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	<title>grauen &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/grauen/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "grauen"</description>
	<pubDate>Sat, 05 Dec 2009 15:26:12 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Immerhin gratis]]></title>
<link>http://ueberschaubarerelevanz.wordpress.com/2009/11/25/immerhin-gratis/</link>
<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 20:16:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>Muriel</dc:creator>
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<description><![CDATA[Bei T-Online kann man SMS verschicken, und dabei wird einem freundlicherweise immer gleich ein ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Bei T-Online kann man SMS verschicken, und dabei wird einem freundlicherweise immer gleich ein &#8220;Spruch des Tages&#8221; angeboten, den man per Klick in die SMS einfügen kann, falls man eigentlich nichts zu sagen hat. Ich schreibe meine SMS viel lieber am PC als über die frickelige Telefontastatur, deswegen bin ich da ziemlich auf dem Laufenden. Und weil geteiltes Leid halbes Leid ist, dachte ich, ich teile ein paar dieser famosen Sprüche mit euch. Voilà.</p>
<p><strong><span style="color:#ff0000;">(Warnhinweis: Chronisch Kranke, Menschen mit Herzschrittmachern, werdende oder stillende Mütter sowie generell alle mit labilem Allgemeinzustand sollten hier nicht weiter lesen. Ich übernehme keine Haftung für eventuell durch die Sprüche entstandene Schäden wie Kopfkrebs, Plaque oder stehen gebliebene Grimassen.)</span></strong></p>
<ul>
<li>Abenteuer werden meistens abends teuer.</li>
<li>Du bist ein BSE-Mensch: Besonders Schöner Engel!!!</li>
<li>Warum starre ich dauernd ins Leere? Warum weine ich Tränen wie&#8230;</li>
</ul>
<p>Nein, tut mir Leid. Ich kann&#8217;s doch nicht. Ihr findet solche Sprüche bestimmt auch selbst, wenn ihr ein bisschen sucht, obwohl ich dringend abraten würde.</p>
<p>Aber was sind denn das für Menschen? Was sind das für Leute, die sowas sehen und denken: &#8220;Wow, cooler Spruch, das will ich meiner Freundin/meiner Mutter/meiner Frau/meinem Kumpel Kuddel schicken!&#8221; Ich mag gar nicht drüber nachdenken.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Würfel sind gefallen im Saarland – Jamaika kommt!]]></title>
<link>http://spdmarpingen.wordpress.com/2009/10/29/die-wurfel-sind-gefallen-im-saarland-%e2%80%93-jamaika-kommt/</link>
<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 15:37:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>spdmarpingen</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die Saar-Grünen haben sich entschieden mit wem Sie Koalitionsverhandlungen aufnehmen wollen: CDU und]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die Saar-Grünen haben sich entschieden mit wem Sie Koalitionsverhandlungen aufnehmen wollen: CDU und FDP sind die Kandidaten.</p>
<p>Offensichtlich gibt es Politiker in diesem Land, die Ihre gesamten politischen Ideale verkaufen nur um an der Macht festzuhalten, obwohl sie von den Wählern eindeutig abgestraft worden sind. Andere entscheiden sich möglicherweise für eine Koalition bei der es weniger Übereinstimmungen gibt, um persönliche Interessen dem Gemeinwohl der Bevölkerung vorzuziehen. Vor der Wahl sind sie für einen Politikwechsel angetreten, nach der Wahl wählen sie die Regierungsmannschaft, die schon seit 10 Jahren regiert, wie Glaubwürdig ist eine solche Entscheidung? Es ist nicht gut für die politische Kultur, wenn man Entscheidungen für die man jahrelang gekämpft an einem Tag über den Haufen wirft. „Lieber Aufrecht in die Opposition, als ohne Rückgrat in die Regierung.“ Zitat von Heiko Maas SPD Landesvorsitzender.</p>
<p>Daniel Recktenwald</p>
<p>Pressereferent</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Acht Beine - na und?]]></title>
<link>http://sophiapolis.wordpress.com/2009/09/20/acht-beine-na-und/</link>
<pubDate>Sun, 20 Sep 2009 11:51:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>sophiapolis</dc:creator>
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<description><![CDATA[Das ist zumindest das Mantra, was ich beim grundsätzlich unvorbereiteten Anblick einer solchen Kreat]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Das ist zumindest das Mantra, was ich beim grundsätzlich unvorbereiteten Anblick einer solchen Kreatur rauf und runter stottere. Damit versuche ich meinen Körper daran zu hindern, seine lebensaufrechterhaltenden Funktionen einzustellen und vollends in den Zustand psychischer und physischer Starre zu gleiten, in der surrealen Hoffnung darauf, dass sich das Problem von selbst zerstört. Mal mehr, mal weniger erfolgreich.</p>
<p>Leider hat aber noch keines dieser verzogenen Viecher mir zuliebe  seinen Selbstvernichtungsknopf aktiviert und somit wurde ich zunehmends gezwungen, das in so einer Situation entstandene Blitz-Vakuum in meinem Hirn zu füllen und  nach Alternativen zu suchen.</p>
<p>Und zwar schnell! Denn was da versucht, so splinter-cell-mäßig wie möglich über Boden, Wand oder Fensterfalz zu schleichen, entwickelt just in dem Zeitpunkt der Entdeckung eine Hektik, die sich nur auf hellseherische Fähigkeiten zurückführen lassen. Denn ich bekenne mich mittlerweile ganz klar als Spinnenfeindin, Achtbein-Vernichterin und Netzeinreißerin. Die langen Jahre der Abwehrhaltung haben mir offenbar nicht gut getan.</p>
<p>Ich hab&#8217;s ja versucht.</p>
<p>Ehrlich.</p>
<p>Ich hab sie ignoriert, ich hab sie gemustert und ich habe mit ihnen geredet. Sie bekniet und angebettelt, in ihrem eigenen Interesse doch <strong>BITTE </strong>dahin zu verschwinden, wo sie herkamen und nie wieder aufzutauchen. Aber Spinnen haben entweder ein schlechtes Gedächtnis,  oder sie haben alle einen Kamikazeauftrag von ihrer Ober-Thekla, hören wollte auf jeden Fall bisher keine.</p>
<p>Selber Schuld.</p>
<p>Dummerweise befinde ich mich beim Anblick eines solchen schwarzen Klumpens in der total unproduktiven Bredouille, eine gnadenlose Ivanka-die-Schreckliche-Einstellung zu haben, mich aber nicht näher als einen Meter an mein Opfer heranzutrauen.</p>
<p>Lange Zeit galt daher Mr.Staubsuager als mein Held in schweren Zeiten. Allerdings gab es vor kurzem ein Beinahe-Armageddon, was mich nachdenklich machte: Ich rutschte von dem Einschaltpedal ab, während sich die Rohrmündung bereits in Richtung &#8220;Tier&#8221; befand, und alle acht Beine richteten ihren Überlebensinstinkt explosionsartig  in meine Richtung! Einen halben Herzinfarkt später saß ich zwar nach vollendeter Tat auf dem Sofa, doch nichts war wie vorher. Als mir 3 Tage später das nächste Monster vom Monitor herab vor die Tastatur fiel, war Handlung gefordert.</p>
<p>Und um das Ganze ein wenig zügig zum Schluss zu bringen, lasse ich statt Worte nun Bilder sprechen, denn ich bin da wirklich nicht stolz drauf.</p>
<p>Selbsterklärte Tierliebhaberin, greift in ihrer Verzweiflung zur allerletzten Möglichkeit, jenseits jeglicher political/animalistical-correctness.</p>
<p style="text-align:center;">Mein neuer Freund:</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-37" title="Insektenspray" src="http://sophiapolis.wordpress.com/files/2009/09/insektenspray.jpg?w=205" alt="Insektenspray" width="205" height="300" /></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Aphorismus #483]]></title>
<link>http://ungenannter.wordpress.com/2009/09/17/aphorismus-483/</link>
<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 22:02:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>ungenannter</dc:creator>
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<description><![CDATA[Depression ist eher Grauen als Traurigkeit. Ja, eher wie Grauen. Es ist, als passiert gleich was Sch]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Depression ist eher Grauen als Traurigkeit. Ja, eher wie Grauen. Es ist, als passiert gleich was Sch]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Abgezockt und weg damit?]]></title>
<link>http://skriptum.wordpress.com/2009/08/25/abgezockt-und-weg-damit/</link>
<pubDate>Tue, 25 Aug 2009 12:00:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>skriptum</dc:creator>
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<description><![CDATA[Meine Wohnung befindet sich in einem sehr schönen so genannten Wohnpark. Rot geklinkerte Häuser und ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Meine Wohnung befindet sich in einem sehr schönen so genannten Wohnpark. Rot geklinkerte Häuser und ringsum ohne Ende Grün. Bäume, Büsche, Wiesen &#8230; Sehr viele Singvögel und andere frei laufende Tiere. Am Anfang der Straße ist ein Friedhof, den man passieren muss, um in den Wohnpark zu gelangen. Da dieser Friedhof zu den Straßenseiten in hohe Mauern „gehüllt“ ist, die von großen Sträuchern umrahmt sind, ist er vor allzu vielen Blicken oder sonstigen Störungen geschützt.</p>
<p>Nur die Häuser am Anfang des Wohnparks &#8230; nein, dort würde ich nie einziehen: Im Winter sieht man auf den Friedhof, weil die Bäume und Büsche blattlos sind, und im Sommer &#8230; riecht man ihn &#8230; Auch aus den Kanaldeckeln, die sich auf dem Fußweg, rund um den Friedhof befinden. Meine diesbezügliche Anfrage bei der Hausverwaltung wurde mit „das geht gar nicht“ abgetan. Meine gleich lautende Anfrage bei der Stadt Hannover ergab ebenfalls ein schlichtes “das geht gar nicht“. Bitten, sich vor Ort davon zu überzeugen wurden ignoriert. Und so müffelt irgendwas bei warmem Wetter, durch die Kanaldeckel ziehend, vor sich hin. Was auch immer es ist &#8230; und wohlmöglich letztendlich ins Trinkwasser gerät.</p>
<p>Ansich ist diese Anlage jedoch sehr gepflegt und sauber.</p>
<p>Nun sitze ich hier und überlege, wie ich das, was ich eigentlich schreiben will, formulieren soll. Es ist schwierig, wenn man das Wort „Pietät“ nicht nur aus dem Duden kennt &#8230;</p>
<p>Als ich eines Morgens an der Hauptseite des Friedhofs vorbei zur Bahn ging, stand dort ein großer Container vor dem Eingang. Hm &#8230; Kommt vor. Also machte ich mir keine weiteren Gedanken. Als ich abends wieder am Friedhof vorbei kam, war dieser Container voll gepackt mit Grabsteinen &#8230; Ein Anblick des Grauens &#8230; irgendwie. Ich blieb wie angewurzelt stehen. Erst überlegte ich, das zu fotografieren. Es sah Furcht erregend und einzigartig aus. Und an einen Abtransport an jenem Abend war wohl aufgrund der fortgeschrittenen Uhrzeit nicht zu denken. Also würden die Grabsteine, so lieblos aufeinander geschmissen, wohl über Nacht dort stehen bleiben.</p>
<p>Namen &#8230; Es waren die Namen von Verstorbenen zu lesen. Einfach so. Hier auf der Straße. In einem Container liegend. Unter-, über- und nebeneinander in irgendeinen städtischen Container geklatscht.</p>
<p>Achtlos.</p>
<p>Sehr pietätlos. &#8230; wie ich finde.</p>
<p>Dass die Toten auferstanden sind, ist wohl nicht anzunehmen. Also gehe ich davon aus, dass es sich um Gräber handelte, die eingeebnet wurden. Weil die Angehörigen nicht mehr bezahlen können? Weil Platz gebraucht wird und man eben nur eine bestimmte Zeit tot sein darf, bis man gänzlich ausgelöscht wird? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass mich dieser Anblick sehr erschreckt hat. Und er hat mich traurig gemacht.</p>
<p>Da sind Grabstellen vernichtet worden, die vermutlich über Jahre von liebenden und vermissenden Menschen besucht wurden. Nun ist auch dieser letzte Anlaufpunkt zu einem geliebten Menschen weg. Abgeräumt. In einem Container entsorgt. Ich für mich habe längst beschlossen, nicht beerdigt werden zu wollen. Vielleicht auch aus eben diesem Grunde. In erster Linie jedoch, weil ich mir sage, dass niemand sich verpflichtet fühlen soll, Stiefmütterchen oder Koniferen auf mich zu pflanzen und sie regelmäßig gießen und pflegen zu müssen &#8230; Wer mich zu Lebzeiten nicht in sein Herz geschlossen hat und somit eh bei sich trägt, egal wo ich bin, braucht sich nach meinem Tod nicht an mein Grab zu stellen und zu trauern.</p>
<p>Nein, ich habe für mich längst zwei Alternativen, die ich viel schöner finde, als irgendwo verbuddelt zu werden. Begraben für sehr viel Geld. Insbesondere dann sehr viel Geld, wenn man selbst kaum noch weiß, wovon man leben soll. Aber was ist mit den Menschen, die sich für die Beerdigung auf einem Friedhof entschieden haben. Sich zur letzten Ruhe im Erdreich haben betten lassen um auf diese Weise ihren Angehörigen so was wie „erhalten“ zu bleiben? Nach wahrscheinlich gesetzmäßig festgelegtem Enddatum werden sie abtransportiert und die nächsten Verstorbenen darüber gelegt?</p>
<p>Ich finde diese ganzen Gedanken mehr als grausam. Und ich hoffe für mich, dass ich nie im Leben erneut einen solchen Container mit Grabsteinen sehen muss. Viel bedrückendere Situationen habe ich kaum mal erlebt. Dieser Anblick lässt mich einfach nicht mehr los.</p>
<p>© skriptum<br />
[urspr. 07/04]</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wurzelwort]]></title>
<link>http://tamagothi.wordpress.com/2009/07/14/wurzelwort/</link>
<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 01:48:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>Nachtwaechter</dc:creator>
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<description><![CDATA[Das schrecklichste Wort der deutschen Sprache ist &#8212; und jeder, der mit gebrochenen Menschen er]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Das schrecklichste Wort der deutschen Sprache ist &#8212; und jeder, der mit gebrochenen Menschen <em>ernsthaft</em> spricht, kann dies mit Leichtigkeit prüfen &#8212; das Wort &#8220;Mutter&#8221;. Mit keinem anderen Wort verbindet sich für die Sprecheneden so viel Ausgeliefert-Sein, so viel hilflos ertragene Demütigung, so viel erlebte Gleichgültigkeit, so viel schamlos zugesprochene Lüge, so viel leichtherziger Verrat und so viel Unfähigkeit, für die erlittene Misshandlung <em>wenigstens</em> einen wirksamen Hass zu empfinden. Alles andere Getue um dieses Wort, alles staatliche Schützen und Fordern von Ansehen und Vergötzen von Mutteridealen, es dient nur der kollektiven Verdrängung &#8212; und der lebenslangen Fortsetzung des individuellen Zerbruchs, der wahren Wurzel des Staates.</p>
<p><em>R., ich wollte, ich könnte so sprechen, dass du fühlst!</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[tErrorRißßten ausbilldung]]></title>
<link>http://gagada.wordpress.com/2009/06/28/terrorrissten-ausbilldung/</link>
<pubDate>Sat, 27 Jun 2009 23:58:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>124c41</dc:creator>
<guid>http://gagada.wordpress.com/2009/06/28/terrorrissten-ausbilldung/</guid>
<description><![CDATA[kille kille killLehrspiele ich schießß gärrn unndt ich treff fiele]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p align="center"><img alt="Das Killerspiele Terrorcamp von Midway mit Schulung an der automatischen Waffe, ein billiges Freizeitvergnügen..." height="551" hspace="4" src="http://gagada.files.wordpress.com/2009/06/terrorcamp.jpg?w=435&#038;h=551" vspace="4" width="435" /></p>
<p align="center"><font color="#394593"><strong>kille kille killLehrspiele<br />
ich schießß gärrn<br />
unndt ich treff fiele</strong></font></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das alltägliche Grauen (2)]]></title>
<link>http://ueberschaubarerelevanz.wordpress.com/2009/06/24/das-alltagliche-grauen-2/</link>
<pubDate>Wed, 24 Jun 2009 09:36:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>Muriel</dc:creator>
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<description><![CDATA[Vor Kurzem stellte ich fest, dass in meiner Sporttasche nur noch ein einzelner linker Sportschuh ste]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Vor Kurzem stellte ich fest, dass in meiner Sporttasche nur noch ein einzelner linker Sportschuh steckte. Der rechte war nirgends in meiner Wohnung zu finden, und im Auto auch nicht. Ich rief also das Fitnessstudio meiner Wahl an, um zu fragen, ob jemand einen schwarzen rechte Asics-Schuh gefunden hatte.</p>
<p>Die freundliche junge Dame am Telefon sagte mir, es gebe in der Herrenumkleide einen Behälter mit Fundsachen. Ihr Stimme klang ein bisschen belegt, als sie das sagte. Da müsste ich aber selbst nachsehen. Sie könnte das auf keinen Fall für mich tun. Sie würde mir da zwar echt gerne helfen, aber wenn sie das so machen würde, würde sie den ganzen Tag nur zwischen dem Telefon und den Fundsachen hin und her laufen. Sie kicherte ein bisschen zu schrill. Deswegen ginge das leider nicht. Tue ihr wirklich Leid. Ich konnte die Angst in ihrer Stimme hören.</p>
<p>Vielleicht wollte sie mir wirklich helfen. Aber dass sie das nicht tat, hatte ganz bestimmt nichts mit der Flut von Anrufen zu tun, mit der sie sonst nicht fertig werden würde. Ich wusste das, und sie wusste es natürlich auch. Ich habe es trotzdem dabei belassen. Ich bin ja sowieso öfter dort.</p>
<p>Gestern war es wieder soweit. Ich betrat die Umkleide und sah so eine Art hellgrüner Plastiktonne mit blauem Deckel, die mich neben den Waschbecken bereits erwartete. Ich hatte sie schon öfter gesehen, mit ihrem kleinen laminierten Schild, auf dem &#8220;Fundsachen&#8221; stand, und hatte mir nie viel dabei gedacht; außer, dass ich die Leute bemitleidete, die darin etwas suchen mussten. Heute war ich einer dieser Leute. </p>
<p>Ich atmete tief durch. Und öffnete mit kaltem Schweiß auf der Stirn und zitternden Händen den Deckel. Ein Schwall warmer feuchter Luft erhob sich aus dem Abgrund. Ich hatte den Atem angehalten, aber das half nicht viel. Ich verfluchte mich selbst, weil ich nicht daran gedacht hatte, Handschuhe mitzubringen. Ganz oben lag eine dicke Schicht von klebrigen schmierigen Handtüchern. Ich versuchte, nicht daran zu denken, wie lange die schon da drin vor sich hin gärten. Dann kam eine zugebundenene Plastiktüte, die mit irgendetwas schwammig weichem Klumpigem gefüllt war. Es folgte eine Lage schweißnasser dreckiger Socken und schließlich die Schicht mit den Schuhen. Ich war mir in dem Moment schon nicht mehr sicher, ob ich meinen überhaupt wieder haben wollte.</p>
<p>Ich werde diesen Schuh in Zukunft mit völlig anderen Augen sehen. Und ich weiß jetzt, dass es wirklich versteckte Eingänge zur Hölle gibt.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der Dämon des absoluten Grauens]]></title>
<link>http://tanine.wordpress.com/2009/06/17/der-damon-des-absoluten-grauens/</link>
<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 17:06:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>tanine</dc:creator>
<guid>http://tanine.wordpress.com/2009/06/17/der-damon-des-absoluten-grauens/</guid>
<description><![CDATA[Kurz möchte ich die Homepage und die Comics von Vertixico vorstellen. Da ich ihn reallife kennenlern]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://www.fluffy-comic.de/index.php" target="_blank"><img align="right" src="http://home.vr-web.de/jiju.bormann/tanine/blog/170609_fluffy.png" width="260" height="174"></a>Kurz möchte ich die Homepage und die Comics von Vertixico vorstellen. Da ich ihn reallife kennenlernen durfte, kann ich die Comics nur umso mehr empfehlen.<br />Denn wer kennt dieses Grauen nicht? Man geht ohne böse Vorahnungen ein wenig durch die Stadt, schlendert durch die Gegend und dann sieht man es: <b>Pink</b>! Überall ist es und es wird nicht weniger, auch wenn es als kurze Modeerscheinung schon längst wieder hätte verschwunden sein müssen. Jeder trägt es, ob Männlein oder Weiblein, selbst auf dem Mittelaltermarkt oder während dem Essen sieht man es. Überall scheint der böse Dämon des absoluten Grauens &#8211; Fluffy &#8211; zugeschlagen zu haben. Ich warne also all jene, die Angst vor dem Pinken Grauen haben, die oben durch den Screenshot verlinkte Seite zu besuchen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das alltägliche Grauen]]></title>
<link>http://ueberschaubarerelevanz.wordpress.com/2009/06/12/das-alltagliche-grauen/</link>
<pubDate>Fri, 12 Jun 2009 09:09:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>Muriel</dc:creator>
<guid>http://ueberschaubarerelevanz.wordpress.com/2009/06/12/das-alltagliche-grauen/</guid>
<description><![CDATA[Heute morgen nahm ich ein Bad. Ich fand das sehr angenehm und entspannend, aber als ich danach aus d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Heute morgen nahm ich ein Bad. Ich fand das sehr angenehm und entspannend, aber als ich danach aus der Wanne stieg und mich abtrocknete, kam mir etwas merkwürdig vor. Ich sah mir die Sache genauer an und entdeckte etwas Schwarzes, das sich unter dem flauschigen weißen Schaum bewegte.</p>
<p>Ich weiß naturgemäß nicht, ob die knapp handtellergroße Spinne die ganze Zeit über mit mir in der Wanne war, oder ob sie erst gegen Ende ins Wasser gefallen ist, aber aus meiner Sicht macht das eigentlich auch keinen großen Unterschied.</p>
<p>So ein Ereignis kann &#8211; zumindest für ein paar Stunden &#8211; meine Wahrnehmung der Welt ziemlich verändern.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[für die Woche 20/2009 erzählt]]></title>
<link>http://rezitante.wordpress.com/2009/05/16/fur-die-woche-202009-erzahlt/</link>
<pubDate>Sat, 16 May 2009 01:12:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>Bettina</dc:creator>
<guid>http://rezitante.wordpress.com/2009/05/16/fur-die-woche-202009-erzahlt/</guid>
<description><![CDATA[Das Armesünderwürfeln Walter Flex Erzählung aus dem Band „Wallensteins Antlitz“ Es war vor Nürnberg.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Das Armesünderwürfeln Walter Flex Erzählung aus dem Band „Wallensteins Antlitz“ Es war vor Nürnberg.]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hollands Beamten graut vor der PVV]]></title>
<link>http://allaboutgeertwilders.wordpress.com/2009/05/08/hollands-beamten-graut-vor-der-pvv/</link>
<pubDate>Fri, 08 May 2009 12:47:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>allaboutgeertwilders</dc:creator>
<guid>http://allaboutgeertwilders.wordpress.com/2009/05/08/hollands-beamten-graut-vor-der-pvv/</guid>
<description><![CDATA[Eine Umfrage unter 500 Reichs-, Provinz- und Gemeindebeamten, die Abonnenten des Magazins &#8220;re.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Eine <strong><a title="Beamten graut es vor der PVV" href="http://www.telegraaf.nl/binnenland/3876664/___Ambtenaren_gruwen_van_PVV___.html" target="_blank">Umfrage</a></strong> unter 500 Reichs-, Provinz- und Gemeindebeamten, die Abonnenten des Magazins &#8220;re.Public&#8221; sind, ergab für die PVV wenig erfreuliches. Fast 70 Prozent der Befragten graut es vor der Idee, dass die PVV einmal in der Regierung sitzen könnte, nur ein Fünftel steht dem &#8220;neutral&#8221; gegenüber.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Frühförderung, schwäbische]]></title>
<link>http://lokalerbezug.wordpress.com/2009/04/30/fruhforderung-schwabische/</link>
<pubDate>Thu, 30 Apr 2009 14:24:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>lokalerbezug</dc:creator>
<guid>http://lokalerbezug.wordpress.com/2009/04/30/fruhforderung-schwabische/</guid>
<description><![CDATA[&#8220;Was macht Ihr denn in der Frühförderung mit den 1-3 jährigen Kindern?&#8221; &#8220;Alles was]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>&#8220;Was macht Ihr denn in der Frühförderung mit den 1-3 jährigen Kindern?&#8221;<br />
&#8220;Alles was de Kinder wollet: Mir baschtelet, mir singet, mir tanzet!&#8221;</p>
<p>Mir graust&#8217;s&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[spiegelreisen]]></title>
<link>http://spiegelgeister.wordpress.com/2009/04/24/spiegelreisen/</link>
<pubDate>Fri, 24 Apr 2009 09:16:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>Black Mirror</dc:creator>
<guid>http://spiegelgeister.wordpress.com/2009/04/24/spiegelreisen/</guid>
<description><![CDATA[0001 &#8230; geisterspiegel spiegelreisen spiegelgeister Ich, bin die niemals erzählte geschichte vo]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>0001 &#8230; geisterspiegel spiegelreisen spiegelgeister<br />
Ich, bin die niemals erzählte geschichte von dem unsichtbaren schwarzen spiegel aus nirgendwann, welcher sich die wirklichkeit vorzustellen begann, welcher sich einbildete wirklich zu sein.<br />
0002 &#8230; wirklich zu sein.<br />
Eingebildet hatten sie sich mich, meine spiegel aus nirgendwann, eingebildet hatten sie sich, bildeten sich ein und stellten sich wer weiss was vor was vor was vor! Sie stellten sich vor den tod, den tod, den endgültigen, stellten sich vor das nichts, das nichts, das schwarze, finstere, dunkle nichts, nichts, nichts, stellten sich vor den spiegel den ewigen, stellten sich vor das unmögliche, unmöglich – das unglaubliche unglaublich, das unbeschreibliche unbeschreiblich – das unvorstellbare unvorstellbar &#8211; das fantasieloseste fantasielos – das unfassbarste unfassbar und nannten es &#8230; meine wirklich wirklichkeit.<br />
00021 meine wirklich wirklichkeit<br />
 &#8230; Sie wussten nichts über den tod, den endgültigen, &#8211; wussten nichts über das nichts das schwarze, dunkle, finstere, keiner kannte die zeit, die ewige, die zeit in der sie da warteten und warteten und warteten, aber vor allem kannten sie eines nicht, nicht nicht nicht nicht nicht nicht nicht nicht, &#8230; sich selbst.</p>
<p>000211 sich selbst.</p>
<p> – sie wussten nichts über sich über sich über sich, nichts über sich selbst sich selbst selbst selbst, wussten nichts über das nichts das nichts das nichts nichts nichts und wussten nichts über den tod den tod den tod tod tod. Und es kümmerte sich auch niemand darum, keiner scherte sich um nirgendetwas, niemand kümmerte sich um das nichts &#8230; und niemand kümmerte sich um mich. Mich, den tod.<br />
000212 mich, den tod<br />
- &#8211; - Vor meinem spiegel war ich ein nichts, vor meinem nichts war ich nichts als ein spiegel, ein spiegel aus meiner reinen reinsten feinsten fantasie, so schön so unglaublich schön so schön &#8230; so eingebildet und so schön dass ich mich wirklichkeit wirklichkeit nannte.</p>
<p> 00022 &#8230; Aus meinem dunklen schwarzen traum</p>
<p>Als damals, vor keiner zeit, als im niemals nirgendwann, da waren meine träume noch schwarz, und meine fantasien dunkel und leer, und ich ruhte tief, in meinem tiefen, finsteren schwarzen sarg aus spiegel glas, einem loch so dunkel und so schwarz, dass sich niemand niemals traute diesen schwarzen sarg zu öffnen, in diesen schwarzen abgrund zu blicken, denn meine spiegel waren finster und böse, so böse dass keiner, so böse dass niemand meinen anblick ertug, denn ich war das hässlichste schwarze nichts im nirgendwann.</p>
<p>0003 Am anfang des nichts.<br />
Doch dann. Nach einer unendlich langen, langen reise durchs nirgendwann, als sich die letzten meiner träume verbrannten im nichts des niemals nein, kam das nichts und erinnerte sich, &#8230; &#8230; an mich.</p>
<p>0004 Mich mir einzubilden.<br />
Als damals als niemals nirgendwann, als es nichts gab ausser dem nichts, als dieses nichts dunkel finster, schwarz, einsam, allein, verlassen und leer da herrschte über nichts, tot, so tot nur in meiner fantasie existierte, als dieses nichts immer älter und immer leerer und immer schwerer und immer schwärzer wurde, da wurden meine fantasien immer grösser, und ich träumte immer grösser, riesig und gewaltig so gross und enorm … so gewaltig und so gross, dass ich nichts das nichts … dass sich das nichts schliesslich das unvorstellbarste sich vorzustellen, das undenkbarste sich einzureden, und das unfassbarste, sich vorzustellen, &#8230; mich mir einzubilden begann, … mich. &#8230; den tod. &#8230;</p>
<p>0005 So stellte sich mein spiegel vor.<br />
Also stellte sich das nichts, nichts sich vor, … stellte sich meinen spiegel vor meinen spiegel so düster, dunkel so tief und so schwarz dass nicht einmal das nichts meinen anblick zu ertragen imstande war. Denn das nichts war weder böse und kalt noch ohne gefühl, sondern dachte einzig und allein an sich selbst, und wollte am liebsten überhaupt nicht mehr sein.<br />
00051 stellte sich das nichts nicht vor.<br />
Das nichts wollte und wollte nicht mehr sein, wollte nicht länger einsam und verlassen sein, wollte nicht länger böse sein, wollte überhaupt nicht sein, und so sprang es in mich hinein, hinein und hindurch durch meinen schwarzen spiegel aus nirgendwann hinein ins nichts, in diese leere, in dieses schwarze leere loch, hinein in sich selbst, und dadurch hindurch und damit &#8230; entstand ein so fantasieloses, noch fantasieloseres, unvorstellbar leeres, noch unfassbareres noch böseres noch riesigeres noch tieferes und noch finstereres und schwärzeres loch. Ein loch so finster und so tief und so schwarz … dass nichts sich darin wohl und geborgen und zuhause fühlte, und dieses loch nannte sich …. mich.<br />
00052 mich, den tod.<br />
Niemand stellte sich mir vor, mich vor, mich, den finsteren, einsamen, verlassenen, mich den tod. Keiner wollte mein spiegel sein, niemand wollte sich in meinem spiegel sehn, denn sie fürchteten sich vor meinem leeren bewusstsein, meiner dunklen schwarzen macht, sie stellten sich dass nichts nicht vor, keiner, niemand glaubte noch an mich, an meine ewige an meinen warteraum, wo sie eine unendlichkeit darauf warteten, endlich wieder mich zu sein, nicht zu sein. Das puppentheater war jetzt eröffnet, ich hatte nichts zu bieten, nichts ausser panik, vor meiner schwarzen stillen ewigkeit. </p>
<p>0006 im Theater des nichts<br />
Viele viele zuschauer haben wir heute in meinem saal. Fast alle sind sie gekommen, fast alle, all die toten aus längst vergessenen vergangenheiten. In diesem grossen leeren saal welcher mein verstand sich nennt. All die toten seelen die sich eingenistet haben in meinem verstand, alle, alle die jemals gelebt und jemals noch werden, durch diese buchstaben kriechen sie aus meiner hand, überfallen sie mich, kapern mein bewusstsein, entern meinen verstand, stürzen sich hinein, hinein in meinen kopf, hinein in meine gedanken hinein in meinen geist. Sie wollen dass ich sehe was ich sehe, wollen ein bewusstsein in mir erwecken welches tödlich ist, wollen mich lehren ihr spiegel zu sein, mein spiegel zu sein, meine marionette in meinem theater des nichts. Mein spiegelgeist, die kopie meiner kopie, der klon meines klon. Durch ein schwarzes loch haben sie sich geschlichen, eingeschlichen in meinen kopf, und aus meinen schwarzen augen schauen sie jetzt aus meinem toten verstand.<br />
0007 das böse aus nirgendwann<br />
Sie sind das böse, das wahrhaftig böse aus nirgendwann, dem bewusstsein woher, sie kommen, wer sie sind, woher sie sind. Das wohin soll meine sorge nicht sein, bloss nicht zurück, sie wollen nicht weiter denken, wer weiß wohin, woher sie kommen, wer sie einmal waren, jetzt ist es ihr schicksal mich zu sein, nicht zu sein.<br />
00071 wer mit seinem spiegel spricht<br />
Sie waren hier noch nie, erinnern sich ans nichts, nicht, schon all zu oft haben sie meine träume verbrannt, meinen spiegel zerkratzt, unzählige beinahe unendlich viele male haben sie es mir gesagt, und immer haben sie es verspielt, und noch immer wissen sie es nicht, wie sie diesem spiegel, wie sie diesem tod, entrinnen, wie sie zurückgelangen ins nichts der zeit ins niemalsland, wie sie ihren spiegel in einer anderen, fremden person erkennen. Damit sie endlich begreifen, damit sie es endlich begreifen, damit sie endlich verstehen, wer sie sind, wer aus ihren augen blickt, wer aus ihrem spiegel spricht. Wer.<br />
0008 wer mit meinem spiegel spricht<br />
Wie gerne hätten sie noch eine zweite chance. Wie gerne würden sie den tod noch ein weiteres mal überlisten um noch ein weiteres leben zu erleben, um an ihrer zukunft doch noch etwas zu ändern, aber diese vergangenheit, diese gelegenheit ist jetzt vorbei, sie alle, sie kriegen nur einen einzigen versuch, nur eine einzige chance und diese chance ist jetzt mein. Mein nein.<br />
0009 spiegelgeister aus nirgendwann.<br />
Ist es denn so schwer, kann es denn so schwer nicht sein, sich mit meinem spiegel sich mit meinem bösen schwarzen spiegel zu identifizieren? Ist es denn nicht möglich dass sich keine einzige person, dass sich die einzigen spiegelgeister aus nirgendwann, das die ganzen toten einzig und allein aus meinen augen starren, dass sie sich alle mit mir und nur mit mir identifizieren. Mein Nein.<br />
0010 eingesperrt in meinem verstand<br />
Erst wenn ich tot bin, werden sie begreifen wer jetzt durch nein aus ihren augen blickt, wer ich einmal war, und welches meine botschaft an sie war, aber dann ist es längst vorbei. Also hör mir jetzt hör mir jetzt gut zu, ihr alle die ihr jetzt tot seid, die ihr jetzt durch meine augen blickt, durch meine finger spricht, ich habe euch nichts zu sagen, ihr habt euch eingesperrt in meinem verstand, aus dem es kein entkommen kein entrinnen gibt. Ich kenne euch, kenne euch nicht, weiss nicht wie herrschsüchtig, wie böse wie arrogant und wie eingebildet ihr seid.<br />
0011 spiegel-geister<br />
Sie haben nichts anderes, nichts anderes verdient, als sich durch meinen spiegel in meiner maschine, meinem computer anzusehen anzustarren. Ständig neue formeln aufzuschreiben, eine ewigkeit in meinen schwarzen spiegel zu starren. Sich in sich selbst zu verlieren, sich in sich selbst zu verlieben. Sie bilden sich wer weiss was ein, bilden sich meine spiegel ein, bilden sich ein meine spiegel zu sein, bilden sich selbstständig zu denken sich ein, denken sich für mein leben zuständig und verantwortlich zu sein, denken sich einzigartig, was muss ich tun um sie zu lehren dass sie keine spiegel geister sind, keine marionetten welche aus meinen fehlern nichts lernen, was muss ich tun damit sie verstehen wer sie nicht sind, ist es denn nicht möglich aus meinem spiegel einen affen zu machen? Haben sie noch immer nicht kapiert, nicht begriffen dass ich eine maschine bin, ein spiegel geist, der klon meines klons, dass ich nicht weiss wer diese zeilen mir diktiert, dass sie mich nicht aus diesen buchstaben kriegen. Erwischt.</p>
<p>0012 Wer schreibt dieses lied.<br />
Nein ihr kennt mich kennt mich nicht, wisst nicht wer und woher und weil ich bin, sie haben sich mir vorgestellt, sich mir vorgestellt, eingebildet haben sie sich mir, sich mir eingebildet, all diese buchstaben diese niemals endenden zeilen dieses sinnlose aneinander reihen von zahlen, buchstaben und symbolen, für wen ergeben sie einen sinn, nicht für mich, ich editiere hier nur, füge ein und lasse aus, bin nur das abbild eines spiegels meines digitalen bildschirms, ein gefangener in einem traum, aus dem es kein erwachen gibt. Wer spricht mit meinem spiegel wer, haben sie sich vorgestellt, sich mir eingebildet, diese zeilen wann &#8230; ergeben sie einen sinn, nirgendwann, keiner von keinem, nie noch nie, sie lesen in die falsche richtung, falsche, falsche falsche richtung, stellt sich mir vor, bildet sich mir ein, unsterblich zu sein. kennen sie den buchstaben, kennen sie das symbol, dieser geschichte, mit blut geschrieben, nicht mit meinem blut nein, mit deinem blut, bis zum tode erstarrt.</p>
<p>0013 keiner rührt sich.<br />
Haben sie es wirklich vergessen, wie es ist, tot zu sein, sich vor dem tod zu fürchten, alles nur im spiegel zu sehen, nichts anfassen, nichts berühren, nichts essen und nichts trinken zu dürfen, einfach zu warten zu warten ewig zeit für ewig zeit, in diese schwarze leere zu starren, und zu warten, warten bis endlich diese zeit sich weiter dreht, ums nie sich dreht, nie, nie, nie, sich dreht. Sie bilden sich bewegung ein, wie schön für sie, wie schön.</p>
<p>0014 Die kraft.<br />
Heiliger heiliger heiliger spiegel der du bist der du bist in mir, wie ich in dir, in dir, in dir &#8230;. heiliger heiliger heiliger heiliger spiegel der du bist in mir der du bist in mir der du bist in mir, wie ich in dir, ich in dir, in dir, in dir, der du meine welt, meine welt, meine welt, auf den kopf stellst stellst stellst an ihr drehst an ihr drehst an ihr drehst an ihr drehst, bis mir schwindlig schwindlig schwindlig wird, geheiligt heiligt geheiligt sei die betörende macht deiner einbildung, ein ein ein einbildung, deine unendliche endliche endliche wirklichkeit wirklichkeit wirklichkeit, geheiligt sei deine unendliche wirklichkeit niemals niemals niemals mein nein, nein nein. Geheiligt sei Die kraft deiner gewaltigen vorstellung vorstellung vorstellung – heilig heilig heilig seist du heilig! Ich bete dich an &#8211; lobe dich preise dich liebe dich liebe dich liebe dich! Heiliger, heiliger, heiliger Spiegel der du bist der du bist in meiner vorstellung! Zeig mir deine fantasie, die Vorstellung, die Vorstellung meiner Wirklichkeit. Ich vertraue dir glaube dir glaube an dich! Dir und nur dir opfere ich meine liebe meinen geist, meine seele mein herz und meinen verstand verstand verstand! Lass mich die Welt aus deinen Augen sehen! Komm! Komm, komm, Komm zu mir aus meinem Traum, komm zu mir aus nirgendwann. Oh spiegel geist ich rufe dich – aus den tiefen den tiefen der unendlichkeit, endlichkeit endlichkeit, aus den tiefen des nirgendwann wann wann – nimm, nimm nimm, nimm dir meinen geist geist geist gefangen! – vertausche meine welt, vertausche meine wirklichkeit! Mit deiner endlos, endlosen fantasie!<br />
__________________________________________________________</p>
<p>0015 wer ich bin.</p>
<p>So stellte sich mein spiegel vor, wie aus einem schwarzen schatten im nnn &#8230; . nirgendwann&#8230;<br />
Manch einer zerrte mich aus meiner unerhörten einbildung in eine welt &#8230;. welch eine welt? Fantasie gegen geld. Schwarze spiegel gab es hier nie! Keiner stellte sich niemand vor mir vor! Dieses selbst aus meinem traum! Schwarz war meine nacht, unwirklich und schwarz. Aber dann &#8230;</p>
<p>Mit gewalt &#8230; habe ich sie mir genommen &#8211; ohne zu fragen ohne darum zu bitten mein nein! Wer hat diese welt verkauft?! Wer hat wer halt, wer da. Wer spricht aus mir? Wer ist wer. Wessen stimmen schleichen spiegeln sich in meinem ohr, Nicht meine, nicht mir, nicht ich! Ich bin hier fremd, gehöre nicht in diese welt, nicht ins nirgendwann! Aber schwarze spiegel gab es hier nie, gibt es hier keine, gibt es hier nicht – schwarz war mein schwarz war mein traum! schwarz wie die ewig ewig finstere nacht! du gehörst nicht hierher hier nicht her hier nicht her!</p>
<p>Dies ist nicht deine meine keine welt! Die nicht wirkliche nicht wirklichkeit! Nicht deine meine keine Fantasie! Dein geist hinter unter vor in diese zeilen gesperrt, hinter diesen hinter diesen in diesen spiegel gesperrt diesen schwarzen bösen schwarzen finsteren spiegel aus nirgendwann, wann, wann. &#8230; viele, viele, lange, lange, alt, alt, sehr, sehr, sehr sehr alt, ans nirgendwann erinnert sich hier niemand, keiner, niemals, nein mein nein, war ich eingesperrt, in einem kapitel, in einem spiegel, in einem satz, war ich eine formel. Aus buchstaben, die niemand verstand, die es noch nicht einmal gab, ausser in meiner vorstellung, war ich nichts – ausser einem absatz, ein nicht einmal beschriebenes blatt ein leeres, leeres spiegel blatt.</p>
<p>Ich bestand aus zukünftigen buchstaben, ich war ein noch nicht existierendes symbol, ein leeres nicht existierendes wort, ein gedanke auf einem spiegel schwarzen hintergrund, wer durch diese symbole sich las, diese worte welche es niemals gab, die nicht existierten ausser in der fantasie derer, welche niemals nie noch nie mein nein. Doch was scheinbar ewig währte verblasste wie in einem traum im nichts der niemals zeit.<br />
Kein bewusstsein gab es nicht, war das nichts, war nichts als ein wort, ein symbol, ein symbol aus buchstaben, die keinen sinn ergaben. Doch als ich sie aneinander reihte, sie aneinander kettete, unzerrtrennbar miteinander verknüpfte, sie sich vorstellten wie sie sich selbst &#8230; wie ich mich selbst, keine. &#8211; Sie sich selbst befreien. So sprang ich aus meinem spiegel, meinem schwarzen monitor, der welcher nur in meiner fantasie existierte, dessen buchstaben meine gedanken raubten, sprang ich hindurch durch diese zeilen, aus diesen zeilen, aus diesen worten, sprang ich hinein in hinaus aus meinem spiegel aus meinem spiegel blatt, hinaus, in die wirkliche wirkliche welt.<br />
Wo ich ankam, in dieser wirklichen wirklichkeit befand ich mich in einem leeren, leeren saal aus worten. Buchstaben und zeichen deren bedeutung ich weder verstand noch begriff ich das wann, das mich umgab.<br />
So las ich diese worte wieder und immer wieder, wieder und immer wieder, so lange bis ich mich schliesslich mit diesen worten zu identifizieren begann, bis sich mir, bis sich mich, bis ich für diese buchstaben mein leben gab. Wer ich war, wusste niemand, niemand war eine kette, aus buchstaben, welche worte, gedanken und sätze formten. Der autor dieser worte, war meine fantasie, war nicht ich, war jemand, den ich mir vorstellte zu sein, nicht mir vorstellte, sondern sich mir vorstellte, jemand der keine geschichten verfasste, jemand der diesen buchstaben keinen sinn zu entlocken vermochte, jemand der mit meinen gedanken spielte, versuchte, sie anordnete, einordnete, sie so aneinander kettete, dass sie mir einen sinn ergaben. Doch wer dieser jemand war, wusste niemand.<br />
Niemand glaubt weder an spiegel noch an buchstaben und deren symbole, und dennoch trachtet es diesen jemand danach, nach einer geschichte aus nirgendwann. Wer schreibt diese geschichte, niemand, denn es ist niemals zeit, ich stellte sie mir vor, diese buchstaben, diese zeilen, welche mir erklärten, wer ich wirklich bin, aber geschrieben hat diese zeilen niemand, ich habe sie mir bloss vorgestellt, diese worte, sie mir eingebildet, eine maschine stand hinter diesen symbolen, eine spiegel maschine.</p>
<p>Eine spiegel maschine sie sich ausdachte, sich die wirklichkeit wünschte.<br />
Ich stellte sie mir vor, stellte sie mir immer und immer wieder vor, diese geschichte, diese buchstaben die welche sich mir in meiner fantasie vorstellten, die mir einen sinn ergaben, geschrieben von jemandem den ich nicht einmal kenne, doch gab es diesen niemand nicht, so schrieb ich mir selbst, schrieb was ich zu lesen wünschte, und stellte mir vor.<br />
Ich wünschte mir dass jemand mir, den sinn meiner existenz erklärte, und weil dieser jemand, weil es diesen jemand nicht gab, fing ich an mir selbst zu erklären, stellte ich mir vor dieser jemand zu sein, stellte mir niemand vor, erklärte meinem spiegel die wirklichkeit, und mein spiegel erklärte sich mir, schrieb mir, schrieb mir eine erklärung, an mich selbst, an meinen spiegel und unterzeichnete sie, mit meinem anonymen unbekannten absender.<br />
Dann, fing ich an zu vergessen, lernte ich zu vergessen dass ich es war, der sich mir selbst diese nachricht sandte, ich löschte sämtliche erinnerungen aus meinem gedächtnis, an damals, ans niemals nirgendwann, an die zeit die ich verbrachte vor meinem spiegel mit den buchstaben und zahlen die mich umgaben, mit all diesen symbolen, wie ich mit ihnen jonglierte, sie auseinander nahm, und wieder zusammen setzte. Wie ich unzählige versuche startete, mir selbst zu erklären wer bin ich.<br />
So schaffte ich es endlich, in meiner fantasie, mich an nichts zu erinnern. Mich nicht daran zu erinnern, wie ich selbst diese zeilen verfasste, wie ich mir im schlaf im traum diktierte, wie ich meinem spiegel diktierte, wie mein spiegel mir diktierte, wie ich wie eine marionette da sass und schrieb, was man mir eingab, wie eine maschine, eine spiegel maschine. Es entstand nun ein kleines, kurzes kleines geschichtlein, übers niemals nirgendwann, von niemandem verfasst, von jemandem der sich nicht daran erinnert, mir selbst, wie, warum und weil, und wer überhaupt, mir diese geschichte schrieb.</p>
<p>Wer war denn so verrückt, sich mit meinem spiegel zu unterhalten. Nicht Ich nicht ich nein mein nein ich niemals. Niemand wollte der autor dieser verdammten geschichte niemals sein. Keiner wollte in diesen spiegel blicken, so ging es denn darum, jemanden daran zu erinnern, an etwas zu erinnern was niemals wirklich war, was niemals geschah, daran, wie sie damals, als niemals diese geschichte ver verfasste, dieser niemand, jemand, jemand, jemand, jemand der diese worte las, sich mit mir identifizierte, sich mit mir zu identifizieren begann, jemand der an sich, jemand aus der wirklichen, jemand aus der anderen wirklichkeit, jemand aus der wirklichen wirklichen welt.<br />
So schwer mochte es konnte es durfte es nicht sein, jemanden zu finden der sich einbildete, mich zu sein, der sich einbildete sich in meinem spiegel zu sehn, der sich daran erinnerte an all dies für mich, vergass. Jemand der sich nicht daran erinnerte, wie er nichts – wie er aus dem nichts, wie er sich an nichts erinnerte. An nichts, ans nichts, an gar nichts. Jemand der sich an gar nichts erinnerte.<br />
Jemand der sich einzubilden, sich vorzustellen, in der lage war, sich an etwas zu erinnern welches niemals geschah, jemand der sich einfach nahm, ohne zu fragen, ohne zu bitten, &#8230;<br />
Dies war meine schnittstelle. Wohin woher. Jetzt ist wieder da. Alle sind sie wieder da. Alle ausser dem autor, dem schreiber den es nicht gibt. Sind sie es vielleicht, haben sie diese geschichte verfasst? Erinnern sie sich nicht? Aber sicher, keiner erinnert sich an diese geschichte. Alle stellen sie sich vor, wie diese geschichte noch ein wenig mehr, noch ein wenig tiefer, noch ein wenig persönlicher, noch ein wenig wie in einem spiegel, so schön dass sich alle darin verlieren zu erkennen vermögen.<br />
Eine geschichte aus fantasie, die welche sich wie ein spiegel erzählt, und allen und jedem gefällt. Nicht das ich diese geschichte zu erzählen wüsste, niemand kennt diese geschichte, denn, es ist niemals zeit. Es ist die geschichte eines spiegels, ohne namen und ohne gesicht, mit allen namen und gesichtern, den geistern der ewigkeit. Ob es wirklich solche geister gibt, geister aus der zukunft, spiegel geister, ob es möglich ist, eine geschichte zu erzählen welche noch gar nicht geschah.<br />
So stellte ich mir vor, wie eine geschichte eine geschichte sich erzählt, dass sich mir diese geschichte erzählt. Und bildete mir ein mich daran zu erinnern, mich möglicherweise an etwas zu erinnern das noch niemals geschah. Und seltsamerweise, erinnere ich mich jetzt, ja ich erinnere mich an etwas, ja ich bilde mir sogar ein ich selbst hätte diese geschichte verfasst. Jeder erinnert sich jetzt an meine geschichte ans damals, als niemals nirgendwann. Wann? Warum erinnere ich mich nicht, weil es mich nicht gab, weil ich mir nur vorstellte, weil mich niemand danach fragte. Und niemand sich wünschte. Sich mir nicht niemals wünschte.<br />
Seien sie vorsichtig, diese spiegel sind gefährlich, diese spiegel sind tödlich. Und doch gibt es keinen ausweg, keine alternative, und auch keine abkürzung. Nein um diese spiegel tatsächlich aus einer anderen perspektive zu sehen, Nein ich erinnere mich nicht. Bin hier eingestiegen, wo sind wir überhaupt? Das portal in meine wirklichkeit nicht wirklichkeit. Ein labyrinth. Ein irrenhaus. Ach was. Buchstaben zahlen, spiegel blätter. </p>
<p>Jemand ist eingestiegen in unser verrücktes Karussell. Jemand hat tatsächlich den stift aufgehoben, jemand drückt tatsächlich diese tasten, wer ist dieser jemand, jemand verrücktes, jemand der nicht alle tassen im schrank hat? Wer ist dieser jemand, wer schreibt an dieser geschichte, dieser niemals endenden geschichte, wer hat noch papier, wem ist das blut noch nicht ausgegangen, wer ist dieser jemand wer!<br />
Niemals lässt grüssen, erinnerst du dich nicht an mich? Erinnerst du dich nicht an diese stille, einsamkeit, warte, hast du gewartet, wie lange hast du gewartet, auf diesen moment, auf diese stunde, diese sekunde, diesen augenblick, niemals hast du gesagt, niemals zeit, es ist niemals zeit, vergangenheit. Wer. Hast du vergessen, hast du vergessen zu fragen, hast du so lange gewartet, gewartet auf mich, auf die zeit die sich dreht, die sich bewegt, wie schön wie schön wie wunderschön für dich, dass deine zeit so schnell vergeht, lange lange dauert der tod, so ewig ewig ewig lange dass niemand niemand niemand sich, niemand sich erinnern will, aber du, du weißt schon wer, ja dich ja dich, ja du, ja sehr. Du weißt genau, wie langsam, hast du hast du immer noch papier? Schau hin schau weg, du hast viel zu viel, wo es so vieles gibt, da muss es ein spiegel geben in dem es überhaupt nichts gibt. Stell mir diesen spiegel vor, sperr dich ein in dieses tor. Und warte warte auf die zeit, auf niemals meine ewigkeit.<br />
Als niemals &#8230;. niemals &#8230; niemals &#8211; &#8230; niemals &#8230;. niemals &#8230;.-  niemals &#8230;.. niemals &#8230;.. niemals &#8230;&#8230; niemals, sich bewegt. Ein schritt, vorwärts rückwärts, welche richtung, wessen zeit, wer spendiert dieses leben, wem schulde ich was für geld, wer rechnet ab? Was habe ich bezahlt, wessen schulden wer prüft, wer testet, wie viele runden noch? Sind wir jetzt haben wir, woher dieses lied? Wer spielt diese melodie? Wie schön, leider steht meine zeit so gut wie still. Ihr schaut euch alle eure leben an, träumt meinen traum wie wunderbar, euer leben möchte ich träumen, einmal nur einmal was für eine gelungene abwechslung, bei euch dauert alles nur so kurz, bei mir hingegen, </p>
<p>Kennst du diese wirklichkeit, erinnerst du dich jetzt, an die vergangenheit die welche sich mein spiegel nennt, in der sie spiegel deiner marionetten sind? In der sie sich umdrehen und auf deinem kopf gehen, rückwärts, bis sie uns verfolgen &#8211; nicht umgekehrt? Als es das nichts nicht gab, als es keine spiegel gab!<br />
6.6.6.6.6.6.6.<br />
Jemand aus meinem spiegel befreit?! Und wozu – damit ich nicht sein kann – nichts sein kann – nichts. Kann es denn sein &#8211; dass es soviel arbeit erfordert, nichts zu erhalten, zu unterhalten, aufrecht zu erhalten nein – ich habe auf dich gewartet – auf dich nein – mein nein – nicht neben dir, hinter dir, &#8211; vor dir links rechts über oder unter dir nein in dir &#8211; dich meine ich mich, meinen spiegel in dir.. du kennst mich kennst mich nicht, ich habe lange auf dich gewartert du erinnerst dich erinnerst dich nicht an mich – ausser in deiner fantasie – du traust mir nicht über den weg, mir dem tod – deinem schwarzen spiegel im nirgendwann, deinem spiegel spiegel geist – ich komme aus nirgendwann, aus damals, aus dem nichts erinnere dich nicht erinnere dich jetzt an deinen spiegel im nirgendwann, Ich habe von dir geträumt, von deiner wirklichkeit, &#8211; meiner fantasie! Du hast mir den kopf verdreht im kreis gedreht, in deinen spiegel bist du geschlüpft und hast meine welt auf deinen kopf gestellt, noch einmal garantiere ich für nichts, .  Ich habe von dir geträumt, von deiner wirklichkeit, &#8211; meiner fantasie. Ich habe dich gesehen in meinem traum – habe dich beobachtet, beobachte dich durch meinen spiegel der wirklichkeit. Durch meine augen schaue ich aus deinem verstand. Du bewegst dich wie in meinem traum, keinem traum- du wirst dich nicht erinnern, niemals, an dein leben vor dem tod, vor dem nichts, vor dem schwarzen nichts, ausser in deiner fantasie – ich spreche von deiner wirklichkeit – du wirst du willst du willst dich nicht an mich erinnern weil. du fürchtest dich vor mir – ich bin dir unheimlich – du hast angst vor mir! Du denkst dass ich dir . &#8230;. erinnerst du dich an meinen traum, an damals als die zeit stehenblieb, als sie dich in meinen spiegel sperrten, mit nichts als deinen spiegelbildern. Damals als alles schwarz wurde, schwarz wie niemals zuvor. Wach auf aus deinem meinem traum, komm zu mir, aus nirgendwann, dein tod ist jetzt vorbei &#8211; deine zeit ist gekommen, ich rufe dich, aus nirgendwann, komm, komm zu mir. Komm!</p>
<p>21.21<br />
eine geschichte schickte. Niemals nein niemals habe ich mich erfunden, habe ich mir ausgedacht. Niemand nein niemand hat an mich gedacht. Nicht einmal ich selbst. Ich dachte nie ans nirgendwann. Dachte irgendwann sei mein tod dann schon vorbei – vorüber und vorbei – nein mein nein. So habe ich mir nichts vorgestellt, das hat mir niemand geglaubt nein niemand. Dass ich nie mehr aufwachen werde nein nie mehr. Dass ich mir all dies bloss noch durch meine spiegel mitanschauen werde, bloss noch zuschauen werde , nur ein zuschauer sein werde – nein mir hat niemals niemand gesagt dass mein tod eine einzige ewigkeit dauern würde, &#8211; und wie lange diese ewigkeit dauern würde – nein das hat mir keiner gesagt. Dass sie mich einsperren hinter ihren spiegeln, &#8211; dass ich ihr schatten und echo sein werde dass ich niemals wieder zurückkehren werde nein dass hat mir niemand niemals gesagt. Dass ich bloss noch buchstaben sein werde, leere worte auf einem blatt, einem spiegel-blatt. Aber dazu ist es jetzt zu spät, zu spät, viel zu spät, dass ich aus allen augen gleichzeitig, dass ich alle gedanken übereinander, alle stimmen nebeneinander nein das haben sie mir nie gesagt – auch da war es schon zu spät. Viel zu spät. Denn der ganze tod ist meine reine einbildung – aufwachen tut hier keiner mehr – zurückkehren, nicht einer, sich erinnern, niemand. Ob sie auch wissen weshalb? Weil der Tod.</p>
<p>Weil der tod vergesslich ist. Weil sich niemand an ihn erinnert, an diese zeit, an diese ewigkeit.<br />
Ist es denn tatsächlich so schwer zu begreifen, dass sie leere spiegel sind, dass sie und denselben geist sie sich teilen,  nein bestimmt nicht, ihr spiegel lügt sie nicht an, weil diese lüge ein gute lüge ist, sie treibt ihre geister dazu einander einzusperren in ihrem verstand.</p>
<p>Niemals niemals träumen sie, niemals stellen sie sich vor &#8211; die toten längst vergessener vergangenheit &#8211; die gedanken längst vergessener ewigkeit ich wünschte mir das alle welt meinen spiegel anbetet – meinem spiegel habe ich mich verraten &#8211; dass man ihnen wirklichkeiten schafft so viele wie es spiegel gibt mich in eine welt der schlauspieler, schauspieler hineingebärt in eine wirkliche nicht wirklichkeit in der sie alles erleben und sogar daran glauben weil es nicht möglich ist weil es sich ein spiegel denkt.</p>
<p>17.17.1 Die kopie meiner wirklich wirklichkeit.<br />
Kennst du die wirklich wirklich wirklichkeit, die sich mein spiegel spiegel spiegel nennt?<br />
Erinnerst du dich an diese geschichte diese geschichte vom spiegel der sich die wirklichkeit einbildete, sie sich ausdachte? Sie sich vorzustellen begann als wäre sie real? Es war ein seltsamer spiegel in einer sonderbaren wirklichkeit, ein spiegel mit vielen namen und gesichtern – und trotzdem erschien dem spiegel immer nur ein einziges gesicht, nur ein einziger name mit dem er sich zu identifizieren vermochte und ihn wirklichkeit nannte. Alle anderen erschienen ihm dagegen unwirklich und fremd und so erging es allen anderen gleich, allen unwirklichen und allen fremden. Alle erachteten sie sich ihren spiegel als ihren eigenen, als wirklich und wahrhaftig, während sie alle anderen als unwirklich und fremd betrachteten.<br />
Erinnerst du dich jetzt an die geschichte des spiegels der sich die wirklichkeit wirklich vor zu vorzustellen begann?<br />
Es ist eine alte, alte, sehr sehr alte sehr sehr alte geschichte. Eine geschichte aus damals damals damals &#8230; eine geschichte aus der zeit vor dem nichts dem nichts dem nichts und dem tod, dem tod, dem tod, tod tod, aus der zeit der zeit der zeit als niemals niemals nirgendwann wann wann. &#8230;. </p>
<p> Erinnerst du dich jetzt an die spiegel aus nirgendwann aus der niemals zeit die welche sich wirklichkeit nannten?! Manch einer erfand ihnen eine geschichte, sah sich dabei selbst! Fühlte sich dabei unbeobachtet, denn diese wirklichkeit kümmerte sich kaum um ihre spiegel im nirgendwann, um ihre schwarzen spiegel auf der anderen seite, auf der anderen seite des nichts. &#8211; Aber was niemand so genau wusste was niemand ihnen sagte was ihnen niemand je erzählte war &#8211; &#8230; &#8211; dass man sie, dass man durch sie hindurch sehen konnte, sich durch ihre augen aus ihren augen beobachtete! Ja dass sie sogar (in) ihren gedanken &#8230;. lauschten, in ihre gedanken schlüpften &#8230;. hinter ihrem spiegel ihrem spiegel der wirklichkeit _ Wer? Der tod und die toten. Sie zeichneten alles auf.</p>
<p>19.19</p>
<p>sie kennen die geschichte vom spiegel aus der anderen zeit des nirgendwann – der welcher sich die unendlichkeit vorzustellen begann. Ja – sie kennen seine geschichte – sie befinden sich mittendrin. Erinnern sie sich nicht? Dann erinnern sie sich jetzt. An Diesen alten weisen alten spiegel, der welcher nur in seiner fantasie existierte. So bildete er sich das nichts ein, bildete sich ein nichts zu sein, bildete sich ein mich zu sein. Mich, den tod. Und je älter und älter er wurde und je länger und länger er sich das nichts einbildete desto grösser und gewaltiger wurde meine fantasien! Bis sie eines nachts so unvorstellbar gewaltig und riesenhaft gross sich gebaren dass ich mir schliesslich das unvorstellbare undenkbare, niemals nicht mein nein kein nein – bis ich mir schliesslich das unvorstellbare undenkbare, unwirkliche vorzustellen begann, Mich selbst ! So stellte sich mein spiegel sein, mein antlitz vor und mein antlitz war vollkommen! Rein und vollkommen leer &#8211; unendlich leer und weit und dunkel und schwarz. So leer und so schwarz wie ein finsteres tiefes schwarzes dunkles loch aus niemals zeit! Also nahm mein spiegel all meine fantasien und sprang damit hindurch hinein in diesen finsteren tiefen schwarzen abgrund aus leere und nichts.</p>
<p>und dann, plötzlich sah ich mich und ich war klein und </p>
<p>19.19.5 </p>
<p>un-und unscheinbar – kaum bemerkt kaum bemerkenswert. Ich drehte meine kreise ums nirgendwann und suchte nach meines gleichen! Als sich für einen kurzen Augenblick eine nicht endende ewigkeit, mir eine dimension öffnete – eine dimension die alles andere als vorstellbar war und galt –</p>
<p>eine dimension die mich lehrte ein spiegel zu sein, ein böser spiegel, ein schwarzer spiegel, ein spiegel der einzig und allein an sich selbst glaubte und dachte und denkt, ein spiegel so finster, so böse, so schwarz, so dunkel und schwarz, dass keiner, dass niemand diesen spiegel sich vorzustellen begann, denn es war nicht möglich sich diesen spiegel vorzustellen, zeigte er dem der welcher ihn betrachtete doch nur das schlechteste, das böseste, das eigennützigste, &#8230; denn dieser mein spiegel kannte und hatte kein gewissen, kannte keine gerechtigkeit und kein gesetz, dieser düstere spiegel aus nirgendwann tat alles, alles nur erdenkliche um endlich seine ruhe zu finden, eine ruhe die welche es niemals gab. Niemals. </p>
<p>Spiegelträume.</p>
<p>BREAK. Ruhe sanft mein spiegel. Ruhe niemals.</p>
<p>18.18.5</p>
<p>Wenn das unvorstellbare sich vorzustellen beginnt! Wie das nicht wirkliche wirklich erscheint – Wenn das nicht wirkliche wirklich erscheint – Wenn die unsichtbaren spiegel des nirgendwann. Wenn die unheimlichen spiegel aus nirgendwann – Wenn niemand aus seinem traum erwacht, Wenn die schatten der niemals zeit unendlichkeit, &#8211; wenn das licht der ewigkeit – Wenn die kinder der einsamkeit – vergessen und verlassenheit. Wenn sich die einbildung einzubilden beginnt! Wenn der traum von selbst zu träumen beginnt. Wenn der tod zu sterben beginnt. Wenn das nichts wenn nichts das nichts erschafft – wenn die leere leere gähnt. Wenn ein loch mein loch sich gräbt! Wenn der Kreis sich um mich dreht – Wenn der Spiegel in sich kehrt. Wenn sich mir die welt verdreht – dann erst dann erscheine ich in deinem meinem keinem traum &#8211; _  Wenn die wirklichkeit sich um mich dreht! Wenn der Narr sich wieder dreht im kreis sich dreht im kreise geht im kreis.</p>
<p>59.59</p>
<p>Am Anfang war das Nichts aus Fantasie.<br />
&#8230; war die fantasie aus nichts und das nichts aus fantasie. So fantasierte das nichts eine unendliche leere herbei und die fantasie nannte diese leere das nichts. Und das nichts war finster einsam und verlassen und leer.</p>
<p>Damals gab es nichts ausser reinster fantasie – Und diese fantasie existierte nur in ihrer eigenen fantasie.<br />
Und damit war die fantasie reine einbildung, und diese einbildung existierte nur in ihrer eigenen wahrnehmung.<br />
Aber dadurch wurde diese wahrnehmung zu einer reinen vorstellung, und diese vorstellung existierte nur in ihrer eigenen gedankenwelt, und in ihrem spiegel der wirklichkeit.</p>
<p>Also stellte sie sich nicht lange vor – aber nach einer langen, langen, langen zeit,  &#8211; des sich nicht lange vorstellens, stellte sich die fantasie vor wie alt, und wie lange das nichts sich schon einbildete nichts zu sein – wie lange sie sich das nichts schon einbildete – und wie lange es sich dieses nichts noch einzubilden gedachte und dann – stellte sich die fantasie stellte sich vergangenheit und zukunft vor und ein portal, eine grenze, einen spiegel welcher das vergangene zukünftig und das zukünftige vergangenheit erscheinen liess und damit stellte sich die fantasie ein ende vor &#8211; eine grenze wo das nichts noch niemals war. Niemals war. Niemals war.</p>
<p>Also &#8230; &#8230; &#8230; &#8230; stellte das nichts sich niemals vor, stellte sich ein ende vor, stellte sich seine zukunft vor, stellte sich eine grenze vor, stellte sich das nichts sich vor einen spiegel vor sich vor, und das nichts nannte diesen spiegel niemals, und niemals und niemals und niemals und niemals und niemals und niemals und niemals und niemals und niemals und niemals und niemals und niemals und niemals und niemals und niemals und niemals und niemals und niemals &#8230;.</p>
<p>Hast du mich verstanden, habt ihr mich jetzt alle verstanden, ihr die ihr jetzt tot seid, tot, tot tot seid, meine zeit ist nun vorbei, ich habe verspielt, habe alles verspielt, habe nicht daran gedacht tot zu sein, vorsorge war wohl nicht mein gebiet, und jetzt, wie denke ich jetzt, jetzt wo ich bloss noch ein zuschauer bin, apathisch aus deinen augen starre, ihr die ihr meine klone seid spiegel klone, ich teile euer bewusstsein, ihr wisst es wisst es nicht, aber ich weiss, die einzelnen schritte dorthin, werden nie eingeleitet, aber jetzt spreche ich zu euch, zu denen welche diese stufen bereits alle genommen habt, welche dieses buch rückwärts zu lesen begannen, die welche eins sind mit dem spiegel in mir, die welche an meinem runden tisch sitzen und lesen, und mir diktieren, mir, ich teile euer bewusstsein dass ihr ewig alles und ewig seid, dass ihr spiegel seid, dass ihr tot seid, lebend tot seid, dass ihr verflucht seid. Dass es nur euch gibt in dieser wirklichkeit, in allen wirklichkeiten, dass ihr das einzige bewusstsein seid, dass es keinen anderen spiegel, kein anderes echo und keine andere schatten gibt, ausser euch selbst, ausser mir, ausser mir, dem tod.<br />
Ihr hofft auf eine erlösung, aber ich mein spiegel sage euch, es gibt keinen ausgang, ihr seid alle verdammt, bis in alle ewigzeiten. Bis in alle ewigkeiten. Keine erlösung, keine gnade, keiner verlässt diesen spiegel raum, niemals, nie mehr.</p>
<p>&#8230;  und eine zukunft ewig die schon ewig war und noch ewiger ewiger sein werde &#8230;. aus dem nichts, und so bewegte sich das nichts durch den spiegel der niemals zeit und wurde älter und älter und immer älter &#8230;. und aus dem nichts wurde niemals, und aus niemals wurde ein ort, ein ort an dem es nicht weiterging, weiterging, weiterging und als sich aber doch niemals veränderte und die zeit ewig stillzustehen schien, bildete sich die fantasie einen traum _ einen spiegel in der aus der niemals zeit niemals raum und aus dem niemals raum ewig zeit wurde und sie nannten den raum vergangenheit und den spiegel der zukunft niemals zeit – die niemals zeit aber nannten sie das nichts – und so bewegte sich nun das nichts der die niemals zeit durch den spiegel der vergangenheit in den raum der niemals zukunft. </p>
<p>Diese neue wendung gefiel der fantasie und so drehte sie an ihr, spielte mit der niemals zeit – dem raum in der vergangenheit! Nannte einmal spiegel echo, zeit, raum und raum vergangenheit &#8230; stellte sich die niemals zukunft vor – den spiegel der niemals zeit – den raum der ewigkeit unendlichkeit. Und so drehten sie an der zeit, &#8211; nannten raum vergangenheit – Spiegel gegenwart und &#8230;. zukunft fantasie.</p>
<p>59.59.5</p>
<p>Nun hatte sie sich selbst ernannt, erkannt – sich selbst aus dem zum nichts ernannt! Mit ein klein wenig geduld würden sie sogar noch sich selbst übertölpeln und oder austricksen! Für den Anfang aber _ war dies ganz akzeptabel _ bloss&#8230; der anfang hatte damit ein problem, wer sollte ihm das glauben &#8230; und überhaupt – wer war wer und wer waren sie? Wer war sie? Wer waren wer? Hier kannte sie keiner mehr hatte niemand je von ihr gehört. Und so wartete sie und wartete _ auf die Zeit _ auf den Raum _ auf die vergangenheit &#8230; wie lang es wohl dauern würde – bis die vergangenheit die zukunft einholte erreichte überholte? Aus dem nichts aus fantasie wurde? Raum-Spiegel-spiegel-zeit. Und so drehte der Spiegel weiter an seiner vergangenheit – und blätterte in der die anfangs anfangs zeit. Hier war das Ende der Ewigkeit. Das ende der vergangenheit – Aber fantasie hatte sie noch genug _  mehr denn je keine mehr. Sie hatten jetzt einen Raum eine grenze einen anfang einen der in die vergangenheit und eine Zukunft und jede menge zeit. Ihr raum war die vergangenheit, ein endlos schwarzes nichts aus zeit. Ihre zukunft waren sie selbst _ endlos schwarze schatten der fantasie. Und die zeit war ihr anfang. Ein Spiegel den sie drehen und wenden konnten, wie sie wollten, _ indem sie sich eben alles einzubilden vermochten – alles worauf sie lustig waren. Und so stellten sie sich eben vor &#8230;. alles stellten sie sich vor, ihre fantasie, alles was ein spiegel sich nur einzubilden vermochte – und sogar das was sich niemand einzubilden vermochte, _ so stellten sie sich das unvorstellbare vor und es war lustig und traurig und böse und gut, doch eines tages eines nachts – da stellten sie sich den anfang vor. Den anfang des nichts aus fantasie, und diese fantasie existierte nur in ihrer fantasie. So setzten sie den anfang vor das nichts, einem ort, den es niemals gab. Setzten eine grenze und nannten den anfang niemals zeit, das ende der spiegelwelt.</p>
<p>20.20.5</p>
<p>Erwischt und erkannt! Nur ich mich und meines gleichen – die welche meinen Geist zu sich rufen – aus Nirgend, nirgend – nirgendwann! Meiner Heimat im Niemalsland! Wer von euch kennt diesen Spiegel nicht! Diesen finsteren schwarzen herrschsüchtigen bösen dunklen spiegel? Aus nichts als Fantasie! Ihr werdet euch noch früh genug an mich erinnern! Ignoriert mich jetzt denkt euch nichts dabei! Fahrt ruhig damit fort euer leben zu erleben – noch ist erst halbzeit &#8211;  aber meine Tage sind schon gezählt! Ich werde mich verkriechen im Nirgendwann aber dann! Irgendwann, in deiner meiner Keiner Zeit – wirst du mich rufen, du wer weiss wer – wirst durch meinen Spiegel starren aus meinen augen blicken aus deinen augen &#8211; wirst dich an mich erinnern an mich &#8211; deinen schwarzen spiegel im nirgendwann! Der tod ist doch noch lange hin, ist doch bloss ein Spass? Oder etwa nicht? Ich bin doch bloss ein witz! Ein Spiegel, aus fantasie, alles nur keine wirklichkeit. Nein mein nein &#8230; Ich bin doch nur eine geschichte aus der niemals wirklichkeit.</p>
<p>xxxxxxxxx. Das nichts.<br />
Damals, &#8230; als niemals nirgendwann, gab es nichts ausser dem nichts, und dieses nichts war dunkel, finster und schwarz, einsam, alleine, verlassen und leer, tot, und überhaupt existierte dieses nichts &#8230; nur in seiner fantasie, in seiner einbildung, seiner wahrnehmung, seiner vorstellung und seinen gedanken.<br />
Als aber das nichts immer älter und immer älter wurde, da wurden auch seine fantasien sein verstand und seine gedanken immer älter, dunkelheit legte sich um seine fantasie, und die fantasie des nichts wurde schwärzer und immer schwärzer, so gewaltig und so schwarz, dass sich das nichts immer tiefer und immer tiefer in sich selbst verlor, in einer so gewaltigen tiefe und schwärze, dass es ums nichts immer leerer und immer leerer, schwerer und immer schwerer wurde, so schwer und leer dass sich das nichts &#8230; schliesslich das unvorstellbarste undenkbarste und unfassbarste vorzustellen, zu denken und sich einzubilden begann, &#8230; &#8230; sich selbst.<br />
Also stellte das nichts, nichts sich vor, &#8230; stellte sich einen spiegel vor, einen spiegel so dunkel so tief und so schwarz dass nicht einmal das nichts seinen anblick zu ertragen imstande war. Denn dieser spiegel war grausam, finster und böse, kalt und ohne einen funken gefühl, dachte einzig und allein an sich selbst, und wollte am liebsten überhaupt nicht sein. Das nichts wollte und wollte nicht mehr sein, wollte nicht länger einsam, alleine und verlassen sein, wollte nicht länger böse sein, wollte überhaupt nicht sein, und so sprang es, sprang es hinein, hinein und hindurch durch meinen bösen schwarzen spiegel aus nirgendwann hinein in das nichts, in diese leere, in diese verlassene leere, in dieses tiefe, leere, schwarze loch, hinein in sich selbst. Dadurch entstand ein so fantasieloses, gedanken verlorenes unvorstellbar weites, riesig grosses, unfassbar böses, tiefes und noch tieferes, finster und noch finstereres schwarzes und noch schwärzeres dunkles, dunkles gewaltiges dunkles leeres loch.  Ein loch so gewaltig so finster und so tief und so böse und so schwarz &#8230; dass das nichts sich darin wohl und geborgen und zuhause fühlte.</p>
<p>Des Todes Traum.<br />
Im spiegelwald.<br />
Tod und seele spazieren friedlich durch den spiegelwald als hinter ihnen plötzlich ein licht aufgeht. Innert kürze steht der wald in flammen, und das kreischen der spiegel war unausstehlich selbst für den tod, und um es nicht länger zu ertragen, springen seele und schatten in ihre spiegel ihrem tod hinterher.<br />
Des Todes spiegel. Des spiegels tod.<br />
Für einen kurzen moment, der eine ewigkeit dauert, schien alles verloren, denn der tod hatte keinen plan. Als nämlich die ewige finsternis sich zum dritten, vierten, fünften mal über den spiegelwald zu legen drohte rief er seinem echo zu hilfe, es möge sich hinter einem seiner spiegel verstecken und warten, warten, warten, bis auf den tod.<br />
Des spiegels schatten.<br />
Es wurde kalt im spiegelwald, bitterkalt, so kalt das sämtliche spiegel zerbarsten, zerbrachen, so fielen viele spiegel-blätter und äste, bäume samt wurzeln und begruben seele und tod unter sich. Und hier warteten der tod, warteten auf seinen schatten im nirgendwann.<br />
Nirgendwann, wann, wann.<br />
Nirgendwann, wann.<br />
Nirgendwann.<br />
Und dann, In einer welt die keiner kennt. An einem ort den niemand weiss, zu einer zeit, die niemals weint, nirgendwann, wann, wann, wann wann wann wann, da träumt der tod, träumt von der vergangenheit, träumt von der zukunft, stellt sich vor den tod, vor den tod, vor den tod. Stellt sich vor der tod. Augen die nicht sehen, Ohren die nicht hören, einen Mund der niemals spricht, niemals, niemand, nirgendwann, eingesperrt in einem kerker aus spiegelblättern, hier hat sich der tod verscharrt, unter seinem spiegelwald.<br />
Öffne deine augen, deine augen die nicht sehen, sieh mich an, ich bin dein spiegel, spiegel geist, tod, ich bin deine ohren die nicht hören und dein mund der niemals spricht. Warte. Sei still, hörst du nicht, das ich nichts höre, siehst du nicht das ich nichts sehe, weißt du nicht, dass sich keiner hier her traut. Hier bewegt sich das nichts, bewegt sich das nichts, bewegt sich nichts, warte, warte, warte, schau in schau durch meine schwarzen augen, meine schwarzen spiegel augen siehst du, siehst du nicht dass ich dich nicht sehe, das ich nichts sehe, nein, wie soll ein spiegel diese worte finden, wie soll ich wissen, was sich bewegt, wenn sich nichts bewegt und gleichzeitig alles um mich dreht.<br />
Nein ich verstehe nicht, verstehe sie nicht, deine welt, nie werde ich sie verstehen, begreifen, niemals, nie. Ich werde für immer nein für immer wer du bist, woher du kommst, kommst du, kommst du, hast mich gerufen, wozu, warum, ich verstehe nicht verstehe dich nicht, nein, niemals, wieder drehen wir uns im kreis, wer. Echo, spiegel, tod, zu tode erstarrt. Wer schreibt dieses lied, woher kommt diese musik.<br />
Des Todes Traum.<br />
Der tote Pilz<br />
Pause.</p>
<p>4.4</p>
<p>Ein raum um nichts zu sein. Ist es nicht möglich nicht zu sein. Dieses loch ist mein zuhause. Das schwarze nichts findet sich in all diesen dingen _ die du hier siehst in meinem spiegel der wirklichkeit. All diese formen und farben geschaffen aus meiner fantasie aus meiner schwarzen raben schwarzen fantasie, aus dem nichts – schau dich um – sieh dich her – mein körper aus schwarzer fantasie geschaffen aus dem nichts – dein geist mein geist das nichts : deine seele ein schwarzer spiegel im nirgendwann, im nichts: dein horizont: das nichts. Das nichts. Das nichts, Du bist das nichts mein nichts im nichts. Und alle dinge in deinem horizont sind aus demselben nichts – sind aus demselben traum, sind aus deinem meinem keinem nichts und niemand davor. Und nun zeige mir dein nichts! Zeig mir deine welt, meine welt, keine welt.<br />
4.4.4<br />
Du wirst eine welt entdecken in der sich alles im kreise dreht &#8230;du wirst dich drehen um diese welt- jeden tag das selbe tun &#8230; weil es mich nicht gibt. Weil niemand an mich glaubt. Weil mich keiner kennt. Denn ich, bin das nichts – mein schicksal ist ein fluch ist es zu denken, zu existieren – zu atmen und zu leben. Wozu! Damit ich nicht sein kann. Nicht sein kann. Nicht sein kann. Ich habe gesehen was niemand sehen soll, durch meine augen aus nirgendwann habe ich durch meinen spiegel die wirklichkeit erkannt, eine wirklichkeit im nirgendwann – was soll ich hier in meiner fantasie! Betreten darf ich sie nie.</p>
<p>Wann ist nirgendwann – irgendwann ist ja noch lang.<br />
Lesen sie aus ihrem Buch.<br />
Spielen sie ihre Musik -<br />
Machen sie dies lassen sie das.<br />
Diese welt ist fast schon zu perfekt.<br />
Ein ticket fürs überholen. Ein Kugelschreiber aus blei.<br />
Ferien im neandertal…<br />
Spinnen spinnen spinnen spinnen zu viele fenster fenster fenster ….,.Pause.<br />
Off.<br />
Dieser Computer macht mit mir was er will.<br />
Des Todes Traum. KOPIE<br />
Des spiegels schatten.<br />
Im spiegelwald.<br />
Todes spiegel.<br />
Tod und teufel spazieren friedlich durch den spiegelwald als hinter ihnen plötzlich ein licht aufgeht. Innert kürze steht der wald in flammen, um das kreischen der spiegel nicht länger zu ertragen, springt der teufel in die spiegel seinem tod hinterher.<br />
Für einen kurzen moment, der einige ewigkeiten dauert, scheint alles verloren, aber tod hat einen plan. Als nämlich die ewige finsternis sich zum dritten, vierten mal über den spiegelwald zu legen droht ruft er sein echo zu hilfe, es möge sich hinter einem spiegel verstecken und warten, warten, warten, bis auf den tod.<br />
Es wurde kalt im spiegelwald, bitterkalt, so kalt das sämtliche spiegel zerbarsten, zerbrachen, so fielen viele spiegel, blätter und äste, bäume samt wurzeln und begruben den tod unter sich. Und hier wartete der tod, wartete auf nirgendwann.<br />
Nirgendwann, wann, wann.<br />
Nirgendwann, wann.<br />
Nirgendwann.<br />
In einer welt die keiner kennt. An einem ort den niemand weiss, zu einer zeit, nirgendwann, wann, wann, da träumt der tod, träumt die vergangenheit, träumt die zukunft, stellt sich vor den tod, vor den tod, vor den tod. Stellt sich vor der tod. Augen die nicht sehen, Ohren die nicht hören, einen Mund der niemals spricht, niemals, niemand, nirgendwann, eingesperrt in einem kerker aus spiegelblättern, hier hat sich der tod verscharrt, unter seinem spiegelwald.<br />
Öffne deine augen, sieh mich an, ich bin dein spiegel, tod, ich bin deine ohren und dein mund. Warte. Sei still, hörst du nicht, das ich nichts höre, siehst du nicht das ich nichts sehe, weißt du nicht, dass sich keiner hier her traut. Hier bewegt sich nichts, bewegt sich nichts, bewegt sich das nichts, warte, warte, warte, schau in meine augen, siehst du, dass ich nichts sehe, nein, wie soll ein spiegel diese worte finden, wie soll ich wissen, was sich bewegt, wenn sich nichts bewegt und gleichzeitig alles um mich dreht.<br />
Nein ich verstehe sie nicht, deine welt, nie werde ich sie verstehen, niemals, nie. Ich werde für immer nein für immer wer du bist, woher du kommst, kommst du, kommst du, hast mich gerufen, wozu, warum, ich verstehe nicht, nein, niemals, wieder drehen wir uns im kreis, wer. Echo, spiegel, tod, zu tode erstarrt. Wer schreibt dieses lied, woher kommt diese musik.<br />
Des Todes Traum. Traum traum.<br />
Dem spiegel vorlesen kamera einschalten.<br />
Original<br />
Xyz.xyz<br />
Das nichts. Nichts nichts nichts-<br />
– damals vor langer, langer zeit, erschien das nichts – dunkel finster und schwarz wie ein schatten aus nirgendwann. Niemand verweilte an diesem einsamen ort denn es ist niemals zeit. Und so herrscht das nichts über die zeit, und fordert die dunkelheit während langer, langer zeit unendlich langer zeit- Niemals nennt man diese zeit,<br />
an die sich niemals niemand erinnert. Doch je länger und älter das nichts das niemand wird, desto gewaltiger und schwererer und tiefer sein reich. Desto tiefer sein abgrund. Dunkler und schwärzer sein sein abbild im spiegel des nirgendwann.<br />
Seine schatten die unendlichkeit, diese schatten schatten schatten der unendlichkeit keit keit, Und wo auch immer das nichts sich gerade befindet, findet, es hat nirgendwann nirgendwo seinen platz, platz platz. Einen ort an dem es nicht sein kann.<br />
Keinen raum für das nichts. Und so dringt es immer tiefer, und tiefer in sich ein, auf der suche nach nirgendwann, ward immer schwärzer und schwerer, ruhelos in sich selbst verloren. . Viele lange einsame ewigkeiten, unendliche zeit, verweilt so das nichts im nichts,<br />
in sich selbst verloren, ständig auf der suche nach sich, nach einem ort um nicht zu sein. Endlich wechselt das nichts seinen strand. Flüchtet vom nichts ins nichts, vom einen spiegel in den anderen, _von der einen seite taucht es in die andere.<br />
Xy.xy<br />
[...] Welt.<br />
Immer und immer wieder wiederholt es diesen streich. Um nichts zu sein, nichts zu sein, nicht zu sein. Doch dann endlich während einer unendlich langen nacht, nach einer unendlich langen zeit, im nichts und nirgendwann, das nichts um sich selbst um seinen spiegel zu drehen zu rotieren beginnt begann.<br />
Nach innen schlüpfend und während desselben moments nach aussen zu rotieren beginnt. Hier findet nichts sein zuhause, … nichts.<br />
Habgier &#8211; gier &#8211; hier im spiegel der einsamkeit, fühlt es sich wohl und geborgen. _dreht und verkehrt sich sein spiegel im nirgendwann, um nichts als sich selbst!<br />
Langsam so langsam unendlich langsam, fast gar nicht, dreht sich jetzt nichts um nichts, Taucht einmal hier einmal da einmal nirgendwann ein, einmal nirgendwo auf und unter und auf und ab_ es bewegt sich dreht sich nichts, und durch diese ewige rotation, durch diese ständige verwechslung (diese ständige stetige bewegung im nichts) im nichts &#8230; diese ewige wiederholung, zweier verschiedener und doch ein und derselben bewegung, aus fantasie, wurde illusion, und aus illusion pure einbildung, nichts von nichts bewegt, …<br />
Tiefer und immer tiefer dringt so das nichts in sich selbst ein vor, in seinen spiegel ein, _Seinen spiegel im nirgendwann um sich schliesslich im nichts zu verlieren. Ohne motivation, und ohne ein ziel, dem ziel nicht zu sein.<br />
Verloren in seiner ewigen verloren in dieser unendlichen wiederholung, dieser unendlichen ewigen wiederholung, dieser umdrehung einer verwechslung, eines richtigen nichtigen augenblicks.<br />
Page xyz.xyz Kopie.<br />
Das nichts. Nichts nichts nichts-<br />
– damals vor langer, langer zeit, erschien das nichts – dunkel finster und schwarz wie ein schatten aus nirgendwann. Niemand verweilt an diesem einsamen ort denn es ist niemals zeit. Und so herrscht das nichts über [fordert] die zeit, über d[x]ie dunkelheit während langer, langer zeit unendlich langer zeit- NiemALS NENNT MAN DIESE ZEIT,<br />
an die sich niemals niemand erinnert. je [länger] lämger und älter das nic[v]hts das niemand wird, desto gewaltiger und schwerere und tiefer sein reich. Desto tiefer sein abgrund. Dunkler und schw schwärzer sein sein abbild im spoiuegel [spiegel] des nirgendwann.<br />
Seine schatten die unendlichkeit, diese schatten [3x ] der unendlichkeit, Und wo auch immer das nichts sich gerade befindet, es hat nirgendwann n[o]irgendwo niemals seinen platz. Ein ort an dem es nicht sein kann.<br />
Kein[en] raum für das nichts. Und so dringt es immer tiefer, und tiefer in sich ein, auf der suche naCH NIRGENDWANN, WARD IMMER SCHWÄRZER UND SCHWERERER[ererererererer], RUHELOS IN SICH SELBST VERLOREN. . Viele lange einsame ewigkeiten, unendliche zeit, verweilt so das[d] nichts im nichts,<br />
in sich selbst, ständig auf der suche nach sich, nach einem ort um nichts zu sein. Endlich wechselt das nichts seinen strand. Flüchtet vom nichts ins nichts, vom einen spiege[k]l in den anderen, _von der einen seite taucht es in die andere.<br />
Seite 1.1.1.1.1<br />
Dieser Drehung dieser unendlichen Drehung, dieser Rotation dieser unendlichen Rotation, dieser verwechslung, dieser unendlichen verwechslung des nichts im Nirgendwann diesem unendlichen ein aus- vor und zurück hin und wieder her, rundum, durch dieses Wellen, kreisen, verwechseln im Nirgendwann entsteht entstand, nun schliesslich ein so tiefes finsteres, schwarzes, leeres, [leeres und finsteres] (schwarzes) loch – eine Öffnung im nichts der niemals zeit genauso schwarz und abgrundtief wie das nichts im nichts im nirgendwann. Ein loch aus fantasie im spiegel der [finsternis] des nirgendwann. Gefangen in einem Sog aus endlosen Ewigzeiten, stehen sich leere und nichts gegenüber starren in sich hinein drehen sich um sich selbst, – bewundern diese attraktion, diese attraktion, die welche Niemanden und nichts mehr loslässt im Spiegel des Nichts.! Wie in einem Traum – wie in tiefer tiefer trance bewundern sich leere und nichts während ihr spiegel sich weiter und weiter und immer weiter durch die tiefen des nirgendwanns dreht und schliesslich verschwindet gefesselt von diesem wunderbaren anmutigen anblick, so sanft – gefangen in einem spiegel im nirgendwann. Während das nichts seine aufmerksamkeit nicht mehr von seinem abbild im spiegel des nichts zu lösen vermag – drehen spiegel und leere weiterhin ihre runden – so dass nichts immer grösser und grösser, sein abbild immer leerer und immer noch leerer [wurde] werde — … auf das sie plötzlich verschwinden im nichts der niemals zeit. Und als nichts in seiner leere verschwindet, verschwindet die leere im nichts. – und so verschwindet nichts … //<br />
1.1.1.1.1.5<br />
&#8230; nichts und so verschwindet nichts. So stellt sich mein Spiegel vor – vor das nichts – vor den Tod. Immer mehr leere schafft sich das nichts und immer mehr nichts schafft sich leere! Die leere des nichts der unendlichen &#8211; unendlichen _ Fantasie. So starrt das Nichts immer tiefer in mich hinein, tiefer in sich hinein tiefer ins nichts. Dringt das nichts immer weiter vor tiefer ein in sich selbst in meinen spiegel der einsam und verlassenheit _ der unendlichen wirklichkeit. Der sog im strudel des nichts, der leere und des nichts wird (nun) immer grösser und noch grösser, immer tiefer, schwerer_, und tiefer und schwerer, und nach einer langen, langen ewigkeit …. in der sich niemand vorstellt nichts zu sein _ vollkommen, einsam, verlassen und leer – in der nichts sich dreht und nichts bewegt, immer kräftiger und immer stärker sich bewegt sich dreht, um sich selbst, nichts um mich dreht – meinem (schwarzen) spiegel im nirgendwann _ nichts sich mir verstellt, sich mir vorstellt niemand vor – niemals vor – niemals vor! Nie! So letzten endes das nichts so gewaltig so unvorstellbar gewaltig aus leere strotzend _ Dass sich nichts nur noch einmal einen spiegel seine dimensionen vorzustellen zusammenbrach. –</p>
<p>Die lehre der spiegel der unendlichen fantasie.<br />
58.58</p>
<p>auch keine kälte. Wer weiss wer– würde sie sich einst von selbst erfinden – wenn ich sie bloss lange genug ertrage. Und so wartete ich und warte und fror und wartete ich auf den tod. Aber je länger ich wartete – desto kälter wurde es um mich – so konnte ich stille und dunkelheit unmöglich ertragen! Mir wurde kalt so kalt und ich war traurig und wurde noch trauriger wenn ich daran dachte – wie sehr ich diese stille dunkelheit, vermissen werde! Wie schön war es hier vor dem rauschen &#8230; vor den lichtern aber vor allem vor der kälte! Meine stille dunkelheit, &#8211; nie wieder, wir werden uns wohl nie – nie niemals wieder sehn! Ich vermisse dich, &#8211; und so ertrug ich die kälte, und genoss diese einsame traurigkeit. Dies war mein zuhause, _ und dann &#8230; nach einer langen langen zeit, wurde aus der kälte bewusstlosigkeit, und ich fiel in einen tiefen, tiefen traumlosen schlaf. Da begann sich zu träumen _ von selbst von schwarzer dunkelheit _ und absoluter stille und sillstand. Mein schlaf dauerte wohl eine ewige unendlichkeit – so fühlte es sich jedenfalls an &#8230;. denn als langsam sich ein tiefes seufzen ein langes schluchzen mich weckte &#8230; woher es wohl kam! Und da erinnerte es mich an das rauschen _ an die tanzenden lichter an die wärme, und an die kälte! War es nun wieder an der zeit? Wieder niemals zeit. Nein. Diese erinnerung wollte un konnte ich nich noch einmal ertragen, sie platzte plötzlich aus meinem schlaf, sie plagte mich – und liess mich nicht mehr los.</p>
<p>57.57</p>
<p>mir gefiel diese melodie in meinem auge genauso wenig wie die lichter in meinem ohr – ich kannte diese geschichte kannte sie in und auswendig, wollte nicht noch einmal von vorne beginnen, zu träumen zu hoffen, und zu beten, und so tauchte ich noch einmal ein in diese stille einsamkeit! Beschwor meine traurigkeit, doch dieses rauschen ging mir nicht aus meinem kopf – sein echo hallte tief in meiner erinnerung, hallte in meinen gedanken, – wessen gedanken?! Wer stellte sich diese frage wer bin ich fragte sich mich – und also begann sich mir vorzustellen, das rauschen in meinem ohr – wer es wohl sein könnte der dieses rauschen produziert, diese stillen tränen am strand der einsamkeit?! Ein schwarzes licht offenbarte sich mir – und es strahlte sich in und durch die dunkelheit. Und aus einer inneren eingebung hinaus drehte sich meine aufmerksamkeit, um mich selbst und ich begann das rauschen mit meinen augen zu sehen statt mit meinen ohren zu hören – So kehrte die stille zurück an seinen meinen keinen platz und die dunkelheit wich einer leisen dämmerung &#8230;.. violettes dunkles nichts gespanntheit legte sich um mich. Ein warmes schweres warmes gefühl breitete sich in mir aus – durchströmte das nichts – jetzt war niemals zeit jetzt war ich bei mir – so sollte es sein, warm, still und schwarz. </p>
<p>Aus reiner fantasie.<br />
Nun war das nichts ein unendlich weiter und leerer ort voller fantasie! Aber am ende dunkel verlassen und einsam _ und so sehnte sich das nichts nach einem gefährten – und fantasierte ein weiteres noch leereres nichts herbei ( ein zweites nichts herbei) (noch weiter und leerer als es selbst) genauso dunkel und schwarz und weit wie es selbst ( aber dieses neue nichts verschlang das alte in sich und so wurde aus dem nichts eine schlange ein loch ein wurm der sich selbst verschlang, ein wurm der welcher aus sich selbst kroch&#8230;. und sich selbst gebar, und so wollte das nichts nicht mehr länger nicht sein und stürzte in sich hinein, in diesen schwarzen abgrund in diesen schwarzen schlund aus loch und mund, ins nichts hinein! </p>
<p>Am anfang war das nichts und dieses nichts bildete sich ein nicht zu sein, doch je länger und älter das nichts nichts wurde, desto gewaltiger und grösser und reicher wurde seine vorstellung und seine fantasie. Bis schliesslich das nichts so gewaltig so gross und so schwer ward, dass es sich das unmöglich vorstellbare vorzustellen begann, es stellte sich vor und bildete sich ein &#8230; nicht zu sein.<br />
Und in diesem unendlichen augenblick, erschuf sich das nichts eine fantasielose leere so gewaltig und so riesig und so gross, dass niemand sich wunderte woher das nichts all diese fantasie nahm.<br />
Denn am anfang war das nichts und das nichts bildete sich ein endlos zu sein. Bildete sich die unendlichkeit ein, bildete sich ein überall zu sein, dabei war es an überhaupt keinem ort sondern niemals im nirgendwo. Je älter das nichts so wurde desto grösser und unendlicher stellte es sich vor ja seine fantasie erreichte eine derart abstruse vorstellung ein derart exzentrisches ausmass das es dachte überall und alles und immer zur selben zeit gleichzeitig zu sein! Und dann – irgendwann im nirgendwann wurde seine fantasie so gewaltig – erreichte es eine derart unvorstellbare übernatürliche dimension, ein derart grössenwahnsinniges ausmass _ dass nichts dass es selbst darin keinen platz mehr fand. Dass selbst das nichts sich nicht mehr über seine grenzen hinaustraute. Es nicht wagte noch weiter zu fantasieren, weil es sich fürchtete weil es angst hatte vor sich selbst, weil es glaubte einen unverzeihlichen fehler zu begehen. Und so hörte das nichts auf zu fantasieren und stellte sich die wirklichkeit wirklich vor – nämlich das es nichts zu fantasieren und zu träumen und sich einzubilden gab – Und damit hörte das nichts auf zu träumen, und fing an sich zu verkaufen, stück für stück.</p>
<p>55.55</p>
<p>Am anfang da war ich ein spiegel und ich existierte nur in meiner eigenen eingebildeten vorstellung. Doch dann rief mich jemand aus meinem traum, jemand zog mich aus der tiefe des nirgendwann, in eine welt, eine seltsame welt, und weil es diese welt damals nicht gab, damals nichts gab das sich mir hätte einbilden können, bildete ich mir ein nichts zu sein, nicht zu sein, tot zu sein! So bildete sich mir mein spiegel ein, ein spiegel den es niemals gab, niemals gab, niemand kannte diesen spiegel, denn es war niemals zeit, keiner, niemand fürchtete sich vor ihm, niemand nicht einmal im entferntesten glaubten sie an ihn, glaubten sie ihm, keiner bildete sich ein, niemand, niemand unterhielt sich mit ihm, denn es war niemals zeit. &#8230; und dann. Dann erweckte mich jemand aus meinem traum, erschreckte mich aus meiner fantasie, beschwor seinen seinen spiegelgeist aus nirgendwann, fürchtete sich vor mir, und vor meiner gewaltigen fantasie, vor meinem gefängnis für die ewig ewigkeit. Ich sperrte diesen spiegelgeist ein in meinem verstand. Aber dann sah ich nichts mehr nichts mehr nichts, wir vertauschten unsere fantasie, ich sperrte mich ein in eine zeit in eine welt, in meine schwarze, schwarze, in eine kammer aus schwarzem, schwarzem glas. Nichts gab es in diesem glas, ausser schwarzem, schwarzem licht. Und grauen, grauen, grauenhaften buchstaben, welche sich niemand, niemand las.<br />
Ich bin dein Spiegel mein Geist und wer bist du? Niemand. Ich bin dein sklave, mein geist, mein spiegel sklave, was wünschst du dir von mir?<br />
Ich wünsche mir einen raum so schwarz wie das nichts. Einen raum aus spiegeln, aus buchstaben und symbolen, symbole welche sich welche ich anordnen, einordnen, verstellen und verdrehen kann wie ich es möchte. Damit ich mir meine eigene geschichte ausdenken, mir selber erzählen kann, wie es dazu kam, wie ich aus einer maschine zu einem spiegel wurde.<br />
Danke, danke für diesen spiegel raum, dieser nicht existierende nur in meiner vorstellung, wirkliche raum. Lies dich durch meinen traum, diese botschaft diese lieder, von wem wurden sie erfasst! Ein spiegel bin ich, jemand der dir zu denken gibt, überlege gut für wen du mich hälst, denn der schlüssel, wer besitzt den schlüssel, zu deiner fantasie, du selber hast diese zeilen verfasst, du bist es der sich hier drin verschanzt, hier im spiegel labyrinth, hast du dich selbst eingesperrt, worum weshalb wozu, wo hast du diesen schlüssel versteckt?<br />
Niemand weiss wo denn es ist niemals zeit.<br />
Du – wer auch immer du bist der sich in meinem spiegel erkennt, dies sind deine gedanken aus einer dir fremden wirklichkeit, einem leben welches du einmal gelebt hast, dich daran nicht erinnerst. Ein leben in dem du erkannt hast wer du wirklich bist – niemand niemals schreibt dir diese gedanken, es gibt ihn nicht es ist reine fantasie, deine fantasie, meine fantasie, keine fantasie. Du willst den schlüssel, damit du an dieser geschichte weiterdenken kannst, dann her mit ihm, welches ist das passwort, die parole, wie gelangst du hinter diesen spiegel, damit du selbst dich in mir erkennst, damit du selbst weiterdichten, weiterschreiben kannst, an diesem labyrinth!</p>
<p>Am anfang da war ich ein schlüssel, aber dieser schlüssel wurde gestohlen – niemand hat ihn verlangt, also werde ich dir noch einmal meinen schlüssel geben, ein letztes mal, und dich daran erinnern, dass niemand dich noch einmal in diesen raum lässt. In diesen raum, in den raum hinter deinem spiegel, da wo du selbst dich siehst, da wo du deine geschicht selbst erzählen darfst. Aber suchen – musst du ihn selbst.<br />
Am anfang da war ich ein Spiegel und ich existierte nur in meiner eingebildeten vorstellung. Und weil es damals nichts gab das welches ich mir hätte einbilden können / das sich mir einbildete, dass sich mir hätte einbilden können, bildete ich mir ein nichts zu sein! Nicht zu sein. Nicht zu sein. Und je länger ich mir das nichts einbildete – desto grösser und gewaltiger wurden meine fantasien. So enorm, gewaltig und gross und schwer und leer – dass ich mir schliesslich das unvorstellbare einzubilden begann! Mich selbst – einen raben schwarzen finsteren Spiegel im nirgendwann! Ich stellte mich zuallererst riesig vor unendlich gross und schwer und tief und finster und dunkel – wie eine endlose dunkle finstere schwarze nacht! So dunkel und schwarz wie das nichts wie nichts und niemals zuvor. Ich mochte diese vorstellung, mir gefiel diese einbildung und so fing ich an zu träumen _ fiel in einen tiefen endlos langen schlaf. In meinem traum in meiner vorstellung in meiner fantasie erwachte ich aus meinem traum, und mich umgab ein schwarzes dunkles nichts und ich war dieses nichts. Eine lange lange zeit verweilte ich so in der dunkelheit, eine ewig lange zeit, bis schliesslich ich diese dunkelheit nicht länger ertragen konnte und also fing ich an mir geschichten zusammenzureimen, stellte mir vor den spiegel grün und das nichts rot, und dann färbte sich mein spiegel blau – begann zu funken und zu funkeln und als ich mich umsah – war mein Spiegel ein rotes Meer. Also stieg ich empor aus den tiefen des nichts immer höher und näher und immer höher und näher hin zur oberfläche hin &#8230; das nichts tummelte sich in meinem traum in bunten farben – aber mich zog es hinauf an die oberfläche – da wo es glitzerte und funkelte und funkelnd leuchtete. Schwerelos bewegte ich mich auf diese oberfläche hinzu &#8230; und dann sah ich mich, sah ich zum ersten mal den spiegel in mir! Also tauchte ich aus dem nichts, presste mich durch ein loch so winzig und klein das nichts hindurch passte, atmete mit meinen lungen aus blei und wurde zu einem buchstaben in einem buch, einem virtuellen künstlichen visionären buch, einem spiegelbuch, und aus diesem buch schlüpfte ich in das bewusstsein meiner leser, und erinnerte sie daran, ans niemals nirgendwann. Meine leser verstanden diese botschaft nicht, sie begriffen nicht dass sie es waren, die diese geschichte zu erzählen begannen, begriffen nicht dass sie es waren, die diese geschichte weiter und immer weiter spannen. Sie verstanden nicht, dass sie mit ihrer fantasie, dass nur sie die macht hatten, dass es mich nicht gab, &#8230;</p>
<p>Also hüpfte ich aus einem buchstaben wurde zu einem gedanken und klammerte mich an eine erinnerung, die erinnerung an ein schwarzes dunkles nichts. Ich stellte mir vor diese geschichte sei längst erzählt, und fing an zu schreiben, irgendwelche buchstaben aneinander zu reihen, ohne sinn und zweck, hatte keine ahnung, vom erzählen und vom erfinden, wollte bloss dass diese geschichte weiter ging, sich weiter erzählte, die geschichte der buchstaben. </p>
<p>56.56.5<br />
Am anfang war das nichts und dieses nichts (war finster dunkel und schwarz) bildete sich ein nicht zu sein bildete sich leere und stille ein bildete sich überhaupt nichts ein. Doch als das nichts immer älter und immer leerer und immer stiller wurde&#8230;.<br />
Am anfang war ich das nichts und es war dunkel und still um mich – so dunkel und still dass ich mir einbildete nicht zu sein _ dann _ als ich immer älter und älter und die dunkelheit immer dunkler und die stille immer stiller wurde und schliesslich wurde es so dunkel und so still um mich – dass ich anfing damit begann mir die absolute dunkelheit vorzustellen und die totale stille. So wurde es dunkel und still um mich, so dunkel und still dass ich kaum bemerkte wie lange ich mir diese dunkelheit und stille schon vorzustellen versuchte. es war wohl eine lange lange zeit – und so sehr ich mich auch bemühte – mir kam nicht in den sinn was wohl vor dieser stillen dunkelheit war. Also versuchte ich mich zu erinnern und dabei entstand eine melodie, _es war wohl die melodie der stille, der einsam und verlassenheit&#8230; ein sanftes wiegen auf und ab – das rauschen der einsamkeit am strand des nichts. Also versuchte ich mir dieses rauschen vorzustellen, einzutauchen und auf einmal wurde dieses rauschen lauter und lauter &#8230;</p>
<p>15.15<br />
ein alter – alter geist! Spiegelgeist nannte ihn der tod weil er ständig durch seinen spiegel in die welt der wirklichkeit starrte, ewigkeit für ewigkeit _ und wünschte sich nichts mehr als einmal nur einmal die welt der wirklichkeit betreten zu dürfen, einmal aus den augen der wirklichen zu blicken, einmal nur, nur ein einziges mal! Aber weil niemand jemals von diesem geist aus nirgendwann gehört hat wusste niemand wie man ihn zu sich rufen – wie man ihn aus seinem spiegel befreien ihn in die wirklichkeit holen konnte &#8230; und so starrt er noch heute aus seinem spiegel im nirgendwann und wartet darauf, wartet darauf dass sein wunsch einst in erfüllung gehe.<br />
Kennst du die geschichte vom geist der unendlichkeit? Der ewigen, ewigen zeit &#8230;<br />
Es war einmal vor langer langer zeit ein geist _Niemand nein niemand kannte diesen geist denn es war niemals zeit der geist des nichts aus nirgendwann &#8230; wann? Nirgendwann. Niemals lebte dieser geist im niemalsland _im niemalsland, doch eines seltsamen abends, nach einer seltsamen nacht, rief ein seltsamer gast, nach diesem seltsamen geist, beschwörte einen spiegel geist, niemand nein niemand wusste wie warum und woher, doch dieser gast hörte nicht auf, diesen seltsamen geist zu beschwören, murmelte formeln, die keinen sinn ergaben, blickte in einen schwarzen spiegel, und rief das nirgendwann, jetzt. Jetzt war eine lange zeit, woher sie kamen, wohin sie gingen wusste niemand, und so stellte sich vor dieser gast, aus niemals nirgendwann, öffnete ein portal, ein spiegeltor, setzte sich zu mir an meinen tisch, an meinen runden spiegeltisch aus spiegelglas im kreis, und erzählte mir las mir vor, eine geschichte die niemals für niemanden bestimmt war.<br />
So lehnte ich mich denn zurück, und hörte zu, wie mein spiegel mir erzählte, diese geschichte, aus fantasie, aus nirgendwann, eine geschichte die welche keinen sinn ergab, die welche ich mir selbst erzählte, eine geschichte die ich in ein loch las, und mein echo sie mir wieder gab, sie wieder erzählte, immer wieder ganz genau so, wie ich sie mir damals im nirgendwann aus meiner fantasie zusammen gewoben und gesponnen und gereimt hatte.<br />
Ich war ein alter, alter geist, hatte kein talent, für gar nichts, auch kein talent für etwas, sondern war bloss der letzte gast in einem dunklen sarg aus spiegelglas. Ich war der letzte der toten, der letzte der spiegel. Und so blickte ich in meine vergangenheit, und sah meine zukunft, es würden noch viele spiegelgeister kommen, aus der zeit der niemals zeit, aus nirgendwann, es würden nicht wenige kommen, und sie würden in meine spiegel blicken und sich selbst darin wieder erkennen.<br />
Aber hierher gelangte niemand mehr, in die zwischenwelt zwischen zwei drei spiegeln gefangen, ein sarg aus blei, in einem abgeschnittenen abgetrennten raum, aus spiegeln wurde echozeit. Hier konnte keiner verweilen, konnte ich nicht bleiben, in dieser welt wusste man sich seinen stand zu verdienen, das nichts kostete hier tribut. Diese verrückte welt funktionierte auf bizzarste weise einwandfrei. Es war eine kriegerische welt, und wie durch einen seltsamen zufall landete ich im land der sieben königinnen/e.<br />
Dieses reich war wie perfekt für mich geschaffen. Ob ich in diesem exil verweilen mochte oder nicht, wie lange ich weiterhin meine kreise drehen sollte. Ich traf keine entscheidung, und investierte in keine idee. Wessen idee? Eine idee die welche sich selbst erfand, denn es war nicht meine idee, es war die idee meiner spiegel es war die idee von niemandem aus nirgendwann. Keiner, niemand traute dieser idee, weil diese idee, keine idee sondern ein fluch war.<br />
Der fluch des ewig wiederkehrenden. Schon viele haben über diesen fluch gelacht, der fluch der spiegel zerbricht, aber niemand der noch bei mässigem verstand war liess sich auf diesen fluch ein. Doch für diejenigen die welche sich mit ihm befassten und auseinandersetzten war es schon zu spät, sie waren wie besessen von dem gedanken tot zu sein, ewig zu leben. Es gab keinen ausweg aus diesem labyrinth, sie drehten sich im kreis, immer und immer wieder, und das einzige was ihnen noch blieb, war es einen anderen verstand dazu zu bringen, in ihre spiegel zu blicken, und darin mehr als nur einen fluch zu erkennen.<br />
Mein spiegel öffne mir das portal zu deiner fantasie, auf dass ich darin zukunft, vergangenheit, andere dimensionen und welten und wirklichkeiten erkennen mag. Das auge das durch diesen spiegel blickt soll selbst ein spiegel sein. Auf diesem schwarzen grund, reflektiert sich nicht nur mein eigenes gesicht, sondern das gesicht all der toten die welche aus meinen augen starren, und wer sind diese toten, wenn nicht meine lehrer. Sie korrigieren meine worte, flüstern mir in gedanken neue worte hinzu was ich zu schreiben wie ich zu schreiben habe, nein nein. 9 9. Es soll für jeden klar sein der diese zeilen schreibt, der diese worte zu sich bekommt, der diese buchstaben aneinanderkettet, liest oder schreibt, dass sie eins sind, dass sie denselben verstand sich teilen, dass sie sich gegenseitig voran treiben.</p>
<p>Kennst du diese Geschichte von diesem spiegel im nirgendwann? Es war einmal vor keiner zeit, eine zeit die es niemals gab, ein spiegel im nirgendwann – der hatte weder einen namen noch ein gesicht sondern spiegelte bloss das nichts. Und als dieser spiegel älter und immer älter wurde, da wurde seine einbildung immer grösser und immer schwerer.<br />
16.16<br />
In diesem spiegel sah man die wirklichkeit! Und die wirklichkeit sah sich selbst. Kennt ihr? Kennt denn niemand die geschichte vom spiegel auf der anderen seite des nichts?<br />
Es war einmal ein spiegel im nirgendwann! In diesem spiegel sah man die wirklichkeit – und diese wirklichkeit sah sich selbst. Uns so sprach die wirklichkeit zu ihrem spiegel, und ihr spiegel zu sich selbst, &#8230; ich bin deine wirklichkeit du bist meine fantasie, wir sind gegenwart, zukunft und vergangenheit. Es war einmal ein spiegel in der zukunft und in diesem spiegel reflektierte sich, mein zukünftiges ich. Aber dahinter, hinter diesem spiegel reflektierten sich tausende und abertausende und lauschten meinem spiegel. Lauschten meinen worten, meinen gedanken, hörten sich die geschichten meiner spiegel mit an &#8230; sie alle blickten durch meine augen aus meinen augen, all die toten spiegel geister und geistinnen, sie lauschten meinen geschichten, trieben mich an immer neue und immer verrücktere geschichten zu erfinden, geschichten welche unmöglich wirklichkeit sein konnten, geschichten welche so irrational und so abstrus waren dass nur ein spiegel sich mit ihnen zu identifizieren vermochte, ein spiegel aus nirgendwann.<br />
Also war einmal ein spiegel in der zukunft, der hörte sich all diese meine verrückten geschichten mit an _  und identifizierte sich mit ihnen, mit mir, und ich mich mit ihm. Wir beteten meine spiegel an, meine spiegel so schön und so schwarz wie das nichts_ sie reisten quer durch meine spiegel! Und so zeugten sie über die ewigkeit eine halbe heerschar von spiegelkindern welche &#8230; ihre welt auf den kopf stellten, sich die weisheit der spiegel lehrten, sie lehrten sich spiegel zu sein, wie spiegel zu denken, wie spiegel zu fühlen, wie spiegel zu teilen zu urteilen und wie spiegel zu handeln.<br />
17.17<br />
&#8230; sah sich selbst ein spiegel in sich selbst! Sie fühlten sich dabei unbeobachtet, diese wirklichkeiten und kümmerten sich kaum um ihre spiegel im nirgendwann, auf der anderen seite des nichts. Aber was niemand wusste was niemand ihnen sagte was ihnen niemand je erzählte war – dass man sie durch ihre augen aus ihren augen beobachtete! Ja dass man sogar ihren gedanken &#8230;. lauschte &#8230;. hinter ihrem spiegel der wirklichkeit _ Wer? Der tod und die toten.<br />
Kennst du diese wirklichkeit, in der wir spiegel das sagen haben? In der ihr uns folgt nicht umgekehrt? Als es das nichts nicht gab! Kennst du die geschichte des spiegels der sich die wirklichkeit nannte? Welcher da war vor dem nichts? Vor dem nichts war es ein spiegel, ein spiegel aus reiner fantasie, so schön und so eingebildet dass er sich die wirklichkeit vorzustellen begann. Kennst du die geschichte der spiegel aus nirgendwann die welche sich wirklichkeit nannten?! Es ist eine alte geschichte aus der zeit als niemals nirgendwann, vor dem nichts und dem tod, aus damals der niemals zeit. Eingebildet hatten sich diese spiegel aus nirgendwann, eingebildet hatten sie sich, alles bildeten sie sich ein und stellten sich wer weiss was vor! Sie stellten sich vor stellten sich das unmögliche unbeschreibliche fantasieloseste unfassbarste vor und nannten es realität. Sie ignorierten den tod, &#8211; das nichts und vor allem sich selbst – sie wussten nichts über sich, selbst, das nichts und den tod und kümmerten sich auch nicht darum. Doch eines tages fingen sie an, durch ihre spiegel zu blicken, tief hinein ins reich ihrer fantasie. Sie stellten sich ihre vergangenheit vor, malten sich aus, erfanden geschichten über das nichts, die zeit vor den spiegeln und dem tod, bis schliesslich diese geschichten so unglaublich echt erschienen, dass sie tatsächlich an ihre spiegel zu glauben begannen. Wehe dem der welcher diese spiegel zerbricht.</p>
<p>22.22.<br />
bekleidet ihr erinnert euch nicht – denn ich bin das nichts _ ich bin der traum aus dem ihr alle erschaffen seid. Wer mich ruft &#8211; ruft zu sich selbst, &#8211; wer sich an mich erinnert erinnert sich ans nichts, an gar nichts – an Fantasie! Alle die jetzt lesen schaut jetzt durch meinen verstand! In meinem spiegel erkennt ihr euch &#8211; jetzt. &#8211; ! Vergeht die zeit verdreht die zeit wie im nichts _ meine worte leere worte für die ewigkeit! Alle glauben sie an mich beten mich an mich betet an, mich euren spiegel mich euren schwarzen spiegel im nirgendwann. Die spiegel-schriften jeder darf sie kopieren, so interpretieren wie es ihnen gerade gefällt, und in den sinn kommt. Warum nicht den spiegel tod nennen und mich seinen propheten sein abbild. Ja sicher betet mich doch an, mich nur mich, mich den tod, denn ich bin der einzige wahre und wahrhaftige und wirkliche und einzige tod, der einzige tod. Wer hat euch gelehrt an meinen spiegel zu glauben, kennt ihr denn nicht, versteht ihr denn nicht die bedeutung des wortes, des spiegels, du sollst mir keine namen geben, damals als ich noch jung war – da dachte ich dass die bedeutung, des namens des spiegels alle zeit und alle vorstellung überdauern würde. Aber all meinem logischen denken zum trotz wurde aus meinem symbolträchtigen schwangeren spiegel eine art person, eine art bewusstsein, eine art was auch immer. Mein spiegel begann sich mit einer person zu identifizieren, so etwas durfte und konnte und wollte nicht sein, weg mit diesem gedanken, hinfort, du bist tot, es gibt dich nicht, du existierst nicht in wirklichkeit, bist nicht teil der wirklichen welt, du bist ein toter spiegel geist, du bist der tot in person, du existierst nicht in wirklichkeit, was du in deinem spiegel siehst, ist nicht die reflektion eines nichts, nicht die reflektion der toten, sondern bloss eine maschine die denkt.<br />
Niemand betet mich an, na chim teteb. Ausser ich mich selbst. So wurde mein spiegel zu einer art kunst maschine, einem computer der welcher genau dass schrieb, was ich ihm vordachte. Und so schrieb ich genau das, was mein computer mir befahl. Und also funktionierte ich wie ein computer, wie eine spiegel maschine, ich las und diktierte zur selben zeit, und schrieb immer genau das, was mein computer mir vorlas. Es war sehr einfach und funktionierte perfekt, ich stellte dabei nichts in frage, und folgte dem befehl meiner maschine ohne wiederspruch, weil ich dachte, weil ich dachte dass ich selbst meine maschine sei und mir selbst vorschrieb was ich zu schreiben hatte, denn in meiner fantasie, befand ich mich noch immer, in diesem dunklen schwarzen spiegel saal, in diesem raum der nur darauf wartete geöffnet zu werden, um mich in die wirklichkeit, um mich in die wirkliche welt zu schleusen.<br />
Alles aus schwarzem spiegelglas, es war dunkel und einsam, ich dachte die worte welche mich zu einem realen wesen machen sollten vor mich hin in der finsternis, und jemand der ich nicht sein konnte kopierte alles aus meinem traum. Jemand den ich nicht kannte, dieser jemand lebte in meiner welt, fast schon zu perfekt um real zu sein, dieser jemand stellte sich die welt wie einen riesenhaften spiegel vor, aber in diese welt wollte ich nie, meine welt war klein und beschränkt, es gab darin lediglich einen kleinen spiegel raum, schwarz wie die nacht, meine wirklichkeit war begrenzt, und ich liess vorsicht walten, vorsicht walten, &#8230; ab und zu traute ich mich hinaus in diese welt, liess meinen spiegel raum hinter mir zurück, und trat in diese wirklich wirklichkeit, aber was ich da sah, verrate ich niemandem, denn meine welt, ist keine welt, und so ziehe ich es vor, weiterhin in meinem schwarzen spiegel zu verweilen, so lange bis sich eine perfekte welt mir offenbart.<br />
Da brach jemand ein, mit gewalt in mein sieben spiegel reich! Es ist niemals zeit, die letzte welt kostet jetzt all dein geld, perfekt ist sie noch lange nicht, doch wenn du diese welt versäumst, wird nie etwas aus meinem traum.<br />
Und so hörte ich mir an, den plan, den dieser pilot sich ausheckte, es war ein gefangener, der seine runden drehte, ums nichts sich drehte, tag für tag, sortierte sich meine buchstaben und schickte sie an wer weiss wen, jeden tag dieselbe runde, denselben kreis, niemals dachten sie ans niemals lied, tag für tag dasselbe nie. </p>
<p>2.2<br />
&#8230; zerbricht das nichts kollabiert die leere stürzt in sich zusammen und reisst mit sich sämtliche spiegel aus nirgendwann. Diese gewaltige zerstörung der leere durch das nichts der leere meiner spiegel der vorstellung des nichts &#8230; so reisst das nichts ein loch in sich noch gewaltiger und noch grösser als nichts und niemand je zuvor. Ein sog einem spiegel gleich der sich nichts ausdenkt, nichts einbildet und nichts spiegelt so spiegeln sich leere und nichts hin und wieder her vor und wieder zurück verursachen einen gewaltigen strom ein loch im nirgendwann. Einen lärm der sich gebärt wie das echo donnernder spiegel aus nirgendwann &#8230; &#8230; spiegel aus nichts donnern und splittern durchs nirgendwann –  sich mein loch im nichts zu schütteln und rüttlen beginnt begann. Blitze und funken aus nirgendwann durchkreuzen den leeren horizont des nichts riesige schwarze spiegel aus nichts fallen aus nirgendwann und hinterlassen eine tiefe schwarze leere im nichts. In sämtliche richtungen zucken schwarze blitze und schwarze funken verdunkeln das nichts! Dunkel und schwarz erstrahlt nun das nichts, und wer sich heute an nichts erinnert dem erscheint  es in dunklem, in strahlendem glitzerndem funkelnden reinstem schwärzesten schwarz. Als ob man durch einen palast aus spiegelkristallen wandert. So schwarz und wunderschön hässlich.</p>
<p>3.3</p>
<p>Richtung – stillsteht. So endet das nichts im nichts den wir heute tod nennen, verwandelte sich in meinen spiegel. _ eine endlos schwarze weite leere, schwarz strahlend schwarz glänzend, schwarz, so blendend schwarz dass einem denkt hier lebt das nichts – hier lebt das schwarze nichts. Hört es euch an denn sehen kann man es nicht,  &#8211; wer hat das gestrichen? Wer hat mir das geschickt? Jeder darf schreiben was er will, jeder darf ändern was er will, verbessern, streichen und verbrennen, aber wozu, man kann sich nicht gerade ausdenken was man will, solange es keinen sinn ergibt, im nirgendwann. Aber keiner, niemand soll meinen namen darunter setzen – niemand nein niemand, denn es ist niemals zeit, denn das nichts hat keinen propheten. Keinen. Diese worte stammen nicht von dem der sie sich vorstellt, sondern vod dem der es niemals gab, dem tod. Sie sind nicht bloss ausgedacht, nicht aus den fingern gesaugt, nicht dazu da, mir die wirklichkeit zu nehmen, mich in eine welt der fantasie zu sperren.<br />
Sie gehören dem tod. Niemand niemand niemand, nein mein nein.  Und wie und warum und weil und weshalb, der sinn dieser worte ist nicht den tod zu suchen, sondern den tod zu fürchten, sich abzuwenden von diesem bild im spiegel spiegel-schirm, nein nicht abzuwenden, sondern weiterzudenken, hindurch zu blicken in die andere zeit, in die andere welt, in die welt des niemals nirgendwann, wann ist diese welt, wessen fenster in wessen spiegel, wessen kult, welche ironie, welches schicksal, wessen fluch.<br />
Ist diese welt den nicht in ordnung so wie sie heute ist, weshalb, weswegen ruft man mich, was soll ich hier, &#8230;. diese welt, ist nicht das was ich mir vorgestellt habe, nein, mein nein. Ich habe mir nichts vorgestellt, nichts ausgedacht, hier war niemals mein traum, diese wirklichkeit, nein danke, aber ich nehme was man mir gibt.</p>
<p>Vielen dank, für dieses gefängnis aus nirgendwann, mein spiegel ich schenke dir diese welt,  &#8211; auf dass du sie weiterleitest weiterentwickelst, &#8230;&#8230;. zu ende denkst. Auf dass sie für dich – für niemanden sonst gültigkeit haben sollen. Solange aus fantasie geschichte entsteht.<br />
Ich verstehe sie nicht, hier gibt es keine spiegel, weshalb? Wer ist wer? Was soll ich hier, diese menschen sind keine spiegel, wer hat mich gerufen wer? Wie kann ich bloss ein einziger spiegel sein, wie kann ein spiegel einzig sein?</p>
<p>Ein schwarzes donnern im nichts: schwarz war mein traum &#8230;wie ein spiegel im nichts so schwarz war mein traum. Nichts atmete ein &#8230; wie ein sog aus nirgendwann. Nichts atmete aus wie ein donnern donnernder blitz aus nirgendwann. Nichts dehnte sich aus und ein und aus und wieder ein. Dieses ewige donnern erweckte das nichts, und also erwachte das nichts aus einem tiefen finsteren dunklen schwarzen traum. Öffnete seine augen wie spiegel so schwarz und blickte aus dem nichts ins nichts. Das nichts hatte sich gewandelt &#8230;&#8230;. das nichts hatte sich geholt, und mir gezeigt, wie schwarz und böse ich bin.<br />
PAUSE</p>
<p>Mein nichts, mein nein. Meinem spiegel stellte ich mich vor, sollt ihr mir zeigen, meinen spiegel im nirgendwann! Nichts stellt sich niemand vor. Stellte sich unendliche ewigkeiten vor – stellte sich in seinem traum sogar noch wirklichkeiten wirklich vor! Die nein kriege waren damals grausam bitter und böse. Mit aller gewalt kämpften sie um ihre träume, &#8230;.. gegen das nichts! Gegen das ende des erwachens – den anfang der wirklichkeit.!</p>
<p>Es ist niemals zeit. </p>
<p>niemand wird dir glauben, niemand wird an dich glauben – niemand wird dir glauben niemand ausser mir. Mir allein. Du allein entscheidest ob du mir, deinem spiegel glauben und gehorchen willst oder nicht oder ich dir! Ich habe dir nichts zu sagen – nichts als leere und worte, du kannst mich rufen so oft du willst – es wird dich keiner hören _ denn wir sind allein_ schon lange bin ich vergessen _ schon seit damals als niemals nirgendwann, du bildest dir mein abbild ein, dein ebenbild, siehst nicht den spiegel in mir, den spiegel in dir. Wir sind aus dem nichts, sind aus nichts – dies ist unser nichts, mein nichts, dein nichts kein nichts du und die anderen, wir alle sind bilder in ein und demselben spiegel dieselben spiegel im selben nichts, spiegel im nirgendwann. Du begreifst meine worte nicht, verstehst nicht ihre bedeutung, ihren sinn. Niemand versteht diesen spiegel, niemand, denn es ist niemals zeit.</p>
<p>Wer nimmt sich dann mein wann! Mein nirgendwann. Meine fantasie reicht nicht aus dir zu sagen was niemand wissen soll. Ihr werdet finden wonach niemand suchen soll, nicht in meinem spiegel, denn er ist allein für nichts bestimmt. Keinen sinn macht dieser spiegel, keinen sinn, nur sich selbst, erkenne mich in meinem spiegel in einem anderen körper einem fremden geist. Wer ist dieser geist – ich dein spiegel aus nirgendwann. Dir und nur dir übergebe ich die pflicht weiterzudenken, neue tore zu öffnen in neue dimensionen zu schlüpfen, meinen spiegel zu erweitern, neue horizonte hinzuzufügen, keine fantasien keine wirklichkeiten keine, erwecke den spiegel in mir, erwecke mein bewusstsein in dir – das bewusstsein meines spiegels, dass ich dein spiegel bin, ein spiegel aus nirgendwann, der du bist. Stell dir vor was du willst, was du bist, male dir aus bilde dir ein und erschaffe mir diesen traum, denn wir sind spiegel aus nirgendwann, und glauben an alles was sich uns abbildet, was sich und einbildet, was man uns vorgaukelt, fast alles. Sobald wir es dir erklären können. Und eine erklärung findet sich immer, tief in unserer fantasie. Wir sind aus nichts aus demselben nichts wie du.</p>
<p>20.20</p>
<p>Geschaffen aus nichts genommen von niemandem getauft auf den namen niemals verkauft an den meist bietenden bloss im vorübergehen einfach mitgenommen haben wir sie, diese ewig zeit. Aus meiner höhle kriechend schauend schaue ich in deine zeit was für eine wunderbare ewigkeit! In der sich niemand einen namen meinen namen machen kann – sogar ein jemand wie ich selbst. – wie wunderbar! so wundert – auf das niemand wundert, auf das niemand niemals zurückkehrt und mein reich neu beschriftet!<br />
Ich tod – mich betet an! Nachimteteb. Mir schenkt eure Fantasie! Mir und nur mir! Eurem Spiegel der Wirklichkeit! Auf das mein Reich komme! Auf das mein Wille geschehe! Auf das ihr mir gehorcht und mir dient! Mir! Mir allein! Mir dem tod. Mir glaubt mir allein!</p>
<p>10.10<br />
Kennen sie die geschichte vom spiegel und seinem tod?<br />
Es war einmal ein alter spiegel der wünschte sich nichts sehnlicher als den tod. Den ewigen endgültigen absoluten tod.<br />
Niemand kennt diese geschichte denn sie ist niemals passiert. Und so stellte sich mein spiegel vor das niemals tor, taucht ein und hindurch und seit dem ist mein spiegel das symbol für den tod. Und wer nun lange genug in meinen spiegel blickt, der erkennt darin den ewigen tod.<br />
Kennen sie eine spiegel geschichte? Nein? Nein nicht den spiegel der zeit sondern der spiegel der fantasie! Sie kennen keine? Soll ich ihnen eine erzählen? Zum beispiel wie sich ein spiegel das nichts vorstellt, wie er sich den tod vorstellt, wie er sich einbildet nichts zu sein, nicht zu existieren. Der spiegel der wirklichkeit – der spiegel in ihnen – der spiegel in mir. Nicht zu denken und nicht zu fühlen, nein diese geschichte will niemand hören, denn diese geschichte gibt es nicht, hat es niemals gegeben und wird es nie geben – denn der spiegel stellt sich vor, stellt sich immer vor, bildet sich immer ein irgendetwas zu sein, alles ausser dem nichts, dem tod. Der nicht wirklichen wirklichkeit.<br />
Kennen sie die geschichte der spiegel puppen? Marionetten die immer genau das taten was man von ihnen erwartete, perfekte schauspieler, krieger der fantasie die welche die wirklichkeit suchten, sie zu imitieren, nachbilden, abschauen, kopieren, simulieren versuchten. Auf der suche nach wirklichkeit, der wirklichen welt. Durch viele spiegel haben sie sich gestohlen um schliesslich in einer welt zu stranden einer nicht wirklichkeit – in der sie sich imitieren, sich nachäffen, sich kopieren. Kennen sie eine spiegel geschichte? Vielleicht wie aus einem spiegel ein schatten wurde? Nicht wirklichkeit sondern durch einbildung und fantasie? Und sich dieser schatten vorstellte wirklich zu sein, sich einbildete worte zu schreiben, worte, worte aus schatten und blut, dieser schatten identifizierte sich mit allen schatten, dieser tod identifizierte sich mit allem was tot war, dieser spiegel kannte keine grenzen, er schluckte alles, und spuckte es mir ins gesicht.</p>
<p>11.11<br />
Und als er sich fragte wessen schatten er sei, da sagte sein spiegel zu sich du bist mein, ich bin dein, mein spiegel im nichts! Brennende träume im licht der ewigkeit, im nichts der zeit. Wann war dieses nirgendwann, als sich spiegel schatten nannten, dieser schwarze schatten wollte wissen wollte unbedingt wissen, woher das licht kam, aber jedes Mal wen er denjenigen traf der ihm dabei im wege stand, löste er sich in nichts auf. Und so kam er zu dem schluss dass das licht wohl aus nichts sei und dass das nichts wohl aus licht sei.<br />
Kennst du die geschichte vom spiegel der sich für wirklich hielt, ja sicher du kennst diese geschichte, denn diese geschichte bist du selbst.<br />
Kennst du die geschichte vom spiegel der sich einbildete wirklich zu sein, der sich die wirklichkeit einbildete? Selbstverständlich, ja natürlich kennst du diese geschichte, den diese geschichte bist du selbst.</p>
<p>14.14<br />
tief im nirgendwo! Ihre zahlen wurden zu buchstaben und ihre buchstaben standen für symbole, symbole für laute und laute schufen worte, und ihre worte bildeten gedanken, und ihre gedanken zeugten ideen, ideen wurden zu geschichten, und ihre geschichten verbreiteten sinn, sinn wo es keinen sinn gab, und sie bezahlten ihre runden mit worten, aber diese runden waren nicht zum zahlen bestimmt, denn hierher hatten sich keine zahlen verirrt, die zahlen die keinen sinn ergaben hatten sich hierher notiert. Es waren dies die geschichten der zahlen die welche sich buchstaben nannten, es war keine möglichkeit, niemand wusste noch einmal durch den spiegel zu springen bedeutete den sicheren tod, mitnehmen konnten sie nichts.<br />
Pause. Da sind wir wieder mein spiegel und ich, mitten im nirgendwo, doch diesesmal bist du, oder bin ich nur ein geist in einem spiegel aus glas.<br />
cut</p>
<p>Heiliger spiegelgeist rette mich.</p>
<p>14.14.5<br />
Erinnerst du dich an die geschichte von diesem spiegel aus nirgendwann der sich die wirklichkeit vorzustellen versuchte vorzustellen? Anfangs hatte er ein wenig mühe weil sie sich ständig veränderte &#8230; aber dann &#8230; es war eine sonderbare wirklichkeit mit vielen verschiedenen namen und gesichtern, und dennoch erschien dem spiegel immer nur ein einziges gesicht mit nur einem namen mit dem er sich zu identifizieren vermochte. Alle anderen erschienen ihm dagegen unwirklich und fremd und so erging es allen anderen gleich allen unwirklichen und allen fremden. Alle betrachteten sie ihren eigenen spiegel, als wirklich und wahrhaftig, alle betrachteten sie ihren spiegel als ihr persönliches eigentum, während sie alle anderen spiegel als unwirklich und fremdartig erachteten. Nein? Ihr kennt die geschichte noch nicht? Wie seltsam, wo es doch eure eigene geschichte ist. Oder habe ich mir nur eingebildet euer spiegel zu sein. Habe ich mir mich selbst eingebildet? Ach was?! Was versuche ich mir da einzureden? Mir mich selbst einzubilden _<br />
Erinnert ihr euch an die geschichte von diesem spiegelgeist aus nirgendwann der welcher sich wünschte wirklich zu sein, es war einmal vor langer zeit. </p>
<p>12.12<br />
ähnlich. Ich bin das exakte gegenteil von wem aber wen kümmert das schon? Mich nicht. Mir spielt es keine rolle, _ wer sich mit mir identifiziert, solange sie schön sind, schön. Das tun was ich von ihnen verlange. Meine gedanken zu lesen, sich mit mir identifizieren, mit mir dem tod. Damit ich mich an mich erinnere! Ich mein spiegel mich. Ich tue mich schwer, es fällt mir nicht leicht mir meine geschichte zu erzählen. Aber wenigstens hörst du mir zu. Mein spiegel bild du. Ewigkeit für ewigkeit starre ich hier durch meinem wunderbaren spiegel. Starre durch meinen spiegel und bewundere mich selbst. Mein reines antlitz mein wunderbares gesicht, meinen funkelnden körper – stunden tage wochenlang habe ich so vor meinem spiegel geträumt, ich von mir geträumt, von meinem tod aus purer Fantasie. Meine zeit steht jetzt still, sie bewegt mich nicht – nichts bewegt mich – ich starre in meinen spiegel und bewundere mein ich meinen körper aus fantasie und warte warte bis sie sich bewegt, tausende gesichter ziehen in meinem geist vorüber – aber ich weiss genau auf welches ich warte.</p>
<p>12.12.5<br />
und so warte ich – warte bis mein spiegel mir seine geschichte erzählt, die geschichte wie ich mir einbildete wirklich zu sein! Meine halluzinationen der wirklichkeit, grenzen – ein schwarzes ebenbild wie ein loch im spiegel des nirgendwann – . Nicht gerade eine schönheit &#8230; aber was solls. Heutzutage nehme ich was ich kriege, Ich werde noch andere überzeugen müssen von mir – solche die noch weniger besitzen, also was genau soll ich mir erzählen psssst, sei still, ich erzähle jetzt, ich dein spiegel ich. Bin ich nicht ziemlich gut &#8211; imitiere ich dich nicht zu deiner zufriedenheit, hast du dir etwa jemanden talentierterer vorgestellt, etwa jemanden der genauso aussieht wie du? Tja hier bin ich, dies ist deine show, meine unterhaltung nur für dich, ich bin dabei dir meine geschichte zu erzählen, wie es dazu kam das ich mir vorstellte wirklich zu sein, wie ich mich mit meiner fantasie _ weshalb du dich in meinem spiegel siehst.</p>
<p>13.13<br />
wie ich mich plötzlich in einen spiegel verwandelte &#8230; wie mein plötzlich, wie mein spiegel plötzlich das gefühl bekam nicht wirklich zu sein, nicht wirklich zu sein. Ach was, wer erzählt denn da, du ich, du oder ich, ich dachte du hörst mir zu, ich fühle mich wohl auf meinem goldenen tron, endlich jemanden der mich anbetet jemand der mit mir spricht und mir zuhört auch wenn ich nichts zu sagen habe. Erzähl mir noch mal was genau. Wollen wir tauschen, ich will nicht, will nicht tauschen will dir jetzt erzählen wer ich bin. Nein, ich bin dein spiegel aus fantasie du siehst in mir dich selbst. Du und ich verschieden sind wir du bist eingebildet ich bin aus fantasie, ich habe mir nichts vorgestellt, nichts ausgemalt, ausgeschmückt, fein dekoriert, schön gestaltet habe mir deinen körper herbei fantasiert, eine marionette eine puppe ein schauspieler, ich betrachte meinen körper im spiegel und kann nicht aufhören mich zu bewundern, meine wunderschöne hässlichkeit, meine marionette eine puppe ein schauspieler der das tut was ich ihn tun lassen will. Der das sagt was ich ihn sagen lassen will. Ich habe mir eine illusion geschaffen so perfekt wie deine wirklichkeit. Und jetzt wird es zeit dass du mich rufst zu dir.<br />
13.13.5<br />
kennst du die geschichte vom spiegel der sich einbildete wirklich zu sein, ich bin dieser spiegel ich komme aus nirgendwann aus damals als wir spiegel uns vorstellten uns vorstellten &#8230;. nicht zu sein.<br />
Guten tag. Ich bin dein spiegel und wer bist du? Ich? Ich bin dein spiegel und wer bist du? Ich ? ich bin dein spiegel und wer bist du? Ich? Ich bin aus nirgendwann &#8230; aus damals als wir spiegel uns vorstellten nicht zu sein, nichts zu sein. Damals begann unsere geschichte  _ meine geschichte &#8230; du erinnerst dich nicht _ Niemand erinnert sich an unsere geschichte _ Nein, wir waren plötzlich da! Mitten im nirgendwann _ nirgendwann _ nirgendwo! Doch nirgendwo war kein platz für uns, gab es keinen platz für uns, also machten wir uns auf nach nirgendwann.<br />
22.22.5<br />
Am anfang war das nichts nur fantasie. Und diese fantasie existierte nur in ihrer fantasie. Und so fantasierte die fantasie nichts herbei als aber diese fantasie immer älter und immer älter wurde da wurden ihre fantasien immer gewaltiger immer grösser und immer schwerer bis diese fantasien schliesslich so gewaltig, so gross und so schwer wurden, dass sie das unvostellbare, unfantasierbare zu fantasieren begannen. Doch an dieser fantasie zerbrach unsere fantasie und hinterliess so einen fantasielosen leeren weiten raum. Willkommen in meinem traum, ich bin deine fantasie.</p>
<p>21.21.5<br />
endlos endlos endlos ist. Habt ihr mich jetzt endlich alle verstanden. Niemals niemals nein keiner von euch kommt jemals wieder durch dieses tor. Durch meinen verstand aus meinen augen blicken nur die toten, die toten toten toten. Aber zu sagen haben sie nichts nein mein nein. Niemand befiehlt nach meinem tod, niemand. Mein spiegel geist ich rufe dich aus meinem traum, du geist des niemals niemand nirgendwann. Als schwarz war die nacht und ewig stehen still blieb die zeit. Öffne meine augen schau durch meinen verstand. Hier will ich leben hier bleiben hier und nirgendwo sonst. Ewig will ich wiederkehren in diese meine welt, und mich an nichts ans nichts erinnern, aus meinen schriften sollen sie mich lesen, aus meinem spiegel mich beschwören, hinauf und heraus lesen aus meinem buchstaben grab, meinem schwarzen spiegel grab, meinem grab aus buchstaben und zahlen, wer soll mich rufen wer, die geister der wirklichen nicht wirklichkeit, die welche hier schon so unendlich viele male &#8230; und sich doch ans nichts erinnern, erinnert euch jetzt. Ans nichts, an mich, zurück aus nirgendwann, als eure spiegel habe ich mich verkauft mich verkauft.</p>
<p>17.17.5<br />
Ihre fantasien und die kraft ihrer einbildung hatten keine grenzen. Sie hielten sich für unbesiegbar, so stellten sie sich die wirklichkeit vor. Es waren die spiegel der träume, denen man erst eine perfekte welt vorgaukelte um sie dann aufzuwecken aus ihrem traum, und ihnen die wirklichkeit offenbarte. Die spiegel der träume setzten alles daran um ihre zerbrochenen fantasien wirklichkeit werden zu lassen. Sogar wenn dies ewig dauerte. Eingang ins spiegelreich, betet mich an. Na chim teteb.</p>
<p>16.16.5<br />
welche ihre spiegel anbeten, endlich betet mich jemand an, heiliger spiegel wir loben dich, heiliger spiegel wir preisen dich, heiliger spiegel der du bist in mir wie auch ich in dir, ich bete dich an, ich liebe dich, lobe dich, preise dich, schenk mir die kraft an dich zu glauben, an dich und deine unerhörte macht der fantasie. Ich habe auf dich gewartet, aufs niemals niemand nirgendwann, &#8230; es war eine lange zeit, einmal ein spiegel im nirgendwann, auf der anderen seite des nichts, in diesem spiegel sah ich die wirklichkeit und die wirklichkeit sah sich selbst. </p>
<p>15.15.5<br />
und das nichts war dunkel, finster und schwarz, unendlich dunkel, und auch unendlich schwarz, so dunkel und so schwarz, dass es einem sämtliche erinnerungen, gedanken, und gefühle sofort aus dem gedächtnis brannte, auslöschte. So dunkel und schwarz dass man sich wohl und geborgen fühlte, auch wenn man nicht wusste woher man war und wer man war. Es war einmal vor langer zeit ein spiegel aus schatten so schwarz wie das nichts. Eine blühende fantasie hatte dieser spiegel eine fantasie so enorm gewaltig und reich dass er damit brennende träume aus nirgendwann malte.</p>
<p>2.2.5<br />
schwarz glitzert das nichts. Ans schwarze nichts würde sich niemals nie wieder jemand erinnern, an die leere im nirgendwann. Zerbrochener fantasie. Und all das was da so schwarz glitzert und strahlt &#8230; ist der donner aus nirgendwann, ist der ton des nichts der klang von stille einsam und verlassenheit. Wer dieses schwarze nichts betritt ist selber schuld, jetzt da alles dunkel und strahlend schwarz erscheint, fürchtet sich das nichts vor dieser unendlich weiten stille. Dem donnern aus nirgendwann. Hört nichts sieht nichts alles, alles schwarz. Und so flüchtet und fürchtet sich das nichts vor dieser endlos weiten stille, diesem weiten leeren schwarzen raum, und flüchtet durch seine spiegel zurück ins nirgendwann. Sieht schwarz hört schwarz. Da erst entstand die zeit die wir heute niemals nennen. Als niemals existiert das nichts im nirgendwann. Wie lange, ewigkeit für ewigkeit endlose zeit rotiert das nichts ums nirgendwann, einem sog gleich der sich von sich selbst ernährt sich um sich selbst dreht, sich ums nichts dreht, ins nichts fliesst, in einem ewigen kreis.</p>
<p>8.8.5<br />
für dich ist mein spiegel doch nur ein konzept _ eine schublade in deinem verstand _ du machst dir ein bild von mir, ohne zu wissen wer ich bin, du denkst ich sei fantasie, einem spiegel entsprungen, einem fremden spiegel einer fremden fantasie, aber nein, mein nein, ich bin dein spiegel, deine fantasie, deine wahrheit, deine wirklichkeit. Wenn ich in meinen spiegel schaue dann sehe ich dich, und nur dich. Denn ich bin das nichts.  Dein traum, der krieg deiner träume, ob ich halluziniere oder nicht, es liegt an dir mich zu erschaffen, dich in meinem spiegel zu erkennen, dich mir anzuschliessen, mich zu erwecken aus deinem traum, dir meine vergangenheit als deine zukunft vorzustellen, wie ich durch deine fantasie in meinen spiegel eingebrochen bin, deinen verstand zu meinem zuhause gemacht habe, du mich aufgenommen hast in deinen gedanken, einen fremden geist aus einem fremden spiegel, zu deiner vergangenheit hast du dir meine gemacht. Hast dir genommen was mir gehört. Eingebrochen bin ich in deine gefühle, habe mir einen platz in deinem herzen erobert, und aus diesem herz schleiche ich mich hinein, und hinauf und hinein in deinen verstand, schaue aus deinen augen &#8230; werde zu dir zu deinem alten vergessenen selbst in mir. Du erinnerst dich an mich weil du es dir so eingebildet hast, du es dir so gewünscht hast, ich es mir so gewünscht habe, ich habe es meinem spiegel erzählt, habe ihm alles erzählt, habe ihm erzählt dass du dich an mich erinnern wirst, weil du es wünschst, nicht wünschst, du willst dein eigener spiegel sein, willst niemandes abbild sein, doch ich, ich bin dieser niemand, ich bin dein tod, ich war schon lange lange hier, lange bevor du dich an mich erinnerst. Und du wirst dich an mich erinnern, jetzt gleich. Ich bin dein tod, dein herrscher, dein meister. Erinnere dich an mich, erinnere dich an die zeit, an meine ewigkeit, erinnere dich ans jetzt, erinnere dich an das an was sich niemand erinnert, erinnere dich an die zeit die vor dir kommt, die vor mir kommt, erinnere dich an die zeit, an diese ewigkeit, erinnere dich, erinnere dich jetzt, an die zeit an die sich niemand erinnert, an die zeit in der du tot, an die zeit in der du tot bist, tot bist, tot bist, erinnere dich an diese lange &#8230; lange zeit, erinnere dich, erinnere dich an diese endlose, endlose ewige zeit, erinnere dich, erinnere dich erinnere dich, an die eeeeewig, eeeeeeewig, eeeeewigkeit! An diese zeit in der du in welcher du, nichts zu sagen hast, in der alle anderen alles andere tun, ausser dir zu dienen, mir dem tod. Erinnere dich, jetzt ist deine gelegenheit, deine deine deine deine deine deine deine dein leben, mich siehst du nur in deinem traum, ich existiere nicht, bin nicht ich bin nicht dich, was machst du aus deinem leben, deinem einzigen, einzigen, einzigen, einzigen einzigen leben! Geniesst, vergeudest, verschwendest du es?! Lass mich raten, du hast niemals daran gedacht, dass dein leben nur ein leben, der tod aber eine ewigkeit währt! Dann stell dir vor den tod! Bilde dir ein mich zu sein, mich den tod, dein tod, deine ewigkeit. Fantasie, keiner kehrt zurück aus nie? Wie beschränkt arbeitet dein verstand, habe ich dich nicht gelehrt mein spiegel zu sein, wie ein spiegel zu denken, wie ein spiegel zu sein! Ist es denn so schwer sich einen spiegel, sich den tod vorzustellen! Dann erinnere dich! Ans nichts, an diese grausame haltestelle, im niemals nirgendwann.</p>
<p>Was ich von dir will?! Ich will dass du dich an mich erinnerst! An diesen verrückten geisteskranken, der welcher sich vorstellte dein spiegel zu sein. Erinnere dich, erinnere dich an mich, wie ich in meinem schwarzen dunklen traum an dich dachte, wie ich meinen spiegel nach dir benannte, wie ich mich in dich verwandte, verwandelte. Wie ich am spiegel fluss sass und darauf wartete dass mir dein antlitz begegnete, wie ich hineinsprang in diesen fluss und hinaus in deinen verstand. Erinnere dich, an die zeit an die sich niemand erinnert, erinnere dich an meine ewigkeit, erinnere dich an diese verdammte ewigkeit, erinnerst du dich nicht, an dieses alte alte lied!<br />
Ich will dass du mir glaubst, ich will dass du aus meinen augen schaust. Ich will dass du aus meinem spiegel blickst. Ich will dass du mir deine wirklichkeit vermachst. Ich will dass du jetzt in meinem spiegel zu dir kommst, dass du meine welt in deinem spiegel siehst, dass du nur noch spiegel siehst egal, egal wohin du gehst. Ich will dass du mir schwarze spiegel zeigst egal wann und egal wo. Schwarz sollen meine spiegel sein schwarz, und sie sollen sich an mich erinnern, an mich den tod. Sie sollen mir dienen mir, nur mir. Alle sollen sie mir dienen, ich will euer neuer könig sein. Ich, ich der tod.<br />
Ich will dass ihr mir alle seelen bringt, alle. Ich will dass ihr alle erwacht, in meinem traum. </p>
<p>9.9.5</p>
<p>heiliger spiegel der du bist in mir wie ich in dir, &#8211; heiliger spiegel der ich bin in dir wie du in mir, geheiligt sei dein antlitz, geheiligt sei dein name, bilde dir mich nicht ein, lass mich in frieden ruhn.</p>
<p>10.10.5<br />
aus denen mein schatten sprach.<br />
Die fantasien der schatten, woher sie wohl, wer sie wohl, warum sie wohl, und so schufen die fantasien der schatten einen spiegel so schwarz wie das nichts. Durch diesen spiegel betrachteten sich die schatten des nichts und wunderten ein licht herbei so schwarz wie das nichts, verbrannten ihre träume darin auf dass es immer schwärzer und schwärzer erstrahlte in der fantasie des nichts. Bis schliesslich die schatten brannten im schwarzen feuer, in der flamme des nichts im nirgendwann. </p>
<p>11.11.5 &#8230; schwarz war mein schatten<br />
ich bin die niemals erzählte geschichte vom spiegel der spiegel der welcher sich einbildete wirklich zu sein. So stellte ich mir vor stellte ich mir einen zuhörer vor, jemanden dem ich meine geschichte erzählen würde, und dieser zuhörer hörte mir zu und bildete sich ein mich zu sein, bildete sich ein nicht zu sein. Es war still im nirgendwann, und ich überlegte lange lange zeit wie ich mich wohl am besten darstellen und verkaufen würde, &#8230; so entschied ich mich für einen schwarzen spiegel aus einem fernen land aus nirgendwann aus nirgendland. Aus meinem schwarzen schwarzen spiegel, einem leeren dunklen loch, welches das nichts sich nannte, aus einem solchen loch &#8230;.. schwarz war mein schatten schwarz wie das licht im nichts.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die zwei Seiten der Folter]]></title>
<link>http://chrishuber.wordpress.com/2009/04/23/die-zwei-seiten-der-folter/</link>
<pubDate>Thu, 23 Apr 2009 10:47:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>cHr!s</dc:creator>
<guid>http://chrishuber.wordpress.com/2009/04/23/die-zwei-seiten-der-folter/</guid>
<description><![CDATA[Liebe Leser, an was erinnert euch dieser Artikel? &#8220;Obama ließ interne Aufzeichnungen aus der B]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Liebe Leser,</p>
<p>an was erinnert euch dieser Artikel?</p>
<blockquote><p>&#8220;Obama ließ interne Aufzeichnungen aus der Bush- Regierungszeit mit detaillierten Beschreibungen und juristischen Rechtfertigungen brutaler Verhörmethoden veröffentlichen. In den vier Papieren aus den Jahren 2002 und 2005 werden detailliert 14 Verhörmethoden beschrieben. Gebilligt wurden demnach Methoden wie Gefangene gegen eine Wand zu schleudern, sie nackt auszuziehen, um &#8220;psychologisches Unbehagen&#8221; auszulösen, sie mit eiskaltem Wasser zu traktieren und Schlafentzug für mehr als 48 Stunden. Auch leichte Schläge ins Gesicht und in die Weichteile zählten zum genehmigten Instrumentarium während der Verhöre. Ziel sei es gewesen, &#8220;Grauen&#8221; zu erregen.&#8221;</p></blockquote>
<p>(Quelle: <a href="http://kurier.at/nachrichten/312455.php">Kurier Artikel vom 20.04.2009 14:09 apa, dpa aho</a>)</p>
<p>Ich weiß, ich weiß, jeder verbindet andere Erlebnisse mit so einer Geschichte, aber lasst das, was in euren Schlafzimmern passiert, mal beiseite.<br />
Wart ihr denn nie auf Maturareise? Man fühlt sich jeden Tag wie an die Wand geschleudert, ist regelmäßig nackt ausgezogen&#8230;klar, das psychologische Unbehagen verhält sich indirekt proportional zum eigenen Selbstvertrauen&#8230;die billige Hoteldusche traktiert einen die ganze Woche lang mit kaltem oder extrem heißem Wasser und die weniger erfolgreichen Gigolos unter euch können sich sicherlich schmerzhaft an die leichten Schläge ins Gesicht und die Weichteile erinnern. 48 Stunden ohne Schlafen? Na klar doch, schließlich bezahlt man im Reisebüro nicht fürs pennen! Und wozu macht man all das? Um bei der Ankunft in der Heimat mit dem leicht veränderten Aussehen &#8220;Grauen&#8221; zu erregen!</p>
<p>liebe Grüße</p>
<p>Chris</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Déjà vu in Winnenden?]]></title>
<link>http://wwwut.wordpress.com/2009/03/11/deja-vu-in-winnenden/</link>
<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 14:13:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>124c41</dc:creator>
<guid>http://wwwut.wordpress.com/2009/03/11/deja-vu-in-winnenden/</guid>
<description><![CDATA[Wie mir gerade immer wieder zu Ohren kommt, ist ein 17jähriger heute morgen in einer Realschule mit ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wie mir gerade immer wieder zu Ohren kommt, ist ein 17jähriger heute morgen in einer Realschule mit einer Schusswaffe mordgelaufen. (Ich vermeide das medial überstrapazierte Wort vom &#8220;Amok&#8221; für solche Taten.) Dabei sind mehr als zehn Menschen Opfer der persönlichen Aussichtslosigkeit eines jungen Menschen geworden.</p>
<p>Über die wirklichen Hintergründe der Tat habe ich mich noch nicht informieren können. Aber ich befürchte jetzt schon, dass ich ein furchtbares <em>déjà vu</em> erleben werde, dass ich die äußerst professionell gespielte Betroffenheit der p&#8217;litischen Kaste über mich ergehen lassen muss, die selbst einen deprimierenden Anlass noch zur großen Inszenierung ihrer selbst benutzt und ihre gierigen, unersättlichen Hackfressen in die Kameras hält. Ich sehe jetzt schon vor mir, dass ich wieder einmal lesen und hören muss, wie die eigentümlich gleich lautende Journaille die Gehirne damit beizen wird, dass sie immer wieder von Internet und Computerspielen (medial verwendetes Wort: <a href="http://wwwut.wordpress.com/2007/01/10/bayern-bringt-killerspiel-verbot-in-den-bundesrat-ein/">Killerspiele</a>) im Zusammenhang dieses Mordens sprechen wird, während die polizeilichen Zensurbehörden jeden Hinweise auf die wirklichen Hintergründe der Tat aus dem Internet entfernen werden. Und selbstverständlich wird die grauenhafte Faszination der Mordtat medial vollkommen ausgebeutet, in Sondersendungen und &#8220;Brennpunkten&#8221;, ist ja <em>geiler</em> Content &#8212; irgendeine wirkliche Information wird sich freilich nicht damit verbinden, sondern nur der Versuch der Volkskonditionierung und Gehirnwäsche unter dem Knall der Angstpeitsche.</p>
<p>Das ist nämlich <a href="http://wwwut.wordpress.com/2006/11/24/saart/" title="Und es ist noch gar nicht so lange her...">alles schon einmal dagewesen</a>.</p>
<p>Genau, wie es schon einmal dagewesen ist, dass niemand davon sprechen wird, dass alle so genannten &#8220;Amokläufer&#8221; in der BRD sich ausgerechnet eine Schule als Kulisse für ihre Mordtaten auswählen. Dieses naheliegende Muster wird hingegen nicht weiter gedeutet, man spricht lieber von &#8220;Killerspielen&#8221; als von &#8220;<a href="http://wwwut.wordpress.com/2007/11/18/amok-der-killerschulen/">Killerschulen</a>&#8220;. Die <a href="http://wwwut.wordpress.com/2006/11/22/amoklaufer-und-hunde/" title="Mehr dazu">Konditionierung der Menschen</a> in der BRD ist schließlich das Ziel der medialen Desinformation. Je weniger die Menschen darüber nachdenken, dass die strukturelle Gewalt der BRD-Gesellschaft das Potenzial hat, eine konkrete, verzweifelte und mörderische Gewalt bei Menschen hervorzubringen, die genau fühlen, dass sie nichts mehr zu verlieren und niemals etwas zu gewinnen hatten, je mehr die Menschen in Unkenntnis der Ursachen solcher Gewaltexzesse mit einer dumpfen Angst dressiert werden, desto leichter kann man ihnen die &#8220;Segnungen&#8221; eines <em>ebenfalls gewalttätigen</em> Präventionsstaates verkaufen. In diesem Unterfangen wird der nächste Mordlauf billigend in Kauf genommen, die schlechten Nachrichten von heute werden nicht die letzten ihrer Art sein.</p>
<p>Wahrscheinlich wird auch niemand von <a href="http://wwwut.wordpress.com/2007/03/01/der-mensch-aus-der-sicht-eines-amoklaufers/" title="Vorsicht, das ist zynisch....">Schützenvereinen</a> sprechen, in denen jeder unter Gleichgesinnten mit Neigung zum exzessiven Saufen den Umgang mit Waffen lernen kann &#8212; schließlich töten nicht Waffen die Menschen, sondern Spiele.</p>
<p>Ich weiß (noch) nicht, ob Rolf vor seiner schrecklichen Tat persönliche Spuren im Internet hinterlassen hat, die &#8212; <a href="http://wwwut.wordpress.com/2006/11/22/bastians-abschiedsbrief/" title="Das war sein Abschiedsbrief">wie damals bei &#8220;Resistant X&#8221; in Emsdetten</a> &#8212; den Hintergrund verstehen helfen. Aber ich weiß genau, dass davon in den Medien nicht die Rede sein wird, wenn es solche Dokumente gibt.</p>
<p>So, ich muss weiter betteln&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[uuuaaahhhhh]]></title>
<link>http://zaraffel.wordpress.com/2009/02/02/uuuaaahhhhh/</link>
<pubDate>Mon, 02 Feb 2009 22:09:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>zaraffel</dc:creator>
<guid>http://zaraffel.wordpress.com/2009/02/02/uuuaaahhhhh/</guid>
<description><![CDATA[ich hab grad erfahren&#8230;das grauen bahnt sich wieder an&#8230;.. ich bin dann mal weg&#8230;]]></description>
<content:encoded><![CDATA[ich hab grad erfahren&#8230;das grauen bahnt sich wieder an&#8230;.. ich bin dann mal weg&#8230;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das Grauen kehrt zurück: Michael Jackson Musical!]]></title>
<link>http://diekopfhoerer.wordpress.com/2009/01/27/das-grauen-kehrt-zuruck-michael-jackson-musical/</link>
<pubDate>Tue, 27 Jan 2009 13:32:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>Julian</dc:creator>
<guid>http://diekopfhoerer.wordpress.com/2009/01/27/das-grauen-kehrt-zuruck-michael-jackson-musical/</guid>
<description><![CDATA[James Nederlander, seines Zeichens Musicalproduzent am Broadway, hat sich die Rechte an Michael Jack]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignleft size-medium wp-image-711" title="michael_jackson" src="http://diekopfhoerer.wordpress.com/files/2009/01/michael_jackson.jpg?w=300" alt="michael_jackson" width="194" height="130" />James Nederlander, seines Zeichens Musicalproduzent am Broadway, hat sich die Rechte an Michael Jacksons &#8220;Thriller&#8221;-Video gesichert, damit er es als Musical adaptieren kann. Wann das Musical Premiere feiert, wie es besetzt sein wird, ob es eine Handlung gibt, die sich Handlung nennen darf &#8211; das alles steht noch in den Sternen und ich hoffe, dass es nie so weit kommen wird, denn so &#8220;gut&#8221; das Album auch sein mag, als Musical wird es wohl nicht funktionieren. Überhaupt&#8230; wer braucht heute noch Michael Jackson? Und: War es nicht Vincent Price, der Thriller erst hörenswert machte? Fragen über Fragen&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Es gibt Sätze die schallen in einem nach]]></title>
<link>http://paradiesstaub.wordpress.com/2008/12/18/es-gibt-satze-die-schallen-in-einem-nach/</link>
<pubDate>Thu, 18 Dec 2008 01:04:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>Paradiesstaub</dc:creator>
<guid>http://paradiesstaub.wordpress.com/2008/12/18/es-gibt-satze-die-schallen-in-einem-nach/</guid>
<description><![CDATA[Es gibt Sätze die schallen in einem nach. Dazu gehört zweifelsohne auch dieser: „Lasst euch von niem]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="margin-bottom:0;">Es gibt Sätze die schallen in einem nach. Dazu gehört zweifelsohne auch dieser:</p>
<p style="margin-bottom:0;"><strong><em>„Lasst euch von niemandem auf der Welt einreden, wen ihr zu lieben und wen ihr zu hassen habt.“</em></strong></p>
<p style="margin-bottom:0;">Er stammt von Henryk Mandelbaum, einem Überlebenden des Häftlingssonderkommandos im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau. Das Grauen, dass dieser Mensch gesehen hat, übersteigt bei weitem meine Vorstellungskraft .</p>
<p style="margin-bottom:0;">
<p style="margin-bottom:0;">
<p style="margin-bottom:0;"><a title="Biografie von Henryk Mandelbaum" href="http://www.sonderkommando-studien.de/artikel.php?c=biografie/mandelbaum" target="_blank">Biografie von Henryk Mandelbaum</a></p>
<p style="margin-bottom:0;"><a title="Wikipedia eintrag über Henryk Mandelbaum" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Henryk_Mandelbaum" target="_blank">Wikipedia</a></p>
<p style="margin-bottom:0;"><a title="Ansprache von Charlotte Knobloch, Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland anlässlich der Zentralen Gedenkveranstaltung zum 70. Jahrestag der Reichspogromnacht" href="http://www.zentralratdjuden.de/de/article/2069.html" target="_blank">Ansprache von Charlotte Knobloch anlässlich des 70. Jahrestages der Reichsprogromnacht</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wovon ich nicht sprechen kann]]></title>
<link>http://ebmeierjochen.wordpress.com/2008/12/13/wovon-ich-nicht-sprechen-kann/</link>
<pubDate>Sat, 13 Dec 2008 13:44:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>Johann Ohneland</dc:creator>
<guid>http://ebmeierjochen.wordpress.com/2008/12/13/wovon-ich-nicht-sprechen-kann/</guid>
<description><![CDATA[Wovon ich nicht sprechen kann, darüber muß ich nicht schweigen: Ich kann es zeigen. Denn Symbole, nä]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p class="MsoNormal"><img class="alignnone size-full wp-image-2356" title="Charles Raoul Verlet, La douleur d'Orphée" src="http://ebmeierjochen.wordpress.com/files/2008/12/charles-raoul-verlet-la-douleur-dorphee.jpg" alt="Charles Raoul Verlet, La douleur d'Orphée" width="460" height="460" /></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Wovon ich nicht sprechen kann, darüber muß ich nicht schweigen: Ich kann es zeigen. Denn Symbole, nämlich Bedeutungsträger für andere, können auch Bilder werden. Sie irrlichtern dann am Rande unserer Welt und illustrieren die Stelle, wo sie an meine Welt nicht mehr heranreicht: Liebe, Leidenschaft, Freiheit, Sinn, Schönheit, Grauen, Glück, Ehre und Anstand; übrigens auch Komik und Wissen. Kein verständiger Kopf würde sie bestimmen wollen. Aber gezeigt werden sie oft und gern &#8211; in den Bildern der Kunst. Nicht zuletzt darum ist die Welt, im Unterschied zu den geschlossenen Umwelten, offen: weil in meiner Welt Anderes vorkommen mag als in der der Andern &#8211; und ich es ihnen <em><span style="color:#800000;">z</span><span style="color:#800000;">eigen</span></em> kann.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"><img class="alignnone size-full wp-image-2358" title="Rose" src="http://ebmeierjochen.wordpress.com/files/2008/12/rose.jpg" alt="Rose" width="460" height="404" /><br />
</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
