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	<title>im-kino &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/im-kino/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "im-kino"</description>
	<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 11:15:18 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA["A Serious Man" von den Coen-Brüdern ]]></title>
<link>http://almut63.wordpress.com/2009/11/07/bald-im-kino-a-serious-man-von-den-coen-brudern/</link>
<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 11:03:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mr. Cinema</dc:creator>
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<description><![CDATA[Der neue Film der Coen-Brüder ist einer ihrer besten seit langem, zuletzt fand ich das star-gespickt]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Der neue Film der Coen-Brüder ist einer ihrer besten seit langem, zuletzt fand ich das star-gespickte &#8220;Burn After Reading&#8221; oder den tristen Western &#8220;No Country For Old Men&#8221; doch sehr enttäuschend, weder komisch noch sonst irgendetwas.<br />
&#8220;A Serious Man&#8221; erzählt vom Scheitern in wunderbar komischer Art und Weise. Der Film spielt im jüdischen Milieu Ende der 60er Jahre in Minnesota, Protagonist ist der Physikprofessor Larry Gopnik (brillant Michael Stuhlbarg), dessen Gleichungen nur noch im Hörsaal aufgehen.<br />
Ansonsten geht alles in Larrys Leben den Bach herunter: seine Ehe ist am Ende, seine Kinder rauchen Gras und hören Hippie-Musik, sein gestörter Bruder Arthur macht nur Ärger, und an der Uni werden Komplotte geschmiedet.<br />
Soviel Unheil kann man in bester jüdsichen Tradition nur mit absurd-schwarzem Humor ertragen, und davon hat der Film sehr viel.<br />
Da spricht der alte weise Rabbi endlich die Worte der Weisheit, und was sagt er: die Namen der Bandmitglieder von Jefferson Airplane, und so schleicht sich auch noch Jorma Kaukonen in den Film hinein, genialer Musiker übrigens.<br />
&#8220;A Serious Man&#8221; ist laut<a href="http://movies.nytimes.com/2009/10/02/movies/02serious.html"> &#8220;New York Times&#8221; </a>stark autobiografisch geprägt, die Coens evozieren das jüdische Milieu von St. Louis Park, einem Vorort von Minnesota, in dem sie aufgewachsen sind.<br />
&#8220;A Serious Man&#8221; erinnert an Coen-Meisterwerke wie &#8220;Barton Fink&#8221; oder &#8220;The Big Lebowski&#8221;, in allen Filmen stehn Männer auf verlorenem Posten, aber sie geben nicht auf, trotz aller Nackenschläge, die das Leben bereithält.<br />
&#8220;A Serious Man&#8221; läuft am 21. Januar in Deutschland an. </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Bald im Kino: "Looking for Eric" ]]></title>
<link>http://almut63.wordpress.com/2009/10/30/balld-im-kino-looking-for-eric/</link>
<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 14:36:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mr. Cinema</dc:creator>
<guid>http://almut63.wordpress.com/2009/10/30/balld-im-kino-looking-for-eric/</guid>
<description><![CDATA[Nächste Woche läuft &#8220;Looking for Eric&#8221; an , der neue Film von Ken Loach, den man auf kei]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Nächste Woche läuft <a href="http://www.looking-for-eric.de">&#8220;Looking for Eric&#8221;</a> an , der neue Film von <strong>Ken Loach</strong>, den man auf keinen Fall verpassen sollte, einfach deshalb, weil man keinen, nicht einen einzigen Film von Loach verpassen sollte, selbst die schwächeren ragen noch weit über dem Durchschnitt heraus.<br />
&#8220;Looking for Eric&#8221;, ich freue mich drauf.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[(Spärlich) Im Kino: Wendy and Lucy]]></title>
<link>http://almut63.wordpress.com/2009/10/27/sparlich-im-kino-wendy-and-lucy/</link>
<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 16:32:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mr. Cinema</dc:creator>
<guid>http://almut63.wordpress.com/2009/10/27/sparlich-im-kino-wendy-and-lucy/</guid>
<description><![CDATA[Zum ersten Mal aufmerksam geworden auf Kelly Reichardts Film bin ich über den Essay &#8220;Metronatu]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Zum ersten Mal aufmerksam geworden auf Kelly Reichardts Film bin ich über den Essay <a href="http://www.nybooks.com/articles/22470">&#8220;Metronatural America&#8221;</a> von Jonathan Raban im &#8220;New York Review of Books&#8221;. Der in Seattle lebende Autor beschreibt sehr kenntnisreich die spezifische Atmosphäre des amerikanischen Nordwestens – kalt, abweisend, eine ökonomisch schwache Gegend unter grauem Himmel, sehr weitläufig  und dünn bevölkert, eine mitunter atembraubende Landschaft fernab hipper Metropolen,  in der Menschen und Biografien leicht aus der Spur geraten können. Für Raban ist der Autor Jonathan Raymond, der in Portland, Oregon, lebt, eine Art literarischer Kronzeuge für die aktuellen sozialen Verwerfungen im &#8220;Pacific Northwest&#8221;.<br />
Raymond veröffentlichte  2004 den Roman &#8220;The Half-Life&#8221; und 2008 die Short-Story-Sammlung &#8220;Livability&#8221;, und eine der Geschichten aus dem Band hat die Regisseurin Kelly Reichardt nun zur Vorlage für ihren Film &#8220;Wendy and Lucy&#8221; genommen.<br />
Erzählt wir die Geschichte der arbeitslosen Wendy, die zusammen mit ihrem Hund auf dem Weg nach Alaska ist, um dort einen Job in einer Fischfabrik zu ergattern. Als ihr Auto den Geist aufgibt, stehen Wendy und Lucy auf der Straße, zwei Drop-Outs mit fast leeren Taschen, mit denen niemand Mitleid zu haben scheint. Jonathan Raban lobt in seiner Besprechung die Lakonie und Genauigkeit des Films, Hauptdarstellerin Michelle Williams (&#8220;Brokeback Mountain&#8221;), die letzte Lebensgefährtin des verstorbenen Heath Ledger, gibt eine berührende Vorstellung ab. </p>
<p>Aber leider läuft dieser <a href="http://www.peripherfilm.de/wendyandlucy/index.html">großartige Film</a> nur mit ein paar Kopien in Deutschland, in Hamburg noch gar nicht. Eine Schande ist das.<br />
Schöne Kritik von Daniel Kothenschulte in der <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/2030604_Filmbesprechung-Wendy-und-Lucy-Vogelfrei.html">FR.</a> </p>
<p>http://</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Im Kino: Whisky mit Wodka ]]></title>
<link>http://almut63.wordpress.com/2009/10/27/im-kino-whisky-mit-wodka/</link>
<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 15:05:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mr. Cinema</dc:creator>
<guid>http://almut63.wordpress.com/2009/10/27/im-kino-whisky-mit-wodka/</guid>
<description><![CDATA[Jetzt habe ich es doch noch geschafft, in Andreas Dresens neuen Film zu gehen, gute Entscheidung. Wi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Jetzt habe ich es doch noch geschafft, in Andreas Dresens neuen Film zu gehen, gute Entscheidung. Wie schon bei &#8220;Sommer vorm Balkon&#8221; stammt auch diesmal das Drehbuch von Wolfgang Kohlhaase, der eine Geschichte aus dem Filmmetier erzählt. Henry Hübchen gibt den gefeierten Mimen Otto Kullberg, der leider etwas zu oft zur Flasche greift. Bei Dreharbeiten an der Ostsee für ein Liebesdrama, das in den 20er Jahren spielt, kommt es zum Eklat: Der Produzent (Stefan Kurth) engagiert ein Double (Markus Hering) für Kullberg, der sich von Minute an keine Blöße mehr gibt.<br />
Ein schönes Spiel über sein und Schein ist so entstanden, mit Corinna Harfouch als melancholie-umflorter zweiter Hauptdarstellerin, die mit dem Regissuer (Sylvester Groth) liiert ist, aber die große Leidenschaft nur im Film erlebt. Dresen zeigt das Filmteam als große Familie, in der es hoch hergeht, aber sein Blick bleibt immer milde-spöttisch, niemals wirklich bissig oder böse – der Mann ist kein Robert Altman.<br />
Trotzdem ist <a href="http://www.whiskymitwodka.senator.de/">&#8220;Whisky Mit Wodka&#8221;</a> ein schöner, bisweilen etwas betulicher  Film über das Filmbusiness geworden. Wie in einer Wagenburg stehen die Wohnwagen des Teams am Ostsee-Strand, in diesem magischen Bezirk gelten einfach andere Regeln als in der profanen Realität.<br />
<img src="http://almut63.wordpress.com/files/2009/10/whisky.jpg" alt="" title="" width="450" height="338" class="alignleft size-full wp-image-1042" /></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Im Kino: "Louise Hires a Contract Killer"]]></title>
<link>http://almut63.wordpress.com/2009/10/06/im-kino-louise-hires-a-contract-killer/</link>
<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 14:36:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mr. Cinema</dc:creator>
<guid>http://almut63.wordpress.com/2009/10/06/im-kino-louise-hires-a-contract-killer/</guid>
<description><![CDATA[An die Nachrichten-Bilder von aufgebrachten Arbeitern, die ihre Chefs kidnappen und den Maschinenpar]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>An die Nachrichten-Bilder von aufgebrachten Arbeitern, die ihre Chefs kidnappen und den Maschinenpark in Brand setzen , haben wir uns ja inzwischen gewöhnt. Vor allem aus Frankreich wurden diese proto-revolutionären Umtriebe gemeldet.<br />
In ihrer herrlich schrägen, bitterbösen Farce gehen Benoit Deleopine und Gustave Kervern beherzt noch einen Schritt weiter. Die geschassten Arbeiterinnen einer belgischen Textilfabrik schmeißen ihr bisschen Abfindung zusammen und heuern einen Auftragskiller an, der ihren Chef ermorden soll.<br />
Auf diese glorreiche Idee kommt Louise (Yolande Moreau), die den reichlich unbedarften Michel (Bouli Lanners) engagiert. Der kann zwar keiner Fliege etwas zuleide tun, aber mit schöner Beharrlichkeit schafft es das skurrile Duo dennoch, eine Spur der Verwüstung nach sich zu ziehen.<br />
Nur die eigentlich Schuldigen, die Finanzjongleure, sind einfach nicht zu packen, nicht in Brüssel und auch nicht im Steuerparadies Jersey, das Louise und Michel mit einem Flüchtlingsboot erreichen.<br />
<a href="http:///www.louisehiresacontractkiller.de">&#8220;Louise hires a Contract Killer&#8221;</a> ist eine lakonische Attacke auf den Turbokapitalismus, eine Art tragikomisches Gegenstück zur globalisierungskritischen Dokumentation &#8220;Let&#8217;s Make Money&#8221;. Unbedingt sehenswert.<br />
Läuft ab 8. Oktober in Hamburg im <a href="http://www.3001-kino.de/">3001</a>.</p>
<p><img src="http://almut63.wordpress.com/files/2009/10/louise.jpg" alt="Showdown mit Louise" title="Showdown mit Louise" width="450" height="260" class="alignleft size-full wp-image-1034" /></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Im Kino: "Die Strände von Agnès ]]></title>
<link>http://almut63.wordpress.com/2009/09/10/im-kino-die-strande-von-agnes/</link>
<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 12:57:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mr. Cinema</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ein wunderbarer Film, den so nur die große Regisseurin und Dokumentarfilmerin Agnès Varda (&#8220;Vo]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img src="http://almut63.wordpress.com/files/2009/09/agnes.jpg" alt="Auf der Seine" title="Auf der Seine" width="450" height="304" class="alignleft size-full wp-image-1016" /><br />
Ein wunderbarer Film, den so nur die große Regisseurin und Dokumentarfilmerin Agnès Varda (&#8220;Vogelfrei&#8221;) machen konnte. Da steht die mittlerweile über 80-jährige Frau am Strand, baut Spiegel und Rahmen auf, beobachtet Kinder und Surfer, steckt ihre Familienbilder in den Dünensand und beginnt sich zu erinnern: so als würden Wind und Wellen sie dazu bringen, in ihre Vergangenheit abzutauchen.<br />
So ist eine hinreißende biografische Collage enstanden, mit Varda als Fremdenführerin durch die Landschaften ihres Lebens.<br />
Meine <a href="http://www.westline.de/unterhaltung/tv_kino/index_nachricht.php?file_name=iptc-stl-20090908-12-dpa_22334322.xml&#38;newsline=starline&#38;catchline=kino/filmbesprechung&#38;article_count=1&#38;word_count=555&#38;page_type=index_nachricht.php">Besprechung für dpa</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Bald im Kino: "Taking Woodstock"]]></title>
<link>http://almut63.wordpress.com/2009/08/25/bald-im-kino-taking-woodstock/</link>
<pubDate>Tue, 25 Aug 2009 13:42:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mr. Cinema</dc:creator>
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<description><![CDATA[Einen Oscar bekommt Ang Lee (&#8220;Brokeback Mountain&#8221;) für diese regenbogenbunte Hommage an ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Einen Oscar bekommt Ang Lee (&#8220;Brokeback Mountain&#8221;) für diese regenbogenbunte Hommage an die Hippiezeit wohl nicht, aber dafür macht sein neuer Film richtig Spaß und ist toll besetzt. Der bislang eher unbekannte Comedian Demetri Martin spielt Elliot Teichberg, einen eher schüchternen Raumausstatter, der das Motel seiner schrulligen Eltern, (herrlich verschroben gespielt von Imelda Staunton und Harry Goodman)  auf Vordermann bringen will und so nebenbei das Woodstock-Festival mit anschiebt.<br />
Unbedingt ansehen, zwei Stunden &#8220;Love &#38; Peace &#38; Music&#8221;.<br />
Amerikanische <a href="http://www.filminfocus.com/focusfeatures/film/taking_woodstock">Filmsite</a><br />
Besprechung in der <a href="http://movies.nytimes.com/2009/08/26/movies/26woodstock.html?ref=movies">New York Times<br />
</a><br />
 <img src="http://almut63.wordpress.com/files/2009/08/woodstock.jpg" alt="woodstock" title="Alles so schön bunt hier" width="300" height="455" class="alignleft size-full wp-image-990" /></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Im Kino: "Erzähl mir was vom Regen"]]></title>
<link>http://almut63.wordpress.com/2009/08/13/im-kino-erzahl-mir-was-vom-regen/</link>
<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 13:12:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mr. Cinema</dc:creator>
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<description><![CDATA[Endlich wieder ein neuer Film von Agnès Jaoui, nach &#8220;Lust auf Anderes&#8221; (2000) und ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Endlich wieder ein neuer Film von Agnès Jaoui, nach &#8220;Lust auf Anderes&#8221; (2000) und &#8220;Schau mich an!&#8221; (12004) legt die französische Drehbuchautorin, Schauspielerin und Regisseurin zusammen mit ihrem Lebens-und Arbeitspartner Jean-Pierre Bacri eine wunderbare, melancholisch grundierte <a href="http://www.erzaehl-mir-was-vom-regen.de/interview.html">Komödie</a> vor, die von den ganz normalen Katastrophen des Alltags handelt.  </p>
<p>Jaoui selbst spielt Agathe Villanova, eine erfolgreiche, engagierte Feministin mit politischen Ambitionen. Agathe reist mit ihrem Freund Antoine in den Süden Frankreichs, in ihre Heimatregion, trifft sich dort mit ihrer verheirateten Schwester Florence (Pascale Arbillot), die immer noch im Elternhaus lebt. Erinnerungen werden wach, die alte Haushälterin ist immer noch da, ihr Sohn Karim (Jamel Debbouze) möchte zusamen mit dem TV-Journalisten Michel (Jean-Pierre Bacri), dem Liebhaber von Florence, eine Dokumentaion über Agathe drehen. Aber nicht nur die Dreharbeiten laufen schnell aus dem Ruder, auch die kleinen und großen Lebenslügen der Protagonisten fliegen auf &#8211; spätestens wenn der heftige Gewitterregen einsetzt und die sommerliche Idylle hinwegfegt. Absolut sehenswert.<br />
<img src="http://almut63.wordpress.com/files/2009/08/regen.jpg" alt="Noch regnet&#39;s nicht" title="Noch regnet&#39;s nicht" width="450" height="293" class="alignleft size-full wp-image-983" /></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[The Proposal]]></title>
<link>http://moviesquare76.wordpress.com/2009/08/12/the-proposal/</link>
<pubDate>Wed, 12 Aug 2009 12:51:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>moviesquare76</dc:creator>
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<description><![CDATA[Bla bla bla &#8230;  Sandra Bullock Bla bla bla &#8230; sexy Ryan Reynolds]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-24" title="proposal_xlg" src="http://moviesquare76.wordpress.com/files/2009/08/proposal_xlg.jpg?w=101" alt="proposal_xlg" width="101" height="150" />Bla bla bla &#8230;  Sandra Bullock Bla bla bla &#8230; sexy Ryan Reynolds</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Erzähl mir was vom Regen]]></title>
<link>http://echtzeitmaerchen.wordpress.com/2009/08/11/erzahl-mir-was-vom-regen/</link>
<pubDate>Tue, 11 Aug 2009 21:35:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>echtzeitmaerchen</dc:creator>
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<description><![CDATA[weil er grad nicht da ist, um mir zu erzählen. Wenn er da ist, erzählt er allerhand, und ich darf mi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>weil er grad nicht da ist, um mir zu erzählen. Wenn er da ist, erzählt er allerhand, und ich darf mir aussuchen, um was es geht, er bestimmt nur den Rhytmus und das Tempo, ob es schnell ist oder verzögert, leicht oder schwer, prasselnd oder zärtlich, stürmisch oder plätschernd -. Heute war er unmerklich. Langsam wird er zärtlich. Es war ein Tag voller Kopfschmerzen, drückend, der Regen klärte den Himmel und die Luft zu zaghaft, erst am Abend, als ich aus dem Kino kam, wurde es frischer und klarer, ich lief eine ungewohnte Seitenstraße nach Hause, die Jahnstraße entlang und am Glockenbach, und dachte: Ich lebe in der schönsten Gegend der Welt, und ich kannte bisher einen Teil davon gar nicht. München ist, bei aller Kritik die man haben kann oder muß, eine Stadt, die sagt: Das Leben ist schön.</p>
<p>So ein schöner Abend. Gedanken über den Film habe ich mir natürlich auch gemacht. Aber der Abend ist zu schön und leicht heute um längere Gedanken aneinander zu binden. Und ich will ihn ja noch mal sehen, auf Französisch, denn in Filmen in denen so viel geredet wird, müßte die Synchro schon echt gut sein -</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Im Kino: "Mitte Ende August"]]></title>
<link>http://almut63.wordpress.com/2009/08/11/im-kino-mitte-ende-august/</link>
<pubDate>Tue, 11 Aug 2009 15:00:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mr. Cinema</dc:creator>
<guid>http://almut63.wordpress.com/2009/08/11/im-kino-mitte-ende-august/</guid>
<description><![CDATA[Endlich einmal ein schöner Beziehungsfilm, der mitten im Sommer spielt, als Hanna (Marie Bäumer) und]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Endlich einmal ein schöner Beziehungsfilm, der mitten im Sommer spielt, als Hanna (Marie Bäumer) und Thomas (Milan Peschel) sich in ihr gerade neu erworbenes Haus auf dem Lande zurückziehen. Aber die Idylle zu zweit währt nicht lange, Thomas&#8217; Bruder Friedrich (André Hennicke) kommt dazu, und dann noch Hannas mittlerweile erwachsene Patentochter Augustine (Anna Brüggemann) &#8211; und bald dreht sich das Gefühlskarussell ganz gewaltig. </p>
<p>Regisseur Sebastian Schipper (&#8220;Absolute Giganten&#8221;) hat sich für seinen Film von Goethes &#8220;Wahlverwandtschaften&#8221; inspirieren lassen. </p>
<p>&#8220;Mein Verhältnis zu dem Roman ist das eines Diebes, der in ein Haus einbricht&#8221;, sagte Sebastian Schipper fast entschuldigend zu seiner Adaption. &#8220;Ich wollte Bücher lesen, die geschrieben wurden, bevor es den Film gab, Goethe war mir sehr fremd.&#8221; Aber vielleicht gerade aufgrund dieser Distanz gelang dem Langfinger Schipper eine so überzeugende Adaption, einer der besten deutschen Filme der letzten Jahre.</p>
<p>Ganz wichtig für die stimmige Atmosphäre von <a href="http://www.mitteendeaugust.senator.de">&#8220;Mitte Ende August&#8221; </a>ist der Score, der vom amerikanischen Songwriter Vic Chesnutt stammt, und sehr schön mit den in langen Einstellungen ohne künstliches Licht gedrehten Sequenzen harmoniert. &#8220;Ich habe das Gefühl, ich spiele Gitarre, du Bass, und die Schauspieler singen&#8221;, meinte Schipper beim Dreh zu seinem Kameramann Frank Blau, und so ist wirklich ein «Singer/Songwriterfilm» entstanden, der mühelos und gar nicht kopflastig die Befindlichkeiten der heutigen Mittdreißiger widerspiegelt.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[andere Woche]]></title>
<link>http://echtzeitmaerchen.wordpress.com/2009/08/08/andere-woche/</link>
<pubDate>Sat, 08 Aug 2009 12:32:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>echtzeitmaerchen</dc:creator>
<guid>http://echtzeitmaerchen.wordpress.com/2009/08/08/andere-woche/</guid>
<description><![CDATA[Diese letzte Woche hat viel verändert. Dabei war ich die meiste Zeit schlecht drauf und nicht begeis]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Diese letzte Woche hat viel verändert. Dabei war ich die meiste Zeit schlecht drauf und nicht begeistert. Einen Tag lang habe ich mich furchtbar einsam gefühlt wie ich es nur in Gruppen von 160 Leuten fühlen kann. Zwei wichtige Leute haben sich nicht gemeldet, und ich hatte sie schon so gut wie abgeschrieben. Außerdem habe ich gemerkt, bei aller Introvertiertheit, bei aller Sucht nach Alleinsein und Stricken und mich Zurückziehen und Lesen, wie wichtig Gespräch für mich ist. Thema der Woche war Schuld und Vergebung, und da ich letzte Woche über dieses <a href="http://echtzeitmaerchen.wordpress.com/2009/07/29/schneewittchen/">Buch</a> gestolpert war, bin ich in den Workshop &#8220;Holocaust&#8221; gegangen. Wenn ich es nicht gefunden hätte, vielleicht wäre es Israel/Palästina oder das Schreibprojekt geworden, vielleicht wäre dann auch meine Woche anders gelaufen, ich weiß es nicht. Jedenfalls haben wir in meinem Workshop den Film <a href="http://www.bpb.de/publikationen/N20HJA,0,Sophie_Scholl_Die_letzten_Tage.html">Sophie Scholl </a>mit <a href="http://dasmagazin.ch/index.php/julia-jentsch-das-gesicht-unserer-zeit/">Julia Jentsch</a> gesehen, den ich noch nicht kannte. Er läuft über zwei Stunden, und nur die ersten sieben Minuten, ich habe auf die Uhr gesehen, spielen in der Freiheit, in und an der LMU, an der ich studiere. Ich durchlaufe diesen Lichthof täglich und wechsele im Treppenhaus zwischen meinen Vorlesungen, ich wusste an jeder Ecke an der sie standen welches der schnellste Weg nach draußen gewesen wäre, obwohl ich natürlich wusste, daß sie geschnappt werden würden.</p>
<p>Der Rest ist quasi ein Kammerspiel, er spielt im Gerichtsgebäude, in dem ich kürzlich mit J, die zu Besuch aus Kreisau war, und in demjenigen Saal die Verhandlungsakten angeguckt habe, in der Zelle, kurz in Autos, in Stadelheim, das war es. Trotzdem kommt einem der Film nicht eng vor, weil eigentlich die ganze Welt mitverhandelt wird. In Sophies Argumentation spielt das Gewissen eine zentrale Rolle, so schwammig dieser Begriff ist, so offen ist er auch. Sophie beharrt auf einer Wahrheit jenseits des Rechtes, die nicht subjektiv ist, obwohl sie nicht festgeschrieben wird. Die Objektivität kann nur postuliert werden &#8211; wo immer das Gewissen angesiedelt ist, ob es in der Welt oder bei Gott verankert ist, es lässt sich nicht messen. Aber es ist notwendig, um einem Gesetz, das Verbrechen vorschreibt, etwas entgegen setzen zu können.</p>
<p>Dieser merkwürdig schillernde, schwammige und unabdingliche Begriff ist aber der Kernpunkt an dem die Haltung ihres Verhörers, Robert Mohr, <a href="http://www.bpb.de/themen/CSMOM9,0,0,Robert_Mohr.html">kippt</a>.</p>
<p>Erst fiel ich aus diesem Film in ein Foyer in dem es Kaffee und Kuchen gab und die Leute sich für die Diskussionsforen in Listen eintrugen, geredet habe ich über den Film schließlich nicht, aber über anderes, später, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, erschöpft von den vielen Tränen von denen ich gar nicht wußte das so viele in meinen Kopf reinpassen wurden, die im Laufe des Tages ausbrachen. Warum? Einsam habe ich mich gefühlt. Und in einer Welt, in der &#8230; schwer zu beschreiben. Vielleicht: In der es das sicherste ist, allein zu bleiben.</p>
<p>Am Mittwoch waren wir in Dachau &#8230;</p>
<p>Ich war die ganze Woche nicht gut drauf. Ich dachte die ganze Zeit, daß ich eh nächstes Jahr nicht wieder kommen würde, und ließ meine schlechte Laune, meine Tränen, meine Kritik raus. Damit war die Woche sehr anders als mein sonstiges Leben. Es gab schließlich gute Gespräche, aber die waren ganz anders als sonst. Ich war nicht nett. Es waren auch keine netten Gespräche. Aber es gab welche, es war kein Schweigen. Und sie waren wichtig, wenn sie auch nicht frohgemut waren. Nicht nur. Irgendwie war das alles anders als sonst. Und hat sich damit tief eingeprägt. Ich kann noch nicht mehr wirklich sagen, in welchem Umfang. Aber ich möchte nicht, daß es vorbei geht.</p>
<p>Ach so, und ich habe eine ganze Menge da gelassen. Ich fühle mich freier.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ist "Salami Aleikum" witzig? ]]></title>
<link>http://almut63.wordpress.com/2009/07/27/ist-salami-aleikum-witzig/</link>
<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 13:18:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mr. Cinema</dc:creator>
<guid>http://almut63.wordpress.com/2009/07/27/ist-salami-aleikum-witzig/</guid>
<description><![CDATA[Manchmal denke ich schon, ich habe im falschen Film gesessen. Alle, wirklich alle fanden die ostdeut]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Manchmal denke ich schon, ich habe im falschen Film gesessen. Alle, wirklich alle fanden die ostdeutsch-iranische Komödie &#8220;Salami Aleikum&#8221; sehenswert, originell und furchtbar lustig. &#8220;Spiegel Online&#8221; sah &#8220;eine zärtliche Groteske über Frikadellenfresser, vegetarische Schlachter und andere Hanswürste&#8221;. </p>
<p>Merkwürdig, bis auf einige nette Ideen <a href="http://www.abendblatt.de/kultur-live/kino/article1106945/Kalauer-die-zu-viele-Klischees-bedienen.html">fand ich den Film</a> eher nervtötend, mäßig witzig und in seiner Pseudo-Inkorrektheit sehr angestrengt.<br />
Und wer hat jetzt Recht? </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Im Kino: "Kleine Tricks" von Andrzej Jakimowski ]]></title>
<link>http://almut63.wordpress.com/2009/07/24/im-kino-kleine-tricks-von-andrzej-jakimowski/</link>
<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 13:40:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mr. Cinema</dc:creator>
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<description><![CDATA[Da ist er endlich, mitten im verregneten deutschen Juli, der kleine, feine Sommerfilm, diesmal aus P]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img src="http://almut63.wordpress.com/files/2009/07/tricks.jpg" alt="" title="" width="450" height="212" class="alignleft size-full wp-image-955" />Da ist er endlich, mitten im verregneten deutschen Juli, der kleine, feine Sommerfilm, diesmal aus Polen, ein Juwel, in dem das Licht so golden scheint wie in den Filmen unserer Kindheit. Regisseur Andrzej Jakimowski entführt uns in eine kleine, malerisch bröckelnde  Provinzstadt, in der die Zeit stillzustehen scheint, aber das täuscht dann doch. Wir treffen biertrinkende Rentner im Unterhemd, denen ihre Tauben heilig sind, Herrumtreiber und Halbstarke in uralten Limousinen, und lernen am Bahnhof den 7-jährigen Stefek (Damian Ul) kennen, der sich nichts sehnlicher wünscht als einen Vater. Mit seinen Tagträumereien geht Stefek seiner älteren Schwester Elka (Ewelina Walendziak) zuweilen gehörig auf die Nerven, aber beide glauben daran, dass man sein Schicksal in die Knie zwingen kann. </p>
<p>Seine beiden Zinnsoldaten stellt Stefek zwischen die Gleise,<br />
der Zug rauscht darüber hinweg, aber die Figuren bleiben stehen. Wenn man nur standhaft und hartnäckig bleibt, kommt irgendwann das Glück, und der Mann am Bahnhof könnte vielleicht doch der langersehnte Vater sein. </p>
<p>Ganz zauberhaft entfaltet Jakimowski seine sommerblaue Geschichte, so leicht wie eine mückendurchwebte Träumerei am Fluss, und dennoch verschließt sein Film die Augen nicht vor der ökonomischen Realität Polens. Stefeks Schwester kämpft im Bürohochhaus beim Vorstellungsgespräch verbissen um einen Job, draußen auf dem Parkplatz steht Stefek und drückt sich seine Daumen platt. Und weil er so nervös ist, pinkelt er an das Auto des Chefs. Aber alles wird gut, und wir waren für 90 Minuten in einem polnischen Sommer, der schier endlos scheint.<br />
<a href="http://www.kleinetricks.de">Filmsite,</a> im hamburg im 3001.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[von unabdingbarer Wichtigkeit]]></title>
<link>http://echtzeitmaerchen.wordpress.com/2009/07/10/von-unabdingbarer-wichtigkeit/</link>
<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 10:35:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>echtzeitmaerchen</dc:creator>
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<description><![CDATA[Tatorte sind teuer. Das ist auch gut so. Die besten Schauspieler Deutschlands spielen häufig für wen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Tatorte sind teuer. Das ist auch gut so. Die besten Schauspieler Deutschlands spielen häufig für wenig Geld in Independent-Filmen von denen sie überzeugt sind. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jörg_Schüttauf">Jörg Schüttauf</a> habe ich zum Beispiel das erste Mal auf einem Festival in <a href="http://www.stadt-im-film.de/film-berlingermany.php">Berlin is in Germany</a> (der Regisseur ist Hanns Stöhr, der auch Berlin Calling gemacht hat) gesehen, einem großartigen Film über einen Häftling der kurz vor dem Mauerfall ins Gefängnis kommt und 11 Jahre später mit der nach der Wende völlig veränderten Wirklichkeit klarkommen muß, ein Film ohne Effekte, so daß die Darstellung umso näher an der Oberfläche erscheint, weil nichts davon ablenkt, wie man die Dinge in einem See besser sehen kann, wenn der Wasserspiegel niedrig ist. Einer der besten Filme die ich kenne &#8211; jedenfalls mit ziemlich niedrigen Budget gedreht.</p>
<p><img class="aligncenter" title="Jörg Schüttauf" src="http://www.neueschaubuehne.de/fotos/joergschuettauf.jpg" alt="" width="624" height="891" /></p>
<p>Neben Jörg Schüttauf habe ich auch<a href="www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,622783,00.html"> Axel Prahl</a> zuerst in solchen Independent-Produktionen auf Festivals gesehen, <a href="http://www.deutsches-filmhaus.de/bio_sie/l-z_sie/mattes_eva_bio.htm">Eva Mattes</a> und natürlich <a href="http://www.theater.de/fernsehen/monat/200712/abgeschminktbeobachtet-von-johanna-schickentanzmartin-wuttke/">Martin Wuttke</a> (Arturo Ui in der legendären Inszenierung von Heiner Müller am BE) kannte ich aus dem Theater, und bin froh, diese Schauspieler regelmäßig sehen zu können, ohne im Umfeld derer Theater zu wohnen oder Karten für Festivals zu bekommen. Es handelt sich quasi um eine Demokratisierung guter Schauspieler. Jedenfalls unter anderem.</p>
<p>Tatorte sind also teure Produktionen, weil sie die Beteiligten angemessen bezahlen &#8211; da in den Sommermonaten die Zuschauerzahlen zurückgehen, weil die Menschen unterwegs und draußen sind, sendet die ARD im Juli und August Wiederholungen, die nicht eigens produziert werden müssen, und beginnt mit den Erstaustrahlung erst wieder Ende August.</p>
<p>Von unabdingbarer Wichtigkeit hier nun die Termine:</p>
<p><strong>05.07 Tödliche Souvenirs<br style="margin:0;padding:0;" />12.07 </strong><span style="font-weight:bold;margin:0;padding:0;"><strong>Satisfaktion</strong></span><strong> <br style="margin:0;padding:0;" />19.07 Schwelbrand<br style="margin:0;padding:0;" />02.08 </strong><span style="font-weight:bold;margin:0;padding:0;"><strong>Der frühe Abschied</strong></span><strong> <br style="margin:0;padding:0;" />16.08 </strong><span style="font-style:italic;margin:0;padding:0;"><strong>Der Tote vom Straßenrand</strong></span><strong> </strong></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Brüno rennt offene Tabu-Türen ein]]></title>
<link>http://almut63.wordpress.com/2009/07/09/bruno-rennt-offene-tabu-turen-ein/</link>
<pubDate>Thu, 09 Jul 2009 17:01:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mr. Cinema</dc:creator>
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<description><![CDATA[Nein, Sacha Baron Cohens Verwandlung in einen schwulen österreichischen Modejournalisten muss ich mi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Nein, Sacha Baron Cohens Verwandlung in einen schwulen österreichischen Modejournalisten muss ich mir nicht im Kino anschauen, ich fand ja auch schon &#8220;Borat&#8221; nicht wirklich witzig, höchstens stellenweise sehr entlarvend, wenn amerikanische Durchschnittsbürger zu Wort kamen. Mir reicht der <a href="http://movies.universal-pictures-international-germany.de/brueno/">&#8220;Brüno&#8221;-Trailer</a> völlig, aber Bert Rebhandls Kritik in der FAZ (nicht online) hat mir dann doch sehr gut gefallen, vor allem der Einstieg und das<br />
lakonische Fazit.<br />
&#8220;Österreich ist nicht das geringste unter den insgesamt weniger wichtigen Ländern dieser Welt. Mit dem zentralasiatischen Kasachstan hat die Alpenrepublik nun ein kurioses Privileg gemeinsam: Der Komiker Sacha Baron Cohen hat sich nach seinen Späßchen in der Rolle des kasachischen Einfaltspinsels Borat nun eine österreichische Identität geschaffen.&#8221;<br />
Es folgt die wenig euphorische Besprechung, die mit der schönen Wendung schließt, &#8220;Brüno bleibt das bloße Anhängsel seines frivolen Umlauts&#8221; &#8211; sehr elegant formuliert. </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Agnès Vardas Strände ]]></title>
<link>http://almut63.wordpress.com/2009/07/01/agnes-vardas-strande/</link>
<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 12:39:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mr. Cinema</dc:creator>
<guid>http://almut63.wordpress.com/2009/07/01/agnes-vardas-strande/</guid>
<description><![CDATA[In der &#8220;New York Times&#8221; ist eine Besprechung plus Videoclip von Agnès Vardas neuem Film ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>In der <a href="http://movies.nytimes.com/2009/07/01/movies/01beaches.html?src=twt&#38;twt=nytimesarts">&#8220;New York Times&#8221;</a> ist eine Besprechung plus Videoclip von Agnès Vardas neuem Film &#8220;The Beaches of Agnès&#8221; erschienen. Es wäre doch schön, wenn sich auch ein deutscher Verleiher finden würde, der dieses autobiografische Juwel bei uns in die Kinos bringt.<br />
Gerade sehe ich, dass der Film im Rahmen der <a href="http://www.franzoesische-filmwoche.de">&#8220;Französischen Filmwoche&#8221;</a> in Berlin läuft. Im Programm auch Agnès Jaouis neuer Film &#8220;Erzähl mir was vom Regen&#8221;. </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das nennt man Spitzenjournalismus!]]></title>
<link>http://cornicious.wordpress.com/2009/06/30/das-nennt-man-spitzenjournalismus/</link>
<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 15:56:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>cornicious</dc:creator>
<guid>http://cornicious.wordpress.com/2009/06/30/das-nennt-man-spitzenjournalismus/</guid>
<description><![CDATA[In seiner jüngsten Hauptrolle deckt Russell Crowe (Galdiator, A Beautiful Mind) als Starreporter Cal]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>In seiner jüngsten Hauptrolle deckt Russell Crowe (Galdiator, A Beautiful Mind) als Starreporter Cal McAffrey ein politisches Komplott auf &#8211; und verteidigt ruhmreich den traditionellen Zeitungsjournalismus. <em>State Of Play, 127 min.</em></strong></p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 246px"><a href="www.filmstarts.de"><img src="http://thumbs.filmstarts.de/image/StateOfPlay_poster_01.jpg" alt="Quelle: www.filmstarts.de" width="236" height="349" /></a><p class="wp-caption-text">Quelle: www.filmstarts.de</p></div>
<p><em> </em><!--more--></p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;">Cal McAffrey (Russell Crowe), ein alter Reporter-Haudegen des Washington Globe, hat gleich zwei Mordfällen nachzugehen.  In bewährter Routine nimmt er die Recherche auf. Neu ist nur, dass ihm seine scharfzüngige Chefredakteurin Cameron Lynne (Helen Mirren) die blutjunge Bloggerin Della Frye (Rachel McAdams) aus der Online-Redaktion aufs Auge drückt.  Mit einigen Anfangsschwierigkeiten kommt das ungleiche Paar einem milliardenschweren Komplott auf die Spur, das sich um eine Sicherheitsfirma rankt, mit der die US-Regierung ihr Kriegsmonopol ‚outsourcen‘ will. Allerdings ist Cals bester Freund, der politische Hoffnungsträger Stephen Collins (Ben Affleck), auch in die Sache verwickelt: eines der Mordopfer war dessen Mitarbeiterin und Geliebte. Cal gerät zunehmend in den Konflikt zwischen Objektivität und Loyalität. Zudem haben die Attentäter auch ihn längst im Visier.</p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;">Der kurzweilige Streifen kommt daher wie ein solider, aber nicht besonders origineller Polit-Thriller und hält diesen Eindruck bis zum Abspann auch konsequent aufrecht. Der Auftragsmörder ist nicht zu schaurig dargestellt, die Hintermänner der fragwürdigen Sicherheitsfirma erfüllen gängige Erwartungen, die Nerds aus der Zeitungsredaktion erfüllen funktionsgerecht die dramaturgische Notwendigkeit der komischen Nebenrolle. Was also, außer einem Abend, mit dem man nichts anzufangen weiß, sollte dazu motivieren, diesen Film zu schauen? Es ist der Aktualitätsbezug! Nicht, dass ein Polit-Thriller aus der Sicht eines Zeitungsreporters etwas Neues sei, der Hintergrund des aufzudeckenden Komplotts freilich ist es: die Privatisierung des Krieges, die auch hierzulande in der Öffentlichkeit diskutiert wird. Anlass dazu gaben in den vergangenen Jahren die Zwischenfälle im Irak um die Firma Blackwater Worldwide. <em>State Of Play</em> versucht nicht, das Thema komplex zu durchdringen. Das wäre von einem Unterhaltungsfilm auch zu viel verlangt. Sein Verdienst ist es aber, die Aufmerksamkeit des Publikums darauf zu lenken – und das ohne zu langweilen.</p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;">Ganz nebenbei wird der Zuschauer Zeuge das harten Kampfes, den der Printjournalismus im Zeitalter von Blogs und Twitter ums nackte Überleben führt. Hier wirbt die Story für die Ehrlichkeit und den Charme des Althergebrachten, personifiziert durch den etwas abgeblätterten, aber sympathischen Cal. Er mag altmodische Musik hören, gerne mal einen heben und gelegentlich auch durch eigenwillige Umgangsformen auffallen, seine Authentizität und sein journalistisches Gespür sind ungeschlagen. In Zeiten, da der einzelne in der ungeheuren Flut medialer Redseligkeit zu versinken droht, wirkt die Figur Cal McAffrey wie ein Aufruf zur Rückbesinnung auf das Prinzip <em>Qualität vor Quantität</em> oder in wahlkampfdeutsch: mehr netto vom brutto.</p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;">Angenehmerweise erhört der Film seinen eigenen Appell und verschont den Betrachter mit  übertriebenen Action-Szenen oder Computerbildern. Gerade der Verzicht auf solche Mittel erzeugt Realitätsnähe und macht das gezeigte erlebbar. Die fast völlige Aussparung bzw. sehr dezente Darstellung von Gewalt stellt das eigentlich wichtige – die Geschichte – in den Vordergrund und verleiht dem Film so eine Eleganz, die ihn seinerseits fast wie einen Oldie wirken lässt. Umso authentischer vervollständigt diese Enthaltsamkeit das rundum harmonische, wenngleich nicht außergewöhnliche Werk. Vielleicht ist gerade die bescheidene Haltung, nicht der Knaller des Jahres sein zu wollen, das Besondere an diesem Streifen. <em>State of Play</em> – sehenswert!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Im Kino: "Sunshine Cleaning"]]></title>
<link>http://almut63.wordpress.com/2009/05/25/im-kino-sunshine-cleaning/</link>
<pubDate>Mon, 25 May 2009 13:45:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mr. Cinema</dc:creator>
<guid>http://almut63.wordpress.com/2009/05/25/im-kino-sunshine-cleaning/</guid>
<description><![CDATA[Die Krise hat die USA voll erwischt, jetzt sind alternative Geschäftsmodelle gefragt. Bislang pendel]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die Krise hat die USA voll erwischt, jetzt sind alternative Geschäftsmodelle gefragt. Bislang pendelten die beiden Schwestern Rose (Amy Adams) und Norah (Emily Blunt) mehr schlecht als recht zwischen miesen Aushilfsjobs und dem Arbeitsamt hin und her.</p>
<p>Aber eines Tages hat Roses Freund, der Polizist Mac (Steve Zahn), eine Idee, die nur auf den ersten Blick makaber wirkt: Eine Reinigungsfirma, die an den Orten putzt und aufräumt, an denen ein Verbrechen oder ein Selbstmord geschah.</p>
<p>Wie man unschöne Spuren von Blut oder Hirn routiniert beseitigt, haben ja bereits John Travolta und Samuel L. Jackson in «Pulp Fiction» eindrucksvoll gezeigt. Also schlagen Rose und Emily der Krise eine Schnäppchen und gründen ihre Firma. Gestorben wird ja praktisch immer, und Waffen gibt es in Amerika auch genug.</p>
<p>Die Regisseurin Christine Jeffs legt mit <a href="http://www.sunshinecleaning-film.de">«Sunshine Cleaning»</a> eine sehr sympathische, kurzweilige, glänzend besetzte Tragikomödie vor, die hinter ihrer schwarzhumorigen Fassade eine bewegende Familiengeschichte erzählt. Produziert wurde der Film vom Erfolgsteam des mit zwei Oscars ausgezeichneten Independent-Hits «Little Miss Sunshine» (2006), und auch jetzt geht es wieder um belächelte Außenseiter und Freaks, die sich ihren Traum vom Glück nicht ausreden lassen.<br />
<img src="http://almut63.wordpress.com/files/2009/05/sun2.jpg" alt="sun" title="Der Dreck muss weg" width="450" height="301" class="alignleft size-full wp-image-908" /><br />
Rose und Norah haben nicht nur mit ihrer Firma alle Hände und Handschuhe voll zu tun, sondern müssen sich auch um ihren reichlich schrulligen, verwitweten Vater Joe (wunderbar: Oscarpreisträger Alan Arkin) kümmern, der immer wieder auf arg komische Ideen kommt. Einmal kauft er billig Shrimps in rauen Massen auf und packt die Viecher in die Badewanne, bis es ganz erbärmlich stinkt. Aber Joe hat andere Qualitäten: Für Roses achtjährigen, etwas verhaltensauffälligen Sohn Oscar (Jason Spevack) ist er ein toller Opa und Kumpel zugleich.</p>
<p>Aber es herrscht halt nicht nur eitel Sonnenschein. Die beiden Schwestern müssen mächtig kämpfen, um an ihrem neuen Job nicht zu verzweifeln. Aber das Selbstvertrauen steigt mit jeder Leiche. Rose beendet ihre freudlose Affäre mit dem verheirateten Polizisten, und Norah macht die Tochter eine toten Frau ausfindig und beginnt endlich, über ihren eigenen Tellerrand zu blicken. Der frühe Tod der Mutter ist das Drama, das sie beide verarbeiten müssen.</p>
<p>Dabei kommt der Film ohne jede Larmoyanz oder übertriebene Sentimentalitäten aus. Kameramann John Toon findet eher unterkühlte Bilder, menschenleere Straßen, verwahrloste Häuser, leere Fabriketagen oder Trailerparks vor majestätischer Bergkulisse. In einer Szene trifft Norah auf eine aufdringlich geschminkte alte Dame, die gerade ihren Mann verloren hat, und fragt, ob sie sich ein paar Minuten gemeinsam vors Haus setzen sollen. Ein schmerzhaftes Bild, das trotzdem Hoffnung ausstrahlt.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[The Importance of Being Earnest und Le premier jour de reste de ta vie]]></title>
<link>http://echtzeitmaerchen.wordpress.com/2009/05/22/the-importance-of-being-earnest-und-le-premier-jour-de-reste-de-ta-vie/</link>
<pubDate>Fri, 22 May 2009 14:57:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>echtzeitmaerchen</dc:creator>
<guid>http://echtzeitmaerchen.wordpress.com/2009/05/22/the-importance-of-being-earnest-und-le-premier-jour-de-reste-de-ta-vie/</guid>
<description><![CDATA[So ein ruhiger, ernster, geschenkter Tag &#8211; wenn ich mich erinnere, sind es immer die ernsten M]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>So ein ruhiger, ernster, geschenkter Tag &#8211; wenn ich mich erinnere, sind es immer die ernsten Momente die mich umgehauen haben, im positiven Sinn. Als ich unter zwanzig war, klang Kritik an mir oft so: ich bin zu ernst. Eine Freundin hat mir eine Postkarte geschenkt, auf der mit blauen Buchstaben &#8220;Es ist wichtig, Ernst zu sein&#8221; stand. Natürlich meinte Oscar Wilde etwas ganz anderes damit. Ich verstehe die negative Konnotation. Feiern ist nicht ernst. Beim Feiern innehalten, das kann ein ernster Moment sein, und der ist fast immer allein.</p>
<p>Ernst sein ist nicht immer allein. Aber Ernstsein in Gemeinschaft ist fast immer bedrückend. Für mich. Für mich hat es etwas mit Tod und Traumata zu tun, und Gesprächen die darum kreisen oder stückhaft daran kratzen; Betroffenheit.</p>
<p>Ernste Momente allein sind für mich die Momente, in denen das Leben so da ist, daß man es berühren könnte aber nicht wird, denn man ist genauso berührbar, muß nicht das Subjekt der Berührung sein und das Leben zum Objekt machen, weil der Zauber darin liegt im gleichen Dasein zu sein.</p>
<p>Es sind Momente, wo alles wichtig und alles möglich ist, weil die Vergangenheit in der Vergangenheit aufgefächert liegt und die Zukunft wie ein Fadenspiel in Knäueln in den Fächern liegt, vor denen man steht, genau prüfend, welche Farben, Fäden, Mischungen da sind und wie sie wirken.</p>
<p>Weil ich selbst nicht in der Vergangenheit bin noch in der Zukunft, sondern ganz aufmerksam, wie man es manchmal im Traum ist, wo alles vor dem Augen einzeln präsent zu sein scheint, wie eine Aufnahme in einem Orson Welles Film wo Vordergrund, Hintergrund und Nebenhandlung dieselbe Tiefenschärfe haben und alles zugleich den Augen ganz nah ist.</p>
<p>Als Fleur in C´est La Vie in ihr Tagebuch schreibt: Heute ist der erste Tag vom Rest meines Lebens habe ich das Gefühl wieder erkannt.</p>
<p>Bei dem Film fragte ich mich am Anfang: Passiert noch etwas Außergewöhnliches? Muß ich den ganzen Film mit Überlange ansehen, wie Familienhaustiere beerdigt werden? Es war kein aggressiver Gedanke, ich akzeptiere langweilige Filme, ich habe mir &#8220;Donne-moi ta main&#8221; bis zum Ende angesehen, ich honoriere, daß Filmemacher experimentieren und daß das manchmal nicht ganz aufgeht und gerade das Gedanken wecken kann was einen Film zum Aufgehen bringt, aber hoffen tue ich trotzdem, daß mich etwas in dem Film noch interessiert.</p>
<p>Langeweile ist ja nichts Besonderes. Es gibt sie in Filmen, in Vorlesungen, beim Warten auf die Tram (Wobei da der Himmel über Isar meistens zu interessant anzugucken ist um sich zu langweilen), und ich gucke gern auf meinen Uhr, auch gestern während des Konzertes, vielleicht, weil ich das Ziffernblatt so sehr mag.</p>
<p>Aber der Film war interessant ohne daß etwas Besonderes passiert ist. Vielleicht nicht interessant. Es gab keine Neuigkeiten. Aber berührend, weil das Nichtneue bei den immerselben Menschen gezeigt wurde, im Abstand einiger Jahre immer wieder Momentaufnahmen von Allseitsbekanntem, schon selbst Erlebten, Erzählten oder zu Gehör Bekommenem, bei Menschen (Figuren natürlich, geschauspielerte), die einem nicht nur über die Ausschnitte und Jahre bekannt wurden, sondern vertraut und einen somit berührt haben.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Im Kino: "Die Schimmelreiter"]]></title>
<link>http://almut63.wordpress.com/2009/05/20/im-kino-die-schimmelreiter/</link>
<pubDate>Wed, 20 May 2009 13:19:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mr. Cinema</dc:creator>
<guid>http://almut63.wordpress.com/2009/05/20/im-kino-die-schimmelreiter/</guid>
<description><![CDATA[Vorgestern war die Hamburger Premiere von &#8220;Die Schimmelreiter&#8221;, dem sehr norddeutschen, ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img src="http://almut63.wordpress.com/files/2009/05/schimmel1.jpg" alt="schimmel" title="Männer anne Bude" width="450" height="300" class="alignleft size-full wp-image-894" /><br />
Vorgestern war die Hamburger Premiere von &#8220;Die Schimmelreiter&#8221;, dem sehr norddeutschen, sehr amüsanten Roadmovie von Regisseur Jens Jessen (&#8220;Am Tag, als Bobby Ewing starb&#8221;). Und alle waren sie gekommen, Produzenten, Redakteure, der Kameramann, der Cutter,  herrlich witzige und schlagfertige Nebendarsteller wie Uwe Rohde, Adam Bousdoukos oder Jan Peter Heyne und die Stars des Film, Axel Prahl und Peter Jordan. Die beiden schön aufeinander abgestimmten Protagonisten sind das Beste am &#8220;Schimmelreiter&#8221;. Axel Prahl spielt einen richtigen Stinkstiefel, den depressiven, ständig besoffenen  Tilman, der von Italien träumt und in Dithmarschen steckenbleibt. Peter Jordan dagegen gibt einen verklemmten Lebensmittelprüfer mit Billy-Holly-Brille, der durch die gastronomische Einöde Dithmarschens fährt, aber eigentlich nach Hamburg will, dabei möchte er noch lieber seine Kollegin Beate (Katharina Wackernagel) von seiner Zuneigung überzeugen.  Und eine türkische Freundin hat der Depp auch noch, gut, dass Mutter noch die Wäsche macht und in ihrem Imbiss am Deich Wache hält.<br />
Das Drehbuch hätte etwas mehr Sorgfalt verdient gehabt, aber wunderbar triste Bilder von Norddeutschland im Winter entschädigen für das etwas holprige Drehbuch dieser sympathischen <a href="http://www.die-schimmelreiter.com">Low-Budget-Komödie</a>. </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Invasion 2" Premiere am 04.07.2009 in Bremen]]></title>
<link>http://plastiklord.wordpress.com/2009/05/10/invasion-2-premiere-am-04-07-2009-in-bremen/</link>
<pubDate>Sun, 10 May 2009 19:54:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>plastiklord</dc:creator>
<guid>http://plastiklord.wordpress.com/2009/05/10/invasion-2-premiere-am-04-07-2009-in-bremen/</guid>
<description><![CDATA[Endlich ist es soweit. Nach fast 4 Jahren rückt das Produktionsende von einem der aufwendigsten Star]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone size-full wp-image-50" title="Kino und Co" src="http://plastiklord.wordpress.com/files/2009/02/kino-header.png" alt="Kino und Co" width="450" height="90" /></p>
<p>Endlich ist es soweit. Nach fast 4 Jahren rückt das Produktionsende von einem der aufwendigsten Star Wars-Fan Filme, nämlich &#8220;Die Invasion 2  &#8211; Kampf um Bremen&#8221; in greifbare Nähe. Ich persönlich verfolge seit April 2006 die Produktion des Films, als ich erstmals auf Heiko Thies und seine Hethfilms-Crew aufmerksam geworden bin. Denn natürlich gab es auch einen ersten Teil, den ich selbst nach drei Jahren immer noch gerne gucke.<br />
Es war ein langer Weg, aber es war der richtige. Denn ich lehne mich hier gerne aus dem Fenster, wenn ich sage: Der Film wird ein Hit. Es mag übertrieben klingen, aber für mich ist &#8220;Invasion 2&#8243; das, was im professionellen Bereich &#8220;Star Trek XI&#8221; ist: Der Höhepunkt des Jahres. Genauso sehnsüchtig, wie ich auf Star Trek gewartet habe, warte ich jetzt auf den über 90 Minuten langen Amaterufilm-Streifen, der eine neue Dimension von Amateurfilmen präsentiert. Möge die Macht mit Euch sein, Hethfilms.</p>
<p>Genug der Worte, hier ist erstmal der finale Trailer von Invasion 2</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/-pty5Qu_BYo&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/-pty5Qu_BYo&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Weitere Infos und alles andere über Hethfilms und ihre anderen Produktionen findet ihr auf <a href="http://www.hethfilms.de">www.hethfilms.de</a></p>
<p>Stay tuned</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Im Kino: "Das Herz von Jenin"]]></title>
<link>http://almut63.wordpress.com/2009/05/08/im-kino-das-herz-von-jenin/</link>
<pubDate>Fri, 08 May 2009 15:45:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mr. Cinema</dc:creator>
<guid>http://almut63.wordpress.com/2009/05/08/im-kino-das-herz-von-jenin/</guid>
<description><![CDATA[Ein wichtiger, berührender Dokumentarfilm, der zeigt, dass auch im Nahen Osten so etwas wie Menschli]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ein wichtiger, berührender Dokumentarfilm, der zeigt, dass auch im Nahen Osten so etwas wie Menschlichkeit möglich ist. Ismael Khatib heißt der Mann, dessen 12-jähriger Sohn Ahmed 2005 erschossen wird, von israelischen Soldaten, die eine Spielzeugpistole für eine echte Waffe hielten. Der Palästinenser Ismael sinnt aber nicht auf Rache, sondern entschließt sich, die Organe seines hirntoten Jungen zu spenden – an Kinder in Israel, die so wieder ein normales Leben führen können. Zwei Jahre später reist Ismael nach Israel und besucht einige der Kinder, die mit den Spenderorganen von Ahmed leben.</p>
<p><a href="http://www.arsenalfilm.de/herz-von-jenin/index.htm">&#8220;Das Herz von Jenin&#8221;</a> läuft in Hamburg im abaton. <a href="http://rhein-zeitung.de/magazin/kino/galerie/d/dasherzvonjenin/kritikdpa.html">Meine Kritik</a> für dpa. </p>
<p><a><img src="http://almut63.wordpress.com/files/2009/05/jenin.jpg" alt="" title="Ismael und Samah" width="450" height="253" class="alignnone size-full wp-image-862" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Mini-Review: "Star Trek XI - Die Zukunft hat begonnen"]]></title>
<link>http://plastiklord.wordpress.com/2009/05/07/kino-review-star-trek-xi-die-zukunft-hat-begonnen/</link>
<pubDate>Thu, 07 May 2009 18:26:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>plastiklord</dc:creator>
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<description><![CDATA[Gestern Abend war es endlich soweit. Nach drei Jahren des Wartens durfte ich ihn im Kino sehen: Star]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="size-full wp-image-50 alignnone" title="Kino und Co" src="http://plastiklord.wordpress.com/files/2009/02/kino-header.png" alt="Kino und Co" width="450" height="90" /></p>
<p>Gestern Abend war es endlich soweit. Nach drei Jahren des Wartens durfte ich ihn im Kino sehen: Star Trek XI. Meine Erwartungen waren hoch, und was soll ich sagen, sie wurden übertroffen. Der Neustart für Star Trek ist gelegt, und das mit einem furiosen Start, den man nicht hätte besser inszinieren können.</p>
<p>Die Story ist spannend, die Effekte erste Sahne. Der Höhepunkt sind allederdings Schauspieler, die wirklich überraschend gut ihre Vorbilder spielen. Auch der Humor der alten Filme wurde perfekt eingefangen. Ich bin immer noch ein wenig sprachlos von diesem großartigen Film, dass ich einfach mal zum Ende komme: <strong>10/10 Punkten.</strong></p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Im Kino: "Duplicity" mit Julia Roberts ]]></title>
<link>http://almut63.wordpress.com/2009/05/04/im-kino-duplicity-mit-julia-roberts-clive-owen/</link>
<pubDate>Mon, 04 May 2009 12:40:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mr. Cinema</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ein wenig unübersichtlich-verschachtelt ist der Plot dieser Agentenromanze schon, aber es natürlich ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ein wenig unübersichtlich-verschachtelt ist der Plot dieser Agentenromanze schon, aber es natürlich Spaß, Julia Roberts und Clive Owen bei der Arbeit zuzusehen: die besteht aus Täuschen, Tricksen und Sich-Verlieben, fast ganz wie im richtigen Liebes-Leben.  Die Chemie stimmt sicher, aber ein Hollywood-Traumpaar der alten Schule sind die beiden nun auch wieder nicht, vor allem Roberts lässt ihren entwaffnenden Charme immer nur aufblitzen. </p>
<p>Trotzdem hat Regisseur Tony Gilroy («Michael Clayton»), der auch die Drehbücher zu der &#8220;Bourne&#8221;-Trilogie mit Matt Damon verfasst hat, einen intelligenten, etwas zu routinierten Thriller für Erwachsene in Szene gesetzt, in dem Tom Wilkinson und Paul Giamatti als bis an die Zähne bewaffnete, tödlich verfeindete Konzernchefs dem sauberen Agentenpärchen fast die Show stehlen. Langweilig wird es also nie, wirklich genial aber auch nicht. </p>
<p><img src="http://almut63.wordpress.com/files/2009/05/duplicity.jpg" alt="Spion &#38; Spionin" title="Spion &#38; Spionin" width="450" height="337" class="alignnone size-full wp-image-846" /></p>
</div>]]></content:encoded>
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