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	<title>inhaltsangabe &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/inhaltsangabe/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "inhaltsangabe"</description>
	<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 02:30:57 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA["Bahnwärter Thiel" von Gerhart Hauptmann]]></title>
<link>http://patriciaradda.wordpress.com/2009/03/25/bahnwarter-thiel-von-gerhart-hauptmann/</link>
<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 19:49:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>patriciaradda</dc:creator>
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<description><![CDATA[ &#8221;Bahnwärter Thiel&#8221; von Gerhart Hauptmann Der Bahnwärter Thiel heiratet nach dem Tod sei]]></description>
<content:encoded><![CDATA[ &#8221;Bahnwärter Thiel&#8221; von Gerhart Hauptmann Der Bahnwärter Thiel heiratet nach dem Tod sei]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wie schreibe ich eine Rezension?]]></title>
<link>http://geldundleben.wordpress.com/2009/03/15/wie-schreibe-ich-eine-rezension/</link>
<pubDate>Sun, 15 Mar 2009 12:07:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>Andrea</dc:creator>
<guid>http://geldundleben.wordpress.com/2009/03/15/wie-schreibe-ich-eine-rezension/</guid>
<description><![CDATA[Mein Template für eine Rezension  1. Inhaltlicher Überblick wo und wann erschienen   welcher Publika]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><h2>Mein Template für eine Rezension</h2>
<p> <strong><span style="color:#ff6600;">1. Inhaltlicher Überblick</span> </strong></p>
<ul>
<li><strong>wo und wann erschienen</strong> <strong> </strong></li>
<li><strong>welcher Publikationstypus (Sachbuch, Lehrbuch)</strong>  <strong> </strong></li>
<li><strong>Textgattung</strong> <strong> </strong></li>
<li><strong>für welches Publikum (Studierende, breitere Schicht der Interessierten)</strong>  <strong> </strong></li>
<li><strong>Zielsetzung</strong> <strong> </strong></li>
<li><strong>Anlage (Gliederung, Argumentationslinie)</strong> <strong> </strong></li>
<li><strong>Ergebnisse</strong> <strong> </strong></li>
<li><strong>kurze Zusammenfassung des Textes (werden bestimmte Punkte kritisiert, so kann dieser Teil etwas ausführlicher dargestellt werden, z.B. auch mit Zitaten)</strong> <strong></strong></li>
</ul>
<p><strong> </strong>  <span style="color:#ff6600;"><strong>2. Kontextualisierung</strong> <strong></strong> </span></p>
<ul>
<li><strong>was ist neu an diesem Buch?</strong> <strong> </strong></li>
<li><strong>an welcher Diskussion knüpft das Buch an?</strong> <strong> </strong></li>
<li><strong>aus welcher Tradition/Perspektive/Theorierichtung argumentiert der Autor?</strong> <strong> </strong></li>
<li><strong>auf welches Problem antwortet das Buch?</strong> <strong> </strong></li>
<li><strong>steht es in Kontinuität zu früheren Büchern?</strong> <strong> </strong></li>
<li><strong>oder eröffnet es einen neuen Diskussionsraum?</strong> <strong> </strong></li>
<li><strong>regt das Buch zu weiterführenden Fragestellungen an?</strong> <strong> </strong></li>
</ul>
<p><strong><span style="color:#ff6600;">3. Eigene Stellungnahme</span> </strong></p>
<ul>
<li><strong>welche Fragen bleiben offen?</strong> <strong> </strong></li>
<li><strong>wo liegen die Grenzen des Buches?</strong> <strong> </strong></li>
<li><strong>welche Aussagen sind widersprüchlich oder diskussionsbedürftig?</strong> <strong> </strong></li>
<li><strong>war das Buch für den Themenkomplex eine sinnvolle Weiterentwicklung?</strong> <strong> </strong></li>
<li><strong>sind die Argumente in dem Buch überhaupt klar geworden?</strong></li>
</ul>
<p><b><br />
<h4>mehr zum Thema&#8230;</h4>
<hr />
<ul style="list-style-image:url('http://geldundleben.files.wordpress.com/2009/02/page.gif');">
<li><a href="http://geldundleben.wordpress.com/2009/03/03/warum-rezensionen-lesen-warum-rezensionen-schreiben/">Warum Rezensionen lesen? Warum Rezensionen schreiben?</a></li>
</ul>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Schischyphusch oder der Kellner meines Onkels" von Wolfgang Borchert]]></title>
<link>http://philipp1112.wordpress.com/2009/03/11/schischyphusch-oder-der-kellner-meines-onkels-von-wolfgang-borchert/</link>
<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 07:11:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>philipp1112</dc:creator>
<guid>http://philipp1112.wordpress.com/2009/03/11/schischyphusch-oder-der-kellner-meines-onkels-von-wolfgang-borchert/</guid>
<description><![CDATA[Manchmal taucht ein alter Bekannter wieder auf, jemanden, den man vor Jahrzehnten aus den Augen verl]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="margin-right:6pt;"><span style="color:#000000;"> </span></p>
<p style="margin-right:6pt;"><span style="color:#1f1f1f;font-family:Arial;"><span style="font-size:small;"><span style="color:#000000;">Manchmal</span><span style="color:#000000;"> taucht ein alter Bekannter wieder auf, jemanden, den man vor Jahrzehnten aus den Augen verloren hat, an den man seit der Zeit nicht mehr gedacht hat.<br />
Mir ist es passiert, als ich einen Beitrag in einer anderen Community las, in dem in irgendeinem Zusammenhang der englische Zungenbrecher „Three swiss witch-bitches….“ beschrieben war.</span></span></span></p>
<p style="margin-right:6pt;"><span style="color:#1f1f1f;font-family:Arial;"><span style="font-size:small;"><span style="color:#000000;">Das erinnerte mich an „Schischyphusch oder der Kellner meines Onkels“, eine der wenigen lustigen Kurzgeschichten von Wolfgang Borchert. Die Geschichte handelt von einem Kellner, dem Onkel und einem Sprachfehler. Den meisten von Euch brauche ich das vermutlich gar nicht zu erzählen, Ihr habt diesen Text sicherlich während Eurer Schulzeit gelesen. Dann lest ihn mal wieder.</span></span></span></p>
<p style="margin-right:6pt;"><span style="color:#1f1f1f;font-family:Arial;"><span style="font-size:small;"><span style="color:#000000;">Falls Ihr die Geschichte aber nicht kennt, lest sie jetzt. Die Geschichte ist im rororo Taschenbuch „Draußen vor der Tür“ enthalten. Viele Gefühle könnt Ihr beim Lesen mit empfinden oder erleben wie Mitgefühl und Nächstenliebe aber auch Wut, Scham und Hoffnungslosigkeit.</span></span></span></p>
<p style="margin-right:6pt;"><span style="color:#1f1f1f;font-family:Arial;"><span style="font-size:small;"><span style="color:#000000;">Auf nur zehn Seiten erleben wir mehr als in vielen 1000-Seiten-Schmökern, vor allem Menschliches.</span></span></span></p>
<h4 style="margin-right:6pt;"><span style="color:#1f1f1f;font-family:Arial;"><span style="font-size:small;"><span style="color:#000000;">Der Inhalt - Für diejenigen, die diese Geschichte doch noch nicht kennen</span></span></span></h4>
<p style="margin-right:6pt;"><span style="color:#1f1f1f;font-family:Arial;"><span style="font-size:small;"> </span></span><span style="color:#1f1f1f;font-family:Arial;"><span style="font-size:small;"><span style="color:#000000;">Ein kleiner Junge geht mit Mutter und Onkel, der im 1. Weltkrieg ein Bein verloren hat und wegen eines Schusses in die Zunge lispelt, in ein Gartenlokal. Dort werden sie von einem ebenfalls lispelnden Kellner bedient.</span></span></span></p>
<p style="margin-right:6pt;"><span style="color:#1f1f1f;font-family:Arial;"><span style="font-size:small;"><span style="color:#000000;">Zunächst denken beide, dass sich jeder über den Spachfehler des anderen lustig machen will. Dabei steht der kleine, verzweifelte und sein Leben lang wegen des Lispelns gedemütigte Kellner dem vor Lebensfreude strotzenden Onkel des erzählenden Jungen gegenüber. Das Mißverständnis wird schließlich aufgeklärt und vor den Augen und Ohren der 300 Besucher des Gartenlokals genießen die beiden Lispler einige Schnäpse und brechen dabei in ein anhaltendes Lachen aus. Der Onkel schallend, wie es so seine Art ist, der Kellner so ausgiebig wie wohl noch nie in seinem Leben., wobei er ständig und laut &#8220;Schischyphusch&#8221; ruft.</span></span></span></p>
<p style="margin-right:6pt;"><span style="color:#1f1f1f;font-family:Arial;"><span style="font-size:small;"><span style="color:#000000;">Der Onkel beendet das Gelächter der beiden abrupt, indem er den Kellner fragt, was es mit dem &#8220;Schischyphusch&#8221; auf sich hätte. Der Kellner erklärt, dass das sein Spitzname seit der Schulzeit sei, den ihm die Klassenkameraden verpaßt hätten, weil er den Namen des Sisyphus nicht richtig aussprechen konnte.</span></span></span></p>
<p style="margin-right:6pt;"><span style="color:#1f1f1f;font-family:Arial;"><span style="font-size:small;"><span style="color:#000000;">Diese Erklärung beschämt den Onkel und er bezahlt mit einem großen Schein, ohne das Wechselgeld zurückzufordern  und verläßt das Lokal mit dem Jungen und dessen Mutter. Dem Jungen tut der Kellner leid. Als er sich noch einmal umdreht, sieht er den Kellner weinen. Er sagt seinem Onkel, was er gerade gesehen hat. darauf hin dreht sich der Onkel, der ebenfalls ein paar Tränen in den Augen hat, zum Kellner rum und ruft ihm zu, dass er am nächsten Sonntag wieder kommen werde.</span></span></span></p>
<p style="margin-right:6pt;"><span style="color:#1f1f1f;font-family:Arial;"><span style="font-size:small;"><span style="color:#000000;">Der Kellner hat einen Freund gefunden, vielleicht den ersten in seinem Leben.</span></span></span></p>
<p style="margin-right:6pt;"><span style="color:#1f1f1f;font-family:Arial;"><span style="font-size:small;"><span style="color:#000000;">Der Onkel entschuldigt sich nun bei Jungen und Mutter für sein Verhalten und erklärt, dass der Kellner ja ein weitaus schlimmeres Schicksal hätte als er selbst.</span></span></span></p>
<p style="margin-right:6pt;"><span style="color:#1f1f1f;font-family:Arial;"><span style="font-size:small;"><span style="color:#000000;">_________________________________________________</span></span></span></p>
<p style="margin-right:6pt;">
<em>Liebe Leser,</em></p>
<p style="margin-right:6pt;"><em>ich bin immer wieder erstaunt, wie oft dieser Beitrag aufgerufen wird. Mich interessiert der Grund und ob die Erwartung an das, was ich geschrieben habe, erfüllt wurde.</em></p>
<p style="margin-right:6pt;"><em>Hinterlaßt deshalb bitte einen Kommentar, den ich auch auf Wunsch nicht freigebe und somit nicht veröffentliche &#8211; oder schreibt mir eine Nachricht auf www.qype.com , dort bin ich auch der Philipp1112.<br />
</em></p>
<p style="margin-right:6pt;">
<p style="margin-bottom:0;"><span style="font-family:Arial;"><span style="font-size:small;"><span style="color:#000000;"> </span></span></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Warum Rezensionen lesen? Warum Rezensionen schreiben? ]]></title>
<link>http://geldundleben.wordpress.com/2009/03/03/warum-rezensionen-lesen-warum-rezensionen-schreiben/</link>
<pubDate>Tue, 03 Mar 2009 10:00:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>Andrea</dc:creator>
<guid>http://geldundleben.wordpress.com/2009/03/03/warum-rezensionen-lesen-warum-rezensionen-schreiben/</guid>
<description><![CDATA[Wie schreibe ich eine gute Rezension? In vielen Blogs findet man Buchempfehlungen oder Buchbesprechu]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><h2>Wie schreibe ich eine gute Rezension?</h2>
<p>In vielen Blogs findet man Buchempfehlungen oder Buchbesprechungen, teilweise mit sehr ausführlichen Inhaltsangaben und Bewertungen, teilweise aber auch nur ganz lieblos mit der von Amazon kopierten Inhaltsangabe. Da ich selber auch immer mal wieder Bücher vorstelle habe ich mich gefragt, was ist eigentlich genau unter dem Begriff <em><strong>Rezension</strong></em> zu verstehen und was macht eine gute Rezension aus?<br />
<!--more--><br />
Eine <strong><a title="Rezension wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rezension" target="_blank">Rezension</a></strong> oder <strong>Buchbesprechung</strong> ist ein Diskussionsbeitrag über einen bestimmten Gegenstand.</p>
<p>Die Leser von Rezensionen, in unserem Fall also unsere Blog-Leser, möchten über interessante Neuerscheinungen informiert werden und eine Kauf- bzw. Lese-Empfehlung erhalten. Mir als Schreiber kann die Rezensionen ebenfalls dienen, wenn ich beim Verfassen noch neue Sichtweisen entdecke, die mir beim ersten Lesen des Buches gar nicht aufgefallen sind. Mit diesem Verständnis geht einher, dass Rezensionen möglichst über eine reine Inhalts<em>wiedergaben</em> hinausgehen sollten, zugunsten einer konstruktiven und kritischen Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Thema. </p>
<p>
<h3>Eine Rezension&#8230;</h3>
</p>
<ul>
<li>stellt Fragestellung und Ziel des Buchs dar</li>
<li>stellt knapp den Inhalt vor</li>
<li>misst die Ergebnisse an den Fragestellungen</li>
<li>ordnet das Buch in einen Gesamt-Zusammenhang ein</li>
<li>setzt sich mit den wesentlichen Ergebnissen auseinander</li>
<li>zitiert aus dem Werk</li>
<li>gibt dem Leser neue Erkenntnisse und offene Fragen mit auf den Weg</li>
</ul>
<p>
<h3>Eine Rezension besteht in der Regel aus drei Teilen</h3>
</p>
<ol>
<li><strong>Inhaltlicher Überblick</strong><br />
oder die Berichtspflicht, wonach die Buchbesprechung dem Leser das Buch vorstellen muss. Zu diesem Punkt gehören auch die formellen Angaben zum Text</p>
<li><strong>Kontextualisierung</strong><br />
oder die Einordnung in den wissenschaftlichen Diskurs. Die eigene Stellungnahme und Wertung erfolgt dabei in 2 Schritten </p>
<ul>
<li>zunächst ist das Buch an seinen eigenen Vorgaben (Zielsetzung, Hypothesen) zu messen</li>
<li>im zweiten Schritt sind die Vorgaben des Buches in den Kontext der einschlägigen Diskussion  zu stellen</li>
</ul>
<li><strong>Eigene Stellungnahme</strong><br />
In der Stellungnahme geht es nicht um meine persönliche Vorlieben oder um eine Kritik der Person des Autors. Die Stellungnahme bezieht sich auf den Sachverhalt und die Art der Darstellung.</li>
</ol>
<p>
<h3>Mein Template für eine Rezension</h3>
</p>
<p>Soviel zur grauen Theorie. Ich habe mal zu jedem der drei Teile einige Fragen gesammelt, an denen man sich beim Schreiben der Rezension entlang hangeln kann. Ein Template, dass man zum Schreiben einer Rezension hernehmen kann, um dem Text eine gewisse Struktur zu geben.</p>
<p><strong>1. Inhaltlicher Überblick</strong></p>
<ul style="background-color:#ffffcc;">
<li> wo und wann erschienen</li>
<li>welcher Publikationstypus(Sachbuch, Lehrbuch)</li>
<li>Textgattung</li>
<li>für welches Publikum(Studierende, breitere Schicht der Interessierten)</li>
<li>Zielsetzung</li>
<li>Anlage (Gliederung, Argumentationslinie)</li>
<li>Ergebnisse</li>
<li>kurze Zusammenfassung des Textes (werden bestimmte Punkte kritisiert, so kann dieser Teil etwas ausführlicher dargestellt werden, z.B. auch mit Zitaten)</li>
</ul>
<p><strong>2. Kontextualisierung</strong></p>
<ul style="background-color:#ffffcc;">
<li>was ist neu an diesem Buch?</li>
<li>an welcher Diskussion knüpft das Buch an?</li>
<li>aus welcher Tradition / Perspektive / Theorierichtung argumentiert der Autor?</li>
<li>auf welches Problem antwortet das Buch?</li>
<li>steht es in Kontinuität zu früheren Büchern?</li>
<li>oder eröffnet es allererst einen Diskussionsraum?</li>
<li>regt das Buch zu weiterführenden Fragestellungen an?</li>
</ul>
<p><strong>3. Eigene Stellungnahme</strong></p>
<ul style="background-color:#ffffcc;">
<li>welche Fragen bleiben offen?</li>
<li>wo liegen die Grenzen des Buches?</li>
<li>welche Aussagen sind widersprüchlich oder diskussionsbedürftig?</li>
<li>war das Buch für den Themenkomplex eine sinnvolle Weiterentwicklung?</li>
<li>sind die Argumente in dem Buch überhaupt klar geworden?</li>
</ul>
<p> <br />
Als I-Tüpfelchen sei hier noch die <strong>Feuilletonisierung</strong> erwähnt. Sie ist ein Mittel, um einen weiten und gemischten Publikumskreis anzusprechen. Ironie und Sarkasmus, rhetorische Fragen oder Wendungen an den Leser sind einige der Stilmittel. </p>
<p>Bringe ich als Verfasser der Rezension persönliche Züge in den Text, provoziere ich persönliche Reaktionen anderer, des rezensierten Autors oder der Leser. Dies gilt ja letztlich für jeden Blog-Beitrag, den man schreibt. Der Text hat erst dann das Zeug zum Streit. </p>
<blockquote><p>Ohne Anschlusskommunikation keine Kommunikation!</p></blockquote>
<p>Wer mehr lesen möchte, findet meine Quelle für diesen Beitrag <a title="Rezensionen.pdf" href="http://www.lrz-muenchen.de/~Lehrstuhl_Beck/d/ls/Rezensionen.pdf" target="_blank">hier</a> .</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Weltliteratur in Kürze (1)]]></title>
<link>http://ig4ententeich.wordpress.com/2009/01/18/weltliteratur-in-kurze-1/</link>
<pubDate>Sun, 18 Jan 2009 08:49:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>ig4ententeich</dc:creator>
<guid>http://ig4ententeich.wordpress.com/2009/01/18/weltliteratur-in-kurze-1/</guid>
<description><![CDATA[Das Häschen sitzt im Zug einem Mann gegenüber und beobachtet ihn. Plötzlich spuckt der Herr einen Ze]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Das <strong>Häschen</strong> sitzt im Zug einem <strong>Mann</strong> gegenüber und <strong>beobachtet</strong> ihn. Plötzlich <strong>spuckt</strong> der Herr einen <strong>Zentimenter</strong> an Häschens <strong>rechtem Löffel</strong> vorbei an die <strong>Wand</strong> und sagt: <em>&#8220;Gestatten, Hartmut Schrunz, Kunstspucker!&#8221;</em>.  Häschen <strong>überlegt</strong> kurz, spuckt dem Mann einen <strong>widerwärtigen</strong> Grünen mitten ins<strong> Gesicht</strong> und sagt anschließend: <em>&#8220;Angenehm, Häschen. Ich bin Laie.&#8221;</em></p>
<p><em>(Hildegard von Bingen, um 1163)</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Naturprodukt mit Zuckerarten und einem Süßungsmittel?]]></title>
<link>http://produkterkennung.wordpress.com/2008/11/11/naturprodukt-mit-zuckerarten-und-einem-susungsmittel/</link>
<pubDate>Tue, 11 Nov 2008 18:58:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>Andrea</dc:creator>
<guid>http://produkterkennung.wordpress.com/2008/11/11/naturprodukt-mit-zuckerarten-und-einem-susungsmittel/</guid>
<description><![CDATA[Diese ist die Lösung von Produkterkennungsrätsel #1.  Tja, es ist Euch nicht schwer gefallen zu erke]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Diese ist die Lösung von Produkterkennungsrätsel #1.  Tja, es ist Euch nicht schwer gefallen zu erke]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hab ich schon mal erwähnt, dass ich Mittwoche mag?]]></title>
<link>http://maxmachtabi.wordpress.com/2008/04/02/hab-ich-schon-mal-erwahnt-dass-ich-mittwoche-mag/</link>
<pubDate>Wed, 02 Apr 2008 17:21:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>Max</dc:creator>
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<description><![CDATA[Mittwoche sind absolut genial, zumindest dieses Jahr, genauer gesagt: dieses Halbjahr. Ich hab exakt]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Mittwoche sind absolut genial, zumindest dieses Jahr, genauer gesagt: dieses Halbjahr. Ich hab exakt 2,0 Stunden, ein mal Bio, ein mal Sozi/Geschichte. Dazu früh ausschlafen und auch früh wieder heimgehen &#8211; viel besser kann&#8217;s gar nicht kommen!</p>
<p>Nach Frühstück mit Orangenmarmelade (sehr sehr lecker!) hab ich in Bio mein Referätchen gehalten, hab gar nicht gedacht, dass ich da so schnell durchkomme. Dann noch etwas Sozi und &#8211; zack! &#8211; schon war ich fertig mit Schule und konnte wieder heim fahren&#8230;</p>
<p>Da hab ich mich erst einmal gezwungen, an meinem Deutsch-Handout zu arbeiten und bin tatsächlich vorwärts gekommen. Mir fehlt nur noch der Punkt &#8220;Form &#38; Sprache&#8221;, für den ich aber vom Prinzip her nur meine aus der Sekundärliteratur ausgesuchten Stilmittel ausformulieren und am Text belegen muss. Dürfte aber kein Problem sein, denn der Hebbels Friedrich hat mit Stilmitteln nicht gegeizt, die fallen schon beim ersten Lesen auf.<br />
Ein kleines bisschen stolz bin ich auf meine Inhaltsangabe, die zwar ungeheuer lang erscheint (fast eine Seite), dafür aber alle Ereignisse des Dramas meiner Meinung nach präzise benennt und &#8211; angesichts der Anzahl der Ereignisse und deren Zusammenhang &#8211; doch einigermaßen kurz und bündig ist.</p>
<p>Hach, ich freu mich schon auf unsere DVD von der Fächer-Aufführung. Gestern haben wir die E-Mail bekommen, dass sie fast fertig ist. Ich! Will! Das! Ding! Endlich! In! Der! Hand! Haben! <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[aus Wikipedia:]]></title>
<link>http://kdskarl.wordpress.com/2008/03/16/aus-wikipedia/</link>
<pubDate>Sun, 16 Mar 2008 22:27:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>susekarl</dc:creator>
<guid>http://kdskarl.wordpress.com/2008/03/16/aus-wikipedia/</guid>
<description><![CDATA[Handlung [Bearbeiten]Die dunkle Seite des Mondes erzählt von einem erfolgreichen Wirtschaftsanwalt, ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span class="mw-headline">Handlung</span> <span style="font-weight:normal;font-size:x-small;margin-left:0;" class="editsection"><font size="1">[</font><a href="http://kdskarl.wordpress.com/w/index.php?title=Die_dunkle_Seite_des_Mondes&#38;action=edit&#38;section=1" title="Handlung"><font size="1">Bearbeiten</font></a><font size="1">]</font></span><i>Die dunkle Seite des Mondes</i> erzählt von einem erfolgreichen Wirtschaftsanwalt, dessen Leben durch halluzinogene Drogen aus den Fugen gerät. Urs Blank, die Hauptperson, hat sein Leben im Griff. Auf einem Flohmarkt trifft er das Hippiemädchen Lucille, die ihn zum Konsum von halluzinogenen Pilzen überredet. Dadurch wird seine Persönlichkeit so verändert, dass er sich nicht mehr in seiner Welt zurechtfindet und ohne Rücksicht auf seine Umwelt nur noch für sich schaut. Da er das Gefühl hat, eine Gefahr für die Gesellschaft zu sein, hilft ihm sein langjähriger Freund, der Psychologe Alfred Wenger.</p>
<p>Die beiden hoffen, mit einem zweiten, durch Wenger gelenkten Pilztrip, die Persönlichkeit von Blank wieder zurechtzurücken. Dies gelingt nur teilweise. Statt – wie zuvor – überhaupt kein Gewissen zu haben, meldet sich dieses nun zu spät.</p>
<p>Blank beschliesst, fernab der Menschen im Wald zu leben. Als man herausfindet, dass Blank nicht tot ist wie allgemein angenommen, macht sich der Jäger Pius Ott auf den Weg, um Blank zu töten. Ott ist ein Kunde der Kanzlei, bei der Blank arbeitete, und die durch Otts Mandat in wirtschaftskriminelle Aktionen verwickelt wurde. Als Blank einen Jäger tötet, dem er zufällig begegnet, wird nun auch die Polizei aktiv und fahndet nach ihm. Ott sucht Blank ebenfalls, um mit ihm einen Mitwisser seiner Machenschaften auszuschalten und findet ihn schliesslich im Wald. Es kommt zum Kampf, bei dem Blank von Ott erschossen wird.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[1984]]></title>
<link>http://jonas234.wordpress.com/2008/01/21/die-utopie-in-1984/</link>
<pubDate>Mon, 21 Jan 2008 09:44:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>jonas234</dc:creator>
<guid>http://jonas234.wordpress.com/2008/01/21/die-utopie-in-1984/</guid>
<description><![CDATA[Dieser Text entstand als Klausurersatz für eine Religionsklausur zum Thema Utopie. Es behandelt sowo]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Dieser Text entstand als Klausurersatz für eine Religionsklausur zum Thema Utopie. Es behandelt sowohl George Orwell als auch den Inhalt des Buches. Die Utopie ist mit Anregungen zur Aktualität und mit Parallelen zu George Orwells Leben geprägt</p>
<p><strong>George Orwells Leben</strong></p>
<p>George Orwell wurde 1903 in Indien geboren und ist 1950 in London gestorben. Durch sein Buch “Farm der Tiere” wurde er 1984 weltberühmt. Heute zählt er durch sein Gesamtwerk zu den bedeutendsten Schriftstellern in der englischen Sprache. 1904 wanderte seine Mutter mit ihm und seiner älteren Schwester nach England aus, da sein Vater ein englischer Kolonialbeamter war und die Opiumernte überwachte blieb dieser in Indien. 1907 besuchter der Vater die Familie in England, fuhr jedoch nach seinen dreimonatigen Besuch zurück. Im Alter von 6-8 Jahren besuchte Orwell die anglikanische Kirchenschule. Durch eine Empfehlung der Schule lernte er an der St. Cyprians Vorbereitungsschule, einem Internat für die britische Oberschicht, weiter. Dank seiner Leistungen an dieser Schule mussten seine Eltern nur die Hälfte des Schulgeldes bezahlen. Er veröffentlichte 1952 einen Aufsatz über seine Schulzeit. Ab 1917 besuchter er das Eton College und lernte dort Cyril Connolly den späteren Herausgeber einer Zeitung kennen, der viele seiner ersten Aufsätze veröffentlichte. Von 1921 bis 1926 arbeitete er als Polizist in Burma, jedoch verließ er die Polizei, da ihm das Vorgehen der Kolonialmacht nicht gefiel. Über diese Zeit veröffentlichte er zwei Aufsätze. 1928 probiert er dann im Paris arbeitet als Englischlehrer zu finden, jedoch arbeitet er aus mangelnden Interesse schnell als Tagelöhner. 1929 kehrt er dann enttäuscht nach England zurück, wo er durch Schreibaufträge für seine Freunde Arbeit findet. Im Jahre 1936 heiratet er Eileen O&#8217;Shaughnessy , jedoch war er so arm, dass er sich keine Hochzeitsringe leisten konnte. 1937 nahm er am spanischen Bürgerkrieg teil und wurde dort schwer verletzt, der anschließenden Verfolgung durch Kommunisten entzieht er sich indem er das Land verlässt. Viele seiner Kameraden wurden von diesen gefangen genommen und nie wieder frei gelassen. Nach Beginn des zweiten Weltkrieges arbeitet er vermehrt als Buchkritiker und kriegt auch ein Angebot von BBC Kriegspropaganda zu drehen. Er erhielt dieses Angebot zum einen weil er gegen den Faschismus schrieb und zum andern Aufgrund seiner literarischen Fähigkeiten, bald jedoch kündigte er da er Probleme mit der Zensur hatte. In dieser Zeit sammelte er viele Erfahrungen mit russischer, englischer und deutscher Propaganda. Diese Erfahrung wandte er im Roman 1984 an. Auch die Kantine aus den Buch 1984 soll starke Ähnlichkeit mit der Kantine des BBC haben. Bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs arbeitete er dann als Kriegsberichterstatter für den Observer und war sowohl in Paris als auch in Deutschland. Der Durchbruch in der literarischen Szene gelang ihm erst 1945 mit seinen Buch “Farm der Tiere” in der er das Scheitern der russischen Revolution durch den Stalinismus beschrieb. Sein bekanntestes Buch jedoch ist “1984”, welches er zwei Jahre nach “Farm der Tiere” veröffentlichte. Dieses Buch hat auf Grund seiner Präsens starke Einflüsse auf spätere  Science Fiction Romane. Auch andere Literaturthemen beeinflusste sein Roman allerdings nicht in dem Maße. 1950 stirbt er dann an Tuberkulose.</p>
<p>George Orwell war ein Sozialist und stark gegen den Imperialismus, da er in Burma gesehen hat wie schädlich dieser ist. Eine weitere Prägung war seine finanzielle Not die sein Leben lang anhielt. Er behauptete das ein “demokratische Sozialismus“ die einzige Staatsform sei, die in der Zukunft bestehen könnte. Wichtig für ihm war ein geeintes Europa.</p>
<p>2007 wurden Geheimdienstberichte veröffentlicht, in denen stand das George Orwell von 1929 bis 1941 von dem britischen Geheimdienst überwacht wurde.</p>
<p><strong>Inhalt</strong></p>
<p>Der Roman 1984 wurde 1946 bzw. 1947 von George Orwell geschrieben und behandelt eine negative Utopie. In dieser lebt die Hauptperson in einer Welt die von der Regierung manipuliert wird und in der man ständig überwacht wird.</p>
<p>Winston Smith, der Protagonist des Romans, ist ein  Mitglied der äußeren Partei und wird somit überwacht. Denn alle Mitglieder der Partei, das sind ungefähr 15%, werden überwacht. Denn nur deren Meinung ist für die Regierung wichtig und kann was bewirken. Die Überwachung findet durch eine Vielzahl von Techniken statt, so gibt es zum Beispiel  Televisoren, eine Art Kamera und Empfangsgerät in einem, so kann man zum Beispiel mit den Apparat Fernseh gucken und Radio hören, jedoch weiß man auch nie, wann einer aus dem Gedankenministerium sich in den Schirm einloggt und die Person, bzw. die Personen, die sich in Sichtweite befinden können überwacht werden. Dieses Gerät lässt sich niemals ausschalten, jedoch kann man auf Grund der Größe diese nicht in den ländlichen Gegenden einsetzen, so findet man dort Mikrofone. Die letzte Möglichkeit zur Überwachung findet sich anhand von Spitzeln, denn jeder Mensch wird dazu angehalten Verbrechen zu melden. Die Hauptperson arbeitet im Ministerium und verändert dort für die Partei Texte, hauptsächlich Zeitungsartikel. Bald jedoch fängt er an gegen das System zu rebellieren, so kauft er sich ein Tagebuch und schreibt seine Gedanken in dieses, dass alleine ist schon verboten, er jedoch geht weiter und schreibt negative Texte über die Partei, beziehungsweise über den “großen Bruder”, welcher der Leiter der Partei und die allgegenwärtige Personifizierung der Partei ist. Während der Zwei-Minuten-Hass Sendung, begegnet er einer Frau, die er für eine Mitarbeiterin des Gedankenministeriums hält.  Er jedoch stellt sich während der Hass Sendung vor, wie er sie umbringt, denn er schafft es nicht seinen Hass, den die Sendung hervorruft zu unterbinden, er kann sie nur lenken. Im Laufe der Zeit stellt er jedoch fest, dass sie nicht dort arbeitet und genau wie er gegen die Partei ist. So treffen sie sich um mit einander gegen die Partei zu schlafen. Denn die Partei ist gegen Gefühle und gegen Sexualität. Während sie sich näher kennen lernen verlieben sie sich ineinander, was auch ein Verstoß ist, denn jede Art von Beziehung ist nicht erlaubt, außer der zum “großen Bruder”. Sie vertrauen jedoch auf eine falsche Person. Diese Person ist Mitglied der inneren Partei  und behauptet ein Mitglied der “Bruderschaft”, einer Gruppierung die gegen die Partei ist und deren Anführer als Staatsfeind Nummer 1 gilt. Sie werden letztendlich in ihrer Wohnung, die sie sich im Viertel der Proles gemietet haben von der Gedankenpolizei überfallen und gefangen genommen. Unter der Folter verraten sie sich jedoch nicht gegenseitig, was sie sich geschworen haben niemals zu machen, jedoch zerbrechen sie daran fast. So sieht Winston Smith einmal fünf Finger, die von ihm verlangt wurden zu sehen, obwohl nur Vier hochgehalten werden. Da die Partei jedoch mitkriegt, dass Winston Smith immer noch an seiner Freundin hängt muss er die schlimmste Folter die der Partei zur Verfügung ertragen. Diese besteht darin, dass die Person mit seiner schlimmsten Angst konfrontiert wird. Bei Winston Smith sah das so aus, dass er einen Käfig voller Ratten vor das Gesicht geschnallt gekriegt hat und die Luke zu seinem Gesicht geöffnet wurde. Im Hintergrund wurde ihm erzählt was Ratten anrichten können, während dieser Folter verrät er dann seine Freundin, indem er sagt, dass sie ihr diese Qualen antun sollen und nicht ihm, darauf hin wird er freigelassen, jedoch lebt er nicht mehr wirklich und ist nur noch ein Schatten seiner selbst. Als er seiner ehemaligen Freundin begegnet erzählt er ihr, dass er sie verraten hat und sie, dass sie ihn verraten habe, daraufhin trennen sich ihre Wege.</p>
<p>Orwell’s Ideen für das Buch holte er sich meistens aus der Geschichte. Nur der Name 1984” kam ihm aus anderen Grund in dem Sinne, denn er ist ein Zahlendreher von dem Jahr 1948, welches ein Jahr nach dem Erscheinen  des Buches lag. Somit soll der Titel zwar aussagen, dass das Geschehen in der Zukunft liegt, jedoch nicht in allzu Ferner. Die Idee der Überwachung kam ihm wohl durch den “NS Staat”, denn während dieser Zeit gab es eine Überwachung durch die Gestapo wenn auch nicht in dem Ausmaß. Das in der Überwachung Spitzel eine wichtige Rolle spielen, ist auch nicht verwundernswert, denn aus den Akten der Gestapo geht hervor, dass dieses eine der effektivsten Überwachungsmethoden sei. Auch, dass sowohl der “große Bruder”, wie auch Goldstein nicht sicher als reale Personen eingestuft werden können ist auf Grund von ehemaligen Herrschern so gewählt. Denn Sowohl Stalin als auch Hitler waren am Ende ihrer Regierungszeit nur noch Teil der Propaganda und gaben sich dem Volk nicht mehr zu sehen. Somit war auch von denen nicht mehr ganz klar, ob diese noch lebten oder schon tot waren. Seine doch schon abstruse Idee, dass jemand für einen falschen Gesichtsausdruck verurteilt werden kann, hat er sich von einem römischen Kaiser geholt, weil auf dem Marktplatz einer einen unglücklichen Gesichtsausdruck hatte, als er vorbeigekommen war.</p>
<p><strong> Die Utopie in 1984</strong></p>
<p>Die Utopie aus den Buch „1984“ist nicht positiv, sondern eher negativ, denn hier wird ein Überwachungs- und Präventionsstaat geschildert. Somit versucht der Staat durch eine ständige Überwachung unerwünschtes Verhalten der Bürger schon im Voraus zu bekämpfen.</p>
<p>Diese Überwachung ist möglich, indem es in jedem Raum und teilweise auch in der Stadt einen Televisor gibt, ein Gerät, welches sowohl Sendungen (z.B. Fernsehen oder Musik) ausstrahlen als auch Daten empfangen kann. So kann sich die Gedankenpolizei jederzeit in den Televisor einschalten und die Person zu überwachen. Nach welchen Muster diese Überwachung stattfindet oder ob sie durchgehend stattfindet, weiß keiner.<br />
Ein weiteres Mittel, welches hauptsächlich in ländlicheren Gebieten verwendet wird, sind Mikrofone.<br />
Eine andere Methode der Überwachung ist die Bespitzelung der Menschen untereinander; dieses ist die wirkungsvollste Methode, was durch Akten der Gestapo belegt werden kann. Schon Kinder werden in ihren Jugendvereinen zu Spitzeln erzogen und dazu angehalten, im Ernstfall auch ihre Eltern zu verraten. Auch die Erwachsenen leben in Gemeinschaften, sodass jeder jeden im Blick hat.</p>
<p>Die letzte Methode zur Überwachung sind Hubschrauber, die direkt durch die Fenster der Häuser gucken; diese sind jedoch eher dazu da, das Gefühl der Machtlosigkeit zu verstärken, als für eine wirkliche Kontrolle auszuüben.<br />
Die Überwachung betrifft jedoch nur 15% der Bevölkerung, nämlich die Parteimitglieder; die Proles hingegen werden kaum bis gar nicht bewacht, da ihre Meinung für unwichtig gehalten wird.</p>
<p>Der Herrscher ist eine Person, die nur als “Großer Bruder” vorgestellt wird, und von der man nicht weiß, ob sie fiktiv oder real ist, was an Hitler und Stalin erinnert, denn in den letzten  Jahren haben sich Hitler und Stalin  vor dem Volk zurückgezogen und waren nur noch Teil der Propaganda. Die Frage, ob der “Große Bruder” tatsächlich real ist, beschäftigt die Hauptpersonen über die ganze Zeit hinweg. Diese Person ist Bewacher und Beschützer gleichzeitig, so ist er zum Beispiel Familienmitglied, da es keine Familien mehr gibt. Genauso ist Liebe und Freundschaft verboten und hat laut der Ideologie des Staates keine Bedeutung mehr</p>
<p>Um einen Gegenpol zu schaffen und ein Feindbild aufzubauen, welches von den inneren Problemen ablenken soll, wurde ein ehemaliges Parteimitglied namens “Goldstein” erfunden. Auch von ihm weiß man jedoch nicht, ob er real ist, doch er wird von der Partei als “Staatsfeind Nummer1″ bezeichnet, da er Führer der “Bruderschaft” ist, einer Gruppe, die gegen die Ideologien des Systems ist. So taucht er auch in der sogenannten Hasswoche auf, welche sich gegen alle Feinde des Staates richtet. Jedoch ist der Feind sehr flexibel, so bekommt während einer Rede der “Hassredner” einen Zettel und ohne anzuhalten oder sich zu versprechen, setzt er seine Rede fort, einziger Unterschied ist, der Feind ist jetzt der andere Staat. Des Weiteren gibt es auch eine kleine Version dieser Hasswoche, nämlich die Zwei-Minuten-Hass Sendung, an der jeder täglich teilnehmen muss und der sich keiner entziehen kann.</p>
<p>Um diesen Feindwechsel zu vollziehen, hat die Regierung die Kontrolle über die Vergangenheit übernommen. So werden alle Dokumente aus der Vergangenheit so umgeschrieben, dass es auf den momentanen  politischen und militärischen Zustand passt. Somit soll Gegnern der Regierung nicht ermöglicht werden, Argumente in den historischen Texten gegen diese zu finden. Dieses klappt so gut, dass sich die Bevölkerung nicht einmal mehr daran erinnern kann, dass der Staat schon einmal den Feind gewechselt hat. Falls doch mal jemand Argumente gegen die Partei findet oder der Partei negativ auffällt, wird dieser  vaporisiert und ist fortan eine Unperson. Das bedeutet, dass die Person umgebracht, gelegentlich sogar öffentlich erhängt wird und jede Erinnerung an die Person ausgelöscht wird. Sie werden zu Unpersonen, also Personen, die nie existiert haben. Dieses erreichen sie, indem jedes Dokument, in dem eine der Unpersonen erwähnt ist, umgeschrieben wird.</p>
<p>Eine weitere Eigenschaft des Staates ist, dass Krieg Frieden bedeutet. In Orwells Welt gibt es nur noch drei Supermächte, die an ihren Grenzen gerade mal soviel Krieg führen, dass es reicht, um ihre Bevölkerung unter Druck zu setzen. Außerdem rechtfertigen sie mit diesen Kriegen die Armut und bleiben  so an der Macht. Die Hauptperson vermutet sogar, dass die eigene Regierung Bomben auf die Armutsviertel abwirft, um das Bewusstsein für den Krieg aufrecht zu erhalten. Dieses folgert sie daraus, dass die Bomben nie in der Nähe von Parteimitgliedern einschlagen, sondern immer in den Vierteln  des Proles.</p>
<p>Diese Gutgläubigkeit der Bürger führt zum nächsten Punkt, nämlich dem Zwiedenken. Dieses ist eine zentrale These im Buch. Denn wenn die Partei sagt, dass 2+2 =5 ist, dann stimmt dieses, und es reicht nicht, es nur zu sagen, man muss es glauben. Andererseits sagen manche Parteimitglieder schon, dass es für die Forschung manchmal wichtig ist zu wissen, dass 2+2 = 4 ist. Hier fängt das eigentliche Zwiedenken an; in neueren Versionen auch mit Doppeldenk übersetzt. Denn von den inneren Parteimitgliedern wird verlangt, spontan zwischen zwei Wahrheiten hin und her zu schalten, also zum Beispiel im einen Moment 2+2 = 5 und im nächsten schon auf 2+2 = 4 umzuschalten, was vorher ein Ding der Unmöglichkeit war. Unter der Folter sieht der Protagonist tatsächlich mal die verlangten 5 Finger, obwohl nur 4 gezeigt werden.</p>
<p>Dieser Protagonist wurde gefoltert, weil er ein Verbrechen, ein so genanntes Gedankenverbrechen, begangen hat. Das bedeutet, er hat eine der Doktrinen des Staates in Frage gestellt. Es galt zum Beispiel als Verbrechen, wenn man nicht geglaubt hat, dass der Kriegsgegner immer der Gleiche ist und war. Auch ist es ein Verbrechen, den falschen Gesichtsausdruck zu benutzen, so muss zum Beispiel während der Hasswoche ein hasserfüllter Gesichtsausdruck zu sehen sein, falls nicht, ist es ein Verbrechen.</p>
<p>Eine weitere Neuerung ist die Sprache, die als Neusprech bezeichnet wird. Diese wurde aus politischen Gründen umgeschrieben und die 11. Ausgabe ist während der Handlung in Arbeit. Die Sprache ist in drei Teile gegliedert. Der erste Teil umfasst die Alltagssprache, in der es keine politischen oder ideologischen Bedeutungen geben soll. Der zweite Teil umfasst das Minimum an ideologischen und politischen Wörtern, die unbedingt notwendig sind. Der dritte Teil ist der umfangreichste und beinhaltet alle technischen und wissenschaftlichen Fachbegriffe. Sie dient dazu, den Wortschatz zu minimieren. Während es in der alten Sprache noch für jedes Adjektiv ein Gegenadjektiv gab, wird nun vor das Adjektiv einfach ein “un-” gehängt, so heißt zum Beispiel das Gegenstück zu warm unwarm. Auch Steigerungen wurden abgeschafft, für diese gibt es nur noch Plus und Doppelplus. So lauten die Steigerungen von gut nicht besser und am besten, sondern plusgut und doppelplusgut. Damit die Bedeutung der Ministerien verschwindet, hat man die Namen gekürzt. So heißt zum Beispiel das Ministerium für Wahrheit Miniwahr. Ein weiterer wichtiger Teil der Sprache sind die Verschönigungen der Wörter. So heißen die Folterlager Lustlager, das zuständige Ministerium ist das Ministerium der Liebe und die politischen Gefangenen heißen Gedankenverbrecher. Eine weitere Neuerung ist, dass manche Wörter ihre Bedeutung wechseln, in Abhängigkeit davon, ob man sie für ein Parteimitglied oder für einen Staatsfeind gebraucht. Damit verhindert die Partei, dass in alternativen Systemen gedacht wird. Auf Grund der gewaltigen Arbeit, die durch die Umschreibung sämtlicher Bücher anfällt, wurde die Umstellung auf Neusprech für das Jahr 2050 angesetzt, also gute 70 Jahre nach der Handlung.</p>
<p>Orwell hat außerdem eine eigene Einstellung zur Macht, so bezeichnet er die Macht nicht als Weg, sondern als Ziel. Das Ziel ist, die Persönlichkeit zu zersetzen und eine neue zu erschaffen und den neuen Menschen nach Belieben neu zu konstruieren. So lässt er Smith sagen “Freiheit ist, sagen zu dürfen, dass 2 plus 2 gleich 4 ist.”</p>
<p><strong>Abschlussbetrachtung</strong></p>
<p>A.	Zusammenfassung seiner Utopie<br />
B.	Bewertung seiner Utopie<br />
1. 	Bewertung anhand des Romans<br />
2. 	Aktualität der Utopie, bzw. des Romans<br />
C. 	Rolle der Technik</p>
<p>Zusammenfassung seiner Utopie</p>
<p>Orwell schreibt eine negative Utopie. Der geschilderte Staat ist sehr autoritär und er sorgt für<br />
eine lückenlose Überwachung. Auch schreckt die Partei nicht davor zurück Menschen<br />
umzubringen nur um seine Machtherrschaft zu sichern. Der letzte Punkt der auffällt ist die ständige Propaganda und die damit einhergehende Kontrolle der Gedanken der Menschen, denn die Partei probiert das denken zu verhindern und so möglichst wenige Leute zu haben, die sich Gedanken über die Partei, beziehungsweise über den Staat machen.</p>
<p>Bewertung seiner Utopie</p>
<p>Schon im Roman fällt die Utopie negativ auf  und auch der Protagonist merkt, dass etwas im System nicht stimmen kann. Denn er stellt Fragen und muss sich daraufhin immer fürchten. Er merkt zum Beispiel, dass der Krieg nicht unbedingt immer mit den gleichen Feind stattfand, oder das es merkwürdig ist , dass die Bomben nur die Proles treffen und nicht die Wohngegenden der Parteimitglieder. Somit erkennt er schon, dass dieses kein wünschenswerter Staat ist und probiert sich deswegen der revolutionären Gruppe anzuschließen.</p>
<p>Der Roman hat heute noch die gleiche Aktualität wir vor 20 Jahren, denn vor allem heute ist dieser Roman realer als er jemals war. Zum Beispiel wird die Überwachung immer stärker. So werden seit neuestem die Internetdaten länger gespeichert, oder es werden immer mehr Überwachungskameras angebracht. In andern Ländern ist es sogar üblich, bei gewissen Strafen jemanden eine Fußfessel anzulegen, die entweder den Alkoholgehalt im Blut oder die Entfernung von einen bestimmten Punkt anzeigt. Somit ist zumindest in den Punkt der Roman aktuell. Der nächste Punkt den man ansprechen sollte ist der, dass die Sprache auch immer mehr ihre Klarheit verliert oder beschönigt wird. So heißt zum Beispiel unser Ministerium, welches sich mit den Krieg beschäftigt, nicht mehr Kriegsministerium sondern Verteidigungsministerium. Obwohl keine wirkliche Verteidigung stattfindet. Auch werden die Soldaten die in anderen Ländern im Einsatz sind häufiger als Friedenstruppen bezeichnet, obwohl es auch bewaffnete Soldaten sind. Es wird genauso häufiger von Friedensmissionen geredet, dass es eigentlich in den Krieg geht wird nicht erwähnt. Somit ist auch dieses ein aktueller, wenn auch nicht so ausschlaggebender Punkt. Die Regierung ist bei uns noch demokratisch und somit nicht mit der dort vorherrschenden Vergleichbar auch, dass die Meinung der Proles nicht existiert ist nicht unbedingt aktuell, denn diese interessiert die Politiker schon, denn auch von dort kommen Wähler. Was sich noch vergleichen lässt ist die Musikproduktion in dem Buch mit der heutigen. In dem Buch wird die Musik für die Proles in einer Art Fabrik gefertigt, denn es gibt keine echten Künstler mehr. Auch heutzutage gibt es so was ähnliches, denn die Castingshows , wie “Popstars”  oder “Deutschland sucht den Superstar”, sind letztendlich auch nichts anderes als am laufenden Band, also wie in der Fabrik hergestellte, Musik, die genau so schnell verschwindet wie sie entsteht. Des Weiteren gibt es bei den Fernsehsendungen eine Unterscheidung zwischen den Personen, so kommen die Konsumenten der Talkshows auf den privaten Sendern wie “Pro7“ und “RTL” eher für die Arbeiterklasse, während Polittalkshows wie “Sabine Christiansen” oder das “Literarische Quartett” eher für die gebildeteren Menschen sind. Somit lässt sich auch hier die Trennung zwischen Proles und Parteimitglieder des Buches nachvollziehen. Das Problem an diesen Veränderungen ist, dass diese kaum auffallen, da sie schleichend, also sehr langsam Verlaufen. Wenn man sich jedoch genauer mit diesen Beschäftigt und sich den Verlauf der letzten Jahrzehnte anguckt, stellt man fest, dass wir uns tatsächlich immer mehr der Utopie des Buches, zumindest in manchen Punkten, annähern. Ein weiteres Beispiel ist das Michael Moore in seinem Film Fahrenheit 9/11 sagte, dass der Irak-Krieg nicht gewonnen sondern ewig dauern solle.</p>
<p><strong>Rolle der Technik</strong></p>
<p>Die Technik spielt in George Orwell’s Roman “1984” eine große Rolle. Denn ohne die ganze Technik, wäre weder eine solche Propaganda noch eine so starke Überwachung möglich gewesen und somit<br />
wäre auch ein solcher Staat nicht möglich gewesen. Denn ohne die Überwachung und der anschließenden Ermordung der Gegner würde sich der Staat nicht lange gegen die Kritik wehren können. Die Propaganda ist in so fern von besonderer Bedeutung, dass ohne diese die ständige Präsens des großen Bruders und der Feinde nicht da wäre, somit würde den Bewohnern erstens die Beziehung zu dem “großen Bruder” und somit jede Beziehung fehlen als auch zweitens die ständige Präsens des Feind, der der Sündenbock für die Armut im Land ist. Der ständige Wechsel des Feindes ist auch ein Problem für das Technik benötigt wird, denn sonst ist es nicht zu bewältigen alle Dokumente über die Kriege so umzuschreiben, dass es aussieht als wenn man mit einem Land immer im Krieg wäre. Somit sollte klar sein, wie wichtig die Technik ist in dem Buch, da ohne diese die Utopie nicht vorstellbar wäre.</p>
<p><strong>Quellenangaben</strong></p>
<p>- Orwell, George “1984” (Roman)<br />
- http://de.wikipedia.org/wiki/George_Orwell<br />
- http://de.wikipedia.org/wiki/1984_(Roman)<br />
- http://de.wikipedia.org/wiki/Präventionsstaat<br />
- http://de.wikipedia.org/wiki/Überwachungsstaat<br />
- http://de.wikipedia.org/wiki/Doppeldenk<br />
- http://de.wikipedia.org/wiki/Neusprech<br />
- http://de.wikipedia.org/wiki/Euphemismus<br />
- https://www.datenschutzzentrum.de/vortraege/041118_weichert_dafta.htm<br />
- http://www.fschuster.de/videos/1984.htm<br />
- http://www.whoswho.de/templ/te_bio.php?PID=678&#38;RID=1<br />
- http://www.levity.com/corduroy/orwell.htm<br />
- http://www.netcharles.com/orwell/essays/antisemitism.htm<br />
- http://www.netcharles.com/orwell/essays/gandhi.htm<br />
- http://www.netcharles.com/orwell/chrono.htm<br />
- http://www.netcharles.com/orwell/articles/george-orwell-biography.htm<br />
- http://www.netcharles.com/orwell/books/animalfarm.htm<br />
- http://www.zeit.de/literatur/orwell/horx<br />
- http://www.zeit.de/2003/26/A-Orwell<br />
- http://www.zeit.de/literatur/orwell/archivtext<br />
- http://www.online-literature.com/orwell/</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Rainald Goetz "Irre"]]></title>
<link>http://jonas234.wordpress.com/2008/01/18/rainald-goetz-irre/</link>
<pubDate>Fri, 18 Jan 2008 12:22:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>jonas234</dc:creator>
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<description><![CDATA[Dieses ist ein Referat, welches für den Deutsch GK Unterricht der 13. Klasse verwendet wurde. Dazu w]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Dieses ist ein Referat, welches für den Deutsch GK Unterricht der 13. Klasse verwendet wurde. Dazu wurde noch ein Video der Lesung und der anschließenden Diskussion des Ingeborg Bachmann Preises von 1983 gezeigt.</p>
<p>Rainald Goetz</p>
<p>Rainald Goetz wurde 1954 in München geworden.</p>
<p>Studium<br />
Er studierte Geschichte, Theaterwissenschaft und Medizin  in München und in Paris.In Geschichte und Medizin hat er promoviertl. Im Jahre 1977 schrieb er in seiner Geschichtsdoktorarbeit über Freunde und Feinde des Kaisers Domitian. In seinen Roman Kontrolliert nimmt er auf die Entstehung dieser althistorischen Doktorarbeit bezug und erwähnt auch, dass ihm eine Stelle als Assistenzprofessor angeboten wurde. 1982 folgte dann seine Promotion in Medizin. Hierbei schrieb er über Jugendpsychatrie. Auch sein literarischer Stil wird schon erkennbar, so kommentiert er zum Beispiel das Verhalten von Kindern mit:  „Punk Anarchie Okay.“<br />
Ausserdem studierte er noch Soziologie brach dieses Studium jedoch schnell wieder ab</p>
<p>Arbeit<br />
Ab 1976 fing er an zu arbeiten, zunächst rezensierte er Kinder und Jugenbücher für die Süddeutsche Zeitung, bald jedoch veröffentlichte er eine dreiteillige Artikelserie mit dem Namen &#8220;Aus dem Tagebuch eines Medizinstudenten&#8221;. Ein Jahr später veröffentlichte er den Verlauf seines Studiums und seiner Isolation in einem Werk namens &#8220;Der macht seinen Weg&#8221;.</p>
<p>1983 erlangte er dann Berühmheit, indem er sich bei seiner Lesung beim Ingeborg Bachmann Preis, wo er aus seinen Debütroman &#8220;Irre&#8221; vorgelesen hatte, die Stirn mit einen Rasiermesser aufschnitt und seine Lesung blutüberströmt beendete. Laut libri.de tat er dieses um gegen die Jury des Preises zu protestieren, jedoch war dieses auch eine für damalige Verhältnisse einzigartige Schaueinlage. Auf Grund dieses Auftrittes und seiner Bücher hat er den Titel &#8220;Genie der Selbstvernichtung&#8221; erhalten.</p>
<p>Kurz darauf gewann er jedoch auch durch seine Literatur, hauptsächlich Bücher und Theaterstücke, den Respekt der Kritiker. Er veröffentliche auch in der Musikzeitschrift Spex diverse Artikel diese wurden später in Bände zusammengefasst so entstand zum Beispiel das Buch &#8220;Hirn&#8221;. Götz veröffentliche außerdem in dieser Zeitschrift seine Erzählung Rave, in der er auf seine Abneigung gegenüber Merkur, einer Kulturzeitschrift deren Artikel häufig auf akademischen Niveau liegen. 1998 wird er eingeladen die Frankfurter Poetik-Vorlesungen zu halten. Diese Vorlesung ist seit 1960 Tradition an der Johann Wolfgang Goethe-Universität, und wurde als erstes von Ingeborg Bachmann gehalten. Weitere Dozenten waren Günter Grass, Christa Wolf, Hans Magnus Enzensberger und Heinrich Böll. Im selben Jahr fing Götz an seine Tagebucheinträge unter dem Namen &#8220;Abfall für Alle&#8221; im Internet zu veröffentlichen. Ein Jahr später dann wurde dieses in Buchform gedruckt. Ausserdem beteiligte er sich in diesem Jahr auch an dem Internet-Literaturprojekt Pool.</p>
<p>Seine Themen für seine Romane waren &#8220;der deutsche Herbst&#8221; (Buch: Kontrolliert), seine Erfahrung bei der Arbeit in der Psychatrie (Buch: Irre) und die Techno Bewegung. Alle Schriften vereint jedoch eins und zwar, dass der Erzähler meistens ein Einzelgänger, der hauptsächlich geistige Arbeit zu tun hat, ist und das sein Eintreten in die jeweiligen Musikszenen in &#8220;Irre&#8221; der Punk und in &#8220;Rave&#8221; der Techno als Einschnitt für den Erzähler wirkt.</p>
<p>In den letzten Jahren schrieb Götz kaum noch Bücher. Sein letztes Buch veröffentlichte er 2001 mit den Namen: &#8220;Jahrzehnt der schönen Frauen&#8221;. Desweiteren wurde 2001 das von Goetz entworfene Fernsehformat „nothing special“, welches er in einem Buch beschrieb, vom ZDF realisiert. Hierbei handelte es sich um eine Gesprächsrunde mit drei festen und einem stets wechselnden Diskussionsteilnehmer, die über Fernsehsendungen sprachen. Unter anderem waren &#8220;Der große IQ-Test&#8221;, &#8220;Herrchen gesucht&#8221;, &#8220;Sabine Christiansen&#8221; Gesprächsthemen des ZDF-nachtstudios. Die festen Diskussionsteilnehmer waren Volker Panzer, Moritz von Uslar und Rainald Goetz. Seit 2007 nun schreibt Rainald Goetz einen Blog mit dem Namen &#8220;Klage&#8221; auf den Seiten von Vanity Fair. In diesen Essays schreibt er hauptsächlich über die &#8220;Bösheit der neuen Bürger&#8221;. So ist zum Beispiel sein Artikel vom 10.01.2008 mit &#8220;Aufklärung als Massenbetrug 2&#8243; überschrieben. Sein Blog ist nachzulesen unter folgende Adresse :<a TITLE="http://www.vanityfair.de/extras/rainaldgoetz/" HREF="http://www.vanityfair.de/extras/rainaldgoetz/"> http://www.vanityfair.de/extras/rainaldgoetz/</a>.</p>
<p>Er veröffentliche bisher folgende Werke:<br />
- Irre (Roman, 1983)<br />
- Krieg (Theaterstück, 1986)<br />
- Hirn (Essays, 1986)<br />
- Kontrolliert (Roman, 1988)<br />
- Festung (Theaterstücke und Materialien, 1993)<br />
- Word I (12&#8243;, 1994, zusammen mit Oliver Lieb)<br />
- Word (Doppel-CD, 1994, zusammen mit Oliver Lieb und Stevie B-Zet)<br />
- Mix, Cuts &#38; Scratches (1997, zusammen mit Westbam)<br />
- Rave (Erzählung, 1998)<br />
- Jeff Koons (Theaterstück, 1998)<br />
- Abfall für Alle (Online-Tagebuch, 1998/99. In Buchform erschienen 1999)<br />
- Celebration. Texte und Bilder zur Nacht (1999)<br />
- Dekonspiratione (Erzählungen, 2000)<br />
- Jahrzehnt der schönen Frauen (Texte, 2001)<br />
- Heute Morgen (Hörspiel, 2001, zusammen mit Westbam)<br />
- Heute Morgen (Zusammenstellung aus Rave, Jeff Koons, Dekonspiratione, Celebration,<br />
Abfall für alle; 2004)</p>
<p>Ausserdem erhielt er während seiner Karriere diverse Auszeichnungen unter anderem dreimal den Mülheimer Dramatikerpreis, den Heinrich-Böll-Preis den  Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis und den Wilhelm-Raabe-Literaturpreis.</p>
<p>Überleitung:<br />
Das seine Bücher sehr auf einen  inszenatorische Charakter sieht man schon an seinem ersten Buch, namentlich &#8220;Irre&#8221;. In diesem Buch spaltetete er die klassische Erzählerrolle &#8220;in eine multiper-spektivische Vielzahl von Figuren auf: Rainald, Raspe, Goetz, ich, der Dichter etc.&#8221;. Das behauptet zumindest  Dr. Petra Gropp, eine Autorin, die Momentan als Lektor für den Fischerverlag arbeitet.</p>
<p>Irre<br />
Da das Thema meines Referats das Buch &#8220;Irre&#8221; ist, welches 1983 erschien, werde ich nun das Buch versuchen zusammenzufassen. Dieses ist jedoch nicht allzuleicht, da Rainald Goetz seinen Erzähler verschiede Rollen zuweist und dieser über verschieden Patienten berichtet und der Zusammenhang nicht sehr klar ist.</p>
<p>Wie gesagt schreibt Rainald Goetz also über die Psychatrie und einem &#8220;Helden unsere Tage&#8221; wie er selbst seinen Erzähler nennt. Er schreibt auch über die blinde Vernunftglaubigkeit der sechsziger und siebziger Jahre. Während des Buches lernt der Erzähler, der Arzt in der Psychatrischen Klinik ist kennen, dass der Realismus in einer solchen Klinik anders ist, als das was man glaubt. Außerdem verwandelt sich während des Buches der Erzähler vom Arzt zum Irren, also praktisch zu seinem eigenen Patienten. Mit den Eintritt in die Punkmusikszene, erholt er sich jedoch von seinem Schock über die Patienten.<br />
Das besondere an diesem Arzt namens Raspe ist, dass er sehr idealistisch ist und versucht was zu bewirken, so arbeitet er zum Beispiel die meiste Zeit während seine Kollegen Caffee trinken und darauf warten das was passiert.</p>
<p>Er konnte wohl nur deshalb die Psychatrie und das Nachtleben so genau wiedergeben, weil das Buch teilweise Autobiographisch ist, denn Rainald Goetz hat sowohl in einer Psychatrie gearbeitet, als auch das Nachtleben von Berlin intensiv genossen.</p>
<p>Die Sprache in dem Buch sagt viel über die Personen aus, so beschreibt er den Geisteszustand und das empfinden der Personen auch durch den Satzbau. Teilweise bestehen die Sätze aus einer aneinanderreihung von Halbsätzen bzw. aus einer aneinander von kurzen Sätzen und teilweise aus relativ klar strukturierten aber längeren Sätzen. Der Beginn des Irrewerdens in dem Buch wird durch die Sprache gekennzeichnet, denn diese wird dann selbsreflektiv, so hängt zum Beispiel wenn Dr. Röder was sagt &#8220;&#8230;sagt Dr.Röder&#8221; am ende des Satzes herangehangen. Götz greift auch hier die Gesellschaft an, so griff er das Motto des Sozialistischen Patienten-Kollektivs auf, welches lautete &#8220;Nicht der Kranke sei krank, sondern die Gesellschaft sei es, die ihn krank mache.&#8221; Jedoch möchte er nicht die Psychatrien öffnen, wie es viele Vertreter Anti-psychatrie Bewegung wollen, denn dieses ist ihm  zu extrem. An dem Text erkennt man schon die ersten Zuneigungen zur Systemtheorie nach Luhmann, der er sich kurz danach zuwendet. Denn die Praxis ist ein geschlossenes System und so kann diese Theorie angewendet werden, in dieser Theorie wird das System nicht als von Personen, sondern von Ereignissen abhängig beschrieben.</p>
<p>Das Buch selbst wurde unter anderem von der FAZ sehr gut rezensiert, so titelten sie &#8220;Das Buch denkt und bleibt im Hirn wie ein Popsong&#8221;.<br />
(DVD zur Lesung)</p>
<p>&#8220;Über das Stück, beziehungsweise den Auftritt gab es verschiedene Meinungen, so schrieb zum Beispiel der Spiegel: &#8220;Wie weiland Peter Handke in Princeton mit seiner Beschimpfung der Gruppe 47, so war Rainald Goetz nun mit seinem Klagenfurter Blutauftritt bekannt geworden.<br />
Seinen ersten Roman kann eine Literaturredaktion jetzt nur noch vorsätzlich ignorieren.&#8221;<br />
(Christian Schultz-Gerstein im Spiegel vom 26.09.1983)</p>
<p>&#8220;Jedoch stand im gleichen Artikel auch, dass Rainald Goetz &#8220;ohne einen Preis bekommen zu haben, der mediale Sieger von Klagenfurt&#8221;.<br />
(Christian Schultz-Gerstein im Spiegel vom 26.09.1983)  ist.</p>
<p>Der Roman wurde inzwischen auch versucht im Theater aufzuführen, nämlich in Hannover. Jedoch begeisterte diese Aufführung keinen Rezensenten, so schrieb die Wochenzeitung &#8220;Jungle World&#8221; , dass das Stück zwar für 1983 modern ist, aber heute nicht die 80er Jahre mehr sind und Punk auch nicht mehr aktuell ist. Die Zeit schrieb sogar :&#8221;All das ist grauenhaft, aber es langweilt. Rainald Goetz&#8217; Irre sterben in Hannover einen weißen, kalten Schneetod.&#8221;</p>
<p>Anhang:</p>
<p><a HREF="http://www.single-generation.de/pop/rainald_goetz.htm" TITLE="Spiegel">Rezension aus dem Spiegel (Irre)</a></p>
<p><a HREF="http://www.faz.net/s/Rub5A6DAB001EA2420BAC082C25414D2760/Doc~E4B97D771F43849AC86709A1AB6AA19FB~ATpl~Ecommon~Scontent.html" TITLE="Blog">Faz zum Blog von Rainald Goetz</a></p>
<p><a TITLE="http://www.vanityfair.de/extras/rainaldgoetz/" HREF="http://www.vanityfair.de/extras/rainaldgoetz/"> Blog von Rainald Goetz</a></p>
<p><a TITLE="http://www.vanityfair.de/extras/rainaldgoetz/" HREF="http://www.vanityfair.de/extras/rainaldgoetz/"></a><a HREF="http://www.faz.net/s/Rub79A33397BE834406A5D2BFA87FD13913/Doc~ECF7F2580C9C3477CA11AD8F35DE6CE71~ATpl~Ecommon~Scontent.html" TITLE="Irre">Rainald Goetz &#8221;Irre&#8221; (FAZ Rezension)</a></p>
<p><a HREF="http://www.faz.net/s/Rub79A33397BE834406A5D2BFA87FD13913/Doc~E0E48A08B06A14F7EAA99146EA8B64BC2~ATpl~Ecommon~Scontent.html" TITLE="Abfallfüralle">Rainald Goetz &#8221;Abfall für Alle&#8221; (FAZ Rezension) </a></p>
<p><a HREF="http://www.faz.net/s/Rub79A33397BE834406A5D2BFA87FD13913/Doc~E0E48A08B06A14F7EAA99146EA8B64BC2~ATpl~Ecommon~Scontent.html" TITLE="Abfallfüralle">Rainald Goetz &#8221;Abfall für Alle&#8221; (FAZ Rezension2)</a></p>
<p><a HREF="http://www.nmz.de/nmz/nmz2000/nmz06/rumpf/rezi-goetz.shtml" TITLE="NMZ">NMZ über Goetz </a></p>
<p><a HREF="http://de.wikipedia.org/wiki/Rainald_Goetz" TITLE="Wiki">Wikipediaartikel über Rainald Goetz </a></p>
<p><a HREF="http://de.wikipedia.org/wiki/Systemtheorie_(Luhmann)" TITLE="Systemtheorie">Systemtheorie nach Luhmann</a></p>
<p><a HREF="http://www.nadir.org/nadir/periodika/jungle_world/_2000/43/25b.htm" TITLE="Jungle">Rainald Goetz &#8220;Irre&#8221; (JungleWorld Rezension)</a></p>
<p><a HREF="http://www.goethe.de/kue/the/nds/nds/aut/goe/deindex.htm" TITLE="Goetz">Goethe.de über Rainald Goetz</a></p>
<p><a HREF="http://www.goethezeitportal.de/index.php?id=2626" TITLE="goetz">Petra Gropp über Rainald Goetz (Goethezeitportal) </a></p>
<p><a HREF="http://www.zeit.de/2000/42/Grosse_weisse_Welt" TITLE="Theater">Rezension Theaterstück &#8220;Irre&#8221; (DIE ZEIT)</a></p>
<p><a HREF="http://www.single-generation.de/pop/rainald_goetz.htm" TITLE="SZ">Rezension Rainald Goetz &#8221;Irre&#8221; (Sueddeutsche Zeitung)</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

</channel>
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