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	<title>freier-wille &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
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	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "freier-wille"</description>
	<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 16:39:58 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Wie Du Vertrauen übst – Im Gespräch mit Erzengel Michael (Teil 3)]]></title>
<link>http://klanggebet.wordpress.com/2009/11/27/wie-du-vertrauen-ubst-%e2%80%93-im-gesprach-mit-erzengel-michael-teil-3/</link>
<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 23:07:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>klanggebet</dc:creator>
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<description><![CDATA[Was Vertrauen schaffen kann, siehst Du zum Beispiel an Deinem Schlaf. Sicher kennst Du das &#8211; D]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Was Vertrauen schaffen kann, siehst Du zum Beispiel an Deinem Schlaf. Sicher kennst Du das &#8211; D]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Schirrmachers "PAYBACK"]]></title>
<link>http://legasthenieistkeineschande.wordpress.com/2009/11/26/schirrmachers-payback/</link>
<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 13:09:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>Admin</dc:creator>
<guid>http://legasthenieistkeineschande.wordpress.com/2009/11/26/schirrmachers-payback/</guid>
<description><![CDATA[Da das Thema Legasthenie auch ein Thema der Wissens- und Inforamtionsgesellschaft ist, möchte ich me]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style="color:#800000;">Da das Thema Legasthenie auch ein Thema der Wissens- und Inforamtionsgesellschaft ist, möchte ich meine neue Rezension auch hier auf diesem Blog veröffentlichen.</span></p>
<div id="attachment_3678" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a href="http://legasthenieistkeineschande.wordpress.com/files/2009/11/dscf0101.jpeg"><img class="size-full wp-image-3678 " style="border:1px solid black;margin-top:1px;margin-bottom:1px;" title="Frank Schirrmacher PAYBACK" src="http://legasthenieistkeineschande.wordpress.com/files/2009/11/dscf0101.jpeg" alt="" width="450" height="337" /></a><p class="wp-caption-text">Foto vom Buchcover: Lars-M. Lehmann</p></div>
<p><strong>Frank Schirrmacher ist es wieder einmal gelungen, ganz pragmatisch die Vor-und Nachteile des heutigen angebrochenen Informationszeitalters zu beschreiben.<br />
</strong></p>
<p>In seinem neuen Buch, weißt er auf viele Aspekte möglicher chronischer Überforderung hin, die das Internetzeitalter mit sich gebracht hat. Sehr Bildhaft beschreibt er unsere Überforderung, das wichtige vom unwichtigen Unterscheiden zu können. Genau diese Fähigkeiten kommen uns mit der gigantischen Informationsflut von Wissen abhanden, und überfordern das menschliche Gehirn.</p>
<p>Schirrmacher liefert nicht nur viele Fakten der Reizüberfluten den ein moderner Mensch im 21. Jahrhunderts ausgeliefert ist. Denn alles Wissen ist heute im virtuellen Netz zu finden. Früher wussten es die geistigen Eliten, heute findet es jedermann im Netz in einer unüberschaubaren Fülle. Das menschliche Denkorgan, ist aber nicht kompatibel mit einem Computer. Es wird mit der Fülle an Informationen mehr und mehr „Konzentrationsgestört“, darum plädiert Schirrmacher in seinem Buch: „Somit liegt nicht etwa in der Verweigerung der Technik, sondern vielmehr in einem neuen Denken, das dem Menschen seine Stärken wieder bewusst macht: Kreativität, Toleranz und die Fähigkeit mit Unberechenbarem umzugehen.“</p>
<p>Mit seinem Buch löst er eine neue Debatte aus, die alle Ebenen unserer Gesellschaft angeht. Daher ist es keine Analyse eines irritierten Zaungastes der nicht weiß, wovon er Schreibt, nein es ist vielleicht ein ungewohnter Blickwinkel auf die Schwierigkeiten, Möglichkeiten und Chancen im gesellschaftlichen Wandel unserer Zeit.</p>
<p>Denn diese Veränderung wird mehr verändern als jede Epoche zuvor. Schon heute hat der Computer und das weltweite Netz von Informationen, seinen Einfluss gewonnen, dass auf fast allen Ebenen. Schirrmacher will uns nur Mut machen uns den neuen Herausforderung der Wissensgesellschaft zu stellen, indem wir uns nicht den freien Willen von einer Maschine nehmen lassen, sondern wir sollen uns bewusst machen, uns auf unsere Stärken und Fähigkeiten zu besinnen, die eine Maschine wie es der Computer ist nicht kann. Dieser sammelt Informationen nach einem mathematischen Algorithmus, und stellt sie uns zu Verfügung. Dennoch sollte er nicht unser Leben total Dominieren, darum ist Schirrmachers PAYBACK ein Plädoyer an unsere Zeit, sowie an den freien Willen des Menschen.</p>
<p>Ob er in allen Punkten wird recht haben, und behalten wird uns die Zeit zeigen. Wir sollten uns aber als Gesellschaft unvoreingenommen seinen Analysen stellen.</p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong>Frank Schirrmacher,</strong></span> Jahrgang 1959, Studium in Heidelberg und Cambridge, Promotion. Seit 1994 ist er einer der Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. 2004 sagte er dem Altersrassismus den Kampf an – für sein Buch <em>Das Methusalem-Komplott </em>erhielt er u.a. den „Corine-Sachbuch-Preis“ und die Auszeichnung „Journalist des Jahres 2004“. Mit <em>Minimum</em> landete er 2006 erneut einen publizistischen Coup und setzte das Thema des Jahres. Zuletzt erhielt er 2007 als erster Journalist den „Jacob-Grimm-Preis Deutsche Sprache“ und wurde 2009 mit dem „Ludwig-Börne-Preis“ ausgezeichnet. Frank Schirrmacher lebt in Frankfurt und Potsdam.</p>
<p><strong>Frank Schirrmacher </strong></p>
<p><strong>PAYBACK</strong></p>
<p><strong>Warum wir im Informationszeitalter gezwungen sind zu tun, was wir nicht nun wollen, und wie wir die Kontrolle über unser Denken zurückgewinnen.</strong></p>
<p>240 Seiten mit 4 s/w-Abb.</p>
<p>Geb. € 17,95</p>
<p>Blessing-Verlag</p>
<p><a title="Fank Schirrmacher PAYBACK" href="http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?edi=228696">ISBN 978-3-89667-336-7</a></p>
<p><a title="Fank Schirrmacher PAYBACK" href="http://www.freiewelt.net/blog-1146/schirrmachers-%22payback%22.html"></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wie Du Vertrauen übst – Im Gespräch mit Erzengel Michael (Teil 2)]]></title>
<link>http://klanggebet.wordpress.com/2009/11/26/wie-du-vertrauen-ubst-%e2%80%93-im-gesprach-mit-erzengel-michael-teil-2/</link>
<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 23:04:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>klanggebet</dc:creator>
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<description><![CDATA[Es ist was es ist, sagt die Liebe Der Blick aufs Ganze schafft Vertrauen. Natürlich sehen wir das Ga]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Es ist was es ist, sagt die Liebe Der Blick aufs Ganze schafft Vertrauen. Natürlich sehen wir das Ga]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Befreiter Wille]]></title>
<link>http://kartenlegerin.wordpress.com/2009/11/25/befreiter-wille/</link>
<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 19:38:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>elisabeth</dc:creator>
<guid>http://kartenlegerin.wordpress.com/2009/11/25/befreiter-wille/</guid>
<description><![CDATA[Willenskraft ist niemals frei. Allein das Wort strengt mich schon an. Streng dich an. Gib dir einfac]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="aligncenter size-full wp-image-2263" title="cage" src="http://kartenlegerin.wordpress.com/files/2009/11/cage.jpg" alt="" width="301" height="332" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2265" title="01-clearpix" src="http://kartenlegerin.wordpress.com/files/2009/11/01-clearpix3.gif" alt="" width="25" height="25" />Willenskraft ist niemals frei.</p>
<p>Allein das Wort</p>
<p>strengt mich schon an.</p>
<p>Streng dich an.</p>
<p>Gib dir einfach noch mehr Mühe.</p>
<p>Beiss die Zähne zusammen.</p>
<p>Das kann&#8217;s nicht sein.</p>
<p>Ich spüre keine Freiheit dahinter.</p>
<p>Nur Druck.</p>
<p>Der Wille, den ich gern freisetzen möchte</p>
<p>ist nicht mein persönlicher.</p>
<p>Wie soll ich ihn beschreiben?</p>
<p>Er ist größer und wohlwollender.</p>
<p>Er erzeugt keinen Widerstand</p>
<p>nur Geborgenheit</p>
<p>Für alle.</p>
<p>&#160;</p>
<p>&#160;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wie Du Vertrauen übst - Im Gespräch mit Erzengel Michael (Teil 1)]]></title>
<link>http://klanggebet.wordpress.com/2009/11/25/wie-du-vertrauen-ubst-im-gesprach-mit-erzengel-michael-teil-1/</link>
<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 18:45:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>klanggebet</dc:creator>
<guid>http://klanggebet.wordpress.com/2009/11/25/wie-du-vertrauen-ubst-im-gesprach-mit-erzengel-michael-teil-1/</guid>
<description><![CDATA[Es ist eine Weile her, da sprach ich mit Erzengel Michael über das Vertrauen. Oder genauer gesagt: i]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Es ist eine Weile her, da sprach ich mit Erzengel Michael über das Vertrauen. Oder genauer gesagt: i]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Willensfreiheit - Hirnbiologische Illusion oder Wirklichkeit?]]></title>
<link>http://houseofchi.wordpress.com/2009/11/21/willensfreiheit-hirnbiologische-illusion-oder-wirklichkeit/</link>
<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 23:28:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>oka</dc:creator>
<guid>http://houseofchi.wordpress.com/2009/11/21/willensfreiheit-hirnbiologische-illusion-oder-wirklichkeit/</guid>
<description><![CDATA[Die großen Fortschritte der Naturwissenschaft schlagen sich nicht nur in technischen Errungenschafte]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2512" title="0001" src="http://houseofchi.wordpress.com/files/2009/11/0001108.jpg?w=150" alt="" width="150" height="94" /></p>
<p>Die großen Fortschritte der Naturwissenschaft schlagen sich nicht nur in technischen Errungenschaften nieder, sondern in zunehmendem Umfang auf unser Welt- und Menschenbild, häufig in Form von Angriffen auf herkömmliche religiöse oder kulturell geprägte Denktraditionen. Dabei ist in den letzten Jahren eine tragende Säule sowohl religiöser wie humanistisch-liberaler Philosophie unter Beschuss geraten, nämlich die menschliche Willensfreiheit, die Möglichkeit des Menschen, ureigene Entscheidungen zu treffen, die nicht allein von Instinkt oder biologischen Zwängen verursacht sind.</p>
<p>Nun ist es keineswegs so, dass Freiheit des Willens bisher als unangefochtene Eigenschaft des Menschen galt und neuerdings durch Hirnbiologen in Frage gestellt wird. Das Problem hat viele Facetten und will behutsam angegangen werden. Von den Anfängen der Geistesgeschichte an haben sich Menschen als von Schicksalsmächten getrieben verstanden, Schamanen oder Priester als Vollstrecker göttlichen Willens. Noch in der altgriechischen Stoa, einer relativ rational orientierten Lehre, sagte Epiktet:</p>
<blockquote><p>„Du hast eine Rolle in einem Stück zu spielen, das der Direktor bestimmt. Setzt er ein kurzes oder langes an, du musst es dir gefallen lassen. Gibt er dir die Rolle eines Bettlers, musst du sie dem Charakter der Rolle entsprechend spielen, und ebenso, wenn du einen Krüppel, einen Herrscher oder einen Privatmann darstellen sollst. Denn das ist deine Aufgabe: Die erhaltene Rolle gut zu spielen. Die Rolle auswählen, kommt einem anderen zu.“</p></blockquote>
<p>Und Paulus, einer der ersten großen Interpreten der christlichen Botschaft, klagt im 7. Kapitel seines Briefes an die Römer:</p>
<blockquote><p>„&#8230; ich weiß, dass in mir, das ist in meinem Fleische, wohnt nichts Gutes. Wollen habe ich wohl, aber vollbringen des Guten finde ich nicht, sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich.“</p></blockquote>
<p>Dennoch: Es gibt die 10 Gebote, es gibt die Bergpredigt, und in jeder zur Sprache vorgedrungenen Kultur findet man Verhaltensforderungen, deren Erfüllung als möglich vorausgesetzt werden, sollten sie nicht sinnlos sein. Selbst das vergebliche Rebellieren gegen sein Schicksal oder dessen bewusstes Annehmen enthält Spuren des freien Willens. Beherrschung durch Mächte und Unfreiheit des Willens sind zwei verschiedene Dinge. Mächte können überwunden werden, Gebundenheit kann einer Befreiung weichen. Paulus sprach nicht nur vom Elend des Böses-Tun, sondern ebenso von Erlösung. Und die Befreiung von Diktaturen ist auch in der säkularen Geschichte ein Thema geblieben.</p>
<p>Was gegenwärtig versucht wird, ist radikaler, ist ein absoluter Kahlschlag, der mit hirnbiologischen Argumenten menschliche Freiheit zu einer Illusion erklärt und jedem Willen einen verborgenen Zwang zuweist. Unfreiheit des Willens soll als Naturgesetz dargestellt werden. &#8211; Hierbei ist allerdings oft unklar, was unter „Willensfreiheit“ verstanden wird, und so erscheint es angebracht, als Grundlage für eine Stellungnahme zuerst über Begriffe zu sprechen:</p>
<p>Man unterscheidet zweckmäßigerweise zwischen Handlungs- und Willensfreiheit:</p>
<p><strong>Handlungsfreiheit: Ich kann tun, was ich will<br />
A) stets<br />
B) manchmal</strong></p>
<p><strong>Willensfreiheit: Ich kann wollen, was ich tue<br />
A) stets<br />
B) manchmal</strong></p>
<p>In beiden Fällen dürfte allerseits Übereinstimmung herrschen, dass Fall A) ausscheidet. Wenn ein Hochspringer Weltrekord springen will und man hängt die Latte entsprechend hoch, wird er es in der Regel nicht schaffen. Wir wollen gar Vieles, was uns verwehrt ist zu tun. Handlungsfreiheit im Sinne von A) besteht also nicht. Wohl aber existiert sie im Sinne von B) &#8211; es sei denn, man bestreitet, dass wir überhaupt etwas wollen können. Damit kommen wir aber schon zur Frage der Willensfreiheit. Was heißt überhaupt „wollen“ und wer ist es der will? Von inneren oder äußeren Zwängen, zu tun, was wir nicht wollen, war schon die Rede. Wenn etwa jemand süchtig ist und nimmt eine Droge, obwohl er von der Sucht loskommen möchte, spürt er ausdrücklich den Widerspruch zwischen Wollen und Können. Allgemein gesehen ist unser Handeln zu sicherlich mehr als 90 % reflexhaft, automatisch, durch unsere Körperfunktionen oder Gewohnheiten bestimmt. Kurz gesagt, es ist unbewusst; und so ist die Frage nach dem Wollen oder nicht Wollen keine ausschließliche Frage des Bewusstseins; sie reicht auch in das Unbewusste hinein. Dabei ist die Grenze oft fließend: Wenn ich etwa eine lange Strecke auf der Autobahn fahre, kann es sein, dass ich nicht &#8211; wie beim Fahrunterricht &#8211; bewusst über richtiges Steuern oder Gas geben nachdenke, sondern meine Gedanken irgendwohin schweifen lasse. Dann aber kommt ein Augenblick, in dem ich mir bewusst sage: Jetzt fahre ich bei der nächsten Raststätte heraus und trinke einen Kaffee. Wie ein Pilot, der von der automatischen Steuerung des Flugzeugs auf „Handsteuerung“ umschaltet, übernimmt bewusstes Wollen mein Fahrverhalten. „Willensfreiheit“ im Sinne von B) besagt, dass es dieses Umschalten gibt, dass überhaupt Handlungen existieren, die ich wollen kann, auch wenn sie immer den Charakter des Besonderen haben.</p>
<p>Hier nun setzt die hirnbiologische Argumentation an, die sagt: Es ist alles Automatismus. Auch meine Entscheidung, eine Tasse Kaffee zu trinken, ist dadurch zustande gekommen, dass in meinem Körper-Gehirn-Gefüge ein Schwellenwert überschritten wurde, der mich zu dieser Entscheidung veranlasste. Ein „wollendes Ich“ ist für manche Hirnbiologen nur eine Umschreibung für ein computerhaft steuerndes Gehirn, wobei dem „Computer Gehirn“ im Unterschied zu einem PC Zufallsspielräume eingeräumt sind, die er nach statistischen Gesetzen nutzt. &#8211; Natürlich weiß man, dass diese materialistische Hypothese nicht bewiesen ist und sucht deshalb nach suggestiven Beispielen, die ihre Gültigkeit nahe legen. Lassen Sie mich zwei solche Beispiele anführen:</p>
<p>Das erste, insbesondere von dem Bremer Neurobiologen Gerhard Roth ins Feld geführt, bezieht sich auf ein Experiment, das der Hirnchirurg Penfield schon Mitte des 20. Jahrhunderts durchführte, und zwar an einem Patienten mit schwerer Epilepsie. Man verschafft manchen derartigen Patienten Linderung, indem man die Verbindungen zwischen den beiden Hirnhälften durchtrennt. Die Schädeldecke läßt sich mit Hilfe örtlicher Betäubung abnehmen, so dass der Patient während der eigentlichen Operation bei Bewusstsein bleibt (das Gehirn selbst ist gegenüber äußeren Eingriffen schmerzunempfindlich). Penfield stimulierte dabei einmal mit einer elektrischen Sonde eine bestimmte Stelle im Gehirn, was dazu führte, dass der Patient ungewollt eine Hand hob. Auf die Frage aber, warum er die Hand gehoben habe, antwortete der Patient: „Weil ich es wollte“. Also &#8211; so Roths Argument &#8211; hat der Patient einen durch äußeren Reiz ablaufenden Vorgang als willentliche Handlung gedeutet, obwohl das definitiv nicht stimmte. Und das sei typisch für unser Handeln: Das Gehirn hat längst entschieden, ehe wir der subjektiven Illusion verfallen, etwas gewollt zu haben.</p>
<p>Das zweite Beispiel beruft sich auf ein Experiment des amerikanischen Hirnbiologen Benjamin Libet aus den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts. Libet ging der These des australischen Hirnforschers und Nobelpreisträgers John Eccles nach, der einen strengen Geist-Körper-Dualismus vertrat und der Meinung war, der menschliche Geist veranlasst erst nach einer getroffenen Entscheidung das Gehirn, tätig zu werden und die Ausführung einer Handlung einzuleiten. Libet hatte Zweifel, ob das stimmt. Er nutzte, um experimentell an die Frage heranzukommen, ähnlich wie Penfield, die Situation eines geöffneten Schädels bei einem Epilepsiepatienten, um festzustellen, ob ein spontaner Willensentschluss, etwa eine Hand zu heben oder einen Finger zu krümmen, der dazugehörigen Tätigkeit des Gehirns vorausgeht oder ihr nachfolgt. Das Ergebnis des Experiments war, die Hirntätigkeit geht der Willensabsicht voraus; Eccles hatte also unrecht. Und eine Anzahl von Hirnforschern, so der Direktor des Max Planck-Instituts für Hirnphysiologie in Frankfurt, Wolf Singer &#8211; neben Gerhard Roth einer der eifrigsten Verfechter der materialistischen Auffassung von Willensfreiheit &#8211; ziehen wiederum den Schluss: Freier Wille ist eine Illusion. Bioelektrische Prozesse der Nachrichtenverarbeitung im Gehirn bringen unser Handeln kausal hervor.</p>
<p>Den genannten Forschern ist bewusst, dass das ethische Konsequenzen hat. Singer berichtet sogar von Gesprächen, die er mit Bundesrichtern über die Notwendigkeit führte, die Strafgesetze entsprechend zu ändern, wobei er bedauert, dass sich die Bundesrichter auf derartige Gedanken nicht eingelassen haben. Um besser in einer rechtlichen und philosophischen Diskussion bestehen zu können, schlägt Singer einen neuartigen Dualismus vor, nämlich den der zwei Perspektiven, der „1. Person-Perspektive“ der Geisteswissenschaften und der „3. Person-Perspektive“ der Hirnbiologie. Subjektive und objektive Sichtweisen sind irgendwie zueinander komplementär, vielleicht könnte man auch sagen: dialektisch. Das hört sich philosophisch gut an und man kann darüber diskutieren.</p>
<p>Eine entscheidende Frage ist nun, ob Juristen, Philosophen oder Theologen dieser Alternative „1. Person-Perspektive“ &#8211; „3. Person-Perspektive“ auf den Leim gehen und auf diese Weise indirekt das Illusionäre alles Kulturellen, Religiösen und Ethischen anerkennen.</p>
<p>Jedenfalls möchte ich das nicht tun, sondern eine sehr einfache Frage stellen: Wie aussagekräftig sind die oben genannten „objektiven“ Belege für die Unfreiheit des Willens? Stimmen die Argumente der „3. Person-Perspektive“ überhaupt? Nehmen wir einmal die beiden genannten Experimente etwas genauer unter die Lupe!</p>
<p>Das erste war die elektrische Hirnstimulation, die zum Heben einer Hand führte, das der Patient als willentlich bezeichnete. Hierzu sei an das erinnert, was in kommunistischen Diktaturen „Hirnwäsche“ genannt wurde (und sicherlich auch heute noch mancherorts praktiziert wird). „Hirnwäsche“ besteht nicht nur darin, den Unterdrückten zu einer bestimmten Handlung oder Aussage zu veranlassen. Das ist eher Angelegenheit von Folter. Hirnwäsche will mehr, nämlich einen Menschen veranlassen, das, was er gezwungenermaßen tut oder für richtig hält, als seinem Willen gemäß zu betrachten. Menschlicher Wille ist durch psychisch-physische Gewalt manipulierbar: das nennt man „Gehirnwäsche“. Zu behaupten, die Möglichkeit von Gehirnwäsche beweise, dass der Mensch keinen freien Willen habe, wäre nicht nur unwissenschaftlich, sondern auch zynisch. Was aber beinhaltet das genannte Experiment anders? Gehirnwäsche hinterlässt natürlich im Gehirn ihre Spuren. Gehirnreizung an geeigneter Stelle kann einen Ausschnitt davon realisieren. Sagt das etwas gegen Willensfreiheit? Nur dann, wenn man dem genannten unwissenschaftlichen Zynismus folgt. Das Rothsche Argument ist also unsachlich und pervers &#8211; das muss deutlich gesagt werden. Es handelt von Willensmanipulation, wenn auch nur an einem harmlosen Beispiel, nicht um Widerlegung des freien Willens.</p>
<p>Wie steht es mit dem Libetschen Experiment? Libet hat selbst in hohem Alter 2004 noch einmal ein Buch herausgebracht, das 2005 in deutsch unter dem Titel „Mind Time. Wie das Gehirn Bewusstsein produziert“ erschienen ist.</p>
<p><a href="http://www.prof-dr-ewald.de/willensfreiheit/index.html" target="_blank">Zum vollständigen Artikel =&#62;</a></p>
<p>Quelle: prof-dr-ewald.de</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wunschthemen - Und was liegt Dir auf dem Herzen?]]></title>
<link>http://klanggebet.wordpress.com/2009/11/19/wunschthemen-und-was-liegt-dir-auf-dem-herzen/</link>
<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 18:40:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>klanggebet</dc:creator>
<guid>http://klanggebet.wordpress.com/2009/11/19/wunschthemen-und-was-liegt-dir-auf-dem-herzen/</guid>
<description><![CDATA[© Sylvia Niemeier Ihr lieben Leser und Freunde, wie Ihr wisst, gibt es hier seit neuestem das Angebo]]></description>
<content:encoded><![CDATA[© Sylvia Niemeier Ihr lieben Leser und Freunde, wie Ihr wisst, gibt es hier seit neuestem das Angebo]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[I had a dream]]></title>
<link>http://allesandi.wordpress.com/2009/11/11/i-had-a-dream/</link>
<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 12:25:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>Andreas Pischner</dc:creator>
<guid>http://allesandi.wordpress.com/2009/11/11/i-had-a-dream/</guid>
<description><![CDATA[Meine Träume sind ja in der Regel derart beschaffen, dass sie zwar, während ich sie träume, Sinn zu ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Meine Träume sind ja in der Regel derart beschaffen, dass sie zwar, während ich sie träume, Sinn zu ]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wenn mechanistische „Biologen“ auf das Lebendige stoßen…]]></title>
<link>http://nachrichtenbrief.wordpress.com/2009/11/07/wenn-mechanistische-%e2%80%9ebiologen%e2%80%9c-auf-das-lebendige-stosen%e2%80%a6/</link>
<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 04:48:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>Peter Nasselstein</dc:creator>
<guid>http://nachrichtenbrief.wordpress.com/2009/11/07/wenn-mechanistische-%e2%80%9ebiologen%e2%80%9c-auf-das-lebendige-stosen%e2%80%a6/</guid>
<description><![CDATA[Für „Biologen“ sind Lebewesen komplizierte Roboter. Beispielsweise stellte eine Forschergruppe von d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Für „Biologen“ sind Lebewesen komplizierte Roboter. Beispielsweise stellte <a href="http://www.world-science.net/othernews/091015_memories">eine Forschergruppe von der University of Oxford Mitte</a> letzten Monats ihre Forschungsarbeit vor, in der es ihnen gelang die Erinnerung von Fliegen auf ganze 12 Nervenzellen zurückzuführen. Durch deren Manipulation gelang den Forschern die Erzeugung „falscher Erinnerungen“. Es geht dabei beispielsweise um die Assoziation bestimmter Duftstoffe mit Gefahr. Einer dieser Wissenschaftler kommentiert seine Arbeit wie folgt:</p>
<blockquote><p>Wir wählen bevorzugt anscheinend höhere psychologische Phänomene und reduzieren sie auf die Mechanik. Beispielsweise wie die Intelligenz, die benötigt wird, um sich an eine ändernde Umgebung anzupassen, auf materielle Wechselwirkungen zwischen Zellen und Molekülen reduziert werden kann. Die Frage ist: Wie gewinnt man Intelligenz aus Teilen, die selbst unintelligent sind?</p></blockquote>
<p>Das klassische reduktionistische Programm des 19. Jahrhunderts.</p>
<p>Daß dieses mechanistische Weltbild für die Biologie letztendlich untauglich ist, haben vor zwei Jahren <a href="http://www.szon.de/news/lifestyle/wissen/200705151202.html">Björn Brembs (Freie Universität Berlin) und Alexander Maye (Universität Hamburg)</a> anhand von Fruchtfliegen gezeigt. </p>
<p>Sie ließen die fixierten Tiere in einer weißen vollkommen konturlosen Umgebung mit den Flügeln schlagen und unterzogen das „Flugverhalten“ einer aufwendigen mathematischen Analyse, die zeigte, daß das Verhalten der Fliegen nicht auf „Rauschen in den Nervenzellen“ zurückgeführt werden kann, sondern ihm ein <em>spontanes</em> Handeln zugrunde liegen muß, da eindeutige Strukturen im Flugverhalten evident wurden.</p>
<blockquote><p>Zur Prüfung ließen die Wissenschaftler in immer komplexeren Computer-Modellen mögliche Zufalls-Flugbahnen berechnen – kamen aber nie auf ein Ergebnis, das der Realität ähnelte. Sie wiesen damit erstmals nach, daß Abweichungen im Verhalten von <em>Drosophila melanogaster</em> nicht zufällig sein können, sondern auf spontane Entscheidungen zurückgehen müssen. „Ich hätte niemals vermutet, daß einfache Fliegen, die in anderen Situationen immer wieder gegen das selbe Fenster knallen, die Fähigkeit zu nicht zufälliger Spontanität besitzen“, schreibt Maye (&#8230;).</p></blockquote>
<p>Daraus schlossen die Forscher auf neuronale Schaltpläne, die spontanes Verhalten generieren können und die man vielleicht nachbauen und für Roboter nutzbar machen könnte…</p>
<p>Sie stoßen in Gestalt des „freien Willens“ auf die Orgonenergie, aber verheddern sich sofort wieder in mechanistischer Begrifflichkeit.</p>
<p>In den massefreien energetischen Funktionen, die hinter der „nicht zufälligen Spontanität“ auch primitivster Lebewesen stehen, ist sicherlich auch die Ursache für die ungeahnten Intelligenzleistungen vieler Tiere zu suchen. Siehe dazu meinen Blogeintrag <a href="http://nachrichtenbrief.wordpress.com/2009/06/20/intelligenz-im-wasser-und-asthetisches-empfinden-in-der-luft/"><strong>Intelligenz im Wasser und ästhetisches Empfinden in der Luft</strong></a>. </p>
<p>Daß etwas mit der mechanistischen Herangehensweise nicht stimmen kann, sieht man allein schon an der Entdeckung, daß man „höhere psychologische Phänomene“ auf gerade mal 12 Nervenzellen reduzieren kann. Sie erinnert mich an <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,242938,00.html">folgende Meldung</a> aus dem Jahre 2003:</p>
<p>Dusko Ehrlich und seine Kollegen vom Institut National de Recherche Agronomique in Paris hatten die Gene des Bodenbakteriums <em>Bacillus subtilis</em> einzeln ausgeschaltet. Es gedieh immer noch, als nur ganze 271 seiner mehr als immerhin 4100 Gene funktionierten. <em>Das sind nicht einmal 7 Prozent.</em> Offenbar benötigen Bakterien bei guten Umweltbedingungen nur einen winzigen Teil ihrer genetischen Ausstattung. Die meisten Erbinformationen seien doppelt vorhanden oder für das Überleben bei schlechten Umweltbedingungen nötig.</p>
<p>Ist es nicht vielmehr so, daß die Funktionen des Lebendigen (auch die „höchsten“) deshalb von so wenig materieller Struktur (Nervenzellen und Genen) anhängig sind, weil es primär <em>energetische, prä-materielle</em> Funktionen sind?! </p>
<p><img src="http://nachrichtenbrief.wordpress.com/files/2009/11/fliegen.jpg" alt="fliegen" title="fliegen" width="459" height="333" class="aligncenter size-full wp-image-4988" /></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Eine Entscheidung]]></title>
<link>http://plaste.wordpress.com/2009/10/21/eine-entscheidung/</link>
<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 00:02:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>berghaus</dc:creator>
<guid>http://plaste.wordpress.com/2009/10/21/eine-entscheidung/</guid>
<description><![CDATA[• FREIsein • Jean Amery hat in seinem Buch &#8220;Hand an sich legen. Diskurs über den Freitod]]></description>
<content:encoded><![CDATA[• FREIsein • Jean Amery hat in seinem Buch &#8220;Hand an sich legen. Diskurs über den Freitod]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Abgewandt]]></title>
<link>http://kartenlegerin.wordpress.com/2009/10/17/der-teufel/</link>
<pubDate>Sat, 17 Oct 2009 00:20:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>elisabeth</dc:creator>
<guid>http://kartenlegerin.wordpress.com/2009/10/17/der-teufel/</guid>
<description><![CDATA[Das Leben hat mich getäuscht, in falsche Bahnen geleitet, hat mich erschüttert, verletzt ja zutiefst]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="aligncenter size-full wp-image-1866" title="eternaly" src="http://kartenlegerin.wordpress.com/files/2009/10/eternaly.jpg" alt="eternaly" width="500" height="416" /><img class="aligncenter size-full wp-image-1867" title="clearpix" src="http://kartenlegerin.wordpress.com/files/2009/10/clearpix34.gif" alt="clearpix" width="25" height="25" /></p>
<p>Das Leben hat mich getäuscht,</p>
<p>in falsche Bahnen geleitet,</p>
<p>hat mich erschüttert,</p>
<p>verletzt ja zutiefst.</p>
<p>Bis in mein Innerstes</p>
<p>Unglück verbreitet.</p>
<p>Wenn mich dies Leben</p>
<p>nochmal lädt ein,</p>
<p>heut zum verwegenen Feste,</p>
<p>schrei ich&#8217;s heraus</p>
<p>brüll dreimal:  Nein!</p>
<p>Nehms als die giftige Geste,</p>
<p>die mir ein höhnend</p>
<p>allbester Freund,</p>
<p>trunken ins Ohr leis gesäuselt.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1869" title="clearpix" src="http://kartenlegerin.wordpress.com/files/2009/10/clearpix35.gif" alt="clearpix" width="25" height="25" /></p>
<p>Scheinbar dann sicher</p>
<p>und auch beschützt,</p>
<p>wähne ich mich ganz geborgen.</p>
<p>Atme die Freiheit,</p>
<p>gehe gestützt,</p>
<p>ohne Verstrickung und Sorgen.</p>
<p>Da hör&#8217; ich hinter</p>
<p>dem Rücken dies&#8217; ganz</p>
<p>alt mir bekannte Gelächter!</p>
<p>Stiert dann der Teufel</p>
<p>gerade mich an:</p>
<p>Aller Extreme Verfechter.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Fragen und Antworten 13.09.09: Channeling Erzengel Raphael]]></title>
<link>http://seelenlicht.wordpress.com/2009/09/13/fragen-und-antworten-13-09-09-channeling-erzengel-raphael/</link>
<pubDate>Sun, 13 Sep 2009 15:09:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>seelenlicht</dc:creator>
<guid>http://seelenlicht.wordpress.com/2009/09/13/fragen-und-antworten-13-09-09-channeling-erzengel-raphael/</guid>
<description><![CDATA[Die Erzengel laden weiterhin jeden dazu ein, Fragen zu stellen. (Nutzt bitte Mail oder Kommentarfunk]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Die Erzengel laden weiterhin jeden dazu ein, Fragen zu stellen. (Nutzt bitte Mail oder Kommentarfunk]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Freier Wille]]></title>
<link>http://alleinssein.wordpress.com/2009/09/06/freier-wille/</link>
<pubDate>Sun, 06 Sep 2009 08:03:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>Otto Morr</dc:creator>
<guid>http://alleinssein.wordpress.com/2009/09/06/freier-wille/</guid>
<description><![CDATA[All das Gerede, bzw. der Glaube an den freien Willen, ist Ausdruck der Verblendung und erschafft Din]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom:0;" align="JUSTIFY">All das Gerede, bzw. der Glaube an den freien Willen, ist Ausdruck der Verblendung und erschafft Dinge die nicht existieren, erschafft Arroganz und Stolz und so ist das ganze Gerede über den freien Willen nichts weiter, als ein intellektuelles, arrogantes Geschwätz, denn wer das Leben geschehen lässt, für den stellt sich die Frage nicht, für den ist all die Diskussion darüber, übrigens so wie jede Diskussion, ein Witz, ein lächerliches Getue.</p>
<p style="margin-bottom:0;" align="JUSTIFY">All unsere Arroganz und somit unser ganzer Stolz entsteht erst dadurch, wenn wir glauben, dass wir unser Leben selbstständig durch unser wollen, bzw. durch unseren freien Willen gestalten können, also wir davon überzeugt sind, wir seien diejenigen die, die Dinge erschaffen, also wir seien die Schöpfer unserer Gedanken und unserer Taten.</p>
<p style="margin-bottom:0;" align="JUSTIFY">Es gibt kein unser und genauso wenig existiert, mein und dein und solange wir an, mein und dein glauben, sind wir Sklaven der Dummheit, die sich in der Arroganz und im Stolz zum Ausdruck bringt, oder anders gesagt, sitzen wir im dunklen Kerker der Illusionen und somit in den Fallen der Ichwelt, also in der Trennung.</p>
<p style="margin-bottom:0;" align="JUSTIFY">Leben geschehen lassen, ist Befreiung geschehen lassen, ist Desillusionierung und Desillusionierung ist Selbsterkenntnis und wer sich selbst erkennt, erkennt, dass es ihn nicht gibt, dass es weder ein Selbst noch ein Ich gibt und somit geschieht ein erfahren, dass es keinen Erfahrenden gibt, also, dass kein individuell Handelnder irgendwelcher Handlung existiert, es  kein Ich, kein Du, oder sonst Jemand, oder sonst Irgendwas gibt.</p>
<p style="margin-bottom:0;" align="JUSTIFY">Unsere Gedanken sind nicht unsere Gedanken – es gibt kein Denker irgendwelcher Gedanken, kein Erkennender irgendeiner Erkenntnis, kein Erfahrenden einer Erfahrung, kein was auch immer, Leben geschieht, so wie alles geschieht und geschehen lassen, ist Leben, ist leben in unvorstellbarer Freiheit, in unausprechlichem Frieden, ist Sein in Einheit, ist AlleinsSein, also Liebe und somit  Bewusstheit der Bedingungslosigkeit.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gott ist (k)ein Produkt des Gehirns]]></title>
<link>http://blog.thebrights.de/2009/08/28/gott-ist-kein-produkt-des-gehirns/</link>
<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 09:19:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>nickpol</dc:creator>
<guid>http://blog.thebrights.de/2009/08/28/gott-ist-kein-produkt-des-gehirns/</guid>
<description><![CDATA[Menschliches Gehirn, Quelle: wikipedia kath.net Eine theologische Tagung befasste sich mit der aktue]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Menschliches Gehirn, Quelle: wikipedia kath.net Eine theologische Tagung befasste sich mit der aktue]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Antworten bezüglich des Themas der Vorherbestimmung]]></title>
<link>http://sunniantworten.wordpress.com/2009/08/01/antworten-bezuglich-des-themas-der-vorherbestimmung/</link>
<pubDate>Sat, 01 Aug 2009 10:09:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ibn Adam</dc:creator>
<guid>http://sunniantworten.wordpress.com/2009/08/01/antworten-bezuglich-des-themas-der-vorherbestimmung/</guid>
<description><![CDATA[Charles sagte: Im Grunde sagst du, dass Allah nicht ungerecht ist, weil er keinen Richter, keinen Sc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		H1 { margin-bottom: 0.21cm } 		H1.western { font-family: "Arial", sans-serif; font-size: 16pt } 		H1.cjk { font-family: "Andale Sans UI"; font-size: 16pt } 		H1.ctl { font-family: "Tahoma"; font-size: 16pt } 		P.sdfootnote { margin-left: 0.5cm; text-indent: -0.5cm; margin-bottom: 0cm; font-size: 10pt } 		A.sdfootnoteanc { font-size: 57% } --></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#0000ff;"><em><strong>Charles sagte:</strong> Im Grunde sagst du, dass Allah nicht ungerecht ist, weil er keinen Richter, keinen Schöpfer und keine Rechenschaftspflicht hat. Jedoch bezieht sich keiner dieser Gründe aufs Ungerecht- oder Gerecht-Sein. Diktatoren von Ländern haben [auch] keinen Richter und keine Rechenschaftspflicht – natürlich nur bis sie sterben.<!--more--> Niemand benutzt diese Art der Begründung, um zu zeigen, dass sie gerecht sind. Vielmehr sind es ihre Taten, die zeigen, ob sie gerecht oder ungerecht sind. Natürlich gibt es Grenzen darin, Menschen mit dem Schöpfer zu vergleichen: Die Gerechtigkeit des gütigsten menschlichen Herrschers kann nicht einmal annähernd an die Gerechtigkeit von Al-`Adl [ein Name Allahs: der Gerechte] herankommen. [Wegen] der Tatsache, dass sich Gerechtigkeit darauf bezieht gerecht zu sein und gerecht zu handeln, und weil Allah erwähnt, dass Er gerecht ist, müssen wir dieses Konzept  mit der Bedeutung von dem Konzept selbst betrachten – und nicht nach Gründen suchen, die belanglos für das Konzept der Gerechtigkeit sind.</em></span></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Antwort:</strong> Was ist das Konzept der Gerechtigkeit, wenn man keinen Richter und Besitzer hat? Du sprichst von Diktatoren, doch dies ist eine falsche Analogie, Diktatoren haben einen Richter und Besitzer.</p>
<p>Allah jedoch sagt im Qur´aan:</p>
<p style="text-align:center;">إِنَّ رَبَّكَ فَعَّالٌ لِمَا يُرِيدُ</p>
<blockquote><p>Bedeutung: &#8220;Dein Herr tut immer, was Er will.&#8221; (Huud, 107)</p></blockquote>
<p style="text-align:justify;">As-Sanuusiyy, eine Autorität im Glauben der Sunnis, sagte: {Etwas Mögliches zu tun oder es nicht zu tun, ist möglich für Allah; der Beweis ist, dass anderenfalls das Mögliche entweder absolut Notwendig oder Unmöglich wäre und dies ist ein Widerspruch.}</p>
<p style="text-align:justify;">D.h. etwas anderes zu behaupten, würde beinhalten, dass man sagt, dass ein Ereignis eine Notwendigkeit ist, und das ist ein Widerspruch, denn ein Ereignis kann keine Möglichkeit und zur selben Zeit eine Notwendigkeit sein. Weiterhin ist es ein Bedürfnis, dazu verpflichtet zu sein, etwas zu tun oder nicht zu tun und das ist unmöglich für Allah. Du, Charles, sagst, dass Er keine Ungehorsamkeit erschaffen kann und dies ist nichts anderes als dem Schöpfer Pflichten aufzuerlegen.</p>
<p style="text-align:justify;">Allah ist der Schöpfer und somit der absolute Besitzer aller Dinge. D.h. das Besitzen der Menschen von ihren Sachen ist in Wahrheit nur symbolisch, und begrenzt durch die Vorschriften Allahs. Z.B. endet zum Zeitpunkt des Todes selbst dieser begrenzte Besitz, wenn dieser an Erben übertragen wird.</p>
<p style="text-align:justify;">Da Allah der absolute Besitzer von allen Dingen ist, ist es unmöglich, dass Er ungerecht ist. Ungerechtigkeit kann es nur geben, wenn jemand etwas tut, ohne dass er das Recht dazu hat. Da Allah der wahre Besitzer von allen Dingen ist, lässt sich das Konzept der Ungerechtigkeit überhaupt nicht auf Ihn anwenden. Allah sagt im Qur´aan:</p>
<p style="text-align:center;">لا يُسْأَلُ عَمَّا يَفْعَلُ وَهُمْ يُسْأَلُون</p>
<blockquote><p>Bedeutung: &#8220;Er wird nicht befragt nach dem, was Er [mit der Schöpfung im Bezug auf Recht- und Irreleitung, oder Ehrung und Erniedrigung] tut; sie aber werden befragt.&#8221; (Al-Anbiyaa’, 23)</p></blockquote>
<p style="text-align:justify;">Mit anderen Worten, jemand ist ungerecht, wenn er den Befehlen, den er gehorchen muss, ungehorsam gegenüber ist. Sprich den Befehlen seines Schöpfers. Da Allah keinen Schöpfer hat, gibt es keine Befehle, denen Er gehorchen muss. Daher ist es unmöglich für Ihn, dass Er ungerecht oder unfair ist.</p>
<p style="text-align:justify;">Dies wird auch von der Aussage verstanden:</p>
<p style="text-align:center;">إِنَّ رَبَّكَ فَعَّالٌ لِمَا يُرِيدُ</p>
<blockquote><p>Bedeutung: &#8220;Dein Herr tut immer, was Er will.&#8221; (Huud, 107)</p></blockquote>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#0000ff;"><em><strong>Charles schrieb:</strong> Was Leute auch &#8220;fühlen und empfinden&#8221; mögen ist belanglos, wenn man sagt, &#8220;dass sie nicht gezwungen werden&#8221;. Wenn Allah es so bestimmt hat, wie du erwähnt hast, dann gibt es keine Wahlmöglichkeit.</em></span></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Antwort:</strong> Nein, es ist nicht belanglos, es gibt eine Wahlmöglichkeit, aber es ist eine erschaffene Wahl. Die Entscheidungen, die wir in unserem Alltag treffen, nennt man so, selbst wenn man sie nicht selbst erschafft. Es ist unmöglich, dass eine menschliche Wahl existieren kann, ohne dass Allah diese Wahl gewollt und erschaffen hat, denn nur Er hat die Macht dazu, etwas in die Existenz zu bringen. Wenn man dem widerspricht, dann bestätigt man, dass es einen anderen Schöpfer als Allah gibt, was gegen den Glauben an einen Schöpfer ist, und ein Glaube an eine Partnerschaft im Erschaffen ist.</p>
<p><span style="color:#0000ff;"><em><strong>Charles sagte:</strong> &#8220;Einfluss&#8221; ist vielleicht nicht das richtig verwendete Wort. Trotzdem können wir nicht gegen den Hadith gehen, der besagt, dass die Leute gemäß ihrer Absichten belohnt werden&#8230; Und wenn die Leute keine richtigen Absichten haben, sondern nur Absichten, die ihnen von Allah gegeben wurden, dann ist die deutliche Bedeutung des Hadiths falsch.</em></span></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Antwort:</strong> Nein, ist sie nicht. Der Hadith muss verstanden werden, ohne anderen Ahadith und quranischen Aussagen zu widersprechen. Die Taten der Leute werden gemäß der Absichten belohnt, der Beabsichtigende ist der Mensch, während der Schöpfer der Absichten Allah ist, denn Allah sagt:</p>
<p style="text-align:center;">وَخَلَقَ كُلَّ شَيْءٍ</p>
<blockquote><p>Bedeutung: Allah hat alles erschaffen (Al-’Anˆaam, 101) D.h. Er brachte absolut und kategorisch alles in die Existenz.</p></blockquote>
<p style="text-align:center;">وما تشاءون إلا أن يشاء الله</p>
<blockquote><p>Bedeutung: Und ihr könnt nicht(s) wollen, außer daß Allah (es) will. (Al-Insaan, 30)</p></blockquote>
<p style="text-align:center;">وَخَلَقَ كُلَّ شَيْءٍ فَقَدَّرَهُ تَقْدِيرًا</p>
<blockquote><p>Bedeutung: Er hat alles erschaffen und ihm dabei sein rechtes Maß gegeben. (Al-Furqaan, 2)</p></blockquote>
<p style="text-align:center;">هَلْ مِنْ خَالِقٍ غَيْرُ اللَّهِ</p>
<blockquote><p>Bedeutung: Gibt es einen anderen Schöpfer als Allah? (Al-Faatir, 3)</p></blockquote>
<p style="text-align:center;">وَكَانَ أَمْرُ اللَّهِ قَدَرًا مَقْدُورًا</p>
<blockquote><p>Bedeutung: Und Allahs Anordnung ist ein fest gefaßter Beschluß. (Al-’Aĥzaab, 38 )</p></blockquote>
<p style="text-align:justify;">Dies bedeutet, dass alle Dinge von Allah genau so wie sie sein sollen festgelegt und erschaffen wurden. Um es noch zu verdeutlichen:</p>
<p style="text-align:center;">وَاللَّهُ خَلَقَكُمْ وَمَا تَعْمَلُونَ</p>
<blockquote><p>Bedeutung: Allah erschuf euch und das, was ihr tut. (Aş-Şaaffaat. 96)</p></blockquote>
<p><em><span style="color:#0000ff;"><strong>Charles sagte:</strong> Du hast geschrieben:</span></em></p>
<p><em><span style="color:#0000ff;">&#8220;Bedeutung: Und ihr könnt nicht(s) wollen, außer daß Allah (es) will. (Al-Insaan, 30)&#8221;.</span></em></p>
<p><em><span style="color:#0000ff;">Deine Übersetzung bringt zur Geltung, dass Menschen keinen unabhängigen Willen haben. Es ist immer Allahs Wille. Noch einmal, es gibt keinen Willen, keine Absicht und keine Wahl: Es ist alles kontrolliert.</span></em></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Antwort:</strong> Wir haben einen Willen und wir haben eine Wahl, aber sie sind nicht unabhängig von Allah. Es muss so sein, dass alles von Allah kontrolliert wird, andernfalls wäre Seine Kontrolle fehlerhaft und dies ist unmöglich und gegensätzlich zu dem Konzept der absoluten Perfektion. Allah sagt im Quran:</p>
<p style="text-align:center;">يَا أَيُّهَا النَّاسُ أَنْتُمُ الْفُقَرَاءُ إِلَى اللَّهِ وَاللَّهُ هُوَ الْغَنِيُّ الْحَمِيدُ</p>
<blockquote><p>Bedeutung: O ihr Menschen, ihr seid es, die Allahs bedürftig sind; Allah aber ist der Unbedürftige und Lobenswürdige. (Al-Faatir, 15)</p></blockquote>
<p style="text-align:justify;">At-Tahaawiy hat gesagt {in Klammern}: {Er besitzt alles} im absoluten Sinne {und nichts besitzt ihn. Niemand und nichts ist ohne} dem absoluten {Bedarf an Ihm}, in jeglichem Sinne, {nicht einmal für nur einen Augenblick. Wer von sich selbst denkt, dass er einen Augenblick lang keinen Bedarf an Allah hat, hat Blasphemie begangen und wurde einer von den Leuten, die auf den Verlust zusteuern.}</p>
<p style="text-align:justify;">Allah sagt im Quran:</p>
<p style="text-align:center;">وما تشاءون إلا أن يشاء الله</p>
<blockquote><p>Bedeutung: Und ihr könnt nicht(s) wollen, außer daß Allah (es) will. (Al-Insaan, 30)</p></blockquote>
<p style="text-align:justify;"><em><span style="color:#0000ff;"><strong>Charles:</strong> Wir können definitiv nicht gegen den Quran gehen. Aber es gibt noch andere Übersetzungen/Interpretationen. Die Übersetzung dieses Verses von Muhammad Asad (&#8220;The Message of the Quran&#8221; zu deutsch &#8220;Die Botschaft des Qurans&#8221;):</span></em></p>
<p style="text-align:justify;"><em><span style="color:#0000ff;">&#8220;Und ihr könnt es nicht wollen, wenn nicht Gott [euch diesen Weg zeigen] will&#8221;.</span></em></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Antwort:</strong> Diese Einfügung: [euch diesen Weg zeigen] ist nicht im Quran. Es ist eine Qadariyy-Sekten Einfügung ohne Beweis.</p>
<p style="text-align:justify;"><em><span style="color:#0000ff;"><strong>Charles sagte:</strong> Natürlich ist dies nur ein Vers. Aber es gibt andere, die eine wirkliche Wahl und Willen andeuten.</span></em></p>
<p style="text-align:justify;"><em><span style="color:#0000ff;">[10:44] &#8220;Gewiß, Allah fügt den Menschen kein Unrecht zu, sondern die Menschen fügen sich selbst Unrecht zu.&#8221;</span></em></p>
<p style="text-align:justify;"><em><span style="color:#0000ff;">Und es gibt noch weitere. Die offensichtliche Bedeutung solcher Verse deutet an, dass Menschen wirkliche Wahlen treffen und für diese Wahlen werden sie belohnt oder bestraft. Zu sagen, dass Allah diese Wahlen bestimmt hat, bedeutet, dass sie nicht real sondern eine Illusion sind – was gegen die offensichtliche Bedeutung dieser Verse geht.</span></em></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Antwort:</strong> Die Wahlen, die wir treffen, sind real, aber sie sind erschaffen von Allah. Du hast gesagt, dass solche Verse &#8220;eine wirkliche Wahl und Willen andeuten&#8221;, wahrscheinlich meinst du mit &#8220;wirklich&#8221;, dass sie nicht von Allah gewollt sind, aber dies ist nur eine Andeutung, die du dir selbst aufgedrängt hast und keine offensichtliche Bedeutung, wie du behauptest, denn es wird nicht deutlich ausgesagt. Man kann keine sprachlichen Andeutung, die nur eine sprachliche Möglichkeit ist, nehmen, um deutliche und vollständig erklärte Aayahs zu abrogieren, wie etwa:</p>
<p style="text-align:center;">يَوْمَ يُسْحَبُونَ فِي النَّارِ عَلَى وُجُوهِهِمْ ذُوقُوا مَسَّ سَقَرَ * إِنَّا كُلَّ شَيْءٍ خَلَقْنَاهُ بِقَدَرٍ</p>
<blockquote><p>Bedeutung: Am Tag, da sie auf ihren Gesichtern ins (Höllen)feuer gezerrt werden: „Kostet die Berührung der Sengenden&#8221;. Gewiß, Wir haben alles in (bestimmtem) Maß erschaffen. (Al-Qamar, 48-49)</p></blockquote>
<p style="text-align:justify;">Diese Aussage und die vielen anderen wie diese sind deutlich in ihrer Bestätigung, dass absolut alles von Allah erschaffen wurde, inklusive unserer Taten, was unsere Absichten mit einbezieht. Und die Einschließung von unserem Willen, wird in anderen Aayahs detailliert hervorgehoben, wie etwa in:</p>
<p style="text-align:center;">وما تشاءون إلا أن يشاء الله</p>
<blockquote><p>Bedeutung: Und ihr könnt nicht(s) wollen, außer daß Allah (es) will. (Al-Insaan, 30) und dies wird sogar noch weiter verdeutlicht durch:</p></blockquote>
<p style="text-align:center;">إِنْ هُوَ إِلَّا ذِكْرٌ لِلْعَالَمِينَ * لِمَنْ شَاءَ مِنْكُمْ أَنْ يَسْتَقِيمَ * وَمَا تَشَاءُونَ إِلَّا أَنْ يَشَاءَ اللَّهُ رَبُّ الْعَالَمِينَ</p>
<blockquote><p>Bedeutung: Es ist nur eine Ermahnung für die Weltenbewohner, für jemanden von euch, der sich recht verhalten will. Und ihr könnt nicht wollen, außer daß Allah will, (Er), der Herr der Weltenbewohner. (At-Takwiir, 27-29)</p></blockquote>
<p>Dann wird noch eine weitere Verdeutlichung gemacht durch</p>
<p style="text-align:center;">وَاللَّهُ خَلَقَكُمْ وَمَا تَعْمَلُونَ</p>
<blockquote><p>Bedeutung: Allah erschuf euch und das, was ihr tut. (Aş-Şaaffaat. 96)</p></blockquote>
<p style="text-align:justify;">Eine weitere Verdeutlichung wird sogar noch in Al-Bukhaariy gefunden, welcher überliefert, dass der Prophet (sallallahu ´alaihi wa sallam) sagte:</p>
<p style="text-align:center;">إِنَّ أَحَدَكُمْ يُجْمَعُ فِي بَطْنِ أُمِّهِ أَرْبَعِينَ يَوْمًا ثُمَّ عَلَقَةً مِثْلَ ذَلِكَ ثُمَّ يَكُونُ مُضْغَةً مِثْلَ ذَلِكَ ثُمَّ يَبْعَثُ اللَّهُ مَلَكًا فَيُؤْمَرُ بِأَرْبَعٍ بِرِزْقِهِ وَأَجَلِهِ وَشَقِيٌّ أَوْ سَعِيدٌ فَوَاللَّهِ إِنَّ أَحَدَكُمْ أَوْ الرَّجُلَ يَعْمَلُ بِعَمَلِ أَهْلِ النَّارِ حَتَّى مَا يَكُونُ بَيْنَهُ وَبَيْنَهَا غَيْرُ بَاعٍ أَوْ ذِرَاعٍ فَيَسْبِقُ عَلَيْهِ الْكِتَابُ فَيَعْمَلُ بِعَمَلِ أَهْلِ الْجَنَّةِ فَيَدْخُلُهَا وَإِنَّ الرَّجُلَ لَيَعْمَلُ بِعَمَلِ أَهْلِ الْجَنَّةِ حَتَّى مَا يَكُونُ بَيْنَهُ وَبَيْنَهَا غَيْرُ ذِرَاعٍ أَوْ ذِرَاعَيْنِ فَيَسْبِقُ عَلَيْهِ الْكِتَابُ فَيَعْمَلُ بِعَمَلِ أَهْلِ النَّارِ فَيَدْخُلُهَا</p>
<blockquote>
<p style="text-align:justify;">„Wahrlich, die Schöpfung eines jeden von euch wird im Leibe seiner Mutter in vierzig Tagen (als Samentropfen) zusammengebracht, danach ist er ebensolang ein Blutklumpen, danach ist er ebensolang ein kleiner Fleischklumpen. Danach entsendet Allah einen Engel, der mit viererlei beauftragt wird: Mit der Bestimmung seines Lebensunterhalts, seiner Lebensdauer und ob er elend oder glückselig sein wird.<a name="sdfootnote1anc" href="#sdfootnote1sym"><sup>1</sup></a> Dann haucht er ihm die Seele ein. Ich schwöre bei Allah, dass es einige unter euch gibt, die wahrhaftig solche Werke der Bewohner der Hölle vollbringen, bis sie von ihr nur um eine Ellenlänge entfernt sind, dann ereilt<a name="sdfootnote2anc" href="#sdfootnote2sym"><sup>2</sup></a> sie das Vorherbestimmte, und somit vollbringen sie die Werke der Bewohner des Paradieses und gehen in dieses ein. Und es gibt einige unter euch, die wahrhaftig solche Werke der Bewohner des Paradieses vollbringen, bis sie von ihm nur um eine Ellenlänge oder zwei Ellenlängen entfernt sind, dann ereilt sie das Vorherbestimmte, und somit vollbringen sie die Werke der Bewohner der Hölle und gehen in diese ein.“</p>
</blockquote>
<p style="text-align:justify;">Als der Prophet (sallallahu ´alaihi wa sallam) über den Glauben gefragt wurde, wie bei Muslim überliefert, antwortete er (sallallahu ´alaihi wa sallam) unteranderem:</p>
<p style="text-align:center;">وَتُؤْمِنَ بِالْقَدَرِ خَيْرِهِ وَشَرِّهِ</p>
<blockquote><p>&#8220;und daran zu glauben, dass Er das Schicksal bestimmt, sei es gut oder schlecht.&#8221;</p></blockquote>
<p>Abu Adam</p>
<div id="sdfootnote1">
<p style="text-align:justify;"><a name="sdfootnote1sym" href="#sdfootnote1anc">1</a> Einige 	sagten, dass es vier Angelegenheiten sind und dass die vierte 	Angelegenheit das Geschlecht ist, aber dass es bereits von anderen 	Überlieferungen des selben Hadith wohl bekannt ist und somit in 	dieser weggelassen wurde. Andere sagten, dass seine Taten die vierte 	Angelegenheit sind, aber dies aus dem Kontext verstanden wird. 	(Umdat-al-Qaari)</p>
</div>
<div id="sdfootnote2">
<p style="text-align:justify;"><a name="sdfootnote2sym" href="#sdfootnote2anc">2</a> Alles 	ist immer gemäß der Vorherbestimmung, niemand kann jemals etwas 	dagegen tun, also ist dies ein bildlicher Ausdruck.</p>
</div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Q &amp; A: Jemand fragte, "Gibt es im islamischen Glauben menschliche Verantwortlichkeit?"]]></title>
<link>http://sunniantworten.wordpress.com/2009/07/29/q-a-jemand-fragte-gibt-es-im-islamischen-glauben-menschliche-verantwortlichkeit/</link>
<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 10:59:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ibn Adam</dc:creator>
<guid>http://sunniantworten.wordpress.com/2009/07/29/q-a-jemand-fragte-gibt-es-im-islamischen-glauben-menschliche-verantwortlichkeit/</guid>
<description><![CDATA[Frage: im islamischen Glauben, gibt es da menschliche Verantwortlichkeit? Wenn ja, was bedeutet oder]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --><em><span style="color:#0000ff;"><strong>Frage:</strong> im islamischen Glauben, gibt es da menschliche Verantwortlichkeit? Wenn ja, was bedeutet  oder bringt die menschliche Verantwortlichkeit mit sich im Lichte der Glaubenslehre der Vorherbestimmung?<!--more--></span></em></p>
<p lang="de-DE" align="JUSTIFY"><strong>Antwort:</strong> Die Verantwortlichkeit ist mit den freiwilligen Handlungen verbunden, die man jeden Tag tut. Diese Handlungen sind jedoch von Allah vorherbestimmt und erschaffen, während sie von uns mit unserem Körper und unserem Verstand  getätigt werden.</p>
<p lang="de-DE" align="JUSTIFY">Man darf nicht vergessen, dass Allah mich und dich zu Anfang im Höllenfeuer erschaffen hätte können, ohne irgendwelche Handlungen unsererseits. Das wäre eine bloße Folter und keine Bestrafung. Aus Gnade für uns tat Er dies nicht, sondern erschuf uns in dieser Welt und gab uns Regeln zum Befolgen. Er wollte für uns, dass einige sie befolgen und andere nicht, wie man sieht. Diejenigen, die sie befolgen, werden mit der Wonne des Paradieses belohnt, während diejenigen, die es nicht taten, gefoltert werden, bis ihnen vergeben wird. Es wird nur demjenigen vergeben, der vor seinem Tod daran geglaubt hat, dass es nur einen Gott gibt und dass Muhammad (sallallahu `alaihi wa sallam) Sein Prophet und Gesandter ist.</p>
<p lang="de-DE" align="JUSTIFY">Die Folter im nächsten Leben, die mit den freiwilligen Taten des Ungehorsams gegenüber Allah zusammenhängt, wird Bestrafung genannt, anders als im imaginären Fall, dass jemand zu Anfang im Höllenfeuer erschaffen wurde, was nur Folter ist und keine Bestrafung. Es gibt viele Artikel über die Vorherbestimmung und Gerechtigkeit, die man sich durchlesen kann und ich werde hier nicht alles wiederholen. Ein Artikel davon ist <a href="http://sunniantworten.wordpress.com/2009/07/24/q-a-jemand-fragte-ist-es-gerecht-von-allah-dass-er-den-einen-zu-einem-muslim-macht-und-ihn-belohnt-und-den-anderen-zu-einem-hindu-und-ihn-bestraft/">dieser hier</a>.</p>
<p lang="de-DE" align="JUSTIFY"><span style="color:#ff0000;"><em>Verfasst von Shaykh Abu Adam al Naruiji</em></span></p>
<p lang="de-DE" align="JUSTIFY">
<p lang="de-DE" align="JUSTIFY">
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Unterschied Mensch-Maschine, oder: was ist der Mensch?]]></title>
<link>http://transhumanismus.wordpress.com/2009/07/29/unterschied-mensch-maschine-oder-was-ist-der-mensch/</link>
<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 07:36:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>berndvo</dc:creator>
<guid>http://transhumanismus.wordpress.com/2009/07/29/unterschied-mensch-maschine-oder-was-ist-der-mensch/</guid>
<description><![CDATA[Die Frage was eine Maschine von einem Menschen unterscheidet, scheint trivial zu sein. Ein Mensch le]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die Frage was eine Maschine von einem Menschen unterscheidet, scheint trivial zu sein. Ein Mensch lebt, eine Maschine ist tote Materie. Ein Mensch besteht aus organischem Material, eine Maschine aus Plastik und Metall. Ein Mensch kann denken, hat Bewusstsein und hat Würde. Alles Dinge, die eine Maschine nicht hat. Alles das ist richtig – noch! Aber was ist, wenn unsere Computer und ihre Programme immer intelligenter werden, wenn sie womöglich Bewusstsein entwickeln? Können wir für immer ausschließen, dass Maschinen etwas völlig anderes sind als Menschen?</p>
<p>Hier ist im Folgenden der gescheiterte Versuch beschrieben, einen prinzipiellen Unterschied zwischen Mensch und Maschine herauszufinden, der für alle Zeiten Bestand hat. Die Thesen und deren Widerlegung sind:</p>
<p><strong>1.) Menschen bestehen aus organischem Material, Maschinen bestehen aus anorganischem Material.</strong></p>
<p>Hier stellt sich die Frage, ob das überhaupt ein Unterschied ist, der von Bedeutung ist. Davon abgesehen können wir inzwischen Menschen mit künstlichen Gliedmaßen, künstlichen Organen und sogar künstlichen Sinnesorganen (z.B. Cochlear-Implantate) ausstatten. Sind diese „reparierten“ Menschen noch Menschen? Ab welchem Anteil anorganischer Materie ist das nicht mehr der Fall? Auf der anderen Seite finden auch durchaus organische Materialien Anwendung bei Maschinen und sogar bei Computern. So werden bereits digitale Signalprozessoren auf DNA-Basis diskutiert. Silizium ist als Basismaterial für Computerchips nicht für alle Zeiten festgelegt. Für die Zukunft werden durchaus auch andere Materialien diskutiert, wie z.B. Galliumarsenid (GaAs), Indiumphosphit (InP), Nanoröhren aus reinem Kohlenstoff usw.</p>
<p><!--more--><br />
<strong>2.) Menschen können sich selbst reproduzieren, Maschinen können das nicht.</strong></p>
<p>Immerhin werden bereits heute die meisten Maschinen selbst von Maschinen hergestellt und mit Hilfe von Computern konstruiert. Aber kann eine einzelne Maschine sich selbst reproduzieren? Von Neumann hat dies bereits 1953 vorgeschlagen:</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Von-Neumann-Sonde">http://de.wikipedia.org/wiki/Von-Neumann-Sonde</a></p>
<p>Die nach Neumann genannte fiktive Maschine besteht aus einem Computer mit Speicher und einer universellen Mikrofabrikationsanlage (FAB). Diese Fabrikationsanlage kann im Schichtverfahren jedes beliebige Bauteil oder Gerät herstellen, einschließlich sich selbst. Das Schichtverfahren funktioniert ähnlich wie bei einem Tintenstrahldrucker, nur dass statt Tinte Kunststoffe, Metalle oder andere Materialien aufgesprüht und ausgehärtet werden. Zur Fabrikation einfacher Bauteile sind solche Geräte schon hergestellt worden, aber für Bauteile wie z.B. Computerchips fehlt es noch bei weitem an Auflösungsvermögen und geeigneten Verfahren. Generell kann man sagen, dass dieses Verfahren der Reproduktion nur in ganz speziellen Anwendungen, wie z.B. Raumsonden wirklich sinnvoll ist, aber zumindest im Prinzip scheint es möglich zu sein.</p>
<p><strong>3.) Intelligente Maschinen (Computer) können an Problemen hängen bleiben und sich damit selbst blockieren, Menschen nicht.</strong></p>
<p>Der Unterschied liegt darin, dass unsere heutigen Computer Aufgaben überwiegend seriell bearbeiten, während das Gehirn als neuronales Netz in hohem Maße parallel arbeitet. Die Entwicklung geht aber bei den Computern in Richtung auf parallele Informations­verarbeitung, so dass das Problem immer geringer wird.</p>
<p><strong>4.) Das Gehirn des Menschen hat Zugriff auf nichtalgorithmische physikalische Effekte, die wir noch nicht kennen, Maschinen nicht (Position von Roger Penrose).</strong></p>
<p>Selbst wenn das so wäre, was von fast allen Hirnforschern stark bezweifelt wird, gibt es keinen Grund, warum nicht auch Maschinen Zugriff zu diesen Effekten haben könnten. Roger Penrose selbst schließt das mittlerweile auch nicht mehr aus.</p>
<p><strong>5.) Menschen haben Bewusstsein, Maschinen nicht.</strong></p>
<p>Nach den Erkenntnissen der modernen Hirnforschung sind alle unsere geistigen Fähigkeiten auf die informationsverarbeitende Funktion der Nervenzellen (Neuronen) zurückzuführen. Ein Computer macht im Prinzip das Gleiche, nämlich Informationsverarbeitung. Bei der Informationsverarbeitung spielt aber der konkrete Aufbau der Hardware nur eine Rolle in Bezug auf die Effizienz aber nicht auf die Qualität. Unterschiede in der Hardware führen zu keinen prinzipiellen Unterschieden im Ergebnis der Informationsverarbeitung, solange es sich um universelle Rechenmaschinen handelt. Dies sind solche Maschinen die wir gemeinhin als Computer bezeichnen. Sie haben einen dem Problem angemessenen, genügend großen Speicher und verfügen über die Boolschen Funktionen UND, ODER und NICHT (Inversion). Mit ihnen lassen sich praktisch alle lösbaren Algorithmen auch lösen. Die dafür von der Informationstheorie für die fiktive, so genannte Turingmaschine geforderte, unendlich große Speicherkapazität ist für nahezu alle praktischen Probleme kein Hindernis, da die heute verfügbaren Speicher in der Regel ausreichend groß sind.  Eine noch so große und komplizierte Rechenmaschine kann prinzipiell nicht mehr, sondern sie kann es womöglich nur erheblich schneller. Weiterhin kann jeder Computer (mit genügend großem Speicher) jeden anderen simulieren.</p>
<p>Unsere bekannten Naturgesetze sind als Algorithmen (mathematische Formeln) darstellbar. Das trifft auch auf die Quantenmechanik zu. Ob der Zufall hierbei von grundlegender Natur ist, ist eine Frage der Interpretation der Quantenmechanik. Auf den Mensch bezogen gilt dann: wenn Denken auf den bekannten Naturgesetzen beruht und damit vollständig algorithmisch ist, dann kann eine Maschine im Prinzip alle Fähigkeiten des menschlichen Gehirns erwerben. Sollte der ontologische Zufall dabei eine entscheidende Rolle spielen, was stark zu bezweifeln ist, so könnten auch Maschinen mit entsprechender Hardware ausgestattet werden, die diesen Zugang verschafft. Damit sind also Maschinen mit Bewusstsein prinzipiell möglich.</p>
<p>Viele Hirnforscher würden dem zwar zustimmen, aber angesichts der Komplexität des Gehirns die praktische Realisierung kaum für möglich halten. Es ist sicher richtig, dass man im Moment noch weit davon entfernt ist, Bewusstsein direkt programmieren zu können, aber immerhin hat Dörner in seinem Buch „Bauplan für eine Seele“ gezeigt, dass es zumindest im Prinzip möglich ist. Es gibt aber noch die andere Möglichkeit, dass man die Evolution des Bewusstseins in einem Großrechner im Schnellverfahren nachvollzieht. Dazu müsste man in einer virtuellen Welt eine Reihe von virtuellen Wesen mit jeweils einem umfangreichen, leistungsfähigen neuronalen Netz programmieren, die über eigene „Sinnesorgane“ verfügen und die Möglichkeit besitzen, aktiv ihre Umwelt zu erkunden und Erfahrungen zu sammeln. Es reicht dabei eine Grundprogrammierung aus, die die Maschinen von Anfang an in die Lage versetzt, Erfahrungen zu sammeln. Weiterhin muss es Grundoptimierungsziele geben, die eine Bewertung der Erfahrungen ermöglichen. Ohne solche Ziele sind die Maschinen nicht in der Lage zu lernen. Ähnlich wie bei den Menschen müssen diese Ziele einen gewissen Selbsterhaltungstrieb und so etwas wie Neugier enthalten. Eine auf diese Weise optimierte Maschine kann dann schließlich als Hardware aufgebaut werden und in die reale Welt entlassen werden. Die für die Optimierung erforderliche, extreme Rechenleistung wird in wenigen Jahren zur Verfügung stehen.</p>
<p><strong>6.) Menschen haben Würde und Moral, Maschinen nicht.</strong></p>
<p>Grundlagen für Würde und Moral sind Bewusstsein, Urteilskraft und Vernunft. Wenn alle diese Dinge im menschlichen Gehirn auf der Basis der bekannten Naturgesetze erzeugt werden, gibt es keinen Grund, warum diese Dinge nicht auch mit Maschinen erzeugt werden können.</p>
<p><strong>7.) Menschen haben Gefühle, Maschinen nicht.</strong></p>
<p>Gefühle werden durch unseren Hormonspiegel und durch den Input an Informationen von der Außenwelt erzeugt. Auch hier gilt: Wenn sich die Erzeugung von Gefühlen im Rahmen der bekannten Naturgesetze abspielt, so gibt es keinen Grund, warum Maschinen nicht auch Gefühle entwickeln können. Die Gefühle anderer Menschen können wir ausschließlich über deren Verhalten und durch Kommunikation mit ihnen feststellen. Verhalten sich Maschinen (z.B. menschenähnliche Roboter) gleichermaßen, so gibt es keinen Grund, ihnen Gefühle abzusprechen.</p>
<p><strong>8.) Menschen haben eine Seele, Maschinen nicht.</strong></p>
<p>Der Begriff der Seele, so wie von Seiten der Religionen gebraucht wird, beinhaltet alles das, was die Person ausmacht, ihre Erinnerungen, ihre Fähigkeiten und ihre Persönlichkeit. Zusätzlich gilt, dass die Seele unsterblich ist. Nun wissen wir aber, dass unser Körper nach dem Tode zerfällt und mit ihm auch alle Fähigkeiten des Gehirns. Für die Annahme einer mystischen Substanz als Träger unserer Seele gibt es keinerlei Anhaltspunkte. Der Begriff der Seele ist also ein konstruierter Begriff, der dem Wunschdenken von Religionsanhängern entstammt und keinerlei Bezug zur Wirklichkeit hat. Es gibt keine Seele, weder für Maschinen noch für Menschen.</p>
<p><strong>9.) Menschen haben einen <a href="http://fowid.de/fileadmin/textarchiv/Willensfreiheit__Bernd_Vowinkel___TA-2008-10.pdf">freien Willen</a>, Maschinen nicht.</strong></p>
<p>Wenn der Mensch wirklich über einen freien Willen (im Sinne I.Kants) verfügen sollte, was mittlerweile von der modernen Hirnforschung stark bezweifelt wird, so gibt es kein Naturgesetz, das diesen auf den Menschen beschränkt. Die Form des eingeschränkten Willens, die man als Handlungsfreiheit bezeichnet, ist problemlos auf Maschinen implementierbar, da sie auf algorithmischen Gesetzmäßigkeiten basiert. Fazit: wenn es einen freien Willen gibt, dann können ihn auch Maschinen haben, wenn nicht, dann stellt sich das Problem nicht.</p>
<p><strong>Der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Turing-Test">Turing-Test</a></strong><br />
Wenn es dennoch tatsächlich prinzipielle Unterschiede zwischen Maschinen und Menschen gäbe, so müsste es auch ein objektives Verfahren geben, das in der Lage ist, dies im Einzelfall festzustellen. Wie könnte dieses Verfahren aussehen? Entscheidend ist ja nicht so sehr das Aussehen, sondern das was wirklich den Menschen ausmacht: Sein Geist, sein Bewusstsein, seine Würde. Stellen wir uns z.B. vor, man könnte Androiden herstellen, die äußerlich nicht von Menschen zu unterscheiden sind. Wie können wir feststellen ob diese Androiden über ein Bewusstsein verfügen? Oder anders ausgedrückt, gibt es eine Möglichkeit festzustellen, ob man einen Menschen oder eine Maschine vor sich hat, ohne dass wir gleich zu einem Metalldetektor oder einem Röntgengerät greifen?</p>
<p>Ausgehend von dem logischen Satz, dass zwei nicht unterscheidbare Dinge als gleich anzusehen sind, hat Alan Turing bereits 1950 den nach ihm benannten „Turing-Test“ vorgeschlagen. Bei diesem Test befragt der Experimentator einen Menschen und einen Computer (bzw. Androiden) über ein Computerterminal. Das Experiment ist so aufgebaut, das der Experimentator nicht sehen kann, mit welchem von beiden er gerade kommuniziert. Die Fragen sind dabei derart, dass zur Beantwortung reines Wissen nicht ausreicht, sondern bewusstes Denken notwendig ist. Ist der Experimentator nach eingehender Befragung nicht in der Lage, festzustellen, welche Antworten vom Computer und welche vom Menschen kommen, so ist dem Computer das gleiche Maß an bewusstem Denken zuzuschreiben, wie dem Menschen.</p>
<p>Gegen den Turing-Test gibt es von den Gegnern der künstlichen Intelligenz Einwände. Einmal könnte man z.B. den Computer so geschickt programmieren, dass er auf bestimmte Fragen vorgefertigte, menschliche Antworten aus seinem Speicher wiedergibt, ohne dabei wirklich bewusst zu denken. Auf der anderen Seite wäre es möglich, dass der Computer aufgrund seiner etwas anderen Denkweise Antworten gibt, die ihn als Computer entlarven, obwohl er über ein Bewusstsein verfügt. Der Turing-Test wäre damit kein wirklich hundertprozentig sicherer Test. Allerdings könnte man den ersten Fall weitgehend unterbinden, indem man den Denkprozess des Computers einer genaueren Analyse unterzieht und sicherstellt, dass die Antworten wirklich durch Nachdenken und nicht ausschließlich durch vorher abgespeicherte Daten erzeugt werden.</p>
<p><a href="http://spectrum.ieee.org/jun08/6329/4">http://spectrum.ieee.org/jun08/6329/4</a></p>
<p>In neuerer Zeit ist ein etwas verbesserter Turing-Test der folgenden Art vorgeschlagen worden: Die Testpersonen sehen sich einen Ausschnitt aus einem Film an und sollen ihn dann hinterher interpretieren, d.h. sie sollen die Handlung beschreiben und zusätzlich noch ihre eigenen Emotionen darlegen. Eine Maschine, die den Test besteht, wäre dann in jeder Hinsicht dem Menschen gleichzusetzen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Zusammenfassung</strong></p>
<p>Es lässt sich keine Eigenschaft finden, an der sich ein prinzipieller Unterschied zwischen Mensch und Maschine für alle Zeiten festmachen ließe. Damit lässt sich die alte philosophische Frage von I.Kant: „Was ist der Mensch“ folgendermaßen beantworten: Der Mensch ist eine Art Bio-Roboter. Für die (vermutlich vielen) Zweifler an dieser Feststellung hier noch zum Abschluss ein Wort des genialen Pioniers der Computertechnik, Alan Turing:</p>
<p><em>Sage mir, was du glaubst, worin genau sich ein Computer von einem Menschen unterscheidet, und ich werde einen Computer bauen, der deinen Glauben widerlegt.</em></p>
<p><strong>Literatur</strong></p>
<p>Breuer, R., (Chefredakteur), Angriff auf das Menschenbild, Spektrum der Wissenschaft, Gehirn &#38; Geist, Dossier Nr. 1/2003</p>
<p>Brooks, R., Menschmaschinen, wie uns die Zukunftstechnologien neu erschaffen, Campus Verlag, Frankfurt New York 2002</p>
<p>Bryzek, J., Petersen, K., Mc Culley, W., Micromachines on the march, IEEE Spectrum, Mai 1994, S. 20–31</p>
<p>Casti, J.&#124;L., Das Cambridge Quintett, Diana-Taschenbücher, München 2000</p>
<p>Dörner, D., Bauplan für eine Seele, Verlag Rowohlt Tb., Oktober 2001</p>
<p>Geyer, C., Hirnforschung und Willensfreiheit, zur Deutung der neuesten Experimente, Edition Suhrkamp 2387, 2004</p>
<p>Kant, I., Kritik der reinen Vernunft, 1787, Ausgabe Reclam, Stuttgart 1966</p>
<p>Merkle, R.&#124;C., Self Replicating Systems and Molecular Manufacturing, Journal of the British Interplanetary Society, Vol. 45 (1992), S. 407–413</p>
<p>Penrose, R., The Emperor’s New Mind, Penguin Books, New York 1991 (deutsch unter dem Titel Computerdenken, Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg Berlin 1991)</p>
<p>Penrose, R., Schatten des Geistes, 1994, Ausgabe Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg Berlin 1995</p>
<p>Penrose, R., Das Große, das Kleine und der menschliche Geist, 1997, Ausgabe Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg Berlin 2002</p>
<p>Roth, G., Das Gehirn und seine Wirklichkeit, Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft 1275, Frankfurt 1996</p>
<p>Searle, J.&#124;R., Die Wiederentdeckung des Geistes, 1992, Ausgabe Suhrkamp Verlag, Frankfurt/Main, 1. Auflage 1996</p>
<p>Singer, W., Ein neues Menschenbild?, Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft 1596, Frankfurt/Main 2003</p>
<p>Singer, W., Der Beobachter im Gehirn, Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft 1571, Frankfurt/Main 2002</p>
<p>Vowinkel, B., Maschinen mit Bewusstsein, wohin führt die künstliche Intelligenz? Verlag Wiley-VCH, 2006</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Dr. Michael Schmidt-Salomon - aktuelle Wertedebatte]]></title>
<link>http://haplifnet.wordpress.com/2009/07/29/dr-michael-schmidt-salomon-aktuelle-wertedebatte/</link>
<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 06:23:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>haplifnet</dc:creator>
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<description><![CDATA[  Ein Plädoyer wider die Moral von &#8220;Deutschlands Chef-Atheist&#8221; (Der Spiegel) Das neue Bu]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p> </p>
<blockquote><p><strong>Ein Plädoyer wider die Moral von &#8220;Deutschlands Chef-Atheist&#8221;</strong> <em>(Der Spiegel) </em></p></blockquote>
<p>Das neue Buch von Dr. Michael Schmidt-Salomon, deutscher Philosoph und Schriftsteller,</p>
<blockquote><p><strong>Jenseits von Gut und Böse</strong>: Warum wir ohne Moral die besseren Menschen sind <em>(Veröffentlichung am 11.09.09)</em> </p></blockquote>
<p>kann bereits <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3866122128/pharmebo-21">bei Amazon bestellt</a> werden.</p>
<p><em>Kurzbeschreibung:</em> Moral steht in der aktuellen Wertedebatte wieder hoch im Kurs, und mit unseren Urteilen sind wir meist schnell bei der Hand. Doch setzen wir vielleicht auf das falsche Pferd? Michael Schmidt-Salomon, streitbarer Kämpfer gegen den (Un)-Geist unserer Zeit, entlarvt den freien Willen und die religiös verankerte Aufteilung in Gut und Böse als Illusionen. Aber was bedeutet es, Ernst zu machen mit dem Abschied von der Willensfreiheit? Und was heißt es tatsächlich, die Kategorien Gut und Böse hinter sich zu lassen? Der Autor zeigt nicht nur die fatalen Konsequenzen moralistischer Weltdeutungen auf, sondern vor allem, wie es uns in ihrer Überwindung gelingen kann, eine säkulare und menschenfreundliche Ethik zu entwickeln &#8211; mit erstaunlichen lebenspraktischen und gesellschaftlichen Folgen. <em>(Amazon.de)</em></p>
<p>Eine vollständige <a href="http://www.schmidt-salomon.de/jvgub/index.htm">Inhaltsangabe</a> ist auf der <a href="http://www.schmidt-salomon.de/home1.htm">Homepage</a> des Autors eingestellt. Zusätzlich gibt&#8217;s noch ein  <a href="http://www.youtube.com/watch?v=4uL7kPkYTZc">Video</a> zum Buch.</p>
<p><em>Ergänzend:</em></p>
<p><em> - </em><a href="http://videoportal.sf.tv/video?id=6394e4cf-6330-4c1d-b717-79dd345b236f">SF-Sternstundentisch mit Michael Schmidt-Salomon</a> <em>(Video, 13.09.09)</em></p>
<p> - <a href="http://giordano-bruno-stiftung.org/cgi-news/newsletter.cgi?&#38;action=archiv2&#38;sid=&#38;x=1">gbs-Newsletter, 05.08.2009</a> <em>(s.a. Aufklärung &#38; Bericht 2008, pdf)</em>      </p>
<p> - <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Evolution%C3%A4rer_Humanismus">Evolutionärer Humanismus <em>(Wikipedia)</em></a></p>
<p> - <a href="http://groups.google.de/group/HAPLIF-BLOGGING_Deutsch/browse_frm/thread/c52b39851831f33a?scoring=d&#38;">Gegenwartshumanismus im deutschen Haplifnet</a> </p>
<p> - <a href="http://groups.google.de/group/HAPLIF-BLOGGING_Deutsch/web/gedanken-zum-evomanismus-adriana-schatton-gbs-frderkreis">Gedanken zum &#8220;Evomanismus&#8221;, Adriana Schatton, GBS-Förderkreis</a> </p>
<p><em>haplif – Frank Kalder <a href="http://haplifnet.blogspot.com">(Global Haplifnet)</a></em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Q &amp; A: Jemand fragte, "Ist es gerecht von Allah, dass Er den einen zu einem Muslim macht und ihn belohnt und den anderen zu einem Hindu und ihn bestraft?"]]></title>
<link>http://sunniantworten.wordpress.com/2009/07/24/q-a-jemand-fragte-ist-es-gerecht-von-allah-dass-er-den-einen-zu-einem-muslim-macht-und-ihn-belohnt-und-den-anderen-zu-einem-hindu-und-ihn-bestraft/</link>
<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 18:49:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ibn Adam</dc:creator>
<guid>http://sunniantworten.wordpress.com/2009/07/24/q-a-jemand-fragte-ist-es-gerecht-von-allah-dass-er-den-einen-zu-einem-muslim-macht-und-ihn-belohnt-und-den-anderen-zu-einem-hindu-und-ihn-bestraft/</guid>
<description><![CDATA[Rashid schrieb: Denk mal über dies nach. Eine Person wird in einer rein islamischen Umgebung geboren]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		H2 { margin-bottom: 0.21cm } 		H2.cjk { font-family: "Times New Roman" } 		P.sdfootnote { margin-left: 0.5cm; text-indent: -0.5cm; margin-bottom: 0cm; font-size: 10pt } 		A:link { so-language: zxx } 		A.sdfootnoteanc { font-size: 57% } --></p>
<p style="text-align:justify;"><em><span style="color:#0000ff;"><strong>Rashid schrieb:</strong> Denk mal über dies nach. Eine Person wird in einer rein islamischen Umgebung geboren, ihr wurde der Islam vom Anfang ihres Lebens an beigebracht und sie wurde in der gleichen Athmosphäre großgezogen. Und da ist eine andere Person, die in einer rein hinduistischen/christlichen Umgebung (sagen wir, in dem Haus eines Pandits<a name="sdfootnote1anc" href="#sdfootnote1sym"><sup>1</sup></a>) geboren wurde, ihr wurde der Hinduismus/das Christentum vom Anfang ihres Lebens an beigebracht und sie wurde in der gleichen Athmosphäre großgezogen.<!--more--></span></em></p>
<p align="JUSTIFY">
<p align="JUSTIFY"><em><span style="color:#0000ff;">Jetzt gibt es Leute, die argumentieren, dass es an der Psychologie eines Menschens liegt, dass es sehr schwierig für ihn ist, etwas abzulehnen und sich dem entgegenzustellen, woran er seit seiner Kindheit glaubt. Und es ist auch eine Tatsache, dass es eine größere Anzahl an geborenen Muslimen als an konvertierten Muslimen gibt und ähnlich gibt es eine größere Anzahl an geborenen Hindus/Christen als an Konvertierten. Wenn dies der Fall ist, so wird der Hindu/Christ für ewig in die Hölle geschickt und der Muslim wird für ewig in das Paradies geschickt, wenn sie mit diesem Glauben sterben. Wurden beide gerecht behandelt? Was war das Vergehen des Hindus/Christen dafür, dass er nicht in einer islamischen Umgebung geboren wurde und was hat der Muslim dafür getan, dass er so einen großen Gewinn erhält!</span></em></p>
<p align="JUSTIFY"><strong>Antwort:</strong> Al-Bukhari berichtet über Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, dass der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Keiner von euch wird durch seine Taten gerettet! &#8221; Die Leute fragten: „Du auch nicht, o Gesandter Allahs?“ Er erwiderte: „Ich auch nicht, es sei denn, Allah nähme mich in Seine Barmherzigkeit auf.“ (Şahih Al-Bukhaariy No 5349, 5/2147; `Umdat-al-Qaari 21/227)</p>
<p align="JUSTIFY">Was dies bedeutet ist, dass Allah nicht dazu verpflichtet ist etwas zu tun und dass deine Taten Allah nicht beeinflussen. Gute Taten bringen dir nicht das Recht ein, dass du in das Paradies gehen kannst; es ist eine Gnade von Allah, dass man eintreten darf. Dies bedeutet auch, dass es darauf hindeutet, dass Allah nichts Gutes für dich gewollt hat, wenn du keine guten Taten verrichtest und dass du auf dem Weg zum Verlust im Jenseits bist. Für einige Leute hat Er es leichter gemacht Gutes zu tun als für andere. Für einige hat Er die Fähigkeit schwierige Hindernisse zu überwinden, um gute Taten zu begehen, erschaffen und für einige nicht. Allah hat einige erschaffen, die in die Hölle gehen und einige, die ins Paradies gehen. Dies ist keine Ungerechtigkeit, da Allah keinen Schöpfer oder Richter hat, bei dem Er rechenschaftspflichtig ist und es ist Ihm überlassen, was Er mit dem tut, was Er erschaffen hat. Allah sagt:</p>
<p style="text-align:center;"><strong>لا يُسْأَلُ عَمَّا يَفْعَلُ وَهُمْ يُسْأَلُون</strong></p>
<blockquote>
<p align="JUSTIFY">Bedeutung: &#8220;Er wird nicht befragt nach dem, was Er tut; sie aber werden befragt (nach dem, was sie tun).&#8221; (Al-Anbiya, 23)</p>
</blockquote>
<p align="JUSTIFY">Ich habe es bereits an anderer Stelle erwähnt, aber es ist nützlich, die Debatte zwischen Al-Qadi `Abdul Jabbaar von der Mu&#8217;tazila Sekte und dem großen Imam der Sunnis zu dieser Zeit Abu Ishaq Al-Isfaraayini nochmals zu erzählen. Als die zwei sich trafen, sagte `Abdul Jabbaar, „Erhaben ist Allah, welcher jenseits von Obszönität (oder Schlechtigkeit oder Unanständigkeit) ist.“ (Während dies eine richtige Aussage ist, ist das, was er damit sagen wollte, dass Allah nicht das Schlechte erschafft. Dies ist blasphemisch, denn Muslime müssen daran glauben, dass Allah der einzige Schöpfer ist, so wie es im Quran steht, dass Er alles erschaffen hat und niemand etwas wollen kann, außer wenn Er will.) Imam Al-Isfaraayini erkannte, was er gemeint hatte und antwortete, „Erhaben ist Allah, in dessen Herrschafft nichts geschieht, außer durch Seinen Willen.“ Der Mutazili machte dann einen weiteren Versuch und sagte, „Mag unser Herr es, dass man sich Ihm widersetzt?“ Al-Isfaraayini antwortete schnell, „Könnte man sich Ihm gegen Seinen Willen widersetzen?“ Hierauf versuchte `Abdul Jabbaar erneut seinen Widersacher zu besiegen und sagte, „Wenn Gott mir die Rechtleitung verwehrt und dann bestimmt hat, dass ich deshalb vernichtet werde, hat Er mich dann gerecht behandelt?“ Al-Isfaraayini antwortete ruhig, „Wenn Er dir etwas verwehrt hätte, dass dir gehörte, dann wäre Er ungerecht gewesen, aber wenn es nicht rechtmäßig dir gehörte, so tut Allah mit seiner Schöpfung was Er will.“ `Abdul Jabbaar wurde leise und konnte nicht weiter argumentieren. Schließlich ist Allah der wahre Besitzer der gesamten Schöpfung. (B.4/ S.261-262 Tabaqaat-al-Shafi`iyyah-al-Kubraa)</p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#ff0000;"><em>Verfasst von Shaykh Abu Adam al-Naruiji</em></span></p>
<div id="sdfootnote1">
<p><a name="sdfootnote1sym" href="#sdfootnote1anc">1</a> Ein Pandit ist ein 	indischer religiöser Gelehrter</div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Vom freien Willen - Eine Einführung.]]></title>
<link>http://ebmeierjochen.wordpress.com/2009/06/25/vom-freien-willen-eine-einfuhrung/</link>
<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 08:40:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>Johann Ohneland</dc:creator>
<guid>http://ebmeierjochen.wordpress.com/2009/06/25/vom-freien-willen-eine-einfuhrung/</guid>
<description><![CDATA[aus einem Internet-Forum Wie es mit dem &#8220;freie Willen&#8221; beschaffen ist &#8211; darüber gi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone size-full wp-image-307" title="messer-hand" src="http://philowendeltreppe.wordpress.com/files/2009/06/messer-hand.jpg" alt="messer-hand" width="460" height="460" /></p>
<p>aus einem Internet-Forum</p>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;">Wie es mit dem &#8220;freie Willen&#8221; beschaffen ist &#8211; darüber gingen die Meinungen schon immer auseinander, nicht erst in der Philosophie, sondern schon in der Theologie &#8211; und dort kommt die Idee (das ist es viel eher als ein &#8216;Begriff&#8217;) her. Wenn die Menschen nicht selber verantwortlich wären für ihr Tun und Lassen, dann gäbe es keine Sünde, keine Reue, keine Erlösung. Dann hätte der liebe Gott nichts zu tun.<br />
<span style="color:#ffffff;">.</span><br />
Mit der Reformation kam &#8211; insbesondere bei Jean Calvin &#8211; die Anschauung auf, alles sei von Gott längst vorherbestimmt. Man könne sich durch gottesfürchtiges Handeln Gottes Gnade nicht &#8220;verdienen&#8221; wie einen geschuldeten Lohn, man müsse sich in seinen unerforschlichen Ratschluss ergeben. Ich könne allenfalls an mir arbeiten, um seiner Gnade wert zu sein &#8211; falls seine Wahl denn einst auf mich fallen sollte&#8230;<br />
<span style="color:#ffffff;">.</span><br />
Die äußerste entgegengesetzte Position nahmen die Jesuiten ein. Darum haben sie auch ein pedantisch ausgefeilte Moralsystem ausgearbeitet, das für jeden denkbaren &#8220;Fall&#8221; die richtige Lösung vorausberechnen sollte.<br />
<span style="color:#ffffff;">.</span><br />
Alle geistigen Bewegungen jener Zeit spielten sich vorm Hintergrund dieses Gegensatzes ab.<br />
<span style="color:#ffffff;">.</span><br />
Die Philosophie hat sich aus der Theologie eigentlich erst mit Descartes gelöst (wie die Wissenschaften mit Galileo). Nicht, dass in seinem System Gott nicht vorkäme: Der ist auch bei ihm die Voraussetzung. Aber unsere Erkenntnismöglichkeiten will er auf unser eigenes Denken zurückführen, nicht auf den geoffenbarten Glauben. Dass wir denken können, sei überhaupt der einzige Beweis dafür, dass wir wirklich <em>sind</em>.<br />
<span style="color:#ffffff;">.</span><br />
Spinoza hat (an Descartes in gewisser Weise anknüpfend) ein rationalistisches Weltsystem entworfen, in dem Gott und die Natur ein und dasselbe sind und in dem alles streng gesetzmäßig zugeht. Er ist von allen Leugnern des freien Willens der entschiedenste gewesen. Und sofern die Einlassungen der Naturwissenschaftler Singer und Roth überhaupt mit Philosophie zu tun haben, sagen sie buchstäblich nicht ein Wort mehr als Spinoza. <em>Neu</em> ist bei ihnen insofern gar nichts. Außer der Behauptung, dass es sich um einen Gegenstand der Naturwissenschaft handele.<br />
<span style="color:#ffffff;">.</span><br />
Man kann die Frage nach dem freien Willen auf dreierlei Art behandeln. Die Psychologie (sofern sie eine empirische Wissenschaft ist) kann untersuchen, wie im einzelnen Individuum Entscheidungsvorgänge verlaufen, und das hat <em>Libet </em>versucht. Sie wird aber (empirisch) niemals &#8216;Ursachen&#8217; und &#8216;Motive&#8217; sauber voneinander trennen können, weil das keine &#8216;Tatsachen&#8217; sind, die man <em>beobachten</em> könnte, sondern Denk-(Werk-)Zeuge, <em>mit deren Hilfe</em> man etwas beobachten kann. Sie sind nicht Gegenstand von Forschung, sondern zählen zu ihren begrifflichen Voraussetzungen.<br />
<span style="color:#ffffff;">.</span><br />
Dann gibt es die sogenannte &#8216;transzendentale&#8217; Freiheit; na ja, <em>ob</em> es sie &#8216;gibt&#8217;, ist auch nicht unstrittig. Der Gedanke stammt aus Kants &#8216;kopernikanischer Wende&#8217; der Philosophie: Wir wissen von nichts anderem als dem, was&#8230; in unserm Wissen vorkommt. Das ist durchaus nicht trivial. Denn alle Philosophie vor ihm machte sich Gedanken über die Dinge, wie sie außerhalb unseres Wissens sein mögen. Aber davon können wir nunmal nichts <em>wissen</em>. Die Frage nach der Wahrheit oder Richtigkeit unseres Wissens müssen wir daher nicht an die Dinge stellen, sondern an unser Wissen selbst. <em>Kants</em> (drei) &#8216;Kritiken&#8217; sollten eine philosophische Untersuchung darüber sein, wie unser Wissen zustande kommt.<br />
<span style="color:#ffffff;">.</span><br />
Seither kann theoretische (!) Philosophie nicht mehr anders betrieben werden.<br />
<span style="color:#ffffff;">.</span><br />
Was hat das mit Freiheit zu tun? Der Elementarakt des Wissens ist das Urteil. Dass Urteile möglich sind, setzt voraus, dass einer da ist, der zu urteilen befähigt ist. Das Wissen beginnt also beim Subjekt. Wenn das nicht <em>frei</em> wäre zu urteilen &#8211; nicht aus eignem Vermögen urteilen könnte -, gäbe es kein Wissen.<br />
<span style="color:#ffffff;">.</span><br />
Und drittens gibt es&#8230; nein: drittens <em>kann man</em> &#8216;praktische&#8217; Philosophie betreiben. Die handelt nicht, wie die theoretische Philosophie, von dem, was <em>ist,</em> sondern von dem, was sein, d. h. was ich tun <em>soll.</em> Praktische Philosophie, Ethik, Moralphilosophie &#8211; das bedeutet dasselbe. Bei der steht am Anfang nicht die Frage, ob &#8216;es&#8217; die Freiheit des Willens &#8216;gibt&#8217;, sondern die Prämisse (‚Postulat’), dass es ihn geben soll. Anders ist Moral ja gar nicht möglich.<br />
<span style="color:#ffffff;">.</span><br />
Genau das sagen auch Roth und Singer. Nur glauben sie, dass sie theoretisch &#8220;beobachten&#8221; können, ob &#8216;es&#8217; einen freien Willen &#8216;gibt&#8217;, und wollen davon abhängig machen, ob es Moral geben kann.<br />
<span style="color:#ffffff;">.</span><br />
Praktisch  ist es aber andersrum. <em>Da</em> &#8216;es&#8217; Moral &#8216;gibt&#8217;, ist der freie Wille gar keine Frage, sondern die Voraussetzung. Und nur unter dieser Voraussetzung lässt sich die Frage, welche Moral als die richtige gelten soll, überhaupt erörtern.</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Qadari Behauptung: Allah kontrolliert nicht unsere Handlungen]]></title>
<link>http://sunniantworten.wordpress.com/2009/06/24/qadari-behauptung-allah-kontrolliert-nicht-unsere-handlungen/</link>
<pubDate>Wed, 24 Jun 2009 21:30:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ibn Adam</dc:creator>
<guid>http://sunniantworten.wordpress.com/2009/06/24/qadari-behauptung-allah-kontrolliert-nicht-unsere-handlungen/</guid>
<description><![CDATA[Qadari Behauptung: Allah hat natürlich alles erschaffen und die Schöpfung aktiv aufrechterhalten. Ab]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;"><span style="color:#0000ff;"><em><strong>Qadari Behauptung: </strong>Allah hat natürlich alles erschaffen und die Schöpfung aktiv aufrechterhalten. Aber das bedeutet nicht, dass Er die Geschöpfe kontrolliert hat, als wären sie Roboter, oder mechanisches Spielzeug.</em></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000000;"><strong>Sunni Antwort:</strong> Du ziehst einen Vergleich zwischen dem Schöpfer und der Schöpfung.<!--more--> Dies ist eines der Prinzipien der Mu&#8217;tazila</span><span style="color:#0000ff;"><span style="color:#000000;"> in diesen Themen. Jedenfalls ist ein Roboter oder ein mechanisches Spielzeug, in vielen Punkten anders als ein Mensch, wie etwa sich selbst zu empfinden und eine erschaffene Auswahl von freien Auswahlmöglichkeiten zu haben. Du kannst so viele Roboter bauen, wie du willst, aber diese Dinge werden immer fehlen. Zu diesem Thema sagte At-Tahaawi {in Klammern}: </span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#0000ff;"><span style="color:#000000;">{Die Realität der Vorherbestimmung ist ein Geheimnis Allahs betreffend Seiner Schöpfung. Weder einem bevorzugten Engel, noch einem entsandten Propheten wurde darüber Wissen gegeben.} Dies ist so, weil die Vorherbestimmung nicht etwas Wahrnehmbares ist und nur Allah hat völliges Wissen davon, was nicht wahrnehmbar ist. {Sich tief in diese} Angelegenheit über die Realität der Vorherbestimmung {hineinzubegeben und darüber nachzudenken, ist ein Mittel zu scheitern} in der Religion, {eine Leiter zum Verlust und eine Treppe zur Überschreitung} von dem, was Allah vorgeschrieben hat. {So hüte dich, hüte dich} und verhindere dies {indem} du dich selbst mit {dem Nachdenken, dem Überlegen und} sogar mit {ziellosen Gedanken} bezüglich anderer Angelegenheiten beschäftigst, {denn Allah hat wahrlich das Wissen von der} Realität der {Vorherbestimmung vor der Menschheit verborgen und ihnen verboten danach zu streben. Wie Allah in Seinem Buch sagt:</span></span></p>
<p style="text-align:center;">لَا يُسْأَلُ عَمَّا يَفْعَلُ وَهُمْ يُسْأَلُونَ</p>
<blockquote><p><span style="color:#0000ff;"><span style="color:#000000;">Bedeutung: &#8220;</span></span>Er wird nicht befragt nach dem, was Er tut; sie aber werden befragt.<span style="color:#0000ff;"><span style="color:#000000;">&#8221; (Al-Anbiyaa, 23)</span></span></p></blockquote>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#0000ff;"><span style="color:#000000;">{Wer auch immer also} in Verachtung oder Abneigung {fragt, &#8220;Warum hat Er das getan?&#8221; hat das Urteil des Buches} dem Quran {abgelehnt und wer auch immer das Urteil des Buches ablehnt, ist zum Frevler geworden.}</span></span></p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ff0000;"><strong><em>Autor:</em></strong><em> Shaikh Abu Adam al Naruiji</em></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[*studere-Artikel: "Der freie Wille" ]]></title>
<link>http://juratrifft.wordpress.com/?p=81</link>
<pubDate>Wed, 24 Jun 2009 13:18:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>rkreutzer</dc:creator>
<guid>http://juratrifft.wordpress.com/?p=81</guid>
<description><![CDATA[Moritz Kirchner und Vitalij Spak haben in der zweiten Ausgabe der Juristischen Zeitschrift der Unive]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://movit-web.de">Moritz Kirchner</a> und <a href="http://www.movit-web.de">Vitalij Spak</a> haben in der zweiten Ausgabe der Juristischen Zeitschrift der Universität Potsdam <a href="http://www.studere-potsdam.de">&#8220;*studere&#8221;</a> einen Artikel über den Freien Willen verfasst. Er führt gut in die Thematik ein und  verweist auf viele interessante Bücher zu dem Thema. Sehr lesenswert. Wir stellen Ihn <a href="http://www.jura-vb.de/jura_trifft/freier_wille_spak_kirchner.pdf">hier</a> kostenfrei zur Verfügung.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Qadari Behauptung: Der menschliche Wille ist nicht vorherbestimmt, denn es gibt dementsprechend viele Verse und Ahadith]]></title>
<link>http://sunniantworten.wordpress.com/2009/06/23/qadari-behauptung-der-menschliche-wille-ist-nicht-vorherbestimmt-denn-es-gibt-dementsprechend-viele-verse-und-ahadith/</link>
<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 22:36:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ibn Adam</dc:creator>
<guid>http://sunniantworten.wordpress.com/2009/06/23/qadari-behauptung-der-menschliche-wille-ist-nicht-vorherbestimmt-denn-es-gibt-dementsprechend-viele-verse-und-ahadith/</guid>
<description><![CDATA[Qadari Behauptung: Viele Verse und Ahadith erwähnen, dass Menschen verantwortlich sind und gemäß dem]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#0000ff;"><strong><em>Qadari Behauptung:</em></strong><em> Viele Verse und Ahadith erwähnen, dass Menschen verantwortlich sind und gemäß dem handeln, was in ihrem Inneren ist, was bedeutet, dass der menschliche Wille nicht vorherbestimmt ist. Ein Beispiel: </em></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#0000ff;"><em> </em></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#0000ff;"><em>Und sag: (Es ist) die Wahrheit von eurem Herrn. Wer nun will, der soll glauben, und wer will, der soll ungläubig sein. (18:29)</em></span></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><em> </em></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Sunni Antwort:</strong> Keine dieser Aussagen stehen im Widerspruch zu der Tatsache, dass Allah alle Handlungen erschaffen und vorherbestimmt hat.<!--more--> Keine von ihnen (den Aussagen) sagt, dass der Wille und die Handlung der Schöpfung nicht von Allah erschaffen wurden und es wird durch folgendes noch deutlicher gemacht:</p>
<p style="text-align:justify;">Die Aussage „<em>Wer nun will, der soll glauben, und wer will, der soll ungläubig sein.</em>“ Wenn dies wirklich die Bedeutung dieses Verses ist, dann ist es eine Drohung und kein Befehl oder Erlaubnis. Dies ist die Aussage des Sprachforschers Az-Zajjaaj. Eine andere Interpretation ist, ist dass der Glaube und die Blasphemie der Geschöpfe Allah nicht nutzen oder schaden. Noch eine andere Aussage der Gelehrten ist, dass es bedeutet, dass „<em>Für wen Allah nun will, der soll glauben, und für wen Allah will, der soll ungläubig sein.“ </em>Jedenfalls, wenn die erste Interpretation gemeint ist, heißt dies einfach, dass der Mensch die erschaffene Fähigkeit zu wählen hat, sich entweder auf die verbotene Blasphemie festzulegen oder auf den verpflichtenden Glauben. Diese mutmaßliche Fähigkeit ist jedoch von Allah erschaffen und entspricht Seinem Willen, genau wie die tatsächliche Wahl, die am Ende getroffen wird. In dieser Hinsicht wird in den Tafsiirbüchern erwähnt, dass, als dies offenbart wurde:</p>
<p style="text-align:center;">إِنْ 	هُوَ إِلا ذِكْرٌ 	لِلْعَالَمِينَ 	* لِمَنْ 	شَاءَ مِنْكُمْ 	أَنْ يَسْتَقِيمَ</p>
<blockquote><p>Bedeutung: „Es ist nur eine Ermahnung für die Weltenbewohner, für jemanden von euch, der sich recht verhalten will.“ (Al-Takwiir, 27-28)</p></blockquote>
<p style="text-align:justify;">&#8230; die Götzendiener dann sagten, „Also ist es uns überlassen, wenn wir wollen, werden wir.“ Also offenbarte Allah:</p>
<p style="text-align:center;">وَمَا 	تَشَاءُونَ 	إِلا أَنْ يَشَاءَ 	اللَّهُ رَبُّ 	الْعَالَمِينَ</p>
<blockquote><p>Bedeutung: „Und ihr könnt nicht wollen, außer daß Allah will, (Er), der Herr der Weltenbewohner.“ (Al-Takwiir, 29)</p></blockquote>
<p style="text-align:justify;">Beachte, dass man Allahs Willen nicht von Seinem Erschaffen trennen kann, denn Allah sagt:</p>
<p style="text-align:center;">وَخَلَقَ 	كُلَّ شَيْءٍ 	فَقَدَّرَهُ 	تَقْدِيرًا</p>
<blockquote><p>Bedeutung: “Er hat alles erschaffen und nach genauem Maß bemessen.” (Al- Furqaan, 2 )</p></blockquote>
<p style="text-align:justify;">Die Schlussfolgerung ist, dass Menschen eine Wahl und einen Willen haben, aber ihre Wahl und ihr Wille sind von Allah erschaffen. Der Unterschied zwischen diesem und gezwungen zu sein ist, ist der Unterschied zwischen dem, was wir als freiwillige Taten wahrnehmen, wie das Aufstehen, um in einen anderen Raum zu gehen und dem, was wir als unfreiwillige Taten wahrnehmen,wie das Schlafwandeln. Für Ersteres sind wir verantwortlich, aber nicht für das Letztere.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ff0000;"><strong><em>Autor:</em></strong><em> Shaikh Abu Adam al Naruiji</em></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Abstieg, zwölfte Windung: Vom freien Willen - Eine Einführung.]]></title>
<link>http://philowendeltreppe.wordpress.com/2009/06/23/astieg-zwolfte-windung-vom-freien-willen-einfuhrung/</link>
<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 18:37:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>Johann Ohneland</dc:creator>
<guid>http://philowendeltreppe.wordpress.com/2009/06/23/astieg-zwolfte-windung-vom-freien-willen-einfuhrung/</guid>
<description><![CDATA[aus einem Internet-Forum Wie es mit dem &#8220;freie Willen&#8221; beschaffen ist &#8211; darüber gi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone size-full wp-image-307" title="messer-hand" src="http://philowendeltreppe.wordpress.com/files/2009/06/messer-hand.jpg" alt="messer-hand" width="460" height="460" /></p>
<p>aus einem Internet-Forum</p>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;"><br />
Wie es mit dem &#8220;freie Willen&#8221; beschaffen ist &#8211; darüber gingen die Meinungen schon immer auseinander, nicht erst in der Philosophie, sondern schon in der Theologie &#8211; und dort kommt die Idee (das ist es viel eher als ein &#8216;Begriff&#8217;) her. Wenn die Menschen nicht selber verantwortlich wären für ihr Tun und Lassen, dann gäbe es keine Sünde, keine Reue, keine Erlösung. Dann hätte der liebe Gott nichts zu tun.<br />
<span style="color:#ffffff;">.</span><br />
Mit der Reformation kam &#8211; insbesondere bei Jean Calvin &#8211; die Anschauung auf, alles sei von Gott längst vorherbestimmt. Man könne sich durch gottesfürchtiges Handeln Gottes Gnade nicht &#8220;verdienen&#8221; wie einen geschuldeten Lohn, man müsse sich in seinen unerforschlichen Ratschluss ergeben. Ich könne allenfalls an mir arbeiten, um seiner Gnade wert zu sein &#8211; falls seine Wahl denn einst auf mich fallen sollte&#8230;<br />
<span style="color:#ffffff;">.</span><br />
Die äußerste entgegengesetzte Position nahmen die Jesuiten ein. Darum haben sie auch ein pedantisch ausgefeilte Moralsystem ausgearbeitet, das für jeden denkbaren &#8220;Fall&#8221; die richtige Lösung vorausberechnen sollte.<br />
<span style="color:#ffffff;">.</span><br />
Alle geistigen Bewegungen jener Zeit spielten sich vorm Hintergrund dieses Gegensatzes ab.<br />
<span style="color:#ffffff;">.</span><br />
Die Philosophie hat sich aus der Theologie eigentlich erst mit Descartes gelöst (wie die Wissenschaften mit Galileo). Nicht, dass in seinem System Gott nicht vorkäme: Der ist auch bei ihm die Voraussetzung. Aber unsere Erkenntnismöglichkeiten will er auf unser eigenes Denken zurückführen, nicht auf den geoffenbarten Glauben. Dass wir denken können, sei überhaupt der einzige Beweis dafür, dass wir wirklich <em>sind</em>.<br />
<span style="color:#ffffff;">.</span><br />
Spinoza hat (an Descartes in gewisser Weise anknüpfend) ein rationalistisches Weltsystem entworfen, in dem Gott und die Natur ein und dasselbe sind und in dem alles streng gesetzmäßig zugeht. Er ist von allen Leugnern des freien Willens der entschiedenste gewesen. Und sofern die Einlassungen der Naturwissenschaftler Singer und Roth überhaupt mit Philosophie zu tun haben, sagen sie buchstäblich nicht ein Wort mehr als Spinoza. <em>Neu</em> ist bei ihnen insofern gar nichts. Außer der Behauptung, dass es sich um einen Gegenstand der Naturwissenschaft handele.<br />
<span style="color:#ffffff;">.</span><br />
Man kann die Frage nach dem freien Willen auf dreierlei Art behandeln. Die Psychologie (sofern sie eine empirische Wissenschaft ist) kann untersuchen, wie im einzelnen Individuum Entscheidungsvorgänge verlaufen, und das hat <em>Libet </em>versucht. Sie wird aber (empirisch) niemals &#8216;Ursachen&#8217; und &#8216;Motive&#8217; sauber voneinander trennen können, weil das keine &#8216;Tatsachen&#8217; sind, die man <em>beobachten</em> könnte, sondern Denk-(Werk-)Zeuge, <em>mit deren Hilfe</em> man etwas beobachten kann. Sie sind nicht Gegenstand von Forschung, sondern zählen zu ihren begrifflichen Voraussetzungen.<br />
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Dann gibt es die sogenannte &#8216;transzendentale&#8217; Freiheit; na ja, <em>ob</em> es sie &#8216;gibt&#8217;, ist auch nicht unstrittig. Der Gedanke stammt aus Kants &#8216;kopernikanischer Wende&#8217; der Philosophie: Wir wissen von nichts anderem als dem, was&#8230; in unserm Wissen vorkommt. Das ist durchaus nicht trivial. Denn alle Philosophie vor ihm machte sich Gedanken über die Dinge, wie sie außerhalb unseres Wissens sein mögen. Aber davon können wir nunmal nichts <em>wissen</em>. Die Frage nach der Wahrheit oder Richtigkeit unseres Wissens müssen wir daher nicht an die Dinge stellen, sondern an unser Wissen selbst. <em>Kants</em> (drei) &#8216;Kritiken&#8217; sollten eine philosophische Untersuchung darüber sein, wie unser Wissen zustande kommt.<br />
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Seither kann theoretische (!) Philosophie nicht mehr anders betrieben werden.<br />
<span style="color:#ffffff;">.</span><br />
Was hat das mit Freiheit zu tun? Der Elementarakt des Wissens ist das Urteil. Dass Urteile möglich sind, setzt voraus, dass einer da ist, der zu urteilen befähigt ist. Das Wissen beginnt also beim Subjekt. Wenn das nicht <em>frei</em> wäre zu urteilen &#8211; nicht aus eignem Vermögen urteilen könnte -, gäbe es kein Wissen.<br />
<span style="color:#ffffff;">.</span><br />
Und drittens gibt es&#8230; nein: drittens <em>kann man</em> &#8216;praktische&#8217; Philosophie betreiben. Die handelt nicht, wie die theoretische Philosophie, von dem, was <em>ist,</em> sondern von dem, was sein, d. h. was ich tun <em>soll.</em> Praktische Philosophie, Ethik, Moralphilosophie &#8211; das bedeutet dasselbe. Bei der steht am Anfang nicht die Frage, ob &#8216;es&#8217; die Freiheit des Willens &#8216;gibt&#8217;, sondern die Prämisse (‚Postulat’), dass es ihn geben soll. Anders ist Moral ja gar nicht möglich.<br />
<span style="color:#ffffff;">.</span><br />
Genau das sagen auch Roth und Singer. Nur glauben sie, dass sie theoretisch &#8220;beobachten&#8221; können, ob &#8216;es&#8217; einen freien Willen &#8216;gibt&#8217;, und wollen davon abhängig machen, ob es Moral geben kann.<br />
<span style="color:#ffffff;">.</span><br />
Praktisch  ist es aber andersrum. <em>Da</em> &#8216;es&#8217; Moral &#8216;gibt&#8217;, ist der freie Wille gar keine Frage, sondern die Voraussetzung. Und nur unter dieser Voraussetzung lässt sich die Frage, welche Moral als die richtige gelten soll, überhaupt erörtern.</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der Wille, die Wissenschaft und die Obrigkeit]]></title>
<link>http://efeder.wordpress.com/2009/06/05/der-wille-die-wissenschaft-und-die-obrigkeit/</link>
<pubDate>Fri, 05 Jun 2009 05:45:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mcp</dc:creator>
<guid>http://efeder.wordpress.com/2009/06/05/der-wille-die-wissenschaft-und-die-obrigkeit/</guid>
<description><![CDATA[Doch kann man unter diesen Umständen einen Täter bestrafen, dessen Gewaltbereitschaft etwa durch ein]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Doch kann man unter diesen Umständen einen Täter bestrafen, dessen Gewaltbereitschaft etwa durch ein]]></content:encoded>
</item>

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