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	<title>hast-du-tone &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
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	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "hast-du-tone"</description>
	<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 04:12:09 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Oral-Musik.]]></title>
<link>http://hirngabel.wordpress.com/2009/11/26/oral-musik/</link>
<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 03:05:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>hirngabel</dc:creator>
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<description><![CDATA[In meinem erweiterten Freundeskreis gibt es, schwer vereinfacht gesagt, zwei Gruppen an Musikvorlieb]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>In meinem erweiterten Freundeskreis gibt es, schwer vereinfacht gesagt, zwei Gruppen an Musikvorlieben: Die Einen sind große Freunde von den Böhsen Onkelz, die anderen schwere Verehrer einer Kölner Combo namens Wise Guys. Überschneidungen gibt es nur sehr selten (also Leute, die für beide empfänglich sind) und bei unserem alljährlichen Trip nach Renesse wurden beide Bands schon mal gerne genutzt, um sich gegenseitig ein wenig auf den Senkel zu gehen. Und auch wenn beide Musikgruppen wohl unterschiedlicher kaum sein könnten, so haben sie dennoch eine wirklich große Gemeinsamkeit: Während sie in den Albumcharts regelmäßig große Erfolge feiern und ausverkaufte Hallen bei den Konzerten Standard sind, werden sie doch vom Radio, Musik-TV (so es denn mal existiert) und sonstigen Mainstream-Medien gerne mal weitestgehend ignoriert.</p>
<p>Dass ich selbst kein allzu großer Freund der Böhsen Onkelz bin, könnte sich der regelmäßige Leser vielleicht schon gedacht haben. Falls nicht, dann noch mal hier: Ich finde die Musik der Onkelz furchtbar. Selbst wenn man die diversen Gerüchte über eine gewisse &#8220;Rechtslastigkeit&#8221; im &#8220;mind set&#8221; der Musiker ausblendet, so bleibt am Ende doch immer noch eine Gruppe, die musikalisch sicherlich was drauf hat, aber einen unerträglichen Front&#8221;sänger&#8221; mit einer grausligen Stimme ihr eigen nennt und zudem in der Mehrheit auch noch selten dämliche Texte vertonen, die vor allem auf ein &#8220;Uns findet jeder scheisse, aber das juckt uns doch nicht&#8221; hinauslaufen.</p>
<p>Nein, bei uns im Freundeskreis zähle ich definitiv zu den Anhängern der Wise Guys und um die soll es in diesem Eintrag auch eigentlich gehen, schließlich stand gestern zum ersten Mal seit längerer Zeit wieder ein Konzertbesuch bei diesem wirklich exzellenten Acapella-Quintetts aus Köln an. Wobei, Acapella machen sie nun nicht mehr, sondern Vokal-Pop (was immer noch dasselbe ist, nur ein zeitgemäßerer Name). Und aus Köln stammen sie offiziell nun leider auch nicht mehr so richtig, sondern aus Hürth bei Brühl in der Nähe von Köln.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 455px"><img title="Die Wise Guys sind: Eddi, Ferenc, Nils, Dän und Sari" src="http://relaunch.wiseguys.de/images/pressefotos/standard/xl_gebrandet.jpg" alt="" width="445" height="295" /><p class="wp-caption-text">Die Wise Guys sind: Eddi, Ferenc, Nils, Dän und Sari</p></div>
<p style="text-align:center;">
<p>Und noch eine weitere Änderung gab es in diesem Jahr: Denn nach 14 Jahren in unveränderter Besetzung entschied sich Clemens dazu, sich von nun an einem &#8220;richtigen&#8221; Beruf zu widmen, so dass seit letztem Januar mit Tenor Nils Olfert frisches Blut den Sound der Wise Guys aufpeppt.</p>
<p>Doch trotz dieser verhältnismäßig vielen, mehr oder weniger gravierenden Veränderungen, war das gestrige Konzert in der Kölner Philharmonie doch im Grunde dasselbe, was ich aus vier Konzerten und von fünf Alben (die Wise Guys führen damit die Rangliste der Bands mit den von mir selbst gekauften Alben deutlich an vor -believe it or not- Wyclef Jean) kannte:</p>
<p>Exzellente Acapella-Musik, tolle Texte, überaus witzige und spitzfindige Zwischenmoderationen, ausgefeilte und nicht immer ganz ernst gemeinte Choreographien &#8211; kurzum: Rund zweieinhalb Stunden beste Unterhaltung!</p>
<p>Klar, Acapella-Musik (oder eben Vokal-Pop) ist für viele Menschen vermutlich erst einmal etwas befremdlich, da man mit dieser Stilrichtung doch sehr, sehr selten konfrontiert wird.<br />
Ich würde sogar behaupten wollen, dass die letzten größeren Single-Charterfolge in Deutschland für reine Acapella-Musik schon locker 20 Jahre her sein dürften (Housemartins mit Caravan of Love und Flying Pickets mit Only You &#8211; oder fallen einem noch jüngere Beispiele ein?).</p>
<p>Nichtsdestotrotz haben sich die fünf Wise Guys in den vergangenen 14 Jahren eine zunehmend größere Fanbasis erspielt und sind mit den letzten drei Alben jeweils in den Top 10 der deutschen Albencharts eingestiegen, mit dem letzten Album &#8220;Frei!&#8221; in 2008 sogar auf Platz 2. Zudem halten sie den Besucherrekord für Konzerte mit Eintritt einer einzelnen Vokalmusikgruppe (14.000 Besucher im Kölner Tanzbrunnen vergangenes Jahr &#8211; ein wirklich zu empfehendes alljährliches Event, dem ich schon zweimal beigewohnt habe!).</p>
<p>Auch gestern besuchten das &#8220;Heimspiel&#8221; der Wise Guys wieder beinahe 2000 Menschen, die allem Anschein nach doch alle sehr begeistert waren &#8211; zumindest wurde, wie beinahe üblich trotz Bestuhlung bei einigen Songs wieder aufgestanden und mitgetanzt. Mitklatschen und Mitsingen ist sowieso Standard bei den Konzerten des Quintetts.</p>
<p>Im Vordergrund standen bei der Setlist an diesem Abend natürlich viele (teilweise noch potentielle) Songs für das kommende Album &#8220;Klassenfahrt&#8221;, das Ende Januar erscheinen wird, so dass für mich selbst einige Titel doch neu waren. Ein Favorit war mit Sicherheit &#8220;Schlechtes Karma&#8221;, der es hoffentlich auf jeden Fall auf das Album schaffen wird &#8211; wenngleich er zu einem nicht unbedeutenden Teil von der hervorragenden Choreo lebte. Aber auch &#8220;Moin&#8221;, &#8220;Im Flugzeug&#8221; und &#8220;Der Mann, der alles zweimal machte&#8221;, sowie einige Balladen wie &#8220;Mit besten Grüßen&#8221; wussten auf Anhieb (oder äh auf den zweiten Blick) absolut zu gefallen und steigern die Vorfreude auf die nächste Langspielplatte.<br />
Ein weiterer Schwerpunkt war natürlich das aktuelle Album &#8220;Frei&#8221; mit den Songs &#8220;Am Anfang&#8221;, &#8220;Es ist nicht immer leicht&#8221;, &#8220;Alles in die Luft&#8221;, &#8220;Sonnenschein&#8221;, &#8220;Seemann&#8221; und natürlich den beiden aufwändig choreographierten &#8220;Quäl Dich Fit&#8221; und der äh Michael Jackson-Hommage &#8220;Schiller&#8221;.<br />
Dazu kam eine tolle Version von Robbie Williams &#8220;Angels&#8221; und einige Quasi-Klassiker von älteren Alben wie &#8220;Radio&#8221;, &#8220;Hier und Jetzt&#8221;, &#8220;Wo der Pfeffer wächst&#8221; oder auch die nahezu uralten, aber nach wie vor hervorragenden &#8220;Mädchen, lach doch mal&#8221; und &#8220;Jetzt ist Sommer&#8221;.</p>
<p>Wie oben schon erwähnt, sind die Auftritte der Wise Guys, aber eben nicht nur das reine Runterspulen einer Setlist, sondern sie leben vor allem -neben den meist augenzwinkernden Choreographien- vor allem von den überaus unterhaltsamen Zwischenmoderationen, die meist von Dän Dickkopf oder Eddi Hüneke gehalten werden und gerne mal ein wenig kabarettistisch angehaucht sind und ab und an auch gerne das Publikum einbeziehen (wie in der obligatorischen Publikumsbefragung) und so eine sehr intime Atmosphäre bei ihren Konzerten kreieren. Was wohl auch eines der &#8220;Geheimnisse&#8221; für ihren langanhaltenden und eigentlich im größer werdenden Erfolg ist.</p>
<p>Ihr merkt sicherlich meine Begeisterung für die Wise Guys und ich kann es nur wirklich jedem absolut ans Herz legen, mal ein Konzert des Quintetts besuchen. In den nächsten Wochen werden sie unter anderem in Hamburg, Siegen, Bayreuth, Kempten, Augsburg und Wien auftreten &#8211; also einfach mal auf die <a href="http://wiseguys.de/konzerte/" target="_blank">Webseite </a>schauen und sich einen Ruck geben! Ich habe bisher noch niemanden erlebt, der einen Besuch bereut hätte (und ich habe schon einige &#8220;First timer&#8221; mit dabei gehabt &#8211; auch heute wieder).</p>
<p>Um sich einen Eindruck zu verschaffen empfehle ich auf jeden Fall einen intensiveren Besuch auf der<a href="http://wiseguys.de/clips/" target="_blank"> Homepage</a> der fünf Jungs, wo sich u.a. alle Videos befinden &#8211; die ich aber leider hier nicht einbinden kann. Besonders empfehlenswert sind:<br />
Sonnencremeküsse &#8211; einer meiner absoluten Lieblinge<br />
Es ist nicht immer leicht &#8211; die letzte &#8220;Single&#8221;<br />
Ohrwurm &#8211; ein absoluter äh Ohrwurm (dafür verbürge ich mich)</p>
<p>Der absolute Klassiker &#8220;Jetzt ist Sommer&#8221; (von 2001) ist immerhin auch auf youtube zu finden und wird daher hier selbstverständlich eingebunden:</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/lEm8Dtw6EGM&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/lEm8Dtw6EGM&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Um einen Einblick zu erhalten, wie denn so ein Live-Auftritt von den Wise Guys ausschaut, empfehle ich folgende Aufzeichnung eines Konzerts bei 3sat. Der Song ist eine&#8230; naja&#8230; Ballade namens &#8220;Nur für Dich&#8221; &#8211; sicherlich einer der besten Texte, den sie je geschrieben haben.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/TjzYlt6KUHU&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/TjzYlt6KUHU&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Auch zum Abschluss einfach nur noch mal der Hinweis: Traut Euch, wagt Euch an Acapella-Musik heran &#8211; vor allem eben an die wunderbaren Wiseguys!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Christoph Drösser: «Hast du Töne?»]]></title>
<link>http://glareanverlag.wordpress.com/2009/10/07/christoph-droesser-hast-du-toene-musikalitaet-rezension_rowohlt/</link>
<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 18:00:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>Walter Eigenmann</dc:creator>
<guid>http://glareanverlag.wordpress.com/2009/10/07/christoph-droesser-hast-du-toene-musikalitaet-rezension_rowohlt/</guid>
<description><![CDATA[. «Jeder ist musikalisch!» Walter Eigenmann . Gleich im frühesten Vorwort seiner neuen Veröffentlich]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<h2 style="text-align:center;"><span style="color:#ff0000;">«Jeder ist musikalisch!»</span></h2>
<p style="text-align:center;"><em>Walter Eigenmann</em></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://www.hast-du-toene.com/de/buch.php" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-9439" title="Droesser_Hast du Toene_Cover_Rowohlt" src="http://glareanverlag.wordpress.com/files/2009/10/droesser_hast-du-toene_cover_rowohlt.jpg" alt="Droesser_Hast du Toene_Cover_Rowohlt" width="250" height="411" /></a>Gleich im frühesten Vorwort seiner neuen Veröffentlichung «Hast du Töne? &#8211; Warum wir alle musikalisch sind» steckt der Hamburger Wissenschaftsjournalist <a href="http://www.hast-du-toene.com/de/droesser_vita.php" target="_blank">Christoph Drösser</a> einen fulminanten Claim ab: «In diesem Buch schreibe ich selten über konkrete Musik, sondern vor allem über das, was man in den letzten Jahren über Musik herausgefunden hat. Die meisten Erkenntnisse, die ich zitiere, sind nach dem Jahr 2000 veröffentlicht worden, und das zeigt, dass hier ein Forschungsgebiet geradezu explodiert, und die Resultate insbesondere der Hirnforscher erschüttern so manche alte Überzeugungen. Vor allem die, dass die meisten Menschen unmusikalisch wären. Musikalität ist vielmehr eine Eigenschaft, die praktisch jeder von uns besitzt. Trotzdem hören wir zwar immer mehr Musik, aber wir musizieren immer weniger. Ich würde gern ein bisschen dazu beitragen, dass sich das ändert.» Provokativ und therapeutisch zugleich also geht der 51-jährige studierte Mathematiker und <a href="http://www.nostringsattached.de/" target="_blank">Amateur-Sänger Drössel</a> ans Werk &#8211; und ums vorwegzunehmen: mit Erfolg bei wohl so ziemlich jeder Art von Leserschaft.</p>
<div id="attachment_9436" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.rowohlt.de/autor/Christoph_Droesser.08102009.3772.html" target="_blank"><img class="size-full wp-image-9436" title="Christoph Drösser" src="http://glareanverlag.wordpress.com/files/2009/10/christoph-drosser.jpg" alt="Christoph Drösser" width="150" height="189" /></a><p class="wp-caption-text">Christoph Drösser (*1958)</p></div>
<p style="text-align:justify;">Dass der Autor, als thematisch breit tätiger TV-Redakteur, -Journalist und Print-Kolumnist, vom populärwissenschaftlichen Feuilleton herkommt, merkt man seiner Monographie auf Schritt und Buchstabe an, und seine dezidiert journalistische, nonstop vergnügliche Aufbereitung kompliziertester Forschungsergebnisse &#8211; bereits bekannt u.a. aus seinen Büchern «Der Mathematikverführer» (2007) oder «Wenn die Röcke kürzer werden, wächst die Wirtschaft» (2008) &#8211; feiert auch in «Hast du Töne?» amüsante, aber eben gleichzeitig informative Urständ.<br />
Dabei hat er&#8217;s nicht leicht mit einem Forschungsgebiet, welches in der Tat während der vergangenen Jahre dank vielfältiger technischer Hochrüstung enormen Erkenntniszuwachs präsentieren konnte (siehe hierzu u.a. im «Glarean Magazin»: «<a href="http://glareanverlag.wordpress.com/2009/05/28/lutz-jaencke_macht-musik-schlau/" target="_blank">Macht Musik schlau?</a>»). In zehn Kapiteln muss Drössel denn eine beeindruckende Menge und Vielfalt an musikwissenschaftlichen Zahlen, Fakten und Einsichten resümmieren, für die drei mal hundert Buchseiten eigentlich allenfalls bloß die Ouvertüre liefern können.</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://glareanverlag.wordpress.com/files/2009/10/droesser_hast-du-toene_buchzitate.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-9442" title="Droesser_Hast du Toene_Buchzitate" src="http://glareanverlag.wordpress.com/files/2009/10/droesser_hast-du-toene_buchzitate.jpg" alt="Droesser_Hast du Toene_Buchzitate" width="311" height="741" /></a>Des Autors Tour d&#8217;horizont beginnt mit der Widerlegung alter Vorurteile wie dem bereits erwähnten, dass Musikalität eine Göttergabe sei, über die nur Ausnahmebegabungen verfügten, und in diesem Zusammenhang auch, dass Hans nimmermehr könne, was Hänschen nicht gelernt hat; dass also «in puncto Musik der größte Teil der Menschen zum Zuhören veruteilt» sei. (Bei dieser Gelegenheit kriegen übrigens solche TV-Quotenhämmer wie «Deutschland sucht den Superstar» von Drössel ihr kräftig Stück Fett weg, aber ebenso die Haydn-Mozart-Beethoven-Anbeter mit ihrem unreflektierten «Genie-Kult»).</p>
<p style="text-align:justify;">Mit Fragen wie «Gibt es einen evolutionären Nutzen der Musik?» leitet Autor Drösser dann über zu grundlegenden Untersuchungen über die (prä)-historischen Ursprünge und Entwicklungen der menschlichen Musik, über ihre neurophysiologischen Determinanten, über den Anteil der Sozialisation am überdurchschnittlichen Musiziervermögen, oder auch über spezifisch Musikpsychologisches wie der «Grammatik der Musik» und der individuellen musikalischen Präferenzen. Weitere faszinierende, teils «klassische», teils moderne Gebiete streift Drösser mit Forschungsgegenständen wie: «Neue Musik», «Universeller Chill», «Amusie», «Ton-Farben», «Musik&#38;Emotion», «Schulmusik», «Computermusik» oder «Musik&#38;Autismus», um natürlich nur einige zu nennen.<br />
Wer unter der musikinteressierten Leserschaft nach statistischem Zahlenmaterial, nach wissenschaftlichen Fall-Studien oder nach apparatemedizinischer Grafik sucht, wird in Drössers «Hast du Töne?» nur sehr unterschwellig fündig. Wer sich aber eine ebenso vergnügliche wie breitest dokumentierte, dabei sehr flüssig und gleichzeitig spannend zu lesende Auseinandersetzung mit ein paar der bahnbrechenden Entwicklungen innerhalb der modernen Musikforschung gönnen will, der kommt hier, ob nun Musik-Hörender oder Musik-Ausführender, mit einer höchst anregenden Lektüre auf seine Kosten. Mehr noch: Drösser, ganz Medien-Experte, begnügt sich nicht mit Wörtern, sondern bezieht, maximal am Gegenstand orientiert, auch das Ohr mit ein: Im Buch eingestreut finden sich immer wieder <a href="http://www.hast-du-toene.com/de/hoeren.php" target="_blank">Hörhinweise</a>, denen man auf einer zugeordneten textbezogenen Internet-Seite direkt nachgehen kann. Christoph Drösser evoziert damit ein ausgesprochen abgerundetes Lektüre-Vergnügen, das neben viel Abstraktem eine gehörige Portion «Sinnliches» zugesellt. Ganz abgesehen davon, dass der mit Eloquenz plaudernde Autor immer mal wieder autobiographische Subjektivitäten seines eigenen, offensichtlich amüsanten Musiklebens einstreut und damit doppelte wissenschaftliche Authenzität (quasi im Selbstversuch) herstellt.  Kurzum: Musikfreundinnen und -freunde aller Couleur und Bildung stellen diesen seinen Band ohne Zweifel mit Gewinn ins private Bücherregal. ■</p>
<p style="text-align:justify;"><em>Christoph Drösser: Hast du Töne? &#8211; Warum wir alle musikalisch sind, 320 Seiten, <a href="http://www.rowohlt.de/" target="_blank">Rowohlt Verlag</a>, ISBN 978-3498013288</em></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://www.rowohlt.de/fm/131/Droesser_Toene.pdf" target="_blank"><strong>Inhalt</strong> und <strong>Leseproben</strong></a></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;"> </span></p>
<p style="text-align:justify;">
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Vertrauen.]]></title>
<link>http://hirngabel.wordpress.com/2009/04/19/vertrauen/</link>
<pubDate>Sun, 19 Apr 2009 01:18:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>hirngabel</dc:creator>
<guid>http://hirngabel.wordpress.com/2009/04/19/vertrauen/</guid>
<description><![CDATA[Meine lieben Leser! Mein Musikgeschmack dürfte den meisten meiner Stammleserschaft (insoweit es so e]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Meine lieben Leser!</p>
<p>Mein Musikgeschmack dürfte den meisten meiner Stammleserschaft (insoweit es so etwas hier gibt) ja durchaus bekannt sein. Sollte Euch dieser Geschmack zusagen und ihr zufälligerweise aus München, Heidelberg, Wiesbaden oder Stuttgart (bzw. der Umgebung dieser Städte) kommen, dann tut mir -nein, tut Euch- einen Gefallen und seid mal spontan:</p>
<p>Besucht ein Konzert von <a href="http://www.myspace.com/dearreadermusic" target="_blank">Dear Reader</a>!</p>
<p>Es fehlt mir leider an Zeit, um mich nun noch ausführlich darin zu ergehen, wie grandios, herausragend und überaus exzellent das gerade gesehene Konzert war (wird dann in einer Woche nachgeholt). Deswegen müsst ihr mir jetzt einfach mal Glauben, wenn ich sage, dass das eines der verdammt besten Konzerte war, die ich je gesehen habe.</p>
<p>Wer sich eine ungefähre Idee holen will, der schaut nochmal in meinen Bericht von vor ca. zwei Monaten, als ich sie das erste Mal sah &#8211; aber das heute abend war noch mal zwei Ligen drüber! Was zwei Monate Konzerterfahrung und eine bessere Location mit aufmerksamerem Publikum bewirken können, ließ mich heute einfach sprachlos und total begeistert zurück. Und nicht nur mich. Denn die Kommentare, die ich im Anschluss so im Vorbeigehen mitbekommen habe, waren einhellig absolut positiv.</p>
<p>Zudem habe ich selten einen solchen Andrang an einem Merchandisingstand nach einem Konzert gesehen (speziell wenn man ihn ins Verhältnis zur Zuschauerzahl setzt).</p>
<p>Diese Band wird steil gehen, da bin ich mir sehr sicher. Und wenn ihr Euch dieses Konzerterlebnis in einem noch kleinen Rahmen für einen Kartenpreis von unter 15€ nicht entgehen lassen wollt, dann solltet ihr mal kurzentschlossen sein und eines der noch ausstehenden vier Deutschland-Konzerte in den nächsten Tagen besuchen:</p>
<table border="0" cellspacing="2" cellpadding="2" width="440" bgcolor="#ffffff">
<tbody>
<tr>
<td width="120" bgcolor="#b1d0f0">
<table border="0" cellspacing="2" cellpadding="0" width="120">
<tbody>
<tr>
<td width="85"><span style="font-family:Arial,Helvetica,sans-serif;font-size:xx-small;">19. Apr. 2009</span></td>
<td width="35" align="right"><span style="font-family:Arial,Helvetica,sans-serif;font-size:xx-small;">20:00</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
<td width="191" bgcolor="#d5e8fb"><span style="font-family:Arial,Helvetica,sans-serif;font-size:xx-small;"><a href="http://music.myspace.com/index.cfm?fuseaction=music.showDetails&#38;friendid=411902052&#38;Band_Show_ID=38540242">Ampere</a></span></td>
<td width="115" bgcolor="#d5e8fb"><span style="font-family:Arial,Helvetica,sans-serif;font-size:xx-small;">München</span></td>
</tr>
<tr>
<td width="120" bgcolor="#b1d0f0">
<table border="0" cellspacing="2" cellpadding="0" width="120">
<tbody>
<tr>
<td width="85"><span style="font-family:Arial,Helvetica,sans-serif;font-size:xx-small;">20. Apr. 2009</span></td>
<td width="35" align="right"><span style="font-family:Arial,Helvetica,sans-serif;font-size:xx-small;">20:00</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
<td width="191" bgcolor="#d5e8fb"><span style="font-family:Arial,Helvetica,sans-serif;font-size:xx-small;"><a href="http://music.myspace.com/index.cfm?fuseaction=music.showDetails&#38;friendid=411902052&#38;Band_Show_ID=38540244">Karlstorbahnhof</a></span></td>
<td width="115" bgcolor="#d5e8fb"><span style="font-family:Arial,Helvetica,sans-serif;font-size:xx-small;">Heidelberg</span></td>
</tr>
<tr>
<td width="120" bgcolor="#b1d0f0">
<table border="0" cellspacing="2" cellpadding="0" width="120">
<tbody>
<tr>
<td width="85"><span style="font-family:Arial,Helvetica,sans-serif;font-size:xx-small;">21. Apr. 2009</span></td>
<td width="35" align="right"><span style="font-family:Arial,Helvetica,sans-serif;font-size:xx-small;">20:00</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
<td width="191" bgcolor="#d5e8fb"><span style="font-family:Arial,Helvetica,sans-serif;font-size:xx-small;"><a href="http://music.myspace.com/index.cfm?fuseaction=music.showDetails&#38;friendid=411902052&#38;Band_Show_ID=38540246">Räucherkammer</a></span></td>
<td width="115" bgcolor="#d5e8fb"><span style="font-family:Arial,Helvetica,sans-serif;font-size:xx-small;">Wiesbaden</span></td>
</tr>
<tr>
<td width="120" bgcolor="#b1d0f0">
<table border="0" cellspacing="2" cellpadding="0" width="120">
<tbody>
<tr>
<td width="85"><span style="font-family:Arial,Helvetica,sans-serif;font-size:xx-small;">22. Apr. 2009</span></td>
<td width="35" align="right"><span style="font-family:Arial,Helvetica,sans-serif;font-size:xx-small;">20:00</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
<td width="191" bgcolor="#d5e8fb"><span style="font-family:Arial,Helvetica,sans-serif;font-size:xx-small;"><a href="http://music.myspace.com/index.cfm?fuseaction=music.showDetails&#38;friendid=411902052&#38;Band_Show_ID=38540248">Schocken</a></span></td>
<td width="115" bgcolor="#d5e8fb"><span style="font-family:Arial,Helvetica,sans-serif;font-size:xx-small;">Stuttgart</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Hier noch das brandneue Video dieser wunderbaren Indie-Pop-Gruppe zur Single &#8220;Dearheart&#8221;:</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/tSqZq-QiWZw&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/tSqZq-QiWZw&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Und wer noch ein wenig Hilfe bei der Entscheidungsfindung brauchen sollte, der nehme sich bitte die Hörproben auf der Myspace-Seite vor:</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/dearreadermusic" target="_blank">http://www.myspace.com/dearreadermusic</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Frühling. Blaues Band. Und so.]]></title>
<link>http://hirngabel.wordpress.com/2009/03/31/fruhling-blaues-band-und-so/</link>
<pubDate>Tue, 31 Mar 2009 17:53:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>hirngabel</dc:creator>
<guid>http://hirngabel.wordpress.com/2009/03/31/fruhling-blaues-band-und-so/</guid>
<description><![CDATA[Da ich momentan an akuter Märzmüdigkeit und einhergehendem Blogpostinspirationsmangel leide [-&gt; A]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Da ich momentan an akuter Märzmüdigkeit und einhergehendem Blogpostinspirationsmangel leide [-&#62; Ausrede, die], aber dennoch hier den Blog nicht ganz verwaist lassen will, gibt es an dieser Stelle mal wieder was aus der Kategorie &#8220;Musikalische Mottenkiste&#8221;. Denn der folgende Song ist schon steinalt (von 2005, glaube ich).</p>
<p>Da ihn aber der Großteil eh nicht kennen wird und ich ihn auch erst seit wenigen Wochen kenne (und sehr mag) und ausserdem das Wetter so großartig ist und der Song so wunderbar dazu passt mit seiner frühlingshaft beschwingten Stimmung (trotz eher anders orientiertem Video), und ich ohnehin Schachtelsätze mag, die sich mit so vielen &#8220;und&#8221; verketten, dass ich schon gar nicht mehr weiß, wie er mal angefangen hat, poste ich diesen exzellenten Song mal hier und lasse Euch mit ihm und dem sonnigen Abend nun alleine.</p>
<p>Viel Spaß mit &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=kAc-nnuteHQ" target="_blank">Man must dance</a>&#8221; des norwegischen Duos <a href="http://www.myspace.com/johnossi" target="_blank">Johnossi</a></p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/kAc-nnuteHQ&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/kAc-nnuteHQ&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Es gibt übrigens auch noch ein anderes, cool gemachtes <a href="http://www.youtube.com/watch?v=f7ItYnL2tyc" target="_blank">Video</a> dazu.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Slomo.]]></title>
<link>http://hirngabel.wordpress.com/2009/03/16/slomo/</link>
<pubDate>Mon, 16 Mar 2009 21:31:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>hirngabel</dc:creator>
<guid>http://hirngabel.wordpress.com/2009/03/16/slomo/</guid>
<description><![CDATA[Heute mal was aus der Kategorie &#8220;Bandnamen, die man sich fürs nächste Jahr mal merken sollte]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Heute mal was aus der Kategorie &#8220;Bandnamen, die man sich fürs nächste Jahr mal merken sollte&#8221;:</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/whispertown2000" target="_blank">The Whispertown 2000</a></p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/-_Kb80kK7wE&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/-_Kb80kK7wE&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=-_Kb80kK7wE" target="_blank">Direktlink zu &#8220;Old Times&#8221;</a></p>
<p>Eine bezaubernde, noch unbekannte Indie-Band aus Kalifornien, die wohl kurzfristig nicht durchstarten werden wird &#8211; aber wenn es dann so weit sein wird, dann soll zumindest hier schon mal festgehalten sein, dass ich sie empfohlen habe. Muss ja schließlich dem Geek-Code Folge leisten&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schottenrock.]]></title>
<link>http://hirngabel.wordpress.com/2009/02/28/schottenrock/</link>
<pubDate>Sat, 28 Feb 2009 20:29:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>hirngabel</dc:creator>
<guid>http://hirngabel.wordpress.com/2009/02/28/schottenrock/</guid>
<description><![CDATA[Zugegeben, wenn man sich das mal oberflächlich betrachtet, wessen Konzerte ich so in den letzten Mon]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Zugegeben, wenn man sich das mal oberflächlich betrachtet, wessen Konzerte ich so in den letzten Monaten besucht habe (zumindest einen Teil dieser Konzerte), dann kann der eine oder andere sicherlich schnell der Vermutung erlegen, dass der Entscheidungsprozess bei mir auf einem bestimmten optischen Grundmuster basierte &#8211; aber das ist natürlich völliger Schwachsinn&#8230;</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/gregscargill/1032393938/"><img class="alignnone" style="margin:5px;" title="Kate Nash @ Electric Gardens Festival - (c) by Short Sharp Shot, flickr" src="http://farm2.static.flickr.com/1272/1032393938_d3954896f8.jpg?v=0" alt="" width="132" height="200" /></a><a href="http://www.flickr.com/photos/oliverpeel/3298877248/"><img class="alignnone" style="margin:5px;" title="Dear Reader, Live in Paris, La Maroquinerie - (c) by oliver.peel / flickr" src="http://farm4.static.flickr.com/3543/3298877248_4c39a00419.jpg?v=0" alt="" width="150" height="200" /></a><a href="http://www.flickr.com/photos/connectmusicfestival/2809912060/"><img class="alignnone" style="margin:5px;" title="Amy MacDonald - (c) by connectmusicfestival / flickr" src="http://farm4.static.flickr.com/3141/2809912060_c8f5794e93.jpg?v=0" alt="" width="132" height="200" /></a></p>
<p>Aber gut, was will man machen, wenn es derzeit einfach so viele gutaussehende Damen Anfang Zwanzig gibt, die exzellente handgemachte Musik fabrizieren?</p>
<p><!--more Weiterlesen...--></p>
<p>Dementsprechend war es im Grunde auch nur logisch, dass ich mich nun am vergangenen Donnerstag gemeinsam mit 3 guten Freunden auf den Weg nach Bochum machte, um uns dort von der jungen Schottin <a href="http://www.myspace.com/amymacdonald" target="_blank">Amy MacDonald</a> verzaubern zu lassen. Sie wurde von mir ja schon vor einigen Monaten hier im Blog vorgestellt und ging anschließend ziemlich durch die Decke, bekam am vergangenen Wochenende gar einen Echo als Beste Newcomerin (ein zwingender kausaler Zusammenhang zu meinem Blogpost muss hier allerdings nicht unbedingt reininterpretiert werden).</p>
<p>Dementsprechend finden ihre Konzerte natürlich nunmehr in nicht ganz so kleinen Locations statt, in meinem Falle war dies die Jahrhunderthalle in Bochum &#8211; ein ganz cooler Veranstaltungsort mit spannender Atmosphäre, da es sich um eine alte Fabrikhalle mit viel Beton, riesigen Stahlträgern und sogar noch Lagerkränen handelt, die allerdings leider auch eher schmal und recht langgezogen war und so die 3500 Zuschauer ziemlich in die Länge zog. Aufgrund von jeder Menge Stau auf dem Weg durchs Ruhrgebiet kamen wir leider auch sehr spät an, so dass wir uns im hinteren Drittel der Zuschauermasse wiederfanden, was den Genuß des Konzertes ein wenig trübte (und mich zudem darin bestätigte, dass ich kleine Konzerte einfach wesentlich mehr mag).</p>
<p>Insgesamt war ich im Vorfeld des Konzerts doch ein wenig skeptisch. Zum Einen hatte ich leichte Zweifel, ob diese junge Künstlerin mit ihrer grundsätzlich eher etwas ruhigen Musik überhaupt in der Lage war, in einer solch großen Halle entsprechende Wirkung zu erzielen und zum Anderen deuteten einige vorher angehörte Live-Aufnahmen von MacDonald an, dass ihre tatsächliche Stimme teilweise nicht ganz so viel zu tun hat mit dem, was von den Studio-Aufnahmen kennt und doch sehr ungewohnt klang. Doch erfreulicherweise stellte sich bald heraus, dass zumindest diese beiden Befürchtungen unbegründet waren.</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img src="http://www.musik-base.de/images/groups/Moke-.jpg" alt="Schwarz in Schwarz: Die fünf Styler von MOKE" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Schwarz in Schwarz: Die fünf Styler von MOKE</p></div>
<p>Zuerst stand aber direkt nach unserer Ankunft erst einmal der Auftritt der Vorband an, die in diesem Fall eine (für das Publikum) erstaunlich laut rockende Band aus Holland mit irischem Frontmann war. <a href="http://www.myspace.com/moketheband" target="_blank">Moke</a>, so der Name des komplett in schwarz gekleideten Quintetts (wohl von Karl Lagerfeld ausgestattet), spielen dabei eine recht gut klingende, aber für meinen Geschmack auch recht spannungsarme Mischung aus Neo-Wave und Indierock, die sich irgendwo im Spannungsfeld von Placebo (nicht nur aufgrund der stimmlichen Ähnlichkeiten beider Frontsänger), Muse  und den Killers. Wie gesagt, das klingt alles recht gefällig (vor allem Live), lässt aber die wirklich begeisternden Momente vermissen und wirkt ähnlich durchkalkuliert, wie der gesamte Auftritt und die Aussenwirkung der Band in Sachen PR-Arbeit. Bin mir aber dennoch fast sicher, dass sie, nach ihrem Erfolg in Holland, auch in Deutschland recht erfolgreich abschneiden dürften in diesem Jahr.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/ppUdXWWtyFE&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/ppUdXWWtyFE&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Nach diesem okayen Auftakt stand dann aber natürlich die Headlinerin des Abends schon in den Startlöcherin und räumte, gemeinsam mit ihrer vierköpfigen Band erstmal kräftig mit den ersten Befürchtungen auf.<br />
Nachdem das Licht in der Halle ausging, erklangen erst einmal, ganz dem Klischee entsprechend, klassische Dudelsacktöne, die dann aber jäh von drängenden, verzerrten Gitarrenriffs unterbrochen wurden und sich schnell als Begleitung von &#8220;Poison Prince&#8221; herausstellten und somit schon mal direkt klar machten, wo der Hase lang läuft: Amy MacDonald live ist definitiv eine ziemlich andere Hausnummer als die Amy MacDonald aus der Konserve.</p>
<p>Live klingen die schnelleren Songs wesentlich dreckiger und aggressiver, stellen die Rockerseite weitaus mehr in den</p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 253px"><a href="http://www.einslive.de/includes/bildergalerie.jsp?gal=1590&#38;kap=1&#38;img=26#anker"><img style="margin:5px;" title="Amy MacDonald in Bochum - (c) by WDR/Jan Knoff" src="http://www.einslive.de/includes/bildergalerie/1590/media/1_26_4_detail2.jpg" alt="Die bezaubernde Amy in Bochum" width="243" height="324" /></a><p class="wp-caption-text">Die bezaubernde Amy in Bochum</p></div>
<p>Vordergrund, als es in den teilweise etwas glattgebügelten Albumversionen der Fall ist. Besonders auffällig wurde das bei ihrer Hitsingle &#8220;This is the life&#8221;, das auf dem Album zwar die melodische Seite sehr gut zur Geltung kommen lässt, aber doch auf Dauer etwas platt wirkt und auf der Bühne dann eine ungleich kraftvollere und spaßigere Wirkung entfaltet, woran auch Amys in der Realität wesentlich markigere, rauere Stimme, die auch sehr gut bei einem Pubmusiker aufgehoben wäre, eine gehörige &#8220;Mitschuld&#8221; trägt. Ähnliches gilt dann auch für &#8220;A wish for something more&#8221;, das im Verlaufe der Tour sogar umarrangiert wurde, um bühnentauglicher zu werden &#8211; Experiment definitiv gelungen, zumal man hier besonders merkte, wie hervorragend auch die Chemie zwischen Amy MacDonald und ihren Mitmusikern passte, zu denen neben Drummer, Gitarrist und Keyboarder auch ein Trompete spielender Bassist gehörte, der zudem auch für die Backing Vocals zuständig war. Und auch &#8220;Barrowland Ballroom&#8221;, die Ode an ihren Lieblingsclub in Glasgow, kommt live exzellent rüber &#8211; aber der macht ja auch schon im Autoradio von der CD ebenso viel Spaß, wie es auch bei Let&#8217;s Start a Band der Fall ist, dem Song, der das ganze Konzert passend und stimmungsvoll abschloss. Doch auch bei den ruhigeren Songs wie &#8220;The long way home&#8221; oder &#8220;Footballer&#8217;s Wife&#8221; vermochten es Amy MacDonald und ihre Band, die Masse in ihren Bann zu ziehen und konnte so meine Bedenken sehr gut zerstreuen. Bemerkenswert sicherlich auch, wie souverän sie sich, in Anbetracht ihres doch noch jungen Alters, auf der Bühne zwischen den Songs bewegt und das Publikum während der Anmoderationen mit Schlagfertigkeit und auch einem Schuss Koketterie gut im Griff hat. Insgesamt also eine wirklich absolut runde, kurzweilige Angelegenheit.</p>
<p>Lediglich eine Befürchtung/Vorahnung/Vermutung, die ich im Vorfeld hatte, bestätigte sich an diesem Abend: Es war nämlich mit handgestoppten 68 Minuten, eine nicht nur sehr kurzweilige, sondern eben auch sehr kurze Veranstaltung.</p>
<p>Damit war aber, wie gesagt, wenn man ehrlich zu rechnen, denn schließlich hat die gute Amy erst ein Album mit 45 Minuten Laufzeit rausgebracht, die denn auch, wenn ich mich nicht vertue, komplett gespielt wurde. Nun waren aber die restlichen 23 Minuten nicht nur Moderationen, verlängerte Laufzeiten der Live-Versionen und Pause zwischen Konzert und Zugabe &#8211; sondern es gab auch noch zwei neugeschriebene (oder zumindest nicht auf dem Album erschienene) Songs zu hören, sowie zwei Cover-Songs.</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 262px"><a href="http://www.einslive.de/includes/bildergalerie.jsp?gal=1590&#38;kap=1&#38;img=24#anker"><img style="margin:5px;" title="Amy MacDonald in Bochum - (c) by WDR/Jan Knoff" src="http://www.einslive.de/includes/bildergalerie/1590/media/1_24_4_detail2.jpg" alt="Amy MacDonald am 26.2. in der Jahrhunderhalle Bochum" width="252" height="189" /></a><p class="wp-caption-text">Amy MacDonald am 26.2. in der Jahrhunderhalle Bochum</p></div>
<p>Die beiden neuen Tracks fügten sich dabei auf den ersten Blick sehr gut in den typischen Amy-Stil ein, ohne aber jetzt übermäßig positiv herauszustechen. &#8220;Next Big Thing&#8221; ist eine relativ unspektakuläre Uptempo-Nummer gewesen und ging im allgemeinen Set etwas unter, während &#8220;Troubled Soul&#8221; als zweiter Zugabensong eine etwas exponiertere Stellung genoß und eine nette Ballade zum Träumen ist.</p>
<p>Die zwei Cover-Songs, die die Gesamtzahl auf 15 Songs aufstockte, waren hingegen schon ungleich auffälliger &#8211; nicht zuletzt weil man die Originale ja schon kannte. Beim ersten Cover war das leider nicht von Vorteil, denn &#8220;Mr. Brightside&#8221; von den Killers ist für mich nun mal einer der besten Songs dieses Jahrzehnts &#8211; und fand in der Version von Amy MacDonald überhaupt nicht Anklang bei mir. Zumindest wirkte es im Publikum am Donnerstag doch ein ganzes Stück weniger furchtbar, als es auf der Live-CD von MacDonald klingt, wo es mich extremst ankotzt.</p>
<p>Ganz im Gegensatz dazu dann das andere Cover des Abends, das als erste von drei Zugaben eingesetzt wurde: &#8220;Dancing in the Dark&#8221;, im Original vom Boss Bruce Springsteen, wurde als komplett reduzierte Ballade von Amy nur mit Akkustik-Gitarre interpretiert und war wirklich ganz fantastisch!</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/moy9Sf6nbbk&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/moy9Sf6nbbk&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Als Fazit kann man also von einem wirklich rundum gelungenen Konzert sprechen, dass musikalisch wirklich erstklassig war und nur den kleinen Wermutstropfen der Kürze hatte (wobei es immer noch wesentlich länger war als der damalige Debakelauftritt von Blink 182, die -hoffentlich- auf ewig meine Nummer 1 der größten Konzertunverschämtheiten bleiben wird).<br />
Daher würde ich mir aus rein egoistischen Motiven fast wünschen, dass Amy MacDonalds zweites Album kommerziell ein absoluter Megaflop wird. Dann würden nämlich die Chancen steigen, dass ich dann in naher Zukunft die Möglichkeit bekomme, einen längeres Konzert von ihr in einem Pub-/Eckkneipen-/Club-Ambiente erleben darf &#8211; das wäre nämlich, glaube ich, so richtig großartig.</p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong><span style="color:#993300;">Setlist &#8211; Amy MacDonald, 26.2.09 in der Jahrhunderthalle Bochum:</span></strong></span><br />
1. Poison Prince<br />
2. L.A.<br />
3. Youth of Today<br />
4. Barrowland Ballroom<br />
5. Footballer&#8217;s Wife<br />
6. Mr. Brightside<br />
7. A wish for something more<br />
8. Mr. Rock &#38; Roll<br />
9. Next Big Thing<br />
10. This is the life<br />
11. Road to Home<br />
12. Run<br />
13. Dancing in the Dark (Z)<br />
14. Troubled Soul (Z)<br />
15. Let&#8217;s start a Band (Z)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Streicherlebnis.]]></title>
<link>http://hirngabel.wordpress.com/2009/02/15/streicherlebnis/</link>
<pubDate>Sun, 15 Feb 2009 09:42:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>hirngabel</dc:creator>
<guid>http://hirngabel.wordpress.com/2009/02/15/streicherlebnis/</guid>
<description><![CDATA[Für gewöhnlich verwende ich meine eher raren Konzertbesuche ja auf zwar vielleicht nicht immer richt]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Für gewöhnlich verwende ich meine eher raren Konzertbesuche ja auf zwar vielleicht nicht immer richtig bekannte, aber doch zumindest mir nicht gänzlich unbekannte Bands und Künstler auf. Denn auch wenn ich musikalisch (zumindest innerhalb bestimmter Parameter) relativ offen bin, so ist es mir doch schon wichtig ein wenig einschätzen zu können, ob es sich lohnt Geld und Zeit in einen Konzertbesuch zu investieren.</p>
<p>Als mich nun aber der -nicht wirklich bloggende- Kollege <a href="http://unionjackstar.wordpress.com" target="_blank">Unionjackstar</a> fragte, ob ich Lust auf ein Konzert im Kölner <a href="http://www.museenkoeln.de/museum-ludwig/" target="_blank">Museum Ludwig</a> hätte, siegte dann doch meine Neugier. Denn obwohl ich beide Bands, die im Rahmen der Konzertreihe &#8220;<a href="http://www.introintim.de/" target="_blank">Intro Intim</a>&#8221; dort auftreten sollten, nicht wirklich kannte, gab es zwei Aspekte die spannend klangen.<br />
Zum einen natürlich die Location -wann kann man schon mal ein Konzert in einem Museum erleben?- und zum anderen die Tatsache, dass der Quasi-Headliner des Abends eine Accoustic-Session mit Unterstützung eines Streicherquartetts darbieten sollte. Das versprach ein interessanter Abend zu werden &#8211; und ein wenig Kultur konnte ich ja schließlich auch mal wieder vertragen, denn das einzige Museum, das ich privat im letzten Jahrzehnt von innen gesehen habe, dürfte das Kölner Schokoladenmuseum gewesen sein&#8230;</p>
<p><!--more Weiterlesen...--></p>
<p>Aber wie das mit Erwartungen oftmals so ist, werden diese leider nicht immer erfüllt und so sollte es auch an diesem Abend sein. Das bezog sich Gottseidank nicht auf die musikalischen Leistungen der Künstler, sondern leider auf die Location. Man hätte ja aus einem Konzert im Museum durchaus was cooles machen können &#8211; nur entsprach eine kleine Bühne am Rande des kahlen, langgezogenen Foyers nicht unbedingt dem, was ich mir erhofft hatte. Und auch wenn das der Athmosphäre nicht wirklich zuträglich war, so sollten sich doch zumindest nicht die Befürchtungen in Sachen Sound der Musiker bestätigen &#8211; denn der Klang an sich war absolut in Ordnung.<br />
Das Problem des Ganzen lag hingegen vielmehr darin, dass am anderen Ende der Eingangshalle eine Theke aufgebaut worden war, an der sich rund 30 Personen den ganzen Abend lang aufhielten und nach Herzenslust rumquatschten und Bier konsumierten. Nun waren beide Bands musikalisch eher im ruhigen Bereich anzuordnen, so dass das Gequatsche dieser Leute kräftig durch das Foyer hallte und speziell in den stilleren Momenten der Auftritte extrem störend war.<br />
Für mich persönlich unbegreiflich, wieso man die ganze Zeit während einem solchen Konzert an der Theke steht und lärmend rumquatscht.</p>
<p>Allerdings muss man wohl mit unhöflichen Menschen ohne vernünftige Manieren durchaus immer mal wieder rechnen, daher geht die Kritik definitiv auch an die Veranstalter, dass man zum einen einen solchen Raum wählt und zum anderen ihn dann noch teilbestuhlt. Ich bin der Meinung, dass eine Teilbestuhlung, bei denen ca. ein Viertel der Leute im Raum vor der Bühne auf Stühlen sitzen, während der Rest dahinter und seitlich stehen muss, ein absoluter Stimmungskiller ist. Entweder ich verzichte komplett auf die Bestuhlung, wie bei fast allen normalen Konzerten, oder aber ich mache nur Sitzplätze, was beim Wesen dieses ruhigen Konzertes auch völlig akzeptabel gewesen wäre. Nur war das mit der Location leider auch nicht wirklich zu realisieren &#8211; denn knapp hinter der Bestuhlung fing der Boden (Kunstmuseum halt) abzufallen. Was übrigens auch sehr abträglich für den Genuß von uns Stehenden war, da der Vordermann grundsätzlich Größenvorteile hatte, selbst wenn er nicht wirklich größer war.</p>
<p>Alles in allem also ein regelrechter Schmarrn und ich hätte mir doch sehr gewünscht, dass das Ganze eher in einer Location wie dem Millowitsch-Theater stattgefunden hätte, da in einem solchen, stilvollen Ambiente das Konzert sicherlich wesentlich besser zur Geltungen gekommen wäre. Denn, auch wenn ich hier gerade über 500 Wörter für Nörgeleien verwendet habe, so war es doch dank zweier toller musikalischer Darbietungen ein absolut gelungener Abend, den ich nicht verpasst haben wollte.</p>
<p>Und eben deswegen erwähne ich auch jetzt erst die Namen der beiden Acts der Intro Intim-Reihe, damit hier erst gar keine negativen Assoziationen mit den Künstlern aufkommen. Das wäre nämlich absolut unangebracht.</p>
<p>Kommen wir damit also nun endlich zum Wesentlichen.</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 298px"><img style="margin:5px;" src="http://c3.ac-images.myspacecdn.com/images02/58/l_3b45493528524ca888fc82c3a6898372.jpg" alt="Darryl Torr, Michael Wright und Cherilyn MacNeall sind Dear Reader" width="288" height="291" /><p class="wp-caption-text">Darryl Torr, Michael Wright und Cherilyn MacNeall sind Dear Reader</p></div>
<p>Als Quasi-Vorband beglückte uns an diesem Abend eine junge Band aus Südafrika (nein, nicht Kapstadt &#8211; aus Johannesburg) mit dem Namen<a href="http://www.myspace.com/dearreadermusic" target="_blank"> Dear Reader</a>, die aus drei Mitgliedern bestehen:  Während Drummer Michael Wright an den Drums eher Unterstützung ist (wenngleich er durchaus aktiv in die Live-Performance involviert ist), sind seine beiden Kollegen das kreative Zentrum von Dear Reader. Steht Bassist Darryl Torr, der auch die Loop Station bedient, auf der Bühne eher im Hintergrund, so ist er doch -wie auch anders als Grammy-Preisträger- der Lenker, der Kopf der Band, wohingegen die Mittzwanzigerin Cherylin MacNeill quasi das Herz der Band ist und wohl von Zuschauern am ehesten mit Dear Reader verbunden wird. Und das nicht nur weil sie durchaus süß ausschaut (auch wenn sie eher unfotogen ist), sondern vor allem weil sie eine ganz, ganz wunderbare Stimme hat und zudem exzellent Piano und Gitarre spielt. Ein Rundum-Talent also und sie steht damit, nicht nur stimmlich und musikalisch, ziemlich in der Tradition ihrer zuletzt erfolgreichen Kolleginnen Kate Nash, Regina Spektor, Imogen Heap oder auch Lilly Allen &#8211; nur mit dem Unterschied, dass hier eben keine Solokünstlerin am Werk ist, sondern eine volle Band.</p>
<p>Rein vom Klang her bewegen sich <a href="http://www.dearreadermusic.com" target="_blank">Dear Reader</a> grob gesagt in ähnlichen Fahrwassern, wie oben erwähnte Damen, allerdings wie ich finde noch einen Tick weniger &#8220;poppig&#8221;, sondern eher in Richtung Indie-Folk orientiert, wenngleich natürlich trotz teilweise komplexer Produktion die bezaubernden Melodien, die man schon bei den vier Songs auf ihrer Myspace-Seite anhören kann, eindeutig im Vordergrund stehen.</p>
<p>Diesen gewissen Touch Opulenz bringen sie selbst auf einer so kleinen Bühne zu dritt ziemlich gut rüber, bedienen sie sich noch bei den Möglichkeiten der modernen Technik und nutzen eine Loopstation um gewisse Songbestandteile während ihrer Live-Performance einzuspielen. Das mögen manche Puristen doof finden, aber ich finde es -wie schon damals bei meinem Freund <a href="http://hirngabel.wordpress.com/2008/04/22/im-in-a-promising-local-band/" target="_blank">Get Cape. Wear Cape. Fly</a>- halt einfach nur zeitgemäß und zweckmäßig, um den eigenen Stil auch live bieten zu können. Dabei wirkt das, vor allem dank Cherilyn MacNeill, auch überhaupt nicht seelenlos oder abgespult, haucht sie mit ihrer Stimme und ihrem Spiel doch allem Leben ein (und erinnert in ihrer Koketterie mehr als einmal an<a href="http://hirngabel.wordpress.com/2007/12/07/klavier-mit-schleife/" target="_blank"> Kate Nash</a>). Dazu ist trotz der recht ruhigen Songs regelmäßig Bewegung auf der Bühne, da MacNeill selbst häufig die Instrumente wechselt und auch Schlagzeuger Wright im Laufe der Show mal am Piano, mal an der Loop Station und sogar am Front-Mikro wiederzufinden ist.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/vWFpqgc6ypY&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/vWFpqgc6ypY&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=vWFpqgc6ypY" target="_blank">DirektLink</a> (gute Quali &#8211; selbe Userin hat noch drei andere Videos vom selben Konzert, wen&#8217;s interessiert)</p>
<p>Natürlich bin ich ja für diese Art von verspieltem, melodielastigen Indie-Folk sehr anfällig, aber dennoch bin ich davon überzeugt, dass Dear Reader eine durchaus erfolgreiche nähere Zukunft bevorstehen wird und im Fahrwasser der bisher schon genannten Damen sicherlich eine sehr gute Chance haben, auch bei einer breiteren Masse Anklang zu finden. MacNeill und Torr haben sogar schon mal kleinere Achtungserfolge vor rund 2 Jahren als Duo (plus Goldfisch) feiern können, mit Charterfolgen im eigenen Land, sowie einigem Video-Airplay im UK. Das Album &#8220;<a href="http://www.harristweedmusic.com/main_2.html" target="_blank">The Younger</a>&#8221; erschien damals allerdings noch unter dem Namen <a href="http://www.myspace.com/harristweedmusic" target="_blank">Harris Tweed</a>, den sie im Spätherbst des vergangenen Jahres dann ablegen mussten um weiterführende Rechtsstreitigkeiten mit der gleichnamigen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Harris_Tweed" target="_blank">Tweed-Marke</a> zu vermeiden, deren Anwälte kurz zuvor -trotz früher anderslautender Aussagen- einen Brief an die südafrikanischen Musiker schickten.</p>
<p>Sicherlich nicht die schlechteste Entscheidung, um in diesem Jahr nun ungehemmt durchstarten zu können &#8211; seit der Umbenennung nun eben auch als Trio, nachdem Michael Wright offiziell in den Bandzirkel aufgenommen wurde. Das neue &#8220;Debüt&#8221;-Album &#8220;Replace Why with Funny&#8221; wird Ende diesen Monats auf dem renommierten Berliner <a href="http://www.cityslang.com">Cityslang</a>-Label (deren Signings sich wie das Who is Who der Indie-Szene lesen) hier in Europa erscheinen und ich bin mir sicher, dass es ein Erfolg wird. Ich jedenfalls werde auch im April wieder versuchen mit von der Partie zu sein, wenn Dear Reader laut eigener Aussage wieder in Köln sein werden (auch wenn das auf den diversen Websites leider noch nicht bestätigt wird).<br />
Ich kann Euch jedenfalls nur empfehlen, die Augen und Ohren offen zu halten! Definitely one &#8220;Next big Thing&#8221;.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/jDOE12oggj8&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/jDOE12oggj8&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 253px"><img src="http://www.bseliger.de/bilder/sophia380385.jpg" alt="Robin Proper-Sheppard ist Sophia." width="243" height="246" /><p class="wp-caption-text">Robin Proper-Sheppard ist Sophia.</p></div>
<p>Ebenfalls bei Cityslang unter Vertrag stand auch der zweite Act des Abends, bei dem man aber ganz im Gegensatz zu Dear Reader nicht von &#8220;musikalischer Zukunft&#8221; sprechen, denn <a href="http://www.myspace.com/thesophiacollective" target="_blank">Sophia</a> existiert schon seit mittlerweile 13 Jahren, als Robin Proper-Sheppard dieses Bandprojekt aus der Taufe hob. Proper-Sheppard war zuvor schon halbwegs erfolgreich mit der experimentellen Rockband<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/The_God_Machine" target="_blank"> The God Machine</a>, bevor sich die Band nach dem Tod eines Mitglieds 1994 auflöste.<br />
Bei Sophia ist Proper-Sheppard allerdings der einzige Fixpunkt, während seine Mitmusiker regelmäßig wechseln, so dass man bei Sophia ohnehin wohl weniger von einer richtigen Band sondern von einem &#8220;Kollektiv&#8221; sprechen müsste.</p>
<p>Folgerichtig kam Proper-Sheppard am Donnerstag denn auch ohne seine derzeitigen Bandmitglieder nach Köln, und wurde stattdessen von vier Streichern in klassischer Besetzung (2 Violinistinnen, 1 Bratsche-Spieler und 1 Violoncellistin) begleitet.</p>
<p>Mit klassischer Musik, das kann ich denke ich offen zugeben, habe ich ja nicht wirklich viel am Hut. Die Werke der klassischen Komponisten sind mir prinzipiell recht fremd, da sie mich halt einfach in der Regel nicht sonderlich interessieren. Meine Berührungspunkte mit dieser Stoßrichtung von Musik beschränken sich daher vorwiegend auf den Einsatz von klassisch komponierter Orchestermusik als Untermalung von Filmen (oder Serien). Dennoch -oder auch deswegen- schätze ich klassische Instrumente durchaus sehr, wenn sie zur Unterstützung &#8220;gewöhnlicher&#8221; Popmusik verwendet wird.</p>
<p>Das beginnt bei Irish Folk-lastigen Bands wie den unvergleichlichen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lecker_Sachen" target="_blank">Lecker Sachen</a>, die eine Violinistin zu ihrem festen Stamm zählten (als sie noch existierten *schnüff*), oder eben auch bei Geschichten wie hier von Sophia, wo die Verschmelzung von melancholischem Folk-Pop und der melodramatischen Opulenz eines Streichquartetts ziemlich gut gelungen ist und so zeigte, dass Musik eben Musik ist &#8211; und nicht statisch in klare Kategorien eingeteilt werden kann und sollte.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/OnWiZl8RMc4&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/OnWiZl8RMc4&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Dennoch muss ich zumindest anmerken, dass meiner Meinung nach die Streicher öfters besser hätten eingesetzt werden können. So wirkte es zu häufig so, als ob die Streicher nur für einen Klangteppich herhalten sollten, auf dem Proper-Sheppard dann stehen und musizieren konnte (was er unbestritten großartig tat!). Ich hätte mir gewünscht, dass auch das Streichquartett häufiger etwas zur Dynamik des Songs hätte beitragen dürfen, wie es beispielsweise in Heartache oder in One Last Breath der Fall war, die mich aufgrund des perfekten Zusammenspiels von Gitarrist und Streichern wirklich begeistert haben. Das aber ist letztlich auch nur Meckern auf hohem Niveau, schließlich war es insgesamt auch von Proper-Sheppard und dem Quartett ein exzellenter Auftritt.</p>
<p>Denn auch der Amerikaner ist ein exzellenter Musiker und besticht durch vorzügliches Gitarrenspiel ebenso wie durch seine markante und fesselnde Stimme. Hinzu kommt, dass er darüber hinaus auch noch ein wunderbar selbstironischer Geschichtenerzähler ist &#8211; sowohl während der Songs als auch zwischen ihnen, wo er es versteht das Publikum wirklich gut zu unterhalten.</p>
<p>Wie weiter oben erwähnt: Sophia wird sicherlich keine erfolgreiche Zukunft in den Charts dieser Welt haben, was man einerseits als ungerecht empfinden kann, oder einfach als Lauf der Dinge. Proper-Sheppard jedenfalls macht den Eindruck als wäre er zufrieden damit, sein Ding machen zu können (so man dass denn von einer &#8220;Bühnenfigur&#8221; ausgehend schließen kann).<br />
Und solltet ihr mal irgendwann über Sophia stolpern, dann stattet ihr doch einen Besuch ab. Es lohnt sich.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/GNjn4yKcTDo&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/GNjn4yKcTDo&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Telekolleg Medien - Heute: Musikindustrie.]]></title>
<link>http://hirngabel.wordpress.com/2008/12/23/telekolleg-medien-heute-musikindustrie/</link>
<pubDate>Mon, 22 Dec 2008 23:14:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>hirngabel</dc:creator>
<guid>http://hirngabel.wordpress.com/2008/12/23/telekolleg-medien-heute-musikindustrie/</guid>
<description><![CDATA[Deutschland, Dezember 2008   Kanada, Oktober 2008   Belgien, ca. Februar 2008   Oder auch folgendes:]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=VjBqu-jaFzo" target="_blank">Deutschland</a>, Dezember 2008</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/VjBqu-jaFzo&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/VjBqu-jaFzo&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p> </p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=NRTQjsa0Y3w" target="_blank">Kanada</a>, Oktober 2008</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/NRTQjsa0Y3w&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/NRTQjsa0Y3w&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p> </p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=UieWIyKBLTk" target="_blank">Belgien</a>, ca. Februar 2008</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/UieWIyKBLTk&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/UieWIyKBLTk&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p> </p>
<p>Oder auch folgendes:</p>
<p> </p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=mHMROZwtRNg" target="_blank">Kanada</a>, Oktober 2008</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/mHMROZwtRNg&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/mHMROZwtRNg&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p> </p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=g2XLuWGjaeo" target="_blank">Deutschland</a>, Frühjahr 2008</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/g2XLuWGjaeo&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/g2XLuWGjaeo&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p> </p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=6TIHvJGt9iQ" target="_blank">Belgien</a>, Frühjahr 2008</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/6TIHvJGt9iQ&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/6TIHvJGt9iQ&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p> </p>
<p>Nein, ich möchte mich nicht darüber aufregen und schon gar niemanden von den ganzen Casting-Acts anprangern, denn schließlich sind die i.d.R. von ihren Schreibern bzw. Produzenten abhängig, die sich ihrerseits halt eben meist aus diversen &#8220;Song-Pools&#8221; bedienen. Diese Songs werden dann für einzelne Märkte lizensiert und können dementsprechend in anderen, nicht konkurrierenden Märkten von unterschiedlichen Interpreten genutzt werden.<br />
Interessant ist es aber, meiner Meinung nach, allemal, denn schließlich sind die &#8220;Ländergrenzen&#8221; durch das Internet längst aufgeweicht.</p>
<p>Hattip an das <a href="http://www.bildblog.de/4752/verloren-im-queensberry-wirbel/" target="_blank">BildBlog</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das Ohrgäbelchen #07: Ben Folds.]]></title>
<link>http://hirngabel.wordpress.com/2008/11/26/das-ohrgabelchen-07-ben-folds/</link>
<pubDate>Tue, 25 Nov 2008 23:23:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>hirngabel</dc:creator>
<guid>http://hirngabel.wordpress.com/2008/11/26/das-ohrgabelchen-07-ben-folds/</guid>
<description><![CDATA[Titel: Cologne Künstler: Ben Folds Album: Way to Normal Highlights: Bitch went nuts, Cologne, Effing]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/mkiMdAPmJLU&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/mkiMdAPmJLU&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p><span style="text-decoration:underline;">Titel:</span> Cologne<br />
<span style="text-decoration:underline;">Künstler:</span> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ben_Folds" target="_blank">Ben Folds</a><br />
<span style="text-decoration:underline;">Album:</span> <a href="http://www.laut.de/lautstark/cd-reviews/f/folds_ben/way_to_normal/index.htm">Way to Normal<br />
</a><span style="text-decoration:underline;">Highlights:</span> Bitch went nuts, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=mkiMdAPmJLU" target="_blank">Cologne</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=_CHhKp4-f8A" target="_blank">Effington</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Z7n2UyiOVGE" target="_blank">Hiroshima (B B Benny hit his head) </a><br />
<span style="text-decoration:underline;">Referenzen:</span> The Beautiful South, Duke Special, Elton John, Billie Joel, The Beatles<br />
<span style="text-decoration:underline;">Hörproben:</span> <a href="http://www.myspace.com/benfolds" target="_blank">http://www.myspace.com/benfolds</a> (Vorsicht: Die Songs dort sind teilweise nicht die Originalversionen sondern stammen von einem vor dem Release absichtlich geleakten Fake-Album)<br />
<span style="text-decoration:underline;">Notizen:</span> Zugegeben, Ben Folds ist nicht mehr wirklich ein Geheimtipp, aber ich habe ihn erst mit diesem Album so richtig entdeckt. Schöne melodische Songs, sehr abwechslungsreich und vor allem viel Spaß während des kompletten Albums. Angefangen bei Hiroshima über einen Zwischenfall in Japan, wo er von einer Bühne fiel (welches gleichzeitig auch noch eine wunderbare <a href="http://www.youtube.com/watch?v=j0WCQadt864" target="_blank">Hommage an Elton John</a> ist), über das durchgeknallte Bitch Went Nuts bis hin zur ironischen Hymne an einen Ort namens Effington. Dazwischen finden sich immer wieder komplett anders gestrickte Songs: Balladen wie das absolut wunderschöne Cologne, das auch auf einem Konzert in Köln entstanden ist, funkige Elektro-Variationen bei Free Coffee und sogar ein HipHop-beeinflusstes Duett mit der großartigen Regina Spektor (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=eP9csWhlHWM">You don&#8217;t know me</a>). Sicherlich eines der abwechslungsreichsten und bestgelauntesten Alben des Jahres.<br />
Und erfreulicherweise ist auch schon das nächste Projekt in Aussicht: Im Dezember plant er gemeinsam mit einem meiner Lieblingsautoren Nick Hornby, der die Lyrics verfassen wird, ein Album innerhalb von drei Tagen zu produzieren.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/dp/B001E1DJ9S?tag=platteonlinedasb&#38;camp=1410&#38;creative=6378&#38;linkCode=as1&#38;creativeASIN=B001E1DJ9S&#38;adid=160Q66KQPA0BDHQ2M0PP&#38;" target="_blank">Kaufen</a></p>
<a name="pd_a_1139544"></a><div class="PDS_Poll" id="PDI_container1139544" style="display:inline-block;"></div><script type="text/javascript" language="javascript" charset="utf-8" src="http://static.polldaddy.com/p/1139544.js"></script>
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		</noscript>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Fucking Crazy.]]></title>
<link>http://hirngabel.wordpress.com/2008/11/10/fucking-crazy/</link>
<pubDate>Mon, 10 Nov 2008 18:39:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>hirngabel</dc:creator>
<guid>http://hirngabel.wordpress.com/2008/11/10/fucking-crazy/</guid>
<description><![CDATA[Es ist irgendwie seltsam. Es scheint beinahe so zu sein, dass meine Konzertbesuche immer nur &#8220;]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Es ist irgendwie seltsam. Es scheint beinahe so zu sein, dass meine Konzertbesuche immer nur &#8220;gehäuft&#8221; auftreten, sprich, wenn ich einmal auf einem Konzert bin, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass ich nur kurze Zeit später oder früher auch ein anderes Konzert besucht habe (bzw. besuchen werde) &#8211; während hingegen manchmal mehrere Monate ohne einen einzigen Konzertbesuch vergehen&#8230; Keine Ahnung, was das nun über mich aussagen soll. (Fundierte Interpretationen bitte unten in den Kommentaren) <br />
Für dieses Blog bedeutet es jedenfalls, dass nun schon wieder eine Konzertkritik ansteht.</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 276px"><img style="margin:5px;" title="The Subways" src="http://www.media.wmg-is.com/media/portal/media/cms/germany_mig_20060519/The_Subways/ExtraLarge/the_subways_06_rgb_extralargeJPG.jpg" alt="" width="266" height="328" /><p class="wp-caption-text">The Subways</p></div>
<p>Denn nach dem Besuch bei den doch sehr ruhigen <a href="http://hirngabel.wordpress.com/2008/10/25/brawl/" target="_blank">I am Kloot vor rund zwei Wochen</a>, war am vergangenen Donnerstag absolutes Kontrastprogramm angesagt: <a href="http://www.myspace.com/thesubways" target="_blank">The Subways</a> in der Kölner <a href="http://www.livemusichall.de/" target="_blank">Live Music Hall</a>.<br />
Nun gehören die Subways nicht gerade zu den wirklich bevorzugten Bands, und ich kannte im Grunde nur die erste Erfolgssingle <a href="http://www.youtube.com/watch?v=mxwl9pF217c" target="_blank">Rock &#38; Roll Queen</a> wirklich, aber manchmal macht man ja Konzertbesuche auch nur aus sozialen Gründen. =) Zudem war das bisschen was ich darüber hinaus von dem britischen Trio kannte nicht wirklich schlecht, und 18,70€ war durchaus ein fairer Kurs für ein Konzert dieser Größenordnung.</p>
<p>Im Laufe des Donnerstags trudelten denn also nach und nach meine Begleiter aus ganz Deutschland (oder so ähnlich) ein und es ergab sich tatsächlich, dass wir ziemlich weit vorne in der Schlange standen und dadurch einen Platz ganz vorne am &#8220;Wellenbrecher&#8221; vor der Bühne fanden. Es befiel mich eine gewisse Skepsis (die sich prinzipiell als durchaus berechtigt herausstellen sollte), doch immerhin waren die Plätze sehr weit aussen, so dass man gegebenenfalls problemlos und ohne gesundheitliche Beeinträchtigungen den Rückzug in hintere Gefilde durchziehen konnte.</p>
<p>Die Wartezeit auf den Konzertbeginn war dann im Wesentlich von einem umfassenden Briefing durch drei unserer Begleiter geplant &#8211; die waren nämlich am Vortabend schon beim Subways-Konzert in Frankfurt gewesen. Und am Abend davor beim deutschen Tourauftakt in Saarbrücken.</p>
<p>Freaks.</p>
<p>Jedenfalls wurde dort schon mal meine erste Hoffnung zerstört. Nämlich die Hoffnung darauf, einige der ruhigen Songs im Laufe des Konzerts zu hören. Die gefielen mir als zertifiziertem Weichei vom Dienst nämlich beim ausgiebigeren Vorbereitungshören des aktuellen Albums im Laufe der letzten Woche meist ausnahmlos sehr gut, doch leider sollte nur mit <a href="http://www.youtube.com/watch?v=BDqMVHWcnz0" target="_blank">Strawberry Blonde</a> zu rechnen sein &#8211; ein Song, der auch nur zum Teil als ruhig zu bezeichnen ist. Zudem wurden wir darauf geeicht, wie wir die Vorbands denn zu finden hätten. Die erste sei eine richtig, richtig, richtig gute Band aus den USA. Ganz jung, aber wirklich klasse. Die andere Vorband dagegen große Scheisse und furchtbar und überhaupt nicht mal im Ansatz erträglich.</p>
<p>Aber man soll sich ja seinen eigenen Eindruck bilden und das tat ich dann auch. Festzuhalten ist, dass ich zwei sehr junge Bands als Vorband gesehen habe, bei denen ich mir nahezu sicher bin, dass sie (relativ gesehen) beide einiges an Erfolg in den nächsten Jahren haben werden.</p>
<p>Den Auftakt machten <a href="http://www.myspace.com/blackmarketaz" target="_blank">blackmarket</a> aus den USA, ein Quartett, das seit kurzem nur noch aus drei Leuten besteht (einer der Freunde entschied sich, zur Schule zurückzukehren) und ziemlich straighten Rock mit Drums, Gitarre und Bass produziert. Vor allem letzteres Instrument war sicherlich das Highlight während des rund 40minütigen Live-Auftritts, denn es wurde hier wirklich als eigenständiges Instrument genutzt und *gespielt*, und nicht wie sonst bei vielen Bands nur als rhythmische Begleitung verschwendet. Das verlieh den Songs eine wirklich beeindruckende Intensität und sehr viel Nachdruck, so dass das Publikum schon während dieses Auftritts ordentlich abrockte.<br />
Bei den Studioversionen ist der Bass hingegen weit weniger dominant, was aber sicherlich auch damit zusammenhängen könnte, dass dort noch eine zweite Gitarrenspur für mehr Abwechslung sorgte. Mal schauen, ob ihnen ein Song wie &#8220;Sheila&#8221; (oder &#8220;Night in Question&#8221; oder &#8220;Remote [Control Freak]&#8220;) schon zum Durchbruch reicht, aber dass er kommen wird, da bin ich mir beinahe sicher. Der Auftritt von blackmarket kam beim Kölner Publikum (und wohl auch an den Abenden vorher) jedenfalls sehr gut an.</p>
<p>Bei der zweiten Vorband mit dem Namen <a href="http://www.myspace.com/twinatlantic" target="_blank">Twin Atlantic</a> war der Fall hingegen etwas ander gelagert. Wie oben schon angedeutet, kam die nämlich bei meinen Begleitern an den vorherigen beiden Abenden überhaupt gar nicht gut an, man könnte beinahe schon von einer Art Feindbild sprechen, das sich da aufgebaut hatte. Dementsprechend war ich natürlich sehr gespannt. Und ich muss natürlich zugeben, dass der Live-Auftritt an sich nicht wirklich gut war (für Begeisterung bei Teilen des Publikums reichte es nichtsdestotrotz &#8211; auch wenn sie leicht affige und bisweilen prätentiöse Manierismen an den Tag legten) und im direkten Vergleich zu blackmarket kurz vorher natürlich schon beinahe dramatisch abfiel.<br />
Dennoch war einiges an Potential bei den Songs zu erkennen und wenn man es hinbekommt, den Sound der einzelnen Insturmente besser aufeinander abzustimmen, so dass die lauten Passagen nicht zu sehr nach Geräuschbrei klingen, dann kann das schon was werden. Nur haben Twin Atlantic auch ein großes Problem &#8211; den Lead-Sänger, dessen Stimme ist nämlich zu schwach, um mit dem powervollen Sound mitzuhalten. Zugleich scheint er allerdings auch eine Stärke der Band zu sein, denn bei der weiblichen Zielgruppe scheint er hervorragend zu funktionieren, wenn man sich mal so auf Spurensuche im Netz begibt.<br />
Und da man Stimmen ja zumindest bei Aufnahmen &#8220;unterstützen&#8221; kann, fällt das Stimmdefizit bei den Studioversionen auch nicht wirklich auf, so dass ich auch bei Twin Atlantic sicher bin, dass sie ihre Erfolge feiern können werden. Die Songs selbst sind nämlich sehr klasse und so irgendwo zwischen Soulfly, Yellowcard und Billy Talent anzusiedeln - ziemlich variabler Powerpop/Indierock halt.<br />
Zu bemerken gilt jedenfalls noch dass die Band aus Glasgow noch absolut am Beginn ihrer Karriere steht und erst Anfang 2009 ihr Debütalbum veröffentlichen werden. Es ist also sicherlich noch genügend Raum für Entwicklung bei Twin Atlantic vorhanden.</p>
<p>Eigentlich am Beginn ihrer Karriere steht natürlich auch noch der Haupt-Act des Abends, <a href="http://www.thesubways.net/" target="_blank">The Subways</a>. Schließlich liegt der Altersschnitt der Band bei gerade mal rund 21 zarten Jahren und ihr zweites Album &#8220;All or Nothing&#8221; veröffentlichten sie erst in diesem Abend. Dennoch können sie schon auf einige beachtliche Erfolge mit ihrem Debüt &#8220;Young for Eternity&#8221; zurückblicken, was sicherlich an der cleveren Marketingpolitik des Labels liegen könnte, dem es gelang einige Songs in größeren Werbekampagnen und Filmen wie Stirb Langsam 4.0 unterzubringen. Dementsprechend begehrt sind denn auch die Tickets für ihre Tour, auf der in Deutschland beinahe alle Konzerte ausverkauft sind (in Frankfurt wird sogar noch ein Zusatz-Konzert gegeben) und wo sie in Köln am Donnerstag vor ihrem bislang größten Indoor-Live-Publikum überhaupt spielten (ca. 1500 Menschen).</p>
<p>Und live sind die Drei wirklich eine Wucht. Zwar spielten sie &#8220;nur&#8221; rund 70 Minuten, was bei bisher nur zwei Alben allerdings auch kein großes Wunder ist und zudem mit den rund 90 Minuten Nettospielzeit beider Vorbands auch durchaus in Ordnung ist. Zudem habe ich auch leichte Zweifel, ob sowohl Band als auch Publikum einen wesentlich längeren Auftritt überstanden hätten, denn vor allem Sänger und Gitarrist Billy Lunn wirbelt kräftigst über die Bühne und war schon nach dem ersten Song (Kalifornia) schweissnass. Aber auch die eher fragil wirkende Bassistin Charlotte Cooper stand ihrem Bandkollegen kaum nach und rockte die Bretter der LMH sehr amtlich.<br />
Wie oben schon erwähnt, spielte das Trio aus Welwyn Garden City, nördlich von London, beinahe ausschließlich Songs der rockenderen Gangart und verzichtete auf die (von mir eigentlich sehr geschätzten Balladen wie das grandiose <a href="http://www.youtube.com/watch?v=gWMa-UOWnV4" target="_blank">Lostboy</a>). Diese Power übertrug sich denn auch sehr intensiv auf das Publikum wo nach Herzenslust kräftigst gepogt, gehüpft und gecrowdsurft wurde. Selten so etwas gesehen (wobei ich ja meist auch eher auf ruhigeren Konzerten zugegen bin) &#8211; und so ging es auch Billy Lunn, der das Kölner Publikum als das eindeutig verrückteste und am stärksten feiernde Publikum lobte. Beim Abschluss zu &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=mxwl9pF217c" target="_blank">Rock &#38; Roll Queen</a>&#8221; surfte er dann selbst noch einmal quer durch die Halle bis er plötzlich auf einer Theke stand und sich mehrere Bierbecher über den Kopf kippte:</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/CkPhbWO5zT8&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/CkPhbWO5zT8&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/z-JtGL3B4Ek&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/z-JtGL3B4Ek&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span> </p>
<p>Insgesamt also wirklich eine Band, die ich live absolut empfehlen kann. Wer es nicht ganz so intensiv mag, der muss ja auch nicht wie wir ganz vorne stehen (bleiben). Wäre vermutlich auch gesünder für meine Ohren gewesen&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das Ohrgäbelchen #06: Ane Brun.]]></title>
<link>http://hirngabel.wordpress.com/2008/10/28/das-ohrgabelchen-06-ane-brun/</link>
<pubDate>Tue, 28 Oct 2008 00:23:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>hirngabel</dc:creator>
<guid>http://hirngabel.wordpress.com/2008/10/28/das-ohrgabelchen-06-ane-brun/</guid>
<description><![CDATA[Heute mal magisch und bezaubernd herbstlich. Titel: The Puzzle (nein, man muss den Clip nicht verste]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Heute mal magisch und bezaubernd herbstlich.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/ILrYfkgtObo&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/ILrYfkgtObo&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p><span style="text-decoration:underline;">Titel:</span> The Puzzle (nein, man muss den Clip nicht verstehen &#8211; einfach die Musik genießen&#8230;)<br />
<span style="text-decoration:underline;">Künstler:</span> <a href="www.anebrun.com" target="_blank">Ane Brun<br />
</a><span style="text-decoration:underline;">Album:</span> <a href="http://www.plattentests.de/rezi.php?show=6145" target="_blank">Changing of the Seasons</a><br />
<span style="text-decoration:underline;">Highlights:</span> <a href="http://www.youtube.com/watch?v=YBdMBk5Xh5w" target="_blank">The Treehouse Song</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ILrYfkgtObo" target="_blank">The Puzzle</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=DDLqi08Glns" target="_blank">Raise my Head</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=17xyqDMxfyE" target="_blank">True Colours</a> (Bonus Track)<br />
<span style="text-decoration:underline;">Referenzen:</span> CocoRosie, Teitur, Nick Drake, Feist, Björk (in ihren besseren Momenten)<br />
<span style="text-decoration:underline;">Hörproben:</span> <a href="http://www.myspace.com/anebrun">http://www.myspace.com/anebrun</a><br />
<span style="text-decoration:underline;">Notizen:</span> Bei den <a href="http://hirngabel.wordpress.com/2008/10/21/das-ohrgabelchen-04-fleet-foxes/" target="_blank">Fleet Foxes</a> sprach ich zuletzt von &#8220;Musik, in die man sich am liebsten einwickeln würde&#8221; &#8211; Gleiches gilt im Prinzip auch für den Sound, den die in Schweden lebende Norwegerin Ane Brun auf ihrem vierten regulären Album &#8220;Changing of the Seasons&#8221; zelebriert. Abwechslungreich, mystisch, teils sphärisch, teils bodenständig, immer aber äußerst melodisch mit wunderbaren Ausflügen ins leicht Schräge. Wer mit den obigen Referenzen etwas anfangen kann, sollte hier auf jeden Fall sehr gut aufgehoben sein. Wer noch einen Soundtrack für Spaziergänge an kühlen Herbstabenden durch verlassene, mit feuchtem Laub belegte Straßen sucht, der ist hier sowieso an der absolut richtigen Adresse.<br />
Auf der Myspace-Seite findet sich übrigens auch ein sehr schönes Cover von Alphavilles &#8220;Big in Japan&#8221; &#8211; ihr erster veritabler Charterfolg, der allerdings nicht auf dem aktuellen Album vertreten ist (war ein Song für eine schwedische Doku). &#8220;True Colours&#8221; wird der nächste Erfolg sein, da der Song gerade vom britischen Sender Sky für einen <a href="http://www.youtube.com/watch?v=pEgm1A_ZMTk" target="_blank">Werbespot</a> genutzt &#8211; auch ein Cover.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/Changing-Seasons-Ane-Brun/dp/B0012YYRAM/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#38;s=music&#38;qid=1225150617&#38;sr=1-1" target="_blank">Kaufen</a></p>
<a name="pd_a_1050388"></a><div class="PDS_Poll" id="PDI_container1050388" style="display:inline-block;"></div><script type="text/javascript" language="javascript" charset="utf-8" src="http://static.polldaddy.com/p/1050388.js"></script>
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</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Brawl.]]></title>
<link>http://hirngabel.wordpress.com/2008/10/25/brawl/</link>
<pubDate>Sat, 25 Oct 2008 21:56:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>hirngabel</dc:creator>
<guid>http://hirngabel.wordpress.com/2008/10/25/brawl/</guid>
<description><![CDATA[In meinem unerschütterlichen Kampf um mehr Aufmerksamkeit für ebenso unbekannte wie exzellente Bands]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>In meinem unerschütterlichen Kampf um mehr Aufmerksamkeit für <a href="http://de.wordpress.com/tag/get-cape-wear-cape-fly/" target="_blank">ebenso unbekannte wie exzellente Bands</a> gibt es heute mal wieder einen weiteren Versuch, die Bekanntheit einer solchen durch einen Eintrag in diesem Blog in schwindelerregende Höhen zu katapultieren. Denn gestern weilte ich nach mehreren Monaten endlich mal wieder bei einem Konzert. Auf dem Programm stand dieses Mal die britische Band <a href="http://www.iamkloot.com/">I am Kloot</a>.</p>
<p style="text-align:center;"> </p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 390px"><a href="http://www.myspace.com/iamklootmusic"><img src="http://www.ksta.de/ks/images/mdsBild/1214563853443l.jpg" alt="" width="380" height="285" /></a><p class="wp-caption-text">John Bramwell, Andy Hargreaves, Peter Jobson sind I am Kloot</p></div>
<p style="text-align:left;">Wie unzählige andere britische Bands, stammen auch <a href="http://www.myspace.com/iamklootmusic" target="_blank">I am Kloot</a> aus Manchester, zählen aber sicherlich bislang zu den Geheimtipps, die, vor allem in Deutschland, nur einem eher übersichtlichen Personenkreis bekannt ist. Dementsprechend war am gestrigen Abend das <a href="www.luxor-koeln.de" target="_blank">Luxor</a> in Köln auch nur zu maximal zwei Drittel gefüllt, mit handgeschätzten knapp 300 Gästen. Diese wurden allerdings erstmals kräftig versetzt.</p>
<p style="text-align:left;">Während es ja durchaus üblich ist, dass bei Konzerten mal ein wenig Verzögerung zu Beginn vorkommt und die Band erst 15-20 Minuten nach der ausgeschriebenen Anfangszeit mit ihrem Auftritt beginnt, haben sich I am Kloot geschlagene 60 Minuten Zeit gelassen, bevor sie mit ihrem Gig loslegten &#8211; das war nicht wirklich angemessen, zumal nicht mal ein &#8220;Sorry&#8221; seitens der Band kam. Und als die Musiker dann auch allesamt so aussahen, als ob sie die zusätzliche Stunde vorwiegend dazu genutzt haben Sportzigaretten und/oder alkoholhaltige Erfrischungsgetränke zu konsumieren, beschlich mich die leise Ahnung hier eine Art <a href="http://www.google.de/search?hl=de&#38;q=pete+doherty&#38;meta=" target="_blank">Pete Doherty</a>-Nachahmer-Ensemble vor mir zu haben.</p>
<p>Doch wenn dann Sänger und Leadgitarrist John Bramwell, den man eher als Kopf einer Fußballhooligantruppe erwartet (zumindest aber als Türsteher eines kleinen Pubs im ländlichen Mittelengland), ansetzt um einen der meist melancholischen Songs mit seiner rauchigen, eindringlichen Stimme zum Besten zu geben, verfliegen diese Bedenken im Nu. Unterstützt wird Bramwell dabei von seinen zwei Bandmitgliedern Peter Jobson (Bass) und Drummer Andy Hargreaves, der häufiger an die <a href="http://www.youtube.com/watch?v=KM6o1Hv7ec0" target="_blank">Muppetshow</a> erinnerte, sowie ihrem Live-Stammpersonal, den zwei McLeod-Brüdern Norman (2. Gitarre / Pedal Steel Guitar) und Keyboarder Colin, der auch als Produzent der Truppe fungiert.</p>
<p>Die musikalische Richtung der Band liegt, wie schon erwähnt, im Bereich &#8220;melancholische, melodiöse Ballade&#8221;, stilistisch z.B. an <a href="http://profile.myspace.com/index.cfm?fuseaction=user.viewprofile&#38;friendid=33532399" target="_blank">Elbow</a> erinnernd (die ihnen bei ihrem Debüt <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Natural_History_(I_Am_Kloot_album)" target="_blank">Natural History</a> in 2001 wohl auch unter die Arme griffen), wenngleich eine ganze Kante unaufwändiger, sperriger und weniger leicht zugänglich. Die Songs sind dabei mal eher ins Folkige tendierend, mal eher in Richtung Britpop, mal mit Anleihen aus dem Blues, und mal sogar groovend &#38; swingend. Gemeinsam haben sie aber immer, dass sie eine meist wunderbare Melodiösität sowie wunderbar zynische Lyrics aufweisen &#8211; und natürlich über allem Bramwells markante Stimme.</p>
<p>Während die Lieder ihrer, bislang vier, Alben den Indiefreund beim Hören aus der Konserve schon frohlocken lassen, entfalten sie bei den Live-Auftritten eine richtige intensive Wirkung, die den Zuhörer gebannt dastehen und entzückt zuhören lässt. Eigentlich interessant, da die Songs live erstaunlich ähnlich wie auf dem Album klingen. Etwas, was mir grundsätzlich eigentlich nicht gefällt. Doch bei I am Kloot habe ich den Eindruck, dass es hier genau andersrum da ist und es I am Kloot eher gelingt ihren Live-Sound auf die Alben zu übertragen, was im Übrigen auch erklärtes Ziel bei ihrem neuen Album <a href="http://www.laut.de/lautstark/cd-reviews/i/i_am_kloot/i_am_kloot_play_moolah_rouge/index.htm" target="_blank">I am Kloot play Moolah Rouge</a> war, welches sie innerhalb weniger Tage aufgenommen haben. Doch dies gilt im Grunde auch für die Songs ihrer vorigen Alben, die sie gestern spielten.<br />
Die gestrige Setlist enthielt nämlich bei weitem nicht nur Songs aus dem aktuellen Release, sondern auch aus den drei Vorgängern Natural History, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/I_Am_Kloot_(album)" target="_blank">I am Kloot</a> (2004) und <a href="http://www.plattentests.de/rezi.php?show=2902" target="_blank">Gods and Monsters</a> (2005) &#8211; wobei letzteres mehr als deutlich unterrepräsentiert war. Insgesamt spielten die Jungs dabei gut 20 Songs innerhalb ihres etwa 100 Minuten dauernden Auftritts, die überaus gut aufeinander abgestimmt waren und ein wirklich äh homogenes Lineup bildeten.</p>
<p>Um Euch einen kleinen Eindruck zu verschaffen ist hier mal ein kleines Video vom gestrigen Auftritt. Der Song heisst &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=Av0iS6O3GxA" target="_blank">From your favourite sky</a>&#8221; vom zweiten, selbstbetitelten Album. Das Video ist dabei nicht von mir.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/Av0iS6O3GxA&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/Av0iS6O3GxA&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Und wem dies gefällt, dem seien hier noch drei meiner Lieblingssongs von I am Kloot ans Herz gelegt</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=457mjzLidgo" target="_blank">Proof</a> (schöne Idee irgendwie, auf jeden Fall passend)<br />
<span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/457mjzLidgo&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/457mjzLidgo&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=xbbdjX5uCM4&#38;feature=related" target="_blank">Over my shoulder</a> (leider gestern nicht gespielt worden)<br />
<span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/xbbdjX5uCM4&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/xbbdjX5uCM4&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=5O9WgFEevzA" target="_blank">Twist</a> (einer ihrer ersten Songs &#8211; großartige Lyrics)<br />
<span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/5O9WgFEevzA&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/5O9WgFEevzA&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Alles in allem war der gestrige Abend also wirklich gelungen und ich würde es dieser sympathischen Band wirklich sehr gönnen, den Erfolg zu bekommen, den sie eigentlich verdient hätten. Bislang reichte es dazu aber leider noch nicht, wenn auch zumindest einige achtbare Chartplatzierungen in UK zu verzeichnen sind.</p>
<p> </p>
<p>Zum Abschluss noch ein Gruß an das blonde Arschloch-Pärchen von gestern:</p>
<p>Wer tatsächlich glaubt, dass man sich ZU ZWEIT bei einem Konzert wie diesem (ergo: wo nicht gepogt und gehüpft wird) nach einer Stunde Wartezeit während des zweiten Songs einfach so nach vorne drängeln könnte und einfach IRGENDWO mitten drin stehen bleibt wo EINDEUTIG kein Platz mehr ist (zwischen mir und meinem Vordermann waren keine 30cm Abstand!!), und dann noch nicht mal die Eier hat einen anzuschauen, geschweige denn zu antworten, wenn man gebeten wird, bitte wieder von dort wegzugehen, der braucht sich bitte nicht zu wundern, dass er in den darauffolgenden 45 Minuten ständig angerempelt wird, beim Klatschen Ellenbogen in den Rücken bekommt und alle paar Minuten einen Fuß in die Achillesferse gehauen kriegt.<br />
Ich bin ja echt eigentlich ein ruhiger Mensch (wenn ich nicht gerade beim Doko aufgrund der Unfähigkeit meiner Mitspieler verliere), der nie zu Handgreiflichkeiten neigt &#8211; aber ein derartig asoziales, rücksichtsloses und zudem noch im negativsten Sinne arrogantes Verhalten hat mich gestern wirklich zum Rasen gebracht und mir für einige Minuten den Spaß am Konzert beinahe vergällt. Ich kann sowas einfach nicht verstehen &#8211; vielleicht bin ich von meinen Eltern einfach zu gut erzogen worden (auch wenn ich im Anschluss sicherlich ein wenig meine gute Kinderstube vergessen ließ).</p>
<p>Der Hohn an der Geschichte war übrigens, dass Madame dann nach einer Dreiviertelstunde doch wieder den Platz verließ, weil es ihr aufgrund des Luftzugs aus der Belüftungsanlage zu kühl wurde. Unfassbar.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das Ohrgäbelchen #05: Kings of Leon.]]></title>
<link>http://hirngabel.wordpress.com/2008/10/22/das-ohrgabelchen-05-kings-of-leon/</link>
<pubDate>Wed, 22 Oct 2008 13:18:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>hirngabel</dc:creator>
<guid>http://hirngabel.wordpress.com/2008/10/22/das-ohrgabelchen-05-kings-of-leon/</guid>
<description><![CDATA[Titel: Closer Künstler: Kings of Leon Album: Only by the Night Highlights: Closer; Crawl; Sex on Fir]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/qVqKif7-kZU&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/qVqKif7-kZU&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p><span style="text-decoration:underline;">Titel:</span> Closer<br />
<span style="text-decoration:underline;">Künstler:</span> <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Kings_of_Leon" target="_blank">Kings of Leon</a><br />
<span style="text-decoration:underline;">Album:</span> Only by the Night<br />
<span style="text-decoration:underline;">Highlights:</span> <a href="http://www.youtube.com/watch?v=qVqKif7-kZU" target="_blank">Closer</a>; <a href="http://www.youtube.com/watch?v=q4ko6i74dDs" target="_blank">Crawl</a>; <a href="http://www.youtube.com/watch?v=HHhhcKxflMY" target="_blank">Sex on Fire</a>; <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ugpjfYA1hZ4" target="_blank">Use Somebody</a> [und die Songs die danach auf dem Album noch kommen <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> ]<br />
<span style="text-decoration:underline;">Referenzen:</span> Razorlight; Creedence Clearwater Revival; My Morning Jacket; Bruce Springsteen<br />
<span style="text-decoration:underline;">Hörproben:</span> <a href="http://www.myspace.com/kingsofleon">www.myspace.com/kingsofleon</a><br />
<span style="text-decoration:underline;">Notizen:</span> Die Kings of Leon gehören zu den Bands, die in den vergangenen Jahren wohl eine der beeindruckendsten Entwicklungen vollzogen haben. Während man noch mit hartem, rotzigen Garagen-Rock im Stile der Strokes debütierte, entwickelte sich der Stil im Laufe der mittlerweile vier Alben immer wieder zu einer ganz eigenen Spielart des klassischen Rocks. Eine Art von Musik bei deren Hören ich immer nur zu einer simplen Beschreibung komme: &#8220;Sehnsucht&#8221;. Das liegt einerseits sicherlich an Caleb Followills sehr dominantem Stimmorgan, aber auch am treibenden, ins Weite reichenden Sound der Kings of Leon. Der Vorgänger &#8220;Because of the times&#8221; brauchte seine Zeit zum Wachsen und wurde dann zu einem meiner Lieblingsalben &#8211; bei ObtN bin ich mir sicher, dass es jetzt schon ein Klasse-Album ist.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/Only-Night-Kings-Leon/dp/B001C3KCSY/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#38;s=music&#38;qid=1224630932&#38;sr=8-1" target="_blank">Kaufen</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das Ohrgäbelchen #04: Fleet Foxes.]]></title>
<link>http://hirngabel.wordpress.com/2008/10/21/das-ohrgabelchen-04-fleet-foxes/</link>
<pubDate>Mon, 20 Oct 2008 23:52:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>hirngabel</dc:creator>
<guid>http://hirngabel.wordpress.com/2008/10/21/das-ohrgabelchen-04-fleet-foxes/</guid>
<description><![CDATA[Titel: White Winter Hymnal Künstler: Fleet Foxes Album: Fleet Foxes Highlights: Ragged Woods; He doe]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/DrQRS40OKNE&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/DrQRS40OKNE&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p><span style="text-decoration:underline;">Titel:</span> White Winter Hymnal<br />
<span style="text-decoration:underline;">Künstler:</span> <a href="http://en.wikipedia.org/fleet_foxes" target="_blank">Fleet Foxes</a><br />
<span style="text-decoration:underline;">Album:</span> Fleet Foxes<br />
<span style="text-decoration:underline;">Highlights:</span> <a href="http://www.youtube.com/watch?v=IH2T4Ox1gls" target="_blank">Ragged Woods</a>; <a href="http://de.youtube.com/watch?v=brZTvGIzeGg&#38;NR=1" target="_blank">He doesn&#8217;t know why</a>; <a href="http://www.youtube.com/watch?v=DrQRS40OKNE" target="_blank">White Winter Hymnal</a> und eigentlich das ganze Album<br />
<span style="text-decoration:underline;">Referenzen:</span> The Shins; Band of Horses; Crosby, Stills, Nash &#38; Young; Beach Boys; My Morning Jacket<br />
<span style="text-decoration:underline;">Hörproben:</span> <a href="http://www.myspace.com/fleetfoxes">www.myspace.com/fleetfoxes</a><br />
<span style="text-decoration:underline;">Notizen:</span> Jaja, wieder eine dieser üblichen langhaarigen, schlechtrasierten, verschroben Indie-Folk-Pop-Bands, die irgendwo aus den Untiefen irgendeines amerikanischen Probenraums auftauchen und meinen, dass die Leute sie gut fänden. Und in der Tat, bei mir ist das auch der Fall, schließlich liebe ich genau diese Art von Musik, wie sie auch die Shins oder Band of Horses machen. Zauberhafte Melodien, perfekt harmonierende Gesänge, abwechslungsreich arrangierte Instrumentierung und ein einfach wunderbarer Vibe, der sich durch das ganze Album zieht, so dass man sich am liebsten in diese Musik einwickeln möchte, weil sie einem beim Hören schon so gut tut. Die fünf Jungs aus Seattle zelebrieren hier die große Geste im kleinen Rahmen und nehmen dabei Anleihen bei verschiedensten Einflüssen des Pop/Rock/Folk-Genres. Ganz, ganz toll!</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/Fleet-Foxes-Standard-Version/dp/B001B8PUOQ/ref=sr_1_4?ie=UTF8&#38;s=music&#38;qid=1224546176&#38;sr=8-4" target="_blank">Kaufen</a></p>
<p>PS: Wie Euch vielleicht schon aufgefallen ist, gibt es in meiner Sidebar jetzt auch ein neues kleines Feature, in dem meine letzt gehörten Songs aufgeführt sind. Das ist zwar nur bedingt korrekt, da ich meine Musik meistens über den MP3-Player, per USB-Stick über meinen DVD-Player oder aber über Dinge wie youtube oder myspace höre, die last.fm nicht auslesen kann &#8211; aber ab und an höre ich dann doch mal so Musik, dass dieses feine Tool etwas damit anfangen kann. Vielleicht gibt es ja ein wenig Inspiration.<br />
Ansonsten kündige ich aber schon mal an, dass der Musik-Anteil in diesem Blog in den nächsten Tagen verhältnismäßig groß werden wird.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Heute keinen Bock auf Content.]]></title>
<link>http://hirngabel.wordpress.com/2008/09/07/heute-keinen-bock-auf-content/</link>
<pubDate>Sun, 07 Sep 2008 17:38:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>hirngabel</dc:creator>
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<description><![CDATA[Wollte nur kurz darauf hinweisen, dass PeterLicht (ja genau, der mit dem Sonnendeck) am vergangenen ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wollte nur kurz darauf hinweisen, dass PeterLicht (ja genau, der mit dem <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Ck6BCzMcKiE" target="_blank">Sonnendeck</a>) am vergangenen Freitag ein neues Album namens <a href="http://www.amazon.de/Melancholie-Gesellschaft-PeterLicht/dp/B001B6OQCA/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#38;s=music&#38;qid=1220808571&#38;sr=8-1" target="_blank">&#8220;Melancholie und Gesellschaft&#8221;</a> veröffentlich hat.</p>
<p>Das hier ist allerdings nicht vom neuen Album, sondern von viel früher. Aber einer meiner Favoriten. Und passt grad irgendwie stimmungsmäßig.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/kMNsNlTWC0c&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/kMNsNlTWC0c&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das Ohrgäbelchen #03: Amy MacDonald.]]></title>
<link>http://hirngabel.wordpress.com/2008/08/23/das-ohrgabelchen-03-amy-macdonald/</link>
<pubDate>Sat, 23 Aug 2008 19:18:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>hirngabel</dc:creator>
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<description><![CDATA[Heute mal zur Abwechslung ein bisschen Mainstream &#8211; aber die Gute hat sich halt in meinen Gehö]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Heute mal zur Abwechslung ein bisschen Mainstream &#8211; aber die Gute hat sich halt in meinen Gehörgängen eingenistet.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/c6MRYLWJb1o&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/c6MRYLWJb1o&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p><span style="text-decoration:underline;">Titel:</span> This is the life<br />
<span style="text-decoration:underline;">Künstler:</span> Amy MacDonald<br />
<span style="text-decoration:underline;">Album:</span> This is the life<br />
<span style="text-decoration:underline;">Highlights:</span> <a href="http://www.youtube.com/watch?v=tR7SdaXHPH4" target="_blank">Mr. Rock and Roll</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=3V9NOh3hrJs" target="_blank">Run</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=c6MRYLWJb1o" target="_blank">This is the life</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=LTDYa7-6dRY" target="_blank">Wish for Something More<br />
</a><span style="text-decoration:underline;">Referenzen:</span> Travis, KT Tunstall, Dire Straits, The Cranberries<br />
<span style="text-decoration:underline;">Hörproben:</span> <a href="http://www.myspace.com/amymacdonald">http://www.myspace.com/amymacdonald</a><br />
<span style="text-decoration:underline;">Notizen:</span> Mit ihrer Debütsingle &#8221;Mr. Rock and Roll&#8221; hat die schottische Singer-Songwriterin (die am Montag zarte 21 Jahre alt wird) einen durchaus veritablen Chart- und Radioerfolg landen können, der hierzulande dann von der oben präsentierten, zweiten Sinleauskopplung sogar noch getoppt wurde mit Platz 5. Das Album ist eine angenehm ruhige Singer-Songwriter-Platte mit zahlreichen musikalischen Referenzen an bekannte Künstler geworden ist, die aber nicht zuletzt dank der prägnanten Stimme der jungen Sängerin einen sehr eigenen Charakter hat. &#8220;This is life&#8221; dürfte auch noch wunderbar durch den Herbst tragen, da viele Stücke perfekt in diese Jahreszeit hineinpassen.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/This-Life-Amy-Macdonald/dp/B000V3L1YK" target="_blank">Kaufen</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das Ohrgäbelchen #02: Lightspeed Champion.]]></title>
<link>http://hirngabel.wordpress.com/2008/07/15/das-ohrgabelchen-02-lightspeed-champion/</link>
<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 22:25:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>hirngabel</dc:creator>
<guid>http://hirngabel.wordpress.com/2008/07/15/das-ohrgabelchen-02-lightspeed-champion/</guid>
<description><![CDATA[Ein bisschen spät, aber muss hier auf jeden Fall noch rein. Direktlink Titel: Galaxy of the lost Kün]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ein bisschen spät, aber muss hier auf jeden Fall noch rein.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/ZaHJJgoR0-s&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/ZaHJJgoR0-s&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p><em><a href="http://www.youtube.com/watch?v=ZaHJJgoR0-s" target="_blank">Direktlink</a></em></p>
<p><span style="text-decoration:underline;">Titel:</span> Galaxy of the lost<br />
<span style="text-decoration:underline;">Künstler:</span> Lightspeed Champion<br />
<span style="text-decoration:underline;">Album:</span> <span style="color:#909d73;"><a href="http://www.laut.de/lautstark/cd-reviews/l/lightspeed_champion/falling_off_the_lavender_bridge/index.htm" target="_blank">Falling off the lavender bridge</a></span><span style="text-decoration:underline;"><br />
Highlights:</span> <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ZaHJJgoR0-s" target="_blank">Galaxy of the lost</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=tYKNZAN2KFE" target="_blank">Tell me what it&#8217;s worth</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=R-14hhI5W6E" target="_blank">Dry Lips</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=3rMwc10uNOg" target="_blank">Midnight Surprise</a><br />
<span style="text-decoration:underline;">Referenzen:</span> Bright Eyes, Tom Petty, Ryan Adams, Ben Kweller<br />
<span style="text-decoration:underline;">Hörproben:</span> <a href="http://www.myspace.com/lightspeedchampion">http://www.myspace.com/lightspeedchampion</a><br />
<span style="text-decoration:underline;">Notizen:</span> Devonte Hynes, ehemals Gitarrist/Keyboarder/Sänger der Hardcore-Punker Test Icicles, steht hinter &#8220;Lightspeed Champion&#8221; und hat mit seinem Solo-Debüt eine wunderbare Mischung aus Indie, Americana, Folk, Singer/Songwriter und Country hingelegt &#8211; auch super als Auto-Soundtrack geeignet! Zudem sehr schöne, leicht abgedrehte Videos, besonders die Full Version von Midnight Surprise (s.o.) sehr empfehlenswert. Allerdings nix für chronisch Depressive.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/Falling-Lavender-Bridg-Lightspeed-Champion/dp/B0011X2M3I/ref=sr_1_5?ie=UTF8&#38;s=music&#38;qid=1216160800&#38;sr=8-5" target="_blank">Kaufen</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das Ohrgäbelchen #01: Eugene McGuiness.]]></title>
<link>http://hirngabel.wordpress.com/2008/07/13/das-ohrgabelchen-01-eugene-mcguiness/</link>
<pubDate>Sun, 13 Jul 2008 22:21:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>hirngabel</dc:creator>
<guid>http://hirngabel.wordpress.com/2008/07/13/das-ohrgabelchen-01-eugene-mcguiness/</guid>
<description><![CDATA[Direktlink Titel: Monsters under the bed Künstler: Eugene McGuinness Album: The Early Learnings of E]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/xnujO3SCGBE&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/xnujO3SCGBE&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=xnujO3SCGBE" target="_blank"><em>Direktlink</em></a></p>
<p><span style="text-decoration:underline;">Titel:</span> Monsters under the bed<br />
<span style="text-decoration:underline;">Künstler:</span> Eugene McGuinness<br />
<span style="text-decoration:underline;">Album:</span> <a href="http://www.laut.de/lautstark/cd-reviews/m/mcguinness_eugene/the_early_learnings_of_eugene_mcguinness/index.htm" target="_blank">The Early Learnings of Eugene McGuinness</a><br />
<span style="text-decoration:underline;">Highlights:</span> High Score, Bold Street, Monsters under the bed<br />
<span style="text-decoration:underline;">Referenzen:</span> The Shins, Badly Drawn Boy, Rufus Wainwright<br />
<span style="text-decoration:underline;">Hörproben:</span> <a href="http://www.myspace.com/eugenemcguinness85">http://www.myspace.com/eugenemcguinness85</a><br />
<span style="text-decoration:underline;">Notizen:</span> Mit 28 Minuten und 8 Tracks leider nur sehr kurz, aber als Debütalbum eines 22jährigen wirklich klasse.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/Early-Learnings-Eugene-Mcguinness/dp/B000SFYZQW/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#38;s=music&#38;qid=1215988342&#38;sr=8-1" target="_blank">Kaufen</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[I'm in a promising local band.]]></title>
<link>http://hirngabel.wordpress.com/2008/04/22/im-in-a-promising-local-band/</link>
<pubDate>Tue, 22 Apr 2008 22:32:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>hirngabel</dc:creator>
<guid>http://hirngabel.wordpress.com/2008/04/22/im-in-a-promising-local-band/</guid>
<description><![CDATA[Gestern war es endlich mal wieder soweit und ich durfte einen meiner beiden blogeigenen Hype-Künstle]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Gestern war es endlich mal wieder soweit und ich durfte einen meiner beiden <a href="http://hirngabel.wordpress.com/2007/12/31/zwotausendundsieben/" target="_blank">blogeigenen</a> <a href="http://hirngabel.wordpress.com/2008/01/15/ruckblick-kann-doch-jeder-der-best-of-2007-sampler/" target="_blank">Hype</a>-<a href="http://hirngabel.wordpress.com/2008/03/03/umhang-nehmen-umhang-tragen-fliegen/" target="_blank">Künstler</a> live sehen (der <a href="http://hirngabel.wordpress.com/?s=rainald+grebe" target="_blank">andere Gehypte</a> wird dann in <a href="http://www.eventim.de/cgi-bin/rainald-grebe-die-kapelle-der-versoehnung-1968-tickets-koeln.html?fun=TDetailB&#38;id=EVE_NO_SESSION&#38;doc=funktion/fun_deb_sta&#38;key=204197$434254" target="_blank">einem Monat</a> wieder bejubelt).</p>
<p>Denn Sam Duckworth, besser bekannt (naja, etwas besser) unter dem Pseudonym <a href="www.getcapewearcapefly.com" target="_blank">Get Cape. Wear Cape. Fly</a>, trat gestern im Kölner <a href="http://www.blue-shell.de/" target="_blank">Blue Shell</a> auf, um dort sein neues, zweites Album &#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Searching_for_the_Hows_and_Whys" target="_blank">Searching for the Hows and Whys</a>&#8221; zu promoten, das in den UK-Charts vor wenigen Wochen schon von 0 auf 11 eingestiegen ist.<!--more--></p>
<p>Wie der aufmerksame Leser vielleicht noch weiß, ist mir GCWCF zum ersten Mal als <a href="http://hirngabel.wordpress.com/2007/12/07/klavier-mit-schleife/" target="_blank">Opening Act von Kate Nash</a> im vergangenen Dezember begegnet und dort sehr positiv aufgefallen, als er dort alleine mit Gitarre und Laptop auftrat und eine ziemlich feine Show in seinem schwarzen Anzug ablieferte.</p>
<p>Gestern nun war einiges anders: Diesmal, als Headliner, trat er nicht nur nicht im Anzug auf, sondern zudem auch nicht alleine. Vielmehr hatte er als Begleitung Steve dabei, der Schlagzeug spielte, und dabei der Musik noch einen ordentlichen Schlag zusätzlicher Dynamik verlieh. </p>
<p>Bevor die beiden Jungs ihre Show starten durften, gab es allerdings erst noch einen kleinen Opener: <a href="http://www.myspace.com/nilmusik" target="_blank">Nil</a>, ein junger deutscher Musiker, der mit Gitarre solo eine Hand voll seiner Songs präsentieren durfte. Die Songs waren dabei auch ziemlich gut und erinnerten ein wenig an die &#8220;Hamburger Schule&#8221; (oder wie man es auch immer nennen mag) mit einer stimmlichen Nähe zu Kim Frank, dem früheren Sänger von Echt (die Kinder der 90er unter meinen Lesern mögen sich vielleicht noch daran erinnern). Leider hatte der gute Junge eher wenig Bühnenpräsenz und versuchte seine Unsicherheit mit vorherigem Alkoholgenuß und einer Ismirdochscheissegal-Attitüde zu kaschieren &#8211; was zu seinen eher gefühlsbetonten Texten überhaupt gar nicht passte und vom Publikum auch nicht gerade mit Begeisterung quittiert wurde. Schade eigentlich, denn der Junge hat definitiv etwas auf dem Kasten, aber vielleicht schafft er es ja noch daran zu arbeiten. Zumindest aber als Songschreiber hat er sicherlich genügend Potential noch weiteres zu schaffen.<br />
[Edit: Merke gerade beim Hören der Myspace-Songs, dass Nil eigentlich eine dreiköpfige Band ist und tendenziell auch etwas rockiger veranlagt ist, als es bei dem Auftritt rauskam. Nuja. Dennoch wäre ein anderes Auftreten irgendwie passender. Beim nächsten Mal einfach weniger vorher Saufen. =)]</p>
<p>Anyway, mit etwas Verspätung war es dann soweit und GCWCF betraten die kleine Bühne des mit ca. 200 Zuschauern pickepackevollen Blue Shells und präsentierten dort ein knapp anderthalbstündiges Set, dass eine schöne Mischung seines/ihres bisherigen Schaffens war. Im Vordergrund standen natürlich die Songs des neuen Albums, die bis auf drei Songs allesamt gespielt wurden (mit &#8220;Better Things&#8221;, einem Duett mit Kate Nash, hatte ich ohnehin nicht wirklich gerechnet &#8211; dagegen gehabt hätte ich aber sicher nix =)). Das ganze wurde dann ergänzt durch eine ganze Reihe von Titeln seines Debütalbums, sowie eines ziemlich coolen Cover-Medleys, das bislang aus vier Songs besteht, die ich leider nicht mehr auf die Reihe bekomme, da mir nur zwei bekannt vorkamen &#8211; und das auch nur vage. Laut Eigenaussage nach dem Konzert soll das Medley aber irgendwann mal 10 verschiedene Stücke beinhalten, die alle zu Sam Duckworths Lieblingssongs gehören. Man darf also auch in der Hinsicht gespannt sein auf die nächsten Auftritte, die hoffentlich bald folgen werden. (Er sprach von der Hoffnung in etwa 2-3 Monaten wieder hier in Deutschland sein zu können)</p>
<p>Auch stilistisch spiegelte die Songauswahl naturgemäß das musikalische Spektrum von Get Cape. Wear Cape. Fly wider, das im Grunde als Indie-Rock mit elektronischen Einflüssen bezeichnet werden kann &#8211; wobei man hier sicherlich schnell das Label &#8220;New Wave&#8221; bei der Hand hat, was der Musik aber eher nicht gerecht wird. Dazu sind seine ruhigen Songs zu &#8220;Singer-Songwriter&#8221;-ähnlich und die elektronisch untersützten Songs dank Bläsern und (Elektro-)Streichern viel zu breit angelegt. Man könnte in manchen Fällen sogar beinahe von &#8221;Hymnen&#8221; sprechen, wenn man z.B. Songs wie &#8220;The Children are&#8221; und &#8220;I could build a tower) oder &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=6GkaEoeDgi8" target="_blank">War of the worlds</a>&#8221; vom alten Album nimmt, die sich zudem durch exzellente, oftmals sozialkritische Lyrics auszeichnen. Meine Favoriten sind - bei aller Freude, wenn Duckworth ordentlich mit Gitarre auf der Bühne abrockt- aber die ruhigen Stücke, wenn er auf die elektronische Unterstützung zumindest weitgehend verzichtet und stattdessen nur seine weiche Stimme, die klugen Texte und sein vorzügliches Gitarrenspiel in den Mittelpunkt rückt. Das sind dann einfach Momente, die richtig unter die Haut gehen, wenn er Stücke wie &#8220;Postcards from Catalunya&#8221; oder &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=fMG4M403tfI" target="_blank">Moving Forward</a>&#8221; spielt und sein Gespür für wundervolle Melodien gänzlich zur Entfaltung kommt.</p>
<p>Nichtsdestotrotz würde ich mich freuen, wenn der nächste Auftritt dann mal mit der vollen Besetzung stattfinden würde. Zwar ist Sam Duckworth der Mastermind hinter dem Projekt GCWCF, der die Songs schreibt und am Computer entwickelt, aber zumindest in Großbritannien treten sie in der Regel zu fünft auf und es gesellen sich zu Gitarre und Drums noch Bläser und ein Bassist. Und das würde dem Sound sicherlich noch zusätzliche Kraft und Dynamik verleihen. Zudem, so gut dass Zusammenspiel mit dem Laptop auch passt, gibt eine komplette Liveband doch auch immer noch etwas mehr Raum für Kreativität und Improvisation, was das ganze Liveerlebnis sicherlich auf eine noch höhere Ebene bringen würde.</p>
<p>Wie ihr aus all dem Sermon sicherlich herauslesen konntet: Ich bin ziemlich begeistert und kann daher nur wärmstens empfehlen, Euch zumindest mal eines der beiden Alben zuzulegen und, sofern ihr in naher Zukunft mal die Chance haben solltet, auch eines seiner Konzerte besuchen.</p>
<p>Ich werde hier auf jeden Fall immer mal wieder auf die Band aufmerksam machen &#8211; soviel ist sicher. =) Denn abseits aller musikalischer Qualitäten hat sich Sam Duckworth gestern zudem auch noch als ungemein sympathischer Kerl herausgestellt, der sich auch nicht dafür zu fein ist, ausgiebig mit den Zuschauern nach dem Konzert zu quatschen. Ich spreche Künstler ja ungern selbst an, auch wenn ich super gerne mit ihnen reden würde, aber ich habe immer das Gefühl aufdringlich zu sein und lasse sie dann lieber in Ruhe, sind ja schließlich auch nur Menschen.</p>
<p>Gestern allerdings standen wir im Anschluss an das Konzert dann noch eine Weile an der Theke und genehmigten uns die eine oder andere Limonade, als er und der Drummer sich dann irgendwann neben uns stellten und wir ins Gespräch kamen. Schön zu sehen, wenn relativ erfolgreiche -zumindest in Großbritannien- Künstler noch so bodenständig und sympathisch sind und frei von der Leber weg erzählen. Ich hätte ihn am liebsten direkt mitgenommen, um noch ein wenig saufen zu gehen. =) Aber das wäre dann sicherlich schon etwas aufdringlich gewesen.<br />
Also: Get Cape. Wear Cape. Fly hören/<a href="http://www.amazon.com/s/ref=nb_ss_gw?url=search-alias%3Daps&#38;field-keywords=get+cape+wear+cape+fly" target="_blank">kaufen</a>/ansehen!</p>
<p>Am einfachsten direkt mal hier anfangen:<br />
<a href="http://www.myspace.com/getcapewearcapefly">www.myspace.com/getcapewearcapefly</a></p>
<p>Oder natürlich auf <a href="http://www.youtube.com/results?search_query=get+cape+wear+cape+fly&#38;search_type=" target="_blank">youtube</a>, wo man neben Videoclips und Liveaufnahmen auch einige nett gemachte Podcasts sehen kann.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Umhang nehmen. Umhang tragen. Fliegen]]></title>
<link>http://hirngabel.wordpress.com/2008/03/03/umhang-nehmen-umhang-tragen-fliegen/</link>
<pubDate>Mon, 03 Mar 2008 22:42:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>hirngabel</dc:creator>
<guid>http://hirngabel.wordpress.com/2008/03/03/umhang-nehmen-umhang-tragen-fliegen/</guid>
<description><![CDATA[Okay, einen hab ich noch bevor es weg geht in Richtung Hauptstadt. Und zwar gehört zu jedem guten Bl]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Okay, einen hab ich noch bevor es weg geht in Richtung Hauptstadt.</p>
<p>Und zwar gehört zu jedem guten Blog, dass sich mit Popkultur im weitesten Sinne auseinandersetzt, ein Hype. Zwar versuche ich schon die ganze Zeit den Kabarettisten <a target="_blank" href="http://hirngabel.wordpress.com/?s=Rainald+Grebe">Rainald Grebe</a> hier zu pushen, aber am meisten Spaß macht das ja eigentlich immer noch mit jungen, unbekannten Musikern aus dem Ausland. Bevorzugt von der britischen Insel.</p>
<p>Und da der gute Sam Duckworth aka &#8220;<a target="_blank" href="http://www.getcapewearcapefly.com">Get Cape. Wear Cape. Fly</a>&#8220;, den ich hier in diesem Blog schon ein <a target="_blank" href="http://hirngabel.wordpress.com/2007/12/07/klavier-mit-schleife/">paar</a> <a target="_blank" href="http://hirngabel.wordpress.com/2008/01/15/ruckblick-kann-doch-jeder-der-best-of-2007-sampler/">Mal</a> präsentiert habe, in Bälde ein neues Album herausbringt, möchte ich Euch an dieser Stelle das Video zu seiner neuen Single <a target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=xP-xTsx67KU">Find the time</a> näher bringen.</p>
<p>Viel Spaß damit und bis in einer Woche!</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/xP-xTsx67KU&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/xP-xTsx67KU&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Rückblick kann doch jeder - Der Best of 2007-Sampler.]]></title>
<link>http://hirngabel.wordpress.com/2008/01/15/ruckblick-kann-doch-jeder-der-best-of-2007-sampler/</link>
<pubDate>Tue, 15 Jan 2008 01:47:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>hirngabel</dc:creator>
<guid>http://hirngabel.wordpress.com/2008/01/15/ruckblick-kann-doch-jeder-der-best-of-2007-sampler/</guid>
<description><![CDATA[Da es mittlerweile schon so etwas wie Tradition in der Community von kino.de geworden ist, möchte ic]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Da es mittlerweile schon so etwas wie <a target="_blank" href="http://www.kino.de/community/forum/thread.php4?id=86552">Tradition </a>in der Community von <a target="_blank" href="http://www.kino.de/community/default.php4">kino.de</a> geworden ist, möchte ich es mir in diesem Jahr nicht nehmen lassen, die musikalische &#8220;Quintessenz&#8221; des Jahres 2007 auch an dieser Stelle zu verewigen.</p>
<p>Die Rahmenbedingungen sind eigentlich sehr simpel &#8211; was die Erstellung des Samplers angeht, macht es die Sache allerdings zu einer ziemlichen Herausforderung, zumindest wenn man es mit einem gewissen Anspruch an &#8220;Hörfluß&#8221; gestalten möchte. Und den habe ich natürlich an mich! <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Ich hoffe zumindest, dass mir der Sampler ähnlich gut gelingt, wie dies <a target="_blank" href="http://www.kino.de/community/forum/thread.php4?id=78777">2005</a> (erste Liste im Thread) der Fall war &#8211; ein Sampler, den ich mir noch heute kaufen würde.</p>
<p>Hier nun die drei einfachen Regeln:<br />
1) Die Songs müssen ihren offiziellen Release im abgelaufenen Kalenderjahr in Deutschland gehabt haben (entweder auf Album oder auf Single)!<br />
2) Der Sampler muss auf eine oder auf zwei Audio-CDs passen &#8211; also max. eine Laufzeit von 60-80 Minuten pro CD!<br />
3) Nur ein Song pro Künstler! (und hier wird die Sache dann schon ziemlich tricky)</p>
<p>Mein Sampler 2007 besteht aus zwei CDs von denen die erste fast ausschließlich mit Songs aus dem Bereich Indie/Rock/Punk/Alternative bestückt ist. CD 2 hingegen ist eine Mischung aus eher verschrobenen Indie/Folk-Vertretern, Balladen und angenehmeren Vertretern aus dem Mainstream-Pop. Im Folgenden sind die beiden Tracklists zu finden, bei denen ich ein paar kürzere Einschätzungen zu den jeweiligen Songs gebe und zudem versuche, Links zu Videos oder Aufnahmen der entsprechenden Lieder zu notieren, sowie eine Verlinkung zur jeweiligen Myspace-Seite der Künstler zu geben, damit Ihr euch auf hoffentlich komfortable Art und Weise über die Bands informieren könnt, die ihr noch nicht kennt. =)</p>
<p><strong><u><font color="#993300">CD 1 &#8211; Rocking &#8216;07<br />
Gesamtlaufzeit: 61:30 Minuten</font></u></strong></p>
<p><strong><font color="#993300">1. Kaiser Chiefs &#8211; Everything is average nowadays (2:45 min)<br />
</font><font color="#993300">Album: Yours Truly, Angry Mob<br />
</font></strong><font color="#993300">Song bei youtube: </font><a href="http://www.youtube.com/watch?v=OMiSosi2Alc"><font color="#993300">http://www.youtube.com/watch?v=OMiSosi2Alc</font></a><br />
<font color="#993300">Myspace: </font><a href="http://www.myspace.com/kaiserchiefs"><font color="#993300">www.myspace.com/kaiserchiefs</font></a><font color="#993300"><br />
</font>Natürlich gibt es eigentlich keine andere Möglichkeit, als dass man &#8220;Ruby&#8221; für diesen Sampler hätte nehmen sollen, aber da ich vor Erstellung des Samplers der Meinung war, dass die Musikszene 2007 ziemlich mäßig war (eine Meinung ich dann im Laufe der Erstellung wieder revidieren musste), kann es eigentlich keinen besseren ersten Song für diesen Sampler geben. Und auch musikalisch steht der Song nur wenig hinter der Übersingle &#8220;Ruby&#8221; zurück. Einfach ein wunderbar powervoller Britrocksong.</p>
<p><font color="#993300"><strong>2. Maximo Park &#8211; Girls who play guitars (3:12 min)<br />
Album: Our Earthly Pleasures<br />
</strong>Song bei youtube: </font><a href="http://www.youtube.com/watch?v=NztJu7fLvEY"><font color="#993300">http://www.youtube.com/watch?v=NztJu7fLvEY</font></a><br />
<font color="#993300">Myspace: </font><a href="http://www.myspace.com/maximopark"><font color="#993300">www.myspace.com/maximopark</font></a><font color="#993300"><br />
</font>Rockig gehts direkt auch weiter mit diesem Song von Maximo Park, die es auch schon damals auf meinen 2005er-Sampler schaffte. Mit Our Earthly Pleasures sind Maximo Park vergleichsweise etwas &#8220;poppiger&#8221; geworden als noch zu Zeiten von &#8220;A Certain Trigger&#8221; , aber nicht weniger hörenswert!</p>
<p><font color="#993300"><strong>3. The Films &#8211; Being bored (2:07 min)<br />
Album: Don&#8217;t Dance Rattlesnake<br />
</strong>Song bei youtube: </font><a href="http://www.youtube.com/watch?v=G2xxPS8vYV4"><font color="#993300">http://www.youtube.com/watch?v=G2xxPS8vYV4</font></a><font color="#993300"> (leider nur Live-Aufnahme)<br />
Myspace: </font><a href="http://www.myspace.com/thefilms"><font color="#993300">www.myspace.com/thefilms</font></a><font color="#993300"><br />
</font>Die vierköpfige Band aus Carolina hat sich vor allem einen Namen als Vorband der Kooks gemacht, wobei ihre Musik eine ganze Kante mehr Tempo hat und das Album &#8220;Don&#8217;t dance Rattlesnake&#8221; vor allem an den Sound des Strokes-Debüts &#8220;Is this it&#8221; erinnert. Feinster Garagenrock mit einem Hauch Wüstensand im Gesicht.</p>
<p><font color="#993300"><strong>4. The Wombats &#8211; Backfire at the disco (3:13 min)<br />
Album: Proudly Present: A Guide to Love, Loss and Desperation<br />
</strong>Song bei youtube:  </font><a href="http://www.youtube.com/watch?v=o4R89v1-wbo"><font color="#993300">http://www.youtube.com/watch?v=o4R89v1-wbo</font></a><br />
<font color="#993300">Myspace: </font><a href="http://www.myspace.com/thewombatsuk"><font color="#993300">www.myspace.com/thewombatsuk</font></a><br />
Eigentlich haben wir sie ja schon zur Genüge gehabt, diese jungen, wilden Indie-Rockbands aus England, die handlichen Indierock machen und dabei Geschichten um Liebeschmerz und Teen/Twen-Wirrungen erzählen. Aber verdammt noch eins, The Wombats machen mit ihrem Guide to Love, Loss and Desperation einfach richtig Spaß. Die Riffs lassen direkt die Beine zucken und man möchte direkt auf die Tanzfläche des nächsten Indie-Schuppen stürmen (so es sowas in der Nähe gibt). Dazu schreiben die Jungs dann noch feine Texte und können -in der Albumversion- durchaus auch singen &#8211; wenn man dem Acapella-Intro Glauben schenken darf.</p>
<p><font color="#993300"><strong>5. Hot Club de Paris &#8211; Shipwreck (2:36 min)<br />
Album: Drop it &#8217;til it pops<br />
</strong>Song bei youtube: </font><a href="http://www.youtube.com/watch?v=NucxlF_eGSM"><font color="#993300">http://www.youtube.com/watch?v=NucxlF_eGSM</font></a><font color="#993300"> (tolles Video!)<br />
Myspace: </font><a href="http://www.myspace.com/hotclubdeparis"><font color="#993300">www.myspace.com/hotclubdeparis</font></a><br />
Ein junges Trio aus Liverpool, dass sich der rockigen Indie-Gitarrenmusik verschrieben hat und dabei durch feinen Gesang aufwarten kann, den sie auch in einem Acapella-Track unter Beweis stellen. Moment! Hatten wir das nicht gerade eben noch?? Doch, und Hot Club de Paris sind daher auch die logische Anschluss-Band zu den Wombats, denn die Parallelen liegen auf der Hand und auch der Sound weist Ähnlichkeiten auf. Aber auch Unterschiede. Denn Hot Club de Paris sind in ihren Songs eine ganze Ecke raffinierter. Häufige Tempi- und Taktwechsel innerhalb einzelner Lieder, hochgradig markante Gitarrenriffs und komplexe Songstrukturen machen Hot Club de Paris zwar etwas sperriger als die Kollegen, aber dafür eben auch wesentlich dynamischer und erfrischender. Der Opener Shipwreck ist dabei eines der markantesten Stücke, wenngleich eigentlich Songs mit so wunderbaren Titeln wie &#8220;Sometimesitsbetternottostickbitsofeachotherineachotherforeachother&#8221; oder &#8220;Hello I wrote song for you called &#8216;Welcome to the Jungle&#8217;&#8221; natürlich irgendwie cooler gewesen wären.</p>
<p><font color="#993300"><strong>6. The Fratellis &#8211; Flathead (3:18 min)<br />
Album: Costello Music<br />
</strong>Song bei youtube: </font><a href="http://www.youtube.com/watch?v=pKQK8rYZNHY"><font color="#993300">http://www.youtube.com/watch?v=pKQK8rYZNHY</font></a><br />
<font color="#993300">Myspace: </font><a href="http://www.myspace.com/littlebabyfratelli"><font color="#993300">www.myspace.com/littlebabyfratelli</font></a><br />
Das &#8220;Dö Dödö, dö dödö, dödödödödö&#8221; aus &#8220;Chelsea Dagger&#8221; ist sicherlich jedem Indierock-Fan immer noch im Ohr, mit dem The Fratellis die Tanzflächen über Wochen gerockt haben, aber für mich ist &#8220;Flathead&#8221; noch der etwas bessere Song, mit dem Apple auch -völlig zurecht- seine iPod-Reklame unterlegt hat. Schließlich geht auch dieser rotzige Song sofort in die Beine und ebenso wie ins Ohr &#8211; dafür haben die Fratellis nämlich ein richtig feines Gespür.</p>
<p><font color="#993300"><strong>7. Beatsteaks &#8211; Cut off the top (3:14 min)<br />
Album: Limbo Messiah<br />
</strong>Song bei youtube: </font><a href="http://www.youtube.com/watch?v=CesGtvOoWwk"><font color="#993300">http://www.youtube.com/watch?v=CesGtvOoWwk</font></a><br />
<font color="#993300">Myspace: </font><a href="http://www.myspace.com/beatsteaks"><font color="#993300">www.myspace.com/beatsteaks</font></a><br />
Zu den Beatsteaks muss man wohl nicht mehr so viel sagen, ausser dass mich der Durchbruch mit &#8220;Smacksmash&#8221; vor zwei Jahren sehr gefreut hat. &#8220;Limbo Messiah&#8221; knüpft dabei nahtlos an den Vorgänger an und hält dabei wieder einige herausragende Songs bereit, wie z.B. die enorm überhitzt rockende Single &#8220;Jane became insane&#8221; oder die erstaunlich zurückgenomme Bee Gees Hommage &#8220;She was great&#8221; (okay, vielleicht nicht wirklich Bee Gees Hommage&#8230;). Oder eben das ungemein groovende &#8220;Cut off the top&#8221;, das einfach jede Menge Spaß macht und den Hörer gediegen den Kopf wippen lässt.</p>
<p><font color="#993300"><strong>8. Wir sind Helden &#8211; Ode an die Arbeit (3:43 min)<br />
Album: Soundso<br />
</strong>Song bei youtube: </font><a href="http://www.youtube.com/watch?v=hWEk3FYyrNo"><font color="#993300">http://www.youtube.com/watch?v=hWEk3FYyrNo</font></a><br />
<font color="#993300">Myspace: </font><a href="http://www.myspace.com/wirsindhelden"><font color="#993300">www.myspace.com/wirsindhelden</font></a><br />
Noch viel weniger muss ich eigentlich zu den Helden sagen. Auch wenn &#8220;The Geek&#8221; vielleicht der bessere Song ist, macht mir &#8220;Ode an die Arbeit&#8221; noch eine Ecke mehr Spaß. Diese Mischung aus Elektrorock und drüber gelegter assoziativer Unterhaltung zum Thema Arbeit sticht aus diesem Album einfach wunderbar hervor, macht richtig Laune und stellt mal wieder unter Beweis, warum die Helden völlig zurecht eine der erfolgreichsten deutschen Bands der letzten Jahre sind. Zudem war der Song auf dem Konzert ein grandioser Opener. Wenn sich die Vier nicht irgendwann trennen, dann werden sie sicherlich noch die nächsten Jahrzehnte lang Erfolg haben, da bin ich mir nach den drei bisherigen Alben absolut sicher.</p>
<p><font color="#993300"><strong>9. Wyclef Jean (feat. Serj Tankian and Sizzla) &#8211; Riot (5:16 min)<br />
Album: Carnival Vol. II - Memoirs of an Immigrant<br />
</strong>Song bei youtube: </font><a href="http://www.youtube.com/watch?v=QHXUdNMmgYk"><font color="#993300">http://www.youtube.com/watch?v=QHXUdNMmgYk</font></a><font color="#993300"> (Fan-Video)<br />
Myspace: </font><a href="http://www.myspace.com/wyclefjean"><font color="#993300">www.myspace.com/wyclefjean</font></a><br />
Zur Mitte dieser CD des Samplers begeben wir uns nun mal kurz ein wenig weg vom puren Rock-Genre und gehen zu einem von mir äußerst geschätzten Musiker: Wyclef Jean. Was er in den letzten Jahren produziert hat, wurde fast immer zum Riesenerfolg und war auch in mir nicht nahe liegenden Genres zumindest immer ertragbar für mich. Was ich aber besonders an ihm schätze ist seine ungeheure Vielfalt, die Offenheit für genrefremde Einflüsse in seiner Musik. Vor allem sein Debut &#8220;The Carnival&#8221; war eines der Top 5 Alben der 90er Jahre, dass ich immer noch sehr gerne höre. Der Nachfolger &#8220;The Ecleftic&#8221; war wieder ein gutes Album, aber leider für meinen Geschmack einen Tick zu RnB-lastig. Zwischendurch habe ich dann leider etwas den Kontakt zu seinen Erscheinungen verloren, zumal seine Werke in Deutschland auch nicht mehr so präsent waren. Im vergangenen Jahr brachte er nun &#8220;The Carnival Vol. II&#8221; heraus und knüpft damit auch stilistisch wieder mehr an sein Debutalbum an. Leider habe ich mir bisher noch keinen intensiven Eindruck verschaffen können, aber auch auf diesem von Kooperationen sind wieder einige hochklassige Stücke enthalten, wie auch dieses Zusammenwirken Wyclef Jean, Sizzla und System of a down-Frontmann Serj Tankian. Eine wunderbare Symbiose aus Rock, Reggae und der wuchtigen, markanten Stimme von Tankian mit einem feinen, kritischen Text.</p>
<p><font color="#993300"><strong>10. The Blood Arm &#8211; Suspicious Character (3:16 min)<br />
Album: Lie Lover Lie<br />
</strong>Song bei youtube: </font><a href="http://www.youtube.com/watch?v=RHM71ZcJCxE"><font color="#993300">http://www.youtube.com/watch?v=RHM71ZcJCxE</font></a><br />
<font color="#993300">Myspace: </font><a href="http://www.myspace.com/thebloodarm"><font color="#993300">www.myspace.com/thebloodarm</font></a><br />
And now back to the Rock. Große Fresse und ein bisschen was dahinter, das sind &#8220;The Blood Arm&#8221;. Im Grunde auch wieder nur eine weitere dieser Bands, die New Wave/Indie/Postpunkt-Kram machen, wie Franz Ferdinand und Co. (Letztere haben sie durch andauernde Empfehlungen denn auch bekannt gemacht) Aber da ich den Kram halt mag und die Jungs zudem auch mit ihrer Dreistigkeit (Erste Zeile des Albums &#8220;Yo, I lay down some fuckin&#8217; hits&#8221;) und gleichzeitigem Gespür für tanzbare Mucke zumindest bei einigen Tracks richtig ins Schwarze treffen, ist diese Band definitiv eine Erwähnung wert. So auch bei diesem textlich richtig dick aufgetragenen Song, der mit einem schmissigen &#8220;I like all the girls and all the girls like me&#8221; beginnt.</p>
<p><font color="#993300"><strong>11. Sportfreunde Stiller &#8211; Sodom (3:13 min)<br />
Album: La Bum<br />
</strong>Song bei youtube: </font><a href="http://www.youtube.com/watch?v=IeRxCCOMDbM"><font color="#993300">http://www.youtube.com/watch?v=IeRxCCOMDbM</font></a><br />
<font color="#993300">Myspace: </font><a href="http://www.myspace.com/sportfreundestiller"><font color="#993300">www.myspace.com/sportfreundestiller</font></a><br />
Jaja, die Sporties sind nicht mehr das was sie mal waren; sie machen nicht mehr so viel Spaß; sie sind außerdem total mainstreamig und überhaupt&#8230; BLA BLA BLA! Keine Ahnung warum Sporties-Bashing derzeit so angesagt ist. Ich für meinen Teil finde &#8220;La Bum&#8221; auch wieder sehr gelungen, mit einigen richtig guten Songs. Vielleicht kein textlicher Überflieger à la &#8220;Ein Kompliment&#8221; und auch kein kreativer Gassenhauer wie &#8220;Ich Roque&#8221;, aber dennoch einfach sehr anständiges Songwriting, gute bis feine Texte und immer mal wieder ein Augenzwinkern in den Texten. Und &#8220;Sodom&#8221; rockt einfach sehr gediegen. &#8220;Ich liebe mein Leben, so ist das eben.&#8221;</p>
<p><font color="#993300"><strong>12. Mando Diao &#8211; If I don&#8217;t live today, then I might be here tomorrow (2:01 min)<br />
Album: Never seen the light of day<br />
</strong>Song bei youtube: </font><a href="http://www.youtube.com/watch?v=IbLiktR5rms"><font color="#993300">http://www.youtube.com/watch?v=IbLiktR5rms</font></a><font color="#993300"> (feines Video)<br />
Myspace: </font><a href="http://www.myspace.com/mandodiao"><font color="#993300">www.myspace.com/mandodiao</font></a><br />
Bei &#8220;Mando Diao&#8221; hat sich eine Entwicklung vollzogen, die nicht bei allen Anklang fand. Die Gitarrenlastigkeit ist zwar nicht komplett verschwunden, aber dennoch um ein ganzes Stück zurückgeschraubt worden. Auf &#8220;Never seen the light of day&#8221; wird ziemlich viel gefrickelt und ein ganzes Stück herumexperimentiert. Herausgekommen ist dabei ein nicht sehr eingängiges Album, das aber dennoch ein gutes Stück Musik geworden ist &#8211; wenn man ihm eine Chance gibt. Interessant ist dabei die Assoziation zu Westernfilmen, die einem vor allem in den zweiten Dritteln des Albums sehr offensichtlich wird. Womöglich haben die Schweden sich ein wenig von Konzerttouren durch die USA inspirieren lassen. Freue mich jedenfalls schon nächste Woche damit durch Colorado zu fahren.  </p>
<p><font color="#993300"><strong>13. Manic Street Preachers &#8211; Autumn Song (3:40 min)<br />
Album: Send away the tigers<br />
</strong>Song bei youtube: </font><a href="http://www.youtube.com/watch?v=qooEby0yjyE"><font color="#993300">http://www.youtube.com/watch?v=qooEby0yjyE</font></a><br />
<font color="#993300">Myspace: </font><a href="http://www.myspace.com/manics"><font color="#993300">www.myspace.com/manics</font></a><br />
Definitiv das Comeback des Jahres in musikalischer Hinsicht war das neue Album der Manic Street Preachers. &#8220;This is my truth tell me yours&#8221; war damals, 1998, ein Hammer-Album mit dem ich die Erinnerung an einige schöne Erlebnisse verknüpfe. Von dem damaligen Sound ist 9 Jahre später nicht mehr soviel übrig geblieben, präsentieren sich die Manic Street Preachers doch mittlerweile (wieder) im klassischen Rockgewand, mit Anleihen aus dem Glamrock. Lediglich die markante Stimme von James Dean Bradfield prägt den Sound immer noch sehr. Und dies steht den Walisern wirklich ausgezeichnet, ist es ihnen doch gelungen auf &#8220;Send away the tigers&#8221; jede Menge großartiger Songs zu packen, so dass die Auswahl wirklich schwer fiel, welcher Song auf den Sampler zu packen ist. Letztlich habe ich mich für den Glamrock-Gassenhauer &#8220;Autumn Song&#8221; entschieden, der mit einem markanten Riff, das direkt aus den 80ern entnommen scheint, und einer ordentlichen Portion Bombast aufwartet. Musik im Breitwandformat.</p>
<p><font color="#993300"><strong>14. Rooney &#8211; I should&#8217;ve been after you (4:24 min)<br />
Album: Calling the world<br />
</strong>Song bei youtube: </font><a href="http://www.youtube.com/watch?v=1WtSrbkP0t4"><font color="#993300">http://www.youtube.com/watch?v=1WtSrbkP0t4</font></a><br />
<font color="#993300">Myspace: </font><a href="http://www.myspace.com/rooney"><font color="#993300">www.myspace.com/rooney</font></a><br />
Noch so ein Fall, wo eigentlich die Single der alles dominierende Song ist und ich mich dennoch für einen anderen Track entschieden hab. Einerseits weil er hervorragend zum 80er inspirierten Vorgänger-Song auf diesem Sampler passt. Andererseits aber natürlich weils ein richtig geiler Song ist und dem Album insgesamt mehr gerecht wird, scheinen doch viele Songs auf &#8220;Calling the world&#8221; ziemlich eindeutig von Queen und Co inspiriert worden zu sein, wie eben jener eingängige &#8220;I Should&#8217;ve been after You&#8221;. Jedenfalls auch hier meine dringende Empfehlung einmal in das Album reinzuhören, das noch wesentlich mehr als &#8220;When did your heart go missing?&#8221; zu bieten hat.</p>
<p><font color="#993300"><strong>15. Scouting for Girls &#8211; She&#8217;s so lovely (3:44 min)<br />
Album: Scouting for Girls<br />
</strong>Song bei youtube: </font><a href="http://www.youtube.com/watch?v=X95ycVOPcP8"><font color="#993300">http://www.youtube.com/watch?v=X95ycVOPcP8</font></a><br />
<font color="#993300">Myspace: </font><a href="http://www.myspace.com/scoutingforgirls"><font color="#993300">www.myspace.com/scoutingforgirls</font></a><br />
Zugegeben, große Lyrik und musikalische Rafinesse zeichnen dieses Stück nicht gerade aus. Im Gegenteil überzeugt &#8220;She&#8217;s so lovely&#8221; vor allem durch seinen sehr simplen Text, der sich dadurch sehr einfach mitsingen lässt. Denn in Verbindung mit der gut gelaunten Musik im Indiepop-Stil, geprägt durch eine markante Klavierbegleitung, kann man einfach wunderbar auf die Musik von &#8220;Scouting for girls&#8221; abfeiern. Und da dies auch der Song war zu dem ich 2007 nach monatelanger Abstinenz erstmals wieder in einem Club abrocken konnte, gehört der Song einfach auf diesen Sampler. Auch wenn vielleicht &#8220;Elvis Ain&#8217;t Dead&#8221; der noch bessere Gute-Laune-Song ist oder &#8220;James Bond&#8221; das kreativere Stück. Wer nach klavierlastigem Indiepop sucht, der gute Laune macht, ist hier jedenfalls absolut richtig.</p>
<p><font color="#993300"><strong>16. Paolo Nutini - Jenny don&#8217;t be hasty (3:30 min)<br />
Album: These Streets<br />
</strong>Song bei youtube: </font><a href="http://www.youtube.com/watch?v=TixdKY0yGJg"><font color="#993300">http://www.youtube.com/watch?v=TixdKY0yGJg</font></a><br />
<font color="#993300">Myspace: </font><a href="http://www.myspace.com/paolonutini"><font color="#993300">www.myspace.com/paolonutini</font></a><br />
Das Label &#8220;Absolut eingängig&#8221; kann man sicherlich auch diesem Song von Paolo Nutini anheften, denn er wurde im Frühjahr auch im Radio rauf und runter gespielt und heftete sich mit einiger Beharrlichkeit in den Gehörgängen ein, trotz des gar nicht so Gute Laune-mäßigen Textes. =) Sehr toll auch der Titelsong des Albums.</p>
<p><font color="#993300"><strong>17. Kings of Leon &#8211; Arizona (4:50 min)<br />
Album: Because of the times<br />
</strong>Song bei youtube: </font><a href="http://www.youtube.com/watch?v=6PzRpe36Qls"><font color="#993300">http://www.youtube.com/watch?v=6PzRpe36Qls</font></a><br />
<font color="#993300">Myspace: </font><a href="http://www.myspace.com/kingsofleon"><font color="#993300">www.myspace.com/kingsofleon</font></a><br />
Nach 16 beinahe durchgängig abrockenden Tracks wird es Zeit ein wenig auszudunsten und zu &#8220;chillen&#8221;. Und womit könnte das besser gehen als mit diesem grandios eingängigen, teilweise beinahe sphärischen Stück der &#8220;Kings of Leon&#8221;, das stellvertretend für die Reifung der US-Band steht. Die ersten beiden Alben waren vorwiegend eingängiger Garagenrock im Stile von den frühen Strokes (deren Vorband sie auch eine Zeit lang waren), der zwar auch gut war, doch hier zeigen sie sich wesentlich gereifter und facettenreicher, ohne aber den Druck der alten Songs wie &#8221;Genius&#8221; vermissen zu lassen. Auch hier könnte man sich vielleicht wieder eher für einen anderen Song wie z.B. &#8220;On Call&#8221; entscheiden, aber alleine weil es mich 2007 wieder nach Arizona verschlagen hat, und die Jungs aus Tennessee einen Song geschrieben haben, der wie Arsch auf Eimer zu der mystischen Stimmung eines Sonnenuntergangs in der Sonora-Wüste passt. Freue mich schon, das miteinander auszuprobieren, wenn ich das nächste mal dort bin. =)</p>
<p><font color="#993300"><strong>18. The View &#8211; Same Jeans (3:37 min)<br />
Album: Hats Off to the Buskers<br />
</strong>Song bei youtube: </font><a href="http://www.youtube.com/watch?v=S97JJP2q7ws"><font color="#993300">http://www.youtube.com/watch?v=S97JJP2q7ws</font></a><br />
<font color="#993300">Myspace: </font><a href="http://www.myspace.com/dryburgh"><font color="#993300">www.myspace.com/dryburgh</font></a><br />
An dieser Stelle muss ich leider gestehen, dass dieser Song eigentlich nicht mein 2007 geprägt hat, da ich auf die Band erst vor gut 2 Wochen in einem der Musikrückblicke woanders aufmerksam geworden bin. Aber in diesen zwei Wochen haben sich The View sehr in mein Herz und mein Ohr gespielt und gerade &#8220;Same Jeans&#8221; ist ein so vorzüglicher Song, dass ich ihn unbedingt noch als &#8220;Bonus-Track&#8221; mit aufgenommen sehen möchte. Ich hoffe ihr verzeiht mir dies.</p>
<p>Klammert man diesen 18. Song mal aus, hätten wir mit &#8220;Arizona&#8221; zumindest den Bogen zum ingesamt etwas ruhigeren zweiten Teil des Samplers geschlagen. Zumal hier größtenteils die Gitarre komplett in die Ecke gestellt, zumindest aber der Verstärker ausgestöpselt wird. Stattdessen versammelt sich hier eine vielleicht etwas krude Mischung aus kauzigen Independent-Stücken, ruhigen Balladen und dem einen oder anderen gelungenen Pop-Song.</p>
<p><font color="#993300"><strong><u>CD 2 &#8211; Das verschrobene, depressive aber optimistische 2007<br />
Gesamtlaufzeit: 56:40 Minuten</u></strong></font></p>
<p><font color="#993300"><strong>1. The New Pornographers &#8211; Adventures in Solitude (4:16 min)<br />
Album: Challengers<br />
</strong>Song bei youtube: </font><a href="http://www.youtube.com/watch?v=O-z3P1Etsak"><font color="#993300">http://www.youtube.com/watch?v=O-z3P1Etsak</font></a><font color="#993300"> (live, aber gute Quali)<br />
Myspace: </font><a href="http://www.myspace.com/thenewpornographers"><font color="#993300">www.myspace.com/thenewpornographers</font></a><br />
War beim ersten Teil des Samplers der Opener schon Stück weit symbolhaft gemeint, so gilt dies auch wieder für den zweiten Teil. Wenngleich auch aus anderen Gründen. Dabei hat &#8220;Adventures in Solitude&#8221; auch neben dem Titel einiges zu bieten. Denn dieser lange Zeit sehr zurückhaltende Song hat eine ganz magische Atmosphäre, die durch das Zusammenspiel der Duettpartner und den leicht verschrobenen Klangteppich im Hintergrund erreicht wird. Als Referenz könnte man vielleicht &#8220;Architecture in Helsinki&#8221; angeben &#8211; falls diese Band jemandem was sagen dürfte. Einen Klick auf die oben angebenen Links haben die Kanadier jedenfalls verdient.</p>
<p><font color="#993300"><strong>2. Patrick Watson &#8211; The Great Escape (3:07 min)<br />
Album: Close to Paradise<br />
</strong>Song bei youtube: </font><a href="http://www.youtube.com/watch?v=YA2h9PrIUxs"><font color="#993300">http://www.youtube.com/watch?v=YA2h9PrIUxs</font></a><font color="#993300"> (großartiges Video!)<br />
Myspace: </font><a href="http://www.myspace.com/patrickwatson"><font color="#993300">www.myspace.com/patrickwatson</font></a><br />
Mit magischer Kauzigkeit geht es dann auch direkt weiter, die bei &#8220;The Great Escape&#8221; durch die wunderbaren Harmonien der Pianobegleitung im Zusammenwirken mit Watson&#8217;s samtener Stimme einen starken Sog entwickelt, der im Fall von Liebeskummer sehr fiese Auswirkungen haben kann. Ähnlichkeiten, gerade stimmlicher Natur, sind auf jeden Fall zu Nick Drake vorhanden und auch darüber hinaus könnte ich mir Watsons Songs sehr gut auf dem Soundtrack eines Wes Anderson-Films vorstellen (u.a. Royal Tenenbaums, The Darjeeling Limited).</p>
<p><font color="#993300"><strong>3. Figurines &#8211; The Air we breathe (3:49 min)<br />
Album: When the deer wore blue<br />
</strong>Song bei youtube: </font><a href="http://www.youtube.com/watch?v=PGypFd2J9CI"><font color="#993300">http://www.youtube.com/watch?v=PGypFd2J9CI</font></a><font color="#993300"> (feiner Clip)<br />
Myspace: </font><a href="http://www.myspace.com/figurinesdk"><font color="#993300">www.myspace.com/figurinesdk</font></a><br />
Apropro Liebeskummer&#8230; Auch wenn dieser Song nicht gerade eine depressive Ballade im klassischen Sinne ist, so möchte ich doch dringend davon abraten dieses äußerst schräge Stück mit gebrochenem Herzen zu hören. Dänen können manchmal irgendwie schon sehr grausam sein. Referenzen sind u.a. wohl Pavement oder Modest Mouse.</p>
<p><font color="#993300"><strong>4. Arcade Fire &#8211; Intervention (4:19 min)<br />
Album: Neon Bible<br />
</strong>Song bei youtube: </font><a href="http://www.youtube.com/watch?v=ZO7ZWfvCjBE"><font color="#993300">http://www.youtube.com/watch?v=ZO7ZWfvCjBE</font></a><font color="#993300"> (Fan-Clip mit Szenen aus Panzerkreuzer Potemkin &#8211; cool gemacht)<br />
Myspace: </font><a href="http://www.myspace.com/arcadefireofficial"><font color="#993300">www.myspace.com/arcadefireofficial</font></a><br />
Das neue Arcade Fire-Album &#8220;Neon Bible&#8221; war eines der von mir am sehnlichsten erwarteten Alben, hat mich doch der Vorgänger &#8220;Funerals&#8221; der Kanadier 2005 richtig fies erwischt und schwer begeistert, als er mich über mehrere Monate hinweg auf dem MP3-Player begleitete. Leider konnte Neon Bible überhaupt nicht daran anknüpfen. Vielleicht habe ich ihm auch einfach nicht die Zeit widmen können, damit es sich richtig entfalten konnte &#8211; denn die hatte ich im vergangenen Jahr nicht wirklich. Aber ich glaube nicht so recht daran, denn mir war das Album insgesamt viel zu sperrig, viel zu unzugänglich und hatte eben keinen Kracher à la &#8220;Rebellion (Lies)&#8221;. Einzig Intervention konnte mich mit seinem tollen Orgel-Intro wirklich überzeugen. Zumal die Orgel ohnehin ein viel zu selten benutztes Musikinstrument heutzutage ist.</p>
<p><font color="#993300"><strong>5. Erdmöbel &#8211; Einer wie wir (4:00 min)<br />
Album: No. 1 Hits<br />
</strong>Song bei youtube: </font><a href="http://www.youtube.com/watch?v=OFrsn70LqaA"><font color="#993300">http://www.youtube.com/watch?v=OFrsn70LqaA</font></a><font color="#993300"> (auch ansehwürdig!)<br />
Myspace: </font><a href="http://www.myspace.com/erdmoebel"><font color="#993300">www.myspace.com/erdmoebel</font></a><br />
Auch leicht verschroben, aber auf etwas andere Art, stellen sich Erdmöbel dar. Die Kölner Band hatte 2006 relativ viel Erfolg mit einem eher unorthodoxen Coversong von &#8220;Last Christmas&#8221; (&#8220;Weihnachten&#8221;). Was lag also näher als ein Album voll mit solchen Neuinterpretationen zu machen und ein solches ist denn das Album mit dem bezeichnenden Titel &#8220;No. 1 Hits&#8221; auch geworden. Es ist ein wirklich gelungener Longplayer geworden, den die Jungs hier zusammengestellt haben - trotz solcher Blasphemien eines deutschsprachigen Covers von &#8220;Smells like teen spirit&#8221;, das allerdings für sich genommen auch cool geworden ist. Sicherlich nichts, was ich mir regelmäßig anhören kann, aber doch immer mal wieder sehr gerne. Zumal es einfach beeindruckend ist, wie gut es Erdmöbel gelungen ist, die Texte auf Deutsch zu übersetzen &#8211; wenngleich es teilweise auch mal purer Nonsens ist. Was allerdings in den Originalen oft ganz ähnlich war und so zeigt es auch diese interessante Nuance des deutschen Musikverständnisses auf.</p>
<p><font color="#993300"><strong>6. Get Cape. Wear Cape. Fly &#8211; Call me Ishmael (3:51 min)<br />
Album: Chronicles of a Bohemian Teenager<br />
</strong>Song bei youtube: </font><a href="http://www.youtube.com/watch?v=_SCTec37deE"><font color="#993300">http://www.youtube.com/watch?v=_SCTec37deE</font></a><br />
<font color="#993300">Myspace: </font><a href="http://www.myspace.com/getcapewearcapefly"><font color="#993300">www.myspace.com/getcapewearcapefly</font></a><br />
Über Sam Duckworth und sein Projekt &#8220;Get Cape. Wear Cape. Fly&#8221; habe ich ja schon einiges geschrieben. Für mich DAS Album des vergangenen Jahres, von einem jungen Mann, der mich als Vorband von Kate Nash absolut begeistern konnte. Fantastische Texte, eine Gitarre und dazu tolle Samples aus dem Laptop &#8211; und schon ist ein großartiges Debütalbum fertig. Ich hoffe, wir werden von ihm noch ein bisschen was mehr hören. Würde mich sehr freuen!</p>
<p><font color="#993300"><strong>7. Tele &#8211; Wo soll das hinführen (3:58 min)<br />
Album: Wir brauchen nichts<br />
</strong>Song bei youtube: leider nicht da, deshalb gibts die Single Mario unter </font><a href="http://www.youtube.com/watch?v=RDO-9w1O-gM"><font color="#993300">http://www.youtube.com/watch?v=RDO-9w1O-gM</font></a><br />
<font color="#993300">Myspace: </font><a href="http://www.myspace.com/wirbrauchennichts"><font color="#993300">www.myspace.com/wirbrauchennichts</font></a><br />
Eine weitere deutsche Gruppe aus der zweiten Reihe, die noch wesentlich mehr Beachtung verdient hätte, sind Tele. Die 6 Musiker aus Freiburg/Berlin machen richtig tolle Popmusik mit cleveren Texten, die eigentlich absolut chartstauglich wäre. Immerhin &#8220;Mario&#8221; hat es ja schon auf eine Singstar-CD geschafft. Wenigstens etwas. =)<br />
Für &#8220;Wo soll das hinführen?&#8221; habe ich mich vor allem aus dem Grund entschieden, weil ich es großartig fände, diesen Song auf ein Mixtape für eine Frau zu tun.</p>
<p><font color="#993300"><strong>8. Band of Horses  &#8211; No one&#8217;s gonna love you (3:39 min)<br />
Album: Cease to begin<br />
</strong>Song bei youtube: </font><a href="http://www.youtube.com/watch?v=93OTv6Cjk6U"><font color="#993300">http://www.youtube.com/watch?v=93OTv6Cjk6U</font></a><br />
<font color="#993300">Myspace: </font><a href="http://www.myspace.com/bandofhorses"><font color="#993300">www.myspace.com/bandofhorses</font></a><br />
Auch zu &#8220;Band of Horses&#8221; und ihrem großartigen Album &#8220;Cease to begin&#8221; habe ich mich an dieser Stelle schon sehr ausgiebig geäußert. Warum es dieser Song geworden ist, hat nur bedingt rationale Gründe. Vor allem wohl, weil ich den Song am Tag der Samplererstellung sehr oft gehört habe. Bei so viel tollen Liedern sind es halt manchmal Nuancen die entscheiden&#8230;</p>
<p><font color="#993300"><strong>9. Plain White T&#8217;s &#8211; Hey there Delilah (3:54 min)<br />
Album: Every Second Counts<br />
</strong>Song bei youtube: </font><a href="http://www.youtube.com/watch?v=EbJtYqBYCV8"><font color="#993300">http://www.youtube.com/watch?v=EbJtYqBYCV8</font></a><br />
<font color="#993300">Myspace: </font><a href="http://www.myspace.com/plainwhitets"><font color="#993300">www.myspace.com/plainwhitets</font></a><br />
Der beste Nummer 1-Song in den deutschen Charts 2007 muss natürlich auch hier Berücksichtigung finden, schließlich hat er das fantastische Kunstück fertiggebracht, dass er mir trotz Dauerberieselung auf nahezu allen Radio- und TV-Kanälen überhaupt nicht auf den Sack geht. Und dies ist auch immer noch so. Im Gegenteil: es ist und bleibt eine wunderschöne Ballade, die einfach zu Herzen geht.<br />
Dass der Song dabei in derart hohem Maße untypisch für den sonstigen Stil der Plain White T&#8217;s ist, die eigentlich eher dem klassischen Poppunk frönen, ist dabei wohl eher irrelevant. Ich hoffe mal für sie, dass sie nicht das gleiche Schicksal ereilt, wie damals X-treme, die mit &#8220;More than words&#8221; eine der wunderbarsten Balladen der letzten Jahrzehnte geschrieben haben &#8211; obwohl sie eigentlich eine Metal/Rock-Band waren und nie wieder an diese Erfolge auch nur ansatzweise anknüpfen konnten. Lustige Randnotiz dabei ist, allerdings noch, dass &#8220;Hey there Delilah&#8221; 2005 schon mal ausgekoppelt worden war &#8211; damals allerdings komplett erfolglos.</p>
<p><font color="#993300"><strong>10. José González &#8211; Teardrop (3:33 min)<br />
Album: In Our Nature<br />
</strong>Song bei youtube: </font><a href="http://www.youtube.com/watch?v=9B-h1EEsKDA"><font color="#993300">http://www.youtube.com/watch?v=9B-h1EEsKDA</font></a><font color="#993300"> (sehenswert!)<br />
Myspace: </font><a href="http://www.myspace.com/josegonzalez"><font color="#993300">www.myspace.com/josegonzalez</font></a><br />
Der eine oder andere mag sich vielleicht noch an den schwedischen Singer/Songwriter Gonzalez erinnern, der 2005 mit einem Cover des The Knifes-Songs &#8220;Heartbeats&#8221;, der für einen Sony-Werbespot (bunte Bälle hüpfen durch San Francisco), über Nacht auf einmal weltweit Erfolg hatte. Das damalige Album &#8220;Crosses&#8221; war auch insgesamt sehr feine Singer/Songwriter-Musik und konnte mich damals überzeugen. Und erfreulicherweise macht er mit &#8220;In Our Nature&#8221;direkt da weiter wo er damals aufgehört hatte und serviert hier wieder ein Album voll mit kleinen, gut hörbaren Songperlen &#8211; auch wenn es irgendwie bezeichnend ist, dass es ausgerechnet wieder ein Coversong ist, der mich am meisten begeistern konnte. Diesmal eben &#8220;Teardrop&#8221; von Massive Attack.</p>
<p><font color="#993300"><strong>11. Linkin Park &#8211; In Between (3:19 min)<br />
Album: Minutes to Midnight<br />
</strong>Song bei youtube: </font><a href="http://www.youtube.com/watch?v=N5ss4awsKv4"><font color="#993300">http://www.youtube.com/watch?v=N5ss4awsKv4</font></a><br />
<font color="#993300">Myspace: </font><a href="http://www.myspace.com/linkinpark"><font color="#993300">www.myspace.com/linkinpark</font></a><br />
Ruhig geht es denn auch weiter im nächsten Song &#8211; und das obwohl mit Linkin Park eigentlich Garanten für Lautstärke hier am Start sind. Das neue Album &#8220;Minutes to Midnight&#8221; bietet allerdings überdurchschnittliche viele ruhige, beinahe kontemplative Stücke und Balladen, wie eben jenes &#8220;In Between&#8221; auch ist. Einfach ein sehr schönes Stück, wenngleich das Album insgesamt leider nicht sooo überzeugend, wenngleich auch alles andere als schlecht war.</p>
<p><font color="#993300"><strong>12. Just Jack &#8211; Mourning Morning (4:07 min)<br />
Album: Overtones<br />
</strong>Song bei youtube: </font><a href="http://www.youtube.com/watch?v=-1KCxZjvuhw"><font color="#993300">http://www.youtube.com/watch?v=-1KCxZjvuhw</font></a><br />
<font color="#993300">Myspace: </font><a href="http://www.myspace.om/justjackuk"><font color="#993300">www.myspace.om/justjackuk</font></a><br />
Und da wir als Zuhörer gerade eh auf dem Depri-Trip sein dürften, nach den letzten Songs, setze ich mit dem bezeichnenden Titel &#8220;Mourning Morning&#8221; direkt noch einen drauf. Just Jack hat ja bei uns den Sommer musikmäßig stark mitgeprägt, war sein &#8220;Starz in your eyes&#8221; doch einer der ganz großen Hits des Jahres &#8211; und das auch durchaus zurecht, war es schließlich ein fantastischer Song, der allerdings auch sehr an die französischen Kollegen von &#8220;Phoenix&#8221; erinnerte.<br />
Das Album &#8220;Overtones&#8221; war dann allerdings eine ganz ganz zwiespältige Geschichte für mich. Hier wechseln sich einige herausragende Stücke, wie die beiden erwähnten oder auch &#8220;Glory days&#8221;, mit einigen Songs ab, mit denen ich wiederum gar nicht warm werden konnte. Schade eigentlich. Denn &#8220;Mourning Morning&#8221; ist eine ganz vorzügliche Ballade für einen grauen, neblig-feuchten Herbstmorgen, bei dem die Blätter klamm am Schuh haften kleben.</p>
<p><font color="#993300"><strong>13. Kate Nash &#8211; Mariella (4:16 min)<br />
Album: Made of Bricks<br />
</strong>Song bei youtube: </font><a href="http://www.youtube.com/watch?v=gwqxwoQz6XE"><font color="#993300">http://www.youtube.com/watch?v=gwqxwoQz6XE</font></a><font color="#993300"> (nett gemachtes Fan-Video)<br />
Myspace: </font><a href="http://www.myspace.com/katenashmusic"><font color="#993300">www.myspace.com/katenashmusic</font></a><br />
Zu meiner Kate muss ich wohl auch nicht mehr viel sagen, habe ich doch nach dem fantastischen Konzert schon einen ganzen Eintrag für sie gewidmet. &#8220;Mariella&#8221; ist es dann geworden, weil er alles vereint, was Miss Nash so ausmacht: ein bisschen reflektierende Texte, ein bisschen Schandmaul, ein bisschen getragene Pianomusik, ein bisschen abrocken nach hinten raus.</p>
<p><font color="#993300"><strong>14. Regina Spektor &#8211; On the radio (3:22 min)<br />
Album: Begin to hope<br />
</strong>Song bei youtube: </font><a href="http://www.youtube.com/watch?v=BSJQ1St1OnQ"><font color="#993300">http://www.youtube.com/watch?v=BSJQ1St1OnQ</font></a><font color="#993300"> (tolles Video!)<br />
Myspace: </font><a href="http://www.myspace.com/reginaspektor"><font color="#993300">www.myspace.com/reginaspektor</font></a><br />
Ganz ähnlich vom Sound her, wie Kate Nash ist Regina Spektor und daher auch der logische Anschlussong. Tolle melodische Popmusik, die erfreulich unpeinlich ist, sondern gute Texte und ein anspruchsvolles Soundgewand bieten. Zudem ist Frau Spektors Stimme ähnlich toll wie die von Frau Nash. Scheiss auf die ganzen Chartgirlies &#8211; die beiden sind tolle Frauenpower mit exzellenten Alben. &#8220;On the radio&#8221; gefällt mir dabei noch etwas besser als die ohnehin schon hervorragende Single &#8220;Fidelity&#8221; &#8211; zudem ist der Clip zu ersterem einfach sehr toll.</p>
<p><font color="#993300"><strong>15. Mika - Happy Ending (3:47 min)<br />
Album: Life in Cartoon Motion<br />
</strong><font color="#993300">Song bei youtube: </font><a href="http://www.youtube.com/watch?v=SvBIyJf6el0"><font color="#993300">http://www.youtube.com/watch?v=SvBIyJf6el0</font></a></font><font color="#993300"><br />
Myspace: </font><a href="http://www.myspace.com/mikamyspace"><font color="#993300">www.myspace.com/mikamyspace</font></a><br />
Dass Mika sich direkt an die beiden Einträge zum Thema &#8220;Frauenpower&#8221; anschließt, ist bitte nur rein musikalisch zu betrachten. =) Rein musikalisch, vor allem aber textlich ist &#8220;Happy Ending&#8221; hier natürlich auf jeden Fall zwingend zu positionieren, denn der Mann mit dem Falsett und dem Hang zum kreativen Stehlen von anderen Künstlern, hat mit &#8220;Happy Ending&#8221; eine wunderschön schmalzige Abschiedsballade geschrieben, die natürlich wieder an einige Vorbilder erinnert. Darf sich jeder gerne selbst zusammensuchen. =) Warum es nun weder der Smashhit &#8220;Grace Kelly&#8221; geworden ist, noch der von mir vor knapp einem Jahr prognostizierte Sommerhit &#8220;Relax, take it easy&#8221;?  Keine Ahnung, letzterer würde wohl nicht in die beiden Konzepte der Sampler reinpassen und &#8220;Grace Kelly&#8221; ist und bleibt zwar fantastisch &#8211; aber eben auch ein wenig sehr häufig gehört. Da ist &#8220;Happy Ending&#8221; wesentlich unverbrauchter und zudem fügt er sich hier auch einfach sehr gut ein, wie oben schon erwähnt.</p>
<p>Und damit schließt sich denn auch dieser Sampler. Ich hoffe, es ist mir bis hier hin überhaupt noch jemand gefolgt. Leider wurde ich wieder etwas ausufernder, als eigentlich erhofft. Würde mich dennoch freuen, wenn Euch dieser &#8220;subjektive&#8221; Ausschnitt aus dem Musikjahr gefallen hat. Und wenn irgendjemand die Idee aufgreifen will, so sei er herzlich dazu eingeladen! Muss ja nicht sooo extrem ausführlich werden. Bin nur leider sehr geschwätzig&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das beste The Shins-Album seit "Chutes to Narrow".]]></title>
<link>http://hirngabel.wordpress.com/2008/01/05/das-beste-the-shins-album-seit-chutes-to-narrow/</link>
<pubDate>Sat, 05 Jan 2008 00:00:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>hirngabel</dc:creator>
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<description><![CDATA[Okay, zugegeben, &#8220;Wincing the night away&#8221; war 2007 kein wirklich schlechtes Album. Und z]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Okay, zugegeben, &#8220;Wincing the night away&#8221; war 2007 kein wirklich schlechtes Album. Und zugegeben, hier geht es eigentlich gar nicht um die wundervolle Band <a target="_blank" href="http://www.myspace.com/theshins">The Shins</a>, die ich quasi als meine Lieblingsband der letzten Jahre bezeichnen würde (Alltime-Heroen à la Queen nehme ich jetzt mal aus). Es geht vielmehr, um eine Gruppe namens <a target="_blank" href="http://www.myspace.com/bandofhorses">Band of Horses</a>, die ich vor kurzem für mich entdecken durfte, und bei deren Stil sich Vergleiche zu den Shins einfach aufdrängen, da die Songs definitiv eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Stil der Kollegen aus New Mexico aufweisen. </p>
<p>Wenn man es also nicht besser wüsste, dann könnte man beim ersten Hören einiger Songs vom Album &#8220;Cease to begin&#8221; eben meinen, dass The Shins sich dieses Mal nicht wieder ein knappes halbes Jahrzehnt Zeit gelassen hätten für ein neues Album. Doch da ich <a target="_blank" href="http://www.bandofhorses.com">Band of Horses</a> nicht im Radio sondern ausgerechnet im TV zum ersten Mal gehört habe, ist mir dieses Versehen zumindest nicht passiert.</p>
<p>Ja, ihr habt richtig gelesen, ich habe eine gute Band im TV entdeckt, ja im deutschen Musikfernsehen, richtig, bei MTV!!! Gut, es war nachts um ca. 2 Uhr unter der Woche &#8211; aber hey, immerhin mal wieder eine Entdeckung auf einem der beiden Musiksender-Karikaturen!</p>
<p>Der rockige Sound mit Hang zum melancholisch Verspieltem hat mich dann auch sofort angefixt, so dass ich mir dann natürlich mehr oder weniger umgehend das Album zulegen musste. Und dies begeistert schon mit einem wunderschönen Artwork des Covers. Ein Vollmond der über einem schwarzen Meer steht &#8211; da spiegelt sich genau das erwähnte verspielt Melancholische schon direkt wieder. Einfach schön.</p>
<p><img border="0" align="middle" width="400" src="http://www.subpop.com/assets/images/3551.jpg" height="400" /></p>
<p>Und so ist der Opener denn auch direkt die schon erwähnte Single-Auskopplung mit dem Namen &#8220;Is there a ghost&#8221;, die so getragen beginnt, als ob der Sänger am Ufer eben dieses Meeres steht und in die Nacht rein-brunstet, bevor dann das Tempo und die Lautstärkeregler plötzlich aufgedreht werden. Ich würde ja sagen, dass es sich hier um einen perfekten Song für Liebeskummer handelt, aber dazu schwingt in dem Lied doch irgendwie zu viel Lebensmut und Optimismus mit &#8211; vielleicht etwas für jemanden der gerade dabei ist mit seinem früheren Liebeskummer abzuschließen?!<br />
Das würde dann zumindest insofern prima passen, da sich der zweite Titel &#8220;Ode to LRC&#8221;, direkt das zweite große Highlight des Albums, nahtlos in diese Theorie einfügen würde. Ist dieses Lied doch schließlich auch wieder perfekt dazu geeignet, den Hörer in beste Laune zu versetzen mit seiner positiven Melodie und dem hinten raus hemmungslos wiederholten Slogan &#8220;The world is such a wonderful place&#8221;.</p>
<p>Track 3 wäre dann zugegebenermaßen wieder ein kleiner Rückfall, handelt es sich doch um eine mindestens ebenso hemmungslose Ballade mit dem Titel &#8220;No one&#8217;s gonna love you&#8221; (mit dem Zusatz &#8220;more than I do&#8221;), die einen Platz auf jedem Mixtape haben muss, dass man einer Angebeteten mit dem Anspruch schenkt, darauf Musik aus diesem Jahrzehnt draufpacken zu wollen. Dabei dürfte eigentlich kein Frauenherz ungeschmolzen bleiben (und wenn doch, dann schießt sie in den Wind!).</p>
<p>Verträumt geht es dann auch direkt weiter mit dem wunderschönen Kuschelsong, der auf den gänzlich unkuschligen Namen &#8220;Detlef Schrempf&#8221; lautet. Keine Ahnung wie der Bezug dazu kommt, aber als Patriot freut mich eine solche Hommage natürlich sehr, und der Song an sich ist einfach&#8230; schön!</p>
<p>Zur Mitte von &#8220;Cease to begin&#8221; nehmen die Horses dann wieder an Tempo auf und legen mit dem vom Klavier dominierten &#8221;The General Specific&#8221; eine herrlich gutgelaunte und beschwingte Sohle aufs Parkett, bevor das Klavier wieder an die Seite geschoben wird und mit &#8220;Islands on the coast&#8221; ein Uptempo-Song in bester Shins-Tradition nachgelegt wird, mit einem treibenden, aber nicht aufdringlichen Gitarrenriff, vielen Tempo-Wechseln und dem markanten Gesang von Ben Bridwell.</p>
<p>Mit dem &#8220;Marry Song&#8221; gibt es dann noch mal eine erfreuliche unkitschige Liebeserklärung, was wohl vor allem mit der sehr reduzierten instrumentalen Begleitung zusammenhängt, der aber wunderbar mit dem schon  fast Country-artigen Gesang harmoniert. Und Textzeilen wie &#8220;When you smile,  the sun, it peaks through clouds&#8221; gehen natürlich runter wie warmer Honig.</p>
<p>Passend zum gerade angesprochenen Thema &#8220;Heiraten&#8221; kommt dann neben mein, neben den ersten beiden Songs, absoluter Lieblingssong des Albums &#8220;Cigarettes, wedding bands&#8221;. Okay, nur vom Titel her passend, denn &#8220;Cigarettes, wedding bands&#8221; ist im Gegensatz zu den 8 vorherigen Stücken sowohl musikalisch als vor allem auch textlich wesentlich pessimistischer und aggressiver, teilweise wie hingerotzt (vielleicht avancierte es gerade deshalb zu meinem Lieblingssong&#8230;), aber immer ziemlich ausgefeilt und vom Ablauf her wunderbar durchkomponiert.</p>
<p>Der versöhnliche Abschluss nach der kleinen emotionalen Achterfahrt durch das Album kommt dann mit dem zehnten und letzten Stück der Platte, dem &#8220;Windows Blues&#8221;. Man ist sozusagen wieder am Meer in der Vollmondnacht angekommen und sitzen wieder am Ufer, während eben jene Nacht so allmählich durch ein zartes Morgengrauen zurückgedrängt wird und man sich allmählich mal wieder nach Hause begeben könnte, um einfach etwas erquickenden Schlaf zu bekommen. Oder so.</p>
<p>Für mich nach den <a target="_blank" href="http://www.myspace.com/getcapewearcapefly">Chroniken eines bohèmen Teenagers</a> das zweitbeste Album 2007 &#8211; sehr bezeichnend für diesen kulturell überwiegend sehr mauen bis hochgradig entäuschenden Jahrgang, dass beide Alben erst in den letzten Atemzügen des Jahres den Weg in meine Gehörgänge finden konnten. Wer also The Shins mag, der kann hier nicht viel falsch machen, die Songs der Jungs aus South Carolina sind lediglich etwas rocklastiger. Also: <a target="_blank" href="http://www.amazon.com/Cease-Begin-Band-Horses/dp/B000UVPKEU">Kaufen</a>!</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/JK716RqoUms&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/JK716RqoUms&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span><br />
<a target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=JK716RqoUms">Youtube-Direktlink</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Harn und Drang.]]></title>
<link>http://hirngabel.wordpress.com/2007/12/17/harn-und-drang/</link>
<pubDate>Mon, 17 Dec 2007 00:37:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>hirngabel</dc:creator>
<guid>http://hirngabel.wordpress.com/2007/12/17/harn-und-drang/</guid>
<description><![CDATA[8 Tage nach der Einladung bei meiner Käthe, wurde ich am vergangenen Freitag wieder zu einer Frau na]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>8 Tage nach der Einladung bei meiner <a target="_blank" href="http://hirngabel.wordpress.com/2007/12/07/klavier-mit-schleife/">Käthe</a>, wurde ich am vergangenen Freitag wieder zu einer Frau nach Hause eingeladen. Bei dieser Dame mit dem Namen <a target="_blank" href="http://www.myspace.com/bettefrost">Bette Frost</a> war es dann allerdings weit weniger kuschelig, und zudem stellte sich heraus, das diese Dame eigentlich gar keine Dame ist, sondern drei Männer namens <a target="_blank" href="http://www.fettesbrot.de">Fettes Brot</a>!</p>
<p>Okay, okay, heute lass ich das mal mit den Metaphern. Dazu sind die Kopfschmerzen von der gestrigen Zechtour (zum ersten Mal seit nem dreiviertel Jahr wieder privat -und nicht geschäftlich- Alkohol in größeren Mengen konsumiert&#8230; ich werde alt&#8230;) noch zu präsent.</p>
<p>Nun ja, wie dem auch sei. Freitag abend sah ich nun also zum zweiten Mal die Band Fettes Brot beim Abschlusskonzert ihrer kleinen &#8220;Quasigeheimen Clubtour&#8221; unter dem anagrammatischen Decknamen &#8220;Bette Frost&#8221;. Zum zweiten Mal, da ich sie schon einmal als großartige Vorband eines Konzerts der noch großartigeren Ärzte in Oberhausen erleben durfte. Damals gab es nur eine knapp 45minütige Kostprobe ihres Könnens, bei dem sie einige ihrer größten Hits in ziemlich angerockter Version spielten.</p>
<p>Dieses Mal aber waren sie nun der Headliner und zudem stand diesmal die Präsentation ihres neuen Albums &#8220;Strom und Drang&#8221; im Vordergrund. Und dementsprechend wurden denn auch die ersten ca. 40 Minuten direkt mit den 11 Songs ihres neuen Werks gefüllt, das im Frühjahr &#8216;08 erscheinen wird.<br />
Die neuen Songs sind dabei weitestgehend dem bekannten Stil treu geblieben (HipHop mit Einflüssen aus Rock, Reggae &#38; Co.), allerdings diesmal, passend zum Albumtitel, noch mit wesentlich mehr elektronischen Einflüssen in einigen Songs. Ganz deutlich wird dies in der ersten Single, die aus &#8220;Strom und Drang&#8221; ausgekoppelt werden wird: &#8220;Bettina, pack Deine Brüste ein!&#8221;. Eine Art Mischung aus &#8220;Schwule Mädchen&#8221; und &#8220;Emanuela&#8221; mit einem gehörigen Schuß Elektronik. An diesem Song wird im Frühsommer 2008 sicherlich kaum ein Weg vorbeiführen, denn das Ding ist extrem eingängig, hat einen perfekten Gröhlslogan und ist zudem noch sehr tanzbar.<br />
Sehr schön waren auch die 3 &#8220;Solo-Songs&#8221;, die die Jungs jeweils gesungen haben, wobei mir der Track von Doktor Renz (mit &#8220;dem Liebe&#8221; von ihm angekündigt) richtig, richtig gut gefallen hat, da er die elektrische Komponente zugunsten von Ska(?)-Einflüssen vernachlässigt hat, was mir als altem Rocker natürlich sehr zugesagt hat. Auch schön war der eher balladeske Song &#8220;Ich lass dich nicht los&#8221; von Björn Beton, der das Thema &#8220;Liebe in Zeiten des Internets&#8221; behandelt. Aber auch einige weitere Songs waren wirklich klasse und sicherlich in etwa auf dem Niveau des Vorgängers &#8220;Am Wasser gebaut&#8221;. Für ein abschließendes Urteil wird es allerdings eines wirklichen Hörens des Albums bedürfen, um auch die Texte wirklich zu verstehen.</p>
<p>Denn leider hatte der Auftritt der Brote im Kölner <a target="_blank" href="http://www.gloria-theater.com">Gloria</a>, so schön die Location an sich auch war, einen ganz eklatanten Nachteil: Der Sound war leider alles andere als gut. Vielleicht standen wir auch einfach nur schlecht, aber meiner Meinung nach wurde hier beim Soundcheck ziemlich gepfuscht, denn die Musik der 8-köpfigen Band (3 Bläser, Gitarre, Bass, Drums und DJ plus <a target="_blank" href="http://www.finkenauer.info">Pascal Finkenauer</a>) übertönte fast durchgängig die Stimmen der drei Jungs, was eben im ersten Teil sehr verhängnisvoll war &#8211; kannte doch noch niemand die Texte des neuen Albums. Wäre hier professioneller gearbeitet worden, hätte es wirklich ein perfektes Konzert sein können &#8211; selbst für mich als Nicht-HipHopper&#8230;</p>
<p>Denn zu was die Jungs imstande waren, sah man dann in der zweiten Hälfte des Konzerts, in denen Sie dann für etwa eine dreiviertel Stunde nochmal rauskamen und den Club mit ihren Klassikern so richtig rocken konnte. Hier war das Verständnis der Texte schließlich vollkommen egal &#8211; kennt man doch Songs wie Jein, Schwule Mädchen, Falsche Entscheidung, An Tagen wie diesen, Emanuela, etc., ohnehin mehr oder weniger auswendig (oder zumindest die Refrains). Hier konnte man wirklich richtig gut abfeiern, was ich auch sehr gerne getan hätte, wenn ich nicht mit dem Handicap eines verstauchten Knöchels angetreten wäre&#8230; So musste halt heftiges Mitwippen reichen&#8230;</p>
<p>Musikalisch sind Jungs jedenfalls auf einem sehr hohen Niveau, was sicherlich der schon erwähnten großen Band zu verdanken ist, die aus den Brote-Konzerten ein echtes Live-Erlebnis machen und sich so erfreulich von (meinem Klischeebild von) anderen Acts aus diesem Genre abheben, die ihre Instrumentals vom DJ einspielen lassen und etwas darüber sprechsingen. Zudem haben Sie nach etwa eineinhalb Jahrzehnten <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fettes_Brot">Bandgeschichte</a> die Routine, um auf der Bühne eine wirkliche Show abzuliefern und gerade auch zwischen den Songs das Publikum zu bespaßen, ohne dabei allzu routiniert zu wirken.</p>
<p>Alleine aus diesen Gründen kann man ein Konzert von Fettes Brot daher bedenkenlos empfehlen, auch für diejenigen die nichts mit HipHop am Hut haben (die klassische Bewegung &#8220;Hand in die Luft und lässig leicht drückend runter und rauf bewegen&#8221; lernt man sehr schnell&#8230;). Und der Sound wird <strike>hoffentlich</strike> sicherlich auch meistens nicht so suboptimal sein!</p>
<p>Ein Dank zu guter Letzt natürlich noch an meine beiden sympathischen Begleiter, von denen vor allem ein freundlicher Geburtstagsgruß an <a target="_blank" href="http://karims-allerlei.blogspot.com/">Karim</a> geht. Alles Gute, Alter! <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong><font color="#993300"><img border="0" align="left" width="249" src="http://www.soehnemannheims.com/wp-content/uploads/2007/10/bettefrost_artwork_in.jpg" height="239" style="width:232px;height:223px;" /></font></strong><strong><font color="#993300"> </font></strong><strong><font color="#993300"></p>
<p>Fettes Brot<br />
&#8220;Bette Frost &#8211; Strom und Drang&#8221;<br />
14.12.2007<br />
Gloria Theater, Köln<br />
Vorband: -leider keine-</p>
<p></font></strong><strong></strong></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Klavier mit Schleife.]]></title>
<link>http://hirngabel.wordpress.com/2007/12/07/klavier-mit-schleife/</link>
<pubDate>Fri, 07 Dec 2007 00:59:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>hirngabel</dc:creator>
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<description><![CDATA[&#8230;für timo&#8230; Ich habe mich verliebt. Verliebt in eine englische Rotzgöre mit dem Gesicht e]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>&#8230;für <a target="_blank" href="http://mr-vengeance.blogspot.com"><em>timo</em></a>&#8230;</p>
<p>Ich habe mich verliebt.<br />
Verliebt in eine englische Rotzgöre mit dem Gesicht eines pausbäckigen Engels und dem Mundwerk eines Bierkutschers.</p>
<p>Sie hat mich in ihr kuscheliges Wohnzimmer eingeladen. Ein gemütliches kleines Wohnzimmer mit roten Samtvorhängen und ganz viel Nippes. Eine kleine Porzellaneule, eine Porzellanballerina und jede Menge Plastikblumen umrahmen das zentrale Element ihres Wohnzimmers, das bei meinem Schatz allerdings kein Sofa oder Tisch ist sondern ein stoffbehangenes rotes Piano mit einer kleinen, süßen Schleife ist.</p>
<p>Leider musste ich noch ein wenig auf sie warten, da sie noch auf eine kleine Stippvisite in <a target="_blank" href="http://www.einslive.de/musik/extras/krone_2007/">Bochum</a> vorbeischauen musste. Doch glücklicherweise hat mir ihr sehr sympathischer Mitbewohner Sam die Wartezeit vertrieben, der immer ein kleiner Superheld sein wollte und sich deshalb auch <a target="_blank" href="http://www.myspace.com/getcapewearcapefly">Get Cape. Wear Cape. Fly</a> nennt.<br />
Er packte nämlich seinen schicken Laptop aus, ein Apple Notebook, und zeigte mir einige technische Frickeleien, die er mit ein wenig Gesang und Gitarrenspiel unterlegte. Und das gelang ihm wirklich für fast 40 Minuten derart gut, dass ich mir später am Abend extra noch ein kleines rundes, silbernes Andenken von ihm mitnehmen musste. Und wer Sam [bzw. <a target="_blank" href="http://www.getcapewearcapefly.com">Get Cape. Wear Cape. Fly</a>] mal irgendwo begegnet, der sollte ihn definitiv mal anschauen und -hören, denn das ist schon richtig großes Tennis, was der Junge da so fabriziert.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/ucc8kA4AEh4&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/ucc8kA4AEh4&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Er hat auch noch <a target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=_SCTec37deE">einige</a> <a target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=S1KPvY7_gXg">tollle</a> <a target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=HY_E4d2Brs0">Videos</a> aus seinem Leben gemacht, die ich wärmstens empfehlen kann.</p>
<p>Im Anschluss hörten wir dann noch was von der Plattensammlung meiner Angebeteten, die einige Schätzchen bereithielt, wie z.B. Songs von Yann Tiersen aus dem Amelie-Score, &#8220;Big Rock Candy Mountain&#8221; (bekannt aus &#8220;Oh Brother, where art thou&#8221;) oder &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=sHiMDB19Dyc">Je t&#8217;aime</a>&#8221; von Serge Gainsbourg und Jane Birkin. Oder auch die Harry Belafonte Songs &#8221;<a target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=H69HODLlDMo">Zombie Jamboree</a>&#8221; und &#8221;<a target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=MEy89l0SOZs&#38;feature=related">Jump in the line</a>&#8221; (Shake Shake Shake Senora), der am Ende von Beetlejuice gespielt wird. Und sogar &#8220;<a target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=zUGyFYUlquo">Heartbeats</a>&#8221; von The Knife&#8217;s, das 2004 von <a target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=s4_4abCWw-w">José Gonzalez</a> wirklich bekannt gemacht wurde. Ja, sie hat schon Geschmack, meine Käthe.</p>
<p>Nach einer guten Stunde war es dann aber so weit und mein Cutie-Pie war aus Bochum zurückgekehrt und ließ sich von einem wunderbar stimmungsvollen Filmscore-Intro ankündigen (sie liebt halt die kleine große Show), um anschließend durch die roten Plüschvorhänge in das Wohnzimmer zu schweben und mir ein verschüchtertes Lächeln und ein zartes Winken zukommen zu lassen.</p>
<p>Dann nahm sie an ihrem roten Klavier mit Schleife Platz und sang für mich.</p>
<p>Sie sang von Liebe und Trennungsschmerz, aber auch von der Schönheit des Lebens und zwischendurch, da fluchte sie immer mal wieder gerne mit ihrem schnuckeligen breiten britischen Akzent.<br />
Denn auch wenn sie immer wieder gerne mit ihrem unschuldigen Auftreten kokettierte, so hat sie es doch schon recht faustdick hinter den Ohren, für eine gerade mal 20 Jährige. Wobei man ihr schon ein wenig die Unsicherheit anmerkte, wenn sie sich mit mir unterhalten musste und sich nicht hinter ihren Instrumenten verstecken konnte. Aber das verzeihe ich gerne, wenn sie so nett lächelt, mit den Augen blinzelt oder einfach nur verstohlen seufzt.</p>
<p>Wenn sie aber in ihren Songs eintaucht, dann merkt man wie sehr sie sich öffnet, wie sehr es ihre Geschichten sind, die sie mir erzählt und das erwärmt mein Herz. Und wenn man dann noch hört wie toll sie singt (oder auch &#8220;rappt&#8221;), und sieht wie sehr sie sowohl Klavier wie auch Gitarre beherrscht, dann bedauere ich es von ganzem Herzen, dass es nur eine kurze gut einstündige Affäre war die wir hatten. Immerhin eine Affäre <em><a target="_blank" href="http://www.amazon.de/Made-Bricks-Kate-Nash/dp/B000UINP68/ref=pd_bbs_sr_1?ie=UTF8&#38;s=music&#38;qid=1196988742&#38;sr=8-1">made of bricks</a></em> die auf wirklich soliden <a target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=orACIBjHuI4">Foundations</a> basiert. Und wenn meine <a target="_blank" href="http://www.myspace.com/katenashmusic">Katie</a> dann mal etwas mehr Zeit und noch mehr <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kate_Nash">Geschichten</a> mitbringt, dann werde ich sie sicher wieder in ihrem kuscheligen, roten Wohnzimmer besuchen und ihr ein wenig <a target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=SsFAc-yDbe0">pumpkin soup</a> kochen.<br />
Schließlich war ich wirklich very <a target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=7Zdi2IF5ezw">merry happy</a> mit ihr und ihrem Klavier mit Schleife!</p>
<p>Und über allem schwebte leuchtend ihr neongelber Name:<br />
<a target="_blank" href="http://www.katenash.co.uk">Kate Nash</a></p>
<p><font color="#993300"><strong>Kate Nash<br />
&#8220;Made of Bricks&#8221;<br />
6.12.2007<br />
Kantine, Köln<br />
Vorband: Get Cape. Wear Cape. Fly</strong></font></p>
<p>(Die folgenden Video sind allerdings nicht von diesem Konzert, das zweite noch nicht mal ein offizielles, aber ein schön gemachtes und ein ganz, großartiger Song namens &#8220;Birds&#8221;)</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/Y9Xl9rdCPbE&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/Y9Xl9rdCPbE&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/xGPDMZd8jwM&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/xGPDMZd8jwM&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kleiner TV-Tipp zur Woche.]]></title>
<link>http://hirngabel.wordpress.com/2007/11/26/kleiner-tv-tipp-zur-woche/</link>
<pubDate>Sun, 25 Nov 2007 23:21:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>hirngabel</dc:creator>
<guid>http://hirngabel.wordpress.com/2007/11/26/kleiner-tv-tipp-zur-woche/</guid>
<description><![CDATA[Ich schaue gerne Casting-Shows. Und ich bin mir auch durchaus bewusst, dass man mit dieser Aussage m]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich schaue gerne Casting-Shows.</p>
<p>Und ich bin mir auch durchaus bewusst, dass man mit dieser Aussage meist etwas belächelt wird. Aber da ich selbst gerne (und recht passabel, wenn mir soviel Unbescheidenheit zugestattet ist) singe &#8211; egal, wo ich bin, schaue ich mir derartige Sängerwettstreite natürlich immer wieder recht gern an.</p>
<p>Die Endprodukte sind zwar meist überhaupt nicht mein Ding (Alexander Klaws, Overground/Preluders), aber wie so oft im Leben ist ja bekanntermaßen der Weg das Ziel. Und wenn man über die schmalzige Inszenierung diverser Sozialdramen im Leben einzelner Kandidaten hinwegsieht, dann machen die Shows an sich auch relativ viel Spaß, weil meist ziemlich talentierte Menschen dort auftreten. Und das ist einfach schön, diesen Talenten zuzuhören &#8211; bevor sie dann in die popkulturelle Gleichmachmaschine reingedreht werden und am Ende ein klassisches 08/15-Produkt rauskommt mit dem man dann i.d.R. ein bis zwei akzeptable Chartplatzierungen feiern kann und Füllmaterial für die nächsten Abendshows in der Sendergruppe hat.</p>
<p>Im Rahmen der vergangenen DSDS-Staffel, aus der der überdurchschnittlich erfolgreiche Bohlen-Favorit Mark Medlock bekanntermaßen als Sieger hervorgegangen ist, ereignete sich ein Vorfall, der relativ viele Wellen im Medienbereich schlug: Der Ausstieg eines Kandidaten, der sich angeblich gegen die künstlerischen Fesseln, die ihm auferlegt wurden, wehren wollte und das nicht weiter mit sich machen lassen wollte. Von RTL-Seite wurde das ganze natürlich etwas anders dargestellt und die genauen Umstände werden wohl auch nie wirklich geklärt werden, aber das tut auch eigentlich nichts zur Sache.</p>
<p>Denn als Konsequenz aus den Vorfällen rund um den Ausstieg -der Sänger durfte laut Vertrag dann nicht im Anschluss bei TV Total auftreten-, rief Moderator Stefan Raab dann dazu auf, sich bei ihm für eine &#8220;ehrliche&#8221; Castingshow zu melden.</p>
<p>Und diese läuft nun seit einigen Wochen donnerstags um ca. 22.15h.</p>
<p>Somit wären wir dann auch bei meinem TV-Tipp, denn diese Show möchte ich Euch durchaus ans Herz legen, da sie mir wirklich sehr gefällt. Denn einerseits versucht Raab es dort nicht übertrieben menscheln zu lassen und zum anderen steht die Musik in angenehm unprätentiösem Rahmen im Vordergrund dieser Show. Und diese Musik ist wirklich von großer Qualität, da hier wirklich eine ganze Menge großartig talentierter Leute auf der Bühne stehen und teilweise Eigenkompositionen vorführen.</p>
<p>Einer meiner Favoriten (Marcel aus Düsseldorf) ist zwar in der vergangenen Woche ausgeschieden, aber wenn man ehrlich ist, sind die verbliebenen 6 Sänger alle derart hochklassig, dass jeder, der auf der Strecke bleibt, einen &#8220;Verlust&#8221; darstellt.</p>
<p>Selbst Mario, den ich in der vorletzten Show noch eher verzichtbar fand, hat sich mit seiner Rückkehr zum Country-Genre einen großen Gefallen getan und richtig stark aufgetrumpft.</p>
<p>Die zwei Besten sind aber sicherlich einmal Steffi aus der Schweiz, die Raab als &#8220;erfrischend untussig&#8221; bezeichnete (was ich bestätigen kann) und eine Wahnsinnsstimme hat. Und zum anderen, der schon etwas ältere Gregor, der eigene, deutschsprachige Song präsentiert, die ein wenig an Laith Al Deen erinnern. Großes Kino, da man die Songs so von der Stelle weg produzieren und verkaufen könnte.</p>
<p>Hinzu kommen dann noch zahlreiche weitere Talente, wie z.B. Sandhy, der ebenfalls eine Mörder-Stimme hat, die leider in den letzten beiden Shows aber nicht ganz so überragend aufgenommen worden ist.</p>
<p>Warum ich nun diesen TV-Tipp schon am Sonntag gebe? Das hat zwei Gründe.<br />
1) Raab lässt die Kandidaten immer schon über die ersten drei TV Total-Sendungen (Mo,Di,Mi) verteilt auftreten und sie dürfen dort ihre Songs vom folgenden Donnerstag in einer Art &#8220;reduzierten Unplugged-Version&#8221; präsentieren, was alleine schon meist große Klasse hat.<br />
2) Dies wird bis zum kommenden Wochenende mein letzter Blogeintrag sein, da ich mich morgen auf Geschäftsreise nach Österreich, wo ich an mehreren Veranstaltungen in Velden, Graz, Wien und Linz teilnehmen werde &#8211; und dementsprechend wohl keine Zeit fürs Bloggen haben werde. Von daher wünsche ich Euch eine schöne Woche und gebe Euch direkt noch mal einen weiteren TV-Tipp mit, der gerade beim Schreiben im WDR angekündigt wurde:</p>
<p><strong>Topkapi</strong></p>
<p>Ein Klassiker des Rififi-Genres (grob: Ocean&#8217;s Eleven) mit Maximilian Schell und Peter Ustinov. Sehr amüsant und sehr klasse inszeniert.<br />
Läuft am <font color="#993300">Dienstag um</font> <font color="#993300">22.10 Uhr im WDR</font></p>
<p><strong><font color="#993300">SSDSDSSWEMUGABRTLAD<br />
Pro Sieben<br />
Donnerstags, ca. 22.15 Uhr</font></strong></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

</channel>
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