Leute anrufen oder ich mit Leuten verbunden werde, die ich nicht sofort kenne, die ich aber dann später in einem Artikel zitieren will, am Ende des Gesprächs noch einmal sicherheitshalber nach ihrem Namen zu fragen. Das ist zwar immer ein bisschen doof, weil man damit zugibt, den Namen am Anfang nicht richtig verstanden zu haben, aber dafür ist man auf der sicheren Seite, denn wenn man den Namen manchmal nur ein bisschen falsch verstanden hat, ist es manchmal sehr schwer, noch die richtige Schreibweise und dann dazu beispielsweise den Vornamen herauszufinden (mit einem Nachnamen wie meinem kenne ich das Problem umgekehrt nur zu gut).</p>
<p>Man ahnt, worauf dieses Posting hinausläuft: Man gibt mit so einer Nachfrage gelegentlich natürlich auch zu, dass man nicht genau weiß, mit wem man eigentlich gerade geredet hat. </p>
<p>Das ist mir heute passiert. Der Chefredakteur der FR, Joachim Frank, rief mich an und am Ende eines Gesprächs, was ich bis dahin (wie ich meinte) ganz gut gehändelt hatte, fragte ich dann natürlich nach: &#8220;Sagen Sie mir bitte nochmal ihren vollen Namen&#8230;&#8221; Das tat er dann auch pflichtschuldig und fügte mit einem hörbaren Lächeln in der Stimme hinzu: &#8220;Ich bin einer der beiden Chefredakteure.&#8221;</p>
<p>Ich dankte und legte gelassen auf, aber innerlich dachte ich natürlich etwa <a href="http://www.youtube.com/watch?v=g6GuEswXOXo">das hier</a>. Wie peinlich. Und das ausgerechnet bei der FR, wo ich früher selbst mal geschrieben habe und der ich mich immer noch durchaus verbunden fühle.</p>
<p>Ich hoffe ein drei Monate alter Chefredakteur kann einem jungen Journalisten eine solche Unverfrorenheit vergeben.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Langzeitstudie zum Lebensglück]]></title>
<link>http://umamibuecher.wordpress.com/2009/09/03/langzeitstudie-zum-lebensgluck/</link>
<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 14:30:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>umamibuecher</dc:creator>
<guid>http://umamibuecher.wordpress.com/2009/09/03/langzeitstudie-zum-lebensgluck/</guid>
<description><![CDATA[Eine sehr lesenswerter Artikel ist „Was Hänschen nicht lernt…“ in der Frankfurter Rundschau vom 3.9.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Eine sehr lesenswerter Artikel ist „Was Hänschen nicht lernt…“ in der Frankfurter Rundschau vom 3.9.09. Die Autorin Jeanette Goddar bespricht das Buch „Lebensverläufe, Lebensbewältigung, Lebensglück“, das die Ergebnisse der Langzeitstudie des Pädagogen Helmut Fend vorstellt. Die Studie erforscht die berufliche, soziale, kulturelle und gesundheitliche Entwicklung von über 1.500 Personen im Alter von 12 bis 35 Jahren. Zentrale Frage der Untersuchung ist die Bedeutung der Jugendphase für die spätere Lebensbewältigung, die nach den Ergebnissen offenbar nicht überschätzt werden kann.</p>
<p>Aber die Studie hat auch viele überraschende Erkenntnisse gebracht und in dem fast 500 Seiten schweren Band vorgelegt, z.B. über die Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Demnach verdienen die befragten Männer auch noch 40 Jahre seit Beginn der Frauenbewegung wesentlich mehr als gleichaltrige Frauen, z.B. hat ein Mann, der lediglich über einen Hauptschulabschluss verfügt immer noch mehr Geld zur Verfügung als eine weibliche Akademikerin.</p>
<p>Was lernen wir daraus: Das Partriarchat ist zäh &#8211; der Vormarsch der Frauen in der Bildung, ihr Fleiß und Ehrgeiz im Beruf nützen wenig, solange sie nicht auch Kampfgeist entwickeln. Mehr Emanzen braucht das Land!</p>
<p>http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wissen_und_bildung/aktuell/1918399_Lebenslaeufe-Was-Haenschen-nicht-lernt&#8230;.html</p>
<p>Helmut Fend, Fred Berger, Urs Grob (Hrsg.): Lebensverläufe, Lebensbewältigung, Lebensglück / Ergebnisse der LifE-Studie, VS Verlag für Sozialwissenschaften / ISBN 978-3-531-15352-0 / 39,90 Euro</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Erfahrungen will man nicht machen"]]></title>
<link>http://exportabel.wordpress.com/2009/08/31/erfahrungen-will-man-nicht-machen/</link>
<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 14:20:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>genova68</dc:creator>
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<description><![CDATA[&#8220;Jedes Argument ist auf die Absicht zugeschnitten, unbekümmert um Stichhaltigkeit. Was der Kon]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><em>&#8220;Jedes Argument ist auf die Absicht zugeschnitten, unbekümmert um Stichhaltigkeit. Was der Kontrahent sagt, wird kaum wahrgenommen; allenfalls damit man mit Standardformeln dagegen aufwarten kann. Erfahrungen will man nicht machen.&#8221;</em></p>
<p>Das schreibt heute die <em>FAZ</em> über die Anne-Will-Sendung von gestern Abend.</p>
<p>Falsch. Das schrieb Theodor W. Adorno1969 in einem Aufsatz* über die Diskussionskultur eines Teils der Achtundsechziger.</p>
<p>Tja, die Revoluzzer als Avantgarde unzivilisierter Kommunikation. Wobei man ihnen zugute halten muss, dass sie sich im Versuchsstadium befanden und es nicht einfach war, bei hundert oder tausend Teilnehmern in einem Hörsaal Diskussionskultur zu entwickeln. Dass sich die Lauten durchsetzen, spricht für eine gerade nicht antiautoritäre Kultur dieser Leute. Und was ist von jemandem wie Arno Widmann zu halten, der, Student und Teil der Lederjackenfraktion, Adorno fast schon physisch bedrängte, mit wenigen Leuten Vorlesungen sprengte und heute Feuilletonchef der <em>Frankfurter Rundschau </em>ist? Frechheit siegt.</p>
<p>Vielleicht ist genau deshalb heute das kommunikative, diskursive Niveau im Fernsehen so im Arsch. Je doller jetzt im Wahlkampf Politiker so tun, als würden sie sich für die Meinung von Individuen interessieren, die kurzzeitig die Aufmerksamkeit von Kameras erlangen, desto intensiver werden diese Leute instrumentalisiert. Ein arbeitsloser Facharbeiter darf seine  Geschichte anreißen, Steinmeier oder sonstwer kümmert sich. Gerade hier, wo Erfahrung gemacht werden könnte, bleibt das Gespräch außen vor. Jeder Politiker könnte sofort die Position des Gegners einnehmen, sämtliche Argumente sind schubladenhaft geordnet, alles Fassade. Da hier offensichtlich nicht gedacht wird, braucht es &#8220;Denkfabriken&#8221;.</p>
<p>Die Achtundsechziger als Vorreiter dieser Unkultur, des konkreten Instrumentalisierens der Umwelt? Selbst Adorno sprach von &#8220;der idiotischen Brutalität der Linksfaschisten&#8221; und meinte damit keineswegs die Kaufhausanschläge von Baader und Ensslin 1968. Die Lederjackenfraktion als besonders agitatorischer, gewalttätiger, aber auch agiler Teil der Bewegung, aus dem später leitende Redakteure und Minister hervorgingen.</p>
<p>Die Leiseren gehen unter, damals wie heute.</p>
<p>*Adorno: Marginalien zu Theorie und Praxis, Gesammelte Schriften, Band 10.2, S. 761.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wachstumsprognose angehoben]]></title>
<link>http://wwwut.wordpress.com/2009/08/27/wachstumsprognose-angehoben/</link>
<pubDate>Thu, 27 Aug 2009 18:04:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>Nachtwaechter</dc:creator>
<guid>http://wwwut.wordpress.com/2009/08/27/wachstumsprognose-angehoben/</guid>
<description><![CDATA[Quelle: Videotext des BRD-Staatsfernsehens ARD, 27. August 2009, 19.00 Uhr Wachstumsprofetie angehob]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone size-full wp-image-999" title="Wachstumsprognose angehoben - Mehrere Banken und Forschungsinstitute haben einem Zeitungsbericht zufolge ihre Wachstumsprognosen für Deutschland nach oben korrigiert. So rechne die Deutsche Bank inzwischen für 2010 mit 1,4 Prozent statt zuvor 0,4 Prozent, meldet die Frankfurter Rundschau. Der Konjunkturexpert des Deutschen Institutes für Wirtschaftsforschung, Dreger, sagte dem Blatt, er sehe eine Phase der Stabilisierung. Deutschland werde sich aber eher langsam aus der Krise herausbewegen." src="http://wwwut.wordpress.com/files/2009/08/wachstumsprognosen.gif" alt="Wachstumsprognose angehoben - Mehrere Banken und Forschungsinstitute haben einem Zeitungsbericht zufolge ihre Wachstumsprognosen für Deutschland nach oben korrigiert. So rechne die Deutsche Bank inzwischen für 2010 mit 1,4 Prozent statt zuvor 0,4 Prozent, meldet die Frankfurter Rundschau. Der Konjunkturexpert des Deutschen Institutes für Wirtschaftsforschung, Dreger, sagte dem Blatt, er sehe eine Phase der Stabilisierung. Deutschland werde sich aber eher langsam aus der Krise herausbewegen." width="397" height="365" /></p>
<p><em>Quelle: Videotext des BRD-Staatsfernsehens ARD, 27. August 2009, 19.00 Uhr</em></p>
<p><strong>Wachstumsprofetie angehoben</strong></p>
<p>Mehrere Banken und sonstige Freunde und Profiteure des für legal erklärten, großen Verbrechens haben einem Bericht ihrer journalistischen Schergen zufolge bessere Daten in ihren Horoskopen, Tarotkarten, Kristallkugeln und willkürlich in Beziehung gebrachten Datensammlungen gesehen.</p>
<p>So rechne die Deutsche Zang inzwischen für 2010 mit 1,4 Prozent statt zuvor mit 0,4 Prozent Zunahme des gesellschaftlichen Krebsgeschwüres, meldet &#8220;Der Unbeirrte Stürmer&#8221;.</p>
<p>Der Hausastrologe des Deutschen Institutes für Wirtschaftliche Wünschelrutenkunde, Dreger, sagte dem Blatt, dass diese Korrektur im Zusammenhange mit den bevorstehenden Wahlen zum Deutschen Bundestage zu sehen sei &#8212; schließlich wolle man auch weiterhin die p&#8217;litischen Bedingungen für die Fortsetzung des großen Casinos auf aller Menschen Kosten haben. Damit jedoch niemand die tollen Heilsversprechen mit der Wirklichkeit vergleiche, räumte er ein, dass es sich um einen sehr langsamen Prozess handele.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Horst Schlämmer als Spiegel der deutschen Politik]]></title>
<link>http://sebew.wordpress.com/2009/08/22/horst-schlammer-als-spiegel-der-deutschen-politik/</link>
<pubDate>Sat, 22 Aug 2009 20:15:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>peet</dc:creator>
<guid>http://sebew.wordpress.com/2009/08/22/horst-schlammer-als-spiegel-der-deutschen-politik/</guid>
<description><![CDATA[Der Film von Hape Kerkeling über seine langjährige Kunstfigur Horst Schlämmer ist ein Ereignis. Küns]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Der Film von Hape Kerkeling über seine langjährige Kunstfigur Horst Schlämmer ist ein Ereignis. Künstlerich amateurhaft konzipiert und geschnitten, mit meist schwachen (oder gar keinen) Schauspielern besetzt, reißt er kaum Masken von den großen politischen Tieren nieder. Es sind sehr wenige gelungene Verballhornungen, die im Gedächtnis bleiben wie beispielhaft blöde Manifeste von gewissen realen Parteivertretern (&#8220;bedingungsloses Grundeinkommen&#8221;), die unendliche sinnlose Begeisterungsfähigkeit von Bushido, die Pofalla-Parodie, die Merkel-Parodie, die Ulla-Schmidt-Parodie. Ansonsten ist es sehr schade, dass die effektvolle Pressekonferenz Horst Schlämmers nicht einmontiert wurde (obwohl das doch deren Sinn war!). Auch klar ist es, dass die lebendigen Improvisationen Kerkelings immer kunstreicher und wirkungsvoller als der gestellte Film sind, und Horst Schlämmers Fernsehauftritte der letzten Jahre im Film nicht übertroffen werden. Kerkeling erreicht die Höhe des großen Provokateurs Sasha Baron nicht, so schafft er nicht, Rüttgers vorzuführen. Bei Özdemir gibt es nichts vorzuführen, der macht einfach mit, weil er doch so nett ist.</p>
<p>Was der Film klar macht, das ist die allgemeine politische Misere Deutschlands. Schlämmer entspricht der Trostlosigkeit des realen politischen Lebens, er spiegelt sie. Damit ist schon alles gesagt. Am Rande will ich eins noch nicht vergessen: Dass die festangestellten Moderatoren der Fernsehnachrichten im Film mitmachen, ist aus meiner Sicht die Verletzung der ethischen Vorschriften, was aber auch nur auf dasselbe hinaus läuft. <a href="http://blog.zdf.de/wahlimweb/2009/08/mehr-schlammer-ein-pladoyer-vo.html">Bettina Schausten</a> vergisst das, wenn sie den anderen Spiegel vorhält.<br />
Ich verlinke hier noch lesenswerte Kritiken von <a href="http://www.artechock.de/film/text/kritik/h/hoscis.htm">Rüdiger Suchsland</a>, <a href="http://www.morgenpost.de/berlin/article1153561/Kanzlerkandidat_Horst_Schlaemmer_hat_Schwaechen.html">Peter Zander</a>, <a href="http://www.faz.net/s/Rub8A25A66CA9514B9892E0074EDE4E5AFA/Doc~EB54B8C208D834426969E51B2DAC57AE8~ATpl~Ecommon~Sspezial.html">Oliver Jungen</a>:</p>
<blockquote><p>Horst Schlämmer heißt nicht nur fast genauso wie der jetzige Kölner Oberbürgermeister, Fritz Schramma, er sieht auch fast genauso aus und redet fast genauso. Aber blitzgescheit ist er, so gescheit wie sein Hochleistungsdarsteller Hape Kerkeling eben. Und nach dieser Intelligenz, mag sie hier auch weggegrunzt werden, dürstet es das ausgetrocknete Land. Denn es ist nicht der Egoismus der Politik und nicht der Zynismus des Showgeschäfts, der in Kerkelings grundsolidarischem Humor seinen Ausdruck findet, sondern das zutiefst Menschliche, das man ansonsten zu verstecken gelernt hat in der Schamgesellschaft. Denn was macht Horst Schlämmer, dieses schnaufende Lamm Gottes? Er sieht Marotten und nimmt sie an, damit man mit Schlämmer über Schlämmer lacht, nie über die anderen. Horst Schlämmer, zur Schande für alle anderen Mitglieder der Kaste sei es gesagt, wäre der Politiker, dem man sich anvertraut. Denn Horst Schlämmer, das sind wir.</p></blockquote>
<p>Einen direkten Vergleich zwischen der Kunstfigur Schlämmer und den realen Politikern zieht der Politikberater <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/panorama/1886754_Michael-Spreng-im-Interview-Schlaemmer-ist-authentisch.html">Michael Spreng</a> durch. Es gibt auch Zeitungen, die bei der Berichterstattung zu dem Thema Fehler machen. Zum Beispiel Jörg Schindler im <a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1246883788046.shtml">Kölner Stadt-Anzeiger</a> und genauso in der <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/1887321_Kerkeling-alias-Schlaemmer-Horsts-willige-Vollstrecker.html?">Frankfurter Rundschau</a>, der Ursula Kwasny zur &#8220;immerhin CDU-Bürgermeisterin von Grevenbroich&#8221; leichter Hand kürt. In derselben Zeitung kann <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/panorama/1864841_Kerkeling-alias-Schlaemmer-Durschfummeln.html?">Ute Diefenbach</a> den Regisseur des Films Angelo Colagrossi bei der Pressekonferenz nicht identifizieren (&#8220;ein Italiener, den niemand verstehen kann&#8221;).</p>
<p>Extra sei hier noch erwähnt, dass sich offensichtlich auch solche Leute finden, die mit der Spiegel-Bedeutung der Kunstfiguren Kerkelings nicht viel anfangen können. Es gibt darunter hochgebildete Snobs, die auch &#8220;Hurz&#8221; für gute Musik halten und sich wundern, dass diese von Kerkeling selbst runtergemacht wird (<a href="http://carloihde.wordpress.com/2009/08/19/horst-schlammer-ist-doof-und-stinkt/">Link</a>). Es gibt auch Politiker (Ramsauer), die schon im &#8220;Zirkus&#8221; das eigentliche Problem der Politik entdecken. Ich glaube, davon wird im Laufe der Tage noch mehr kommen. Das ist einerseits amüsant, andererseits bestätigt noch einmal mehr die triste Atmosphäre im Lande, in dem eine satirische Darstellung der Misstände für schlimmer gehalten wird als diese Misstände selbst. Exemplarisch dafür ist insbesondere der neidische <a href="http://www.morgenpost.de/berlin/article1153339/Warum_Horst_Schlaemmer_ueberhaupt_nichts_bewegt.html">Hajo Schumacher</a>, der sich im Offenen Brief direkt an Horst Schlämmer wendet:</p>
<blockquote><p>Sie sind nicht relevant. Sie saugen sich einfach nur fest an diesem Land, Sie sind eine Zecke am Allerwertesten der Demokratie. Sie nutzen deren Freiheiten, um sie lächerlich zu machen. Das ist nicht komisch, sondern schwach. </p></blockquote>
<p>Auf eine verrückte Weise bestätigen solche Invektiven nur, dass der Schlag ins Gesicht die Richtigen trifft. Wie das auch immer mit der Satire ist. Die Folgen werden von Stefan Niggemeier (<a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/an-hajo-schumacher-waffelkoenig/">hier</a> und <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/18-prozent/">hier</a>, das Meiste wird wie oft bei ihm in den Kommentaren ausformuliert) besprochen, wobei Hajo Schumacher da erstaunlicherweise mitmacht und sich vorführen lässt. Kerkeling (als Schlämmer)  erscheint da auch und macht den Klamauk komplett:</p>
<blockquote><p>also liebe freunde<br />
isch existieren wirklich – da muss ich dem hajo recht geben!<br />
achim steht auch voll auf hasenpauer als dauerläufer, weiste.<br />
und immer schön wähln gehn oder laufn …<br />
euer horst</p>
<p>und bitte: Streit euch nich meinetwegen, weiste.<br />
Lohnt doch nich, Schätzeleyen</p></blockquote>
<p>Zum Schluss verlinke ich noch YouTube-Clips, die zu diesem Posting passen. Zuerst die Pressekonferenz zum Film:<br />
<span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/sLif0_S3Epc&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/sLif0_S3Epc&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/HjG-1NGyZO4&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/HjG-1NGyZO4&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/KYmTidFbluU&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/KYmTidFbluU&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/_5MS5Pis5g4&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/_5MS5Pis5g4&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/-Aywy1U6T6U&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/-Aywy1U6T6U&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Und weil die schönsten Auftritte Schlämmers dazu auch gehören, noch drei davon. Das sind die Preisverleihung 2006 (mit Anke Engelke als Ricky):<br />
<span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/KlKWtHNFr8I&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/KlKWtHNFr8I&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/FMRbZK1Rr0E&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/FMRbZK1Rr0E&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Die Begegnung mit Claudia Schiffer und Thomas Gottschalk:<br />
<span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/45Ql8IU5wHo&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/45Ql8IU5wHo&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>und zuletzt den Klamauk mit Damen Herman und Tietjen:<br />
<span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/GwErgRZOhAQ&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/GwErgRZOhAQ&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Inge Günther mit der Hamas-Poesie]]></title>
<link>http://sebew.wordpress.com/2009/08/17/inge-gunther-mit-der-hamas-poesie/</link>
<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 09:49:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>peet</dc:creator>
<guid>http://sebew.wordpress.com/2009/08/17/inge-gunther-mit-der-hamas-poesie/</guid>
<description><![CDATA[Noch eine unermüdliche Hamas-Propagandistin bei der Frankfurter Rundschau. Trotz Dutzende der kritis]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://sebew.wordpress.com/2006/04/19/die-hamas-spricht/">Noch eine</a> unermüdliche Hamas-Propagandistin bei der Frankfurter Rundschau. Trotz Dutzende der kritischen Berichte in der deutschen Blogosphäre. Inge Günther macht ihren Job, wir machen unseren. Zwei Realitäten. Die arme Leserschaft.<br />
Nur einige Stellen, damit alles klar ist (<a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/meinung/kommentare/1882924_Analyse-Warum-die-Hamas-Ordnung-schafft.html">Link</a>):</p>
<blockquote><p>Die Hamas funktioniert erstens als uneingeschränkte Ordnungsmacht und verfolgt vor allem nationale Ziele.</p></blockquote>
<p>Geschickt formuliert: &#8220;nationale Ziele&#8221;. Ein Euphemismus für die &#8220;Vernichtung Israels&#8221;.</p>
<blockquote><p>Schon aus Eigeninteresse gibt sie zweitens eine Art Bollwerk gegen den ultraradikalen globalen Dschihad ab. Eine Unterscheidung, die reichen sollte, um mit den palästinensischen Islamisten zu sprechen.</p></blockquote>
<p>Nein, mit den Terroristen sollte man nicht sprechen, auch wenn eine nette Journalistin ihnen verfallen ist.</p>
<blockquote><p>Der Hamas selbst scheint mehr denn je daran gelegen, aus der internationalen politischen Isolation auszubrechen. Seit geraumer Zeit kehrt ihre Führung, inklusive Exilchef Khaled Meschal, die pragmatische Seite raus. Sie signalisiert, dass sie sich mit einer Zwei-Staaten-Lösung arrangieren könnte, und richtet den Blick dabei nach Washington aus, weg vom Iran.</p></blockquote>
<p>Das stimmt nicht, eine glatte Lüge.</p>
<blockquote><p>Mit der Niederschlagung einer El-Kaida-Zelle hat die Hamas gezeigt, wo sie im Kampf gegen den globalen Terror steht &#8211; ein Angebot an Obama.</p></blockquote>
<p>Sehr erfinderisch, ganz in der Logik der Hamas. Selbst darauf gekommen, Frau Hamas-Botschafterin?</p>
<blockquote><p>Damit verknüpft ist allerdings auch eine Warnung, wohin es führen könnte, wenn sich der abgeschnürte, kriegszerstörte Gazastreifen weiter radikalisiert. Vielen jungen Militanten dort ist die Hamas längst zu lahm, zu etabliert. Wenn die Welt nicht reagiert, wird sie eines Tages noch die Hamas vermissen.</p></blockquote>
<p>Stockholm-Syndrom? Aha. Was mich allerdings wundert, und das mit einer gewissen Prise Zinismus, warum die Hamas-Freundin eine ziemlich große Zahl der Toten und Verwundeten nicht extra beklagt? Haben sie etwa keine Menschenrechte? Sind es keine Palästinenser?</p>
<p>Ansonsten alles in Ordnung, Frau Günther? Wann verreisen Sie nach Gaza? Oder ist es in Jerusalem bequemer?</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Demokratie für Langweiler]]></title>
<link>http://sebew.wordpress.com/2009/08/15/demokratie-fur-langweiler/</link>
<pubDate>Sat, 15 Aug 2009 16:28:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>peet</dc:creator>
<guid>http://sebew.wordpress.com/2009/08/15/demokratie-fur-langweiler/</guid>
<description><![CDATA[Für demokratische Prozesse ist Charisma keine signifikante Kategorie. So schreibt in der heutigen Fr]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p>Für demokratische Prozesse ist Charisma keine signifikante Kategorie.</p></blockquote>
<p>So schreibt in der heutigen Frankfurter Rundschau Harry Nutt (<a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/1879927_Times-Mager-Charisma.html">Link</a>). Ich bin damit nicht einverstanden. Es muss nicht gleich ein Führer sein, aber die Überzeugungskraft braucht jede Macht, die Anarchie inclusive.<br />
<a href="http://www.textlog.de/7408.html">Max Weber</a> ist nicht alles. Es gibt Überlegungen auch nach Weber, zum Beispiel <a href="http://www.oegpw.at/tagung06/papers/ak1_borchert.pdf">hier</a>.<br />
Eine totlangweilige Demokratie wird genauso untergehen wie eine personalisierte.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Richard Sennett: Verfall und Ende des öffentlichen Lebens - Die Tyrannei der Intimität]]></title>
<link>http://umamibuecher.wordpress.com/2009/08/10/richard-sennett-verfall-und-ende-des-offentlichen-lebens-die-tyrannei-der-intimitat/</link>
<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 16:59:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>umamibuecher</dc:creator>
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<description><![CDATA[Das vor mehr als 30 Jahren erstmals und in letzter Auflage im Dezember 2008 erschienene Buch „Verfal]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Das vor mehr als 30 Jahren erstmals und in letzter Auflage im Dezember 2008 erschienene Buch „Verfall und Ende des öffentlichen Lebens &#8211; Die Tyrannei der Intimität“ von Richard Sennett hat mich sehr beeindruckt. Eine umfassende Würdigung traue ich mir angesichts der Komplexität dieser kultursoziologischen Untersuchung nicht zu. Ich werde stattdessen einige mich besonders überzeugende Thesen Sennets mit Assoziationen versehen und hoffe, dass viele LeserInnen sich die lustvolle Mühe machen, das Werk (nochmals) zu lesen.  </p>
<p><strong>Die moderne Gesellschaft ist unzivilisiert. Sennett definiert „Zivilisation“ als die Fähigkeit, mit den anderen so umzugehen, als seien sie Fremde, und über diese Distanz hinweg eine gesellschaftliche Beziehung zu ihnen aufzunehmen. „Unzivilisiert“ ist es, andere mit dem eigenen Selbst zu belasten. </strong></p>
<p>&#8211;&#62; Die Bekannte, die bei jedem Treffen sofort und ungefragt zu einer ausgiebigen Erörterung des eigenen Seelenzustandes anhebt, ist noch die milde Form dieser Unzivilisiertheit. Menschen, die sich in billigen Talkshows vor Publikum bloßstellen, Mobiltelefonnutzer, die in öffentlichen Verkehrsmitteln laut über intime und banale Dinge sprechen, aber auch das „Zwangsduzen“ bei IKEA fällt unter diese Kategorie. </p>
<p><strong>Selbst-Enthüllung wird zum universalen Maßstab von Glaubwürdigkeit und Wahrheit</strong></p>
<p>&#8211;&#62; Das Thema „Selbstoffenbarung“ hat auch Christa Thürmer-Rohr in ihrem Essay-Band  „Verlorene Narrenfreiheit“ (1994) beschäftigt, in dem sie sehr provokant über den weiblichen Egozentrismus geschrieben hat. Verärgert über die breite feministische Strömung, in der Frauen ihr Heil in der Selbstfindung, im Therapismus und in der Arena der Ich-Spiegelung suchen, schreibt sie: Wie kann die Weltarmut überwunden werden, wenn alle nur in sich hineinsehen, welche Welt soll sich da finden?<br />
Sennett hält diese narzißtische Hinwendung zum eigenen Selbst für universal. Die Folge ist, dass die Menschen auch beim Anderen ausschließlich auf Authentizität und Motivation achten. Problematisch ist dies v.a. für die Beziehung zwischen Politikern und Wählern. Nicht, was der Politiker tun will, wenn er an der Macht ist, ist die Frage, sondern wie er seine Persönlichkeit darstellt. Sennett nennt als Beispiel den Politiker, der mit einer Arbeiterfamilie zu Mittag ist, worüber alle Medien schreiben, keiner erwähnt aber, dass dieser Politiker zur selben Zeit Lohnsteuererhöhungen vornimmt. </p>
<p>Im aktuellen Wahlkampf lässt sich die persönlichkeitszentrierte Sichtweise bei sämtlichen Kandidaten-Interviews beobachten. Die (wunderbare) Kolumnistin der Frankfurter Rundschau, Mely Kiyak, hat sich am vergangenen Samstag, 8.8.09, über diese Form des Fernsehjournalismus erregt. Das ZDF hatte ein Porträt des SPD-Kanzlerkandidaten angekündigt, stattdessen aber einen Film abgeliefert, in der der Kandidat von allen Befragten als „sympathisch“ bezeichnet wurde. Reicht das schon aus, um Kanzler zu werden?</p>
<p><strong>Die zivilisatorische Kraft der Stadt als Schauplatz menschlicher Fähigkeiten und Möglichkeiten bleibt ungenutzt. Die Städte als Brennpunkte aktiven gesellschaftlichen Lebens leiden unter dem Primat der ungehemmten Bewegungsfreiheit des Auto fahrenden Individuums. Der öffentliche Raum wird bedeutungslos, die Stadt wird nur noch durchfahren. Die Möglichkeit, die das städtische Leben bietet, die Vielfalt der Erfahrungen und  Interessen, die Chance, sich vom Fremden berühren und verändern zu lassen, geht so  verloren.</strong></p>
<p>&#8211;&#62; In Frankfurt am Main versucht ein grüner Verkehrsdezernent die Aufenthaltsqualität auf öffentlichen Plätzen und Straßen zu erhöhen. So wurde z.B. die Hauptwache für Autos gesperrt, in einem Modell-Stadtteil wurden Straßen als „Vernetzte Spiel- und Begegnungsräume&#8221; ausgewiesen, deren Zweck es ist, den Fußgängern ihre Stadt zurückzugeben. Solange allerdings die Stadtplanung in den Händen eines CDU-Mannes ist, der seine Aufgabe darin sieht, Investoren das Leben zu erleichtern, ist an eine Wiederbelebung des Flaneurs nicht ernsthaft zu glauben.</p>
<p>Carmen Treulieb</p>
<p><em>http://www.buecher.de/shop/Fachbuecher/Verfall-und-Ende-des-oeffentlichen-Lebens/Sennett-Richard/products_products/detail/prod_id/23602366/</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Hoffnung stirbt zuletzt]]></title>
<link>http://unterbelichtet.wordpress.com/2009/07/18/die-hoffnung-stirbt-zuletzt/</link>
<pubDate>Sat, 18 Jul 2009 00:08:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>unterbelichtet</dc:creator>
<guid>http://unterbelichtet.wordpress.com/2009/07/18/die-hoffnung-stirbt-zuletzt/</guid>
<description><![CDATA[Ich bin ein furchtbarer Bloggerist. Da lasse ich wochenlang rein gar nichts von mir hören und jetzt ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich bin ein furchtbarer Bloggerist. Da lasse ich wochenlang rein gar nichts von mir hören und jetzt haue ich schon den zweiten Text innerhalb weniger Stunden heraus. Ich kenne mich da ja nicht aus, aber ich bin mir sicher, dass ich damit gleich gegen einen ganzen Batzen offizieller Blog-Regeln verstoße. Hoffentlich verrät mich keiner.</p>
<p>Dem aufmerksamen Leser wird nicht entgangen sein, dass ich gerne Schreibe. Die Qualität meiner Texte mag noch zu wünschen übrig lassen, aber zumindest habe ich riesigen Spaß daran und ich schiele schon neidisch auf jene Leute, die ihr Geld zum großen Teil, beziehungsweise komplett damit verdienen, ihre Phantasie auf Papier zu bannen. Dabei denke ich jetzt weniger an Journalisten oder PR-Menschen sondern mehr an den seltenen Schriftsteller. Und weil ich von Natur aus Optimist bin und mir noch das Sprichwort meiner Mutter „Du kannst alles schaffen, wenn du nur willst“ im Ohr nachhallt, habe ich die Hoffnung auf eine literarische Karriere noch lange nicht aufgegeben. Welch kindischer, naiver Wunsch, aber so bin ich nunmal;)</p>
<p>Und das Schlimme ist, ich habe neuen Mut gefasst. Schuld daran ist <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/panorama/?em_cnt=1837102&#38;" target="_blank">dieser Artikel</a> aus der Frankfurter Rundschau vom 16. Juli. Für die faulen Leser unter euch, die jetzt nicht den Nerv haben, den ganzen Text selbst zu lesen, hier die Quintessenz: Der erste Harry Potter Band wurde damals von mindestens acht Verlagen abgelehnt und als nicht gut genug befunden. Den Siegeszug des nervigen Zauberlehrlings, der daraufhin folgte, kennen wir ja alle. Die sieben Bände wurden in 67 Sprachen übersetzt, mehr als 400 Millionen Mal verkauft und deren Verfasserin, die ehemalige alleinerziehende Sozialhilfeempfängerin Joanne Rowling, ist jetzt die reichste Frau Englands.</p>
<p>Und das scheint kein Einzelfall zu sein. „Moby Dick“ wurde von den ersten Lektoren abgelehnt, „Das Parfum“ war den Verlagen zunächst nicht gut genug und auch „Der Name der Rose“ stieß nicht sofort auf das erhoffte Interesse. Alles Titel, die später zu Welterfolgen wurden. Besonders respektabel ist das Beispiel einer deutschen Schriftstellerin, deren Name mir so rein gar nichts sagen will. <em><strong>Zitat FR</strong>: „Petra Hammesfahr [handelte sich] nach eigenen Angaben exakt 159 Absagen ein, ehe ihr mit dem Roman &#8220;Die Sünderin&#8221; der Durchbruch gelang.“</em></p>
<p>159 ist eine sehr große Zahl. Wenn ich mir so viele Klatschen abgeholt hätte, würde ich mir schon die Frage stellen, ob ein anderer Beruf nicht eventuell besser für mich geeignet wäre. Aber da es ja anscheinend bei der 160. Bewerbung geklappt hat, wird diese Zahl ab jetzt mein Richtwert sein. Ich werde mich ab morgen äußerst gut gelaunt daran setzen ein Buch zu schreiben. 160 Absagen muss mir erstmal einer schicken. Bis dahin freue ich mich tierisch darauf, ein verdammt erfolgreicher Schriftsteller zu werden.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das FRECHO kommt]]></title>
<link>http://verwickeltes.wordpress.com/2009/06/29/das-frecho-kommt/</link>
<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 18:22:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>Marc</dc:creator>
<guid>http://verwickeltes.wordpress.com/2009/06/29/das-frecho-kommt/</guid>
<description><![CDATA[&#8220;FRECHO&#8221; taufte ich Anfang des Jahres einen Ordner meiner Firefox-Bookmarks. Darin sind ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p> &#8220;FRECHO&#8221; taufte ich Anfang des Jahres einen Ordner meiner Firefox-Bookmarks. Darin sind die Links zu den Lokalseiten der Frankfurter Rundschau (FR) und des Darmstädter Echos (ECHO). Jetzt bekommt dieser Ordner eine reale Bedeutung.</p>
<p>Ab 1. Juli werden die Frankfurter Rundschau-Lokalteile für Groß-Gerau und Darmstadt von der &#8220;Echo Redaktionsservice GmbH&#8221; gefüllt. Der Redaktionsservice gehört zum Medienhaus Südhessen, wie auch der Wettbewerber &#8220;Darmstädter Echo&#8221;. Meedia (vom Mai): <a href="http://meedia.de/nc/details/article/frankfurter-rundschau-gibt-darmstadt-auf_100019977.html">Frankfurter Rundschau gibt Darmstadt auf</a>. Im FR-Lokalteil werden dann ausgewählte und gekürzte Echo-Artikel stehen. Etwas von dem ich geglaubt hatte, dass die FR-Chefredaktion genau das nicht will. Ich vermutete, dass die GmbH, eigene Artikel schreibt, die anfangs an die FR, später bei Interesse auch an andere Zeitungen verkauft werden.</p>
<p>Im <a href="http://verwickeltes.wordpress.com/2009/05/05/von-der-rundschau-in-darmstadt-bleibt-nur-noch-ein-echo/">Mai glaubte ich</a> aber auch noch, dass die Rundschau mit ihrem Lokalteil einfach zu wenig zusätzliche Abos gezogen hat, aber das war wohl anders. Die Lokalredaktion Darmstadt hatte, nach allem was ich gehört habe, im Vergleich zu anderen FR-Lokalredaktionen, tatsächlich zusätzliche Abos gebracht.</p>
<p>Und da soll man dann noch motiviert arbeiten, wenn man inhaltlich und wirtschaftlich erfolgreich war, aber man aus strategischen Gründen aufgegeben wurde? Für einen Arbeitnehmer zeigt es etwas fatales: Einsatz lohnt sich nicht.</p>
<p>Und nun? Werden FR-Leser beleidigt auf die FR verzichten und lieber zum Original wechseln oder Echo-Leser auf die Rundschau umsteigen? Das Medienhaus Südhessen wird es zuerst wissen, denn dessen Zeitungsverteiler verteilen auch die FR in der Stadt.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Firefox fuchst sich durch]]></title>
<link>http://shoppingworld24.wordpress.com/2009/06/26/firefox-fuchst-sich-durch/</link>
<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 20:31:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>shoppingworld24</dc:creator>
<guid>http://shoppingworld24.wordpress.com/2009/06/26/firefox-fuchst-sich-durch/</guid>
<description><![CDATA[Microsoft stehen auf dem Deutschen Markt der Internet Browser schwierige Zeiten bevor. Gerade hat de]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Microsoft stehen auf dem Deutschen Markt der Internet Browser schwierige Zeiten bevor. Gerade hat der Open-Source-Browser Firefox 3 von <a href="http://www.mozilla-europe.org/de/" target="_blank">Mozilla</a> den Internet Explorer 7 als meistgenutzten Browser überholt, da legt Mozilla nach: Von Montag (31.06.2009) an steht <a href="http://www.softonic.de/s/firefox-3.5" target="_blank"><strong>Firefox 3.5</strong></a> zum <a href="http://www.TwinPlan.com/AF_TP/MediaServer/UsenextClient/index.cfm?ATP=408078" target="_blank">Download</a> bereit. Die neuste Version der <a href="http://www.TwinPlan.com/AF_TP/MediaServer/UsenextClient/index.cfm?ATP=408078" target="_blank">Software</a> zum Surfen im Web werde mehr als doppelt so schnell sein wie der Vorgänger, kündigen die Entwickler des Non-Profit-Unternehmens an. Und sie wird mit neuen Funktionen aufwarten,die microsoft das Leben künftig wohl noch schwerer machen werden. In Europa läuft es für den <a href="http://www.zanox-affiliate.de/ppc/?8447031C511250836T" target="_blank">Software</a>-Riesen derzeit ohnehin schlecht. Dem Druck der EU-Wettbewerbshüter, die Microsoft wegen der Kopplung des Browsers an das Windows-Betriebssystem  eine unzulässige Ausnutzung der dominanten Marktstellung vorwerfen, hatte sich Microsoft jüngst gebeugt. Das neue Betriebssytem Windows 7 soll in Europa ohne Internet Explorer verkauft werden. Hinzu kommt die starke Browser-Konkurenz: Auch Apple und <a href="http://www.google.com" target="_blank">Google</a> haben ihre Browser Safari und Chrome kürzlich aktualisiert, jetzt zieht Firefox nach. &#8220;Die Ära eines dominierenden Browsers ist allen Anschein nach vorbei&#8221;, sagt Tristan Nitot, Präsident von Mozilla Europe, im Gespräch mit der <a href="http://www.fr-online.de/" target="_blank">Frankfurter Rundschau</a>. &#8220;Moderne Browser wie Safari, Chrome und nartürlich auch Firefox haben die Oberhand. das sind gute Nachrichten.&#8221; Gute Nchrichten, nicht nur für Mozilla, findet der Gründer von <a href="http://www.mozilla-europe.org/de/" target="_blank">Mozilla Europe</a>.</p>
<p>Zur Markteinführung am Montag(30.06.2009) soll der neue <a href="http://www.softonic.de/s/firefox-3.5" target="_blank">Firefox</a> direkt alle wichtigen Betriebssysteme an den Start gehen. Neben der deutlich erhöten Geschwindigkeit kündigte <a href="http://www.mozilla-europe.org/de/" target="_blank">Mozilla </a>Verbesserungen zum Schutz der Privatsphäre der User an. Mit der Funktion &#8220;Privater User&#8221; etwa schließt Mozilla eine Lücke zu Apples Safari. Ist sie aktiviert, werden keine Webseiten oder deren Cookies gespeichert. Mit wenigen klicks können Nutzer zudem alle Spuren ausgewählter Seiten aus dem Browser löschen.</p>
<p>Ein weiteres Feature ist das &#8220;standortbezogene Surfen&#8221;. Mit der Zustimmung des Nutzers teilt <a href="http://www.softonic.de/s/firefox-3.5" target="_blank">Firefox</a> der besuchten Webseite den geographischen Standort des Surfers mit. Die Webseite kann diese Informationen dank einer Kooperation von Mozilla und <a href="http://www.google.com" target="_blank">Google</a> nutzen, um auf den Surfer zugeschnittene Informationen bereitzustellen, etwa nahe gelegene Sehenswürdigkeiten oder Sraßenkarten der Umgebung.</p>
<p>Offene 

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 können im neuesten Firefox wiedergegeben werden, ohne dazu ein Plugin zu installieren. Da Firefox ein Open-Source-Projekt ist, stehen den Nutzer derzeit zudem gut 6000 Erweiterungen zum 

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 zur Verfügung, mit denen sie ihren Browser nach ihren  persönlichen Bedürfnissen anpassen können.</p>
<p>In Deutschland hat <a href="http://www.softonic.de/s/firefox-3.5" target="_blank">Firefox 3</a> nach Zahlen des Beratungunternehmens <a href="www.fittkaumaass.de/" target="_blank">Fittkau &#38; Maaß Consulting</a> kürzlich die beiden Versionen 7 und 8 des Internet-Explorers überholt.</p>
<p style="text-align:center;"><strong>WEGE INS INTERNET</strong></p>
<p style="text-align:center;"><em>Browsernutzung in Deutschland, Anteil in Prozent</em></p>
<p style="text-align:center;"><span style="text-decoration:underline;">Firefox 3                                                40,2</span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="text-decoration:underline;">Internet Explorer( nur Version 7 &#38; 8)                                          37,7</span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="text-decoration:underline;">Safari                                                            3,1</span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="text-decoration:underline;">Opera                                                                                                   2,4</span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="text-decoration:underline;">Google Chrome                                                   1,3</span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="text-decoration:underline;">Sonstige                                                                                                              15,3</span></p>
<p style="text-align:center;">
<p style="text-align:center;">
<p style="text-align:right;"><em>Quelle/Text: Sebastian Amaral Anders</em></p>
<p style="text-align:right;"><em><a href="www.fr-online.de/" target="_blank">Franfurter Rundschau</a> 26.Juni 2009<br />
</em></p>
<p style="text-align:right;"><em>Quelle/Statistik: <a href="www.fittkaumaass.de/" target="_blank">Fittkau &#38; Maaß Consulting</a><br />
</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Lissabonvertrag: EU-Abgeordneter vs. Staatsrechtler]]></title>
<link>http://infoblogmedia.wordpress.com/2009/06/25/lissabonvertrag-eu-abgeordneter-vs-staatsrechtler/</link>
<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 16:26:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>infoblogmedia</dc:creator>
<guid>http://infoblogmedia.wordpress.com/2009/06/25/lissabonvertrag-eu-abgeordneter-vs-staatsrechtler/</guid>
<description><![CDATA[In einem Pro/Contra-Artikel mit dem Titel &#8220;Mehr oder weniger Demokratie?&#8221; präsentiert di]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>In einem Pro/Contra-Artikel mit dem Titel <em><a href="http://fr-online.de/in_und_ausland/politik/doku_und_debatte/1811928_EU-Reformvertrag-Mehr-oder-weniger-Demokratie.html" target="_blank"><strong>&#8220;Mehr oder weniger Demokratie?&#8221;</strong></a></em> präsentiert die Frankfurter Rundschau zwei gegensätzliche Standpunkte zum Lissabonvertrag. Der EU-Parlamentsabgeordnete Jo Leinen (SPD) ist dafür, der Staatsrechtler Prof. Murswiek argumentiert dagegen.</p>
<p>Es ist nicht schwer zu wissen, wer in dieser Frage mehr Fachkompetenz besitzt. Ist es der karrierebewusste Abgeordnete oder der Freiburger Universitätprofessor, der kürzlich <a href="http://www.idw-online.de/pages/de/news310403" target="_blank"><strong>in einer Studie</strong></a> eindeutig nachweisen konnte, dass der Lissabonvertrag das Grundgesetz der BRD nicht nur de facto sondern auch de jure nichtig machen würde?</p>
<p>Auf unserer Sonderseite finden Sie wichtige Zeitungsartikel, Reportagen, wissenschaftliche Studien und Videos zum Thema EU-Reformvertrag:</p>
<p><a href="http://infoblogmedia.wordpress.com/eu-reformvertrag/" target="_blank"><strong>http://infoblogmedia.wordpress.com/eu-reformvertrag/</strong></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Realität in Europa]]></title>
<link>http://sibiuaner.de/2009/06/23/realitaet-in-europa/</link>
<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 16:40:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>sibiuaner</dc:creator>
<guid>http://sibiuaner.de/2009/06/23/realitaet-in-europa/</guid>
<description><![CDATA[Es gibt einen tiefschwarzen Bereich auf der Schattenseite Europas, in den nicht einmal das entfernte]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Es gibt einen tiefschwarzen Bereich auf der Schattenseite Europas, in den nicht einmal das entfernte]]></content:encoded>
</item>

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