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	<title>goldenes-dreieck &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
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	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "goldenes-dreieck"</description>
	<pubDate>Sat, 05 Dec 2009 22:48:57 +0000</pubDate>

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<item>
<title><![CDATA[Goldenes Dreieck]]></title>
<link>http://tiescher.wordpress.com/2009/11/10/goldene-dreieck/</link>
<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 19:18:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>tiescher</dc:creator>
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<description><![CDATA[Es ist nun gut eine Woche vergangen, dass ich mich für eine Tour ins Goldene Dreieck (bestehend aus ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Es ist nun gut eine Woche vergangen, dass ich mich für eine Tour ins Goldene Dreieck (bestehend aus Thailand, Burma und Laos) entschied. Unsere erste Station Richtung Norden sollte Chiang Rai sein. Besonders angetan hatte es uns in diesem kleinen Städtchen, der weiße Tempel Wat Phra Singh.<img class="aligncenter size-full wp-image-93" title="k-DSC_0176" src="http://tiescher.wordpress.com/files/2009/11/k-dsc_01761.jpg" alt="k-DSC_0176" width="500" height="375" /> Ein Künstler namens &#8220;Chalermchai Kositpipat&#8221; hatte es sich zur Aufgabe gemacht, seine ganz eigene Interpretation der klassischen Tempel Thailands zu verwirklichen. Am nächsten Tag ging es weiter Richtung Mae Salong und wie im Reiseführer beschrieben, sollte der Weg dorthin fast schöner sein, als das eigentliche Ziel.<img class="aligncenter size-full wp-image-95" title="k-DSC_0019" src="http://tiescher.wordpress.com/files/2009/11/k-dsc_0019.jpg" alt="k-DSC_0019" width="500" height="375" /> Trotz alledem wurden wir dank des eher chinesisch gehaltenen Charms des Ortes und eines unvergesslichen Sonnenaufgangs eines Besseren belehrt. Nach kleineren Zwischenstopps nahe der laotischen Grenze erreichten wir gegen Abend das Bergdorf Phu chi fa. <img class="aligncenter size-full wp-image-96" title="k-DSC_0041" src="http://tiescher.wordpress.com/files/2009/11/k-dsc_0041.jpg" alt="k-DSC_0041" width="500" height="375" /><br />
Phu chi fa ist ein winziges Bergdorf nahe der laotischen Grenze auf 1400m Höhe. Beim Anblick dieses bescheidenen, aber zauberhaften Ortes würde ich sagen, dass ich in Asien angekommen bin. Die Strasse oder eher gesagt, der Weg, der uns nach Phu chi fa führte benötigte die ununterbrochene Aufmerksamkeit des Fahrers und desweilen auch des Beifahrers. Angekommen, stellten wir fest, dass wir die beiden einzigen Touristen dieses Örtchens waren. Dank meiner pantomimischen Ader konnte ich uns mit Händen und Füßen ein Bungalow mieten&#8230;natürlich mit fantastischem Ausblick. Auf der Suche nach etwas zu Essen wurden wir zur Hauptattraktion und fühlten uns für einen Moment wie die Affen im Zirkus. Ich kann nur immer wieder betonen, wie herzlich die Menschen ganz besonders fernab von Bangkok sind. Für ein kleines Lächeln erntet man gleich ein Strahlen auf allen Gesichtern und ein lautes Getuschel bricht aus. Beim Essen lernte ich Mats, einen ca. 55Jahre alten Schweden, kennen. Wie sollte es auch anders sein, war der gute Mann auf einer Art Fliterwochen mit seiner süßen Verlobten aus Thailand (25Jahre alt) unterwegs. Was den Sex-Tourismus bzw. die Beziehung zu Ausländern angeht, so muss man zwei Seiten unterscheiden. Die traurige Seite von beiden dreht sich allein um Sex und Geld. Die andere Seite, wozu ich auch unseren Schweden zählen würde, beinhaltet mehr oder weniger wahre Gefühle und was am wichtigsten ist, gegenseitige Ehrlichkeit und Respekt. Nun lässt sich darüber streiten, ob die Gefühle auf beiden Seiten erwiedert werden. Mit Sicherheit würde sich mein Freund Mats auch keine Thailänderin in seinem Alter suchen, genauso wie sich seine Verlobte  nach einem westlichen Standart sehnt.<img class="aligncenter size-full wp-image-101" title="k-DSC_0340" src="http://tiescher.wordpress.com/files/2009/11/k-dsc_0340.jpg" alt="k-DSC_0340" width="500" height="375" /> Was man jedoch wissen muss, ist, dass diese Beziehung zu Ausländern (aus welchem Hintergrund auch immer) in diesem Land als nicht verwerflich angesehen wird&#8230;ganz im Gegenteil sogar!<br />
Gerade eben kamen eine Gruppe von kleinen Mädchen im traditionellen Gewand auf die Terrasse unseres Bungalow´s. Was sie uns außer einem Haufen Thailändisch sagen konnte, war, dass sie &#8220;Dancer&#8221; seien und schon ging es los.</p>
<div id="attachment_106" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-106" title="k-DSC04820" src="http://tiescher.wordpress.com/files/2009/11/k-dsc04820.jpg" alt="k-DSC04820" width="500" height="375" /><p class="wp-caption-text">Der leichte Gelbstich sollte niemanden beunruhigen...dann doch eher unser Weißstich!</p></div>
<p>In Sachen Gesang und Koreographie waren sie meiner Meinung nach den meisten GirlGroups um Längen voraus. Mit dieser einfach nur süßen Performance endete unser Tag in Phu chi fa. Der folgende Tag stand im Zeichen des Trekking. Wir machten uns in aller frühe auf, um den mit 1600m höchsten Viewpoint in Thailand zu erreichen. Wir entschieden uns jedoch gegen den üblichen Weg, der einen Guide (oft sind es kleine Jungs, die sich etwas dazu verdienen möchten) beinhalten sollte und machten uns auf den Weg.</p>
<div id="attachment_97" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-97" title="k-DSC_0035" src="http://tiescher.wordpress.com/files/2009/11/k-dsc_0035.jpg" alt="k-DSC_0035" width="500" height="375" /><p class="wp-caption-text">Das wäre unser möglicher Guide gewesen...sogar mit Blockflöte für die Schlange &#34;Kaa&#34;</p></div>
<p>Den anfänglich doch recht deutliche Pfad durchs Dickicht endete jedoch schließlich im Nichts. Den Viewpoint im Auge entschieden wir uns weiter zu gehen, was wir allerdings bald zu tiefst bereuen sollten. Unser Weg hatte sich in ein Meer aus Schilf und anderem Gewächs (meist jenseits der zwei Metermarke hoch, was uns an Armen und Beinen zahlreiche Schnittwunden bescherte) verwandel und selbst mit einer Machete wäre hier kein komfortables Weiterkommen gewährleistet gewesen. Mein zweiter Name &#8220;Indiana Jones&#8221; verrät, dass ich ein Mensch bin, der &#8220;Waghalsigkeit&#8221; neu definiert&#8230;doch als dann eine Schlange von einem Meter Länge unseren Weg kreuzte&#8230;standen selbst mir die Haare zu Berge! Wie dem auch sei, hatte &#8220;Kaa&#8221; an diesem Tag besseres vor und ich konnte nochmal von Messers Schneide springen. <img class="aligncenter size-full wp-image-100" title="k-DSC_0357" src="http://tiescher.wordpress.com/files/2009/11/k-dsc_0357.jpg" alt="k-DSC_0357" width="500" height="375" /><br />
Wer ein paar Tage übrig hat und auch mal fernab vom Tourismus leben möchte, der sollte sich für diese Tour durch den Norden entscheiden. Wahlweise kann man zwischen Motorrad und Mietwagen entscheiden. Die hilfreiche &#8220;The golden Triangle Rider Map&#8221; wurde uns ein äußerst zuverlässiger und treuer Begleiter. Start und Ziel der ganzen Route ist, wie soll es auch anders sein, Chiang Mai! <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-98" title="k-DSC_0060" src="http://tiescher.wordpress.com/files/2009/11/k-dsc_0060.jpg" alt="k-DSC_0060" width="500" height="375" /><img class="aligncenter size-full wp-image-99" title="k-DSC_0068" src="http://tiescher.wordpress.com/files/2009/11/k-dsc_0068.jpg" alt="k-DSC_0068" width="500" height="375" /></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Chiang Rai: Die Thailändische Schweiz]]></title>
<link>http://asienkorrespondent.wordpress.com/2009/09/20/chiang-rai-die-thailandische-schweiz/</link>
<pubDate>Sun, 20 Sep 2009 13:47:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>swissasia</dc:creator>
<guid>http://asienkorrespondent.wordpress.com/2009/09/20/chiang-rai-die-thailandische-schweiz/</guid>
<description><![CDATA[Auf in die Berge von Chiang Rai! Nordthailand Grüne Hügelzüge, wilde Bergbäche und fruchtbare Täler:]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Auf in die Berge von Chiang Rai!</strong><br />
<div id="attachment_85" class="wp-caption alignright" style="width: 510px"><img src="http://asienkorrespondent.wordpress.com/files/2009/10/imgp4142.jpg" alt="Nordthailand" title="Nordthailand" width="500" height="375" class="size-full wp-image-85" /><p class="wp-caption-text">Nordthailand</p></div><br />
<strong>Grüne Hügelzüge, wilde Bergbäche und  fruchtbare Täler: Der Norden Thailands ist unbestritten eine der interessantesten Regionen des Landes. Nordthailand bietet sowohl landschaftlich, wie auch kulturell sehr viel. Schon ein paar Tage reichen,  für einen kleinen Einblick ins Reich der einstigen Lannakultur.</strong></p>
<p>Wenn Bangkok zu laut, zu stickig und zu heiss wird, ist es höchste Zeit für einen Ausflug in den Norden. – Denn Nordthailand hat vieles, was die Metropole Bangkok nicht hat: Kühle Nächte, neblige Morgen und eine grosse kulturelle Vielfalt. Touristisch ist die Region längst so gut erschlossen, dass nicht nur Trekkingfreunde und Backpacker auf ihre Rechnung kommen, der Norden Thailands entwickelt sich immer mehr auch zur Wellness-Oase. Das Tor zu Thailands kühleren Regionen ist meist Chiang Mai, es kann jedoch gut auch einmal Chiang Rai sein.</p>
<p><strong>Vom Opium zum Kaffee</strong><br />
Die Stadt im Goldenen Dreieck steht zwar immer etwas im Schatten ihrer grossen Schwester, sie ist jedoch nicht weniger attraktiv. Ihre Lage am Kok Fluss, in Mitten einer fruchtbaren Ebene und zu Füssen des rund 1500 Meter hohen Doi Tungs verschafft Chiang Rai ein besonderes Flair. Dank dem Flughafen ist die Provinzhauptstadt gut an Bangkok angebunden und somit auch idealer Ausgangsort für Ausflüge ins Goldene Dreieck, Thailands ehemaliges Opiumanbaugebiet. Zum Beispiel auf den Doi Tung: Der höchste Berg der Provinz ist nicht nur beliebtes Ausflugsziel vieler Thailänder, sein Name steht heute auch auf Kaffeepackungen, Snacks und diversen Textilien, die in dieser Region produziert und meist in Bangkok verkauft werden. „Doi Tung“ ist eines der erfolgreichsten Entwicklungsprojekte des Königshauses und wurde 1988 von der Mutter des heutigen Königs Bhumibol Adulyadej ins Leben gerufen. Ihr Ziel war es damals, den Bauern, die zu jener Zeit zu einem grossen Teil vom Anbau von Schlafmohn lebten, alternative Einkommensquellen zu erschaffen. Wichtig war dabei auch, dass das unwegsame Gebiet besser erschlossen wurde, was einerseits den Bergdörfern einen besseren Zugang zu den Märkten im Tal bot, andrerseits aber bald auch Touristen anlockte, anfangs zwar noch spärlich, heute jedoch schon in Scharen. Nichts desto trotz lohnt sich aber die Reise auf den „Berg der heiligen Fahnen“, wie der Doi Tung übersetzt heisst. Die gut ausgebaute, kurvige Bergstrasse allein ist es schon wert, sich auf den höchsten Punkt im goldenen Dreieck hinaufzukämpfen. Zwar machen dies zur Hochsaison Dutzende von Reisecars mit thailändischen Touristengruppen genau so, jedoch bietet das ganze Gebiet genug Möglichkeiten, immer wieder den grossen Massen zu entfliehen. </p>
<p><div id="attachment_86" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img src="http://asienkorrespondent.wordpress.com/files/2009/10/imgp4158.jpg?w=300" alt="Kok River bei Chiang Rai" title="Kok River bei Chiang Rai" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-86" /><p class="wp-caption-text">Kok River bei Chiang Rai</p></div><br />
<strong><br />
Thailändische Schweiz</strong><br />
Das Herz des grossflächigen, meist bewaldeten Hügelgebietes ist der Königssitz mit dem Mae Fah Luang Garden, einem hübschen botanischen Garten, in dem es auf überschaubarem Raum Blumen, Sträucher und Tropenpflanzen zu bestaunen gibt: Von seltenen Orchideenarten über aufwändig gestaltete Blumenbeete bis hin zu vereinzelten Urwaldbäumen finden da Pflanzenfreunde alles, was das Herz begehrt. Gleich nebenan liegt die königliche Villa. Sie diente der Königsmutter, Prinzessin Srinagarindra während der Aufbauphase des Projektes als Sitz und kann heute teilweise besichtigt werden. Es ist unschwer zu erkennen, dass sich die Prinzessin beim Bau der Villa von ihrem langjährigen Aufenthalt in der Schweiz inspirieren liess. Das grosszügige Haus ist eine Mischung aus Schweizer Chalet und thailändischem Holzhaus, was denn auch der Grund ist, weshalb viele Thailänderinnen und Thailänder die Doi Tung-Gegend auch die thailändische Schweiz nennen. Alpine Gefühle weckt aber auch die Aussicht, die es vom Doi Tung aus zu geniessen gibt und die bei gutem Wetter weit hinein in die Ebene zwischen Kok-Fluss und Mekong reicht. Für Heimweh-Europäer empfiehlt sich eine Übernachtung in der Doitung Lodge, einem Resort auf 1000 Metern über Meer, das zwar von seiner Bauart eher an eine militärische Festung erinnert, als an eine Resort, aber immerhin ganz komfortable Zimmer mit Aussicht bietet. Frühaufsteher können von da aus ein Naturschauspiel beobachten, wie man es sonst eher aus den europäischen Voralpen, denn aus den Tropen kennt: Wenn die glühende Sonne aus dem Nebelmeer unter dem Doi Tung auftaucht, wird es schon richtig schwer zu glauben, dass man noch in Thailand ist. Ein weiterer Vorteil an einer Übernachtung auf dem Berg ist, dass man in der ersten Tageshälfte die Hauptattraktionen wie zum Beispiel den botanischen Garten, die Königsvilla oder das Arboretum (ein Baumpark mit einheimischen und exotischen Bäumen) besuchen kann und also noch vor den grossen Touristenströmen unterwegs ist. </p>
<p><div id="attachment_87" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img src="http://asienkorrespondent.wordpress.com/files/2009/10/imgp4168.jpg?w=300" alt="Zeitgenoessische Tempelkunst bei Chiang Rai" title="Zeitgenoessische Tempelkunst bei Chiang Rai" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-87" /><p class="wp-caption-text">Zeitgenoessische Tempelkunst bei Chiang Rai</p></div><strong>Grenzerfahrungen</strong><br />
Auch die Fahrt zurück ins Tal kann zu einem besonderen Erlebnis werden, wenn man die richtige Route wählt. Eine Strasse verläuft über mehrere Kilometer auf einem Grat, der gleichzeitig die Grenze zwischen Thailand und Birma bildet. Wenn man sich von den diversen Militärposten, die man dabei passieren muss nicht einschüchtern lässt, wird man mit einer wunderbaren Aussicht über die Weiten des burmesischen Dschungels belohnt und landet schliesslich im Grenzort Mae Sai, dem nördlichsten Punkt Thailands. Ein kleiner Fluss bildet hier die Grenze zu Birma, oder Myanmar, wie das Land seit 1989 offiziell heisst. Über die Brücke gelangt man mit einem Tagesvisum in den burmesischen Grenzort Tachilek wo es allerlei günstige Edelsteine, Schmuck und anderes Kunsthandwerk der verschiedenen Bergstämme zu kaufen gibt. Für weitere Grenzerfahrungen bietet sich ganz in der Nähe das eigentliche Goldene Dreieck an, also der Punkt wo die drei Länder Birma, Laos und Thailand zusammenstossen und der Mae Sai-Fluss in den Mekong mündet. Allerdings gibt es da ausser ein paar Souvenirständen und Casinos auf burmesischem Boden nicht viel zu sehen, umso mehr lässt sich dieser Abstecher gut in den gleichen Tagesausflug mit Mae Sai packen.</p>
<p><strong>Richtig ausspannen</strong><br />
Chiang Rai selber hat vor allem eine Sehenswürdigkeit: Den Nacht-Bazar, der im Vergleich zu dem in Chiang Mai viel kleiner und gemütlicher ist und in dessen Mitte abends häufig Tanzaufführungen oder traditionelle Konzerte stattfinden. Obwohl Chiang Rai älter ist, als Chiang Mai und ursprünglich die Hauptstadt des einstigen Lanna-Königreiches war, erinnert heute nichts mehr an die Blütezeit der früheren Königsstadt, die im 13. Jahrundert gegründet wurde. Historische Bauten sucht man vergebens und die Modernisierung schreitet auch hier schneller voran, als sie geplant werden kann. Wer ein paar ruhige Tage verbringen will im Norden, sucht sich besser eine Unterkunft um Chiang Rai herum, zum Beispiel auf halbem Weg nach Chiang Mai, im Suanthip Vana Resort. Umgeben von einer wunderschönen Gartenanlage lässt sich hier richtig gut ausspannen. Der grosszügige Pool und die Wege durch den hoteleigenen Park lassen einen den Alltagsstress innert kürzester Zeit vergessen. Ideal ist der Ort auch für Tagestouren in verschiedene Bergdörfer oder zum nahe gelegenen Mae Ngat-Stausee, auf dem man sich per Longtailboot herumgondeln lassen kann. Für die Rückreise kommt von hier aus sowohl Chiang Rai, wie auch Chiang Mai in Frage. Beide Städte liegen nur etwa eineinhalb Stunden Autofahrt entfernt.</p>
<p><strong>Anreise:</strong><br />
Thaiairways, Nokair, One-Two-Go-Airlines und Airasia fliegen täglich<br />
www.thaiairways.com<br />
www.nokair.com<br />
www.fly12go.com<br />
www.airasia.com</p>
<p><strong>Hotels Chiang Rai und Umgebung:</strong><br />
Goldenpine Resort and Spa:<br />
Hotelanlage etwas außerhalb der Stadt, in den Reisfeldern. Familienfreundliches Resort mit schöner Poolanlage.<br />
www.goldenpineresort.com</p>
<p>Anantara Golden Triangle:<br />
Luxus am Mekong, etwa eine Stunde von Chiang Rai in der Nöhe des Goldenen Dreiecks<br />
www.goldentriangle.anantara.com/</p>
<p>Suanthip Vana Resort:<br />
Tropischer Garten in Dschungelatmosphäre, schöne Poolanlage, guter Ausgangsort für Radtouren, organisierte Tagesausflüge in die umliegenden Bergdörfer.<br />
Das Resort liegt etwa eine Stunde von Chiang Rai entfernt in Richtung Chiang Mai.<br />
www.suanthipvana.com</p>
<p>Doitung Mountain Lodge:<br />
Atemberaubende Aussicht, dürftiger Service, einzige Unterkunft auf dem Berg Doitung<br />
www.doitung.org/doitung/accommodation</p>
<p>Trekker Lodge:<br />
Sehr einfache Lodge in fruchtbarer Hochebene, geführt von einer Frau des Hmong-Bergvolkes, für Abenteuerlustige Naturliebhaber, guter Ausgangsort für Trekkingtouren. Weg vom Massen-Tourismus.<br />
Etwa eineinhalb Stunden von Chiang Rai, Richtung Chiang Mai.<br />
www.trekker-lodge.org</p>
<p><strong>Autovermietung: </strong><br />
Northwheels: Lokale Autovermietung mit gutem Service. Liefert den Wagen nach Bedarf an den Flughafen oder ins Hotel, Kindersitze auf Bestellung, Abgabemöglichkeit auch in Chiang Mai.<br />
www.northwheels.com<br />
<strong><br />
Organisationen:</strong><br />
pda:<br />
Die Population &#38; Comunity Development Association ist die grösste Nichtregierungsorganisation, die sich seit über 20 Jahren in Thailand aktiv ist. Der Gewinn ihrer Restaurants und Hotels (bekannt unter dem Namen „Cabbages &#38; Condoms“) unterstützen sie diverse Hilfsprojekte in ganz Thailand. Dir Organisation betreibt in Chiang Rai ein Restaurant und in der Nähe von Chiang Rai ein kleines Resort. Das Büro in Chiang Rai bietet auch Trekking-Touren und Guides zu ihren Projekten in den umliegenden Bergdörfern. Ausserdem betreibt pda ein Hilltribe-Museum, in dem die Hintergründe und die Geschichte der einzelnen Völker erklärt wird.<br />
www.pda.or.th/chiangrai/</p>
<p>Mae Fah Luang<br />
Die königliche Stiftung betreibt unter anderem das Doitung-Projekt, in dem ehemaligen Opium Bauern neue Alternativen ermöglicht wurden.<br />
www.maefahluang.org<br />
www.doitung.org</p>
<p>Pascal Nufer, Journalist, Thailand</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Mekongaktivisten]]></title>
<link>http://tourismlog.wordpress.com/2009/06/28/mekongaktivisten/</link>
<pubDate>Sun, 28 Jun 2009 13:51:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>arminhermann</dc:creator>
<guid>http://tourismlog.wordpress.com/2009/06/28/mekongaktivisten/</guid>
<description><![CDATA[„Hellooo Mister…!”, „How are you?”, „What‘s your name…?”, die Schüler der Rachaprajanukroh School in]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>„Hellooo Mister…!”, „How are you?”, „What‘s your name…?”, die Schüler der Rachaprajanukroh School in Chiang Saen haben Spaß mit dem fremden Gast aus Europa. Ich sitze ja mitten unter ihnen in einer überdachten Schulhoflaube und warte auf „Acharn&#8221; (= Gelehrter) Miti Yaprasit. Seinen Namen haben mir bereits mehrere Leute in Chiang Saen und Umgebung genannt – in Zusammenhang mit Rettungsprojekten für den Mekong natürlich. Neben seiner Lehrerbeschäftigung ist Acharn Miti lokaler Leiter des „Community Organizations Development Institute (Public Organization)“ in Chiang Saen und in zwei weiteren Projektgruppen „Geschichte“ und „Naturschutz“, auch in Chiang Saen, tätig.</p>
<div id="attachment_320" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-320" title="Chiang Saen 1" src="http://tourismlog.wordpress.com/files/2009/06/chiang-saen-1.jpg?w=300" alt="Diskussion mit &#34;Acharn&#34; Miti Yaprasit" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Diskussion mit &#34;Acharn&#34; Miti Yaprasit</p></div>
<p>„Bimm-Bimm“… ein schwarz gekleideter sportlicher Mann klingelt sich mit der Fahrradglocke seinen Weg durch die Schulhofmassen frei. Er ist augenscheinlich der einzige Erwachsene im Schulgelände ohne Lehreruniform und trotzdem würde ich Millionen darauf wetten, dass eben Acharn Miti mit seinem Drahtesel eingeritten ist. „Mister Armin?“, ruft er mir zu; wir haben uns bereits heute Morgen telefonisch verabredet. Im Konferenzzimmer der Schule stellt er mich kurz seinen KollegenInnen vor und erklärt ihnen den Grund meines Besuches. Die anwesenden Lehrer lächeln mit Zustimmung. „Wenn Miti den Kindern auch mal was anderes als die Mekongprobleme lehren würde…“, scherzt eine seiner Kolleginnen und überlässt uns ihren Tisch.</p>
<p><strong>Historisches und Homestay</strong></p>
<p>„Tourismus und Mekong lassen sich nicht trennen! Aber wir haben es noch nicht einmal geschafft, die beiden Komponenten zu einer Symbiose zusammenzuführen.“, beginnt der Geschichte- und Kunsterziehungslehrer Miti Yaprasit zu schildern. Zur Zeit kommen unzählige Tourgruppen zum Goldenen Dreieck, drehen eine Runde mit dem Boot auf dem Fluss und fahren wieder weiter. Den Behörden geht es nur um die Statistik, wie viele Reisende jeden Tag die Bootsfahrt machen und den Reisegesellschaften und Geschäftsleuten geht es ums schnelle, einfache Geld. „Das wollen wir ändern!“, erklärt mein Gesprächspartner. Die Region beherbergt eine Vielzahl von geschichtlichen Schätzen auf beiden Seiten des Mekong. Allein in der Stadt Chiang Saen kann man über 100 größere und kleinere Tempel und Pagoden finden. Im Distriktsmuseum zeugen beeindruckende Funde von der einst wichtigen Rolle Chiang Saens als Handelsmetroplole an den Wassern des Mekong. Auch Trachten lokaler Bergstämme werden dort in einem großen Schauraum vorgestellt, bloß den Mekong und seine Geschichte hat man vergessen. Ob das Zufall ist?</p>
<div id="attachment_321" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-321" title="Chiang Saen 8" src="http://tourismlog.wordpress.com/files/2009/06/chiang-saen-8.jpg?w=300" alt="Zahlreich sind die historischen Leckerbissen am Mekong" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Zahlreich sind die historischen Leckerbissen am Mekong</p></div>
<p>Ich war einen ganzen Tag lang mit dem Fahrrad innerhalb und außerhalb der Stadtmauer unterwegs, um viele der Hunderte Jahre alten Kulturdenkmäler zu besuchen. Die 4 Kilometer lange Mauer ist übrigens das einzige vollständig erhaltene Bollwerk dieser Größenordung in ganz Thailand. Der Ziegelwall und sein umgebender tiefer Graben sind zwar schon üppig von großen Bäumen überwachsen, Schutz gegen Eindringlinge würden sie aber auch heute noch bieten, sofern man die Gräben wie einst wieder mit den Wassern des Mekong füllte.</p>
<p>„Wir wollen eine grenzüberschreitende Kooperation im Tourismus entwickeln. Das geschichtliche Erbe Chiang Saens und des laotischen Suvarnakhomkham auf der anderen Seite des Mekong sind untrennbar miteinander verbunden. Es wäre doch großartig, wenn Touristen ohne viel Aufwand und Bürokratie mit dem Boot übersetzen könnten. Die Menschen müssen den Mekong als verbindendes Element erkennen, nicht als unüberwindbare Grenze! Die Kommunikation zwischen Einzelpersonen und NGOs auf beiden Seiten des Flusses funktioniert bereits sehr gut, aber die Behörden machen uns die Sache schwer. Offiziele Gespräche laotischer und thailändischer Beamter finden noch immer keine statt. In Chiang Saen gibt es nicht einmal ein Büro der TAT, Tourist Authority Thailand…“, sagt der Lehrer und Mekongaktivist Miti Yaprasit, „…und in Laos ist man wegen der entstehenden Papierarbeit und Grenzkontrolle besorgter als um eine gemeinsame nachhaltige Zukunft mit Hilfe des Tourismus.“ Laos klagt auch über zu geringe finazielle Mittel für notwendige umfangreiche Restaurierungsarbeiten an den geschichtsträchtigen Ruinen Suvarnakhomkhams. Da lässt man lieber China in die Flussuferverbauungen im Goldenen Dreieck investieren, das bringt zumindest einigen Unterschriftsberechtigten ein bisschen Taschengeld… Wäre man schlau gewesen, hätte man China bei den Verhandlungen um das grässliche Kasinoprojekt locker ein paar Dollar (oder Yuan) für die umliegende Region abgerungen.</p>
<p>Acharn Miti erwähnt auch noch andere Projekte zur Erweiterung des nachhaltigen Tourismus in den ländlichen Gebieten um Chiang Saen und Chiang Khong weiter flussabwärts. Lokale Dorfgemeinschaften sollen am Aufbau eines „Homestay-Netzwerkes“ mitwirken, ohne dabei die Bevölkerung von ihrem Haupteinkommen, beispielsweise Landwirtschaft, wegzuführen. Betreiber von Homestay-Unterkünften sollen bei Fernbleiben von Touristen weiterhin von ihrem ursprünglichen Einkommen leben können. „Wenn das nicht gewährleistet ist, macht Homestay für mich keinen Sinn. Der Tourismus darf Dorfbewohner nicht in den Ruin führen. Ohne aktive Aufklärung ist es gar nicht so leicht, die Landbevölkerung von diesem Konzept zu überzeugen.“ meint Miti Yaprasit, ein gebürtiger Großstädter.</p>
<div id="attachment_323" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-323" title="Chiang Saen 2" src="http://tourismlog.wordpress.com/files/2009/06/chiang-saen-2.jpg?w=300" alt="Die Weberinnen von Ban Had Bai" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Die Weberinnen von Ban Had Bai</p></div>
<p>Am Tag nach unserem Gespräch folge ich auch der Empfehlung des Lehrers und erkunde mit dem Mofa die wunderschöne 60 Kilometer lange Strecke von Chiang Saen bis Chiang Khong. Ich finde auch wirklich mehrere „Homestay“-Schilder in Englisch und Thai vor den Eingängen einfacher Häuser der lokalen Landbevölkerung. Lokaler Tourismus beschränkt sich aber nicht auf Unterkunft und Verpflegung. Das verdeutlicht mir der freundliche Empfang bei den „Weberinnen von Ban Had Bai“, zirka 30 Kilometer flussabwärts von Chiang Saen. Mehrere Frauen aus diesem Dorf haben sich zu einer Gemeinschaft zusammengeschlossen und produzieren traditionelle Stoffe mit thailändischen und laotischen Mustern. Gearbeitet wird teils im Gemeinschaftshaus, teils im eigenen Heim. Was nicht lokal oder an Touristenmärkte in der Umgebung verkauft wird, geht als nordthailändische Exportware bis ins ferne Bangkok. „Wir würden auch gerne Taschen und andere Kleinutensilien machen, aber wir kommen mit der Arbeit kaum nach“, antwortet die Leiterin des Projektes auf meine Frage nach einem kleinen Umhängebeutel. Als ich dann stattdessen drei Stofftücher kaufe, ist es mir beinahe peinlich, so wenig für die naturgefärbten Webearbeiten zu bezahlen. In Chiang Mais bekanntem Nachtbasar kosten maschinengewebte Stoffe mit Chemiefarbe doppelt so viel. Mein Tag findet noch einen schönen Ausklang in einem paradiesisch angelegten kleinen Gartenrestaurant direkt über den rauschenden Stromschnellen des Mekong kurz vor der Distriktshauptstadt Chiang Khong.</p>
<p><strong>Felseninseln im Fluss</strong></p>
<p>Nach Chiang Khong führt mich auch eine weitere Verabredung im einem Mekongaktivisten des „Community Organizations Development Institute“ . Bis vor 15 Jahren war hier sprichwörtlich „tote Hose“ im Tourismus. Das änderte sich jedoch schlagartig mit der Öffnung der laotischen Grenze für ausländische Reisende. Heute findet man fast 30 Gästehäuser und Hotels in Chiang Khong, daneben unzählige kleine Restaurants und Souvenirläden. Leider schenken viel zu wenige Reisende dem lokalen Geschäftszentrum und seiner wunderschönen Umgebung längere Aufmerksamkeit. Fast alle Rucksacktouristen übernachten hier nur einmal, bevor sie am nächsten Morgen mit einem Boot nach Laos übersetzen. Auf der laotischen Seite fristet Huay Xai ein ähnliches Dasein: Der Tramperstrom bleibt hier auch nur wenige Stunden oder einen Tag bis zur Abfahrt mit dem nächstbesten Boot in Richtung Luang Prabang, 310 Kilometer stromabwärts.</p>
<div id="attachment_324" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><img class="size-medium wp-image-324" title="Chiang Khong2" src="http://tourismlog.wordpress.com/files/2009/06/chiang-khong2.jpg?w=240" alt="Mekongaktivist Krutee Roigaew aus Chiang Khong" width="240" height="300" /><p class="wp-caption-text">Mekongaktivist Krutee Roigaew aus Chiang Khong</p></div>
<p>Weitaus mehr Aufmerksamkeit bekommt der Mekong jedoch von seinen lokalen Rettern. Das lehrreichste Gespräch in Chiang Khong führe ich mit Krutee Roigaew, einem 49-jährigen ehemaligen Volkschuldirektor, der vor fast 20 Jahren seine Lehrerkarriere schlagartig beendete. Seither ist er gleichzeitig Sprachrohr und Lehrperson für soziale Angelegenheiten der Dorfgemeinschaften um Chiang Khong und Chiang Saen. Dass ihn seine Gegner oft als „Kommunisten“ brandmarken, ist ihm egal. „Vor 9 Jahren haben wir es geschafft, die Sprengungen von Felsen im Mekong zur Schaffung einer Fahrrinne für Frachtschiffe bis auf Weiteres zu verhindern, wir werden auch den einen oder anderen Staudamm verhindern!“ gibt sich Krutee kämpferisch. Sein Anliegen für den Schutz der Felsen und Stromschnellen ist ein äußerst wichtiges Bemühen.</p>
<div id="attachment_325" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-325" title="Chiang Khong5" src="http://tourismlog.wordpress.com/files/2009/06/chiang-khong5.jpg?w=300" alt="Ebenso spektakulär wie wichtig ist die Felslandschaft im Mekong" width="300" height="192" /><p class="wp-caption-text">Ebenso spektakulär wie wichtig ist die Felslandschaft im Mekong</p></div>
<p>Ich lerne vom Ex-Schuldirektor, dass die schwarzen Basaltriesen des Mekong viele Aufgaben im ökologischen Gefüge des Stromes haben. Sie verlangsamen die Fließgeschwindigkeit des Wassers beträchtlich und schaffen strömingsfreie Zonen und Sandbänke, wo viele Fischarten leben und laichen. Ein langsamer Fluss verursacht auch geringere Ufererosion, ein Problem, das in Zonen mit weggesprengten Felsen enorm zugenommen hat. Weiters üben die Felsen auch große Faszination auf Touristen aus. Während meiner eigenen Mofafahrt entlang des Mekong konnte ich mich kaum sattsehen an den wunderschönen schwarz-grauen Felsen vulkanischen Ursprungs, umflossen von den erdfarbenen Wassern des Mekong. Und nicht zuletzt hat die lokale Bevölkerung einen ganz besonderen Bezug zu diesen steinernen Skulpturen im Flussbett. Sie erzählen uralte Geschichten aus der Region: „Der Mekong hat Bilder in den Stein geschliffen“, sagt Jaensom Ninsara, eine lokale Restaurantbesitzerin und fährt fort: „Weiter oben gibt es einen Elefantenstein am Ufer, dort setzen seit Jahrtausenden die Tiere über den Mekong. Der Tigerstein am anderen Ufer zeigt den Ort wo die Katzen einst zum Tränken kamen. Und noch weiter Richtung Chiang Saen hat das Wasser eine Buddhastatue aus einem Felsen gemacht, weil bis in die heutige Zeit an dieser Stelle Leichen angeschwemmt werden. Wir fischen genau dort immer wieder tote Chinesen und Burmesen aus dem Mekong! Der Fluss lässt niemanden verschwinden.“<br />
Diese Naturwunder und Zeugen der lokalen Geschichte dürfen nicht einfach dem ungezügelten Güterverkehr geopfert werden.</p>
<p><strong>Gewitterwolken über dem Strom</strong></p>
<div id="attachment_326" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-326" title="Chiang Khong4" src="http://tourismlog.wordpress.com/files/2009/06/chiang-khong4.jpg" alt="Felssprengprojekte zwischen Chiang Saen und Chiang Khong" width="500" height="335" /><p class="wp-caption-text">Felssprengprojekte zwischen Chiang Saen und Chiang Khong</p></div>
<p>In den gemeinsam von allen Anrainerländern des Mekong anerkannten „Nutzungsbestimmungen“ für den Fluss ist leider keine Klausel enthalten, die sich spezifisch auf ein Verbot von Felssprengungen beziehen würde. Dafür heißt es aber, dass eine ungefährdete und unbeeinträchtigte Nutzung des Flusses für den Fracht- und Passagierverkehr gewährleistet werden muss. Dazu dürfen weder Fischernetze in der Fahrrinne angebracht werden, noch Steine abgelagert werden. Der Entfernung lästiger Felsen steht praktisch nichts Schriftliches im Weg. Bei meinen Gesprächen mit den Aktivisten der Region fallen mir auch interessante Papiere und Pläne zur Mekongverbauung in die Hand, Zeugnisse für die noch lange nicht gebannte Gefahr der Zerstörung einzigartiger Flusslandschaften. Wenn man die einzelnen Karten und Sprengprojekte betrachtet, wird klar, dass es rein nur um die Schaffung eines Handelsweges auf dem Mekong geht, alles auf Kosten der Ökologie, des nachhaltigenTourismus und der Lokalbevölkerung. Letztere leidet heute schon unter den chinesischen Frachtschiffen. Die Chinesen verkaufen ihre billigen Produkte teils konkurrenzlos auf lokalen Märkten und verschmutzen obendrein den Fluss mit Unmengen von Müll, den sie achtlos und ungestraft über Bord werfen. Größtes Problem dabei sind verbrauchte Styroporboxen, in denen Gemüse, Obst und andere Güter aus China gebracht wurden. Die leeren Behälter landen nachts im Fluss und verhängen sich dann früher oder später im ufernahen Gestrüpp oder in Büschen auf den vielen Mekonginseln.</p>
<div id="attachment_328" class="wp-caption alignleft" style="width: 270px"><img class="size-medium wp-image-328" title="Chiang Khong3" src="http://tourismlog.wordpress.com/files/2009/06/chiang-khong3.jpg?w=260" alt="Karte der Staudammprojekte - auf die Rückseite von Ansichtskarten gedruckt, damit es jeder erfährt" width="260" height="300" /><p class="wp-caption-text">Karte der Staudammprojekte - auf die Rückseite von Ansichtskarten gedruckt, damit es jeder erfährt</p></div>
<p>In einigen Regionen entlang des Mekong sind die lokalen Dorfstrukturen, der Nahhandel, der Tourismus, die Landwirtschaft, die Fischerei und der Flusslauf bereits schwer gestört. Die Stimmen zur Rettung dieser Symbiose werden aber immer lauter. Mekongaktivisten wie Miti Yaprasit und Krutee Roigaew bleiben nicht mehr ungehört. Ihre Publikationen und Worte haben bereits die Sitzungsräume thailändischer Parlamentarier und sogar der UN erreicht. Letztlich aber entscheiden Politiker aller sechs Anrainerstaaten des Mekong über die Zukunft der Lebenslinie. Wir können nur hoffen, dass sie den richtigen Weg wählen. Momentan sieht es leider nicht danach aus. Das Todesurteil für den 4900 Kilometer langen Strom wurde bereits mehrfach ausgesprochen. Vielleicht kann die Ausführung in manchen Ländern oder zumindest Teilstücken noch verhindert werden, damit nicht noch ein großer Wasserweg der Erde stirbt.</p>
<p>Einen kleinen Beitrag zur Rettung des Mekong könnt ihr mit einer Unterschrift leisten; dauert keine 5 Minuten:<br />
<a href="http://www.savethemekong.org">www.savethemekong.org</a></p>
<p>Und hier gehts zu Impressionen meiner Reise entlang des Mekong:<br />
<a title="Mekong" href="http://www.flickr.com/photos/arminhermann/sets/72157622090235912/show/" target="_blank">The Mekong River</a></p>
<div id="attachment_327" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-327" title="Chiang Khong6" src="http://tourismlog.wordpress.com/files/2009/06/chiang-khong6.jpg" alt="Noch gibt es Hoffnung für den Schutz des einzigartigen Flusses" width="500" height="333" /><p class="wp-caption-text">Noch gibt es Hoffnung für den Schutz des einzigartigen Flusses</p></div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Vom Mekong und der Chinesischen Mauer]]></title>
<link>http://tourismlog.wordpress.com/2009/06/25/vom-mekong-und-der-chinesischen-mauer/</link>
<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 01:35:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>arminhermann</dc:creator>
<guid>http://tourismlog.wordpress.com/2009/06/25/vom-mekong-und-der-chinesischen-mauer/</guid>
<description><![CDATA[Verletzlicher Riese - der Mekong bei Chiang Saen Ich tu mir schwer für diese Geschichte einen Anfang]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align:left;">
<div id="attachment_283" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-283 " title="ChiangSaen12" src="http://tourismlog.wordpress.com/files/2009/06/chiangsaen121.jpg?w=300" alt="Verletzlicher Riese - der Mekong bei Chiang Saen" width="300" height="144" /><p class="wp-caption-text">Verletzlicher Riese - der Mekong bei Chiang Saen</p></div>
<p>Ich tu mir schwer für diese Geschichte einen Anfang zu finden. Meine ersten „Tourismus und Wasser“ &#8211; Recherchen am großen Fluss haben in kürzester Zeit eine Dimension erreicht, die ich nicht vorherzusehen wagte. Die vielen Eindrücke und Informationen der ersten paar Tage am Mekong haben sich wie eine Million Ameisen in meinem Gehirn breit gemacht. Anders ausgedrückt: Zwischen meinen Synapsen herrscht nun ein Blitzgewitter wie während des tropischen Sturms vorgestern Abend. Der Fluss hat mich mit seinen Anliegen überschwemmt. Dabei ist es noch gar nicht so lange her, dass ich den Mekong in Laos selbst als Tourist bereiste. Die Größe der Probleme um seine ruhigen Wasser war mir damals aber kaum bewusst. Was kann man dieser gewaltigen Menge Wasser schon anhaben, dachte ich mir immer. Eine grobe Fehleinschätzung, wie ich nun ernüchtert erkennen muss.<br />
Doch zurück zu meinen Recherchen:</p>
</div>
<p>Bereits eine Stunde nach meiner Ankunft in Chiang Saen diskutiere ich mit den Besitzern meiner Wahlunterkunft, dem Gin’s Guest House, über den Mekong und seine brandaktuellen Probleme. Ich habe riesiges Glück: Hausherr Sugin Dechkul hat Universitätsabschlüsse in Englisch, Sozialer Entwicklungsarbeit und ist obendrein Rechtsanwalt. Auch seine Frau Juree ist ausgebildete Sozialwissenschafterin und die beiden Nebenerwerbs-Gästehausbesitzer füttern meinen Wissendurst mit einem Schwall an Informationen. Es fallen gewichtige Schlagworte wie „neuer Frachthafen“, „laotisch-chinesisches Spielkasino“, „Felssprengungen zur Bootsfahrrinnen-Erweiterung“, „Flussverschutzung“, „Fisch- und Algensterben“, „Uferverbauung“, „Niedergang sozialer Dorfstrukturen durch Umsiedlungen“ und „Staudamprojekte in Laos“. Ich kann aber auch erste positive Notizen machen: Juree Dechkul erzählt mir von privaten Initiativen zur Rettung des Mekong und gibt mir Kontaktadressen lokaler Aktivisten und NGOs, die um den Fluss und seine Umwelt bemüht sind. Die langsame Zerstörung des Mekong würde auch ein langsames Sterben des gerade erwachenden Öko-Tourismus bedeuten, da sind wir uns einig! Nach all dem, was ich in dieser kurzen Zeit zu hören bekomme, kann ich nur hoffen, dass es nicht schon zu spät ist.</p>
<div id="attachment_284" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-284" title="Chiang Saen 10" src="http://tourismlog.wordpress.com/files/2009/06/chiang-saen-10.jpg?w=300" alt="Pacharee Srimatayakul, &#34;Opiumlady&#34; und Mekong-Aktivistin" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Pacharee Srimatayakul, &#34;Opiumlady&#34; und Mekong-Aktivistin</p></div>
<p>Am nächsten Tag beginne ich mit meinen Nachforschungen dort, wo die meisten Touristen wie von magischer Kraft hingezogen werden – im Goldenen Dreieck. Die Faszination des Dreiländerecks Thailand &#8211; Burma – Laos gepaart mit dem Ruch des Opiumhandels vergangener Tage lässt täglich Dutzende Reisegruppen hierherkommen . Und natürlich die Möglichkeit einer Bootsfahrt auf dem Mekong, direkt über die Grenzen der drei Länder hinweg. Nach einem kurzen Lokalaugenschein am Flussufer und im Souvenirmarkt marschiere ich zielstrebig ins kleine aber hochinteressante Opiummuseum der Ortschaft Sob Ruak – es ist keine 300 Meter vom kartografischen Goldenen Dreieck entfernt. Das Museum gehört Frau Pacharee Srimatayakul. Die 56-jährige Dame ist auch ein aktives Mitglied der lokaten Gruppe „Gum Anurak Menam Khong“, was sich mit „Ökologischer Verein Mekong“ übersetzen lässt. Nachdem wir uns bekannt gemacht haben, brauche ich nicht lange erklären, weshalb ich gekommen bin; sie spürt mein Verlangen nach Information. Frau Pacharee reicht mir einen Stuhl, schickt eine Mitarbeiterin um Kaffee und Kekse, und beginnt zu schildern:</p>
<div id="attachment_285" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-285" title="Chiang Saen 6" src="http://tourismlog.wordpress.com/files/2009/06/chiang-saen-6.jpg?w=300" alt="Nachhaltiger Tourismus ala China..." width="300" height="167" /><p class="wp-caption-text">Nachhaltiger Tourismus ala China...</p></div>
<p>„Armin, du hast eben selbst die gewaltige Uferverbauung auf der laotischen Seite des Flusses gesehen“, bestätigt sie meine eigenen Beobachtungen, „dort entsteht ein neues, riesiges Spielkasino für chinesische Touristen. Neben den Spielhallen wird noch ein Golfplatz gebaut und Wohnanlagen für schätzungsweise 30 000 chinesische Immigranten!“ Ich erkenne gerade, wie harmlos doch die Fertigstellung des burmesischen „Golden Triangle Win &#38; Win Paradise Casino“ vor ein paar Jahren war, verglichen mit diesem chinesisch-laotischen Monsterprojekt. Schätzungsweise 1,5 Kilometer Beton- und Felsuferverbauung hat die chinesische Baufirma neben riesigen, hässlichen Gebäudekomplexen bereits vollendet. Aber es soll noch dicker kommen! „Die Betreiber des Projektes wollen die gesamte benachbarte Mekong-Insel Don Sao mit einem Wall aus Stein und Zement umgeben; zur Hochwassersicherung und Landgewinnung“, lehrt mich Frau Pacharee. Die Flussinsel gehört Laos und hat seit Jahren touristische Signifikanz als schnelles Ausflugs- und Einkaufsziel für all jene, die eine Bootsfahrt auf dem Mekong machen. Ich hab mir die Ausmaße der Insel noch auf keiner Karte angesehen, aber sie dürfte über einen Kilometer lang und mehrere hundert Meter breit sein. „Dort muss ich hin!“ sage ich kurz entschlossen zu Frau Pacharee. „Kein Problem!“, erwidert sie und schickt mich mit einer ihrer Souvenirverkäuferinnen zu einem kleinen Geschäft unten am Fluss. Der junge Mann im Shop nimmt mich lächelnd an der Hand und schon sind wir unterwegs zu einem Boot eines weiteren „Freundes der Familie“. Mit der Kontaktadresse einer Ansprechperson auf der Insel in der Hand, fahre ich los. Den Bootsfahrer bitte ich noch, bei der Fahrt über den fast einen Kilometer breiten Mekong etwas langsamer an den neuen Uferverbauungen entlangzufahren – für ein paar Fotos, rein touristischer Natur natürlich…</p>
<div id="attachment_286" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-286" title="Chiang Saen 5" src="http://tourismlog.wordpress.com/files/2009/06/chiang-saen-5.jpg" alt="Die Chinesische Mauer am Mekong" width="500" height="107" /><p class="wp-caption-text">Die Chinesische Mauer am Mekong</p></div>
<p>Auf der Insel trete ich als unbescholtener Tourist auf, zahle brav meine 20 Baht (45 Eurocent) Eintritt bei der laotischen Grenzpolizei und wandere geradewegs ins kleine Dorf hinter der (noch) unverbauten Uferböschung. Mein Ziel: Das Haus von „Onkel Pann“. Er ist Dorfvorsteher und der Gründer der Gemeinschaft auf der Insel. Vor über 20 Jahren war er als Forstaufseher beauftragt, die Insel durch Aufforstung vor den Fluten des Mekong zu sichern. Ich erkenne, dass ihm dieses Unternehmen wohlwollend gelungen ist! Die Insel beherbergt einen wunderschönen Wald, in dem sich nun etwa 50 Familien ihr Zuhause geschaffen haben. Die Grundstücke haben sie von den Behörden gemietet und verkaufen in Dutzenden kleinen Läden Souvenirs an jene Touristen, die mit dem Boot den kurzen Abstecher hierher nach Laos machen. Leider ist mein „Kontakt“ nicht anwesend, aber seine Gattin Noi ist nach kurzem Zögern doch bereit, mit mir zu sprechen.</p>
<div id="attachment_287" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-287" title="Chiang Saen 9" src="http://tourismlog.wordpress.com/files/2009/06/chiang-saen-9.jpg?w=300" alt="Noch leben die Mekong-Insulaner vom Souvenirverkauf" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Noch leben die Mekong-Insulaner vom Souvenirverkauf</p></div>
<p>„Unsere Pachtverträge werden nicht mehr erneuert, denn die Insel ist bereits von den Chinesen für 75 Jahre gemietet.“, höre ich von der etwas verzweifelt klingenden Frau. Andere Quellen sprechen von 90 oder 40 Jahren, aber das macht auch keinen Unterschied mehr. Der Tod der kleinen Gemeinschaft, die vom Tourismus lebt, scheint besiegelt. Die Chinesen wollen nicht nur die Insel einbetonieren, sondern auch die Souvenirläden kontrollieren. Aus den hübschen Bambus- und Holzhütten werden höchstwahrscheinlich Betonläden gemacht, die dann wieder an Geschäftsinteressenten vermietet werden sollen. Die neuen Pachtpreise werden dann wohl kaum niedriger sein&#8230; Hoffentlich planieren sie nicht auch noch den schönen Wald nieder – meine Gedanken verfolgen das subtile Ziel einer unmöglichen Rettung der Insel vor ihrem chinesischen Schicksal. Mit dem Pachtvertrag für weit über zwei Quadratkilometer Land haben die Investoren scheinbar auch Narrenfreiheit zur Gestaltung ihrer Ländereien erhalten. Wie solch ein verrücktes Projekt in Einklang mit der forcierten Entwicklung des Ökotourismus in Laos zu bringen ist, werde ich hoffentlich bei der Welt-Ökotourismus-Konferenz in der Hauptstadt Vientiane in 3 Wochen erfahren…</p>
<div id="attachment_289" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-289" title="Chiang Saen 4" src="http://tourismlog.wordpress.com/files/2009/06/chiang-saen-4.jpg?w=300" alt="Lang werden die kleinen Laoten nicht mehr im Ufersand des Mekong spielen..." width="300" height="196" /><p class="wp-caption-text">Lang werden die kleinen Laoten nicht mehr im Ufersand des Mekong spielen...</p></div>
<p>Dieses ambitionierte Tourismusprojekt der Chinesen fordert bereits vor der Fertigstellung seinen sozialen Tribut: Die meisten Bauarbeiter sind Billigstarbeitskräfte aus dem nahen Burma, die für die lokalen Laoten nur derbe Probleme bringen. Selbst nach Fertigstellung wird es wohl nur für wenige Laoten Arbeit im neuen Spielerparadies geben – die Anlage wird von Chinesen für chinesische Touristen errichtet und dann auch von Chinesen bewirtschaftet. All dies zum Leidwesen der Lokalbevölkerung. Auch in Thailand macht man sich riesige Sorgen ob der entstehenden Auswirkungen des Projektes auf den Mekong und natürlich auf den eigenen Tourismus. Die Thais haben auch eine chinesische Anfrage zur Pachtung von 24 Quadratkilometern (!) Land in der Region des Goldenen Dreiecks abgelehnt. Dennoch äußert Frau Pacharee vom Opiummuseum ihre Sorgen um die Zukunft der Region: „Wenn einmal die Idylle der Landschaft um das Goldene Dreieck zerstört ist, werden sich bald viele Tour-Anbieter fragen, ob es überhaupt sinnvoll ist, hierher zu kommen. Der Mekong leidet schon unter der Schifffahrt, der Verschmutzung und den chinesischen Staudämmen, jetzt kommt sogar noch der Tourismus als Problem hinzu. Ich fühle mich so machtlos…“</p>
<p>Diese erste intensive Konfrontation mit dem Thema Tourismus &#38; Wasser hat mich sehr mitgenommen, um nicht zu sagen deprimiert. Leicht geknickt und mit einem Blick hinüber auf die „Chinesische Mauer“ am anderen Ufer, setze ich mich auf mein geliehenes Mofa und fahre langsam wieder zurück ins zehn Kilometer entfernte Chiang Saen – zu meinem nächsten Interview. Themen: Chiang Saens geschichtliches Erbe und touristische Perspektiven, die Flussschifffahrt und Hafenprojekte, Felssprengungen und weitere Staudämme. Fortsetzung folgt….</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Übrigens: Die Bayer-Offensive]]></title>
<link>http://taktikbesprechung.wordpress.com/2008/08/23/ubrigens-die-bayer-offensive/</link>
<pubDate>Sat, 23 Aug 2008 18:19:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>Max</dc:creator>
<guid>http://taktikbesprechung.wordpress.com/2008/08/23/ubrigens-die-bayer-offensive/</guid>
<description><![CDATA[Für mich gab&#8217;s heute zum ersten Mal in der Saison die volle Packung Sportschau. Besonders auff]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Für mich gab&#8217;s heute zum ersten Mal in der Saison die volle Packung Sportschau. Besonders auffällig in meinen Augen: Die Qualität und Spielfreunde der Angriffsabteilung von Bayer Leverkusen. Renato Augusto, dessen Absicherung Tranquillo Barnetta sowie Zentralstürmer Patrick Helmes hinterließen einen sauberen Eindruck. Mit 24 Jahren ist Helmes sogar der «Oldie» dieses Trios, Barnetta ist 23, der brasilianische Neuzugang Renato Augusto erst 22.<br />
<strong>Ich sage:</strong> Gebt denen eine halbe bis eine ganze Saison und die Sportredaktionen werden ein neues «goldenes Dreieck» hochjubeln.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[4 Wochen liegen hinter uns !]]></title>
<link>http://dinaines.wordpress.com/2008/07/25/4-wochen-liegen-hinter-uns/</link>
<pubDate>Fri, 25 Jul 2008 13:37:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>dinaines</dc:creator>
<guid>http://dinaines.wordpress.com/2008/07/25/4-wochen-liegen-hinter-uns/</guid>
<description><![CDATA[Die ersten vier Wochen unserer Reise sind unter: www.sylvines.wordpress.com nachzulesen. Hier koennt]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die ersten vier Wochen unserer Reise sind unter:</p>
<p><a href="http://www.sylvines.wordpress.com">www.sylvines.wordpress.com</a></p>
<p>nachzulesen.</p>
<p>Hier koennt ihr lesen wie wir unsere erste Tage im chaotisch, schmutzigen Neu Delhi verbracht haben. Wie und ob wir den ersten Kulturschock verkraftet haben. Wir haben den Chef der GIDF und das Head Office, der Organisation fuer die wir ein Teil unserer Zeit in Indien verbringen kennengelernt.</p>
<p>Ihr koennt dort lesen ueber unsere ersten Ausfluege von Delhi aus nach AGRA zum beruehmten Taj Mahal, zum Geburtsort Krishna s MATHURA und zur Pink City in JAIPUR. Ja, wir haben das Goldene Dreieck gesehen. Sind dann zurueck nach Delhi gekehrt. Nachdem es einige Startschwierigkeiten in der Organisation unseres Projektes gab, hatten wir schliesslich noch ein paar mehr Tage Zeit bevor es nach Madhya Pradesh ging. Die Tage haben wir unter anderem genutzt um einen Ausflug zum Goldenen Tempel nach AMRITSAR zu fahren. Dies war mein Favorit auf der Reise bisher.</p>
<p>Wir haben viele Menschen, gutes und schlechtes Essen, weiche und harte Matratzen erlebt. Aber lest selber unter: <a href="http://www.sylvines.wordpress.com">www.sylvines.wordpress.com</a> und lest an dieser Stelle wie es weiter geht.<br />
</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Auszug aus unserem Tagebuch vom 19.05.08]]></title>
<link>http://jsabella.wordpress.com/2008/05/26/auszug-aus-unserem-tagebuch-vom-190508/</link>
<pubDate>Mon, 26 May 2008 13:28:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>Allebasj</dc:creator>
<guid>http://jsabella.wordpress.com/2008/05/26/auszug-aus-unserem-tagebuch-vom-190508/</guid>
<description><![CDATA[Also, das oeffentliche Bus fahren hier in Thailand ist schon ein Ding. Die Sitze sind nix fuer Leute]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Also, das oeffentliche Bus fahren hier in Thailand ist schon ein Ding. Die Sitze sind nix fuer Leute ueber 170cm, und wenn man stehen muss, ist der Bus zu niedrig. Wir sind dennoch gut in Chiang Saen angekommen. Mit dem Linientaxi gings weiter nach Sop Ruak &#8211; das eigentliche goldene Dreieck, hier treffen die 3 Laender Laos, Myanmar und Thailand aufeindander. In dem Taxi hatte ich (Flo) dann noch einen thailaendischen Verehrer der fand alles (Daumen nach oben) super an mir. Ich irgend wann nicht mehr.  Zuerst dachte ich schon, weil der Typ den Busfahrer und einen Passagier massier hat. Ich habe danach dankend abgelehnt <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Das goldene Dreieck war dann voll Touristisch, wir waren ja auch da <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  ueberall nur Staende&#8230; aber nur auf der Thai-Seite, in Myanmar und Laos interessierts keinen. Da sind wahrschiendlich nicht soviele Touris unterwegs. In Myanmar haben die Japaner noch ein riesen fettes Casino hingestellt wo sonst nix ist &#8211; goldenes Dreieck halt. Ich fands trotzdem super schoen. Die Fluesse eingebettet in bewaldeten Bergen.</p>
<p><a href="http://jsabella.files.wordpress.com/2008/05/golden3.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-304" src="http://jsabella.wordpress.com/files/2008/05/golden3.jpg?w=300" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p><a href="http://jsabella.files.wordpress.com/2008/05/golden2.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-305" src="http://jsabella.wordpress.com/files/2008/05/golden2.jpg?w=300" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Wir sind dann mit dem Bus &#8211; gut, dass es keine Bushaltestellen gibt nach Mai Saen, den noerdlichsten Ort in Thailand an der Grenze zu Myanmar. Und wieder Staende ueber Staende&#8230; Bettler und Touristen. Wir machen noch ein paar Fotos ueber die Grenze und fahren dann mit dem Bus heim. Im Stehen. 1 1\2 Stunden, total ueberfuellter Bus&#8230; und jetzt hab ich Ruecken weh&#8230;<img class="aligncenter size-medium wp-image-307" src="http://jsabella.wordpress.com/files/2008/05/golden1.jpg?w=300" alt="" width="300" height="225" /></p>
<p> <a href="http://jsabella.files.wordpress.com/2008/05/bus.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-311" src="http://jsabella.wordpress.com/files/2008/05/bus.jpg?w=300" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Ausserdem gabs in der Naehe von Chiang Rai den echt wahnsinnig tollen Tempel &#8220;Wat Rong Khun&#8221; (oder so) Echt geil&#8230; Er ist aber noch nicht ganz fertig obwohl man schon fast 10 Jahre hinbaut&#8230;.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-308" src="http://jsabella.wordpress.com/files/2008/05/tempel11.jpg?w=300" alt="" width="300" height="225" /></p>
<p> </p>
<p><a href="http://jsabella.files.wordpress.com/2008/05/tempel2.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-309" src="http://jsabella.wordpress.com/files/2008/05/tempel2.jpg?w=300" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p><a href="http://jsabella.files.wordpress.com/2008/05/tempel3.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-310" src="http://jsabella.wordpress.com/files/2008/05/tempel3.jpg?w=300" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Geplante Reiseroute]]></title>
<link>http://trekkingnepal2008.wordpress.com/2008/03/28/geplante-reiseroute/</link>
<pubDate>Fri, 28 Mar 2008 12:23:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>trekkingnepal2008</dc:creator>
<guid>http://trekkingnepal2008.wordpress.com/2008/03/28/geplante-reiseroute/</guid>
<description><![CDATA[So nun mal zum wesentlichen: Der Reiseroute die wir uns vorgenommen habe. Es fängt relativ unspektak]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>So nun mal zum wesentlichen: Der Reiseroute die wir uns vorgenommen habe. Es fängt relativ unspektakulär mit einem Transfer aus dem Schwabenland nach Frankfurt an. Ab dort ziehen wir es dann vor mit dem Flugzeug die nächsten paar 1000 Kilometer zu bewältigen. Für kurze Zeit werden wir uns noch in Doha kurz die Beine vertreten, bevor es dann weiter Richtung Kathmandu geht. Insgesamt dauert die ganze Aktion vom Schwabenländle ab nach Nepal um die 12h. Danach wollen wir uns erst einmal 2,3 Tage Kathmandu und Kathmandu Valley anschauen bevor es dann Richtung Pokahara geht. In Besisahar (irgendwo auf dem Weg zwischen Kathmandu und Pokhara) steigen wir dann aus und laufen in ca. 18 Tagen durch die Annapurna Gegend. Wir haben uns mal den Annapurna Trek Circuit vorgenommen.  Nach den knapp 3 Wochen werden wir dann wohl auf dem Zahnfleisch nach Pokhara kriechen um uns dort am See mal 3-4 Tage zu regenerieren und wieder halbwegs zu Kräften zu kommen. Danach haben wir dann vor noch einen Nationalpark zu besuchen, entweder auf der nepalesischen Seite (vielleicht der Chitwa Nationalpark) oder dann später in Indien. Über kurz oder lang geht es dann auf jedenfall über Sunauli nach Indien. Dort wollen wir uns Varansi und das goldenen Dreieck nicht entgehen lassen (bei Delhi die Ecke da oben <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> ). So das ist also mal ganz grob genommen der Reiseverlauf.</p>
<p>Auf Google Maps sieht die Route dann ca so aus: <a href="http://maps.google.com/maps/ms?ie=UTF&#38;msa=0&#38;msid=110279010949682486596.0004497df2a7e7f4c58f2" title="Reiseroute">GMap</a></p>
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