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	<title>geringfugigkeit &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/geringfugigkeit/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "geringfugigkeit"</description>
	<pubDate>Thu, 24 Dec 2009 02:32:20 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Du, Du, Du.....darfst Du das - Dir einfach was wegnehmen ? ]]></title>
<link>http://jusatpublicum.wordpress.com/2009/10/07/du-du-du-darfst-du-das-dir-einfach-was-wegnehmen/</link>
<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 12:46:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>Liz</dc:creator>
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<description><![CDATA[Im Blog des ifb entrüstet man sich angesichts eines neuerlichen Falles einer fristlosen Kündigung be]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone size-full wp-image-957" title="IMG_8227_1SteakBSZFC" src="http://jusatpublicum.wordpress.com/files/2009/10/img_8227_1steakbszfc.jpg" alt="IMG_8227_1SteakBSZFC" width="500" height="333" /></p>
<p style="text-align:justify;">Im <a href="http://blog.betriebsrat.de/?p=353#comment-20457" target="_blank"><span style="color:#ab3580;"><strong>Blog des ifb</strong></span></a> entrüstet man sich angesichts eines neuerlichen Falles einer fristlosen Kündigung bei &#8220;geringfügigem&#8221; Wert eines Brötchens und rückt die klare Linie der Rechtsprechung und die zunehmenden Fälle solcher Arbeitgeberkündigungen in eine krisenbedingte Verhärtung der Arbeitgeberhaltung ihren Mitarbeitern gegenüber, selbst wenn diese jahrzehntelang im Betrieb tätig gewesen seien und plädiert für eine festzulegende Unerheblichkeitsgrenze.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Da hat &#8211; so die Schilderung dort &#8211; eine Sekretärin des Bauverbandes Westfalen  sich in der Firma an einem Frühstücksbuffet zwei Brötchen genommen</strong>, die für Sachverständige, also externe Besucher, gedacht waren. Die Frau hatte diese Brötchen kurz vorher alle eigenhändig geschmiert und das Buffet vorbereitet.</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://blog.betriebsrat.de/?m=200910" target="_blank"><strong><span style="color:#ab3580;">Der Autor des dortigen Blogbeitrags des ifb hält es für gleichgültig</span></strong></a>, was  die Sekretätin <!--more--></p>
<p>nun genau dazu veranlasst hatte, davon ein wenig zu essen. Vielleicht habe sie es abschmecken, vielleicht aber auch nur einem spontanen menschlichen Bedürfnis mit dem Namen Hunger nachgeben wollen &#8211; seiner Meinung nach sei das egal.</p>
<p style="text-align:justify;">Ist es das?</p>
<p style="text-align:justify;">So lebensfremd, dass man Brötchen abschmecken müsse, kann man kaum sein. Aber davon abgesehen: Wieso macht es einen Unterschied, ob jemand das Buffet aufbaut oder nicht?  Ob man Hunger hat oder nicht ? Sie hat sich an Waren bedient, die ihr nicht gehören. Anstatt mit unergiebigen Diskussionen über Unerheblichkeitsgrenzen zu versuchen, Grenzen aufzuweichen oder zu verwässern, wäre es sinnvoller und effektiver als präventiver Kündigungsschutz, Mitarbeitern klar die Message zu vermitteln, dass sie unabhängig vom Wert jeglicher Übergriffe auf fremdes Eigentum den Arbeitsplatz mit dem vernichteten Vertrauensvorschuss zerstören. Warum Mitarbeiter, denen man mehr Grundvertrauen entgegenbringt, als jedem Kunden, der einen Laden oder Firma betritt sich mehr herausnehmen dürfen sollen, als dieser, der beides auch nicht mehr betreten kann, ist mir unerfindlich. Würden sie selbst Kunden bei Diebstahl beobachten, müssten sie auch einschreiten, selbst sollen sie sich das erlauben dürfen??<br />
Wem ein Arbeitsplatz nicht wichtig genug ist, um Respekt vor Eigentum und Werten zu halten, für Waren zu zahlen, die er nimmt oder essen möchte, der muss sich nicht wundern, wenn auch dem Arbeitgeber sein Arbeitsplatz weniger wichtig wird. Und wenn hier schon die Krise als möglicher Grund der angeblich härteren Tendenz bei Kündigungen angesprochen wird: Wäre es so wenig verständlich, wenn Arbeitgeber ihre Haltung ändern, die selbst in der Krise Unternehmen und deren Arbeitsplätze auch für Mitarbeiter zu halten versuchen, aber erleben, dass Mitarbeitern selbst das Risiko für den Arbeitsplatz  für Minimalwerte ohne weiteres in Kauf nehmen.</p>
<p style="text-align:justify;">Als Schülerin habe ich selbst begonnen, in Bäckereien eines Traditionsunternehmens mit einem Netz von Filialen zu arbeiten, in denen es selbstverständlich nicht erlaubt war, sich einfach an den Verkaufswaren oder auch  an der Retourware zu bedienen, für die abends auch Listen der Lieferscheine einzutragen waren.  Auch beschädigte Ware &#8211; wie zB heruntergefallenes Gebäck oder angeditschte Törtchen &#8211; mussten zurückgeschickt werden und eingetragen. Aushilfen, Auszubildende oder Filialspringerinnen, die da schon mal meinten, sich eine Ecke abknipsen zu können (&#8220;das war halt beim Runterfallen abgegangen&#8221;) oder etwas wegzunehmen, wurden freundlich aber ausnahmslos darauf hingewiesen, dass das nicht erlaubt sei und man für jede Ware, die man essen wolle, zu zahlen habe. Natürlich gab es Ausnahmen, die das umgehen wollten. Wenn da eine mal ertappt wurde, hatte sie es zu bezahlen und wurde erst mal unter den Kolleginnen streng ins Gebet genommen &#8211; derartiges verhalten war unkollegial und rückte schliesslich jede andere auch in Verdacht, die das durchgehen hätte lassen. Es war schlicht eine Frage des Vertrauens, des Anstandes, der Loyalität, die bei Waren nicht anders als bei der Kassenabrechnung galt. Man stand hinter dem Unternehmen und bediente sich nicht daran, nur weil man vielleicht sogar ungesehen oder unbemerkt die Möglichkeit dazu hatte.  Es ist heute in der Krise nicht anders als zu jeder Zeit &#8211; am Arbeitsplatz hängt eine existenzielle Grundlage für das eigene Ein- und Auskommen. Für mich persönlich war es der Platz, wo ich mir das Geld zur Finanzierung meines Studiums verdiente. Selbst als Aushilfe hatte es den Wert der Sicherung meines Lebensunterhaltes, den ich nicht durch beliebig mögliche andere Jobs getauscht hätte. Es war wichtig, für die gesamte Zeit des Studiums einen Arbeitsplatz zu haben. Aber auch sonst hätte ich weder meine Arbeit, noch meinen Arbeitsplatz für den Wert eines  noch so geringfügigen Wertes wie eines Brötchens  in ein unrechtes Licht gesetzt oder verloren sehen wollen. Ebenso wie die Kolleginnen, die damit ihre Familien (mit)ernährten. Ich habe als Mitarbeiterin dort wie in später weiteren Betrieben und Arbeitsplätzen ebenso  wie als Arbeitgeberin  später Angestellte erlebt, die unterschiedlich lang in Firmen tätig waren oder sind. Keine der oft jahrzehntelang tätigen Mitarbeiter hätte &#8220;sich dafür anschauen lassen wollen&#8221;, sich etwas zu nehmen, das sie nicht bezahlt oder das sie nicht nehmen durfte, ohne gefragt zu haben.  Das ist eine Frage der Ehre &#8211; im Besonderen als langjähriger Mitarbeiter. Vor sich selbst, vor Kollegen, vor dem Chef, dessen Vertrauen man geniesst, wenn man tatsächlich oder im übertragenen Sinn den Schlüssel zum Arbeitsplatz, zum Waren- und Kassenbestand in die Hand bekommt.</p>
<p style="text-align:justify;">Nichts ist heute anders, ausser dass man es nicht weniger, sondern mindestens ebenso wichtig nehmen sollte, wenn man Vertrauen am Arbeitsplatz geniesst und dieser ansonsten sicher ist. So sicher wie eben in der heutigen Wirtschaftslage &#8220;sicher&#8221; heissen kann. Fristlose Kündigungen sollten nicht unverhältnismässig sein, bei Geringfügigkeit.</p>
<p style="text-align:justify;">Eines bleibt für mich in all den durch die Rechtsprechung gehenden Fällen der kritisierten Entscheidung gemeinsamer Nenner:  Keiner der Mitarbeiter, der sich über mangelnde vorherige Kommunikation in Form von Abmahnungen beklagte und über die Urteile Schelte hält, hat selbst ein Minimum an Kommunikation bewiesen, das man &#8211; mit geringstmöglichem und absolut verhältnismässigem Aufwand als Arbeitnehmer -  im Zusammenleben nicht nur am Arbeitsplatz beherrschen sollte und das ihnen fristlose Kündigung wie Arbeitsplatzverlust erspart hätte. Vielleicht hätten sie ein<em> &#8220;Ja klar, nehmen Sie es sich&#8221;</em>, vielleicht ein<em> &#8220;Sorry, die sind nicht für Sie&#8221;</em> oder ein<em> &#8220;Ok, aber nur wenn Sie dafür xy bezahlen&#8221;</em> zu hören bekommen &#8211; und sich daran halten können und müssen, denn :</p>
<p style="text-align:justify;">Bevor man sich was nimmt, kann man fragen. Kleine Kindern lernen das, schon bevor sie die Schule besuchen. Erwachsenen fällt auch kein Zacken aus ihrer Krone langer Betriebszugehörigkeit, für die sie sonst ja auch gern geschätzt werden wollen.</p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Claudia H., Praktikantin, Vollzeit arbeitend, geringfügig bezahlt]]></title>
<link>http://santaprecaria.wordpress.com/2008/02/25/claudia-h-praktikantin-vollzeit-arbeitend-geringfugig-bezahlt/</link>
<pubDate>Mon, 25 Feb 2008 09:30:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>hc voigt</dc:creator>
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<description><![CDATA[eine Geschichte von vielen, viele folgen noch &#8230; Claudia H., 26, ist eigentlich schon fertig mi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[eine Geschichte von vielen, viele folgen noch &#8230; Claudia H., 26, ist eigentlich schon fertig mi]]></content:encoded>
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