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	<title>informationstechnik &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/informationstechnik/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "informationstechnik"</description>
	<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 09:36:57 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Nach der iPad-Party startet das iPad-Bashing]]></title>
<link>http://gunnarsohn.wordpress.com/2010/01/28/nach-der-ipad-party-startet-das-ipad-bashing/</link>
<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 15:46:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>gunnarsohn</dc:creator>
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<description><![CDATA[Kaum hat Steve Jobs nach der Präsentation des iPads die Bühne verlassen, melden sich Analysten und B]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://gunnarsohn.files.wordpress.com/2010/01/dsc_00071.jpg"><img src="http://gunnarsohn.files.wordpress.com/2010/01/dsc_00071.jpg?w=455&#038;h=304" alt="" title="DSC_0007" width="455" height="304" class="aligncenter size-full wp-image-2429" /></a>Kaum hat Steve Jobs nach der Präsentation des iPads die Bühne verlassen, melden sich Analysten und Branchenexperten zu Wort, die das Wundergerät zerpflücken oder in den Himmel heben. Das ist auch bei der Einführung des Ipods und des iPhones so gewesen. Torpedos schießen vor allen Dingen Telco-Manager ab, die den Nutzen für Geschäftsanwendungen bezweifeln. Apple wollte vermeiden, mit dem iPad das eigene Geschäft mit iPhone und MacBook zu kannibalisieren.  Das iPad sei weder ein Ersatz für ein Notebook noch ein Ersatz für ein Smartphone, sondern das &#8220;dritte Gerät&#8221;. Schleppt man auf Reisen drei Geräte mit drei Netzteilen herum, die alle auch noch eine Überlappung der Funktionalität haben? Eher nein, sagen Kritiker. Könne das iPad als &#8220;Muttergerät&#8221; für andere digitale Geräte wie etwa Kameras oder auch Smartphones dienen? Nein, keine USB-Schnittstelle. Auch das Betriebssystem sei dafür nicht geeignet, da wäre eine Lite-Version des Mac OS-X besser.</p>
<p>Im Moment nicht zu beantworten sei nach Auffassung von Branchenexperten die Frage, wie performant die Hardware ist. Vermutlich, bei 10 Stunden Akku-Laufzeit, sei der 1 GHz Prozessor eher mit dem Snapdragon für Smartphones zu vergleichen, nicht aber mit dem Intel Atom. Deswegen wird vermutet, dass Apple eine Extra-Grafikeinheit integriert, die für Video optimiert ist. Da werde aber die allgemeine Rechenleistung deutlich hinter einem Intel Atom bestückten Notebook zurückbleiben. Also reiche die Leistung für die Ablösung eines Notebooks nicht aus.</p>
<p>Ein cooler und gewagter Wurf wäre es, mit dem iPad unter Einbeziehung von Cloud Computing das Notebook ganz zu ersetzen. Dazu müssten die Performance/Schnittstellen des Gerätes stimmen, und dann würde jeder Käufer automatisch &#8220;seinen Webspace&#8221; bekommen, auf dem man seine Daten zentral speichern kann. Videobearbeitung oder andere rechenintensive Anwendungen könnten etwa von Servern abgearbeitet werden, das Frontend wäre dann nur ein Client. Das wäre aber ein wesentlich weitergehender Wurf als das, was Apple jetzt vorgestellt hat: das sei nur ein größer skalierter iPod Touch. Richtig gemacht &#8211; gut und langfristig aufgesetzt &#8211; könnte es wirklich ein Paradigmenwechsel sein, ein Gerät wie das iPad wäre nur der Client im Cloud Computing. Und die Cloud würde dem Anwender alle Probleme abnehmen, was Speicherpaltz, Rechenleistung, Sicherung und Datenkonvertierung/-weiterbearbeitung angeht. Geht aber nur standardisierten Schnittstellen und Prozessen, damit beim Wechsel des Endgerätes alles innerhalb der Cloud weiter verfügbar ist.</p>
<p>Soweit die Einwände. <strong>Eure Meinung würde mich zu diesen Punkten interessieren. </strong></p>
<p>Entscheidend für den iPad-Erfolg werden wohl eher Content und Apps sein, <a href="http://gunnarsohn.wordpress.com/2010/01/26/was-die-apple-wundermaschine-konnen-sollte/">Siehe auch: Was die Apple-Wundermaschine können sollte.</a><br />
Anwenderberichte werden dann zeigen, was das Gerät wirklich drauf hat und welche nützlichen Programme, Spiele, News und sonstige Dinge über iTunes abrufbar sein werden. Hier ist Apple immer noch das Maß aller Dinge!</p>
<p>Siehe auch:<br />
<a href="http://mossblog.allthingsd.com/20100127/apple-ipad-impressions/">First Impressions of the New Apple iPad.</a></p>
<p><a href="http://kara.allthingsd.com/20100129/memo-to-apple-you-might-want-to-dispatch-an-ipad-team-to-stanford-u-asap/">Memo to Apple: You Might Want to Dispatch an iPad Team to Stanford U ASAP!</a></p>
<p><a href="http://www.indiskretionehrensache.de/2010/01/ipad/">Ipad – Coffeetable-Gagdet und iKlickhuren.</a></p>
<p><a href="http://carta.info/22419/jetzt-rede-ich-das-ipad-antwortet-seinen-kritikern/">Jetzt rede ich! Das iPad antwortet seinen Kritikern.</a></p>
<p><a href="http://carta.info/22324/apple-ipad-tablet/">Wenn Träume platzen: Das Apple iPad.</a></p>
<p><a href="http://www.mobile-zeitgeist.com/2010/01/28/iphone-finanziert-ipad/">Finanzieren iPhone-Besitzer die iPad-Nutzer?</a></p>
<p><a href="http://www.it-techblog.de/kannibalisiert-das-apple-ipad-den-netbooks-markt/01/2010/">Kannibalisiert das Apple iPad den Netbooks-Markt?</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Technomanager und die selbstkonstruierte Wirklichkeit: Warum Entscheider der ITK-Branche auf herumschwirrende Ideen achten sollten]]></title>
<link>http://gunnarsohn.wordpress.com/2009/11/24/technomanager-und-die-selbstkonstruierte-wirklichkeit-warum-entscheider-der-itk-branche-auf-herumschwirrende-ideen-achten-sollten/</link>
<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 12:56:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>gunnarsohn</dc:creator>
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<description><![CDATA[„Die Vernunft, das haben wir von Kant gelernt, ist das auf die Spitze getriebene Vermögen, sich selb]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://gunnarsohn.wordpress.com/files/2009/11/dsc_0002.jpg"><img src="http://gunnarsohn.wordpress.com/files/2009/11/dsc_0002.jpg" alt="" title="DSC_0002" width="455" height="304" class="alignleft size-full wp-image-2147" /></a>„Die Vernunft, das haben wir von Kant gelernt, ist das auf die Spitze getriebene Vermögen, sich selbst nicht über den Weg zu trauen“, so Dirk Baecker, Professor für Kulturtheorie und Kulturanalyse an der Zeppelin Universtät in Friedrichhafen. Technomanager scheinen diese Selbstskepsis nicht an den Tag zu legen. Sie vertrauen ihrem eigenen Expertenwissen mehr als externe Erkenntnisse. Persönliche Erfahrungen sind für Entscheider der ITK-Branche nach Erkenntnissen des <a href="http://www.mind-consult.net/studien/aktuelle-studien.html">Unternehmensberaters Bernhard Steimel von MIND Consult </a>die wichtigste Wissensquelle. Das könne schnell in die Hose gehen. Die interne Sicht über Marktmechanismen und Kundenzufriedenheit sollte durch externe Erkenntnisse ergänzt werden. Eine solche Außensicht liefere oftmals wichtige Erkenntnisse abseits bequemer Wahrheiten. Entscheider sollten aufpassen, nicht Opfer einer selbstkonstruierten Wirklichkeit zu werden. </p>
<p>Nur jedes zehnte Unternehmen bewertet den Grad der Informiertheit als unzureichend. Diese subjektiv positive Einschätzung sollte allerdings nicht mit dem tatsächlichen Ausmaß der Marktforschung gleichgesetzt werden. „Besonders im Vergleich mit reiferen Branchen sollten die ITK-Unternehmen den Grad ihrer Informiertheit kritisch hinterfragen“, so der Rat von Steimel. Siehe auch das Youtube-Video:<br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=K6AQH7clt3k"><img src="http://gunnarsohn.wordpress.com/files/2009/11/foto-steimel.jpg" alt="Interview mit dem Berater Bernhard Steimel" title="Foto Steimel" width="120" height="90" class="alignleft size-full wp-image-2145" /></a></p>
<p>Wer nur im eigenen Saft schmort, läuft Gefahr, zu erstarren und wichtige Entwicklungen des Marktes zu verschlafen. Oder systemisch ausgedrückt „Intelligenz und Innovation in Unternehmen hängen davon ab, welche Informationen beobachtet werden und wie die wichtigen Informationen ihren gebührenden Stellenwert erhalten – was man leider erst im Nachhinein wissen kann“, schreibt Professor Winfried W. Weber in seinem Buch „complicate your life“ (Verlag Sordon). </p>
<p>Der Managementdenker Peter Drucker kritisiert die Sichtweise von Managern, die sich eng nur auf das eigene Unternehmen bezieht. „Viele Manager leben noch im 19. Jahrhundert, als Neuerungen aus der Firma oder aus der Branche kamen. Heute hingegen sind es im Wesentlichen die Veränderungen um das Unternehmen herum, die die Geschicke der Firma beeinflussen.“ Innovationen entstünden nicht nur aus Fortentwicklungen und Patenten innerhalb des eignen Fachspektrums. Heute kämen in viel stärkerem Maß als früher gesellschaftliche Entwicklungen hinzu, die als Ausgangspunkt für Innovationen erkannt werden müssten (nachzulesen im Buch „Peter Drucker – Der Mann, der das Management geprägt hat“, herausgegeben von Professor Weber). </p>
<p>Ein kluger Manager führt im richtigen Moment herumschwirrende Ideen mit Akteuren zusammen, nutzt Marktungleichgewichte, erkennt die Lücke und setzt die Innovation durch oder übernimmt im richtigen Moment das Risiko einer nicht sicheren aber vielversprechenden Entscheidung. „Das unterscheidet ihn vom Verwalter, der die organisatorische Routine oder die organisatorisch geronnene Reduktion von Komplexität nicht mehr in Frage stellen kann“, erläutert Weber. Wie bei den Schachgroßmeistern gehe es im Management einer komplexer werdenden Welt darum, ein reiches und komplexes Spielfeld zu erhalten. „Die Disziplin verlässt die Entscheidungskultur des one-best-way, des Alles-im-Griff-haben-Wollens. Wer es versteht, sich von der Komplexität nicht überfordern zu lassen, wer erkennt, dass man immer weniger durchschaut, wer sein Spielfeld pflegt und damit rechnet, dass bald die Lücke kommt, kann dann sofort entscheiden, ohne zu zögerlich zu sein“, führt Weber aus. Oder in den Worten des Kybernetikers Heinz von Foerster: „Handle stets so, dass die Anzahl der Möglichkeiten wächst.“</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Warum Verleger weinen würden und die Blockadestrategie gegen Google verlogen ist]]></title>
<link>http://gunnarsohn.wordpress.com/2009/11/23/warum-verleger-weinen-wurden-und-die-blockadestrategie-gegen-google-verlogen-ist/</link>
<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 01:32:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>gunnarsohn</dc:creator>
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<description><![CDATA[Beim Mainzer Kongress „besser online“ des DJV haben Vertreter von klassischen Medien, Onlinemedien u]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://rdn-online.de/besseronline/">Beim Mainzer Kongress „besser online“ des DJV</a> haben Vertreter von klassischen Medien, Onlinemedien und Blogs einen Tag lang über aktuelle Themen des Internet-Journalismus diskutiert. Die Podiumsdiskussionen und Fachforen waren mit interessanten Experten bestückt. Häufig fehlte aber eine lebendige Debatte, was teilweise an den etwas emotionslosen Moderatoren lag. </p>
<p><a href="http://gunnarsohn.wordpress.com/files/2009/11/dsc_0003.jpg"><img src="http://gunnarsohn.wordpress.com/files/2009/11/dsc_0003.jpg" alt="" title="DSC_0003" width="455" height="304" class="alignleft size-full wp-image-2112" /></a>Beim Eröffnungspodium „Google sei bei uns“ sagte <a href="http://bjoern-sievers.de">Björn Sievers</a>, stellvertretender Ressortleiter Wirtschaft/Finanzen von Focus Online, dass die Blockadestrategie von Rupert Murdoch und Springer gegen Google zum Scheitern verurteilt sei: „Technisch ist es einfach möglich, Google und jede andere Suchmaschine über eine kleine Textdatei, die man auf dem Server ablegt, auszuschließen. Das ist kein Hexenwerk. Wenn man sich den Traffic von großen Nachrichten-Websites anschaut, dann liegt der Prozentanteil des Google-Traffics ungefähr zwischen 30 und 60 Prozent. Das bedeutet, das ein typisches deutsches Nachrichtenportal um die Hälfte schrumpfen würde, wenn man Google ausschließt“. </p>
<p>Entsprechend verlieren Verlage Anzeigenerlöse über die Websites. Man könne zwar versuchen, diesen Verlust durch Paid Content-Strategien wieder aufzufangen. Sievers glaubt allerdings nicht an den Erfolg dieses Vorgehens. Bei allgemeinen Nachrichten werde man damit scheitern. Eher funktioniere so etwas bei der Stiftung Warentest, wo man vor dem Kauf einer Waschmaschine vielleicht auch Geld für einen Testbericht ausgibt, weil man dann in der Relation zum Kaufpreis wichtige Informationen erhält. Wenn Murdoch und Springer es wahrmachen und Kassenhäuschen für die Nutzung ihres Contents aufstellen, dann kommt der Markt für Journalismus wieder in Bewegung und es gibt neue Chancen für alternative Angebote wie dem <a href="http://heddesheimblog.de/">Heddesheimblog von Hardy Prothmann</a>.<br />
<a href="http://gunnarsohn.wordpress.com/files/2009/11/dsc_0011.jpg"><img src="http://gunnarsohn.wordpress.com/files/2009/11/dsc_0011.jpg" alt="" title="DSC_0011" width="455" height="304" class="alignleft size-full wp-image-2113" /></a><br />
Der freie Journalist Albrecht Ude warf die Gegenfrage auf. Was würden Verleger sagen, wenn Google die Entscheidung trifft, Verlage auszusperren? „Die würden schreien, die würden klagen, die würden verzweifelt sein und das sind sie eigentlich auch jetzt schon. Die Verleger versagen. Es ist die Aufgabe der Verleger, aus guten Inhalten auch irgendwann gutes Geld rauszukriegen und das schaffen sie im Internet zur Zeit nicht“.<br />
<a href="http://gunnarsohn.wordpress.com/files/2009/11/dsc_0006.jpg"><img src="http://gunnarsohn.wordpress.com/files/2009/11/dsc_0006.jpg" alt="" title="DSC_0006" width="455" height="304" class="alignleft size-full wp-image-2121" /></a><br />
Lars Reppesgaard, Autor des Buches &#8220;Das Google-Imperium&#8221;, findet es verlogen, wenn die Verleger behaupten, sie würden durch Google enteignet werden. Als Autor findet er diese Position unverschämt, da ihn Verleger jeden Tag mit buy out-Verträgen und anderen Unfreundlichkeiten knebeln würden. Dadurch werde man als Urheber faktisch enteignet durch das Ungleichgewicht der Kräfte. Beim Druck, den Verleger derzeitig gegen Google aufgebauen, gehe es nicht um die Aufrechterhaltung von Qualitätsjournalismus, sondern nur um eine bessere Verhandlungsposition mit dem Mountain View-Konzern, um die eigenen Kassen zu füllen. Hier liegen die wahren Gründe für die Forderung nach einem so genannten Leistungschutzrechtes. Hier die komplette Audio-Aufzeichnung der Runde (die Qualität der Lautsprecher im Konferenzsaal des ZDF war nicht so besonders):</p>
<p><span style='text-align:left;display:block;'><p><object type='application/x-shockwave-flash' data='http://s3.wordpress.com/wp-content/plugins/audio-player/player.swf' width='290' height='24' id='audioplayer1'><param name='movie' value='http://s3.wordpress.com/wp-content/plugins/audio-player/player.swf' /><param name='FlashVars' value='&amp;bg=0xf8f8f8&amp;leftbg=0xeeeeee&amp;lefticon=0x666666&amp;rightbg=0xcccccc&amp;rightbghover=0x999999&amp;righticon=0x666666&amp;righticonhover=0xffffff&amp;text=0x666666&amp;slider=0x666666&amp;track=0xFFFFFF&amp;border=0x666666&amp;loader=0x9FFFB8&amp;soundFile=http%3A%2F%2Fgunnarsohn.wordpress.com%2Ffiles%2F2009%2F11%2Fds220004.mp3' /><param name='quality' value='high' /><param name='menu' value='false' /><param name='bgcolor' value='#FFFFFF' /></object></p></span></p>
<p><a href="http://www.faz.net/s/RubE2C6E0BCC2F04DD787CDC274993E94C1/Doc~ECF21B6D568F948389F884C3CFC556A8D~ATpl~Ecommon~Sspezial.html">Der FAZ-Netzökonom Holger Schmidt hat es zum zehnjährigen Jubiläum von Google den Punkt gebraucht: </a>„Ohne Google sind Informationen wenig wert, weil sie – ganz simpel – nicht gefunden werden. Und was nicht gefunden wird, existiert nicht. Zumindest nicht für die junge Generation, für die das Internet Leitmedium und Google ihr zentraler Wegweiser ist: Auf die Frage, wo sich die Menschen näher über ein Thema informieren, antworten heute 51 Prozent der Deutschen ‚im Internet’. 1999, als es Google in Deutschland noch nicht gab, waren es 9 Prozent. Noch deutlicher fällt dieser Anstieg unter jungen Menschen aus: Von 19 Prozent auf 75 Prozent ist dieser Wert hochgeschnellt. Ob Online-Händler, Reiseanbieter, Produktvergleichsmaschine oder Medien – fast alle, die im Internet Geld verdienen, bekommen einen großen Teil ihrer Kunden oder Leser über Google. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um reguläre Suchtreffer handelt oder Werbung auf der rechten Seite. Die Präsenz unter den Top-Ten-Suchtreffern entscheidet über Sein oder Nichtsein im Internet“. </p>
<p>Und wenn Google so eine Teufelsmaschine ist, warum forcieren denn viele Verleger ihre Präsenz in der Suchmaschine? „Heerscharen sogenannter Suchmaschinenoptimierer basteln zurzeit an den Internetseiten der Medien, damit ihre Inhalte von Google möglichst prominent angezeigt werden. Die Journalisten müssen heute ‚Google-optimiert’ schreiben, also die richtigen Schlagworte in der richtigen Häufigkeit einsetzen. Die ‚optimale Keyword-Dichte’ ist im Google-Zeitalter essentiell geworden. Denn auch Journalisten wissen längst: Zugriffe auf Artikel, die auf Google News oben stehen, schnellen sofort hoch. Wessen Artikel nur unter einer Sammeladresse wie ‚und 856 ähnliche Artikel’ aufgeführt ist, hat es schwer, die gewünschte Aufmerksamkeit zu bekommen“, so Schmidt. </p>
<p><a href="http://gunnarsohn.wordpress.com/files/2009/11/dsc_0018.jpg"><img src="http://gunnarsohn.wordpress.com/files/2009/11/dsc_0018.jpg" alt="" title="DSC_0018" width="455" height="304" class="alignleft size-full wp-image-2115" /></a>Jens Matheuszik, Macher des <a href="http://www.pottblog.de/">Pottblogs</a>, hat auf sympathische Weise dargestellt, warum seine lokalen Berichte auf eine so große Resonanz stoßen und bei den Lokalzeitungen eher kritisch beäugt werden. Er ist eben häufig schneller mit relevanten kommunalen Ereignissen im Internet präsent als WAZ und Co. Ähnliches berichtete Hardy Prothmann vom Heddesheimblog (den Vortrag hörte sich meine Freundin an, lief parallel).<br />
Hier geht es zur Audioaufzeichnung des Pottblog-Vortrages:</p>
<p><span style='text-align:left;display:block;'><p><object type='application/x-shockwave-flash' data='http://s3.wordpress.com/wp-content/plugins/audio-player/player.swf' width='290' height='24' id='audioplayer1'><param name='movie' value='http://s3.wordpress.com/wp-content/plugins/audio-player/player.swf' /><param name='FlashVars' value='&amp;bg=0xf8f8f8&amp;leftbg=0xeeeeee&amp;lefticon=0x666666&amp;rightbg=0xcccccc&amp;rightbghover=0x999999&amp;righticon=0x666666&amp;righticonhover=0xffffff&amp;text=0x666666&amp;slider=0x666666&amp;track=0xFFFFFF&amp;border=0x666666&amp;loader=0x9FFFB8&amp;soundFile=http%3A%2F%2Fgunnarsohn.wordpress.com%2Ffiles%2F2009%2F11%2Fds220005.mp3' /><param name='quality' value='high' /><param name='menu' value='false' /><param name='bgcolor' value='#FFFFFF' /></object></p></span></p>
<p><a href="http://gunnarsohn.wordpress.com/files/2009/11/dsc_0022.jpg"><img src="http://gunnarsohn.wordpress.com/files/2009/11/dsc_0022.jpg" alt="" title="DSC_0022" width="455" height="304" class="alignleft size-full wp-image-2122" /></a>Die Twitter-Runde mit dem Thema „Nachrichten oder Nabelschau“ war nicht so prickelnd, so dass ich irgendwann mein Aufnahmegerät ausgeschaltet habe. Über Sinn und Unsinn des Nachrichtendienstes immer noch zu palavern, war doch nervig. Frank Schmiechen von Welt Kompakt war in dem Kreis noch der interessanteste Diskutant. So setzt er nach eigenen Aussagen auf die Interaktion mit den Social Media-Kanälen. Zwei Seiten in jeder Printausgabe werden diesem Thema gewidmet. Ich habe das Blatt lange Zeit nicht mehr gelesen, werde es aber überprüfen. Hier eine Hörprobe der Expertenrunde:  </p>
<p><span style='text-align:left;display:block;'><p><object type='application/x-shockwave-flash' data='http://s3.wordpress.com/wp-content/plugins/audio-player/player.swf' width='290' height='24' id='audioplayer1'><param name='movie' value='http://s3.wordpress.com/wp-content/plugins/audio-player/player.swf' /><param name='FlashVars' value='&amp;bg=0xf8f8f8&amp;leftbg=0xeeeeee&amp;lefticon=0x666666&amp;rightbg=0xcccccc&amp;rightbghover=0x999999&amp;righticon=0x666666&amp;righticonhover=0xffffff&amp;text=0x666666&amp;slider=0x666666&amp;track=0xFFFFFF&amp;border=0x666666&amp;loader=0x9FFFB8&amp;soundFile=http%3A%2F%2Fgunnarsohn.wordpress.com%2Ffiles%2F2009%2F11%2Fds2200061.mp3' /><param name='quality' value='high' /><param name='menu' value='false' /><param name='bgcolor' value='#FFFFFF' /></object></p></span></p>
<p>Siehe auch:</p>
<p><a href="http://www.schweizmagazin.ch/2009/11/23/purer-protektionismus-kampf-von-springer-und-co-gegen-google-verlogen/">Purer Protektionismus: Kampf von Springer und Co. gegen Google verlogen.</a></p>
<p><a href="http://www.persoenlich.com/news/show_news.cfm?newsid=85462">Kampf gegen Google verlogen.</a></p>
<p><a href="http://carta.info/18731/leistungsschutzrecht-replik-schweizer/">Vorhang zu und alle Fragen offen: Replik auf Robert Schweizers Verteidigung des Leistungsschutzrechts.</a></p>
<p><a href="http://blog.nz-online.de/vipraum/2009/11/23/was-ist-ein-bratwurstjournalist/">Hardy Prothmann vom Heddesheim-Blog über Bratwurstjournalismus und den Autismus der Lokalzeitungen. </a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das Vermächtnis von Peter Drucker: Was die Bundeskanzlerin und Ministerpräsidenten vom Managementvordenker lenern können]]></title>
<link>http://gunnarsohn.wordpress.com/2009/11/19/das-vermachtnis-von-peter-drucker-was-die-bundeskanzlerin-und-ministerprasidenten-vom-manamgentvordenker-lenern-konnen/</link>
<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 22:05:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>gunnarsohn</dc:creator>
<guid>http://gunnarsohn.wordpress.com/2009/11/19/das-vermachtnis-von-peter-drucker-was-die-bundeskanzlerin-und-ministerprasidenten-vom-manamgentvordenker-lenern-konnen/</guid>
<description><![CDATA[Zum 100. Geburtstag stelle ich wichtige Gedanken von Peter Drucker, der heute 100. Jahre alt geworde]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://www.amazon.de/Kardinaltugenden-effektiver-F%C3%BChrung-Peter-Drucker/dp/3636011103/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#38;s=books&#38;qid=1258668000&#38;sr=8-1"><img src="http://gunnarsohn.wordpress.com/files/2009/11/kardinaltugenden.jpg" alt="Buchempfehlung" title="Kardinaltugenden" width="240" height="240" class="alignleft size-full wp-image-2104" /></a>Zum 100. Geburtstag stelle ich wichtige Gedanken von Peter Drucker, der heute 100. Jahre alt geworden wäre. Der vor vier Jahren verstorbene Managementvordenker hat sich schon frühzeitig mit den Exzessen von Managern beschäftigt, die Notwendigkeit des gesellschaftlichen Wandels zur Wissensgesellschaft formuliert und die Transformation zur Serviceökonomie gefordert. Für lesenswert halte ich das von Drucker herausgegebene Buch &#8220;Kardinaltugenden effektiver Führung&#8221;. Hellseherisch ist sein Werk von 1969 &#8220;Die Zukunft bewältigen&#8221;. </p>
<p>Hier geht es zum Filmbeitrag:<br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=ea1M8Et3uIk"><img src="http://gunnarsohn.wordpress.com/files/2009/11/gunnar.jpg" alt="" title="Gunnar" width="120" height="90" class="alignleft size-full wp-image-2105" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Huffington: „Herr Döpfner, Sie wollen Konsumenten umerziehen, die gerade die neuen Möglichkeiten der Online-Nachrichten entdecken. Das ist anmaßend." ]]></title>
<link>http://gunnarsohn.wordpress.com/2009/11/13/huffington-%e2%80%9eherr-dopfner-sie-wollen-konsumenten-umerziehen-die-gerade-die-neuen-moglichkeiten-der-online-nachrichten-entdecken-das-ist-anmasend/</link>
<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 18:47:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>gunnarsohn</dc:creator>
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<description><![CDATA[So langsam gewinnt die Debatte um die Zukunft der klassischen Medien an Fahrt und die Manager der gr]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=ar6pCxwtUBk"><img src="http://gunnarsohn.wordpress.com/files/2009/11/mmf.jpg" alt="MMF" title="MMF" width="120" height="90" class="alignleft size-full wp-image-2079" /></a>So langsam gewinnt die Debatte um die Zukunft der klassischen Medien an Fahrt und die Manager der großen Verlage sehen dabei ziemlich alt aus. Jüngstes Beispiel das Streitgespräch zwischen Springer-Chef Döpfner und Arianna Huffington. <a href="http://www.ne-na.de/d-pfner-und-die-niederlage-der-alteurop-ischen-inhalteproduzenten-warum-wir-keine-massenmedien-mehr-brauchen-und-die-umerziehung-von-online-nutzern-anma-end-ist/00171">Siehe auch den NeueNachricht-Bericht. </a> Social Media ist eben mehr als nur eine technische Spielerei. Wir erleben eine Epoche der Teilnahme, der Beteiligung, der Vielstimmigkeit, der Pluralität und der unterschiedlichen Lebensstile. Die Hohepriester und Taktgeber der öffentlichen Meinung verschwinden so langsam vom Bildschirm &#8211; im wahrsten Sinne des Wortes.</p>
<p>Jeff Jarvis hat nach seiner fulminanten Rede bei den Münchner Medientagen mit einem Namensartikel auf die Reaktionen der alten Medienwelt geantwortet. Auch diesen Beitrag können sich die industriekapitalistischen Großverleger hinter den Spiegel stecken: <a href="http://www.welt.de/webwelt/article5202493/Was-die-Zeitungsverlage-von-Google-lernen-koennen.html">Jarvis sieht Unternehmen, die sich der neuen Realität des Internet-Zeitalters widersetzen, indem sie die alten Gesetze der alten Industrie bewahren. &#8220;Nehmen Sie zum Beispiel Rupert Murdoch, der seinen ganzen Medienbesitz hinter Bezahl-Mauern stecken will. Das ist ganz einfach selbstmörderisch&#8221;, schreibt Jarvis.</a></p>
<p>Die alten Unternehmen würden noch immer in der Ökonomie der Inhalte arbeiten, die vor 570 Jahren mit Gutenberg begann. Der Eigentümer des Inhaltes machte damit seinen Gewinn, dass er möglichst viele Exemplare verkaufte.</p>
<p>&#8220;Online braucht man nur ein Exemplar, der Link zu ihm bringt den Gewinn. Inhalte ohne Links sind wertlos. Wenn also Suchmaschinen, Aggregatoren, Blogger und Twitterer zu Inhalten verlinken, stehlen sie nicht. Sie schenken Aufmerksamkeit und Gehör. Verleger sollten dankbar sein, dass Google sie nicht für den Wert seiner Links zur Kasse bittet&#8221;, so Jarvis. </p>
<p>Die Ökonomie der Links bringe Verlegern drei Imperative mit: Es fordere sie auf, ihre Inhalte öffentlich zu machen, wenn sie gefunden werden wollen. &#8220;Sie haben die Wahl, aber wenn sie sich hinter ihre Bezahl-Mauern zurückziehen, versteckt für Suche und Links, werden sie nicht entdeckt. Zweitens fordert die Ökonomie der Links Spezialisierung. Mache das, was du tust richtig und verlinke zum Rest. Das bringt neue Effizienz und kann Verlage profitabler machen. Das dritte in der Link-Ökonomie ist der Empfänger der Links, der ihren Wert ausnutzen muss&#8221;, führt Jarvis aus. </p>
<p>Und eines ist nun mal nicht mehr aus der Welt zu schaffen. Mit dem Web 2.0 und mit allen Möglichkeiten der Social Media-Kanäle entsteht eine neue Medienkultur der Partizipation &#8211; ohne das Ganze in den Himmel heben zu wollen. Das die Medienbarone eine solche Fragmentierung bekämpfen ist klar. Als Verlage noch Oligopole und Monopole waren, konnten wesentlich höhere Anzeigenerlöse erzielt werden. Mit Google Adwords ist das nun vorbei. Nachtrauern braucht man den &#8220;One-to-many-Medien&#8221; nicht. </p>
<p><a href="http://medialdigital.de/2009/11/13/was-jeff-jarvis-schreibt-und-was-die-welt-daraus-macht/">Nachtrag zum Abdruck des Jarvis-Artikel in der Welt-Kompakt und Welt Online. Die Medienjournalistin Ulrike Langer hat sich dankenswerter Weise die Mühe gemacht, die Jarvis-Passagen herauszufinden, die in der deutschen Übersetzung &#8220;einfach&#8221; unter den Tisch gefallen sind.  </a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Amazing Race: Diktiersoftware Dragon gewinnt gegen die Meisterin im Schnellschreiben]]></title>
<link>http://gunnarsohn.wordpress.com/2009/11/13/amazing-race-diktiersoftware-dragon-gewinnt-gegen-die-meisterin-im-schnellschreiben/</link>
<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 12:04:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>gunnarsohn</dc:creator>
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<description><![CDATA[Spracherkennung ist nicht nur für Ärzte und Juristen ein heißes Thema. In vielen Berufen muss ein ho]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img src="http://gunnarsohn.wordpress.com/files/2009/11/dsc_0040.jpg" alt="Meisterin im Schnellschreiben" title="DSC_0040" width="455" height="304" class="alignleft size-full wp-image-2068" />Spracherkennung ist nicht nur für Ärzte und Juristen ein heißes Thema. In vielen Berufen muss ein hohes Schreibaufkommen unter Zeitdruck bewältigt werden. &#8220;Kein Wunder, dass immer mehr Krankenhäuser und Gerichte nach neuen Wegen suchen. Da ist zunächst der Umstieg auf die Digitaltechnik, die das mühsame Hantieren mit Kassettenbändern ersetzt und zudem den elektronischen Transport der Diktate erlaubt. Dass die Akustik solcher Aufzeichnungen deutlich besser ist, kommt als angenehmer Nebeneffekt hinzu. Der zweite Schritt ist der Übergang zur elektronischen Spracherkennung am PC, wobei in der Regel die Standardsoftware Dragon Naturally Speaking für Windows zum Einsatz kommt. Kein anderes Programm hat eine vergleichbar hohe Erkennungsleistung&#8221;, schreibt beispielsweise Michael Spehr von der FAZ. </p>
<p>Wozu Maschinen schon jetzt in der Lage sind, stellte ein Amazing Race am 11. November 2009 in München auf dem <a href="http://www.nuance.de/conversationsdach/agenda.asp">Fachkongress Conversations DACH</a>  unter Beweis. In einem Mensch-gegen-Maschine-Wettkampf trat Martina Wichers, Deutsche Meisterin im Schnellschreiben, gegen das Spracherkennungssystem Dragon Naturally Speaking von Nuance an. Frau Wichers war unheimlich schnell. Das beweist mein Mitschnitt. Die Software brauchte allerdings nur die Hälfte der Zeit. Hier der Film.<br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=l6BWFh16PXI"><img src="http://gunnarsohn.wordpress.com/files/2009/11/foto-amazing-race.jpg" alt="Foto Amazing Race" title="Foto Amazing Race" width="120" height="90" class="alignleft size-full wp-image-2071" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Last Call - Horror per Handy: Werbeagentur Jung von Matt konzipiert sprachgesteuerten Kinofilm ]]></title>
<link>http://gunnarsohn.wordpress.com/2009/11/13/last-call-horror-per-handy-werbeagentur-jung-von-matt-konzipiert-sprachgesteuerten-kinofilm/</link>
<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 11:04:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>gunnarsohn</dc:creator>
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<description><![CDATA[Spracherkennung und die Sprachsteuerung von Geräten oder Suchmaschinen sind schon längst keine Zukun]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Spracherkennung und die Sprachsteuerung von Geräten oder Suchmaschinen sind schon längst keine Zukunftsmusik mehr. Vor allen Dingen im Mobilfunk setzt man auf neue Steuerungsmöglichkeiten und Applikationen. &#8220;Wer die schlauesten Handy-Anwendungen anbietet, wird den Mobilfunkmarkt der Zukunft beherrschen&#8221;, <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,660663,00.html">berichtet beispielsweise Spiegel Online. </a> &#8220;Stellen Sie sich eine Handy-Anwendung vor, die über einen Tastsensor Ihren Stresslevel misst und die zu ihrem Gemütszustand passende Musik abspielt. Dass Sie die Nummer des Notrufs wählen und ein Arzt, der sich zufällig in einem benachbarten Gebäude aufhält, automatisch darüber informiert wird. Oder dass Sie Ihr Smartphone in der Stadt auf Gebäude richten und das Telefon ihnen anzeigt, wie ihre Umgebung vor 50 oder 100 Jahren ausgesehen haben dürfte&#8221;, so Spiegel Online. </p>
<p>Augmented Reality, erweiterte Realität, heiße das Schlagwort für solche Tech-Visionen, die Wissenschaftlern zufolge in den kommenden Jahren die Mobilfunkbranche durcheinanderwirbeln könnten. Es gehe um Bilder und Videos, um Informationsschilder und Töne, die das Smartphone dem Nutzer an Ort und Stelle aus dem Internet saugt und auf dem Display mit dem Abbild der Wirklichkeit kombiniert. Das Handy werde so zu einer Art Sinneserweiterung. Was man mit Sprachsteuerung schon heute mit Handys veranstalten kann, beweist der interaktive Horrorfilm &#8220;Last Call&#8221; von der Werbeagentur Jung von Matt. Hier können Kinobesucher aktiv ins Geschehen eingreifen. „Wir wollen zwei Grenzen aufheben: die eine zwischen Film und Game, die andere zwischen Handlung und Zuschauer“, <a href="http://www.ne-na.de/horror-per-handy-werbeagentur-jung-von-matt-konzipiert-sprachgesteuerten-kinofilm/00168">erklärt Andreas Henke, Creative Director von Jung von Matt, im Interview mit NeueNachricht.</a></p>
<p>Die strikte Trennung von Leinwand und Handlung soll gesprengt werden. „Hier der passive Zuschauer hinter seinem riesigen Popcorn-Becher. Vielleicht sollte man den Erfolg unseres Films an der Zahl ungewollt umgestoßener Popcorn-Becher messen“, sagt Henke. Seine Agentur möchte dem Kunden 13th Street und den Zuschauern ein innovatives Markenerlebnis bieten: „Kurz gesagt: guten modernen Horror. Gerade das Horrorgenre hat in der Vergangenheit sehr innovative Projekte geliefert. Wie vor einigen Jahren ‚Blair Witch Projekt’ oder Paranormal Activity in diesem Herbst in den USA“, so der Ausblick von Henke, der den Film beim <a href="http://www.nuance.de/conversationsdach/agenda-enterprise.asp">Nuance-Fachkongress Conversations DACH</a> vorstellte. Die Präsentation von Henke war wirklich witzig und eindrucksvoll. </p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Erleben wir mit LTE als Nachfolger für UMTS eine Revolution im Mobilunk? Expertenmeinung gefragt]]></title>
<link>http://gunnarsohn.wordpress.com/2009/11/09/erleben-wir-mit-lte-als-nachfolger-fur-umts-eine-revolution-im-mobilunk-expertenmeinung-gefragt/</link>
<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 14:47:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>gunnarsohn</dc:creator>
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<description><![CDATA[In der heutigen Ausgabe beschäftigt sich die Computerwoche mit dem Thema &#8220;Revolution im Mobilf]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img src="http://gunnarsohn.wordpress.com/files/2009/11/lte-003.jpg" alt="LTE 003" title="LTE 003" width="455" height="679" class="aligncenter size-full wp-image-2055" /><br />
In der heutigen Ausgabe beschäftigt sich die Computerwoche mit dem Thema &#8220;Revolution im Mobilfunk &#8211; Der UMTS-Nachfolger (LTE) soll dem mobilen Internet zum Durchbruch verhelfen&#8221;. <a href="http://www.ne-na.de/es-wird-zeit-f-r-lte-deutschland-beim-mobilfunk-der-vierten-generation-kein-trendsetter-tk-branche-fehlt-das-design-thinking-gen/">Vor gut einer Woche habe ich zu LTE eine NeueNachricht-Story veröffentlicht: &#8220;Es wird Zeit für LTE: Deutschland beim Mobilfunk der vierten Generation kein Trendsetter &#8211; TK-Branche fehlt das Design Thinking-Gen.&#8221;</a></p>
<p>In der Titelstory der Computerwoche ist mir nun ein Expertenstatement von Klaus von den Hoff, TK-Experte von Arthur D. Little, aufgefallen. Er mahnt bei LTE zur Besonnenheit: &#8220;Bei LTE handelt es sich um ein reines Carrier-Thema. Grundsätzlich neue Dienste werden durch LTE nicht sehen. Es geht um mehr Kapazität, höhere Breitbandgeschwindigkeit, besser Funkabdeckung in Gebäuden und das zu günstigeren Kosten.&#8221; Hm, klassische Telco-Sichtweise, die man auf jeder Fachtagung an den Kopf geballert bekommt. Die TK-Branche schafft die Infrastruktur und Bandbreite, die Auslastung des Netzes kommt dann von ganz alleine. Das wird dann wahrscheinlich genauso fluppen wie bei UMTS. </p>
<p>Faktisch konnten die Netzbetreiber über SMS und Sprache nicht einen einzigen neuen Dienst erfolgreich etablieren. Erst Steve Jobs sorgte mit dem iPhone und den Applikationen für neuen Schwung. Das branchenfremde Unternehmen Apple ist der Trendsetter fürs Datengeschäft und für das mobile Web. Warum sollte das bei LTE anders sein? Werden sich auch hier wieder die Carrier die Butter vom Brot nehmen lassen? Eure Meinung interessiert mich!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Eine dünne Zukunftsbrühe über die Informationsgesellschaft]]></title>
<link>http://gunnarsohn.wordpress.com/2009/11/08/eine-dunne-zukunftsbruhe-uber-die-informationsgesellschaft/</link>
<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 19:20:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>gunnarsohn</dc:creator>
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<description><![CDATA[Münchner Kreis, EICT, Deutsche Telekom und TNS Infratest wollen uns die Zukunft der Informationsgese]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Münchner Kreis, EICT, Deutsche Telekom und TNS Infratest wollen uns die Zukunft der Informationsgesellschaft vorhersagen. Schaut man sich die Dramatik der Veränderungen der vergangenen 20 Jahre an (1989 gab es noch keine Handys, Faxgeräte dominierten die Bürokommunikation und E-Mails waren noch lange nicht in Sicht), dann ist es doch erstaunlich, was uns &#8220;Experten&#8221; über das Jahr 2024 erzählen. </p>
<p>Spätestens zu diesem Zeitpunkt werde das Internet das Unterhaltungsmedium Nummer 1 in Deutschland sein. Jungs, das ist teilweise schon heute der Fall! Aber jetzt kommt es. &#8220;Dennoch wird die demokratische Meinungsbildung weiterhin durch die öffentlich-rechtliche Rundfunkversorgung sichergestellt werden&#8221;. Mein Gott, haben die Studienautoren einen Vertrag mit der GEZ oder den Landesmedienanstalten, um so einen Blödsinn in die Welt zu blasen?</p>
<p>Gleiches gilt für die Aussage zu Printmedien: Zeitungen und Zeitschriften würden nach Expertenansicht durch neue Medien ergänzt und in ihrer Nutzung konvergent erweitert. Danach wird es auch in den kommenden Jahrzehnten Zeitungen und Zeitschriften in Deutschland ganz klassisch auf Papier geben und nicht nur digital im Internet. Für über die Hälfte der Internetnutzer in Deutschland, Europa und den USA gehört es nach Expertenauffassung im Jahr 2015 zur Normalität, für den Abruf professionell erstellter Medieninhalte aus dem Internet, wie etwa Filme, elektronische Zeitungen und Zeitschriften oder Musik, zu bezahlen. </p>
<p>Da sind die Experten aber schon im hier und heute auf dem Holzweg. Das ist doch eine Frechheit, der Öffentlichkeit ein solch dünne Zukunftsbrühe zu servieren. </p>
<p><a href="http://www.muenchner-kreis.de/typo3conf/ext/naw_securedl/secure.php?u=0&#38;file=fileadmin/dokumente/Download/Zukunft_und_Zukunftsfaehigkeit_der_IKT_2009.pdf&#38;t=1257427283&#38;hash=f7e38e049c51f67c1de5ef6019626194">Hier die komplette Studie, die ich mir noch zu Gemüte führen werden. </a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Kundenservice: Warum sich Unternehmen auf eine neue Diskurskultur mit der Facebook-Generation einstellen müssen]]></title>
<link>http://gunnarsohn.wordpress.com/2009/11/06/kundenservice-warum-sich-unternehmen-auf-eine-neue-diskurskultur-mit-der-facebook-generation-einstellen-mussen/</link>
<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 09:28:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>gunnarsohn</dc:creator>
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<description><![CDATA[An einem offenen Umgang mit dem Kunden, auch und insbesondere in Problemsituationen, führt in der So]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://www.voicedays.com/de/kongress/programm/dienstag/"><img src="http://gunnarsohn.wordpress.com/files/2009/11/dsc_0064-2.jpg" alt="Yogeshwar, Rebetzky, Behrendt" title="DSC_0064 (2)" width="455" height="304" class="aligncenter size-full wp-image-2047" /></a>An einem offenen Umgang mit dem Kunden, auch und insbesondere in Problemsituationen, führt in der Social Media-Welt kein Weg vorbei, so das Plädoyer des <a href="http://www.bitronic.de">After Sales-Spezialisten Peter Weilmuenster, Vorstandschef von Bitronic in Frankfurt am Main</a>. „Die Gespräche des Marktes finden auch ohne Einwirkung der Unternehmen im Internet statt. Jeder muss sich diesem kritischen Diskurs stellen, ob er will oder nicht“, erklärt Weilmuenster. </p>
<p>Sehr viele Konsumenten würden sich vor einer Kaufentscheidung über Suchmaschinen informieren, wo sie vermehrt Gruppendiskussionen aus Foren und sozialen Netzwerken finden, so Björn Behrendt, Geschäftsführer von <a href="http://www.service-community.net/">www.service-community.net</a>: „Insofern rate ich Unternehmen sogar, Kundendialoge auf der eigenen Unternehmenswebsite stattfinden zu lassen, sich der Kritik zu stellen und die durch Nutzer generierten Inhalte für die Suchmaschinenoptimierung und für ein durch Offenheit und Ehrlichkeit gekennzeichnetes Firmenimage zu nutzen“, empfiehlt der Internetexperte, der am 6. Oktober beim Nürnberger Fachkongress Voice Days plus zum Thema „Service für die Facebook-Generation“ seine Positionen vertreten hat (Diskussionsrunde mit Andreas Rebetzky von Bizerba und Thomas Dehler von Value5. Moderation: Ranga Yogeshwar, Wissenschaftsjournalist). Die Audio-Aufzeichnung der Diskussionsrunde kann man hier abrufen. <span style='text-align:left;display:block;'><p><object type='application/x-shockwave-flash' data='http://s3.wordpress.com/wp-content/plugins/audio-player/player.swf' width='290' height='24' id='audioplayer1'><param name='movie' value='http://s3.wordpress.com/wp-content/plugins/audio-player/player.swf' /><param name='FlashVars' value='&amp;bg=0xf8f8f8&amp;leftbg=0xeeeeee&amp;lefticon=0x666666&amp;rightbg=0xcccccc&amp;rightbghover=0x999999&amp;righticon=0x666666&amp;righticonhover=0xffffff&amp;text=0x666666&amp;slider=0x666666&amp;track=0xFFFFFF&amp;border=0x666666&amp;loader=0x9FFFB8&amp;soundFile=http%3A%2F%2Fgunnarsohn.wordpress.com%2Ffiles%2F2009%2F11%2Fds220006.mp3' /><param name='quality' value='high' /><param name='menu' value='false' /><param name='bgcolor' value='#FFFFFF' /></object></p></span></p>
<p><a href="http://klauseck.typepad.com/prblogger/2009/11/den-kundenservice-mit-get-satisfaction-online-verbessern.html">Wie Unternehmen die Social Media-Kanäle einsetzen können, skizziert Blogger Klaus Eck: Den Kundenservice mit Get Satisfaction online verbessern.</a></p>
<p><a href="http://www.businessworld.de/web/main_channel.cfm/e_Learn_AG/Gunar_Sohn_zur_Zukunft_der_Voice_Days/:var:fkt:artikel:faID:131939:soID:549385:crypt:nein"><img src="http://gunnarsohn.wordpress.com/files/2009/11/preview_gunar_sohn_zur_zukunft_der_voice_days.jpg" alt="preview_Gunar_Sohn_zur_Zukunft_der_Voice_Days" title="preview_Gunar_Sohn_zur_Zukunft_der_Voice_Days" width="200" height="150" class="aligncenter size-full wp-image-2050" /></a><a href="http://www.businessworld.de/web/main_channel.cfm/e_Learn_AG/Gunar_Sohn_zur_Zukunft_der_Voice_Days/:var:fkt:artikel:faID:131939:soID:549385:crypt:nein">Mein Resümee zu den diesjährigen Voice Days plus kann man sich hier anschauen. </a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Jeff Jarvis und die pawlowschen Reflexe der alten Medienwelt - Die Zeiten sind vorbei, wo Zeitungen bei den Anzeigenpreisen kräftig zulangen konnten]]></title>
<link>http://gunnarsohn.wordpress.com/2009/10/30/jeff-jarvis-und-die-pawlowschen-reflexe-der-alten-medienwelt-die-zeiten-sind-vorbei-wo-die-printwelt-bei-den-anzeigenpreisen-kraftig-zulangen-konnte/</link>
<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 19:10:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>gunnarsohn</dc:creator>
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<description><![CDATA[Es ist schon erschreckend, mit welcher Denkweise die Vertreter der alten Welt auf die Thesen von Jef]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img src="http://gunnarsohn.wordpress.com/files/2009/10/jeff-jarvis.jpg" alt="Jeff Jarvis" title="Jeff Jarvis" width="120" height="90" class="alignleft size-full wp-image-2011" />Es ist schon erschreckend, mit welcher Denkweise die Vertreter der alten Welt auf die Thesen von Jeff Jarvis bei den Münchner Medientagen reagiert haben. Der aus New York zugeschaltete Medienprofessor wies darauf hin, dass es sinnlos sei &#8220;das alte Medienmodell in den neuen Verhältnissen der digitalen Welt zu konservieren.&#8221; Er empfahl der Runde um den Moderator und Chefredakteur von stern.de, Frank Thomsen, eine &#8220;sehr kritische und ehrliche Diskussion darüber, was bei Ihnen schief läuft.&#8221; Die einen schreien nach dem Staat, die anderen verlangen ein härteres Urheberrecht oder sehen generell Google als Sündenbock für die tiefe Krise der Verlage, die allerdings schon weit vor dem Crash der Finanzmärkte einsetzte.  </p>
<p>&#8220;Jarvis macht es sich zu einfach&#8221;, sagte Bernd Ziesemer, Chefredakteur des Handelsblatts. &#8220;Mir ist es egal, ob wir Inhalte im Druck oder digital ausliefern &#8211; aber wie finanziert man das?&#8221; Falsch sei auch, dass Nachrichten keinen monetären Gegenwert mehr besäßen, so Ziesemer. &#8220;Viele Printprodukte sterben, weil sie als Reaktion auf die Krise auf Exklusivität verzichteten.&#8221; Claus Strunz, Chefredakteur des Hamburger Abendblatts, klagte, Jarvis werde als &#8220;Onlineguru&#8221; wahrgenommen. &#8220;Aber den Ruhm hat er aufgrund seiner Bücher. Und die sind gedruckt.&#8221; Ja, Herr Strunz, genau. Er hat ein Sachbuch geschrieben und keine Tageszeitung, die von Anzeigenwerbung abhängig ist. Da bringen Sie aber einiges durcheinander. Nur die Medienprofessorin Miriam Meckel gab zurück: Die Reputation von Jarvis komme aus dem Netz und seinem erfolgreichen Blog. Sie kritisierte, die gesamte Debatte des Printgipfels sei überholt. </p>
<p>Strunz und Co. sollten zur Kenntnis nehmen, dass Jarvis mit seiner Kritik nicht alleine steht. Die Gründe für den <img src="http://gunnarsohn.wordpress.com/files/2009/10/kreative-zerstorung1.jpg" alt="Kreative Zerstörung" title="Kreative Zerstörung" width="402" height="648" class="alignleft size-full wp-image-2012" />Niedergang der Printmedien hat beispielsweise auch Journalismus-Professor Stephan Ruß-Mohl in einem Beitrag für „Druckreif“ gut zusammengefaßt: „Die Verlagsmanager haben sich an entscheidenden Stellen verkalkuliert. In der &#8216;guten, alten&#8217; Zeit hatten die meisten Blätter regionale oder lokale Oligopole oder Monopole, also eine marktbeherrschende Stellung. <strong>Damit konnten sie bei den Anzeigenpreisen kräftig zulangen. </strong>Über Jahrzehnte hinweg erzielten sie Traumrenditen, von denen nicht nur viele Verleger, sondern auch so manche Redakteure in ihren Nischen wie die Maden im Speck lebten. <strong>Im Internet herrscht dagegen Wettbewerb. </strong>Der Konkurrent, der auf dieselben Anzeigenkunden hofft, ist nur einen Mausklick entfernt. Deshalb schrumpfen bei den Werbeumsätzen die Margen, aus denen sich früher Redaktionen großzügig finanzieren ließen“, so Ruß-Mohl. </p>
<p>Für die Werbetreibenden seien das paradiesische Zustände. S<strong>ie könnten ihre Zielgruppen ohne allzu große Streuverluste über das Internet sehr viel besser erreichen und müssten das Geld nicht mehr zum Fenster rausfeuern. Und noch ein Trend schröpft die Verlage: Wer nach einer neuen Freundin Ausschau hält oder sein Auto zum Verkauf anbietet, kann online inzwischen gratis oder für wenig Geld seine Ziele erreichen. Hier hilft die Silo-Taktik der Verlagsmanager nicht weiter. Die entsprechenden Portale laufen auch ohne Nachrichten-Content!</strong></p>
<p>Offensichtlich fehlt vor allen Dingen den Medienmachern in Deutschland eine klare Strategie. Zu lange haben sie das Thema heruntergespielt. <strong>Sie haben über Jahre das eigene Niedergangs-Szenario verdrängt</strong>, kritisiert Ruß-Mohl. Die Medientage bestätigen sein Resümee. </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Weckruf von Ranga Yogeshwar für die Innovationsbürokraten: Tempo des technischen Wandels wird immer schneller]]></title>
<link>http://gunnarsohn.wordpress.com/2009/10/29/weckruf-von-ranga-yogeshwar-fur-die-innovationsburokraten-tempo-des-technischen-wandels-wird-immer-schneller/</link>
<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 09:30:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>gunnarsohn</dc:creator>
<guid>http://gunnarsohn.wordpress.com/2009/10/29/weckruf-von-ranga-yogeshwar-fur-die-innovationsburokraten-tempo-des-technischen-wandels-wird-immer-schneller/</guid>
<description><![CDATA[Zwei Fachveranstaltungen der Messe Nürnberg beschäftigten sich mit dem Kundendialog der Zukunft: die]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://www.voicedays.com/de/kongress/programm/dienstag/"><img src="http://gunnarsohn.wordpress.com/files/2009/10/dsc_0054.jpg" alt="" title="" width="455" height="304" class="alignleft size-full wp-image-1984" /></a>Zwei Fachveranstaltungen der Messe Nürnberg beschäftigten sich mit dem Kundendialog der Zukunft: die Voice Days plus und die CRM Expo. Einen Weckruf an die Denk-und Innovationsbürokraten (<a href="http://www.brandeins.de/aktuelle-ausgabe/artikel/die-besserwisser-1.html">Wolf Lotter hat sie in der November-Ausgabe von brand eins aufs Korn genommen</a>) sendete der Fernsehmoderator Ranga Yogeshwar am ersten Kongresstag der Voice Days plus aus. Alle Unternehmensbranchen stehen vor einem radikalen Umbruch, da das Social Web den Kunden mehr Macht und Gehör verschafft. Yogeshwar unterstrich, dass die Innovationsgeschwindigkeit dramatisch steigt und die so genannten „Digital Natives&#8221; gerade erst heranwachsen, was hohe Anforderungen an die Anpassungsfähigkeit der Wirtschaft stellt. „Mit meinem neuen iPhone habe ich das Rechenzentrum meiner Studienzeit in der Hosentasche. Mit der WDR-Sendung Quarks &#38; Co erreichen wir rund 500.000 Podcast-Downloads im Monat. Hier erreichen wir Größenordnungen, wo wir im normalen TV-Programm als öffentlich-rechtliche Anbieter zwar sehr viele jungen Menschen verlieren, aber durch die Hintertür im Internet wieder zurückgewinnen. Das zeigt sehr deutlich, mit welchem Tempo der Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft verläuft. Wenn Sie das Gefühl haben, es ging in den vergangenen Jahren schnell, dann legen Sie den Gurt an: Es wird noch schneller&#8221;, so Yogeshwar.</p>
<p><img src="http://gunnarsohn.wordpress.com/files/2009/10/astronom1.jpg" alt="astronom" title="astronom" width="281" height="320" class="alignleft size-full wp-image-1985" />Den Epochenwechsel machte der Wissenschaftsjournalist an zwei Bildern des Malers Vermeer fest, die im Abstand von einem Jahr entstanden. Das Werk mit dem Titel „Der Astronom&#8221; aus dem Jahr 1668 zeigte noch eine Welt, in der Menschen etwas betrachten.<br />
<img src="http://gunnarsohn.wordpress.com/files/2009/10/geograph.jpg" alt="" title="" width="285" height="320" class="alignleft size-full wp-image-1986" /><br />
„Der Astronom wagt nicht, etwas zu verändern. Ein Jahr später entsteht ‚Der Geograph&#8217;, der aktiv gestaltet und am Fortschritt arbeitet sowie das Schicksal in die eigenen Hände nimmt. Es gibt viele Kunsthistoriker, die sagen, dass es sich um ein Scharnierbild handelt. Es dokumentiert den gesellschaftlich-kulturellen Wandel dieser Zeit. Von einer kontemplativen Welt zu einer Epoche, die Dinge tut. Meine These ist, wenn Vermeer noch leben würde, müsste er heute ein drittes Bild malen, denn wir leben in einer Zeit, die wieder einem Scharnier entspricht&#8221;, sagte Yogeshwar in Nürnberg. </p>
<p>Fortschritt sei im 17. Jahrhundert noch sehr langsam verlaufen. Das war eine Geschichte, die von einer Menschengeneration zur nächsten übermittelt wurde. Das ist ein großer Unterschied zu heute. Jeden Tag werden weltweit 20.000 wissenschaftliche Abhandlungen publiziert, jede Minute gibt es irgendwo auf der Welt eine neue chemische Substanz, die synthetisiert wird, alle drei Minuten gibt es eine neue physikalische Erkenntnis. Und das Tempo legt zu&#8221;, prognostizierte Yogeshwar.</p>
<p>Konsum, Produktion und Dienstleistungen seien mittlerweile weltweit abrufbar und jeder sollte sich fragen, ob das eigene Business in Zukunft woanders besser, schneller und günstiger gemacht werden kann. Mobilität zähle zum Megatrend der nächsten Jahre. „Wir werden zunehmend Kunden haben, die nicht mehr lokal verpflanzt sind, sondern sich permanent neu organisieren. Es sind intelligente Kunden, die sich nicht mehr abspeisen lassen. Sie sind besser informiert, sie sind schneller, kritischer und sie kommunizieren in einer völlig anderen Weise&#8221;, erklärte Yogeshwar. Noch nie zuvor sei derart viel erfunden worden. Das Telefon brauchte rund 100 Jahre, bis es sich durchsetzte. Auf ein Ferngespräch nach Indien wartete Yogeshwar früher noch 48 Stunden und wenn die Leitung zustande kam, mussten sein Eltern schreien, um sich verständlich zu machen.<br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=1uwOL4rB-go"><img src="http://gunnarsohn.wordpress.com/files/2009/10/ahmed.jpg" alt="Ahmed" title="Ahmed" width="120" height="90" class="alignleft size-full wp-image-1988" /></a><br />
„Heute ist die Telefonie. Das Medium Internet wächst in einer Dynamik, die man nicht mehr verstehen kann. Wer meint, das Internet zu verstehen, liegt falsch. So hat die Distribution in der Musikindustrie einen Einbruch von 30 Prozent erlebt. Und man darf sich fragen, ob der Job des Verlegers ein Auslaufmodell ist. Die letzte Wetten, dass-Sendung hatte gut elf Millionen Zuschauer und zählt zu den Einschaltquoten-Champions. Die Jeff Dunham-Show ist viel bekannter. Sein Internet-Video ‚Ahmed the Dead Terrorist&#8217; hat über verschiedene Internetkanäle allein in England 96 Millionen Downloads erreicht. Die Musik spielt nicht mehr bei ‚Wetten, dass&#8217;, die Musik spielt im Web&#8221;, meint Yogeshwar.<br />
<strong>Den kompletten Vortrag findet Ihr hier als Audiodatei. Yogeshwar für die Ohren:</strong><br />
<span style='text-align:left;display:block;'><p><object type='application/x-shockwave-flash' data='http://s3.wordpress.com/wp-content/plugins/audio-player/player.swf' width='290' height='24' id='audioplayer1'><param name='movie' value='http://s3.wordpress.com/wp-content/plugins/audio-player/player.swf' /><param name='FlashVars' value='&amp;bg=0xf8f8f8&amp;leftbg=0xeeeeee&amp;lefticon=0x666666&amp;rightbg=0xcccccc&amp;rightbghover=0x999999&amp;righticon=0x666666&amp;righticonhover=0xffffff&amp;text=0x666666&amp;slider=0x666666&amp;track=0xFFFFFF&amp;border=0x666666&amp;loader=0x9FFFB8&amp;soundFile=http%3A%2F%2Fgunnarsohn.wordpress.com%2Ffiles%2F2009%2F10%2Fds220005.mp3' /><param name='quality' value='high' /><param name='menu' value='false' /><param name='bgcolor' value='#FFFFFF' /></object></p></span></p>
<p>Siehe auch:<br />
<a href="http://www.ne-na.de/yogeshwar-und-die-scharnierfunktion-des-internets-tempo-des-gesellschaftlichen-und-wirtschaftlichen-wandels-l-uft-schneller/00145">Yogeshwar und die Scharnierfunktion des Internets: Tempo des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandels läuft schneller.</a></p>
<p><a href="http://gunnarsohn.wordpress.com/2009/10/28/mit-der-design-thinking-methode-die-serviceokonomie-verbessern-das-ist-in-deutschland-leider-noch-selten-der-fall/">Mit der Design Thinking-Methode die Serviceökonomie verbessern – Das ist in Deutschland leider noch selten der Fall.</a></p>
<p><a href="Was Sprachcomputer noch leisten werden – O-Töne von Professor Wahlster sind sehr interessant">Was Sprachcomputer noch leisten werden – O-Töne von Professor Wahlster sind sehr interessant.</a></p>
<p><a href="http://dienstleistungsoekonomie.ning.com/profiles/blogs/mit-sozialen-netzwerken-den">Mit sozialen Netzwerken den Kundenservice verbessern – Web 2.0 kein Parkett für autoritäre Kontrollfreaks.</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Mit der Design Thinking-Methode die Serviceökonomie verbessern - Das ist in Deutschland leider noch selten der Fall]]></title>
<link>http://gunnarsohn.wordpress.com/2009/10/28/mit-der-design-thinking-methode-die-serviceokonomie-verbessern-das-ist-in-deutschland-leider-noch-selten-der-fall/</link>
<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 19:10:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>gunnarsohn</dc:creator>
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<description><![CDATA[Auf dem Nürnberger Fachkongress Voice Days plus stellte Bernhard Schindlholzer von der Universität S]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://www.voicedays.com/de/kongress/programm/"><img src="http://gunnarsohn.wordpress.com/files/2009/10/dsc_0081.jpg" alt="DSC_0081" title="DSC_0081" width="455" height="304" class="alignleft size-full wp-image-1979" /></a>Auf dem Nürnberger Fachkongress Voice Days plus stellte <a href="http://www.alexandria.unisg.ch/Personen/Bernhard_Schindlholzer">Bernhard Schindlholzer</a> von der Universität St. Gallen wirtschaftliche Bedeutung des Service Design-Ansatzes vorstellen. Viele Firmen würden sich nicht wirklich in die Rolle ihrer Kunden begeben. &#8220;Wie oft passiert es denn, dass man sich als Mitarbeiter, Vorstandschef oder Bereichsleiter eines Unternehmens anonym in die Rolle des Kunden versetzt und wirklich erlebt, was er macht. So wurden dem Top-Management von General Motors immer nur die besten Fahrzeuge auf einer Teststrecke präsentiert. Die Führungskräfte sahen also immer die besten Produkte und verstanden nicht, warum die Fahrzeuge sich nicht verkaufen ließen. Das geschieht in vielen Unternehmen. Im Top-Management lässt man sich von den Mitarbeitern etwas präsentieren und ist nicht bereit, in die Filialen zu gehen oder einmal in der Warteschleife der eigenen Hotline zu verweilen&#8221;, sagt Schindlholzer. </p>
<p>Es würden zwar Unmengen an Daten über den Kunden und sein Verhalten erhoben. Doch niemand beobachte, was wirklich in einer Filiale passiert und wie sich die Verbraucher dort verhalten. Viele Dinge könne man allerdings nicht einfach abfragen. &#8220;Die Kunden sind sich oft gar nicht bewusst darüber, warum sie bestimmte Dinge tun oder nicht tun. Durch Befragung allein, kommt man nicht weiter, denn mit den traditionellen Methoden können bestimmte Einsichten nicht generiert werden&#8221;, so der Service Design-Experte. Mit qualitativen, ethnographischen Methoden aber könnten neue Einsichten gewonnen und ein neues Kundenverständnis geschaffen werden. </p>
<p>&#8220;Die Deutsche Bank beispielsweise hat in Berlin ihre Filiale Q110 &#8211; die Deutsche Bank der Zukunft. McDonald&#8217;s hat ein Testcenter in München und Metro unterhält ein Retail Center of the Future. Das alles sind Umgebungen, in denen experimentiert und neue Ideen und verbesserte Services getestet werden können&#8221;, weiß Schindlholzer. In Firmen sollten Umgebungen mit Freiräumen entstehen für Teams, die sich ausleben und scheitern dürfen &#8211; losgelöst vom typischen Hierarchiedenken. </p>
<p>Hier ist der komplette Vortrag von Schindlholzer als Audiodatei! <span style='text-align:left;display:block;'><p><object type='application/x-shockwave-flash' data='http://s3.wordpress.com/wp-content/plugins/audio-player/player.swf' width='290' height='24' id='audioplayer1'><param name='movie' value='http://s3.wordpress.com/wp-content/plugins/audio-player/player.swf' /><param name='FlashVars' value='&amp;bg=0xf8f8f8&amp;leftbg=0xeeeeee&amp;lefticon=0x666666&amp;rightbg=0xcccccc&amp;rightbghover=0x999999&amp;righticon=0x666666&amp;righticonhover=0xffffff&amp;text=0x666666&amp;slider=0x666666&amp;track=0xFFFFFF&amp;border=0x666666&amp;loader=0x9FFFB8&amp;soundFile=http%3A%2F%2Fgunnarsohn.wordpress.com%2Ffiles%2F2009%2F10%2Fds220007.mp3' /><param name='quality' value='high' /><param name='menu' value='false' /><param name='bgcolor' value='#FFFFFF' /></object></p></span></p>
<p>26278847</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Was Sprachcomputer noch leisten werden - O-Töne von Professor Wahlster sind sehr interessant]]></title>
<link>http://gunnarsohn.wordpress.com/2009/10/28/was-sprachcomputer-noch-leisten-werden-o-tone-von-professor-wahlster-sind-sehr-interessant/</link>
<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 16:08:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>gunnarsohn</dc:creator>
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<description><![CDATA[Über die Voice Days plus habe ich ja schon einiges berichtet. Interessant sind noch die Ausführungen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img src="http://gunnarsohn.wordpress.com/files/2009/10/dsc_0102.jpg" alt="DSC_0102" title="DSC_0102" width="455" height="304" class="alignleft size-full wp-image-1973" />Über die Voice Days plus habe ich ja schon einiges berichtet. Interessant sind noch die Ausführungen von Professor Wahlster vom Deutschen Forschungszentrum für künstliche Intelligenz (DFKI) zu den sprachgesteuerten Diensten. Hier die O-Töne der Pressekonferenz. Am Anfang reden die beiden Vertreter der Nürnberg-Messe, dann Voice Days plus-Sprecher Bernhard Steimel und am Schluss dann Professor Wahlster. <span style='text-align:left;display:block;'><p><object type='application/x-shockwave-flash' data='http://s3.wordpress.com/wp-content/plugins/audio-player/player.swf' width='290' height='24' id='audioplayer1'><param name='movie' value='http://s3.wordpress.com/wp-content/plugins/audio-player/player.swf' /><param name='FlashVars' value='&amp;bg=0xf8f8f8&amp;leftbg=0xeeeeee&amp;lefticon=0x666666&amp;rightbg=0xcccccc&amp;rightbghover=0x999999&amp;righticon=0x666666&amp;righticonhover=0xffffff&amp;text=0x666666&amp;slider=0x666666&amp;track=0xFFFFFF&amp;border=0x666666&amp;loader=0x9FFFB8&amp;soundFile=http%3A%2F%2Fgunnarsohn.wordpress.com%2Ffiles%2F2009%2F10%2Fds220011.mp3' /><param name='quality' value='high' /><param name='menu' value='false' /><param name='bgcolor' value='#FFFFFF' /></object></p></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Social Media-Strategien für die Kundenkommunikation: Interessanter Artikel in t3n]]></title>
<link>http://gunnarsohn.wordpress.com/2009/10/16/social-media-strategien-fur-die-kundenkommunikation-interessanter-artikel-in-t3n/</link>
<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 10:06:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>gunnarsohn</dc:creator>
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<description><![CDATA[Das Web 2.0 bietet Unternehmen enorme Möglichkeiten, ihre Kundenkommunikation und ihr Marketing zu v]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://www.amazon.de/Facebook-Tube-Gewinnen-Social-Technologies/dp/3446417826/ref=sr_1_2?ie=UTF8&#38;qid=1255686354&#38;sr=8-2-fkmr0"><img src="http://gunnarsohn.wordpress.com/files/2009/10/facebook.jpg" alt="Facebook" title="Facebook" width="240" height="240" class="alignleft size-full wp-image-1893" /></a>Das Web 2.0 bietet Unternehmen enorme Möglichkeiten, ihre Kundenkommunikation und ihr Marketing zu verbessern. „Social Media heißt das Zauberwort, gemeint ist die persönliche und authentische Kommunikation mit Kunden auf Augenhöhe. Entscheidend dabei ist weniger die Auswahl der richtigen technologischen Tools, seien es Twitter, Facebook oder das eigene Blog, sondern vielmehr die richtige Strategie. Denn nur Unternehmen, die planvoll mit dem Thema Social Media umgehen, werden langfristig erfolgreich sein“, schreibt <a href="http://twitter.com/jkleske">Johannes Kleske</a>, strategischer Konzepter und Informationsarchitekt bei der Agentur Neue Digitale/Razorfish, <a href="http://t3n.de/news/?s=Johannes+Kleske">in einem Beitrag für die Zeitschrift t3n</a>.</p>
<p>Charlene Li und Josh Bernoff von Forrester Research haben im vergangenen Jahr mit ihrem Buch „Groundswell“ (in deutscher Ausgabe unter dem Titel „Facebook, YouTube, Xing &#38; Co.“ erschienen) wichtige Erkenntnisse zusammen getragen. Zahlreiche Gespräche mit großen und kleinen Unternehmen über deren Erfahrungen mit Social Media wurden von Li und Bernoff auf die Formel „POST“ verdichtet. „POST“ steht dabei für People, Objectives, Strategy und Technology oder auf Deutsch: Zielgruppe, Ziele, Strategie und Technologie. „Bereits hier lässt sich ein deutlicher Unterschied in der Herangehensweise an eine Social-Media-Strategie im Unterschied zur gängigen Praxis erkennen. Für viele beginnt der Einstieg in Social Media mit Sätzen wie ‚Wir brauchen auch so ein Blog’ oder ‚Ich richte mal einen Twitter-Account ein’. Bei POST laufen Blogs und Twitter unter ‚Technology’ und stehen ganz am Ende. Erst wenn man die Zielgruppe genau kennt (People), die Herangehensweise definiert hat (Objectives) und die langfristige Richtung sowie die Auswirkungen für das Unternehmen klar sind (Strategy), machtman sich Gedanken, mit welchen Technologien und Mitteln mandas Ganze umsetzt. Dadurch wird vermieden, dass man nur Trends hinterherläuft, die gar nicht zur eigenen Strategie oder Zielgruppepassen“, so Kleske. </p>
<p>Um Gespräche im Social Web zu initiieren, ist es wichtig erst einmal mit dem Zuhören zu beginnen. „Nur wer sich zuerst ein Bild macht, was der Standpunkt des anderen ist und in welcher Art und Form er diesen vermittelt, kann angemessen reagieren. Viele klassische Marketing- und PR-Experten tun sich damit schwer. Aber Fakt bleibt: Wer nicht zuhört, führt keinen Dialog und wird im Social Web langfristig keinen Erfolg haben“, meint Kleske. </p>
<p>Für das Zuhören gibt es interessante Tools, die Unternehmen nutzbringend einsetzen können. Das fängt nach Auffassung von Kleske bei der einfachen Suche in Blogsuchmaschinen oder auf search.twitter.com an und geht bis zu ausgefeilten Buzz-Monitoring-Systemen von Anbietern wie Vico Research und Ethority, die qualitative Auswertungen zur Stimmung und Krisenfrüherkennung ermöglichen.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/Das-Twitter-Buch-Tim-OReilly/dp/3897219425/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#38;s=books&#38;qid=1255687146&#38;sr=8-1"><img src="http://gunnarsohn.wordpress.com/files/2009/10/twitter-buch.jpg" alt="Twitter-Buch" title="Twitter-Buch" width="240" height="240" class="alignleft size-full wp-image-1894" /></a>Um Trends aufzuspüren, eignet sich der <a href="http://whatthetrend.com">Twitter-Dienst „What the Trend“</a>. Er listet heiße Themen in einer verständlichen Kurzbeschreibung auf. Hat ein Thema noch keine Beschreibung, wird man ermuntert, selbst etwas zu schreiben. Siehe auch das Twitter-Buch von Tim O’Reilly und Sarah Milstein, erschienen im O’Reilly-Verlag. <a href="http://microplaza.com">MicroPlaza</a> zeigt nicht nur an, wofür sich die Leute bei Tiwtter interessieren, sondern es kann die Ergebnisse auch personalisieren und die am häufigsten erwähnten Links im Twitter-Netzerwerk anzeigen. TweetMeme http://tweetmeme.com verfolgt die verbreiteten Links und versieht sie mit einer Rangfolge. ExecTweets http://exectweets.com ist eine nützliche Sache, um zu erkunden, was in der Businesswelt los ist. Hier findet man Informationen und Details von Geschäftsleuten. </p>
<p>Für die Strategien im Social Web eignen sich natürlich auch Positivbeispiele anderer Firmen. So etwas wie der heilige Gral der Interaktion eines Unternehmens. Für die Einbeziehung des Kunden hat Starbucks mit der Plattform „<a href="http://mystarbucksidea.force.com/ideaHome">MyStarbucksIdea.com</a>“ einige Erfolge erzielen können. Hier kann jeder seine Wünsche an die Kaffeehaus-Kette äußern.  „Dazu gehören Dinge wie ‚Günstigerer Kaffee’, ‚Mehr gesunde Snacks’ und ‚Veranstaltungstipps in der Nähe’. Bis Anfang Mai 2009 wurden über 70.000 Ideen und Wünsche geäußert“, weiß Kleske. </p>
<p>Das Ganze werde von einem Starbucks-Team betreut, das zu den verschiedenen Wünschen Stellung<br />
bezieht, Hinweise auf bereits umgesetzte Wünsche gibt. Starbucks bekomme Unmengen an gewichteten Verbesserungsvorschlägen und Einblicken in die Wünsche und Vorstellung seiner Kunden.</p>
<p>„Auch ein Jahr nach seiner Veröffentlichung ist das POST-Framework von Forrester Research immer noch das umfassendste systematische Werkzeug, um eine Social-Media-Strategie zu entwickeln und sich so optimal für einen dauerhaften Erfolg in der Konversation im Social Web aufzustellen. Aber auch die beste Strategie bringt einem im Web wenig, wenn das eigene Produkt den Erwartungen nicht standhält und die Mitarbeiter die Kunden statt als Könige eher als notwendiges Übel sehen. Social Media kann immer nur ein Verstärker dessen sein, was die eigene Unternehmenskultur ausmacht. Unternehmen wie der Schuhhersteller „Zappos“ und die Fluglinie „Virgin America“, die ständig die Extrameile für ihre Kunden gehen, haben deshalb im Social Web außergewöhnlichen Erfolg“, so das Fazit von Kleske. </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[BKA sagt Treffen mit Providern ab - Geheimniskrämerei um technische Zensursula-Richtlinien?]]></title>
<link>http://gunnarsohn.wordpress.com/2009/10/01/bka-sagt-teffen-mit-providern-ab-geheimniskramerei-um-technische-zensursula-richtlinien/</link>
<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 16:25:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>gunnarsohn</dc:creator>
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<description><![CDATA[Nach Informationen von heise online hat das BKA ein für morgen anberaumtes Treffen mit den deutschen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img src="http://gunnarsohn.wordpress.com/files/2009/10/zensursula.jpg" alt="zensursula" title="zensursula" width="280" height="280" class="alignleft size-full wp-image-1878" />Nach Informationen von <a href="http://www.heise.de/newsticker/Netzsperren-BKA-sagt-Treffen-mit-Providern-ab--/meldung/146203">heise online</a> hat das BKA ein für morgen anberaumtes Treffen mit den deutschen Zugangsprovidern abgesagt. Bei dem Treffen sollte den Providern eine technische Richtlinie zur Umsetzung des Gesetzes zur Bekämpfung der Kinderpornografie in Kommunikationsnetzen ausgehändigt werden. Im Vorfeld habe es von Seiten der Internetwirtschaft Kritik am Umsetzungsverfahren gegeben. So sprach Hannah Seifert vom eco-Verband von unnötiger &#8220;Geheimniskrämerei&#8221;. Die Einstufung der Technikbestimmungen als Verschlusssache könne als &#8220;Marktzutrittsbarriere&#8221; gewertet werden, vor allen Dingen für ausländische Provider. Jetzt sah sich das BKA genötigt, mit einer Pressemitteilung zu reagieren. Hier der Wortlaut:</p>
<p>Bundeskriminalamt reagiert auf Kritik und hebt Einstufung der Technischen Richtlinie zum Entwurf des Zugangserschwerungsgesetzes als Verschlusssache auf</p>
<p>Als Reaktion auf die teilweise geäußerte Kritik hebt das Bundeskriminalamt (BKA) die Einstufung der Technischen Richtlinie zum Entwurf des Gesetzes zur Erschwerung des Zugangs zu kinderpornografischen Inhalten in Kommunikationsnetzen, kurz Zugangserschwerungsgesetz, als Verschlusssache auf und bindet die Verbände enger in die Abstimmung der Richtlinie ein.</p>
<p>Mit Veröffentlichung im Amtsblatt der Bundesnetzagentur vom 23. September 2009 hatte das BKA die künftig durch das Zugangserschwerungsgesetz verpflichteten Dienstanbieter für den 02. Oktober 2009 eingeladen, um ihnen die technische Richtlinie zum Entwurf des Zugangserschwerungsgesetzes zu übergeben und ihnen damit die Möglichkeit einzuräumen, sie im weiteren Verfahren zu kommentieren. Die Verbände wurden angesichts der Einstufung der technischen Richtlinie als Verschlusssache lediglich über das Verfahren informiert.</p>
<p>Dieses Vorgehen wurde insbesondere von einzelnen Verbandsvertretern öffentlich kritisiert. Neben der Kritik an der Begrenzung des Teilnehmerkreises der anberaumten Veranstaltung wurde insbesondere die Einstufung der technischen Richtlinie als Verschlusssache bemängelt.</p>
<p>BKA-Präsident Jörg Ziercke: „Es war nie unsere Absicht, die Verbände aus dem Verfahren der Entwicklung der technischen Richtlinie zum Entwurf des Zugangserschwerungsgesetzes auszugrenzen. Das von uns gewählte Verfahren sollte Sorge dafür tragen, dass Details zur technischen Umsetzung lediglich einem begrenzten Personenkreis zugänglich gemacht und somit mögliche Manipulationen des Verfahrens von außen minimiert werden. Ich greife den von den Verbänden geäußerten Wunsch der engeren Einbindung in das Abstimmungsverfahren jedoch gerne auf und werde zudem die Einstufung der technischen Richtlinie als Verschlusssache aufheben. Mit der Aufhebung der Verschlusssacheneinstufung und der Erweiterung des in den Abstimmungsprozess eingebundenen Personenkreises wächst jedoch die Verantwortung aller Beteiligten, sorgsam und pflichtbewusst mit den ihnen zur Verfügung gestellten Informationen umzugehen.“</p>
<p>Das für den 02. Oktober 2009 geplante Treffen mit den Dienstanbietern wurde abgesagt. Ende der Mitteilung, die Diskussion wird aber erst so richtig losgehen, oder?</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kochende Wut, T-Mobile und die Sehnsucht nach Tarifen für die Datennutzung: Wehret den Anfängen!]]></title>
<link>http://gunnarsohn.wordpress.com/2009/09/22/kochende-wute-t-mobile-und-die-sehnsucht-nach-tarifen-fur-die-datennutzung-wehret-den-anfangen/</link>
<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 13:03:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>gunnarsohn</dc:creator>
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<description><![CDATA[Mit dem Softwareupdate für das iPhone hat T-Mobile die Möglichkeit gesperrt, dieses iPhone als Daten]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://www.amazon.de/Wut-Workout-Produktiver-Umgang-mit-Wut/dp/3860727516/ref=sr_1_13?ie=UTF8&#38;s=books&#38;qid=1253624424&#38;sr=8-13"><img src="http://gunnarsohn.wordpress.com/files/2009/09/wut.jpg" alt="Wut" title="Wut" width="240" height="240" class="alignleft size-full wp-image-1856" /></a>Mit dem <a href="http://www.areamobile.de/news/13034-t-mobile-keine-modem-nutzung-fuer-iphone-vertraege-der-ersten-generation">Softwareupdate für das iPhone hat T-Mobile die Möglichkeit gesperrt</a>, dieses iPhone als Datenmodem für Netbooks etc. zu verwenden (Tethering). FAZ-Redakteur Michael Spehr hat heute in der Rubrik Motor und Technik den Sachstand schön zusammengefaßt. &#8220;Im Internet kocht die Wut hoch. Bei Facebook wurde bereits eine Protestgruppe (<a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=133351837468">der man hier beitreten </a> und <a href="http://www.liebe-telekom.org/">hier auch eine Petition zeichnen kann</a>) &#8220;Hallo T-Mobile, liebe Telekom: Es reicht!&#8221;, der sich in weniger als 20 Stunden mehr als 1000 Mitglieder angeschlossen und die nun über die &#8216;kalte Arroganz der rosafarbenen Macht&#8217; räsonieren&#8221;, schreibt Spehr. &#8220;Seit wann werden Verträge und deren Leistungen einer Firmware-Version angepasst&#8221;, fragt sich berechtigterweise ein Protestler. Das Ganze werde ohnehin vor Gericht landen. <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2009/09/16/brief-an-t-mobile/">Der Düsseldorfer Anwalt Udo Vetter hat T-Mobile im Namen eines Mandanten aufgefordert, die &#8220;einseitige Änderung des Vertragsinhalts&#8221; zurückzunehmen. Er droht mit einer Klage auf Schadensersatz. </a></p>
<p>Was Apple und T-Mobile veranstalten, sei keine Glanzleistung, moniert der FAZ-Redakteur. Im Kern gehe es bei den Tethering-Verträgen jedoch darum, ob es den Mobilfunknetzbetreibern künftig möglich sein wird, nicht nur das Datenvolumen abzurechnen, sondern auch die Art und Weise der Datennutzung unterschiedlich zu bepreisen. &#8220;Das wäre ungefähr so, als ob die Stadtwerke einen Aufpreis für denjenigen Strom verlangen, den der heimische Computer verbraucht und ein weiteres Extraentgelt für das Wasser eines Wannenbades fordern&#8221;, beklagt sich Spehr und hat den Nagel auf den Kopf getroffen. Wehret den Anfängen!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Verkündet den Magnetismus in roten POSe - Das Ende des vodafonistischen Worthülsen-Spektakels]]></title>
<link>http://gunnarsohn.wordpress.com/2009/09/21/verkundet-den-magnetismus-in-roten-pose-das-ende-des-vodafonistischen-worthulsen-spektakels/</link>
<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 14:23:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>gunnarsohn</dc:creator>
<guid>http://gunnarsohn.wordpress.com/2009/09/21/verkundet-den-magnetismus-in-roten-pose-das-ende-des-vodafonistischen-worthulsen-spektakels/</guid>
<description><![CDATA[Nun ist es an der Zeit, das vodafonistische Worthülsen-Spektakel für beendet zu erklären. Mit 19 Pro]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img src="http://gunnarsohn.wordpress.com/files/2009/09/phrasendrescher.jpg" alt="Phrasendrescher" title="Phrasendrescher" width="180" height="180" class="alignleft size-full wp-image-1843" />Nun ist es an der Zeit, <a href="http://gunnarsohn.wordpress.com/2009/07/17/wahle-die-vodafonistische-worthulse-einer-neuen-zeitrechnung/">das vodafonistische Worthülsen-Spektakel </a>für beendet zu erklären. Mit 19 Prozent ist das Votum deutlich ausgefallen: Die Dopingweisheit aus dem Radsport hat das Rennen gemacht. „Wir geben Dir die Power dazu, wir geben Dir empowerment“. </p>
<p>Diese rotgetünchte Weisheit aus den Zeiten des Existenzialismus hatte die nötige Enkomplexität, um das systemische Paradigma von Niklas Luhmann in Dekomplexität zu transformieren. Denn die Manifestation der Kundenbevorzugung mit Klingeltönen ist eine wichtige Synergie auf dem Wachstumspfad nach der Client first-Strategie „Much more for more“. In Fußgängerzonen steht der Kunde im Mittelpunkt auch wenn er Nichtkunde ist, um ihm Markenversprechen und Kundenversprechen über Markenwesen der Generation upload zu kommunizieren und mit weltweit führenden Mehrwertgeschenken zu begeistern und Markenbotschafter in knallrote POSe zu schicken, die ihren Glauben an den Magnetismus kundtun und die Kopernikanische Wende über Consumer-Vorteilsprogramme sowie Daten-Tarife einleiten. </p>
<p><a href="http://blogbar.de/archiv/2009/08/07/extreme-lobo-lumma-vodafailing-beim-dialog-mit-dem-netz/">Die nötigen Schlussworte hat sowieso Don Alphonso vor einigen Wochen gesprochen. </a>Gewinner der systemischen Stilkunde für Vodafonisten ist Anke. Das Opus schicke ich Dir per Post, wenn Du mir Deine Adresse mitteilst. </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Der olle Riepl und ein Rettungsgesetz, das gar nicht existiert: Warum die Medienhäuser schnell einen Schwimmkurs besuchen sollten]]></title>
<link>http://gunnarsohn.wordpress.com/2009/09/14/der-olle-riepl-und-ein-rettungsgesetz-das-gar-nicht-existiert-warum-die-medienhauser-schnell-einen-schwimmkurs-besuchen-sollten/</link>
<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 13:36:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>gunnarsohn</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die Medienmogule sind immer noch von ihrer Unverwundbarkeit überzeugt. Das hat Thomas Knüwer in eine]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img src="http://gunnarsohn.wordpress.com/files/2009/09/kaiser.jpg" alt="Kaiser" title="Kaiser" width="455" height="455" class="alignleft size-full wp-image-1808" />Die Medienmogule sind immer noch von ihrer Unverwundbarkeit überzeugt. Das hat <a href="http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=2206">Thomas Knüwer in einem Blog-Beitrag</a> sehr schön herausgearbeitet. Als Beruhigungsmittel dient seit Jahren das &#8220;Unverdrängbarkeitsgesetz&#8221; des ollen Wolfgang Riepl aus der Kaiserzeit (1913). <a href="http://www.welt.de/print-welt/article215176/Der_Journalismus_lebt_Essay.html">Axel-Springer-Chef Matthias Döpfner glaubt an das so genannte Rieplsche Gesetz</a>: &#8220;Keine neue Mediengattung ersetzt die bestehenden. Medienfortschritt verläuft kumulativ, nicht substituierend. Es kommt immer Neues hinzu, aber das Alte bleibt. Bis heute ist dieses Gesetz unwiderlegt. Das Buch hat die erzählte Geschichte nicht ersetzt. Die Zeitung hat das Buch nicht ersetzt, das Radio nicht die Zeitung, das Fernsehen auch nicht das Radio. Und also wird das Internet auch nicht das Fernsehen oder die Zeitung ersetzen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Oder Tagesspiegel-Chef Stephan-Andreas Casdorff. Oder Peter Glotz. Die Zahl der Riepl-Fans ist Legion. Und Legion ist ein gutes Stichwort, schaut man genauer auf jenen Herrn Riepl. Der nämlich war kein Medienwissenschaftler, wie man denken könnte. Er war Altphilologe und Chefredakteur der &#8216;Nürnberger Zeitung&#8217;. Das Thema seiner Dissertation lautete: &#8216;Das Nachrichtenwesen des Altertums mit besonderer Rücksicht auf die Römer&#8217;. Er veröffentlichte sie 1913&#8243;, schreibt Knüwer. </p>
<p>In der Dissertation von Riepl taucht folgende Hypothese auf:<br />
&#8220;Andererseits ergibt sich gewissermaßen als ein Grundgesetz der Entwicklung des Nachrichtenwesens, dass die einfachsten Mittel, Formen und Methoden, wenn sie nur einmal eingebürgert und brauchbar befunden worden sind, auch von den vollkommensten und höchst entwickelten niemals wieder gänzlich und dauernd verdrängt und außer Gebrauch gesetzt werden können, sondern sich neben diesen erhalten, nur dass sie genötigt werden, andere Aufgaben und Verwertungsgebiete aufzusuchen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Vielleicht hat einer der Leser hier einen Überblick, wie es passieren konnte, dass eine Hypothese aus einer Dissertation des Jahres 1913, die sich mit Nachrichten im Römischen Reich beschäftigt, zum Rettungsanker der Medienkonzerne des Jahres 2009 werden konnte? Es ist geradzu putzig, wenn selbst die philogisch-historische Fakultät der Uni Augsburg über Riepl schreibt, er habe sich mit der &#8216;Geschichte der Fern- und Telekommunikation&#8217; beschäftigt. Denn als Riepl seine Doktorarbeit schrieb, gab es nicht einmal das Radio.<br />
Womit Riepl sich beschäftigte war anscheinend vor allem das Post- und Meldewesen. Das kann nicht nur durch Menschen stattfinden, die auf eine Unterlage geschriebene Texte transportieren, sondern genauso durch Fahnen, Blink- oder Audiosignale&#8221;, so Knüwer. </p>
<p>Riepl beschäftigte sich mit dem Nebeneinander von schriftlicher und mündlicher Kommunikation. Zudem zeigen die Beispiele seiner Abhandlung, dass Medien sehr wohl sterben können. So ist der Bote in unseren Tagen längst kein Medium mehr, dass noch irgendwelche Relevanz besitzt. Und welche Rolle spielt der Telegraph für die Individualkommunikation, Herr Döpfer? Ausgestorben. Welche Bedeutung haben Prediger, Ausrufer oder Kalender für die Massenkommunikation? Keine. Das Unverdrängbarkeitsgesetz war nie ein Gesetz und als These von Anfang an falsch. Aber was interessiert denn das Geschwätz von gestern, wenn kaum jemand sich die Mühe macht, in den alten Dissertationsschinken von Riepl nachzuschlagen. Haben Döpfner und Co. dieses Werk je gelesen? Vielleicht wird Riepl so inflationär zitiert, weil niemand mehr sich die Mühe macht, die Primärquelle zu überprüfen. Bei ZVAB konnte ich die Schwarte &#8220;Das Nachrichtenwesen des Altertums mit besonderer Rücksicht auf die Römer&#8221; noch erwerben und werde von Zeit zu Zeit darauf eingehen. Knüwer hat ja so recht, wenn er auf die Brüchigkeit des Döpfner-Argumentariums hinweist: &#8220;Wenn Herr Riepls Dissertation der Rettungsring der Medienhäuser ist, dann ist die Empfehlung, einen Schwimmkurs zu belegen, nicht die schlechteste&#8221;.</p>
<p><a href="http://www.berlin-institute.de/Riepl_Nachrichtenwesen.pdf">Zum Einlesen.</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Ob mit oder ohne Manifest: Bei vielen Massenmedien werden die Lichter ausgehen]]></title>
<link>http://gunnarsohn.wordpress.com/2009/09/08/ob-mit-oder-ohne-manifest-bei-vielen-massenmedien-werden-die-lichter-ausgehen/</link>
<pubDate>Tue, 08 Sep 2009 21:59:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>gunnarsohn</dc:creator>
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<description><![CDATA[Es gibt das Kommunistische Manifest, das Manifest des Surrealismus, das konsumistische Manifest, das]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img src="http://gunnarsohn.wordpress.com/files/2009/09/manifest.jpg" alt="Manifest" title="Manifest" width="115" height="115" class="alignleft size-full wp-image-1779" />Es gibt das Kommunistische Manifest, das Manifest des Surrealismus, das konsumistische Manifest, das Cluetrain-Manifest und nun das <a href="http://internet-manifest.de/">Internet-Manifest</a>. Nach dpa-Meinung soll es ein Beben ausgelöst haben &#8211; aber wer spürt denn da wirklich die Schwingungen unter seinen Füßen? Die Autoren haben ihre 17 Behauptungen. als Gegenentwurf zur &#8220;Hamburger Erklärung&#8221; formuliert, in der über 160 Verleger Ende Juni einen besseren Schutz des geistigen Eigentums im Internet verlangt hatten. Man kann viele Positionen unterschreiben. Etwa: &#8220;Das Internet ist ein Medienimperium in der Jackentasche. Das Web ordnet das bestehende Mediensystem neu: Es überwindet dessen bisherige Begrenzungen und Oligopole. Veröffentlichung und Verbreitung medialer Inhalte sind nicht mehr mit hohen Investitionen verbunden. Das Selbstverständnis des Journalismus wird seiner Schlüssellochfunktion beraubt &#8211; zum Glück. Es bleibt nur die journalistische Qualität, die Journalismus von bloßer Veröffentlichung unterscheidet.&#8221; Oder: &#8220;Wenn Medienhäuser weiter existieren wollen, müssen sie die Lebenswelt der Nutzer verstehen und sich ihrer Kommunikationsformen annehmen. Dazu gehören die sozialen Grundfunktionen der Kommunikation: Zuhören und Reagieren, auch bekannt als Dialog.&#8221; Richtig ist auch: &#8220;Internet-Zugangssperren gleich welcher Form gefährden den freien Austausch von Informationen und beschädigen das grundlegende Recht auf selbstbestimmte Informiertheit.&#8221; Auch die anderen Punkte beschreiben die Realität einer neuen Medienwelt, die von den Großverlagen einfach nicht akzeptiert wird. Pech gehabt. An den System-Defiziten werden die meisten Medienmacher scheitern und das kann uns doch ziemlich Wurscht sein. </p>
<p>Das ist eine Chance für all jene, die ohne große Overhead-Kosten spannende Projekte auf den Markt bringen &#8211; und das sogar in Printform, wie beispielsweise Dummy. <a href="http://gunnarsohn.wordpress.com/?s=Dummy&#38;searchbutton=Go!">Das hat Dummy-Herausgeber Oliver Gehrs hervorragend analysiert:</a> „Die großen Verlage sind nur auf ihre Rendite erpicht. Sie wollen keine Innovationen machen. Sie haben alle journalistischen Spielwiesen, die wirklich Spaß machen, gestrichen, weil sie nicht den Renditezielen entsprachen. Ich habe eine denkbar schlechte Meinung von dieser Medienlandschaft, vor allem im Printbereich“, sagte Gehrs beim Medienforum Mittweida schon vor zwei Jahren! Verlage hätten es verschlafen, wirkliche Marken im Internet zu etablieren. Die Online-Auftritte seien lange Zeit nur Abflussrohre der Printausgaben gewesen.</p>
<p>Die Massenblätter seien dazu verdammt, immer den kleinsten Nenner zu finden. Sie müssten an den Studienrat in Heidelberg und an die 25-Jährige in Berlin-Mitte denken. Dieser Spagat würde nicht mehr funktionieren. „Wenn man den Stern oder den Spiegel liest, kriegt man ständig gesellschaftliche Zustände beschrieben, die es so gar nicht gibt. Zumindest nicht in diesen großen gesellschaftlichen Clustern. Diese Gesellschaft, die da abgebildet wird, ist so nicht mehr existent. Etwa die Neue Bürgerlichkeit. Die kann man finden, aber auch genau das Gegenteil. Oder die Neue Gemütlichkeit in Berliner Kneipen (Stern-Bericht). Auch das kann man antreffen. Man könnte aber schreiben, die Neue Kühle in Berliner Kneipen. Es gibt mittlerweile so viele Lebensstile, die nebeneinander existieren. Die Welt wird immer dialektischer“, erklärte Gehrs. </p>
<p>Massenmedien würden noch immer dem großen gesellschaftlichen Kanon hinterherlaufen. Die Zeit für hohe Printauflagen mit einer Million Auflage sei endgültig vorbei. <strong>Die großen Tanker mit ihrem Themen-Mainstream ohne Trennschärfe könnten die reale Welt immer weniger abbilden.</strong> Daran werden auch die krampfhaften Abwehrschlachten der Verleger nichts ändern. In Zukunft werde es immer mehr Publikationen geben, die vielleicht 80.000 Leser erreichen. Das sei das Dilemma der großen Verlage, die nur in Dimensionen von 250.000 aufwärts rechnen. Ein Heft wie Dummy werde es bei Gruner &#38; Jahr, Burda oder Bauer nie geben. Diese Konzerne könnten nicht in kreativen Einheiten denken. Da müsse jeder als Profit Center dazu beitragen, dass die Verlagsbosse auch schön in ihren Dienstwagen fahren können. Die Verlagskonzerne seien nicht in der Lage, gesellschaftliche Veränderungen zu spüren und publizistisch abzubilden.</p>
<p>Der Journalismus-Professor Stephan Ruß-Mohl sieht es ähnlich: „Die Verlagsmanager haben sich an entscheidenden Stellen verkalkuliert. In der ‘guten, alten’ Zeit hatten die meisten Blätter regionale oder lokale Oligopole oder Monopole, also eine marktbeherrschende Stellung. Damit konnten sie bei den Anzeigenpreisen kräftig zulangen. Über Jahrzehnte hinweg erzielten sie Traumrenditen, von denen nicht nur viele Verleger, sondern auch so manche Redakteure in ihren Nischen wie die Maden im Speck lebten. Im Internet herrscht dagegen Wettbewerb. Der Konkurrent, der auf dieselben Anzeigenkunden hofft, ist nur einen Mausklick entfernt. Deshalb schrumpfen bei den Werbeumsätzen die Margen, aus denen sich früher Redaktionen großzügig finanzieren ließen“, so Ruß-Mohl. Für die Werbetreibenden seien das paradiesische Zustände. Sie könnten ihre Zielgruppen ohne allzu große Streuverluste über das Internet sehr viel besser erreichen und müssten das Geld nicht mehr zum Fenster rausfeuern. </p>
<p>Und noch ein Trend schröpft die Verlage: Wer nach einer neuen Freundin Ausschau hält oder sein Auto zum Verkauf anbietet, kann online inzwischen gratis oder für wenig Geld seine Ziele erreichen. Hier hilft die Silo-Taktik der Verlagsmanager nicht weiter. Die entsprechenden Portale laufen auch ohne Nachrichten-Content!<br />
Offensichtlich fehlt vor allen Dingen den Medienmachern in Deutschland eine klare Strategie. Zu lange haben sie das Thema heruntergespielt. Sie haben über Jahre das eigene Niedergangs-Szenario verdrängt, kritisiert Ruß-Mohl.</p>
<p>Das Internet hat die Autorität der Massenmedien untergraben und sie vom Nachrichtenthron gestoßen. Psychologisch ist das wohl schwer zu verkraften. Braucht uns nicht zu interessieren. Es gibt keine Selektionsmacht mehr, die früher den Nachrichtenstrom in ein Rinnsal verwandelt hat. Auch die Urheberschlachten, Abmahnsysteme der Nachrichtenagenturen und sonstige neuen Strafmaßnahmen gegen die Internetwelt ändern nichts an den technologisch bedingten Änderungen der Geschäftsgrundlage, die Professor Ruß-Mohl dargelegt hat. Die Kohle für Werbung, Immobilien-, Klein- und Kontaktanzeigen wandert immer mehr ins Web ab. Dafür braucht man keine klassischen Verlage mehr. Und auch der mediale Einheitsbrei der Tageszeitungen kann uns gestohlen bleiben. Sehr hübsch übrigens in der September-Ausgabe des DJV-Verbandsmagazins &#8220;journalist&#8221; unter die Lupe genommen. &#8220;Crossmedial total&#8221; war beispielsweise eine Artikel-Verzahnung des Iran-Korrespondenten Martin Gehlen. &#8220;Sein Beitrag über den Schauprozess gegen Clotilde Reiss stand weitgehend identisch nicht nur in der Frankfurter Rundschau und im Kölner Stadtanzeiger, sondern auch in der WAZ, der Westfälischen Rundschau und der Neuen Ruhr Zeitung.&#8221; Identitäten stellte der journalist-Autor sogar bei Zeichensetzungsfehlern fest. </p>
<p>Und wenn man sich die Politik- und Wirtschaftsberichte in Regionalzeitungen anschaut, bekommt man angesichts der Flut von Meldungen der einschlägig bekannten Nachrichtenagenturen das Grausen. Die Gesternzeitungen konkurrieren halt mit der Tagesschau von gestern. Mit oder ohne Manifest. Bei vielen Massenmedien werden die Lichter ausgehen. Gute Nacht!</p>
<p><strong>Ziel sei es nach Angaben von Manifest-Co-Autor Stefan Niggemeier übrigens gewesen, eine Debatte zu entzünden. Dies sei zweifelsohne gelungen, auch wenn sich bislang kaum Verleger zu Wort gemeldet hätten. Er geht aber schon davon aus, dass dies in den Verlagen aufmerksam zur Kenntnis genommen wird. Jo, zur Kenntnis nehmen kann man viel. Passieren wird in den Verlagen wenig. </strong></p>
<p>Siehe auch:<br />
<a href="http://meedia.de/nc/details/article/web-verrei-t-das-internet-manifest_100023104.html">Web verreißt das Internet-Manifest.</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Meinung gefragt: Wikipedia ist keine Demokratie der Geistreichen, Wikipedia ist die Diktatur der Zeitreichen. ]]></title>
<link>http://gunnarsohn.wordpress.com/2009/08/25/meinung-gefragt-wikipedia-ist-keine-demokratie-der-geistreichen-wikipedia-ist-die-diktatur-der-zeitreichen/</link>
<pubDate>Tue, 25 Aug 2009 13:59:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>gunnarsohn</dc:creator>
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<description><![CDATA[Der Ausspruch in der überschrift belegt sich immer mehr, wie man an der Meldung und den Meinungsbeit]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://www.ne-na.de/die-verlorene-unschuld-der-graswurzel-enzyklop-disten-wikipedia-versch-rft-artikel-kontrollen-oligarchie-system-statt-soziales-netzwerk/0086"><img src="http://gunnarsohn.wordpress.com/files/2009/08/wikipedia.jpg" alt="Wikipedia" title="Wikipedia" width="300" height="215" class="alignleft size-full wp-image-1763" /></a>Der Ausspruch in der überschrift belegt sich immer mehr, wie man an der Meldung und den Meinungsbeiträgen auf NeueNachricht  entnehmen kann: </p>
<p><a href="http://www.ne-na.de/die-verlorene-unschuld-der-graswurzel-enzyklop-disten-wikipedia-versch-rft-artikel-kontrollen-oligarchie-system-statt-soziales-netzwerk/0086">So von Bernhard Steimel, Sprecher der Nürnberger Voice Days plus:</a> „Von einer Weisheit der Vielen kann nun nicht mehr gesprochen werden. Wikipedia verabschiedet sich von den Prinzipien der sozialen Netzwerke. Von den sympathischen libertären Wurzeln der Web-Enzyklopädie bleibt nicht mehr viel übrig&#8221;, kritisiert Steimel. Wer gegen Expertokratie und institutionelle Machtstrukturen ankämpfe, könne nicht selbst eine Politik des „closed shop&#8221;. Etiketten wie Schwarmintelligenz oder Graswurzeldemokratie würden die wahren Strukturen des Netzwerkes verfälschen.</p>
<p><a href="http://www.ne-na.de/die-verlorene-unschuld-der-graswurzel-enzyklop-disten-wikipedia-versch-rft-artikel-kontrollen-oligarchie-system-statt-soziales-netzwerk/0086">Weitere Expertenmeinungen würden mich interessieren. </a></p>
<p>Buchtipp.<br />
<a href="http://www.amazon.de/Wikipedia-Rätsel-Kooperation-Christian-Stegbauer/dp/3531165895/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#38;s=books&#38;qid=1251200680&#38;sr=8-1"><img src="http://gunnarsohn.wordpress.com/files/2009/08/stegbauer1.jpg" alt="Stegbauer" title="Stegbauer" width="240" height="240" class="alignleft size-full wp-image-1766" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Währungsrechner]]></title>
<link>http://wirtschafter.wordpress.com/2009/08/18/waehrungsrechner/</link>
<pubDate>Tue, 18 Aug 2009 11:39:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>wirtschafter</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ein Währungsrechner dient zum Umrechnen verschiedener Währungen. Man kann also einen bestimmten Betr]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ein Währungsrechner dient zum Umrechnen verschiedener Währungen. Man kann also einen bestimmten Betrag einer Ausgangswährung (z.B. Euro) in eine Zielwährung (z.B. U.S. Dollar) umrechnen. Währungsrechner gibt es entweder als Online Variante auf diversen Websites oder zum Download und anschließender Installation auf die Festplatte (genauso kennen einige sicher noch die Oldschool-Variante &#8220;Tabelle mit Umrechnungskursen zu einem Stichtag im Kalender&#8221;; aber die ist den modernen Echtzeitdaten nun wirklich völlig unterlegen.) Besonders bei letzterer (also: &#8220;Computerprogramm auf einem Computer installiert&#8221;) sollte man darauf achten, dass man die Wechselkurse aktualisiert, bevor man den Währungsrechner nutzt. Denn sonst muss schon mal &#8216;ne Entscheidung unter unsinnig erhöhter Unsicherheit getroffen werden <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Währungsrechner bringen ganz unterschiedliche Funktionen bzw. Bezugsgrößen mit: von der einfachsten Art (es wird nur zum gerade aktuellen Kurs umgerechnet) über historische Kurse, bei denen Wechselkurse aus der Vergangenheit zugrunde gelegt werden, bis hin zur Umrechnung von bzw. in nicht mehr existierende Währungen - wie zum Beispiel denen der heutigen Euro-Zone.</p>
<p>Die Bedienung ist jedoch im Grunde bei allen ziemlich ähnlich: Ausgangswährung wählen, Zielwährung wählen, Betrag (der Ausgangswährung) eingeben, o.k. klicken und der Betrag wird in der Zielwährung angezeigt.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Basic, Alphonso, Niggemeier, Knüwer und Co.: Die neuen Alpha-Journalisten ]]></title>
<link>http://gunnarsohn.wordpress.com/2009/08/14/basic-alphonso-niggemeier-knuwer-und-co-die-neuen-alpha-journalisten/</link>
<pubDate>Fri, 14 Aug 2009 09:54:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>gunnarsohn</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die Stephan Weichert und Christian Zabel haben ein neues Buch vorgelegt über die Alpha-Journalisten ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://www.amazon.de/Die-Alpha-Journalisten-2-0-Deutschlands-Wortführer/dp/3938258926/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#38;s=books&#38;qid=1250243014&#38;sr=8-1"><img src="http://gunnarsohn.wordpress.com/files/2009/08/alpha-journalisten.jpg" alt="Alpha-Journalisten" title="Alpha-Journalisten" width="455" height="455" class="alignleft size-full wp-image-1724" /></a>Die Stephan Weichert und Christian Zabel haben ein neues Buch vorgelegt über die Alpha-Journalisten 2.0. Tauchten in ihrem ersten Werk über die Alpha-Journalisten der klassischen Medien noch die üblichen Verdächtigen wie Stefan Aust, di Lorenzo, Diekmann, Illner, Jauch oder Plasberg auf, sind es jetzt Knüwer, Don Alphonso, Niggemeier, Basic oder Sixtus. So ändern sich die Zeiten, auch wenn es Hans Urlich Jörges nicht wahrhaben will: &#8220;Die guten Redaktionen sollten ihre Siele geschlossen halten, damit der ganze Dreck von unten nicht durch ihre Scheisshäuser nach oben kommt&#8221;, mit solchen Sätzen stellt man nur seine technologische Inkompetenz unter Beweis. Die Suada zwischen der Print- und Onlinewelt verkennt die systemischen Veränderungen, egal, welche Alpha-Tierchen nun gerade saisonal zu den Stichwortgebern zählen. Siehe auch meinen Blogbeitrag <a href="http://gunnarsohn.wordpress.com/2008/12/05/blogger-zoff-im-handelsblatt-–-kluwer-und-die-identitatskrise-des-printjournalismus/">&#8220;Blogger-Zoff im Handelsblatt: Knüwer und die Identitätskrise des Printjournalismus – Warum sich die Streithähne des Düsseldorfer Wirtschaftsblattes mit dem Luhmannschen Zettelkasten beschäftigen sollten&#8221;.</a></p>
<p>&#8220;Die «Alpha-Journalisten 2.0» verändern den klassischen Journalismus – auch den, der noch ganz analog zu den Kunden gebracht wird. Die publizistische Plattform der digitalen Bohémiens, das Internet, ist dabei nicht einfach ein neues, höher entwickeltes Medium; vielmehr saugt es alle bestehenden Massenmedien in sich auf, deutet sie um und definiert ihre Ausdrucksformen und ihre publizistische Wirkung neu. Es ermöglicht neue Formen der journalistischen Produktion, Distribution und vor allem Interaktion. So sind die Enthüllungen von Bildblog.de nicht Ausfluss einer grossen Redaktion von investigativen Journalisten, sondern sie stammen grossenteils von Lesern, die dem Boulevardblatt meist kritisch gegenüberstehen. Ohne die externe Hilfe wäre ein solches Produkt gar nicht möglich, wie Deutschlands bekanntester Blogger, Bildblog-Gründer Stefan Niggemeier, selber sagt&#8221;, so <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/medien/digitaler_kulturkampf_1.3338395.html?printview=true">Weichert und Zabel. </a></p>
<p>Während sich Journalisten zunehmend mehr als neutrale Vermittler denn als Kontrolleure der Macht begreifen, zeichne sich die Blogger-Szene durch Nonkonformismus, gesteigerte Meinungsfreude und oft auch durch Ablehnung langatmiger redaktioneller Prozesse aus. Die meisten Wortführer im Internet seien begnadete Netzwerker; der von Markus Beckedahl ins Leben gerufene Blogger-Kongress &#8220;re:publica&#8221; ermöglicht ein bundesweites Networking über die Online-Hochburgen in Berlin, Hamburg und München hinaus.</p>
<p>&#8220;Die Alpha-Journalisten 2.0 stehen den klassischen staatlichen Strukturen reserviert gegenüber. Die Jungen nehmen Sicherheitsversprechen im Zeitalter der Globalisierung nicht für bare Münze. Zudem setzen sie stärker auf Eigeninitiative und Unternehmertum denn auf korporatistische Karrierewege. Wenn die Sozialstandards langfristig nicht zu halten sind – so die Devise –, dann will man wenigstens Freiheit haben&#8221;, schreiben die Autoren in der Einleitung des Buch, die in der NZZ abgedruckt wurde. </p>
<p>Von den &#8220;neuen&#8221; Journalisten werde erwartet, dass sie wie selbstverständlich mit Tönen, Texten und Bewegtbildern balancieren. Die Fähigkeit, diese Darstellungsformen zu kombinieren, avanciere zur Schlüsselqualifikation. &#8220;Der Journalismus, das lässt sich nach diesem Einblick in die Verfasstheit der Alpha-Journalisten 2.0 festhalten, erfährt den wohl dramatischsten Umbruch seit der Erfindung des Fernsehens&#8221;, resümieren Weichert und Zabel. </p>
<p>Stephan Weichert ist Professor für Journalistik und Studiengangleiter an der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation in Hamburg. Christian Zabel ist Assistent des Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Telekom AG und arbeitete zuvor als freier Journalist. &#8220;Die Alpha-Journalisten 2.0. Deutschlands neue Wortführer im Porträt&#8221; ist im Verlag Herbert von Halem erschienen. </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kampf der Tech-Titanen: Facebook gegen Google, Google gegen Microsoft, Apple gegen Google: Jeder gegen jeden]]></title>
<link>http://gunnarsohn.wordpress.com/2009/08/12/kampf-der-tech-titanen-facebook-gegen-google-google-gegen-microsoft-apple-gegen-google-jeder-gegen-jeden/</link>
<pubDate>Wed, 12 Aug 2009 14:46:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>gunnarsohn</dc:creator>
<guid>http://gunnarsohn.wordpress.com/2009/08/12/kampf-der-tech-titanen-facebook-gegen-google-google-gegen-microsoft-apple-gegen-google-jeder-gegen-jeden/</guid>
<description><![CDATA[Zur Zeit überschlagen sich ja die Nachrichten im Machtkampf um die digitale Vorherrschaft. So sieht ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://www.amazon.de/Rat-Race-UK-John-Cleese/dp/B00006LSER/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#38;s=dvd&#38;qid=1250088560&#38;sr=8-1"><img src="http://gunnarsohn.wordpress.com/files/2009/08/517phx86w2l-_ss500_.jpg" alt="517PHX86W2L._SS500_" title="517PHX86W2L._SS500_" width="455" height="455" class="alignleft size-full wp-image-1708" /></a>Zur Zeit überschlagen sich ja die Nachrichten im Machtkampf um die digitale Vorherrschaft. So sieht <a href="http://netzwertig.com/2009/08/11/google-gegen-facebook-die-naechste-front-im-netz/#more-5217">netzwertig-Blogger Martin Weigert</a> eine neue Frontlinie im Netz: zwischen Facebook und Google. &#8220;Zu Wochenbeginn gab Facebook die Akquisition von FriendFeed bekannt. Für fast 50 Millionen Dollar übernimmt Facebook den US-Dienst, seine zwölf Mitarbeiter und eine ganze Menge Know-how, um seine jüngst begonnene Mission erfolgreich abschließen zu können&#8221;, schreibt Weigert. Facebook wolle nicht mehr nur ein soziales Netzwerk sein, über das Nutzer mit ihren Freunden und Bekannten kommunizieren, sondern nunmehr einen Großteil der Konversation im Web beherrschen – die zwischen Freunden, Familie, Kollegen, Fans, völlig Fremden und natürlich auch Unternehmen und Organisationen. Was Twitter begonnen und in den vergangenen Monaten zum Durchbruch verholfen habe, möchte Facebook mit seinen über 250 Millionen aktiven Mitgliedern weiterführen.</p>
<p>&#8220;Mit dem Kauf von FriendFeed zeigt Facebook-Gründer und -CEO Mark Zuckerberg, dass er dieses Vorhaben mehr als ernst nimmt. FriendFeed vereint verschiedene innovative Funktionen, die Zuckerberg nun endlich ohne schlechtes Gewissen und ganz offiziell bei Facebook integrieren kann, um aus der einstigen sozialen Plattform einen globalen Kommunikationsdienst zu machen. Auch die seit Wochenbeginn verfügbare Echtzeitsuche geht in diese Richtung&#8221;, so der netzwertig-Blogger. </p>
<p>Es wäre verwunderlich, wenn Google jetzt nicht um jeden Preis versuchen würde, verlorenen Boden gut zu machen, die Versäumnisse im Social Web- und Echtzeit-Bereich aufzuholen und Facebook damit das Leben so schwer wie möglich zu machen. Mit Spannung erwartete Dienste wie Google Wave oder Google Voice werden dem Unternehmen dabei sicher helfen. Und auch eine Übernahme von Twitter könnte erneut auf den Plan kommen.</p>
<p>Einen entscheidenden Google-Schwachpunkt sieht auch Handelsblatt-Redakteur Thomas Knüwer beim Kampf um das Echtzeit-Netz. Hier würden die Menschen ein Thema schneller aufnehmen, als es eine Suchmaschine könne. „Und die meisten Menschen werden dann über Social Networks oder Dienste wie Twitter auf die Web-Site verlinken, die Ausgangspunkt der Nachricht war&#8221;, erläutert Knüwer. Gelinge es, diese digitale Kommunikation zu ordnen, entsteht eine neue Form der Suchmaschine, die vor allem bei Nachrichten schneller ist und bessere Ergebnisse liefert als Google &#38; Co. Das musste auch Google-Mitgründer Larry Page auf der Zeitgeist-Konferenz einräumen: „Wir haben Schwächen, wenn es um die sekundenschnelle Erfassung von Informationen geht.&#8221;</p>
<p>Der Browser Chrome ist wiederum für die Google-Gründer Sergey Brin und Larry Page das Portal zu einem neuen Internet-Zeitalter. Der dahinterstehende Masterplan wird als Kampfansage an Microsoft gesehen. In Zukunft werden die Menschen einen größeren Teil ihrer Arbeit online erledigen, davon sind die beiden Milliardäre überzeugt: „Dafür bringen sie immer neue Programme heraus: Google Docs ist ein Büro-Softwarepaket, das nur noch im Netz läuft. Google Wave, eine Kombination aus E-Mail, Chat und gemeinsamer Dokumentenbearbeitung, soll die Kommunikation umkrempeln. Das schlanke Betriebssystem Chrome OS, das für diese Web-Programme optimiert ist, soll ab 2010 sogar Windows überflüssig machen. Und unter dem Label Google Apps verkauft der Konzern seine Internet-Software bereits 1000-fach an Firmenkunden&#8221;, berichtet die Wirtschaftswoche. Quasi en passant komme Google den Menschen mit den Angeboten so nah, wie es vor Kurzem noch undenkbar schien. </p>
<p>Der Internet-Experte Bernhard Steimel, Sprecher der Voice Days plus in Nürnberg, hält Google Wave für die entscheidende Waffe im Wettbewerb mit Microsoft. „Unter dem Zauberwort ‚Unified Communication&#8217; sowie ‚Collaboration&#8217; sollen Kommunikation und Geschäftsprozesse sinnvoll zusammengeführt werden. Hier liegt ein Schlüsselfaktor für erfolgreiches Wirtschaften. Mit der zunehmenden Verbreitung des Kooperationsgedankens haben sich zugleich die Anforderungen an das Management der Zusammenarbeit erhöht&#8221;, erklärt Steimel.</p>
<p>Interessant dürfte auch die Auseinandersetzung zwischen Apple und Google werden: Die anstehende Konfrontation zwischen Apple und Google zeigt, wie weit die Konvergenz von IT und TK, Daten und Sprache, Hard-/Software und Dienstleistungen schon geschritten ist. Viele Jahre hatte Apple seine kleine Nische neben den sogenannten „IBM-kompatiblen PC’s“ gehabt, während die „kompatible“ PC-Welt sich strikt in Hard- und Software-Anbieter differenzierte. Im zum PC gehörenden Bereich der Standard-Software war Microsoft der absolut dominierende Anbieter. Webdienstleister wie Google spielten auf einem ganz anderen Terrain, und der Mobilfunkmarkt wurde von Handy-Herstellern wie Nokia, Ericsson, Motorola etc. beherrscht.</p>
<p>Was sich jetzt hier abzeichnet, ist der vielzitierte Paradigmenwechsel, hier vom klassischen Software-Business zu einem komplexeren, webbasierten Dienstleistungsmodell. Nachdem der Wettbewerb von Hardware-Plattformen im Grunde schon in den 90er Jahren entschieden wurde, nämlich zugunsten der Intel-Architektur, und der Wettbewerb der Software-Hersteller bei Desktops schon lange durch ein faktisches Monopol von Microsoft abgelöst wurde, öffnet sich nun ein weiteres Schlachtfeld im Web. Apple hatte mit dem iPod und dem iTunes-Store schon vor Jahren auf diese Karte gesetzt, und diesen Erfolg mit dem iPhone weiter ausgebaut. Erfahrene Smartphone Hersteller wie Nokia mussten lernen, dass die Hardware mit proprietärer Softwareausstattung gegenüber einem Webstore-Modell, dass es dem Anwender kinderleicht macht, Inhalte und Anwendungen online zu kaufen, längst überholt ist. Microsoft ist hingegen der klassische Software-Hersteller für PC und Server, und so sind und waren die Microsoft-Anläufe zu neuen Geschäftsmodellen wie MSN und dem Mediaplayer Zune nur schwache Me-too-Versuche. Zuletzt setzte Microsoft auf die Übernahme von Yahoo, um dem Schwergewicht des Web, Google, Paroli zu bieten. Herausgekommen ist nur eine laue Partnerschaft. </p>
<p>Mit dem Launch des Handy-/Smartphone-Betriebssystems Android, nunmehr auch schon für Notebooks verfügbar, bereitet Google den Angriff auf das Apple-Geschäftsmodell vor. Microsoft ist da schon fast außen vor. Dazu passt auch, dass im stagnierenden PC-Markt lediglich die neuen Netbooks hohe Absatzahlen und damit schon hohe Marktanteile erreichen. Kleine, preiswerte Applikationen sowie Inhalte in kleinen Portionen, dieses Geschäftsmodell liegt dem iPod/iPhone zugrunde und wird, erweitert um Services, auch für Google funktionieren. </p>
<p>Der Verkauf von großen, teuren Softwarepaketen à la Microsoft ist dagegen schon das Business von gestern. Passend ergänzt wird das Apple-/Google-Geschäftsmodell von den Mobilfunknetzbetreibern, die jahrelang nach verkaufbaren Inhalten gesucht haben, sowie nach Anwendungen, die Datenverkehr in ihre 3G-Netze bringen. Alle Zeichen deuten darauf hin, dass ein Wechsel der Marktbeherrscher ansteht: Microsoft wird abgelöst, und Apple und Google und sicherlich auch weitere neue Anbieter kämpfen um eine neue Marktaufteilung.</p>
<p>Das Rat Race zwischen Google, Microsoft, Facebook und Apple bleibt spannend!</p>
<p><a href="http://netzwertig.com/2009/08/11/google-gegen-facebook-die-naechste-front-im-netz/#more-5217">netzwertig-Beitrag. </a></p>
<p><a href="http://www.ne-na.de/der-chrome-masterplan-wie-google-den-konkurrenten-microsoft-bedr-ngt-beim-echtzeit-netz-schw-chelt-der-suchmaschinen-riese/0071">Der Chrome-Masterplan: Wie Google den Konkurrenten Microsoft bedrängt &#8211; Beim Echtzeit-Netz schwächelt der Suchmaschinen-Riese. </a></p>
<p><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/facebook-intensiviert-schlacht-gegen-google;2443762">Facebook intensiviert Schlacht gegen Google. </a></p>
<p><a href="http://www.cbsnews.com/stories/2009/08/09/opinion/main5228435.shtml">War In The Valley: Apple vs. Google.</a></p>
<p><a href="http://gunnarsohn.wordpress.com/2009/03/09/facebook-als-jederzeit-medium-im-web-–-zuckerberg-plant-zentralen-aufmerksamkeitsverteiler/">Spekulationen über die Facebook-Strategie, die ich im März veröffentlichte!</a><br />
<a href="http://www.businessinsider.com/an-office-in-the-clouds-2009-8"><img src="http://gunnarsohn.wordpress.com/files/2009/08/panzer.jpg" alt="Panzer" title="Panzer" width="384" height="288" class="alignleft size-full wp-image-1712" /></a></p>
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<title><![CDATA[Auf dem Weg zur Easy Economy: „Arbeiten mit wem, wo und wann man will“ - IP-Kommunikation verändert die Unternehmensorganisation ]]></title>
<link>http://gunnarsohn.wordpress.com/2009/08/11/auf-dem-weg-zur-easy-economy-%e2%80%9earbeiten-mit-wem-wo-und-wann-man-will%e2%80%9c-ip-kommunikation-verandert-die-unternehmensorganisation/</link>
<pubDate>Tue, 11 Aug 2009 10:30:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>gunnarsohn</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die starren Kommunikationsinfrastrukturen in den Unternehmen sollen von einer neuen Gerätegeneration]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img src="http://gunnarsohn.wordpress.com/files/2009/08/dsc_0003.jpg" alt="DSC_0003" title="DSC_0003" width="455" height="304" class="alignleft size-full wp-image-1689" />Die starren Kommunikationsinfrastrukturen in den Unternehmen sollen von einer neuen Gerätegeneration abgelöst werden. Die Spezialprogrammierung der herkömmlichen ISDN-Anlage weicht der Standardprogrammierung einer IP- oder Hybrid-Lösung. Letztere haben nach Ansicht von Wirtschaftsexperten einen großen Vorteil: basierend auf LAN-Leitungen in Firmen können Telefone ebenso einfach wie schon Arbeitsplatzrechner oder Notebooks ans Firmennetz angeschlossen werden. </p>
<p>Eine Extraverkabelung für die Sprachtelefonie ist nicht mehr nötig. Die smarten Endgeräte passen sich auch leichter dem Nutzer und seinen Anforderungen an. Man müsse nicht mehr an seinem Arbeitsplatz im Büro sitzen, um alle technologischen Ressourcen abzurufen, so die Analyse des Berliner ITK-Spezialisten Aastra. Mit konvergenten Kommunikationstechnologien könne man die Arbeit überall erledigen. Das sei besonders für Berufsgruppen interessant, deren Tätigkeit wissensbasiert ist. Die beiden Säulen für flexibles Arbeiten: VoIP und Virtual Private Networks (VPNs). Letztere garantieren den sicheren Zugang zum Firmennetzwerk. </p>
<p><a href="http://www.ne-na.de/auf-dem-weg-zur-easy-economy-arbeiten-mit-wem-wo-und-wann-man-will-ip-kommunikation-ver-ndert-die-unternehmensorganisation/0069">Hier die komplette Meldung.</a></p>
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