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	<title>illegalitat &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/illegalitat/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "illegalitat"</description>
	<pubDate>Fri, 25 Dec 2009 10:25:53 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Gutfinderei von Pop-Phänomenen ist manchmal schwierig]]></title>
<link>http://6kraska6.wordpress.com/2009/07/25/gutfinderei-von-pop-phanomenen-ist-manchmal-schwierig/</link>
<pubDate>Sat, 25 Jul 2009 11:45:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>6kraska6</dc:creator>
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<description><![CDATA[Erst habe ich das für so einen zärtlich-frozzelnden Schimpfnamen für pubertierende Töchter gehalten,]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a rel="attachment wp-att-1381" href="http://6kraska6.wordpress.com/2009/07/25/gutfinderei-von-pop-phanomenen-ist-manchmal-schwierig/dscn5047/"><img class="aligncenter size-full wp-image-1381" title="DSCN5047" src="http://6kraska6.wordpress.com/files/2009/07/dscn5047.jpg" alt="DSCN5047" width="450" height="337" /></a></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#333333;">Erst habe ich das für so einen zärtlich-frozzelnden Schimpfnamen für pubertierende Töchter gehalten, so „</span><em><span style="color:#333333;">Aah, heut dreht sie ja mal wieder voll am Rad, unsere kleine Lady Gaga!“</span></em><span style="color:#333333;"> Aber dann gab es sie plötzlich wirklich, jedenfalls auf MTV: eine uffjedonnerte New Yorker Hüpfdohle und Millionärstochter, sehr trashig, sehr Plastik, sehr 80er irgendwie in allem (kompt ja allet wieda!). Kunststoffblonde Perücke, sexysexy Schnullerschnütchen, Anziehsachen aus dem Porno-Shop und dazu superdünn-flaches Stimmgequäk: Zack, Pop-Queen! Schlichte, eingängige Disco-Liedchen, bestechend allenfalls durch ihren Einfalts-Reichtum. Alles nicht der Rede wert, dachte ich, aber mein Musikalienriecher scheint abzustumpfen. Die popmusikalische Aufblas-Barbie ist der neueste </span><em><span style="color:#333333;">hype! Heavy rotation</span></em><span style="color:#333333;"> auf allen Fachkanälen, auf jedem Bildschirm neuerdings dieses bescheuerte kajalverschmierte Gepliere und das unsägliche erotischseinsollende Stripteasegezappel-ohne-Ausziehen, das da als Choreographie fungiert. Das ist ungefähr so sexy, wie meine siebenjährige Tochter, damals, als sie Mamas Pumps anprobierte und vor dem Spiegel den Vamp probte, den sie im TV gesehen hatte. Autsch.</span></p>
<div id="attachment_1388" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-1388" href="http://6kraska6.wordpress.com/2009/07/25/gutfinderei-von-pop-phanomenen-ist-manchmal-schwierig/lady-gaga/"><img class="size-full wp-image-1388" title="lady-gaga" src="http://6kraska6.wordpress.com/files/2009/07/lady-gaga.jpg" alt="lady-gaga" width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Verrucht wie Eierlikör: Lady Gaga</p></div>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#333333;">Jetzt war Lady Gaga auf Tournee, auch bei uns in der Nähe. Ich bin nicht hingegangen, aber weil ich mich für jeden Scheiß interessiere, habe ich mir die „Konzertkritiken“ in der Tagesfresse angeschaut. Die WAZ, eine unglaublich populistische Anbiederungshure unter den sog. „seriösen“ Tageszeitungen, in der man das Wort Kritik nur ungern in den Mund nimmt, fand den Auftritt wieder mal anbetungswürdig super &#38; wow! Im Gegensatz hierzu hatten die Liberalkatholiken der „Rheinischen Post“ sogar tatsächlich jemand Kundigen zum Konzert geschickt. Sein Fazit: Fader Madonna-Klon, uninspirierte Mucke, perffekte, aber seelenlose Show. Und daß „Lady Gaga“ in Interviews ein paar Rilke-Zitate auswendig aufsagen kann und sich überhaupt gibt, als sei sie Andy Warhols illegitime Kopfgeburts-Tochter, das hat ihn auch nicht beeindruckt.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#333333;"><a rel="attachment wp-att-1382" href="http://6kraska6.wordpress.com/2009/07/25/gutfinderei-von-pop-phanomenen-ist-manchmal-schwierig/dscn5036/"><img class="aligncenter size-full wp-image-1382" title="DSCN5036" src="http://6kraska6.wordpress.com/files/2009/07/dscn5036.jpg" alt="DSCN5036" width="450" height="337" /></a></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#333333;">Die Rezensionen vergleichend ging mir auf, daß das besondere an Pop-Kultur eigentlich ist, daß man andauernd irgendwas gut oder blöd finden kann, ohne das ernsthaft begründen zu müssen; mit dieser Gutfinderei drückt man dabei zugleich aus, was man für seine Persönlichkeit hält. </span><em><span style="color:#333333;">„Eeeh, guck dir den Nerd da  drüben an, der hört bestimmt Placebo und so“. „Das ist so’ne Tante, die noch bei Herbert Grönemeyer ihr Bic-Feuerzeug schwenkt.“</span></em><span style="color:#333333;">  Man kann Peter Fox gut finden, und sobald das zu viele tun, sagt man „Pah! Der!“ und schwört lieber auf Jan Delay. Und so weiter.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#333333;">Schwieriger wird’s, wenn man Pop-Phänomene zugleicht gut </span><em><span style="color:#333333;">und</span></em><span style="color:#333333;"> blöd findet. So geht es mir mit Graffiti. Ich bin bekennender Banksy-Fan, und es gibt Sprayer-Kunstwerke, die man genial nennen darf. Andererseits pflege ich gewisse Empfindlichkeiten, was Dilettantismus angeht, und die Milliarden uninspirierter, hässlicher, geschmackloser Namens-„Tags“, die von unfähigen Writern überall hinge-etched oder mit Edding hingemacht werden, nerven mich wie Neuköllner Hundedreck. Kurzum: Suberversive, geile Kunst, verbunden mit Untergrund und Mutprobe: Respekt! Pubertäres Namensgeschmiere zur bloßen Reviermarkierung: Bah! – Ich habe leider keinen Kontakt zur Sprayer-Szene, deswegen weiß ich nicht, wie die diversen Fraktionen zur Illegalität stehen. Ist die unverzichtbar? Gelingen richtig bombastische Graffiti nur unter Adrenalin-Höchstdosen, also nachts, gejagt von Polizei und Saubermännern? Oder darf man, wenn man ein Könner ist, auch mal legal zur Spray-Dose greifen?</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#333333;"><a rel="attachment wp-att-1383" href="http://6kraska6.wordpress.com/2009/07/25/gutfinderei-von-pop-phanomenen-ist-manchmal-schwierig/dscn5030/"><img class="aligncenter size-full wp-image-1383" title="DSCN5030" src="http://6kraska6.wordpress.com/files/2009/07/dscn5030.jpg" alt="DSCN5030" width="450" height="337" /></a></span></p>
<p style="text-align:justify;">Im Rheinpark, in Duisburg-Hochfeld, hat mans mal versucht (vgl. Fotos). Der nagelneue Rheinpark wurde auf dem Gelände einer Industriebrache am Rheinufer angelegt, ein großzügiges Gebiet mit Promenaden, Rhein-Strand, Grünflächen, Biker- und Skater-Trainingsplätzen usw. Auf dem Gelände befinden sich noch die Fragmente einer alten Sinteranlage, Mauern von rund vier Metern Höhe und zwanzig bis fünfzig Metern Länge. Das Geld für Sprengungen hat man dankenswerterweise gespart und dafür lieber die besten Sprayer der Region eingeladen, die Betonbrocken künstlerisch zu bearbeiten. Die Ergebnisse, finde jedenfalls ich, können sich sehen lassen. Da waren überwiegend echte KönnerInnen am Werk. „Ordentliche Arbeit!“ möchte man sagen, wenn man nicht wüsste, daß dies für Sprayer eventuell kein Lob bedeutete. Auf alle Fälle machen die farbenfrohen Riesenkunstwerke mitten im Grün einen ganz eigenartigen, wenn man ihrer zum ersten Mal und unvorbereitet ansichtig wird, surrealen Effekt.</p>
<p style="text-align:justify;">Wenn unsere Stadtväter mal eine richtige pfiffige Idee realisieren, was seltener vorkommt als ein Gastspiel von „Lady Gaga“ in unserem Stadttheater, dann finde ich das richtig gut und bin mit meiner Gutfinderei vielleicht sogar mal auf Seiten der Mehrheit.</p>
<p style="text-align:justify;"><a rel="attachment wp-att-1384" href="http://6kraska6.wordpress.com/2009/07/25/gutfinderei-von-pop-phanomenen-ist-manchmal-schwierig/dscn5062/"><img class="aligncenter size-full wp-image-1384" title="DSCN5062" src="http://6kraska6.wordpress.com/files/2009/07/dscn5062.jpg" alt="DSCN5062" width="450" height="600" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[V. Jahrestagung Illegalität]]></title>
<link>http://eingebloggt.wordpress.com/2009/03/07/v-jahrestagung-illegalitat/</link>
<pubDate>Sat, 07 Mar 2009 14:00:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>eingebloggt</dc:creator>
<guid>http://eingebloggt.wordpress.com/2009/03/07/v-jahrestagung-illegalitat/</guid>
<description><![CDATA[&#8220;Irreguläre Migration &#8211; zwischen Grenzüberschreitung und Ausgrenzung&#8221; unter diesem]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>&#8220;Irreguläre Migration &#8211; zwischen Grenzüberschreitung und Ausgrenzung&#8221; </strong>unter diesem Titel fand vom 4. bis 6. März die V. Jahrestagung Illegalität in der Katholischen Akademie in Berlin statt.</p>
<p>Das <a href="http://www.katholische-akademie-berlin.de/Flyer/Jahrestagung_Illegalitaet_09_Programm.pdf">Programm</a> startete am Mitwochabend nach  einem Impulsvortrag von <strong>Weihbischof Dr. Josef Voß </strong>mit zwei Kurzvorträgen, die sich der Frage nach dem Verhältnis von normativen Begründungen und politischen Rationalitäten zur Rechtfertigung und Kritik der Abwehr unkontrollierter Zuwanderung stellten. Zunächst machte der Soziologe <strong>Prof. Dr. Michael Bommes </strong>(IMIS / Universität Osnabrück)  darauf aufmerksam, dass eine normative Begründung für den Ausschluss irregulärer Migranten fehlt, dass aber weder die Staaten deswegen ihre Regelungsinteressen aufgeben werden, noch dass sich die Migranten selber auf eine normative Debatte einlassen. In seiner Erwiederung benannte <strong>Dr. Bas Schotel </strong>(Universität Amsterdam) aus rechtstheoretischer Sicht ebenfalls die &#8220;gänzliche Abwesenheit einer inhaltlichen Rechtfertigung [...] gegenüber dem Einwanderer, wenn der Zielstaat ihn ausschließt&#8221;. Schotel wies nach, dass die normativen Ideen des Rechtsstaates und  des Liberalismus die Position der Migranten stärken.</p>
<p>Der Donnerstagvormittag stand unter dem Thema der neuesten Schätzungen und Steuerungsmaßnahmen. Zunächst widmete sich <strong>Stefan Keßler </strong>(Jesuit Refugee Service  Europe, Brüssel) den Plänen zur Regelung der Einwanderungs- und Asylpolitik auf EU-Ebene. Danach stellte <strong>Dr. Ditta Vogel </strong>(HWWI, Hamburg) das <a href="http://www.hwwi.org/Irregular_Migration.2409.0.html?&#38;no_cache=1&#38;sword_list[]=CLANDESTINO">CLANDESTINO-Projekt </a>vor, das versucht bessere Schätzdaten zu den Dimensionen der irregulären Migration zu liefern.  Die Erfolgsaussichten, sowie die Datengrundlage (auch polizeiliche Kriminalstatistik) und die Aussage, dass die Zahl irregulärer Migranten in Deutschland vermutlich geringer ist als bisher angenommen, wurden kontrovers diskutiert. Die Ergebnisse des Projekts werden in einer allgemein zugänglichen <a href="http://irregular-migration.hwwi.net/">Datenbank </a>veröffentlicht.</p>
<p>Der Nachmittag widmete sich dann den Strategien der Ab- und Ausgrenzung im Ländervergleich. Besonders spannend war hier eine niederländische Studie, die die Soziologin <strong>Masja van Meeteren </strong>(Universität Rotterdam) vorstellte. Sie untersuchte Einwanderer in den Niederlanden und Belgien und lebte, um bessere Einblicke zu bekommen, sogar bei ihnen. Herausgekommen ist eine Klassifizierung der Migranten in drei Gruppen:</p>
<ul>
<li><strong>Invest migrants: </strong>sie kommen aus fianziellen Gründen, für einen beschränkten Zeitraum, können die Sprache nicht, Herkunftsländer mit Investitions-Potential aber geringen Reisekosten, sie machen fast jede Arbeit</li>
<li><strong>Settelment migrants: </strong>sie möchten sich permanent niederlassen in der Hoffnung auf ein neues besseres Leben, Legalisierung ist ihnen nicht so wichtig, sie kommen aus finanziell und politisch stabilen Ländern, integrieren sich ins soziale Leben und möchten gute regelmäßige Arbeit</li>
<li><strong>Legalisation migrants: </strong>Sie kommen in der Hoffnung auf eine insgesamt bessere Zukunft, möchten nicht illegal leben oder arbeiten, sind oftmals gut ausgebildet und möchten dementsprechende  Arbeit, haben ein großes Interesse sich zu integrieren und Angst vor einer Abschiebung</li>
</ul>
<p>Fazit der Studie ist es, dass die Migrantengruppen  ganz unterschiedlich von politischen Maßnahmen betroffen sind. Besonders die Möglichkeit zur Integration hängst immer auch stark von den Zielen der Migranten selbst ab.</p>
<p>Daneben wurden noch die Situation in Deutschland von <strong>Dr. Norbert Cyrus </strong>(Institut für Sozialforschung, Hamburg) und in Spanien von <strong>Prof. Dr. Klaus Schriewer </strong>(Universidad de Murcia) vorgestellt.</p>
<p>Am späten Nachmittag konnen die Teilnehmer dann in Foren die Themen &#8220;Kooperation mit den Herkunftsländern und Vorverschiebung der Außengrenzen&#8221; sowie &#8220;Studien zur Entwicklung auf lokaler Ebene&#8221; vertiefen.</p>
<p>Der Donnerstag bot ein Follow up zur Diskussion in Deutschland und den Entwicklungen zum Thema Schulbesuch. Auf dem Podium diskutierten <strong>Stephan Mayer </strong>(MdB, CSU-Landesgruppe), <strong>Ulrich Plöner </strong>(Deutsche Bischofskonferenz), <strong>Ministerialrat Wilfried Schmäing </strong>(Hessisches Ministerium für Inneres und Sport, Wiesbaden) und <strong>Hartfried Wolff </strong>(MdB, FDP Baden-Württemberg). Politiker von CDU/CSU und FDP sprachen sich dabei pro Schulbesuch statusloser Kinder und für eine Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland aus. Man darf also gespannt sein.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[!Raubbau stoppen! - illegaler Holzeinschlag in der EU]]></title>
<link>http://ubotschaft.wordpress.com/2008/09/19/raubbau-stoppen-illegaler-holzeinschlag-in-der-eu/</link>
<pubDate>Fri, 19 Sep 2008 12:39:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>U-Botschafter</dc:creator>
<guid>http://ubotschaft.wordpress.com/2008/09/19/raubbau-stoppen-illegaler-holzeinschlag-in-der-eu/</guid>
<description><![CDATA[gerade in diesem für mich aufgrund Zeitmangel sehr stressigem Moment kam eine Meldung in meine Mailb]]></description>
<content:encoded><![CDATA[gerade in diesem für mich aufgrund Zeitmangel sehr stressigem Moment kam eine Meldung in meine Mailb]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Arme reiche Menschen ]]></title>
<link>http://nonsensausdemoff.wordpress.com/2008/02/24/arme-reiche-menschen/</link>
<pubDate>Sun, 24 Feb 2008 11:12:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>gebauer</dc:creator>
<guid>http://nonsensausdemoff.wordpress.com/2008/02/24/arme-reiche-menschen/</guid>
<description><![CDATA[&#8220;How many times have you heard someone say, If I had his money, I could do things my way. But ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>&#8220;How many times have<br />
you heard someone say,<br />
If I had his money,<br />
I could do things my way.<br />
But little they know<br />
that it&#8217;s so hard to find,<br />
One rich man in ten<br />
with a satisfied mind.&#8221;</p>
<p>Johnny Cash, A satisfied mind</p>
<p>Kaum gelingt den deutschen Behörden ein Jahrhundertcoup, beginnt das Trauerspiel:</p>
<p>Ob das den rechtmäßig sei, wird gefragt. Dabei wurde dies durch die BND-intere Rechtsabteilung ausgiebig geprüft.</p>
<p>Stasi-Vergleiche werden herangezogen, angeblich verbreitet die aktiv gewordene Kooperation eine Atmosphäre der Angst und des Misstrauens. Um eine Analogie herbeizuziehen:</p>
<p>Wer sich momentan darüber beschwert, bei einer intentional durchgeführten,illegalen Aktion  erwischt zu werden, befindet sich etwa auf dem selben Niveau wie jemand, der viel zu schnell fährt und sich dann über den Blitzer beschwert.</p>
<p>Sicherlich, die Medienressonanz war gewaltig, oftmals nicht mehr berichterstattend sondern eher erpicht, sich populistisch auf ihr neues Beuteopfer zu stürzen. Dies ist jedoch eine <i>Folge</i> unseres Mediensystems und kein Individualversagen.</p>
<p>Die laut eigener Aussage einzig wahre Bürgerpartei der jetzt-doch-nicht-mehr Besserverdiener (ob dies an der freiwilligen Aufgabe des alten Slogans oder den aktuellen Ermittlungen liegt, sei dahingestellt) schäumte personifiziert durch Generalsekretär Niebel auch gleich vor Wut. Bei genauerer Betrachtung offenbart sich die schizophrene Haltung der selbsternannten Liberalen en detail: Einerseits habe der Staat die Pflicht das Eigentum des Einzelnen zu schützen (Art. 14 Abs.2,3 GG? Nie gehört!), andererseits bestünden nicht zu wenig, sondern zu viele Steuergesetze und der Vollzug sei im Moment das Problem. Jener müsse also mit mehr Personal ausgestattet werden, der Herr Vollzug. Kaum kümmert sich Mutter Staat um jenen ist das Geschrei jedoch groß&#8230;</p>
<p>Die Vorzeigeabziehbildchen der sozialen Marktwirtschaft, sie fallen eines nach dem anderen. Über Pierers Buchtitel &#8220;Zwischen Profit und Moral&#8221;  darf heute gelacht werden. Der Plan, Zumwinkel nach Rentenbeginn zum UNICEF-Chef zu machen ist große Realsatire.</p>
<p>Das Hauptproblem unserer heutigen Gesellschaft besteht darin, ein System zu entwickeln und zu verteidigen, welches mehrheitlich als legitim anerkannt wird, dessen Negativfolgen in Kauf genommen werden und in welchem der Mensch als ganzheitliches Wesen nicht in Widerspruch mit Effizienz- und Gerechtigkeitskriterien steht.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

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