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	<title>gelten &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/gelten/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "gelten"</description>
	<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 16:52:21 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Sein und Gelten.]]></title>
<link>http://ebmeierjochen.wordpress.com/2009/04/13/3398/</link>
<pubDate>Mon, 13 Apr 2009 09:00:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>Johann Ohneland</dc:creator>
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<description><![CDATA[Kant hat bemerkt, wie ohne Zweifel viele vor ihm, dass die hundert Taler, die er sich denkt, doch le]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div class="entrybody">
<div class="snap_preview">
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3353" title="Thaler, reell (oder nur abgebildet?)" src="http://ebmeierjochen.files.wordpress.com/2009/04/goldmunzen1.jpg?w=444&#038;h=300#38;h=300" alt="Thaler, reell (oder nur abgebildet?)" width="444" height="300" /></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Kant hat bemerkt, wie ohne Zweifel viele vor ihm, dass die hundert Taler, die er sich denkt, doch leider ganz was andres wären, als hundert Taler, die er in seiner Tasche trüge. Wohl wahr, sagt Hegel; aber so ganz und gar nichts wäre das, was man sich denkt, andrerseits doch auch wieder nicht.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Die Taler in der Tasche und die Taler in der Vorstellung haben eins gemein: Alle zweihundert haben eine <em>Bedeutung</em>. Will sagen, <em>in beiden Modi </em>können sie mich dazu bestimmen, mich so oder anders zu verhalten. Ob ich sie habe, sie nicht zu haben bedaure, sie zu haben begehre, sie zu haben nicht achte… </span></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Licht in dieses Mysterium hat Hermann Lotze gebracht. Er unterscheidet – Ei des Kolumbus – drei verschiedene Wirklichkeits- oder besser Gegebenheitsmodi: das (allbekannte) <em>Sein,</em> das (später so genannte) <em>Erleben</em> und das – erst von ihm zur Geltung gebrachte – <span> </span><em>Gelten.</em> Von den so genannten Wahrheiten sagt er insbesondere: “Sie schweben nicht zwischen, außer oder über dem Seienden. Als Zusammen- hangsformen mannigfaltiger Zustände sind sie vorhanden <em>nur in dem Denken eines Denkenden, indem es denkt,</em> oder in dem <em>Wirken</em> eines Seienden in dem <em>Augenblick</em> seines Wirkens.” (Lotze, <em>Mikrokosmos</em>, III/2, 579)</span></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Das war erst nur eine logisch formale Unterscheidung. Materi- allogisch gedacht, müsste es so heißen: Allererst ‚gegeben’ ist das Erleben selbst; ein Strom von Empfindungen, in dem Sinnliches, Logisches und ästhetisch-moralisch Werthaftes noch gänzlich ungeschieden als <em>ein und dasselbe </em>„in Erscheinung treten“. </span></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Alles, was danach kommt, ist ein Arbeitsprodukt der Reflexion.</span></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Die hundert Taler in meiner Vorstellung und die hundert Taler in meiner Tasche <em>gelten gleich, </em>wenn ich an ihnen eine Rechung &#8211; sagen wir: von Zins und Zinseszins &#8211; durchführe. Sie <em>gelten </em>ganz <em>verschieden,</em> wenn ich eine Schneiderrechnung bezahlen soll. </span></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Mit ihrem <em>Sein</em> hat das durchaus zu tun &#8211; indem es nämlich in mein  <em>Da</em>sein mal mehr, mal weniger eng verstrickt ist.<br />
</span></p>
<p class="MsoNormal">
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3352" title="justitia" src="http://ebmeierjochen.files.wordpress.com/2009/04/justitia1_dpa_gr1.jpg?w=460&#038;h=346#38;h=346" alt="justitia" width="460" height="346" /></div>
</div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Abstieg, zehnte Windung: Sein und Gelten.]]></title>
<link>http://philowendeltreppe.wordpress.com/2009/04/13/abstieg-zehnte-windung-sein-und-gelten/</link>
<pubDate>Mon, 13 Apr 2009 08:56:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>Johann Ohneland</dc:creator>
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<description><![CDATA[Kant hat bemerkt, wie ohne Zweifel viele vor ihm, dass die hundert Taler, die er sich denkt, doch le]]></description>
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<p><img class="alignnone size-full wp-image-3353" title="Thaler, reell (oder nur abgebildet?)" src="http://ebmeierjochen.files.wordpress.com/2009/04/goldmunzen1.jpg?w=444&#038;h=300#38;h=300&#38;h=300" alt="Thaler, reell (oder nur abgebildet?)" width="444" height="300" /></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Kant hat bemerkt, wie ohne Zweifel viele vor ihm, dass die hundert Taler, die er sich denkt, doch leider ganz was andres wären, als hundert Taler, die er in seiner Tasche trüge. Wohl wahr, sagt Hegel; aber so ganz und gar nichts wäre das, was man sich denkt, andrerseits doch auch wieder nicht.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Die Taler in der Tasche und die Taler in der Vorstellung haben eins gemein: Alle zweihundert haben eine <em>Bedeutung</em>. Will sagen, <em>in beiden Modi </em>können sie mich dazu bestimmen, mich so oder anders zu verhalten. Ob ich sie habe, sie nicht zu haben bedaure, sie zu haben begehre, sie zu haben nicht achte… </span></p>
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<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Licht in dieses Mysterium hat Hermann Lotze gebracht. Er unterscheidet – Ei des Kolumbus – drei verschiedene Wirklichkeits- oder besser Gegebenheitsmodi: das (allbekannte) <em>Sein,</em> das (später so genannte) <em>Erleben</em> und das – erst von ihm zur Geltung gebrachte – <span> </span><em>Gelten.</em> Von den so genannten Wahrheiten sagt er insbesondere: “Sie schweben nicht zwischen, außer oder über dem Seienden. Als Zusammen- hangsformen mannigfaltiger Zustände sind sie vorhanden <em>nur in dem Denken eines Denkenden, indem es denkt,</em> oder in dem <em>Wirken</em> eines Seienden in dem <em>Augenblick</em> seines Wirkens.” (Lotze, <em>Mikrokosmos</em>, III/2, 579)</span></p>
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<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Das war erst nur eine logisch formale Unterscheidung. Materi- allogisch gedacht, müsste es so heißen: Allererst ‚gegeben’ ist das Erleben selbst; ein Strom von Empfindungen, in dem Sinnliches, Logisches und ästhetisch-moralisch Werthaftes noch gänzlich ungeschieden als <em>ein und dasselbe </em>„in Erscheinung treten“. </span></p>
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<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Alles, was danach kommt, ist ein Arbeitsprodukt der Reflexion.</span></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Die hundert Taler in meiner Vorstellung und die hundert Taler in meiner Tasche <em>gelten gleich, </em>wenn ich an ihnen eine Rechung &#8211; sagen wir: von Zins und Zinseszins &#8211; durchführe. Sie <em>gelten </em>ganz <em>verschieden,</em> wenn ich eine Schneiderrechnung bezahlen soll. </span></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Mit ihrem <em>Sein</em> hat das durchaus zu tun &#8211; indem es nämlich in mein  <em>Da</em>sein mal mehr, mal weniger eng verstrickt ist.<br />
</span></p>
<p class="MsoNormal">
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3352" title="justitia" src="http://ebmeierjochen.files.wordpress.com/2009/04/justitia1_dpa_gr1.jpg?w=460&#038;h=346#38;h=346&#38;h=346" alt="justitia" width="460" height="346" /></p>
<p style="text-align:right;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">condron.us</span></p>
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