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	<title>hedonismus &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/hedonismus/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "hedonismus"</description>
	<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 22:04:12 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[ heidi klum: die hilde benjamin des laufstegs]]></title>
<link>http://bluthilde.wordpress.com/2009/11/07/heidi-klum-die-hilde-benjamin-des-laufstegs/</link>
<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 08:54:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>harrytisch2009</dc:creator>
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<description><![CDATA[die serie guter nachrichten für alle gefestigten kämpferinnen für die gerechte sache des weltproleta]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>die serie guter nachrichten für alle gefestigten kämpferinnen für die gerechte sache des weltproletariats und die bewahrung des humanistischen erbes der glorreichen zeiten eines josef stalin, eines walter ulbricht oder eines mao tse-tung reißt nicht ab.</p>
<p>wurde letzte woche innerhalb des fortschrittlichen lagers in aller welt das weise urteil des hohen egmr würdig begangen und mit dem <a href="http://bluthilde.wordpress.com/2009/11/05/sozialistische-presse-bejubelt-kreuzverbot-des-egmr/" target="_blank">verbot des anbringens von hoheitszeichen des imperialistischen finanzkapitals</a> ein großer institutioneller schritt auf dem weg zur errichtung der diktatur des proletariates vollzogen, ist in kürze wieder ein wertvoller beitrag zur proletarischen bewusstseinsbildung zu erwarten, der den klassenkampf und den willen zur schaffung revolutionärer disziplin in alle wohnzimmer tragen wird.</p>
<p>die eislaufmutter der nation und hilde benjamin des laufstegs, genossin <span style="text-decoration:line-through;">andrea</span> heidi klum<span style="text-decoration:line-through;">p</span>,<span style="text-decoration:line-through;"> </span>wird einen neuen anlauf unternehmen, um volkspädagogisch wertvolle, fortschrittliche erziehungsarbeit für breite bevölkerungsschichten zu leisten und den stählernen pfahl des humanistischen menschenbildes in die eingeweide der reaktionären klasse und ihres regressiven, mittelalterlichen denkens zu treiben.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-125" title="bulimie_barbie" src="http://bluthilde.wordpress.com/files/2009/11/bulimie_barbie.jpg" alt="bulimie_barbie" width="400" height="326" /></p>
<p>&#8220;germanys next topmodel&#8221; ist ein meilenstein auf dem weg zur schaffung des neuen menschen und zur errichtung der sozialistischen gesellschaft, da dieses format gleich in mehrfacher hinsicht zur festigung des revolutionären klassenstandpunkts, zur delegitimierung faschistisch-regressiver und von unwissenschaftlichem aberglauben geprägter bewusstseinshorizonte, zur unterweisung der massen im marxistisch-leninistischen erkenntnisgewinn und zur stärkung des willens beiträgt, in den revolutionären arbeiterkampf involviert zu werden.</p>
<p><!--more-->besonders preisenswert an diesem format ist nicht nur, dass man damit und mit den botschaften dieses unverzichtbaren mediums zur volxaufklärung das proletariat umfassender erreicht  als mit herkömmlicher sozialistischer aufklärungsliteratur. es ist auch die tiefe der revolutionären bewusstseinsbildung und deren nachhaltigkeit, die in der derzeitigen phase des sterbenden spätkapitalismus nicht genug gewürdigt werden können.</p>
<p>genossin <span style="text-decoration:line-through;">andrea</span> heidi klum<span style="text-decoration:line-through;">p</span> ist eine moderne ingenieuse der menschlichen seele, zumal sie gerade auch jugendliches publikum mit ihrer sendung erreicht und es versteht, bei ihnen ein richtiges bewusstsein zu schaffen und bigotte vorurteile und intolerante haltungen, die da und dort noch von elternhäusern aus den dem untergang geweihten klassen anerzogen worden waren, mit eisernem besen aus den gemütern der heranwachsenden zu fegen.</p>
<p>es ist ein wahrhaft revolutionärer akt, dass zur besten sendezeit und in millionen haushalten gemäß den erkenntnissen der psychoanalyse, des großen aufklärers wilhelm reich, getreu dem erhellenden wirken der frankfurter schule über den autoritären charakter und im sinne der erkenntnisse der evolutionsbiologie und der jahrzehntelangen fundamentalen herrschaftskritik fortschrittlicher denkerinnen radikal aufgeräumt wird mit der höchst gefährlichen, faschistoiden vorstellung einer angeblichen einzigartigkeit jedes menschen, einer behaupteten unverlierbaren würde, die ihm innewohnen würde (wo denn? in der leber? im schultergelenk? verfügt diese würde auch über eine ladungsfähige adresse? <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  ) und mit hemmungen und dem reaktionären konstrukt eines schamgefühls, das in wahrheit nur das ziel verfolgt, menschen an der kritischen hinterfragung der gegebenen herrschaftsstrukturen und der augenblicklichen restaurativen dynamik im gesellschaftlichen produktionsprozess zu hindern.</p>
<p>auch gefährlichen obskuranten, die im solde der monopole und ausländischer agenten mittels <a href="http://radikalekonvertiten.wordpress.com/2009/10/31/es-wird-zeit-dass-wir-etwas-tun/" target="_blank">kriegstreiberischer und boykotthetzerischer propaganda</a>  mittelalterlichen vorstellungen, sexuellen exklusivitäts- und besitzdenkens der entgesellschaftung und damit auch deviationistischem verhalten vorschub leisten möchten, wird durch die wertvolle arbeit der genossin der kampf angesagt. wir wissen ja: jeder ist gleich und jeder kann durch jeden ersetzt werden. erst wenn privateigentum, religion, monogamie, exklusivitäts- und individualitätsdenken sowie anerzogene bürgerliche hemmungen und rückzugstendenzen (&#8220;privatleben&#8221;) in schutt und asche zusammengesunken sind, wird es den neuen menschen geben, der den sozialismus in der schönen neuen welt aufbauen kann.</p>
<p>dass genossin klum<span style="text-decoration:line-through;">p</span> es im rahmen der kommenden staffel mehr denn je zur chefinsache erklärt hat, die revolutionäre disziplin und die einheitlichkeit der <a href="http://http://www.stern.de/lifestyle/leute/germanys-next-topmodel-geruechte-um-mager-vorgaben-bei-klum-show-1519821.html" target="_blank">formung des revolutionären geistes in einem einheitlichen maßen genügenden körper</a> stärker betont als je zuvor, zeigt, dass sie diese zusammenhänge verstanden hat. und sollte irgendwo noch der kleinste funken des dissenses oder ein abweichender wille vorhanden sein, hat sie nicht nur das recht, sondern auch die pflicht, diesen notfalls mithilfe des kollektivs zu brechen!</p>
<p>außerdem wird durch den aufmarsch der ausgehungerten nacktmullen wieder einmal darauf aufmerksam gemacht, dass so viele menschen durch die ungerechtigkeit des kapitalistischen ausbeutungssystems nichts zu essen und nichts anzuziehen haben. und wer weiß: die eine oder andere teilnehmerin, die es trotz bei lebendigem leibe vollzogener skelettierung nicht in die nächste runde schafft, kann es ja bei til schweiger noch mal versuchen. vielleicht castet er beim nächsten mal ja für einen porno, der in hoheneck spielt oder für einen film über ravensbrück&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Begrüßungsabend für Erstsemester]]></title>
<link>http://basisgruppephilosophie.wordpress.com/2009/10/12/begrusungsabend-fur-erstsemester/</link>
<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 23:00:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>basisgruppephilosophie</dc:creator>
<guid>http://basisgruppephilosophie.wordpress.com/2009/10/12/begrusungsabend-fur-erstsemester/</guid>
<description><![CDATA[Das Philosophische Seminar veranstaltet einen Begrüßungsabend für die neuen Erstsemester. Er findet ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Das Philosophische Seminar veranstaltet einen Begrüßungsabend für die neuen Erstsemester. Er findet am Montag, dem 19.10.&#8217;09 um 20:15h im PH20 statt.</p>
<p>Die Dozierenden des Philosophischen Seminar werden sich jeweils vorstellen und kurz etwas zu ihren Forschungsgebieten sagen. Anschließend gibt es die Gelegenheit bei einem Glas Wein miteinander ins Gespräch zu kommen.</p>
<p>Alle Erstsemester der Studiengänge Philosophie und Werte und Normen (B.A. und M.A./M.Ed.) sind herzlich eingeladen!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Noch etwas Senf, Frau Huberty? - eine junge Linke über unwertes Leben  *UPDATE*]]></title>
<link>http://schwafelsaeure.wordpress.com/2009/08/24/noch-etwas-senf-frau-huberty-eine-junge-linke-uber-unwertes-leben/</link>
<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 23:26:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>unruheherd</dc:creator>
<guid>http://schwafelsaeure.wordpress.com/2009/08/24/noch-etwas-senf-frau-huberty-eine-junge-linke-uber-unwertes-leben/</guid>
<description><![CDATA[Nach Julia Bonks  &#8211; für eine Geschichts-/Politikstudentin peinliche &#8211; Abwrackprämie für ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Nach Julia Bonks  &#8211; für eine Geschichts-/Politikstudentin  peinliche &#8211; Abwrackprämie für Deutschlandfähnchen (siehe u.a.  <a title="FAZ-Artikel von 2006" href="http://www.faz.net/s/Rub61EAD5BEA1EE41CF8EC898B14B05D8D6/Doc~ED77B178E5AEA4A268A85F9163EE5F04A~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">faz.net</a> ),  war es wieder ruhiger geworden in der roten Ecke. Doch das Feuer brennt noch immer in den jüngeren Reihen der <span style="text-decoration:line-through;">SED</span> <span style="text-decoration:line-through;">PDS</span> <span style="text-decoration:line-through;">Linkspartei.PDS + WASG</span> Partei <em>Die Linke</em>. Asja Huberty, 87er Jahrgang, ist in der schleswig-holsteinischen Linken sehr engagiert. Dort kämpft sie gegen Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit, Kapitalismus, Nazis, Kernkraftwerke &#8211; also gegen alle bösartigen Geschwüre, die eine USA-hörige Büttelbande wie unsere BRD hervorbringen kann. Und sie kämpft <em>gegen Entmündigung, Leibeigenschaft und &#8220;Kinderwahnsinn&#8221; !</em> Damit sind Abtreibungsgegner gemeint. Der passende Artikel <span style="text-decoration:line-through;">findet sich <a title="linke-sh.de" href="http://www.linke-sh.de/presse/detail/zurueck/frauen-gesellschaft/artikel/anlaesslich-des-neuen-spaetabtreibungsgesetzes-gegen-entmuendigung-leibeigenschaft-und-kinderwahn/" target="_blank">hier</a></span> ist kurz nach Veröffentlichung dieses Beitrages von der Internetseite genommen worden. Das heißt jedoch nicht, dass ich einen Drachen besiegt habe, denn Asja Hubertys Artikel ist noch auf einigen anderen Seiten zerpflückt worden. Die Linke wird unangenehme Reaktionen erhalten haben.</p>
<blockquote><p>Um den philosophisch-emotionalen Part der leidenschaftlich und meist heuchlerisch geführten „Abtreibungsdebatte“ vorweg zu nehmen: Das Selbstbewusstsein, also das Sich-selbst-erkennen-können eines Menschen bildet sich zwischen dem 2. und dem 3. Lebensjahr. Die Menschwerdung findet statt, indem sich das Kind aus den rein auf räumlich-zeitliche Explikationen begrenzten Wahrnehmungsmöglichkeiten des Tieres befreit. Ein Embryo/Fötus befindet sich in einem Zustand der Dämmerung, etwa vergleichbar mit dem unbewussten Gefühlsleben einer Pflanze. Er verfügt also weder über einen Charakter, über nichts, was man mit nachhaltiger Emotion oder gar Intelligenz auch nur entfernt vergleichen könnte, über keine wie auch immer geartete Persönlichkeitsstruktur oder irgend eine andere spezifische Disposition, die ihn einmalig machen würde. Er ist kein Individuum und befindet sich im besten Falle auf der evolutionären Stufe mit einer Kaulquappe, aber ganz sicher nicht mit einem Menschen, auch wenn er – rein ontologisch betrachtet – aufgrund seines potentiellen Menschseins der Kategorie „Mensch“ zugeordnet werden muss.</p></blockquote>
<p>Kurzum: ein ungeborenes Kind ist ein schlichter Zellklumpen, der eigentlich gar nichts kann &#8211; nicht einmal richtig <em>sein</em>, denn der Fötus denkt nicht. Er reagiert höchstens auf Reize. Dies ändert sich laut Huberty  irgendwann im dritten Lebensjahr. Ich halte diesen Gedanken, zumindest in der zitierten Formulierung, für <strong>sehr</strong> bedenklich. Denn weiter heißt es:</p>
<blockquote><p>Ein Schwangerschaftsabbruch kann demnach niemals als „Mord“ bezeichnet werden, da schlicht niemand ermordet wird. Punkt.</p></blockquote>
<p>Zwar ist hier die Rede von einem Schwangerschaftsabbruch und schwanger ist eine Frau ja nur so lange, bis das Kind den Mutterleib verlassen hat. Da das Baby aber dennoch nichts weiter ist als ein reizgesteuertes, sozusagen strunzdummes Ding, wäre die vorsätzliche Tötung eines Säuglings gar kein Mord. Das Baby besitzt immerhin keine eigene Persönlichkeit. Es ist ein Niemand. Punkt.</p>
<p><!--more--></p>
<p>Fieser Gedanke, oder? So sehr mich Hubertys Artikel auch anwidern mag, so will ich nicht ernsthaft so weit gehen ihr zu unterstellen, dass ihr tote Säuglinge am Arsch vorbei gehen. Ich kann oder will es nicht so recht glauben. Ihre Ausdrucksweise lässt allerdings den Spielraum dazu.</p>
<blockquote><p>Diejenigen „Lebensschützer“, die am lautesten nach Abtreibungsverboten schreien, vor Kliniken demonstrieren, Frauen nötigen und so tun, als würde es sich bei dem im Fruchtsack befindlichen Zellhaufen um ein Baby oder gar ein Kind handeln (Klerikale, Antiliberale, Mysogyne und auch Nazis) kümmern sich in der Regel in keiner Weise um das Wohlergehen von real existierenden Kindern. Die katholische Kirche macht sich von je her durch ihren Einfluss auf die durch die Bürde ihrer Armut dem Gottvertrauen Untertänigen eines der größten Verbrechen der Menschheit schuldig: Durch die Verhinderung von Aufklärung, Fortschritt und Gleichberechtigung der Geschlechter, durch allgemeine Sexualfeindlichkeit und die unbedingte Wahrung der    ökonomischen Repressionen mit ihrer Almosenpolitik. Am meisten leiden unter Hunger, Krankheiten wie zum Beispiel Aids, Obdachlosigkeit und Dreck immer die Jüngsten. In den ärmsten Ländern der Welt ist teilweise schon jeder zweite Bewohner jünger als 15 Jahre. Hier ist es wahrlich angebracht, von einer „Kultur des Todes“ zu sprechen.</p></blockquote>
<p>Ein ungeborenes Kind existiert für Asja Huberty schlichtweg nicht, wie sie in diesem Absatz wiederholt. Das wirkt auf mich ironischerweise so, als wäre Huberty selbst noch keine 22 Jahre alt; eher zwanzig Jahre jünger. Sie kann Föten nicht ohne weiteres sehen, also sind sie nicht da. Ein kleines Kind hält sich die Augen zu: was es nicht sehen kann, das ist entweder nicht da, oder aber das Kind selbst ist unsichtbar für &#8220;das da draußen&#8221;.</p>
<p>Wer sich gegen Abtreibung ausspricht, der kann &#8211; und diese Methode ist typisch für Radikale jeglicher Sorte &#8211; nur ein ganz Schlimmer sein. Aus sicht einer Linken also entweder ein religiöser Mensch (die Allerschlimmsten), ein Antiliberaler (das sind auch die Allerschlimmsten), ein Mysogyner (bzw. Misogyner), also ein Frauenhasser (sowieso die Allerschlimmsten) oder er ist einfach ein Nazi (voll die Allerschlimmsten). Kritisiert jemand Israels Politik, so ist er Antisemit, wenigstens aber Antizionist. Äußert sich jemand negativ über die Hamas, so ist er Zionist. Wer sich mit riesigen Offshore-Windkraftanlagen nicht anfreunden kann, ist Atomnazi oder Kohlelobbyist. Wer die Antifa nicht mag, der ist ein Faschist und wer die NPD nicht mag, der ist ein Kommieschwein. Wenn Ansja Huberty so schlecht mit abweichenden Meinungen umgehen kann, dann trauere ich um jedes politische Amt, welches sie bekleidet. Überhaupt hoffe ich stark, dass sie es politisch zu &#8220;nichts&#8221; bringt, denn schon in ihren frühen 20ern stammelt diese Frau daher wie Stoiber-Ede zu besten Wahlkampfzeiten: &#8220;<em>Die katholische Kirche macht sich von je her durch ihren Einfluss auf die durch die Bürde ihrer Armut dem Gottvertrauen Untertänigen eines der größten Verbrechen der Menschheit schuldig: Durch die Verhinderung von Aufklärung, Fortschritt und Gleichberechtigung der Geschlechter, durch allgemeine Sexualfeindlichkeit und die unbedingte Wahrung der ökonomischen Repressionen mit ihrer Almosenpolitik.</em>&#8221; Welches Vebrechen begeht die katholische Kirche denn nun mit den hier angeführten Methoden? Das erfährt der Leser nicht. Diese Aussage ist etwa so bedeutungsschwanger wie Stoibers legendärer Transrapid-Kommentar. <a title="Edmund Stoiber zum Transrapid" href="http://www.youtube.com/watch?v=f7TboWvVERU" target="_self">KLICK MICH!</a> Weiter führt sie die ärmsten der armen Kinder in Entwicklungsländern mit all ihrem Leid an. Dazu gibt es später mehr, denn arme Kinder sind wichtig für ihre Argumentation.</p>
<blockquote><p>Ich schließe aus dem permanenten Boykott des Lebens der „Lebensschützer“, dass es bei dem Krieg um den Schwangerschaftsabbruch eigentlich um etwas ganz anderes geht, als um Lebensschutz. Betrachtet man sich einmal den Facettenreichtum und die Verschachtelung mit anderen Themen wie beispielsweise Gender Mainstreaming in der Anti-Abtreibungsargumentation, wird schnell deutlich, dass nicht die Kaulquappe im Fokus der frenetisch Babybegeisterten steht, sondern die Hälfte der Menschheit, und zwar die weibliche Hälfte.</p></blockquote>
<p>Inwiefern Abtreibungsgegner das Leben boykottieren, das kann der Leser an dieser Stelle nur raten. Aber auch das wird später noch erklärt. Nach einem kleinen Schlenker über die Unterdrückung der Frau. Alice Schwarzer kann stolz sein!</p>
<blockquote>
<h3>Über Kontrolle</h3>
<p>Der Bundestag beschloss vor einigen Wochen schärfere Regelungen, so genannte „Spätabtreibungen“ betreffend. Gemeint ist ein Schwangerschaftsabbruch nach der 12. Woche. Dieser konnte auch bisher schon nur bei diagnostizierter Missbildung des Fötus&#8217; oder Gefahr für das Leben der schwangeren Frau (medizinische Indikation) durchgeführt werden. Nicht einmal bei einer kriminologischen Indikation (z. B. Vergewaltigung) ist es einer Frau gestattet, die Folgen eines solch traumatisierenden Ereignisses jederzeit abzuwenden. Und es entscheidet der Grund der Abtreibungsbereitschaft über ihre Durchführung. Behinderte Menschen liegen dem Sozialstaat auf der Tasche, werden seit Menschengedenken als unnütze Esser betrachtet – sollte sich aber die schwangere Frau aus Angst vor der Geburtsfolter (eine Narkose ist laut den klassischen Babyfetischisten nicht so gut für eben dieses und daher zu vermeiden), vor der Einschränkung ihres Sexuallebens, vor dem Verlust eines erfolgreichen Berufslebens oder vor der Zukunft allgemein zum Abbruch entschließen, den Grund für sich behalten oder einfach keinen bestimmten benennen, kann sie lange darauf warten, Verständnis entgegengebracht zu bekommen.</p></blockquote>
<p>So dürfen behinderte oder das gesundheitliche Wohl der Mutter gefährdende Föten also auch nach der 12. Schwangerschaftswoche abgetrieben werden. Weil Behinderte ja sowieso nur als Ballast angesehen würden. Dass sich sehr viele Leute <em>für</em> behinderte Menschen einsetzen und sogar dafür kämpfen, Wachkomapatienten am Leben zu erhalten, scheint Huberty auszublenden. Anstatt die negative Haltung behinderten Menschen (auch wenn sie vor ihrem dritten Geburtstag praktisch gar keine Menschen sind, gell? ) gegenüber anzuprangern, wie man es von einer um Gleichberechtigung bemühten Linkspolitikerin eigentlich zu erwarten wäre, tritt sie in die entgegensetzte Richtung. Denn wenn man ein ungeborenes Kind aufgrund seiner Fehlentwicklung als wertlos erachten darf, dann will Asja Huberty auch gesunde Föten wertlos und damit vernichtenswert finden dürfen, wenn sie einer fast-Mutti nicht in den Kram passen.  Mit einem Baby am Hals lässt es sich eben schlecht feiern und für die ganz dicke Kohle muss man sich noch viel mehr anstrengen. Geradezu perfide finde ich ihre Aussage zu den Risiken einer Narkose bei der Geburt. Wer diese erwähnt, ist in Hubertys Augen also ein <em>Babyfetischist</em> und dieser Begriff in genau diesem Kontext lässt meines Erachtens nur eine negative Bewertung jenes Fetischs zu. Zumal diese <em>Babyfetischisten</em> entbindende Frauen also geradezu <em>foltern</em> wollten. Diese Nachwuchspolitikerin scheint entweder nicht zu wissen, was Folter eigentlich ist, oder (das liegt wohl näher) sie benutzt dieses Wort in propagandistischer Weise für ihre Botschaft. Wenn man auf böse Unterstellungen scharf ist: womöglich würde Huberty es sogar begrüßen, wenn ein gerade geborenes Kind durch mütterliche Narkose schwer geschädigt werden würde. Umso &#8220;leichter&#8221; könnte man es entsorgen und die Kurzzeitmutter wieder in die Spaßgesellschaft integrieren. Das ist nur ein Gedankenspiel. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Jedenfalls kann ich mich eines sehr bitteren Nachgeschmacks dieses einen Absatzes nicht erwehren: pure Verachtung für natürliche Geburten. Hoffentlich hat die Frau kein allzuschlechtes Gewissen ihrer eigenen Mutter gegenüber. Die ganzen Schmerzen&#8230;</p>
<p>Die folgenden beiden Absätze kritiseren gegenwärtige Beratungspraxis und Entscheidungsfindung:</p>
<blockquote><p>Nach dem Willen einer Gruppe Abgeordneter um Johannes Singhammer (CSU) und Kerstin Griese (SPD) wurde entschieden, dass Ärzte Frauen mit medizinischer Indikation künftig in eine „ergebnisoffene psychosoziale Beratung“ vermitteln müssen. Der Hinweis, dass die Frau diese ablehnen kann, wirkt wie Hohn angesichts des drohenden Bußgeldes – bis zu 5.000 € ! &#8211; bei Zuwiderhandlung des Arztes, dem Hinzuziehenmüssen weiterer Mediziner und der generellen Pflicht zur Beratung der Schwangeren.</p>
<p>Eine Zwangsberatung ist ein Widerspruch in sich. Die vermeintliche Ergebnisoffenheit eines solchen Gespräches kann nicht gewährleistet sein, denn hätte sich die Frau nicht bereits zur Abtreibung entschieden, müsste man nicht versuchen, sie umzustimmen und zum Gebären zu drängen. Dem weiblichen Mensch wird Entscheidungsfähigkeit durch derartiges Insistieren de facto abgesprochen. Dazu kommt die neue Zwangsbedenkzeit von 3 Tagen. Nicht geklärt ist, was geschieht, wenn es nach Ablauf dieser Frist nicht gelang, die Frau umzustimmen, es dann aber für einen Schwangerschaftsabbruch zu spät ist. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt&#8230;</p></blockquote>
<p>Wahrlich ein Gräuel &#8211; warum können sich menschliche Föten nicht so gemütlich entwickeln, wie man es beispielsweise von Elefanten kennt? Eine trächtige Elefantenkuh hat um die 20 Monate Zeit sich fressen zu lassen, ehe sie den Brocken rausquetschen muss. Huberty redet, als würde die gestern befruchtete Eizelle übermorgen ein fertiges Baby ausspucken. Was ist mit &#8220;sicheren&#8221;, da vom Fötus ausgehenden Indizien für die Schwangerschaft, die u.a. noch einen Monat vor Ablauf der Entscheidungsfrist festgestellt werden können? Fälle, in denen die Schwangerschaft bis zur Geburt &#8220;unbemerkt&#8221; bleibt oder mehr oder minder freiwillig ignoriert wird, sind <strong>keine</strong> Normalsituation und fallen wohl unter tragische Einzelfälle. Ansonsten obliegt es der Frau, die sehr deutlichen Schwangerschaftszeiten zu beobachten und entsprechend darauf zu reagieren. Das sollte einer mündigen Frau zugemutet werden können. Entsprechende Aufklärung im Vorfeld sollte natürlich gewährleistet sein und genau hier wäre meiner Meinung nach ein wichtiger Ansatzpunkt. Bezüglich Mündigkeiten habe ich aber noch meine Bedenken, gerade was die so soziale Politik der Linken angeht. Kommt noch.</p>
<blockquote><p>Solche und ähnliche Maßnahmen führen konsequent in die Leibeigenschaft. Das bedeutet, ein Mensch, angeblich frei geboren in einer fortschrittlichen westlichen Zivilisation, diese voll der christlichen Nächstenliebe und die Ewigkeitsklausel im Grundgesetz achtend, wird für eine bestimmte Zeit die Herrschaft über sich selbst und den eigenen Körper aberkannt. Es geht hierbei um nichts anderes als die Kontrolle über den weiblichen Körper und seine Sexualität, um das Fixieren der Frauen auf die Biologie und ihre reproduktiven Fähigkeiten, um die wahre und endgültige Gleichstellung und Gleichberechtigung der Geschlechter im Geiste und im Körperlichen zu verhindern.</p></blockquote>
<p>Klassische emanzipatorische Verschwörungstheorie. Huberty meint also, dass gebärende Frauen dumm bleiben und aus Sicht einer Hubertyschen &#8220;freien&#8221; Gesellschaft minderwertig, ja? Überraschung! Mütter haben auch noch Sex. Es scheint sie auch zu stören, dass sich natürliche Schwangerschaften einzig im weiblichem Körper abspielen, sofern man Seepferdchen außer Acht lässt. Das findet Madame furchtbar ungerecht. Aber in Zeiten, wo es angeblich nur ein soziales Geschlecht (das Gender) geben soll, welches ein jeder Mensch auch noch frei wählen soll, möchte ich inbrünstig rufen: take it like a man! Die Natur hat es so eingerichtet, lange bevor der Mensch überhaupt einen Begriff von &#8220;Gerechtigkeit&#8221; erschuf.</p>
<blockquote>
<h3>Über Demographie</h3>
<p>Einen „demographischen Verfall“ gibt es in Bezug auf unsere Gesellschaft gar nicht wirklich. Es sind Kirchen, Sekten, rechte Organisationen und Parteien, die uns suggerieren, in der „westlichen“ Welt, also auch in Deutschland,  mangele es an Nachwuchs.</p>
<p>Ein ominöses höheres göttliches Wesen namens „die Wirtschaft“, vertreten durch Hohepriester, in  unterwürfiger Diktion „Wirtschaftsweise“ genannt, wollen uns weismachen, sauer verdiente Renten könnten irgendwann nicht mehr gegenfinanziert werden. Ein willkommener Vorwand für das gesteuerte Politetabilsment, Arbeitszeiten zu verlängern, das Renteneintrittsalter zu erhöhen, Löhne zu senken und dem privaten Versicherungssektor schier unbegrenzte Üppigkeiten der Kapitalakkumulation zukommen zu lassen. Zu Gunsten des privaten Investments wird das solidarische – weil umlagefinanzierte – Rentensystem Schritt für Schritt demontiert. Das bedeutet de facto die Aufkündigung des Generationenvertrages.</p></blockquote>
<p>Was die rote Asja nicht beachtet, ist die &#8220;Art&#8221; von Nachwuchs, an dem es mangeln soll. Das wären nämlich jene Kinder, die von ihren Familien das Rüstzeug für beruflichen Erfolg spendiert bekommen, ganz egal ob Facharbeiter oder Chef aller Chefs. Eine immer breitere Masse von jungen Leuten lernt nämlich vorwiegend sich selbst irgendwie zu beschäftigen und bricht mit Voraussetzungen in die Arbeitswelt auf, bei denen Personaler oder erfahrene Profis nur noch heulen können. Diese jungen Leute wurden hineingeboren in einen Alltag, in dem immer irgendjemand anderes <em>das Kind geschaukelt</em> hat. Die ganz krassen Fälle stecken in erlernter Hilflosigkeit fest und lernen erst als junge Erwachsene mühsam, wozu sie mit ihren eigenen Händen eigentlich in der Lage sind. Die modernen Kohleschaufler von heute, das sind Menschen wie Asja Huberty: sie genießen das Leben in vollen Zügen, feiern, ficken in den Tag hinein, erholen sich im Urlaub vom Urlaub und wollen ihre Zeit einfach nicht mit lästigen Bälgern verschwenden. Genau in diesem Punkt <em>boykottieren</em> Abtreibungsgegner also das Leben. Ein Leben wie in <em>Lebemann/-frau</em>. Dabei dürfte den meisten &#8220;Lebensschützern&#8221;, strenge Katholiken außen vor, egal sein, wenn ein Paar verhütet. So kommt immerhin kein Fötus zustande, der später einmal zum lebenden Menschen wird.</p>
<blockquote><p>Ein ganz besonders durchtriebener „Wirtschaftsweiser“, nämlich Hans-Werner Sinn, meinte einst gar, den Beitrag zur Rentenversicherung künftig nach Anzahl der Kinder staffeln zu dürfen. Das würde nicht nur bedeuten, ein zur NS-Zeit beliebtes Verfahren (Erhöhung der Steuerlast für Kinderlose zur Sicherung „arischen“ Nachwuchses ) als tolle neue Idee zu propagieren, sondern auch alle seit damals hart erkämpften individualen gesellschaftlichen Rechte in Frage zu stellen.</p>
<p>Dazu gehört in erster Linie, frei in der Entscheidung über die eigene Lebensplanung zu sein. Ob ich homo-, trans- oder heterosexuell sein möchte, ob ich eine Beziehung eingehen oder meine Sexualpartner wechseln möchte wie Socken, ob ich bis ins hohe Alter an Orgien teilnehme oder ob ich aus religiösen Gründen sexuell unterdrückt lebe – das alles ist meine Privatentscheidung. Solange ich damit niemand anderes in seiner freien Entfaltung behindere, ist alles erlaubt und das ist auch gut so. Oder zumindest muss es das sein! Wer dagegen fordert, Kinderlose finanziell zu<br />
benachteiligen, und dazu gehören unterschiedliche Behandlungen bei der Rentenversicherung ebenso wie das reaktionäre Ehegatten- und Familiensplitting, diskriminiert alle, die nicht im klassischen und längst überholten Mutter-Vater-Kind-Schema leben wollen oder können.</p></blockquote>
<p>Vorsicht, Huberty. Die Sache mit der finanziellen Benachteiligung machst du dir einige Absätze später nochmal kaputt. Ich glaube nicht, dass man das gegenwärtige Ei zur perfekten Kugel schleifen kann. Irgendjemand wird sich immer benachteiligt fühlen.</p>
<blockquote><p>In Bezug auf die angeblich notwendige Regeneration könnte man gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen: Einfach die Grenzen offen, die Asylgesetzgebung nicht repressiv, das Land  einladend gestalten. Statt dessen wird eine Unterscheidung zwischen Kindern mit „Migrationshintergrund“ und „deutschen“ Kindern popularisiert. Mit der Behauptung, der „Westen“ stürbe aus, werden rassistische Ressentiments verpackt in einer vor der totalen Apokalypse dieses Planeten nicht unähnlichen Endzeitstimmung, als sei das – auch im normal-prätentiösen Sprachgebrauch inzwischen antiquierte -  „Deutsche Volk“, oder der angesichts der Globalisierung und dem zunehmenden kulturellen Expansionsdrang unserer US-amerikanischen Freunde, modernere „Westen“ eine  Kongregation mit fester Mitgliedschaft und unverwechselbaren Erkennungsmerkmalen.</p></blockquote>
<p>Diesen &#8220;Nachwuchsimport&#8221; halte ich für einen gefährlichen Irrweg. Nicht jeder Asylant ist ein von gemeinen Milizen vertriebener Pipelineingenieur oder Dachdeckermeister. Ein &#8220;guter&#8221; Teil auch unter &#8220;regulären&#8221; Einwanderern aus ärmeren Regionen wandert nämlich erstmal ins hiesige Sozialsystem ein. Der Nachwuchs aus diesen Gruppen hat einen offensichtlich sehr schwierigen Start in ein erfolgreiches Berufsleben zu bewältigen, wenn es denn überhaupt zu einem &#8220;richtigen&#8221; Beruf reicht. Als Reinigungskräfte oder Fachlageristen stellen eben keinen wirtschaftlich allzu starken Anteil der arbeitenden Bevölkerung. Es ist auch nicht damit getan, einfach jeden hineinzulassen und mit hahnebüchenen Praktiken möglichst vielen Schülern das Abitur in die Tasche zu stecken. Ich finde durchaus, dass die Zuwanderung mit etwas Vorsicht zu beobachten ist, allerdings bin ich <strong>kein</strong> Gegner davon. Egal ob eine Familie neues Glück in Deutschland sucht oder ob jemand vor Krieg und Folter (damit meine ich<em> echte</em> Folter und keine Geburten <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ) flieht. Deutschland muss jedoch in der Lage sein, dies zu bezahlen und hier kommen wieder Rentenzahler usw. ins Spiel. Diese brauchen wir nämlich, wenn wir die Rente erhalten wollen. Dazu braucht es kein riesiges Heer an Raketenwissenschaftlern. Statt einer Abiturinflation und der damit einhergehenden wachsenden Entwertung &#8220;niederer&#8221; Abschlüsse, sollte man andersherum daran arbeiten, dass auch ein passabler Hauptschulabschluss wieder einen gewissen Wert bekommt. Andernfalls stehen immer mehr Bewerber in Konkurrenz mit Leuten, die einen jeweils niedrigeren Abschluss erworben haben und was das bedeutet, liegt wohl auf der Hand. Nein, junge Frau Huberty, offene Türen allein sind kaum eine Lösung. Um ein weiteres böses Gedankenspiel vom Stapel zu lassen:  der Absatz wirkt so, als wolle man <em>Kinderlieferanten</em> regelrecht importieren, damit die neue deutsche Partyfrau (mit ihrem unbeschwerten, da von familiärer Verantwortung entbundenen Partymann) in Ruhe feiern kann. Kinder kriegen ist für arme Frauen, die das eh schon gewohnt sind. Und wenn die selbst feiern wollen, holt man eben neue Leute zum Arbeiten ins Land. Das wirkt auf mich lediglich wie eine weitere Form der Ausbeutung. Sklaverei 2.0 .</p>
<blockquote><p>Kinder dienen in unserem Kulturkreis heute, vor allem seit Einführung der Antibabypille 1960, nicht mehr länger nur dem Zweck der Sicherung der Versorgung im Alter. Es ist heute möglich, Kinder als Aufgabe, als Herausforderung und eventuell auch als Bereicherung zu betrachten, sie sind in den meisten Fällen Selbstzweck. Nicht von ungefähr sank die Zahl der unerwünschten Kinder seit damals beträchtlich. Das hat für das kapitalistische System ebenfalls entscheidende Vorteile, denn seit jeher geliebte Kinder rebellieren nicht so schnell gegen die bestehende (Un-)Ordnung . Dennoch wird dieses unschätzbar befreiende – weil relativ sichere -  Mittel zur Familienplanung bis heute von reaktionären Gruppen abgelehnt.</p></blockquote>
<p>Genau, das ist Familien<em>planung</em>. Wer sich für Kondome, die Pille und andere Verhütungsmittel entscheidet, der handelt vorausschauend. Dennoch können sich auch ungewollte Schwangerschaften als schaffbar, gar als Segen, erweisen. Schlauer ist man leider erst hinterher. Auch ungeplante Kinder werden oftmals geliebt.</p>
<blockquote><p>Und damit nicht genug: Menschen, besonders Frauen, in den sogenannten „Entwicklungsländern“, die geradezu geplagt sind von Nachwuchs, wäre mit dem freien Zugang zu diesem Verhütungsmittel und entsprechender Aufklärung nicht nur sofort geholfen – ein Entwicklungsschub hin zu mehr Selbstbestimmung und daraus folgender Politisierung, verbunden mit Revolten und kollektivem Protest gegen Armut und Unterdrückung wäre geradezu unvermeidlich. Die Forderung nach offenen Grenzen für alle zur gerechten Verteilung der Arbeit hin zu einer Internationalisierung der Armen läge als Ziel zum Greifen nahe. Dass aber ein wesentlicher Teil des Wohlstandes auf der nördlichen Erdhalbkugel auf einem wesentlichen Teil an wirtschaftlicher Abhängigkeit, Unfreiheit und Elend auf der südlichen basiert, ist inzwischen selbst  von etablierten Wirtschaftsforschern unbestritten und für Linke gewiss keine Neuigkeit. Wir stellen also fest, dass für die Herrschenden aus bestimmten Gründen Kinder immer willkommen sind, natürlich nur, wenn jedes Kind, fein säuberlich geordnet nach Farbe und Religion, dort bleibt, wo es ihrer Meinung nach hingehört.</p></blockquote>
<p>Was ist mit jenen Kindern, die gerade zwecks Altersversorgung in arme Familien hineingeboren werden? Was ist mit armen Paaren, die auch ohne Kinder nicht besser dran sind, weil sie gar keine Möglichkeit zu beruflicher Weiterbildung haben? Was bietet diese <em>Internationalisierung der Armen</em> genau? Sind sie dann einfach nur gemeinsam arm oder welch ungeahnte Möglichkeiten sollen da schlummern? Auch eine Asja Huberty genießt den Wohlstand, den sie auf armen Rücken getragen sieht. Es ist natürlich leicht, einfach das Fenster zu öffnen und den herrlichen Ausblick vom Elfenbeinturm auszukosten. Was trägt sie konkret zu sexueller Aufklärung in armen Regionen bei? Und um wieder zu Hause anzukommen: was ist bei aller Aufklärung in deutschen Schulen und in deutschen Medien so schwierig daran, eine Tüte drüberzuziehen oder, wenn man es sich leisten kann, die Pille zu nehmen? Ist das etwa auch zu umständlich, liebe Asja? Lass mich raten: du magst dich nicht mit Hormonen zuschütten und mit Kondom macht es einfach nicht genug Spaß. Ist es dir zu frickelig? Lieber erst schießen und danach <em>halt, stehen bleiben </em>rufen? <strong>Das</strong> ist verantwortungslos.</p>
<blockquote>
<h3>Über Kindeswohl</h3>
<p>Die Verfechter des status quo bzw. der Reaktion bedienen sich vielfältiger Mittel, um ihre antiemanzipatorischen Vorstellungen durchzusetzen. Das fängt an bei der Resistenz, mit der sich die Lohnunterschiede von Männern und Frauen in der Wirtschaft halten und endet bei Wurfprämien und steuerlich gefördertem Zuhause-Erziehen der Kinder. Individueller und geistig produktiver Lebenswandel wird betraft. Bei Männern vor allem durch steuerlich-finanzielle Nachteile, bei Frauen durch gesellschaftliche Ächtung.</p></blockquote>
<p>Die in der Tat ungerechten Lohnunterschiede sollten noch das kleinste Problem sein. Das Thema ist uralt, in aller Munde und trotzdem hat keine Partei etwas daran geändert. Kindergeld erhält hier einen neuen Kampfbegriff. <em>Wurfprämie</em>. Von einer Person, die entstehendes Leben (Leben nach ihrer eigenen Definition) so sehr verachtet, ist wohl nichts anderes zu erwarten. So werden also wie vorher bereits erwähnt Kinderlose finanziell benachteiligt. Was wäre denn, wenn es diese <em>Wurfprämie</em> nicht gäbe? Dann hätten <em>Eltern</em> mit dem selben Einkommen eines kinderlosen Paares eine zusätzliche Belastung. Sie wären benachteiligt, weil sie sich für Nachwuchs entschieden haben. Wie man es dreht und wendet, so bleibt die gewünschte Kugel ewig ein Ei. Wem steht es zu, Kinder als negative und Kinderlosigkeit als positive Entscheidung mündiger, freier Menschen zu beurteilen? Etwa den schleswig-holsteinischen Linken? Wo Eltern nun zusätzliches Geld erhalten &#8211; was hindert eine Asja Huberty daran, das Mehr an Zeit und Energie in Maßnahmen zu investieren, die ihr ein höheres Einkommen verschaffen? Faulheit? Die Bequemlichkeiten einer ausgedachten Opferrolle? Inwiefern werden kinderlose Frauen kategorisch geächtet? Ächtet nicht gerade die emanzipatorische Bewegung &#8220;dumme Hausmütterchen&#8221;, die sich für genau jene Rolle entscheiden? Vielleicht aus Gewohnheit, aber gleichzeitig mit dem Wissen, dass sie anders könnten? Selbst wenn diese Ächtung nur indirekt dadurch geschieht, dass die Powerfrau in der Chefetage zum neuen Ideal stilisiert wird.</p>
<blockquote><p>In den Medien wimmelt es geradezu von Propaganda, die den leiblichen Nachwuchs zu einem Statussymbol erhebt, von pseudowissenschaftlichen Dokumentationen, in denen fast täglich neue, Mutterglückshormone auslösende Hirnregionen gefunden werden, von Hetze gegen körperliche Trennung von Kindern und natürlich gegen Schwangerschaftsabbruch. Die menschliche Larve, Hauptsache, sie ist unter 6 Jahre alt, wird zu einem rasend intelligenten Wesen stilisiert, das, prädestiniert zu überirdischen, ja gottgleichen Leistungen, zu behandeln ist wie ein rohes Ei, mit maximaler Zuwendung und 24-Stunden-Bedienung – jede „Gefühlsenttäuschung“ muss vermieden werden! Von musikalischer Beschallung in der Schwangerschaft (Mozart!), Hausgeburt und Babymassage über Stillaufoktroyieren, die bis ins kleinste Ingrediens korrekt zusammengesetzte Nahrung, bis hin zu frühkindlichen Intelligenztests und Eliteuniversitäten für die kleinen förderungswürdigen Deszendenten – der Perversion im Kinderkult sind keine Grenzen mehr gesetzt.</p></blockquote>
<p>Diese gottgleichen Leistungen einer <em>menschlichen Larve</em> &#8211; schon wieder so eine ideelle Entwertung &#8211; blieben mir trotz aller Zeit für &#8220;Arbeitslosenfernsehen&#8221; (Arbeitslosigkeit, Semesterferien&#8230;) bis heute verborgen. Vielleicht ist das aber auch nur eine überspitzte Formulierung dafür, dass Huberty läääängst wusste, wozu Kleinkinder in der Lage sind. So versteht sie nicht, was an irgendwelchen neuen Erkenntnissen so großartig sein soll. Asja Huberty <em>weiß</em> schon alles, deshalb ist sie ja auch in der SED. Ob sie aber auch weiß, dass längst nicht jede werdende Mami ihren Bauch mit den vier Jahreszeiten beschallt? Von Propaganda weiß sie jedenfalls zu reden. Sie betreibt ja selbst welche. Da ist ihre argumentatorische Inkonsistenz ruhig zu vernachlässigen. Auf der einen Seite wurmt es sie, dass kleine Kinder in ihren beschränkten Fähigkeiten viel Fürsorge verlangen und dann passt es ihr wiederum nicht, dass diese Kiddies mitunter doch nicht so blöd sind.</p>
<blockquote><p>An einem ganz besonderen Punkt, auf den z. B. Krippengegner besonderen Wert legen, wird wieder das ganze Politikum und die Verflechtung der reaktionären Anliegen deutlich. Ginge es tatsächlich um das Wohl des Kindes, würde man darauf achten, es so früh wie möglich und regelmäßig den letztlich gar nicht vermeidbaren „Gefühlsenttäuschungen“ &#8211; was meistens die räumliche Trennung von der Mutter bedeutet – auszusetzen . Das Leben in unserer kapitalistischen, leistungsbetonten Ellbogengesellschaft ist nun einmal nicht gerade von dem Glück geprägt, alle Wünsche sofort erfüllt zu bekommen und sich nach erfolgreich aufgebautem „Urvertrauen“ als charakterfeste Persönlichkeit in die Härten des Alltags begeben zu können. Es sei denn, genau diese Entwicklung ist gewünscht. <strong>Wer sich schon als kleiner Wurm angewöhnt, die Grenzen anderer nicht respektieren zu müssen, ewig unter der Obhut einer einzigen festen Bezugsperson – der Mutter -  und nie gleich unter Gleichen zu sein, oder erst viel zu spät, der wird das erlernte Sich-Verwöhnen- und-Beschützen-lassen als Erwachsener zwingend auf andere projizieren: Auf staatliche Institutionen, auf Gott, auf eine Partei, auf wirtschaftliche Autoritäten&#8230; die Liste lässt sich fortsetzen.</strong> Er wird sich in ewiger psychischer Abhängigkeit befinden, gezwungen zur Anpassung an den Mainstream, also schlicht obrigkeishörig, auf der dauernden Suche nach dem Elternersatz, dem starken Vater oder der ständig präsenten Mutter. Diese Erkenntnis ist in der Psychoanalyse nicht gerade neu, ebenso wenig wie die Begünstigung geschlechtsspezifischer Erziehung durch das Vorenthalten von kollektiven Selbstverständlichkeiten.</p></blockquote>
<p>Eine gelernte Bürokauffrau muss nicht sonderlich vertraut sein mit Pädagogik, didaktischen Methoden und dem Pipapo. Allerdings sollte sie sich mit diesem Nichtwissen auch nicht so sehr aufspielen. Richtig ist, dass Kinder nach und nach Rückschläge und Unzufriedenheit zu meistern lernen müssen. Das geht aber nicht auf biegen und brechen in einem Abwasch. Dazu wirkt das Geseier über kapitalistische Ellenbogengesellschaften und den harten Alltag als unüberwindbares Übel hirnverbrannt, wenn der selbe Mund gleichzeitig gegen all das vorgehen will. Darüberhinaus, das kennen wir Deutschen aus dem dritten Reich und der DDR, sollte die von den Sozialisten angestrebte beinahe-24/7-Kinderbetreuung durch Außenstehende mit Misstrauen beäugt werden. Allzu gern ist dies nämlich ein Mittel, um den Nachwuchs politisch auf Spur zu bringen. Das kann so weit gehen, dass sich Kinder gegen ihre Eltern stellen, weil diese geradezu dämonische (laut der netten Erzieherin) Ansichten pflegen. Eine Partei, die Leistungsverweigerung und gelernte Hilflosigkeit honorieren will mit bedingungslosen Leistungen überall, sollte auch nicht über Obrigkeitshörigkeit und dergleichen schimpfen. Nun lese man noch einmal den fetten Teil des letzten Zitats und genehmige sich folgenden Auszug, der weiter oben bereits angeführt worden ist:</p>
<blockquote><p>Dazu gehört in erster Linie, frei in der Entscheidung über die eigene Lebensplanung zu sein. Ob ich homo-, trans- oder heterosexuell sein möchte, ob ich eine Beziehung eingehen oder meine Sexualpartner wechseln möchte wie Socken, ob ich bis ins hohe Alter an Orgien teilnehme oder ob ich aus religiösen Gründen sexuell unterdrückt lebe – das alles ist meine Privatentscheidung. Solange ich damit niemand anderes in seiner freien Entfaltung behindere, ist alles erlaubt und das ist auch gut so. Oder zumindest muss es das sein!</p></blockquote>
<p>Wenigstens zu einem gewissen Teil wirken diese beiden Teile widersprüchlich auf mich. Gerade heute, wo hilfreiche Informationen sehr leicht zugänglich sind, kann auch ein <em>gelernter</em> Hilfloser den Schritt gehen und seine Situation ändern. Tut er es nicht, weil er zu bequem ist oder weil die Religion ihm alle Antworten liefert, so handelt er aus eigenen Stücken und das soll doch gut sein, denke ich&#8230;?</p>
<blockquote><p>Und doch geht das Geschwafel weiter über die Hoheit des Babys, wenn es schreit, über angebliche Schädlichkeit von KiTas und was für ein Verbrechen eine Mutter begeht, die das liebe Kleine vorübergehend jemand anders anvertraut oder sich nur mal eine Zigarette anzündet (von dem verbalen Lynchmob ganz zu schweigen, wenn man sich als junge Frau als empfindlich gegen Lärm outet).</p></blockquote>
<p>Asja Huberty ist übrigens gegen ein Rauchverbot in Kneipen, siehe <a href="http://www.hl-live.de/aktuell/text.php?id=40901" target="_blank">hl-live.de</a> :</p>
<blockquote><p><strong>Asja Huberty, DIE LINKE</strong> (eMail: <a href="mailto:asja.huberty@linkspartei-luebeck.de">asja.huberty@linkspartei-luebeck.de</a>) schrieb am 23.02.2008 um 17.45 Uhr:<br />
Ich muss der FDP in diesem Fall ausdrücklich zustimmen. Alle Kneipenwirte, die ich gefragt habe, erklären einstimmig, dass sie mit dem Rauchverbot zusätzlich zu den durch die allgemeinen Flaute in den Geldbeuteln der Leute ausgelösten Umsatzeinbußen erhebliche finanzielle Einbrüche zu erleiden haben. Und dass jetzt stattdessen die Nichtraucher in die Kneipen strömen, hat sich als Fehleinschätzung erwiesen.</p>
<p>In Restaurants und Bäckereien, wo gegessen wird: ok! Aber für mich gehört die Kippe zur Kneipen-Kultur dazu. Es kann ferner sogar den Nichtrauchern den ganzen Abend verderben, wenn die Diskussion alle viertel Stunde unterbrochen wird, weil die Hälfte der Leute rausgeht zum Rauchen. Einfach nur nervig!</p>
<p>Ich bin ebenfalls dafür, jeden Menschen selbst entscheiden zu lassen, was in seinen Räumlichkeiten stattfinden darf und was nicht. Frau Dr. Blunk hat Recht.</p></blockquote>
<p>Und ich stimme der Huberty in diesem Punkt zu, aber warum stört es sie dann, dass sich schwangere Frauen den Bauch streicheln oder anderweitig &#8220;gute&#8221; Einflüsse einzubringen versuchen? Dass der blaue Dunst gesundheitsschädlich ist, weiß jedes Kind und daher muss es doch einfach nicht sein, dass schwangere Frauen oder Mütter in Gegenwart ihres Babies quarzen. Wenn es um schädliche Auswirkungen von Kernkraftwerken auf Kinder ginge, wäre Huberty bei der Anti-AKW-Demo ganz sich weit vorne mit dabei. Das ist im Endeffekt das gleiche. Was den <em>verbalen Lynchmob</em> gegen Lärmempfindliche Frauen angeht: du hast diese Gesellschaft doch als Ellenbogengesellschaft erkannt. Erinnere dich: <em>take it like a man</em> und heul nicht rum, weil jemand nicht nach deiner Pfeife tanzt.</p>
<p>Für einen Kommentar zu ihrem Fazit fehlt mir nun die Lust. Stattdessen hänge ich meinen Senf konkret zur Abtreibungsthematik kurz an.</p>
<p>Ich habe keine Ahnung, ab wann ein Fötus nun tatsächlich lebt oder nicht und dementsprechend weiß ich nicht, bis zu welchem Zeitpunkt eine Abtreibung &#8220;richtig&#8221; wäre. Ich bin der Meinung, dass der Schwangerschaftsabbruch keineswegs zum Mittel der <em>Familienplanung</em> werden sollte, da der Stress für abtreibende Frauen mitunter doch sehr, sehr heftig ausfällt und das sollte sich niemand zum Spaß antun. <a href="http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/10086288" target="_blank">DAS (klicken)</a> ist auch so eine Sache, die in meinen Augen einfach nicht passieren <em>darf</em>. Menschenverachtung, wie wir sie in Europa eigentlich für begraben hielten, zusammen mit einem schrecklichen Regime. Ich bin aber nicht grundsätzlich gegen Schwangerschaftsabbrüche. Wenn das Kind beispielsweise mit einer zu schweren Schädigung (die Grenzziehung maße ich mir nicht an!) auf die Welt käme, das Risiko für die Mutter zu groß wäre oder eine Frau durch Vergewaltigung schwanger wurde, so halte ich die Abtreibung für eine Option. Allerdings sollte man beim Vergewaltigungsbeispiel &#8211; genau wie bei einer ungewollten Schwangerschaft &#8220;aus Spaß&#8221;- bedenken dass man das Kind zur Adoption freigeben kann. Zeugungsunfähige Paare würden sich sicherlich darüber freuen und selbst das &#8220;ungewollteste&#8221; Kind hätte auf diese Weise eine Chance geliebt zu werden.</p>
<p>Insgesamt liest sich der zitierte Artikel wie das Werk einer sehr egoistischen und völlig Ahnungslosen jungen Frau, die ihre Jugend verpasst zu haben scheint und dies nun in vollen Zügen nachholen will. Das soll sie von mir aus gerne tun, aber diese schlichtweg widerliche Hetze ist beileibe nicht notwendig. Vielleicht ist Asja Huberty ganz einfach nicht reif genug für diese Thematik. Ich hoffe es. Denn andernfalls trägt sie diese Haltung jahrzehntelang weiter. Von mir aus soll sie diese Haltung ruhig pflegen. Als halbwegs freier Mensch genieße ich die Möglichkeit, Hubertys Ansichten scheiße zu finden und dies auch so zu äußern. Aber wehe, wenn solche Drachen einmal wirklich was zu sagen haben&#8230;</p>
<h2>UPDATE am 27.08.09</h2>
<p>Der Artikel ist vom Netz genommen worden. Schade, dass ich ihn nicht komplett habe (hier fehlt da Hubertys Fazit). Das soll mir eine Lehre sein.</p>
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<blockquote></blockquote>
</blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nicht zielgerichtete Protestanten]]></title>
<link>http://exportabel.wordpress.com/2009/08/21/nicht-zielgerichtete-protestanten/</link>
<pubDate>Fri, 21 Aug 2009 21:24:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>genova68</dc:creator>
<guid>http://exportabel.wordpress.com/2009/08/21/nicht-zielgerichtete-protestanten/</guid>
<description><![CDATA[Hacker haben in den USA 130 Millionen Kreditkarten gehackt. Das sollen &#8220;rund zehn Prozent alle]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Hacker haben in den USA 130 Millionen Kreditkarten <a href="http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/Datenschutz-Datenklau-Kreditkarte%3Bart271,2876814" target="_blank">gehackt</a>. Das sollen &#8220;rund zehn Prozent aller in Amerika ausgegebenen Kreditkarten&#8221; sein. Kann das sein? 300 Millionen Amerikaner besitzen also 1,3 Milliarden Kreditkarten. Die Amis sind irgendwie immer noch vorn.</p>
<p>Gedanke: Im Mittelalter haben die Leute mehr oder weniger hart gearbeitet (da gehen die Meinungen auseinander) und haben den Lohn (via Tauschgeschäft, materiell oder immateriell) direkt verbraucht. Gespart wurde nicht, höchstens bis über den nächsen Winter. Dann kam die protestantische Ethik und der Kapitalismus: Die Leute arbeiteten effizienter und härter, sparten quasi automatisch. &#8220;Nicht zielgerichtetes Sparen&#8221; nennen das die Schwaben. Im Kapitalismus sorgten sie so für Akkumulation von Kapital, das dann investiert werden konnte. Nicht zielgerichtet war das Sparen also nur, was die fehlende Phantasie des Sparers anging, der sich ja gar nichts anschaffen wollte, weil er so protestantisch-bescheiden war. Das System hat die Richtung vorgegeben (und der Protestant mal wieder nichts gechekt).</p>
<p>Und dann kamen die 1980er Jahre und der instrumentalisierte Hedonismus und das Verprassen und Shoppen als Lebenszweck &#8211; eine vom Kapital natürlich freudig unterstützte, wenn nicht gar vorgegebene Ideologie, denn sie brauchten das Geld des Protestanten nicht mehr als Investitionsgrundlage, sie brauchten das Geld jetzt als Kaufkraft. Nicht zielgerichtetes Geldausgeben, der Vorgang des Einkaufens als &#8220;Lebensgefühl&#8221; war das wichtige, der Weg das Ziel. Die Amerikaner haben es halt ein wenig übertrieben und sitzen jetzt auf mehr als 900 Milliarden Dollar Kreditkartenschulden.</p>
<p>Die eigentlichen Verlierer dieser Entwicklung sind also die armen Protestanten, die entweder, gegen alle Überzeugung, beim Exzessivshoppen mitgemacht haben oder als belächelte Minderheit abseits standen. Vielleicht werden sie deshalb so langsam radikal.</p>
<p>Ob die Bible-belt-Fundis auch so viele Kreditkarten haben?</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[GAP.7 in Bremen]]></title>
<link>http://basisgruppephilosophie.wordpress.com/2009/08/07/gap-7-in-bremen/</link>
<pubDate>Fri, 07 Aug 2009 20:33:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>basisgruppephilosophie</dc:creator>
<guid>http://basisgruppephilosophie.wordpress.com/2009/08/07/gap-7-in-bremen/</guid>
<description><![CDATA[Vom 14. &#8211; 17. September 2009 findet der nunmehr siebte internationale Kongress der Gesellschaf]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Vom 14. &#8211; 17. September 2009 findet der nunmehr siebte internationale Kongress der <a href="http://www.gap-im-netz.de/">Gesellschaft für Analytische Philosophie (GAP)</a> unter dem Titel<em> Nachdenken und Vordenken &#8211; Herausforderungen an die Philosophie</em> in Bremen statt. Das <a href="http://www.gap7.de/">Programm ist seit kurzem online</a>.</p>
<p>Wie schon beim letzten Mal wird es auch diesmal wieder eine Gruppe Göttinger Studierender geben, die sich gemeinsam auf den Weg machen wird, den Kongress zu besuchen.</p>
<p>Wenn Ihr Lust habt, Euch anzuschließen, <a href="http://basisgruppephilosophie.wordpress.com/kontakt-impressum/">meldet Euch</a> bei uns. Wir können dann auch gemeinsam sehen, wo wir in Bremen am besten unterkommen. Beim letzten Mal haben wir alle zusammen ein Hostel gebucht, aber vielleicht gibt es diesmal auch kostengünstigere Alternativen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Orientierungsphase '09 für Erstsemester der Philosophie und des Fachs "Werte und Normen" (UPDATE: SIEHE UNTEN)]]></title>
<link>http://basisgruppephilosophie.wordpress.com/2009/07/30/orientierungsphase-09-fur-erstsemester-der-philosophie-und-des-fachs-werte-und-normen/</link>
<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 12:32:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>basisgruppephilosophie</dc:creator>
<guid>http://basisgruppephilosophie.wordpress.com/2009/07/30/orientierungsphase-09-fur-erstsemester-der-philosophie-und-des-fachs-werte-und-normen/</guid>
<description><![CDATA[Liebe zukünftige Studierende! Ihr habt Euch für ein Studium der Philosophie am Philosophischen Semin]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Liebe zukünftige Studierende!</p>
<p>Ihr habt Euch für ein Studium der Philosophie am <a href="http://www.uni-goettingen.de/de/69856.html">Philosophischen Seminar der Universität Göttingen</a> oder für ein Studium des Fachs &#8220;Werte und Normen&#8221; entschieden? Dann solltet Ihr nun weiterlesen! Denn wir möchten Euch schon einmal auf diesem Wege herzlich als unsere neuen Kommilitoninnen und Kommilitonen begrüßen! Als <a href="http://basisgruppephilosophie.wordpress.com/selbstdarstellung/">Basisgruppe</a> kommt uns die wunderbare Aufgabe zu, Euch die ersten Schritte an der Universität, insbesondere am Philosophischen Seminar so einfach wie möglich zu gestalten. Deshalb bieten wir jedes Jahr die Orientierungsphase für Erstsemester an, zu der wir Euch hiermit ausdrücklich einladen möchten. Wir haben ein Programm zusammengestellt, auf das wir Euch dabei gerne hinweisen möchten. Das entsprechende PDF-Dokument findet Ihr <a href="http://basisgruppephilosophie.wordpress.com/files/2009/07/plan2009_101.pdf">hier.</a> <!--more--></p>
<p>Zum besseren Verständnis des Ablaufplans noch ein paar Worte zur Koordination der O-Phase an der Philosophischen Fakultät. Um Überschneidungen zu vermeiden sind bestimmte Tage Eurem ersten Fach, Eurem zweiten Fach und einem Fakultätsübergreifenden Programm vorbehalten. Die O-Phase beginnt mit der Begrüßung durch die Dekanin der philosophischen Fakultät. (<a href="http://www.uni-goettingen.de/de/79992.html">Hier der Link</a> zum entsprechenden Hinweis der Fakultät.) Danach werdet Ihr von den Tutor_innen Eures ersten Faches abgeholt. Der gesamte Montag ist also Eurem ersten Fach vorbehalten. (Ihr könnt natürlich auch zuerst zu Eurem zweiten Fach gehen, wenn es Euch als das für Euch wichtigere erscheint). Am Dienstag findet das Programm der Fakultät statt. Am Mittwoch ist der sogenannte Crossover-Tag, d.h. Ihr geht zu Eurem anderen Fach. Der Donnerstag und der Freitag stehen wiederum Eurem ersten Fach zur Verfügung.</p>
<p><strong>Wichtig ist zunächst einmal für alle &#8220;Erstfächler&#8221; (oder für die, die zuerst zu ihrem Zweitfach gehen möchten) dass Ihr alle am Montag, d. 12. Oktober 2009, nach der Begrüßung durch die Dekanin mit in den Raum Ph-133 des Philosophischen Seminars in der Humboldtallee 19 kommt. Dort beginnt dann die O-Phase der Philosophie. Alle anderen (&#8220;Zweitfächler&#8221;) erwarten wir am Mittwoch.</strong></p>
<p>Bitte macht Euch aber die Mühe und schaut hin und wieder kurz auf diesen Blog, weil es sein kann, dass sich kurzfristig Änderungen ergeben, insbesondere in Hinsicht auf die jeweiligen Räume, in denen wir uns versammeln werden. Insgesamt gilt: Jede Änderung, die mit unserer O-Phase zusammenhängt, findet Ihr hier!</p>
<p>Solltet Ihr zu irgend einem Termin gänzlich verhindert sein, könnt Ihr z. B. den Termin im Raum Ph-133, gleich nach der Begrüßung durch die Dekanin unmöglich wahrnehmen, könnt Ihr notfalls auch noch später hinzustoßen.</p>
<p>Sicher werden insbesondere diejenigen, die nicht nur neu in der Philosophie, sondern auch, wie wohl die meisten unter Euch, neu in der Universität sind, nicht genau wissen können, was sie in der Orientierungsphase erwartet. Nun, im wesentlichen erhaltet Ihr jede Menge nützlicher Informationen und habt die Möglichkeit Eure zukünftigen Kommilitoninnen und Kommilitonen kennen zu lernen. Insbesondere erwartet Euch, um ein paar Beispiele zu geben, die Ihr auch im Programm findet:</p>
<p>Information:</p>
<ul>
<li>Eine Führung durch das Philosophische Seminar &#8211; Ort Eures künftigen Studiums. Wir werden Euch die Bibliothek, den Bunten Raum, die Hörsäle und Seminarräume ebenso, wie die jeweiligen Zimmer der Dozierenden zeigen, damit Ihr alles findet, wenn ihr es braucht. Natürlich werden wir Euch auch den Campus, samt aller wichtigen &#8220;Institutionen&#8221;, wie der großen Bibliothek (der &#8220;SUB&#8221;) oder den Mensen zeigen.</li>
</ul>
<ul>
<li>Wir werden Euch die Studienordnung erläutern und Euch zeigen, wie man einen Stundenplan erstellt! Im Übrigen -man mag es kaum glauben- eines der schwierigsten Projekte, wenn man neu an der Uni ist.</li>
</ul>
<ul>
<li>Wir werden Euch über unsere Arbeit aufklären. Denn vielleicht habt auch Ihr Lust schon in einem Jahr die O-Phase mit zu gestalten und auf schnellst möglichen Wege unter nette Leute zu kommen?</li>
</ul>
<p>Soziales:</p>
<ul>
<li>Wir werden gemeinsam trinken gehen! Unsere Kneipenrallye wird Euch auf schnellem und unkompliziertem Wege einen umfassenden Einblick in das Göttinger Nachtleben ermöglichen.</li>
</ul>
<ul>
<li>Wir werden zusammen frühstücken und uns überhaupt jede Menge zu erzählen haben.</li>
</ul>
<p>Solltet Ihr in der Zwischenzeit irgendwelche Fragen zum Ablauf der O-Phase haben, bitte kontaktiert uns! Dies könnt ihr <a href="http://basisgruppephilosophie.wordpress.com/kontakt-impressum/">auf dem herkömmlichen Wege</a> tun, doch am besten ihr nutzt dafür -gerne auch anonym- die Kommentarfunktion zu diesem Artikel, so dass Eure zukünftigen Kommilitoninnen und Kommilitonen gleichermaßen von der Antwort profitieren können.</p>
<p>Ansonsten bleibt nur noch zu sagen: Wir freuen uns riesig auf Euch!</p>
<p>Φ-Eure Basisgruppe Philosophie-Φ</p>
<p>UPDATE I &#8211; 10/10/09: Ein aktualisierte Plan wurde an entsprechender Stelle hochgeladen. Hier noch einmal der <a href="http://basisgruppephilosophie.wordpress.com/files/2009/07/plan2009_101.pdf">Link</a>.</p>
<p>UPDATE II &#8211; 10/10/09: Link zu Terminverkündung der Fakultät wurde ebenfalls in den Text eingefügt. Hier <a href="http://www.uni-goettingen.de/de/79992.html">nochmal</a>.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sommerfest]]></title>
<link>http://basisgruppephilosophie.wordpress.com/2009/07/16/sommerfest/</link>
<pubDate>Thu, 16 Jul 2009 16:27:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>basisgruppephilosophie</dc:creator>
<guid>http://basisgruppephilosophie.wordpress.com/2009/07/16/sommerfest/</guid>
<description><![CDATA[]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://basisgruppephilosophie.wordpress.com/files/2009/07/flyersommerfest3.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-372" title="flyerSommerfest" src="http://basisgruppephilosophie.wordpress.com/files/2009/07/flyersommerfest3.jpg?w=300" alt="flyerSommerfest" width="300" height="212" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Verbindung: Hedonismus und Piratenpartei]]></title>
<link>http://verbindungen.wordpress.com/2009/06/26/verbindung-hedonismus-und-piratenpartei/</link>
<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 20:36:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>Carlsson</dc:creator>
<guid>http://verbindungen.wordpress.com/2009/06/26/verbindung-hedonismus-und-piratenpartei/</guid>
<description><![CDATA[Gestern schon schrieb ich über die Piratenpartei als verspätete APO. Was ich mich danach fragte war:]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Gestern schon schrieb ich über die <a href="http://verbindungen.wordpress.com/2009/06/25/verbindungen-die-piratenpartei-und-die-apo/">Piratenpartei als verspätete APO</a>. Was ich mich danach fragte war: wie schaut eigentlich eine politiktheoretische Einordnung aus? Ein aufs politische System ausgerichteter Politikwissenschaftler würde es sich einfach machen: Wahlerfolge =&#62; Protestpartei. Aber so einfach wollen wir es da mal nicht machen.</p>
<p>Als Überlager bietet sich natürlich der Postmaterialismus an. Wobei natürlich die Frage bleibt: wie postmaterialistisch kann eine Partei sein, deren Anspruch es ist, nicht ein Stück vom Kuchen und auch nicht die ganze Bäckerei zu erhalten, sondern den Kuchen namens &#8220;Urheberrecht&#8221; komplett zu zerbröseln und ins Volk zu schleudern. Etwas anderes trifft es in diesem Punkt vielleicht eher: digitaler Hedonismus. Allerdings bleibt natürlich festzuhalten, dass Forderungen nach Transparenz und informeller Datenselbstbestimmung klassische postmaterialistische Bürgerrechtspolitik sind.</p>
<p>Hedonismus=Spaßgesellschaft? Nein nicht wirklich. Diesen Begriff aus den Boomjahren Ende der 90er kann man getrost streichen, da die Piratenpartei eben gesellschaftliche Relevanz einfordert für ihre Anliegen und nicht auf sich selbst schaut und den eigenen Lustgewinn durch Konsum betreibt. Wer sich die Köpfe der Piratenpartei anschaut, kann sich das vielleicht nicht ganz so vorstellen. Vielleicht sind sie ja eher Utilitaristen, für die sich aus individuellem Eigennutzen gemeinschaftlicher Eigennutzen ergibt? Für hedonistische Materialisten gibt es den Ausdruck &#8220;Hedomat&#8221;, vielleicht sind sie dann auch Hedoposts?</p>
<p>Demnächst vielleicht mehr dazu. Das Thema fängt an mich zu interessieren.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Philosophische Fakultät, Humboldt Allee 19 verbarrikadiert! (Foto Update)]]></title>
<link>http://basisgruppephilosophie.wordpress.com/2009/06/15/philosophische-fakultat-humboldt-allee-19-verbarrikadiert/</link>
<pubDate>Mon, 15 Jun 2009 08:19:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>basisgruppephilosophie</dc:creator>
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<description><![CDATA[  In den frühen Morgenstunden haben sich etwa vierzig Studierenden vor den Eingängen der philosophis]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p> </p>
<p>In den frühen Morgenstunden haben sich etwa vierzig Studierenden vor den Eingängen der philosophischen Fakultät versammelt und haben anschließend damit begonnen Stühle und Tische aus dem Gebäude herauszutragen um damit sämtliche Eingänge dicht zu machen.</p>
<p>Bisher lassen wir nur einige Angestellte durch ein schmales Fenster im Raum Ph-133, doch auch diese Angestellten haben sich vermehrt positiv über die Aktion geäußert und ihre Zustimmung signalisiert.</p>
<p>Das Gebäude, sowie die unmittelbare Umgebung ist mit großflächigen Transparenten verhangen, die auf unsere Forderungen aufmerksam machen.</p>
<p>Die Polizei hat kurz vorbeigeschaut, aber sich zurückgehalten. Unsere Aufforderung, sich mit uns zu solidarisieren und die Straße abzusperren, konnte sie nicht nachkommen, auch wenn uns der Beamte mitteilte, dass er es eigentlich tun sollte. Er ist uns als freundlicher und der Sache nach einsichtiger Herr gegenübergetreten.</p>
<p>Programmatisch teilt sich die Gruppe auf. Es läuft der philosophische Think Tank, der systematisch Konzepte des zukünftigen Protests ausarbeiten wird. Der Platz vor der Fakultät wird mit Musik beschallt und es gibt die Möglichkeit zu tanzen.</p>
<p> </p>
<p>SOLIDARISIERT EUCH!</p>
<p>FÜR EINE SELBSTBESTIMMTE BILDUNG!</p>
<p>(FÜR EINEN AUFGEKLÄRTEN HEDONISMUS!)</p>
<p> </p>

</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Eigenartige Gedanken: Max Stirner stellt sich quer und ich lese mich fest -]]></title>
<link>http://richtersblog.wordpress.com/2009/06/11/eigenartige-gedanken-max-stirner-stellt-sich-quer-und-ich-lese-mich-fest/</link>
<pubDate>Thu, 11 Jun 2009 12:24:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>Jo Richter</dc:creator>
<guid>http://richtersblog.wordpress.com/2009/06/11/eigenartige-gedanken-max-stirner-stellt-sich-quer-und-ich-lese-mich-fest/</guid>
<description><![CDATA[Ich besitze eine alte Reclam-Ausgabe von Max Stirners &#8220;Der Einzige und sein Eigentum&#8221;, i]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://richtersblog.wordpress.com/files/2009/06/stirner.jpg"><br />
</a></p>
<p>Ich besitze eine alte Reclam-Ausgabe von Max Stirners &#8220;Der Einzige und sein Eigentum&#8221;, in braunes Leinen gebunden, etwas stockfleckig, mit Bleistiftanstreichungen eines Vorbesitzers, der, dem quer übers Deckblatt notierten Namen nach, vermutlich &#8220;Sommer&#8221; hieß. Es ist ein durch und durch abendländischer Text, gerade in seiner provozierenden Quergestelltheit, und daher ist es ganz angenehm, ihn in einer derart biederen Fraktur-Ausgabe mit schmetterlingsgeblümten Vorsatzpapier zu lesen. Nun, &#8220;lesen&#8221; ist vielleicht nicht das richtige Wort. Zunächst ist es meist ein Blättern, das dann in ein Festlesen übergeht.</p>
<p><a href="http://richtersblog.wordpress.com/files/2009/06/stirner.jpg"><img title="stirner" src="http://richtersblog.wordpress.com/files/2009/06/stirner.jpg" alt="stirner" width="510" height="286" /></a></p>
<p>Das Vorwort dieser Ausgabe stammt aus dem Jahre 1892, geschrieben von Paul Lauterbach. Er bezeichnet Friedrich Nietzsche als Stirners &#8220;<span style="color:#993300;">großen Nachfolger, den Ausbauer und Umschöpfer der Ich-Lehre</span>&#8221; und sagt über das Verhältnis von Kaspar Schmidt (der das Pseudonym &#8220;Max Stirner&#8221; überstreifte) zu seinem Werk, dass es wohl &#8220;<span style="color:#993300;">das Niccolo Macchiavellis zu seinem Principe sein</span>&#8221; dürfe.  Dies sind tatsächlich zwei der Koordinaten, über die sich Stirners Werk verorten läßt. Zugleich ist da aber auch eine sonderbare Beziehung zum Hedonismus und zum Utilitarismus, zu Feuerbach und zur Aufklärung, die von Max Stirner jeweils explizit benannt werden.  Allerdings kann er keine dieser Strömungen ohne Widerspruch angehen, denn:</p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#000080;">Jedes höhere Wesen über Mir, sei es Gott, sei es der Mensch,</span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#000080;">schwächt das Gefühl meiner Einzigkeit </span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#000080;">und erbleicht erst vor der Sonne dieses Bewusstseins. </span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#000080;">Stell&#8217; Ich auf Mich, den Einzigen, meine Sache, </span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#000080;">dann steht sie auf dem vergänglichen, dem sterblichen Schöpfer seiner, </span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#000080;">der sich selbst verzehrt, und Ich darf sagen: <strong> </strong></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#000080;">Ich hab&#8217; mein Sach&#8217; auf Nichts gestellt. (S. 429)</span></p>
<p><span style="color:#000080;"><span style="color:#000080;"> </span><br />
</span></p>
<p><span style="color:#000080;"><span style="color:#000000;">Stirners Worte sind feurig und sie wenden sich gegen Staat, Religion, Eigentum  und andere gesellschaftliche Kräfte, die persönliches, authentisches Dasein verhindern.  Das, was jetzt und hier da ist, manifestiert die Kräfte und das Vermögen des Einzelnen. Ausreden gelten nicht. In gewisser Weise ist sein Werk die notwendige Ergänzung zu Freuds Aktualisierung des Konzepts des Unbewussten &#8211; als Aktualisierung der Erfahrung des konkret Sinnlichen:</span></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#000080;"><span style="color:#000080;">Ein Mensch ist zu nichts &#8220;berufen&#8221; und hat keine &#8220;Aufgabe&#8221;, keine &#8220;Bestimmung&#8221;, </span></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#000080;"><span style="color:#000080;">so wenig als eine Pflanze oder ein Tier einen &#8220;Beruf&#8221; hat. </span></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#000080;"><span style="color:#000080;">Die Blume folgt nicht dem Berufe, sich zu vollenden, </span></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#000080;"><span style="color:#000080;">aber sie wendet alle ihre Kräfte auf die Welt, </span></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#000080;"><span style="color:#000080;">so gut sie kann, zu genießen und zu verzehren, </span></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#000080;"><span style="color:#000080;">d.h. sie saugt so viel Säfte der Erde, so viel Luft des Äthers, so viel Licht der Sonne ein, </span></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#000080;"><span style="color:#000080;">als sie bekommen und beherbergen kann. (S. 382) </span></span></p>
<p><span style="color:#000080;"><span style="color:#000000;">Der Einzelne, der sich lebt, ist eine Provokation, weil die Welt in jeder Begegnung neu geschaffen werden muss. Er ist emanzipiert. Die Begegnung mit Stirners Worten erinnert an eine Urkraft, die von Zivilisation und Kultur überformt wurde und die heute lediglich in sublimierter Form Ausdruck findet. </span><br />
</span></p>
<p><span style="color:#000080;"><span style="color:#000000;"><a href="http://richtersblog.wordpress.com/files/2009/06/stirner-2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-934" title="stirner 2" src="http://richtersblog.wordpress.com/files/2009/06/stirner-2.jpg" alt="stirner 2" width="510" height="286" /></a></span></span></p>
<p><span style="color:#000080;"><span style="color:#000000;">(<span style="color:#000000;">Sie wissen ja:</span> <span style="color:#ff0000;">Mausklicks auf die Bilder</span> öffnen vergrößerte Ansichten!)</span></span></p>
<p>Wir leben in einer Zeit ausgedehnter Adoleszenz und Max Stirner wird sich vielleicht, mehr noch als Nietzsche, als der Bannerträger dieser verlängerten Rebellion gegen das Vorhandene erweisen. Gerade im Hinblick auf die in Erstarrung begriffenen Strukturen unserer ins Milliardenfache gewachsenen Weltgemeinschaft sind nicht nur der Universalismus Kants und die Spiritualität des Ostens von Bedeutung, sondern auch die selbstbewusste  Authentizität des Einzelnen, der sich stets aufs Neue in der Gemeinschaftsbildung verwirklicht. Dies ist der abendländische Traum von Jugend, von Freiheit, von Unabhängigkeit und von Selbstverwirklichung.</p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><span style="color:#000080;"><span style="color:#000000;">Links:</span></span></span></p>
<p><a href="http://www.msges.de/dokumente/stirner-ausstellung.pdf"><span style="color:#000080;"><span style="color:#000000;"> </span></span></a><a href="http://www.msges.de/">Informationen zu Max Stirner</a></p>
<p><a href="http://www.projekt.gutenberg.de/index.php?id=19&#38;autorid=573&#38;autor_vorname=+Max&#38;autor_nachname=Stirner&#38;cHash=b31bbae2c6"><span style="color:#000080;"><span style="color:#000000;">&#8220;Der Einzige und sein Eigentum&#8221;</span></span></a></p>
<p><span style="color:#000080;"><span style="color:#000000;"><a href="http://www.max-stirner-archiv-leipzig.de/">Das Max-Stirner-Archiv in Leipzig</a><br />
</span></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Abendvortrag: Timothy Williamson anlässlich des 11. Göttinger Philosophischen Kolloquiums]]></title>
<link>http://basisgruppephilosophie.wordpress.com/2009/06/05/abendvortrag-timothy-williamson-anlasslich-des-11-gottinger-philosophischen-kolloquiums/</link>
<pubDate>Fri, 05 Jun 2009 16:33:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>basisgruppephilosophie</dc:creator>
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<description><![CDATA[]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://basisgruppephilosophie.wordpress.com/files/2009/06/plakat-williamson3.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-325" title="plakate-a2-vorne_1 copyNEU" src="http://basisgruppephilosophie.wordpress.com/files/2009/06/plakat-williamson3.jpg" alt="plakate-a2-vorne_1 copyNEU" width="588" height="800" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Genuss: Zwischen Essen und Rausch]]></title>
<link>http://kaffeedramatiker.wordpress.com/2009/05/30/genuss-zwischen-essen-und-rausch/</link>
<pubDate>Sat, 30 May 2009 12:15:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>aristipposian</dc:creator>
<guid>http://kaffeedramatiker.wordpress.com/2009/05/30/genuss-zwischen-essen-und-rausch/</guid>
<description><![CDATA[Genuss ist ein weites Spektrum, das aber weder an einem Bereich ankommt, wo man frisst und sich vor ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Genuss ist ein weites Spektrum, das aber weder an einem Bereich ankommt, wo man frisst und sich vor ]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Neuer Track: erev - Intellekto-Hedonisten]]></title>
<link>http://dissonanz.wordpress.com/2009/05/11/neuer-track-erev-intellekto-hedonisten/</link>
<pubDate>Mon, 11 May 2009 14:28:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>jitzchak45</dc:creator>
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<description><![CDATA[Nach langer Abwesenheit haben wir es als  erev mal wieder geschafft, einen neuen Track zu präsentier]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Nach langer Abwesenheit haben wir es als <a href="http://www.myspace.com/erev07" target="_blank"> erev</a> mal wieder geschafft, einen neuen Track zu präsentieren. Neben der MySpace-Seite gibts das ganze auch hier zum Anhören und Runterladen.<!--more--></p>
<p>Viel Spaß dabei und bitte nicht an Kritik sparen&#8230;</p>
<p><a href="http://iggr.net/erev/intellekto_hedonisten.mp3">erev &#8211; Intellekto-Hedonisten</a></p>
<p>Noch etwas zu erev:</p>
<p>Das ganze ist nen kleines Electro-Projekt von nem Freund und mir. Zielsetzung lediglich ein wenig rumzuprobieren und Spaß dabei zu haben. Mal sehn, was dabei noch so herauskommt, jetzt wo wir wieder etwas mehr Zeit haben.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das Dilemma der Islamophoben]]></title>
<link>http://efeder.wordpress.com/2009/05/11/das-dilemma-der-islamophoben/</link>
<pubDate>Mon, 11 May 2009 01:16:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mcp</dc:creator>
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<description><![CDATA[So sammelt sich in Anti-Islam-Blogs im Internet und bei Demos wie in Köln ein seltsames Bündnis von ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[So sammelt sich in Anti-Islam-Blogs im Internet und bei Demos wie in Köln ein seltsames Bündnis von ]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Happy Birthday Israel]]></title>
<link>http://dissonanz.wordpress.com/2009/04/29/happy-birthday-israel/</link>
<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 08:09:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>jitzchak45</dc:creator>
<guid>http://dissonanz.wordpress.com/2009/04/29/happy-birthday-israel/</guid>
<description><![CDATA[There&#8217;s a joke that says most Jewish holidays can be summed up thus: &#8220;They tried to kill]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p>There&#8217;s a joke that says most Jewish holidays can be summed up thus: &#8220;They tried  to kill us, they didn&#8217;t succeed, let&#8217;s eat.&#8221; Yom Hazikaron and Yom Ha&#8217;atzmaut  are different. The reality is more like: &#8220;They&#8217;re still trying to kill us. We  won&#8217;t let them win. Let&#8217;s eat.&#8221;</p></blockquote>
<p><a href="http://www.jpost.com/servlet/Satellite?cid=1239710805825&#38;pagename=JPost%2FJPArticle%2FShowFull" target="_blank">http://www.jpost.com/servlet/Satellite?cid=1239710805825&#38;pagename=JPost%2FJPArticle%2FShowFull</a> (via <a href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/tel_aviv_in_flammen/" target="_blank">achgut</a>)</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 366px"><img title="Israels Unabhängigkeit 1948" src="http://3.bp.blogspot.com/_33GzxHTsBX4/SCm97_6kE9I/AAAAAAAABnQ/ydN9BfMt08s/s400/Israel60_capa01.jpg" alt="Israel im Mai 1948, Quelle: http://ruadajudiaria.com/?p=611" width="356" height="400" /><p class="wp-caption-text">Israel im Mai 1948, Quelle: http://ruadajudiaria.com/?p=611</p></div>
<p>Diese Zeilen aus der jerusalem post repräsentieren wohl sehr gut die Lage, in der sich Israel und seine Bewohner derzeit befinden &#8211; weitesgehnde Normalität trotz ständiger Bedrohung. Für uns wohl unvorstellbar.</p>
<p>Ich werde zwar heute auch essen &#8211; Israels Unabhängigkeitstag wird dann aber <a href="http://partymonstersunite.blogspot.com/" target="_blank">heute abend im AMP bei 1footindarave</a> gefeiert!</p>
<p><strong>Israel is on the map to stay!</strong></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Karfreitags-Hedonismus - besser als Kirche]]></title>
<link>http://dissonanz.wordpress.com/2009/04/10/karfreitags-hedonismus-besser-als-kirche/</link>
<pubDate>Fri, 10 Apr 2009 14:30:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>jitzchak45</dc:creator>
<guid>http://dissonanz.wordpress.com/2009/04/10/karfreitags-hedonismus-besser-als-kirche/</guid>
<description><![CDATA[Wie wunderbar es ist bei diesem grandiosen Sommer-Wetter zwischen Terasse und PC hin und her zu ting]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wie wunderbar es ist bei diesem grandiosen Sommer-Wetter zwischen Terasse und PC hin und her zu tingeln, Rosinenbrot mit Bresso (Schleichwerbung allez) zu genießen und sich von <a href="http://www.myspace.com/1footindarave" target="_blank">1 foot in da rave</a> beschallen zu lassen. Da fehlt nur noch das erste Bierchen, was zwecks Autofahren noch warten muss&#8230;</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/S1QYeqK0pv4&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/S1QYeqK0pv4&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Gleich gehts los zum Technik und Deko Aufbaun für den fetten <strong>&#8220;Karfreitag? &#8211; Scheiß drauf, wir tanzen trotzdem&#8221;- Wohnzimmer-Rave</strong> aufzubaun. Die Vorfreude steigt&#8230; Vor allem, weils nicht mein Wohnzimmer ist!</p>
<p>Zwischendurch dann noch ein wenig Bahamas-Lektüre um dem Intellekto-Hedonismus auch voll gerecht zu werden.</p>
<p><a href="http://vids.myspace.com/index.cfm?fuseaction=vids.individual&#38;videoid=55452846" target="_blank">Gerade noch was zum Ergänzen gefunden <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> , lässt sich leider hier nicht einbinden</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[2300 DIMENSIONAL]]></title>
<link>http://nikotinflash.wordpress.com/2009/03/24/2300-dimensional/</link>
<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 23:13:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>nikotinflash</dc:creator>
<guid>http://nikotinflash.wordpress.com/2009/03/24/2300-dimensional/</guid>
<description><![CDATA[]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="aligncenter size-full wp-image-192" title="9.000.000.000.000.000" src="http://nikotinflash.wordpress.com/files/2009/03/aj-fosik-dust1.jpeg" alt="9.000.000.000.000.000" width="500" height="429" /></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nussbaum in Leipzig]]></title>
<link>http://basisgruppephilosophie.wordpress.com/2009/03/10/nussbaum-in-leipzig/</link>
<pubDate>Tue, 10 Mar 2009 23:51:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>basisgruppephilosophie</dc:creator>
<guid>http://basisgruppephilosophie.wordpress.com/2009/03/10/nussbaum-in-leipzig/</guid>
<description><![CDATA[Martha Nussbaum hält am kommenden Sonntag, 15. März 2009, 11:00 Uhr einen Vortrag im Rahmen der Anni]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Martha_Nussbaum">Martha Nussbaum</a> hält am kommenden Sonntag, 15. März 2009, 11:00 Uhr einen Vortrag im Rahmen der <a href="http://www.uni-leipzig.de/~order/content/index.php?option=com_content&#38;task=view&#38;id=119&#38;Itemid=132">Anniversary Lectures</a> der Universität Leipzig. Titel ist &#8220;Liberty of Conscience: the Attack on Equal Respect&#8221;. </p>
<p>Es wird auch eine Gruppe Göttinger Studierender geben, die gemeinsam mit dem Zug nach Leipzig fährt, um sich den Vortrag anzuhören. Wer sich dem anschließen möchte, melde sich bitte <a href="http://basisgruppephilosophie.wordpress.com/kontakt-impressum/">bei uns</a>.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hedonismus - und Zwänge]]></title>
<link>http://szenenzauber.wordpress.com/2009/03/10/hedonismus-und-zwange/</link>
<pubDate>Tue, 10 Mar 2009 13:33:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>sputator</dc:creator>
<guid>http://szenenzauber.wordpress.com/2009/03/10/hedonismus-und-zwange/</guid>
<description><![CDATA[Quote of the Moment Jordan schreibt von seiner an den Hedonismus angelehnten Lebensphilosophie: Man ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><h2 style="text-align:center;">Quote of the Moment</h2>
<p>Jordan schreibt von seiner an den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hedonismus" target="_blank">Hedonismus</a> angelehnten Lebensphilosophie:</p>
<blockquote><p><em>Man tue, was einem gefalle, das ist der einzige Sinn des Lebens. Keine Fragen nach dem Woher, keine Fragen nach dem Wohin.</em></p>
<p>[→ <a href="http://thepropagandist.de/?p=430" target="_blank">Blogpost bei Thepropagandist</a>]</p></blockquote>
<p>Es gibt Situationen, in denen ich mir nur zu sehr wünsche, dem einfach zu folgen. Warum ich es nicht tue? Weil ich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Konvention" target="_blank">sozialen und gesellschaftlichen Zwängen bzw. Konventionen </a>unterliege, wie der Großteil meiner Mitmenschen auch.</p>
<p>Und weil ich für mich feststelle, wenn ich Jordans Theorie zu Ende denke, dass mir die &#8220;Begleiterscheinungen&#8221; dieser Konventionen &#8211; Eingliederung in die Gesellschaft, soziale Bindungen, Freundschaften &#8211; zu viel bedeuten. Denn wenn ich diese Philosophie richtig auffasse, dann verstößt man gegen gesellschaftliche Normen, wenn man ihr konsequent folgt. Und damit würde man auch die besagten Begleiterscheinungen verwerfen.</p>
<p>Aber der Ansatz ist verlockend, hin und wieder.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Lehren des Epikur. Eine Zusammenfassung.]]></title>
<link>http://kaltric.wordpress.com/2009/02/27/epikur/</link>
<pubDate>Fri, 27 Feb 2009 13:02:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>kaltric</dc:creator>
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<description><![CDATA[Epikur (ca. 341 &#8211; 271/270 v. Chr.) war griechischer Philosoph und Begründer einer eigenen phil]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Epikur (ca. 341 &#8211; 271/270 v. Chr.) war griechischer Philosoph und Begründer einer eigenen philosophischen Strömung, sah sich jedoch ursprünglich vor allem dem Atomismus Demokrits verpflichtet. Seine Schule war ein Gegenstück zur Stoa und hielt sich bis etwa ins 3. Jahrhundert. Leider sind kaum Schriftstücke von ihm selber überliefert.<a name="sdfootnote1anc" href="#sdfootnote1sym"><sup>1</sup></a></p>
<p><a href="http://kaltric.wordpress.com/mat/matphil/epikur" target="_self">Dieser Artikel</a> möchte das, was bekannt ist, zusammenfassen auf eine hoffentlich verständliche Art.</p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Außerhalb des Magens]]></title>
<link>http://aristipposiankaffeejournal.wordpress.com/2009/02/24/auserhalb-des-magens/</link>
<pubDate>Tue, 24 Feb 2009 16:52:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>aristipposian</dc:creator>
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<description><![CDATA[Mit Außerhalb des Magens als Arbeittitel adressiere ich vorwiegend die Verbindungen zwischen Kaffee ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://1.bp.blogspot.com/_r8N2IToJPr8/Saa1i1n9GvI/AAAAAAAAAOQ/42DuVtTq0qs/s1600-h/Windgeniesser.jpg"><img style="float:left;width:200px;cursor:hand;height:106px;margin:0 10px 10px 0;" src="http://1.bp.blogspot.com/_r8N2IToJPr8/Saa1i1n9GvI/AAAAAAAAAOQ/42DuVtTq0qs/s200/Windgeniesser.jpg" border="0" alt="" /></a><br />
Mit <span style="font-style:italic;">Außerhalb des Magens</span> als Arbeittitel adressiere ich vorwiegend die Verbindungen zwischen Kaffee und Bereiche wie Philosophie und Bildende Kunst &#8211; auch mal Politik.</p>
<p>Am Anfang war Kaffee für mich bloß ein bitterer Geschmack &#8211; keine Routine, kein Bedürfnis, nur Neugierde auf etwas, dass die ganze Welt täglich zu brauchen schien. Der Geschmack und der Anspruch entwickelten sich sukzessive, als Genuss und Qualität Priorität wurden. Aus drei Dekaden Kaffeetrinkens entstand Aristippos, die Entwicklung zum eigenen Kaffeegetränk.</p>
<p>Aristippos von Kyrene (435 – 355 v. Chr.) wusste philosophisch zu genießen, ohne sich darin zu verlieren und erstrebte dadurch die Erhebung des Geistes. Zum richtigen Genießen und innerer Freiheit gehöre Einsicht, damit man kein Sklave der Gelüste wird, meinte er. Seine Schülerin und Tochter Areté gilt als erste hervorgetretene Philosophin. Diese Philosophie lehrte sie ihrem Sohn, Aristippos der Jüngere, der gemeinsam mit Epikur von Samos die Gedanken der kyrenische Philosophenschule und des Hedonismus weiterführte und niederschrieb.</p>
<blockquote><p>&#8220;Weisheit, die umfassende Tiefe und Höhe des ganzheitlichen Daseins und die Liebe zu diese lassen sich symbolisch zum Ausdruck bringen, wenn man bedacht, genüsslich, behutsam und kreativ Rohstoffe behandelt. Im Kaffee lässt sich eine der vielfältigsten Möglichkeiten finden für die Umsetzung der Liebe zur Weisheit. Vom Wachstum &#8211; Erde, Geographie und Höhe betreffend &#8211; zur Ernte der Kirschen, zur Verarbeitung bis zur Trocknen, dann bis zur Röstungs Prozess der Bohnen und schließlich bis zur Zubereitung des Getränks, Kaffee dürfte nie bloß als schwarzes Gebräu enden.&#8221; </p>
<p>S. B.</p></blockquote>
<p>Bild: <span style="font-weight:bold;">&#8220;Windgeniesser&#8221; </span>/ Kaffeeöl auf Pappe</p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[LISTE TIROL zeigt sich besorgt über Rückgang der Katholiken!]]></title>
<link>http://listetirol.wordpress.com/2009/08/21/liste-tirol-zeigt-sich-besorgt-uber-ruckgang-der-katholiken/</link>
<pubDate>Fri, 21 Aug 2009 08:33:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>listetirol</dc:creator>
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<description><![CDATA[Utl.:  Tirol auf Weg vom katholischen zum muslimischen bis hin zum atheistischen Land! Innsbruck, Bo]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Utl.:  Tirol auf Weg vom katholischen zum muslimischen bis hin zum atheistischen Land!</strong></p>
<p><strong>Innsbruck, Bozen: </strong>Die jüngsten österreichweit  präsentierten Zahlen über den Rückgang der Katholiken sind besorgniserregend. Waren 1971 rund 88% der Österreicher katholisch, so waren es 2008 nur mehr 67%. Im gleichen Zeit-raum gab es einen starken Anstieg von Atheisten, Konfessionslosen und eine explosionsartige Ausbreitung des Islams, resümiert Alois Wechselberger von der LISTE TIROL.</p>
<p>Es ist unbestrittenen, dass sich weite Teile der Bevölkerung dem Hedonismus und „Ego-Kapitalismus“ verschrieben haben.  Die besorgniserregende Situation haben auch die Vertreter der Politik und der römisch-katholischen Kirche zu verantworten: Die Politik hat besonders grundlegende Fehler über das Bildungs-  und Sozial- und Wirtschaftssystem und der ungezügelten Hereinnahme von fremden (und weitgehend nicht integrierten oder assimilierten) Volks-gruppen zu verantworten. Die Vertreter der Kirche sind einerseits seit Jahrzehnten in internen Streitigkeiten und Skandalen verwickelt und haben dadurch massiv an Glaubwürdigkeit und Vertrauen verloren. Die Amtskirche hat sich weg von der „Seelsorge auf der Straße“ und dafür auf „archaisch- theologische“  Themen und dem Verfassen von „philosophischen“ Werken verlagert. Nicht wenige hohe Vertreter der Kirche haben den Mut und (wohl auch den eigenen) Glauben verloren, sich für die Christen nachhaltig zu positionieren. Bei vielen schein es, als hätten sie ihren Glauben jener  der „Gutmenschen“ angepasst. Die Kirche wurde dadurch  ihrer wichtigen „Kanten und Ecken“ verlustig.</p>
<p>Alois Wechselberger: „Mir ist bewusst, dass diese Kritik an meiner (Amts-) Kirche schmerzlich und hart ist, sie beruht aber doch auch auf meinem Bekenntnis zu einem starken Christentum, vor allem in unserem Land.  Es bedarf keiner Missionen in der Welt, es bedarf auch keines Gleichklangs mit linken Intellektuellen, sondern Tirol und Österreich braucht eine Re-Missionierung durch die römisch-katholische Kirche. Kirche beginnt natürlich auch bei einem selbst!“</p>
<p>Es ist geradezu verwerflich, dass gerade die Strache-FPÖ  &#8211; selbst in großen Teilen kirchen- und christenfeindlich – das Christentum in „Kreuzrittermanier“ missbräuchlich verwendet, um die tatsächlich bestehende Gefahr einer Islamisierung aufzuzeigen. Überzeichnet dargestellt, kann es in ein paar Jahren so sein, dass sich etwa unter Tiroler Schützen neben oder anstatt Katholiken Atheisten und Moslems befinden, schließt Alois Wechselberger.</p>
</div>]]></content:encoded>
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