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	<title>hinterhaltig &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/hinterhaltig/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "hinterhaltig"</description>
	<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 23:01:10 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Der eine Abend im März (2)]]></title>
<link>http://ueberbelichtet.wordpress.com/2009/05/17/der-eine-abend-im-marz-2/</link>
<pubDate>Sun, 17 May 2009 14:47:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>unterbelichtet</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ich holte tief Luft, aber meine gute Kinderstube hatte ich in diesem Moment schon längst vergessen. ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich holte tief Luft, aber meine gute Kinderstube hatte ich in diesem Moment schon längst vergessen. Aus der anfangs kontrollierten Atemtechnik, die mit jedem Ausatmen den Zorn aus mir heraus spülen sollte, war ein wütendes Schnauben geworden. Die vielen Stunden, die ich bei meiner Yogalehrerin auf der Matte gelegen hatte, waren offensichtlich Zeitverschwendung gewesen, das Geld hätte ich ebenso gut aus dem Fenster werfen können. Aber egal, ich hatte diese eingebildete Schnepfe mit ihren Räucherstäbchen eh nie gemocht und das würde ich ihr auch noch in ihr geliftetes Gesicht sagen, vorausgesetzt, ich käme aus der Sache hier wieder raus.</p>
<p>Auch wenn es in diesem Moment nicht unbedingt den Anschein machte, an sich war ich ein guter, ehrlicher Mensch. Ich war seit einem Jahr mit der schönsten und wunderbarsten Frau der Welt verheiratet, war stolzer Papa von einer bezaubernden Tochter und leitete eine kleine, aber sehr erfolgreiche Werbeagentur in Berlin Kreuzberg. Ich zahlte stets ordentlich meine Steuern und sogar der GEZ warf ich immer pünktlich mein Geld in den Rachen. Bald würden wir auch noch einen Hund haben und dann wäre unser kleines, fast spießiges Leben perfekt. Wenn da nicht der Zwischenfall vor fünf Wochen gewesen wäre. Und als indirekte Folge dessen: Torben!</p>
<p>Meine Nasenflügel bebten, die Adern an meinem Hals schwollen auf das Dreifache an und meine Aussprache wurde unmerklich feuchter als ich eine kleine Auswahl meines großen Repertoires an Schimpfwörtern auf den Therapeuten schoss. Erst kamen die Geläufigen, die heutzutage jeder Vierjährige im Kindergarten lernte, dann steigerte ich mich auf ein paar besonders unflätige Bezeichnungen aus der Fäkalsprache, fuhr fort mit ein paar zusammengesetzten Substantiven, die einzeln kaum schlimm waren, aber in Kombination erst ihre verheerende Wirkung entfalteten und gegen Ende hin, als mir dann die Ideen ausgingen, setzte ich alles auf eine Karte und blies zum Schlussakkord: „Du lila Ökohonk“ schnaubte ich mit der letzten Luft aus meiner Lunge und sank dann erschöpft auf dem winzigen Stuhl zusammen.<br />
Ich hatte mich aufgeführt wie ein verzogenes Kleinkind, dem man den Lutscher weggenommen hatte, aber es ging mir deutlich besser. Vernünftig war das nicht, geschweige denn förderlich für ein gutes Verhältnis mit Torben, von dessen Beurteilung am Ende dieser sechs Wochen Therapie hing ja so einiges ab, aber ich sah eh nicht ein, warum ich hier sein musste und da war eine kleine Portion Trotz vollkommen legitim.</p>
<p>In dem kleinen Raum war es mucksmäuschen Still. Die anderen Teilnehmer saßen wie gebannt auf ihren Stühlen und starrten mich mit weit aufgerissenen Augen an. Außer Annette, die bereits seit einer halben Stunde damit beschäftigt war, sich den Zeigefinger in das linke Ohr zu stecken und ihn aus dem rechten Ohr wieder erscheinen zu lassen. Aber die hatte eh andere Probleme.</p>
<p>Erwartungsschwanger und mit einem herausfordernden Grinsen sah ich Torben direkt in die Augen. Obwohl er leicht schielte, war es nicht schwer zu erkennen, dass er dabei war, einen Plan auszuhecken, wie er mir mein aufmüpfiges Verhalten austreiben konnte. Während meines gesamten Monologs hatte er keinerlei Regung gezeigt. Einmal, so glaubte ich, ein kurzes Zucken um seine Mundwinkel gesehen zu haben, das war irgendwann zwischen „Intelligenzallergiker“ und „Halbdackel“ gewesen, aber ich mochte mich auch täuschen. Jetzt gerade, sah er nicht unbedingt aus, als sei er zum Spaßen aufgelegt.<br />
„Mein lieber Tim“, fing er urplötzlich an zu stammeln, „du bist hier, damit ich dir helfe. Und wenn du das nicht willst, dann gibt es Mittel und Wege&#8230;“ Er brauchte den Satz gar nicht fertig zu sprechen. Seine Stimme klang beleidigt und schon fast weinerlich, aber irgendetwas klang da noch mit, das es mir kalt den Rücken runter laufen ließ. Dieser Mann hatte böses vor und erst jetzt wurde es mir bewusst, dass ich ihm ausgeliefert war.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Sprachwirrungen]]></title>
<link>http://sommerschwester.wordpress.com/2008/07/12/sprachwirrungen/</link>
<pubDate>Sat, 12 Jul 2008 16:44:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>sommerschwester</dc:creator>
<guid>http://sommerschwester.wordpress.com/2008/07/12/sprachwirrungen/</guid>
<description><![CDATA[Wenn man nicht aufpasst wird aus einem Eckehard sehr schnell ein Ekelhard. Und es heißt auf einmal n]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wenn man nicht aufpasst wird aus einem Eckehard sehr schnell ein Eke<span style="color:#ff0000;">l</span>hard. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Und es heißt auf einmal nicht mehr hinterhältig und heimtückisch sondern hinter<span style="color:#ff0000;">tückisch</span> und heim<span style="color:#ff0000;">hältig</span>.</p>
<p> </p>
<p>Sehr, sehr witzig und schon einige Zeit ein running Gag bei uns. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p> </p>
<p>Ach ja und seitdem haben wir auch beschlossen, dass wir einen Sohn mal Eckelhard nennen. Das passt! <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p> </p>
<p>Liebe Grüße</p>
<p>von Sommerschwester, die heute einen Clown gefrühstückt hat</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

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