<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><!-- generator="wordpress.com" -->
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	>

<channel>
	<title>geronten &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/geronten/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "geronten"</description>
	<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 05:01:59 +0000</pubDate>

	<generator>http://en.wordpress.com/tags/</generator>
	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Alte Männer auf Rädern (II)]]></title>
<link>http://silencer137.wordpress.com/2008/05/18/dicke-alte-manner-auf-radern-ii/</link>
<pubDate>Sun, 18 May 2008 05:00:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>Silencer</dc:creator>
<guid>http://silencer137.wordpress.com/2008/05/18/dicke-alte-manner-auf-radern-ii/</guid>
<description><![CDATA[Forsetzung: &#8230;der Alte Sack in der Nahbetrachtung: Strahlt am Wochenende die Sonne vom Himmel (]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://silencer137.wordpress.com/2008/05/17/dicke-alte-manner-auf-radern/">Forsetzung:</a></p>
<p>&#8230;der Alte Sack in der Nahbetrachtung:</p>
<p>Strahlt am Wochenende die Sonne vom Himmel (bloß keine Wolke!), quält sich der Mittfünziger in seine Goretex-Klamotten (Leder wäre zu schwer für die morschen Knochen), schleppt sich zur Garage und holt die Hyabusa raus.<br />
Um die wäre er früher beneidet worden, heute interessiert das keine Sau. Auch nicht, dass es das neueste Modell ist, wird nämlich alle zwei Jahre nachgekauft, hihi, als Zahnarzt kann man es sich ja leisten.<br />
&#8220;Je faltiger der Sack, umso glatter der Lack&#8221;<sup>1</sup></p>
<p>Nach einer halben Stunde Ächzen und Stöhnen hat Kerl die dicke Wampe endlich hinterm Tank des Boliden verstaut, der eigentlich für deutlich schlankere Personen entworfen wurde.<br />
Dann wird auf den E-Starter gedrückt, das Gas aufgerissen (die Nachbarn sollen ja mitkriegen, dass Mr. Cool wieder Biken geht) &#8211; und schon tuckelt der Schönwetterfahrer mit Tempo 40 aus der Einfahrt und über die Bundestrasse.<br />
Bloss nicht schneller, man könnte ja was von der Landschaft verpassen.<br />
Aus Angst umzufallen lehnt sich der der Post-Midlife-Krisianer auch nicht in die Kurve, sondern trägt die Karre lieber um jede Ecke. Aber egal, weit weg geht es ja eh nicht.</p>
<p>Denn der alte Mann &#8220;biked&#8221; ja nicht aus Spass.<br />
<!--more--><br />
Nein, er orgelt zu einem dieser Treffen mit so melodischen Namen wie &#8220;Drommelheimer Biker-Stammtisch&#8221;, gerade mal fünf Minuten hinter der Stadtgrenze. Da trifft er 20 andere dicke alte Männer und freut sich, weil er sich neben dem 70-jährigen mit dem Systemhelm ganz jugendlich und rebellisch vorkommt. Doof nur, dass aus dem Treffen der Kerle mittlerweile eine Familienveranstaltung geworden ist: in den Koffern der Goldwing wurden die Kinder mitgeschleppt, Mutti nennt sich &#8220;Woman on Wheels&#8221; und eiert auf dem, ach, Roller der Tochter hinterher.</p>
<p>Solche Versammlungen sind so traurig anzusehen, man möchte ihnen allen zurufen: Ach, BITTE lasst es!<br />
Aber den Gefallen tun einem die Kaputten nicht. Nach einem halben alkoholfreien Weizen mit Banane oder einem Blasentee hilft man sich gegenseitig in die Plastikklamotten und auf den Bock, dann geht es mit Tempo 40 im Konvoi wieder gen Stadt. </p>
<p>Wenn früher ein Motorradpulk im Rückspiegel auftauchte, wurde aus Panik der VW Polo schon mal in den Graben verrissen &#8211; Hauptsache den Rockern aus dem Weg sein!<br />
Wenn heute ein Bikerpulk auftaucht, dann meist vor einem. Denn die Opas gurken so lahmarschig durch die Gegend, dass sie in erster Linie ein Verkehrshindernis darstellen und folgerichtig von jedem Fiat Panda überholt werden.</p>
<p>Klar, dass man sich dabei nicht totfährt, oder?</p>
<p>Wieder zu Hause angekommen wird die teure Kiste wieder für die nächsten 8 Wochen eingemottet. Der Mümmelgreis plagt sich den Rest des Wochenendes mit Rückenschmerzen, kann dafür aber von seinen Abenteuern auf zwei Rädern erzählen und fühlt sich wieder ein bisschen wie ein Mann.</p>
<p>Ach, was ist das für eine Welt, in der Geronten cool sein wollen und die Jugend, aus Distanzierungsbedürfnis, in Uncoolness-Starre verfällt? Was kommt als nächstes? Bieten Motorradhersteller Spezialausstattungen für Senioren an? So mit extra breitem Sitz, integriertem Hämorrhoidenring, Kathederhalterung und Kranausleger, um das morsche Gerippe auf den Bock zu hieven?</p>
<p>Wann erlebt das gute, alte Mopedfahren endlich eine Renaissance bei Leuten unterhalb der 40er?<br />
Nie mehr? Na dann.</p>
<p>
<sup>1</sup>) Zitat nach Wischmeyer, D.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Alte Männer auf Rädern]]></title>
<link>http://silencer137.wordpress.com/2008/05/17/dicke-alte-manner-auf-radern/</link>
<pubDate>Sat, 17 May 2008 07:00:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>Silencer</dc:creator>
<guid>http://silencer137.wordpress.com/2008/05/17/dicke-alte-manner-auf-radern/</guid>
<description><![CDATA[Die Zahl der durch Unfälle getöteten Motorradfahrer sinkt von Jahr zur Jahr. Das ist erfreulich, abe]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die Zahl der durch Unfälle getöteten Motorradfahrer sinkt von Jahr zur Jahr.<br />
Das ist erfreulich, aber alles andere als erstaunlich.</p>
<p>Früher war das Fahren eines Krads Ausdruck einer Lebenseinstellung, irgend wie anders, cool und rebellisch. Motorradfahrer verfluchten oft genug ihre Kisten, wenn die mal wieder aus purem Trotz nicht wollten oder bei 5 Grad Außentemperatur die Hände und sonstwas abfroren. Auf längeren Reisen dämmerte der eigene Hintern in den Tiefschlaf, und irgendwie waren die, an die Honda CB 450 N angeflanschten, Hepko &#38; Becker-Koffer nie groß genug für den Einkauf im Supermarkt.<br />
Aber das gehörte halt dazu.</p>
<p>Etwas anders wurde das Ganze, als Mopedfahren plötzlich in &#8220;Biken&#8221; umbenannt wurde. Sobald Wochenende und gutes Wetter Händchen hielten,  düsten plötzlich  Zahnärzte auf Harleys durch die Gegend. Aber bloß nicht zu weit, könnte ja unbequem werden, am Besten nur bis zur nächsten Eisdiele. Da stand man dann stundenlang rum und liess sich beglotzen.</p>
<p>Irgendwann kippte das Verhältnis zwischen &#8220;Brot und Butter&#8221;-Mopedfahrern und den &#8220;Schön Wetter&#8221;-Bikern. Die Jugend, früher ganz versessen auf´s erste motorisierte Zweirad um der Ödnis des Heimatdorfes zu entfliehen, interpretierte das so: Motorradfahren ist uncool, machen nur alte Säcke. </p>
<p>Nicht wirklich folgerichtig wandten sich die Spätpubertierenden daraufhin etwas zu, was in ihrer Väter Generation der Ausdruck des Losertums schlechthin war: untermotorisierten, vollverschalten Plastikbombern, bei denen man nichts zwischen den Beinen hat: den Rollern. Darauf kreiolen die Adoleszenten, egal ob Männlein oder Weiblein, halbnackt durch den Stadtverkehr und sehen dabei aus als hocken sie auf dem Lokus.<!--more--></p>
<p>Gruselig, nicht nur unter ästhetischen Gesichtspunkten. Auch Nieren und Blase sagen beim Umhergondeln in T-Shirt, Shorts und Sandalen schon mal vorsorglich gute Nacht. An einen Unfall in derartigen &#8220;Schutzklamotten&#8221; will man lieber gar nicht denken.</p>
<p>Durch die Rollermanie starb der Nachwuchs an echten Mopedfahrern weg, und uns bietet sich das heutige, traurige Bild: Motorräder werden nur noch von dicken, alten Männern gefahren. Echt jetzt. Nicht ein Integralhelm, aus dem nicht dicke Tränensäcke, Doppelkinne oder graue Schnurrbärte herausquellen. </p>
<p>Noch trauriger aber: der&#8230;</p>
<p>&#8230;wird <a href="http://silencer137.wordpress.com/2008/05/18/dicke-alte-manner-auf-radern-ii/">fortgesetzt.</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
