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	<title>gunter-wallraff &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/gunter-wallraff/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "gunter-wallraff"</description>
	<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 14:43:21 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Günter Wallraff | Derdi Olan Adam]]></title>
<link>http://berkeoran.wordpress.com/2009/11/23/gunter-wallraff-derdi-olan-adam/</link>
<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 13:31:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>Berke Oran</dc:creator>
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<description><![CDATA[BBC Türkçe Servisi, 70. kuruluş yılı dolayısıyla Ekşi Sözlük&#8217;e reklam vermiş. Servis&#8217;in ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:center;"><a href="http://berkeoran.wordpress.com/files/2009/11/image-24658-galleryv9-ccrk.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1653" title="Günter Wallraff &#124; Yılmayan Adam_1" src="http://berkeoran.wordpress.com/files/2009/11/image-24658-galleryv9-ccrk.jpg" alt="" width="275" height="175" /></a></p>
<p style="text-align:left;">BBC Türkçe Servisi, 70. kuruluş yılı dolayısıyla Ekşi Sözlük&#8217;e reklam vermiş. Servis&#8217;in internet sitesini karıştırırken bir kez daha rastladım Günter Wallraff&#8217;a. Yıllar önce, <em>&#8220;Ganz Unten&#8221;</em> (En Alttakiler) adlı kitabını okumuştum. O kitapta Wallraff, Almanya&#8217;daki Türklere yapılan ırkçı davranışlara dikkat çekmek adına, Ali adıyla bir Türk işçisi kılığında çalıştığı iş yerlerinde başına gelenleri anlatıyordu.</p>
<p style="text-align:left;">Wallraff, Almanya&#8217;da Ekim 2009&#8242;da vizyona giren <em>&#8220;Günter Wallraff: Scwarz auf Weiss&#8221;</em> adlı son sinema filminde ise, makyajla siyahi olup Kwami Ogonno adıyla Almanya&#8217;yı dolaşarak siyahlara yapılan ırkçılığa vurgu yapmış.</p>
<p style="text-align:left;">Irkçılık ve insan hakları gibi konulara gelindiğinde, Almanya&#8217;nın en ünlü aktivistlerinden biridir kendisi. Alman toplumundaki ırkçı alışkanlıkları kıyasıya eleştiren ve farklı kılıklarda bulunduğu ortamlarda başından geçenleri anlattığı yazıları ile toplumu birçok kez sarsan bir isim olmuştur. Kendi adıma, Almanya&#8217;daki Türk işçiler gerçeğini anlamak için En Alttakiler&#8217;in çok iyi bir kaynak olduğunu düşünüyorum.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gelesen: Aus der schönen neuen Welt]]></title>
<link>http://quadratmeter.wordpress.com/2009/11/08/gelesen-aus-der-schonen-neuen-welt/</link>
<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 23:33:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>quadratmeter</dc:creator>
<guid>http://quadratmeter.wordpress.com/2009/11/08/gelesen-aus-der-schonen-neuen-welt/</guid>
<description><![CDATA[Nachdem ich irgendwo online Auszüge gelesen hatte, war ich neugierig auf Günter Wallraffs neues Buch]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Nachdem ich irgendwo online Auszüge gelesen hatte, war ich neugierig auf Günter Wallraffs neues Buch]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gastbeitrag Rebecca E.: Einem Freund zum 84. Geburtstag]]></title>
<link>http://moltaweto.wordpress.com/2009/11/04/gastbeitrag-rebecca-e-einem-freund-zum-84-geburtstag/</link>
<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 16:21:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>moltaweto</dc:creator>
<guid>http://moltaweto.wordpress.com/2009/11/04/gastbeitrag-rebecca-e-einem-freund-zum-84-geburtstag/</guid>
<description><![CDATA[Dem nachträglichen Glückwunsch an einen höchst rechtschaffenen und im wahrsten Sinne des Wortes um d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Dem nachträglichen Glückwunsch an einen höchst rechtschaffenen und im wahrsten Sinne des Wortes um das Recht bemühten Mannes schließen wir uns gerne an. Wir veröffentlichen aus diesem Anlass den uns überlassenen Artikel der genannten Autorin, die wir ebenso sehr schätzen.<!--more--></p>
<p style="text-align:center;">* * * * * * * * * * * * * * *</p>
<p><strong><a href="http://www.duckhome.de/tb/archives/7425-Herzlichen-Glueckwunsch-Heinrich-Hannover.html">Herzlichen Glückwunsch: Heinrich Hannover</a></strong></p>
<p><em>Von <a href="http://www.saarbreaker.com/author/rebecca_090122/">Rebecca Evan</a></em></p>
<p style="text-align:justify;">Leicht hatte er es nicht. Aber wer hatte das schon. In den Wirren des Krieges geschah so einiges was man sich nicht hatte vorstellen können. Familien wurden zerrissen, ihre Lebensgrundlagen auf den Kopf gestellt, verschleppt, getötet oder gar alles auf einmal. Heinrich Hannover hat viel erlebt -vielleicht nicht mehr oder weniger als andere auch, aber oftmals doch eher etwas anders. Seine Erlebnisse vom Krieg machten ihn zu dem was er heute ist, ein Jurist und bekannter Strafverteidiger in vielen politisch geführten Prozessen und zu dem ein Pazifist sowie Antimilitarist. Er zeigte in seinen Büchern auf, daß eben nicht immer alles mit rechten Dingen zu ging.</p>
<p>Werke wie <em>&#8220;Politische Diffamierung der Opposition im freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat&#8221;, &#8220;Schubladentexte&#8221;, &#8220;Politische Verfolgung in der Bundesrepublik&#8221;</em> und die zusammengefassten <em>&#8220;Erinnerungen eines unbequemen Rechtsanwalts&#8221;</em> sprechen Bände und geben klar Auskunft über das Rechtsverständnis jener Bundesrepublik seiner Zeit. Seine, in Gerichtssaälen wahrgenommene, Realität liest sich wie ein Krimi. Tatort: Deutsche Justiz.</p>
<blockquote>
<p style="text-align:justify;"><em><strong>Wie es um die Rechtsstaatlichkeit der politischen Justiz steht, beantwortet sich nicht nach der Regel, daß alles, was die Staatsgewalt in einem Rechtsstaat tut, rechtsstaatlich sei.</strong></em></p>
<p><em><strong>Da ich selbst die politische Justiz in der Bundesrepublik als Rechtsanwalt und Strafverteidiger von 1954 bis 1995 miterlebt habe, werde ich das Thema als unmittelbar beteiligter Zeitzeuge behandeln. Als ich 1954 in Bremen als Rechtsanwalt zugelassen wurde, steckte ich voller rechtsstaatlicher Ideale, die mir auf der Universität beigebracht worden waren. Ich hatte gelernt, daß wir nun, nach dem Zusammenbruch des Hitler-Reichs, in einer freiheitlichen Demokratie lebten, in der alle Menschen und alle politischen Parteien und Organisationen gleichberechtigt an der öffentlichen Meinungsbildung mitwirken durften. Ich hatte gelernt, daß das an Juden, Kommunisten, Sozialdemokraten, Zeugen Jehovas und anderen den Nazis mißliebigen Bevölkerungsgruppen verübte Unrecht soweit wie möglich wiedergutgemacht werden mußte. Und ich glaubte, in der Justiz ein Berufsfeld vorzufinden, auf dem nach Gerechtigkeit für jeden Bürger dieses Staates gestrebt wurde. Aber meine Erfahrungen in der Berufspraxis ließen meine rechtsstaatlichen Illusionen wie eine Seifenblase zerplatzen.</strong></em></p>
<p>(Quelle: <a title="http://heinrich-hannover.de/politjustiz.htm" href="http://heinrich-hannover.de/politjustiz.htm" target="blank">Vortrag &#8211; Politische Justiz in der Bundesrepublik Deutschland</a>)</p></blockquote>
<p style="text-align:justify;">Die Liste von Heinrich Hannovers Mandanten ist lang und ebenso aufschlußreich wie die Titel seiner Bücher vermuten lassen. Neben dem Thälmann-Mordprozeß und dem Wiederaufnahmeverfahren für Carl von Ossietzky stand er Günter Wallraff, Otto Schily, Astrid Proll, Daniel Cohn-Bendit und Ulrike Meinhof zur Seite. Als Paradebeispiel für den Zustand der Bundesrepublik gilt der Prozeß gegen Hans Modrow.</p>
<blockquote>
<p style="text-align:justify;">Ich selbst habe 1993 zusammen mit dem Berliner Kollegen Dr. Friedrich Wolff den vorletzten Ministerpräsidenten der DDR, Dr. Hans Modrow, beim Landgericht Dresden verteidigt, dem Mitwirkung an der Fälschung der Kommunalwahlen vom Mai 1989 vorgeworfen wurde. Daß Wahlen in der DDR gefälscht wurden, war auch schon zur Zeit des Honecker-Empfangs ein offenes Geheimnis. Die Fälschung zu verhindern oder auch nur zu veröffentlichen, war praktisch unmöglich. Das bestätigte auch zur Beschämung der Staatsanwälte ein von ihnen als Zeuge geladener Oberkirchenrat. Modrow, der damals Bezirkssekretär der SED in Dresden war, hat vergeblich versucht, dieses letzte Täuschungsmanöver der SED-Zentrale zu verhindern. Und das wollten die in Dresden judizierenden Richter, die sich erfolglos bemüht hatten, eine Zustimmung der Staatsanwaltschaft zur Einstellung des Verfahrens herbeizuführen, mit der mildesten Sanktion, die das Strafgesetzbuch kennt, der Verwarnung unter Vorbehalt einer Geldstrafe, honorieren. Aber das genügte den Herren in Karlsruhe nicht, sie wollten Modrow zu Freiheitsstrafe verurteilt sehen. Und so endete das Verfahren gegen diesen in der DDR populären und einst auch im Westen als Hoffnungsträger und Honeckers Gegenspieler gefeierten Politiker bei einer anderen Strafkammer mit einer zur Bewährung ausgesetzten Freiheitsstrafe. Der politische Zweck war erreicht, Modrows politische Zukunft ging im Hohn und Haß seiner politischen Gegner unter.</p>
<p style="text-align:justify;">(Quelle: <a title="http://heinrich-hannover.de/politjustiz.htm" href="http://heinrich-hannover.de/politjustiz.htm" target="blank">Vortrag &#8211; Politische Justiz in der Bundesrepublik Deutschland</a>)</p>
</blockquote>
<p><strong>Vor wenigen Tagen, am 31. Oktober, feierte Heinrich Hannover seinen 84. Geburtstag.<br />
Wir gratulieren ihm ganz herzlich zu diesem Ehrentag und wünschen ihm noch viele weitere Jahre Glück und Gesundheit.</strong></p>
<p>Zur Homepage von Heinrich Hannover: <a title="http://www.heinrich-hannover.de/" href="http://www.heinrich-hannover.de/" target="blank">http://www.heinrich-hannover.de/</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Somalia ]]></title>
<link>http://ohmannthomas.wordpress.com/2009/10/27/somalia/</link>
<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 11:26:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>ohmannthomas</dc:creator>
<guid>http://ohmannthomas.wordpress.com/2009/10/27/somalia/</guid>
<description><![CDATA[Günter Wallraff ist mir in Somalia an jeder Straßenecke begegnet.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Günter Wallraff ist mir in Somalia an jeder Straßenecke begegnet.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Buchtipp - Günter Wallraff: Aus der schönen neuen Welt. Expeditionen ins Landesinnere ]]></title>
<link>http://stadtbibliotheksalzgitter.wordpress.com/2009/10/26/buchtipp-gunter-wallraff-aus-der-schonen-neuen-welt-expeditionen-ins-landesinnere/</link>
<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 09:11:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>stadtbibliotheksalzgitter</dc:creator>
<guid>http://stadtbibliotheksalzgitter.wordpress.com/2009/10/26/buchtipp-gunter-wallraff-aus-der-schonen-neuen-welt-expeditionen-ins-landesinnere/</guid>
<description><![CDATA[&#8220;Ganz unten&#8221;, Günter Wallraffs Reportage über den menschenverachtenden Handel mit Leihar]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignleft size-medium wp-image-1757" title="Wallraff" src="http://stadtbibliotheksalzgitter.wordpress.com/files/2009/10/wallraff3.jpg?w=187" alt="Wallraff" width="187" height="300" />&#8220;Ganz unten&#8221;, <strong>Günter Wallraffs</strong> Reportage über den menschenverachtenden Handel mit Leiharbeitern, war mit über fünf Millionen verkauften Exemplaren einer der größten Erfolge in der deutschen Buchhandelsgeschichte. </p>
<p>Niemand hat mehr Missstände aufgedeckt als er. Millionen haben seine Bücher gelesen, junge Journalisten nehmen sich an ihm ein Vorbild, wenn sie in Rollen schlüpfen, um die dunklen Seiten der gesellschaftlichen Realität aufzudecken &#8211; eine Vorgehensweise, die im Schwedischen <strong>wallraffa</strong> genannt wird. Doch Günter Wallraff hat sich nicht zur Ruhe gesetzt. Er war wieder undercover unterwegs.</p>
<p>Als Michael G. recherchierte er den Alltag in deutschen <strong>Callcentern</strong> &#8211; das Echo auf die in der &#8220;ZEIT&#8221; veröffentlichten Reportage war gewaltig:  Wallraff war Gast in Fernseh- und Hörfunksendungen; zahlreiche Callcenter-Mitarbeiter meldeten sich, die ihm von eigenen Erlebnissen berichteten.</p>
<p>Der zweite Coup: Als Niedriglöhner arbeitete Wallraff in einer <strong>Fabrik, die für Lidl Brötchen backt</strong>, bis zur Erschöpfung, erlitt mehrfach &#8211; wie auch seine Kollegen &#8211; Brandverletzungen. Dem Lidl-Aufsichtsratschef Klaus Gehrig schlug Wallraff in der Sendung Kerner vor, gemeinsam mit ihm zwei Tage lang unter diesen Straflager-Bedingungen zu arbeiten &#8211; was dieser ablehnte.</p>
<p>Und im Winter 2008/2009 hat Günter Wallraff am eigenen Leibe erfahren, wie <strong>Obdachlose in Deutschland leben</strong>. Er quartierte sich in Obdachlosenheimen ein und verbrachte die kältesten Tage des Winters auf der Straße, bei Temperaturen bis zu minus 20 Grad. </p>
<p><strong>Sein Fazit: In einem reichen Land leben heute immer mehr Menschen ganz unten, und das droht die Gesellschaft zu zerreißen.</strong></p>
<p><strong>Nach wie vor finden Sie in der Stadtbibliothek Günter Wallraffs<br />
Industriereportagen<br />
Bild-Störung<br />
Zeugen der Anklage<br />
Der Aufmacher</strong></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Staatsmonopolistischer Kapitalismus in der BRD]]></title>
<link>http://detlefnolde.wordpress.com/2009/10/24/brd-stamokap/</link>
<pubDate>Sat, 24 Oct 2009 20:56:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>Detlef Nolde</dc:creator>
<guid>http://detlefnolde.wordpress.com/2009/10/24/brd-stamokap/</guid>
<description><![CDATA[Frei von Existenzangst. Frei von kapitalistischer Ausbeutung und Unterdrückung. Frei von den Zumutun]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Frei von Existenzangst. Frei von kapitalistischer Ausbeutung und Unterdrückung. Frei von den Zumutungen der Dikatur des Kapitals. Ein lebenswertes Leben für jedermann. Eine politische Führung, bei der <a href="http://www.youtube.com/watch?v=BjU2KY3JNMc">das Wohlergehen aller Bürger im Mittelpunkt</a> stand. Keine Beteiligung an imperialistischen Kriegen USraels.</p>
<p>Das war die <a href="http://detlefnolde.wordpress.com/2009/10/01/3-oktober-tag-der-deutschen-einheit/">DDR</a>. Sie war das bessere Deutschland. Und das bei allem, was aufgrund ideologisch bedingter Übertreibungen, Fehleinschätzungen und Ungerechtigkeiten wie politischer und ökonomischer Abhängigkeiten und Engpässe existierte im ersten sozialistischen Staat deutscher Nation.</p>
<p>Wer sich mit der staatsmonopolistisch-kapitalistischen <a href="http://www.youtube.com/watch?v=3UyLFh2PWNQ&#38;feature=related">Wirklichkeit in der BRD</a> befassen möchte, für welche sich der &#8220;mündige&#8221; DDR-Bürger vor knapp zwanzig Jahren mehrheitlich entschieden hat, Millionen Gesamt-BRDler tun das bis heute, der sollte unbedingt die Bücher von Günter Wallraff und Jürgen Roth lesen:</p>
<p><a href="http://www.kiwi-verlag.de/36-0-buch.htm?isbn=9783462040494"><!--more-->Günter Wallraff &#8211; Aus der schönen neuen Welt &#8211; Expeditionen ins Landesinnere</a></p>
<p><a href="http://www.juergen-roth.com/derdeutschlandclan.html">Jürgen Roth &#8211; Der Deutschland Clan &#8211; Unser Land im Griff einer korrupten Elite</a></p>
<p>Realexistierender <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Staatsmonopolistischer_Kapitalismus">Stamokap</a> &#8211; Ein BRD-Beamter packt aus:</p>
<p>Teil 1 bis 3: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=AtKGJWRU5ao&#38;feature=related" target="_blank">www.youtube.com</a> + <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Hel7MNuWuto&#38;feature=related" target="_blank">www.youtube.com</a> + <a href="http://www.youtube.com/watch?v=7DRCCd7k67U&#38;feature=related" target="_blank">www.youtube.com</a></p>
<p>Es ist die soziale Frage in all ihren Facetten die dazu führt, daß sich viele BRD-Personalausweisträger nicht mit dem <a href="http://www.klassenfragen.de/index.php?hpt=942">angeblichen &#8220;Rechtsstaat&#8221; BRD</a> identifizieren können. Dieser Staat und seine Gesellschaftsordnung bedarf keiner oberflächlichen Therapie, nur revolutionäre Umwälzungen grundlegender Art könnten Abhilfe schaffen.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=1rM22KERH-I&#38;feature=related">DDR &#8211; das bessere Deutschland</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/user/FDJler1986#p/f/45/DN0kV0P83Cw">Vorteile in der DDR</a><em><br />
</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Schwarz auf Weiß" oder: Günter wallrafft wieder]]></title>
<link>http://dastafelblog.wordpress.com/2009/10/24/schwarz-auf-weis-oder-gunter-wallrafft-wieder/</link>
<pubDate>Sat, 24 Oct 2009 17:49:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>Christopher</dc:creator>
<guid>http://dastafelblog.wordpress.com/2009/10/24/schwarz-auf-weis-oder-gunter-wallrafft-wieder/</guid>
<description><![CDATA[Der Soziologe und Journalist Günter Wallraff (alias Hans Esser, alias Ali Levent Sinirlioglu, alias ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><ul>
<li style="text-align:justify;">Der Soziologe und Journalist <a href="http://www.guenter-wallraff.com/index.html" target="_blank">Günter Wallraff</a> (alias <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCnter_Wallraff#Die_.E2.80.9EAnti-BILD-Trilogie.E2.80.9C" target="_blank">Hans Esser</a>, alias <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ganz_unten" target="_blank">Ali Levent Sinirlioglu</a>, alias <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCnter_Wallraff#Weitere_verdeckte_Recherchen" target="_blank">Platte</a>, alias alias&#8230;etc.) hat sich mal wieder in die Untergründe der deutschen Gesellschaft begeben. Unter dem Pseudonym &#8220;Kwami Ogonno&#8221; begab sich Wallraff diesmal in die Rolle eines Somalis und erforschte 14  Monate lang in Kneipen, Hundeschulen und Schrebergärten den alltäglichen Rassismus in Deutschland. Das Ergebnis dieses Selbstversuches ist im Film &#8220;Schwarz auf Weiß&#8221; zu sehen, der nun in die Kinos kommt.</li>
</ul>
<ul>
<li style="text-align:justify;"><span style="text-decoration:underline;">Trailer</span>:</li>
</ul>
<p style="text-align:center;"><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/M_4cT5DtU_o&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/M_4cT5DtU_o&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<ul>
<li style="text-align:justify;">Wallraffs Vorgehensweise, bei der er immer in verschiedene Rollen schlüpft, um so die Gesellschaft hautnah zu erleben, sind legendär wie umstritten. ImVorwort seines Werkes &#8220;Ganz unten&#8221; schrieb Wallraff über den investigativen Journalismus: <em> </em></li>
</ul>
<p style="text-align:center;"><em>&#8220;[…]man muss sich verkleiden, um die Gesellschaft zu demaskieren, muss täuschen und sich verstellen, um die Wahrheit herauszufinden.&#8221; (Ganz Unten, 1985)</em></p>
<ul>
<li style="text-align:justify;">Die besondere Art des Recherchestils hat es in Schweden und Norwegen sogar in die Wortliste der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schwedische_Akademie" target="_blank">Schwedischen Akademie</a> geschafft. Das Verb „wallraffa“, bzw. „wallraffe“ meint dort den Enthüllungsjournalismus Marke Wallraff. Wie die meisten seiner Aktionen, so hat ihm allerdings auch sein gegenwärtiges Projekt nicht nur positive Stimmen eingebracht. Tahir Della von der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (<a href="http://www.isdonline.de/" target="_blank">ISD</a>) meinte zu Wallraffs neuem Film: &#8220;Wie so oft spricht jemand <em>für</em> statt <em>mit</em> uns Schwarzen.&#8221; Die Dozentin und Musikerin <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Noah_Sow" target="_blank">Noah Sow</a>, die sich auch in der Media-Watch-Initiative &#8220;<a href="http://www.derbraunemob.de/deutsch/index.htm" target="_blank">Der braune Mob</a>&#8221; engagiert, geht in ihrer Kritik sogar soweit, dass sie  Wallraff vorwirft, letztlich &#8220;auf Kosten unserer Leiden Geld zu verdienen&#8221; &#8211; ungeachtet dessen, ob er den Rassismus &#8220;eigentlich bekämpfen will oder nicht&#8221;.</li>
<li style="text-align:justify;">Wie auch immer man Wallraffs Vorgehen bewerten mag, spricht er dennoch weit verbreitete Klischees und Ressentiments an, denen man offen begegnen sollte, anstatt sie zu marginalisieren.</li>
</ul>
<p><a href="http://ahoipolloi.blogger.de/stories/1514092/"><img class="aligncenter size-full wp-image-498" title="ahoi polloi " src="http://dastafelblog.wordpress.com/files/2009/10/denraffichnich.jpg" alt="ahoi polloi " width="400" height="446" /></a></p>
<h5 style="padding-left:150px;">(<a href="http://ahoipolloi.blogger.de/" target="_blank">ahoi polloi</a> Nr. 935)</h5>
<p><span style="text-decoration:underline;"><br />
</span></p>
<h4><span style="text-decoration:underline;">Nachtrag: </span></h4>
<ul>
<li>eine weitere lesenswerte Meinung zum Thema Wallraff gibt es u.a. <a title="Spreeblick.com: Positionen von Frédéric Valin &#124; 19 44 Gestatten, Günter Wallraff, leuchtendes Vorbild." href="http://www.spreeblick.com/2009/10/26/gestatten-gunter-wallraff-leuchtendes-vorbild/" target="_blank">hier</a></li>
</ul>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Brother Günter macht uns den Neger]]></title>
<link>http://6kraska6.wordpress.com/2009/10/23/brother-gunter-macht-uns-den-neger/</link>
<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 09:50:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>6kraska6</dc:creator>
<guid>http://6kraska6.wordpress.com/2009/10/23/brother-gunter-macht-uns-den-neger/</guid>
<description><![CDATA[Undercover-Negerl mit Tarnbaum Zunächst hab ich nur furchtbar lachen müssen. Ein dermaßen triefigtie]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div id="attachment_1759" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a rel="attachment wp-att-1759" href="http://6kraska6.wordpress.com/2009/10/23/brother-gunter-macht-uns-den-neger/body-background/"><img class="size-full wp-image-1759" title="body-background" src="http://6kraska6.wordpress.com/files/2009/10/body-background.jpg" alt="body-background" width="450" height="290" /></a><p class="wp-caption-text">Undercover-Negerl mit Tarnbaum</p></div>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#333300;">Zunächst hab ich nur furchtbar lachen müssen. Ein dermaßen triefigtief-betroffen plierendes, tränentreibend humorloses, um die pawlow-sabbernde Zustimmung des grün-linken</span><em><span style="color:#333300;"> Juste Milieu</span></em><span style="color:#333300;"> buhlendes Anklagegesicht wie das des zum traurigen Opfer-Negerl geschminkten  Undercover-Checker-Aufdeckers (Black &#38; Decker!) Wallraff hebt mich moralisch sofort um Stufen! Die Dritte Welt schaut dich an! Durch dackelbraune Konaktlinsen! Oo-ha! Hungrig! Diskriminiert! Von gaaanz unten! Onkel Tom hat Polit-Migräne! Das beschämt mich schwer, mich, den latenten Rassisten, der nämlich auf „schwarz“ geschminkte weiße Wichser für Abschaum hält. Ja, heult doch!</span></p>
<div id="attachment_1760" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a rel="attachment wp-att-1760" href="http://6kraska6.wordpress.com/2009/10/23/brother-gunter-macht-uns-den-neger/img-4/"><img class="size-full wp-image-1760 " title="IMG" src="http://6kraska6.wordpress.com/files/2009/10/img.jpg" alt="IMG" width="450" height="589" /></a><p class="wp-caption-text">Krawallraffgieriger Onkel Ogünni (Foto: X Filme)</p></div>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#333300;">Ich dachte ja erst, angesichts des mit brauner Schuhcreme „in zweistündiger Arbeit der Maskenbildnerin“ eingewichsten Schwarzclowns: Manno, jetzt muß der arme (verarmte?) Investigator schon am Stadttheater von Kyritz an der Knatter den Knallchargen-Othello geben! Jetzt ist er aber wirklich echt „ganz unten“, weia! Ausgestattet mit einem unsäglich bescheuerten Karnevals-Afro und angetan mit seinem alten Ali-Schnauzbart aus besseren Tagen (beides ist in Somalia heuer extrem in Mode!) spielt der rüstige Rentner, schwarz-braun wie die dumme Haselnuss, den Asyl-Somalier „Kwami Ogonno“ (ein Extra-Preis geht an die Namensbeschaffer! Ja, so heißt er gern, der Mohr! Kwami! Ogonno! Ohgotto!), um endlich mal heroisch-investigativ aufzudecken, zu entlarven und zu demaskieren, daß es in Deutschland noch immer Spießer und Hirnis gibt, die Vorbehalte gegen Schwarze haben. Ach was! Das hätt ich ja nun im Traum nicht gedacht. Das mußte mal unter Lebensgefahr der allgemeinen Verborgenheit entrissen werden! Pfui über dich, Deutschland, bleiche Mutter! Du hochschätzt deine Neger nicht, die sind für dich „Menschen 2. Klasse“, ja, vielleicht sogar bloß Holzklasse.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#333300;">Kwami Wallraff hat den bösen Deutschen mal wieder unter dem Beifall aller, die es schon immer gewußt haben und sich das gern regelmäßig bestätigen lassen, den inneren Stinkefinger gezeigt: Alles Nazi außer wir, die Guten! Stellt euch vor: Die Deutschen nennen ihren Schäferhund noch immer Blondie, und nicht Tyson, Muhammed Ali, Mobutu oder Kwami! Sie wollen somalische Asylbewerber nicht als Kegelkameraden und Schützenbrüder, nicht in der Wandergruppe und nicht als anderen Spießern gleichgestellten Schreber-Streber!</span></p>
<p style="text-align:justify;"><em><span style="color:#333300;">„Ich will herausfinden, wie es sich als Schwarzer in Deutschland lebt, ob die Vorstellung vom unverbesserlich fremdenfeindlichen deutschen Wesen nur noch ein Klischee ist – oder ob das von der Boulevardpresse gepflegte Schreckbild vom Schwarzen als Dealer, Asylbetrüger und Kriminellen die Stimmung im Lande kennzeichnet.“</span></em><span style="color:#333300;"> Und? Was bei dieser objektiven Untersuchung wohl herausgekommen ist? Herausgekommen ist, daß wer vom Klischee lebt, durchs Klischee umkommt. Oder, na ja, nicht gerade umkommt, sondern zum Beispiel sich selber als der eigentliche Rassist demaskiert.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#333300;">In Deutschland leben zigtausend Menschen (die Zahl hab ich nicht parat, ich hoffe auch, die wird nicht erfaßt!) schwarzer Hautfarbe. Darunter sind bekanntlich Fußball-Profis, Künstler, Musiker, Ärzte, Wissenschaftler, Schauspieler, Journalisten, Dichter, Diplomaten. Viele sind Deutsche, hier geboren. Andere kommen von irgendwoher hergelaufen, sprechen aber dennoch keineswegs nur Wolof und Xhosa, sondern in aller Regel ganz gut deutsch, englisch oder französisch. Mit anderen Worten, Günter Ogönno: Der Neger kann sprechen! Und zwar für sich selbst. Wenn Sie schon ihr Image als krawallraffgieriger Ausländer-Jesus aufpolieren wollen, warum führen sie keine Interviews mit denen? Sie würden den Schwarzen Mann gewiß in ihre Wandergruppe aufnehmen oder im Schrebergarten in der Laube wohnen lassen, klar, jederzeit, – aber mit ihm </span><em><span style="color:#333300;">sprechen</span></em><span style="color:#333300;">? Seine eigenen Erfahrungen brav mitschreiben, edieren und drucken lassen? So weit wollen wir dann doch nicht gehen, oder? Nachher will der Neger noch mitreden! Und macht womöglich Premieren-Palaver und Tantiemen-Tamtam!</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#333300;">Also muß sich Onkel Günter, der große alte Mann des Undercover-Gekaspers (wenn ich das Wort „Enthüllungsjournalist“ bloß höre, krieg ich Kotzkrämpfe!) und gefeierte Selbstdarsteller für uns alle zum Neger machen, um das „unverbesserlich femdenfeindliche deutsche Wesen“ aufzustöbern und „anzuprangern“.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#333300;">Tja, Neger, Neger, Schornsteinfeger. Soulbrother Günters (Da good Nigger from the hood!) Schornstein raucht schon wieder ganz gut. Buch und Film kommen strategisch gut platziert parallel auf den Markt. Für den Friedensnobelpreis zwei Wochen zu spät, es sei denn, Obama und Onkel Ogünni sind eh Brüder. Auch Obama war ja, genau wie unser furchtloser Walli, „ein ganzes Jahr lang als Schwarzer unterwegs“! Und wie ich unsre extrem tapfren Widerständler gegen das „unverbesserlich fremdenfeindliche deutsche Wesen“ kenne, werden sie wieder ordentlich TamTam machen. – Ich mach da nicht mit. Da könnt ihr warten, bis ihr schwarz werdet.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#333300;"><br />
</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#333300;"><br />
</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Günter Wallraff "Schwarz auf Weiß"]]></title>
<link>http://wirsinddasnetz.wordpress.com/2009/10/22/gunter-wallraff-schwarz-auf-weis/</link>
<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 13:41:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ramona</dc:creator>
<guid>http://wirsinddasnetz.wordpress.com/2009/10/22/gunter-wallraff-schwarz-auf-weis/</guid>
<description><![CDATA[Ab heute gibt es den neuen Film  &#8220;Schwarz auf Weiß&#8221; von dem Kölner Enhüllungsjournaliste]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ab heute gibt es den neuen Film  &#8220;<a href="http://www.schwarzaufweiss.x-verleih.de/" target="_blank">Schwarz auf Weiß</a>&#8221; von dem Kölner Enhüllungsjournalisten  Günter Wallraff in einigen Kinos zu sehen. Wie ergeht es einen Menschn mit schwarzer Hautfarbe in Deutschland? Sehr mies, auch wenn man sich integrationswillig zeigt und gut deutsch spricht, muss man oft um sein Leben bangen, Herr Sarrazin.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/xvpFeyoKbkg&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/xvpFeyoKbkg&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p style="text-align:center;">
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Günter Wallraff ist Kwami ]]></title>
<link>http://edithalisa.wordpress.com/2009/10/22/gunter-wallraff-ist-quami/</link>
<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 08:30:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>edithalisa</dc:creator>
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<description><![CDATA[Der Enthüllungsjournalist Günter Wallraff reiste, verkleidet als somalischer Migrant Quami mit verst]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Der Enthüllungsjournalist Günter Wallraff reiste, verkleidet als somalischer Migrant Quami mit versteckter Kamera, quer durch Deutschland. Seine Erlebnisse und wie die Ereignisse in dem überfüllten Zug nach Cottbus wirklich waren, kann man ab heute im Kino sehen. <em>Schwarz auf Weiss</em> ist ein Film über das Leben als Farbiger, über Angst, Imponiergehabe, Vorurteile und Rassismus. Ein Film, der den Zuschauer manchmal ratlos zurücklässt, wütend macht, hinterfragt und hoffentlich sensibilisiert. Ein Film, der vielleicht nichts Neues erzählt, aber gerade deshalb wichtig ist. <em>Schwarz auf Weiss</em> lenkt den Blick auf die Diskriminierung von Migranten vor der eigenen Haustür und schaut der Gesellschaft mitten ins Gesicht.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/yxQiT1G6VAc&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/yxQiT1G6VAc&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p style="text-align:justify;"> </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Günter Wallraff: Alltäglicher Rassismus in Deutschland]]></title>
<link>http://heftklammer.wordpress.com/2009/10/19/gunter-wallraff-alltaglicher-rassismus-in-deutschland/</link>
<pubDate>Mon, 19 Oct 2009 19:55:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>heftklammer</dc:creator>
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<description><![CDATA[]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/yxQiT1G6VAc&#038;rel=0&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/yxQiT1G6VAc&#038;rel=0&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Dem deutschen Rassismus auf der Spur]]></title>
<link>http://stonesand.wordpress.com/2009/10/19/dem-deutschen-rassismus-auf-der-spur/</link>
<pubDate>Mon, 19 Oct 2009 12:22:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>stonesand</dc:creator>
<guid>http://stonesand.wordpress.com/2009/10/19/dem-deutschen-rassismus-auf-der-spur/</guid>
<description><![CDATA[Der Journalist Günter Wallraff war ein Jahr in Deutschland als Schwarzer verkleidet unterwegs. Nicht]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Der Journalist Günter Wallraff war ein Jahr in Deutschland als Schwarzer verkleidet unterwegs. Nicht immer wurde er wegen seiner Hautfarbe angegangen, aber zu häufig wurde er ausgegrenzt, missachtet, oder gar angepöbelt. Im ZEIT Magazin publizierte er, was ihm widerfahren war. Unglaublich, schockierend, aber dennoch wahr: <a href="http://www.zeit.de/2009/43/Wallraff-43" target="_blank">In fremder Haut</a>, ist mehr als ein lesenswerter Artikel.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?]]></title>
<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/10/19/wer-hat-angst-vorm-schwarzen-mann/</link>
<pubDate>Mon, 19 Oct 2009 07:59:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>Christian Soeder</dc:creator>
<guid>http://rotstehtunsgut.de/2009/10/19/wer-hat-angst-vorm-schwarzen-mann/</guid>
<description><![CDATA[Günter Wallraff war ein Jahr als Schwarzer in Deutschland unterwegs. Die Reaktionen sind erschrecken]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCnter_Wallraff">Günter Wallraff</a> <a href="http://www.zeit.de/2009/43/Wallraff-43?page=all">war ein Jahr als Schwarzer in Deutschland unterwegs</a>. Die Reaktionen sind erschreckend. Eine ausgezeichnete Ergänzung zu <a href="http://rotstehtunsgut.de/2009/10/18/kurzschluss-zwischen-kleinhirn-und-zunge/">&#8220;Kurzschluss zwischen Kleinhirn und Zunge&#8221;</a>.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wallraff - in weißer Haut]]></title>
<link>http://karleduardskanal.wordpress.com/2009/10/19/wallraff-in-weiser-haut/</link>
<pubDate>Mon, 19 Oct 2009 03:26:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>Karl Eduard</dc:creator>
<guid>http://karleduardskanal.wordpress.com/2009/10/19/wallraff-in-weiser-haut/</guid>
<description><![CDATA[Nach seiner spektakulären Lesung der &#8220;Satanischen Verse&#8221; in einer Moschee, auf ihrem Gel]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Nach seiner spektakulären Lesung der &#8220;Satanischen Verse&#8221; in einer Moschee, auf ihrem Gelände oder 5000 Meter weit entfernt, mit der er bewies, Islam bedeutet Toleranz und Frieden, hat er sich etwas neues ausgedacht. Günter Wallraff, der als Harun al Raschid unterwegs ist, wenn die Bundeskanzlerin das Kostüm nicht braucht, um sich unter die aussterbenden Eisbären zu mischen, ist wieder auf Enthüllungstour.</p>
<p style="text-align:justify;">Wie lebt es sich so als Mittelklasseweißer, will er wissen. Wie sieht die alltägliche Mißachtung aus, der der weiße Handwerker, Physiker oder Konstrukteur der Ariadne-Rakete so ausgesetzt ist, wenn ihn das Amt schikaniert, die Polizei oder wenn er sieht, wie sein hart erarbeitetes Geld in den Taschen der Colored People verschwindet, die ja nun auch ernährt werden müssen, weil sie keiner abschieben will, <a href="http://www.zeit.de/2009/43/Wallraff-43?page=2">auch wenn sie drei Jahre am Goetheinstitut in Daressalam Deutsch gelernt haben und sich zum Kellnern oder Rudern zu fein sind und deshalb ohne Arbeit</a>.</p>
<p style="text-align:justify;">Und vor allem will er erfahren, wie das so ist, wenn man plötzlich von feinen bunten Jungs oder Mädchen unvermittelt angegriffen und verprügelt wird, von, die Presse schreibt Migranten oder Ulf und Tom oder Südländern, und niemand kommt zu Hilfe oder lacht oder ruft, &#8220;selber schuld&#8221; und schreibt das in der Zeitung <a href="http://www.zeit.de/online/2008/03/intoleranz-antwort">DIE ZEIT</a>.</p>
<p style="text-align:justify;">Und wie ist das eigentlich, Deutschland hinter sich zu lassen, mit all seinen Erfahrungen im Arbeitsleben, seinem Können, und seine Zukunft außerhalb des Zugriffs des deutschen Finanzministers zu gestalten?</p>
<p style="text-align:justify;">Das war der schwierigste Teil übrigens, glaubhaft Facharbeiterkönnen darzustellen. Geschafft hat er es mit schwarzer Schminke, die im Sprühverfahren aufgetragen wurde. Alle Achtung. Oder?</p>
<h4 style="text-align:center;">Wollte irgendwas machen</h4>
<p style="text-align:justify;"><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/jv2G4FweQjo&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/jv2G4FweQjo&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der mörderische Haß auf das Lebendige (Teil 2)]]></title>
<link>http://nachrichtenbrief.wordpress.com/2009/10/16/der-morderische-has-auf-das-lebendige-teil-2/</link>
<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 04:13:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>Peter Nasselstein</dc:creator>
<guid>http://nachrichtenbrief.wordpress.com/2009/10/16/der-morderische-has-auf-das-lebendige-teil-2/</guid>
<description><![CDATA[Den ersten Teil begann ich mit dem Satz: Es gibt keine größere Verachtung, keinen tieferen Haß als j]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Den <a href="http://nachrichtenbrief.wordpress.com/2009/08/22/der-morderische-has-auf-das-lebendige/">ersten Teil</a> begann ich mit dem Satz: <em>Es gibt keine größere Verachtung, keinen tieferen Haß als jenen, der gegen Schwarzafrikaner gerichtet ist.</em></p>
<p>Weitere schockierende Belege für den kochenden und brodelnden Haß in jenen, die a la Rudolf Steiner glauben, daß in der „äthiopischen Rasse die Merkurkräfte kochen und brodeln“, bietet Günter Wallraff, der als Somali verkleidet durch deutsche Kneipen zog, sich eine Wohnung mieten wollte oder beispielsweise in Ostdeutschland einem Fußballspiel beiwohnte. Nachzulesen in seinem neuen Buch <strong>Aus der schönen neuen Welt</strong>.</p>
<p>Wie Wallraff in der <a href="http://www.mopo.de/2009/20091015/deutschland-welt/panorama/wohnung_fuer_den_doch_nicht.html"><strong>Hamburger Morgenpost</strong></a> berichtet, galten ihm, dem vermeintlichen „Schwarzen“, immer wieder Beschimpfungen wie „Affen nach Afrika!“ Jedem Fußballfan sind die Sprechchöre gegen „Schwarze“ in den Stadien vertraut: „Hier, hohl dir deine Banane!“ Wallraff:</p>
<blockquote><p>Ich war beim Fußballspiel Cottbus gegen Dresden. Wenn da nicht die Polizei gewesen wäre, hätten die mich alle gemacht.</p></blockquote>
<p>Was in den von Wallraff beschriebenen Massen vorgeht; was diesen mörderischen Haß provoziert, kann man wirklich am besten erfassen, wenn man sich mit dem anthroposophischen Rassismus befaßt. Nirgendwo sonst wird offensichtlicher, was Reich in der <a href="http://www.amazon.de/Die-Massenpsychologie-Faschismus-Wilhelm-Reich/dp/3462017942"><strong>Massenpsychologie des Faschismus</strong></a> unter den Stichworten „Rassereinheit, Blutsvergiftung und Mystizismus“ diskutiert.</p>
<p>Der Haß gegen den „Schwarzen“ beruht auf der Angst vor „Kontamination“. Beispielsweise forderte 1922 Rudolf Steiner Schwangere auf, sie sollten damit aufhören, die damals populären „Negerromane“ zu lesen, da durch den geistigen Einfluß dieser Lektüre auf den Fötus ihre Kinder negroid, grau und kraushaarig werden würden. Auch beklagte er ganz allgemein den Einfluß der Negerkultur in Europa, weil es schädlich für die geistig-rassische Reinheit sei. 1926 schrieb die Witwe des inzwischen verstorbenen Geistersehers, Marie von Sivers, in einer ihrer Einleitungen zu Steiners Vorträgen, über „das Blöde und das Negerhafte“, dem der moderne Europäer als letzter Mode huldige, dergestalt würde er zum „Untersinnlich-Dämonischen streben, das wiederum dem Negerhaften entsteigt“.</p>
<p>Aus historischen Gründen, wird der „Schwarze“ mit verführerischer Exotik und abstoßender Minderwertigkeit in Zusammenhang gebracht. Ich kann mich gut an einen einfach nur peinlichen Onkel von mir erinnern, der wirklich bei jeder Familienfeier von Josephine Baker schwärmte, um jedesmal gleich anschließend zum Besten zu geben, daß ihn der Gedanke mit einer „Negerin“ zu schlafen, abgrundtief anwidern würde: „Bahhhh, ich könnte mich schütteln!“</p>
<p>Der Schwarze verkörpert genau das ansteckend „Untersinnlich-Dämonische“, das angesichts der AIDS-Hysterie (Ansteckung!) in ganz besonderer Weise wieder aktualisiert wurde. Er verkörpert die mühsam in Schach gehaltenen Sexualtriebe. Sie zu unterdrücken, macht uns erst zu „Kulturmenschen“. Wir haben Angst uns „anzustecken“, d.h. „Feuer zu fangen“, und so unseres mühsam aufrechterhaltenen Status verlustig zu gehen, zu „vertieren“. Je niedriger der eigene Sozialstatus ist, d.h. je „negerhafter“ man sich selbst empfindet, desto stärker ist dieser Mechanismus ausgeprägt und entsprechend groß ist der Haß.</p>
<p>Die ekelhafte Pest Rassismus wird es solange geben, bis sich Kinder und Jugendliche auf einer Massenbasis werden frei entfalten können und zu Menschen heranwachsen, die eine wirklich erwachsene, befriedigende genitale Sexualität leben können.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/wmw5eGh888Y&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/wmw5eGh888Y&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Irrlehre Rassismus]]></title>
<link>http://detlefnolde.wordpress.com/2009/10/15/irrlehre-rassismus/</link>
<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 21:10:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>Detlef Nolde</dc:creator>
<guid>http://detlefnolde.wordpress.com/2009/10/15/irrlehre-rassismus/</guid>
<description><![CDATA[Rassismus ist der Bestandteil &#8220;nationalsozialistischer&#8221; wie aller anderen völkischen Ide]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Rassismus ist <em>der</em> Bestandteil &#8220;nationalsozialistischer&#8221; wie aller anderen völkischen Ideologie. Bis vor gut einem Jahrzehnt <a href="http://detlefnolde.wordpress.com/2008/04/14/kurzbiographie-eigene/">hing ich dieser an</a>, so daß ich aus eigenem Erleben um deren Gefährlichkeit weiß. Befreiend waren bei mir dann vor allem persönliche Kontakte mit jenen, die ich vorher noch als &#8220;rassisch minderwertig&#8221; abgestempelt habe.</p>
<p>Eine Erfahrung, die sich von selbst ergeben muß, schwerlich zu verordnen, welche aber mehr bewirkt als überzogene und hysterisch anmutende politisch-korrekte Belehrung mit erhobenen Zeigefinger, gar der Tabuisierung und dem Schwingen der Strafrechtskeule, wie das in unserem Lande leider, vermutlich traditionsbedingt, der Fall.</p>
<p>Wenn es Medien gibt, die eine innere Öffnung hinbekommen, zumindest den Keim des Zweifels an einer bereits vorhandenen rassistischen Denke legen könnten, <em>weil sie das Herz ansprechen</em>, dann ist es das Buch von Hans J. Massaquoi <a href="http://www.amazon.de/Neger-Schornsteinfeger-Meine-Kindheit-Deutschland/dp/3426618540">&#8220;Neger, Neger Schornsteinfeger! Meine Kindheit in Deutschland&#8221;</a> und Mo Asumangs Film <a href="http://www.roots-germania.com/site2/display/">&#8220;Roots Germania&#8221;</a>.</p>
<p><!--more-->Denkanregungen vermittelt auch <a href="http://www.bod.de/index.php?id=296&#38;auto_id=9053">&#8220;Verschenkte Jahre &#8211; Eine Jugend im Nazi-Hass&#8221;</a>. Das &#8220;Neue Deutschland&#8221; schreibt darüber im März 2006:</p>
<blockquote><p>Es klingt wie ein modernes Märchen, was Nick W. Greger in seinem Buch „Verschenkte Jahre“ erzählt: Ein militanter Neonazi aus Deutschland reist nach Südafrika, um sich dort rassistischen Paramilitärs anzuschließen. Aber es kommt ganz anders. Er verliebt sich in ein Hereromädchen und muss feststellen, dass seine rassistische Ideologie völliger Unfug ist.</p></blockquote>
<p>Hans-Joachim Zillmer in <a href="http://zillmer.com/buecher/dieevolutionsluege.html">&#8220;Die Evolutionslüge &#8211; Der Neandertaler und andere Fälschungen der Menschheitsgeschichte&#8221;</a>:</p>
<blockquote><p>In seinem Buch &#8220;Die Abstammung des Menschen&#8221; diskutiert Darwin kühn über &#8220;die größeren Unterschiede zwischen Menschen bestimmter Rassen&#8221; und stellte Neger und australische Aborigines auf eine Stufe mit Gorillas. Da liegt es nahe, auf den Gedanken von unterschiedlich entwickelten Rassen zu kommen.</p>
<p>Tatsächlich gibt es viele Kulturen, aber keine Rassen. Diese wissenschaftliche Tatsache stützt sich auf umfassende molekularbiologische Untersuchungen. Natürlich gibt es Unterschiede zwischen den Menschen. Doch diese sind auf individueller Ebene viel ausgeprägter als zwischen den Völkern.</p>
<p>&#8220;Die Einteilung in Rassen ist ein reales kulturelles, politisches und ökonomisches Konzept in der Gesellschaft, aber kein biologisches. Doch unglücklicherweise nehmen die Leute fälschlich an, dies sei die Grundlage verschiedener menschlicher Rassen: genetische Unterschiede&#8221;, stellt Alan R. Templeton von der Washington-Unviersität in St. Louis fest (SpW, 9. 10. 1998).</p>
<p>Trotz Unterschieden im äußeren Erscheinungsbild sind die genetischen Unterschiede zwischen den großen Menschengruppen derart minimal, und ihre Merkmale sind so vielfältig überlappend, dass Rasseeinteilungen weder durchführbar noch sinnvoll sind. Der Rassismus hat keine genetische Grundlage, sondern basiert auf dem psychologischen Bedürfnis nach unangreifbarer Überlegenheit und Dominanz.</p>
<p>Unterschiede zwischen den Völkern basieren weit weniger auf unterschiedlichem Erbgut als auf unterschiedlichen Übertragungsmechanismen von technischen und sozialen Innovationen (Cavalli-Sforza, 1999).</p>
<p>Ungeachtet dieser Tatsache wird seit dem 19. Jahrhundert die Existenz von Rassen der Menschheit jedoch als Realität akzeptiert. Leider wird auch heutzutage noch die Rassenfrage dazu benutzt, um Vorurteile aufzubauen oder zu manifestieren, damit bestimmte politische Ziele und, damit zusammenhängend, egoistisches Machtstreben durchgesetzt werden kann.</p>
<p>Besonders Adolf Hitler nutzte den Rassenbegriff auf menschenverachtende Weise aus. Es sollte einer &#8220;Herrenrasse&#8221; die Vormachtstellung auf unserer Erde gesichtert werden.</p>
<p>Adolf Hitler berief sich ausdrücklich auf die Hypothesen von Charles Darwin und sah in der Evolutionstheorie eine Rechtfertigung für sein Handeln, denn die anderen &#8220;nicht arischen&#8221; Rassen waren nach Hitler angeblich Untermenschen, die nach Darwin sowieso dem Aussterben geweiht waren. Hitler betrachtete sich also als Vollstrecker des postulierten Evolutionsmechanismus.</p>
<p>&#8220;In der Annahme, dass sich Lebewesen im Kampf ums Überleben evolutiv entwickelten, wurde der Darwinismus selbst auf die Sozialwissenschaften angewandt und wurde zu einem Konzept, das sich unter dem Namen Sozialdarwinismus entwickelte. Dieser sagt aus, dass die gegenwärtigen menschlichen Rassen auf verschiedenen Stufen der Evolutionsleiter stehen. Die europäischen Rassen seien die höchstentwickelten, während viele andere Rassen immer noch affenartige Merkmale aufzeigten&#8221; (Yahya, 2002. S. 46).</p>
<p>Der Grund, warum &#8220;Rassen&#8221; von unseren Vorfahren und vielen Menschen als Realität empfunden werden, liegt in den vielfältigen Unterschieden zwischen den Völkern verschiedener Regionen begründet. Unterschiedliche Merkmale wie Hautfarbe, Körpergröße oder die Form der Augen, des Körpers, Gesichts und anderer Details erlauben uns oft, auf den ersten Blick zu erraten, woher der Betreffende stammt.</p>
<p>In jedem Kontinent sind viele dieser Merkmale homogen und erwecken daher den Eindruck, es geben &#8220;Rassen&#8221;. &#8220;Diese Unterschiede sind zumindest teilweise genetisch bedingt. Hautfarbe und Körperformen sind am wenigsten erblich. Sie sind fast alle auf klimatische Unterschiede zurückzuführen&#8221; (Cavalli-Sforza, 1999, S. 22).</p>
<p>Neue eingehende Untersuchungen zeigen, dass &#8220;die Unterteilung der Menschen nach Rassen und ethnischer Zugehörigkeit unbrauchbar ist&#8221; (&#8220;Nature Genetics&#8221;, Bd. 36, S54-S60), insbesondere anhand der Hautfarbe.</p>
<p>Innerhalb einer isolierten Gruppe von Individuen bilden sich unter Berücksichtigung von Selektionsfaktoren (Isolation, Klima) dann zwangsläufig bestimmte Merkmale heraus, die in hoher Frequenz bereits vorhanden sind. Unterschiedliche Hautfarbe ist jedoch kein &#8220;biologisches Rassenmerkmal&#8221;. Sie wird auch nicht über lange Zeiträume hinweg evolutiv durch langsame Anpassung an die Intensität der Sonneneinstrahlung gebildet.</p></blockquote>
<p>Ali Muhammad Naqawi in <a href="http://www.izhamburg.com/bibliothek/Buch/Islam-und-Nationalismus/">&#8220;Islam und Nationalismus&#8221;</a>:</p>
<blockquote><p>Der Nationalismus ist eine Lehre, eine Denkschule und eine Pseudoreligion, die der Westen schuf, um ein ideologisches Vakuum zu füllen. Der Mensch kann nicht ohne einen Glauben oder eine Ideologie leben, für die er Zuneigung und Liebe zeigen kann.</p>
<p>Kann etwas unmenschlicher und unvernünftiger sein als einen gemeinen, korrupten und inkompetenten Landsmann derselben Rasse oder Sprache einem ehrlichen, gütigen und kompetenten Menschen vorzuziehen, der außerhalb der Grenzen des eigenen Landes geboren ist?</p></blockquote>
<p>Dem ist wohl nichts mehr hinzuzufügen.</p>
<p>Wenn die Menschen anfangen, die Gemeinsamkeiten nicht die Unterschiede zu betonen, sie sich auf gemeinsame Werte und Ausrichtungen festlegen, dann wird das Wort <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cberfremdung">&#8220;Überfremdung&#8221;</a> nur noch in den Geschichtsbüchern zu finden sein, weil diese &#8220;nationale Frage&#8221; dann real noch weniger existent, als das heute bereits der Fall.</p>
<p>Bis dahin ist diese nicht ängstlich zu negieren, sondern &#8220;internationalistisch&#8221; zu beantworten, in dem man Grundfragen stellt nach dem, was denn überhaupt &#8220;eigen&#8221; und &#8220;fremd&#8221;, was an beidem denn überhaupt erhaltenswert und warum, wo das Verbindende liegt &#8211; wie wir das gesellschaftliche Leben in unserem Einwanderungsland gestalten.</p>
<p>Mit Rassismus bzw. völkischem Nationalismus, also den Spaltungs-, Ausgrenzungs- und Kolonisationsideologien von Vorgestern ist das nicht möglich, ganz im Gegenteil. Gerade dazu ist es wichtig, sich solchen &#8220;nationalen Fragen&#8221; zu stellen, diese nicht den Rassisten und ihrem Umfeld zu überlassen, ob es sich um Nazis, <a href="http://www.muslim-markt.de/Palaestina-Spezial/diverse/zionisten_sind_rassisten.htm">Zionisten</a> oder andere handelt.</p>
<p>Ergänzt am 20. 10. 09:</p>
<p>Der Film “Günter Wallraff: <a href="http://www.schwarzaufweiss.x-verleih.de/">Schwarz auf Weiß. Eine Reise durch Deutschland</a>” läuft ab 22. Oktober in den Kinos”. Ich empfehle dazu folgenden Beitrag von Burkhard Schröder: <a href="http://www.burks.de/forum/phpBB2/viewtopic.php?t=4057">“Warum ich Journalist geworden bin” (17.12.2004)</a>.</p>
<table style="height:8px;" border="0" cellspacing="1" cellpadding="0" width="6">
<tbody>
<tr>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[What have I been reading? ]]></title>
<link>http://aninsideoutsock.wordpress.com/2009/10/05/what-have-i-been-reading/</link>
<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 17:25:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>aninsideoutsock</dc:creator>
<guid>http://aninsideoutsock.wordpress.com/2009/10/05/what-have-i-been-reading/</guid>
<description><![CDATA[So, i have been reading quite a lot the last month, as i always do, though i always have the feeling]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>So, i have been reading quite a lot the last month, as i always do, though i always have the feeling i&#8217;m not reading enough. That&#8217;s how bookminded I&#8217;ve become over the years. Anyway, What did i read? There were quite some Dutch books in there, which I&#8217;ll talk about in English. Most of them aren&#8217;t available in translations I guess, but maybe it&#8217;s nice to see what Belgian writers write about (well, the same shit basically).</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-592" title="XDrummer" src="http://aninsideoutsock.wordpress.com/files/2009/10/xdrummer.jpg" alt="XDrummer" width="245" height="388" /></p>
<p>Herman Brusselmans &#8211; Ex-drummer</p>
<p>Herman Brusselmans is one of the more famous writers in the Dutch-speaking part of Belgium, mostly because of his Fuck you-attitude towards the world. His style is irony at its busiest (not always the finest, because he can exaggerate being ironic). His books are especially beloved by rebellious teens and people who like to read about losers. I used to read a lot of his stuff when I was sixteen (he&#8217;s got quite the back catalogue, writing a book almost every year), but after a while i saw he kept on writing the same book over and over. He can be extremely funny, but he&#8217;s sensitive at times too. (although he&#8217;s not known for that, and it depends on the book). Anyway, ex-drummer is about some guys forming a band of people with some deficiencies. The I-person, a famous Belgian writer, gets to be the drummer in the band, because he can&#8217;t drum. Probably not available in English, but there is a movie made of it. In Dutch, but you can find it on <a href="http://www.play.com/DVD/DVD/4-/3512159/Ex-Drummer/Product.html?ptsl=1&#38;ob=Price&#38;fb=0" target="_blank">Play.com</a>. Haven&#8217;t seen the film, but it is a bit weird. Here the trailer:</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/PjZPNkjVFSU&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/PjZPNkjVFSU&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-593" title="p10_dokter_overall_boek" src="http://aninsideoutsock.wordpress.com/files/2009/10/p10_dokter_overall_boek.jpg" alt="p10_dokter_overall_boek" width="400" height="600" /></p>
<p><a href="http://www.proxis.be/BENL/Product/Dokter_In_Overall/2180863__detail.aspx?search=karel+van+bever" target="_blank">Karel Van Bever &#8211; Dokter in Overall</a></p>
<p>In this non-fiction book, Karel Van Bever, a doctor with leftist sympathies, goes working under cover in a big factory in Antwerp for nine months (or a year, i can&#8217;t remember). IT&#8217;s like Günter Wallraf disguising himself and then finding out things aren&#8217;t going as smooth in factories as they need to go. A lot of social problems. Too much to explain, and it&#8217;s not gonna be translated i guess, but an interesting read if you&#8217;re anticapitalist. (that last sentence was a joke).</p>
<p>PAul Baeten Gronda &#8211; Nemen wij samen afscheid van de liefde (translation: let&#8217;s say goodbye to love together)</p>
<p>A debut novel by some hyped young Belgian author, who happens to be an aquaintance of a collegue. So i asked him if i could borrow the book, quite curious. The read was enjoyable, but not really as thrilling. And quite the average story.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-594" title="400000000000000033449_s4" src="http://aninsideoutsock.wordpress.com/files/2009/10/400000000000000033449_s4.jpg" alt="400000000000000033449_s4" width="315" height="500" /></p>
<p><a href="http://www.play.com/Books/Books/4-/1406888/Black-Swan-Green/Product.html" target="_blank">David Mitchell &#8211; Black Swan Green</a></p>
<p>Look, I&#8217;m a huge David Mitchell fan, but this book just didn&#8217;t do it for me. Mitchell writes a coming-of-age story, and it just seemed a bit plain. I could relate to the feelings of the main character, but having read all the previous novels by Mitchell, I know he can do a lot better. Just hope his next one is back to the old style. I read it in Dutch by the way, so maybe that had something to do with it too?</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-595" title="1" src="http://aninsideoutsock.wordpress.com/files/2009/10/1.jpg" alt="1" width="389" height="581" /></p>
<p><a href="http://www.proxis.be/BENL/Product/Ontelbaren/1497053__detail.aspx?search=elvis+peeters&#38;shop=100001NL&#38;SelRubricLevel1Id=100001NL" target="_blank">Elvis Peeters &#8211; De Ontelbaren</a> (translation: The Uncountables)</p>
<p>Another Belgian writer (i normally only read foreign authors, this month i read 3 &#8230; weeird). A novel of ideas about immigration. Imagine the entire southern hemisphere trying to enjoy the richness of Europe &#38; The United States. The entire society would just stop working, people would steal&#8230; This book is about that. about uncountable people coming to Europe. A very scary book, in a way, especially because of the gruesome ending. I&#8217;m normally not very into Dutch literature, but this could be an international success in literary circles i think.</p>
<p><a href="http://www.play.com/Books/Books/4-/239973/The-Complete-Stories/Product.html?ptsl=1&#38;ob=Price&#38;fb=0" target="_blank">Flannery O&#8217;Connor &#8211; (collection of stories, in Dutch)</a></p>
<p>One of the more well-known authors that I hadn&#8217;t read yet. What can I say? After reading ab ook like this, you always understand why they are classics. A bit sentimental at times, but the typical Southern way of life (well, at least i think it was like that), is depicted in her stories in a very sharp way. Racism, class differences. Classic.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-596" title="stitches1cov" src="http://aninsideoutsock.wordpress.com/files/2009/10/stitches1cov.jpg" alt="stitches1cov" width="450" height="578" /></p>
<p>David Small &#8211; Stitches</p>
<p>I also bought some new graphic novels, after a couple of months not paying attention to stuff that got released. So i was very surprised to hear quite a few amazing comics were suddenly available. One of them was this autobiographical comic by David Small. Stitches is about Small&#8217;s cold relationship with his parents, especially his mother, with quite a scary plot (but as far as i know, it really happened). I&#8217;m not gonna spoil to much, but you just read it.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-597" title="3paradoxes" src="http://aninsideoutsock.wordpress.com/files/2009/10/3paradoxes.jpg" alt="3paradoxes" width="300" height="406" /></p>
<p><a href="http://www.play.com/Books/Books/4-/605915/The-Three-Paradoxes/Product.html" target="_blank">Frank Horschmeier &#8211; The Three Paradoxes</a></p>
<p>A small graphic novel that I have to read again, cause I can&#8217;t tell what it was about. well, it was about some comic book author, who is visiting his parents, and will leave the next morning. he has a walk with his dad in the evening, talking about this women he met online and who&#8217;s flying over to him the next week. They also bring up old memories, and next to that you&#8217;ll read the story he&#8217;s writing himself. Nice, but not very understandable at first.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-598" title="dash-shaw-bottomless" src="http://aninsideoutsock.wordpress.com/files/2009/10/dash-shaw-bottomless.jpg" alt="dash-shaw-bottomless" width="450" height="316" /></p>
<p><a href="http://www.play.com/Books/Books/4-/5344527/The-Bottomless-Belly-Button/Product.html" target="_blank">Dash Shaw &#8211; The Bottomless Belly Button</a></p>
<p>A great graphic novel that i just finished (yes, i&#8217;m getting tired of typing this, damn) and that is haunting me a little while typing this. About a family, where the parents are getting divorced after being married for forty years. Their adult children don&#8217;t understand it, and deal with it in their own way (next to the problems they have themselves). It&#8217;s so incredibly subtle and emotionally nice.</p>
<p><strong><em>Things I&#8217;ve been reading but not finished yet</em></strong></p>
<p><strong><em> </em></strong>I started in Don Quichote, but having a hard time reading it. It&#8217;s really good, but it&#8217;s a slow read. Next to that, I&#8217;m reading &#8216;The Lazarus Project&#8217; by Aleksandar Hemon. But the great thing i&#8217;m really enjoying is David Eagleman&#8217;s Sum. I&#8217;ll write more about that next time.</p>
<p>Don&#8217;t know if you made it to the end, but if you did. Good job</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Werden Auszubildende wegen Wallraff gemobbt?]]></title>
<link>http://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2009/09/29/werden-auszubildende-wegen-wallraff-gemobbt/</link>
<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 18:11:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>harrygambler2009</dc:creator>
<guid>http://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2009/09/29/werden-auszubildende-wegen-wallraff-gemobbt/</guid>
<description><![CDATA[Mobbingerlebnis Der Schriftsteller Günter Wallraff dürfte jedem bekannt sein. Doch was sich im Umfel]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div id="attachment_600" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-600" src="http://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/files/2009/09/mobbingerlebnis3.jpg?w=150" alt="Mobbingerlebnis" width="150" height="110" /><p class="wp-caption-text">Mobbingerlebnis</p></div>
<p>Der Schriftsteller Günter Wallraff dürfte jedem bekannt sein. Doch was sich im Umfeld seiner Recherechen im Gourmetbetrieb von Martin Scharff abspielt, liegt noch immer im dunklen Sumpf deutscher Befindlichkeit.</p>
<p>Auszubildende haben in dem Gourmetbetrieb Angst. Mobbing sei &#8220;in der Wartenberger Mühle&#8230;.. an der Tagesordnung&#8221;, so Wallraff. &#8220;Bis heute erreichen Wallraff Hinweise auf Unstimmigkeiten in dem mit einem Stern Michelin und 14 Punkte Gault Millau ausgezeichneten Betrieb. Inhaber Martin Scharff nimmt dazu keine Stellung&#8221;.(1)</p>
<div id="attachment_601" class="wp-caption alignright" style="width: 114px"><img class="size-thumbnail wp-image-601" title="Mobbingopfer" src="http://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/files/2009/09/mobbingopfer1.jpg?w=104" alt="Mobbingopfer" width="104" height="150" /><p class="wp-caption-text">Mobbingopfer</p></div>
<p>Auszubildende waren schon immer eine &#8220;leichte Beute des Mobs&#8221;, denn sie können sich kaum wehren. Haben Angst vor dem Verlust des Ausbildingsplatzes und unterlagen schon immer dem &#8220;Prinzip Ausbeutung&#8221; gerade in denen Bereichen, wo schlechte Arbeitszeiten und Niedriglöhne Gang und Gebe sind.</p>
<p>1) <a href="http://tagungshotels.wordpress.com/2009/07/15/mobbing-bei-auszubildenden-an-der-tagesordnung/">http://tagungshotels.wordpress.com/2009/07/15/mobbing-bei-auszubildenden-an-der-tagesordnung/</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sanktionsmoratorium Hartz IV: DIE LINKE beantragt Bundesratsinitiative]]></title>
<link>http://hamburglinks.wordpress.com/2009/09/03/sanktionsmoratorium-hartz-iv-linke-beantragt-bundesratsinitiative/</link>
<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 15:00:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
<guid>http://hamburglinks.wordpress.com/2009/09/03/sanktionsmoratorium-hartz-iv-linke-beantragt-bundesratsinitiative/</guid>
<description><![CDATA[Photo: DIE LINKE Angesichts der ernormen Sanktionsquoten bei Hartz IV-Betroffenen und der erhebliche]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Photo: DIE LINKE Angesichts der ernormen Sanktionsquoten bei Hartz IV-Betroffenen und der erhebliche]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wartenberger Mühle/Martin Scharff - Wallraff: Azubis haben Angst]]></title>
<link>http://hottelling.wordpress.com/2009/07/13/wartenberger-muhlemartin-scharff-wallraff-azubis-haben-angst/</link>
<pubDate>Mon, 13 Jul 2009 11:00:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>Carsten Hennig</dc:creator>
<guid>http://hottelling.wordpress.com/2009/07/13/wartenberger-muhlemartin-scharff-wallraff-azubis-haben-angst/</guid>
<description><![CDATA[Nach seiner Enthüllungsreportage sorgt sich Günter Wallraff weiter um die verbliebenden Lehrlinger i]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="size-full wp-image-812 alignleft" style="margin:5px;" title="Günter Wallraff" src="http://hottelling.wordpress.com/files/2009/07/gunter-wallraff.jpg" alt="Günter Wallraff" width="120" height="182" />Nach seiner Enthüllungsreportage sorgt sich Günter Wallraff weiter um die verbliebenden Lehrlinger im Gourmetbetrieb von Martin Scharff. „Die Azubis haben Angst“, beschreibt der Kölner Journalist im Gespräch mit &#8220;Top hotel&#8221; die Stimmung in der Wartenberger Mühle. Mobbing sei an der Tagesordnung. Zudem seien weitere Auszubildende eingestellt worden, obwohl bereits die Hälfte der Belegschaft aus Lehrlingen besteht. Bis heute erreichen Wallraff Hinweise auf Unstimmigkeiten in dem mit einem Stern Michelin und 14 Punkte Gault Millau ausgezeichneten Betrieb. Inhaber Martin Scharff nimmt dazu keine Stellung.</p>
<p>Lesen Sie hier den vollständigen Beitrag:<br />
<a title="Wartenberger Mühle/Martin Scharff - Wallraff: Azubis haben Angst" href="http://www.tophotel.de/index.php?wartenberger-muehle-wallraff-enthuellung" target="_blank">http://www.tophotel.de/index.php?wartenberger-muehle-wallraff-enthuellung</a></p>
<p><em>Diskutieren Sie mit im Xing-Forum HOTELLERIE<br />
<a title="Fachdiskussion im Xing-Forum HOTELLERIE" href="https://www.xing.com/app/forum?op=showarticles;id=22432835" target="_blank">https://www.xing.com/app/forum?op=showarticles;id=22432835</a></em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Günter Wallraff über Ausbeutung in einem Sternerestaurant]]></title>
<link>http://hottelling.wordpress.com/2009/07/04/gunter-wallraff-uber-ausbeutung-in-einem-sternerestaurant/</link>
<pubDate>Sat, 04 Jul 2009 12:33:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>Carsten Hennig</dc:creator>
<guid>http://hottelling.wordpress.com/2009/07/04/gunter-wallraff-uber-ausbeutung-in-einem-sternerestaurant/</guid>
<description><![CDATA[Als &#8220;elendigliche Ausbeutung&#8221; bezeichnet der Enthüllungsjournalist Günter Wallraff die A]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Als &#8220;elendigliche Ausbeutung&#8221; bezeichnet der Enthüllungsjournalist Günter Wallraff die Arbeitsbedingungen im Sternerestaurant <a title="Wartenberger Mühle" href="http://www.wartenberger-muehle.de" target="_blank">Wartenberger Mühle</a> bei Kaiserslautern. In der aktuellen Ausgabe des &#8220;<a title="Zeit Magazin" href="http://www.zeit.de/ZEITmagazin/index" target="_blank">ZEITmagazins</a>&#8221; beschreibt Wallraff, wie Auszubildende verbal und körperlich von ihren Vorgesetzten malträtiert wurden: Nach Schilderungen der Betroffenen, die von Zeugen bestätigt werden, wurden Auszubildende körperlich schikaniert, beispielsweise mit einem Soßenlöffel geschlagen. Einem der Auszubildenden sollen von Kollegen einmal mehrere Eimer Wasser über den Kopf geschüttet worden sein.</p>
<div id="attachment_800" class="wp-caption alignnone" style="width: 260px"><img class="size-full wp-image-800" title="Martin Scharff" src="http://hottelling.wordpress.com/files/2009/07/martin-scharff1.jpg" alt="Sternekoch Martin Scharff: Keine Stellungnahme zu den Vorwürfen, Lehrlinge würden in seinem Betrieb ausgebeutet" width="250" height="166" /><p class="wp-caption-text">Sternekoch Martin Scharff: Keine Stellungnahme zu den Vorwürfen, Lehrlinge würden in seinem Betrieb ausgebeutet</p></div>
<p>Die Arbeitszeiten der Auszubildenden, die in der Wartenberger Mühle im Jahr 2008 etwa die Hälfte der Belegschaft darstellten, überschreiten bei Weitem die vom Jugendarbeitsschutzgesetzt festgelegten Höchstgrenzen, schreibt Wallraff im ZEITmagazin. So notierte Carsten E., der im August 2007 als 16-Jähriger seine Ausbildung in der Wartenberger Mühle begann, bald darauf eine Wochenarbeitszeit von bis zu 80,5 Stunden &#8211; doppelt so viele, wie sein Ausbildungsvertrag vorsieht. &#8220;Die gesetzliche Begrenzung wird in der Wartenberger Mühle offensichtlich nicht ernst genommen&#8221;, schreibt Günter Wallraff, der diesmal nicht undercover recherchiert hat, in seinem Beitrag im ZEITmagazin.</p>
<p>&#8220;Schon am ersten Tag musste ich 15 Stunden arbeiten&#8221;, sagte eine Kellnerin über den Beginn ihrer Ausbildung. Das viele Stehen und Gehen habe bei ihr dann zu einer Venenentzündung geführt: &#8220;Ein Bein war bis zum Knie blau&#8221;, schreibt Wallraff, &#8220;die Schmerzen waren so stark, dass sie zum Arzt wollte&#8221;. Ihr sei dann jedoch gesagt worden, dass sie noch eine Stunde arbeiten müsse. Eine 16-jährige Auszubildende &#8220;erlitt am Arbeitsplatz einen Zusammenbruch und musste vom Krankenwagen abgeholt werden, nachdem sie mehrere Tage lang zehn und zwölf Stunden gearbeitet hatte&#8221;.</p>
<p>Nachdem die Staatsanwaltschaft aufgrund dieser und ähnlicher Vorwürfe ermittelt hatte, stellte sie am 16. März 2009 das Verfahren gegen den Chefkoch und Geschäftsführer der Wartenberger Mühle, Martin Scharff, ein, &#8220;obwohl sie erklärte&#8221;, sagte Wallraff, &#8220;der Beschuldigte habe gegen das Gesetz verstoßen und die Betroffenen gesundheitlich gefährdet.&#8221; Dafür wurde ihm die Zahlung von 5.000 Euro an eine gemeinnützige Einrichtung auferlegt.</p>
<p>Martin Scharff war 1991 mit 25 Jahren zum jüngsten Sternekoch Deutschlands gekürt worden, sein Restaurant im Landhotel Wartenberger Mühle wurde vom Guide Michelin mit einem Stern ausgezeichnet, im Gault Millau bekommt es 14 Punkte.</p>
<p>Martin Scharff wollte sich zu den Vorwürfen inhaltlich nicht äußern.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Günter Wallraff? Nie gehört!]]></title>
<link>http://exportabel.wordpress.com/2009/07/03/guenter-wallraff-nie-gehoert/</link>
<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 07:15:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>genova68</dc:creator>
<guid>http://exportabel.wordpress.com/2009/07/03/guenter-wallraff-nie-gehoert/</guid>
<description><![CDATA[So funktioniert Öffentlichkeitsarbeit: Ein Azubi eines pfälzischen Luxusrestaurants bat kürzlich Gün]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><em>So</em> funktioniert Öffentlichkeitsarbeit:</p>
<p>Ein Azubi eines pfälzischen <a href="http://www.wartenberger-muehle.de/index.php?paid=resto" target="_blank">Luxusrestaurants</a> bat kürzlich Günter Wallraff um Hilfe. Der 16-jährige musste 80 Stunden die Woche arbeiten und wurde &#8220;körperlich und psychisch&#8221; schikaniert. Andere Azubis dort <a href="http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/Guenter-Wallraff;art1117,2837865" target="_blank">berichteten</a> das gleiche.</p>
<p>Wallraff ruft nun bei dem Restaurantchef an und schlägt ein Treffen mit den Beteiligten vor. Wallraff selbst will als Schlichter fungieren. Was macht der Chef? &#8220;Er lehnte ab und zeigte sich absolut uneinsichtig&#8221;.</p>
<p>Das muss man erstmal hinkriegen. Man stelle sich vor: Es klingelt, Wallraff ist dran, erzählt was von unmenschlichen Arbeitsbedingungen und der Chef sagt: &#8220;Ist mir wurscht&#8221; und legt auf. Jetzt steht die Story in allen Zeitungen, nicht nur in der Pfalz. Selbst das <em>Zeit-Magazin</em> berichtet darüber. Konnte der Chef mit dem Namen  Wallraff nichts anfangen?</p>
<p>Das Restaurant hat von der Wirtschaftskrise übrigens noch nichts gehört. Auf der Website liest man:</p>
<blockquote><p><em>Wir sind stets auf der Suche nach engagierten und motivierten Mitarbeitern die uns unterstützen und unser Team verstärken.</em></p></blockquote>
<p>Woran das wohl liegt?</p>
<p>Das Restaurant habe <em>&#8220;ein bundesweit einmaliges Ausbildungsprogramm entwickelt&#8221;</em>, steht da noch, haha. Wallraff widerspricht:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Das Schlimme ist, dass es leider überhaupt keine Ausnahme ist. Solche Arbeitsbedingungen nehmen immer mehr zu, gerade jetzt, wo jeder um seinen Arbeitsplatz zittert.&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Nebenbei ist das natürlich wieder ein schönes Beispiel für die Logik des Systems: Auch wenn der Kunde für das &#8220;Menü komplett&#8221; 119 Euro zahlt, muss man den Lehrling noch lange nicht menschenwürdig behandeln.</p>
<p>Vielleicht darf er ja wenigstens die Reste essen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wo Arbeit weh tut - logische Folgen unseres Systems]]></title>
<link>http://nokturnaltimes.wordpress.com/2009/05/25/wo-arbeit-weh-tut-logische-folgen-unseres-systems/</link>
<pubDate>Mon, 25 May 2009 09:14:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>Jazariel</dc:creator>
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<description><![CDATA[Günter Wallraff, der Undercover-Journalist, der bei BILD Hans Esser war und als Türke Ali das Leben ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/QAm0THDBthU&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/QAm0THDBthU&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p><span>Günter Wallraff, der Undercover-Journalist, der bei BILD Hans Esser war und als Türke Ali das Leben „ganz unten kennenlernte, hat sich diesmal das Thema „Billigproduktion für Großdiscounter vorge-nommen. Unter anderer Identität heuerte er bei einer Großbäckerei im Rheinland an, die für die Großmarktkette Lidl produziert, und dokumentierte seine Arbeitsbedingungen mit versteckter Kamera. </span></p>
<p><span><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/KOp1vKfyjJ8&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/KOp1vKfyjJ8&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p><span>Vier Wochen lang schuftete er in Tag- und Nachtschichten für einen Stundenlohn von 7,66 Euro brutto bei Temperaturen von bis zu 50 Grad, verbrannte sich die Arme an heißen Backblechen, entdeckte unfallträchtige Sicherheitsmängel an den Transportbändern und dokumentierte Schimmelbildung an Wänden, Decken und Maschinen. Seine Kollegen klagten über nicht bezahlte Krankheits- und Feiertage und über als willkürlich empfundene Abmahnungen und Kündigungen. </span></p>
<p><span><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/9yW5tAZgS_w&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/9yW5tAZgS_w&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[<b>Sociedade desmascarada</b>]]></title>
<link>http://caleidoscopiocultural.wordpress.com/2009/05/17/sociedade-desmascarada/</link>
<pubDate>Sun, 17 May 2009 22:37:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>Natália Dourado</dc:creator>
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<description><![CDATA[Resenha de Cabeça de Turco – Uma viagem aos porões da sociedade alemã, de Günter Wallraff. Editora G]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignright size-full wp-image-69" title="Cabeça de turco" src="http://caleidoscopiocultural.wordpress.com/files/2009/05/cabeca-de-turco1.jpg" alt="Cabeça de turco" width="264" height="400" />Resenha de <em>Cabeça de Turco – Uma viagem aos porões da sociedade alemã</em>, de Günter Wallraff. Editora Globo, São Paulo, 259 páginas.</p>
<p> </p>
<p>“Estrangeiro, robusto, procura qualquer tipo de trabalho, mesmo que seja muito pesado e sujo, mesmo que paguem pouco.” Com esse anúncio, publicado em março de 1983 em diversos jornais alemães, Günter Wallraff iniciava uma investigação que revelaria como a sociedade alemã tratava seus imigrantes.</p>
<p>O jornalista alemão, envolvido com matérias polêmicas, tornou-se ainda mais conhecido pelo jornalismo investigativo que praticou ao publicar em 1985, o livro <em>Cabeça de Turco</em>. A idéia inicial era realizar uma reportagem sobre a situação dos milhões de estrangeiros que viviam na Alemanha. Porém, Wallraff decidiu ir mais longe: resolveu viver dois anos como um operário turco chamado Ali Sinirlioglu, que se sujeitava aos mais duros trabalhos e sofria muita discriminação. Para isso, o jornalista teve que usar lentes de contato escuras, bigode, peruca de cabelos negros, aprender a falar como um turco e portar documentos falsos. O esforço resultou em mais de dois milhões de exemplares vendidos na República Federal da Alemanha.</p>
<p>O livro demonstra a frieza, a incompreensão e o nojo com que os alemães tratavam os imigrantes, os quais trabalhavam em péssimas condições, com salários miseráveis que conseguiam através de muitas horas de esforço físico, já que havia, em alguns casos, jornadas de trabalho que passavam de 24 horas por dia.</p>
<p>Ali comprovou o tratamento desumano aos trabalhadores braçais e pouco qualificados quando trabalhou como ajudante em uma fazenda, como funcionário de um McDonald’s e cobaia de uma indústria farmacêutica, além de prestar serviços para a empreiteira Adler, que burlava a legislação, atrasando os pagamentos dos operários e não cumprindo as normas de segurança, situação que se repetiu na indústria de aço Thyssen. Lá os trabalhadores turcos eram expostos ao pó e gás de coque, sem máscaras e luvas de proteção, sendo obrigados a trabalhar mais de 16 horas, caso contrário estariam demitidos.</p>
<p>Outros exemplos de humilhações, de hostilidade e de indiferença são encontrados no trecho do livro que retrata o desprezo com que Wallraff foi recebido por padres de igrejas católicas, os quais se negavam a batizar alguém que tinha sido muçulmano. Dessa forma, a instituição que não deveria ter nenhum tipo de preconceito com as diferenças étnicas, mostrou grande resistência em converter Ali para o catolicismo. Ademais, um fato que marca a ganância e a insensibilidade dos empresários alemães se encontra no capítulo em que o patrão de Ali iria entregar alguns turcos para uma morte lenta em uma usina nuclear, pois receberiam em apenas algumas horas a quantidade de radiação máxima permitida por ano.</p>
<p>As fortes denúncias reveladas pela obra fizeram com que a sociedade alemã, que se julgava sensata e imparcial, investigasse os casos de discriminação. Influenciaram jornalistas franceses a escreverem um livro parecido, mostrando o racismo que os trabalhadores turcos encontravam na França e provocou a criação de uma comissão para averiguar a situação de estrangeiros na Dinamarca.</p>
<p>Empresas e pessoas prejudicadas com a publicação do livro abriram processos contra Wallraff, questionando o método de investigação jornalística utilizado, o qual muitas vezes criava uma situação e um acontecimento, dado que é comprovado pelo jornalista no trecho: “Monto uma encenação para ver até que ponto ele chegaria num caso muito grave.” Porém, sem interpretações e simulações, a reportagem não conteria informações que só são obtidas no cotidiano de um operário turco e que foram fundamentais para o sucesso do livro, no qual Günter Wallraff afirmou que “foi necessário usar um disfarce para desmascarar a sociedade; foi necessário mentir e fingir para descobrir a verdade”.</p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Günter Wallraff in Frankfurt]]></title>
<link>http://thelukeblog.wordpress.com/2009/04/03/gunter-wallraff-in-frankfurt/</link>
<pubDate>Fri, 03 Apr 2009 17:19:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>thelukeblog</dc:creator>
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<description><![CDATA[Er war Hans Esser bei der Bild-Zeitung, er war der türkische Gastarbeiter Ali und zuletzt war er als]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Er war Hans Esser bei der Bild-Zeitung, er war der türkische Gastarbeiter Ali und zuletzt war er als Obdachloser auf der Straße unterwegs: Günter Wallraff hat viele Gesichter und eine große Fangemeinde. Doch in Frankfurt hat er sich zuletzt nicht gerade beliebt gemacht. Seine Reportage im Zeit-Magazin über die Obdachlosen in deutschen Großstädten sorgte Anfang März für Aufsehen und Kritik. Das Frankfurter Containerdorf am Ostpark wurde darin als «eine der verrufeneren Unterkünfte in Deutschland» bezeichnet, nur blieb Wallraff nähere Erklärungen schuldig.</p>
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</div>]]></content:encoded>
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