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	<title>integrationsbeauftragter &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
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	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "integrationsbeauftragter"</description>
	<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 11:48:18 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Rüttgers und die alte rassistische Tradition der CDU?]]></title>
<link>http://deutschlandwaehlt2009.wordpress.com/2009/09/07/ruttgers-und-die-alte-rassistische-tradition-der-cdu/</link>
<pubDate>Mon, 07 Sep 2009 12:45:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>harrygambler2009</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ohne Worte. Kein Partei  hat nach dem 2. Weltkireg so vielen alten Parteigängern, Mitläufern und neu]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div id="attachment_1290" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-1290" title="Merkel im FDJ Rausch" src="http://deutschlandwaehlt2009.wordpress.com/files/2009/09/merkel-im-fdj-rausch5.jpg?w=150" alt="Ohne Worte. ;-)" width="150" height="132" /><p class="wp-caption-text">Ohne Worte. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p></div>
<p>Kein Partei  hat nach dem 2. Weltkireg so vielen alten Parteigängern, Mitläufern und neuen Nacheiferern der Zeit davor Unterschlupf angeboten. 1989 war es dann der Sogwirkung auf die alten Kadar der DDR-Nomenklatura. IM Erika ist dafür nur ein Beispiel, die es bis an die Spitze unseres Staates gebracht hat.</p>
<p>Und wenn Wahlen sind, dann werden die Herren der Allzeitpartei CDU immer nervös, gerade wenn man zwei von drei Wahlen haushoch verloren hat. Und so hat nun Rüttgers, der ungekrönte König und Möchtegernarbeiterführer a la Blüm und Katzer seinem Wesen im Kommunalwahlkampf in NRW freien Lauf gelassen. Mit Hetzparolen wie Kinder statt Inder ist er schon mal 2000 aufgefallen. Und schon damals hat es er bedauert, doch geändert hat er sich nicht.</p>
<div id="attachment_1291" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><img class="size-full wp-image-1291" title="Mißfelder" src="http://deutschlandwaehlt2009.wordpress.com/files/2009/09/misfelder.jpg" alt="Alte Feindbilder. ;-)" width="150" height="113" /><p class="wp-caption-text">Alte Feindbilder. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p></div>
<p>&#8220;Rüttgers hatte unter anderem bei einer Wahlkampf-Veranstaltung in Duisburg Ende August gesagt: &#62;&#62;Im Unterschied zu den Arbeitnehmern hier im Ruhrgebiet kommen die in Rumänien eben nicht morgens sieben Uhr zur ersten Schicht und bleiben bis zum Schluss da, sondern sie kommen und gehen, wann sie wollen, und wissen nicht, was sie tun.&#60;&#60;* Ähnliche Worte hatte er bei mindestens einer weiteren Wahlkampfveranstaltung gewählt&#8221;.</p>
<p>Klar, die Rumänien sind zur Zeit wegen der Roma- und Sintiproblematik europaweit im Gespräch. Uns so was riecht einer, der dem Rassismus nicht abgewandt ist. Bedauert soll er seine Thesen zu den Rumänen nun haben. Hat er aber doch auch schon 2000 gemacht und geändert hat er sich bekanntlich nun nachweislich nicht. Erinnert sei hier auch nochmals an den legendären Auftritt in der Talkshow von Anne Will am 19.01.09 wo Rüttgers wiedermal durchgedreht ist**. Der Junge hat einfach keinen Anstand und Respekt vor der Würde des Menschen und Selbstbeherrschung kennt er auch nicht. Alles Tugenden die einen normalen Politiker auszeichnen und was für einen Parlamentarier eigentlich Grundwerte sein sollten.</p>
<div id="attachment_1292" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-1292" title="hasenpartei" src="http://deutschlandwaehlt2009.wordpress.com/files/2009/09/hasenpartei.jpg?w=150" alt="..aber nicht für Minderheiten. ;-)" width="150" height="56" /><p class="wp-caption-text">..aber nicht für Minderheiten. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p></div>
<p>Und zu recht stellt Künast von den Grünen klar, &#8221;&#62;&#62;(w)as Rüttgers sagt, ist Rassismus pur&#60;&#60;, kritisierte die Grünen-Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl,&#8230;, in der Leipziger Volkszeitung. Zugleich verwies sie auf missverständliche Aussagen Rüttgers&#8217; etwa unter der Parole &#62;Kinder statt Inder&#60; aus früheren Wahlkampfzeiten. &#62;An dieser Stelle ist Jürgen Rüttgers Wiederholungstäter&#60;. Künast forderte CDU-Chefin Angela Merkel auf, &#62;rasch und unmissverständlich&#60; Konsequenzen zu ziehen: &#62;So einer ist als stellvertretender CDU-Vorsitzender nicht tragbar&#60;.*** Aber nicht nur für die CDU, sondern so ein Typ ist für jedes Parlament eine Schande, gerade weil er Wierderholungstäter ist.</p>
<div id="attachment_1293" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-1293" title="20090208112399983979417" src="http://deutschlandwaehlt2009.wordpress.com/files/2009/09/20090208112399983979417.jpg?w=150" alt="Ohne Worte. ;-)" width="150" height="100" /><p class="wp-caption-text">Ohne Worte. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p></div>
<p>Doch wer gemeint hat, Rüttgers steht bei der CDU auf weiter Flur alleine mit seinen rassistischen Taten, der irrt sich gewaltig. Da bekommt er doch glatt Unterstützung vom nordrhein-westfälische Integrationsminister Armin Laschet, auch CDU. &#8220;Die Reaktionen auf Rüttgers&#8217; Äußerungen über die Arbeitsmoral von Rumänen seien &#62;&#62;völlig überzogen&#60;&#60;, sagte Laschet im ZDF-Morgenmagazin. Es sei <strong>geradezu absurd</strong>, Rüttgers Ausländerfeindlichkeit und Rassismus vorzuwerfen. In Nordrhein-Westfalen werde viel für die Integration von Ausländern getan&#8221;.****</p>
<p>Von daher darf man erheblich Zweifel bei diesen unsäglichen Auftritten von Rüttgers haben, sie seien spontane Entgleisungen. Einer wie Laschet bestätigt hier vielmehr das Prinzip &#8220;Strategie&#8221;, so wie es auch die Vertreter der türkischen und rumänischen Mitbürer sehen.</p>
<div id="attachment_1294" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img class="size-full wp-image-1294" title="The Man" src="http://deutschlandwaehlt2009.wordpress.com/files/2009/09/the-man.jpg" alt="Manchem reicht es schon in Deutschland. ;-)" width="150" height="65" /><p class="wp-caption-text">Manchem reicht es schon in Deutschland. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p></div>
<p>&#8220;Die Türkische Gemeinde in Deutschland forderte die demokratischen Parteien auf, sich auf einen Verhaltenskodex zu verständigen,&#62;&#62;damit Wahlkämpfe nicht auf dem Rücken von Minderheiten geführt werden&#60;&#60;. Die deutsch-rumänische Gesellschaft warf Rüttgers vor, &#62;&#62;auf plumpe Weise über ein anderes Volk herzuziehen&#60;&#60;.****</p>
<p>Und es trifft zu trotz Wahlkampf, wenn Steinmeier Rüttgers vorwirft, &#8220;mit solchen Äußerungen richte Rüttgers so großen Schaden an, dass es der Außenpolitik schwer falle, diese Schäden wieder zu beseitigen, sagte Steinmeier am Samstag nach Angaben eines Sprechers bei einem Wahlkampfauftritt in Duisburg&#8221;.*****</p>
<p>Politiker wie Rüttgers sind Anzeichen für den alten Ungeist der Hetze gegen Minderheiten, wie sie in Deutschland leider seit hundert Jahren in der Politik immer wieder betrieben wird. Und Rüttgers ist das Bild des hässlichen Deutschen, der so gerne im Ausland gezeigt wird und zu recht. Rüttgers und Laschet sollten abtreten und die Bühnen frei machen für Moral und gute Siiten, Tugenden die in Deutschland heute mehr als je gefragt sind denn je.</p>
<p>*<a href="http://de.reuters.com/article/domesticNews/idDEBEE58502920090906">http://de.reuters.com/article/domesticNews/idDEBEE58502920090906</a></p>
<p>**<a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,601976,00.html">http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,601976,00.html</a></p>
<p>***<a href="http://nachrichten.aol.de/nachrichten-politik/renate-kuenast-wirft-juergen-ruettgers-rassismus/artikel/20090906033751813034671">http://nachrichten.aol.de/nachrichten-politik/renate-kuenast-wirft-juergen-ruettgers-rassismus/artikel/20090906033751813034671</a></p>
<p>****<a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article4478075/Integrationsminister-rechtfertigt-Rumaenen-Schelte.html">http://www.welt.de/politik/deutschland/article4478075/Integrationsminister-rechtfertigt-Rumaenen-Schelte.html</a></p>
<p>*****<a href="http://magazine.web.de/de/themen/nachrichten/deutschland/8862116-Steinmeier-rueffelt-Ruettgers.html">http://magazine.web.de/de/themen/nachrichten/deutschland/8862116-Steinmeier-rueffelt-Ruettgers.html</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[125. Karakaşoğlu 1994]]></title>
<link>http://eifelginster.wordpress.com/2009/06/13/125/</link>
<pubDate>Sat, 13 Jun 2009 01:12:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>Eifelginster</dc:creator>
<guid>http://eifelginster.wordpress.com/2009/06/13/125/</guid>
<description><![CDATA[حسبة hisba Rückblick auf eineinhalb Jahrzehnte Islamisierung der bundesdeutschen Sozial- und Bildung]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="line-height:115%;margin:0 0 24pt;">
<p style="text-align:right;line-height:115%;margin:0 0 .0001pt;" align="right"><span style="font-size:25pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> حسبة</span></p>
<p style="text-align:right;line-height:115%;margin:0 0 60px;" align="right"><span style="font-size:10.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">hisba </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;" align="justify"><span style="font-size:15pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Rückblick auf eineinhalb Jahrzehnte Islamisierung der bundesdeutschen Sozial- und Bildungspolitik </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 30pt;" align="justify"><span style="font-size:11.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Von Jacques Auvergne, 2009 </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Den arabischen Begriff hisba könnten wir mit „Normenumsetzung“ oder „Qualitätskontrolle“ übersetzen, sollten jedoch wissen, dass hisba bedeutet, zur Installation der sozialen (genauer: Der antisozialen) Ordnung Allahs aufzurufen, zur Errichtung der an scharī&#8217;a und fiqh ausgerichteten „islamischen Gesellschaft“. Wenn Islam auf diese Weise politisch (zum Staat) werden darf, und jeder Muslim ist nach der Formel al-amr bi-&#8217;l-ma&#8217;rūf wa-&#8217;n-nahy &#8216;ani &#8216;l-munkar, „zu gebieten, was recht ist, und zu verwerfen, was unrecht ist“, eben dazu verpflichtet, dann werden Wortgläubigkeit, Gehorsamskultur und damit Antimoderne nach innen, zur Nation der Gläubigen, zunehmend total (islamischer Fundamentalismus als politischer Totalitarismus). Aus dieser geheiligten Gegengesellschaft wird ein zunehmend sadistisch gefärbtes Empfinden und Handeln nach außen die ebenso islampädagogisch (sadistisch) erwünschte wie verlässliche soziale (antisoziale) Folge sein, das selbstverständliche Erziehen zum Ekel gegenüber der moralisch dreckigen (nādschis) Nation der Ungläubigen (kuffār, zu: kufr, Unglaube). Die gotteslästerlichen Angehörigen des kufr einzuschüchtern, zu beklauen und nahezu permanent zu belügen nämlich soll die magisch-vormodern (neurotisch) beschworene „Existenz“ der dschahannam, der Hölle sinnlich erfahrbar machen und gilt im orthodoxen (politischen) Islam als ein gleichsam reinigendes, jedenfalls gottgefälliges Tun. Allerdings, es könnte und es sollte einen anderen Islam geben. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> In den Jahren 1994 und 1995 ließ die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen, Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales, kräftig und auf Ihre und meine Kosten (dschizya?) für den Scharia-Islam werben, sprich hisba betreiben. Das entstandene Buch umfasste gute 190 Seiten Islambeschönigung, nannte sich „Türkische Muslime in Nordrhein-Westfalen“ und fungierte als so genannter Endbericht einer Studie mit dem hochtrabenden Titel: „Dialog mit einer neu etablierten religiösen Minderheit in NRW, türkische Muslime und deutsche Christen im Gespräch. Unter besonderer Berücksichtigung einer Bestandsaufnahme des christlich-islamischen Dialogs und der türkischen Dachorganisationen“. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Diese Studie wiederum war von dem für sein unwissenschaftliches Arbeiten bekannt gewordenen „Zentrum für Türkeistudien“ (ZfT, Essen) erstellt worden, als absolutistisch herrschender Leiter des ZfT präsidierte 23 Jahre lang (1985 &#8211; 2008) ein gewisser Dr. Faruk Şen (1). Nach wenig ruhmreichen Enthüllungen über verprasste Geldmittel und alkoholisch begeisterte Zechgelage auf Steuerzahlerkosten entschwand der über nahezu ein Vierteljahrhundert hoch angesehene und hoch bezahlte Herr Volkswirt und Direktorprofessordoktor Şen nach Istanbul, wo er in den lebenslangen Genuss deutscher Pensionen kommen wird. Den Kuratoriumsvorsitz im Zentrum für Türkeistudien hatte, wundert uns das jetzt, NRW-Integrationminister, Moscheebaubefürworter und Schariaverharmloser Armin Laschet. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Laut Landesrechnungshof verkonsumierte das Zentrum für Türkeistudien 1998 an einem interkulturellen Konferenzabend auf Kosten des Steuerzahlers mit 14 Personen 17 Flaschen Wein und etliche Campari und Martini, an einem anderen wissenschaftlichen Arbeitstreffen zu 16 Personen 12 Flaschen Wein und Etliches an Hochprozentigem. Herrn Dr. Şen und seine islamismusfreundlichen Zechkumpanen müssen wir an dieser Stelle einmal vor einem genossenen Übermaß an alkoholischen Getränken warnen, denn als frommen Muslimen sollte ihnen klar sein, dass sie spätestens dann Gefahr laufen, schirk (Beigesellung, Polytheismus) zu betreiben, wenn sie vor lauter Wein, Pils und Martini den eifersüchtigen Allahgott gleich doppelt sehen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Keine zehn Tage vor einer geplanten Demonstration türkischer Nationalisten in Berlin leugnete Hochschullehrer Faruk Şen am 9. März 2006 in einer Radiosendung den schrecklichen, wahrscheinlich 1,2 Millionen Ermordete umfassenden Völkermord an den christlichen Armeniern als einen solchen (nämlich Genozid, Völkermord) und sprach in türkisch-nationalistischer Manier von „Massaker“ (2). Zum Sachverhalt des Genozids von 1915-1916 verfasste die deutsche Bundesregierung auf Antrag aller vier großen bürgerlichen Parteien (Drucksache 15/5689 vom 15.06.2005) eine Resolution (3). Hält man die türkischen Zeitungen wie Vatan und Hürriyet für repräsentativ, dann streitet die Mehrheit der Türken in einem nationalistischen Rausch, der jederzeit in einen islamistischen Rausch kippen kann, den gegen die Türken erhobenen Völkermordvorwurf ab. Gemeinsam mit dieser Mehrheit der auf wissenschaftliche geschichtliche Forschung oder auf Selbstkritik keinen gesteigerten Wert legenden Türken streitet auch Islamist Abdullah Gül (AKP) den Völkermord an den Armeniern ab (4). Inzwischen hat Bundesverdienstkreuzträger Faruk Şen die Lage der Muslime im heutigen Deutschland mit derjenigen der Juden im Nationalsozialismus verglichen, was ihm dann endlich öffentlich doch etwas krumm genommen werden musste und hat seine Dienstverpflichtung mit dem Land Nordrhein-Westfalen im, wie es so schön heißt, „gegenseitigen Einvernehmen“ gelöst (5). </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Das ebenso kostspielige wie wissenschaftsferne Essener Zentrum für Türkeistudien (ZfT) leistete seinen multikulturellen (parallelgesellschaftlichen) Beitrag zum Migrationsforschung genannten Verschleiern der anwachsenden Integrationskatastrophe, indem es Yasemin Karakaşoğlu damit beauftragte, die Broschüre „Türkische Muslime in Nordrhein-Westfalen“ zu erstellen. Im Dezember 1994 war das Werk dann angefertigt, unter ganz geringfügigen und hier vernachlässigbaren Fehlerkorrekturen, Ergänzungen und Abänderungen erschien es als 2. Auflage im Juni 1995. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Wie uns das Impressum belehrt, ist das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen „Herausgeber“ des Buches „Türkische Muslime in Nordrhein Westfalen“. Der seitens unserer xenophilen Ministerien mit NRW-Verdienstorden und Professorentitel behängte gelernte Volkswirt, angebliche Islamkenner, Sektgelage-Veranstalter und (das muss man zugeben) Feinschmecker Faruk Şen hatte die „Projektleitung“, Islamismusverharmloserin Karakaşoğlu fand Einsatz im Bereich „Wissenschaftliche Bearbeitung“, die womögliche Diplom Übersetzerin (statt beispielsweise Dipl.-Übers. (FH) jedoch als dipl Übers.) Sabine Gomm sowie ein bis heute am ZfT tätiger Andreas Goldberg (statt M. A. allerdings als M.A.) sind als „Mitarbeiter“ genannt. Goldberg ist wohl Ethnologe und veröffentlichte inzwischen zum unter Gesichtspunkten der Rechtsspaltung, Abschottung und der menschenrechtswidrigen, gegengesellschaftlichen Finanzwelt (Scharia-Banking) mehr als problematischen Begriff „Ethnische Ökonomie“. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Welchen Anteil Goldberg, Gomm oder der feudal herrschende und nationalistisch argumentierende Professor Faruk Şen (SPD-Mitglied) an dem Buch haben, wird wohl ewig unklar bleiben. Damit dürfen wir die inzwischen zur „ersten Bremer Professorin für interkulturelle Bildung“ berufene Yasemin Karakaşoğlu als die Autorin („wissenschaftliche Bearbeitung“) der 1994 erschienenen Druckschrift betrachten. Zu deren Vorwort sich Minister Franz Müntefering hergab, der das Machwerk allen deutschen Erziehern, Lehrern und Sozialarbeitern ans Herz legt: „Wissen über den Islam, … Hintergrundinformationen über die islamische Religion. … Die Studie soll durch Informationen zur Versachlichung der Diskussion und damit zum Abbau von Ausländerfeindlichkeit beitragen, die häufig nur auf Unkenntnis beruht.“ </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Der irgendwie versachlichte Müntefering beweist uns eigentlich nur, dass man mit völliger Unkenntnis über den Islam durchaus auch ein Ausländerfreund sein kann. Solange der Ausländer nur kein Ex-Muslim oder gar Islamkritiker ist. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Zur Analyse: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:red;"> [Titel] Türkische Muslime in Nordrhein-Westfalen </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Keine Gastarbeiter mehr, keine Türken, sondern Muslime. Eine eigene Sorte Mensch. Der Titel ist gar nicht selbstverständlich, zumal das Ministerium jetzt eine Studie „Türkische Ex-Muslime in Nordrhein Westfalen“ publizieren müsste oder „Türkeistämmige Christen“ und das Zentrum für Türkeistudien nun gar nicht Zentrum für Muslimstudien heißt. Wir haben darauf zu achten, dass das Kollektiv der „Muslime“ hier, gedruckt mit Landeswappen und dem Schriftzug des Ministeriums, keinesfalls zu einer Sorte Mensch heranwächst, zu einer ethnoreligiösen Kaste mutiert, die gesonderte Rechte beanspruchen darf. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:red;"> 20. Die Scharia bestimmt das politische und private Leben jedes einzelnen muslimischen Gläubigen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Keine indirekte Rede? Kein „die vormoderne, undemokratische Doktrin der Scharia beansprucht, das politische und private Leben … zu regeln“? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Die Scharia verstößt gegen die allgemeine Erklärung der Menschenrechte von 1948 und gegen das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland von 1949 (6). </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Der Islamkenner und gründliche deutsche Integrationsforscher Professor Bassām Ṭībī (Der Islam und Deutschland. Muslime in Deutschland) benennt fiqh-Islam und scharī&#8217;a-Islam als mit Europas Demokratien völlig inkompatibel. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Ruft Vorwort-Schreiber Franz Müntefering Nordrhein-Westfalens Muslime jetzt zu einem Leben nach der grundrechtswidrigen, beispielsweise frauenfeindlichen Scharia auf? Plädiert „Münte“ für den zwingenden Heiratsvormund (mücbir veli, walī mudschbir) und für at-talaq, die Verstoßung der Ehefrau? Sofern SPD-Genosse und Minister Müntefering das Machwerk überhaupt gelesen hat, hat er es nicht verstanden. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Leute wie Müntefering, Şen und Karakaşoğlu sind bei ihrem Einsatz für den orthodoxen (politischen) Islam nicht ohne Erfolg gewesen: Inzwischen hat bereits das Oberhaupt der Anglikanischen Kirche für die teilweise Einführung der Scharia plädiert (7). </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Auch der differenziert (menschenrechtswidrig) denkende Schweizer Professor Christian Giordano beschönigt die familienrechtliche Rechtsspaltung als „Rechtspluralismus“. Christian Giordano will offensichtlich die neunjährige Ehefrau, den geheiligten Kult ums politisch gewordene weibliche Genital (Kontrolle der Ware auf intaktes Jungfernhäutchen, äußeres Zeichen: Der hidschāb, das Kopftuch) und die islam-ehevertraglich dazugekaufte Zweit- bis Viertfrau (8). </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:red;"> 21. 3.2.7. Beitritt. Für einen Beitritt zum Islam bedarf es keiner offiziellen Riten. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Was zwar ziemlich gelogen (taqiyya) ist, der vor zwei Zeugen zu vollziehende Ritus des Übertritts in den Islam nennt sich schahāda und ist immerhin so amtlich („offiziell“), dass er die erste der so genannten Fünf Säulen darstellt. Einen anderen Ritus der „offiziellen Riten“ verschweigen uns Minister Müntefering, der wundersame Direktor Şen und Buchschreiberin Karaşoğlu hier ganz bewusst, das offizielle Austrittsritual namens irtidād (ridda), eine religiöse Köstlichkeit Arabiens, bei der nach Maßgabe des wasatiyya (al-Qaraḍāwī: „Islam als Religion der Mitte“) bzw. des „Wege zum Gleichgewicht“ (Al Gore) fliegende Steine oder niedersausende Schwertklingen zum kommunalpolitischen (ordnenden, Natur herstellenden) Einsatz kommen (9). Wer nämlich aus dem Islam Austritt, den darf jeder Muslim töten. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:red;"> 21. Aufgrund des Gleichheitsprinzips aller Muslime vor Gott gab es ursprünglich keinen Priesterstand, der zwischen Gott und den Menschen vermittelt. Es gibt auch keinen unfehlbaren Leiter der Gemeinde. Auch Mohammed sah sich selbst als einen einfachen, fehlbaren Menschen an. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Eine ausgesprochen kalkulierte Bescheidenheit womöglich. Denn abgesehen davon, dass der selbst ernannte Stellvertreter Allahs die jüdische Reihe der Propheten ja erst einmal klauen musste und mit hochkulturellen iranisch-manichäischen (Licht-Finsternis-Dualismus) oder altorientalischen Mythen (göttliches Weltgericht) sowie mit den uralten afropazifisch-sexualmagischen Vorstellungen (der Kult um das Menstruationsblut und die männliche Beschneidung) zu verschmelzen wagte: Mohammed herrschte absolut. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Frau Karakaşoğlu hat als wenig spirituelle dafür ziemlich fundamentalistische Muslima natürlich keine Schwierigkeiten damit, den Befehlsgeber vieler Auftragsmorde und den Gründer eines kulturrassistischen Staatswesens (Medina, vormals Yathrib) als bescheidenen Sozioreformer und Sozialarbeiter darzustellen, was natürlich auch in der SPD gut ankommen dürfte. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Der Weg ins Paradies verläuft für eine jede muslimische Frau über ihren Mann, dem sie absolut zu gehorchen hat – damit hat ihr (nicht sein) ehelicher Gehorsam den Rang eines Gebets und zugleich Sakraments. Entsprechend ist für den Ehemann das herrische (in Wirklichkeit bis an den Größenwahn heranreichende enthemmte und selbstherrliche, angeblich jedoch, wie laut beklagt wird, besorgt, bekümmert und verantwortungsvolle) Befehlsgeben an die Ehefrau sozusagen ein Sakrament. Desgleichen ist das Kontrollieren und Einschüchtern der Frauen mit gelegentlich vorkommendem Ehrenmord beileibe nicht lediglich Relikt aus der orientalischen Stammeskultur, sondern purer Islam. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Der Grad an Selbstauslöschung ins Kollektiv hinein ist für den muslimischen Endverbraucher, namentlich den weiblichen, gleichbedeutend mit dem Grad an Religiosität. Männer können zusätzlich noch ein paar Dhimmis quälen oder militärisch (dschihād) Territorium erwerben, um als tugendhaft (Platz im Paradies) zu gelten. Für die Günstlinge der „islamischen Geistlichen und muslimischen Gelehrten“ (der Einflussreichen beziehungsweise Brutalen) stehen zwar mehr Chancen offen als für die Unterschichten der von Bestechlichkeit geprägten islamischen feudalen Ordnungen mit ihren, einem Kastensystem ähnelnden Schichtungen verschiedenen Zuganges zu den Privilegien. Islam ist stets ein ausgesprochen korruptes Feudalsystem. Doch haben auch die Privilegierten den obersten Stellvertretern Allahs zu gehorchen, es sei denn, sie schwingen sich zum Emir auf (symbolischer oder auch konkreter Königsmord) und ordnen Frömmigkeit (totalen Gehorsam) an. Islamische Mystik ist seit al-Ghazali (al-Ġazālī, gest. 1111) oft nicht viel mehr als die Lehre der Kunst der Selbstverleugnung oder Gehorsamskultur. Faustregel seit eineinhalb Jahrtausenden: Überall, wo totaler Gehorsam zum geheiligten Kult wird, könnte Islam der Fall sein. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Schariakonformer Gehorsam ist im Islam geheiligte Handlung: Die Tochter, die sich vom Vater zwangsverheiraten lässt und die in der Hochzeitsnacht sakral entjungfert wird, sie folgt dem geheiligten Muster der fälschlich als „naturhaft, gesund“ etikettierten islamischen gesellschaftlichen Ordnung. Die Handlungsvorschriften der Sunna einzuhalten und ihre Handlungsempfehlungen überzuerfüllen gilt als der Schlüssel zum Paradies, insofern gelangt der muftī als der Schreiber einer fatwā (islamisches Rechtsgutachten, Mz. fatāwa) sehr wohl in den Rang eines Priesters – nur dass du angeblich nicht ihm gehorchst, sondern dem Willen Allahgottes. Der kadi (al-qāḍī) als der islamische Richter hat in der Gehorsamsreligion Islam sehr wohl priesterliche Funktion, denn dem islamischen Gesetz Gehorsam zu verweigern zieht sowohl soziale Ächtung (bis zum islamrechtlichen Apostatenmord) als auch verhinderten Eintritt ins Paradies nach sich. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Wenn hochrangige (einflussreiche) Muslime den Nichtmuslimen weismachen wollen, der Islam sei egalitär und habe kein Priestertum, dann geht es schlicht darum, die Macht der Scharia-Gerichte und Fatwa-Räte (ECFR) oder den Führungsanspruch von Milli Görüş und Muslimbruderschaft zu verschleiern und der säkularen Demokratie jene totale Angst (islampädagogisch erwünscht, vor der Höllenstrafe) geheim zu halten, die eine etwa gewagte Gehorsamsverweigerung nach sich zieht. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Einerseits also geht es um die verhinderte fitna für die soziale Basis der pyramidengleich hierarchisierten islamischen Gesellschaft: Der Mensch im orthodoxen Islam ist wie ein Molekül im Kristallgitter, orthodox islamisierte Menschen sind ausgerichtet wie die angetretenen Soldaten auf dem Exerzierplatz. Kein Priester steht zwischen dem Muslim und Gott, in der Tat nicht: Die gesamte umma steht zwischen dir und Allahgott! Hinauf ins Paradies bedeutet damit und auf den ersten Blick egalitär anmutend: Hinein in die „soziale Mitwelt“ der umma. Und nur fühllos erloschen, nur entwürdigt, entsubjektiviert zum „man“, nur willenlos erlangst du Anteil an der umma (in der dunya, der niederen Erdverhaftetheit, und gegen sie) sprich am Paradies (im hehren Jenseits von al-&#8217;āchira, englische Schreibweise akhirah). </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Islam ist „andererseits“ (Islam ist genuin) anti-egalitär: Das tödliche (qadar, türk. kismet) Gerangel um die Führung des Kalifats mit dem Ziel der vermiedenen fitna, nur eben für die Spitze der Pyramide findet sein Spiegelbild im Konkurrenzkampf zweier Kalifen, zweier Islamverbandsfunktionäre, Imame, Brautwerber, Großfamilien, zweier Nachbarn, Brüder, zweier Kinder. Dieser Konkurrenzkampf vermag, das ist im „verlässlich unzuverlässigen“ Islam sozusagen eingebaut, zwischen Spiel und Krieg nie klar zu unterscheiden, alle Friedensverträge oder auch Kriegsdrohungen sind dramatische Taschenspielertricks. Mit Scharia Richtern, vorsäkularen Imamen, schariafreundlichen Islamverbandsvertretern oder „Wissenschaftlern“ wie Faruk Şen und Yasemin Karakaşoğlu kann und darf die kulturelle Moderne keinen „Frieden schließen“, jedenfalls nicht, ohne Teil des ewigen, kosmischen dschihād sein zu wollen – und zwar als Verlierer, als Brennstoff fürs Höllenfeuer. Echte Begegnung zwischen Nichtmuslim und Muslim (noch nicht einmal gelingender Dialog zwischen zwei Muslimen) kann auf der Grundlage der Scharia niemals stattfinden, einseitiger oder komplizenhaft geteilter Sadismus sehr wohl. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Es gibt bereits säkulare und zugleich spirituelle Muslime, vielleicht hat es sie in geschützten Nischen stets gegeben, doch die werden, weil sie Scharia und fiqh zurückweisen müssen, nicht selten von ihren „eigenen“, leider nach wie vor massenhaft vorhandenen Fundamentalisten bedroht. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:red;"> [noch zu] 21. Aufgrund des Gleichheitsprinzips aller Muslime vor Gott. … Auch Mohammed sah sich selbst als einen einfachen, fehlbaren Menschen an. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Automatisiertes „tugendhaftes“ Verhalten zu üben (Frauen, Kinder, Niederrangige) beziehungsweise diese Lebensführungsdiktatur aufzubauen (Ehemann, Familienoberhaupt, Staatsoberhaupt) ist gewissermaßen Gebet. Dem Kalifen (Ayatollah, Mufti, Stammesführer, Yūsuf al-Qaraḍāwī, Islamverbandsfunktionär, großen Bruder) zu gehorchen ist im Islam veritabler Gottesdienst. Einen anderen Weg ins Paradies als die totale Unterwerfung (Islam) unter das gesetzlich (auch Islam) vorgeschriebene Wohlverhalten steht dem Muslim nach orthodoxer Lesart gar nicht zu. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Der dem Mohammed oder seinen Offizieren den Gehorsam verweigernde, sprich: Der anti-islamische Gesetzesbrecher wird von einem „einfachen, fehlbaren“ Menschen wie dem Propheten selbst gesteinigt. Wie rührend, was für fromme, bescheidene Hand- und Kopfabhacker. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:red;"> 23. Der Islam und die Frauen. Alle Verhaltensweisen von Muslimen gegenüber Frauen lassen sich nicht automatisch aus dem Islam ableiten. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Wer hätte das gedacht, bereits 1994 wurde dieser Trick verwendet, der gezielt dazu ermuntert, den „eigentlichen“ Islam als moralisch unbefleckt und als frauenfreundlich zu betrachten. Eine das Grundgesetz verteidigende Frau Karakaşoğlu hätte jetzt die Gelegenheit, ein wenig Korankritik und Schariakritik zu betreiben oder etwa die als Pflicht angesehene, islamische FGM der indonesischen Schafiiten oder die Bejahung der alltäglichen ägyptischen Genitalverstümmelung (Klitoridektomie) seitens mehrerer Azhar-Theologen wie Scheich Youssef al-Badri (1997) oder die bejahte FGM der islamischen, ebenfalls an der Kairoer Azhar lehrenden  Rechtsgelehrten wie Dr. Muhammad Wahdan (2006) zu kritisieren. Frau Karakaşoğlu, wollen Sie, gemeinsam mit Youssef al-Badri und Muhammad Wahdan, wollen Sie die FGM? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Islamverharmloserin Karakaşoğlu hätte die Möglichkeit, beispielsweise die Imam-Ehe oder die koranisch garantierte Polygynie als frauenentrechtend zu benennen oder die klassisch islamische Forderung nach halbiertem Erbe für eine jede Frau gegenüber ihrem Bruder und nach lediglich halber Stimme vor Gericht. Karakaşoğlu schweigt bis heute, vielleicht ja im Dienste der Wissenschaft. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Schariafreundin Karakaşoğlu hingegen erzählt uns, ohne rot zu werden:  </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:red;"> 23. Der Islam geht von der völligen Gleichwertigkeit von Mann und Frau vor Gott aus. … Dieser völligen Gleichheit als Gläubige vor Gott steht die Vorstellung der sich gegenseitig ergänzenden Teile gegenüber. Mann und Frau haben im Alltagsleben völlig verschiedene Aufgaben und Pflichten zu erfüllen … </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Geht`s noch? Unsere multikulturelle ostfriesische Turkologin beschönigt die Entrechtung und Geringerstellung der orthodoxen islamischen Frau unter ihren Vater, der die Tochter auch gegen ihren Willen verheiraten darf sprich zwangsverheiraten darf (türk. mücbir veli, arab. walī mudschbir) sowie unter ihren Ehemann, dem sie lebenslangen Gehorsam schuldet. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Man ist geneigt, vor Verzweiflung in ätzende Ironie zu verfallen, sarkastisch zu reagieren, wenn man Frau Karakaşoğlu lesen muss. Sicherlich, der von Allāh mit dem Verprügeln seiner widerspenstigen Ehefrau beauftragte muslimische Ehemann steht seiner Frau „gleichwertig“ gegenüber. Die ihre koranische Prügel empfangende Frau ist noch im Augenblick des koranischen Prügelns ihrem Mann in komplementärer Harmonie gegenübergeordnet, und das islamische Leben ist ein Geben und Nehmen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Nur ist es im Islam halt immer der Mann, der die Prügel austeilt und die Frau, die die Prügel einsteckt, die eingesperrt wird, verstoßen wird, zwangsverheiratet. Dieser prickelnden, sexuell wie spirituell erregenden Dualität „der sich gegenseitig ergänzenden Teile“ (Karakaşoğlu) gilt es, endlich auch im eurozentrischen, fremdenfeindlichen Deutschland Geltung zu verschaffen, damit „Türkische Muslime in Nordrhein-Westfalen“ (Buchtitel) in die türkische cennet, arabische dschanna gelangen, ins Paradies. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Nicht außer Acht zu lassen ist die Rolle der Mutter bei der kulturellen Reproduktion des (misogynen) Familiarismus. Die Mutter bringt ihren Kindern, und zwar den Söhnen bis zum vielleicht zehnten Lebensjahr wie vor allem auch den Töchtern mindestens bis zu deren Verheiratung, das schariakonforme, frauenentwürdigende Verhalten bei … und wehe, sie tut es nicht. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:red;"> Mann und Frau haben im Alltagsleben völlig verschiedene Aufgaben und Pflichten zu erfüllen </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Frau darf das Haus nicht länger verlassen, keiner Berufstätigkeit nachgehen. Frau braucht keine Schulausbildung, kein Bankkonto. Sie hat Jungfrau zu sein und hat verheiratet zu werden. Sie hat in der Hochzeitsnacht zu bluten, gehorsame Ehefrau und gehorsame Haushaltshilfe der Schwiegermutter zu sein und der Großfamilie ihres Ehemannes Kinder, vorzugsweise Söhne zu gebären. Söhnchenfabrik (zoontjesfabriek, Ayaan Hirsi Ali). </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:red;"> 24. In Arabien hat der Islam die Stellung der Frau in vielen Punkten verbessert. … </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Der Mythos mit den vergrabenen Neugeborenen, jaja. Schwachsinn. Unsere Turkologin redet wissenschaftlich Unhaltbares, und gedruckt wird derartige Geschichtsverfälschung und Islamverherrlichung auf Steuerzahlerkosten. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Die vorislamisch sozialisierte Araberin Chadīdscha bint Chuwaylid war Unternehmerin und suchte sich einen pfiffigen, erfolgreichen Karawanenführer und Händler fürs Haus und Ehebett. Der junge Kerl hieß Muhammad und wurde größeren Kreisen bekannt durch seine nachmalige nebenberufliche Tätigkeit als Prophet. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:red;"> 24. Darüber hinaus enthält der Koran zahlreiche Regelungen, die die Behandlung von Frauen in Fragen von Mitgift, Heirat, Polygamie, Sorgerecht, Eherecht, Zeugenschaft, Kleidung und Erbe betreffen. Auch wenn sie aus heutiger Sicht Mann und Frau nicht die gleichen Rechte einräumen, … </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Karakaşoğlu redet von der im Koran von Allahgott jedem männlichen Muslim erlaubten Polygamie, dass aber die Frau natürlich nicht vier Männer haben kann, übergeht die Erziehungswissenschaftlerin (laut Wikipedia) dezent. In der Sache ist der Koran hier einmal wenigstens ungefähr richtig wiedergegeben, wenn auch nur in einem Nebensatz und auch dort nur mit dürren Worten. Doch wir lesen dieses in einer Druckschrift eines Landesministeriums einer (noch) freiheitlichen Demokratie. Was bedeutet das? Empfiehlt uns die Autorin nun, die Polygamie (genauer: Vielweiberei, Polygynie) in der Bundesrepublik Deutschland einzuführen, nur weil sie im geheiligten Buch der Muslime aufgeschrieben ist? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> „Sorgerecht“ hat im Scharia-Islam stets der Mann, die verstoßene Frau verliert ganz selbstverständlich die Kinder. „Zeugenschaft“ bedeutet, Frau Turkologin will da nicht ins Detail gehen, dass ein weibliches Wesen juristisch lediglich halbe Portion ist, für den Nachweis ihrer Vergewaltigung braucht sie sogar vier Zeugen, andernfalls hat sie wegen angeblicher Verleumdung Körperstrafen zu erhalten. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Auch zu „Kleidung“ wären doch ein paar Worte mehr ganz hilfreich gewesen, der nichtmuslimische Rest der Welt, aber auch die muslimischen Kopftuchgegnerinnen erhoffen ja vielleicht, dass sich die Bremer Autorin von den in Saudi-Arabien, im Iran oder bei den afghanischen Paschtunen vorgeschriebenen, ganzkörperverschleiernden Gewändern (&#8216;abāya; tschādor, pardā; burqa) distanziert. Wer also weiß, nach der Lektüre der ministeriell abgesegneten Broschüre, wer weiß jetzt Rat zum Thema „Kleidung“? Erbakan, al-Qaraḍāwī oder Ṭāriq Ramaḍān? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:red;"> 24. Nach islamischer Auffassung wird die Frau fast ausschließlich im Kontext ihrer Rolle in der Familie gesehen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Frau, Ehefrau ist die vom Stamm für das jeweilige, zur Heirat vorgesehene Bürschchen gekaufte Kindergebärerin, die dem Ehemann bedingungslos zu gehorchen hat (Frömmigkeit der Muslima, Religion der Muslima) und ihm beispielsweise den Sex zu keiner Stunde ihres Lebens verweigern darf. Frau wird vom walī (hier in der Bedeutung: Heiratsvormund) verheiratet, kann aus der Ehe jederzeit verstoßen werden, hat lebenslang islamisch damit zu rechnen, dass ihr Ehemann ab morgen mit einer Zweit- oder Drittfrau im Nachbarzimmer vögelt und verliert im Falle der Verstoßung (at talaq) für alle Zeit ihre Kinder, die nämlich „ihm“ sprich seinem Stamm gehören. Sie muss zur „entehrten“ Herkunftsfamilie zurückkehren sofern sie noch lebt und dort als Verachtete niedere Dienste tun oder der Verheiratung mit einem anderen, sozial wohl recht ausgegrenzten Kerl entgegen sehen. In der Tat, Frau Turkologin, wir können es nicht besser sagen, als Sie es hier tun:  </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:red;"> Nach islamischer Auffassung wird die Frau fast ausschließlich im Kontext ihrer Rolle in der Familie gesehen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> So eine „islamische Frau“ bestimmt ihre Lebensgeschichte, bestimmt ihre Sexualität in nahezu keiner Weise selber, sie hat keinen Anteil an der freiheitlichen Demokratie. Yasemin Karakaşoğlu jedoch will dieses vormoderne, fremdbestimmte Leben für die, man vergleiche den Buchtitel, Frauen unter den „Türkischen Muslimen in Nordrhein-Westfalen“ durchgesetzt wissen. Ob sie selber auch so lebt? Verstößt die Autorin etwa gegen den Islam, oder lebt sie „islamisch“ sprich familialistisch? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Gemeinsam mit dem windigen Großmeister des Pfründesicherns (steuerfinanziertes Monatsgehalt 8.180 €) und der Geldmittelveruntreuung im großen Stil und über nahezu 25 Jahre (10) Faruk Şen ist Yasemin Karakaşoğlu, das wird Kennern der Scharia an dieser Stelle klar sein, 1994 eigentlich ein ganz großer Wurf gelungen: Ein deutsches Ministerium für den Familialismus der Scharia und für die islamische Imam-Ehe (an nikāh) werben zu lassen, das nenne ich mal Einsatz für die Sache. Der seinerzeit und vielleicht ja bis heute völlig islamunkundige Franz Müntefering unterschreibt die Sache dann auch noch. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Vielleicht ist es nur wenig überspitzt, zu sagen, dass Genosse Franz Müntefering mit seiner Signatur und seinem Vorwort für den bundesdeutschen familienrechtlichen Islam wirbt und für die auch in NRW „zu integrierende“ Frauenpolitik der Scharia. Zu dieser entgrenzten Toleranz des Ministers und Schariaverharmlosers ließe sich durchaus auch ein Motiv nennen. Am 8.11.2006 schrieb der FOCUS: „Müntefering will Türkei in der EU sehen. [Müntefering] sei zuversichtlich, dass das Land auf längere Sicht EU-Mitglied werde“. Die anderen Parteien sehen das überwiegend leider ebenso und wollen den raschen und rechtlich vollwertigen Türkeibeitritt. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Architektonisch oder infrastrukturell mag es ja erstaunliche Fortschritte in der (westlichen) Türkei geben, eines hat sich jedoch gerade mit der Regierungspartei AKP nicht geändert: Die Akzeptanz des vormodernen Menschen- und Frauenbildes der Scharia durchzieht die gesamte Türkei. Wer wie Müntefering (SPD) oder die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung auch 2009 immer noch die Vollmitgliedschaft Kleinasiens in der Europäischen Union propagiert, der hat Familienrecht, Religionsfreiheit und die Gleichberechtigung der Frau betreffend nun allerdings ein Problem: Die Scharia, die erst einmal „gekippt“, entsorgt, überwunden, glaubhaft abgelehnt werden müsste. Premier Recep Tayyip Erdoğan hingegen bezeichnete sich noch 1994, also im Jahr der Veröffentlichung dieses Machwerks, in einem Interview mir der Zeitung Milliyet als Anhänger der Scharia. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Ex-Erbakan-Nachfolger und Immer-noch-Islamist Gül: „Der Islam regelt die weltliche Ordnung. Ich als Moslem glaube daran (11).“ Islamist Erdoğan, auch einstiger Erbakan-Gefolgsmann: „Gottseidank sind wir Anhänger der Scharia. Unser Ziel ist der islamische Staat (11).“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:red;"> 25-26. Der Schleier ist der sichtbare Ausdruck für die Trennung der Gesellschaft in Räume für bestimmte Geschlechter, Frauen sollen in der Öffentlichkeit „unsichtbar“ für die Männer sein. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Müntefering wirbt für die Gender-Apartheid. Oder Karakaşoğlu? Oder beide. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Der Sache nach stimmt es auch noch, Frauen sollen ganz und gar aus der Öffentlichkeit vertrieben werden. Der Markplatz den Männern, das gründlich islamisierte Eheweib sei in Küche und Schlafzimmer eingesperrt. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Das Recht auf gemischgeschlechtliche Großraumbüros, koedukative universitäre Hörsäle und geschlechtsgemischte Klassenzimmer werden wir gegen die Parteigänger der Scharia verteidigen müssen! Das gilt auch für Klassenfahrten, Turnen und Schwimmen. Dass sich ein Kollektiv hier völlig abschotten möchte (Prinzip islamische Gegengesellschaft) dürfen wir nicht begrüßen, auch nicht im Namen der „Toleranz“ oder „Multikulturalität“. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:red;"> 25. In der Familie gehen Frauen und Männer aus einem Verwandtenkreis miteinander um. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Das kurdisch-muslimische oder türkisch-muslimische Mädchen darf also noch nicht einmal seine Freundin nach Hause einladen. In sehr fundamentalistischen oder auch „nur“ in extrem patriarchalischen Familien ist das leider wirklich so. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:red;"> 25. Hat die Frau in diesem Bereich Besuch von Freundinnen, die nicht zum Verwandtenkreis gehören, muss der Mann sich in dem (kleineren) Männertrakt aufhalten, wo er auch seine männlichen Besucher empfängt. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Wie geil, sei ich züchtiges Mägdelein oder brünstiger Kerl, mein Genital wird politisch. Erst gemeinwesenpolitisch, später kommunalpolitisch. Zuletzt preisen die Gottheit islamische kulturelle Errungenschaften wie &#8216;abāya, tschādor, pardā und burqa als äußeres Zeichen der verstaatlichten Vagina. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:red;"> 25. [Die Verschleierung hat ja vielleicht die] Funktion, Frauen vor den begehrlichen Blicken der Männer zu schützen </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Frauen können genau so lüstern („begehrlich“) gucken wie Kerle – und sie sollen es. Die kulturelle Moderne lässt Männer wie Frauen tagtäglich begehrlich blicken – ohne, dass diese Leute vergewaltigend übereinander herfallen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Blicke töten nicht. Gesichtsverätzende Batteriesäure, ägyptische oder irakische oder pakistanische Gruppenvergewaltigungen, aus Gründen der nāmūs Ehre zugefügte Messerstiche oder richterlich angeordnete fliegende Steine, sie töten bisweilen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Einen Gesichtsschleier für Turkologin Yasemin, mit integriertem Mikrophon, damit wir die keusche Dozentin trotzdem hören. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:red;"> 25 [Die Verschleierung ist möglicherweise ja ein] Mittel … mit dem vermieden werden soll, dass die der Frau zugeschriebene Attraktivität den Mann vor der Erfüllung seiner Aufgaben in der Gesellschaft abhalten könnte. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Frau Karakaşoğlu ist auch Verhaltensbiologin? Oder Arbeitspädagogin, oder um das zugegeben prekäre Bruttosozialprodukt besorgt? Die interkulturelle Bremerin mag mit gutem Beispiel voran gehen und sich in einen ostfriesischen Kartoffelsack hüllen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Übrigens – sind islamisierte Männer so unattraktiv? Müssen diese Männer dann nicht den Gesichtsschleier tragen, damit Dozentin Karakaşoğlu nicht auf dumme Gedanken kommt? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:red;"> 25. Die Verschleierung muss nicht, wie aus westlicher Sicht oft interpretiert, „Unterdrückung“ der Frauen bedeuten … </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Falsch. Verschleierung ist Unterdrückung der Frauen durch die Männer, und das nicht lediglich aus „westlicher Sicht“, vielmehr aus universell-menschenrechtlicher Sicht. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Die juristische Entrechtung der Frau (islamisches Recht), die familiäre Gewalt gegen Frauen, die Vergewaltigungen an frei herum laufenden Unverschleierten zwischen Marokko und Malaysia sowie die Verachtung der Frau durch die islamischen Theologen von vierzehn Jahrhunderten sollten eigentlich auch die „wissenschaftliche Verteidigerin des Glaubens“ Frau Karakaşoğlu eines Besseren belehren. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Hier endet die sozialpädagogische Analyse von „Türkische Muslime in Nordrhein-Westfalen“, für das wir Yasemin Karakaşoğlu verantwortlich machen dürfen. Die 1994 im Auftrag des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (Minister Franz Müntefering) herausgegebene Broschüre lässt uns recht genau erkennen, wie die Integration scheitern musste. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Nach wie vor werben islamfreundliche Mitglieder von kommunalpolitisch aktiven türkischen Vereinen oder gar von Ausländerbeiräten für die arrangierte Ehe als völlig akzeptablen Lebensentwurf, und seit eineinhalb Jahrzehnten übt sich die elitäre politische Kaste von SPD wie CDU und üben sich hochrangige Kirchenvertreter in der hohen Kunst, uns die kulturrassistische und frauenentrechtende islamische Scharia als demokratiekompatibel zu verkaufen und die Türkei (keine Meinungs- und Pressefreiheit, teilweise extremer Patriarchalismus, den Völkermord an den Armeniern leugnend, Kurdistankonflikt, gerade auch mit der AKP zunehmend radikalislamisch und gottesstaatlich geprägt) als europatauglich schönzulügen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Von den universellen Menschenrechten oder den deutschen Bürgerrechten wird bei derlei Toleranz sehr rasch nicht viel übrig bleiben, und wir überlassen es dann dem Zufall oder dem Faustrecht (Islam), ob ein Mädchen oder eine junge Frau den Weg in die kulturelle Moderne oder „einfach nur“ den Fluchtweg in ein Frauenhaus wirklich findet. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Münteferings Ministerium nannte sich „… für Arbeit, Gesundheit und Soziales“. Und spätestens bei „… Soziales“ sollten wir als Deutschlands Sozialarbeiter uns angesprochen fühlen, gerade angesichts des Scherbenhaufens gescheiterter Integration sprich zunehmender islamischer Parallelgesellschaft. 2009 sollten wir Sozialarbeiter und Sozialpädagogen unsere Klienten und Kollegen dazu aufrufen, dem bereits 1994 von Yasemin Karakaşoğlu vertretenen, am Sunna-Fundamentalismus statt an der kulturellen Moderne, an der Scharia-Doktrin statt am Gleichheitsfeminismus orientierten Gedankengut entgegen zu treten, wo immer und sobald wir ihm begegnen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Dass unsere, die Scharia verharmlosenden Gegner nicht nur in Islamverbänden und Moscheegemeindevorständen sitzen, wo man sie ja vermuten muss, sondern als Dozenten in den Fachschulen oder Hochschulen für Soziale Arbeit, als sozialpädagogische Mitarbeiter in Stadtjugendämtern, als Integrationsbeauftragte in Wohlfahrtsverbänden und Ministerien oder als Islambeauftragte in den beiden christlichen Großkirchen tätig sind, macht unsere Rolle nicht weniger bedeutsam. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Nach ein bis drei Jahrzehnten professionell betriebener Islambeschönigung im Stile der Damen Boos-Nünning und Karakaşoğlu braucht die Gesellschaft, will sie freiheitlich demokratisch sprich säkular sprich kulturell modern bleiben, eine islamkritische Pädagogik und Sozialpädagogik. Diese alleine würde den von Karl Jaspers (Selbstsein, Selbstwerdung, Selbstverwirklichung), Hannah Arendt (Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft), Bassām Ṭībī (Leitkultur bürgerrechtliche Säkularität, Islamismus als regressiver „Traum halbierter Moderne“) und nicht zuletzt den vom Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland gesetzten Anspruch an qualitativ wertvolle Bildungsarbeit und Soziale Arbeit erfüllen. Erziehung, Schule, Jugendarbeit und Integrationsarbeit haben eine den Fundamentalismus und die „autoritäre Persönlichkeit“ eingrenzende Pädagogik und Sozialpädagogik zu realisieren statt dem zugewanderten theozentrischen Totalitarismus des auf Frauenentwürdigung und Gottesstaat zielenden politischen Islam den Weg zu bereiten. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Ablehnende Kritik an Scharia und fiqh muss von uns als inhaltlicher Bestandteil der staatlichen Anerkennung sowie des Kodex Sozialer Arbeit begriffen werden, um als Sozialarbeiter oder Sozialpädagoge in der bereits heute von Sunna-Fundamentalismus, islamischer „schwarzer Pädagogik“ oder schariakonformen Zwangsheiraten geprägten Gegenwart professionell arbeiten zu können. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Wünschenswert wäre, dass auch in unseren Arbeitsverträgen mit der Stadt oder dem Wohlfahrtsverband schriftlich abgesichert ist, dass wir unseren Klienten gegenüber umfassende Kopftuchkritik und Kritik am politischen (orthodoxen) Islam äußern dürfen – andernfalls können wir, um ein paar Hoheitszeichen oder Firmenlogos zu nennen, für Bundesadler, Landeswappen, Stadtsiegel, AWO-Symbol oder auch Kirchenkreuz nicht ernsthaft tätig sein, sondern sind im Falle der Begegnung mit islamischen Schönheiten wie Zwangsverlobung, imam-nikāh, judenfeindlichen Hadithen, vormoderner Mädchen- oder Jungenbeschneidung, Kopftuchterror oder verweigerter Teilnahme an der Klassenfahrt beziehungsweise am Evolutionskunde- und Sexualkundeunterricht nicht viel mehr als der Pausenclown der Scharia, der Harlekin des Kalifats und noch nicht einmal der Dokumentation fähig (weil unser Arbeitgeber ja vielleicht den Islam toleriert). </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Große Teile der wörtlich genommenen, durchweg frauenfeindlichen Hadithen und ein kohärent begriffenes (islamisch begriffenes) Verständnis von scharī&#8217;a sind weder vom elterlichen Erziehungsrecht noch von der grundgesetzlich verbürgten Religionsfreiheit abgedeckt. Diesem mittelalterlichen Instrumentarium der Weltbildbegrenzung, der islamogenen Persönlichkeitsverzerrung und der kalkulierten Einschüchterung gleichwohl Geltung zu verschaffen bedarf es eines aufrüttelnden Rufes nach der Normensetzung der Theokratie. Bedarf es der eingangs beschriebenen hisba – als eines Kriegsrufes zum Angriff gegen die kulturelle Moderne und gegen die Chance auf ein autonom geführtes Leben. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Auch politische Bildung ist Teil gründlicher Sozialpädagogik. Erzieher, Lehrer und Sozialarbeiter sollten es sich zur Aufgabe machen, für ein selbstbestimmtes Leben in Freiheit zu werben. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 120pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Jacques Auvergne </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> (1) Über das wenig wissenschaftliche Zentrum für Türkeistudien und seinen Direktor Faruk Şen als Steuergeldverschwender </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:115%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;"><a href="http://europenews.dk/de/node/3578">http://europenews.dk/de/node/3578 </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> (2) Völkermord an den Armeniern, Faruk Şen leugnet ihn </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:115%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;"><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/477850/">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/477850/ </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> (3) Völkermord an den Armeniern, Resolution des Deutschen Bundestags </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:115%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;"><a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/15/056/1505689.pdf">http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/15/056/1505689.pdf </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> (4) Schariafreund (AKP) Gül leugnet den Völkermord </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:115%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;"><a href="http://www.welt.de/politik/article1254952/Tuerkei_warnt_USA_vor_dem_Begriff_Voelkermord.html">http://www.welt.de/politik/article1254952/Tuerkei_warnt_USA_vor_dem_Begriff_Voelkermord.html </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Türkei fühlt sich beleidigt und ruft Botschafter aus den USA zurück </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:115%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;"><a href="http://www.welt.de/politik/article1256500/Tuerkei_ruft_Botschafter_aus_USA_zurueck.html">http://www.welt.de/politik/article1256500/Tuerkei_ruft_Botschafter_aus_USA_zurueck.html </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> (5) Mariam Lau: Zentrum für Türkeistudien. Faruk Sen und sein finsteres Deutschlandbild. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:115%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;"><a href="http://www.welt.de/politik/article2179999/Faruk_Sen_und_sein_finsteres_Deutschlandbild.html">http://www.welt.de/politik/article2179999/Faruk_Sen_und_sein_finsteres_Deutschlandbild.html </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> (6) Karakasoglus Scharia in Somalia </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:115%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;"><a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1226645449203.shtml">http://www.ksta.de/html/artikel/1226645449203.shtml </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Münteferings Scharia in Pakistan </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:115%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;"><a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,493928,00.html">http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,493928,00.html </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> (7) Islamfreund und Theokrat Rowan Williams will die Scharia! Kein Kopfabhacken oder Auspeitschen, noch nicht, Mister Erzbischof wirbt lediglich für das frauenentrechtende Familien- und Personenstandsrecht der Scharia </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Thomas Kielinger in DIE WELT online: </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> „Scharia in Großbritannien? Inakzeptabel!“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:115%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;"><a href="http://www.welt.de/politik/article1648955/Scharia_in_Grossbritannien_Inakzeptabel.html">http://www.welt.de/politik/article1648955/Scharia_in_Grossbritannien_Inakzeptabel.html&#8221; </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> Noch zu Archbishop Rowan Williams. „Streit um Zulassung der Scharia: Erzbischof erzürnt die Briten“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:115%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;"><a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/571/432321/text/">http://www.sueddeutsche.de/politik/571/432321/text/ </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> (8) Christian Giordano will die von ihm Rechtspluralismus genannte Rechtsspaltung </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:115%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;"><a href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Freiburger-Professor-will-Scharia-einfuehren/story/15342529">http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Freiburger-Professor-will-Scharia-einfuehren/story/15342529 </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> (9) ridda, Islamapostasie. Das islamtheologische Austrittsritual </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:115%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Apostasie_im_Islam">http://de.wikipedia.org/wiki/Apostasie_im_Islam </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> (10) Nordrhein-Westfalens Steuergrab hieß „ZfT“ (Zentrum für Türkeistudien). Landesrechnungshof: „außergewöhnliche Verschwendung“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:115%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;"><a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1195247802324.shtml">http://www.ksta.de/html/artikel/1195247802324.shtml </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> (11) Türkei 1994. Ministerpräsident Erdoğan fordert die Islamisierung der Politik will eine an der Scharia orientierte Lebensweise und Gesellschaft </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:115%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;"><a href="http://www.welt.de/politik/article1042341/Das_System_von_Recep_Tayip_Erdogan.html">http://www.welt.de/politik/article1042341/Das_System_von_Recep_Tayip_Erdogan.html&#8221;&#62; </a> </span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[114. Boos-Nünning]]></title>
<link>http://eifelginster.wordpress.com/2009/04/27/114/</link>
<pubDate>Mon, 27 Apr 2009 13:00:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>Eifelginster</dc:creator>
<guid>http://eifelginster.wordpress.com/2009/04/27/114/</guid>
<description><![CDATA[Migrationsforscherin Boos-Nünning Von Roswitha Wilwerscheid und Karsten Hilchenbach, 20. November 20]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!--[if gte mso 9]&#62;  Normal 0 21   false false false        MicrosoftInternetExplorer4  &#60;![endif]--><!--[if gte mso 9]&#62;   &#60;![endif]--></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:60pt 0 18pt;"><span style="font-size:14.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Migrationsforscherin Boos-Nünning </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:60pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Von Roswitha Wilwerscheid und Karsten Hilchenbach, 20. November 2008 </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:30pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Vertieft Deutschlands Migrationsforschung Parallelgesellschaft und Islamismus? Werden Deutschlands Hochschulen und Unis zunehmend schariafreundlich? Auf der Suche nach einer Beantwortung dieser brennenden Frage hatten wir die Gelegenheit genutzt, eine Vorlesung im Fachbereich Bildungswissenschaften einer nordrhein-westfälischen Hochschule zu besuchen, an der an diesem Tage Migrationspädagogin Prof. Dr. Ursula Boos‑Nünning zum Thema Integration und Interkulturalität sprach. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:30pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Deutschland gefällt sich in der Rolle, ein Ort der Interkulturalität zu sein. So jedenfalls haben es die Vordenker der Multikultur beabsichtigt und sind inzwischen dazu übergegangen, sichtbare Probleme scheiternder Integration wie so genannte Ehrenmorde, wie Zwangsheiraten, jugendliche Migrantengewalt oder zugewanderten Antisemitismus und Islamismus interkulturell zu erklären damit jeder weiteren Kritik zu entziehen. Seit ein paar Jahren sind Köln-Düsseldorf und das Ruhrgebiet damit zur Region der entgrenzten Toleranz, des ’anything goes’ oder des ’Mach was du willst, Migrantenpatriarch, auch nach der Scharia, aber lass uns Deutsche damit in Ruhe’ geworden. Nach einem Dutzend persönlich erlebter offizieller Moscheebesuche traut sich eben kein Vertreter von Stadt, Hochschule, Wohlfahrtsverband oder Kirche, öffentlich das Wort Scharia kritisch zu beleuchten. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:90pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Um sich dennoch den etwas löchrigen Mantel der Legitimität umzuhängen, bedarf es islamwissenschaftlicher Mietmäuler und anerkannter Migrationsforscher. Eine davon hört auf den Namen Boos‑Nünning, ist seit dreieinhalb Jahrzehnten in der Forschung zu Migration und Integration tätig und schrieb gemeinsam mit der wenig wissenschaftlich arbeitenden Yasemin Karakaşoğlu drei Bücher, die die Scharia verharmlosen oder auch gar nicht erst gekannt haben und die den politischen Islam als frauenfreundlich und demokratietauglich erklären. Hier der durch Roswitha Wilwerscheid und Karsten Hilchenbach, die im Hörsaal auf zornige Zwischenrufe höflich verzichteten und diese stattdessen hier schriftlich einfügen, stenographisch festgehaltene Redebeitrag von Frau Boos‑Nünning: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Boos‑Nünning: <em>Sehr geehrte Studentinnen und Studenten, liebe Gasthörerinnen und Gasthörer, ich darf Sie zu der heutigen Vorlesung begrüßen und danke für Ihr Interesse an dem so wichtigen Thema Integration. </em></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Ich komme aus der katholischen Religionssoziologie und befasse mich seit 1971 wissenschaftlich mit Migration. Einwanderung sorgt zumeist für negative Schlagzeilen. Allzu selten wird das Positive dargestellt. </span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Eine Sache ist ganz wichtig beim Thema Einwanderung: Die Religion. Einem türkischen Mädchen ist es ganz wichtig, zu wissen, dass ihr Freund eine Religion hat. </span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Hilchenbach: Na, welche Religion des männlichen Freundes sprich Ehemannes erlaubt die Scharia denn, sehr geehrte Frau Boos‑Nünning, und welche Religion des Ehemannes verbietet die Scharia denn dem von Ihnen erwähnten türkischen Mädchen? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Wilwerscheid: Der Freund hat Muslim zu sein. Ganz zufällig. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Boos‑Nünning: <em>Ich untersuche seit einiger Zeit junge Musliminnen und Muslime, nebenbei auch andere Gruppen. Zu fragen ist: Sind diese Einwanderer denn religiöser als die Deutschen? Fragen sie einander danach, religiös zu sein? Und: Was bedeutet, dass die Bundesrepublik Deutschland nicht nur multiethnisch wird, sondern auch multireligiös? Deutschland hat hier viel versäumt. </em></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Bemerkenswert ist, Duisburg betreffend, das vielfach beschriebene „Wunder von Marxloh“, wobei „Wunder“ gar nicht das Gebäude meint, nein, Wunder ist nicht der Bau, sondern der ausgebliebene Protest, Wunder ist die Bereitschaft der Wohnbevölkerung, diesem Moscheebau wohlwollend zuzustimmen. </span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Wilwerscheid: Naja, wo keine Deutschen mehr leben, kann auch kein deutscher Protest laut werden. Rund um die Moschee von Marxloh traut sich aber auch unter den aus der Türkei stammenden Einwanderern vielleicht niemand mehr, öffentlich das islamische Recht des fiqh und die islamische Pflichtenlehre der Scharia zu kritisieren. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Hilchenbach: Dass Ditib den türkischen Staatsislam darstellt, die veritable Staatsreligion Kleinasiens, scheint Boos‑Nünning nicht so wichtig zu sein. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Boos-Nünning: <em>Neben der sichtbar werdenden Moschee ist ein weiteres islamisches Symbol im öffentlichen Raum ganz wichtig, das Kopftuch, sind also die kopftuchtragenden Frauen. Leider wird immer noch empfohlen, auch für Schülerinnen das Kopftuchtragen im Schulgebäude nach dem grundfalschen Vorbild der Türkei und Frankreichs zu verbieten. Auch hierbei sehen wir also wieder diese Ablehnung des Fremden. </em></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Wilwerscheid: Einen Augenblick, Frau Professorin: Die radikalislamischen Wohlverhaltensvorschriften sind es, die das Fremde diskriminieren. Hadithe und Fatwas fordern die schickliche, züchtige Kleidung der Frau und beschimpfen die muslimische Kopftuchverweigerin sowie die nichtmuslimische Nichtkopftuchträgerin als fremd und als ekelhaft unrein. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Boos-Nünning: <em>Seit Jahrzehnten wird diskutiert, dass muslimische Türkinnen unterdrückt werden würden. Auch hier sind diese Vorurteile zu nennen, diese Bilder, die nicht stimmen: Einwandererfrauen würden alle aus agrarisch geprägten Regionen der Erde stammen, aus feudal organisierten Regionen, sie würden analphabetisch sein und fünf Schritte hinter dem Mann her gehen. Dieses Bild stimmt einfach nicht.</em> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Wilwerscheid: Unlängst begegnete mir eine Frau mit Tschador und Gesichtsschleier, die fünf Meter hinter ihrem salafistisch gekleideten Mann (das senkrecht‑weißgraugestreifte Hemd über seiner dunkelgrauen Hose, Schnabelschuhe, die weiße Häkelmütze auf dem Kopf) hinterher hastete und hinterher stolperte. Die Frau stieß in perfektem Deutsch unter ihrem niqāb hervor: „Nicht so schnell, ich komm` nicht mit!“, was den Ehemann nun aber keinesfalls dazu bewog, sein Gehtempo zu drosseln. Für Migrationsforscherin Boos‑Nünning sicher nur ein Einzelfall? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Boos-Nünning: <em>Vergessen wird, dass ein Viertel der Frauen ohne ihren Ehemann nach Deutschland gekommen ist, ohne einen Mann, das waren die Frauen der Sechziger und Siebziger Jahre. </em></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Ein beliebtes Vorurteil ist die Ursachenzuschreibung etwaiger Integrationsprobleme zum Islam. Wenn immer es irgendwo Schwierigkeiten gibt, werden diese mit dem Islam in Verbindung gebracht, der anderen Religion, werden dem Islam zugewiesen. Gerade Ehrenmord und Zwangsheirat betreffend meint die deutsche Öffentlichkeit, das habe etwas mit dem Islam zu tun. Es ist zwar richtig, zu sagen: Die Tradition der arrangierten Ehe und der Zwangsheirat wird allgemein vor allem im Hinblick auf islamische Kulturen als gültig betrachtet. In der Öffentlichkeit resultiert aus dieser Verallgemeinerung jedoch unzulässigerweise das fehlerhafte Bild von Frauenunterdrückung, Rückständigkeit und fehlender Emanzipation, was jedoch von den betroffenen muslimischen Frauen und muslimischen Familien ganz anders erlebt und bewertet wird. </span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">In Wirklichkeit kommen etwa die katholischen Italiener in Deutschland regelmäßig viel schlechter klar als die muslimischen Türken. </span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Wilwerscheid: Die Italiener aber pflegen ihre Frauen nicht zu ermorden, wenn diese leben wollen wie eine Deutsche. Diese Chance auf ein selbstbestimmtes Leben hatte die in Deutschland geborene Hatun der radikalislamischen, kurdischen Berliner Familie Sürücü ebenso wenig wie die gleichfalls in Deutschland geborene Morsal der afghanischen Hamburger Familie Obeidi. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Boos-Nünning: <em>Es sind die Medien, die dieses fehlerhafte Bild des Anders‑Seins vermitteln und in den Köpfen verhaften. Der Mythos vom Unterdrückt‑Sein der muslimischen Mädchen ist so ein fehlerhaftes Bild. Es ist einfach nicht richtig, dass sich die türkischen Kinder unterdrückt fühlen. </em></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Hilchenbach: Die dürfen sich nicht unterdrückt fühlen, sonst kommen sie nicht in den Himmel. Schließlich gibt es keinen Zwang im Glauben und wer erlittenen Zwang zugibt, der ist verachtenswert, weil er nicht genügend glaubt. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Wilwerscheid: Wer sich unterdrückt fühlt, wird noch etwas mehr verprügelt. 44,4 % der türkeistämmigen Jungen und Mädchen erleiden in der eigenen Familie schwere und schwerste körperliche Misshandlungen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Boos-Nünning: <em>Nehmen wir die Befreiung vom koedukativen Schwimmunterricht und von der Sexualerziehung. Das alles führte schon zu Klagen vor den Gerichten. Wissen wir denn nichts anderes anzufangen, als diese Fragen gerichtlich lösen zu lassen? Warum verweigert sich die Mehrheitsgesellschaft dem Finden von Kompromissen? </em></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Zusätzlich wird in den Medien und in der Öffentlichkeit völlig übersehen, dass dieser Elternwunsch nach dem Abmelden vom koedukativen Schwimmunterricht und vom Sexualkundeunterricht gar nicht nur muslimische Mädchen betrifft. Vielleicht haben Sie vom Fall in Paderborn gehört, auch dort protestierten religiöse Eltern gegen unakzeptable Inhalte und verweigerten den Schulbesuch. Das waren russische Baptisten, die mittlerweile nach Baden‑Württemberg und Österreich ausgewandert sind. Durch die Einwanderung hat sich, wie das Paderborner Beispiel der russischen Baptisten zeigt, das Spektrum der religiös lebenden Menschen erweitert, nicht nur Muslime und nicht nur Mädchen sind betroffen, auch beispielsweise baptistische Jungen oder baptistische Mädchen. Religion ist den Einwanderern wichtig, den Deutschen nicht so sehr. Die öffentliche Diskussion ist also unzulässig vereinfacht und spricht nur von „den Muslimen“. </span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Wilwerscheid: Deutschland hat Religionsfreiheit, anders als Ägypten oder Pakistan. Jeder kann in Deutschland seine Religion leben, solange Schulverwaltungsgesetz, Grundgesetz und gesunde Entwicklung des Kindes oder Jugendlichen nicht beeinträchtigt wird. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Hilchenbach: Sexuell unaufgeklärte Mädchen und Jungen sind freilich einfacher arrangiert zu verheiraten und auch mit der erweckten Angst vor der Höllenstrafe effektiver zu steuern. Das zur so genannten „wichtigen“ Religion. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Boos-Nünning: <em>Dabei sollten wir die islamischen Strukturen vielmehr nutzen, um an die Eltern und Familien heran zu kommen. Denn wirklich erreicht die Schule die muslimischen Familien oft nicht, doch die Schule macht es falsch, die türkischen Eltern können sehr wohl angesprochen werden, etwa über die örtliche Moscheegemeinde. Die Polizei und das Jugendamt in Essen‑Katernberg beispielsweise arbeiten ganz vorbildlich mit der Ditib-Moschee zusammen, über die Imame kann man also mit den türkischen Familien bestens in Kontakt treten. Entsprechend über den russlanddeutschen Heimatverein, den spanischen Elternverein, die griechische Gemeinde, nur die Italiener sind üblicherweise niemals vereinsmäßig organisiert, da wüsste ich auch nicht weiter. </em></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Ausländische Eltern haben Diskriminierung erlebt, die haben erlebt: Die Schule behandelt die Kinder nicht gleich. Gerade die muslimischen Eltern haben das Gefühl, ungerecht behandelt zu werden. Wie ich bereits 1999 einer meiner Abhandlungen beispielhaft voranstellen musste, erlebt selbst ein türkisches Mädchen, das mit dem Notendurchschnitt 1,3 das Gymnasium im zehnten Schuljahr verlässt und sieben Einsen in allen wichtigen Fächern vorweisen kann, auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt Zurückweisung und Ablehnung. </span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Jugenduntersuchungen zeigen, dass Jugendliche mit Migrationshintergrund eine deutlich stärkere religiöse Bindung haben als deutsche Jugendliche. Daneben wird ersichtlich, dass die Mädchen religiöser sind als die Jungen, aber das ist auch bei den deutschen Jugendlichen der Fall. </span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Grundsätzlich ist die Frage zu stellen: Wie messen wir Religiosität? Folgende Kriterien scheinen unverzichtbar: </span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;text-indent:-17.85pt;line-height:115%;margin:0 0 6pt 35.7pt;"><!--[if !supportLists]--><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Symbol;color:#333399;"><span>·<span style="font-family:&#34;font-style:normal;font-variant:normal;font-weight:normal;font-size:7pt;line-height:normal;"> </span></span></span><!--[endif]--><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">an einen persönlichen Gott glauben </span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;text-indent:-17.85pt;line-height:115%;margin:0 0 6pt 35.7pt;"><!--[if !supportLists]--><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Symbol;color:#333399;"><span>·<span style="font-family:&#34;font-style:normal;font-variant:normal;font-weight:normal;font-size:7pt;line-height:normal;"> </span></span></span><!--[endif]--><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">in der Religion Sinngebung finden </span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;text-indent:-17.85pt;line-height:115%;margin:0 0 6pt 35.7pt;"><!--[if !supportLists]--><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Symbol;color:#333399;"><span>·<span style="font-family:&#34;font-style:normal;font-variant:normal;font-weight:normal;font-size:7pt;line-height:normal;"> </span></span></span><!--[endif]--><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">sich in der Religionsgemeinschaft aufgehoben fühlen </span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;text-indent:-18pt;line-height:115%;margin:0 0 24pt 36pt;"><!--[if !supportLists]--><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Symbol;color:#333399;"><span>·<span style="font-family:&#34;font-style:normal;font-variant:normal;font-weight:normal;font-size:7pt;line-height:normal;"> </span></span></span><!--[endif]--><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">religiöse Riten wertschätzen und einhalten </span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Genau das also haben wir die Jugendlichen zu fragen, wenn wir wissen wollen, ob sie religiös sind: Akzeptiert ihr die religiösen Riten und Vorstellungen, fühlt ihr euch in der religiösen Gemeinschaft geborgen, wollt ihr religiöse Gemeinschaft herstellen, diese etwa mit einer religiösen Ehe und Heirat und Familiengründung herstellen, soll euer Ehepartner religiös sein? So haben wir Religiosität zu messen. </span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Natürlich gibt es unter Muslimen auch Atheisten oder überzeugt Laizisten. Atatürk hat ja die Türkei laizistisch gemacht. </span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Was den Islam betrifft, stellt sich heraus, dass die Türken religiöser sind als die Muslime aus dem ehemaligen Jugoslawien, die Bosnier sind weniger religiös als die türkeistämmigen, hanafitischen Sunniten. Wesentlich weniger religiös als die türkeistämmigen Hanafiten jedoch sind die Aleviten. </span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Soweit die quantitativen Aspekte, nun zu den qualitativen: Junge religiöse Menschen unterscheiden Religion und Kultur. Ja, junge muslimische Menschen betonen sehr deutlich, dass sie die patriarchalischen Verhältnisse in der Familie der Kultur zuschreiben, nicht aber der Religion. Auch etwaige Ehrenmorde und Zwangsheiraten sind für sie keinesfalls islamisch‑religiös begründet, sondern kulturell verursacht. Dieses Selbstverständnis aber wird in der deutschen Öffentlichkeit noch viel zu wenig erkannt und von den sensationsgierigen Medien verschwiegen. Der Islam gilt den Jugendlichen als soziales Netzwerk. </span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">An manch einer deutschen Hochschule finden sich viele Studentinnen und Studenten aus aller Welt, auch viele Studentinnen mit Kopftuch. Das ist völlig selbstverständlich. Die muslimischen Studentinnen und Studenten wollen nach eigener Auffassung den „wahren“ Islam mit der Moderne verbinden, sie wollen ihren Islam, ihre Religion mit ihrem Leben verknüpfen. Auch hier ist das Kopftuch wieder ganz zentral und bemerkenswert, denn das Mädchen kann sich gerade mit dem Kopftuch frei bewegen. Ohne Kopftuch könnte sie das unter Umständen nicht, die Familie würde ihren Lebensraum vielleicht eingrenzen. Das Kopftuch ermöglicht also einen erweiterten Aktionsradius. Das Kopftuch gibt ihr Freiheit. </span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Hilchenbach: Das Kopftuch sei gleichsam Führerschein und Transportvehikel in Einem, Fahrstuhl in die Moderne, Gehhilfe in ein emanzipiertes Leben? Boos‑Nünning suggeriert damit, dass Kopftuchverbote die Emanzipation in ein selbst bestimmtes Leben zunichte machen würden. Dass sich mit jedem Kopftuch der Druck der Überwachung und Verhaltenskontrolle erhöhen könnte, scheint Kopftuchverteidigerin Boos-Nünning ebenso wenig zu sehen wie sie das sexualpolitische, frauenfeindliche und alle Nichtmuslime als unrein verachtende Menschenbild des hidschāb in Frage stellt. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Wilwerscheid: Ich zitiere Ümmühan Karagözlü: „Wer freiwillig in der Öffentlichkeit ein Kopftuch trägt, muss es auch öffentlich dann und wann ausziehen, weglassen dürfen, um zwanglos Tage oder Wochen später wieder nach dem Kopftuch greifen zu können. Das Kopftuch muss auch mal fortgelassen werden dürfen, ohne Angst vor der Hölle, ohne Sorge vor Prügelstrafe oder sozialer Ächtung.“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Boos-Nünning: <em>Dem Islam geht es um ein positives Verstärken von Weiblichkeit.</em> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Hilchenbach: Dem Nationalsozialismus auch. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Boos-Nünning: <em>Kopftuch und Islam sind für alle Musliminnen, die ich befragt habe, ein positives Verstärken von Weiblichkeit. Das wird in Deutschland in Medien und Öffentlichkeit völlig falsch gesehen, völlig falsche, vorurteilsbehaftete Bilder sind in unseren Köpfen verankert: Viele muslimische Frauen haben ein grundlegend positives Verständnis von Weiblichkeit. Ja, auch die kopftuchtragenden Frauen, gerade diese, haben ein gleichberechtigtes Verständnis von Mann und Frau. So gaben uns die Frauen vom „Muslimischen Frauenzentrum in Köln“ vertraulich zu verstehen: „Die Männer können mit unserer Religiosität nicht mithalten!“ </em></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Keinesfalls also ist das Kopftuch ein Zeichen für Traditionalismus oder für einen unreflektierten Islam. </span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Hilchenbach: Stimmt, das Kopftuch ist durchaus schon mal Zeichen für einen reflektierten Islamismus. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Boos-Nünning: <em>Auch andere Vorurteile bestehen in Wirklichkeit nicht, zwischen mangelhafter Bildungsintegration und hoher Religiosität besteht nämlich kein Zusammenhang. Die religiösen Frauen gelten völlig zu unrecht als sprachlos und sprachfern, als bildungsfern, Ich‑schwach und als kulturell zerrissen. Unsere wissenschaftlichen Untersuchungen aber haben belegt, dass muslimische Frauen, gerade die bewusst religiösen, sprachlich oft bestens integriert sind, hohes Bildungsniveau haben und in beiden Kulturen selbstbewusst und mit hoher Ich‑Stärke leben können. </em></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Muslimische Eltern wollen das Beste für ihre Kinder, sie sind sehr daran interessiert, ihren Kindern eine gute Bildung zu verschaffen. </span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Wilwerscheid: Wenn das mal kein Klischee und Vorurteil ist, Frau Boos‑Nünning? Wir Sozialarbeiterinnen kennen seit zehn Jahren etliche muslimisch geprägte Familien, die zwar schon 25 Jahre in Mitteleuropa leben, doch zu Hause nur ein einziges Buch besitzen, das mit dem grünen Einband und der goldenen Verzierung. Dass diese Mütter im Lehrerzimmer herumheulen und ihren Söhnen den Übergang in eine weitere Klasse oder den Verbleib auf der Schule erschleichen, stimmt allerdings. Nur hat das mit Bildung etwas weniger und mit Erpressung etwas mehr zu tun. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Mehrere Familien kleinasiatischen oder nordafrikanischen Ursprungs sind mir persönlich gut bekannt, bei denen die Grundschullehrerin dringlich und immer wieder anmahnte, Nachhilfeunterricht in Deutsch für die Kinder zu organisieren. Es geschah jeweils nichts, gar nichts, und zwar in allen Fällen dreieinhalb Jahre lang. Erst im Versetzungshalbjahr des vierten Schuljahres (!) beliebten die „muslimischen, religiösen“ (Boos‑Nünning) Mütter aufzuwachen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Es folgte die erwähnte Heulerei und Erpressung. Wenn Grundschullehrer keine Empfehlung für Realschule, Gymnasium oder auch keine Empfehlung für die Gesamtschule geben, hat das zu 90 % seine Berechtigung. Die Lehrerinnen kennen die Kinder seit nahezu vier Jahren sehr gut und wissen, dass die Kinder im Elternhaus keine schulbezogene Unterstützung erhalten werden und sich daher auf weiterführenden Schulen nicht werden halten können. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Boos-Nünning: <em>Was richtig ist: Religiöse Frauen haben eine geringere Orientierung an Deutschland und eine geringere Orientierung an individualistischen Normen. Richtig ist auch der Familialismus der muslimischen Frauen, gerade der religiösen unter ihnen, dazu diese andere Sexualmoral, das andere Körperbewusstsein. </em></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Was können Familialismus und islamische Sexualmoral für Schule und Beruf bedeuten? Was für Wohlfahrtsverbände, Kommunen und Bildungspolitik? In der Schule kann es bekanntermaßen zu Konflikten kommen. Aber das ist letzten Endes immer der Fall, wenn eine religiöse Gruppe auf eine nichtreligiöse Gruppe stößt. </span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Wilwerscheid: Es kann für eine Frau nicht gesund sein, den eigenen Körper als dämonisch und unrein zu betrachten, psychische, psychosomatische und somatische Schädigungen werden die Folge sein. Vor diesen Folgen hat die kulturelle Moderne die auch Zuwanderinnen („intolerant“) zu schützen. Einer fundamentalistischen Ideologisierung des weiblichen Leibes hat moderne Pädagogik weltweit entgegen zu treten. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Boos-Nünning: <em>Muslime in Deutschland sind zu 75 % türkischer Herkunft, die übrigen teilen sich auf in die Gruppen der bosnischen, marokkanischen, libanesischen, tunesischen und iranischen Menschen. Eine ganz kleine Gruppe von deutschen Muslimen gibt es auch. </em></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Hilchenbach: Mit deutschen Muslimen meint die sprachlich etwas großzügige Soziologin und Migrationsforscherin die deutschstämmigen Konvertiten zum Islam. Auch um den Unterschied zwischen türkeistämmig und türkisch macht unsere Professorin in ihren Vorträgen nicht viel Federlesens. Das sollten türkeistämmige Kurden hören. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Boos-Nünning: <em>Zu den öffentlich verbreiteten Statistiken über die religiöse Landschaft in der BRD ist zu sagen, dass nur noch 50 % der Menschen christlich sind und auch das nur bei der eigentlich nicht statthaften Einberechnung der Freikirchler zu den „Evangelischen“ und der Altkatholiken zu den „Katholischen“. 30 % der Deutschen sind nichtchristlich. </em></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Hilchenbach: Sollen wir Kirchenkritiker, Agnostiker oder Pantheisten jetzt ob so viel Glaubensferne schuldzerknirscht einknicken? Von Konformitätsdruck sagt die Migrationsforscherin keine Silbe. Davon, dass Islamkritiker nichts erben dürfen, dass Ex‑Muslime mit dem Tode bedroht sind, hat Prof. Boos‑Nünning offenbar nichts gehört. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Boos-Nünning: <em>Bemerkenswert religiöse Gruppen sind die Zeugen Jehovas Italiens, die Baptisten der ehemaligen GUS‑Staaten, die Orthodoxen Griechenlands und Russlands. Und dann die Muslime natürlich. </em></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Hilchenbach: Religiös? Nicht besser fundamentalistisch, kulturell vormodern? Deutschlands Altachtundsechziger beginnen, die fromme und tugendhafte Lebensführung zu verehren. Sind die Hamas-Terroristen etwa auch fromme Muslime, ist Terrorpilot Mohammed Atta für uns denn nicht länger ein politisch verhetzter, ein radikaler und suizidaler Mensch, ist er nun ein religiös lebender Student? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Boos-Nünning: <em>Auch im Ruhrgebiet haben wir in vielen Städten und Stadtteilen einen Anteil von Jugendlichen mit Migrationshintergrund von 40 %, in wenigen Quartieren sogar von 60 und in einzelnen Straßenzügen von 70 %. Wir haben also festzustellen, dass die jahrzehntelange Einwanderung in die Bundesrepublik Deutschland nicht nur eine multiethnische Realität zu Folge hat, sondern auch eine multireligiöse. </em></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Wilwerscheid: Wie sehr oder wie wenig säkular diese Menschen, gerade die Kinder und Enkel muslimischer Einwanderer sind, ist keineswegs Schicksal, wird unsere Lebensqualität allerdings bestimmen. Boos‑Nünning vermeidet es jedoch das zu tun, worauf es ankommt: Den Scharia‑Islam und den Fiqh‑Islam zu kritisieren. Völlig äquidistant untersucht sie „die Muslime“. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Boos-Nünning: <em>Sprachverluste sind ein Problem, und zwar die in der Muttersprache, die meisten türkisch-muslimischen Jugendlichen können besser Deutsch als Türkisch. Die, die eher kein Deutsch können, können also auch fast gar kein Türkisch, und dann gibt es pädagogische Probleme. </em></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Wilwerscheid: Sprachliche Integration ist in der Tat äußerst wichtig. Manches Mal jedoch wird das Deutsche von der streng islamisch geprägten Familie verboten und ein Regelverstoß mit Prügel geahndet. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Boos-Nünning: <em>Das Lebensgefühl der Diaspora prägt die Muslime durchaus etwas, obschon zu sagen ist, dass sich die Griechen wesentlich mehr als in der Diaspora lebend fühlen als die Türken. </em></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Hilchenbach: Kein Wunder, etliche der Türken und Kurden sind gleichsam niemals ausgewandert, sondern leben im Kerker der ewigen Großfamilie im „anatolischen Gecekondu von Berlin-Kreuzberg“. Gerade die Import‑Ehefrauen haben keinen Schritt des bewussten Aufbruchs ins Ausland unternommen, die meisten der von arrangierter Ehe betroffenen Menschen taten dieses nicht. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Etwas Ähnliches ist allenfalls bei einigen, nun gealterten Jahrgängen russlanddeutscher Jugendlicher und Heranwachsender zu beobachten gewesen, die sich, ungefähr die gesamten neunziger Jahre, ebenfalls wie ausgerissen, wie verfrachtet fühlen mussten. Der islamische Brautkauf mit dem „Brautpreis Deutschland“ indessen geht auch heute weiter. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Boos-Nünning: <em>Die 15. Shell-Jugendstudie beschränkt sich leider beim Betrachten jugendlicher Religiosität auf „Glauben an Gott oder eine höhere Macht“, wir müssen aber viel genauer fragen. Schließlich ist das Glauben an einen personalen Gott der Minimalstandard aller abrahamitischen Religionen. </em></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Ein weiteres fehlerhaftes Bild gibt es in der Öffentlichkeit: Es bestehe ein konfliktreicher Gegensatz zwischen Islam und Christentum. Das ist ganz falsch, nicht zwischen Islam und Christentum besteht dieser Bruch, sondern lediglich zwischen Islam und bundesdeutschem Christentum, denn zwischen muslimischer und etwa russisch-baptistischer oder russisch-orthodoxer Religiosität gibt es gar nicht so viele Unterschiede, beispielsweise, was die Verbindlichkeit und das Einhalten der Glaubensgebote betrifft. </span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Es bedarf der Inhalte und Methoden, unseren Jugendlichen zu vermitteln, dass viele Jugendliche mit Migrationshintergrund keinen „lockeren“ Umgang mit Religion pflegen können. Den muslimischen Jugendlichen ist hingegen klarzumachen, dass Werte‑Orientierung auch, wie das etwa bei den deutschen Jugendlichen der Fall ist, ganz ohne religiöse Bindungen funktionieren kann. </span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Hilchenbach: Das ist nicht in Ordnung, die zwar sehr säkularen, aber auf ihre, freiheitlich-individualistische Weise durchaus oft religiösen deutschen Jugendlichen beinahe als Ungläubige darzustellen. Korrekt ist vielmehr, dass der deutsche Junge sagen kann, in erster Linie Fußballfan oder Schützenbruder oder Maurerlehrling zu sein, das deutsche Mädchen sich als an Karriere oder an Theater und Literatur interessiert definieren darf und dass beide frei sind, „Religion“ eben nicht als eine der ersten Werte einer persönlichen Rangfolge anzugeben. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Muslimisch sozialisierte Jugendliche hingegen verbuchen so unterschiedliche Dinge wie Familienbindung, Nationalismus, Heimatliebe, Kinderwunsch, Identitätssuche, Verachtung der Nichtmuslime und den Wunsch auf einen Platz im Paradies unter dem Etikett „islamisch, Islam“ oder „religiös, Religion“. Das ist keine Spiritualität, dass ist die Angst davor, aus der Reihe zu tanzen oder ausgegrenzt, beschimpft, enterbt zu werden.<span> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Boos-Nünning: <em>Ja, es gibt diese unterschiedlichen Sexualnormen, die uns eine interkulturelle Ausrichtung der Sexualerziehung abverlangen. </em></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Wilwerscheid: Wir Sozialpädagoginnen wünschen eine an universalistischen Normen ausgerichtete, gleichberechtigte und antifundamentalistische Sexualerziehung, keinen sexualpädagogischen Kompromiss aus anything goes und Scharia. Das Grundgesetz ist nicht verhandelbar. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Boos-Nünning: <em>Wir müssen unsere Fehler anerkennen: Wir zwingen muslimische Mädchen in den koedukativen Schwimmunterricht. Das ist falsch, wir sollten in Zukunft vielmehr versuchen, Kompromissformen zu finden. </em></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Die Moschee übernimmt Aufgaben der Sozialarbeit und der Bildungsarbeit, wie man bereits an den Namen der Moscheevereine sehen kann, die sich etwa „Zentrum für Integration und Bildung“ nennen. </span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Hilchenbach: Ob das nicht auch einfach nur mal taqiyya sein kann und der kalkulierten Erschleichung von öffentlichen Fördergeldern dienlich? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Boos-Nünning: <em>Moscheevereine übernehmen also die Aufgaben, die Deutschland jahrzehntelang vergessen hat. </em></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Muslimische Erwachsene investieren viel Zeit und Arbeit in die Moscheevereine. </span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Hilchenbach: Das kann öfters so sein ist gelegentlich durchaus rührend, doch bauen diese Menschen sich die Architektur einer antimodernen Gegengesellschaft, betonieren sich buchstäblich ein in eine kalifatsähnliche, an der menschenrechtsfeindlichen Scharia ausgerichtete, parallele Kultur. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:90pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Boos-Nünning: <em>Wir sollten also nicht fragen: Wie gefährlich sind die Moscheen. Wir sollten vielmehr fragen, was wir von den Moscheegemeinden lernen können, wie wir diese Lebendigkeit für unsere nichtmuslimische Gemeinschaft, für unseren Wohlfahrtsverband oder für unseren Kirchenkreis übernehmen können. </em></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Die prominente Migrationsforscherin Prof. Dr. Ursula Boos-Nünning wurde kommentiert von Roswitha Wilwerscheid und Karsten Hilchenbach am 20. November 2008 </span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Trauer um Dr. Klaus Lefringhausen, NRWs früherer Integrationsbeauftragter in Namibia tödlich verunglückt]]></title>
<link>http://afrohorizont.wordpress.com/2009/04/21/trauer-um-dr-klaus-lefringhausen-nrws-fruherer-integrationsbeauftragter-in-namibia-todlich-verungluckt/</link>
<pubDate>Tue, 21 Apr 2009 19:35:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>editor</dc:creator>
<guid>http://afrohorizont.wordpress.com/2009/04/21/trauer-um-dr-klaus-lefringhausen-nrws-fruherer-integrationsbeauftragter-in-namibia-todlich-verungluckt/</guid>
<description><![CDATA[Dr. Klaus Lefringhausen (75) ist am vergangenen Freitag an den Folgen eines Autounfalls in Namibia g]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Dr. Klaus Lefringhausen (75) ist am vergangenen Freitag an den Folgen eines<a href="http://www.az.com.na/lokales/ehemann-stirbt-auf-goldener-hochzeitsreise.83725.php" target="_blank"> Autounfalls in Namibia</a> gestorben. „Dr. Klaus Lefringhausen war ein Mann, dem die Verständigung der Kulturen ein Herzensanliegen war und der mit großer Glaubwürdigkeit das Thema Integration vertreten hat.<!--more--></p>
<div id="attachment_149" class="wp-caption alignleft" style="width: 173px"><img class="size-full wp-image-149" style="border:3px solid black;margin:3px;" title="Dr. Klaus Lefringhausen (Bei der Eröffnung des Kilimanjaro Zentrum für Integration in Köln am 22.9.2007" src="http://afrohorizont.wordpress.com/files/2009/04/phoca_thumb_l_fotos-erffnung-076.jpg" alt="Klaus Lefringhausen. Foto: Kilimanjaro Zentrum für Integration in Köln" width="163" height="108" /><p class="wp-caption-text">Dr. Klaus Lefringhausen (Bei der Eröffnung des Kilimanjaro Zentrum für Integration in Köln am 22.9.2007</p></div>
<p>Er hatte bei der Gestaltung der Zuwanderungs-Realität in unserem Lande eine wichtige Stimme, die gehört wurde“, erklärte heute (21. April 2009) Integrationsminister Armin Laschet in Düsseldorf. „Dr. Lefringhausen hat sich große Verdienste erworben in seinen vielfältigen Funk­tionen innerhalb der Landesregierung. Dafür sind wir ihm sehr dankbar.“</p>
<p><!--more-->Dr. Klaus Lefringhausen wurde 1934 in Mettmann geboren, er hat in Köln Wirtschafts- und Sozialwissenschaften studiert. 1969 baute er das Sozialwissenschaftliche Institut für die Evangelische Kirche Deutsch­lands in Bochum auf. Ab 1971 war Lefringhausen Geschäftsführer des vom Bundespräsidenten Heinemann berufenen Deutschen Forums für Entwicklungspolitik. 1974 wurde er Geschäftsführer der Gemeinsamen Konferenz der Kirchen für Entwicklungsfragen und des kirchlichen Dialogprogramms „Entwicklung als internationale soziale Frage“. Drei Jahre lang leitete er das Bonner Büro des Deutschen Allgemeinen Sonntagsblattes. Von 1995 bis 2000 war er Nord-Süd-Beauftragter des Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen. Von 2002 bis 2005 war er Integrationsbeauftragter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen.</p>
<p>In seiner Zeit als Integrationsbeauftragter hat Dr. Lefringhausen erheb­lich die Zusammenarbeit mit Migrantenselbstorganisationen intensiviert und dabei den Dialog auf gleicher Augenhöhe eingeführt. Zudem hat er vor allem neue Impulse zur Kooperation mit zugewanderten Familien und Eltern bei der Verbesserung der Bildungssituation von Kindern mit Zuwanderungsgeschichte gegeben. In diesem Zusammenhang ist vor allem der große Elternkongress mit mehr als 1.400 Teilnehmern in Essen zu nennen. Er hat darüber hinaus wesentliche Anstöße dazu gegeben, dass in Nordrhein-Westfalen eine breite gesellschaftliche Debatte über Möglichkeiten und Grenzen von Integration geführt worden ist.</p>
<p>Minister Laschet: „Dr. Klaus Lefringhausen hat es auf einzigartige Weise vermocht, Menschen mit unterschiedlichsten Hintergründen an einen Tisch zu bringen und erfolgreiche Kooperationen einzuleiten und zu be­gleiten. Er sah sich selbst als Makler zwischen den an der Integration beteiligten Gruppen. Für seine Partner war er häufig mehr als das, er war ein Inspirator. Weit über sein Leben hinaus werden in Nordrhein-Westfalen Folgen seines Wirkens spürbar bleiben.“</p>
<p>Dr. Klaus Lefringhausen hinterlässt seine Ehefrau, drei Kinder und sechs Enkelkinder.</p>
<p><strong>Quelle: </strong><br />
Pressemeldung des Landes NRW<br />
<a href="http://www.nrw.de/Presseservice/meldungen/04_2009/090421MGFFI.php" target="_blank">http://www.nrw.de/Presseservice/meldungen/04_2009/090421MGFFI.php</a></p>
<p><strong>Weitere </strong><br />
Presseartikel der Allgemeinen Zeitung / Namibia<br />
<a href="http://www.az.com.na/lokales/ehemann-stirbt-auf-goldener-hochzeitsreise.83725.php" target="_blank">http://www.az.com.na/lokales/ehemann-stirbt-auf-goldener-hochzeitsreise.83725.php</a><br />
<a href="http://www.az.com.na/lokales/polizei-gibt-die-opfernamen-bekannt.83778.php" target="_blank">http://www.az.com.na/lokales/polizei-gibt-die-opfernamen-bekannt.83778.php</a></p>
<p><span class="text"><strong> ekir.de/rtm    21.04.2009</strong><br />
</span><a href="http://www.ekir.de/ekir/ekir_53806.php" target="_blank">http://www.ekir.de/ekir/ekir_53806.php</a></p>
<p><strong>Bildquelle:<br />
</strong>Kilimanjaro Zentrum für Integration in Köln<br />
<a href="http://www.kilimandjaro-online.de" target="_blank">http://www.kilimandjaro-online.de</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Bremer CDU-Vorzeigemuslim Önder Yurtgüven bedroht Exfreundin ]]></title>
<link>http://deutschelobby.wordpress.com/2009/03/12/bremer-cdu-vorzeigemuslim-onder-yurtguven-bedroht-exfreundin/</link>
<pubDate>Thu, 12 Mar 2009 13:36:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>deutschelobby</dc:creator>
<guid>http://deutschelobby.wordpress.com/2009/03/12/bremer-cdu-vorzeigemuslim-onder-yurtguven-bedroht-exfreundin/</guid>
<description><![CDATA[Bremer CDU-Vorzeigemuslim Önder Yurtgüven bedroht Exfreundin Der Bremer CDU-Bürgerschaftskandidat Ön]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!--[if gte mso 9]&#62;  Normal 0 21   false false false        MicrosoftInternetExplorer4  &#60;![endif]--><!--[if gte mso 9]&#62;   &#60;![endif]--></p>
<h1><span style="font-size:12pt;font-family:Verdana;color:black;">Bremer CDU-Vorzeigemuslim </span><span style="font-size:12pt;font-family:Verdana;">Önder Yurtgüven <span style="color:black;">bedroht Exfreundin </span></span></h1>
<h1><img class="aligncenter size-full wp-image-1448" title="bremer-cdu-turke-oender_yurtgueven" src="http://deutschelobby.wordpress.com/files/2009/03/bremer-cdu-turke-oender_yurtgueven.jpg" alt="bremer-cdu-turke-oender_yurtgueven" width="140" height="180" /><strong></strong></h1>
<p><!--[if gte mso 9]&#62;  Normal 0 21   false false false        MicrosoftInternetExplorer4  &#60;![endif]--><!--[if gte mso 9]&#62;   &#60;![endif]--></p>
<p><strong><span style="font-family:Verdana;">Der Bremer CDU-Bürgerschaftskandidat Önder Yurtgüven (Foto) steht unter schwerem Verdacht, seiner Ex-Freundin nachgestellt, sie bedroht </span></strong><strong><span style="font-size:14pt;font-family:Verdana;">(”Bald kennt dich Schlampe ganz Bremen. Lauf weg!”)</span></strong><strong><span style="font-family:Verdana;"> und ihre männlichen Verwandten gegen sie aufgehetzt zu haben. Der 43-jährige Bus- und Straßenbahnfahrer, der auch Vorsitzender des Bremer Landesverbands des <a href="http://www.dtf-online.de/" target="_blank">Deutsch-Türkischen Forums</a> (Schirmherr: Hartmut Perschau) ist und der dabei behilflich sein sollte, die Bremer Union auf “Multikulti-moderne-Großstadtpartei” zu trimmen, muss bis auf weiteres alle seine Ämter in der Bremer CDU ruhen lassen.</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-family:Verdana;">Die Vorwürfe gegen Yurtgüven sind schwerwiegend. Der Bremer Weserkurier berichtet am 28. Februar unter dem Titel <a href="http://www.pi-news.net/wp/uploads/2009/03/stalker1.jpg" target="_blank">“Türkin flieht vor Hetzkampagne”</a> (ohne Yurtgüvens Namen zu nennen): </span></strong></p>
<h1><span style="font-size:12pt;font-family:Verdana;color:black;">Zitat</span></h1>
<h1><span style="font-size:12pt;font-family:Verdana;color:black;"><a href="http://www.pi-news.net/2009/03/bremer-cdu-vorzeigemuslim-bedroht-exfreundin/">http://www.pi-news.net/2009/03/bremer-cdu-vorzeigemuslim-bedroht-exfreundin/</a></span></h1>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:Verdana;color:black;"><br />
</span></p>
<h1><span style="font-size:12pt;font-family:Verdana;"><a href="http://www.pi-news.net/wp/uploads/2009/03/stalker1.jpg">&#8220;Türkin flieht vor Hetzkampagne”</a> ( Weser-Kurier)</span></h1>
<h1><span style="font-size:12pt;font-family:Verdana;">Die zuständige Staatsanwältin setzte gestern einen Strafbefehl in Höhe von 2700 Euro gegen den 43-Jährigen fest. Die Rufmordkampagne gegen die Türkin kommt ihn teuer zu stehen. Filiz M. mag allein darauf nicht vertrauen. Sie ist seit gestern untergetaucht. Für sie steht mehr als ihr Ruf auf dem Spiel.</span></h1>
<h1><span style="font-size:12pt;font-family:Verdana;">Zitat</span></h1>
<h1><span style="font-size:12pt;font-family:Verdana;color:black;"><a href="http://www.pi-news.net/2009/03/bremer-cdu-vorzeigemuslim-bedroht-exfreundin/">http://www.pi-news.net/2009/03/bremer-cdu-vorzeigemuslim-bedroht-exfreundin/</a></span></h1>
<h1><span style="font-size:12pt;font-family:Verdana;"><br />
Am 4. März berichtet der Weser-Kurier unter dem Titel <strong>“Morddrohung gegen Türkin”</strong> erneut über den Fall. Auszug:</p>
<p>Nach dem Bericht in unserer Zeitung “Türkin flieht vor Hetzkampagne” vom vergangenen Sonnabend, hat das Opfer nun konkrete Morddrohungen erhalten. Die Anwältin der Frau, Rosemarie Sanner, berichtete gegenüber unserer Zeitung, dass ihre Mandantin sowie deren Partner diverse anonyme Drohungen erhalten habe. In einer SMS werde der jungen Türkin und Mutter eines Kindes gedroht:</p>
<p></span><span style="font-size:14pt;font-family:Verdana;color:black;">“Du bist eine Schlampe. Was du jetzt getan hast, wird dich dein Leben kosten. Ich finde dich.</span></h1>
<h1><span style="font-size:12pt;font-family:Verdana;color:black;">Zitat</span></h1>
<h1><span style="font-size:12pt;font-family:Verdana;color:black;">Weser-Kurier </span><span style="font-size:12pt;font-family:Verdana;">4. März</span></h1>
<h1><span style="font-size:12pt;font-family:Verdana;color:black;"> </span><strong><span style="font-size:14pt;font-family:Verdana;">Bremer Landesverband des DTF gegründet </span></strong></h1>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1457" title="cdu-deutsch-turkisches-forum" src="http://deutschelobby.wordpress.com/files/2009/03/cdu-deutsch-turkisches-forum.jpg" alt="cdu-deutsch-turkisches-forum" width="468" height="363" /></p>
<p><strong><span style="font-family:Verdana;">Das Deutsch-Türkische Forum hat gestern in Bremen einen weiteren Landesverband gründen können. Zum Vorsitzenden wurde der Bürgerschaftskandidat Önder Yurtgüven gewählt. Schirmherr des DTF Bremen ist der ehemalige Finanz- und Wirtschaftssenator Hartmut Perschau. </span></strong></p>
<p><strong><span style="font-family:Verdana;">Aus den Grußworten des Schirmherrn und des Landesvorsitzenden der CDU Bremen, Thomas Röwekamp, wurde die große Vorarbeit deutlich, die in der Bremer CDU im Hinblick auf die Menschen mit Migrationshintergrund bereits geleistet wurde. So bietet das DTF der Bremer CDU einen institutionellen Rahmen für eine Integrationsarbeit, die sich an den Sorgen und Hoffnungen der Bürger orientiert. </span></strong></p>
<p><strong><span style="font-size:14pt;font-family:Verdana;">Mit Önder Yurtgüven hat das DTF in Bremen einen engagierten Vorsitzenden gewonnen, der sich in den Strukturen der CDU vor Ort bestens auskennt und der zugleich tief in der Basis verwurzelt ist. </span></strong></p>
<p><strong><span style="font-family:Verdana;">Bülent Arslan, Vorsitzender des DTF NRW, sieht in Bremen sehr gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Arbeit des Forums. „Die Tatsache, dass das DTF in Bremen einen festen Platz in der Mitte der Partei einnimmt, zeigt, welchen Stellenwert die Integrationsarbeit in der Bremer CDU hat. Wir erhoffen uns von der Arbeit des Bremer DTF Impulse für die Integrationspolitik im Landesverband und darüber hinaus.“. </span></strong></p>
<p><strong><span style="font-family:Verdana;">Nach Berlin und Hamburg hat das DTF mit Bremen eine weitere Großstadt als Landesverband hinzugewonnen. In den kommenden Monaten wird das DTF die Voraussetzungen schaffen, um in weiteren Flächenländern wie Niedersachsen und Rheinland-Pfalz Landesverbände zu gründen. Die Bundesverbandsgründung soll so Ende des Jahres ermöglicht werden.</span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-family:Verdana;"><a href="http://www.dtf-online.de/">http://www.dtf-online.de/</a></span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-family:Verdana;"> </span></strong></p>
<h1><span style="font-size:14pt;font-family:Verdana;">Die CDU in der Imagekrise</span></h1>
<p class="artikeltext"><strong><span style="font-family:Verdana;">Weitgehend ohne MigrantInnen kommt nicht nur die CDU, sondern auch eine von ihr organisierte Diskussion zur Integrationspolitik </span></strong></p>
<p class="artikeltext"><strong><span style="font-size:14pt;font-family:Verdana;">Bis vor kurzem gab es ihn noch, den aufstrebenden türkischstämmigen CDU-Mann in Bremen: Önder Yurtgüven.</span></strong><strong><span style="font-family:Verdana;"> </span></strong></p>
<p class="artikeltext"><strong><span style="font-family:Verdana;">Der wurde zur letzten Bürgerschaftswahl als sicherer Kandidat für ein Abgeordnetenmandat gehandelt. Der Sprung in die Bürgerschaft misslang, die Partei hatte ihn auf einen aussichtslosen Listenplatz gesetzt. Mittlerweile hat Yurtgüven seine politischen Aktivitäten </span></strong></p>
<p class="artikeltext"><strong><span style="font-size:14pt;font-family:Verdana;">zurückgefahren. Der ehemalige Integrationsbeauftragte der Bremer CDU ist zwar offiziell noch Vorsitzender des Deutsch-Türkischen Forums der Partei, dazu Beisitzer im Stadtbezirksverband Mitte.</span></strong><strong><span style="font-family:Verdana;"> Derzeit lässt er aus persönlichen Gründen seine politischen Ämter aber ruhen. Yurtgüven habe in seiner Familie &#8220;großen Mist&#8221; gebaut und sich &#8220;sehr klischeehaft&#8221; verhalten, heißt es aus CDU-Kreisen. </span></strong></p>
<p class="artikeltext"><strong><span style="font-family:Verdana;">Zitat</span></strong></p>
<p class="artikeltext"><strong><span style="font-family:Verdana;">10.03.2009</span></strong><strong></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-family:Verdana;"><a href="http://www.taz.de/regional/nord/bremen/artikel/1/die-cdu-in-der-imagekrise/">http://www.taz.de/regional/nord/bremen/artikel/1/die-cdu-in-der-imagekrise/</a></span></strong></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der Einzug der grundrechtswidrigen Scharia ins staatliche Schulsystem]]></title>
<link>http://zottelhexe.wordpress.com/2009/01/17/der-einzug-der-grundrechtswidrigen-scharia-ins-staatliche-schulsystem/</link>
<pubDate>Sat, 17 Jan 2009 22:05:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>zottelhexe</dc:creator>
<guid>http://zottelhexe.wordpress.com/2009/01/17/der-einzug-der-grundrechtswidrigen-scharia-ins-staatliche-schulsystem/</guid>
<description><![CDATA[Bildung und Scharia? Was sind uns unsere Grundrechte wert Der Integrationsbeauftragte der Landesregi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!--[if gte mso 9]&#62;  Normal 0 21   false false false        MicrosoftInternetExplorer4  &#60;![endif]--><!--[if gte mso 9]&#62;   &#60;![endif]--></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><!--[if gte mso 9]&#62;  Normal 0 21   false false false        MicrosoftInternetExplorer4  &#60;![endif]--><!--[if gte mso 9]&#62;   &#60;![endif]--></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:14.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">Bildung und Scharia? Was sind uns unsere Grundrechte wert </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 36pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">Der Integrationsbeauftragte der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen Thomas Kufen ließ eine von Lamya Kaddor verfasste Abhandlung veröffentlichen, die die sich an alle in Schule und Kindergarten Tätigen richtet. Ümmühan Karagözlü und Jacques Auvergne fühlen sich herausgefordert und lesen diesen Knigge für Nichtmuslime, diese Fibel des islamfreundlichen Wohlverhaltens </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">6 Angst. Der Sünder (…) wie Brennholz in der Hölle. Aufgrund solcher Aussagen im Koran entsteht in den Köpfen der Muslime das Bild eines strafenden Gottes. </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">Karagözlü (K): Das Bild eines Gottes? Die Muslima oder der Muslim darf sich gar kein Bild von Gott machen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">Auvergne (A): Kaddor erweckt den Eindruck, Muslime hätten bereits die Kompetenz der persönlichen Konstruktion eines Gottesbildes. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Die Erlaubnis dazu haben Muslime nicht. Der Gott der Muslime ist der strafende Gott, auch der willkürliche Gott. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Der Gedanke der Vorherbestimmung ist durchaus vorherrschend, auch derjenige der menschlichen Machtlosigkeit. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Kaddors duldet schwarze Pädagogik. Die Höllenangst und die Angst vor sozialer Ächtung sowie irdischer Prügelstrafe begleitet bis heute nahezu jede islamische Erziehung! Steinigung und Auspeitschungen oder Handabhacken inklusive. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Allah hat geschlossene Augen und ein halbiertes Gesicht, ein tolerant-barmherziges Auge und eines der Mitleidlosigkeit und Gnadenlosigkeit. Problem: Mit einem von beiden Augen wird Allah dir gleich zublinzeln, du weißt aber nicht, mit welchem. Will Kaddor das Handabhacken, das Auspeitschen? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Sie grenzt sich von den Körperstrafen der Scharia in keiner Weise ab. Unser evangelischer Theologe Jörgen Nieland, offiziell Mitverfasser der Handreichung, dessen Rolle bei der Texterstellung jedoch nicht ganz klar wird, hört ihr schweigend zu – will er die muslimischen Kinder und Jugendlichen Deutschlands diesen Ängsten nachhaltig ausgesetzt wissen? Als Christ wie auch als Pädagoge müsste er Partei ergreifen – für jeden jungen Menschen, ungeachtet der ethno-religiösen Zugehörigkeit. Und was ist mit den nichtmuslimischen Jungen und Mädchen, sollen sie lernen, mit dem Wissen zu leben, dass muslimisch geprägte Schülerinnen und Schüler von der Angst vor der Höllenstrafe getrieben sind? Müssen Nichtmusliminnen und Nichtmuslime derlei Verschiedenheit ohne Mitgefühl akzeptieren oder mit dem Gefühl der politisch korrekten Ohnmacht? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Sollen sie gar selber an die Hölle zu glauben beginnen? Die Hölle sickert in das einst irgendwie säkular gedachte Klassenzimmer. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">6 [Kinder] lehnen es förmlich ab, über Ihn [Allah] zu reden </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Nicht nur Kinder, Kaddor auch: Kaddor sagt kein persönliches Wort über Allah, sie wiederholt lediglich die jahrhundertealte Allah-Dogmatik. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Kein Erwachsener darf über Allah-Gott sprechen, ihm Eigenschaften zuzuschreiben ist verboten, sie würden den Gott in die Nähe der Bildhaftigkeit geraten. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Insofern könnte man sagen und sagte es im religionswissenschaftlichen oder völkerkundlichen Vergleich, der Islam-Gott sei radikal-transzendent. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Ich würde von einer patriarchalisch-esoterischen, patriarchalisch-herrschaftskulturellen Lehre sprechen, die schiitischen Ayatollahs oder die frühmittelalterlichen Ulemas konnten „Gott denken“ und idschtihād betreiben, Koran islamrechtlich interpretieren, du als Laie kannst es eben nicht (Schließung der Tore des idschtihād). Insbesondere Frauen müssen den Männern der al-Azhar oder des Europäischen Fatwa-Rates hinterher trotten. Die Fatwas deiner madhhab sind für Fundamentalisten verbindlich … </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: … für Europas Muslime wohl demnächst diejenigen von Herrn Cerić aus Sarajevo … </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: … sprich al-Qaradāwi, der auch Frau Kaddor den Kurs vorzugeben scheint. Ein ’interreligiöser Dialog auf Augenhöhe’ kann so nicht geführt werden. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Muslime verweigern die Erkenntnisse der Psychoanalyse und sind weltweit nicht in der Lage, Gott sprachfähig zu machen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">7 Koran … Gottes wortwörtlich überliefertes Wort </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Will Kaddor die wortgetreue Auslegung des Korans in den staatlichen Schulen lehren? Ich vermisse ihre diesbezügliche Aussage, sie kommentiert es nicht. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Ich erwarte in einer staatlichen Broschüre die Verwendung der indirekten Rede: Der Koran ’ist’ nicht, er ’sei’ das Wort Gottes. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Kaddor muss islamisch argumentieren. Bezeichnenderweise schweigt der evangelische Religionslehrer, nur Kaddor spricht. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Von Atheisten oder säkularen Muslimen oder Ex-Muslimen erst gar keine Spur. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">7 Umgang der Muslime miteinander </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Frauen sind weniger wert als Männer, sie erben bloß 50 %, ihre Aussage vor Gericht gilt nur halb so viel wie die eines Mannes. Arrangierte Ehen sind üblich, gegen Genitalverstümmelung an Frauen (FGM) hat Allah nichts einzuwenden (pro-FGM: al-Qaradāwi, Wahdan; Schafiiten). </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Das Medina-Konzept, dem Kaddor sich offensichtlich verpflichtet fühlt, ruft zum Aufbau der ’islamischen Gesellschaft’ auf, des Imamats oder Kalifats, einer Staatsordnung mit Allah als oberstem Souverän. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Hält Lamya Kaddor die seit 50 Jahren bestehende Arbeitsmigration von Muslimen nach Europa analog zum Medina-Modell für eine Hidschra, für die durchzusetzende Islamisierung eines Territoriums? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">7 Zusammenleben mit Nicht-Muslimen </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Nichtmuslime sind Menschen zweiter Klasse, haben keinen Zugang zu den vollen Rechten, sind einer abgepressten ’heiligen’ Schutzsteuer (Dschizya) unterworfen, dürfen nichts erben und, soweit männlich, keinen muslimischen Menschen heiraten. Kinder aus Mischehen mit den sittlich minderwertigen Dhimmis sind selbstverständlich Muslime. Juden müssen als Nachkommen von Affen und Schweinen angesehen werden, dürfen nicht zu Freunden genommen werden und sind das Volk, dem Gott zürnt. Man darf die Kritiker Allahs und seines Propheten töten. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Man darf – man soll – den Islamapostaten töten, auch das ist eine Weise des Umgehens mit einem Nichtmuslim, dem Ex-Muslim. Was aber sagt uns Frau Kaddor dazu? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Nichts. Der evangelische, pädagogische Kollege möchte gerne als Dhimmī leben. Kalifat im Lehrerzimmer. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Und nicht vergessen: ’Es gibt keinen Zwang im Glauben’ und ’Islam ist Frieden’. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">8 tafsīr </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Der Betreiber von tafsīr als Wissenschaftler? Nietzsche nannte einen solchen Forscher einen Menschen, der: „Ein Ding hinter einem Busch versteckt, es eben dort sucht und auch findet.“ Jemand will seine Vorurteile bestätigt sehen. Kaddor ist Fundamentalistin. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Eine ’islamische Wissenschaft’ kann es ebenso wenig geben wie eine ’evangelikal-kreationistische Wissenschaft’. Tafsīr ist Fundamentalismus. Will Kaddor die bärtigen Islamgelehrten in die Kultusministerien, Schulkonferenzen und Lehrerzimmer hinein bringen? Sollen die Imame der „örtlichen Moscheevereine“ (Schäuble) den Inhalt des islamischen Religionsunterrichts wesentlich mit bestimmen? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Die an scharī’a, fiqh und fatāwā ausgerichtete Lamya Kaddor öffnet den Imamen, den Muftis und den ’Islamologen’ die Türen der staatlichen Schulgebäude Deutschlands. Es gibt noch keinen anderen Islam. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Solange bleibt das Schultor zu. Der Islam ist, mit Heumann gesprochen, noch nicht schulreif<a name="_ftnref1" href="#_ftn1"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[1]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. In fünfzig Jahren vielleicht, einstweilen gefährdet er die aufklärungshumanistisch-säkulare Schule. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">8 Koran 3:7 [es gebe im Koran eindeutige und mehrdeutige Verse, sage der Koran über sich selbst] </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Der Koranvers 3:7 („eindeutig – mehrdeutig“) ermöglicht nun gerade keine Bandbreite an persönlicher Interpretation, sondern fordert deinen blinden Gehorsam, nötigenfalls deiner Geistlichkeit gegenüber. Die legt die relative (willkürliche) Eindeutigkeit fest, du musst gehorchen, sonst wärst du Apostat. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">8 Festzuhalten bleibt, dass der Koran auf vielfältige Weise gedeutet werden kann </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Echte Spiritualität individueller Religionsmündigkeit stelle ich mir anders vor, sie ist derzeit in keiner sunnitischen madhhab islamrechtlich-legal möglich. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Bei den Schiiten sicherlich noch weniger. Betreibt Kaddor an dieser Stelle īhām, Flunkerei für Allah, oder effektive da’wa, islamische Mission? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Natürlich, als muslimische Religionslehrerin versteht sie ihre Arbeit als Missionieren. Sie will, wie Schäuble und auch die CIBEDO, den flächendeckenden islamischen Religionsunterricht mit Verkündigungs-Charakter einführen. Dieser Form des islamischen Religionsunterrichts als ordentliches Lehrfach an staatlichen Schulen verstößt gegen das Überwältigungsverbot (Heumann<a name="_ftnref2" href="#_ftn2"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[2]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>). </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Die katholische CIBEDO weiß, dass Lamya Kaddor sagt: „die Aufklärung ist für den Islam nicht übertragbar<a name="_ftnref3" href="#_ftn3"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[3]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>.“ Gleichwohl will die Bischofskonferenz den deutschlandweiten islamischen Verkündigungsunterricht und hält Heumanns Argumentation für abwegig<a name="_ftnref4" href="#_ftn4"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[4]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Zollitsch glaubt allen Ernstes, muslimische Eltern selbst einer eher säkularen Großfamilie würden es wagen, ihre Kinder vom Religionsunterricht abzumelden oder sie dort nicht anzumelden. Der soziale Druck wird rasch so hoch sein, dass jeder Junge und jedes Mädchen hin gehen muss. Dass Geistliche ein gespanntes Verhältnis zu Aufklärung und Humanismus haben, ist für mich irgendwo nachvollziehbar. Thomas Kufen jedoch, als Landtagsabgeordneter, als Integrationsbeauftragter und damit als demokratisch gewählter Volksvertreter, muss der Ansicht Kaddors widersprechen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A Die Theokratie hat Probleme mit der Wissenschaft, Kaddor verweigert der Religionstheorie des Islam die Aufklärung ganz ausdrücklich. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K Mit einer solchen Einstellung ist Religionskritik im Sinne Kants, sapere aude, nicht möglich. Doch nur mit den, ’integrierten’, Ansprüchen eines Kant wäre der Islam schulfähig. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;" lang="EN-GB">8 Koran 3:7. </span></em><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">(…) Festzuhalten bleibt, dass der Koran auf vielfältige Weise gedeutet werden kann. </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Koran 3:7 definiert zwei Gruppen von Koranlesern: Die Gottgetreuen als gehorsam und einfältig sowie die Zwietracht Säenden als anmaßend und eigensinnig. Kaddor enthält uns vor, dass es gerade Vers 3:7 ist, der eine Gruppe der Koranexegeten zu bewussten oder unbewussten Abweichlern erklärt, welche die Umma verwirren und fehlleiten. Dem Koran blind zu gehorchen sei „klug“, nur der Gehorsame habe „Verstand“. Entspricht dieses koranische Prinzip der Kritiklosigkeit Frau Kaddors Bildungsbegriff? Sollen muslimische Schülerinnen und Schülern außer vom Elternhaus und von den Koranschulen künftig im auch islamischen Religionsunterricht zur Kritiklosigkeit erzogen werden? Moderne Pädagogik fordert das ’sapere aude!’ für alle Schülerinnen und Schüler, also selbstverständlich auch für muslimisch sozialisierte Kinder und Jugendliche. Lamya Kaddor beklagt den prekären Anschluss muslimischer Schülerinnen und Schüler an das Bildungsniveau – mit dem koranischem Ideal des grundsätzlichen Gehorsams wird sie ihn nicht erreichen. Möchte Kaddor, dass die Kinder den Koran wortwörtlich nehmen? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Ja, Kaddor will die vormoderne, fundamentalistische, wortgetreue Sicht auf den Koran. Kaddor sagt zur Koranexegese: „Es bleibt jedoch offen, welche Interpretation richtig ist“, damit betreibt sie taqiyya oder īhām, denn für Gott Allah (3:7) ist die Sache absolut klar und auf Erden ist jedem Muslim taqlīd, Folgsamkeit vorgeschrieben. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">8 Scharia (šarī’a) </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Kaddor will die Scharia. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Die ganze Scharia, die Doktrin des Wohlverhaltens, deren Verweigerung der erklärten Feindschaft zu Allah gleichkäme. Gegen deine Rolle in der Großfamilie hast du nicht aufzubegehren, die Eltern dürfen dich arrangiert verheiraten. Scheiden lassen darf sich der Mann, über die Kinder verfügt der Mann, das ist Scharia! Vor Gericht und im Testament ist die Frau benachteiligt, das ist Scharia! Die Scharia verstößt gegen das Grundgesetz, auf die Scharia ist grundsätzlich kein Verlass. Dass die Scharia nicht kodifiziert ist, sollte uns nicht zu der Annahme verleiten, sie sei mit der Demokratie kompatibel oder gar human. Die so genannte Flexibilität der Scharia ist vielmehr prinzipielle Willkür. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Alle Pädagogik muss sagen: Die Scharia stammt nicht von einer Gottheit. Der Rechtsstaat muss sagen: Die Scharia diskriminiert Frauen und Nichtmuslime ebenso systematisch wie begrenzt willkürlich. Die Familienpolitik und Ordnungspolitik der Scharia ist, will man die Rechtsspaltung vermeiden, als ein vormodernes und gegenkulturelles Parallelrecht keinesfalls unter Religionsfreiheit Artikel 4 des Grundgesetzes zu fassen. Mit der islamrechtlichen Amputation von Händen und Köpfen scheint Frau Kaddor keine Probleme zu haben. Kaddor will die Rechtsspaltung, Kaddor will die muslimische Sondergesetzlichkeit mit Fatwa-Räten und dazugehörigen Muftis, mit Scharia-Gerichtshöfen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">9 Muhammad. Für die meisten Muslime ist er ein Mensch, der keine Fehler hatte und in allem perfekt war. Er war stets freundlich zu allen Menschen und gerecht in allen Lebenslagen. </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Mit der neunjährigen Ehefrau Aischa geschlechtlich verkehren, das soll fehlerfrei und perfekt sein? Lamya Kaddor hat ja bemerkenswerte Ansichten. Auch wundert es mich, dass Kaddor als verheiratete Frau damit einverstanden ist, mit bis zu drei Nebenfrauen ihres Ehegatten rechnen zu müssen, von Konkubinen nicht zu reden. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Mohammed war ein Feldherr, darauf aus, Beute zu machen, Nachbarstämme zu besiegen und einzugemeinden, Sklaven und Frauen zu erbeuten. Er vertrieb den Stamm der Banū Nadīr aus einer fruchtbaren Oase und ließ die männlichen Angehörigen der Banū Quraiza persönlich allesamt ermorden. Die Frauen wurden selbstverständlich gefangen genommen, manche versklavt, andere geheiratet, in jedem Fall islamisiert. Mohammed war also durchaus brutal. Lamya Kaddor müsste Mohammed hörbar kritisieren. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">10 Noch wichtiger ist es, die jungen Muslime in Deutschland zu religionsmündigen Menschen zu erziehen </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Religionsmündigkeit definiert Wikipedia als „das Recht eines Kindes, über seine Religionszugehörigkeit selbst zu entscheiden.<a name="_ftnref5" href="#_ftn5"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[5]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>“ </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Kaddor müsste ihre Schülern Möglichkeiten der Korankritik, Schariakritik und Islamapostasie aufzeigen und erklären und gegebenenfalls die vierzehnjährigen Apostatinnen und Apostaten wohlwollend und wertschätzend begleiten und vor den wütenden Eltern schützen. Das wäre Erziehung zur Religionsmündigkeit, wir werden Frau Kaddor dahingehend beobachten müssen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: In Wirklichkeit dürfen – laut Kaddor und Koran 3:7 – noch nicht einmal mehrdeutige Koranverse autonom ausgelegt werden. Kaddor arbeitet also gegen die Religionsmündigkeit, nahezu die gesamte islamische Geistlichkeit tut das. Sie können aus dogmatischen Gründen derzeit und wohl noch auf einige Jahrzehnte nicht anders, ohne bid’a (Neuerung) und kufr (Unglaube) zu begehen. So eine „Religion“ ist in der kulturellen Moderne nicht schulreif. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Allerdings. Auch auf Jahrzehnte. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">10 … gibt es auch in Deutschland den Islam in vielen Erscheinungsformen </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Warum ruft Frau Kaddor nicht aus: „In welcher Gesellschaft wollen wir in zwanzig Jahren leben?“ Denn das ist unsere Verantwortung, wenn es nun wenig fundamentalistische, orthodoxe und sehr fundamentalistische Muslime gibt – welche der Gruppen hat in Zukunft die Deutungshoheit zum Thema Islam? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Frau Kaddor ist tolerant. Hauptsache, die Scharia wird nicht angetastet. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">10 Muslime … in der Bildungspyramide der deutschen Gesellschaft nicht proportional vertreten </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Wie wäre es mit Lernen? Fleiß? Unterstellt Kaddor dem deutschen Bildungssystem islamfeindlichen Kulturrassismus, systematische Diskriminierung der an Allah Glaubenden? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Bildungsferne ist nicht an die Gene gebunden, sondern wird sozial vererbt, das gilt auch für autochthone (deutschstämmige) Familien. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Islam und Bildungsverweigerung ist leider immer noch ein (sozial)pädagogischer Teufelskreis. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Im Haus gibt es kein Buch. Kinder haben kein Spielzeug. Dürfen keine Fragen stellen. Erleben ihre Eltern nicht beim neugierigen Lernen, beim Lesen. Eltern waren und sind zu träge, sich aufzumachen und die Sprache des Gastlandes gründlich zu erlernen. Die Mädchen haben einen eingeschränkten Bewegungshorizont, damit einen eingeschränkten Erfahrungshorizont. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Viele deutsche Türken sind sozusagen niemals ausgewandert. Ja, die Mädchen werden vielfach weggesperrt und zwangsverheiratet. Da gestaltet niemand ein eigenes Weltbild, das ja die Großfamilie in Frage stellen würde. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Und die Scharia als Machwerk, Maske und Fessel entlarven würde. Stichwort selbst gewählte Fremdheit zum einen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Kerker Großfamilie zum anderen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">10 Der Islam wird häufig mit Fundamentalismus gleichgesetzt </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Wundert uns das jetzt? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Mit Kaddors Gottes- und Weltbild wird das eher noch schlimmer werden, fürchte ich. Denn Selbstbild, Gottesbild und Weltbild sind jedem Individuum innerpsychisch in einem Gleichgewicht aufeinander bezogen wie die Elemente eines Mobilé. Mit dem angsterfüllten Wohlverhalten eines Sunna-Fundamentalismus oder einem antidemokratischen ordnungspolitischen Scharia-Islam ist ein reifes Weltbild nicht zu entwickeln. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Kaddor versäumt es, sich zur kulturellen Moderne zu bekennen. So aber wird der flächendeckende Islamunterricht im Stile des von Lamya Kaddor mitverantworteten Schulbuchs ’Saphir 5/6’ zur Gefahr für gelingende Integration. Mit Angst vor der Höllenstrafe im Jenseits und Allahs strafendem Missfallen im Diesseits ist weder die Religionsmündigkeit noch ein selbst bestimmtes Leben zugänglich. Alle Kinder haben das Recht auf eine eigene Biographie. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">10 (Mit dem islamischen Religionsunterricht in deutscher Sprache) könnten Kinder befähigt werden, sich in deutscher Sprache über ihren Glauben zu äußern </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Das können sie noch nicht einmal auf Türkisch, Kurdisch oder Arabisch. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Selbst erwachsene, autochthone Konvertiten zum Islam geben nur Stereotype wieder. Da ist niemals persönliche Spiritualität sprachfähig geworden, da wird papageiengleich nachgeplappert. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: In der Tat, die (meisten) Deutschen hätten die Sprache und sind im Allgemeinen sogar säkular und kritisch sozialisiert worden. Kaum muslimisiert, ist es mit dem Entwickeln eines persönlichen Gottesbildes vorbei. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Auch Lamya Kaddor findet kein Wörtchen einer eigenen Gottesvorstellung, verrät uns keinen Krümel persönlicher Spiritualität. Sie ist Empfängerin von Fatwen und ruft die Schüler zum schariatischen Wohlverhalten gemäß der jeweiligen Madhhab und Großfamilie des Schülers auf. Den Schülern bleibt damit zum eventuell unvermeidlichen eigenwilligen Protest nichts als das Schlupfloch, die Eltern an islamischer Radikalität zu übertreffen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Die Scharia ist für orthodoxe (politreligiöse) Muslime „die ewige, unverhandelbare“ (Großmufti Cerić) islamische Pflichtenlehre, die nach ordnungspolitischer, letztlich auch militärpolitischer Totalität strebt und die den Gott Allah als obersten Gesetzgeber und Souverän darstellt. Der Scharia sind auch alle Nichtmuslime zu unterwerfen. Nach den „ewigen“ Regeln der Scharia dürfen Muslime an der Ausübung ihrer „Pflichten“ auch von Nichtmuslimen nicht gehindert werden. Das versteht Kaddor unter Integration. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Für Parteigänger der Scharia, des politischen Islam gilt die parlamentarische Demokratie als sittlich minderwertig und letztlich widergöttlich. Kaddor will die Scharia. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">10 Noch wichtiger ist es, die jungen Muslime in Deutschland zu religionsmündigen Menschen zu erziehen, damit sie den Islam in Deutschland – in all seinen Facetten – selbstbewusst leben können. </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Welche Facetten bitte sind denn hier gemeint? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Kinderheirat oder Handabhacken? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Doch wohl hoffentlich nur diejenigen Facetten, die mit dem Grundgesetz vereinbar sind. Unter Religionsmündigkeit verstehe ich kritisches Reflektieren religiöser Traditionen und Normen, Befähigung der Schülerinnen und Schüler zur religionswissenschaftlichen Außenansicht sowie die dezidiert bejahte negative Religionsfreiheit bis hin zum ermöglichten Verlassen der Glaubensgemeinschaft ohne Sorge um Gesundheit und Leben. Ebenfalls ist der Begriff der Familienehre zu hinterfragen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Und derjenige der traditionellen islamischen Gender-Konstruktion, die Mann und Frau als radikal wesensverschieden definiert und die Frau religiös wie rechtlich und politisch systematisch diskriminiert. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Der Islam muss lernen, zwischen Religion und Politik zu unterscheiden, zwischen privater, persönlicher Spiritualität und Parlamentsdebatte. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Säkulare Demokraten können erwarten, dass sich Frau Kaddor von den Konzepten der ’hakimiyya(t) Allah’(Gottesherrschaft) und ’din wa daula’ (Islam als Religion und Staatlichkeit) hörbar distanziert. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">11 Wer jedoch als Muslim angegriffen oder verdächtigt wird, reagiert auch als Muslim. </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Kaddor spricht wohl über einen Nichtmuslim, der einen Muslim (verbal) angreift oder eine Verdächtigung äußert. Gehört das in eine Lehrerfibel? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Warnung vor dem bissigen Hund! Das kann doch wohl nicht wahr sein. Haben Muslime sich nicht genau so an demokratische Spielregeln zu halten wie alle anderen auch? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Man stelle sich vor: „Achtung, freilaufende kleine Katholiken, im Beleidigungsfall reagieren sie wie kleine Katholiken!“ </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">12 Nur durch ein Aufeinanderzugehen ist Integration möglich </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Gute Idee, wie wäre es denn, Frau Kaddor? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Will Kaddor uns ein schlechtes Gewissen machen, die Nichtmuslime sollen sich des Muslimdiskriminierens schuldig fühlen? Der rhetorische Islam sonnt sich in seiner selbst gewählten Opferrolle. Kalkuliert. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Wo ist denn bitte die Handreichung für muslimische Eltern, in der erklärt wird, wie man mit dem demokratisch-säkularen Staat, seinen Institutionen und Angestellten umgeht? Diese Frage geht an Thomas Kufen. Und an Lamya Kaddor: Wo sind denn, Elternsprechtage und Elternversammlungen betreffend, die muslimischen Eltern der letzten vierzig Jahre gewesen? Einwanderer, die dauerhaft in Deutschland leben möchten, sollten Deutsch lernen. Das wäre der erste Schritt, der auch für Muslime gilt. Der zweite wäre, Deutsch mit den Kindern zu sprechen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">12 Koran: Nehmt nicht meine Feinde und eure Feinde zu Freunden. 13 Dschihad: Großer Dschihad, kleiner Dschihad </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Kaddor argumentiert mit dem Koran: Alle Nichtmuslime sind Feinde Allahs und Feinde der Muslime. Mit dieser militanten Ethik zersetzen, untergraben wir die schulische Klassengemeinschaft. Wie sollen Kinder, die gerade im islamischen Bekenntnisunterricht gelernt haben, dass sie ihre Klassenkameradinnen und Klassenkameraden zu hassen haben, in den folgenden Stunden miteinander friedlich auskommen? Respektvolles Umgehen miteinander ist mit der Dschihad-Doktrin nicht möglich, auch nicht mit der Doktrin des von Frau Kaddor erwähnten großen Dschihad, der der islamischen Psychohygiene, der Selbstreinigung diene. Freundschaft zu Ungläubigen besudele die Seele des korantreuen Kindes. Frau Kaddor, wie war das doch mit dem aufeinander Zugehen? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Kaddor folgt dem islamischen Rechtsgrundsatz “al-walā w’al-bara’ā“, die sich auf Deutsch etwa mit „Lieben, was Allah liebt, und hassen, was Allah hasst“ übersetzen lässt. Auch von dieser Doktrin muss Pädagogin Kaddor sich hörbar und glaubwürdig verabschieden. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Lamya Kaddor hat dazu keine persönliche Meinung: So versteht sie ihr Amt. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">13 Märtyrertod: Paradies, 72 Jungfrauen </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Kaddor verbreitet das Dogma vom Märtyrertod und lehrt, dass 72 Jungfrauen den Märtyrer im Paradies erwarten. Das soll moderne Pädagogik sein? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Wie können wir zulassen, dass diese grundgesetzwidrigen Dogmen islamischer Religion in unseren Klassenzimmern gelehrt werden? Kaddor als die Ausbilderin der künftigen muslimischen Religionslehrerinnen und Religionslehrer hat dieses konfliktreiche Erbe aufzuarbeiten und religionskritisch zu problematisieren. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Dem schahīd (Märtyrer) stünden 72 Jungfrauen sexuell zur Verfügung, was für ein Macho-Mythos. Die absolut wortgläubige Kaddor trägt das einfach so weiter in die nächste Generation. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Und das als Frau! Hier wird deutlich, dass der aus dem Grundgesetz abzuleitende Gleichheitsfeminismus mit Koran wie auch Scharia nicht in Übereinstimmung zu bringen ist. Selbstverständlich steht dem Märtyrer immer unverbrauchte Ware zur Verfügung, die nicht altert. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Unbegrenztes Haltbarkeitsdatum. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Beschmutzen kann er sich auch nicht, denn sie sind rein, da sie keine Menstruation haben und nicht gebären. Misogyner geht`s nimmer. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Die menschenverachtenden Gebote kultischer Reinheit bei den entsprechenden antrainierten Ängsten vor angeblicher Besudelung (Verbot, den Tempel zu betreten usw.) durch Menstruationsblut, Sperma und den schwangeren Leib der Frau, wie sie teilweise im afropazifischen und eben auch im orientalischen Menschenbild jahrtausendelang tradiert worden sind, sie sind neurotisch und vormodern, die moderne Pädagogik muss sie ablehnen. Lamya Kaddor ist nicht in der Lage, sich dieser bürgergesellschaftlichen und zivilisatorischen Aufgabe zu stellen. Mit dieser Haltung darf sie nicht vor einer säkular gedachten Schulklasse stehen. Wer kontrolliert eigentlich unsere Lehrer? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Niemand! Anything goes. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Woodstock goes caliphate. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;" lang="IT">13 dār al-islām, dār al-harb </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Allahs Endsieg: Den kosmische Kampf zwischen Gut und Böse gilt es, im Hier und Jetzt zu bestreiten. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">13 Muslime in Deutschland: Die Scharia [bildet sich nicht ab] in der Verfassung </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Allerdings, hier gilt das Grundgesetz, nicht die Scharia. Kaddor bzw. Kufen schreibt abwechselnd Scharia und šarī’a, was die elektronische Suchfunktion (vielleicht ja gezielt) erschwert und zu unterschiedlichen Treffern führt. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">13 [die Scharia als für die BRD ohne Verfassungsrang] im schulischen Bereich zu einem Dilemma führt, besonders wenn es beispielsweise um den koedukativen Schwimm- und Sportunterricht geht </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Wieso nur im schulischen Bereich, für Demokratinnen und Demokraten gilt das Grundgesetz, das mit der Scharia nirgendwo kompatibel ist, auch nicht im Erb- und Familienrecht. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Vom Strafrecht nicht zu reden, vielleicht vermisst Kaddor ja die verfassungsrechtlich garantierten Peitschenhiebe. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">13 Die überwiegende Mehrheit der muslimischen Haushalte fühlt sich dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland gegenüber verpflichtet und lebt danach </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Das Innenministerium kommt zu einer ganz anderen Auffassung, wie die Studie ’Muslime in Deutschland’ (2007) feststellt<a name="_ftnref6" href="#_ftn6"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[6]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. Hans-Ulrich Jörges, berichtet in ’Die vergrabene Bombe’ von der alltäglichen familiären Gewalt in muslimischen Einwandererfamilien<a name="_ftnref7" href="#_ftn7"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[7]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. Erwähnenswert ist hier auch der Integrationsbericht der Bundesbeauftragten für Integration Dr. Maria Böhmer<a name="_ftnref8" href="#_ftn8"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[8]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">13 [Muslime in Deutschland haben] die Tendenz, die Eigenständigkeit zu erhalten und zu pflegen </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Sollten wir nicht eher von Abschottung sprechen? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Erdogans Beauftragung an die Deutschtürken, sich nicht zu integrieren? Um es mit Arzu Toker zu sagen: „Grundrechte à la carte. Die Demokratie ist jedoch kein Selbstbedienungsladen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Es liegt eine Gefahr für gelingende Integration darin, die Arbeitsmigranten in Europa als ansar (Unterstützer, in Yathrib nachmals Medina) zu sehen und die muslimisch dominierten Straßenzüge als Brückenkopf einer hidschra, der legendären Auswanderung mit dem Ziel der Gründung oder Ausweitung des islamischen Staatswesens nach dem Medina-Modell (Raddatz) zu betrachten. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">14 Häufig ist man nur mit Muslimen befreundet </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Der Tochter aus muslimischem Elternhaus ist es schlich verboten, einen autochthon-nichtmuslimischen oder auch einen selbst gewählten muslimischen Freund zu haben, ganz im Einklang mit der von Frau Kaddor so geschätzten Scharia übrigens. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Mädchen dürfen noch nicht einmal zu einheimischen Freundinnen (den ’Feindinnen Allahs’), oft noch nicht einmal zu türkisch-muslimischen Freundinnen. Jede muslimische Familie bildet eine abgeschottete Welt, eine Wagenburg, in die nur Verwandte Zutritt haben. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Ehen der Töchter (und Söhne<a name="_ftnref9" href="#_ftn9"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[9]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>) werden regelmäßig abgesprochen<a name="_ftnref10" href="#_ftn10"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[10]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>, kein Wunder, der Freundeskreis ist total eingeschränkt, vorsortiert. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">14 Deutschland. Eine Heimat, die sie oft nicht spüren lässt, dass sie ein Teil dieser Gesellschaft sind </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Welchen Teppich sollen wir den muslimisch geprägten Einwanderern denn noch ausrollen? Deutschland bietet ihnen ein nahezu kostenfreies Bildungssystem, stellt Jungen wie auch Mädchen (!) gute berufliche Chancen, garantiert Meinungsfreiheit und Religionsfreiheit sowie Schutz von Leib und Leben. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Nur mit dem Schutz vor Zwangsehe, islamisch motiviertem Ehrenmord und schafiitischer oder seitens der al-Azhar gebilligter FGM (und MGM) hapert es noch ein wenig. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Die weltweite Rezession macht vor niemandem Halt und trifft vor allem bildungsferne Jugendliche. Mit Islam oder gar der von Kaddor implizit unterstellten Islamfeindlichkeit hat das nichts zu tun, eher schon mit mangelnder Lernbereitschaft, die man leider auch bei deutschstämmigen Kindern und Jugendlichen findet. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Arbeitslosigkeit ist frustrierend – auch für Nichtmuslime. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">14 Die sogenannte Mehrheitsgesellschaft muss der Minderheit [lediglich der Muslime?] die Hand ausstrecken und Angebote machen. Diese Angebote wurden in den letzten 30 Jahren allerdings nicht gemacht. </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: In der Tat hätten gute Angebote der Sprachförderung die sprachliche Integration erleichtert. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Bildungskurse, die vor islamischem Fundamentalismus warnen, wären auch sehr sinnvoll gewesen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Es ist nur auffällig, dass beim Sprachtest im Kindergarten viele Mädchen und Jungen nicht anwesend sind<a name="_ftnref11" href="#_ftn11"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[11]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. Testaufbau und Supervision ist ausbaufähig. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">14 Integration braucht von beiden Seiten Bewegung aufeinander zu </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Das Grundgesetz ist nicht verhandelbar. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">15 Kann es der Schule gelingen, ethnisch, sprachlich, kulturell, religiös homogene Gruppenbildung der Schülerinnen und Schüler zu durchbrechen, zu mischen (…) </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Dann müsste erst einmal das türkische Mädchen neben einem „nichtmuslimischen“ Jungen sitzen, zeichnen, laufen und schwimmen dürfen. In der Nachmittagsbetreuung sollte man dafür sorgen, dass die Kinder und Jugendlichen nur Deutsch miteinander sprechen. Ich kann als türkische Mutter meiner Tochter erlauben, die „urdeutschen“ (Ateş) Kinder von nebenan zum Geburtstag einzuladen und die Tochter zu den nichtmuslimischen Kindern und Jugendlichen zu einer Party gehen zu lassen. Und dann die Klassenfahrten! Die Sportvereine, die niederschwelligen Traditionsvereine, die Pfadfinder, die Musikschulen, die Schulprojekte! Gelegenheit der Begegnung gäbe es reichlich. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Stattdessen zementiert Kaddor in aller Unauffälligkeit die Kategorien der Sondergesetzlichkeit und angeblichen Wesensverschiedenheit: Die Gruppe der Nichtmuslime und diejenigen der angeblich so ganz ’anders’ gearteten Muslime, immer wieder verfestigt sie diese Klassifikation. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">15 Zunächst gilt es, die Gruppenbildung als einen natürlichen, notwendigen und nicht steuerbaren Vorgang zu akzeptieren </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Im Ansatz gescheitert, damals die ’akzeptierende Jugendarbeit’ bei jugendlichen Neonazis. Nein, wir sollen einschreiten, Kinder brauchen Grenzen, Neonazis und Islamisten und Schariafreunde auch. Gruppenbildung: Will Kaddor das fitra-Konzept, Mädchen würden eine awra (aurah) haben, Mädchen seien total anders als Jungen? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Das glaubt Kaddor, sie will die Segregation. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Sie will die Trennung in dār al-harb und die dār al-islam im ’geometrisch zerrissenen’ Klassenzimmer. Kaddor unterscheidet (’dichotom’ und womöglich kulturrassistisch) in die Kategorie der nichtschariatisch lebenden und der schariatisch lebenden Kinder und Jugendlichen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Als korantreue, der Scharia verpflichtete Religionspädagogin muss sie das wohl. Ein weiterer Beweis, dass islamischer Religionsunterricht die Integration nicht erleichtert, sondern erschwert. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: So eine Religion kann kein ordentliches Lehrfach sein. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">16 Sportunterricht </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Kaddor vermeidet es, sich zum koedukativen Sportunterricht und Schwimmunterricht zu bekennen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Das sollte sie aber tun, wo sie doch ausdrücklich bei Eltern vorhandene Probleme („Dilemma“) zwischen gemischtgeschlechtlichem Sportunterricht und den Forderungen von Islam und Scharia sieht. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">18 [Islamisch erzogene Kinder] „Wir dürfen uns Gott nicht vorstellen. Das ist harām (verboten) und wir kommen in die Hölle dafür!“ Sie sind es nicht gewohnt, über Gott nachzudenken. Das eigenständige Denken wird von vielen Seiten nicht gefördert. </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Über Allah und seine Schöpfung nachzudenken und darüber auch noch zu reden oder gar islamische Werte und Normen zu kritisieren ist bei Höllenstrafe im Jenseits und Prügelstrafe auf Erden unzulässig. Dieser islamische Habitus hat leider auch Konsequenzen für alle anderen Schulfächer, namentlich für Biologie (Evolution, Gespräch über Tiere), Sexualkunde (Fortpflanzung und Geburt, angstfreie Betrachtung des unbekleideten Leibes, Verteufelung des weiblichen Körpers), Kunst, Naturwissenschaften und Sport. Die gesamte Natur (Ökologie) wird von muslimisch geprägten Menschen allzu schnell dem Korsett des Fundamentalismus unterworfen, Tierschutz und Umweltschutz werden, emotional wie kognitiv, allenfalls erschwert erreicht. Empathie und neugierige Weltaufgeschlossenheit sind für ostasiatische oder südeuropäische Kinder viel eher zugänglich, islamisch sozialisierte Kinder jedoch scheinen innerlich dem Vorwurf von bid’a (Neuerung) und schirk (Beigesellung) ausweichen zu müssen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Eigene, persönliche Religiosität findet eigene, eigenwillige und eigensinnige Sprache. Der Islam aber denkt bis heute vor allen Dingen in den Kollektivismen von Stamm, Nation („das Türkentum“, „wir, die Kurden“) und Umma (muslimische Weltgemeinschaft) und tut sich schwer damit, dem Individuum Eigenwilligkeit und Eigensinn zuzugestehen. Alles Nichtislamische soll nicht nur abgelehnt, sondern aktiv gehasst werden, da wird die staatliche Schule oder die säkulare Wissenschaft rasch zum vermeintlichen Götzendienst. Jeder Fiqh-Islam oder Scharia-Islam ist mit dem Aufbau von äußeren wie innerseelischen Lernbarrieren verbunden (zumal beim Kind), oder aber (gerade beim Erwachsenen) mit der Abspaltung des Spirituell-Emotionalen vom Kritisch-Rationalen, hin zum ’fundamentalistischen Weltbetrachten’, wie man es etwa von akademischen Kreationisten kennt (islamisch Harun Yahya, Mustafa Akyol). </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Statt frühkindlicher religiöser Erziehung sollten Mädchen und Jungen spielend und experimentierend ihre Welt entdecken. Kinderbücher, Bauklötze oder Puppen wird man in nordafrikanischen oder kleinasiatischen Familien meist vergebens suchen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Desgleichen Malsachen, zeichnen hieße ja, sich Pläne machen dürfen, „sich etwas ausmalen“. Wir sind nicht gegen Religion. Religionskundliches Wissen und Mythen sind der Entwicklung förderlich. Kinder brauchen Märchen, ja. Antrainierte, angeprügelte Angst vor der Hölle brauchen Kinder jedoch nicht. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">18 „Wenn der Hodscha das gesagt hat, ist es ja wohl richtig!“ – Die derzeit einzige Instanz, die diesen Tendenzen entgegenwirken kann, ist die öffentliche Schule. </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Allerdings, die Schule mit ihren der Säkularität verpflichteten Lehrkräften, die in der aufklärungshumanistischen Tradition von Voltaire und Kant stehen, ist die einzige Lösung, Kinder gegen Fundamentalismus zu immunisieren. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Frau Karagözlü stimme ich zu, und ob wir diese Qualitätskriterien für unsere staatlichen Schulen aus dem Goethe-Humboldtschen Wertgefüge ableiten oder aus dem antitotalitaristischen und herrschaftskritischen der siebziger Jahre ist dabei zweitrangig. Entscheidender ist es da wohl, den politischen (orthodoxen) Islam als totalitäre Herrschaftsordnung zu entmystifizieren. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Bezeichnenderweise spricht Frau Kaddor die Problematik der islamischen Unfähigkeit zur Reflexion und Kritik zwar ebenso an wie die schwarze Pädagogik der Großfamilien und Koranschulen. Jetzt bietet sie uns was als Lösung an? Den korantreuen Islamunterricht, dessen Inhalt von jeder Schülerin und jedem Schülern nicht hinterfragt werden darf. Wie Kaddor (Seite 8 der Handreichung) den Koranvers 3:7 sagen lässt, interpretieren, deuten nur die Uneinsichtigen und Streit Suchenden. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Wo ist das Kaddor-Konzept zu ihrer Lehrerausbildung, wo sind die Leitlinien, nach denen „ihre“ jetzt noch bei Kaddor studierenden Lehrerinnen und Lehrer später „Islam unterrichten“ sollen? Wo ist Kaddors Gottesbild, wo ihre überprüfbare Didaktik zu Höle, Teufel, Scharia, Fiqh, Dschihād, Dhimma oder Kalifat? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">19 Der Glaube daran, dass alles vorherbestimmt ist. Vorherbestimmungen </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Kaddor vertritt eine irgendwie gezügelte Variante der orthodoxen islamischen Prädestinationslehre und will vor extremem Fatalismus islampädagogisch warnen? Das wäre in Ordnung. Die Prädestination war im Christentum auch mal ein „Problem“, beispielsweise für Calvin oder für die transatlantisch-protestantische „christliche“ Auffassung eines ’Am Reichen zeigt sich das vorweggenommene Himmelreich’. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">Theologisch geht es beim Dogma der Vorherbestimmung stets um Gottes Allmacht, Gottes Gnade, des Menschen Willensfreiheit, die menschliche Verantwortlichkeit für seine Taten. Es geht um ein Gottesbild – und damit um ein Menschenbild, um Erziehungsaufgaben. Islamisch zentral: Gender-Apartheid, Dschihad-Doktrin, Dhimmī-Status und Apostatenmord. Qadar (maskulin, der qadar), wörtlich ’das Zugeteilte’ ist der islamische Begriff für Vorherbestimmung oder zu ertragendes Schicksal oder gottgewolltes Los. Der qadar führt uns zum fitra-Konzept der politischen Scharia (die ’fitra’ steht unter muslimischen Fundamentalisten für ’natürliche Veranlagung, Art und Weise des Erschaffen-Seins’, fitra ist islamische Ideologisierung des Körpers). Nach der fitra beispielsweise ist jeder Mensch ’von Natur aus’ Muslim. Kaddor möchte sich offensichtlich nicht vom Dogma der fitra distanzieren. Aus der fitra lässt sich sogar die Kopftuchpflicht ableiten und das Verbot für Männer, kurze Hosen zu tragen und sich die Penisvorhaut nicht rituell amputieren zu lassen. Wer gegen die ewigen Prinzipien der fitra verstößt, wird bestraft werden – alles qadar. Das Los, das dir Allah zugeteilt hat, ist zu tragen, als indonesische oder ägyptische Muslima eben die FGM, die von der schafiitischen Rechtsschule oder der so genannten Universität der Kairoer al-Azhar verteidigte Genitalverstümmelung. FGM ist beides, fitra und qadar. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Wenn ich mich dem qadar, der ’göttlichen Vorhersehung’ unterwerfe, im Türkischen sagt man Kismet, verzichte ich auf Einflussnahme, Gestaltungsoption und persönliche Verantwortlichkeit. Ernährungsfehler, körperliche und geistige Handicaps, Krankheit und Unfall, sexuell übertragbare Krankheiten sind dann ebenso Schicksal und Allahs Wille wie Umweltverschmutzung, Klimawandel, Bodenversalzung oder die Desertifikation, das Voranschreiten der Wüsten. Die genetischen Risiken der Cousinen-Ehen oder die Ausbreitung von AIDS und anderen Geschlechtskrankheiten (Abhilfe wäre die Verwendung von Kondomen) wären dann unvermeidlich. Die Logik des qadar geht bestens einher mit Lernverweigerung, inszenierter Larmoyanz und der Unfähigkeit, Kritik zu äußern oder entgegenzunehmen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">19 Alle eigenen Interessen sind der Familie unterzuordnen, denn die Interessen der Familie stellen das höchste Gut dar. Darunter leidet die Persönlichkeitsentwicklung. </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Na endlich! Ein wichtiges Thema. Die traditionelle arabische oder islamische Erziehung verlangt die Auflösung, Auslöschung des Individuellen. Mädchen und Frauen tragen in der Öffentlichkeit Kopftuch, um dieses (öffentliche) Verloschensein äußerlich zu dokumentieren, was muslimischen (wie nichtmuslimischen) Menschen allerdings zumeist nicht bewusst ist. Außerhalb des Hauses hat die muslimische Frau keine ’Rolle’, der öffentliche Raum ist nicht nur männerrechtlich, sondern auch maskulin. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: In der islamischen Mystik etwa der Sufis wird das hingebungsvolle Aufgeben des autonomen Selbst in eine Ekstase oder Trance hinein als der tadscharrud (tajarrud) bezeichnet, als die Abstreifung des Ego, der Begriff wird gelegentlich auch in Bezug auf das Umkleiden nach der sakralen Reinigung auf der haddsch-Wallfahrt verwendet. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">Die Individualität unterjochen lassen, sich in Großfamilie, Moscheegemeinde, Madhhab und Umma hineinzwingen lassen (Islam bedeutet wörtlich Unterwerfung), als Befehlsempfänger in den Tages- und Jahresrhythmen, Fieberkurven der politischen Empörung und in den von Ayatollah oder Mufti vorgeschriebenen Weltbildern mitmarschieren, das ließe sich als politischer tadscharrud bezeichnen. Die Tochter zwangsweise zu verheiraten (oder schafiitisch beschneiden zu lassen), weil alle das tun oder als Türke den Armeniervölkermord leugnen weil alle das tun wäre dann der ’soziale tadscharrud’ islamischen Wohlverhaltens. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">Der unter heutigen Islamisten wertgeschätzte Gründer der Muslimbruderschaft (1928 ) Hassan al-Banna habe den Begriff tadscharrud sehr betont, berichtet 2008 der in Großbritannien viel gelesene, radikale malaysische Blog DakWah hiLaHi und findet zu ’tajarrud’ die klaren Maßgaben, in sich selbst jede Spur von menschengemachten Ideologien und anderen Ismen wie etwa Sozialismus oder Kapitalismus auszulöschen, um den unverfälschten, unvermischten, reinen kosmischen Islam durch sich strömen zu lassen<a name="_ftnref12" href="#_ftn12"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[12]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. Sich geplant als lebende Bombe gemeinsam mit nicht informierten Ungläubigen in die Luft zu sprengen wäre mit al-Banna gesprochen vielleicht dschihadistischer tadscharrud. Darunter leidet die Persönlichkeitsentwicklung (Kaddor). </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Früher sagte man in Deutschland: „Wes` Brot ich ess`, des Lied ich sing`“ oder, vor 1968: „Solange du die Füße unter meinen Tisch stellst …“. Das versteht Kaddor also unter Erziehung zur Religionsmündigkeit. Kaddor lakonisch: Darunter leidet die Persönlichkeitsentwicklung. Sie kritisiert diesen Missstand mit keinem Wort. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">19 Das ewige Hintenanstellen der eigenen Interessen vor den Familieninteressen </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Sie meint wohl: „hinter den Familieninteressen“, die Familieninteressen gehen vor, das Bedürfnis des Individuums wird abgehängt, abgedrängt … </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: … Kaddor weiß genau, was sie tut und was sie sagt. Wie steht sie zur Unkultur der ’Waschung der Familienehre’ (Mord aus falsch verstandener Ehre)? Das soll die Persönlichkeitsenwicklung behindern? Das ist doch wohl untertrieben, das Mädchen ist tot. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Will Kaddor („Familieninteressen“) die islamische Kultur der Zwangsheirat und der ägyptischen, kurdisch-irakischen oder indonesischen FGM? Sie schweigt. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Betreibt sie den kitman, die Lüge durch Auslassung? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Islamische Rhetorik: Die taqiyya, der kitman, der īhām. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">Die taqiyya (eher nur bei Not für Leib oder Seele) oder der īhām (eher ohne Notlage, also bei Mission (da’wa), Werbung für den Islamverband, Moscheebauwunsch oder bei Bezness) sind Lügen durch aktive Falschaussage. Der besonders orthodoxe Imam mag sagen: Diese Moschee wird die Integration befördern, der Bezness-Profi mit treuem Blick beteuern: Ich bin nicht verheiratet, du musst nicht konvertieren und in der islamischen Ehe wird die Frau niemals geprügelt. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">Der kitman hingegen ist das Lügen durch gezielte Auslassung, die halbe Wahrheit nur wird gesagt, als kalkulierte Doppelbotschaft oder sogar Mehrfachbotschaft für ein an Wissen über die Scharī’a intern strukturiertes, ein verschieden gut informiertes Publikum: Sich offiziell nichts nachweisen lassen. Wohlwollender könnte man den kitman als die Poesie der kunstvollen Anspielung verstehen, als eine dem Eingeweihten Etliches an Bildung verratende Hintergründigkeit, als mystische Tiefe oder einfach als ein zweiter mit-gemeinter Sinn. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">Während die taqiyya die aktive, wortgewordene Lüge darstellt, meint der kitman den Krieg der Andeutung, die List der Halbwahrheit, der ’dschihād der Stille’, das um die Sache herum Reden, ein zwar teilweises, doch nicht weniger gezieltes Verschweigen der Wahrheit. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">Die kunstvolle Lüge. Nur Allah ist von unübertrefflicher List, der Koran nennt ihn „den besten aller Ränkeschmiede“ (13:33, 13:42). </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">Die Rhetorik des ’Lügens für den Glauben’ ist weniger Programm, eher eine Art Welt- und Lebensgefühl. Gewissermaßen bewahrheitet sich die Lüge in der grundsätzlichen Korruption jedes Machthabers zwischen Marokko und Malaysia, in der allgemeinen Rechtlosigkeit und Vetternwirtschaft und, nicht zuletzt, im hohen Maß familiärer Gewalt und Gewalt in der Erziehung. Das kunstvolle Lügen dient dem Überleben in der islamischen Gesellschaft. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">19 [muslimische Jugendliche in Deutschland] Der Glaube an die Gerechtigkeit Gottes in seinem berechtigten Fordern und Strafen </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Wenn du zwangsverheiratet<a name="_ftnref13" href="#_ftn13"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[13]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> oder als Mädchen oder Frau genitalverstümmelt bist (Schafiiten, al-Azhar), ist das gerecht? Ehrenmord als Allahs berechtigtes Strafen? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">20 [muslimische Jugendliche in Deutschland] Der Koran ist für sie das gültige Wort Gottes, das befolgt werden muss </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Die Ehefrau, die nicht mit ihrem Mann geschlechtlich verkehren möchte, soll korangetreu erst gemahnt, dann gemieden und zuletzt geschlagen werden. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Aber nur mit der Hand und nicht ins Gesicht. Oder mit einem Stöckchen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Laut Koran muss die Frau eine bis drei Nebenfrauen dulden. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Kaddor will die Polygamie, die ganze Scharia. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">20 [muslimische Kindergartenkinder, Schulkinder und jugendliche Schüler in Deutschland] erleben das Nebeneinander verschiedener Religionen, Säkularismus und Gleichgültigkeit. Wie kann die Schule helfen, wenn Verbindliches relativiert und Religiöses nicht mehr mit Ehrfurcht beachtet wird? </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Ambiguitätstoleranz ist das Zauberwort. In einer freiheitlichen Demokratie hat das Individuum die zu bewältigende Entwicklungsaufgabe, eine Fülle von Lebensstilen kennenzulernen und zu vergleichen und sich einen ganz persönlichen Habitus, eine ganz eigenwillige Biographie zu erarbeiten. Der Auftrag von Pädagoginnen und Pädagogen ist es, für die Kleinen eben spielerisch-kreativ, Wissensinhalte zu vermitteln, die Beobachtungsfähigkeit des jungen Menschen zu schärfen, sein Reflexionsvermögen und seine Kritikfähigkeit zu fördern. Schule ist Schutzraum und Experimentierfeld zugleich, gerade für das Ausprobieren von Geschlechterrollen. Das Klassenzimmer ist auch der Raum, der vor radikalen religiösen Ansichten schützen muss, nicht zuletzt vor islamischen, wie sie Wahhabiten, Milli Görüş, Muslimbruderschaft und Salafiyya in unseren Städten propagieren. Kopftücher gerade auch bei sehr jungen Schülerinnen ironisieren dieses entwicklungsförderliche Milieu weltanschaulicher Neutralität. Es ist durchaus gewollt, dass eine Vielfalt von Weltdeutungen, dass die ’Religion im Plural’, zu der eben auch atheistische, agnostische, pantheistische Auffassungen gehören, gleichwertig nebeneinander gestellt werden. Die kulturelle Moderne stellt sich der Herausforderung des Wertewandels und Wertepluralismus. Dazu gehört Toleranz dem Andersdenkenden und Andersgläubigen gegenüber. Damit hat der Islam Schwierigkeiten. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Entdecke die Möglichkeiten. Genau genommen ist jedem Mitmenschen anderes ’heilig’ als mir und hat jeder Mensch seine eigene Sicht auf das Absolute oder Göttliche, manche mögen sagen: Auf Gott. Ich kann ja mit ihm über meine derzeit favorisierten Werte und aktuellen Gottesbilder diskutieren, ihn überzeugen, mich überzeugen lassen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">25 [Einhaltung der Gebetszeiten für Schüler] Gott ist aus dem Leben der meisten Musliminnen und Muslime nicht wegzudenken. </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Allah hat im Klassenzimmer Sendepause. Im Ernst, an einer bekenntnisfreien Schule haben Scharia und Sunna nicht den Ton anzugeben, auch nicht Bibel, Thora, Baghavad-Gita oder der zoroastrische Avesta. Die streng gläubigen Muslime können sich eine eigene Schule bauen, beispielsweise statt KGS, Katholische Grundschule, eine IGS, Islamische Grundschule. Da mag der Unterricht durch Gebetszeiten strukturiert werden, an staatlichen Schulen nicht. Und auch an islamischen deutschen Schulen haben die universellen Menschenrechte von 1948 ebenso volle Gültigkeit wie die Grundrechte der Bundesrepublik Deutschland. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">27 [Unterrichtsbefreiiung für christliche Schüler bei kirchlichen Weltjugendtagen und Kirchentagen] </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Hat die staatliche Schule nicht zu berücksichtigen, Religion ist Privatsache. Es dürfte für die Organisatoren kein Problem sein, den Schulbesuch der schulpflichtigen Teilnehmer bei der Kongressplanung zu berücksichtigen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">27 Speisegebote und Fasten. Die Speisegebote der Muslime sollten berücksichtigt und respektiert werden. Auf diese Weise kann eine Ausgrenzung vermieden werden. </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Umgekehrt, die islamischen Speisegebote grenzen die Ungläubigen aus. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Es bleibt nicht beim Verbot des Schweinefleischverzehrs, es gibt Stufen zunehmender Radikalität: geschächtet, besonders halāl geschächtet, Zertifikat vom Imam, besonderes Zertifikat vom Großmufti, Geschlechtertrennung beim Essen in der Schulkantine, verschiedenes Besteck und Geschirr für halāl-Speisen und nicht-halāl-Speisen, Anwesenheitsverbot für schweinefleischverzehrende Nichtmuslime beim Mahl der Rechtgläubigen, Verbot von Schweinefleischverzehr, Anwesenheitsverbot von allen Nichtmuslimen, Verbot der Essenszubereitung von nicht-halāl-Speisen in der selben Küche, Verbot von nichtmuslimischem Küchenpersonal. Islamische Küche grenzt planmäßig aus. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">28 [Speisegesetze gehören zur Kategorie] „Erlaubtes und Verbotenes“ </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Kaddors „Kategorie“ findet sich auch im Buchtitel des einflussreichen Predigers Yūsuf al-Qaradāwi („Erlaubtes und Verbotenes im Islam“), in dem der Gründer und politreligiöse Chef des Europäischen Fatwa-Rates das Verprügeln („leicht schlagen, nur mit den Händen, nicht ins Gesicht“) der ungehörigen Ehefrau empfiehlt und die Todesstrafe bei Unzucht, Homosexualität und Apostasie. Herr al-Qaradāwi gilt als eine der höchsten Autoritäten des sunnitischen Islam und billigt Selbstmordattentate („islamisches Märtyrertum“) gegen Israelis, auch gegen Frauen und Kinder. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">Nur Allah und Lamya Kaddor wissen, ob es ein Zufall ist, dass „Erlaubtes und Verbotenes“ (Kaddor) nicht nur eine „Kategorie“ (Kaddor) ist, sondern ein Schulbuch<a name="_ftnref14" href="#_ftn14"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[14]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. Ein Schulbuch, das Anas Shakfeh als der oberste Inspektor aller Religionspädagogen für das österreichische Schulfach islamischer Religionsunterricht zehn Jahre lang einsetzte. Shakfeh leitet mit autoritärem Führungsstil und unbescheidenem Vertretungsanspruch sein wenig transparentes islampädagogisches Institutsgeflecht (IGGiÖ<a name="_ftnref15" href="#_ftn15"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[15]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>; IRPI<a name="_ftnref16" href="#_ftn16"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[16]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> mit dem Leiter Amir Zaidan, im selben Haus die IRPA<a name="_ftnref17" href="#_ftn17"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[17]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>), das vom österreichischen Staat monopolartig mit der Kontrolle der schulischen Religionserziehung aller Kinder und Jugendlichen aus muslimisch geprägtem Elternhaus betraut ist<a name="_ftnref18" href="#_ftn18"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[18]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. Näheres zu Shakfeh unter Seite 59, Kamel-Fatwa / Amir Zaidan. Das Schulbuch ’Erlaubtes und Verbotenes im Islam’ ermuntert dazu, von Menschen gemachte Gesetze zu verwerfen und die einzig gültigen Gesetze vorzuziehen, das seien die von Allah geschaffenen. Ob Kaddor von diesem Buch noch nie gehört hat, in dem Yūsuf al-Qaradāwi lehrt, dass kein Mensch, sondern nur Allah sagen könne, was erlaubt und was verboten ist? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Kultische Speisegesetze definieren die ’Anderen’ als sittlich minderwertig und ekelhaft, Ekel erregend. Besonders ’motivierte’ junge Muslime halten in der immer und immer rigider durchzusetzenden Tugend-Politik, im halāl-Terror Übergriffe gegen ’unislamische Gesetzesbrecher’ für gerechtfertigt. Die staatliche Schule wird die islamischen Speisegebote daher immer wieder eingrenzen müssen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Kaddor will die totale Sunna, den Sunna-Fundamentalismus. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Der Monat Ramadan, religiöses Fasten (welcher Glaubenslehre auch immer) sollte von der weltlichen Schule nicht berücksichtigt werden. Schülerinnen und Schüler sind von der angeblichen Pflicht, tagsüber nichts zu trinken, unbedingt zu befreien, besser vom gesamten Fasten. Vier Wochen Lernausfall können sich die Mädchen und Jungen nicht leisten. Sehr ungesund ist die Sache auch noch. In der Pubertät und im Wachstum ist der Körper mit dem Aufbau von hormonellem Gleichgewicht, Knochen- und Hirnsubstanz genügend ausgelastet, nicht umsonst besteht in der Zivilisation das Verbot von Kinderarbeit. Leider habe ich es als Sozialpädagogin öfter erleben müssen, dass vor allem Mädchen durch die Fastenvorschriften in Essstörungen gerutscht sind. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Für beginnenden Diabetes ist Fasten katastrophal, durch Bewegungsmangel (die nahezu wahnhaft in Bezug auf „unkeusches Verhalten“ kontrollierten Mädchen dürfen ja nicht raus und aus Angst vor zerrissenem Jungfernhäutchen keinen Sport machen) haben junge Deutschtürkinnen in erheblich hohem Maße Diabetes. Aufschlussreich, dass Lamya Kaddor wieder einmal ein Sonderrecht für ein ethnoreligiöses Kollektiv einfordert. Thomas Kufen scheint zu einer derartigen Segregation und ethnokulturellen Apartheid schlicht keine Meinung zu haben und signiert die Handreichung. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">So wachsen die unsichtbaren Mauern der parallelen Gesellschaft. Das reaktionäre Kalifat mit seiner Dhimma weitet sich Straße um Straße aus und verfestigt sich, Deutschland ’islamisiert’. Die Chancen für so genannte ’muslimische’ Kinder und Jugendliche, die sich herausbildende islamische Gegengesellschaft zu verlassen, beginnen zu sinken. Merken wir denn gar nichts mehr: ’Muslimische Kinder’, warum dulden wir solch eine Klassen- oder Kastenbildung eigentlich? Es heißt an der weltlichen Schule, die schließlich aus den Steuermitteln aller Bürger bezahlt wird: ’Kinder’ und nicht etwa ’muslimische Kinder’! </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Weil Schule ein Ort des Lehrens und Lernens nicht nur von theoretischem Wissen, sondern ein Raum der Persönlichkeitsbildung ist, muss der Eindruck entstehen, solche archaischen Speise- und Fastenvorschriften würde zur pädagogisch legitimierten Charakterschulung gehören. Die alten Achtundsechziger, die schließlich die Bildungspolitik über vier Jahrzehnte geprägt haben, legen heute eine fragwürdige Auffassung von Emanzipation und Partizipation an den Tag. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Man duldet die Pädagogik des Gottesstaates, entgrenzt tolerant! Doch wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">32 Für den weiblichen Teil der Familie bedeutet der Ramadan meist eine stressige Zeit, weil die Essensvorbereitung sehr viel Zeit einnimmt. </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Wie wär`s, wenn die Jungs und Männer den Mädchen und Frauen mal helfen würden, statt nur zu konsumieren? Aber nein, das ist eines stolzen Moslems nicht würdig. Lamya Kaddor erweist sich als patriarchalische Traditionalistin. Nicht nur im Ramadan trägt die jüngere Schwester beide Schultaschen, ihre und die des älteren Bruders. Dieser stößt ein Glas Wasser um, und Schwester wischt auf, wenn ich nicht eingreife und dem ’kleinen Prinzen’ das Wischtuch in die Hand drücke. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">32 Auch sollte die Schule muslimischen Schülerinnen und Schülern kein Alibi liefern, sich über [islamische] Vorschriften hinwegzusetzen. (…) Die Schule darf nur in sehr begrenztem Maße Einschränkungen bekannter [wohl: Islamischer] Vorschriften zulassen. </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Wollen islamische Religionslehrer Deutschlands Lehrer und Schüler jeder Religion oder Ex-Religion als muslimische Sittenwächter einspannen? Sollen wir, multikulturell, die muslimischen Kinder und Jugendlichen überwachen? Man könnte von Erpressung sprechen: Sobald eine „Vorschrift“ „bekannt“ ist, soll die Schule sie, offensichtlich im Namen der Religionsfreiheit, weitestgehend ermöglichen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Hier geht es wohl weniger um Überwachung als vielmehr darum, Lehrerinnen und Lehrern einen islamkonformen Maulkorb zu verpassen. An die Gleichberechtigung im Grundgesetz zu erinnern wäre ein „Alibi“ (Kaddor) für die Mädchen, am geliebten Schwimmunterricht teilzunehmen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">34 Ein Muslim ist stets bemüht, im Sinne der Familie oder Gemeinschaft zu denken. Er stellt seine eigenen Ansprüche stets zurück. </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Zu Tränen rührend, diese Nächstenliebe, das sind schon Altruisten. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Klar, du darfst nicht aus der Reihe tanzen, du wirst zwangsverheiratet werden. Großvater weiß heute schon, wie du morgen handeln wirst. Und wehe, wenn nicht. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">34 Familie, islamrechtlich. Im Koran lassen sich zahlreiche Stellen zur Familie finden, die beinahe jeden Bereich des Zusammenlebens regeln </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Was hat die Frau an der weltlichen Schule zu suchen, die gehört an eine pakistanische Madrasa, Koranschule. Die Frau steckt seelisch im Mittelalter. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Das ist so, als wollte die evangelische Religionspädagogik zur Familienmoral des alten Testamentes aufrufen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">34 Koran. Frauen sind die Saatfelder für die Männer. Verboten wird [im Koran] der Geschlechtsverkehr während der Menstruation und tagsüber während des Ramadan. </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Zoontjesfabriek nannte Ayaan Hirsi Ali den weiblichen Teil einer solchen Zwangsehe, Söhnchenfabrik. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Was für eine Jahrtausende alte Sexualmagie, der Kult um das Menstruationsblut, das die Frau rituell-moralisch verdrecke, verunreinige. Saatfeld ist Fruchtbarkeitsmagie, viele Kinder werden von der Gottheit erhofft, der Mann wird zum Spender allen menschlichen und kulturellen Lebens, die irgendwie erdhafte Frau bleibe eher Gefäß des Geistes. Das ist die ’software’ des misogynen Kriegerbundes, des Patriarchats. Was will Thomas Kufen den deutschen Frauen damit sagen? Mutterkreuz? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Das Eva-Prinzip: Für eine neue Weiblichkeit. Bei Amazon für 18,00 €. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">35 Der Mann ist islamrechtlich das Oberhaupt der Familie. </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Muslimisch erzogene Mädchen aufgepasst: Die Lehrerin Kaddor will für euch die entrechtende nikāh, die frauenfeindliche Imam-Ehe, nichts Anderes. Schluss mit der Rechtssicherheit der auf dem Standesamt geschlossenen Ehe. Der Mann sagt: „Talaq talaq talaq“, und schon bist du als seine Ehefrau, islamrechtlich einwandfrei, für immer verstoßen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Neuerdings auch per e-mail oder SMS<a name="_ftnref19" href="#_ftn19"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[19]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>, <a name="_ftnref20" href="#_ftn20"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[20]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. Die Kinder bleiben übrigens bei ihm, und Unterhalt bekommst du trotz Unterhaltsreformgesetz nicht. Eine Religionslehrerin an staatlichen Schulen muss aktiv für die Zivilehe werben. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">36 Die Söhne haben die Pflicht, auf ihre Schwestern und die jüngeren Familienmitglieder zu achten. </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Zu achten? Wohl zu überwachen, zu gängeln. Das ist schlimm genug und muss besprochen werden. Es muss aber auch geändert werden, und dafür wäre Kaddor zuständig. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Die Kinder, nicht nur die Söhne, haben sogar die eigene Mutter zu überwachen. Vormoderne Islampädagogik: Als Junge sollst du lernen, die Frauen zu bewachen, zu kontrollieren. Darum schreit der Vierjährige alle zwei Minuten mit ’Anäää’ nach seiner Mutter, um sie an der unsichtbaren Leine zu halten. Das ist durchaus auch in ihrem Interesse, denn wenn sie sich um ihn kümmern muss hat sie, für alle Nachbarn erkennbar (das Alarm-Quengeln ist verstummt) keine Gelegenheit gehabt, auf „unkeusche“ Gedanken zu kommen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Bei kleinen Seehunden auf der Sandbank sagt man ’Heuler’. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Man stelle sich nun vor, mehrere dieser kleinen Robben bewohnten deine häusliche Nachbarschaft, die im Wechselgesang bzw. Kanon die Ehre der jeweiligen züchtigen Hausfrau akustisch umsetzen würden. Jetzt muss ich aber ernst werden: Drei Viertel der Ehen dieser Mütter sind ’arrangiert’, also erzwungen. Leicht erklärlich, dass diesen permanent überwachten und von ihren Nachbarinnen wegen des Lärms kritisierten, wahnsinnig genervten Frauen zehn oder auch zwanzig Mal täglich ’die Hand ausrutscht’. Kaddors an Koran, Scharia und Fatwen orientierte Islampädagogik wird zu einer Änderung dieses häuslich-erzieherischen Elends auch nicht viel beitragen. Die Noch-Kinder werden wohl in einigen Jahren ebenfalls überwiegend zwangsverheiratet werden. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">36 Wer eine Familie zerstört, dem gebührt keine Ehre </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Kaddor orakelt, kultursensibel und differenziert, zum Ethos der orientalischen Ehrenmordmilieus. Sie stellt sich den aufklärungshumanistisch geprägten (in Europa zumeist nichtmuslimischen) Lehrerinnen und Lehrern gegenüber als die Kenntnisreiche dar, die Kundige, doch versäumt es, sich dazu zu bekennen, mit aller Kraft gegen die Logik des Patriarchats und die Kerkermauern der Festung Großfamilie anzureden und zu erziehen. In der Hand hält sie den Koran, die Hadithen und ein paar Fatwas. Sie verwendet keine indirekte Rede, nichts an ihren Aussagen verrät uns die Fähigkeit zur Außenansicht. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">Sie wird kleine Patriarchinnen und Patriarchen erziehen und ist ganz empört, wenn jemand sagt, zwischen ’Ehrenmord’ und Islam bestünde ein Zusammenhang. Sie ist vielleicht schlicht unfähig, den Zusammenhang zu sehen, der zwischen der koranischen Prügelerlaubnis oder der die Frau entrechtenden nikāh-Ehe und der familiären Gewalt in muslimisch geprägten Familien besteht. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Habe ich das richtig versanden: „Wer eine Familie zerstört, dem gebührt keine Ehre“, sagt die Lehrerin aus Dinslaken-Lohberg? Wie meint sie das? Kerem Sürücü meldete seine begabte sechzehnjährige Tochter vom Berliner Gymnasium ab und zwang sie in eine Ehe in Kurdistan, ist das „ehrenhaft“? Hatun musste wegen Streitigkeiten mit dem Ehemann und dessen streng religiöser Familie hochschwanger zurück nach Deutschland flüchten. Weil sie sich gegen dieses Unrecht wehrte, „zerstörte sie die Familie“? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">Diesen Schaden richtete doch eher Vater Kerem an, der die aussichtsreiche Zukunft der Tochter und gegen die falsch verstandene familiäre Ehre eintauschte. „Schande“ habe die junge Mutter über die Großfamilie gebracht, ihr jüngster Bruder als ihr bestellter Mörder wurde mit einer goldenen Uhr belohnt. Auch die an der Tat beteiligten anderen Brüder werden in dieser Familie und von der patriarchalischen sozialen Umgebung als „Helden“ gefeiert. Die Brüder hätten die „besudelte Ehre“, den die „unsittliche Schlampe“ durch ihr „deutsches“ Verhalten zu verantworten hätte, „rein gewaschen“. Die männlichen Täter haben in Wirklichkeit die Großfamilie zerstört und dem kleinen Can die Mutter genommen, damit gebührt ihnen aus pädagogischer wie aus freiheitlich-demokratischer Sicht keine Ehre. Zu allem Überfluss und islamrechtlich korrekt beanspruchten sie vor dem deutschen Familiengericht das Sorgerecht für Can, das ihnen allerdings verweigert wurde. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">36 Verhält sich die Frau oder Tochter unsittlich, so bereitet sie nicht nur der eigenen Familie Schande, sondern gleich der ganzen Großfamilie. (…) Die Angst des Mädchens, lebenslang mit dem Image einer „Schlampe“ leben zu müssen (…) </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Was versteht die islamische Theologin unter unsittlich, was unter Schande, klärt sie ihre Schülerinnen und Schüler über diese vormodernen Ansichten auf? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">37 … wenn ein muslimisches Mädchen einen nicht-muslimischen Freund hat. Die Mädchen in solchen oder ähnlichen „schandhaften“ Liebesbeziehungen kommen gelegentlich sogar durch so genannte Ehrenmorde ums Leben. </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Das schariarechtliche Schwerverbrechen, einen Menschen zu lieben. Islam pur. Kaddor will den Übertritt des Mannes zum Islam, dessen Zwangskonversion? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Der Mann würde lebenslang sagen, freiwillig konvertiert zu haben. Wie heißt es doch so schön: Es gibt keinen Zwang im Glauben. Das ist vormodern, eine Art Kastensystem, der Islam muss auch an dieser Stelle reformiert werden, die muslimisch erzogene Tochter muss einen Nichtmuslim heiraten dürfen, der, und dessen noch ungeborenes Kind, nicht als Muslim leben muss. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Zunächst muss sie ihren Ehepartner überhaupt selbst aussuchen dürfen, der wali-Heiratsvormund ist ein Indikator für fehlende Gleichberechtigung. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">37 So genannte Ehrenmorde. Das sind jedoch äußerst seltene Fälle. </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: 08. Dezember 2008, in Essen erschlägt ein türkischer Mann seine Ehefrau, er hatte seine deutschstämmige Frau oft misshandelt und war von der Polizei mit einem Hausverbot belegt worden, Kinder: mindestens ein Sohn. 16. Dezember 2008, in der Dorstener Innenstadt wird eine vor Tagen bereits ins Frauenhaus geflüchtete Muslima nahezu geschächtet, ihr Mann hat ihr mit einem Messer die Kehle aufgeschnitten, so dass sie stirbt, zwei Kinder, Tochter 6, Sohn 8 Jahre alt. 01. Januar 2009, eine Achtzehnjährige wird von ihrem „nach türkischem Recht“ (Imamehe?) angetrauten türkischen Cousin und Ehemann auf einem Feldweg in Gütersloh-Harsewinkel erstochen und anschließend mit dem Auto überfahren. 03. Januar 2009, eine Berliner Lehrerin, möglicherweise Importbraut, wird von ihrem Ehemann erschossen, 2 Töchter aus erster Ehe (24, 27). Islam in Deutschland: Ehrenmord über Ehrenmord, vier Ehrenmorde in den letzten zehn Wochen, Dunkelziffer unbekannt<a name="_ftnref21" href="#_ftn21"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[21]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. „Äußerst seltene Fälle“ (Kaddor). </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">37. Diese so genannten Ehrenmorde sind kein islamisches Phänomen, man findet sie beispielsweise auch in christlich geprägten Ländern Südeuropas. </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Es mag sein, dass auch in nicht islamisch geprägten Gebieten der Erde solche abscheulichen Verbrechen möglich sind, Hinduismus und Jesidentum sind zu nennen, die Milieus der Roma. Was unternimmt der Islam gegen diese Untaten in den eigenen Reihen? Wie begegnet die islamische Religionspädagogin Kaddor diesem „Phänomen“? Nur zu behaupten, dass habe nichts mit dem Islam zu tun ist mir zu wenig. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Tote Frauen als Phänomen zu bezeichnen, was für eine Geschmacklosigkeit und Pietätlosigkeit. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Was würde Frau Kaddor beispielsweise zu einer Aussage erwidern, wie sie die Nachbarin der von ihrem Bruder, sicherlich ganz im Sinne der Familie Obeidi ermordete Schwester und Tochter Morsal vor der Kamera sinngemäß tätigte: „Die Familie hatte in schweres Problem, sie musste handeln.<a name="_ftnref22" href="#_ftn22"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[22]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>“ Morsal hat für die Nachbarin noch nicht einmal einen Namen, ihr ’ehrloser’ Name ist ausgelöscht, der Name des Stammes ist wieder makellos. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">37 [Schule statt Familie] Jungen müssen gegenüber den Mädchen ein neues Rollenverständnis gewinnen. </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Die beschriebenen Vorstellungen von Geschlechterrollen und traditionellen Familienhierarchien sind, allerdings, den Anforderungen des beruflichen, schulischen und privaten Lernens abträglich. Privatsphäre und persönliche intime Rückzugsräume, persönliches Eigentum auch als Kind oder gar Mädchen ist in traditionalistischen muslimischen Familien im Maghreb, in Köln, Kleinasien oder Duisburg unüblich. So ist es völlig normal, dass die ältere Schwester sich ungefragt im Kleiderschrank der jüngeren bedient, die kleine Tochter dürfte ihrerseits nicht einmal wagen, die Schranktür der Großen zu öffnen. Abschließbare Zimmer oder Schränke gibt es nicht. Taschengeld ist weithin unbekannt, wenn überhaupt, haben die Männer der Familie Zugang zu Geld. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">Dem familienseits erwünschten Umstand, dass beim Einkaufen der Bruder das Portemonnaie hat und für die (große) Schwester (mit) bezahlt, wäre eine gleichberechtigte Lebensweise entgegen zu setzen. Der Koran kann da keine Orientierung geben. Wir sehen, wie deutschtürkische Mädchen zwischen 6 und 16 Jahren für jedes Kaugummi und jeden Bleistift bei ihrem (nicht selten jüngeren) Bruder um ein paar Münzen betteln müssen, die der Pascha meist noch nicht aus der Hand gibt, sondern an der Kasse an der Schwester vorbei dem Kassenpersonal aushändigt. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Männersache, im Islam ist Geld Männergeld. Es gibt in Europa muslimische Einwandererfamilien, in denen die Frauen als einzige arbeiten und den Männern Jahr für Jahr ihren Monatsverdienst abgeben, ohne im Alltag auch nur einen Euro in der Hand zu haben. In den Herkunftsländern haben (die) Frauen grundsätzlich kein Bankkonto, das dürfte hier oft nicht viel anders sein. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Wer Mädchenarbeit macht, soll dafür sorgen, dass jedes Mädchen ihr eigenes Konto bei der Sparkasse eröffnet und lernt, ihre finanziellen Ressourcen einzuteilen, bei Plünderungsgefahr durch höherrangige Familienangehörige eben ohne Wissen der Familie. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Bei Jungen und jungen Männern mit muslimischem Elternhaus sind Verschuldung und Spielsucht ein Problem, bei Erwachsenen die betrügerischen Konzepte von Spareinlagen oder Anteilsscheinen wie Yimpaş<a name="_ftnref23" href="#_ftn23"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[23]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> oder Kombassan<a name="_ftnref24" href="#_ftn24"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[24]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. Wir Sozialpädagogen sollten zudem gegen schariakonforme Geldanlagen explizit Reklame machen dürfen, dürfen es aber arbeitsrechtlich meist nicht. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Die mittelalterlichen Geschlechterrollen, die sich an märchenhaften Prinzen und Prinzessinnen in Bagdad oder im alten Istanbul orientieren, taugen nicht für Werkstatt, Hochschule oder Großraumbüro. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Koransuren und Hadithen entstammen aus einer Kultur und Epoche, die sehr frauenfeindlich geprägt war und zum heiligen Hass auf alle Nichtmuslime aufrief. Die Salafisten, Muslimbrüder, Milli-Görüş-Freunde und Fatwa-Konsumenten orientieren sich ins sittliche und menschenrechtliche Mittelalter. Da muss in der Tat ein „neues Rollenverständnis“ (Zitat Kaddor) her. Völlig fern scheint Lamya Kaddor dem Geist von Sayyid Qutb und Yūsuf al-Qaradāwi jedoch nicht zu stehen, für die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von 1948 wirbt sie jedenfalls nicht gerade aufdringlich, ihr Schweigen könnten wir als wortlose Zustimmung zum ’Schariavorbehalt’ über die universellen Menschenrechte und die deutschen Grundrechte deuten. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">38 (….), was bei Anerkennung der Unterschiede beider Geschlechter Gleichberechtigung bedeutet. </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Ja klar, nach der Geschlechterideologie der Scharia ist Gleichberechtigung Sünde. Kaddor will die Geschlechterapartheid an Deutschlands staatlichen Schulen lehren. Kaddors Menschenbild, speziell Frauenbild, steht im Einklang mit der Kairoer Erklärung der Menschenrechte von 1990<a name="_ftnref25" href="#_ftn25"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[25]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. In Artikel 6 heißt es dort: „Die Frau ist dem Mann an Würde gleich. Sie hat Rechte und Pflichten“, das ist Nebeldeutsch sprich taqiyya, nur die dem Mann in allen Lebensbereichen unterworfene Frau habe „Würde“. Nach dem Koran erbt die Frau nur die Hälfte von dem, was ein Mann erbt. Kaddors Šarī’a = die Scharia schreibt vor, dass die Aussage einer Frau vor Gericht nur halb so viel gilt wie die eines Mannes. In Staaten wie Iran oder Pakistan wird es einer Frau kaum möglich sein, eine Vergewaltigung anzuzeigen, weil sie die dafür nötigen vier männlichen Zeugen nicht aufbringen können wird, vielmehr läuft sie Gefahr, der Verleumdung und zudem noch des Ehebruchs angeklagt zu werden. Das bedeutet in Ländern mit umgesetztem Scharia-Strafrecht die öffentliche Auspeitschung und die mögliche Steinigung. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">Die Kairoer Erklärung umgeht, vermeidet bewusst das Wort Gleichberechtigung, sie will keine Gleichberechtigung, und genau so, schariagetreu, sieht es Lamya Kaddor. Artikel 24 regelt den absoluten Schariavorbehalt, Artikel 25 den absoluten Vorbehalt der Scharia über jede Judikative und Exekutive. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Das freiheitlich-demokratische Prinzip der Gewaltenteilung ist im politischen Islam aufgehoben, zudem darf es „Gleichberechtigung“ nur in den Grenzen von Allahs „Pflichtenlehre“ namens Scharia geben. Schariatreu statt verfassungstreu, Kaddor will die sexualpolitische und ordnungspolitische Scharia, Kaddor will das Kalifat. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">38 [Auch muslimische] Mädchen [können in der deutschen Schule ein] unbefangenes Miteinander der Geschlechter entwickeln. </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Da stimme ich Frau Kaddor völlig zu, allerdings unter der Bedingung, dass Schule auch für Schülerinnen kopftuchfreie Zone ist. Dann nämlich ist das Klassenzimmer tatsächlich ein Experimentierfeld und zugleich geschützter Raum, in dem für alle Mädchen und Jungen (nämlich auch die nichtmuslimischen) ein unbefangenes Rollenlernen möglich ist. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Eine Geschlechtertrennung darf allenfalls aus pädagogischen Gründen beispielsweise gelegentlich innerhalb der Sexualkunde genutzt werden, zeitweise im Sport und eventuell und zeitlich sehr begrenzt in naturwissenschaftlichen Fächern, niemals aber grundsätzlich. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">38 Beide Eltern, Mutter und Vater müssen den Kontakt zur Schule pflegen und an den Elternpflegschaftssitzungen teilnehmen. Trotz mancher Sprachprobleme (…) </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Volle Zustimmung! „Sprachproblemen“ lässt sich abhelfen, in dem man Deutsch lernt. Doch sollten diese Kurse ebenfalls möglichst nicht geschlechtergetrennt abgehalten werden und auch nicht in der Moschee stattfinden. An diesen Sprachkursen sollten immer auch nichtmuslimische Menschen teilnehmen. Unter der Voraussetzung, dass auch nichtmuslimische Frauen teilnehmen und der Kurs nicht im islamischen Gotteshaus stattfindet, unterstütze ich auch Sprachkurse für Mütter, die wie in allen Familien die Vermittlerinnen der Muttersprache wie auch der Zweitsprache Deutsch sind. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">38 Beim Eintritt in die Schule wie beim Übergang zu anderen Schulen bedarf es der sorgfältigen Vorbereitung und sensiblen Wahrnehmung der Besonderheiten und Erwartungen aller Eltern und ihres sozialen und kulturellen Hintergrundes. </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Das ist Kulturrassismus oder mindestens Kulturrelativismus<a name="_ftnref26" href="#_ftn26"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[26]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>, <a name="_ftnref27" href="#_ftn27"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[27]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. Dass Pädagoginnen und Pädagogen professionell vorbereitet sind, sollte außer Frage stehen, die „Besonderheiten und Erwartungen aller Eltern“ sollten unabhängig von Religion und kulturellem Hintergrund anhand von aufklärungshumanistischen, wissenschaftlichen Kriterien sensibel wahrgenommen werden. Auch das gehört zur Professionalität. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Unterstellt Kaddor universalistisch Denkenden, „unsensibel“ (Kaddor) zu sein? Jaja, kultursensibel, islamsensibel, der antidemokratischen Scharia gegenüber duldsam, dem Kalifat zugeneigt … </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">40 Mann und Frau sind aus koranischer Sicht gleich und werden von Gott als Seine Geschöpfe gleich und gerecht behandelt bzw. beurteilt </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Koran und Scharia verpflichten jeden Muslim zur Ungleichbehandlung von Mann und Frau, damit tut solches auch der Islam, denn einen anderen als den orthodoxen (politischen) Islam gibt es leider erst in Ansätzen (wie etwa Tibi und Kalisch). Die Säkularisierung dieser Religion steht noch bevor, Kaddor will zu dieser Modernisierung und Demokratisierung offensichtlich nichts beitragen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Kaddor ist offensichtlich nicht willens oder in der Lage, Dogma und Orthodoxie des Islam zu kritisieren. Auch zu dieser ’Außenansicht’ müsste sie aufrufen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">40-41 Koran 4:34 [der so genannte Prügelvers] </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Die textgläubige Muslima Lamya Kaddor sollte Geschichtswissenschaften grundsätzlich den Historikern überlassen. Asbāb an-nuzūl<a name="_ftnref28" href="#_ftn28"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[28]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> ist keine Wissenschaft, sondern kenntnisreiche Spekulation im Einklang mit der Scharia. Zu welcher der beiden erwähnten Interpretationen der Sure 4:34 sich die / der Gläubige auch immer entscheiden mag, das Schlagen der Ehefrau ist eine Körperverletzung nach StGB und damit strafrechtlich relevant. Die Aufklärung ist sehr wohl auf den Islam übertragbar, beispielsweise durch die historisch-kritische Methode<a name="_ftnref29" href="#_ftn29"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[29]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. Fundamentalistinnen wie Kaddor verhindern das jedoch. Deutschlands erste Ausbilderin von künftigen islamischen Religionspädagoginnen und ‑pädagogen zwingt eben auch die Wissenschaften wie Geschichte, Psychologie und Pädagogik unter das Dogma des Schariavorbehalts. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Ebenso die Religionswissenschaft. Kaddor unterschlägt uns, dass es die fünfzehn Jahre ältere, zunächst nichtmuslimische Heidin Chadīdscha gewesen ist, Speditionskauffrau und seine Arbeitgeberin übrigens<a name="_ftnref30" href="#_ftn30"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[30]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>, die den jungen, talentierten Mohammed ehelichte. Vor dem ersten subjektiven Offenbarungserlebnis im Jahre 612 gab es auf der arabischen Halbinsel sehr verschiedene Formen von Stammes-Eherecht (monogam, polygam, geehelichte Sklavin, Genuss-Ehe) bzw. monogam jüdischer oder christlicher Eheschließung, und es ist vermutlich Gräuelpropaganda, zu behaupten, „die polytheistischen Araber“ hätten dauernd tote Neugeborene begraben und bei ihnen wären Frauen rechtlos, mittel- und besitzlos gewesen. Dass der Islam bis heute die Polygamie<a name="_ftnref31" href="#_ftn31"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[31]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>, richtiger Polygynie<a name="_ftnref32" href="#_ftn32"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[32]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> grundsätzlich pflegt, erklärt Kaddor flugs zur frühmittelalterlichen Sozialreform. Die institutionelle Entrechtung der Frau in jeder heutigen Imam-Ehe ist der Pädagogin keine Silbe wert. Sie will Deutschlands aus muslimisch geprägtem Elternhaus stammenden Kinder und Jugendliche, orientiert an den Leitsignalen der Hadithe und Fatwen, den (wörtlich) „gebahnten Weg (zur Tränke)“ der Scharia zurück ins angeblich makellose asr as-saadet, ins Zeitalter der Glückseligkeit schicken. Die Dame ist reaktionär ausgerichtet und ein Gott namens Allah ist ihr, absoluten Gehorsam fordernder und damit politisch relevanter, Gesetzgeber. Sie lehrt damit nicht Religion, sondern absoluten Gehorsam, Politreligion. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">42 Frauen, die ihr Haus nur dann verlassen, wenn es nicht mehr anders geht (Arztbesuche, Elternsprechtage etc.), bei denen die Ehemänner den ganzen Tag für den Lebensunterhalt arbeiten. Die Frau bewegt sich allein bzw. ohne Erlaubnis ihres Mannes nicht aus dem Haus. Doch solche Verhältnisse findet man nur noch relativ selten vor. </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Die dem Männerrecht radikal unterworfene Frau ist, ob in Kairo, Dubai oder Duisburg-Marxloh, gleichsam eingemauert, jeder öffentliche Platz ist männerbündische Zone. Kaddor lehnt dieses durchaus islamische Konzept nicht hörbar ab. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Kaddor marginalisiert und bagatellisiert. Aus meiner Erfahrung als Sozialarbeiterin kann ich ihre Aussage, das Verbannen der Frau in den häuslichen Bereich käme selten vor, nicht bestätigen. Ich erlebe junge Mütter in der Öffentlichkeit nur, wenn sie ihre rollentypischen Aufgaben erledigen: Einkaufen, das Kind zum oder vom Kindergarten begleiten, sich in Mütterkursen aller Art mit Frauen treffen. Männerfreie Zone, schariakonform. Bei Elternabenden, Schulfesten oder auf dem Fußballplatz fehlen sie. Bei der Polizei, auf dem Jugendamt, bei Anmeldung zur Schule dürfen sie allerhöchstens den Mann begleiten – und schweigen, auch wegen ihrer schlechten Sprachkenntnisse. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">42 [neuerdings gebe es junge muslimische Liebespaare, die] händehaltend durch die Fußgängerzonen laufen und sich sogar den ein- oder anderen Kuss geben. </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Nie gesehen, Kaddor kann nicht in Nordrhein-Westfalen wohnen. Allerdings sieht man in Deutschland seit Jahrzehnten immer wieder, dass muslimische Jungen und junge Männer sich ein einheimisches jedenfalls nichtmuslimisches Mädchen „angeln“, Russinnen und Tschechinnen bevorzugt. Die Familienprinzen spielen, öffentlichkeitswirksam, gerne den Gigolo und Gockel, und drängen die Mädchen der Ungläubigen, die ihre Rolle in der islamischen Community nicht kennen, in die jeder Frau angeblich naturgegebene Rolle der ewigen Verführerin. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">42 Mädchen helfen nach der Schule im Haushalt, [für] Jungen beginnt die Freizeit: In einigen Familien hat die Frau als Hausfrau und Mutter zu funktionieren, der Mann sich um den Lebensunterhalt der Familie zu sorgen. </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Und das soll so bleiben? Die kulturelle Moderne oder Europa im 21. Jahrhundert stellt jedem Individuum eine selbst entworfene Biographie. Nur den Musliminnen nicht? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Und was ist mit den muslimischen Männern, haben sie in den nächsten Jahrzehnten keine andere Perspektive, als Hüter der fraulichen Tugend und Wegbereiter des Kalifats zu sein? Sicherlich hat ein männliches oder weibliches Individuum (in grundgesetzlichen Grenzen) das Recht, im selbst verantworteten geistigen Mittelalter zu leben. Hoffentlich kommt es da auch bald wieder heraus, vielleicht über die Selbsthilfegruppe der ’Fundamentals anonymous’ oder eine Flucht ins Männer- oder Frauenhaus. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Die Möglichkeit, sein bisheriges Lebenskonzept zu ändern, sieht der Scharia-Islam bei Gefahr an Gesundheit und Leben nicht vor. Wo bleiben da Selbstbestimmung, Partizipation und Chancengleichheit? Diese Werte sind uns freiheitlichen Demokratinnen und Demokraten wichtig. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">43 Da es jedoch zu einem islamischen Leben gehört, sich nicht gegen die Eltern aufzulehnen </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Wo bleibt da die Erziehung zur Außenansicht, Frau Kaddor? Das sollen religionsmündige Menschen werden, die noch nicht einmal Papi und Mami geschweige denn Koran und Scharia kritisieren dürfen? Wenn wir einmal von nur 25 % Zwangsehen unter Deutschlands Türkinnen und Türken ausgehen<a name="_ftnref33" href="#_ftn33"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[33]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>, müssen diese jungen Menschen dann dem elterlichen Willen islamisch Folge leisten? Wie soll bereits zwangsverheirateten oder zwangsverlobten Schülerinnen, die künftig bei von Frau Kaddor ausgebildeten islamischen Religionslehrerinnen und ‑lehrern im Unterricht sitzen werden, der Weg in eine Beratungsstelle oder gar die Flucht in ein Frauenhaus gelingen? Was sollen sie von Mädchen und Frauen halten, die die sich dem Elternwunsch und damit wohl der islamischen Pflichtenlehre nicht fügen? Können solche Jungen und Mädchen um ihre Freiheit kämpfen? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Scheinheilig vermeidet die Autorin die indirekte Rede. Wir dürfen ihr bis auf weiteres unterstellen, diese Haltung des absoluten Gehorsams pädagogisch-professionell zu billigen, eine Haltung, die sie (ohne Anführungsstriche) ganz klar als islamisch bezeichnet. So etwas gibt es im Judentum oder Christentum wohl seit Jahrzehnten lediglich in ultra-konservativen und gottlob winzigen Milieus. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">43 Bulimie und Magersucht [unter muslimischen Mädchen in Deutschland] gehören mittlerweile zum Tagesgeschäft für Sozialpädagogen </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Ja, Essstörungen sind eine Form von Autoaggression<a name="_ftnref34" href="#_ftn34"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[34]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> und wie das sogenannte Schlitzen in der Tat auch unter muslimischen Mädchen und Frauen verbreitet. Dazu gehören jedoch auch Adipositas und, in der Folge, Diabetes. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Die Kausalität von Fundamentalismus und Essstörung beziehungsweise Patriarchalismus und Essstörung sieht Kaddor nicht. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Lieber Jacques, du gibst mir das Stichwort. Anorexie bringen Psychologinnen und Psychologen mit Ablehnung der subjektiv verhassten Frauenrolle in Verbindung. Die sekundären Geschlechtsmerkmale bilden sich nicht jahrelang nicht voll aus oder sogar zurück, manche haben mit siebzehn oder achtzehn ihre Menarche noch nicht. Unter Bulimie leiden meistens extrem ehrgeizige oder perfektionistische Mädchen und Frauen, die sich dem Erwartungsdruck in der Familie wie in der Community, uneingestanden, nicht gewachsen fühlen. Dann gibt es noch Islam und Frustfressen, gerade bei der auferlegten Bewegungsarmut problematisch. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Den jungen Männern steht die Möglichkeit offen, zur lokalen Rauschgiftmafia oder in den terroristischen dschihād zu ziehen, um ihre nicht bewältigten pubertären Konflikte zu lösen. Bei der HAMAS Kassam-Raketen auf Sderot abfeuern statt mit Papa heftig zu diskutieren. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">43 Wie finden alle die gleiche Anerkennung, unabhängig von der durch das Geschlecht bestimmten Rolle </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Warum soll ich den dezidiert misogynen islamischen Macho genau so wertschätzen wie den männlichen Gleichheitsfeministen? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Spötter könnten sagen, ’wo ist das Problem’? Selbstverständlich bekommen alle kopftuchtragenden Muslimas die gleiche Anerkennung der muslimischen Lehrerin und des muslimischen Lehrers. Alle nichtkopftuchtragenden Mädchen bekommen ebenfalls innerhalb dieser Gruppe das gleiche Maß an Anerkennung. Doch beide Gruppen eben nicht dieselbe! An unterster Stelle stehen die Nichtmuslime. Frauenrechte sind im Islam niemals universell<a name="_ftnref35" href="#_ftn35"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[35]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Scharia ist Ungleichbehandlung. Kaddor sagt (zwar) Geschlechtsrolle doch meint sie vermutlich Scharia-Geschlechtsrolle. Wir dürfen und müssen jedoch ein Denksystem diskriminieren, das seinerseits diskriminiert. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">45 Von der Grundschule an genießen die Mädchen von vielen Lehrerinnen und Lehrern, nicht zuletzt wegen ihrer schnelleren Entwicklung, größere Aufmerksamkeit, Anerkennung und Förderung in fachlich-inhaltlicher Hinsicht. </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Wenn das so wäre, dann wäre das nur ein weiterer Beweis dafür, dass die Gender-Thematik eben universell ist. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: ’Christenkinder’ und ’Heidenkinder’ behandeln wir gleich, ebenso hell- und dunkelhäutige. Auch zwischen Muslimkindern und Exmuslimkindern machen wir keinen Unterschied. Die Chancengleichheit für Mädchen und Jungen zu gewährleisten, bedarf in jedem Bereich der Pädagogik ständiger Selbstkritik und Korrektur, ohne religiöse Rechtleitung. Quelle und Maßgabe für ein jedes Reflektieren über das ’soziale Geschlecht’ (gender) ist die Wissenschaft, nicht Allahs Pflichtenlehre. Der von Politik (Wolfgang Schäuble, Thomas Kufen, Armin Laschet), Kirche (CIBEDO), Lehrergewerkschaft (GEW, ver:di) und Islamverbänden heiß ersehnte islamische Religionsunterricht an staatlichen Schulen muss unter einem Wissenschaftsvorbehalt stehen, nicht jedoch Wissenschaft und Lehre unter Schariavorbehalt. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Kaddors Beobachtung teile ich nicht. Gerade die im Durchschnitt eineinhalb Jahre früher einsetzende körperliche Reife verleitet die Mädchen, im Unterricht abgelenkt zu sein und verliebt ihren Tagträumen nachzuhängen oder Pop-Stars nachzueifern und in Bezug auf den Kleidungsstil zu kopieren. Das ist der Stoff fürs Getuschel unter den Mädchen, in den Pausen wie im Unterricht. Außerdem glaube ich nicht, dass Mädchen in den naturwissenschaftlichen Fächern die nötige Unterstützung bekommen<a name="_ftnref36" href="#_ftn36"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[36]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">45 Rolleneinstellung </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Könnte die “Rolleneinstellung” etwa durch den Besuch in der Koranschule mitverursacht sein, in welchem die bei Ralph Ghadban wiedergegebenen Hadithe gelehrt werden, die jede Frau nicht nur als teuflische Verführerin, sondern auch als geistig schwaches Wesen darstellen<a name="_ftnref37" href="#_ftn37"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[37]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">45 Bei allem Eingehen und Reagieren auf mitgebrachte und im Verhalten erkennbare Rolleneinstellung darf nicht der Eindruck entstehen, dass von allen verlangt wird, sich der aktuellen, hier gültigen Norm unterzuordnen. Bei den Jungen und Mädchen soll ein Verhalten überwunden werden, das die eigene Teilhabe (…) und eine selbstbestimmte Entwicklung erschwert. </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Dieser Satz ist ein weiteres Beispiel für Kaddorsches Nebeldeutsch. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Oder Doppelsprech, so denn nebenbei ruft sie ja möglicherweise zum Sturz der grundrechtlichen Normen auf, ohne das man ihr das nachweisen könnte. Wie kann Thomas Kufen so einen, jede Logik verhöhnende Provokation unterzeichnen und in seinem Ministerium drucken lassen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Koran und Scharia sind über tausend Jahre alt. Die „aktuelle, hier gültige Norm“ (Kaddor) ist das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, und der haben sich selbstverständlich „alle unterzuordnen“, auch Frau Kaddor. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">46 Kleidungsvorschriften im Islam [legen Koran und Hadithe d. h. legt die Scharia fest]. </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Der Rest der Menschheit hat mitbekommen, dass der Islam seine Angehörigen, besonders die weiblichen, einem geheiligten Reglement von Kleidungsvorschriften unterwirft, das theologisch als ’naturhaftes, natürliches’ Sittengesetz dargestellt werden muss. Nichtmuslime sind damit eben auch kleidungsbezogen unsittlich lebende Menschen. Wie im indischen Kastensystem die Brahmanen die edelste aller Menschengruppen darstelle und diesen Anspruch auf moralisch-religiöse Führung der Gesamtgesellschaft gelegentlich in der, strukturell exklusiven, Kleidung widerspiegeln lässt, zerteilt die so genannte islamische Kleidung die Menschen verschiedener Religionen sichtbar in Muslime und Nichtmuslime. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">Im Laufe der Jahrhunderte mögen sich grundlegende Kleidungsweisen geändert haben, dem Islam geht es nach wie vor um das Bekunden der sittlichen Andersartigkeit, um eine selbst gewählte Abgrenzung von den Nichtmuslimen. Islamintern wird das Individuum in das Korsett des schariatischen Wohlverhaltens gezwungen, eine Kritik an der angeblich von Allah geschaffenen ’islamischen Kleidung’ steht dem männlichen Muslim wie der Muslima nicht zu. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">Männerkleidung und Frauenkleidung sind nach Scharia und orthodoxer Geistlichkeit ganz unterschiedlich<a name="_ftnref38" href="#_ftn38"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[38]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>, denn geradezu konzeptionell ist bereits ein der Kleidungsnorm zugrunde liegender, angeblich natürlicher (fitra) Schambegriff gender-gespalten. Es geht also einerseits um Abgrenzung von den Nichtmuslimen, dann um die Geschlechterideologie der radikalen Spaltung in männlich und weiblich, es geht um die Ideologisierung des Frauenkörpers. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Wieder und wieder erschwert die angeblich religiös legitimierte, selbst gewählte Fremdheit die gelingende Integration. Außerhalb des Islam ist (heutzutage) es in dieser Radikalität nirgends üblich, die Gruppe der anders Denkenden und anders Glaubenden derartig zu diskriminieren<a name="_ftnref39" href="#_ftn39"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[39]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. Jeder Mensch hat seinen subjektiven tabubehafteten Schambereich, seine Intimzone, in der Regel geht es um Bedeckung der primären und sekundären Geschlechtsmerkmale. In der aufgeklärten Moderne gibt es Zonen wie Sauna und FKK-Strand, in denen aus medizinischen oder persönlichen Gründen auch diese Tabus nicht gelten. Das wäre im Kontrollbereich des orthodoxen Islam leider nach wie vor nicht denkbar. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Politischer Islam und Kleidung: Die Scharia-Gesellschaft ist immer Gegengesellschaft. Der Kleidungsdschihad als Krieg gegen die kulturelle Moderne zielt auf Sonderrechte für „die Muslime“ und will die schariatisch segregierten Siedlungen und Lebensweisen, will die politreligiös aus islamischer Sicht letzten Endes stets zu verhindernde Empathie und Solidarität der Gesamtgesellschaft. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Nicht nur darum geht es, wie der völlig ernst gemeinte Begriff Schamtuchträgerin des Feridun Zaimoğlu (2007) belegt<a name="_ftnref40" href="#_ftn40"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[40]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>, der eigentlich von Schande-Tuch hätte sprechen müssen, denn das Gegenteil von Ehre ist nicht Scham, sondern Schande. Die von der Scharia vorgeschriebene Intimsphäre der Männer reicht von Bauchnabel (einschließlich) bis zu den Knien (auch einschließlich), umfasst damit etwa 30 % des Körpers. Die Frau jedoch darf nach Auffassung der weltweiten islamischen Geistlichkeit eigentlich nur Hände und Gesicht zeigen und eventuell die Füße, damit sind etwa 95 % ihres Körpers schariatisch zu bedecken. Die Frau sei mit dem Teufel im Bunde und Zwietracht verbreitende Verführerin. Die Kleidungsordnung bejaht nicht nur die patriarchalische, fundamentalistische Doktrin der Dichotomie zwischen Mann und Frau, es geht auch um den Konkurrenzkampf Frau gegen Frau, nämlich reine, verschleierte Frau gegen die unzüchtige Frau mit offenen Haaren. Zickenterror in der ’Religion des Friedens.<a name="_ftnref41" href="#_ftn41"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[41]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>’ </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Du hast recht, Ümmühan, die aufgezwungene, ’sittsam zu fühlende’ so genannte islamische Scham ist ein Trick schwarzer Pädagogik, der die permanent drohende soziale Exklusion moralisch legitimieren soll und irgendwann zum islampädagogisch gewünschten Selbstekel führt. Scham wäre innengesteuert (gehört auch gar nicht zu den Grundemotionen nach Plutchik), doch es geht um Gesichtsverlust für den Clan (!), um Ansehensverlust der Menschen im nahen sozialen Umfeld durch die Menschen des weiteren Umfeldes aufgrund eines vermeintlichen Schmutzflecks im Kollektiv. Auch Zaimoğlus Begriff von Scham verschleiert, dass es um die emotionale Innenwelt eines Individuums gar nicht geht, bedroht ist der (gewaltsam außengesteuerte) Status einer kleinen Kette von Menschen, die ihrer Pflicht als Sittenwächter nicht nachgekommen sind. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Allahs Haarspaltereien sind kein Scherz, es gehe um die Ewigkeit, um deinen Platz im Himmel … oder in der Hölle. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">47 Auffällig ist, dass manche Mädchen sich erst nach der Heirat als Frau ansehen bzw. gesehen werden und sie dann zum Zeichen des Verheiratet-Seins ein Kopftuch aufsetzen. </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Diese Kleidungsgewohnheit würde dem alten europäischen „unter die Haube kommen / bringen“ entsprechen. Die bei Kaddor erwähnte islamische Verhaltensweise ist jedoch selten geworden. 1973 und 1974, zu Woodstock-Zeiten, trugen meine weiblichen türkischen Verwandten in Deutschland ihr Haar offen, auch manche türkisch-muslimischen Männer hatten, der Mode der Siebziger entsprechend, längere Haare. Erst seit wenigen Jahren sind Grundschülerinnen von sechs oder sieben Jahren mit Kopftuch<a name="_ftnref42" href="#_ftn42"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[42]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> auch in meiner Stadt zu sehen, von den weiblichen muslimischen Teenagern tragen inzwischen sechzig Prozent „türban“<a name="_ftnref43" href="#_ftn43"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[43]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Warum redet Kaddor nicht davon, dass für viele muslimische Mütter nach wie vor die, letztlich sexualmagische, Menarche das Ereignis ist, die Mädchenzeit für beendet zu erklären und das Kind zur Frau? Warum verschweigt sie uns die in großen Teilen der islamisch geprägten Welt vorherrschende Einschätzung, dass ein Mädchen mit neun Jahren „Frau“ ist, ob im archaischen Jemen oder im staatstotalitären, islamistischen Iran? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">48 ganz zu schweigen von den Fällen, in denen eine Frau quasi gegen ihren Willen das Kopftuch trägt. (…) Das Motiv, das dahinter steckt, ist nicht etwa, das Kind zu unterdrücken, sondern vielmehr die Liebe und Fürsorge der Eltern und der Wunsch, gottgefällig zu leben und den Qualen der Hölle zu entkommen. </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Der Koran erwähnt das Paradies und die Hölle an vielen Stellen ausführlich. Man müsste, wie bei der Bibel inzwischen möglich, das heilige Buch der Muslime als Beschreibung historischer Menschenbilder, Gesellschaftsformen und Lebensweisen verstehen, an die eigentümliche Hoffnungen und Ängste gebunden waren und mit denen Politik betrieben wurde (man vergleiche den spätmittelalterlichen Ablasshandel). </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Kaddor erzählt vom erweckten Bedarf etlicher Muslime, „den Qualen der Hölle zu entkommen“. Es wird Zeit, dass der Islam auf die Drohung mit der imaginierten Höllenstrafe verzichtet. Dazu müsste man allerdings den Koran nicht wortgetreu auffassen dürfen. Der Fundamentalismus ist sozusagen auf der Flucht vor Sigmund Freud (und Charles Darwin, siehe Kreationismus), eben auch der islamische. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Kaddor behauptet, dass das Kopftuch kein Hinderungsgrund sei, sich untugendhaft zu verhalten. Das ist definitiv falsch. Einerseits erinnert das Tuch auf dem Kopf (psychologisch wirkt es, sowohl für die Trägerin als auch für das muslimische oder nichtmuslimische Umfeld als ’mnemotechnische Stütze’<a name="_ftnref44" href="#_ftn44"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[44]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>) die Trägerin ständig an den einzuhaltenden koranisch-schariatischen Verhaltenskodex. Ein Mädchen mit Kopftuch muss der muslimischen Lehrerin als fromm und strebsam gelten, ein Vorurteil, das sich in den so genannten Kopfnoten der Zeugnisse niederschlagen könnte. Die nichtmuslimische Lehrerin könnte schariakompatibel manipuliert werden und, halb bewusst, zum Büttel islamischen Wohlverhaltens werden. Schlimmstenfalls könnte die nichtmuslimische Lehrerin die muslimischen Kopftuchmädchen beispielsweise zum Einhalten des Fastens auffordern oder die nichtmuslimischen Mädchen und Jungen dazu motivieren, im Ramadan solidarisch mitzufasten oder „Rücksicht zu nehmen“ und das Butterbrot heimlich zu essen – das ist in Deutschland bereits vorgekommen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">Andererseits grenzt das Kopftuch deutlich die „gläubigen, reinen“ Frauen von Weitem sichtbar von den „Unreinen“ ab. Nicht zuletzt ist die Trägerin als eine praktizierende Muslima gekennzeichnet, die der Kontrolle von wali, mahram und umma unterworfen ist. Sie geht keinen Schritt mehr unbeobachtet, ständig steht sie unter Kontrolle. Schlimmstenfalls fordern sie sogar Nichtmuslime zum Einhalten der Scharia auf, worauf Lamya Kaddors beziehungsweise Thomas Kufens Handreichung, die sich ja an Deutschlands Lehrerinnen und Lehrer beziehungsweise Kindergärtnerinnen und Kindergärtner richtet, durchaus zielt. Die Freiheit, das Kopftuch ungestraft wieder auszuziehen, besteht aus Sicht der Sunna nicht. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Auch die Nichtmuslime dürfen sich durch das Kopftuch beleidigt fühlen, werden sie doch durch die Scharia (Dhimmitude) als sittlich minderwertig definiert. Männliche Muslime sind durch jedes sichtbar werdende Kopftuch als triebgesteuert (Fatma Bläser) definiert und sind zusätzlich aufgerufen, die antidemokratische Ordnungspolitik der „ewigen“ (Mustafa Ceri</span><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">ć</span><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">) Scharia durchzusetzen (dschih</span><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">ā</span><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">d), sprich die kulturelle Moderne abzubauen und das Kalifat aufzubauen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">48 Betrachtet man Muslime in ihrer Gesamtheit, so stellt man fest, dass sich ihre Kleidung sehr stark nach den Ländern und den Kulturen richtet, in denen sie leben </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Wie stark ist sehr stark, wie schwach? Kaddor versucht, zu bagatellisieren, sie will uns Kritikern von hijāb und niqāb zuvorkommen, in dem sie die Öffentlichkeit glauben machen will, irgendwie wären die Muslime hinsichtlich ihrer Kleidung angepasst. Das aber ist falsch, die islamische, kulturell segregierte Lebensweise gründet gerade auf der Kleidungs-Apartheid. Nach dem Motto: Ohne Kopftuch keine Politreligion. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Die in der Ausbildung islamischer Religionspädagoginnen und Religionspädagogen tätige Kaddor kennt das radikalislamische Prinzip der ’at-takfīr w’al-hidschra’ nicht, den ’Rückzug von den (Lebensweisen der) Ungläubigen als (innere) Auswanderung’, das heißt die Gründung einer an der Scharia ausgerichteten Siedlung der Tugendhaften in der minderwertigen und unmoralischen ’dār al-harb’? Da es, gerade auch nach Kaddor, ein verpflichtendes Gebot sei, sich islamisch zu kleiden, wird die „Gesamtheit“ (Kaddor) der Muslime sich einerseits stets durch (extreme) Verhüllung des Frauenkörpers von der Umgebungsgesellschaft abzugrenzen trachten und sich andererseits darum bemühen, auch die Kleidungsgewohnheiten der Nichtmuslime islamkompatibel zu beeinflussen. Die von Frau Kaddor mit dem Ziel der Verharmlosung zitierten legendären bauchfreien indischen Sari-Muslimas wird man selbst in Indien mittlerweile vergeblich suchen<a name="_ftnref45" href="#_ftn45"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[45]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. Wir müssen über den gegenwärtigen Fundamentalisierungsprozess reden, der in traditionell islamischen Staaten oder Regionen wie Indonesien<a name="_ftnref46" href="#_ftn46"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[46]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>, <a name="_ftnref47" href="#_ftn47"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[47]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>, Ägypten<a name="_ftnref48" href="#_ftn48"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[48]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>,<a name="_ftnref49" href="#_ftn49"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[49]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> , oder der Türkei<a name="_ftnref50" href="#_ftn50"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[50]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>, <a name="_ftnref51" href="#_ftn51"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[51]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> stattfindet, in denen sich Polit-Scharia, Tschador und Niqāb auszubreiten beginnen<a name="_ftnref52" href="#_ftn52"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[52]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. Auch diesen, nicht zuletzt frauenrechtlich bedenklichen Wandel in Richtung einer Theokratie übergeht Kaddor bei dieser Bemerkung großzügig. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">48 Festzuhalten bleibt: Das Kopftuch ist für seine Trägerinnen ein Tuch, das einem bestimmten Zweck dient, nämlich aus einem freien Willen heraus Gott ergeben zu sein. </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Im Islam soll der Mann die Frau zwingen, das Kopftuch zu tragen<a name="_ftnref53" href="#_ftn53"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[53]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Frömmelei. Und Falschaussage. Gerade noch hat sie zugegeben, dass es durchaus Mädchen und Frauen gibt, die zum Kopftuchtragen gezwungen werden: Wie kann die Pädagogin aus Nordrhein-Westfalen dann diese Aussage tätigen, denn zumindest den unfreiwilligen Kopftuchträgerinnen fällt die Dame nun in den Rücken. Kopftuch bedeutet: Die Frau ist Mangelwesen, mit einem Mangel an „Bedeckung“ auf die Welt gekommen. Unter muslimischen Schariakritikern ist der Spruch geläufig: „Wollte Gott, dass die Frauen Kopftuch tragen, hätte er sie mit einem solchen erschaffen“, diese Islamkritiker könnten sogar das fitra-Konzept gegen (!) den hijāb oder gar niqāb (Gesichtsschleier) verwenden (sie sollten allerdings besser gar nicht ’islamisch argumentieren’, sondern universalistisch-aufklärungshumanistisch sprich wissenschaftlich). Bemerkenswert: Lamya Kaddor schweigt zu Tschador oder niqāb. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Zur Freiheit, das Kopftuch anzuziehen, gehört immer auch die Freiheit, es jederzeit ohne Nachteile und ohne Angst vor Bestrafung ablegen zu dürfen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">50 Wenn muslimische Mädchen ihre besondere Rolle und Eigenständigkeit sowie ihre religiöse Bindung durch Kleidung oder Kopftuch ausdrücken wollen, ist dies anzuerkennen und den Mitschülern gegenüber zu vermitteln; die Entscheidungen sind zu würdigen und die Schülerinnen sind vor Spötteleien und Vorwürfen zu schützen </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Frau Kaddor macht sich … die Welt, widde-widde, wie sie ihr gefällt! Einerseits soll man nicht kulturalisieren und ethnisieren, andererseits soll es Lex Islam geben. Wo sind bitteschön die Befindlichkeiten der nichtmuslimischen Mädchen, wer berücksichtigt die? Ist die Meinung einer Tochter aus atheistischem, jüdischem oder ex-muslimischem Elternhaus, die das Kopftuch als Zeichen der Unterdrückung von Mädchen und Frauen versteht, nicht genau so zu berücksichtigen und wertzuschätzen? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">Wer schützt die „christlichen Mädchen“ vor dem Mobbing ihrer kopftuchtragenden Klassenkameraden, die abwertend auf ihre nichtverschleierten Mitschülerinnen herabschauen? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">Eltern, die ihre Kinder möglicherweise bewusst auf einer konfessionell nicht gebundenen Schule angemeldet haben, sehen sich in ihrem Vertrauen, dass sie in das aufklärungshumanistische Konzept einer öffentlichen staatlichen Schule gesetzt haben, getäuscht, wenn religiöse Werte und Normen das Klassenzimmer zu beeinflussen beginnen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: „Muslimische Mädchen in ihrer besonderen Eigenständigkeit“, ja, und evangelisch-freikirchlichen Mädchen in ihrer „besonderen Eigenständigkeit“, und russlanddeutsche oder atheistischen Mädchen oder buddhistischen Mädchen? Wir brauchen keine Sondergesetzlichkeit für ethnoreligiöse Kollektive, auch keine für kleine Jusos oder Messdiener. Schule ist der Ort der Integration, der in den jungen Menschen die Neugier auf Zwischentöne wecken soll, sie zur Selbsterfahrung und zum Dulden von Widersprüchen ermuntern soll, zum Selberschreiben einer individuellen Lebensgeschichte. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">Zur Rechtlosigkeit der Islamapostaten oder Bahá’í im Iran oder in Ägypten, schweigt Lamya Kaddor, doch das Kopftuch steht eben auch für diese islamischen Realitäten. In keinem vom Islam geprägten Staat zwischen Marokko und Malaysia gibt es Pressefreiheit oder Religionsfreiheit oder universelle Menschenrechte – soll das so bleiben, sehr geehrte Frau Kaddor? Vom Konzept der Dhimma (Dhimmitude) distanziert sich Lamya Kaddor nicht. Denn auch die Dhimma wird, wie die nach Kohärenz und Totalität strebende (politische) Scharia, durch das Kopftuch versinnbildlicht. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">50 Es bedarf aber der Erklärung und des Bemühens um Verständnis für Unterschiede, wenn das Kopftuch unbeanstandet bleibt, aber die Baseballkappe im Unterricht abgenommen werden soll. </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Genau. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">Richtig, bei beiden Kleidungsstücken, Kopftuch und Sportkappe, handelt es sich um Kopfbedeckungen: Wenn ich das eine verbiete, kann ich das andere nicht zulassen. Wenn wir als säkulare Lehrerinnen und Lehrer staatlicher Schulen das Kopftuch im Klassenzimmer zulassen, während wir alle anderen Kopfbedeckungen untersagen, geben wir ihm eine herausragende Stellung. Gerade wenn wir das Kopftuch als „religiöses Symbol“ und als „religiöse Pflicht“ deuten, geben wir dem textilen Konfliktstoff eine geradezu sakrale Bedeutung, was wir als professionelle Garanten der staatlichen Neutralität nicht tun dürfen. Entsprechend darf im Büro eines auf die freiheitliche Demokratie vereidigten Integrationsbeauftragten kein Bild eines heiligen Tempels an der Wand hängen, damit auch kein Foto einer Moschee, auch keines, das man geschenkt bekommen hat. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Du hast sehr geradlinig argumentiert, Ümmühan. Dem Fußballfan ist seine in den „heiligen“ Farben des Traditionsvereins gehaltene Mütze ja womöglich genau so kostbar wie der Konvertitinnentochter ihre hübsche Haarverhüllung. Obschon ihre Haare ja vielleicht nicht weniger hübsch sind. Doch Jungenhaare sind so hässlich nun auch wieder nicht. Es ist Schülerinnen und Schülern durchaus zuzumuten, im Klassenzimmer die Haare der jungen Leute des eigenen und des anderen Geschlechts anzugucken, ohne vor deren Schönheit den Verstand zu verlieren. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">50 es kann zweckmäßig sein, die Fragen um Kopftuch und Kleidung mit den Schülerinnen einer Klasse allein zu besprechen. Die Mädchen entwickeln vielleicht untereinander eher Verständnis und können Lösungsmöglichkeiten erörtern. [Auch] könnte es geboten sein, Jungen alleine [ohne die Mädchen] auf ihr Verhalten und ihre Einstellungen [zur islamischen Mädchenkleidung und zum Kopftuch] anzusprechen </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Werden im Mädchengespräch Jungen dämonisiert? Wird unter Jungen die der männlichen Sexualität angeblich so wesensverschiedene weibliche Sexualität und Körperlichkeit dämonisiert? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Aufschlussreich ist, dass die Pädagogin aus Dinslaken-Lohberg den Konfliktstoff Kopftuch in geschlechtshomogenen Gruppen diskutieren möchte. Hat sie Angst, dass die Gender-spaltenden Argumente des fundamentalistischen Islam offenkundig werden? Den nichtmuslimischen Mädchen in einer geschlechtergemischten Diskussionsrunde könnte bewusst werden, dass sie sexuelles Freiwild für patriarchalisch denkende (muslimische) Jungen und junge Männer sind. Mädchen unter sich werden womöglich eine kopftuchtolerante Position einnehmen, um die Anzahl der Konkurrentinnen zu verringern. Und die verbissen Rechtgläubigen missionieren mit da’wa an der Schule und glauben, mit dem angeblich pflichtgemäßen Kopftuchtragen persönliche hassanat, paradiesische Pluspunkte zu erwerben. An Schulen im Namen einer falsch verstandenen Toleranz geduldete so genannte islamische Kleidung für Mädchen und Frauen hat Auswirkungen auf beide Geschlechter, auf Muslime wie Nichtmuslime. Gerade auch die Jungen jeder Weltanschauung oder Religion dürfen sich nicht den Mund den Mund verbieten lassen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Danke, auch die Jungen gehören zu den Opfern der Fundamentalisierung, auch wenn sie sich erfahrungsgemäß gerne einbilden, die (islamische, patriarchalische) Sache im Griff zu haben und besonders souverän, heldenhaft sowie selbstbestimmt zu sein. Islam gefährdet eben auch Männer, allein deshalb beispielsweise, weil im blühenden Kalifat nur noch seelisch versklavte Frauen anzutreffen sind. Kaddor hätte mit geschlechtshomogenen Gesprächen zur so genannten islamischen Mädchen- und Frauenkleidung ein erstes Stück Geschlechtertrennung durchgesetzt, ausgerechnet zu dem selbst für viele von uns Erwachsenen oft halb-bewussten und damit für fundamentalistische Manipulation stets gefährdeten Bereich der Ideologisierung des Sexuellen beziehungsweise Leiblichen. Kaddors anvisierte ’geschlechtssensible Diskussion’ hat mit wissenschaftlich orientierter Sexualaufklärung oder mit nachvollziehbar pädagogisch ausgerichteter Kleingruppenarbeit nichts zu tun. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">50 … das Eigenständige, das Besondere, die Differenzen … </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Ja ist es jetzt gut?! </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">52 Vor allem fühlen sich muslimische Eltern häufig durch die strengen Moralvorstellungen des Islams dazu verpflichtet, ihre pubertierenden Töchter vor dem gemeinsamen Schwimmunterricht zu schützen </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Kaddor sagt: „… ihre Töchter zu schützen“, wovor, vor den Blicken der männlichen Mitschüler oder Lehrer? Nicht vor dem Ertrinken schützen, dazu lernt man übrigens Schwimmen, nein, vor dem Angeguckt-Werden. Und das soll Generation für Generation so weiter gehen, liebe Frau Kaddor? Misstrauen Sie der Kompetenz und Professionalität der Pädagoginnen und Pädagogen im Staatsdienst, die auf die Sicherheit und gesunde Entwicklung aller Kinder und Jugendlichen, auch der nichtmuslimischen Mädchen übrigens, achten? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">Sollen bundesdeutsche Lehrerinnen und Lehrer ihre der Aufklärung und dem Humanismus verpflichtete Ausbildung diesen streng gläubigen muslimischen Eltern zuliebe über Bord werfen und als Büttel des Kalifats mittelalterliche Menschenbilder tradieren helfen? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">Auch das Verwaltungsgericht Düsseldorf hält den koedukativen Schwimmunterricht für zumutbar<a name="_ftnref54" href="#_ftn54"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[54]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Die Eltern würden sich verpflichtet fühlen, behauptet Kaddor, ihre Töchter von einem jeden koedukativen Sport- und Schwimmunterricht abzumelden, verpflichtet durch den Islam und den Koran? Diese orthodoxen Milieus sind in der Tat einer Erwartungshaltung unterworfen, jedoch nicht nur derjenigen des Korans, sondern mindestens ebenso derjenigen der Unterwerfung fordernden und mit Exklusion drohenden Großfamilie<a name="_ftnref55" href="#_ftn55"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[55]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. Der Disziplinierung im Sinne von Scharia und Sunna dient, gerade auch in der deutschen Diaspora, eine Art schmerzende Daumenschraube des alltäglichen Getuschels und Getratsches. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">Dass dieser vielfach ungeheuerlich hohe psychische Druck leider reale Folgen haben kann, beweisen die Zwangsverheiratungen und Ehrenmorde, von denen jedoch sich die kulturelle Moderne nicht erpressen lassen darf. Schwimmen können ist Bildungsziel für jedes einzelne Kind, da steht keine von einer Frau Kaddor künstlich geschaffene Kindergemeinschaft („die muslimischen Mädchen/Kinder“) eines ethnoreligiösen Kollektivs unter abgesondertem Recht. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">53 Jungen könnten Mädchen „zu nahe kommen“ und durch diese Art von Belästigung die Ehre der Mädchen beschmutzen. Da die Ehre der Mädchen unbedingt rein zu halten ist, muss jede Situation vermieden werden, in denen ein Mädchen von einem Jungen sowohl verbal als auch physisch belästigt werden könnte. (…) Jede unkontrollierbare Situation, in der die Ehre der Tochter unter Umständen auf dem Spiel steht, muss vermieden werden </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Wie werden sich die Eltern der nichtmuslimischen Jungen verhalten, die ihren Söhnen und Töchtern ein an den universellen Menschenrechten orientiertes Frauen- und Männerbild vermittelt haben, wenn auch ihren Söhnen generelle Triebhaftigkeit unterstellt wird? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">Meinen Sohn jedenfalls würde ich von einer Schule abmelden wollen, die nach solchen vormodernen Verhaltensvorschriften arbeitet, die solche Geschlechterbilder und Familienkonstellationen unterstützt. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">53 Zum Sporttreiben finden wir bei Jugendlichen in verschiedenen Altersstufen sehr unterschiedliche Einstellungen. Unterschiedlich bei Mädchen und Jungen nimmt die Bewegungsfreude der Kinder mit zunehmenden Alter ab, wenn kein strukturiertes Bewegungsangebot in Vereinen, in der Schule (…) die Bewegungsfähigkeit sowie die Freude am Sport erhält und ausbaut. </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Tatsächlich nimmt die Bewegungsfreude mit zunehmendem Alter ab, das gilt in besonderem Maße für die Phase der 15- bis 25-Jährigen, wenn schulische und häusliche Pflichten wie auch Entwicklungsaufgaben umfassender werden. Gerade deswegen ist es wichtig, dass Mädchen und Jungen bereits im Grundschulalter Schwimmen lernen, um als (junge) Erwachsene auf diese grundsätzlich erworbene Fähigkeit selbstbewusst zurückgreifen zu können. Sport dient der Charakter- und Persönlichkeitsbildung und beugt Krankheiten vor. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">Der Anteil an adipösen, das heißt extrem übergewichtigen Jungen gerade auch innerhalb von Deutschlands türkeistämmig-muslimischer Community ist seit einem Jahrzehnt bedenklich hoch, denn gerade diese kleinen Paschas verbringen ihre Freizeit vor dem Computer, Fernseher oder der Spielkonsole. Diese Medienverwahrlosung bei zeitgleich vorhandenem Konformitätsdruck durch die Gleichaltrigen gleichen Geschlechts (’peers’) durchkreuzt die gesundheitsförderliche und wohl auch natürliche Bewegungsfreude vor allem der Jungen. Die Mädchen dagegen gerade in muslimisch geprägten Familien sind aufgrund der ihnen abverlangten häuslichen Pflichten von gesundheitsschädlichem Bewegungsmangel betroffen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">53 Bei der Kleidung [im Sport] ist für alle Jugendlichen klar, dass man sich an der Ausrüstung im nationalen und internationalen Sport orientiert. </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Eben universell, ein Stück Humanisierung und Globalisierung, denn solange die Ausrüstung in Design und Qualität an den Maßgaben der Funktionalität, Ergonomie und Gesundheitsförderung orientiert ist und nicht am ideologischen Keuschheitskodex und Moralkorsett des Scharia-Islam, kann mir das nur recht sein. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Sicherheit, Bewegungsfreiheit und Hautfreundlichkeit sind wichtige Kriterien für Sportbekleidung. Ich bin auch für Humanisierung, wenn damit individuelle Entwicklungschancen gemeint sind und nicht durchgesetzte Geschlechterapartheid oder Sonderbekleidung für das Islamkollektiv oder ein anderes Kollektiv. Alle anderen Empfindlichkeiten der Elternhäuser haben die Schule grundsätzlich nicht zu interessieren. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Ja, es geht den Islam-Legalisten um den Streit nicht für Individualrechte, sondern für Gruppenrechte. Der politische Islam will Rechte eines Kollektivs durchsetzen, welches seine Individuen gleichsam frisst, schluckt. Auch Kaddor will diesen Vorrang der Gruppenrechte vor den Individualrechten beziehungsweise Bürgerrechten. Wir Sozialpädagogen hingegen unterstützen die Forderung von Professor Bassam Tibi, der den deutschen Muslimen zumutet, sich als ’citoyen’, als Staatsbürger zu verstehen und sich von Scharia-Islam und Fiqh-Islam zu distanzieren. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Citoyenne und citoyen, bitte, Staatsbürgerinnen und Staatsbürger. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Habe ich doch gemeint. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Das ist das europäische Patriarchat, Frauen sind immer „irgendwie“ mit-gemeint. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">54-55 [durch muslimische Familien gewünschte Befreiung vom Schulsport oder Schwimmunterricht] </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Wenn Eltern oder Erziehungsberechtigte ihre Kinder vom Schulsport befreien lassen, auch ärztliche Atteste sind, bei jeder Schülerin und jedem Schüler sehr kritisch zu prüfen, dann ist das für mich ein Alarmsignal, das auf eine konservative, orthodoxe Interpretation des Islam schließen lässt. Hier ist die von Lamya Kaddor so gerne im Munde geführte „Sensibilität“ wirklich gefragt. Nicht selten sind es gerade diese Milieus, in denen Prügel und Zwangsheirat drohen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Auch scheint mir die Gefahr von Ketten-Reaktionen gegeben, ein Sich-Ausbreiten vom angeblich spontanen Wunsch nach Abmeldung vom Schulsport unter den sich wechselseitig überwachenden und zugleich ja vielleicht fundamentalisierenden Familien islamisch geprägter Straßenzüge. Die Islamverbände und radikalen Moscheegemeinden agitieren hart, die Abmeldeformulare können über einschlägige Internet-Seiten von islamloyalen Eltern gefunden und ausgedruckt werden<a name="_ftnref56" href="#_ftn56"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[56]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> ,<a name="_ftnref57" href="#_ftn57"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[57]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> . </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">55 Artikel 7 Absatz 1 Grundgesetz </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Kaddor interpretiert das Grundgesetz recht großzügig. So heißt es in Artikel 7 Absatz 1 GG: „Das gesamte Schulwesen steht unter der Aufsicht des Staates“. Um diesen Absatz in Kaddors Sinne auszulegen, muss man weit vom Gesetzestext abweichen, wenn man wie Kaddor den staatlichen Bildungs- und Erziehungsauftrag ableiten will. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Aufsicht heißt: Die Republik überprüft und genehmigt für alle Schultypen Lehrinhalt, Lehrmethodik und Curriculum, auch für Privatschulen oder Bekenntnisschulen. Es gilt die Hoheit des Staates, der Vorrang des Grundgesetzes, nicht der Vorrang der Scharia. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Im Artikel 7 Absatz 2 betont und garantiert der Staat die Freiheit der Erziehungsberechtigten, zumeist der Eltern, über die Teilnahme des Kindes (d. h. des unter 14 jährigen jungen Menschen) am Religionsunterricht zu bestimmen. Säkularen Muslimen oder Ex-Muslimen ist damit zugesichert, dass sie ihr Kind ohne Gefahr für Gesundheit und Leben vom (islamischen) Religionsunterricht abmelden dürfen. So wichtig ist der Verfassung die negative Religionsfreiheit (anders als Prof. Schachtschneider vermutet). </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">55 Um jedoch vom Schwimmunterricht befreit zu werden, muss die Schülerin glaubwürdig darlegen können, dass sie durch die Teilnahme in einen Gewissenskonflikt kommt. </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Das wird ja wohl kein Problem sein: Wenn mir nur oft genug vorgehalten wird, dass ich mich „islamisch zu bedecken“ habe, um ins Paradies zu kommen, gerate ich rasch in den islampädagogisch erwünschten Gewissenskonflikt. Die koranisch angedrohten Höllenstrafen dürften eigentlich ausreichen, notfalls helfen die Erziehungsberechtigten mit islamkonformer Prügel nach. So erklären sich die 44,5 Prozent türkischer Migrantenkinder mit Misshandlungen und schweren körperlichen Züchtigungen in den Familien<a name="_ftnref58" href="#_ftn58"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[58]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Statt den geschlechtergetrennten Sportunterricht durchzusetzen, sollte sich Pädagogin Kaddor hörbar von der Hölle verabschieden. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Das kann sie nicht, das wäre lebensgefährlich. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Ich denke, es gibt keinen Zwang im Glauben? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Du musst verleugnen, gezwungen zu sein, sonst geht es dir schlecht. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Die allseits einschüchternde Doktrin der Scharia würde verdampfen, gäbe es nicht diese kopftstarken Milieus, die von der ’autoritären Persönlichkeit’<a name="_ftnref59" href="#_ftn59"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[59]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> geprägt sind. Ohne die mitnichten angeborene, vielmehr permanent und angestrengt erzeugte Familien- und Gruppenkultur des ’autoritären Charakters’<a name="_ftnref60" href="#_ftn60"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[60]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> wäre der Islam reformfähig, demokratietauglich. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">56 [Sport, Schulsport. Es] ist darauf zu achten, dass durch (…) Schamvorstellungen keine zusätzlichen Belastungen (…) auftreten. Deshalb ist eine besondere Aufsicht bei der Trennung der Geschlechter beim Umkleiden u. Ä. von großer Bedeutung. </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Es reicht doch wohl, dass Allahs Auge ständig guckt, guckst du? Kaddor will die islamsensiblen Sittenwächter in der Mädel- und Buben-Umkleidekabine! Urlaubsgrüße aus dem Mittelalter. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Wie wird Pädagogin Kaddor das den Schülerinnen und Schülern erklären, dass ab sofort für die Mädchen eine Sittenwächterin und für die Jungen ein Sittenwächter in der Duschkabine Wache schiebt? Was sagen die Mädchen und Jungen eigentlich dazu, plötzlich unter der prickelnd-erfrischenden Duschbrause sittenstreng beäugt zu werden? Ob Deutschlands nichtmuslimische oder ex-muslimische Eltern derartige pädagogische Konzepte der Überwachung begrüßen werden? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Ich fürchte, die kommen sich schariatisch-erregt vor, das Kontrolliertwerden bezüglich eines tabuhaft-dämonischen Sexuellen steuert zwei neurotische Ebenen an, steuert sowohl die voyeuristisch-exhibitionistische als auch die masochistisch-sadistische Ebene an, damit hat die Scharia auf obszön-verklemmte Weise Sex-Appeal. Islam geilt auf. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Lernziel: Du darfst dir nicht vertrauen, dein Körper zieht, zumal als Frau, das Satanische an. Als Frau bist du, so die Logik von Koran, Hadithen und Scharia, teuflische Verführerin. Als männlicher Jugendlicher bist du (dschihadistischer) Beauftragter deines Trieblebens, ist dein Ausüben sexualisierter Gewalt dein von Allah auferlegtes Schicksal. Die von der Scharia vorgesehene Rolle jeder Frau als Verführerin gilt auch für die nichtmuslimischen Mädchen, ebenso definiert sie konzeptionell (fitra, ’aura) auch den sittlich minderwertigen (dhimma) männlichen Nichtmuslim als wesensgemäßen Triebtäter. Allahs Patriarchat. Derart verunsicherte Muslimas werden niemals zugeben, zur Verschleierung des Haares gezwungen worden zu sein. Sie werden immer davon überzeugt sein, dass das Kopftuch schützt. Was macht dieses Erziehungskonzept mit den nichtmuslimischen Klassenkameradinnen und Klassenkameraden? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Aufpasser in Waschsaal und Duschkabine? Nicht etwa schulischerseits die (panische) Kontrolle auf Drogen, nein, es geht der ordnungspolitischen Scharia um Überwachung des Genitalen und Sexuellen. Bei Mädchen und bei Jungen. Mädchen als angebliche Täterin der Vergewaltigung nach weiblichem Verführen, Jungen als angebliches Opfer weiblicher Verführung. Die Scharia vertauscht Täter und Opfer. Die gelangweilte Demokratie war der Freiheit überdrüssig, sie fordert den Nebel der „kultursensiblen“ Wertebeliebigkeit, in welchem sie ganz richtig jene schmerzenden Sklavenketten wittert, nach denen sie begierig ist. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">58 Ihre Töchter müssen bis zur Eheschließung unberührt bleiben und haben ihre Jungfräulichkeit um jeden Preis zu bewahren. </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K Das haben sie, auch um den Preis des Lebens. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">58 Dies kann in besonders konservativen Familien dazu führen, dass als letztes Mittel sogar Gewalt angewendet werden muss. </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Alle Gewalt geht vom Volke aus. Körperliche Unversehrtheit ist ein wichtiges Rechtsgut. Richtig, orthodoxe islamische Milieus und familiäre Gewalt gehören eng zusammen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">59 Kamel-Fatwa [Kaddor zitiert und erklärt ausführlich die Kamel-Fatwa]. Bis heute berufen sich viele streng gläubige Eltern auf das von einem Islamologen ausgestellte Rechtsgutachten. Diese so genannte „Kamel-Fatwa“ besagt, das Musliminnen ohne männliche Begleitung nicht an einer Klassen- oder Studienfahrt teilnehmen dürfen, deren Entfernung größer ist als die Strecke, die ein Kamel während einer Tages- und Nachtreise zurücklegen kann (…), etwa 80 Kilometer. </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Die Kamel-Fatwa wurde von dem Islamisten Amir Zaidan<a name="_ftnref61" href="#_ftn61"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[61]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> unterzeichnet, der nach eigenen Aussagen das Gedankengut der fundamentalistischen Muslimbruderschaft<a name="_ftnref62" href="#_ftn62"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[62]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> vertritt, das auch ganz praktisch Terrorismus umfasst. Zaidan studierte im radikalislamischen Studienzentrum (von Saint-Léger-de-Fougeret<a name="_ftnref63" href="#_ftn63"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[63]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> bei) Château-Chinon (Burgund, Frankreich), das heißt im der Muslimbruderschaft nahe stehenden Institut Européenne des Sciences Humaines (IESH)<a name="_ftnref64" href="#_ftn64"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[64]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. Dort im burgundischen IESH wird angehenden Imamen die für Deutschlands Intellektuelle so folkloristisch-harmlos erscheinende nikāh (islamische Imam-Ehe) gelehrt und steht al-Qaradāwi<a name="_ftnref65" href="#_ftn65"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[65]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> als spirituelle islamische Autorität in hohen Ehren<a name="_ftnref66" href="#_ftn66"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[66]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">Vielleicht unterstützt Kaddor teilweise die islampädagogischen Ambitionen des syrischen Zaidan<a name="_ftnref67" href="#_ftn67"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[67]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>, der in Österreich das Islamische Religionspädagogische Institut (IRPI) leitet? Zu IRPI siehe auch hier unter Seite 28 „Speisegesetze. Erlaubtes und Verbotenes“. Eine schariafreundliche Akademie namens IRPA, Wien, steht der Kairoer al-Azhar nahe und ist im selben Haus ansässig wie das IRPI, Zaidan führt etwas autokratisch die ebenso einflussreiche wie nebulöse Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ). Aufgrund von österreichischen Gesetzen, die bis ins Jahr 1912 und sogar 1874 zurück reichen, hat die IGGiÖ den Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts und gilt sie als anerkannte Religionsgemeinschaft in Österreich. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">Den religionspolitischen Kurs der staatlich gewürdigten und rechtlich privilegierten IGGiÖ geben der Sympathisant der Muslimbruderschaft Amir Zaidan und der islampädagogisch an Yūsuf al-Qaradāwi orientierte Anas Shakfeh vor. Der weltweit höchst einflussreiche Gelehrte al-Qaradāwi vertritt die islamischen theologischen Positionen, dass für jede Frau das Kopftuch und die Körperbedeckung bis auf Gesicht und Hände verpflichtend sei, dass die Ehefrau vom Ehemann geschlagen werden dürfe (nur leicht, nicht ins Gesicht), dass weibliche Genitalverstümmelung erlaubt sei (nur etwas schneiden). Selbstmordattentate gegen die dār al-harb, beispielsweise gegen Israel, so al-Qaradāwi, seien schon in Ordnung, und Homosexuelle hätten öffentlich hundert Peitschenhiebe verdient. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">Kaddor verschweigt uns, dass (Kaddor: „Islamologe“) ’Islamologie’ keine anerkannte Wissenschaft ist und zu ’Islamwissenschaft’ ungefähr so steht wie Astrologie zu Astronomie oder Alchimie zu Chemie. Der Verfassungsschutz von Baden-Württemberg nennt Amir Zaidan „höflich gesagt einen ultraorthodoxen Muslimen“ während die deutsche Islamwissenschaftlerin Claudia Dantschke erklärt: „Zaidan hat in Hessen für seine Mitglieder faktisch versucht, eine Art parallele Rechtsordnung durchzusetzen.“ Woraufhin es uns täglich mit muslimischen Migrantenkindern arbeitenden Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen wenig nachvollziehbar erscheint, dass der erklärte Bewunderer der Gedanken der Muslimbruderschaft, Herr Amir Zaidan, ganz offiziell Lehrer für den islamischen Religionsunterricht an Österreichs Schulen ausbilden darf<a name="_ftnref68" href="#_ftn68"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[68]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">Im November 2007 nahm Österreichs Vizekanzler Molterer die kaum zuzumutende Qual auf sich und las das seit 24 Jahren bestehende Curriculum der Islamlehrer-Ausbildung. Wilhelm Molterer (ÖVP) entdeckte beim leider stets so anstrengenden Lesen („ich machte mir die Mühe“), dass in dem von Amir Zaidan geprägten Institut seit einem Vierteljahrhundert nichts anderes als die an der ganzen Scharia ausgerichtete islamische Gesellschaftsordnung gelehrt wird, der Islamstaat, das Kalifat<a name="_ftnref69" href="#_ftn69"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[69]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. Gut für die freiheitliche Demokratie, dass Molterer sofort und laut eine Änderung des Lehrplans forderte: „Wir haben in Österreich einen demokratischen Rechtsstaat und keinen islamischen Staat!“ Der verantwortliche, aus Syrien stammende Anas Shakfeh<a name="_ftnref70" href="#_ftn70"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[70]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> sagte zu, den schulischen Unterrichtsinhalt ’islamischer Staat’ (Shakfeh: „diese Formulierung“) zu streichen<a name="_ftnref71" href="#_ftn71"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[71]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. Das schulische Lehren der Scharia scheint Herrn Molterer unbesorgt zu lassen, vielleicht kennt er die politisch folgenreiche ewige Pflichtenlehre nicht. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">Wikipedia berichtet, dass Shakfeh ein ganzes Jahrzehnt lang unbeanstandet das Schulbuch ’Erlaubtes und Verbotenes im Islam’ des einflussreichen islamistischen Predigers al-Qaradāwi verwendet hat und heute für 360 Religionslehrer und 2.700 Schulen in Wien zuständig ist als der einzige Fachinspektor für islamische Religionslehrer. Kritiker halten Shakfehs IGGiÖ, die gerechtfertigt nur einen winzigen Bruchteil der Muslime Österreichs vertreten dürfe, doch beanspruche, alle Muslime zu vertreten, für undurchsichtig und für undemokratisch geführt<a name="_ftnref72" href="#_ftn72"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[72]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">61 Klassenfahrt. In dem Prozess des gemeinsamen Planens kann es hilfreich sein, wenn sich eine muslimische Mutter oder ein Vater oder auch eine besondere Vertrauensperson bereit erklärt, die Klasse auf der Fahrt zu begleiten. Manchmal hilft ein zwangloses Zusammensein der Eltern in der Vorbereitungsphase </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Fahrtbegleiter, Kontrolletti oder was? Womöglich der Hodscha aus der Moscheegemeinde? Es gibt auch orientalische Atheistinnen und Atheisten, die wären, wenn überhaupt, die geeigneteren, objektiveren Begleiterinnen und Begleiter, da auch nichtmuslimische oder sogar entschieden islamkritische Schülerinnen und Schüler den Anspruch darauf haben, nicht von der Scharia oder sonst einer (angeblichen) Religionspflicht gegängelt zu werden. Das rituelle islamische Gebet kann übrigens nachgeholt werden<a name="_ftnref73" href="#_ftn73"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[73]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>, es ist nicht sinnvoll, das gemeinsame Programm beim Aufenthalt in Schullandheim oder Jugendherberge fünfmal täglich zu unterbrechen. Der gemeinschaftsbildende Effekt einer Klassenfahrt wäre aufgebrochen, wenn Teilgruppen sich segregieren, um sich zu Kulthandlungen zurückzuziehen. Aus dem gleichen Grund appelliere ich an alle, die Klassenfahrt als kopftuchfreie Zeit zu gestalten. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Man sollte auf Eltern verzichten, die Kinder brauchen gerade den für sie vielleicht ja erstmaligen „elternlosen“ Freiraum. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Bei Klassenfahrten können aktive Eltern ihre Dienste der Nachbarschule oder wenigstens Parallelklasse anbieten. Aus pädagogischen Gründen sollten Eltern ihre eigenen Kinder auf schulischen Veranstaltungen nicht betreuen, grundsätzlich mögen sich Mütter und Väter mit und ohne Religion gerne in die Gemeinwesenarbeit ihres Wohnortes einbringen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Ein zwangloses Elterntreffen, überhaupt eine gute Gemeinschaft unter den Eltern der Klasse oder Jahrgangsstufe oder Schule ist sicherlich eine nützliche Kultur und einigen Einsatz wert. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">62 Gute Gelegenheiten für einen solchen Austausch, an dem sich alle beteiligen sollten, sind Zusammenkünfte der Schüler, Eltern und Lehrer nach Klassenfahrten. Dabei können Bilder, Filme und andere Produkte der Fahrt gezeigt werden; (…) es sollte deutlich werden, welche Erwartungen und Befürchtungen erfüllt bzw. überwunden wurden. </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Ein guter Vorschlag, der leider noch viel zu selten umgesetzt wird. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">63 In der vorislamischen Zeit, der sogenannten Dschahiliya, war es nicht nur üblich, neugeborene Mädchen bei lebendigem Leibe zu begraben, sondern ebenfalls aus Armut sämtliche Kinder zu töten. Deshalb haben muslimische Eltern die Pflicht, sich um ihre Kinder zu sorgen und diese nicht aus Armut oder aus anderen Gründen zu vernachlässigen oder gar zu töten. </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Die Menschen der Zeit der dschāhiliyya können also nicht alle arm gewesen sein, sonst hätten sie sich vollständig ausgerottet. Was für eine wissenschaftsferne Gräuelpropaganda gegen die Kulturen der Antike. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Sind für Kaddor nichtreligiöse Eltern oder Eltern anderer Religionen und Weltanschauungen grausame Barbaren? Abgesehen davon, dass alle Eltern, welcher Religion oder Nichtreligion auch immer, ihre Kinder schützen und fördern müssten, sollten so genannte muslimische Eltern auch nicht riskieren, ihre Mädchen genital zu verstümmeln (female genital mutilation, FGM). Genau dieses, Leib und Seele extrem zerstörende Initiationsritual jedoch fordert die islamische Rechtsschule der Schafiiten verpflichtend ein, die Kairoer al-Azhar und die Muslimbruderschaft billigen oder empfehen die FGM da, wo es angeblich nötig ist, während die höchste Autorität des sunnitischen Islams, Yūsuf al-Qaradāwi, die Frauenbeschneidung großzügig als „erlaubt“ toleriert. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">Für mich sind häusliche Gewalt, Zwangsverheiratung von Mädchen und Jungen sowie der Tugendterror, der noch halbe Kinder in den Suizid treibt (autobiographisch bei Serap Çileli: ’Wir sind eure Töchter, nicht eure Ehre’; literarisch bei Orhan Pamuk: ’Schnee’), keine Form elterlicher Fürsorge. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Mit dschāhiliyya ist im Islam die vorislamische Zeit gemeint als die ’Zeit der Unwissenheit’, sie entspricht ungefähr dem christlich-dogmatischen Begriff ’vorchristliche Barbarei’ oder ’Heidentum’<a name="_ftnref74" href="#_ftn74"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[74]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. Der Islamist Sayyid Qutb<a name="_ftnref75" href="#_ftn75"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[75]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> deutete den Begriff dschāhiliyya tagespolitisch<a name="_ftnref76" href="#_ftn76"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[76]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> und bezichtigte alle Gegner seines islamischen Fundamentalismus als Anhänger und Angehörige der dschāhiliyya, sprich als sittlich minderwertige Menschen, als de-facto-Islamapostaten, Feinde Allāhs. Ist Kaddor, die uns die orthodoxe islamische Auffassung des Begriffs aufwändig erklärt und ihn zugleich in die Gegenwart transponiert, ist ihr die islamistische Lesart von dschāhiliyya unbekannt? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">63 Im Koran ist an keiner weiteren Stelle eine Pflicht der Eltern gegenüber den Kindern aufgeführt. Vielmehr müssen sich die Kinder den Eltern gegenüber verpflichten. </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Bin ich froh, dass ich in einem Land lebe, in dem das Grundgesetz gilt, das in Grundgesetz Artikel 6 Absatz 2 vom „natürlichen Recht“ und von der „zuvörderst (…) obliegenden Pflicht“ zur „Pflege und Erziehung der Kinder“ spricht, die für alle (!) Eltern oder anderen Erziehungsberechtigten gilt. Hier geht es eben nicht nur um die Garantie, dafür zu sorgen, dass das Kind überlebt, sondern elterliche Fürsorgepflicht umfasst Erziehung zur Mündigkeit im Denken und Handeln sowie zu der individuellen Teilhabe an der demokratischen Gesellschaft. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">Die elterliche Rolle, wie sie das Grundgesetz voraussetzt, fördert Fähigkeiten und Talente und befähigt das Kind, sich selbständig Wissen aus allgemein zugänglichen Quellen anzueignen. In solchen Familien pflegt man einen liberalen, emanzipatorischen Erziehungsstil, der Mädchen und Jungen gleichermaßen altersgerecht in die Lage versetzt, sich an Entscheidungsprozessen zu beteiligen. Während derart aufwachsende junge Menschen nach und nach ihre Biographie völlig eigenständig entwerfen können, sind korangetreu erzogene Kinder bestimmten, vormodernen Lebenskonzepten unterworfen. Sich des eigenen Verstandes zu bedienen (Kant, sapere aude) bleibt durch die islamische Pflichtenlehre nachhaltig verboten. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Im klassischen Islam ist das Kind Besitz der Eltern, Wertanlage, die zu verheiratende Tochter ist eine Art Handelsgut (Brautgeld<a name="_ftnref77" href="#_ftn77"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[77]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> ,<a name="_ftnref78" href="#_ftn78"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[78]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> ). Eine Individualität ist von Koran und Scharia gar nicht vorgesehen, Frauen sind schariarechtlich zu diskriminieren, Nichtmuslime haben geringeren Status. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Die / der Einzelne ist Erfüllungs- und Vollstreckungsgehilfe von Stamm und Umma, der die Reinheit der Frauen überwacht und den beschlossenen Ehrenmord vollzieht. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">64 Der ungütige und respektlose Umgang mit seinen Eltern wird vom Propheten als zweitschwerste Sünde nach der Anbetung anderer Götter bzw. Götzen neben Gott [Allāh] gesehen. </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Schirk, Beigesellung, der Islam wirft den trinitarischen (de facto allen) Christen traditionell vor, mit dem Jesus als Gottessohn ’Beigesellung’ zu betreiben; Kaddor schreibt ärgerlicherweise Širk, was die elektronische Suchfunktion zum Begriff Schirk erschwert. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Klar, Papi und Mami sind ja auch fast so erschreckend und unhinterfragbar wie Gott. Es ist eine zu leistende Entwicklungsaufgabe des vielleicht Acht- bis Sechzehnjährigen, allmählich die gerade durch Religion und Tradition postulierte jedenfalls verstärkte angebliche Allmacht und Unfehlbarkeit der Eltern zu relativieren und die, vielleicht verzeihlichen jedenfalls erklärlichen, ganz individuellen Schwächen der Eltern zu erkennen und sich vom elterlicherseits eingeforderten Gehorsam loszulösen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">Religionsunterricht, der für die freiheitliche Demokratie tauglich sein soll, muss diese Aufgabe des individuellen Erwachsenwerdens (Emanzipation) begleiten. Kaddor müsste zu dieser behutsamen Kritik an der archetypisch-abstrakten wie konkret-persönlichen Elternrolle, eine Kritik, die von jedem erwachsen werdenden jungen Menschen zu leisten ist, hörbar ermutigen beziehungsweise zu ihr überhaupt erst einmal in der Lage sein. Kaddor distanziert sich nicht von der islamisch verlangten („vom Propheten“, Kaddor) Gehorsamspflicht den Eltern und der Sunna-Tradition gegenüber, was der tausend Jahre alten, radikalen Außensteuerung der arabischen Kindererziehung entspricht beziehungsweise diese erklärt, die ein jedes autonomes Urteilen zu verhindern trachtet und, bislang recht erfolgreich, der kulturellen Moderne Widerstand leistet. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">Diese Kultur des Einschüchterns und Gehorchens verschmilzt weltweit mit dem so genannten Islam. Es könnte einen anders orientierten Islam geben, der das Gewissen über den Gehorsam stellt, wie ihn etwa Ayaan Hirsi Ali fordert<a name="_ftnref79" href="#_ftn79"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[79]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. Lamya Kaddor will diese, an Aufklärung und Psychoanalyse gereifte Religiosität nach besten Kräften und wohl auch mit der erstaunlich großzügigen Billigung der nordrhein-westfälischen Landesregierung verhindern. Schulischer Religionsunterricht an staatlichen Schulen jedoch darf kein die Emanzipation des Individuums verhindernder, die universellen Menschenrechte mit dem dreist eingeforderten Schariavorbehalt ironisierender Polit-Islam sein. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">Hier, bei Lehre und Verbreitung der Scharia, haben „alle Deutschen“ durch Artikel 20 Absatz 4 des Grundgesetzes das Recht zum Widerstand: „gegen jeden, der es unternimmt, die verfassungsmäßige Ordnung zu beseitigen.“ Die von Thomas Kufen unterschriebene Handreichung der Lamya Kaddor sollte vom Bundesamt für Verfassungsschutz auf eine etwaige extremistische, gegen den Fortbestand der für alle (auch für Menschen aus muslimischem Großeltern- und Elternhaus) zugänglichen freiheitlichen Grundordnung gerichtete Gesinnung und Propaganda geprüft werden. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">Zusätzlich ist der in der Handreichung vielfach begangene explizite Aufruf zur Befolgung von Partikeln der letztlich kohärenten und totalen Scharia<a name="_ftnref80" href="#_ftn80"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[80]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> womöglich ja dazu geeignet, die Menschenwürde dadurch zu gefährden, dass sie Teile der Bevölkerung angreift. Nichtmuslime, Islam-Apostaten sowie alle Mädchen und Frauen werden von der Scharia (Koran, Hadithe, Fatwas; die Konzepte von Dhimma, Dschihad, Kalifat) diskreditiert. Das aber würde über den vielleicht betroffenen Jugendmedienschutz<a name="_ftnref81" href="#_ftn81"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[81]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> hinaus eine Gefährdung des öffentlichen Friedens darstellen, Tatbestandsmerkmal von § 130 StGB (Volksverhetzung). </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">Islamische Religionslehrer, sollte die Bundesrepublik sie überhaupt an den öffentlichen Schulen zulassen wollen, müssen sich von der konzeptionellen Erziehung zur Scharia distanzieren und dürfen die Scharia auch nicht in Elementen in einem das Kind oder den Jugendlichen einschüchternden und „überwältigenden“ Bekenntnisunterricht im Klassenzimmer lehren. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Islamischer Religionsunterricht ist bis auf Weiteres nicht schulreif. Vor allem die Damen und Herren, die offen oder verdeckt in Islamverbänden in Führungspositionen organisiert sind, haben mein Vertrauen für alle Zeit verspielt. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Im Sinne von Artikel 7 Absatz 3<a name="_ftnref82" href="#_ftn82"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[82]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> ist der so genannte Islam, solange er ein auf absoluten Pflichtengehorsam (Scharia) und grundrechtswidrige Rechtsfindung (Fiqh) gegründeter herrschaftspolitischer Kult ist, keine Religionsgemeinschaft. Ein islamischer Religionsunterricht, Kaddors hier analysierte Handreichung mag das hinreichend belegen, kann einstweilen an Deutschands öffentlichen Bildungseinrichtungen von Kindergarten bis Gymnasium nicht erteilt werden. Nach Kaddors eigener Aussage<a name="_ftnref83" href="#_ftn83"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[83]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> ist „die Aufklärung für den Islam nicht übertragbar“, das soll wohl heißen: Die Aufklärung ist auf den Islam nicht anwendbar. Wir möchten ihr entgegnen: Sehr geehrte Frau Kaddor, solange Sie die grundrechtswidrige Scharia propagieren, sind Ihr Lehrinhalt auf die schulisch gebotene Erziehung im Einklang mit der FDGO<a name="_ftnref84" href="#_ftn84"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[84]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> nicht anwendbar. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">65 [An die] beruflichen Perspektiven der Kinder stellen viele muslimische Eltern keine allzu hohen Ansprüche. Vor allem Mädchen werden nicht ermuntert, eine Ausbildung zu machen. Oft ist es Schülerinnen und Schülern nicht besonders wichtig, welchem Beruf sie später nachkommen werden. </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Die erfolgreiche Bewältigung beruflicher Herausforderungen erfordert eine Haltung der neugierigen Weltzugewandtheit, der Selbstsicherheit, der Kreativität und der geradezu wissenschaftlich zu nennenden Experimentierfreude. Wie Kaddor selber zugibt, steht „muslimischen“ jungen Menschen eine derartige Haltung und Denkweise nicht zu. Schülerinnen und Schüler aus muslimisch geprägtem Elternhaus entwickeln, trotz ausreichender Begabung, deshalb wenig Lerneifer, weil sie vor allem als Töchter keine individuelle Biographie entwickeln dürfen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">Speziell von den Mädchen wird erwartet, sich in die traditionelle islamische Frauenrolle einzufügen. Dagegen aufzubegehren ist die zweitgrößte Sünde, zitiert Kaddor, gefährdet das „Ansehen“ der Familie und muss geahndet werden. Auch den Jungen ist es in der Regel nicht gestattet, nonkonformistisch zu leben, als Sittenwächter haben sie jedoch deutlich mehr Kontrollmacht. Berufliche Integration scheitert nicht nur an der aufnehmenden Gesellschaft. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Berufliche Integration, ökonomische Autonomie des Individuums droht die Unhinterfragbarkeit von Großfamilie, Fatwa und Sunna in Frage zu stellen, was es aus Sicht der Fundamentalisten natürlich zu verhindern gilt. Die Herrschaftskultur des Tochtertausches (Zwangsheirat) will energieaufwändig (dschihād) verteidigt sein. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">65 So gut der Kontakt in der Großfamilie ist, so selten sind meist Begegnungen mit Nachbarn, mit den Familien der Arbeitskollegen und den Familien der Mitschüler und Mitschülerinnen, vor allem wenn sie nicht aus demselben Kulturkreis kommen. Die Rangordnung in der Familie könnte nämlich gefährdet werden </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Der von Lamya Kaddor hervorgehobene „gute Kontakt“ zur Großfamilie besteht nur, solange jede und jeder das ungeschriebene Regelwerk (man könnte von Familiensunna oder Stammesscharia sprechen) einhält. Kontakte zu „feindlichen Außenwelt“ werden systematisch unterbunden, damit keine „neuen Sitten“ (islamrechtlich bid’a, Neuerung) einsickern können. Das würde nämlich nicht nur die tradierte familiäre Hierarchie gefährden, sondern Zwietracht (fitna, die Ur-Panik der Umma) unter die Angehörigen bringen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">66 [Integration werde auch verhindert durch die] Überheblichkeit der Mehrheitsgesellschaft </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Manchmal erscheint mir die Kultur der Freunde von Koran und Scharia als arrogant und als die Nichtmuslime in Theorie und Praxis herabwürdigend. Musliminnen und Muslime sehen sich gerne als Opfer, das rechtfertigt weitere Fundamentalisierung oder sogar Aggressivität als eine angeblich notwendige Verteidigung. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Die säkulare kulturelle Moderne bezeichnet die Muslime nicht als Nachkommen von Affen und Schweinen. Die Deutschen nennen die Türken nicht ungläubig, unrein. Im Ernst, Überheblichkeit gibt es doch wohl in jeder Kultur, sie ist eine veränderbare, dabei ablegenswerte Eigenschaft. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">66 [muslimische Eltern und Familien haben] eigene Vorstellungen von Autoritäten, Erziehungszielen und Bildungschancen </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Patriarchalisch eingestellte Eltern auf der ganzen Welt pflegen ihren Töchtern zu sagen: „Was brauchst du einen Beruf, du heiratest ja doch und bekommst Kinder.“ Solchen Eltern sollte man, übrigens gerade auch als Religionslehrerin, antworten: „Warum nicht beides, viele Frauen fühlen sich diesen Herausforderungen durchaus gewachsen, sie sind gerne berufstätige Hausfrau und Mutter.“ </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Kaddor verteidigt phänomenale „eigene Vorstellungen“ muslimischer Eltern in Bezug auf „Autoritäten, Erziehungsziele und Bildungschancen“? Was ist denn, wenn zu diesen elterlichen „Autoritäten“ Hassprediger der Erbakan-Doktrin gehören, die „Erziehungsziele“ denen der HAMAS entsprechen oder die „Bildungschancen“ für Mädchen denen der Wahhabiten oder Taliban, müssen wir das dann kultursensibel begrüßen? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">66 Notwendig und erfolgreich ist eine auf die muslimischen Eltern bezogene spezielle und intensive Elternarbeit der Schule </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Nein, das ist nicht notwendig. Im Gegenteil, die Schule darf „die Muslime“ als Kollektiv in keiner Weise würdigen. Alle Eltern werden gleich angesprochen. Kontakt zu allen, zu jeder und jedem, ja, aber bitte keine Sondervorschriften „bezogen auf“ (Kaddor) ein ethno-religiöses Kollektiv. Tee und Kekse ja, aber für jeden, doch bitte keine kommunikative schulische Islamkultur, schließlich gibt es auch orientalisch-stämmige Christinnen und Christen oder orientalisch-stämmige Atheistinnen und Atheisten sowie säkulare Musliminnen und säkulare Muslime … </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: … die alle auf Ansprache im Einklang mit Sunna und Scharia womöglich keinen gesteigerten Wert legen. Sittenwächter im Lehrerzimmer. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">67 Sprachprobleme. Übersetzungen von Mitteilungen / Formblättern </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Bis auf Flüchtlinge, die vor drei Tagen nur mit einem Koffer nach Deutschland gekommen sind, hätte jeder sich noch in der alten Heimat auf die neue Sprache und Gesellschaft vorbereiten können. Die mittlerweile nachzuweisenden Deutschkenntnisse beim Nachzug von Angehörigen sollten als Chance gesehen werden. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Permanente neue Übersetzungen von schulischen Elterninformationen oder Formblättern ins Türkische oder Arabische begünstigen die Parallelkultur, hier gilt es Schüler wie Eltern zu ermuntern und, durchaus in Erziehungspartnerschaft zwischen Eltern und Schule, Deutsch zu lernen. Im Notfall und bei Gesundheitsinformationen bitte zweisprachig, es wird dann ja besonders ersichtlich, wie dringend es ist, Deutsch zu lernen. Auch die Import-Bräute sollen Deutsch lernen, darunter auch die, die schon seit Jahren ohne ein Wort der Landessprache zu reden (reden zu dürfen) in der Bundesrepublik leben. Jene Importbräute, die wie Gefangene in ihren ’vierzig Quadratmetern Deutschland<a name="_ftnref85" href="#_ftn85"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[85]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>’ leben. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Unabhängig von Religion oder Kulturkreis ist Bequemlichkeit eine weit verbreitete menschliche Eigenschaft. „Verwöhnen“ wir Migrantinnen und Migranten weiterhin, indem wir ihnen Übersetzerinnen und Übersetzer zur Seite stellen, werden sie sich dieser „Krücke“ weiterhin bedienen. Ein anderer Vorteil ausreichender Sprachkenntnisse ist, dass Eltern nicht lebenslang auf die Kompetenz ihrer Kinder zurückgreifen müssten. Das ist für beide Seiten, Eltern und Kinder, vorteilhaft: Der eine braucht sich nicht länger als „sprachloser Bittsteller“ zu „erniedrigen“, die Kinder bekommen nicht mehr Macht, als ihnen entwicklungsgemäß zusteht. Mit dem sozialen Umfeld in Kontakt treten zu können, im Notfall die „Ureinwohner“ um Hilfe bitten zu können, ist eine unter Umständen lebensrettende Ressource. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">67 Fehlzeiten, Verspätungen. [Nur] gut türkisch sprechende Sozialarbeiter mit Zuwanderungsgeschichte [werden Ernst genommen] weil es den Eltern peinlich ist, wenn jemand aus ihrem Kulturkreis auf die Versäumnisse der Eltern bzw. ihrer Kinder hinweist </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Die Deutschen soll man also weiterhin nicht ernst nehmen müssen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Kannst du das nicht anders ausdrücken, Jacques? Aber du hast Recht. Ginge es nach Kaddor, muss es jemand mit Zuwanderungsgeschichte sein, der damit den muslimischen Familien den „Knigge des deutschen Schulwesens“ erklärt. Eine deutsche Kollegin, die Spaß daran hatte, die türkische Sprache zu lernen, reicht Kaddor nicht. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Nachhaltig kulturalisieren und ethnisieren, der muslimische „Kulturkreis“ (Kaddor) darf das? Das Risiko dieses von Kaddor vorgesehenen, vielleicht allzu bequemen Kulturdolmetschers scheint mir auf Migrantenseite ein wachsendes Unverständnis und eine wachsende emotionale Ferne zu „den Deutschen und ihrer Schule“ zu sein und damit die zunehmende Segregation. Die Autorität der autochthonen Lehrer wird untergraben. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">68 Hausbesuche </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Wie stellt sich Kaddor die schulische Kultur der Hausbesuche vor? Sollen nur leistungsschwache Schüler besucht werden oder nur sozial auffällige? Oder etwa nur solche mit Migrationshintergrund? Sinnvoll ist ein solches Vorgehen doch nur, wenn alle Schülerinnen und Schüler im Laufe des Schuljahres Hausbesuch bekämen. Da jedoch die finanziellen, personellen und zeitlichen Ressourcen für solche Vorhaben nicht vorhanden sind, sollte darauf bestanden werden, dass die Eltern den Kontakt zur Schule suchen, am besten aus eigener Initiative, aber durchaus auch nach einer Einladung zum Gespräch. ’Empowerment<a name="_ftnref86" href="#_ftn86"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[86]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>’ in der Elternarbeit wäre hier gefragt. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Kaddor hat den italienischen, kroatischen und russischen Muttersprachler „mit Zuwanderungsgeschichte“ vergessen. Wir sollten drauf bestehen, dass auch ein echter wilder deutscher Lehrer bei den „besonderen“ Eltern mit Migrationshintergrund akzeptiert wird, das ist zuzumuten, wir muten euch Einwanderern Deutschland zu und die Deutschen gleich mit. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">68 Bei der Beratung und den Hilfen zum Übergang von der Schule in die Berufsausbildung kann und muss die Schule nicht nur für die Schülerinnen und Schüler, sondern auch für die Eltern Kontakte zur Arbeitswelt herstellen und über Berufsbilder und Zugänge zum Beruf informieren. </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Auch hier zeigt sich, wie wichtig Sprachkompetenzen in der Landessprache sind. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">Ich halte meine Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern für ausreichend kompetent, Kontakt zu Firmen und Behörden selbst aufzunehmen. Chancengleichheit setzt gleiche Startbedingungen voraus, muslimische Schülerinnen und Schüler brauchen keine Privilegien. Von der ersten Klasse an muss die Schule sich drauf konzentrieren, jedes einzelne Mädchen, jeden einzelnen Jungen zu befähigen, autonom und souverän seinen Berufsweg einzuschlagen. Es ist ureigenste Aufgabe der Pädagoginnen und Pädagogen, den Jugendlichen die notwendigen Fähigkeiten und das theoretische Wissen dafür zu vermitteln. Über Berufsfelder, ‑chancen und Verdienstmöglichkeiten informieren die Agenturen für Arbeit und Jobcenter. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">68 [Schule soll berufsberaterisch tätig sein] Gleichzeitig sind auch die Erfahrungen und Kenntnisse von Vätern und Müttern aus der Arbeitswelt wie auch deren Kontakte als Arbeitnehmer und Arbeitgeber zu nutzen. </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Nur Community-intern? Sollen „muslimische Kinder“ um jeden Preis genau so leben (müssen) wie ihre Eltern – damit auch ja keiner ausbricht? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">69 Moscheegemeinde. Von Seiten der Schule wäre es wünschenswert, in Moscheevereinen engagierte Eltern und andere Vertreter der Moschee einzubeziehen, wenn es um die Deutung und Klärung religiöser Vorschriften geht. </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Falsch liebe Frau Kaddor, das wäre nun allerdings gar nicht wünschenswert, die öffentliche Schule fragt keine Imame oder Hodschas nach sittenpolitischer Rechtleitung, sondern bespricht Sunna-Fundamentalismus, Fatwas, Islamismus, Todesfatwas, Hasspredigten, arabische Architektur und türkische Kochrezepte in den entsprechenden Schulfächern wie Geschichte, Erdkunde, Soziologie oder Hauswirtschaft. Arabische Christen dürfen Schweinefleisch essen, und auch sie haben religiöse Vorschriften, was ja nicht heißt, dass alle Schüler Schweinefleisch essen müssen. Die Moral der sich im Stadtgebiet (Nebenthema: „Moscheekriege“ konkurrierender islamischer Strömungen) als „religiös“ definierenden Gemeinschaften darf nicht den öffentlichen Raum oder gar die Bildungsorte dominieren. Kinder und Jugendliche sind von der öffentlichen Schule nicht als in Kollektive eingesperrte Wesen zu betrachten, sondern als junge Individuen in der Entwicklung. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Kaddor hat das Prinzip des säkularen Staates nicht verstanden. In der Bundesrepublik Deutschland haben wir eine Trennung von staatlichen Einrichtungen und Religionsgemeinschaften. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">70 Der Koran und die Sunna würden für die Regierung eines islamischen Staats die Grundlage bilden. In allen Belangen, die die Zivilgesellschaft oder den islamischen Staat betreffen, müssten die Aussagen aus dem Koran oder der Sunna zugrunde gelegt werden. </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Würden sie. Richtig. Ohne Scharia kein Kalifat, Kaddor trifft die Sache. Die Bundesrepublik Deutschland ist ein parlamentarischer Rechtsstaat, es gelten die an den universellen Menschenrechten orientierten Grundrechte. Möchte Lamya Kaddor den Scharia-Staat im Religionsunterricht lehren, dabei immer, wie hier, den grammatikalischen Konjunktiv verwendend? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Was versteht Kaddor unter dem Begriff „Zivilgesellschaft“? Meint sie die Bewohnerinnen und Bewohner einer islamischen Theokratie, das heißt eines Imamats oder Kalifats<a name="_ftnref87" href="#_ftn87"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[87]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> beziehungsweise eines islamischen Staates wie das neu entstandene Afghanistan, in dem jedes Gesetz unter Schariavorbehalt steht? Zivilgesellschaft hat mit Gewaltenteilung und freiheitlicher Demokratie zu tun, Kaddor jedoch redet in diesem Augenblick von einem Staatswesen, dessen oberster Souverän Allah ist. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">70 Mit der Installierung eines islamischen Gottesstaates entsteht eine theokratische Struktur, die das Gemeinwohl aller Menschen und das Wohl des Individuums nach den Vorschriften des Korans und des Propheten sichern soll. </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Absolut richtig. Diese Struktur hat die Pädagogin aus Dinslaken-Lohberg verstanden. Lamya Kaddor wird hier sehr deutlich: Die Theokratie hat keine Gewaltenteilung, keine Grundrechte, keine universellen Menschenrechte, der Einzelne ist nichts, die Umma alles<a name="_ftnref88" href="#_ftn88"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[88]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. Individuelle Handlungsfreiheiten und Gestaltungsoptionen stehen niemandem mehr zu. Neugieriges Fragen, Erforschen der Welt, Reflektieren von Sachverhalten ist im islamischen Gottesstaat erwiesenermaßen ungesund<a name="_ftnref89" href="#_ftn89"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[89]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Öffentliche Auspeitschungen finden statt, Atheisten oder Islamkritiker sind nach gebührender Ermahnung zu töten. Mit dem entsprechenden Warnhinweis auf Risiken und Nebenwirkungen der islamischen Theokratie versehen, informieren wir Islamkritiker ebenfalls zum Kalifat, doch Kaddor verschweigt uns eben die Risiken. Kaddor informiert Deutschlands Lehrerzimmer über den islamischen Gottesstaat und Thomas Kufen unterzeichnet die Sache. Alles Integration oder – was? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">Im Gottesstaat ist von beidem nicht mehr zu sprechen, weder vom Individuum noch von einem Gemeinwohl. Kaddor lehrt das Kalifat. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">70 Merkmale der islamischen Gesellschaft: Gerechtigkeit, Solidarität und Brüderlichkeit </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Gerechte Steinigungen der Ehebrecherinnen, solidarischer Hass auf Dhimmis und Apostaten, brüderlich verübte Pressezensur. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Darum hat die Aussage einer Frau nur den halben Wert vor Gericht und erbt sie nur 50 %. Juden und Christen gehören ebenfalls nicht uneingeschränkt zu der von Kaddor so genannten Solidarität islamischer Theokratie. Die Ehefrau darf, wie im Koran angeordnet, straffrei geprügelt werden, auch hier das Grundrecht der körperlichen Unversehrt aufgehoben. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">In einer „theokratischen Struktur“ (Kaddor) ist für Musliminnen und Muslime eine bürgerliche Ehe (Zivilehe) nicht länger zugänglich. Frauen haben sich den Männern grundsätzlich unterzuordnen. Scheidungen unterliegen der Gesetzmäßigkeit der an-nikāh, das heißt der Imam-Ehe<a name="_ftnref90" href="#_ftn90"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[90]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>, dem Mann ist die Scheidung unverhältnismäßig viel leichter gemacht, der geschiedenen Frau droht die soziale Exklusion und die zwangsweise Wiederverheiratung oder auch die Tötung durch ihre Herkunftsfamilie. Das Sorgerecht für Kinder hat nach der Scharia grundsätzlich der Vater. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">71 Den Islam in Deutschland in deutscher Sprache zu vermitteln, sollte in der Zukunft von hier ausgebildeten Theologen bzw. Islamwissenschaftlern erfolgen. </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Islamwissenschaftler sind nicht dazu ausgebildet, Theologie zu betreiben. Die antidemokratische Scharia und die vormoderne, fundamentalistische und patriarchalische Sunna zu lehren will ich als nichtmuslimischer Steuerzahler nicht mitfinanzieren, schon gar nicht die öffentlichen Schulen betreffend. Das Lehren des politischen (orthodoxen) Islam dient nicht dem Gemeinwohl. In unseren Universitäten wird darauf zu achten sein, dass die Islamwissenschaft nicht in den Würgegriff der islamischen Theologie gerät. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Auch hier äußert sich Kaddor sehr verschwommen. Kaddor ist Religionslehrerin an staatlichen Schulen. Überschreitet Kaddor damit nicht ihren Zuständigkeitsbereich? ’Geschichte des Christentums (Kirchengeschichte)’ ist, sehr geehrte Frau Kaddor, ein anderes Sachgebiet als ’Katholische Moraltheologie’ oder ’Fundamentaltheologie.’ </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">72 Wer könnte Ansprechpartner für die Schule bei benachbarten Moscheevereinen sein? (…) In natürlicher und zwangsloser Weise können und sollten die Religionslehrkräfte den Kontakt zur Moscheegemeinde herstellen, aber auch die dort engagierten Eltern und dort eingebundene Schüler und Schülerinnen sind gute Vermittler. </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Schura<a name="_ftnref91" href="#_ftn91"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[91]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> in der säkularen Schule? Der ’heiße Draht’ zu den islamischen Geistlichen der lokalen Moscheegemeinden. Wozu soll dieser ’kleine Dienstweg’ denn eingerichtet werden? Etwa, um schwarze Schafe unter den Schülern den Islamtheologen zu „melden“, damit der diesen Schüler „rechtleitet“? Deutschlands Pädagoginnen und Pädagogen sollten mit ihren erziehungsschwierigen Schülern auch ohne Unterstützung von Imam oder Hodscha klar kommen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">Listig versucht Kaddor über die Möglichkeit der künftig in Deutschland ausgebildeten Imame, Hodschas oder Islamtheologen, den Einfluss der Islamverbände und der ihnen angeschlossenen Moscheevereine auf die säkulare Schule bezüglich Seelsorge, Erziehungsberatung und bezüglich des islamischen Religionsunterrichts zu stärken. Hatte Dr. Wolfgang Schäuble den Einfluss der Koranschulen durch die Mitsprache der Schulverwaltung eindämmen wollen, wird durch die von Kaddor angedachte „vertrauensvolle“ enge Einbindung an die lokalen islamischen Gotteshäuser eben diese Indoktrination wieder zugelassen. Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte der Schule stünden unter permanenter Beobachtung hinsichtlich des (vermeintlichen) islamischen Wohl- oder Fehlverhaltens. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">Da Kaddor der Auffassung ist, „die Aufklärung ist für den Islam nicht übertragbar<a name="_ftnref92" href="#_ftn92"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[92]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>“ und sich dafür einsetzt, dass diese Religion „in allen Facetten“ (Kaddor, diese Handreichung, 11) gelebt und damit auch gelehrt werden kann, politische Scharia und Kalifat eingeschlossen, müssen wir Demokratinnen und Demokraten aus Wissenschaft, Pädagogik und Politik diesem Wunsch entgegentreten, dass künftig ein erheblicher Teil der deutschen Bildungs-, Erziehungs-, und Kulturlandschaft jeder wissenschaftlichen Supervision und staatlichen Mitbestimmung systematisch entzogen sein soll. Die Islamverbände und die ihnen angeschlossenen Moscheegemeinden werden die dazu notwendige Transparenz niemals erreichen oder anstreben. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">Uns könnten Parallelen zum berüchtigten und gefürchteten System der Blockleiter oder „Blockwarte“<a name="_ftnref93" href="#_ftn93"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[93]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> der NSDAP auffallen, Bürgerinnen und Bürger der ehemaligen DDR mögen sich an die sichtbaren und unsichtbaren „Dienstleister“ des Ministeriums für Staatssicherheit<a name="_ftnref94" href="#_ftn94"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[94]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> (MfS) erinnert fühlen. Das gezielt einschüchternde, notfalls mit Gewalt durchgesetzte, System des Überwachens, Bespitzelns und Verschleierns ist durch und durch islamisch. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Einen anderen Islam gibt es nicht. Noch nicht. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">73 evangelische Jugendarbeit. Ganztagsbereich </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Will Kaddor künftig die islamische Jugendarbeit im Ganztagsbereich? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Natürlich, auch die Hausaufgabenbetreuung, Sprachförderung und Kulturpädagogik, die Erlebnispädagogik, die Jugendfreizeiten und Sprachcamps (Stichwort: Muslimische Pfadfinder<a name="_ftnref95" href="#_ftn95"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[95]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>) sollen islamverbandlich im Sinne der Scharia geregelt werden. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">74 Im Rahmen eines islamischen Religionsunterrichts können Schüler und Schülerinnen zu mündigen Muslimen erzogen werden, die in der Lage sind, Glauben und Tradition kritisch zu hinterfragen. </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Versteht Kaddor das sich in das Schicksal der Zwangsverheiratung durch die Eltern Ergeben von Kindern oder Jugendlichen und den damit verbundenen absoluten Gehorsam gegenüber den Eltern als Mündigkeit? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: „Kritisch zu hinterfragen“, das ist die heute geradezu nostalgische, verklärende Emotionen weckende Sprache der deutschen Pädagogik der Jahre 1975 bis 1985. Damit erweckt Kaddor gezielt den Eindruck, ein Interesse an Emanzipation und Demokratisierung zu haben. Die Lehrerin vom Niederrhein macht taqlīd, Sunna-Orthodoxie. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Kaddors islampädagogische didaktische Priorität liegt weniger auf dem Verstehen und Kritisieren des Inhalts von Koranversen und Hadithen als auf dem melodischen Intonieren (Seite 70). </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Was aber hat Stimmbildung und Hocharabischlernen mit Religionsmündigkeit, mit geistig-seelischer Autonomie zu tun? Mit einem ständigen Wiederholen der Forderungen von Sunna und Scharia, wie Kaddor es in der uns hier vorliegenden Lehrerhandreichung macht, gehen Charles Darwin oder Sigmund Freud wohl nicht zusammen. Weist Kaddor ihre Schüler im Religionsunterricht wertneutral auf Darwin und Freud hin? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">74 Koran. Durch diese Verse wird klar, dass der Mensch bei seiner Erschaffung kein Wissen hatte, dieses hat er dann von Gott gelehrt bekommen. </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Kaddor lebt im Mittelalter! Was für ein Fundamentalismus, daneben noch unsäglich arrogant, die Buddhisten oder Atheisten hätten ja dann ebenfalls all ihr Wissen von Frau Kaddors Allāhgott bekommen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Haben sie ja auch, so der orthodoxe Islam. Die Menschen waren alle Muslime, sind alle muslimisch, sie glauben bloß, Atheist oder Jude oder sonst etwas zu sein. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">74 Wissen suchen. Koran 2:31, 32. Tirmidhī </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Der als Verfasser einer der sechs kanonischen Hadithensammlungen geltende at-Tirmidhī<a name="_ftnref96" href="#_ftn96"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[96]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> vertiefte das für alle Muslime verbindliche Konzept des „al-qada’ wa-’l qadar“, was sich mit „du planst, doch Gott bestimmt es vorher“ oder „Der Mensch beabsichtigt etwas, doch (wörtlich und) Gott muss es zulassen“ übertragen lässt. Im Deutschen gibt es das sinngemäß, wenn auch seit Jahrhunderten deutlich weniger fundamentalistisch, als „Der Mensch denkt und Gott lenkt!“ Die derzeit promovierende Kaddor scheint der islamischen Prädestinationslehre anzuhängen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">Ein bildungsverweigernder Schüler der (gar von einem Dhimmī-Lehrer) eine Note bekommt, sei es eine Eins oder eine Sechs, könnte in fatalistisch-fundamentalistischer Weise sagen: „„al-qada’ wa-’l qadar: Es stand geschrieben.“ Und wir wundern uns noch über die geringe Zahl der muslimisch sozialisierten Nobelpreisträger im Vergleich zu den japanisch oder südkoreanisch erzogenen? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">In Koran 2:31, 32 lobpreist Adam den Allāhgott und sagt, dass es kein Wissen geben kann, das nicht von Gott kommt. Ein neuzeitlicher, allzu textgläubiger Muslim könnte zu der womöglichen Fehleinschätzung gelangen, dass alles Wissen, also auch die Technologie der Nichtmuslime somit nur von Allāh stammen kann. Solche auch in der zunehmend ’globalisierten’ kulturellen Moderne an der angeblichen Superiorität des Islam borniert festhaltenden Muslime gibt es nicht wenige. Will Kaddor den schulisch nicht selten prekär integrierten muslimischen Schülerinnen und Schülern einen Zugang zu einem säkularen Wissenserwerb verbauen? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">75 Zudem käme es vielen muslimischen Eltern gelegen, wenn der Staat ihnen Teile der religiösen Erziehung der Kinder abnehmen würde. </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Fundamentalistische Indoktrination auf Staatskosten, egal welcher Weltreligion oder Weltanschauung, können wir nicht bezahlen und erst recht nicht dulden. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Der Staat ist freiheitlich-demokratisch orientiert, nicht monotheistisch-theokratisch. Die öffentliche Schule darf keine Koranschule sein, da muss es, solange der Islam zur Totalität (Polit-Religion) und zur Verkündung einer absolut einzuhaltenden Gehorsamspflicht (Scharia) neigt, deutliche Unterschiede geben. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">75 Religion [muslimischer Jugendlicher]. In einer oftmals fremden und ablehnenden Umgebung wirkt sie identitätsstiftend. </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Ich kann Kaddors Aussage nicht zustimmen. Während die Jungen aus muslimisch geprägtem Elternhaus zumindest bis zu einem Alter von etwa 11 oder 12 Jahren ziemlich frei aufwachsen, kann man ihre Schwestern nicht früh genug auf die islamische Frauenrolle vorbereiten und an das Kopftuch gewöhnen. War es in orthodoxen Familien bisher übliche „religiöse“ Praxis, den Mädchen die „Bedeckung“ mit Beginn der Geschlechtsreife aufzudrängen, sieht man in den Straßen meiner Stadt immer häufiger Dreijährige mit hijāb. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Kaddor erweckt den Eindruck, „die“ muslimischen Jugendlichen würden in Deutschland pauschal abgelehnt, wohl von der nichtmuslimischen Mehrheitsgesellschaft. An dieser entgegengebrachten Sympathie, so sie denn seitens der Zuwanderer erwünscht ist, lässt sich jedoch arbeiten. Die erwähnte „fremde“ Umgebung kann man sich zur Heimat machen – wenn man es denn wollte. Türkischstämmige Jugendliche könnten Experten für Demokratiegeschichte, europäische Geschichte, Heimatkunde und Naturkunde sein, könnten sich in Vereinen der „fremden“ Ureinwohner engagieren. Ist die Fremdheit nicht vielmehr das Erziehungsziel der fundamentalistischen „Wagenburgen“? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">75 Prinzipiell kann man sagen, dass die reine Lehre des Islams kaum gelebt wird. </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Richtig, das geht nur in der islamischen Gesellschaft (Kalifat), alles andere ist Provisorium, halbe Sache. Nur der volle Einsatz für die politische Scharia, mit allen Kräften und Mitteln, würde die Seele des Muslims in der Diaspora (in der er sich aus orthodoxer Sicht nur vorübergehend aufhalten darf) retten. „Die reine Lehre des Islams“ heißt, das verschweigt uns Lamya Kaddor, nikāh, Imamehe, denn die Ziviltrauung würde die „Reinheit“ der Lehre bereits besudeln, da diese demokratisch-zivilrechtliche Errungenschaft (der standesamtlichen Ehe) nicht von Allāh stammt. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">In Syrien, Ägypten und selbst in Saudi-Arabien wird mit dieser Aussage, dass „die reine Lehre des Islams kaum gelebt“ werde, die (ohnehin prekäre) staatliche Legitimität durch politisch aktive Islamisten (etwa der Muslimbruderschaft) ironisiert, in Frage gestellt. Aus Sicht von Tugendwächtern der totalen Sunna ist aber bereits der von jedem frommen Muslim zu benutzende miswak oder siwak, der hölzerne<a name="_ftnref97" href="#_ftn97"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[97]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> Zahnstocher des Propheten gemeint<a name="_ftnref98" href="#_ftn98"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[98]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. Absolute Gehorsamspflicht der „ewigen“ Scharia und Sunna gegenüber ist verlässlich islamisch. Schlussendlich rechnet Allāh ab, nur dein Gehorsam der Großfamilie und Madhhab gegenüber rettet dich vor der schmerzlichen Verdammnis der Hölle. Allāh als Alibi für den prügelnden Ehemann und den seine Tochter zwangsverheiratenden Vater! </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">Klarheit hinsichtlich des „reinen Islams“ wird uns der an Yūsuf al-Qaradāwi<a name="_ftnref99" href="#_ftn99"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[99]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> orientierte europäische Fatwa-Rat ECFR<a name="_ftnref100" href="#_ftn100"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[100]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> schaffen, der denkt für dich, wenn dein Ehepartner oder Vater es etwa nicht tun sollte. Will Kaddor die Jugendlichen in eine seelische Abhängigkeit vom ECFR treiben<a name="_ftnref101" href="#_ftn101"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[101]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>? Ihre Aufgabe wäre es, die jungen Menschen gegen jeden Fundamentalismus zu immunisieren, gerade das würde dem Einzelnen den Weg in eine religiöse Mündigkeit und (damit) in eine freiheitliche, persönliche Spiritualität ermöglichen helfen. Stattdessen scheint Kaddor in Kollektiven zu denken: „die“ Muslime mit „ihren Besonderheiten“. Universelle Menschenrechte sind gut – für Nichtmuslime. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Für Kaddor als bekennend gläubige Muslima, die Koran, Scharia und Hadithen als einzige Quellen eines Allāh wohlgefälligen Lebens postuliert, sind die Würfel gefallen. Selbstverständlich wird die Religionslehrerin „ihre“ Schülerinnen und Schuler auf dem „Weg zur Quelle“ rechtleiten und vor jedem nichtislamischen Einfluss warnen. Wie die säkulare Schule mit dieser praktizierten Gegenkultur umgehen soll, wird sich zeigen und hängt auch von der örtlich zuständigen Schulaufsicht ab. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">75 Bräuche, wie die spezielle Art, das Beschneidungsfest für kleine Jungen zu feiern </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Routine-Jungenbeschneidung ist ein vormodernes, sexualmagisches Initiationsritual<a name="_ftnref102" href="#_ftn102"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[102]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>, gegen das sich alle moderne Pädagogik ganz grundsätzlich positionieren sollte, Ausnahme wäre lediglich die medizinisch indizierte Amputation der Penisvorhaut. Kaddor befürwortet die systematische Jungenbeschneidung, sie käme auch in einige Schwierigkeiten, würde sie die für die at-tahāra<a name="_ftnref103" href="#_ftn103"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[103]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>, die rituelle Reinheit<a name="_ftnref104" href="#_ftn104"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[104]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> und damit für die „Gültigkeit“ des Gebets angeblich unverzichtbare (männliche) Beschneidung in Frage stellen. Jungenbeschneidung ohne medizinischen Grund ist eine Form des sexuellen Missbrauchs und selbstverständlich auch des Verstoßes gegen die grundgesetzlich garantierte körperliche Unversehrtheit. Ebenso wie eine muslimische Frau erst dann in der kulturellen Moderne angekommen ist, wenn sie ihre Tochter nicht zwingt (auch nicht mit dem Allah als Alibi), ein Kopftuch zu tragen, ist auch ein muslimischer Vater erst dann Teil der an den Erkenntnissen von Psychologie und Fundamentalismuskritik gereiften Weltzivilisation, der durchsetzen kann, dass seinem Sohn Präputium und Frenulum erhalten bleiben, sofern kein (säkularer) Mediziner es anders empfiehlt. Weltweit wird Jungenbeschneidung rhetorisch ganz aggressiv bagatellisiert. Es geht um Macht und Ohnmacht, um ein „heiliges“ Unterwerfungsritual, das dazu berechtige, andere zu unterwerfen. Die Ur-Erfahrung des kultisch-rituell „beschnittenen“ Jungen, im genitalen und intimen Bereich Opfer geworden zu sein, ist grundsätzlich Anknüpfungspunkt für die von der „Religion“ geduldete Ausübung sexualisierter Gewalt an Frauen und Männern. Im orthodoxen Islam ist Dreierlei verschmolzen, das Sakrale, das Sexuelle und das Militaristische. Heiliger sexualpolitischer Krieg. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">75-76 Die Vermischung der Religion mit Traditionen und Bräuchen. (…) Denn kulturelles Handeln ist veränderbar, göttliche Gesetze sind es nicht. </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Zur weiblichen islamischen Genitalverstümmelung, wie sie der Theologe ibn-Taymiyya (gestorben 1328), die heutigen Schafiiten beispielsweise in Indonesien oder mehrere prominente al-Azhar-Prediger favorisieren, schweigt Pädagogin Kaddor. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">Was, wenn ein bereits oder noch nicht genitalverstümmeltes Mädchen aus Indonesien, Somalia, Irak oder Ägypten bei ihr im islamischen Religionsunterricht sitzt? Wenn FGM „veränderbarer Brauch“ ist, spricht Kaddor die Eltern und / oder die Betroffenen an, um die Genitalverstümmelung wenigstens an jüngeren Schwestern zu verhindern? Pädagoginnen und Pädagogen müssen den Kontakt zu Beratungsstellen zum Thema ’female genital mutilation’ (FGM) anbieten (können). </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">Wie geht Frau Kaddor mit den in Deutschland lebenden muslimischen Mädchen und Frauen um, denen eine Verstümmelung hier oder im Heimatland droht? Wie mit denen, die bereits genital verstümmelt sind? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">Bezeichnenderweise wird die Genitalverstümmelung im Namen des Männerrechts von Frauen an Frauen ausgeübt. Oft hält die eigene Mutter das Kind bei dem qualvollen Ritual persönlich fest. Schier unentwirrbar ist das Amalgam von Motivationen und Emotionen, die die weibliche Täterschaft an der patriarchalischen FGM tradieren. Natürlich möchte die Mutter, die davon überzeugt ist, dass nur eine „beschnittene“ Frau eine ehrbare, heiratsfähige Ehefrau sein kann, dieses geheiligte Reinigungs- und Initiationsritual ihren Töchtern nicht vorenthalten. Es gibt ihr aber auch Identität, Status und Macht. Der Männerbund profitiert von der sich gegenseitig überwachenden und verstümmelnden Frauenschaft, die ihre Aggression gegen Geschlechtsgenossinnen richtet und nicht gegen die männliche Stammesführung. In der Gewalt ’Frau gegen Frau’ wird eine der Wurzeln des gegenseitigen weib-weiblichen Misstrauens und der Frauenkonkurrenz jedes Patriarchats liegen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">Wenn ein Mädchen noch nicht einmal seiner Mutter vertrauen kann, die lügt („Sie versprachen mir ein herrliches Fest<a name="_ftnref105" href="#_ftn105"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[105]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>“), der Gewalt ausliefert und behauptet, der unzerstörte Frauenleib sei abstoßend, satanisch und ekelhaft unrein, und die die selbst erfahrene Traumatisierung abstreitet, wie soll es jemals einer anderen Frau vertrauen können<a name="_ftnref106" href="#_ftn106"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[106]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>? Es ist richtig, dass FGM uralt, vorislamisch ist. Ich vermisse jedoch eine glaubwürdige und endgültige Abkehr der weltweiten islamischen Geistlichkeit von der islamisch khifadh oder khafdh genannten FGM. Religionspädagoginnen an säkularen Schulen haben sich eindeutig gegen die FGM zu positionieren. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Erschreckend, wie gleichgültig, wie kalt Kaddor Menschen als in ein Kollektiv eingesperrte Wesen konstruiert und verewigt, sei es madhhab oder Stamm. Kaddor will dir und mir verhindern, eine wirklich eigenwillige Biographie zu schreiben, ein selbst bestimmtes Leben zu führen. Kaddor kennt die Bedeutung der orientalischen Großfamilie genau, sie duldet wissentlich den sich gegen die kulturelle Moderne wirksam verstärkenden Sunna-Familialismus und Sunna-Tribalismus. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Die Kinder und Jugendlichen sollen die göttlichen Gesetze, die „reine“, unverschmutzte Scharia befolgen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">76 Um das Verwobensein von kulturellen Traditionen und Religion zu lösen, müssen Muslime „aufgeklärt“ werden. Diese „Aufklärung“ können sie u. a. in der Moschee erhalten oder durch einen staatlich beaufsichtigten islamischen Religionsunterricht, wenn die Unterrichtenden eine entsprechend solide Ausbildung (in Europa) erhalten haben. </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: In einer geradezu manichäisch<a name="_ftnref107" href="#_ftn107"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[107]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> anmutenden, extremdualistischen Manier lobt Kaddor die reine, hehre Religion und will die Verunreinigungen, die lokale und epochale Kulturen oder Traditionen angeblich in Sunna und Scharia hinterlassen hätten, auswaschen. Für diese imaginierte politreligiöse Katharsis missbraucht Kaddor den auf die historische Neuzeit, die Epoche des 18. Jahrhunderts und auf die Fundamentalismuskritik bezogenen Begriff ’Aufklärung’. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Ob die „klare, unvermischte“ Lehre des Scharia-Islam in Teheran, Kairo oder Dinslaken-Lohberg gelehrt wird, ist letztlich egal. Auch der „reine“ Islam (Kaddor: „göttlicher Wille“) bleibt, was er ist, selbst unter einer wie auch immer gearteten staatlichen Aufsicht: Partiell grundgesetzwidrig und mit den universellen Menschenrechten in keiner Weise kompatibel. Kaddor will die praktizierte „Aufklärung“, nämlich die Gegenaufklärung<a name="_ftnref108" href="#_ftn108"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[108]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">Während die der freiheitlichen Demokratie verpflichtete säkulare Schule junge Menschen zu autonomen, kritischen Persönlichkeiten heranbildet, zielt die schwarze Pädagogik<a name="_ftnref109" href="#_ftn109"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[109]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> (Rutschky, Miller, Foucault) jedes Fundamentalismus oder jeder Herrschaftsideologie auf Gehorsamspflicht, Auflösung des Ichs gegenüber der glorifizierten Gemeinschaft und Unterwerfung. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Meint die Autorin mit „solide Ausbildung (in Europa)“ Konzepte wie die ’Islamische Religionspädagogische Ausbildung’ des Islamisten und erklärten Bewunderers der Gedanken der Muslimbruderschaft Amir Zaidan in Wien (IGGiÖ, IRPI, IRPA)? Oder denkt sie eher an das französische IESH<a name="_ftnref110" href="#_ftn110"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[110]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>? Kaddor distanziert sich nicht von den Zaidan- oder IESH-Konzepten der dortigen „soliden“ religionspädagogischen Ausbildung. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">76 [Islamischer Religionsunterricht an staatlichen Schulen] Nahezu die Gesamtheit aller muslimischen Eltern fordert diesen Unterricht, der einen großen Beitrag dazu leisten könnte, ihre Kinder in diesem Land zu integrieren. </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Lamya Kaddor möchte alle muslimischen Kinder in der Bundesrepublik in die schariatisch orientierte Parallelkultur „integrieren“? Die individuelle Eingliederung in die ’riskanten Chancen’ (Ulrich Beck) einer hochtechnisierten Informations- und Dienstleistungsgesellschaft wird durch das vormoderne Menschenbild und die dem Islam inhärente Wissenschaftsfeindlichkeit (Kaddor: „Die Aufklärung ist für den Islam nicht übertragber“), speziell für Frauen, erheblich erschwert. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">76 Doch ein islamischer Religionsunterricht kann und darf auf gar keinen Fall den Unterricht in der Moschee ersetzen. Ziel eines islamischen Religionsunterrichts muss es sein, Kinder zu mündigen und damit entscheidungsfähigen Muslimen zu erziehen. </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: „Mündig und entscheidungsfähig“ (Kaddor) durch einige eingeübte Gebete und auswendig gelernte Koranverse? Das kann die Verfasserin nicht meinen. Wie auch immer, Kaddor möchte wohl vorbauen. Unter der staatlichen Aufsicht in der Schule den ’Kuschel-Koran’ und ’Islam light’, die unverschleierte Polit-Scharia in der Moschee. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Der Einklang mit der Weltbürgerlichkeit, der Wissenschaftlichkeit namentlich der historisch-kritischen Methode und der ernst gemeinten und ausgehaltenen Verträglichkeit mit den Erkenntnissen der Psychoanalyse ist offensichtlich nicht Kaddors Arbeitswerkzeug. Doch nur dieses Qualitätskriterium wäre die Legitimation für einen ’schulreifen’, schultauglichen Religionsunterricht. Der Islam, wie er sich in der von Thomas Kufen publizierten Handreichung darstellt, kann ein Schulfach an einer Koranschule sein, nicht jedoch an einer öffentlichen Schule. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">79 Wo es religiöse Elemente im Schulleben gibt, muss der Beitrag des Islams in Form einer Kooperation mit der Moscheegemeinde einbezogen werden. </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Muss er nicht, da die einem Islamverband zugehörigen Moscheegemeinden nahezu alle einen ultrakonservativen Islam vertreten müssen. Nebenbei drohen islamistische, nationalistische, ethnische und sonstige politreligiöse Konflikte aus dem islamischen Teil der Erde über die Moscheegemeinden („Moscheekrieg“) den Schulfrieden zu gefährden. Es wird noch längere Zeit dauern, bis ’Moscheegemeinde’ so wenig demokratiegefährdend ist wie ’Kirchengemeinde’. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">79 „Raum der Stille“ </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: Gegen einen Meditationsraum habe ich nichts, solange keine religionsgemeinschaftliche Bindung vorherrscht und auch atheistisch, kirchenkritisch oder islamkritisch Denkende, jederzeit und gemeinsam mit allen anderen, Nutznießerinnen und Nutznießer dieser Räumlichkeit sind. Versuche eine radikalislamische Geschlechtertrennung in derartigen „Räumen der Stille“ durchzusetzen, hat es bereits gegeben. An einer nicht konfessionsgebundenen Schule hat keine Religion Räume oder Stunden zu prägen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><em><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">79 Nicht zuletzt, um ein Abkapseln der „Religiösen“ zu verhindern, ist der breite Dialog und die Zusammenarbeit des Religionsunterrichts mit allen anderen Fächern notwendig. </span></em></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Eventuell vorhandene Radikale sollen nicht nur den Islamunterricht, sondern gleich alle Schulfächer ansteuern können? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">K: In Bildungsinstituten haben Fundamentalisierung, Islamisierung beziehungsweise erzwungene Muslimisierung des Schulalltags und des Unterrichts keinen Platz. Das gilt auch für Naturwissenschaften, Kunst und Sport. Bekenntnisfreie Schulen sind Lernorte, die dem Anspruch von Wissenschaftlichkeit und moderner Pädagogik zu genügen haben. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">Da’wa (politreligiöse Propaganda), die auf Nichtmuslime gerichtet ist, Schariatisierung des öffentlichen Raumes, Bilderverbot in Theorie und Praxis (Dr. Johannes Kandel in: Organisierter Islam in Deutschland und gesellschaftliche Integration, 2004, zum Thema Abmeldung vom Kunstunterricht<a name="_ftnref111" href="#_ftn111"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:green;">[111]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>) und umgesetzter theozentrischer Moralkodex bezüglich von Kleidung und Verhalten, all dies gefährdet den Schulfrieden. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 36pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">A: Kinder haben das Recht, vor den anmaßenden Forderungen der Doktrin des Wohlverhaltens (Sunna) und dem Dogma der angeblich ewigen, unverhandelbaren Pflichtenlehre (Scharia) wenigstens für die Stunden ihres Schulbesuchs verschont zu werden. Das nennt man ’negative Religionsfreiheit’. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 12pt 35.45pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">Sozialpädagogische Analyse zur Handreichung «Herausforderungen und Chancen in Bildungseinrichtungen» der Landesregierung NRW 2008. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 12pt 35.45pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;">Grundinformationen zur Demokratie von Jacques Auvergne und Ümmühan Karagözlü. Januar 2009 </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:green;"><span> </span></span></p>
<div><!--[if !supportFootnotes]--></p>
<hr size="1" /><!--[endif]--></p>
<div id="ftn1">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn1" href="#_ftnref1"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[1]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://idw-online.de/pages/de/news251935"><span style="color:windowtext;">http://idw-online.de/pages/de/news251935</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn2">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn2" href="#_ftnref2"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[2]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://idw-online.de/pages/de/news251935"><span style="color:windowtext;">http://idw-online.de/pages/de/news251935</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn3">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn3" href="#_ftnref3"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[3]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.cibedo.de/islamischer_religionsunterricht.html"><span style="color:windowtext;">http://www.cibedo.de/islamischer_religionsunterricht.html</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn4">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn4" href="#_ftnref4"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[4]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.cibedo.de/zollitsch_islamischer_unterricht.html"><span style="color:windowtext;">http://www.cibedo.de/zollitsch_islamischer_unterricht.html</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn5">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn5" href="#_ftnref5"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[5]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Religionsm%C3%BCndigkeit"><span style="color:windowtext;">http://de.wikipedia.org/wiki/Religionsm%C3%BCndigkeit</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn6">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn6" href="#_ftnref6"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;">[6]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> <span style="font-family:Arial;"><a href="http://www.bmi.bund.de/Internet/Content/Nachrichten/Pressemitteilungen/2007/12/Studie__Muslime__in__Deutschland__erschienen.html"><span style="color:windowtext;">http://www.bmi.bund.de/Internet/Content/Nachrichten/Pressemitteilungen/2007/12/Studie__Muslime__in__Deutschland__erschienen.html</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn7">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn7" href="#_ftnref7"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[7]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.stern.de/politik/deutschland/zwischenruf/:Zwischenruf-Die-Bombe/634119.html"><span style="color:windowtext;">http://www.stern.de/politik/deutschland/zwischenruf/:Zwischenruf-Die-Bombe/634119.html</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn8">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn8" href="#_ftnref8"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[8]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Publikation/IB/Anlagen/auslaenderbericht-7,property=publicationFile.pdf"><span style="color:windowtext;">http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Publikation/IB/Anlagen/auslaenderbericht-7,property=publicationFile.pdf</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn9">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn9" href="#_ftnref9"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[9]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ahmet_Toprak"><span style="color:windowtext;">http://de.wikipedia.org/wiki/Ahmet_Toprak</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn10">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn10" href="#_ftnref10"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[10]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.jum.baden-wuerttemberg.de/servlet/PB/menu/1186095/index.html?ROOT=1153239"><span style="color:windowtext;">http://www.jum.baden-wuerttemberg.de/servlet/PB/menu/1186095/index.html?ROOT=1153239</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn11">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn11" href="#_ftnref11"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[11]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/kierspe/2007/9/4/news-771492/detail.html"><span style="color:windowtext;">http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/kierspe/2007/9/4/news-771492/detail.html</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn12">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn12" href="#_ftnref12"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[12]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://dakwahilahi.blogspot.com/2008/03/tajarrud.html"><span style="color:windowtext;">http://dakwahilahi.blogspot.com/2008/03/tajarrud.html</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn13">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn13" href="#_ftnref13"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[13]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wali_mudschbir"><span style="color:windowtext;">http://de.wikipedia.org/wiki/Wali_mudschbir</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn14">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn14" href="#_ftnref14"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[14]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anas_Schakfeh"><span style="color:windowtext;">http://de.wikipedia.org/wiki/Anas_Schakfeh</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn15">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn15" href="#_ftnref15"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[15]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Islamische_Glaubensgemeinschaft_in_%C3%96sterreich"><span style="color:windowtext;">http://de.wikipedia.org/wiki/Islamische_Glaubensgemeinschaft_in_%C3%96sterreich</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn16">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn16" href="#_ftnref16"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;">[16]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> <span style="font-family:Arial;"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Islamische_Glaubensgemeinschaft_in_%C3%96sterreich#Islamisches_Religionsp.C3.A4dagogisches_Institut"><span style="color:windowtext;">http://de.wikipedia.org/wiki/Islamische_Glaubensgemeinschaft_in_%C3%96sterreich#Islamisches_Religionsp.C3.A4dagogisches_Institut</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn17">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn17" href="#_ftnref17"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;">[17]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> <span style="font-family:Arial;"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Islamische_Glaubensgemeinschaft_in_%C3%96sterreich#Islamische_Religionsp.C3.A4dagogische_Akademie"><span style="color:windowtext;">http://de.wikipedia.org/wiki/Islamische_Glaubensgemeinschaft_in_%C3%96sterreich#Islamische_Religionsp.C3.A4dagogische_Akademie</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn18">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn18" href="#_ftnref18"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;">[18]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> <span style="font-family:Arial;"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Islamische_Glaubensgemeinschaft_in_%C3%96sterreich#Islamischer_Schulunterricht"><span style="color:windowtext;">http://de.wikipedia.org/wiki/Islamische_Glaubensgemeinschaft_in_%C3%96sterreich#Islamischer_Schulunterricht</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn19">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn19" href="#_ftnref19"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[19]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.rp-online.de/public/article/digitale/560779/Scheidung-per-SMS-und-E-Mail.html"><span style="color:windowtext;">http://www.rp-online.de/public/article/digitale/560779/Scheidung-per-SMS-und-E-Mail.html</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn20">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn20" href="#_ftnref20"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[20]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.welt.de/vermischtes/article2322322/Arabische-Maenner-lassen-sich-per-SMS-scheiden.html"><span style="color:windowtext;">http://www.welt.de/vermischtes/article2322322/Arabische-Maenner-lassen-sich-per-SMS-scheiden.html</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn21">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn21" href="#_ftnref21"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[21]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.ehrenmord.de/index.php"><span style="color:windowtext;">http://www.ehrenmord.de/index.php</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn22">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn22" href="#_ftnref22"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[22]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://de.youtube.com/watch?v=ZeOf8sRbUCo&#38;feature=related"><span style="color:windowtext;">http://de.youtube.com/watch?v=ZeOf8sRbUCo&#38;feature=related</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn23">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn23" href="#_ftnref23"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[23]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,477413,00.html"><span style="color:windowtext;">http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,477413,00.html</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn24">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn24" href="#_ftnref24"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[24]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.taz.de/index.php?id=archiv&#38;dig=2000/09/02/a0227&#38;type=98"><span style="color:windowtext;">http://www.taz.de/index.php?id=archiv&#38;dig=2000/09/02/a0227&#38;type=98</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn25">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn25" href="#_ftnref25"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[25]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kairoer_Erkl%C3%A4rung_der_Menschenrechte_im_Islam"><span style="color:windowtext;">http://de.wikipedia.org/wiki/Kairoer_Erkl%C3%A4rung_der_Menschenrechte_im_Islam</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn26">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn26" href="#_ftnref26"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[26]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kulturrelativismus"><span style="color:windowtext;">http://de.wikipedia.org/wiki/Kulturrelativismus</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn27">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn27" href="#_ftnref27"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[27]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://schariagegner.wordpress.com/2007/11/09/integrationspoker-von-glucksspielern-und-taktierern/"><span style="color:windowtext;">http://schariagegner.wordpress.com/2007/11/09/integrationspoker-von-glucksspielern-und-taktierern/</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn28">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn28" href="#_ftnref28"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[28]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Asbab_al-nuzul"><span style="color:windowtext;">http://en.wikipedia.org/wiki/Asbab_al-nuzul</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn29">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn29" href="#_ftnref29"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[29]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Historisch-kritische_Methode"><span style="color:windowtext;">http://de.wikipedia.org/wiki/Historisch-kritische_Methode</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn30">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn30" href="#_ftnref30"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[30]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chadidscha_bint_Chuwailid"><span style="color:windowtext;">http://de.wikipedia.org/wiki/Chadidscha_bint_Chuwailid</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn31">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn31" href="#_ftnref31"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[31]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Polygamie"><span style="color:windowtext;">http://de.wikipedia.org/wiki/Polygamie</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn32">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn32" href="#_ftnref32"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[32]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Polygynie"><span style="color:windowtext;">http://de.wikipedia.org/wiki/Polygynie</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn33">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn33" href="#_ftnref33"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[33]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.frauenrechte.de/tdf/index.php?option=com_content&#38;task=view&#38;id=164&#38;Itemid=126"><span style="color:windowtext;">http://www.frauenrechte.de/tdf/index.php?option=com_content&#38;task=view&#38;id=164&#38;Itemid=126</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn34">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn34" href="#_ftnref34"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[34]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Selbstverletzendes_Verhalten#Zahlen_und_Daten"><span style="color:windowtext;">http://de.wikipedia.org/wiki/Selbstverletzendes_Verhalten#Zahlen_und_Daten</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn35">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn35" href="#_ftnref35"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[35]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://schariagegner.wordpress.com/2008/03/22/mannerblicke-frauenkorper/"><span style="color:windowtext;">http://schariagegner.wordpress.com/2008/03/22/mannerblicke-frauenkorper/</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn36">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn36" href="#_ftnref36"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[36]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.ada-mentoring.de/FramesA/_Literatur/Dateien_Pressem/frauen_technikYolante.pdf"><span style="color:windowtext;">http://www.ada-mentoring.de/FramesA/_Literatur/Dateien_Pressem/frauen_technikYolante.pdf</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn37">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn37" href="#_ftnref37"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[37]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.bpb.de/themen/IYRYVB,6,0,Das_Kopftuch_in_Koran_und_Sunna.html#art6"><span style="color:windowtext;">http://www.bpb.de/themen/IYRYVB,6,0,Das_Kopftuch_in_Koran_und_Sunna.html#art6</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn38">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn38" href="#_ftnref38"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[38]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://schariagegner.wordpress.com/2008/03/22/mannerblicke-frauenkorper/"><span style="color:windowtext;">http://schariagegner.wordpress.com/2008/03/22/mannerblicke-frauenkorper/</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn39">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn39" href="#_ftnref39"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[39]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://schariagegner.wordpress.com/2008/05/19/antwort-an-melanie/"><span style="color:windowtext;">http://schariagegner.wordpress.com/2008/05/19/antwort-an-melanie/</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn40">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn40" href="#_ftnref40"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[40]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.freitag.de/2007/18/07181102.php"><span style="color:windowtext;">http://www.freitag.de/2007/18/07181102.php</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn41">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn41" href="#_ftnref41"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[41]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://schariagegner.wordpress.com/2008/04/02/melanie-kommentiert-zu-ummuhans-post-mannerblicke-frauenkorper/"><span style="color:windowtext;">http://schariagegner.wordpress.com/2008/04/02/melanie-kommentiert-zu-ummuhans-post-mannerblicke-frauenkorper/</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn42">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn42" href="#_ftnref42"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[42]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://diepresse.com/images/uploads/0/9/d/360605/kopftuch_ap_morris-richards20080204181530.jpg"><span style="color:windowtext;">http://diepresse.com/images/uploads/0/9/d/360605/kopftuch_ap_morris-richards20080204181530.jpg</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn43">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn43" href="#_ftnref43"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[43]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://img.mynet.com/ha3/t/turban7.jpg"><span style="color:windowtext;">http://img.mynet.com/ha3/t/turban7.jpg</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn44">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn44" href="#_ftnref44"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[44]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.zmija.de/mnemotechnik.htm"><span style="color:windowtext;">http://www.zmija.de/mnemotechnik.htm</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn45">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn45" href="#_ftnref45"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[45]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,495440,00.html"><span style="color:windowtext;">http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,495440,00.html</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn46">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn46" href="#_ftnref46"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[46]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://orf.at/090105-33502/?href=http%3A%2F%2Forf.at%2F090105-33502%2F33503txt_story.html"><span style="color:windowtext;">http://orf.at/090105-33502/?href=http%3A%2F%2Forf.at%2F090105-33502%2F33503txt_story.html</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn47">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn47" href="#_ftnref47"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[47]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=223743"><span style="color:windowtext;">http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=223743</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn48">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn48" href="#_ftnref48"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[48]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.taskforcefgm.de/img/aegyptenDokument.pdf"><span style="color:windowtext;">http://www.taskforcefgm.de/img/aegyptenDokument.pdf</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn49">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn49" href="#_ftnref49"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[49]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.csi-de.de/aegypten_ramsis_zwang.php?sId=01223889777"><span style="color:windowtext;">http://www.csi-de.de/aegypten_ramsis_zwang.php?sId=01223889777</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn50">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn50" href="#_ftnref50"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[50]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.zeit.de/2005/48/Necla_Kelek"><span style="color:windowtext;">http://www.zeit.de/2005/48/Necla_Kelek</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn51">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn51" href="#_ftnref51"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[51]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://aktionmorgabriel.de/Presseartikel/2008_12_20_nzz.pdf"><span style="color:windowtext;">http://aktionmorgabriel.de/Presseartikel/2008_12_20_nzz.pdf</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn52">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn52" href="#_ftnref52"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[52]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,560220,00.html"><span style="color:windowtext;">http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,560220,00.html</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn53">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn53" href="#_ftnref53"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[53]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.islaminstitut.de/Anzeigen-von-Fatawa.43+M5ce41c9ba3a.0.html"><span style="color:windowtext;">http://www.islaminstitut.de/Anzeigen-von-Fatawa.43+M5ce41c9ba3a.0.html</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn54">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn54" href="#_ftnref54"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[54]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.domradio.de/aktuell/artikel_40972.html"><span style="color:windowtext;">http://www.domradio.de/aktuell/artikel_40972.html</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn55">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn55" href="#_ftnref55"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[55]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.cco.regener-online.de/2002_1/pdf_2002_1/kizilhan.pdf"><span style="color:windowtext;">http://www.cco.regener-online.de/2002_1/pdf_2002_1/kizilhan.pdf</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn56">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn56" href="#_ftnref56"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[56]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.way-to-allah.com/anliegen/sonstiges/4.html"><span style="color:windowtext;">http://www.way-to-allah.com/anliegen/sonstiges/4.html</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn57">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn57" href="#_ftnref57"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[57]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://muslimeandeutschenschulen.de/recht_schwimmunterricht.php"><span style="color:windowtext;">http://muslimeandeutschenschulen.de/recht_schwimmunterricht.php</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn58">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn58" href="#_ftnref58"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[58]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.stern.de/politik/deutschland/zwischenruf/:Zwischenruf-Die-Bombe/634119.html"><span style="color:windowtext;">http://www.stern.de/politik/deutschland/zwischenruf/:Zwischenruf-Die-Bombe/634119.html</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn59">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn59" href="#_ftnref59"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[59]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Autorit%C3%A4re_Pers%C3%B6nlichkeit"><span style="color:windowtext;">http://de.wikipedia.org/wiki/Autorit%C3%A4re_Pers%C3%B6nlichkeit</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn60">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn60" href="#_ftnref60"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[60]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Autorit%C3%A4rer_Charakter"><span style="color:windowtext;">http://de.wikipedia.org/wiki/Autorit%C3%A4rer_Charakter</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn61">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn61" href="#_ftnref61"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[61]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Amir_Zaidan"><span style="color:windowtext;">http://de.wikipedia.org/wiki/Amir_Zaidan</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn62">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn62" href="#_ftnref62"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[62]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Muslimbr%C3%BCder"><span style="color:windowtext;">http://de.wikipedia.org/wiki/Muslimbr%C3%BCder</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn63">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn63" href="#_ftnref63"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[63]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://fr.wikipedia.org/wiki/Saint-L%C3%A9ger-de-Fougeret"><span style="color:windowtext;">http://fr.wikipedia.org/wiki/Saint-L%C3%A9ger-de-Fougeret</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn64">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn64" href="#_ftnref64"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[64]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Institut_Europ%C3%A9en_des_Sciences_Humaines"><span style="color:windowtext;">http://de.wikipedia.org/wiki/Institut_Europ%C3%A9en_des_Sciences_Humaines</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn65">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn65" href="#_ftnref65"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[65]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Yusuf_al-Qaradawi"><span style="color:windowtext;">http://de.wikipedia.org/wiki/Yusuf_al-Qaradawi</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn66">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn66" href="#_ftnref66"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[66]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.unite-francaise.com/spip.php?article99"><span style="color:windowtext;">http://www.unite-francaise.com/spip.php?article99</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn67">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn67" href="#_ftnref67"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[67]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://blog.zeit.de/joerglau/2007/03/27/405_405"><span style="color:windowtext;">http://blog.zeit.de/joerglau/2007/03/27/405_405</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn68">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn68" href="#_ftnref68"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[68]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.hagalil.com/01/de/index.php?itemid=1299&#38;catid=15"><span style="color:windowtext;">http://www.hagalil.com/01/de/index.php?itemid=1299&#38;catid=15</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn69">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn69" href="#_ftnref69"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[69]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kalifat#Theorie_des_Kalifats"><span style="color:windowtext;">http://de.wikipedia.org/wiki/Kalifat#Theorie_des_Kalifats</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn70">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn70" href="#_ftnref70"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[70]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anas_Schakfeh"><span style="color:windowtext;">http://de.wikipedia.org/wiki/Anas_Schakfeh</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn71">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn71" href="#_ftnref71"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[71]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://derstandard.at/?url=/?id=3116540"><span style="color:windowtext;">http://derstandard.at/?url=/?id=3116540</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn72">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn72" href="#_ftnref72"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[72]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3858&#38;Alias=wzo&#38;cob=263895"><span style="color:windowtext;">http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3858&#38;Alias=wzo&#38;cob=263895</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn73">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn73" href="#_ftnref73"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[73]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Islam#Gebet"><span style="color:windowtext;">http://de.wikipedia.org/wiki/Islam#Gebet</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn74">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn74" href="#_ftnref74"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[74]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dschahiliyya"><span style="color:windowtext;">http://de.wikipedia.org/wiki/Dschahiliyya</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn75">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn75" href="#_ftnref75"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[75]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Saiyid_Qutb"><span style="color:windowtext;">http://de.wikipedia.org/wiki/Saiyid_Qutb</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn76">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn76" href="#_ftnref76"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;">[76]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> <span style="font-family:Arial;"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sayyid_Qutb#Dschahiliyya.2C_der_unislamische_Zustand_der_.E2.80.9EUnwissenheit.E2.80.9C"><span style="color:windowtext;">http://de.wikipedia.org/wiki/Sayyid_Qutb#Dschahiliyya.2C_der_unislamische_Zustand_der_.E2.80.9EUnwissenheit.E2.80.9C</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn77">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn77" href="#_ftnref77"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[77]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.papatya.org/index.php?id=pr10"><span style="color:windowtext;">http://www.papatya.org/index.php?id=pr10</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn78">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn78" href="#_ftnref78"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[78]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.schwarzwaelder-bote.de/wm?catId=7833528&#38;artId=13258175&#38;offset=12"><span style="color:windowtext;">http://www.schwarzwaelder-bote.de/wm?catId=7833528&#38;artId=13258175&#38;offset=12</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn79">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn79" href="#_ftnref79"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[79]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.welt.de/meinung/article1460244/Das_Gewissen_steht_ueber_Allahs_Vorschriften.html"><span style="color:windowtext;">http://www.welt.de/meinung/article1460244/Das_Gewissen_steht_ueber_Allahs_Vorschriften.html</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn80">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn80" href="#_ftnref80"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[80]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schari%27a"><span style="color:windowtext;">http://de.wikipedia.org/wiki/Schari%27a</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn81">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn81" href="#_ftnref81"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[81]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jugendmedienschutz"><span style="color:windowtext;">http://de.wikipedia.org/wiki/Jugendmedienschutz</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn82">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn82" href="#_ftnref82"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[82]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://dejure.org/gesetze/GG/7.html"><span style="color:windowtext;">http://dejure.org/gesetze/GG/7.html</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn83">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn83" href="#_ftnref83"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[83]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.cibedo.de/islamischer_religionsunterricht.html"><span style="color:windowtext;">http://www.cibedo.de/islamischer_religionsunterricht.html</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn84">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn84" href="#_ftnref84"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[84]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Freiheitliche_demokratische_Grundordnung"><span style="color:windowtext;">http://de.wikipedia.org/wiki/Freiheitliche_demokratische_Grundordnung</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn85">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn85" href="#_ftnref85"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[85]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.filmportal.de/df/34/Artikel,,,,,,,,EDA4CC7FFA458103E03053D50B370223,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,.html"><span style="color:windowtext;">http://www.filmportal.de/df/34/Artikel,,,,,,,,EDA4CC7FFA458103E03053D50B370223,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,.html</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn86">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn86" href="#_ftnref86"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[86]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Empowerment"><span style="color:windowtext;">http://de.wikipedia.org/wiki/Empowerment</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn87">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn87" href="#_ftnref87"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[87]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kalifat#Theorie_des_Kalifats"><span style="color:windowtext;">http://de.wikipedia.org/wiki/Kalifat#Theorie_des_Kalifats</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn88">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn88" href="#_ftnref88"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[88]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.im.nrw.de/sch/603.htm"><span style="color:windowtext;">http://www.im.nrw.de/sch/603.htm</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn89">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn89" href="#_ftnref89"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;">[89]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> <span style="font-family:Arial;"><a href="http://www.igfm.de/fileadmin/igfm.de/pdf/Publikationen/Dokumentationen/IGFM_Frauen_unter_der_Scharia_2005.pdf"><span style="color:windowtext;">http://www.igfm.de/fileadmin/igfm.de/pdf/Publikationen/Dokumentationen/IGFM_Frauen_unter_der_Scharia_2005.pdf</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn90">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn90" href="#_ftnref90"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[90]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Islamische_Ehe"><span style="color:windowtext;">http://de.wikipedia.org/wiki/Islamische_Ehe</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn91">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn91" href="#_ftnref91"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[91]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schura_(Islam)"><span style="color:windowtext;">http://de.wikipedia.org/wiki/Schura_(Islam)</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn92">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn92" href="#_ftnref92"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[92]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.cibedo.de/islamischer_religionsunterricht.html"><span style="color:windowtext;">http://www.cibedo.de/islamischer_religionsunterricht.html</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn93">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn93" href="#_ftnref93"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[93]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Blockwart"><span style="color:windowtext;">http://de.wikipedia.org/wiki/Blockwart</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn94">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn94" href="#_ftnref94"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[94]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ministerium_f%C3%BCr_Staatssicherheit"><span style="color:windowtext;">http://de.wikipedia.org/wiki/Ministerium_f%C3%BCr_Staatssicherheit</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn95">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn95" href="#_ftnref95"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[95]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://eifelginster.wordpress.com/2008/12/14/092/"><span style="color:windowtext;">http://eifelginster.wordpress.com/2008/12/14/092/</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn96">
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:120%;margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn96" href="#_ftnref96"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;line-height:120%;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[96]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a> <a href="http://www.furkan-semi.de/glaube-an-al-qada-und-al-qadar.html"><span style="font-size:10pt;line-height:120%;font-family:Arial;color:windowtext;">http://www.furkan-semi.de/glaube-an-al-qada-und-al-qadar.html</span></a></p>
</div>
<div id="ftn97">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn97" href="#_ftnref97"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;">[97]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> <span style="font-family:Arial;"><a href="http://faculty.ksu.edu.sa/alsaid/Pictures%20Library/Salvadora%20persica%20(Miswak%20tree).Jizan%20area.gif"><span style="color:windowtext;">http://faculty.ksu.edu.sa/alsaid/Pictures%20Library/Salvadora%20persica%20(Miswak%20tree).Jizan%20area.gif</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn98">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn98" href="#_ftnref98"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[98]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zahnb%C3%BCrstenbaum"><span style="color:windowtext;">http://de.wikipedia.org/wiki/Zahnb%C3%BCrstenbaum</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn99">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn99" href="#_ftnref99"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[99]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Yusuf_al-Qaradawi"><span style="color:windowtext;">http://de.wikipedia.org/wiki/Yusuf_al-Qaradawi</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn100">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn100" href="#_ftnref100"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[100]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/European_Council_for_Fatwa_and_Research"><span style="color:windowtext;">http://en.wikipedia.org/wiki/European_Council_for_Fatwa_and_Research</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn101">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn101" href="#_ftnref101"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[101]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.verfassungsschutz-bw.de/kgi/files/kgi_arab_2005-12.htm"><span style="color:windowtext;">http://www.verfassungsschutz-bw.de/kgi/files/kgi_arab_2005-12.htm</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn102">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn102" href="#_ftnref102"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[102]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Initiation"><span style="color:windowtext;">http://de.wikipedia.org/wiki/Initiation</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn103">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn103" href="#_ftnref103"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[103]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tah%C4%81ra"><span style="color:windowtext;">http://de.wikipedia.org/wiki/Tah%C4%81ra</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn104">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn104" href="#_ftnref104"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[104]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rituelle_Reinheit"><span style="color:windowtext;">http://de.wikipedia.org/wiki/Rituelle_Reinheit</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn105">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn105" href="#_ftnref105"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[105]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.terre-des-femmes.de/"><span style="color:windowtext;">http://www.terre-des-femmes.de/</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn106">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn106" href="#_ftnref106"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[106]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.dbfg.de/html/maimouna.html"><span style="color:windowtext;">http://www.dbfg.de/html/maimouna.html</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn107">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn107" href="#_ftnref107"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[107]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Manich%C3%A4ismus"><span style="color:windowtext;">http://de.wikipedia.org/wiki/Manich%C3%A4ismus</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn108">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn108" href="#_ftnref108"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[108]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gegenaufkl%C3%A4rung"><span style="color:windowtext;">http://de.wikipedia.org/wiki/Gegenaufkl%C3%A4rung</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn109">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn109" href="#_ftnref109"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[109]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarze_P%C3%A4dagogik"><span style="color:windowtext;">http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarze_P%C3%A4dagogik</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn110">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn110" href="#_ftnref110"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[110]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Institut_Europ%C3%A9en_des_Sciences_Humaines"><span style="color:windowtext;">http://de.wikipedia.org/wiki/Institut_Europ%C3%A9en_des_Sciences_Humaines</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn111">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn111" href="#_ftnref111"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[111]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.fes-online-akademie.de/download.php?d=Kandel_Organisierter_Islam.PDF"><span style="color:windowtext;">http://www.fes-online-akademie.de/download.php?d=Kandel_Organisierter_Islam.PDF</span></a> </span></p>
</div>
</div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[FDP Barfuß abgeschossen]]></title>
<link>http://deutschelobby.wordpress.com/2008/11/06/fdp-barfus-abgeschossen/</link>
<pubDate>Thu, 06 Nov 2008 09:56:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>deutschelobby</dc:creator>
<guid>http://deutschelobby.wordpress.com/2008/11/06/fdp-barfus-abgeschossen/</guid>
<description><![CDATA[FDP Barfuß abgeschossen  Barfuß gibt wegen Scharia-Streit nach FDP-Abgeordneter tritt nicht als Inte]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><h1 style="line-height:16.5pt;margin:0 0 6.75pt;"><strong><span style="font-size:12pt;font-family:Arial;">FDP Barfuß abgeschossen</span></strong></h1>
<h1 style="line-height:16.5pt;margin:0 0 6.75pt;"><strong><span style="font-size:12pt;font-family:Arial;"> </span></strong><strong><span style="font-size:12pt;font-family:Arial;">Barfuß gibt wegen Scharia-Streit nach </span></strong></h1>
<p class="artikelteaser" style="margin:0 0 11.25pt;"><span style="font-size:12pt;font-family:Arial;"><strong>FDP-Abgeordneter tritt nicht als Integrationsbeauftragter an </strong></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="display:none;font-family:Arial;"><strong><span style="font-size:small;"> </span></strong></span><strong><span style="font-size:12pt;font-family:Arial;">München &#8211; Der FDP-Landtagsabgeordnete Georg Barfuß zieht seine Kandidatur als Integrationsbeauftragter zurück. Nach einer Fraktionsklausur am Mittwoch war aus der FDP zu hören, am Donnerstag werde Fraktionschef Thomas Hacker hierzu eine Erklärung abgeben. Am Abend wurde der Süddeutschen Zeitung aus Regierungskreisen bestätigt, dass Barfuß nach den Protesten gegen seine umstrittenen Äußerungen zur Scharia zurückzieht</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="font-family:Arial;"><span style="font-size:small;"> </span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="color:red;font-family:Arial;"><span style="font-size:small;">Barfuß hatte vergangene Woche gesagt, auch in Bayern solle islamisches Recht erlaubt sein,</span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="font-family:Arial;"><span style="font-size:small;"> </span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="font-family:Arial;"><span style="font-size:small;">Zitat</span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="font-family:Arial;"><span style="font-size:small;"> </span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="font-family:Arial;"><span style="font-size:small;">06.11.2008   02:59 Uhr</span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="font-family:Arial;"><a href="http://www.sueddeutsche.de/452382/246/2618971/Barfuss-gibt-wegen-Scharia-Streit-nach.html"><span style="font-size:small;">http://www.sueddeutsche.de/452382/246/2618971/Barfuss-gibt-wegen-Scharia-Streit-nach.html</span></a></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="font-family:Arial;"><span style="font-size:small;"> </span></span></strong></p>
<p><strong><span style="font-family:Arial;"><span style="font-size:small;"></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="color:red;font-family:Verdana;">Meine Meinung : Für seinen versuchten Anschlag auf das Grundgesetz sollte er nach islamischem Recht bestraft werden</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="color:red;font-family:Verdana;"> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="font-family:Verdana;"><a href="http://img411.imageshack.us/img411/7499/islamauspeitschenol3.jpg"></a><a href="http://img411.imageshack.us/img411/7499/islamauspeitschenol3.jpg"><img class="alignnone" src="http://img411.imageshack.us/img411/7499/islamauspeitschenol3.jpg" alt="" width="400" height="301" /></a></span></strong></p>
<p><strong><span style="font-family:Arial;"><font size="3"></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"> </p>
<p></font></span></strong></span></span></strong><strong><span style="font-family:Arial;"><span style="font-size:small;"> </span></span></strong><strong><span style="color:red;font-family:Arial;"><span style="font-size:small;">Einigen Chaos Politikern geht die Übergabe und Zerstörung der eigenen Heimat anscheinend nicht schnell genug</span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="color:red;font-family:Arial;"><span style="font-size:small;">Felix</span></span></strong></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[025. Integration oder Assimilation?]]></title>
<link>http://jacquesauvergne.wordpress.com/2007/11/19/025/</link>
<pubDate>Mon, 19 Nov 2007 12:05:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>Jacques Auvergne</dc:creator>
<guid>http://jacquesauvergne.wordpress.com/2007/11/19/025/</guid>
<description><![CDATA[025 Quo vadis, Integration? Von der Integration zur Assimilation? Ein Essay von Jacques Auvergne 10.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;line-height:110%;margin:0 0 90pt;">
<p style="text-align:justify;line-height:110%;margin:0 0 90pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:110%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:silver;">025 </span></p>
<p style="text-align:center;line-height:110%;margin:0 0 6pt;" align="center"><span style="font-size:24pt;line-height:110%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:silver;">Quo vadis,</span></p>
<p style="text-align:center;line-height:110%;margin:0 0 60pt;" align="center"><span style="font-size:36pt;line-height:110%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#dddddd;">Integration?</span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:150%;margin:0 0 .0001pt;"><span style="font-size:20pt;line-height:150%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#333399;">Von der Integration </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:110%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:20pt;line-height:110%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#333399;">zur Assimilation? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:110%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:10pt;line-height:110%;font-family:'Bookman Old Style';">Ein Essay von Jacques Auvergne </span></p>
<p style="text-align:right;line-height:110%;margin:0 0 42pt;" align="right"><span style="font-family:Arial;">10. Oktober 2007 </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:110%;margin:0 0 42pt 106.3pt;"><span style="font-size:11pt;line-height:110%;font-family:Arial;">Integration oder Assimilation, diese Frage beginnt auch von deutschen Islamkritikern in diesen Tagen neu durchdacht zu werden. Integration, ein Nebelwort, eine als-ob-Veranstaltung und ohnehin bis auf weiteres gescheitert? Ja. Integration, für alle Zeit gescheitert und nun durch Assimilation zu ersetzen? Nein, das jedenfalls meint der Autor. Doch entscheidender ist, dass an hundert Stellen in Europa zu diesem für jede Demokratie überlebenswichtigen Thema gedacht wird. Denn der Fundamentalismus hat sich … globalisiert </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:110%;margin:0 0 48pt;"><span style="font-size:14pt;line-height:110%;font-family:Arial;">Von der Integration zur Assimilation? Eine Herausforderung, wirklich, und festzuhalten ist, das es kein durchdachtes Konzept von Integration gegeben hat, keine Qualitätsrichtlinien, an den man ein eventuelles Scheitern oder Gelingen denn auch diagnostizieren könnte. Ich setze gleichwohl auf den Begriff Integration, vielleicht mit der Akzentsetzung ’offensive Integration’ oder der Forderung ’Integration wirklich wollen’. Hier hat nämlich keiner etwas gewollt. Alle waren so unschuldig. Doch, die Islamisten, die wollen was. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:110%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:16pt;line-height:110%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#ffcc00;">Das Fremde (in sich) ehren </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:110%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:14pt;line-height:110%;font-family:Arial;">Assimilation erscheint mir als ungünstiges Wort für ein Konzept der sozialen Schadensbegrenzung. Wir vertragen einige Chinatowns, einige Bahá’í-Tempelchen und etliche Taoismus- oder Dalai-Lama-Kongresse. Assimilieren, 100%ig konsequent, hieße möglicherweise ja: Legt diese Traditionen ab. Ich denke, dass eine starke Demokratie ’&#8217;Subkulturen’’ sehr wohl tragen kann – und soll. Die Punker, Burschenschafter, ATTAC-Aktivisten und Pfadfinder sind auch Subkulturen. Assimilation hieß 1933: ’Neudeutschland’ und ’Wandervogel’ haben sich sofort aufzulösen und der Staatsjugend einzugliedern – auch derart wurde Deutschland zur geistigen Wüste jeder Diktatur. Wir aber sollten uns eine plurale Gesellschaft wünschen, und das heißt immer auch ein wenig an ’Wagenburg Familie’, an ’subversivem Orden’ oder an ’undurchschaubare Studentenvereinigung’ zulassen, ertragen. Auch ein paar Tempelchen fremder Religionen kein Problem sein müssen. Radikale Assimilation hingegen will das (immer neue) ’Fremde’ vernichten. Der radikal assimilierende Nationalsozialismus fand das ’Fremde’ … Behinderte, Juden, entartete Künstler, Zigeuner, gleichgeschlechtlich L(i)ebende, Feministinnen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:110%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:14pt;line-height:110%;font-family:Arial;">Das Fremde hassen – auch das Fremde in sich selbst. Eine durchaus sehr islamistische Spezialität übrigens. Freilich auch eine nationalsozialistische. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:110%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:14pt;line-height:110%;font-family:Arial;">Und doch ist die Forderung nach (relativer) Assimilation eine Herausforderung. Im Englischen und Französischen bedeutet similar, similaire ’ähnlich (geworden)’, und eben dieses können und müssen wir Europäer den eingewanderten Muslimen in einem noch zu wenig durchdachten Maße abverlangen, sich dem Common Sense oder der Britishness, sich dem ’bundesrepublikanischen Spirit’ anzuähneln. Doch haben wir so etwas überhaupt, ’bundesdeutschen Geist’? Wo identitätshassende Jugendliche die Parole (geleugneten Selbstzweifels) „Nie wieder Deutschland!“ an die Mauer malen? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:110%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:14pt;line-height:110%;font-family:Arial;">Deutsche Identität gibt es auch von ’links’. Oder eben nicht, dann aber fehlt auch ’linke Identität’. Nun ja. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:110%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:14pt;line-height:110%;font-family:Arial;">Das alte Europa wird die Scharia bekämpfen müssen, wenn seine Städte und Dörfer demokratisch bleiben sollen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:110%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:14pt;line-height:110%;font-family:Arial;">Vielleicht hilft das Gleichnis des Mosaiks ein wenig weiter (wir können ja nur in Strukturen, in Topographien denken). </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:110%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:14pt;line-height:110%;font-family:Arial;">Mosaik ist dann in Beiderlei vorzufinden, a) in der pluralen Gesellschaft, b) in der komplexen Identität des einzelnen Staatsbürgers. Wir fordern, dass der Fundamentalist in seine Seele ein paar Mosaiksteinchen Säkularität wie Meinungsfreiheit einbaut, wir müssen verlangen, dass der Somalier oder Pakistani hier nicht 100%ig nach der Scharia lebt oder seiner Tochter fromm die Klitoris herausschneiden lässt – insofern ja, ein ganzes Stück weit müssen wir die Scharia-Muslime assimilieren. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:110%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:14pt;line-height:110%;font-family:Arial;">Integration: Wer integriert hier wen und wohin … gründlich geklärt war der Begriff der Integration leider nie. Von Alice Schwarzer, Ralph Giordano, Arzu Toker und neuerdings nun auch Günther Wallraff abgesehen haben Deutschlands ’linke’ Intellektuelle darin grandios versagt, der orientalischen mysogynen Theokratie eine erarbeitete demokratische Identität entgegen zu setzen. Die Achtundsechziger wollten mal etwas, doch das ist ihnen irgendwie verloren gegangen. Um sich diesbezüglich nicht besinnen zu müssen, verehrte man eilig den eher zufällig angekommenen Fremden. Auch wenn dieser ein orientalischer Antisemit und Muslimbruder war. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:110%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:14pt;line-height:110%;font-family:Arial;">Ja, es wurde jahrelang (gut verdient und) mit einem nebulösen Begriff jongliert, dabei so mancher Bock zum Gärtner gemacht wie im Falle des islamischen Religionsunterrichts in Berlin. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:110%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:14pt;line-height:110%;font-family:Arial;">Andere bemühten sich nach Kräften, die Freiheiten der offenen Gesellschaft, der kulturellen Moderne zu verspielen, indem sie dem Scharia-Islam zuarbeiteten, die Pro-Kopftuch-Fraktion unserer Soziologen und ’Migrationsforscher’ etwa. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:110%;margin:0 0 48pt;"><span style="font-size:14pt;line-height:110%;font-family:Arial;">Und wenn es die offene Gesellschaft ist, die sich transatlantisch, australisch und japanisch seit 1945 so zaghaft entwickelte, in Deutschland etwa der Traditionslinie Bauhaus, Reformpädagogik, Totalitarismuskritik folgend, dann ist mir das Wort und die Forderung nach einer Assimilation der orientalischen Freunde von ’Gottesstaat &#38; Gotteskrieg’ sehr recht. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:110%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:16pt;line-height:110%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#ffcc00;">100 Jahre Kalter Krieg </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:110%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:14pt;line-height:110%;font-family:Arial;">Der entwicklungsbedürftige Islam selbst wird niemals mehr irgendeinen Teil der Erde verlassen – das bringt die totale Globalisierung mit sich. Ein etwaiges ’Islamverbot’ würde uns zerstören, man denke an die Doktrin der Sprach- und Folklore‑Verbote der Herren Franco oder Atatürk, die dann nämlich ETA und PKK mit auf den Weg verhalfen. Es bleibt uns nur den Islam kennen zu lernen, ihn ebenso zu kritisieren wie säkular einzugrenzen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:110%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:14pt;line-height:110%;font-family:Arial;">Eine der Hürden bei der Integration des Islams in ein demokratisch bleibendes Europa ist Altruismus, Masochismus und Gutmenschelei, die andere ist der christliche Fundamentalismus der Evangelikalen und Kreationisten. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:110%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:14pt;line-height:110%;font-family:Arial;">Gegen die Scharia müssen wir geistige Waffen schärfen. Es gilt, jeden Tag Farbe zu bekennen gegen das islamische Religionsgesetz, täglich sich klar machen: Keinen Fuß breit für die brutale Scharia, die jeden zum Sklaven nimmt, zuerst die muslimischen Menschen selbst. Die sensibleren oder / und intelligenteren Muslime sind doch längst auf unserer Seite. Rot / Grün spricht bloß zu geringschätzig von Prof. Bassam Tibi und von der Soziologin Necla Kelek, das ist das Problem. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:110%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:14pt;line-height:110%;font-family:Arial;">Das Thema Scharia-Islam ist sehr ernst. Zum Glück aber ist das bereits Vielen klar. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:110%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:14pt;line-height:110%;font-family:Arial;">’Hundert Jahre Kalter Krieg gegen den Scharia-Islam’ fordert Ibn Warraq. Es muss ein demokratischer, ein geistiger Kampf sein, ein Kampf (weitgehend) ohne Panzer und Gefängnisse. Er wird Einiges an Anstrengung erfordern. Die einstigen Strategien der Kreuzritter und Kosaken bringen wohl nichts, wir können Terror nicht mit Terror bekämpfen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:110%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:14pt;line-height:110%;font-family:Arial;">Der Zen-Buddhismus bedroht uns nicht, auch nicht Baghwan oder das Neuheidentum. Der derzeitige Islam ist der Totalitarismus des 21. Jahrhunderts. Das haben weltweit bereits viele erkannt. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:110%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:14pt;line-height:110%;font-family:Arial;">Er kann gewonnen werden: Ein Jahrhundert kalter Krieg! </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:110%;margin:0 0 48pt;"><span style="font-size:14pt;line-height:110%;font-family:Arial;">Als eine ’persönliche Spiritualität’ ist Islam – für reife Persönlichkeiten – mit der Moderne durchaus verträglich. Als das, was Islam seit 1400 Jahren ganz überwiegend ist, nämlich als sexualpolitisches Kartell, als Quasi-Rassismus der Dhimmitude und als System der Zwangsverheiratung und Frauenentrechtung, ist er mit Europa nicht kompatibel. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:110%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:16pt;line-height:110%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#ffcc00;">Islam bedeutet: Gefängnis Familie </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:110%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:14pt;line-height:110%;font-family:Arial;">Noch ein paar Jahrzehnte relatives ’Nebeneinander’ (Giordano), das wird unvermeidlich der Fall sein. Die Wagenburgen der Familiengefängnisse mit allen ihren Denkverboten, Prügelstrafen und arrangierten Ehen lassen sich nicht in wenigen Jahren auflösen. Die geradezu volkstümlichen neurotischen Ängste vor Höllenstrafen, Unreinheit und Verunreinigung nicht weniger. Die traditionelle islamische Frauenverachtung sicherlich am wenigsten, Alice Schwarzer spricht vom ’Männlichkeitskult’. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:110%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:14pt;line-height:110%;font-family:Arial;">Wenn weiterer Hunderttausendfacher Zuzug von muslimisch geprägten Menschen für, vielleicht, ein Jahrzehnt verhindert werden kann, dann sollte das selbstverständlich und ’sehr egoistisch’ geschehen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:110%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:14pt;line-height:110%;font-family:Arial;">Ein weiteres Problem: Wir Demokraten &#38; Menschenrechtler erreichen womöglich weder Köpfe noch Herzen der in den Parallelgesellschaften aufwachsenden Jugendlichen, und diese Menschen müssten bzw. werden dann aus Konformitätsdruck, aus Frömmelei oder aus frauenverachtendem Machismus den Radikalen folgen. Sie würden dann wiederum sehr darauf ’abgerichtet sein, dressiert sein’, die Lebensform Demokratie zu verachten – und zu vernichten. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:110%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:14pt;line-height:110%;font-family:Arial;">Integration – zur Abwechslung, zum ersten Mal ernst meinen?! Das ist mein Vorschlag. Unsere Integrationsbeauftragten, Dialogreferenten oder Migrationsforscher in Staat, Partei, Kirche, Wohlfahrtsverband oder Stadtrat, die aber müssen wir, sicherlich mehrheitlich, auswechseln. Sie wissen nicht, was sie da tun sollen. Und wir konnten es ihnen bislang noch nicht einmal sagen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:110%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-family:'Bookman Old Style';">Jacques Auvergne </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:110%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:14pt;line-height:110%;font-family:Arial;"><span> </span></span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:110%;margin:0 0 90pt;">
<p style="text-align:justify;line-height:110%;margin:0 0 90pt;">
<p style="text-align:justify;line-height:110%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:14pt;line-height:110%;font-family:Arial;"><span> </span></span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:110%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:14pt;line-height:110%;font-family:Arial;"><span> </span></span></p>
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