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	<title>informationsethik &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/informationsethik/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "informationsethik"</description>
	<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 19:22:12 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Jahrestagung "Netzwerk Medienethik"]]></title>
<link>http://fobikom.wordpress.com/2009/02/10/jahrestagung-netzwerk-medienethik/</link>
<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 07:00:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>ilonamunique</dc:creator>
<guid>http://fobikom.wordpress.com/2009/02/10/jahrestagung-netzwerk-medienethik/</guid>
<description><![CDATA[Das &#8220;Netzwerk Medienethik&#8221; lädt ein zur diesjährigen Jahrestagung nach München zum Thema]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Das &#8220;Netzwerk Medienethik&#8221; lädt ein zur diesjährigen Jahrestagung nach München zum Thema]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Fazit]]></title>
<link>http://iw4u.wordpress.com/2008/06/20/fazit/</link>
<pubDate>Fri, 20 Jun 2008 12:39:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
<guid>http://iw4u.wordpress.com/2008/06/20/fazit/</guid>
<description><![CDATA[Nun, da das Semester vorbei ist, möchte ich den Blog mit einem kurzen, persönlichen Fazit abschliess]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Nun, da das Semester vorbei ist, möchte ich den Blog mit einem kurzen, persönlichen Fazit abschliessen. Falls jemand einen inhaltlichen Überblick über das Thema Ubiquitous Computing wünscht, soll er sich den <a title="Slides zum Referat" href="http://iw4u.wordpress.com/2008/05/10/slides-zum-referat/" target="_blank">Folien meines Vortrages</a> widmen.</p>
<p>Auf die Grundfragen des Moduls Informationsgesellschaft, -ethik und -politik (IGEP) gebe ich nun kurz und knapp Antwort.</p>
<ul>
<li><strong>Ist dies wirklich eine neue Ära?</strong> <em>Ja, die Vernetzung und Digitalisierung läutete eine neue Ära ein.</em></li>
<li><strong>Wenn ja, wodurch zeichnet sie sich technisch aus?</strong> <em>Durch Vernetzung, Digitalisierung, Informatisierung, Miniaturisierung, etc.</em> </li>
<li><strong>Welches sind ihre wirtschaftlichen Phänomene?</strong> <em>Globalisierung, Rationalisierung, Integration der realen Welt in die digitale Welt, etc.</em></li>
<li><strong>Welche gesellschaftlichen Auswirkungen hat sie?</strong> <em>Information Overload, Datenschutzproblematik, Digital Divide, etc.</em></li>
<li><strong>Wer sind die Gewinner und Verlierer?</strong> <em>Gewinner ist die New Economy (jedenfalls diejenigen, welche das Platzen der Blase überlebt haben). Zu den Verlierern zählen datenschutzbewusste Konsumenten und die informationelle Selbstbestimmung.</em></li>
<li><strong>Welche neuen Rahmenbedingungen müssen wir stellen (Ethik)?</strong> <em>Datenschutzrichtlinien müssen auf der Höhe der technischen Entwicklung gehalten werden. Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung muss gewahrt und verteidigt werden. Den Digital Devide gilt es zu bekämpfen.</em></li>
</ul>
<p>Hiermit ziehe ich einen Schlussstrich unter den doch eher arbeitsintensiven Lernnachweis &#8220;e-Portfolio&#8221;. Interessant und gewinnbringend war es vor allem, einmal selber einen Blog zu betreiben. Dieses Soft-Skill setze ich nun auch persönlich ein. Diejenigen, die mich kennen, wissen welchen Blog ich betreibe. Alle anderen sollen für einmal mit meinem persönlichen YouTube-Favoriten vertröstet werden:</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/fPgV6-gnQaE&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/fPgV6-gnQaE&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<blockquote><p><em>&#8220;Ein witziges, gut gemachtes Video; doch bleibt einem schnell das Lachen im Halse stecken, gedenk der Möglichkeiten, die Google tatsächlich hätte… Die Frage nach der <strong>Macht, die Information verleiht</strong> wird im 21. Jahrhundert zu völlig neuen Dimensionen gelangen. Noch nie waren die Auswirkungen so spürbar, so nah, so konkret und so gefährlich.&#8221;</em></p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Informationsethik]]></title>
<link>http://tendedunchu.wordpress.com/2008/03/26/informationsethik/</link>
<pubDate>Wed, 26 Mar 2008 20:39:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>tendedunchu</dc:creator>
<guid>http://tendedunchu.wordpress.com/2008/03/26/informationsethik/</guid>
<description><![CDATA[4.1 Definition Der Begriff Informationsethik beschreibt die Ethik im Bereich der Informationswissens]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>4.1 Definition</strong></p>
<p>Der Begriff Informationsethik beschreibt die Ethik im Bereich der Informationswissenschaft und zählt damit zur so genannten neuen Ethik. Dies bedeutet nicht, dass diese neue Ethik, den klassischen ethischen Diskurs ausser Kraft setzt (Kuhlen, 2004, S. 18-19), sondern die Ethik so geformt wird, dass deren Grundsätze Anwendbarkeit für das Internet erlangen (Schwenk, 2002, S. 31-32). Somit zielt die Informationsethik explizit auf das normative Verhalten in den telemediatisierten Lebenswelten ab.</p>
<p>Zu den grundlegenden Prinzipien der Informationsethik gehören:</p>
<ul>
<li> Gerechtigkeit</li>
<li> Inklusivität</li>
<li> Selbstbestimmung und</li>
<li> Nachhaltigkeit</li>
</ul>
<p>Aus diesen Grundsätzen können das Recht auf Kommunikation, Privatsphäre, Teilungsbereitschaft, Transparenz und informationelle Symmetrien abgeleitet werden (Kuhlen, 2004, S. 18-19).</p>
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<!--more--></p>
<p>Kuhlen prägte zudem die Aussage, dass das Ethos der Informationsgesellschaft das Internet ist (Kuhlen, 2004, S. 28 ff.), das wiederum bedeutet, dass das Internet den Raum der Informationsethik darstellt. Schliesslich entwickeln sich in den elektronischen Räumen beim Umgang mit Wissen und Information gegenwärtig die Umgangsformen, daraus die Normen, daraus vielleicht die moralischen Grundlagen (das normative Verhalten) und vielleicht sogar neue ethische Verallgemeinerungen. Da die Informationsethik die bisherige Ethik nicht ausschliesst, ist sie somit die Gesamtheit offener Aussagen über das normative Verhalten, dass sich in den fortschreitend telemediatisierten Lebenswelten und in der Auseinandersetzung mit den in bisherigen Lebenswelten gültigen Werten und normativen Verhaltensweisen entwickelt (Kuhlen, 2004, S. 23).</p>
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<!--more--></p>
<p>Weil die elektronischen Räume des Internets alle Bereiche der Gesellschaft (Kuhlen, 2003) prägen und die Streuweite höher ist, als bei den anderen Medien, beansprucht die Informationsethik die öffentliche Aufmerksamkeit. Darum ist es wichtig zu berücksichtigen, dass das Internet und das abstrakte Konstrukt der globalen Informationsgesellschaft weder die vielen nationalen und regionalen Informationsgesellschaften und damit weder die dort bestimmenden Werte und normativen Verhaltensformen noch die bisherigen Prinzipien bürgerlicher Gesellschaft (Marktwirtschaft, Demokratie und Allgemeine Menschenrechte) ausser Kraft setzt. Schliesslich leben die Menschen weiterhin in ihren lokalen, nationalen und regionalen Kontexten und sie betreiben ihre privaten, professionellen, wirtschaftlichen und öffentlichen Geschäfte weiterhin in den etablierten Strukturen der bürgerlichen Gesellschaft ( Kuhlen, 2004, S. 29). Deswegen erschwert die globale Ausrichtung des Internets auch die Etablierung eines einheitlichen Wertekonsens und einheitlicher Online-Gesetze. Schliesslich gibt es zum einen diverse Rechtstraditionen, zum anderen differenzieren sich die moralischen Kriterien einzelner Kulturen und Lebensräume zum Teil stark. Darum schreibt man dem interkulturellen Kontext des Internets eine besondere Bedeutung zu, der einen gesellschafts- und kulturübergreifenden Dialog über Grundwerte nötig erscheinen lässt.</p>
<p>Weil die Einhaltung ethischer Normen stets auf freiwilliger Basis erfolgt und daher die Akzeptanz durch den Nutzer voraussetzt, ist es erforderlich und sinnvoll, den einzelnen „Beteiligten&#8221; zu Worte kommen zu lassen und zu überprüfen, welche Normen und Werte die Online-Nutzer als gemeinsame ethische Basis anzuerkennen bereit sind (Schwenk, 2002, S. 31-32). Somit lautet die Aufgabe nach Wolf (2007, S. 331 ff.) „Brücken zwischen den kulturellen Welten dieser Erde zu schaffen und Mindeststandards dessen zu definieren, wie die Menschenwürde einzuhalten ist und was deshalb im Internet nicht verbreitet werden darf. Diese Diskussion ist mit besonderer Sensibilität und grossem Fingerspitzengefühl zu führen, um neben der bereits bestehenden wirtschaftlichen und sprachlichen Dominanz der westlichen Kulturen (Offenhäusser, 1999, S. 77 zitiert in Wolff, 2007, S. 331-345) eine zusätzliche gesamtkulturelle und moralische Homogenisierung zu vermeiden (Wolff, 2007, 331-345). Erst auf Basis dieser Diskussionsergebnisse kann eine sinnvolle, weitgehend akzeptierte, individualethische Internetethik entwickelt werden (Schwenk, 2002, S. 31-32).</p>
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<p>Ein weiterer nennenswerter Aspekt ist, dass sich in elektronischen Räumen weltweit ein neues Verhalten bzgl. der Bereitstellung und Inanspruchnahme intellektueller Produkte unterschiedlicher medialer Art (Musik, Texte, Bilder) und von der allgemeinen Publikumsinformation bis zu wissenschaftlichen Erzeugnissen entwickelt hat. Angesprochen wird hier der freizügige, nicht kommerzielle Umgang mit Wissen und Information (z.B. File-Sharing-Systeme, unter Anwendung von P2P-Technologie, durch Verwendung offener Entwicklungsumgebungen für Software (Open Source), durch Anrechnung und Referenzierung von Leistung, nicht über monetäre Abrechnung (Kuhlen, 2003)). Als einer der bekanntesten Fälle ist die &#8220;Napsterisierung&#8221; zu nennen, welche sehr widersprüchlich angesehen wird. Die einen halten dies als Data Piracy und die anderen sind der Meinung, dass man durch den freizügigen Umgang etwas Gutes tut.</p>
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<p><strong>4.2 Fazit</strong></p>
<p>Capurro (2003, S. 80-83) schlägt vor, dass auf Basis der „<a title="Menschenrechte" href="http://www.unric.org/index.php?option=com_content&#38;task=view&#38;id=105&#38;Itemid=146" target="_blank">Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte</a>&#8221;  ethische Grundsätze für das Internet entwickelt werden. Die wichtige Frage, welche hier aber nicht beantwortet werden kann, ist, wie die Einhaltung dieser so definierten ethischen Grundsätze zugesichert werden kann.</p>
<p>Neben der Frage nach der ethischen Korrektheit von Inhalten im World Wide Web, ist auch die Funktion, welches das Internet im ganzen Ethik-Diskurs wahrnimmt und auch noch vermehrt wahrnehmen könnte ein zentrales Thema, welches bedacht werden muss. Die zitierten Autoren betonen einstimmig, dass ein gesellschafts- und kulturübergreifender Dialog notwendig ist, damit die ethischen Normen festgelegt werden können. Nach meiner Meinung dürfte sich diese Diskussion schwierig gestalten, da ein gemeinsames Verständnis der unterschiedlichen Kulturen sehr oft fehlen wird.</p>
<p>Die Vorstellung von Moral ist durch Kultur, Religion und Tradition geprägt. Genauso sind die auf diesen unterschiedlichen Moralvorstellungen basierenden Gesetze von Nation zu Nation unterschiedlich ausgestaltet.</p>
<p>Die Informationsethik kann in ihrer völkerverbindenden und kulturübergreifenden Funktion eine Plattform für einen ethischen Diskurs bieten und dadurch die Herbeiführung eines ethischen Grundkonsenses entscheidend unterstützen. Somit stellt die Informationsethik aus meiner Sicht eine ganz zentrale Möglichkeit dar, das gemeinsame ethische Verständnis zu fördern.</p>
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<p><strong>4.3 Themenvorschau</strong></p>
<p>Ich habe mich bereits letzte Woche mit den diversen Sichten der Ethiken beschäftigt und mich in obigem Eintrag mit der Informationsethik auseinandergesetzt. Beim nächsten Blog möchte ich der Fragestellung, ob man Ethik im Internet braucht, meine Aufmerksamkeit schenken.</p>
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<p><strong>4.4 Literaturverzeichnis</strong></p>
<p><a href="http://de.citeulike.org/user/dunchutende" target="_blank"><strong>Capurro, R. (2003)</strong>. Ethik im Netz. Stuttgart: Franz Steiner.</a></p>
<p><a href="http://de.citeulike.org/user/dunchutende" target="_blank"><strong>Kuhlen, R. (2004)</strong>. Informationsethik. Umgang mit Wissen und Information in elektronischen Räumen. Konstanz: UVK</a></p>
<p><a href="http://de.citeulike.org/user/dunchutende" target="_blank"><strong>Kuhlen, R. (2003)</strong>. Informationsethische Grundlagen. Universität Konstanz.</a></p>
<p><a href="http://de.citeulike.org/user/dunchutende" target="_blank"><strong>Schwenk, J. (2002).</strong> Cyberethik. Ethische Problemstellungen des Internets und Regulierungsansätze aus Sicht der Online-Nutzer. München: Reinhard Fischer</a></p>
<p><a href="http://de.citeulike.org/user/dunchutende" target="_blank"><strong>Wolff, O.J. (2007).</strong> Kommunikationsethik des Internets. Eine anthropologisch-theologische Grundlegung. Hamburg: Dr. Kovac</a></p>
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