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	<title>intrigen &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/intrigen/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "intrigen"</description>
	<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 23:05:44 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Steuerfahnder und Mobbingfall Marco Wehner.]]></title>
<link>http://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2009/11/24/steuerfahnder-und-mobbingfall-marco-wehner/</link>
<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 19:08:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>harrygambler2009</dc:creator>
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<description><![CDATA[Blinde Justiz Wenn man Politiker bei ihren dreckigen Geldschiebereien erwischt, schlagen sie unbarmh]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div id="attachment_1365" class="wp-caption alignleft" style="width: 125px"><a href="http://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/files/2009/11/536236_verfassungsrichter-in-tschechien-billigen-eu-reformvertrag3.jpg"><img class="size-full wp-image-1365" title="536236_Verfassungsrichter-in-Tschechien-billigen-EU-Reformvertrag" src="http://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/files/2009/11/536236_verfassungsrichter-in-tschechien-billigen-eu-reformvertrag3.jpg" alt="" width="115" height="92" /></a><p class="wp-caption-text">Blinde Justiz</p></div>
<p>Wenn man Politiker bei ihren dreckigen Geldschiebereien erwischt, schlagen sie unbarmherzig zurück. Wenn man als Mitarbeiter einer Behörde oder eines Unternehmen seine Arbeits sehr gut und qualifiziert erledigt, wird man einfach kaputt gemobbt. Wenn man dann noch in Hessen lebt und als Finanzbeamter arbeitet und seine Arbeit liebt und sehr gut verrichten will, erlebt man die Höhle auf Erden.</p>
<p>So geschehen und nachweislich dokumentiert im Mobbingfall Marco Wehner. &#8220;&#8230;.Als Frankfurter Steuerfahnder (hat er) gegen den ehemaligen <strong>Schatzmeister der CDU, Walther Leisler Kiep</strong> (ermittelt). Das dunkelste Kapitel der Hessen-CDU. Es geht um <strong>illegale Parteispenden</strong>, getarnt als <strong>jüdische Vermächtnisse</strong> und um Steuerhinterziehung im großen Stil, <strong>um Millionen von Schwarzgeld</strong>, das die CDU in einer Stiftung in Liechtenstein versteckt hat. Marco Wehner ist auch dabei, als Frankfurter Fahnder die Daten von Hunderten deutschen Anlegern auf einer CD-ROM erhalten. Auch hier geht es um <strong>Schwarzgeldkonten in Liechtenstein</strong>. Rund 80 Fälle aus Frankfurt sind dabei, doch Wehners Chef und seine Fahnder werden von hohen Vorgesetzten des Finanzamtes ohne Begründung zurückgepfiffen&#8221;.(1)</p>
<div id="attachment_1366" class="wp-caption alignright" style="width: 153px"><a href="http://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/files/2009/11/der-nachste.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-1366" title="Der nächste" src="http://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/files/2009/11/der-nachste.jpg?w=143" alt="" width="143" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Under Cover</p></div>
<p>Und Marco Wehner war ein Topermittler, hat vieles an das Tageslicht gebracht, was Politikern und Strippenzieher in Hessen gar nicht passte. Obwohl sich sich dann ein Kollege mit der Bitte um Hilfe an die Politik gewandt hat, wurde Marco Wehner nicht nur die Hilfe entzogen, sondern er bekam zu spüren, was es heißt, wenn man jemanden fertigmacht wird nach Strich und Faden.</p>
<p> &#8221;Am 21. April 2004 beschreibt ein Steuerfahnder diesen Vorgang detailliert in einem Brief an <strong>Finanzminister Weimar und Ministerpräsident Roland Koch</strong> und informiert die Politiker auf dem Dienstweg davon. Kein Beistand, <strong>keine Hilfe</strong>, kein Dank für den Hinweis. Nichts geschieht. Aber Marco Wehner bekommt ab jetzt die <strong>kalte Macht der Verwaltung zu spür</strong>en. Das <strong>bürokratische Mahlwerk</strong> springt an &#8211; es wird ihn fast vernichten. Er wird ohne Begründung in den Innendienst versetzt und zur Hilfskraft degradiert. Wie die anderen Fahnder muss auch er beobachten, wie seine ursprüngliche Stelle, die angeblich gestrichen werden sollte, plötzlich wieder ausgeschrieben wird. &#62;&#62;Alles, was ich ab dann gemacht habe, wurde kritisiert&#60;&#60;, erzählt Wehner. Prüfte er gründlich, war es seinen Vorgesetzten zu langsam. Prüfte er zügig, war es ihnen zu flüchtig. Jede Kleinigkeit wurde <span style="text-decoration:underline;">beobachtet</span>. Täglich und <strong>monatelang Zurechtweisungen, Intrigen, Demütigungen. Mobbing wie aus dem Lehrbuch</strong>&#8220;.(1)</p>
<div id="attachment_1367" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/files/2009/11/das-gutachten.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-1367" title="Das Gutachten" src="http://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/files/2009/11/das-gutachten.jpg?w=150" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Das Gefälligkeitsgutachten, oder der Archipel Gulag lässt grüßen</p></div>
<p>Vielleicht liegt in so einem Fall wie der von Marco Wehner der Grund dafür, dass wir kein Antimmobingesetz haben, denn dann würden wohl vielen Politikern und Strippenzieher das Handwerk gelegt. Im Fall Marco Wehner erleben wir die &#8220;stalinistische Praxis&#8221; des deutschen Gesundheitswesen, unfassbar was da abging.</p>
<p>&#8220;Nach längerer ärztlicher Behandlung, erfährt er von der Finanzverwaltung, <strong>er solle untersucht werden</strong>. Wehner muss zu einem Termin bei<strong> Psychiater Thomas H.</strong> im Hessischen Versorgungsamt. Am 1. Oktober 2007 tritt Wehner in das karge Behandlungszimmer, will dem <strong>Arzt die Dokumente zeigen</strong>, über die merkwürdigen Versetzungen, Unregelmäßigkeiten und Straftaten der Verwaltung. Doch der Psychiater sagt: &#62;&#62;Das brauchen wir alles nicht.&#60;&#60; Wehner betont, dass er arbeiten kann und will, dass ihm Unrecht geschieht. Der Arzt, scheint nach einstündigem Gespräch verstanden zu haben und sagt: &#62;&#62;Machen Sie sich keine Gedanken, es wird sich alles lösen.&#60;&#60; In seinem Gutachten, dass Wehner erst viel später zu sehen bekommt, wird stehen, dass der Beamte Marco Wehner unheilbar psychisch krank sei, <strong>unter Anpassungsstörungen leide</strong> und deshalb dauerhaft dienstunfähig sei &#8211; <strong>ein medizinisches Todesurteil</strong> für einen 37-jährigen Familienvater. Eine Nachuntersuchung sei nicht erforderlich, schreibt der Arzt. Am 1. April 2009 wird Wehner vom Land Hessen <strong>zwangspensioniert</strong> &#8211; mit 39 Jahren. Zu dem Zeitpunkt ermittelt bereits die Ärztekammer gegen den Psychiater wegen <strong>Gefälligkeitsbegutachtung.</strong> Doch das Mahlwerk der Finanzverwaltung lässt sich davon nicht aufhalten. Wehner wird als psychisch kranker Staatsdiener nach Hause geschickt&#8221;.(1)</p>
<p>Und von der Politik, kein Wort dazu. Unfassbar was in Deutschland im Jahre 2009 alles geschehen kann. Mobbing bis zur gesundheitlichen Vernichtung und das bei unserem Grundgesetz.</p>
<p>1)<a href="http://www.webnews.de/http://www.fr-online.de/top_news/2093289_Steuerfahnderaffaere-Die-geplante-Zerstoerung-des-Marco-Wehner.html">http://www.webnews.de/http://www.fr-online.de/top_news/2093289_Steuerfahnderaffaere-Die-geplante-Zerstoerung-des-Marco-Wehner.html</a></p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[«Dallas» und Haferflocken]]></title>
<link>http://orangenfalter.wordpress.com/2009/10/23/%c2%abdallas%c2%bb-und-haferflocken/</link>
<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 04:00:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>Martin Jost</dc:creator>
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<description><![CDATA[Martin ist zum Rotzen zumute Ich als Freiburger Von Martin Jost Martin (vorne links im Bild) inhalie]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Martin ist zum Rotzen zumute Ich als Freiburger Von Martin Jost Martin (vorne links im Bild) inhalie]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[«Dallas» und Haferflocken]]></title>
<link>http://martinjost.wordpress.com/2009/10/21/%c2%abdallas%c2%bb-und-haferflocken/</link>
<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 04:00:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>Martin Jost</dc:creator>
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<description><![CDATA[Martin ist zum Rotzen zumute Ich als Freiburger Von Martin Jost Martin (vorne links im Bild) inhalie]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Martin ist zum Rotzen zumute Ich als Freiburger Von Martin Jost Martin (vorne links im Bild) inhalie]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Täuschung und Illusion]]></title>
<link>http://r0xy.wordpress.com/2009/07/24/tauschung-und-illusion/</link>
<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 11:18:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>R0xy</dc:creator>
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<description><![CDATA[Neeeee, ich liebe Donnerstage.. Besonders den Abend &#8211; ist mit Abstand der Beste in der Woche. ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Neeeee, ich liebe Donnerstage.. Besonders den Abend &#8211; ist mit Abstand der Beste in der Woche. Alle Leute, die ich mag um mich herum (außer gestern). Fast perfekt&#8230; wenn nicht ab und an jemand daher kommt und meint, mein schönes Konstrukt umbauen zu müssen. Gestern wars aber kein Umbau &#8211; eher ein Abriss.</p>
<p>Manchmal täuscht man sich in Menschen. Und manchmal wird einem das innerhalb von Sekunden unter die Nase gerieben. Wie ein Schlag ins Gesicht, ein Tritt gegens Schienbein, wie der feste Boden unter den Füßen, der auf einmal wegbricht&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Ganz großes Theater]]></title>
<link>http://kunthstuecke.wordpress.com/2009/06/30/ganz-groses-theater/</link>
<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 13:02:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>michael</dc:creator>
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<description><![CDATA[Beim HSV wird gerade ganz großes Theater gespielt. Man weiß zwar nicht genau, ob es sich dabei um ei]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Beim HSV wird gerade ganz großes Theater gespielt. Man weiß zwar nicht genau, ob es sich dabei um eine Komödie oder eine Tragödie handelt, doch für Unterhaltung ist bestens gesorgt. Es gibt Intrigen und Ränke, ein Hauen und Stechen – nicht gegen Gegner, sondern gegen die eigenen Mannen. Der Verein nennt das „Vorbereitung auf die nächste Bundesligasaison.“ Die Konkurrenz darf sich entspannt zurücklehnen – von diesem HSV droht keine Gefahr.</p>
<p>Im Mittelpunkt stehen zwei ungleiche Helden: der impulsive Präsident Bernd Hoffmann und der introvertierte Sportchef Dietmar Beiersdorfer, der letzte Woche aus dem Amt gehievt wurde. Nachdem der ganz große Wurf auch dieses Mal nicht gelang, wollte der Präsident auch in sportlichen Dingen ein Wörtchen mitreden. Ist doch klar, was dem HSV fehlt! Ein ordentlicher Sechser. Mit dem Sechser hat Hoffmann schließlich schon zig Deutsche Meisterschaften gewonnen &#8211; beim Bundesliga Manager-Spiel auf der Playstation. Beiersdorfer gingen Hoffmanns Playstation Tipps zu weit, doch er verlor den Machtkampf gegen den Gegner im eigenen Lager. Damit ist die Aufarbeitung der letzten Saison für die Hamburger wohl abgeschlossen.</p>
<p>„Das ist nicht mehr mein HSV. Der HSV hat seine Seele verkauft!“, trauert der ausgebotete Sportchef in der Presse und man spürt, dass ihm die Raute im Herzen blutet. Er richtet sich mit diesen Worten auch an eine große Fraktion im Verein, die er stets hinter sich wusste: die HSV Supporters. Ich bin gespannt, wie sie sich in Zukunft gegenüber dem Präsidenten, dem Trainer und dem neuen Sportchef verhalten.</p>
<p>In diese Schlangengrube steigt nun der neue Trainer Bruno Labbadia herab, selbst bekannt als harter Hund. Er wollte mit Leverkusen heraus aus der Komfortzone. Solch eine Zone wird er in Hamburg vergeblich suchen. Denn da wird ja momentan zuerst großes Theater und dann vielleicht auch ein bisschen Fußball gespielt. Hoffentlich wünscht sich Labbadia nicht bald das Leverkusener Phlegma und die Komfortzone zurück.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Die Szene ist wie Akte X]]></title>
<link>http://steffen030.wordpress.com/2009/06/25/die-szene-ist-wie-akte-x/</link>
<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 11:33:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>steffen030</dc:creator>
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<description><![CDATA[Vertraue niemandem nichts ist so, wie es scheint die Wahrheit liegt irgendwo da draußen findest du d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Vertraue niemandem nichts ist so, wie es scheint die Wahrheit liegt irgendwo da draußen findest du d]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Martin kuckt »Cruel Intentions«]]></title>
<link>http://martinjost.wordpress.com/2009/05/31/martin-kuckt-%c2%bbcruel-intentions%c2%ab/</link>
<pubDate>Sun, 31 May 2009 20:45:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>Martin Jost</dc:creator>
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<description><![CDATA[Martin Josts Kulturkonsum Freiburg. (mjeu/majo)• »Cruel Intentions« ist eine Übertragung der Romanvo]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Martin Josts Kulturkonsum Freiburg. (mjeu/majo)• »Cruel Intentions« ist eine Übertragung der Romanvo]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Lessing, G.E.: Miss Sara Sampson]]></title>
<link>http://eltragalibros.wordpress.com/2009/05/13/lessing-g-e-miss-sara-sampson/</link>
<pubDate>Wed, 13 May 2009 07:46:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>eltragalibros</dc:creator>
<guid>http://eltragalibros.wordpress.com/2009/05/13/lessing-g-e-miss-sara-sampson/</guid>
<description><![CDATA[Details: Originaltitel: Miss Sara Sampson Genre: Trauerspiel/Drama Reihe: - Gattung: Theaterstück Ve]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td width="149" valign="top"><img class="alignnone" src="http://i47.photobucket.com/albums/f173/Ramonakari/misssarasampson.jpg" alt="" width="120" height="185" /></td>
<td width="465" valign="top"><strong><span style="text-decoration:underline;">Details:</span></strong></p>
<p>Originaltitel: Miss Sara Sampson<a title="bei buecher.de ansehen" href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=388469&#38;site=3780&#38;type=text&#38;tnb=14&#38;prd=yes&#38;suchwert=9783548600697" target="_blank"></a><br />
Genre: Trauerspiel/Drama<br />
Reihe: -<br />
Gattung: Theaterstück<br />
Verlag: Reclam ( 2008 )<br />
ISBN: 978-3-15-000016-8<br />
Seiten: 106<br />
Preis: 2,40 €</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><em> </em></p>
<blockquote>
<p align="center"><em>»</em>Marwood:<em> Ha! nun seh ich’s, was dich eigentlich so trotzig macht. Wohl, ich will kein Wort mehr verlieren. Es sei darum! Rechne darauf, dass ich alles anwenden will, dich zu vergessen. Und das Erste, was ich in dieser Absicht tun werde, soll dieses sein – Du wirst mich verstehen! Zittre um deine Bella! Ihr Leben soll das Andenken meiner verachteten Liebe auf die Nachwelt nicht bringen; meine Grausamkeit soll es tun. Sieh in mir eine neue Medea!« (S.38)</em></p>
</blockquote>
<p style="text-align:justify;"><strong><span style="text-decoration:underline;">Der Autor:</span> </strong>Gottfried Ephraim Lessing wurde 1729 in Kamenz geboren und starb 1781 in Braunschweig. Er war ein großer Dichter der deutschen Aufklärung und ist v.a. für seine Dramen bekannt. Darunter „Nathan der Weise“, „Minna von Barnhelm“ und „Miss Sara Sampson“, die auch heute noch oft in deutschen Theatern aufgeführt werden.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong><span style="text-decoration:underline;"> </span></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><span style="text-decoration:underline;">Klappentext:</span></strong> Lessings Drama <em>Miss Sara Sampson</em> war bei seiner Uraufführung 1755 ein theatergeschichtliches Ereignis ersten Ranges: es war das erste deutsche bürgerliche Trauerspiel. Nicht mehr „Haupt- und Staatsaktionen“, sondern die intimen Probleme einzelner Privatleute wurden dargestellt, die nicht einem übermächtigen Schicksal ausgeliefert sind, sondern an den Folgen ihrer eigenen Handlungen scheitern.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong><span style="text-decoration:underline;">Inhalt und Aufbau:</span></strong> Ein Stück in fünf Akten.</p>
<p style="text-align:justify;">Sara ist gemeinsam mit ihrem Geliebten Mellefont in einen englischen Gasthof geflüchtet, um dann nach Frankreich überzusetzen, um dort zu heiraten. Doch Mellefont schiebt die Vermählung immer weiter hinaus. Er gibt vor, dass ein Erbe auf ihn wartet, das er aber nur bekommt, wenn er eine ihm verhasste Anverwandte heiratet. Da diese ihn aber genauso wenig leiden kann, ist sie zu einem Vergleich bereit, weshalb der Hochzeit eigentlich nichts mehr im Wege stehen sollte.</p>
<p style="text-align:justify;">Dennoch scheut sich Mellefont eine Verbindung für die Ewigkeit einzugehen. Sara hingegen ist sich seiner Liebe naiverweise gewiss. Sie weiß von seiner lüsternen Vergangenheit und der Beziehung zu Marwood. Was sie allerdings nicht weiß, ist dass Marwood Mellefont immer noch zurückgewinnen will und noch viel schlimmer, dass sie eine gemeinsame Tochter Arabella haben.</p>
<p style="text-align:justify;">Saras Vater Sir William Sampson ist seiner Tochter hinterher gereist und obwohl er sie eigentlich verstoßen müsste, für die Schande, die sie ihm und ihr selbst mit ihrer Flucht gemacht hat, will er seiner einzigen Tochter verzeihen, denn er liebt sie immer noch. Doch Marwoods Rache und blinde Liebe lassen alles aus dem Ufer laufen.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong><span style="text-decoration:underline;">Meine Meinung:</span> <img class="alignnone" src="http://i47.photobucket.com/albums/f173/Ramonakari/Sterne/5sterne.gif" alt="" width="146" height="28" /><br />
</strong></p>
<p style="text-align:justify;">In Lessings Drama <em>Miss Sara Sampson </em>geht es hoch her. Es werden Intrigen und Lügen gesponnen, Scheinrollen angenommen (so wird aus Marwood die Lady Solmes) und Mordanschläge verübt. Die Protagonistin Miss Sara Sampson ist wohl weniger sympathisch, als man hätte denken können. Sie ist völlig blind vor Liebe zu ihrem Mellefont und glaubt ihm jedes Wort. Zwar ist sie sehr traurig darüber, dass sie ihren Vater verlassen hat und dass Mellefont die Hochzeit immer weiter aufschiebt, doch das Vertrauen in ihn verliert sie einfach nicht, bis es letztendlich zu spät ist.</p>
<p style="text-align:justify;">Mellefont hingegen ist ein zwielichtiger Charakter. Einerseits gibt er zu, Sara zu lieben, aber andererseits zweifelt er daran, dass seine Liebe für alle Ewigkeit halten soll/muss durch eine Heirat „erzwungen“. Vielmehr sieht er sich immer noch durch Marwood angezogen, deren Charakter zwar aufs Äußerste verdorben ist – und ihm sogar droht ihre gemeinsame Tochter bis zum Tode zu quälen, wenn er nicht bei ihr bleibt. Mellefont wird von ihr in ihre Spielchen aus Schein, Lug und Trug integriert, was letztlich ein böses Ende nimmt. Daher 5 von 5 möglichen Sternen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Aktuelle Gerüchte]]></title>
<link>http://redfifa.wordpress.com/2009/04/09/aktuelle-geruchte/</link>
<pubDate>Thu, 09 Apr 2009 15:17:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>pete155</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die Gerüchteküche fängt langsam aber sicher an zu brodeln. Die Ng-Gamer Seite hat erste Gerüchte zu ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die Gerüchteküche fängt langsam aber sicher an zu brodeln.</p>
<p>Die Ng-Gamer Seite hat erste Gerüchte zu möglichen Neuerungen in Fifa2010 in die Runde geworfen.</p>
<p>Folgende Neuerungen könnten uns somit im nächsten Teil erwarten</p>
<ul>
<li>Trainings-Modus</li>
<li>Torhüter sind verletzungsanfälliger</li>
<li>Lizensen für die russische,rumänische und argentinische Liga</li>
<li>Besserer Überblich über eure Transfers (?)</li>
<li>Int. Teams können trainiert werden (?)</li>
<li>Die Möglichkeit ein eigenes Stadion zu erstellen</li>
</ul>
<ul>
<li>Adidas Live Liga (?)</li>
</ul>
<p>Die Infos sollen aus erster Hand von einem Ea-Mitarbeiter stammen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-318" title="fifa2010" src="http://redfifa.wordpress.com/files/2009/04/fifa2010.jpg" alt="fifa2010" width="541" height="406" /></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[BASHED!!! - Vol. 2 - Manche lernen es einfach nicht...]]></title>
<link>http://paladinfenris.wordpress.com/2009/01/25/bashed-vol-2/</link>
<pubDate>Sat, 24 Jan 2009 23:46:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>Paladin Fenris</dc:creator>
<guid>http://paladinfenris.wordpress.com/2009/01/25/bashed-vol-2/</guid>
<description><![CDATA[Nein, wirklich nicht. Dieser Post fiel der Gerechtigkeit und der Wahrheit zum Opfer. 1984, wir komme]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Nein, wirklich nicht. Dieser Post fiel der Gerechtigkeit und der Wahrheit zum Opfer. 1984, wir komme]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Orientierung verloren]]></title>
<link>http://bittersweetkiss.wordpress.com/2009/01/17/die-orientierung-verloren/</link>
<pubDate>Sat, 17 Jan 2009 09:36:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>bittersweetkiss</dc:creator>
<guid>http://bittersweetkiss.wordpress.com/2009/01/17/die-orientierung-verloren/</guid>
<description><![CDATA[Fast 3 Monate ist es nun her als meine Mutter die Nachricht bekam sie hätte Brustkrebs, es ist genet]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Fast 3 Monate ist es nun her als meine Mutter die Nachricht bekam sie hätte Brustkrebs, es ist genetisch bedingter Brustkrebs der bösen Art. Der Tumor war schon sehr groß und nach 2 Operationen hatte man es geschafft ihn zu entfernen. Nach einem ambulanten Eingriff, fing letzten Mittwoch ihre Chemo an und sie verträgt das ganze schlecht. Mein Vater hat sich mal wieder arbeitsbedingt ins Ausland verpisst und meine 2 behinderten Brüder sind auch nicht die Unterstützung die sie braucht, also bleibe noch ich. Ich höre zu , wenn es ihr schlecht geht und fahre wie heute zu ihr um ihr Sachen zu bringen und die große starke Tochter zu spielen. Nur bin ich das nicht, denn ich weiß nicht mal wo ich die Kraft hernehmen soll, im Geschäft sinkt die Stimmung immer weiter und die Intrigen nehmen überhand. Mein Kopf kommt nicht mal annähernd in einen Zustand der Ruhe was mittlerweile zu einer dauerhaften Migräne führt, so wie grad eben als ich schon mit einem stechenden Schmerz hinter den Augen aufgewacht bin. In meiner Beziehung komme ich grad als Arschloch rüber, da meine sexuelle Lust zu verpuffen scheint und mir jede sexuelle Berührung unangenehm ist. Bei all den Erwartungen bin ich einfach müde geworden, die Tage ziehen vorüber und ich lass es einfach über mich ergehen und hoffe, dass es besser wird. Ich hatte auch mal Träume und alles was davon übrig ist, sind verschwommene Flecken. Stark sein, nett sein, doch für was?</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Öbszenitäten und andere Schweinereien]]></title>
<link>http://maimob.wordpress.com/2008/11/23/obszenitaten-und-andere-schweinereien/</link>
<pubDate>Sun, 23 Nov 2008 11:51:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>Meinrad</dc:creator>
<guid>http://maimob.wordpress.com/2008/11/23/obszenitaten-und-andere-schweinereien/</guid>
<description><![CDATA[&#8230; So Freunde, da bin ich wieder. Nach einer längeren Abwesenheit ist es wieder an der Zeit, un]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style="color:#ffffff;">&#8230;</span><br />
So Freunde, da bin ich wieder.</p>
<p>Nach einer längeren Abwesenheit ist es wieder an der Zeit, unsere Diskussion fortzuführen. Die Zeiten werden härter, die <strong>Weltwirtschafts- und Finanzkrise</strong> hat uns gezeigt, daß die Luft zum Atmen im Arbeitsleben immer dünner wird. Täglich werden wir medial über die Krisenstimmung in Betrieben, groß und klein, bombardiert. Man spricht von Entlassungen die in die <strong>zig-tausende</strong> gehen. <em>Richtige-</em> <em>Selbsternannte-</em> und <em>Wichtigkeitsgeile-Experten</em> wetteifern um Zustimmung für ihre Analysen, wobei sich der Eindruck bestätigt, daß es ihnen weniger um eine <strong>reelle </strong>Situationsanalyse geht, sondern darum ihr geschrumpftes Ego aufzupolieren und ihre Profilneurose zu schärfen.</p>
<p>Hexen und Hellseher haben bis ins hohe Mittelalter im Kaffesatz und in den Innereien von Tieren die Zukunft vorausgesagt, <span style="text-decoration:underline;">heute</span> nennt man sie <strong>&#8220;Experten&#8221;.</strong></p>
<p>Aber Schwamm drüber.</p>
<p>Die wahrscheinlich <span style="text-decoration:underline;">einzigen</span> die jetzt Hochkonjuktur haben sind die sogenannten <strong>COST-KILLER</strong>, angeheuerte &#8220;<em>Rausschmeisser</em>&#8220;, die die Drecksarbeit für die Firmen machen. Gerät ein Unternehmen ins Schleudern treten sie auf den Plan, <span style="text-decoration:underline;">ihr Job</span>: das Aussortieren und Loswerden von Arbeitnehmern außerhalb des Sozialplans.</p>
<p><span style="text-decoration:underline;">Wir dürfen nicht vergessen</span>: in der Hochfinanz gibt es <strong>keine</strong> Freundschaften. Man schwimmt unter Haien. Es gibt Leute, die auf ihre Kosten kommen und Karriere machen und solche die es zu nichts bringen (Arbeitnehmer). Der Wettbewerb führt zu einer natürlichen Auslese. Dieser Sozialdarwinismus in der Wirtschaft ist <strong>Gewalttätig und Öbszön</strong>.</p>
<p>Eigentlich heißt Öbszenität einfach Schamlosigkeit und wurde auf das Sexuelle bezogen, aber bei der letzthin veranstalteten Orgie von <span style="text-decoration:underline;">Gier</span> und <span style="text-decoration:underline;">Geldgeilheit</span> drängen sich Begriffe wie <em>Dekadenz, Barberei, Inhumanität, Korruption, Regression</em> und <em>Perversion</em> auf.</p>
<p>Und nimmt man Freuds alte Diagnose hinzu, daß Verlust von Scham Schwachsinn befördere, so gibt es <span style="text-decoration:underline;">wenig</span> Anlass zur Zuversicht.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Intrige oder "Angriff ist die beste Verteidigung"]]></title>
<link>http://maimob.wordpress.com/2008/10/26/intrige-oder-angriff-ist-die-beste-verteidigung/</link>
<pubDate>Sun, 26 Oct 2008 11:37:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>Meinrad</dc:creator>
<guid>http://maimob.wordpress.com/2008/10/26/intrige-oder-angriff-ist-die-beste-verteidigung/</guid>
<description><![CDATA[&#8230; Carl von Clausewitz, preußischer General und Begründer der modernen Kriegsführung hat in sei]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style="color:#ffffff;">&#8230;</span><br />
Carl von Clausewitz, preußischer General und Begründer der modernen Kriegsführung hat in seinem Werk &#8220;<strong>Vom Krieg</strong>&#8221; folgende Überlegung postuliert: <em>Gehe dem größten entscheidensten Zweck nach, welchen du zu erreichen vermögest, wähle den kürzesten Weg dazu, den du dich zu gehen getraust</em>, das heißt: die Wahl des Zwecks hängt von der individuellen Meinung ab und letztlich von intuitiven Können, was wiederum heißt: Unternimm keine Versuche, ein Problem zu lösen, ohne zur Überzeugung gelangt zu sein es auch lösen zu können. Prüfe gute Ratschläge von Freunden oder Außenstehenden auf seine Konsistenz.</p>
<p><span style="text-decoration:underline;">Dafür gibt es eine Faustregel</span>: Frage deinen Ratgeber, ob er seinen Rat ohne Vorbehalt mit sich selbst anwenden würde. Kommt sein Redefluss ins Stocken oder beginnt er zu stottern, dann gehe davon aus, daß der &#8220;gutgemeinte Ratschlag&#8221; nichts taugt, denn um nochmals Clausewitz sprechen zu lassen, <em>es ist vergebens, daß man einem furchtsamen Menschen einen kühneren Kalkül vormacht, als der seinige ist; für ihn ist der seinige viel wahrer.<br />
</em><br />
<strong>Fazit: Mut ohne Überzeugung bringt dich geradewegs in die Hölle.<br />
</strong><br />
Gut, aber nun zum praktischen Teil unserer Strategie. Wie wir im vorhergehenden Text (<a title="Die Intrige oder der Feind meines Feindes ist mein Freund" href="http://maimob.wordpress.com/2008/10/14/die-intrige-oder-der-feind-meines-feindes-ist-mein-freund/" target="_blank">Die Intrige oder der Feind meines Feindes ist mein Freund</a>) gesehen haben, ist es bei Mobbingattacken und Intrigantentum äußerst wichtig sich mit Freunden zu umgeben, denen man Vertrauen kann und die dich schützen.</p>
<p>Aber damit ist es nicht getan, wir brauchen nun einen Plan, um einer Konfliktsituation entgegenzuwirken.</p>
<p>Dazu muß ich mir zuerst einen <span style="text-decoration:underline;">Gesamtüberblick</span> verschaffen, das heißt:</p>
<p>-  Mit wem habe ich überhaupt Probleme (es können eine oder<br />
   mehrere Personen sein)?<br />
-  Wo liegen diese Konflikte?<br />
-  Wer sind die Personen auf die er zählen kann?<br />
-  Auf wen kann ich zählen (sichere Freunde)?<br />
-  Welche Position nehmen der/die Vorgesetzten ein?<br />
-  Wer verhält sich und bleibt neutral (sehr wichtig)?<br />
-  Habe ich die Möglichkeit den Zeitpunkt der Konfliktaustragung<br />
   zu steuern?<br />
-  Was kann ich beisteuern, um den Konflikt zu entschärfen?</p>
<p>Wenn ich von den vorliegenden Fragen drei bis vier als besonders wichtig erachte, kann ich davon ausgehen, die Lage unter Kontrolle zu haben. Dies ergibt sich aus der Tatsache, daß der Mensch nicht mehr als drei bis vier Beobachtungspunkte gleichzeitig unterhalten kann ohne sich heillos zu verzetteln.</p>
<p>Besonders wichtig ist, daß nicht alle Probleme gleichzeitig ausbrechen oder gleichzeitig zur Lösung drängen.</p>
<p>Sollte es aber trotzdem dazu kommen, bereinigt man den Konflikt auf kürzestem Weg und scheut nicht den offenen Krieg.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Intrige oder "der Feind meines Feindes ist mein Freund"]]></title>
<link>http://maimob.wordpress.com/2008/10/14/die-intrige-oder-der-feind-meines-feindes-ist-mein-freund/</link>
<pubDate>Tue, 14 Oct 2008 12:32:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>Meinrad</dc:creator>
<guid>http://maimob.wordpress.com/2008/10/14/die-intrige-oder-der-feind-meines-feindes-ist-mein-freund/</guid>
<description><![CDATA[&#8230; So, liebe Freunde, nun ist der Augenblick gekommen, die Funktion des &#8220;Freundes&#8221; ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style="color:#ffffff;">&#8230;<br />
</span><span style="font-family:Verdana;font-size:10pt;">So, liebe Freunde, nun ist der Augenblick gekommen, die Funktion des &#8220;Freundes&#8221; in einer Konfliktsituation genauer zu durchleuchten. Wie wir bereits wissen, wird der Intrigant oder Mobber als erste Maßnahme den Versuch unternehmen, im Umfeld seines Opfers &#8220;<em>terra bruciata</em>&#8220;, das heisst: verbrannte Erde zu hinterlassen. Nur, wenn das Opfer oder Angriffsziel weitgehend isoliert wird, ist die Chance von Seiten des Angreifers groß, sein gewünschtes Ziel, die Vernichtung, Eliminierung, das Kaltstellen des ins Visier genommenen Gegners zu erreichen.</span></p>
<p style="margin-bottom:0;"><span style="font-family:Verdana;font-size:10pt;">Darum verlangt ein solches Szenario höchste Wachsamkeit. Wachsamkeit, um einen Hieb aus dem Hinterhalt rechtzeitig zu erkennen und die Abwehr planen zu können. Abgesehen vom rechtzeitigen Erkennen eines Angriffs gibt es noch einen weiteren elementaren Punkt, den es zu beachten gilt, nämlich das &#8220;Wissen&#8221; um meine Schwachstellen. Jeder von uns hat eine Stelle, eine Flanke, an der er besonders verwundbar ist. Leider fällt es uns oft schwer, solche Weichstellen zu lokalisieren, und wenn es gelingt, sie zu akzeptieren. Solche Weichstellen können sein: leutseeliges Vertrauen (nur ein Narr schenkt sein Herz jedem der vorüber geht), Seelenstriptease (Preisgabe von persönlichen und intimen Begebenheiten, in der irrigen Annahme mein &#8220;Beichtvater&#8221; wird es schon für sich behalten), Selbstverliebtheit und Egotrip (schon Narziss fiel damit kräftig auf die Schnauze). Alles im allem, schwere Munition in den Händen des Intriganten, die er ohne Skrupel auch einsetzen wird, beginnend mit Klatsch und Tratsch, bis hin zu brutaler Denunziation. Gelingt es mir nicht, diese Schwachstellen im eigenen Verhalten in den Griff zu bekommen oder sie zu ändern, bleiben mir noch zwei weitere Hilfsmittel. Zum einen die Panzerung der Weichstellen durch Freunde oder im Falle von Mobbing, das rechtzeitige Einschalten von übergeordneten Stellen. </span><span style="font-family:Verdana;font-size:10pt;">Vorsorge und Panzerung sind die besten Verteidigungsmittel.</span></p>
<p style="margin-bottom:0;"><span style="font-family:Verdana;font-size:10pt;">Aber nun zu den Freunden. Es dürfte jedem einigermaßen klar sein, daß Freund nicht gleich Freund ist. Wir müssen an dieser Stelle unterscheiden zwischen aufrichtigen Freunden (basiert auf Vertrauen und Respekt) und Bundesgenossen, Verbündeten nach dem Motto: &#8220;der Feind meines Feindes ist mein Freund&#8221;. Deshalb gilt hier: &#8220;<strong>TRAU-SCHAU-WEM</strong>&#8220;.</span></p>
<p style="margin-bottom:0;"><span style="font-family:Verdana;font-size:10pt;">Gute und kluge Freunde werden mich verteidigen, auch um den Preis selbst in Schwierigkeiten zu geraten, aber vor allem kann ich sicher gehen, nicht an das Messer geliefert zu werden. </span></p>
<p style="margin-bottom:0;"><span style="font-family:Verdana;font-size:10pt;">Bundesgenossen und Verbündete sind sogenannte fließende Freundschaften nach dem Motto: &#8220;Alles fließt dahin&#8221; auch Freundschaften.</span></p>
<p style="margin-bottom:0;"><span style="font-family:Verdana;font-size:10pt;">In beiden Fällen gilt aber die Devise, die Pflege solcher Freundschaften müssen ständig kultiviert werden, sonst läuft man Gefahr zu scheitern.</span></p>
<p style="margin-bottom:0;"><span style="font-family:Verdana;font-size:10pt;">Nächstes mal gehen wir zum Angriff über. Bis dann!</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Intrigen oder... "Wie grabe ich dir das Wasser ab"]]></title>
<link>http://maimob.wordpress.com/2008/10/02/die-intrigen-oder-wie-grabe-ich-dir-das-wasser-ab/</link>
<pubDate>Thu, 02 Oct 2008 09:43:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>Meinrad</dc:creator>
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<description><![CDATA[&#8230; Wenn ich mir die Zugriffe auf diesen Blog betrachte, sehe ich, daß das Thema &#8220;Intrige]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="margin-bottom:0;"><span style="font-family:Verdana;font-size:10pt;"><span style="color:#ffffff;">&#8230;</span><br />
Wenn ich mir die Zugriffe auf diesen Blog betrachte, sehe ich, daß das Thema &#8220;Intrige&#8221; besonders oft gewählt wird. Dies kann nur bedeuten, daß einige von euch in irgendeiner Form bereits Bekanntschaft mit dieser Handlungsweise gemacht haben. Aus diesem Grunde will ich heute dieses Thema nochmals aufgreifen.</span></p>
<p style="margin-bottom:0;"><span style="font-family:Verdana;font-size:10pt;">Im letzten Text (<a title="Der Intrigant" href="http://maimob.wordpress.com/2008/07/09/der-intrigant/" target="_self">Der Intrigant</a>) habe ich bereits die Rolle der Intrige als Mittel der Konfliktlösung in der Geschichtschreibung und Literatur kurz skizziert. Die Gebrüder Grimm benutzten dieses dramatische Mittel in ihren Märchen, wir finden sie in Heldensagen, Tragödien, Komödien und in &#8220;soap operas&#8221;. Selbst in der Bibel wird die Intrige im 9. Gebot als Verleumdung erwähnt. </span></p>
<p style="margin-bottom:0;"><span style="font-family:Verdana;font-size:10pt;">Tragische Gestalten, die der Intrige zum Oper fielen, finden wir in der griechischen Mythologie bei Odysseus gegen Palamedes, im Alten Testament bei Samson und Delilah, im Alten Rom bei Julius Cäsar und seinen Senatoren. Maria Stuart fiel einer Intrige ihrer Cousine Elsabeth zum Opfer, es kostete ihren Kopf. Der Fürst (Cesare Borgia) und sein nicht minder berüchtigter Vater (Papst Alexander VI) trieben Heuchelei und Täuschung bis zur Vollendung.</span></p>
<p style="margin-bottom:0;"><span style="font-family:Verdana;font-size:10pt;">Bis in die heutige Zeit herauf ist die Intrige ein Instrument um den Gegner auszutricksen, Schach-matt zu setzen, zu verleumden, verunglimpfen und denunzieren. Und wird mal einer erwischt, wie es dem ehemaligen amerikanischen Präsidenten Nixon in der Watergate Affäre ergangen ist, werden solche Techniken als<em> inoperative </em>(unwirksam) bezeichnet, was so viel bedeutet, daß getrickst und gelogen wurde. Nicht die Intrige und die Unwahrheit, sondern daß mit diesem Verhalten keine Zustimmung zu erreichen war, machte sie <em>inoperative.</em> Ob es moralisch verwerflich, wahr oder Lüge war, stand überhaupt nicht zur Debatte.</span></p>
<p style="margin-bottom:0;"><span style="font-family:Verdana;font-size:10pt;">Ein eklatantes Beispiel aus der jüngeren Vergangenheit ist die eines bekannten deutschen Politikers, der sich vor einem Jahr um einen hohen Posten in seiner Partei bewarb. Da er in der Bevölkerung eine gewissen Grad an Beliebtheit genoss, waren seine Chancen gar nicht schlecht, diese Parteifunktion übernehmen zu können. Weil aber seine Genossen bereits entschieden hatten, wer dieses prestigeträchtige Amt übernehmen sollte und er sich nicht überreden ließ, seine Kanditatur zurück zu ziehen, wurden Gerüchte über sein Privatleben gestreut, die prompt von der Boulevardpresse aufgegriffen ihn in eine unhaltbare Situation brachte. Seine Karriere in der Parteipoltik war vorerst zu Ende. Der Mann hat einen Fehler gemacht (bekanntlich macht jeder Mensch Fehler), aber diese triviale Wahrheit haben seine Gegner genutzt um ihn &#8220;auflaufen&#8221; zu lassen. Inwieweit er nachträglich von seinen &#8220;Freunden&#8221; noch verhöhnt wurde nach dem Motto &#8220;Tut mir leid, aber die Parteiraison, du weißt ja&#8230;.entzieht sich meiner Kenntnis.“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;"><span style="font-family:Verdana;font-size:10pt;">Übrigens: In drei Wochen müßte diese Person den vor einem Jahr durch Intrige verlorengegangen Posten übernehmen können. Das Sprichwort: &#8220;Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein&#8221; hat sich hier bestätigt. Wir wünschen ihm viel Erfolg.</span></p>
<p style="margin-bottom:0;"><span style="font-family:Verdana;font-size:10pt;">Aber nun zurück zu uns. Wie wir gesehen haben, kann der Satz &#8220;Jeder macht mal einen Fehler&#8221; nicht nur &#8220;menschlich&#8221; sondern unter Umständen &#8220;tödlich&#8221; sein, besonders dann, wenn euch keine echten Freunde zur Seite stehen oder bei zu viel Vertrauensseligkeit.</span></p>
<p style="margin-bottom:0;"><span style="font-family:Verdana;font-size:10pt;">Aber davon das nächste mal!</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Duisburger aSozialdemokraten: wenn die Fetzen fliegen!]]></title>
<link>http://hombergerstoerenfried.wordpress.com/2008/09/21/die-duisburger-asozialdemokraten-wenn-die-fetzen-fliegen/</link>
<pubDate>Sun, 21 Sep 2008 17:52:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>rai30</dc:creator>
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<description><![CDATA[Bei der Duisburger SPD liegen nun die Nerven blank: der &#8220;Pflug&#8221;-Block hat auf dem Partei]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone" title="Der verbrandte Kandidat!" src="http://www.hbn-forum.de/img/spd_satire_brandt2.jpg" alt="" width="427" height="304" /></p>
<p><big><strong>Bei der Duisburger SPD liegen nun die Nerven blank: der &#8220;Pflug&#8221;-Block hat auf dem Parteitag die derzeitige Bundestagsabgeordnete Weis geschasst und auch viele nicht genehme Ratskandidaten kalt gestellt. Und nebenbei sind nun zwei amtierende Ratsherren der SPD-Fraktion im Duisburger Ratshaus verlustig gegangen!</strong></big></p>
<p>Kurzum ein Hauen und Stechen um die Mandate mit aktiver intriganter Beteiligung der SPD-Spitze, die nun ihr missliebige Mandatsträger in die Wüste schickt! Das Ganze wird dann auch noch wohlwollend von der SPD-Propagandaabteilung des WAZ/NRZ-Monopols begleitet und jeder Hintergrund einfach ausgeblendet!</p>
<p>Dabei sollten die Bürger ruhig wissen, dass die Duisburger SPD sich in zwei Lager teilt: die Pflug-Getreuen um den derzeitigen Bundestagsabgeordneten Pflug (auch &#8220;Fluch&#8221; genannt), der im rechten &#8220;Seeheimer Kreis&#8221; tätig ist, und die alte Zieling-Garde um den abgewählten Stadtdirektor und Möchtegern-OB Brandt sowie die Landtagsabgeordnete Walsken und die Noch-Bundestagsabgeordnete Weis.</p>
<p>Und es rummst ordentlich und zerreist die Duisburger aSozialdemokraten so heftig, dass nicht wenige SPD-Mitglieder ihre Partei so beschädigt sehen, dass der nächste Wahlkampf eigentlich schon jetzt erledigt ist. Denn sowas wie eine Basis gibt es jetzt kaum noch. Jetzt laufen auch die wenigen verbliebenen Aktiven weg und der Möchtegern-OB Brandt muss sich wohl mit Geld und Geschenken seine eigene Wahlkampftruppe zusammen stellen. Das ist auch eine Strafe für eine solche Partei Wahlkampf zu machen, die sogar ihre guten Leute in die Wüste schickt um prinzipienlose Karrieristen aufs Schild zu heben!</p>
<p><strong>Um Petra Weis tut es mir sogar ein bischen leid, denn wenn sie auch die falsche asoziale &#8220;Reform&#8221;politik mitgetragen hat, so war sie doch auch aktiv für ihre Heimatstadt in Duisburg in Berlin tätig und konnte zumindestens auch menschlich mit Andersdenkenden umgehen, ganz im Gegensatz zu einem Hans Pflug, der sich als rechter &#8220;Seeheimer&#8221; in Duisburg nur durch Intrigen seiner Helfer Jäger, Link und Bas hervortat und seit langem den Plan verfolgte alle nicht genehmen &#8220;Genossen&#8221; aus Ämtern und Funktionen zu drängen!</strong></p>
<p>Überhaupt ist nun gerade die Duisburger SPD zu einem Haufen der angepassten Schleimer verkommen, die ohne eigene Ideen, geschweige denn inhaltliche Prinzipien, nur noch nachäffen was ihnen von oben vorgeben wird. Bis auf ganz wenige Ausnahmen echte karierregeile <strong>aSozialdemokraten</strong> eben, ganz dem Interesse des Kapitals und ihrer Parteispitze verpflichtet was auf dasselbe herauskommt.</p>
<p><strong>Der einzige, der sich in Duisburg freuen kann, ist unser OB Sauerland, der von einem verbrandten Kandidaten einer gespaltenen Partei kaum noch was zu befürchten hat außer hohlem Geschwätz und vielen leeren Versprechungen!</strong></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Law and Order oder: Die Polizei, dein Freund und Helfer]]></title>
<link>http://maimob.wordpress.com/2008/09/20/law-and-order-oder-die-polizei-dein-freund-und-helfer/</link>
<pubDate>Sat, 20 Sep 2008 14:25:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>Meinrad</dc:creator>
<guid>http://maimob.wordpress.com/2008/09/20/law-and-order-oder-die-polizei-dein-freund-und-helfer/</guid>
<description><![CDATA[&#8230; Bevor ich zum eigentlichen Thema komme, möchte ich einige Sachverhalte richtig stellen. Freu]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="margin-bottom:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;"><span style="color:#ffffff;">&#8230;</span><br />
Bevor ich zum eigentlichen Thema komme, möchte ich einige Sachverhalte richtig stellen. Freunde im Blog haben mich (zurecht) darauf hingewiesen, dass ich den Begriff &#8220;Helfer&#8221; immer nur in eine berufliche Richtung gebrauche, nämlich bei den &#8220;klassischen&#8221; Helferberufen im Sozial- und Gesundheitsbereich. Dabei gibt es in allen Dienstleistungsbereichen Menschen, die es als ihre Aufgabe ansehen, an ihrem Arbeitsplatz unterstützend auf Bedürfnisse ihrer Klientel mit nützlichen Informationen und fürsorglicher Aufmerksamkeit zu reagieren. Sie stellen auf dem Dienstleistungssektor zwar eine Minderheit dar, sind aber trotzdem Personen die den Sinn ihrer Arbeit darin sehen, anderen zu helfen. In Berufen wie Sekretärinnen, Telefonistinnen, Verkäufer, Computerfachleuten, Juristen, Polizisten und sogar, man höre und staune, Finanzbeamte finden wir diesen Typus Mensch.</span></p>
<p style="margin-bottom:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">Heinz Erhardt der bekannte deutsche Komiker und Kabbaretist hat in einen seiner Filme diesen Helfer-Typ des Finanzbeamten in seiner Rolle als Willi Winzig besonders zur Geltung gebracht. Er sah es als seine Aufgabe und Pflicht, den einfachen Bürgern im Dschungel der Finanzbürokratie zu helfen&#8230; dabei ist er natürlich von einem Fettnäpfchen ins andere getreten. </span></p>
<p style="margin-bottom:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">Sekretärinnen und Telefonistinnen die ihrem Chef Arbeiten abnehmen oder &#8220;Belastungen vermindern wollen&#8221; sind für jede Führungskraft Gold wert. Alles im allen, Menschen die mit Menschen zusammenarbeiten wollen, die lebendig, begeisterungsfähig und hilfsbereit sind. </span></p>
<p style="margin-bottom:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">Zu diesen Personenkreis zähle ich auch die Polizei(beamten) und damit wäre ich beim eigentlichen Thema von heute. Mein Interesse fiel deshalb auf diese Berufsgruppe, weil in letzter Zeit viel in der Öffentlichkeit diskutiert wird, nicht in Bezug auf die Verbrechensbekämpfung bzw. Aufklärung von Verbrechen, sondern der sinnlosen Gewaltanwendung einzelner Gesetzeshüter gegenüber dem Bürger und insbesonders innerhalb der Truppe selbst. Es geht mir hier nicht um eine irgendwelche Anschuldigung an die Exekutive irgendeines Staates, denn der Polizist in Sizilien hat dieselben Aufgaben zu erledigen wie sein Kollege in Kiel oder Wien, Paris, New-York und Moskau. Die Bestimmungen können von Land zu Land unterschiedlich sein, die Aufgaben bleiben aber dieselben, nähmlich dem Gesetz Geltung zu verschaffen.</span></p>
<p style="margin-bottom:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">Was aber wenn Gesetzeshüter selbst Gesetze brechen? Was, wenn Polizisten die eigene Kollegen mobben? Was, wenn Vorgesetzte ihre Untergebenen verprügeln oder vergewaltigen?</span></p>
<p style="margin-bottom:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">Weshalb tut sich die dafür vorgesehene Dienstaufsichtsbehörde schwer solche Fälle zu ahnden?</span></p>
<p style="margin-bottom:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">Weshalb bleiben solche Figuren weiterhin im Dienst, wenn das Image des ganzen Polizeikorps auf dem Spiel steht?</span></p>
<p style="margin-bottom:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">Fragen die nicht nur ich mir stelle, aber auch jeder interessierte Bürger. Keiner will zufällig am falschen Ort zur falschen Zeit sein und Bekanntschaft mit dem Schlagstock eines Polizisten machen.</span></p>
<p style="margin-bottom:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">Es geht mir auch nicht darum ein Psychogramm eines durchgeknallten &#8220;Cops&#8221; zu erstellen. Ich möchte verstehen wie sich physische, psychische und soziale Faktoren (Reizüberflutung, Fremdbestimmung, Konflikte usw.) sich auf ihre Arbeit auswirken. Ich habe versucht mich &#8220;klug&#8221; zu machen und dabei einige interessante Aspekte gefunden, die einen Hinweis geben könnten auf die oben gestellten Fragen.</span></p>
<p style="margin-bottom:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">Polizisten die (anonym) befragt wurden gaben folgende Einschätzung zu ihrer Arbeitssituation an:</span></p>
<p style="text-indent:-18pt;margin:5pt 0 0 36pt;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;"><span>1.<span style="font-family:&#34;">      </span></span></span><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">Ihre Leistung wird nach quantitativen und nicht qualitativen Kriterien bemessen.</span></p>
<p style="text-indent:-18pt;margin:5pt 0 0 36pt;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;"><span>2.<span style="font-family:&#34;">      </span></span></span><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">Hilfe ist nicht nur schwer meßbar, sondern kann sogar von Nachteil für die Arbeitsbewertung sein.</span></p>
<p style="text-indent:-18pt;margin:5pt 0 0 36pt;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;"><span>3.<span style="font-family:&#34;">      </span></span></span><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">Verbrechensvorbeugung hat Vorrang, aber ist nicht meßbar, daß heißt, es gibt keine Möglichkeit nachzuweisen, ob ein Polizist seiner Aufgabe nachkommt oder nicht.</span></p>
<p style="text-indent:-18pt;margin:5pt 0 0 36pt;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;"><span>4.<span style="font-family:&#34;">      </span></span></span><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">Jemand der seinen Bezirk sorgfälltig überwacht, hat weniger Festnahmen zu Buche stehn. Die kann in den Augen seiner Vorgesetzten als Leistungsabfall bewertet werden.</span></p>
<p style="text-indent:-18pt;margin:5pt 0 0 36pt;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;"><span>5.<span style="font-family:&#34;">      </span></span></span><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">Polizisten stehen unter ständigen Druck von &#8220;Quoten&#8221; (Verbrechensaufklärung)</span></p>
<p style="text-indent:-18pt;margin:5pt 0 0 36pt;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;"><span>6.<span style="font-family:&#34;">      </span></span></span><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">Beamte konkurieren untereinander um Spitzenbewertungen, sprich: Beförderung und Statusgewinn.</span></p>
<p style="text-indent:-18pt;margin:5pt 0 0 36pt;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;"><span>7.<span style="font-family:&#34;">      </span></span></span><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">Man ist gezwungen Handlungsweisen zu tolerieren, um bei seinen Vorgesetzten Sympathien zu gewinnen.</span></p>
<p style="margin-bottom:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">Dies sind nur einige der Kritikpunkte, die von Beamten (der unteren Befehlskette &#8211; Streifenpolizisten-Bezirkspolizisten) vorgebracht wurden.</span></p>
<p style="margin-bottom:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">Sie bemängeln, daß ihre Vorgesetzten-Experten-Bürokraten objektive, meßbare Richtlinien festlegen, die konkrete Hilfsleistungen nicht belohnen, auch wenn dadurch die Ziele der Organisation erreicht werden.</span></p>
<p style="margin-bottom:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">Sollte ein Beamter solche Beschwerden an die Öffentlichkeit bringen, muß er mit harten Disziplinarmaßnahmen rechnen. Die können gehen von sofortiger Suspendierung bis hin zur Entlassung aus dem Dienst. Die Motivation solcher Maßnahmen von Seiten der Führung ähnelt im großen und ganzen denen aller Beamtenorganisationen, nämlich: Insubordination, grobe Verletzung des Dienstrechts und Schaden am Image der Organisation, wobei beim letzten Punkt zu hinterfragen wäre in wie weit dabei nicht zunächst an das eigene Image gedacht wird, denn Kritik, besonders berechtigte, könnte die eigenen Karrierechancen stark beeinträchtigen.</span></p>
<p style="margin-bottom:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">In vielen Fällen aber, spielt die Fähigkeit oder Unfähigkeit des Beamten-Vorgesetzten keine Rolle, weil seine Aufgabe nutzlos ist, gleich wer sie wahrnimmt. Ein echter Bürokrat versteht eine Beförderung als Belohnung, nicht als Gelegenheit, mehr zu leisten und solange Bürokraten für die Beurteilung ihrer eigenen Leistung und der ihrer Abteilung zuständig sind, ist mit keiner Veränderung zu rechnen.</span></p>
<p style="margin-bottom:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">Auch wenn innerhalb einer Behörde organisatorische Veränderungen vorgenommen werden, ändert das kaum etwas an ihrem äußeren Erscheinungsbild. </span><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">Besonders Polizeiorganisationen haben mit diesem Image zu kämpfen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;"> </span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Lady Snowblood 2 – Love Song Of Vengeance]]></title>
<link>http://blacksoap.wordpress.com/2008/09/04/lady-snowblood-2-%e2%80%93-love-song-of-vengeance/</link>
<pubDate>Thu, 04 Sep 2008 16:00:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>blacksoap</dc:creator>
<guid>http://blacksoap.wordpress.com/2008/09/04/lady-snowblood-2-%e2%80%93-love-song-of-vengeance/</guid>
<description><![CDATA[Das Geheimnis japanischer Actionfilmhelden ist ihre immense Leidensfähigkeit. Sicher, kämpferische G]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://blacksoap.files.wordpress.com/2008/09/snowblood2.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-109" title="snowblood2" src="http://blacksoap.wordpress.com/files/2008/09/snowblood2.jpg?w=300" alt="" width="300" height="199" /></a>Das Geheimnis japanischer Actionfilmhelden ist ihre immense Leidensfähigkeit. Sicher, kämpferische Geschicklichkeit, Kraft und ein gewisser Hang zu kaltblütiger Grausamkeit sind auch von Bedeutung, aber um sich wirklich in den Herzen der Filmfans verewigen zu dürfen, muss der Protagonist schon den Weg unbeschreiblicher innerer und äußerer Qualen gehen. Was das alles mit Meiko Kaji zu tun hat? Sie ist das Synonym für Leiden im japanischen Film der 70er Jahre. <!--more-->In ihren prominentesten Rollen gibt es kaum eine Gemeinheit die sie nicht aushält und zwar mit ihrem Markenzeichen: einer stoisch unbewegten Miene die sich immer haarscharf zwischen unendlicher Traurigkeit und bis an Schwachsinn grenzenden Trotz bewegt. In den beiden „Lady Snowblood“-Filmen ist ihr freudloses Schicksal bereits vor ihrer Geburt festgelegt worden. Schon als Kind wird sie gnadenlos darauf abgerichtet die Vergewaltigung ihrer Mutter und den Mord an deren Kleinfamilie zu rächen. Den zermürbenden, mit Blutgeysiren und abgetrennten Körperteilen verzierten Rachefeldzug hat die schweigsame Dame namens Yuki bereits im ersten Teil erfolgreich durchgezogen. Was ist ihr Ziel im Sequel? Sie hat keins! Es hat sich ausgerächt. Die ganze abartige Quälerei hat bereits ihren Zweck erfüllt und eine ausgebrannte Heldin hinterlassen. Lady Snowblood ist auf der verzweifelten Suche nach dem echten Leben, doch sie hat nur morden gelernt und findet keinen Platz in der Gesellschaft der Meiji-Ära. Das machen sich einige nationalistische Geheimdienstler zu Nutze, die sie davon überzeugen können zum Wohl ihres Landes den sozialistischen Gelehrten Ransui (dargestellt von Tampopo-Regisseur Juzo Itami!) auszuspionieren. Dieser entpuppt sich jedoch als ein grundguter und sexbesessener Bücherwurm, der Yuki schnell davon überzeugt, das die wahren Verbrecher an den strategisch wichtigen Machtpositionen sitzen und durch einen Brief, der sich in seinem Besitz befindet gestürzt werden können.<br />
Aus dieser abenteuerlichen Konstellation generiert Toshiya Fujita erneut ein unwiderstehliches Pandämonium in dem sich fast alle Ingredienzien des ersten Teils wieder finden. Das emotionslose Schlitzen und Hacken von Lady Snowblood ist zwar etwas zurückgenommen, dafür wird von anderer Seite umso ausgiebiger gefoltert, verstümmelt und intrigiert. Die Bösewichter sind diesmal noch niederträchtiger als Yukis ehemalige Kontrahenten, besonders ihr stummer Scherge ist von exquisiter Gemeinheit, und es gibt, für die empfindsameren Seelen unter uns, sogar eine tragische Lovestory, die selbstverständlich so übel endet, wie man es sich als leidensbejahender Kaji-Fan nicht anders wünschen sollte. Reinen Actionfreunden dürfte der Polit-Plot von „Lady Snowblood“ etwas zu komplex sein, aber wer den Vorgänger wegen seiner abstrusen Charaktere und der stilsicheren Bildsprache geschätzt hat, wird auch hier nicht enttäuscht werden.</p>
<p>R: Toshiya Fujita; D: Meiko Kaji, Kazuko Yoshiyuki, Juzo Itami</p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[[ Kirche! ]: Die Päpste: Gewalt über Himmel und Erde!]]></title>
<link>http://missioncontrol.wordpress.com/2008/07/19/kirche-die-paepste-gewalt-ueber-himmel-und-erde-hans-christian-huf/</link>
<pubDate>Sat, 19 Jul 2008 17:53:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>Germanicus / Mission Control!</dc:creator>
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<description><![CDATA[~ Die Päpste Autor: Hans-Christian Huf; Neu kaufen: EUR 24,90  Alles von Hans-Christian Huf bei AMAZ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[~ Die Päpste Autor: Hans-Christian Huf; Neu kaufen: EUR 24,90  Alles von Hans-Christian Huf bei AMAZ]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Der Widerspruch, der uns am Leben erhält]]></title>
<link>http://blogozentriker.wordpress.com/2008/07/12/der-widerspruch-der-uns-am-leben-erhalt/</link>
<pubDate>Sat, 12 Jul 2008 08:05:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>blogozentriker</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ich sehe auf dem Schreibtisch des Kollegen von Unsegen, dessen Computer ich gerade benutze, eine Kla]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich sehe auf dem Schreibtisch des Kollegen von Unsegen, dessen Computer ich gerade benutze, eine Klage gegen unseren Schauspieldirektor. Es geht darum, dass Herr Ernst von Unsegen eingestellt wurde, ohne beim Personalrat nachzufragen, ob das rechtens sei. Der zum Schreibtisch gehörende Adelprädikatsträger tritt ins Zimmer.<!--more--> Ich blättere die Papiere zu und sage, auf sie weisend, damit es nicht so aussieht, als hätte ich wer weiß wie geschnüffelt: „Was ist denn das wieder für ein Unsinn?“</p>
<p>Woraufhin Ernst von Unsegen entgegnet: „Das geht dich eigentlich auch nichts an, Max.“<br />
Ich: (lache).<br />
Ernst von Unsegen: „Nein, aber im Ernst. Das geht dich wirklich nichts an.“</p>
<p>Nein, aber im Ernst, Ernst: Dem Schauspieldirektor ein Griechenlandbuch zu schenken mit der Widmung: „Zur Erinnerung an einen wunderschönen Urlaub“, das geht auch nicht, und nicht nur wirklich nicht! Im Ernst geht das nicht. Da sieht man mal den privaten Klein-Hutzel Ernst von Unsegen in voller Aktion. Ein absolut unsouveräner Nägelkauer, ein Karriereschwein, so tief im Arsch des Chefs, dass man’s im Grunde nicht aushält, weil man’s nicht aushalten darf.</p>
<p>Warum werden all diese Leute, sobald sie ein Amt innehaben, nur so absolut widerlich? Und wieso hältst du es, sobald du ein bisschen nervlich gereizt bist, am Theater EINFACH NICHT AUS? Diese ganze Bande ist zum Kotzen, einfach zum Kotzen, denke ich.</p>
<p>Wenig später ruft dann auch noch Claudia Nolte, unsere überaus hübsche Pressedame, auf Ernst von Unsegens Apparat an: „Ja, hier ist Claudia, wo ist denn Ernst?“<br />
Ich: „Keine Ahnung, aber nicht hier.“<br />
Claudia: „Sehr witzig. Wer ist denn da überhaupt?“<br />
„Max.“<br />
„Aha. Wer auch immer das ist. Leg mal auf, ich ruf bei Dschamilja an.“<br />
„Okay.“<br />
Dann ruft sie Dschamilja, die Sekretärin des Schauspieldirektors, an, die ihr natürlich auch nicht mehr sagen kann als: Ernst ist, wie eigentlich immer, nicht da.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der Intrigant]]></title>
<link>http://maimob.wordpress.com/2008/07/09/der-intrigant/</link>
<pubDate>Wed, 09 Jul 2008 15:52:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>Meinrad</dc:creator>
<guid>http://maimob.wordpress.com/2008/07/09/der-intrigant/</guid>
<description><![CDATA[&#8230; Hand aufs Herz. Wer hat noch nie von Intrigen, Intriganten gehört oder gelesen, kennt einen ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style="color:#ffffff;">&#8230;</span><br />
Hand aufs Herz.<br />
Wer hat noch nie von Intrigen, Intriganten gehört oder gelesen, kennt einen im Büro oder hat nicht selbst mal aus der Not heraus eine Intrige gesponnen. Nun, da sind wir in bester Gesellschaft. Die gesamte Weltliteratur hätte ohne Intrige kaum Erfolge erzielt: von Homer bis Shakespeare und Arthur Miller&#8230;  ohne die Intrige wären ihre Werke keinen Pfifferling wert.</p>
<p>Die Geschichte ist voll davon: von der Antike hin zum Mittelalter bis in die Neuzeit, immer wurde intrigiert und denunziert. Macchiavelli, der Fürst und absolute Befürworter der Intrige sagt, man stoße fortwährend auf schlechte Menschen, daher müsse man auch selbst &#8220;zweckmäßig&#8221; handeln. Dies widerspricht zwar unserer christlichen Ethik, die die (beschämend) gute Tat als Antwort auf die böse Tat fordert.</p>
<p><em>&#8220;Ein Mensch der immer nur Gutes tun wollte, muß zugrunde gehen unter so vielen, die nicht gut sind. Daher muß der Fürst, der sich behaupten will, auch imstande sein, nicht gut zu handeln und das Gute tun und zulassen, wie es die Umstände erfordern.&#8221;</em>  Diese bittere Aussage entspricht, wenn wir uns umsehen, der allmeinen Erfahrung &#8211; <strong>so ist das tägliche LEBEN.</strong></p>
<p>Im täglichen Leben, auf der Arbeitstelle, im Privatleben oder im Freundeskreis erscheint uns der Intrigant jedoch anders. O Gott, das soll nicht heißen, daß er nicht die eine oder andere &#8220;klassische&#8221; Eigenschaft hätte. Wichtig ist aber, daß er uns nicht als Bösewicht entgegentritt, sondern als ganz normaler Mensch. Ein Mann/Frau der sich im Falle eines Konfliktes gelegentlich eines Tricks bedient, um seinen Gegener auf die Matte zu legen und eine alte Rechnung zu begleichen. Er würde zwar die offene Auseinandersetzung vorziehen, aber das hängt nicht nur vom möglichen Sieg ab, sondern auch von seiner gesellschaftlichen Umwelt. Wenn er sich trotzdem für die Ränke entscheidet, so deshalb, weil der erhoffte Erfolg das Risiko rechtfertigt.</p>
<p>Aber reden wir von jenen fiesen Typen, deren Hemmungen geringer sind und die skrupelloser vorgehen. Sie sind von ihrem Wesen her feige und ihre mangelnde Intelligenz läßt sie Bedenken rasch überwinden. Wenn solch ein Typus Mensch in ein System eintritt, das bisher seine Konflikte vorwiegend fair ausgetragen hat, kann dies das bisherige Klima regelrecht vergiften. Denn er braucht Vasallen um sich, die ihn beschützen und helfen, so daß sich im Spiel der Kräfte regelrecht Cliquen bilden, die sich mit einem umfangreichen Protektionssystem schützen. In solchen Gruppen rutscht die moralische Haltung auf den gemeinsamsten Nenner ab.</p>
<p>Es ist schon erstaunlich, welchen Einfluss solche &#8220;Spinnen im Netz&#8221; sich verschaffen, ohne daß das von vorneherein durchschaut wird. Für die Intrigenverseuchung von Sozialkörpern ist das Verständnis wichtig, wie ein normaler Mensch zum Intriganten wird. Oft läßt ihm das gesellschaftliche Umfeld keine Wahl. Die Ansteckung und das Mitschwimmen lassen Skurpel überwinden. Da den normalen Menschen oft die Raffinesse fehlt, wählen sie einfache Tricks. Die &#8220;Verleumdung&#8221; des Widersachers spielt dabei die Hauptrolle.</p>
<p>Hand aufs Herz: Welche Rolle spielen sie in ihrem Bereich?</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

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