<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><!-- generator="wordpress.com" -->
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	>

<channel>
	<title>heimkehr &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/heimkehr/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "heimkehr"</description>
	<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 17:42:32 +0000</pubDate>

	<generator>http://en.wordpress.com/tags/</generator>
	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[wir gehen in die Luft]]></title>
<link>http://tonari.wordpress.com/2009/11/26/wir-gehen-in-die-luft/</link>
<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 18:29:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>tonari</dc:creator>
<guid>http://tonari.wordpress.com/2009/11/26/wir-gehen-in-die-luft/</guid>
<description><![CDATA[Die Koffer sind gepackt. Gleich geht auch das kleine Schwarze vom Netz, denn in einer halben Stunde ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Die Koffer sind gepackt. Gleich geht auch das kleine Schwarze vom Netz, denn in einer halben Stunde wartet unten das Taxi, das uns zum Flughafen bringen wird.</p>
<p style="text-align:justify;">So allmählich grummelt auch ganz zuverlässig wieder mein Magen. Nicht vor Hunger, sondern wegen der dämlichen Flugangst. Nicht panisch, aber unwohl fühlt sich das an. Und komischerweise wird es nicht besser, je öfter ich fliege. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align:justify;">Wenn alles gut geht, sind wir morgen gegen 10 Uhr in Frankfurt am Flughafen und um 13 Uhr wieder in Berlin.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wieder ein neuer Lebensabschnitt]]></title>
<link>http://anhora.wordpress.com/2009/11/22/ein-neuer-lebensabschnitt-beginnt/</link>
<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 17:16:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>Anhora</dc:creator>
<guid>http://anhora.wordpress.com/2009/11/22/ein-neuer-lebensabschnitt-beginnt/</guid>
<description><![CDATA[Fast auf den Tag genau sechs Monate nach seinem Unfall kam mein Sohn am Wochenende aus der Klinik wi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Fast auf den Tag genau sechs Monate nach seinem Unfall kam mein Sohn am Wochenende aus der Klinik wieder nach Hause. Der Weg zurück ins normale Leben beginnt. Es wird Geduld brauchen, bis er sich eingewöhnt hat, bis seine Therapien abgeschlossen sind, bis er wieder berufsfähig ist. </p>
<p>Ich werde nun lernen müssen, Platz zu machen an seiner Seite und ihm zu vertrauen, dass er sein Leben wieder selbst steuern kann. In alle Richtungen fährt er Stacheln aus, unberührbar ist er geworden, keinen Rat nimmt er an. Ich gebe zu: Er traut sich selbst mehr zu als ich ihm. Damit kann sich keine Mutter rühmen, doch die Veränderung kam abrupt. Man möge mir vergeben, dass auch ich etwas Zeit brauche.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der erste Artikel]]></title>
<link>http://fernerwesten.wordpress.com/2009/10/25/der-erste-artikel/</link>
<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 10:10:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>fernerwesten</dc:creator>
<guid>http://fernerwesten.wordpress.com/2009/10/25/der-erste-artikel/</guid>
<description><![CDATA[Dies ist der erste Artikel meines Blogs. Nach vier Jahren in einem asiatischen Land, dessen Namen ic]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Dies ist der erste Artikel meines Blogs.</p>
<p>Nach vier Jahren in einem asiatischen Land, dessen Namen ich aus Gründen der Anonymität nicht nennen möchte, möchte ich wieder zurück nach Deutschland. Der Wunsch war schon länger da, doch erst vor fünf Monaten habe ich mich dazu durchgerungen, meiner unbestimmten Zukunft eine gewisse Richtung zu geben.</p>
<p>Fünf Monate, endlose E-Mails mit meinem Lebenslauf und einige Telefoninterviews später erhielt ich dann einige Einladungen zu &#8220;echten&#8221; Bewerbungsgesprächen. Nicht über das Telefon, sondern in Deutschland.</p>
<p>Eigentlich war es Wahnsinn, doch ich flog nach Deutschland und stellte mich diesen Firmen und Menschen. Ich hatte das Gefühl, dass wenn ich es nicht tun würde, würde ich hier nie wegkommen.</p>
<p>Zuvor flog ich ungefähr einmal in Jahr zurück nach Deutschland, meist zu Weihnachten. Während dieser Aufenthalte wusste ich, dass ich bald wieder zurück in Asien sein würde &#8211; und so drehten sich meine Aufenthalte meist um meine Familie und darum, Dinge zu kaufen, die ich in Asien nicht kaufen konnte. Doch dieses Mal war es anders. Plötzlich wusste ich, dass ich, wenn alles gut gehen würde, früher oder später wieder in diesem Land leben würde, und auf einmal kam mir alles furchtbar fremd vor.</p>
<p>Während ich nun auf positive oder negative Antworten bezüglich zukünftiger Positionen warte, möchte ich in den nächsten Artikeln etwas mehr von meiner letzten Deutschlandreise erzählen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Heimatfilm]]></title>
<link>http://philforpeace.wordpress.com/2009/10/06/heimatfilm/</link>
<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 14:13:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>philforpeace</dc:creator>
<guid>http://philforpeace.wordpress.com/2009/10/06/heimatfilm/</guid>
<description><![CDATA[Ich war zu Hause! Die Hin- und Rueckfahrt hab ich hauptsaechlich in vollen Zuegen genossen. Die Schw]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich war zu Hause!<br />
Die Hin- und Rueckfahrt hab ich hauptsaechlich in vollen Zuegen genossen.<br />
Die Schweiz ist echt ein schoenes Land, hat mir aber zu viele Berge.<br />
Dreimal war ich im Queue, aber leider waren einige Personen aus meinem Freundeskreis in Muenchen und wegen Stau und Unfaellen hatte ich nicht mal Sonntagabend ne Chance sie zu treffen. Schade, aber auch egal.<br />
Sonntag war ein wunderbares Fest, und das Essen war toll! Grob geschaetzt habe ich 100 Mandelbaellchen gegessen. Das Konzert am Samstag war echt cool, auch wenn ich keine Band kannte und zu alt fuer kiddy-pogo bin.<br />
Der Dank fuer dieses WE geht hauptsaechlich an meine Eltern fuers abholen, meine Schwester und ihrer Familie fuer die Feier, ED fuer im Queue sitzen und beim Konzi sein Bene und Julia fuer den Besuch und sonst noch alle die ich mal wieder sehen und sprechen konnte.<br />
Bin noch immer muede von der Zugfahrt.<br />
Somit ist jetzt auch schluss!<br />
Ach noch einen Gruss an die Mama von Elsa! </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Il Glorioso Ritorno]]></title>
<link>http://philforpeace.wordpress.com/2009/09/30/il-glorioso-ritorno/</link>
<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 15:52:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>philforpeace</dc:creator>
<guid>http://philforpeace.wordpress.com/2009/09/30/il-glorioso-ritorno/</guid>
<description><![CDATA[Die Glorreiche Rueckkehr. Nicht nur einer der Wendepunkte der waldensischen Geschichte (naeheres fin]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die Glorreiche Rueckkehr. Nicht nur einer der Wendepunkte der waldensischen Geschichte (naeheres findet man in der einschlaegigen Literatur oder auf Wikipedia), nein auch die Ueberschrift fuer das kommende Wochenende!(2.-4.Oktober 2009)<br />
Freitag werde ich ca 12!. Stunden unterwegs sein, Folgen meines Abenteuers mit den falschen Tickets (siehe in anderen Posts),<br />
um dann gegen 20:00 Uhr in Freiburg anzukommen.<br />
Nun nun liegt ein Wochenende voller Wiedersehen und Feiern vor mir. Sonntag bin ich auf der Taufe meines Neffen, aber Freitagabend und Samstag werde ich wohl unterwegs sein. Feste Termine gibt es noch nicht. Freitag werde ich aber auf jeden Fall im Queue vorbei schauen und am Samstag morgen wohl einen Kaffee (keinen Espresso) im Globus trinken. Der Rest bleibt offen. Nur werde ich wohl wenig schlafen. Dafuer bleibt mir der Montag, dann naemlich steht mir wieder eine lange Zugfahrt bevor.<br />
Schade ist, dass einige mehrere Personen, die ich gerne getroffen haette nicht anwesend sind. Wegen Kriegsdienst oder Oktoberfest. Naja ich kann nicht alles haben.<br />
Bis dahin schoene Gruesse. Philipp</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kompositionswettbewerb für Geistliche Musik]]></title>
<link>http://glareanverlag.wordpress.com/2009/09/29/kompositionswettbewerb-schwaebisch-gmuend-2010-kirchenmusik-kafka/</link>
<pubDate>Mon, 28 Sep 2009 22:01:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>Walter Eigenmann</dc:creator>
<guid>http://glareanverlag.wordpress.com/2009/09/29/kompositionswettbewerb-schwaebisch-gmuend-2010-kirchenmusik-kafka/</guid>
<description><![CDATA[. Werke für 1 Vokalist/in und 4 Instrumentalsolisten Das gesamteuropäische Kirchenmusik-Festival 201]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<h2 style="text-align:center;"><span style="color:#ff0000;">Werke für 1 Vokalist/in und 4 Instrumentalsolisten</span></h2>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://www.schwaebisch-gmuend.de/1195-Kirchenmusik-Festival.html" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-9254" title="Regensburger Domspatzen" src="http://glareanverlag.wordpress.com/files/2009/09/regensburger-domspatzen.jpg" alt="Regensburger Domspatzen" width="200" height="133" /></a>Das gesamteuropäische <a href="http://www.schwaebisch-gmuend.de/1188-Spielstaetten.html" target="_blank">Kirchenmusik-Festival 2010</a> in Schwäbisch-Gmünd vergibt in Zusammenarbeit mit dem <a href="http://www.swr.de/" target="_blank">Südwest-Rundfunk</a> einen international ausgeschriebenen Kompositionsauftrag zur Förderung zeitgenössischer geistlicher Musik. Unter dem Festival-Motto «Jung und Alt» können Werke  für einen Vokalisten oder eine Vokalistin und maximal vier Instrumentalsolisten eingereicht werden. Die prämierte Komposition soll im Sommer 2010 im Rahmen des ökumenischen Eröffnungsgottesdienstes uraufgeführt werden, wobei das biblische «Gleichnis vom verlorenen Sohn» aufgegriffen werden soll; «es können aber auch andere deutschsprachige Texte eingefügt oder für sich vertont werden, z.B. die Kurzgeschichte &#8216;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heimkehr_%28Kafka%29" target="_blank">Heimkehr</a>&#8216; von Franz Kafka).» Der Wettbewerb ist mit 2&#8242;500 Euro dotiert, Einsende-Schluss ist am 4. Januar 2010; die weiteren Details finden sich <a href="http://www.schwaebisch-gmuend.de/brcms/pdf/13443.pdf" target="_blank">hier</a>.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[golds heimkehr]]></title>
<link>http://bambelaststube.wordpress.com/2009/07/19/golds-heimkehr/</link>
<pubDate>Sun, 19 Jul 2009 14:13:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>bambelaststube</dc:creator>
<guid>http://bambelaststube.wordpress.com/2009/07/19/golds-heimkehr/</guid>
<description><![CDATA[gold, das marshmallow-repetiergewehr im anschlag, entert die bar zur froehlichen zahnlosigkeit und s]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>gold, das marshmallow-repetiergewehr im anschlag, entert die <em>bar zur froehlichen zahnlosigkeit</em> und schreit: «die maeuler auf, ihr arschverfickten ratten! heute ist schlaraffenschmaus!» schon oeffnen sich die ersten muender der gaesti, weniger willentlich frei denn schockartig, und gold feuert seine ersten dinger ab: mal rosa, mal weiß; es ist ein fliegen, sirren, treffen (lange hat er geuebt, o ja), schlucken, wuergen, koerperbeugen, kruemmen, kotzen, schmatzen, ja, eines ruft sogar: «noch ein paar! is das geil! gib’s mir! fuell mich ab! mach mich platzen!»</p>
<p>vor der bar, in respektvoller entfernung ueber dem erdboden, kopuliert der regenbogen mit der sonne, die es sich, entgegen urspruenglicher intention, anders ueberlegt, am spaetabend doch noch mal ihr nest verlassen hat und, mal wieder, nicht zu einer halbwegs humanen zeit – naemlich vor sonnenuntergang – zu bett gegangen ist (wenn das mama wuesste) – immer diese inkonsequenz (um die sie sehr gut weiß, die sonne, aber sie kann einfach nichts fuer, sie ist so labil) –, nicht zuletzt, um sich voyeuristisch zu betrachten, was gold an-/auszurichten imstande ist. kurz unachtsam, nimmt regenbogen sie, mit seinen starken armen sie kraeftig bei der huefte packend, von hinten und pimpert sie ordentlich durch. was muss sie auch unbedingt gold nachspionieren? die alte hure &#8230;</p>
<p>«koenntest du das mal fuer ein paar minuten lassen?», fragt sonne regenbogen. «ich wuerde gerne mal einfach nur schauen, ohne dieses juckende geruckele.» regenbogen, ganz gentleman-like, interruptiert, unterdrueckt seine bunten triebe und sagt: «selbstverstaendlich, teure. was muss, das muss.» also setzen sich regenbogen und sonne eintraechtig auf eine gerade eben vor ihren nasen vorbeiziehende cumuluswolke und verschieben des regenbogens befriedigtseinwollen unausgesprochen, gewissermaßen non-verbal, auf den sankt-nimmerleins-tag (die sonne-an-sich braucht es eh nicht, sagt sie), dessen akutes auftauchen keines prognostizieren zu koennen in der lage ist: das ist in dem maße menschlich wie das sichschuetzenwollen vor heftigen regenschauern oder vor dem brennen der mitteleuropaeischen hitze im sommer bei ueber vierzig grad.</p>
<p>gold hat zwischenzeitlich alle maeuler gestopft, sitzt auf einem barhocker und trinkt seinen gruenen tee. am boden liegen fettpansige und roecheln beglueckt; auch fluechtige sind zu verzeichnen. nicht jedes hat sich vollstopfen lassen wollen. zufrieden ist gold mit der trefferquote; alle kriegt man nie, das weiß er. ein alter, erfahrener schuetze ist er in dem. heute ist ein guter tag, murmelt er in seinen roten vollbart, schaut zu einem der verschmierten fenster hinaus und blickt direkt in die sonne, die ihm vom horizont aus zuzwinkert.<br />
«du schon wieder!», ruft er, lacht, schlaegt sich mit der flachen hand auf die lederhosenschenkel, und die sonne zuckt nach entschuldigung heischend mit den schultern. gold nickt, prostet der sonne zu (nicht interessiert er sich für den regenbogen, der ist ihm schon immer zu schillernd gewesen), nippt am glas, das gewehr vor sich auf dem tresen, die marshmallow-munitionsguertel cross ueber dem ruecken und um die huefte. nichts macht gluecklicher als erfolg, sinniert gold, und er laesst sich vom barkeeper noch einen tee nachfuellen: gruen.</p>
<p>dann kommt kitty die treppe herunter, im strahlenden lichtkleid aus gold und silber, die smaragdkrone im haar, diamantblinkend die lippen, saugend die augen tief wie tausend ozeane. wie sie schwebt ueber die stufen! wie sich wortlos alles sagt zwischen ihr und dem gruenen tee trinkenden helden mit den marshmallow-guerteln! wie es ein beruehren ist! wie sie zuengeln, die flammen im kamin des etablissements! (gerade eben feuert der barkeeper nach, wagenradgroße schweißflecken unter den achseln, weißbehemdet, schwarzbehost, lackbeschuht: auf die ranksenden, griffgluehenden tueren, puh, was fuer eine hitze, rein die scheite, klonk, pluff in die flammen, es stieben ihm die funken ins gesicht) wie sie knacken, die scheite! wie die fettpansigen noch immer reglos am boden auf den holzbohlen liegen! dann kitty, das kleid gerafft, auf goldens schoß, ihm fluesternd ins ohr: «hast du denn lotto getippt? sonst wird das hier nichts.»<br />
gold: «material girls duerfen sofort wieder meinen staenderplatz verlassen.»<br />
kitty: «na so dolle isses nu ooch wieder nuesch.»<br />
gold: «noch nicht, wir sind ja auch massivst publik.»<br />
kitty: «ah, sorry, stimmt ja (schaut zum barkeeper, der haemisch grinst und sich den schritt knetet). werden die da alle (zeigt auf die fettpansigen am boden) nochmal wach?»<br />
gold: «so sie sich nicht ueberfressen haben.»<br />
kitty: «so du sie nicht ueberbeschossen hast.»<br />
gold: «hab ich nicht. ich weiß, was ich tue.»<br />
kitty: «ein mann weiß immer, was er tut, was?»<br />
gold: «ein mann muss tun, was ein mann tun muss.»<br />
kitty: «mit marshmallows schießen und baeuche fuellen?»<br />
gold: «zett bee.»<br />
kitty: «hol ihn raus, jetzt, bitte!»<br />
gold: «spinnst du? die sonne schaut zu.»<br />
kitty: «the sun ain’t gonna shine anymore &#8230;»<br />
gold: «… und dieser perverse regenbogen. nein, warte noch, bis wir auf dem zimmer sind.»<br />
kitty: «ach, immer dieses warten. die letzten zwei jahre waren schon lange genug. was hast du gemacht die ganze zeit? wo warst du? meine zwischenzeitliche, quaelende, vermaledeite keuschheit muss nun endlich ein ende haben, verstehst du? immer nur vibratoren.»<br />
gold: «hast du noch den goldenen?»<br />
kitty: «den gipsabdruck-modellierten nach deinem vorbild?»<br />
gold: «na wasn sonst?»<br />
kitty: «ach, mein goldstueck, hol ihn raus bitte.»<br />
gold: «nicht, solange der regenbogen und der barkeeper zuschauen.»<br />
kitty: «ja, und die sonne, die stoert dich nicht, oder wie?»<br />
beide drehen die koepfe und schauen in parallelblickbahnen durch die verschmierten scheiben, was dem barkeeper peinlich ist, denn schließlich ist er im etablissement fuer eine freie sicht zustaendig.<br />
gold: «nicht wirklich.»</p>
<p>prince kommt zur tuer herein, in goldhosen und -hemd, schaut kitty an und singt: «i love you baby, but not like i love my guitar.»<br />
gold: «der hat mir jetzt gerade noch gefehlt», nimmt das gewehr vom tresen, laedt nach, schießt, trifft prince mit einem rosa marshmallow genau auf die nase.<br />
prince: «failed.»<br />
gold: «geringfuegig.»<br />
prince, nimmt sich den marshmallow von der nase und steckt ihn sich in den mund: «right place.»<br />
kitty, mit der rechten hand gold in den schritt greifend und kraeftig knetend: «gehen wir jetzt endlich?»<br />
gold: «nicht, solange der da noch zuckt.»<br />
prince, ein fragezeichen ueber dem kopf, schaut den barkeeper hilfesuchend an. der barkeeper zuckt die schultern, tauscht hinter der theke sein verschwitztes hemd gegen ein frisches aus (man sieht seinen affenbehaarten oberkoerper: schwarze kringellocken), macht gold noch einen gruenen tee, sagt: «friede fuer alle.»</p>
<p>am boden zucken die ersten aus der betaeubung erwachenden; die saettigung laesst nach. gold laedt nach. kitty knetet nach. prince setzt sich an die theke neben gold. gold legt das gewehr vor sich ab, signalisiert dem barkeeper, er solle prince ebenfalls einen gruenen tee kredenzen. der barkeeper versteht und kredenzt.<br />
prince sagt: «cream.»<br />
gold sagt: «marshmallow», tippt auf die vor ihm auf der theke ruhende flinte.<br />
kitty sagt: «komm jetzt endlich», tippt auf die von ihr begehrte flinte goldens, und es stoert sie nicht, dass prince lechzend zuschaut.<br />
gold sagt: «frag den regenbogen. vielleicht will der ja, der geile bock.»<br />
kitty dreht sich um: regenbogen und sonne sind nicht mehr zu sehen (wo sind sie hin? dies wird eine separate geschichte). die nacht hat besitz vom terrain ergriffen und funkelt mit zahllosen, a priori roten, zeitweilig sich im sphaerischen licht brechenden und somit alle leserhaft gewuenschten farben darbietenden augen boesartig ueber der szenerie. kalt ist sie, kalt kraft eigenen beschlusses, und ihre kaelte dringt durch die tuer und die fenster in die bar, kriechend, und heischt nach besitzergreifung @ alle anwesenden, die sich schuetteln und ihre hemden bis zur erstickung halsig zuknoepfen. verfluchte nacht.</p>
<p>die ersten gaesti erheben sich vom boden, froestelnd, fahren sich durchs haar, ruelpsen, kratzen sich den wanst, torkeln richtung theke.<br />
«tee fuer alle!», ruft gold. «ich zahle!»<br />
prince aechzt: «money don’t matter anyway.»<br />
kitty seufzt: «och, also manchmal …»<br />
prince: «quoi?»<br />
kitty: «quid pro quo.»<br />
gold: «cogito ergo sum.»<br />
prince: «bim bam bum.»<br />
kitty: «ding daeng dong.»<br />
gold: «frère jacques.»<br />
prince: «tea for two …»<br />
kitty: «&#8230; three &#8230;»<br />
gold: «&#8230; four &#8230;»<br />
prince: «&#8230; all the midnights in the world …»<br />
gold: «zurueck zum beton.»<br />
prince: «back to business.»<br />
kitty, zu gold: «gehn wir nu endlich? ich kann’s kaum noch ertragen.»</p>
<p>prince greift sich in die hosentasche, holt eine zusammengefaltete piccolo-elektrogitarre heraus, entpackt sie, bis sie ihre volle groeße erreicht hat, spielt und singt <em>guter mond, du gehst so sti-hi-hi-hi-lleee</em>. dies ergreift die inzwischen am firmament funkelnden sterne dermaßen gewaltig, dass sie sich dazu entschließen, in gold zu leuchten. ja, es scheint ein goldstaub ueber der szenerie zu liegen, und die straßen sind wie ausgestorben; kein geraeusch ist zu hoeren. die gaesti, gruenen tee schluerfend, singen mit dem musiker im chor. der barkeeper schwitzt nicht mehr, die scheite knacken dezent im kamin, und die nacht hat ihr bedrohliches, rotgluehendes funkeln gegen ein warmes laecheln eingetauscht. frieden ist. </p>
<p>gold und kitty entern die treppe, um sich in der folge im zimmer endlich ins hormonelle gleichgewicht zu schießen. das repetiergewehr liegt auf dem tresen, und die gaesti nebst prince machen sich ueber die unmittelbar zuvor von gold abgestreiften und zur freien verfuegung hinterlassenen marshmallow-guertel her.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Volta para a Suíça]]></title>
<link>http://smarius.wordpress.com/2009/07/09/volta-para-a-suica/</link>
<pubDate>Thu, 09 Jul 2009 16:15:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>smarius</dc:creator>
<guid>http://smarius.wordpress.com/2009/07/09/volta-para-a-suica/</guid>
<description><![CDATA[the time has come &#8211; jepp, es isch sowit&#8230; this evening i&#8217;ll take the plane (oh yes,]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>the time has come &#8211; jepp, es isch sowit&#8230;</p>
<p>this evening i&#8217;ll take the plane (oh yes, air france, of course) to zurich.</p>
<p>hüt obig werdi in flüger istige, wo mi über paris uf züri bring. akunft am <strong><span style="color:#800000;"><span style="text-decoration:line-through;">fritig</span> samstig</span></strong>* 14.35h. e spannends, berichernds und mega schös kapitel vo mim lebe goht somit z&#8217;end, aber i freu mi mega uf eu, mini lüt ide schwiz, d&#8217;berge, di lange summernächt, de chäs, de zürisee&#8230;. bis bald!</p>
<p>it&#8217;s been a great time here in brasil, interesting, enriching and beautiful. but now it&#8217;s time to return. i&#8217;m looking forward to see my family and friends, the mountains and lakes, eat appenzeller cheese and enjoy the long summer nights.</p>
<p>*jepp, flug verpasst. aber es isch e bericherig gsi, ha di grösst schlange i mim lebe gseh. vilicht hettet mer am flughafepersonal nöd sölle glaube und &#8220;ruhig blibe&#8221;, wo bi üsem flug scho de letscht ufruef ufglüchtet het. aber schliessli schaffed die jo döt, mösstet jo wüsse wies lauft. grosse aschiss, d&#8217;vorfreud ufd heicher ufs erst i enttüschig umgschlage, aber lang dureds jo nüme.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Aus:&gt;&gt;Eine Stunde hinter Mitternacht&lt;&lt;, 1899]]></title>
<link>http://kailalama.wordpress.com/2009/07/09/auseine-stunde-hinter-mitternacht-1899/</link>
<pubDate>Thu, 09 Jul 2009 11:21:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>Kai Peter Jasny</dc:creator>
<guid>http://kailalama.wordpress.com/2009/07/09/auseine-stunde-hinter-mitternacht-1899/</guid>
<description><![CDATA[Ist nicht jeder eindämmernde Abend eine Heimkehr, eine geöffnete Türe, ein Hörbarwerden alles Ewigen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ist nicht jeder eindämmernde Abend eine Heimkehr, eine geöffnete Türe, ein Hörbarwerden alles Ewigen? &#8230; Laß dir die Abende heilig sein und dränge ihr Schweigen nicht aus deiner Wohnung.</p>
<p style="text-align:center;"><em>(Hermann Hesse)</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Back to Black]]></title>
<link>http://dickschaedel.wordpress.com/2009/07/07/back-to-black/</link>
<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 09:52:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>Terrorfee</dc:creator>
<guid>http://dickschaedel.wordpress.com/2009/07/07/back-to-black/</guid>
<description><![CDATA[Viele von euch haben es ja schon mitbekommen, aber YES, BITCH! ich bin wieder in der Heimat angekomm]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Viele von euch haben es ja schon mitbekommen, aber YES, BITCH! ich bin wieder in der Heimat angekomm]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[der Abschied naht]]></title>
<link>http://tonari.wordpress.com/2009/06/21/der-abschied-naht/</link>
<pubDate>Sun, 21 Jun 2009 10:47:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>tonari</dc:creator>
<guid>http://tonari.wordpress.com/2009/06/21/der-abschied-naht/</guid>
<description><![CDATA[Marina ist seit Freitag mit ihrer Schulklasse zur Wochenendfahrt in Prieros, einem 1000-Seelen-Örtch]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Marina ist seit Freitag mit ihrer Schulklasse zur Wochenendfahrt in Prieros, einem 1000-Seelen-Örtchen an der Dahme südlich von Berlin.  Eine richtige Klassenfahrt ist es nun leider doch nicht geworden. Ich hatte berichtet.</p>
<p style="text-align:justify;">In der kommenden Woche wird nun ein Abschied den anderen jagen. Am Montag und Dienstag finden die Sommer-Chorkonzerte statt, am Mittwoch grillt sie mit Freundinnen, am Donnerstag werden wir bei meiner Freundin Cata im Garten eine kleines <a href="http://tonari.wordpress.com/2009/02/12/okonomiyaki/">Okonomiyaki-Essen</a> haben und am Freitagnachmittag bringen wir unsere Gasttochter zum Flughafen. Dort wird sich dann auch ihre Japanisch-Klasse von ihr verabschieden. Und ich ahne, es wird so manche Träne fließen. Nicht nur bei ihr.</p>
<p style="text-align:justify;">Es ist ein komisches Gefühl, im Zimmer ein großes Paket stehen zu sehen, das so nach und nach gefüllt und bald zur Post getragen wird. Zwanzig Kilogramm darf es haben, will man die 85 € Porto maximal ausnutzen. Vieles hat sich angesammelt in den vergangenen Monaten. Größere und kleiner Geschenke, selbstgekaufte Klamotten und Erinnerungsstücke. Noch einmal 20 kg darf der Koffer wiegen, der mit ihr fliegt.</p>
<p style="text-align:justify;">Ein bisschen Wehmut befällt mich schon. Ich finde, es war eine schöne und interessante gemeinsame Zeit. Wir hatten viel Spaß miteinander, Interesse an der jeweils anderen Kultur sowieso. Manchmal gab es Missverständnisse, manchmal Unsicherheiten, manchmal auch Irritationen, aber immer viel guten Willen auf beiden Seiten. Manchmal war es anstrengend, manchmal einfach nur in doppelter Hinsicht köstlich und zum Lachen komisch. Marina hat sich sehr gut in unsere Familie integriert, wir haben sie ins Herz geschlossen und sind so zu einem dritten Kind gekommen <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Wohl wissend, dass ein Austauschjahr keine Pauschalreise mit Familienanschluss ist, haben wir dennoch versucht, ihr so viel wie möglich von Deutschland zu zeigen und neue Erfahrungen zu vermitteln. In jedem Fall ist sie während der Zeit bei uns deutlich selbständiger und selbstsicherer geworden. Und &#8211; ganz wichtig &#8211; sie hat gelernt, auch einmal <strong>nein</strong> zu sagen. Nicht selbstverständlich, gerade für einen japanischen Jugendlichen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Zeit danach]]></title>
<link>http://tonari.wordpress.com/2009/06/15/die-zeit-danach/</link>
<pubDate>Mon, 15 Jun 2009 18:10:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>tonari</dc:creator>
<guid>http://tonari.wordpress.com/2009/06/15/die-zeit-danach/</guid>
<description><![CDATA[aus dem AFS-Elternhandbuch 2004 &#8220;Informationen und Tips für das Austauschjahr&#8221; Anders al]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">aus dem AFS-Elternhandbuch 2004 &#8220;Informationen und Tips für das Austauschjahr&#8221;</p>
<p style="text-align:justify;"><em>Anders als vielleicht zu erwarten wäre, ist die Erfahrung des Austauschjahres für Ihr Kind nicht etwa mit dem Durchschreiten des deutschen Zollhäuschens vorbei, ein wichtiger und sehr langer Bestandteil des Austauscherlebnisses folgt vielmehr noch &#8211; die Rückkehr in die deutsche Kultur und die Verarbeitung des Jahres. Dieser Prozess kann bei manchen ATSern Wochen</em><em>, bei manchen Jahre dauern &#8211; und er ist in seiner Intensität und Auswirkung individuell sehr unterschiedlich.</em></p>
<p style="text-align:justify;"><em>Das erste, was Ihnen an Ihrem Kind auffallen wird, sind vermutlich leichte bis erhebliche Probleme mit der deutschen Sprache &#8211; vom falschen Satzbau bis zu ungewöhnlichem Aktenz. Wer monatelang fast ausschließlich in der anderen Sprache kommuniziert und gedacht (!) hat, muss sich beim Sprechen auf Deutsch zunächst sehr konzentrieren, anfangs vielleicht sogar von der nun gewohnten Sprache ins Deutsche übersetzen. Das ist anstrengend und ermüdend. Wundern sie sich deshalb nicht, wenn Ihr Kind in der ersten Zeit  nach seiner Rückkehr recht viel Schlaf benötigt, auch Zeit- und Klimaumstellungen können dazu beitragen. In wenigen Tagen oder Wochen wird dieses Problem bewältigt sein.</em></p>
<p style="text-align:justify;"><em>Abgesehen von der Sprache kommen Ihnen wahrscheinlich einige Angewohnheiten Ihres Kindes merkwürdig vor &#8211; andere Tischsitten, ungewöhnlicher Tagesablauf, bisher unbekannter Drang nach Ordnung und Sauberkeit im eigenen Zimmer&#8230;!? Viele dieser Verhaltensweisen sind Ihrem Kind garnicht bewusst und Ausdruck für seine gelungenen Integration in die andere Kultur, zu der diese Handlungsweisen gehören. Erfahrungsgemäß ist es für alle Betroffenen hilfreich, wenn das Ungewohnte, Befremdliche angesprochen wird. Seien Sie bitte sehr vorsichtig mit Kritik an den neuen Eigenschaften &#8211; die allermeisten sind nämlich nicht &#8220;richtig&#8221; oder &#8220;falsch&#8221;, sondern einfach nur anders.</em></p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;"><em>Nach einiger Zeit werden Sie sicherlich bemerken, dass Ihr Sohn bzw. Ihre Tochter sich auch persönlich in dem Jahr im Ausland sehr verändert hat. Zur körperlichen Veränderung an dieser Stelle ein kleiner, aber vielleicht nicht ganz unwichtiger Hinweis: Fast alle Austauschschüler nehmen in ihrem Auslandsjahr zu (bekannt sind alle Werte zwischen 3 und 30kg). Diese Gewichtszunahme ist unabhängig vom Gastland und ein echtes Austauschschülerphänomen. Suchen Sie also beim Abholen nicht nach dem ranken, schlanken Wesen, das Sie vor einem Jahr ins Gastland entlassen haben. Suchen Sie auch nicht nach dem &#8220;Kind&#8221; von damals. Mit ziemlicher Sicherheit wird Ihnen ein junger Erwachsener entgegenkommen. Für Sie, die Sie Ihren Sohn bzw. Ihre Tochter für ein Jahr nicht gesehen haben und ihre Entwicklung nur aus der Ferne miterleben konnten, kann es schwierig sein, diese Veränderung, diese Selbständigkeit, die wahrscheinlich auch im Verhalten Ihnen gegenüber zum Ausdruck kommen wird, zu akzeptieren. Lassen Sie sich und Ihrem erwachsenen Kind Zeit, sich wieder aneinander und an die neue Situation in der Familie zu gewöhnen.</em></p>
<p style="text-align:justify;"><em>Vielen Schülern bereitet die Rückkehr nach Deutschland einige Probleme: Situationen und Orte haben sich in dem Jahr geändert, frühere Freunde sind inzwischen ihre eigenen Wege gegangen und verfolgen mittlerweile andere Interessen; Werte, di</em><em>e früher wichtig waren, zählen nicht mehr </em><em>so viel, andere sind dafür in den Vordergrund gerückt. Unverständlich oder nur schwer zu akzeptieren ist für viele ATSer auch, dass die Menschen in ihrer Umgebung sich zwar alle irgendwie für ihre Auslandserfahrung interessieren, jedoch kaum die Ge</em><em>duld aufbringen, wirklich zuzuhören, wenn man auf die Frage &#8220;Wie war´s denn?&#8221; mit mehr als nur &#8220;Super!&#8221; antworten will.</em></p>
<p style="text-align:justify;"><em>Nicht zuletzt deswegen neigen ehemalige Austauschschüler häufig dazu, mit anderen ehemaligen Austauschschülern ihre Zeit zu verbringen. Für &#8220;A</em><em>ußenstehende&#8221;, und das sind in mancherr Hinsicht nun auch die Eltern, sind die Austauscherfahrungen oft nur schwer nachzuvollzi</em><em>ehen. Es </em><em>braucht eine ganze Weile, bis die Heimkehrer ihre Erlebnisse zunächst für sich selbst verarbeitet haben und dann auch in der La</em><em>ge sind, sie portionsgerecht an andere weiterzureichen. Sie können I</em><em>hrem Kind bei der Aufarbeitung seiner Erlebnisse und Erfahrungen behilflich sein , indem sie ihm gebührend Zeit lassen. Drängen Sie </em><em>es nicht, zu be</em><em>richten, f</em><em>ragen Sie aber doch immer mal wieder nach dem Jahr im Ausland, auch nach einem halben Jahr noch!</em></p>
<p style="text-align:justify;">Ich weiß nicht, wie gut Marinas Eltern auf die Rückkehr ihrer Tochter und deren Eigen-Kulturschock vorbereitet sind. Mit Marina selbst haben wir in den vergangenen Tagen über den zu erwartenden re-entry-shock und die daraus folgenden möglichen Situationen gesprochen. Sie wusste nichts darüber.  Aus einer fremden Kultur in die eigene zurück zu kehren, ist eben auch nicht ohne.  Ich hoffe, Open Door International sagt am Abschlussabend dazu noch ein paar Worte.</p>
<p style="text-align:justify;">Mir haben die obigen Zeilen aus dem Elternhandbuch vor ein paar Jahren wirklich sehr, sehr geholfen, das Verhalten und die Meinung des Töcherleins nach ihrer Rückkehr aus Japan zu verstehen und die notwendige Gelassenheit aufzubringen, die manche Situation erforderlich machte.  Wenn plötzlich das deutsche Essen nicht mehr schmeckt, die Menschen alle unfreundlich sind und Berlin ganz schmutzig ist, wenn über nicht beheizte Klobrillen gemeckert wird und die Mitschüler desinteressiert zu sein scheinen, dann brauchte es manchmal einen ganz dicken elterlichen Geduldsfaden <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Inzwischen können wir alle herzlich darüber schmunzeln&#8230;</p>
<p style="text-align:justify;">Jedenfalls wünsche ich mir für Marinas Eltern, dass sie ähnlich entspannt mit der Rückkehr ihrer Tochter umgehen können und nicht denken, sie sei nun für immer und ewig für die japanische Gesellschaft verloren <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Aus diesem Grunde werden Gast- und Töchterlein die obigen Tipps und Hinweise gemeinsam sinngemäß übersetzen und ihnen schicken. Das ist viel Arbeit, lohnt sich aber bestimmt.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Refugees Arriving in the Heimkehlerlager at Frankfurt/Oder In 1922]]></title>
<link>http://heimkehrlager.wordpress.com/2009/05/20/volga-german-refugees-1922/</link>
<pubDate>Wed, 20 May 2009 17:14:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>egerk</dc:creator>
<guid>http://heimkehrlager.wordpress.com/2009/05/20/volga-german-refugees-1922/</guid>
<description><![CDATA[  This is a copy of an article I wrote in the Spring 1988 Journal of the American Historical Society]]></description>
<content:encoded><![CDATA[  This is a copy of an article I wrote in the Spring 1988 Journal of the American Historical Society]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Exil]]></title>
<link>http://elchfarmer.wordpress.com/2009/05/20/exil/</link>
<pubDate>Wed, 20 May 2009 07:17:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>elchfarmer</dc:creator>
<guid>http://elchfarmer.wordpress.com/2009/05/20/exil/</guid>
<description><![CDATA[Es ist zwar schon etwas her, aber irgendwie komme ich im Moment zu nix. Daher noch einen kleinen Nac]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Es ist zwar schon etwas her, aber irgendwie komme ich im Moment zu nix. Daher noch einen kleinen Nac]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schöner Tag]]></title>
<link>http://mramerika.wordpress.com/2009/04/06/schoner-tag/</link>
<pubDate>Mon, 06 Apr 2009 11:25:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>mickabo</dc:creator>
<guid>http://mramerika.wordpress.com/2009/04/06/schoner-tag/</guid>
<description><![CDATA[Die Frau an der Kasse grüßt mich lächelnd, kassiert, gibt mir das Wechselgeld und den Kassenbon und ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die Frau an der Kasse grüßt mich lächelnd, kassiert, gibt mir das Wechselgeld und den Kassenbon und fragt nach meiner Postleitzahl. Ich sage, dass ich die nicht sagen möchte. Sie meint, die Werbung kommt so oder so und wünscht mir mit einem geübten Lächeln einen &#8220;Schönen Tag&#8221;. Es schneidet tief und tut weh.</p>
<p>Draußen machen die Wolken der Sonne Platz, das neue Industriegebiet in der Quitzowstraße liegt dreckig da, die Triebe der Bäume, der Büsche &#8211; das Gras; die Natur braucht noch einen Moment, bevor sie sich von den Temperaturen anstecken lässt und die Straßen und Wege und Höfe grün zu säumen beginnt. Ich überquere mit dem Rad die Straße, bevor ich von einem LKW überfahren werde und atme süßklebrige Abgase in meine Lungen.</p>
<p>Zuhause packe ich die Dinge aus, ein Regal, vier Schrauben, vier Dübel, höre draußen wen an der Mülltonne hantieren, vermesse die Bohrlöcher, prüfe mit der Wasserwaage, zeichne an, höre Schritte im Aufgang, die mit jedem Herzschlag leiser werden. Die Bohrmaschine sirrt wie ein Wespennest, der Bohrer saugt sich bis zum Anschlag in die Wand. Die Dübel halten nicht, die Wand ist aus Pappe, ich suche mir Holzreste vom Winter, vom Anfeuerholz, schnitze es passend zurecht, klopfe es in die Löcher, drehe die Schrauben hinein und nehme wieder die Wasserwaage zur Hand. Ein wenig hier nachklopfen, ein wenig dort, das Schaufenster der Waage zeigt die ideale  Horizontlinie.</p>
<p>Ich stemme das Regal, hänge es ein, fülle es mit überflüssigen Büchern, wenigstens sagte meine Tante kürzlich, die Menge der Bücher hier mache ihr Angst, dass wäre doch alles überflüssig. Ich sehe ein Band über die Deutsche Geschichte, Hermann Bangs gesammelte Erzählungen, Wittenwiller, Nietzsche, John Steinbecks &#8220;Von Mäusen und Menschen&#8221;. Überflüssig. Furchteinflößend. Einen Moment bekomme <em>ich</em> Angst. Mit dem Handfeger und der Kehrschaufel nehme ich den Schmutz vom Boden auf, höre schnelle Tritte die Treppen herauf kommen, einen Moment später klappert der Briefkasten, Werbung von Real, Hellweg und einem Pizzaservice namens &#8220;Pastino&#8221; fällt herein.</p>
<p>Vor meinem inneren Auge sehe ich die Frau an der Kasse nach meiner Postleitzahl fragen, ihr tausendmal geübtes, beißendes Lächeln; sehe hinter der Maske ein kleines, hübsches Mädchen weinen, obwohl es für Tränen lange kein Wasser mehr hat; weinen, weil die Blumen im Garten verrotten, das Haus morsch in sich zusammenbricht, der Mann seit Jahren fort ist, an einer lauten Front im Nirgendwo. Der Weg zuück? Verloren?</p>
<p>Ihr knielanges Kleidchen ist mit Erdbeeren bestickt, die aschfahl leuchten. An manchen Stellen ist es zerrissen, gelb verfärbt, ein neues Gewand, ein zweites Leben kann sie sich nicht leisten. Wer kann das schon? Über das zerschlissene Haus dröhnt eine tieffliegende Bomberstaffel in Richtung Süden, sie muss an ihren Mann denken und beginnt wieder, zu weinen. Durch die Tür in den Garten tritt ein junger Mann, er verletzt sich an den Dornen der welken Rosenbüsche, sie möchte jetzt aber niemanden sehen, mit niemandem sprechen, will allein sein mit ihrem Leid und Jammer &#8211; will ihren Mann zurück, dass das Kleidchen weiß strahlt und die Erdbeeren rot leuchten. Als er sie anspricht, wendet sie sich fort. Sie will den fruchtigen Duft des Gartens in sich aufsaugen, wenn sie im Beet kniet und die Zwiebeln für den Herbsttrauch Tomaten pflanzt, sich an den Fliederknospen freuen, sich ausmalen, was ihr Mann ihr heute schenkt, wenn er ihr einmal mehr zeigt, dass er sie nicht vergessen hat.</p>
<p>Das Dröhnen der Bomber verschwindet am Horizont, es beginnt zu regnen, der junge Mann spannt einen Regenschirm auf und wartet darauf, dass ihn seine Frau wieder erkennt.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[TV-Tipp: Die Heimkehr des Wolfes]]></title>
<link>http://jagdticker.wordpress.com/2009/02/04/tv-tipp-die-heimkehr-des-wolfes/</link>
<pubDate>Wed, 04 Feb 2009 10:23:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>ich</dc:creator>
<guid>http://jagdticker.wordpress.com/2009/02/04/tv-tipp-die-heimkehr-des-wolfes/</guid>
<description><![CDATA[Tierdokumentation von Rüdiger Mörsdorf, BRD 2008 Sendetermin: 04.02.2009, 14:00 Uhr, Arte]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Tierdokumentation von Rüdiger Mörsdorf, BRD 2008</p>
<p>Sendetermin: 04.02.2009, 14:00 Uhr, Arte</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[TV Tipp]]></title>
<link>http://mkelava.wordpress.com/2008/10/29/tv-tipp/</link>
<pubDate>Wed, 29 Oct 2008 20:25:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mario Kelava</dc:creator>
<guid>http://mkelava.wordpress.com/2008/10/29/tv-tipp/</guid>
<description><![CDATA[Hier einige TV-Empfehlungen wie immer von Tina auf ihrem Blog vorgestellt : Das Ende der Donaumonarc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Hier einige TV-Empfehlungen wie immer von <a title="TV-TIPP" href="http://krolada.wordpress.com/2008/10/29/tv-tipps-sendungen-uber-kroatien-im-monat-november-2008/" target="_blank">Tina</a> auf ihrem Blog vorgestellt :</p>
<ul>
<li>Das Ende der Donaumonarchie</li>
<li>Show ohne Grenzen</li>
<li>Heimkehr</li>
<li>Planet Erde (Thema Dubrovnik)</li>
</ul>
<p>Alle Sendungen haben entweder direkt oder inderekt mit Kroatien zu tun. Für mehr Informationen einfach auf den o.g. Link schauen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der wahre Mythos des 20. Jahrhunderts]]></title>
<link>http://polisebmeier.wordpress.com/2008/10/15/der-wahre-mythos-des-20-jahrhunderts/</link>
<pubDate>Wed, 15 Oct 2008 21:00:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>Johann Ohneland</dc:creator>
<guid>http://polisebmeier.wordpress.com/2008/10/15/der-wahre-mythos-des-20-jahrhunderts/</guid>
<description><![CDATA[Die Sicherheit ist der höchste soziale Begriff der bürgerlichen Gesellschaft. Karl Marx, Zur Judenfr]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!--[if gte mso 9]&#62;  &#60;![endif]--><!--[if gte mso 9]&#62;   &#60;![endif]--></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><a href="http://polisebmeier.files.wordpress.com/2008/10/utopia.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-273" title="endlich daheim" src="http://polisebmeier.wordpress.com/files/2008/10/utopia.jpg" alt="" width="460" height="274" /></a></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;" align="right"><span style="color:#666699;"><em><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Die Sicherheit ist der höchste soziale </span></em></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;" align="right"><span style="color:#888888;"><em><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"><span style="color:#666699;">Begriff der bürgerlichen Gesellschaft</span>.</span></em></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;" align="right"><span style="color:#000000;"><span style="font-family:Garamond;">Karl Marx, Zur Judenfrage</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;" align="right"><span style="color:#666699;"><span style="font-family:Garamond;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal"><em><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"><span style="color:#666699;">Als ‚die Moderne’</span></span></em><strong><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"> </span></strong><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">bezeichnen wir die Zeit, wo der Glaube aus dem Alltag entschwunden ist &#8211; weil sich das Leben in Öffentliches und Privates schied. Seit Gottes Tod ist nun das Universum offen und sind wir zur Freiheit verurteilt. Doch die Carmagnole tanzten wir nur einen Sommer,</span><a href="http://polisebmeier.files.wordpress.com/2008/10/carmagnole.gif"><img class="alignnone size-full wp-image-269" title="La carmagnole" src="http://polisebmeier.wordpress.com/files/2008/10/carmagnole.gif" alt="" width="460" height="115" /></a><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"> dann packte uns Heulen und Zähneklappern: Ohne Führung waren wir mit den Rätseln der Welt alleingelassen, die menschliche Existenz erschien plötzlich so, wie sie womöglich schon immer gewesen war: unsicher; stets neu verwirrt von den bangen Fragen ‚Was kann ich wissen, was soll ich tun, was darf ich hoffen?’</span></p>
<p class="MsoNormal"><!--[if gte mso 9]&#62;  Normal 0 21       MicrosoftInternetExplorer4  &#60;![endif]--><!--  /* Font Definitions */  @font-face 	{font-family:Garamond; 	panose-1:2 2 4 4 3 3 1 1 8 3; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:roman; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:647 0 0 0 159 0;}  /* Style Definitions */  p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman";} p.MsoHeader, li.MsoHeader, div.MsoHeader 	{margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	tab-stops:center 8.0cm right 16.0cm; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman";} p 	{mso-margin-top-alt:auto; 	margin-right:0cm; 	mso-margin-bottom-alt:auto; 	margin-left:0cm; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman";} @page Section1 	{size:595.3pt 841.9pt; 	margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; 	mso-header-margin:35.4pt; 	mso-footer-margin:35.4pt; 	mso-paper-source:0;} div.Section1 	{page:Section1;} --><!--[if gte mso 10]&#62; &#60;!   /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Normale Tabelle"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman";} --> <!--[endif]--></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Erschreckt vom End- und Maßlosen jagten wir der verlorenen Gewissheit hinterher. Die vormalige Positivität des geoffenbarten Wortes sollte uns &#8211; die Wissenschaft zurückbringen. Aus dem Chaos der Erscheinung sollte sie herauslesen, woran wir uns halten könnten. Wahrheit sollte jetzt in der Wirklichkeit selber liegen, und das Sein einen Sinn in und an sich tragen. Der Kernsatz der Identitäts- philosophie, das Wahre sei das Wirkliche, ist die obskurantistische Umkehrung von Holbachs System der Natur und Laplaces Weltformel. Ob Uhrwerk oder Weltgeist &#8211; in dem alles entscheidenden Punkt, dass in der ‚Erscheinung’ ein ‚Gesetz’ walte, sind sie einig. Dies Gesetz sollen wir „heraus“ finden, und dann wissen wir wo&#8217;s langgeht.</span></p>
<p style="text-align:right;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Revolution und Transzendentalphilosophie hatten den Menschen auf seine </span><a href="http://polisebmeier.files.wordpress.com/2008/10/gelaender_m.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-270" title="Geländer" src="http://polisebmeier.wordpress.com/files/2008/10/gelaender_m.jpg?w=219" alt="" width="219" height="300" /></a><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Füße gestellt, aber denen traute er nicht und griff nach einem Geländer.</span><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"> Jene hatten die Welt als Bestimmbarkeit, nämlich als Aufgabe und Problem erkannt, aber wir wollten Bestimmtheit. Fürs Moderne waren wir noch zu neu, und romantische Ironie verbiederte zu bürgerlicher Positivität. Aus Revolution wurde Fortschritt. Aus Zwiespalt Entwicklung.</span></p>
<p><span style="color:#666699;"><em><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Niemand hat</span></em></span><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"> diesen Umschlag personifiziert und zu Wort gebracht wie F.W.J. Schelling. </span><a href="http://polisebmeier.files.wordpress.com/2008/10/fwj-schelling4.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-271" title="fwj-schelling" src="http://polisebmeier.wordpress.com/files/2008/10/fwj-schelling4.jpg" alt="" width="176" height="221" /></a><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">An der Unbestimmtheit der Welt, der „zweideutigen Natur, was sich umdrehen kann und unter der Hand ein anderes werden“, hält er fest bis zum Schluss. Doch darüber stellt er schon „das alleinige, das höchste, über allem schwebende Weltgesetz, das verbietet, dass etwas in der Unentschiedenheit verharre, ein Gesetz, das fordert, daß nichts verborgen bleibe, alles offenbar werde, alles klar, bestimmt und entschieden sei und so erst das vollkommene, beruhigte Sein gesetzt werde“. Diese Philosophie nennt er die <em><span style="color:#666699;">positive</span>.</em></span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Die Positivität des vorigen Jahrhunderts hieß Fortschritt; kein Begriff, sondern ein Mythos, und also ein Bild. Eigentlich absurd, denn das Bild ist ja vieldeutig und ungewiß und gar nicht positiv. So klangen denn im Fortschritt neben Gesetz und Richtigkeit stets auch Unendliches, Fremde und Abenteuer mit.</span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Die Gewißheit des neunzehnten Jahrhunderts war selber zweideutig. Qua Fortschritt wurde zwar Sein zu Sollen und Notwendigkeit zur Freiheit. Die Verdrängung der Bilder durch die Begriffe, der Vorstellung durch den Beweis, des Poietischen durchs Diskursive war wohl eine Flucht vor der Moderne. Aber die Vereindeutigung des Denkens stand immerhin im Dienst verallgemeinerter Mitteilung und also des sich stets erweiternden Verkehrs der Menschen, der doch selbst befreiend wirkt.</span></p>
<p><em><span style="color:#666699;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Die wahre</span></span></em><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"><em><span style="color:#666699;"> Dialektik</span></em> der Aufklärung ist dies: Die Wissenschaft wurde, anstelle der Kirche, zur Institution, und deren Auftrag ist, nach Arnold Gehlens kanonischer Formel: ‚Entlastung der Menschen von zuviel Unterscheidungs- und Entscheidungsdruck’; nämlich von zuviel Freiheit.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Sub specie Fortschritt mauserte sich auch ‚die Revolution’ von der Aufgabe zur Lösung, von der Freiheit zur Notwendigkeit, wurde positiv und zur absoluten Idee; aber sie fiel ins Wasser.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Da enthüllte der <em><span style="color:#666699;">Geist der Utopie</span> </em>sein Antlitz, und das wies &#8211; rückwärts. Die Furcht vor dem Fremden gewann nun Oberhand, aus dem Fortschritt wurde der Zwiespalt aus- geschieden. </span><a href="http://polisebmeier.files.wordpress.com/2008/10/carlschmitt.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-272 alignleft" title="carl schmitt" src="http://polisebmeier.wordpress.com/files/2008/10/carlschmitt.jpg?w=63" alt="" width="63" height="96" /></a><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Der wahre Mythos des zwanzigsten Jahr- hunderts heißt <span style="color:#666699;"><em>Sicherheit</em></span>. Sie war das Leitmotiv aller Endlösungen.</span><a href="http://polisebmeier.files.wordpress.com/2008/10/stalin_01.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-275" title="Vaterland" src="http://polisebmeier.wordpress.com/files/2008/10/stalin_01.jpg?w=300" alt="" width="300" height="189" /></a><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"> Der Feind, erklärt Carl Schmitt, sei „un- sere ei- gene Frage als Ge- stalt“. Sie sagten Prinzip Hoffnung und meinten <span style="color:#666699;"><em>heim ins Reich</em></span>. Volksge- meinschaft, Zukunftsstaat, ewiger Frieden: Die Schäfchen wollten ins Trockne gebracht sein, ein für allemal. Der bereinigte Fortschritt entpuppte sich als Zirkel: Zurück zu den Ursprüngen, Heimkehr aus der Fremde.</span></p>
<p><em><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:teal;"><span style="color:#666699;">O daß wir unsre Ururahnen wären.<br />
Ein Klümpchen Schleim in einem warmen Moor.<br />
Leben und Tod, Befruchten und Gebären<br />
glitte aus unsern stummen<br />
Säften empor.</span> </span></em><em><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"><br />
</span></em><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Benn</span></p>
<p><a href="http://polisebmeier.files.wordpress.com/2008/10/schleim.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-274" title="Schleim" src="http://polisebmeier.wordpress.com/files/2008/10/schleim.jpg" alt="" width="460" height="278" /></a></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Und das nennt sich nun <em><span style="color:#666699;">die Postmoderne</span>.</em></span></p>
<p><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p>____________________________________________________________________________________________________</p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"> </span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Einmal dunkle Seite der Macht und zurück]]></title>
<link>http://apgeinsversacht.wordpress.com/2008/09/14/einmal-dunkle-seite-der-macht-und-zuruck/</link>
<pubDate>Sun, 14 Sep 2008 20:54:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>Andreas</dc:creator>
<guid>http://apgeinsversacht.wordpress.com/2008/09/14/einmal-dunkle-seite-der-macht-und-zuruck/</guid>
<description><![CDATA[Ein bewegendes Video für mich&#8230; da hat man sich mal richtig Mühe gegeben. Man kann wahrscheinli]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ein bewegendes Video für mich&#8230; da hat man sich mal richtig Mühe gegeben. Man kann wahrscheinlich, je nachdem wie man geistlich so drauf ist, mehrere Rollen in diesem Video haben. Bist du der oder die, die zurückgehalten wird, oder hältest du jemand anderen sogar zurück?</p>
<p>Was hält dich zurück?</p>
<p>Ich hoffe Du kommst gut an!</p>
<p>Blessings</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/IUiEeM5TAUY&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/IUiEeM5TAUY&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>(filmisch besser: http://de.youtube.com/watch?v=Nig4Rbeoqwk)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Es ist viel passiert...]]></title>
<link>http://schaalseejung.wordpress.com/2008/09/08/es-ist-viel-passiert/</link>
<pubDate>Mon, 08 Sep 2008 12:08:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>schaalseejung</dc:creator>
<guid>http://schaalseejung.wordpress.com/2008/09/08/es-ist-viel-passiert/</guid>
<description><![CDATA[Vorlesungspause, freie Zeit, Mittagessen und Blog schreiben: Ihr werdet merken, es könnte sein, dass]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Vorlesungspause, freie Zeit, Mittagessen und Blog schreiben: Ihr werdet merken, es könnte sein, dass sich die Veröffentlichungszeiten in meinem Blog nach mehr als einem Jahr vielleicht etwas ändern <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Mehr als ein Monat ist inzwischen vergangen, dass ich mich auf diesem Wege gemeldet habe. Ich hoffe ich habe meine liebgewonnenen Stammleser noch nicht verloren und nehme hiermit den virtuellen Kugelschreiber meines Lebens wieder in die Hand. Viel ist passiert in dieser Zeit. Eine unglaublich schöne Zeit. Mein erster Urlaub seit langem. Für detaillierte Eindrücke was genau das bedeutet empfehle ich euch noch einmal wärmstens unseren Reiseblog mit Bilder, Berichten, Videos und unseren Stationen: <a href="http://heimatlos.wordpress.com" target="_blank">heimatlos.wordpress.com</a></p>
<p>Inzwischen haben wir also wieder wortwörtlich neben dem Bully auch unser Leben geparkt &#8211; Felix zusammen mit meiner kleinen Schwester in Bad Honeff, ich einmal mehr in einer alten/neuen Heimat: Vallendar und die WHU haben mich wieder.</p>
<p>Einfach war es nicht einmal mehr alles zurückzulassen. Nach Dargow, Essen, Vallendar, Köln, Berlin und Köln nun inzwischen mein 6. Umzug in seit Mai 2006. Einmal mehr musste ich Freunde zurücklassen und Verluste hinnehmen. Doch diesmal hat es ein gutes: Köln ist näher als man denkt und die schnelle Zugverbindung bringt mich zuverlässig wieder in meine liebgewonnene Stadt am Ring&#8230;</p>
<p>Auch die NetMoms musste ich natürlich zurücklassen. An dieser Stelle auch nochmal einen herzlichen Dank für den sehr schönen Abschied und eine tolle Zeit rund um Eisprungkalender, Babybrei, die richtige Windel, Beziehungsprobleme und Shoppen.</p>
<p><a href="http://schaalseejung.files.wordpress.com/2008/09/dsc04433.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-108" style="margin:5px;" title="dsc04433" src="http://schaalseejung.wordpress.com/files/2008/09/dsc04433.jpg?w=300" alt="" width="240" height="180" /></a>Wie geht es nun weiter? Ich habe eine neue WG im beschaulichen Rheindörfchen Vallendar, gehe 3 Minuten zur Uni und durfte neben der Quietschie-Einführungswoche immerhin schon zwei Marketingvorlesungen genießen. Später geht es dann weiter mit Macroeconomics und die Woche verspricht noch einiges an Vorlesungen.</p>
<p>Heimatsgefühle lassen ganz ehrlich gesagt noch etwas auf sich warten. Das liegt aber sicher vor allem daran, dass mein bisheriger Kenntnisstand über Namen und Aussehen der Kommilitonen noch zu wünschen übrig lässt. Schließlich bin ich in einem neuen Jahrgang, kenne folglich niemanden und fange einmal mehr von vorne an. Naja&#8230;gebt mir noch zwei Wochen dann bin ich wieder voll dabei <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Was gibt es sonst zu berichten?! Relativ wenig wie ich feststellen muss. Der Urlaub war klasse und der Abschied schwer. Belassen wir es dabei und genießen das Jetzt. Ich bin gespannt, wie mein Uni-Leben verläuft und wie viel ich hier davon berichten kann. Schließlich ist Vallendar klein und mein Blog eine halbe Welt &#8211; wir werden sehen.</p>
<p>Bis bald ihr Lieben und drückt mir die Daumen für Makro <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Der Phi</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[back home]]></title>
<link>http://joulupukki.wordpress.com/2008/08/03/back-home/</link>
<pubDate>Sun, 03 Aug 2008 20:51:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>joulupukki</dc:creator>
<guid>http://joulupukki.wordpress.com/2008/08/03/back-home/</guid>
<description><![CDATA[*Türenknall* Ich bin wieder da-haaa! Was für ein Prachturlaub! Den Kopf noch voller Eindrücke, Erinn]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>*Türenknall*</p>
<p>Ich bin wieder da-haaa! </p>
<p>Was für ein Prachturlaub! Den Kopf noch voller Eindrücke, Erinnerungen, Bilder und Gesprächsfetzen&#8230; Hab jeden Moment ausgekostet und genossen, kein Fünkchen Verdruß, keine Gelegenheit zur Langeweile. Und soooo viele liebe Menschen getroffen!</p>
<p>Werde die nächsten Tage dann mal alles, was mir nun so im Kopf rumschwirrt sortieren, Bilder bearbeiten und die Reise zusammenfassen.<br />
Aber nun erstmal ankommen!<br />
Und zufrieden in mich reinlächeln ;o)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
