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	<title>gesundheitsreform &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/gesundheitsreform/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "gesundheitsreform"</description>
	<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 17:02:21 +0000</pubDate>

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<item>
<title><![CDATA[Tweet Your Representative/Senator]]></title>
<link>http://netzreklame.wordpress.com/2009/11/30/tweet-your-representative-senator/</link>
<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 16:18:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>Markus Winkler</dc:creator>
<guid>http://netzreklame.wordpress.com/2009/11/30/tweet-your-representative-senator/</guid>
<description><![CDATA[Health Care Action Center Die Organisation For America &#8211; besser bekannt unter barackobama.com ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div id="attachment_195" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://netzreklame.wordpress.com/files/2009/11/ofa4.png"><img class="size-medium wp-image-195" title="ofa4" src="http://netzreklame.wordpress.com/files/2009/11/ofa4.png?w=300" alt="" width="300" height="159" /></a><p class="wp-caption-text">Health Care Action Center</p></div>
<p>Die <em>Organisation For America</em> &#8211; besser bekannt unter <a href="http://www.barackobama.com" target="_blank">barackobama.com</a> &#8211; hat für die Durchsetzung der US-Gesundheitsreform ihre gesamte digitale Grasroots-Technik aufgefahren und bündelt diese im <a href="http://my.barackobama.com/page/content/health-care-action-center/?source=feature" target="_blank">Health Care Action Center</a>.</p>
<p>Neben den bekannten, klassischen Werkzeugen, wie Blog, E-Mail-Formular oder Bannern, nutzt man ein interessantes <a href="http://www.barackobama.com/twitter/tweetyoursenator/" target="_blank">Tool</a> zur Kampagnenführung: eine automatisierte Nachricht via Twitter an den eigenen Senator oder Repräsentanten.</p>
<p>Das System ist dabei für den Nutzer durchaus einfach zu bedienen. Nach dem Aufruf der Seite gibt man einfach seinen <em>Zip Code</em> &#8211; also seine eigene US-Postleitzahl &#8211; ein und wird auf seinen eigenen Twitter-Account (wenn vorhanden und angemeldet) mit vorgefertigter Nachricht weitergeleitet, welche an einen der beiden jeweiligen Senatoren seines Bundesstaates adressiert ist.</p>
<div id="attachment_180" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://netzreklame.wordpress.com/files/2009/11/ofa1.png"><img class="size-full wp-image-180" title="ofa1" src="http://netzreklame.wordpress.com/files/2009/11/ofa1.png" alt="" width="500" height="195" /></a><p class="wp-caption-text">Die automatisch erstellte Nachricht an Senatorin Barbara Boxer, Kalifornien.</p></div>
<p style="text-align:center;">
<p>Der Unterstützer muss dann nur noch auf &#8220;Senden&#8221; klicken und schon erhält der eigene Senator die Aufforderung dem Gesetzespaket zuzustimmen. Um dem <em>Sozialen-Bewegungs-Gefühl</em> gerecht zu werden, gibt es auch noch eine passende <em>Google Maps Karte</em>, welche gesendete Nachrichten zum passenden Bundesstaat anzeigt.</p>
<div id="attachment_183" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://netzreklame.wordpress.com/files/2009/11/ofa2.png"><img class="size-full wp-image-183" title="ofa2" src="http://netzreklame.wordpress.com/files/2009/11/ofa2.png" alt="" width="500" height="337" /></a><p class="wp-caption-text">Google Map mit Tweets geordnet nach Bundesstaaten</p></div>
<p style="text-align:center;">
<p style="text-align:left;">Die Idee ist dabei so einfach wie genial, denn es ermöglicht es den Unterstützern von Obama und der Gesundheitsreform ihre politische Meinung der Öffentlichkeit und seinen Freunden bekannt zu geben, sowie seinem Vertreter im US-Kongress dies öffentlich mitzuteilen. Und dies alles mit einem sehr geringen Aufwand, verglichen mit anderen Aktionen wie z.B. einem Telefonanruf bei seinem Vertreter.</p>
<p style="text-align:left;">Jedoch ist die Frage, ob die abgeschickten Tweets eine genauso große Wirkung haben wie ein durchgängig klingelndes Telefon und ein voller Anrufbeantworter. Jeder Volksvertreter besitzt sicherlich in seinem Büro in Washington einen Telefonanschluss. Dagegen benutzen nur 19 von 100 Senatoren und 51 von 435 Repräsentanten (<a href="http://www.sourcewatch.org/index.php?title=Members_of_Congress_who_Twitter">via</a>) einen eigenen Twitter-Account. Zwar werden die Meldungen an alle Senatoren verschickt (ala &#8220;To Sen. Robert Casey: The country needs you to support the Senate health reform bill&#8221;), jedoch ist es fraglich ob diese auch der Adressat ließt.</p>
<p style="text-align:left;">Gerade auch vor dem Hintergrunde einer sehr erfolgreichen <a href="http://advocacy.barackobama.com/healthcare/campaigns/13/call_scripts/33/call_sessions/new" target="_blank">Telefon-Kampagne</a> im Oktober, bei der man mit über 500.000  sein Ziel von 100.000 Anrufe leicht überschritten hat, kann man das Twitter-Tool nur als weiteres Standbein der Kampagen ansehen. Gerade auch deshalb, weil das E-Mail-Formular recht einfach zu bedienen ist und somit jeder Volksvertreter damit erreicht werden kann.</p>
<div id="attachment_186" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://netzreklame.wordpress.com/files/2009/11/ofa3.png"><img class="size-full wp-image-186" title="ofa3" src="http://netzreklame.wordpress.com/files/2009/11/ofa3.png" alt="" width="500" height="172" /></a><p class="wp-caption-text">Die Telefonkampagne von OfA am 20. Oktober.</p></div>
<p>Dagegen hat die Nutzung von Twitter natürlich den Vorteil der einfachen Erzeugung von Öffentlichkeit, was bei der Versendung von Mails und der Nutzung eines Telefons komplizierter ist. Allerdings ist dann für mich nicht ersichtlich warum die Kampagne nur sehr begrenzt einen passenden Hashtag wie #hc09 den Nachrichten hinzufügt.</p>
<p style="text-align:center;">
<p style="text-align:left;">
<div id="_mcePaste" style="overflow:hidden;position:absolute;left:-10000px;top:0;width:1px;height:1px;">um zuerst die Repräsentanten und nun die Senatoren im US-Kongress dazu bewegen, sich für die von Präsident Obama anvisierte Gesundheitsreform einzusetzen.</div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Rösler im Deutschlandfunk-Interview]]></title>
<link>http://ritinardo.wordpress.com/2009/11/29/rosler-im-deutschlandfunk-interview/</link>
<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 20:38:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>vinci</dc:creator>
<guid>http://ritinardo.wordpress.com/2009/11/29/rosler-im-deutschlandfunk-interview/</guid>
<description><![CDATA[In einem wohl ersten Interviews, die unser neuer Bundesgesundheitsminister gab, traf er auf den DLF-]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>In einem wohl ersten Interviews, die unser neuer Bundesgesundheitsminister gab, traf er auf den DLF-Journalisten Gerhard Schröder (nicht zu verwechseln mit de Alt-Bundeskanzler!</p>
<p>Das Interview kann man auf <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/idw_dlf/1078208/">einer Seite beim DLF</a> nachlesen, aber auch anhören (24 Minuten).</p>
<p>Erschreckend finde ich die seltsame Argumentation für eine &#8220;gerechte, einkommensunabhängige Pauschale&#8221;. Gerechtigkeit sieht bei Herrn Rösler also so aus, dass nur Leute, die Steuern zahlen können einen steuerlichen Ausgleich erhalten? Also z.B. Arbeitslose und Rentner zahlen dann den vollen Betrag? Das ist doch alles Propaganda und hat den Begriff der Gerechtigkeit nicht im Ansatz verdient. Was heute alles gerecht sein soll&#8230;</p>
<p>Wie auch immer. Das Interview ist eine gute Möglichkeit sich den neuen Gesundheitsminister mal anzutun.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Rösler - mutig sieht anders aus]]></title>
<link>http://drgeldgier.wordpress.com/2009/11/25/rosler-mutig-sieht-anders-aus/</link>
<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 18:42:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>drgeldgier</dc:creator>
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<description><![CDATA[Automatischer Sozialausgleich beim Krankenkassenbeitrag Der neue Gesundheitsminister Dr. Rösler hat ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;"><strong>Automatischer Sozialausgleich beim Krankenkassenbeitrag</strong><br />
Der neue Gesundheitsminister Dr. Rösler hat konkretisiert, wie die Einführung eines lohnunabhängigen Krankenkassenbeitrags sozial abgefedert werden soll.</p>
<p style="text-align:justify;">Er stellt einen &#8220;automatischen&#8221; Sozialausgleich in Aussicht, damit die Betroffenen nicht zu &#8220;Bittstellern&#8221; werden müssten. Auch Ehepartner und Kinder sollen weierhin beitragsfrei versichert werden.</p>
<p style="text-align:justify;">Soweit die guten Nachrichten speziell für diejenigen, die den Einbruch eines sozialen Winters unter dem neuen FDP-Minister fürchteten.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Ist der Schwung schon raus? </strong><br />
Etwas beunruhigend ist jedoch die Tatsache, dass Herrn Rösler und seiner Manschaft offensichtlich langsam der Mut zu raschen Reformen und einem vernünfitgen Neustart im Gesundheitswesen zu verlassen scheint.</p>
<p style="text-align:justify;">Wörtlich:<em> &#8220;Wir müssen in dieser Legislaturperiode den Einstieg finden, das Ziel erreichen wir erst später&#8221; (<a href="http://www.focus.de/finanzen/versicherungen/krankenversicherung/gesundheitspauschale-roesler-kuendigt-ausgleich-fuer-beduerftige-an_aid_457375.html" target="_blank">Quelle</a>)</em></p>
<p style="text-align:justify;">Dies spricht dafür, dass der neue Minister leider noch keinen ausreichenden Einblick darin zu haben scheint, dass den Arztpraxen in vielen Regionen Deutschlands durch die massiven Umverteilungen im Gesundheitsfonds spätestestens 2010 die Luft ausgehen wird. Spätestens Anfang 2010, wenn die Zahlen des 2. Quartals 2009 auf dem Tisch liegen, werden die Ärzte wieder auf der Straße sein. Zumindest der Teil der Ärzte, der sich noch nicht durch Spezialverträge in (Schein-)Sicherheit gebracht hat.</p>
<p style="text-align:center;"><strong>Waren die Wahlversprechen doch nur Wahlversprecher ???</strong></p>
<p style="text-align:left;"><strong>Ähnliche Artikel:<br />
</strong><a href="http://drgeldgier.wordpress.com/2009/11/15/post-von-der-kv-bayern-es-sieht-schlecht-aus/" target="_blank">Post von der KV Bayern &#8211; es sieht schlecht aus</a></p>
<p style="text-align:left;"><a href="http://drgeldgier.wordpress.com/2009/10/24/philipp-rosler-neuer-gesundheitsminister/" target="_blank">Philipp Rösler neuer Gesundheitsminister</a></p>
<p style="text-align:left;"><a href="http://drgeldgier.wordpress.com/2009/10/21/mehr-geld-um-jeden-preis/" target="_blank">Mehr Geld um jeden Preis?</a></p>
<p style="text-align:left;"> </p>
<p style="text-align:left;"> </p>
<p style="text-align:left;"> </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gesundheitsreform]]></title>
<link>http://sumatest.wordpress.com/2009/11/25/gesundheitsreform/</link>
<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 12:10:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>nullblick</dc:creator>
<guid>http://sumatest.wordpress.com/2009/11/25/gesundheitsreform/</guid>
<description><![CDATA[(Quelle|morgenpost.de) Gesundheitsminister Philipp Rösler skizziert erstmals Ansätze für eine Gesund]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>(Quelle&#124;morgenpost.de) Gesundheitsminister Philipp Rösler skizziert erstmals Ansätze für eine Gesundheitsreform. Dazu zählt die Einführung einer Einheitsprämie, ein über Steuern finanzierter Sozialausgleich für sozial Schwache und ein Anreizsystem, &#8220;gar nicht erst krank zu werden&#8221;. Kinder und Ehepartner sollen beitragsfrei bleiben. <a href="http://www.morgenpost.de/politik/article1212979/Roesler-will-eine-gesunde-Lebensfuehrung-belohnen.html">mehr</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gesetzliche Krankenkassen und warum mich deren Werbung nervt]]></title>
<link>http://drgeldgier.wordpress.com/2009/11/23/gesetzliche-krankenkassen-und-warum-mich-deren-werbung-nervt/</link>
<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 21:07:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>drgeldgier</dc:creator>
<guid>http://drgeldgier.wordpress.com/2009/11/23/gesetzliche-krankenkassen-und-warum-mich-deren-werbung-nervt/</guid>
<description><![CDATA[In meinem letzten Posting, das eigentlich zu einem harmlosen Bericht über ein noch harmloseres Fußba]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">In meinem<strong> </strong><a href="http://drgeldgier.wordpress.com/2009/11/22/wellnessurlaub-mit-ihrer-krankenkasse-die-versicherten-zahlen-es-ja/#comments" target="_blank"><strong>letzten Posting</strong></a>, das eigentlich zu einem harmlosen Bericht über ein noch harmloseres Fußballspiel werden sollte, hatte ich mich über die Werbeaktion der KKH-Allianz Krankenversicherung geärgert, die die Halbzeitpause für einen peinlichen und sicherlich teuren Werbeauftritt nutzte.</p>
<p style="text-align:justify;">Dies führte zu einem heftigen Disput mit einer treuen, aber auch kritischen Leserin, der darin gipfelte, dass sie mir vorwarf, einerseits für mehr Wettbewerb zu sein, andererseits den Gesetzlichen Krankenversicherungen aber das Werben verbieten zu wollen.</p>
<p style="text-align:justify;">Zitat: <em><span style="color:#0000ff;">&#8220;Und jetzt bin ich mal gespannt, wie du es mit den<strong> FDP-Grundsätzen</strong> von freier Marktwirtschaft vereinbaren willst, die Werbung der Kassen auf bestimmte Bereiche zu begrenzen… auch die Offenlegung von <strong>Daten privater Unternehmen</strong> (und das SIND die Kassen! Die sind schließlich nicht staatlich!) dürfte sich wohl kaum mit den Statuten deiner Partei vereinbaren lassen.&#8221; </span></em></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Dieser Passus ist es mir wert, Dir, liebe Benedicta, bzw. meiner Erwiderung einen extra Artikel zu widmen:</strong></p>
<p style="text-align:justify;">1. <strong>Die FPD und ich:<br />
</strong>Die FDP  ist &#8211; daraus mache ich keinen Hehl &#8211; wirklich die Partei, die meinen Ansichten  gesundheitspolitisch am nächsten kommt. Das heisst aber keineswegs, dass ich alles gutheiße, was die FDP sonst noch von sich gibt. Soviel mal prinzipiell.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>2. Der Status der gesetzlichen Krankenkassen &#8211; kein freier Wettbewerb<br />
</strong>Die gesetzlichen Krankenkassen sind eben <strong>KEINE Privatunternehmen</strong>, wie Du glaubst. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Krankenkasse" target="_blank">Gesetzliche Krankenkassen sind Körperschaften des öffentlichen Rechts </a>und deshalb unterliegen sie eben auch keinem wirklich freien Wettbewerb (bestes Beispiel: einheitlicher, von der Politik aufgesetzter Beitragssatz). Und genau das ist der Grund, warum ich es pervers finde, wenn diese Körperschaften des öffentlichen Rechts horrende Summen Geld für Werbung durch den Schornstein jagen.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>3. Wettbewerb nur bei Privatisierung der GKV möglich<br />
</strong>Die FDP fordert aber genau dies, nämlich dass auch die Gesetzlichen Krankenkassen ihren Körperschaftsstatus verlieren und wie die Privaten Krankenversicherungen auch private Unternehmen werden sollen. Nur dann kann Wettbewerb im marktwirtschaftlichen Sinn herrschen und nur dann kann ich solche Werbeaktionen akzeptieren.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>4. Rechenschaftspflicht einer Körperschaft des öffentlichen Rechts</strong><br />
Von einer Körperschaft des öffentlichen Rechts, wie es die Gesetzlichen Krankenkassen sind, kann man durchaus verlangen, dass sie offenlegen, wo das Geld verprasst wird, denn diese Rechenschaft sind sie den Beitragszahlern eigentlich schuldig.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>5. Die Gesetzliche Krankenversicherung ist keine Versicherung</strong><br />
Den Begriff Gesetzliche KrankenVERSICHERUNG lehne ich ab, denn die GKV ist momentan alles andere als eine Versicherung im eigentlichen Sinn. Das Risiko &#8211; beispielsweise von Seuchen oder Zunahme sonstiger schwerer Krankheiten, tragen allein die Leistungserbringer. Vor jedem Quartal steht nämlich bereits fest, welche Summe die GKVs an die Leistungserbringer zu zahlen bereit ist. Für ein Komplettpaket quasi. Das hat mit dem eigentlichen Versicherungsgedanken nichts zu tun.</p>
<p style="text-align:justify;"><em>Ich danke meiner treuen und kritischen Leserin für die Steilvorlage, auf dass sie mir weiterhin gewogen bleibe.</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wie klappt's mit dem Herzen?]]></title>
<link>http://vollwert.wordpress.com/2009/11/23/wie-klappts-mit-dem-herzen/</link>
<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 16:41:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>onebbo</dc:creator>
<guid>http://vollwert.wordpress.com/2009/11/23/wie-klappts-mit-dem-herzen/</guid>
<description><![CDATA[Kommentar vom 23. November 2009: Der große Herz-Test Etwa vor einem Monat gab es in der HörZu (Nr. 4]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;color:red;"><strong>Kommentar vom 23. November 2009: Der  große Herz-Test</strong></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;"><strong>Etwa vor einem Monat gab es in der HörZu  (Nr. 44, 31.10.-6.11.2009) einen großen Herz-Test. Mit 14 Fragen kann der Leser  feststellen, ob er Risikopatient ist. Ich habe den Test gemacht, denn ich bin  testsüchtig. Früher gab es in der Zeitschrift-Brigitte immer so Psychotests.  Und wenn ich meine große Schwester besuchte, die die Brigitte abonniert hatte,  stürzte ich mich immer auf die Tests zuerst. Wer weiß, wie das meine Entwicklung  beeinflusst hat <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Also auf jeden Fall mache ich Tests immer noch gerne. Ich  kam auf 0 bis 4 Ja-Antworten, genau genommen drei, die gegen ein gesundes Herz  sprechen: (1) ich bin zu alt, (2) ich bezeichne meine Arbeit als stressig (wenn  auch nicht negativ, aber das war nicht unterschieden) und (3) meinen Body-Mass-Index  bzw. mein Gewicht kenne ich nicht, ich habe es daher mal vorsichtigerweise als  zu hoch eingestuft. </strong></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;"><strong>Da lese ich dann als Testergebnis: &#8220;</strong></span><span style="font-family:Arial;color:#0099ff;"><strong>Herzlichen  Glückwunsch! Ihr Risiko für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung ist als gering einzuschätzen.  Achten Sie auch weiterhin darauf, sich ausreichend zu bewegen und gesund zu  ernähren.&#8221;</strong></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;"><strong>Da war ich ja das erste Mal genervt. Hätte  ich nämlich bei den beiden Fragen zu Bewegung und Ernährung nicht im Sinne des  Tests geantwortet, alle anderen Fragen aber verneint, wäre ich ja auch auf nur  2 Ja gekommen. Dann kommt eine Weisheit, die mich an Billighoroskope erinnert:</strong></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;"><strong>&#8220;Der Stresspegel in Beruf und Privatleben  sollte möglichst gering sein. Das schont das Herz-Kreislauf-System.&#8221;</strong></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;"><strong>Gut, gell? Und ich dachte immer, nur Stress  bis über beide Ohren hält mich so richtig fit <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Nun denn, ich will nicht kleinlich  sein, das war sicher gut gemeint. Ich bin also laut Test gesund. Schön. Da kommt  aber noch ein Sätzchen, und da wurden meine Nackenhaare mal wieder aktiv:</strong></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;color:#0099ff;"><strong>&#8220;Ab einem Alter von  35 Jahren sind regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und die Bestimmung Ihrer Blutwerte  sinnvoll.&#8221;</strong></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;"><strong>Sinnvoll für was? Für den Geldbeutel der  Ärzte? Für meine Entmündigung, um mir das Recht abzusprechen, dass mein Körper  weiß, ob er gesund ist, denn nur Blutwerte und Untersuchungsergebnisse zählen?  Für meine Freizeitgestaltung, damit ich sinnlos in einem Wartezimmer abhänge?  Für meinen Angstpegel, damit ich zwischen Blutabnahme und erlauchter Mitteilung  der Ergebnisse so richtig unruhig bin: Oh Herr Doktor, wie lange werde ich noch  leben?</strong></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;"><strong>Früher ging man zum Arzt, wenn man krank  war. Gelegentlich wurde man dann auch geheilt <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Heute geht man, vor allem,  wenn man die 30 überschritten hat, eigentlich ständig zum Arzt. Damit Gesundheit  bloß nicht selbstverständlich ist, sondern die Angst vor Krankheit uns ständig  begleitet. </strong></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;"><strong>Die HörZu ist da übrigens nicht alleine.  Auch in der Tageszeitung habe ich mich schon mehrfach darüber geärgert, dass  an vollkommen unpassenden Stellen immer wieder auf die Vorsorge verwiesen wird,  die bitte regelmäßig durchzuführen ist.</strong></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;"><strong>Ich betreibe ja intensivste Vorsorge,  denn ich ernähre mich gesund. In den Arztpraxen wird keine gesunde Ernährung  gepredigt, dort wird nur Früherkennung von zweifelhaftem Wert betrieben.</strong></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zank zwischen KV und Kassen zerstört jegliche Planungssicherheit]]></title>
<link>http://drgeldgier.wordpress.com/2009/11/21/zank-zwischen-kv-und-kassen-zerstort-jegliche-planungssicherheit/</link>
<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 13:00:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>drgeldgier</dc:creator>
<guid>http://drgeldgier.wordpress.com/2009/11/21/zank-zwischen-kv-und-kassen-zerstort-jegliche-planungssicherheit/</guid>
<description><![CDATA[Lächerliche und unnötige Ärzteproteste Immer wieder beschwor die Ex-Bundesgesundheitsministerin die ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;"><strong>Lächerliche und unnötige Ärzteproteste<br />
</strong>Immer wieder beschwor die Ex-Bundesgesundheitsministerin die erhöhte &#8220;Planungssicherheit&#8221; für Ärzte durch die neue Gesundheitsreform, die ab 01.01.09 in Kraft trat.  Die Proteste der Ärzteschaft Anfang des Jahres wurden als Zeichen der Raffgier und Panikmache diskreditiert.</p>
<p><strong>Wie sieht es nun gegen Ende des Jahres konkret aus?</strong></p>
<p>Ich kann es Euch für mich persönlich schlicht und ergreifend nicht sagen!!!</p>
<p>Aus einem aktuellen <a href="http://www.kvb.de/fileadmin/data/dokumente/2_Praxis/Praxisführung/Rundschreiben/2009/KVB-Rundschreiben-Honorar-18-09.pdf" target="_blank"><strong>Rundschreiben der KV vom 13.11.09</strong></a> gehen folgende Fakten hervor:</p>
<p>1) Die Restzahlung (oder auch Rückzahlung) für das 1. Quartal 2009 (also für die von Januar bis März behandelten Kassenpatienten) erhalten wir Ende Februar 2010 (fast 1 Jahr danach!) &#8211; bisher erhielten wir diese normalerweise Ende Juni &#8211; entspricht einer Verzögerung von 8 Monaten.</p>
<p>2) Den Honorarbescheid 1-2009 werden wir voraussichtlich dann Mitte März 2010 erhalten</p>
<p>3) <strong>Alle Honorarzuweisung und -bescheide sind absolut VORLÄUFIG</strong>: Kassen und KV streiten sich noch darüber, wie mit dem Geld verfahren werden soll, das bestimmte Artzgruppen (wie beispielsweise Bayerns Hausärzte) durch direkte &#8220;Selektivverträge&#8221; mit bestimmten Kassen bekommen müssen. Soll es nur diesen Hausärzten abgezogen werden oder allen Ärzten ? Sprich: Fachärzte zahlen dann die Hausärzte.</p>
<p>Insbesondere Punkt 3 bedeutet &#8211; so hat es mir auch gestern meine Anwältin ausgedeutscht: im Jahr 2010 werden erhebliche Rückforderungen aus 2009 auf mich zukommen.</p>
<p>4) In Bayern werden viele Fachärzte in den Quartalen 2,3 und 4 mit Verlusten von -15% gegenüber 2008 rechnen müssen. Die von Bayerns Gesundheitsminister Söder vollmundig versprochene Regelung, die auch von der <a href="http://www.kvb.de/de/presse/presseinformationen/presseinformation-2009/21072009-2.html" target="_blank">KV Bayerns noch im Juli 2009 </a>großspurig kolportiert wurde (&#8220;kein Arzt verliert mehr als 5%&#8221;) ist Schnee von gestern, eben von vor der Wahl.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Von Planungssicherheit kann keine Rede sein.</strong> <strong>Es herrscht komplettes Chaos.</strong> Du kannst Dich über schon überwiesenes Geld gar nicht freuen, denn es gehört Dir eigentlich noch nicht. Die Situation ist momentan pervers. Blöd nur, dass die Wahlen schon waren. Dieses Chaos interessiert nun kein Schwein mehr.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[42 US-Abgeordnete übernahmen Texte der Genentech-Lobby]]></title>
<link>http://freiheitskampf1984.wordpress.com/2009/11/18/42-us-abgeordnete-ubernahmen-texte-der-genentech-lobby/</link>
<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 19:32:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>freiheitskampf1984</dc:creator>
<guid>http://freiheitskampf1984.wordpress.com/2009/11/18/42-us-abgeordnete-ubernahmen-texte-der-genentech-lobby/</guid>
<description><![CDATA[Die New York Times fand in der Debatte zur Gesundheitsreform im US-Parlament Übereinstimmungen in 42]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die <a href="http://www.nytimes.com/2009/11/15/us/politics/15health.html?_r=1" target="_blank">New York Times</a> fand in der Debatte zur Gesundheitsreform im US-Parlament Übereinstimmungen in 42 Stellungnahmen von Abgeordneten, die dafür eintraten, den Markenschutz für Genentech-Produkte gegenüber Generika zu stärken<!--more--></p>
<p>Die New York Times deckte darauf hin auf, dass sich über ein Dutzend der Abgeordneten schriftliche Anmerkungen für ihre Stellungsnahme gleich ganz oder teilweise von Lobbyisten des weltgrößten Biotechnologieunternehmens <a href="http://www.gene.com/gene/index.jsp?sa=t&#38;source=web&#38;ct=res&#38;cd=1&#38;ved=0CAgQFjAA&#38;url=http%3A%2F%2Fwww.gene.com%2F&#38;rct=j&#38;q=genentech&#38;ei=uEoES-LLGeXajQes8LG0AQ&#38;usg=AFQjCNGFr6RiCXvAH3U2h_51YOD9TFM7Ew" target="_blank">Genentech</a> hatten verfassen lassen.</p>
<p>Laut der NY Times arbeiteten die Genentech-Lobbyisten parteiübergreifend und versorgten sowohl Republikaner als auch Demokraten mit vorgefertigten Texten. Demnach haben 42 Abgeordnete zumindest Teile der vorgefertigten Texte übernommen, darunter sind 22 Republikaner und 20 Demokraten.</p>
<p>Ziel des Genentechs Unternehmens war jedoch nicht eine Änderung des Gesetzesvorschlags, sondern man wollte in einigen für Genentech relevanten Punkten überparteiliche Einigkeit demonstrieren.</p>
<p>Genentech ist ein Tochter-Unternehmen des Schweizer Pharmariesen <a href="http://www.roche.com/index.htm" target="_blank">Roche</a>. Die Abgeordneten wollen nicht gewusst haben, von wem die Texte stammen. Ausserdem entsprächen die Vorschläge ja sowieso ihrer Meinung.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Post von der KV Bayern - es sieht schlecht aus]]></title>
<link>http://drgeldgier.wordpress.com/2009/11/15/post-von-der-kv-bayern-es-sieht-schlecht-aus/</link>
<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 21:26:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>drgeldgier</dc:creator>
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<description><![CDATA[Wahlversprechen oder  was schert mich der Schnee von gestern? Ganz abgelenkt von der Sau, die derzei]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;"><strong>Wahlversprechen oder  was schert mich der Schnee von gestern?<br />
</strong>Ganz abgelenkt von der Sau, die derzeit von allen durchs Dorf getrieben wird und ihre Viren verteilt, habe ich vergangene Woche lange übersehen, dass noch viel unangenehmere Post von der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns die Stimmung verseuchte. Es werden in einer Woche gleich zwei Hiobsbotschaften verkündet:</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>1) Söders Wahlversprechen hielt nur 1 Quartal und nicht ein Jahr:</strong><br />
Die KVB kündigte an, dass die vom Bayerischen Gesundheitsminister Söder zugesagte &#8220;5%-Verlustregelung&#8221; nur für das 1. Quartal 2009 eingehalten werden könne. Für die darauffolgenden Quartale (die Verlustbegrenzungsregelung war eigentlich für das ganze Jahr 2009 versprochen) habe mit den Kassen keine Einigung erreicht werden können. So bleibt es dabei, dass die Konvergenzregelung in 2009 in den Quartalen 2, 3 und 4 2009 jeweils den Verlust nur auf <strong>15% (Umsatzminus!)</strong> begrenzt. was 2010 dann passiert steht in den Sternen.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>2) Honorarbescheide erst fast 8 Monate nach Quartalsende und nicht wie früher nach 3 Monaten:</strong><br />
Gleichzeitig wurde angekündigt, dass das Honorar für die Monate April-Juni2009 endgültig erst im Februar 2010 (!) berechnet sei! (Vor Ullas letzter Chaosreform hatten wir wenigstens immer Ende September die Daten für das 2. Quartal und somit etwas Planungssicherheit).</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>3) Abstaffelungsregelung in &#8220;überversorgten&#8221; Bereichen:</strong><br />
Die KV kündigte in einem Schreiben vom 11.11.09 die drohende Einführung von Vergütungsabschlägen bei &#8220;rechnerischer Überversorgung&#8221; an. Dies kann dazu führen, dass Ärzte in vielen Regionen Bayerns einen weiteren <strong>Honorarabschlag von bis zu 18%</strong> hinnehmen müssen.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Im Klartext:</strong><br />
2008   100%<br />
2009  &#8211; 15%  &#8211;&#62; 95%<br />
-2016: -18% &#8211;&#62; 69,7%  (entspricht also einem Umsatzminus von 30%)</p>
<p style="text-align:justify;">Bei einem Unkostenanteil von 50% entspricht ein Umsatzminus von 30% einen <strong>Gewinnrückgang von 60%</strong>. D.h. der Kassenarzt wird aus seiner Kassenarzttätigkeit nur noch 40% des Gewinns von 2008 haben.</p>
<p style="text-align:justify;">Das würde ich mit meiner Einzelpraxis definitiv durch keine noch so radikale Umstrukturierungsmaßnahme überleben. Mein Gewinn vor Steuern läge dann weit unter dem Bruttoeinkommen eines Assistenzartes, was die Situation komplett ad absurdum führt.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Die neue Regierung und insbesondere die FDP muss schnell handeln, damit dieser Wahnsinn ein Ende hat.</strong></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Witz der Woche ODER Lobby-Neid unter Lobbyisten]]></title>
<link>http://drgeldgier.wordpress.com/2009/11/05/621/</link>
<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 14:24:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>drgeldgier</dc:creator>
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<description><![CDATA[Hier bin ich nun wieder und danke allen, die mich erwartet haben. Vor allem danke ich Hermione und S]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Hier bin ich nun wieder und danke allen, die mich erwartet haben. Vor allem danke ich <a href="http://r3sq.wordpress.com/" target="_blank">Hermione</a> und <a href="http://specialagentgibbs.wordpress.com/" target="_blank">SpecialAgentGibbs</a> für die schönen Willkommen-zurück-Grüße.</p>
<p style="text-align:justify;">Nach einer Woche Auszeit muss man sich was Lustiges suchen. Hier also mein</p>
<p style="text-align:center;"><strong>Witz-der-Woche Fundstück</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align:justify;">Prof. Dr. Karl Lauterbach,  SPD, den der Stern als einen der &#8220;profiliertesten Gesundheitspolitiker Deutschlands&#8221; bezeichnet am 27.10.09 in einem <a href="http://www.stern.de/politik/deutschland/karl-lauterbach-versicherte-muessen-sich-warm-anziehen-1517288.html" target="_blank">Stern-Interview</a>:<br />
<em>&#8221; &#8230; Fakt ist: Die Liberalen haben sich ihre Positionspapiere zur Gesundheitspolitik in den vergangenen Jahren von <strong>Lobbygruppen </strong>schreiben lassen. &#8230;&#8221; (Zitat-Ende)</em></p>
<p style="text-align:justify;"><em>Aha.</em></p>
<p style="text-align:justify;">Na dann sollten wir uns doch mal das <a href="http://www.karllauterbach.de/person" target="_blank">&#8220;Profil&#8221; des Experten </a>mal genauer ansehen:<br />
da finden sich neben seiner Lehrtätigkeit eine ganze Menge äußerst lukrativer Pöstchen vor allem für Krankenkassen und einen Privatklinik-Großkonzern, nämlich die Rhönkliniken:</p>
<p style="text-align:justify;">&#8220;Mitglied des Aufsichtsrates der Rhön-Kliniken&#8221;</p>
<p style="text-align:justify;">&#8230;und bei den &#8220;veröffentlichungspflichtigen Angaben&#8221;:</p>
<p style="text-align:justify;">&#8220;&#8230;AOK Bayern, München, Wissenschaftliche Beratung und Gutachten, März 2006, Stufe 3 AOK Rheinland, Düsseldorf, Wissenschaftliche Beratung und Gutachten, Februar 2006, Stufe 3 Barmer Ersatzkasse, Wuppertal, Wissenschaftliche Beratung und Gutachten, März 2006, Stufe3 Klinikum Bremen-Mitte gGmbH, Bremen, Wissenschaftliche Beratung und Gutachten, November 2005, Stufe 3 Zeno Veranstaltungen GmbH, Heidelberg, Vortrag, Dezember 2005, Stufe 1&#8243;</p>
<p style="text-align:justify;">[Zur Erklärung: die Stufe 3 bedeutet über 7000€ (unklar ob das dann monatlich oder jährlich bezahlt wird).]</p>
<p style="text-align:justify;">Zum Thema Rhön-Klinken kam unlängst bei <a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/870206?inPopup=true" target="_blank"><span style="color:#ff0000;"><strong>&#8220;Mona-Lisa&#8221; im ZDF</strong> </span></a>ein interessanter Bericht.</p>
<p style="text-align:justify;">Da muss man schon drei Mal hinsehen und sich die Augen reiben:</p>
<p>Da ist ein Politiker, der sich in den letzten Jahren zusätzlich zu seinem stattlichen Abgeordnetengehalt kräftig für seine &#8221;wissenschaftliche Beratung&#8221; von einem Klinikkonzern und verschiedensten Krankenkassen (aus den Beiträgen der Bürger!!!) fürstlich bezahlen ließ.</p>
<p style="text-align:justify;">Dieser Politiker ist nun wohl beleidigt, weil seine Partei die Wahlen verloren hat  und er nun nicht mehr so lukrativ sein wird für die zahlende Lobby.</p>
<p style="text-align:justify;">Und was macht man dann? Man wirft den Nachfolgern, also nun der FDP mit erhobenem Zeigefinger Lobbyismus vor !!!</p>
<p style="text-align:center;"><strong>Wie war das mit dem Glashaus und den Steinen?</strong></p>
<p style="text-align:justify;">Liebe SPD-Politiker, möchte ich Euch am liebsten zurufen, habt Ihr denn immer noch  nicht verstanden, dass ihr bei den Wahlen unter anderem deshalb so &#8220;abgewatscht&#8221; wurdet, weil mittlerweile auch der letzte der &#8220;Arbeiterklasse&#8221; verstanden hat, dass es Euch genauso wie allen anderen nur noch um Pöstchen und Lobbyismus (und sei es für Großkonzerne) geht und nicht mehr um den kleinen Mann auf der Straße?</p>
<p style="text-align:right;">Sorry, ist wohl doch nicht mehr so lustig geworden heute.</p>
<p style="text-align:left;">Ähnliche Artikel:<br />
<a href="http://drgeldgier.wordpress.com/2009/10/21/mehr-geld-um-jeden-preis/" target="_blank">Mehr Geld um jeden Preis?</a></p>
<p style="text-align:left;"><a href="http://drgeldgier.wordpress.com/2009/10/12/der-markt-wird-verteilt-die-grosinvestoren-schlagen-zu/" target="_blank">Der Markt wird verteilt &#8211; die Großinvestoren schlagen zu</a></p>
<p style="text-align:left;"><a href="http://drgeldgier.wordpress.com/2009/10/01/unterversorgung-uberversorgung-eine-einfache-losung/" target="_blank">Unterversorgung &#8211; Überversorgung &#8211; eine einfache Lösung?</a></p>
<p style="text-align:left;"><a href="http://drgeldgier.wordpress.com/2009/08/02/unser-krankes-gesundheitssystem-teil-2/" target="_blank">Unser krankes Gesundheitssystem &#8211; Teil 2</a></p>
<p style="text-align:left;"><a href="http://drgeldgier.wordpress.com/2009/07/25/unser-krankes-gesundheitssystem-teil-1/" target="_blank">Unser krankes Gesundheitssystem &#8211; Teil 1</a></p>
<p style="text-align:justify;"> </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das Gesundheitsschwein]]></title>
<link>http://bluthilde.wordpress.com/2009/11/04/76/</link>
<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 19:56:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>politbuerokrat</dc:creator>
<guid>http://bluthilde.wordpress.com/2009/11/04/76/</guid>
<description><![CDATA[Drastische Worte haben die kapitalistischen Medien für das Wüten der Schweinegrippe vor allem in der]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Drastische Worte haben die kapitalistischen Medien für das Wüten der Schweinegrippe vor allem in der Westukraine gefunden. Hoffentlich lernen die Menschen etwas! Denn an der Manifestation von Krankheit kann jeder am besten erkennen, wie verderblich das westliche System ist. Auf daß sich die werktätigen Massen endlich den TheaterpädagogInnen, PolitologInnen, SozialtherapeutInnen und GeschlächterforscherInnen im stolzen Kampf für die Befreiung von der unterdrückenden Elite anschließen! Jeder Sozialist weiß doch: Der Tod ist ein Skandal! <strong>Es ist eine große Errungenschaft, daß im Sozialismus prozentual weniger Menschen an Krankheiten sterben als in kapitalistischen Ländern.<!--more--> </strong>Sie sterben dafür vermehrt an Erziehungsmaßnahmen. Der Tod an einer Krankheit ist für nichts, der Tod in einer Säuberungsaktion oder in der Niederschlagung eines konterrevolutionären Aufstandes hingegen dient dem neuen Menschen. Aber das wollten die feinen Herren in Kiew ja nicht. So ist es auch kein Wunder, daß die Westukraine, noch heute durchsetzt von Faschisten, die den im Interesse des Gemeinwohls begangenen Wahlbetrug von Janukowitsch nicht hinnehmen wollten, am meisten leidet.<br />
<img class="alignnone" title="Ukrainer und Faschisten" src="http://www.allworldwars.com/image/011/Poster016.jpg" alt="" width="330" height="463" /><br />
Aber auch die BRD ist bedroht, besonders dadurch, da im Gesundheitsministerium jetzt ein äußerst rückwärtsgewandter, neoliberaler, patriarchalischer, kinderessender, arbeitermordender, militaristischer, &#8230;(argh, der VEB Substantivproduktion hat sein Plansoll nicht erfüllt) Hmhmhm.<br />
Wir erinnern uns, wie fortschrittlich es vor der von der gehässigen Kapitalistenelite gefälschen Bundestagswahl war: Die engagierte Genossin Ulla Schmidt, die eine so glühende Kämpferin für den Einheitsstaat auf deutschem Boden war, daß sie in den späten 70ern sogar ihre Loyalität für das Grundgesetz nicht erklären wollte, <a href="http://www.ef-magazin.de/2009/10/07/1483-betrachtungen-zum-60-jahrestag-des-erlasses-der-verfassung-der-deutschen-demokratischen-republik-vom-7-oktober-1949-die-rad">obwohl dies viele andere ebenfalls linientreue Parteimitglieder für durchaus akzeptabel hielten</a>. Sie durchlitt danach die volle Repression des neofaschistischen Staates, der ihr ihr Menschenrecht auf eine Beamtenstelle als Erzieherin der Volxjugend nicht gewähren wollte. Ihr Verdienst ist es, einen Gesundheitsfonds geschaffen zu haben, der immer pleite ist und so eindrucksvoll die Nachteile des kapitalistischen Systems für den alle Lebensbereiche sozial regelnden Staat verdeutlicht.<br />
Nun aber haben wir diese Schande für das Gemeinwohl als Minister. Und was will er durchsetzen? Er will die Einheitsleistungen streichen und so eine Ungleichbehandlung ermöglichen! Wo kommen wir denn hin, wenn die PatientInnen denken, sie müßten abhängig von ihrer Krankheit behandelt werden? Oder wenn die PatientINen Sonderwünsche stellen, die nicht vom Gesundheitsausschuß gebilligt worden sind? <a href="http://www.tagesthemen.info/inland/koalition238.html">Zum Glück spricht sich Genosse Horst Seehofer von der Collektivistisch-Sozialistischen Union klar für die Einheitsversorgung aus: &#8220;Wir werden keine Zwei-Klassen-Medizin bekommen.&#8221;</a> Auch Genossin Merkel von Seehofers Bruderpartei, der Communistisch-volxDemokratischen Union hat dazugelernt. Wollte sie vor vier Jahren noch eine Kopfpauschale, spricht sie sich heute dagegen aus. Damit benutzt sie eine dialektische Taktik, die selbst Lenin nicht besser gemacht hätte, denn in dem Anliegen von Minister Rösler (eigentlich ist er es nicht mal Wert, seinen Namen zu nennen) geht es gar nicht um das, was bei Genossin Merkel niemand wollte.<br />
Warum hat Genossin Merkel nun dazugelernt? Die Antwort gibt eine Weisheit von Genosse Honecker: <strong>Wenn der Nachbar renoviert, muß man selber neu tapezieren.</strong> Der Nachbar in unserem Fall wird auf Englisch G.O.D. genannt und heißt bei uns G.O.T.T.: Genosse Obama, der Tribun der Tatenlosen.</p>
<p><img class="alignnone" title="Seal of the Governmental Overall Director" src="http://thepeoplescube.com/images/G.O.D._seal_Obama_Eagle.gif" alt="" width="200" height="203" /></p>
<p>Sein weiser Plan ist es, die gierige Versicherungsindustrie auszubooten, indem der Staat eine billige Krankenversicherung anbietet. Das ist zwar noch nicht so fortschrittlich wie bei uns, wo es hauptsächlich umverteilende Krankenkassen und nicht -versicherungen gibt, aber der Weg vom schlimmsten Feind zur VorreiterIn ist in den USA eben weit und führt in G.O.T.T.es Augen über Stamokap.<br />
Da wirkt es wie Hohn, wenn Minister Rösler (der Name verursacht schon MagenkrämpfInnen) mehr Entscheidungsfreiheit fordert. Wie kann ein Arzt, der Sanitätsoffizier der imperialistischen Bundeswehr und überdies sexuell krank ist, für die Volksgesundheit sorge tragen? Es ist doch bekannt, daß er seine Firmpatin geheiratet hat. Wie soll einer, der sich freiwillig in die reaktionäre Gewalt der blutrünstigen katholischen Kirche begibt, ein Vorbild für Gesundung die Arbeiterjugend sein? Bestimmt haßt er seine Frau, weil sie ihn in diese unterdrückerische Institution gebracht hat. &#8220;Wird der Haß verdrängt, so entwickeln sich aus ihn die gegenteiligen Regungen der treuen Anhänglichkeit&#8221;, so der Pionier der marxistischen Sexualpsychologie. Und weiter: &#8220;Er ist sicher nicht der Typus des Vorkämpfers für die Freiheit.&#8221; Seine Amtsvorgängerin und ihr Vorvorgänger waren bessere sozialistische Vorbilder. Deswegen haben sie sich scheiden lassen, vermutlich sogar unter Hinterlassung emotionaler Verletzungen. Das ist eine heroische Tat, denn man muß die Menschen, die ihr Vertrauen in einen setzen, schleunigst zeigen, daß nur die sozialistische Gesellschaft, repräsentiert durch Staat und Partei, vertrauenswürdig ist. Jede/jeder linientreue SozialistIn ist eine ErzieherIn!<br />
Aber wir können zuversichtlich sein, daß der Spuk mit diesem reaktionären Minister bald endet: Seine Vorvorgängerin Andrea Fischer, deren klassenbewußtsein ebenfalls so schwach war, daß sie sich in die von päpstlicher Despotie geleitete Amtskirche begeben hat, ist nach drei Jahren Amtszeit zurückgetreten.<br />
Danach muß eine Umerziehung gemacht werden. Nötig ist sie schon jetzt.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Philipp Rösler neuer Gesundheitsminister  ]]></title>
<link>http://drgeldgier.wordpress.com/2009/10/24/philipp-rosler-neuer-gesundheitsminister/</link>
<pubDate>Sat, 24 Oct 2009 18:24:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>drgeldgier</dc:creator>
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<description><![CDATA[Nun ist es also raus: Nachfolger von Ulla Schmidt wird der FDP-Politiker und Arzt Philipp Rösler, ak]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Nun ist es also raus:</p>
<p style="text-align:justify;">Nachfolger von Ulla Schmidt wird der <strong>FDP-Politiker und Arzt Philipp Rösler</strong>, aktuell noch Wirtschaftsminister in Niedersachsen. Staatssekretär im Bundesgesundheits-ministerium wird der bisherige gesundheitspolitische Sprecher der FDP <strong>Daniel Bahr</strong>.<br />
Während Rösler für mich noch ein unbeschriebenes Blatt ist, habe ich Bahr vor wenigen Monaten auf einer FDP-Veranstaltung persönlich kennengelernt. Ich habe in den letzten 12 Monaten, in denen ich mich allein schon aus existentiellen Gründen mit der Gesundheitspolitik dieses Landes intensiv beschäftige, keinen Politiker kennengelernt, der sich besser und intensiver in die Materie eingearbeitet hat, als Daniel Bahr.</p>
<p style="text-align:justify;">Ich beglückwünsche beide neuen Amtsträger und wünsche ihnen, vor allem mit Blick auf das gesundheitliche Wohl der Bevölkerung dieses Landes eine glückliche Hand und gutes Gelingen.</p>
<p style="text-align:justify;">Die Unterstützung der <strong>Basis-Ärzte </strong>- zu denen auch ich mich zähle &#8211; werden sie haben. Die <strong>&#8220;Mauschel&#8221;-Ärzte</strong>, die ihre Schäfchen in jüngster Vergangenheit durch seltsame Deals ins Trockene zu bringen suchten, werden dagegen um ihre Pfründe fürchten.</p>
<p style="text-align:justify;">Ähnliche Artikel:</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://drgeldgier.wordpress.com/2009/10/09/gespalten/" target="_blank">Gespalten</a></p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://drgeldgier.wordpress.com/2009/09/27/i-survived-ulla-yeah/" target="_blank">I survived Ulla !!! Yeah</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Pauschal eingefroren]]></title>
<link>http://partikelfernsteuerung.wordpress.com/2009/10/24/pauschal-eingefroren/</link>
<pubDate>Sat, 24 Oct 2009 15:44:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>partikelfernsteuerung</dc:creator>
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<description><![CDATA[Arbeitnehmer sollen künftig eine einkommensunabhängige Pauschale an ihre Kasse zahlen. Der Anteil de]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p>Arbeitnehmer sollen künftig eine einkommensunabhängige Pauschale an ihre Kasse zahlen. Der Anteil der Arbeitgeber soll sich weiterhin am Einkommen orientieren, er soll allerdings eingefroren werden, um die Wirtschaft nicht mit steigenden Kosten des Gesundheitswesens zu belasten.<br />
<a href="http://www.tagesschau.de/inland/gesundheitspolitik108.html">(tagesschau.de)</a></p></blockquote>
<p>Was war nochmal das Schlaue an prozentualen Beiträgen? Richtig: Jeder wird proportional zu seinen finanziellen Möglichkeiten belastet. Wen treffen Pauschalbeträge also im Vergleich besonders hart? Die Geringverdiener.</p>
<p>Beim Beitrag der Arbeitgeber ist „eingefroren“ schonmal ein Reizwort. Und warum soll ausgerechnet dieser Beitrag prozentual bleiben? Die Höhe des Lohns sagt zwar <em>alles</em> über die finanzielle Situation des Arbeitnehmers, aber <em>nichts</em> über die Möglichkeiten des Arbeitgebers.</p>
<blockquote><p>Für sozial Schwache ist ein Ausgleich aus Steuermitteln geplant.</p></blockquote>
<p>Da sind wir mal gespannt.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Umfrage zur Praxisgebühr - bitte mitmachen!]]></title>
<link>http://drgeldgier.wordpress.com/2009/10/22/umfrage-zur-praxisgebuhr-bitte-mitmachen/</link>
<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 20:16:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>drgeldgier</dc:creator>
<guid>http://drgeldgier.wordpress.com/2009/10/22/umfrage-zur-praxisgebuhr-bitte-mitmachen/</guid>
<description><![CDATA[Wie heute bekannt wurde, wollen Union und FDP die Praxisgebühr (aktuell 10€ pro Quartal, die nicht d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wie heute bekannt wurde, wollen Union und FDP die Praxisgebühr (aktuell 10€ pro Quartal, die nicht die Ärzte, sondern die Krankenkassen bekommen) abschaffen. Sie wurde 2004 als &#8220;Steuerungselement&#8221; eingeführt.</p>
<p>Nun gibt es Gerüchte, dass zur Verhinderung &#8220;unnötiger&#8221; Arztbesuche eine Gebühr pro Arztbesuch erhoben werden könnte. Diese soll deutlich niedriger, also im einstelligen Euro-Bereich liegen.</p>
<p>Ich möchte hier alle Leser auffordern, an meiner Umfrage teil zu nehmen, wie sich diese Änderung auf ihr persönliches Verhalten auswirken könnte. Bitte unterstützt die Umfrage durch Hinweise in Eurem Bekanntenkreis. Ich wäre auch dankbar, wenn meine geschätzten Kolleginnen und Kollegen wie <a href="http://gesundheitsexpertin.wordpress.com/" target="_blank">Die Gesundheitsexpertin</a>, <a href="http://www.monsterdoc.de" target="_blank">Monsterdoc</a>, <a href="http://medizynicus.de/" target="_self">Medizynicus</a>, <a href="http://landarsch.blogger.de/" target="_blank">Der Landarsch</a>, <a href="http://kinderdoc.wordpress.com/" target="_self">Kinderdoc</a>, <a href="http://assistenzarzt.wordpress.com/" target="_blank">Assistenzarzt</a>, <a href="http://vokalanaesthesie.wordpress.com/" target="_blank">Vokalanästhesie</a>, <a href="http://r3sq.wordpress.com/" target="_blank">Hermione</a>, <a href="http://herrpfleger.de/" target="_blank">Herr Pfleger</a>, <a href="http://psychodoctrix.wordpress.com/" target="_blank">Psychodoctrix</a>, <a href="http://schwestertrauma.wordpress.com/" target="_blank">Schwester Trauma </a>, <a href="http://www.doctorsblog.cc/" target="_blank">Doc Brown</a>, &#8230; mitmachen könnten. Verlässliche Zahlen wären nützlich, um den entsprechenden Politikern auch Rückmeldung geben zu können.</p>
<p>Schon mal vielen Dank für die Teilnahme!</p>
<p><a href="http://answers.polldaddy.com/poll/2155601/">Wie würde sich eine Zuzahlung (im einstelligen Eurobereich) bei jedem Arztesuch auf Ihr Verhalten auswirken?</a></p>
<p><span style="font:9px;">(<a href="http://www.polldaddy.com">polls</a>)</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Abrechnung - Endlich geht's wieder um Geld]]></title>
<link>http://drgeldgier.wordpress.com/2009/10/17/abrechnung-endlich-gehts-wieder-um-geld/</link>
<pubDate>Sat, 17 Oct 2009 05:56:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>drgeldgier</dc:creator>
<guid>http://drgeldgier.wordpress.com/2009/10/17/abrechnung-endlich-gehts-wieder-um-geld/</guid>
<description><![CDATA[Nun hab ich also vor 2 Wochen endlich die Abrechnung für das Quartal 1-2009 erhalten. Das heisst: En]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Nun hab ich also vor 2 Wochen endlich die Abrechnung für das Quartal 1-2009 erhalten. Das heisst: Ende September weiß ich als Unternehmer endlich, was ich für die Versorgung der Kassenpatienten von Januar bis März 2009 erhalte. Ganz schön flott was?</p>
<p style="text-align:justify;">Nachdem der Honorarbescheid sage und schreibe 50 (ja, fünfzig!) Seiten umfasst, lag er erst einmal zwei Wochen von mir unbeachtet in der Ablage. Nun hab ich mir die Mühe gemacht mal ein bisserl zu blättern in den endlosen Tabellen und Aufstellungen. Echt öde das, weshalb ein Großteil meiner Kollegen das Teil meist überhaupt nicht mehr liest.</p>
<p style="text-align:justify;">Auf Seite 37, also schön mittendrin versteckt steht es dann:</p>
<p style="text-align:justify;">ich habe die <strong>11 028,25€</strong> <strong>nicht ausbezahlt</strong> bekommen, weil es mein zugewiesenes Budget überschritt. Runtergerechnet auf ca. 58€ pro Patient &#8211; so war im ersten Quartal noch die &#8220;Kopfpauschale&#8221; (mittlerweile liegt sie 10€ darunter) &#8211; bedeutet dies, dass ich <strong>190 Patienten kostenlos behandelt</strong> habe.</p>
<p style="text-align:justify;">Danke liebe KV, danke liebe Politik. Aber den Patienten und der Öffentlichkeit vorgaukeln, die Ärzte würden endlich nach Euro und Cent bezahlt.</p>
<p style="text-align:justify;">Insgesamt habe ich im ersten Quartal noch keinen Einbruch der Einnahmen erlitten, weil ich anstatt 819 (2008) 899 Patienten behandelte (Ostern lag letztes Jahr im ersten Quartal, das macht den Unterschied). Pro Patient bekam ich dennoch 3,5% weniger, also<strong> nix von Honorarplus</strong>. Der große Einbruch wird aber noch ab dem 2. Quartal kommen, dann aber noch kompensiert durch eine &#8220;Konvergenzregelung&#8221;, von der noch keiner weiß, woher das Geld dazu kommen soll.</p>
<p style="text-align:justify;">Ihr merkt schon an diesem kurzen Artikel. Man blickt eigentlich überhaupt nicht mehr durch.</p>
<p style="text-align:justify;">Bleibt zu hoffen, dass der neuen Regierung mehr einfällt, als der lieben Ulla so auf dem Weg nach Alicante.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der AOK-Wahnsinn geht weiter]]></title>
<link>http://drgeldgier.wordpress.com/2009/10/14/der-aok-wahnsinn-geht-weiter/</link>
<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 07:45:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>drgeldgier</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die Kassenlobby macht Druck auf die Koalitionsverhandlungen der neuen Regierung. Der stellvertretend]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Die Kassenlobby macht Druck auf die Koalitionsverhandlungen der neuen Regierung.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Der </strong><a href="http://www.aok-bv.de/presse/pressemitteilungen/2009/index_01843.html" target="_blank"><strong>stellvertretende AOK-Bundesvorsitzende Graalmann </strong></a><strong>fordert, einen &#8220;Kostenkorridor&#8221;.<br />
</strong>Konkret sollten die Ausgaben für die &#8220;Leistungserbringer&#8221; (Krankenhäuser, Ärzte, Arzthelferinnen, Krankenschwestern, Pfleger, Physiotherapeuten) an das Wirtschaftswachstum gekoppelt werden. Selbstverständlich bei weiterhin für den Patienten scheinbar unbegrenzter Leistungserbringung.</p>
<p style="text-align:justify;">Das bedeutet:<br />
 ist das Wirtschaftswachstum negativ, erhalten Krankenhäuser, Ärzte etc. &#8230; auch weniger als im Vorjahr. Wohlgemerkt bei unveränderter Leistung, denn Krankheiten, deren Verlauf und Auftreten und schon gleich nicht deren Behandlung richten sich ja nicht nach dem Wirtschaftswachstum. <br />
Wenn also in einer Wirtschaftskrise beispielsweise  eine Grippeepidemie kommt, dann dürfen Krankenhäuser, Ärzte etc. doppelt soviel arbeiten für weniger Geld.</p>
<p style="text-align:justify;">Schöner hätte der AOK-Mann die Perversion des aktuelle Systems nicht auf den Punkt bringen können. Die AOK bekommt aber mehr Geld, je kränker die Patienten sind, nämlich aus dem Gesundheitsfonds. Eleganterweise liegt aber mit einer pauschalisierten Vergütung der Leistungserbringer das Risiko ausschließlich bei diesen. Egal wie krank ihre Versicherten sind &#8211;  Die AOK zahlt denselben Betrag an die Leistungserbringer. </p>
<p style="text-align:justify;">Ich werde heute mal mit meinen Angestellten und meinem Vermieter darüber reden, ob es möglich wäre, auch die Miete und das Gehalt meiner Arzthelferinnen so &#8220;flexibel&#8221; auszugestalten. Die werden mir den Voge zeigen. Sind das nicht Spielverderber?</p>
<p style="text-align:justify;">Graalmann sprach aber nicht davon, dass die Gehälter seiner Angestellten und sein eigenes 6-stelliges Gehalt diesen Schwankungen unterliegen sollen.</p>
<p style="text-align:justify;">Die <a href="http://www.bild.de/BILD/news/wirtschaft/2008/08/27/aok-skandal-sonderzahlungen-fuer/manager-und-zweifelhafte-immobilien-spekulationen.html" target="_blank">AOK-Patenschaften der Vorstände </a>- nichts anderes als Pseudonebenjobs um sich auf Kosten der Versicherten weiter zu bereichern, werden wohl auch nicht wachstumorientiert bezahlt werden.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der Markt wird verteilt - die Großinvestoren schlagen zu]]></title>
<link>http://drgeldgier.wordpress.com/2009/10/12/der-markt-wird-verteilt-die-grosinvestoren-schlagen-zu/</link>
<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 16:14:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>drgeldgier</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die Lauterbach-Vision &#8211; der Markt der niedergelassenen Fachärzte werde 2009/2010 unter Großkon]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;"><strong>Die Lauterbach-Vision &#8211; der Markt der niedergelassenen Fachärzte werde 2009/2010 unter Großkonzernen und -investoren verteilt - nimmt weiter seinen Lauf</strong>.<br />
Wie ja immer wieder betont wird, ist ja mehr Geld im System für niedergelassene Ärzte, nur kommt es vor allem bei denen an, die eh schon im Geld schwimmen. Zum Beispiel bei Laborärzten. Die Honorierung derselben ist deutlich gestiegen (wie hierdurch die Patientenversorgungsqualität verbessert werden soll ist unklar).</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>DEN Laborarzt gibt es schon lange nicht mehr</strong>. Es sind riesige <strong>Zusammenschlüsse von MVZs mit Großkonzerncharakter</strong>. Dass hier unglaublicher Profit zu machen ist, das riechen nun auch <strong>Großinvestoren der Finanzbranche</strong>, selbst aus dem Ausland. Aktuelles Beispiel: Labordienstleister <a href="http://www.synlab.de/1328.html" target="_blank">SYNLAB</a> aus Augsburg. Der europäische <a href="http://www.wirtschaftsblatt.at/home/international/unternehmen/387802/index.do" target="_blank">Finanzinvestor BC Partners </a>kauft 40% der Gesellschafteranteile. Über den Kaufpreis wurde geschwiegen, in Finanzkreisen werden ca. 500 Millionen (!) Euro vermutet.</p>
<p style="text-align:justify;">Dieses Beispiel zeigt: <strong><span style="text-decoration:underline;">es ist nicht zu wenig Geld im System</span></strong> &#8211; das Problem ist die gegenwärtig Verteilung, die eindeutig dazu antreibt, dass der Gesundheitsmarkt wie jeder andere Markt rein ökonomisch betrachtet und behandelt wird. Gewinnmaximierung bei maximaler Kostensenkung der Versorgung, das ist das Ziel der Gesellschafter und Aktionäre. <strong>Der Patient, seine Leiden, Bedürfnisse und sein persönliches Schicksal haben darin keinen Platz mehr. Er ist nur noch eine cash-cow, ein gewinnbringender Kunde zum Melken.</strong></p>
<p style="text-align:justify;">Mich hat die Firma Synlab übrigens auch persönlich in einem Schreiben über den Coup informiert und dabei beschwichtigend u.a. auch &#8220;Altersgründe&#8221; für den Einstieg eines Investors angegeben.</p>
<p style="text-align:justify;">Übrigens breitet sich Synlab weit über die Labormedizin hinaus aus. Ein Gynäkologe arbeitet bereits als Angestellter in einer Praxis für Synlab.</p>
<p style="text-align:justify;">Das ist die Entwicklung, die auch <a href="http://www.blogigo.de/Renate_Hartwig" target="_blank">Renate Hartwig </a> auf die Barrikaden treibt. Wehren wir uns auch nach den Wahlen weiter gegen diesen Wahnsinn, der in anderen Kreisen (s. Bankenkrise) schon zum Kollaps geführt hat.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Obama-Hype]]></title>
<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/10/09/obama-hype/</link>
<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 12:08:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>Christian Soeder</dc:creator>
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<description><![CDATA[Barack Obama ist nicht nur der erste schwarze US-Präsident, sondern bekommt im ersten Jahr seiner Am]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Barack Obama ist nicht nur der erste schwarze US-Präsident, sondern bekommt im ersten Jahr seiner Amtszeit mal eben den Friedensnobelpreis verliehen. Ich finde das grotesk, schließlich hat er bisher noch nichts wirklich geleistet &#8211; abgesehen von schönen Worten.<!--more--></p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/eOtR3ElIo3A&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/eOtR3ElIo3A&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Die vordringlichste Aufgabe Obamas wäre es gewesen, die Gesundheitsreform voran zu treiben. Stattdessen reist er lieber durch die Welt und hält nutzlose Reden vor dem Olympischen Komitee. Die Gesundheitsreform steht auf der Kippe, seine Umfragewerte sinken stetig, in Afghanistan und im Irak geht&#8217;s nicht voran &#8211; kein Wunder. Wer überall ein bisschen was macht, macht nichts richtig.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/kVFdAJRVm94&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/kVFdAJRVm94&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Nächstes Jahr stehen wieder Wahlen in den USA an. Wenn Obama nicht so schnell wie möglich konkrete Ergebnisse vorlegen kann, die über <a href="http://news.yahoo.com/s/ynews/20091005/pl_ynews/ynews_pl942">Verlautbarungen und Absichtserklärungen</a> hinaus gehen, dann ist er seine Mehrheit im Kongress bald los.</p>
<p>PS: Der <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/78/490454/text/">Kommentar in der Süddeutschen Zeitung</a> fällt ebenfalls vernichtend aus. <a href="http://www.bissige-liberale.net/2009/10/09/southpark-nein-oslo/">Bissige Liberale</a> und <a href="http://zettelsraum.blogspot.com/2009/10/marginalie-friedensnobelpreis-fur.html">Konservative</a> sekundieren. <a href="http://julia-seeliger.de/obama-yes-he-can/">Grüne hingegen</a> finden es toll.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Selber zahlen oder nicht?]]></title>
<link>http://caredirekt.wordpress.com/2009/10/08/selber-zahlen-oder-nicht/</link>
<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 05:47:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>Heike</dc:creator>
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<description><![CDATA[Sicher haben Sie schon von den so genannten &#8220;Individuellen Gesundheitsleistungen&#8221; (IGeL)]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Sicher haben Sie schon von den so genannten &#8220;Individuellen Gesundheitsleistungen&#8221; (IGeL)]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sprechstunde im Dorfgasthof (Das Zitat der Woche)]]></title>
<link>http://drgeldgier.wordpress.com/2009/10/07/sprechstunde-im-dorfgasthof-das-zitat-der-woche/</link>
<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 20:14:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>drgeldgier</dc:creator>
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<description><![CDATA[Der Vizepräsident der Bayerischen Landesärztekammer Dr. M. Kaplan hat auch schon bemerkt, dass es se]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Der <strong>Vizepräsident der Bayerischen Landesärztekammer Dr. M. Kaplan</strong> hat auch schon bemerkt, dass es selbst in Bayern knapp werden könnten mit den niedergelassenen Ärzten und hat auch prompt eine ganz dolle Idee:</p>
<p style="text-align:justify;">Zitat (05.10.09 Pressekonferenz in München):<br />
&#8220;&#8230;Und wenn es nicht anders geht, <strong>dann muss eben im Nebenraum des Dorfgasthofs zweimal die Woche der Hausarzt Sprechstunde halten</strong>.“</p>
<p style="text-align:justify;"> </p>
<p style="text-align:center;"><strong>Prost Mahlzeit !!!</strong></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[USA: Lobbying oder Bestechung?]]></title>
<link>http://lindwurm.wordpress.com/2009/10/03/usa-lobbying-oder-bestechung/</link>
<pubDate>Sat, 03 Oct 2009 10:10:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>lindwurm</dc:creator>
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<description><![CDATA[Sieht so aus, als hätten die USA neben einer Reform der Krankenversicherung vor allem eine der Lobby]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Sieht so aus, als hätten die USA neben einer Reform der Krankenversicherung vor allem eine der Lobbygesetze nötig. Ich meine, es soll ja das gute Recht von Konzernen, Kirchen, Kegelvereinen und NGOs sein, auf ihre Anliegen aufmerksam zu machen, aber kurz mal dem Vorsitzenden genau jenes Senatsausschusses, der sich mit der Gesundheitsreform befasst, <a href="http://www.guardian.co.uk/world/2009/oct/01/lobbyists-millions-obama-healthcare-reform">eineinhalb Millionen Dollar in die Tasche zu stecken</a>, um ihn zu &#8220;überzeugen&#8221;, das sind doch wirklich völlig verluderte Sitten auf Drittweltniveau (und damit auf demselben Niveau wie die Gesundheitspolitik der Staaten). Der Bürger sieht das, denkt sich seinen Teil und klinkt sich aus aus dem demokratischen Prozess, der keiner mehr ist, wenn nur mehr die Großkonzerne entscheiden, welche Gesetze wie gemacht werden. Zwei Fliegen werden mit einer Klappe erwischt: Man setzt seine Interessen durch und entpolitisiert und desillusioniert gleichzeitig die Massen. Eine Entwicklung, die auch uns Europäern droht.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ärztemangel - wir tun was - Teil 2]]></title>
<link>http://drgeldgier.wordpress.com/2009/10/03/arztemangel-wir-tun-was-teil-2/</link>
<pubDate>Sat, 03 Oct 2009 06:54:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>drgeldgier</dc:creator>
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<description><![CDATA[Gestern traf ich einen pensionierten HNO-Kollegen. Er berichtete, dass er nun wieder mit seinen knap]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Gestern traf ich einen pensionierten HNO-Kollegen. Er berichtete, dass er nun wieder mit seinen knapp 70 Jahren zu arbeiten begonnen habe.</p>
<p style="text-align:justify;">Er arbeite in einer Praxis in einer nicht allzuweit entfernten Stadt mit ca. 25 000 Einwohnern. Der dort allein tätige HNO-Arzt war vor knapp einem Jahr unter mysteriösen Umständen bei einem Unfall ums Leben gekommen.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Der Praxissitz in dieser Stadt ist seitdem nicht mehr  zu besetzen</strong>. KEIN junger HNO-Arzt möchte sich dort niederlassen, wo er praktisch konkurrenzlos tätig sein könnte. Und das mitten in Bayern, wo ja angeblich Milch und Honig fließen.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Der Kollege hat nun in seinem hohen Alter wieder den Praxissitz erhalten und diesen dann &#8211; drei Mal dürft Ihr raten &#8211; an ein MVZ verkauft</strong>, das von einem Radiologen geleitet wird. Er ist jetzt Angestellter und sieht das gelassen, weil er längst seine Schäfchen im Trockenen hat.</p>
<p style="text-align:justify;">Der &#8220;Markt&#8221; wird also gemäß der Lauterbachschen Maxime schon verteilt.</p>
<p style="text-align:justify;">Der HNO-Kollege hatte übrigens noch die goldenen Zeiten erlebt, deretwegen uns heute immer noch der Ruf der Super-Reichen anhaftet. Als ich vor 5 Jahren meine Praxis eröffnete, wollte er mich beraten, wie ich Grunderwerbssteuer sparen könnte. Als ich ihn entgeistert anblickte, war es ihm dann doch etwas peinlich. Als er in Pension ging, erzählte er mir, wie froh er sei, aufhören zu können. Vor 25 Jahren habe er pro Patient etwa das Dreifache erhalten, wie heute. Aber gewehrt habe er sich nie gegen den Preisverfall seiner Leistung. (Wahrscheinlich waren Häuser und Praxis längst abbezahlt)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[LISTE TIROL leht Nullohnrunde bei anstehenden Lohnverhandlungen ab!]]></title>
<link>http://listetirol.wordpress.com/2009/10/02/liste-tirol-leht-nullohnrunde-bei-anstehenden-lohnverhandlungen-ab/</link>
<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 15:52:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>listetirol</dc:creator>
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<description><![CDATA[LT-Vorsitzender MAS Alois Wechselberger: Risiko auf Arbeit-nehmer, Unternehmer und Staat aufteilen, ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignleft size-medium wp-image-833" title="lt01 pressebild wechselberger" src="http://listetirol.wordpress.com/files/2009/10/lt01-pressebild-wechselberger.jpg?w=257" alt="lt01 pressebild wechselberger" width="257" height="300" /></p>
<p>LT-Vorsitzender MAS Alois Wechselberger:</p>
<p><strong>Risiko auf Arbeit-nehmer, Unternehmer und Staat aufteilen, Gesundheits- und Steuerreform  umsetzen!</strong></p>
<p><strong>Innsbruck, Bozen:</strong>  Besonders ÖVP-Politiker und Lobbyisten fordern immer wieder so genannte &#8220;Nullohn-runden&#8221;! Aufgrund der anhaltenden Wirtschaftskrise wurden  im Vorfeld der anstehenden Lohnabschlüsse Forderungen nach geringen Gehaltsangleichungen laut.  Zum wiederholten Male wurde von einigen Unternehmern und Politikern die so genannte &#8220;Nullohnrunde&#8221; gefordert. Eine &#8220;Nullohnrunde&#8221; wird seitens der LISTE TIROL abgelehnt, weil es sich hierbei nicht um einen einmaligen Effekt, sondern um eine nachhaltige Verschlechterung der Arbeitnehmer-Einkommen handelt.  Es kann zudem  nicht angehen, dass in wirtschaftlichen guten Zeiten Gewinne durch Manager und Aktionäre abgezogen werden und sobald sich das Blatt wendet, die Arbeitnehmer zur Kasse gebeten werden. Eine erfolgreiche Wirtschaft braucht Risikoteilung, die Arbeitnehmer und Unternehmer gemeinsam zu tragen  haben. </p>
<p>Gehaltsverzichte durch Arbeitnehmer können befristet eine Pufferung, eine Brücke  für den Arbeitsmarkt  und für den Unternehmer darstellen,  sie sind jedoch sicher nicht das Allheilmittel.  Lohn- und Gehaltsverzichte wirken sich zudem Negativ auf die Kaufkraft der Konsumenten und somit wieder auf die Wirtschaft aus.</p>
<p>Seit Jahrzehnten wird über mögliche nachhaltige Steuerentlastung und Reformen im Gesundheitssystem gesprochen, bis dato wurde viel &#8220;Kosmetik&#8221; produziert und  kaum etwas umgsetzt. Besonders der Mittelstand in Österreich befindet zunehmend auf der Verliererstraße.  Seitens der Politik und der Wirtschaftskammer müssen endlich steuerliche Erleichterungen und Endbürokratisierung für die Unternehmer eingeführt werden. Ebenso müssen Möglichkeiten verbessert werden, dass die Eigenkapitalbildung schneller und effizienter greift.  Gesundheits- und Pensionssystem sollten strukturell Schweden als Vorbild nehmen. Unzureichend sei auch die Kreditvergabe der Banken an Klein- und Mittelbetriebe. Die Republik und somit Unternehmer und Arbeitnehmer stellten den heimischen Banken Milliarden direkt und indirekt zu Verfügung, die Kreditnehmer bleiben jedoch aufgrund erhöhter Bonitätsprüfungen auf der Strecke, auch das kostet Arbeitsplätze, kritsiert LT-Vorsitzender MAS Alois Wechselberger.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Unterversorgung - Überversorgung - eine einfache Lösung?]]></title>
<link>http://drgeldgier.wordpress.com/2009/10/01/unterversorgung-uberversorgung-eine-einfache-losung/</link>
<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 10:18:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>drgeldgier</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ärztemangel in Deutschland &#8211; wir tun was! Selbst der Politik ist es nicht entgangen, dass in m]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;"><strong>Ärztemangel in Deutschland &#8211; wir tun was!<br />
</strong>Selbst der Politik ist es nicht entgangen, dass in manchen Gegenden Deutschland keiner mehr als niedergelassener Arzt arbeiten will. Andere Bereiche sind für Zulassungen noch gesperrt, da hier die Versorgungsdichte höher ist. Dies ist beispielsweise in Bayern und Baden Württemberg größtenteils der Fall.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Geniale Umverteilung</strong><br />
Nun haben sich die &#8220;Experten&#8221; was Schlaues einfallen lassen. Durch ein ausgeklügeltes System soll den Ärzten in &#8220;überversorgten&#8221; Gebieten nach und nach das Honorar gekürzt werden, um es denen in unterversorgten Gebieten draufzugeben.<br />
Überversorgt kann ich offen gesagt nicht nachvollziehen. Mein Gebiet, also da wo ich meine Praxis habe, ist angeblich über 150% überversorgt. Allerdings wurden dort in der Bedarfsplanung der KV (Kassenärztlichen Vereinigung) innerhalb der letzten 6 Jahre drei neue Facharztsitze meiner Fachgruppe geschaffen, weil angeblich Unterversorgung herrschte? Das alles hat ja die KV entschieden. Dann läßt man sich &#8211; im Vertrauen auf Versorgungsbedarf &#8211; nieder und hat auch die Praxis komplett ausgebucht &#8211; also Bedarf war da &#8211; und nun nach 5 Jahren erfährst Du, dass Du weg sollst.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Die Situation wird dann echt pervers, vor allem was die Konkurrenzsituation in einer Region betrifft.</strong></p>
<p style="text-align:justify;">Dies sei am Beispiel verdeutlicht:</p>
<p style="text-align:justify;">Die Region Landkreis X-hausen gilt als überversorgt, weil dort 16 Nervenärzte arbeiten. Mit 10 Nervenärzten wäre sie angeblich 100% versorgt. Jetzt bekommen ab 2010 alle diese 16 Nervenärzte stufenweise dtl. weniger Honorar als andere Kollegen in Deutschland für dieselbe Arbeit, weil sie so böse waren und sich &#8211; auf Anraten der Kassenärztlichen Vereinigung &#8211; dort niedergelassen haben. <strong>Jetzt geht das große Pokern los.</strong> Ziel ist es nämlich, dass das Gebiet so unattraktiv gemacht wird, dass sich hierdurch die Anzahl der Ärzte dort dezimiert. <strong>Wer wirft also als erstes das Handtuch und geht nach Meck-Pomm? Wer stirbt vielleicht weg? Wer hört altersbedingt auf?</strong> Sobald die Zahl der Nervenärzte nämlich auf jene 10 (also 100%-Versorgung) schrumpft, bekommen alle nämlich wieder deutlich mehr Geld. Und plötzlich ist es wieder richtig dort seinen Sitz gekauft zu haben. Es kann sich also durchaus lohnen, dafür zu sorgen, dass andere eher das Handtuch werfen, als man selbst. Manche werden es dann hinnehmen, vielleicht 2-3 Jahre (vielleicht wieder mit Hilfe von Papis Kredit oder Verkauf des Erbes der Ehefrau) Verluste zu verzeichnen, nur um durchzuhalten. <strong>Man könnte es auch als Aushungern auf Raten bezeichnen</strong>. &#8230;</p>
<p style="text-align:justify;">Das klingt jetzt alles abtrus und etwas kompliziert. Dabei hab ich es Euch noch echt einfach gemacht. Der <strong><a href="http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=suche&#38;p=%DCberversorgung&#38;id=66121" target="_blank">Beschluss</a></strong> nämlich, der diese Perversion regelt (entschieden am 02.09.09 &#8211; sinnigerweise noch kurz vor den Wahlen), ist für jedermann einsehbar. Auf <a href="http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=suche&#38;p=%DCberversorgung&#38;id=66121" target="_blank">18 Seiten </a>könnt Ihr Euch daran versuchen, es zu verstehen. Jede Wette Ihr werdet alle &#8211; außer Benedicta vielleicht &#8211; nach 3 Seiten aufgeben. Ich hab es offen gesagt erst nach Lektüre eines anwaltlichen Kommentars verstanden.</p>
<p style="text-align:justify;">Ich kann nur hoffen, dass sich unter einem neu besetzten Bundesgesundheitsministerium etwas ändert &#8211; allein mir fehlt der Glaube  <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[EPISODE 5 - Kommentar zum Bundestagswahlergebnis]]></title>
<link>http://podblogvlog.wordpress.com/2009/09/28/episode-5-kommentar-zum-bundestagswahlergebnis/</link>
<pubDate>Mon, 28 Sep 2009 20:26:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
<guid>http://podblogvlog.wordpress.com/2009/09/28/episode-5-kommentar-zum-bundestagswahlergebnis/</guid>
<description><![CDATA[EPISODE 5 anhören]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://www.houndbite.com/?houndbite=17257">EPISODE 5 anhören</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

</channel>
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