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	<title>horbehinderung &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/horbehinderung/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "horbehinderung"</description>
	<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 06:12:25 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Behinderung: Selbstverwirklichung nur ohne Hörgerät möglich?]]></title>
<link>http://notquitelikebeethoven.wordpress.com/2009/10/14/behinderung-selbstverwirklichung-nur-ohne-horgerat-moglich/</link>
<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 22:48:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>not quite like beethoven</dc:creator>
<guid>http://notquitelikebeethoven.wordpress.com/2009/10/14/behinderung-selbstverwirklichung-nur-ohne-horgerat-moglich/</guid>
<description><![CDATA[Bin ich als Schwerhöriger oder Ertaubter nur halb der Mensch, der ich sein könnte, solange ich Mediz]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Bin ich als Schwerhöriger oder Ertaubter nur halb der Mensch, der ich sein könnte, solange ich Medizintechnik nutze? Also Hörgeräte oder Cochlea Implantate (CIs)?</p>
<p>Darüber habe ich mich gerade überraschend mit der Bekannten einer Freundin gestritten. Überraschend deswegen, weil ich dachte, niemand würde diese Frage rundheraus mit &#8220;ja&#8221; beantworten. Meine Gesprächspartnerin war jedoch der Ansicht, dass nur das Weglassen jeglicher Geräte und die Verwendung von Gebärdensprache als meine neue Muttersprache mich vollkommen befreien würde. (Die Unterhaltung fand auf Englisch statt, es ging um &#8220;self-actualization, also darum, das eigene Potential auszuschöpfen, was übrigens auch das Erkennen von Grenzen beinhaltet, sowohl persönlicher als auch gesellschaftlicher.)</p>
<p>Ich denke immer noch darüber nach, darum wollte ich hier ein bißchen was dazu schreiben. Würde mich freuen wenn Ihr reinschaut.</p>
<p><!--more--></p>
<p>Ich habe eigentlich überhaupt kein Problem mit dem Wort behindert (leider hängen so wie die Leute es verwenden allzu oft Pauschalisierungen und Stigmatisierung der ganzen Person dran). Ich bezeichne mich selbst als schwerhörig. Wenn es formal wird oder der Kontext es erfordert (und in diesem Blog tut er das oft), dann sage ich auch, ich sei &#8220;hörbehindert&#8221;. Ich finde das vollkommen korrekt, weil die anatomischen Gegebenheiten in meinen Ohren mich nunmal beim Hören und allem was damit zusammenhängt behindern. Das heißt nicht, dass ich situationsunabhängig oder gar vorwiegend ein &#8220;Behinderter&#8221; wäre, beileibe nicht. Aber ich bin schwerhörig und damit situationsabhängig mehr oder weniger behindert wenn es ums Hören geht. (Hinter dem mehr oder weniger versteckt sich dann die Frage, ob und inwiefern auch meine Umwelt, Menschen, Organisationen und Gesellschaft mich behindern und was man dagegen tun kann. Aber das ist ein anderes Thema.)</p>
<p>Weil ich diese Situationen nicht alle vermeiden kann und auch nicht will, nutze ich alle möglichen Tricks und Strategien (die zum Teil in diesem Blog beschrieben sind), um die Probleme zu überwinden, die mir meine Schwerhörigkeit bei dem was ich so mache auftischt. Und ich nutze Hörgeräte als Hilfsmittel. Ich weiß sehr genau, dass ich trotzdem schwerhörig, hörbehindert bleibe. Hörgeräte &#8212; oder CIs &#8212; sind kein Ersatz für meinen Hörsinn und keine Heilung für Taubheit. Aber das behauptet meines Wissens nach auch niemand ernstzunehmendes. Es sind Hilfsmittel, die, wie der Name schon sagt, mir erlauben, bestimmte Ziele unter gegebenen Umständen besser, schneller oder einfacher zu erreichen.</p>
<p>Wenn ich nun unter diesen Bedingungen nach Selbstverwirklichung im Sinne von &#8220;self-actualization&#8221; strebe, dann bedeutet das für mich, dass ich in meinem Leben, in meiner Identität einen Platz für meine Schwerhörigkeit bzw. Taubheit finden muss. Denn darum geht es: Um das Leben was man &#8212; idealerweise unter Berücksichtigung der Umstände, Grenzen wie Potentiale &#8211;  führen will. Und wie man das erreichen kann.</p>
<p>Hier zu jemand anderem zu sagen: Du darfst aber keine Hörgeräte oder CIs dabei benutzen und mußt dich von der Beschränkung der Lautsprache frei machen, finde ich gelinde gesagt, etwas daneben. Da finde ich hat jemand sowohl das <a title="SSOAR: Anne Waldschmidt - Disability Studies: individuelles, soziales und/oder kulturelles Modell von Behinderung? " href="http://www.ssoar.info/ssoar/View/?resid=1877">medizinische wie das kulturelle Modell von Behinderung</a> etwas einseitig verstanden. Ich denke, es geht weniger darum ob und welche Hilfsmittel man nutzt, sondern welchen Gebrauch man von ihnen macht. Ob man damit die eigenen Potentiale besser ausschöpft und so glücklicher lebt.</p>
<p>Nun würde mich interessieren &#8212; wie seht Ihr das?</p>
<p>(Die Situation ist natürlich eine ganz andere für Leute, die von Geburt an gehörlos sind oder bereits gebärdende Freunde und Verwandte oder Kollegen haben. Ich bin spätertaubt und habe im Augenblick keinen einzigen gebärdenden Menschen in meinem Leben.)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Behindert ist man nicht, behindert wird man" -- doch kein guter Spruch?]]></title>
<link>http://notquitelikebeethoven.wordpress.com/2009/07/19/behindert-wird-man-schlechter-spruch/</link>
<pubDate>Sat, 18 Jul 2009 22:30:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>not quite like beethoven</dc:creator>
<guid>http://notquitelikebeethoven.wordpress.com/2009/07/19/behindert-wird-man-schlechter-spruch/</guid>
<description><![CDATA[Es ist ja einiges dran, gerade wenn man ihn benutzt um gegen Diskriminierung anzugehen. Aber ist so ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Es ist ja einiges dran, gerade wenn man ihn benutzt um gegen Diskriminierung anzugehen. Aber ist so zu reden wirklich eine gute Idee? Zumindest ist es nur die halbe Wahrheit, finde ich, jedenfalls was Hörbehinderung angeht.</p>
<p>Damit behauptet man ja, Behindertsein sei keine <em>Eigenschaft </em>einzelner Menschen, sondern das Ergebnis des <em>diskriminierenden Tuns</em> von Menschen. Und schiebt denen damit den schwarzen Peter zu. Aber wenn man das wirklich ernst nimmt, dann müsste man doch auch sagen: Wer schwerhörig ist, behindert Normalhörende. In ihren Kommunikations- und Entfaltungsmöglichkeiten nämlich.</p>
<p><a href="http://notquitelikebeethoven.wordpress.com/files/2009/07/fountain1.jpg"><img title="The Fountain on Washington Square -- Photo by Not quite like Beethoven, all rights reserved" src="http://notquitelikebeethoven.wordpress.com/files/2009/07/fountain1.jpg" alt="The Fountain on Washington Square -- Photo by Not quite like Beethoven, all rights reserved" width="500" height="435" /></a></p>
<p>Das ist jetzt nicht nur Wortakrobatik, sondern genau das, was mich oft an meiner Schwerhörigkeit verzweifeln läßt. Dass es nämlich letztlich immer wieder darauf hinausläuft, anderen zur Last zu fallen &#8212; indem man sie um Hilfe bittet. Nochmal sagen. Nicht <em>so</em>, sondern <em>so </em>reden. Etwas aufschreiben, einen Moment warten weil gerade ein Störgeräusch da ist. Näher herankommen. Was hat der da drüben gerade gesagt? Man lese nur all <a title="Not quite like Beethoven: Besser Reden mit Schwerhörigen - 11 Regeln" href="/2009/04/18/besser-reden-mit-schwerhorigen/">die Regeln die ich selbst aufgestellt habe</a>. Natürlich hab ich guten Grund, das zu fordern; nette Menschen sehen das ein und wollen mir helfen. Es ist ja auch nicht so viel verlangt. Und es gibt sogar Situationen, in denen alle davon profitieren, wenn &#8216;ordentlich&#8217; geredet wird.</p>
<p>Aber trotzdem, es bleiben Forderungen. Und zwar viele und immer wieder. Dieses dauernde Querulantsein macht mich echt fertig. Mal ganz davon abgesehen, dass selbst beste Freunde oder Ehepartner von ständigem Wiederholen öfters unwillkürlich aggressiver werden oder von den ganzen Notwendigkeiten genervt sind. Weil es einfach nie <em>leicht</em> ist mit mir.</p>
<p>Wäre es dann nicht eigentlich zutreffender &#8212; und vielleicht auch politisch schlauer &#8212; wenn man den Spruch sein ließe? Und stattdessen sagte, es sind gar nicht <em>Menschen</em> die behindert werden, sondern <em>die Kommunikation</em>?</p>
<p>Erstens verteilt man dann keine schwarzen Peter. Und zweitens sieht man dann gleich, dass Hörbehinderung ein Problem ist, das nie nur einen allein betrifft. Und auch nicht von einem allein gelöst werden kann. Egal wie sehr man sich anstrengt. Es braucht <em>immer </em>beide (oder alle) Beteiligte.</p>
<p>Nur mal so in den Raum gestellt&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das Gehörlos Blog]]></title>
<link>http://krankheiten.wordpress.com/2009/01/08/der-gehorlos-blog/</link>
<pubDate>Thu, 08 Jan 2009 08:14:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ivonne</dc:creator>
<guid>http://krankheiten.wordpress.com/2009/01/08/der-gehorlos-blog/</guid>
<description><![CDATA[Ein interessantes Interiew mit der Betreiberin eines wirklich guten Blogs, in dem es um die Gehörlos]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ein interessantes Interiew mit der Betreiberin eines wirklich guten Blogs, in dem es um die Gehörlosigkeit geht. Hier kann man etwas über alle Themen rund um die Hörbehinderung etwas erfahren.</p>
<p>Mein Blog ist <a href="http://www.gehoerlosblog.de/" target="_blank">www.gehoerlosblog.de</a> und wie schon aus der Domain zu ersehen ist, geht es hier rund um die Gehörlosigkeit.<br />
Dazu gebe ich hier auch Einblicke in das Leben hörbehinderter Menschen und zeige den Unterschied zu Hörenden auf.</p>
<p><strong>Wie ich mit dem Blog angefangen habe?</strong><br />
Das Blog war sozusagen eine &#8220;Badewannen-Idee&#8221;, dort wurde mein Blog geboren und ich habe es dann auf die Beine gestellt. Mittlerweile betreibe ich mehrere Blogs und eine Agentur für die Lippendolmetscher.</p>
<p><strong>Was der größte Erfolg meiner Internetseite war?</strong><br />
Eher &#8220;ist&#8221;, denn durch meine Internetseite spreche ich viele Menschen an und habe darüber auch schon viele interessante Menschen kennengelernt. Ständig zeigen sich mir neue Möglichkeiten auf, von denen ich vor einiger Zeit nicht mal wusste.</p>
<p><strong>Welche Themen meine Benutzer am meisten interessieren?</strong><br />
Das kann ich nicht so genau sagen&#8230; Das Internet ist schnell-lebig, aus dem Grund kann ich Ihnen deshalb keine Themen aus dem Ärmel werfen, die die Benutzer am meisten interessieren. Bis jetzt habe ich immer wieder festgestellt, dass die Menschen mich querfeldrein aus allen Themen rund um die Hörbehinderung anschreiben.</p>
<p>Als ich mein <a href="http://www.gehoerlosblog.de/" target="_blank">www.gehoerlosblog.de</a> auf die Beine stellte, war natürlich mein 1. Ziel, dieses mit gutem und sinnvollen Inhalt zu füllen und 2. Ziel, 5.000 Besucher im Monat auf mein Blog zu bekommen.<br />
Diese Ziele sind erreicht worden bzw. werden immer wieder erreicht, was mich immer sehr freut. Ebenso auch das Ziel, mich direkt über das Internet mit Menschen auszutauschen, mit denen ich früher ohne Internet niemals hätte austauschen können. Das Internet ist für mich als Hörbehinderte ein wunderbarer Segen!</p>
</div>]]></content:encoded>
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