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	<title>integrationslotse &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
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	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "integrationslotse"</description>
	<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 16:48:58 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Karakasoglu will die Integration der Scharia]]></title>
<link>http://zottelhexe.wordpress.com/2009/06/13/yasemin-karakasoglu-und-die-integration-der-scharia/</link>
<pubDate>Sat, 13 Jun 2009 01:48:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>zottelhexe</dc:creator>
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<description><![CDATA[حسبة hisba Rückblick auf eineinhalb Jahrzehnte Islamisierung der bundesdeutschen Sozial- und Bildung]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="line-height:125%;margin:0 0 24pt;">
<p style="text-align:right;line-height:125%;margin:0 0 .0001pt;" align="right"><span style="font-size:25pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> حسبة</span></p>
<p style="text-align:right;line-height:125%;margin:0 0 60px;" align="right"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;">hisba </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;" align="justify"><span style="font-size:15pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;">Rückblick auf eineinhalb Jahrzehnte Islamisierung der bundesdeutschen Sozial- und Bildungspolitik </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 30pt;" align="justify"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;">Von Jacques Auvergne, 2009 </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Den arabischen Begriff hisba könnten wir mit „Normenumsetzung“ oder „Qualitätskontrolle“ übersetzen, sollten jedoch wissen, dass hisba bedeutet, zur Installation der sozialen (genauer: Der antisozialen) Ordnung Allahs aufzurufen, zur Errichtung der an scharī&#8217;a und fiqh ausgerichteten „islamischen Gesellschaft“. Wenn Islam auf diese Weise politisch (zum Staat) werden darf, und jeder Muslim ist nach der Formel al-amr bi-&#8217;l-ma&#8217;rūf wa-&#8217;n-nahy &#8216;ani &#8216;l-munkar, „zu gebieten, was recht ist, und zu verwerfen, was unrecht ist“, eben dazu verpflichtet, dann werden Wortgläubigkeit, Gehorsamskultur und damit Antimoderne nach innen, zur Nation der Gläubigen, zunehmend total (islamischer Fundamentalismus als politischer Totalitarismus). Aus dieser geheiligten Gegengesellschaft wird ein zunehmend sadistisch gefärbtes Empfinden und Handeln nach außen die ebenso islampädagogisch (sadistisch) erwünschte wie verlässliche soziale (antisoziale) Folge sein, das selbstverständliche Erziehen zum Ekel gegenüber der moralisch dreckigen (nādschis) Nation der Ungläubigen (kuffār, zu: kufr, Unglaube). Die gotteslästerlichen Angehörigen des kufr einzuschüchtern, zu beklauen und nahezu permanent zu belügen nämlich soll die magisch-vormodern (neurotisch) beschworene „Existenz“ der dschahannam, der Hölle sinnlich erfahrbar machen und gilt im orthodoxen (politischen) Islam als ein gleichsam reinigendes, jedenfalls gottgefälliges Tun. Allerdings, es könnte und es sollte einen anderen Islam geben. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> In den Jahren 1994 und 1995 ließ die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen, Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales, kräftig und auf Ihre und meine Kosten (dschizya?) für den Scharia-Islam werben, sprich hisba betreiben. Das entstandene Buch umfasste gute 190 Seiten Islambeschönigung, nannte sich „Türkische Muslime in Nordrhein-Westfalen“ und fungierte als so genannter Endbericht einer Studie mit dem hochtrabenden Titel: „Dialog mit einer neu etablierten religiösen Minderheit in NRW, türkische Muslime und deutsche Christen im Gespräch. Unter besonderer Berücksichtigung einer Bestandsaufnahme des christlich-islamischen Dialogs und der türkischen Dachorganisationen“. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Diese Studie wiederum war von dem für sein unwissenschaftliches Arbeiten bekannt gewordenen „Zentrum für Türkeistudien“ (ZfT, Essen) erstellt worden, als absolutistisch herrschender Leiter des ZfT präsidierte 23 Jahre lang (1985 &#8211; 2008) ein gewisser Dr. Faruk Şen (1). Nach wenig ruhmreichen Enthüllungen über verprasste Geldmittel und alkoholisch begeisterte Zechgelage auf Steuerzahlerkosten entschwand der über nahezu ein Vierteljahrhundert hoch angesehene und hoch bezahlte Herr Volkswirt und Direktorprofessordoktor Şen nach Istanbul, wo er in den lebenslangen Genuss deutscher Pensionen kommen wird. Den Kuratoriumsvorsitz im Zentrum für Türkeistudien hatte, wundert uns das jetzt, NRW-Integrationminister, Moscheebaubefürworter und Schariaverharmloser Armin Laschet. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Laut Landesrechnungshof verkonsumierte das Zentrum für Türkeistudien 1998 an einem interkulturellen Konferenzabend auf Kosten des Steuerzahlers mit 14 Personen 17 Flaschen Wein und etliche Campari und Martini, an einem anderen wissenschaftlichen Arbeitstreffen zu 16 Personen 12 Flaschen Wein und Etliches an Hochprozentigem. Herrn Dr. Şen und seine islamismusfreundlichen Zechkumpanen müssen wir an dieser Stelle einmal vor einem genossenen Übermaß an alkoholischen Getränken warnen, denn als frommen Muslimen sollte ihnen klar sein, dass sie spätestens dann Gefahr laufen, schirk (Beigesellung, Polytheismus) zu betreiben, wenn sie vor lauter Wein, Pils und Martini den eifersüchtigen Allahgott gleich doppelt sehen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Keine zehn Tage vor einer geplanten Demonstration türkischer Nationalisten in Berlin leugnete Hochschullehrer Faruk Şen am 9. März 2006 in einer Radiosendung den schrecklichen, wahrscheinlich 1,2 Millionen Ermordete umfassenden Völkermord an den christlichen Armeniern als einen solchen (nämlich Genozid, Völkermord) und sprach in türkisch-nationalistischer Manier von „Massaker“ (2). Zum Sachverhalt des Genozids von 1915-1916 verfasste die deutsche Bundesregierung auf Antrag aller vier großen bürgerlichen Parteien (Drucksache 15/5689 vom 15.06.2005) eine Resolution (3). Hält man die türkischen Zeitungen wie Vatan und Hürriyet für repräsentativ, dann streitet die Mehrheit der Türken in einem nationalistischen Rausch, der jederzeit in einen islamistischen Rausch kippen kann, den gegen die Türken erhobenen Völkermordvorwurf ab. Gemeinsam mit dieser Mehrheit der auf wissenschaftliche geschichtliche Forschung oder auf Selbstkritik keinen gesteigerten Wert legenden Türken streitet auch Islamist Abdullah Gül (AKP) den Völkermord an den Armeniern ab (4). Inzwischen hat Bundesverdienstkreuzträger Faruk Şen die Lage der Muslime im heutigen Deutschland mit derjenigen der Juden im Nationalsozialismus verglichen, was ihm dann endlich öffentlich doch etwas krumm genommen werden musste und hat seine Dienstverpflichtung mit dem Land Nordrhein-Westfalen im, wie es so schön heißt, „gegenseitigen Einvernehmen“ gelöst (5). </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Das ebenso kostspielige wie wissenschaftsferne Essener Zentrum für Türkeistudien (ZfT) leistete seinen multikulturellen (parallelgesellschaftlichen) Beitrag zum Migrationsforschung genannten Verschleiern der anwachsenden Integrationskatastrophe, indem es Yasemin Karakaşoğlu damit beauftragte, die Broschüre „Türkische Muslime in Nordrhein-Westfalen“ zu erstellen. Im Dezember 1994 war das Werk dann angefertigt, unter ganz geringfügigen und hier vernachlässigbaren Fehlerkorrekturen, Ergänzungen und Abänderungen erschien es als 2. Auflage im Juni 1995. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Wie uns das Impressum belehrt, ist das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen „Herausgeber“ des Buches „Türkische Muslime in Nordrhein Westfalen“. Der seitens unserer xenophilen Ministerien mit NRW-Verdienstorden und Professorentitel behängte gelernte Volkswirt, angebliche Islamkenner, Sektgelage-Veranstalter und (das muss man zugeben) Feinschmecker Faruk Şen hatte die „Projektleitung“, Islamismusverharmloserin Karakaşoğlu fand Einsatz im Bereich „Wissenschaftliche Bearbeitung“, die womögliche Diplom Übersetzerin (statt beispielsweise Dipl.-Übers. (FH) jedoch als dipl Übers.) Sabine Gomm sowie ein bis heute am ZfT tätiger Andreas Goldberg (statt M. A. allerdings als M.A.) sind als „Mitarbeiter“ genannt. Goldberg ist wohl Ethnologe und veröffentlichte inzwischen zum unter Gesichtspunkten der Rechtsspaltung, Abschottung und der menschenrechtswidrigen, gegengesellschaftlichen Finanzwelt (Scharia-Banking) mehr als problematischen Begriff „Ethnische Ökonomie“. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Welchen Anteil Goldberg, Gomm oder der feudal herrschende und nationalistisch argumentierende Professor Faruk Şen (SPD-Mitglied) an dem Buch haben, wird wohl ewig unklar bleiben. Damit dürfen wir die inzwischen zur „ersten Bremer Professorin für interkulturelle Bildung“ berufene Yasemin Karakaşoğlu als die Autorin („wissenschaftliche Bearbeitung“) der 1994 erschienenen Druckschrift betrachten. Zu deren Vorwort sich Minister Franz Müntefering hergab, der das Machwerk allen deutschen Erziehern, Lehrern und Sozialarbeitern ans Herz legt: „Wissen über den Islam, … Hintergrundinformationen über die islamische Religion. … Die Studie soll durch Informationen zur Versachlichung der Diskussion und damit zum Abbau von Ausländerfeindlichkeit beitragen, die häufig nur auf Unkenntnis beruht.“ </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Der irgendwie versachlichte Müntefering beweist uns eigentlich nur, dass man mit völliger Unkenntnis über den Islam durchaus auch ein Ausländerfreund sein kann. Solange der Ausländer nur kein Ex-Muslim oder gar Islamkritiker ist. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Zur Analyse: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> [Titel] Türkische Muslime in Nordrhein-Westfalen </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Keine Gastarbeiter mehr, keine Türken, sondern Muslime. Eine eigene Sorte Mensch. Der Titel ist gar nicht selbstverständlich, zumal das Ministerium jetzt eine Studie „Türkische Ex-Muslime in Nordrhein Westfalen“ publizieren müsste oder „Türkeistämmige Christen“ und das Zentrum für Türkeistudien nun gar nicht Zentrum für Muslimstudien heißt. Wir haben darauf zu achten, dass das Kollektiv der „Muslime“ hier, gedruckt mit Landeswappen und dem Schriftzug des Ministeriums, keinesfalls zu einer Sorte Mensch heranwächst, zu einer ethnoreligiösen Kaste mutiert, die gesonderte Rechte beanspruchen darf. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> 20. Die Scharia bestimmt das politische und private Leben jedes einzelnen muslimischen Gläubigen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Keine indirekte Rede? Kein „die vormoderne, undemokratische Doktrin der Scharia beansprucht, das politische und private Leben … zu regeln“? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Die Scharia verstößt gegen die allgemeine Erklärung der Menschenrechte von 1948 und gegen das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland von 1949 (6). </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Der Islamkenner und gründliche deutsche Integrationsforscher Professor Bassām Ṭībī (Der Islam und Deutschland. Muslime in Deutschland) benennt fiqh-Islam und scharī&#8217;a-Islam als mit Europas Demokratien völlig inkompatibel. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Ruft Vorwort-Schreiber Franz Müntefering Nordrhein-Westfalens Muslime jetzt zu einem Leben nach der grundrechtswidrigen, beispielsweise frauenfeindlichen Scharia auf? Plädiert „Münte“ für den zwingenden Heiratsvormund (mücbir veli, walī mudschbir) und für at-talaq, die Verstoßung der Ehefrau? Sofern SPD-Genosse und Minister Müntefering das Machwerk überhaupt gelesen hat, hat er es nicht verstanden. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Leute wie Müntefering, Şen und Karakaşoğlu sind bei ihrem Einsatz für den orthodoxen (politischen) Islam nicht ohne Erfolg gewesen: Inzwischen hat bereits das Oberhaupt der Anglikanischen Kirche für die teilweise Einführung der Scharia plädiert (7). </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Auch der differenziert (menschenrechtswidrig) denkende Schweizer Professor Christian Giordano beschönigt die familienrechtliche Rechtsspaltung als „Rechtspluralismus“. Christian Giordano will offensichtlich die neunjährige Ehefrau, den geheiligten Kult ums politisch gewordene weibliche Genital (Kontrolle der Ware auf intaktes Jungfernhäutchen, äußeres Zeichen: Der hidschāb, das Kopftuch) und die islam-ehevertraglich dazugekaufte Zweit- bis Viertfrau (8). </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> 21. 3.2.7. Beitritt. Für einen Beitritt zum Islam bedarf es keiner offiziellen Riten. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Was zwar ziemlich gelogen (taqiyya) ist, der vor zwei Zeugen zu vollziehende Ritus des Übertritts in den Islam nennt sich schahāda und ist immerhin so amtlich („offiziell“), dass er die erste der so genannten Fünf Säulen darstellt. Einen anderen Ritus der „offiziellen Riten“ verschweigen uns Minister Müntefering, der wundersame Direktor Şen und Buchschreiberin Karaşoğlu hier ganz bewusst, das offizielle Austrittsritual namens irtidād (ridda), eine religiöse Köstlichkeit Arabiens, bei der nach Maßgabe des wasatiyya (al-Qaraḍāwī: „Islam als Religion der Mitte“) bzw. des „Wege zum Gleichgewicht“ (Al Gore) fliegende Steine oder niedersausende Schwertklingen zum kommunalpolitischen (ordnenden, Natur herstellenden) Einsatz kommen (9). Wer nämlich aus dem Islam Austritt, den darf jeder Muslim töten. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> 21. Aufgrund des Gleichheitsprinzips aller Muslime vor Gott gab es ursprünglich keinen Priesterstand, der zwischen Gott und den Menschen vermittelt. Es gibt auch keinen unfehlbaren Leiter der Gemeinde. Auch Mohammed sah sich selbst als einen einfachen, fehlbaren Menschen an. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Eine ausgesprochen kalkulierte Bescheidenheit womöglich. Denn abgesehen davon, dass der selbst ernannte Stellvertreter Allahs die jüdische Reihe der Propheten ja erst einmal klauen musste und mit hochkulturellen iranisch-manichäischen (Licht-Finsternis-Dualismus) oder altorientalischen Mythen (göttliches Weltgericht) sowie mit den uralten afropazifisch-sexualmagischen Vorstellungen (der Kult um das Menstruationsblut und die männliche Beschneidung) zu verschmelzen wagte: Mohammed herrschte absolut. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Frau Karakaşoğlu hat als wenig spirituelle dafür ziemlich fundamentalistische Muslima natürlich keine Schwierigkeiten damit, den Befehlsgeber vieler Auftragsmorde und den Gründer eines kulturrassistischen Staatswesens (Medina, vormals Yathrib) als bescheidenen Sozioreformer und Sozialarbeiter darzustellen, was natürlich auch in der SPD gut ankommen dürfte. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Der Weg ins Paradies verläuft für eine jede muslimische Frau über ihren Mann, dem sie absolut zu gehorchen hat – damit hat ihr (nicht sein) ehelicher Gehorsam den Rang eines Gebets und zugleich Sakraments. Entsprechend ist für den Ehemann das herrische (in Wirklichkeit bis an den Größenwahn heranreichende enthemmte und selbstherrliche, angeblich jedoch, wie laut beklagt wird, besorgt, bekümmert und verantwortungsvolle) Befehlsgeben an die Ehefrau sozusagen ein Sakrament. Desgleichen ist das Kontrollieren und Einschüchtern der Frauen mit gelegentlich vorkommendem Ehrenmord beileibe nicht lediglich Relikt aus der orientalischen Stammeskultur, sondern purer Islam. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Der Grad an Selbstauslöschung ins Kollektiv hinein ist für den muslimischen Endverbraucher, namentlich den weiblichen, gleichbedeutend mit dem Grad an Religiosität. Männer können zusätzlich noch ein paar Dhimmis quälen oder militärisch (dschihād) Territorium erwerben, um als tugendhaft (Platz im Paradies) zu gelten. Für die Günstlinge der „islamischen Geistlichen und muslimischen Gelehrten“ (der Einflussreichen beziehungsweise Brutalen) stehen zwar mehr Chancen offen als für die Unterschichten der von Bestechlichkeit geprägten islamischen feudalen Ordnungen mit ihren, einem Kastensystem ähnelnden Schichtungen verschiedenen Zuganges zu den Privilegien. Islam ist stets ein ausgesprochen korruptes Feudalsystem. Doch haben auch die Privilegierten den obersten Stellvertretern Allahs zu gehorchen, es sei denn, sie schwingen sich zum Emir auf (symbolischer oder auch konkreter Königsmord) und ordnen Frömmigkeit (totalen Gehorsam) an. Islamische Mystik ist seit al-Ghazali (al-Ġazālī, gest. 1111) oft nicht viel mehr als die Lehre der Kunst der Selbstverleugnung oder Gehorsamskultur. Faustregel seit eineinhalb Jahrtausenden: Überall, wo totaler Gehorsam zum geheiligten Kult wird, könnte Islam der Fall sein. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Schariakonformer Gehorsam ist im Islam geheiligte Handlung: Die Tochter, die sich vom Vater zwangsverheiraten lässt und die in der Hochzeitsnacht sakral entjungfert wird, sie folgt dem geheiligten Muster der fälschlich als „naturhaft, gesund“ etikettierten islamischen gesellschaftlichen Ordnung. Die Handlungsvorschriften der Sunna einzuhalten und ihre Handlungsempfehlungen überzuerfüllen gilt als der Schlüssel zum Paradies, insofern gelangt der muftī als der Schreiber einer fatwā (islamisches Rechtsgutachten, Mz. fatāwa) sehr wohl in den Rang eines Priesters – nur dass du angeblich nicht ihm gehorchst, sondern dem Willen Allahgottes. Der kadi (al-qāḍī) als der islamische Richter hat in der Gehorsamsreligion Islam sehr wohl priesterliche Funktion, denn dem islamischen Gesetz Gehorsam zu verweigern zieht sowohl soziale Ächtung (bis zum islamrechtlichen Apostatenmord) als auch verhinderten Eintritt ins Paradies nach sich. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Wenn hochrangige (einflussreiche) Muslime den Nichtmuslimen weismachen wollen, der Islam sei egalitär und habe kein Priestertum, dann geht es schlicht darum, die Macht der Scharia-Gerichte und Fatwa-Räte (ECFR) oder den Führungsanspruch von Milli Görüş und Muslimbruderschaft zu verschleiern und der säkularen Demokratie jene totale Angst (islampädagogisch erwünscht, vor der Höllenstrafe) geheim zu halten, die eine etwa gewagte Gehorsamsverweigerung nach sich zieht. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Einerseits also geht es um die verhinderte fitna für die soziale Basis der pyramidengleich hierarchisierten islamischen Gesellschaft: Der Mensch im orthodoxen Islam ist wie ein Molekül im Kristallgitter, orthodox islamisierte Menschen sind ausgerichtet wie die angetretenen Soldaten auf dem Exerzierplatz. Kein Priester steht zwischen dem Muslim und Gott, in der Tat nicht: Die gesamte umma steht zwischen dir und Allahgott! Hinauf ins Paradies bedeutet damit und auf den ersten Blick egalitär anmutend: Hinein in die „soziale Mitwelt“ der umma. Und nur fühllos erloschen, nur entwürdigt, entsubjektiviert zum „man“, nur willenlos erlangst du Anteil an der umma (in der dunya, der niederen Erdverhaftetheit, und gegen sie) sprich am Paradies (im hehren Jenseits von al-&#8217;āchira, englische Schreibweise akhirah). </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Islam ist „andererseits“ (Islam ist genuin) anti-egalitär: Das tödliche (qadar, türk. kismet) Gerangel um die Führung des Kalifats mit dem Ziel der vermiedenen fitna, nur eben für die Spitze der Pyramide findet sein Spiegelbild im Konkurrenzkampf zweier Kalifen, zweier Islamverbandsfunktionäre, Imame, Brautwerber, Großfamilien, zweier Nachbarn, Brüder, zweier Kinder. Dieser Konkurrenzkampf vermag, das ist im „verlässlich unzuverlässigen“ Islam sozusagen eingebaut, zwischen Spiel und Krieg nie klar zu unterscheiden, alle Friedensverträge oder auch Kriegsdrohungen sind dramatische Taschenspielertricks. Mit Scharia Richtern, vorsäkularen Imamen, schariafreundlichen Islamverbandsvertretern oder „Wissenschaftlern“ wie Faruk Şen und Yasemin Karakaşoğlu kann und darf die kulturelle Moderne keinen „Frieden schließen“, jedenfalls nicht, ohne Teil des ewigen, kosmischen dschihād sein zu wollen – und zwar als Verlierer, als Brennstoff fürs Höllenfeuer. Echte Begegnung zwischen Nichtmuslim und Muslim (noch nicht einmal gelingender Dialog zwischen zwei Muslimen) kann auf der Grundlage der Scharia niemals stattfinden, einseitiger oder komplizenhaft geteilter Sadismus sehr wohl. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Es gibt bereits säkulare und zugleich spirituelle Muslime, vielleicht hat es sie in geschützten Nischen stets gegeben, doch die werden, weil sie Scharia und fiqh zurückweisen müssen, nicht selten von ihren „eigenen“, leider nach wie vor massenhaft vorhandenen Fundamentalisten bedroht. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> [noch zu] 21. Aufgrund des Gleichheitsprinzips aller Muslime vor Gott. … Auch Mohammed sah sich selbst als einen einfachen, fehlbaren Menschen an. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Automatisiertes „tugendhaftes“ Verhalten zu üben (Frauen, Kinder, Niederrangige) beziehungsweise diese Lebensführungsdiktatur aufzubauen (Ehemann, Familienoberhaupt, Staatsoberhaupt) ist gewissermaßen Gebet. Dem Kalifen (Ayatollah, Mufti, Stammesführer, Yūsuf al-Qaraḍāwī, Islamverbandsfunktionär, großen Bruder) zu gehorchen ist im Islam veritabler Gottesdienst. Einen anderen Weg ins Paradies als die totale Unterwerfung (Islam) unter das gesetzlich (auch Islam) vorgeschriebene Wohlverhalten steht dem Muslim nach orthodoxer Lesart gar nicht zu. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Der dem Mohammed oder seinen Offizieren den Gehorsam verweigernde, sprich: Der anti-islamische Gesetzesbrecher wird von einem „einfachen, fehlbaren“ Menschen wie dem Propheten selbst gesteinigt. Wie rührend, was für fromme, bescheidene Hand- und Kopfabhacker. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> 23. Der Islam und die Frauen. Alle Verhaltensweisen von Muslimen gegenüber Frauen lassen sich nicht automatisch aus dem Islam ableiten. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Wer hätte das gedacht, bereits 1994 wurde dieser Trick verwendet, der gezielt dazu ermuntert, den „eigentlichen“ Islam als moralisch unbefleckt und als frauenfreundlich zu betrachten. Eine das Grundgesetz verteidigende Frau Karakaşoğlu hätte jetzt die Gelegenheit, ein wenig Korankritik und Schariakritik zu betreiben oder etwa die als Pflicht angesehene, islamische FGM der indonesischen Schafiiten oder die Bejahung der alltäglichen ägyptischen Genitalverstümmelung (Klitoridektomie) seitens mehrerer Azhar-Theologen wie Scheich Youssef al-Badri (1997) oder die bejahte FGM der islamischen, ebenfalls an der Kairoer Azhar lehrenden  Rechtsgelehrten wie Dr. Muhammad Wahdan (2006) zu kritisieren. Frau Karakaşoğlu, wollen Sie, gemeinsam mit Youssef al-Badri und Muhammad Wahdan, wollen Sie die FGM? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Islamverharmloserin Karakaşoğlu hätte die Möglichkeit, beispielsweise die Imam-Ehe oder die koranisch garantierte Polygynie als frauenentrechtend zu benennen oder die klassisch islamische Forderung nach halbiertem Erbe für eine jede Frau gegenüber ihrem Bruder und nach lediglich halber Stimme vor Gericht. Karakaşoğlu schweigt bis heute, vielleicht ja im Dienste der Wissenschaft. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Schariafreundin Karakaşoğlu hingegen erzählt uns, ohne rot zu werden:  </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> 23. Der Islam geht von der völligen Gleichwertigkeit von Mann und Frau vor Gott aus. … Dieser völligen Gleichheit als Gläubige vor Gott steht die Vorstellung der sich gegenseitig ergänzenden Teile gegenüber. Mann und Frau haben im Alltagsleben völlig verschiedene Aufgaben und Pflichten zu erfüllen … </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Geht`s noch? Unsere multikulturelle ostfriesische Turkologin beschönigt die Entrechtung und Geringerstellung der orthodoxen islamischen Frau unter ihren Vater, der die Tochter auch gegen ihren Willen verheiraten darf sprich zwangsverheiraten darf (türk. mücbir veli, arab. walī mudschbir) sowie unter ihren Ehemann, dem sie lebenslangen Gehorsam schuldet. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Man ist geneigt, vor Verzweiflung in ätzende Ironie zu verfallen, sarkastisch zu reagieren, wenn man Frau Karakaşoğlu lesen muss. Sicherlich, der von Allāh mit dem Verprügeln seiner widerspenstigen Ehefrau beauftragte muslimische Ehemann steht seiner Frau „gleichwertig“ gegenüber. Die ihre koranische Prügel empfangende Frau ist noch im Augenblick des koranischen Prügelns ihrem Mann in komplementärer Harmonie gegenübergeordnet, und das islamische Leben ist ein Geben und Nehmen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Nur ist es im Islam halt immer der Mann, der die Prügel austeilt und die Frau, die die Prügel einsteckt, die eingesperrt wird, verstoßen wird, zwangsverheiratet. Dieser prickelnden, sexuell wie spirituell erregenden Dualität „der sich gegenseitig ergänzenden Teile“ (Karakaşoğlu) gilt es, endlich auch im eurozentrischen, fremdenfeindlichen Deutschland Geltung zu verschaffen, damit „Türkische Muslime in Nordrhein-Westfalen“ (Buchtitel) in die türkische cennet, arabische dschanna gelangen, ins Paradies. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Nicht außer Acht zu lassen ist die Rolle der Mutter bei der kulturellen Reproduktion des (misogynen) Familiarismus. Die Mutter bringt ihren Kindern, und zwar den Söhnen bis zum vielleicht zehnten Lebensjahr wie vor allem auch den Töchtern mindestens bis zu deren Verheiratung, das schariakonforme, frauenentwürdigende Verhalten bei … und wehe, sie tut es nicht. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Mann und Frau haben im Alltagsleben völlig verschiedene Aufgaben und Pflichten zu erfüllen </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Frau darf das Haus nicht länger verlassen, keiner Berufstätigkeit nachgehen. Frau braucht keine Schulausbildung, kein Bankkonto. Sie hat Jungfrau zu sein und hat verheiratet zu werden. Sie hat in der Hochzeitsnacht zu bluten, gehorsame Ehefrau und gehorsame Haushaltshilfe der Schwiegermutter zu sein und der Großfamilie ihres Ehemannes Kinder, vorzugsweise Söhne zu gebären. Söhnchenfabrik (zoontjesfabriek, Ayaan Hirsi Ali). </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> 24. In Arabien hat der Islam die Stellung der Frau in vielen Punkten verbessert. … </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Der Mythos mit den vergrabenen Neugeborenen, jaja. Schwachsinn. Unsere Turkologin redet wissenschaftlich Unhaltbares, und gedruckt wird derartige Geschichtsverfälschung und Islamverherrlichung auf Steuerzahlerkosten. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Die vorislamisch sozialisierte Araberin Chadīdscha bint Chuwaylid war Unternehmerin und suchte sich einen pfiffigen, erfolgreichen Karawanenführer und Händler fürs Haus und Ehebett. Der junge Kerl hieß Muhammad und wurde größeren Kreisen bekannt durch seine nachmalige nebenberufliche Tätigkeit als Prophet. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> 24. Darüber hinaus enthält der Koran zahlreiche Regelungen, die die Behandlung von Frauen in Fragen von Mitgift, Heirat, Polygamie, Sorgerecht, Eherecht, Zeugenschaft, Kleidung und Erbe betreffen. Auch wenn sie aus heutiger Sicht Mann und Frau nicht die gleichen Rechte einräumen, … </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Karakaşoğlu redet von der im Koran von Allahgott jedem männlichen Muslim erlaubten Polygamie, dass aber die Frau natürlich nicht vier Männer haben kann, übergeht die Erziehungswissenschaftlerin (laut Wikipedia) dezent. In der Sache ist der Koran hier einmal wenigstens ungefähr richtig wiedergegeben, wenn auch nur in einem Nebensatz und auch dort nur mit dürren Worten. Doch wir lesen dieses in einer Druckschrift eines Landesministeriums einer (noch) freiheitlichen Demokratie. Was bedeutet das? Empfiehlt uns die Autorin nun, die Polygamie (genauer: Vielweiberei, Polygynie) in der Bundesrepublik Deutschland einzuführen, nur weil sie im geheiligten Buch der Muslime aufgeschrieben ist? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> „Sorgerecht“ hat im Scharia-Islam stets der Mann, die verstoßene Frau verliert ganz selbstverständlich die Kinder. „Zeugenschaft“ bedeutet, Frau Turkologin will da nicht ins Detail gehen, dass ein weibliches Wesen juristisch lediglich halbe Portion ist, für den Nachweis ihrer Vergewaltigung braucht sie sogar vier Zeugen, andernfalls hat sie wegen angeblicher Verleumdung Körperstrafen zu erhalten. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Auch zu „Kleidung“ wären doch ein paar Worte mehr ganz hilfreich gewesen, der nichtmuslimische Rest der Welt, aber auch die muslimischen Kopftuchgegnerinnen erhoffen ja vielleicht, dass sich die Bremer Autorin von den in Saudi-Arabien, im Iran oder bei den afghanischen Paschtunen vorgeschriebenen, ganzkörperverschleiernden Gewändern (&#8216;abāya; tschādor, pardā; burqa) distanziert. Wer also weiß, nach der Lektüre der ministeriell abgesegneten Broschüre, wer weiß jetzt Rat zum Thema „Kleidung“? Erbakan, al-Qaraḍāwī oder Ṭāriq Ramaḍān? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> 24. Nach islamischer Auffassung wird die Frau fast ausschließlich im Kontext ihrer Rolle in der Familie gesehen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Frau, Ehefrau ist die vom Stamm für das jeweilige, zur Heirat vorgesehene Bürschchen gekaufte Kindergebärerin, die dem Ehemann bedingungslos zu gehorchen hat (Frömmigkeit der Muslima, Religion der Muslima) und ihm beispielsweise den Sex zu keiner Stunde ihres Lebens verweigern darf. Frau wird vom walī (hier in der Bedeutung: Heiratsvormund) verheiratet, kann aus der Ehe jederzeit verstoßen werden, hat lebenslang islamisch damit zu rechnen, dass ihr Ehemann ab morgen mit einer Zweit- oder Drittfrau im Nachbarzimmer vögelt und verliert im Falle der Verstoßung (at talaq) für alle Zeit ihre Kinder, die nämlich „ihm“ sprich seinem Stamm gehören. Sie muss zur „entehrten“ Herkunftsfamilie zurückkehren sofern sie noch lebt und dort als Verachtete niedere Dienste tun oder der Verheiratung mit einem anderen, sozial wohl recht ausgegrenzten Kerl entgegen sehen. In der Tat, Frau Turkologin, wir können es nicht besser sagen, als Sie es hier tun:  </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Nach islamischer Auffassung wird die Frau fast ausschließlich im Kontext ihrer Rolle in der Familie gesehen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> So eine „islamische Frau“ bestimmt ihre Lebensgeschichte, bestimmt ihre Sexualität in nahezu keiner Weise selber, sie hat keinen Anteil an der freiheitlichen Demokratie. Yasemin Karakaşoğlu jedoch will dieses vormoderne, fremdbestimmte Leben für die, man vergleiche den Buchtitel, Frauen unter den „Türkischen Muslimen in Nordrhein-Westfalen“ durchgesetzt wissen. Ob sie selber auch so lebt? Verstößt die Autorin etwa gegen den Islam, oder lebt sie „islamisch“ sprich familialistisch? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Gemeinsam mit dem windigen Großmeister des Pfründesicherns (steuerfinanziertes Monatsgehalt 8.180 €) und der Geldmittelveruntreuung im großen Stil und über nahezu 25 Jahre (10) Faruk Şen ist Yasemin Karakaşoğlu, das wird Kennern der Scharia an dieser Stelle klar sein, 1994 eigentlich ein ganz großer Wurf gelungen: Ein deutsches Ministerium für den Familialismus der Scharia und für die islamische Imam-Ehe (an nikāh) werben zu lassen, das nenne ich mal Einsatz für die Sache. Der seinerzeit und vielleicht ja bis heute völlig islamunkundige Franz Müntefering unterschreibt die Sache dann auch noch. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Vielleicht ist es nur wenig überspitzt, zu sagen, dass Genosse Franz Müntefering mit seiner Signatur und seinem Vorwort für den bundesdeutschen familienrechtlichen Islam wirbt und für die auch in NRW „zu integrierende“ Frauenpolitik der Scharia. Zu dieser entgrenzten Toleranz des Ministers und Schariaverharmlosers ließe sich durchaus auch ein Motiv nennen. Am 8.11.2006 schrieb der FOCUS: „Müntefering will Türkei in der EU sehen. [Müntefering] sei zuversichtlich, dass das Land auf längere Sicht EU-Mitglied werde“. Die anderen Parteien sehen das überwiegend leider ebenso und wollen den raschen und rechtlich vollwertigen Türkeibeitritt. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Architektonisch oder infrastrukturell mag es ja erstaunliche Fortschritte in der (westlichen) Türkei geben, eines hat sich jedoch gerade mit der Regierungspartei AKP nicht geändert: Die Akzeptanz des vormodernen Menschen- und Frauenbildes der Scharia durchzieht die gesamte Türkei. Wer wie Müntefering (SPD) oder die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung auch 2009 immer noch die Vollmitgliedschaft Kleinasiens in der Europäischen Union propagiert, der hat Familienrecht, Religionsfreiheit und die Gleichberechtigung der Frau betreffend nun allerdings ein Problem: Die Scharia, die erst einmal „gekippt“, entsorgt, überwunden, glaubhaft abgelehnt werden müsste. Premier Recep Tayyip Erdoğan hingegen bezeichnete sich noch 1994, also im Jahr der Veröffentlichung dieses Machwerks, in einem Interview mir der Zeitung Milliyet als Anhänger der Scharia. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Ex-Erbakan-Nachfolger und Immer-noch-Islamist Gül: „Der Islam regelt die weltliche Ordnung. Ich als Moslem glaube daran (11).“ Islamist Erdoğan, auch einstiger Erbakan-Gefolgsmann: „Gottseidank sind wir Anhänger der Scharia. Unser Ziel ist der islamische Staat (11).“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> 25-26. Der Schleier ist der sichtbare Ausdruck für die Trennung der Gesellschaft in Räume für bestimmte Geschlechter, Frauen sollen in der Öffentlichkeit „unsichtbar“ für die Männer sein. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Müntefering wirbt für die Gender-Apartheid. Oder Karakaşoğlu? Oder beide. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Der Sache nach stimmt es auch noch, Frauen sollen ganz und gar aus der Öffentlichkeit vertrieben werden. Der Markplatz den Männern, das gründlich islamisierte Eheweib sei in Küche und Schlafzimmer eingesperrt. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Das Recht auf gemischgeschlechtliche Großraumbüros, koedukative universitäre Hörsäle und geschlechtsgemischte Klassenzimmer werden wir gegen die Parteigänger der Scharia verteidigen müssen! Das gilt auch für Klassenfahrten, Turnen und Schwimmen. Dass sich ein Kollektiv hier völlig abschotten möchte (Prinzip islamische Gegengesellschaft) dürfen wir nicht begrüßen, auch nicht im Namen der „Toleranz“ oder „Multikulturalität“. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> 25. In der Familie gehen Frauen und Männer aus einem Verwandtenkreis miteinander um. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Das kurdisch-muslimische oder türkisch-muslimische Mädchen darf also noch nicht einmal seine Freundin nach Hause einladen. In sehr fundamentalistischen oder auch „nur“ in extrem patriarchalischen Familien ist das leider wirklich so. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> 25. Hat die Frau in diesem Bereich Besuch von Freundinnen, die nicht zum Verwandtenkreis gehören, muss der Mann sich in dem (kleineren) Männertrakt aufhalten, wo er auch seine männlichen Besucher empfängt. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Wie geil, sei ich züchtiges Mägdelein oder brünstiger Kerl, mein Genital wird politisch. Erst gemeinwesenpolitisch, später kommunalpolitisch. Zuletzt preisen die Gottheit islamische kulturelle Errungenschaften wie &#8216;abāya, tschādor, pardā und burqa als äußeres Zeichen der verstaatlichten Vagina. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> 25. [Die Verschleierung hat ja vielleicht die] Funktion, Frauen vor den begehrlichen Blicken der Männer zu schützen </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Frauen können genau so lüstern („begehrlich“) gucken wie Kerle – und sie sollen es. Die kulturelle Moderne lässt Männer wie Frauen tagtäglich begehrlich blicken – ohne, dass diese Leute vergewaltigend übereinander herfallen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Blicke töten nicht. Gesichtsverätzende Batteriesäure, ägyptische oder irakische oder pakistanische Gruppenvergewaltigungen, aus Gründen der nāmūs Ehre zugefügte Messerstiche oder richterlich angeordnete fliegende Steine, sie töten bisweilen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Einen Gesichtsschleier für Turkologin Yasemin, mit integriertem Mikrophon, damit wir die keusche Dozentin trotzdem hören. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> 25 [Die Verschleierung ist möglicherweise ja ein] Mittel … mit dem vermieden werden soll, dass die der Frau zugeschriebene Attraktivität den Mann vor der Erfüllung seiner Aufgaben in der Gesellschaft abhalten könnte. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Frau Karakaşoğlu ist auch Verhaltensbiologin? Oder Arbeitspädagogin, oder um das zugegeben prekäre Bruttosozialprodukt besorgt? Die interkulturelle Bremerin mag mit gutem Beispiel voran gehen und sich in einen ostfriesischen Kartoffelsack hüllen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Übrigens – sind islamisierte Männer so unattraktiv? Müssen diese Männer dann nicht den Gesichtsschleier tragen, damit Dozentin Karakaşoğlu nicht auf dumme Gedanken kommt? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> 25. Die Verschleierung muss nicht, wie aus westlicher Sicht oft interpretiert, „Unterdrückung“ der Frauen bedeuten … </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Falsch. Verschleierung ist Unterdrückung der Frauen durch die Männer, und das nicht lediglich aus „westlicher Sicht“, vielmehr aus universell-menschenrechtlicher Sicht. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Die juristische Entrechtung der Frau (islamisches Recht), die familiäre Gewalt gegen Frauen, die Vergewaltigungen an frei herum laufenden Unverschleierten zwischen Marokko und Malaysia sowie die Verachtung der Frau durch die islamischen Theologen von vierzehn Jahrhunderten sollten eigentlich auch die „wissenschaftliche Verteidigerin des Glaubens“ Frau Karakaşoğlu eines Besseren belehren. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Hier endet die sozialpädagogische Analyse von „Türkische Muslime in Nordrhein-Westfalen“, für das wir Yasemin Karakaşoğlu verantwortlich machen dürfen. Die 1994 im Auftrag des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (Minister Franz Müntefering) herausgegebene Broschüre lässt uns recht genau erkennen, wie die Integration scheitern musste. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Nach wie vor werben islamfreundliche Mitglieder von kommunalpolitisch aktiven türkischen Vereinen oder gar von Ausländerbeiräten für die arrangierte Ehe als völlig akzeptablen Lebensentwurf, und seit eineinhalb Jahrzehnten übt sich die elitäre politische Kaste von SPD wie CDU und üben sich hochrangige Kirchenvertreter in der hohen Kunst, uns die kulturrassistische und frauenentrechtende islamische Scharia als demokratiekompatibel zu verkaufen und die Türkei (keine Meinungs- und Pressefreiheit, teilweise extremer Patriarchalismus, den Völkermord an den Armeniern leugnend, Kurdistankonflikt, gerade auch mit der AKP zunehmend radikalislamisch und gottesstaatlich geprägt) als europatauglich schönzulügen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Von den universellen Menschenrechten oder den deutschen Bürgerrechten wird bei derlei Toleranz sehr rasch nicht viel übrig bleiben, und wir überlassen es dann dem Zufall oder dem Faustrecht (Islam), ob ein Mädchen oder eine junge Frau den Weg in die kulturelle Moderne oder „einfach nur“ den Fluchtweg in ein Frauenhaus wirklich findet. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Münteferings Ministerium nannte sich „… für Arbeit, Gesundheit und Soziales“. Und spätestens bei „… Soziales“ sollten wir als Deutschlands Sozialarbeiter uns angesprochen fühlen, gerade angesichts des Scherbenhaufens gescheiterter Integration sprich zunehmender islamischer Parallelgesellschaft. 2009 sollten wir Sozialarbeiter und Sozialpädagogen unsere Klienten und Kollegen dazu aufrufen, dem bereits 1994 von Yasemin Karakaşoğlu vertretenen, am Sunna-Fundamentalismus statt an der kulturellen Moderne, an der Scharia-Doktrin statt am Gleichheitsfeminismus orientierten Gedankengut entgegen zu treten, wo immer und sobald wir ihm begegnen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Dass unsere, die Scharia verharmlosenden Gegner nicht nur in Islamverbänden und Moscheegemeindevorständen sitzen, wo man sie ja vermuten muss, sondern als Dozenten in den Fachschulen oder Hochschulen für Soziale Arbeit, als sozialpädagogische Mitarbeiter in Stadtjugendämtern, als Integrationsbeauftragte in Wohlfahrtsverbänden und Ministerien oder als Islambeauftragte in den beiden christlichen Großkirchen tätig sind, macht unsere Rolle nicht weniger bedeutsam. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Nach ein bis drei Jahrzehnten professionell betriebener Islambeschönigung im Stile der Damen Boos-Nünning und Karakaşoğlu braucht die Gesellschaft, will sie freiheitlich demokratisch sprich säkular sprich kulturell modern bleiben, eine islamkritische Pädagogik und Sozialpädagogik. Diese alleine würde den von Karl Jaspers (Selbstsein, Selbstwerdung, Selbstverwirklichung), Hannah Arendt (Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft), Bassām Ṭībī (Leitkultur bürgerrechtliche Säkularität, Islamismus als regressiver „Traum halbierter Moderne“) und nicht zuletzt den vom Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland gesetzten Anspruch an qualitativ wertvolle Bildungsarbeit und Soziale Arbeit erfüllen. Erziehung, Schule, Jugendarbeit und Integrationsarbeit haben eine den Fundamentalismus und die „autoritäre Persönlichkeit“ eingrenzende Pädagogik und Sozialpädagogik zu realisieren statt dem zugewanderten theozentrischen Totalitarismus des auf Frauenentwürdigung und Gottesstaat zielenden politischen Islam den Weg zu bereiten. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Ablehnende Kritik an Scharia und fiqh muss von uns als inhaltlicher Bestandteil der staatlichen Anerkennung sowie des Kodex Sozialer Arbeit begriffen werden, um als Sozialarbeiter oder Sozialpädagoge in der bereits heute von Sunna-Fundamentalismus, islamischer „schwarzer Pädagogik“ oder schariakonformen Zwangsheiraten geprägten Gegenwart professionell arbeiten zu können. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Wünschenswert wäre, dass auch in unseren Arbeitsverträgen mit der Stadt oder dem Wohlfahrtsverband schriftlich abgesichert ist, dass wir unseren Klienten gegenüber umfassende Kopftuchkritik und Kritik am politischen (orthodoxen) Islam äußern dürfen – andernfalls können wir, um ein paar Hoheitszeichen oder Firmenlogos zu nennen, für Bundesadler, Landeswappen, Stadtsiegel, AWO-Symbol oder auch Kirchenkreuz nicht ernsthaft tätig sein, sondern sind im Falle der Begegnung mit islamischen Schönheiten wie Zwangsverlobung, imam-nikāh, judenfeindlichen Hadithen, vormoderner Mädchen- oder Jungenbeschneidung, Kopftuchterror oder verweigerter Teilnahme an der Klassenfahrt beziehungsweise am Evolutionskunde- und Sexualkundeunterricht nicht viel mehr als der Pausenclown der Scharia, der Harlekin des Kalifats und noch nicht einmal der Dokumentation fähig (weil unser Arbeitgeber ja vielleicht den Islam toleriert). </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Große Teile der wörtlich genommenen, durchweg frauenfeindlichen Hadithen und ein kohärent begriffenes (islamisch begriffenes) Verständnis von scharī&#8217;a sind weder vom elterlichen Erziehungsrecht noch von der grundgesetzlich verbürgten Religionsfreiheit abgedeckt. Diesem mittelalterlichen Instrumentarium der Weltbildbegrenzung, der islamogenen Persönlichkeitsverzerrung und der kalkulierten Einschüchterung gleichwohl Geltung zu verschaffen bedarf es eines aufrüttelnden Rufes nach der Normensetzung der Theokratie. Bedarf es der eingangs beschriebenen hisba – als eines Kriegsrufes zum Angriff gegen die kulturelle Moderne und gegen die Chance auf ein autonom geführtes Leben. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Auch politische Bildung ist Teil gründlicher Sozialpädagogik. Erzieher, Lehrer und Sozialarbeiter sollten es sich zur Aufgabe machen, für ein selbstbestimmtes Leben in Freiheit zu werben. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 120pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Jacques Auvergne </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> (1) Über das wenig wissenschaftliche Zentrum für Türkeistudien und seinen Direktor Faruk Şen als Steuergeldverschwender </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://europenews.dk/de/node/3578">http://europenews.dk/de/node/3578 </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> (2) Völkermord an den Armeniern, Faruk Şen leugnet ihn </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/477850/">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/477850/ </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> (3) Völkermord an den Armeniern, Resolution des Deutschen Bundestags </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/15/056/1505689.pdf">http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/15/056/1505689.pdf </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> (4) Schariafreund (AKP) Gül leugnet den Völkermord </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.welt.de/politik/article1254952/Tuerkei_warnt_USA_vor_dem_Begriff_Voelkermord.html">http://www.welt.de/politik/article1254952/Tuerkei_warnt_USA_vor_dem_Begriff_Voelkermord.html </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;">Türkei fühlt sich beleidigt und ruft Botschafter aus den USA zurück </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.welt.de/politik/article1256500/Tuerkei_ruft_Botschafter_aus_USA_zurueck.html">http://www.welt.de/politik/article1256500/Tuerkei_ruft_Botschafter_aus_USA_zurueck.html </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> (5) Mariam Lau: Zentrum für Türkeistudien. Faruk Sen und sein finsteres Deutschlandbild. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.welt.de/politik/article2179999/Faruk_Sen_und_sein_finsteres_Deutschlandbild.html">http://www.welt.de/politik/article2179999/Faruk_Sen_und_sein_finsteres_Deutschlandbild.html </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> (6) Karakasoglus Scharia in Somalia </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1226645449203.shtml">http://www.ksta.de/html/artikel/1226645449203.shtml </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;">Münteferings Scharia in Pakistan </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,493928,00.html">http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,493928,00.html </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> (7) Islamfreund und Theokrat Rowan Williams will die Scharia! Kein Kopfabhacken oder Auspeitschen, noch nicht, Mister Erzbischof wirbt lediglich für das frauenentrechtende Familien- und Personenstandsrecht der Scharia </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;">Thomas Kielinger in DIE WELT online: </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> „Scharia in Großbritannien? Inakzeptabel!“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.welt.de/politik/article1648955/Scharia_in_Grossbritannien_Inakzeptabel.html">http://www.welt.de/politik/article1648955/Scharia_in_Grossbritannien_Inakzeptabel.html&#8221; </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> Noch zu Archbishop Rowan Williams. „Streit um Zulassung der Scharia: Erzbischof erzürnt die Briten“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/571/432321/text/">http://www.sueddeutsche.de/politik/571/432321/text/ </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> (8) Christian Giordano will die von ihm Rechtspluralismus genannte Rechtsspaltung </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Freiburger-Professor-will-Scharia-einfuehren/story/15342529">http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Freiburger-Professor-will-Scharia-einfuehren/story/15342529 </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> (9) ridda, Islamapostasie. Das islamtheologische Austrittsritual </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Apostasie_im_Islam">http://de.wikipedia.org/wiki/Apostasie_im_Islam </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> (10) Nordrhein-Westfalens Steuergrab hieß „ZfT“ (Zentrum für Türkeistudien). Landesrechnungshof: „außergewöhnliche Verschwendung“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1195247802324.shtml">http://www.ksta.de/html/artikel/1195247802324.shtml </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:green;"> (11) Türkei 1994. Ministerpräsident Erdoğan fordert die Islamisierung der Politik will eine an der Scharia orientierte Lebensweise und Gesellschaft </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.welt.de/politik/article1042341/Das_System_von_Recep_Tayip_Erdogan.html">http://www.welt.de/politik/article1042341/Das_System_von_Recep_Tayip_Erdogan.html&#8221;&#62; </a> </span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der Weg in die Parallelgesellschaft]]></title>
<link>http://schariagegner.wordpress.com/2009/06/08/der-weg-in-die-parallelgesellschaft/</link>
<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 16:10:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>schariagegner</dc:creator>
<guid>http://schariagegner.wordpress.com/2009/06/08/der-weg-in-die-parallelgesellschaft/</guid>
<description><![CDATA[شريعة scharī&#8217;a Die Scharia ist die reaktionäre, differenziert diskriminierende islamische Pfli]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="line-height:125%;margin:0 0 24pt;">
<p style="text-align:right;line-height:125%;margin:0 0 .0001pt;" align="right"><span style="font-size:25pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> شريعة</span></p>
<p style="text-align:right;line-height:125%;margin:0 0 18px;" align="right"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">scharī&#8217;a </span></p>
<p style="text-align:right;line-height:125%;margin:0 0 3pt;" align="right"><span style="font-size:9.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Die Scharia ist die reaktionäre, </span></p>
<p style="text-align:right;line-height:125%;margin:0 0 3pt;" align="right"><span style="font-size:9.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> differenziert diskriminierende </span></p>
<p style="text-align:right;line-height:125%;margin:0 0 120px;" align="right"><span style="font-size:9.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> islamische Pflichtenlehre </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 3pt;" align="justify"><span style="font-size:14pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Düsseldorf 2000: </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 3pt;" align="justify"><span style="font-size:14pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Jugendministerin </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;" align="justify"><span style="font-size:14pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">duldet Scharia </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 60pt;" align="justify"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Von Jacques Auvergne </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Nordrhein-Westfalen im Juni 2009, neun Jahre sind vergangen, dass die damalige Ministerin für Frauen, Jugend, Familie und Gesundheit, Frau Birgit Fischer drei wenig transparent erwählte Experten damit beauftragte, den Text „Multikultiviert oder doppelt benachteiligt?  Die Lebenslage von Mädchen und Frauen aus Arbeitsmigrationsfamilien in Nordrhein-Westfalen“ zu erstellen. Die so genannte Expertise zum 7. Kinder- und Jugendbericht der Landesregierung Nordrhein-Westfalen wurde denn auch angefertigt von den „Expertinnen“ Ursula Boos-Nünning, Berrin Özlem Otyakmaz und Yasemin Karakaşoğlu-Aydın. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Keine unbekannten Namen: Die Kopftuchverteidigerin und zeitweise Rektorin der Universität Essen Boos-Nünning (die Tunahan-Beschweigerin und Sunna-Verkitscherin ist derzeit mit der Erstellung eines empirisch orientierten Freundschaftsgutachtens zu den Schülerwohnheimen des radikal schariatischen VIKZ befasst) und die 1965 in Wilhelmshaven geborene Karakaşoğlu, Mitverfasserin des offenen Briefes „Gerechtigkeit für die Muslime!“, jenen gemeinsam mit Mark Terkessidis verfassten und von 60 so genannten „Migrationsforschern“ (dabei: Ursula Boos-Nünning, Christoph Butterwegge, Hannelore Faulstich-Wieland, Barbara John) unterzeichneten, dabei den politischen Islam verniedlichenden wenn nicht verteidigenden Text, der auf widerliche Weise die mutigen Islamkritikerinnen Necla Kelek und Seyran Ateş angriff und auf den Alice Schwarzer im Stil erfrischend und in der Sache intelligent reagierte: „Offene Antwort. Das Klima wird kühler für die Multi Kultis. Und die Pfründe weniger“. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Sich mit einem neun Jahre alten Text ausgewiesener Integrationsverbauer zu befassen ist auch Rückschau auf eine bundesdeutsche verfehlte und leider im Wesentlichen nach wie vor verfehlt andauernde Einwanderungs-, Europa- und Bildungspolitik, ist Spurensuche im Wurzelgrund fahrlässig zugelassener (und durch Beschweigen oder Bagatellisieren von scharī&#8217;a und fiqh fortdauernder) Islamisierung, ist das Freischaufeln der sprichwörtlichen „Anfänge“ des „Wehret den Anfängen“. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Die Scharia ist die reaktionäre, differenziert diskriminierende islamische Pflichtenlehre. Der Erlanger Jurist und Islamwissenschaftler Mathias Rohe, Mitglied der Deutschen Islamkonferenz (1), mag das ja vielleicht anders sehen, für uns fundamentalismuskritische, an den universellen Menschenrechten orientierte Lehrer und Sozialarbeiter bleibt die Scharia das vormoderne, unveränderliche islamische Religionsgesetz, gründend auf sakralem Ekel gegenüber dem Leib der Frau und auf geheiligtem Kulturrassismus gegenüber den Nichtmuslimen. Jede Islampädagogik (Moschee, Koranschule, islamischer Religionsunterricht) muss noch auf Jahrzehnte die territorial dominante oder parallelgesellschaftlich segregierte und dann dort dominante Sexualpolitik der Frauenentwürdigung und Frauenentrechtung (imam nikāh, walī mudschbir; Gerichtsaussage; Erbe) wollen. In der Scharia wird das Genital politisch, Zeichen dafür ist das iranisch pardā, arabisch hidschāb genannte Dressurmittel islamischer Sexualpolitik, der Kopf- oder Körperschleier: Islampolitik ist Schariapolitik ist Kopftuchpolitik. Bereits in seinen familienrechtlichen Aspekten ist die Scharia grundrechtswidrig, von ihrer Wohlverhaltensdressur und Erziehung schwarzer Pädagogik hin zu Weltekel und Selbstekel sowie zum geheiligten Verachten der Nichtmuslime wird sich die Pädagogik und Sozialpädagogik kultureller Moderne zu distanzieren haben. Birgit Fischer distanziert sich keineswegs von der Scharia, sondern erklärt im Vorwort: „Der 7. Kinder- und Jugendbericht der Landesregierung hat die vielfältigen Veränderungsprozesse beschrieben und Schlussfolgerungen für die Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe gezogen. Zur Vorbereitung des Berichtes sind Expertisen zu spezifischen Themenschwerpunkten in Auftrag gegeben worden. Sie liefern aktuelle und weiterführende Anregungen für den laufenden Reflexionsprozess der Jugendhilfe und Jugendpolitik.“ Nun aber zur ministeriell verantworteten Expertise. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 19. Die islamischen Vereine, selbst die Moscheen, sind ebenfalls nicht so homogen, wie sie oft wahrgenommen und beschrieben werden. … selbst innerhalb der Gruppe der Sunniten bestehen verschiedene Richtungen. Neben den bundesweiten Organisationen etablieren sich in steigender Zahl regionale und lokale Vereinigungen. Zu nennen sind hier vor allem die türkischen Elternvereine, die sich um Bildungsfragen der Kinder kümmern, und die türkischen Lehrervereine. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Dass der orthodoxe Islam mit den Grundrechten der Bundesrepublik Deutschland oder mit der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte in großen Teilen nicht in Übereinstimmung zu bringen ist, übergehen die drei Autorinnen. Gewisse sunnitische „Vereine“ haben Nähe zum radikalislamischen Gedankengut von Fethullah Gülen (Kelek nennt die Gülen-Bewegung richtigerweise: „Sekte mit Konzernstruktur“) oder Necmettin Erbakan, zu demjenigen der Murabitun oder gleich zur Muslimbruderschaft. Die leider ungenannt bleibenden „Vereine“ fordern in der Realität ganz überwiegend das Leben aller türkeistämmigen Einwanderer, ihrer Kinder und Enkel nach Sunna und Scharia. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Wohl kein „Verein“ hat jemals die Scharia zurückgewiesen, und wer, wie manche Aleviten, einmal nicht Necmettin Erbakan, Süleyman Hilmi Tunahan oder Yūsuf al Qaradāwī lobend erwähnt, der steht womöglich Ayatollah Chomeini und dem iranischen Gottesstaat nahe. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Oder als Nichtalevit oder Nichtkommunist den rechtsradikalen, zugleich radikalislamischen Bozkurtlar, den so genannten Grauen Wölfen als den Mitgliedern der MHP (Gründer Alparslan Türkeş). Die MHP oder Ülkücü-Bewegung (Idealistenbewegung) firmiert in Deutschland etwa unter dem Namen „Föderation der türkischen Idealistenvereine in Deutschland“ und europaweit auch mal kurz als „Türk Federasyon“, eine im Mai 1988 in Koblenz ausgerufene Abspaltung nennt sich Union der türkisch-islamischen Kulturvereine e. V.“ </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Den ermordeten armenischen Intellektuellen Hrant Dink verhöhnte ein der MHP prominent angehöriger Rassist und Volkssänger. Ozan Arif (geboren als Arif Şirin, Homepage: www.ozan-arif.net) fertigte 2007 einen entsprechenden Liedertext an. Zwischen 1980 (Militärputsch) und 1991 musste der Volksverhetzer und Folkloremusiker allerdings aus der Türkei flüchten – in Sicherheit, nach Almanya, nach Frankfurt am Main. Wieder in der Türkei, schrieb und vertonte der Nationalist die keinesfalls „poetischen“, vielmehr sadistischen Verse: „Die Entscheidung gehört dem Volk – Soll Abu Öcalan gehängt werden oder nicht?“ Mit Mordlust macht man in der Türkei offensichtlich erfolgreich Popmusik. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Weiter zum von den Expertinnen angesprochenen „Vereinsleben“ der türkeistämmigen Einwanderer in Deutschland: </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Manch ein Kurde steht der der kurdischen PKK (inzwischen genannt Kongra-Gel) nahe, deren durchweg frauen- und demokratiefeindliche Funktionäre, was man beim kriegsähnlichen Konflikt des türkischen Staates gegen die Kurden übersehen könnte, mit der Scharia noch nie persönliche Probleme hatten. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Manch ein Deutschtürke sympathisiert mit der ebenso völkisch rassistischen wie islamisch-extremistischen Alperen-Bewegung der ultranationalistischen Büyük Birlik Partisi (BPB, Gründer ist der gelegentliche Billiger antikurdischer Lynchjustiz Muhsin Yazıcıoğlu) und ihrem Jugendverband Alperen Ocakları, die hierzulande den, bezogen auf seinen Namen, harmlos klingenden „Verband der türkischen Kulturvereine in Europa“ (Avrupa Türk Birliği, ATB) unterhält. Kurden werden vereinnahmt sprich als „Brüder der Türken“ gleichsam geschluckt. Kostprobe aus dem Kreis der Alperen-Bewegung bzw. der Partei BPB? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> &#8220;Wer seine Religion leugnet, ist nichts, wer seinen Stamm leugnet, ein Bastard.&#8221; – &#8220;Nationalismus ist unser Blut, das Wesen des Grauen Wolfes unser Stamm, auf dem Wege ALLAHs ist unser Weg eins. Wir sind die ALPERENs, die Enkel der Osmanen. Für die rote Fahne mit dem Halbmond und Stern geben wir unser Leben.&#8221; – &#8220;Unser Weg ist der Weg Allahs, unser Weg ist der Weg des Koran, unser Weg ist der Weg des &#8220;Ideals&#8221;. Soweit als dieser „Verein“, die Bewegung um BPB / Alperen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Die bedeutendste und demokratiefeindlichste islamische Strömung ist freilich die deutsche Sektion der international agierenden Milli Görüş (IGMG). Ihr Gründer war der ein Kalifat erstrebende Necmettin Erbakan. Milli Görüş arbeitet seit etwa vierzig Jahren gegen jede säkulare Ordnung in der Türkei und für die Installation eines türkischen Gottesstaates. Dazu bedient sie sich einer politischen Partei namens Saadet-Partisi. Saadet-Partei bedeutet wörtlich Partei der Glückseligkeit, vorher hieß sie Fazilet-Partisi also Tugendpartei, Verbot 1998, diese wiederum gehörte vorher der Refah-Partei das bedeutet Wohlfahrtspartei an, Verbot auch 1998, Refah ging aus der Milli Selamet Partei hervor, Verbot 1971. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Milli-Selamet-Partei war damit die älteste Partei der am radikalen sunnitischen Islamisten Erbakan orientierten Milli-Görüş-Bewegung. Gerade die Milli Görüş in Deutschland und da besonders in Berlin (Islamische Föderation Berlin; Islamische Grundschule; Islamischer Religionsunterricht) steht der Muslimbruderschaft (MB) nicht sehr fern, Deutschlandssektions-Gründer Dr. Yusuf Zeynel Abidin war Muslimbruder. Printmedium ist die der Saadet Partei zugeordnete türkische und eben auch deutsche Zeitung Milli Gazete, eines der über wenige Jahrzehnte wirkmächtigsten Werkzeuge der Re Islamisierung der Türkei. 2003 und 2008 wurde bekannt, dass die extremistische Organisation Stipendien (lediglich) an jene dem islamischen Wohlverhalten folgenden türkischen Studentinnen vergibt, die mit Kopftuch im Ausland studieren wollen. Hintergrund: In der Türkei sind Kopftücher an allen Schulen und Universitäten – noch – verboten. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Die DITIB (Diyanet) als der größte Moscheeverbund Deutschlands darf uns als Auslandsorganisation des recht schariafreundlichen türkischen Staats Islam um die Herren Erdoğan und Gül gelten. Müssen wir befürchten, dass auch dieser, Ankaras Regierungspartei AKP nahe stehende Islamverband für alle Türken (Diyanet) und Deutschtürken (DITIB) ein fundamentalistisches Leben nach Koran und Hadithen beziehungsweise nach den Fatwas der Muftis und Scheichs (Verschleierungspflicht für Frauen) und den Gerichtsurteilen der Kadis (etwa zur Scheidung einer Imam Ehe) empfiehlt und energisch anstrebt? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Den Lesern der NRW-Broschüre wird empfohlen, „die islamischen Vereine, selbst die Moscheen“ für „nicht so homogen“ zu halten. In der Tat, Richtung gewisser Islamischer Zentren (etwa München, zur MB) oder etwa in Richtung des VIKZ (Tunahan) mit seinen zeitweise illegal betriebenen deutschen Internaten, Schülerwohnheimen und Nachhilfevereinen gibt es noch vieles, was „nicht so homogen“ ist. Obschon – eine einzige Scharia, ein Allāh, eine universelle Kopftuchpflicht: Ist der Islam etwa doch homogen? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 19. Das Ghetto gibt den Menschen mit Migrationshintergrund als Gruppe die Kraft und dem einzelnen die Möglichkeit, sich dem ständig statt findenden Assimilierungsdruck der deutschen Gesellschaft zu entziehen oder ihm zumindest etwas entgegenzusetzen. Der hohe Anteil an Zugewanderten einer Nationalität oder Sprache erleichtert u. U. die Selbstorganisation. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Im Auftrag des britischen Center for Social Cohesion forschten James Brandon und Salam Hafez wesentlich gründlicher zu der hier verharmlosten, ja beschönigten muslimischen parallelen Gesellschaft: Mädchen werden in Pakistan eingekauft, nach England zwangsverheiratet, aus der Ehe flüchtende Frauen werden landesweit verfolgt und eingefangen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Mitten in deutschen Stadtkernen sind uns Sozialarbeitern Familien persönlich bekannt, die noch 2000 oder gar 2005 ihren vier- oder fünfjährigen Kindern das Erlernen der deutschen Sprache zielgerichtet zu verhindern wussten oder ihre fünfzehnjährigen Töchter in den sommerlichen Schulferien in der Türkei zwangsverheirateten. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Gleichheitsfeministische Ansprüche sind, leider, im Ghetto der Sunna wenig funktional, insofern „erleichtert“ die Kultur der Abschottung dem Objekt seiner Sippe (eben nicht: Dem autonom denkenden und handelnden Subjekt) die genannte „Selbstorganisation“. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 19. Trotz des sozialen Konfliktpotentials dürfen die positiven Funktionen des Lebens im Ghetto nicht außer Acht gelassen werden. Segregierte Wohngebiete ermöglichen Familien mit Migrationshintergrund einen Rückzug aus sonst vorhandenen Konfliktbereichen und machen es ihnen möglich, sich den Forderungen der deutschen Gesellschaft auf Anpassung durch Orientierung auf die eigene Kultur zu entziehen. Segregierte Gebiete wie auch die ethnischen Communities helfen den Menschen mit Migrationshintergrund, sich vertraute Räume zu schaffen, die eine Grundlage für nationale, ethnische und kulturelle Zusammenschlüsse darstellen können, die zunächst Schutz bieten können gegen Marginalisierung und Diskriminierung. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> In der Tat, das Jugendamt will (hoffentlich) keine zwangsverheirateten Jugendlichen („Konfliktbereiche“) und durch den erwähnten „Rückzug“ in die „eigene Kultur“ hat die (diskriminierte, marginalisierte?) Scharia endlich mehr Raum zur Entfaltung … parallelen Rechts. Boos-Nünning, Karakaşoğlu-Aydın und Otyakmaz werben für die Stadtgeographie europäischer Zukunft, das Ghettokalifat. Apartheid für alle … als Vorgeschmack auf den totalen politischen Islam. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Dass ein großer Teil der muslimisch sozialisierten Menschen auf vielleicht mehrere Jahrzehnte relativ weit oder nahezu völlig neben der europäischen Kultur leben wird und dass sich diese Integrationsverweigerung der Clans (die Kinder namentlich Mädchen werden eingesperrt) auch in ethnoreligiös segregierten Stadtvierteln abspielt, ist ebenso bedauerlich wie in der Sache richtig. Dass aber der Islam mit der ihm wesenseigenen Dynamik (hisba) stets zur immer noch totaleren Einschüchterung, Kontrolle und Hegemonie strebt und dass sich kein deutscher Moscheeverein gegen die Scharia ausspricht, unterschlagen uns die drei Expertinnen multikulturell erleuchtet. Mit ministerieller Erlaubnis. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Islamverniedlicherin Houriya Ahmed arbeitet in der Recherche des oft sehr lobenswerten Center for Social Cohesion (CSC) und behauptet am 3. Mai 2009 auf guardian co.uk., die edle Scharia im pakistanischen Swat-Tal sei von den „unislamischen“ Taliban „verfälscht, pervertiert“ worden. Falsch, Frau Ahmed, hier ist die grausame, differenziert diskriminierende Scharia einfach einmal konsequent installiert worden (2). </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Der weibliche Vorname Houriya bedeutet wörtlich Freiheit, al huriyya. Und die aus Qatar stammende Houriya Ahmed nahm sich die Freiheit, kein Kopftuch zu tragen und möchte dennoch ein spiritueller Mensch jedenfalls eine Muslima sein. Möge sie in ihrer Kopftuchkritik Einfluss und Erfolg haben. Ahmeds Tun wäre allerdings lobenswerter, wenn sie sich beispielsweise von dhimma (geheiligte Rechtsspaltung bei Entrechtung der Nichtmuslime), nikāh (frauenentrechtender Islam-Ehe) und ridda (irtidād, geheiligte Doktrin des Apostasieverbots bei „reinigender“, sakramentähnlicher Apostatentötung) distanzieren würde. Immerhin berichtet sie, dass der verweigerte hidschāb im öffentlichen Raum von Qatar dem sozialen Freitod („sozial suicide“) gleichkäme (3). </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Die orthodoxe islamische al-houriyya („Freiheit“) erklärt uns der hoch angesehene angeblichen Gelehrten und Mystiker ibn &#8216;Arabī (gest. 1240) als „vollendete Knechtschaft“ (perfect slavery). Sufismus lehrt sinngemäß: „Dein Wohlverhalten ist gebetgleiche „Schönheit“, nur „vollendetes“ Einfügen in Sippe, Stamm und ummah (ins Kosmische aufgeblähter Super-Stamm, soziale Opfer konstruierend und quälend) mag dich vor der ewigen Hölle bewahren. Und der barmherzige Allahgott ist am größten.“ Andrew G. Bostom entschleiert den huriyya-Begriff islamischer „Freiheit“ als nichtmuslimisches (dhimmī, harbī) oder muslimisches (Abdallah, Gottesknechtschaft) Sklavendasein (4). </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Noch gibt es alte, traditionell Arabisch sprechende orientalische Christen, stets wird es durch die Jahrhunderte Bagdads und Kairos heimliche Islamgegner gegeben haben und neuerdings melden sich arabischsprachige Intellektuelle wie ibn Warraq oder Wafa Sultan zu Wort, weshalb wir uns die arabische Sprache keinesfalls vom orthodoxen (politischen) Islam klauen lassen müssen. Eine nach-sufistische, ent-islamisierte, an den universellen Menschenrechten orientierte und aufklärerisch-demokratische „al huriyya“ wird, trotz aller Erfolge der Islamisten, für mehr und mehr Menschen spürbar, und eine ebenso verstandene türkische „Hürriyet“. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Damit der Mädchen- und Frauenname Houriya wirklich schön wird zum Namen einer Frau, die ihren Lebensweg, ihre Sexualität und ihre Spiritualität zunehmend autonom entdeckt und weitgehend selbst steuert. Damit bald auch das türkische Hürriyet mehr ist als der Name einer eher gegenaufklärerischen türkischen Zeitung. Necla Kelek („Freiheit ist nicht Hürriyet“) berichtet über ihre Jugend, dass ihre Mutter den drängenden Wunsch der Tochter nach baldiger Freiheit überhaupt nicht verstehen konnte, da Freiheit für sie mit „vogelfrei sein, schutzlos sein“ gleichkam (5). </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 22. Mädchen mit Migrationshintergrund schränken ihren Spielraum in der Freizeit nicht selten durch „freiwilligen“ Verzicht ein und Begrenzungen durch die Eltern führen nicht notwendiger Weise zu familiären Auseinandersetzungen oder zu Konflikten. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Was sollen die Anführungsstriche, der familiäre Druck verdient ein solches, verschwörerisch-neckisches Augenzwinkern keinesfalls. Mädchen gehen also „freiwillig“ nicht zum Volleyballspielen oder mit der atheistischen oder hinduistischen Freundin zum Bummeln ans Rheinufer, natürlich, weil es ihnen durch die orthodoxe Sippe untersagt worden ist. In der Tat spülen sie für Mutter, Tante oder Schwiegermutter das Geschirr und räumen für ihre herumstrolchenden Brüder das Zimmer auf. Ach so, Tante „oder“ Schwiegermutter: Die Tante wird dem orthodoxen oder traditionellen muslimischen Mädchen nicht selten zur Schwiegermutter. Die drei Autorinnen jedoch kritisieren die in vielen islamisch geprägten Teilen der Welt nicht nur sozial geduldete, sondern sogar erwünschte und auch in Deutschland seit vier Jahrzehnten parallelgesellschaftlich praktizierte Cousinenehe nicht. Und verschweigen uns auch den sexualmagischen, entwürdigenden und dabei völlig religiösen (islamischen) Kult um das heile Jungfernhäutchen, Alibi wie Anlass des durch unsere Expertinnen „wissenschaftlich-witzig“ verschleierten Wegsperrens der Mädchen aus dem (sexualpolitisch sprich schariatisch gespaltenen) öffentlichen Raum. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Und wenn, aus begründeter Angst vor weiteren Prügelstrafen beziehungsweise aus geglaubter Angst vor Allahgottes Höllenflammen, das Kind verschüchtert kuscht, dann gibt es, völlig richtig, keine „familiären Auseinandersetzungen“ oder „Konflikte“ mehr. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Sowohl der zwangsverheiratende (türk. mücbir veli, arab. walī mudschbir) patriarchalische Clan als auch die das Existieren angeblicher Teufel und Dämonen lehrende Koranschule sind Nukleus einschüchternden Staatswesens, prügelndes Mikro Kalifat. Sind dem Läutern des Irdischen verpflichtet (dschihād), dem „differenzierenden“ Diskriminieren für Allah, dem geheiligten Mobbing (auch dschihād) gegen alle Islamgegner. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Islam ist geglaubte Angst. Es sollte ein anderer Islam mehrheitsfähig werden, allerdings, doch der wird sich beispielsweise vom mittelalterlichen Theologen Abū Hāmid al Ghazālī (1058-1111) und vom hoch anerkannten zeitgenössischen Prediger, radikalislamischen Schriftsteller, Muslimbruder und Vorsitzenden des European Council for Fatwa and Research (ECFR) Yūsuf al Qaradāwī (* 1926 in Ägypten, Wohnsitz mit Staatsbürgerschaft in Qatar) zu emanzipieren haben. Mit den heutigen, durchweg an einer ehrgeizig in die Politik drängenden Sunna und Scharia orientierten, das bedeutet: Extrem reaktionären Islamverbänden Deutschlands ist dieser allenfalls in schüchternen Ansätzen sichtbare, wünschenswerte, demokratiekompatible und grundrechtsverträgliche Islam nicht zu machen. Zu Deutschlands Islamverbänden wie IGMG (Erbakan) oder VIKZ (Tunahan) finden Ursula Boos-Nünning, Berrin Özlem Otyakmaz und Yasemin Karakaşoğlu-Aydın kein Wort der Kritik. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 31. [Junge Frauen in Familien mit Migrationshintergrund] Selbstverständlich wird in Familien mit Migrationshintergrund nicht nur über die elterlichen Anforderungen gestritten, sondern es wird ihnen ebenfalls nicht immer Folge geleistet. … Die einen akzeptieren scheinbar die elterlich gesetzten Normen und unterlaufen sie heimlich … </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Der Kerker der traditionellen muslimischen Großfamilie ist am zwanghaft nachzuahmenden islamischen Wohlverhaltenskodex (sunna, sīra als die überlieferte prophetische Verhaltensweise) mit seinen gelegentlich unverschämt frauenverachtenden männerbündischen Hadithen ausgerichtet sowie am antiindividuellen Ehrbegriff des nāmūs. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Der nāmūs ist die orientalische familiäre Ehrbarkeit, die als männliche Allmacht über Stammesbesitz und Stammesherrschaft sowie als patriarchalisch kontrollierte, geheiligt dosierte Frauensexualität zu Norm und Lebensgefühl wird. Der unhinterfragbare nāmūs ist die archaische familiäre Sexualpolitik, deren Verletzung den Ehrenmord nach sich ziehen kann, die Scharia ist die mittelalterlich theologische Sexualpolitik, deren Regelverstoß (Apostasie, Ehebruch) im klassischen islamischen Recht die Steinigung nach sich ziehen mag. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Das in der ministeriellen Expertise beschriebene, tochterseits praktizierte „heimliche Unterlaufen“ der Familienregeln ist ein Spiel auf Leben und Tod </p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Hier muss Veränderung her, die von den drei Migrationsforscherinnen geäußerten Vertraulichkeiten und Kichereien tragen indes vielleicht eher dazu bei, wachsende Gewalt gegen Frauen zuzulassen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Muslimische männliche Spielsucht ist in seiner psychischen Genese einerseits als Symbol für das manichäische Drama permanenter kosmischer Entmischung des trügerischen, offen oder verborgen gespaltenen Weltganzen hinein in Himmel (Gottes Geometrie, islām) und Hölle (verweigerte Scharia, kufr) sowie andererseits als Reinszenierung der das islamische Lebensgefühl charakterisierenden Ungewissheit der Bewertung einer jeden sozialen Situation als tödlich oder eben als spielerisch gleichfalls durchaus als sehr islamisch anzusehen. Männliche Kinder muslimisch sozialisierter Eltern müssen ja auch irgendwie zu gewaltbereiten Machos dressiert werden, die bedarfsweise die aufmüpfige Ehefrau oder Schwester schlagen (Koran Sure 4 Vers 34) oder ermorden. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Der orientalische Mann darf den Besitz (gebe Brautpreis, bekomme Ehefrau) der Sippe ermorden: </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Durch mehrere Kopfschüsse hingerichtet von einem ihrer Brüder, weil sie aus der Zwangsehe in Kurdistan floh, in ein Berliner Frauenhaus flüchtete, die Schule erfolgreich abschloss, eine Ausbildung begann, das Kopftuch ablegte und alleine leben wollte, um ihr Kind ohne Einfluss des Stammes zu erziehen: Hatun Sürücü 2005 in Berlin-Tempelhof. Weil sie einen deutschen Freund hatte und Angst vor der Zwangsheirat, nach einer zehntägigen Flucht vor ihrer eigenen Familie von ihrem Bruder vor der ihr und ihrem Freund als Zuflucht dienenden Gartenlaube erschossen: Gönül Karabey 2005 in Wiesbaden. Vor den Augen der vierjährigen Tochter erstochen von ihrem getrennt lebenden Ehemann: Sevgi I. 2006 in Wiesbaden. Erstochen aus Gründen der „Gekränktheit“ und orientalischen Ehre: Die mit dem Tunesier Aimen A. verheiratete Deutsche Sandra N. 2007 in München-Lehel. Nach der familiengerichtlichen Sorgerechtsverhandlung durch den polizeilich gesuchten Ex Ehemann vor ihrer Haustüre erschossen: Rukiye Peşter und ihre Tochter Derya Peşter 2007 in Mönchengladbach-Rheydt. Erstochen von ihrem Bruder, weil sie selbst als gebürtige Afghanin leben wollte wie eine Deutsche: Morsal Obeidi 2008 in Hamburg. In der Sylvesternacht nach einer Familienfeier für einen verweigerten Kuss und ein ausgestelltes Mobiltelefon von ihrem kurdischen Ehemann als dem ihr zwangsweise anverheirateten Cousin erst erstochen und dann mehrfach überfahren: Mizgin Baytekin 2009 in Gütersloh-Harsewinkel. Weil sie nicht den väterlichen Lebens- und Glaubensvorstellungen entsprach gemeinschaftlich von Vater und Bruder auf einen einsamen Feldweg gelockt und totgeknüppelt: Gülsüm Semin 2009 in Rees. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Diese und viele weitere Ehrenmorde sind von Rechtsanwältin Gülşen Çelebi bei www.ehrenmord.de sorgfältig belegt und archiviert worden. Eine schwere dokumentarische Arbeit, für die jeder dankbar sein sollte, dem Frauenrechte, Gleichberechtigung und universelle Menschenrechte etwas bedeuten. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Ja, sehr geehrte Frau Boos-Nünning, Sie meinen diese „elterliche Anforderungen“, die in der Tat, sehr geehrte Frau Karakaşoğlu, durch die eine nonkonformistische, wenig patriarchalische und antischariatische (unislamische) Lebensweise wählenden Frauen ganz offen oder auch „heimlich“ „unterlaufen“ worden waren. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 32. Die Nichteinhaltung von familiären Vorgaben wird in den einzelnen Familien mit unterschiedlichen Sanktionen belegt. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Die „Nichteinhaltung“ und die dazugehörigen Nichteinhalterinnen: Hatun, Gönül, Sevgi, Sandra, Rukiye &#38; Derya, Morsal, Mizgin, Gülsüm. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 32. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Normen der Eltern das Leben der Mädchen und jungen Frauen nicht so rigoros reglementieren, wie gemeinhin angenommen wird. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Für die Mädchen und jungen Frauen ist alles ist in schönster Ordnung? Wozu eigentlich finanzieren wir dann noch Integrationsarbeit? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Die Autorinnen unterstellen der Bevölkerung der Bundesrepublik, mehrheitlich falsch zu liegen, und, vielleicht aus dumpfem eurozentristischem Ressentiment oder aus der mangelnden Fähigkeit, kultursensibel zu differenzieren. Sie legen dem Rest der Welt nahe, dass die türkisch-kurdischen Einwanderermilieus trotz aller gelegentlich vielleicht vorhandener extrem patriarchalischer Traditionen und radikalislamischen Ideologien irgendwie ganz anders sein müssen als gedacht, so leicht, so frei. Ob es gar Kopftuch und Scharia selber sind, die inzwischen die Mädchen und jungen Frauen, anders als „gemeinhin angenommen“, von den reglementierenden „elterlichen Normen“ befreit? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 62. Kulturkonflikt. Dabei werden die Kulturen nicht prinzipiell als gleichwertig betrachtet, sondern werden nach eurozentristischen Maßstäben in einer Hierarchie einander zugeordnet. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Ach was, Scharia-Islam und fiqh-Islam betrachten Dhimmis und Muslime, betrachten dār al-islām und dār al-harb, halāl und harām neuerdings als gleichwertig? Gar das Kalifat und die säkulare Demokratie? Ich habe mir einen Scherz erlaubt. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Der tausend Jahre alte orthodoxe Islam (fiqh, Scharia) ist ein Staatspolitik gewordener Kulturrassismus, welchen wir heutigen, freiheitlichen Demokraten ebenso wenig als „prinzipiell gleichwertig“ zu betrachten brauchen wie die kulturellen Errungenschaften der nur dem Feingeist spirituell erspürbaren, sinnlich umzusetzenden Kopfjagd der Batak (auf Sumatra) oder Dayak (Borneo). Legt uns die nordrhein-westfälische Ministerin mit ihrer Expertise nahe, die geheiligten Menschenopfer für Erdgöttin Tlazoltéotl (nur Frauen, und nur gehäutet) beziehungsweise Sonnengott Huītzilōpōchtli (ganzen Gruppen von völlig grau bemalten männlichen Feinden wurde das Herz entnommen) als dem säkularen Parlamentarismus gleichwertig zu betrachten, die Standards der höchst politischen Religion der Herren Savonarola (Florenz um 1497), Jan van Leyden (Münster um 1534) oder Calvin (Genf um 1553) als auf kultureller Augenhöhe mit dem sozialen Rechtstaat? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Auch Maoismus oder Nordkoreas heutige Schreckensherrschaft (nicht eurozentrisch, also irgendwie gut?) möchte ich nicht in die Bundesrepublik hinein integrieren in der Weise von gleichberechtigten sonderkulturellen Familientraditionen, Straßenzügen oder Stadtvierteln. Auch nicht die politische Frömmigkeit der Ayatollahs aus Teheran. Bin ich jetzt ein Eurozentriker? Vielleicht eher weniger, denn die gute alte, garantiert europäische Rechtssprechung der dänischen Region Jütland möchte ich ebenso wenig integriert wissen, ich meine die der juristisch einwandfreien Verurteilung der Dame aus Elling (Tod durch Erwürgen) und des Mannes von Grauballe (Tod durch fachmännischen Kehlschnitt), die um 200 bis 300 vor Christus öffentlich und andächtig im Moor versenkt wurden: Europa pur. So viel zum Vorwurf des Eurozentrismus, der gegen Islamkritiker gelegentlich erhoben wird. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 82. Mit der ‚Parteinahme für Mädchen’ einerseits und dem Hinweis auf die wichtige gemeinschafts- und gesundheitsfördernde Funktion des Sportunterrichts andererseits werden orthodoxe Eltern bedrängt, ihre Töchter am koedukativen Sportunterricht teilnehmen zu lassen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Werden sie, in der Tat, denn es gilt die Schulpflicht und unsere Lehrer spalten ihre Schülerschaft nicht in nonkoedukative Muslimkinder und koedukative Christenkinder. Kein ethnoreligiös definierter Teil der Schülerschaft steht unter Naturschutz. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 82. In einigen Fällen werden auch in der Sitzordnung des Klassenzimmers neue Normen gesetzt, indem geschlechtsgemischte Sitzgruppen zur Pflicht erhoben werden. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Was sich seit vielen Jahren sehr bewährt hat. Es erscheint uns wirklich als wertvoll, gegen Geschlechterapartheid anzuerziehen, bei Bedarf eben auch gegen diejenige der Scharia. Auch auf die Gefahr hin, gegen den islampädagogischen Ekel gegenüber dem Körper der Mädchen beziehungsweise der kuffār (Pl. von kāfir, Ungläubiger) zu verstoßen, Pädagogik und Schariapädagogik sind offensichtlich zwei verschiedene Ansätze. Die staatliche Schule kann die geheiligte Beschuldigung, nādschis zu sein (rituell unrein, politreligiös besudelt; engl. Schreibweise najis) keinesfalls akzeptieren. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Die rituelle Reinheit wiederherzustellen, ist nach dem islamischen Reinheitsterror und Wohlverhaltensfundamentalismus gar nicht so einfach (6).  </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 82. [Multikulturell gewordene Gesellschaften] Vor diesem Hintergrund muss der Erziehungsprozess Partikularitäten der Werte in kleinen Gemeinschaften anerkennen und darf nicht derart gegen die Erziehungsrechte der gesellschaftlichen Gruppen und Lebenswelten intervenieren, „dass er Einheit zu erzwingen sicht“ (Tenorth 1994). </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Integration bedeutet, dass aus Teilen ein Ganzes wird, eine Einheit. Im Rahmen der für alle gültigen Gesetze selbstverständlich auch durch mehr oder weniger sanften Zwang. Schafiitische Genitalverstümmelung an kleinen Mädchen, die islamischen Würdenträger der Kairoer Azhar billigen die Klitoriskappung oder Klitorisamputation, sollten die europäischen Staaten nicht als Wertepluralismus oder Wertewandel „tolerant“ durchgehen lassen. Halten die drei Verfasserinnen den zwangsverheiratenden Vater islamischen Rechts, die Imam-Ehe, die erste bis dritte Zweitfrau oder die neunjährige Ehefrau für „elterliche Erziehungsrechte“? Oder den aufgezwungenen hidschāb (von Tschador bis Kopftuch)? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 84 [Bezüglich des religiösen Selbstverständnisses] auf eigenen Vorstellungen diesbezüglich zu bestehen. … Sie beziehen sich auf unterschiedliche Weise auf ein spezifisches Körper- und Sexualitätskonzept, das seine Entsprechung im islamischen Raumkonzept findet. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Halāl wird respektiert, halāl diskriminiert. Konkurrenzorientiert dem „pak“ (tāhir) hinterherhecheln, das ekle „nādschis“ öffentlichkeitswirksam verachten. Das weibliche Genital und das streng sittenkonforme Verhalten der Frau zur öffentlichen Angelegenheit machen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Väter, Brüder und Söhne, die ihre Frauen bewachen, als Braut ein- und verkaufen und im Auftrag der Stammesehre (nāmūs) maßregeln (bis zum Ehrenmord). Zum etwas raunend beschworenen „islamischen Raumkonzept“ schreibt unsere Frau Ministerin ein Vorwort? Raumpolitik, islamisch befreite Zonen, quer durch Beirut, Kairo, London und Paris verlaufen neue Grenzen zwischen dār al-islam versus dār al-harb und umreißen viele kleine, von den dschāhiliyya-Ghettos segregierte scharī&#8217;a-Ghettos. Und auch im Klassenzimmer sollen muslimische Kinder ja von nichtmuslimischen getrennt sitzen dürfen, jedenfalls, wie die Expertise ausdrücklich fordert, Mädchen von Jungen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> „Islamisches Raumkonzept“ ist theologische Raumordnungspolitik, Kalifat. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 85. [Sexualität ist zu kontrollieren, ansonsten drohe fitna, Chaos] Alle außerehelichen geschlechtlichen Beziehungen gelten daher als Bedrohung und werden strikt abgelehnt. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Die sexuelle Revolution, wie sie die Achtundsechziger forderten, bekommt nun endlich seinen neuen Sinn. Islamische Sexualpolitik wird paralleler Standard. Parallelgesellschaftlich betriebene islamische Revolution. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Scheinheilig können sich die drei Autorinnen freilich hinter der Erklärung verstecken, sie würden lediglich beschreiben, was die Orthodoxie fordert. Pädagogik, Psychologie, Journalismus und Rechtssprechung sollten die (gebilligte oder zitierte, wie auch immer) Forderung nach Verbot außerehelichen Geschlechtsverkehrs als reaktionär, fundamentalistisch und grundrechtswidrig ablehnen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Der als Legitimation genannte el-Bahnassawi wird in Kreisen zitiert, die das Kopftuch für ein sozusagen feministisches islamisches Mittel der Befreiung der Frau („Liberation by the Veil) halten (7). Salem el-Bahnassawi verfasste das gegenaufklärerische, mit den universellen Menschenrechten kaum in Übereinstimmung zu bringende Werk Die Stellung der Frau zwischen Islam und weltlicher Gesetzgebung (8). Es ist möglich, diesen schariatischen Frauenversteher als ein Beispiel islamistischen Denkens zu erwähnen, doch hat sich ein im Auftrag eines deutschen Ministeriums erstellter Ratgeber zur Integrationsarbeit sicherlich hörbar zu distanzieren. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 85, 86. Auch wenn Sexualität und Körperkontakt im Prinzip als etwas Positives gesehen werden, so ist ihnen doch ein Rahmen gesetzt. … Das generelle Ordnungsprinzip muslimischer Gesellschaften und die Erziehung der Geschlechter baut auf diesem Verständnis von Geschlechtertrennung auf. D. h. Frau und Mann sollen ihre Geschlechtlichkeit nicht negieren, sondern … kontrollieren. Islamische Erziehung ist … die Identifikation mit dem eigenen Geschlecht als komplementär zum Gegengeschlecht. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Keine indirekte Rede: „Es sei ihnen ein Rahmen gesetzt“? Wer setzt denn bitte den Rahmen? Der Schöpfer der Scharia, Allāh. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Das Stück: Männlein ist nicht Weiblein spielen wir Menschen alle, seit Jahrtausenden. Aber inzwischen doch hoffentlich mit der Möglichkeit, sehr stark selbst zu wählen, wie man seine Geschlechtsklassenzugehörigkeit am Arbeitsplatz, auf der Familienfeier, beim Flanieren in einer Innenstadt oder unter der Bettdecke kultiviert. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Komplementär heißt für die Parteigänger der Gender-Apartheid: Der Mann hat nichts Weibliches aufzuweisen, die Frau nichts Männliches. Macho und Zicke im harmlosesten Falle, vermeintlich geborener Vergewaltiger und gekaufte, sexuell gewaltsam unterworfene Braut als Schlafzimmernutte (bis zu vier sind dem Mann erlaubt) als islamische theologische Möglichkeit. Die Autorinnen scheinen nichts gegen die schreckliche Verstoßung (talaq) oder die koranisch gebilligte Polygamie zu haben. Hauptsache komplementär! Hach, Islam ist „komplementär“, wie aphrodisierend, aufgeilend. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 86. Der als allgegenwärtig verstandenen Sexualität wird Einhalt geboten durch eine klare Geschlechterrollenaufteilung und gleichzeitige räumliche Aufteilung in Frauen- und Männerräume. … Im Islam soll die Kleidung der Menschen und das Verhalten (Meiden des Körper- und Sichtkontaktes zum anderen Geschlecht) … bewirken, … [dass sich] Mann und Frau dennoch begegnen können. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> „Im Islam“ also werden Frauen in eigene Räume gesperrt und in Stoffkäfigen gefangen gehalten? Das kommt nun leider vor. Wie viel „Islam“ bitte verträgt denn unsere Universität, Fachhochschule oder Schule? Warb bereits das Nordrhein-Westfalen des Jahres 2000 für die Burka, wie es 2009 die Stadt Nürnberg (Das berüchtigte Burka-Plakat des Norbert Schürgers) tat? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Hier hätte Ministerin Fischer darauf bestehen müssen, dass diese Form von „Islam“, soweit das staatliche Bildungswesen und in geringerem Maße auch der öffentliche Raum gemeint ist, allenfalls in geringer Dosis geduldet werden kann. Kulturelle Moderne fühlt sich vom weiblichen Genital nicht permanent und fundamental verunsichert. Und kein in der freiheitlichen Demokratie innerlich angekommener Mann, ob Nichtmuslim oder Muslim, fällt vergewaltigend über eine unverschleierte Frau her, wenn auch gewisse unter Muslimen hoch angesehene islamische Geistliche wie Scheich und Holocaustleugner Taj el-Din al-Hilali dieses wie beiläufige Vergewaltigen jeder Verschleierungsverweigerin für sittlich akzeptabel jedenfalls völlig plausibel halten. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 87. Der Unterschied ist jedoch derjenige, dass die Minderheiten als Neuzugänge der Gesellschaft mit offenbar nicht mehr zu hinterfragenden kulturellen Standards der Mehrheitsgesellschaft konfrontiert werden, an deren Weiterentwicklung und Festlegung sie nicht beteiligt waren. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> In der Tat hat der islamisch geprägte sprich frauenfeindliche und Nichtmuslime unterdrückende Teil der Erde zu den „kulturellen Standards“ Nordamerikas oder Europas bislang noch nicht viel beigetragen, von ein paar Ex-Muslimen oder anderen Islamkritikern abgesehen. Insofern „waren sie nicht beteiligt“ und müssen ja auch nicht unbedingt in einem Territorium leben, in dem Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit und universelle Menschenrechte gelten. Standards, die wir allerdings, sehr geehrte Frau Boos-Nünning, „nicht mehr hinterfragen“ wollen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Einen ein Jahrzehnt alten Text zu betrachten ist zwar noch keine archäologische Ausgrabung in der Frühgeschichte der teilweise katastrophal misslungenen Integration, doch durchaus ein Blick in die Geschichte der immer noch jungen Bundesrepublik, eine Nachlese. Der betrachtete Text der drei so genannten Expertinnen für Migration vermag durchaus, uns Heutigen die Gründe der gescheiterten Einwanderungspolitik erkennen zu lassen, die Ursachen aufzuspüren für die zugelassene Abschottung muslimischer Gegengesellschaft und ihre nachfolgend gehäuft aufgetretenen Ehrenmorde und sicherlich massenhaften Zwangsheiraten. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Yasemin Karakaşoğlu-Aydın: Die gebürtige Ostfriesin ist Tochter aus deutsch-türkischen  Elternhaus und gehört neben Mark Terkessidis zu den irgendwie sozialistischen jedenfalls hedonistisch-heiteren Säulenheiligen der Szene der „wissenschaftlichen“ Multikultur. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Karakaşoğlu-Aydın ist mittlerweile, 2004, zur Professorin für „Interkulturelle Bildung“ berufen worden. Die Essener Professorin Ursula Boos-Nünning, wie eingangs gesagt dieser Monate damit befasst, den an der grundrechtswidrigen Scharia orientierten VIKZ auf demokratikompatibel zurechtzubürsten, sie und Professorin Karakaşoğlu machen Jahr für Jahr damit weiter, eine Haltung und eine Sprache im bundesdeutschen Wissenschaftsbetrieb zu verbreiten, die zunehmende Segregation und verbesserte islamistische Infrastruktur als gesellschaftlichen Wandel verharmlost. Insofern: Zehn Jahre Zuverlässigkeit. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Prinzip Wanderzirkus. The show must go on (10). </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 120pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Jacques Auvergne </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (1) Liefert Islamkenner Mathias Rohe die deutschen Kinder und Enkel muslimisch sozialisierter Einwanderer dem islamischen Fundamentalismus aus? Professor Rohe will die rasche Anerkennung des an der frauenfeindlichen Scharia orientierten Verbandsislam als öffentlich-rechtliche Körperschaft, verschweigt uns Yūsuf al Qaradāwī und die Grundrechtswidrigkeit der laut Bosniens Großmufti Mustafa Cerić „unverhandelbaren und ewigen“ Scharia sowie plädiert für einen sanfteren Umgang des Staatsschutzes mit der radikalislamischen, als extremistisch eingestuften Milli Görüş, wie uns WELT-onlineim April 2007 mitteilte. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Professor Rohe studierte Rechtswissenschaft in Tübingen sowie Islamwissenschaft in Tübingen und Damaskus, seit 1999 ist er Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), Mitbegründer und Vorsitzender der Gesellschaft für Arabisches und Islamisches Recht (GAIR), Gründungsvorsitzender des einzurichtenden Zentrums für Islam und Recht in Europa an der FAU. Mathias Rohe nennt als seine Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte „Die rechtliche Stellung des Islam in Deutschland und Europa und seine Entwicklung im europäischen Kontext“ sowie „Islamisches Recht, insbesondere seine Entwicklung in der Gegenwart“. Rohe ist Mitglied des Kuratoriums der Christlich-Islamischen Gesellschaft. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.welt.de/politik/article836172/Wir_muessen_den_Islam_gleichstellen.html">http://www.welt.de/politik/article836172/Wir_muessen_den_Islam_gleichstellen.html</a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (2) Islamverniedlicherin Houriya Ahmed (CSC): Die edle Scharia im pakistanischen Swat-Tal sei von den Taliban „verfälscht, pervertiert“ worden. Quatsch: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.guardian.co.uk/commentisfree/belief/2009/may/03/taliban-sharia-pakistan/print">http://www.guardian.co.uk/commentisfree/belief/2009/may/03/taliban-sharia-pakistan/print </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (3) Immerhin: Houriya Ahmed gegen Schleierzwang </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.socialcohesion.co.uk/blog/2009/03/forced-into-hijab-a-response-to-katharine-quarmby.html">http://www.socialcohesion.co.uk/blog/2009/03/forced-into-hijab-a-response-to-katharine-quarmby.html </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (4) Andrew G. Bostom (auf: FrontPage Magazine) entschleiert den huriyya-Begriff islamischer „Freiheit“ als nichtmuslimisches (dhimmī, harbī) oder muslimisches (Abdallah, Gottesknechtschaft) Sklavendasein </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.frontpagemag.com/readArticle.aspx?ARTID=5375">http://www.frontpagemag.com/readArticle.aspx?ARTID=5375 </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (5) Dr. Necla Kelek: „Freiheit ist nicht Hürriyet!“ Essay bei Perlentaucher am 27.11.2008, als Rede gehalten bei der Verleihung des Preises an Kelek „Preis Frauen Europas – Deutschland 2008“.  </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.perlentaucher.de/artikel/5086.html">http://www.perlentaucher.de/artikel/5086.html </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Zur Preisverlehung an Dr. Kelek. Bei ihrem bewährten Verleger von: Die fremde Braut (2005), Die verlorenen Söhne (2006), Bittersüße Heimat (2008). Man sollte diese drei Bücher unbedingt: Kaufen, lesen, lieben und weiterempfehlen! </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.kiwi-verlag.de/287-0-15-10-2008-necla-kelek-erhaelt-preis-frauen-europas-deutschland-2008.htm">http://www.kiwi-verlag.de/287-0-15-10-2008-necla-kelek-erhaelt-preis-frauen-europas-deutschland-2008.htm </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (6) Nicht sauber, sondern rein: Afropazifisch-altorientalische Ekelpädagogik sickert in unsere Kindergarten und Klassenzimmer. Zum nādschis Begriff. Die dich von der Gottheit trennende Besudelung (Menstruationsblut, Kot, Blut, Hund, Urin, Schwein, Sperma, harbī, vielleicht auch dhimmī sprich Christ oder Jude), gilt es flugs abzuwaschen, um den Zustand ritueller Reinheit (pak; auch: tahāra, Substantiv, zum Adj. tāhir) wiederherzustellen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Ohne überirdisch strahlende pak (tahāra) nämlich verbucht die womöglich an Zählzwang leidende Gottheit etwa dein Gebet nicht als himmlischen Pluspunkt (hasanat), sondern allenfalls als höllischen Minuspunkt (sayāt). Volksislamisch gesagt: Rechts von dir schreibt ein unsichtbarer Engel permanent deine guten Taten auf, links ein anderer deine bösen. Im Grab oder am Weltende wird fürchterlich abgerechnet, wie orthodoxe Juden oder Christen uns allerdings bisweilen ebenso versichern </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://english.bayynat.org.lb/Fatawa/s1ch6.htm">http://english.bayynat.org.lb/Fatawa/s1ch6.htm </a> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.islam-watch.org/MuminSalih/AccountFromHell.htm">http://www.islam-watch.org/MuminSalih/AccountFromHell.htm </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (7) Salem el-Bahnassawi, Kuwait: Dar ul Qalam 1985 </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.al-islam.org/about/contributions/liberationbytheveil.html">http://www.al-islam.org/about/contributions/liberationbytheveil.html </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (8) Salem el-Bahnassawi: Die Stellung der Frau zwischen Islam und weltlicher Gesetzgebung. Kairo </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.scribd.com/doc/4447641/Die-Stellung-der-Frau-Salim-elBahnassawi"> http://www.scribd.com/doc/4447641/Die-Stellung-der-Frau-Salim-elBahnassawi </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (9) Scheich Taj el-Din al-Hilaly </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Taj_El-Din_Hilalyhttp://en.wikipedia.org/wiki/Taj_El-Din_Hilaly">http://en.wikipedia.org/wiki/Taj_El-Din_Hilalyhttp://en.wikipedia.org/wiki/Taj_El-Din_Hilaly </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (10) Die Rockmusiker der Gruppe „Pink Floyd“ sangen es, sicherlich eher zufällig, im iranisch-islamischen Revolutionsjahr 1979, und danach verwendete auch die Band „Queen“ das Motto des Duchhaltewillens bis zum bitteren Ende: The Show Must Go On. Hätten Boos-Nünning und Karakaşoğlu vielleicht der Wissenschaft fern bleiben sollen und einen künstlerischen Beruf ausüben sollen? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_Show_Must_Go_On_(Queen_song)"> http://en.wikipedia.org/wiki/The_Show_Must_Go_On_(Queen_song) </a> </span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wiedersehen]]></title>
<link>http://viehmann.wordpress.com/2007/11/01/wiedersehen/</link>
<pubDate>Thu, 01 Nov 2007 15:09:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>viehmann</dc:creator>
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<description><![CDATA[Am Montag gab es endlich mal wieder eine Gelegenheit sich mit einigen der anderen Lotsen auszutausch]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p>Am Montag gab es endlich mal wieder eine Gelegenheit sich mit einigen der anderen Lotsen auszutauschen. Die Stadt höchst persönlich hatte geladen. Wie ich bereits im Beitrag vorher erwähnte, sind die Unterlagen bei der Stelle, welche die Lotsen organisiert, recht unvollständig. Auch Informationen scheinen mau zu sein. Jedoch muss man ihnen zu Gute halten, dass sie beim Treffen nun entschlossen auftraten, um das Projekt  besser zu fördern und ihre Ehrenamtlichen zu pflegen. So motivierte Leute wie diese, die hier dabei sind, hat man selten gesehen. Obwohl vom &#8220;Amt&#8221; nicht viel kam haben sich viele selbst organisiert und versucht einzubringen.</p></blockquote>
<blockquote>
<p align="left">Wenn ich vom &#8220;Amt&#8221; spreche, meine ich die &#8220;Geschäftsstelle des Beirates für Zuwanderung und Integration&#8221; des &#8220;Beirates für Zuwanderung und Integration&#8221; <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> &#8230;alles klar? Genau! Kann auch sein, dass die jetzt ganz anders heißen und nur die alten Briefbögen verwenden&#8230;</p>
</blockquote>
<blockquote><p>Zur Zeit findet da eine Umstrukturierung statt und viele Mitarbeiter sind neu. Von denen, die uns begrüßt haben, kannte ich niemanden! Christian Lautenbach, der uns per Brief eingeladen hat, ist sehr nett und engagiert, doch wird er nicht unser primärer Ansprechpartner sein. Dies ist weiterhin Dennis Ganster, den keiner / keine von den Lotsen kennt&#8230;zumindest niemand von denen, die am Montag da waren. Herr Ganster hatte sich für diesen Abend entschuldigt und konnte leider nicht an dem Treffen teilnehmen.</p></blockquote>
<blockquote><p>Zu Beginn der Wiederbelebung des Lotsenprojekts mussten als Erstes sofort die kleinen Teelichte ausgepustet werden, die eine  freundliche Mitarbeiterin aufgestellt hatte, um eine gemütliche Atmosphäre zu schaffen. Brandschutzbestimmungen&#8230;kann aber sein, dass wir dann gegen das Prinzip &#8220;Rauchfreies Gebäude&#8221; verstoßen haben <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . Typisch deutsch mal wieder mit der Verordnung, die noch nicht mal 4 Teelichte in einem Raum mit 38 Augen erlaubt.</p></blockquote>
<blockquote><p>Ungefähr 14 Lotsen waren der Einladung gern gefolgt und haben sich zunächst erstmal angehört, was die Damen und Herren vom Amt zu sagen hatten. Anwesend war unter anderem Herr Terzic sowie <a href="http://www.duisburg.de/rathaus_politik_buergerservice/rathaus/verwaltungsvorstand/102010100000194038.php" target="_blank">Leyla Özmal</a>. Sie hat die Leiterin des Referates für Integration inne. Demnächst bekommen wir dann auch schon die Unterlagen von den Info-Veranstaltungen des letzten Jahres. Ihr seht, es tut sich was!</p></blockquote>
<blockquote><p>Die Lotsen konnten dann berichten, was sie bisher so gemacht haben. Dabei kamen verschiedenste Einsatzgebiete zu Tage.  Sprachfördernden Charakter hatten die meisten, bei anderen war emotionaler Beistand oder Mithilfe bei Amtsgängen gefragt. Einige betreuen Gruppen, andere von uns kümmern sich um Einzelpersonen. Des Weiteren wurden Punkte angesprochen, die aus Sicht der Lotsen gut oder schlecht gelaufen sind. Super war, dass von den Offiziellen gleich auf Kritik eingegangen wurde und eine Lösung gesucht. Eine Lotsin zum Beispiel äußerte den Wunsch, Gelegenheit  zu einem regelmäßigen Austausch mit den anderen Lotsen zu bekommen. Wir sind übereingekommen, dass wir uns zunächst alle 1-2 Monate im Referat in der City begegnen können, sodass auch die, welche am Montag nicht dabei sein konnten, noch die Chance erhalten, sich zu informieren und einzubringen.</p></blockquote>
<p>Von wegen Information; Es ist dann auch noch diese Homepage zur Sprache gekommen. Alle Lotsen seien an dieser Stelle herzlich gegrüßt und eingeladen zu kommentieren, oder wenn sie mögen auch mal einen Beitrag zu schreiben. Ich würde mich über Gastbeiträge sehr freuen! Meldet euch einfach bei mir, am liebsten per E-Mail.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der Kurs hat begonnen!!!]]></title>
<link>http://viehmann.wordpress.com/2007/10/28/der-kurs-hat-begonnen/</link>
<pubDate>Sun, 28 Oct 2007 11:37:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>viehmann</dc:creator>
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<description><![CDATA[Leider noch ohne mich. In den nächsten 2-3 Wochen ist es bei mir terminlich noch so, dass ich wahrsc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p>Leider noch ohne mich. In den nächsten 2-3 Wochen ist es bei mir terminlich noch so, dass ich wahrscheinlich nicht zum Kurs kann. Dann sollte es aber möglich sein, dass ich mich den Damen vorstelle und schaue, wie ich zunächst die Kursleiterin unterstützen kann. Der Kurs ist mit mehr Frauen gestartet als angemeldet waren, also schon mal ein kleiner Erfolg. Eine Frau, die kaum deutsch kann, ist leider nicht gekommen, dafür aber eine, die strikt dagegen war und nun hoffentlich durchhält. Ich werde tun was ich kann, um die Frauen zu motivieren dabei zu bleiben und auch zu üben.</p></blockquote>
<blockquote><p>Mit der anderen Lotsin, die den Kurs ebenfalls begleitet, habe ich mich bereits getroffen. Ich denke, wir werden ein gutes Team! Sie war auch bei der Vorbereitung, die von der Stadt organisiert worden war, aber so richtig präsent war mir ihr Gesicht nicht mehr.</p></blockquote>
<blockquote><p>Mit Silke Schlichting aus Mülheim wollte ich mich ja bereits Anfang September getroffen haben, doch musste sie den Termin leider absagen. Dann konnte ich nicht, weil ich zu einer Tagung gereist bin und für den Semesterstart noch einiges vorbereiten musste. Doch morgen, am Montag soll es klappen!</p></blockquote>
<blockquote><p>Dann findet das Lotsentreffen mit denen statt, die bei den <a href="http://www.duisburg.de/vv/ob_5/index.php" target="_blank">Organisatoren</a> der Lotsenschaft bekannt sind. Leider musste ich feststellen, das die Liste der Freiwilligen sehr (!) unvollständig ist. Kerstin, die hier auch als Gast einmal berichtet hat (siehe <a href="http://viehmann.wordpress.com/2007/01/08/fortbildung/" target="_blank">&#8220;Fortbildung&#8221;</a>), ist dort gar nicht vorhanden, obwohl sie ihr Profil 2 mal abgeben musste und ich Sinan Kumru mehrmals gesagt habe, dass sie nicht im Mailverteiler ist. Auch dieses Mal wurde nur ich eingeladen. Angemeldet habe ich nun aber auch Kerstin, denn sie ist ebenso wie Silke und ich neugierig, was die anderen bisher erlebt haben.</p></blockquote>
<blockquote><p>An dieser Stelle möchte ich darauf hinweisen, dass die Teilnehmerinnen so annonym wie möglich beschrieben werden, wenn ich über Erlebnisse schreibe. Namen von Teilnehmerinnen und Details die allein auf sie schließen lassen, werden vermieden.</p></blockquote>
<p>Ich melde mich so schnell ich kann um von dem Lotsentreffen zu erzählen!</p>
<p>p.s.: Ich habe das Pressefoto von Februar gefunden:</p>
<p><img src="http://www.duisburg.de/imp/vv/ob_5/medien/integrationslotsen.jpg?padding=yes;resolution=155x104;hash=54fc393b" align="middle" height="104" width="155" /></p>
<p><a href="http://www.duisburg.de/imp/vv/ob_5/medien/integrationslotsen.jpg?padding=yes;resolution=155x104;hash=54fc393b" target="_blank">Copyright</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Es geht weiter...]]></title>
<link>http://viehmann.wordpress.com/2007/08/12/es-geht-weiter/</link>
<pubDate>Sun, 12 Aug 2007 11:13:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>viehmann</dc:creator>
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<description><![CDATA[Nach einer kleinen Sommerpause, geht es jetzt weiter mit der Werbung für den Sprachkurs. Für die let]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Nach einer kleinen Sommerpause, geht es jetzt weiter mit der Werbung für den Sprachkurs.</p>
<blockquote><p> Für die letzte Woche ist eine Einladung an die Herren rausgegangen, derne Frauen sich als Interessierte gemeldet hatten aber sich dann nicht angemeldet haben. Grund ist der, dass nicht nur die Frauen überzeugt werden müssen, dass es für sie und ihre Kinder förderlich ist, wenn die Mütter deutsch sprechen und verstehen, sondern auch deren Ehemänner. Ein Lotsenkollege, der auch türkisch kann, ist zu diesen Termin gegangen. Von 12 eingeladenen Männern haben 2 wohl abgesagt und einer ist gekommen! Aber wenn die eine Frau sich anmeldet hat es sich aus meiner Sicht schon gelohnt.</p></blockquote>
<blockquote><p>Übernächste Woche wird dann ein weiterer Anmeldetermin sein und es sieht ganz gut aus, dass wir die 15 Frauen zusammen bekommen. Dank des Einsatzes von Frau Diepenbrock gibt es jetzt auch einen Raum, der kostenlos zur Verfügung gestellt wird. An dem Termin werde ich einer Frau vorgestellt werden, die ich evtl. eine Weile begleiten kann. Sie wird auch den Kurs besuchen, denn sie spricht und versteht kaum deutsch. Soweit ich weiß, kommt sie aus dem asiatischen Raum. Bevor ich mich allerdings festlege, dass ich mich häufiger mit ihr treffe, werde ich (und sie auch) schauen, ob die Chemie stimmt, denn sonst hat es wenig Zweck, denke ich.</p></blockquote>
<p>Im September soll der Kurs dann starten und ich hoffe, dass ich da auch ab und zu hin gehen kann um zu unterstützen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Endlich Integrationslotsenarbeit]]></title>
<link>http://viehmann.wordpress.com/2007/06/18/endlich-integrationslotsenarbeit/</link>
<pubDate>Mon, 18 Jun 2007 20:17:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>viehmann</dc:creator>
<guid>http://viehmann.wordpress.com/2007/06/18/endlich-integrationslotsenarbeit/</guid>
<description><![CDATA[Ja, ihr habt richtig gelesen!!! Endlich hatte ich einen Einsatz. Nach dem Fototermin&#8230; &#8230;w]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ja, ihr habt richtig gelesen!!! Endlich hatte ich einen Einsatz.</p>
<p><strong>Nach dem Fototermin&#8230;</strong></p>
<blockquote><p>&#8230;war es erst  recht Still geworden um die Lotsen und um Sinan Kumru, der jetzt wohl in einem anderen Projekt steckt. Die Fotos, die beim Rathaus gemacht wurden, waren übrigens in allen größeren Regionalzeitungen zu sehen. Auch wurden Artikel verfasst worden, die allerdings fast immer den selben Inhalt hatten. Über den Artikel habe ich dann auch noch 2-3 Sachen erfahren, die Sinan für sich behalten hatte. In den Beiträgen stand immer, dass wir nun super geschult seien, in den verschiedensten Angelegenheiten, die auf die Einbürgerungbürger zu kommen könnten. So richtig geschult fühle ich mich allerdings nicht!</p></blockquote>
<p><strong>Nun zu meinem ersten Einsatz:</strong></p>
<blockquote><p>Eine Bekannte schrieb mich per Mail an und fragte, ob ich nicht auch Lust hätte in Ihrem Stadtteil mitzuarbeiten. Sie ist bei der Stadt beschäftigt und ebend stark in der Stadtteilarbeit eingebunden. Natürlich habe ich sofort zugesagt. Zudem habe ich ihr geraten, dass sie doch mal bei Sinan, oder dem jetzt Zuständigen, nachfragt, ob nicht noch jemand Lust hat dabei zu sein. Ich konnte mir denken, das die anderen auch nicht unbedingt mit Aufträgen überschüttet wurden. Ein weiterer Lotse war auch beim ersten Treffen dabei.</p></blockquote>
<p><strong>Bei dem Projekt</strong>&#8230;</p>
<blockquote><p>&#8230;geht es um einen Sprachkurs für Frauen des Stadtteils. Sie sind besonders wichtig,weil sie sonst kaum Gelegenheit haben Deutsch zu lernen. Während Männer Kontakte über Ihren Arbeitsplatz haben, bei denen sie Deutsch sprechen müssen und üben können, sind die Frauen diesbezüglich eingeschränkt. Frauen mit Kindern bleiben häufig in der Umgebung, in der oft Personen leben, die ihre Muttersprache sprechen. So ist es auf den ersten Blick fast nicht nötig Deutsch zu lernen. Doch kommen die Kinder in den Kindergarten oder in die Schule, so gibt es häufig Schwierigkeiten bei der Schnittstelle Eltern-Schule. Auch können die Mütter ihren Kindern fast keine Fragen zu Hausaufgaben oder ähnlichem beantworten, weil sie kein Deutsch können. Frauen haben also besonderen Bedarf und müssen auch einen besonderen Kurs bekommen. Einige der Frauen haben Kinder, die noch keine externe Betreuung erhalten, sodass für die Zeit des Kurses eine Kinderbetreuung nötig ist. Dies lohnt sich erst, wenn auch genügend Kinder zu betreuen sind..logisch. Wäre der Kurs geschlechtsgemischt, wäre dies schon mal schwieriger zu lösen. Auch haben Männer und Frauen unterschiedliche Bedürfnisse was den Wortschatz betrifft. Die Kommunikation der Schule läuft meist über die Mütter, sodass diese auch über solch einen Kurs speziell daraufhin unterrichtet werden könnten.</p></blockquote>
<p><strong>Bisher war ich bei der Vorstellung des Kurses.</strong></p>
<blockquote><p>Dort waren ca. 20-25 Frauen, die sich interessiert haben, doch einige haben/hatten schon einen Kurs begonnen. Diese sind nicht die Zeilgruppe des Kurses, denn der angebotene soll von 0 beginnen, sozusagen. Es war schön so viele Menschen zu sehen, die Interesse an solch einem Kurs haben. Frau Manette und Frau Diepenbrock hatte die Damen noch einmal eingeladen. Dieses mal ging es um die feste Anmeldung. Da einige Unterlagen mitzubringen waren, wurde dieser seperate Termin gewählt. 7 &#8211; 8 Frauen waren nur da. Nun wüssen wir natürlich gern warum die anderen nicht gekommen sind. Eine Vermutung ist, dass ihnen der Kurs doch zu teuer ist. Eine Stunde kostet 1€, also 100€ pro Kurs. Wenn die Famile aber Sozialhilfe bezieht, so kann ein Antrag auf einen Gutschein für den Kurs gestellt werden. Auch wenn jemand verdient, aber doch ein Härtefall vorliegt, kann solch ein Gutscheinantrag gestellt werden. 100€ sind aber eigentlich nicht zu teuer, wenn man bedenkt, dass z.B. für die Kinderbetreuung keine extra Kosten entstehen.</p></blockquote>
<blockquote><p>Frau Diepenbrock und ich haben vor, den Frauen noch mal einen Schritt näher zu kommen und morgens beim Kindergarten eine Sprechstunde anzubieten.</p></blockquote>
<p><strong>Nun heißt es Dauemndrücken!</strong></p>
<blockquote><p>Wir müssen 15 Frauen davon überzeugen, dass es vorallem auch für Ihre Kinder wichtig ist, das sie Deutsch können.Bei 15 Frauen kann der Kurs im Stadtteil stattfinden, melden sich weniger, müssen sie weiter fahren und in der Innensatdt den Kurs belegen, was sicherlich einige doch wieder hindern wird, sich ausreichend zu beteiligen.</p></blockquote>
<p>Bis demnächst</p>
<p>Anja</p>
<p>P.s.: Da ich jetzt in einem Projekt eingebunden bin, werde ich sicherlich mehr zu berichten haben als in der letzen Zeit.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Fototermin]]></title>
<link>http://viehmann.wordpress.com/2007/03/27/fototermin/</link>
<pubDate>Tue, 27 Mar 2007 07:33:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>viehmann</dc:creator>
<guid>http://viehmann.wordpress.com/2007/03/27/fototermin/</guid>
<description><![CDATA[Endlich passiert mal wieder was, Duisburg lernt die Lotsen kennen! Wer in den nächsten Tagen in die ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Endlich passiert mal wieder was, Duisburg lernt die Lotsen kennen!</p>
<p>Wer in den nächsten Tagen in die Zeitung schaut, weiß schon mal, wie wir ausschauen. Auf mein Erscheinungsbild muss allerdings verzichtet werden, denn für den heutigen Fototermin am frühen Nachmittag, konnte ich mir nicht mal ebend frei nehmen. Die Presse soll da sein, bzw. wird ein Foto für die Öffentlichkeitsarbeit geschossen.</p>
<p>Ich hoffe, dass wenigstens viele andere hin gehen werden, damit auch sichtbar wird, wieviele sich bereits engagieren. Bei der letzten Sitzung waren immerhin zwischen 30 und 40 Lotsen/Lotsinnen da! Da ist wohl ein Weiltwinkelobjektiv angesagt <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . Kerstin (siehe Beitrag von <a href="http://viehmann.wordpress.com/2007/01/20/bald-geht-es-los/" title="Januar" target="_blank">Januar</a>) wird aber hin gehen und eine gute Figur machen. Ich hoffe sie überreden zu können hier im Blog Bericht zu erstatten. Der Flyer, den ich unten schon mal erwähnte, ist jetzt erst fertig. Nun erfahren die Ämter etc.  erst von unserer Existenz, wenn sie es nicht vorher in der Zeitung (oder diesen Blog) gelesen haben.</p>
<p>Vielleicht kann ich ja das Fototerminergebnis hier verlinken.</p>
<p>Mein Integrationslotsentelefon wird in den nächsten Tagen nicht mehr still stehen, vermute ich mal <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Engagement]]></title>
<link>http://viehmann.wordpress.com/2007/03/15/engagement/</link>
<pubDate>Thu, 15 Mar 2007 07:28:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>viehmann</dc:creator>
<guid>http://viehmann.wordpress.com/2007/03/15/engagement/</guid>
<description><![CDATA[Hallo! Zur Zeit ist es recht still geworden um das Lotsenprojekt. Ab und zu treffe ich mal andere Lo]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Hallo!</p>
<p>Zur Zeit ist es recht still geworden um das Lotsenprojekt. Ab und zu treffe ich mal andere Lotsen zufällig beim Einkaufen oder so, aber sonst ist gerade funkstille. Nach der letzten Sitzung, die sehr unspannend war, sind wir so verblieben, dass Sinan bei den jeweiligen Stellen für uns wirbt. Es wurde wohl ein Flyer gemacht, der an die Stellen ausgegeben wird, die uns Lotsen potentiell brauchen können. Bisher hat sich bei mir noch niemand gemeldet. Wobei ich zur Zeit auch nur am Wochenende Zeit hätte. Was mir über die Auszeit eingefallen ist: Schon lange bin ich Integrationslotsion für Duisburg! So gut ich kann, was bei Duisburg nicht sooo einfach ist, mache ich Werbung für die Stadt und seine Attraktionen <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . Demnächst z.B. gibt es wieder die <a href="http://www.duisburger-akzente.de/de/index.php" title="Duisburger Akzente" target="_blank">Duisburger Akzente</a>, dieses mal zum Thema &#8220;Normal&#8221;. Das Programm steht zwar noch nciht im Netz, aber wenn das so wird wie im letzten Jahr, dann kann ich den Besuch der ein oder anderen Veranstaltung nur empfehlen! Aber auch sonst zeige ich Leuten gern die schönsten Seiten von Duisburg.</p>
<p>Ich hatte angekündigt, dass ich noch etwas zum Amt für Bürgerengagement (Link unten) schreibe. Ich mag das Amt deshalb, weil sich da jeder und jede melden kann, wenn sie/er was  nützliches tun wollen. Koordinierend helfen die Mitarbeiterinnen des Amtes einerseits dabei ein Projekt zu organisieren oder andere Mitstreiter aus dem Pool der Ehrenamtlichen zu fischen. Größere Projekte gibt es bereits, wie z.B. die Spielplatzpatenschaften. Hört sich komisch an, ist aber nicht schlecht! Jemand, der/die häufig an einem Spielplatz vorbei kommt (mit oder ohne Kind) schaut ob da gröberer Schmutz rum liegt. Manche Paten sammeln kleinen Müll auch auf. Dann gibt es noch &#8220;die Vorleser&#8221;, die Erzieherinnen in den Kindergärten unter die Arme greifen und interessierten Kindern etwas vorlesen, wozu im KiGa Alltag wohl selten Zeit ist. Also wer sich irgendwie in Duisburg engagieren möchte, einfach beim Amt melden, ob mit einer eigenen Idee, zu der noch die Kontakte fehlen oder mit der Bereitschaft sich einem Projekt anzuschließ.</p>
<p>Bis bald</p>
<p>Anja</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Interessanter Artikel]]></title>
<link>http://viehmann.wordpress.com/2007/01/22/interessanter-artikel/</link>
<pubDate>Mon, 22 Jan 2007 21:01:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>viehmann</dc:creator>
<guid>http://viehmann.wordpress.com/2007/01/22/interessanter-artikel/</guid>
<description><![CDATA[Heute war zwar das Treffen, aber so viel werde ich dazu in meinem heutigen Beitrag nicht schreiben, ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Heute war zwar das Treffen, aber so viel werde ich dazu in meinem heutigen Beitrag nicht schreiben, denn der Artikel, den ich euch empfehlen möchte ist ein bisschen was zu lesen. so stopfe ich meinen Beitrag heute nicht voll, sonder sage nur kurz, was gewesen ist. Bei der sitzung diesesmal kam eine lockere Atmosphäre auf, weil wir uns jetzt ein bisschen besser kennen und Spass miteinander hatten. Franka Biermann vom &#8220;<a href="//www.duisburg.de/rathaus_politik_buergerservice/rathaus/buergerengagement/index.php" target="_blank">Amt für Bügerengagement</a>&#8221; hat referiert und ein bisschen Werbung gemacht. Weil ich dieses Amt als eine wichtige Institution halte, stelle ich es demnächst hier ausführlicher vor. Es wird übrigens eine weitere Sitzung stattfinden, ausserplanmäßig. Dann wird noch jemand vom Bügerservice kommen und jemand vom &#8220;<a href="http://www.duisburg.de/50/index.php" target="_blank">Amt für Soziales und Wohnen</a>&#8220;. Ich denke aber, dass ich Sinan demnächst mal auf einen Kaffee besuchen gehe und mit ihm bespreche was ich tun könnte.</p>
<p>Jetzt zu dem Link:<br />
<a href="http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/nano/astuecke/85162/index.html" target="_blank">&#8220;Integrationslotsen wollen bei der Einbürgerung helfen&#8221;</a> dieser führt auf die 3Sat Homepage. In diesem Artikel geht es aber leider nicht hauptsächlich um die Lotsen, sondern eher um Integration überhaupt. Ein schöner Übersichtsartikel zur Problematik mit den WissenschaftlerInnen überhaupt. Gut finde ich u.a. das <a href="http://biwi.uni-duisburg-essen.de/campus/person/10375" target="_blank">Prof. Dietzel-Papakyriakou</a><font> und</font><font> die türkischstämmige <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Necla_Kelek" target="_blank">Soziologin Necla Kelek</a> zu Wort kommen! </font></p>
<p><font>Es müssen aber meiner Meinung nach nicht immer politische Gründe hinter dem Handeln als Lotsen stehen, im Gegenteil! Mir würde es Spass machen mich mit Leuten zu treffen die mich mit ihren anderen Blickwinkeln meine Umgebung neu wahrnehmen lassen . Auch das Leitmotiv &#8220;Helfen&#8221; treibt mich persönlich nicht so sehr an. An dieser Stelle bin ich egoistisch und erhoffe mir eher, dass ich lernen kann und einiges mit den EinbügerungsanwärterInnen erlebe, wobei das positive natürlich überwiegen sollte. Ich möchte meine Stadt zeigen und mit fremden Ländern und Gebräuchen </font>in Berührung kommen.  Ich hoffe, dass klappt so oder ähnlich!</p>
<p>Anja</p>
<p>p.s.: Vielleicht hat auch die ein oder andere Leserin (auch Leser natürlich) eine Idee zur Integrationslotsentätigkeit und was auf die Beine gestellt werden kann. Kommentare sind gern gesehen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Bald geht es los!]]></title>
<link>http://viehmann.wordpress.com/2007/01/20/bald-geht-es-los/</link>
<pubDate>Sat, 20 Jan 2007 10:25:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>viehmann</dc:creator>
<guid>http://viehmann.wordpress.com/2007/01/20/bald-geht-es-los/</guid>
<description><![CDATA[Nächsten Montag wird dann das zunächst letzte Treffen der Lotsen sein. Auch wenn ich sehr gern bald ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Nächsten Montag wird dann das zunächst letzte Treffen der Lotsen sein. Auch wenn ich sehr gern bald loslegen möchte, so werde ich die Treffen sehr vermissen. Wie mir Sinan aber versicherte, werden die Lotsen ab und zu in großer Runde zusammen kommen.<br />
So wie letzten Samstag bei der Fortbildung in Ruhrort bei der <a href="http://www.raa.de/raa-duisburg.html" target="_blank">RAA</a>. Wie ich beim letzten Eintrag schon erwähnte, war Dr. Haidari der Dozent der Veranstaltung &#8220;Interkulturelles Konfliktmanagement&#8221;.<br />
Eine Freundin, die sich entschlossen hat ebenfalls Lotsin zu werden, habe ich gefragt, ob sie nicht Lust hat den heutigen Beitrag mitzuschreiben. Und siehe da, Kerstin ist begeistert!</p>
<blockquote><p><strong>K: </strong>&#8220;Das ist doch schon mal eine gute Idee, irgendwas praktisches zu machen, auch wenn es nur Tippen für andere ist <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_surprised.gif' alt=':o' class='wp-smiley' /> )&#8221;</p></blockquote>
<blockquote><p><strong>A:</strong> &#8220;Wobei ja schon etwas Praxis beim Konfliktmanagement dabei war.&#8221;</p></blockquote>
<blockquote><p><strong> K:</strong> &#8220;Ja genau, da sind wir schon beim Thema für heute! Ich darf also berichten, wir haben knapp 6 Stunden lang trainiert, was alles den Umgang und Kommunikation mit Personen mit verschiedenen kulturellen Hintergründen beeinflusst.&#8221;<br />
<strong> A: </strong>&#8220;6 Stunden waren natrülich viel zu wenig Zeit, um wirklich in die Tiefe gehen zu können&#8230;&#8221;<br />
<strong> K:</strong> &#8220;&#8230;zumal wir schon eine Stunde für die Vorstellungsrunde gebraucht haben.&#8221;<br />
<strong> A: </strong>&#8220;Glück hatte ich beim Partnerinterview, denn meine Partnerin kannte ich noch nicht. Sie war zum ersten Mal bei einem Treffen. Sehr sympathisch ist sie, die Antje.&#8221;<br />
<strong> K:</strong> &#8220;Mein Herr Otto ist 81 Jahre alt und hatte mir vor dem Interview fast nur Dinge aus seinem Leben erzählt, die ich bloß nicht erwähenen sollte, da er sie dann doch nicht für relevant hielt. Also blieb für die Vorstellung nicht viel zu sagen.&#8221;<br />
<strong> A:</strong> &#8220;Die Vorstellungsrunde war allerdings recht hilfreich, um mit den anderen auch mal in den Pausen in&#8217;s Gespräch zu kommen. Hast du es auch so empfunden, dass die Pausen mit das Beste waren?&#8221;<br />
<strong> K:</strong> &#8220;Ja, da kann ich dir nur Recht geben&#8230; und nicht nur, weil das türkische Essen so lecker war! Chapeau, wer auch immer gekocht hat! In den Pausen gab es nur sehr vereinzelt Eckensteher. Ich bin mit vielen ins Gespräch gekommen und habe alle als sehr nett und interessant in Erinnerung behalten.&#8221;<br />
<strong> A:</strong> &#8220;Für mich als Sozialwissenschaftlerin war nicht viel neues Inhaltliches dabei. Einiges ist aber in den Hintergrund meines Gedächtnises geraten und nun wieder präsent. So bin ich für manches noch einmal sensibilisiert worden.&#8221;<br />
<strong> K:</strong> Sehe ich ähnlich. Ich bin ja auch Sozialwissenschaftlerin und hatte manches Mal den Gedanken &#8220;Muss er jetzt schon wieder einen Punkt mit sooo vielen Beispielen belegen..&#8221; Zumal in der Gruppe überdurchschnittlich viele Akademiker zu finden sind. Einigen war gelegentlich etwas Langeweile ins Gesicht geschrieben (kann natürlich auch sein, dass ich sie da habe lesen wollen, weil ich mich selber gelangweilt habe). Also wirklich neues habe ich auch nicht erfahren, aber wie du schon sagst, bekannte Sachverhalte noch einmal gebündelt den Gehirnzellen zuführen schadet sicher nicht! Die kleinen Spiele zu verschiedenen Themen haben übrigens ein gehöriges Schauspieltalent unseres Kursleiters offenbart. Auch wenn der Inhalt für mich nicht viel neues vermittelte, war es auf jeden Fall amüsant.&#8221;<br />
<strong> A:</strong> &#8220;Was davon in der Realität anwendbar ist, wird sich ja dann in der Praxis zeigen, die nun endlich nicht mehr weit weg ist <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_surprised.gif' alt=':o' class='wp-smiley' /> ). Ich muss unbedingt noch mal mit Sinan sprechen und abklären, wie ich mich jetzt konkret einbringen kann. Hast du schon eine Vorstellung Kerstin?&#8221;</p>
<p><strong>K:</strong> &#8220;Na, fürs erste habe ich ja schon eine praktische Aufgabe. Für eine andere Lotsin, die ich beim Konflikttraining getroffen habe, habe ich vor einiger Zeit Dokumente korrekturgelesen, da sie im Umgang mit der deutschen Sprache unsicher ist und diese Aufgabe werde ich jetzt wieder aufnehmen. Immerhin, ich bin schon mal im Thema <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> !</p>
<p>Aber ich bin natürlich auch sehr gespannt darauf, welche Impulse ich durch unser vorerst letztes Zusammentreffen noch durch die Gruppe und Sinan erhalte!&#8221;</p>
<p><strong>A:</strong> &#8220;Stimmt! Da bin ich auch gespannt. Auch wenn das Thema der  Sitzung selbst nicht wirklich Spannung verspricht&#8230;es geht um die Bürgerämter etc. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Danke Kerstin für dein Gastspiel, vielleicht hast du ja Lust bei Gelegenheit noch einmal von dir und deiner Intergrationslotsentätigkeit zu berichten!&#8221;</p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Fortbildung]]></title>
<link>http://viehmann.wordpress.com/2007/01/08/fortbildung/</link>
<pubDate>Mon, 08 Jan 2007 20:57:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>viehmann</dc:creator>
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<description><![CDATA[Es geht auch in diesem Jahr noch mit Fortbildungen weiter. Die, die am Samstag in Ruhrort stattfinde]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Es geht auch in diesem Jahr noch mit Fortbildungen weiter.</p>
<p>Die, die am Samstag in <a href="http://www.ruhrort.com/" target="_blank">Ruhrort</a> stattfinden wird, verspricht allgemein sehr lehrreich zu sein. Es geht um interkulturelle Konflike und deren Lösung. Als Dozent wird <a href="http://www.heidari.net/" target="_blank">Dr. Mohammad Heidari</a> anwesend sein und uns Lotsen anleiten. Das Ganze wird nach dem   <a href="http://www.waik.org/" target="_blank">WAIK®- Konzept</a> ablaufen. Näheres könnt ihr dazu der Hompage entnehmen, oder einfach bei meinem nächsten Posting wieder reinklicken! Gruppenarbeit wird da ein Teil sein, wobei mit erlebten Beispielen gearbeitet werden soll. Zum Glück weiß ich jetzt schon, dass dies auf mich zu kommen wird, denn so habe ich nun Zeit ein bisschen zu kramen und mir ein Beispiel aus meinem Gedächtnis frei zu legen.</p>
<p>Noch mal zur Integrationskonferenz:</p>
<p>Mein Urteil über die Integrationskonferenz ist relativ hart ausgefallen. Es kann sein, dass ich wem damit Unrecht &#8220;tue&#8221; und bin bereit, meine Meinung auch noch zu ändern, wenn ich Früchte sehe. Ein Produkt sind ja auch die Lotsen, die ich natürlich für sehr wichtig halte <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> . Nur fehlt ja bisher die Praxis und hier liegt dann auch der Knackpunkt.</p>
<p>Hat jemand den Doku-Abend bei Phoenix gesehen an dem Abend, als 3-4 Dokus zu Mirgration gezeigt wurden?</p>
<p>Bei einer ging es um Menschen, die ohne Papiere in Deutschland leben und somit große Schwierigkeiten haben ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen zu können.  <a href="http://www.phoenix.de/abgetaucht_illegal_in_deutschland/2007/01/02/0/111431.1.htm" target="_blank">(&#8220;Abgetaucht &#8211; Illegal in Deutschland&#8221;)</a><br />
Die andere ist eine Doku der Reihe <a href="http://www.wdr.de/tv/menschen-hautnah/" target="_blank"><strong>&#8220;Menschen Hautnah&#8221;</strong></a> (WDR) und hat 2 Personen beim &#8220;Deutschtest&#8221; begleitet, bis zur Prüfung. Diese hat mir besonders gut gefallen und ich muss versuchen, sie auf DVD zu kriegen, damit ich sie evtl. mal mit einer Gruppe schauen kann! Wenn jemand die Gelegenheit hat<a href="http://www.phoenix.de/die_deutschpruefung/2007/01/02/0/111435.1.htm" target="_blank"> <strong>&#8220;Die Deutschprüfung&#8221;</strong></a> <a href="http://www.wdr.de/tv/podcast/" target="_blank">(Podcast-WDR)</a> auf eine vorzeigbare DVD zu bringen, wäre ich sehr dankbar, wenn sie/er mir diese zukommen lassen könnte!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Ich gebe es zu,]]></title>
<link>http://viehmann.wordpress.com/2006/12/29/ich-gebe-es-zu/</link>
<pubDate>Fri, 29 Dec 2006 13:11:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>viehmann</dc:creator>
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<description><![CDATA[&#8230;die letzte Sitzung habe ich verpasst! Beim ganzen Vorweihnachtserledigungwahn habe ich doch t]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>&#8230;die letzte Sitzung habe ich verpasst! Beim ganzen Vorweihnachtserledigungwahn habe ich doch<br />
tatsächlich den Termin vergessen. Erst um 22 Uhr ist mir dann eingefallen,<br />
das ja Intergationslotsen-Treffen war. Ob es interessant gewesen wäre, kann ich nicht sagen.<br />
Vom Thema her eher nicht. Es ging um Behörden und Einrichtungen der Stadt, insbesondere um die Leistungen Bürgeramt. Zur Not kann ich mich da wahrscheinlich noch selbst schlau machen.</p>
<p>Nächstes Jahr geht es dann am 13.1. gleich in die vollen!  Interkulturelles Konfliktmanagement wird Inhalt eines ganztägigen Kurses sein, bei dem es türkisches Essen geben wird <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_surprised.gif' alt=':o' class='wp-smiley' /> ).</p>
<p>Ich wünsche allen einen tadellosen Rutsch! Ein schönes Opferfest und anderen noch schöne Weihnachten&#8230;je nach dem.</p>
<p>Bis zum nächsten Jahr<br />
Anja</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Immer mehr...]]></title>
<link>http://viehmann.wordpress.com/2006/12/14/immer-mehr/</link>
<pubDate>Thu, 14 Dec 2006 18:06:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>viehmann</dc:creator>
<guid>http://viehmann.wordpress.com/2006/12/14/immer-mehr/</guid>
<description><![CDATA[&#8230;Duisburger und Duisburgerinnen möchten Lotse werden. Leider heißt das auch, dass es immer wie]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>&#8230;Duisburger und Duisburgerinnen</strong> möchten Lotse werden. Leider heißt das auch, dass es immer wieder eine Vorstellungsrunde gibt, die lediglich dadurch nicht die volle Zeit in Anspruch nimmt, da der ein oder die andere der alten Hasen fehlt. Ich habe vorgeschlagen, dass wir ne <strong>Pinnwand mit alle Profilen</strong> anlegen sollten, damit wird uns das sparen können. Ich befürchte allerdings, das Sinan trotzdem drauf besteht, dass wir kurz alle etwas sagen.</p>
<p>Ich kann es kaum noch abwarten! So langsam werde ich ungedulig, auch wenn ich weiß, dass die Infos mit denen wir bestückt werden, wichtig sein können.</p>
<p>Letztes Mal war jemand von der Sektion<strong> &#8220;Sport&#8221;</strong> da und ich habe wieder mal was über Duisburg gelernt. Über <strong>470 </strong>Sportvereine gibt es in Duisburg! Zwar gibt es ein Verzeichnis, der meisten Vereine, in dem aufgelistet ist, was sie so anbieten, aber ebend nicht, ob sich ein Zuwanderer oder Eingebürgerter/Eingebürgerte dort wohlfühlen kann. Ich denke aber, dass es durchaus potential hat. Zwar treibe ich selbst nicht soo wahnsinnig gern Sport, aber ich könnte mir vorstellen, das über Vereine doch einige Kontakte geknüpft werden können. Sprache wird bei grundlegenden Kenntnissen der Spielregeln kaum benötigt, nicht wahr? Auch sonst erklären sich viele Regeln schnell und unkompliziert. Unter Sport, verstehen die vom Landessportbund allerdings auch &#8220;Schach!&#8221;. Da ist &#8220;Mutter-Kindturnen&#8221; doch wohl eher Sport, oder? Viele Fragen wurden hirzu nicht gestellt. Es gibt einige Sportarte, die in Duisburg betrieben werden, von denen ich noch nie etwas gehört habe.</p>
<p>Ob sich ein Einwanderer jedoch die Vereinsbeiträge leisten kann, ist sehr von der Sportart abhängig und von der Gegend in der der Verein angesiedelt ist.</p>
<p>Beim nächsten Thema ging es etwas lebhafter zu. Zwei Damen waren da und haben über ihre Arbeit mit Frauen, denen Gewalt engetan wurde, erzählten. Ein von ihnen erzählte von ihrem Alltag als Mitarbeiterin in einem<strong> Frauenhaus</strong>, dessen Funktion und Prinzipien (&#8220;die Frau entscheidet&#8221;)  dargelegt wurden. Auch rechtliches wurde in Auszügen erklärt (&#8220;Der Täter geht, nicht das Opfer&#8221;). Bis auf eine Frau, haben nur Männer fragen gestellt. Warum Männer perse keinen Zutritt haben und weitere Fragen dieser Sorte.<br />
Integrationslotsen könnten ebenfalls Frauen unterstützen, die ganz auf sich allein gestellt sind, weil ihre Familien im Heimatland leben. Die männlichen angehenden Lotsen hätten gern geholfen, allerdings sind viele Frauen traumatisiert und so ist es besser zunächst nur weibliche Lotsinnen dort tätig werden zu lassen. Für mich schließe dies zunächst aus, denn ich traue es mir schlichtweg nicht zu.</p>
<p>Über die <strong>Integrationskonferenz</strong> ist kein Wort gefallen. Kann nicht sonderlich beeindruckend gewesen sein, hm?</p>
<p>Macht übrigens Spass Kollegen und Kolleginnen davon zu berichten. Die meisten sind sehr interessiert und sind nun auch gespannt, wie es weiter gehen wird!</p>
<p>Montag ist wieder eine Sitzung&#8230;Kommt jemand von euch?</p>
<p>Grüße</p>
<p>Anja</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

</channel>
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