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	<title>heinz-strunk &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/heinz-strunk/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "heinz-strunk"</description>
	<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 22:08:54 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Veranstaltungsdebüt "Feels Like Home" am 20.08.2009 im KNUST]]></title>
<link>http://avwnews.wordpress.com/2009/08/07/veranstaltungsdebut-feels-like-home-am-20-08-2009-im-knust/</link>
<pubDate>Fri, 07 Aug 2009 11:59:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>avwnews</dc:creator>
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<description><![CDATA[Am 17.07.2009 haben wir bereits über den Start des Benefiz Eventreihe &#8220;Feels Like Home&#8221; ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://avwnews.wordpress.com/files/2009/07/bild-2.png"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-289" title="Feels like home Logo" src="http://avwnews.wordpress.com/files/2009/07/bild-2.png?w=150" alt="Feels like home Logo" width="150" height="126" /></a>Am 17.07.2009 haben wir bereits über den Start des Benefiz Eventreihe &#8220;Feels Like Home&#8221; berichtet. Das Veranstaltungsdebüt findet am 20.08.2009 im Hamburger <a href="http://www.knusthamburg.de" target="_blank">KNUST</a> statt. Die beiden Initiatoren, Johannes Strate (Sänger der Band Revolverheld) und Daniela Quilitzsch (Beraterin für Nachhaltigkeit und Social Marketing) haben sich zum Ziel gesetzt, die Musik internationaler Singer und Songwriter mit Lesungen deutschsprachiger Autoren zu vereinen und eine Plattform für Nachwuchskünstler zu bieten. Teils soll dies mit prominenten Personen bestückt werden. Am 20.08.2009, ab 20:00 Uhr, werden zur Auftakt Veranstaltung die beiden Künstler Ian Axel und Greg Holden das Publikum mit Ihren Songs begeistern. Im Laufe des Abends wird der Nachwuchsautor Tobias Etzel und als prominenter Gast Heinz Strunk aus Ihren aktuellen Buchwerken vorlesen.</p>
<p>Mit den Erlösen aus den Eintrittsgeldern (15,00 EUR an der Abendkasse), wird das Musikschulprojekt &#8220;jamliner®&#8221; der Organisiation  Nestwerk e.V. unterstützt. Der Nestwerk-jamliner ist einer von zwei Bussen, der in Partnerschaft mit der Staatlichen Jugendmusikschule in ein Tonstudio umgebaut wurde. „jamliner®“ ist ein soziokulturelles Musikschulprojekt für soziale Brennpunkte. Unter der Anleitung  von Profimusikern werden mit Jugendlichen Bands gegründet, eigene Musik und Songtexte geschrieben und bis zur fertigen CD produziert. Im Rahmen des Kreativprozesses geht es um die Wertschätzung der eigenen Ideen, die Entwicklung der Gruppenfähigkeit und  Selbstbewusstsein.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.feelslikehome.org" target="_blank">Feels Like Home</a> / Text: AvW News</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Immer Nie Am Meer (2007, Antonin Svoboda)]]></title>
<link>http://ikarusvpn.wordpress.com/2009/07/28/immer-nie-am-meer-2007-antonin-svoboda/</link>
<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 23:07:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ikarus. Melchior</dc:creator>
<guid>http://ikarusvpn.wordpress.com/2009/07/28/immer-nie-am-meer-2007-antonin-svoboda/</guid>
<description><![CDATA[AKA: Forever Never Anywhere &#8211; Laufzeit: 88 Minuten &#8211; Land: Österreich Was passiert, wenn]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://ikarusvpn.wordpress.com/files/2009/07/immernieammeer_cover.jpeg"><img class="alignnone size-full wp-image-4924" title="immernieammeer_cover" src="http://ikarusvpn.wordpress.com/files/2009/07/immernieammeer_cover.jpeg" alt="immernieammeer_cover" width="440" height="218" /></a></p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong>AKA: Forever Never Anywhere &#8211; Laufzeit: 88 Minuten &#8211; Land: Österreich</strong></span></p>
<p><strong>Was passiert, wenn</strong> 3 schräge Typen einen so unglücklichen Autounfall haben dass sie direkt zwischen zwei Bäumen stecken bleiben, und nicht mehr aus dem Wagen gelangen können ? Was, wenn bereits die erste Befreiungsidee daran scheitert, dass es sich um ein präperiertes Fahrzeug handelt, mit Panzerglas und Co ? Genau mit dieser Frage beschäftigt sich <em>Antonin Svoboda</em>&#8217;s &#8220;<strong>Immer Nie Am Meer</strong>&#8220;; ein Film, der genretechnisch irgendwo zwischen Komödie und Thriller balanciert. Unsere 3 besagten Typen heissen <em>Anzengruber</em> (<a href="http://www.imdb.com/name/nm0342623/">Christoph Grissemann</a>), <em>Beisch</em> (<a href="http://www.imdb.com/name/nm1146327/">Dirk Stermann</a>) und <em>Schwanenmeister</em> (<a href="http://www.imdb.com/name/nm0835345/">Heinz Strunk</a>) &#8211; und haben alle so ihre eigenen Problemchen und Geschicht(ch)en zu erzählen. Nach einigen Stunden des mehr oder weniger unterhaltsamen Plausches im inneren des Wagens taucht plötzlich ein kleiner Junge (<a href="http://www.imdb.com/name/nm2568231/">Philip Bialowski</a>) auf, der die 3 in ihrer misslichen Lage als erster vorfindet. Sie glauben sich gerettet, lassen schon die Sektkorken knallen (Proviant aus dem Kofferraum) &#8211; doch der liebe <em>Toni </em>(so heisst der Bursche) hat leider etwas ganz anderes im Sinn&#8230; er &#8220;missbraucht&#8221; unsere 3 bemitleidenswerten Protagonisten nämlich als seine ganz eigenen, persönlichen Versuchskaninchen &#8211; oder sollte ich besser sagen, <em>VersuchsRATTEN</em>&#8230; ?</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://ikarusvpn.wordpress.com/files/2009/07/immernieammeer_01.jpeg"><img class="aligncenter size-full wp-image-4925" title="immernieammeer_01" src="http://ikarusvpn.wordpress.com/files/2009/07/immernieammeer_01.jpeg" alt="immernieammeer_01" width="500" height="279" /></a><span style="color:#000080;"><strong>Bissel schlecht geparkt&#8230;</strong></span></p>
<p><strong>Nun,</strong> &#8220;<strong>Immer Nie Am Meer</strong>&#8221; ist mit Sicherheit kein gewönlicher Film ! Unter anderem deshalb, und weil man dies bereits anhand der (etwas kruden) Storybeschreibung (er)ahnen kann, habe ich mir diesen Film auch zugelegt. Ich schätze ja das gewagte, das neue, das etwas &#8220;andere&#8221;. Hinzu kommt eine gewisse Prise in Sachen österreichischem Humor&#8230; garniert mit einer thrillerartigen &#8211; da im Grunde durchaus lebensbedrohlichen &#8211; Situation. Diese Balance aus Witz (hauptsächlich durch die Gespräche der 3) und Spannung (wann und wie kommen sie da bloß wieder raus&#8230; ?) ist meiner Meinung nach durchaus gelungen. Dies führt auch dazu, dass der Film eigentlich kaum langwierig wirkt &#8211; denn trotz der eher kurzen Spieldauer und dem &#8220;Intro&#8221; (ja, es gibt eine kurze Vorgeschichte) könnte man dies durchaus vermuten bei einem derartigen Setting. Pustekuchen &#8211; den Machern ist es gelungen, den Spannungsbogen (größtenteils) zu halten. Größtenteils &#8211; da sich der Film unglücklicherweise etwas verliert, und zwar spätestens im Laufe der letzten 20 Minuten.</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://ikarusvpn.wordpress.com/files/2009/07/immernieammeer_02.jpeg"><img class="aligncenter size-full wp-image-4926" title="immernieammeer_02" src="http://ikarusvpn.wordpress.com/files/2009/07/immernieammeer_02.jpeg" alt="immernieammeer_02" width="500" height="279" /></a><span style="color:#000080;"><strong>Hmm, wie lange wird es wohl bis zur Rettung dauern&#8230;</strong></span></p>
<p><strong>Denn die Situation</strong> im Auto bleibt eigentlich stets unverändert. Die einzigen Entwicklungen die stattfinden, sind die interessanten Gespräche und &#8220;Annäherungsversuche&#8221; (da gibt&#8217;s einiges amüsantes), und selbstverständlich die immer größer werdende Not der 3 &#8211; denn schließlich geht ihr Proviant (bestehend aus Sekt, Fischsalat und Keksen) auch irgendwann einmal zuende. Dies führt mich zugleich zu meinem Hauptkritikpunkt am Film &#8211; denn er hätte durchaus ein kleines Meisterwerk werden können. Subtil, still &#8211; aber enorm witzig, gleichzeitig tragisch, und dabei einfach &#8220;stylisch&#8221;. Jedoch kippt die eben agesprochene Balance gegen Ende des Films, und zwar erheblich. Und zwar geschiet dies in Zusammenhang mit dem Jungen <em>Toni</em>, der sich ausgesprochen merkwürdig verhält (nun, wir als Zuschauer wissen nicht so recht warum); und den 3 Hauptprotagonisten, die nun in ernsthafte Streitigkeiten geraten und (teilweise) ihren eigenen Urin trinken. Von einer lockeren, komischen und unterhaltsamen (dabei aber immer spannungsgeladenen) <em>Thrillerkomödie</em> geht es also nun immer mehr in Richtung <em>Psychogramm / Katastrophenfilm</em>, möchte ich fast sagen.</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://ikarusvpn.wordpress.com/files/2009/07/immernieammeer_03.jpeg"><img class="aligncenter size-full wp-image-4927" title="immernieammeer_03" src="http://ikarusvpn.wordpress.com/files/2009/07/immernieammeer_03.jpeg" alt="immernieammeer_03" width="500" height="279" /></a><span style="color:#000080;"><strong>So langsam wird&#8217;s langweilig&#8230;</strong></span></p>
<p><strong>Das störende hierbei</strong> sind in erster Linie zwei Dinge: nämlich zum einen die eigentliche Bedeutungslosigkeit des Jungen als Charakter (ob er nun erscheint oder nicht &#8211; im Endeffekt ändert das gar nichts) und zum anderen das wirklich einfallslose Ende. Sie fanden mich zu Beginn des Abspanns wahrlich maßlos enttäuscht vor (dem Bildschirm). Ohne allzu viel &#8220;spoilern&#8221; zu wollen, führt dies im Endeffekt dazu, dass der Film keine wirklichen &#8220;Twist&#8221;, d.h. Wendungen anzubieten hat &#8211; sondern dass die gegebene Situation zu 100% unverändert bleibt. Vom Anfang bis zum bitteren Ende. Und das ist doch schon etwas <em>öde</em>, Schrägstrich <em>einfallslos</em>, meinen Sie nicht&#8230; ? Gut, es ist schwierig über ein alternatives Ende zu fabulieren. Ein schlichtes Happy-End, wäre das in diesem Fall vielleicht gar nicht mal so verkehrt&#8230; ? Meine Meinung: die Geschichte mit dem Jungen hätte weiter ausgebaut werden müssen, beziehungsweise hätte eine Verbindung zwischen ihm und den 3 eingesperrten hergestellt werden müssen &#8211; aber eine universellere, die auch nach dem &#8220;Ausbruch&#8221; bestehen würde (beispielsweise überraschende Familienverhältnisse et cetera). So heisst es aber: wenig Innovation wird geboten.</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://ikarusvpn.wordpress.com/files/2009/07/immernieammeer_04.jpeg"><img class="aligncenter size-full wp-image-4928" title="immernieammeer_04" src="http://ikarusvpn.wordpress.com/files/2009/07/immernieammeer_04.jpeg" alt="immernieammeer_04" width="500" height="279" /></a><span style="color:#000080;"><strong>Was ist bloss mit dem Jungen passiert&#8230; ?</strong></span></p>
<p><strong>Der technische Part</strong> kann dagegen aber wieder durchaus glänzen. Sehr markant natürlich: die Positionierung der Kamera innerhalb des Autos, sowie der eher ruhige Schnitt. Das ist mal komplett wider der allgemeinen Hektik &#8211; finde ich gut. Es fällt natürlich schwer, die allgemeine Musikuntermalung sowie die Szenen- und Schauplatzwahl zu beurteilen &#8211; die Musik kommt aus dem Radio, und man ist halt eben (fast) nur innerhalb des Wagens. Doch weniger ist manchmal eben doch mehr ! Insgesamt habe ich technisch wirklich nichts auszusetzen &#8211; doch ein ganz besonderes Lob muss an die Drei Hauptdarsteller gehen. Dieses Trio aus Österreich ist einfach zu komisch, und dabei immer liebenswert. Wer weiss, wieviel hiervon gespielt war und was &#8220;echt&#8221; &#8211; weitere Einblicke bietet hier das Making-Of zum Film. Es wirkt eben, wie es wirken soll: wie aus dem Leben gegriffen.</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://ikarusvpn.wordpress.com/files/2009/07/immernieammeer_05.jpeg"><img class="aligncenter size-full wp-image-4929" title="immernieammeer_05" src="http://ikarusvpn.wordpress.com/files/2009/07/immernieammeer_05.jpeg" alt="immernieammeer_05" width="500" height="279" /></a><span style="color:#000080;"><strong>Leicht psychotische Ansätze sind erkennbar&#8230;</strong></span></p>
<p><strong>Schlussendlich: ein etwas</strong> anderer Film, der durch seinen Wortwitz und die Situationskomik bezeihungsweise auch &#8211; Tragik besticht &#8211; gegen (späte) Mitte / Ende hin aber enttäuscht. Hauptsächlich aufgrund von fehlenden Ideen, und einem etwas merkwürdigen (da kaum nachvollziehbaren) Porträt eines kleinen, leicht gestörten Jungen. Die Frage nach einer Aussage, einer Moral der Geschicht&#8217; bleibt unbeantwortet im Raum stehen. Ich vergebe daher <strong>5.7 von 10 </strong>Punkten.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[21.5.2009 - "Fleckenteufel"]]></title>
<link>http://sickcellmate.wordpress.com/2009/05/22/21-5-2009-fleckenteufel/</link>
<pubDate>Fri, 22 May 2009 08:50:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>fichtenstein</dc:creator>
<guid>http://sickcellmate.wordpress.com/2009/05/22/21-5-2009-fleckenteufel/</guid>
<description><![CDATA[Heinz Strunk ist ein Sprachrohr der Ungeliebten, zumindest in Form seiner Protagonisten. Das neueste]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://www.heinzstrunk.de/" target="_blank">Heinz Strunk</a> ist ein Sprachrohr der Ungeliebten, zumindest in Form seiner Protagonisten. Das neueste Werk namens &#8220;Fleckenteufel&#8221; ist wie der beste Toilettenspruch aller Zeiten in der ekligsten Raststätten-Toilette der Welt. Unangenehm, aber es lohnt sich.</p>
<p>Und während einem die Kaskaden an Hässlichkeit des eigenen Körpers, seinen Gerüchen und allen sonst verheimlichten Funktionen auf jeder Seite entgegenrollen, entwickelt sich eine zärtliche Melancholie, die über alle Pusteln, Blasen, aufgeschwemmte Leiber und Körpergerüche geht und somit eine nüchterne, zugleich jedoch auch verliebte Sicht aufs Leben gibt.</p>
<p>&#8220;Der wirds noch schwer haben, ganz schwer!&#8221;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[10 Fakten über STUDIO BRAUN]]></title>
<link>http://weltdeswissens.wordpress.com/2009/05/17/10-fakten-uber-studio-braun/</link>
<pubDate>Sun, 17 May 2009 14:04:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>Die wunderbare Welt des Wissens</dc:creator>
<guid>http://weltdeswissens.wordpress.com/2009/05/17/10-fakten-uber-studio-braun/</guid>
<description><![CDATA[Nützes Wissen 10 Fakten über STUDIO BRAUN, die man nie mehr vergisst, wenn man sie sich für immer me]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p>Nützes Wissen<br />
10 Fakten über STUDIO BRAUN, die man nie mehr vergisst, wenn man sie sich für immer merkt<br />
***</p>
<p>* Das ehemalige vierte Studio Braun-Mitglied Matthias „Tex“ Strzoda ist in der neuen Bionade-YouTube-Kampagne als Interviewer zu sehen &#8211; für die Geschmacksrichtung „Quitte“.</p>
<p>* Der mindestens instinkt-, wenn nicht gar komplett ahnungslose deutsche Filmmogul Bernd Eichinger ließ Rocko Schamoni fragen, ob der sich nicht eine Rolle im „Baader-Meinhof-Komplex“ vorstellen könne. Zum Beispiel die als Rudi Dutschke.</p>
<p>* Die Figur des „Salzigen“ in Heinz Strunks Roman „Fleckenteufel“ ist stark an die Angewohnheit eines anderen, alles vorab salzenden Studio Braun-Mitglieds angelehnt.</p>
<p>* Rocko Schamoni frönt in seiner Freizeit dem Design von Tapeten.<br />
Erstes Ergebnis: Eine schwarze Tapete, auf der er von Michail Bakunin über Cassius Clay bis Romy Schneider seine Helden in so einer Art Christbaumkugeln erscheinen lässt. Der Prototyp hängt im Cafe des Golden Pudel Club.</p>
<p>* Der größte US-amerikanische Reggae-Großhändler hat von Jacques Palmingers neuer 7“-Single „Polizeihubschrauber“ 400 Stück bestellt: „Very weird german version of `Police in a helicopter`!“</p>
<p>* Zu Auftritten als bevorzugt Kleinganoven mogelt „Dorfpunks“-Regisseur Lars Jessen immer wieder Studio Braun-Mitglieder<br />
in seine TV-Produktionen: Heinz und Rocko tauchten zweimal im „Großstadtrevier“ auf, Jacques und Rock einmal in „Da kommt Kalle“ und alle drei einmal bei „Der Dicke“ mit der gemütvollen Speckschwarte Dieter Pfaff.</p>
<p>* Vier der sechs Studio Braun CDs sind nicht mehr im Handel erhältlich. Grund zumeist: Angerufene verlangten Entschädigungen oder gleich Löschungen der Telefonate. Noch heute belästigen derartige Beschwerden das Studio Braun. Dort heißt es inzwischen: „Von braunem Boden wird nie wieder ein Scherztelefonat ausgehen!“</p>
<p>* &#8211; Anzahl der seit 3 Jahren vom Pofaltenlabel Nobistor angekündigten Tonträger und DVDs mit Studio Braun-Beteiligung: 4<br />
- Anzahl der seit 3 Jahren vom Pofaltenlabel Nobistor herausgebrachten Tonträger und DVDs mit Studio Braun-Beteiligung: 0<br />
- Offizieller Grund dieses Missverhältnisses: Geldnot<br />
- Wahrer Grund dieses Missverhältnisses: Geldnot &#38; Prokastination in ungünstiger Mische</p>
<p>* Die neue Studio Braun-Arbeit am Deutschen Schauspielhaus Hamburg befasst sich mit dem legendären Kremlflieger Mathias Rust &#8211; ein Leben, zerrieben zwischen Größenwahn und extremer Spießigkeit, genau wie bei Studio Braun. Uraufführung im Herbst <del>2009</del> 2010.</p>
<p>* Heinz Strunks zusammen mit Stermann/Grissemann geschriebenes Filmdrama „Immer nie am Meer“ wird nun auch als Theaterstück inszeniert: Premiere am 29. Mai bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen. In Hamburg ist es ab Herbst im Schauspielhaus zu sehen.</p>
</blockquote>
<p>Mit Dank an <a href="http://www.nobistor.net">Gereon</a>.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Tagesplan: Mittwoch]]></title>
<link>http://litcologne.wordpress.com/2009/03/18/tagesplan-mittwoch/</link>
<pubDate>Wed, 18 Mar 2009 12:05:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>Guillaume</dc:creator>
<guid>http://litcologne.wordpress.com/2009/03/18/tagesplan-mittwoch/</guid>
<description><![CDATA[Bereits Tag 7 der lit.cologne, langsam lässt sich bilanzieren: Boah,  sind das viele Lesungen! Man w]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignleft size-medium wp-image-305" title="dsc00522" src="http://litcologne.wordpress.com/files/2009/03/dsc00522.jpg?w=300" alt="dsc00522" width="300" height="225" />Bereits Tag 7 der lit.cologne, langsam lässt sich bilanzieren: Boah,  sind das viele Lesungen! Man wird ganz beschwippst im Kopf von all den Podien, Stuhlreihen, Anmoderationen, Textlesereien. Weiter und weiter vermischen sich die einzelnen Ereignisse, schlagen Funken, bilden eine einzige große Polonaise. Verwirrung, Rausch, man weiß gar nicht mehr, auf welcher Lesung man gerade überhaupt sitzt, irgendwo sitzt man, irgendwer liest da, Texte, Begründungen, wieder Texte, man kann sich gar nicht vorstellen, dass das alles jemals enden könnte. Wirklich nur noch vier Tage? Und was dann?</p>
<p>Obwohl man manchmal auch ganz gerne an den Tag danacht denkt:  Mit die  interessantesten Momente auf einem so großen Lesefest sind ganz sicherlich diejenigen, in denen die Lesung einfach fürchterlich  durchhängt. Nichts geht mehr, irgendein Autor redet irgendwas vor sich hin, irgendein Schauspieler liest irgendeinen ellenlangen Text, das Publikum dämmert und träumt kollektiv von der Lesung weg. Eine Wissenschaft der Literaturlesung müsste unbedingt eine Unterdisziplin &#8220;kollektive Langeweile&#8221; einrichten, schon seltsam, dass hunderte Menschen sich in einen Raum setzen und dann so vor sich hinnicken und -träumen und auf spannendere Vorlesemomente warten.</p>
<p>Wobei das Programm, das wir uns für heute ausgesucht haben und das auf diesem Fest ja ohnehin bei weitem dominiert, ganz sicher gar nichts mit derartiger Schläfchenstimmung zu tun haben wird. Peter Sloterdijks Gedanken- und Begriffspaläste sind so verstiegen, dabei aber immer wieder so verblüffend zupackend und witzig, dass es immer ein großer Belebungsspaß ist, diesem rasanten Flüssig-Denker zuzuhören. Um 18 Uhr liest und spricht er im WDR-Gebäude mit der Kommunikationswissenschaftlerin Miriam Meckel. Danach bleiben wir einfach im Bismarck-Saal des WDR und sehen Silvia Bovenschen, die aus ihrem Prosabuch &#8220;Verschwunden&#8221; liest, von dem man annehmen darf, dass es, wie schon ihr großer Essay über das Altern von 2006, alles andere als ein mau-mattes Trostbuch ist.</p>
<p>Zeitgleich zu beiden Veranstaltungen auf der MS RheinEnergie zweimal sehr unterschiedlicher Humor: Um 18 Uhr Axel Hacke mit seinem Neger Wumbaba, um 20:30 Uhr Heinz Strunk mit seinen Fleckenteufel-Blähungen. Verpasst wird leider der große Fitzgerald-Abend, und ebenso Marcel Beyer als Pate von Julia Schoch. Was für ein Mittwoch! Geht das immer so weiter, wirklich nur noch vier Tage?</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Vierzehn. [Eine Meldungsübersicht]]]></title>
<link>http://just4ikarus.wordpress.com/2009/02/20/vierzehn-eine-meldungsubersicht/</link>
<pubDate>Fri, 20 Feb 2009 00:00:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dominik</dc:creator>
<guid>http://just4ikarus.wordpress.com/2009/02/20/vierzehn-eine-meldungsubersicht/</guid>
<description><![CDATA[Vielleicht ist es einigen sehr geehrten Lesern schon aufgefallen: zurzeit macht mir das Bloggen wied]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Vielleicht ist es einigen sehr geehrten Lesern schon aufgefallen: zurzeit macht mir das Bloggen wieder unglaublich viel Spaß. Ich stelle keine zu hohen Erwartungen in mich und finde so schön langsam meinen Weg zurück zu einer gewissen Regelmäßigkeit. Und vielleicht verschaffe ich Neon&#124;Wilderness mit meiner Meldungsübersicht einen wöchentlichen Wochenrückblick. </p>
<ol>
<li>WordPress.com hat wieder einmal etwas sehr, sehr Tolles für seine Blogs möglich gemacht: Von nun an kann man, sofern man die Einstellungen geändert hat, direkt auf einen einzelnen Kommentar antworten. Die Antwort erscheint dann etwas versetzt gleich darunter. Somit erledigen sich jene Kommentarwülste, in denen ich auf viele Kommentare antworte. </li>
<li><em>Immer nie am Meer</em> ist nicht nur ein Film mit einem &#8211; meiner Meinung nach &#8211; genialen Filmtitel. Der Film mit Dirk Stermann und Christoph Grissemann, sowie dem Fleckenteufel Heinz Strunk ist ein überraschend ruhiger, und teilweise auch überraschend tiefsinniger Film über eine Dreierkombo, gefangen in einem Auto, <em>gefoltert</em> von einem kleinen Jungen. Sehr empfehlenswert.</li>
<li>Ich kann nun, nach nunmehr zwei Wochen Ferien mit Fug und Recht behaupten, dass ich sie genossen habe. Ich habe unzählige Freunde getroffen, Freundschaften gestärkt und das Leben genossen. </li>
<li>Die kommende Woche wird höchstwahrscheinlich bestimmt vom Fasching sein. Nachdem ich mich letztjährlich ganz unscheinbar aus der Affäre gezogen habe, werde ich diesmal höchstwahrscheinlich, als Kuh verkleidet, mit dabei sein.</li>
<li>Manchmal, wenn man sich denkt, dass die Freundin eines Freundes so richtig dumm ist, muss man ihm nur ins Gesicht sehen und schon bemerkt er, was gemeint ist und lächelt.</li>
<li>Es gibt kaum etwas, was mich mehr langweilt, als der Opernball (und die Diskussion rundherum).</li>
<li>Und es gibt kaum etwas, was ich so sehr unterschätzt, was mich seit langem so langweilt und wovor ich mich doch etwas ängstige als die <em>Finanzkrise</em>.</li>
<li>Liebe ist ein sehr, sehr schönes Wort. Viel schöner als <em>love.</em></li>
<li>Ich bin froh, dass in meinem Freundeskreis, das retromäßige Treffen gerade sehr angesagt ist: ein Spieleabend, mal gemeinsam kochen, gemütlich auf &#8216;nen Kaffee gehen, und auch mal ins Kino (inklusive Spielhölle). Genau das ist es, was ich so gern habe. </li>
<li>Wo das Bett stand, steht die Couch; wo die Couch stand, steht der Schreibtisch. Und das Bett steht genau in der Mitte des Zimmers. Schräg. Und ja. Ich fühle mich gerade wunderbar wohl. </li>
<li>Ich gestehe: Ich habe heute 5 Minuten von Germanys Next Topmodel gesehen. Aber es war viel eher unfreiwillig.</li>
<li>Und ja, irgendwann schreibe ich auch noch ein Buch. </li>
<li>Jetzt sehe ich mir noch einige Szenen der Brit Awards an. Um wieder an neue, unbekannte Musik ranzukommen. So wie z.B. Elbow, welche mir gefallen könnten.</li>
<li>Und wem all diese Meldungsübersichten und neuartigen Einträge nicht gefallen, bitte einfach kommentieren. Ich würde mich über eine Diskussion freuen.</li>
</ol>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nachbetrachtung]]></title>
<link>http://christianritter.wordpress.com/2009/02/09/nachbetrachtung/</link>
<pubDate>Mon, 09 Feb 2009 20:00:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>critter</dc:creator>
<guid>http://christianritter.wordpress.com/2009/02/09/nachbetrachtung/</guid>
<description><![CDATA[Bei meinem routinierten, desinteressierten Dahinsurfen durchs Web2.0 stieß ich auf dieses hübsche Bi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Bei meinem routinierten, desinteressierten Dahinsurfen durchs Web2.0 stieß ich auf dieses hübsche Bi]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Strunks "Fleckenteufel"...Eat that Charlotte! (Faule Sprache beinhaltet)]]></title>
<link>http://hurkunde.wordpress.com/2009/02/06/strunks-fleckenteufeleat-that-charlotte/</link>
<pubDate>Fri, 06 Feb 2009 16:57:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>hurkunde</dc:creator>
<guid>http://hurkunde.wordpress.com/2009/02/06/strunks-fleckenteufeleat-that-charlotte/</guid>
<description><![CDATA[Alle pussies da draussen aufgepasst: Charlotte &#8220;Ich lasse mir meine Roooosette von einem daher]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Alle pussies da draussen aufgepasst:</p>
<p><strong>Charlotte </strong>&#8220;Ich lasse mir meine Roooosette von einem dahergelaufenen Köter abschlecken&#8221; (hat sie nicht gesagt, sag ich jetz einfach mal so) <strong>Roche </strong>hat Konkurrenz bekommen:</p>
<p><img src="http://hurkunde.wordpress.com/files/2009/02/fleckenteufel.jpg" alt="fleckenteufel" title="fleckenteufel" width="357" height="600" class="alignnone size-full wp-image-2915" /></p>
<p>Hier der Buchtrailer:</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/T8J6-zIKd5c&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/T8J6-zIKd5c&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>&#8220;Detlef ist schon wieder am Popeln&#8230; Die erste Schicht ist knochentrocken und verkrustet, dann kommt ein langer Schleimfaden, der beim Rausziehen immer so schön in der Nase kitzelt. Er schmiert den Nasenschmand an die Zeltwand&#8230;&#8221;</p>
<p>ok, noch meeehr?</p>
<p>&#8220;Ich möchte bis ins hohe Alter meine schöne Rosette im absoluten Topzustand erhalten. Deswegen und ausschließlich deswegen wasche ich mir nach jedem Kacken sofort die Rosette, damit sie für immer so aussieht, wie sie heißt: nämlich rosa.&#8221;</p>
<p>ach ja und das ist das beste Zitat:</p>
<p>&#8220;Käsig-stechend-fischig. So stinkt es eigentlich nur, wenn ich mir nachts noch einen gekeult habe, ohne abzuwischen.&#8221;</p>
<p>Dazu musste ich hierbei denken&#8230;nein nein, im Ernst. Das ist Jeannette Biedermann mit ihrem neuen Video, das geradezu nach &#8220;ICH WERDE BLIIIIND&#8221; schreit&#8230;</p>
<p><a href="http://www.express.de/nachrichten/news/promis/_artikel_1232797004475.html?fotolineid=1232797004500&#38;now=2"><img src="http://hurkunde.wordpress.com/files/2009/02/jeann.jpg" alt="jeann" title="jeann" width="492" height="279" class="alignnone size-full wp-image-2918" /></a></p>
<p>Ekliger als sie ist wohl nur noch die oben erwähnte Rosette der Roche, die bestimmt nicht gut aussieht. Jemand, der sooo oft über sowas schreibt muss etwas missglücktes haben. Vielleicht hat Roche gar kein Arschloch, ups ich meine Anus, sondern eine Tüte, die sie immer mit ihr rumschleppt&#8230;Es gibt Menschen, die kein Arschloch haben&#8230;ja die einzige Möglichkeit ist dann durch ein Rohr in die Tüte zu kacken. Wie auch immer. Dann  heisst es auch nicht Arschfick sondern Tütenfick, ach so. Haben wa wieder dazugelernt, ne?</p>
<p>FML<br />
<a href="http://www.welt.de/kultur/article3154893/Strunk-stochert-in-den-Feuchtgebieten-der-Jungs.html"><br />
Quelle mit Interview (Welt)</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Aaargh - eine kurze Buchkritik]]></title>
<link>http://dina4liniertmitrand.wordpress.com/2009/01/20/aaargh-eine-kurze-buchkritik/</link>
<pubDate>Tue, 20 Jan 2009 09:21:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>Miki</dc:creator>
<guid>http://dina4liniertmitrand.wordpress.com/2009/01/20/aaargh-eine-kurze-buchkritik/</guid>
<description><![CDATA[Heinz Strunk: Fleisch ist mein Gemüse Untertitel: Eine Landjugend mit Musik. Gedanken zum Untertitel]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Heinz Strunk: Fleisch ist mein Gemüse</strong></p>
<p>Untertitel: Eine Landjugend mit Musik.</p>
<p><strong>Gedanken zum Untertitel:<br />
</strong>Ich bin auf dem Land groß geworden (naja, Kleinstadt). War im Musikverein aktiv. Habe auch heute noch relativ viel mit Musikern zu tun. Und: Ja, das ist schon ein ganz besonderer Menschenschlag. Aber mit dem Musikus in „Fleisch ist mein Gemüse“ kann ich mich nicht identifizieren (mal ganz abgesehen davon, dass das Geschlecht nicht stimmen würde) *schüttel*. Und ich erkenne auch keinen anderen Menschen darin, der mir in meinem Leben je begegnet ist.</p>
<p>Zitat von Sven Regener auf dem Titel:</p>
<blockquote><p>Es tut einem ja jeder leid, der das Buch von Heinz Strunk nicht gelesen hat.</p></blockquote>
<p><strong>Gedanken zum Regener-Zitat:</strong><br />
Also, da muss ich dem lieben Herrn Regener aufs energischste widersprechen. Literatur ist natürlich &#8211; wie so vieles im Leben &#8211; Geschmackssache, aber „Fleisch ist mein Gemüse“ fand ich &#8211; ääh: anstrengend. Der Protagonist schaffte es tatsächlich, dass er mir keinen einzigen Moment lang sympathisch war. War mir eigentlich irgendjemand im Buch sympathisch? Ich kann mich nicht erinnern.</p>
<p>Wohingegen: Sven Regener&#8230;: „Herr Lehmann“ war klasse. Und „Der kleine Bruder“ auch.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Seepudel 2008]]></title>
<link>http://weltdeswissens.wordpress.com/2008/12/25/seepudel-2008/</link>
<pubDate>Thu, 25 Dec 2008 17:33:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>Die wunderbare Welt des Wissens</dc:creator>
<guid>http://weltdeswissens.wordpress.com/2008/12/25/seepudel-2008/</guid>
<description><![CDATA[Gerade gefunden: ein hüpscher Zusammenschnitt der Veranstaltung. Ach, was war das ein schöner Tag. I]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/qNI_eRZEcV8&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/qNI_eRZEcV8&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Gerade gefunden: ein hüpscher Zusammenschnitt der Veranstaltung. Ach, was war das ein schöner Tag. Ich hoffe, das gips nächstes Jahr wieder.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[A carne, ese pracer]]></title>
<link>http://edelmirosilveira.wordpress.com/2008/12/03/a-carne-ese-pracer/</link>
<pubDate>Wed, 03 Dec 2008 18:18:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>edelmirosilveira</dc:creator>
<guid>http://edelmirosilveira.wordpress.com/2008/12/03/a-carne-ese-pracer/</guid>
<description><![CDATA[Emocionouse o Edelmiro ao descubir a existencia da novela Fleish ist mein Gemüse [A carne é a miña v]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://edelmirosilveira.files.wordpress.com/2008/12/heinz-stunk.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-60" title="heinz-stunk" src="http://edelmirosilveira.wordpress.com/files/2008/12/heinz-stunk.jpg" alt="heinz-stunk" width="414" height="311" /></a>Emocionouse o Edelmiro ao descubir a existencia da novela <em>Fleish ist mein Gemüse</em> [A carne é a miña verdura] do escritor alemán <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heinz_Strunk" target="_blank">Heinz Strunk</a>, e do que se vén de realizar a adaptación cinematográfica. Trátase dun serio ataque a esa ameaza da humanidade chamada vexetarianismo. &#8220;Por que comedes o alimento do noso alimento [a carme]!&#8221;, proclama impotente Strunk.</p>
<p>E, tras desa emoción, unha xeitosa croca situouno nun orgasmo.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[clickandcry]]></title>
<link>http://socialissuesandstuff.com/2008/11/10/clickandcry/</link>
<pubDate>Mon, 10 Nov 2008 07:03:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
<guid>http://socialissuesandstuff.com/2008/11/10/clickandcry/</guid>
<description><![CDATA[Neulich waren wir ja bei der Lesung zu Heinz Strunks &#8220;Die Zunge Europas&#8221;. Der Vater mein]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Neulich waren wir ja bei der Lesung zu Heinz Strunks &#8220;Die Zunge Europas&#8221;. Der Vater meiner Freundin, welcher leider nicht dabei sein konnte, wies mich nun auf eine Kritik zum Abend in den Stuttgarter Nachrichten hin. <a href="https://eu.clickandbuy.com/newauth/http://premium-6il17hc408ofdl.eu.clickandbuy.com/index.php?id=1867712&#38;_ausgabe=20081107$$$---">Für die wollten sie dann Geld haben</a>. Abgesehen vom komplett überhöhten Preis (50 Cent für eine Zugriffsmöglichkeit von 6 Stunden, ohne einsehen zu können, wie lang der Artikel überhaupt ist (3 Absätze, ich habe ihn später in ausgedruckter Form gelesen)) fiel mir die Zahlungsoption &#8220;Sofortüberweisung&#8221; auf. </p>
<p>Das ist wohl der heisseste Scheiss in der Onlinezahlungsszene, aber, um es wirklich nett zu formulieren, nicht ganz unumstritten. Fefe hat da mal ein paar Dinge <a href="http://blog.fefe.de/?ts=b7e9ac4f">zusammengefasst</a>. Um ein Wort einzubauen, dass es sicher nur in Deutschland gibt: Lesebefehl! (zackzack)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Durch die Nacht mit Heinz Strunk &amp; H.P. Baxxter]]></title>
<link>http://wechselwirkungen.wordpress.com/2008/11/08/durch-die-nacht-mit-heinz-strunk-hp-baxxter/</link>
<pubDate>Sat, 08 Nov 2008 08:54:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>mrBTH</dc:creator>
<guid>http://wechselwirkungen.wordpress.com/2008/11/08/durch-die-nacht-mit-heinz-strunk-hp-baxxter/</guid>
<description><![CDATA[Lustiges Video der beiden Halbsympathen und Kettenraucher Strunk und Baxxter über Depressionen, ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://wechselwirkungen.files.wordpress.com/2008/11/ddn.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-753" title="ddn" src="http://wechselwirkungen.wordpress.com/files/2008/11/ddn.jpg" alt="ddn" width="350" height="221" /></a></p>
<p>Lustiges Video der beiden Halbsympathen und Kettenraucher Strunk und Baxxter über Depressionen, &#8220;Down-to-Earth-Attitüden&#8221;, ihre Umwege zum Erfolg und der schon lang ersehnten Studiosession.</p>
<p>Noch diese Woche zu sehen auf <a href="http://www.arte.tv/video_partner2/video-68-160.html" target="_blank">Arte.tv</a>.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Anspieltip: FRAKTUS]]></title>
<link>http://weltdeswissens.wordpress.com/2008/10/29/anspieltip-fraktus/</link>
<pubDate>Wed, 29 Oct 2008 14:27:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>Die wunderbare Welt des Wissens</dc:creator>
<guid>http://weltdeswissens.wordpress.com/2008/10/29/anspieltip-fraktus/</guid>
<description><![CDATA[So wenig ich Deichkind mag, so sehr liebe ich FRAKTUS. Daher hier: Fraktus kurz vor Deichkind, Samst]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>So wenig ich Deichkind mag, so sehr liebe ich FRAKTUS.<br />
Daher hier: <em>Fraktus kurz vor Deichkind, Samstag Morgen um Fünf auf dem MELT 2007.<br />
</em><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/NDf9UnnIlZg&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/NDf9UnnIlZg&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Ich kann nur nicht herausfinden, was aus dem Film &#8220;Tonight Fraktus&#8221; geworden ist.</p>
<p> <em>TONIGHT FRAKTUS Kinospielfilm Buch: Ingo Haeb Regie: Lars Jessen mit Heinz Strunk, Rocko Schamoni, Jacques Palminger &#38; Christian Ulmen Gefördert von der Filmförderung Hamburg </em></p>
<p>Menno <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':(' class='wp-smiley' />  Zuletzt sah ich FRAKTUS bei Dorfpunks im Schauspielhaus. Das kann doch nicht alles gewesen sein?</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Studio Braun vs Deichkind vs Prinz Pi]]></title>
<link>http://aliensatemybabysitter.wordpress.com/2008/10/26/studio-braun-vs-deichkind-vs-prinz-pi/</link>
<pubDate>Sun, 26 Oct 2008 18:44:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>aliensatemybabysitter</dc:creator>
<guid>http://aliensatemybabysitter.wordpress.com/2008/10/26/studio-braun-vs-deichkind-vs-prinz-pi/</guid>
<description><![CDATA[Schon erstaunlich wie nah beieinander diese drei Tracks sind &#8211; inhaltlich zumindest. Schätze P]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Schon erstaunlich wie nah beieinander diese drei Tracks sind &#8211; inhaltlich zumindest. Schätze Prinz Porno und Deichkind haben beide Studio Braun gehört und wollten dann selber auch sowas machen.<br />
NERDS ARE RISING! Gibts eigentlich englischsprachige Äquivalente? Außer MC Front-a-lot</p>
<p>Heinz Strunk<br />
<span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/KY_pMOnjP8E&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/KY_pMOnjP8E&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span><br />
Deichkind<br />
<span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/6Ri723Azh9U&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/6Ri723Azh9U&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span><br />
Prinz Pi<br />
<span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/bCGqWddi7_g&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/bCGqWddi7_g&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Deutscher Comedypreis 2008]]></title>
<link>http://socialissuesandstuff.com/2008/10/25/784/</link>
<pubDate>Fri, 24 Oct 2008 23:09:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
<guid>http://socialissuesandstuff.com/2008/10/25/784/</guid>
<description><![CDATA[Stefan Niggemeier nutzt, wenn er eine Sendung besonders gut findet, auffallend oft die Adjektive ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/">Stefan Niggemeier</a> nutzt, wenn er eine Sendung besonders gut findet, auffallend oft die Adjektive &#8220;leise&#8221; und &#8220;klug&#8221; (im Gegensatz übrigens zu den Begriffen &#8220;absurd&#8221; und &#8220;bemerkenswert&#8221;, welche sehr höfliche Ausdrücke des Missgefallens sind). Nimmt man diese Werte als Maßstab, war der Deutsche Comedy Preis 2008 eine ganz schreckliche Sendung.</p>
<p>Nun habe ich ein durchaus ambivalentes Verhältnis zur deutschen Comedy-Szene. Einerseits gibt es natürlich die ganz schlimmen Auswüchse und ich gehe mit <a href="http://socialissuesandstuff.com/2007/09/03/interview-mit-heinz-strunk/">Heinz Strunk</a> insofern konform, dass dieser Bereich in den letzten Jahren ganz übel geschunden wurde und sich mittlerweile eine Matrix der Scheisse über die Comedylandschaft gelegt hat, die kaum noch durchdringbar ist. Andererseits bin ich aber offen für Neues und versuche immer und immer und immer wieder, doch noch etwas gutes im deutschen Humorbereich zu finden. Manchmal wird man ja überrascht. Deswegen sah ich mir heute die Verleihung des Deutsches Comedypreis 2008 an und brachte mich auf den aktuellen Stand. </p>
<p>Durch den Abend führte Dieter Nuhr, von dem lange keiner wusste, am wenigsten wohl er selbst, ob er nun Kabarettist oder Comedian sein möchte. Deswegen mäanderte er jahrelang zwischen den verschiedensten Formaten, in denen er beides anständig, aber nicht so richtig gut machte. Bemerkenswert (I see what you&#8217;re doing there) ist, wie sehr er die Kommentarlandschaft des deutschsprachigen Internet geprägt hat. In jeder nur halbwegs kontroversen Debatte tauchte vor Jahren sein Gassenhauer &#8220;Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten&#8221; auf, später dann nur noch &#8220;Kennst Du Dieter Nuhr&#8221;, mittlerweile nur noch &#8220;Nuhr&#8221;. Einen ähnlichen Kommentarkult gibt es wohl nur noch um Klaus Wowereits Bekenntnis zu Heimat, Stolz oder Sexualität, das habe ich grade vergessen.</p>
<p>Dieter Nuhr jedenfalls führte ähnlich trocken und zurückhaltend durch die Show wie der fantastische Jon Stewart durch die diesjährige <a href="http://socialissuesandstuff.com/2008/02/25/live-blogging-oscar-verleihung-2008/">Oscar-Verleihung</a>, was nicht unbedingt vergleichbar ist, da die Oscar-Verleihung es in ihrer Drögheit schafft, sogar Stewart unwitzig werden zu lassen, während Nuhr das Umfeld runterzieht. Er war jedenfalls derjenige, von dem ich noch am ehesten ein paar kritische Worte zur momentanen Verfassung der deutschen Comedy erwartet hätte, aber leider beschränkte er sich anfangs auf eine sehr anbiedernde Rede, die sich dem allgemeinen Tenor anschließt, dass es den normalen Menschen Spaß macht und deswegen die Kritik unangebracht bis lächerlich ist. Schade. </p>
<p>Die erste Laudatio hielt Johann König, für den ich vor langer Zeit eine eigene Comedypreis-Kategorie erfunden habe: </p>
<p><strong>Gute Comedians, denen ihre Rolle im Weg steht.</strong></p>
<p>Johann König gehört zu den Menschen, von denen ich unbesehen ein Buch (besser: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=hfnbTP1qyGY&#38;feature=related">Gedichtband</a>) kaufen, aber niemals eine Lesung besuchen würde. Andere Nominierte für diese leider fiktive Kategorie: Erkan &#38; Stefan. Die begannen mit der lustigen Idee des Kanak Sprak, als diese schon längst durch war. Sie nutzten diese jedoch sehr geschickt, um in ihrer Sendung Interviews zu führen, die für die Interviewten nicht selten sehr entlarvend waren, was ein wenig an die Interviews von Ali G. erinnerte.<br />
Wenn ich drüber nachdenke, geht der Titel &#8220;Comedians, denen ihre Rolle im Weg steht&#8221; in diesem Fall ein wenig fehl, denn seit sie sich von ihren Proll-Rollen distanzierten, hörte man von den beiden nur noch spärlich.<br />
Das letzte, was ich von den beiden sah, war eine Komödie auf Pro7, in der Erkan die Hauptrolle spielte und Stefan das Drehbuch schrieb, ich aber davon ausging, dass die INSM ebenfalls ein paar Groschen hat springen lassen.<br />
Der letzte Nominierte in meiner persönlichen Kategorie bekam an diesem Abend übrigens tatsächlich einen Preis als bester Newcomer: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Olaf_Schubert">Olaf Schubert.</a> Schubert, den ich wirklich über alle Maßen schätze, ist im Gegensatz zu zum Beispiel Michael Mittermeier, von dem das nur behauptet wird, tatsächlich schon ziemlich lange, wenn auch unbemerkt, im Geschäft. Überraschenderweise hat Schreckgestalt Cindy aus Marzahn eine wirklich passende Laudatio auf ihn gehalten. Ebenso wie sie schlüpft er in die Rolle des etwas runtergekommenen Ossis, der von der Gesellschaft abgehängt wurde. Im Gegensatz zu Cindy wurde er jedoch nicht zum Proll, sondern zum naiven Sonderling, in dessen Texte man einfach nur versinken möchte. Leider glaubt auch er, eben diese nur mit Hilfe eines besonders &#8220;ausgefallenen&#8221; Charakters an den Mann bringen zu können. Das Schlimme ist: Er hat offensichtlich recht.</p>
<p>Olaf Schubert zum Thema Mensch:</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/Gt8dOwl945M&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/Gt8dOwl945M&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span><br />
(<a href="http://www.youtube.com/watch?v=Gt8dOwl945M">Direktlink</a>)</p>
<p>Den ersten Preis des abends als bester Schauspieler bekam dann Michael Kessler (Switch, hier u.a.: Peter Kloeppel). Mein erdachtes Trinkspiel, für jede Reich-Ranicki-Parodie an diesem Abend einen halben Liter Kakao zu trinken, unterminierte er jedoch, in dem er nur auf diesen &#8220;Eklat&#8221; anspielte. Auf grandios unlustige Weise übrigens. Gleichzeitig wussten aber alle anderen Redner, dass dieser Gag nun durch war, weswegen er nur noch ca. 3 mal gebracht wurde.</p>
<p>Der Auftritt von Max Giermann als Stefan Raab ging leider tonlos an mir vorüber, da ich telefonisch verhindert war. Der Ausschnitt, den ich in der Folgesendung &#8220;Pochers Party&#8221; sah, bestätigt jedoch meine Vermutung, dass es ausgezeichnet war. Speaking of Pocher und Parodie: Vor 2 Wochen bot Oliver Pocher bei Schmidt &#38; Pocher eine ausgezeichnete Parodie auf den Joker, die dann in eine ebenfalls gute Parodie auf Gottschalk mündete. Heute versuchte er ebenfalls, den Joker zu geben, was jedoch gründlich in die Hose ging, weswegen er es nach 3 Minuten garnicht mehr versucht hat. Seine starken Momente hatte er, wenn Mario Barth ihn und er Mario Barth erwähnte (ein bezeichnender Augenblick übrigens, als Mario Barth sich genötigt sah, noch einmal Nuhrs Witz vom GEZ-bezahlten Unterhalter zu erklären). Diese kalten Blicke sagen viel aus über die Gräben der Verachtung, die sich in dieser Branche bekanntermaßen auftun. Es ist wohl auch nicht nur ein Gerücht, dass die Gesellschaft der Spaßmacher hinter der Bühne noch viel verkommener und kaputter ist, als uns auf der Bühne suggeriert wird. Ein Gemeinschaftsgefühl kann nicht aufkommen, wenn eine Branche innerhalb weniger Jahre von Durchschnittstalenten komplett überrannt wird, die alle ihre Hallen vollkriegen wollen.</p>
<p>Gestern übrigens bewies Pocher, der meist ein guter Imitator ist, dass er der einzige Deutsche ist, der Marcel Reich-Ranicki nicht einmal annähernd nachmachen kann. Normalerweise ist dass die Aufwärmrunde im VHS-Kurs für Parodie und Imitation.</p>
<p>Ehrliche Worte zum Comedypreis fand an diesem Abend der zum Stromberg-Ensemble gehörende Schauspieler Bjarne &#8220;Ernie&#8221; Mädel, ließ jedoch geschickt offen, wie ernst es ihm war. Verpackt in Späßchen mahnte er die Egozentrik der &#8220;Großen&#8221; des Business an, doch anstatt einen Preis abzulehnen, reklamierte er einen für sich. Wohl eine der besten Laudatios des Abends.</p>
<p>Was tatsächlich fehlt sind witzige Frauen. Ob das wirklich daran liegt, dass sie einfach zu lange brauchen, <a href="http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,585958,00.html">um ein Bühnenoutfit zu finden</a> (HAHAHA), weiss ich nicht. Aber dass es eine Tatsache ist, erkennt man wohl daran, dass man sich genötigt sah, Susan Sideropoulos als beste Schauspielerin zu nominieren. Dass diese und Judith Richter nur der Höflichkeit halber dabei waren und der Preis völlig zu Recht an Nora Tschirner ging, kann diesen Umstand nicht verdecken.</p>
<p>Im letzten Drittel legte <a href="http://www.youtube.com/watch?v=6g3ALjSSxhc">Atze Schröder</a> einen gewohnt gegen den Strich des Abends gebürsteten Auftritt am Piano hin, der mir sehr gefiel. Es ist zwar grade aufgrund der kalkulierten Brechung der Erwartungshaltung sehr berechenbar, was er macht, aber mir gefällt das. Es ist schon interessant, dass die Essenz des Humors, der Bruch, nochmals gebrochen wird und es trotzdem komisch ist.<br />
Dass das aber auch komplett daneben gehen kann, zeigt zum Beispiel Henryk M. Broder immer und immer wieder. Dieser hat keine eigene Meinung, sondern beobachtet die Mainstream-Meinung, um dann das Gegenteil zu schreiben. Er und viele seiner Leser halten dass dann für Anti-Mainstream, was es vielleicht sogar ist, es ist jedoch eines nicht: individuell. Und deswegen ist es nach all den Jahren nur noch ermüdend. Aber er ist ja auch kein Comedian, zumindest nicht aus dieser Perspektive (aus einer mitleidig-überlegenen Posititon aber eventuell doch), was man ihm zugute halten muss.</p>
<p>Am Ende bekam Hugo-Egon Balder einen Ehrenpreis und selten überfiel mich soviel Fremdscham während einer Fernsehsendung wie an diesem Abend. Dieter Nuhr, Bernhard Hoecker und Ralf Schmitz versammelten sich, um 3 mal exakt die gleichen Witze zu erzählen, bevor Hella von Sinnen diese halbwegs brauchbar zu einem Ende geführt hat.<br />
Besonders schlimm tat sich hier mein persönlicher Comedy-Nemesis Ralf Schmitz hervor, welcher wohl der unlustigste Mensch dieser ganzen Versammlung ist. Ralf Schmitz, der die Kunst des lauten, anbiedernen Lachens wie kein anderer perfektioniert hat, der sich auch im 21. Jahrhundert noch traut, runterfallende Bühnendeko als Pointe zu verkaufen, der glaubt, je flippiger man rumspringt, je lauter man dazwischenpöbelt, desto witziger wird es. Ralf Schmitz, Kim Schmitz, Auschmitz, hier hat das Böse Tradition.</p>
<p>Wirklich unterhaltsam war dann tatsächlich die Folgesendung &#8220;Pochers Party&#8221;, in der alle noch einmal zu Oliver Pocher auf die Couch durften. So unwitzig Pocher in seinen Soloprogrammen ist, so schlecht er von Karten ablesen kann, gib ihm ein Mikro und schicke ihn auf eine Veranstaltung und ich fühle mich gut unterhalten.</p>
<p>Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass man auch als guter Texter in dieser Branche sehr laut schreien und blödeln muss, um wahrgenommen zu werden und dass die schlechten Witzeerzähler am Ende doch noch viel lauter brüllen können. Man braucht, um sich in diesem Gewirr zurechtzufinden, nicht nur eine Fernbedienung und eine Qualitätsdebatte, die einem sagt, was man sehen soll, man braucht vor allem ein sehr feines Gehör.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[BUCHEMPFEHLUNG FÜR DEN OKTOBER]]></title>
<link>http://felixsander.wordpress.com/2008/10/05/buchempfehlungen-fur-den-oktober/</link>
<pubDate>Sun, 05 Oct 2008 13:36:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>MR PANDER</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die Tage werden wieder kürzer und langsam packt mich wieder die Lustlosigkeit bei diesem dunklen, na]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die Tage werden wieder kürzer und langsam packt mich wieder die Lustlosigkeit bei diesem dunklen, nassen Wetter überhaupt mein Bett zu verlassen..<br />
Aber was tun an solch einem Sonntang wie heute? Das wöchentliche Fußballspielen fällt im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser, im Fernsehen wird der übliche Blödsinn gezeigt und Fifa 07 wird dank dem miesen Gameplay auf dem Nintendo Gamecube auch nach drei Spielen langweilig..</p>
<p>Wie auf Bestellung erschienen aber vor kurzem zwei neue Bücher, die ich, ohne sie gelesen zu haben, jedem wärmstenst empfehlen kann:</p>
<p><a href="http://felixsander.files.wordpress.com/2008/10/9783821807447.jpg"><img class="size-medium wp-image-23 alignleft" title="Der kleine Bruder von Sven Regener" src="http://felixsander.wordpress.com/files/2008/10/9783821807447.jpg?w=170" alt="" width="170" height="300" /></a></p>
<p style="text-align:left;"><strong>Der kleine Bruder von Sven Regener</strong><br />
Wem &#8220;Herr Lehmann&#8221; und &#8220;Neue Vahr Süd&#8221; gefallen hat, der wird auch dieses Buch lieben. Die Geschichte spielt in der Zeit zwischen den beiden ersten Büchern von Sven Regener und ist mal wieder voll von Gesprächen die eigentlich gar keine sind, da die Personen komplett aneinander vorbei reden.<br />
Nachdem Frank Lehmann am ende des Buches &#8220;Neue Vahr Süd&#8221; aufgrund eines gestellten Selbstmordversuches beim Bund entlassen wird, macht er sich mit seinem Bekannten Wolli auf den Weg nach Berlin um dort seinen Bruder zu besuchen und ein neues Leben zu beginnen. Natürlich klappt das ganze nicht so, wie Herr Lehmann es sich vorgestellt hat und so trifft er seinen Bruder gar nicht in dessen WG an, sondern nur dessen merkwürdige Mitbewohner mit denen er sich auf seltsamen Veranstaltungen wiederfindet auf denen er plötzlich hinter einem Tresen steht und für zwei DM Dosenbier der Marke &#8220;Schultheiss&#8221; verkauft.</p>
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<p style="text-align:left;"><a href="http://felixsander.files.wordpress.com/2008/10/51ete9j-n8l_sl500_1.jpg"><img class="size-full wp-image-26 alignleft" title="Die Zunge Europs von Heinz Strunk" src="http://felixsander.wordpress.com/files/2008/10/51ete9j-n8l_sl500_1.jpg" alt="" width="172" height="280" /></a></p>
<p style="text-align:left;"><strong>Die Zunge Europas von Heinz Strunk</strong><br />
Leider kann ich noch nicht wirklich viel zu diesem Buch sagen, da es erst im Laufe der nächsten Woche hier eintrudeln wird. Ich denke aber wer &#8220;Fleisch ist mein Gemüse&#8221; gelesen hat wird auch an diesem Buch nicht vorbei kommen. Bei Heinz Strunk lohnt sich übrigens auch immer der Kauf des Hörbuchs. Sein Art zu lesen ist einfach wunderbar und passt super zu seinen Geschichten</p>
<p style="text-align:left;">Näheres werde ich dann Berichten wenn ich das Buch gelesen habe.</p>
<p style="text-align:left;">
<p style="text-align:left;"><a href="http://felixsander.files.wordpress.com/2008/10/51ete9j-n8l_sl500_1.jpg"><br />
</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Herr Matussek, die Palin und ich]]></title>
<link>http://socialissuesandstuff.com/2008/10/02/herr-matussek-die-palin-und-ich/</link>
<pubDate>Thu, 02 Oct 2008 09:30:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
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<description><![CDATA[Matussek! Immer wieder Matussek! Jetzt feiert er auf SpOn sein hundertstes Blog. Hilfe! Aber wo sind]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Matussek! Immer wieder Matussek! Jetzt feiert er auf SpOn sein hundertstes Blog. Hilfe! Aber wo sind die alle? Quatscht in seinem Video von hundert Blogs, ich habe kein einziges finden können. Aber irgendwie bin ich da auch ganz froh drüber. Der ist mir viel zu provokant, hoho. Der Fanshop, da bin ich mir auch nicht sicher. Ich traue ihm beides zu: <em>entweder</em> das ist so ein schiefgelaufenes Ironieding, á la &#8220;Ja, ich weiss, dass ihr mich alle wegen meiner Selbstverliebtheit hasst und jetzt erst recht, witzig witzig&#8221; <em>oder</em> er meint das ernst. Autogrammkarte. Lochkarte, dass braucht er. Mal wieder irgendwo anständig arbeiten und stempeln gehen, nicht immer nur, hier, rumsitzen wie so ein geschasster Vizekulturchef einer Illustrierten (Illustrierte ist das Wort, dass der Focus benutzt, um den stern abzuwerten &#8211; &#8220;In der Illustrierten stern war zu lesen, dass Sex schlank macht&#8221; und so).</p>
<p>+++++</p>
<p>Heute nacht läuft die Versenkung der Palin, das wird sehr, sehr lustig. Letzte Woche sah ich die Debatte zwischen Barack &#8220;I got 99 problems, bitches ain&#8217;t one&#8221; Obama und John &#8220;No country for old men&#8221; McCain. Erst auf der ARD und nach 5 Sekunden auf CNN, ich dachte nämlich, ich bin zu faul, um das jetzt selbst zu übersetzen, aber dieser Simultankrampf ist doppelt so anstrengend. Direkt vor der Debatte spürte ich etwas, was ich lange nicht empfand &#8211; Mitleid. Dieses Gefühl ist in den letzten Jahren komplett dem Fremdschämen gewichen, ich bin da extrem anfällig, sogar bei Fernsehserien. Aber ich dachte: Dieser arme, alte Mann, der ist immer ein wenig schusselig und guckt so traurig, außerdem ist ihm sicher bewusst, dass er nicht mehr lange lebt. Aber dann besann ich mich. Hey, ER sollte DICH bemitleiden, er hat mehr Geld als alle anderen auf der Welt, mindestens, er hat keine Ahnung 13 Häuser und vier Autos, außerdem ist er vielleicht bald Präsident. Dann war die Welt auch wieder in Ordnung. Und heute nacht also Palin vs. Biden. Da empfinde ich weder Fremdschämen noch Mitleid, ich weiss nicht wieso. Sie hätte es viel mehr verdient, just a hockey mom, reingeworfen ins Haifischbecken Washington. Aber sie ist ja selbst ein Barracuda, deswegen vielleicht.</p>
<p>+++++</p>
<p>Kulturoverkill! Nächsten Monat geht&#8217;s zur Heinzi-Lesung, das Buch kaufe ich mir heute und morgen geht es ins Theater. Whoa, Theater. Das zweite mal in meinem Leben, dass ich in ein Stück gehe, dass nicht Peterchens Mondfahrt oder den Lebkuchenmann zum Thema hat. Irgendwas von Woody Allen, na hoffentlich wird das nicht zu anzüglich. A propos, was zieht man da eigentlich an im Theater? Ich hab ja nichts.</p>
<p>+++++</p>
<p>Das erste mal, dass ich im Theater war und es war kein Weihnachtsmärchen war auch ein Versehen. Eigentlich wollten wir mit <a href="http://socialissuesandstuff.com/2007/12/28/die-gruppe/">&#8220;der Gruppe&#8221;</a> in ein Stück für Jugendliche. Das war, als wir in Berlin waren. Wir hatten einen neuen Erzieher, eine ziemliche Pfeife, die nach ein paar Probewochen auch wieder gegangen wurde. Das Stück hieß &#8220;Gestrandet auf Guadeloupe&#8221;, was <em>eigentlich</em> auch ein Stück für Kinder ab 10 ist. Er hat uns dann Karten besorgt. Was wir und die anderen Erzieher nicht wussten, war, dass es sich um ein Kleinsttheater handelte und hier so ein experimentelles Ding lief, also irgendwas lief schief und am Ende waren ein paar von den anderen (natürlich) verstört. Berlin halt, da weiss man nie, was auf einen zukommt.</p>
<p>Ach, ich komme schon wieder vom hundertsten ins tausendste, ich wollte eigentlich nur mal einen Matussek-Rant loslassen, again.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Zunge Europas]]></title>
<link>http://socialissuesandstuff.com/2008/09/23/die-zunge-europas/</link>
<pubDate>Tue, 23 Sep 2008 10:10:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die Karten für Heinzis Lesung am 05.11. sind vorbestellt, 4 Stück, denn auch die Quasi-Schwiegerelte]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die Karten für Heinzis Lesung am 05.11. sind vorbestellt, 4 Stück, denn auch die Quasi-Schwiegereltern (der Tag wird kommen, an dem man das &#8220;quasi&#8221; weglassen kann, aber noch wehre ich mich standhaft!) wollen weiter ins Strunk-Universum eingeführt werden. Das klappt bis jetzt ganz gut.</p>
<p>Ein wenig skeptisch bin ich aber schon, was das neue Buch angeht. Das <a href="http://www.heinzstrunk.de/">aktuelle Grußwort</a> liest sich ein wenig fad und ärgerlicherweise kündigt er schon an, stilistisch ein wenig massenkompatibler geschrieben zu haben. Frei nach Johannes Baptist Kerner: <a href="http://www.zeit.de/2006/40/Interview-Kerner-40?page=4">Man muss die Tonne rausstellen, so lange es regnet.</a><br />
Ich hoffe, es wird nicht ganz so dramatisch. Die Thematik ist ganz interessant, aber sie hat auch das Potential in <a href="http://socialissuesandstuff.com/2008/02/12/vollidiot/">Jaud&#8217;sche Untiefen</a> hinabzusinken. Daumen drücken!</p>
<p>(Am 09.11. geht es dann für Heinz Strunk übrigens <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Durch_die_Nacht_mit%E2%80%A6">durch die Nacht mit</a> H.P- Baxxter. Ich bin überfragt, wie ich dem begegnen soll.)</p>
<p><img src="http://farm1.static.flickr.com/30/51798961_9cb40627da.jpg" alt="" /><br />
(<a href="http://flickr.com/photos/sathishcj/51798961/">stratosphere</a>)(<a href="http://creativecommons.org/">CC</a>)</p>
<p>Aufruf mit Background: Vor vielen Jahren hatte Jürgen von der Lippe in seiner Sendung Wat is? eine Frau zu Gast, die beruflich wohl sowas war wie Linguistin oder Redundantin oder so, jedenfalls beschäftigte sie sich auch mit der Thematik der Redundanz in Dialogen. Als Beispiel wählte sie einen Strandspaziergang, in der einer der Spaziergänger sagt: &#8220;Oh, guck mal, da vorne ist eine Qualle.&#8221; Das ist unnötig zu erwähnen, meinte sie, schließlich sieht die ja jeder. Man könnte doch vielmehr sagen &#8220;Hm, die Qualle da vorne, ob die wohl&#8230;?&#8221; und den Rest habe ich vergessen, die Fortführung &#8220;&#8230;tot ist?&#8221; erscheint mir jedenfalls ebenso unnötig. Ich finde, man kann aber ruhigen Gewissens auf eine Qualle hinweisen, und zwar wie man möchte, schließlich geht es ja nicht darum, tatsächlich deren Existenz festzustellen, sondern bloß ein Gesprächsthema einzuleiten. Das hat die Frau nicht verstanden.</p>
<p>Aber darum ging es mir garnicht, das war nur der Background, jetzt kommt der Aufruf: Aufgrund dieser Thematik etablierte sich der Begriff &#8220;Quallensatz&#8221; in Steffis und meinem Wortrepertoire, welcher immer Anwendung findet, sollte jemand von uns the obvious staten. Und weil wir total witzig und crazy sind, haben wir diesbezüglich (zuviele Amtsformulare in letzter Zeit) eine studifotz-Gruppe gegründet mit dem Namen &#8220;Guck mal da, eine Qualle&#8221;. Natürlich waren wir lange die einzigen beiden Mitglieder, aber für ganz kurze Zeit hatten wir ein Ehrenmitglied. Ich habe nur mal kurz rübergeschaut und mir den Namen nicht gemerkt, und irgendwann hat die Person uns wieder verlassen. Bitte melde Dich!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Swingtime is good Time! Good Time is better Time!"]]></title>
<link>http://lordfoltermord.wordpress.com/2008/08/12/swingtime-is-good-time-good-time-is-better-time/</link>
<pubDate>Tue, 12 Aug 2008 14:19:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>lordfoltermord</dc:creator>
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<description><![CDATA[„Fleisch isst mein Gemüse!!!“ wäre ein empörter Aufschrei, den ich auch schon gerne mal gehört hätte]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:9pt;"><span style="font-family:Arial;">„Fleisch isst mein Gemüse!!!“ wäre ein empörter Aufschrei, den ich auch schon gerne mal gehört hätte. War aber nicht und das Buch wie auch der darauf basierende Film müssen mit einem s weniger auskommen.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:9pt;"><span style="font-family:Arial;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:9pt;"><span style="font-family:Arial;">Buch fand ich gut, Buchverfilmungen lassen mich meist schon im Vorfeld erschaudern. Bei dieser bestätigten erste Kritiken meine Vermutungen, also bin ich dem Film erstmal ferngeblieben. Jetzt aber Openairkino, muss man ja ein- bis achtmal pro Sommer gemacht haben, lauschiger Abend, lecker Versorgung und alles, also gut, warum auch nicht?`</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:9pt;"><span style="font-family:Arial;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:9pt;"><span style="font-family:Arial;">Darum! Ja, jetzt weiß ich es wieder. Bis in die späte Mitte des Films hangelt sich dieser sehr eng am Buch entlang, was ihm gut tut und von mir schwer gegutheißt wird. Dann aber kommt eine bislang nicht bekannte Lovestory ins Spiel. Nun gut, dachte ich mir, warum nicht? Der junge hatte es ja vorher auch nicht wirklich einfach im Leben, gönnen wir es ihm. Wenn dann aber noch ein fragmentarischer Song des halbverbrannten G**mbay Dance Band-Frontmannes auftaucht, den er mit seiner Liebe, die glücklicherweise auch noch laut und angenehm singen kann, komplettiert und ihn bei einem Musikkonzern unterbringen will, dort aber an der Konzernmatratze hängen bleibt, das Handgemenge dazu führt, dass das Tape quer durchs Foyer und dem abgedrehten Konzernchef genau vor die Füße fällt, was letztlich zu einem ungeahnten Karrieresprung des Brot-Agonisten Heinz führt, muss ich mich schon mit Recht fragen dürfen: „Häääähhh????“<span>  </span>Solche überkandidelten Sujets hätte man doch eher in 80er-Jahre-Dödelfilmen wie „2 Nasen tanken bleifrei“ vermuten dürfen. Wo waren denn Gottschalk und Helmut Fischer hier?&#8230;gut, letzterer ist bis auf weiteres entschuldigt&#8230;</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:9pt;"><span style="font-family:Arial;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:9pt;"><span style="font-family:Arial;">Im Gegenzug wird dafür aber das weitere Schicksal der gar nicht mal unsymphatischen Schützenfest-Muckerband unauffällig weggefräst. Das ist schaaade. Ich gebe zu, dass das Buchende nicht gerade ein Special-Effects-Highlight darstellt, aber symphatischer war es allemal. Ach, Mensch, Heinz!&#8230;</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:9pt;"><span style="font-family:Arial;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:9pt;"><span style="font-family:Arial;">Das Ganz-hinten-Ende, das war dann aber wieder versöhnlich, als auch die tote Mutti und die noch totere Nachbarin wieder auflebten und mitjammten. Das sollte ich schon noch erwähnen, ich will ja hier nicht als der permanente Meckerfritze gelten.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:9pt;"><span style="font-family:Arial;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:9pt;"><span style="font-family:Arial;">Mittelmäßig abgeliefert würde ich mal sagen&#8230;</span></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[66. Unterländisch]]></title>
<link>http://lyrikzeitung.wordpress.com/2009/03/12/66-unterlandisch/</link>
<pubDate>Thu, 12 Mar 2009 00:02:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>lyrikzeitung</dc:creator>
<guid>http://lyrikzeitung.wordpress.com/2009/03/12/66-unterlandisch/</guid>
<description><![CDATA[Während die zeitgleich stattfindende offizielle Eröffnung der Buchmesse im Gewandhaus dem Vernehmen ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Während die zeitgleich stattfindende offizielle Eröffnung der Buchmesse im Gewandhaus dem Vernehmen nach eine gediegen-zahme Veranstaltung gewesen sein soll, bot der vom Schriftsteller und Lautpoesie-Experten Michael Lentz konzipierte und moderierte Abend im ausverkauften Haus Spektakuläres. Herbert Grönemeyer, Deutschlands wohl einziger wirklicher Popsuperstar, war als Gedichtrezitator angekündigt, eingerahmt von herausragenden internationalen Vertretern der Sprech- und Stimmkunst. &#8230;</p>
<p>Der in Berlin lebende Russe Valeri Scherstjanoi begann den Reigen mit seinen ekstatischen Rezitationen von Chlebnikov, Majakowski und anderen Avantgardisten &#8211; im Original selbstverständlich. Zu erleben war eine Anverwandlung, die mindestens im Fall Majakowskis einer spiritistischen Seance gleichkam. Jandls „Schtzngrmm“ war nichts dagegen, allerdings hätte er auch Kochrezepte oder Deklinationstabellen mit dem gleichen Wanda-Effekt vortragen können.</p>
<p>Wie der souveräne Conferencier Lentz listig vorwegnahm, waren die auf Prominentenrezitation eingestellten Zuhörer sichtlich geplättet von dieser schamanistischen Geisterstimmenbeschwörung. Verstehen war, jedenfalls im landläufigen hermeneutischen Sinne, nicht der Aufnahmemodus dieses Abends. Die sorbische Dichterin <strong>Róža Domašcyna</strong> trug experimentelle Sprachsalatgedichte vor, die schon für ein Verzweiflungslachen im Saal sorgten, als sie &#8211; immerhin &#8211; ankündigte: „Das nächste Gedicht enthält deutschsprachige Elemente“. &#8230;</p>
<p>Doch hätte man gedacht, dass ausgerechnet er [Grönemeyer] in einer Runde Vortragender der Leiseste und Verständlichste sein würde? Gut, er war auch der Einzige, der Deutsch sprach. Dazwischen kam erst einmal wieder mit dem niederländischen Klangpoeten Jaap Blonk und dem amerikanischen Stimmwunder David Moss der reine, von jedem Sinn befreite Laut zu Ehren. Das „Unterländische“, so das von ihm kreierte Kunstidiom, habe den Vorteil, so Blonk, dass es auch seine Landleute nicht verstünden.<br />
Zufällig anwesende Hals-Nasen-Ohren-Ärzte hatten wahrscheinlich noch das tiefste Verständnis für die mitunter schmerzhaften Körpergeräusche, die Blonk und Moss hervorbrachten. „Poesie hart an der Realität“ nannte Lentz das. Das Publikum hatte inzwischen wohl auch genügend Grenzerfahrungen gemacht, so dass schon Ankündigungen genügten, um Gelächter ausbrechen zu lassen. Etwa die, jetzt folge „Singstimme in Sellerie“ (Domascyna) oder ein „Solo für Backensyntheziser“ (Blonk), das so klang, als würde Donald Duck die Furzorgien aus Heinz Strunks „Fleckenteufel“ imitieren. / Richard Kämmerlings, FAZ 12.3.<br />
</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

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