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	<title>hegemonie &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/hegemonie/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "hegemonie"</description>
	<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 15:52:31 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Wat is Metapolitiek]]></title>
<link>http://metapolitiek.wordpress.com/2009/11/12/wat-is-metapolitiek/</link>
<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 17:16:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>metapolitiek</dc:creator>
<guid>http://metapolitiek.wordpress.com/2009/11/12/wat-is-metapolitiek/</guid>
<description><![CDATA[Die gedagtes en gevoelens van mense wat samelewing en politiek beinvloed. Plato, Hegel, de Tocquevil]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die gedagtes en gevoelens van mense wat samelewing en politiek beinvloed. Plato, Hegel, de Tocqueville, Veblen, Cooley, Gramsci, de Benoist etc. Wat is die rol van kultuur, waardes en norme vir die gebeure in die politiek?</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Le crépuscule du dollar, par Robert Fisk]]></title>
<link>http://electronx.wordpress.com/2009/10/07/le-crepuscule-du-dollar-par-robert-fisk/</link>
<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 19:54:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>electronx</dc:creator>
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<description><![CDATA[Le grand reporter Robert Fisk, correspondant de The Independent au Moyen Orient depuis de nombreuses]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Le grand reporter Robert Fisk, correspondant de The Independent au Moyen Orient depuis de nombreuses]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Die Schwächen der gegenwärtigen Sozialdemokratie]]></title>
<link>http://treiberagainstcapitalism.wordpress.com/2009/09/02/die-schwachen-der-gegenwartigen-sozialdemokratie/</link>
<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 07:55:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>Gerhard Treiber</dc:creator>
<guid>http://treiberagainstcapitalism.wordpress.com/2009/09/02/die-schwachen-der-gegenwartigen-sozialdemokratie/</guid>
<description><![CDATA[Auch wenn die Sozialdemokratie in zahlreichen Ländern der EU in der Regierung vertreten ist, so gibt]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignright size-full wp-image-181" title="faymann" src="http://treiberagainstcapitalism.wordpress.com/files/2009/09/faymann.jpg" alt="faymann" width="120" height="140" /></p>
<p>Auch wenn die Sozialdemokratie in zahlreichen Ländern der EU in der Regierung vertreten ist, so gibt sie dort selten den Ton an. Die gegenwärtige Sozialdemokratie ist von einer manifesten Schwäche ihrer Durchsetzungskraft geprägt. Woran liegt das?</p>
<p><strong>Es allen recht machen</strong></p>
<p>Das beginnt schon bei der Ausrichtung der Wahlwerbung und der Programmatik. Die Parteiprogramme und die Wahlkämpfe der Sozialdemokraten möchten alle Bevölkerungsschichten ansprechen und niemanden vor den Kopf stoßen. Aber dadurch spricht sie nur noch einen Teil jener an, deren Interessen sie eigentlich vertreten sollte. Neben den Arbeitern und Angestellten und niederen Beamten soll sie auch für Bauern, Gewerbetreibende, leitende Angestellte, Akademiker und Unternehmer wählbar sein. Der Preis für diesen Versuch, es allen recht machen zu wollen, ist, dass immer weniger Menschen aus der Kernwählerschaft angesprochen werden. Und somit müssen sozialdemokratische Parteien schon froh sein, wenn sie bei den Wahlen ein Ergebnis von knapp über 30% erzielen. Und dabei ist diese Strategie völlig unverständlich. Würde die Sozialdemokratie nämlich die große Mehrheit der unselbstständig Beschäftigten gewinnen, dann wäre sie auch heute noch der überlegene Wahlsieger und selbst die Absolute nicht ausgeschlossen. Es wäre daher wesentlich zielführender auf die Stimme bestimmter Bevölkerungsgruppen zu verzichten, aber dafür dort zu punkten, wo eine sozialdemokratische Politik ihre programmatische Heimat hat. Aber die Sozialdemokratie überlässt immer größere Teile ihrer Kernwählerschaft dem Rechtspopulismus, der diesen Menschen zwar keine Lösungen zu bieten hat, aber ihren Frust und ihre Enttäuschung kanalisiert. Das ist nicht nur verhängnisvoll für die Sozialdemokratie, sondern auch für unsere Gesellschaft und ihr demokratisches Grundverständnis gefährlich.</p>
<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-182" title="steinbrueck" src="http://treiberagainstcapitalism.wordpress.com/files/2009/09/steinbrueck.jpg" alt="steinbrueck" width="100" height="150" />Harmonie statt Hegemonie</strong></p>
<p>In Folge dieser generellen Harmoniebedürftigkeit ist die Sozialdemokratie in ihrer politischen Praxis sowohl auf parlamentarischer Ebene als auch in der Regierungstätigkeit allzu zu sehr auf Konsens aus. Sie verkennt dabei, dass der Koalitionspartner nicht nur Partner, sondern auch der Vertreter eines grundlegenden Interessengegensatzes sein kann, der die Möglichkeit des harmonischen Miteinanders streng limitiert. Zwar verlangt die Zusammenarbeit auf dieser Ebene stets Kompromissbereitschaft. Aber es darf dabei nicht übersehen werden, wo der Kompromiss zum Verrat an den eigenen Werten wird. In dieser Hinsicht hat die Sozialdemokratie gegenüber den Konservativen seit Längerem das Nachsehen. Die Sozialdemokratie ist deshalb gefordert, die politische Hegemonie bei ihrer Regierungsarbeit anzustreben und diesen Anspruch auch den Wählern überzeugend zu vermitteln.</p>
<p><strong><img class="alignright size-full wp-image-183" title="brown" src="http://treiberagainstcapitalism.wordpress.com/files/2009/09/brown.jpg" alt="brown" width="93" height="127" />Kein gesunder Machiavellismus</strong></p>
<p>Das dies zur Zeit nicht gelingt, liegt auch daran, dass die Konservativen &#8211; die diesen Namen übrigens gar nicht mehr verdienen, da sie keine Werte mehr verteidigen, sondern den Neoliberalismus ungezähmt gewähren lassen &#8211; im Unterschied zu den Sozialdemokraten ihr Gefallen an der Macht zelebrieren. Die Konservativen punkten heute bei den Wählern weniger mit den Werten, die sie verteidigen, sondern vielmehr durch die masochistische Lust, die bei den Wählern durch diesen Triumph der reinen Macht hervorgerufen wird. Die Sozialdemokratie ist also dazu aufgerufen, endlich wieder den Ort der Macht positiv zu besetzen, indem sie Macht nicht um ihrer selbst willen, sondern zur Verwirklichung des Guten anstrebt. Unter dieser Voraussetzung sollte sie auch wieder überzeugender einen gesunden Machiavellismus zur Schau stellen. Dazu ist es allerdings notwendig, strategische Spielräume offen zu haben. Am Beispiel Österreich kann man aber sehen, dass die Sozialdemokratie mit ihrem kategorischen Nein zur Zusammenarbeit mit dem Rechtspopulismus zwar moralisch punktet, aber sich taktisch gegenüber der konservativen Volkspartei vollkommen in die Defensive manövriert.</p>
<p><strong>Deshalb ist es höchst an der Zeit, dass die Sozialdemokratie wieder zu ihrer Stärke zurückfindet, Macht im Interesse der ArbeitnehmerInnen wahrzunehmen!</strong></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[La nécessité des gens d’affaires]]></title>
<link>http://quandlematerialismesenmele.wordpress.com/2009/08/22/la-necessite-des-gens-d%e2%80%99affaires/</link>
<pubDate>Sat, 22 Aug 2009 13:21:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>sylvainguillemette</dc:creator>
<guid>http://quandlematerialismesenmele.wordpress.com/2009/08/22/la-necessite-des-gens-d%e2%80%99affaires/</guid>
<description><![CDATA[La nécessité des gens d’affaires La nécessité des gens d’affaires est-elle une réalité, ou une simpl]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><h1 style="text-align:center;"><strong>La nécessité des gens d’affaires</strong></h1>
<p style="text-align:left;">
<p style="text-align:left;">
<p style="text-align:left;"><strong><br />
</strong></p>
<p style="text-align:left;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align:left;">La nécessité des gens d’affaires est-elle une réalité, ou une simple relativité due à la concentration de la richesse dans les mains de la bourgeoisie que représentent ces gens d’affaires? Par ce questionnement, j’entends répondre aux argumentaires des militants capitalistes, dont entre autres, à ceux des ex-députés débattant avec monsieur Durivage à Radio-Canada. Je peux aisément démontrer qu’il y a une raison pour laquelle des gens sont plus riches que d’autres, et que cette richesse, peut ensuite servir à les enrichir d’avantage, jouant l’intermédiaire, puisque possible, entre l’offre et la demande.</p>
<p style="text-align:left;">
<p style="text-align:left;">De fait, nous savons qu’une maigre partie de la population emploie, et qu’une autre, bien plus grande, est la salariée de cette première. De ces 2 classes, l’une se nomme la bourgeoisie, l’autre, le prolétariat. On distingue le prolétariat par la vente de sa force de travail, laquelle le bourgeois achète, puisqu’il en a les moyens, sinon, les capitaux pour le faire. On distingue le bourgeois par ses possessions de capitaux, dont surtout, celle des moyens de production, lesquels serviront ensuite, avec le labeur des prolétaires, à créer d’avantage de richesse, qui elle, se cartellisera chez le bourgeois.  Certes, il y a réponse à une demande, une offre. Mais qu’est-ce qui explique le fait qu’une classe possède ces moyens de production –les moyens également, d’offrir-, et qu’une autre, soit elle, obligée de vendre sa force de travail pour subsister à ses besoins criants, sinon à ceux de ses proches, comme de sa famille?</p>
<p style="text-align:left;">
<p style="text-align:left;">Il s’agit là d’un processus que préfèrent taire nos adversaires idéalistes, donc également, capitalistes. Car les idéalistes rejettent cette forme d’étude, par expérience, qui permet d’expliquer une chose ou une autre. Par exemple, un cornet qui serait porté au Soleil brûlant, comparé à ce cornet qui, serait préservé au congélateur. L’un des deux, sans équivoque, ne se sera plus de la même forme. Il aura fondu, pour des raisons explicables, prouvables et démontrables. La chaleur –à un certain niveau relatif-, permet la fonte de la glace, telle est la conclusion d’une étude bénigne (nous pourrions certainement pousser l’étude de la glace plus que cela, voire à identifier les composantes, etc..). Je démontrerai, dans les prochains paragraphes, qu’un processus explique également qu’il y ait des bourgeois, et qu’un autre explique aussi, qu’il y ait des prolétaires.</p>
<p style="text-align:left;">
<p style="text-align:left;">Le capital. Le capital, lorsque l’on en possède, permet toutes sortes de choses. L’une des divinités qu’il permet se nomme l’exploitation. Celle du labeur d’autrui en partie, sinon maintenant, celle des malheurs et maux physiques d’autrui. Le bourgeois en possède énormément, comparé au prolétaire. Avec ce capital, le bourgeois transforme la demande en offre, en créant une entreprise, par laquelle il sera dit qu’il «crée des emplois». Mais de fait, c’est la demande qui crée l’offre –les emplois-, et non l’intermédiaire qui possède les capitaux –Ça peut être n’importe qui, il y a même des loteries pour s’en assurer!-. Bâtissant son «entreprise privée», les prolétaires remplissent déjà, une autre demande, formulée elle, par le besoin des consommateurs, dont aura pu profités un chanceux détenteur de capitaux, en quantité adéquate pour ce. Un autre bourgeois. D’ailleurs, même la voiture dans laquelle se promène le bourgeois est une conception faisant suite au labeur de prolétaires, ayant rempli, eux aussi, une demande, elle aussi, issue des capitaux d’un autre bourgeois, tout aussi intermédiaire que mon autre exemple. Mais là n’est pas la question… Comment, maintenant, expliquer cet amas de capitaux chez une parcelle, et minoritaire, population mondiale? Ce débat n’ayant pas lieu dans les échanges de nos trois mousquetaires à Radio-Canada, il s’agit là d’un débat purement totalitaire.</p>
<p style="text-align:left;">
<p style="text-align:left;">Le capital peut s’amasser de diverses façons, mais nous verrons toutefois, que peu importe la façon dont il sera amassé, il en demeure qu’il n’y a pas lieu de légitimer l’exploitation du labeur d’autrui. Par exemple, certains capitalistes vous diront que le bourgeois a travaillé comme un forçat, et que comme récompense, on lui doit le fruit du labeur d’autrui. Mais cette quantité de labeur n’est pas quantifiable, sinon, l’unité de mesure avec laquelle les capitalistes la calculent, elle, n’existe pas, ou n’a pas été dévoilée par ces capitalistes. Il est donc impossible de comparer le labeur du bourgeois, avec celui de quelconque prolétaire. Un marchand de savon, par exemple, travaillera t-il aussi fort, physiquement, que le poser de bitume, sinon que le charpentier? J’en doute! En vérité, la quantité de labeur n’est pas calculable, cette excuse n’est donc qu’un paravent vis-à-vis le réel fait, celui que le bourgeois, pour partir son entreprise, possédait déjà une quantité nécessaire de capitaux.</p>
<p style="text-align:left;">
<p style="text-align:left;">Sinon, les capitalistes vous diront également que le bourgeois a pris des risques, mais comment, aujourd’hui, peut-on croire à cet argument fallacieux, puisque l’on est à même de constater que ce risque, a bel et bien été partagé lors de la récente crise capitaliste. Qui donc a perdu son emploi chez GM, les employeurs, ou les employés? Dans cette forme, nous pouvons déjà conclure, sans aller plus loin, que le risque était partagé, que les travailleurs, prolétaires, ont pris le même risque que les employeurs, les bourgeois. Même que, durant toutes ces années, le bourgeois aura certes su se mettre de côté, quelques parts de profit, ce que le prolétaire n’avait peut-être pas les moyens de faire (Je vois déjà les capitalistes me dirent que les employés de GM étaient bien payés, mais c’est certes, parce qu’ils ne connaissent pas le salaire des employeurs! Car une comparaison nous rendrait vite justice, tout en considérant que ce sont les travailleurs qui créent la richesse, les voitures en l’occurrence et non pas le capitaliste, qui n&#8217;injecte qu&#8217;un capital.).</p>
<p style="text-align:left;">
<p style="text-align:left;">Et le comble, arrive, lui, lorsque l’on émet une critique vis-à-vis l’héritage, car il faut, à ce moment, tenir compte de leurs premiers arguments… Si le bourgeois a travaillé fort pour gagner son droit d’exploitation du labeur d’autrui, comment est-ce possible que les héritiers héritent de leurs divins droits à leur tour? Ont-ils, eux aussi, travaillé fort? Donc, l’argument tombe ridiculement dans la fausse des idéalistes. Ensuite, par la même ridiculité, les capitalistes laisseront tomber leur argumentaire, selon lequel, les «méritants» auraient pris des risques pour se gagner le droit d’exploiter le labeur d’autrui, en défendant par exemple, l’héritage de ces divins droits.</p>
<p style="text-align:left;">
<p style="text-align:left;">Il existe diverses raisons pour laquelle des gens sont plus riches que d’autres. Dans notre système économique, capitaliste, il y a ces classes. Déjà, n’est-il pas facile de résoudre l’équation? Un parent riche, offrira t-il les mêmes services à son enfant, que le parent pauvre, incapable d’offrir quoique ce soit? Les réalités sociales, découlant elles, de la réalité économique, n’ont donc rien en commun lorsque l’on examine une famille bourgeoise versus une famille de prolétaires. On peut déjà constater qu’une des deux familles aura moins de misère à soigner les siens –dans un milieu où la santé se donne au privé-, que l’autre, sans parler des chances d’éducation qui s’offriront à un, versus l’autre. Il est donc irréfutable que des conditions diverses existent dans notre société capitaliste, il est donc clair également que certaines personnes disposent d’un amas de capital, possiblement hérité, amassé par avarice, gagné par une loterie ou gagné à même une autre source d’exploitation du labeur d’autrui. Et que ces mêmes personnes, seront celles qui pourront transformer la demande en offre, via leurs capitaux, lesquels ils prendront pour construire des moyens de production. Mais encore, vous savez déjà qui construira ces moyens de production.</p>
<p style="text-align:left;">
<p style="text-align:left;">Donc, lorsque Marie Grégoire dit que la bourgeoisie est la poche qui donne des «scanneurs» aux hôpitaux publics, elle omet de dire pourquoi ces riches individus possèdent les capitaux, elle omet de dire qu’il y a exploitation du labeur d’autrui, elle crée donc, un totalitarisme des plus absurdes, en direct à la télévision. Et quand elle ajoute que ce sont aussi «des créateurs d’emplois», elle raye d’un coup, l’existence de la demande et le processus expliquant la capacité de ces riches individus de «faire bâtir» des moyens de production. Ces gens ne sont pas des méritants, mais des privilégiés, parmi une masse laborieuse. Ces gens ne sont pas méritants du labeur d’autrui, mais de purs et simples exploitants, se servant de leurs privilèges et de leur amas de capitaux, pour amasser d’avantage de capitaux.</p>
<p style="text-align:left;">
<p style="text-align:left;">Le tout est purement idéologique. Madame Grégoire, madame Frula et monsieur Charbonneau sont capitalistes. À leurs yeux, les bourgeois sont des méritants, car en défendant leur domination, ils s’assurent un retour d’ascenseur. Et bref, la classe politique québécoise, et mondiale, se démène pour préserver les privilèges acquis des bourgeois, acquis non par démocratie, mais bel et bien par la dictature. Jamais, personne n’a voté pour le capitalisme, ce système fut installé, voire imposé par ces mêmes bourgeois premiers. Avez-vous déjà voté pour un bourgeois? C’est certain que non! Pourquoi? Parce qu’il est impossible de le faire, et qui donc, en réalité, règne sur nos États? Les bourgeois, par leurs lobbys.</p>
<p style="text-align:left;">
<p style="text-align:left;">L’existence des capitalistes, des bourgeois donc, n’est redevable qu’au système en place, lequel est imposé et pour lequel nous n’avons jamais voté. Sans système capitaliste, les gens d’affaires ne servent plus à rien, ils sont remplacés, dans un système socialiste, par un conseil –comme il en existe dans les entreprises appartenant au bourgeois apte à se payer des gens pour gérer son entreprise…- ouvrier, sinon populaire, par lesquels les prolétaires exerceraient une vraie démocratie, participative celle-là. Les travailleurs, si conditionnés pour ce, savent gérer et peuvent le faire. Ces bourgeois ne sont donc aucunement indispensables, si la crise capitaliste débouche sur la révolution communiste tant attendue.</p>
<p style="text-align:left;">
<p style="text-align:left;">Débarrassons-nous des parasites! Débarrassons-nous des exploitants du labeur d’autrui! Débarrassons-nous des bourgeois, de ces gens dits «d’affaires», maintenant que nous les savons dispensables!</p>
<p style="text-align:left;">
<p style="text-align:left;">
<p style="text-align:left;">
<p style="text-align:left;">
<p style="text-align:left;">
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Contradictions évidentes... (très longue lecture)]]></title>
<link>http://quandlematerialismesenmele.wordpress.com/2009/08/17/contradictions-evidentes-tres-longue-lecture/</link>
<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 20:19:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>sylvainguillemette</dc:creator>
<guid>http://quandlematerialismesenmele.wordpress.com/2009/08/17/contradictions-evidentes-tres-longue-lecture/</guid>
<description><![CDATA[Veuillez, je vous prie, lire ces deux vastes textes, qui vous définieront l&#8217;exemple parfait d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Veuillez, je vous prie, lire ces deux vastes textes, qui vous définieront l&#8217;exemple parfait d&#8217;une incohérence papale. L&#8217;impérialisme états-unien, dans ces deux textes, est exprimé de deux bien différentes façons, lesquelles pourtant, ne traitent pas de la même façon, une situation potentiellement semblable.</p>
<p>Avec d&#8217;un côté, un président démocratiquement élu, lequel on a vainement tenté tenté de renverser -avec l&#8217;aide des médias privés vénézuéliens-, il y a cet autre président, lui aussi, démocratiquement élu. Mais son renversement fut toutefois une réussite, du moins pour les capitalistes de Washington.  Avec le temps gagné depuis, Zelaya a peu de chance de reprendre son dû, démocratiquement dû devrais-je préciser.</p>
<p>J&#8217;aimerais durant cette lecture, que vous portiez attention aux accusations portées contre Reporters sans Frontières. Elles pourraient, pour certain ne la connaissant pas, paraître erronées, mais vous verrez par la suite, par un exemple frappant, l&#8217;indifférence la plus abjecte de cette pseudo «boîte à vérités» quant aux fermetures d&#8217;entreprises privées du Honduras, lors du coup d&#8217;État en question.</p>
<p>Veuillez noter également, l&#8217;insurrection du ministre canadien Lawrence Cannon, lors de l&#8217;élection, pourtant démocratique, du président iranien, insurrection qu&#8217;il n&#8217;a pourtant pas répété, lors du coup d&#8217;État violent perpétré contre le président démocratiquement élu du Honduras.  Ce dernier, enlevé, puis expulsé par les forces militaires honduriennes, n&#8217;a sans doute pas attiré, assez, l&#8217;attention du ministre des affaires étrangères canadiennes. Rappellez quand même que le Canada est l&#8217;un des alliés des États-Unis dans l&#8217;Organisation des États Américains.</p>
<p style="text-align:center;">Bonne lecture, lisez-les sur deux jours si trop longs!</p>
<p style="text-align:center;">
<h1 style="text-align:center;"><span>Washington face au Honduras : un numéro d’équilibriste</span><br />
<span>par   					   					  Arnold August<a title="Auteur, journaliste et conférencier spécialiste de Cuba. Livre Democracy in Cuba and the 1997-98 Elections. Chapitre « Socialism and Elections » du livre Cuban Socialism in a New Century : Adversity, Survival, and Renewal, (University Press of Florida, 2004) édité par les professeurs Max Azicri et Elsie Deal. Prochain volume Cuba : démocratie participative et élections au XXIème siècle (automne 2010 en français, anglais, et espagnol). Membre de la Latin American Studies Association (LASA)." href="http://www.voltairenet.org/article161632.html#auteur124620">*</a></span></h1>
<p style="text-align:center;">
<p style="text-align:center;">
<p style="text-align:center;">
<p><!-- Contenu                                 --> <!-- /////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////// --> <!-- ALTERNATIVE : LA RUBRIQUE CONTIENT DES "MINI-ARTICLES" --> <!-- /////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////// --> <!-- Texte --></p>
<div>
<dl>
<dt><img src="http://www.voltairenet.org/IMG/jpg/1-444-3.jpg" alt="JPEG - 30.1 ko" width="365" height="274" /></dt>
<dd>Le « président » « civil » Roberto Micheletti. </dd>
</dl>
<p>Presqu’immédiatement après le coup d’État du 28 juin 2009, les grands médias n’ont pu s’empêcher de remarquer que Washington faisait face à un problème. Le 30 juin, on pouvait lire en gros titre dans le quotidien <em>USA Today</em> : « La journée d’Obama : la corde raide présidentielle. » L’article se poursuivait ainsi : « Bon matin depuis le Bureau ovale [Maison-Blanche]. Lors de cette même journée, en 1859, un acrobate français nommé Charles Blondin a marché sur une corde raide au-dessus des eaux torrentielles des Chutes Niagara. Exactement 150 ans plus tard, le président Barack Obama doit sans doute comprendre ce qu’il ressentait… [par rapport à] l’Amérique latine. Obama essaie de résoudre le coup militaire au Honduras malgré la charge de méfiance de l’Amérique latine face aux États-Unis. » [<a id="nh1" title="« Obama’s day : The presidential tightrope », USA Today, 30 juin (...)" rel="footnote" href="http://www.voltairenet.org/article161632.html#nb1">1</a>]</p>
<p>La même journée, le <em>Washington Post</em> titrait : « Sur les questions de politique étrangère, Obama avance à pas comptés. » Le texte se poursuivait ainsi : « Le président Obama est arrivé au pouvoir en promettant des changements audacieux sur de nombreux fronts, mais sa politique étrangère se fait souvent en demi-teintes. Que ce soit en Iran, en Chine ou en Corée du Nord, y a-t-il des moments où l’on ne puisse pas dire que l’administration Obama « manœuvre prudemment » ou « avance à pas comptés » à l’étranger ? Le dernier exemple en lice est le Honduras, dont la Maison-Blanche, hier, a critiqué le coup d’État qui a renversé Manuel Zelaya, sans toutefois signifier sa désapprobation totale. ‘Mais tout en condamnant le renversement, les officiels américains n’ont pas exigé la réinstallation de Zelaya’, écrit le <em>Times</em> de Los Angeles. » [<a id="nh2" title="« On Foreign Policy, Obama Treads Carefully », par Ben Pershing, Washington (...)" rel="footnote" href="http://www.voltairenet.org/article161632.html#nb2">2</a>]</p>
<p>Nous aborderons plus loin les différences apparentes ou véritables entre le président Obama et le département d’État, dirigé par Hillary Clinton. Mais pour l’instant, continuons de traiter le sujet initial. Le correspondant de l’AP, Nestor Ikeda, titrait ainsi son article repris le 6 juillet par plusieurs grands médias internationaux ou états-uniens : « Obama joue le rôle de l’équilibriste dans le drame hondurien ». M. Ikeda atteint sa cible en plein cœur lorsqu’il écrit : « Étant donné qu’Obama avait promis aux gouvernements sud-américains que nous allions désormais privilégier le dialogue dans la recherche de solutions diplomatiques, il semble que pour la première fois, il ait adopté un nouveau rôle face au coup d’État militaire au Honduras : celui de l’équilibriste. » [<a id="nh3" title="« Obama juega papel de equilibrista en drama hondureño » , par Nestor Ikeda, (...)" rel="footnote" href="http://www.voltairenet.org/article161632.html#nb3">3</a>]</p>
<p>Par ailleurs, le numéro du 7 juillet du <em>Christian Science Monitor</em> annonçait en manchette : « Hilary Clinton sur la corde raide face au Honduras » pour introduire un article soulignant que : « L’administration Obama s’est attaquée plus profondément à la crise au Honduras, mardi, dans la hâte que se résolve le dernier conflit de l’hémisphère sud. Cependant, elle a bien pris garde de ne pas apparaître comme la puissance hégémonique d’antan qui imposait sa volonté à ses plus petits voisins. » [<a id="nh4" title="« Clinton’s high-wire act on Honduras », par Howard LaFranchi, Christian (...)" rel="footnote" href="http://www.voltairenet.org/article161632.html#nb4">4</a>]</p>
<p>Dans le même ordre d’idée, le magazine <em>Time</em> écrivait le 8 juillet que : « Depuis le coup d’État, la Maison-Blanche a dû manœuvrer délicatement pour cultiver une nouvelle image moins interventionniste des États-Unis —qui ont trop souvent appuyé les coups d’État en Amérique latine— tout en « répondant aux désirs de l’hémisphère occidental qui leur demande d’être au premier plan dans la défense des normes démocratiques », affirme Vicki Grass, associée dirigeante pour les droits et le développement au Bureau indépendant sur l’Amérique latine à Washington. » [<a id="nh5" title="« Clinton Pushes Honduran Foes to Negotiations », par Tim Padgett, Time (...)" rel="footnote" href="http://www.voltairenet.org/article161632.html#nb5">5</a>]</p>
<p>Le dilemme auquel Washington fait face avait été prévu par le sympathisant médiatique le plus endurci du régime issu du coup d’État, soit le <em>El Heraldo</em> du Honduras. En effet, le 19 janvier, après l’inauguration d’Obama, le quotidien constatait : « Il sait qu’il n’a pas le droit de décevoir ses partisans. » […] Parlant de son discours inaugural, on a rapporté que « Ce sera comme si Obama marchait sur la corde raide ». Cela concernait la crise économique, mais pourrait également s’appliquer à la situation internationale. [<a id="nh6" title="« Obama hereda un mundo en crisis », El Heraldo, 19 janvier 2009." rel="footnote" href="http://www.voltairenet.org/article161632.html#nb6">6</a>]</p>
<p>Le journal <em>El Heraldo</em> savait que l’oligarchie devait faire basculer l’équilibre en sa propre faveur.</p>
<h3>Quels sont les deux côtés en bas de cette corde raide ?</h3>
<p>Dans l’important discours prononcé par Hillary Clinton, le 15 juillet, au Council on Foreign Relations, elle affirmait que :</p>
<p>« […] La question qui se pose est non pas de savoir si notre pays peut ou doit donner l’exemple, mais comment il le fera au XXIe siècle. Les idéologies rigides et les vieilles formules n’ont pas lieu d’être. Nous avons besoin de considérer [les choses] sous un angle entièrement nouveau […] À ces ennemis actuels et éventuels, permettez-moi de dire que l’importance que nous accordons à la diplomatie et au développement ne remplace pas notre arsenal sécuritaire national. Notre volonté de dialogue n’est pas un signe de faiblesse à exploiter. Nous n’hésiterons pas à défendre vigoureusement nos alliés, nos intérêts et, avant tout, notre peuple, en ayant recours si besoin est à la plus puissante armée du monde. Ce n’est ni une solution que nous rechercherons ni une menace ; c’est une promesse faite à tous les États-uniens. […] [Sur la question du financement accru à USAID] De même que nous ne refuserions pas des munitions à des soldats US en route pour le champ de bataille, nous ne pouvons pas déployer notre personnel civil sur le terrain sans l’équipement nécessaire. […] Pour instaurer un système de coopération mondiale, nous devons définir des mesures adéquates et nous servir d’outils adéquats. Je fais souvent référence à la notion de « pouvoir intelligent » (<em>smart power</em>) car elle est au cœur même de nos réflexions et de nos processus de décision. Elle se définit par l’usage intelligent de tous les moyens à notre disposition, y compris notre capacité à rassembler et à nouer des liens. Elle se définit par notre puissance économique et militaire ; notre capacité à créer des entreprises et à innover ; et les qualifications et la crédibilité de notre nouveau président et de son équipe. Cette notion consiste également à faire preuve d’un bon sens traditionnel lors de la formulation de la politique. Elle allie à la fois principes et pragmatisme. […] » [<a id="nh7" title="« Discours au Council on Foreign Relations », par Hillary Clinton, Réseau (...)" rel="footnote" href="http://www.voltairenet.org/article161632.html#nb7">7</a>]</p>
<p>À présent, prenons note de certaines notions dont l’équilibriste doit tenir compte pour réussir son numéro :</p>
<p><img src="http://www.voltairenet.org/elements/pictos/puce.gif" border="0" alt="-" height="11" /> 1. Washington sera le leader du monde, tel que l’avait formulé mot à mot le président Bush. Le problème, toutefois, c’est que l’orientation de sa politique étrangère s’est avérée un échec, et par conséquent, a menacé l’objectif états-unien de domination et de contrôle. Alors comment doit-on gouverner sans laisser transparaître que nos politiques ne font qu’imiter celles de l’époque de Bush ? C’est ici qu’Hillary Clinton intervient pour affirmer qu’il faut une nouvelle façon de voir les choses (<em>mindset</em>).</p>
<p><img src="http://www.voltairenet.org/elements/pictos/puce.gif" border="0" alt="-" height="11" /> 2. Washington souhaite employer la diplomatie, c’est-à-dire favoriser les pourparlers et inviter les autres pays à dialoguer. En même temps, l’autre côté de la corde raide —que Washington doit éviter— comprend en outre le recours à la force. Mais qu’y a-t-il de nouveau dans cette façon de voir les choses (<em>mindset</em>) ? Mme Clinton prévient ses interlocuteurs que la volonté états-unienne de parlementer n’exclut pas « vigoureusement […] et lorsque nécessaire, [le recours à] l’armée la plus puissante au monde. » En tenant compte de la situation actuelle au Honduras, quelle place et quelle importance tiennent réellement ces intentions pacifiques en regard du recours à la force militaire ?</p>
<p><img src="http://www.voltairenet.org/elements/pictos/puce.gif" border="0" alt="-" height="11" /> 3. « Un mélange de principes et de pragmatisme ». Le principe prédominant, on le suppose, est que les États-Unis doivent « continuer de prendre les devants » (mais avec succès, c’est-à-dire sans provoquer la hargne des peuples et des gouvernements du monde à leur endroit). Le pragmatisme dont il est question signifie sans doute le besoin d’éviter un recours injuste à l’armée aux dépens des propositions de paix, comme cela se passait à l’époque de Bush et des autres administrations avant la sienne. Cela s’avère un véritable défi lorsque l’on considère, d’une part, l’opposition pacifique et continue du peuple hondurien et de son président légitime Manuel Zelaya, et d’autre part, les instigateurs du coup d’État, lequel est à présent doublé d’une répression brutale soutenue par la base militaire états-unien au Honduras. La lutte constante et courageuse du peuple hondurien pour mettre fin au régime issu du coup d’État peut mettre en péril le numéro des équilibristes les plus expérimentés, tels qu’on les retrouve à Washington.</p>
<p>Examinons, si vous le voulez bien, la façon dont le Département d’État tente de composer avec la situation, puisque cela comporte plusieurs leçons pour les populations de l’Amérique du Sud.</p>
<h3>Le numéro d’équilibriste du département d’État</h3>
<p>Le 28 juin, la journée du coup d’État, Hillary Clinton affirmait : « Les gestes perpétrés contre le président hondurien Mel Zelaya violent les préceptes de la <a href="http://www.voltairenet.org/article161610.html">Charte démocratique interaméricaine</a> et par conséquent, devraient être condamnés à l’unanimité. Nous exhortons toutes les parties au Honduras à respecter l’ordre constitutionnel et la primauté du droit, à réaffirmer leur vocation démocratique et à s’engager à résoudre les conflits politiques de façon paisible, à travers le dialogue. Le Honduras doit embrasser les principes mêmes de la démocratie que nous avons réaffirmés lors de l’assemblée de l’OEA, laquelle s’est déroulée au Honduras il y a moins d’un mois. » [<a id="nh8" title="« Situation in Honduras », Remarques d’Hillary Clinton, département d’État, 28 (...)" rel="footnote" href="http://www.voltairenet.org/article161632.html#nb8">8</a>]</p>
<p>Le département d’État a refusé de dire qu’il s’agissait d’un coup d’État, et il ne fait aucune mention du violent enlèvement et de l’expulsion forcée dont le président Zelaya a été victime, réduisant tout cela au simple terme « gestes ». Puis, il poursuit son délicat numéro d’équilibriste en plaçant les putschistes et le gouvernement Zelaya, élu constitutionnellement, sur un pied d’égalité : « Nous exhortons toutes les parties au Honduras […] à résoudre les conflits politiques de façon paisible et à travers le dialogue. » Si l’on pense que les États-Unis savaient que quelque chose se tramait avant même que se produise le coup d’État du 28 juin, alors qu’en est-il du pragmatisme « peace and love » dont parle Hillary Clinton ? Ou encore, se peut-il que les États-Unis aient effectivement été impliqués dans le coup d’État ? Le principe du recours à la force armée revendiqué par Hillary Clinton, tel que citée plus haut dans son discours au Council on Foreign Relations, pourrait très bien vouloir dire que les États-Unis l’utiliseront pour freiner la tendance montante des gouvernements et des peuples d’Amérique du Sud à bâtir leurs propre avenir anti-néolibéral et à s’opposer à la domination états-unienne chez eux. [<a id="nh9" title="Ibid." rel="footnote" href="http://www.voltairenet.org/article161632.html#nb9">9</a>]</p>
<p>Le lendemain, 29 juin, Mme Clinton a déclaré : « <em>Les États-Unis ont travaillé avec nos partenaires de l’OEA afin de créer un fort consensus pour condamner la détention et l’expulsion du Président Zelaya et pour demander la restauration totale de l’ordre démocratique au Honduras. Notre priorité immédiate est de rétablir complètement l’ordre démocratique et constitutionnel de ce pays.<br />
Selon moi, la sagesse de notre approche fut évidente, hier, lorsque nous nous sommes fondés sur l’OEA et sur la <a href="http://www.voltairenet.org/article161610.html">Charte démocratique interaméricaine</a> pour réagir au coup d’État</em>. » [<a id="nh10" title="« Remarks at the Top of the Daily Press Briefing », par Hillary Clinton, (...)" rel="footnote" href="http://www.voltairenet.org/article161632.html#nb10">10</a>]</p>
<p>Mme Clinton se tournait-elle davantage du côté de la diplomatie, distançant le département d’État des instigateurs du coup d’État appuyés par l’armée ? Après tout, elle affirme « condamner la détention et l’expulsion du président Zelaya ». Néanmoins, afin de prendre part à la résolution ferme de l’OEA [<a id="nh11" title="« Résolution de l’OEA relative à la suspension du Honduras », Réseau Voltaire, (...)" rel="footnote" href="http://www.voltairenet.org/article161632.html#nb11">11</a>] contre le coup d’État et pour le rétablissement de Zelaya dans ses fonctions légitimes de président, les États-Unis ont dû faire quelques concessions. Il est à noter que Mme Clinton ne parle pas du retour de Zelaya chez lui, mais qu’elle évoque plutôt, de manière générale, « la restauration totale de l’ordre démocratique au Honduras ».</p>
<p>C’est ainsi que le porte-parole du département d’État, Ian Kelly, a dû monter à son tour sur la corde raide. Tout juste après que Mme Clinton eût fait la déclaration rapportée ci-dessus, le 29 juin, il a répondu aux questions des journalistes sur le Honduras lors du point de presse habituel qui se déroule presque tous les jours sur différents sujets. Selon les extraits cités dans la transcription suivante, il semble évident que les États-Unis ont dû adhérer à l’orientation de l’OEA afin de sauver la face —et de combiner principes et pragmatisme, comme le dirait Hillary Clinton—. Cela semblait avoir été fait à contrecœur, tel que le reflètent les réponses de M. Kelly (les États-unis ont « adhéré » à la résolution de l’OEA). L’échange transcrit plus bas révèle un autre sujet de prédilection, soit la première d’une longue série de questions de journalistes et de réponses ambigües fournies par le département d’État. Cet échange s’est étendu sur une période de six semaines. De quel enjeu fut-il question pendant tout ce temps ? Réponse : déterminer si les États-Unis jugeaient qu’il s’agit effectivement d’un coup d’État militaire au regard des normes juridiques. Ce jugement aurait signifié la suspension de toute l’aide militaire et autres formes de secours à leurs alliés au Honduras.</p>
<dl>
<dt><img src="http://www.voltairenet.org/IMG/jpg/1-439-3.jpg" alt="JPEG - 16.1 ko" width="220" height="294" /></dt>
<dd>Ian Kelly (© Xinhua) </dd>
</dl>
<p>« <em>— Question : Donc, Ian —je suis désolé, c’est seulement pour confirmer— donc vous ne dites pas qu’il s’agit d’un coup d’État, c’est bien cela ?<br />
— M. Kelly : Eh bien je crois que vous avez tous entendu la déclaration de l’OEA hier soir, affirmant qu’il s’agissait bien d’un coup d’État, et que vous avez entendu ce que vient d’affirmer la Secrétaire d’État. Ceci étant dit, nous sommes très conscients des détails de la loi états-unienne à ce sujet. Nous vous reparlerons donc plus tard de la question de la définition légale. Vous comprenez, je ne voudrais pas nécessairement inventer de politiques au moment où l’on se parle.<br />
— Question : Puis-je poursuivre là-dessus ? Car enfin, je ne comprends pas vraiment ce que vous souhaitez au juste, puisque vous ne réclamez pas la restauration. Soit, vous demandez que celle-ci se fasse selon l’ordre démocratique de la constitution, mais vous ne demandez pas à ce que le président —qui est à votre avis le président élu démocratiquement— puisse rentrer au pays. Ainsi, est-ce que vous…<br />
— M. Kelly : Oui, nous le demandons.<br />
— Question : – La Secrétaire Hilary Clinton vient tout juste de dire – non, la Secrétaire vient tout juste de dire qu’elle ne sait pas ce que réclament les États-Unis…<br />
— M. Kelly : Nous – que dis-je, nous avons souscrit à la déclaration très ferme du Conseil permanent de l’OEA qui exige que le Président Zelaya soit rétabli dans ses fonctions de Président légitime.</em> » [<a id="nh12" title="« Daily Press Briefing », par Ian Kelly, département d’État, 29 juin (...)" rel="footnote" href="http://www.voltairenet.org/article161632.html#nb12">12</a>]</p>
<p>Le lendemain, 30 juin, Ian Kelly dût affronter les journalistes au sujet de la même question, à savoir si les États-Unis jugeaient qu’un coup d’État avait été perpétré au Honduras en vertu de la loi.</p>
<p>« <em>— Question : Honduras.<br />
— M. Kelly : Elise, oui.<br />
— Question : Pourriez-vous nous parler de la révision de l’aide accordée au Honduras à la suite du coup d’État – du président Zelaya ?<br />
— M. Kelly : Oui. Comme nous en avons discuté hier, il existe une disposition dans la section –il s’agit de la section 7008, je crois- de la loi sur les opérations étrangères qui nous oblige à faire une évaluation légale des faits sur le terrain afin de déterminer si la disposition sur la suspension des fonds s’applique aux circonstances en question. Ce processus se déroule au moment où l’on se parle dans notre Bureau du conseiller juridique.<br />
— Question : &#8211; - sans vouloir être simpliste – et je comprends qu’il y ait des questions légales à respecter – mais si vous êtes témoin qu’un Président a été évincé et que des troupes sont au pouvoir sans avoir été élues de façon constitutionnelle, je me – […]<br />
— M. Kelly : Eh bien, oui.<br />
— Question : &#8211; - me demande ce qu’il peut y avoir de compliqué là-dedans.<br />
— M. Kelly : Eh bien, d’accord. Vous avez entendu ce qu’a dit la Secrétaire, hier. Elle a dit qu’il s’agissait d’un coup d’État.<br />
— Question : Oui, mais –<br />
— M. Kelly : Le président a dit que c’était un coup d’État.<br />
— Question : D’accord.<br />
— M. Kelly : Nous sommes témoins de certains faits, bien sûr, et ceux-ci nous disent que l’ordre constitutionnel au Honduras a été renversé. Mais il y a également un – il y a un processus à suivre, et nous le suivons présentement. Et c’est une question légale. Et comme vous le savez tous, lorsque l’on – lorsqu’il s’agit de questions légales, il est préférable de consulter ses avocats, c’est donc ce que nous faisons. [….]<br />
— M. Kelly : Eh bien je crois que notre message sera le même que celui que nous avons exprimé publiquement, c’est-à-dire, ce que la Secrétaire Hillary Clinton a affirmé hier et ce que le président Obama a dit – que nous croyons que le président Zelaya est le président constitutionnel du Honduras élu démocratiquement, et qu’il devrait pouvoir terminer son mandat. En outre, nous adhérons de très près aux procédures de l’Organisation des États américains, et nous croyons que ce qui s’est produit au Honduras ne respecte pas les principes de la Charte interaméricaine, et que nous devons nous attaquer à cela de façon multilatérale. Entre-temps, à l’ONU, il y a d’autres événements qui se précipitent. Ainsi, je crois qu’il s’agit là d’une occasion de manifester notre soutien au président élu présidentiellement – pardon, je voulais dire démocratiquement – au Honduras, et également de lui parler de la façon dont nous nous sommes coordonnés avec nos alliés, dont certains se trouvent à l’OEA.<br />
— Question : Croyez-vous que ce soit une bonne idée qu’il rentre au pays jeudi comme il souhaite le faire ?<br />
— M. Kelly : Je ne vais pas – je vais seulement – je crois que c’est une bonne idée qu’il soit rétabli dans ses fonctions de président du Honduras.<br />
— Question : Les États-unis sont-ils prêts à lui fournir des mesures de sécurité s’il retourne au Honduras jeudi ?<br />
— M. Kelly : Voilà une question à laquelle je ne suis tout simplement pas prêt à répondre, en fait.<br />
Oui, Jill.<br />
— Question : Oui, Ian, pour en revenir au sujet – je regrette, mais je crois devoir te poser une autre question légale.<br />
— M. Kelly : Oui.<br />
— Question : Mais seulement – vous dites constitutionnel – vous les connaissez, les faits. L’ordre constitutionnel a été renversé.<br />
— M. Kelly : En effet.<br />
— Question : D’accord. Alors est-ce cela l’élément déclencheur ? Est-ce suffisant pour suspendre l’aide ? Parce qu’ensuite, vous avez dit qu’il y aurait un processus légal à suivre.<br />
— M. Kelly : Oui.<br />
— Question : En d’autres termes, avez-vous défini – est-ce l’élément déclencheur que nous avons – vous savez, renverser l’ordre constitutionnel, par conséquent, nous avons le droit de suspendre notre aide ?<br />
— M. Kelly : Eh bien, nous – comme je le disais, il y a un processus. Nous voulons nous assurer que M. Harold Koh, le Conseiller juridique au département d’État nouvellement entré en fonction, ainsi que son équipe, ait eu le temps voulu de prendre une décision à ce sujet.<br />
— Question : D’accord. Ainsi &#8211; -<br />
— M. Kelly : Voilà donc ce qui se passe maintenant.<br />
— Question : D’accord. Donc, ce n’est pas suffisant pour suspendre l’aide ? Le renversement de l’ordre constitutionnel n’est pas suffisant sur le plan légal pour que vous puissiez suspendre votre aide ?<br />
— M. Kelly : Nous avons besoin que nos experts juridiques consultent la loi, constatent les faits sur le terrain et qu’ils prennent une décision.<br />
— Question : Et combien de temps cela prendra-t-il ?<br />
— M. Kelly : Oh, ce ne sera pas long. Je ne peux vous dire avec exactitude combien de temps cela prendra, mais je présume que ce ne sera pas très long. </em> » [<a id="nh13" title="« Daily Press Briefing », par Ian Kelly, département d’État, 30 juin (...)" rel="footnote" href="http://www.voltairenet.org/article161632.html#nb13">13</a>]</p>
<p>Encore une fois, on peut observer que M. Kelly retarde son engagement à émettre un quelconque jugement pour déterminer s’il s’agit oui ou non d’un coup d’État selon la perspective et les lois états-uniennes. Pour l’armée, qui se consacrait (et se consacre encore), tous les jours, à réprimer la résistance montante et à entraver son avancée au Honduras, cela se traduit par du temps supplémentaire et la possibilité quotidienne de se régénérer. L’armée et la police s’efforçaient et s’efforcent toujours, par tous les moyens, de dissimuler et d’entraver sérieusement la couverture médiatique locale et internationale concernant la situation véritable qui se déroule au Honduras.</p>
<p>M. Kelly tente également de dévier l’attention portée sur la responsabilité états-unienne en s’empressant d’insister sur le besoin de diplomatie et de médiation par l’OEA. Vous remarquerez, ci-dessus, ce qu’affirme M. Kelly : « nous nous sommes coordonnés avec nos alliés, dont certains se trouvent à l’OEA ». Cela soulève la question à savoir qui sont les alliés de Washington ? Le Costa Rica, La Colombie, le Canada ? D’une part, les États-Unis louangent l’OEA, mais du même souffle, ils se réservent le droit de négocier de manière bilatérale avec certains gouvernements de leur choix. Washington a besoin de temps pour s’organiser avec ses alliés, et pour donner le feu vert aux putschistes afin qu’ils puissent faire de même avec l’oligarchie de droite de l’Amérique du Sud et de Miami. Cela représente une tentative à peine voilée de diviser les forces au sein de l’OEA. La résolution juste et bonne de l’OEA ne devient plus qu’une opération de camouflage qui sert à n’importe quoi sauf à la réinstallation du président Zelaya.</p>
<p>M. Kelly a également refusé de répondre à la question à savoir si les États-Unis allaient fournir des mesures de sécurité au président Zelaya s’il essayait de revenir chez lui. Ce numéro d’équilibriste est très révélateur, parce que lorsque M. Zelaya a déclaré publiquement qu’il allait effectivement tenter de rentrer chez lui par voie terrestre, le 24 juin, en passant par la frontière du Nicaragua, les États-Unis ont tenté de persuader M. Zelaya du contraire avec la dernière énergie, comme on le verra plus bas. Cela fut fait de manière à ce que tout incident qui puisse découler du retour de Zelaya soit perçu comme étant sa faute par les États-Unis. Cette position est la même que celle revendiquée par les instigateurs du coup d’État.</p>
<p>Lors du point de presse suivant, soit le 1er juillet, M. Kelly, répondant à la même question – à savoir quand les États-Unis auraient finalement déterminé s’il s’agissait d’un coup d’État au regard de la loi – M Kelly, donc, a déclaré qu’il ne pourrait acquiescer à aucun « adverbe de temps ». Il a d’ailleurs ajouté – ce qui semble être une excuse pour des délais ultérieurs – que les États-Unis prennent « [leurs] obligations légales très au sérieux ». C’est tout de même curieux de voir que la loi portant sur les résolutions adoptées par l’OEA ne semble pas relever du fait de prendre « [leurs] obligations légales très au sérieux. »</p>
<p>« <em>— Question : Pour commencer avec le Honduras : hier, vous nous avez dit que le Bureau du Conseiller juridique avait entrepris son examen officiel pour savoir si le gouvernement états-unien considérait cela comme un coup d’État.<br />
— M. Kelly : Effectivement.<br />
— Question : Et par conséquent, si cela entraîne la suspension de l’aide.<br />
— M. Kelly : Oui.<br />
— Question : Avez-vous terminé cet examen ? Vous avez également dit que vous pensiez que ce ne serait pas long.<br />
— M. Kelly : Oui.<br />
— Question : Est-ce terminé, et avez-vous pris une décision ?<br />
— M. Kelly : Oui. Il est toujours risqué d’adjoindre un adverbe de temps, peu importe lequel, à une quelconque déclaration. En fait, nous n’avons pas fini d’étudier la question. Néanmoins, comme je l’ai dit hier, nos conseillers juridiques sont présentement en train d’évaluer activement les faits et la loi en question, que nous prenons très au sérieux. Nous prenons nos obligations légales très au sérieux. Et puis, bien évidemment, je vous en informerait sitôt que cette décision sera prise.</em> » [<a id="nh14" title="« Daily Press Briefing », par Ian Kelly, département d’État, 1er juillet (...)" rel="footnote" href="http://www.voltairenet.org/article161632.html#nb14">14</a>]</p>
<p>Voici maintenant en quoi consistait la partie du point de presse du 2 juillet portant sur le Honduras, en réponse aux questions du même journaliste :</p>
<p>« <em>— M. Kelly : Eh bien, évidemment, notre objectif est la restauration constitutionnelle – de l’ordre constitutionnel à Tegucigalpa, ce qui veut dire la réinstallation du président Zelaya. Un processus mené par l’OEA est en cours actuellement. Nous croyons qu’il faudrait permettre à ce processus de se dérouler pleinement, et nous aurions tendance à dissuader qui que ce soit de poser des gestes pouvant entraver le déroulement de ce processus jusqu’au résultat souhaité, c’est-à-dire, évidemment, la réinstallation de Mel Zelaya au pouvoir.<br />
— Question : Donc – simplement pour clarifier – êtes-vous en train de sous-entendre que son retour prématuré puisse être une entrave ?<br />
— M. Kelly : C’est possible. Je pense que ce sur quoi nous devrions tous nous concentrer présentement, c’est la mission de l’OEA mandatée par son Assemblée générale extraordinaire. Évidemment, je ne peux parler au nom du président Zelaya, mais je crois comprendre qu’il ait prévu de retarder son retour au pays.<br />
— Question : Avez-vous des nouvelles concernant la révision de l’aide accordée au Honduras et de la possibilité qu’elle soit suspendue ?<br />
— M. Kelly : Oui, j’ai effectivement une mise à jour pour vous là-dessus, si vous voulez bien m’accorder quelques instants. La révision légale a présentement cours. Nous sommes en train d’essayer de trancher pour déterminer si la section 7008 de la Loi sur l’assistance aux pays étrangers doit être appliquée. Entre-temps, nous avons pris des mesures pour interrompre, comment dire, les programmes d’assistance que nous serions tenus par la loi de suspendre si effectivement l’on considère – si les événements du 28 juin sont considérés comme, tels que définis – ça y est, je commence à avoir l’air d’un avocat – tels que définis dans la section 7008 de la Loi sur l’assistance aux pays étrangers, s’ils sont définis comme étant un coup d’État.</em> » [<a id="nh15" title="« Daily Press Briefing », par Ian Kelly, département d’État, 2 juillet (...)" rel="footnote" href="http://www.voltairenet.org/article161632.html#nb15">15</a>]</p>
<p>Et tandis que cela se déroule à Washington, la répression contre la résistance héroïque du peuple hondurien se poursuit sans relâche.</p>
<h3>Était-ce un coup d’État militaire ou non ? Le Département d’État a-t-il pris une décision ?</h3>
<p>Pas encore ! Le 6 juillet, le numéro d’équilibriste se poursuivait ainsi :</p>
<p>« <em>— Question : D’accord. Mais avez-vous pris une décision quant à – une décision à savoir s’il s’agit en effet d’un coup d’État militaire, et si par conséquent l’aide fournie par les États-Unis devrait être suspendue ?<br />
— M. Kelly : Eh bien, comme je l’ai dit jeudi, nous avons décidé que toute aide suspendue en vertu de cette loi – qu’aucune aide de cet ordre ne doit parvenir actuellement au régime de facto. Nous sommes encore plongés dans le processus qui déterminera si cette loi s’applique. Néanmoins, nous préférons nous abstenir de prendre une décision statutaire pendant que ces initiatives diplomatiques sont en cours.<br />
— M. Kelly : Bon, voici quelques faits. L’un d’eux est qu’il y a – la plupart de nos activités sont exclues en vertu de cette section spécifique de la loi, et il s’agit de l’aide humanitaire et de l’aide fournie pour soutenir les programmes qui visent à établir la démocratie.<br />
Les fonds que nous avons décidé de couper sont ceux versés aux programmes qui pourraient être considérés comme ayant – directement aidé le gouvernement ou le – ce que nous appelons le régime de facto au Honduras. Il s’agit d’un processus compliqué, mais nous admettons que nous pourrions décider de suspendre notre aide, et c’est pourquoi tous les programmes qui pourraient être considérés comme un soutien au gouvernement ont été – aucune de cette aide n’est en route actuellement.</em> » [<a id="nh16" title="« Daily Press Briefing », par Ian Kelly, département d’État, 6 juillet (...)" rel="footnote" href="http://www.voltairenet.org/article161632.html#nb16">16</a>]</p>
<p>Il est à noter que M. Kelly s’inquiète de ce que l’aide envoyée au régime de facto soit « considérée » comme un soutien au gouvernement ; il utilise d’ailleurs ce terme deux fois dans le même paragraphe. Cela me rappelle l’importante déclaration de principe que Mme Clinton a faite le 15 juillet, tel que rapportée plus haut, alors qu’elle évoquait « les compétences et la crédibilité de notre nouveau président et de son équipe. […] cela signifie également se servir du bon vieux sens commun dans l’élaboration de nos politiques. Bref, c’est un mélange de principes et de pragmatisme […] » Ainsi, ce qui semble préoccuper le département d’État en tout premier lieu, c’est de rebâtir l’image et la crédibilité des États-Unis, tandis que ceux-ci tentent de « prendre les devants » d’une manière nouvelle et efficace. Accorder temps et soutien au régime de facto contribue au principe énoncé plus haut sur l’objectif impérialiste de domination états-unienne, ou comme on le dit à Washington, « prendre les devants ». Cette intention est censée se mêler au pragmatisme : dans le cas du Honduras, cela veut dire s’abstenir d’appuyer effrontément le régime soutenu par l’armée, comme cela aurait été le cas avec les politiques de Bush, lesquelles n’ont fait que contribuer à encourager les grands mouvements de masse latino-américains contre l’impérialisme états-unien et les politiques néolibérales. La défaite rapide du coup d’État contre Chavez organisé par les États-Unis ne fait que démontrer à son tour la futilité de ces politiques, que Washington essaie maintenant d’éviter. Et c’est en dissimulant la véritable cible des États-Unis sous des notions de dialogue et de diplomatie que ce pragmatisme se manifeste.</p>
<p>La portée de cet article ne me permet pas d’aborder certaines notions ou niveaux juridiques subtils quant aux différentes formes d’aide fournies par les États-Unis, entre autres dans le cadre de la « promotion de la démocratie », dans les domaines militaire, économique, humanitaire. Je me limiterai ici à traiter de la politique états-unienne actuelle, qui consiste à ne pas vouloir se prononcer clairement sur la nature juridique du coup d’État. Quelles seraient, pour les politiques états-uniennes relatives au Honduras, les conséquences d’une définition juridique claire du coup d’État comme étant un coup d’État militaire ? Les deux plus récents articles d’Eva Golinger fournissent des révélations et des analyses détaillées sur les différentes formes de l’aide états-unienne [<a id="nh17" title="« Washington et le coup d’État au Honduras : Voici la preuve », par Eva (...)" rel="footnote" href="http://www.voltairenet.org/article161632.html#nb17">17</a>] :</p>
<p>Dans le point de presse du 7 juillet, M. Kelly a répondu à une question concernant le rétablissement de M. Zelaya dans ses fonctions de Président :</p>
<p>« <em>— M. Kelly : Oui. Eh bien, je crois – si vous regardez le <a href="http://www.voltairenet.org/article160986.html">discours du président Obama à Moscou</a> aujourd’hui, ce qu’il a dit, c’est que nous avions été témoins d’une situation où un président élu démocratiquement a été renversé et forcé à s’exiler. Et nous voulons adhérer au principe voulant que l’on ne puisse traiter ce genre de conflits sans égard à la constitution. Voilà le principe que nous souhaitons voir respecter. Nous voulons voir le – cet ordre démocratique et constitutionnel restauré.<br />
— Question : Il semble que vous ayez ouvert la porte à une autre solution en devançant probablement les élections &#8211; -<br />
— M. Kelly : À présent, c’est ce qu’on va voir. C’est-à-dire, maintenant – c’est-à-dire que nous soutenons depuis le début que (a) nous voulons que ces conflits soient résolus à travers le dialogue et (b) nous avons perçu cela comme un problème pour l’Organisation des États Américains et pour le – pour le forum du Forum Interaméricain. À présent, un processus remarquable est en cours où le président du Costa Rica joue le rôle de médiateur. Évidemment, ce processus ne fait que commencer. Et comme l’a dit la Secrétaire, nous ne voulons pas présumer de la façon dont il se déroulera, mais à présent, un dialogue a été établi. </em> » [<a id="nh18" title="« Daily Press Briefing », par Ian Kelly, département d’État, 7 juillet (...)" rel="footnote" href="http://www.voltairenet.org/article161632.html#nb18">18</a>]</p>
<p>M. Kelly veut que la médiation du président du Costa Rica, M. Arias, puisse « se dérouler pleinement » pendant qu’au Honduras, la lutte se poursuit entre le régime militaire et la Résistance populaire. Il semble que le département d’État souhaite vivement que la Résistance du peuple hondurien s’estompe avec le temps. Néanmoins, au moment d’écrire ces lignes, on ne trouve aucun signe de découragement en dépit de la répression et des conditions extrêmement difficiles.</p>
<p>Le 10 juillet, en réponse aux journalistes, le secrétaire d’État adjoint, M. Philip J. Crowley, a affirmé que les « […] négociations [menée par Arias] sont le meilleur moyen de résoudre la crise de manière pacifique […] » [<a id="nh19" title="« Daily Press Briefing », par Philip J. Crowley, département d’État, 10 (...)" rel="footnote" href="http://www.voltairenet.org/article161632.html#nb19">19</a>]. Ce n’est que lorsqu’un journaliste a insisté pour savoir si cela supposait le retour de Zelaya au pouvoir que Crowley a confirmé ceci – à tout le moins verbalement.</p>
<dl>
<dt><img src="http://www.voltairenet.org/IMG/jpg/1-438-2.jpg" alt="JPEG - 41.1 ko" width="400" height="300" /></dt>
<dd>Hillary Clinton reçoit Manuel Zelaya (© State Departement). </dd>
</dl>
<h3>La médiation menée par le Président Arias est-elle un processus états-unien ?</h3>
<p>À mesure que la réponse à cette question prenait davantage le devant de la scène, on a demandé à M. Kelly, le 13 juillet, si la médiation menée par M. Arias constituait ou non un processus états-unien.</p>
<p>« <em>— M. Kelly : Oui, eh bien ce n’est pas un processus américain. C’est un processus où nous mettons tous nos – c’est un processus mené par le président du Costa Rica, Oscar Arias, auquel nous donnons tout notre appui. Et…<br />
— Question : À mes yeux, cela ressemble drôlement à un processus américain. (Rires)<br />
— M. Kelly : Nous appuyons ce processus mené par Arias. Il n’est pas américain ce…<br />
— Question : Quel pays se trouve dans quelle partie du monde ?<br />
— M. Kelly : Ce n’est pas un processus qui est mené par les États-Unis d’Amérique. (Rires) Et devons simplement donner – nous devons donner le temps à ce processus de fonctionner. Et je vais simplement – nous – nous allons – comme je le disais, nous appuyons fermement le président Arias. Vers la fin de la semaine dernière, il a dit qu’il s’attendait à s’asseoir de nouveau avec les deux parties, et j’espère qu’il s’agira du type de propositions dont les deux protagonistes seront prêts à discuter. </em> » [<a id="nh20" title="« Daily Press Briefing », par Ian Kelly, département d’État, 13 juillet (...)" rel="footnote" href="http://www.voltairenet.org/article161632.html#nb20">20</a>]</p>
<p>Puis, le 14 juillet :</p>
<p>« <em>—Question : Le président Zelaya a donné un – ce que les gens ont appelé un ultimatum. Il affirme que si les pourparlers dont le président Arias est le médiateur ne le réinstallent pas ou ne le remettent pas au pouvoir lors de la prochaine session, qu’ils auront échoué et que d’autres mesures pourraient devoir – d’autres mesures devront être adoptées.<br />
— M. Kelly : Oui.<br />
— Question : Quel – est-ce là la position qu’ont adoptée les États-Unis ?<br />
— M. Kelly : Eh bien, je pense que vous savez quelle est notre position – qui est que nous croyons que tous les intervenants dans ces pourparlers devraient donner du temps à ce processus, ne pas donner de dates butoir artificielles, ne pas faire de – ne pas dire que si un résultat « x » ne se produit pas dans tel délai, que les pourparlers seront clos. Nous devons laisser ce processus faire ses preuves et appuyer le travail du président Arias.<br />
— Question : Alors, allez-vous considérer qu’ils ont échoué si la prochaine session ne provoque pas le retour de Zelaya ?<br />
— M. Kelly : Eh bien écoutez, comme je viens de le dire, nous ne voulons pas fixer de date butoir artificielle.<br />
— Question : Alors, voilà qui est – êtes-vous en train de nous dire que la réponse est « non », que vous n’êtes pas d’accord avec Zelaya quand il dit qu’il s’agira d’un échec s’ils &#8211; -<br />
— M. Kelly : Je crois que nous devrions donner une chance au Président Arias […]</em> » [<a id="nh21" title="« Daily Press Briefing », par Ian Kelly, département d’État, 14 juillet (...)" rel="footnote" href="http://www.voltairenet.org/article161632.html#nb21">21</a>]</p>
<h3>L’équilibriste change, mais la précarité demeure</h3>
<p>Le 17 juillet, M. Robert Wood, un autre porte-parole du département d’État, s’adressait ainsi aux journalistes :</p>
<p>« <em>— M. Wood : Et puis écoutez, les pourparlers de paix dirigés par Arias n’ont pas été – voyez-vous, cette initiative est récente. Nous devons lui donner du temps. Comme je l’ai déjà dit, il s’est engagé dans ce processus, nous le sommes aussi, et d’autres dans l’hémisphère occidental le sont. Nous devons donner la chance à [ce processus] de faire ses preuves. Nous devons lui permettre d’évoluer. Ainsi, nous allons continuer d’encourager les intervenants à l’appuyer dans ce processus, parce que nous croyons que c’est la meilleure manière de revenir au point où nous voulions nous trouver. _ Warren. _ — Question : Pour poursuivre là-dessus, le gouvernement états-unien a-t-il spécifiquement demandé au président Zelaya, ou l’a-t-il exhorté à ne pas faire une autre tentative contestée de revenir au Honduras ?<br />
— M. Wood : Je ne voudrais pas aborder des discussions que nous pourrions avoir eues ou ne pas avoir eues avec le président Zelaya sur une foule de sujets. Disons simplement que nous ne voulons pas – comme je l’ai dit plus tôt, nous ne voulons pas que quiconque prenne de mesures qui puissent entrer en conflit, de quelque manière que ce soit, ou ne pas contribuer de manière bénéfique au processus de médiation.<br />
— Question : Donc, son retour ne serait pas bénéfique ? Est-ce ce que vous dites ?<br />
— M. Wood : Je n’ai rien à ajouter à ce que je viens de vous dire […] </em> » [<a id="nh22" title="« Daily Press Briefing », par Robert Wood, département d’État, 17 juillet (...)" rel="footnote" href="http://www.voltairenet.org/article161632.html#nb22">22</a>]</p>
<h3>Qu’est-ce que Hillary Clinton a dit à Micheletti ?</h3>
<dl>
<dt><img src="http://www.voltairenet.org/IMG/jpg/1-440-3.jpg" alt="JPEG - 25.3 ko" width="220" height="293" /></dt>
<dd>L’armée hondurienne protège le putschiste Micheletti (© Getty Images, photo transmise par l’auteur). </dd>
</dl>
<p>Revenons à M. Crowley, lors du 20 juillet :</p>
<p>« <em>— M. Crowley : Et hier, depuis New Delhi, la Secrétaire a eu une conversation téléphonique avec le leader du régime de facto, M. Micheletti. Et elle a exposé durant cet appel – l’a encouragé à continuer de se concentrer sur ces négociations, et l’a également aidé à comprendre les conséquences qui pourraient s’ensuivre s’il laissait passer cette occasion de médiation.<br />
— Question : En fait, c’est la première fois qu’elle – que qui que ce soit, je crois, parle à Micheletti ?<br />
— M. Crowley : Voilà une bonne question. Je ne – nous avons été en contact avec des représentants des deux parties, mais de toute évidence, c’est là son premier contact avec lui.<br />
— Question : Donc ce n’était pas concernant…<br />
— Question : Avez-vous une transcription qui démontre son niveau de fermeté dans sa conversation avec Micheletti ?<br />
— M. Crowley : Je crois qu’elle… […]<br />
— Question : …a-t-elle signifié très clairement à M. Micheletti que les États-Unis ne reconnaissent pas le gouvernement de facto, et que peu importe ses objections durant les pourparlers de ce week-end, il devra se préparer à se retirer afin de laisser le président élu reprendre sa place ?<br />
— M. Crowley : Je crois que cet appel téléphonique a été très ferme. Néanmoins, je pense qu’il a été – elle a clarifié à savoir si le régime de facto avait besoin qu’on lui rappelle que nous voulons la restauration de l’ordre démocratique et constitutionnel, donc une résolution pacifique. Nous croyons que personne ne devrait prendre la moindre mesure qui puisse attiser le risque de violence au Honduras, et nous appuyons totalement la médiation en cours menée par Arias.<br />
— Question : Donc, vous avez prévenu M. Zelaya de rester pour l’instant au Nicaragua, ou dans le pays qui lui donne refuge, si cela pourrait faire diminuer les tensions ?<br />
— M. Crowley : Je crois que nous avons aussi signifié clairement au président Zelaya qu’à notre avis, la médiation est la voie à suivre.<br />
Oui.<br />
— Question : Pouvez-vous – des mesures plus sévères, des déclarations que vous êtes prêts à faire s’ils – le régime de facto ne change pas sa conduite…<br />
— M. Crowley : Vous savez, nous disposons d’alternatives s’ils ne le font pas – également des obligations légales si les négociations échouent. […]<br />
— Question : P.J., je voudrais simplement clarifier. Vous avez affirmé avoir dit à Zelaya que la médiation était la voie à suivre. Mais lui avez-vous dit spécifiquement : « Ne rentrez pas car c’est dangereux et cela pourrait engendrer des tensions et de la violence » ?<br />
— M. Crowley : Oui.<br />
— Question : C’est ce que vous lui avez dit, directement ?<br />
— M. Crowley : Oui.<br />
— Question : D’accord. </em> » [<a id="nh23" title="« Daily Press Briefing », par Philip J. Crowley, département d’État, 20 (...)" rel="footnote" href="http://www.voltairenet.org/article161632.html#nb23">23</a>]</p>
<p>Cette conversation téléphonique entre Mme Clinton et Micheletti n’a pas été divulguée au public. Néanmoins, je crois que Mme Clinton s’est effectivement montrée très « ferme » face à son interlocuteur, tel que son porte-parole et secrétaire du département d’État l’a indiqué plus haut. Mais pourquoi donc ? Les instigateurs du coup d’État ne peuvent même pas se mettre d’accord sur une proposition – qui pourtant les favorise grandement – issue de la médiation, tandis que la résistance se poursuit dans les rues du Honduras : quelle image cela donne-t-il de la nouvelle politique étrangère que Washington voudrait transmettre à travers le globe ? De quoi cela a-t-il l’air aux yeux de la population états-unienne elle-même, qui a démontré qu’elle était de plus en plus opposée aux politiques d’affrontement sur la scène internationale ?</p>
<p>M. Zelaya, pour sa part, n’a pas eu le privilège d’être averti en privé. Comme le département d’État l’indique plus haut : « Ne rentrez pas car c’est dangereux et cela pourrait engendrer des tensions et de la violence. » En affirmant cela publiquement, ne démontre-t-on pas ouvertement aux putschistes qu’ils ont le droit de s’en prendre à Zelaya et que Washington ne lui portera pas secours ? Si nous comparons cela à la conversation téléphonique secrète avec M. Micheletti, semble-t-elle aussi ferme que les paroles adressées à M. Zelaya ?</p>
<p>La décision de Washington quant à la classification légale du coup d’État, en vertu des normes états-uniennes, n’avait pas encore été prise. Ce jugement éventuel allait déterminer si les États-Unis suspendraient ou non la totalité de leur aide militaire et économique, de façon permanente, aussi longtemps que les instigateurs du coup d’État resteraient au pouvoir, couperaient toute aide militaire, économique et politique ainsi que la reconnaissance diplomatique.</p>
<p>Le régime est totalement dépendant des secours états-uniens de toutes sortes pour assurer sa survie. Au moment du point de presse mentionné ci-dessus (le 20 juillet), le département d’État affirmait avoir simplement fait une interruption temporaire dans le cas de certains programmes. Or, plus tard au cours de ce même point de presse, en réponse à la question suivante : « Avez-vous décidé s’il s’agissait d’un coup d’État sur le plan légal […] » M. Crowley a dit : « non ». [<a id="nh24" title="Ibid." rel="footnote" href="http://www.voltairenet.org/article161632.html#nb24">24</a>]</p>
<p>De l’ambigüité au cœur de l’ambigüité ! Cela veut-il dire que les États-Unis avaient finalement jugé que le coup d’État n’était pas légal, ou qu’ils n’avaient pas encore pris leur décision ? En fait, cette clarification n’aura lieu que plus d’une semaine plus tard, soit le 29 juillet.</p>
<p>Lors du point de presse suivant, le 21 juillet, le porte-parole adjoint du département d’État, M. Robert Wood, a répondu à une question en ces termes : « <em>Nous sommes en contact constant avec un certain nombre de pays de l’hémisphère au sujet de la situation au Honduras. Et nous croyons que la médiation menée par Arias constitue la voie à suivre</em> […] » En réponse à une autre question, à savoir ce que Wood voulait dire par « agir maintenant », il a affirmé : « <em>ce que je veux dire par ‘agir maintenant’, c’est que nous disposons d’un processus que nous avons mis en œuvre et qui est mené par le président Arias</em> ». [<a id="nh25" title="« Daily Press Briefing », par Robert Wood, département d’État, 21 juillet (...)" rel="footnote" href="http://www.voltairenet.org/article161632.html#nb25">25</a>]</p>
<p>Il semble évident que la médiation contribue à donner du temps aux États-Unis pour leur permettre de former des alliances en Amérique du Sud. Celles-ci sont dirigées non seulement contre Zelaya, mais également contre tous les gouvernements sud-américains, y compris ceux des Caraïbes, qui persistent à appuyer son retour inconditionnel, tel que les résolutions de <a href="http://www.voltairenet.org/article161015.html">l’OEA</a> et de <a href="http://www.voltairenet.org/article161016.html">l’ONU</a> l’exigeaient. La situation doit être très frustrante dans les rues de nombreuses villes du Honduras, où des milliers de personnes défient l’armée entraînée et parrainée par les États-Unis : en effet, tandis que le peuple persiste à défendre ses revendications malgré la violente répression, « agir maintenant », selon les États-Unis, s’applique uniquement aux forces sociales qui s’opposent aux instigateurs du coup d’État, mais ne concerne pas le régime putschiste. Sur la liste des priorités états-uniennes, les propositions de paix se retrouvent tout en bas, bien enfouies sous le matériel militaire.</p>
<h3>Imprudent, prématuré et téméraire ?</h3>
<p>Le lendemain, 23 juillet, en réponse à une autre question concernant les délais de la médiation, le secrétaire d’État adjoint, M. Philip Crowley, a affirmé qu’il ne devrait pas y avoir « d’échéance ». Puis, rétorquant à un autre journaliste qui voulait savoir si Zelaya prévoyait retourner au Honduras, il a qualifié ce retour « <em>d’imprudent</em> ». [<a id="nh26" title="« Daily Press Briefing », par Philip J. Crowley, département d’État, 23 (...)" rel="footnote" href="http://www.voltairenet.org/article161632.html#nb26">26</a>]</p>
<p>Le 24 juillet, la lutte s’intensifiait dans les rues du Honduras ainsi que dans les zones proches de la frontière nicaraguayenne, où M. Zelaya préparait son retour. Ce jour-là, la vidéo officielle du département d’État n’a pu dissimuler la réaction du secrétaire d’État adjoint M. Philip Crowley, lorsqu’une fois de plus, on lui a posé une question au sujet du retour de M. Zelaya. La frustration se lisait partout sur son visage. Il a semblé soupirer d’exaspération, puis, il a serré la vis un peu plus fort à M. Zelaya et à ses sympathisants, affirmant maintenant que son retour serait « <em>prématuré</em> ». [<a id="nh27" title="« Daily Press Briefing », par Philip J. Crowley, département d’État, 24 (...)" rel="footnote" href="http://www.voltairenet.org/article161632.html#nb27">27</a>]</p>
<p>Il n’y avait peut-être pas de grande différence entre « imprudent » et « prématuré », mais la même journée, le 24 juillet, Mme Clinton est apparue dans un point de presse avec le Premier ministre iraquien Nour al-Maliki, après leur rencontre au département d’État. Elle a affirmé de son propre chef, sans qu’il s’agisse d’une réponse à la question d’un journaliste, qu’elle considérait le retour de Zelaya comme étant « <em> téméraire </em> » [<a id="nh28" title="« Remarks With Iraqi Prime Minister Nouri al-Maliki After Their Meeting », (...)" rel="footnote" href="http://www.voltairenet.org/article161632.html#nb28">28</a>]. Il n’y a aucun doute, cela consiste à serrer la vis. Et en outre, n’est-ce pas là une façon d’encourager M. Micheletti à prendre une position rude envers Zelaya ? La « fermeté » de l’appel téléphonique de Mme Clinton devait être bien loin dans l’esprit de Micheletti lorsqu’il l’a entendue prévenir publiquement M. Zelaya.</p>
<h3>Le duo Clinton- Micheletti</h3>
<p>À partir du vendredi 24 jusqu’au dimanche 26 juillet, l’armée s’est essayée (et dans une certaine mesure, a réussi) à réprimer par la force brutale le grand mouvement d’appui absolument indéniable et héroïque du peuple hondurien, qui voulait accueillir le président Zelaya à la frontière. En dépit de cela, le lundi 27 juillet, M. Kelly a corroboré l’opinion de Mme Clinton au sujet du retour de Zelaya, le qualifiant de « téméraire, effectivement ». Il a également ajouté que le département d’État appuyait le retour de Zelaya dans la mesure où ce soit fait « d’un commun accord ». En réponse à une question concernant la demande de sanctions qu’avait faite M. Zelaya contre le régime de facto le 27 juillet, M. Kelly a évité la question en affirmant qu’ils « appuyaient le président Arias ». [<a id="nh29" title="« Daily Press Briefing », par Ian Kelly, département d’État, 27 juillet (...)" rel="footnote" href="http://www.voltairenet.org/article161632.html#nb29">29</a>]</p>
<p>Comment peut-il y avoir un « commun accord » alors que les putschistes refusent que Zelaya soit rétabli dans ses fonctions de président, que ce soit par des moyens diplomatiques vagues et douteux (les propositions du président Arias) ou par un retour pacifique via la frontière ? Dans le contexte de la situation tendue qui prévaut le long de la frontière Nicaragua-Honduras, « appuyer M. Arias » suppose de plus en plus chaque jour que cette médiation parrainée par les États-Unis est conçue pour fournir au régime militariste le temps nécessaire pour s’organiser au niveau national et international. En effet, M. Micheletti est en train d’établir ses contacts au niveau international, et entre-temps, il utilise la force brutale contre la population : le temps joue en faveur du statu quo. Le département d’État, le président Arias et M. Micheletti font tout ce qu’ils peuvent pour démoraliser et décourager les mouvements sociaux au pays, tout en s’efforçant de provoquer des divisions et des désertions au niveau international.</p>
<p>En parlant de donner du temps au régime de Micheletti, le 27 juillet, le <em>Wall Street Journal</em> lui a fourni l’occasion d’exprimer son opinion sur sa page éditoriale. Micheletti a littéralement fait l’éloge du terme « téméraire » choisi par Mme Clinton pour qualifier le retour de Zelaya, affirmant qu’il s’agissait là d’un qualificatif « approprié ». Il a poursuivi en faisant ainsi appel à l’extrême-droite et aux éléments belliqueux de l’oligarchie états-unienne : « […] plutôt que d’imposer des sanctions, les États-Unis devraient poursuivre les sages politiques de Mme Clinton. Elle appuie les efforts du Président Arias dans sa médiation concernant ces questions. » [<a id="nh30" title="« The Path Forward for Honduras. Zelaya’s removal from office was a triumph (...)" rel="footnote" href="http://www.voltairenet.org/article161632.html#nb30">30</a>]</p>
<p>Il doit y avoir beaucoup de pression sur la nouvelle administration à Washington pour maintenir la domination militaire pro-états-unienne sur le Honduras, peu importe ce qu’il en coûtera à l’administration Obama. Le <em>Wall Street Journal</em> témoigne de cette coercition.</p>
<h3>Le <em>Wall Street Journal</em> et la droite états-unienne</h3>
<p>Dans un récent article de l’avocate, auteure et journaliste états-unienne d’origine vénézuélienne Eva Golinger, publié dans <em>Cubadebate</em>, elle écrivait que</p>
<dl>
<dt><img src="http://www.voltairenet.org/IMG/jpg/1-443-3.jpg" alt="JPEG - 18 ko" width="220" height="294" /></dt>
<dd>Roberto Micheletti </dd>
</dl>
<p>« <em>Le </em>Wall Street Journal<em> fait partie de l’agence de presse Dow Jones News Corporation. Son propriétaire est le puissant multimillionnaire Rupert Murdoch. Celui-ci, grâce au monopole de News Corporation, contrôle des centaines de journaux, magazines, chaînes de télévision et stations de radio à travers le globe. Murdoch est bien connu pour sa chaîne American Fox News, laquelle favorise la vision impérialiste et néoconservatrice des États-Unis. Certaines de ses autres entreprises médiatiques comprennent le National Geographic Channel, The Film Zone, tous les canaux et studios de FOX, Cine Canal, MySpace (internet) Harper Collins (édition), </em>New York Post<em> (quotidien), </em>The Sunday Times<em> (RU), </em>The Sun<em> (RU), et bien d’autres encore.<br />
Le </em>Wall Street Journal<em> est un quotidien qui jouit d’un tirage de plus de deux millions d’exemplaires par jour sur l’échelle mondiale et de 931 000 lecteurs sur internet. L’éditorial du dictateur Roberto Micheletti a été rédigé et diffusé par son lobbyiste aux États-Unis, le procureur Lanny Davis, ami intime et avocat de l’ancien président Bill Clinton et de son épouse Hillary, la secrétaire d’État du Président Obama. Le </em>Wall Street Journal<em> a plaidé d’emblée en faveur du coup d’État au Honduras, et il a même publié une série d’articles tentant d’accuser le Venezuela et le président Hugo Chavez d’avoir causé la crise dans ce pays centroaméricain</em>. » [<a id="nh31" title="Version française : « Un article d’opinion du dictateur putschiste dans le (...)" rel="footnote" href="http://www.voltairenet.org/article161632.html#nb31">31</a>]</p>
<p>Le réseau de contacts commence à se dévoiler, tel qu’en témoigne le texte ci-dessus. Il devient de plus en plus difficile pour le fildefériste de conserver son équilibre. Inévitablement et sous les yeux de tous, il semble être en train de basculer du côté de la puissance militaire, aux dépends du cheval de Troie que représente le « dialogue et la diplomatie » situé de l’autre côté du fil. Il faudrait tout un acrobate pour maintenir la position chancelante de cet équilibriste.</p>
<h3>« Je n’ai pas encore de mise à jour là-dessus »</h3>
<p>La première fois que les journalistes ont demandé au département d’État si le coup d’État avait été jugé légal ou non, c’était le 29 juin, soit le lendemain du renversement militaire. M. Kelley avait répondu, tel que cité plus haut : « Je n’ai pas encore de mise à jour là-dessus. » Le 28 juillet – je répète volontairement – le 28 juillet, c’est-à-dire un mois plus tard :</p>
<p>« <em>— Question : Et une… une autre sur le Honduras. Je suis bien conscient que le Bureau du conseiller juridique était à l’œuvre pour déterminer si les événements au Honduras correspondaient techniquement à la définition légale d’un coup d’État, ce qui par conséquent aurait entraîné la suspension de l’aide – qui a déjà été suspendue, comme je le constate.<br />
— M. Kelley : Oui.<br />
— Question : Avez-vous enfin pris une décision sur cette question ?<br />
— M. Kelley : Je n’ai pas encore de mise à jour là-dessus.<br />
— M. Kelley : Ian ?<br />
— Question : Cela veut-il dire que vous avez pris votre décision ou que cet examen achève ?<br />
— M. Kelley : Je – comme je viens de le dire, je vais devoir – je n’ai pas encore de mise à jour là-dessus. </em> » [<a id="nh32" title="« Daily Press Briefing », par Ian Kelly, département d’État, 28 juillet (...)" rel="footnote" href="http://www.voltairenet.org/article161632.html#nb32">32</a>]</p>
<p>Ce qui est encore plus révélateur que les transcriptions, c’est le langage corporel qu’exhibait M. Kelley et qui est bien visible sur la vidéo officielle. On aurait dit qu’il s’était passé une éternité avant qu’il ne donne sa dernière réponse : « Je – comme je viens de le dire, je vais devoir – je n’ai pas encore de mise à jour là-dessus ». Il ne cessait de gigoter. Par ailleurs, les journalistes n’avaient plus de questions. Pas un seul d’entre eux n’a souligné que le département d’État avait dit la même chose il y a un mois ! Si ce n’était de la situation profondément grave et critique que vit le peuple hondurien, et au demeurant toute l’Amérique du sud dans le contexte historique du coup d’État, alors le cirque du Département d’État aurait dû être anéanti sous nos moqueries.</p>
<h3>Mais le show continue : est-ce, oui ou non, un coup militaire ?</h3>
<p>Le 1er août :</p>
<p>« <em>— Question : Est-ce que le fait que vous n’avez pas encore condamné ce gouvernement signifie que vous l’appuyez d’une façon ou d’une autre ?<br />
— M. Crowley : Pendant environ un mois, nous avons fermement condamné l’action du régime de facto et le renvoi du président Zelaya.<br />
— Question : Reconnaissez-vous qu’il s’agissait d’un coup d’État, d’un coup d’État militaire ?<br />
— M. Crowley : Eh bien, il y a certaines questions juridiques dans ce cas que nous avons décidé de ne pas traiter à cette étape. Mais nous avons dit clairement, et sous tous les tons possibles, que ce qui est arrivé au Honduras constitue une violation de la Charte de l’OÉA. C’est pour cela que nous avons pris des mesures contre le Honduras. Il s’agit d’une violation de la <a href="http://www.voltairenet.org/article161610.html">Charte démocratique interaméricaine</a>, et nous poursuivrons intensivement nos efforts pour essayer de résoudre cette situation. </em> » [<a id="nh33" title="« Daily Press Briefing », par Philip J. Crowley, département d’État, 1er août (...)" rel="footnote" href="http://www.voltairenet.org/article161632.html#nb33">33</a>]</p>
<p>Le 6 août, un journaliste a insisté sur la question de la définition juridique à donner au coup d’État :</p>
<p>« <em>— M. Wood : [...] Mais un coup d’État a eu lieu dans ce pays, et [...]<br />
— Question : Eh bien, vous n’avez pas encore déclaré officiellement qu’il s’agit, sur le plan juridique, d’un coup d’État.<br />
— M. Wood : Nous l’avons qualifié de coup d’État. Ce que nous avons dit c’est que, sur le plan juridique, nous ne pouvons pas le qualifier comme étant un coup d’État militaire. Une analyse est toujours en cours.<br />
— Question : Pourquoi faut-il tant de temps pour établir s’il s’agit ou non d’un coup d’État militaire ?<br />
— M. Wood : Eh bien, regardez, ce cas comporte un grand nombre de questions juridiques qui doivent être examinées attentivement avant que nous puissions nous prononcer, et, pour le faire, nous devons échanger des informations avec un certain nombre de parties. Nous devons examiner ces informations et prendre la meilleure décision juridique qui soit possible sur si oui ou non…<br />
— Question : Cela prend beaucoup de temps, semble-t-il.<br />
— M. Wood : Eh bien, lorsqu’on traite de questions juridiques aussi délicates, les choses prennent du temps. Nous voulons donc faire en sorte que…<br />
— Question : Avez-vous pris une décision sur la nécessité d’imposer des sanctions supplémentaires contre le gouvernement « de facto » ?<br />
— M. Wood : Aucune décision n’a été prise pour le moment, à part celle d’appuyer les Accords de San José et le processus de médiation.<br />
— Question : [...] Ma question était la suivante : avez-vous oui ou non pris la décision de ne pas imposer de nouvelles sanctions contre le Honduras ?<br />
— M. Wood : Et ce que je vous réponds c’est que nous nous concentrons en ce moment sur l’appui à ce processus et que nous essayons d’obtenir des deux parties qu’elles en viennent à une sorte d’entente politique. Mais je n’ai rien d’autre à ajouter sur cette question. </em> » [<a id="nh34" title="« Daily Press Briefing », par Robert Wood, département d’État, 6 août (...)" rel="footnote" href="http://www.voltairenet.org/article161632.html#nb34">34</a>]</p>
<p>À ce point, ce que l’on ne peut lire sur la transcription mais que l’on peut voir très clairement sur la vidéo c’est que M. Wood était visiblement agacé. Il a interrompu le journaliste très persistant en pointant du doigt un autre journaliste. Or le peuple hondurien sait qu’il s’agit d’un coup d’État militaire. Il est en train d’unir ses forces et de s’organiser davantage pour intensifier sa lutte contre les militaires et contre la police. Le peuple est en train de se mobiliser malgré l’intensification de la répression. Celle-ci est déjà responsable d’au moins six assassinats, de centaines d’arrestations et de cas de blessures.</p>
<p>Le même jour, le 6 août, un article de l’agence de presse Reuters montre que le Département d’État est même allé encore plus loin :<br />
« ‘<em>Notre position politique et stratégique d’engagement n’est pas fondée sur un appui quelconque à un politicien ou à une personne en particulier. Elle est plutôt fondée sur la décision de mieux servir la population hondurienne et de répondre à ses aspirations démocratiques’</em><em> », a écrit Richard Verma, secrétaire d’État adjoint aux affaires législatives. « ‘Nous avons rejeté le recours à des sanctions économiques écrasantes et nous avons rendu clair que tous les États devaient essayer de contribuer à l’adoption d’une solution sans recourir à la violence et en respectant le principe de non-intervention</em>’ » a-t-il déclaré.  La lettre a été obtenue par l’intermédiaire du service des nouvelles de l’agence Reuters. » [<a id="nh35" title="« Honduras’s Ousted Leader Calls U.S. Response Tepid », par William Booth, The (...)" rel="footnote" href="http://www.voltairenet.org/article161632.html#nb35">35</a>]</p>
<p>Deux points importants sont à souligner :<br />
<img src="http://www.voltairenet.org/elements/pictos/puce.gif" border="0" alt="-" height="11" /> 1. En ce qui concerne la soi-disant position d’appui à Zelaya et d’opposition à Micheletti, le département d’État (voir citation ci-dessus) celle-ci « n’est pas fondée sur un appui quelconque à un politicien ou à une personne en particulier ». Cela veut dire que le département d’État est neutre maintenant ! Mais cela montre que la position soi-disant si modérée que le département d’État affirme adopter n’est en vérité pas si modérée. Elle est en réalité favorable au régime « de facto ». Maintenir le statu quo signifie appuyer Micheletti.<br />
<img src="http://www.voltairenet.org/elements/pictos/puce.gif" border="0" alt="-" height="11" /> 2. Quand le représentant du département d’État, Richard Verma, affirme, ci-dessus, « [...] nous avons rejeté le recours à des sanctions économiques écrasantes [...] » n’explique-t-il pas ainsi, sans le vouloir, la raison pour laquelle les États-Unis d’Amérique n’ont pas qualifié juridiquement le coup d’État comme étant un coup d’État militaire ?</p>
<dl>
<dt><img src="http://www.voltairenet.org/IMG/jpg/1-441-3.jpg" alt="JPEG - 23.6 ko" width="400" height="300" /></dt>
<dd>Barack Obama et Hilary Clinton (© White House). </dd>
</dl>
<h3>Obama : victime ou complice ?</h3>
<p>Jusqu’ici, nous avons analysé en profondeur les déclarations du département d’État et de Mme Clinton, mais nous n’avons rien dit sur le président Obama. Néanmoins, il est difficile d’éviter le sujet quand on pense que, jusqu’ici, M. Obama ne s’est presque pas prononcé sur la question. Depuis le début de la crise, soit le 28 juin, et au moment d’écrire ces lignes, le président Obama et son secrétaire de presse ont émis six commentaires au total :</p>
<p>Le 29 juin, lors d’un point de presse à la Maison-Blanche avec le président de la Colombie (Uribe), Obama affirme : « <em>Nous croyons que le coup n’est pas légal et que le président Zelaya demeure le président du Honduras, le président élu démocratiquement là-bas. Là-dessus, nous avons rejoint tous les pays de la région, y compris la Colombie et l’Organisation des États Américains</em>. » [<a id="nh36" title="« Remarks in joint press avaibility », par Barack Obama et Alvaro Uribe, (...)" rel="footnote" href="http://www.voltairenet.org/article161632.html#nb36">36</a>]</p>
<p>Le 29 juin, le secrétaire de presse de la Maison-Blanche Monsieur Robert Gibbs fait son numéro pour les journalistes :</p>
<p>« <em>— Question : […] toujours au sujet du Honduras, pour essayer de voir clair dans les intentions des États-Unis. L’administration considère-t-elle le retrait de son ambassadeur, comme l’ont fait les gouvernements latino-américains de gauche, ou même la suspension potentielle de son aide ?<br />
— M. Gibbs : Eh bien, encore une fois, je crois qu’il y aura de cela dans le prochain… dans le cadre des prochaines étapes de l’évaluation de cette situation. Seulement, pour l’instant, je préférerais ne pas trop préciser.<br />
— Question : Les États-Unis savaient-ils d’avance ou avaient-ils entendu dire qu’un coup d’État était prévu ? Avaient-ils pris des mesures quelconques pour essayer de le bloquer ? Et que révèle l’incapacité de l’administration à empêcher le coup d’État sur sa crédibilité en Amérique latine ?<br />
— M. Gibbs : Bon, alors comme je l’ai dit il y a une minute, je crois que l’administration, notre gouvernement, en collaboration avec des partenaires, essayaient de prévenir le genre de troubles que nous avons vu se produire durant les dernières 24 heures. Ils s’y sont penché au cours des quelques derniers jours. Et nous allons continuer de travailler à restaurer l’ordre démocratique au Honduras.<br />
— Question : L’administration avait-t-elle prévenu le président Zelaya que cela se préparait ?<br />
— M. Gibbs : Je n’en sais rien. </em> » [<a id="nh37" title="« Press Briefing », par Robert Gibbs, Maison-Blanche, 29 juin (...)" rel="footnote" href="http://www.voltairenet.org/article161632.html#nb37">37</a>]</p>
<p>Si l’on considère cet extrait, est-ce vraiment différent du numéro d’équilibriste du département d’État ?</p>
<p>On ne le dirait pas.</p>
<p>Le 1er juillet, le secrétaire de presse de la Maison-Blanche répondait aux journalistes :</p>
<p>« <em>— Question : Mais avec le Pentagone qui suspend les opérations militaires conjointes, à quel point l’effet est-il considérable et songe-t-on également à prendre d’autres mesures ?<br />
— M. Gibbs : Eh bien, nous continuons de surveiller la situation et nous allons réagir de manière appropriée à mesure que les événements vont se produire. Mais encore une fois, comme je l’ai déjà dit, nous surveillons de près ce qui se passe. </em> » [<a id="nh38" title="« Press Briefing », par Robert Gibbs, Maison-Blanche, 1er juillet (...)" rel="footnote" href="http://www.voltairenet.org/article161632.html#nb38">38</a>]</p>
<p>Tandis que le département d’État semblait de plus en plus aux prises avec un scénario vague et incertain concernant le retour du président Zelaya, le président Obama, en visite à Moscou, a fait un commentaire sur le Honduras pour répondre à des questions qu’on lui posait sur le sujet. Ainsi, le 7 juillet, le correspondant en chef à la Maison-Blanche de la chaîne ABC M. Jack Tapper, qui n’a pas la réputation d’être conservateur – et ABC n’étant certes pas aussi à droite que Fox News –, écrivait de Moscou, d’où il citait le président Obama : « <em>‘Les États-Unis appuient dès maintenant la réinstallation du président du Honduras élu démocratiquement, même s’il s’est fermement opposé aux politiques américaines</em> […]’ »</p>
<p>M. Tapper, s’appuyant sur sa longue expérience dans le domaine politique à la Maison-Blanche, écrivait : « Le président Obama, qu’on a critiqué pour avoir appuyé le « mauvais côté » lors du récent coup d’État au Honduras, a essayé d’expliquer, mardi, [7 juillet] son plaidoyer en faveur du président expulsé Manuel Zelaya […] Mais les conservateurs ont critiqué le président et blâmé Zelaya pour ce qui lui arrive. » Pour donner des exemples de la pression exercée par les conservateurs, M. Tapper a cité les activistes floridiennes de droite anti-Venezuela, anti-Cuba et des représentantes républicaines au Congrès, Mmes Ileana Ros-Lehtinen et Connie Mack. [<a id="nh39" title="« In Russia, President Obama Explains His Support for Ousted President of (...)" rel="footnote" href="http://www.voltairenet.org/article161632.html#nb39">39</a>]</p>
<p>Si nous tenons compte de la déclaration de M. Obama citée plus haut, alors effectivement, en surface, il semble y avoir un désaccord sinon un conflit entre le président Obama et le département d’État. Or, le département d’État est plus effrontément lié à l’armée et aux forces de droite de l’époque de Bush (comme nous l’avons vu plus haut à de nombreuses occasions, et plus récemment dans l’article du <em>Wall Street Journal</em> de M. Micheletti).</p>
<p>Le 7 août, selon l’agence Reuters, Obama a déclaré aux journalistes qu’il continuait à appuyer le retour de Zelaya au pouvoir. Il a cependant ajouté : « ‘Je ne peux appuyer sur un bouton et rétablir soudain M. Zelaya à son poste’ ». Obama a dit : « ‘Il est important de noter combien il est ironique que ceux qui se plaignaient de l’ingérence des États-Unis en Amérique latine se plaignent maintenant que nous ne nous sommes pas assez ingérés.’ » [<a id="nh40" title="« Obama says no quick way to end Honduras crisis », Reuters, 8 août (...)" rel="footnote" href="http://www.voltairenet.org/article161632.html#nb40">40</a>]</p>
<p>On pourrait, ici aussi, croire que la position du président diffère beaucoup de celle du département d’État. Alors que le département d’État a déclaré le 6 août (voir la citation ci-dessus) que sa politique n’est pas fondée sur un appui quelconque à un politicien ou à une personne en particulier, Obama a affirmé le jour suivant, le 7 août, qu’il appuyait encore le retour de Zelaya au pouvoir. Mais, se servant de son talent oratoire, Obama a fait allusion aux conditions dans lesquelles il se trouve en affirmant qu’il ne peut rétablir Zelaya au pouvoir en appuyant sur un bouton. Veut-il dire qu’il subit trop de pressions des oligarchies de droite des États-Unis, de l’Amérique latine et même du département d’État pour agir ? Ou utilise-t-il tout simplement d’autres mots et images pour appuyer la politique du département d’État, qui consiste à gagner du temps et à donner de l’oxygène au gouvernement de facto pour maintenir ce dernier au pouvoir ?</p>
<p>Qu’en est-il de la remarque d’Obama sur le fait « ironique », selon lui, que ceux qui s’opposent d’habitude à l’ingérence des États-Unis l’exigent maintenant ? En fait le Honduras a, sur son territoire, une importante base militaire des États-Unis, massivement financée par les États-Unis, fournie en forces armées et équipée de matériel des États-Unis. La fermeture complète de la base, le retrait immédiat des troupes états-uniennes et du matériel militaire et l’arrêt complet de tout entraînement militaire ne serait nullement un acte d’ingérence des États-Unis dans les affaires intérieures du Honduras. Les bases militaires, au Honduras, en Colombie ou ailleurs, constituent en fait un prolongement de la puissance militaire des États-Unis dans d’autres pays.</p>
<p>À ce sujet, dans un autre contexte et dans d’autres conditions juridiques et historiques, ceux de Cuba, qui se plaindrait de l’ingérence étrangère dans les affaires de ce pays si Washington fermait la base de Guantanamo, se retirait complètement de l’île et restituait cette partie du territoire cubain au peuple cubain ? Et au Honduras, qui, à part Micheletti, se plaindrait d’une ingérence, si Obama décidait aujourd’hui, en tant que président, de retirer l’ambassadeur des États-Unis de ce pays et de rompre les relations diplomatiques jusqu’au retour de Zelaya ? Tels sont les boutons sur lesquels le président devrait appuyer.</p>
<p>Le 10 août, selon l’AP, au Forum des leaders de l’Amérique du Nord, Obama, a repris un thème déjà mentionné, en déclarant ceci : « ‘<em>Les personnes qui nous critiquent en affirmant que les États-Unis n’ont pas intervenu suffisamment au Honduras, sont celles qui disent aussi que nous sommes toujours en train d’intervenir en Amérique latine, et que les Yankees doivent sortir de la région</em>’ ».  « ‘<em>Les gens qui nous critiquent pensent qu’il est approprié que nous agissions soudainement selon des façons qu’elles jugent inappropriées dans tous les autres contextes. Je pense que cela démontre peut-être une certaine hypocrisie dans leur façon de voir les relations entre les États-Unis et l’Amérique latine</em>’ » a poursuivi M. Obama. [<a id="nh41" title="« Obama Knocks &#34;Hypocrisy&#34; of Honduras Critics », par Anna Aulova, CBS News, (...)" rel="footnote" href="http://www.voltairenet.org/article161632.html#nb41">41</a>]</p>
<p>Voici une partie de la déclaration finale du Sommet :</p>
<p>« <em>Nous avons discuté à fond sur le coup au Honduras et nous réaffirmons notre appui à l’Accord de San José et aux efforts continu de l’OÉA pour parvenir à une solution pacifique de la crise politique. C’est une décision qui restitue la gouvernance démocratique et la primauté du droit, et qui respecte les droits de tous les Honduriens</em> (&#8230;) » [<a id="nh42" title="« Joint Statement by North American Leaders », 10 août 2009." rel="footnote" href="http://www.voltairenet.org/article161632.html#nb42">42</a>]</p>
<h3>Qu’est-ce que cela nous révèle au sujet d’Obama ?</h3>
<p>Mais d’abord, quel est le lien juridique et constitutionnel entre le président des États-Unis, l’armée états-unienne et le département d’État ? Voici ce que nous en dit le site web de la Maison-Blanche :</p>
<p>« <em>Le pouvoir de la branche exécutive est conféré au président des États-Unis, qui agit également à titre de chef d’État et de commandant en chef des forces armées […]<br />
Le département d’État joue le rôle principal dans le développement et la mise en œuvre de la politique étrangère du président. Ses responsabilités principales consistent à représenter les États-Unis à l’étranger, fournir de l’aide aux pays étrangers, offrir des programmes d’entraînement militaires à l’étranger,</em> […] » [<a id="nh43" title="« The Executive Branch », Site internet de la Maison-Blanche." rel="footnote" href="http://www.voltairenet.org/article161632.html#nb43">43</a>]</p>
<p>Et la Constitution états-unienne :<br />
Article II, Section 2<br />
« <em> Le président sera commandant en chef de l’armée et de la marine des États-Unis. </em> » [<a id="nh44" title="« Constitution of the United States »" rel="footnote" href="http://www.voltairenet.org/article161632.html#nb44">44</a>]</p>
<p>Le 29 juin 2009, l’analyste politique Thierry Meyssan écrivait, sous le titre suivant :</p>
<p>« <em>Le SouthCom prend le pouvoir dans un État membre de l’ALBA</em> »<br />
« …<em>la petite armée hondurienne est entièrement équipée, formée et encadrée par les États-Unis. Elle obéit certes à son chef, le président de la République, puis à son chef d’état-major. Mais en pratique, elle est largement contrôlée par le SouthCom depuis Soto Cano et Miami.<br />
Précisément, le Pentagone a précipitamment installé le nouveau commandant du SouthCom, le général Douglas M. Fraser, jeudi dernier [25 juin 2009], pour suivre le coup….<br />
Le SouthCom est installé à Miami, mais a une antenne à Soto Cano et des sites avancés à Comalapa (Salvador), Manta (Équateur) et sur les îles d’Aruba et de Curaçao (Antilles néerlandaises).</em> » [<a id="nh45" title="« Le SouthCom prend le pouvoir dans un État membre de l’ALBA », par Thierry (...)" rel="footnote" href="http://www.voltairenet.org/article161632.html#nb45">45</a>]</p>
<p>Le président Obama doit donc prendre ses responsabilités. Est-il en train de laisser le département d’État se charger de sa basse besogne tandis qu’il demeure relativement distant, cherchant désespérément à s’accrocher à son image de « changement » pour le bénéfice de sa propre administration ? Le quotidien pro-coup d’État au Honduras, <em>El Heraldo</em>, tel que cité plus haut, avait remarqué dès le 19 janvier 2009 que l’extrême-droite au Honduras, en Amérique du sud et aux États-Unis devait continuer de faire pression : « Il sait qu’il n’a pas le droit de décevoir ses partisans […] ». Obama semble être pris, d’une part, entre « ses partisans », c’est-à-dire l’électorat et la branche du cercle des dirigeants qui ont appuyé son accession à la présidence, et d’autre part, ses déclarations électoralistes sur le changement, qui peuvent être perçues comme de bonnes intentions. Se joindra-t-il au numéro de cirque des équilibristes ? Est-il déjà en train de prendre part au spectacle ?</p>
<dl>
<dt><img src="http://www.voltairenet.org/IMG/jpg/1-437-3.jpg" alt="JPEG - 25.1 ko" width="400" height="300" /></dt>
<dd>Répression au Honduras (© Getty Images, photo transmise par l’auteur). </dd>
</dl>
<h3>Obama a-t-il les pieds sur terre ?</h3>
<p>Le <em>El Heraldo</em> avait tout à fait raison, il y a six mois, lorsqu’il a remarqué la contradiction entre les paroles et les gestes d’Obama et la façon la droite doit manœuvrer dans cette situation. Déjà, des sondages indiquent qu’Obama est en train de perdre beaucoup de « ses partisans ».</p>
<p>Le 22 juillet, les résultats du sondage d’AP-GfK annonçaient : « Les grands espoirs pour Obama se dissolvent dans la réalité. » L’article lui-même expliquait : « Comme ce fut rapide. L’espoir et l’optimisme qui ont balayé le pays pendant les premiers mois de la présidence de Barack Obama cèdent place à la dure réalité […] ; la confiance de voir les troupes se retirer d’Irak et d’augmenter le respect envers les États-Unis à travers le globe, en baisse de 15 points […] » [<a id="nh46" title="« AP-GfK Poll : Great hopes for Obama fade to reality », par Nancy Benac et (...)" rel="footnote" href="http://www.voltairenet.org/article161632.html#nb46">46</a>]</p>
<p>Le 6 août, le réseau de nouvelles CNN a réalisé un sondage montrant que seulement 41 % des États-uniens sont favorables à la guerre en Afghanistan, ce qui constitue une baisse de neuf points depuis le mois de mai. [<a id="nh47" title="« Support for Afghan war drops, CNN poll finds », CNN, 6 août 2009." rel="footnote" href="http://www.voltairenet.org/article161632.html#nb47">47</a>]</p>
<p>Obama est-il conscient de ce qui se passe ? On dirait que ses voyages à l’étranger – en Europe, en Russie, au Caire et en Afrique – lui ont monté à la tête. Le 23 juillet, le quotidien <em>Chicago Tribune</em> rapportait qu’Obama était en visite à Chicago, ce jour-là, pour deux levées de fonds destinées au Parti démocrate. (Il en coûtait 15 200 $ par personne et l’objectif était d’amasser deux millions en une soirée.) Le président a répondu à la question d’un journaliste concernant le prestige de son administration sur la scène internationale. Pendant que le courageux peuple hondurien affrontait l’armée (soutenue par les États-Unis) pour la quatrième semaine consécutive, Obama affirmait, tel que cité : « <em>L’anti-américanisme n’est plus à la mode</em>. » [<a id="nh48" title="« Obama on health care push : ’I’m from Chicago. I don’t break.’ », Chicago (...)" rel="footnote" href="http://www.voltairenet.org/article161632.html#nb48">48</a>]</p>
<p>En effet, l’anti-américanisme n’a jamais été à la mode dans les hautes sphères du Parti démocrate. Il est possible que le président Obama trouve, ou qu’il croit avoir trouvé, des alliés à l’échelle mondiale, mais demandez au peuple du Honduras ce qu’il en pense, lui qui déclare bravement à Obama : « Nous aussi, nous avons un rêve ! » Demandez-le aux peuples de l’Amérique du sud. Demandez à la grande majorité des gouvernements de l’Amérique latine, de l’Amérique centrale et des Caraïbes quelle est leur opinion de la domination, de l’interférence et du contrôle états-uniens dans leur Amérique ? Au Honduras la crise se poursuit. Washington, ou du moins certains secteurs de l’oligarchie de droite, semble ainsi maintenir des politiques qui suscitent l’&#8221;anti-américanisme&#8221;. Le 4 août, un journaliste suédois basé en Amérique du Sud a rapporté que, selon des militants qui luttent pour les droits de la personne au Honduras, des commandos de l’armée israélienne donnent maintenant de l’entraînement en matière de répression aux militaires et policiers honduriens.</p>
<p>Cette situation rappelle le double langage typique d’Israël, qui, d’une part, parle de paix et de dialogue et tend une branche d’olivier, et, d’autre part, brandit l’épée de façon la plus brutale et poursuit le génocide des Palestiniens. Aussi, quand on leur tend ainsi une branche d’olivier, les gouvernements et les peuples d’Amérique du Sud et des Caraïbes doivent prendre garde. [<a id="nh49" title="« Comandos israelitas con experiencias de Palestina y Colombia capacitan a (...)" rel="footnote" href="http://www.voltairenet.org/article161632.html#nb49">49</a>]</p>
<p>Le 4 août, Washington et la Colombie ont conclu un accord sur l’établissement de sept bases militaires états-uniennes en Colombie, en préparation depuis un certain temps.</p>
<p>Si nous relions les deux faits, le coup d’État militaire du Honduras et la décision de la Colombie de céder des bases militaires, nous nous rendons compte qu’ils constituent une autre offensive contre la hausse de prestige de Cuba, du Venezuela, des autres États-membres de l’ALBA (à laquelle, sous Zelaya, le Honduras a adhéré), des autres pays et de la grande majorité des gouvernements de l’Amérique latine et des Caraïbes.</p>
<p>Les cercles dirigeants états-uniens essaient de leur mieux de mater le soulèvement populaire au Honduras et utilisent, entre autres moyens, le terrorisme médiatique. Les principaux médias basés aux États-Unis d’Amérique, tels que le réseau CNN, de concert avec le département d’État, invoquent tous les arguments possibles et imaginables justifiant le coup d’État, directement ou indirectement. CNN contribue en ne diffusant pas le moindre mot sur la résistance du peuple hondurien contre la répression violente pour essayer de démoraliser ce dernier. Ce réseau essaie de donner à la population hondurienne l’impression que le monde ne sait rien de ce qui se passe dans leur pays. Washington pourra ainsi, plus facilement, poursuivre sa politique hondurienne et même de réprimer davantage le peuple. Les cas de silence médiatique sont nombreux : le 5 août, par exemple, plusieurs agences de nouvelles, dont l’AFP, ont couvert la manifestation de plus de 3 000 étudiants contre le coup d’État, tenue à l’Université nationale autonome du Honduras, à Tegucigalpa, qui a été violemment réprimée. [<a id="nh50" title="« Honduran police crackdown on student protests », AFP, 5 août (...)" rel="footnote" href="http://www.voltairenet.org/article161632.html#nb50">50</a>]</p>
<p>Pourtant au cours de cette période, le réseau CNN n’a rien rapporté sur le Honduras, et son seul reportage sur l’Amérique du Sud portait sur les critiques du président Chavez du Venezuela contre la Colombie, qui accusait Chavez de fournir des armes aux FARC. Le reportage terminait par de la désinformation sur cette question.</p>
<p>« Le 10 août, plus de 10 000 partisans du président hondurien déchu, Manuel Zelaya, ont répudié le gouvernement de facto et ont averti qu’ils intensifieront leur campagne de protestation contre le coup d’État et pour le retour du président [...]. Cette manifestation pour le retour de Zelaya a été la plus importante depuis celle du 5 juillet. Cette dernière, tenue à l’aéroport de Toncontin, à Tegucigalpa, où le président renversé, qui voyageait à bord d’un avion vénézuélien, voulait atterrir ; mais le gouvernement de facto avait alors empêché l’atterrissage en plaçant des obstacles sur la piste de l’aéroport. La manifestation s’était renforcée avec l’arrivée de foules venues de l’Est et du Nord du pays et avec une colonne venue du Sud. D’autres sont allés à San Pedro Sula (&#8230;) » (Texte traduit de l’espagnol par l’auteur) [<a id="nh51" title="« Miles marcharon por Zelaya en la mayor manifestación desde el 5 de julio 7 (...)" rel="footnote" href="http://www.voltairenet.org/article161632.html#nb51">51</a>]</p>
<p>Cependant, de la part de la CNN – rien.</p>
<dl>
<dt><img src="http://www.voltairenet.org/IMG/jpg/1-442-3.jpg" alt="JPEG - 33.9 ko" width="400" height="300" /></dt>
<dd>Manifestations au Honduras (© Getty Images, photo transmise par l’auteur). </dd>
</dl>
<h3>« … C’est le peuple hondurien qui aura le dernier mot »</h3>
<p>Les peuples du monde, à mon avis, doivent également continuer de faire pression sur le président Obama et son administration. Lorsqu’il regarde les sondages, il doit être conscient de ce qui se passe. Si la question du Honduras se retourne contre lui, ce qui est fort possible, et que cela attise « l’anti-américanisme », de quoi sa politique étrangère aura-t-elle l’air aux yeux de la population états-unienne – et même pour ceux qui paient 15 200 $ le couvert pour une levée de fonds ? Ces derniers n’ont pas investi ce montant pour inaugurer une autre époque à la Bush où les sentiments anti-états-uniens se répandent à travers le globe. Cependant, Obama doit aussi penser aux élections de 2012 pour lesquelles il semble déjà chercher à remplir les coffres. Ne veut-il pas également gagner la sympathie de l’oligarchie de droite afin d’assurer sa victoire en 2012 ?</p>
<p>Le tourbillon des politiques états-uniennes semblent hisser inévitablement le président Obama sur la corde raide. J’espère que ce n’est pas le cas. Le peuple du Honduras, ainsi que celui de l’Amérique du Sud et la plupart de ses gouvernements sont déterminés à le forcer à prendre position. De quelle façon ? Des actions que devrait prendre le président Obama : Prenant des mesures sérieuses et en imposant des sanctions au régime derrière le coup d’État (plutôt que de parader l’annulation de quelques visas), et en appuyant le rétablissement du président Zelaya dans ses fonctions de manière bien réelle, concrète et inconditionnelle. En tant qu’avocat, M. Obama devrait également être capable de composer avec toute la bureaucratie du gouvernement états-unien (si le problème est là, ce dont je doute), qui six semaines après le coup, n’a toujours pas porté de jugement légal sur le coup d’État !</p>
<p>L’évolution de la situation politique de la nouvelle administration états-unienne soulève elle aussi des questions quant au type de démocratie et d’élections qui se font aux États-Unis, et sur la façon dont ces derniers agissent dans le pays qui est censé donner des leçons (par la diplomatie et la force militaire) à la population mondiale. Si cela s’avère un changement auquel les gens ne peuvent PAS croire, alors certains se demanderont peut-être ce que veulent dire les élections et la démocratie aux États-Unis. (Je traiterai en détail de cette question dans un prochain ouvrage.) Obama devrait respecter le principe de respect mutuel entre pays et envers leurs systèmes politiques respectifs.</p>
<p>Obama, Clinton et leur administration au grand complet sont en train d’être jugés. « […] C’est le peuple hondurien qui aura le dernier mot », avait prédit Fidel Castro le 21 juillet, au beau milieu de la situation la plus complexe que pouvait vivre la population : la médiation appuyée par les États-Unis, combinée avec la répression policière et militaire de la résistance. [<a id="nh52" title="« Le médiateur Oscar Arias est un fidèle allié des États-Unis », par Fidel (...)" rel="footnote" href="http://www.voltairenet.org/article161632.html#nb52">52</a>]</p>
<p>À mesure que la situation évolue, la prédiction de Fidel Castro (et sa confiance dans le peuple) s’avère juste. D’ailleurs elle semble être irréversible, peu importe les hauts et les bas qui se présentent. L’un des leaders de la résistance au Honduras, un député au Congrès hondurien, a émis un commentaire des plus profonds au journaliste de la Prensa Latina, Raimundo López. Depuis le Honduras occupé par l’armée, ce dernier n’a cessé de rapporter courageusement et inlassablement les événements sur le terrain. Le 18 juillet, l’activiste hondurien César Lam confiait donc au journaliste, lors d’une entrevue : « Il y a un Honduras d’avant le coup d’État, et un Honduras d’après le coup d’État. » [<a id="nh53" title="« Resistencia del pueblo consolidó las esperanzas de cambio en Honduras », (...)" rel="footnote" href="http://www.voltairenet.org/article161632.html#nb53">53</a>]</p>
<p>Cette déclaration reflète bien le mouvement de résistance de toutes les nouvelles forces politiques et sociales.</p>
<p>Même l’équilibriste le plus expérimenté peut être jeté au sol par la force des aspirations au changement exprimées par un peuple. Ainsi, il serait préférable que le président Obama adopte une position qui favorise la justice.</p>
<p>Arnold August</p>
<p>Source:  www.voltairenet.org/article161632.html</p>
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<td valign="top"><a href="http://www.voltairenet.org/article161543.html" target="_blank">http://www.voltairenet.org/article161543.html</a></p>
<p align="center"><strong>Hugo Chávez et les médias privés</strong></p>
<p>Salim Lamrani</p>
<p>Le 2 août 2009, Reporters sans frontières (RSF) a publié un communiqué     dénonçant la fermeture de <em>« trente-quatre médias audiovisuels     sacrifiés par caprice gouvernemental »</em> au Venezuela..     L’organisation parisienne <em>« proteste avec vigueur contre la     fermeture massive de médias audiovisuels privés »</em> et     s’interroge : <em>« Est-il encore permis d’émettre publiquement la     moindre critique envers le gouvernement bolivarien ? Cette fermeture     massive de médias réputés d’opposition, dangereuse pour l’avenir du débat     démocratique, n’obéit qu’à la volonté gouvernementale de faire taire les     voix discordantes, et ne fera qu’aggraver les divisions au sein de la société     vénézuélienne</em><sup>1</sup><em> »</em>.</p>
<p>RSF fait référence à la décision prise le 1<sup>er</sup> août 2009 par la     Commission nationale des Télécommunications (Conatel) de retirer la     fréquence à trente-quatre stations de radio et télévision. Selon RSF, la     décision serait uniquement motivée par le fait que ces médias se soient     montrés critiques à l’égard du gouvernement d’Hugo Chávez. En un mot, il     s’agirait d’un acte politique pour museler la presse d’opposition. Cette     version a été reprise par la grande majorité des médias occidentaux<sup>2</sup>.</p>
<p>Or, la réalité est tout autre et a été soigneusement occultée par RSF et     les transnationales de l’information dans le but de tromper l’opinion     publique et de transformer le gouvernement le plus démocratique d’Amérique     latine (Hugo Chávez s’est soumis à quinze processus électoraux depuis son     accession au pouvoir en 1998 et en a remporté quatorze lors de scrutins     salués par l’ensemble de la communauté internationale pour leur     transparence) en un régime portant gravement à la liberté d’expression.</p>
<p>En effet, la décision de la Conatel aurait été prise dans n’importe quel     pays du monde dans une situation similaire. Plusieurs radios ont     délibérément ignoré une citation de la Commission destinée à vérifier     l’état de la concession et à actualiser leur situation. Après enquête, la     Conatel a découvert de nombreuses irrégularités telles que l’existence de     concessionnaires décédés dont la concession était utilisée illégalement par     une tierce personne, le non-renouvellement des démarches administratives     obligatoires, ou tout simplement l’absence d’autorisation d’émettre. Or, la     loi vénézuélienne, similaire à celles du reste du monde, stipule que les     médias ne renouvelant pas leur concession dans le délai légal ou émettant     sans autorisation perdent leur fréquence, et celle-ci revient dans le     domaine public. Ainsi, trente-quatre stations qui émettaient de manière     illégale ont perdu leur concession<sup>3</sup>.</p>
<p>En réalité, la décision de la Conatel , loin de limiter la liberté d’expression,     a mis fin à une situation illégale et a ouvert une politique de     démocratisation du spectre radioélectrique vénézuélien afin de le mettre au     service de la collectivité. En effet, au Venezuela, 80% des radios et     télévisions appartiennent au domaine privé, alors que seules 9% d’entre     elles se trouvent dans le domaine public, le reste étant dévolu aux     secteurs associatif et communautaire. De plus, l’ensemble des médias privés     vénézuéliens se trouvent concentrés entre les mains de 32 familles<sup>4</sup>.</p>
<p>Ainsi, une mesure prise par la Conatel pour mettre fin à une situation     illégale a été complètement manipulée par RSF et les médias occidentaux..</p>
<p>RSF a pris fait et cause pour l’opposition vénézuélienne, responsable d’un     coup d’Etat contre Chávez en avril 2002, putsch immédiatement avalisée par     l’organisation parisienne. RSF défend particulièrement la chaîne putschiste     <em>Globovisión, </em>qu’elle considère comme le symbole de la liberté     d’expression au Venezuela<sup>5</sup>. Néanmoins, elle omet de signaler     qu’en plus de sa participation au putsch de 2002, <em>Globovisión</em> a     soutenu le sabotage pétrolier la même année, a lancé un appel aux     contribuables afin de ne pas s’acquitter de leurs impôts et a appelé à     l’insurrection et à l’assassinat du Président Chávez<sup>6</sup>.</p>
<p>Dernièrement, <em>Globovisión </em>a apporté son soutien à la junte     putschiste du Honduras qui a renversé le Président démocratiquement élu     José Manuel Zelaya, unanimement condamnée par la communauté internationale.     Le propriétaire de la chaîne Guillermo Zuloaga Núñez a ainsi reconnu le     gouvernement illégal de Micheletti tout en lançant un appel au coup     d’Etat : <em>« Le gouvernement auto-proclamé de Micheletti     respecte la Constitution et nous aimerions, nous aimerions vraiment qu’ici     au Venezuela on respecte la Constitution comme on est en train de la     respecter au Honduras</em><sup>7</sup><em> »</em>.</p>
<p>RSF ne défend pas la liberté d’expression au Venezuela. Elle préfère se     ranger aux côtés des ennemis de la démocratie.</p>
<p><span style="text-decoration:underline;">Notes</span></p>
<p><sup>1</sup> <em>Reporters sans frontières</em>,     « Trente-quatre médias audiovisuels sacrifiés par caprice     gouvernemental », 2 août 2009. <a href="http://www.rsf.org/Trente-quatre-medias-audiovisuels.html" target="_blank">http://www.rsf.org/Trente-quatre-medias-audiovisuels.html</a> (site consulté le 3 août 2009).</p>
<p><sup>2</sup><em> Agencia Bolivariana de Noticias</em>, « Productores independientes respaldan suspensión de emisoras radiales     ilegales », 4 août 2009.</p>
<p><sup>3</sup> Fabiola Sanchez, « Radios desafían a Chávez operando por     internet », <em>The Associated Press</em>, 3 août 2009.</p>
<p><sup>4</sup> Thierry Deronne, « Au Venezuela, la bataille populaire pour     démocratiser le ‘latifundio’ des ondes », 2 août 2009 ; <em>Agencia     Bolivariana de Noticias</em>, « Medida de Conatel no afectará libertad     de expresión e información en Venezuela », 4 août 2009.</p>
<p><sup>5</sup> <em>Reporters sans frontières</em>,     « Le gouvernement accélère sa croisade contre les médias privés en     voulant modifier les lois et les règles », 21 juillet 2009.</p>
<p><sup>6</sup> Salim Lamrani, « Reporters     sans frontières contre la démocratie vénézuélienne », <em>Voltaire</em>,     2 juillet 2009.</p>
<p><sup>7</sup> <em>Agencia     Bolivariana de Noticias</em>, « Goblovisión apoya marcha a favor de     gobierno golpista en Honduras », 22 juillet 2009.</p>
<p><strong>Salim     Lamrani est enseignant chargé de cours à l’Université Paris-Descartes et     l’Université Paris-Est Marne-la-Vallée et journaliste français, spécialiste     des relations entre Cuba et les Etats-Unis. Il a publié, entre autres, <em>Double     Morale. Cuba, l’Union européenne et les droits de l’homme</em> (Paris :     Editions Estrella, 2008). Son nouvel ouvrage s’intitule <em>Cuba. Ce que les     médias ne vous diront jamais </em>(Paris : Editions Estrella, 2009) et     comporte un prologue de Nelson Mandela. </strong></td>
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</div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Atteinte à la liberté d’expression, ou simple mesure punitive envers des médias au contenu diffamatoire?]]></title>
<link>http://quandlematerialismesenmele.wordpress.com/2009/08/02/atteinte-a-la-liberte-d%e2%80%99expression-ou-simple-mesure-punitive-envers-des-medias-au-contenu-diffamatoire/</link>
<pubDate>Sun, 02 Aug 2009 12:44:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>sylvainguillemette</dc:creator>
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<description><![CDATA[Caracas a-t-elle fermée 34 stations de médias privés, ou n’a-t-elle que nationalisé des médias au co]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:center;"><span> <img class="aligncenter" style="height:330px;width:330px;" src="http://www.legrandsoir.info/local/cache-vignettes/L330xH330/medias_Mercader-6-cc7a1.jpg" alt="" width="330" height="330" /></span></p>
<p>Caracas a-t-elle fermée 34 stations de médias privés, ou n’a-t-elle que nationalisé des médias au contenu diffamatoire, ceux-ci invitant souvent, la population à prendre les armes contre le socialisme et appartenant de plus, entièrement, à <a href="http://www.humanite.fr/2009-07-30_International_Les-latifundia-de-l-information">l’oligarchie vénézuélienne</a> (27 familles possèdent de manière privilégiée plus de 32% du spectre radiophonique, ce qui démontre l&#8217;existence d&#8217;une oligarchie médiatique&#8221;.) constituée de 5 riches familles –possèdent l’ensemble des usines, des terres et des magasins de consommation, ainsi que les médias-?</p>
<p>Les médias capitalistes, ce matin, s’empressent de condamner la «fermeture» de 34 stations de radio privées, sans toutefois préciser la nature de ces dites fermetures. Or, les stations n’ont pas été fermées, mais furent nationalisées, contrairement –déjà un mensonge- au contenu des médias capitalistes internationaux rapportant la nouvelle, erronée dans ce cas-ci.</p>
<p>C’est que, depuis l’inexistence d’un renouvellement de licence à <a href="http://www.voltairenet.org/article149572.html">RCTV</a>, qu’on avait en Amérique du Nord dépeint comme une fermeture arbitraire, les médias capitalistes n’en finissent plus d’attaquer le gouvernement socialiste démocratiquement élu du Venezuela, quitte à dévoiler leur incapacité d’user d’impartialité dans le domaine de la nouvelle. Car déjà là, rapportant la nouvelle sur RCTV, les médias capitalistes internationaux omettaient de préciser que la station privée avait participé au coup <a href="http://video.google.com/videoplay?docid=5832390545689805144">d’État raté de 2002</a>, dans lequel la C.I.A. avait investi beaucoup d’efforts pour faire tomber le nouveau Commandante bolivarien, qu’elle avait séquestré, suite à son enlèvement. Lors de ce coup d’État raté, RCTV et <a href="http://www.voltairenet.org/article160688.html">–Globovision-</a> avaient été jusqu’à inviter l’électorat à assassiner le président démocratiquement élu, comme quoi la démocratie n’a d’importance que lorsque des capitalistes sont élus…, selon les médias privés du Venezuela à tout de moins.</p>
<p>Ainsi, les médias capitalistes se lancent encore dans une guerre médiatique, tentant au passage, d’atteindre la légitimité du président socialiste Hugo Chavez. Ils font passer pour des fermetures arbitraires la nationalisation de stations privées, appartenant en réalité, <a href="http://www.voltairenet.org/article145808.html">à une poignée de mêmes propriétaires</a>, alors que ces stations ont largement dépassé leur rôle médiatique, en attribuant par exemple, des <a href="http://www.voltairenet.org/article160688.html">catastrophes naturelles</a> au pouvoir en place, élu par le peuple. Ces médias se sont tournés contre les intérêts du peuple, ont laissé tomber l’impartialité, pour défendre de fait, les intérêts d’une classe minoritaire et parasitaire au sein de tous pays de ce monde, la bourgeoisie. Ce faisant, ils ne font plus leur travail, qui n’est que de rapporter la nouvelle, sans jugement partial. Ce faisant, ils viennent également s’attaquer à la démocratie, au choix du peuple vénézuélien.</p>
<p>Les organisations bidons de dite «défense de la démocratie» ou de «liberté d’expression», comme <a href="http://www.voltairenet.org/article16888.html">Reporters Sans Frontières</a>, s’empressent de dénoncer l’atteinte à la liberté d’expression, quitte à balayer sous le tapis, les crimes insurrectionnels des dites stations médiatiques qui, ne l’oublions pas, invitent régulièrement leurs auditeurs à la désobéissance civile, sans qu’il n’y ait de raison pour ce, ou à l’assassinat des dirigeants, ce qui ne serait aucunement accepté sur les sols des pays capitalistes industrialisés comme le Canada,  les États-Unis d’Amérique, la France ou la G-B… Sans oublier l’invitation de RCTV à prendre les armes, comme Globovision l’avait également fait, et à tuer le président Chavez, démocratiquement élu pourtant.</p>
<p>Cette campagne s’inscrit dans une suite d’attaques contre le nouveau socialisme du 21<sup>e</sup> siècle et arbitrairement, les médias capitalistes du monde entier jugent vite une situation qu’ils n’expliquent que par des sauts d’humeur d’un soit disant «dictateur(1)» qui pourtant, lui, fut élu tout en conservant un appui de taille à travers une quinzaine de référendums gagnés sur dix ans. Aucun démocrate états-unien ne saurait se vanter d’un tel appui, encore moins les putchistes oligarchiques du Venezuela ayant été chassés par le peuple, lors du coup d’État raté de 2002, fomenté lui, également par la C.I.A. –<a href="http://www.counterpunch.org/blum0414.html">une vieille habitude qu’ils n’ont semble t-il, pas perdue</a>-.</p>
<p>Je dénonce donc pour ma part, les médias capitalistes de s’adonner à une autre tentative de putch à l’endroit d’un président démocratiquement élu, un socialiste surtout. Et connaissant le poids de ces instances privées à travers le monde, il ne serait pas surprenant que l’on tente de diviniser un semblant de «grogne populaire», semblable à ce qui s’est créé ces dernières semaines contre l’élu démocratique d’Iran, malgré une si faible contestation populaire en réalité(2). D’ailleurs, on parle dans les médias capitalistes d’une centaine de manifestants, tentant de faire passer le gouvernement socialiste répressif envers des putchistes, pour une tyrannie, pour une dictature alors qu’il est invraisemblable de parler de dictature avec les appuis populaires qu’a obtenu Chavez à son dernier référendum ou lors de ses derniers scrutins. Et vous ne serez pas surpris, en regardant les photos des manifestants, de constater qu’il s’agit d’une classe à part, plus riche, et perdant d’année en année, le pouvoir qu’elle exerçait, au détriment de la majorité plus pauvre du Venezuela.</p>
<p>(1)    Les impérialistes des régimes capitalistes usent souvent de ce répertoire de termes, désobligeants, vis-à-vis les socialistes du monde entier. Tantôt «dictateur», tantôt «dirigée d’une main de fer», sinon «répressif», bref, les médias capitalistes, privés également, n’ont aucune retenue vis-à-vis les gouvernements socialistes.</p>
<p>(2)    Je n’appuie pas personnellement le président d’Iran, mais je n’appuie pas plus les putchistes du clan Rafsandjani, issus de la banlieue Nord de Téhéran, un bastion bourgeois. Alors que nous sommes parfois des milliers tus par nos médias quant à des manifestations à Montréal –dénonçant des abus bourgeois ou policiers par exemple-, les journaux locaux trouvent le moyen d’aborder la manifestation d’une cinquantaine de personnes frustrées à l’autre bout du monde, en Iran. Trouvez l’erreur!?!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Est ce par hasard ?]]></title>
<link>http://tienstiens.wordpress.com/2009/04/25/est-ce-par-hasard/</link>
<pubDate>Sat, 25 Apr 2009 07:22:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>domi40</dc:creator>
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<description><![CDATA[&#8230;Si à différents niveaux, local ou national, l&#8217;émergence d&#8217;une force syndicale cap]]></description>
<content:encoded><![CDATA[&#8230;Si à différents niveaux, local ou national, l&#8217;émergence d&#8217;une force syndicale cap]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[ATTIKA 020: Provokationen &amp; Thesen]]></title>
<link>http://etiennerheindahlen.wordpress.com/2009/03/03/attika-020-provokationen-thesen/</link>
<pubDate>Tue, 03 Mar 2009 13:18:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>etiennerheindahlen</dc:creator>
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<description><![CDATA[Fünf Thesen und Lösungsansätze A T T I K A 0 2 0 Wir befinden uns im Anfangsstadium einer weltweiten]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style="text-decoration:underline;"><strong>Fünf Thesen und Lösungsansätze</strong></span></p>
<h1><span style="color:#00ccff;"><strong>A T T I K A   0 2 0</strong></span></h1>
<p><strong>Wir befinden uns im Anfangsstadium einer weltweiten Krise</strong>, die bei weitem nicht nur wirtschaftliche Auswirkungen beinhaltet. Die Finanz- und Wirtschaftskrise könnte weltweit die Zustände und Perspektiven der unterschiedlichen Gesellschaften und Sozialstrukturen nachhaltig verändern &#8211; vermutlich allerdings nicht zum Vorteil des Grossteils der jeweiligen Bevölkerungen.</p>
<p><strong>Von welchem Ende der Gesellschaft aus</strong> auch immer betrachtet: sich in den Chor derjenigen einzureihen, die ausschliesslich die Krise und ihre unmittelbar absehbaren Folgen bejammern, nutzt so gut wie niemandem. Abgesehen von den Mitgliedern einer überschaubaren Gruppe von Krisengewinnlern &#8211; politischen wie wirtschaftlichen.</p>
<p><strong>Es ist unser aller Interesse, dass schnellstmöglich Ideen und Konzepte</strong> zur Überwindung nicht nur der sichtbaren Risse und Verwerfungen unserer Verhältnisse entwickelt, veröffentlich und auf breiter Basis diskutiert werden. Um dann im breitesten gesellschaftlichen wie politischen Konsens realisiert werden zu können. Um für Regierung wie Unternehmen und ebenso für Bürger den Weg in eine demokratische, aufgeklärte und gerechte Zukunft auf Basis einer globalen Wissens- und Informationsgesellschaft zu weisen.</p>
<p><strong>Daher habe ich zu den fünf Themen Medien, (Welt-)Wirtschaft, Wachstumsglauben, gesellschaftliche Aussöhnung und globale Gesellschaft Thesen entwickelt, die zum Teil radikal anmutende Vorschläge, Ideen und Forderungen enthalten.</strong> Wahr ist, dass diese Thesen provozieren, thematisieren und polarisieren sollen. Ich werde in unregelmäßigen Abständen diese Thesen unter dem Konzept-Dach &#8220;<span style="color:#00ccff;">Attika 020</span>&#8221; in meinem Blog veröffentlichen. Ziel ist es, mit diesen Gedanken und Anregungen eventuell eine breitere Diskussion in der Blogosphere und ebenso in verschiedenen etablierten Communities anzuregen.  Heute meine erste These als erstes von insgesamt zehn Treatments zum Themenfeld &#8220;Medien und ihre Bedeutung für eine demokratische Gesellschaft&#8221;  .</p>
<h1><span style="color:#00ccff;"><strong>Herodot 020</strong></span></h1>
<p><strong><span style="color:#00ccff;">Rückkehr der Medien als demokratisches Korrektiv &#8211; These 1<br />
</span></strong></p>
<p><span style="color:#00ccff;"><strong><span style="color:#ff0000;">Gesetzliche (steuerrechtlich relevante) Kategorisierung in journalistisch-kulturelle Medien und Unterhaltungs-/Werbe-Medien</span> </strong></span></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Etwa seit Mitte der 80er-Jahre erfuhren etablierte und neu entstandene Medien</strong> aller Medienformen von „Vollangeboten“ mit der inhaltlichen Breite der klassischen Ressorts (Nachrichten, Politik, Wirtschaft, Sport, Kultur und Lokales/Regionales) eine Distinguierung hin zu zielgruppen-fokussierten „Schwerpunkt-Angeboten“.</p>
<p style="text-align:justify;">V<strong>or allem traditionell- klassisch orientierte Medien</strong> haben bis in jüngste Zeit noch die gesamte Themenpalette des journalistischen „Vollangebots“ publiziert. In der Mehrzahl der jüngeren Medientiteln hingegen wurde teils schon bei der Konzeption auf populäre, deutlich boulevardorientierte Inhalte und Angebote gesetzt. Dies gilt vor allem für die etwa seit der Jahrtausendwende gelaunchten Internet-Angebote – sowohl für die Online-SpinOffs etablierter Titel wie für News- und Web 2.0- geprägte Portale; darunter auch solche, die sich lediglich einer eingeführten Medien-Marke bedienten und ansonsten aber mit den im Print-Bereich oder in TV-/Hörfunk-Programm parallel publizierten Inhalten nicht viel gemein haben.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Das gegenwärtige Resultat dieses Spaltungs- oder Evolutionsprozesses</strong> sind zwei Kategorien von Medienangeboten: Medien mit journalistisch-kulturell relevanten Inhalten. Und Medien mit vorwiegend der Unterhaltung dienenden Inhalten beziehungsweise Inhalten, die ein für die Refinanzierung des Mediums optimiertes werbliches Umfeld darstellen.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Diese unterschiedlichen Kategorien beinhalten folglich sich deutlich unterscheidenden Wert</strong> für die Entwicklung der Gesamtgesellschaft hin zu einer politisch aufgeklärten, von sozialer wie ethnischer Herkunft emanzipierten Informations- und Wissensgesellschaft.   Journalistisch-kulturelle Inhalte können von hohem Wert für Bildung, Entwicklung und Selbstverständnis im Sinn demokratischer und gesellschaftlich-humanistischer Kultur sein, die als Teil der Grundlage für die Zukunft einer gerechten wie solidarischen globalen Gesellschaft angesehen werden kann.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Deutlich als Unterhaltungs-/Werbe-Medien ausgerichtete Medienangebote</strong> hingegen beinhalten        lediglich eine Art simpler „Win-Win“-Situation: während einem breiten Publikum Inhalte, die       ausschließlich der anspruchslosen Unterhaltung und Zerstreuung dienen, angeboten werden –        können die Eigentümer der Medien in Kooperation mit der auf Werbung angewiesenen        Wirtschaft im Gegenzug massenkompatible Produkte vermarkten und so entsprechende        Umsätze generieren. Selbst vor der Annahme, dass diese ökonomischen Impulse als Teil des   Wirtschaftssystems indirekt auch dem Publikum zu gute kommen, ist der gesellschaftliche Wert der reinen Unterhaltungs-/Werbe-Medien deutlich geringer als jener der journalistisch-kulturellen Medien mit ihren die Bildung und Entwicklung einer aufgeklärten, demokratischen Zukunftsgesellschaft fördernden Inhalten.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Aus diesem Grund sollte es eine für das Publikum deutlich identifizierbare</strong> und für die Medieneigentümer bzw. ihre Werbepartner auch wirtschaftlich relevante Unterscheidung der Medienangebote geben: als „Information“ klassifizierte Medien und als „Werbung“ eingestufte Angebote.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Den „Informations“-Medien könnten steuerliche Begünstigung</strong> und (gerade im Fall von aufgrund zahlenmässig kleineren „Zielgruppen“ wirtschaftlich benachteiligten Medienangeboten) staatliche Subvention gewährt werden. Eine solche Medienförderung hat zum Beispiel in Österreich den Bestand der vom dortigen Publikum nach wie vor wahrgenommenen Medien-und Meinungsvielfalt – vor allem im Print-Bereich – ermöglicht. Und dies, obwohl in Österreich früher und umfassender (<em>teils auch deutlich innovativer)</em> das Internet als Kommunikations- und Medienzukunft realisiert wurde – von Medienanbietern wie von einem breiten Publikum.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Im Gegensatz zu den „Informations“-Medien sollte den als „Werbung“ kategorisierten         Medienangeboten eine „Ausgleichs-Steuer“ auferlegt werden. </strong>Die Höhe dieser Steuer ist aus        dem Verhältnis von originär gestaltetem journalistischem Inhalt und Ausgaben für        Beschäftigung und zertifizierte Ausbildung von Journalisten (<em>Bild- wie Textjournalisten</em>) zu den        mit werblichen Inhalten belegten Anteilen des jeweiligen Medienumfangs und den jährlichen        werblichen Umsätzen zu erheben.          Ziel ist es, die Informations- und Meinungsvielfalt der Medien nicht nur zu erhalten, sondern             deutlich zu verbreitern und zu vertiefen.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Dies kann nur geschehen, indem sowohl dem Medien-       Publikum (<em>also der <span style="text-decoration:underline;">gesamten</span> Gesellschaft</em>)</strong> als auch den Medieneigentümern Anreize für die        zukunftsorientierte Nutzung bzw. Ausrichtung  der Medien als Instrument einer aufgeklärten, demokratischen        Entwicklung aller gesellschaftlichen Gruppen angeboten werden. Für das Publikum: weniger und deutlich als solche identifizierbare Inhalte mit ausschliesslich dem Zeitvertreib (Zeitraub?) dienenden Content. Mehr für die Entwicklung und unabhängige Meinungsbildung des Bürgers als gesellschaftlicher Persönlichkeit nützliche Inhalte. Für die Medieneigentümer: mehr Spielraum für eine von den Interessen und Vorgaben der Werbewirtschaft unabhängigere Mediengestaltung im ursprünglichen Sinn einer freien und dem Gemeinwohl verpflichteten Presse. Beginn der Erneuerung des partnerschaftlichen Verhältnis zwischen Medien und Publikum; dadurch initiiert eine erneuerte und bewusste Bindung des Rezipienten an die Medien seiner Wahl und folglich eine distinguiertere Definition des jeweiligen Medien-Publikums zur Nutzung des spezifischen Werbeumfelds mit dem Ziel einer ökonomisch funktionierenden Refinanzierung des jeweiligen Mediums.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Die Gefahr einer sich <span style="text-decoration:underline;">ausschliesslich</span> an ökonomischen Maßstäben orientiernden Medien-Industrie</strong> (<em>und einer immer stärkeren        Monopolisierung von traditionellen wie internetbasierten Medienangeboten</em>) ist eine Gefahr für        jede Art von sozial, kulturell und ethisch entwickelter Gesellschaft. Die ausschließliche        Orientierung von Medienangeboten auf ökonomischen Gewinn beinhaltet nicht nur die Gefahr        der intellektuellen  wie der sozialen Rückentwicklung der Gesellschaft mit dem Resultat        anachronistisch anmutender Zwei-Klassenverhältnisse (<strong><em>extrem erscheinendes Szenario:       Vermögende beherrschen als Massen-Konsumenten missbrauchtes Proletariat</em></strong>). Mangelnde Tiefe       wie Breite der Informations- und Bildungsangebote ermöglichen und konsolidieren die Bildung       einer feudalistisch anmutenden Gruppe von Besitzenden mit faktisch übergesetzlichem       Herrschafts- und Gestaltungsanspruch. Die Mechanismen und Wirkungsprinzipien von Medien,       die nach den Interessen und Zielen einer hegemoniale Herrschaft anstrebenden Minderheit der       Gesellschaft ausgerichtet werden, sind hinreichend erforscht und bekannt.        <strong>Medien, die immer weniger objektivierbare und journalistisch aufbereitete Informationen sowie diskutierbare Meinungen       vermitteln, gefährden jegliche Form und Perspektive von Demokratie. </strong>Das Prinzip „Brot &#38;          Spiele“ ermöglicht und bewirkt eine tiefreichende Entpolitisierung des Bürgers und damit sein faktisches       Abdanken von der Rolle des an der Gesellschaft und ihren Entwicklungen beteiligten und       mitwirkenden Staatsbürgers &#8211; als Souverän des demokratischen Staats.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ff0000;"><strong>Die Eigentümer und die       politisch wie wirtschaftlich nutzniessenden Protagonisten von immer weniger meinungs- und       bildungsrelevanten Medien müssen im Interesse unserer demokratischen und aufgeklärten       Gesellschaft mit legislativen Mitteln wieder auf die Grundlagen freier Medien und des Rechts       auf Meinungsfreiheit und Meinungsvielfalt verpflichtet werden.</strong></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Yahoo! : Jerry Yang fait ses valises, le poste de PDG devient vacant]]></title>
<link>http://linformageek.wordpress.com/2008/11/19/yahoo-jerry-yang-fait-ses-valises-le-poste-de-pdg-devient-vacant/</link>
<pubDate>Wed, 19 Nov 2008 15:22:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>L'informageek</dc:creator>
<guid>http://linformageek.wordpress.com/2008/11/19/yahoo-jerry-yang-fait-ses-valises-le-poste-de-pdg-devient-vacant/</guid>
<description><![CDATA[C&#8217;est officiel. L&#8217;actuel PDG de Yahoo! a annoncé son départ lundi dans un communiqué. Sa]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote>
<p align="justify"><strong><span style="font-family:Georgia,serif;">C&#8217;est officiel. L&#8217;actuel PDG de Yahoo! a annoncé son départ lundi dans un communiqué. Sa démission ne sera effective que lorsque le conseil d&#8217;administration lui aura trouvé un remplaçant. Co-fondateur du portail, Jerry Yang conservera son titre honorifique de <em>Chief Yahoo</em> ainsi que le droit de siéger au conseil.</span></strong></p>
</blockquote>
<p align="justify"><span style="font-family:Georgia,serif;">Appelé en juin 2007 pour succéder à Terry Semel à la tête de la firme californienne, Jerry Yang a de suite endossé ses responsabilités : <em>« Lorsque le conseil m&#8217;a demandé de devenir PDG pour mener à bien les transformations de l&#8217;entreprise, j&#8217;ai accepté parce qu&#8217;il me semblait important de redéfinir notre objectif futur en assurant une meilleure croissance. »</em> Il est vrai que l&#8217;avenir de Yahoo! semblait compromis. Son rival Google ne cessait de creuser l&#8217;écart avec la société de Sunnyvale. Jerry Yang a donc entrepris la réalisation d&#8217;un faramineux projet baptisé <em>Yahoo! Open Strategy</em>. Adieu le site vitrine, bienvenue dans l&#8217;interactivité du web 2.0 ! Malgré la course à l’innovation que Jerry Yang a encouragée au sein de son portail Internet, les efforts de l&#8217;entreprise n&#8217;ont pas suffi à rattraper le retard sur ses concurrents.</span></p>
<p align="justify"><strong><span style="font-family:Georgia,serif;">La relève se prépare</span></strong></p>
<p align="justify"><span style="font-family:Georgia,serif;">Crée en 1994 par Jerry Yang et David Filo, Yahoo!, simple annuaire de sites, se développe vite en portail proposant de nombreux services. La firme est introduite en bourse deux ans plus tard : Jerry Yang engrange rapidement de colossales sommes d&#8217;argent. Or, au début des années 2000, Yahoo! se montre réfractaire aux liens sponsorisés. En revanche, Google ne rechigne pas sur cette nouvelle forme de publicité qui fera sa fortune et sa renommée. Yahoo! perd aussi du terrain sur son marché de prédilection, la publicité par bannières. Yang occupait alors différentes fonctions dans l&#8217;entreprise. Face à cette situation mitigée, il est appelé pour reprendre en main sa société.</span></p>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_55" class="wp-caption aligncenter" style="width: 418px"><a href="http://linformageek.files.wordpress.com/2008/11/jerryyanginformageek.jpg"><img class="size-full wp-image-55" title="jerryyanginformageek" src="http://linformageek.wordpress.com/files/2008/11/jerryyanginformageek.jpg" alt="Jerry Yang lègue son poste de PDG." width="408" height="357" /></a><p class="wp-caption-text">Jerry Yang lègue son poste de PDG.</p></div>
<p align="justify"><span style="font-family:Georgia,serif;">Officiellement, l&#8217;entreprise reste positive sur la présidence de Jerry Yang. Roy Bostock, un des membres de la direction, déclare : <em>« Ces dix-huit derniers mois, et malgré des défis extraordinaires, Jerry Yang a mené à bien le repositionnement de Yahoo! sur une plateforme ouverte tout en améliorant la balance des coûts et des revenus. »</em> C&#8217;est d&#8217;ailleurs ce dernier qui est en charge de consulter les candidatures potentielles à la relève de Yang. Malgré le soutien de sa firme, il restera dans l&#8217;esprit des actionnaires et des annonceurs publicitaires celui qui a manqué de nombreux contrats économiques, que ce soit avec Google ou Microsoft. Même la presse américaine se lâche, en titrant en une dès ce matin &#8220;Yang is out&#8221;, comme s&#8217;ils félicitaient le départ du dirigeant de la firme.</span></p>
<p align="justify"><strong><span style="font-family:Georgia,serif;">Une occasion manquée</span></strong></p>
<p align="justify"><span style="font-family:Georgia,serif;">Décisions très personnelles, trop attaché à sa société, mauvaise gestion, Jerry Yang ne fait plus l&#8217;unanimité. Le 1er février 2008, quand Microsoft propose de racheter Yahoo! pour le montant de 44,6 milliards de dollars (soit plus de 31 dollars par action) Jerry Yang refuse catégoriquement. Selon lui, l&#8217;offre est sous-évaluée. Microsoft n&#8217;en a pas démordu, et Yahoo! a lutté des mois pour affirmer son indépendance face la firme de Bill Gates, malgré l’offre généreuse de cette dernière. Le géant du logiciel est finalement contraint d&#8217;abandonner son projet hégémonique fin mai. Si l&#8217;on ne peut que féliciter le PDG de Yahoo! pour sa résistance, il faut reconnaître que la notion d&#8217;indépendance reste très subjective pour Jerry Yang.</span></p>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_56" class="wp-caption aligncenter" style="width: 482px"><a href="http://linformageek.wordpress.com/files/2008/11/yahooinformageek.jpg"><img class="size-full wp-image-56" title="yahooinformageek" src="http://linformageek.wordpress.com/files/2008/11/yahooinformageek.jpg" alt="Yahoo, un avenir incertain ?" width="472" height="303" /></a><p class="wp-caption-text">Yahoo, un avenir incertain ?</p></div>
<p align="justify"><span style="font-family:Georgia,serif;">Pour sortir des griffes de Microsoft et satisfaire les actionnaires, il envisage un partenariat publicitaire de grande envergure avec Google, son concurrent historique. Cela aurait rapporté à Yahoo! 800 millions de dollars par an. Les modalités de cette alliance ont refroidi les investisseurs : des publicités de Google auraient été affichées dans les pages de recherche de Yahoo. Les autorités de la concurrence s&#8217;interrogeaient sur le bien fondé de cette collaboration. Elles voulaient éviter une position dominante des deux acteurs dans le secteur. Google et Yahoo! se partagent plus de 50% de part de marché des recettes mondiales dans la publicité sur le web et 75% des recherches effectuées. Craignant une bataille politique face au département de la justice, Google avait décidé lui même de se rétracter au début du mois de ce mois.</span></p>
<p align="justify"><strong><span style="font-family:Georgia,serif;">Yahoo! dans la tourmente</span></strong></p>
<p align="justify"><span style="font-family:Georgia,serif;">Dans l&#8217;impossibilité de réaliser une alliance avec Google, Jerry Yang déclare alors qu&#8217;un rapprochement avec Yahoo! serait <em>« la meilleure chose pour Microsoft »</em>. Cet appel à l&#8217;aide sera soigneusement évité par Steve Ballmer, le patron du numéro un du logiciel, déclarant qu&#8217;il n&#8217;était pas dans son intérêt <em>« de revenir en arrière et de reconsidérer une acquisition »</em>. Les décisions de Jerry Yang sont contestables. Du aux mauvais résultats de l’entreprise, la firme a annoncé le mois dernier un licenciement de 10% de ses effectifs, soit pas moins de 15 000 employés. L’entreprise ne se porte pas mal, mais a amorcé un déclin à la suite de la mauvaise gestion de Jerry Yang. L&#8217;action, à plus de 30 dollars à la veille de l&#8217;offre de Microsoft, peine aujourd’hui à se maintenir au dessus des 10 dollars. Elle n&#8217;était jamais tombée aussi bas depuis 2003.</span></p>
<p align="justify"><span style="font-family:Georgia,serif;">La position de Yang devenait plus qu’inconfortable. De plus en plus isolé, il a cédé son poste : <em>« C&#8217;est le bon moment pour réaliser la transition vers un nouveau PDG qui permettra au groupe d&#8217;accéder au niveau suivant»</em>, a expliqué Roy Bostock. Or, la nouvelle du départ de Jerry Yang à la tête de Yahoo! semble avoir été reçue de manière positive par les actionnaires. L&#8217;action a augmenté de plus de 13,5% hier, pour franchir le seuil des 12 dollars contre 10,61 dollars à l&#8217;ouverture du Nasdaq. Yahoo! reste optimiste, mais n&#8217;est pas sur la bonne pente. Le prochain PDG pour tâche ardue de redresser l&#8217;entreprise. Le projet de rachat par Microsoft reviendra-t-il sur le tapis ? L&#8217;entreprise poursuivra-t-elle ses discussions avec AOL ? Une chose reste sûre : l&#8217;histoire de Yahoo! continuera de s’écrire sans son créateur.</span></p>
<p style="text-align:right;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><strong>Akyryn</strong></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Les Etats-Unis face au traumatisme de la fin de l’Empire]]></title>
<link>http://electronx.wordpress.com/2008/11/19/les-etats-unis-face-au-traumatisme-de-la-fin-de-l%e2%80%99empire/</link>
<pubDate>Wed, 19 Nov 2008 07:36:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>electronx</dc:creator>
<guid>http://electronx.wordpress.com/2008/11/19/les-etats-unis-face-au-traumatisme-de-la-fin-de-l%e2%80%99empire/</guid>
<description><![CDATA[Quand le fiasco irakien sème le doute Malgré l’opposition d’une bonne partie de son opinion publique]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Quand le fiasco irakien sème le doute Malgré l’opposition d’une bonne partie de son opinion publique]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kommt der ganz große Crash?]]></title>
<link>http://bedeutungswirbel.wordpress.com/2008/11/13/kommt-der-ganz-grose-crash/</link>
<pubDate>Thu, 13 Nov 2008 09:18:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>Benni</dc:creator>
<guid>http://bedeutungswirbel.wordpress.com/2008/11/13/kommt-der-ganz-grose-crash/</guid>
<description><![CDATA[Den großen Crash hatten wir ja schon. Kommt vielleicht noch der ganz große? Also Krise nicht mehr nu]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Den großen Crash hatten wir ja schon. Kommt vielleicht noch der ganz große? Also Krise nicht mehr nur auf <a href="http://www.keimform.de/2008/10/23/die-sechs-stufen-der-krise/">Stufe 3, sondern Stufe 4 oder gar 5</a>? Also nicht nur eine Krise des Akkumulationsmodells, sondern eine der Hegemonie oder gar des Systems? Zwei Punkte in der aktuellen Entwicklung sprechen dafür:</p>
<ol>
<li>Viel wird dabei davon abhängen ob es gelingt das Finanzsystem komplett neu zu gestalten. Das Wort von &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bretton-Woods-System">Bretton Woods</a> 2&#8243; geistert ja schon rum. Und nötig ist ein solcher Schritt auf jeden Fall. Aber noch sehe ich nicht, dass sie sich werden einigen können. Das liegt natürlich genau an der geschwächten US-Hegemonie. DIe US-Regierung wird nicht in der Lage sein ihre Sicht der Dinge durchzusetzen. Gleichzeitig gibt es aber noch keinen neuen Hegemon und auf absehbare Zeit ist auch niemand in Sicht. Ohne Einigung aber kein neues Weltfinanzsystem. Natürlich wird es irgendwelche eher kosmetischen Änderungen geben, schließlich muß ja Handlungsfähigkeit demonstriert werden. Aber ich vermute mal, dass sich das eher an der Oberfläche bewegen wird und radikale Schritte, die nötig wären um das System am Laufen zu halten, wird es nicht geben können.</li>
<li>Was auch immer die Ursachen der Krise im Detail seien mögen, einig sind sich eigentlich alle, dass es ein <em>zuviel an Kredit</em> gab. Nun gibt es im Krisenmanagement jede Menge unterschiedlicher Methoden. Sie haben aber alle den selben Kern: <em>Noch mehr Kredit</em>. Das kann natürlich auf lange Sicht nicht gutgehen. Dabei ist es eigentlich auch unerheblich wer den Kredit vergibt, der Staat oder die Banken. Am Ende zahlen die Zeche so oder so wir. Und es ist da auch immer noch <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/konsumusa100.html">kein Ende</a> abzusehen. Noch hat das Faß <a href="http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_321470">keinen Boden</a>.</li>
</ol>
<p>Das sagt natürlich alles nichts darüber ob es nicht vielleicht andere Tendenzen gibt, die den ganz großen Crash vielleicht doch noch verhindern (die müssten aber ziemlich stark sein) oder ob das ganze apruppt oder eher schleichend verlaufen wird und in welchem Zeitraum es passiert.</p>
<p>Was also tun? <a href="http://www.keimform.de/2008/10/08/community-building-in-zeiten-der-galoppierenden-krise/">Menschliche Beziehungen stärken</a> und sich mit dem <a href="http://www.wow-europe.com/de/wrath_release.htm">Nötigsten</a> eindecken! Zumindestens letzteres werde ich heute dann mal tun.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[L'Occident, un monde en déclin.]]></title>
<link>http://rannemarie.wordpress.com/2008/11/06/loccident-un-monde-en-declin/</link>
<pubDate>Thu, 06 Nov 2008 17:55:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>raannemari</dc:creator>
<guid>http://rannemarie.wordpress.com/2008/11/06/loccident-un-monde-en-declin/</guid>
<description><![CDATA[&#8220;L&#8217;hyperpuissance occidentale, qui se pose en horizon indépassable de l&#8217;idéal démo]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>&#8220;L&#8217;hyperpuissance occidentale, qui se pose en horizon indépassable de l&#8217;idéal démocratique, fait en outre bon marché des exigeances de ces derniers en édictant les règles qui lui conviennent pour punir ses ennemis ou justifier des faits de guerre peu compatibles avec le modèle qu&#8217;elle prétend incarner.</p>
<p>Jamais, dans l&#8217;histoire récente, les principes sur lesquels reposent les droits universels n&#8217;ont été autant instrumentalisés pour servir la puissance, au point qu&#8217;on peut parler en ce début de XXIeme siècle d&#8217;un apogée de l&#8217;hégémonie et d&#8217;une cristallisation sans précédant des haines qu&#8217;elle suscite&#8221;. Sophie Bessis (L&#8217;Occident et les autres)</p>
<p>Lire la suite : <a href="http://www.lexpressiondz.com/article/8/2008-11-06/57672.html">http://www.lexpressiondz.com/article/8/2008-11-06/57672.html</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das ist angesagt? Oder: Warum es völlig egal ist wer der nächste US-Präsident wird]]></title>
<link>http://astrologieklassisch.wordpress.com/2008/10/27/das-ist-angesagtoder-warum-es-mir-vollig-egal-ist-wer-der-nachste-us-prasident-ist/</link>
<pubDate>Mon, 27 Oct 2008 19:32:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>Holger Roehlig</dc:creator>
<guid>http://astrologieklassisch.wordpress.com/2008/10/27/das-ist-angesagtoder-warum-es-mir-vollig-egal-ist-wer-der-nachste-us-prasident-ist/</guid>
<description><![CDATA[Obama oder McCain? Die Antwort liefert Bismarck: &#8220;Nescio mihi magis fragentum esset.&#8221; (I]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Obama oder McCain?</p>
<p>Die Antwort liefert Bismarck:</p>
<blockquote>
<h3 style="text-align:center;">&#8220;Nescio mihi magis fragentum esset.&#8221;<br />
(Ich wüsste nichts was mir wurschter wäre.)</h3>
</blockquote>
<p>Erdäpfel oder Kartoffeln? Sie unterscheiden sich in Nuancen. Die Beratermannschaften sind austauschbar. Das System bleibt. Ron Paul wurde von den etablierten MSM totgeschwiegen, er wäre eine wirkliche Alternative. Was uns statt dessen vorgeführt wird ist das Spektakel der Illusion der Alternativen.</p>
<p>Von diesen 100 Jahre alten Aussagen lassen sich gewisse Kreise leiten:</p>
<blockquote>
<p style="text-align:center;"><strong> &#8220;Wer über Osteuropa herrscht, beherrscht das Herzland (Sibirien/Zentralasien), </strong></p>
<p style="text-align:center;"><strong> wer über das Herzland herrscht, beherrscht die Weltinsel (Eurasien), </strong></p>
<p style="text-align:center;"><strong> wer über die Weltinsel herrscht, beherrscht die Welt.&#8221;</strong></p>
</blockquote>
<p style="text-align:left;">Das Zitat stammt von Harold Mackinder.</p>
<p style="text-align:left;">Gewisse Kreise sind überzeugt davon es sei ihnen vorherbestimmt (von wem oder was?):</p>
<blockquote>
<p style="text-align:left;">&#8220;die Welt in eine post-nationalstaatliche Ordnung zu überführen, und dass zur Verwirklichung dieses Ziels die Vormachtstellung in Eurasien eine unabdingbare Voraussetzung sei.&#8221;<a href="http://www.hintergrund.de/content/view/235/63/#_ftnref"><strong><br />
Quelle.</strong></a></p></blockquote>
<p style="text-align:left;">Vielleicht möchten Sie einmal überprüfen ob und wie unsere Medien berichtet haben über die Pressekonferenz von Wladimir Putin am 4. Juni 2007 anläßlich des G8 Treffens in Deutschland, Heiligendamm. Es ist spannend die Ergebnisse zu sehen die bei Google die Suchanfrage &#8220;Putin Pressekonferenz Heiligendamm&#8221;  oder &#8220;Putin+Pressekonferenz+Heiligendamm&#8221; liefert bzw. eben NICHT liefert.</p>
<blockquote>
<p style="text-align:left;">&#8220;Wie sehr diese Rüstungsstrategie der USA die russische Regierung beunruhigt, machen einige Sätze deutlich, die Putin während des G 8 Gipfels in Heiligendamm auf einer Pressekonferenz an die versammelten Reporter richtete. Die Brisanz seiner Äußerung wird dadurch unterstrichen, dass die gesamte Pressekonferenz in der deutschen und amerikanischen Presse zensiert worden ist und die Leser deutscher Zeitungen bis heute gar nicht erfahren haben, dass diese Pressekonferenz überhaupt stattgefunden hat.&#8221;<br />
<a href="http://www.hintergrund.de/content/view/235/63/#_ftnref"><strong>Quelle.</strong></a></p></blockquote>
<blockquote>
<p style="text-align:left;">
<p align="justify">&#8220;Am vorigen Dienstag, den 4. Juni 2007, gab der russische Präsident Vladimir Putin eine eineinhalbstündige Pressekonferenz, die von vielen Vertretern der Weltpresse besucht wurde. Der Inhalt dieses Treffens &#8211; bei dem Putin alle Fragen in Bezug auf die Verbreitung von Nukleartechnologie, Menschenrechten, Kosovo, Demokratie und die gegenwärtige Konfrontation mit den USA über Raketenabwehr in Europa beantwortete &#8211; wurde von der Presse komplett zensiert. Außer einem kurzen Auszug in einem Leitartikel der <em>Washington Post </em>(der dazu diente, Putin zu kritisieren) wurde die Konferenz in den öffentlichen Aufzeichnungen ausgeblendet, als hätte sie nie stattgefunden. (Lesen Sie die englische Niederschrift der gesamten Konferenz hier: <a href="http://www.globalresearch.ca/index.php?context=va&#38;aid=5938">http://www.globalresearch.ca/index.php?context=va&#38;aid=5938</a> )</p>
<p align="justify"><strong>QUELLE:<a href="http://www.tlaxcala.es/pp.asp?lg=de&#38;reference=3156">http://www.tlaxcala.es/pp.asp?lg=de&#38;reference=3156</a></strong></p>
</blockquote>
<p align="justify">hintergrund.de:</p>
<blockquote>
<p align="justify">&#8220;Welchen Verlauf würde die Geschichte nehmen, wenn die amerikanischen und europäischen Geopolitiker – ungeachtet der neuen Machtverteilung – konsequent an jenem Plan der Vorherrschaft über Eurasien festhalten würden? In diesem Fall müsste es zu einem Zusammenstoß verschiedener eurasischer Mächte kommen. <strong>Dieser Zusammenstoß könnte sich in Form eines Kalten oder Heißen Krieges vollziehen.</strong> Ein Kalter Krieg wäre verbunden mit der Dämonisierung des Gegners in der Öffentlichkeit, wie sie sich gegenüber Russland bereits heute abzeichnet.&#8221;<br />
<a href="http://www.hintergrund.de/content/view/235/63/#_ftnref"><strong>QUELLE.</strong></a></p></blockquote>
<p align="justify">Ebenda:</p>
<blockquote>
<p align="justify">&#8220;Viel wichtiger als die Frage, ob das 21. Jahrhundert ein amerikanisches, europäisches oder chinesisches sein wird, ist die Frage, auf welchen Prämissen wir im 21. Jahrhundert das Leben der menschlichen Gattung begründen wollen. Die USA haben mit Guantánamo und der Grünen Zone in Bagdad ihre Vorschläge bereits eingereicht. Nun ist Europa am Zuge. Europa hat die Kraft und die Möglichkeit, die US-amerikanischen Welteroberungspläne zu begraben. Und Europa sollte dies im Interesse der Zivilisation auch tun. &#8220;</p>
</blockquote>
<p align="justify">Lesen Sie:</p>
<blockquote>
<h3><a href="http://www.hintergrund.de/content/view/235/63/#_ftnref">Die Welt als Schachbrett &#8211; Der neue Kalte Krieg des Obama-Beraters Zbigniew Brzezinski</a></h3>
<p><strong>(Ungekürzte Fassung) </strong><em>Von HAUKE RITZ – </em></p>
<p><strong>Ausblicke auf eine Präsidentschaft Obamas: </strong></p></blockquote>
<p>Zum Appetitanregen hier die Untertitel:</p>
<p><strong>&#8220;Brzezinskis Strategie amerikanischer Vorherrschaft</strong></p>
<p><strong>Der verdrängte Gewaltindex unilateraler Politik</strong></p>
<p><strong>Die strategische Logik des Raketenschildes</strong></p>
<p><strong>Die Vorgeschichte des neuen Kalten Krieges </strong></p>
<p><strong>Die Politik der maximalen Schwächung</strong></p>
<p><strong>Der neue Kalte Krieg – ein Ergebnis der Geographie?</strong></p>
<p><strong>Zwei mögliche Szenarien zeichnen sich ab</strong></p>
<p><strong>Kriege kündigen sich in der Berichterstattung an</strong></p>
<p><strong>Europa steht vor einer Grundsatzentscheidung&#8221;</strong></p>
<p>P.S.</p>
<ol>
<li>Ich finde es amüsant wenn Amerikaner ausgerechnet Russland gegenüber sich am Schachspiel &#8211; sei es auch am &#8220;Eurasischen Schachbrett&#8221; &#8211; versuchen wollen. Ihr &#8220;Spiel&#8221; ist Poker. Sie können das Spiel Schach bei weitem nicht so gut wie die Russen.</li>
<li>Es ist illusionär man <em>müsse</em> im Schach das Zentrum <em>besetzen</em> um zu gewinnen. Das wird zwar Anfängern eingetrichtert, muß aber dadurch ergänzt werden: Entscheidend ist die Herrschaft, der potentielle bzw. latente Druck. Dass der sich auch erreichen lässt von der Peripherie hat vor rund 100 Jahren Großmeister Nimzowitsch gezeigt: Statt Bauern auf zentrale Felder zu positionieren lässt sich durch entfernte Figuren mindestens genauso gut Druck auf das Zentrum machen.</li>
<li>Ob bei dem Spiel eingesetzte Figuren der USA namens Nato und EU jenseits von 2010 überhaupt noch existieren halte ich aus gewissen (vielleicht noch näher erläuterten Gründen) für extrem zweifelhaft. Schachspiel gegen etwa gleichstarken Gegner ohne Dame und Türme?<br />
=&#62; Spielen: Ja &#8211; Gewinnen: Nein.</li>
<li>Statt zentrale Felder mit Bauern zu besetzen könnte das &#8220;Eurasische Schachspiel&#8221; etwa durch &#8220;Entdollarisierung&#8221; eine ungeahnte jähe Wende nehmen.</li>
</ol>
<p style="text-align:center;">
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[The Lost Leader]]></title>
<link>http://onrefaitlactu.wordpress.com/2008/10/27/the-lost-leader/</link>
<pubDate>Mon, 27 Oct 2008 00:11:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>yakimura</dc:creator>
<guid>http://onrefaitlactu.wordpress.com/2008/10/27/the-lost-leader/</guid>
<description><![CDATA[The Lost Leader The Lost Leader est le titre d’un article du magazine Time qui paraît aux Etats-Unis]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p class="MsoNormal" align="center"><strong><span style="text-decoration:underline;"><span>The Lost Leader</span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" align="center"><strong><span style="text-decoration:underline;"><span><span> </span></span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal">The Lost Leader est le titre d’un article du magazine <span style="text-decoration:underline;">Time </span>qui paraît aux Etats-Unis chaque semaine. Cet article parle de la fin de l’hégémonie totale des Etats-Unis sur le monde, et oui fait très surprenant pour un magazine Américain ! « Le Leader Perdu » dresse une comparaison entre l’image et le rôle des Etats-Unis à travers le monde juste après la 2<sup>ème</sup> guerre mondial et juste après la fin de la guerre froide. Le constat est sans équivoque pour Micheal Elliot, l’auteur de l’article, l’Amérique n’est plus ce qu’elle était et doit aller dans le sens de la modernité citant même pour exemple, oh fait incroyable, la France et le Japon dans le domaine des transports (la France un modèle dans un domaine, mais oui mesdames et messieurs français ça existe ! Même pour la première puissance du monde). Les USA ne représentent plus 50% de la production mondial et doivent composer avec plusieurs autre pôles comme l’Union Européenne, les démocraties Asiatiques (entendez par là le Japon et l’Inde), mais aussi la Chine la Russie et le Brésil.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong>Et si </strong>on était en train d’assister au réveil Américain ?</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Un réveil un peu tardif il est vrai mais vaut mieux tard que jamais. Bon faut quand même rester nuancé, même si un magazine de renommée mondiale comme le Times consacre 5 pages à un article qui bouscule un peu, je vais m’empresser de nuancer tout ça en citant juste les candidats à la Maison Blanche dans certaines de leurs interventions concernant les Affaires Internationales. Barack Obama, Chicago l’année Dernière : »Je crois toujours que l’Amérique est le dernier, mais le meilleur espoir qu’il reste à la Terre. Nous avons juste à démontrer au monde pourquoi. » Une petite reprise de la célèbre phrase de Thomas Jefferson qui nous démontre que les USA sont finalement pas prêts à lâcher les commandes… Avouez-le vous y avez cru einh ?</p>
<p class="MsoNormal">
<h5>[Artice rédigé par yakimura]</h5>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Comprendre l'hégémonie occidentale ]]></title>
<link>http://mneaquitaine.wordpress.com/2008/09/15/comprendre-lhegemonie-occidentale/</link>
<pubDate>Mon, 15 Sep 2008 21:25:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>pascalbourgois2</dc:creator>
<guid>http://mneaquitaine.wordpress.com/2008/09/15/comprendre-lhegemonie-occidentale/</guid>
<description><![CDATA[Sciences Humaines, Grands dosiers N° 12, septembre, octobre et novembre 2008, Laurent Testot Compren]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"></span></div>
<div><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"></span></span></div>
<p><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"><a href="http://www.scienceshumaines.com/l-ascension-de-l-occident-un-debat-historique_fr_22697.html">Sciences Humaines</a>, Grands dosiers N° 12, septembre, octobre et novembre 2008, Laurent Testot</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Comprendre l&#8217;hégémonie occidentale</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Le 19 novembre 1835, les quelque 2 </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">000 Morioris qui peuplaient les îles Chatham furent impitoyablement massacrés par 500 envahisseurs armés de fusils. Ils ne purent opposer aucune résistance et, selon les termes d’un des survivants, «</span><span style="font-size:11pt;font-family:&#34;"> </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">furent égorgés comme des moutons</span><span style="font-size:11pt;font-family:&#34;"> </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">». On aurait pu croire que les agresseurs, des Maoris venus de Nouvelle-Zélande, à 800 km à l’ouest, et débarquant dans un archipel peuplé par des gens de même origine ethnique, auraient pu adopter un autre comportement. Vers l’an 1000 de notre ère, les peuplades polynésiennes, alors en expansion dans tout le Pacifique, atteignaient et colonisaient la Nouvelle-Zélande. Un siècle plus tard, elles faisaient de même avec les îles Chatham. Mais cet archipel froid et isolé n’offrait qu’un environnement désertique, sans espèces animales ou végétales domesticables. Ces explorateurs durent abandonner la culture des plantes tropicales qui fondait leur civilisation, et se rabattre sur les poissons, les œufs et les coquillages, limitant leur population par l’infanticide si besoin. À défaut de surplus agricole et d’une population suffisante, la division du travail ne put émerger. Par suite de leur isolement, ils restèrent à l’écart des innovations technologiques et connurent même une régression en la matière, ne pouvant plus construire, faute d’arbres, les pirogues qui avaient assuré les voyages de leurs ancêtres.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Les bienfaits de la nature</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Cet épisode est une des nombreuses «anecdotes» qui émaillent De l’inégalité parmi les sociétés, un livre du biologiste californien Jared Diamond. Il illustre bien son propos</span></strong><strong><span style="font-size:11pt;font-family:&#34;"> </span></strong><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">: la nature distribue inégalement ses bienfaits. Ce qui explique les différences entre sociétés ne saurait donc être une prétendue supériorité raciale ni le hasard voulu par la Providence, mais bien plutôt</span></strong><strong><span style="font-size:11pt;font-family:&#34;"> </span></strong><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">: 1) les ressources offertes par le milieu où se développe telle ou telle société</span></strong><strong><span style="font-size:11pt;font-family:&#34;"> </span></strong><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">; et 2) l’usage qu’elle a su ou pu en faire.</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">On peut accepter les thèses de J. Diamond, ou les nier au motif qu’elles seraient trop brutales ou trop déterministes. Ce serait facile si aucun auteur n’avait abondé dans son sens. Hélas, le monde des livres anglo-saxons s’est montré friand, depuis des décennies, de ce type de grande fresque historique prétendant apporter des réponses à de très vastes questionnements. À cet égard, aucun autre champ de spéculation n’a été plus exploité que celui qui entend répondre à la question</span><span style="font-size:11pt;font-family:&#34;"> </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">: <strong>pourquoi l’Europe a-t-elle imposé son hégémonie sur le monde, du XVIe au XXe siècle ?</strong></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">L’Europe, petite péninsule excentrée de l’immense continent eurasiatique, a dominé politiquement, économiquement et militairement le monde, du XVe au XXe siècle. Ce fait tient-il du hasard, de la prédestination ou de raisons objectives</span><span style="font-size:11pt;font-family:&#34;"> </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">? <!--more-->De nombreux auteurs se sont penchés sur cette énigme…</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Cette thématique n’est certes pas nouvelle. Elle nourrissait déjà la réflexion d’un Montesquieu (1689-1755) qui, curieusement, développait déjà dans L’Esprit des lois (1748) des vues voisines de celles de J. Diamond</span><span style="font-size:11pt;font-family:&#34;"> </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">: <strong>le climat influencerait la nature de l’homme et de sa société</strong>. Certains climats seraient supérieurs à d’autres, le climat tempéré de France étant bien évidemment l’idéal. Cette idée, pour amusante qu’elle puisse sembler aujourd’hui, témoigne pourtant d’un relativisme inédit. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Elle inaugure une nouvelle approche du fait politique, plus scientifique que dogmatique, et peut à ce titre être considérée comme un des points de départ de nos sciences sociales. De plus, les économistes qui aujourd’hui entendent expliquer l’origine des inégalités Nord-Sud la reprennent souvent en introduction de leur développement, constatant en gros que les pays riches jouissent souvent d’un climat tempéré quand les pauvres sont exposés à des climats tropicaux propices aux parasitoses, cyclones et autres fléaux… À quelques exceptions près</span><span style="font-size:11pt;font-family:&#34;"> </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">: la riche cité marchande de Singapour est ainsi proche de la ligne de l’équateur.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">En 1963, l’historien canadien William H. McNeill publiait The Rise of the West (encadré p. 7), initiant ainsi toute une littérature qui entendait répondre à la question du «</span><span style="font-size:11pt;font-family:&#34;"> </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">miracle européen</span><span style="font-size:11pt;font-family:&#34;"> </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">», une expression popularisée un peu plus tard par l’économiste britannique Eric L. Jones. Soulignons d’emblée que la période des réponses monocausales est désormais close (à de rares exceptions près). À un phénomène aussi massif, complexe et durable que l’hégémonie occidentale, il semble hors de question de trouver une seule cause. Nous allons survoler les différentes hypothèses, issues de multiples courants disciplinaires, en gardant en mémoire que loin d’être exclusives les unes des autres, elles sont avant tout complémentaires. L’exercice ultime, susceptible de nourrir la réflexion des prochaines décennies, consisterait à déterminer leurs importances respectives et à étudier en quoi ces diverses causes ont pu conjuguer leurs dynamiques.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Des racines antiques et médiévales</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Rappelons d’abord que nul contemporain n’aurait parié un kopeck, au XVe siècle, sur la domination européenne qui allait marquer le demi-millénaire suivant</span><span style="font-size:11pt;font-family:&#34;"> </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">: l’hyperpuissance de l’époque était la Chine, et certains ensembles de civilisations (Inde, monde arabo-musulman) étaient technologiquement et économiquement plus avancés que l’Occident. La grande question reste de savoir quand l’Europe a été en mesure de dépasser ses concurrents, et pourquoi elle y est arrivée.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">On admet communément aujourd’hui que la civilisation occidentale trouve ses racines dans l’Antiquité. L’historien Philippe Nemo explique ainsi, dans Qu’est-ce que l’Occident</span><span style="font-size:11pt;font-family:&#34;"> </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">?, que l’on peut structurer la fabrique d’éléments supposées spécifiques à la culture occidentale autour de cinq moments clés.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Exposons ici ses idées</span></strong><strong><span style="font-size:11pt;font-family:&#34;"> </span></strong><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">: </span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">1) À partir de l’émergence des cités, à partir du Xe siècle avant notre ère, les Grecs vont progressivement fractionner le pouvoir entre les citoyens et introduire l’idée que la loi, étant d’origine humaine et non divine, peut être modifiée par l’homme. L’ordre social peut donc être soumis à la critique et au changement. De même, certains philosophes vont développer une rationalité critique et fonder les démarches qui aboutiront aux sciences modernes, ainsi que les premières académies.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">2) À la tête d’un empire melting-pot qui a entre autres absorbé la Grèce, les magistrats romains élaborent un droit privé commun qui fournira le socle du droit moderne. Il détermine l’existence d’un sujet de droit, fondement de la philosophie humaniste et de la notion moderne d’individu, qui émerge par exemple dans l’art</span><span style="font-size:11pt;font-family:&#34;"> </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">: en sus de sculpter des archétypes (éphèbes, dieux…) comme le faisaient les Grecs, les Romains vont façonner des portraits ressemblant à leurs modèles.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">3) Constatant qu’«</span><span style="font-size:11pt;font-family:&#34;"> </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">aucune civilisation non occidentale ne paraît avoir voulu délibérément le “progrès”</span><span style="font-size:11pt;font-family:&#34;"> </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">», P. Nemo fait l’hypothèse que cet apport a pour origine le judéo-christianisme. Ou plus exactement sa morale de l’amour qui, «</span><span style="font-size:11pt;font-family:&#34;"> </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">en apportant une sensibilité inédite à la souffrance humaine, un esprit – sans équivalent dans l’histoire antérieure connue – de rébellion contre l’idée de la normalité du mal, a donné le premier branle à la dynamique du progrès historique</span><span style="font-size:11pt;font-family:&#34;"> </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">». Il rejoint ce faisant nombre d’auteurs qui n’ont pas partagé sa prudence et fait du christianisme le moteur même de l’exception européenne, tel le sociologue états-unien Rodney Stark avec Le Triomphe de la raison. Enfin, en posant une histoire universelle scandée par un début (la Création), un milieu (la révélation christique) et une fin dernière (la parousie ou retour du Christ sur terre), l’Église chrétienne unifie les esprits européens au Moyen Âge. Elle impose au passage une vision linéaire de l’histoire. Dès lors que cette dernière n’est plus faite de cycles (les saisons, voire les règnes des empereurs chinois…) mais est amenée à se dérouler jusqu’à un terme supposé prévisible et auquel la société tout entière doit se préparer, émergerait la possibilité intellectuelle d’influencer le cours des événements.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">4) Le programme biblique va ensuite être orienté vers la production d’une «</span><span style="font-size:11pt;font-family:&#34;"> </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">nouvelle vision du monde</span><span style="font-size:11pt;font-family:&#34;"> </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">» par la réforme grégorienne. P. Nemo préfère appeler cette dernière, à la suite de l’historien américain Harold J. Berman, la «</span><span style="font-size:11pt;font-family:&#34;"> </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">réforme papale</span><span style="font-size:11pt;font-family:&#34;"> </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">», dans la mesure où cette politique fut certes mise en œuvre par Grégoire VII, pape de 1073 à 1085, mais aussi par ses prédécesseurs et successeurs. Celle-ci modifie les structures ecclésiales, et par ricochet la connaissance, les valeurs et les institutions de la société européenne dans son ensemble. L’Église limite la violence entre seigneurs (la paix de Dieu), la canalise (croisades), donne dans l’assistance sociale (ordres mendiants), relance l’application du droit romain et l’universalise… Par extension naîtront les États centralisés aux prérogatives de plus en plus étendues, qui auront plus tard vocation à s’affranchir des liens religieux par la sécularisation.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">De telles considérations sont à compléter d’analyses plus économiques, telle celle de l’Américain Douglass C. North, qui considère que l’essentiel du succès de l’Occident réside dans le développement, que cet auteur fait remonter dès le xie siècle, d’un droit de la propriété privée. Celui-ci va permettre de dégager des surplus puis de les réinvestir dans la recherche continue et croissante de nouveaux marchés.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">5) Les insurrections huguenotes du XVIe siècle, la guerre de libération néerlandaise contre les Espagnols (1581-1648), les deux révolutions anglaises (1642 et 1688), la guerre d’indépendance américaine (1775-1783), la Révolution française (1789-1792), sans compter les révoltes en Pologne, Allemagne, Italie, puis au XVIIIe siècle dans toutes les Amériques… Ces événements vont «</span><span style="font-size:11pt;font-family:&#34;"> </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">créer les institutions démocratiques et libérales de nos pays occidentaux modernes, assène P. Nemo, qui énumère alors</span><span style="font-size:11pt;font-family:&#34;"> </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">: la démocratie représentative, le suffrage universel, individuel, libre et secret, la séparation des pouvoirs, une justice indépendante, une administration neutre, les mécanismes de protection des droits de l’homme, la tolérance religieuse, la liberté de la recherche scientifique, les libertés académiques, la liberté de la presse, la liberté d’entreprendre et la liberté du travail, la protection de la propriété privée matérielle ou immatérielle et le respect des contrats.</span><span style="font-size:11pt;font-family:&#34;"> </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">»</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">1492</span></strong><strong><span style="font-size:11pt;font-family:&#34;"> </span></strong><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">: le tournant des Temps modernes</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">En se référant au cadre chronologique de la montée en puissance occidentale tel qu’on le connaît aujourd’hui, il est possible sur le long terme de déterminer des raisons multiples à l’hégémonie occidentale. La date de 1492 est souvent choisie comme point de départ des réflexions. Ainsi que le montre par exemple le médiéviste Jérôme Baschet, la découverte des Amériques par Christophe Colomb s’explique par une dynamique expansionniste acquise à partir du xie siècle</span><span style="font-size:11pt;font-family:&#34;"> </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">: une croissance démographique inégalée se conjugue avec de nombreuses innovations technologiques et institutionnelles, qui poussent l’Europe occidentale à étendre son territoire. 1492, comme le rappelle l’historien Bernard Vincent, voit aussi la chute de l’émirat de Grenade (le dernier État musulman en Europe occidentale), l’expulsion des juifs d’Espagne (et l’apparition d’une Espagne «</span><span style="font-size:11pt;font-family:&#34;"> </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">raciste</span><span style="font-size:11pt;font-family:&#34;"> </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">», de la «</span><span style="font-size:11pt;font-family:&#34;"> </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">pureté du sang</span><span style="font-size:11pt;font-family:&#34;"> </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">») et la rédaction de la première grammaire d’une langue vernaculaire (le castillan, qui marque l’affirmation de l’autonomie espagnole vis-à-vis du latin, la langue de l’Église). Ces quatre événements témoignent d’un processus d’ensemble, très fort dès le xve siècle, qui voit l’Europe (d’abord l’Espagne et le Portugal, puis la France, enfin la Grande-Bretagne) devenir des puissances expansionnistes majeures manifestant une volonté d’hégémonie mondiale.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Le fait essentiel de l’année 1492 reste la «</span><span style="font-size:11pt;font-family:&#34;"> </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">découverte</span><span style="font-size:11pt;font-family:&#34;"> </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">» des Amériques. Comme le souligne notamment le géographe Christian Grataloup dans Géohistoire de la mondialisation, elle marque un basculement du monde</span><span style="font-size:11pt;font-family:&#34;"> </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">: l’Europe étend la superficie qu’elle contrôle à des échelles inégalées, se nourrit de ressources phénoménales, qu’elles soient minérales (or, argent…) ou végétales (sucre, maïs…). La question se pose alors</span><span style="font-size:11pt;font-family:&#34;"> </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">: comment une poignée d’Européens sont-ils à même de conquérir d’immenses étendues, qui sont pour partie contrôlées par des empires centralisés et efficaces (aztèque, inca…) ?</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Du facteur militaire au facteur technologique…</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">La réponse de certains polémologues semble tomber sous le sens commun</span><span style="font-size:11pt;font-family:&#34;"> </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">: «Nous (les Occidentaux) sommes les meilleurs tueurs.» Tel est le diagnostic de Victor D. Hanson dans ­Carnage et culture. Il estime ainsi que la guerre moderne est née dans la Grèce antique. Le secret de l’Occident serait, pour cet auteur, l’élaboration d’armées qui soient de formidables machines à tuer. Cela découlerait de «la pratique du gouvernement, de l’économie, de la science, du droit, de la religion…», qui entraînerait une capacité à se battre, acquise par des Européens dans des nations en conflit permanent, supérieure à celle des sujets d’empires despotiques, aux armées multiethniques peu cohésives. Appliquée au choc qui oppose les troupes du conquistador Hernán Córtez aux armées aztèques, son analyse semble prendre tout son relief. Avec quelques centaines d’hommes, n’hésitant pas à massacrer à tour de bras, le chef de guerre espagnol va mettre à genou un empire comptant plusieurs millions de sujets.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Mais on assiste aussi à une conjonction d’autres facteurs qui vont décupler l’efficacité militaire occidentale</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">: l’habile jeu diplomatique mené par Córtez, qui va s’allier à des rebelles las du joug aztèque</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">; les épidémies, qui vont ravager toutes les Amériques (jusqu’ici tenues isolées des brassages génétiques et microbiens qui étaient monnaie courante en Eurasie) et détruire, estime-t-on, de 80 à 90</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">% des Amérindiens, anéantissant ce faisant le tissu même de ces sociétés</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">; et enfin les attentes eschatologiques des Aztèques, qui ont pu voir en ces hommes blancs venus ravager leur pays les exécuteurs de prophéties apocalyptiques.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Cette hypothèse de la supériorité militaire, comme le fait remarquer l’historien britannique Christopher A. Bayly dans La Naissance du monde moderne, n’est que tardivement confirmée par les faits. Si les Européens disposent d’une supériorité technologique au xvie siècle grâce aux armes à feu, elle ne constitue pour autant qu’un avantage mineur. Les Portugais tentent ainsi d’ouvrir une voie maritime vers l’Asie. Ils contournent rapidement l’Afrique, établissant des comptoirs côtiers sans s’enfoncer à l’intérieur des terres, et traversent l’océan Indien avant de buter sur un obstacle. Les puissantes cités-États marchandes indiennes leur opposent une résistance, traitant d’égal à égal avec les nouveaux venus et disposant d’armées en mesure de tenir en échec les petits escadrons arrivés sur leurs côtes. Arrivés au Japon, ces mêmes Portugais ont la surprise de voir que les indigènes, en moins de trois décennies, arrivent à copier leurs armes à feu. L’avantage technologique européen est donc très relatif. Il ne deviendra crucial qu’aux XVIIIe et XIXe siècles, moment où l’Europe conquiert vraiment la planète entière, en étant en mesure de coloniser l’Afrique, l’Inde et l’Asie du Sud-Est – seuls l’Éthiopie, la Thaïlande et quelques États himalayens échappent au joug colonial –, avant de forcer sous la menace de quelques canonnières la Chine et le Japon à ouvrir leurs frontières. Le fait est d’autant plus stupéfiant que la Chine représentait, au début du XVIIIe siècle, un colosse comptant pour plus du tiers de la population mondiale.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Une civilisation marquée par le progrès?</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Comment expliquer l’essor technologique qui autorise l’Europe à dicter sa loi au monde entier au XIXe siècle</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">? Par l’état de guerre constant qui est celui de l’Europe occidentale, répond Paul Kennedy dans Naissance et déclin des grandes puissances. L’historien états-unien étudie l’état de guerre occidental par le biais de l’économie, et souligne que l’activité principale des puissances européennes est de loin la guerre, à laquelle ces nations consacrent la quasi-totalité de leurs ressources. Ce qui entraîne en contrepartie de formidables progrès technologiques et des organisations sociales, mais aussi fiscales et économiques tout entières dédiées à l’accumulation de revenus et de moyens dédiés à la guerre. Que nul empire ne puisse l’emporter sur les autres États résulte d’un état d’équilibre propre à l’Europe, qui voit toute hégémonie naissante (Charles Quint au XVIe siècle, Napoléon au XIXe…) aussitôt combattue par des alliances de l’ensemble des autres, qui savent alors faire abstraction de leurs divisions.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Pour sa part, l’historien David S. Landes, dans Richesse et pauvreté des nations, voit dans les valeurs, c’est-à-dire la qualité des cultures nationales et de leurs institutions publiques, la source des inégalités qui séparent aujourd’hui l’Occident (ou plutôt le Nord) et le reste du monde. De toutes les sociétés, estime D.S. Landes, seules celles d’Occident seront capables d’exploiter avec une efficacité optimale les opportunités de la technologie pour développer l’économie et la société. Par des voies de raisonnement différentes, sa conclusion rejoint celle de l’essayiste David Cosandey, qui estime dans Le Secret de l’Occident que l’Europe, géographiquement morcelée, va fournir un environnement propice à l’émergence d’États stables en rivalité constante, contexte encourageant l’innovation technologique.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Les auteurs récents, ayant renoncé à une explication monocausale du triomphe de l’Occident, soulignent néanmoins que ce qui semble distinguer, dans l’histoire de ces cinq derniers siècles, l’Occident (Europe occidentale dès le XVIe, incluant Amérique du Nord et Japon à partir du XIXe siècle), est le «progrès», ou à tout le moins un rapport idéologique particulier au changement. En témoignent de nombreux livres, qui invoquent des combinaisons multiples de raisons… Certains auteurs soulignent des processus originaux. Philippe Richardot, auteur de Le Modèle occidental, récapitule de multiples facteurs avant d’estimer que c’est grâce à sa faculté d’inventer sans cesse et sans entrave que l’Europe a pu s’imposer. Il n’est à cet égard pas très loin des analyses de l’historien roumain Lucian Boia qui, dans L’Occident. Une interprétation historique, diagnostique que l’Europe avait pour principal atout de privilégier le changement. Il ajoute que sa dynamique résultait des tensions nées de ses contradictions, par exemple lorsqu’elle défendait l’application universelle des droits de l’homme et colonisait le reste du monde. Ou de l’économiste et historien Joel Mokyr qui, dans The Gifts of Athena, soutient que l’expansion des connaissances constitue le moteur principal du développement économique, le savoir permettant de multiplier les «leviers» à même d’améliorer le quotidien des sociétés.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Miracle européen ou grande divergence</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">?</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Après une école qui mettrait plutôt l’accent sur des dispositions sociétales et mentales propres à l’Occident, on peut distinguer un courant plus axé sur l’économique, représenté en premier lieu par l’historien Fernand Braudel qui estimait, dans Civilisation matérielle, économie et capitalisme, que le grand bouleversement vient des changements d’échelle de l’économie-monde européenne. Appelant économies-mondes «</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">ces économies coexistantes qui n’ont entre elles que des échanges extrêmement limités (et qui) se partagent l’espace peuplé de la planète», F. Braudel voyait dans le développement des cités-États marchandes, boursières et bancaires de Venise, Gênes, Amsterdam et Anvers à partir du xive siècle le premier noyau de cette économie-monde européenne qui, dans un premier temps, connecte l’espace compris entre la Méditerranée et la mer du Nord. En deux étapes, aux XVe puis au xviiie siècle, cette économie-monde change d’échelle et se projette au niveau mondial avec les empires ibériques, puis britannique et français. Les raisons de la rapidité de ce passage étaient, pour F. Braudel, à rechercher dans la dynamique du capitalisme européen. Sa capacité à créer ce que les économistes des années 1960 ont appelé des «échanges inégaux» lui aurait permis de structurer l’espace du marché mondial à son avantage.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Son analyse est à rapprocher de celle du sociologue et historien Jean Baechler, pour lequel l’Occident, en inventant le capitalisme, a initié un processus de changement économique majeur. Ce qui résulte pour lui d’une anomalie dans l’évolution des sociétés, qu’il estime devoir suivre des complexifications croissantes, de la cité à l’État puis à l’empire. L’Europe ferait exception en ce qu’elle n’aurait pas connu l’évolution impériale, explorant d’autres voies qui allaient aboutir à la création de la modernité scientifique.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Pour autant, une ligne de fracture sépare aujourd’hui les chercheurs étudiant les raisons de l’expansion européenne dans une perspective d’histoire économique. Le courant du miracle européen voit dans l’expansion espagnole et portugaise, à partir du xvie siècle, le début de cette hégémonie. Le courant de la grande divergence (le terme est de l’historien états-unien Kenneth Pomeranz) estime que ce n’est qu’au xviiie siècle que l’Europe est réellement en mesure de s’imposer à l’échelle mondiale, par le biais de la première mondialisation. Celle-ci se nourrit de trois phénomènes concomitants</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">: la révolution industrielle, la colonisation et la transition démographique.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Charbon, coton et capital…</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Comme le montre l’économiste Patrick Verley dans L’Échelle du monde, la révolution industrielle permet à la Grande-Bretagne, dès les années 1750, de multiplier la productivité de sa main-d’œuvre grâce à l’usage du charbon et des machines à vapeur. K. Pomeranz, dans The Great Divergence, souligne que la mécanisation des industries européennes peut se faire sans altérer l’environnement, puisqu’elle épargne les forêts et prélève le charbon dont l’Angleterre, l’Allemagne ou la France, par un heureux hasard géologique, sont richement pourvues. L’Angleterre, qui amorce ce processus, contrôle également de vastes étendues dans le monde, dont l’agriculture peut nourrir sa population. Ce pays se trouve ainsi idéalement placé pour bénéficier de ces échanges inégaux</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">: aux périphéries la production agricole et de matières premières, faiblement rémunérée</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">; au cœur de l’empire l’industrie à forte valeur ajoutée. Produisant de grands volumes de coton en Inde, les Britanniques sont en mesure de produire d’énormes quantités de vêtements en coton et de les vendre, enclenchant un cycle vertueux de croissance.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Autres dimensions, autres conséquences. Le coton aussi participe d’un processus d’ensemble. Il irrite bien moins que les tissus (laine, lin…) des vêtements antérieurs, ce qui amène les gens à ne plus se gratter les parties intimes et diminue la fréquence des maladies. Simultanément, les savants occidentaux théorisent la propagation des maladies, appellent les gens à se laver les mains… On assiste à une chute spectaculaire de la mortalité infantile et périnatale, qui n’est qu’un des aspects de la transition démographique que va connaître l’Europe dès les années 1830</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">: l’espérance de vie double en moins d’un siècle, alors que les naissances restent constantes, ce qui entraîne une explosion démographique. Pour la première fois dans l’histoire de l’humanité, souligne Gregory Clark dans A Farewell to Alms, une population acquiert la possibilité de s’extraire du «</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">piège malthusien</span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;"> </span><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">» qui avait régulé jusqu’ici toutes les sociétés du monde, équilibrant les ressources et la natalité. La population européenne quadruple et peut alors nourrir la colonisation (pour une faible part), et surtout la montée en puissance des États-Unis, qui vont absorber une énorme quantité de migrants dont le déplacement est rendu possible par l’installation de lignes maritimes empruntées par des paquebots propulsés à la vapeur.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">La révolution démographique entraîne ensuite, avec la montée du niveau de vie et d’éducation des populations, un contrôle des naissances et donc un ralentissement de l’explosion démographique. Comme le notent Emmanuel Todd et Youssef Courbage dans Le Rendez-vous des civilisations, l’Europe amorce cette phase dès le début du XXe siècle, suivie plus tardivement par l’Asie et les Amériques, avant d’affecter l’Afrique aujourd’hui. D’autres causes, telle la pratique de l’esclavage à grande échelle de l’Afrique noire vers les Amériques pour produire sucre, café et coton, ont été avancées. Nul doute qu’elles ont joué leur rôle. Le sucre, consommé en masse en Europe à partir du XIXe siècle, participe par exemple d’une diversification de la nourriture qui a contribué, à une échelle qui reste à mesurer, au développement. Mais de nombreux auteurs se retrouvent aujourd’hui dans les propos que tenaient Nathan Rosenberg et Luther E. Birdzell dans Comment l’Occident s’est enrichi, qui estimaient que l’abandon du contrôle de la société par les pouvoirs politiques et religieux a permis l’émergence d’une sphère économique autonome, aboutissant au règne du capitalisme. Ce dernier demeure, pour beaucoup d’auteurs la marque de fabrique ultime de l’occidentalisation du monde.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial;">Capitalisme, révolution industrielle, croissance urbaine, liberté politique, savoir-faire militaire, changements démographiques, environnement naturel… De nombreux éléments se sont réciproquement renforcés et ont nourri l’innovation économique et technologique de l’Occident. D. Cosandey évoquait une «formule magique» susceptible d’expliquer le miracle européen. La majorité des ingrédients ont sûrement été énumérés. Reste à trouver le dosage exact.</span></p>
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<title><![CDATA[INSTRUMENTARUL HEGEMONIEI RUSE]]></title>
<link>http://grupareaaproape.wordpress.com/2008/09/05/instrumentarul-hegemoniei-ruse/</link>
<pubDate>Fri, 05 Sep 2008 15:24:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>Antiteze</dc:creator>
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<description><![CDATA[Un eseu semnat de Dragoş Paul Aligică.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Un eseu semnat de Dragoş Paul Aligică.]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Hegemonie]]></title>
<link>http://glossare.wordpress.com/2008/06/14/hegemonie/</link>
<pubDate>Sat, 14 Jun 2008 13:44:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>andreame</dc:creator>
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<description><![CDATA[„Unter Hegemonie (altgriech: hegemon – Führer) versteht man die Vorherrschaft bzw. die Überlegenhei]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>„Unter Hegemonie (altgriech: hegemon – Führer) versteht man die Vorherrschaft bzw. die Überlegenheit einer Institution, eines Staates, einer Organisation oder eines ähnlichen Akteurs in politischer, militärischer, wirtschaftlicher, religiöser und kultureller Hinsicht. Gegenüber einem Hegemon (der Ausübende) haben anderer Akteure nur eingeschränkte Möglichkeiten, ihre eigenen Interessen durchzusetzen“ – <em>Wikipedia</em><br />
Ich hab diesen Begriff gewählt, da ich es &#8211; bevor ich zur Akademie Kulturarbeit kam – zugegebenermaßen nicht einmal kannte.<br />
Hegemonische Systeme und Kulturen aus Geschichte allerdings schon: Sparta, Rom oder Theben wären als historische Beispiele anzuführen, die USA eventuell als aktuelles Beispiel im Sinne ihrer weltpolitischen Vormachtstellung.<br />
Antonio Gramci hat sich in diesem Zusammenhang mit dem Leninismus, Stalinismus und dem italienischen Faschismus auseinandergesetzt und in den 20er Jahren eine marxistische<br />
Theorie über die Verhältnisse von politischer Macht und Hegemonie erstellt. Nach Gramci wird Hegemonie als „Typus von Herrschaft benannt, der im Wesentlichen auf der Fähigkeit basiert, eigene Interessen als gesellschaftliche Allgemeininteressen zu definieren und durchzusetzen“. Gramci bezeichnet den Ort wo die Auseinandersetzung um Hegemonie passiert „Zivilgesellschaf“. Die Auseinandersetzungen in seinen Theorien führten zu einem Konzept eines Kampfes um die „kulturelle Hegemonie“. Er meint, dass erst der Gewinn dieses Kampfes, also das Erlangen der kulturellen Hegemonie zu einer politischen Vorherrschaft führen kann. Diese kulturelle Hegemonie greift nach Gramci sehr stark in unsere Alltagskultur, in die Folklore aber auch den Aberglauben.</p>
</div>]]></content:encoded>
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