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	<title>geduld &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/geduld/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "geduld"</description>
	<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 09:24:56 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[reqiem for a dream...]]></title>
<link>http://johannatindomerel.wordpress.com/2009/11/29/reqiem-for-a-dream/</link>
<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 17:05:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>johannatindomerel</dc:creator>
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<description><![CDATA[Eine seltsame Rastlosigkeit hat sich in meinem Inneren ausgebreitet, verbundenen mit einer körperlic]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Eine seltsame Rastlosigkeit hat sich in meinem Inneren ausgebreitet, verbundenen mit einer körperlichen Antriebslosigkeit. Der Geist dreht sich um denselben Punkt, immer schneller, will laufen, springen, fliegen, aber der Körper wehrt sich verbissen dagegen, verkriecht sich lieber in einem warmen Nest aus Decken um sich gegen die Kälte zu schützen. Ich habe mir vorgenommen, geduldig zu sein, nichts von der Zukunft zu verlangen, alles auf mich zukommen zu lassen&#8230;aber es kommt eben nicht das, was sich der Kopf erträumt und das Herz ersehnt und dann beginnt der Kopf plötzlich unsinnige Forderungen aufzustellen und zeitliche Fristen zu setzen, die nicht einhaltbar sind. Und die Gedanken scheinen in einer Endlosschleife gefangen zu sein&#8230;immer wieder die gleichen Bilder, Träume, Erinnerungen, Hoffnungen&#8230;und ich hatte gedacht ich hätte es  geschafft, sie zu verbannen. Aber ich kann die trügerischen Traumbilder nicht gehen lassen, kann sie nicht aus meinem Kopf verdrängen&#8230;auch nach allem was geschehen und auch nicht geschehen ist. Seltsam, dass das Herz so imun ist, gegen alle Ratschläge der Logik, der Vernunft, des Kopfes, der sich der Realität bereits gestellt hat&#8230;wie oft hab ich schon versucht den Traum zu begraben, endgültig aus meinem Kopf zu verbannen, aber irgendwie ist er nicht unter die Erde zu bringen und langsam fehlt mir die Kraft und die Motivation um dagegen anzukämpfen&#8230;</p>
<p>Wo ist mein Panther geblieben? Er lässt sich nur noch von Zeit zu Zeit blicken, verweilt für einen Augenblick, ehe er wieder in der Nacht verschwindet, ein dunkler Schemen unter Schatten&#8230;er fehlt mir an meiner Seite, auch wenn ich weiß, dass seine Stärke in mir selbst wohnt&#8230;ich muss mir die Bilder wieder ins Gedächtnis rufen: Das Schwert in der Hand und zu meiner Linken mein stiller schwarzer Begleiter, mein Panther, den ich aus seinem Käfig befreit habe&#8230;ich muss die Kraft wieder spüren, die Kraft des Kriegers des Lichts, der für das Leben kämpft und für die Liebe&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Een wolk van getuigen]]></title>
<link>http://dutchdw.wordpress.com/2009/11/27/een-wolk-van-getuigen/</link>
<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 07:37:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>dutchdw</dc:creator>
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<description><![CDATA[Hebreeën 12:1 vertelt ons dat de wereld is omringd door een wolk van getuigen die bij Christus zijn.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Hebreeën 12:1 vertelt ons dat de wereld is omringd door een wolk van getuigen die bij Christus zijn.]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Netzwerkkonferenz 2009 (2): Zeit und Organisation]]></title>
<link>http://fobikom.wordpress.com/2009/11/27/netzwerkkonferenz-2009-2-zeit-und-organisation/</link>
<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 07:00:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>ilonamunique</dc:creator>
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<description><![CDATA[Im Anschluss an den Vortrag von Prof. Dr. Karlheinz Geißler zur LQ-Netzwerkkonferenz folgten wir den]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Im Anschluss an den Vortrag von Prof. Dr. Karlheinz Geißler zur LQ-Netzwerkkonferenz folgten wir den]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Genervt.]]></title>
<link>http://fantasiea.wordpress.com/2009/11/19/genervt/</link>
<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 10:13:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>fantasiea</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ich platze gleich. Wirklich. Ich gehöre zu den Menschen, die sich über Kleinigkeiten aufregen können]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich platze gleich. Wirklich.</p>
<p>Ich gehöre zu den Menschen, die sich über Kleinigkeiten aufregen können. Und solche Nebensächlichkeiten können mich dann so ärgern, dass dann ein falsches Räuspern reicht, um mich zum Ausrasten zu bringen.</p>
<p>Es ging heute früh los, dass ich auf dem Weg zur Uni feststellte, dass meine neuen, tollen Wildlederwinterchucks zu groß sind und an der Ferse reiben.</p>
<p>Dementsprechend schlecht war meine Stimmung auch schon, als ich heute früh den Hörsaal betreten habe. Dann standen mir noch irgendwelche planlose Deppen im Weg rum und ich war schon extrem angefressen, als ich mich endlich auf meinen Stammplatz setzen konnte.</p>
<p>Während der Vorlesungen kamen dann auch noch zahlreiche Nachzügler, die sich dann durchdrängen und noch einen Platz genau in der Mitte der Reihe suchen. Das Highlight waren dann die Bauarbeiten auf dem Frauenklo, die mir dann auch noch schöne Kopfschmerzen bereitet haben.</p>
<p>Lustig und munter ging es dann in Chemie weiter. Seminar. Wir haben einen Franzosen, der beschissenes Deutsch spricht, uns nichts erklären kann und noch nicht einmal unsere Fragen versteht. Sollte ich also irgendwann mal ein Problem mit den Aufgaben kriegen, kann ich mich auch gleich erschießen.</p>
<p>Und jetzt sitze ich im Chemie-Hörsaal. Hinter mir ein paar Schnepfen, die nicht in der Lage sind, ihre Klapptische einfach unten zu lassen. Jedes mal, wenn die das Teil hoch klappt, kriege ich einen Stoß in den Rücken und meine Geduld, die ich schon im Seminar aufbringen musste, ist langsam aufgebraucht.</p>
<p>Die nächste, die jetzt aufs Klo muss und sich bei uns durchdrängelt, wird eigenhändig von mir erwürgt!</p>
<p>Einundzwanzig&#8230;zweiundzwanzig&#8230;dreiundzwanzig&#8230;vierundzwanzig&#8230;ARGH!</p>
<p>Jetzt ist mir der nächste Trottel auf den Schuh gelatscht. Ich glaub, ich werd heute zum Mörder.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Aaaahhh der Nikolaus ]]></title>
<link>http://diezicke.wordpress.com/2009/11/18/aaaahhh-der-nikolaus/</link>
<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 13:26:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>diezicke</dc:creator>
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<description><![CDATA[..kommt&#8230;. Und am liebsten sollte er sofort kommen ,wenn es nach Sohnemann ginge.. Er kann und ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>..kommt&#8230;.<br />
 Und am liebsten sollte er sofort kommen ,wenn es nach Sohnemann ginge..</p>
<p>Er kann und will es einfach nicht verstehen ,das es noch ne Weile dauert , bis der gute Mann endlich auftaucht..<br />
Unser Kamin ist noch nicht ganz fertig, nun hat Sohnemann den Kamin freigeräumt, so das der dickbäuchige und rotgekleidete Herr auch Platz durch den Kamin zu kommen.. Und seine Geschenke zu hinterlassen.. </p>
<p>Am liebsten hätte Sohnemann ja einen LKW, nee nen Laster .. Oder lieber alles beides zusammen??<br />
Er wartet voller Ungeduld schon darauf, kein anderes Thema gibt es mehr für Ihn&#8230; </p>
<p>Ist ja schon süß , aber leider muss es sich noch in Geduld üben..</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Im Benzinrausch]]></title>
<link>http://gefluester.wordpress.com/2009/11/18/471/</link>
<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 23:15:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>gefluester</dc:creator>
<guid>http://gefluester.wordpress.com/2009/11/18/471/</guid>
<description><![CDATA[Vergangenen Montag war der Sprit mal nach langer Zeit wieder mal besonders günstig: 1,239 EUR. Wie v]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Vergangenen Montag war der Sprit mal nach langer Zeit wieder mal besonders günstig: 1,239  EUR.<br />
Wie viele andere auch fand ich den Preis sehr verlockend und fuhr die Tankstelle an, reihte mich in die Schlange ein.<br />
Vor mir ca. 5 Fahrzeuge unter denen zwei dicke Mercedes Benz &#8211; Offroader standen. Irgendwann wurde mir klar, dass die beiden zusammengehörten&#8230; Also wartete ich bis der erste voll war. Nach der einen oder anderen Minute machte es &#8220;Klack&#8221;. Aber der vermutlich 150l-Tank war dem Besitzer noch nicht voll genug&#8230; Also drückte er noch zart am Zapfhahn. Okay, das mache ich auch manchmal  aber was jetzt kommt übertraf alles! Er schüttelte sein Auto am Dachgepäckträger, damit NOCH mehr reinpasst. Wieder ein paar Minütchen weniger&#8230; Bezahlen&#8230;. und dann dasselbe beim Auto der Frau&#8230; Danach hatte ich schon fast die Oberkrise als folgendes passierte: Nach der Volltank-Rüttel-Prozedur öffnete sie den Kofferraum und holte 4 Kanister herraus&#8230;</p>
<p>War schon sehr komisch zu sehen, wie Menschen die für ein Auto gut 50.000 € ausgeben und um jeden Tropfen billiges Benzin &#8220;kämpfen&#8221; müssen&#8230;</p>
<p>Viele Grüße &#38; gute Nacht,<br />
Hannes</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA['n Mooi Deug.....]]></title>
<link>http://demoerin.wordpress.com/2009/11/17/n-mooi-deug/</link>
<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 06:02:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>demoerin</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die klein voëltjie het pas uitgebroei, en hy verwonder homself al klaar aan die ander wat deur blou ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die klein voëltjie het pas uitgebroei, en hy verwonder homself al klaar aan die ander wat deur blou lug swiep&#8230;. op en af. Op tot waar hulle net &#8216;n spikkeltjie in die lug is, en dan &#8216;n duik na onder. Hy wil dit ook doen, Ma en Pa sê wag eers bietjie&#8230; maar hy kan nie. Hy skuifel tot op die rand van die nes, maak sy klein vlerkies oop en strek. Die opwinding bruis deur sy are as hy sy oë toeknyp en spring.</p>
<p>Die slag teen die klip vergruis elke beentjie in sy lyfie&#8230;. die skok veroorsaak onmiddelike dood. Vrek.</p>
<p>Geduld is &#8216;n goeie deug om te hê, en as jy nie geduld het nie&#8230; een om te probeer ontwikkel. Party dinge is dalk bedoel om bietjie langer te vat, in die strewe na perfeksie.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hallo Zusammen!]]></title>
<link>http://mal7ehen.wordpress.com/2009/11/13/hallo-zusammen/</link>
<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 02:01:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>MeMyselfAndEye</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ich stelle mich kurz vor: Name &#8211; egal. Tut doch nix zur Sache. Alter &#8211; Anfang 30. Geschl]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich stelle mich kurz vor: Name &#8211; egal. Tut doch nix zur Sache. Alter &#8211; Anfang 30. Geschlecht &#8211; männlich. Beruf &#8211; och egal. Herkunft &#8211; von hier aus der Gegend.</p>
<p>Das reicht nun aber für&#8217;s Grobe. Und ich denke wirklich, dass diese Angaben zum groben Teil meiner Person/Persönlichkeit gehören. Außerdem soll das ja keine Kontaktanzeige werden. Und wenn, dann kommt es euch doch hoffentlich noch allen auf die edlen inneren Werte an!?</p>
<p>Innere Werte? Nein, nein! Davon habe ich in der Tat auch ein paar. Hehe. Warum ich da lachen muss? Vielleicht erzähl ich euch das ein ander Mal. Ich stopfe mir mal schnell eine Zigarette. Nicht weggehen!</p>
<p>So! Feuer und zack &#8211; inhalieren, Kippe brennt. Fein! Ja, so ich bin Raucher. Ich rauche des Rauchens Willen. Und ich stopfe mir meine Zigaretten selbst, des lieben Geld Willens. Ich rauche alles, außer fiese Halfzware-Pampe. Kann man zwar rauchen, aber stinkt extrem nach Selbstgedrehten. Wenn ich selbstdrehen will, mach ich das selbst! Ich steh aber auf die fuck Chemie in den Filtern. Ich rauche keine Selbstgedrehten, also möchte ich auch nicht danach stinken! Basta!</p>
<p>Seht ihr &#8211; so langsam, aber mit großer Sicherheit erfahrt ihr mehr über mich. Nur Geduld also. Die Bayern sagen &#8220;schau&#8217;mer mal&#8221;. Ich sage &#8220;mal sehen&#8221;.</p>
<p>Und da sind wir gleich bei noch was! Ich liebe Überraschungen. Obwohl ich mich selbst als Konservativbedürftig beschreiben würde. Mir wäre es ja doch am Liebsten, wenn es so manch böse Überraschung unterlassen würde, mir unerwünscht über die Leber zu laufen. Ehrlich gesagt könnte ich gut auf sowas verzichten. Aber jedwede Überraschung gehört nunmal zum Leben. Sonst wäre es doch langweilig. Und weil ich das Leben liebe, akzeptiere ich es in allen Spielvarianten, die es auf Lager hat. Um also meine Aussage von oben zu konkretisieren, ich liebe alle Überraschungen, die weder für mich, noch andere, negative Folgen haben! Außer jemand hat&#8217;s Verdient! Natürlich. Hehe. Da muss ich wieder lachen.</p>
<p>Zum Thema &#8220;Verdient&#8221; nur schnell so viel (ich muss ins Bett jetzt): Wie es in den Wald schreit, so schallt&#8217;s auch wieder heraus. Tust du Gutes, erhöhst du die Chance auf gute Reaktionen. Tust du Schlechtes, erhöhst du das Risiko in schlechte Situationen zu gelangen. Das ist Teil meiner Lebensphilosophie und beruht auf der Erkenntnis, dass sich der Mensch ständig in umfassenden Beziehungen befindet.</p>
<p>Nichts neues, wa!? Ihr könnt ja trotzdem mal wieder vorbeischauen. Mal sehen!</p>
<p>Ach ja, richtig! Das da oben ist mein Auge.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Geduld]]></title>
<link>http://lebenlernenlieben.wordpress.com/2009/11/12/130/</link>
<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 13:24:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>lebenlernenlieben</dc:creator>
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<description><![CDATA[Man braucht sehr viel Geduld, um diese zu lernen. &#8211; Kurt Tucholsky]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Man braucht sehr viel Geduld, um diese zu lernen. &#8211; Kurt Tucholsky</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Es wird schon]]></title>
<link>http://bulimievorbei.wordpress.com/2009/11/10/es-wird-schon/</link>
<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 15:21:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>cfandemils</dc:creator>
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<description><![CDATA[Das heißt nicht, dass heute alles klar ist. Es bedeutet nicht, dass seit letzter Woche alles anders ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Das heißt nicht, dass heute alles klar ist. Es bedeutet nicht, dass seit letzter Woche alles anders ist. Nein, nur meine Einstellung hat sich geändert.</p>
<p>Nach wie vor weiß icht nicht, wo ich im Dezember arbeiten werde. Aber ich werde arbeiten, das ist sicher. Eine Arbeitskollegin hatte ebenfalls ein Vorstellungsgespräch. Sie oder ich. Da merkte ich plötzlich, dass ich die andere Arbeit gerne machen würde, und da kam so etwas wie Konkurrenz auf. Das war sehr unangenehm.</p>
<p>Zum Glück rief sie mich an. Es ging um etwas anderes, aber ich erwähnte das auch. Es stellte sich heraus, dass es uns beiden ähnlich ging. Wir kamen beide zu dem Schluß, dass wir es dem Universum überlassen. Beide Arbeitsstellen haben Vor- und Nachteile, also sind wir beide bereit, dort zu arbeiten, wo wir eingeteilt werden. Es passt. Ich bin froh, dass wir das besprochen haben.</p>
<p>Mein nächstes Seminar ist in zwei Wochen. Heute weiß ich noch nicht genau, wie es wird, aber ich bin zuversichtlich, dass es stattfinden und gut über die Bühne gehen wird.</p>
<p>Mein Vertrauen ist wieder da! Obwohl es heute genau so kalt und grau ist, schwebe ich darüber. Ich schwebe in der Schwebe, mit Allem! Heute stört mich das nicht. Kinder, Arbeit, Ausbildung, Projekt, Musik&#8230; es ist alles ein Lernprozess. Ich bin mitten drin!</p>
<p>Was hat mir geholfen? Erstens, das Gespräch mit anderen zu suchen. Der Austausch mit Freunden, ArbeitskollegInnen, SchulkollegInnen ist sehr wertvoll &#8212; und beruhigend! </p>
<p>Zweitens, freue ich mich nach wie vor an Kleinigkeiten &#8212; Sonne, Katze, gutes Essen, eine Tasse Tee. Meine Erwartungen derzeit sind recht bescheiden &#8212; also gut erfüllbar!</p>
<p>Drittens, ich habe mich entschleunigt. Die Erwartungen sind hinuntergeschraubt und ich gehe langsam, aber sicher, vorwärts. Das reicht mir. Es ist jetzt so wie es ist. Die kleinen Ergebnisse freuen mich, die kleinen Schritte geben Bestätigung. Jeder Schritt führt zum nächsten, und tatsächlich: es geht was weiter!</p>
<p>In den letzten Tagen habe ich viel gebetet &#8212; für mich und für andere. Es war notwendig. Heute lichtet es sich etwas. Ich atme auf und spüre: das volle Vertrauen ist wieder Mal da! Gott sei Dank!</p>
<p>Beim Seminar und bei der Ausbildung geht es viel um Ziele. Aber heute, für mein Leben, gilt: Der Weg ist das Ziel!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kurzer Gedanke auf dem Weg]]></title>
<link>http://bulimievorbei.wordpress.com/2009/11/04/kurzer-gedanke-auf-dem-weg/</link>
<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 14:16:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>cfandemils</dc:creator>
<guid>http://bulimievorbei.wordpress.com/2009/11/04/kurzer-gedanke-auf-dem-weg/</guid>
<description><![CDATA[Ich muss gleich zur Arbeit düsen, aber mir fiel gerade etwas ein, was ich fast vergessen hatte. Das ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich muss gleich zur Arbeit düsen, aber mir fiel gerade etwas ein, was ich fast vergessen hatte. Das Universum/Gott gibt mir nur so viel, das ich bewältigen kann. Also, auch wenn ich meine, es wird mir zuviel, jemand anderer weiß es besser. Das heißt, ich konzentriere mich heute darauf, mein Vertrauen zu stärken und errinere mich daran, dass ich das sehr wohl schaffen werde.</p>
<p>Es muss nicht alles heute geregelt werden und es darf ganz viel in der Schwebe sein. Stück für Stück erledige ich Dinge, dann wird diese Wolke immer kleiner. Irgendwann wird dann die Sonne durchscheinen &#8212; bis die nächste Regenwolke durchzieht.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Stillstand vs. Geduld]]></title>
<link>http://dertoex.wordpress.com/2009/11/02/stillstand-vs-geduld/</link>
<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 20:56:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>toex</dc:creator>
<guid>http://dertoex.wordpress.com/2009/11/02/stillstand-vs-geduld/</guid>
<description><![CDATA[Neulich hat mir jemand gesagt, er habe keine Lust mehr auf Geduld; Er will endlich vorwärts und die ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Neulich hat mir jemand gesagt, er habe keine Lust mehr auf Geduld; Er will endlich vorwärts und die Verheißungen und Wunder der Bibel jetzt erleben. Auf der anderen Seite sieht er  Menschen, die sich im Status Quo wohl zu fühlen scheinen.  Für ihn scheint Geduld gleichbedeutend mit Stillstand zu sein. Das er trotz aller Mühen keinen Fortschritt sehen kann, ist für ihn ziemlich entmutigend.</p>
<p>Seit dem habe ich oft  über den Begriff Geduld nachgedacht. Das Ergebnis würde ich so  zusammenfassen:</p>
<p>Geduld ist keine Zufriedenheit mit dem  Stillstand, sondern das Wissen um Bewegung, auch wenn sie nicht zu sehen ist.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der freudvolle Impuls]]></title>
<link>http://herzgefuehl.wordpress.com/2009/11/01/der-freudvolle-impuls/</link>
<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 09:10:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>Josephine</dc:creator>
<guid>http://herzgefuehl.wordpress.com/2009/11/01/der-freudvolle-impuls/</guid>
<description><![CDATA[Der letzte Beitrag handelte davon, wie durch das Üben von Gewahrsein sich in uns alles an den rechte]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Der letzte Beitrag handelte davon, wie durch das Üben von Gewahrsein sich in uns alles an den rechten Platz rückt. Wir erlangen Klarheit über das Gewordensein unserer Situation, indem wir durch die Unruhe oberflächlicher Gedanken hindurch auf den Grund unseres Herzens tauchen.</p>
<p>Sind wir einmal dort angekommen, erleben wir uns genau in der Mitte unseres inneren und äußeren Universums. Und dennoch könnte es sein, dass wir noch nicht wissen, was wir tun sollen. Eine Vielfalt von Eindrücken haben wir. Vielleicht sehen wir Möglichkeiten und Wege, Mittel und Ideen. Aber was genau macht uns sicher, was nun das Rechte ist?</p>
<p>Prinzipiell denke ich, dass es nie nur eine Lösung für eine Situation gibt. Insofern gibt es eben richtig und falsch nicht. Ich vertraue jedoch auf die Impulse meines Herzens und versuche mich in die Richtung zu bewegen, die Freude in mir auslöst. Dieses kleine Aufflackern einer freudigen Empfindung, die mich dazu animiert, etwas zu unternehmen! Die glücklichste Lösung, die mich freudig anzieht, die schnappe ich mir!</p>
<div id="attachment_294" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-294" title="030" src="http://herzgefuehl.wordpress.com/files/2009/10/030.jpg" alt="Später Mohn / © Josephine" width="400" height="300" /><p class="wp-caption-text">Später Mohn / © Josephine</p></div>
<p>Gibt es also die Wahl, muss ich eine Entscheidung treffen, entscheide ich mich für das, was bei näherer Betrachtung in mir Erleichterung auslöst.<!--more--></p>
<p>Manchmal ist dieser kurze Moment des Aufleuchtens des freudigen &#8220;Dort will ich hin!&#8221; sehr kurz. Und dann kommen sie wieder an, die inneren Bedenkenträger. Sie haben hunderte und tausende Argumente dagegen und nehmen alle Freude und alles Leuchten wieder weg. Da sind Tage, wo ich mir von ihnen einen Strich durch die Rechnung machen lasse und stattdessen für das entscheide, was sich, ihren Argumentation nach, &#8220;vernünftig&#8221; anhört. Anhört! Nicht fühlt! Der Nachteil daran ist, dass ich dementsprechend freudlos und lustlos an die Arbeit gehe.</p>
<p>Doch wenn ich diesen winzigen Augenblick der freudigen Anziehung bewusst registriert habe, bewahre ich ihn im Herzen. Und arbeite dann mit den inneren Kritikern, sollten sie so stark sein, dass ich mich in einer Pattsituation wiederfinde. Ich tauche hinab in ihre Argumentationskette, betrachte sie, erspüre sie, folge ihr und nehme sie aus der Distanz wahr. Hinter den Argumenten finde ich Ängste, Schuldgefühle, vielleicht auch Scheu oder anderes. Wahrscheinlich finde ich darin auch mein Verhältnis zu anderen Menschen, dass ich denke, ich darf diesen freudigen Impuls nicht folgen, weil dieser und jener nicht einverstanden sein würde. Oder er es nicht verstehen würde, warum ich dies oder das tue. Ja, das sind ernstzunehmende Einwände, gegen den lichtvollen Impuls. Daher nehme ich mir Zeit und breche nichts übers Knie.</p>
<p>Ich wäge ab, fühle mich ein und lasse ein paar Tage lang in mir hin und her gehen, was hin und her gehen möchte, ohne deshalb den Impuls, der mich freudvoll zu anderen Ufern aufbrechen lassen wollte, aufzugeben. Er ist sicher verwahrt, als Herzenshinweis und wird immer wieder neben die inneren Bedenken gehalten. Das ist wichtig, denn das Herz möchte niemals etwas über das Herz anderer Menschen hinweg setzen. Eigentlich tut es das nie. Das Herz sucht immer nach Einvernehmen und hat Unmengen an Geduld. Aber das Herz muss dem anderen Menschen, der mit meiner Lage verbunden ist, nicht immer bewusst sein. Der andere könnte, ohne es zu bemerken, den eigenen Schlussfolgerungen des Verstandes<em><span style="color:#993300;">*</span></em>, den eigenen Bildern und Vorstellungen von einer Sache eine höhere Priorität einräumen, als seinem Herzen.</p>
<p>Mancher mag den sanften Weg des Abwartens, bis sich innerlich etwas löst oder im anderen, Mitbetroffenen sich etwas bewegt, nicht bevorzugen. Er würde sich einfach auf seinen freudvollen Impuls stürzen und ihn trotz vielleicht im Außen vorhandener Widerstände durchboxen wollen. Das ist eine Möglichkeit. Nur meistens die lautere, schmerzhaftere. Dann wird der Herzimpuls vielleicht vom eigenen Verstand, vom Intellekt, vom Ego vereinnahmt und zu eigen gemacht.</p>
<p>Indem ich mich tief im Inneren danach frage, wer oder was da auf Biegen und Brechen den Aufstand proben möchte, komme ich manchmal dahinter. Möglicherweise möchte auch mein Herz, dass ich etwas zum Einsturz bringe. Meistens dann, wenn ich zu viele Kompromisse gemacht habe, aufgrund dem Verstand oder Ego lieb gewordener Annehmlichkeiten, oder weil ich vor dem Verstand oder Ego eines andere Angst habe. oder aus anderen Arrangements heraus. Der Einsturz erfolgt jedoch primär im Inneren, indem ich mir der Kompromisse und Arrangements bewusst werde, als dass ich ihn im Außen probe. Diese Veränderung der inneren Einstellung wirkt auch sanft nach außen, ohne geäußert zu werden.</p>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_293" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-293 " title="028" src="http://herzgefuehl.wordpress.com/files/2009/10/028.jpg" alt="Später Mohn / © Josephine" width="400" height="300" /><p class="wp-caption-text">Später Mohn / © Josephine</p></div>
<p>Ein einfaches Mittel, dem Herzen genug Raum zu verschaffen, gegenüber dem Ego und Verstand, ist ein klares inneres Nein zu ihm zu sagen. Denn das Herz sucht immer das Verbindende. Es strebt aus Liebe immer danach, andere zu berücksichtigen, ohne sich selbst dafür aufzugeben. Ihr Herz möchte, dass sie Ihren Weg gehen, aber niemals auf Kosten der Herzensfreiheit anderer. Wenn Sie daher klar und deutlich &#8220;Ja&#8221; zu ihrem Herzen sagen und &#8220;Nein&#8221; zum bloßen Verstand oder Ego, der sich immer selbst beschützen will und meistens nur sich selbst sieht, schaffen Sie zunehmend Klarheit in Ihren Empfindungen.</p>
<p>Der freudvolle Impuls, den Sie in Ihrem Herzen bewahren, wird an Strahlkraft nicht verlieren, wenn Sie ihn gut schützen. Er wird in ihrem Herzen geduldig warten, auf den rechten Moment. Sie können ihn ab und an aus Ihrem Herzen hervor holen und betrachten oder fühlen &#8211; und wieder wird er in Ihnen freudiges Anstreben auslösen. Wichtig ist, dass Sie ihn nicht den inneren Bedenkenträgern zu früh opfern. Sondern auf die Kraft Ihres Herzens vertrauen, dass es für Sie und die anderen nach dem Weg sucht, der für alle beteiligten Herzen &#8211; nicht aber Egos &#8211; der beste ist.</p>
<p>Wenn Sie auf dem Grunde Ihres Herzens die freudigen Impulse sammeln und von den Einwänden und Gegenargumenten des Verstandes oder Egos zu trennen beginnen, wird ihr Herz mit der Zeit mehr und mehr Raum gewinnen. Es wird stabiler, strahlender und wärmer. Und wenn Sie aus einem guten Herzen heraus Veränderungen einer leidvollen Situation anstreben und niemals aufgeben, auf Ihr inneres Gutsein sich einzulassen, wird mehr Freude und Vertrauen in ihr Leben und den Umgang mit sich selbst einkehren. Selbst dann, wenn manche erlösende Veränderung noch etwas länger auf sich warten lassen sollte oder sich in vielen kleinen Wandlungen über längere Zeit verwirklicht.</p>
<p><em><span style="color:#993300;">*</span></em><span style="color:#999999;">wenn ich von <a href="http://herzgefuehl.wordpress.com/2009/10/26/nachgespurt-2-herzgefuhl/" target="_blank">Verstand oder Ego oder Intellekt</a> spreche, meine ich immer das Denken, was sich von seinen Gefühlen distanziert hat oder versucht, zu distanzieren bzw. sich von Gefühlen unabhängig wähnt, was Theoriegebäude schafft, Regeln aufstellt und in gewissem Maße alle Vorstellungen und Regelungen von Gesellschaft und Gemeinschaft <em>festschreibt</em> und Vorurteile, Meinungen und Erwartungen <em>nach sich zieht</em>. Dem folgt jeder Mensch, der Teil einer Gesellschaft oder Gemeinschaft ist, gewohnheitsmäßig. Wir gehen damit täglich in Resonanz.<br />
</span></p>
<h6 style="text-align:right;">© Josephine Lehnert, www.empathische-lebensberatung.de</h6>
<p style="text-align:right;">
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nicht forcieren - Nicht hängen bleiben]]></title>
<link>http://herzgefuehl.wordpress.com/2009/10/31/nicht-forcieren-nicht-hangen-bleiben/</link>
<pubDate>Sat, 31 Oct 2009 09:00:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>Josephine</dc:creator>
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<description><![CDATA[Um die Sprache und Impulse des Herzens aufzunehmen, bedarf es in erster Linie eines stabilen Gewahrs]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Um die Sprache und Impulse des Herzens aufzunehmen, bedarf es in erster Linie eines stabilen <strong>Gewahrsein</strong>s. Gewahrsein bedeutet, sein eigenes Inneres zu betrachten, wie die Natur oder Bilder in einem Fotoalbum. Wir schauen, registrieren, spüren &#8211; aber wir werten nicht. Das zu erreichen, ist einiger Übung wert.</p>
<p>Im Urteilen und Werten liegt ein Hindernis. Im Urteilen und Werten liegt Engherzigkeit. Ist unser Herz zu eng, kann die Seele, unser wahres Wesen, sich nicht zeigen. Und wenn wir sie nicht erkennen können, gewähren wir ihr auch nicht, sich in unser Leben hinein zu entfalten. Dann leben wir unser Herz nicht, sondern weiter nur unsere erdachten Bilder von uns, der Welt und davon, wie Leben zu funktionieren hat.</p>
<p>Für das Gewahrsein brauchen wir viel Raum. Raum für Schönes und Hässliches. Raum für das Unbekannte, dass nicht von außen an uns heran tritt, sondern oft genug noch in uns selber wohnt. Gewahrsein braucht dann auch Zeit, um sich im Raum zu orientieren und ihn auszuloten, ihn in allen seinen Facetten aufzunehmen.</p>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_278" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-278 " title="426427_R_K_B_by_Rainer-Sturm_pixelio.de" src="http://herzgefuehl.wordpress.com/files/2009/10/426427_r_k_b_by_rainer-sturm_pixelio-de.jpg" alt="© Rainer Sturm / pixelio.de" width="400" height="266" /><p class="wp-caption-text">© Rainer Sturm / pixelio.de</p></div>
<p>Daher ist die Grundübung für das Leben des eigenen Herzens das Gewahrsein.</p>
<p>An Tagen, wo alles drunter und drüber zu gehen scheint &#8211; an schlechten Tagen &#8211; wollen wir gute Empfindungen und keine trüben Gedanken. Wir sind ungeduldig und wünschten, wir könnten so etwas wie eine geistige Tablette einwerfen, um uns innerlich umzuprogrammieren. Denn als Menschen neigen wir dazu, das sich unangenehm Anfühlende weg haben zu wollen. Wir suchen Vergnügen, wir lenken uns ab oder tun es tatsächlich: Wir programmieren uns um, bevor wir den Mut hatten, Gewahrsein zu üben.</p>
<p>Die Übung von Gewahrsein jedoch ist so etwas wie die beste Heilung.<!--more--></p>
<p>Indem wir uns auf unser Inneres fokussieren und wahrnehmen, was für innere Turbulenzen da abgehen, sinken wir allmählich ganz von allein tiefer und tiefer hinab, in unser geistiges Herz. Und während wir sinken, tauchen wir durch die verschiedenen Schichten unserer Beschaffenheit:</p>
<p>Zuerst durch die Gedanken, die die Ursache unseres Unwohlseins in den unmittelbaren Geschehnissen des Tages wähnen. &#8220;Der und der hat mir etwas Unangenehmes gesagt&#8221;, denken wir. Oder: &#8220;Die blöde U-Bahn war so stressig und voll und mir reicht es&#8221;. Oder: &#8220;Wenn dies uns jenes Problem nicht wäre, dann&#8230;&#8221;. Sie ziehen vorüber.</p>
<p>Und indem wir uns gestatten, tiefer zu sinken, entdecken wir hinter diesen verbalen Gedanken ein Gefühl. Das unangenehme Gefühl. Während wir sitzen und sinken und schauen, was in uns sich bewegt, erkennen wir dieses Gefühl wieder. Plötzlich tauchen vor dem inneren Auge ähnliche Situationen auf, in denen wir es hatten. Es ist, als scannte ein Teil unseres Geistes die Erinnerungen nach Ähnlichkeit. Und so ist es auch.</p>
<p>Normalerweise würden diese Assoziationen uns vielleicht dazu führen, dass wir innerlich kommentieren: &#8220;Manno, das ist wie damals und wie dort und wie da&#8230; Immer wieder passiert mir das, dass ich mich so fühle!&#8221; Und spontan beginnen wir, eine geistige Liste anzufertigen, von allen schlechten, vom gleichen Grundgefühl getragenen miesen Tagen, Wochen und Erlebnisse der gefühlt letzten zehn Jahre. Das ist der Moment, in dem wir uns in unser Katastrophen- und Dunkeldenken steigern könnten. Ein gefährlicher Moment! Geprägt vom Festhalten der negativen Vergangenheit.</p>
<p>Doch wir üben Gewahrsein auf unser Herz. Daher lassen wir diese Assoziationen vorbei ziehen, ohne sie fest zu halten, d.h. ohne uns daran hoch zu ziehen und hinein zu steigern. Wir registrieren sie einfach, unsere Tendenz zum innerlichen Scannen nach Ähnlichkeit. Und sinken weiter.</p>
<p>Indem wir durch das Netz an Assoziationen tiefer tauchen, bemerken wir vielleicht so etwas wie ein Muster darin. Wir bemerken die Ähnlichkeit, aber aus einem sachlicheren Blickwinkel: Wir sehen, spüren oder verstehen vielleicht, was zusammen kommen muss, damit wir uns so mies fühlen, wie an diesem schlechten Tag &#8211; welche inneren und äußeren Faktoren. Ja, es gibt eine Wiederholung darin, aber nicht eine Rückkehr der dunklen Vergangenheit. Die Wiederholung ist Mathematik: Eins und Eins macht Zwei. Und während wir uns gestatten, tiefer in unser Wesen einzusinken, während wir der Dinge und Schichten einfach gewahr sind, registrieren wir auch das.</p>
<p>Wissen wir, was zusammen kommen muss, damit wir uns so schlecht fühlen, wissen wir zugleich auch, wie wir in Zukunft ähnliche Situationen gar nicht erst entstehen lassen können. Und das Wissen darüber, warum sie sich ergeben hat, entkräftet jedes innere Fragen, dem unser Verstand automatisch nachgeht: Das Fragen nach dem &#8220;Warum?&#8221; und &#8220;Wieso?&#8221;. Alles dies hat eine beruhigende Wirkung.</p>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_277" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-277 " title="423780_R_K_by_Susanne-Schmich_pixelio.de" src="http://herzgefuehl.wordpress.com/files/2009/10/423780_r_k_by_susanne-schmich_pixelio-de.jpg" alt="© Susanne Schmich / pixelio.de" width="400" height="235" /><p class="wp-caption-text">© Susanne Schmich / pixelio.de</p></div>
<p>Wir schauen und horchen weiter in uns selbst hinein, ohne zu forcieren und ohne irgendwo hängen zu bleiben. Und nehmen allmählich wahr, dass dieses Hindurchtauchen durch die geistigen Ebenen zugleich auch mit einer Veränderung der physischen Wahrnehmung verbunden ist: Es wird irgendwie stiller. Der Druck auf den Ohren nimmt ab. Vielleicht registrieren wir allmählich, dass die Blätter des Baumes vor unserem Fenster leise rascheln. Oder hören die Schritte des Nachbarn über unserem Kopf. Das ist ein gutes Zeichen. Das Zeichen, dass wir langsam im Hier und Jetzt ankommen, während wir tiefer in uns selbst tauchen. Die wirren Gedanken, die alles übertönen, so dass wir kaum etwas mitbekommen, nehmen ab. Vielleicht fühlen wir uns so, als würden wir gerne ganz tief aus dem Bauch heraus seufzen wollen. Auch ein gutes Zeichen: Wir entspannen uns, parallel zu den schwindenden Gedanken.</p>
<p>Irgendwann bemerken wir, dass das miese Gefühl abnimmt. Ganz von allein. Nur dadurch, dass wir sitzen und Gewahrsein üben. Dass wir keinen Gedanken nachhechten und uns an ihm festklammern oder gar im wilden Aktionismus irgendeine Ablenkung gesucht haben, um dieses häßliche Unwohlsein wegzubekommen. Wir spüren, wie sich in uns alles von allein und auf geheimnisvolle Weise sortiert hat. Nur, indem wir uns haben tiefer in unser Herz sinken lassen &#8211; und nebenher bewusst jeden Gedanken, jedes Bild, alles haben einfach kommen und gehen lassen.</p>
<p>Daher ist das Üben von Gewahrsein das beste Mittel, um sich besser zu fühlen: Gewahrsein selbst ist die ordnende Kraft in uns. Indem wir unsere Aufmerksamkeit nach innen richten, tut der Geist schon alles, um sich zu zentrieren. Und vielleicht sind wir, am Grunde unseres Herzens angekommen, jetzt in der Verfassung, die Lage an der Wurzel zu packen, anstelle blinden Aktionismus zu üben, um uns abzulenken.</p>
<p>Seien Sie sich sicher: Das Herz Ihres Seins will immer das Beste aus jeder Situation machen. Dazu brauchen Sie nichts weiter tun, als ihm Aufmerksamkeit &#8211; Gewahrsein &#8211; schenken! Gepaart mit etwas Geduld und Vertrauen serviert es Ihnen ihre persönlichen (Er)Lösung ganz von allein. Einfach aus Liebe.</p>
<h6 style="text-align:right;"><span style="color:#999999;">© Josephine Lehnert, www.empathische-lebensberatung.de</span></h6>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[- Prüfungen -]]></title>
<link>http://gedankentheater.wordpress.com/2009/10/29/prufungen/</link>
<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 23:16:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>sunny11178</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die zwei härtesten Prüfungen, die der spirituelle Weg uns abfordert, sind: Geduld, auf den richtigen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:center;">Die zwei härtesten Prüfungen,<br />
die der spirituelle Weg uns abfordert, sind:<br />
Geduld, auf den richtigen Augenblick zu warten,<br />
und Mut, uns nicht von dem enttäuschen zu lassen,<br />
was wir vorgefunden haben.</p>
<p style="text-align:center;"><em>(aus: Paulo Coelho, Veronika beschließt zu sterben)</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ik ben de kracht en het mededogen]]></title>
<link>http://dutchdw.wordpress.com/2009/10/27/ik-ben-de-kracht-en-het-mededogen/</link>
<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 07:28:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>dutchdw</dc:creator>
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<description><![CDATA[&#8220;Maar Jezus riep zijn discipelen tot Zich en zeide: Ik heb medelijden met de schare, want zij ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[&#8220;Maar Jezus riep zijn discipelen tot Zich en zeide: Ik heb medelijden met de schare, want zij ]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Ein Lob der Geduld]]></title>
<link>http://na-blogo.de/2009/10/19/ein-lob-der-geduld/</link>
<pubDate>Mon, 19 Oct 2009 12:21:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>Frank</dc:creator>
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<description><![CDATA[Manchmal bewundere ich Menschen für ihre Geduld beim Zuhören. Das ist auch so ziemlich der Hauptgrun]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Manchmal bewundere ich Menschen für ihre Geduld beim Zuhören. Das ist auch so ziemlich der Hauptgrund, warum ich niemals am Tresen im Verkauf arbeiten könnte. Denn genau diese Geduld fehlt mir völlig.</p>
<p>Heute sind meine Helden die Mitarbeiter der Apotheke schräg gegenüber. Ich komme rein und möchte Hustenlöser für die Lady kaufen, die sich zurzeit durchs Leben röchelt. Zwei Apothekenfachkräfte hinterm, zwei Kunden vor dem Tresen. Warten ist man ja gewohnt und macht man auch gerne mal. Außer natürlich, es geht an den Schaltern vor einem um wahlweise die Krankengeschichte oder die geplante Kulturreise ins Heilige Land.</p>
<p>Und was war? Klar &#8211; die Krankengeschichte im Detail und die Kulturreise ins Heilige Land waren die Themen. Deshalb weiß ich jetzt von zwei mir völlig unbekannten Bremerhavenern eine ganze Menge. Die eine zum Beispiel hat &#8211; und das ist nur ein Auszug &#8211; Schmerztherapie erhalten, dazu auch starke Schmwerzmittel und viele gute und weniger gute Tipps von mindestens vier Ärzten. Was natürlich alles nicht gewirkt hat.</p>
<p>Mehr kann ich an dieser Stelle aber nicht erzählen, denn gleichzeitig rauschte mir die andere Erzählung inst Ohr. Eine Reise steht bei der mutmaßlichen Oberstudienrätin an. Ins Heilige Land oder sonst wo, Hauptsache man kann sich finden. Das Programm jedenfalls ist zum Abgewöhnen: Meditative Tänze, Gesprächskreise, religiöse Betrachtungen und Kulturgut. Ich bin zwar nun auch nicht der Ballermann-Spezialist, sondern mag mir auch und gerne viel ansehen. Aber das ist definitiv zu viel.</p>
<p>Weil mir die Ohren inzwischen aber ziemlich gepfiffen haben und der Hustenlöser immer noch im Regal auf mich wartete, 15 Minuten aber um waren und das Büro ruft, muss die Lady noch ein wenig länger husten. </p>
<p>Nachher gehe ich nochmal zum Drogen-Dealer*.</p>
<p>Mal sehen, was dann auf mich wartet.</p>
<p><i>* PS: Drogen kommt ja auch von dröge, also von getrocknet. Medikamente waren vor der Chemie oft getrocknete Pflanzen und Gewürze. Also ist es, um bösen Kommentaren vorzubeugen, äußerst legitim, wenn auch ungewohnt, Arzneien so zu bezeichnen. Nur mal so am Rande erwähnt <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </i></p>
<div class="zemanta-pixie"><img class="zemanta-pixie-img" alt="" src="http://img.zemanta.com/pixy.gif?x-id=300e41d8-f83d-840a-b179-7590d14edb46" /></div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[...geduldig]]></title>
<link>http://berlinist.wordpress.com/2009/10/18/geduldig/</link>
<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 18:54:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>berlinist</dc:creator>
<guid>http://berlinist.wordpress.com/2009/10/18/geduldig/</guid>
<description><![CDATA[Am Freitag eröffnete Angela Merkel feierlich das Neue Museum auf der Museumsinsel. Am Samstag und So]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Am Freitag eröffnete <a href="http://www.bundeskanzlerin.de">Angela Merkel</a> feierlich das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neues_Museum_(Berlin)">Neue Museum</a> auf der Museumsinsel. Am Samstag und Sonntag sollte es nun freien Eintritt in das Museum geben. Als ich versuchte dieses Angebot anzunehmen traf ich auf eine erstaunlich lange Schlange. Zwar konnte ich mir so nicht die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nofretete">Nofretete</a> anschauen aber ich bin um zwei Erkenntnisse reicher geworden. Erstens, die Berliner sind kulturinteressiert und zweitens, sie sind geduldig. Sich bei Nieselregen und eisiger Kälte an einer Schlange anzustellen die eine Wartezeit von mindestens zwei Stunden verspricht ist schon eine Herausforderung. Ich habe dann lieber auf den Besuch verzichtet und versuche es ein andermal. Aber viele Berliner und Gäste haben die Tortur des stundenlangen Anstehens auf sich genommen um sich das wiedereröffnete Neue Museum anzuschauen. Sie waren geduldiger als ich.</p>
<p><a href="http://berlinist.wordpress.com/files/2009/10/p1140524.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-250" title="P1140524" src="http://berlinist.wordpress.com/files/2009/10/p1140524.jpg?w=300" alt="P1140524" width="300" height="225" /></a><a href="http://berlinist.wordpress.com/files/2009/10/p1140526_21.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-242" title="P1140526_2" src="http://berlinist.wordpress.com/files/2009/10/p1140526_21.jpg" alt="P1140526_2" width="320" height="240" /></a><a href="http://berlinist.wordpress.com/files/2009/10/p1140528_21.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-243" title="P1140528_2" src="http://berlinist.wordpress.com/files/2009/10/p1140528_21.jpg" alt="P1140528_2" width="320" height="240" /></a><a href="http://berlinist.wordpress.com/files/2009/10/p1140529_21.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-244" title="P1140529_2" src="http://berlinist.wordpress.com/files/2009/10/p1140529_21.jpg" alt="P1140529_2" width="240" height="320" /></a><a href="http://berlinist.wordpress.com/files/2009/10/p1140530_21.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-245" title="P1140530_2" src="http://berlinist.wordpress.com/files/2009/10/p1140530_21.jpg" alt="P1140530_2" width="320" height="240" /></a><a href="http://berlinist.wordpress.com/files/2009/10/p1140531_2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-246" title="P1140531_2" src="http://berlinist.wordpress.com/files/2009/10/p1140531_2.jpg" alt="P1140531_2" width="320" height="240" /></a><a href="http://berlinist.wordpress.com/files/2009/10/p1140533_2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-248" title="P1140533_2" src="http://berlinist.wordpress.com/files/2009/10/p1140533_2.jpg" alt="P1140533_2" width="320" height="240" /></a><a href="http://berlinist.wordpress.com/files/2009/10/p1140535_2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-249" title="P1140535_2" src="http://berlinist.wordpress.com/files/2009/10/p1140535_2.jpg" alt="P1140535_2" width="320" height="240" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Wat is het ultieme geduld?"]]></title>
<link>http://durani.wordpress.com/2009/10/14/wat-is-het-ultieme-geduld/</link>
<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 00:02:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>Durani</dc:creator>
<guid>http://durani.wordpress.com/2009/10/14/wat-is-het-ultieme-geduld/</guid>
<description><![CDATA[Yunus Ibn Yazied zei: سالت ربيعه بن ابى عبد الرحمن ما منتهى الصبر قال: ان يكون يوم تصيبه المصيبه مثل]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Yunus Ibn Yazied zei:</p>
<p>سالت ربيعه بن ابى عبد الرحمن ما منتهى الصبر قال: ان يكون يوم تصيبه المصيبه مثله قبل ان تصيبه<br />
<strong>&#8220;Ik vroeg Rabie&#8217;ah ibn AbdulRa7maan: &#8220;Wat is het ultieme geduld?&#8221; Hij zei: &#8220;Op het moment van tegenspoed, uiterlijk dezelfde zijn als op de dag voordat het gebeurd&#8221;.</strong></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zu ungeduldig]]></title>
<link>http://alteregoamstock.wordpress.com/2009/10/13/zu-ungeduldig/</link>
<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 06:37:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>pfh2007</dc:creator>
<guid>http://alteregoamstock.wordpress.com/2009/10/13/zu-ungeduldig/</guid>
<description><![CDATA[Ich glaube ich bin für die withings ein kleines wenig zu ungeduldig gewesen heute morgen. Irgendwie ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich glaube ich bin für die withings ein kleines wenig zu ungeduldig gewesen heute morgen. Irgendwie wurde der Körperfettanteil nicht ermittelt. Bei mir zumindest, bei meinem Freund schon.</p>
<p>Die Erkennung wer draufsteigt hat also auch wunderbar funktioniert, ist bei mehr als 25 kg Unterschied aber auch keine Kunst.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Kirche und ihre Orgel]]></title>
<link>http://evazahna.wordpress.com/2009/10/12/orgel/</link>
<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 19:00:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>evazahna</dc:creator>
<guid>http://evazahna.wordpress.com/2009/10/12/orgel/</guid>
<description><![CDATA[Die Zallmsdorfer Dorfkirche &#8230; &#8230; wurde als einschiffiger, flachgedeckter Bau aus einheimi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><h3><strong>Die Zallmsdorfer Dorfkirche &#8230;</strong></h3>
<p style="text-align:justify;">&#8230; wurde als einschiffiger, flachgedeckter Bau aus einheimischen Granitfeldsteinen etwa im 13. oder 14. Jahrhundert erbaut.</p>
<p style="text-align:justify;">
<div id="attachment_106" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><img class="size-full wp-image-106" title="zallmsdorfkirche3" src="http://evazahna.wordpress.com/files/2009/10/zallmsdorfkirche3.jpg" alt="den kleinen Turm sieht man schon von weitem ..." width="450" height="600" /><p class="wp-caption-text">den kleinen Turm sieht man schon von weitem ...</p></div>
<p style="text-align:justify;">Im Kern romanisch, eingezogener Rechteckchor, Dachturm (an ehemaligen Glockengiebel angesetzt ?), Apsis mit Stützpfeilern aus Feldstein und Rundbogenfenster. Die rundbogige Priesterpforte in der Südwand ist zugemauert. Vom Ursprungsbau sind rundbogiges Apsisfenster und Triumphbogen erhalten.</p>
<p style="text-align:justify;"><img class="alignnone size-full wp-image-107" title="zallmsdorfkirche4" src="http://evazahna.wordpress.com/files/2009/10/zallmsdorfkirche4.jpg" alt="zallmsdorfkirche4" width="450" height="600" /></p>
<p style="text-align:justify;">Interessant sind auch die Butzenscheiben aus dem 16. Jh. und das Sakramentshäuschen. Die barocke Ausstattung aus dem 17. Jh. wurde bei der Restaurierung 1913 stark vereinfacht.</p>
<p style="text-align:justify;">
<div id="attachment_105" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><img class="size-full wp-image-105" title="zallmsdorfkirche2" src="http://evazahna.wordpress.com/files/2009/10/zallmsdorfkirche2.jpg" alt="Wie ein Schiff liegt sie da ..." width="450" height="337" /><p class="wp-caption-text">Wie ein Schiff liegt sie da ...</p></div>
<p style="text-align:justify;">&#8212;</p>
<p style="text-align:justify;">Die Orgel stammt vermutlich aus der Mitte des 18. Jh. von einem bisher nicht bekannten Orgelbauer und ist somit die älteste Orgel unseres Kirchenkreises. Sie wurde 1847 und 1854 durch Orgelbaumeister Ernst-Moritz Baumgarten umgebaut und 2004 / 2005 durch die Orgelbauwerkstatt Rainer Wolter (Dresden / Rügen) im Stile Baumgartens grundlegend restauriert. Inschrift der Glocke:</p>
<p style="text-align:justify;">SOLI DEO GLORIA + M: SAMVEL 1 AVI + PFAR ZV ZALMSDORF +  RICHTER + ANDREAS HENNIG + KIRCHENVORSTAND ANDREAS HÖNCKE + MARTIN RICHTER + GOSS MICH GEORG BILLIG VON WITTENBERG +  ANNO 1691 / Die zweite Glocke wurde, ebenso wie die originalen Prospektpfeifen der Orgel, im ersten Weltkrieg entfernt.</p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;">Unsere Kirche konnte nach vorausgegangenen Notreparaturen in den Jahren 2002 / 2003 umfangreich saniert werden. Zu verdanken ist dies der Förderung des Landes Sachsen-Anhalt, der Landeskirche, des Kirchspiels, der Ortsgemeinde Leetza, eigenen Mitteln der Kirchengemeinde und einer großen Spendenbereitschaft der Einwohner Zallmsdorfs sowie der umliegenden Orte.</p>
<p style="text-align:justify;">Das Kruzifix  unserer Kirche sehen Sie auf dem folgenden Bild</p>
<p style="text-align:justify;">
<div class="mceTemp" style="text-align:justify;">
<dl class="wp-caption alignnone">
<dt class="wp-caption-dt"><img class="size-full wp-image-98" title="PICT83 ZALLMSDORF cHRISTUS" src="http://evazahna.wordpress.com/files/2009/10/pict83-zallmsdorf-christus.jpg" alt="Geduldiger Christus ..." width="450" height="599" /></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Geduldiger Christus &#8230;</dd>
</dl>
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<h3>Die Zallmsdorfer Orgel</h3>
<p style="text-align:justify;">„Diese Orgel wurde umgearbeitet durch den Orgelbaumeister Moritz Baumgarten aus Bethau bei Torgau. Gehilfe Carl Schrader aus Steigra bei Querfurt im Jahre 1847.“ Die Inschrift des Orgelbaugehilfen an einem der beiden Keilbälge belegt derzeit eines der frühesten Daten zu Arbeiten an der Zallmsdorfer Kirchenorgel. Worin diese Umbauarbeiten bestanden ist noch nicht restlos geklärt. In Frage kommen Veränderungen am Gehäuse und an der Spielanlage, evtl. an den Blase- (Keil-) bälgen. Unstreitig ist jedoch, dass die kleine, pedallose Orgel bereits im 18. Jahrhundert speziell für die Zallmsdorfer Kirche erbaut wurde, etwa um 1750.</p>
<p style="text-align:justify;">Die extrem niedrige Deckenhöhe von 2 Metern (!) zum Emporenfußboden machte eine ganz besondere Konstruktion der technischen Anlage erforderlich, v.a. hinsichtlich der Führung der Tonmechanik: Zum ersten Mal begegnet uns die Position des Wellenbrettes &#8211; also des zentralen Trakturteiles zur Übersetzung der Tastenteilung in die Ventil- (Pfeifen-) teilung &#8211; <strong>unter</strong> der Klaviatur. Die Ansteuerung erfolgt hier mit sog. Trakturstechern. Nur dadurch war es dem uns noch unbekannten Orgelbauer vor 250 Jahren möglich, die Windlade mit den darauf stehenden Pfeifen unmittelbar über dem Klaviaturniveau zu positionieren, um die niedrige Bauhöhe &#8211; staunenswert &#8211; zu bewältigen.</p>
<p style="text-align:justify;">Die längsten Pfeifen von Gedackt 8’ und dem Prospektprincipal 4’ gehen durch die Kirchendecke und werden im Dachboden von einem Holzkasten abgedeckt. Auch die extrem niedrige Anordnung des Manuals, die gedrungen wirkende Architektur von Gehäuse und Prospekt sowie der Verzicht auf ein Pedalwerk sind der akuten Platznot auf der Empore geschuldet.</p>
<p style="text-align:justify;">Am 29. Januar 1854 bietet der im benachbarten Zahna ansässige Orgelbauer Moritz Baumgarten (Schüler des im damaligen Preußen führenden Berliner Meisters Carl August Buchholz) auf einem zweiseitigen „Kostenanschlag“ eine „Reparatur der Kirchen Orgel zu Zalmsdorf“ an. Es geht hierbei um eine Tiefersetzung der Orgelstimmung um 3 Halbtöne, damit das Instrument „genau mit der Berliner Normal Stimgabel übereinstimt.“ Die Berliner Normal-Stimmgabel war in Preußen amtlich angeordnet worden, um im gesamten Königreich eine einheitliche Instrumentenstimmung zu bewirken. Die Umbauarbeiten führte Baumgarten nach Bewilligung aus.</p>
<p style="text-align:justify;">Die Zallmsdorfer Orgel war im 18. Jahrhundert im seltenen sog. ‚Kornett-Ton’ erbaut und eingestimmt worden, der 1 ½ Töne über dem Kammerton lag. Die meisten Orgeln standen damals im ‚Chorton’ – 1 Ganzton höher – und entbehrten aus Kostengründen oft der unteren Halbtöne in der tiefen Oktave. In früheren Zeiten überstiegen die Materialkosten (im Gegensatz zu heute) bei weitem die Lohnkosten.</p>
<p style="text-align:justify;">So selten Orgeln im Barock noch im hohen Kornett-Ton standen, hat immerhin Johann Sebastian Bach in seiner Weimarer Zeit als Hoforganist (zw. 1708 und 1714) auf einem solchen Instrument musiziert und hierfür sogar seine virtuosesten Orgelkompositionen verfertigt. Auch sind Werke von ihm überliefert, die den großen Tonumfang nach oben (d<sup>3</sup>) sowie nach unten (mit Cis) erfordern. Tonumfang Zallmsdorf: C, Cis – d<sup>3</sup> = 51 Töne.</p>
<p style="text-align:justify;">So klein die Disposition &#8211; die Registerbesetzung &#8211; in Zallmsdorf auch angelegt ist, gibt sie dem Spieler doch abwechslungsreiche Kombinationsmöglichkeiten an die Hand, mit der die reichlich überlieferte einmanualige, pedallose Orgelliteratur lebendig interpretiert werden kann:</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Holzgedackt 8’</strong> und <strong>Hohlflöte 8’</strong> (Kiefer / Eiche) mit gemeinsamen Pfeifen in den unteren 1 ½ Oktaven, <strong>Principal 4’</strong> (im Prospekt), <strong>Rohrflöte 4’, Octave 2’</strong> und <strong>Mixtur 3-fach 1’</strong> (alle in Zinn). Die tiefsten 3 Halbtöne stammen jeweils von Moritz Baumgarten, die anderen der insgesamt 387 Pfeifen (bis auf die notwendigerweise zu rekonstruierenden) sind originales 18. Jahrhundert mit frischem Klang und jetzt wieder erlebbarem Silberglanz für Ohr und Auge.</p>
<p style="text-align:justify;">Die Restaurierung der Zallmsdorfer Barockorgel ist umfassend und nach den strengen Regeln neuzeitlicher Denkmalpflege von dem jetzt in Zörbig in den ehemaligen Rühlmann-Werkstattgebäuden ansässigen Orgelrestaurator Rainer Wolter und seinen Mitarbeitern ausgeführt worden: 35 neue Prospekt-Principalpfeifen 4’ in hochprozentigem Zinn mit ‚aufgeworfenen Labien’ (die originalen Frontpfeifen mussten 1917 kriegsbedingt abgeliefert werden), ein modernes, geräuschloses Elektro-Gebläse, 40 neue Mixturpfeifen anstelle später eingefügter Fremdpfeifen, Neubelederung der 2 Keilbälge und der Windkanäle, gesamte (oxydierte) Messingverdrahtung neu, Restaurierung des gesamten Pfeifenwerks mit Anlängen der zahlreichen beschädigten bzw. unsachgemäß behandelten Pfeifenmündungen, durchgreifende Restaurierung der Mixturpfeifenstöcke mit neuen, den kleinen Pfeifenfüßen angepassten Bohrungen und Kesselungen, div. Holzpfeifen teilrekonstruiert und mit Warmleim ausgegossen, sämtliche Stimmspunde und Spundbretter der restaurierten Eichenwindlade neu beledert, Ventilseite neu pergamentiert, neues Pulpetenbrett mit neuen Lederpulpeten versehen, Wurmbehandlung sämtlicher Holzteile, Restaurierung der zahlreichen alten Eisennägel, Generalreinigung, Intonation und Nachintonation im Sinne der originalen Klangkörper und vieles andere mehr.</p>
<p style="text-align:justify;">Der reichen anhaltinischen Kulturlandschaft ist ein kostbares, klangschönes und originell konstruiertes Barock-Instrument durch die Anstrengungen der Kirchengemeinde und des hocherfahrenen Orgelrestaurators Rainer Wolter und seiner qualifizierten Mitarbeiter zurückgegeben worden. Dafür ist zu danken.</p>
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<p style="text-align:justify;"><em>Berlin, den 08. Juli 2005 (Eckhard v.Garnier / Orgelbausachverständiger / Berlin)</em></p>
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<p style="text-align:justify;"><img class="alignnone size-full wp-image-99" title="Zallmsdorfer Orgel" src="http://evazahna.wordpress.com/files/2009/10/zallmsdorfer-orgel.jpg" alt="Zallmsdorfer Orgel" width="450" height="337" /></p>
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<div id="attachment_486" class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><a rel="attachment wp-att-486" href="http://evazahna.wordpress.com/2009/10/12/orgel/100_0989-2/"><img class="size-full wp-image-486" title="100_0989 (2)" src="http://evazahna.wordpress.com/files/2009/10/100_0989-2.jpg" alt="Dorfkirche in Zallmsdorf" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Dorfkirche in Zallmsdorf</p></div>
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