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	<title>freestyle-tattoo &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
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	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "freestyle-tattoo"</description>
	<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 11:16:01 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Nützliche Erfindungen der Menschheit (3): Das Tattoo (1)]]></title>
<link>http://annanuehm.wordpress.com/2007/10/18/nutzliche-erfindungen-der-menschheit-3-das-tattoo-1/</link>
<pubDate>Thu, 18 Oct 2007 21:58:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>Anna Nuehm</dc:creator>
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<description><![CDATA[Das Tattoo wurde im Jahre 1782 vom englischen Seemann Ted Ed At-Too &#8211; kurz Ted@2 genannt ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Das Tattoo wurde im Jahre 1782 vom englischen Seemann Ted Ed At-Too &#8211; kurz Ted@2 genannt &#8211; erfunden, der in höchst betrunkenem, weil Fünfpromillezustand seine Hose reparieren wollte. Er benutzte dafür eine neuartige Singer-Elektronähmaschine und schlief ein, während der Motor noch lustig weiter ratterte.<br />
Am darauf folgenden Morgen war die Hose fast unauflösbar mit seinem Körper verbunden, und nach jahrelangen Versuchen, diese millimeterweise abzufrickeln, nannte er das verbleibende Ergebnis, auch um vor seiner gestrengen Ehefrau den Zustand seiner Volltrunkenheit zu verschleiern, der Einfachheit halber: Tattoo.<br />
Seine Frau war zwar über die ungewöhnliche Form des Tattoos, eine Hose, etwas verwundert, insgesamt aber entzückt. Vor allem, weil er ihr weismachen konnte, dass es ihre Initialen wären, die er sich da eingestickert hatte. Deshalb setzte sich diese neue Form des Körperschmucks sehr schnell nicht nur durch, sondern auch einen allgemein bewunderten, neuen Trend.<br />
Durch Mund zu Mundpropaganda im Freundinnenkreis der Seemannsfrau, ein damals genauso üblicher Beruf wie heute Zahnarztfrau oder Chefarztassistentenfastverlobte, verbreitete sich diese neue Form der Körperverschönerung blitzschnell und überall.<br />
Schon bald eröffnete besagter Seemann eine nagelneues (!) Tattoo-Studio und musste weitere Nähmaschinen anschaffen, um den immer stärker werdenden Kundenstrom zu bewältigen.<br />
Weitere Probleme waren aber auch die ebenfalls nie versiegenden Blutströme und die Reinigung der Nähmaschinen, derer recht sorgloser Gebrauch schon im Jahre 1787 den ersten weltweiten Gammelfleischskandal auslöste. Als Nebenprodukt entstanden Botulismus, Pest, Cholera und das englische Gericht „Schnitzelgeschnetzeltes“, dessen genauere Zubereitung mit Rücksicht auf die empfindlichen Mägen der Leser hier nicht weiter erörtert wird.<br />
Als dann das englische Gesundheitsamt einschritt und das Tattoo-Studio kurzfristig schließen ließ, reagierte sich der erboste Seemann kurzfristig unter dem Pseudonym Jack the Ripper ab. In diesem Metier konnte er auch in ungewohnter Lässigkeit neue Muster ausprobieren und seiner Kreativität freien Lauf lassen, nach allen Richtungen, die es gab.<br />
Es entstand das sogenannte „Free Style-Tattooing“, was heute nur noch von wenigen Experten beherrscht wird und auch von diesen nur rudimentär, mangels freiwilliger Testpersonen. Nach wenigen Versuchen schon gelangweilt und auch durch die an seinen Fersen haftende Polizei entnervt, kehrte Herr At-Too aber bald wieder an seinen Stammplatz hinter den Nähtresen zurück, diesmal bewaffnet mit nur einer Nadel, auch um seine DNA-Spuren aus den Ripper-Fällen besser verschleiern zu können.<br />
So wie es heute auch noch üblich ist.<br />
Die Inspiration für seine bevorzugten Motive holte sich der findige Seemann in den neuesten Splattervideos, die er schwungvoll unter dem Ladentisch hervorzog, manchmal aber auch in den ausliegenden Heftchen von „Bäckerblume international“, oder „Käseheft der Fleischerinnung Inc.“.<br />
Viele Motive entstammen auch der Malerei. Beispielsweise war der Favorit der Londoner High Society 1889 ursprünglich eine &#8211; später als schnödes Strichmännchen verunglimpfte &#8211; nonkubistische Kleinfigur, die erstmals in der klassischen Antike erwähnt wurde, später als &#8220;Nofretete&#8221; auftauchte und schließlich als „Mona Lisa“ ihren Durchbruch feierte. Und so aussieht: <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
Tragischerweise kam Herr At-Too bei einem Selbstversuch ums Leben: Er probierte eine neue 70 cm dicke Supernadel aus, weil er den falschen Schluss zog, man könnte mit dieser Nadel schneller und effektiver tätowieren. Dem war aber nicht so.<br />
Herr At-Too wurde somit Opfer seiner ungeheuren Profitgier und das erste Opfer des damals noch weitgehend unbekannten, unbescholtenen und unscheinbaren Kapitalismus, der noch in den Kinderschuhen steckte, Herrn At-Too aber mit voller Wucht traf.<br />
So kann&#8217;s gehen!</p>
<p>Lesen Sie dazu auch in den nächsten Tagen, Wochen, Monaten oder Jahren die exorbitante Fortsetzung: Das Tattoo. Genaueres dazu.<br />
Untertitel: Tattoo- du, warum?<br />
Unteruntertitel: Tattoo- immerzu.<br />
Und: Rechtschreibreform. Ihre Auswirkungen auf die Tattoo-Kultur weltweit.</p>
<p>Bilden Sie sich auch weiter und stöbern Sie in den Beiträgen:<br />
<a href="http://annanuehm.wordpress.com/2007/09/23/nutzliche-erfindungen-der-menschheit-die-luge/">Nützliche Erfindungen der Menschheit: Die Lüge.</a><br />
<a href="http://annanuehm.wordpress.com/2007/09/16/nutzliche-erfindungen-der-menschheit-das-solarium/">Nützliche Erfindungen der Menschheit: Das Solarium.</a><br />
<a href="http://annanuehm.wordpress.com/2007/09/10/geballte-internetweisheiten-oder-was-sie-schon-immer-uber-das-internet-wissen-wollten-und-sich-nie-zu-fragen-trauten/">Nützlich und auch erfunden: Das Internet.</a></p>
<p>Unwissenheit ist keine Schande, überhaupt nicht, aber lesen müssen Sie schon selber, denn hier liegt alles vor Ihren Augen bzw Füßen! Ergreifen Sie die einmalige Gelegenheit und sparen Sie sich jahrelange und überflüssige Studien, es reicht, dass ich die hinter mir habe! Wissenschaftlich fundierter kann selbst Google nicht sein!</p>
<p>In aller Bescheidenheit,<br />
Ihre Anna Nuehm</p>
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