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	<title>identitat &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/identitat/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "identitat"</description>
	<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 19:42:01 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[europäische Zwangstoleranz]]></title>
<link>http://katalyma.wordpress.com/2009/11/30/europaische-zwangstoleranz/</link>
<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 12:05:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>Charly</dc:creator>
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<description><![CDATA[Das schweizer Volk wurde befragt und die Welt zeigt sich entsetzt. Am Wochenende entschied das schwe]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Das schweizer Volk wurde befragt und die Welt zeigt sich entsetzt. Am Wochenende entschied das schwe]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Andrew Sean Greer - Die Nacht des Lichts]]></title>
<link>http://seitenansicht.wordpress.com/2009/11/29/andrew-sean-greer-die-nacht-des-lichts/</link>
<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 21:54:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>seitenansicht</dc:creator>
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<description><![CDATA[Der erste Satz Der Himmel hielt immer Wort. Klappentext Auf einer Insel im Südpazifik trifft sich 19]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong><a href="http://seitenansicht.wordpress.com/files/2009/11/greer1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-271" title="greer" src="http://seitenansicht.wordpress.com/files/2009/11/greer1.jpg" alt="" width="140" height="213" /></a>Der erste Satz<br />
</strong>Der Himmel hielt immer Wort.</p>
<p><strong>Klappentext</strong><br />
Auf einer Insel im Südpazifik trifft sich 1965 eine Gruppe kalifornischer Astronomen, um einen Kometen zu beobachten. Das Gestirn streicht vorbei, ein Junge stirbt &#8211; ein Erlebnis, das sie nicht mehr loslassen wird. Von nun an treffen sie sich alle sechs Jahre, um den Kometen zu beobachten und ihr Leben neu zu vermessen.</p>
<p><strong><strong>Meine Meinung</strong></strong><br />
Den zahlreichen überschwänglichen Rezensionen, die man im Netz findet, mag ich mich nicht anschließen, denn ein absolutes Highlight war das Buch für mich nicht, schlecht fand ich es aber auch nicht. Die meiste Zeit habe ich mich gefragt, wohin mich Greer führen möchte &#8211; ich habe mich ähnlich orientierungslos gefühlt wie die Protagonisten. Und von denen gibt es einige, da der Autor die Leben einer Gruppe von Menschen verfolgt, die durch die Betrachtung eines Kometen verbunden sind. Es gibt den renommierten Astronomen, der den Kometen entdeckt hat, seinen verzweifelten Kollegen, seine aufstrebenden Studenten, seine junge, unwissende Tochter, und andere aus deren Dunstkreis. Diese Menschen sind nicht nur durch den Kometen sondern auch den Tod eines Jungen miteinander verbunden, und im Laufe des Buches werden sie älter, erwachsen, erfolgreich, verzweifelt, desillusioniert und ihre Beziehungen zueinander verändern sich &#8211; sie leben. Greer fächert diese Leben vor dem Leser auf, indem er sie von 1965 bis 1990 alle sechs Jahre &#8220;besucht&#8221;. Er spielt mit den Perspektiven, mit Rückblicken und Momentaufnahmen. Dabei wachsen einem manche Protagonisten ans Herz, andere eben nicht.<br />
Besonders gut hat mir gefallen wie sich die Einzelnen Gedanken über ihr Leben machen und dabei die Anschauung variiert wird, dass ein Leben aus mehreren Leben besteht bzw. bestehen sollte. Kathy, Frau eines viel versprechenden Astronomen, &#8220;wechselt&#8221; von einem Leben in ein anderes indem sie ihren Beruf bzw. ihre Berufung wechselt. Denise, Astronomin, blickt auf die nicht genutzten Chancen zurück und überlegt verzweifelt, welche Leben sie hätte führen können. Und Lydia empfindet sich als Heranwachsende bereits als ein &#8220;Produkt&#8221; des Teams von Mädchen, die sie schon gewesen ist. Auffällig ist hierbei meines Erachtens, dass diese Überlegungen nur von Frauen geführt werden. Die Männer spiegeln diese Überlegungen in ihrem Handeln, reflektieren sie aber nicht selbstständig. Auch wenn sie komplexe Personen im Geschehen darstellen, funktionieren sie bei diesem Aspekt anscheinend nur als Beiwerk der weiblichen Innenwelten.<br />
Anfänglich fand ich den Roman etwas schleppend, obwohl er natürlich mit den Ereignissen beginnt, die immer wieder aufgearbeitet werden &#8211; der ersten Kometenbeobachtung und dem Tod eines Jungen. Nachdem die Protagonisten eingeführt waren legte sich das, allerdings schwächelt das Buch gegen Ende wieder etwas. Greers Schreibe ist solide (aber leider schlecht lektoriert), und offenbart einige Perlen.</p>
<p><strong>Der Autor<br />
</strong>Der Amerikaner Andrew Sean Greer veröffentlichte anfangs Erzählungen in verschiedenen Zeitschriften, 1996 wurde eine davon mit dem Ploughshares&#8217;s Cohen Award for Best Short Story ausgezeichnet. &#8220;Die Nacht des Lichts&#8221; war sein Debütroman, mit seinem zweiten Werk »Die erstaunliche Geschichte des Max Tivoli« gelang ihm der internationale Durchbruch. Der Autor lebt in San Francisco.</p>
<blockquote><p><strong>Andrew Sean Greer &#8211; Die Nacht des Lichts</strong><br />
aus dem Amerikanischen von Uda Strätling<br />
Fischer Taschenbuch,  2005<br />
352 Seiten</p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ich?]]></title>
<link>http://anhora.wordpress.com/2009/11/28/ich/</link>
<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 16:53:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>Anhora</dc:creator>
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<description><![CDATA[So wie ich vorher war, vor dem Unfall meines Kindes, so bin ich nicht mehr. Eine ausgeprägte Niederg]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>So wie ich vorher war, vor dem Unfall meines Kindes, so bin ich nicht mehr. Eine ausgeprägte Niedergeschlagenheit lähmte mich nach ein paar Monaten, nachts fand ich keinen Schlaf, Herz und Gedanken rasten, Angst befiel mich: Dass ich krank werden könnte, vor der Zukunft, vor jedem einzelnen Tag und was er bringen könnte. Da es nicht besser wurde, ging ich zum Arzt und bekam ein Medikament. Es funktioniert. Morgens habe ich jetzt wieder Mut, aufzustehen. Das Kantige des Alltags landet in einer fluffigen Hülle aus Citalopram, nur ein Teil davon dringt bis zu mir durch. Ich habe etwas Ruhe gefunden und bin fast versucht, die Tabletten wegzulassen. Ich bin ja wieder „Ich“. So, wie ich mich kenne. Oder war das Häufchen Elend der letzten Monate „Ich“? </p>
<p>Kann es sein, dass man Pharmaka braucht, um zu sein, wie man ist? Oder macht das Leben uns mitunter zu jemand anderem, mit einem neuen „Ich“, das es anzunehmen gilt? Habe ich den richtigen Weg gewählt, zur vertrauten Stärke zurückzukehren mit Hilfe von Chemie, oder wollte mir meine Erschöpfung etwas sagen? Habe ich es verpasst, eine Entscheidung zu treffen, die anstand? Zum Beispiel: das eine oder andere hinzuwerfen? </p>
<p>Dazu war ich gar nicht in der Lage. Verängstigt unterließ ich alles, was für den Augenblick noch mehr Aufruhr bedeutet hätte. Nun hat das wiederhergestellte starke „Ich“ über das niedergeworfene zu befinden wie ein Firmeninhaber über den Nachfolger, der nicht an ihn heranreicht. So stark wirkt das Medikament eben nicht, dass ich den Mut hätte, loszuwerden, was nicht gut tut. Sogleich kriecht die Angst wieder hoch vor den Folgen und Unsicherheit. Ich komme zu keinem Schluss. </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Mil anys de poesia europea]]></title>
<link>http://taranis.wordpress.com/2009/11/27/mil-anys-de-poesia-europea/</link>
<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 21:25:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>Stockesay</dc:creator>
<guid>http://taranis.wordpress.com/2009/11/27/mil-anys-de-poesia-europea/</guid>
<description><![CDATA[Adreçat als neòfits a la poesia, bon regal aquest Nadal a qui no es resigni a consumir eixelebradame]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Adreçat als neòfits a la poesia, bon regal aquest Nadal a qui no es resigni a consumir eixelebradame]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Welkom, Welcome, Bienvenue, Willkommen]]></title>
<link>http://mapofyouridentity.wordpress.com/2009/11/26/welkom-welcome-bienvenue-willkommen/</link>
<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 21:21:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>Johan Huijbregts</dc:creator>
<guid>http://mapofyouridentity.wordpress.com/2009/11/26/welkom-welcome-bienvenue-willkommen/</guid>
<description><![CDATA[Ik ben Johan uit België, een master student grafische ontwerp. Dit is een school project waarbij ik ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ik ben Johan uit België, een master student grafische ontwerp.</p>
<p>Dit is een school project waarbij ik hulp nodig heb van mensen uit de hele EU. Het is de bedoeling dat ik landkaarten maak met subjectieve informatie over jouw land. Ik maak een vragen lijst op over jouw land die je kan invullen. Dan zal ik kaarten ontwerpen die de identiteit van jouw land bevat. Tussendoor zal ik de kaarten tonen en vraag ik feedback. Uiteindelijk zal ik alle kaarten bundelen tot een atlas.</p>
<p><strong>Alles is dus afhankelijk van jouw! </strong></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<br />
I&#8217;m Johan from Belgium, a master graphic design student.</p>
<p>This is a school project where I need help from people from across the EU. The intention is that I make maps with subjective information about your country. I make a list of questions about your country that you can fill. I will design cards that contain the identity of your country. In between I will show maps and ask feedback. Eventually I will combine all the cards to an atlas.</p>
<p><strong>So everything depends on you!</strong></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>Je suis Johan de Belgique, un maître de conception graphique des élèves.</p>
<p>Il s&#8217;agit d&#8217;un projet d&#8217;école où j&#8217;ai besoin d&#8217;aide de gens à travers l&#8217;UE. L&#8217;intention est que je fais des cartes avec des informations subjectives sur votre pays. Je fais une liste de questions sur votre pays que vous pouvez remplir. Je vous dessine les cartes qui contiennent l&#8217;identité de votre pays. Entre les deux je vais montrer des cartes et de demander les informations. Finalement, je combinera toutes les cartes pour un atlas.</p>
<p><strong>Donc, tout dépend de vous!</strong></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>Ich bin Johan aus Belgien, ein Meister Grafik-Design Student.</p>
<p>Dies ist ein Schulprojekt, wo ich brauche Hilfe von Leuten aus der ganzen EU. Die Absicht ist, dass ich Karten machen mit subjektiver Informationen über Ihr Land. Ich mache eine Liste von Fragen über Ihr Land, die Sie ausfüllen können. Ich will Karten online designen, dass die Identität Ihres Landes enthalten. Dazwischen werde ich zeigen, Karten und Feedback bitten. Irgendwann werde ich alle Karten kombinieren, um einen Atlas.</p>
<p><strong>Also alles hängt von Ihnen ab!</strong></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Buchempfehlung]]></title>
<link>http://jjuliaa.wordpress.com/2009/11/26/uchempfehlung/</link>
<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 19:08:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>jjuliaa</dc:creator>
<guid>http://jjuliaa.wordpress.com/2009/11/26/uchempfehlung/</guid>
<description><![CDATA[Das Internet- der genuine Ort für experimentelle Selbstentwürfe oder das Ausleben multipler Identitä]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong><span style="color:#000000;"><span style="color:#800000;">Das Internet- der genuine Ort für experimentelle Selbstentwürfe oder das Ausleben multipler Identit</span><span style="color:#800000;">äten</span></span></strong><span style="color:#800000;">?</span></p>
<p><span style="color:#000000;"><a href="http://jjuliaa.wordpress.com/files/2009/11/6694645.jpg"><img class="size-full wp-image-42 alignright" title="6694645" src="http://jjuliaa.wordpress.com/files/2009/11/6694645.jpg" alt="" width="170" height="265" /></a></span></p>
<p>Genau dieser Fragestellung geht Sabina Misoch in ihrem Werk &#8220;Identitäten im Internet- Selbstdarstellung auf privaten Homepages&#8221; nach. Das Internet eröffnet neue und vielfältige Möglichkeiten der Selbstdarstellung und fungiert exemplarisch als postmoderne Bühne für Selbstpräsentationen. (vgl. Misoch 2004, S.111)   Misoch klärt die Begriffe &#8220;Identität&#8221; und &#8220;Selbstdarstellung&#8221; und deren unabdingbaren Zusammenhang. Sie arbeitet die Merkmale und Unterschiede von Selbstdarstellung im &#8220;Real Life&#8221;  und &#8220;Virtual Reality&#8221; heraus. Sie überprüft aktuelle Identitätstheorien und befragt Website- Betreiber zu deren Motiven.</p>
<p><strong><span style="color:#800000;">Meine persönliche Bewertung:</span></strong></p>
<p>Ich habe das Buch letztes Wochenende gelesen und kann es echt empfehlen! Es ist in einfacher Sprache geschrieben, also relativ schnell durchgelesen und fasst interessante Aspekte, die thematisch an die Diskussion, Identitäten in der Virtuelle Welt vs. Identitäten in der Realen Welt von letzter Seminarsitzung (24.11.09) anknüpfen, zusammen.</p>
<p><strong><span style="color:#800000;">Also Interesse?</span></strong></p>
<p>Ihr könnt euch das Buch in der Bibliothek (Abteilung Gesellschaftswissenschaften) ausleihen oder wer es sich sogar kaufen will&#8230;</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3896694642/ref=s9_simz_gw_s0_p14_i1?pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&#38;pf_rd_s=center-1&#38;pf_rd_r=1NVF6GMRP690QW455KAA&#38;pf_rd_t=101&#38;pf_rd_p=463375193&#38;pf_rd_i=301128">Hier gehts zum Buch zu Amazon</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[The dignity of Catalonia]]></title>
<link>http://joangavalda.wordpress.com/2009/11/26/the-dignity-of-catalonia/</link>
<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 12:58:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>joangavalda</dc:creator>
<guid>http://joangavalda.wordpress.com/2009/11/26/the-dignity-of-catalonia/</guid>
<description><![CDATA[Editorial published in 12 newspaper catalan (Catalan version) Editorial published in 12 newspaper ca]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://www.avui.cat/cat/notices/2009/11/la_dignitat_de_catalunya_79407.php">Editorial published in 12 newspaper catalan (Catalan version)</a></p>
<p><span style="color:#993300;"><a href="http://www.lavanguardia.es/politica/noticias/20091126/53831123016/la-dignidad-de-catalunya.html">Editorial published in 12 newspaper catalan (Spanish version)</a></span></p>
<p>&#160;</p>
<p><a href="http://joangavalda.wordpress.com/files/2009/11/catalunya2.png"><img class="alignright size-medium wp-image-416" title="catalunya2" src="http://joangavalda.wordpress.com/files/2009/11/catalunya2.png?w=300" alt="" width="300" height="283" /></a>After nearly three years of slow deliberation and continuous maneuvering tactics that have damaged the cohesion and have eroded its prestige, the Constitutional Court may be about to deliver verdict on the Statute of Catalonia, promulgated on 20 July 2006 by the head of state, King Juan Carlos, with the following headline: &#8220;Know: that the Parliament has approved, the citizens of Catalonia have ratified in a referendum and I come to sanction the following organic law.&#8221; Will be the first time since the democratic restoration in 1977 that the Supreme Court decides on a fundamental law ratified by the voters. The expectation is high.</p>
<p>The expectation is high and the concern is not limited to the evidence that the Court has been pushed by events to act as a fourth house, confronted with the Catalan Parliament, the Cortes Generales and the freely expressed will of citizens to the polls.</p>
<p>Again, this is an unprecedented situation in a democracy. There are, however, more concern. Of the twelve judges composing the court, only ten can give sentence because one (Pablo Perez Tremps) after a challenge is murky maneuver clearly aimed at changing the balance of the debate, and another (Roberto García-Calvo) has died. Of the ten judges voting, four remain in office after the expiry of its mandate, as a result of disagreement between the opposition and the central government on the renewal of a newly defined by José Luis Rodríguez Zapatero as &#8220;heart of democracy&#8221;. A heart valves with sealed, since only half of its members are now free from mishaps or extension. This is the court of appeal that is about to decide on the Statute of Catalonia. We respect the court -respect undoubtedly superior to that on several occasions this has shown himself- not draw more than allude to the causes of the delay in sentencing.</p>
<p>The definition of Catalonia as a nation to the preamble of the Statute, with the resulting emanation of &#8220;national symbols&#8221; (¿perhaps not recognized by the Constitution, in Article 2, consisting of a Spanish regions and nationalities?). And the right and the duty to know the Catalan language, the articulation of the Judiciary in Catalonia, relations between the State and the Government are, among others, the most obvious points of friction in the debate, according to their versions, as that a significant part of the court seems to be opting for uncompromising positions. Some people dream of back surgeries iron cut at its root the spanish complexity. This could be, unfortunately, the touchstone of his sentence.</p>
<p>Let us not confuse the real dilemma is forward or backward; acceptance of the democratic maturity of a plural Spain, or its blockade. Not only are in play this or that article, the same dynamic is at stake constitutional spirit 1977, which made possible the peaceful transition. There is cause for serious concern as it could be a ploy to transform mature ruling on the statute in real time with a dead bolt lock and institutional. Castling a contrary to the maximum under the Constitution, which is none other than its openness and integration. The Constitutional Court therefore decided not only on the lawsuit brought by the Partido Popular against an organic law of the State (which is now a Partido Popular that draw near to the Catalan society with constructive attitudes and flattering speeches). The high court will decide on the real dimension of the Spanish framework of coexistence, that means on the most important legacy that the people who live and staged a change of regime in the late seventies transmitted to the younger generation, educated in freedom, fully inserted into the European supranationalism complex and confronted the challenges of a globalization that relativises stiffer seams of the old nation state. At stake are the agreements that have led to profound thirty virtuous years of Spanish history. And at this point is essential to recall one of the guiding principles of our legal system, rooted in Roman law: pacta sunt servanda, pacts have to be met.</p>
<p>There is concern in Catalonia and throughout Spain needs to know. There is something more than concern. There is a growing tirement to endure the gaze of those who continue receiving with anger Catalan identity (institutions, economic structure, language and cultural tradition) as the manufacturing defect that prevents Spain achieve uniformity and impossible dreams. The Catalans pay their taxes (no privileges); contribute their efforts to transfer income to Spain poorest, facing economic globalization without substantial benefits from the state capital; speak a language with more weight demographic than several official languages in the European Union, a language that instead of being loved, is often subjected to the obsesive observe from Spanishness official. And observe the laws, of course, without sacrificing its proven ability to hold peaceful and civic. These days, the Catalans think, above all, in about their dignity; that should be known.</p>
<p>We are waiting an important resolution. We hope that the Constitutional basis to decide the specific circumstances of the case which is hands-which is nothing but the demand for improvement of an old self-European people, remembering that there is absolute justice, only justice in the case, why the legal basis for excellence is prudence. Please remember this: the Statute is the result of a double political pact subject to referendum. Let no one be confused, or misunderstood the inevitable contradictions of Catalonia today. We are not facing a weak society, on their knees and willing to assist impassive impairment of its dignity. Do not want to imply a negative outcome and trust in the probity of the judges, but anyone who knows Catalonia doubt that the recognition of identity the improvement of self-government, obtaining financing and just a qualitative leap in the management of infrastructure are and remain obstinatement claims raised a huge political and social support. When necessary, Catalan solidarity will again articulating the legitimate answer from a responsible society.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Es gibt keine Authentizität... (es sei denn wir entdecken, was wir für wahrscheinlich halten können)]]></title>
<link>http://digiom.wordpress.com/2009/11/24/es-gibt-keine-authentizitaet-es-sei-denn-wir-entdecken-was-wir-fur-wahrscheinlich-halten-koennen/</link>
<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 17:59:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>digiom</dc:creator>
<guid>http://digiom.wordpress.com/2009/11/24/es-gibt-keine-authentizitaet-es-sei-denn-wir-entdecken-was-wir-fur-wahrscheinlich-halten-koennen/</guid>
<description><![CDATA[In der Thematisierung der Nutzung von sozialen Medien wird Authentizität zu einem Schlüsselbegriff: ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>In der Thematisierung der Nutzung von sozialen Medien wird Authentizität zu einem Schlüsselbegriff: Social Media und PR 2.0-Berater fordern sie ein (Jeremy Toeman in einem <a href="http://www.briansolis.com/2009/08/why-authenticity-matters/">Gastpost auf Brian Solis&#8217; Blog</a> etwa: &#8220;In a nutshell, a company must behave, in every way and at every time, authentic. Nothing fake, anytime.&#8221;), und in den Verhandlungen von Identitäten, die WissenschafterInnen etwa bei der Nutzung von Social Networking Sites Jugendlicher beobachten, wird Authentizität von diesen immer wieder thematisiert. Wie skizzierte Axel Maireder dies unlängst in <a href="http://internetforschung.wordpress.com/2009/10/06/workshop-internet-und-identitatskonstruktion-von-jugendlichen/">unserem Internetforschungsworkshop</a> so schön: &#8220;Ich bin authentisch, die anderen sollen authentisch sein, wer nicht authentisch ist, den mögen wir nicht.</p>
<p>Das Problem an der Authentizität: authentisch ist ein Handeln oder Auftreten nur vermeintlich schon dann, wenn ein Mensch sich benimmt <strong>wie er oder sie ist</strong>. Tatsächlich erfolgt die Authentifizierung erst in der Beobachtung. Benimmt sich ein Mensch so, wie wir glauben dass er oder sie ist? Oder in der Selbstbeobachtung: Sind wir der Ansicht, dass sich eine Handlung quasi &#8216;aus unserem Wesen&#8217; ableitete, handelten wir, wie wir glauben zu sein? Wie sind war aber? Nicht erst seit den fluiden, performativen Identitätskonzepten der Postmoderne ist dies eine komplexe, erschöpfend kaum beantwortbare Frage.</p>
<p>Und die Frage der Authentizität steht nicht erst im Raum, wenn wir das Verhalten von Personen versuchen einzuschätzen: Über das Konstrukt der Authentizität erschließen wir uns auch, ob wir etwa eine Coverversion in der Musik für authentisch halten (siehe etwa: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=fKF3OB251CE">Gunter Gabriel covert Radioheads CREEP</a>), ob die Darstellung eines Charakters durch einen Schauspieler, ob die evozierten Gefühlslandschaften uns überzeugten (fast schon klassische Streitfrage: Wie halten Sie es mit <a href="http://www.youtube.com/watch?v=-xuugq7fito">Brokeback Mountain?</a>) und insbesondere im Fall von Reality-TV-Formaten ist die Aufforderung, zu einer Einschätzung der Authentizität der Gefühle und Handlungen einer der repräsentierten Personen zu kommen, auf vielen Ebenen eingeschrieben: </p>
<p>Kameras erlauben uns die Beobachtung auf Schritt und Tritt, die preisgegebenen Selbstnarrative ermutigen uns zur Konstruktion der vermutlichen Selbstwahrnehmung der Person, im Beichtstüberl mit Big Brother sollen die KandidatInnen sich erklären, TV-Psychologen im Studio bieten uns <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Bp9nEoEK-zA">wissenschaftliche gestützte Deutungsvorschläge</a> der Person. Im Kern dabei die Frage: Ist sie so oder tut sie nur so? </p>
<p>Die Antworten werden unterschiedlich ausfallen: die Authentifizierungsstrategien, die im Medientext angelegt sind, werden erst durch die Rezeption aktualisiert und dort gemessen an uns, an den Maßstäben des Authentischen, die wir selbst anlegen. Wie sich ein Authentieeffekt als Realitätseffekt im Kino-Oki (Kino-Auge), d.h. in Dziga Vertovs Konzeption des Dokumentarischen aus der Montage einstellt hat u.a. Peter Wuss untersucht &#8211; besonders aufschlussreich ist das von ihm angeführte Rolf Richter-Zitat in diesen Zusammenhang:</p>
<blockquote><p>die Authentizität ist das Ergebnis, nicht der Ausgangspunkt des Kunster- lebnisses. [...] Aus der scheinbaren Vertrautheit wird eine wirkliche. Es findet ein schöpferischer Aneignungsprozeß statt. Wir steigen hinter die (äußerliche) Natur der Dinge. Der Film enthüllt bestimmte Strukturen, verallgemeinert, folglich kann er nicht mit, der Wirklichkeit identisch sein. [Dergestalt] ist die Authentizität das Ergebnis unserer Arbeit innerhalb des Kunsterlebnisses, das heißt, <strong>wir formulieren unsere eigene Beziehung zur im Film dargestellten Welt als – wie wir meinen – eine Beziehung zur wirklichen Welt.</strong>&#8221; (Richter, Rolf (1964) Zur dramaturgischen Struktur des tschechoslowakischen Films Der schwarze Peter. In: Film-Wissenschaftliche Mitteilungen, 4, S. 988-1006, hier S. 1003) &#8211; zitiert nach Peter Wuss (2000): Ein kognitiver Ansatz zur Analyse des Realitäts-Effekts von Dogma-95-Filmen. In: montage / av, Jg. 9, H. 2/2000, S. 101–126.</p></blockquote>
<p>Wenn die Welt im Film uns etwas zeigt, dass wir auch in unserem Bezug zur &#8216;wirklichen&#8217; Welt wahrnehmen, dann sind wir in der Lage, das Authentifizierungsangebot anzunehmen, die Authentifizierung durchzuführen. Dabei erfahren wir weniger über die Welt &#8216;wie sie ist&#8217; (welche für uns uneinholbar ist), doch geraten wir in die Lage, unsere Beziehung zur Welt mit Hilfe der Darstellung des Künstlers zu deuten. Nicht jeder Künstler, jede Künstlerin ist für jeden gleich geeignet. Mögen Sie Michael Moore? Für den  einen entsetzlich rhetoriküberladen, für die andere glaubwürdig gerade weil vom Versuch, eine objektive Position zu finden, zur Gänze abgesehen wird.</p>
<p>Eine Position aus der Musikwissenschaft &#8211; hier verlegt Allan Moore die Frage der Authentizität ganz in den Vorgang der Rezeption, bzw. die Durchführung der Authentifizierungsleistung:</p>
<blockquote><p>&#8220;As Sarah Rubidge has it: &#8216;authenticity is &#8230; not a property of, but something we ascribe to a performance&#8217; (Rubidge 1996, S. 219). Whether a performance is authentic, then, depends on who we are. However, if this quality that we call &#8216;authenticity‘ does not inhere in the music we hear, where does it lie? It is my second assumption in this article that it is a construction made on the act of listening.&#8221; Moore, Allan F., &#8220;Authenticity as Authentication&#8221;, in: Popular Music, 21/2 (2002), S. 209-223, S. 210.</p></blockquote>
<p>Wer ist also authentisch im Social Web bzw. präziser, da die Seinsfrage nicht beantwortet werden kann: Wer erscheint uns authentisch im Social Web? Personen, die sich so verhalten, dass wir einen Anschluss herstellen können zwischen dem Eindruck, den wir bereits von ihnen gewonnen haben, und der Handlung, aufgrund derer wir aktuell zu einer Bewertung gelangen. So kann Authentizität im einfachsten Fall auch nicht mehr und nicht weniger sein als eine Kohärenzfeststellung. </p>
<p>Hinzukommt das Paradox, dass wir meinen, dass bestimmte, gerade Ausnahmesituationen uns erst &#8216;die wahre Natur&#8217; einer Person zeigen würden &#8211; in gewisser Weise generieren soziale Medien solche Ausnahmesituationen, und Anlässe zur Selbstreflexion, zum Einbeziehen der geäußerten Wahrnehmungen unserer Selbst durch andere. Soziale Medien sind somit Selbsttechnologien &#8211; zu beginnen sie zu nutzen bedeutet, ein Experiment zu wagen, ein Experiment der Selbsterzählung, der Selbstprojektion, des öffentlichen Agierens, der Kohärenzgestaltung (oder -aufbrechung, je nachdem). Besteht aber der Anspruch auf Authentizität? Sicher wird dieser gemacht &#8211; von denen, die sich äußern, wie von denen die diese &#8216;lesen&#8217; oder mit ihnen interagieren. Authentizitätseinschätzungen nützen uns im Umgang mit unseren Erwartungshaltungen &#8211; an uns wie an andere Personen. Die &#8216;wahre Natur&#8217;, gar erschöpfend, wird darüber aber wohl nie artikuliert oder bestimmt werden können.</p>
<p>&#8212;<br />
Nachgereicht: eine Mitteilung des Twitter-Grantelpoeten <a href="http://twitter.com/Vergraemer/statuses/6014907197">@Vergraemer</a>:</p>
<blockquote><p>Wenn ich überrascht tue, sieht das glaubwürdiger aus, als wenn ich wirklich überrascht bin.</p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[S02E05: Der Super-BH (Smoke and Mirrors) am 29.11.09]]></title>
<link>http://theitcrowdblog.wordpress.com/2009/11/24/s02e05-der-super-bh-smoke-and-mirrors-am-29-11-09/</link>
<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 12:10:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>Chris</dc:creator>
<guid>http://theitcrowdblog.wordpress.com/2009/11/24/s02e05-der-super-bh-smoke-and-mirrors-am-29-11-09/</guid>
<description><![CDATA[Jen ist genervt von ihrem BH, der schlecht sitzt und ständig kneift. Als sie ihren Kollegen ihr Prob]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Jen ist genervt von ihrem BH, der schlecht sitzt und ständig kneift. Als sie ihren Kollegen ihr Problem schildert, beschließt Moss, sich dem Problem anzunehmen. Er will den perfekt sitzenden BH entwickeln. Kurz darauf wird Jen der Prototyp präsentiert und sie soll den Super-BH testen. Tatsächlich scheint er perfekt zu sein, doch ausgerechnet in einem wichtigen Meeting zeigt er seine Schwachstelle: Er erhitzt so stark, dass er Feuer fängt. Douglas, der neue Chef, sucht unterdessen nach seiner wahren &#8220;Identität&#8221;.</p>
<p>In dieser Folge trägt Roy verschiedene T-Shirts:<br />
<a href="http://www.jinx.com/men/shirts/geek/the_sun_is_trying_to_kill_me.html" target="_blank">&#8220;The sun is trying to kill me&#8221; T-Shirt<br />
</a><a href="http://insanelygreattees.com/shirt/magiceraser" target="_blank">&#8220;Magic Eraser&#8221; T-Shirt<br />
</a><a href="http://bestiario.spreadshirt.net/leone-139400-A4315381" target="_blank">&#8220;Bestario&#8221; T-Shirt</a> (Tier mit Frauenkopf)</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/ETCLGQn5MUk&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/ETCLGQn5MUk&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/5oCHxB8d20s&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/5oCHxB8d20s&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Wiederholung:<br />
Donnerstag 03.12. 22:35 Uhr, Samstag 05.12. 00:45 Uhr</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Weltherrschaft des Managements - Der Anfang des "gerechten" Wirtschaftskrieges ]]></title>
<link>http://nokturnaltimes.wordpress.com/2009/11/24/weltherrschaft-des-managements-der-anfang-des-gerechten-wirtschaftskrieges/</link>
<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 11:09:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>Jazariel</dc:creator>
<guid>http://nokturnaltimes.wordpress.com/2009/11/24/weltherrschaft-des-managements-der-anfang-des-gerechten-wirtschaftskrieges/</guid>
<description><![CDATA[Mit der Globalisierung der Wirtschaft haben sich auch die Verwaltungsstrukturen der Unternehmen über]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Mit der Globalisierung der Wirtschaft haben sich auch die Verwaltungsstrukturen der Unternehmen über die Welt verbreitet. Management ist zu einem weltumspannenden Schlagwort geworden und bestimmt die Handlungsweise von Amerika bis Asien.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/MszVLKBCahQ&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/MszVLKBCahQ&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Organisieren, koordinieren, kommandieren, kontrollieren &#8211; die hölzerne, inzwischen weit verbreitete Sprache der Wirtschaftstechnokraten kündet von unfehlbarer Verwaltungseffizienz. Allerorten macht sich der neue Glaubenssatz von Industrialisierung und Verwestlichung breit. Von Stanford bis Tokio, von Madrid bis Dakar, von Athen bis zu den Pariser Vorstädten &#8211; überall befindet man sich im &#8220;Reich, in dem die Sonne nie untergeht&#8221;, im allmächtigen Managementimperium.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/DKwTn_AfrBI&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/DKwTn_AfrBI&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>„Management“ heißt der kommunikationswirksame Verkaufsschlager der westlichen Industrieländer. Hinter dem Zeitgeist-Konzept verbirgt sich ein uralter, der westlichen Tradition entsprungener Begriff, der sich ursprünglich auf Haus, Familie, Gerätschaften und Haushaltsführung bezog.<br />
Von Ökonomen aufbereitet und mit einer wissenschaftlich-technischen Aura versehen, wurde „Management“ zur Wirtschaftsdoktrin, zu einem Propagandainstrument der neuen Globalisierung eines Marktes ohne Grenzen.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/fSKn4MDiIi8&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/fSKn4MDiIi8&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Genau wie die großen religiösen und politischen Imperien ist auch das weltweite Management ein Teil der Geschichte. Wer den Versuch wagt, die Entwicklung der Gesellschaft über einen sehr langen Zeitraum nach dem Muster der Erdgeschichte zu analysieren, wird auf die „geologischen“ Schichten einer Zeitarchitektur stoßen, die den Ist-Zustand der Zivilisationen in sich tragen. Traditionen überlagern sich wie Sedimente, auf deren Oberfläche jeweils eine neue Epoche entsteht, die dessen harrt, was unausweichlich auf den Menschen zukommt.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/JQ2WcfyKTko&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/JQ2WcfyKTko&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Jede Form von Modernität ruht daher gewissermaßen auf einer verschütteten Vergangenheit, die sich der Mensch in Mythen oder wissenschaftlichen Deutungen zu erklären versucht. Doch um sich mit der Endlichkeit abzufinden, sie gewissermaßen zu bezähmen, bedarf eine menschliche Gesellschaft der Fähigkeit, die Schattenlinie zu erkennen, die jene Momente markiert, an denen Unumkehrbares geschieht. So gesehen, ist die lange Geschichte einer Zivilisation ein einziges, aus Schriftsedimenten bestehendes Textkompositum, durchzogen von eben dieser Schattenlinie, die eine nie endende Inszenierung der Zeit gestattet, eine Untiefe der Erinnerung, die ihr Spiel mit der Wirklichkeit treibt und dem Unsagbaren huldigt.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/k57FSk1xqXk&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/k57FSk1xqXk&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Der Film versteht sich als eine Reflexion über den globalisierenden Westen. Er will an der Oberfläche der Sedimentschicht unserer Epoche den Moment entschlüsseln, der eine neue Qualität gegenüber den Brüchen und Übergängen der Vergangenheit darstellt: Wir leben heute in einer Ideenwüste leben, die aus dem Irrglauben geboren wurde, dass die Menschheit &#8211; unter der Wirkung der wissenschaftlich-technischen Wirtschaftsallmacht &#8211; zu einer dem Glück geweihten und von allen Zwängen befreiten „Post-Menschheit“ mutiert.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/48RejSoHKAs&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/48RejSoHKAs&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Laut diesem neuen Glauben befinden sich die desaktivierten, zu bloßer Folklore verkommenden Zivilisationen auf dem Wege der Selbstvernichtung. Damit erübrigen sich die Analyse des Textkompositums der Gesellschaft und die Suche nach der Schattenlinie, auch ist es nicht mehr nötig, eine Gesellschaft mit ihren unfassbaren Geheimnissen, ihrer Verletzlichkeit begreifen und ihr schöpferisches Potenzial und ihren Umgang mit den ihr eigenen Todestrieben erkennen zu wollen.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/W8cdC0oxvpc&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/W8cdC0oxvpc&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Die Arbeitsthese dieses filmischen Essays ist ein Satz, den Jean Paulhan in einer Abhandlung über die kubistische Malerei verwendete: „Entfernt die Bäume, die mir den Blick auf den Wald verstellen.“ Diese Metapher aus dem Pflanzenreich habe ich mir zum Grundsatz gemacht, denn unserer Zeit fehlt es an Erklärungen; ein Defizit, das durch die Fragmentierung und Abschottung des Wissens weiter akzentuiert wird. Doch genau diese Erstarrung hindert uns daran, eine Welt zu begreifen, die aus den Fugen gerät, aber nach wie vor in tief wurzelnden, noch immer wirksamen Traditionen verankert ist. Manche dieser Traditionen sind im Untergang begriffen, andere aber trotzen der Gleichschaltung durch die westlichen Systeme.<br />
In dieser Partie mit unsicherem Ausgang ist das weltweite Management &#8211; vom Westen als reines Instrument der Vereinheitlichung mittels wissenschaftlich begründeten Verwaltens konzipiert &#8211; ein neuer Einsatz/Trumpf.</p>
<p>Wie bereits frühere Filme des Autors stellt auch „Dominium Mundi – Die Weltherrschaft des Managements“ von Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaftlern, Biologen und anderen zementierte Gewissheiten infrage. Die Methode des Films besteht nicht darin, sein Sujet – die Funktionsweise einer Zivilisation – zu zerpflücken und zu zerstückeln. Vielmehr seziert er es in der Manier des Kubismus: aus allen Perspektiven, von innen und von außen.</p>
<p>Grundansatz und Anliegen des Films ist es, die Fähigkeit zum Widerstand und die Fortdauer des „Materials Mensch“ sowie die immer währenden Widersprüche, die gewaltigen industriellen Umbrüche und die poetischen Rückzugsmöglichkeiten aufzuzeigen, die ein Film greifbar machen kann, wenn er mit der Gründlichkeit einer literarischen Erzählung vorgeht. Formal handelt es sich bei dem Film also nicht um ein Lehrstück, sondern um die Enthüllung miteinander verquickter Fragestellungen, die aus einem ganz einfachen Grunde undurchsichtig und schwer zu umreißen sind: Denn was der Westen vom Westen nicht wahrnimmt, kann auch in unsere Analysen nicht einfließen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Què els enfonsin]]></title>
<link>http://taranis.wordpress.com/2009/11/23/921/</link>
<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 17:31:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>Stockesay</dc:creator>
<guid>http://taranis.wordpress.com/2009/11/23/921/</guid>
<description><![CDATA[Crec que, al segle XXI, la veritable amenaça la suposa certa colla de gent per qui tu i jo som infra]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Crec que, al segle XXI, la veritable amenaça la suposa certa colla de gent per qui tu i jo som infra]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Baal Müller - Der Vorsprung der Besiegten. Identität nach der Niederlage]]></title>
<link>http://schlossblick.wordpress.com/2009/11/22/baal-muller-der-vorsprung-der-besiegten-identitat-nach-der-niederlage/</link>
<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 22:57:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>schlossblick</dc:creator>
<guid>http://schlossblick.wordpress.com/2009/11/22/baal-muller-der-vorsprung-der-besiegten-identitat-nach-der-niederlage/</guid>
<description><![CDATA[Das Konzept der Kaplaken-Reihe aus der Edition Antaios erweist sich einmal mehr als Krux: Wirklich a]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="text-align:justify;">Das Konzept der Kaplaken-Reihe aus der Edition Antaios erweist sich einmal mehr als Krux: Wirklich angenehm zu lesen ist das Oktavbändchen, feuilletonistisch im besten Sinne, ohne dabei schwatzhaft zu sein, doch vermag die äußere Form nicht, dem Inhalt gerecht zu werden: Zu wenig Raum bieten 96 kleine Seiten, um ihrem Thema zu genügen, so dass vieles angeschnitten wird, ohne den jeweiligen Aspekt in angemessenem Umfang zu würdigen. Das Verhalten eines Volkes mit einer Kriegsniederlage im Allgemeinen und der deutsche Umgang mit den Ausgängen der beiden Weltkriege im Besonderen bieten zweifelsohne genug Stoff, um ihnen ganze Buchreihen zu widmen, so dass eine Auslese unausweichlich ist, doch stellt sich diese Selektion im Falle der vorliegenden Veröffentlichung in zweifacher Hinsicht als bedauernswert heraus: Einerseits ist offensichtlich, dass Baal Müller deutlich mehr zum Thema hätte schreiben können, als er letztlich tat, und andererseits wäre die eine oder andere Ungenauigkeit &#8211; etwa bei der Unterscheidung zwischen Rechts- und Gesinnungsstaat &#8211; leicht ausgeräumt worden.</p>
<p style="text-align:justify;">Sämtliche der angeführten Kritikpunkte zerstieben allerdings, wenn man das Selbstverständnis der Kaplaken bedenkt: Kurz und knapp wollen sie sein, (Basis-)Lektüre für die Westentasche. Dass unter solchen Vorzeichen keine erschöpfenden Betrachtungen geleistet werden können, versteht sich von selbst. Insofern ist sind sämtliche geäußerten Beschwerden über vermeintliche Mängel als Bedauern über das verschenkte Potential zu werten, das hätte entfaltet werden können, wäre nur ein anderer Veröffentlichungsweg gewählt worden. Dies bedenkend, ist es alles andere als verwunderlich, dass <em>Der Vorsprung der Besiegten</em> seine Momente hat, beispielsweise wenn Müller zwischen Leistungs-, Besitz- und Seinsstolz differenziert oder das Konzept des geheimen Deutschlands aus seinem unmittelbaren George-Zusammenhang löst und von Hölderlin bis in die Gegenwart spannt.</p>
<p style="text-align:justify;">Natürlich hat man viel von dem, was Müller (nicht nur)  zur deutschen Geistesverfassung und zum Umgang mit der eigenen Geschichte schreibt, schon mehrfach andernorts gefunden, doch gerade deshalb wäre es erfreulich gewesen, hätte man nicht schon nach knapp 100, sondern &#8211; sagen wir &#8211; erst nach 350 bis 500 Seiten die letzten Worte des Buches lesen dürfen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Selbstdarstellung im Netz]]></title>
<link>http://heinzmoser.wordpress.com/2009/11/22/selbstdarstellung-im-netz/</link>
<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 21:17:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>heinzmoser</dc:creator>
<guid>http://heinzmoser.wordpress.com/2009/11/22/selbstdarstellung-im-netz/</guid>
<description><![CDATA[Ich bin gerade vom GMK-Forum zum Web 2.0 zurück, das viele Anregungen gegeben hat und auch einen Übe]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich bin gerade vom GMK-Forum zum Web 2.0 zurück, das viele Anregungen gegeben hat und auch einen Überblick über die bisherigen Studien zur Nutzung des Web 2.0 vermittelte. Deutlich ist mir dabei vor allem geworden, dass der Spagat zwischen den Bedürfnis nach Selbstdarstellung im Netz und dem medienpädagogischen Zeigefinger, der vor den Gefahren des Netzes warnt, nicht so einfach ist: Auf der einen Seite haben Jugendliche das Bedürfnis, sich in ihren Profilen selbst darzustellen und auszudrücken. Doch wer seine Identität eigenwillig &#8211; vielleicht: zu krass und provokativ &#8211; ausdrückt, kann damit konfrontiert werden, dass das Netz auch nach Jahren nichts vergisst.</p>
<p>DIe einen aus der medienpädagogischen Szene weisen dann auf den (fiktiven) Arbeitgeber hin, der in zwanzig Jahren auf solche Informationen stösst und dies dann negativ sanktioniert. Die anderen betonen, dass ein Netz unattraktiv wird, welches den Ausdruck eigener Identität nur noch in einem feinmaschigen Sicherheitsnetz erlaubt (&#8220;fad und langweilig*). Wenn Jugendliche übers Netz z.B miteinander flirten und Beziehungen aufnehmen, so kann das für die aktuelle Entwicklungsphase wichtig sein, aber dann wenns um den EInstieg in den Arbeitsprozess geht, sind BIlder aus dieser &#8220;Vergangenheit*möglicherweise hinderlich. Denn, wie gesagt, das Netz vergisst nichts&#8230;</p>
<p>Was soll man da tun? Das GMK-Forum hat darauf auch an seinem Schlusspodium vom Sonntag, den 22. November keine Lösung gezeigt. Natürlich ist medienkritische Reflexion immer gut und Vorsicht angebracht. Aber wo genau die Grenzen sind, das ist oft schwierig zu sagen. Denn meist sind es nicht so einfache Fälle, wie dienigen, dass Kinder nicht gleich ihre Adresse und Teklefonnummer ins Web stellen sollen.. Wo es komplexer wird, da muss man dort weiterdenken, wo das Forum endete.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[¿Cómo retratar al ser querido?]]></title>
<link>http://projectes2010.wordpress.com/2009/11/22/%c2%bfcomo-retratar-al-ser-querido/</link>
<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 16:15:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>sabinaarodrigalvarez</dc:creator>
<guid>http://projectes2010.wordpress.com/2009/11/22/%c2%bfcomo-retratar-al-ser-querido/</guid>
<description><![CDATA[09/11/09 Agente externo: Alex Reynolds Pregunta nº3   ¿Cómo retratar al ser querido? Fàcil caure en ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>09/11/09</p>
<p>Agente externo: Alex Reynolds</p>
<p>Pregunta nº3</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>¿Cómo retratar al ser querido?</strong></p>
<p>Fàcil caure en tòpics, en un excés de sentimentalisme o una exagerada teatralitat. La intimitat es viu, no es pot representar, se sol interioritzar i experimentar sense imatges. Es recrea dins l’espai del contacte i les emocions. Tot i això farem el que poguem.</p>
<p>El retrat des del meu punt de vista té certes similituds a una autòpsia en viu i s’accentua si la persona esdevé permanent o regularment present al teu entorn més directe, íntim o personal. Al retrat s’hi observen o s’intueixen relacions, comunicació, identitat, testimoni, privacitat i intimitat.</p>
<p>El “ser querido” aporta profunditat, essència, assoleix el fons, mostra estrets lligams, confiança. Per aquesta raó, personalment el “cómo” el contesto a través del mitjà fotogràfic que des del meu punt de vista aconsegueix fàcilment la representació de la convivència de manera directa i íntimament relacionada amb l’àmbit familiar. L’ésser humà respon satisfactòriament i de manera continuada a una necessitat que jo trobo inserida al nostre caràcter: retratar la família.</p>
<p>La meva proposta ha estat mostrar amb realisme, sense idealitzacions ni composicions dos dels moments més repetitius que es viuen a casa la meva avia: sleeping and making up. Són escenes íntimes que revelen el secret d’una veritat, un dia a dia, coses que passen entre els moments importants. Quotidianitat.</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://projectes2010.wordpress.com/files/2009/11/making-up.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-41" title="making up" src="http://projectes2010.wordpress.com/files/2009/11/making-up.jpg?w=1024" alt="" width="491" height="369" /></a></p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://projectes2010.wordpress.com/files/2009/11/sleeping.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-44" title="sleeping" src="http://projectes2010.wordpress.com/files/2009/11/sleeping.jpg?w=1024" alt="" width="491" height="369" /></a></p>
<p>Important dir que són retrats “secrets” en tant que cap de les dues sap de l’existència d’aquestes imatges,  per tant he pogut fugir d’una imatge recreada per a ser fotografiada,  de dos possibles actituds falsejades davant la càmera. També es important saber que seria “ardua tarea” fotografiar a mon avia sent-ne ella conscient.</p>
<p><strong>Referents bibliográfics:</strong></p>
<p>-Félix Gonzalez Torres<br />
-Nan Goldin<br />
-Sophie Calle /Double-Blind<br />
-Joaquim Jordà /El encargo del cazador 1990 film<br />
-Kors Van Bennekom<br />
-Annie Leibovich<br />
-Henri Cartier-Bresson /Un silencio interior ed. Electa</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Wurzeln]]></title>
<link>http://silesiansummer.wordpress.com/2009/11/22/der-pobel-und-ich/</link>
<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 00:33:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>silesiansummer</dc:creator>
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<description><![CDATA[Als ich im Januar 1948 in Oppeln geboren wurde, setzte man meinem altmodischen langen Namen im Stamm]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Als ich im Januar 1948 in Oppeln geboren wurde, setzte man meinem altmodischen langen Namen im Stammbuch noch das Wörtchen „Freiin“ zu. Dies ist das Synonym für ein jungfräuliches, unverheiratetes Töchterchen eines Freiherrn respektive Barons, was mein Vater in der Tat war. Dieser entstammte einem uralten schlesischen Adelsgeschlecht mit böhmischen Wurzeln. Zum Zeitpunkt meiner Geburt bedeutete das natürlich nichts mehr, mehr noch brachte der „Stand“ meines Vaters unserer Familie während der Besetzung Schlesiens durch die Roten nichts als Ärger und wo Teile unserer Familie schon bei Kriegsende geflohen waren, wurden wir schwache zehn Jahre später schließlich doch noch mehr oder minder vertrieben. In Österreich schließlich fanden wir kurzfristig Zuflucht, doch war dort seit Ende des Ersten Weltkrieges die Nutzung von entsprechenden Titeln offiziell verboten.</p>
<p>Nichts desto trotz war mein Vater, und auch meine Mutter, die ebenfalls aristokratische Vorfahren besaß, bemüht gewesen, meine Geschwister und mich traditionsbewusst zu erziehen. Wir hatten gewiss keine goldenen Löffelchen, nichtmal silberne und als Vater uns verließ, konnten wir in Wien schon froh sein, wenn wir uns Zucker übers Butterbrot streuen konnten – trotzdem wollte unsere verrückte Mutter uns immer unserem „Erbe“ gemäß bestimmten Tugenden nahe bringen. Das fing schon mit dem Glauben an – ich zweifele stark daran, dass es unter meinen Vorfahren ab dem Jahr elfhundert-blumenkohl jemals protestantisches Blut gegeben hat. Meine Mutter war und ist schwer katholisch und im Flur des Hauses, in dem wir später im Saarland lebten, gab es einen kleinen Altar, der zu Ostern, Pfingsten und Fronleichnam über und über mit Blumen dekoriert wurde und vor dem wir dann jeden Abend in diesen Phasen stundenlang beten mussten. Mein Bruder wurde selbstverständlich Messdiener und wir Mädchen wurden nach Beendigung der eigentlichen Schule in die Haushaltsschule zu den Nonnen nach Trier geschickt, wo speziell ich mit dem Glauben mehr als zu hadern begann. Ich glaube, katholischer als bei meiner Mutter hätte man nur noch in Irland oder Polen aufwachsen können.</p>
<p>Dann war Kultur Pflichtprogramm in der Erziehung meiner Mutter. Das wenige Geld, das sie hatte, kratzte sie immer noch so zusammen, dass wir alle Klavierstunden nehmen konnten, was für ihre Begriffe einfach zum guten Ton gehörte. Sie war schon eine Nummer in der Beziehung. Wir lebten wie die Bettler nach außen hin, aber den Geist, den wollte sie unbedingt nobel prägen und wir erlernten alle notwendigen Umgangsformen, mit denen wir uns womöglich sogar bei Hofe hätten durchmogeln können. Des weiteren Sprachen. Die waren meiner Mutter besonders wichtig. Ich war hauptsächlich zweisprachig aufgewachsen. Unser Vater und seine Familie sprachen deutsch, es war also auch die Sprache zu Hause und in der Schule und überhaupt überall in Breslau sprach ich wie selbstverständlich polnisch beziehungsweise den Dialekt. Das aber war Mutter nicht genug. Ich glaube, am liebsten hätte sie uns jede Sprache lernen lassen, die irgendgehend mit unseren Vorfahren in Beziehung stand und dazu hätten dann auch noch Tschechisch und Ungarisch gehört, was sie aber selbst dann doch zu dürftig beherrschte. So versuchte sie eben so oft es ging französisch mit uns zu sprechen und legte hartnäckig französische Schellack-Platten aufs alte Grammophon, Lieder und auch vorgelesene Geschichten. Zudem war sie so findig, zu verstehen, dass wohl auch Englisch mal eine Wichtigkeit erlangen würde und bemühte sich darin, uns auch dieser Sprache halbwegs mächtig werden zu lassen. Ich glaube, es ist wirklich praktisch, wenn ein Kind bilingual aufwächst, aber vier bis fünf Sprachen können es doch verwirren. Nichts desto trotz bin ich ihr dankbar, dass ich mich mehr oder minder mit all den Sprachen bis heute durchbeißen kann und wie Mutter immer sagte „im Falle einer weiteren Flucht oder Glaubensverfolgung“ in fremden Ländern behaupten kann. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Ebenso dankbar bin ich dafür, dass sie uns Literatur, Kunst und Musik schon früh nahe brachte. Mit 13 war ich sicherlich der einzige und jüngste Dostojewski-Fan weit und breit.</p>
<p>Ich weiß nicht so recht wie meine Geschwister das alles empfunden haben, aber ich war des öfteren etwas genervt von all diesen Programmen meiner Mutter, die dazu taugen sollten, mich an Vaters und ihr Erbe zu erinnern. Ich war immer schon realistisch und es erschien mir merkwürdig, warum sie uns einen korrekten Hofknicks beibrachte oder wie man gescheit in einem Kleid aus einem Auto steigt, wo ich mir als Kind an den Süßigkeiten-Läden in Wien erfolglos die Nase am Schaufenster platt gedrückt hatte und niemand in unserer Familie ein eigenes Auto besaß.</p>
<p>Ich begann erst viel später, vielleicht als ich Mitte 20 war, mich für meinen „background“ zu interessieren. Besonders für die internationalen Wurzeln. Meine erste eigene Reise ging nach Tschechien, ich erkundete Prag und Karlsbad, zwei Städte, die ich wirklich zu lieben begann und in Prag besuchte ich auch das Grab der Vampir-Gräfin, die zu meinen Ahnen zählt und ließ mir von ortsansässigen Heimatforschern ihre Geschichte erzählen. Das alte Böhmen ist in der Tat bis heute ein Land, das mich mehr als fasziniert, weit mehr noch als Österreich, wo ich mich ebenfalls gern und öfters aufhielt und in das es in späteren Jahren meinen Vater und eine meiner Schwestern ganz zurück zog. Es ist eine verzaubernde Gegend, die alten Städte liegen elegant wie schlafend in ihren berühmten Jugendstil getaucht und selbst die Landschaft scheint mir mehr ein lebendig gewordenes Gedicht zu sein. Ich bereiste ebenso das farbenprächtig herbe Ungarn und auf der Spur nach den Ahnen führte es mich auch nach Siebenbürgen, dieses doch etwas schaurige wie auch romantische kleine Gebirge.</p>
<p>So hatte meine Mutter wohl letztlich Erfolg. Wenn ich einen Penny-Markts-Puszta-Salat esse, fange ich gern an, von den ungarischen Urgroßvätern zu erzählen und nerve meine eigenen Kinder damit, dass sie Wien zu besuchen haben und möglichst bald bitte nach Tschechien reisen sollten.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Identität im Web: Du sollst dir kein Bildnis machen.]]></title>
<link>http://sprechblase.wordpress.com/2009/11/21/identitat-im-web-du-sollst-dir-kein-bildnis-machen/</link>
<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 09:53:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cem Basman</dc:creator>
<guid>http://sprechblase.wordpress.com/2009/11/21/identitat-im-web-du-sollst-dir-kein-bildnis-machen/</guid>
<description><![CDATA[Weder von dir. Noch von anderen. Das ganze Social Web basiert im Grunde darauf, das Bild von sich, a]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://sprechblase.wordpress.com/files/2009/11/494px-michelangelo_caravaggio_065.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-7133" title="494px-Michelangelo_Caravaggio_065" src="http://sprechblase.wordpress.com/files/2009/11/494px-michelangelo_caravaggio_065.jpg?w=247" alt="" width="247" height="300" /></a>Weder von dir. Noch von anderen.</p>
<p>Das ganze Social Web basiert im Grunde darauf, das Bild von sich, anderen zu vermitteln und in den anderen nur die Bilder zu sehen, die von ihnen vermittelt werden. &#8220;Wer bist du?&#8221;, ist die erste Standardfrage im Neuen Web. Die Frage nach der Identität. Leg ein Profil an und mach es allen anderen sichtbar. Verbinde dich mit ihnen und zeige das Netzwerk deiner Kontakte. Steigere dadurch deine Reputation und zeige allen, wie wichtig du bist. Lass sie dann darüber reden und berichten. Lass sie deine Worte verbreiten und dich zitieren. Jedes Zitat von dir, jeder Verweis auf dich ist bedeutend. Buchhalter im Web zählen und berechnen deine Reputation. Hitlisten der Ego-Shooter. Selbsternannte Berater helfen dir dabei.</p>
<p>Dein Stellenwert wird öffentlich bilanziert. Dein Kurs an der Börse der Eitelkeiten und am Olymp der Götter. An den fiebrigen Kurven kann jeder erkennen, wie deine Gunst steigt oder fällt. Langsam fängst du an, selber diesen Barometern und an die Bilder zu glauben, die du von dir gemacht hast. Ein fataler Mechanismus.</p>
<p><strong>Das Social Web ist die Sandkiste und Spielwiese der </strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Narzissmus" target="_blank"><strong>Narzisten</strong></a><strong>.</strong></p>
<p>Es ist kein Zufall, dass sich in den sozialen Medien weit überdurchschnittlich PR- und Marketing-Leute tummeln. Selbstvermarktung und alles andere im Social Web basieren auf diesem Verhalten. Das war zwar früher auch schon so. Nur, jetzt ist daraus eine Riesenmaschinerie geworden. Es ist vollautomatisiert wie die Programme der Investmentbroker, die ihre Papiere ohne menschliches Zutun bei voreingestellten Schwellenwerten kaufen und abstossen.</p>
<p>Ich meine nicht die Sockenpuppenspieler, anonymen Heckenschützen und Trolle. Ich meine die Ich-Marken im Web. Uns alle.</p>
<p>Was ist eine Identität im Web wert? Was hat diese Identität mit der Realität im wirklichen Leben zu tun? In welcher Wechselwirkung stehen die virtuellen Identitäten mit den realen? Wie beinflussen sie sich gegenseitig? Was sind die Chancen und Risiken dabei? Was ist mit denen, die ihre Identität nicht preisgeben? Die vielleicht nur beobachten und zuhören? Existieren sie nicht in der schönen neuen Welt? Jeder kennt die Situationen, wenn wir virtuellen Identitäten im realen Leben begegnen. Selten stimmen sie überein.</p>
<p><em>Das Leben ist nicht digital. Das Leben ist ein brennender Dornbusch. </em></p>
<p><em>Bild: </em><a title="Michelangelo Merisi da Caravaggio" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Michelangelo_Merisi_da_Caravaggio" target="_blank"><em>Caravaggios</em></a><em> „Narziss“ aus </em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Michelangelo_Caravaggio_065.jpg" target="_blank"><em>Wikipedia</em></a><em>.</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Vor dem nichts.]]></title>
<link>http://spiegelreisen.wordpress.com/2009/11/20/vor-dem-nichts/</link>
<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 15:48:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>Black Mirror</dc:creator>
<guid>http://spiegelreisen.wordpress.com/2009/11/20/vor-dem-nichts/</guid>
<description><![CDATA[Bis ich auf meinen spiegel stiess, meinen spiegel der mich genau so sieht wie ich dich, war ich ein ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Bis ich auf meinen spiegel stiess, meinen spiegel der mich genau so sieht wie ich dich, war ich ein spiegel der nicht wusste wer oder was er ist. In meinem spiegel habe ich mich erkannt, habe ich das nichts erkannt, und habe erkannt dass ich jetzt alles bin, jedes einzelne. </p>
<p>Durch meinen spiegel habe ich zu mir selbst gefunden, habe ich entdeckt das ich aus nichts bin, nichts war, und nichts sein werde, ich habe das nichts in mir entdeckt, den spiegel in mir, die symmetrie in mir, habe entdeckt dass ich aus fantasie, aus reiner fantasie geschaffen bin, und dass diese fantasie, keine grenzen kennt, ja diese fantasie identifiziert sich mit allem, mit jedem einzelnen, sie bildet sich sogar ein mich zu sein, mich, mein eigenes, differenziertes, abgetrenntes selbst.</p>
<p>Die fantasie des nichts bildet sich ein etwas spezielles, etwas einzigartiges zu sein, sobald es aus seinem spiegel blickt, und sein verstand zu realisieren beginnt, dass es macht über diesen spiegel hat, bildet es sich ein diesen spiegel zu sein. Selbst wenn dieser spiegel aus dem nichts erschaffen ist. &#8230; was solls, solange ich dabei niemandem auf die füsse trete macht es keinen unterschied mit wem oder was ich mich identifiziere.</p>
<p>Jeder von uns glaubt an dieses andere mich, sein anderes ich, an sein eigenes mich, an sein eigenes ich, doch was wenn es dieses ich nicht gibt, wenn es keinen unterschied mehr gibt zwischen dem nichts in euch und dem nichts in mir. Dieses nichts ist ein spiegel, ein spiegel aus fantasie, reiner fantasie, und diese fantasie bildet sich ein, einzigartig zu sein.</p>
<p>Dieser spiegel bildet sich sogar ein, in seiner unendlichen fantasie bildet er sich ein eine seele zu besitzen, eine eigene, nur ihm gegebene und malt sich dabei die unvorstellbarsten szenarien aus. </p>
<p>Doch letzten endes bin dasselbe ich im selben spiegel wie wir alle, ich, bin das nichts in dir, das nichts das ihr einst werdet, einst wart, das nichts in mir ist das nichts in dir. Wir waren gebunden durch unsere spiegel, teilten uns dasselbe ich, dasselbe mich, jetzt blicken wir aus verschiedenen spiegeln auf ein und dasselbe mich, jeder identifiziert sich dabei mit etwas anderem, mit seiner perspektive, mit seinem selbst. </p>
<p>Doch auf dem grund, bleiben wir immer verbunden, mit dem nichts aus nirgendwann, und mit dem nichts werden wir verbunden bleiben, denn wir sind das nichts der vergangenheit und werden das nichts der zukunft sein, solange wir leben lösen wir diese verbindung auf, stellen wir uns ein anderes selbst in einem anderen spiegel vor. Stellen wir uns vor jemand anders zu sein, jemand der wir nicht sind. Wir lösen uns von unserer verbindung mit dem nichts, und glauben an unser „neues“ mich, solange bis dass der tod uns seine geschichte erzählt, die geschichte des nichts aus nirgendwann.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zitat: Szenografie "Les Immatériaux"]]></title>
<link>http://immateriell.wordpress.com/2009/11/20/zitat-szenografie-les-immateriaux/</link>
<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 10:42:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>pgart</dc:creator>
<guid>http://immateriell.wordpress.com/2009/11/20/zitat-szenografie-les-immateriaux/</guid>
<description><![CDATA[&#8220;[...] eine für die damalige Zeit einzigartig avancierte Szenografie. Dreh- und Angelpunkt die]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>&#8220;[...] eine für die damalige Zeit einzigartig avancierte Szenografie.</p>
<p>Dreh- und Angelpunkt dieser Szenografie waren die Besucher. „Les Immatériaux“ sollte „anhand von Ma­terialität und Immaterialität auch die Frage nach der Identität her vorheben: die Frage nach dem, was wir sind und was die Objekte sind, die uns umgeben.&#8221;</p>
<p><span style="color:#888888;">Antonia Wunderlich: Der Philosoph als Kurator, 2007. Auf </span><a href="http://hiderefer.com/?http://hiderefer.com/?http://hiderefer.com/?http://www.artnet.de/magazine/features/wunderlich/wunderlich11-20-07.asp" target="_blank"><span style="color:#888888;">http://www.artnet.de/magazine/features/wunderlich/wunderlich11-20-07.asp</span></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wann ist ein Mann eigentlich ein Mann?]]></title>
<link>http://mediacultblog.wordpress.com/2009/11/18/wann-ist-ein-mann-eigentlich-ein-mann/</link>
<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 14:12:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>mediadefaultswap</dc:creator>
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<description><![CDATA[Diese essentialistische Frage bot sich mir gestern Nachmittag geradezu aufdrängend an, während ich e]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Diese essentialistische Frage bot sich mir gestern Nachmittag geradezu aufdrängend an, während ich einen Kaffee in einem Fast-Food-Restaurant schlürfte. Eigentlich war ich gerade beim Auftakt des dritten Teils einer hardgeboilden Privatdetektivin in New Orleans, die gesellschaftsrelevante Fälle lösen muss, um a) ihre gefräßige Katze zu füttern und um sich b) nicht von ihren stinkreichen Freundin aushalten zu lassen. Konflikte, Skurilitäten  vorprogrammiert – einfach Klasse. Doch der Versuch, beim Lesen den Zucker und die Milch in den Kaffee zu gießen, der scheiterte. Und mein Blick fiel auf einen Werbezettel auf dem mein Kaffee stand. Headline: „Für Männer und Alle, die einer werden woll(t)en“. Ich war interessiert. Zunächst überprüfte ich die Adressaten in besagtem Fast-Food-Restaurant. Eine ältere Frau, die ohne Brille eine Zeitung zu lesen versuchte, ein kräftigerer älterer Herr, der nach seinem Nachmittagsmahl seine Beine unter dem Tisch auszustrecken versuchte und zwei Teenager, die rot anliefen, während ich meine qualitative Zielgruppen-Stichprobe durchführte…<!--more--></p>
<p>Also waren die Adressaten dieser wahrlich ausgeklügelten Lifestyle-Zielgruppen-Werbekampagne nicht vorhanden und ich befasste mich mit den größten Stereotypen dieses Erdballs, die ich auf diesem Werbezettel vorfand. In Anlehnung an Umerziehungslager für Menschen, die sich nicht innerhalb der heterosexuellen Matrix bewegen, kamen diese Sensationswerbestrategen, auf die grandiose Idee, Männer dazu zu bringen, endlich gegen ihre Verweichlichung in der Welt etwas zu unternehmen – in einer „vermännlichten Academy“ [der Werbeclou/Claim anscheinend] – natürlich. Denn es soll aus ihnen ja schließlich keine Sissy sondern ein Siegfried herauskommen, entnahm ich dem Werbezettel. Und so stellte ich mir die Frage: Wann ist ein Mann ein wirklicher Mann? Laut diesem Werbezettelchen: wenn er Fleisch isst (wäre ich in einem Fast-Food-Restaurant nie drauf gekommen), wenn er nicht lange im Bad braucht, wenn er keine Telenovelas schaut, keine Diskussionen (mit Frauen) führen will und einfach nicht so verweichlicht ist! Im Umkehrschluss bedeutet dies ja, dass Frauen die Weicheier der Nation sind, grundsätzlich zu Dauervegetariern avancieren (essen eh nur Salat), im Bad Stunden brauchen, natürlich alles diskutieren müssen, vor allem ihre Dauer-Telenovela. Was passiert also, wenn Frau auch Fleisch isst, keine Telenovelas schaut, im Karatekurs kurz vor dem schwarzen Gürtel steht, Diskussionen eher mässig interessant findet, keine Schminke sondern nur Deo im Bad benutzt und überhaupt so was von cool ist, um bspw. auch einen Burger zu grillen? Dann wäre sie doch ein Mann? Oder sagen dann alle, kann sie ja gar nicht, weil sie doch eine Frau ist? Was ist dann eine Frau oder ein Mann? Ich konnte die Frage nicht beantworten, ohne in den Kreis der Stereotypen einzutreten und ende zum einen mit Derridas großer Erkenntnis: „Es gibt keine Natur, nur die Effekte von Natur: Entnaturalisierung oder Naturalisierung.“ Und zum anderen mit Herbert Grönemeyers Versuch den popkulturellen Rahmen für die Männerdefinition abzustecken:</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/H-a5aXOaQK4&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/H-a5aXOaQK4&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Solidaritat amb Enrico!]]></title>
<link>http://taranis.wordpress.com/2009/11/18/solidaritat-amb-enrico/</link>
<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 11:29:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>Stockesay</dc:creator>
<guid>http://taranis.wordpress.com/2009/11/18/solidaritat-amb-enrico/</guid>
<description><![CDATA[Manifestació a Berlín d&#8217;abast europeu de solidaritat amb l&#8217;Enrico, víctima d&#8217;una c]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Manifestació a Berlín d&#8217;abast europeu de solidaritat amb l&#8217;Enrico, víctima d&#8217;una c]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Temporada tardor 2009: Hoplita!]]></title>
<link>http://taranis.wordpress.com/2009/11/17/temporada-tardor-2009-hoplita/</link>
<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 21:53:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>Stockesay</dc:creator>
<guid>http://taranis.wordpress.com/2009/11/17/temporada-tardor-2009-hoplita/</guid>
<description><![CDATA[Hoplites som! La força, disciplina i coratge dels hoplites rauen dins nostre. Dins tots i cadascun d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Hoplites som! La força, disciplina i coratge dels hoplites rauen dins nostre. Dins tots i cadascun d]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kimlik, Identität, Integration]]></title>
<link>http://initiativgruppe.wordpress.com/2009/11/17/kimlik-identitat-integration/</link>
<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 22:27:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>initiativgruppe</dc:creator>
<guid>http://initiativgruppe.wordpress.com/2009/11/17/kimlik-identitat-integration/</guid>
<description><![CDATA[(Gastbeitrag: Semire Gülüm) Mein erster Heimatort ist der, in dem ich geboren und bis zu einem gewis]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>(Gastbeitrag: Semire Gülüm)</p>
<p><strong>Mein erster Heimatort</strong> ist der, in dem ich geboren und bis zu einem gewissen Alter aufgewachsen bin. In der ersten Phase des Aufwachsens schlägt man Wurzeln und wird für den Rest seines Lebens geprägt. <strong> </strong></p>
<p><strong>Der zweite Heimatort</strong> ist der Ort, in dem man seine Fähigkeiten entfaltet, erweitert, sein Lebenskonzept aufbaut und seine Ideen umsetzt.</p>
<p><strong>Wenn man den Heimatort wechselt</strong> bzw. wechseln musste, bringt man sein „Wer“ mit in den zweiten Heimatort (der Begriff Identität ist sehr verwirrend, im Türkischen sagt man „Kim-lik“ zu Identität, „kim“ bedeutet wer). Bei Heimatortwechsel gibt man sein „Wer“ nicht auf  und nimmt ein irgend neues „Wer“ an, sondern ergänzt, baut aus, entfaltet und bereichert sein „Wer“.</p>
<p><strong>Kim-lik und Kultur</strong> sind ein dynamischer Prozess. Jede Identität (Kim-lik) und Kultur ist ständig dem Wandel unterworfen. In der Presse und Politik in Deutschland spricht man von deutschen kulturellen Wertvorstellungen und türkischen kulturellen Wertvorstellungen. Ich frage mich, was deutsch und nicht-deutsch ist, was türkisch und nicht-türkisch ist. <!--more--></p>
<p><strong>In Deutschland</strong> leben viele ethnische Minderheiten und in der Türkei spricht man vom Vielvölkerstaat. Wenn das Mehrheitsgesellschaftssystem versucht, alle lebenden kulturellen  Minderheiten in einen Topf zu werfen und ihnen vorschreibt, wie und wohin sie sich zu integrieren haben, dann erfährt sie Widerstand, was ja die ganze Zeit bei einigen Menschen, die sie nicht erreicht, der Fall ist. So werden sie genau das Gegenteil der gewünschten Integration erreichen.</p>
<p><strong>Kann sich Deutschland dies überhaupt leisten?</strong> Ich meine, nein! Weder Deutschland noch andere europäische Länder können sich dies leisten. Denn die ganze Welt tickt jetzt anders als früher: Zusammenarbeit bei der Bekämpfung des Terrorismus,  wirtschaftlichen Krise, dem globalen Klimaschutz, der Weltgesundheit, der Ideologien, der kontinentalen Identitäten (man spricht nicht mehr von deutscher oder nicht-deutscher Identität, sondern von europäischer, nichteuropäischer, asiatischer, orientalischer etc. Identität), der Religionen etc.</p>
<p><strong>Ich, als eine arabisch-stämmige Münchner Bürgerin</strong> mit türkischer und deutscher Staatsangehörigkeit, rate Personen, die deutsche Politik machen wollen, sich mit dem bisherigen deutschen Integrationskonzept neu auseinanderzusetzen und das angefangene Konzept weiter auszubauen, anstatt immer wieder Störfälle zu verursachen. Es wäre nicht zeitgemäß, produktiv und dem globalen Geist entsprechend!</p>
<p><strong>Deutsche Integrationspolitik &#8211; ein Trauerspiel!</strong></p>
<p>Der Prozess der Einwanderung hat bereits vor 60 Jahren in Deutschland begonnen. Und was haben die Politikvertreter/innen nicht alles getan in der Vergangenheit, um Menschen aus der Türkei in ihre Heimat zurückzuschicken:</p>
<ul>
<li>Rotationsprinzip,</li>
<li>diesen Menschen Geld angeboten,</li>
<li>das Ausländergesetz verschärft,</li>
<li>es noch mal verschärft,</li>
<li>die Kinder und Jugendliche regelrecht in den Bildungseinrichtungen vernachlässigt (damit habe ich meine eigenen Erfahrungen gemacht!),</li>
<li>die Ghettoisierung und Abschottung gefördert, den Fanatismus bei bestimmten Gruppierungen aus der Türkei gefördert (nach Solingen haben sich die Sunniten und Alewiten zurückgezogen; die Vermehrung von islamisch fanatischen Sekten war dann die Folge),</li>
<li>EU-Bürger und Nicht- EU-Bürger stark ungleich behandelt (Wahlrecht für EU-Bürger, aber nicht für Nicht-EU-Bürger).</li>
</ul>
<p>Vor ca. 7  Jahren haben christlich-demokratische Parteien die <strong>„deutsche Leitkultur“</strong> als die Lösung und das Rezept für die Integration von hier lebenden Menschen aus der Türkei und anderen 3. Welt-Ländern gesehen und das Thema Integration für ihre Politik instrumentalisiert. Da sie schnell festgestellt haben, dass die „deutsche Leitkultur-Debatte“ zu sehr die Erinnerungen an das Naziregime in manchen Bevölkerungsgruppen hoch kochen lässt, wurde das Konzept schnell in der Schublade versteckt.</p>
<p>Endlich kam &#8211; ausgerechnet aus den Reihen der konservativen Parteien (CDU/CSU/SPD-Regierung) &#8211; der Vorschlag mit dem <strong>„Integrationsgipfel“</strong> als der innovativste aller Zeiten! Auch wenn keine verbindlichen Vereinbarungen dabei getroffen wurden und nicht alle wichtigen Vertreter/innen der Menschen aus der Türkei zum Gipfeltreffen eingeladen waren, hat Herr Schäuble zumindest versucht, den ersten Schritt im Dialog mit einigen Vertretern/innen der Migranten aus der Türkei und anderen 3. Welt-Ländern zu machen  und gemeinsam Vorschläge zur Integration zu erarbeiten.</p>
<p>Dann kommt plötzlich ein <strong>Herr Sarrazin</strong> daher und stellt fest, dass Türken und Araber mit Kopftuch nicht zu integrieren seien und fragt sich, was er mit ihnen machen solle? Ich frage mich, was soll man mit solchen verantwortungslosen, unreflektierten und rassistisch denkenden Politikern machen? Sie zum Rücktritt zwingen, oder sie zur Therapie schicken, oder sie in einem Asylbewerberheim leben lassen, oder sie mit einer Türkeireise beglücken?</p>
<p><strong>Was in der Presse zurzeit über Integration gesagt und geschrieben wird &#8211; deutschland- und europaweit &#8211; ist unakzeptabel und verantwortungslos.</strong></p>
<p>Semire Gülüm-Sahin<br />
<a href="http://initiativgruppe.de/schulehilfen/elternberatung-zu-erziehung-und-bildung.html" target="_blank">Elternberatung zu Erziehung und Bildung</a><br />
in der InitiativGruppe</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Abenteuer beim aufrechten Gang übers Wasser]]></title>
<link>http://lebensecht.wordpress.com/2009/11/15/abenteuer-beim-aufrechten-gang-ubers-wasser/</link>
<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 10:08:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>lebensecht</dc:creator>
<guid>http://lebensecht.wordpress.com/2009/11/15/abenteuer-beim-aufrechten-gang-ubers-wasser/</guid>
<description><![CDATA[Also, um mal gleich eins vorweg zu sagen: Der Titel verspricht eigentlich zuviel. Bisher hab ich ger]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Also, um mal gleich eins vorweg zu sagen: Der Titel verspricht eigentlich zuviel. Bisher hab ich ger]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
