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	<title>halbironman &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/halbironman/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "halbironman"</description>
	<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 07:47:14 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Half Ironman St. Pölten]]></title>
<link>http://tri4life.wordpress.com/2009/05/30/half-ironman-st-polten/</link>
<pubDate>Sat, 30 May 2009 18:23:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>dleskp</dc:creator>
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<description><![CDATA[Half Ironman 2009 St. Pölten Das Missionsziel im September 2008 war klar. 2009 den Half Ironman in S]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><h1 style="text-align:left;">Half Ironman 2009 St. Pölten</h1>
<h1 style="text-align:left;"><a href="http://www.flickr.com/photos/8248671@N02/sets/72157619010247744/"><img class="alignright" title="Peter Finisher" src="http://farm4.static.flickr.com/3326/3578544017_ea4731f5fb_m.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a></h1>
<p style="text-align:left;">Das Missionsziel im September 2008 war klar. 2009 den Half Ironman in St.Pölten machen und sich dort dann das Ticket für den Ironman 2010 in Klagenfurt zu sichern. Das war so ausgemacht mit den Freund/Sport und Veranstalterkollegen Stefan Trybus. Dann kam Lauf das Dorf 09 und seither weiß ich: <strong><em>Es gibt nichts Unsportlicheres als ein Sportevent zu organisieren.</em></strong></p>
<p style="text-align:left;">Da wurde die Trainingsstartphase von November auf Dezember, von Dezember auf Jänner und dann überhaupt „<strong><em>einmal verschoben</em></strong>“. Und so kam es, wie es kommen musste. Gänzlich untrainiert aber voller Vorfreude auf den bevorstehenden Event, lief ich am Sonntag den 24.Mai ein. <!--more--></p>
<h2 style="text-align:left;"><span class="photo_container pc_m"><a title="Pasta Party" href="http://www.flickr.com/photos/8248671@N02/3581101816/"><img class="pc_img alignright" src="http://farm4.static.flickr.com/3340/3581101816_258a02dc61_m.jpg" alt="Pasta Party" width="192" height="154" /></a></span>Der Tag davor, oder wie eine Pastaparty sein muss:</h2>
<p style="text-align:left;">Am Samstag reiste ich gegen 12:00 in St.Pölten ein. Gleich mal beeindruckt vom tollen Event Areal, das zu meiner Verwunderung Platz für ALLE Autos bot. Nachdem ich sowieso kein Quartier hatte sondern geplant im Auto schlafen wollte (großer Sharan, Unterlagematte, Schlafsack) war ich natürlich begeistert.</p>
<p style="text-align:left;"><span class="photo_container pc_m"><a title="Stefan beim Check In" href="http://www.flickr.com/photos/8248671@N02/3580290945/"><img class="pc_img alignleft" style="margin:5px;" src="http://farm4.static.flickr.com/3603/3580290945_f25fe409db_m.jpg" alt="Stefan beim Check In" width="168" height="134" /></a></span>Am Check in war das Warten noch im Maß zu ertragen, die IronmanCity erinnerte ein wenig an Klagenfurt, wenn auch nicht ganz so groß. Stadion und Wechselzonen wurden inspiziert, und dann in den Check In Phasen mit meinen Sachen befüllt. Ein wenig nervig in St..Pölten, dass die beiden Wechselzonen nicht ident sind und man so am Tag davor schon ziemlich mitdenken muss bzw. manche Dinge einfach in doppelter Ausführung benötigt. Irgendwie hab ich aber alles geschafft und bis auf ein zweites Handtuch nichts vergessen.</p>
<p style="text-align:left;">Die Pastaparty bzw. Rennbesprechung war dann der volle Hit. Mein Resümee: ein Teller Nudeln, zwei Bier, ein Teller Nudeln, zwei Bier (dann hab ich aufgehört). Die Nervosität war dann „plötzlich“ weg, freute mich auf den nächsten Tag und ging schlafen.</p>
<h2 style="text-align:left;">Der Renntag – Schwimmen<img class="portrait alignright" style="margin:5px;" src="http://www5.marathon-photos.com/shop/photos/Sports/GKDE/2009/Ironman%2070-3%20Austria/fullsize/IPAY0747.jpeg" alt="" width="179" height="269" /></h2>
<p style="text-align:left;">Vorbereitung war ja dieses Mal nicht mein Ding. Weder trainingstechnisch noch vom Materialseite. Als ich um 6:30 dann also Richtung Schwimmstart ging, in der Gewissheit noch einen wichtigen Klogang zu schaffen, war ich kaum nervös. Als ich nach dem Klo und Startplatzsuche so gegen 6:45 meinen Neo noch immer nicht anhatte, ging es auch noch. Dann aber das Entsetzen: Wie zieht man so ein Ding eigentlich an. Stimmt, war ja schon fast zwei Jahre her der Ironman Klagenfurt. Sehr peinlich – Panik – Gott sei Dank Hilfe von Stefan – geschafft – auf zum Start um 6:55.</p>
<p style="text-align:left;">Start dann um 7:15 und es war wie üblich. Drängelei, trotz Wellenstart, und halt bis zur ersten Boje ein wenig mühsam. Ich hatte aber schnell sowas ähnliches wie einen Rhythmus gefunden und schwamm eben vor mich hin. Die Uhr zeigte so um die 150 Puls an, die Arme waren gleich zu Beginn beleidigt, aber es lief. Da die Schwimmerei zweigeteilt war, gab es einen Ausstieg nach etwa 900 Metern. Ich bin eigentlich gewöhnt, dass einem beim Ausstieg geholfen wird. War aber nicht so. Das spielte sich dann so ab: Ich steh aus dem Wasser auf – Linksdrall – ich liege wieder im Wasser – steh auf – Rechtsdrall – liege im Wasser – steh auf – Linksdrall – nehme einen Kollegen mit und wir liegen beide im Wasser (ich habe nicht ganz verstanden was er mir da gesagt hat*g*). Entscheidung: Brille runter und gaaanz langsam machen. Das funktionierte dann auch. Der zweite Schwimmpart über die restlichen 1100 Meter war viel entspannter. Gleichzeitig kam die Sonne raus und es war einfach nur schön und dauerte keine Sekunde zu lange, denn gegen Ende merkte ich schon, dass alles ein wenig mühsamer wurde. Dennoch. Nach 44min hatte ich den Part 1 geschafft und war gut drauf.</p>
<h2 style="text-align:left;"><img class="portrait alignright" style="margin:5px;" src="http://www2.marathon-photos.com/shop/photos/Sports/GKDE/2009/Ironman%2070-3%20Austria/fullsize/IPAI1234.jpeg" alt="" width="145" height="215" />Der Renntag – Wechseln von Schwimmen zum Rad</h2>
<p style="text-align:left;">Ich hatte es nicht eilig. Den ganzen Tag über nicht. Also ging ich mal locker aufs Klo, setzte mich gemächlich hin, gab Uhr und Chip runter und versuchte aus dem verdammten Neopren Anzug rauszukommen. Das funktionierte nicht so wie ich wollte, schlussendlich aber natürlich dann schon. Dann Helm auf und Schuhe an und raus auf die Strecke. Das Ergebnis: 8 Minuten gewechselt (normal ist so etwa 3 Minuten).</p>
<h2 style="text-align:left;">Der Renntag – Radfahren</h2>
<p style="text-align:left;"><a href="http://www5.marathon-photos.com/scripts/buy.py?event=Sports/GKDE/2009/Ironman%2070-3%20Austria&#38;photo=IPAB1850&#38;bib=491"><img class="alignleft" style="margin:5px;" src="http://www5.marathon-photos.com/shop/photos/Sports/GKDE/2009/Ironman%2070-3%20Austria/thumbnails/IPAB1850.jpeg" alt="" width="108" height="161" /></a>Ich fuhr also weg und sah auf den Tacho der Uhr. Keine Geschwindigkeit wurde angezeigt. Toll. Ich blieb stehen und stellte alles noch mal genauer ein. Kein Erfolg. Also keine Km/h Anzeige. Auch egal, denn viel wichtiger war, dass die „Cadence“ Anzeige funktionierte – also „Umdrehungen pro Minute der Pedale“. Im Ausdauerbereich sagt man immer, dass ein Wert so gegen 90 – 100 optimal ist, um kein Laktat aufzubauen. Und das war dann mein Missionsziel. „Fahre die Strecke immer zwischen 90-100 und bleib mit dem Puls ja unter 140, besser 135! – sonst ist spätestens beim Laufen alles aus!“. Daran hielt ich mich – fast sklavisch – soweit es ging. Bei den beiden Steigungen ging es sich natürlich nicht aus aber sonst war ich eben gemütlich unterwegs und hatte so viel Spaß wie man am Fahrrad eben haben kann. Mein Sport ist es halt nicht. Nach 3:30h kam ich im Ziel an und war gut drauf. Die Strecke hatte nicht einen Kilometer zu lange gedauert. Ich freute mich auf das Laufen und hatte mich mit Sicherheit nicht „verblasen!“.</p>
<h2 style="text-align:left;">Der Renntag – Wechseln Rad zum Laufen</h2>
<p style="text-align:left;">Natürlich war ich wieder am Klo. Dann raus aus den Schuhen und rein in die Laufschuhe. Mein größtes Problem: Ich hatte keine Sonnencreme eingepackt. Meine größte Befürchtung: Bei der Sonne, die jetzt schon sehr sehr stark war, viel zu viel einzustecken. Das war mir beim Ironman 2007 eine Lehre und diesen Fehler wollte ich nicht zwei Mal machen. Also die Wechselzone nach Sonnencreme abgesucht – bei einem Athleten fündig geworden, erfolgreich angeschnorrt und weitergelaufen. Zeit: 5:30 Minuten</p>
<h2 style="text-align:left;">Der Renntag – Laufen<span class="photo_container pc_m"><a title="CIMG0229" href="http://www.flickr.com/photos/8248671@N02/3578538129/"><img class="pc_img alignright" style="margin:5px;" src="http://farm4.static.flickr.com/3623/3578538129_09e831f0c6_m.jpg" alt="CIMG0229" width="240" height="180" /></a></span></h2>
<p style="text-align:left;">Der Kurs in St.Pölten muss zwei Mal durchlaufen werden. Also 10km. Schon bei den ersten paar Metern wusste ich „Das geht sich alles aus – ich würde finishen!“. Ein sehr sehr schönes Gefühl. Immerhin war das ja nicht ganz sicher, denn wie gesagt – meine Vorbereitung war ja…naja. Egal. Mir ging es super. Der Kreislauf war bei ca. 145 Puls und das war kein Problem. Den ersten Kilometer in 4:40 gelaufen, den zweiten in 5:00 und dann war plötzlich klar:  Mein Kreislauf schaffts, meine Oberschenkel schaffen es auch, aber meine Unterschenkel sind am Kollabieren. Meinem Gefühl nach hätte man ein Messer in meine Unterschenkel stoßen können – es wäre wohl abgebrochen – halt meinem Gefühl nach. Also musste ich langsamer werden, bei den kleinen Steigungen beschloss ich zu gehen und auch sonst nahm ich jede Labestation (die waren top!!!) dankend an. So lief ich halt wieder so meinen 5:45 – aber es wäre mehr gegangen.</p>
<p style="text-align:left;">Mein Gefühl sagte, dass die Sache kein Problem mehr darstellen würde. So wars auch. Nach 10km und der ersten Schleife bog ich in meine letzte Runde ein. Km 11 – 15 waren ereignislos. Dann machten sich Knieschmerzen rechtes bemerkbar, die immer stärker wurden. Klar, die Kraft um noch abzurollen, hatte ich schon bei KM 1 nicht mehr. Das war dann noch ein wenig nervig, aber schlussendlich auch kein Problem.</p>
<h2 style="text-align:left;">Das Ziel nach: 6h 33min 16sek<img class="alignright" style="margin:5px;" src="http://www2.marathon-photos.com/shop/photos/Sports/GKDE/2009/Ironman%2070-3%20Austria/fullsize/IPAA1553.jpeg" alt="" width="178" height="269" /></h2>
<p style="text-align:left;">Das war natürlich wieder eine Wucht. Ironmanstimmung kam auf. Ich hatte es also geschafft. Nachdem ich zwei Jahre lang nicht geschwommen war meisterte ich die 1900 Meter im Wasser.<br />
Mit ganzen 2h15 Trainingseinheiten am Rad im letzten Jahr und gezählten 7 Laufeinheiten bewältigte ich die 90km am Rad und die 21,1km laufend. Ohne ausgepowert zu sein, ohne jemals ans Limit gegangen zu sein. Ein schönes Gefühl.</p>
<h2 style="text-align:left;">Resümee</h2>
<p style="text-align:left;">Nein, mein Ziel ist es nicht noch einmal dermaßen untrainiert zu so einer Sache zu kommen. Denn auch wenn ich es dieses Mal geschafft habe, hätte es a) auch schwer ins Auge gehen können und b) man sieht, dass ich nun mit meiner Erfahrung schon viel bringen kann. Jetzt muss ich mal wieder voll fit an den Start und mir eine super Zeit holen. Lust auf mehr hat der Half Ironman St.Pölten auf jeden Fall gemacht.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Resümee - Viennaman - HalbIronman]]></title>
<link>http://tri4life.wordpress.com/2007/06/05/resumee-viennaman-halbironman/</link>
<pubDate>Tue, 05 Jun 2007 03:58:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>dleskp</dc:creator>
<guid>http://tri4life.wordpress.com/2007/06/05/resumee-viennaman-halbironman/</guid>
<description><![CDATA[Jetzt, nachdem ein paar gegangen sind kann ich aus den Erfahrungen beim Viennaman ein paar Rückschlü]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span><!--[endif]--></span><span>Jetzt, nachdem ein paar<span> </span>gegangen sind kann ich aus den Erfahrungen beim Viennaman ein paar Rückschlüsse ziehen:</span></p>
<p style="font-style:italic;" class="MsoNormal"><span>Schwimmen</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Wie erwartet hat der Anzug natürlich was gebracht. Dass das aber so gut laufen würde, hätte selbst ich mir nicht gedacht. Dennoch muss ich weiterhin jetzt ein paar Ausdauer und Kafteinheiten machen und natürlich schauen, dass ich auch im Freiwasser schwimmen gehe um mich an die Orientierungslosigkeit zu gewöhnen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span><!--[if !supportEmptyParas]--> </span></p>
<p style="font-style:italic;" class="MsoNormal"><span>Wechselzonen:</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Da hat alles gepasst. Zeit lassen. Entspannt umziehen. Keinen Stress. Ist ja auch sinnlos. Radhose werde ich schon zum Schwimmen anziehen. Laufhose werde ich mir aber ein eigene anziehen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span><!--[if !supportEmptyParas]--> </span></p>
<p style="font-style:italic;" class="MsoNormal"><span>Radfahren:</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Ein neues Rad muss her. Das muss dann gut eingestellt werden. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Geschwindigkeit und Puls muss ich besser abstimmen. Die 180 km mit Schnitt 160 Puls fahren wird mich umbringen. Also slow down. Wenn das bedeutet, dass ich mehr al 6 Stunden brauchen werde, dann ist das halt so.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span><!--[if !supportEmptyParas]--> </span></p>
<p style="font-style:italic;" class="MsoNormal"><span>Laufen:</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Ich brauch noch Longjoggs. Das ist klar. Also vielleicht weniger Koppeltaining, denn das ging eh ganz gut sondern wirklich in der Natur herumlaufen. Alles ab 2 1/2 Stunden aufwärts. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Beim Ironman dann wirklich Kraft für das Laufen aufheben. Das wird hart, ist aber meine Disziplin. Beim Viennaman war ich auch am Ende aber nachdem ich mich und meinen Körper beim Laufen kenne, weiß ich wie ich aus misslichen Situationen raus komme. Das hilft sicher. Trotzdem. Lauftraining forcieren. </span></p>
<p style="font-style:italic;" class="MsoNormal"><span><!--[if !supportEmptyParas]--><!--[endif]--> Essen und Trinken:</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Ganz klar. So gehts nicht. Nichts<span>  </span>essen<span>  </span>und grad mal beim Laufen mit Trinken anfangen. Das kann ich vergessen. Also ab jetzt wird pro Stunde versucht mir die ca. 250 kcal zuzuführen. Nur so werde ich am Schluss auch noch Kraft haben.<br />
</span></p>
<p style="font-style:italic;" class="MsoNormal"><span>Bilanz:</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Ein halber Ironman ist nicht halb so anstrengend wie ein ganzer. Das ist klar. Höher Puls, mehr Gas geben. Ein ganz anderes Rennen. Ich MUSS mich einfach an meine<span>  </span>Pulszeiten halten und darf nicht wahnsinnig werden und blöd Energie raushauen für nix. Das wird sicher schwer. Aber ich will beim Marathon einfach nicht verrecken sondern dort meine Stärke ausspielen. Das geht nur wenn ich mich vorher nicht komplett ruiniere. War ich nach dem Zieleinlauf am Samstag noch geschockt und der Meinung, dass das mit dem Ironman NIE was wird. Schau ich jetzt schon positiver in die Zukunft. Ich muss halt meinen Kopf einschalten &#8211; aber das war schon beim Tennis immer meine Trumpfkarte (für den Gegner leider). So<span>  </span>long.</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Viennaman 2007 - Bericht]]></title>
<link>http://tri4life.wordpress.com/2007/06/03/viennaman-2007-bericht/</link>
<pubDate>Sun, 03 Jun 2007 23:46:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>dleskp</dc:creator>
<guid>http://tri4life.wordpress.com/2007/06/03/viennaman-2007-bericht/</guid>
<description><![CDATA[Am 2. Juni war es also soweit. Ich habe zum ersten Mal beim Viennaman teilgenommen. Der wird so als ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!--[if !supportEmptyParas]--><!--[endif]-->Am 2. Juni war es also soweit. Ich habe zum ersten Mal beim <a href="http://www.viennaman.at/de/">Viennaman</a> teilgenommen. Der wird so als gute Vorbereitung für den Ironman in Klagenfurt gehandelt, da es sozusagen ein Halb Ironman ist. „Sozusagen“ weil ganz stimmt es ja nicht. Es galt 2km zu schwimmen, 82km am Rad zu fahren und 20km zu laufen. Geplant war das alles als Test eben für den Ironman und soviel kann ich schon sagen: Jetzt hab ich wirklich Angst.</p>
<p class="MsoNormal">Die gesamte Woche war eigentlich ziemlich zum Vergessen und eigentlich entschied es sich erst am Freitag so gegen 14:00 uhr, dass ich von der Arbeit überhaupt frei bekommen würde und teilnehmen konnte. Also rief ich schnell die Petra an, die mir ja zugesichert hatte, dass sie mir ihr Rad borgen würde. Das lief problemlos und damit hatte ich alles beieinander. Denn am Dienstag bekam ich von Conny einen eigenen Neoprenanzug bekommen. Modell: <a href="http://www.danshop.com/811656.html">Aquasphere</a>. Cooles Teil. Als ich ihn am Mittwoch dann probieren wollte, bin ich fast nicht reingekommen bzw. hab dafür mehr als 20 Minuten gebraucht. Ich hab die Größe S und die ist halt schon hart. Wenn man mal drinnen ist geht’s ja, aber bis&#8230;.</p>
<p class="MsoNormal">Also ich war tipp topp ausgerüstet. Neues Rad, neuer Anzug – das konnte eigentlich nur ins Auge gehen, denn eine Regel bei so Wettkämpfen sagt ja, dass man neues Material nicht bei einem Wettbewerb ausprobieren sollte. Zudem kam dazu, dass ich mit „so einem Anzug“ ja noch nie geschwommen bin. Also das machte alles interessant und ich war schon aufgeregt, wie das alles werden würde.</p>
<p style="font-weight:bold;font-style:italic;" class="MsoNormal">Vorbereitung / Start:</p>
<p class="MsoNormal">Petra und Fladi hatten mir das Rad super eingestellt. Die letzten Veränderungen hätte ich selber machen müssen, aber ich war eigentlich zufrieden. Kurz überlegte ich, ob ich den Sattel nicht weiter oben wollte, lies es dann aber bleiben. Fehler. Der Tria Lenker war im Vergleich zu meiner Kiste relativ weit oben – was komisch war, aber auch egal.</p>
<p class="MsoNormal">So gegen 11:00 stieg dann meine Aufregung. Gegessen hatte ich nicht viel bis dahin doch jetzt war es auch zu spät. Ich konnte weder was essen noch trinken. Um 11:15 beschloss ich mir mal vorsichtig den Neopren anzuziehen. Das ging dann doch relativ schnell und so war ich um 11:40 im Wasser. Ich hatte also noch Zeit mich mit dem Anzug vertraut zu machen, bis es dann um 12:00 starten sollte. Was soll ich sagen? Das Gefühl im Anzug war geil und ich fühlte mich wie ein Fisch im Wasser. Die 20 Minuten vergingen wie im Flug und dann kam der Start. Wasserstart (also alle schwimmen schon).</p>
<p style="font-weight:bold;font-style:italic;" class="MsoNormal">Schwimmen – 2km :</p>
<p class="MsoNormal">Da ich mich ja auf den Ironman vorbereiten wollte, entschloss ich mich dieses Mal dem Getümmel nicht aus dem Weg zu gehen sondern mich mitten rein zu schmeißen. Wollte mal sehen wie ich das überleben würde. Die Startphase war hart und selbst nach 500m schwamm noch jemand über mich bzw. ich über jemanden. Zwei drei Mal schluckte ich ordentlich Wasser aber eigentlich hatte ich ganz gut in das Rennen gefunden. Der Rhythmus stimmte auch und ich fühlte mich wahnsinnig schnell. Das Gefühl wurde immer besser. Dreierzug kein Problem und je länger es dauerte desto besser ging es mir von der Luft her. Einig und alleine von der Orientierung her war ich verloren. Ich war wohl so ein typischer Zickzack Schwimmer – aber war schon okay.</p>
<p class="MsoNormal">Ich schaute nur 1x auf die Uhr und das war so nach 22Minuten. Puls war bei 160, aber mir ging es gut. Ich fühlte mich wirklich schnell. Als ich dann aus dem Wasser stieg, noch ein wenig torkelnd, und auf die Uhr sah bestätigte mich mein Gefühl: 36 Minuten für 2km. Das war schon sehr okay und Teil der Planung „sehr optimistisch“. Dennoch hätte ich mich eigentlich noch schneller gefühlt. Aber ich war sehr sehr zufrieden, zumal ich in dem Tempo noch locker weiterschwimmen hätte können.</p>
<p style="font-weight:bold;font-style:italic;" class="MsoNormal">Wechsel 1:</p>
<p class="MsoNormal">Kur und gut. Bis auf den Umstand, dass ich mit dem rechten Fuß nicht aus dem Neo raus kam, auch sehr reibungslos. Schuhe an, Helm auf, los *g*</p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--></p>
<p style="font-weight:bold;font-style:italic;" class="MsoNormal">Rad – 82km:</p>
<p class="MsoNormal">Aus der Wechselzone raus fuhr ich mit 170 Puls und es war klar, dass ich da schleunigst weg musste. Also lockerer Gang und los. Petra ihr Rad gab mir einiges zu denken auf, denn ich hatte ja noch eine Schaltung am Rahmen, während man bei dem Rad an den Bremshebeln schaltete. Das musste ich erst lernen, war aber anfangs egal. Der Radkurs bestand aus 4 Runden zu<span>  </span>je 20km. Da der Wind stetig (immer stärker wurde) aus NO blies, hieß das. 10km Rücken, dann 10km Gegenwind, wobei man mit Rückenwind startete. Das war cool. Hier meine Bikerundenzeiten. 35:03 &#8211; 33:03 &#8211; 35:48 &#8211; 34:44.</p>
<p class="MsoNormal">Wie man sieht war die Runde 2 die beste. Runde 3 war Horror, weil ich fast 12 km alleine gefahren bin – also in Sichtweite vorne und hinten keine Sau – und das war schon deprimierend. Ich habe vollkommen den Bezug zur Geschwindigkeit verloren und bekam nen ziemlichen Einbruch. Körperlich aber auch geistig. Das machte einfach wenig Spaß. Allerdings bin ich dann vor der Wende zum Gegenwind eh von einem Packerl eingeholt worden und damit war dann meine Welt wieder in Ordnung. Die sind an mir vorbei und ich blieb hinten mehr oder weniger dran. Thema Windschatten: Also ich würde lügen wenn ich sagen würde, dass ich nicht auch das eine oder andere Mal mich kurz erholte habe im Schatten eines anderen. Ich war aber meistens zumindest  mehr als 3 Meter weg. Ich weiß, noch immer zu wenig, aber okay. Schlechtes Gewissen brauche ich aber denk ich keines haben. Die letzte Runde war dann wieder super easy. Insgesamt war das Radfahren überhaupt super. Mit einem knappen 37iger Schnitt war ich über allem was ich erwartet hatte. Allerdings auch pulsmäßig leider. Auf jeden Fall bin ich ziemlich genau nach 3:00 in die Wechselzone rein. Noch immer lief die Planung „optimale Zeit“.</p>
<p style="font-weight:bold;font-style:italic;" class="MsoNormal">Wechsel 2:</p>
<p class="MsoNormal">Ich lies mir Zeit, zumindest hatte ich das Gefühl. Trotzdem brauchte ich nur knappe 3,5 Minuten. Das war sehr sehr okay. Die Beine waren locker, von der Luft her ging es mir gut. Ich sah auf die Uhr – voll im Plan eigentlich sogar VOR dem Plan und jetzt meine beste Disziplin.</p>
<p style="font-weight:bold;font-style:italic;" class="MsoNormal">Laufen – 20km</p>
<p class="MsoNormal">Es fing gut an. Km Zeiten um die 4:55 waren einfach zu laufen. Mir ging es gut. Beine waren okay und Luft war &#8230; naja &#8230; ging so. Puls war jenseits der 160, aber das kam mir nicht zu viel vor. Eine Zeit unter 4:40 schien realistisch. Aber ab km 10 wurde dann aus einer „Top“ Zeit eine „gute Zeit“.<span>  </span>Ich brach voll ein. Angefangen hat es mit der Luft. Meine Lunge tat tief drinnen einfach nurnoch weh. Ob es die Nachwehen meiner 3wochen Verkühlung sind weiß ich nicht – aber ich musste einige Male stehen bleiben und wirklich tief ein und ausatmen. – Mir wurde schlecht. Ich hatte nichts gegessen die ganze Zeit – das rächte sich jetzt. Die Zeit schmolz dahin und damit auch meine Motivation. Km 10 – 15 ging noch, aber die letzten 5km waren einfach nur noch Horror. Ich war wirklich fertig. Derweil hatte ich nicht das Gefühl, dass mich meine Beine im Stich lassen würden, aber die Versorgung des Körpers überhaupt funktionierte nicht mehr. Es fehlte Sauerstoff, Energie, und Motivation. Am letzten Kilometer starte ich noch einen kleine Sprint, aber viel ging auch da nicht mehr. Die 4:40iger zeit konnte ich mir schon abschminken. Nun galt es nicht über 4:50 ins Ziel zu kommen. Das gelang mir auch. Nach 4:49:14 kam ich als 180ster von 380 an und war mit der Zeit sehr zufrieden, aber von andererseits hatte ich jetzt wirklich Angst vor dem Ironman. „Wie soll ich das nur schaffen, wenn ich jetzt schon fertig bin&#8230;<span style="font-family:Verdana;"></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[1/2 Ironman 2006 - Graz/Schwarzlsee ]]></title>
<link>http://tri4life.wordpress.com/2006/06/27/12-ironman-2006-grazschwarzlsee/</link>
<pubDate>Tue, 27 Jun 2006 00:00:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>dleskp</dc:creator>
<guid>http://tri4life.wordpress.com/2006/06/27/12-ironman-2006-grazschwarzlsee/</guid>
<description><![CDATA[Respekt und Demut Am 27.05.2006 starte ich um 11:00 Uhr zu meinem ersten Halb Iron Man in Graz. Es g]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><h2>
Respekt und Demut</h2>
<p>Am 27.05.2006 starte ich um 11:00 Uhr zu meinem ersten Halb Iron Man in Graz. Es galt 2150 Meter zu schwimmen, dann 77 km (bei 1200 Höhenmeter!) Rad zu fahren und im Anschluss daran 19,2 km zu laufen. Es gelang mir das alles in 5:17:56 Stunden hinter mich zu bringen, aber es war wohl mitunter das Härteste was ich mir und meinem Körper je zugemutet habe – gleich vorweg: Es machte aber auch Lust auf mehr.</p>
<h2>Die Vorbereitung:</h2>
<p>Lauftechnisch gesehen war ja der Linz Marathon Ende April meine Vorbereitung was die Grundlagenausdauer betraf. Mit dem für den Marathon gewählten Laufplan schaffte ich es locker mir einmal eine gute Basis für lange Belastungen anzueignen und schon beim Linz Marathon wusste ich, dass das Laufen die richtige Entscheidung gewesen war.</p>
<p>Nach dem Linz Marathon blieben mir also noch 5 Wochen um mich schwimmmäßig und was das Radfahren betraf zu trainieren. Beides erwies sich als schwieriger als gedacht. Durch das übliche Motivationsloch nach dem Marathon ging die 1. Woche gleich mal weg für Regeneration. Und die Woche vor dem Wettkampf musste ich „zwangsweise“ pausieren um meinen Körper gut vorzubereiten. Blieben also 3 Wochen Training für zwei Sportarten für die ich alles andere als im Training war. Doch ich zog es durch. Ging meine zwei Mal pro Woche schwimmen im Ausdauerbereich, fuhr so viel ich konnte mit dem Rad (ca. 150 km / Woche) und das Fitnesscenter sollte mir die restliche Grundkraft verschaffen. Das alles bewährte sich dann so in etwa am Tag des Wettkampfes.</p>
<p>Am Mittwoch kam die eh schon gewohnte obligatorische Nervositätsverkühlung auf Grund der Vor-Aufregung. Donnerstag ging&#8217;s dann schon schlechter, denn wieder einmal beleidigte ich mir beim Tennis spielen mein Kreuz sehr und hatte von da an die Flexibilität eines Besenstieles. Einseitige Schmerzen die ins linke Bein ausstrahlten und auch mit Dehne und Krafttraining nicht weg gingen, machten mir schon große Angst beim Wettbewerb überhaupt antreten zu können. Aber das lockere Einschwimmen am Freitag Abend im See (bei 17 Grad) lockerte die Muskel und der Schmerz wurde geringer. Ich wurde ruhiger, wenn auch an schlafen nicht wirklich zu denken war. Natürlich hatte ich viel trainiert – aber war es auch ausreichend? Würde ich die 5 – 6 Stunden wirklich durchhalten. Wie würde es mir nach dem Schwimmen gehen. Immerhin war ich nur ein Mal die gesamte Distanz im Training geschwommen und das war alles anderes als „easy going!“. Was würde mein Kreuz nach den geschätzten 3 Stunden am Triathlonlenker sagen? Nur das Laufen machte mir wenig Sorgen. Bis dahin wollte ich kommen – irgendwie&#8230;</p>
<h2>Wettkampftag &#8211; Samstag – Jetzt wurde es ernst</h2>
<p>Widerwillig gefrühstückt, da ich ein wirklich flaues Gefühl im Magen hatte. Die Angst wurde immer stärker. Immerhin wollte ich mich nicht enttäuschen und schon gar nicht die Menschen die mit mir mitgereist waren um mich zu unterstützen. Der Tag empfing mich mit leichtem Regen und ich malte mir schon die Horrorszenerien am Rennrad aus. Aber dann beim Check in um 10:00 Uhr war alles vorbei. Mein Geist und Körper hatte resigniert mir Angst zu machen – es war klar: Ich würde starten.</p>
<h2>Schwimmen</h2>
<p>Wenn 400 Menschen gemeinsam in einen See springen um wie die Wilden drauf los zu schwimmen darf man nicht allzu zimperlich sein. Ich kannte das ja schon von meinen Triathlons am Mondsee, aber dort waren es in den Intervallen nie mehr als 100 auf einmal. 400 Menschen, 400 Ehrgeiz-zerfressene Männer waren aber auch eine Erfahrung. Selbst in der zweiten Runde stieß ich noch mit anderen Schwimmern zusammen bzw. schwamm selber „über“ andere. Aber ich bekam keine Schläge ab und es passierte nichts, außer dass ich einmal kräftig Wasser schluckte. Nach dem Start kam mal das übliche „Stressschwimmen“. Atmung auf Sauerstoffschuld, wenig Rhythmus, einfach nur einen Weg zu nächsten Boje finden. Doch nach ca. 8 Minuten war ich mit mir im Lot. Die Atmung funktionierte gut, an die Technik hielt ich mich und versuchte länger als sonst zu gleiten und mit der Orientierung ging&#8217;s super. Als die erste Runde vorbei war sah ich auf die Uhr und es waren gerade mal 22 Minuten vorbei. Das konnte ich kaum glauben. Ich war sauschnell mit einem 2min/100 Meter Schnitt unterwegs – für meine Laienverhältnisse mehr als ich je erwartet hätte. Gerechnet hatte ich mit 2:15/100m. Ich war voll im Rhythmus, hatte keine Atemprobleme (auch wenn ich nie auf meinen 3er Zug kam) und die Arme hielten, was sie mir im Fitnesscenter versprochen hatten. Tricepsübungen hatten sich voll bezahlt gemacht. Die zweite Runde verging wie im Flug und als ich aus dem Wasser stieg waren gerade mal 44 Minuten vergangen. Es ging mir blendend und ich war 6 Minuten über meinem Plan.</p>
<h2>Das Radfahren</h2>
<p>Der Wechsel aufs Rad gestaltete sich einfacher als gedacht. Aus dem blöden Neoprenanzug kam ich relativ schnell heraus und nach knappen 5 Minuten war ich „ready for action“. Schon der Veranstalter verwies auf die 1200 Höhenmeter die es zu schaffen ging. 600 pro Runde. Ich hatten den Höhenplan so in etwa im Kopf und wusste wann, was auf mich zukommen würde – zumindest dachte ich das. Es ging immer ein wenig auf und ab bis etwa nach 25km eine Strecke über 5km in einer 3er Welle auf mich zukommen würde. Das waren die Steilstücke und die galt es zu schaffen uns sich dort nicht komplett zu zerstören. So war&#8217;s dann auch. Schnell fand ich einen vergleichbaren Radpartner mit dem ich die erste Runde absolvierte. Die 3er Welle war schlichtweg Wahnsinn. Beim dritten Berg ging es 10 Minuten nur „stehend“ bergauf. Kaum Ruhepausen. Teilweise Geschwindigkeiten unter 10km/h. Danach war die Runde fast vorbei und als ich zur zweiten Runde antrat machte ich mir kaum mehr Sorgen, außer eben vor dem Anstieg beim dritten Berg. Auch das Kreuz machte sich bemerkbar – wenn auch nicht an der Stelle vom Donnerstag. Ich spürte nur, dass die Muskeln schon ziemlich die Nase voll hatten vom Triathlonlenker. Aber immerhin waren es noch 33km die es zu meistern ging und ich fuhr halt mehr aufrecht. Mein Radpartner und ich stießen auf eine 3er Gruppe, deren Geschwindigkeit wir uns anpassten und so rauschten wir mal bis zum 1.Berg mit einem 40iger und ich bei Puls von um die 140 Schläge / Minute durch die Landschaft. Das war sehr cool. Beim ersten Berg aber dann rächte sich meine defizitäre Radausstattung. Mein „Rennrad“ hat ja fast so viele Jahre auf der Stange wie ich und die Schaltung verabschiedete sich. Der 1.Gang funktionierte nicht mehr und schlussendlich sprang mir die Kette 3mal bei den diversen Anstiegen heraus. Das hieß: Raus aus den Clipps, Kette einhängen, härter Antreten um Geschwindigkeit aufzunehmen und weiter. Natürlich verlor ich meine Radgruppe – machte aber nichts. Ich beschloss sowieso ein wenig zurückzuschalten und mich auf das Laufen vorzubereiten. Berg Nr. 3 schaffte ich noch „irgendwie“ und weiß nur noch, dass das die Hölle war. Danach ging&#8217;s aber Richtung Ziel und ich hatte die 77 km geschafft. Mit 2:37h war ich voll in der Zeit und ich hatte ja noch Bonus vom Schwimmen.</p>
<h2>Das Laufen</h2>
<p>In der Wechselzone 2 verbrachte ich knappe 3 Minuten, von denen ich ca. 30 Sekunden mal zubrachte um mein Kreuz gegen zu dehnen. Das war nötig, wenn auch nicht aus Schmerzgründen. Dann raus auf die Laufstrecke. 4 Runden zu je etwa 5km waren zu meistern. Das sollte doch locker funktionieren. Ich nahm mir meine Rundenzeit für den den Linzmarathon als Vorgabe, also 5min/km – Im Nachhinein gesehen wäre sich mit dieser Zeit sogar die 5 Stunden Grenzen ausgegangen. Aber es kam alles anders. Ich starte mit dem Laufen und mir kam vor, als fasste meine Lunge nur noch ein Viertel von dem was normal war. Außerdem hatte ich schmerzen im Brustbereich und ich bekam einfach nicht mehr Luft rein. Als ich auf nach einem Kilometer auf die Uhr sah, stand da 6:15min. So langsam war ich noch nie gewesen. Das Luftgefühl blieb aber und auch wenn meine Beine noch wesentlich mehr hergeben hätten – mehr ging nicht. Mein Puls klebte auf 160/min und ich war ziemlich fertig. Dazu war mir die Laufstrecke unbekannt und eigentlich ging mir alles nur noch am Nerv. Das war der Punkt an dem es mir nicht mehr unbedingt nur noch Spaß machte, auch wenn das Wetter toll war (Sonnenschwein, leichter Wind). Ich rechnete hoch, dass ich bei dieser Ge(h)schwindigkeit mehr als 2 Stunden brauchen würde und ich war mir sicher, dass ich DAS emotional nur schwer verkraften würde. Aber es kam anders. Irgendwie schleppte ich mich über diese ersten 5km, bekam dann noch emotionale Unterstützung durch meine Fans *g* und am Anfang der zweiten Runde sah alles schon ganz anders aus. Die Lunge öffnete sich, die Rundenzeiten pendelten sich bei 5:30min ein und ich war zufrieden. Ab da an ging&#8217;s nur noch einfacher weiter. Meinen Puls hielt ich stabil, meine Zeit auch und emotional war mir klar, dass ich diesen Bewerb geschafft hatte. Runde zwei verging recht angenehm. Meinen Fans konnte ich ein wenig Angst nehmen, dass ich aufhören würde und Runde 3 war dann überhaupt kein Problem mehr. Auf meiner letzten Runde gab ich dann noch ein wenig Gas, einfach nur um zu sehen ob noch mehr möglich gewesen wäre. Mit Rundenzeiten von 5min/km und Puls 165 war klar – JA, es wäre noch mehr gegangen – zumindest von den Bergen her. Aber ich war sowieso schon mehr als 10 Minuten vor meinem 5:30 Stunden Plan und ich hatte eigentlich keinen Bock mehr darauf da noch was zu riskieren. Einen kleinen Zielsprint stimmte ich auf den letzten 300 Metern noch an. Und dann lief ich ein. Nach 5 Stunden 17 Minuten und 56 Sekunden hatten mein Körper mein Geist und ich das Ding geschaukelt.</p>
<p>Ich empfand tiefen Respekt und Demut, wie jedes Mal am Ende solcher Bewerbe. Respekt für alle Teilnehmer die das geschafft hatten. Respekt vor mir, meinem Willen zu trainieren, der Konstanz das durchzuziehen, auch wenn nicht klar war wie es ausgehen würde. Und vor allem Demut: Wieder kam das Bild hoch, als ich mit dem Rollstuhl in das Sanatorium Döbling rolle und eine Zeit lang nicht klar ist, ob ich jemals wieder Sport machen würde können. Demut vor meinem Körper, der sich mehrheitlich wacker hält und alles mitmacht was wir gemeinsam so planen. Demut aber auch vor den Dingen, die man nicht lenken kann – so sehr man es auch noch probiert. Demut und Zufriedenheit, gesund zu sein, mich bewegen und an so einem Wettbewerb überhaupt teilnehmen zu können. Demut vor mir, das beste aus mir rauszuholen, auch wenn das nicht immer leicht ist und nie werden wird.</p>
<p>Und natürlich strahlte ich wie ein Honigkuchenpferd, wenngleich ich auch sehr fertig war. Geplant, ausgeführt und beendet. Das alles um 13 Minuten schneller als erwartet, mit vollkommen unerwarteten Situationen (Schwimmen super, Rad auch, Berge wahnsinn, Laufen anfangs nicht toll). Etwas zum Abhaken stand in einer der Glückwunsch SMS. Eher etwas zum Einhaken find ich, denn der Ironman in Klagenfurt nächstes Jahr ist das erklärte Ziel für 2007. Der Wachaumarathon in weniger als 3 Stunden das Ziel für heuer. Und davor zum Darüberstreuen eine Kurz-Triathlon Zeit von weniger als 2:30h beim heurigen Mondseetriathlon. Dann kann ich auch endlich mein Versprechen einlösen und mir ein neues Rennrad kaufen – das wird fällig bei einer Zeit unter 2:30h &#8211; bis dahin muss der alte treue Gaul herhalten und die Oberschenkel den Rest erledigen.</p>
<p>Schön war&#8217;s. Unfassbare Eindrücke haben sich wieder in meine Großhirnrinde gebrannt. Unauslöschbar – nur noch erweiterbar.</p>
<p><a href="http://tri4life.wordpress.com/files/2007/11/collage1.jpg" title="Direkter Link zu der Datei"><img src="http://tri4life.wordpress.com/files/2007/11/collage1.thumbnail.jpg" alt="collage1.jpg" height="120" width="216" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[ Eisbärenlauf Triologie 2006 (3x21km alle 3 Wochen)]]></title>
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<pubDate>Sun, 29 Jan 2006 14:49:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>dleskp</dc:creator>
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<description><![CDATA[Für Philipp in 1:39:58 &#8211; 3.Eisbärlauf Die Ereignisse haben sich ja in der letzten Zeit übersch]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><h2 class="date-header">Für Philipp in 1:39:58 &#8211; 3.Eisbärlauf</h2>
<p><a href="http://tri4life.wordpress.com/files/2007/11/120306-einlauf-lcc3.jpg" title="120306-einlauf-lcc3.jpg"></a></p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://tri4life.wordpress.com/files/2007/11/120306-einlauf-lcc3.jpg" title="120306-einlauf-lcc3.jpg"><img src="http://tri4life.wordpress.com/files/2007/11/120306-einlauf-lcc3.jpg" alt="120306-einlauf-lcc3.jpg" /></a></p>
<p class="date-header" align="justify">Die Ereignisse haben sich ja in der letzten Zeit überschlagen und so widme ich diesen Lauf einem einer wohl besten Freunde aus meiner Jugendzeit, der leider viel zu früh von uns gegangen ist. Der Lauf, weil vor allem der Tag davor standen ganz in seinem Zeichen, und dennoch wars mir als ob er ein paar mal bei mir vorbei geschaut hätte.</p>
<p class="date-header" align="justify">Prinzipell war meine Vorbereitung ja ausgezeichnet und eine 1:45iger Zeit hatte ich auf jeden Fall im Auge. Schon der Coconi Test am Anfang der Woche im Fitnesscenter ließ mehr Hoffnung zu und so blickte ich eigentlich mit Freude diesem 3.Lauf entgegen. Das Begräbnis am Tag davor, die emotionale Belastung aber auch der ganze Abend der dann schön aber feucht endete &#8211; zu später Stunde &#8211; war dann nicht so wie man sich das vorstellt &#8211; aber auch egal.</p>
<p class="date-header" align="justify">Als ich in der Früh aus dem Fenster sah, das übliche Bild: Nordostwind von ca. 20km/h und etwa 8 Grad. Alles andere als ein schönes Wetter und ich war nur froh mich angemeldet zu haben, denn ein Longjogg wäre die Hölle gewesen.</p>
<p class="date-header" align="justify">In der Hauptallee wars dann aber Punkto Wind nicht mal so schlimm. Leider hatte ich meine Laufjacke im Morgentrubel vergessen und so war klar, dass das mit einem &#8220;gemütlichen Lauf&#8221; nichts werden konnte. Ich musste etwas mehr Gas geben um nicht auszukühlen und beschloss meine 165 Schläge / Minute anzupeilen. DAs machte ich dann vom Start weg auch und die Zeit war so wie ich es mir erwartet hatte. Anfanfs locker unter 5:00 ab km4 dann so um die 4:50. So lief ich die erste Runde bis zum Ende der zweiten. Da kam dann der Rückenwind und ich hielt meinen Puls, ging aber wieder Richtung 4:40. Ende Runde Zwei war ich auf super 1:43 und dann dachte ich mir, dass ich doch glatt noch ein wenig schneller laufen könnte und mir die unter 1:40 Zeit holen könnte. Also lief ich auf Zeit und das auch gegen den Wind. Das bedeutete einen Puls von 175 bei Gegenwind bei einer Zeit von 4:35 (denn ich musst mir ja auf den letzten 7km immerhin 3 Minuten zurück holen). Das ging so bis zur letzten Wende und dann gab ich noch mal ordentlich Gas und lief die letzten beiden km in 4:15 bei Puls 183. DAs war auch kein Problem, wenn ich auch am Ende etwas Seitenstechen bekam. Schlussendlich ging sich aber alles unter 1:40h aus und ich war zufrieden. Ich verabschiedete mich von Philipp noch einmal und erinnerte ich an den letzten Halbmarathon im Herbst, als ich ihn beim Zieleinlauf angefeuet hatte. Machs gut, wo immer du bist.</p>
<p class="date-header" align="justify">&#160;</p>
<h2 class="date-header">es geht voran in 1:49:36 &#8211; 2. eisbärlauf</h2>
<p class="date-header" align="justify">Unspektakulär und nicht weiter interessant. Puls um die 160 und damit mehr ein Trainingslauf als sonst was. Aber war ok.</p>
<p class="date-header">&#160;</p>
<h2 class="date-header">Quid pro Quo in 1:54:13 &#8211; 1. Eisbärlauf</h2>
<p align="justify">Ich denke es gibt auf der ganzen Welt keinen ehrlicheren Sport als den Ausdauersport im Allgemeinen und den Laufsport im Speziellen. &#8220;Etwas für Etwas&#8221; oder wie man frei hier übersetzen könnte &#8211; Zeit investiert zur rechten Zeit spart schlussendlich Zeit.</p>
<p align="justify">Für diesen Halbmarathon habe ich so gut wie nichts investiert. Das letzte Mal laufen war ich am 22.11 des Jahres 2005 (belegt durch die Polaruhr) und das ist ja doch schon ein Zeiterl her. Es war also klar, dass dies wohl kaum ein Lauf werden würde, bei dem ich meine persönliche Bestzeit unterbieten würde können.</p>
<p align="justify">Dass es dann so schlecht war, hat sogar mich überrascht. Ok, ich bin nicht an die Grenzen gegangen (das wäre auch wirklich peinlich gewesen) sondern mit einem Durchschnittspuls von 158 dahingetorkelt, aber dennoch. Man erinnere sich an den Marathon in der Wachaus, als ich 42.2 km so im Schnitt pro KM eine Minuten schneller gelaufen bin.</p>
<p>Aber der Lauf war gut als Leistungsorientierung. Was die Kraft belangt bin ich dabei &#8211; nur die Ausdauer fehlt halt in allen Belangen. Das kann man trainieren und das ist auch das Ziel. Jetzt mach ich mal was für den zweiten Eisbärenlauf in 4 Wochen und dann werden wir ja sehen wie es weiter geht.</p>
</div>]]></content:encoded>
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