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	<title>ingvar-kamprad &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/ingvar-kamprad/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "ingvar-kamprad"</description>
	<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 01:55:35 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Wir werden hingerichtet – oder – Die Jagd nach "Opus Maximum" Teil 9]]></title>
<link>http://northbohemian.wordpress.com/2009/11/24/wir-werden-hingerichtet-%e2%80%93-oder-%e2%80%93-die-jagd-nach-opus-maximum-teil-9/</link>
<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 20:42:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>northbohemian</dc:creator>
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<description><![CDATA[Was bisher geschah: Das hatten wir nicht gewollt &#8230; Auf dem Höhepunkt der Wirtschaftskrise ware]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><em>Was bisher geschah: Das hatten wir nicht gewollt &#8230; Auf dem Höhepunkt der Wirtschaftskrise waren Ingvar und ich in das Schloss von Sebastian Fitzek eingebrochen – auf der Suche nach ein wenig Kleingeld. Das hatten wir nicht gefunden, dafür einen gutgefüllten Kühlschrank und Nacktfotos von Daniel Kehlmann. Das war ganz lustig, bis uns klar wurde, dass die Nacktfotos Teil eines ausgeklügelten Systems waren, erdacht von einem uralten Geheimbund von Schriftstellern, dessen Ziel es war, der Welt das perfekte Buch zu erschaffen. Um jeden Preis. Wir hatten in ein Wespennest gestochen und Ingvar war es, den man sich als erstes schnappte. Nach einem missglückten Befreiungsversuch war Fitzek höchstpersönlich mit dem Heli aus Berlin eingeschwebt und wir wussten, was uns nun blühte. Goethe selbst soll es gewesen sein, der für Eindringlinge in die Geheimnisse von &#8220;Opus Maximum&#8221; die Todesstrafe ins Statut gekritzelt hatte.</em></p>
<p>Wir liegen gefesselt auf der Ladefläche eines VW-Transporters. Ingvar, Haberer und ich.</p>
<p>Thomas Rosenlöcher steuert das Fahrzeug. Fitzek hat sich auf dem Beifahrersitz in einen Stadtplan von Dresden vertieft. &#8220;Lass es uns hier erledigen&#8221;, sagt er dann zu Rosenlöcher. </p>
<p>Der beugt ich kurz zu Fitzek hinüber und nickt: &#8220;Die Felder vor <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pesterwitz">Pesterwitz</a>. Gute Wahl. Sehr Caspar David Friedrich. Sehr &#8230; äh &#8230; romantisch. Entspricht den Regeln. Sehr gut. Entschädigt für das Fehlen der Kutsche.&#8221; </p>
<p>Rosenlöcher scheint sich trotz der nächtlichen Stunde und ausgeschalteter Ampeln auf der Schandauer Straße an die vorgeschriebene Geschwindigkeit halten zu wollen. Fitzek ist offensichtlich genervt: &#8220;Gib Gas!&#8221; Rosenlöcher schüttelt sein lockiges Haupt: &#8220;Sebastian, überleg mal. Wenn sie uns jetzt anhalten. Wie erklären wir die Anwesenheit der drei Idioten da hinten?&#8221; </p>
<p>Fitzek stöhnt:&#8221;Nur ein kleines bisschen schneller. Ich erinnere dich: irgendwann wird´s hell!&#8221;</p>
<p>Man hat uns die Münder mit Paketklebeband verkleistert und unsere Kommunikation ist auf Blickkontakt beschränkt – oder was in dieser Finsternis davon möglich ist. In Haberers Augen ist Panik zu lesen, während Ingvar mir ein kleines Zwinkern zukommen lässt. Keine Ahnung, was er damit meint. Wenn es Hoffnung sein soll, hat er offensichtlich den Verstand verloren.</p>
<p>Als man uns aus dem Wagen zerrt, hat es zu schneien begonnen. Wir befinden uns mitten auf einem Feld. Rosenlöcher kramt ein einer Kiste. Dann schmeißt er jedem von uns einen Spaten hin. &#8220;Grabt!&#8221;</p>
<p>Sie lösen uns die Fesseln. Fitzek hält uns mit einer Pistole in Schach.</p>
<p>Der Boden ist noch nicht gefroren und wir kommen mit dem Graben schneller voran als uns lieb sein kann. Als über dem Elbtal langsam die Sonne aufgeht, sind die Ergebnisse unserer Arbeit nicht unbedingt imposant, aber immerhin ausreichend, uns später einigermaßen vollständig verscharren zu können. </p>
<p>Ich hatte immer erwartet, man käme vor seiner Hinrichtung ganz automatisch in eine – gelinde ausgedrückt – philosophische Stimmung und würde dies und das noch einmal reflektieren. Überlegen, von wem man sich gern verabschiedet hätte, wem man noch etwas schuldet, wo das &#8220;Ich&#8221; in einer halben Stunde sein wird &#8230; diese Dinge. Doch ich bemerke nur eine vollständige Leere. Und eine Aufmerksamkeit für die überflüssigsten Details. Zum Beispiel, dass Fitzek (der sich gerade niederkniet, um die Tiefe der Gräber zu prüfen) am linken Fuß einen braunen, am rechten einen schwarzen Strumpf trägt. Das ist verzeihlich. Es wird stockfinster gewesen sein, als ihn Rosenlöcher und Tellkamp in Berlin aus seinem Bett geklingelt haben.</p>
<p>Mit einer schnellen Bewegung, die gewöhnlich einem unerwarteten und spontanen Einfall folgt, dreht sich Fitzek um, springt auf und stellt sich vor Rosenlöcher hin: &#8220;Jetzt wird´s ernst, Thomas. Hast du so was schon mal gemacht?&#8221;</p>
<p>Ganz offensichtlich nicht. Rosenlöchers Hände zittern. Fitzek fasst ihm beruhigend auf die Schulter: &#8220;Es ist alles okay, Thomas. Ich mach das schon. Du musst es Dir nicht mit ansehen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Darf ich mich umdrehen?&#8221;</p>
<p>&#8220;Ich habe einen noch besseren Vorschlag. Fahr uns schnell mal einen Kaffee holen. Irgendein Bäcker wird doch wohl schon geöffnet haben.&#8221;</p>
<p>Das lässt sich Rosenlöcher nicht zweimal sagen. Die Rücklichter des VW-Transporters verschwinden in nordöstlicher Richtung.</p>
<p>&#8220;Rein mit Euch!&#8221; Fitzeks Stimme ist in einer erschreckenden Weise sachlich. Keine Hoffnung, man könne mit ihm verhandeln. Haberer versucht es trotzdem: &#8220;Herr Fitzek, Herr Fitzek. Verschonen Sie wenigstens mich! Ich bin Professor Haberer. Vielleicht haben Sie von mir schon gehört. Ich habe Kontakte. Auch in Amerika. Ich kann Ihnen Türen öffnen, Wege ebnen. Bedenken Sie – der amerikanische Markt!&#8221;</p>
<p>Fitzek entsichert seine Pistole: &#8220;Ich kenne Sie durchaus, Professor Haberer. Nichtsdestotrotz &#8230; auch für Sie gilt: Rein da!&#8221;</p>
<p>Wir steigen hinab. Ich bin mir sicher, dass zumindest Ingvar einen Moment genau wie ich überlegt haben muss, Fitzek zu überwältigen. Aber die Lähmung, die uns ergriffen hat, ist genauso unbeschreiblich wie vollständig.</p>
<p>Ich lege mich in die feuchte Erde. Aus der rechten Wand kommt ein Regenwurm gekrabbelt und scheint mich interessiert zu begutachten. Es ist unerwartet gemütlich hier. </p>
<p>Als schwarze Silhouette steht Fitzek vor dem Hintergrund des rosaroten Morgenhimmels über uns. Was seine Gesichtszüge ausdrücken, als er seine Pistole hebt, kann keiner von uns erkennen. Ich vermute, da ist nichts als sachliche Konzentriertheit.</p>
<p>Ich schließe meine Augen. In den nächsten Sekunden gehen mir hunderte Dinge durch den Kopf, die nach meinem Tod peinlich für mich werden könnten, die ich noch hätte regeln müssen. Die Tagebücher verschwinden lassen, die Videos von den lustigen Abenden mit Max Mosley, all das &#8230; Komischerweise ist mir das nicht egal. Ich hätte mir diesen Moment etwas friedvoller gewünscht.</p>
<p>Dann fallen die Schüsse.</p>
<p><em>&#8230; to be continued</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Välförtjänta bonusar!]]></title>
<link>http://simonsblogg.se/2009/11/19/valfortjanta-bonusar/</link>
<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 11:30:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>Simon Hedlin Larsson</dc:creator>
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<description><![CDATA[Svenska Dagbladet skriver idag om IKEA:s prestationsbaserade rörliga löner för företagets ledning. N]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Svenska Dagbladet <a href="http://www.svd.se/naringsliv/nyheter/artikel_3818269.svd">skriver</a> idag om IKEA:s prestationsbaserade rörliga löner för företagets ledning. Nyheten presenteras som om det är tänkt att den ska uppröra, vilket är det normala reaktionen då löner som överskrider en godtycklig nivå (som anses vara för hög) presenteras i media för allmänheten.</p>
<p>Men varför denna uppståndelse? Läs artikelns faktaruta och se att IKEA idag har över 150 000 anställda. Det borde innebära att IKEA under årens gång har haft i alla fall någon miljon anställda totalt sett. Räkna då in alla som indirekt har fått jobb via IKEA, exempelvis tillverkare av svenska köttbullar, chips, polkagrisar och andra produkter som säljs i butikerna, byggarbetare som bygger varuhusen, transportföretag som fraktar möbler till och från IKEA över hela jorden och producenter av träd, tyg, glas, papper, plast och allt annat som är beståndsdelar i det som vi hittar i sortimentet.</p>
<p>Och kom nu inte och klaga på konsumism och miljöförstöring; det finns inget sätt som kan ge barn en utbildning, mat för dagen och en möjlighet att få en trygg uppväxt, som inte också bygger på materiell välfärd. Det talas ofta om att vi måste ta hand om jorden så att vi kan lämna den efter oss till våra barn. Det stämmer &#8211; men nog vore det ganska trevligt om barnen kunde få växa upp utan att deras föräldrar har gått bort på grund av svält, dåliga sanitära förhållanden eller någon av de andra hundratals dödsrisker som kommer som en direkt följd av fattigdom?</p>
<p>Hur som helst har IKEA direkt och indirekt skapat flera miljoner arbetstillfällen. Dessutom erbjuder IKEA oss konsumenter ett billigt utbud av heminredning (även om jag inte kan sluta fascineras över hur det kommer sig att när man ställer två Billy-bokhyllor mot varandra så blir det alltid en liten glipa).</p>
<p>Att ledningen därför är värd sina miljonlöner är fullständigt självklart.</p>
<p>Simon Hedlin Larsson</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Han stjäl som fan"]]></title>
<link>http://bernthermele.wordpress.com/2009/11/17/han-stjal-som-fan/</link>
<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 05:37:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>bernthermele</dc:creator>
<guid>http://bernthermele.wordpress.com/2009/11/17/han-stjal-som-fan/</guid>
<description><![CDATA[Var på nåt som heter Private Investors Club, förkortat PIC, på Pontus by the Sea igår. Det är en klu]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Var på nåt som heter Private Investors Club, förkortat PIC, på Pontus by the Sea igår. Det är en klubb som är inne på sin tolfte år. Initiativtagare är kompisen <strong>Magnus Briggert.</strong></p>
<p>Huvudgäst igår var <strong>Lars-Johan Jarnheimer</strong>, avsutten vd på Tele2. Och den godmodige smålänningen, numera iförd rödlätt skägg, drog den ena goa historien efter den andra.</p>
<p>Här är några som jag minns i all hast.</p>
<p>Jarnheimer jobbade på H&#38;M, innan han kom till Kinnevik och <strong>Jan Stenbeck</strong>. En kväll var Stenbeck och Jarnheimer på Café Opera, där de stötte ihop med H&#38;M:s <strong>Stefan Persson</strong>.</p>
<p>- Hur kunde ni släppa Lars-Johan till Kinnevik? undrade Stenbeck.</p>
<p>Persson lutade sig framåt mot Stenbeck och viskade:</p>
<p>- Han stal som fan.</p>
<p>(plats för skratt)</p>
<p>När Jarnheimer jobbade på H&#38;M hade han <strong>Peter Kamprad</strong>, <strong>Ingvars</strong> äldsta grabb, som sin assistent under en tid. Herrarna var ute och körde i Jarnheimers tjänste-Audi. Vädret var uselt och regnet öste ner. Torkarbladen var slut och Jarhneimer beslöt sig för att köpa nya på första bästa mack.</p>
<p>Det visade sig att ett par nya torkarblad till Audin gick löst på 358 riksdaler, vilket smålänningen tyckte var alldeles för mycket. Men Lars-Johan fann på råd, för i fyndlådan hittade han ett par torkarblad till en Volvo för bara 79 kronor.</p>
<p>Med hjälp av ett verktyg lyckades han få bladen på plats och glad som en lärka rullade han ut på landsvägarna igen, den här gången med fungerande torkarblad. Varpå Kamprad genmäler:</p>
<p>- Nog hörs det och märks att du är smålänning, Lars-Johan.</p>
<p>(tankepaus)</p>
<p>- Men för egen del köpte jag bara ett nytt blad till vänstra torkaren.</p>
<p>Så där höll det på under utrfrågaren Henrik Frenkels trygga ledning.</p>
<p>För egen del har jag lagt ett annat av Jarnheimers uttryck på minnet:</p>
<p>&#8220;Tiden, hon är rättvis.&#8221;</p>
<p>Nästan som poesi.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sebastian Fitzek greift ins Geschehen ein – Die Jagd nach "Opus Maximum" – Teil 8]]></title>
<link>http://northbohemian.wordpress.com/2009/11/10/sebastian-fitzek-greift-ins-geschehen-ein-%e2%80%93-die-jagd-nach-opus-maximum-%e2%80%93-teil-8/</link>
<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 15:01:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>northbohemian</dc:creator>
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<description><![CDATA[Was bisher geschah: Fast hätten wir es geschafft, meinen Freund Ingvar aus dem Kerker der Schurken v]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><em>Was bisher geschah: Fast hätten wir es geschafft, meinen Freund Ingvar aus dem Kerker der Schurken von &#8220;Opus Maximum&#8221; zu befreien. <a href="http://northbohemian.wordpress.com/2009/10/30/nachts-am-blauen-wunder-%e2%80%93-oder-%e2%80%93-die-jagd-nach-opus-maximum-teil-7/">Doch der Klingelton eines Handys hatte uns verraten</a> und spätestens da hatte ich zu wünschen begonnen, die Menschheit würde in Zukunft ausschließlich mit Hilfe von Rauchzeichen kommunizieren. Nun saßen wir im Büro der Dresdner Filiale von &#8220;Opus Maximum&#8221; fest, Thomas Rosenlöcher bereitete sich gerade einen Yogitee zu und es wäre durchaus gemütlich zu nennen gewesen, hätte sich nicht vor unseren Nasen die Mündung einer Maschinenpistole befunden, am Abzug der rechte Zeigefinger Uwe Tellkamps. </em></p>
<p>Rosenlöcher verlässt mit Teetasse und Mobiltelefon das Zimmer. Wir haben jetzt Zeit, uns das Zimmer anzusehen, in dem einst Karl May geschrieben hat – in dem mittlerweile aber rein gar nichts mehr an ihn erinnert. Wir sind so oder so abgelenkt von einem nervösen Zucken auf Tellkamps Stirn und ich bin mir sicher, dass wir kollektiv hoffen, sein Finger am Abzug möge mehr Ruhe besitzen. Haberers Angstschweiß hat den Weg durch den Pelzmantel gefunden und sein Geruch malträtiert meine Nasenschleimhäute. Ingvar plappert igendetwas auf schwedisch, in einem sehr einlullenden Tonfall, offensichtlich mit dem Ziel einer deeskalierenden Wirkung. Ich wundere mich kurz über die Verwendung des Schwedischen, vermute aber dann – und wie sich später herausstellen soll, vermute ich richtig – dass er es im Sinne eines Zeitgewinns für clever erachtet, das Beherrschen des Deutschen zu leugnen. </p>
<p>Rosenlöcher kommt zurück. Mit seiner Kleidung bringt er kalte Winterluft mit ins Zimmer, die baldigen Schneefall erwarten lässt.</p>
<p> &#8220;Fitzek kommt. Mit dem Heli.&#8221; Sein Nuscheln ist kaum zu ertragen. Ich beginne, über die akustischen Konsequenzen des Barttragens im Alltag nachzudenken.</p>
<p>&#8220;Er braucht ´ne reichliche Stunde&#8221;</p>
<p>Es wird die längste Stunde meines Lebens. Mittlerweile müssen wir alle dringend pinkeln – aber ich vermute, niemand will die Risiken des nervösen Tellkampschen Zuckens bei einem gemeinsamen Toilettenbesuch genauer in Augenschein nehmen. So schwitzen wir es also aus uns heraus, Haberer in der gewohnten (und bereits beschriebenen) unangemessenen und hysterisch übertriebenen Weise.</p>
<p>Dann hören wir endlich das näherkommende vibrierende Geräusch des Hubschraubers. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, aber offensichtlich befindet sich im Garten hinter dem Haus eine freie Fläche von genügender Größe, so dass der Hubschrauber in unmittelbarer Nähe landen kann. Die Rotorblätter stehen noch nicht still, als ich von meiner Position aus durch das Fenster die in einen dunklen und fast bodenlangen Mantel gehüllte Gestalt Fitzeks aus dem Hubschrauber huschen sehe. Erkennen kann ich ihn – es ist immer noch Nacht – nur deshalb, weil ein Teil des Lichtes aus unserem Zimmer nach draußen strahlt und weil er eine kleine flackernde Lampe vor sich her trägt. Im Hubschrauber hat man jegliche Beleuchtung sofort nach der Landung ausgeschaltet.</p>
<p>Da kommt Fitzek auch schon in Riesenschritten die Treppe hinauf und steht sogleich riesenhaft in der Tür, als habe ihn <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Wilhelm_Murnau">Murnau</a> da hin platziert. Tatsächlich ist seine Lampe eine, die er auf dem Trödelmarkt erstanden haben muss. Das Licht wird von einer tropfenden Weihnachtskerze gespendet. Langsam geht mir das Zitieren dieser nostalgischen Details auf den Geist. Kutsche, Kerzen &#8230; Womit werden sie uns töten, einer Axt?</p>
<p>&#8220;Hier sind sie!&#8221;, sagt Rosenlöcher. Als wäre das nicht zu sehen.</p>
<p>Fitzek knipst die Deckenbeleuchtung aus (wohl der Dramatik wegen) und tanzt mit seiner Funzel triumphierend um uns herum. Ich finde, der Begriff &#8220;diabolisch&#8221; sollte auf Grund seiner inflationären Verwendung aus sämtlichen Wörterbüchern gestrichen werden. Aber bei dem entrückten Lächeln und dem irrlichternden Glanz in seinen Augen fällt mir in diesem Moment selbst kein treffendere Beschreibung ein.</p>
<p>Mit einem Ruck reißt er die rechte Hand in die Höhe – als wäre er ein römischer Kaiser. Gründgens sollte ihn spielen, denke ich. Wenn das hier einmal verfilmt werden sollte. Und wenn Gründgens nicht schon längst tot wäre.</p>
<p>&#8220;Thomas, mach den Hundefänger fertig!&#8221;</p>
<p>Ich bin verwundert, dass aus seinem Zeigefinger, den er jetzt auf Rosenlöcher richtet, keine todbringenden Laserstrahlen schießen. Rosenlöcher fährt sich verunsichert durch das Chaos seiner Gesichtsbehaarung: &#8220;Aber die Regeln, Sebastian &#8230; Es heißt doch &#8230; Wir müssen die Kutsche &#8230;&#8221;</p>
<p>Fitzek scheint jetzt an irgendeiner imaginären Speise zu ersticken und als er sich in einem Wutanfall erleichtert, erinnert er nicht mehr an einen römischen Kaiser, auch nicht mehr an Gustav Gründgens, sondern nur noch an einen von Bruno Ganz gespielten Führer: &#8220;Kutsche!!! Rosenlöcher! Schau er mal raus! Irgendwann wirds hell. Kutsche!!! So eine Scheiße!&#8221;</p>
<p>Dann sinkt er in sich zusammen wie eine Marionette, der man die Fäden durchtrennt hat. Alle Spannung scheint aus seinem Körper zu weichen. Es dauert aber nur Sekunden und schon gibt es einen Ruck durch seinen Körper, er hebt den Kopf, bewegt ihn kurz nach links, dann nach rechts, bis die Nackenwirbel knacken.</p>
<p>In Zeitlupe hebt er sich seine Lampe bis auf ein paar Millimeter Abstand vor das Gesicht, so dass wir seine geflüsterten Worte, wenn wir sie nicht ob der Stille auch so verstehen würden, durchaus in seinem hervorragend ausgeleuchteten Gesicht von den Lippen ablesen könnten. </p>
<p>&#8220;Es wird hell, Leute! Und wenn es hell ist, müssen die drei hier unter der Erde sein.&#8221;</p>
<p><a href="http://northbohemian.wordpress.com/2009/11/24/wir-werden-hingerichtet-%e2%80%93-oder-%e2%80%93-die-jagd-nach-opus-maximum-teil-9/"><em>&#8230; Fortsetzung hier -&#62;</em></a></p>
<p><img src="http://northbohemian.wordpress.com/files/2009/11/sebastian_fitzek_bei_nacht1.jpg" alt="sebastian_fitzek_bei_nacht" title="sebastian_fitzek_bei_nacht" width="426" height="248" class="aligncenter size-full wp-image-778" /></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kamprad borde lyssna på Mundebo]]></title>
<link>http://bernthermele.wordpress.com/2009/11/05/kamprad-borde-lyssna-pa-mundebo/</link>
<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 20:12:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>bernthermele</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ingvar Ingemar Någon som undrar vart gamle budgetministern Ingemar Mundebo har tagit vägen? Den uppm]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-4305" title="ingvarkamprad" src="http://bernthermele.wordpress.com/files/2009/11/ingvarkamprad.jpg" alt="ingvarkamprad" width="248" height="270" /><em>Ingvar</em></p>
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-4306" title="mundebo" src="http://bernthermele.wordpress.com/files/2009/11/mundebo.jpg" alt="mundebo" width="240" height="300" /><em>Ingemar</em></p>
<p>Någon som undrar vart gamle budgetministern <strong>Ingemar Mundebo</strong> har tagit vägen?</p>
<p>Den uppmärksamme hittar honom på Spotify &#8211; som reklamröst. Där delar han ut spartips och gör med sin alltjämt knarriga röst reklam för Ikano Bank.</p>
<p>Möjligen har banken &#8211; med <strong>Ingvar Kamprad</strong> som storägare – inte lyssnat tillräckligt uppmärksamt på budgetministerns råd och tips.  </p>
<p>Så sent som i oktober meddelade ledningen att man skulle varsla och säga upp personal för att få bättre koll på kostnadssidan. Närmare sextio personer berörs.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Heta h&auml;nder&hellip;..]]></title>
<link>http://notbugs.wordpress.com/2009/11/04/heta-hnder/</link>
<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 20:34:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>notbugs</dc:creator>
<guid>http://notbugs.wordpress.com/2009/11/04/heta-hnder/</guid>
<description><![CDATA[Hot Hands Presents Karyna &#8211; Quiero Tus Caricias (Dj Meme Club Mix) Det här inlägget kommer att]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div id="scid:5737277B-5D6D-4f48-ABFC-DD9C333F4C5D:854f06a9-d047-49fa-b4b3-9a8f977a4cf3" class="wlWriterEditableSmartContent" style="display:inline;float:none;margin:0;padding:0;">
<div><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/6iXWomNRXSg&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/6iXWomNRXSg&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></div>
</div>
<p>Hot Hands Presents Karyna &#8211; Quiero Tus Caricias (Dj Meme Club Mix)</p>
<p>Det här inlägget kommer att handla om Spotify och min totala förälskelse i den applikationen. De har nämligen äntligen lyckats få till den funktion som jag saknat allra mest sen de startade. Man kan nämligen nu väldigt enkelt köpa låtar styckevis genom ett enkelt klick och få dem nerladdade i 320kbit MP3’or på sin hårddisk.</p>
<p>Första gången man gör ett köp får man ange kreditkortsuppgifter men sedan finns de uppgifterna kvar så nästa gång behöver man bara bekräfta köpet så att säga. Antar att det finns inställningar så man kan nollställa de uppgifterna ifall man delar dator inom t.ex en familj. Kan annars kanske bli så att barnen i familjen går loss på pappas kreditkort genom att ladda hem Tokio Hotels samlade produktion. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Hur som helst så har jag nu äntligen kunnat införskaffa några favoriter som jag saknat i min MP3-samling. Priset på 7:-/st är ju oxå föredömligt och helt enligt filosofin att det är volymerna som gör pengarna. Har alltid ansett att ju lägre pris det är på låtarna ju lägre tröskel blir det för köpbeteendet och då köper man lätt för mer pengar totalt då man anser sig göra en bra affär. Lite Ingvar Kamprad-tänk helt enkelt och när det gäller en sådan produkt som en digital musikfil så är det ju optimalt med en prisstruktur som uppmanar till köp.</p>
<p>Som säljare kan du ju bara få intäkter utan att behöva göra någon större arbetsinsats så att då anamma en prisfilosofi som uppmanar till köp så får man upp volymerna och det är på volymerna man tjänar pengar &#8211; BASTA!</p>
<p>&#160;</p>
<div id="scid:5737277B-5D6D-4f48-ABFC-DD9C333F4C5D:064c3f4c-7e8c-4f83-978c-8039858fb98e" class="wlWriterEditableSmartContent" style="display:inline;float:none;margin:0;padding:0;">
<div><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/WA9R7UWyIFU&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/WA9R7UWyIFU&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></div>
</div>
<p>Music purchases in Spotify</p>
<p>Hittade den här lilla instruktionsvideon om hur det funkar med inköp av låtar via Spotify, mycket enkelt och smidigt som sagt var och jag kan nog bara konstatera att Spotify nu är den “Killerapplikation” som den hela tiden aspirerat till att vara. Det enda som nu saknas och som jag inser kan bli lite svårt att få till är att få in alla gamla favoriter som släppts på små udda labels genom åren. Misstänker att det kan vara rätt snårigt med rättigheterna när det gäller sådan musik. Men jag märker ju hur musikkatalogen växer hela tiden så det som jag saknade härom månaden finns att finna idag. Så det är bara att ha tålamod så lär fler gamla pärlor och udda releaser dyka upp med tiden.</p>
<p>Tjillevippen</p>
<p>notbugs</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Att leva traditionellt]]></title>
<link>http://arvidzika.wordpress.com/2009/11/01/att-leva-traditionellt/</link>
<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 21:22:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>Arvid Zika</dc:creator>
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<description><![CDATA[Innebär naturligtvis att inleda IKEA-besöket med en första klassens korv och färgläggning av tåg!]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Innebär naturligtvis att inleda IKEA-besöket med en första klassens korv och färgläggning av tåg!</p>
<p><a href="http://arvidzika.files.wordpress.com/2009/11/l_2048_1536_7167c933-250e-4b8f-b294-c144e3a85315.jpeg"><img src="http://arvidzika.files.wordpress.com/2009/11/l_2048_1536_7167c933-250e-4b8f-b294-c144e3a85315.jpeg?w=300&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" class="alignnone size-full wp-image-364" /></a></p>
<p><a href="http://arvidzika.files.wordpress.com/2009/11/l_2048_1536_b7427672-104f-4eac-a0b1-6dbe2354116b.jpeg"><img src="http://arvidzika.files.wordpress.com/2009/11/l_2048_1536_b7427672-104f-4eac-a0b1-6dbe2354116b.jpeg?w=300&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" class="alignnone size-full wp-image-364" /></a></p>
<p><a href="http://arvidzika.files.wordpress.com/2009/11/l_2048_1536_09e712b2-3639-4c7c-8a58-bdff5b576ba3.jpeg"><img src="http://arvidzika.files.wordpress.com/2009/11/l_2048_1536_09e712b2-3639-4c7c-8a58-bdff5b576ba3.jpeg?w=300&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" class="alignnone size-full wp-image-364" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nachts am Blauen Wunder – oder – Die Jagd nach "Opus Maximum" Teil 7]]></title>
<link>http://northbohemian.wordpress.com/2009/10/30/nachts-am-blauen-wunder-%e2%80%93-oder-%e2%80%93-die-jagd-nach-opus-maximum-teil-7/</link>
<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 16:34:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>northbohemian</dc:creator>
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<description><![CDATA[Was bisher geschah: Professor Haberer hatte die Sebastian-Bach-Straße 22 ins Spiel gebracht. Der ehe]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><em>Was bisher geschah: Professor Haberer hatte die Sebastian-Bach-Straße 22 ins Spiel gebracht. Der ehemalige Wohnsitz Karl Mays in Dresden war von Thomas Rosenlöcher (Dresdner Schriftsteller und vermutlicher Entführer von Ingvar) als Filiale der geheimen Autorenvereinigung &#8220;Opus Maximum&#8221; angemietet worden. Wir hatten den Verdacht, dass Ingvar dort entweder in Ketten lag oder – im schlimmsten Fall – schon zum Bestandteil irgendwelcher Ausbesserungsarbeiten am Kellerboden geworden war. Wie auch immer: was geschehen war, würden wir jetzt feststellen &#8230;</em></p>
<p>Der Morgennebel am Dresdner Schillerplatz ist so dicht, dass ich selbst das Licht der übernächsten Straßenlaterne nicht mehr erkennen kann. Die Existenz des Blauen Wunders kann angenommen werden, ist aber nicht nachzuprüfen. Ich stolpere fast über Haberer. Er hat den dunkelgrünen Kaschmirmantel gegen einen weißen Pelz getauscht. Die Haare stehen ihm in wilden, von keinem Kamm gebändigten Büscheln vom Kopf ab. &#8220;Hier entlang!&#8221;</p>
<p>Kein Mensch ist um diese Zeit auf der Straße. Wir gehen ein Stück elbaufwärts. </p>
<p>&#8220;Hier rechts rein&#8221;, flüstert Haberer mir zu. Seine Atemluft riecht nach Knoblauch und Alkohol, sein Körper nach Schweiß. Ich schicke ein Stoßgebet zum Himmel, er möge in dieser Nacht ein paar Minuten geschlafen haben und nüchtern genug für unsere Aktion sein. Er scheint meine Gedanken zu erraten. &#8220;Mmmh, habe ein bisschen gefeiert gestern. Aber keine Sorge. Bin total fit!&#8221;</p>
<p>Haus Nummer 22 ist ein Stück von der Straße zurückgesetzt gebaut und selbst bei gleißendem Tageslicht wird man Schwierigkeiten haben, das kleine Schild zu entziffern, dass von seinem einstigen berühmten Bewohner kündigt. Alle Fenster sind dunkel.</p>
<p>Wir klettern über den Zaun, wobei sich Haberer seinen Pelz ruiniert. Es scheint ihn nicht sonderlich zu ärgern. &#8220;Wenn wir Ingvar befreit haben, wird er uns fürstlich belohnen. Dann kann ich mir soviele Pelzmäntel kaufen, dass mindestens zehn Tierarten vom Aussterben bedroht sein werden.&#8221;</p>
<p>Als wir vor der Tür stehen, erwarte ich, dass Haberer irgendwelches dem klassischen Einbrecherrepertoire zuzuordnendes Werkzeug aus seinen Taschen zaubert. Aber als wäre er hier zu Hause, zieht er einen schnöden Schlüsselbund hervor – und gibt sich dabei erfolgreich Mühe, leise zu sein. &#8220;Ich habe meine Kontakte bei diversen Hausverwaltungen. Und ich kriege in einer Nacht eine Menge organisiert. Trotz Party!&#8221;</p>
<p>Unsere Augen müssen sich an die nahezu vollständige Finsternis im Haus erst gewöhnen. Und selbst als das geschehen ist, können wir uns nicht ausreichend orientieren. &#8220;Ich hatte gehofft, irgendeine dämliche Straßenlaterne würde herein scheinen&#8221;, flüstert Haberer.</p>
<p>Aus dem oberen Geschoss ist ein tief zufriedenes Schnarchen zu hören. &#8220;Das wird Rosenlöcher sein &#8230;&#8221;</p>
<p>Haberer schaltet eine Taschenlampe ein, die er mit dem herausgebrochenen Glas einer überdimensionierten Sonnenbrille weitgehend abgedunkelt hat. Er zieht einen Zettel aus der Manteltasche, auf dem unter verschiedensten Flecken ein flüchtig skizzierter Grundriss zu erkennen ist. Dann streckt er seinen rechten Zeigefinger aus: &#8220;Hier geht es zum Keller. Ich vermute mal, da ist er drin.&#8221;</p>
<p>Die Tür knarrt leicht, wir wagen kaum zu atmen. An der Frequenz des Schnarchens über uns ändert sich nichts. Wir steigen eine schmale Treppe hinab.</p>
<p>Als wir den Keller betreten, können wir im ersten Augenblick nichts von Ingvar bemerken. Alles ist angefüllt mit Kartons, alten Zeitungen und leeren Flaschen. Dann bemerken wir, dass der Keller noch eine versteckte, um die Ecke gebaute kleine Nische besitzt. Und da hören wir auch schon ein seltsam würgendes Geräusch, das nicht von einem Menschen zu stammen scheint.</p>
<p>Ingvar liegt in Fesseln und ist geknebelt.</p>
<p><img src="http://northbohemian.wordpress.com/files/2009/10/opusmaximum21.jpg" alt="opusmaximum2" title="opusmaximum2" width="426" height="326" class="aligncenter size-full wp-image-670" /> </p>
<p>&#8220;Mmmmpffff!&#8221; macht er – und die Augen fallen ihm vor Anstrengung fast aus den Höhlen. Wir schneiden ihn los. Dabei bemerke ich, dass man zum Fixieren des Knebels ein Halstuch der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pionierorganisation_Ernst_Thälmann">Thälmannpioniere</a> verwendet hat, das die letzten zwanzig Jahre wo auch immer zugebracht haben mag. &#8220;Seid bereit – Immer bereit!&#8221;, murmle ich.</p>
<p>&#8220;Jetzt raus hier!&#8221; Haberer zieht uns beide Richtung Ausgang. Ingvar schafft es kaum zu laufen. Seine Beine knicken weg, als seien die Kniegelenke defekt. </p>
<p>Plötzlich geschieht es. Wir hätten es vorhersehen können, vorhersehen müssen. Haberers Handy beginnt zu klingeln. Keine Ahnung, wer um diese Zeit etwas von ihm will. Einer seiner tausend Kontakte &#8230;</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=bOLVxDxuS2w&#38;translated=1">&#8220;I&#8217;m building a wall &#8230; A fine wall &#8230;. Not so much to keep you out &#8230;.More to keep me in &#8230;&#8221;</a> Ein toller Klingelton, den er da hat. Pet Shop Boys. Und wahnsinnig laut.</p>
<p>Wir stürzen die Treppe hoch. Wie naiv, zu hoffen, man habe uns eventuell nicht gehört. Licht wird eingeschaltet und wie ein Schattenriss steht die Kontur des Thomas Rosenlöcher in der Tür. In seiner Hand ein Knüppel. Nicht zu groß. Man könnte einen Angriff wagen.</p>
<p>Das übernimmt Haberer: &#8221; Herr Rosenlöcher! Welche Überraschung! Man kann doch über alles reden &#8230;&#8221; So schwatzend schafft er es, nah genug an Rosenlöcher heranzukommen, um ihm das Knie in die Magengrube zu rammen. Wir stoßen den Mann die Treppe hinunter. Ein bisschen bin ich geschockt von unserer Brutalität. Doch als ich das Glitzern sowohl in Haberers Augen als auch in denen Ingvars bemerke, komme ich zu dem Schluss, dass wir hier nur etwas tun, was die Evolution in aller Ausdrücklichkeit für uns vorgesehen hat und ohne das unser Testosteron lediglich alberner und ornamentaler Firlefanz wäre.</p>
<p>Euphorisiert wollen wir aus dem Haus hinausstürmen. Dabei haben wir mit einem nicht gerechnet. Dass Rosenlöcher nicht allein sein könnte.</p>
<p>Ich identifiziere den Mann mit der Maschinenpistole sofort als<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Uwe_Tellkamp"> Uwe Tellkamp</a>. Alle drei haben wir sofort die Hände oben. Inzwischen hat sich auch Rosenlöcher berappelt und kommt die Treppe nach oben, die Fäuste geballt, Staub in den Barthaaren.</p>
<p>&#8220;Ruhig, ruhig&#8221;, befiehlt Tellkamp. &#8220;Bringen wir sie hoch. Und dann rufen wir den Fitzek an.&#8221;</p>
<p><a href="http://northbohemian.wordpress.com/2009/11/10/sebastian-fitzek-greift-ins-geschehen-ein-%e2%80%93-die-jagd-nach-opus-maximum-%e2%80%93-teil-8/"><em>&#8230; Fortsetzung hier -&#62;</em></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[10 Minutes]]></title>
<link>http://oddamsel.wordpress.com/2009/10/28/10-minutes/</link>
<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 03:58:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>oddamsel</dc:creator>
<guid>http://oddamsel.wordpress.com/2009/10/28/10-minutes/</guid>
<description><![CDATA[&#8220;You can do so much in 10 minutes&#8217; time. Ten minutes, once gone,&#8230; &#8230;are gone ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>&#8220;You can do so much in 10 minutes&#8217; time.</p>
<p>Ten minutes, once gone,&#8230;</p>
<p>&#8230;<em>are gone for good</em>.</p>
<p><span style="text-decoration:underline;">Divide your life into 10-minute units</span></p>
<p>And sacrifice as few of them as possible</p>
<p>In <strong>m e a n i n g l e s s</strong> activity.&#8221;</p>
<p>- Ingvar Kamprad</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Im Schwarzen Adler – oder – die Jagd nach "Opus Maximum" Teil 6]]></title>
<link>http://northbohemian.wordpress.com/2009/10/21/im-schwarzen-adler-%e2%80%93-oder-%e2%80%93-die-jagd-nach-opus-maximum-teil-6/</link>
<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 16:09:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>northbohemian</dc:creator>
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<description><![CDATA[Was bisher geschah: Ingvar war so clever gewesen, seine Entführung vorherzusehen und mir einen Brief]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><em>Was bisher geschah: Ingvar war so clever gewesen, seine Entführung vorherzusehen und mir einen Brief mit Instruktionen zukommen zu lassen. Unter anderem sollte ich jene im IKEA-Management einer mit dem Leben nicht zu vereinbarenden Verletzung anheimfallen lassen, die während seiner Abwesenheit für die Einführung der Verdana gesorgt hatten – einer grässlichen und mit dem typischen IKEA-Tonfall ganz und gar nicht korrespondierenden Schriftart. Gegen diesen blutrünstigen Befehl sträubte ich mich noch ein bisschen, das würde ich ein wenig aufschieben. Wichtig war für mich momentan nur, Ingvar zu retten. Diese Dringlichkeit empfand ich nicht nur aus völlig uneigennützigen Gründen: ich hatte routinemäßig nach Ronaldo und Kaká sehen wollen und die beiden in Ingvars Appartement völlig dehydriert und verhungert vorgefunden. Sie hatten sich verbissen mit dieser Primzahlgeschichte befasst und darüber komplett das Essen und Trinken vergessen. Fußballer &#8230; Ich hatte sie mit zu mir genommen, wo sie umgehend damit begannen, meine Wände mit ihren Primzahlen vollzuschmieren. Ich wollte sie wieder loswerden – und dazu musste ich Ingvar finden. Glücklicherweise hatte mir Ingvar vorausschauend einen Helfer an die Seite gestellt: den Verschwörungstheoretiker Haberer.</em></p>
<p>Wir treffen uns im &#8220;Schwarzen Adler&#8221;, einer Kneipe im Dresdner Hechtviertel, die sich in den letzten dreißig Jahren nicht verändert hat. Am Eingang wird jeder erschossen, der Turnschuhe an den Füßen hat – das gefällt mir. </p>
<p>Haberer hat Ingvars Scheck offensichtlich umgehend eingelöst, er trägt einen dunkelgrünen Kaschmirmantel mit silbernen Pailletten und Swarowskikristallen am Kragen, dazu eine ebenfalls sehr teuer aussehende burgunderfarbene Samthose. Kein Vergleich zu den Lumpen, in die er letztens gehüllt gewesen war. Auch seinen Bart hat er sich professionell kürzen lassen.</p>
<p>&#8220;Gib nicht alles auf einmal aus&#8221;, sage ich. Er überhört es.</p>
<p>Ich erzähle ihm, was mir Ronaldo und Kaká von der Entführung berichtet hatten. Haberer schnaubt verächtlich: &#8220;Pferdekutsche! Habe ich richtig gehört?! Pferdekutsche?! Oh ja, sie lieben es theatralisch.&#8221;</p>
<p>Ich sage ihm, dass ich bei der Erwähnung des Behaarten zuerst an Reinhold Messner habe denken müssen. Da sei natürlich unmöglich, ergänze ich selbst. Aber irgendwie hätte ich das Gefühl, trotzdem – ganz diffus – zu ahnen, wer es sein könnte. Wenn nicht Reinhold Messner, dann jemand, der mich an Reinhold Messner erinnert.</p>
<p>Wir bestellen einen Liter Wein, der nach Pandemrix schmeckt.</p>
<p>&#8220;Er hatte einen Bart? Das bringt uns weiter, denke ich &#8230;&#8221; Haberer hat einen lächerlich kleinen Zettel vor sich hingelegt und kritzelt ein Strichmännchen mit massiver Gesichtsbehaarung darauf.</p>
<p>Als es mir endlich einfällt, verliere ich die Kontrolle über meine Gesichtsmuskulatur – Rotwein läuft mir die Mundwinkel hinab: &#8220;Ich weiß es! <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dresdner_Brückenstreit">Waldschlösschenbrücke</a>! Der Mann auf dem Baum! <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Rosenlöcher">Rosenlöcher</a>!&#8221;</p>
<p>Haberer streckt und dehnt sich auf seinem Schemel – die personifizierte Langeweile. &#8220;Natürlich Rosenlöcher. Wer denn sonst. Das war doch klar.&#8221; Ich weiß nicht, ob er blufft oder tatsächlich nicht weiter überrascht ist. Er klappt sein Laptop auf und schreit zum Wirt rüber: &#8220;Leopold, geht dein WLAN?&#8221;</p>
<p>Die Antwort ist stark genuschelt und kaum zu verstehen. Wohlwollend ausgelegt kann man ein &#8220;Natürlich, immer!&#8221; heraushören. Es klingt aber eher nach: &#8220;Schnauze, ihr Spinner!&#8221;</p>
<p>Haberer drückt sich die 12-Dioptrien-Brillengläser so stark in die Höhlen, dass es nur noch Sekunden dauern kann, bis seine Augäpfel platzen. Dann beugt er sich bis auf wenige Zentimeter an das Display heran und geht online. Er tippt schnell und scheint zu wissen, was er sucht. Zwischendurch zeigt er lachend auf die Tastatur: &#8220;Das kleine <em>i</em> und das kleine <em>k</em> gehen wieder. Hatte ich Kaffee drüber geschüttet. Hat sich aber wieder erholt, die Gute.&#8221;</p>
<p>Seit wann ist ein Laptop weiblich?</p>
<p>Dann hat er gefunden, was er sucht. Er zerrt mich vor das Display und spricht jetzt nur noch im Flüsterton: &#8220;Wir kommen der Sache näher. Siehst Du hier – die Grundstücksverkäufe der letzten Monate. Der Herr Rosenlöcher hat sich ein nettes Häuschen gleich beim Blauen Wunder gekauft. Das wäre allein nicht weiter verdächtig – obwohl – von seinen drei Gedichten in zehn Jahren? Aber egal &#8230; jedenfalls ist es nicht irgendein Haus. Sebastian-Bach-Straße 22. Sagt dir das was?&#8221;</p>
<p>Seine von den Brillengläsern auf Knopfgröße verkleinerten Augen schauen mich prüfend an.</p>
<p>&#8220;Karl May?&#8221;, frage ich.</p>
<p>Haberer drückt mir seinen rechten Daumen gegen die Brust: &#8220;Genau. Der einzige erhaltene Wohnsitz in Dresden. Wie gesagt, die Typen von Opus Maximum mögen es bedeutungsschwanger.&#8221;</p>
<p>&#8220;Und nun?&#8221;</p>
<p>Haberer leert sein Glas mit einem gierigen Schluck und gießt sich die Hälfte davon in den Bart. &#8220;Wir steigen dort ein. Morgen früh um drei, schlage ich vor. Treffpunkt Schillerplatz. Uhrenvergleich?&#8221; Er schiebt seinen Mantelärmel hoch und eine <a href="http://www.arnoldandson.com/collection/grandcomplications/truenorthperpetual/truenorthperpetual2.en.html">Arnold &#38; Son True North Perpetual</a> springt mich an. </p>
<p>&#8220;Gib nicht alles auf einmal aus &#8230;&#8221;, murmele ich noch einmal – mehr für mich als für ihn. </p>
<p><a href="http://northbohemian.wordpress.com/2009/10/30/nachts-am-blauen-wunder-%e2%80%93-oder-%e2%80%93-die-jagd-nach-opus-maximum-teil-7/"><em>&#8230; Fortsetzung hier -&#62;</em></a></p>
<p><strong>P.S. Sebastian Fitzek, eine zentrale Figur dieses Abenteuers, ist in der &#8220;realen Welt&#8221; auf diesen Blog gestoßen. Netterweise reagierte er weder mit einer Abmahnung noch einer Unterlassungserklärung oder irgendeinem anderen juristischen Geschütz (&#8230; gut, er kennt den Rest der Geschichte nicht). Stattdessen hat er alle bisherigen Folgen meiner kleinen Trashoperette auf seiner <a href="http://www.sebastianfitzek.de/">Seite</a> verlinkt. Das ist sehr generös. Ich habe mir erlaubt, seine Nummerierung aufzugreifen. </p>
<p>Nun muss nur noch IKEA weiterhin die Füße still halten &#8230; </p>
<p>P.P.S. Wie brutal muss ich in den nächsten Folgen mit der Figur des Sebastian Fitzek umspringen, um jeden Verdacht der Korrumpierbarkeit von mir abprallen zu lassen? Ich befürchte, sehr!</strong></p>
<p><img src="http://northbohemian.wordpress.com/files/2009/10/opusmaximum_01.jpg" alt="opusmaximum_01" title="opusmaximum_01" width="426" height="445" class="aligncenter size-full wp-image-586" /></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Meubel keten Habitat misschien in de verkoop]]></title>
<link>http://meubelgek.wordpress.com/2009/10/20/meubel-keten-habitat-misschien-in-de-verkoop/</link>
<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 08:18:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>meubelgek</dc:creator>
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<description><![CDATA[Meubel keten Habitat zal waarschijnlijk verkocht worden, zo heeft de directeur Mark Saunders aangeko]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Meubel keten <a title="habitat" href="http://www.nieuwsblad.be/Article/Detail.aspx?articleid=2M2GS5S6">Habitat </a>zal waarschijnlijk verkocht worden, zo heeft de directeur Mark Saunders aangekondigd. Volgens Saunders zal het hele bedrijf onder analyse gaan en kan dat waarschijnlijk tot verkoop leiden.<img class="alignright size-medium wp-image-135" title="habitat" src="http://meubelgek.wordpress.com/files/2009/10/habitat.jpg?w=292" alt="habitat" width="248" height="300" /></p>
<p>Habitat is opgericht door designer <a title="Terence Conran" href="http://www.elsevierretail.nl/1077538/Wonen/Wonen-nieuwsbericht/WinkelketenHabitatInDeEtalage.htm">Sir Terence Conran</a> en werd bekend dankzij de introductie van baanbrekend design voor het gewonen volk in de jaren 60.</p>
<p>Het is tegenwoordig in handen van de familie van de miljardair Ingvar Kamprad, de oprichter van <a title="ikea" href="http://www.standaard.be/Artikel/Detail.aspx?artikelId=JB2GRS2F&#38;subsection=215">Ikea</a>.<br />
Maar juist het succes van Ikea heeft bij Habitat de laatste jaren tot grote problemen geleid, samen met de recessie en het instorten van de huizen markt geven mensen steeds minder geld uit aan meubels en kiezen ze voor goedkoper design.<br />
Saunders heeft aangegeven dat er nog geen beslissing gevallen is, maar dat ongeacht het besluit de service naar klanten toe voorop blijft staan. De eerder aangekondigde plannen om nieuwe winkels in Europa te openen zullen gewoon worden uitgevoerd.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ingvars Botschaft – oder – Köttbullar mit Strychnin]]></title>
<link>http://northbohemian.wordpress.com/2009/09/11/ingvars-botschaft-%e2%80%93-oder-%e2%80%93-kottbullar-mit-strychnin/</link>
<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 15:39:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>northbohemian</dc:creator>
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<description><![CDATA[Was bisher geschah: Ingvar und ich waren wie zwei Idioten in die düstere Welt des literarischen Gehe]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><em>Was bisher geschah: Ingvar und ich waren wie zwei Idioten in die düstere Welt des literarischen Geheimbundes &#8220;Opus Maximum&#8221; hineingestolpert und offensichtlich hatte man uns auf irgendeine Weise ertappt. Sebastian Fitzek und seine finsteren Kumpane hatten Ingvar verschleppt – wenn ihm nicht noch viel Schlimmeres zugestoßen war &#8230;</em></p>
<p>Die frühe Morgensonne beleuchtet Ingvars Gekritzel: &#8220;Wenn dir die Jungs diesen Brief bringen, kann das nur eines bedeuten: dass mich diese Schreiberlinge in die Finger bekommen haben, dass sie von dir aber glücklicherweise noch nichts wissen. Keine Sorge: man mag mich foltern und schlagen – ich werde dich nicht verraten. Bei IKEA wird man meine Abwesenheit sofort für irrlichternde Wahnsinnstaten ausnutzen: <a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/817/486235/text/">man wird die Futura gegen die Verdana austauschen</a>, man wird die Köttbullar mit Strychnin versetzen und so weiter. Das soll aber nicht deine Sorge sein. Hier ist mein Plan: <em>Punkt 1:)</em> Rufe sofort Professor Haberer an. Zeitgleich mit diesem Brief ist ein maximal mit Tinte bedeckter Scheck an ihn unterwegs, so dass er deutlichst motiviert sein sollte, dir zu helfen. Seine Telefonnummer ist die folgende &#8230;&#8221;</p>
<p>Ich halte kurz inne im Lesen. Dass Ingvar Vorsorge für den Ernstfall getroffen hat, beschämt mich. Ich war naiv genug gewesen zu glauben, man würde uns nicht einmal suchen.</p>
<p>&#8220;<em>Punkt 2.)</em> Rettet mich oder sorgt wenigstens dafür, dass meine sterblichen Überreste zurück nach Schweden gelangen. <em>Punkt 3.)</em> Nur für den Fall, dass ihr mich nicht lebend raushauen könnt: Macht das mit Opus Maximum publik. Hetzt diesen Fitzek und die ganze Bande meinetwegen rund um den Globus. Ach ja: In diesem traurigen Fall vermache ich dir übrigens IKEA und mein gesamtes Vermögen. Kümmere dich um die Jungs. Und – ganz wichtig: lass die Typen, die das mit der Verdana und den Köttbullar zu verantworten haben, erschießen. Muss nicht gleich sein, aber vergiss es bitte nicht. Profis für diesen Part erreichst du gegebenenfalls unter dieser Nummer &#8230;.&#8221;</p>
<p>Meine Hände zittern und das Blatt Papier fällt mir aus der Hand. Ich brauche fünf Minuten, bis ich mich genügend beruhigt habe, um nach dem Telefon zu greifen.</p>
<p>&#8220;Hier Haberer&#8221;, meldet sich eine aufgeräumte Stimme nach zweimaligem Klingeln. &#8220;Sind Sie es, Herr Enderlein?&#8221;</p>
<p><a href="http://northbohemian.wordpress.com/2009/10/21/im-schwarzen-adler-–-oder-–-die-jagd-nach-opus-maximum-teil-6/"><em>&#8230; Fortsetzung hier -&#62;</em></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[(2009) Top 10 Richest People in the World]]></title>
<link>http://phantasmagoric07.wordpress.com/2009/09/05/2009-top-10-richest-people-in-the-world/</link>
<pubDate>Sat, 05 Sep 2009 09:39:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>phantasmagoria</dc:creator>
<guid>http://phantasmagoric07.wordpress.com/2009/09/05/2009-top-10-richest-people-in-the-world/</guid>
<description><![CDATA[According to the 2009 Forbes list of The World’s Billionaires, there are now only 793 billionaires a]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>According to the 2009 <a href="http://www.forbes.com/2009/03/11/worlds-richest-people-billionaires-2009-billionaires-intro.html">Forbes</a> list of <em>The World’s Billionaires</em>, there are now only 793 billionaires around the world — down from 1,132 in the <a href="http://www.pinoymoneytalk.com/2008/04/20/list-worlds-richest-men-women/">2008 Richest People</a> list. Their collective net worth is “just” $2.4 trillion, down $2 trillion from last year.</p>
<p><strong>#1. William Gates III</strong></p>
<p>Age: 53<br />
Fortune: self made<br />
Source: Microsoft<br />
Net Worth: $40.0 bil<br />
Country of Citizenship: United States<br />
Industry: Software<br />
Marital Status: married, 3 children</p>
<p>Bill Gates regains title as the world’s richest man after placing 3rd in last year’s list. Stepped down from day-to-day duties at Microsoft last summer to devote his talents and riches to the Bill &#38; Melinda Gates Foundation. Gates decided to increase donations in 2009 to $3.8 billion, up 15% from 2008. Organization’s assets were $30 billion in January. Stock down 45% in past 12 months.</p>
<p><strong>#2. Warren Buffett</strong></p>
<p>Age: 78<br />
Fortune: self made<br />
Source: Berkshire Hathaway<br />
Net Worth: $37.0 bil<br />
Country Of Citizenship: United States<br />
Industry: Investments<br />
Marital Status: widowed, remarried, 3 children</p>
<p>Last year’s world’s richest man has to settle for second place this year after losing $25 billion in 12 months. Shares of Berkshire Hathaway down 45% since last March. Injected billions of dollars into Goldman Sachs, General Electric in exchange for preferred stock last fall; propped up insurance firm Swiss Re in February with $2.6 billion infusion. Admits he made some “dumb” investment mistakes in 2008. Son of Nebraska politician delivered newspapers as a boy. Studied under value investing guru Benjamin Graham at Columbia. Took over textile firm Berkshire Hathaway 1965. Today holding company invested in insurance (GEICO, General Re), jewelry (Borsheim’s), utilities (MidAmerican Energy), food (Dairy Queen, See’s Candies). Also has noncontrolling stakes in Anheuser-Busch, Coca-Cola, Wells Fargo.</p>
<p><strong>#3. Carlos Slim Helu</strong></p>
<p>Age: 69<br />
Fortune: self made<br />
Source: telecom<br />
Net Worth: $35.0 bil<br />
Country of Citizenship: Mexico<br />
Industry: Communications<br />
Marital Status: widowed, 6 children</p>
<p>Economic downturn and plunging peso shaved $25 billion from the fortune of Latin America’s richest man. Son of a Lebanese immigrant bought fixed-line operator Telefonos de Mexico (Telmex) in 1990; now controls 90% of Mexico’s telephone landlines. Would be a billionaire based on his dividends alone. Biggest holding: $16 billion stake in America Movil, Latin America’s largest mobile phone company, with 173 million customers. America Movil and Telmex reportedly planning to jointly invest $4 billion to bolster telecom infrastructure in Latin America. Last year took stakes in New York Times Co., former billionaire Anthony O’Reilly’s Independent News &#38; Media and Bronco Drilling; also increased position in Saks.</p>
<p><strong>#4. Lawrence Ellison</strong></p>
<p>Age: 64<br />
Source: Oracle<br />
Net Worth: $22.5 bil<br />
Country of Citizenship: United States<br />
Marital Status: Thrice divorced, remarried; two children<strong><br />
</strong></p>
<p>Larry Ellison is co-founder and CEO of software firm Oracle. Company has racked up 49 acquisitions in the past four years. Bought BEA Systems for $8.5 billion last year. Company still sitting on $7 billion in cash. Revenues up 11% to $10.9 billion in the six months ended Nov. 30, 2007; profits also up 11% to $2.4 billion. Stock down 25% in past 12 months.</p>
<p><strong>#5. Ingvar Kamprad</strong></p>
<p>Age: 83<br />
Source: Ikea<br />
Net Worth: $22.0 bil<br />
Country of Citizenship: Sweden<br />
Marital Status: Divorced, remarried; four children</p>
<p>Furniture retail chain IKEA’s founder peddled matches, fish, pens, Christmas cards and other items by bicycle as a teenager. Opened first Ikea store 50 years ago; store’s name is a combination of initials of his first and last name, his family farm and the nearest village. Retired in 1986; company’s “senior adviser” still reportedly works tirelessly on his brand. Revenues up 7% to $27.4 billion in fiscal-year 2008. Opened 10th store in China this February; planning to open first in Dominican Republic later this year. Thrifty entrepreneur flies economy class, frequents cheap restaurants and furnishes his home mostly with Ikea products.</p>
<p><strong>#6. Karl Albrecht</strong></p>
<p>Age: 89<br />
Source: Aldi / Supermarkets<br />
Net Worth: $21.5 bil<br />
Country of Citizenship: Germany<br />
Marital Status: Married, two children<strong><br />
</strong></p>
<p>Germany’s richest person owns discount supermarket giant Aldi Sud. Sales in the U.S. up estimated 20% last year to $7 billion. Plans to open 75 U.S. stores in 2009, including first in New York City.</p>
<p><strong>#7. Mukesh Ambani</strong></p>
<p>Age: 51<br />
Source: Petrochemicals<br />
Net Worth: $19.5 bil<br />
Country of Citizenship: India<br />
Marital Status: Married, three children<strong><br />
</strong></p>
<p>Oversees Reliance Industries, India’s most valuable company by market cap, despite stock falling 40% in past year. Merging his Reliance Petroleum with flagship Reliance Industries. Late father Dhirubhai founded Reliance and built it into a massive conglomerate. After he died, Mukesh and his brother, Anil, ran the family business together for a brief time. But siblings feuded over control; mother eventually brokered split of assets.</p>
<p><strong>#8. Lakshmi Mittal</strong></p>
<p>Age: 58<br />
Source: Steel<br />
Net Worth: $19.3 bil<br />
Country of Citizenship: India<br />
Marital Status: Married, two children<strong><br />
</strong></p>
<p>Indian immigrant heads world’s largest steel company; ArcelorMittal was formed via hostile takeover three years ago. Stock in company makes up bulk of his fortune; shares at a four-year low, with steel prices down 75% since last summer. Arcelor posted $2.6 billion loss in most recent quarter; announced plans to slow acquisitions, cut capital expenditures, pay down debt. Started in family steel business in the 1970s, branched out on his own in 1994. Also owns pieces of Mumbai’s Indiabulls Group, London’s RAB Capital; owns stake in, sits on board of Goldman Sachs.</p>
<p><strong>#9. Theo Albrecht</strong></p>
<p>Age: 87<br />
Source: Aldi / Supermarkets<br />
Net Worth: $18.8 bil<br />
Country of Citizenship: Germany<br />
Marital Status: Married, two children</p>
<p>Runs discount supermarket group Aldi Nord. Sales expected to hit $31 billion in 2008. After World War II he and older brother Karl transformed their mother’s corner grocery into Aldi. Brothers split ownership in 1961; Karl took the stores in southern Germany, plus the rights to the brand in the U.K., Australia and the U.S. Theo got the northern Germany stores and the rest of Europe. Unable to operate Aldi stores in U.S., Theo developed discount food store Trader Joe’s; now has more than 320 U.S. stores. Also owns stake in Supervalu.</p>
<p><strong>#10. Amancio Ortega</strong></p>
<p>Age: 73<br />
Source: Fashion<br />
Net Worth: $18.3 bil<br />
Country of Citizenship: Spain<br />
Marital Status: Divorced, remarried; three children</p>
<p>Spain’s richest man is founder and chairman of the Inditex Group which owns the Zara fashion store chain. Today Inditex has more than 4,000 stores in 71 countries. Sales: $12.3 billion. Railway worker’s son started as a gofer in a shirt store. With then wife Rosalia Mera, also now a billionaire, started making dressing gowns and lingerie in their living room.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Rockefeller vill stänga av internet]]></title>
<link>http://brachyura.wordpress.com/2009/09/02/rockefeller-vill-stanga-av-internet/</link>
<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 20:35:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>brachyura</dc:creator>
<guid>http://brachyura.wordpress.com/2009/09/02/rockefeller-vill-stanga-av-internet/</guid>
<description><![CDATA[Namnet Rockefeller förpliktigar. Det var förr synonymt med kapitalism i Usa. Familen grundades för ö]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Namnet <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Rockefeller_family" target="_blank">Rockefeller</a> förpliktigar. Det var förr synonymt med kapitalism i Usa. Familen grundades för över 140 år sedan av industrimagnaten <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/John_D._Rockefeller" target="_blank">J.D Rockefeller Sr</a>.</p>
<p>John D, var så snål att Ingvar Kamrad skulle framstå som en obetänkt slösare. Familjen är fortfarande väldigt rik, enligt Wikipedia artikeln god för över $100 miljarder.</p>
<p>En sentida arvinge, Jay Rockefeller vill att Usa&#8217;s president skall kunna <a href="http://www.svd.se/naringsliv/it/artikel_3455525.svd" target="_blank">stänga av internet</a> när landet känner sig hotat.</p>
<p>Det känns som kriget mot den personliga integriteten och kontrollen av vanliga icke brottsliga medborgare har gått ett steg till i fel riktning. En fråga som är som klippt och skuren för <a href="http://www.piratpartiet.se/" target="_blank">Piratpartiet</a>.</p>
<p>Piratrörelsen lever, i Tyskland tog de <a href="http://www.piratpartiet.se/nyheter/tyska_piratenpartei_tar_mandat_i_flera_kommuner" target="_blank">några mandat</a> i valet.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ikea-utställningen en skamfläck]]></title>
<link>http://bernthermele.wordpress.com/2009/08/30/ikea-utstallningen-en-skamflack/</link>
<pubDate>Sun, 30 Aug 2009 16:34:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>bernthermele</dc:creator>
<guid>http://bernthermele.wordpress.com/2009/08/30/ikea-utstallningen-en-skamflack/</guid>
<description><![CDATA[Var med Magnus på Ikea-utställningen på Liljevalchs. Guskelov är det sista dan i dag för denna skamf]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Var med <strong>Magnus</strong> på Ikea-utställningen på Liljevalchs. Guskelov är det sista dan i dag för denna skamfläck till utställning.</p>
<p>Här har Ikea helt enkelt köpt in sig för att göra reklam för sig själva på stans eget museum. Ikea-folket har till och med varit med och hängt utställningen, berättade en av museets anställda.</p>
<p>Här finns ingen kritik, ingen analys, inget resonerande om hur möbeljätten plankat sig fram, bara glada pratbubblor som berättar om Kejsar <strong>Ingvar </strong>och hans Ikea-rike. Trodde DDR var begravt och glömt, men närmare en korporativistisk idealstat, där stat, kapital, fack och folk smälter ihop till en enda härlig gegga, var länge sen man kunde uppleva.</p>
<p><strong>Hoenecker</strong> hade varit grön av avund över folkets köande kärlekshyllningar till <strong>Kamprad</strong>.</p>
<p>Utställningen presenteras hurtfriskt med att det &#8220;är en frispråkig och underhållande exposé&#8221;.</p>
<p>Skulle inte tro det. </p>
<p><a href="http://www.liljevalchs.stockholm.se/">Här kan du läsa</a> hela den hjärndöda presentationen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Dünyanın dev şirketleri işe böyle başladı]]></title>
<link>http://tuncay05.wordpress.com/2009/08/26/dunyanin-dev-sirketleri-ise-boyle-basladi/</link>
<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 15:14:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>tuncay05</dc:creator>
<guid>http://tuncay05.wordpress.com/2009/08/26/dunyanin-dev-sirketleri-ise-boyle-basladi/</guid>
<description><![CDATA[-Richard Branson Lise öğrencisiyken okulda bir dergi çıkaran Richard Branson, gençlerin ilgi duyduğu]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong><span style="color:brown;">-Richard Branson</span></strong></p>
<p><img class="alignleft" src="http://www.freedomsphoenix.com/Uploads/Graphics/173-0517235135-richard_branson_space_craft.jpg" alt="" width="297" height="201" />Lise öğrencisiyken okulda bir dergi çıkaran Richard Branson, gençlerin ilgi duyduğu konuları inceler. 1970′lerde en çok ilgilenilen konu müziktir. Branson, müzik yapım ve dağıtım şirketi kurmaya karar verir. Şirketin en büyük özelliği İngiltere’deki gençlere posta ile müzik kasetleri satmasıdır.<br />
Bugün müzik şirketinin yanısıra bir havayolu şirketi de sahibi olan Branso’nun kişisel malvarlığının 4 milyar sterlin olduğu tahmin ediliyor.<!--more--><br />
<strong> </strong><br />
<strong><span style="color:brown;">-IBM – 1930 </span></strong><br />
Kart delici makinelerin bulucusu Hermann Hollerith’in patentlerini işlemek ve geliştirmek üzere Thomas J. Watson tarafından 1911 yılında kurulan IBM – International Business Machines (Uluslararası İş Makineleri şirketi) 1930 yıllarında terazi imalatı ve satışı gerçekleştiriyordu.<br />
Günümüzde dünyanın en büyük bilişim teknolojisi şirketidir. 330 bin çalışanı ile 170 ülkede faaliyet göstermektedir.<br />
<strong> </strong><br />
<strong><span style="color:brown;">Lamborghini – 1955</span></strong></p>
<p><strong><span style="color:brown;"><img class="alignright" src="http://www.guzelresim.info/araba-resimleri/lamborghini-resimleri/lamborghini.jpg" alt="" width="214" height="166" /><br />
</span></strong></p>
<p>İlk başta traktör imalatı yapan Lamborghini bilinen hikayeye göre Ferrari’sinin bozulan debriyajı için Maranello’daki Ferrari fabrikasına gider. Fakat Enzo Ferrari Lamborghini ile görüşmek istemez. Bunun üzerine fabrikasına dönen Lamborghini debriyajını kolaylıkla tamir eder ve bundan cesaretle spor araba üretimi kararı alır.</p>
<p><strong><span style="color:brown;">Nokia</span></strong><br />
Şirket 1865 yılında Finlandiya’da nehir kıyısında bir kağıt-hamuru değirmeni olarak kuruldu. Zamanla kağıt ürünleri ana gelir kolunu oluşturmak üzere ilk yıllarında bisiklet, oto lastiği, ayakkabı, çizme ve bot üretti. Daha sonra üretim sahasına kablo, televizyon ve elektrikli ürünleri ekledi. Dünyanın en büyük mobil telefon üreticisi Nokia şu an dünya çapında kullanılan her üç cep telefonundan birinin üreticisi. 34 milyar dolar cirosu bulunan Finlandiya merkezli şirketin dünya çapında 68 bin çalışanı bulunuyor.</p>
<p><strong><span style="color:brown;">Harley Davidson</span></strong><br />
<img class="alignleft" src="http://www.sitem.gen.tr/wp-content/harley_davidson_2.jpg" alt="" width="255" height="153" /></p>
<p>Wiiliam S. Harley, 1901 yılında motor eklenmiş bisiklet fikrinin ilk taslaklarını çizmeye başladı. Wiliam S.Harley ve Arthur Davidson kardeşler, 1903 yılında bu fikri hayata geçirdi ve ilk Harley Davidson motorsikleti üretildi.</p>
<div>Çalıştıkları barakanın kapısında ise “Harley Davidson Motor Company” yazıyordu.</div>
<p><strong><span style="color:brown;">Ingvar Kamprad</span></strong></p>
<div>İsveçli Ingvar Kamprad 1943 yılında yaşadığı kasabayla çiftliğin isimlerinin baş harflerinden oluşturduğu IKEA markasını kurdu.</div>
<div>Kamprad, IKEA markası altında kalem, cüzdan, resim çerçeveleri, saatler mücevherler ve naylon çorapları bu dükkanda satmaya başladı. Forbes Dergisi’nin 2006 ‘milyarderler listesi’ne göre, 28 milyar dolarlık servetiyle dünyanın en zengin dörüncü insanı.</div>
<div><strong><span style="color:brown;">ve  Google</span></strong></div>
<div><strong><span style="color:brown;"><img class="aligncenter" src="http://photos-d.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v2743/113/55/551979682/n551979682_1583739_2398585.jpg" alt="" width="578" height="433" /><br />
</span></strong></div>
<div>İnternet arama motoru Google iki doktora öğrencisi tarafından bu garajda kuruldu.</p>
<div>Larry Page ve Sergey Brin, 1′i izleyen 100 sıfır ile temsil edilen matematik terimi “googol” üzerinde yapılan bir kelime oyunuyla Google adında kullanmaya karar verir.</p>
<div>Eylül 1998′de Google California’da şirket kuruluş kaydını yaptırır.</p>
<div>Şirketin GooglePlex denen merkez ofisi Kaliforniya’da bulunur ve tüm dünyada 10 bin civarında çalışanı vardır. oogle’ın piyasa değeri 2007 sonu itibariyle 219 milyar Amerikan dolarıdır. Bu rakam ABD borsalarının en büyük 5. şirketi olduğunu göstermektedir.</div>
</div>
</div>
</div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ingvar in den Fängen von Opus Maximum ]]></title>
<link>http://northbohemian.wordpress.com/2009/08/19/ingvar-in-den-fangen-von-opus-maximum/</link>
<pubDate>Wed, 19 Aug 2009 19:21:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>northbohemian</dc:creator>
<guid>http://northbohemian.wordpress.com/2009/08/19/ingvar-in-den-fangen-von-opus-maximum/</guid>
<description><![CDATA[Was bisher geschah: In einem Anfalls größtmöglichen Leichtsinns hatten Ingvar und ich die Bude von S]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><em>Was bisher geschah: In einem Anfalls größtmöglichen Leichtsinns hatten Ingvar und ich die Bude von Sebastian Fitzek auf den Kopf gestellt – und waren dabei auf den Nachweis einer geheimen Organisation von Schriftstellern gestoßen, die es sich zum Ziel gesetzt hatte, in ferner theoretischer Zukunft den ultimativen Roman zu schreiben (das Indiz bestand kurioserweise aus den Lichtbildern eines gewissen Daniel Kehlmann in geradezu bacchantischen Posen <a href="http://northbohemian.wordpress.com/2009/08/06/nackfotos-von-daniel-kehlmann-%e2%80%93-oder-%e2%80%93-fitzeks-geheimnis/">-&#62; näheres hier &#8230;)</a>. Professor Haberer, ein gut informierter Bekannter Ingvars, hatte uns die Gefährlichkeit von &#8220;Opus Maximum&#8221; recht deutlich vor Augen geführt, und &#8230; nun ja &#8230; Wir hatten nicht sonderlich viel darauf gegeben. Wir verließen die Kneipen frühmorgens nur halb- und nicht volltrunken. Das war´s dann aber auch schon, was wir an Sicherungen in unseren Alltag einbauten. Wir hatten unsere Zeit damit verplempert, nach Madrid zu fliegen, uns über Michael Schumachers Gesundheitszustand Sorgen zu machen, dabei hätten wir uns doch besser in die finstersten nordkoreanischen Bunker zurückziehen sollen. Aber hinterher – ich weiß – ist jeder schlauer &#8230;</em></p>
<p>Es ist sehr früh am Morgen: Kaffee habe ich schon getrunken (oh weh &#8230; ich bin rückfällig geworden &#8230;), gekämmt und rasiert bin ich aber noch lange nicht. Da klingelt es an der Tür. Kaká klimpert mit seinen langen Wimpern, dann rollen Tränen über sein feines brasilianisches Gesicht. Cristiano Ronaldo sitzt neben ihm auf einer Treppenstufe und ist mit seinem diamantenbesetzten Mobiltelefon beschäftigt. (Was machen Kaká und Ronaldo in Dresden, werden Sie sich jetzt berechtigt fragen <a href="http://northbohemian.wordpress.com/2009/07/17/wir-kaufen-ronaldo-und-kaka-%e2%80%93-oder-%e2%80%93-ingvar-hat-sein-geld-zuruck/">-&#62; lesen Sie hier, wie es dazu kam &#8230;)</a></p>
<p>&#8220;Ingvar ist weg! Mein lieber Ingvar &#8230;&#8221;, weint Kaká. Ist es Eifersucht, die ich da spüre?</p>
<p>&#8220;Ingvar ist öfter mal weg. Kein Problem. Kneipentour und so. Vielleicht hast du ihn ja auch nur mit deinen Schachkünsten vertrieben. Er verliert nicht gern.&#8221;</p>
<p>&#8220;Nein, nein. Er ist entführt worden. Wir haben es gesehen!&#8221;</p>
<p>&#8220;Stimmt das?&#8221;, frage ich in Ronaldos Richtung.</p>
<p>&#8220;Ja!&#8221; Etwas Sabber tropft aus Ronaldos Mund auf den Fußboden des Treppenhauses. Er widmet sich wieder seinem Telefon. Ich versuche, etwas auf dem Display zu erkennen.</p>
<p>&#8220;Was macht er da?&#8221;, frage ich Kaká.</p>
<p>&#8220;Primzahlen. Er sucht welche mit 13 Millionen Dezimalstellen. Ich hab ihm davon erzählt. Und &#8230; Scheiße &#8230; er hat´s begriffen.&#8221;</p>
<p>Ich reibe mir verwirrt die Augen. &#8220;Egal &#8230; Zurück zum Thema. Wo waren wir? Ingvar! Entführt von wem?&#8221;</p>
<p>&#8220;Der Entführer hatte eine Maske, viel war nicht zu sehen. Nur dass er ganz viele Haare hatte. Die kamen an der Seite der Maske heraus und auch seine Arme waren voll davon. Wie ein Affe oder ein Yeti.&#8221; Kaká schließt die Augen, um sich mögliche Details genauer ins Gedächtnis zu rufen. &#8220;Mehr weiß ich nicht. Es war früh um drei. Wir waren alle aus dem Schlaf gerissen. Haben den Lärm gehört und vom Fenster aus gesehen, wie der Behaarte Ingvar über die Auffahrt zerrte.&#8221;</p>
<p>&#8220;Zu einem Auto? Welcher Typ? Welche Farbe?&#8221;</p>
<p>&#8220;Das ist das komische &#8230; Kein Auto. In eine Pferdekutsche hat der den Ingvar gestopft. So richtig altmodisch, mit Pferden.&#8221; </p>
<p>&#8220;Interessant. Interessant.&#8221;</p>
<p>&#8220;Weswegen wir hier sind – abgesehen davon, dich als Ingvars Freund zu informieren &#8230; Er bat mich, dir im Falle von Problemen das hier zu geben.&#8221;</p>
<p>Kaká reicht mir einen dicken, beigefarben Umschlag. &#8220;Den soll ich dir geben. Wenn &#8230; Wenn mit Ingvar irgendetwas passiert.&#8221;</p>
<p>&#8220;Danke&#8221;, sage ich.</p>
<p>Ein Ruck geht durch Kakás Körper, er wischt sich die Tränen vom Gesicht und putzt sich kurz die Brille sauber. Dann dreht er sich um zu Ronaldo: &#8220;Komm, Cristiano. Zeit fürs Windelwechseln.&#8221;</p>
<p>Allein stehe ich später in meiner dunklen Wohnung, Ingvars Umschlag in den Händen. Ein bärtiger Mann &#8230; Es ist absurd, aber ich kann nicht aufhören an Reinhold Messner zu denken.</p>
<p><a href="http://northbohemian.wordpress.com/2009/09/11/ingvars-botschaft-–-oder-–-kottbullar-mit-strychnin/"><em>&#8230; Fortsetzung hier -&#62;</em></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Slutet av sommar, i dubbel bemärkelse]]></title>
<link>http://monaforpresident.wordpress.com/2009/08/14/slutet-av-sommar-i-dubbel-bemarkelse/</link>
<pubDate>Fri, 14 Aug 2009 12:32:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>monaforpresident</dc:creator>
<guid>http://monaforpresident.wordpress.com/2009/08/14/slutet-av-sommar-i-dubbel-bemarkelse/</guid>
<description><![CDATA[Jag sitter just nu och lyssnar på Laila Bagges Sommarprat i P1, imorgon är det Jan Guillous avslutan]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://intressant.se/intressant">Jag</a> sitter just nu och lyssnar på <a href="http://www.svd.se/kulturnoje/nyheter/artikel_3099703.svd">Laila Bagges Sommarprat i P1</a>, imorgon är det Jan Guillous avslutande inslag. Att få möjlighet att sommarprata är ett enormt bra sätt att kommunicera ut ett budskap till extremt många personer och samlar mycket eftertanke runt om i de svenska hemmen och arbetsplatserna.</p>
<p>Jag är en otroligt hängiven sommarlyssnare, och jag måste nog konstatera att <a href="http://www.sr.se/sida/artikel.aspx?programid=2071&#38;artikel=2873696">årets sommarutbud varit lite tråkigt</a>, eller åtminstone inte optimalt. Visst har det funnits bra sommar värdar, men jag är ändå inte helt nöjd. Jag rekomenderar däremot Morgan Alling, Petra Mede och Ingvar Kamprad.</p>
<p>Sommar i P1 är över, semestern är över och den samhälleliga koma som infinner sig över sommaren tar slut. Mediatorkan är över, kollektivtrafiken blir återigen överbelastad och tidigare tomma arbetsplatser överfylls. Nästa år, när sommar i P1 återkommer är det valår, det lär också märkas i radiotablån.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ingvar enthüllt: Die Wahrheit über Schumachers Rücktritt vom Rücktritt vom Rücktritt]]></title>
<link>http://northbohemian.wordpress.com/2009/08/12/ingvar-enthullt-die-wahrheit-uber-schumachers-rucktritt-vom-rucktritt-vom-rucktritt/</link>
<pubDate>Wed, 12 Aug 2009 11:52:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>northbohemian</dc:creator>
<guid>http://northbohemian.wordpress.com/2009/08/12/ingvar-enthullt-die-wahrheit-uber-schumachers-rucktritt-vom-rucktritt-vom-rucktritt/</guid>
<description><![CDATA[Die Nacht vom 11. zum 12. August 2009: Ich habe Ingvar am Telefon. Die Hintergrundgeräusche identifi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die Nacht vom 11. zum 12. August 2009: Ich habe Ingvar am Telefon. Die Hintergrundgeräusche identifiziere ich eindeutig als Kneipengebrüll.</p>
<p>&#8220;Hör dir das mal an! Hör dir das mal an!&#8221;</p>
<p>Ich bin müde und habe keine Lust auf eine von Ingvars typischen Verrücktheiten. &#8220;Was soll ich mir anhören? Ingvar, es ist spät – ich möchte schlafen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Das mit Schumacher, das hast du doch gehört &#8230;&#8221;</p>
<p>&#8220;Ja. Der Rücktritt vom Rücktritt vom Rücktritt. Sein Nacken. Jeder weiß das. Kam heute überall.&#8221;</p>
<p>&#8220;Jetzt hör mal, was meine Leute für ein interessantes Telefongespräch abgefangen haben.&#8221; Mit &#8220;seinen Leuten&#8221; meint Ingvar seine handverlesene Schar ehemaliger Geheimdienstler, die er zur Befriedigung seiner ungeheuren Neugier quer um den Erdball hetzt. Er drückt irgendetwas an seinem Mobiltelefon und dann knattert eine gerade noch so verständliche Tonaufzeichnung an meine Ohren.</p>
<p>Ich höre eine Stimme, die ich ganz eindeutig als die Schumachers identifiziere:<br />
&#8220;Hallo &#8230; ähm &#8230; Michael, wie geht´s? Obwohl &#8230; kann ich dich eigentlich so nennen? Du bist ja nur ein Teil von mir. Ich würde meinen, der unwichtigere.&#8221;</p>
<p>&#8220;Quatsch. Mir gehören die Füße. Die, mit denen man Gas geben kann. Die Hände, mit denen man lenkt.&#8221; Die antwortende Stimme hört sich metallisch an, irgendwie künstlich. Aber ebenfalls irgendwie nach Schumacher.</p>
<p>&#8220;Ingvar!&#8221;, unterbreche ich. &#8221; Was ist das für ein Quatsch.&#8221;</p>
<p>Ingvar lacht sich kaputt: &#8220;Na, wie du schon richtig vermutest: Schumacher spricht mit Schumacher.&#8221;</p>
<p>&#8220;Wie bitte?&#8221;</p>
<p>&#8220;Ähm, wie gesagt &#8230; Das haben meine Leute rausgekriegt. Es gibt zwei &#8230; äh &#8230; Michael Schumachers. Dieser Motorradunfall &#8230; Wesentlich schlimmer war der, als offiziell mitgeteilt. Der Mann war faktisch guillotiniert. Aber von wegen &#8220;mit dem Leben nicht zu vereinbarende Verletzung&#8221;. Das gilt heute alles nicht mehr. Die moderne Medizin halt. Man hat ihn in eine Schweizer Spezialklinik geschafft und &#8230; na ja &#8230; zwei draus gemacht.&#8221;</p>
<p>&#8220;Oh  Gott!&#8221;</p>
<p>&#8220;Mit in der Hauptsache juristischen Konsequenzen: als rechtskräftige Person konnte nur einer gelten und das wurde der Kopf. Der sitzt jetzt in Maranello bei Ferrari in einem Glas mit Nährlösung – quasi auf Herrn Montezemolos Schoß und gibt den Berater.&#8221;</p>
<p>&#8220;Wie entsetzlich. Ähem &#8230; Und der &#8230; ähm &#8230; Torso?&#8221;</p>
<p>&#8220;Der ist juristisch jetzt gewissermaßen eine Art undefinierte Person. Hat ein Kehlkopfmikrofon und verdient sein Geld im Hessischen in einer Geisterbahn. Der hat das auch mit dem Comeback ausgeheckt. Obwohl er ja juristisch nicht handlungsfähig ist, verstehste?&#8221;</p>
<p>&#8220;Entsetzliche Welt!&#8221;</p>
<p>&#8220;Hör mal weiter &#8230;&#8221;</p>
<p>Ingvar schaltet wild auf seinem Handy herum. Erneut das Knattern. Dann wieder Schumacher.</p>
<p>&#8220;Ich lass jetzt ein Fax rausgehen. Rücktritt vom Comeback. Dazu bin ich befugt und irgendjemand wird den Knopf für mich drücken. Da schreib ich was von wegen Halswirbel und so. Das krieg ich schon durch.&#8221;</p>
<p>&#8220;Neeeeeein, tu mir das nicht an. Ich will wieder fahren. Kannst du dir vorstellen, wie langweilig mir hier in dieser Geisterbahn ist &#8230;&#8221;</p>
<p>&#8220;Du kannst nicht fahren: du siehst nichts. Und womit hörst du eigentlich?&#8221;</p>
<p>&#8220;Was denkst du denn, was heutzutage alles geht. Ich will fahren!&#8221;</p>
<p>&#8220;Vergiss es. Du und deine verdammten Bauchentscheidungen &#8230;?&#8221;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nacktfotos von Daniel Kehlmann – oder – Fitzeks Geheimnis]]></title>
<link>http://northbohemian.wordpress.com/2009/08/06/nackfotos-von-daniel-kehlmann-%e2%80%93-oder-%e2%80%93-fitzeks-geheimnis/</link>
<pubDate>Thu, 06 Aug 2009 17:10:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>northbohemian</dc:creator>
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<description><![CDATA[&#8220;Ich denke, die sind echt. Original so fotografiert. Keine Montagen, kein Photoshop.&#8221; Wi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>&#8220;Ich denke, die sind echt. Original so fotografiert. Keine Montagen, kein Photoshop.&#8221;</p>
<p>Wir befinden uns im Hinterzimmer einer Kneipe und fettiger Bratendunst  erschwert die Orientierung. Wir sind zu dritt: Ingvar, der Experte und ich. Der Experte hat seine Promotion an einer obskuren indischen Universität im Fach Verschwörungswissenschaften über die Bühne gebracht. Dieses Fach wird wohl nur dort gelehrt und wie das alles so klingt – so sieht Professor Haberer auch aus: in seinen langen Rauschebart könnte er sich dreimal einwickeln.</p>
<p>Ingvar zoomt im 17-Zoll-Display seiner Digitalkamera an jeden noch so kleinen Ausschnitt der Fotos heran. <a href="http://northbohemian.wordpress.com/2009/07/10/ingvar-ist-pleite-%E2%80%93-oder-%E2%80%93-einbruch-bei-sebastian-f/">Es handelt sich um jene Aufnahmen, die wir in Sebastian Fitzeks Schlafzimmer vom Inhalt der kleinen, türkisfarbenen Geldkassette anfertigen konnten:</a> Nacktfotos von Daniel Kehlmann. Inszeniert im Stil einer römischen Orgie. Alles passt ganz stimmig zu Kehlmanns Physiognomie.</p>
<p>&#8220;Was macht das bei Fitzek im Schlafzimmer?&#8221;, frage ich Ingvar. </p>
<p>&#8220;Nun, zuerst dachte auch ich lediglich an eine genreübergreifende Romanze der beiden Jungstars. Dann fiel mir ein länger zurückliegendes Gespräch mit unserem sehr verehrten Professor Haberer wieder ein. Vor vielen Jahren war, das. In Reykjavik, wenn ich mich nicht irre. Es war hundekalt und wir haben entsprechend gesoffen.&#8221;</p>
<p>Haberers Augen beginnen in freudiger Erinnerung zu glänzen: &#8220;Ja, und da habe ich Ihrem Freund Ingvar von den verschiedensten Geheimbünden dieser Welt erzählt. Erst von den bekannteren – was ja angesichts des Namens &#8220;Geheimbund&#8221; irgendwie paradox ist – und dann von den wirklich geheimen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Und?&#8221;</p>
<p>&#8220;Es ist schwer, da ranzukommen und verlässliche Informationen zu bekommen. Die Bruchstücke, die mich erreicht haben, lassen den Schluss zu, dass es seit Jahrhunderten ein geheimes Projekt der verschiedensten Schriftsteller gibt, gemeinsam den ultimativen Roman zu schreiben. Deshalb nennen sie sich auch &#8220;Opus Maximum&#8221;.&#8221;</p>
<p>&#8220;Und da treffen sie sich dann heimlich und kritzeln jeder ein paar Sätze hin?&#8221;</p>
<p>&#8220;Nein, nein!&#8221; Haber hebt beschwörend die Hände. Offensichtlich verletzt ihn mein Pragmatismus zutiefst. &#8220;Soweit ist man da natürlich noch nicht. Man ist durchaus noch ausschließlich bei den theoretischen Vorbereitungen und ich denke, den Herren Schriftstellern ist durchaus klar, dass sie sich ihrem Ziel wie einer jeden endgültigen Wahrheit nur relativ annähern können. Nichtsdestotrotz versuchen sie es. Sogar Goethe soll schon dabei gewesen sein.&#8221;</p>
<p>&#8220;Und gibt es denn schon Einigung darüber, wie – ganz theoretisch – der ultimative Roman aussehen soll?&#8221;</p>
<p>&#8220;Oh ja! Durchaus. Der ultimative Roman – so haben sie es wohl auch in ihrem Statut stehen – führt entweder zur absoluten Erleuchtung des Lesers, zu seinem sofortigen und unwiderruflichen Irrsinn oder zu seinem Tod durch Herzstillstand. Durch Ergriffenheit, Schock, Erschrecken &#8230; wie auch immer.&#8221;</p>
<p>&#8220;Na, dann hoffe ich mal, dass dieses Buch nie geschrieben wird.&#8221;</p>
<p>&#8220;Darüber kann man streiten. Unbestreitbar wäre es der größtmögliche Beweis an Macht, den die Literatur erbringen könnte.&#8221;</p>
<p>&#8220;Und daran arbeiten Fitzek und Kehlmann &#8230;&#8221;</p>
<p>&#8220;Offensichtlich. Und nicht nur diese beiden.&#8221;</p>
<p>Ingvar räuspert sich: &#8220;Und warum die Nacktfotos?&#8221;</p>
<p>Professor Haberer lächelt und leckt in aufreizender Langsamkeit seine Suppenschüssel aus. Er genießt es, uns auf die Folter zu spannen. &#8220;Es hat Tradition bei Opus Maximum, dass jeder Schriftsteller belastendes Material eines anderen Schriftsteller zur Aufbewahrung erhält – nach einem solchen System, dass keiner weiß, wer wessen Fehltritte kennt. Damit soll Stillschweigen nach außen erzwungen werden. Plaudert einer, hat jener Schriftsteller, der dessen &#8220;Pfand&#8221; aufbewahrt, das Recht, damit an die Öffentlichkeit zu gehen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Fitzek kontrolliert also Kehlmann. Und irgendein Unbekannter kontrolliert wiederum Fitzek.&#8221;</p>
<p>&#8220;Genau.&#8221;</p>
<p>&#8220;Da haben wir ja wieder etwas dazugelernt. Ich bestell uns mal drei Bier.&#8221;</p>
<p>Ich habe mich schon erhoben und will nach vorn in den Schankraum, als mich Haberer mit einem geisterhaften Heben seines linken Zeigefingers in meiner Bewegung innehalten lässt: &#8220;Etwas nicht Unwichtiges habe ich noch gar nicht erwähnt. Ich denke, sie beide waren sehr vorsichtig – bei ihrem Ausflug nach Berlin.&#8221;</p>
<p>&#8220;Ich denke schon&#8221;, sagt Ingvar. &#8220;Warum?&#8221;</p>
<p>&#8220;Die Gründungsväter von Opus Maximum haben damals vor dreihundert Jahren eine recht blutrünstige – wenngleich wohl romantisch gemeinte – Strafe für diejenigen festgesetzt, die sie Spione nennen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Sie meinen &#8230;&#8221;</p>
<p>Haberer fährt sich wichtigtuerisch durch den Bart und seine Augen werden groß wie Pizzateller: &#8220;&#8230; die Todesstrafe. Jawohl.&#8221;</p>
<p><a href="http://northbohemian.wordpress.com/2009/08/19/ingvar-in-den-fangen-von-opus-maximum/"><em>&#8230; Fortsetzung hier -&#62;</em></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[10 Orang Terkaya di Dunia 2009]]></title>
<link>http://aespee.wordpress.com/2009/07/30/10-orang-terkaya-di-dunia-2009/</link>
<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 02:54:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>aespee</dc:creator>
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<description><![CDATA[Bill Gates kembali ke singgasananya jadi orang terkaya di dunia setelah beberapa saat digeser Warren]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Bill Gates kembali ke singgasananya jadi orang terkaya di dunia setelah beberapa saat digeser Warren]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Post von Anne Pelzer – oder – wir nähern uns Fitzeks Geheimnis]]></title>
<link>http://northbohemian.wordpress.com/2009/07/24/post-von-anne-pelzer-%e2%80%93-oder-%e2%80%93-wir-nahern-uns-fitzeks-geheimnis/</link>
<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 08:37:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>northbohemian</dc:creator>
<guid>http://northbohemian.wordpress.com/2009/07/24/post-von-anne-pelzer-%e2%80%93-oder-%e2%80%93-wir-nahern-uns-fitzeks-geheimnis/</guid>
<description><![CDATA[Seit Minuten klingelt das Telefon: Ingvar. Ich gehe nicht ran. Vor mir liegt dieses grüne Schreibhef]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Seit Minuten klingelt das Telefon: Ingvar. </p>
<p>Ich gehe nicht ran.</p>
<p>Vor mir liegt dieses grüne Schreibheft. Mit meinem Namen drauf. In Handschrift. Ich habe ein libidinöses Verhältnis zu meinem geschriebenen oder gedruckten Namen. Selbst wenn es sich um &#8220;Falk Enderleins&#8221; handelt, die nicht mit mir identisch sind (das empfinde ich dann immer irgendwie als eine Form von Diebstahl).</p>
<p>Ich nehme Ingvars Anruf letztlich doch entgegen: &#8220;Ich habe Post von Pons &#8230; Und ich stehe leicht unter Schock. Ich wünschte mich in ein Erdloch.&#8221;</p>
<p>&#8220;Reiß dich zusammen. Das haben die anderen auch gekriegt. Irgendwie bist du mit deinem Geschreibsel in die Kartei seriöser Texter geraten.&#8221;</p>
<p>&#8220;Ja, aber ich war so unvorbereitet. Dabei hätte mich doch schon die Handschrift auf dem Umschlag vorsichtig stimmen müssen. Ich habe sie unter allen Sorten von Licht betrachtet – Kunstlicht, Tageslicht, Röntgenstrahlung, UV-Licht – es ist wirklich eine menschliche Handschrift.&#8221;</p>
<p>&#8220;Können wir jetzt mal über etwas anderes sprechen?&#8221;</p>
<p>&#8220;Ja, wir könnten darüber sprechen, dass ich ein extremes Problem damit habe, hinter wörtlicher Rede ein Komma zu setzen. Was peinlich ist, denn wie man es richtig macht, lese ich seit dreißig Jahren in tausenden von Büchern. Ich bin nur zu faul, es mir zu merken.&#8221;</p>
<p>&#8220;Welchen Text hat sich die Frau Pelzer denn vorgeknöpft?&#8221;</p>
<p>&#8220;Na, du weißt schon &#8230; Den Bericht, wie wir da in Fitzeks Bude rumtoben.&#8221;</p>
<p>&#8220;Ah! Endlich das richtige Stichwort. Ich habe nämlich den Inhalt der Geldkassette von einem &#8230;&#8221;</p>
<p>&#8220;Ich habe zehn Fehler in diesem Text! Drei Minus! Katastrophe!&#8221;</p>
<p>&#8220;&#8230; von einem Experten überprüfen lassen. Das kann ich dir aber nicht am Telefon erzählen. Du musst herkommen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Ich weiß nicht, ob ich dazu jetzt in der Lage bin&#8221;, sage ich. </p>
<p>&#8220;Reiß dich zusammen&#8221;, sagt Ingvar.</p>
<p>Ich sollte das Thema wechseln: &#8220;Wie gehts Ronaldo und Kaká eigentlich?&#8221;</p>
<p>&#8220;Die schlafen noch. Faule Bande. Die kriegen gleich einen Eimer kaltes Wasser verabreicht. Aber lenk nicht ab: wann kommst du?&#8221;</p>
<p>&#8220;Ich denke, in einer halben Stunde bin ich da.&#8221;</p>
<p>&#8220;Gut so. Ach ja &#8230; Hast du dir übrigens Frau Pelzers Videobotschaft schon angesehen?&#8221;</p>
<p>&#8220;Nein, dazu bin ich noch viel zu aufgeregt. Vielleicht morgen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Na gut. Ab in den Bus! Beeil Dich!&#8221;</p>
<p><a href="http://northbohemian.wordpress.com/2009/08/06/nackfotos-von-daniel-kehlmann-–-oder-–-fitzeks-geheimnis/"><em>&#8230; Fortsetzung hier -&#62;</em></a></p>
<p><img src="http://northbohemian.wordpress.com/files/2009/07/pons01.jpg" alt="pons01" title="pons01" width="426" height="319" class="aligncenter size-full wp-image-427" /></p>
<p><img src="http://northbohemian.wordpress.com/files/2009/07/pons02.jpg" alt="pons02" title="pons02" width="426" height="319" class="aligncenter size-full wp-image-428" /></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Liljevalchs borde skämmas!]]></title>
<link>http://rasmuslandstrom.wordpress.com/2009/07/22/liljevalchs-borde-skammas/</link>
<pubDate>Wed, 22 Jul 2009 16:06:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>Rasmus</dc:creator>
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<description><![CDATA[Liljevalchs IKEA-utställning är mera som en reklamplats än en egentlig utställning. Det är en slumpv]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Liljevalchs IKEA-utställning är mera som en reklamplats än en egentlig utställning. Det är en slumpvis hopplockad samling möbler som påstås vara en historisk exposé över ett företag, samt ett knippe texter som fullkomligt dryper av design-nationalism. Ändå ska det föreställa en granskande och kritisk utställning. När jag i veckan besökte den gick jag in med stora förhoppningar men kom ut med ont i magen och en enda tanke i huvudet: Liljevalchs borde skämmas!</p>
<p>Det börjar redan när man går in i första rummet. Där står ett antal föremål ihopklumpade &#8211; allt från 50-talets teakskåp till 80-talets puffar &#8211; och längs väggen sitter katalogerna uppe. Redan här får man en känsla av rörighet och att det är ostrukturerat. När man sedan går till skyltarna och läser om &#8220;framgångsreceptet IKEA&#8221; förstärks känslan ytterliggare: en svepande historik samt ett kortfattat stycke om IKEA utomlands. Ska det här föreställa historia, tänker jag och går vidare.</p>
<p>Så fortsätter man till rum efter rum, det ena mera motbjudande än det andra. Ett handlar om, eller snarare presenterar, dagens formgivare. Ett annat handlar om IKEA i världen. Här kan man läsa om hur de förmedlat &#8220;omtanke och rättvisa. Gamla blågula paradgrenar&#8221; och om Kamprad och hans internationella genombrott står det: &#8220;Ett modernt vikingatåg med en beundransvärt modest kapten vid rodret&#8221;. Man häpnar. Lite längre ner skriver textförfattaren om Kamprads bok &#8220;En möbelhandlares testamente&#8221; att det är en modern &#8220;bondepraktika&#8221; eller en &#8220;småländsk stengärdsgård i ord&#8221;. Är det något slags skämt, frågar jag mig och rusar vidare genom de sista rummen. Hur kan en seriös konsthall nedlåta sig till det här? Vart är vi på väg?</p>
<p>För vad är en utställning om ett företag som inte riktar någon slags kritisk udd mot det, som varken historiserar eller kontextualiserar verksamheten, utan istället lovprisar den? En varupresentation kanske &#8211; eller en reklamplats? På Liljevalchs tar man in det kommersiella samhället istället för att kritiskt granska det och förlorar på så sätt sin funktion som utställare. &#8220;Det här är ju katastrof&#8221; säger jag till receptionisten på utvägen men hon bara nickar. Lite senare berättar min sambo att IKEA sponsrat kalaset med tre miljoner. Jag är inte förvånad.</p>
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter" src="http://tv.ikea.se/images/tmp/banner-liljevalchs-3.jpg" alt="" width="204" height="291" /></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[The Wild East]]></title>
<link>http://eurocheddar.com/2009/07/19/the-wild-east/</link>
<pubDate>Sun, 19 Jul 2009 06:13:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>willfeins</dc:creator>
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<description><![CDATA[It may not be the stuff of Sam Peckinpah, a la The Wild Bunch, but it seems the congenial, flat-pack]]></description>
<content:encoded><![CDATA[It may not be the stuff of Sam Peckinpah, a la The Wild Bunch, but it seems the congenial, flat-pack]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wir kaufen Ronaldo und Kaká – oder – Ingvar hat sein Geld zurück]]></title>
<link>http://northbohemian.wordpress.com/2009/07/17/wir-kaufen-ronaldo-und-kaka-%e2%80%93-oder-%e2%80%93-ingvar-hat-sein-geld-zuruck/</link>
<pubDate>Fri, 17 Jul 2009 11:26:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>northbohemian</dc:creator>
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<description><![CDATA[&#8220;Nimm dir ein Taxi und komm zum Flughafen. In zwanzig Minuten lande ich.&#8221; Ingvars Stimme]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>&#8220;Nimm dir ein Taxi und komm zum Flughafen. In zwanzig Minuten lande ich.&#8221; Ingvars Stimme klingt nicht so, als dulde er irgendeinen Widerspruch.</p>
<p>Am Flughafen winkt man mich durch zur Rollbahn, wo Ingvars Privatjet pinkfarben in der Sonne glänzt. Aus dem Cockpit bedeutet mir Ingvar mit rudernden Armbewegungen, ich solle mich beeilen.</p>
<p>&#8220;Wir fliegen nach Madrid.&#8221; eröffnet er mir, kaum dass wir gestartet sind. &#8220;Ach, übrigens, ich hab mein Geld zurück. Doppelt und dreifach. Vier Nächte habe ich mir in Monte Carlo um die Ohren geschlagen. Naja, es hat sich gelohnt. Haben wir eigentlich getankt?&#8221;</p>
<p>&#8220;Ich denke ja.&#8221; sage ich. &#8220;Was wollen wir in Madrid?&#8221;</p>
<p>&#8220;Ronaldo und Kaká kaufen. Für jeweils eine Milliarde sind die zu haben. Für mich momentan geradezu ein Schnäppchen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Was willst du mit den beiden? Für eine Mannschaft brauchst du noch ein paar Spieler mehr.&#8221;</p>
<p>&#8220;Findest du es nicht eine wunderbar subversive Idee, dem Fußball seine besten Spieler zu entziehen? Den Messi hol ich mir übrigens auch noch. Morgen oder übermorgen&#8221;</p>
<p>&#8220;Und was machst du mit ihnen, wenn du sie dann gekauft hast?&#8221;</p>
<p>&#8220;Ronaldo plane ich als Gärtner zu verwenden. Das kriegt der motorisch schon so ungefähr hin. Mit Kaká dagegegen beabsichtige ich, abends vor meinem Kamin tiefschürfende, intellektuelle Gespräche zu führen. Der soll ja da was draufhaben, ganz untypisch für einen Fußballer. Ja, so werden wir da schön sitzen vor dem knisternden Kamin, beide mit dem Rotwein in der Hand, Kaká mit seiner Brille auf der Nase. Es wird so eine Art Debattierclub, während Ronaldo draußen den Rasen mäht &#8230;&#8221;</p>
<p>&#8220;Ronaldo mäht abends deinen Rasen?&#8221;</p>
<p>&#8220;Na ja, am späten Nachmittag dann eben&#8221;</p>
<p>Ingvar fliegt ein riskantes Manöver. Fast hätten wir einen Linienflug gerammt. &#8220;Hast du das gesehen?! Lufthansa. Mit offenem Verdeck. Dass die jetzt nicht nur am Personal sparen, sondern auch am Material ihrer Maschinen, finde ich sehr konsequent. Wie die sich alle die Pelzmützen gegen die Ohren gedrückt haben. Niedlich!&#8221;</p>
<p>Wir schweigen eine Weile.</p>
<p>Dann, unter uns gleiten die Pyrenäen dahin, beginnt Ingvar etwas in seinem typisch grüblerischen Tonfall zu sagen. Ich weiß sofort, dass jetzt ein Monolog von größter Bedeutung folgt. &#8220;Ist es nicht komisch, dass man vor zehn Jahren beim Fallen des Wortes &#8220;Ronaldo&#8221; an jemand ganz anderes gedacht hat, nämlich an das brasilianische Moppelchen mit den Hasenzähnen. Erinnerst du dich noch? Muss es nicht unendlich frustrierend sein, wenn man meint, den eigenen Namen unwiderruflich zur Marke gemacht zu haben und dann kommt ein anderer daher und okkupiert – schwuppdiwupp –diesen Namen? Stell dir vor, es taucht einer auf, der beispielsweise Manfred Kafka heißt und phänomenal zeitgeistige Kochbücher schreibt. Oder Lebensberatungsbücher. Oder eine Mischung aus beidem. Und nach wenigen Jahren denken die einen bei dem Begriff &#8220;kafkaesk&#8221; an Sterneküche, die anderen daran, wie man effektiv vom Dach springt. Was würde der Franz da in Straschnitz im Grabe rotieren.&#8221;</p>
<p>Was soll ich dazu sagen? </p>
<p>&#8220;Ronaldo hat jetzt mittlerweile – glaube ich jedenfalls – Haare auf dem Kopf. Sieht sehr lustig aus. Moppelchen-Ronaldo, meine ich&#8221;</p>
<p>Ingvar geht nicht darauf ein. Er sinniert schon weiter. &#8220;Kommen diese ganzen Ronaldotypen, der Cristiano, das Moppelchen und der Ronaldinho vielleicht alle aus ein und derselben Sippe? Man muss doch schlicht und ergreifend feststellen, dass alle drei äußerst dominante Schneidezähne haben.&#8221;</p>
<p>Ich zucke mit den Schultern.</p>
<p>Plötzlich zappelt Ingvar auf seinem Sitz hin und her. Fast schon befürchte ich, er habe einen epileptischen Anfall. Doch er versucht sich nur zu orientieren und reißt den Kopf hin und her.</p>
<p>&#8220;Halt dich fest, wir landen!&#8221;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

</channel>
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