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	<title>islamischer-religionsunterricht &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/islamischer-religionsunterricht/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "islamischer-religionsunterricht"</description>
	<pubDate>Wed, 02 Dec 2009 05:04:04 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Tag der Religionen in Köln: Das neue Dreigestirn]]></title>
<link>http://schariagegner.wordpress.com/2009/11/17/tag-der-religionen-in-koln-das-neue-dreigestirn/</link>
<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 03:18:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>schariagegner</dc:creator>
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<description><![CDATA[الثقة aṯ-ṯiqa Vertrauen Die Kölner Erklärung November 2009, Armin Laschet billigt die Scharia. Eine ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="line-height:125%;margin:0 0 60pt;">
<p style="text-align:right;line-height:125%;margin:0;" align="right"><span style="font-size:22pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> الثقة</span></p>
<p style="text-align:right;line-height:125%;margin:0 0 3pt;" align="right"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> aṯ-ṯiqa </span></p>
<p style="text-align:right;line-height:125%;margin:0 0 90pt;" align="right"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Vertrauen </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 9pt;"><span style="font-size:15.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Die Kölner Erklärung </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:9.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> November 2009, Armin Laschet billigt die Scharia. Eine Integrationskritik von Jacques Auvergne </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:9.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Anmerkungen zur Dialogveranstaltung »Religionen und die Zukunftsaufgaben in der Gesellschaft – Die Rolle der Religionen im Integrationsprozess«, abgehalten im Kölner Rathaus im November 2009. Anwesend waren jeweils ein katholischer und evangelischer Bischof, ein Oberbürgermeister, ein männlicher radikaler Islamkonvertit (FDP) nebst Kopftuchgattin, ein Handlungsreisender der Islamisten der Bundeshauptstadt, ein hoher Dienstgrad der Bundeswehr in Ausgehuniform, Landesminister Armin Laschet, Islampropagandist Bekir Alboğa und die zum Applaudieren und Schweigen eingeladene Kölner Bevölkerung </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Zwei Mal im Jahr treffen sich die Mitglieder des Runden Tisches der Religionen zu einem Tag der Religionen. Im November 2009 waren Kölns gewählter Oberbürgermeister Jürgen Roters und der Rat der Religionen in Köln die Gastgeber. Zum Programm gehörten ein Empfang im Rathaus am 12.11. um 17:00 Uhr im festlichen, für den Souverän, das Volk, unzugänglichen Hansa-Saal und die anschließende öffentliche Zentralveranstaltung mit knapp 200 Gästen um 18:00 Uhr. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Dort erhob der Integrationsminister des bevölkerungsreichsten Bundeslandes, Armin Laschet seinen kühnen Anspruch, über die Rolle der Religionen im Integrationsprozess nachgedacht zu haben. Die von ihm, einem &#8216;irgendwie&#8217; säkular gedachten Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration, bezeichnenderweise verwendete Pluralform »Religionen und die Zukunftsaufgabe der Gesellschaft« steht einer ethnoreligiösen Apartheid im Sinne des osmanischen Millet-Systems oder der Two-Nation Theory des in Pakistan als &#8220;Größter Führer, Vater der Nation&#8221; verehrten Ali Jinnah (&#703;Alī Ǧinnāh, 1876-1948) leider nicht im Weg. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Offenbar möchte Armin Laschet uns dazu aufrufen, das &#8220;Vertrauen&#8221; zu haben, dass die europäischen Funktionäre und Parteigänger des organisierten Islam in Zukunft freiwillig und bewusst auf ihre nach schariatischer Ansicht im Koran (arabisch al-qur&#702;ān) begründete geheiligte Pflicht der Verwirklichung der islamischen Lebensordnung verzichten. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Es war eine raffinierte Idee der Muslimbrüder und ihrer Kollegen von der Millî Görüş, die angestrebte islamische Staatwerdung (Islamisierung) mit der Forderung nach &#8220;Toleranz, Differenz, Vertrauen!&#8221; zu umhüllen. Das gemeinte oder sogar geschriebene Ausrufezeichen hinter &#8220;Vertrauen&#8221; sollten wir allerdings beachten. Jeder Islamkritiker oder auch nur bewusster freiheitlicher Bürger, der glücklich in einer im Laufe von Generationen mühselig errungenen liberalen Staatlichkeit lebt, ist damit, bedauerlicherweise und unvermeidlich, in der ethisch jedenfalls rhetorisch ungünstigen Rolle, zum Misstrauen aufrufen zu müssen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Vielleicht kann das am ehesten mit dem Bekenntnis des eigenen Menschenbildes bewältigt werden, dass der Mensch zwar zum Aufbau einer Lebensweise in der gewaltärmsten Form berufen ist und damit zur Minimierung allen menschlichen Leides und zwar für alle, doch dass der Mensch wesensgemäß überaus aggressiv ist und ein gesellschaftliches Machtvakuum Utopie bleiben muss. Das funktioniert auch christlich gesprochen: Mit dem Bekenntnis eines Menschenbildes der Gottesebenbildlichkeit und einer davon abgeleiteten Würde, Unversehrbarkeit und Gleichberechtigung, die auch für Buddhisten und Ex-Muslime gilt und sogar für Frauen. Schariatisch gesprochen funktioniert das nicht, denn die Frau erbt die Hälfte, auch die Zweitfrau, sie darf in die erste Ehe zwangsverheiratet werden, hat bis zu drei neu angeschaffte weitere Ehefrauen in der gemeinsamen Wohnung zu dulden, verliert bei der Scheidung ihre Kinder und muss sich verschleiern. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Das im Jahre 2003 in Stuttgart unter dem damaligen Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster entstandene Modell des Runden Tisches der Religionen fordert nach eigener Aussage zwar nicht die Aufarbeitung dieser sozialen und rechtlichen Folgen der šarī&#703;a (Scharia), sondern vielmehr &#8220;die vorurteilslose Aufarbeitung der Konfliktgeschichte der Religionen, das interreligiöse Lernen in Kindergärten und Schulen, die Demaskierung extremistischer Organisationen und den Respekt vor religiösen Gefühlen&#8221;. Von freiheitlich-demokratischen Gefühlen oder gar Gedanken, die es ja vielleicht auch zu respektieren gelte ist also gar nicht mehr die Rede und auch nicht vom Völkermord an den Armeniern und Aramäern der Jahre 1915-1917. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Wichtiger als das (religiöse Gefühle beleidigende?) Betonen der universellen Menschenrechte ist denn auch sechs Jahre später, im spätherbstlichen Rheinland des Jahres 2009, die Harmonie des Dialoges. Und so wurden die Islamisten Axel Ayyub Köhler und Burhan Kesici, Schariafunktionär Bekir Alboğa und Minister Armin Laschet Gast beim integrativ denkenden Kölner Bürgermeister. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Der politische Islam – der Islam – beschränkt sich leider nicht auf die erwähnten &#8220;religiösen Gefühle&#8221;, sondern greift unsere freiheitlich-demokratische Lebensweise mit einem juristischen Dschihad (legalistisch) an. Das bedeutet, dass über erst spontan, dann provisorisch eingeräumte Ausnahmeregelungen oder, noch etwas später, Einzelfallregelungen, bald ein Brauchtums-Sonderrecht und schließlich ein eigenes Recht gelten soll und gelten wird. Die šarī&#703;a ist Gesetz, keine Spiritualität. In jeder Hinsicht können wir es und nicht leisten, das diskriminierende, frauenentrechtende Schariagesetz zu verharmlosen. Genau dazu aber hat Köln sich am 12.11.2009 hergegeben, kirchlicherseits soll das demokratiegefährdende Tun im kommenden Jahr beim Ökumenischen Kirchentag inhaltlich und intensiv fortgesetzt werden, wie zwar nicht im Saal zu hören, aber am Folgetag in der Presse zu lesen war (1). </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Wird in Bayerns Metropole des Jahres 2010 ein in Gründung befindliches Millet-System Bundesrepublik Deutschland christlich-ökumenisch bejubelt werden? Wir Kirchentagsbesucher sollten dem allerdings Widerstand entgegen setzen, das Gottesbild des Jesus von Nazareth und seiner Getreuen ist etwas anderes als der Frauen steinigende, Hände und Köpfe abhackende Götze der šarī&#703;a oder jener absoluten Gehorsam fordernde und Kollektive unterschiedlich privilegierende (unterschiedlich diskriminierende) Allahgott, wie ihn Sayyid Abū l-A&#703;lā l-Maudūdī, Sayyid Quṭb (&#8220;Von ihrem ersten Tag an waren Juden die Feinde der Islamischen Gemeinschaft … ein Krieg, der in 14 Jahrhunderten nicht für einen Moment unterbrochen worden ist&#8221;, bei: Thomas Maul: Die Macht der Mullahs, 34) und Necmettin Erbakan verehren und fordern. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Kölner Rathaus, Piazzetta. Es ging auf 18:00 Uhr, indes die erklärt islamfreundliche Obrigkeit undeutlich hörbar im unmittelbar benachbarten, höher gelegenen und erleuchteten Hansa-Saal weilte. Wir hatten auf einen kritischen, bürgerrechtlich fundierten Dialog gehofft, auf einen Dialog also, der diesen Namen verdient. Dass am 12.11. die kulturrassistische Gottheit der Modernisierungsverweigerer Quṭb und Erbakan im Kölner Rathaussaal Platz nehmen durfte, wurde uns früh angereisten Gästen allerdings in dem Augenblick klar, als der Kammerdiener die Reservierungszettel mit den fett gedruckten Namen Burhan Kesici und Ayyub Axel Köhler auf die Stühle in der ersten Reihe legte. Welcher Bürgermeister kann es wagen, diese beiden islamischen Politfunktionäre zu empfangen? Oder sollten Kesici und Köhler die šarī&#703;a inzwischen zurückgewiesen haben, dem Geist des Secular Islam Summit (Petersburg 2007) treu ergeben, auf weltbürgerlicher Augenhöhe mit Ayaan Hirsi Ali, Wafa Sultan und Ibn Warraq (2)? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Dass die eingeladene Kölner Bevölkerung auch anlässlich der in allen Zeitungen angekündigten Podiumsdiskussion bewusst nicht die Gelegenheit haben werden sollte, auch nur ein Wort sagen zu dürfen, hätten manche Gäste in dieser Minute für unmöglich gehalten – sie sollten eines Schlechteren belehrt werden. Um es vorwegzunehmen: Einige zornige Zwischenrufe gab es zum Glück dann doch noch, wie zu erwarten vor allem bei den Beiträgen des Ministers für Frauen (ausgerechnet) und Integration, dem an diesem so genannten Festakt die Worte der Petersburger Erklärung »We insist upon the separation of religion from state and the observance of universal human rights« allerdings auch auf Deutsch nicht über die Lippen gehen wollten. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Armin Laschet bekennt, wie wir gleich hören werden, lautstark und keinen Widerspruch duldend: &#8220;Wir Muslime und Christen glauben an denselben Gott&#8221;. Die daraufhin ertönenden Pfiffe aus dem Publikum überhörte der rheinische Integrator wenig huldvoll aber erhaben, der damit soeben sinngemäß ausgesagt hatte, dass sein katholischer Gott mit dem Allāh genannten Dämon der šarī&#703;a identisch ist, in dessen Namen am Vortag bei Sonnenaufgang der kurdische Iraner Ehsan Fattahian hingerichtet worden ist. Jenem Allahgott, der den Sex mit neun- oder zehnjährigen Ehebräuten billigt (3) und das Recht jedes muslimischen Vaters, als Wali Mudschbir (von: ǧabrī, gezwungen, walī meint Vormund, hier in der Bedeutung Heiratsvormund) seine durch Stamm und umma auf Jungfräulichkeit kontrollierte Tochter in die erste Ehe auch gegen ihren Willen zu verheiraten (4). </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Toleranz für den Islam, so rufen Laschet und Roters am 12.11.2009, Weihbischof Jaschke schlägt sein Kreuz und der für diesen Abend eigens beauftragte Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), der kurhessische Landesbischof Martin Hein, faltet andächtig die Hände zum Gebet: Heißen wir den Islam in unserer Mitte willkommen, wo wir, Juden, Christen und Muslime, doch denselben Gott teilen! Da möchte man als Kirchenmitglied allerdings zur Untoleranz aufrufen, bekommt seine wissenschaftlich orientierten islamkritischen Leserbriefe allerdings seit längerem nicht mehr im örtlichen Gemeindebrief unter. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Islam ist islamisches Recht, beispielsweise das Heiratsalter betreffend. Hörbar genervt über die freiheitlichen Demokraten und gotteslästerlichen Modernisten in aller Welt stellt der stellvertretende Justizminister von Saudi-Arabien und islamische Großmufti fest: &#8220;In den Medien hören wir ja so oft von der Heirat Minderjähriger. Wir müssen uns ins Gedächtnis rufen, dass das Schariagesetz auch für Frauen nicht ungerecht ist. Wenn gesagt wird, dass eine Frau unter fünfzehn nicht heiraten kann, ist das schlicht falsch. Wenn ein Mädchen das Alter von zehn oder zwölf Jahren erreicht hat, ist sie für eine Heirat auswählbar, und jede und jeder, die oder der denkt, das Mädchen sei zu jung, liegt einfach falsch und hat ihr eine Ungerechtigkeit zugefügt (3).&#8221; </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Diese Rechtleitung von &#703;Abd al-&#703;Azīz bin &#703;Abdullāh Āl al-Šayḫ mögen sich doch bitte auch die christlichen Funktionäre und westfälischen oder rheinischen Islamversteher Rheinhard Kirste, Thomas Lemmen, Melanie Miehl und Dorothee Schaper hinter die Dhimmi-Ohren schreiben. Der Leser möge seinem Pastor oder Pfarrer den Satz von Āl al-Šayḫ in Schriftform einreichen, könnte fortan allerdings eine gewisse, gegen ihn gerichtete und durch so etwas wie zuckersüße Aggressivität gekennzeichnete Verhaltensveränderung seines Klerikers bemerken, der sich nicht traut, seinen schariaverliebten Bischöfen Zollitzsch (5) oder Jepsen (6) zu widersprechen – erklärlich, einem unbotmäßigen sprich islamkritischen Kleriker droht Armut und Elend, jedenfalls Machtverlust. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Eben darum geht es beim grausamen Kinderspiel der Reise nach Jerusalem ebenso wie beim kirchlichen Dialog mit dem Islam oder »abrahamischen« Trialog, um gesellschaftliche, um ökonomische Macht. Wer zuerst „Scharia“, „Wali Mudschbir“ oder „Hisba“ sagt, fliegt raus – Job weg, Ruhm weg, Existenz weg. Du musst diese drei Regeln kennen, und nun auf, spiel mit beim christlichen Islambeschwichtigen, zum Beispiel auf dem Zweiten Ökumenischen Kirchentag München 2010: &#8220;Aus gemeinsamer Verantwortung suchen wir nach Formen gemeinsamen Handelns  (7)&#8221;. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Auf dem diesjährigen Kirchentag in Bremen durfte die am 12.11.2009 bei Jürgen Roters und Armin Laschet offiziell eingeladene Rabeya Müller nicht fehlen (8). Zu den Evangelischen durfte die muslimische Fundamentalistin in Bremen, angekündigt als &#8220;Islamwissenschaftlerin und interkulturelle Pädagogin (IPD)&#8221; über »Gibt es einen islamischen Feminismus?« sprechen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Zur bekennend an der Scharia orientierten Leiterin des Instituts für interreligiöse Pädagogik und Didaktik (IPD) genannten Kölner Hauses der Konvertitin Rabeya Müller, in interreligiöser Freundschaft dem islambegeisterten westfälischen Pfarrer Reinhard Kirste von der Interreligiösen Arbeitsstelle (INTR°A) zugetan, haben wir bei Sägefisch Nr. 098. berichtet (9). Auf das Gespann IPD / INTR°A beziehungsweise Duo Müller / Kirste stößt man seit Jahren, sobald es in NRW und in Kindergarten, Schule oder Kirche um den Islam geht sprich um die aggressive Verharmlosung desselben. Dass Allahs schariatreue Feministin bei der Bundeszentrale für politische Bildung geführt wird, erstaunt dann aber doch etwas (10), und dass einer ihrer Aufsätze »Die Angst der Deutschen vor dem Grundgesetz – Zum Zusammenleben der Kulturen in unserer Gesellschaft« titelt ist dreist bis raffiniert. Herausgeben durfte sie ihr Machwerk, die Pluralform Kulturen bedeutet ja vielleicht rechtsverschiedene Glaubensnationen, bei der Evangelischen Frauenhilfe. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Eine bestimmte durch die alten Achtundsechziger geprägte Sorte Christinnen scheint nach der Durchsetzung der Scharia zu lechzen wie der Drogensüchtige nach dem Rauschgift. Hans-Peter Raddatz liest man in solchen Milieus natürlich nicht, die atheistische Islamkritikerin Alice Schwarzer darf man als bekennende Monotheistin praktischerweise verwerfen. Dafür leuchtet Rabeyas Kopftuch an manch einem Tag feministisch violett. Zwar schariafeministisch, aber lila. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Noch zu Deutschlands islamfreundlichen Bischöfen. Ein russlanddeutscher Rassist ermordet im Juli 2009 im Gerichtssaal von Dresden (an der Elbe) die ägyptische Pharmaziestudentin Marwa el-Scherbini (Marwa &#703;Alī aš-Šarbīnī). Bischöfin Jepsen aus Hamburg (auch Elbe) ergreift diese willkommene Gelegenheit zur Islambeschwichtigung und rauscht zu Imam Ramazan Ucar (11), Vorsitzender vom Bündnis der islamischen Gemeinden in Norddeutschland und der Islamischen Gemeinde Hamburg, Centrum Moschee. Hamburgs kleiner Kalif revanchiert sich verständnisvoll mit der Nennung der angeblich antiislamisch eingestellten Sippe Obeidi, welche ihre Tochter Morsal nach langem Beratschlagen im Mai 2008 aus echter Überzeugung ermordet hatte (12). Für Imam Ucar sieht familiäre Gesundung ungefähr so aus: &#8220;Tradition oft schlecht, Islam immer gut, bei Ehrenmord gönne man der Familie halt weniger Tradition, sondern einfach mehr Islam!&#8221; (13). Ob Jepsen bei einem politisch aktiven Fundamentalisten war oder nicht, ist der multikulturellen Bischöfin nicht so wichtig, ihr Maßstab des Handeln sind nicht diese unromantischen allgemeinen Menschenrechte, sondern die kuschelig warmen, möglichst häufigen Dialoggespräche. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">In Griechenland darf die türkische Minderheit heute (!) nach Islamischem Recht leben, in der Ehe schwangere vierzehnjährige oder zwölfjährige Bräute (Imam-Ehe) sind in der nordgriechischen Region Komotiní (Rhodopen) völlig üblich und bereits, fragen Sie doch einfach Armin Laschet oder das Düsseldorfer Jugendamt, in die Landeshauptstadt eingereist (14). Nur war in diesem Fall die schwangere Muslima und Ehefrau elf Jahre alt. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Laschet und der einstige Regierungspräsident von Köln (1999 &#8211; 2005) Jürgen Roters kennen die Rechtsfolgen und sozialen Folgen des islamischen Heiratsalters und des Wali Mudschbir also genau und ließen die verflixte stolze und elfjährige Ehefrau verschämt nach Griechenland zurücktransportieren. Wie reagiert unser Integrationsminister auf Allahs Kindbraut? Laschet beziehungsweise die Christlich-Islamische Gesellschaft (CIG) lässt den bosnischen Großmufti nach Bensberg heranreisen und schüttelt dem die Rechtsspaltung (Schariatisierung) betreibenden Mustafa Cerić mit blinkenden Dackelaugen die Hand. Vielleicht hofft Laschet, dass die rheinischen Muslime sich auf die verharmlosend »arrangiert« (Boos-Nünning, Straßburger) genannte barbarische Cousinenehe beschränken und das islamrechtliche Prinzip der Kinderheirat nicht so sehr an die sprichwörtliche große Glocke hängen mögen. Statt Glocke auch eher Muezzinruf. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Unser schüchterner Herr Integrationsminister, mit dem wir als Sozialpädagogen und Sozialarbeiter, kochend vor Wut da zum Schweigen verurteilt, donnerstagabends gemeinsam im Kölschen Rathaussaal sitzen müssen, druckst also über die politische Bedeutung des Islam für unsere europäische und deutsche nahe Zukunft herum: Schleierpflicht, Kindbräute und Zwangsheiraten. Wesentlich deutlicher als der feige Schariafreund Armin Laschet sagt uns das Familienministerium von Malaysia, was Islam ist: </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">»1. Ist das Einverständnis der Braut in ihre Heirat erforderlich? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Ja, für jede Heirat ist das Einverständnis der Braut erforderlich. Bei einer noch nie verheirateten Frau (Jungfrau) kommt das Einverständnis von ihrem wali mudschbir [Heiratsvormund mit der Berechtigung zum Zwang]. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">2. Kann das jungfräuliche Mädchen durch den wali mudschbir auch ohne ihre Zustimmung in eine Ehe gezwungen werden? </p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Ein jungfräuliches Mädchen kann durch den wali mudschbir auch ohne ihre Zustimmung in eine Ehe gezwungen werden, soweit die eheliche Verbindung sekufu [standesgemäß] ist und sie für die Braut keine dharar [Beschädigung] ihrer syarie [schariarechtlichen Verpflichtungen] darstellt. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">6. Wer ist wali mudschbir? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Wali mudschbir ist der biologische Vater des Mädchens oder der Großvater väterlicherseits (4).« </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Armin Laschet, weniger ehrlich als das malaysische Familienministerium, meint gleichwohl keinen anderen Islam als denjenigen der zutiefst reaktionären Doktrin der Scharia. Insofern völlig folgerichtig feierte der nordrhein-westfälische Integrationsminister am 27.10.2007 mit dem erklärten Gegner der der kulturellen Moderne, dem die Rechtsspaltung erstrebenden Mustafa Cerić den christlich-islamischen Dialog (15). Großmufti Cerić ist Großmufti von Bosnien und Herzegowina und Scheich im Europäischen Fatwa Rat (ECFR). Spirituelles Oberhaupt des ECFR ist Yūsuf al-Qaraḍāwī, kritische Geister nannten ihn »The Global Mufti« (16). </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Die Eliten des politischen Islam feiern mit den höchsten Würdenträgern des katholischen und evangelischen Klerus wie dem Hamburger Weihbischof Jaschke den Dialog. Das gefährdet unsere Bürgerrechte und Grundrechte, solange die šarī&#703;a nicht hörbar zurückgewiesen wird. Irgendwann wird die Seite der šarī&#703;a die notwendige Macht gewonnen haben, und unsere politische und klerikale Elite um Roters und Laschet wird sagen: Da können wir nichts machen, dann den gewähren wird unseren Muslimen halt ihr Sonderrecht getreu der islampolitischen Forderung: »opening the way for the Muslim law to be recognized in matters of personal status such as the Family Law (48)«. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Zu den offiziellen Gästen des Abends. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Bekir Alboğa. Beauftragter für interreligiösen Dialog der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (DITIB). Am 12.11. nach einem lauen Redebeitrag eher farblos wirkender Teilnehmer an der Als-ob-Veranstaltung namens Podiumsdiskussion. Tritt seit Jahren zum Thema Islam auf, lächelt in Kameras und vernebelt die durch den Präsidenten des Verfassungsgerichtshofs und des Oberverwaltungsgerichts des Landes Nordrhein-Westfalen, Michael Bertrams, attestierte Grundrechtswidrigkeit der Scharia (17). Wird aber immer wieder von Sendeanstalten, Bürgermeistern und Pfarrern eingeladen. Wenn Lügen wahrhaftig Balken zum Biegen bringen würden, müsste Alboğa auf der Wiese dozieren. Die der freiheitlichen Demokratie ja vielleicht überdrüssigen Deutschen wollen ganz offensichtlich kraftvoll belogen werden, wie Klaus Blees (Aktion 3. Welt Saar) in einem wichtigen islamkritischen Text zum kirchlich und kommunal leider hochaggressiv beworbenen Islamischen Religionsunterricht so treffend attestierte: &#8220;Die Zeiten [erläuterte Alboğa], in denen in der islamischen religiösen Erziehung mit Schlägen gearbeitet worden sei, seien längst vorbei. Mann und Frau seien von derselben Seele und vom selben Geist, deshalb dürfe es keinen Wertunterschied geben. Er [Bekir Alboğa] bekannte sich zur gleichberechtigten Stellung der Frau und zur Religionsfreiheit und konnte so seine Zuhörerschaft für dumm verkaufen (18).&#8221; </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Burhan Kesici. Islamrat. Islamische Föderation Berlin (IFB), der veritable Landesverband der extremistischen, dem antidemokratischen Weltbild und kalifatischen Staatsentwurf des Necmettin Erbakan verpflichteten Millî Görüş (in Deutschland Islamische Gemeinschaft Millî Görüş, IGFM). Die IFB ist darüber hinaus nicht gerade bemüht, zu Organisationen aus dem Umfeld der Muslimbruderschaft (FIOE, FEMYSO, MJD, INSSAN) auf Distanz zu gehen. Die Organisation betreibt eine Grundschule, an der Fereshta Ludin eine Anstellung fand. Die langjährige IFB-Aktivistin für Frauenarbeit Emel Abidin-Algan nennt sich Emel Zeynelabidin, verstößt kalkuliert gegen die Pflicht zum Kopftuchtragen, pfefferte ihr Kopftuch in ein Museum im Bonner Regierungsviertel um besser für das politische Kopftuch werben zu können und behauptete Anfang 2009, von ihrem Mann getrennt zu sein, mit ihm aber noch in einem Haus zu leben, der Söhne wegen (19). Die IGMG (Necmettin Erbakan setzte die adil düzen, gerechte islamische Lebensweise und Staatsform gegen nichtige Weltordnung, batil düzen) haben wir als äußerst desintegrierend zu bewerten, doch die Devise heißt: Vertrauen schaffen! Und so saß Kesici in der ersten Reihe und wurde bei Nennung seiner Funktionärsrolle für den Islamrat und die Islamische Föderation Berlin begrüßt. Auf solche Weise also setzt sich Wolfgang Schäubles im Sommer 2009 beendete dreijährige Deutsche Islamkonferenz (DIK) wie angekündigt auf Kommunal- und Bezirksebene verhängnisvoll fort, der französische Philosoph Jean-François Revel sprach von »Democracy against itself«. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Ayyub Axel Köhler. FDP Köln-Nippes. Vorsitzender im Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD). Geburt 1938 in Stettin heute Szczecin, Vertreibung und Ansiedlung im südlichen Brandenburg, nach dem Abitur in Halle Flucht aus der DDR in die BRD, Konversion zum Islam 1963 als 25jähriger Student. Kuratoriumsmitglied der Christlich-Islamischen Gesellschaft (CIG) um Thomas Lemmen. Allahkrat Köhler, 2006 Nachfolger von Nadeem Elyas als neuer ZMD-Vorsitzender, erstaunte uns bereits durch orthodoxe, kalifatsorientierte Bemerkungen wie: &#8220;Das islamische Gesellschaftssystem wird damit aber keineswegs zu einer Demokratie. Diese Staatsform ist dem Islam fremd&#8221; und schmuggelte im Februar 2007 seinen islamistischen Freund Ibrahim el-Zayat in eine Veranstaltung der Deutschen Islamkonferenz (DIK). Ibrahim el-Zayat war von 1996 &#8211; 2002 Chef des der Muslimbruderschaft nahe stehenden Forum of European Muslim Youth and Student Organizations (FEMYSO), das sich um Europas christliche Jugendverbände bemüht, man vergleiche dazu Nr. 043. (20). Zeitweilig war el-Zayat Vorstandsmitglied der radikalen, den Europazweig der Muslimbruderschaft bildenden Federation of Islamic Organisations in Europe&#8221; (FIOE), Analyse der Charta der FIOE unter Nr. 140. (21). Ein Gründungsmitglied des ZMD war die Islamische Gemeinschaft in Deutschland e.V. (IGD), deren Vorsitzender seit 2002 der erwähnte el-Zayat ist, ebenfalls Bundesvorsitzender der Muslim Studenten Vereinigung in Deutschland (M.S.V.). Nummer zwei der M.S.V. ist der 1963 geborene Arzt Mehmet Sabri Erbakan, der langjährige Generalsekretär der extremistischen-radikalislamischen und türkisch-nationalistischen IGMG, der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş. Bei IGD ist das IZ München und ist der radikale Islamtheoretiker Said Ramadan (Muslimbruder) zu nennen, sein Sohn ist der gerade auch in Frankreich desintegrierend aktive (schariatreu segregierende) Tariq Ramadan. Said Ramadan hatte in Köln studiert und schrieb »Das islamische Recht«, vgl. Nr. 109. (22). Dank der als Toleranz fehletikettierten Unfähigkeit der Herren Roters und Laschet die Türe zuzumachen, weilte der Freund der Freunde der Muslimbrüder Ayyub Axel Köhler am 12.11.2009 als offizieller Gast im Kölner Rathaus mit reserviertem Sitzplatz in der zweiten oder dritten Stuhlreihe nebst seiner kopftuchtragenden Frau Gemahlin. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Martin Hein. Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck und Mitglied des Zentralausschusses des Ökumenischen Rates der Kirchen. Hat vom Islam keine Ahnung, ist aber evangelischer Bischof und darf daher nicht fehlen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Hans-Jochen Jaschke. Hamburgs Weihbischof. Hat vom Islam keine Ahnung, ist aber katholischer Bischof. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Nicola Towfigh. Nationaler Geistiger Rat der Bahá&#8217;í. Sprach am 12.11. noch vor dem Buddhisten Heidenreich und neben dem Vertreter der christlichen Orthodoxie mit Abstand das Sinnvollste, was zum Thema Religion im Rathaussaal der Piazzetta erklang. Fraglos ein politisches Friedenstäubchen, wie viele Anhänger dieser im Vergleich mit dem kriegerischen Islam durchaus Sympathien erweckenden monotheistischen Religion. Dass ihre Glaubensgeschwister in diesen Wochen im Evin-Gefängnis gefoltert werden (23), verschwieg die sanfte Menschenfreundin leider. Anklagepunkt gegen die sieben Religionsführer der Bahá&#8217;í ist &#8220;Verderbenstiften auf Erden&#8221; und &#8220;Spionage für Israel&#8221;, ein im Allahfaschismus Iran völlig übliches religionsrechtliches Mittel, das gegen die &#8220;Ungerechtigkeit&#8221; tatsächlich oder angeblich hörbar werdender Gesellschaftskritiker, Nichtmuslime, Islamapostaten, Kurden, Frauenrechtler, Regierungskritiker, Journalisten oder Studenten verwendet wird. Weiterhin lud Towfigh Schuld auf sich, indem sie sich dazu hergab, in dem für die Antiimperialistin und Linksextremistin Sabine Schiffer werbenden, die misogyne, kulturrassistische Scharia wahrheitswidrig als frauenfreundlich und demokratietauglich darstellenden Buch »Antimuslimischer Rassismus« (2009, Hg. Jürgen Micksch) ein Kapitel zu verfassen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Werner Heidenreich. Ratsmitglied der Deutschen Buddhistischen Union. (24). </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Franz Brendle. Geschäftsführer des Runden Tisches der Religionen in Deutschland. Hat vom Islam Ahnung oder nicht, jedenfalls kooperiert er seit einem halben Jahrzehnt mit Bekir Alboğa und vermeidet es kunstfertig, darin Armin Laschet gleichtuend, das Wörtchen Scharia auszusprechen (das alle Konzentration erfordernde Spiel unserer Kleriker und Politiker: Wer zuerst Scharia sagt, hat verloren). Warum nur kommt nahezu stets, wenn christianisierte Schwaben den Dialog mit dem Islam betreiben, so etwas heraus wie der Rottenburg-Stuttgarter Katholik und Referent für kulturelle Bildung Michael Krämer oder eben wie Franz Brendle, Deutschlandvorsitzender der World Conference on Religion and Peace (WCRP) heute Religions for Peace (RfP)? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Um einmal sieben Namen der Islamverharmlosung zu nennen: Bereits 2008 und in Regensburg kooperierte der abgründig tolerante Franz Brendle mit Ayyub Axel Köhler, Bekir Alboğa und Burhan Kesici, damals waren Nicole Towfigh und Weihbischof Hans-Jochen Jaschke ebenso dabei wie der 2009 in Köln aus Krankheitsgründen verhinderte Rabbiner Henry G. Brandt, dessen jüdischer, deutscher Familie es 1939 gelang, über England nach Tel Aviv auszuwandern. Rabbiner Brandt ist seit 1985 jüdischer Vorsitzender des Deutschen Koordinierungsrates der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit (DKR). </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Und so zieht die multireligiöse Karawane der Islambeschwichtigung von Stadt zu Stadt. Am 3. Juni 2009 traf sich Islamofaschist Mustafa Cerić mit Erzbischof Jaschke und Schariafreund Mathias Rohe in der Katholischen Akademie Berlin zum Kongress mit dem alarmierenden Titel: »Sharia and Muslim Social Contract in Europe (25)«, bittesehr, man wird doch noch mal über den Gottesstaat laut nachdenken dürfen. Islamist Cerić will (&#8220;opening the way for the Muslim law to be recognized in matters of personal status such as the Family Law&#8221; (48)) die koranische Polygamie, die saudi-arabischen und nordgriechischen schwangeren Kindbräute und den Wali Mudschbir der religiösen Zwangsverheiratung. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Das Siebengestirn des interreligiösen Dialogs, das siebenköpfige Verschweigen der die geheiligte Apartheid anstrebenden politischen Scharia sonnt sich derweil im Namen der kulturellen Vielfalt (&#8216;diversity&#8217;) in professionell gewordener Selbstgefälligkeit (26). Bei der Entgegennahme eines berüchtigten Dialogpreises (Islam Archiv Soest) ließ Rabbi Brandt sich mit Nadeem Elyas ablichten (27), die Jüdische Zeitung (JZ) ließ Herrn Elyas bereits ganz bewusst für das Kopftuch und gegen das Lehrerinnenkopftuchverbot werben (28). </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Soweit die Vorstellung der Dialogprominenz, nun zu den Redetexten. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Jürgen Roters: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Erst seit dem 21. Oktober ist das Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Köln an mich übergeben worden. Alle Weltreligionen sind in Köln zu Hause. Es ist sowohl der interkulturelle Dialog von Bedeutung als dass auch der interreligiöse Dialog. Ich freue mich, dass nach den Städten Hamburg, Nürnberg, Osnabrück, Augsburg und 2008 Regensburg nun Köln als Standort des vom Runden Tisch der Religionen veranstalteten Tages der Religionen gewählt worden ist. Im Radio und Fernsehen werden wir gewahr, dass die Begegnung von Glaubensgemeinschaften oder Religionen oft, leider, nicht nur friedlich verläuft. Auch die Debatte um die Kölner Moschee im Stadtteil Ehrenfeld hat uns deutlich gemacht, dass es bis zu einem gleichberechtigten Miteinander der Religionen, wie es eigentlich gegeben sein sollte, noch ein weiter Weg ist. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Wir in Köln sind stolz auf den Kampf gegen Rechts. Wir sehen die muslimischen Verbände, wie sie sich öffnen und sollten diesen guten Prozess der Öffnung bestärken. Wir bekennen die Achtung der Menschenrechte und die Achtung des religiösen Bekenntnisses des jeweils anderen. Oft wird die Frage nach den Integrationsversäumnissen laut. Schritte auf dem richtigen Weg waren die verschiedenen Integrationsgipfel und die Treffen der Islamkonferenz. Ich finde es toll, dass Integrationsminister Laschet sich mit dem Islamischen Religionsunterricht befasst. Die Aufgabe der Religionsgemeinschaften ist es, beim Integrationsprozess mitzuarbeiten und die Chancen zu befördern, die im Mitgestalten und Mitentscheiden liegen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Doch dürfen wir die Menschen nicht allein über ihre Religionszugehörigkeit, nicht allein über ihren Glauben definieren! Wenn wir das täten, würden wir uns dem verschließen, was uns verbindet. Die Runden Tische der Religionen setzen auf Toleranz und Akzeptanz, sie bereiten den Boden für verlässliche Kommunikation. Diese Basis schafft Vertrauen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Wir in Köln haben das Glück, dass jede Religionsgemeinschaft hier zu Hause ist. Das Gemeinsame ist zugleich das Vielfältige als die Aufgabe Kölns, eine Stadt der Vielfalt zu sein und eine Kultur der Toleranz zu leben. Menschen haben unterschiedliche Bedürfnisse und bringen unterschiedliche Voraussetzungen mit. Unsere Aufgabe, die unsere Aufmerksamkeit verlangt, ist es, diese unterschiedlichen Bedürfnisse anzuerkennen. Vielen Dank. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Soweit Roters. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Bekir Alboga: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Sehr geehrter Herr Minister Laschet, sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Roters, sehr geehrte Damen und Herren Vertreterinnen und Vertreter der Religionsgemeinschaften, sehr geehrte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von der Presse, meine Damen und Herren, </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> wir leben in einem Zeitalter gewachsener kriegerischer Auseinandersetzungen, gestiegener ökonomischer und ökologischer Ausbeutung des Planeten und recht hemmungsloser Ausplünderung der natürlichen Ressourcen. Angesichts dieser Schwierigkeiten und Spannungen wird Gottergebenheit zum Lebensauftrag, der allein eine humane Politik mit dem Ziel der Versöhnung der Zivilisationen erstreben und garantieren kann. Das wäre wahrer Dienst an der Menschheit. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Bezeichnend ist die Pluralform: Zivilisationen. Wir sollten widersprechen, denn Weltbürger, universell denkende Menschenrechtler benötigen genau eine Zivilisation. Man fühlt sich an die die Pluralform in »Allianz der Zivilisationen, AoC« (Alliance of Civilizations), erinnert, jene schariafreundliche Initiative der Vereinten Nationen unter Schirmherrschaft von Ban Ki-moon. Die AoC wurde vom Islamisten und Nationalisten Recep Tayyip Erdoğan gemeinsam mit dem spanischen Politiker José Luis Rodríguez Zapatero ins Leben gerufen. In den Beraterstab der AoC bat man den iranischen Theofaschisten Khātamī. Toleranz für den Plural also, für die Mehrzahl gewaltiger Kollektive. Derartige Höflichkeit könnte in der Tat die Sollbruchstelle der kulturellen Moderne hinein ins Millet-System sein. Alboğa weiter: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Der Religionsphilosoph Peter L. Berger entwickelte hier das Gleichnis vom Sinn garantierenden Nomos, der uns in den, wie er es nannte, ungeheuren Weiten der Sinnlosigkeit, die er sogar mit einem Dschungel verglich, einen Bezugsrahmen setze und den zu kultivieren dem Menschen eine Lebensweise und Gesellschaft gestatte, die allein es vermag, dem Individuum Sinn zu verleihen (29). </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Unsere unumgängliche Aufgabe ist das Gelingen des Miteinanders aller Lebewesen und Menschen. Mehr als eine Milliarde Menschen leiden Hunger – weniger Geldausgaben für Waffen könnte sie retten. Wo liegt der Ausweg, was ist unsere Chance? Die Menschheit wolle, statt nur die eigenreligiöse Wahrheit zu sehen, doch als gesamte Menschheit solidarisch kooperieren, wie mit einer Stimme denken, reden und handeln. Dieses positive Denken und Handeln ist es, was wir den heiligen Schriften entnehmen können, und das ist eine ganz andere Herangehensweise an die verehrten Texte als diejenige des Fundamentalismus. Der Prophet Mohammed, Friede und Segen seien auf ihm, sprach: Keiner ist gläubig, solange er das nicht für andere liebt, was er für sich selbst liebt. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Meine Damen und Herren, ich danke Ihnen, dass ich hier im Rathaussaal heute Abend zu Ihnen sprechen durfte. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Soweit Alboğa. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Der von Alboğa soeben verwendete, bei al-Buḫārī und Muslim (Muslim ibn al-Ḥağğāğ an-Naysābūrī) überlieferte Ausspruch des Propheten (ḥadīṯ) stammt oft aus dem so genannten Buch der Vierzig Hadithe (al-kitāb al-arba&#703;īn bzw. al-arba&#703;īn an-nawawiyya) des Yaḥyā bin Šaraf ad-Dīn an-Nawawī (1233 &#8211; 1278), wo es im dreizehnten Hadith heißt: Keiner von euch ist ein Gläubiger, solange er nicht seinem Bruder wünscht, was er sich selber wünscht. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Der an Naivität kaum übertreffliche Optimist oder auch aggressiv-herrschsüchtige Friedensstifter Hans Küng hat diesen universalistisch anmutenden Vers in sein Buch »Projekt Weltethos« (1990) einfließen lassen. Herrn Küng geht es allen Ernstes um den Weltfrieden, ein löbliches Tun. Was leider eine unstatthafte Verkitschung der kulturrassistischen islamrechtlichen Dhimmitude (ḏimma) ist, die zu vervollkommnen eben auch al-Buḫārī und an-Nawawī bestrebt waren und in der es in Saudi-Arabien oder im Iran bis heute darum geht, ethnoreligiöse Kollektive bewusst verschiedenstufig zu privilegieren sprich abgestuft zu entrechten. Für Hadith Nummer 13 aus besagtem Büchlein schwärmt die der radikalen, um 1975 im spanischen Granada gegründeten Murābiṭūn-Bewegung (30) nahe stehende »Islamische Gemeinschaft in Deutschland / Weimar Institut« in ihrer Islamischen Zeitung (IZ) (31). Ein weiterer Verwender dieses islamischen Prophetenwortes ist Islamist Aḥmad von Denffer (32). </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Durch die ökumenischen Dialogfreunde in Köln 2009 oder München 2010 wird beinahe suchtartig und sehr wirklichkeitsblind ein absolut reziprokes Gönnen universeller Menschenrechte auch in den Islam hinein interpretiert. Nach der Maßgabe der šarī&#703;a aber ist mit dem Wort des an-Nawawī das Zubilligen von einem einzigen diskriminierenden Gesetz gemeint, von einem einerseits einheitlichen und andererseits weltweit geplanten Apartheidsstaat der haqq Allāh (Allahkratie), insofern allerdings gleich zweifach universell. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Aḥmad von Denffer wird den frommen an-Nawawī keineswegs falsch, keineswegs gleichheitsfeministisch und Apostaten gleichbehandelnd verstanden haben, als er mit Amir Zaidan, das ist der mittlerweile in Wien lebende Islamisierer mit der widerlich reaktionären Kamel-Fatwa, islamische (&#8220;Sinn stiftende&#8221;, Alboğa 2009) Sprüche, darunter auch einige von an-Nawawī, zu einem erbaulichen Büchlein versammeln ließ mit dem Titel: »Scharia – Der Weg zu Gott«, erschienen im Verlag Islamisches Zentrum München also in der Druckerei der bibliophilen deutschen Muslimbrüder. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Der nächste Redner betritt die Bühne, der Integrationsminister. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Armin Laschet: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Guten Abend meine sehr verehrten Damen und Herren, ich darf Ihnen die Grüße meines Oberbürgermeisters übermitteln. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Diese Stadt ist weit bekannt als »Dat Hillije Kölle«. Bereits im 12. Jahrhundert sind die Gebeine der heiligen Ursula nach Köln verbracht worden, eine Heilige, die seit 1642 große Verehrung genießt. Köln ist katholischer Baugrund, aber: Köln ist die Heimat für 120 Religionen oder Glaubensgruppen, Köln ist katholisch – und multireligiös. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Es wäre wenig taktvoll, alle Nichtkatholiken unter die pauschalisierten Multireligiösen zu subsumieren. Alarmierender, dass die säkulare Bürgergesellschaft jetzt wie abgeschafft erscheint. Werden die ihren Göttern und geistlichen Eliten unterworfenen Kölner künftig nicht länger in Rathäusern und Gerichtssälen vertreten werden, sondern durch interreligiöse Konvente oder Runde Tische der Religionen? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Armin Laschet weiter: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Der Kölner Dom beispielsweise ist unter den preußischen Königen vollendet worden. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Seit dem Jahr 321 ist das Judentum in dieser Stadt nachweisbar, fast so lange wie das Bistum Köln, das acht Jahre eher, 313 gestiftet wurde. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Konrad Adenauer war vormals Oberbürgermeister von Köln und hat sich für den Wiederaufbau der im Nationalsozialismus zerstörten Synagoge in der Roonstraße eingesetzt. Das dritte zentrale Bauwerk der Abrahamsreligionen ist, nach Dom und Synagoge, nun die Zentralmoschee in Köln-Ehrenfeld, Bauherr ist die DITIB. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Als sich Rechtsradikale gegen den Moscheebau einsetzen wollten, da haben alle Kölner zusammengehalten. Das ist vermutlich das erste Mal in der deutschen Geschichte, dass die Bevölkerung einer ganzen Stadt ihre Muslime schützt, damit diese sich einen würdigen Ort der Gottesverehrung erschaffen können, ein ermutigendes Beispiel, von dem alle Menschen in Deutschland profitieren können. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Wir sehen hierbei, wie wichtig die Bedeutung der Religionen ist, von Religionen, die für Offenheit und Respekt stehen. Der interreligiöse Dialog ersetzt dabei die Integrationsarbeit nicht, begleitet sie aber. Daraus ergibt sich zweierlei: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> a) man kann keine Integration ohne Religion machen, und </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> b) man wird lediglich über Religionsdialoge keine Integrationsarbeit, keine Integrationspolitik machen können. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Beide, die Religion im Singular und die Religionen im Plural ist beziehungsweise sind wichtig. Da gibt es etwa den theologischen Dialog, wie er sich nach der Papstrede in Regensburg entfaltet hat. 38 islamische Gelehrte antworteten dem Papst, aus meiner Sicht ein Meilenstein. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Damit wurde der Dialog aber erst eingeleitet, denn 138 islamische Gelehrte brachten sich mit einem sehr wichtigen Dokument in den Dialog ein. Dabei haben wir in Deutschland und von der christlichen Seite immense Probleme, denn vieles, was für einen starken Dialog nötig wäre, ist bei uns in Deutschland verloren gegangen. Im Bistum Essen etwa mussten neunzig Kirchen seit 2007 verkauft werden, ich wiederhole, neunzig Kirchen, seit 2007, woran nun wirklich nicht die Muslime schuld sind. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Ich habe noch nie so viele Einladungen zum Iftar-Essen bekommen wie in diesem Jahr. Das sind äußerst interessante, vielfältig besuchte Abende, oft sind 50 % der Gäste Nichtmuslime. In dem Grundsatz des religiösen Fastens entdecken wir ja viele Parallelen mit dem Christentum: auch bei uns gibt es eine Zeit des Verzichts, eine Zeit der Rücksicht auf die Armen. Christen und Muslime haben die wichtige Aufgabe, über das Gemeinsame zu reden, nicht über das Trennende. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Iftar beeindruckt mich, wir müssen respektieren, was anderen heilig ist. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Heiliger Apostatenmord, Ehebrecherinnensteinigung oder heiliges Handabhacken? Mit körperlicher Gewalt aufgezwungene oder mit der Angst vor der Höllenqual andressierte Kopftücher und sonstige &#8220;die Keuschheit wahrende&#8221; Bedeckungen? Zehnjährige Ehefrauen und geheiligt zwangsverheiratende Väter? Herr Laschet, derlei Scharia genannte Barbarei gehört für mich als Sozialarbeiter ebenfalls zum islamischen Fastenbrechen des ifṭār, und diese Relikte aus dem Mittelalter möchte ich ganz und gar nicht respektieren. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Oft ist, die geplante Moschee in Köln-Ehrenfeld betreffend, von Parallelwelt die Rede gewesen, die Muslime würden sich dort mit eigenen Läden versorgen, im Moscheebereich einen eigenen Bäcker und eigene Teestuben haben. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Genau, die schotten sich ab. Apartheid in Köln, um die Begegnung mit den dämonisch ekligen Unreinen und ihrer verruchten Lebensweise vermeiden. Dann der Aufbau von Scharia-Ausbildung und Schariarechtssprechung, anfangs als Erziehungsberatung, Streitschlichtung, Koranschule oder Konfliktberatung daherkommend, anschließend, bereits jetzt, das Abschließen der verlässlich Frauenen diskriminierenden, im übrigen keine Rechtssicherheit bietenden Imam-Ehen, dann rasch veritable, zunächst inoffizielle Scharia-Gerichte. Großbritannien, so wurde im Juni 2009 bekannt, hat von dieser »Islamic Justice behind closed doors«, dieser Islamischen Rechtssprechung hinter verschlossenen Türen siebzehn mal mehr als gedacht, nämlich fünfundachtzig Orte der zumeist illegalen Rechtssprechung (33). Minister Laschet schweigt zu dieser rückwärtsgewandten Innovation, diesem Fortschritt ins Mittelalter oder hat von der šarī&#703;a nach wie vor keine Ahnung. Man bemerke: Das Wort Scharia verwendet Laschet ganz bewusst nie. Unser Integrationsminister weiter: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Was sollen wir Kölner dazu sagen, ist der Katholische Kinderkarten und das katholische Alten-Café an der Kirchengemeinde nicht auch eine Parallelwelt? Was soll gerade ich dazu sagen, der ich in einem katholischen Krankenhaus geboren worden bin, eine Katholische Grundschule besucht habe, in einer Katholischen Studentenverbindung, einer nichtschlagenden, war und mein Konto bei der katholischen Pax-Bank führe? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Viele Signale beginne ich mit anderen Augen zu sehen. Beispielsweise hörte ich 2008 die Nachricht: Es fasten weniger Muslime im Ramadan. Ich muss mich aber genauer fragen: Ist das integrationspolitisch jetzt eine gute oder eine schlechte Nachricht? Soll ich etwa denken: &#8220;Gottseidank sind die Muslime nicht gläubig?&#8221; </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Der Dialog zwischen dem Staat und den Religionsgemeinschaften ist ein altes Thema. Das betrifft auch den Islam. Aber bitte, wie lange haben wir gebraucht? Da gab es den Bismarckschen Kulturkampf und das Vorurteil in Berlin: Die Rheinländer sind keine richtigen Deutschen, die stehen dem Papst in Rom näher als dem Kaiser in Berlin. Da ist jetzt der Islam! </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Unverzichtbar ist, dass die Religionsgemeinschaft, welche auch immer, unser Grundgesetz anerkennt, unsere Werteordnung. Darüber hinaus ist es notwendig, die Religion offensiv zu vertreten! Wir brauchen kein überkorrektes, übervorsichtiges &#8220;Season&#8217;s Greetings&#8221;, nein, auf unseren Postkarten darf sehr selbstbewusst &#8220;Merry Christmas&#8221; oder &#8220;Frohe Weihnachten&#8221; stehen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Wie Staat und Religionen aufeinander bezogen sind, kann uns vielleicht der Philosoph Habermas sagen, der anlässlich seiner Rede zur Entgegennahme des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels (2001) betonte, dass moderne Gesellschaften auf das Fortbestehen ihrer religiösen Sinnsysteme angewiesen sind, der Philosoph sprach von vorpolitischen Ressourcen. Hilfreich ist sicherlich auch das berühmte Böckenförde-Theorem, nach dem der freiheitlich-säkulare Staat von Voraussetzungen lebt, die er selbst nicht schaffen kann. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Bei Zeus! Im Namen der Kulturpädagogik und der heiltherapeutischen psychischen Ganzheit ruft Laschet die Fetische und Stammesgötter herbei. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Respekt vor den Anderen, Respekt vor den Alten, Respekt vor den Schwachen, das lässt sich nicht verordnen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Hat Allahgott auch gar nicht vor. Der steinigt den Glaubensschwachen, zwangsverheiratet die lesbische Tochter und lehrt mit der Charta der Ḥamās den Hass auf die Juden, Artikel 7: »Die Stunde des Gerichtes wird nicht kommen, bevor Muslime nicht die Juden bekämpfen und töten, so dass sich die Juden hinter Bäumen und Steinen verstecken und jeder Baum und Stein wird sagen: &#8216;Oh Muslim, oh Diener Allahs, ein Jude ist hinter mir, komm und töte ihn!&#8217;«, mein lieber Herr Laschet, so integrieren Sie doch. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Unter den marokkanisch- oder türkeistämmigen, regelmäßig unter oft schwerer körperlicher Misshandlung aufgewachsenen Jungen bedeutet die einem jeden Jugendarbeiter gegenüber erhobene Forderung nach &#8216;Respekt&#8217; nichts anderes als &#8216;praktiziertes Mobbing, genüsslich verursachtes Entsetzen&#8217;. Dort, wo Armin Laschet nicht mehr hinkommt, in den Vierteln, wo der ḥiǧāb und die burqa, die Aussage also: &#8220;Ich habe einen männlichen Besitzer&#8221;, die akzeptierte (schariatreue) Frau von der echten oder erklärten türkischen Nutte oder kulturbedingt sittenlosen deutschen Schlampe unterscheidet, in Straßenzügen, wo es innerhalb von zehn Jahren schon einen, zwei oder drei Ehrenmorde gegeben hat und die Importbräute ebenso alltäglich sind wie die in den Sommerferien in der Türkei verschwindenden Schülerinnen, da heißt &#8220;Ich will Respekt&#8221; nichts anderes als &#8220;Ich will, dass du Angst vor mir hast!&#8221; </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Diese Viertel liegen durchaus auch in Duisburg-Marxloh und Köln-Ehrenfeld, und was die Schariamaschinen namens Großmoschee dort bewirken, wird sich erst noch zeigen. Der Grundstein für die DITIB-Moschee ist seit wenigen Tagen gelegt – die aus dem Mai 2007 stammende Aussage von Ralph Giordano trifft die Sache bis heute gründlich: »Stoppt den Bau dieser Moschee. Es ist ein falsches Signal. Wahr ist, dass die Integration der muslimischen Minderheit in Deutschland gescheitert ist (34)«. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Laschet und Schäuble sind bereits jetzt zu ängstlich oder gerissen genug oder beides, uns auf die Grundrechtswidrigkeit des Menschenbildes des Islam hinzuweisen. Zu feige, die Doktrin des orthodoxen sprich revolutionären Islam, der so genannte Islamismus ist lediglich seine Modifikation, anzusprechen. Die an Allahs Recht orientierten Imame der Millî-Görüş, des VIKZ oder von der DITIB werden unseren Integrationsministern und nichtmuslimischen Islambeauftragten diese Arbeit ebenso wenig übernehmen wie der staatsislamische Schatten Allahs auf türkischer Erde, der an der Scharia orientierte Ali Bardakoğlu (35). Wenn sich Laschet vielleicht auch noch keine priesterlichen Kompetenzen anmaßt, so spielt er sich hier doch zum Religionspsychologen und Religionspädagogen auf. In einem der Wissenschaft verpflichteten Denken aber ist unser Integrationsminister als Psychologe oder Pädagoge inkompetent. Doch Laschet lässt nicht locker: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Wir Deutschen haben Familien die nicht mehr wissen, was Erziehung ist, was Form ist. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Stimmt. Die türkeistämmigen Neo-Rheinländer und Neo-Westfalen oft nicht viel anders. Will Laschet, dass die dekadenten Ur-Deutschen jetzt die angeblich bewundernswerten türkischen oder kurdischen Familienmodelle übernehmen? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Es müssen bald wieder mehr Kinder werden, die zu Sankt Martin in unserer Straße singen, nicht nur zwei. Es sollten weniger Kinder sein, die bei Halloween mitmachen, nicht zehn, wie heute. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Jawoll, singen für das Abendland und den Islam! Dass alles Brauchtum unserer (begrenzten) Hingabe und Pflege bedarf, ist den meisten Schariakritikern klar. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Was hatten wir für eine religiös begründete, gruppenbezogene Trennung? Ich erinnere mich an das protestantische Kind, dass zwar zur Fronleichnamsprozession die Straße mit schmücken durfte, aber an der Prozession teilnehmen durfte es nicht. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Wir im Okzident waren also auch mal böse. Herr Integrationsminister, möchten Sie uns etwas zur Abmeldung so genannter &#8220;muslimischer Kinder&#8221; vom Schwimmunterricht, Sexualkundeunterricht und von der Klassenfahrt sagen? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Mit dem Islam wird es ungleich schwieriger werden, doch bin ich mir sicher, dass wir es schaffen werden. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 220.000 jüdische Menschen sind nach Deutschland gekommen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Wie bitte, sollen sich die Juden an Stelle der Muslime integrieren? Die Zuzüge der jüdischen Kontingentflüchtlinge sind von 1996 bis 2000 von 12.000 auf 6.800 Personen im Jahr gefallen (BMI, 30.04.2004). Besagten uns hoch willkommenen Juden brüllen, sofern der Mann seinen breitkrempigen schwarzen Hut oder seine Kippa trägt, meine türkeistämmigen Nachbarskinder &#8220;Scheißjude, Scheißjude!&#8221; über den Marktplatz hinterher, ein Ruf, der hier seit siebzig Jahren nicht ertönt ist. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Wir dürfen Integrationsdefizite nicht mit der Religion verknüpfen. Wenn einmal muslimische Zuwanderer nicht integriert sind, dann ist das nicht religiös bedingt, sondern sozial, da die Osteuropäer nahezu alle aus der Mittelschicht stammten, die Türken jedoch aus der bildungsfernen Landarbeiterschaft. Nehmen wir die Latinos in den USA, die sind auch oft schlecht integriert, doch niemand käme auf die Idee, zu sagen, die Ursache dafür sei das Katholische. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Die BRD hat nur dann die Chance auf eine friedvolle Zukunft, wenn und solange der Glaube an den für Muslime, Christen und Juden gemeinsamen Gott erkannt und gelebt wird. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Profi Laschet betreibt Götterverschmelzung. So ein Schwachsinn! Der Gott des Neuen Testaments oder der Gott der jüdischen Bibel, des Tanach, ist nicht derjenige von Koran und Hadithen. Gleichzeitig schwingt hier Erpressung mit: Ohne eure sofortige Wertschätzung dem Allahgott und dem Scharia-Islam gegenüber wird es hier Krieg geben, eine Meinung, die wir auch deshalb nicht zu teilen brauchen, weil in Deutschland Religionsfreiheit längst besteht und es zur gelingenden Integration darum geht, das unter orthodoxen Muslimen mit einiger Brutalität durchgesetzte Schariagesetz abzulegen, jedenfalls überall dort, wo es gegen die Verfassung verstößt, also an seinen meisten Stellen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> In diesem Sinne wünsche ich der Arbeit des Rundes Tisches der Religionen auch weiterhin ein erfolgreiches Arbeiten und darf auf einen Satz aus der Kölner Friedensverpflichtung vom Oktober 2006 hinweisen, welcher lautet: »Wir verpflichten uns mit unserer Unterschrift, zum Frieden in der Stadt beizutragen und das im Alltag und 365 Tage im Jahr und alle Jahre«. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Soweit Armin Laschet. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Man war &#8216;gebrieft&#8217; und verdient schließlich bares Geld mit dem Dialogbetreiben, daher kann auf Widergabe der sich anschließenden, papageienhaft nachgeplapperten Floskelsammlung namens Podiumsdiskussion weitgehend verzichtet werden. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Rasant kratzte Bischof Jaschke die Kurve vom Schrei nach seinem ertrinkenden Gott bis hin zum Glaubensbekenntnis, Frontkämpfer der Scharialehre im Klassenzimmer staatlicher Schulen zu sein: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Gott darf nicht untergehen! Die Moral darf nicht untergehen: Was ist gut?! Was ist böse?! Mit Zwang allerdings kann man nichts glauben. Ich will den Islamischen Religionsunterricht! </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Soweit Jaschke, gleich da drüben ist der Rettungsschwimmer. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Bekir Alboğa: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Der Islam ist in der Tat eine Herausforderung für diese Gesellschaft – aber eine positive! Wir Muslime ermuntern die Juden und Christen, ihren Glauben ernster zu nehmen. Wir möchten als ein würdiger Teil der Gesellschaft verstanden werden. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Wir brauchen Lehrstühle für Islamische Theologie. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Wir Muslime zahlen GEZ, aber können im Fernsehen nicht sprechen. Wir möchten die Partizipation erreichen – und dazu sind wir bereit, jeden positiven Beitrag zu leisten. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Ich bin ein Mensch, der gerne und mit Genuss Türkisch, der gerne und mit Genuss Arabisch und der gerne und mit Genuss Deutsch spricht. Soweit ich meine Identität behalten kann, ist Integration in Ordnung. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Alboğa sagt damit ungefähr: ihr vernachlässigt eure Religionspflichten, zugleich entwürdigt ihr uns! Ihr diskriminiert die muslimischen Steuerzahler! Und, fast wörtlich: Wenn ihr mich so lasst wie ich bin, akzeptiere ich die Integration! Gerade das letzte Ansinnen müssen wir zurückweisen, solange auch in Europa islamische Geistliche es für ihre &#8220;Identität&#8221; halten, im Namen der Religionsfreiheit die Forderung »opening the way for the Muslim law to be recognized in matters of personal status such as the Family Law« zu erheben. Zumindest dem Großmufti Cerić ist zu sagen: Sie dürfen sich womöglich in Mitteleuropa ansiedeln, doch ihre &#8220;Identität&#8221; (Alboğa) als Streiter für den Gottesstaat müssen Sie ablegen. Entsprechend haben wir das durch namhafte deutsche Pädagoginnen oder Soziologinnen betriebene Verharmlosen der Braut im Kindesalter, der Cousinenehe und der arrangierten Ehe sprich Zwangsehe zurückzuweisen (36), (37), ähnliches gilt für das Lehrerinnenkopftuch, den Gesichtsschleier im Rathaus und einiges mehr. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Auch die erbrechtlichen oder frauenpolitischen Verfügungen der auf Ewigkeit angelegten Scharia sind vom Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland (Artikel 4 Religionsfreiheit) nicht gedeckt. Die schafiitische FGM ist in der kulturellen Moderne kein Herstellen der für das gültige Gebet unverzichtbaren rituellen Reinheit (38), sondern juristisch schlicht Körperverletzung und psychologisch einzuordnen als sexualmagische, dem Begriff der ekklesiogenen Neurose vergleichbare &#8216;islamogene Neurose&#8217;. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Sehr geehrte Herren Alboğa und Laschet, das westliche Europa hat eine durchaus brauchbare Rechtssprechung und keinen Bedarf am Aufbau einer zweiten, im Namen der Religionsfreiheit implementierten Ebene gerichtlicher Struktur, in der das Islamische Fallrecht aus der ewigen Quelle der šarī&#703;a permanent neue, Frauen entrechtende und kulturrassistisch orientierte Urteile schöpft. Die politisch realisierte (juristisch implementierte) šarī&#703;a strebt nach Kohärenz. Eine halbes Islamisches Recht oder eine gezähmte Scharia wird es auf Dauer nicht geben können, wie die oftmals bürgerkriegsähnlichen Situationen in Staaten wie Nigeria, Algerien, Ägypten, Somalia, Irak, Afghanistan, Pakistan und Indonesien belegen, mittlerweile sogar in Thailand und auf den Philippinen. Den Säkularen unter den Muslimen in aller Welt sowie den (beispielsweise deutschen) Ex-Muslimen haben wir dabei nicht in den Rücken zu fallen, auch nicht als Imam oder Integrationsminister. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Was am 12.11.2009 mit Armin Laschet und den Freunden der Freunde der Millî Görüş und der Muslimbruderschaft im Kölner Rathaus veranstaltet wurde, wird nicht in Richtung der notwendigen Integration zielen können. Integration bedarf der theoretischen Rechtseinheitlichkeit für alle Staatsbürger und ist praktisch auf die tatsächliche Zugänglichkeit der Grundrechte auch für Töchter traditionell oder revolutionär-gegenmodern geprägter muslimischer Großfamilien angewiesen, nicht zuletzt bedeutet das die praktikable Möglichkeit der Flucht in eine schariafreie Zone namens Frauenhaus, Frauenberatungsstelle, Arztpraxis, Polizeistation oder Gerichtssaal. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Was rund um den Tag der Religionen 2009 in Köln veranstaltet wurde, zielt leider eher in die Richtung der von den Islamisten gewünschten Rechtsverschiedenheit und abgeschotteten Gegengesellschaft. Einer Gegenmoderne und Gegendemokratie, die sich hinter Schariagrundsätzen wie der geheiligten Meidung der Nichtmuslime und ihrer Verhaltensweisen (nach dem Grundsatz al-walā&#703; wal-barā&#703;a) versteckt und immer wieder hinter dem Verschleiern des weiblichen Körpers, etwas irreführend Kopftuchkonflikt genannt. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Kann auch in Toronto, Sydney, Marseille oder Amsterdam eine Zerlegung der Bevölkerung stattfinden nach dem islampolitisch erwünschten Staatsverständnis vergangener, südasiatischer Jahrzehnte? Mit den Worten des poetischen Theokraten der »Two-Nations Theory«, Sir Muḥammad Iqbāl: </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">»Hindus und Moslems haben verschiedene religiöse Hintergründe, haben ein anderes Alltagsleben und eine andere Literatur. Sie heiraten nicht untereinander und essen auch nicht miteinander, da sie zu zwei verschiedenen Kulturen gehören, die auf widersprüchlichen Ideen und Konzepten beruhen. […] Das Zusammenzwängen solcher Völker in einem einzigen Staat – die einen als zahlenmäßige Minderheit, die anderen als Mehrheit – muss zu wachsender Unzufriedenheit und schlussendlicher Zerstörung der Regierungsstrukturen eines solchen Staates führen (39).« </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Muḥammad Iqbāl war orthodoxer Muslim, seine Religion hat er keinesfalls falsch verstanden. Mister Iqbāl, leider auch Sir, hätte inzwischen willige europäische Helfer. Der radikale Kulturrelativist und Schweizer Anthropologe Professor Christian Giordano faselt von &#8220;kulturellen Eigenheiten&#8221; und begrüßt das Europa der rechtsungleichen Glaubensnationen als &#8220;Rechtspluralismus&#8221; (40). Der Schweizer fordert den rechtsgeschichtlichen Rückfall ins Talionsprinzip (Vergeltungsrecht). </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Le droit des royaumes barbares (41). Fort mit der (römischen; schweizerischen; bundesdeutschen) Rechtseinheitlichkeit für alle Staatsbürger, im Zeichen des Islam beglücke uns so etwas Ähnliches wie die Neuauflage der Germanischen Stammesrechte. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Die muslimische Forderung nach einem Ausstieg aus den für alle gemeinsam geltenden Rechten der Europäischen Union und der Bundesrepublik Deutschlands ist vor drei Jahren durch Jörg Lau bekannt gemacht worden. Im Internet zu finden ist sie auf einer in Bahrain, dem Wohnsitz des Herrn al-Qaradawi ansässigen Website (www.rijaset.ba) in den fünf Sprachen Englisch, Bosnisch, Arabisch, Französisch und Deutsch (333). Das dabei im Titel der Charta verwendete arabische Wort für &#8216;Erklärung&#8217; (al-i&#703;lānu), das mag unvermeidbar sein wenn auch sicherlich nicht unbewusst, ist dasjenige der AEMR, arabisch al-i&#703;lānu l-&#703;ālamīyu li-ḥuqūqi l-insān, der Allgemeine Erklärung der Menschenrechte New York 1948. Gewiss, solche Worte sind unschuldig und werden Verwendung finden müssen. Wir Kritiker des orthodoxen Islam lassen uns die Worte auch nicht von den globalisierten islamischen Fundamentalisten und ihren deutschen multikulturellen Helfern aus Politik und Kirche klauen, auch nicht das Wort Glaube, al-imān, auch nicht das Wort Vertrauen, aṯ-ṯiqa, denn das Arabische soll uns ebenso kostbar bleiben wie das Deutsche oder das Weltbürgerliche. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">In Berlin nennt sich ein radikalislamischer Verein nach dem im AEMR unvermeidbaren Wort &#8216;Mensch&#8217; (insān), der INSSAN e. V., zu dem die Islamische Föderation Berlin (IFB) um politreligiöse Aktivisten wie Burhan Kesici und Emel Abidin Algan (Tochter von Muslimbruder Dr. Yusuf Zeynel Abidin) wenig Berührungsängste haben. Kesici schließlich war am 12.11.2009 Gast beim gewählten Oberbürgermeister in der spätherbstlichen Domstadt. Auch ein nachhaltig säkularer Islam müsste, sofern er das Arabische verwendet, von i&#703;lān, ḥuqūq und insān sprechen dürfen, die Worte Erklärung, Rechte und Mensch verwenden. Solange aber mit der Forderung nach einer anhand  von den Rechten Gottes, den &#8220;Gottesrechten&#8221; (ḥuqūq Allāh) aufgebauten Gesellschaftsordnung kein anderer Islam als der derjenige der seit acht oder neun Jahrhunderten totalitär und total verfestigten kulturrassistischen und Frauen entrechtenden Scharia gemeint ist (42), solange das Wort ḥaqq beziehungsweise ḥuqūq ebenso &#8216;Recht, Rechte&#8217; wie auch &#8216;Wahrheit, Wirklichkeit, Letztgültigkeit und Islamoffenbarung&#8217; meint, dürfen wir uns nicht (&#8220;interkulturell&#8221;) blenden lassen, wenn wir Deutschlands legalistisch aktive Muslime beispielsweise von &#8220;das Kopftuchverbot für Lehrerinnen ist ungerecht&#8221; jammern hören, wenn Gerechtigkeit also nichts anderes bedeuten soll als Schariakonformität. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Zur Kopftuchdressur und Kopftuchpflicht, es geht um den Hidschab (ḥiǧāb), hat der Präsident des Verfassungsgerichtshofs und des Oberverwaltungsgerichts des Landes Nordrhein-Westfalen, Michael Bertrams, im September 2009 Wichtiges gesagt: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 40pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> »[Islam und islamisches Recht] weisen der Frau in nahezu allen Lebensbereichen einen niedrigeren Rang zu als dem Mann. … Eine muslimische Lehrerin, die auf dem Tragen des islamischen Kopftuchs beharrt, bekennt sich deshalb nicht ohne Vorbehalt und widerspruchsfrei zu unserer Verfassung und unseren Werten (43).« </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Die Scharia, der orthodoxe Gesetzesislam ist verfassungswidrig – und Hans-Jochen Jaschke, Franz Brendle oder Armin Laschet ist das völlig gleichgültig. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Aus einer Perspektive der gewünschten nachhaltigen Rechtseinheitlichkeit im Personenstandsrecht, namentlich im Heirats- und Familienrecht (walī muǧbir, neun- oder zehnjährige Ehefrauen, Polygamie, Verstoßung der Ehefrau) und im Aufenthaltsbestimmungsrecht (Kinder gehören dem Vater), aber auch aus der Sicht der universellen Menschenrechte und der von ihnen abgeleiteten deutschen Grundrechte selbst für Frauen und Islamapostaten war die Veranstaltung am 12.11.2009 in der Piazzetta des Historischen Rathauses der Stadt Köln nicht lediglich eine riesengroße Dummheit, sondern bereits eine kleine Katastrophe. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Munir D. Ahmed hat den qur&#702;ān nicht falsch verstanden: &#8220;Der Koran … läßt rechtliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern zum Nachteil von Frauen zu (44)&#8221;. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Es geht um Aufstand. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Die säkulare Demokratie plane gegen derlei interreligiös-dialogisches Treiben den rebellischen eigenen AUFstand im Sinne der weltberühmten, genau ein Jahrhundert früher als das verteidigenswerte Grundgesetz niedergelegte Schrift »Resistance to Government (1849)«. Der später als »Civil Disobedience« nachgedruckte Essay von Henry David Thoreau ist in Deutschland als »Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat« bekannt geworden. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Der amerikanische Gesellschaftskritiker, Pädagoge und Humanist Thoreau hat damit jenen Begriff vom Zivilen Ungehorsam geprägt, auf den es für Europa jetzt ankommt, um die heranschleichende Zerspaltung der europäischen und bundesdeutschen Staatsbürger in rechtsverschiedene Religionskollektive erfolgreich abzuwenden, die von den englischen Islamisierungsmaschinerien namens »Council of Faiths« (45), (46), (47) und ihrem deutschen Pendant »Tag der Religionen« oder »Runder Tisch der Religionen« ausgeht. Nach Köln war John Smith vom »Council of Faiths« persönlich eingeladen worden und wurde explizit als beispielhaft gelobt – Großbritannien hat 85 Schariagerichte. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Katholische Priester und evangelische Pfarrer seien aufgerufen, islamverharmlosende &#8220;abrahamische Dialogforen&#8221; und interreligiöse Gespräche im Geiste von Annemarie Schimmel (†), Rheinhard Kirste, Thomas Lemmen, Melanie Miehl und Dorothee Schaper nach Möglichkeit zu boykottieren. Christliche Theologiestudenten und islamische Endverbraucher seien ermuntert, sich mit der Grundrechtswidrigkeit, schwarzen Pädagogik (Rutschky) und kulturellen Gegenmoderne der Schariagesetzlichkeit zu befassen (43). </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Es geht um Abstand. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Jeder muslimisch empfindende Mitbürger halte zu Figuren wie Kesici, Alboğa und Köhler ABstand und bete gemeinsam, sofern er überhaupt gemeinsam beten möchte, mit solchen säkularen Muslimen, wie sie Bassam Tibi oder Necla Kelek längst würdig vertreten. Wer als Kind oder Jugendlicher in eine Koranschule oder Moschee gehen muss, sollte nicht alles glauben, was ihm da erzählt wird – Entsprechendes sagen wir schließlich auch jungen Zeugen Jehovas oder fundamentalistisch-christlichen Kreationisten. Fundamentalismus ist nicht angeboren, beispielsweise gibt es auch kein Kopftuch-Gen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Es geht um Verstand und Anstand. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Politikern wie Laschet oder Roters sei zugerufen: Was fehlt euch denn, habt ihr keinen VERstand oder keinen ANstand? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 120pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Jacques Auvergne </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (1) Wird hier ein in Gründung befindliches Millet-System Bundesrepublik Deutschland christlich-ökumenisch bejubelt? Kirchentag 2010 soll die in Köln betriebene Schariaverharmlosung (12.11.2009) „begeistert und tolerant“ fortsetzen </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.domradio.de/aktuell/artikel_58484.html">http://www.domradio.de/aktuell/artikel_58484.html </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (2) Petersburg Declaration. Secular Islam Summit: »We insist upon the separation of religion from state and the observance of universal human rights…. We are believers, doubters, and unbelievers, brought together by a great struggle, not between the West and Islam, but between the free and the unfree.« </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.centerforinquiry.net/isis">http://www.centerforinquiry.net/isis </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (3) Geheiligten Sex nur mit der Ehefrau, gerne auch dreizehnjährigen oder zehnjährigen Ehefrau. Gilt Allahs multikulturelles und multireligiöses Recht dank Armin Laschet und Jürgen Roters demnächst auch in Köln am Rhein? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> RIYADH – Abdul Aziz Aal Al-Sheikh, Grand Mufti of the Kingdom, has said girls as young as 10 years old can be married. … &#8220;We hear often in the media about the marriage of minors. We must know that Shariah law is not unjust for women,&#8221; Aal-Al-Sheikh was quoted as saying. &#8220;If it is said that a woman below 15 cannot be married, that is wrong. If a girl exceeds 10 or 12 then she is eligible for marriage, and whoever thinks she is too young, then he or she is wrong and has done her an injustice.&#8221; </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.saudigazette.com.sa/index.cfm?method=home.regcon&#38;contentID=2009011526744">http://www.saudigazette.com.sa/index.cfm?method=home.regcon&#38;contentID=2009011526744 </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (4) Islam ist Zwangsverheiratung, Wali Mudschbir </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> wali mujbir: Familienministerium Malaysia </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> »1. Is consent from the bride required before a marriage can be carried out? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Yes, consent from the bride is required for any marriage. For a woman who has never been married before (virgin), the consent comes from her Wali Mujbir (guardian) </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 2. Can a virgin girl be forced to enter into a marriage without her consent by the Wali Mujbir? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> A virgin girl can be entered into a marriage without her consent by the Wali Mujbir on the condition that the marriage is sekufu and the marriage will not bring dharar syarie to the bride. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 6. Who is a Wali Mujbir? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Wali Mujbir is the natural father (father by birth) or grandfather on the father’s side.« </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.kpwkm.gov.my/new_index.php?page=faq_content&#38;code=4&#38;faqtitleID=5&#38;lang=eng">http://www.kpwkm.gov.my/new_index.php?page=faq_content&#38;code=4&#38;faqtitleID=5&#38;lang=eng </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (5) Katholik, Bischof, Islamfreund: Zollitzsch </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://schroeter.wordpress.com/2008/11/13/brief-an-erzbischof-dr-zollitisch/">http://schroeter.wordpress.com/2008/11/13/brief-an-erzbischof-dr-zollitisch/ </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (6) Evangelisch, Bischöfin, Islamfreundin: Jepsen </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.igmg.de/nachrichten/artikel/bischoefin-jepsen-erklaert-solidaritaet-mit-muslimen-in-deutschland.html">http://www.igmg.de/nachrichten/artikel/bischoefin-jepsen-erklaert-solidaritaet-mit-muslimen-in-deutschland.html </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (7) Ökumenischer Kirchentag München 2010 </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://oekt2010.wordpress.com/">http://oekt2010.wordpress.com/ </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (8) Fundamentalistin Rabeya Müller aus Köln als Gastrednerin beim Evangelischen Kirchentag, Bremen 2009 </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.wir-sind-kirche.de/index.php?id=372">http://www.wir-sind-kirche.de/index.php?id=372 </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (9) Pfarrer Kirste (Intr°a) und Rabeya Müller </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://jacquesauvergne.wordpress.com/2009/02/18/098/">http://jacquesauvergne.wordpress.com/2009/02/18/098/ </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (10) Rabeya Müller bei bpb </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.bpb.de/wissen/J88F69,0,0,Expertin_Experte.html?rid=258">http://www.bpb.de/wissen/J88F69,0,0,Expertin_Experte.html?rid=258 </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (11) Imam Ucar, Bischöfin Jepsen rechtleitend </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.bild.de/BILD/hamburg/aktuell/2008/05/23/kollaps-am-grab/hg-religionsfuehrer.html">http://www.bild.de/BILD/hamburg/aktuell/2008/05/23/kollaps-am-grab/hg-religionsfuehrer.html </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (12) Von Familie hingerichtet: Morsal Obeidi </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.welt.de/vermischtes/article3212964/Staatsanwalt-erhaelt-Morddrohungen-nach-Urteil.html">http://www.welt.de/vermischtes/article3212964/Staatsanwalt-erhaelt-Morddrohungen-nach-Urteil.html </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (13) Ramazan Ucar: Tradition oft schlecht, Islam immer gut, bei Ehrenmord der Familie weniger Tradition, und einfach mehr Islam! </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.bild.de/BILD/hamburg/aktuell/2008/05/23/kollaps-am-grab/hg-religionsfuehrer.html">http://www.bild.de/BILD/hamburg/aktuell/2008/05/23/kollaps-am-grab/hg-religionsfuehrer.html </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (14) Allahs gutes Recht. Schwangere Elfjährige, aber islamrechtlich ehrbar bitte nur als Ehefrau. Integrationsminister Laschet schweigt angestrengt. Barbara Kirchner: »Zwölfjährige bekam in Zwangsehe ein Baby« </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.express.de/regional/duesseldorf/zwoelfjaehrige-bekam-in-zwangsehe-ein-baby/-/2858/705568/-/index.html">http://www.express.de/regional/duesseldorf/zwoelfjaehrige-bekam-in-zwangsehe-ein-baby/-/2858/705568/-/index.html </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Islamprinzip Kindbraut. Michael Kreutz: »In Griechenland, wo die Scharia noch gilt« </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2005/106/europa-scharia/">http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2005/106/europa-scharia/ </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Düsseldorfer Kindbraut, Gerichtsverhandlung. Katharina Rüth: »Ehefrau mit elf Jahren« </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/duesseldorf/2009/10/29/news-138750611/detail.html">http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/duesseldorf/2009/10/29/news-138750611/detail.html </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (15) Politiker Laschet trifft den Islamisten Cerić </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.chrislages.de/25cig_presse.htm">http://www.chrislages.de/25cig_presse.htm </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (16) The Global Mufti: The Phenomenon of Yusuf Al-Qaradawi (Die Herausgeber sind: Bettina Graf und Jakob Skovgaard-Petersen, bei: C Hurst &#38; Co Publishers Ltd. November 2008 </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.amazon.de/Global-Mufti-Phenomenon-Yusuf-Al-Qaradawi/dp/1850659397">http://www.amazon.de/Global-Mufti-Phenomenon-Yusuf-Al-Qaradawi/dp/1850659397 </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (17) Die Scharia ist verfassungswidrig. Richter Bertrams zum Islam und zum islamischen Recht: &#8220;Sie weisen der Frau in nahezu allen Lebensbereichen einen niedrigeren Rang zu als dem Mann. … Eine muslimische Lehrerin, die auf dem Tragen des islamischen Kopftuchs beharrt, bekennt sich deshalb nicht ohne Vorbehalt und widerspruchsfrei zu unserer Verfassung und unseren Werten&#8221; </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft.html?&#38;news[id]=2381&#38;news[image]=1&#38;news[action]=detail">http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft.html?&#38;news[id]=2381&#38;news[image]=1&#38;news[action]=detail </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (18) »Islamischer Religionsunterricht an saarländischen Schulen?« Kommentierender Bericht zu einer Podiumsdiskussion in Dillingen. Von: Klaus Blees (a3wsaar) </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.a3wsaar.de/de/islamismus/islamunterricht/">http://www.a3wsaar.de/de/islamismus/islamunterricht/ </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (19) Emel Zeynel Abidin. Kalkuliert ohne Kopftuch den denkbar erfolgreichsten Kopftuchdschihad ausüben </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://jacquesauvergne.wordpress.com/2009/02/07/097/">http://jacquesauvergne.wordpress.com/2009/02/07/097/ </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (20) FEMYSO. Jugendarbeit </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://jacquesauvergne.wordpress.com/2008/01/13/043/">http://jacquesauvergne.wordpress.com/2008/01/13/043/ </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (21) FIOE. Charta </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://jacquesauvergne.wordpress.com/2009/09/20/140/">http://jacquesauvergne.wordpress.com/2009/09/20/140/ </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (22) Said Ramadan: Das islamische Recht </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://jacquesauvergne.wordpress.com/2009/04/06/109/">http://jacquesauvergne.wordpress.com/2009/04/06/109/ </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (23) Die siebenköpfige Bahá&#8217;í-Führung des Iran bewohnt die noch stets menschengemachten Hölle, hier das Evin-Gefängnis </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.cnn.com/2009/WORLD/meast/08/16/iran.bahai.trial/index.html">http://www.cnn.com/2009/WORLD/meast/08/16/iran.bahai.trial/index.html </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Bahá&#8217;í, Iran </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.voanews.com/uspolicy/2009-09-21-voa2.cfm">http://www.voanews.com/uspolicy/2009-09-21-voa2.cfm </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (24) Werner Heidenreich, Buddhismus </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.w-heidenreich.de/">http://www.w-heidenreich.de/ </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (25) »Sharia and Muslim Social Contract in Europe« </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.katholische-akademie-berlin.de/Flyer/sharia_and_muslim.pdf">http://www.katholische-akademie-berlin.de/Flyer/sharia_and_muslim.pdf </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (26) Regensburg. Runder Tisch der Religionen. Brendle, Köhler, Towfigh, Alboğa, Brandt, Kesici, Jaschke singen das Lied vom friedlichen Islam. Widerspruch aus dem Publikum islamkritisches Textmaterial ist den dienstlich und total Toleranten allerdings unerwünscht, schließlich geht es hier um Höheres </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.ropf.bayern.de/aktuell/presse/pressemitteilung-1775.htm">http://www.ropf.bayern.de/aktuell/presse/pressemitteilung-1775.htm </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (27) Rabbi Brandt aus Augsburg, gerade für Schariakonformität preisgekrönt, mit dem 1945 in Mekka geborenen deutschen Islamisten Nadeem Elyas aus Eschweiler gemeinsam auf dem Foto, beim Islam-Archiv Soest. Just feel the triologue! </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.ejpress.org/article/6718">http://www.ejpress.org/article/6718 </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (28) Die Jüdische Zeitung (JZ) ließ Nadeem Elyas ganz bewusst für das Kopftuch und gegen das Lehrerinnenkopftuchverbot werben </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.j-zeit.de/archiv/artikel.521.html">http://www.j-zeit.de/archiv/artikel.521.html </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (29) Bekir Alboğa zitiert Peter L. Berger, bei: Martin Laube: Theologie und neuzeitliches Christentum, 345-355 </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://books.google.de/books?id=mhsOm_dx7hQC&#38;printsec=">http://books.google.de/books?id=mhsOm_dx7hQC&#38;printsec= </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (30) Islamfaschistenbund Murābiṭūn. Ian Dallas war gestern, Hippie ist auch zu kümmerlich. Biete Schottenrock, suche Gelehrtengewand und Prägeanstalt für Goldmünzen! Ab morgen nennt ihr mich &#703;Abdalqādir aṣ-Ṣūfī und bin ich euer Šayḫ. THE WEBSITE OF<br />
SHAYKH DR. ABDALQADIR AS-SUFI </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.shaykhabdalqadir.com/content/index.html">http://www.shaykhabdalqadir.com/content/index.html </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (31) Herausgeber der von der »Islamischen Gemeinschaft in Deutschland / Weimar Institut« produzierten Islamischen Zeitung (IZ) ist Abū Bakr Rieger, bis 1990 vorislamisch (al-ǧāhiliyya) Andreas Rieger. Die IZ verwendet an-Nawawī </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.islamische-zeitung.de/?id=9783">http://www.islamische-zeitung.de/?id=9783 </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (32) Aḥmad von Denffer liest an-Nawawī </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.libertas-online.de/pdf/Ahadith.pdf">http://www.libertas-online.de/pdf/Ahadith.pdf </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (33) Großbritannien hat fünfundachtzig. Scharia Courts </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.dailymail.co.uk/news/article-1196165/Britain-85-sharia-courts-The-astonishing-spread-Islamic-justice-closed-doors.html">http://www.dailymail.co.uk/news/article-1196165/Britain-85-sharia-courts-The-astonishing-spread-Islamic-justice-closed-doors.html </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (34) Ralph Giordano (2007): Stoppt den Bau dieser Moschee! </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1176113436263.shtml">http://www.ksta.de/html/artikel/1176113436263.shtml </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (35) Ali Bardakoğlu </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,437140,00.html">http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,437140,00.html </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (36) Boos-Nünning fordert die arrangierte Ehe </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://jacquesauvergne.wordpress.com/2009/10/05/145/">http://jacquesauvergne.wordpress.com/2009/10/05/145/ </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (37) Gaby Straßburger bewirbt den Tochtertausch </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://jacquesauvergne.wordpress.com/2009/10/11/146/">http://jacquesauvergne.wordpress.com/2009/10/11/146/ </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (38) Islamic FGM, schafiitisch, Religionspflicht. April 2006, Indonesien, Stephanie Sinclair dokumentiert das genitalverstümmelnde Treiben der Assalaam-Foundation: »Inside Indonesia&#8217;s Female Circumcision Ceremony« </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.nytimes.com/slideshow/2008/01/20/magazine/20080120_CIRCUMCISION_SLIDESHOW_6.html">http://www.nytimes.com/slideshow/2008/01/20/magazine/20080120_CIRCUMCISION_SLIDESHOW_6.html </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Islamische FGM. Allah-Kult in Indonesien </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.asianoffbeat.com/default.asp?display=1435">http://www.asianoffbeat.com/default.asp?display=1435 </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (39) Zwei-Nationen-Theorie. Die Islam-Apartheid des Sir Iqbal (damned, kann man das Sir denn nicht posthum aberkennen?) </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zwei-Nationen-Theorie">http://de.wikipedia.org/wiki/Zwei-Nationen-Theorie </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (40) Christian Giordano will ein sonderrechtliches Europa der Glaubensnationen, den Rechtspluralismus </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Freiburger-Professor-will-Scharia-einfuehren/story/15342529">http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Freiburger-Professor-will-Scharia-einfuehren/story/15342529 </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (41) Le droit des royaumes barbares. Fort mit der (römischen; bundesdeutschen) Rechtseinheitlichkeit, im Zeichen des Islam komme die Neuauflage der Germanischen Stammesrechte </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://fr.wikipedia.org/wiki/Droit_des_royaumes_barbares">http://fr.wikipedia.org/wiki/Droit_des_royaumes_barbares </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (42) huquq Allah. „Der Mensch hat … Rechte (Huquq), die ihm zustehen und niemand ist befugt, ihm diese vorzuenthalten. Sowohl die Gemeinschaft als auch der einzelne ist angehalten, dies zu respektieren. Eine Überlieferung Muhammads besagt. daß Gott dem Menschen die Verletzung der Rechte Gottes eher verzeihen würde als die Verletzung der Rechte von Mitmenschen. … Der Koran … läßt rechtliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern zum Nachteil von Frauen zu.“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://munirdahmed.netfirms.com/Kulturrelativismus.htm">http://munirdahmed.netfirms.com/Kulturrelativismus.htm </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (43) Die Scharia ist verfassungswidrig. Richter Bertrams zum Islam und zum islamischen Recht: &#8220;Sie weisen der Frau in nahezu allen Lebensbereichen einen niedrigeren Rang zu als dem Mann. … Eine muslimische Lehrerin, die auf dem Tragen des islamischen Kopftuchs beharrt, bekennt sich deshalb nicht ohne Vorbehalt und widerspruchsfrei zu unserer Verfassung und unseren Werten&#8221; </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft.html?&#38;news[id]=2381&#38;news[image]=1&#38;news[action]=detail">http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft.html?&#38;news[id]=2381&#38;news[image]=1&#38;news[action]=detail </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (44) Der Koran … läßt rechtliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern zum Nachteil von Frauen zu. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://munirdahmed.netfirms.com/Kulturrelativismus.htm">http://munirdahmed.netfirms.com/Kulturrelativismus.htm </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (45) Council of Faiths. Luton </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.lutonfaiths.org/">http://www.lutonfaiths.org/ </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (46) Council of Faiths. Bedford </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.bcof.org.uk/">http://www.bcof.org.uk/ </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (47) Council of Faiths. Merseyside </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.merseysidecounciloffaiths.org/">http://www.merseysidecounciloffaiths.org/ </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (48) Erklärung der Europäischen Muslime </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.rijaset.ba/en/index.php?option=com_content&#38;view=article&#38;id=66">http://www.rijaset.ba/en/index.php?option=com_content&#38;view=article&#38;id=66 </a> </span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[141. Penzberg]]></title>
<link>http://eifelginster.wordpress.com/2009/09/27/141/</link>
<pubDate>Sun, 27 Sep 2009 04:57:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>Eifelginster</dc:creator>
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<description><![CDATA[بافاري Bayern Allah in Penzberg Von Jacques Auvergne Fünfzig Kilometer südlich der bayerischen Haupt]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="line-height:125%;margin:0 0 60pt;">
<p style="text-align:right;line-height:125%;margin:0 0 3pt;" align="right"><span style="font-size:27pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> بافاري</p>
<p style="text-align:right;line-height:125%;margin:0 0 90pt;" align="right"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Bayern </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 3pt;"><span style="font-size:16.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Allah in Penzberg </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 30pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Von Jacques Auvergne </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Fünfzig Kilometer südlich der bayerischen Hauptstadt im beschaulichen Landkreis Weilheim-Schongau (131.000 Einwohner) liegt die 16.000-Seelen-Gemeinde Penzberg. In der oberbayerischen Ortschaft gibt es tausend Menschen muslimisch sozialisierter Großeltern sowie eine preiswürdige (1), außergewöhnlich moderne und dabei sehr hübsche Moschee mit einer raffinierten Fassade aus dezenten grauen Steinflächen und gewaltigen, Offenheit symbolisierenden Wandelementen aus Bruchglas. Und es gibt viele knallbunte Kopftücher nebst den dazugehörigen Frauen und Mädchen, denn nackte Frauenhaare führen die islamisch politisierte Gemeinschaft in den diesseitigen und jenseitigen absoluten Schrecken. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Die Moscheegemeinde von Penzberg wird längst auch außerhalb Bayerns von Islamoptimisten wie Rauf Ceylan und in Dutzenden angestrengt höflicher Presseberichte mit hektischer Begeisterung als weltoffen und unabhängig gehandelt (2). Kunsthistoriker Christian Welzbacher, Autor von „Euroislam-Architektur. Die neuen Moscheen des Abendlandes“, kümmert sich nicht um die Scharia oder Europas Hassprediger, sondern sieht Moscheebau ganz als Ästhet (3). Europas Presse verfällt gerne in jenen nicht nur für Moscheebaudiskussionen typisch gewordenen, überwältigenden Islamoptimismus, aus dem Kopftuchgegner den Unterton eines gewissen Zischens heraushören möchten, das den noch so vorsichtigen Zweifler am Allahs Sexualtheologie als xenophobe Spaßbremse anzufahren bereit ist (4). Folge dieser angespannten Islamverteidigung ist, dass unsere Landtagsabgeordneten, Kleriker, Pädagogen und Sozialarbeiter zu islamfreundlichen Seminaren („Religious Diversity“, „Interkulturelle Öffnung der Verwaltung“, „Anstößiger Monotheismus“) rauschen und gleichsam erlöst darauf verzichten, Europas muslimisch geprägten Einwanderer menschenrechtliches und staatsbürgerliches Lernen zuzumuten oder gar das hörbar werdende Bekenntnis nach zulässiger Islamapostasie und Gleichberechtigung der Frau. Denn schließlich sollen Muslime ihre Andersartigkeit und Besonderheit leben, so ist man sich einig. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Dass Penzberg ein Vorbild für einen transparenten, demokratiefreundlichen deutschen Islam sei findet auch Sandra Tjong, die in die genannte, im Journalismus etwa des Jahres 2008 gehäuft auftretende, dabei kenntnisferne und etwas gequälte Islambegeisterung verfällt. Tjong beschuldigt Münchens Moscheebaugegner und Europas Islamkritiker großzügig der notorischen Fremdenfeindschaft und bricht am 23.02.2007 in der WELT-online in den Jubelruf aus: „Integration statt Kulturkampf: Am geplanten Moscheebau in München hat sich ein erbitterter Streit entzündet. Wie unnötig das ist, zeigt sich in Penzberg.“ (5). Darauf, dass Europas Islamisierer Arbeitsteilung betreiben und Penzberg ein Schaufenster für schariarechtliche Projekte in der Münchner Innenstadt sein könnte, kommt Islamfreundin Tjong natürlich nicht. Weiterhin verschweigt die Journalistin oder weiß es nicht, dass Allahs Gesetz einen Kampf der zur Herrschaft berufenen Muslime gegen die sittlich und rechtlich stufenhaft herabgewerteten Kulturen der Nichtmuslime vorsieht, der Islam damit ein 1.400 Jahre alter heiliger Kulturkampf ist. In Bayern herrscht Zuversicht. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Der Verfassungsschutz des Freistaats wusste 2007 von der damals vierzehn Jahre alten und mit Hilfe der extremistischen Millî Görüş gegründeten Islamischen Gemeinde Penzberg e. V. (IGP; Imam ist Benjamin Idriz, Vorsitzender Bayram Yerli) und ihrem Umfeld zu melden: „Die IGMG bildet die Auslandsorganisation der Milli-Görüş-Bewegung. Der Sitz der IGMG-Zentrale befindet sich in Kerpen / Nordrhein-Westfalen. … Das Bemühen der IGMG um gesellschaftliche Akzeptanz führte bei mehreren „Ortsvereinen“ zur Annahme von neutralen Bezeichnungen. Solche Vereine geben sich Satzungen, die formal keine Rückschlüsse auf die IGMG mehr zulassen. Beziehungen zur IGMG lassen sich aber aufgrund von internen Mitgliedslisten oder durch bekannt gewordene persönliche Mitgliedschaften führender Funktionäre herstellen. So hat sich der Verfassungsschutz im Berichtsjahr mit der Islamischen Gemeinde Penzberg e.V. befasst. Dieser 1994 gegründete Verein erschien noch für den Zeitraum 2003/2004 auf Mitgliedslisten der IGMG, die bei einer polizeilichen Durchsuchung der Münchner IGMG-Moschee aufgefunden wurden. Inzwischen hat der Vereinsvorsitzende ein Schreiben vorgelegt, mit denen er um Streichung des Vereins aus dem IGMG-Register bittet und seine persönliche Mitgliedschaft ab März 2006 kündigte (6).“ </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Der gottesfürchtige Penzberger Erste Vorstandsvorsitzende hatte bereits 1999 ein wenig staatsbürgerlichen Nachhilfeunterricht erhalten, indem, hoch das lebenslange Lernen, die das geltende Grundrecht schützende Behörde Herrn Bayram Yerli über die Verfassungswidrigkeit der Millî Görüş belehrt hatte. Seine Ehefrau Gönül Yerli wurde auch im rheinischen Köln beim fundamentalistischen Institut für Islamische Pädagogik und Didaktik (IPD, Köln, um die aus dem Eifelstädtchen Mayen stammende Konvertitin Rabeya Müller) zur islamischen „Religionspädagogin“ ausgebildet und dressiert heute die Penzberger Spezies Muslimmädchen sexualpädagogisch nach der frauenfeindlichen und kulturrassistischen Scharia. Frau Yerli wird vom „Islamischen Forum (Penzberg)“, wie sich die IGP auch nennt, als Vize-Direktorin und Referentin für Interreligiösen Dialog gehandelt. Als Führerin durch die Moschee durfte die Mantelträgerin dem damaligen bayerischen Landtagspräsidenten Alois Glück (CSU) ihr Gesicht zeigen, doch bleibt zumindest der außerfamiliären Welt ihre Haarfarbe unbekannt, wofür ein den islamideologischen „fraulichen Schambereich“ von Kehle, Nacken und Ohren abschirmendes Tuch sorgt, was Frau Yerli selbstverständlich völlig freiwillig trägt. Der Münchner Verfassungsschutz war überrascht, festzustellen, dass Herr Yerli im Jahre 2005 immer noch Mitglied der extremistischen Millî Görüş (IGMG) war, sicherlich hatte der Islamaktivist es versäumt, aus dem international tätigen „Verein“ auszutreten, welcher das geistige und politische Erbe des Islamrevolutionärs Necmettin Erbakan hütet. Im Vorjahr (2004) wurde Gönül als Vorsitzende der Penzberger IGMG-Frauenarbeit genannt. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Um sich demokratiefreudig sprich schariaskeptisch zu geben, ließen Allahs Penzberger Kalifen im Juli 2009 GRÜNEN-Spitzenpolitiker Cem Özdemir feierlich den Schalter zur Inbetriebnahme einer auf das Dach des Moscheezentrums montierten solarthermischen Anlage umlegen, laut Imam Idriz komme eine ergänzende Photovoltaik-Anlage in Kürze dazu. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> FOCUS Nr. 39 2006 (Hartmut Kistenfeger, in: „Alles super, Hodscha?“) hatte drei Jahre vorher zu berichten gewusst, wie sich der zur Menschenrechtswidrigkeit der Scharia schweigende fußballbegeisterte Imam von Penzberg geziert einfältig und mit fein dosiertem Gejammer beim in Qaṭar (Katar) lebenden „zeitweiligen“ Muslimbruder Yūsuf al-Qaraḍāwī (türk. Dr. el-Karadâğî) darüber beschwere, warum es noch keinen deutschen Chef für das ECFR (European Council for Fatwa and Research) gebe und warum dieser al-Qaradawi als oberster Fatwa-Vergeber denn um des Himmels Willen auch für Europa, Deutschland und Bayern im Amt bleiben müsse. Aber Herr Imam, oberster Chef ist natürlich nicht al-Qaradawi, oberster Chef ist Allah. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Im Ernst: Der im mazedonischen Skopje als Sohn eines türkischen Vaters und einer albanischen Mutter geborene Benjamin Idriz bejaht also die vormodernen Fatwen des gegendemokratischen Scharia-Islam, von denen manch ein fragewütiger Konsument (mustaftī, seine Anfrage heißt istifta, der den Weg ins Paradies durch den Aufruf zum islamkonformen Wohlverhalten ebnende Adressat und Ersteller der fatwa ist der der muftī) abhängig wird wie von einem Rauschgift. Ein an einem autonomen Handeln und einer selbstgeschriebenen Biographie ausgerichtetes Gewissen ist dafür überflüssig, vielmehr wird jene rigide Außensteuerung durch Überwachung und Bedrohung, die etliche Stammesreligionen, aber auch viele gegenmoderne Sekte oder manch destruktiven Psychokult kennzeichnen, zu etwas sehr Islamischem. Der Grad deines Gehorsams, so definieren Orthodoxe wie Islamisten den Kult um Koran und Mohammed, entspricht dem Grad deiner Gläubigkeit. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Unter weitgehendem Verzicht auf ein gereiftes staatsbürgerliches Bewusstsein baut die permanente Wohlverhaltenskontrolle durch Familienoberhaupt, Großfamilie und Moscheegemeinde eine Lebensführungsdiktatur, letzte Zweifel beseitigt die deine Gehorsamspflicht einfordernde fatwa, weshalb das politreligiöse Kartell aus al-Imam, al-Muftī, al-Qāḍī und aš-Šaiḫ von uns Säkularen als veritabler islamischer Klerus bezeichnet werden darf, wenn auch sämtliche deutsche Islamapologeten seit zwanzig Jahren laut schnatternd verneinen („Der Muslim steht allein vor Gott“), dass es im Islam einen Klerus gebe oder gar Konformitätsdruck („Kein Zwang im Glauben“). </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Der Baumeister der bayerischen und europäischen Parallel- und Lebensführungsdiktatur Benjamin Idriz empfiehlt sich als „Dipl.-Theol.“ und schreckt, wie wir gesehen haben, nicht davor zurück, mit dem Israelhasser, Terrorfreund, FGM-Verteidiger und obersten Seelsorger der Muslimbrüder zu korrespondieren. Der bayerische Imam behauptet weiterhin, die einzelnen Europavertreter und Deutschlandvertreter des ECFR nicht zu kennen, da können wir Abhilfe schaffen, für Allahgottes Knechte in der Bundesrepublik sind das, sehr geehrter Herr Idriz, drei bis vier echte Scheichs und dabei vielleicht Nichtmuslimbrüder: Sheikh Muhammed Siddique (Muhammed Sıddîk), Sheikh Dr. Muhammed Al-Hawari (Dr. Muhammed el-Havârî), Sheikh Nihad Abdul Quddous Ciftci (Nihat Abdülkuddûs Çiftçi) und neuerdings oder auch nur für Österreich Scheich Mustafa Mollaoglo (Mustafa Mollaoğlu), aktuelle Telefonnummern könnte Ihnen ja vielleicht die IGMG nennen, von der Sie sich am 13.07.2007 vor Innenstaatssekretär Georg Schmid distanziert haben, was sehr zu loben ist. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Wenn kein Innenstaatssekretär im Zimmer ist, sind die Berührungsängste ins radikalislamische Lager nicht so hoch: Die Penzberger Schariafreunde lassen auf ihrer Seite gerne Frau Silvia Horsch schreiben, die Germanistik und Arabistik studierte und auf ihrer Homepage al-sakina zu konsequent islamischen Kreisen verlinkt wie Deutschsprachiger Muslimkreis (DMK) Berlin, zur dem Dunstkreis der Muslimbruderschaft zuzurechnenden Gesellschaft Muslimischer Sozial- und Geisteswissenschaftler (GMSG) sowie zur Seite nafisa, die von drei Islamkonvertitinnen und Hidschabträgerinnen betrieben wird, neben der genannte Silvia Horsch sind das die Ethnologin und „Trainerin für Religious Diversity“ Nina Mühe sowie die angehende Islamwissenschaftlerin und Arabistin Kathrin Klausing. Nafisa verlinkt zum gegenmodernen Islamologischen Institut (Fuhrmannsgasse 12/2, A-1080 Wien) sprich zum radikalen Schariafreund Amir Zaidan, dem einst in der deutschen Islamischen Religionsgemeinschaft Hessen (IRH) tätigen berüchtigten Schöpfer der Kamel-Fatwa. Die um die Erbakan-Nichte Sabiha el-Zayat (Sabiha el-Zayat-Erbakan) angeordnete GMSG (www.gmsg.de) wirbt seit langer Zeit auf ihrer Internetseite mit einem Einladungsplakat zur Tagung für April 2007 in die Uni Köln, auf dem Plakat sind gleich fünf schariakonforme Integrationsfreunde im Bild dargestellt: Navid Kermani, Klaus Lefringhausen (Kuratorium Islam-Archiv Deutschland, Annemarie-Schimmel-Forum; Lefringhausen verstarb am 17.04.2009 bei einem Autounfall in Namibia gemeinsam mit dem für den Islam-Dialog ebenfalls wichtigen Jörgen Nieland), Tariq Ramadan, Nadeem Elyas und Ali Kizilkaya, dicht unterhalb sind auf dem selben Plakat die Namen von Reinhard Kirste (INTR°A), Udo Tworuschka (Uni Jena), Sabiha el-Zayat (GMSG) und Bekir Alboga (DITIB) angefügt. Die genannten Namen auf dem Plakat bieten einen guten ersten Überblick über die Gesichter der in verlässlich geringer Distanz zur Muslimbruderschaft stattfindenden Islamisierung Europas. Penzberg ist selbstverständlich demokratisch, modern und völlig autonom und hat mit der Muslimbruderschaft nichts, aber auch gar nichts zu tun. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> GMSG stellt Texte von Tariq Ramadan und vom Ex-Diplomaten und amtierenden Allahkraten Murad Wilfried Hofmann ein und verlinkt zu Islamic Relief, Haus des Islam (Lützelbach; um Siddiq = Borgfeldt), Islamische Föderation Berlin (IFB; der Quasi-Landesverband der Millî-Görüş; Stichwort Emel Abidin-Algan = Tochter des Muslimbruders Yusuf Zeynel-Abidin; Islamische Grundschule = Fereshta Ludin) sowie zum Islamischen Zentrum Hamburg (schiitisch, den Teheraner Ayatollahs treu ergeben). Da ist für uns dieses muslimische Streben nach Integration und Demokratie doch körperlich spürbar. Hat aber nichts mit Penzberg zu tun, in šā&#702;a llāh. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Die oberbayerische Islamische Gemeinde ist so fortschrittlich und unabhängig, dass im Jahre 1429 pardon 2008 (21. November) Allahs Stellvertreter in Sarajevo, der „Reisu-l-Ulama“ und Großmufti Dr. Mustafa Cerić die Penzberger Freitagspredigt übernahm. In Bosnien war ein berühmter Träger des Titels „oberster Rechtsgelehrter der Muslime“ oder Reisu-l-Ulama (von al-&#703;ulamā&#702; Singular &#703;ālim, die Wissenden, die Gelehrten) Džemaludin Čaušević (1870-1838), der nach absolviertem Besuch der Medrese von Bihać im osmanischen Istanbul an der Scharia-Rechtsakademie Mekteb-i Hukuk ausgebildet wurde und für kurze Zeit im ägyptischen Kairo Vorlesungen beim Panislamisten Muḥammad &#703;Abduh hörte. &#703;Abduh war Schüler des 1897 im türkischen Istanbul gestorbenen gebürtigen Persers und Salafiyya-Begründers Sayyid Ǧamāl ad-Dīn al-Afġānī. Čaušević wird gerne als Modernisierer des bosnischen Islams ausgegeben und äußerte sich in der Tat gegen den entmenschenden Gesichtsschleier (an-niqāb), präzisierend, dass die Frau ihr Haar und ihre Scham zu bedecken habe (7), und was Schambereich (&#703;awrah, &#703;aura) ist, erklären den nichtmuslimischen und muslimischen Penzbergern die „Wissenden“ von Millî Görüş oder vom ECFR um Scheich al-Qaradawi, mit dem Imam Idriz den theologischen Briefwechsel pflegt. Modern ist es aus Sicht des säkularen Teils der Menschheit doch wohl eher nicht, den Frauen das „Recht“ auf die Ganzkörperverschleierung (al-ḥiǧāb; Frau Idriz, Frau Yerli) vorzuschreiben und das Verhalten jeder so genannten muslimischen Verweigerin des Kopftuches wehklagend als „Ungerechtigkeit“. Wir wünschen der Ortschaft Penzberg bei Sarajevo wenn überhaupt Islam dann einen befreiten, textkritischen und nachschariatischen Islam, die Lebenshilfe des ECFR oder des Penzberger Imams sollten Europas Muslime dankend ins Mittelalter zurückweisen. Großmufti Cerić hat einen weißen Turban und einen Sitz im European Council for Fatwa and Research (ECFR), damit ist Allahgott sein erster und der „moderne“ Islamgelehrte, Fernsehprediger und Schriftsteller Yūsuf al-Qaraḍāwī sein zweiter Vorgesetzter und der traditionsbewusste Mitjugoslawe Benjamin Idriz sein Anweisungsempfänger. Nun, Oberbayerns Weltoffenheit … aber eine architektonisch bemerkenswerte Moschee. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Und Islam wird Staat: Zum 03. Juni 2009 lud die Berliner Katholische Akademie unter Weihbischof Dr. Hans-Jochen Jaschke Herrn Cerić (ECFR) und den deutschen Juristen und Werbefachmann für islamische Sexualpolitik und islamische Staatsgründung Prof. Dr. Mathias Rohe (GAIR, CIG) zu einem Kongress. Die Veranstaltung trug den uns einen Vorgeschmack auf Europas Nachdemokratie gebenden Titel „Sharia and Muslim Social Contract in Europe“, es moderierte Jörg Lau. Hier die Einladung zur angeblich diskutierenswerten Theologisierung der Politik (8) und hier ein Teilnehmerbericht von Islamkritiker »mag«, den dankenswerterweise das Blog Politically Incorrect veröffentlicht (9). </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Zurück nach Penzberg, wo man die fromme Kunst der listigen Sprache  (kitman, tawriya/īhām, taqiyya) pflegt. Wie ein Sesam-öffne-dich verwendet die Moscheegemeinde unter Benjamin Idriz jene Vokabeln, die bei uns Säkularen so gut ankommen. So spricht das Islamische Forum Penzberg davon, muslimische Minderheit und europäische Mehrheitsgesellschaft seien vor „neu zu definierende Aufgaben“ gestellt. Das besänftigt Verwaltungsbeamte, doch im Klartext heißt das ja vielleicht ganz zufällig, das Religionsvolk der Nichtmuslime und die edlere Spezies Muslime (Nation of Islam) hätten islamische Sonderrechte staatsvertraglich abzuschließen, was wiederum ganz zufällig mit den kreativen Vorschlägen von Tariq Ramadan oder der FIOE (Europas Muslimbrüder) verträglich wäre. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Taqiyya. Harmlos seelsorgerlich und wertorientiert mag es erscheinen, wenn davon die Rede ist, es gehe keineswegs „um ein Aufgeben der religiösen Identität, sondern darum, im Einklang mit der Umgebung [ein] überzeugter, praktizierender Muslim und gleichzeitig angekommener Europäer zu sein“. Hierbei ist die explizite Erwähnung des „immerwährenden“ (Mustafa Cerić) Anspruches auf die Implementierung des islamischen Gesetzes nach dem Konzept des kitman, der Lüge durch Auslassung, geschickt umgangen worden, vielmehr wird implizit die Forderung nach durchgesetzter Kopftuchpflicht und schariatischer Sexual- und Familienpolitik dreist als „in Europa angekommen“ bezeichnet, so kann man die Landnahme für den Islam natürlich auch nennen. Es gelte, so Idriz, Yerli und seine kleinen bayerischen Kalifen weiter, diesen irgendwie schrecklich belastenden Widerspruch zwischen „Muslimsein und Bürgersein“ aufzuheben. Der deutsche Gutmensch denkt an Integrationsbereitschaft und übersieht dabei, dass gar nicht gesagt worden ist, wer sich hier verändern muss, damit diese Kluft geschlossen ist: Die Säkularen sollen diese Arbeit aufbringen und „den Muslimen“ gefälligst ungestört ein Leben nach der gegenmodernen und frauenfeindlichen Scharia ermöglichen, damit diese angeblich so Integrationswilligen ihr „Bürgersein“ erreichen und nicht länger ausgegrenzt werden. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Taqiyya. Die Religion Allahs fordere ferner ein gemeinschaftsbezogenes Denken? Ja, sicherlich, der Muslim hat sich aus fundamentalistischer Sicht auf die nach der Scharia lebenden Orthodoxen oder Islamisten hin auszurichten und daneben noch die fürs Höllenfeuer bestimmte „Gemeinschaft der Ungläubigen“ zu verachten, das ist dann gleich doppelt gemeinschaftsbezogen. Der Islam verlange aktive Beteiligung an der Gesellschaft? Selbstverständlich, das Kalifat baut sich nicht vom Zuschauen und der Teufel ist auch nicht untätig, da heißt es, die Muslimisierten auszumachen und zur Ordnung zu rufen (ḥisba) und in den Dhimmis (ḏimam, erniedrigte „Schutzbefohlene“, Sg. ḏimmī) das Schuldgefühl zu erwecken, sie seien nicht ausreichend fremdenfreundlich. Die Erben der alten Achtundsechziger wie Penzbergs Bürgermeister Hans Mummert (SPD) fühlen sich so gern schuldig, um den edlen Wilden (Imam) dann und wann um Absolution bitten zu können. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Wir fassen zusammen: Die angeblich unabhängige islamische Gemeinde Penzberg blickt auf ein Jahrzehnt der erheblichen organisatorischen Nähe zur extremistischen Millî Görüş zurück und hat nichts gegen die spirituelle Rechtleitung durch den populären Islamistenscheich al-Qaradawi einzuwenden, das mit der Modernität und Autonomie sollten wir in Penzberg noch ein wenig üben. Immerhin, zum Fatwa-Erwerb brauchen die Penzberger „unabhängigen Muslime“ ab sofort nicht mehr in die Golfstaaten zu schreiben oder telefonieren, außer zum Geldgeber in Schardschah (ein Emirat in den VAE; hocharabisch aš-Šāriqa, lokal gesprochen aš-Šārǧa). Der dortige, spendable Emir hat ihnen ja schließlich die drei Millionen Euro teure Penzberger Moschee bezahlt, die der aus Bosnien stammende, begabte Augsburger Architekt Alen Jasarevic (südslawisch vielleicht Jašarević (10)) so eindrucksvoll gestaltet hat und die 2005 eröffnet werden konnte. Ein ästhetisch hochwertiges Sakralgebäude gefährdet allerdings gleichwohl die freiheitliche Demokratie, wenn darin die šarī&#703;a gelehrt wird sprich die Wesens- und Rechtsungleichheit von Mann und Frau sowie sittlich sauberem Muslim und ekligem, fürs Höllenfeuer bestimmten Nichtmuslim. Da helfen auch Hans Mummerts Islamoptimismus und die das (islamrechtlich) Himmlische nach Oberbayern tragenden, betörend blauen Fensterscheiben nichts. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Nun will der großzügige arabische Seelsorger und Sulṭān („Herrscher“) von Schardscha, Scheich (šaiḫ, „Ältester“) bin Mohamed al-Qāsimī III, in seinem Reich auch jugendbewegter oberster Scout (Pfadfinder), ein »Zentrum für Islam in Europa« aufbauen (11), (12), ausgerechnet in Bayern, weshalb der Landtagsabgeordnete Martin Neumeyer zusammen mit seinem Landtagspräsidenten Alois Glück ins sonnige aš-Šārǧa jettete. Ziel des zu unserem freiheitlich-demokratischen Glück noch nicht realisierten Projektes ist die authentische islamische Ausbildung von Imamen und Religionslehrern, erklären Neumeyer und Glück (Nomen est Omen?) uns begeistert. Neumann ist Vorsitzender der Arbeitsgruppe Integration und Islam der CSU-Landtagsfraktion, zeigt sich vom Reichtum des Emirates beeindruckt, schweigt zur barbarischen, frauenfeindlichen Gesetzgebung der Scharia, findet die am Golf in Erscheinung tretenden rabenschwarz gewandeten und gesichtsverschleierten Frauen etwas unheimlich und benötigt dringend ein Konzept für die islamische Religionsunterweisung in Bayern: „Als christlich geprägter Mensch ist mir der Dienst am Nächsten der wichtigste Beweggrund für politisches Handeln“. Recht so, Herr Neumeyer, die Gottesebenbildlichkeit jedes Menschen und damit sogar des weiblichen ist eine feine Ethik, nur Allahgott sieht das wesentlich differenzierter: für den sind Sie als Dhimmi emotional und juristisch der Übernächste und wären als Islamapostat oder Islamkritiker der bleibende Letzte. Jede Frau wird im orthodoxen Islam, den die Herren Neumeyer und Glück mit original-arabischer Hilfe in Bayern lehren lassen wollen, herabgewürdigt und entrechtet. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Inzwischen waren Allahs gehorsame Diener in Penzberg nicht untätig. Im Dschihad um ein makelloses Erscheinungsbild kauft man sich denn auch mal die Leistungen eines guten Anwaltes ein, schließlich bejaht man den Rechtsstaat und will der bundesdeutschen Bevölkerung Ängste nehmen. Um gegen den Freistaat Bayern und seinen Innenminister auf Herausnahme auch aus dem jüngsten Verfassungsschutzbericht (2008) zu klagen, wählte das Penzberger Islamische Forum den einstigen Bundestagsabgeordneten (FDP) Hildebrecht Braun. Die aus islamrechtlicher Sicht ungerechte, ja gotteslästerliche Einschätzung der Verfassungsschützer, die Islamische Gemeinde Penzberg (IGP) als &#8220;Beispielsfall für formal nach außen hin vollzogene Distanzierungsbemühungen&#8221; zu nennen, möchte Allahs Stellvertreter in Oberbayern Imam Idriz nicht hinnehmen (13). </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Der gelernte Erzieher und Diplom-Sozialpädagoge (FH) Cem Özdemir, der, wenn er überhaupt einmal die universellen Menschenrechte bespricht, „dem Westen“ Doppelmoral vorwirft und die Islampolitik der Teheraner Mullahs, saudischen Wahhabiten, Kairoer al-Azhar und der Muslimbruderschaft in  bester GRÜNEN-Manier mit keinem Wort erwähnt, bagatellisierte die Scharia einst verantwortungslos und bewies damit, dass er vom selbstverständlich an der Scharia orientierten europäischen, nicht zuletzt deutschen Verbandsislam keine Ahnung haben kann: „Im besten Fall wird Leitkultur negativ definiert: als Absage an einen Kulturrelativismus, der es Muslimen erlaubt, ungestraft die Scharia anzuwenden – als ob dies in Deutschland oder einem anderen Mitgliedsland der EU möglich wäre und die Muslime selbst daran ein Interesse hätten.“ Diese in der Zeitung Neues Deutschland am 03.12.2004 erschienene Islamverharmlosung richtet sich womöglich ein wenig gegen den bewundernswerten Demokraten Bassam Tibi (Bassām Ṭībī). Der herausragend gründlich denkende Politikwissenschaftler Tibi prägte den Begriff „europäische Leitkultur“ und hat die Säkularität stets gegen die Theokratie, selbstverständlich vor allem die der Scharia verteidigt. Folgerichtig setzt sich der mutmaßliche Taqiyya-Künstler und Islamisier Cem Özdemir für die staatliche türkische Zulassung des Kopftuches der dortigen Schülerinnen, Lehrerinnen und weiblichen Staatsangestellten ein: „Entsprechend sollte das Kopftuchverbot gelockert und die Gesetzeslage an die westeuropäischen Länder angepasst werden“ (Welt am Sonntag, 23.09.2007 in: Die Türkei ist stark genug, das Kopftuch zu ertragen). </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Kopftuchfreund Özdemir spielt den Frauenversteher und das multikulturelle Unschuldslamm, macht sich in der Türkei und in Deutschland zum Helfer der nach politischer Macht strebenden Scharia-Doktrin und arbeitet damit, vielleicht ja unbeabsichtigt, gegen die Gleichberechtigung von Mann und Frau und alle anderen Standards der kulturellen Moderne. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Fundamentalistische Muslimas schaufeln sich im Leben ihr eigenes symbolisches Grab der konkreten Entwürdigung und Entrechtung, um in den imaginierten Islam-Himmel zu gelangen. Die Penzbergerinnen Idriz und Yerli betätigen sich in diesem Sinne ganz als Trainerinnen nach Allahgottes frauenfeindlicher Sexualpolitik. Das islamrechtliche Jungfernhäutchen, so sorgen sich die beiden sexualmagisch orientierten Mädchenarbeiterinnen, darf auch beim Besuch beim Frauenarzt keinesfalls zerrissen werden. Ob es vor Gott Allah Sünde ist, dem nach genitaler Vereinigung lüsternen Ehemann den Sex zu verweigern, sinnieren die beiden Damen vor einer noch aus der Neuzeit stammenden Reporterin. Die Virginität (Boos-Nünning) sprich das unzerstörte und zum vorgeschriebenen (arrangierten) Zeitpunkt blutende Hymen ist ein islamrechtlich äußerst wichtiges Thema, zu dem es viele fromme Rechtsgutachten gibt, die Cem Özdemir zu feige ist anzusprechen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> In einem sind sich die am Platz im Paradies interessierten Damen Nermina Idriz und Gönül Yerli ganz sicher: Muslimmädchen dürfen nur noch zum Schwimmunterricht, wenn das Bad zur männerfreien Zone geworden ist und auch kein maskuliner Schwimmlehrer in Sichtweite (14). </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> In den nächsten wenigen Jahrzehnten wird Europa eine konsequente Islamisierung (Islamische Revolution) nach dem Beispiel des Iran wohl nicht erleben, doch für den Fall, dass sich die Lebensweise der Penzberger Moscheegemeinde ausbreitet, was bei fortgesetzter Unterstützung beziehungsweise Duldung durch Staat, Jugendamt, Schulen und Kirchen wahrscheinlich ist, werden auf Deutschlands muslimisch sozialisierte Kinder und besonders Mädchen sehr bald schwere Zeiten zukommen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Weltweit ist ein auch nur nennenswert wirksames Kartell von Institutionen der Scharia mit Presse- und Meinungsfreiheit noch nie verträglich gewesen. Auch in Deutschland wird manch einer öffentlich geäußerten Kritik am frauenfeindlichen Lebensführungskult des Islam mit Verächtlichmachung oder Einschüchterung begegnet. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Europa muss beginnen, den Islam ernst zu nehmen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 120pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Am Wahltag den 27.09.2009, Jacques Auvergne </p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (1) Penzberg, die Vorzeigemoschee gewinnt Architekturpreis </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:11.5pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.wessobrunner-kreis.de/programm/P_IslamischesForum-Er.htm">http://www.wessobrunner-kreis.de/programm/P_IslamischesForum-Er.htm </a> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:11.5pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.kresslesmuehle.de/akademie/pdf/IntAka-Moscheebauten.pdf">http://www.kresslesmuehle.de/akademie/pdf/IntAka-Moscheebauten.pdf </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (2) Christian Welzbacher, Kunsthistoriker: »Es ist höchste Zeit, die Diskussion über den zeitgemäßen Moscheenbau zu beginnen. Wir müssen weg vom &#8220;Moscheenstreit&#8221; &#8211; hin zur &#8220;Kulturdebatte&#8221;. Mit Maß und Ziel &#8211; aber ohne Emotionen.« In einem haben Sie ganz Recht, sehr geehrter Herr Welzbacher, auch im Kalifat muss es Kunsthistoriker geben. Bitte verfassen Sie eine Expertise über die Schönheit des Klosters Mor Gabriel und der Buddha-Statuen von Bamyan, im Sudan oder in Pakistan dürfte das allerdings kein Bestseller werden  </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:11.5pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/51/74/dokument.html?titel=Kuppel+oder+Kubus%3F&#38;id=60734715&#38;top=SPIEGEL&#38;suchbegriff=islam&#38;quellen=&#38;vl=0">http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/51/74/dokument.html?titel=Kuppel+oder+Kubus%3F&#38;id=60734715&#38;top=SPIEGEL&#38;suchbegriff=islam&#38;quellen=&#38;vl=0 </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (3) Christian Welzbacher bei: Islamische Zeitung (IZ).
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> »Die Islamische Baukunst hat eine große Tradition. … « Richtig, die kleinasiatischen Armenier haben sich, Sakralbauten betreffend, seit neunzig Jahren als nachlässig erwiesen, und die Einfallslosigkeit, mit der Christen, Juden und Bahá’í seit dreißig Jahren ihre Sakralgebäude im Iran und auf der Arabischen Halbinsel umsetzen, ist nachgerade schlampig zu nennen </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:11.5pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.islamische-zeitung.de/?id=10814">http://www.islamische-zeitung.de/?id=10814 </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (4) Allah naturgeschützt, in Bonn und Umgebung. Der empfindsame und bedrohte Islam verdient unser journalistisches Beschwichtigen und unbedingtes Verteidigen, bedarfsweise bar jeder Kenntnis der Scharia. Islamkritiker sind als unglaubwürdig darzustellen. Anwendungsbeispiel: Sandra Kreuer: »Die Moschee, Witterschlick und &#8220;die heile Welt&#8221;« </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:11.5pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&#38;itemid=10001&#38;detailid=442400">http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&#38;itemid=10001&#38;detailid=442400 </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (5) Penzberg und die gequälte Islambegeisterung von Sandra Tjong </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:11.5pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.welt.de/muenchen/article732504/Integration_statt_Kulturkampf.html">http://www.welt.de/muenchen/article732504/Integration_statt_Kulturkampf.html </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (6) Bayern zur Moscheegemeinde Penzberg. Verfassungsschutzbericht 2007 </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:11.5pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.verwaltung.bayern.de/Anlage2988706/VerfassungsschutzberichtBayern2007.pdf">http://www.verwaltung.bayern.de/Anlage2988706/VerfassungsschutzberichtBayern2007.pdf </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Canan Topçu: Streit um Islamisches Forum in Penzberg </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:11.5pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/?em_cnt=1720993&#38;">http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/?em_cnt=1720993&#38; </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (7) Bosnien um 1900: Reisu-l-Ulema contra Niqab, pro Hidschab, Seite 32: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:11.5pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://books.google.de/books?id=2bpyhY4gWWAC&#38;printsec=frontcover#v=onepage&#38;q=&#38;f=false">http://books.google.de/books?id=2bpyhY4gWWAC&#38;printsec=frontcover#v=onepage&#38;q=&#38;f=false </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (8) Berlins Katholiken sehr kultursensibel: halbierte Menschenrechte der frommen Muslima </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:11.5pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.katholische-akademie-berlin.de/Flyer/sharia_and_muslim.pdf">http://www.katholische-akademie-berlin.de/Flyer/sharia_and_muslim.pdf </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (9) Die Katholische Kirche lässt die islamkonforme Rechtsspaltung bewerben. Bei: Politically Incorrect </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:11.5pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.pi-news.net/2009/06/grossmufti-ceric-erklaert-die-scharia/">http://www.pi-news.net/2009/06/grossmufti-ceric-erklaert-die-scharia/ </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (10) Mehr Scharia für Bosnien, eine Medrese für Tuzla. Die Haarmode der Frau Jašarević. Behram-begova medresa u Tuzli </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:11.5pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.medresatz.edu.ba/?jezik=BS&#38;dio=svrsenici&#38;generacija=279">http://www.medresatz.edu.ba/?jezik=BS&#38;dio=svrsenici&#38;generacija=279 </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (11) ZIE / ZIEM bei Süddeutsche. Ausbildung für Gelehrte des Islams</p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Zentrum für Islam in Europa: Ausbildung für Gelehrte des Islams. Süddeutsche, 03.08.2007</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:11.5pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.sueddeutsche.de/muenchen/275/366093/text/">http://www.sueddeutsche.de/muenchen/275/366093/text/ </a> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:11.5pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.sueddeutsche.de/muenchen/275/366093/text/2/">http://www.sueddeutsche.de/muenchen/275/366093/text/2/ </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (12) ZIE / ZIEM bei FAZ. Dienstanweisung top down: Allah, der arabische Emir, der bayerische Imam. Errichtung eines „Zentrums für Islam in Europa“ in München </a> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:11.5pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~EFDAF555396064F4D974CBED9FE589F63~ATpl~Ecommon~Scontent.html">http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~EFDAF555396064F4D974CBED9FE589F63~ATpl~Ecommon~Scontent.html </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (13) ZIE / ZIEM. Der Freistaat dazu </p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:11.5pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.stmi.bayern.de/presse/archiv/2007/262.php">http://www.stmi.bayern.de/presse/archiv/2007/262.php </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (14) Muslimas schaufeln sich ihr eigenes Grab, um in den imaginierten Islam-Himmel zu kommen: Die mittelalterlich inspirierten Frauen Idriz und Yerli als Trainerinnen für Allahs frauenfeindliche Sexualpolitik </a> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:11.5pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.welt-der-frau.at/index.htm?http://www.welt-der-frau.at/viewcat.asp?ID=2253&#38;cat=3">http://www.welt-der-frau.at/index.htm?http://www.welt-der-frau.at/viewcat.asp?ID=2253&#38;cat=3 </a> </span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Schule als Lernort für alle Religionen"]]></title>
<link>http://erenguevercin.wordpress.com/2009/09/24/schule-als-lernort-fur-alle-religionen/</link>
<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 17:42:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>erenguevercin</dc:creator>
<guid>http://erenguevercin.wordpress.com/2009/09/24/schule-als-lernort-fur-alle-religionen/</guid>
<description><![CDATA[Das Bistum Osnabrück plant ein bundesweit einmaliges interreligiöses Schulprojekt. In Kooperation mi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;"><strong>Das Bistum Osnabrück plant ein bundesweit einmaliges interreligiöses Schulprojekt. In Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde und islamischen Organisationen will die Diözese eine Grundschule für alle Religionen betreiben. Darüber hat sich Eren Güvercin mit Winfried Verburg, Leiter der Schulabteilung im Bischöflichen Generalvikariat Osnabrück, unterhalten.</strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><em>Herr Dr. Verburg, vor kurzem hat das Bistum Osnabrück in einer Pressekonferenz die Öffentlichkeit über das Projekt Ihrer Schulstiftung informiert, in der eine Grundschule der Stadt Osnabrück so gestaltet werden soll, dass Kinder der drei abrahamischen Religionen gemeinsam &#8220;lernen und leben&#8221;. Wie ist diese Idee entstanden?</em></strong></p>
<p><strong>Winfried Verburg: </strong>Die Idee ist uns schon vor einigen Jahren gekommen. Zunächst Mal nehmen wir natürlich wahr, dass die Gesellschaft – auch in unserem Bistum, wozu die Städte Bremen, Emden und Osnabrück gehören – selbstverständlich nicht mehr ein Ort ist, in dem ausschließlich Christen leben, sondern dass wir in unserem Gebiet eine Gesellschaft haben, die multireligiös ist. Darauf wollen und müssen wir reagieren. Als Bistum sind wir für den katholischen Religionsunterricht mitverantwortlich, und haben natürlich daher auch ein Interesse, dass Religion in der Schule einen hohen Stellenwert einnimmt.</p>
<div id="attachment_501" class="wp-caption alignright" style="width: 305px"><img class="size-full wp-image-501" title="Die Schule soll nach Darstellung von Winfried Verburg ein Gemeinschaftsprojekt der Schulstiftung im Bistum Osnabrück mit der jüdischen Gemeinde und mit islamischen Organisationen sein." src="http://erenguevercin.wordpress.com/files/2009/09/verburg2.png" alt="Die Schule soll nach Darstellung von Winfried Verburg ein Gemeinschaftsprojekt der Schulstiftung im Bistum Osnabrück mit der jüdischen Gemeinde und mit islamischen Organisationen sein." width="295" height="482" /><p class="wp-caption-text">Die Schule soll nach Darstellung von Winfried Verburg ein Gemeinschaftsprojekt der Schulstiftung im Bistum Osnabrück mit der jüdischen Gemeinde und mit islamischen Organisationen sein.</p></div>
<p style="text-align:justify;">
<em><strong>Mit wem werden Sie kooperieren, um dieses Projekt zu realisieren?</strong></em></p>
<p><strong>Verburg: </strong>Wir haben das Gespräch mit der jüdischen Gemeinde in Osnabrück, die etwa 1.000 Mitglieder umfasst und inzwischen größer ist als vor dem 2. Weltkrieg, und mit der &#8220;Schura Niedersachsen&#8221; gesucht. Die Schura ist der Dachverband eines Großteils der Moscheevereine und Verbände in Niedersachsen.</p>
<p><strong><em>Welche Einrichtungen werden für den islamischen Religionsunterricht zuständig sein?</em></p>
<p>Verburg:</strong> Für den islamischen Religionsunterricht sind wir im Gespräch mit dem Lehrstuhl an der Universität Osnabrück, mit Professor Ucar. Da hatten wir bereits gute Erfahrungen gemacht in der Zusammenarbeit mit dem Projekt &#8220;Islamischer Religionsunterricht in Papenburg&#8221;, einer Haupt- und Realschule – der erste Versuch eines islamischen Religionsunterrichts in Niedersachsen im Bereich der Sekundarstufe. Es gibt sonst nur einen Versuch in der Primarstufe.</p>
<p>In enger Kooperation mit dem Lehrstuhl wollen wir den islamischen Religionsunterricht anbieten. Im Moment sind ja dort die ersten Studierenden dabei, sich zu qualifizieren, um islamischer Religionslehrer zu werden.</p>
<p><em><strong>Wie wird die Schule strukturell gestaltet sein? Und wie sind die Religionsgemeinschaften vertreten?</strong></em></p>
<p><strong>Verburg: </strong>Das können wir im Moment noch nicht genau sagen. Das ist ja eine Angebotsschule. Niemand ist verpflichtet, auf diese Schule zu gehen. Es gibt auch keinen festen Schuleinzugsbezirk, wo man sagen könnte, da leben so und so viele jüdische Familien mit so und so vielen Kindern, muslimischen und christlichen Familien, sondern es ist ein Angebot an alle Eltern, die dies auch wünschen. Von daher können wir nicht im Vorfeld sagen, dass wir eine bestimmte Anzahl islamischer, jüdischer oder christlicher Kinder haben werden. Das hängt auch davon ab, wie dieses Angebot von den Eltern der jeweiligen Religionen angenommen wird.</p>
<p>Wir haben natürlich im Vorgespräch mit den Religionsvertretern auch darauf Wert gelegt zu sagen: Wir sind auf Euch angewiesen, dass Ihr in den Gemeinden auch sagt, dass dies etwas Gutes ist und Ihr deshalb Eure Kinder dorthin schickt.</p>
<p><em><strong>Wer wird die Lehrpläne für den Religionsunterricht erstellen?</strong></em></p>
<p><strong>Verburg: </strong>Für den katholischen Religionsunterricht und auch für den evangelischen Religionsunterricht gibt es ja zwischen dem Land Niedersachsen und den jeweiligen Kirchen abgestimmte Lehrpläne – die gelten selbstverständlich an der Schule.</p>
<p>Gleiches gibt es auch für den jüdischen Religionsunterricht, der im Moment noch in den Räumen der jüdischen Gemeinde erteilt wird. Beim islamischen Religionsunterricht gibt es einen Lehrplan, der im Schulversuch – ich glaube im Moment in 37 Schulen im Land – ausprobiert wird. Den kann man sicherlich als Basis nehmen, aber wir werden ihn sicherlich auch mit dem Lehrstuhl noch mal ansehen, überarbeiten und den Eltern vorstellen.</p>
<p>Wir haben das gleiche Problem, was die Bundesländer haben, nämlich dass es keinen offiziellen Ansprechpartner gibt, der für alle Muslime sprechen könnte. In Papenburg haben wir das so geregelt, dass wir gesagt haben, die katholische Schule ist sozusagen subsidiär, unterstützend zum Erziehungsauftrag der Eltern tätig, und haben den Lehrplan, der mit dem Lehrstuhl von Professor Ucar hier erarbeitet worden ist, den Eltern vorgestellt, und die Eltern haben gesagt, ja so stellen wir uns religiöse Erziehung an dieser Schule vor. So können wir im Moment einen offiziellen Ansprechpartner sozusagen ersetzen, wohl wissend, dass es für alle öffentlichen Schulen im Land so nicht geht.</p>
<p><em><strong>Kann dieses Schulprojekt auch über das Land hinaus als Modell dienen?</strong></em></p>
<p><strong>Verburg:</strong> Ich scheue mich, das Wort Modell in den Mund zu nehmen. Es ist ein Lernort. Das gefällt mir besser. Es ist ein Lernort nicht nur für die Kinder, sondern auch für die Lehrerinnen und Lehrer, die Eltern, die Familien, die daran hängen. Es wird auch ein Lernort für die drei Religionsgemeinschaften sein.</p>
<p>Wie wird das Zusammenleben gelingen? Da sind ja viele Fragen zu berücksichtigen, z.B. die religiösen Symbole. Wir stellen uns nicht die weiße Wand vor, sondern &#8211; im Sinne der Toleranz -, dass die Religionen auch ihre Symbole und Gepflogenheiten untereinander akzeptieren. Das geht bis zum gemeinsamen Essen, wo ja auch Speisevorschriften zu beachten sind.</p>
<p><em><strong>Mit welchen Angeboten und Aktivitäten wollen Sie diesen Lernort bereichern?</strong></em></p>
<p><strong>Verburg:</strong> Wir gehen davon aus, dass es einen jeweils eigenen Religionsunterricht geben wird. Etwa einmal im Halbjahr soll ein vergleichbares Thema in allen drei Religionsunterrichten zeitgleich behandelt werden und in einem Projekttag münden, in dem die Schülerinnen und Schüler die Ergebnisse aus ihrem Religionsunterricht den Schülerinnen und Schüler vorstellen, die am anderen Religionsunterricht teilnehmen. So lernen sie auch über ihre unterschiedlichen religiösen Überzeugungen, Riten, Gebräuche miteinander ins Gespräch zu kommen, damit sie dialogfähig werden.</p>
<p><em><strong>Soll diese Schule auch eine Ganztagsschule sein?</strong></em></p>
<p><strong>Verburg: </strong>Wir haben uns klar entschieden, dieses Projekt als eine gebundene Ganztagsschule zu führen, d.h. es gibt nicht nur eine Betreuung am Nachmittag. Zum einen setzt dieses ehrgeizige Projekt, dass Kinder verschiedener Religionen, teilweise auch natürlich anderer kultureller Herkunft, Zeit brauchen werden, um miteinander zu leben. Die Unterrichtszeit ist dafür zu knapp. Sie sollen auch die Zeit finden, außerhalb des Unterrichtes gemeinsam zu leben.</p>
<p>Der zweite Grund für die Form der gebundenen Ganztagsschule ist, dass wir davon überzeugt sind, dass diese Schule geeignet ist, Benachteiligungen von Kindern aus so genannten bildungsfernen Elternhäusern zu minimieren. Dabei stellen wir uns vor, dass wir in dieser Schule Bildungsangebote im Bereich von Sport, Musik und Kunst integrieren können, die nicht Bestandteil des Unterrichts sind, so dass auch Kinder, die von ihren Eltern nicht zu einer Musikschule gebracht werden, die Chance erhalten, in diesem Bereich ihre Fähigkeiten weiter zu entwickeln.</p>
<p>Und es gibt noch einen dritten Grund: Eine gebundene Ganztagsschule – gerade im Grundschulbereich – hat den Vorteil, dass man die Lernzeiten und die Zeiten von Entspannung und Bewegung eher dem Lebensrhythmus, dem Biorhythmus von Kindern anpassen kann, als in einem Raster, wo man von 8 bis 13 Uhr lernen muss, und dann andere Dinge macht.</p>
<p><strong><em>Steht schon ein Zeitpunkt fest, wann die Schule eröffnet werden soll?</em><br />
</strong><br />
<strong>Verburg: </strong>Der früheste mögliche Zeitpunkt für den Beginn wäre der 1. August 2011, weil die Anmeldungen für das kommende Schuljahr zum 1. August 2010 jetzt schon erfolgt sind, damit die Kinder auch eine Sprachförderung bekommen können.</p>
<p><em>Interview: Eren Güvercin</p>
<p>© Qantara.de 2009</em><br />
<a href="http://de.qantara.de/webcom/show_article.php/_c-469/_nr-1101/i.html">http://de.qantara.de/webcom/show_article.php/_c-469/_nr-1101/i.html</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Iman Attia und die entgrenzte Schuldkultur der deutschen Linken]]></title>
<link>http://schariagegner.wordpress.com/2009/08/17/iman-attia-und-die-entgrenzte-schuldkultur-der-deutschen-linken/</link>
<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 02:19:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>schariagegner</dc:creator>
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<description><![CDATA[الثقافة aṯ-ṯaqāfa Культура Kultur 文化 Die Dosis macht das Gift Eine Berliner Dozentin der Alice-Salom]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="line-height:125%;margin:0 0 24pt;">
<p style="text-align:right;line-height:125%;margin:0 0 12pt;" align="right"><span style="font-size:25pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> الثقافة </span></p>
<p style="text-align:right;line-height:125%;margin:0 0 120px;" align="right"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">aṯ-ṯaqāfa Культура Kultur 文化</span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;" align="justify"><span style="font-size:15.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Die Dosis macht das Gift </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 48pt;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Eine Berliner Dozentin der Alice-Salomon-Hochschule leuchtet uns heim und hat ein neues Buch geschrieben. Jacques Auvergne las das abgründig tolerante Werk </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Gerade eben habe ich das neue Buch von Frau Prof. Dr. Iman Attia durchgelesen, »Die westliche Kultur und ihr Anderes. Zur Rekonstruktion von Orientalismus und antimuslimischem Rassismus«. Sehr geehrte gottesfürchtige Frau Dr. Attia: Wissen Sie, was Scharia bedeutet? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Nach Islamischem Recht (Islampraxis; Allah als Souverän wird von elitären sakralen Richtern irdisch vertreten) beziehungsweise nach der Scharia (aš-šarī&#703;a; kulturrassistische Islamtheorie) ist der walī muǧbir (wali mudschbir, bei Islamisator Mathias Rohe zawaǧ al-ǧabr bzw. wilāyat al-iǧbār) oder nötigende Heiratsvormund das seine kontrolliert jungfräuliche Tochter in die erste Ehe bedarfsweise zwingende Familienoberhaupt. Wie Sie wissen und Ihren Studentinnen und Studenten jeden Tag mit Bedauern erzählen, beträgt das islamische Heiratsalter neun Jahre. Das ist doch schon einmal ein ganz wichtiges Stück Scharia, weg mit dem säkularen Standesbeamten. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Soll ich als Ihr Zuhörer und Sozialpädagoge für derlei trauten Familiensinn jetzt Toleranz aufbringen, sehr geehrte Frau Dr. Attia? Der Rechtsschule der Schafiiten ist die tetas / menetas beziehungsweise arabisch khafdh genannte „Islamic FGM“, die islamische Variante der ḫitān al-ināṯ (chitan al-inath, weibliche Genitalverstümmelung) verpflichtend vorgeschrieben. Demgegenüber heißt die MGM, die sexualmagische Jungenbeschneidung, in Indonesien tetakan / supitan. Beschnittene Frauen in Yogyakarta 43,5 %, Männer 87,5 %, beschnittene Frauen in Madura 94,7 %, Männer 98 %. Allahgott scheint das indonesische Genital mit Blut reinigen und initiieren zu wollen. FGM wie MGM benennt man auch in Indonesien mit dem arabischen Wort khitan (1). </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Dem Mädchen wird bei diesem religiösen Handeln genitales Gewebe amputiert. Im indonesischen Java wird diese von Allāh gutgeheißene Operation von der wohltätigen und angesehenen Assalaam-Foundation organisiert und völlig öffentlich in Schulgebäuden, islamischen Sozialzentren oder Koranschulen durchgeführt (2). </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Wie uns der Volksmund belehrt, hat das dabei auf, an, über oder in der Klitoris islamrechtlich einwandfrei herausgeschnittene Körpergewebe die Größe von einem Viertel eines Reiskorns oder aber diejenige eines Hahnenkammes. Jetzt gibt es allerdings in der Natur, sehr geehrte Frau Dr. Attia, zwar sehr kleine Reiskörner, aber auch sehr große Hahnenkämme. Das unbeschnittene Mädchen gilt den Schafiiten islamrechtlich als  besudelt (). Warum kämpfen Sie nicht gegen die schafiitische FGM und, als gebürtige Ägypterin, nicht auch gegen die Klitoridektomie, wie sie viele fromme Scheichs an der Kairoer al-Azhar seit Generationen fordern und wie sie in jeder Straße Kairos seit Jahrhunderten praktiziert wird? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Das Ministerium für Frauen, Familie und Soziales des Staates Malaysia KPWKM (3) erzählt Deutschlands
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Orientfreunden Konkretes zu den beiden wichtigsten sexualpolitischen Treibriemen des Kalifats islamische Eheschließung (imām-nikāḥ) und Schlafzimmerkalifat (Koran: Die Ehefrau als „Saatfeld“). Denn Scharia ist was, konkret? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Scharia ist walī muǧbir: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 36pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 1. Ist das Einverständnis der Braut in ihre Heirat erforderlich? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 36pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Ja, für jede Heirat ist das Einverständnis der Braut erforderlich. Bei einer noch nie verheirateten Frau (Jungfrau) kommt das Einverständnis von ihrem wali mudschbir [Heiratsvormund mit der Berechtigung zum Zwang]. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 36pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 2. Kann das jungfräuliche Mädchen durch den wali mudschbir auch ohne ihre Zustimmung in eine Ehe gezwungen werden? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 36pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Ein jungfräuliches Mädchen kann durch den wali mudschbir auch ohne ihre Zustimmung in eine Ehe gezwungen werden, soweit die eheliche Verbindung sekufu [standesgemäß] ist und sie für die Braut keine dharar [Beschädigung] ihrer syarie [schariarechtlichen Verpflichtungen] darstellt. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 36pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 6. Wer ist wali mudschbir? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 36pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Wali mudschbir ist der biologische Vater des Mädchens oder der Großvater väterlicherseits. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Sei es das iranischee Blutgeld der diyye (diyya) oder die Steinigung des islamofaschistischen Herrn Revolutionsfühers Chomeini, für die toleranten Schariafreunde unter den Dozenten der Alice-Salomon-Hochschule ist das offensichtlich alles Kultur. Ein neuer persönlicher Rekord beim Bergsteigen im aufregenden Gebirge des Kulturrelativismus ist 2009 denn auch von einer Berliner Professorin für Diversity Studies errungen worden. Vom erklommenen Gipfel der Erkenntnis der Vielfalt (diversity, Kalifat) brachte Iman Attia eine aus mittelalterlicher islamischer Sicht fromme, uns Nichtmuslime oder säkulare Muslime zur Wertschätzung der kulturrassistischen Scharia aufrufende Schrift herab: »Die westliche Kultur und ihr Anderes. Zur Rekonstruktion von Orientalismus und antimuslimischem Rassismus«. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Attias mutmaßlicher spiritueller Vice-Vorgesetzter heißt Mustafa Cerić, ist amtierender Großmufti und wirkt als rechte Hand des im arabischen Katar lebenden Scheichs Yūsuf al-Qaraḍāwī vom bosnischen Sarajevo aus für den Europäischen Fatwa-Rat (ECFR). Großmufti Cerić stellt klar (4) </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 36pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Daher ist dieser islamische Bund, diese Scharia, ewig, nicht verhandelbar und unendlich. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Der Schatten Allahs in Sarajevo fordert die Errichtung eines europäischen Imamats sprich Kalifats. Natürlich nur für die Muslime. Alles ganz spirituell und seelsorgerlich. Im Blatt European View (Ausgabe 6, 41-48) kommt das Wort Scharia 19 (neunzehn) mal vor, indes Schariaverharmloser Yassin Musharbash am 14. Mai 2008 zu titeln sich erdreistete: „Als der Obermufti einmal Scharia sagte“. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Von der angeblich so numinosen und spirituellen Scharia hat sich Musharbash keineswegs distanziert. In dem in Englisch veröffentlichten Text heißt des CDU-nahen europäischen Zentrums für Europäische Studien (Center for European Studies, CES), laut WELT war gar von einer baldigen Umbenennung der CES &#8220;Helmut-Kohl-Stiftung&#8221; die Rede, heißt es: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 36pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> In the shari’ah as their Weltanschauung (sic!) Muslims have their covenant with God, a covenant that is the same in content if not in form as the previous covenant contained in the Old Testament of Moses and the New Testament of Jesus. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Gelegentlich dreht der Großmufti die schariatische der beiden Seiten der gesetzesreligiösen Medaille Islam flink vom Auge des Betrachters weg, der nun fiqh liest, was der mit dem Eugen-Biser-Preis mystisch beschworene Mustafa Cerić korrekt als „angewandtes islamisches Recht“ übersetzt. Das Recht könne man an die Moderne der Europäischen Union und auch der Bundesrepublik anpassen, das sei kein Problem. Die Scharia sei vielmehr eine ebenso harmlose wie zeitlose spirituelle Grundlage. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Die ebenfalls CDU-nahe und als Kopftuchverteidigerin bekannt gewordene Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) tut es der größeren Schwester CES gleich und verharmlost Scharia und orthodox-islamische Frauendiskriminierung nach Kräften. Man scheint daran interessiert zu sein, die Türkei als der Europäischen Union beitrittsfähig darzustellen. Das Wort Scharia kritisch zu betrachten könnte angesichts der kaum zu verbergenden radikalislamischen Ausrichtung der türkischen Regierungspartei AKP außenpolitisch der deutschen Industrie Hoffnung auf Pfründe zunichte machen und würde innenpolitisch deutschen Wählern mit türkischen Wurzeln die Lust an der islamfreundlich-wertkonservativen CDU vergällen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Auch die Dhimmis scheinen die Logik des Beutemachens und der Pfründevergabe zu beherrschen. Nutzbarmachung statt Menschenrechte, Herr von Wilamowitz-Moellendorf? </p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Den sprichwörtlichen Vogel einer antidemokratischen Bereitschaft zur Schariatisierung der nordrhein-westfälischen CDU dürfte allerdings der 1975 im türkischen Nevşehir (Zentralanatolien) geborene KAS-Stipendiat Bülent Arslan abgeschossen haben, der sich im Oktober 2007 eine türkisch-muslimische parallele Polizeitruppe wünschte (5). </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Das innerhalb der CDU angesiedelte Deutsch-türkische Forum (DTF), dem der in Viersen wohnhafte Arslan angehört, wünscht sich 150 bis 200 betende Muslim-Bürger in Uniform. Der Polizist, dein Schariafreund und Helfer? Der Vorschlag des niederheinischen Diplom-Volkswirts mag manchem Islamkritiker wie der Ausstieg aus der Säkularität und der Einstieg in die Dhimmitude erscheinen (6). </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Muṭawwi&#703;ūn nennen sich jene islamischen Religionspolizisten, wie sie etwa in Usbekistan, Ägypten, im Sudan, in den Palästinensischen Gebieten, in Saudi-Arabien, im Iran, in Malaysia (wo auch Nichtmuslime die schariatischen Anordnungen befolgen müssen), seit 2005 in Pakistan und demnächst wohl in Afghanistan die islamische Moral teilweise gewaltsam durchsetzen. Die Arbeit der geheiligten Büttel in Polizeiuniform erfolgt nach Maßgabe des Aufrufes der ḥisba, dem Befehl Allahgottes an die „Gläubigen“, das Gute zu gebieten und das Schlechte zu verbieten. Die Islamische Religionspolizei hat mit das also Ziel, die von Mustafa Cerić beschworene, „ewige, nicht verhandelbare und unendliche“ Scharia durchzusetzen. Ist die Vision des Bülent Arslan etwas anderes als eine Vorstufe der muṭawwi&#703;ūn? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Dass letztlich jeder Bereich des menschlichen Lebens vom Islamischen Recht (Sakraljurisprudenz geheiligter Kasuistik, von einer klerusähnlichen Elite in Stellvertretung für den Allah-Gott gesprochen) ebenso total und totalitär geregelt wird wie es von der nicht kodifizierten Scharia (aus Fundamentalistensicht nicht von Menschen gemacht, sondern von Allahgott geschaffen) brutal und angsterregend gesteuert wird und dass Polygamie, walī muǧbir (islamischer Heiratsvormund mit der Berechtigung zum Zwangsverheiraten) und elfjährige schwangere italienische, griechische oder deutsche muslimische Ehebräute mit der in New York verkündeten Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (10. Dezember 1948) und dem Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland (23. Mai 1949) frontal kollidieren, verheimlich uns der charmante Mufti mit dem weißen Turban. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Die Scharia ermuntert jeden Muslim intensiv zum Aufbau von verbindlich tätigen Scharia-Gerichten, welche nachfolgend islamrechtliche sprich schariakonforme Gerichtsurteile aussprechen werden, bei denen eine Frau gegenüber einem Mann halbiertes Erbe (Koran 4:11) erhält und ihre Aussage nur halb so viel wert ist wie die eines Mannes (Koran 2:282). </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 36pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Nach Paret : Koran Sure 2, Vers 282: … Und nehmt zwei Männer von euch zu Zeugen! Wenn es nicht zwei Männer sein können, dann sollen es ein Mann und zwei Frauen sein, solche, die euch als Zeugen genehm sind, &#8211; (zwei Frauen) damit (für den Fall), daß die eine von ihnen sich irrt, die eine (die sich nicht irrt) die andere (die sich irrt, an den wahren Sachverhalt) erinnere </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 36pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Qur&#8217;an 2:282 &#8211; (Court testimony) &#8220;And call to witness, from among your men, two witnesses. And if two men be not found then a man and two women.&#8221; </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Jedes sichtbare Kopftuch, zumal das Kopftuch einer Lehrerin, Rechtsanwältin oder Schöffin, ist auch eine Erinnerung an diesen angeblich ehrenwerten und verdienstvollen Auftrag, eine Islamische Staatlichkeit, „Islamische Gesellschaft“ aufzubauen, in der, das interessiert den multikulturellen Juristen Herrn Mathias Rohe ja vielleicht, nicht das Volk der oberste Souverän ist, sondern die imaginierte Gottheit Allāh. Für streng gläubige Muslime hat die Demokratie (Necmettin Erbakan: batil düzen, nichtige Weltordnung) keinen sittlichen Wert und muss allenfalls Substitut, besser allerdings Provisorium für die „gerechte Lebens- und Staatsform“ (adil düzen) sein. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Leider schließt sich Mathias Rohe („Das Islamische Recht“, 2009) diesem auch von Prof. Attia betriebenen Verharmlosen des gestuft entrechtenden Islamischen Rechts an. Das Rechtsgutachtergremium Ägyptens, die Herren sollten doch etwas vom Islam verstehen, sagt uns, warum die Frau vor einem „gerechten, zivilisierten, kultivierten“ Gericht, der Gerechtigkeits- und Kulturbegriff der
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Iman Attia, „von Natur aus“ nicht dieselbe Stimme haben kann wie ein Mann. Fatwa Nummer 19723, erschienen am 18.07.2004. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 36pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Keine Religion oder ein von Menschen entworfenes Gesetz verleiht Männern und Frauen dieselben Rechte, weil diese unterschiedlich geschaffen sind. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 36pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 2. In [juristischen] Fällen, die sich auf Familienangelegenheiten beziehen, ist die Mehrheit [der muslimischen Schriftgelehrten] der Meinung, dass das Zeugnis einer Frau ungültig ist. Es ist notwendig, dass mindestens zwei Männer Zeugnis ablegen müssen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 36pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 4. Bei Strafsachen und in Fällen, in denen ein Hinrichtungsurteil ausgesprochen werden kann, ist das Zeugnis einer Frau ungültig. Das ist Konsens unter muslimischen Schriftgelehrten. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Der Erlanger Fachmann für Rechtsvergleich erforscht professionell Hunderte von frauenfeindlichen und kulturrassistischen Schariagerichts-Urteilen und vermag unbeirrbar von den Schönheiten des Islam zu träumen Mathias Rohe kennt den real existierenden islamisierten Teil der Welt aus drei Jahrzehnten frohgemuten Reisens und organisiert in Deutschland interreligiöse Gespräche im Rahmen der „Christlich-Islamischen Gesellschaft“ (CIG e. V.). Am für Juristen sicherlich unheimlich spannenden und wie nebenbei auch noch lukrativen Tüfteln von vertrackten Problemen binationaler Ehen (muslimischer Vater entführt Kind einer Nichtmuslima) oder sonstigen Verträgen (muss Deutschland einem Ex-Muslim Personenschutz bezahlen) zwischen Theokratie und Rechtsstaat ist der Professor also nachweislich aufgeregt interessiert. Vielleicht würde der gebildete Jurist noch als Augenzeuge bei einer iranischen Steinigung mit dem anwesenden Ayatollah über den säkular-islamischen Rechtsvergleich fachsimpeln. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Deutschland hat kein christliches Grundgesetz oder keine christliche Straßenverkehrsordnung, sondern Grundrechte und auf sie bezogene Gesetze und Verordnungen, deren Rechtssicherheit Atheisten, Ex-Muslime und Karnevalisten ebenso schützen wie muslimisch Empfindende und die dabei Männer und Frauen ganz bewusst gleichstellen. Findet es der 49jährige Erlanger Rohe denn völlig akzeptabel, seine eigene Tochter als walī muǧbir in Malaysia zu verheiraten, sie als indonesischer Schafiit genital verstümmeln zu lassen oder sein gegen Brautpreis eingekauftes Eheweib mit einem feierlichen dreifachen ṭalaq zu verstoßen? Herr-lich erhebend, dieser Islam – da ist der Mann noch ein Mann!? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Wir dürfen einem Menschen, der einerseits öffentlich die auf Koran und Hadithen gründende, kulturrassistische Scharia sowie ihre durch männliche „kleine himmlische Richter“ dargebotenen Richtersprüche des „Islamischen case-law“ (fiqh) verharmlost und der andererseits Mitbegründer und seit Oktober 2001 sogar Vorsitzender einer „Gesellschaft für Arabisches und Islamisches Recht (GAIR) e. V“ ist sicherlich fragen, ob er die Rechtsspaltung will. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Rohe weiß genau, dass Scharia und fiqh den in Deutschland nach 1945 glücklicherweise Staatlichkeit gewordenen, jedem Menschen ebenso verpflichtenden wie zugänglichen Rechtsstaat angreifen werden. Warum billigt der Jurist ein islamisches Sonderrecht für die „europäische Nation der Muslime“, die Außerkraftsetzung der für alle Bürgerinnen und Bürger, auch für weibliche oder für irgendwie muslimisierte Bürgerinnen und Bürger geltenden Rechtsordnung? Der Mann ist leider auch noch Berater der Bundesregierung, ausgerechnet für den Verfassungsschutz, da bleibt uns nur, zu hoffen, dass man dort den erwiesenen Kenner Islamischen Rechts und Schariafreund Rohe gelegentlich hinsichtlich seiner ethischen Verfassungstreue in Frage stellt. Sollen sich freiheitliche Demokraten sich, nur um als ausreichend religionsfreundlich dazustehen, mit rechtskulturellen Spezialitäten von Abrahams Sohnesopfer, Kannibalismus, Moorleiche, Galgenberg, Hexenprozess, rheinischem Scheiterhaufen oder mit der im Innenhof des Teheraner Evin-Gefängnisses ausgeübten Steinigung wertschätzend befassen? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Durch die deutsche Soziologie wabern nicht erst seit Iman Attia mehrere demokratiegefährdende Gespenster, die ihre Namen alle paar Jahre wechseln und sich seit 2005 etwa „Pluralisierung von Wertschätzung“, „egalitäre Differenz“ und „komplexe Gleichheit“ nennen (aus: Wilhelm Heitmeyer, Peter Imbusch (Hg.): Integrationspotentiale einer modernen Gesellschaft), etwas früher hießen die Geister noch „kultursensibles Arbeiten“, Differentialismus oder Kulturrelativismus, noch früher ließen sich die Dämonen der Wertebeliebigkeit (sprich Willkür) anrufen mit den Namen Toleranz oder Kalifat. Wissenschaft ist mit diesen Begriffen erfolgreich „exkludiert“, ausgeschlossen, von universellen Menschenrechten oder der Gleichberechtigung von Mann und Frau ist bezeichnenderweise auch nicht mehr die Rede. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Die etwas vormoderne Jurisprudenz des auch von der Scharia geforderten Blutgeldes kannte das nördliche Mitteleuropa dabei durchaus, Wergeld oder Weregild, polnisch główszczyzna hieß einst genau das, was das aktuelle Strafrecht der göttlichen Diktatur Iran diyye (arab. diyya) nennt (7). Im „ehrenwerten“ orthodoxen Islam haben Menschen eben nicht lediglich einen unterschiedlichen sittlichen, sondern auch unterschiedlichen finanziellen Wert. Andere Sprachen nennen das Frühe germanische Stammesrecht „Early germanic Law“ oder, sehr bezeichnend, „Droit des royaumes barbares“. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Auf Steuerzahlerkosten untersucht Rohe die arabische Variante der an Sexualmagie und Vergeltung orientierten rechtlichen und geheiligten Barbarei. Das Islamische Recht, so Rohes völlig passender Buchtitel zum fiqh, ist jedoch ein Fossil, oder auch leider ein Relikt kultureller Vormoderne. Dabei wäre das genaue Untersuchen der „Errungenschaften“ kultureller Vormoderne ja völlig in Ordnung. Gar nicht in Ordnung ist das von Mathias Rohe betriebene Verherrlichen oder Verharmlosen jenes Teils der Rechtsgeschichte dieses Planeten, der den leider bis heute menschenfressenden Dinosaurier namens fiqh oder auch schlicht al-islām eingrenzt. Denn durchaus anders als im iranischen Teheran (Tehrān, 7,8 Mio. Einwohner) oder saudi-arabischen Riad (ar-Riyāḍ, 6 Mio. Einwohner) sprechen sich Europas Bürgermeister, Polizisten, Psychologen, Lehrer und vor allem Richter bereits seit mehreren Jahren nicht länger mit dem Bodenpersonal gewisser Gottheiten ab. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> „… und das ist auch gut so!“ (Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin). </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Rohes Buchtitel aus dem Jahre 2009 ist nicht neu, ein »Das Islamische Recht« hat es vor achtundvierzig Jahren bereits gegeben, der Autor hieß Said Ramadan (8). </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Sa&#703;īd Ramaḍān war Vater vom Genfer Steinigungsfreund Hānī und vom mit Einreiseverbot in die USA belegten Schariafreund Ṭāriq, ägyptischer Muslimbruder, Europarepräsentant eben dieser verlässlich gegendemokratischen und terrornahen Muslimbruderschaft (al-iḫwān al-muslimūn), Sekretär, Vertrauter, Schwiegersohn und geistiger Erbe von Hassan al-Banna (Buchtitel: &#8220;Return of the Pharao&#8221;), dem Gründer der Muslimbruderschaft. Ob unsere seit Jahren über den Islam schreibende Quasselstrippe Iman Attia den Namen Ḥasan Aḥmad &#703;Abd ar-Raḥmān al-Bannā denn noch nie vernommen hat, der als ein völlig in sich ruhender, politisch aktiver und glaubensbewegte Muslim sprach: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 36pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Es liegt in der Natur des Islams, zu herrschen und nicht beherrscht zu werden, seine Gesetze allen Nationen aufzuzwingen und seine Macht über den gesamten Planenten auszuweiten. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Na hoppla, das macht man doch nicht. Ganz im Sinne dieses Verständnisses von „Globalisierung“ verwendet die terroristische Hamas (Ḥamās) als der palästinensische Zweig der Muslimbruderschaft die von al-Bannā zur differenzierten Erkenntnis des Begriffes umma zielgerichtet gegenaufklärerisch entwickelten Begriffe „mittleres Maß“, „Nation“ und „Volk“. Die islamistische Dreidimensionalität der umma: </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Wasatiyya, „mittleres Maß“, bedeutet wörtlich Mittigkeit oder Mitte. Die anderen (laut Koran sittlich minderwertigen) Religionen sind aus diesem Blickwinkel exzentrisch und, sofern sie hörbar werden, extremistisch. Wasatiyya ist der harmonische Frieden … einer faschistischen Theokratie. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Wataniyya, mit „Dienstbereitschaft an Heimatland und Nation“ oder kurz mit „Nationalgefühl“ übersetzbar findet sich in der Charta der Ḥamās, Artikel 12, gemeint ist theokratischer Faschismus. Der Gaza-Streifen hat seit der Entmachtung der Fatah sehr viel Kassam-Raketen, Burkas, Gesichtsschleier und wataniyya. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Qawmiyya, „Dienen am Volk“ ist Hilfe und Dienst für die eigenen Leute. Wenn in Europa also ein mutmaßlicher oder erklärter Freund der radikalislamischen Muslimbrüder Begriffe wie „der mittlere Weg, das mittlere Maß“ (wasatiyya), „Nation“ (wataniyya) oder „Volk (qawmiyya) verwendet, sollte man als freiheitlicher Demokrat sprich Islamskeptiker und Schariaverhinderer sein gebotenes Misstrauen nicht einen Augenblick lang aufgeben. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Doktrin und Sprache der al-iḫwān al-muslimūn, der Muslimbrüder, geben fein systematisiert wünschenswerte und ablehnenswerte Einstellungen zum Begriff Volk oder Nation wieder, hier zu zwei „guten“ (theozentrischen, theokratischen) Haltungen der „Heimatliebe“, des Nationalbewusstseins: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 36pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Wataniyat al-hurriya wa &#8216;l &#8216;izza: Der Wunsch nach der Arbeit an der Wiederherstellung der Ehre und Unabhängigkeit des eigenen Landes ist ein Wunsch, wie ihn der Koran und das Selbstverständnis der iḫwān (Muslimbruderschaft) vorgibt. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 36pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Wataniyat al-fath: Der Wunsch nach Herrschaft und Weltherrschaft, wie er seine Grundlage im Islam hat, welcher seine Eroberer zum besten System von Kolonisation und Beherrschung führte, so, wie es der Koran anzeigte. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Volkstümlichkeit auf gut islamistisch: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 36pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Qawmiyat al-najd: Der Stolz der jungen Generation, an der Ehre der Ahnen teilhaftig zu sein und der Wunsch, es ihnen gleich zu tun ist ein lobenswertes Lebensgefühl, das uns der Prophet Mohammed nahegelegt hat. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 36pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Qawmiyat al-tanzim: Die Verwirklichung der gemeinsamen Ziele von Freiheit und Wohlfahrt, erreicht durch Arbeit und Anstrengung jeder einzelnen Gruppe ist ein [islamrechtlich] zulässiges Ansinnen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Bei diesem im Folgenden genannten (jahiliyah-) Volksbegriff aber endet die auf Dialogforen, Kirchentagen, Islamkonferenzen sowie Vorlesungen an der Berliner Alice-Salomon-Hochschule so arg strapazierte islamische Toleranz, denn es gibt für sehr radikale Muslime nur zwei Gesellschaftsformen, die islamische und die dschahilitische: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 36pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Qawmiyat al-jahiliyah: Der Versuch, überwunden geglaubte, vorislamische [islamfeindliche] Formen von Brauchtum zu reetablieren und den Islam durch einen übertriebenen Nationalismus und Rassismus zu ersetzen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> So viel zur Sprache der Muslimbruderschaft, zitiert aus Richard P. Mitchell: The Society of the Muslim Brothers (9). Übersetzung durch den Autor. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Dschahiliyya (al-ǧāhiliyya) ist im Islam die „Zeit der Unwissenheit“ und bezeichnet mit unfrommem oder auch frommem muslimischem Hass die Epoche vor Mohammed und die unerleuchteten altarabischen Polytheisten. Sayyid Quṭb frischt den Begriff nur geringfügig auf, um, ganz im Einklang mit der Doktrin von Koran, Dhimma und Kalifat und ganz im Nachklang an Ibn Taymiyya (1263 &#8211; 1328) die Nichtmuslime oder die nichtmuslimische (seit al-Maudūdī und Quṭb also auch: die demokratische) Lebensweise und
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Gesellschaftsform verächtlich zu machen und als hassenswert und zerstörenswert zu bezeichnen. Das alte Ägypten mit seinen Göttinnen und Göttern, seinem Bilder- und Pharaonenkult war aus radikalislamischer Sicht Heidentum, Unwissenheit, ǧāhiliyya. Und der Pharao muss natürlich weg. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Wie erwähnt nannte sich ein frommes literarisches Werk des Gründers der Muslimbruderschaft Ḥasan Aḥmad &#703;Abd ar-Raḥmān al-Bannā »Die Rückkehr des Pharao« (Return of the Pharao). Herr Chalid al-Islambuli hatte seinen Lehrer verstanden. Und der Mann wurde religiös konkret. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Ḫālid al-Islambūlī hätte es 1981 sicherlich ganz ausführlich formulieren können, damit auch der Gengenbacher Wolfgang Schäuble es versteht: </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> „In Ägypten herrscht keine vollumfänglich installierte Scharia, vielmehr droht die Gleichberechtigung der Frau. Das nennen wir Aktivisten der Gruppe al-Jihad und Freunde des Gelehrten Aiman az-Zawāhirī einen unislamischen Zustand. Verpflichtende Aufgabe (ḥisba) eines jeden Muslimen ist es, die widernatürliche, teuflische ǧāhiliyya zu beseitigen und der gerechten Seinsweise Geltung zu verschaffen, also dem Islam. Mein Mord hat Ägyptens drohenden Sturz in die frevlerische säkulare Demokratie verhindern helfen. Wissen Sie, genau betrachtet war Präsident Muhammad Anwar as-Sādāt ein Heide, ein Götzendiener. Damit war es nach der Scharia entweder gestattet oder auch geboten (Flexibilität der Scharia), ihn zu beseitigen.“ </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Warum so kompliziert, mag Ḫālid al-Islambūlī gedacht haben, der Kenner von Koran, ibn Taymiyya und Sayyid Quṭb. Er bringt die Sache theologisch brillant auf den rhetorischen Punkt: </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Ich habe Pharao getötet! </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Ungeachtet ägyptischer Proteste durfte in der iranischen Hauptstadt zwanzig Jahre lang eine Straße nach el-Islambouli heißen, in mehreren wichtigen Städten wurden ebenfalls Khaled-el-Islambouli-Straßen eingeweiht. Allahs geheiligten Faschisten ließen den Sadat-Mörder im gesamten Īrān trotz offizieller ägyptischer Proteste öffentlich als „Helden“ und „Märtyrer“ preisen. Wünschen wir 2009 den Iranerinnen und Iranern ein möglichst bald zugängliches Leben in Gesundheit, Sicherheit und Freiheit. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Freiheitliche Demokratie funktioniert nicht ohne die höfliche Verbannung der Götter ins Private (Säkularität, kulturelle Moderne) sowie, des Göttlichen ins juristisch (Würde), ökonomisch (soziale Marktwirtschaft, Parlamentarismus) und staatlich „Unverfügbare“ (nach Raddatz). Das wäre Religionsfreiheit, immer auch die negative. Ein Blasphemieparagraph oder Anklagen wegen Gotteslästerung entfallen damit. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Sa&#703;īd Ramaḍān war Gründer einer leider bis heute bestehenden Kette von kulturrassistischen »Islamischen Zentren« (etwa: Islamisches Zentrum München: Planung 1960, Eröffnung 1973 unter Ghaleb Himmat, späterer Leiter Mahdi Akef, heute dabei: Ahmad von Denffer). Sa&#703;īd Ramaḍān studierte zeitweilig in Köln, wo er 1959 bei Professor Dr. Gerhard Kegel promovierte, lebte kurz London und lange in Genf und plante lebenslang sehr ernsthaft und diszipliniert die Islamisierung Europas. Ein vom Schweizer Geheimdienst 2001 im dortigen Domizil des Herrn Youssef Moustafa Nada gefundenes Script war mit der Jahreszahl 1982 und dem Titel »Das Projekt« versehen und ist eine vielleicht ja völlig phantastische Planung der Islamisierung der Westlichen Staaten, als Autor können wir Sa&#703;īd Ramaḍān vermuten, der 1962 an der Gründung der Islamischen Weltliga mitwirkte. Namen, die man sich merken sollte: Himmat, Nada, Ghaleb, Ramadan, Erbakan, el-Zayat. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> GRÜNEN-Politiker Winfried Kretschmann wiederholt am 14.07.2009 gegenüber der Frankfurter Rundschau allen Ernstes seine drei Jahre alte Forderung nach der „Entpolitisierung des Kopftuchs“, die entsprechende magische Arbeit freilich, wer entpolitisiert eigentlich die bayerische Lederhose, den japanischen Kimono oder meinen Besenschrank, haben die „Guten“ (Islamfreunde) unter den Nichtmuslimen zu leisten, doch ganz offensichtlich, um so etwas wie europäische Schuld zu entsühnen. Die diskriminierende geheiligte Scharia wird von Kretschmann nicht kritisiert. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 36pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Bei den Kopftuchträgerinnen jedenfalls kann ich ganz klar feststellen, dass das Kopftuch entpolitisiert ist. Ich hatte unlängst eine Veranstaltung mit gut hundert jungen Kopftuchträgerinnen. Es ist ganz eindeutig, dass diese jungen Frauen das aus religiösen Gründen tragen, aus Gründen ihrer eigenen Identität. Und dass es mit einem politischen oder extremistischen Islam für diese Frauen nichts zu tun hat. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Sehr geehrter Herr Kretschmann, Islam ist Sexualpolitik, weil es aus orthodoxer (Koran und Hadithen, al-Azhar) oder islamistischer (al-Maudūdī, Quṭb) keine Trennung von Islamreligion und Islamstaat geben darf (al-islām dīn wa dawla, der Islam ist Glaube und Staat). Und dass „das Private“ politisch ist, haben Sie in Ihrer studentisch revolutionären Jugend mitgebrüllt, wenn auch ohne übermäßig viel nachzudenken. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> In der Tat gibt es für die Muslima eine islamrechtlich korrekte Möglichkeit, kein Kopftuch zu tragen, wie der unter allen Sunniten grundsätzlich akzeptierte wenn nicht verehrte hochrangige Rechtsgelehrte Yūsuf al-Qaraḍāwī aus Qaṭar uns belehrt, nämlich bei der Ausführung eines Selbstmordattentates (10). Sonst hat die Frau sich lebenslang völlig freiwillig unter ihrem ḥiǧāb zu verhüllen, um den ziemlich politisch denkenden Gott Allāh nicht zu erzürnen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Die Frau im Islam ist dem Ehemann, von dem Befolgen eventueller Aufforderungen zu Verstößen gegen Koran und Scharia abgesehen, den völligen Gehorsam pflichtig. Finden Sie es völlig in Ordnung, im Auftrag der Gottheit die gehorsamspflichtige Ehefrau im Falle ihrer Auflehnung oder auch nur Widerspenstigkeit zu verprügeln (Koran 4:34), wie es Ghalal al-Khateeb am 24. Dezember 2008 im ägyptischen Fernsehen verkündete (11)? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 36pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Koran 4:34. Die Männer haben Vollmacht und Verantwortung gegenüber den Frauen, weil Gott die einen vor den anderen bevorzugt hat [ausgezeichnet hat] und weil sie von ihrem Vermögen (für die Frauen) ausgeben. Die rechtschaffenen Frauen sind demütig ergeben und bewahren das, was geheimgehalten werden soll, da Gott es geheimhält. Ermahnt diejenigen, von denen ihr Widerspenstigkeit befürchtet [oder: Deren Widerspenstigkeit ihr fürchtet], und entfernt euch von ihnen in den Schlafgemächern [oder: Trennt sie im Ehebett] und [wenn auch das nichts hilft] schlagt sie. Wenn sie euch gehorchen, dann wendet nichts Weiteres gegen sie an. Gott ist erhaben und groß. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Die Frauen also: „… und schlagt sie“! Das ist Islam. Für den bedarfsweise islamisch frauenprügelnden Islam steht das islamische Kopftuch. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Sehr geehrter Herr Kretschmann, halten Sie es etwa für freiheitlich demokratisch, wenn der Ehemann nach Islamischem Recht (geheiligtes Fallrecht des fiqh, praktizierte Theologie) beziehungsweise nach der Scharia (totaler irdischer Geltungsanspruch der Islampolitik) das Aufenthaltsbestimmungsrecht über alle „seine“ Kinder hat, wenn er die Mutter oder eine seiner bis zu drei Nebenfrauen (Koran 4:3, Konkubinen nicht mitgerechnet), jederzeit verstoßen kann? Das ist das politische Kopftuch, seit 1.400 Jahren. Ein verweigerter oder auch nur unfreiwillig getragener ḥiǧāb führt nach islamischer Doktrin die Angreiferin an Allahs Lebensordnung schnurstracks in die Flammen der ǧahannam, der qualvollen Hölle, aus der es, wie Koran und Hadithe versichern, kein Entrinnen gibt. Die unbotmäßige Frau gefährdet zudem das Seelenheil von Kindern und Familie. Andererseits bewertet der orthodoxen Islam das Weib ohnehin als wesensgemäß wankelmütig, geistlos und führungsbedürftig. Die grundsätzliche Unmündigkeit der Frau wird auch darin deutlich, dass sie im Rahmen der islamischen Eheschließung nicht ihr eigener walī (Heiratsvormund) sein darf, das heißt noch nicht einmal selbst heiraten kann, denn ohne walī keine Hochzeit. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Sehr geehrte Frau Attia, ist Ihnen als der Autorin von »Die westliche Kultur und ihr Anderes. Zur Rekonstruktion von Orientalismus und antimuslimischem Rassismus« denn die Gefahr nicht einsichtig, dass die einzelne Frau oder das einzelne Mädchen den Weg aus dem Kerker der sich womöglich an al-Maudūdī oder al-Qaraḍāwī theokratisch radikalisierenden Großfamilie oder aus der parallelen, dem islamischen Wohlverhalten unterworfenen, vielleicht durch Banden von selbsternannten bärtigen Tugendwächtern aus dem salafistischen Milieu oder durch die „simple“ kriminell aktive Banden beherrschten Kontrollgesellschaft hin zu Erziehungsberatungsstelle, Polizeistation oder Frauenhaus nicht mehr finden wird und eventuell noch nicht einmal zur Schule? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Warum schreiben Sie, Frau Attia, kein Wort über 15- oder 16jährige türkischstämmige deutsche Schülerinnen, die nach den Sommerferien in der Türkei verschwunden bleiben oder aber in den Schulferien einen elterlicherseits ausgewählten Import-Ehemann geheiratet haben? Kaum ein muslimisch sozialisierter europäischer Mann wagt es, hörbar gegen šarī&#703;a-Islam und fiqh-Islam zu reden. Sie helfen kräftig dabei mit, den Druck auf Islamkritiker beziehungsweise Ex-Muslime zu erhöhen, indem Sie den politischen (orthodoxen) Islam im Rahmen Ihrer so genannten Kolonialismus- und Eurozentrismuskritik verharmlosen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Als Islambeschwichtigerin und Professorin für Diversity Studies werden Sie dem Herrschaftsanspruch der Islamfunktionäre und zugleich dem masochistischen Bedürfnis eines Absolution erflehenden nichtmuslimischen „deutschen“ Publikums verhängnisvoll gerecht und wissen um diesen Zusammenhang recht genau. Ihr vermeintlicher Antiimperialismus ist in Wirklichkeit anti-säkular und pro-schariatisch, Ihre Lösung auf die „Frauenfrage“ in der (Berliner) Zuwanderungsgesellschaft bietet muslimisch sozialisierten Mädchen und jungen Frauen nichts anderes an als die Unterwerfung unter das Frauenbild der Scharia, als die „freiwillige“ Akzeptanz einer der das Selbstvertrauen untergrabenden Unreinheit, entwürdigenden Unmündigkeit und permanenten Kontrolle. Sie wissen, dass der Islam die rechtliche Geringerstellung der Frau fordert und fordern für diese diskriminierende Islampolitik unsere Wertschätzung und Toleranz. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Leicht erklärlich, dass Sie als eine für die Scharia werbende Professorin jenen Menschen wie Alice Schwarzer oder Necla Kelek, denen es an der Gleichberechtigung von Mann und Frau gelegen ist, dem Lager der Eurozentriker und „antimuslimischen Kulturrassisten“ zuordnen. Im Namen der Toleranz gegenüber der „fremden Kultur“ lassen Sie die von uns zu verhindernde Spaltung der deutschen Bevölkerung in ethnoreligiöse Kollektive bereitwillig zu, die, wären sie noch stärker voneinander entkoppelt, auf unterschiedliche Weise die Nähe oder eben Ferne zum Menschenbild von Verfassung und Grundgesetz „kultivieren“ würden. Alles Kultur oder was? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Daraus, dass es Ihnen – wie Mathias Rohe von der CIG – letztlich um nur eine einzige dieser ethnoreligiös konstruierten Klassen geht, nämlich den Politik werdenden Islam, machen Sie kein Geheimnis. Unter dem einem priesterlichen Ritual gleichkommenden Anbieten von Entsühnung von mittelalterlicher (Kreuzzüge) und kolonialzeitlicher Schuld bieten Sie den europäischen Gut- und Bessermenschen das gnostisch-entrückte Zertrümmern von Schuldgefühlen und Schuldkulturen an und machen gleichsam den Weg in das Paradies (Christen) auf Erden (Atheisten) frei, den zu beschreiten keinen anderen Aufwand erfordere als dem nach Ihrer (völlig unbegründeten, hier gilt Religionsfreiheit) Deutung marginalisierten und diskriminierten, wesensgemäß seit Mohammeds Zeiten angeblich schuldlos gebliebenen Islam mehr politischen Einfluss zu erschleichen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Ganz offensichtlich wollen Sie, Frau Dr. Attia, aus der bundesdeutschen Rechtssicherheit der für alle geltenden Bürgerpflichten und Freiheitsrechte islamisch befreite Zonen abspalten, in denen (zunächst) Ehe und Familienleben nach der „ewigen, nicht verhandelbaren und unendlichen“ (Cerić) Scharia zu gestalten sind. Dafür verlangen Sie als an der Alice-Salomon-Hochschule Berlin lehrende Wissenschaftlerin unsere unbegrenzte Toleranz. Das Nachdenken, wie es denn um die Lage von Christen, Juden, Bahá`í oder auch ganz einfach nur von Frauen in Pakistan oder Ihrer elterlichen Heimat Ägypten steht, soll unsere Toleranzfähigkeit gefälligst nicht belasten. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Wer das Kopftuch kritisiert, ist für Dr. Iman Attia ein Kulturrassist. Zum erwünschten Wohlverhalten unserer Fachfrau für Toleranz gehört es, dass die säkularen Muslime, Ex-Muslime und sonstigen Nichtmuslime von der Erlaubnis begeistert sind, dass der fromme Ehemann seine Frau zum Kopftuchtragen notfalls auch mit Prügel zwingen kann (12). Der Islam ermögliche und erfordere schließlich unsere totale Toleranz. In der islambegeisterten Fachwelt möge man vom Attia-Effekt sprechen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Uns deutschen citoyens &#38; citoyennes fehle Rechtleitung in der Finsternis, unser Fuß drohe in das verderbliche Straucheln jeder Islamskepsis zu geraten. Attias schriftgewordene Leuchte, bei transcript für nur € 21,80 zu haben, erhellt dem säkular Angekränkelten Noch-nicht-Muslim den Pfad durch die sumpfigen Niederungen intoleranten staatsbürgerlichen Denkens: </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> »Die westliche Kultur und ihr Anderes. Zur Rekonstruktion von Orientalismus und antimuslimischem Rassismus«. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 90pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Jacques Auvergne </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (1) FGM / MGM, Yogyakarta, Madura </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://222.124.24.96/~zudha/file/BUKU%20-%20Genital%20Cutting.pdf">http://222.124.24.96/~zudha/file/BUKU%20-%20Genital%20Cutting.pdf </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (2) Islamic FGM. Assalaam-Foundation </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:48pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://jacquesauvergne.wordpress.com/2008/01/20/046/">http://jacquesauvergne.wordpress.com/2008/01/20/046/ </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (3) Malaysia. Wali Mujbir (guardian) </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 1. Is consent from the bride required before a marriage can be carried out? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Yes, consent from the bride is required for any marriage. For a woman who has never been married before (virgin), the consent comes from her Wali Mujbir (guardian) </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 2. Can a virgin girl be forced to enter into a marriage without her consent by the Wali Mujbir? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> A virgin girl can be entered into a marriage without her consent by the Wali Mujbir on the condition that the marriage is sekufu and the marriage will not bring dharar syarie to the bride. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 6. Who is a Wali Mujbir? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Wali Mujbir is the natural father (father by birth) or grandfather on the father’s side. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:48pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.kpwkm.gov.my/new_index.php?page=faq_content&#38;code=4&#38;faqtitleID=5&#38;lang=eng">http://www.kpwkm.gov.my/new_index.php?page=faq_content&#38;code=4&#38;faqtitleID=5&#38;lang=eng </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (4) Ceric: The challenge of a single Muslim authority in Europe (Englisches Original, nach shari gesucht ergibt nicht “einen“ Musharbash), sondern 19 Treffer </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://springerlink.com/content/40280g3825750494/fulltext.pdf">http://springerlink.com/content/40280g3825750494/fulltext.pdf </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (5) Bülent Arslan hat Phantasie und will die ethnoreligiös segregierte, dabei selbstredend muslamische (schariakonforme) Polizeieinheit </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.welt.de/politik/article1256866/Muslimische_Polizisten_sollen_in_Moschee_beten.html">http://www.welt.de/politik/article1256866/Muslimische_Polizisten_sollen_in_Moschee_beten.html </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (6) Islamsensible Polizei an Rhein und Ruhr, eine Vorstufe der muṭawwi&#703;ūn, der Religionspolizei? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://jacquesauvergne.wordpress.com/2007/11/15/024/">http://jacquesauvergne.wordpress.com/2007/11/15/024/ </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (7) Early Germanic law. Droit des royaumes barbares </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Germanische_Stammesrechte">http://de.wikipedia.org/wiki/Germanische_Stammesrechte </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (8) Said Ramadan: Islamic Law. Deutsch: Das Islamische Recht (1961), besprochen von Jacques Auvergne </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://jacquesauvergne.wordpress.com/2009/04/06/109/">http://jacquesauvergne.wordpress.com/2009/04/06/109/ </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (9) Mitchell: The Society of the Muslim Brothers </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://quod.lib.umich.edu/cgi/t/text/text-idx?c=acls;idno=heb00919">http://quod.lib.umich.edu/cgi/t/text/text-idx?c=acls;idno=heb00919 </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Mitchell: The Society of the Muslim Brothers </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:5.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://books.google.de/books?id=ltVtj3Kh7IIC&#38;pg=PA265&#38;lpg=PA265&#38;dq=al-banna+nature+islam+conquer&#38;source=bl&#38;ots=RxROAX8apT&#38;sig=-BWRvyFWMJzpl6quGODF89pRd34&#38;hl=de&#38;ei=XT6HStioA4OYnQOF0vDQBA&#38;sa=X&#38;oi=book_result&#38;ct=result&#38;resnum=3#v=onepage&#38;q=wasat&#38;f=false">http://books.google.de/books?id=ltVtj3Kh7IIC&#38;pg=PA265&#38;lpg=PA265&#38;dq=al-banna+nature+islam+conquer&#38;source=bl&#38;ots=RxROAX8apT&#38;sig=-BWRvyFWMJzpl6quGODF89pRd34&#38;hl=de&#38;ei=XT6HStioA4OYnQOF0vDQBA&#38;sa=X&#38;oi=book_result&#38;ct=result&#38;resnum=3#v=onepage&#38;q=wasat&#38;f=false </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Mitchell: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:5.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://books.google.de/books?id=ltVtj3Kh7IIC&#38;pg=PA83&#38;lpg=PA83&#38;dq=The+Society+of+the+Muslim+Brothers&#38;source=bl&#38;ots=RxROAY98rK&#38;sig=E2TwuTAaEPOxCllMAt2_-bIkF-g&#38;hl=de&#38;ei=mGiHSuvoGY6CnQP1mKXVBA&#38;sa=X&#38;oi=book_result&#38;ct=result&#38;resnum=4#v=onepage&#38;q=&#38;f=false">http://books.google.de/books?id=ltVtj3Kh7IIC&#38;pg=PA83&#38;lpg=PA83&#38;dq=The+Society+of+the+Muslim+Brothers&#38;source=bl&#38;ots=RxROAY98rK&#38;sig=E2TwuTAaEPOxCllMAt2_-bIkF-g&#38;hl=de&#38;ei=mGiHSuvoGY6CnQP1mKXVBA&#38;sa=X&#38;oi=book_result&#38;ct=result&#38;resnum=4#v=onepage&#38;q=&#38;f=false </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (10) Scheich Karadawi: Musliminnen müssen KEIN Kopftuch tragen – wenn sie sich in die Luft sprengen! </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://blog.zeit.de/joerglau/2007/06/03/scheich-karadawi-musliminnen-mussen-kein-kopftuch-tragen-wenn-sie-sich-in-die-luft-sprengen_536">http://blog.zeit.de/joerglau/2007/06/03/scheich-karadawi-musliminnen-mussen-kein-kopftuch-tragen-wenn-sie-sich-in-die-luft-sprengen_536 </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (11) Fatwa zur Züchtigung der Ehefrauen. Bei Widerspenstigkeit ist Züchtigung ein erlaubtes Mittel zur Zurechtweisung. Vom Rechtsgutachter und ägyptisch-muslimischen Geistlichen Galal al-Khateeb </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.islaminstitut.de/Nachrichtenanzeige.55+M57fc208101b.0.html">http://www.islaminstitut.de/Nachrichtenanzeige.55+M57fc208101b.0.html </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (12) Zur Verschleierung zwingen? Na klar! Fatwa: Das Familienoberhaupt darf sein Eheweib unter das Kopftuch prügeln </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.islaminstitut.de/Anzeigen-von-Fatawa.43+M56be5750836.0.html">http://www.islaminstitut.de/Anzeigen-von-Fatawa.43+M56be5750836.0.html </a> </span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kopftücher schützen vor Regen - auch vor der Hölle?  ]]></title>
<link>http://schariagegner.wordpress.com/2009/07/06/mit-der-hoelle-drohen-ist-psychoterror/</link>
<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 16:16:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>schariagegner</dc:creator>
<guid>http://schariagegner.wordpress.com/2009/07/06/mit-der-hoelle-drohen-ist-psychoterror/</guid>
<description><![CDATA[جهنم ǧahannam, die islamisch aktivierte Unterwelt Die Drohung mit der Hölle ist Psychoterror Fāṭima ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="line-height:125%;margin:0 0 60pt;">
<p style="text-align:right;line-height:125%;margin:0 0 6pt;" align="right"><span style="font-size:25pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> جهنم</span></p>
<p style="text-align:right;line-height:125%;margin:0;" align="right"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">ǧahannam, </span></p>
<p style="text-align:right;line-height:125%;margin:0 0 45px;" align="right"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">die islamisch aktivierte Unterwelt </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 45pt;" align="justify"><span style="font-size:15.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Die Drohung mit der Hölle ist Psychoterror </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 60pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Fāṭima ech-Cherīf (الشريف فاطمة) betont das Recht der Muslima, ihren Leib auch in Europa mit einem blickdichten Tuch völlig zu bedecken, wie es auch die Frauen der ṣaḥāba, der Gefährten Mohammeds getan hätten. Was für ein Fanatismus oder Masochismus, dürfen scharfe Islamkritiker sagen, was für eine soziale Selbstauslöschung und rituelle Verhöhnung aller das postulierte Wohlverhalten Verweigernden, müssen wir Sozialpädagogen ergänzen, denn der menschliche Brennstoff für die koranisch verbürgte Hölle sind folglich nicht nur die Nichtmuslime, sondern auch alle Muslimas mit öffentlich sichtbarem, nacktem Haar. Auch zu gestörtem Körperbild, Sinnesbehinderung, Selbstausgrenzung, andressierter Angst vor dem Satan und dem Transportieren einer politischen Werbetafel radikalen Inhalts (Werbung für das Kalifat) können wir nicht schweigen. Ob unsere Minister, ähnlich wie bei Zigaretten, sagen lassen sollten: „Der Gebrauch von Ganzkörperschleiern gefährdet Ihre und unsere Gesundheit?“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 60pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Geht aufgelegtes Kopftuch und knapp vermiedenes Höllenfeuer überhaupt nur im gelieferten Doppelpack? Frau Cherīf jedenfalls wirbt für beides, den rettenden Ganzkörperschleier und die gruselige Höhle oder wie das heißt, fürchtet den Allahgott nebst Iblisteufel und verteidigt den hiǧab einschließlich Gesichtsschleier gegen die lesenswerte Analyse des niqāb der muslimisch-säkularen Kopftuchkritikerin Ümmühan Karagözlü (Niqab, islamischer Gesichtsschleier: Der Frau das Gesicht verbieten; hier Text Nr. 060). </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 60pt 60pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Eine Antwort von Jacques Auvergne </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 1. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Salam Alaikum an alle, </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> die Sahaba- Frauen, also nicht nur die Frauen des Propheten, sall Allahu aleihi wa sallem, trugen alle diesen Kleidung! Wenn man diese Art von “Bericht” schreibt, sollte man schon genau nach der Sunna gehen. Die Kleidung dient zum Schutz der Frauen vor Blicken und Erniedrigung aller Art. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 2. Bismillah </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Salam Alaikum wa rahmatu Allah wa baraktuh, </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> diese Frauen, haben sich den “Gesichtsschleier” selbst angefertigt. Hier ein Hadith: Aischa, Allahs Wohlgefallen auf ihr berichtete: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">“ALLAH möge sich den ersten Frauen unter den Auswanderen erbarmen, da sie – als Allah  … und dass sie ihre Tücher über ihre Kleidungsausschnitte ziehen … offenbarte – Teile von ihren Unterröcken abgeschnitten, diese über den Kopf geworfen und ihre Gesichter damit bedeckt hatten.&#8221; </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> *** Al-Quran;Sura 24:31*** </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Es gibt natürlich noch weitere zuverlässige Überlieferungen und Aussagen des Propheten Allahs Segen und Friede auf ihm. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Hier mal was allgemeines: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Frieden auf ihm, hielt uns eine ermahnende Ansprache, von der die Herzen mit Furcht erfüllt wurden und die Augen Tränen vergossen. So sagte wir: &#8220;Oh Gesandter Allahs, dies ist wie eine Abschiedspredigt, rate und darum.&#8221; Er sagte: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> &#8220;Ich rate euch zur Gottesfurcht Allah gegenüber, dem Mächtigen und Erhabenen, und zum Hören und Gehorchen, selbst wenn ein Knechte über euch zum Befehlshaber eingesetzt ist. Wer von euch (lange) am Leben ist, der wir viel Meinungsverschiedenheiten sehen. So haltet euch an meine Sunna und an die Sunna der rechtgeleiteten, rechtschaffenen Nachfolger. Beißt mit den Zähnen darauf. Hütet euch vor neuen Dingen (in Glaubensfragen); </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 3pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> denn jede neue Sache ist eine Neuerung, </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 3pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> und jede Neuerung ein Irregehen, </span></p>
<p></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> und jedes Irregehen führt ins Höllenfeuer.&#8221; </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> * Überliefert von Abu Nagih Al-Irbad Ibn Sariya, Allahs Wohlgefallen auf ihm, bei Abu Dawwud und At-Tirmidyy* </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Das sollte sich ein Jeder mal &#8220;durch den Kopf gehen lassen&#8221;, egal ob (&#8220;geborener&#8221;) Muslim oder Nichtmuslim. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Und alles Lob gebührt Allah subhana wa ta ala, dem Herrn der Welten </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 3. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Salam Alaikum wr wb, </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> was ich sagen möchte: Das, was wir heute als Kopftuch kennen, entspricht nicht dem Hijab, der Bedeckung einer Muslima. Die Bedeckung geht von Kopf bis Fuß mit dem Erreichen der Pubertät … </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Die Frauen, die lange Kleidung tragen und sich so bedecken, wie es wohl so manchen Menschen stört, erfüllen lediglich ihre Pflicht, an Allah swt. Dafür sollte man sie nicht verachten, betiteln oder in irgendeine Kategorie einstufen. – In Gegenteil, ihnen gebührt Respekt und Anerkennung. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Die Menschen damals haben Islam gelebt. Es wurde nicht hin und her gestritten über irgendein Thema. Sie haben Islam mit Herz, Leib und Seele gelebt und “weitergegeben”. Dafür verdienen sie unsere Anerkennung. Heute gibt es leider viele Gruppen und Sekten im Islam (wie uns Allah swt. im Quran offenbart hatte). Genau das ist diese “Neuerung” und diese Spaltung der Muslime. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Genau das gleich verfolgt auch “die weltweite Politik” &#8211; jeder weiß wohl, was gemeint ist.<br />
Es werden Muslime gegen Muslime aufgehetzt und auch gegen ihre eigene Religion aufgehetzt – siehe Beispiel Iran: nur sehr wenige haben den Islam von Herzen kennen und lieben gelernt. Ihnen wurde von Staatsmächten etwas vorgeschrieben und eingetrichtert, um es für ihre politische Zwecke auszunutzen. Leider sehen das viele nicht. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Auf jeden Fall befinden wir uns weltweit mittlerweile im Krieg und es werden immer mehr Länder besetzt und unsicher gemacht. Das sollte jetzt langsam jeder gemerkt haben, was da “gespielt wird”… Die großen Verdiener sind die Rüstungsindustrie und danach die Pharmaindustrie, logisch … </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Es ist unglaublich, von wegen Menschenrechte, Demokratie usw. Denkt mal nach. Warum sich über einen Niqab streiten. Fragt doch als allererstes mal eine GLÄUBIGE MUSLIMA, warum sie persönlich ihr Gesicht bedeckt hält – ich kenne KEINE EINZIGE, DIE DAZU VON IHREM MANN ODER DER FAMILIE GEZWUNGEN WURDE. ODER IRGENDETWAS ANDERS, WAS HÄUFIG GENANNT WURDE … UND MIR SIND DADURCH AUCH KEINERLEI NACHTEILE ENTSTANDEN. IM GEGENTEIL: ICH BIN STOLZ DARAUF, ALHAMDULILLAH. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> In welcher Gesellschaft leben wir alle denn???!!!- Wie war das – ”Die Würde des Menschen ist unantastbar.”… </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Aha- wo denn, wo ist das Mitspracherecht in dieser Zeit?!? Wo ist der Schutz der Frau???????????? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Auch in meiner Gegend, gibt es einen “offiziellen Straßenstrich”. WIE KANN DIE POLITIK DAS ZULASSEN??? Wie können Frauen (die im Heimatland nicht haben ODER allein stehende, die nicht mehr zurechtkommen) durch diese Verharmlosungen, dazu ermutigt werden sich zu prostituieren!?? Was ist das bitteschön für eine Welt in der Mord, Prostitution, Hass, Pornografie, Spiel, Krieg, Selbstsucht zur Normalität geworden ist. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Und, denkt ihr Allah sieht das alles nicht??? ER hat eine Frist gesetzt bis zum jüngsten Tag (den gibts ja wohl nicht nur im Islam, stimmts). Und vor allem: ES GIBT NUR EINEN GOTT!!! Eschhadu an la ha illAllah wa eschhadu enna Muhammedan Rasul ALLAH. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Und bitte nicht sagen: “Die können dahin gehn, wo sie herkommen, das gehört doch hier alles nicht her …” usw. – das ist Quatsch, DENN EINE RELIGION WIRD OFFENBART, UM ORDNUNGSGEMÄSS WERTERGEGEBEN ZU WERDEN:) Eines Tages, seid ihr und dafür vielleicht dankbar, insha ALLAH. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Wir alle haben doch echt besseres zu tun und sollen uns um die eigene Rechtleitung kümmern. Oder glaubt ihr wir leben “nur so zum Spaß”, und werden nicht dafür zur Rechenschaft gezogen?!? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Der Islam ist die als letztes offenbarte Religion und die VOLLKOMMENSTE. Stellt euch vor, vor über 1400 Jahren wurden Dinge im Quran offenbart, die teilweise heute noch weiter nachgeforscht und erforscht werden, somit also auch wissenschaftlich bestätigt werden…( von wegen Islam wäre rückständig!!!) </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Man kann also auch sagen, dass die Menschheit zur Offenbarungszeit auch schon viel verständiger und weiterentwickelt war. Dazu kann man gern die verschiedenen Glaubensbücher vergleichen- man erkennt sofort die EINZIGARTIGKEIT UND REINHEIT des Quran. Wobei natürlich Thora und Bibel auch von Gott sind, jedoch verfälscht wurden an vielen Stellen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Möge Allah subhan wa ta ala uns alle rechtleiten und vergeben und uns vor dem Höllenfeuer bewahren. Amin. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 120pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Und alles Lob gebührt Allah swt, dem Herrn der Welten </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Sehr geehrte Frau Fatima Cherif, </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">vielen Dank für Ihren engagierten Beitrag. Sicherlich ist mit ḥiǧāb (الحجاب) nicht lediglich ein kleines Tüchlein auf dem weiblichen Kopf gemeint, wobei überzeugte Kopftuchgegner jeder Religion oder Ex-Religion gegen jedes noch so kleine Tuch auf dem Kopf eingestellt sind. An-niqāb (Gesichtsschleier) ist aber schon sehr streng, selbst für das heutige, gelegentlich ‘antiamerikanisch oder antiwestlich politisierte’ islamische Verhältnis bzw. Brauchtum zwischen Marokko und Malaysia. Wenn Sie also den niqāb (نِقاب) verteidigen, dann wird man sagen können, dass Sie Ihrem Leben eine strenge moralische Selbstverpflichtung zu geben und diese äußerst gewissenhaft einzuhalten bereit sind. Weltweit gibt es dieses religiöse Tun einer Art von Askese, welche bekennend wertorientiert ist sprich das Lobenswerte und das Tadelnswerte finden und hörbar benennt, die ziemlich ‘elitär’ weit über dem Durchschnitt liegen will oder auch liegt und die von den einen als fanatisch, von den anderen als vorbildlich und von dritter Seite als übermäßig streng bezeichnet wird. Einen echten idealistischen Menschen wird es (in gewissen Grenzen, hoffentlich) nicht bekümmern, was die anderen über ihn sagen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Soviel zum elitären religiösen Ehrgeiz der Idealisten, der das Risiko der Vereinsamung in sich trägt und die womöglich auch aus islamischer Sicht fehlerhafte Ideologie, alle, die sich dem durch Scheich Sowieso definierten Wohlverhalten nennenswert verweigern, müssten dereinst in den Flammen der Hölle braten beziehungsweise hätten keinen Zugang zur dschanna (جنّة), zur ewigen Glückseligkeit des grünenden, von Bächen durchflossenen lieblichen Paradieses. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Der niqāb oder auch nur der gesichtsfreie, körperverhüllende hidschāb / pardā (pardaa, englisch geschrieben purdah; Iran) möge, leider doktrinär, „freiwillig“ getragen werden, in Saudi-Arabien und im Iran regelt das die Verfassung sprich tragen die Frauen Uniform wie beim Militär und nicht länger zivile Kleidung. Die Bejahung sogar des Gesichtsschleiers jedoch ist eine Haltung, die, je nach Auffassung, verbissen-verspannt, gottgefällig-tugendhaft oder allzu selbstkritisch ist. Ich neige der dritten Meinung zu und wage zu sagen, dass, wer sich, gerade als Frau, in Bezug auf den islamischen Kleidungskodex hier weit über den Durchschnitt exponiert, allzu hart mit sich selbst ins Gericht geht. Das nichtstaatliche, nichtsäkulare Richten aber ist eine Arbeit, die wir Menschen getrost einer höheren Instanz überlassen können – und müssen, denn totaler fiqh (فقه) funktioniert in der kulturellen Moderne nicht beziehungsweise zerstört eben diese kulturelle Moderne. Wir freiheitlichen Demokraten haben also das für jeden Menschen geltende allgemeine Menschenrecht und das bundesdeutsche Grundrecht und Bürgerrecht vor dem islamischen Recht (Buchtitel von Said Ramadan) zu schützen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Zudem ahne ich hinter dem geheiligten Befehl des Frauenhaarverhüllens uralte, sexualmagische, irgendwann in der Ausdeutung rein männerbündisch gewordene Mythen, wie wir sie noch bei den Aborigines, Papuas und Ostafrikanern vorfinden, geheiligte Mythen zum Frauenleib, Dogmen, die ich Skeptiker nicht für naturhaft (islam-ideologisch fiṭra, Weise des Erschaffenseins, فطرة) halte. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Ja, ich zweifle sogar die Legitimität – auch die religiöse Legitimität – des zum integralen Bestandteil der Scharia gewordenen Islam-offiziellen Deutungsrahmens der Begriffe fiṭra und nadschis (Befrachtung mit Ekel, نجس) an. Nun mag mir jeder entgegnen, ich wäre auch kein Muslim, doch in der Tat hätte derzeit selbst ein Muslim in Teheran, Kairo oder Kabul irdische Schwierigkeiten, öffentlich zum Islam ja zu sagen und zur Scharia nein. Denn da gibt es einen barbarischen Konformitätsdruck, den ich schon wieder nicht für menschenfreundlich-religiös halte sondern für patriarchalisch und herrschaftskulturell. Hier stellt sich nebenbei die Frage, ob etwas beziehungsweise was alles am orthodoxen Islam und was am Islamismus menschenfeindlich ist, aber das gehört nicht hierher. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Uns heute Lebenden steht es nicht zu, die Menschen vergangener Jahrtausende pauschal zu kritisieren, das wäre hochnäsig, verriete also mehr über den Sprechenden selbst. Die Menschen anderer Zeiten haben, Sie deuteten es bereits an, vermutlich mindestens genau so geglaubt, gelitten und gelacht wie wir, waren vermutlich ebenso idealistisch oder korrupt wie Hunderte unter uns Heutigen, waren arglos oder heimtückisch, aufrichtig oder verlogen, alles in der Psyche des Einzelnen in gemischten Anteilen oder auch einmal in relativer Reinform. Dummer als wir waren sie nicht. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Der Gesichtsschleier. Neben der Wetter-bezogenen Funktion (Sonne, extreme Lufttrockenheit, Staub, Sturm) gab es also die sexualmagische und herrschaftskulturelle, die Keuschheits-bezogene Rolle seiner Formwerdung. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">In der Wüste tragen sie den Gesichtsschleier … die Männer der Tuareg. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Ḥiǧāb und niqāb der muslimischen Frau also, wissenschaftlich. Fünf Gesichtsschleier-Aspekte tun sich auf. Erstens: Es hat ihn gegeben. Zweitens: Es gibt ihn immer noch. Und drittens wirbt Frau F. Cherif für die Bedeckung des ganzen weiblichen Körpers (der Muslima), gerne auch des Gesichts. Viertens empfindet Herr J. Auvergne den Gesichtsschleier als ein Ärgernis. Last but not least, fünftens, sofern es die höchste Intelligenz oder Schöpfergottheit gibt, weiß sie um die Punkte eins bis vier und hat, hoffen wir es, mit allen Beteiligten Erbarmen. Das war jetzt etwas Wissenschaft, und die hat den Zweifel an Gott sozusagen professionell zu kultivieren. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Wissenschaft sagt nicht: Dieser und jener Satz im heiligen Buch ist wahr, sondern: Es gibt ein Buch, das vielleicht so und so alt ist (Archäologie, Altertumswissenschaft, Orientwissenschaft, Islamwissenschaft), es gibt heute soundsoviel Prozent Menschen, die vermutlich allen Ernstes diesen und jenen Satz glauben möchten (Statistik, Soziologie), warum aber tun sie das eigentlich (Psychologie, Kriminologie, Altersforschung, Jugendforschung), sollen wir überhaupt und wenn ja wie sollen wir diese Ziele vermitteln (Pädagogik, Didaktik). </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Eines hat mir besonders gut gefallen, nämlich dass Sie gegen den Straßenstrich eingestellt sind, gegen öffentliche Prostitution und vielleicht sogar gegen käufliche Sexualität (”Männer kaufen sich keine Liebe, sondern Macht”) im Allgemeinen. Auch gegen Hass und Krieg sollten alle Menschen arbeiten, Recht haben Sie. Man mag es unter Progressiven &#8217;solidarisch&#8217; nennen, bei den Konservativen &#8216;werteorientiert&#8217; oder bei den Liberalen &#8216;aufklärungshumanistisch&#8217;, hier sollten wir »citoyennes et citoyens«, wir Staatsbürgerinnen und Staatsbürger, alle zusammenarbeiten. Was für ein Irrsinn, geht einem jeden auf, der über die getöteten Zivilisten oder Soldaten im Europa, Asien oder Afrika seit 1871 oder 1914 nachdenkt: Das Leben, die körperliche Unversehrtheit für jede Frau und jeden Mann, jedes Mädchen und jeden Jungen auf diesem Planeten zu sichern, das muss oberste Priorität haben, denn relativ banale Gründe (Détails der Mode, Sitte, Kleidungsfragen) zum Zerstreiten wird es auf Erden immer geben. Im Islam gibt es kein Recht auf körperliche Unversehrtheit und kein Recht auf Leben – auch dafür stehen der ḥiǧāb und steht das Kopftuch, für dhimma und Kalifat. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Dschahannam, Höllenfeuer (جهنم) sollten Sie allerdings metaphorisch zu verstehen lernen, ein Mensch – Sie, ich – macht anderen oder sich selbst das Leben zur Hölle, das ist &#8216;Hölle&#8217;. Eine vor Hass oder abgrundtiefem Schmerz verzerrte Seele eines Lebenden, das ist es, was viele Religionen mit &#8216;(wie) von einem bösen Geist, (gleichsam) vom Teufel besessen&#8217; meinen, ein kraftvolles und Jahrtausende altes sprachliches und ein ganz und gar angemessenes Bild, aber eben ein Bild. Es ist relative oder absolute Heilwerdung (seelische Gesundung) stets und jedem möglich und es ist beachtenswert, dass wir in jeder Religionslehre seelisch verzerrte und seelisch heile oder geheilte Menschen vorfinden, seelisch Erkrankende wie seelisch Genesende. Eine arrogante (antisoziale, mobbende) Religion billigt dem &#8216;Ungläubigen&#8221; kein irdisches Heilsein und kein jenseitiges Heil zu, vorsorglich werden Gotteslästerer da schon mal rituell beseitigt. Ein sehr islamisches Problem. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Im genannten Sinne der Märchenerzählerei, Symbolarbeit oder Mythenforschung hat das Dämonische, Christen nennen es das &#8216;Böse&#8217;, klassische Chinesen hätten von &#8216;gestörter Harmonie&#8217; gesprochen, durchaus auch heute seine soziale Bedeutung. Teufelchen oder Dämonen &#8216;gibt&#8217; es im Mythos schließlich eigentlich überall, selbst, aus der älteren Bön-Religion oder dem Hinduismus herrührend, im tibetischen Buddhismus. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Im Übrigen dient der Teufel (Satan; Diábolos; iblīs) dazu, auf verwerfliche Weise Kinder einzuschüchtern oder dient Erwachsenen beispielsweise für gewisse exorzistische Rituale. So singt ein altes deutsches Volkslied: „So treiben wir den Winter aus, durch unsre Stadt zum Tor hinaus / mit sein Betrug und Listen / den rechten Antichristen“, so ist auf der Pilgerfahrt Ḥaǧǧ in Mina bei Makkah das Ritual des ramy al-ǧamarāt bedeutsam, welches den Teufel hoch emotional &#8216;tötet&#8217;, hasserfüllt steinigt. Den hat man natürlich bereits vorher im Kopf herum getragen, den eingebildeten, jeden Menschen, im besonderen Maße aber die vom Islam als relativ unmündig definierte Frau umlauernden Teufel. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Nur das gemeinsam geteilte, personifizierte Bild (das Symbol) des Teufels ermöglicht die Gemeinschaft stiftende Handlung (das Ritual) des Exorzismus. Zu den Risiken und Nebenwirkungen der tolerierten Teufelsaustreibung gehören Barbareien wie europäische Hexenverbrennung oder mordender Dschihadismus. Jede Religion ist auf ein Gefüge von Symbolen angewiesen, kann jedoch spätestens seit Sigmund Freud (1856-1939) für die sozialen Folgen ihrer Religionspädagogik allerdings die Gottheit oder das heilige Buch nicht länger glaubwürdig verantwortlich machen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Interreligiöse Teufelskunde, ethnologischer Vergleich der Personifikation des &#8216;Bösen&#8217;, das wäre ein eigenes Thema, wobei sofort der Streit entstünde zwischen den atheistischen oder säkularen Duldern der Erkenntnisse der Psychoanalyse und den bildungsverweigernden Wortgläubigen. Wobei hier Muslime traditionell und leider vielfach bis heute gerne allzu vorsichtig sprich textnah im seelischen und geistigen Mittelalter verharren (Angst vor bid&#8217;a, Neuerung), während den mehrheitlich hedonistischen Christen seit 1968 so ziemlich alles egal geworden ist und jetzt der radikale Egoismus oder die entgrenzte Toleranz angebetet wird. Heutige (linke) Raffgier tarnt sich gerne mit der Maske der (multikulturellen) Toleranz, wer gemeinsame Spielregeln vernebelt, kann unerkannt tyrannisch herrschen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Diese ganz strenge Wortgläubigkeit, unter der Minderheit der so genannten fundamentalistischen Christen etwa das: &#8216;Die Welt ist in sechs Tagen geschaffen worden&#8217; (sechs Tage, nicht acht, nicht drei, nicht 6 Milliarden Jahre, nein sechs Tage, &#8217;so steht es geschrieben&#8217;), dieses Wortwörtlichnehmen, das werden Sie ahnen, &#8217;schmeckt&#8217; mir nicht, ist nicht meine Wellenlänge, obschon mir Religion ganz wichtig ist und ich mir meinen Teil der Deutung des Religiösen der Menschheitsgeschichte nicht von so genannten Experten entziehen lassen möchte. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Ein aufklärungshumanistischer Weltbürger begreift alle religiösen und religionskritischen Traditionen und Strukturen der Erde als Teil des gemeinsam zu verantwortenden kulturellen Erbes der ungeteilten Menschheit und verteidigt das Recht auf Religionsfreiheit einschließlich Islamapostasie und Schariaverweigerung. Niqabis schweigen hier auffallend, was nachweisbar nicht nur an dem Stoff vor dem Mund liegen kann, wenn auch die weibliche Stimme im öffentlichen Raum das Tuch allenfalls gedämpft durchdringen kann, was die klugen Frommen mit dem xy-Chromosom natürlich mit einkalkuliert haben. Frauenfreie Politik, patriarchalisches Geld, machistische Öffentlichkeit. Und die menschliche Stimme wird zur männlichen Stimme! </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Prinzi niqāb: Und das menschliche Gesicht zum männlichen Gesicht! Lernbereite Musliminnen und Muslime sollten den entmenschenden Gesichtsschleier (türkisch peçe) zurückweisen und dem Museum für die Geschichte der arabischen Halbinsel überlassen. Nun ja, 2009 verhüllt (islamologisch: bedeckt) Fāṭima ech-Cherīf ihr Gesicht bis zu den Füßen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Sehr geehrte Frau Cherīf, es beeindruckt mich immer, wenn Glauben in einer ganz eigenartigen, &#8216;unerhörten&#8217; persönlichen Sprache ’sprachfähig’ wird, in diesem Sinne müssten – werden – Zwillingsgeschwister je verschiedene Perspektive auf die Welt und auf das Göttliche haben und damit eine je eigene religiöse Sprache, vielleicht nicht mit elf und sicherlich erst eingeschränkt mit fünfzehn Lebensjahren, doch mit zwanzig oder vierzig Jahren ein paar Sätze pro Jahr zum religiösen Erfahren und Wachsen zu sagen, das müsste jeder Frau und jedem Mann möglich sein, ob muslimisch oder nichtmuslimisch sozialisiert oder geprägt. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Schreiben Sie, sehr geehrte Frau Fāṭima Cherīf, diese wenigen Sätze, islamische Argumente und Bekenntnisse, die es, sozusagen, noch nie gegeben hat. Der einzige Gott weiß es natürlich anders und kennt und spürt bereits jetzt das raue Muster im Innern eines morgen von mir aufgeschlagenen, uralten Steines ebenso wie er heute und uranfänglich die feinsten Krümmungen und Windungen im Inneren einer von Ihnen im Spätherbst 2009 geöffneten leckeren Wallnuss kennt und sieht. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Finden Sie monotheistische (tauḥīd) Worte, wenige pro Jahr genügen, die für Menschenohren &#8216;unerhört&#8217; sind. Das Wort unerhört hat ganz angemessen gleich mehrere Schichten an Bedeutungen: Anstößig, Schlafmützen aufweckend, revolutionär, unvernommen, unausgesprochen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Völlig neues zu denken aber ist Kreativität, Kunst. Einerseits sind Künstler immer mehr oder weniger pantheistisch, andererseits, so sagt es Joseph Beuys, ist jeder Mensch Künstler. Der pantheistische Poet Hermann Hesse nannte diese Haltung des unerhörten, ganz persönlichen Weges &#8216;Eigensinn&#8217;. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Finden Sie Zugang zu Ihrer ur-eigenen, ganz eigenwilligen Religiosität, die ohne weiteres eine islamische sein mag. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Doch seien Sie beim Beschreiten des unendlichen (und des uns Menschen aufgetragenen, spüren wahrhaft Gläubige) Weges in das religiöse Eigensinnige auf der Hut. Denn auch das gilt seit Jahrtausenden, dass wir uns, sofern wir auch nur ungefähr durchschnittlich anständig leben, weniger vor dem Zorn der Gottheit fürchten müssen als vor den irdischen wölfischen Machthabern, die sich öffentlichkeitswirksam in den Schafspelz der Religion hüllen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Und lassen Sie, das ist meine Bitte, die Ganzkörperbedeckung nicht zur textilen Siebentagewoche gleichsam festwachsen wie der Schildkröte ihr Panzer oder der Schnecke ihr Haus angewachsen ist, wir sind nackt geboren und auch das hat seinen Sinn: Erleben Sie sich und die natürliche Umwelt (Parkspaziergang, besser Waldwanderung) sowie die soziale Umwelt (ein Getränk genießen mitten in einem belebten Gartencafé) dann und wann ganz bewusst auch einmal ohne den Hidschab. Vielleicht ist eine der Erkenntnisse oder gar Weisheiten von menschlicher Kleidung (denn völlig nackt läuft ja wohl niemand durch die Innenstädte aller Welt) ja dieses Zyklische, der stete Wechsel: Wir müssen unsere Möglichkeiten immer wieder und immer bewusster ausweiten und vertiefen, das schließt ein, als nachteilig erkanntes nicht zu wiederholen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Über fromme oder unfromme Zusatzbekleidung, akzeptable oder provokante Entkleidung, gegenmoderne oder karnevalistische Verkleidung, das wird hier wieder klar, über Kleidung lohnt es sich nachzudenken. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Mit freundlichen Grüßen </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 90pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Jacques Auvergne </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Bismillahir Ar Rahmanir Ar Rahim </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Salam Alaikum, und guten Tag sehr geehrter Herr Auvergne, </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> danke für ihren umfassenden Beitrag. Das war wohl ein “wissenschaftlich”-theologischer und zugleich selbstgefälliger Betrag. Aber vielen Dank dafür auf jeden Fall für ihr Bemühen.<br />
Wir finden es schön, dass sie sich damit intensiv auseinandersetzten. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Was auch immer das Ziel davon ist. Allahu alim. Möge ER sie rechtleiten und ihnen vergeben. Amin. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Es ist schwierig, sich immer exakt, auf dien Aussage des Gegenübers zu beziehen.<br />
Leider musste ich feststellen, dass einem schnell Dinge angedichtet werden, bzw. das eigentliche Thema häufig verfehlt wird. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Also, wollen wir hier mal ganz ehrlich sein: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> All diese Seiten und Beiträge dieser Art (damit meine ich keinesfalls den ihrigen), dienen dazu die Muslime zu unterdrücken und falsche Dinge zu verbreiten. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Es war so und es wir immer, bis zum jüngsten Tag so sein, dass es Menschen gibt, welche sich gegen GOTT stellen und alles bestreiten und widerlegen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Der wahrhaftige und ehrliche Mensche wird geliebt und gehasst.<br />
IN DER HEUTIGEN ZEIT UND GESELLSCHAFT ZÄHLT DIE WAHRHEIT NICHT.<br />
JEDER IST MIT SICH BESCHÄFTIGT UND VERSUCHT “DAS LEBEN ZU GENIEßEN”.<br />
BEVOR IRGENDJEMAND SAGT “das machen die Muslime ja auch”: AUCH MUSLIME MÜSSEN IHRE RELIGION LERNEN UND VERBESSERN,<br />
SO IST ES NUN MAL. MIT IHNEN MUSS MAN GEDULDIG SEIN. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> WIE GESAGT, JEDER MENSCH TRÄGT FÜR SICH SELBST DIE VOLLE VERANTWORTUNG. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> MODERNEN ISLAM GIBT ES NATÜRLICH NICHT. ES GIBT NUR EINEN WEG.<br />
DEN WERDEN WIR BIS ZUM JÜNGSTEN TAG GEHEN. UND ZWAR FRIEDLICH.<br />
DENN ISLAM HEISST FRIEDEN UND FREIDEN MACHEN. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> JEDER MENSCH KOMMT ALS MUSLIM ZUR WELT, DANACH WIRD ER VON SEINER UMGEBUNG GEFORMT UND ZU DEM GEMACHT, “was die anderen wollen” AUSSER ER HAT RECHTSCHAFFENDE ELTERN. ODER, UND DAS IST DAS WICHTIGSTE: ER WIRD VON ALLAH SUBHANA WA TA ALA RECHTGELEITET. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> DARUM SOLLTE JEDER BITTEN UND WENN ER DIE UNENDLICH RECHTLEITUNG HAT DANKBAR DAFÜR SEIN!!! </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> ABER EINES JETZT HIER NOCHMAL GANZ KLAR: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> WIR WERDEN, IMMER DIE WAHRHEIT SPRECHEN, AN WELCHEM ORT AUCH IMMER! </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> WIR WERDEN NICHT ZULASSEN, DASS WEITERHIN EIN FALSCHES “Islambild” VERBREITET WIRD. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> WIR WERDEN UNDEREN HIJAB NICHT ABLEGEN, UM JEMAND ANDEREM ALS ALLAH SOMIT ZU GEFALLEN. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> FÜR UNS ZÄHLT WAS ALLAH SWT. UND SEIN GESANDTER s.a.s. SAGEN,<br />
ALSO KEINE THEOLOGISCHEN AUSLEGUNGEN” </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> UNSERE LEBEN HAT NICHT DAMIT ZU TUN IN WELCHER ZEIT UND AN WELCHEM ORT WIR LEBEN.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> WIR ERFÜLLEN UNSERE PFLICHT AN ALLAH SWT. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> WIR GEHEN GENAUSO SPAZIEREN, EINKAUFEN UND ALLES ANDERE,<br />
Ja, WIR KÖNNTEN “UNTER DEM SCHLEIER” AUCH IN EINEM CAFE<br />
ESSEN UND TRINKEN. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> DAS TUN WIR AUCH DRAUßEN … </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> NUR IST EIN CAFE NICH UNSER ERSTER ANLAUFPUNKT, DA SICH DORT MEISTENS MÄNNER UND FRAUEN MISCHEN – DAS KOMMT NATÜRLICH NICHT IN FRAGE. UNSERE MÄNNER SIND KEINE MACHOS! </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> WIR HEIRATEN GOTTESFÜRCHTIGE MÄNNER. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> SIE LIEBEN UNS. UND JEDER GLÄUBIGE MANN WEISS EINE RECHTSCHAFFENDE FRAU ZU SCHÄTZEN. DAS IST EIN GROSSES GESCHENK. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> WENN MÄNNER SICH AUF DER STRASSE ODER ANDEREN PLÄTZEN MIT DER SCHÖNHEIT IHRER FRAU PRÄSENTIEREN, IST DAS MACHOHAFT.<br />
SO BEKOMMEN DIESE NÄMLICH IHRE BESTÄTIGUNG UND WERTEN IHR<br />
SELBSTBEWUSSTSEIN AUF. DAS IST LOGISCH UND LEICHT NACHZUVOLLZIEHEN. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> SCHÜTZEN TUN WIR UNS SELBST, UND DAS OHNE DAS EINE HEIRAT<br />
NOTWENDIG WAR ODER IST. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> VIELE SCHWESTERN TRAGEN SCHON LANGE IHREN NIQAB<br />
SIE LEBEN TEILWEISE OHNE MANN, SIND ALSO NOCH NICHT VERHEIRATET. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> DAS WOLLT ICH “MAL SO NEBENBEI ERWÄHNT HABEN” <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
DIESES THEMA SIND WIR ALLE LEID. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> MÖGE ALLAH ALLE RECHTLEITEN UND IHNEN IHRE BELEIDIGUNGEN UND MUTMAßUNGEN GEGEN SEINE RELIGION VERGEBEN. AMIN. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> KEINE MUSLIMA KOMMT MIT HIJAB ZUR WELT. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> ALLES GESCHIEHT DURCH ALLAHS RECHTLEITUNG. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> HIERBEI SPIELT ES KEINE ROLLE, OB ES SICH UM EINEN “GEBORENEN MUSLIM” ODER “KONVERTIERTEN MUSLIM” (ALSO ZUM ISLAM ZURÜCKGEKEHRTEN MUSLIM) HANDELT … </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> JEDER MENSCH AUF ERDEN, IST EINZIG UND ALLEIN FÜR SICH SELBST VERANTWORTLICH. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> WIR TRAGEN DEN HIJAB NICHT FÜR UNSERE MÄNNER ODER FAMILIEN. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> AN ERSTER STELLE STEHT ALLAH UNS SOLLTE DIE FAMILE ODER DER EHEMANN ETWAS ÄUSSERN ODER VERLAGEN, WAS DEN WORTEN ALLAHS, DES ALLMÄCHTIGEN WIDERSPRICHT, SO MÜSSEN WIR<br />
NICHT AUF DIESE PERSON(EN) HÖREN. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> GANZ KLAR. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> WASALAM!!! </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 60pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> ALLES LOB GEBÜHT ALLAH, DEM HERRN DER WELTEN </span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Inklusion der Scharia in die Migrationsforschung]]></title>
<link>http://schariagegner.wordpress.com/2009/06/19/migrationsforschung/</link>
<pubDate>Fri, 19 Jun 2009 21:49:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>schariagegner</dc:creator>
<guid>http://schariagegner.wordpress.com/2009/06/19/migrationsforschung/</guid>
<description><![CDATA[الـشَّـرِيعَـة aš-šarī’a Frau Karakaşoğlu und die Grenzen der Toleranz In ihrer am 9. Juni 1999 in F]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="line-height:125%;margin:0 0 24pt;">
<p style="text-align:right;line-height:125%;margin:0 0 .0001pt;" align="right"><span style="font-size:25pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> الـشَّـرِيعَـة</span></p>
<p style="text-align:right;line-height:125%;margin:0 0 60px;" align="right"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">aš-šarī’a </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;" align="justify"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Frau Karakaşoğlu und die Grenzen der Toleranz </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 30pt 60pt;" align="justify"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">In ihrer am 9. Juni 1999 in Frankfurt gehaltenen Rede »Wer definiert die Grenzen der Toleranz? Kopftuch, Koedukation und Sexualkundeunterricht« verteidigt die Bremer Erziehungswissenschaftlerin Dr. Yasemin Karakaşoğlu-Aydın (damals Universität GH Essen) ganz offensichtlich das orthodoxe islamische Menschenbild und den islamistischen Gesellschaftsentwurf. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 60pt 60pt;" align="justify"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Jacques Auvergne 2009 </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Religiosität nach Koran und Hadithen wird wohl auch einmal nützliche Lebenshilfe persönlicher Spiritualität sein, doch in erster Linie ist der orthodoxe Islam leider weltweit und nach wie vor wenig mehr denn der Wohlverhaltensterror einer durch Nachbarschaft, Großfamilie und durch die umma der islamischen Weltgemeinschaft kultivierten Lebensführungsdiktatur, die mit großen Teilen der allgemeinen Menschenrechte oder der deutschen Grundrechte schlicht nichts anzufangen weiß. Wie Lernforscher sagen, muss Wissen anschlussfähig sein, doch Autonomie oder Emanzipation, Frauenrechte oder Religionskritik sind im heutigen Islam sozusagen unfunktional jedenfalls eher überflüssig. Der orthodoxe (politische) Islam braucht die Demokratie nicht und noch nicht einmal die Wissenschaft, welche er gebraucht, nicht braucht, die er verwendet, nicht benötigt. Der ländliche orthodoxe Muslim oder der städtische Islamist guckt sekundenlang mit großen Augen völlig erstaunt, wenn das säkular muslimische oder ex-muslimische Gegenüber ihm universelle Menschenrechte oder Gleichberechtigung der Frau anbietet, um dann sehr rasch äußerst aggressiv zu werden. Derlei fundamentalistische Weltbildbegrenzung und antimoderne Lernverweigerung ist dem homo sapiens mitnichten angeboren, sondern bedarf fein gesponnener Netze des Einschüchterns und Überwachens. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Islam ist ebenso Politik wie Recht. Unter Baustein 109. hat der islamkritische Blog Sägefisch einige Auszüge aus dem 1961 erschienenen Buch »Islamic Law« (Das islamische Recht) des Panislamisten (jemand, der das weltweite Kalifat anstrebt) und Muslimbruders Saïd Ramadan (Ramaḍān) analysiert, dessen islamisches juristisches Werk multikultureller Rechtsspaltung seine Söhne Tariq (Ṭāriq Ramaḍān) und Hani (Hānī; Steinigung als gottgefälliges Tun) bis heute treu fortführen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Islam kennt etwa die diyya, das geheiligte Blutgeld, welches dem qisas, das heißt dem Wiedervergeltungsrecht zugehörig ist das im Koran in Sure 2:178 verankert ist. Der diyya Entsprechendes wurde im germanischen, die Blutrache tolerierenden Recht Weregild oder Wergeld genannt, so etwas pflegen wir aber heute nicht mehr. Anders die islamische Jurisprudenz (fiqh), die seit tausend Jahren jede juristische (religiöse) Änderung verweigert hat und derlei Recht, wir Säkularen müssten eigentlich Unrecht sagen, als eine Religion benennt. Islam ist weniger eine Religion, sondern überwiegend ein sexualpolitischer und militärpolitischer Kult. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Das islamische Recht bietet, wie sich am Beispiel der am 1. Mai 2009 im Iran hingerichteten Delara Darabi beziehungsweise der verweigerten Annahme der diyya sehen lässt, systematisch noch nicht einmal den Muslimen Rechtssicherheit und diskriminiert Frauen und diskriminiert die verschiedenwertigen Nichtmuslime oder Islamapostaten. Islam erniedrigt die schutzvertraglich erklärten Dhimmis, das sind Juden und Christen, oder die schutzlosen Polytheisten genannt Harbis (vogelfrei, können getötet werden, ferner ist auch ein sich auf islamischem Gebiet aufhaltender ḏimmī ohne einen aman genannten Schutzvertrag als ein ḥarbī zu betrachten). Islam diskriminiert die islamrechtlich beiläufig zu tötenden Islamapostaten verschiedenartig, Allāh erniedrigt eben unterschiedlich. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Scharia diskriminiert differenziert. Völlig glaubenskonform verkündete die Organisation der Islamischen Konferenz (OIC) in ihrer Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Jahre 1990 folgendes zum Recht auf Leben: „Das Leben ist ein Geschenk Gottes … es ist verboten, einem anderen das Leben zu nehmen, außer wenn es die Scharia verlangt“ (Artikel 1). Die „ewige und unverhandelbare“ (Mustafa Cerić) Scharia führt auch Ihre und meine Meinungsfreiheit als Buchdrucker, Evolutionsforscher, Musiker, Maler, Karikaturist, Regisseur, Publizist oder Religionswissenschaftler in die Bahnen göttlicher wie sozialer Harmonie: „Jeder hat das Recht, den Erfolg seiner wissenschaftlichen, literarischen, künstlerischen oder technischen Arbeit zu genießen, … vorausgesetzt, dass die Werke nicht den Grundsätzen der Scharia widersprechen (3).“ </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Rechtssicherheit sogar für Frauen und Gotteslästerer sowie vor allem Rechtseinheitlichkeit soll in der Bundesrepublik Deutschland der so genannte »ordre public« derart sichern, dass wesentliche Grundsätze des deutschen Rechts auch durch das islamische Recht der Scharia (šarī&#8217;a, islamische Religion) nicht unterlaufen werden. Der deutsche ordre public ist jedoch sozusagen geduldig und möchte erst dann eingreifen, wenn sagen wir einmal das islamische Personenstandsrecht, Aufenthaltsbestimmungsrecht oder überhaupt das islamische Familienrecht „mit wesentlichen Grundsätzen des deutschen Rechts offensichtlich unvereinbar ist“. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Da fragt man sich doch, ab wann denn bitte die korangemäß zu verprügelnde muslimische Ehefrau, die hierzulande eigentlich verbotene Vielweiberei oder die mit mehr oder weniger viel Zwang verbundene, ebenso vorislamisch-traditionelle wie orthodox-islamische „arrangierte Ehe“ denn den Kernbestand der inländischen Rechtsordnung antastet. Bildung, Sprache, Ausstiegswilligkeit und technische Ausstiegsfähigkeit aus dem Kerker der Großfamilie gehören sicherlich dazu, um erlittene Nötigung oder Zwangsverheiratung erst einmal bei einer staatlichen Behörde (hoffentlich nicht bei einem parallelgesellschaftlichen, islamischen religiösen Gericht) anzuzeigen. Vielleicht sollten wir uns an dieser Stelle daran erinnern, dass eine gewisse arabischstämmige Gottheit den seine Tochter oder Enkelin nötigenfalls unter Anwendung von Zwang verheiratenden muslimischen Vater oder Großvater vorsieht (arab. walī muğbir, türk. mücbir veli), dass bereits seit vielen Jahren Migrationsforscher wie Ursula Boos-Nünning (1) oder Erziehungswissenschaftler wie Yasemin Karakaşoğlu (2) die arrangierte Ehe öffentlich und professionell bagatellisieren, beschönigen und, letztlich, verteidigen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Mit dieser öffentlichen Verteidigung des oft mit einem Cousin und immer wieder für die sechzehn- oder fünfzehnjährige oder noch jüngere Tochter „die Ehe arrangierenden“ Vaters oder Großvaters sorgen Boos-Nünning und  Karakaşoğlu dafür, dass die frauenentrechtende Scharia sprich: Dass der politisch gewordene (angewendete) Islam in Jugendamt, Schulministerium und Hochschullandschaft zu wirken beginnt. Diesen Beitrag zur Islamisierung leistet man dann besonders nachhaltig, wenn man das Wort Scharia oder wali mudschbir nicht ausspricht. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Ein Grund zur Besorgnis ist der mit dem Beginn des Jahres 2009 in Kraft getretene Wegfall der so genannten Voraustrauung, der nach Meinung von Familialismus-Gegnern und Scharia-Kritikern der Zwangsheirat, Kinderheirat und der Polygamie womöglich „Tür und Tor geöffnet“ hat (Seyran Ateş), vgl.: Petition gegen das Personenstandsrechtsreformgesetz (PStRG) Petitions-Aktenzeichen Pet 1-16-06-211-046040 vom 08.12.2008 etwa auf Blog Schariagegner beziehungsweise Blog Sägefisch Petition: 077.; ein Kommentar zur Sache: 078. Petition gegen das Personenstandsrechtsreformgesetz (PStRG) Petitions-Aktenzeichen Pet 1-16-06-211-046040 vom 08.12.2008 </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Vielleicht ist es ja reiner Zufall, dass Karakaşoğlu und Boos-Nünning bei ihrem Verteidigen des elterlichen „Rechts“, die Kinder arrangiert zu verheiraten, ganz im Einklang mit Artikel 22 („Jeder hat das Recht auf freie Meinungsäußerung, soweit er damit nicht die Grundsätze der Scharia verletzt“) oder vor allem mit Artikel 7 der islamischen Erklärung der Menschenrechte (Kairo 1990) tätig sind: „Eltern haben das Recht, für ihre Kinder die Erziehung zu wählen, die sie wollen, vorausgesetzt, dass die Erziehung mit den ethischen Werten und Grundsätzen der Scharia übereinstimmt (3)“, die Muslimbruderschaft jedenfalls kann mit einer derartigen wissenschaftliche Betreuung der bundesdeutschen, seit zwanzig Jahren katastrophal scheiternden Arbeit der eigentlich wichtigen Integration sehr zufrieden sein. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Der eigentlichen, im Sommer 1999 an der Frankfurter Universität gehaltenen Rede wurde fünf Monate später ein von Matthias Proske und Frank-Olaf Radtke angefertigtes und signiertes Vorwort vorangestellt, welches der Intention von Frau Karakaşoglu-Aydın derart (verantwortungslos) gerecht wird, dass die Urheberschaft der deutschtürkischen Bremerin zu vermuten ist. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 3. [Proske/Radtke] Das Kopftuch. … Sobald es ernst wird und institutionelle Selbstverständlichkeiten in Frage gezogen werden, kehrt sich die Forderung nach Anerkennung, Wertschätzung und Bewunderung der kulturellen, linguistischen und religiösen Differenz um. Nun sind es die Minderheiten, denen Toleranz und Respekt vor den Traditionen der Mehrheit abverlangt wird. Diese merkwürdige Umkehrung der Toleranzidee … </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Die xenophoben Alteingesessenen würden sich hinter ihren verkrusteten Institutionen verstecken? Dann also auf zum „Marsch durch die Institutionen“ im Stile der rebellischen Studentenbewegung der siebziger Jahre, nun allerdings als schariatisch orientierter Legalist. Frau Karakaşoglu-Aydın, unsere Grundrechte sind in der Tat nicht verhandelbar. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Indirekt wird die bundesrepublikanische Gesellschaft als minderheitenfeindlich dargestellt und die Parteinahme für die Scharia mit dem Charme des Jugendbewegten und Gegenkulturellen umgeben. „Sobald es ernst wird“ heißt ungefähr „ihr spielt mit uns“, ein Vorwurf allerdings, der in Teilen leider stimmt und den die Schariafreunde aus der Deutschen Islamkonferenz (DIK) durchaus an Gastgeber Wolfgang Schäuble richten könnten: „Ihr Scheindemokraten redet doppelzüngig von Religionsfreiheit, doch sobald wir die familienrechtliche Scharia fordern mit Allahs Zwangsheirat, mit der dreizehnjährigen Braut, mit Polygamie und mit der geheiligter Verstoßung der Ehefrau, dann enthaltet ihr uns entfremdeten und marginalisierten Einwanderern die grundgesetzlich garantierte Religionsfreiheit vor!“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 3. [Proske/Radtke] Weil die Aufgabe der Schule traditionell darin gesehen wird, den Zusammenhalt der Gesellschaft zu gewährleisten fällt ihr der Umgang mit Differenz besonders schwer. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> So weit Karakaşoglu-Aydın mit „Differenz“ den eingewanderten Fundamentalismus meint, ist dieses den Lehrerzimmern und Kultusministerien attestierte Unbehagen („fällt schwer“) durchaus zu begrüßen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Scharia wird trickreich umetikettiert zur „Differenz“, was in den Alteuropäern ganz gezielt Schuldgefühle erwecken soll. Wer jetzt noch länger den Ansprüchen der islamischen Orthodoxie widerspricht, kann ja nur eurozentrisch und fremdenfeindlich motiviert sein. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 3-4. [Proske/Radtke] Gesucht werden Ordnungsmodelle, die den Bereich der gesellschaftlich-politischen Gemeinsamkeit zuverlässig von der Sphäre privater Besonderheit trennen, aber auch in der Lage sind, einvernehmliche Lösungen für die neuralgischen Überschneidungszonen bereitzustellen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Fordert die Autorin beziehungsweise fordern Proske und Radtke mit ihrem Aufruf nach Neubestimmung der Grenzen zwischen „dem Privaten“ und „dem Öffentlichen“ das parallelgesellschaftliche Außerkraftsetzen des Grundgesetzes im Bereich des patriarchalischen Familiengefängnisses nach dem Motto: „Haltet euch da raus, das ist unsere Kindererziehung und Sexualpolitik!“? Dann wäre Karakaşoglu-Aydın neben Amir Zaidan, Nilüfer Göle und Tariq Ramadan zu den exponiertesten europäischen Vorkämpfern der Schariatisierung zu rechnen. „Einvernehmliche Lösungen“ könnte auf einen Staatsvertrag hinauslaufen. Die Bremer Autorin will die Rechtsspaltung und sollte sich schleunigst auf den Boden des (für alle geltenden, sogar für Frauen!) Grundgesetzes zurück bewegen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 4. [Proske/Radtke sagen über die Autorin] Ihre Hoffnung setzt sie auf „dialogische Vermittlung“, deren Ziel neue regulative Ideen, deren Voraussetzung aber Rechtsgleichheit und gegenseitige Anerkennung wären. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Hier wird mit den Worten „Rechtsgleichheit“ und „gegenseitige Anerkennung“ vordergründig harmlos klingend nach „Chancengleichheit“ und „Gleichberechtigung für alle“ gerufen, was wir gut zu finden haben und sogar gut finden. Kenner der differenziert diskriminierenden Scharia hingegen sind alarmiert und müssen selbstverständlich ausrufen: „Keine geheiligte Frauendiskriminierung, keine Rechtsspaltung in Zonen islamischen Rechts!“ Erkennbar wird, dass Proske und Radtke vom Islam ganz offensichtlich keine Ahnung haben. Staatsvertraglich geregelte „gegenseitige Anerkennung“ mit einer intoleranten, antidemokratischen (islamischen) Rechtsordnung darf es niemals geben. Wir können auch anders: Wir anerkennen den orthodoxen (politischen) Islam – als Antimoderne, „wir anerkennen“ heißt dann aber: Wir haben zu verhindern. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> So weit das von Dr. Matthias Proske und Prof. Frank-Olaf Radtke (beide Fachbereich Erziehungswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt) im November 1999 angefertigte jedenfalls unterzeichnete Vorwort zur im Rahmen des Seminars »Die Grenzen der Toleranz in der Einwanderungsgesellschaft« am 9. Juni 1999 gehaltenen Rede der Bremer Erziehungswissenschaftlerin. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Nun zur Rede der Frau Dr. Karakaşoglu-Aydın »Wer definiert die Grenzen der Toleranz. Kopftuch, Koedukation und Sexualkundeunterricht«. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 5. In der gegenwärtigen pädagogischen Debatte ist es durchaus umstritten, ob eine durchgängige Koedukation tatsächlich die Gleichberechtigung der Geschlechter fördert. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Dem stimmen wir als langjährige Praktiker einer gleichheitsfeministisch und aufklärungshumanistisch orientierten, reflektierten Mädchenarbeit und einer ebensolchen Jungenarbeit bedingt zu, obwohl wir uns gerade im Bereich der Pädagogik als Gegner der Autorin vermuten müssen. Dass Dr. Karakaşoglu-Aydın an einer Gleichberechtigung der Geschlechter außerhalb der von Allahgott vorgeschriebenen Grenzen überhaupt Interesse hat, würden wir sehr begrüßen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Mädchen und Jungen ist die wechselseitige Anwesenheit auch beim Mathematikunterricht oder Sportunterricht ebenso zuzumuten, wie sie auch einmal ein paar Stunden lang ohne das andere Geschlecht auskommen können. In der Erlebnispädagogik gilt es etwa, das dem Patriarchat entsprungene Klischee des „die Mädchen kochen, die Jungen bauen das Zelt auf“ ganz bewusst aufzubrechen und die Jungen „weibliche Tätigkeiten“ (Speisezubereitung, Putzen) machen zu lassen beziehungsweise den Mädchen traditionell als „männlich“ deklarierte Rollen (wie eine Fahradtour oder Bergwanderung ohne Jungs) einüben zu lassen. Eine „blinde Koedukation“ beseitigt Geschlechterklischees und Sexismen in der Tat keineswegs. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Redet sie denn wirklich so undeutlich zu uns, will Erziehungswissenschaftlerin Karakaşoglu-Aydın denn überhaupt das in der kulturellen Moderne erstrebenswerte gemischtgeschlechtliche Großraumbüro oder das von Frauen wie Männern jeder Religion, Ex-Religion oder Nichtreligion gleichzeitig benutzte öffentliche Schwimmbad? Die Autorin mag es uns doch einfach erklären. Oder verkauft sie uns die islamische, an der kulturrassistischen und sexualmagischen Scharia ausgerichtete Geschlechtertrennung als Beitrag zur nützlichen geschlechtssensiblen Pädagogik? Das allerdings wäre doch wohl eher ein Missbrauch der wesensgemäß mit gegengewichtsartiger Zeitweiligkeit, gesamtgesellschaftlicher Integration, gleichheitsfeministischem Aufklärungshumanismus und wissenschaftsorientierter Emanzipation zunehmend einhergehenden, von Frau Dr. Karakaşoglu-Aydın zur Untermauerung der eigenen Argumentation kalkuliert herangezogenen geschlechtsspezifischen Jungenarbeit beziehungsweise geschlechtsspezifischen Mädchenarbeit. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 5-6. Von einem [bewussteren] Ansatz geht die mittlerweile als pädagogischer Ansatz grundsätzlich anerkannte parteiliche Mädchenarbeit aus, die dem Koedukationsparadigma den geschlechtsspezifischen Ansatz entgegensetzt. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Genau dieses machen wir jeden Tag, dabei die Kinder aus säkular-christlichen, aus eher atheistischen, muslimischen, jüdischen oder ex-muslimisch geprägten Familien in die Mädchengemeinschaft oder aber in die Jungengruppe integrierend. Dabei wollen wir die Koedukation und berücksichtigen das koedukative Lernen jedes jungen Menschen recht genau. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 6. Wichtiger Bestandteil dieser Arbeit ist, dass Jungen nicht mit einbezogen werden und die Arbeit nur von weiblichen Fachkräften durchgeführt wird. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Das ist selbst uns als Praktikern des nonkoedukativen Ansatzes zu muffig und vor allem ohne Bekenntnis zu einer Struktur der bewussten Ergänzungen zur lebensweltlichen Koedukation (!). Für Kinder und Jugendliche sind die Nachmittage, Wochenendreisen und Sommerfreizeiten der Selbsterfahrung und des Gemeinschaftserlebnisses mit den ungefähr gleichaltrigen Wesen der eigenen Geschlechtsklasse als den „Menschen des eigenen Selbst“ ein hervorragender Trittstein, Fairness eben auch mit dem anderen Geschlecht zu erlernen, nämlich die „weiblichen“ und „männlichen“ Seelenanteile in sich selbst auszubauen und ihre kulturell und traditionell ererbten Dogmen zu hinterfragen. Die damit durchaus auch einer Meditation ähnelnden Zeiten der gleichgeschlechtlichen und dabei durchaus ganz bewusst dem Abbau von Machismo, weib-weiblicher Aggressivität à la Zickenterror sowie beziehungsweise damit dem Abbau von Homophobie dienenden ausgleichenden Gegengewichte zur wünschenswerten Norm (und schlichten Realität) des gemischtgeschlechtlichen weltbürgerlichen Alltags des Kindes oder Jugendlichen setzt die Mädchen- und Jungenarbeit bewusst ein, um gegen Geschlechterchauvismismus, Gruppenchauvinismus und Fundamentalismus zu immunisieren, nicht zuletzt dem islamischen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> „Jungen nicht mit einbezogen“ (Autorin) wird diesem genannten Anspruch womöglich in keiner Weise gerecht, denn der nationalsozialistische BdM war, derartig vordergründig betrachtet, ja auch „geschlechtsspezifischer Ansatz“. Auch die extremistische, sehr zu Recht vom Verfassungsschutz beobachtete und der Muslimbruderschaft nicht allzu fern stehende Milli Görüş um Necmettin Erbakan (*1926) und Dr. Yusuf Zeynel Abidin (1939-1986, Muslimbruder, Europarepräsentant der Muslimbruderschaft, Vater von Emel Abidin-Algan genannt Emel Zeynelabidin) betreibt auf den ersten Blick eine solche irgendwie „grundsätzlich anerkannte parteiliche“ getrenntgeschlechtliche Mädchenarbeit und Jungenarbeit. Denn auch Milli Görüş, von deren leider nach wie vor einflussreicher, sexualisierter und antimoderner Pädagogik sich Erziehungswissenschaftlerin Karakaşoglu-Aydın nicht hörbar distanziert, lässt unter Berufung auf die Wohlverhaltensdoktrin Allahs ganz gerne „die Arbeit nur von weiblichen Fachkräften“ durchführen. Wahhabiten oder Taliban sind dann die berufensten Experten für jene bewusst zum islamischen Fundamentalismus und zum ersehnten Gottesstaat erziehende Geschlechtertrennung, welche die Sozialpädagogik einer nachhaltigen kulturellen Moderne allerdings nun gar nicht wollen kann. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Herr Tariq Ramadan hat Einreiseverbot in die USA. Ramadan ist zugleich der höchstrangige europäische Funktionär des organisierten, etwa ein Jahrhundert alten Islamismus (mit Thomas Meyer: Fundamentalismus als „Aufstand gegen die Moderne“). In der dem faschistoiden Islamismus arbeitsteilig zugeordneten, nicht weniger herrschaftskulturellen Pyramide der dem vorindustriellen, klassischen Islam entstammenden Orthodoxie und Theokratie entspricht ihm Bosniens Großmufti Mustafa Cerić. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Herr Ramadan folgte am 04.04.2009 der Einladung der deutschen Milli Görüş zum „Uniday 2009“ in die Dortmunder Westfalenhalle. Der Sohn des Muslimbruders Said Ramadan rief die 3.000 (Islamische Zeitung: 4.000) Anwesenden ja womöglich zur Etablierung der islamischen Gegenkultur und Gegenmoderne auf mit Sätzen wie: „Wir sind europäische Muslime und nicht Muslime in Europa. Wir haben multiple Identitäten und müssen dazu stehen“, „Wo immer ihr seid, habt ihr eine Verpflichtung. Ihr müsst vermitteln“ oder: „Wir wollen endlich von dem Begriff Integration weg – zu dem Begriff Partizipation! (4)“ Die Islamische Zeitung (um den Konvertiten Andreas Abu Bakr Rieger entstanden) zitiert Ramadan unter dem Hinweis auf die laut Ramadan wünschenswerten „multiplen Identitäten der Muslime in Europa“ so: „Muslime sollen sich integrieren, aber ihre eigene Identität beibehalten. Es wird nicht bei der Integration bleiben! (5)“ </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Ermunterte uns Frau Dr. Karakaşoglu-Aydın 1999 in Frankfurt ja womöglich, über genau die Fragen nachzudenken, die ein  Tariq Ramadan zehn Jahre später in Dortmund beantwortet? „Erneuerung durch Wiederholung“ jedenfalls hieß das Motto des zweiten Uniday (2009), zu dem Celal Tüter (IGMG) ausführte: „Wer nicht wiederholt und zurückblickt kann sich nicht erneuern, sich nicht bessern. Eine gesunde Beziehung zur Vergangenheit wird zu einer optimalen Zukunftsgestaltung führen! (5)“ Die IGMG verwendet die Pädagogik des Kopftuchs und die Pädagogik der Geschlechtertrennung, die imaginierte unsichtbare Scharia umflattert die ganze Sache wie Allahs mahnend erhobener Zeigefinger und fordert die teilweise Selbstaufgabe und permanente Verhaltenskontrolle. Celal Tüter ist Leiter der Jugendabteilung der Milli Görüş und damit pädagogisch tätig (taz: Jugendarbeit im Dienste Allahs (6)). Auch Herr Tüter vertritt ja vielleicht genau jenen „geschlechtsspezifischen Ansatz“, den die erziehungswissenschaftliche Akademikerin Karakaşoğlu-Aydın uns wärmstens zu tolerieren empfiehlt. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 7-8. Die türkisch-muslimische MigrantInnengesellschaft </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Dieses große „i“ wirkt ja sehr modern und feministisch, da gibt der Durchschnittsintegrationsbeauftragte sogleich das weitere Denken an der Abendkasse ab. Ich vermisse die „türkisch-atheistische MigrantInnengesellschaft“. Sind denn säkulare Muslime mit gemeint, und wie säkular dürfen diese dann sein? Und überhaupt, was glauben die Kinder und Enkelkinder dieser von Karakaşoglu-Aydın umrissenen Sorte oder Klasse Mensch namens muslimische Türken oder türkische Muslime? Und wie türkisch sind die Passdeutschen der zweiten oder dritten Generation? „Türkische Muslime“ lautete es im Buchtitel der Autorin aus dem Jahre 1994, herausgegeben von einem nordrhein-westfälischen Ministerium. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Glaubenswechsel ist hier womöglich nicht vorgesehen, könnte man meinen, damit aber wäre ein Anspruch der Scharia erfüllt und ein Artikel des Grundgesetzes (Religionsfreiheit) übergangen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Wir müssen beides tun, „kulturalisieren“ mit dem Ziel der Integration sprich Demokratisierung aller (leider realen und sehr wirksamen) ethnisch-religiösen Kollektive, gerade auch familiäre Gewalt, familiären oder milieubezogenen Fundamentalismus, Jugendkriminalität oder einheimischen wie zugewanderten Antisemitismus und Extremismus betreffend, und wir müssen gleichzeitig „nicht kulturalisieren“, um die für jede Präventionsarbeit oder Integrationsarbeit notwendigen Nullpunkte der Koordinatensysteme oder durchschnittlichen Normwerte zu bestimmen. Gegen die Verwendung des Begriffs „türkisch-muslimische MigrantInnengesellschaft“ ist nicht grundsätzlich etwas einzuwenden. Doch gegen die beispielsweise von den Integrationsräten und Ausländerbeiräten wie der LAGA NRW (7) vertretene Werbung für die „multikulturelle“ Gesellschaft möchten an den universellen Menschenrechten orientierte Sozialarbeiter warnen, da damit die Zunahme an ethno-religiöser Segregation (kalifatsähnliche Struktur) verschleiert oder bagatellisiert wird. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Die nordrhein-westfälische LAGA distanziert sich nicht von der Scharia, sondern kehrt die wünschenswerte Verhinderung der (fundamentalistischen, familialistischen) Parallelgesellschaft und der schariatischen (kulturrassistischen) Gegengesellschaft gekonnt um, indem sie jede bloße Benennung (Denken heißt Unterscheiden) der prekär integrierten Milieus als „Ethnisierung“ und „Kulturalisierung“ in die Ecke des deutschen Nationalismus und der rassistischen Fremdenfeindlichkeit schiebt (7). Die LAGA nimmt uns die Sprache, das Handwerkszeug. Integrationserfolg und Integrationsmisserfolg wird so nicht länger messbar. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Damit tun die Integrationsräte und Ausländerbeiräte, vielleicht ohne das zu beabsichtigen, den Deutschland ganz grundsätzlich willkommenen Einwanderern nun allerdings gar keinen Gefallen. Es muss uns darum gehen, Zwangsheiraten und Ehrenmorde zu verhindern, dazu gehört auch die Aufklärung über die islamische arrangierte Ehe mit den durch ihr Schweigen oder Weinen zustimmenden hanafitischen Importbräuten oder extrem minderjährigen Bräuten zuzüglich gelegentlicher Zweitfrauen. Dazu gehört die Forschung und das Informieren über den patriarchalischen namus-Ehrbegriff (nāmūs) mit der archaischen Logik des Tochtertausches und der Zwangsverlobung der Kinder. Auch zum entwürdigenden Jungfräulichkeitskult von altorientalischem namus wie orthodox islamischer Scharia schweigt die LAGA „differenziert“ und „kultursensibel“. Der Nebelschleier der politisch korrekten Sprachlosigkeit beginnt die zu scheitern drohende Integration zu umwölken. Vorwärts, avanti, venceremos, auf zum Integrationsfest … </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Dr. Klaus Gebauer (8) wirbt in einer LAGA-Publikation mit dem Aufsatz „Islamischer Religionsunterricht – Es wird Zeit! Wir brauchen ihn!“ (Titel wie genannt, in: Aus vielen Quellen schöpfen. Mehrsprachigkeit, religiöse und kulturelle Identität – eine Bereicherung für diese Gesellschaft, Seite 51-64) für den flächendeckend einzuführenden islamischen Religionsunterricht. Diesen stellt sich Gebauer erfreulicherweise als mündig machend, zur Kritik befähigend, das Überwältigungsverbot garantierend vor. So einen Islamunterricht stellen wir uns ja vielleicht auch vor. Das Wort Scharia erwähnt Gebauer nicht. Beim Suchlauf nach „islam“ ergeben sich in der LAGA-Veröffentlichung „Aus vielen Quellen schöpfen“ mehr als 150 (in Worten: hundertfünfzig) Treffer, das klingt ja richtig herzhaft islambegeistert, indessen finden wir beim Suchen nach „scharia“ „sunna“, „kopftuch“, „fiqh“, „fatwa“ jedes mal 0 Treffer, in Worten: Null; nichts, nothing, rien, niente, nada. Ich vermute, nach wali mudschbir brauchen wir nicht zu suchen. Was für einen Islam beschwört der freundliche Herr Gebauer uns denn da und schmuggelt uns die LAGA in Schule, Rathaus und Jugendamt hinein? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Gebauer arbeitet am in Soest ansässigen Landesinstitut für Schule und ist seit dem iranischen Revolutionsjahr, pardon, seit 1979 (seit drei Jahrzehnten) im Auftrag des Kultusministeriums mit der Erstellung „eines Curriculums für die religiöse Unterweisung von Schülern islamischen Glaubens“ befasst. Wie gesagt, das Wort „Überwältigungsverbot“ stimmt etwas hoffnungsvoll. Das reicht aber nicht. Denn andererseits: Dreißig Jahre Islam befördern – und von Scharia kein Wort gehört? Warum verschweigt uns Gebauer die Scharia beziehungsweise distanziert sich nicht hörbar von der Scharia? Gebauer dozierte im September 2004 auf dem 29. Deutschen Orientalistentag der Deutschen Morgenländische Gesellschaft zum Thema „Islamunterricht in Nordrhein-Westfalen – Ein Modellversuch“, ohne Frage der geeignete Referent (8). Nun ja, dann eben Islam ohne Scharia. Müsste mir eigentlich ganz recht sein. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Vorsitzender der LAGA NRW ist Tayfun Keltek, Mitautorin der erwähnten Broschüre („Aus vielen Quellen schöpfen“) war Sanem Kleff von der Lehrergewerkschaft (GEW Berlin) und war die wiederholte Verteidigerin der Kopftücher und der arrangierten Ehen Prof. Dr. Ursula Boos-Nünning (mündlich: „Die werden nicht unterdrückt!“). Sanem Kleff leitet die bundesweite Aktion „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, gibt die auf den ersten Blick verhalten antideutsch, antietatistisch und proislamisch wirkende Schülerzeitung Q-rage heraus (Auflage eine Million). Q-rage lästert zwar nicht über die Hamas oder Muslimbruderschaft, dafür jedoch über evangelikale Christen, die sie im November 2008 unter Verzicht von Korankritik und Schariakritik mit den terrornahen Islamisten verglich (9). Pädagogin, Interkulturalitätsfachfrau und GEW-Funktionärin Kleff ist seit einem halben Jahrzehnt eher für das Lehrerinnenkopftuch und eher gegen Korankritik aktiv, dabei aber ganz entschieden gegen Rassismus und für Toleranz (10). </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 7-8. Das Grundgesetz als „imperative“ (L. Berger 1997) Vermittlungsinstanz zwischen den Positionen. … Im Gegensatz zur imperativen Vermittlung … [der staatlichen Gerichte und ihrer Urteile will die] „pragmatische“ Vermittlung [spontan ausdiskutieren und beschließen und die] „dialogische Vermittlung“ … normative Unterschiede direkt aufgreifen und nicht nur nach einem pragmatischen sondern ideenbildenden Kompromiß suchen </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Good vibrations, legalize it, Weihrauch- oder noch ganz anderer Pflanzenduft durchströmt die Hippie-Kommune. Oder vielmehr ein Hauch von Rechtsspaltung? Wenn wir konzeptionell und organisiert bundesweit Foren außergerichtlicher Vermittlung stiften, nähern wir uns de facto der Schaffung einer zweiten Ebene von Gerichten, nur dass dort eben kein „imperativer“ (hach, wie repressiv und ewiggestrig!) säkularer bundesdeutscher Paragraph länger bemüht werden muss, sondern ein multikultureller Mix aus Bauchgefühl, Wut, Kreativität und Scharia-Islam. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Wir sind Utopia, so benannte Dichter Stefan Andres (1942) einen großartige Roman zum Thema menschlicher Freiheit und Schuld, in dem der idealistische, innerlich fraglos autonome Held Paco, Matrose, nun Gefangener, vormals jedoch Mönch, dem Lagerkommandanten die Beichte abnehmen soll und dabei die Gelegenheit hätte, ihn zu töten wie auch seine Mitgefangenen zu befreien. Was er nicht tut und woraufhin er von seinem seltsamen, religiös symbolischen und minutenlang realen Schützling und wochenlangen grausamen Wächter hingerichtet wird. Es betrat Paco „Utopia“ und Zerstörung zugleich, dieser Freund der uns von Pädagogin Karakaşoglu-Aydın ans Herz gelegten Rechtsfindungspraxis „dialogischer Vermittlung“, Das Beispiel passt nur mäßig, denn anders als der Strafgefangene in einer Diktatur „Paco“ verspielen wir unsere in vielen Generationen errungene säkulare Freiheit vor dem zugewanderten geheiligten Kulturrassismus (šarī&#8217;a, fiqh) einstweilen ohne jede Not, sondern eher aus „dialogischer“ Langeweile, aus geradezu suchthafter und dabei in der Sache eher unkundiger Xenophilie, aus Karrieregeilheit oder aus masochistischer Lust an der Unterwerfung. Vielleicht bereits aus Machtkalkül, schon bald Mitmensch und Mitsadist im durchaus möglichen Kalifat zu werden. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 8. Ziel [der dialogischen Vermittlung] ist es, die Parteien zu der Erkenntnis zu bringen, dass die jeweilige ’Gegen’-Partei ebenso legitime Identitäts- und Existenzansprüche vorbringt wie sie selbst. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Ich als Schiffbrüchiger mit nur einem Menschen auf der Insel, der Kannibale hat Hunger. Wetter ok, Strand super, nächste Fähre in zwei Wochen sicher, bis dahin Fisch und Obst satt. Aber nein, der Mann ist legitimer Menschenfresser, existenzieller Kannibale. Und dem Mann knurrt der Magen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Wir wissen, dass der Scharia-Islam Existanzansprüche stellt, die allerdings die FdGO anknabbern. Die Scharia mag ja vor Allahgott legitim sein, das jedenfalls ist islamisches Recht. Islam ist Recht, aber kein deutsches. Das Menschenbild der Scharia ist mittelalterlich oder in Teilen (schafiitische FGM bzw. al-Azhar-FGM) sogar in ihrer Wurzel vorgeschichtlich. Über eine Art von geheiligtem Faschismus wird sich die angewendete Scharia nicht hinaus entwickeln können. So einer Lebensweise brauchen wir nicht die „ebenso“ gleichen Entfaltungsmöglichkeiten einzuräumen wie den deutschen Grundrechten (1948) und allgemeinen Menschenrechten (1949). </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Karakaşoglu-Aydın wirbt für genau jene multikulturelle (diskriminierende) Rechtsfindung, wie sie im Londoner Stadtteil Leyton betrieben wird. Dort in der Straße Francis Road Hausnummer 34 ist genau jene alternative Instanz der die staatlichen Gerichte vermeidenden Vermittlung ansässig, die sich unsere Bremer Erziehungswissenschaftlerin vorstellt: Islamic Sharia Council. Wohlverhalten zeitigt auch gleich noch den Platz im Paradies, da kann das säkulare Gericht zugegebenermaßen nicht mithalten. Witzig ist die Sache indes gar nicht, denn die Angst vor der Höllenstrafe beziehungsweise vor sozialer Ächtung wird es den jungen Frauen schwer machen, aus der parallelen Welt der Rechtsfindung heraus zu kommen und den Weg zu Polizei, Rechtsanwalt, Frauenhaus und Staatsanwalt zu finden. </p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Für solche womöglich demokratiegefährdenden Gedankenspiele, wie Frau Karakaşoglu-Aydın sie betreibt, sollten wir unsere Erziehungswissenschaftler eigentlich ganz bewusst nicht bezahlen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 8. Nicht selten wird auf das Selbstverständnis des Islam als „Der Islam ist Religion und Staat“ hingewiesen und damit eine grundsätzliche Unvereinbarkeit mit westlichen Vorstellungen von Demokratie unterstellt. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> „Nicht selten“? Leider etwas zu „selten“. „Unterstellt“ ist durchaus möglich und wäre dann sogar noch völlig richtig! Damit hätte Frau Karakaşoglu-Aydın, kaum zu fassen, zum Thema politischer (orthodoxer) Islam auch mal einen Treffer gelandet. Und dabei auch noch die passende Formel zitiert, al-islām dīn wa daula, die in ihrer Kürze und Wortfigur zwar dem neunzehnten Jahrhundert entstammen soll, sich jedoch auf nahezu eineinhalb Jahrtausende Geschichte berufen kann und auf die real existierenden heutigen Islamverbände, Moscheegemeinden und Muslimbrüder gleich mit. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Im Übrigen besteht in Deutschland Religionsfreiheit und kann hier jeder ein Gebet zu einer Göttin oder einem Gott seiner Wahl sprechen. Die Autorin scheint gezielt den Eindruck erwecken zu wollen, in der Bundesrepublik Deutschland würde das Grundrecht auf Religionsfreiheit mit Füßen getreten und wären Muslime eine diskriminierte religiöse Minderheit. Ein paar fromme Gebete irgendeiner Lehre zwischen Taoismus, Zarathustra und Bahá&#8217;í oder ein paar unfromme Verse der Herren Feuerbach, Marx oder Nietzsche, an ein paar Engel oder Teufelchen auch Orishas des Santería glauben oder an die Wiedergeburt oder auch Atheist sein, das alles ist in Europa für jeden möglich und du darfst sogar jedes Jahr eine neue Religion haben wenn es dir Spaß macht. Anders als in Pakistan oder Somalia und übrigens auch anders als von Koran und Hadithen vorgesehen! Der Spruch al-islam din wa daula ermahnt uns säkulare oder sonstige Weltbürger: </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Islam ist daran zu hindern, Staat zu werden. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Sehr gehrte Frau Karakaşoglu-Aydın, hier in Deutschland ist das Volk oberster Souverän, nicht die Gottheit. Das Konzept des Demokratiehassers Sayyid Qutb von der gesellschaftlichen hakimiyyat allāh möchten wir „citoyens et citoyennes“ gemeinsam mit den Ex-Muslimen oder den dissidenten und gefährdeten säkularen (antischariatischen) Muslimen keinesfalls tolerieren müssen, nur weil eine wissenschaftlich vergütete Bremer Universitätsprofessorin im Februar 2006 in den Schmerzensschrei „Gerechtigkeit für die Muslime!“ ausbrach (12). </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 10. Unterrichtsbefreiung aus religiösen Gründen </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Antrag abgelehnt. Es gilt die Schulpflicht. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Buddhisten, Fußballspieler, Muslime, Atheisten oder Taubenzüchter stehen nicht unter Naturschutz, sie alle müssen bei „Rot“ an der Ampel warten, ihre Steuererklärung beim Finanzamt einreichen und alle werden bei unterlassener Hilfeleistung belangt oder haben Krankenwagen im Einsatz beziehungsweise fahrende Busse nicht anzugreifen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Bekannt sind die Klagen von Pädagogen und Pädagoginnen über den Widerstand eines Teils der muslimischen Eltern gegenüber der Teilnahme ihrer Kinder auch am Biologie-Unterricht (vor allem wegen den Unterrichtseinheiten zur Sexualkunde und der Evolutionstheorie), und der Versuch, die Kinder vom Besuch dieses Unterrichts zu befreien. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> In der Tat wird uns der von den Parteigängern der politischen Scharia verweigerte oder staatlicherseits durchgesetzte schulische Bildungsauftrag noch jahrelang beschäftigen. Kinder aus Familien der bibeltreuen Zwölf Stämme, der Zeugen Jehovas oder evangelikaler Kreationisten unterliegen ebenfalls diesem Druck der Familie, dem wissenschaftlich ausgerichteten Denken und Lernen Scheuklappen anzulegen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Im Mai 2005 wies das Verwaltungsgericht Düsseldorf die Klage der einem orthodoxen Islam anhängenden Eltern eines Jungen ab und beschloss, dass dem Jungen der koedukativ erteilte Schwimmunterricht zuzumuten sei (13). Im Mai 2008 verkündete das Verwaltungsgericht Düsseldorf, dass eine Tochter aus orthodox-islamischem Elternhaus am koedukativ erteilten Schwimmunterricht teilnehmen muss (14). </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Erziehungswissenschaftlerin Karakaşoglu-Aydın unterstützt ganz offensichtlich jene europaweit vernetzten und hart agitierenden Legalisten, die mit Rechtsanwälten wie dem Bonner Konvertiten Yahya Martin Heising versuchen, unter Berufung auf Religionsfreiheit und bei Darstellung eines angeblichen Gewissenskonfliktes, den (angeblichen) islamischen Wohlverhaltenskodex gegen den staatlichen Erziehungs- und Bildungsauftrag durchzusetzen (15). </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 11. Zur Frage des Sexualkundeunterrichts gibt es von islamischer Seite Vorschläge, wie ein Kompromiß zwischen den Positionen erreicht werden könnte.4 [siehe auch Fußnote 4] </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Fußnote 4 gibt eine Lektüreempfehlung dessen, was Dr. Yasemin Karakaşoğlu unter der „islamischen Seite“ versteht: Adnan Aslan: „Geschlechtererziehung in den Schulen und die islamische Haltung“, Institut für islamische Erziehung (Hg.), Stuttgart 1996. Adnan Aslan heißt ebensogut Ednan Aslan und wird unter kitapshop.de vertrieben (16), dort empfiehlt man lesefreudigen Glaubensbrüdern und -schwestern, die Veröffentlichungen folgender Publikationsorte zu studieren: Islamisches Zentrum Hamburg (Schia), Islamisches Zentrum Aachen (jetzt ZdM, vorher IGD, noch vorher Muslimbruder Issam el-Attar), Islamisches Zentrum München (heute ZdM, früher IGD, einstiger Leiter war der mittlerweile oberste Führer der Muslimbruderschaft Mohammed Mahdi Akef), das nur zum Buchstaben „i“, kitapshop empfiehlt damit Schriften der deutschen Unterorganisationen der weltweiten Muslimbruderschaft (MB) und der Teheraner Mullahs gleich mit. Das ist schön vollständig, doch sollte eine Erziehungswissenschaftlerin uns ein paar Worte der Kritik am Erziehungsansatz und Menschenbild der MB um Akef (Dschihad, FGM, Kalifat, Streben nach der Vernichtung Israels) und an der Pädagogik des Staates Iran seit Chomeini (Allahkratie, Apostatenmord, Wunsch nach der Zerstörung Israels) bekunden. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Der 1959 im türkischen Bayburt geborene Ednan Aslan bzw. Adnan Aslan wird auch unter buchara-versand.de verkauft, etwa seine Werke „Religiöse Erziehung der muslimischen Kinder“ und „Geschlechtererziehung in den öffentlichen Schulen“ (17). Der klassisch islamisch ausgerichtete Online-Handel hält das Frauenbild und die Ehevorstellung des im Jahre 1111 verstorbenen Extrem-Theokraten al-Ghazali (Das Buch der Ehe – Kitab adabi n-nikah) für islamisch und verkauft es uns in deutscher Übersetzung. Mit einem wörtlich genommenen al-Ghazali sind universelle Menschenrechte, Gleichberechtigung der Frau oder Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland schlicht unvereinbar. Beim Buchara-Versand ist der Risale-i Nur (Bediüzzaman Said Nursi) ebenso erhältlich wie die Schrift „Muslime im Westen“ (Tariq Ramadan), ferner sind dort die fundamentalistischen Machwerke des Leugners der Evolutionstheorie Harun Yahya zu erstehen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Auch das Buch „Gleichwertigkeit der Geschlechter im Islam“ des gebürtigen Ägypters und emeritierten kanadischen Professors, des begeistert homophoben Verteidigers der Polygynie Dr. Jamal Badawi aus Halifax, Nova Scotia, darf in diesem Buchversand nicht fehlen. Jamal Badawi ist Mitglied im kanadischen fiqh-Rat ISNA, sein reaktionäres: „Gender Equity in Islam“ ist auf Englisch zu lesen unter: soundvision.com/Info/gender. Wir dürfen uns sicherlich erlauben, Karakaşoglu-Aydın als brave Nachfolgerin (taqlīd) der Herren Tariq Ramadan und Jamal Badawi zu betrachten, wann immer sie von „muslimischer Mann“, muslimische Frau“ und, im Bereich Schule und Erziehung, von „muslimischer Junge und muslimisches“ Mädchen spricht. Wer als gebildete Muslima Ramadan oder Badawi lobend zitiert, stellt sich hinter das Konzept der nikah, der frauenentrechtenden Imam-Ehe. Wir warnen alle Leser dringend vor der reaktionären, theokratischen und repressiven „islamischen Religionspädagogik“ der Herren Dr. Ramadan und Dr. Badawi, die mit persönlicher, autonomer Spiritualität oder mit dem Ungewissheitsvorbehalt jeder Wissenschaft sehr wenig, dafür mit Kollektivismus, Modernitätsverweigerung, Familialismus, Wohlverhaltenskontrolle und Schariavorbehalt sehr viel zu tun hat. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Karakaşoğlu, inzwischen (2006) als Kämpferin (Gerechtigkeit für die Muslime) gegen die mutigen Menschenrechtsaktivistinnen Seyran Ateş, Necla Kelek oder Ayaan Hirsi Ali bekannt geworden empfiehlt uns 1999 als islamische Autoritäten zu Erziehungsfragen, öffentlichem Schulwesen, Bildungspolitik und Integrationspolitik die Funktionäre aus dem Dunstkreis der Muslimbruderschaft, die mit ihren europäischen Unterorganisationen wie FIOE, FEMYSO, UOIF (französisch) und IGD (deutsch) einer allumfassenden (totalitären) Scharia zum Durchbruch verhelfen will mindestens im Sinne einer staatsvertraglich geregelten Rechtsspaltung. Als Nahziel sieht die Muslimbruderschaft das eigene Scharia-Familienrecht für die „Nation der Gläubigen“ vor, daher das auffällige, Europäern vielleicht gar nicht nachvollziehbare Interesse nahezu aller islamischen oder islamistischen Autoritäten von Milli-Görüş-Bewegung bis ECFR für die Themen islamische Rolle der Frau, „muslimische Gleichberechtigung“ und durchgesetzte Verschleierung. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Das Kopftuch ist nicht erst politisiert worden, es ist immer hoch politisch gewesen. Politikum Kopftuch. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Prof. Dr. Ednan Aslan/Adnan Aslan wurde 1959 im nordostanatolischen Bayburt geboren. Gute zwei Jahrzehnte später habe er in Krefeld und Köln Sozialwesen studiert (1981-82) und habe sein Diplom als Sozialpädagoge in Esslingen erworben. Aslan sei nacheinander für die Arbeiterwohlfahrt Stuttgart, das Sozialamt Tübingen und das Deutsche Rote Kreuz Heilbronn tätig gewesen und habe in der Erwachsenenbildung gewirkt. Heute leitet der Schariafreund das Institut für islamische Erziehung (Schwerpunkt: Entwicklung von Lehrplänen für den Islamischen Religionsunterricht, Entwicklung islampädagogischer Lehrerdidaktik). Mit einer Arbeit zur religiösen Erziehung muslimischer Kinder in Österreich und Deutschland habe er 1996 einen akademischen Titel im österreichischen Klagenfurt (Kärnten) erworben. Seine Homepage adnan-aslan.com titelt: Islamische Religionspädagogik und Didaktik, Prof. Dr. Mag. Adnan Aslan. Wikipedia schreibt seinen Namen Ednan Aslan. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Heute lebt Aslan in Wien, und wer im Internet nach „Neustiftgasse 117“ sucht, erfährt, dass man sich dort (www.islamologie.info) zwar nicht zur Fortbildung in Islamwissenschaft (historisch-kritische Methode, Ratio) anmelden kann, dafür gleich zur Ausbildung in „Islamologie“ (fundamentalistische Methode, Esoterik) und dass im selben Haus die Islamische Religionspädagogische Akademie (IRPA) ansässig ist. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> IRPA (Neustiftgasse 117) denkt weltweit. In die Räumlichkeiten der IRPA lud der Direktor des Islamischen Religionspädagogischen Instituts (IRPI, Adresse ebenfalls Neustiftgasse 117, Träger: IGGiÖ sprich Anas Shakfeh) namens Herr Mag. Amir Zaidan im April 2006 zu einem Kongress europäischer Imame und islamischer Seelsorger. Auf der Rednerliste für den Kongress, deren Eröffnung unverständlicherweise im Wiener Rathaus stattfinden durfte, standen Ayatollah Seyyed (Sayed) Abbas Ghaemmaghami als der Präsident (2004-2008) des den iranischen Mullahs (Religionspolizei, Steinigung, Blutgeld) treu ergebenen, schiitischen Islamischen Zentrums Hamburg, der österreichische Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel, der radikalislamische Theoretiker Dr. Murad Wilfried Hofmann, die EU-Kommissarin Dr. Ferrero-Waldner, Schariafreund Dr. Axel Ayyub Köhler vom deutschen ZdM, Dr. Ursula Plassnik als die österreichische Außenministerin sowie Generaldirektor Abdul Aziz-Altuajiri (auch: Abd al-Aziz &#8216;Uthman al-Tweijri, Abdulaziz Othman Altwaijri) von der in Marokko ansässigen Islamischen Wissenschafts-, Erziehungs- und Kulturorganisation ISESCO und schließlich Generalsekretär Mohammed Ahmed Sherif (auch: Mohammad Abd al-Ghaffār al-Sharīf; 1998-2002 Professor für Scharia an der Universität von Kuweit) von der World Islamic Call Society. Die letzten beiden, Altuajiri (Altwaijri) und Sherif (al-Sharif) gehören zu den Unterzeichnern des offenen Briefes an Papst Benedikt. Über die Wiener „Konferenz Europäischer Imame und SeelsorgerInnen 2006“ berichtete etwa die spanischsprachige Internetseite webislam.com (18). </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Der gebürtige Syrer Amir Zaidan (19) war Mitunterzeichner der berüchtigten, auf schulische Desintegration und Islamisierung des Schulalltages zielenden „Kamel-Fatwa“, scheiterte dabei, im Rahmen der Islamischen Religionsgemeinschaft Hessen (IRH) für die ihr unterstehenden Muslime eine Art von paralleler Rechtsordnung zu installieren und hat dazu beigetragen, über die intransparente Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ) den Einfluss der Muslimbruderschaft auf Österreichs Schulsystem zu vergrößern. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Die im Sinne des Islam auf Tugendhaftigkeit hin orientierte World Islamic Call Society (WICS) ist ganz bewusst auch frauenpolitisch aktiv. Nein, nicht gleichheitsfeministisch, das war die entfremdete kulturelle Moderne, jene materialistische Epoche der Dekadenz und Gottlosigkeit. Jetzt startet die befreite Menschheit in die Ära der Spiritualität und nun möchte auch die WICS die Frauen von der Last befreien helfen, den Männern nacheifern zu müssen und damit ihr einzigartiges weibliches Wesen zu verlieren. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Am 29. Januar 2009 besuchte der bereits im Februar 2008 durch seine Forderung nach teilweiser Einführung der Scharia ins britische Rechtssystem bekannt gewordene Erzbischof Rowan Williams die World Islamic Call Society, redet im Beisein von Dr. Mohamed Achmed Sherif (Secretary General of the WICS) von Gottesbewusstsein und echtem Dialog sowie von dem Juden, Christen und Muslime angeblich irgendwie verbindenden Stammvater Abraham (20). In der angegebenen Quelle wird lobend erwähnt, dass Rowan Williams sich Weihnachten 2008 als Gegner der „israelischen Aggression gegen Palästina“ erklärt hatte, gemeint ist, dass er es als Oberhaupt der Anglikanischen Kirche für verachtenswert hält, dass die Israelis sich gegen den monatelangen Beschuss mit aus dem Gaza-Streifen abgefeuerten Kassam-Raketen wehrten. Moment mal, lieber Erzbischof, „der Führer spricht“ hier, und auch da ist schon wieder auf der WICS-Seite (islamic-call.net) von „Brother Leader“ die Rede, Rowan Williams mittendrin, Bruder Führer vorneweg, und hier, The Leader`s Speech, „Führerrede“? Wer ist der Bruder Führer, wer ist der Führer (21)? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Muammar al-Gaddhafi! (Mu&#8217;ammar al-Qaḏḏāfī) gründete unter großzügiger Mitwirkung der WICS die unter Führung Libyens stehende World Islamic Peoples Leadership und lässt in seiner Barmherzigkeit zu, eben auch in den Kreisen der WICS als „Leader“ bezeichnet zu werden. Der deutsche Islamratsvorsitzende Hasan Özdoğan war 1989 an der Gründung der Deutschen Sektion der libysch finanzierten WICS beteiligt, gelegentlich werden beide Organisationen sinnvollerweise wie eine einzige, etwa als „WICS / WIPL, Tripolis“ genannt, deren Ziel als eine da&#8217;wā-Organisation (Missionsorganisation) es ist, den Islam besonders in Afrika und grundsätzlich weltweit zu intensivieren und auszubreiten. Im Dezember 1999 hielten der Islamrat und die Weltkonferenz der Religionen für den Frieden (WCRP) eine Tagung in Bad Neuenahr ab, auf welcher der Generalsekretär der WICS sprechen dufte (22). In dieser Zeit kooperierten im Islamrat neben Hasan Özdoğan auch Ali Kızılkaya sowie Abu Bakr Rieger. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Alles … „von islamischer Seite“. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 11-12. Bedenken der muslimischen Eltern, die Sexualkundeunterricht vor allem als Angelegenheit der Familie und nicht der Schule betrachten, richten sich vor allem gegen die Intention des Unterrichts, Kinder auch auf außereheliche Beziehungen vorzubereiten, Mädchen und Jungen in der gleichen Klasse mit dem Thema Geschlechtlichkeit zu konfrontieren und entsprechend realistisches Bildmaterial zu verwenden. Adnan Aslan schlägt vor, eine Form des Unterrichts zu verwenden, die auch den  Ansprüchen der islamischen Sicht auf den Unterricht gerecht wird. Das heißt, er fordert die Beteiligung der muslimischen Seite im Hinblick auf die Unterrichtsgestaltung ein (Aslan 1996, S. 50-54) und macht damit im Sinne Bergers ein Angebot zur diskursiven Verständigung. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Adnan Aslan, der sich mit Murad Wilfried Hofmann, Axel Ayyub Köhler und dem nach eigener Aussage dem Gedankengut der Muslimbruderschaft nahe stehenden Amir Zaidan zu umgeben pflegt, mache also der säkular gedachten Demokratie „im Sinne Bergers ein Angebot zur Verständigung“? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Wohl weniger „im Sinne Bergers“, schon eher im Sinne Allahs. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Karakaşoğlu will, dass wir mit der „islamischen Sicht“ der Islamisten Tariq Ramadan und Muammar al-Gaddhafi sowie mit derjenigen des erwiesenen Umfeldes der Muslimbruderschaft (Islamrat, Milli Görüş, IRH, IGGiÖ) „Verständigung“ suchen! Die Bremer Erziehungswissenschaftlerin möchte damit, dass wir uns großzügig („tolerant“) über die Erkenntnisse des hessischen Landesverfassungsschutzes hinwegsetzen. Die Behörde attestierte der von Adnan-Aslan-Freund Amir Zaidan (einst IRH, jetzt IGGiÖ) geführten Islamischen Religionsgemeinschaft Hessen, insgeheim verfassungsfeindliche Ziele zu verfolgen und recht offen eine Lebenspraxis zu kultivieren, die die Freiheits- und Grundrechte besonders von Frauen massiv einschränkt (23). </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 12. Der Staat ist … nicht befugt, zu bewerten, ob eine Religion ihrem Angehörigen eine bestimmte Kleidung vorschreibt oder nicht. … Dies gilt auch für Schülerinnen, die das Gesicht mit Ausnahme der Augen völlig verschleiern. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Die multikulturell tolerierte Schleierpflicht des vom Terrorismusverteidiger Yusuf al-Qaradawi oder vom der Diktatur des Iran geforderten hidschab, was für ein reiner Wahnsinn aus dem kulturellen Mittelalter! Eine westfälische (1999), inzwischen ostfriesische (2009) Erziehungswissenschaftlerin fordert von Deutschlands Lehrerinnen und Lehrern allen Ernstes, in den Klassenzimmern staatlicher Schulen den sexualisierenden ḥijāb fallweise auch als entmenschenden niqāb zuzulassen: Unfasslich, Karakaşoğlu-Aydın (mittlerweile nennt sie sich meist kurz Karakaşoğlu) will nicht nur den Tschador jeder in der BRD schulpflichtigen Schülerin zulassen, sondern auch ihren Gesichtsschleier (peçe auf türkisch, mit Tschador kombiniert: Çarşaf). Die Autorin weiß, dass im Einklang mit der antidemokratischen Scharia bis heute viele hoch angesehene islamische Autoritäten in ihren Schriften oder islamische Rechtsgelehrte in ihren Fatwas von jedem männlichen Gläubigen fordern, an ihren untergebenen Töchtern oder Ehefrauen den hidschab oder mindestens das Kopftuch notfalls mit Prügel durchzusetzen. Unter der Burka sieht man die blauen Flecken auch nicht, seelisch stabilisierender für die „Islam heißt Frieden“ singenden bundesdeutschen Pädagogen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> In der Fußnote 5 verweist die Autorin auf Seite 13 lobend auf die „Vielzahl von konkreten Beispielen“, die eine Untersuchung biete, die 1996 von der Deutschsprachigen Islamischen Frauengemeinschaft (DIF) „zur Situation muslimischer Kinder und Jugendlicher in Schule und Ausbildung“ angefertigt worden sei. Beim Lesen von Helmut Zenz (helmut-zenz.de/hzisla12.html) wird uns klar, wer unter DIF in der Meerheimer Straße 229 in Köln residiert: Milli Görüş, die vom Verfassungsschutz observierte Islamistenbewegung des Entwurfs der die Ära der Menschenrechte (batil düzen, nichtige Weltordnung) siegreich verlassenden Gegendemokratie eines türkisch-nationalistischen und radikalreligiösen Islamstaates (adil düzen, gerechte Weltordnung), wie ihn Necmettin Erbakan erträumte. Karakaşoğlu verweist grundsätzlich anerkennend („eine Vielzahl von Beispielen“) auf die in radikalislamischem Umfeld erstellte Studie „Schleierhaft. Dokumentation zur Situation muslimischer Kinder und Jugendlicher in Schule und Ausbildung (Köln 1996)“, ohne es offenbar für nötig zu halten, sich vom extremistischen Gedankengut der Milli Görüş zu distanzieren. Damit wird sie zur Komplizin der Erbakan-Doktrin und jener geheiligten Frauenfeindlichkeit, wie sie im größten türkischen organisierten dschihād gegen die kulturelle Moderne Gestalt annimmt. Ein Foto auf der selben Seite („Illustration 2“) zeigt fünf im Stile der Milli Görüş verschleierte Frauen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Milli Görüş gehört ideell und personell ganz dicht zur durch staatliche Verbote unterbrochenen Traditionslinie legalistischer (die Demokratie zu überwinden strebender) Parteien wie Fazilet Partisi (Tugendpartei, 2001 verboten) und Saadet Partisi (Partei der Glückseligkeit). Laut Ursula Spuler-Stegemann aber wollte die der Erbakan-Lehre treu ergebene Tugendpartei „die Regierung übernehmen und die Scharia einführen“ (24). Für Karakaşoğlu ist eine solche politisierte Theologie (oder Theologisierung und Schariatisierung der türkischen Politik) offensichtlich kein Problem. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Die islamische Kleidung oder eben auch das Kopftuch mag ja für vieles stehen, für den empfundenen Ekel gegenüber Nichtmuslimen und Menstruationsblut, für nachbarschaftlichen Tugendterror und Gerangel um den Platz im Paradies oder für den Wunsch nach einem Leben wie zu Zeiten des Propheten, jedoch ist Kopftuch immer auch Werbung zur Errichtung einer radikalislamischen Politik. Islampolitik (Islam) ist theozentrisch, das bedeutet, das Volk ist nicht länger oberster Souverän, Allahgott ist es bzw. dessen Emire, Muftis, Ayatollahs und Imame sind es (angeblich gibt es ja keinen Klerus, so die taqiyya). Kopftuch ist der unhörbare Kampfschrei nach Errichtung eines hierarchischen und repressiven Staates islamischer Pflichtenlehre (Kalifat). </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 15. Der Fall „Fereshta Ludin“ … zeigt, [dass es darum gehen muss, dass sich alle Bürgerinnen und Bürger] an den Grundwerten der Verfassung orientieren [und nicht darum gehen kann, ob Zuwanderer] in ihrem Lebensstil den ’common sense’ der Mehrheit (als eine Art ’Nationalkultur’) übernommen haben. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Erbakan, al-Qaradawi, Zaidan und Ramadan haben hidschāb und islām keineswegs verfälscht oder fehlinterpretiert, und Frau Karakasoglu hat Kopftuch und Scharia ebenso wenig missverstanden. Die Scharia widerspricht den „Grundwerten der Verfassung“ sehr und widerspricht der grundgesetzlich verankerten Gleichberechtigung von Frau und Mann ganz und gar. Kindern und Jugendlichen die Angst vor der imaginierten Hölle anzudressieren als die Hauptaufgabe der Erziehung und Bildung zu betrachten ist wohl auch nicht ganz der Geist der von der Autorin bemühten Verfassung, eher der Geist der Inquisition und Hexenverbrennung. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 15. Hierin offenbart sich die diesem Integrationsverständnis innewohnende Aufforderung der kulturell-religiösen Assimilation, die die Zugewanderten von der aktiven Beteiligung an einem Wandel des gesellschaftlichen ’common sense’ ausschließt. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Jammerei. Solch eine freiheitliche Gesellschaft wie in Westeuropa findet Schariafreundin Karakaşoğlu zwischen Marokko und Malaysia nicht so rasch. Also Deutsch lernen, Deutscher werden, wählen dürfen, Steuern zahlen und durchschnittlich begeistert gesetzeskonform leben. Wer freilich die islamische Revolution anstrebt oder eine andere Art von Faschismus, der ist von „einem Wandel des gesellschaftlichen ’common sense’“ fern zu halten. Das genau nämlich IST der common sense: Keine Toleranz der Intoleranz. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Raffiniert mogelt die Autorin ins schläfrige Halbbewusste der bundesdeutschen Integrationsdebatte, „die Ausländer“ (eben nicht!) oder vielmehr „die Muslime“ (aha!) würden diskriminiert, ins Abseits gedrängt, an der Mitbestimmung gehindert. Seitens von Frau Karakaşoğlu-Aydın eine ziemliche Unverschämtheit, der Mehrheitsgesellschaft ein solches undemokratisches Verhalten zu unterstellen, zugleich ist uns die Dreistigkeit der Autorin kaum nachweisbar, denn wer wird denn vor einem Lehrerinnenkopftüchlein Angst haben oder einem melodiösen Gebetsruf, und das Wort Scharia oder Kalifat spricht die Dame nicht aus. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Schon wieder hat die Autorin die Ex-Muslime vergessen, oder die säkularen muslimischen Gegner einer zur (kalifatsähnlichen) Politik gewordenen Scharia. Diese Menschen vor den orthodoxen Patriarchen und antimodernen Extremisten zu schützen, das ist demokratischer, pluralistischer common sense, besser: Das ist ordre public. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Privat mag Fereshta Ludin ihr Kopftuch ja tragen, im Staatsdienst und als professionelles Vorbild für Minderjährige nicht. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 18. [Kapitel 4.1. ist überschriftet mit] Islam als Hindernis für selbstbestimmte weibliche Lebensentwürfe </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Was für ein erfreulicher Titel. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 19. [Schule, Lehrer seien gegen das Kopftuch aktiv tätig] Der unbedeckte Kopf soll den Mädchen helfen, sich in der Mehrheitsgesellschaft zu integrieren. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Genau das soll er. Und das erreicht er. Und das Ganze ist auch wesentlich besser, als dass sich ein unbedeckter Mädchenkopf verschleiern müsste, um sich in die wahhabitisch-saudische oder mullah-iranische Gesellschaft zu integrieren. Die äquidistante, entgrenzt kulturrelativistische Autorin sieht das ja vielleicht anders. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Gute Pädagogen wollen die eine die orientalische Sexualisierung (&#8216;aura engl. awrah als Befrachtung des weiblichen Leibes mit geheiligtem nādschis-Ekel) vermeidende Kleidung, wollen eine nicht segregierende (dhimma, islamische Apartheid) Kleidung als äußeres Zeichen ernst gemeinter Gleichstellung. Die vollen Freiheitsrechte und Bürgerrechte gelten auch für Ex-Muslime und sogar für Muslime, selbst für weibliche Muslime. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 21. … in der westlichen Moderne …  </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Falsch, es muss heißen: In der „kulturellen Moderne“, nicht in der „westlichen Moderne“. Nationalsozialismus, Vietnamkrieg, DDR-Unrechtsregime mit Mauerbau und Schießbefehl sowie dem Stasi-Gefängnis „Bautzen II“ oder das Camp Delta in Guantanamo Bay wären durchaus Teil dieser Neuzeit, das sie sich zeitlich nach der Französischen Revolution und der Erfindung von Dampfmaschine und Glühbirne ereignet haben. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Universelle Menschenrechte, Rechtsstaat, Parlamentarismus, Pressefreiheit, Religionsfreiheit, Bürgerrechte, alles mit Gleichberechtigung für Frauen, Apostaten irgendeiner Glaubenslehre oder für Religionskritiker, das jedoch ist kulturelle Moderne, die wir auch in Japan oder Israel vorfinden. Kulturelle Vormoderne ist beispielsweise, wenn und solange die Schafiiten kleinen Mädchen im Genitalbereich geheiligte Amputationen durchführen. Die Journalistin Stephanie Sinclair hat dieses islamische Handeln des Genitalverstümmelns der schafiitischen Rechtsschule, durchgeführt von der hoch angesehenen indonesischen Assalaam-Foundation, dankenswerterweise dokumentiert (25). Wir wünschen unverstümmelte indonesische Mädchen in Bandung, West Java. Die von der Autorin angeführte „Moderne“ ist nicht westlich, sondern eine Lebenswirklichkeit politischer, religiöser und sexueller Selbstbestimmung. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Ein typischer Trick der Islamisten ist es, die freiheitlichen Demokratien als „westlich“ zu bezeichnen, damit wollen sie erreichen, dass der islamisch geprägte Teil der Erde von kulturell-politischer Modernisierung (Demokratisierung, Pressefreiheit, Religionsfreiheit, Gleichberechtigung der Frau) verschont bleibt. Konsequent ist es in dieser fundamentalistischen Logik zudem, die Demokratisierung mit „Christianisierung“ gleichzusetzen, das ist auch unter deutschen Muslimen gar nicht so selten: „Eure Demokratie ist eine Form von Christentum“. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Manch ein islamischer Hadith (ḥadīṯ, aḥādīṯ) spricht: Wenn du schneidest, übertreibe nicht, „ashimmi wa-la tanhaki“, das ist angenehmer, „ahza“ für den Mann. Die Beschneidung des weiblichen Geschlechtsteils macht das Gesicht der Frau strahlender, „ashraq“ und ist besser, „ahab; abha“ für den Mann. Nimm nur ein wenig [Genitalgewebe, mit dem Messer]  weg und zerstöre nicht. Übertreibe es nicht, „la tanhaki“. Die Beschneidung, „khafdh; khifadh“ ist verpflichtend, „sunnah“ für der Mann und ehrenwert, „makrumah“ für die Frau. So weit der islamische Hadith, hier genannt als ein Beispiel für ein Textdokument aus der kulturellen Vormoderne. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Modern ist nicht gleich westlich. Menschenrechte jedoch sind universell oder sie sind nicht. Mittlerweile ist FGM auch in Europa kultiviert worden, damit ist die FGM ja vielleicht westlich, nicht aber modern, Frau Karakaşoğlu. Auch die ersten Gesichtsschleier sind in Deutschland zu sehen gewesen, das erste Hundert am Namus-Ehrkonzept orientierten Frauenmorde („Ehrenmorde“). Auch Burka und Niqab sind damit womöglich „deutsch“ oder „westeuropäisch“ oder „westlich“ zu nennen, jedenfalls als europäisches oder deutsches Integrationsproblem, sie entstammen allerdings anderen Jahrhunderten (Jahrtausenden) – kultureller Vormoderne. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Die Heirat einer (traditionell islamisch: Die Verheiratung einer) patrilateralen Parallelcousine, arabisch: bint &#8216;amm, wörtlich Tochter des Vaterbruders, galt zwar auch den Herren Isaak (19. Jahrhundert … ) und Jakob (18. Jahrhundert … ) als besonders ehrenvoll, doch sollte man bedenken, dass die beiden frommen Juden nicht NACH der Geburt des Juden Jesus von Nazareth ihre aus damaliger Sicht juristisch, pädagogisch und religiös einwandfreie Cousinenehe kultivierten, sondern im genannten Jahrhundert VOR Christus. Familienseits gewünschte Cousinenehe muss von modern denkenden (selbstverständlich auch von muslimischen!) Pädagogen doch wohl hörbar zurückgewiesen werden. Karakaşoğlu schweigt auffallend. Arrangierte Ehe haben wir grundsätzlich ebenso zurückzuweisen, und die elf-, zehn- oder neunjährige Braut erst recht (das Letztgenannte gilt der Moderne gottseidank auch juristisch als inkorrekt). Karakaşoğlu schweigt schon wieder. Solange Europäischer Fatwa-Rat (ECFR), Milli Görüş, die Kairoer Azhar und die Muslimbruderschaft mit der kulturellen Moderne ein geheiligtes (totales) Problem haben, darf und muss die Moderne (meinetwegen auch: Darf „der Westen“) mit der so genannten Religion des Islam ein säkulares (rechtliches, journalistisches, pädagogisches) Problem haben. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Wir haben die Gegengesellschaften der Einwanderermilieus zu analysieren, um Bürgerrechte und Frauenrechte für jeden einzelnen Menschen durchzusetzen. Das ist etwas völlig anderes als die womögliche Empfehlung der Erziehungswissenschaftlerin, die kulturelle Vormoderne des Scharia-Islam (Islam) und Fiqh-Islam (auch Islam) mit ihren Apostatenmorden, Gesichtsschleiern und Zwangsheiraten in die kulturelle Moderne zu integrieren. Karakaşoğlu promovierte 1999, im selben Jahr also, aus dem dieser ihr Text stammt, als Wissenschaftlerin, und mag sich künftig doch bitte klarer verständlich machen, wie sie zu den universellen Menschenrechten und zur menschenrechtswidrigen Scharia steht. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 25. Mit dem Kopftuch bzw. entsprechend verhüllender Kleidung [erreichen] muslimische Frauen, die dies freiwillig aus religiöser Überzeugung tun, … die ansonsten in räumlicher Trennung ausgedrückte Geschlechtertrennung (Innenraum – Raum der Frauen, Außenraum – Raum der Männer) zu durchbrechen und sich gemeinsam mit Männern im öffentlichen Raum außerhalb des Hauses aufzuhalten. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Frauen sollen in die Häuser gesperrt werden? Parlamente, Rathäuser und selbst öffentliche Versammlungsorte als männerbündisches Refugium? Was für ein kulturelles Mittelalter, und zwar orientalisches, oder auch Bronzezeit, allerdings wohl weder slawische noch keltische Bronzezeit. Und ist die muslimische Frau, die den öffentlichen Raum unverschleiert betritt, ein Stück Dreck? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Der Islam steckt in einer kulturellen Sackgasse und hat erklärlicherweise Angst, „sein Gesicht zu verlieren“ und als System barbarischer Sexualpolitik (Wächter mahram, Stoffgefängnis hidschāb, Verkauftwerden nikāh, Verstoßenwerden talaq) sowie als Konzept kulturrassistischer (ḏimma, Ḫilāfa) ethnoreligiöser Politik enttarnt zu werden. Diese Blamage kann die kulturelle Moderne (damit auch: Kann die Psychologie oder kann die Erziehungswissenschaft) weder Recep Tayyip Erdoğan noch Yasemin Karakaşoğlu-Aydın ersparen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 30. In einer säkularisierten Gesellschaft wie derjenigen der Bundesrepublik erscheinen religiös begründete Argumente als unzeitgemäß, weil irrational, ja sogar gefährlich, da Fundamentalismus- und Extremismus-verdächtig. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Das kommt vor. Bisweilen bewahrheitet sich der erwähnte Verdacht sogar. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Weil die Autorin die Milli-Görüş-Bewegung ebenso kennt wie deren Bewertung durch die deutschen Sicherheitsbehörden nicht als „Extremismus-verdächtig“, sondern ganz klar als extremistisch, dürfen wir vorläufig annehmen, dass Frau Karakaşoğlu die pädagogischen Ansätze der verfassungsfeindlichen Milli Görüş zu den „religiös begründeten Argumenten“ rechnet. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 30. Die Diskussion um die Rolle der Religion in Deutschland hat durch die muslimischen Zuwanderer und ihre lauter werdenden Ansprüche, in allen Bereichen der Gesellschaft gleichberechtigt zu partizipieren, neuen Auftrieb bekommen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Wie bereits 1994 beruft sich die Autorin auch 1999 auf das Buch Die Stellung der Frau zwischen Islam und westlicher Gesetzgebung (München 1993) des Sunna-Fundamentalisten und Allahkraten Salim el-Bahnassawy („das islamische Lebenssystem … kann niemals geändert werden“, 207), der sich auf über 200 Seiten um die islamistenseits neuerdings dreist „Frauenfrage“ genannte Gängelung jeder einem besonders fundamentalistischen Islam unterworfenen Frau bekümmert, weil für den Islam alle Frauen wankelmütig, hilfsbedürftig und verhältnismäßig unmündig sind (26). </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Wer definiert die Grenzen der Toleranz? Das macht, Seite 204, Salim el-Bahnassawi: „Der Islam betrachtet Ehe und Familienleben als eine heilige Institution, gerichtet auf das Allgemeinwohl aller Beteiligten und der Gesellschaft im allgemeinen. Im umfassenden und vollständigen islamischen Familiensystem wird Gehorsam als eine Angelegenheit der Loyalität und Treue betrachtet. Es ist aber kein Indikator für die Unterlegenheit oder Inferiorität der Frau. Es ist schlicht eine Verpflichtung gegenüber der Familie und für den andauernden Erfolg der Ehe.“ Der fromme Mann predigt also, dass die Frau gehorsam sein muss, ohne sich unterlegen zu fühlen, andernfalls würde sie völlig unverantwortlich handeln. Mit noch anderen Worten: Weib, du hast zu gehorchen, nur so bist du nicht unterlegen. Man sollte von Erpressung reden, zumal ein Verstoß gegen die als Loyalität und Treue schönzulügende Gehorsamspflicht den Platz im Paradies verspielt, da sie nach orthodox islamischem Weltbild die Frau ins ewig lodernde Höllenfeuer führt und ihre eigenen Kinder gleich mit. Sie kann es natürlich nicht verantworten, das Seelenheil ihrer Kinder zu zerstören: Nur deshalb gehorcht die orthodox denkende Muslima ihrem Ehemann total, von der „motivierenden“ Prügel abgesehen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Was meint Prof. Dr. Yasemin Karakaşoğlu-Aydın, wenn sie von „der Westen“ oder von „Gleichberechtigung von Mann und Frau“ spricht? Das hören wir auf Seite 204 bei Salim el-Bahnassawi: „Im Islam wurde die Gleichberechtigung von Mann und Frau vom Qur’an ausdrücklich garantiert und stellte kein Problem dar. Mit dieser Gleichberechtigung war nicht gemeint, dass die Frauen die Männer überbieten sollten, oder das westliche bzw. östliche Konzept von Freiheit und Gleichberechtigung zu übernehmen, das der Frau den Boden entzog und sie mehr und mehr entfeminisierte. Vielmehr wurde ständig im Auge behalten, dass Mann und Frau gleich, aber nicht dasselbe sind.“ </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Da müssen wir säkularen Muslime, Ex-Muslime oder Noch-nie-Muslime uns also Sorgen machen, dass unsere Bremer Erziehungswissenschaftlerin nicht den Boden unter den pädagogischen Füßen verliert und sich, im verderbten Westen lebend, maskulinisiert. Im Islam erbt die Frau lediglich 50 %, doch sie ist nicht ungleich, sondern gleich, ihre Aussage vor Gericht gilt die Hälfte, doch gerade das macht sie gleich. Frauen aller Länder, auf in die Bodenhaftung und Feminisierung! </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Leider wird in Bezug auf die hinsichtlich der heiligen Gehorsamspflicht die Frau islamisch diskriminierenden Scharia-Gleichberechtigung der genannte Herr el-Bahnassawi, der in Kairo islamisches Recht studiert hat und nun als Richter in Kuweit tätig ist, mittlerweile offensichtlich völlig unkritisch bei der Friedrich-Ebert-Stiftung verbreitet, wo ihn Frau Dr. Menekşe Gün (Bad Salzuflen) in: „Religion und Sexualität in muslimischen Gemeinschaften“) verbreiten darf (27). </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Damit jedoch das Grundgesetz erhalten bleibt, sollten wir die vormoderne, angeblich gottgegebene, uns irdischen Staatsbürgern jedoch keine Rechtssicherheit bietende Scharia als sehr weitflächig vorstellen, die Fläche der Religionsfreiheit aber wesentlich begrenzter: Die ihrem eigenen Bekunden nach (Großmufti Cerić) maßlose, kohärente und zeitlose Scharia lappt hier also ungeheurer über! Völlig folgerichtig wurde am 15.01.2003 die an einem radikalen Islam (an der politischen Scharia) orientierte, leider längst auch europaweit aktive Hizb ut-Tahrir durch den Bundesinnenminister an der weiteren Betätigung („ihre lauter werdenden Ansprüche“) gehindert (28). </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Jene von Karakaşoğlu sicherlich nicht übersehenen „muslimischen Zuwanderer“ der Hizb ut-Tahrir nämlich, die noch im Jahre 2002 Besuch des geschwisterlich denkenden sprich grundgesetzwidrig orientierten NPD-Vorsitzenden Udo Voigt erhalten hatten haben in einem nachhaltigen Rechtsstaat die selbe Chance, „in allen Bereichen der Gesellschaft gleichberechtigt zu partizipieren“ wie alle anderen Staatsbürger auch. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Aus Sicht der freiheitlichen Demokratie sind der orthodoxe Islam und seine Scharia wesentlich mehr als bloße Religion. Im Übrigen gilt für jeden Menschen in Deutschland die Gewährleistung der ungestörten Religionsausübung, die Autorin möge dazu doch gerne im Grundgesetz unter Artikel 4 (2) nachlesen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 120pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Jacques Auvergne </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (1) Verwandt, verlobt verheiratet! Von Janine Flocke. Migrationsforscherin Boos-Nünning verteidigt die arrangierte Ehe mit Zähnen und klauen, weil diese ja keine Zwangsehe sei </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.zeit.de/online/2007/12/verwandtenehe?page=all">http://www.zeit.de/online/2007/12/verwandtenehe?page=all </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (2) Erziehungswissenschaftlerin Karakaşoğlu zitiert uns zu Integrationsproblemen und Ehefragen nicht das Grundgesetz, sondern den Koran. Karakaşoğlu gibt das Vorhandensein von mehr oder weniger starkem „Druck“ also Zwang der Eltern gegen ihre Kinder zu, in eine der unter deutschen Türkeistämmigen „sehr weit verbreiteten“ arrangierten Ehen einzuwilligen  </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.wdr.de/themen/politik/1/integration_muslime/zwangsehe.jhtml">http://www.wdr.de/themen/politik/1/integration_muslime/zwangsehe.jhtml </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Islam ist … wali mudschbir (walī muğbir), der zwingende Heiratsvormund </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wali_mudschbir">http://de.wikipedia.org/wiki/Wali_mudschbir </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (3) Der Allahgott kann Menschenrechte, islamische Menschenrechte. Die Kairoer Erklärung der OIC (1990), hier in der englischen Fassung </span>&#60;/p</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.religlaw.org/interdocs/docs/cairohrislam1990.htm">http://www.religlaw.org/interdocs/docs/cairohrislam1990.htm </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (4) Die islamistische Milli Görüş lässt Tariq Ramadan reden, Uniday 2009 in der Westfalenhalle in Dortmund. Bei Milli Görüş </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.igmg.de/index.php?id=582&#38;no_cache=1&#38;type=98">http://www.igmg.de/index.php?id=582&#38;no_cache=1&#38;type=98 </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (5) Auch die Islamische Zeitung (um Rechtsanwalt Andreas Abu Bakr Rieger, Rieger gehört zur radikalislamischen Sekte der Murabitun um den schottischen Ex-Hippie Ian Dallas, welcher konvertiert nun Abdalqadr as-Sufi heißt) schreibt zu Tariq Ramadans Rede im April 2009 in Dortmund </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.islamische-zeitung.de/?id=11827">http://www.islamische-zeitung.de/?id=11827 </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (6) IGMG erzieht mit und zu Kopftuch und Geschlechtertrennung. taz: Jugendarbeit im Dienste Allahs. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&#38;dig=2004/09/29/a0269">http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&#38;dig=2004/09/29/a0269 </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> IGMG für feminine Kleidungsvielfalt? Da sei Allah vor </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.berlin-igmg.de/bolge/resimler/2008/alemlere_rahmet/2008Alemlere_Rahmet-25.jpg">http://www.berlin-igmg.de/bolge/resimler/2008/alemlere_rahmet/2008Alemlere_Rahmet-25.jpg </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Männerfreie Zone, Karakasoglu-Aydin nennt es „geschlechtsspezifischer Ansatz“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.berlin-igmg.de/bolge/resimler/2008/hanimlar_kamp/berlin_kamp_hanimlar.jpg"></a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Ohne Sitte kein Way to Allah. Scharia: Heiratsalter neun Jahre </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.berlin-igmg.de/bolge/resimler/2008/alemlere_rahmet/2008Alemlere_Rahmet-5.jpg">http://www.berlin-igmg.de/bolge/resimler/2008/alemlere_rahmet/2008Alemlere_Rahmet-5.jpg </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (7) Und das werdende Kalifat wird unsichtbar: Mythos Multikultur. LAGA NRW nennt ungefähre Normen, auf die hinzu integriert werden soll, nationalistisch und fremdenfeindlich. Damit sagt die LAGA: Lass die Fremden, sie sie sind, wende keine „deutschen“ (keine grundgesetzlichen?!) Normen auf die „Anderen“ an und bewerte (beobachte) beide nicht. Der die zu scheitern drohende Integration umwölkende Nebelschleier des islamverbandlich auferlegten Schweigens oder der politisch korrekten Selbstzensur wird dichter </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.laga-nrw.de/xd/public/content/index._cGlkPTU4_.html">http://www.laga-nrw.de/xd/public/content/index._cGlkPTU4_.html </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (8) Islam bereits demokratisiert? Islam jetzt ohne Scharia? Islamkritiker nun beschäftigungslos? Dem Herrn Dr. Gebauer geht das Wörtchen Scharia nicht über die Lippen, doch referiert er auf dem 29. Orientalistentag (DMG) über seine drei Jahrzehnte Curriculums-Entwicklung für IRU (links unter „Teilnehmer“ klicken) </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.dot2004.de/orientalistentage.php">http://www.dot2004.de/orientalistentage.php </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (9) Die in Ankara geborene Deutsch-Türkin Sanem Kleff von der GEW ist Autorin von „Islam im Klassenzimmer“ und organisiert seit 2001 die bundesweite Sektion der europäischen Aktion „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ (SOR-SMC) </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sanem_Kleff">http://de.wikipedia.org/wiki/Sanem_Kleff </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (10) Kleff (GEW) elegant und fürsorglich pro Fereshta Ludin (GEW), aber gegen Islamismus. In dieser Quelle bemerkenswert, dass die schariatreue Kollegin Ludin behauptet, nicht zu wissen, dass ihr Arbeitgeber, die Islamische Grundschule der Islamischen Föderation Berlin (IFB) zu Milli Görüs gehöre – natürlich taqiyya vom Feinsten; indes, die beobachtende Kleff zitiert uns die ganze Sache seltsam genüsslich und womöglich lückenhaft. Islamkritiker, beobachte den Beobachter … </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.gew-berlin.de/2564.htm">http://www.gew-berlin.de/2564.htm </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (11) Staatlich-säkulares Gerichtsurteil war gestern, willkommen in der Postmoderne, Ihr Scharia-Gerichtshof. Islamic Sharia Council </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.islamic-sharia.org/">http://www.islamic-sharia.org/</a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (12) Was für eine herzzerreißende Wehklage aus den barbarischen Germanien: Gerechtigkeit für die Muslime! Drei mutige Frauen namens Seyran Ates, Necla Kelek und Ayaan Hirsi Ali kann man da schon mal öffentlich verunglimpfen. Gemeinsam mit Mark Terkessidis, von Yasemin Karakasoglu </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.zeit.de/2006/06/Petition">http://www.zeit.de/2006/06/Petition </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Diesem arg demokratieverdrossenen Gejammere gegen die „ungerechte“ Säkularität und vielleicht ja für die irgendwie „gerechtere“ Ordnung der Scharia entgegnete Alice Schwarzer </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.emma.de/514.html">http://www.emma.de/514.html </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (13) AZ 18 K 74/05 &#8211; Allahgottes kleiner Sohn muss Schwimmen lernen wie alle Jungen und Mädchen der bergischen Stadt Wuppertal. Denn unsere Kinder aus Familien jeder Religion, Ex-Religion und Nichtreligion sollen gesund und lange leben und nicht im Bach oder Teich ertrinken </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.vg-duesseldorf.nrw.de/presse/pressemitteilungen/archiv/2005/19_050530/index.php">http://www.vg-duesseldorf.nrw.de/presse/pressemitteilungen/archiv/2005/19_050530/index.php </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (14) AZ 18 K 301/08 &#8211; Allahgottes kleine Tochter muss Schwimmen lernen wie alle Mädchen und Jungen der bergischen Stadt Remscheid. Denn uns. Kinder a. Familien jed. Religion, Ex-Religion u. Nichtreligion sollen gesund u. lange leben u. nicht i. Bach o. Teich ertrinken </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.vg-duesseldorf.nrw.de/presse/pressemitteilungen/archiv/2008/20_080507/index.php">http://www.vg-duesseldorf.nrw.de/presse/pressemitteilungen/archiv/2008/20_080507/index.php </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (15) Ein deutschstämmiger, zum Islam konvertierter Rechtsanwalt betreibt die Homepage muslimeandeutschenschulen.de und unterstützt Eltern, die ihre Tochter oder ihren Sohn vom Schwimmunterricht oder Sportunterricht abmelden möchten </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.muslimeandeutschenschulen.de/recht_schwimmunterricht.php">http://www.muslimeandeutschenschulen.de/recht_schwimmunterricht.php </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (16) Adnan Aslan </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.kitapshop.de/Verlage/I/Institut-fur-islamische-Erziehun">http://www.kitapshop.de/Verlage/I/Institut-fur-islamische-Erziehun </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (17) Adnan Aslan: „Religiöse Erziehung der muslimischen Kinder“, „Geschlechtererziehung in den öffentlichen Schulen“, beide bei: Buchari-Versand </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.bukhara-versand.de/index.php?manufacturers_id=54&#38;XTCsid=tcke7qi2moq7gq3ou10j93r22ju4qri4">http://www.bukhara-versand.de/index.php?manufacturers_id=54&#38;XTCsid=tcke7qi2moq7gq3ou10j93r22ju4qri4</a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (18) webislam.com </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.webislam.com/?idn=5372">http://www.webislam.com/?idn=5372</a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Bis ins ferne japanische Tokyo für die Sache Allahs im Einsatz: Dr. Abdulaziz Othman Altwaijri (ISESCO; in Wien und Spanien auch geschrieben: Abdul Aziz-Altuajiri) </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.unu.edu/dialogue/papers/Altwaijri-ss.pdf">http://www.unu.edu/dialogue/papers/Altwaijri-ss.pdf </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (19) „Der Autor der Kamel-Fatwa als Ausbilder islamischer Religionslehrer in Deutschland?“ Von Jörg Lau </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://blog.zeit.de/joerglau/2007/03/27/405_405">http://blog.zeit.de/joerglau/2007/03/27/405_405</a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (20) Rowan Williams bei der WICS </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.islamic-call.net/english/modules/news/article.php?storyid=639">http://www.islamic-call.net/english/modules/news/article.php?storyid=639</a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (21) Islamic Call </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.islamic-call.net/english/modules/news/article.php?storyid=716">http://www.islamic-call.net/english/modules/news/article.php?storyid=716</a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (22) Andreas Lenz, Stephan Leimgruber (Hg.), Lernprozess Christen Muslime </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://books.google.de/books?id=Nt2a9WA4xugC&#38;pg=PA80&#38;lpg=PA80&#38;dq=gaddafi+wics&#38;source=bl&#38;ots=R22TgnTFAE&#38;sig=VqSP56AdIAHi-2R9K3s-dS-EGvM&#38;hl=de&#38;ei=YD84SrXALty2sgaTzqWrCw&#38;sa=X&#38;oi=book_result&#38;ct=result&#38;resnum=1#PPP1,M1">http://books.google.de/books?id=Nt2a9WA4xugC&#38;pg=PA80&#38;lpg=PA80&#38;dq=gaddafi+wics&#38;source=bl&#38;ots=R22TgnTFAE&#38;sig=VqSP56AdIAHi-2R9K3s-dS-EGvM&#38;hl=de&#38;ei=YD84SrXALty2sgaTzqWrCw&#38;sa=X&#38;oi=book_result&#38;ct=result&#38;resnum=1#PPP1,M1</a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (23) Karl Pfeifer auf haGalil über Amir Zaidan (einst IRH, jetzt IGGiÖ). </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.hagalil.com/01/de/Europa.php?itemid=1299">http://www.hagalil.com/01/de/Europa.php?itemid=1299</a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (24) Die 2001 zwangsaufgelöste Tugendpartei wollte die Türkei in einen an der Scharia ausgerichteten, mehr oder weniger islamischen (undemokratischen) Staat umformen </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.buergerimstaat.de/4_01/muslimelorga3.htm">http://www.buergerimstaat.de/4_01/muslimelorga3.htm </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (25) Geheiligte Genitalverstümmelung an Frauen ist auch im größten muslimischen Staat der Erde eine Selbstverständlichkeit. Dokumentation </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.nytimes.com/2008/01/20/magazine/20circumcision-t.html">http://www.nytimes.com/2008/01/20/magazine/20circumcision-t.html </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (26) Rechtleitung für die hilfsbedürftige, ständig von Unmoral bedrohte muslimische Frau erteilt Herr Salim el-Bahnassawi: Die Stellung der Frau zwischen Islam und westlicher Gesetzgebung, München 1993. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.scribd.com/doc/4447641/Die-Stellung-der-Frau-Salim-el-Bahnassawi">http://www.scribd.com/doc/4447641/Die-Stellung-der-Frau-Salim-el-Bahnassawi </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (27) Menekse Gün darf bei der Friedrich-Ebert-Stiftung das Scharia-Konzept der die Frau diskriminierenden islamischen Gleichberechtigung von Mann und Frau bewerben und el-Bahnassawi unkritisch zitieren. Politischer Dialog, Islam und Gesellschaft Nr. 7: Karin Brettfeld, Menekse Gün, Bernd Simon: Religion und Sexualität in muslimischen Gemeinschaften, dort als der Aufsatz: Individualität, Pluralität und sexuelle Selbstbestimmung bei sunnitischen Muslimen in Deutschland </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://library.fes.de/pdf-files/akademie/berlin/06007.pdf">http://library.fes.de/pdf-files/akademie/berlin/06007.pdf </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (28) Januar 2003, Verbot der (beispielsweise auch durch Nähe zur gleichfalls anti-demokratischen und antisemitischen NPD aufgefallenen) radikalislamischen Hizb ut-Tahrir. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.hamburg.de/archiv/231958/rechtsextremisten-kontakte-hizb-ut-tahrir-artikel.html">http://www.hamburg.de/archiv/231958/rechtsextremisten-kontakte-hizb-ut-tahrir-artikel.html </a> </span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Islam: Baustein der Integration!?]]></title>
<link>http://efeder.wordpress.com/2009/06/10/islam-baustein-der-integration/</link>
<pubDate>Tue, 09 Jun 2009 23:53:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mcp</dc:creator>
<guid>http://efeder.wordpress.com/2009/06/10/islam-baustein-der-integration/</guid>
<description><![CDATA[&#8220;Mit einem bekenntnisgebundenen islamischen Religionsunterricht machen wir einen wichtigen Sch]]></description>
<content:encoded><![CDATA[&#8220;Mit einem bekenntnisgebundenen islamischen Religionsunterricht machen wir einen wichtigen Sch]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Allah im Unterricht]]></title>
<link>http://muslime.wordpress.com/2009/04/18/allah-im-unterricht/</link>
<pubDate>Sat, 18 Apr 2009 10:58:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>alime</dc:creator>
<guid>http://muslime.wordpress.com/2009/04/18/allah-im-unterricht/</guid>
<description><![CDATA[Die Universität Osnabrück bildet islamische Religionslehrer aus Von Ita Niehaus Bis vor ein paar Jah]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div class="textblock19">
<h2>Die Universität Osnabrück bildet islamische Religionslehrer aus</h2>
<h3>Von Ita Niehaus</h3>
<p><strong>Bis vor ein paar Jahren mussten die rund 750.000 muslimischen Schülerinnen und Schüler in Deutschland das Klassenzimmer verlassen, wenn &#8220;Gott&#8221; auf dem Stundenplan stand. Sie wurden an Koranschulen unterrichtet. Das ändert sich nun langsam. Nun bildet auch die Universität Osnabrück islamische Religionslehrer aus.<br />
</strong></div>
<p>Sarrah Trabelsi: <span class="text_zitatdkultur">&#8220;Wir sind ja letztendlich alle Muslime, die da studieren. Man tauscht sich aus, man lernt sehr viel neben dem Fachwissen. Es ist so, dass man wirklich dialogfähiger wird, und ich möchte dann in Zukunft meinen Schülern diese Religiösität ja auch vermitteln.&#8221;</span></p>
<p>Bülent Ucar: <span class="text_zitatdkultur">&#8220;Lehrer müssen unterschiedliche Interessen vor Ort an der Schule beachten, verschiedene Sensibilitäten sehen und darauf entsprechend eingehen. Es gibt Lehrer, muslimische Eltern, nicht-muslimische Eltern, es gibt nicht den Islam, sondern unterschiedliche Formen des Islams. Wenn ein Lehrer diese Offenheit von Hause aus quasi nicht mitbringt, ist er für diesen Beruf nicht geeignet.&#8221;</span></p>
<p>Sarrah Trabelsi studiert Islamische Religionspädagogik bei Professor Bülent Ucar an der Universität Osnabrück. Der 31-jährige Islamwissenschaftler ist in Deutschland aufgewachsen. Jahrelang hat er selbst Schüler unterrichtet, an entsprechenden Lehrplänen und in der Lehrerausbildung in Nordrhein Westfalen mitgearbeitet.</p>
<p>Bülent Ucar: <span class="text_zitatdkultur">&#8220;Ich will nicht sagen, dass es ein Minenfeld ist, auf dem ich mich befinde, aber es ist nicht ein Fach wie theoretische Physik. Es gibt da gewisse Sensibilitäten auf allen Feldern und da muss man versuchen, die Balance zu halten und Brücken zu schlagen mit unterschiedlichen Playern.&#8221;</span></p>
<p>Professor Bülent Ucar ist gläubiger Moslem &#8211; wie auch seine beiden wissenschaftlichen Mitarbeiter. Seine Strategie gegen Ängste und Vorurteile gegenüber dem Islam: Transparenz, Offenheit und Dialogbereitschaft.</p>
<p>Das heißt, die künftigen Islamlehrer lernen an der Universität Osnabrück nicht nur die Grundlagen Islamischer Theologie, der Religionspädagogik und der Arabischen Sprache. Sie setzen sich auch mit dem interkulturellen und interreligiösen Dialog auseinander und arbeiten interdisziplinär.</p>
<p>Bülent Ucar: <span class="text_zitatdkultur">&#8220;Beispielsweise haben wir zwölf Module bei uns im Studiengang, drei Module sind Bereiche wie interkulturelle Pädagogik, Migrationsgeschichte, christliche Theologien. Und in diesem Zusammenhang wird über die christlichen Theologien nicht aus der Perspektive des Islam berichtet, sondern in Kooperation mit den christlichen Theologien &#8211; wir sprechen nicht übereinander, sondern miteinander und wir lehren auch gemeinschaftlich.&#8221;</span></p>
<p>Ein Beispiel: Das interdisziplinäre Seminar über Islam und Christentum.</p>
<p>Bülent Ucar: <span class="text_zitatdkultur">&#8220;Auch in Mekka gab es Menschen, die über die Religionen gesagt haben, das sind Märchen der Altvorderen. Auch auf diese Spezifika geht der Koran ein, aber dass sind Ausnahmeerscheinungen.&#8221;</span></p>
<p>Professor Bülent Ucar gibt das Seminar gemeinsam mit dem evangelischen Theologen Professor Arnulf von Scheliha. Die meisten Studenten studieren nicht Islamische Religionspädagogik, sondern evangelische Theologie, Sozialpädagogik oder &#8220;Internationale Migration und interkulturelle Beziehungen&#8221;.</p>
<p>Nadya Yessen: <span class="text_zitatdkultur">&#8220;Wenn ich im Bereich Migration, Integration arbeiten möchte, dann ist es auf jeden Fall von Vorteil, wenn ich weiß, warum gewisse Diskurse im Islam und Christentum ablaufen. Und ich habe auch das Interesse, die Sichtweisen und Lebenswelten der Menschen mit Islam besser zu verstehen, um damit besser arbeiten zu können.&#8221;</span></p>
<p>Tim Süssle: <span class="text_zitatdkultur">&#8220;Bisher wusste ich wenig, zum Beispiel, wie der Islam ausgelegt wird, was der Koran bedeutet für die Muslime. Ich finde es interessant, festzustellen, dass die Parallelen zwischen Christentum und Islam eigentlich sehr groß sind.&#8221;</span></p>
<p>Interreligiöser Dialog im Studienalltag &#8211; auch für die 24-jährige Sarrah Trabelsi ganz selbstverständlich. Die Grundschullehrerin studiert im dritten Semester Islamische Religionspädagogik. Intensiv setzt sich die gläubige Muslima mit den unterschiedlichen Richtungen der Koranexegese auseinander.</p>
<p>Sarrah Trabelsi: <span class="text_zitatdkultur">&#8220;Dass ein Mann zum Beispiel vier Frauen heiraten darf, also dass man das nicht wörtlich nimmt, sondern dass das historisch bedingt alles einen Ursprung hat, dass man das jetzt nicht hinterfragt, aber dass das alles auf einer anderen Ebene zu verstehen ist.&#8221;</span></p>
<p>Die Universität Osnabrück hat bereits Erfahrung mit der Ausbildung von Religionspädagogen. In einem Fernstudiengang qualifizierten sich 24 Lehrer für den Islamunterricht weiter. Die positiven Erfahrungen ermutigten die Universität, noch einen Schritt weiter zugehen und den Masterstudiengang einzurichten. Das Besondere, so Professor Thomas Vogtherr, Vizepräsident für Studium und Lehre an der Universität Osnabrück:</p>
<p><span class="text_zitatdkultur">&#8220;das eine ist der Kontakt mit den islamischen Verbänden, die Abstimmung, um Akzeptanz zu Stande zu bringen. Und das Zweite ist, dass wir ein neues Wissenschaftsgebiet so konstituieren wollen, dass dieses neue Wissenschaftsgebiet seinen Inhalt bekommt, seine Umrisse bekommt und daran wollen wir arbeiten.&#8221;</span></p>
<p>Das heißt: Interdisziplinäre Zusammenarbeit in Lehre und Forschung. Der Masterstudiengang ist vernetzt mit dem Zentrum für Interkulturelle Islam-Studien. Auch der Niedersächsische Wissenschafts- und Kulturminister Lutz Stratmann unterstützt den neuen Studiengang. Für ihn ist Islamunterricht an niedersächsischen Schulen ein wichtiger Beitrag zur Integration und zum interreligiösen Dialog zwischen Muslimen und Christen:</p>
<p><span class="text_zitatdkultur">&#8220;Um uns Christen deutlich zu machen, islamischer Religionsunterricht findet nicht in Hinterzimmern statt, bewegt sich im Rahmen unseres Grundgesetzes. Und für die muslimische Seite finde ich es wichtig, dass ich muslimischen Eltern sagen kann, wir halten ein Angebot vor, das nicht von uns Christen aufoktroyiert wird, sondern das in enger Abstimmung mit den muslimischen Gemeinschaften entstanden ist.&#8221;</span></p>
<p>Frühzeitig waren deshalb Vertreter der  islamischen Verbände an der Planung des neuen Studiengangs beteiligt. Die Bilanz:</p>
<p>Lutz Stratmann: <span class="text_zitatdkultur">&#8220;Alles in allem gut. Natürlich haben Sie immer, auch in den Gesprächen mit den übrigen Kirchen, an ein oder der anderen Stelle unterschiedliche Auffassungen. Das Hauptproblem für uns ist, dass wir im Gegensatz zur evangelischen und katholischen Kirche einen viel größeren Chor auf der anderen Seite vorfinden, der zum Teil auch in unterschiedlichen Tonlagen singt.&#8221;</span></p>
<p>Thomas Vogtherr diskutierte mit am &#8220;Runden Tisch Islamische Religionspädagogik&#8221;. Manchmal war es schon ein Drahtseilakt, einen gemeinsamen Nenner zu finden.</p>
<p>Thomas Vogtherr: <span class="text_zitatdkultur">&#8220;Die größten Vorurteile bewegen sich auf einem Gebiet, das für uns, die wir in staatskirchenrechtlich geordneten Verhältnissen groß geworden sind, schwer verständlich ist. Der größte Vorbehalt war derjenige, dass sich die Universität als eine staatliche Institution in etwas hineindrängt, was nach dem Verständnis von Angehörigen des runden Tisches überwiegend, wenn nicht ausschließlich, eine Angelegenheit der islamischen Glaubensgemeinschaft ist.&#8221;</span></p>
<p>Die ersten Absolventen schließen in einem Jahr den Masterstudiengang ab und können dann als Islamlehrer arbeiten. Zur Zeit ist die Teilnahme am Islamunterricht in niedersächsischen Schulen noch freiwillig. In Zukunft will Niedersachsen das Fach gleichberechtigt mit evangelischen und katholischen Religionsunterricht anbieten. Wann es soweit sein wird, ist allerdings noch offen.</p>
<p>Lutz Stratmann: <span class="text_zitatdkultur">&#8220;Ich glaube, dass das eine ganz stabile Brücke werden kann, über die wir gemeinsam gehen und genau das ist der Grund, warum wir das in Niedersachsen so vorangetrieben haben.&#8221;</span></p>
<p>Bülent Ucar: <span class="text_zitatdkultur">&#8220;Ich hoffe, dass der Masterstudiengang zu einem grundständigen Studiengang ausgebaut wird. Ich hoffe es nicht, ich fordere es. Weil ich denke, dass nur über Gleichwertigkeit mit den Kollegen im katholischen und evangelischen oder jüdischen Bereich letztendlich Integration gelingen kann. Ich bin optimistisch, weil die politischen Signale da sehr positiv sind.&#8221;</span></p>
<p>Sarrah Trabelsi: <span class="text_zitatdkultur">&#8220;Was möchte ich weitergeben? Wertevorstellungen, wo es um den interreligiösen Aspekt geht, dass man die anderen Mitmenschen akzeptiert, andere Religionen, dass man sieht, letztendlich geht es darum, wir sind Menschen &#8211; in erster Linie natürlich die Wertevorstellungen.&#8221;</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Glaubensbasiert und weltanschaulich neutral]]></title>
<link>http://muslime.wordpress.com/2009/04/18/glaubensbasiert-und-weltanschaulich-neutral/</link>
<pubDate>Sat, 18 Apr 2009 10:53:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>alime</dc:creator>
<guid>http://muslime.wordpress.com/2009/04/18/glaubensbasiert-und-weltanschaulich-neutral/</guid>
<description><![CDATA[Regeln für den muslimischen Religionsunterricht Von Kersten Knipp Rund 750.000 muslimische Schüler g]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div class="textblock19">
<h1></h1>
<h2>Regeln für den muslimischen Religionsunterricht</h2>
<h3>Von Kersten Knipp</h3>
<p><strong> Rund 750.000 muslimische Schüler gibt es derzeit in Deutschland. Zunehmend drängen verschiedene Bundesländer darauf, für den muslimischen Religionsunterricht verbindliche Regeln festzulegen. In der Volkshochschule Bonn fand dazu eine hochrangig besetzte Diskussion statt, auf der die neuen Regelungen des Landes Nordrhein-Westfalen vorgestellt und diskutiert wurden.<br />
</strong></div>
<p>Seit 1999 gibt es in Nordrhein Westfalen den Modellversuch für das Unterrichtsfach &#8220;Islamkunde in deutscher Sprache.&#8221; 80 Lehrkräfte unterrichten es bislang. Davon sind 60 Muttersprachler aus den verschiedenen islamischen Ländern, 20 sind studierte Islamwissenschaftler. Das, so Bulent Ucar vom Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW, soll sich jetzt ändern.</p>
<p><span class="text_zitatdlf">Wir möchten jedenfalls, dass unsere künftigen Lehrer, die wir für die Islamkunde einstellen, regulär in Deutschland ausgebildete Lehrkräfte sind mit zwei Fächern und zusätzlich mit einem Ergänzungs-, Erweiterungsstudiengang islamische Religionslehre.</span></p>
<p>Das Themenspektrum des Erweiterstudiengangs ist breit. Vor allem aber, so Stephan Conermann, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Orientwissenschaften der Universität Bonn, ist es westlichen Wissenschaftsstandards verpflichtet.</p>
<p><span class="text_zitatdlf"> Dann werden halt die grundlegenden islamischen Wissenschaften dort unterrichtet, das heißt also die Rechtswissenschaften &#8220;fiq&#8221;, es sind natürlich theologische Inhalte, es geht um Koranexegese, es geht teilweise aber auch um Ethik, islamische, muslimische Ethik, das heißt also, die breite Paletten von den so genannten islamischen Wissenschaften aber immer gebrochen durch die wissenschaftliche Blickrichtung, das heißt also eine objektivierte Islamwissenschaft. </span></p>
<p>Dennoch müssen die Lehrer selbst muslimischen Glaubens sein. Doch im Schulalltag, so der Konvertit und Islamkundelehrer Bernd Bauknecht, sind vor allem seine wissenschaftlichen Qualifikationen gefordert.</p>
<p><span class="text_zitatdlf">Ich selbst bin ja Islamwissenschaftler, und ich finde das auch sehr wichtig, dass ich diesen Hintergrund habe, das ist immer wieder meine Matrix; weil jeden Tag bin ich an der Schule mit theologischen Fragen konfrontiert. Das ist so, und ich erde mich auch immer wieder mit meinen islamwissenschaftlichen Kenntnissen. </span></p>
<p>Die größte Herausforderung für angehende Islamkundelehrer dürfte der schwierige Spagat zwischen glaubensbasierten und weltanschaulich neutralen Haltungen zu vermitteln,. Beide Tendenzen, so Stephan Conermann, sind kaum voneinander zu scheiden.</p>
<p><span class="text_zitatdlf"> In der Tat kann man, glaube ich, gar nicht trennen zwischen einem objektiven Curriculum und einem ideologisierten Curriculum, weil es darüber immer wieder Streitereien geben wird. &#8230; Die Frage also wird sein, inwieweit wir in &#8230; das Curriculum einen tatsächlich objektivierte Islamsicht von außen wissenschaftlich geprägt und dargestellt vermitteln, oder ob wir eben ganz eindeutig eben auch Glaubensinhalte vermitteln wollen, und da, denke ich, ist ein großes Konfliktpotential. </span></p>
<p>In einer Hinsicht hat das nordreheinwestfälische Ministerium die Weichen bereits gestellt: Künftige Islamlehrer sollen ein ganz reguläres Lehramtsstudium durchlaufen, mit Islamunterricht als zusätzlichem Fach. Und das, so Bülent Ucar, aus ganz einfachen Gründen.</p>
<p><span class="text_zitatdlf">Zunächst einmal ist entscheidend für die Akzeptanz der Lehrkräfte, dass sie auch in jeder Beziehung den anderen Lehrkräften gleichgestellt sind. &#8230; Und &#8230; diese Gleichstellung im Lehrerkollegium geht nur über eine Gleichstellung in der Ausbildung. Denn nur wenn man eine reguläre Ausbildung hier an einer Universität hat, kann man auch entsprechend vergütet werden, dann kann man auch entsprechend auf demselben Niveau dieses Fach unterrichten. Dazu gibt es noch den Vorteil, dass man nicht nur abhängig ist von diesem einem Fach islamische Religionslehre, sondern dass man dann auch noch andere Fächer unterrichten kann. </span></p>
<p>Einen ganz handfesten Vorteil bietet das Lehramtsstudium: Die Absolventen werden besser bezahlt. Islamwissenschaftler erhalten als Seiteneinsteiger derzeit noch ein geringeres Gehalt. Finanziell ist die Regulierung des Studiums also durchaus ein Segen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Institutionen der Scharia]]></title>
<link>http://schariagegner.wordpress.com/2009/04/02/die-institutionen-der-scharia/</link>
<pubDate>Thu, 02 Apr 2009 22:49:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>schariagegner</dc:creator>
<guid>http://schariagegner.wordpress.com/2009/04/02/die-institutionen-der-scharia/</guid>
<description><![CDATA[شَرِيعَة scharī&#8217;a, Scharia: Allahs Gesetz Die Sollbruchstelle aufspüren Fünfzig Jahre Aufbau v]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!--[if gte mso 9]&#62;  Normal 0 21   false false false        MicrosoftInternetExplorer4  &#60;![endif]--><!--[if gte mso 9]&#62;   &#60;![endif]--></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top:60pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-size:36pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">شَرِيعَة</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;" align="right"><span style="font-size:10.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">schar</span><span style="font-size:10.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">ī&#8217;</span><span style="font-size:10.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">a, Scharia: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:90pt;text-align:right;" align="right"><span style="font-size:10.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">Allahs Gesetz </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:15.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">Die Sollbruchstelle aufspüren </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">Fünfzig Jahre Aufbau von </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:11.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">Institutionen der Scharia </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Von Jacques Auvergne </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Ein mediterran und intelligent erscheinender Dreiunddreißigjähriger promovierte vor einem halben Jahrhundert an einer deutschen Universität. Er sei ein politischer Idealist, wie man sich erzählte<a name="_ftnref1" href="#_ftn1"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">[1]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>. Der dreiunddreißigjährige Ägypter hieß Said Ramadan. Ramadan war Aktivist der damals erst drei Jahrzehnte alten, in Ägypten entstandenen Bewegung der Muslimbruderschaft. Mittlerweile wurden die radikalen und gewalttätigen Muslimbrüder in Ägypten verfolgt und durch den Präsidenten Gamal Abdel Nasser (Gam</span><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">āl &#8216;Abd an‑Nāsir</span><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">) eingesperrt oder aus dem Land gejagt. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">1959 war der Nationalsozialismus verdrängt jedenfalls vorüber, die mühseligsten der Nachkriegsjahre überwunden und das erstaunliche Wirtschaftswunder wurde von den berechtigten Ängsten des Kalten Krieges überschattet. 1959 war noch kein türkischer Gastarbeiter angeworben, doch mit einem jungen Ägypter lebte der Vordenker des radikalen Islam bereits in der europäischen d</span><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">ā</span><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">r al‑harb. In dieser Epoche zwischen überstandenem Koreakrieg (1950-1953, 2,5 bis 3 Millionen Tote) und den späteren Weltkriegsgefahren um Kuba und Vietnam, im Deutschland Konrad Adenauers, des Rheinischen Karnevals und in Sichtweite des Kölner Domes schrieb ein 33jähriger ägyptischer Theokrat seine den Gottesstaat verherrlichenden Arbeiten. Zwei Jahre später veröffentlichte Said Ramadan in London sein Buch Das islamische Recht (Islamic Law), der Kölner Jurist Professor Dr. Gerhard Kegel (1912-2006) schrieb dem jungen Wegbereiter der Islamisierung Europas für die deutsche Ausgabe des Buches ein begeistertes Vorwort. Jurist Kegel sah sich nicht in der Lage, Kritik an Allahs kulturrassistischer Pflichtenlehre so genannten islamischen Rechts zu üben. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Dezember 2005. Aus der Hand von Ministerpräsident Jürgen Rüttgers erhielt das Mitglied der Akademie der Wissenschaften jenes Bundeslandes Professor Kegel, der Zeit seines Lebens fünftausend Rechtsgutachten verfasst hat, den Landesverdienstorden von Nordrhein‑Westfalen<a name="_ftnref2" href="#_ftn2"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">[2]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>. Worte der Kritik über die Grundrechtsfeindlichkeit der Scharia und ihrer Unverträglichkeit mit der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 scheint der Experte für internationales Recht und Doktorvater eines der ranghöchsten Islamfunktionäre Europas zeitlebens nicht gefunden zu haben. Obschon Kegel in den sechziger bis achtziger Jahren als Fachmann für internationales Ehe-, Ehescheidungs- und Vormundschaftsrecht gelten konnte, mithin ein Kenner des islamischen Rechts von Fiqh und Scharia gewesen sein muss<a name="_ftnref3" href="#_ftn3"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">[3]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Der in Unterägypten geborene Said Ramadan erlebte als Vierzehnjähriger erstmals den Gründer der radikalislamischen, damals erst sechzehn Jahre alten Muslimbruderschaft (</span><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">al‑ichwān al‑muslimūn) </span><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Has</span><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">san al‑Bannā und wurde rasch dessen politreligiöser Ziehsohn sowie Privatsekretär. Ramadan kämpfte 1948 als Freiwilliger in Palästina und </span><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">gründete den (heute terroristischen) palästinensischen Zweig der Muslimbruderschaft, wurde Vater von sechs Kindern darunter die beiden der Muslimbruderschaft (MB) nahe stehenden Islamisten Tariq Ramadan und Hani Ramadan. 1995 starb Said Ramadan in Genf. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Ramadan belebte um 1957 die Gründungen der MB im Libanon, in Jordanien, Saudi-Arabien und Syrien neu und träumte von der Reinigung sprich Islamisierung des aus Allahs und seiner Sicht vorzivilisatorischen Europas, zu jenem Zweck er ein Netz von so genannten Islamischen Zentren (IZ) ins Leben rief, das sind radikale, der MB nahe stehende Moscheen. Seit 1958 lebte er in Genf und gründete das dortige, heute vom gottesfürchtigen Steinigungsbefürworter Hani Ramadan geleitete IZ, im Folgejahr schrieb er seine Kölner Doktorarbeit. 1962 war Islamisator Ramadan an der durch 22 Gelehrte in Mekka ausgerufenen und von Saudi‑Arabien finanzierten Muslim World League beteiligt, der zur totalen Scharia aufrufenden<a name="_ftnref4" href="#_ftn4"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">[4]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>, <a name="_ftnref5" href="#_ftn5"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">[5]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>. Islamischen Weltgemeinschaft<a name="_ftnref6" href="#_ftn6"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">[6]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Aus der Muslim World Leage, der zur weltweiten Schariatisierung mit saudischen Öldollars ins Leben gerufenen Islamischen Weltgemeinschaft gingen Unterorganisationen hervor, Netzwerke von Sozialwerken und Fatwa‑Räten. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Innerhalb der Islamischen Weltgemeinschaft (rabitat al‑alam al‑islami) oder jedenfalls dicht dabei sind zwei wichtige Organisationen entstanden, die sich nicht ganz zu Unrecht als Sozialwerk ausgebende International Islamic Relief Organization (IIRO<a name="_ftnref7" href="#_ftn7"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">[7]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>), 1979 im saudischen Dschidda gegründet mithin im Jahre der iranischen islamischen Revolution, sowie im Vorjahr der Islamic Fiqh Council als Forum von Islamjuristen und anderen Schariagelehrten, die global gedachte Lösungen für alle Muslime betreffenden Angelegenheiten finden, treu an der Rechtleitung von Koran und Sunna ausgerichtet. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Fiqh bedeutet islamische Jurisprudenz und kultiviert inzwischen kontinentale Netzwerke in Nordamerika (Fiqh Council of North America<a name="_ftnref8" href="#_ftn8"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">[8]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>) und Europa (Europäischer Fatwa‑Rat, ECFR). Das nordamerikanische Fiqh Council etwa ist ein mit achtzehn frommen Gelehrten besetztes Gremium, das die vielleicht aus staatsbürgerlicher Sicht ja ehrenvolle Aufgabe übernimmt, Islamic Law<a name="_ftnref9" href="#_ftn9"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">[9]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a> zu interpretieren. Was eigentlich nur ein Scherz sein kann, denn Islamic Law bedeutet Scharia, und die verträgt sich weder mit dem irgendwie säkular zu denkenden Staatsbürgertum noch mit freiheitlich bleibender Demokratie. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Der Europäische Fatwa‑Rat, abgekürzt das ECFR (European Council for Fatwa and Research) kooperiert mit den lebhaft am Kalifat interessierten Organisationen Federation of Islamic Organisations in Europe (FIOE; zur MB gehörend<a name="_ftnref10" href="#_ftn10"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">[10]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>) und Milli Görü</span><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">ş (über die Clans Erbakan und Abidin der MB nicht allzu lose verbunden)</span><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">, ist im irischen Dublin ansässig und beansprucht wenig vorlaut das künftige gesamteuropäisches Rechtleiten aller Muslime. Was uns durchaus an die Forderung des bosnischen Großmuftis Mustafa Ceri</span><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">ć</span><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> nach „einer einzigen muslimischen Autorität für Europa, ein Imamat“ erinnern darf. Und was bei Zusammenarbeit mit FIOE und Milli Görü</span><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">ş leider gelingen könnte, denn dem starken Führungsdruck und Gefolgschaftszwang, wie er aus dem Kartell von saudischem Erdöl, Pilgerzentrum Mekka, Muslimbruderschaft und türkischen politischen Eliten entstünde, dürfte sich kein europäischer Islamverband oder Moscheeverein entziehen können. Das ECFR hielt 1999 ein Treffen in der Kölner Zentrale der extremistischen Milli Görüş ab, </span><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">leidet indessen an geheimnisvollen Wohnproblemen, denn es residiert nicht unter der von ihm selbst angegebenen irischen Adresse. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Vielmehr teilt sich man sich, vielleicht aus Kostenbewusstsein, ein Haus mit einer gewissen Islamic Foundation und verwendet als Klingelschild den Namen Islamic Culture Centre of Ireland (ICCI)<a name="_ftnref11" href="#_ftn11"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">[11]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>. Die Islamic Foundation ist eine Stiftung, die der am radikalen Pakistaner Maud</span><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">ūdī orientierten, einflussreichen Kalifatsbewegung Jama&#8217;at‑e Islami (JI) nahe steht, welche die Demokratie ohne Demokraten und Atommacht Pakistan im Sinne einer antisäkularen, theokratischen Gegengesellschaft längst mit einem Geflecht von Bildungs- und Frauenvereinen sowie von politreligiösen berufsständischen Vereinen für Arbeiter, Ärzte und Lehrer überzogen hat. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Am Hauptsitz der Islamic Foundation im englischen Leicester war 1978-1984 der deutsche Konvertit (bitte, zum Islam hin, nie anders herum) Ahmad von Denffer<a name="_ftnref12" href="#_ftn12"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">[12]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a> (Jg. 1949) tätig, gemeinsam mit dem Maudūdī-Jünger und radikalen Denker einer islamischen Gesellschaftstransformation hin zu einem an der reinen Scharia ausgerichteten Gesellschaftsform Khurram Murad. Der Pakistani Murad und der Deutsche von Denffer verfassten gemeinsame Schriften, beste Kenner europäischer Mentalität. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Ahmed von Denffer gehört dem Zentralrat der Muslime in Deutschland an (ZMD), in dem etwa die der MB zuzurechnende, 1960 gegründete Islamische Gemeinschaft in Deutschland (IGD<a name="_ftnref13" href="#_ftn13"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">[13]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>) organisiert ist, eng verbunden mit dem ebenfalls dem ZMD angeschlossenen IZ München (Islamisches Zentrum München IZM, Planung ab 1960, eröffnet 1971). Herr von Denffer gehört dem IZ München an, Leiter des Zentrums waren Ghaleb Himmat, der terrornahen Taqwa-Bank nahe stehend, sowie Mahdy Akef. Der ehemalige Münchner Akef ist inzwischen sozusagen oberster Muslim der (ägyptischen, weltweiten) Muslimbruderschaft. Die IGD wurde zeitweilig von dem 1968 geborenen Ibrahim el‑Zayat<a name="_ftnref14" href="#_ftn14"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">[14]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a> geleitet, welcher mit einer Nichte des einstigen Ministerpräsidenten der Türkei, Necmettin Erbakan (Jg. 1926, Studium in Istanbul, Umzug nach Deutschland, Promotion 1954 an der Technischen Hochschule Aachen) verheiratet ist, zugleich ist Ibrahim el‑Zayats Ehefrau eine Schwester des langjährigen Vorsitzenden und Generalsekretärs der islamistischen, vom Verfassungsschutz beobachteten Milli Görüş (IGMG) Mehmet Sabri Erbakan. Nach einem Gerichtsurteil darf der Verfassungsschutz nicht mehr schreiben, dass Mehmet Sabri Erbakan in seiner Zeit als Generalsekretär der IGMG wichtige Funktionen in der MB innehatte, was auch wir Blogger nicht schreiben wollen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Ibrahim el‑Zayat ist Sohn einer ostpreußischen Mutter, auch das ist bemerkenswert, das Verwenden bis Verbrauchen von vorzugsweise einflussreichen Dhimmifrauen in den islamischen Eliten. So ist denn eine weitere deutsche Konvertitin die Rechtsanwältin Hanna Amina Erbakan, Leiterin der unzufällig im Haus einer Unterorganisation von Milli-Görüş angesiedelten Deutschsprachigen Islamischen Frauengemeinschaft (DIF). </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Rechtsanwältin und Konvertitin (zum Islam) Amina Hanna Erbakan ist für uns Pädagogen und Sozialpädagogen wichtig, zumal sie jahrelang Prozesse gegen deutsche Schulleiter führte, die den Sexualkunde-, Sport- und Schwimmunterricht für Mädchen aus muslimisch geprägtem Elternhaus durchzusetzen trachteten<a name="_ftnref15" href="#_ftn15"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">[15]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>. Um 2000 war sie im Kirchentagsmilieu rührig, um die multikulturell empfindenden Kleriker über Bedürfnisse und Wesensart der Spezies muslimische Frau zu unterrichten. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Frau Erbakan ist Gründerin des in Köln ansässigen, spürbar fundamentalistisch ausgerichteten Instituts für interreligiöse Pädagogik und Didaktik (IPD<a name="_ftnref16" href="#_ftn16"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">[16]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>), an der Konvertitin (zum Islam) Rabeya Müller wirkt und an der die schweizerische konvertierte (wohin ist jetzt klar) Pädagogin Régine Steiner Amri die zweifelhafte Befähigung erwarb, islamischen Unterricht im Schweizer Kanton Luzern anzubieten<a name="_ftnref17" href="#_ftn17"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">[17]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Frau Islampädagogin Steiner Amri antwortete, nach dem pädagogischen Erfolg der schulischen Gottesbildlehre befragt, sinngemäß: „Mein Ziel habe ich erreicht, wenn die Schüler nach einem Jahr zu mir kommen, und mir berichten, dass sie die Barmherzigkeit Allahs erfahren haben!“ Die armen Kinder, schrecklich. Obwohl, vielleicht ist es ja versetzungsrelevant, jenes Schmeicheln: „Frau Lehrerin, ich spüre der Gottheit Milde!“ Erziehung zu Nachgeplapper, Selbsthypnose und Hofschranzentum als die Kompetenz fürs Kalifat. Überraschend diese schweizerische administrative Elastizität bis hin zur Glitschigkeit: Man ist in der Schulverwaltung jetzt nicht etwa gegen, sondern angestrengt für den Islamunterricht<a name="_ftnref18" href="#_ftn18"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">[18]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>, wage es bitte auch in der Katholischen Kirche niemand, dagegen zu sein<a name="_ftnref19" href="#_ftn19"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">[19]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Steiner Amri durfte am 9. April 2005 ihr irgendwie wegweisendes Konzept im Institut für Religionsrecht der Universität Freiburg öffentlich vorstellen<a name="_ftnref20" href="#_ftn20"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">[20]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>. Dazu hatte sie Gesellschaft, etwa durch Imam Mahmoud Ghazala vom Islamischen Zentrum Bern, der für die fünfjährige Ausbildung deutschsprachiger Imame an der Kairoer al‑Azhar wirbt, sowie durch Scheich Youssef Ibram von der Großen Moschee der Islamischen Kulturstiftung Genf. Ibram ist Mitglied des Europäischen Fatwa- und Forschungsrates, sprich vom ECFR Dublin, den Kurs des dortigen, für ganz Europa verbindlichen fatwaproduzierenden Milieus geben die drei Herren Allah, Mohammed und Yūsuf al‑Qaradāwi vor, allerdings dürfte Ibram den letzten Namen klug verschwiegen haben. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Scheich Ibram betont, dass der Imam einer Moscheegemeinde als „Theologie- und Rechtskundiger“ Fatwas erstellen darf, die um so mehr befolgt werden müssen, je höher das „religiös-moralische“ Ansehen des Imam ist. Mit „Theologie- und Rechtskunde“ meint er das zum Dressieren einer autoritären Persönlichkeit günstig geeignete, großteils antirationale Sunna-Zwangshandeln entlang der nicht kodifizierten sprich willkürlichen und dabei überwiegend menschenrechtswidrigen Scharia-Doktrin. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Ibram schwört also die Schweizer auf die künftige Quelle an islamischer Welterklärung ein, das ECFR. Dr. Farhad Afshar, Präsident des Vereins Koordination Islamischer Organisationen Schweiz (KIOS) sieht die hauptsächliche Aufgabe einer islamischen theologischen Fakultät in der Schweiz im Lehren von islamischer Jurisprudenz und das ganze in Absprache mit den Autoritäten der Weltgemeinschaft (umma) der Muslime. Das heißt, Afshar will fiqh lehren sprich Scharia, im Dialog mit Azhar, Wahhabiten und Muslimbruderschaft. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Da nehmen wir etwas enttäuscht wenn auch wenig überrascht die dreiste Lüge zur Kenntnis, mit der unser iranischstämmiger Schweizer Soziologe Dr. Afshar öffentlich behauptet, die Steinigung sei nicht islamisch und käme in seinem Heimatland Iran auch gar nicht mehr oder allenfalls versehentlich vor, zugleich aber wenig verhohlen die Ausrichtung an eben dieser Scharia fordert, die allen Muslimen auch in der Schweiz möglich sein müsse, wie Beat Stauffer 2005 in seinem lesenswerten Aufsatz „Ein Meister der Verschleierung“ zivilcouragiert und treffsicher beschreibt<a name="_ftnref21" href="#_ftn21"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">[21]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>. An der Universität Bern sprich an seinem Arbeitsplatz ist der Kritiker des Eurozentrismus und begeisterte Schariafreund leider nur schwerlich aufzufinden, selbst seine Studenten im Proseminar („Interkulturelle Politologie: Das politische System der islamischen Republik Iran“) lässt der offenbar viel beschäftigte Afshar bis zu einem Jahr mit Antworten oder Bewertungen warten<a name="_ftnref22" href="#_ftn22"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">[22]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>. Der lichtscheue Soziologe und Steinigungsleugner Afshar kämpfte hingegen für das Recht auf Religionsfreiheit schweizerischer muslimischer Mädchen, vom schulischen Schwimmunterricht fernbleiben zu dürfen<a name="_ftnref23" href="#_ftn23"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">[23]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>. <strong></strong></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Dublin als Sitz des Europäischen Fatwa‑Rats ist neben London ein weiteres Zentrum des Islamic Banking und der so genannten schariakonformen Geldanlagen, welche die Mauern der beiden Parallelwelten „islamisch‑nichtislamisch“ beziehungsweise, genauer, die Mauern der nach Allahs Willen halbierten Welt „Muslime‑Nichtmuslime“ noch undurchdringlicher werden lässt. Islam ist eben auch eine Finanztechnik (besudelte dschizya, reinigende zakāt). Vorsitzender des ECFR ist der glaubensstarke Terrorfreund Yūsuf al‑Qaradāwi, islamfeministischer Frauenrechtler im Kampf für das Recht auf radikale Bedeckung (hidschāb). Der ECFR wurde im Frühjahr 1997 auf Initiative der FIOE (MB) gegründet. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Unterstützung holen sich Allahs Verbandsfunktionäre bei Europas entgrenzt toleranten christlichen Theologen, die mittlerweile mehrheitlich für das islamische Frauenkopftuch werben und gegen die Ordnungspolitik der Scharia nichts einwenden möchten. Beispielhaft für diese theokratiefreundliche, demokratiegefährdende Desorientierung ist die Bibel in gerechter Sprache, die um den wesensgemäß frauenfeindlichen Islamgott genau weiß, den Dhimmis indessen einen zunehmend minderwertigen, zwielichtigen und unverbindlich zwittrigen Gott anbietet, was religionsgeschichtlich schlicht falsch ist, denn der unsichtbare Jahwe war dreitausend Jahre lang ein kleiner Macho und die Rabbiner, Päpste und Reformatoren waren, alles andere als zufällig, keine Frauen. Indem die Christen ihre patriarchalisch angekränkelte Gottheit ins Androgyne wandeln, entziehen sie sich der Verantwortung für den wachsenden Einfluss der Schariapolitik geheiligter Frauenverachtung. Unsere katholischen und evangelischen Kirchentagsmilieus schwafeln von Change‑Prozess, Christentum verändert sich islamkompatibel. Islam verändert sich nicht. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Die neue biologisierende Gottheit Europas denkt differenziert und betreibt dabei Körperpolitik (fitra), etwa Haarspaltereien. Für Allahgott ist ein Haar nämlich mitnichten einfach dasselbe wie ein anderes Haar. So definiert der wesensgemäß militante Islam geheiligter Sexualpolitik das Barthaar als Ehrenhaar und Pflichthaar, das Frauenkopfhaar jedoch als Schamhaar und Schandehaar und fordert den hidschāb als Zeichen der ordnungspolitischen Machtergreifung, das Kopftuch. Das andächtige Huldigen des Barthaares (fitra, dhikr, salat) öffnet vielleicht sogar einigen weiblichen Seelen den Weg ins Paradies, entsprechend gilt es jedoch als islamisch gerecht, das Haupthaar der Frau mit geheiligtem Ekel erst zu befrachten und dann zu betrachten. Der unsichtbare Allahgott ist bärtig jedenfalls seine Stellvertreter auf Erden (Kalifen), den Teufel (iblis) dürfen wir uns frauenhaarig vorstellen und mit schamhaft verhülltem (niqāb) Gesicht. Falsch. Dürfen wir uns nicht vorstellen, das ist der Trick (taqiyya). </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Ein anderer Ort, an dem die vordemokratischen oder, wie man möchte, nachdemokratischen Herrschaftsstrukturen islamischen Rechts installiert werden, ist die Bildungs- und Schulpolitik. Hier wird der dschihād an drei Fronten angegangen, Imam-Ausbildung, Ausbildung islamischer Religionslehrer sowie, drittens, der islamische Religionsunterricht selbst. Neben der vom schweizerischen Schariavorkämpfer Mahmoud Ghazala beworbenen Imam‑Ausbildung in deutscher Sprache an der Azhar schult beispielsweise die weitgehend schariatolerante Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) seit 2006 sehr aufmerksam bereits in der Türkei die Imame der organisierten türkischen Staatsreligion Diyanet / DITIB. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Das geschieht mit einem einwöchigen Seminar, damit die Imame („ihre Ausbildung ist aber noch nicht vergleichbar mit einem Universitätsstudium hier“) bemerken, „dass hier [in Deutschland] eben andere Wertvorstellungen herrschen“<a name="_ftnref24" href="#_ftn24"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">[24]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>. 2007 glaubte man seitens der KAS, die Diyanet / DITIB zu kennen und bewerten zu können. Doch sicherlich hinsichtlich ihres Verständnisses von Gottesstaat, säkularer Demokratie und Politreligion. Wer sagt es nun der KAS, dass sie die längst radikalislamisch unterwanderte, staatsreligiöse DITIB keineswegs durchschaut? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Den Türkeibeitritt scheint die CDU‑nahe Stiftung befördern zu wollen. Wobei das islambeschwichtigende Goethe‑Institut einen dreimonatigen Intensivkurs der Deutschen Sprache beisteuert. Bereits 2006 war die KAS („Langfristig brauchen wir in Deutschland ausgebildete Imame“) der Meinung, dass der Türkei ein integrationspolitisches Umdenken zu attestieren sei<a name="_ftnref25" href="#_ftn25"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">[25]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>. Umdenken? Vermutlich hinsichtlich ihrer in Deutschland lebenden Auswanderer beziehungsweise deren Kinder und Enkelkinder, womit bereits ersichtlich wird, dass diese durch Ankara als Türken betrachtet werden, ob sie nun einen deutschen Pass besitzen oder nicht. In der Tat, die Türkei beansprucht die sittliche und moralische, die politreligiöse Steuerung der Auslandstürken, was die KAS uns gegenüber ja vielleicht zu vernebeln trachtet, indem sie die angebliche Notwendigkeit betont, die Imam-Ausbildung in der BRD statt finden zu lassen. Über die Grundrechtswidrigkeit der größeren Teile der menschenverachtenden, speziell der frauenfeindlichen Scharia, die im Übrigen entgegen jeder taqiyya letztlich niemals modernisiert oder geteilt werden kann schweigt die Konrad-Adenauer-Stiftung. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Ob uns die KAS das islamische Familienrecht und die nikah, die Imam-Ehe, als Kulturimport empfehlen möchte? Der vom Demokratisierer Prof. Nohl erstellte 37‑stündige Wochenplan ist für die Nerven der womöglich an Erbakan oder an der Muslimbruderschaft orientierten Imame leider keine Zumutung und auch aus der Sicht universeller Menschenrechte oder deutscher Grundrechte schlicht ein Witz<a name="_ftnref26" href="#_ftn26"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">[26]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>. Was nicht heißen soll, dass wir noch mehr Imamfortbildungen finanzieren sollen, eher die oftmals allzu bereitwillige Moscheebaufreude einstellen. Denn beten kann man auch zu Hause und predigende Islamisten möchte ich Deutschlands Mädchen und Jungen aus türkischstämmigen Elternhäusern nicht zumuten. Warum will die KAS die Re‑Islamisierung der jungen Generation türkischer Einwanderer? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Kinder und Enkel der Gastarbeiter aus Kleinasien sollen hinein nach Deutschland integriert werden, nicht hinein in den Islam. Kein Imam predigt gegen die nach Vollständigkeit strebende Scharia, das jedoch verschweigt die Konrad-Adenauer-Stiftung der Presse gegenüber. Die Türkei wird auf beitrittsfähig getrimmt und der Islam als demokratiefreundlich. Die bei der KAS analysierten Freitagspredigten (hutba, türk. hutbe) zeigen uns indes etwas völlig anderes: „Eine Reform religiöser Inhalte halten die meisten Experten für unrealistisch und undurchführbar<a name="_ftnref27" href="#_ftn27"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">[27]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>“. Ganz anders als den Schariaverharmlosern von der KAS möchte man dieser letzten Aussage der genannten Experten mit Bedauern zustimmen. Wenngleich wir die Säkulariserung des Islam selbstverständlich fordern, worauf Experten und KAS allzu bescheiden verzichten. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Der orthodoxe Islam braucht sie nicht, doch die in der freiheitlichen Demokratie lebenden Muslime brauchen die Befreiung von Scharia und Fiqh, um die säkulare Gesellschaft nicht in Allahs Auftrag verachten oder gar angreifen zu müssen. Einstweilen hat der Staat keine Imam‑Lehrgänge aus der öffentlichen Hand zu finanzieren, rechtsradikale Wehrsportgruppen bekommen schließlich auch keine Zuwendungen. Eine nichtmuslimische Sekte mit Kinderheirat, Zwangsehe, geheiligter Frauenherabwürdigung würde wohl nicht so unwidersprochen unbegrenzte Religionsfreiheit für Religionspflicht und Religionsrecht einfordern dürfen, wie die an der radikal installierten ewigen Scharia orientierten Vorstände der Islamverbände es tun. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Vorläufig bleibt Islam mancherlei, immer aber auch ein demokratiefeindlicher und sadistischer Kult, welcher Demokratieüberwindung, theologischen Frauenhass und Judenhass sowie den Apostatenmord lehrt und der auf der Prügel und Einschüchterung schwarzer Pädagogik basiert und auf der in Massen zu formenden autoritären Persönlichkeit. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Die zweite Dschihadfront der Islamisierung der Bildungspolitik ist der Islamische Religionsunterricht und die Ausbildung der dazugehörigen Lehrer. Hierfür sei, die BRD betreffend, nur in Kürze auf zwei in diesen Blogs bereits besprochene Personen verwiesen, einmal auf die in der langjährigen Zusammenarbeit mit Frau Sabiha el‑Zayat-Erbakan radikalislamisch geschulte Gründerin des an der Scharia orientierten Kölner Instituts für Interkulturelle Pädagogik und Didaktik (IPD), die im rheinland-pfälzischen Mayen (Eifel) geborene Islamkonvertitin Rabeya Müller<a name="_ftnref28" href="#_ftn28"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">[28]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>. Zum zweiten auf die als etwas angestrengt als Vorzeigelehrerin herumgereichte, syrischstämmige Fundamentalistin Lamya Kaddor<a name="_ftnref29" href="#_ftn29"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">[29]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Müller und Kaddor sind Mitherausgeberinnen eines islamkonformen, das heißt die politische Scharia und die islamische Gegengesellschaft eher befördernden denn behindernden Schulbuchs für Islamischen Religionsunterricht namens Saphir<a name="_ftnref30" href="#_ftn30"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">[30]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>. Zitat Kaddor: „Die Aufklärung ist für den Islam nicht übertragbar<a name="_ftnref31" href="#_ftn31"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">[31]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>“, ein Satz, der einen erschrecken müsste und der eine islamische erzogene Pädagogin als für den Schuldienst für ungeeignet definieren müsste. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Rabeya Müller („Rabia Müller“) und Sabiha el‑Zayat-Erbakan werden von Yasemin Karakaşoğlu als „muslimische Feministinnen“ deklariert<a name="_ftnref32" href="#_ftn32"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">[32]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>. Das ist allerdings ein sehr bescheidener Anspruch von Feminismus, denn halbierte Grundrechte reichen aus Allahs Weisheit für die der islamischen Pflichtenlehre unterworfene Frau aus. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Die Schwester des langjährigen Direktors der größten türkischen extremistischen Organisation in Deutschland, Frau el‑Zayat-Erbakan steht gemeinsam mit Islambeschöniger Dr. Heiner Bielefeldt auf der Referentenliste des relativen Demokratierisikos namens Bundeszentrale für politische Bildung (bpb<a name="_ftnref33" href="#_ftn33"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">[33]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>) und ist seit 2000 Vorstandsmitglied einer elitären akademischen Organisation mit schulpolitischem und pädagogischem Ehrgeiz, die der 1928 gegründeten radikalislamischen Muslimbruderschaft solidarisch verbunden ist und sich, in arglosen Menschen Sympathien erweckend, Gesellschaft für muslimische Sozial- und Geisteswissenschaftler (GMSG) nennt. Mit dieser GMSG werden wir uns in Zukunft eingehender befassen müssen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Die mit dem Kalifat liebäugelnde bpb veröffentlicht eine Abhandlung der hier „Sabiha el‑Zayat“ genannten Dame, die erklärlicher macht, warum sie (neben Yasemin Karakaşoğlu) auf große Gegenliebe bei den in der Ausbildung von Deutschlands Sozialpädagogen und Sozialarbeitern tätigen Dozenten namentlich Dozentinnen stoßen konnte. Alle Register des in Deutschlands Kirchentagen, Jugendverbänden, Gewerkschaften oder Lehrerzimmern seit einem Vierteljahrhundert den Ton angebenden rot‑grünen Gutmenschentums, vom sich in der Schuld suhlen über das den Fremden um Absolution bitten bis hin zum wenig gehemmten Antietatismus (kunstsinnig als Globalisierungskritik oder Feminismus kaschiert), werden derartig gekonnt bedient, dass der von allem europäisch-christlichen wie kirchenkritisch-aufklärungshumanistischen Ballast befreite, nach wie vor jedoch diffus sinnsuchende Leser sich an Allahs Orientierung bietendes Koordinatensystem zu gewöhnen beginnt<a name="_ftnref34" href="#_ftn34"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">[34]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>. Und sich dabei noch so revolutionär fühlen kann wie zu bewegten Studentenzeiten, als das unvermeidliche Poster von „Che“ Guevara an der Wand hing. Vorwärts, Genossen! Venceremos meets Allāhu akbar, Woodstock goes Caliphate. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Die Vordenker für den Islamischen Religionsunterricht, die österreichische IGGiÖ um die Islamisten Amir Zaidan (vordem zu IRH Hessen) und Anas Schakfeh eingeschlossen gehören allesamt zum engsten Umfeld von Milli Görüş und Muslimbruderschaft. Was unsere Politiker, Pädagogikfachleute oder Kirchenhäuptlinge offenbar nicht anficht. Scharia hin, Muslimbruderschaft her: Islamoptimist und Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble, das hat er in der Deutschen Islamkonferenz (DIK) festgelegt, will den flächendeckenden islamischen Religionsunterricht an Deutschlands staatlichen Schulen<a name="_ftnref35" href="#_ftn35"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">[35]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>. Wir Staatsbürger wollen diesen zur Distanz von Scharia und Fiqh unfähigen Unterricht nicht. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Soweit zur drohenden Rechtsspaltung eines sich schariatisierenden Europas, zunächst im Familienrecht, Ehe- und Personenstandsrecht. Soviel auch, vor allem Deutschland betreffend, zur hoffentlich abwendbaren erzwungenen totalen Muslimisierung derjenigen Kinder und Enkelkinder der türkeistämmigen Gastarbeiter, denen es nicht gelingen wird, aus der mit Prügel, Verfolgung (stalking), Einsperren, Zwangsverheiratung, Gerüchteterror und Telefonterror (mobbing) sowie Erpressung arbeitenden, leider ebenso folkloristisch wie familiär zu nennenden Überwachung durch die Großfamilie und durch die sich islamisch radikalisierende Nachbarschaft zu befreien. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Schariatische Familie und schariatische Nachbarschaft fungieren als Mikro‑Kalifat vormoderner Gegenkultur, die auf eine Erzeugung von Hass auf die Ungläubigen und ihre Lebensweise angewiesen ist. Diese Hassproduktion ist eine Art Sakrament, »al‑walā&#8217; wa-l‑barā&#8217;a<a name="_ftnref36" href="#_ftn36"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">[36]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>« und ist einer von jenen auf totale Durchsetzung der Scharia zielenden ordnungspolitischen Marschbefehle (hisbah<a name="_ftnref37" href="#_ftn37"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">[37]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>), der auf die kulturrassistische heilige Apartheid in Stadtviertel, Nachbarschaft, Familie und Ehe zielt und der, auf Deutsch, sinngemäß von jedem Muslim sehr genau fordert: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">„Wende dich den Muslimen zu und wende dich von den Nichtmuslimen ab. Dein Gemeinschaftssinn und dein Wertschätzen gelte den Gehorsamen an Allāh, nicht anders, als deine Meidung und dein Verachten den Ungehorsamen gilt. Lieben für Allāh, Hassen für Allāh!“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Alle Islamverbände und viele Imame wünschen sich ein Leben nicht nach dem von Menschen gemachten Gesetz, sondern nach Allahs eigenem Gesetz, nach der Scharia. Applaudiert wird ihnen von unseren grundrechtsvergessenen Politikern und vom theokratieversessenen christlichen Klerus. Auf gewisse Weise hat derlei fröhlicher Abschied vom säkularen Staat (Partyotismus) bereits vor fünfzig Jahren mit dem zeitweiligen Kölner Said Ramadan begonnen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Europa hat beides, seine prekär säkularisierten Muslime und seinen Fatwa‑Rat. Werden die absoluten Gehorsam verlangenden „Empfehlungen“ oder vielmehr Befehle der Fatwen (fatāwa) zu sexualpolitischem (nikah, hidschāb, talaq) Wohlverhalten und ordnungspolitischer (hisbah, dschihād, chilāfa) geheiligter Pflicht von einem Fatwa‑Rat ausgegeben und auch befolgt werden? Einem Europäischen Fatwa‑Rat, der im Mischfeld aus MB und Milli Görüş einzuordnen ist, dem arabische Scheichs angehören und der damit Teil des die allgemeinen Menschenrechte verweigernden, weltweit vernetzten politischen Islam ist? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Da&#8217;wa zielt eben auch ins muslimische Interne, hin zur „vollkommenen“ Muslimisierung. Wird die radikalislamische Infrastruktur mit ihren hart agitierenden Predigern schariatischer Gegenmoderne ausreichen, um den Einfluss der „verderblichen“ Säkularität freiheitlicher Demokratie auf die dann gleichsam eingesperrten Muslime abzublocken? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Falls ja, wird ein einzelner Ägypter aus dem Köln des Jahres 1959 erfolgreich gewesen sein, das universelle Menschenrecht, das Kollektiv der Muslime abspaltend, zu ironisieren, um dann in Allahs Nachfolge das islamische Staatsbürgerrecht für muslimische Frauen ein weiteres mal zu halbieren. Die Funktionäre der Scharia könnten erfolgreich sein, denn Europas Politiker kooperieren mit den radikalislamischen Verbänden, allen voran Dr. Wolfgang Schäuble mit seiner wenig demokratischen, intransparenten Deutschen Islamkonferenz (DIK), in der sich Allahs bundesdeutsche und nicht selten bereits durch ungehemmte Verfassungsfeindlichkeit aufgefallene Kalifen (ZMD namentlich IGD der Muslimbruderschaft, Milli Görüş der islamofaschistischen Erbakan‑Doktrin und ebenfalls der Muslimbruderschaft verbunden, DITIB kleinasiatischer Staatsreligion) mit Parlamentariern in Hinterzimmern treffen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Deutschlands parteinahe Stiftungen planen die Ausbildung von Imamen der in ihren größeren Teilen schlicht grundrechtswidrigen türkischen Schariapolitik von AKP und DITIB und wollen uns die ebenso unkontrollierbare wie unkontrollierte Sache als Entwicklungshilfe und Demokratisierung Kleinasiens verkaufen, welches natürlich als Vollmitglied in die EU aufzunehmen sei. Selbst Europas Kirchen und Kleriker befördern diese gefährliche Entwicklung der Machtergreifung islamischer Gesellschaftsordnung im Namen angeblich jesuanischer Toleranz und mit den Werkzeugen von interreligiösem Dialog, Kopftuchduldung oder Kopftuchverteidigung, Bibel in gerechter Sprache, islamfreundlichen Islamseminaren und schamlos unkritischer Zusammenarbeit mit Moscheegemeinden nebst uneingeschränkter Werbung für Moscheeneubau. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Droht dem durchaus erfolgreich aufklärungshumanistisch-säkular und freiheitlich-demokratisch geprägten Europa die Rechtsspaltung? Wird jeder Kritiker von Allahs menschenverachtender Theokratie künftig mehrheitlich als überspannt und unglaubwürdig, man sagt inzwischen: Als von „Islamophobie<a name="_ftnref38" href="#_ftn38"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">[38]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>“ befallen, eingeschätzt werden? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Wir müssen nicht schicksalshaft in Säkularität und Freiheit leben, anders als die zwei Steintafeln des etwas legendären Moses sind unsere zwei schönsten gesetzlichen Grundlagen, die allgemeine Erklärung der Menschenrechte und das schützenswerte deutsche Grundgesetz nicht vom Himmel gefallen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Technisch ginge das ohne weiteres, man könnte schariatische Strukturen im Recht implementieren, befindet auch Nachdemokrat Professor Christian Giordano<a name="_ftnref39" href="#_ftn39"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">[39]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>. Ungebeten werden sich Scharia‑Gerichtshöfe auch in Deutschland zu etablieren trachten. Werden wir sie schließen können, überhaupt schließen wollen? Man hört immer wieder, vielleicht bezeichnend unbegründet, der Islam habe keinen Klerus. Die Scheichs des Fatwa‑Rats, die Scharia‑Richter, die die nikah durchführenden Imame werden dem Muslim jedoch sehr wohl Klerus sein, das Nichtbefolgen der Fatwas oder ehevertraglichen Vereinbarungen wird zwar nicht die Verbindung zu Allahgott, wohl aber den Eingang ins Paradies behindern, verhindern. Für die Muslima ist es zusätzlich noch der Mann in Form von mahram, walī oder Ehemann, der für sie immer dann eine subjektiv heilsverweigernde, nämlich das Paradies verhindernde Funktion hat, wenn sie dessen Anordnungen nicht unbedingt Folge leistet. So wie eine Katholikin das Sakrament der Beichte einhalten muss, hat die Muslime ihrem mahram, walī oder Ehemann zu gehorchen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Ein aus seiner Sicht erstrebenswerte Zeitalter nennt Murad Wilfried Hofmann<a name="_ftnref40" href="#_ftn40"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">[40]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a> die Post‑Postmoderne<a name="_ftnref41" href="#_ftn41"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">[41]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>. Hofmann hat das wohldurchdacht, nach der transatlantisch geprägten Demokratie der kulturellen Moderne und der noch etwas andauernden Demokratieverdrossenheit der Jahrtausendwende, eben der Postmoderne, könnte bereits bald wieder ein stabiles System eingerichtet werden. Der Islamstaat. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Es knistert und knackt bereits im kunstvoll ersonnenen rechtsstaatlichen Gefüge. Verglichen mit anderen Göttern ist, das Aufspüren von Sollbruchstellen betreffend, nach unserer Erfahrung der Gott Allah nicht zu schlagen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Jacques Auvergne </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"><span> </span></span></p>
<div><!--[if !supportFootnotes]--></p>
<hr size="1" /><!--[endif]--></p>
<div id="ftn1">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn1" href="#_ftnref1"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[1]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://www.historycommons.org/events-images/a785_said_ramadan_2050081722-20628.jpg">http://www.historycommons.org/events-images/a785_said_ramadan_2050081722-20628.jpg</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn2">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn2" href="#_ftnref2"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[2]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://www.ipr.uni-koeln.de/aktuelles/Meldung%20Landesverdienstorden%20NRW%20Kegel.pdf">http://www.ipr.uni-koeln.de/aktuelles/Meldung%20Landesverdienstorden%20NRW%20Kegel.pdf</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn3">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn3" href="#_ftnref3"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[3]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Kegel_(Jurist)">http://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Kegel_(Jurist)</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn4">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn4" href="#_ftnref4"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[4]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Muslim_World_League#Alleged_financing_of_Wahabism_by_Abu_Qua.27il">http://en.wikipedia.org/wiki/Muslim_World_League#Alleged_financing_of_Wahabism_by_Abu_Qua.27il</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn5">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn5" href="#_ftnref5"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[5]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://demo.ebiz-today.de/personen/personen,217,Weltweit_vernetzter_politischer_Islam,news.htm">http://demo.ebiz-today.de/personen/personen,217,Weltweit_vernetzter_politischer_Islam,news.htm</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn6">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn6" href="#_ftnref6"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[6]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Islamische_Weltliga">http://de.wikipedia.org/wiki/Islamische_Weltliga</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn7">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn7" href="#_ftnref7"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[7]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://fr.wikipedia.org/wiki/International_Islamic_Relief_Organization">http://fr.wikipedia.org/wiki/International_Islamic_Relief_Organization</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn8">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn8" href="#_ftnref8"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[8]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://www.fiqhcouncil.org/">http://www.fiqhcouncil.org/</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn9">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn9" href="#_ftnref9"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[9]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://www.islamicity.com/politics/SHARIAH.HTM">http://www.islamicity.com/politics/SHARIAH.HTM</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn10">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn10" href="#_ftnref10"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[10]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%B6deration_Islamischer_Organisationen_in_Europa">http://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%B6deration_Islamischer_Organisationen_in_Europa</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn11">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn11" href="#_ftnref11"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[11]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://europenews.dk/de/node/3899">http://europenews.dk/de/node/3899</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn12">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn12" href="#_ftnref12"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[12]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ahmad_von_Denffer">http://de.wikipedia.org/wiki/Ahmad_von_Denffer</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn13">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn13" href="#_ftnref13"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[13]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Islamische_Gemeinschaft_in_Deutschland">http://de.wikipedia.org/wiki/Islamische_Gemeinschaft_in_Deutschland</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn14">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn14" href="#_ftnref14"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[14]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ibrahim_el-Zayat">http://de.wikipedia.org/wiki/Ibrahim_el-Zayat</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn15">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn15" href="#_ftnref15"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[15]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://www.emma.de/die_deutschen_dunkelmaenner_6_1995.html">http://www.emma.de/die_deutschen_dunkelmaenner_6_1995.html</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn16">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn16" href="#_ftnref16"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[16]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://jacquesauvergne.wordpress.com/2009/02/18/098/">http://jacquesauvergne.wordpress.com/2009/02/18/098/</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn17">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn17" href="#_ftnref17"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[17]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://www.kirchen.ch/pressespiegel/nzz/2002082521.pdf">http://www.kirchen.ch/pressespiegel/nzz/2002082521.pdf</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn18">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn18" href="#_ftnref18"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[18]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://zisch.neue-lz.ch/news/artikel.jsp?ref=40356100">http://zisch.neue-lz.ch/news/artikel.jsp?ref=40356100</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn19">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn19" href="#_ftnref19"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[19]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://www.kath.ch/index.php?na=11,0,0,0,d,9683">http://www.kath.ch/index.php?na=11,0,0,0,d,9683</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn20">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn20" href="#_ftnref20"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[20]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://www.unifr.ch/religionsrecht/tagungen/2005_de.htm">http://www.unifr.ch/religionsrecht/tagungen/2005_de.htm</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn21">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn21" href="#_ftnref21"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[21]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://archiv.onlinereports.ch/2005/AfsharFarhadPortraet.htm">http://archiv.onlinereports.ch/2005/AfsharFarhadPortraet.htm</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn22">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn22" href="#_ftnref22"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[22]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://www.pi-news.net/wp/uploads/2008/10/news_muslime.jpg">http://www.pi-news.net/wp/uploads/2008/10/news_muslime.jpg</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn23">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn23" href="#_ftnref23"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[23]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://www.pi-news.net/wp/uploads/2008/10/news_muslime.jpg">http://www.pi-news.net/wp/uploads/2008/10/news_muslime.jpg</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn24">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn24" href="#_ftnref24"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[24]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://www.kas.de/wf/de/71.5059/">http://www.kas.de/wf/de/71.5059/</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn25">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn25" href="#_ftnref25"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[25]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2046/artid/6037400">http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2046/artid/6037400</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn26">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn26" href="#_ftnref26"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[26]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://www.kas.de/upload/dokumente/2007/Imam_Studienplan-Module.pdf">http://www.kas.de/upload/dokumente/2007/Imam_Studienplan-Module.pdf</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn27">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn27" href="#_ftnref27"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[27]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://www.kas.de/wf/doc/kas_8461-544-1-30.pdf">http://www.kas.de/wf/doc/kas_8461-544-1-30.pdf</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn28">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn28" href="#_ftnref28"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[28]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://jacquesauvergne.wordpress.com/2009/02/18/098/">http://jacquesauvergne.wordpress.com/2009/02/18/098/</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn29">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn29" href="#_ftnref29"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[29]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://jacquesauvergne.wordpress.com/2009/01/17/095/">http://jacquesauvergne.wordpress.com/2009/01/17/095/</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn30">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn30" href="#_ftnref30"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[30]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://jacquesauvergne.wordpress.com/2008/09/18/086/">http://jacquesauvergne.wordpress.com/2008/09/18/086/</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn31">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn31" href="#_ftnref31"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[31]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://www.cibedo.de/islamischer_religionsunterricht.html">http://www.cibedo.de/islamischer_religionsunterricht.html</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn32">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn32" href="#_ftnref32"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[32]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://www.bpb.de/themen/V1NOYB,0,0,Frauen_mit_Kopftuch_in_Deutschland.html">http://www.bpb.de/themen/V1NOYB,0,0,Frauen_mit_Kopftuch_in_Deutschland.html</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn33">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn33" href="#_ftnref33"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[33]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://www.bpb.de/veranstaltungen/N3VQ2H,0,0,Biografien.html">http://www.bpb.de/veranstaltungen/N3VQ2H,0,0,Biografien.html</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn34">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn34" href="#_ftnref34"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[34]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://www.bpb.de/veranstaltungen/GOUVBM,0,0,Stolpersteine_im_Dialog_der_Kulturen.html">http://www.bpb.de/veranstaltungen/GOUVBM,0,0,Stolpersteine_im_Dialog_der_Kulturen.html</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn35">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn35" href="#_ftnref35"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[35]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://www.cibedo.de/deutsche_islamkonferenz.html">http://www.cibedo.de/deutsche_islamkonferenz.html</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn36">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn36" href="#_ftnref36"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[36]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Al-wal%C4%81%27_wa-l-bar%C4%81%27a">http://de.wikipedia.org/wiki/Al-wal%C4%81%27_wa-l-bar%C4%81%27a</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn37">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn37" href="#_ftnref37"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[37]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hisbah">http://de.wikipedia.org/wiki/Hisbah</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn38">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn38" href="#_ftnref38"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[38]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://www.emunion.org/main.aspx?did=2326">http://www.emunion.org/main.aspx?did=2326</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn39">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn39" href="#_ftnref39"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12pt;">[39]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> <span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><a href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Freiburger-Professor-will-Scharia-einfuehren/story/15342529">http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Freiburger-Professor-will-Scharia-einfuehren/story/15342529</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn40">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn40" href="#_ftnref40"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[40]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Murad_Wilfried_Hofmann">http://de.wikipedia.org/wiki/Murad_Wilfried_Hofmann</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn41">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn41" href="#_ftnref41"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[41]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://www.designe-ligne.de/de/islam/kommentare/data/28-03-2003_17_47_58.php">http://www.designe-ligne.de/de/islam/kommentare/data/28-03-2003_17_47_58.php</a> </span></p>
</div>
</div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Deutsche Bischöfe für islamischen Religionsunterricht]]></title>
<link>http://deislam.wordpress.com/2009/03/26/deutsche-bischofe-fur-islamischen-religionsunterricht/</link>
<pubDate>Thu, 26 Mar 2009 19:42:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>deislam</dc:creator>
<guid>http://deislam.wordpress.com/2009/03/26/deutsche-bischofe-fur-islamischen-religionsunterricht/</guid>
<description><![CDATA[Radio Vatikan: 25/03/2009 14.33.59 D: Für islamischen Religionsunterricht Die Deutsche Bischofskonfe]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=275459" target="_blank">Radio Vatikan: 25/03/2009 14.33.59</a></p>
<blockquote><p><strong>D: Für islamischen Religionsunterricht</strong></p>
<p>Die Deutsche Bischofskonferenz hat sich erneut für islamischen Religionsunterricht in Deutschland ausgesprochen. Die Kirchen seien einem solchen Religionsunterricht gegenüber „positiv eingestellt“, sagte der Konferenz-Vorsitzende, Erzbischof Robert Zollitsch, an diesem Mittwoch in Berlin. Er solle allerdings in deutscher Sprache und von entsprechend akademisch ausgebildeten Lehrern erteilt werden. Vor dem Kardinal-Höffner-Kreis der Unions-Bundestagsfraktion mahnte der Freiburger Erzbischof auch das Recht zum Kirchbau und Religionsfreiheit in islamisch geprägten Ländern an. Zollitsch betonte, den Muslimen in Deutschland stehe auch der Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts offen. Sie müssten dazu aber über ihre Mitgliedschaftsregeln und ihre Glaubensinhalte „klare Auskunft geben können und die Gewähr auf dauerhafte Existenz bieten“. Es sei ein erster wichtiger Schritt zur anerkannten Körperschaft, dass führende muslimische Verbände das Grundgesetz und seine leitenden Werte bejahten. <em>(kna 25.03.2009 bp)</em></p></blockquote>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong>Unser Kommentar</strong></span>:<br />
Die deutschen Bischöfe befürworten und unterstützen also einen anti-christlichen &#8220;Religions&#8221;-Unterricht (von &#8220;dauerhafter Existenz&#8221;)! Christliche Lehrer und Führer heißen also eine &#8220;Lehre und Führung&#8221; durch &#8220;Lehrer und Führer&#8221; gut, die ihren eigenen christlichen Unterricht durch deren <strong>Gegen</strong>-Unterricht <strong>zunichte machen</strong>. Ziemlich abstrus, nicht wahr? Von Vernunft bleibt da nicht mehr viel übrig. Da ist kein Rest von Missions- und Bekehrungswillen mehr vorhanden. Einst hatte Christus sie (die Apostel, die Bischöfe) ausgesandt, die (noch) Ungläubigen (in Finsternis und Todesschatten Schmachtenden) zu taufen und zu lehren, alles zu halten, was Er ihnen geboten hatte; nun lehren sie die Verführten und Irrenden nicht mehr und taufen sie nicht mehr, sondern sprechen sich <strong>für das Lehren der Irrlehre</strong>, für ihren Verbleib in Finsternis und Todesschatten aus. Da muss wohl ihr eigenes Licht schon beinahe erloschen sein.</p>
<div class="zemanta-pixie"><img class="zemanta-pixie-img" src="http://img.zemanta.com/pixy.gif?x-id=ff6c2fd9-1503-8811-a320-eeee7ba7657f" alt="" /></div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[103. Wir kaufen uns Islamseminare]]></title>
<link>http://eifelginster.wordpress.com/2009/03/16/103/</link>
<pubDate>Mon, 16 Mar 2009 00:31:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>Eifelginster</dc:creator>
<guid>http://eifelginster.wordpress.com/2009/03/16/103/</guid>
<description><![CDATA[Hisba in der dār al-harb Politische Bildung gewandelt zur da&#8216;wa Ümmühan Karagözlü, Jacques Auv]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!--[if gte mso 9]&#62;  Normal 0 21   false false false        MicrosoftInternetExplorer4  &#60;![endif]--><!--[if gte mso 9]&#62;   &#60;![endif]--></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:115%;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:15.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">Hisba in der d</span><span style="font-size:15.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">ā</span><span style="font-size:15.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">r al-harb </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:30pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:9.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">Politische Bildung gewandelt zur da</span><span style="font-size:9.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">&#8216;</span><span style="font-size:9.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">wa </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:60pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:8.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">Ümmühan Karagözlü, Jacques Auvergne </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">Es geschah in Dortmund, im Dezember 2008. Willkommen beim auswärts organisierten Islamseminar unseres Instituts für Erwachsenenbildung und politische Bildung. Der erste Referent betrat die Bühne und begann: „Auf der Welt leben 1,2 Milliarden Muslime, in Deutschland 3,2 Millionen.“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">Nanu, Muslime, nicht: Muslimisch geprägte Menschen? Das sollte uns zum Nachdenken bringen, denn das Risiko, Menschen, Staatsbürger in einer Art von Apartheid der Statistik in ethnoreligiöse Kollektive einzuteilen, ist jeder Benennung als „Muslime“, vor allem auch derjenigen, unausgesprochenen als Nichtmuslime, immanent. Damit aber arbeitet man den Parteigängern des Aufbaus kalifatsähnlicher Strukturen zu. „Diese Menschen haben schulpflichtige Kinder. Und diese brauchen Religionsunterricht.“ Aha. Die Theologisierung des Schulwesens. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">Dem Auditorium wurde nahe gelegt, den Islamischen Religionsunterricht in Deutschland gutzuheißen, er sei der Integration förderlich, eine Begründung fehlte allerdings ebenso vollkommen wie ein Verweis auf die in (großen) Teilen grundrechtsfeindlichen namentlich frauendiskriminierenden Dimensionen der Gehorsam einfordernden islamischen Pflichtenlehre der Scharia. Allahs eigenes Gesetz, die Scharia, gilt Bosniens Großmufti Mustafa Ceri</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">ć</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;"> als ewig und unverhandelbar. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">Der Wissenschaftler fuhr fort: „Religion hat größeren Stellenwert als bei den Deutschen“, nanu, die frommen Einwanderer beten für uns Gottlose? Die islamische Sunna-Doktrin eines manchmal geradezu sklavischen Wohlverhaltens sei eine „sehr religiöse“ Lebensweise? Der Referent wies auf die Bertelsmann-Studie hin, nach der unter Deutschlands Muslimen die Religion eine wachsende Bedeutung erlangt habe. Laut Bertelsmann sei der strenge Islam, bei nachweislich ausbleibendem Militarismus und Dschihadismus, geradezu integrationsförderlich zu nennen. Merkwürdig, dass die Studie des Innenministeriums (Brettfeld, Wetzels: Muslime in Deutschland<a name="_ftnref1" href="#_ftn1"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[1]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>) zu einem ganz anderen Ergebnis kommt, dass nämlich 40 % der Muslime einem fundamentalistischen Weltbild anhängen, das von uns Staatsbürgern als demokratiefeindlich (und damit als weder schultauglich noch kindgerecht) bezeichnet werden muss. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">„Sunniten sind religiöser als Aleviten. Vor allem die arabischen Sunniten leben eine starke Religiosität.“ Das ist schamlos irreführend: Die manchmal nicht ganz so sehr theokratisch orientierten Aleviten der Türkei werden auf diesem politischen Seminar durch einen Wissenschaftler als glaubensschwach herabgewürdigt, die eingewanderten Sunniten aus den Gegenden, in denen Frauen oder Nichtmuslime juristisch und sozial nahezu rechtlos sind, seien löblich spirituell und repräsentierten einen irgendwie reinen Islam, der von uns auch noch zu honorieren sei? Offensichtlich sollen sich Deutschlands türkeistämmige Menschen, zumal die Aleviten unter ihnen doch bitte ein Beispiel an den gottesfürchtigen Arabern nehmen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">„Religiosität wird an der Einhaltung der fünf Säulen sichtbar, am Befolgen der Speisevorschriften“, erklärte der promovierte Islamwissenschaftler, der sich damit die vormoderne Doktrin des Wohlverhaltens vollständig zu eigen macht und sich selber daran mitschuldig, Pflichtvergessene als unreligiös zu stigmatisieren. Aus dem Publikum daraufhin angesprochen, erklärte der Referent, den Religionsbegriff der Bertelsmann-Stiftung zu verwenden. Damit gibt der Referent zu, einen wenig wissenschaftlichen, einseitigen Begriff von Islam zu benutzen, wie er von einem Geldgeber verbreitet worden ist. Die Bertelsmann-Stiftung druckt (Schulbuch Saphir, Kösel-Verlag der Bertelsmann-Gruppe) die Schulbücher für den anvisierten flächendeckenden Islamischen Religionsunterricht und hat auf diese Weise ein finanzielles Interesse daran, den Islam zu beschönigen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">„Caritas und Diakonie spielen eine große gesellschaftliche Rolle“, fuhr der Islamexperte klagend und anklagend fort: „Das gilt auch für religiöse Schulen.“ Er schien also zu bedauern, dass es keinen islamischen Wohlfahrtsverband von der Relevanz der Caritas oder Diakonie gibt. Die erwähnten „religiösen Schulen“ hören sich nach evangelischer al‑Azhar oder katholischer Madrasa an, so etwas gibt es überhaupt nicht. Er meint wohl beispielsweise ein traditionsreiches, evangelisches oder katholisches Gymnasium, das seinen Schülerinnen und Schülern eine ebenso fundierte wie fundamentalismusfreie Ausbildung bietet. Der Referent könnte ebenso auf die der krypto-islamistischen Fethullah-Gülen-Bewegung zuzurechnenden Schulen anspielen, die er ja womöglich billigt<a name="_ftnref2" href="#_ftn2"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[2]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">„Wir brauchen Islamischen Religionsunterricht. 350.000 Schüler warten auf diesen Unterricht, das sind 6 % der Gesamtschülerschaft.“ Zur Grundrechtsverträglichkeit eines solchen Curriculums schweigt der Referent, auch zu dem zu erwartenden sozialen Druck auf die Mädchen, Kopftuch zu tragen oder die frauenfeindlichen Aspekte von Sunna und Scharia klaglos hinzunehmen. Ein versetzungsrelevanter Islamunterricht würdigt hoheitlich die Selbstunterwerfung des Kindes oder Jugendlichen unter eine vormoderne, antiaufklärerische Pflichtenlehre. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">Aus dem Publikum warnte eine Dame vor dem Zustand in Berlin, wo die radikale Islamische Föderation Verkündungsunterricht betreiben darf. Da schaltete sich der anwesende professionelle Leiter des Bildungszentrums ein und beschrieb korrekt, wie sich die der extremistischen Milli-Görü</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">ş</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;"> nahe stehende IFB in diese schulrelevante Position hinein geklagt hat, als „die schlechteste Lösung“, ein systematischer Islamischer Religionsunterricht werde solcherlei Wildwuchs verhindern und die Integration und den gesellschaftlichen Frieden fördern. Dem pflichtete der Referent bei, der die bekannten wenn auch bemerkenswert verwaschenen Aussagen der Politik wiederholte, der Islamische Religionsunterricht würde den oftmals verderblichen Einfluss der Koranschulen schmälern und sei für „die Identitätsbildung“ der jungen muslimisch geprägten Menschen bedeutsam. In Münster, Erlangen‑Nürnberg, Bayreuth und Osnabrück gebe es die Lehrstühle für die angeblich so notwendige Ausbildung islamischer Religionslehrer. Nach islamischem Fundamentalismus, nach der Doktrin der islamischen Gegengesellschaft und der geheiligten Abgrenzung von den als unrein geltenden Nichtmuslimen fragte unser Referent nicht. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">„Ziel der islamischen Organisationen ist es seit einem Vierteljahrhundert, die Tradition und das kulturelle Erbe zu bewahren“ erläuterte unser Islamwissenschaftler. Aber All</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">ā</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">h hat einen anderen Plan, hätte Erbakan vielleicht entgegnet. „Ziel“ könnte ja durchaus sein, eine in Europa nie da gewesene und in der Türkei (noch) nicht umsetzbare nachdemokratische, theokratische Gesellschaftsform aufzubauen, die islamische Gesellschaft nämlich, das Imamat (Ceri</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">ć</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">) sprich Kalifat. Ob ferner mit „Tradition“ der koranische Antijudaismus und der Antisemitismus der 1928 gegründeten Muslimbruderschaft gemeint ist von der sich bislang noch keine Moscheegemeinde distanziert hat? Die IGD beispielsweise ist ein „Islamverband“. Sie gilt als Deutschlandorganisation der Muslimbruderschaft und baute das Islamische Zentrum München auf. „Das kulturelle Erbe bewahren“ – was, wenn zu dieser „Kultur“ Zwangsheirat, Cousinenheirat und Kinderheirat gehören? Oder die „ererbte Kultur“ des Verachtens der Ungläubigen und des Aufrufens zum gottgefälligen Ermorden jedes Islamapostaten? Unser Referent scheint diese Probleme für nicht so bedeutsam zu halten. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">„Moscheegemeinden arbeiten in drei Dimensionen: Kulturell, religiös, sozial. Auch gibt es inzwischen Frauengruppen und Integrationskurse.“ Einmal davon abgesehen, dass Integrationskurse und Sprachkurse durch die deutsche Administration niemals an einer Moschee eingerichtet werden sollten, denn die Einwanderer sollen sich in die offene Gesellschaft integrieren, nicht in die islamische Gegengesellschaft. Es erscheint uns angesichts der Gehorsamsreligion Islam mit ihrer Sunna-Verhaltenskontrolle und ihrer geheiligten, angeblich ewigen Scharia-Pflichtenlehre als völlig verfehlt, zwischen religiös und kulturell beziehungsweise religiös und sozial andererseits zu unterscheiden. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">Das ist ein Trick der Islamisten, auf den wir keinesfalls hereinfallen dürfen. Denn immer wenn es unbequem wird, sagen die Islamfunktionäre, Zwangsheirat (der wal</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">ī</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;"> mudschbir als der optional zwangsverheiratende Ehevormund islamischen Rechts) sei bedauerliche, unislamische Tradition (und keine schar</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">ī&#8217;</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">a oder sunna), Vergewaltigung von Unverschleierten oder so genannter Ehrenmord sei patriarchalische vorislamische Kultur (und kein Islam), oder sie sagen, die schafiitische FGM sei sozial erklärbar und nichtislamisch. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">Dass jedoch alle Imame und Islamverbände zum wal</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">ī</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;"> mudschbir (Heiratsvormund mit Berechtigung zum Zwang), zur geheiligten Segregation und Apartheid (Meidung der Nichtmuslime und ihres Verhaltens) oder zum islamrechtlich einwandfreien Apostatenmord etwas ganz anderes sagen oder einfach schweigen, scheint gerade die kaltschnäuzig kulturrelativistischen Islamverteidiger aus Deutschlands Kirchen, Parteien, Hochschulen und Bildungszentren nicht zu interessieren. Deutschlands nichtmuslimische Intellektuelle werben angestrengt für die theokratischen Feudalstrukturen des Orients, vielleicht um öldollarfinanzierte Pfründe einzustreichen oder EU‑Subventionen oder beides. Mit islamwissenschaftlich verbrämter Islambeschönigung und mit militanter Islamverteidigung lässt sich in Kirche und Partei Karriere machen, die Verteidiger von universellen Menschenrechten namentlich Frauenrechten wirken dabei lästig störend und sind demzufolge einzuschüchtern. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">Der eingekaufte Islamreferent fuhr fort: „DITIB betreibt 800 Moscheen, entsendet die Imame für vier Jahre nach Deutschland und ist durch ein staatlich‑laizistisches Islamverständnis gekennzeichnet.“ Das ist freilich zum einen seit zwei Jahrzehnten überholt, denn längst hat ein türkischer Islamismus alle Institutionen unterwandert und stellt mit dem wenig gehemmten Islamismus der AKP die Staatsregierung. Noch nicht einmal Mustafa Kemal genannt Atatürk war verlässlich antitheokratisch oder gar dezidiert antischariatisch, von ein paar großmäuligen Sprüchen („der Islam ist eine stinkende Leiche die unser Leben vergiftet“) einmal abgesehen. DITIB / Diyanet wird von Türkeikennern als die Verwaltung einer veritablen Staatsreligion angesehen. Dann wäre DITIB / Diyanet nichts als die ministerielle Ebene eines türkischen Kalifats, das nach außen mit der Maske modernster Technologie reichlich erpresserisch um den EU‑Beitritt buhlt. „Bedauerlicherweise haben die DITIB-Moscheegemeinden recht wenig Eigenständigkeit. Wir sollten ihre Steuerung durch die DITIB Zentrale kritisch betrachten.“ Der Islam ist die Lösung? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">„Die Islamische Gemeinschaft Milli Görü</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">ş</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;"> (IGMG) ist die größte nichtstaatliche islamische Organisation in Deutschland. Sie wird vom Verfassungsschutz beobachtet und könnte ein Doppelspiel betreiben, Gesprächsbereitschaft nach außen vorspiegeln und intern antisemitische und antiintegrative Absichten predigen. Eventuell findet derzeit eine Bewegung zu mehr Demokratie und Transparenz hin statt.“ Von der extrem dualistischen Doktrin Erbakans (adil düzen – batil düzen) redet der Islamwissenschaftler nicht, auch nicht davon, dass die Clans Erbakan und Abidin der Muslimbruderschaft verbunden waren und sind. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">„Der Verband der Islamischen Kulturzentren oder VIKZ ist hierarchisch-zentralistisch organisiert und betreibt Internate und Schulen.“ Aus dem Publikum wurde eingeworfen, dass in Deutschland doch etliche illegale Internate und Schülerwohnheime des VIKZ geschlossen werden mussten. Der Vertreter des Bildungszentrums mischte sich ein und betonte, dass einige Internate aber immer noch laufen würden. Darauf meinte der Referent zusammenfassend: „Die schotten sich ab.“ Das streng islamische Gedankengut des im VIKZ verehrten Naqschbendi-Scheichs Tunahan, einst Prediger unter anderem an der Istanbuler Blauen Moschee (so genannte Süleymanc</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">ı</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">lar-Bewegung) fand keine Erwähnung, auch nicht, dass die Marburger Turkologin Dr. Ursula Spuler‑Stegemann den VIKZ für absolut integrationshemmend hält und ihm die Lehre eines strengstens Scharia‑orientierten Islam bescheinigt<a name="_ftnref3" href="#_ftn3"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[3]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">„Den Zentralrat der Muslime (ZMD) kennzeichnet ein konservatives Islamverständnis.“ Dass Gründungsmitglied Nad</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">ī</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">m Ily</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">ā</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">s (Nadeem Elyas) auch dem von Muslimbruder el‑Attar gegründeten Islamischen Zentrum Aachen vorstand scheint nicht so wichtig zu sein. Korporatives Gründungsmitglied des ZMD war die Islamische Gemeinschaft in Deutschland (IGD), die als deutscher Arm der radikalislamischen Muslimbruderschaft gelten kann. Naja, wenn das kein „konservatives Islamverständnis“ ist. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">Dieser Referent empfahl sich verabschiedend selbst und empfahl uns als Literatur Annemarie Schimmel, die Bertelsmann-Stiftung und die Verfassungsschutzberichte. Die 2003 in Bonn verstorbene Arabisch sprechende Publizistin und kämpferische Islamversteherin Schimmel verteidigte vehement die für sie nachvollziehbare innerislamische Wut gegen Schriftsteller Salman Rushdie und kritisierte Frauenrechtlerin Taslim</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">ā Nāsrin, die sich für eine weltweit geltende Gleichberechtigung von Frau und Mann, eben auch im Islam einsetzt. Schimmel erhielt 1995 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, wogegen neben 270 Verlagen und knapp 300 Buchhandlungen die deutschsprachigen Intellektuellen Bassām Tībī, Ralph Giordano, Elfriede Jelinek und Alice Schwarzer protestierten. Da fragt man sich doch, in wie weit der Referent Ayatollah Khomeinis Todesfatwā gegen Salman Rushdie billigt. Die lobend erwähnte Bertelsmann‑Stiftung hat ein finanzielles Interesse an Islambeschönigung, möchte der der Bertelsmann‑Gruppe zugehörige Kösel‑Verlag doch auch weiterhin Deutschlands islamische Schulbücher drucken – ein Millionengeschäft. Weshalb man auf die Veröffentlichung des Romans über Mohammeds minderjährige Lieblingsfrau Aischa (Sherry Jones: The Jewel Of Medina, bei Random House, Verlagsgruppe Bertelsmann) ebenso islamkonform wie kalkulierend verzichtet hatte. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">So weit dieser Islamexperte mit Nahosterfahrung, der am ersten Tag des Wochenendseminars die Funktion hatte, das bildungshungrige Publikum islamfreundlich in Stimmung zu bringen. Was ihm (zum Glück der Demokratie) nicht ganz gelang, aus dem Auditorium waren weiterhin islamskeptische Stimmen zu vernehmen. Dem Bildungszentrum ging es offensichtlich darum; den Türkeibeitritt zur EU als das Gebot der Stunde auszurufen, daneben wurde aggressiv für den flächendeckenden Islamischen Religionsunterricht an staatlichen Schulen geworben, ohne Gründe zu nennen, doch nicht weniger drohend und einschüchternd. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">Der zweite eingekaufte Islamexperte begann mit der im Hadith beschriebenen Szene der ersten Offenbarung an Mohammed, dem legendären Berufungserlebnis: Ein Engel presst dem nachmaligen Propheten ein Tuch auf den Mund, dass dieser zu ersticken glaubt und herrscht ihn an: „Trag vor, lies!“, würgt ihn bis nahe zum Ersticken weiter und befiehlt im wiederum: „Lies!“ Derlei ebenso geheiligte wie vorläufige Unfähigkeit oder sogar Unwilligkeit wurde richtigerweise mit den religiösen Legenden um Moses und Jeremias verglichen, die ebenfalls erst einmal eine Blockade des Widerwillens zu überwinden hatten. Die Gottheit scheint schwarze Pädagogik zu bevorzugen, wird es manchem Zuhörer durch den Kopf gegangen sein. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">Die Grundlagen des Islams wurden in einer guten Stunde ganz manierlich dargestellt, der Islamwissenschaftler konnte insofern wenig falsch machen. Auf Frauenrechte kam der Wissenschaftler indes nicht zu sprechen, das klassisch-islamische Apostasieverbot oder die heutige Menschenrechtssituation in den islamisch geprägten Staaten zwischen Mauretanien und Malaysia ließ er einfach aus. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">Der Mensch könne authentische islamische Belehrung beim bloßen Betrachten der Weltnatur finden, nicht lediglich im Koran. Dass damit die Natur radikal ideologisiert wird und ein unbefangenes Betrachten und Beschreiben ökologischer oder schlicht naturkundlicher Phänomene unmöglich, scheint dem Referenten nicht bewusst zu sein oder schlicht gleichgültig. Wir Pädagogen erleben täglich, dass sich islamisch geprägte Kinder nicht selten weigern, etwas über die Natur zu lernen, vielmehr von einem entschiedenen Weltmisstrauen und Weltekel geprägt sind. Das islamische Bilderverbot, der Referent tat es als fromme Eigenart ab, wird dazu beitragen, die sinnlich erfahrbare Welt als widergöttlich anzusehen beziehungsweise sie als dem politreligiösen Herrschaftskult der angeblich naturhaften, natürlichen Scharia zu unterwerfend. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">Nach unserer Erfahrung aus der Arbeit mit islamisch geprägten Kindern in Schule und Jugendverband trifft die vom Referenten beschriebene islamische Naturbetrachtung schon allein deshalb nicht zu, weil diese Kinder sich der Natur nicht zuwenden dürfen. Der weltverliebte Blick auf die Phänomene des Lebendigen drohe ganz offensichtlich Schirk (Beigesellung) zu sein, Allahs Macht zu schmälern. Auch daher die weltweit zu beobachtende islamische Bildungsverweigerung! Eine Befähigtheit, wissenschaftlich zu denken und gleichwohl Muslim zu sein, wird von Islamfunktionären angestrengt der Zone der bid</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">&#8216;</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">a, der satanischen Neuerung zugeordnet sowie vom jeweiligen eifersüchtigen Familienoberhaupt verhindert. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">„Während die mekkanischen Suren des Koran aus der Position der Schwäche zu erklären sind und einen moralischen Aufruf zu Läuterung und Umkehr darstellen, wurden die in der Position der Stärke entstandenen medinensischen Suren ganz konkret‑sozial zu einer Gemeindeordnung, zu einem Vertragswerk.“ Das ist ungeheuerlich, den Kulturrassismus der dhimma als soziale Gemeindeordnung zu bezeichnen. Der Autorität des dozierenden Islamwissenschaftlers wagte niemand zu widersprechen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">„Ban</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">ū</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;"> </span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">&#8216;</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">n-Nad</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">īr, Banū Quraiza, Banū Qainuqā&#8217;, die jüdischen Stämme in und um Yathrib, später genannt Medina wurden nach und nach vertrieben, viele Männer umgebracht.“ So sprach der Islamwissenschaftler: Viele jüdische Männer. Stimmt. Und die Frauen? Safiyya bint Huyayy etwa, deren Ehemann Kinana in ihrem Beisein und im Auftrage von Allahs gottesfürchtigem Propheten so lange gefoltert wurde, bis er das Geldversteck der Volkskasse bekannt gab. Anschließend ließ Mohammed den Kinana, islamrechtlich einwandfrei, ermorden. Die Jüdin Safiyya musste Mohammed heiraten. Sie wurde als Sklavin seine elfte Ehefrau und zeitlebens von den anderen Frauen gehasst. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">Der Prophet pflegte Gold und Frauen zu erbeuten und die eben auch menschliche Beute an seine Mitstreiter zu verteilen, Referenzmodell sowohl der bis heute üblichen Raubökonomie mit ihrem Hofschranzentum und ihrer Pfründevergabe als auch Bezugsgröße für den Umgang der islamisierten Männer mit dem weiblichen Geschlecht und den Dhimmis. Der klassische Islam will institutionalisierte Frauenentrechtung sowie kulturrassistische Dressur seiner Kinder zum angeblich naturgemäßen (fitra) Ekel gegenüber allen Nichtmuslimen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">„Der Koran wurde jüdischerseits bewusst verfälscht und christlich in seiner verfälschten textlichen Gestalt weiter tradiert, der Koran ist das Original.“ Der Referent verzichtete auf die indirekte Rede (eben nicht: ‚Der Koran <em>sei </em>das Original’), doch im Publikum regte sich keinerlei Widerspruch. „Der Koran richtet sich, anders als die jüdische Religion mit ihrer beschränkten Geltung auf das auserwählte Volk, an alle Menschen. Nach islamischer Lesart sind Abraham, Moses und Jesus Muslime.“ Derlei Hochnäsigkeit und Geschichtsklitterei ist zwar islamische Doktrin, doch müssen sich jüdische sowie christliche Menschen diesen mutmaßlichen geistigen Diebstahl nicht unbedingt gefallen lassen. Doch blieb jeglicher Unmut im Saal aus. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">„Die beiden Völker der ahl al‑kit</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">ā</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">b sind Juden und Christen, Juden gelten islamtheologisch als halsstarrig und leugnerisch, Christen als die Überlieferer der nunmehr fehlerhaften, verfälschten religiösen Tradition. Staatsbürger können Juden und Christen im islamrechtlichen Sinne niemals sein, ein Schutzvertrag sichert ihren Status der dhimma ab.“ Was diese geheiligte dhimma für Kopten in Kairo oder Christen in Pakistan heute und täglich bedeutet, übergeht der Islamwissenschaftler ebenso wie die zwar über Generationen sich vollziehende, doch nicht weniger folgerichtige Auslöschung der nichtmuslimischen Großfamilien oder Dörfer in den Kernlanden der arabisch-islamischen Mono‑Kultur. Dhimmis wurden islamrechtlich einwandfrei gedemütigt, hoch besteuert und ausgeplündert (dschizya), andernfalls hätte sich die notorisch arbeitsverweigernde islamische Raubökonomie nicht finanzieren können. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">Zum einen war die islamische Gesellschaft auf die zahlenden Dhimmis angewiesen. Zum anderen wurde das Nichtmuslim‑Sein für jede Siedlung zum Standortnachteil, für jede Großfamilie zum Insolvenzrisiko. Was also nach einigen Generationen geschah: Die Islamisierung des Territoriums. Dann sagte der Referent einen vernünftigen Satz: „Der interreligiöse Dialog ist schwierig. Die Kirchen verdrängen das Trennende.“ Wohl wahr, die Kleriker hoffen auf Krümel der Macht, die vom Tisch des Sultans (Muslimbruderschaft, Europäischer Fatwa‑Rat, Öl‑Scheichs) herunter fallen werden. Es gibt kein Machtvakuum, gerade die klerikalen Islamversteher der anarchistisch sowie multikulturalistisch orientierten Kirchentagsmilieus zeigen uns das: Die beiden deutschen Großkirchen beginnen, sich in das aus der klebrig‑zähen Schmelze der Nachdemokratie auskristallisierende Kalifat einzuordnen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">Ein Zuhörer betonte, dass wir, um eine säkular-staatsbürgerliche Haltung universeller Menschenrechte (für alle) nachhaltig zu sichern, nie von nichtmuslimischen Kindern im Gegensatz zu muslimischen Kindern reden dürften, niemals zulassen sollten, dass in Schule, Arbeitswelt oder Rechtssprechung Muslime von Nichtmuslimen unterschieden werden, weder sprachlich noch emotionsbefrachtet‑halbbewusst. Mehrere Zuschauer nickten, der Referent und sein Aufpasser auch. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">Eine Zuhörerin berichtete den uns Bürgerrechtler alarmierenden Vorgang der letzten Wochen, in denen die bekanntermaßen antiamerikanisch und antiisraelisch motivierte so genannte Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch unter dem Arbeitstitel „Diskriminierung im Namen der Neutralität“ gegen die Lehrerinnenkopftuchverbote der deutschen Bundesländer kämpft und sich, europäisch wie weltweit orientiert, für das ungehinderte Kopftuchtragen ausspricht, was sie als „Recht auf Religionsfreiheit“ darstellt. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">Human Rights Watch hat den Anspruch, Religionsfreiheit gerade auch in säkularen Staatswesen uneingeschränkt zuzulassen. Von einem Eintreten für Christen, Islamkritiker oder Ex‑Muslime beispielsweise in Ägypten, im Iran oder in der Türkei habe man allerdings seitens dieser Menschenrechtsfachleute noch nichts vernehmen dürfen. Hier allerdings verzog der Hausherr verärgert sein Gesicht und gab wohl eher die Zuhörerin selbst denn die von ihr kritisierte Organisation mit dem Ausruf: „Das kann ich mir nicht vorstellen, das ist mir viel zu obskur!“ der Lächerlichkeit preis. Niemand wagte es, dem Leiter des Bildungszentrums zu widersprechen. Die kalifatsfreundliche Zensur des Dhimmis griff. Hisba in der d</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">ā</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">r al‑harb. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">Vielleicht bezeichnend verhuscht murmelte der Referent ein paar löbliche Worte über die Ankara‑Schule, die der DITIB‑Frankfurt zuzurechnen sei und erwähnte den Namen Ömer Özsoy. Professor Özsoy aber hat sich möglicherweise noch niemals vernehmlich gegen Imam‑Ehe und Scharia ausgesprochen, doch behauptet unverdrossen, dass der Koran ganz aus seiner Zeit heraus zu verstehen sei und dass Frauenverachtung, Gewalt und Undemokratie, die die islamisch geprägten Teile der Welt leider kennzeichnen, nichts mit dem Islam zu tun hätten. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">Eine Zuhörerin, die sich bislang noch nicht zu Wort gemeldet hatte, stellte die Frage, ob der Islam um 700 oder 900 christlicher Zeitrechnung nicht auch Humanisierung und gesellschaftlichen Fortschritt bedeutet hätte, gerade in Bezug auf die Stellung der Frau. Hier aber mahnte der Referent sinnvollerweise zur Zurückhaltung: „Wir wissen es nicht“ und gab Fatima Mernissi wieder, die der Meinung sei, Frauen hätten in vorislamischer Zeit durchaus mehr Rechte gehabt als nach der Islamisierung. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">Ob seit etwa 1979 eine nennenswerte Islamexpansion in Afrika auszumachen sei, wollte ein Herr aus dem Auditorium wissen. Der Islamwissenschaftler riskierte, zu verneinen und sprach von einer „Islamisierung bestehender Konflikte über schwächer werdenden Bindungen an Stamm und Volk“. Die unlängst erfolgte Ausrufung der Scharia in den Nordprovinzen Nigerias, immerhin bevölkerungsreichstes Land Afrikas, beliebte der Islamwissenschaftler zu übergehen. Das kann doch nicht wahr sein: Was denn bitte ist eine „Islamisierung der Konflikte“ anderes als eine islamische Radikalisierung? Es mag ja sein, dass wir im Afrika der letzten drei Jahrzehnte flächenmäßig umfangreiche islamische territoriale Eroberungen nicht gesehen haben, was erstens nicht heißt, dass es so bleiben muss. Zum zweiten gilt es, die Prozesse der schleichenden Islamisierung zu betrachten, wie sie aus dem Heiratsrecht der Scharia resultieren: Die Zahl der Nichtmuslime wird sinken, nicht zuletzt durch die zwangsweise muslimisch zu erziehenden, zahlreichen Kinder eines jeden gemischtreligiösen Pärchens. Arbeitsmigration und neue Medien spielen auch innerafrikanische eine zunehmende Rolle. Das Internet als Allahs Heiratsbörse wird, nicht anders als in Europa und beiden Amerika, zum Motor der Islamexpansion. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">„Für die seit Jahren unter den Warlords leidenden Menschen in Somalia erscheint die von den beiden talibanähnlichen Islamistenarmeen ausgerufene Scharia subjektiv als ordnende Kraft, die das Chaos beseitigt.“ Die „ordnende Kraft“ der Steinigung einer dreizehnjährigen so genannten Ehebrecherin erwähnte der Referent nicht. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">Den missionarischen Prediger Pierre Vogel erklärte unser Islamwissenschaftler unbegründet zum verachtenswerten, radikalen Islamisten: „Ein Fall für Verfassungsschutz und Polizei, der Mann behauptet, jeder Abweichler sowie jeder Jude oder Christ würde in der Hölle schmoren“, er rückte Vogel jedoch gleichzeitig in die Ecke der unseriösen Sonderlinge. Dass die islamische Orthodoxie Vogels Behauptung durchaus stützt, verschwieg der Referent. Indirekt unterstellte der Islamexperte, Prediger Vogel würde nicht den wahren Islam vertreten und gibt damit der monopolgleichen Deutungsmacht und dem Einfluss der großen deutschen Islamverbände Auftrieb. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">Im Sinne der erfolgreichen Islamisierung scheinen die sonderbaren Prediger und die orthodoxen Großverbände Hand in Hand zu arbeiten und sich die Beute zuzutreiben. Entsprechendes gilt beispielsweise für DITIB und Fethullah-Gülen-Bewegung, für Sunniten und Ahmadiyya beziehungweise Sufi‑Islam und Muslimbruderschaft: Man ist verfeindet, aber das gemeinsame Ziel der Ausweitung der d</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">ār al‑islām über die Sphäre des Nichtislamischen (freiheitlicher Demokratie) verbindet die frommen Streithähne. Islamwissenschaftler werden hierbei als Helfer (die Dialogreferenten als veritable ansar al‑islām) zur Beschwichtigung der europäischen Öffentlichkeit eingesetzt, und zwar von Kirchen wie Kommunen. Der schrille Pierre Vogel ist daher als Sündenbock im Sinne eines Ablenkungsmanövers hoch willkommen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">„Scharī&#8217;a“ begann der Referent, „bedeutet wörtlich Weg zur Tränke oder deutlich gebahnter Weg. Die Scharia wird mit Körperstrafen asoziiert, die jedoch nur in wenigen Staaten wie Saudi-Arabien, Somalia, Indonesien und im Iran angewendet werden. Die orthodoxen Konzepte des dīn wa daula oder al‑islām huwa al‑hall sind aus der Scharia abgeleitet, ohne dass die Scharia kodifiziert werden kann. Nach der Scharia darf eine Muslima keinen nichtmuslimischen Mann heiraten. Marokko hat hierbei jedoch kürzlich eine bemerkenswerte Ausnahme für im Ausland geschlossene Ehen festgelegt, diese Ehen werden nun in Marokko anerkannt, was als Beispiel für die Reformierbarkeit von Islam und Scharia zu sehen ist.“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">Reingefallen, mit diesem Schachzug will Marokko die Anerkennung von Imam‑Ehen in der Europäischen Union forcieren, zu denen Polygamie, Kinderheirat und islamische Zwangsheirat gehören. Als Ehevormund darf der Vater oder Großvater seine Tochter oder Enkelin auch gegen ihren Willen verheiraten, denn nach Allahs göttlichem Willen ist er walī mudschbir, Ehevormund mit der Berechtigung, Zwang und Gewalt anzuwenden. Die Braut kann nach Islam und Scharia volljährig, das heißt neun Jahre alt sein, seit Jahrhunderten beruft man sich dabei auf Mohammed und Aischa. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">Jede muslimische Ehefrau muss damit rechnen, dass sie Gesellschaft in Gestalt einer angeheirateten Konkurrentin bekommt, mit der sie fortan unter einem Dach leben muss. Auch die Kinder erleben ihren Vater dann als polygam, bei Verstoßung (at‑talaq) der biologischen Mutter haben sie eben eine neue weibliche Bezugsperson. Das Herumschieben von Kindern ist ein islamisches Phänomen (Milchamme), eine vertrauensreiche, tragfähige Mutter‑Kind‑Beziehung wird von der Scharia wenn auch nicht immer so doch sehr systematisch verhindert. Das aber verriet uns der Herr Islamwissenschaftler natürlich nicht, auch nicht, dass es der Scharia darum geht, das Aufenthaltsbestimmungsrecht über das Kind, auch das ungeborene, dem Vater zu sichern, der die biologische Mutter verstoßen wird oder auch nicht. Die Ehefrau lebt in der von Allāh vorgesehenen Gewissheit, jederzeit verstoßen werden zu können, wofür sie als Verletzerin der Familienehre möglicherweise von ihrer Herkunftsfamilie ermordet wird. Islam ist Tochtertausch, Scharia Frauenkauf. Unser Referent schloss mit einem „Der Muslim ist verpflichtet, die Scharia einzuhalten.“ Eben, ließe sich hinzufügen, das ist das Problem. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">„Auch die rituelle Reinheit gehört zur Scharia.“ Davon, dass mit der geheiligten Reinheit (at‑tah</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">ā</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">ra) ein geheiligter Ekel gegenüber den besudelten, höllisch dreckigen Unreinen zu empfinden ist, sprach der Islamwissenschaftler nicht. Auch vor jeder Frau darf sich der männliche Muslim islamisch ekeln, zumal vor der menstruierenden Frau. Selbst die Scheidungsgesetze (at‑talaq) machen das Intime der Frau zur öffentlichen Angelegenheit, der Allahgott definiert das weibliche Genital auch hier als Staatsangelegenheit. Die nach Sunna und Scharia vorgeschriebene männliche Beschneidung stellt nach Maßgabe kultureller Moderne eine Körperverletzung sowie sexualisierte Gewalt an Kindern sprich Kindesmissbrauch dar, sofern sie nicht medizinisch (absolut) indiziert ist. Doch dem deutschen Bildungszentrum ist die körperliche Unversehrtheit des Jungen offenbar weniger wichtig als die grenzenlose Religionsfreiheit seiner Eltern. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">Nichtmuslime gelten im Islam als so ekelerregend dreckig wie Urin, Sperma, Kot oder Menstruationsblut, der Gläubige hat derlei Verunreinigung mit geheiligten Waschungen zu beseitigen und im direkten Kontakt zu vermeiden. Bereits das fundamentalistisch erzogene Kindergartenkind kann die nichtmuslimischen Kinder als ekelerregend betrachten und als Schweinefleischfresser hassen lernen, der Integration ist eine intensive Erziehung zur tah</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">ā</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">ra wohl nicht so sehr förderlich. Der erwachsene männliche Muslim wird von seinem Hassprediger oder auch einfach nur vom örtlichen Imam hier in Deutschland dazu angehalten, Frauen nicht länger die Hand zu geben. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">Besonders unrein aber ist der Frauenleib. Ab der Menarche ist darum das Haar der ständig von widerlichem Unglauben umlauerten und von satanischer Verunreinigung umflatterten Frau vollständig zu bedecken. Diese Pflicht des Bedeckens gilt eigentlich für ihren gesamten Leib bis auf Gesicht und Hände, jedenfalls nach strenger, orthodoxer Auffassung der Scharia, die Großmufti Mustafa Ceri</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">ć</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;"> und damit wohl auch der Europäische Fatw</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">ā</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">‑Rat in Dublin (ECFR) für „ewig und unveräußerlich“ halten. Ceri</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">ć</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;"> (The challenge of a single Muslim authority in Europe) will zwar nach wie vor ein Leben aller Muslime Europas unter der ganzen Scharia, was die Staatsbürger Wolfgang Schäuble und Christian Ude nicht davon abhielt, dem ranghöchsten Islamisator Europas im November 2008 für die zweifelhaften Verdienste im christlich‑islamischen Dialog den Eugen-Biser-Preis zu verleihen. Schäuble und Ude sind Optimisten, Islamoptimisten. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">Alle vier sunnitischen Rechtsschulen (deutsches Wikipedia) definieren den Frauenleib, Hände und Gesicht ausgenommen, als </span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">&#8216;</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">aura (awrah), als Schambereich jener islamischen Sexualdressur, in dessen Logik Frauenhaar zum Schamhaar wird. Insoweit beschrieb Schariafreund Feridun Zaimo</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">ğ</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">lu („Schamtuch, Schamtuchträgerinnen“) die graduell inhumane Sache, vielleicht versehentlich, völlig treffsicher. Das englische Wikipedia nennt denn auch unumwunden den Hidschab als (nach Auffassung der vier sunnitischen Rechtsschulen) verpflichtend und kann sich auf einen schwachen (32:4092) und einen starken (32:4090) Hadith von Ab</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">ū Dawud berufen</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">Die intolerante Ideologie der Scharia konstruiert die muslimisierte Frau, die gottesfürchtige Frau. Aus tugendhafter Einsicht bei prekärem Verstand hat sie freiwillig ihrem männlichen familiären Aufpasser, dem von der Scharia vorgesehenen mahram (Plural mahar</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">ī</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">m; beispielsweise der kleine Bruder) zu gehorchen und sich von ihrem wal</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">ī</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;"> (zunächst ist das ihr Vater) verheiraten zu lassen. Das Kopftuch hat sie aus natürlichem (fitra) Schamgefühl zu bejahen sprich zu tragen. Viele uneinsichtige Muslima verhalten sich anders und finden nicht zum sittsamen hidsch</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">ā</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">b, doch predigt wohl weltweit kein Imam für einen möglichen Kopftuchverzicht und liegt der unter Sunniten grundsätzlich hoch angesehene Y</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">ūsuf al‑Qaradāwi auch bezüglich der Hidschabpflicht einstweilen voll im Trend</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">Dann erläuterte der Referent die fünf Bewertungen einer Handlung, wadschib (fard) verpflichtend, mandub empfohlen, mubah möglich (indifferent, neutral), makr</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">ū</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">h verpönt und har</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">ā</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">m verboten. Die ersten beiden sind, auch Nichtmuslime kennen das von den islamischen Speisegeboten, hal</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">ā</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">l, zulässig. Was für eine schwarze Pädagogik beim Erwecken der Angst vor höllischer Strafe, was für einen ordnungspolitischen Sittenterror (hisba-Marschbefehl der mutawwi</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">&#8216;</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">‑Religionspolizei oder vertretungsweise hisba von jedem Muslim) man damit aufspannen kann, liegt eigentlich auf der Hand, wurde aber nicht erwähnt. Mandub hier, makr</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">ū</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">h dort, empfohlen oder verpönt, das klingt so harmlos nach Verbraucherberatung und Lebenshilfe. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">Hisba statt Ruf nach universellen Menschenrechten, Scharia statt Bürgerrecht wird Europa etwas anderes bringen: Aus dem öffentlichen Raum verschwundene, weggesperrte Frauen oder aber Frauen, die unter den Erfindungen islamischer Wissenschaft von an‑niq</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">ā</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">b und burqa, schwarzen Gespenstern gleich über Gehwege huschen. Dazu bei fortschreitender Islamisierung vielleicht jene Bilder zerstörter Leiber, die in Mauretanien, im Sudan, in Somalia oder im Irak nicht anders aussehen als in Afghanistan<a name="_ftnref4" href="#_ftn4"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[4]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>, <a name="_ftnref5" href="#_ftn5"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[5]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">Dass jeder Muslim durch die zweidimensionale, nämlich gottbezogen-menschenbezogene Verpflichtung auf die Scharia zum gewaltsamen Durchsetzen der einzigen sittlich korrekten Ordnung auch innerhalb von Europas sich islamisierenden Straßenzügen verpflichtet ist (hisba<a name="_ftnref6" href="#_ftn6"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[6]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>) wurde vom Islamwissenschaftler politisch korrekt übergangen, schließlich wollte der ganz seitlich auf dem Podium lauernde Hausherr das Auditorium motivieren – <em>für </em>den Beitritt Kleinasiens zur Europäischen Union. Die Türkei kennzeichnen Staatsreligion Islam, explosive Kurdistanfrage und geleugneter Armeniervölkermord. Man sollte dem Land Entwicklung zu Säkularität, universellen Menschenrechten und freiheitlicher Demokratie wünschen, doch braucht diese Entwicklung, ist sie denn türkeiseits erwünscht, nun wirklich nicht innerhalb der Europäischen Union geschehen. Die Mehrheit der Europäer will den Türkeibeitritt nicht, was bei nahezu allen so genannten Islamseminaren natürlich ausgeklammert wurde. Solches aber ist nicht länger Wissenschaft, vielmehr Propagandaveranstaltung. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">Der Rechtsgrundsatz „Gebieten was recht ist und verbieten, was verwerflich ist“ steht im Mohammeds Tagebuch gleich vier mal, Suren 7:157, 9:71, 9:112, 22:41. Zur hisba gehört es doch womöglich, den hidsch</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">ā</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">b in Familie und Freundeskreis gewaltsam durchzusetzen, nötigenfalls mit Prügel. Die Bedeckung (hidsch</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">āb, dschilbāb; Kopftuch) muss </span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">dann allerdings freiwillig getragen werden, es gibt ja letztlich, ganz spirituell gesehen, keinen Zwang im Glauben. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">Bedecke dich, Weib. Du solltest zusehen, dass du nicht in der Hölle landest, wenn das Kopftuch da kein günstiges Angebot ist. Du willst doch nicht behaupten, dass sich, die Verhüllung betreffend, tausend Jahre Scharia‑Islam geirrt haben? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">Zweifel an der islamtheologischen Frage, ob das Kopftuch aufgeprügelt werden dürfe, beseitigt der ehemalige ägyptische Mufti Ali Jad al-Haqq: „Der Ehemann hat die Pflicht, seine Frau zur Verschleierung zu zwingen. Er muss dies tun, ansonsten gilt er genau wie sie als Sünder (22.12.1979, deutsch bei ifi 28.08.2008<a name="_ftnref7" href="#_ftn7"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[7]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>).“ Dieser bei Bedarf prügelreichen Kopftucherkenntnis hätte selbst All</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">ā</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">h sicherlich nichts hinzuzufügen, denn Jad al-Haqq (geschrieben auch al‑Haq, Scheich Jad al‑Haqq, Sheykh Jadul Haqq) war als 42. Großscheich der Azhar Vorgänger des jetzigen Amtsinhabers Muhammad Sayyid Tant</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">āwī (geb. 1928), den man, noch vor al‑Qaradāwi als die derzeit höchste Autorität des sunnitischen Islam bezeichnen darf</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">Mit der femininen körperlichen Unversehrtheit haben die drei Herren Jad al‑Haqq, Mohammed und All</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">ā</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">h auch jenseits des koranischen Prügelverses nicht so viel im Sinn. Der vieljährige Rechtsgelehrte an Ägyptens Scharia‑Gerichtshöfen Jad al‑Haqq (1917-1996) hielt die islamische Genitalverstümmelung für eine Würdigung, Auszeichnung und Ehrung der Frau oder aber hielt die Genitalverstümmelung an Frauen (FGM) sogar für ebenso verpflichtend wie die Beschneidung für Männer<a name="_ftnref8" href="#_ftn8"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[8]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>, <a name="_ftnref9" href="#_ftn9"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[9]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>. Scheich Jad al‑Haqq verfasste 1994 ein islamisches Rechtsgutachten, eine fatw</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">ā</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">: „Wenn die Leute in irgendeinem Dorf von der [obligatorischen] Frauenbeschneidung abzulassen beginnen, muss der lokale Imam so sehr dagegen kämpfen, als beschlössen sie, der [schariatischen] Gebetspflicht nicht länger nachzukommen<a name="_ftnref10" href="#_ftn10"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[10]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>“. Unlängst sprach sich Scheich Dr. Wahdan im Gespräch mit FGM‑Gegnerin Dr. Zarrar für eine islamrechtliche FGM aus, explizit für die Kürzung der Klitoris, nicht bei jedem Mädchen versteht sich, aber bei jedem Mädchen, das die islamische FGM zu einem sittlich korrekten Leben braucht<a name="_ftnref11" href="#_ftn11"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[11]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>, <a name="_ftnref12" href="#_ftn12"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[12]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>. Die Schafiiten Indonesiens und Malaysias pflegen Formen von FGM, die in Indonesien heute islamverbandlich durch die angesehene religiöse Assalaam-Foundation organisiert und öffentlich durchgeführt wird<a name="_ftnref13" href="#_ftn13"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[13]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>, <a name="_ftnref14" href="#_ftn14"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[14]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">Erst 2005 wurde bekannt, dass auch die schafiitischen Kurden im Nordirak, Region Sulaimaniya, dieses grausame Ritual durchführen, gegen das inzwischen die unabhängige Entwicklungshilfe- und Frauenrechtsorganisation Wadi e. V. couragiert und erfolgreich vorgeht<a name="_ftnref15" href="#_ftn15"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[15]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>, <a name="_ftnref16" href="#_ftn16"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[16]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">FGM war einmal vorislamisch gewesen, sicherlich. Doch vor mehr als dreizehn Jahrhunderten ging die vorislamische Zeit vorbei. Und seitdem ist FGM islamisch, seit tausend Jahren ist das Zusammenspiel von islamischer Geistlichkeit und FGM ein gemeinsames, blutiges, frauenzerstörendes Thema. Islam zerstört eben nicht nur die Psyche der Menschen mit dem doppelten x‑Chromosom. Der Islam will die rechtliche Geringerstellung der Frau und ihre moralische Herabwürdigung, doch auch ihr Körper bleibt unter den unsichtbaren riesigen Gefängnissen von Scharia und Fiqh nicht unversehrt. Ins Haus gesperrt werden, Kopftuchzwang, Formen malinesischer, somalischer, ägyptischer, jemenitischer irakischer oder indonesischer FGM, Zwangsehe, kultisch vergewaltigende Hochzeitsnacht, schariatische Strafen wie Stockschläge, Auspeitschen und Steinigung, das erlebt so manche muslimische Frau. Auch angesichts der unzähligen Gewaltaufrufe gegen Ungläubige und Islamapostaten in Koran und Hadithen darf es uns Nichtmuslimen, säkularen Muslimen und Ex‑Muslimen schwer fallen, dem Wort von Dr. Farid Shahran Glauben zu schenken: „Gewalt hat nichts mit dem Islam zu tun<a name="_ftnref17" href="#_ftn17"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[17]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>“. Naja, veröffentlicht bei den Islambeschönigern der regierungsnahen Seite qantara. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">Unser Islamfachmann kam auf das Fatwawesen islamischer Rechtssprechung (fiqh) sprechen. „Ist der Fatwaschreiber tot, gilt die fatw</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">ā</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;"> nicht mehr. Das ist ein innerislamisch völlig unstrittiger Grundsatz. Salman Rushdie hatte insofern nach dem Tod des Machers seiner Todesfatwa, Ayatollah Chomeini, nichts mehr zu befürchten.“ Auf die Rolle des offiziellen Erteilers (Mufti) eines Rechtsgutachtens ging der Islamkundler gar nicht erst ein, doch ohne muft</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">ī<a name="_ftnref18" href="#_ftn18"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[18]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a></span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;"> gibt es keine fatw</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">ā</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">. Für die kulturelle Moderne beziehungsweise für eine vielleicht ja erwünschte nachhaltige freiheitliche Demokratie in Europa und Nordamerika tut sich hier ein gewaltiges Problem auf. Durch Verhaltenskontrolle (Sunna), doktrinäre Gehorsamspflicht (Scharia) und gräusliche Angst vor der Höllenstrafe (Koran) ist jeder Muslim erpressbar oder vielmehr ist er dazu erpresst, Fatwen (fat</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">ā</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">wa, Einzahl fatw</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">ā</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">) sklavisch zu verlangen jedenfalls zu befolgen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">In Dublin ist der Europäische Fatwa‑Rat (ECFR) ansässig, der, einer Machtergreifung gleich, jederzeit die Vollmacht über das Erteilen von verpflichtenden Fatwas beanspruchen könnte, ob ihm dann ein deutscher Islamverband widersprechen würde, ist mehr als fraglich. ECFR bedeutet European Council for Fatwa and Research, dreißig (30!) Scheichs aus aller Welt, von Saudi‑Arabien bis Sudan sind in ihm organisiert, Vorsitz hat Professor al‑Qarad</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">ā</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">wi, nach Tant</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">āwī womöglich die zweithöchste Autorität des sunnitischen Islam</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">. Sudan wird durch Scheich Issam al-Bashir vertreten, der sudanesische Scheich und Professor ist Generalsekretär des Zentralinstituts für wassatiyya in Kuweit. Wassatiyya (wörtlich Zentralität, Mittigkeit) stammt von arabisch wasat, Mitte, und propagiert den reinen Islam als angeblich maßvolle, gemäßigte Lehre der seelisch wie sozial gesunden Stabilität. Beliebig strenger Islam sei eine Haltung der Ausgewogenheit, je strenger desto „mittiger“, ausgewogener. Aus dieser „gemäßigten“ Perspektive sind Aufklärungshumanisten Exzentriker sowie Extremisten, islamkritische Demokraten deviant, antisozial und kriminell. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">Stattdessen kam der Referent auf die Kamel‑Fatwa von Amir Zaidan zu sprechen, über die er entrüstet den Kopf schüttelte und sich über solch einen Unsinn lustig machte. Dass Amir Zaidan nach Aussagen der Islamwissenschaftlerin Claudia Dantschke für seine Mitglieder der IRH (Islamisch Religionsgemeinschaft Hessen) eine außerdemokratische, grundrechtswidrige „parallele Rechtsordnung“ (Dantschke<a name="_ftnref19" href="#_ftn19"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[19]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>) zu schaffen trachtete und nun für die radikalislamische und im österreichischen Schulwesen höchst einflussreiche IGGiÖ (um den Islamisten Anas Schakfeh) tätig ist, erwähnte der Referent nicht. Nach der Kamelfatwa dürfe ein Mädchen nur dann auf Klassenfahrt gehen, wenn sie von der elterlichen Wohnung nicht weiter entfernt ist, als ein Kamel in 24 Stunden gehen könnte. Das klingt kurios bis hanebüchen, doch bedeutet es einen Angriff einer radikalislamischen geistlichen Organisation auf das staatliche Schulwesen und dessen Erziehungs- und Bildungsauftrag, zumal die nächsten Fatwen nicht auf sich warten lassen werden und die Freiheit der Mädchen aus einem sich muslimisierenden Elternhaus zu sinken beginnt. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">Wie eine Gefängnismauer Ziegelstein um Ziegelstein aufgebaut wird, so mauern sich die Gegenkulturen der Scharia Fatwa für Fatwa von der säkularen Gesellschaft weg. Sie mauern sich ein. Was auch die Nichtmuslime unter uns beunruhigen darf, denn sobald die islamisch radikalisierten Muslime die Mehrheit haben, werden die Nichtmuslime zu den Eingemauerten. So schafft auch das, säkularen Europäern womöglich ja lebensberaterisch anmutende Fatwawesen, die theokratische Apartheid eines kulturellen Rassismus. Europa müsste die Fatwaproduktion, dem illegalen Waffenbesitz oder dem Rauschgift gleich, verbieten. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">„Die hanbalitische Rechtsschule kann als sehr konservativ gelten“, fuhr unser Mietmaul pardon Islamreferent mit seiner Ausführung fort. Konservativ? In der Tat, Malikiten und eben auch Hanbaliten fordern die Tötung jedes Ketzers (zind</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">ī</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">q), da sie ihn mit dem im Koran genannten Heuchler (mun</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">ā</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">fiq) identifizieren, ohne, dass dem Ketzer die Möglichkeit der Reue zusteht. Zum Ausgleich stirbt er wiewohl gewaltsam so doch als ein gläubiger Muslim und darf er auf einem islamischen Friedhof bestattet werden<a name="_ftnref20" href="#_ftn20"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[20]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>. Laut amnesty international (2008) werden in Saudi‑Arabien wöchentlich mehr als zwei Menschen hingerichtet, Frauen, Mittellose und Ausländer werden dabei überdurchschnittlich oft islamrechtlich getötet, üblicherweise mit dem in der Landesflagge abgebildeten Säbel<a name="_ftnref21" href="#_ftn21"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[21]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>. Grundlage der saudi‑arabischen Rechtssprechung ist die Scharia. Unser Islamreferent nennt solches konservativ. Dass die hanbalitisch-wahhabitischen Saudis durch ihre Funktion als so genannte Hüter der heiligen Stätten, namentlich des Pilgerzentrums Mekka mit seiner von jedem Muslim einmal im Leben andächtig zu umkreisenden Kaaba eine erhebliche Vorbildfunktion für die gesamte islamische Welt haben und dass ihr Verweigern universeller Menschenrechte den weltweiten Islam erfolgreich an der demokratischen Entwicklung hindert, verschwieg der Islamwissenschaftler. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">„Die Reformbewegung der Salafiten strebt nach einem am Koran orientierten Leben, wie es die frommen Altvorderen führten. Allenfalls ein Teil der Sunna ist ihnen wichtig.“ Eine dezidiert rückwärtsgewandte Bewegung sollten wir doch wohl nicht reformistisch nennen, sondern reaktionär. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">„Der Wahhabismus der Saudis droht über Stipendien, Moscheebauten und Geldmittel den bislang liberalen, moderaten bosnischen Islam zu radikalisieren.“ Bravo, die Radikalisierung der Muslime auf dem Balkan durch arabische Geldgeber und Moralbringer, beispielsweise die „erzwungene Muslimisierung“ (das Wort stammt vom Zentralrat der Ex‑Muslime, 30.04.2007<a name="_ftnref22" href="#_ftn22"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[22]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>) der autochthonen Bosnier und Pomaken, ist ein wichtiges Thema. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">Wobei allerdings nicht nur die Wahhabiten, sondern auch die Vereinigten Arabischen Emirate und eventuell die Sekte der Murabitun eine Rolle spielen und die Islamisierung Südosteuropas dann durchaus „made in Germany“ wäre. Dann nämlich, wenn die Radikalisierung von der angeblich unabhängigen Moschee in Penzberg bei München ausginge, deren Bau vom Sultan von Schardschah finanziert worden war, welcher auch den Moscheebau der ein Kalifat erstrebenden, antisemitischen Politsekte der Murabitun in Granada bezahlt hatte<a name="_ftnref23" href="#_ftn23"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[23]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>. Zu den eher grundrechtsfreien Murabitun gehören Althippie Ian Dallas genannt Scheich as‑Sufi und, in Deutschland, der Herausgeber der Islamischen Zeitung Rechtsanwalt Andreas Abu Bakr Rieger. Imam von Penzberg ist der bosniakische Mazedonier Ibrahim Idriz, von dem bislang leider noch kein Wort der Kritik an Scharia‑Islam und Fiqh‑Islam zu vernehmen war<a name="_ftnref24" href="#_ftn24"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[24]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>. Imam Idriz gilt der deutschen Öffentlichkeit, eigentlich ist das wenig erklärlich, als gemäßigt und modern<a name="_ftnref25" href="#_ftn25"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[25]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">Nun kam man auf die islamische Familie zu sprechen. Eine Dame aus dem Auditorium sprach davon, dass die islamische Großfamilie einem Kerker gliche, aus dem eine von Zwangsheirat oder vom so genannten Ehrenmord bedrohte junge Frau den Weg hinaus zu Polizeistation, Jugendamt oder Frauenhaus kaum finden könne. Zwangsheiraten wären absolut unislamisch, polterte der Islamwissenschaftler vom Podium. Ein Herr aus dem Publikum widersprach und sagte, 60 % der türkisch-muslimischen Ehen in Deutschland seien arrangiert und zwar überwiegend gewaltsam, auch könne man nicht oder jedenfalls kaum zwischen arrangierter Ehe und Zwangsehe unterscheiden. Da sprang der Leiter des Bildungszentrums auf: „Sie haben keine belastbaren Zahlen! Die Daten von Frau und Frau Ate</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">ş sind nicht seriös, ich weiß, wie sie zustande gekommen sind! Auch die Untersuchung, die Peter Brettfeld und Katrin Wetzels veröffentlichten, ist mit Vorsicht zu genießen“, würgte der Hausherr jede weitere Diskussion ab und verwies die Argumente des auf muslimische deutsche Zwangsheiraten Hinweisenden ins Reich der Fabel. Niemand wagte mehr, einen Einwand geltend zu machen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">So wurde die Scharia mit dem Grundgesetz für kompatibel erklärt. Zur vormodernen, extrem patriarchalischen Institution des walī mudschbir mochte der Islamwissenschaftler nicht sprechen, doch dürfte die nikah, die islamische Ehe<a name="_ftnref26" href="#_ftn26"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[26]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a> in seinem Studium nicht übergangen worden sein, nach der ein Vater selbstverständlich seine Tochter dem anderen patriarchalischen, muslimischen Clan übergibt, sprich sie verheiratet. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">Ganz zaghaft meldete sich ein Mann aus dem Publikum: „Es besteht bezüglich des Wunsches der europäischen Muslime nach einem Leben unter der Scharia doch nicht etwa die Gefahr eines doppelten Standards?“ Der Referent blickte entschieden zum Horizont und sagte zackig. „Nein!“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">Bevor wir die Äußerungen des dritten der Mietmäuler, pardon, Islamreferenten dokumentieren, einige Anmerkungen zu einer altehrwürdigen islamischen Institution, nicht der Kairoer Azhar, nein, der muslimischen Schwiegermutter. Das Prinzip Schwiegermutter ergibt sich unmittelbar aus Koran und Hadithen und wird solange fortbestehen, wie der schwerziehbare Allāh noch nicht resozialisiert sprich demokratiefähig ist, also noch ein paar Jahrzehnte. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">Beginnen müssen wir mit der Logik des Tochtertauschens und der von Allahgott höchstselbst ausgestellten Erlaubnis des jederzeitigen Ehefrauenverstoßens an alle Vertreter Gottes auf Erden sprich Herren Muslime. Dieser Freibrief nämlich zeitigt für die muslimisierte Kinderschar Erstaunliches: Neue Mütter oder auch Zweit- und Drittmütter zeitgleich zur eigenen Mutter, ferner nach Allāhs oder auch nur Papas (ist in etwa dasselbe) Ratschluss diverse Pflegemütter und Milchammen. Die muslimischen Kinder werden entsprechend geprägt: Mater semper incognitus est. Mädchen können mit neun Jahren verheiratet und ehelich vergewaltigt werden, das hat Allāh für alle vier sunnitischen Rechtsschulen so vorgesehen und für die abtrünnigen Schiiten gleich mit. Nun aber zur Schwiegermutter, denn nach ewigem Ratsschluss des qadar türkisch kismet ist das Mädchen irgendwann selbst Schwiegermutter und kann über eine gelin (türkisch für: Die, die kommt) herrschen, über eine Sklavin herrschen: Die Schwiegertochter. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">Vom männlichen Männergeld des Stammes nämlich ist die jungfräuliche Braut eingekauft worden, beschädigte Ware (keine Jungfrau mehr) geht zurück an den ehrlosen Herkunftsclan und braucht sich ihres Lebens endgültig nicht sicher zu sein. Die Jungfrau ist die Visitenkarte des namus<a name="_ftnref27" href="#_ftn27"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[27]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>, der Stammesehre. Um die Satisfaktionsfähigkeit sprich Gottesfürchtigkeit des Nachbarstammes zu testen, dürfen deren frei laufende Frauen vergewaltigt werden, die anderen Männer haben dann halt nicht genügend aufgepasst. Leicht ersichtlich, dass Frauen die Sklavinnen der männlichen Hälfte der islamisierten orientalischen Familie sind, die gegen den Brautpreis verkaufte Braut hat ins Haus ihres Mannes zu zu ziehen (patrilokal) und Dienerin (Schlafzimmerprostituierte) nicht nur des Mannes zu sein, sondern auch Dienerin (Küchenhilfe, Arbeitssklavin in Haus und Garten) der Schwiegermutter. Bei Schafiiten oder bei den Opfern oben erwähnter islamischer Gelehrter der Kairoer Azhar kommt als weitere traumatisierende Erfahrung weib‑weiblicher Gewalt die erlebte FGM, die weibliche Genitalverstümmelung hinzu, die, wiewohl im Dienste des enthemmten Patriarchats, ausschließlich von Frauen an Frauen praktiziert wird: Es geht Allāh bis auf weiteres darum, Frauen voneinander zu entsolidarisieren. Islamisch erfolgreich. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">Folgerichtig ist es in den Kulturräumen von Hidschab, Tschador, Abaya und vor allem niqāb, Gesichtssschleier, Frauen verboten, in der Öffentlichkeit miteinander zu quatschen und zu labern, etwas, was sich Männer weltweit und eben auch im Islam ohne weiteres herausnehmen. Die nötigenfalls auch gegen ihren Willen ins fremde Haus verkaufte Frau (Imam‑Ehe, nikah) hat dem Mann sexuell und der Schwiegermutter als Arbeitskraft zu Diensten zu sein, doch kann sie sich, vielleicht zwei Jahrzehnte später, rächen. Dann nämlich, wenn ihr Sohn (vielleicht durch ihr Intrigenspinnen) verheiratet wird und eine gelin ins Haus kommt, die ihren Kommandos folgen muss. So quält unter der Scharia eine Frau die andere, eine jede Mutter ihre Tochter. Derartig unterdrückt der hidschāb, so mobbt das Kopftuch: Und wer nicht gehorcht, kommt nicht in die lustvoll süße dschanna<a name="_ftnref28" href="#_ftn28"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[28]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>, sondern brennt qualvoll in der dschahannam<a name="_ftnref29" href="#_ftn29"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[29]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">So verewigt sich Allāhs Sozialpädagogik weib‑weiblicher Hackordnung, bei der es einst, vor knapp vierzehn Jahrhunderten, den vergewaltigenden Männern aus der Gefolgschaft Mohammeds gelungen war, Frauen zu erbeuten und zu vereinzeln (zu entsolidarisieren). Dieses geheiligte frauenhassende Prinzip (Scharia) muss im heutigen Gebiet zwischen Mauretanien und Malaysia nicht immer gänzlich ausgeprägt sein, doch lastet in allen muslimischen Familien auf jeder Frau ein gerade von der (Mutter und) Schwiegermutter ausgehender ungeheurer Druck, Kinder zu bekommen. Daneben ist die Frau selbstverständlich ständige Quelle jenes Unheils und jener Streitigkeiten (fitna), die eine Harmonie im dschihadistischen (islamischen) Männerbund bedrohen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">Soweit zur muslimischen Schwiegermutter, nun zum türkeistämmigen kurdischen Islamreferenten. Der jedoch uns über das Prinzip walī mudschbir beziehungsweise kurdische Schwiegermutter ganz bewusst nicht belehrte, ein wissenschaftliches Mietmaul mehr im Dienste des Türkeibeitritts und der europaweit von Kirchen und Parteien propagierten angeblichen Kompatibilität (Verträglichkeit) von Scharia und Grundrechten. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">Der türkeistämmige Referent erschien mit einem süßen vierjährigen Töchterchen, welches er malerisch als eine Art Maskottchen auf dem Podium drapierte mit der Ausrede, heute Abend keine Kinderbetreuung gefunden zu haben. Seltsam, der Termin hat doch wochenlang estgestanden und alleinerziehend ist der Mann auch nicht. Die folgenden drei Stunden saß das Kind vorne auf dem Podium und durfte mit einem eigens für diesen Abend gekauften rosa Stoffdrachen spielen. Der uns als Sozialwissenschaftler vorgestellte Herr überraschte uns mit einem „Sie können mir auch andere Fragen rund um den Islam stellen“ und spielte wie nebenbei den kinderhütenden Vater, die Urdeutschen fanden das ergreifend, was natürlich beabsichtigt war. Ebenso nonverbal wie gezielt torpedierte der Redner damit das Vorurteil, muslimische Väter würden die Kindererziehung und Kinderbetreuung verweigern und ihren Frauen überlassen. Der Milieuforscher begann, von den bemitleidenswerten Imamen der DITIB zu reden, denen man vor ihrem vierjährigen Aufenthalt die Angst vor Deutschland nehmen müsse und denen es ein differenziertes Bild der hiesigen Gesellschaft zu vermitteln gelte, der deutsche Staat müsse hier endlich helfend eingreifen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">Lobend, wenn auch sehr leise hob dieser dritte Referent die vorbildliche Arbeit für eine Lehrerausbildung für das Schulfach Islamischer Religionsunterricht des Islamologischen Instituts München hervor, das uns leider nicht bekannt ist, wenngleich wir betonen möchten, dass der Begriff Islamologie, wie (nicht Prof. Bass</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">ām Tībī,</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;"> sondern) Amir Zaidan ihn bekannt gemacht hat, mit Islamwissenschaft so viel zu tun hat wie Astrologie mit Astronomie<a name="_ftnref30" href="#_ftn30"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[30]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>. Ein Islamologisches Institut kennen wir allerdings aus der Stadt Wien als die neue Wirkungsstätte des erklärten Sympathisanten des Gedankengutes der Muslimbruderschaft, Amir Zaidan. Könnte der Referent die Lehrerausbildungen zum Islamischen Religionsunterricht des radikalen Wiener IRPI (Anas Schakfeh, IGGiÖ) akzeptabel finden? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">Zaidan gründete sein Islamologisches Institut in Wiesbaden, amtlich eingetragen in Frankfurt, mittlerweile gibt es Außenstellen jedenfalls Zaidansche Islamologie‑Kurse in Berlin, Köln, Salzburg, München sowie in der Schweiz<a name="_ftnref31" href="#_ftn31"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[31]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>, <a name="_ftnref32" href="#_ftn32"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[32]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>. Ob die Münchner Qualifizierungskurse im Geiste des mutmaßlichen Muslimbruders<a name="_ftnref33" href="#_ftn33"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[33]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a> Amir Zaidan etwa in Freimann (IGD, Muslimbruderschaft) oder gar Penzberg (Geld aus dem arabischen Emirat Schardschah) stattfinden? Wie auch immer, „der Begriff Islamologie verweist auf Amir Zaidan“, wie der Mitwirkende am neuen Schulbuch Saphir und Schariafreund Harry Harun Behr in seiner Dissertation (Fußnote 618) feststellt<a name="_ftnref34" href="#_ftn34"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[34]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">„Die Moschee hat nicht nur sakrale, sondern auch profane Aufgaben, der Imam ist nicht nur Seelsorger, sondern nahezu auch Sozialarbeiter“, fuhr unser türkeistämmiger Sozialforscher mit seinem Vortrag fort: „Doch da gibt es Grenzen, ein noch so guter Imam kann nicht Steuerberater und Schuldnerberater sein.“ Wohl wahr, doch seit wann ist Sakrales und Profanes im Islam jemals getrennt gedacht worden? Der Referent ist immer für eine Überraschung gut, die alte arabische Moschee war Treffpunkt des Männerbundes, Waffenlager und Beratungsplatz zum Aufbruch in den Dschihad, der Ort absolut weltlicher Machtpolitik. „Wir brauchen für Duisburg‑Hochheide mit seinen vielen kurdisch-nordirakischen Zuwanderern arabisch sprechende Streetworker.“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">Unterdessen begann seine kleine Tochter, in dem für den abendlichen Vortrag eigens angeschafften Malbuch zu kritzeln, die Kunstlehrerin unter uns merkte an der Stiftführung und den ungelenken Bewegungen des Kindes genau, dass das Kind zum ersten Mal ein Malwerkzeug in der Hand hielt. Der Referent wollte also pädagogisch korrekt daherkommen, die Deutschen mögen Kunstpädagogik. All</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">ā</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">h und sein Islam jedoch mögen das Bilderverbot. „Anders als der türkische Staat mit seinen DITIB-Imamen bezahlt Milli Görü</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">ş keine Imame und verwendet manchmal sozusagen die Rentner von DITIB.“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">Vom auch unter Deutschlands DITIB-Geistlichen verbreiteten islamischen Dogma, die Frau als Mangelwesen und Schutzbefohlene des Mannes anzusehen, die keinesfalls Schminke oder Parfum verwenden oder alleine Reisen darf, mochte der Milieuforscher nicht berichten<a name="_ftnref35" href="#_ftn35"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[35]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>, <a name="_ftnref36" href="#_ftn36"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[36]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>. „Besonders stolz sind wir auf die Integrationsarbeit von Bülent Arslan vom Deutsch-Türkischen Forum (DTF), der völlig zu recht mehr muslimische Polizisten in Nordrhein-Westfalen fordert“, meinte der Türkeistämmige. Der Pressesprecher der Polizei vergleicht dieses Ansinnen mit Spionage und betont völlig richtig den unzumutbaren Loyalitätskonflikt ethno‑religiös ausgewählter Polizeibeamter<a name="_ftnref37" href="#_ftn37"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[37]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>. Bülent Arslan (CDU) hat das weder das Wesen des säkularen Staates verstanden noch das Demokratierisiko islamischer Theokratie, wenn er de facto aus Staatsbeamten mutawwi&#8217;-Religionspolizisten machen möchte<a name="_ftnref38" href="#_ftn38"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[38]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">Auch dieser türkeistämmige Herr verwendet dieselbe Statistik, wie die eingangs gehörte: „Auf der Welt leben 1,2 Milliarden Muslime, in Deutschland 3,2 Millionen.“ Es leben Muslime, sprach also auch der Sozialforscher und Sozialwissenschaftler, nicht etwa: Es leben Menschen. Aus Menschen, aus Staatsbürgern werden Muslime. Hierbei handelt es sich offensichtlich um ein Beispiel für das, was in Europa, die reale und gewollte Islamisierung verschleiernd, in diesen Jahren stattfindet: Die von allen Parteien und Kirchen vorangetriebene Theologisierung der Politik, deren Nutznießer allerdings nicht das Christentum sein wird. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">Dass viele deutsche Muslime vom Dubliner Fatwa‑Rat oder vom Verbandsislam nicht gegängelt werden wollen, verheimlicht uns der Wissenschaftler ebenso wie die Lebenslage der vielen Ex‑Muslime unter den „Muslimen“. Das Publikum sollte, den pawlowschen Hunden gleich, daraufhin dressiert werden, die Scharia sowie den Türkeibeitritt als reizhaften Leckerbissen zu verbuchen, der einem in Vorfreude auf aromatischen Wohlgeschmack das Wasser im Munde zusammen laufen lässt. Die drei Referenten und der Leiter des Bildungszentrums waren an diesem Dortmunder Wochenendseminar nicht erfolglos, denn etwa 50 % der Zuhörerinnen und Zuhörer sind als vertrauensvolle Dulder der Scharia und als Türkeibeitrittsfreunde entlassen worden. So verläuft die Entdemokratisierung Europas, die Erosion der Erwachsenenbildung sowie politischen Bildung, unter Missbrauch der Sozial- und Islamwissenschaften. „Wir Islamreferenten denken für Sie, wir üben Vertrauen in die Scharia gemeinschaftlich ein, lassen Sie uns Vorurteile und Ressentiments überwinden“ könnte das Motto solcher Islamisierer sein. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">Nun wurde es märchenhaft: „Im Islam gab es vorher die Macho‑Kultur nicht, das ist Tradition, nicht Religion. Auch Christentum und Judentum sind in patriarchalischen Gesellschaften entstanden.“ Aha, der türkisch-kurdische Sozialwissenschaftler weiß, wie der reine Islam zu denken ist, der von der jeweiligen Zeitgeschichte nicht verunreinigt werden dürfe. „Für Muslime hat die Religion größeren Stellenwert als für die Deutschen!“ donnerte der Wissenschaftler, die urdeutschen Konvertiten ließ er unter den sprichwörtlichen Tisch fallen. Was wesentlich unverschämter ist: Der Kurde erklärt Deutschlands Christen für relativ unreligiös, für gottvergessen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">Niemand im Saal protestierte, der Wissenschaftler muss einfach Recht haben. Wir dürfen uns fragen, ob der Sunna‑Islam, der Fatwa‑Islam oder der Dschihad‑Islam überhaupt eine Religion ist oder nicht vielmehr ein sexualpolitischer militanter Kult. Der Akademiker ließ nicht locker, auch dieses Argument erinnerte an den ersten Referenten, insofern schloss sich der Kreis: „Die Sunniten sind religiöser als die Aleviten, vor allem die arabischen Sunniten leben eine starke Religiosität!“ Abschließend schwärmte er von der couragierten Predigerin Amina Wadud, die als Beispiel für die Modernität im Islam stehen könne: „Die tapfere Muslima leitete 2005 in New York ein Freitagsgebet!“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">Dass dieses Gebet aufgrund von Bombendrohungen in einer anglikanischen Kirche statt finden musste und von mehreren namhaften islamischen Geistlichen aus aller Welt scharf verurteilt wurde, blieb von unserem Islamexperten unerwähnt<a name="_ftnref39" href="#_ftn39"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[39]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>. Die Afroamerikanerin Wadud ist hingegen vereinzelt der Apostasie bezichtigt beziehungsweise als „Teufelin mit Kopftuch“ bezeichnet worden<a name="_ftnref40" href="#_ftn40"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[40]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>. Es mag sein, dass Frau Wadud ihr Anliegen ernst nimmt oder auch nicht, hier auf dem Islamseminar in Deutschland wurde die Dame schlicht missbraucht, um wider besseres Wissen eine angebliche Toleranz des Islam zu behaupten. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">Noch zu der vierjährigen Tochter des gerade beschriebenen Referenten. Hoffentlich darf das Mädchen auch künftig zu Papier und Stift greifen, um schöpferisch tätig zu sein, sich visionär etwas auszumalen und ihr eigensinniges Bild von der Welt darzustellen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">Ümmühan Karagözlü, Jacques Auvergne </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;"><span> </span></span></p>
<div><!--[if !supportFootnotes]--></p>
<hr size="1" /><!--[endif]--></p>
<div id="ftn1">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn1" href="#_ftnref1"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[1]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://www.bmi.bund.de/cln_104/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2007/mitMarginalspalte/12/studie_muslime_in_deutschland_erschienen.html"><span style="color:windowtext;">http://www.bmi.bund.de/cln_104/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2007/mitMarginalspalte/12/studie_muslime_in_deutschland_erschienen.html</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn2">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;line-height:115%;"><a name="_ftn2" href="#_ftnref2"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[2]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;"> <a href="http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~E2BA7D754823F4AAD9683EDB66F9E4006~ATpl~Ecommon~Scontent.html"><span style="color:windowtext;">http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~E2BA7D754823F4AAD9683EDB66F9E4006~ATpl~Ecommon~Scontent.html</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn3">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn3" href="#_ftnref3"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[3]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://www.spiegel.de/media/0,4906,14108,00.pdf"><span style="color:windowtext;">http://www.spiegel.de/media/0,4906,14108,00.pdf</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn4">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn4" href="#_ftnref4"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[4]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://www.rawa.org/burning_p.htm"><span style="color:windowtext;">http://www.rawa.org/burning_p.htm</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn5">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn5" href="#_ftnref5"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[5]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://www.rawa.org/f-hang.htm"><span style="color:windowtext;">http://www.rawa.org/f-hang.htm</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn6">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn6" href="#_ftnref6"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[6]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hisba"><span style="color:windowtext;">http://de.wikipedia.org/wiki/Hisba</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn7">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn7" href="#_ftnref7"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[7]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://www.islaminstitut.de/Anzeigen-von-Fatawa.43+M515f639a8b9.0.html"><span style="color:windowtext;">http://www.islaminstitut.de/Anzeigen-von-Fatawa.43+M515f639a8b9.0.html</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn8">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn8" href="#_ftnref8"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[8]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://www.geocities.com/hoodectomy/Islam.htm"><span style="color:windowtext;">http://www.geocities.com/hoodectomy/Islam.htm</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn9">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn9" href="#_ftnref9"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[9]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://community.channel4.com/eve/forums/a/tpc/f/503603557/m/35500880411"><span style="color:windowtext;">http://community.channel4.com/eve/forums/a/tpc/f/503603557/m/35500880411</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn10">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn10" href="#_ftnref10"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[10]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://july.fixedreference.org/en/20040724/wikipedia/Female_circumcision"><span style="color:windowtext;">http://july.fixedreference.org/en/20040724/wikipedia/Female_circumcision</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn11">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn11" href="#_ftnref11"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[11]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://www.memri.de/uebersetzungen_analysen/2006_02_AMJ/frauen_moderne_06_04_06.html"><span style="color:windowtext;">http://www.memri.de/uebersetzungen_analysen/2006_02_AMJ/frauen_moderne_06_04_06.html</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn12">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn12" href="#_ftnref12"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[12]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://www.connection.de/cms/content/view/1865"><span style="color:windowtext;">http://www.connection.de/cms/content/view/1865</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn13">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn13" href="#_ftnref13"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[13]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://www.wunrn.com/news/2008/01_08/01_21_08/012108_indonesia.htm"><span style="color:windowtext;">http://www.wunrn.com/news/2008/01_08/01_21_08/012108_indonesia.htm</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn14">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn14" href="#_ftnref14"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[14]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://www.nytimes.com/slideshow/2008/01/20/magazine/20080120_CIRCUMCISION_SLIDESHOW_index.html"><span style="color:windowtext;">http://www.nytimes.com/slideshow/2008/01/20/magazine/20080120_CIRCUMCISION_SLIDESHOW_index.html</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn15">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn15" href="#_ftnref15"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[15]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://www.stopfgmkurdistan.org/"><span style="color:windowtext;">http://www.stopfgmkurdistan.org/</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn16">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn16" href="#_ftnref16"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[16]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://www.stopfgmkurdistan.org/html/deutsch/index_d.htm"><span style="color:windowtext;">http://www.stopfgmkurdistan.org/html/deutsch/index_d.htm</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn17">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn17" href="#_ftnref17"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[17]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://de.qantara.de/webcom/show_article.php/_c-469/_nr-607/i.html"><span style="color:windowtext;">http://de.qantara.de/webcom/show_article.php/_c-469/_nr-607/i.html</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn18">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn18" href="#_ftnref18"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[18]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fmufti"><span style="color:windowtext;">http://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fmufti</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn19">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn19" href="#_ftnref19"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[19]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://www.falter.at/web/print/detail.php?id=268"><span style="color:windowtext;">http://www.falter.at/web/print/detail.php?id=268</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn20">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn20" href="#_ftnref20"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[20]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://www.igfm.de/?id=466"><span style="color:windowtext;">http://www.igfm.de/?id=466</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn21">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn21" href="#_ftnref21"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[21]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Flag_of_Saudi_Arabia.svg&#38;filetimestamp=20080701155442"><span style="color:windowtext;">http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Flag_of_Saudi_Arabia.svg&#38;filetimestamp=20080701155442</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn22">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn22" href="#_ftnref22"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[22]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://www.ex-muslime.de/de/archiv/presse20070428.htm"><span style="color:windowtext;">http://www.ex-muslime.de/de/archiv/presse20070428.htm</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn23">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn23" href="#_ftnref23"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[23]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://www.eussner.net/artikel_2004-03-16_00-30-03.html"><span style="color:windowtext;">http://www.eussner.net/artikel_2004-03-16_00-30-03.html</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn24">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn24" href="#_ftnref24"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[24]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://www.bayernkurier.de/index.php?option=com_content&#38;task=view&#38;id=13495&#38;Itemid=145"><span style="color:windowtext;">http://www.bayernkurier.de/index.php?option=com_content&#38;task=view&#38;id=13495&#38;Itemid=145</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn25">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn25" href="#_ftnref25"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[25]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://www.eussner.net/artikel_2008-01-09_22-58-25.html"><span style="color:windowtext;">http://www.eussner.net/artikel_2008-01-09_22-58-25.html</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn26">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn26" href="#_ftnref26"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[26]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Islamische_Ehe"><span style="color:windowtext;">http://de.wikipedia.org/wiki/Islamische_Ehe</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn27">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn27" href="#_ftnref27"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[27]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Namus"><span style="color:windowtext;">http://de.wikipedia.org/wiki/Namus</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn28">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn28" href="#_ftnref28"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[28]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dschanna"><span style="color:windowtext;">http://de.wikipedia.org/wiki/Dschanna</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn29">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn29" href="#_ftnref29"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[29]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dschahannam"><span style="color:windowtext;">http://de.wikipedia.org/wiki/Dschahannam</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn30">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn30" href="#_ftnref30"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[30]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Amir_Zaidan#Islamologie"><span style="color:windowtext;">http://de.wikipedia.org/wiki/Amir_Zaidan#Islamologie</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn31">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn31" href="#_ftnref31"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[31]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://www.islam.ch/typo3/fileadmin/user_upload/Dokumente/CH_Islamologisches-Institut_V2.0.pdf"><span style="color:windowtext;">http://www.islam.ch/typo3/fileadmin/user_upload/Dokumente/CH_Islamologisches-Institut_V2.0.pdf</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn32">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn32" href="#_ftnref32"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[32]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://www.islam.de/688.php"><span style="color:windowtext;">http://www.islam.de/688.php</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn33">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn33" href="#_ftnref33"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[33]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://www.dmk-karlsruhe.de/index2.php?option=com_content&#38;do_pdf=1&#38;id=238"><span style="color:windowtext;">http://www.dmk-karlsruhe.de/index2.php?option=com_content&#38;do_pdf=1&#38;id=238</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn34">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn34" href="#_ftnref34"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[34]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://www.izir.uni-erlangen.de/docs/IZIR_H.Behr_Dissertation_Curriculum_Islam.pdf"><span style="color:windowtext;">http://www.izir.uni-erlangen.de/docs/IZIR_H.Behr_Dissertation_Curriculum_Islam.pdf</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn35">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn35" href="#_ftnref35"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[35]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://www.welt.de/politik/article2042899/Religionsamt_warnt_Frauen_vor_Parfuem_und_Deo.html"><span style="color:windowtext;">http://www.welt.de/politik/article2042899/Religionsamt_warnt_Frauen_vor_Parfuem_und_Deo.html</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn36">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn36" href="#_ftnref36"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[36]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1212172855682.shtml"><span style="color:windowtext;">http://www.ksta.de/html/artikel/1212172855682.shtml</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn37">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn37" href="#_ftnref37"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[37]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://www.welt.de/politik/article1256866/Muslimische_Polizisten_sollen_in_Moschee_beten.html"><span style="color:windowtext;">http://www.welt.de/politik/article1256866/Muslimische_Polizisten_sollen_in_Moschee_beten.html</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn38">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn38" href="#_ftnref38"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[38]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://jacquesauvergne.wordpress.com/2007/11/15/024/"><span style="color:windowtext;">http://jacquesauvergne.wordpress.com/2007/11/15/024/</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn39">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn39" href="#_ftnref39"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[39]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://www.welt.de/print-welt/article559411/Weibliche_Vorbeterin_provoziert_die_islamische_Welt.html"><span style="color:windowtext;">http://www.welt.de/print-welt/article559411/Weibliche_Vorbeterin_provoziert_die_islamische_Welt.html</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn40">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn40" href="#_ftnref40"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[40]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/858172/"><span style="color:windowtext;">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/858172/</span></a> </span></p>
</div>
</div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Integration: Islamischer Religionsunterricht ist der falsche Weg ]]></title>
<link>http://schariagegner.wordpress.com/2009/02/25/integration-islamischer-religionsunterricht-ist-der-falsche-weg/</link>
<pubDate>Wed, 25 Feb 2009 22:15:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>schariagegner</dc:creator>
<guid>http://schariagegner.wordpress.com/2009/02/25/integration-islamischer-religionsunterricht-ist-der-falsche-weg/</guid>
<description><![CDATA[Islamischer Religionsunterricht an öffentlichen Schulen fördert Rechtsspaltung und grundrechtsfreie ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!--[if gte mso 9]&#62;  Normal 0 21   false false false        MicrosoftInternetExplorer4  &#60;![endif]--><!--[if gte mso 9]&#62;   &#60;![endif]--></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><!--[if gte mso 9]&#62;  Normal 0 21   false false false        MicrosoftInternetExplorer4  &#60;![endif]--><!--[if gte mso 9]&#62;   &#60;![endif]--></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:30pt 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Islamischer Religionsunterricht an öffentlichen Schulen fördert Rechtsspaltung und grundrechtsfreie Parallelgesellschaften </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:48pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:9.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Ein Zwischenruf von Ümmühan Karagözlü aus Anlass des Kommentars von Irem auf den Textbaustein 081 beim Blog Sägefisch<a name="_ftnref1" href="#_ftn1"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:9.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">[1]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0 0 12pt 70.8pt;"><cite><span style="font-size:11.5pt;font-family:Arial;color:#333399;font-style:normal;">irem</span></cite><span style="font-size:11.5pt;font-family:Arial;color:#333399;"> sagt am 24. Februar 2009 </span></p>
<p style="text-align:justify;margin:0 0 48pt 70.9pt;"><span style="font-size:11.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">Hallo, ein islamischer Religionsunterricht an unseren Schulen ist längst überfällig und muss genauso behandelt werden, wie ein christlicher oder jüdischer Religionsunterricht (s. Grundgesetz!). Ich kann Ihren Ausführungen in keinster Weise folgen. Versetzungsrelevaz muss ebenso gleichberechtigt gehandhabt werden, wie ein christlicher und jüdischer Religionsunterricht. Da ich in der Zeitung gelesen habe, dass der alevitische Religionsunterricht an den Schulen schon anerkannt ist, frage ich Sie, wie dieser Religionsunterricht denn überwacht wird? Fundamentalisten und konservative Religionslehrer gibt es in allen Religionen, in den christlichen ebenso wie in den jüdischen und islamischen. Aber behandelt werden müssen alle Religionen gleichwertig. Und &#8211; da sind sich alle, die mit Schule und Religion zu tun haben, einig &#8211; es MUSS ein ebenso anerkannter islamischer Religionsunterricht an die Schulen, wie der Unterricht von allen anderen Religionen. Alles andere wäre ebenso undurchsichtig, wie all die sog. “Hinterhofmoscheen”. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Es ist immer wieder erstaunlich, dass für die meisten öffentlich bekennenden Muslimas und Muslime das Grundgesetz aus nur zwei Artikeln zu bestehen scheint, nämlich Artikel 4 und Artikel 7 GG. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Davon, dass selbst die Grundrechte nur innerhalb eines bestimmten Rahmens gelten und ihnen dort Grenzen gesetzt sind, wo Grundrechte Dritter oder andere Grundrechte berührt oder verletzt werden, haben diese Bürgerinnen und Bürger anscheinend noch nie etwas gehört. Dass bei einer solchen Kollision von Grundrechten eine Abwägung von Rechtsgütern stattfindet, in deren Folge ein Grundrechtsanspruch eingeschränkt wird, wissen sie nicht. So ist ihnen das Grundrecht der negativen Religionsfreiheit entweder gänzlich unbekannt oder sie ignorieren und verdrängen dieses Wissen schleunigst. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Politik oder Staatskunde gehört im Allgemeinen nicht zu den leistungsstarken Schulfächern deutscher Schülerinnen und Schüler, aber wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">In Artikel 7 heißt es: Der Religionsunterricht ist in den öffentlichen Schulen mit Ausnahme der bekenntnisfreien Schulen ordentliches Lehrfach. Unbeschadet des staatlichen Aufsichtsrechtes (Art. 7 Abs. 1) wird der Religionsunterricht in Übereinstimmung mit den Grundsätzen der Religionsgemeinschaften erteilt. Die Damen und Herren des Parlamentarischen Rates, die 1949 mit der Ausarbeitung einer Verfassung für die westlichen Besatzungszonen beauftragt wurden, dachten dabei jedoch im Wesentlichen an die beiden Großkirchen und den christlichen Religionsunterricht. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Nach langem, teilweise erbittertem Kampf hatten die Führungsspitzen der Katholiken und Protestanten das Verfassungsprinzip der Säkularität (Trennung von Staat und Kirche) anerkannt, sich zur Gleichberechtigung und Gleichstellung aller Menschen nach Artikel 3 GG bekannt das heute auch ein Diskriminierungsverbot der sexuellen Orientierung ausdrücklich einschließt. Gleichzeitig wurde das Machtmonopol der beiden Religionsgemeinschaften, das neben rein religiösen Angelegenheiten auch die Lebensgestaltung der Menschen und die Politik wesentlich prägte, weitgehend auf den kirchlichen Einflussbereich beschränkt. Einer staatlichen Anerkennung als Körperschaft des Öffentlichen Rechts stand daher kein Hindernis im Weg. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Diesen Entwicklungsschritt, sich zum Grundgesetz der Bundesrepublik und zu den universellen Menschenrechten zu bekennen, haben die muslimischen Verbände noch nicht vollzogen. Im Gegenteil: Zugeständnisse, die während der Deutschen Islamkonferenz (DIK) in Arbeitsgruppen ausgearbeitet wurden, wurden beispielsweise vom Islamrat später wieder zurückgezogen. Keine der vielen muslimischen Gruppierungen, mit Ausnahme der Aleviten ist daher staatlich anerkannte Religionsgemeinschaft. An diese angestrebte Rechtsform der Körperschaft des Öffentlichen Rechts sind eine Menge begehrter Privilegien gebunden, die Organisationen auch nur dann zustehen sollten, wenn der Staat beziehungsweise dessen beauftragte Kontrollbehörden von deren absoluter Gesetzes- und Verfassungstreue überzeugt sind. Das ist bei den Zusammenschlüssen, die vom Verfassungsschutz beobachtet werden sicher nicht der Fall. Berechtigte Zweifel bestehen jedoch auch bei anderen muslimischen Vereinigungen, wie die allgegenwärtige Problematik von Zwangsverheiratung, familiärer Gewalt vor allem an Frauen und Kindern, Vergewaltigung in und außerhalb der Ehe zeigt. Weitere Barrieren bilden Fundamentalisierung, Bildungsverweigerung und Ablehnung der deutschen Sprache sowie Umgang mit Apostatinnen und Apostaten, Kritikerinnen und Kritikern. Das Prinzip <span>»al-walā&#8217; wa-l-barā&#8217;a« (Verpflichtung zur blinden intermuslimischen Solidarität bei Meidung der Nichtmuslime und ihres Verhaltens), bzw. »hisba«</span> (Mitverpflichtung zur lokalen Umsetzung von Sunna und Scharia) fördert Integrationsresistenz und Tendenz zur Abschottung in grundrechtsfreie Parallelwelten. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Der Islam ist tatsächlich eine tolerante Religion, jedoch nur für die Glaubensgeschwister oder Nicht-Muslime, die sich den Regeln von Koran, Scharia und Sunna unterwerfen, beziehungsweise seinen politischen Forderungen und dem Zwang zum Dialog nach muslimischen Regeln. Alle anderen müssen um ihre universellen Menschenrechte, ihre Lebensqualität, ihre Gesundheit und ihr Leben fürchten. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Als türkischstämmige Sozialpädagogin und säkulare Muslima in der Mädchenarbeit und in der sozialpädagogischen Lernförderung von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund kenne ich mich mit dem Alltag an deutschen Schulen sehr gut aus. Daher widerspreche ich ihnen aufs Schärfste. Keinesfalls sind alle, die mit Schule und Religion zu tun haben, der Meinung, der bekennende Islamunterricht als ordentliches Lehrfach sei ein MUSS. Sie halten den Islam, der in verschiedene Rechtsschulen zerfallen und in unterschiedliche Moscheevereine, muslimische Verbände und Gruppierungen aufgesplittert ist, von der aber keine behaupten kann, für die Gemeinschaft der Muslime zu sprechen, zurzeit für nicht schulfähig. Anders als von den Vertreterinnen (?) und Vertretern des Verbandsislam immer wieder behauptet und von der Presse dienstbeflissen ständig falsch wiederholt und weiterverbreitet, hat es auf der Islamkonferenz keinen einvernehmlichen Beschluss gegeben, bekennenden Islamunterreicht einzuführen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Als Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen fühlen wir uns dem Menschenbild des Humanismus und den Werten und Normen der Aufklärung verpflichtet. Wir wollen </span><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Schülerinnen und Schüler dazu befähigen, mutig ihren eigenen Verstand zu nutzen, um ein immer neu zu bearbeitendes, kritisches Verständnis von Kultur und Menschheitsgeschichte sowie von der biologischen und physikalischen Natur der Welt zu entwickeln. Mädchen wie Jungen sollen zu demokratischen Persönlichkeiten heranwachsen, die ihre Grundrechte kennen und jedem Fundamentalismus gegenüber immun sind, die sich selbstbewusst einmischen und kritisch Stellung nehmen. Wir Pädagoginnen und Pädagogen wollen dazu beitragen, dass sie das Rüstzeug haben, sich in einem ihren Neigungen, Fähigkeiten und Wünschen entsprechenden Berufs- und Privatleben verwirklichen zu können. Wir stellen ihnen Lernräume zur Selbstentfaltung und Selbsterprobung zur Verfügung, schützen sie vor Ausgrenzung und leiten sie an, sich zu selbstbewussten, lebensfrohen Persönlichkeiten zu entwickeln, die bereit sind, sich am Unterricht aktiv und interessiert zu beteiligen und sich voll Zuversicht auf den nächsten Tag und die fernere Zukunft einzulassen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Lerninhalte von Koran, Sunna und Scharia sind jedoch nicht mit der FdGO kompatibel und widersprechen den genannten Bildungszielen öffentlicher Schulen teilweise diametral<a name="_ftnref2" href="#_ftn2"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">[2]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>, <a name="_ftnref3" href="#_ftn3"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">[3]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. </span><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Ein schriftlich fixiertes und gegengezeichnetes klares, unwiderrufliches Bekenntnis zu den universellen Menschenrechten und zur FdGO, unter besonderer Berücksichtigung der Gleichberechtigung der Geschlechter, der negativen Religionsfreiheit, der Meinungsfreiheit auch in religiösen Angelegenheiten und der sexuellen Selbstbestimmung sowie koedukativer Unterricht wären Grundvoraussetzungen, auf denen auch der islamische Religionsunterricht fußen müsste. Ein differenziertes Überwältigungsverbot, das auch die freiwillige Teilnahme am RU umfasst sowie das Kopftuchverbot zumindest für Lehrerinnen wären sehr wichtig. Jeglicher Konformitätsdruck auf die meist noch minderjährigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie deren Familien muss vermieden werden. Auch ein Mobben von säkularen Glaubensschwestern, die sich nicht der strengen Orthopraxie des Islam unterwerfen und ein Ausgrenzen von Nicht-Musliminnen, bezeichnenderweise werden <em>Schüler</em> beider Gruppen meist in Ruhe gelassen, muss verhindert werden. Bekennender Religionsunterricht sollte niemals versetzungsrelevant werden oder den Notendurchschnitt beeinflussen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Kinder und Jugendliche </span><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">haben das Recht, soviel und solange wie möglich an allen staatlichen Bildungs- und Betreuungsmöglichkeiten der Schulen und öffentlichen Einrichtungen teilzuhaben. Nur wenn sie sich ohne Bevormundung und Eingrenzung durch religiöse Vorschriften entwickeln, werden sie verantwortungsbewusste und teilhabende Mitglieder der Gesellschaft werden können. Gänzlich kopftuchfreie Schulen, auch für Schülerinnen wären ideale Lern- und Experimentierfelder des freien und geschützten Erarbeitens von Gender-Rollen und Handlungsspielräumen, die gerade den Kindern, Jugendlichen und Heranwachsenden aus konservativen Familien mit muslimischem Migrationshintergrund sowie zum Islam konvertierten autochthonen Eltern ansonsten gänzlich fehlen würden. Das Recht auf Schulbildung hat Vorrang vor der Religionsfreiheit der Eltern. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Anders als vielfach behauptet bevorzugen viele Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern einen verpflichtenden Ethikunterricht als ordentliches Lehrfach<a name="_ftnref4" href="#_ftn4"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">[4]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. Ich empfehle Ihnen den Artikel von Alan Posener aus der gestrigen WELT<a name="_ftnref5" href="#_ftn5"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">[5]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Ümmühan Karagözlü </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"><span> </span></span></p>
<div><!--[if !supportFootnotes]--></p>
<hr size="1" /><!--[endif]--></p>
<div id="ftn1">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn1" href="#_ftnref1"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[1]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://jacquesauvergne.wordpress.com/2008/08/19/081/">http://jacquesauvergne.wordpress.com/2008/08/19/081/</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn2">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn2" href="#_ftnref2"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[2]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E2A90C820777C4A77AF8FAED6FDE3C007~ATpl~Ecommon~Scontent.html">http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E2A90C820777C4A77AF8FAED6FDE3C007~ATpl~Ecommon~Scontent.html</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn3">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn3" href="#_ftnref3"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[3]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="../2009/02/01/kopftuchfreie-schulen-auch-fur-schulerinnen/">http://schariagegner.wordpress.com/2009/02/01/kopftuchfreie-schulen-auch-fur-schulerinnen/</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn4">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn4" href="#_ftnref4"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[4]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://hpd.de/node/644">http://hpd.de/node/644</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn5">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;"><a name="_ftn5" href="#_ftnref5"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[5]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.welt.de/politik/article3082495/Religionsunterricht-an-Schulen-ist-falsch.html">http://www.welt.de/politik/article3082495/Religionsunterricht-an-Schulen-ist-falsch.html</a> </span></p>
</div>
</div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Rabeya und Reinhard, IPD und INTR°A]]></title>
<link>http://schariagegner.wordpress.com/2009/02/19/rabeya-und-reinhard-ipd-und-intr%c2%b0a/</link>
<pubDate>Thu, 19 Feb 2009 18:45:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>schariagegner</dc:creator>
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<description><![CDATA[رابعة Rābi’a, weiblicher Vorname arabischer Herkunft mit der Bedeutung rābi`a »die Vierte« für die v]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!--[if gte mso 9]&#62;  Normal 0 21   false false false        MicrosoftInternetExplorer4  &#60;![endif]--><!--[if gte mso 9]&#62;   &#60;![endif]--></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><strong><span style="font-size:24pt;line-height:115%;color:#333399;" dir="rtl" lang="AR-TN">رابعة</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Rābi’a, </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-size:9.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">weiblicher Vorname arabischer Herkunft mit der Bedeutung </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><em><span style="font-size:9.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">rābi`a </span></em><span style="font-size:9.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">»die Vierte« für die vierte Tochter oder aber als </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:90pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-size:9.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">weibliche Form zu <em><span style="font-family:Arial;">rab`ī</span></em> »zum Frühling gehörend« </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:3pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:14.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">»</span><span style="font-size:14.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Die Komplementarität der Religionen</span><span style="font-size:14.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">« </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Kölns erster Lehrstuhl für heilige Segregation. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:60pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Von Jacques Auvergne </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Institut für interreligiöse Pädagogik und Didaktik (IPD) nennt sich eine in Köln gelegene Einrichtung, die beansprucht, die regelmäßig misogyne und zumeist extrem dualistische Weltdeutung des Islam unseren gelehrigen Lehrerinnen und Lehrern staatlicher Schulen verständlich zu machen, zugleich und zeitgleich mit der Vermittlung des gleichnamigen, tausend Jahre alten herrschaftspolitischen Kultes (Scharia). Im Namen steht nicht islamisch, sondern interreligiös. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Das IPD will nicht nur Muslime ansprechen, die interreligiöse Pädagogik der Scharia erklärt selbst den ungelehrigen Nichtmuslimen die Welt des Erzieherischen aus Allahs ewiger Perspektive. Lassen wir das IPD dozieren: </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Das </span><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">I</span><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">nstitut </span><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">für Interreligiöse Pädagogik und Didaktik wurde mit der Zielsetzung gegründet, Beiträge zu inhaltlichen und strukturellen Fragen zum Thema Bildung und Erziehung zu leisten. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Wir verstehen uns einmal als Forschungsinstitut, an dem wissenschaftliche Arbeit zur Lösung von Fragen im Bereich der Erziehung erbracht wird und zum anderen die erbrachten Ergebnisse in die Praxis umgesetzt werden. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Kein kleiner Anspruch. Ob jemand am IPD Pädagogik studiert hat? Ein Psychologe, Soziologe oder Islamwissenschaftler wäre auch gut. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Das IPD hat einen eigenen pädagogischen Ansatz erarbeitet, der</span><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> </span><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">auf globalen Denkstrukturen beruht. Wissen und Information wird nicht separatisiert verabreicht, sondern in einen Gesamtzusammenhang gestellt. Der Unterricht und die Materialien sind handlungsorientiert konzeptioniert. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Scharia firmiert unter Ganzheitlichkeit, der Drill und das geradezu zwanghafte Wiederholen islamischen Wohlverhaltens (Sunna als eine Orthopraxie) sei handlungsorientiert. Etikettenschwindel einerseits. Andererseits sind Allahs Gier, Gefräßigkeit und Herrschaftsanspruch in der Tat unbegrenzt, entgrenzt, insofern global. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Gefordert ist also Raum zu schaffen für Lebenserfahrungen und Lernwelten zu eröffnen. Ergebnisse werden bejaht, weil sie hinterfragt werden und verinnerlicht werden konnten. Informationen und Wissen mit Offenbarungtexten verbinden zu können, ist notwendig, da ersteres aus dem zweiten hervorgeht. Dies liegt den erarbeiteten IPD-Konzepten zugrunde. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Frontalangriff des Fundamentalismus auf die bundesdeutsche Pädagogik! Hier müssten Jugendschutz, Schulministerium (Frau Barbara Sommer), Jugendamt und Sektenbauftragte eingreifen. Es kann nicht sein, dass wir seit vielen Jahren wissenschaftlich fundiert etwa vor der Mun-Sekte gewarnt haben, doch jede voraufklärerische und gegenaufklärerische Strategie („tolerant“) dulden, solange es nur der All</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">ā</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">h-Kult ist, der diesen, pädagogisch gefährlichen Unsinn von sich gibt. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Lesen Sie bitte genau: „da ersteres aus dem zweiten hervorgeht“, das zweitgenannte sind die Offenbarungstexte sprich heiligen Texte, die Quelle und Voraussetzung des erstgenannten seien. „Information und Wissen“ ist „ersteres“, Information und Wissen seien also nichts als Folge und Auswirkung der wesentlich ursprünglicheren Basis von Koran und Hadithen. Um uns Pädagogen oder Sozialpädagogen hinters Licht zu führen, wird das ganze in die modischen pädagogischen Floskeln der achtziger und neunziger Jahre gewickelt wie „Lernwelten“ und „hinterfragen“. Das Kölner IPD bekennt sich zum fundamentalistisch verstandenen Islam. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Auf bloße Reproduktion wird in Curricula und Unterricht weitestgehend verzichtet. Die qur’anischen Lern- und Lehrmethoden sind die Basis. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Selten so gelacht. IPD kennt die Verpflichtung zum taql</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">ī</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">d nicht? Wieder ein billiger Trick: Die Nichtmuslime sollen denken, hier werde innovativ und kreativ gewirkt. Klar, IPD ist zu feige oder nicht willens, den, wird er wörtlich aufgefasst, ausgesprochen lernfeindlich und entwicklungsgefährdend wirkenden Koran zu kritisieren. Der kulturrassistische und frauenfeindliche Koran wird, ohne rot zu werden, zum pädagogischen Grundlagenwerk („Lern- und Lehrmethoden“) befördert. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Lernen, seine Ehefrau zu verprügeln, oder lernen, Juden zu köpfen? Lernen, mitten in Europa eine so genannte islamische Gesellschaft (Imamat, Kalifat) aufzubauen, sich von den Nichtmuslimen abzusondern? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Der Unterricht gestaltet sich dual: Zeitgleich <span style="text-decoration:underline;">mit</span> der Wissensvermittlung wird das soziale Interagieren des Einzelnen in der Gruppe eingeübt, wie es aus den Quellen des Islams ersichtlich wird. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Social group work, Selbsterfahrungsgruppe? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Nicht, dass jemand aus der Reihe tanzt. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Es war nach einer Biologiestunde, als uns eines unserer Kinder frug, wie es denn nun wirklich sei, ob Gott den Menschen erschaffen habe oder die Natur die Schöpferin sei. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Das Kind also hatte eine Frage, ein aufgeschlossenes Kind. Und? Stille. Wir sollen uns ein süßes Kindlein vor‑stellen und das weitere Denken ein‑stellen. Kein Bekenntnis für oder gegen islamischen Kreationismus. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Vielleicht … hat das Kind inzwischen keine Fragen mehr. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Unsere muslimischen Kinder leben und lernen in diesen Dingen kaum anders als die Kinder der Mehrheitsgesellschaft um sie herum: Die Einteilung des Wissens bzw. des Lehrstoffes in Fächer bedeutet besonders für uns Muslime eine Aufsplitterung in Informationshäppchen, welche dem islamischen Denken entgegen läuft. Hinzu kommt dann noch, wie oben bereits erwähnt, der hiervon getrennte Religionsunterricht, so als hätten die Phänomene des Lebens mit der Religion nichts zu tun. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Was für eine Kindergärtnerinnensprache, und selbst da wäre es ein unstatthaft infantiles Herumalbern: „Informationshäppchen“. Als-ob-Gefühle von Harmlosigkeit, kalkuliert erweckt. IPD schaffe Weitblick. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">„Aufsplitterung“ suggeriert, den „Muslimen“ werde unmoralische Gewalt angetan. „Muslime“ würden ’ganzheitlich-global’ und ’ökologisch vernetzt’ denken, Überprüfbarkeit fehlt. Allahgott womöglich soll es sein, der die wertvolle pädagogische Ganzheitlichkeit herstellt. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Bei uns allen, Pädagogen, Eltern und den mit Erziehung Betrauten, hat sich dieses Denken in getrennten Bereichen und Bahnen leider verinnerlicht, so daß Erziehung und Bildung nicht zu den gewünschten Ergebnissen führen kann. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Kritik an der Pädagogik, das klingt verantwortungsvoll. Günstige Gelegenheit für eine kleine Bußübung, ach, das tut gut. Ohne Selbstkritik keine Umkehr. Ohne den Klebstoff der totalen Scharia gehen Kinder in die Irre, werden verhaltensauffällig oder gar Schulversager. Niemand jedenfalls wird so gemein sein, „erwünschte Ergebnisse“ zu verbauen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Die Gedanken und Erkenntnisse, diese Problematik islamisch lösen zu müssen, haben zur Gründung des Instituts für Interreligiöse Pädagogik und Didaktik geführt. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Der Islam ist die Lösung, al-isl</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">ām huwa al-hall. Sagt al-Bannā. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Man stelle sich einmal vor, eine konservative fundamentalistische christliche Freikirche würde das nordrhein-westfälische Schulwesen kritisieren, ganz traurig gucken und sagen: Wir rechtgläubigen Pädagogen litten seelischen Schmerz und mussten christliche Lösungswege für „diese Problematik“ finden. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Wir sind bei all unseren Überlegungen von zwei entscheidenden Fragen ausgegangen, die letztendlich doch wieder ineinandergreifen, nämlich : „WOHER KOMMT DIE WELT?“ und „WER BIN ICH?“. Das sind zwei weite Forschungsfelder, die alles andere umfassen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span class="lang"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Gnōthi sautón</span></span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">, </span><span class="polytonic"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:&#34;color:#333399;">Γν</span></span><span class="polytonic"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:&#34;color:#333399;">ῶ</span></span><span class="polytonic"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:&#34;color:#333399;">θι</span></span><span class="polytonic"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> </span></span><span class="polytonic"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:&#34;color:#333399;">σαυτόν</span></span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">, e<span>rkenne dich selbst.</span> Sigmund Freud. Und natürlich Charles Darwin. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Wetten, dass diese zweieinhalb Jahrtausende alten Fragen nun islamisch gelöst werden sollen? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Wir wünschen uns Denkanstöße <span style="text-decoration:underline;">in und aus</span> allen Richtungen, vor allem aber zu der Überlegung, ob der isolierte Religionsunterricht nicht durch einen integralen ersetzt werden sollte, wobei das Wort Religionsunterricht verschwände; wir hätten dann z.B. einen physikalischen Islamunterricht oder einen islamischen Physikunterricht: Wie wir es auch nennen wollen, es läuft auf ein einheitliches Denken hinaus. Wie sollte auch der Schöpfer von Seinem Werk getrennt gesehen werden ? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Anfangs gibt sich das IPD weltoffen und sucht „Denkanstöße“. Ich wette allerdings, dass sunnakritische oder schariafeindliche Denkanstöße nicht willkommen sind. Danach wird es gefährlich total und totalitär: Der Islam-Kult soll ausgreifen dürfen, ausufern, die Biologie und Physik durchdringen, verzerren und manipulieren dürfen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Wer wird hier eigentlich ausgebildet, Lehrer für eine Madrasa oder Koranschule? Das staatliche Schulwesen der kulturellen Moderne sollte sich verbitten, dass sein von der öffentlichen Hand bezahlter Physiklehrer beim Vermitteln von Magnetismus, Auftrieb und Fliehkraft ganz „integral“ Gotteslob betreibt oder dass der Biologielehrer die Artenvielfalt mythisch als ’Schöpfung’ bezeichnet. Sollen Deutschlands Schulen den antiken oder auch heutigen polytheistischen Menschen in Geschichtsunterricht und Sozialkunde als harb</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">ī</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> definieren dürfen? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">„Einheitliches Denken“ hatte Deutschland von 1933 bis 1945. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Wir glauben fest daran, daß es auf diese Weise möglich ist, die Kluft zwischen täglichem Leben einerseits und „Religion“ andererseits, die sich in der säkularen Welt aufgetan hat, zu überwinden und wieder zum Tauhid-Gedanken, dem Gedanken der Einheit, zum La ila-ha ill-allah zurückzufinden. Hierbei haben wir uns von den Methoden der originären islamischen Quellen leiten lassen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Das zuletzt Genannte war zu befürchten, IPD betreibt den kriecherischen taql</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">ī</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">d, die platte Textgläubigkeit, etwas anderes steht Sunniten derzeit offiziell auch gar nicht zu. „Originär“ mag andeuten, es gebe auch verfälschte Islamtraditionen und man habe Zugang zu ’authentischem Wissen über den Islam’. Welche Muftis oder Fatwas dem IPD als originär gelten wird uns bewusst verschwiegen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Dreist verunglimpft das IPD die, wörtlich, „säkulare Welt“ als alltagsfern. Ein politischer Fundamentalismus soll im Bildungsbereich mehr Einfluss, mehr Macht bekommen. Was nicht funktionieren wird, ohne Religionskritiker organisiert zu entmachten. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Solange der Islam schar</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">ī</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">’a, fiqh und fat</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">āwā</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> nicht verwirft, da hat das IPD Köln recht, ist der tauh</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">ī</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">d genannte Eingottglaube an den Allahgott tatsächlich dazu geeignet, das „tägliche Leben“ von Verhalten, Frauenentrechtung, Meinungs- und Pressefreiheit total zu bestimmen. Dann wird es offiziell, das bislang vielleicht eher von extrem patriarchalischen Großfamilien betriebene, permanente Kontrollieren der Töchter und Ehefrauen auf Keuschheit und das fromme Bedrohen aller Kritiker von Sunna und Koran. Auf derlei ’Alltagsnähe des Religiösen’ möchte Europa nach Renaissance und Aufklärung, nach dem Überwinden von Hexenprozessen und Inquisition vielleicht gerne verzichten. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">„<span>Und Er läßt (Seinen) Zorn auf jene herab, die ihren Verstand nicht gebrauchen wollen.“ Qur’an: Sura Yunus 100</span></span><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Wer den Islam kritisiert, verweigert es, seinen Verstand zu gebrauchen. Aufgeklärte Menschen sollten von Erpressung reden, phantasiereiche Spiritualität stelle ich mir anders vor. Wir sollen hier wohl verspannt lachen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Auch wir sind diesen Fragen nachgegangen und zu dem Ergebnis gekommen, daß es entscheidend ist, die natürlichen Veranlagungen des Kindes zu fördern, um die Selbstentwicklung nach der Fitra des Heranwachsenden, d.h. nach der natürlichen Anlage, wie Gott sie geschaffen hat, nicht zu hindern. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Fitra: Jeder Mensch ist Muslim, ob er es weiß (Muslim) oder nicht (Jude, Christ, anderes). Fitra: Islam ist, sagen englischsprachige Muslime: standard religion, angeborene Naturreligion. Druckfrische Fatwas lesen und vor allen Dingen befolgen sei dem Kind angeboren, wer noch nicht lesen kann, wird mit physischer und psychischer Gewalt in die ’naturgemäß’ richtige Richtung gedrängt. Mädchengenitalverstümmelung der Schafiiten sowie Jungengenitalbeschneidung sei fitra, naturgemäß, ab der Pubertät Schamhaarrasur und Achselhaarauszupfen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Was für ein Angriff der vormodernen Entwicklungsstufe der Menschheit auf die wissenschaftsorientierte Pädagogik: „Selbstentwicklung nach der fitra“ dürfen wir übersetzen mit ’Freiheit gemäß der naturhaft angeborenen heiligen Doktrin’ oder ’Kognitives und emotionales Lernen im Einklang mit der naturhaften islamischen Sittlichkeit’. Fundamentalisten denken vielleicht wirklich so. Angeboren ist das jedoch nun wirklich nicht. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Von fitra zu qadar (Prädestination, türkisch kismet) ist es nicht weit. Qadar und auch fitra sagen: Islam ist vorherbestimmt, der Menschheit wie deinem Leben. Zwangsheirat, Ehrenmord, Krieg, alles Schicksal. Allahs knallende Peitschenhiebe auf dem Rücken des Delinquenten in Saudi-Arabien, im Iran oder im Sudan sind fast schon mehr als qadar oder fitra, sind praktiziertes Gotteslob, Vergeltungs- und Reinigungsritual. Auch der militärische dschih</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">ā</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">d ist gewissenhaft erwogene, intensiv gelebte gottesdienstliche Handlung, Saubermachen aktiven Umweltschutzes, spirituelle Selbsterfahrung ganz im Hier und Jetzt. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Aber vielleicht ruft das IPD explizit gegen militärischen dschih</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">ā</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">d auf und verlangt von Teheran, die gottgefälligen Steinigungen einzustellen? Das weiß bereits jetzt nur Allah, das Kölner IPD überlegt noch ein wenig. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Religion und Natur. Jeder Religion stellt sich das, was ich die pantheistische Herausforderung nennen möchte, das Verhältnis von Diesseits und Jenseits, die (ideologische, beanspruchte) Verwobenheit oder Zerrissenheit von Weltlichem und Göttlichem zu definieren. Es ist ebenso ärgerlich wie unvermeidlich, dass jede Sekte mit Kornähre und Sonnenuntergang im Schaukasten wirbt, darunter ein Spruch, der die Natur (Strand, Wald, Stein, Oase, Quelle) eigentümlich ideologisiert sprich missbraucht. Die Kornähre kann ja gar nichts dafür, von der hinduistischen, christlichen oder sonstigen Weltanschauungsgemeinschaft verwendet zu werden. Zugleich ist der Mensch, mit C. G. Jung und Mircea Eliade argumentiert oder auch mit Goethe oder Hesse, ein religiöses Wesen und der Guru, Ayatollah oder Papst eben kein absoluter Experte für Religion. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Derartig lassen sich, etwas überspitzt und bewusst ironisch-distanziert, selbst die extrem-dualistischen Gruppen als ’naturreligiös’ bezeichnen oder sich zumindest an ihrem je eigenen Profil an (behaupteter) Weltliebe, Weltheimischkeit, ’Naturreligiosität’ (oder, negativ gesehen: An ihrem Weltekel) beschreiben. Weltekel und Selbstekel ist Bildungsziel der orthodoxen islamischen (schwarzen) Pädagogik. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Hier sind von uns Demokraten veritable ’Schulnoten’ zu vergeben hinsichtlich der Verträglichkeit mit den universellen Menschenrechten, den Erkenntnissen der Psychoanalyse und Totalitarismuskritik sowie der Extremismus- und Antisemitismusforschung. Und, an Herrn Innenminister Dr. Schäuble und Frau Schulministerin Bärbel Sommer ebenso gerichtet wie an das IPD Köln: Die kulturelle Moderne braucht die Ausbildung oder vielmehr das Abrichten von Kindern zu kleinen korangläubigen und judenhassenden Kalifen und Dschihadisten nicht begeistert zu begrüßen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Zurück nach Köln. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Inhaltlich soll dabei dem Kind das islamische Verständnis von Familie, also Eltern, Geschwister, Großeltern und der übrigen Verwandtschaft vermittelt werden. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Das in Teilen grundrechtswidrig ist. Konsequenterweise berufen sich radikale, antidemokratische Muslime auf die Kairoer Menschenrechtserklärung, nicht auf die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von 1948. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Die Kinder gehören immer dem Vater, die Frau zieht mit kontrolliert unbenutztem Jungfernhäutchen ins Haus des Mannes und hat lebenslang seine Befehle und diejenigen der Schwiegermutter widerspruchslos zu befolgen. Ohne (männlichen) islamischen Heiratsvormund, wal</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">ī</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">, darf die Frau nicht heiraten, dafür dürfen Vater und gegebenenfalls Großvater als ’wal</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">ī mudschbir’ (türkisch mücbir veli) </span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">die junge Muslima, eine neunjährige Braut ist islamrechtlich in Ordnung, auch gegen ihren Willen verheiraten. Der Ehemann darf eine ungehorsame Frau im Ehebett meiden und mit einem Knüppel behutsam schlagen. Bei Lust und Laune darf er sie beispielsweise mit einer dreifach ausgesprochenen Verstoßungsformel (at-tal</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">ā</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">q) verstoßen. Der Interims-Ehemann (mustabil) verwaltet die Frau bedarfsweise auf Zeit. Der Mann darf sich drei Nebenfrauen nehmen und unbegrenzt Sex mit unmoralischen Dhimmifrauen haben, die gottesfürchtige muslimische Frau hat das als Schicksal (qadar, sicherlich auch fitra, Art und Weise des Erschaffenseins) zu dulden. Kinder eines muslimischen Mannes sind automatisch Muslime, die beiden deutschen Großkirchen finden das offensichtlich völlig in Ordnung. Die Brüder überwachen die Schwestern, die Frauen kontrollieren einander auf Verstöße gegen die vorgeschriebenen Pflichten und Sitten, ein eventueller Ehrenmord ist dann ja vielleicht unislamisch, doch fraglos auch qadar, sonst wäre Allahgott nicht allmächtig. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">In einer nach den Maßgaben von al-iman (Gläubigkeit), fitra, qadar und tah</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">ī</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">d endlich gesundeten, gesunden Gesellschaftsordnung (islamische Gesellschaft) werden Ehebrecherinnen (und Ehebrecher) sorgsam mit dem Unterkörper in den Boden eingegraben und mit den von Gott All</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">āh dafür vorgesehenen (die Vorsehung) fliegenden Steinen in aller Öffentlichkeit und in pädagogisch wertvoller Gemeinschaftsarbeit (soft-skill team-work, ein Leben mit Ritualen, die Religion im Alltag leben) vom Leben zum Tod befördert. Ob anlässlich einer islam‑juristisch einwandfreien Steinigung ein der Tat überführter und islamisch resozialisierter Dieb (der unsichtbaren Gottheit ist dazu die diebische Hand zu opfern) mit der anderen Hand mitwerfen darf, entzieht sich meiner Kenntnis, ich bitte Herrn Mustafa Cerić hiermit um eine rechtleitende fatwā. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Wer dem Gesagten widerspricht, zweifelt an Gott und kommt inscha’ll</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">ā</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">h nicht in den Himmel. Und nicht vergessen: Es gibt keinen Zwang im Glauben. Denn wer nicht aus freien Stücken glaubt, kommt auch nicht in den Himmel. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Das will das Kölner IPD der nächsten Generation vermitteln? Wahrscheinlich ja, einen anderen Islam gibt es leider noch nicht, jedenfalls duldet keine der vier sunnitischen islamischen Autoritäten einen anderen Islam, weder die weit über tausend Jahre alte so genannte „Universität“ der Kairoer al-Azhar (duldet wohlwollend FGM) noch der 1997 gegründete Europäische Fatwa Rat (ECFR, Führer ist der antisemitische Terrorismusfreund und Kulturrassist Y</span><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">ū</span><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">suf al-Qarad</span><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">ā</span><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">wi, oberster europäischer Theokrat des ECFR ist Großmufti Mustafa Ceri</span><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">ć</span><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"> aus dem bosnischen Sarajevo), weder die Religionspolitik der hanbalitischen-sunnitischen Wahhabiten aus Saudi-Arabien (Pilgerziel Mekka; Ölreichtum) noch die achtzig Jahre alte Muslimbruderschaft (MB, Deutschland: Ibrahim el-Zayat und die IGD, Europa: Tariq Ramadan). </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Der Islam hat ein Problem mit der kulturellen Moderne, jedenfalls müsste er eines haben. Er leugnet seine problematische Krise und macht dem Rest der Welt … Probleme. Ob das Kölner IPD eher der MB nahe steht oder der Azhar? Hält das Kölner IPD die freiheitliche Demokratie für kufr, lästerlichen Unglauben? Das IPD hüllt sich in Schweigen (taqiyya). Aber hören wir weiter. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Dem Kind soll bewußt werden, daß der Islam keine Hierarchie im Sinne von übergeordneten und untergebenen Positionen kennt und ihm (dem Kind) innerhalb seiner Familie eine selbstbewußte Stellung einräumt. Dies wird mit qur’anischem Material nachgewiesen; nur so kann das Denken in getrennten Bereichen verhindert oder wieder aufgehoben werden. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Die Frau erbt nur die Hälfte, ihre Aussage vor Gericht gilt nur die Hälfte. Christen und Juden sind islamrechtlich genau definiert ebenfalls Menschen zweiter Klasse, Bahá’í, Atheisten und Polytheisten nahezu rechtlos. Aber das ist nicht etwa untergeordnet! Nein, das ist harmonisches Aufeinander-Bezogen-Sein, das ist die ’Komplementarität der Religionen’ (Pfr. Kirste), das ist Gerechtigkeit. Die Scharia diskriminiert die Frau nicht, sondern würdigt ihre minderen Fähigkeiten und schafft so den sozialen Frieden. Kopftuch ist naturhafte, natürliche Pflicht (fitra), auch das befreit und beglückt alle Beteiligten. Islam ist Frauenrechtsbewegung, Gerechtigkeit. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Und Sie sind doch nicht etwa gegen Gerechtigkeit? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">„Nur so kann das Denken in getrennten Bereichen verhindert oder wieder aufgehoben werden“, ob da jemand zur anerkannten Weltspitze der Gehirnforschung und Lernforschung gehört? Oder aber raunend Wohlverhalten einfordert, meines, Ihres und das der zu unterweisenden Kinder? Hardcore-Esoteriker des New-Age, totalitärer Führerkult oder bemerkenswerte rheinische religiöse Ekstase? Oder ein allzu kräftiger Zug aus der mit hasch</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">ī</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">sch gefüllten Wasserpfeife? Die Gesichter muss ich einfach mal sehen, alles Denken zu einem Bereich verklumpt und verklebt, zu einer göttlichen Einbahnstraße. Andererseits, religiös und romantisch sind wir ja auch, sogar bürgerrechtlich-universalistisch. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Seltsam, dass es, letztlich auch im Christentum, viele der angeblich mystischen (Islam: tassawuf, Sufismus) oder monistischen Strömungen sind, die ein kosmisches Einssein preisen und mit derselben Begeisterung die Menschheit in Kasten verschiedener Wertigkeit beziehungsweise Wertlosigkeit zerlegen. Der eher diesseitig orientierte kultische Rassismus eines Himmler tat dies entsprechend: Sich mit dem Welt-Ganzen verbunden ’spüren’ und einen Teil der Menschheit als „unwertes Leben“ vernichten wollen. Himmler machte aber die Leugnung vor sich selbst oder aber die taqiyya vor dem Publikum deutlich: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Die ’Einheit’ (Hitler: Die Vorsehung) des kosmischen Rassismus benötigte die Trennung an der Rampe in Auschwitz, in die Gaskammer oder noch (ein wenig) leben. Der Islam zerteilt die Räumlichkeiten (aller Zeit) in die d</span><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">ār al-harb und die dār al-islām, die die eine Menschheit, strukturell dem Mani oder Himmler durchaus entsprechend, in Gläubige und Ungläubige spaltet. Insofern lügt das IPD, ob unbewusst oder bewusst. Es wird von Scharia und Sunna das „Denken in getrennten Bereichen“ eben gerade nicht verhindert, sondern verewigt! Jeder Gegner des begrenzt berechenbaren Gottes Allāh wird, man lese es in Koran und Hadithen an Dutzenden von Stellen, im Feuer schmoren, heißes Wasser trinken, bis ihm die Gedärme platzen, mit Flammen versengt werden, bis ihm die Haut verbrennt, eine neue Haut nur dazu erhalten, um noch mehr Qualen zu leiden. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Der Parteigänger des politischen Islam darf im Sinne der islamischen Ethik des Sadismus jeden (potentiellen) Gegner der Scharia (der Großfamilie arrangierter Ehen, der intransparenten Raubritter- und Pfründe-Ökonomie des Scharia-Banking, der deutschen Islamverbände) mobben, diskriminieren, belügen und betrügen. Ins Abseits drängen. Seine Busfahrer (Karawane), seine Polizisten und Notärzte (sozusagen als nichtmuslimische ansar, Helfer) behindern und angreifen. Die Geometrie der menschenrechtsfeindlichen und frauenunterdrückenden Scharia als ein „ewiges, unverhandelbares (Cerić), dabei egoistisches, asoziales, kalkuliert antisoziales Muster, das jedes andere Motiv erodiert, anätzt, einebnet. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Kurt Lewin (topologische Psychologie) ein wenig weiter gedacht: Der Mensch erfährt und gestaltet Körperbewegung und Raumbewegung und symbolisiert sie in Sprachbildern, Kunstwerken, Kinderspielen und in der Stadtarchitektur (Islam: Geschlechtertrennung; kuffār-freie Zonen). Das etwas feindselige Spiel ’Reise nach Jerusalem’ mag versinnbildlichen: Diesseitig Kalifat, jenseitig Himmel, der Verlierer (dhimmī) ist vorgesehen (qadar) und darf erpresst werden (dschizya), überfallen werden, leiden, bluten, sterben (dschihād). Das Hüpfspiel ’Himmel und Hölle’ … denkt in getrennten Bereichen, verbindet diese aber auch in verspielter Arglosigkeit (in der radikalen islamischen Sozialisation sind Kinderspiel und Kindheit, Kindlichkeit und Lernen eher nicht vorgesehen, daher unsere deutschen muslimischen Bildungsverweigerer). </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Scharia als ein kalkuliert antisoziales Muster ’sozialer Geometrie’ denkt so sehr in „getrennten Bahnen“ (IPD) wie wohl keine andere Religion. Einen derart antisozialen sexualpolitischen und militanten Kult braucht die kulturelle Moderne nicht gerade aus Steuermitteln zu fördern (Moscheebau, Koranschule, Islamischer Religionsunterricht). Ein anderer Islam ist, allerdings, wünschenswert. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Der Ansatz: Das hier vorgelegte Curriculum folgt der Vorstellung, dass religiöse Erziehung dem Grundsatz folgen muss, Kindern religiöse Lernwelten und die Sinnhaftigkeit religiösen Lebens mit allen Sinnen zu erschließen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Mit allen Sinnen, Erlebnispädagogik, Hugo-Kükelhaus-Pädagogik. Sinnlicher Kulturrassismus für die lieben Kleinen. Nebenbei, wo fliegen sie denn, die religiösen Lernwelten? Plural, Mehrzahl, WeltEN? Es gibt nur eine Welt – universeller Menschenrechte. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Noch immer wird im Religionsunterricht zuviel Reproduktion vorgegebener Inhalte erwartet und zu wenig mit Kindern philosophiert. Kinder werden dadurch in der Entwicklung eigener Religiösität nicht gefördert. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Stimmt. Das traurige Ergebnis dieser Erziehung sind die fundamentalistischen Erwachsenen des derzeitigen IPD. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Das Bestreben geht eher dahin, die tradierte Vorstellungen zu reproduzieren. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Aus eins mach zwei, ein beliebter Trick unter Islamisten: Ein Missstand im Islam (Ehrenmorde, Zwangsheiraten, Terror, FGM) ist dann eben nicht Religion, sondern Tradition. Ein Hütchenspielertrick, der Dhimmi greift immer daneben und ist gehalten, sofern Politiker oder christlicher Kleriker, das Märchen vom friedfertigen Islam nachzuplappern. Ganz schlimm war Hans-Gert Pöttering, Präsident des Europa-Parlaments (EP), der den Islam als eine „im Kern friedliche Religion“ erklärte. Damit tut Pöttering dem grimmigen Feldherrn, Auftragsmörder und Eroberer Mohammed aber wirklich keinen Gefallen. HAM</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Ā</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">S und al-Q</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">ā’ida sind „im Kern“ unislamisch, S</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">alzsäure ist „im Kern“ genießbar, bei Nacht sieht man „im Kern“ nichts? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Pöttering ist Jurist, Honorarprofessor der Universität Osnabrück. Dort lehrt Professor Bülent Ucar Islamische Religionspädagogik. Ucar ist Mitgestalter von Lehrplänen für (schariatreue, versteht sich) Islamkunde in Nordrhein-Westfalen, islamwissenschaftlicher Mythendeuter in Sachen Wandelbarkeit der türkischen Scharia und der angeblich möglichen modernen Koranexegese (Habilitation 2008). Pöttering wiederum reiste privat in sieben Sommern zwischen 1999 und 2005 in sechzehn islamisch geprägte Staaten, als Nahostreisender sowie als Jurist kennt er die Scharia und ihr grundrechtswidriges, kulturrassistisches und frauenfeindliches Potential genau. Was macht Pöttering? Den Großmufti von Syrien nach Straßburg einladen, der vor dem Europaparlament eine Rede halten durfte. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Bereits seit vielen Jahren bemühen sich die Muslimnnen Islamischen Religionsunterricht als ordentliches Lehrfach in die Stundentafel des Schulunterrichtes einsetzen zu lassen und inzwischen ist in einem langen Weg des Dialogs die Akzeptanz, ja die Notwendigkeit eines solchen Unterrichts von Politik und gesellschaftsrelevanten Stimmen der Kirchen und Verbände (Gewerkschaften, Erziehungswissenschaftliche Vereinigungen etc.) erreicht und eingesehen worden. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Eingesehen worden? Von Dr. Schäuble und der CIBEDO vielleicht, von mir nicht. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Der nach dem deutsche Grundgesetz von den Religionsgemeinschaften verantwortete Religionsunterricht hat dabei den Anforderungen, die an eine Schulpädagogik von heute gestellt werden, zu genügen. Es ist keine Frage, dass der Islam, ebenso wie andere Religionsgemeinschaften in der Lage ist, diesen Anforderungen zu genügen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Ma scherziamo?!!! Sie belieben zu scherzen? In fünfzig Jahren, mag ja sein. Das Kölner IPD scheint doch viel eher zu beweisen, dass die deutschen Muslime keinen schulreifen, schulfähigen Islamunterricht denken können. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Wenn in den Schulgesetzen der Länder formuliert wird, dass Schule die Aufgabe hat, die wertvollen Anlagen der Kinder und Jugendlichen zur Entfaltung zu bringen und ihnen ein Höchstmaß an Urteilskraft zu vermitteln, so ist diese Forderung in dem oben erwähnten Rahmenplan und in den vom Institut entwickelten Schulbüchern und Unterrichtsmaterialien bejahend vertreten. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Vermutlich ein Fehlurteil. Ich vermag in den Texten des IPD die Gottheit All</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">ā</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">h und den angeblich von ihm stammenden Koran als Letztbegründung zu finden. Kinder, die Lebensplanungen und Weltbild einem heiligen Text unterwerfen müssen, tun mir leid und sollten unbedingt etwas lernen, was Phantasie, Feingefühl und klares Denken wirklich befördert. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Diese Forderung, wie auch die Gebote der Toleranz und des Respekts vor der Überzeugung anderer zur Förderung von Frieden und positiver Entwicklung einer pluralistischen Gesellschaft, wie sie in den grundgesetzlichen Texten ebenfalls zum Ausdruck kommen, ist selbstverständlich auch eine Forderung und Verpflichtung jeder Religionsgemeinschaft. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Klar, mit eingeschränktem Rechtsstatus (dhimma, Dhimmitude). Tolerant und respektvoll verehren wir alle, Muslime, Dhimmis und Harbis, die respektable Scharia und das tolerante Grundgesetz. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Und tötet sie, wo immer ihr auf sie stoßt, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben; denn die Verführung [zum Unglauben] ist schlimmer als töten. Sure 2:191, Koran. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Ein besonderes Anliegen der/des HerausgeberIn/s wird deutlich, in dem die muslimischen Kinder im islamischen Religionsunterricht an die Globalität der Gesellschaft in der sie leben mittels originär islamischer Quellen herangeführt werden, <a href="http://www.ipd-koeln.de/laudatio.htm"><span style="color:#333399;">um sie an ein Denken von gemeinschaftlicher Verantwortung für die (eine) Welt, in der sie leben heranzuführen. </span></a></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Erst Gegengesellschaft, später Kalifat. Aber immer global gedacht. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Islamisten: Global denken, lokal handeln. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Unterricht, der aber an diesem selbstverständlichen Recht der Schülerschaft auf Herausbildung persönlicher Gottes- und Glaubensvorstellungen vorbeigeht, ist aus Unterricht und Schule zu verweisen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Jedes Kind schnitzt sich seinen eigenen All</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">ā</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">h – ich bin begeistert. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Wirft das IPD die Hadithe und Fatwen auf den Komposthaufen der Weltgeschichte beziehungsweise der benachbarten Kölner Kleingartenanlage? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Intention </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Die Fachausbildung in Islamischer Religionspädagogik ist einem theologischen und pädagogischen Denken verpflichtet, welches sich an den genuin islamischen Grundlagentexten der Offenbarung orientiert und die pädagogisch didaktischen sowie die methodischen Grundsätze aus diesen Textquellen entwickelt. Dabei legt sie ein islamischen Wissenschaftsverständnis der Zeit in der wir leben zugrunde. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Was zu befürchten war: Nicht wissenschaftlich, sondern islamwissenschaftlich. Keinen universellen wissenschaftlichen Ansprüchen der Psychologie oder Pädagogik verpflichtet, keinen Erkenntnissen der Biologie (Darwin statt Kreationismus) oder Geschichte (Armeniervölkermord besprechen; die Opfer der Islamisierung eines Territoriums eingestehen). </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Ethnoreligiös segregierte Forschung. Apartheid der Wissenschaft. Das ist schon reichlich extrem, so erscheint es mir, wenn ein sagen wir Hindu einen Religionsunterricht nicht nur nach hinduistischer Religionswissenschaft und hinduistischer Mythologie wie Symbolik aufbaut, das ginge an, sondern nach ’hinduistischem Wissenschaftsverständnis’. Ob es derartig verbissen gegenkulturelle Sektierer auch außerhalb des Islam gibt? Verlangt etwa heute noch ein Kommunist nach einer ’kommunistischen Wissenschaft’ oder ein Jude nach einer Judenwissenschaft? Nur die Parteigänger der Scharia pochen auf Sonderrechte. Auf Sonderwissenschaft. Sehr sonderbar, sie sind schon was ganz Besonderes, die kleinen und großen Muslime. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">3.1 Ideen und Ziele </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Die Welt, in der wir leben ist, trotz der noch nicht gänzlich abgeschlossenen Diskussion über ihre Begrifflichkeit, eine multikulturellen und multireligiösen Welt. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Im Koran 3:110 sagt Gott Allah seinen Verehrern: „Ihr seid die beste Gemeinschaft, die unter den Menschen entstanden ist.“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">trotz der noch nicht gänzlich abgeschlossenen Diskussion über ihre Begrifflichkeit, </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Die Ungläubigen da leiden wohl noch unter Begriffsverwirrung. Das gibt sich, wenn sie erst einmal zur wahren Religion zurückgefunden haben. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">4. Grundlagen der Fachausbildung </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">4.3 Der Pädagogische Igtihad </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Der Begriff des Igtihads im Wortsinn der Bildung einer durchdachten und begründbaren Meinung aufgrund erworbener Kenntnisse wird als <span>pädagogischer Igtihad</span> in die Didaktische Methodik eingeführt. Sie ist für die Persönlichkeitsentwicklung der zukünftigen Lehrperson und der Unterrichtsvermittlung an SchülerInnen wichtig, ebenso wie soziale Kompetenz, bzw. <span>soziale Intelligenz,</span> wobei diese Begriffe aus den grundlegenden Offenbarungstexten erarbeitet wird. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Zwischen 1100 (al-Ghazali) und 1900 war die selbständige Rechtsfindung (idschtih</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">ād) für Sunniten recht eindeutig verboten und der Muslim gehalten, ein Vorbild nachzuahmen. Welchen Freiraum könnte es denn da für einen Idschtihad der Pädagogik überhaupt geben? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Exkurs. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Eine von der Robert-Bosch-Stiftung finanzierte Tagung an der Diözese der Akademie Rottenburg-Stuttgart in Zusammenarbeit mit den Universitäten Bayreuth und Erlangen-Nürnberg kommt 2005 zum Ergebnis, dass die Lehrkräfte für Islamischen Religionsunterricht „eine solide theologische Grundausbildung“ (sprich: Erlernen der Scharia) erhalten müssen, um mit den Schülern erfolgreich über „so schwierige Fragen wie Dschihad, Geschlechterverhältnis und Religionsfreiheit“ sprechen zu können.“ Dabei erkennt das Papier durchaus, dass Teile der Scharia „im Konflikt mit der deutschen Rechtsordnung stehen.“ <a name="_ftnref1" href="#_ftn1"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">[1]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt 106.2pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Dabei ist zu unterscheiden zwischen zu unterbindenden Verfassungsverstößen einerseits und rechtskonformen Glaubensinhalten andererseits, die vielleicht nicht der gesellschaftlichen Mehrheitsmeinung entsprechen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Da kann man doch dran arbeiten, an der lästigen Mehrheitsmeinung. Was denn so alles an der Scharia mit der Verfassung kollidiert, das konnte oder mochte die Tagung zur Auswertung der Schulversuche in den vier Bundesländern (Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Bayern) nicht abschätzen. Kleiner Tipp: Dschihad (Kalifat), Geschlechterverhältnis (Misogynie in Koran, Imam-Ehe und fiqh), Religionsfreiheit (Apostasie). Die Experimente sind inzwischen drei Jahre lang weiter gegangen, Schäuble lud in dieser Zeit Versammlung um Versammlung zu seiner berüchtigten Islamkonferenz. Zur teilweisen Verfassungswidrigkeit der Scharia schweigt der Jurist und deutsche Innenminister. Gestern wurde bekannt, dass die pakistanischen Taliban im Swat-Tal und in der Region Malakand mit Regierungserlaubnis erste Scharia-Gerichtshöfe einrichten dürfen<a name="_ftnref2" href="#_ftn2"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">[2]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Visionen und Elan haben die töchtertauschenden Taliban im Swat-Tal, das muss man ihnen lassen, leider sind es schreckliche Visionen. Sie leben nur 160 km von der Hauptstadt Islamabad entfernt und nach langen Kämpfen musste die Militärregierung und Atommacht nachgeben. Und Deutschland? Würden Pöttering oder Schäuble deutsche Scharia-Gerichtshöfe überhaupt ernsthaft verhindern wollen? Das Swat-Tal war einst vom Buddhismus geprägt. Seit zwei Jahren verbrennen radikale Muslime dortige Mädchenschulen und zwingen die islamisch korrekt unterworfenen Frauen, das Gefängnis aus Stoff, die gespensterhafte Burka zu tragen<a name="_ftnref3" href="#_ftn3"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">[3]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>. Eine Burka fand sich 2009 auf einem Werbe-Plakat der Stadt Nürnberg, viele dortige Lokalpolitiker verteidigten Burka und Plakat trotz anhaltender Proteste beispielsweise der Ex-Muslime und der örtlichen CSU. Manche Deutschen scheint das ’multikulturelle’ Burka-Plakat nicht zu stören, Visionen und Elan benötigen sie anscheinend nicht. Norbert Schürgers, Chef des Amtes für internationale Beziehungen, verteidigt Burka und Plakat nach wie vor, ohne rot zu werden<a name="_ftnref4" href="#_ftn4"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">[4]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>. Ganz unfasslicherweise wagte es ein Chor der Gewerkschaft, öffentlich in der ’Straße der Menschenrechte’ ein Lied zu singen – für das Nürnberger Burkaplakat, sie hefteten rote Rosen auf das Plakat und gaben sich kosmopolitisch und tolerant. Im islamischen Kulturkreis gilt die Rose als Symbol für den Propheten Mohammed<a name="_ftnref5" href="#_ftn5"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">[5]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Die mutmaßliche Burka- und Kopftuchfreundin Ute Strait-Aouichi von der Islamischen Gemeinde Nürnberg findet das Burka-Plakat gut. Strait-Aouichi behauptet, keine einzige Frau zu kennen, der das Kopftuch aufgezwungen würde. Gülseren Suzan vom deutsch-türkischen Frauenclub lehnt die Burka deutlich ab und auch das Kopftuch, sofern es nicht freiwillig getragen werde. Ach, hat Strait-Aouichi<a name="_ftnref6" href="#_ftn6"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">[6]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a> uns nicht eben nahegelegt, es gebe hier keinen Kopftuchzwang? Sie sollte mal ihren Freundeskreis ausweiten. Der ebenso aalglatte wie islamkonforme evangelische Klerus, hier in Gestalt von Burkaplakatfreund und Plakat-Diskussionsmoderator Pfarrer Eberhard Hadem, driftet indes seit längerem (Rowan Williams will Einführung der Scharia) in Richtung Kalifat ab<a name="_ftnref7" href="#_ftn7"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">[7]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>. Vielleicht hoffen die christlichen Würdenträger, im künftigen Kalifat mögen Krümel der Macht vom Tisch des Sultans abfallen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Auch den Schulprotest couragierter junger Leute in der letzten Woche gegen eine kopftuchtragende Lehrerin am Speyer-Kolleg, die eben wegen ihrer islampolitischen Kopfbedeckung an einem Gymnasium in Worms nicht eingesetzt wurde, scheint nur geringes Interesse zu wecken<a name="_ftnref8" href="#_ftn8"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">[8]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>. Rheinland-Pfalz hat leider noch kein Verbot des Lehrerinnenkopftuchs. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Soweit zum </span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Institut für interreligiöse Pädagogik und Didaktik (IPD), </span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">im oben geschilderten Stil geht das Seite für Seite so weiter, anonym, kein Mensch zeichnet die fundamentalistischen Texte ab. Einen Augenblick bitte: Was ist das? Ein Name. Ein Foto, wahrhaftig! Frau Müller. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">http://www.ipd-koeln.de/preisverleihung1.htm </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Frau Rabeya Müller höchstselbst, die einen Preis der bekennend islambegeisterten Organisation INTR°A<a name="_ftnref9" href="#_ftn9"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">[9]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a> (unter Islamkritikern berüchtigt für die knappe schariakompatible Rezension zu Saphir 5 / 6 <a name="_ftnref10" href="#_ftn10"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">[10]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>) erhält. Allahs Feministin wird der Preis für die kalifatische „Komplementarität der Religionen“ (Kirste) sprich Dhimma von einer interreligiösen Jury überreicht, der, warum wundert uns das jetzt nicht, der strenge Muslim Bekir Alboğa angehört. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Uns fällt ein Stein der Erleichterung vom Herzen. Die heimatlich vertrauten Gesichter der politischen Scharia, der ethnoreligiösen Entflechtung islamischer Gegenmoderne. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Gemeinschaft stiftet der westfälische Lehrerfortbildungsleiter mit dreißig Jahren Berufserfahrung, der watteweich islamoptimistische evangelische Pfarrer Dr. Reinhard Kirste mit seiner im westfälischen Nachrodt ansässigen Interreligiösen Arbeitsstelle (INTR°A). </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Pfarrer Kirste pflegt sanft von „theologischem Pluralismus“ und von der „Gleichwertigkeit der Religionen“ zu schreiben, Allāh hat einen anderen Plan. Kirste hat den vielleicht ja gut gemeinten<a name="_ftnref11" href="#_ftn11"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">[11]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a> „Preis für die Komplementarität der Religionen“ ersonnen und ist Visionär des friedlichen Zusammenlebens oder auch Getrenntlebens ethno-religiöser Kollektive. Von Islamkritikern, Islamgeschädigten oder Ex-Muslimen redet der sanfte Pfarrer Kirste nicht, Steinigungen, Hidschab, Kopftuchzwang, FGM, MGM, der islamische Kulturrassismus, die in Koran und Hadithen aufgezeigte Frauenunterdrückung und Frauenentrechtung bringen ihn nicht aus dem dialogischen Gleichgewicht „pluralistischer“ Äquidistanz und „vorurteilsfreier Liebe“. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Wird es dem evangelischen Geistlichen gelingen, das antimoderne Raubtier Islam zu bändigen, zu demokratisieren? Schön wäre es. Oder wird Dr. theol. Kirste ungewollt zum Islamisierer der ausgedünnten evangelisch gefärbten bundesdeutschen Mittelschicht? Ist der Pfarrer, tragisch-unwissend, Wegbereiter der ordnungspolitischen Scharia, des Imamats (A single muslim authority, Großmufti Cerić<a name="_ftnref12" href="#_ftn12"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">[12]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a>), des Kalifats? Man muss dem Friedensverkünder und Eine-Welt-Freund Kirste ebenso Erfolg wünschen wie uns säkularen Staatsbürgern. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Vor der islamischen Autorität Yūsuf al-Qaradāwi, vor dem absoluten Gehorsam fordernden Europäischen Fatwa-Rat ECFR oder vor den deutschen Islamverbänden wie IGD (Muslimbruderschaft) oder Milli Görüş (Erbakan-Doktrin) vermag der friedfertige Dr. Reinhard Kirste kein Wörtlein der Warnung auszusprechen, die Ayatollahs oder Wahhabiten kritisiert er nicht. Was für ein guter Mensch, mag wohl auch die mit dem Preis geehrte Rabeya Müller vom Kölner IPD gedacht haben. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:60pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Jacques Auvergne </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;"><span> </span></span></p>
<div><!--[if !supportFootnotes]--></p>
<hr size="1" /><!--[endif]--></p>
<div id="ftn1">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn1" href="#_ftnref1"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[1]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://www.akademie-rs.de/fileadmin/user_upload/pdf_archive/20050224_1209_hesenderStuttgarterTagung2005S..pdf">http://www.akademie-rs.de/fileadmin/user_upload/pdf_archive/20050224_1209_hesenderStuttgarterTagung2005S..pdf</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn2">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn2" href="#_ftnref2"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[2]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://www.arcor.de/content/aktuell/news_politik_ausland/48536379,1,artikel,Pakistan+laesst+Scharia+zu+-+Militante+jubeln.html">http://www.arcor.de/content/aktuell/news_politik_ausland/48536379,1,artikel,Pakistan+laesst+Scharia+zu+-+Militante+jubeln.html</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn3">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn3" href="#_ftnref3"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[3]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~EA3A9CEF68E7C4DC5BDAFBE1EF1C2A636~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_aktuell">http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~EA3A9CEF68E7C4DC5BDAFBE1EF1C2A636~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_aktuell</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn4">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn4" href="#_ftnref4"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[4]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=969303&#38;kat=11">http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=969303&#38;kat=11</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn5">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn5" href="#_ftnref5"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[5]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://members.aon.at/dorfverein-gerolding/rose_sym.htm">http://members.aon.at/dorfverein-gerolding/rose_sym.htm</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn6">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn6" href="#_ftnref6"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[6]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://www.suedstaedterin.de/badet_anzeiger151106.pdf">http://www.suedstaedterin.de/badet_anzeiger151106.pdf</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn7">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn7" href="#_ftnref7"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[7]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=968817&#38;kat=10&#38;man=3">http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=968817&#38;kat=10&#38;man=3</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn8">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;line-height:125%;"><a name="_ftn8" href="#_ftnref8"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[8]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;line-height:125%;font-family:Arial;"> <a href="http://www.wormser-zeitung.de/region/rhein-neckar/meldungen/6146362.htm">http://www.wormser-zeitung.de/region/rhein-neckar/meldungen/6146362.htm</a></span><span style="font-family:Arial;"> </span></p>
</div>
<div id="ftn9">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn9" href="#_ftnref9"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[9]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://www.interrel.de/">http://www.interrel.de/</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn10">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn10" href="#_ftnref10"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[10]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://www.rpi-virtuell.net/workspace/users/535/Rezensionen/Rz-Saphir-Quelle.pdf">http://www.rpi-virtuell.net/workspace/users/535/Rezensionen/Rz-Saphir-Quelle.pdf</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn11">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn11" href="#_ftnref11"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[11]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://www.bautz.de/interkulturell/3-88309-213-4.html">http://www.bautz.de/interkulturell/3-88309-213-4.html</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn12">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0 0 6pt;"><a name="_ftn12" href="#_ftnref12"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[12]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://www.springerlink.com/content/40280g3825750494/">http://www.springerlink.com/content/40280g3825750494/</a> </span></p>
</div>
</div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Islam - Grundzüge der Lehre nach Koran und Sunna]]></title>
<link>http://schroeter.wordpress.com/2009/02/19/islam-grundzuge-der-lehre-nach-koran-und-sunna/</link>
<pubDate>Thu, 19 Feb 2009 15:23:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>schroeter</dc:creator>
<guid>http://schroeter.wordpress.com/2009/02/19/islam-grundzuge-der-lehre-nach-koran-und-sunna/</guid>
<description><![CDATA[Islam – Grundzüge der Lehre nach Koran und Sunna Lehrinhalte im bekenntnisorientierten islamischen R]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div class="Section1" style="text-align:left;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;" align="center"><strong></strong></p>
<h2 class="MsoNormal" style="text-align:center;"><strong><span style="font-family:Verdana;">Islam – Grundzüge der Lehre nach Koran und <span class="SpellE">Sunna</span></span></strong></h2>
<h3 class="MsoNormal" style="text-align:center;"><span style="text-decoration:underline;"><span style="font-family:Verdana;">Lehrinhalte im bekenntnisorientierten islamischen Religionsunterricht an staatlichen Schulen?</span></span></h3>
<p class="MsoNormal">
<p style="padding-left:30px;"><strong>Übersicht</strong></p>
<p style="padding-left:30px;">01)  Ursprung und Prophetenlehre<br />
02)  Koran<br />
03)  Sunna<br />
04)  Gottesbild &#8211; nach Allahs Selbstdarstellung im Koran<br />
05)  Menschenbild<br />
06)  Antisemitismus<br />
07)  Weltbild<br />
08)  Scharia<br />
09)  Islamische Menschenrechtserklärungen<br />
10)  Politik des Islam<br />
11)  Zur Rechtslage in Deutschland<br />
<span style="color:#ffffff;">____</span>a) Recht auf Religionsfreiheit und Religionsunterricht<br />
<span style="color:#ffffff;">____</span>b) Recht auf Einschränkung der Religionsfreiheit<br />
<span style="color:#ffffff;">____</span>c) Recht auf Widerstand<br />
12)  Widerstand gegen die Politreligion Islam<br />
13)  Anbiederungs- bzw. Appeasement-Politik</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;"><span style="color:#ffffff;">*</span></p>
<div class="MsoNormal" style="text-align:center;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">1) Ursprung und Prophetenlehre</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">Nach Koran und <span class="SpellE">Sunna</span> und islamischem Glauben beginnt der Islam mit Adam und seiner Gattin. Allah erschuf ihn aus Erde (Koran 5:59, 15:26-33, 17:61, 38:71, 76, <span class="SpellE">Khoury</span>) und aus ihm seine Gattin (16:72, 30:20f, 42:11) oder beide aus „einem einzigen Wesen“ (4:1, 6:98, 7:189). Im Koran stehen also wie im AT zwei verschiedene Schöpfungsmythen. Zu Adams Nachkommen zählt der Islam alle Propheten des AT. Die Schrift Allahs wurde bereits ihnen offenbart, nicht erst Mohammed. Im Koran heißt es: „Wir gaben dir eine Offenbarung, wie Wir Noah und den Propheten nach ihm offenbart haben. Und Wir offenbarten Abraham, Ismael, Isaak, Jakob und den Stämmen, Jesus, <span class="SpellE">Ijob</span>, Jonas, Aaron und Salomo. Und Wir ließen David eine Schrift zukommen. Und Wir schickten Gesandte, von denen Wir dir früher erzählt haben – und Allah hat mit <span class="SpellE">Mose</span> wahrhaftig gesprochen.“ (4:163) „Und Wir haben <span class="SpellE">Mose</span> und Aaron die Urteilsnorm zukommen lassen, und ein Licht und eine Ermahnung für die Gottesfürchtigen.“ (21:48) Ergänzt werden in 6:84-93 als `Rechtgeleitete` <span class="SpellE">Zakaria</span>, <span class="SpellE">Yahya</span>, Jesus und Elias.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">Die islamische Prophetenlehre findet ihre Fortsetzung bei der <span class="SpellE">Ahmadiyya</span>. Nach ihr ist Mohammed der letzte gesetzgebende Prophet, aber die Muslime haben wie Christen und Juden die Texte falsch ausgelegt und den Islam verfälscht. Der Gründer der <span class="SpellE">Ahmadiyya</span>, <span class="SpellE">Mirza</span> <span class="SpellE">Ghulam</span> Ahmad (1835-1908), selbst ernannter Prophet, Mahdi und geistige Wiedergeburt Jesu, hat die Fehler korrigiert und seine Bewegung lehrt angeblich den einzig wahren Islam. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><strong></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><strong></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><strong></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">2) Koran</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">Die Urschrift, in der alles verzeichnet ist, ist nach islamischem Glauben bei Allah in arabischer Schrift (<span class="SpellE">lingua</span> <span class="SpellE">sacra</span>) ewig vorhanden. „Bei Ihm steht die Urnorm des Buches.“ (<span class="SpellE"><em>umm</em></span><em> <span class="SpellE">al-kitab</span></em> = Mutter des Buches, 13:39). „Dies sind die Zeichen des deutlichen Buches. Wir haben es als einen arabischen Koran hinab gesandt.“ (12:1f)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">Die mündlichen Offenbarungen an Mohammed sollen mündlich weitergegeben worden sein, auch aufgezeichnet auf Blättern, Steinen, Holz, Knochen, Stoff. Der 3. Kalif <span class="SpellE">Uthman</span> (<span class="SpellE">Osman</span>, <span class="SpellE">Othman</span>, 644-656) soll unter Leitung von <span class="SpellE">Zaid</span> <span class="SpellE">ibn</span> <span class="SpellE">Thabit</span> die Stücke als Buch zusammengestellt, kanonisiert und Kopien an die wichtigsten islamischen Zentren geschickt haben: <span class="SpellE">Kufa</span>, <span class="SpellE">Basra</span>, Mekka, Damaskus. Alle anderen Texte sollen vernichtet worden sein. Heute enthalten fast alle Koranausgaben in arabischer Sprache denselben Text. Sie folgen der 1923 an der <span class="SpellE">Al-Azhar-Universität</span> in Kairo auf der Grundlage der irakischen Textfassung von <span class="SpellE">Kufa</span> erstellten Version. Behauptet wird, diese seit 1925 im Druck befindliche <span class="SpellE"><em>Kairiner</em></span> sei mit der <span class="SpellE"><em>Uthmani</em></span><em> </em>identisch. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">Aus dem Inhalt, exemplarisch:</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">Der Koran enthält wie das AT (Ex 20:1-17 und <span class="SpellE">Dt</span> 5:6-21) und das NT (<span class="SpellE">Mk</span> 10:17-21) eine Art Dekalog, ethische Gebote (17:22-29, DGA 25) Aber er enthält <strong>kein allgemeines Tötungsverbot</strong>, er erlaubt – wie die <span class="SpellE">Sunna</span> – das „Töten bei Berechtigung“. (5:32, 6:151, 17:33, 25:68) Das wird bei uns von Muslimen und <span class="SpellE">Islamophilen</span> tabuisiert und gefälscht. (DGA 174)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">(DGA = Schröter: Das Gesetz Allahs. Ulrike Helmer Verlag, Königstein/Taunus 2007.)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="text-decoration:underline;"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">Koran-Forschung</span></span><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">:</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">Die Authentizität der <span class="SpellE"><em>Uthmani</em></span><em> </em>wurde immer wieder in Frage gestellt, z.B. schon von <span class="SpellE">Tabari</span> (838-923) in seinem 30-bändigen Korankommentar. In der neueren Forschung besonders von Günter <span class="SpellE">Lüling</span> (Theologe), der vorislamische christliche Strophenlieder im Koran nachweist, Christoph <span class="SpellE">Luxenberg</span> (Experte für semitische Sprachen), Karl-Heinz <span class="SpellE">Ohlig</span> und <span class="SpellE">Gerd-R</span>. <span class="SpellE">Puin</span> mit den Anthologien: Die dunklen Anfänge. 2005. Der frühe Islam. 2007. <strong>Starke Hypothesen</strong> der historisch-kritischen und der linguistischen Koranforschung bezweifeln zum Beispiel die Existenz Mohammeds und die <span class="SpellE">Hidschra</span> 622. <span class="SpellE">Yehuda</span> D. <span class="SpellE">Nevo</span> und Judith Koren schreiben 2003: „<strong>Muhammad <span class="SpellE">is</span> <span class="SpellE">not</span> a <span class="SpellE">historical</span> <span class="SpellE">figur</span></strong>, and his <span class="SpellE">official</span> <span class="SpellE">biographie</span> <span class="SpellE">is</span> a <span class="SpellE">product</span> of <span class="SpellE">the</span> age in <span class="SpellE">which</span> <span class="SpellE">it</span> was <span class="SpellE">written</span>.“ Das <strong>Jahr 622</strong> ist das Jahr des Sieges des Byzantinischen Reiches über die Perser und damit der Beginn der arabisch-christlichen Zählung nach dem Sonnenkalender. Erst später wurde das Jahr 622 islamisch umgedeutet, auf die <span class="SpellE">Hidschra</span> bezogen und die Jahreszählung dem Mondkalender angepasst. (DGA 31 f)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">Zentrale Aussagen des Korans sind christlichen Irrlehren entnommen. Dazu hier nur einige Beispiele in Kürze: Die Leugnung der Kreuzigung Christi. Die Dreieinigkeit aus Vater, Mutter und Sohn. Die Ablehnung der <span class="SpellE">Gottessohnschaft</span> Jesu. Jesus habe Vögel geschaffen. Er sei menschlich und nicht ewig. Christen werden <span class="SpellE">Nasaara</span> (<span class="SpellE">Nazoräer</span>) genannt. Dazu passt die Aussage von Tilman Nagel: „Sie dürfen sich Arabien im 6./7. Jahrhundert nicht als Vakuum vorstellen, das dann vom Islam gefüllt worden wäre. Vielmehr gab es dort einen großen Reichtum religiöser Strömungen, speziell eben christlicher. Viele religiöse Begriffe im Koran sind nicht etwa von Mohammed erfunden, sondern von ihm übernommen worden.“ (<span class="SpellE">ksta</span>. 18.11.08)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">Seit 2007 gibt es das unbefristete Forschungsprojekt zur Genese des Korans: <strong>Corpus <span class="SpellE">Coranicum</span></strong>, geleitet von Prof. Dr. Angelika <span class="SpellE">Neuwirth</span>, finanziert von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaft. Priorität haben zwei Forschungsbereiche: Vergleich der ältesten Korantexte miteinander und deren Vergleich mit Texten in den Basis-Büchern anderer Religionen im alten Orient. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><strong></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><strong></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">3) <span class="SpellE">Sunna</span> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">Sie besteht aus Textsammlungen in Form von Berichten und Erzählungen (<span class="SpellE"><em>hadith</em></span>), die im sunnitischen Islam Aufzeichnungen von Worten, Handlungen und Entscheidungen Mohammeds enthalten und im zwölferschiitischen Islam außer diesen noch Worte der 12 Imame, da es nach schiitischer Lehre 14 Unfehlbare gibt: Mohammed, seine Tochter Fatima und die 12 Imame. Mohammed ist als Vorbild durch den Koran legitimiert: „Wer dem Propheten gehorcht, gehorcht Allah.“ (4:80) „Wer gegen Allah und seinen Gesandten ungehorsam ist, der befindet sich in einem offenkundigen Irrtum.“ (33:36)<br />
<strong>Mohammed</strong> war nicht nur <strong>Prophet</strong>, sondern auch <strong>politisches Oberhaupt, Feldherr, Richter, Auftraggeber für Mord (auch Steinigungen) und </strong>(nach heutigen Moralvorstellungen)<strong> Kinderschänder</strong>. Auf die Frage nach der „<strong>Berechtigung zum Töten</strong>“ gibt die <span class="SpellE">Sunna</span> in den Sammlungen von <span class="SpellE">Bukhari</span> und Muslim u. a. folgende Antworten:</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">„Das Blut eines Muslim darf nur in drei Fällen <span class="SpellE">legitimerweise</span> vergossen werden: wenn es um einen älteren Ehebrecher geht, als Strafe für einen Mord und bei demjenigen, der von seiner Religion abfällt und seine Gemeinschaft verlässt.“ Für Nicht-Muslime gilt diese Begrenzung nicht.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">„Eine Frau kam zum Propheten. Sie war infolge eines Ehebruchs schwanger. Sie sagte: ´O Gesandter, ich habe eine gesetzliche Strafe verdient, so verhänge sie über mich<span class="GramE">.´</span> Der Gesandte Gottes rief ihren Sachverwalter zu sich und sagte: ´Sei gut zu ihr. Und sobald sie ihre Niederkunft gehabt hat, bringe sie zu mir<span class="GramE">.´</span> Er tat so. Da befahl der Prophet, und ihre Kleider wurden um sie fest gebunden. Dann befahl er, und sie wurde gesteinigt. Dann hielt er das Gebet für sie.“ (DGA 174) </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">Die <span class="SpellE">Hadith-Sammlungen</span> von <span class="SpellE">Bukhari</span> (810-870) und Muslim (817-875) sind als authentisch anerkennt. Sie und alle anderen anerkannten <span class="SpellE">Hadith-Sammlungen</span> stammen aus dem 9. und 10. Jh. n. Chr., ihre Verfasser kamen alle aus dem Osten des Iran, mit einer Ausnahme: <span class="SpellE">Bukhari</span> kam aus Buchara im heutigen Usbekistan. Wahrscheinlich ist vieles aus ihrem Denken in christlichen Irrlehren in die Geschichten über Mohammed eingeflossen und wurde nachträglich arabisiert bzw. islamisiert.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span class="SpellE"><span style="text-decoration:underline;"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">Sunnaforschung</span></span></span><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">:</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">Herausragende Arbeit leistete Joseph Schacht (1902-1969), besonders bei der Erforschung zum islamischen Recht aus der Perspektive der Soziologie und Geschichte. Er fasst seine Ergebnisse so zusammen: „<strong>Uns werden keine rechtlichen Überlieferungen des Propheten begegnen, die mit Sicherheit als authentisch angesehen werden können.</strong>“ (DGA 34). </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><strong></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><strong></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">4) Gottesbild – nach Allahs Selbstdarstellung im Koran</span></strong><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">„<strong>Allah führt Irre, wen Er will.</strong>“ (14:4 <span class="SpellE">u.v.a</span>., DGA 44 f) Er bewirkt außer Rechtleitung auch Irrleitung, ist <strong>Meister der Intrige, Herr der Rache und der Hölle.</strong> Er schürt das Feuer (17:97), füllt es mit Menschen (11:119), <strong>erschafft Menschen für die Hölle</strong> (7:179). <strong>Beim Töten führt Allah dem Muslim die Hand</strong> (8:17). Ein häufig verwendetes Wort ist <span class="SpellE"><em>Jihad</em></span>. Das Nomen <span class="SpellE"><em>jihad</em></span> und das Verb <span class="SpellE"><em>jahada</em></span> (9:73, 25:52, 96:9)<em> –</em> bedeuten neben „Bemühen“ auch „Kampf“, sie kommen im Koran mit beiden Bedeutungen vor. Heute behaupten Muslime: <em>Großer <span class="SpellE">Jihad</span> </em>bedeute innerer Kampf auf dem Weg zu Allah. <em>Kleiner <span class="SpellE">Jihad</span></em> bedeute äußerer Kampf zur Verteidigung des Islam. Zum Islam gehöre keine Aggression, Islam bedeute Frieden. Aber: Das arabische Wort <em>Islam</em> bedeutet Unterwerfung, <em>salam</em> bedeutet Frieden. Die Vorstellung des „<em>Großen <span class="SpellE">Jihad</span>“</em> kommt aus der Sufi-Tradition. Wesentlich öfter als <span class="SpellE"><em>jihad</em></span>, u. z. in den <strong>67 Kampfbefehlen Allahs</strong>, kommt im Koran das Verb <span class="SpellE"><em>qatala</em></span><em>,</em> Nomen <span class="SpellE"><em>qitalun</em></span>, vor. Es bedeutet: Kämpfen mit der Waffe, um zu töten. Auch das wird von der Islam-Lobby tabuisiert. Exemplarisch hier zwei Kampfbefehle: „Kämpft gegen sie, bis es keine Verführung mehr gibt und bis die Religion nur noch Allah gehört!“ (2:193) „Vorgeschrieben ist euch der Kampf, obwohl er euch zuwider ist. Aber vielleicht ist euch auch etwas zuwider, während es gut für euch ist.“ (2:216) </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">Zu den Eigenschaften Allahs gehört auch das Verfluchen. Verflucht werden Juden (s. Abs. 6), Lügner (3:61) Apostaten (3:84-87), Mörder (4:92f), Verführer (7:38, 44f), Heuchler (9:68), Frevler (11:17-19), das Volk der ´Ad (11:58ff), Pharao und sein Volk (11:97ff, 28:42), Abtrünnige (13:25) usw. Der Koran enthält mindestens 30 Verfluchungen Allahs. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">Allah</span></strong><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"> hat wie der Koran sowohl ein Frieden stiftendes als auch ein Gewalt förderndes Potential. Er <strong>hat ein Doppelgesicht</strong>: Rechtleitung und Irrleitung, Barmherzigkeit und Hass, Frieden und Gewalt. Er<em> </em>hat eine göttliche und eine satanische Seite.<em> </em></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">Folge</span></strong><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"> davon ist die <strong>islamische Märtyrerideologie</strong>. Sie ist völlig anders als die christliche. Der christliche Märtyrer opfert sich gewaltlos, der islamische riskiert sein Leben bei der Anwendung von Gewalt. Im Islam werden <strong>Gewalt</strong>, <strong>Tod</strong>, <strong>Sexualität</strong> und <strong>Paradies</strong> für Machtpolitik instrumentalisiert. Die Globale Islamische Medien-Front (GIMF) veröffentlicht seit dem 8.3.2007 auf einer ihrer Webseiten ein 9-strophiges <span class="SpellE"><em>Jihad-Gedicht</em></span><em>. </em>Die erste und letzte Strophe lauten:</span></p>
<p style="padding-left:30px;text-align:left;">„Das Paradies ist unterm Schwert<br />
Oh lasset nicht vom Kampfe ab<br />
Muhammad(s) hat uns das gelehrt<br />
Und auch befiehlt es unser Rabb (&#8230;)</p>
<p style="padding-left:30px;text-align:left;">Ab jetzt werden wir nicht mehr ruhn&#8217;<br />
Die Zeit des Aufstandes ist schon da<br />
Verkaufen werden wir uns nun<br />
Und unser Käufer ist Allah.&#8221; (DGA 234 f)</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">Die Rede von <strong>Allah als Menschenkäufer</strong> ist legitimiert durch Allah selbst. Er sagt im Koran von sich: „So sollen denn diejenigen auf Allahs Weg kämpfen, die das diesseitige Leben für das Jenseits verkaufen…“ (4:74). „Allah hat von den Gläubigen ihre eigene Person und ihr Vermögen dafür erkauft, dass ihnen das Paradies gehört, insofern sie auf dem Weg Allahs kämpfen und so getötet werden. Das ist ein ihm obliegendes Versprechen in Wahrheit in der Tora und im Evangelium und im Koran. Wer hält seine Abmachungen treuer ein als Allah? So sei froh über das Kaufgeschäft, das ihr abgeschlossen habt. Und das ist der großartige Erfolg.“ (9:111) Das spricht für die Richtigkeit der Hypothese, der Islam sei eine Kaufleuteideologie.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">Das angeblich auch in Tora und Evangelium enthaltene „Versprechen“ ist eine Erfindung. Warum christliche Theologen hier nicht protestieren, verstehe ich nicht, eher machen sich einige zu Verbündeten der Islamführer. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">Relativ neu ist der Einsatz von <strong>Frauen als Selbstmordattentäterinnen</strong>. Eine Selbstmordkandidatin aus dem Iran sagt dazu: „Ich habe mich als Freiwillige angemeldet, um den Islam überall zu verteidigen, insbesondere im Iran. Ich habe meinen Namen und den Namen meiner Tochter eingetragen. Meine Tochter ist zwei Jahre alt. Falls sie bei einem Attentat stirbt, wird ihr Leben verlängert im Paradies.“ (DGA 234f)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">Folgen bei uns: Zum Beispiel meldete die FNP:</span></p>
<div class="MsoNormal" style="text-align:left;">
<ul>
<li><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">Hunderte <span class="SpellE">Islamisten</span> in Deutschland gewaltbereit. (20.10.08 nach BND-Präsident <span class="SpellE">Uhrlau</span>)</span></li>
<li><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">23.000 Menschen starben 2007 durch Terrorismus. (2.11.08, US-Außenministerium)</span></li>
<li><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">700 <span class="SpellE">Islamisten</span> in Deutschland. Viele <span class="SpellE">Gefährder.</span> (3.11.08, BIM)</span></li>
<li><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">30 bis 40 in Terrorcamps im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet ausgebildete „tickende Zeitbomben“ stehen in Deutschland bereit. (13.02.09, Schätzung BND) </span></li>
</ul>
</div>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">Der Koran ist die Legitimationsquelle für Gewalt. Das Gesetz Allahs ist das Problem. Gehört es in den Lehrplan staatlicher Schulen?</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><strong></strong><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">5) Menschenbild </span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">Laut Koran haben <strong>Juden und Christen</strong> die Offenbarung verfälscht (Juden 9:34, 4:160). Sie sind deshalb <strong>Menschen 2. Klasse</strong>. Als <span class="SpellE"><em>ahl</em></span><em> <span class="SpellE">al-kitab</span></em> (Volk des Buches)<em> </em>haben sie aber ein Recht auf bevorzugte Behandlung im Islamland, als Schutzbefohlene (<span class="SpellE"><em>dhimmis</em></span>) mit „Schutzvertrag“ (<span class="SpellE"><em>dhimma</em></span>), vorausgesetzt sie zahlen <span class="SpellE"><em>jiziya</em></span> (Tribut) und <span class="SpellE"><em>haradsch</em></span> (Grundsteuer)<em>.</em> Allah befiehlt den Muslimen: „<strong>Kämpft gegen sie, bis sie Tribut entrichten als Erniedrigte</strong>“ (9:29). Schlechter geht es anderen „Ungläubigen“, sie können versklavt werden. <strong>Die Herrschaft steht allein Muslimen zu</strong>: „Er ist es, der seinen Gesandten mit der Rechtleitung und der Religion der Wahrheit gesandt hat, um ihr die <strong>Oberhand zu verleihen über alle Religion</strong>, auch wenn es den <span class="SpellE">Polytheisten</span> zuwider ist.“ (9:33, 48:28, 61:9) Der Islam vertritt somit eine <strong>Drei-Klassen-Lehre</strong>.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">Für die Muslime ist Gehorsam die oberste Pflicht: „O ihr, die ihr glaubt, gehorchet Allah und gehorchet dem Gesandten und denen unter euch, die zu befehlen haben (die zuständig sind)“ (4:59, <span class="SpellE">Paret</span>). Der <strong>Koran gebietet Gehorsam</strong> nicht nur gegenüber <strong>Allah</strong> und <strong>Mohammed</strong>, sondern auch gegenüber seinen Nachfolgern, den Kalifen, den jeweiligen <strong>Befehlshabern</strong>, den Führern. Das Gehorsamsgebot kommt mehrmals im Koran vor (4:69, 4:80). <strong>Ziel</strong> ist die <strong>Unterdrückung der Macht des Volkes, der Demokratie und der <span class="SpellE">Individuierung</span></strong>. Selbstkritik und Islamkritik sind weitgehend ausgeschlossen. Glaube und Vernunft haben im Islam eine Einheit zu bilden. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">Tilman Nagel schreibt: „Der Verstand ist deswegen allein zu dem Zweck geschaffen, das von Allah ausgegangene Wissen, dessen Inbegriff der Koran und das <span class="SpellE"><em>hadith</em></span> sind, zu erwerben und dann im <span class="SpellE">Bewußtsein</span> des Muslims festzuhalten.“ (Allahs Liebling, 171, auch zit. von Aloysius Winter in Armin <span class="SpellE">Geus</span>: Gegen die feige Neutralität, 41) In Allahs Gehorsamsbefehl zeigt sich, dass der <strong>Islam eine Politreligion ist, und zwar eine Herrschafts- und Gehorsamsreligion, unvereinbar mit der Demokratie.</strong> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">Die Aufgabe eines jeden Muslims ist <span class="SpellE"><em>da´wa</em></span>, Missionierung, Verbreitung des Islam weltweit. Eingesetzt werden <span class="SpellE"><em>taqiya</em></span> (Verschleierung des politischen Ziels), Tabuisierung (Gewaltbefehle Allahs, Töten bei Berechtigung), Legalitätstaktik. Ziel ist die Bildung einer islamischen Gemeinschaft, <span class="SpellE"><em>umma</em></span>, weltweit. Von der <span class="SpellE"><strong><em>Umma</em></strong></span><em> </em>sagt Allah in Sure 3:110: „<strong>Ihr seid die beste Gemeinschaft, die unter den Menschen hervorgebracht worden ist. Ihr gebietet das Rechte und verbietet das Verwerfliche und glaubt an Allah.</strong>“ (DGA 19) Sie versteht sich als Idealgemeinschaft und besseres antiwestliches Gegenmodell. Muslime sind auf strikte Solidarität zur eigenen Gemeinschaft verpflichtet. Versprochen ist der „<strong>Endsieg</strong>“. „<strong>Siegen werde Ich, Ich und meine Gesandten.</strong>“ (58:21) Nach der <span class="SpellE">Ahmadiyya</span> ist der Endsieg in den dreihundert Jahren nach ihrer Gründung 1889 erreicht. „Der Sieg wird uns geschenkt!“ sagte der 5. Kalif in seiner Rede auf der <span class="SpellE">Jalsa</span> <span class="SpellE">Salana</span> 2008 in Mannheim. Das Kalifat ist seit 1908 in der Hand der <span class="SpellE">Mirza-Ahmad-Dynastie</span> der <span class="SpellE">Ahmadiyya</span>. Wir befinden uns demnach zu Beginn des zweiten Jahrhunderts des „<strong>Vormarschs auf den Endsieg</strong>“. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><strong></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><strong></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">6) Antisemitismus</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">Allahs besonderer Hass gilt den <strong>Juden, die in acht Abschnitten des Korans verflucht</strong> werden (2:87ff, 159, 161, 4:46-52, 5:12f, 59f, 64, 78, 9:30). Ein Beispiel: „Allah nahm die Verpflichtung der Kinder Israels entgegen. (…) Weil sie aber ihre Verpflichtungen brachen, haben Wir sie verflucht und ihre Herzen verstockt gemacht.“ (5:12f) Außerdem macht er aus ihnen „<strong>Affen und Schweine</strong>“. (2:65, 5:60, 7:166) (DGA 43-50)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">Ab 624 wächst Mohammeds Aggression gegen Juden und Judentum:</span></p>
<ul style="text-align:left;">
<li>
<div class="MsoNormal"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">624 Verbannung des jüdischen Stammes der <span class="SpellE">Qaynuqa</span> aus Medina</span></div>
</li>
<li>
<div class="MsoNormal"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">625 Vertreibung des jüdischen Stammes der an-Nadir aus Medina</span></div>
</li>
<li>
<div class="MsoNormal"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">627 Vernichtung des jüdischen Stammes der Qurayza in Medina</span></div>
</li>
<li>
<div class="MsoNormal"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">628 Vertreibung der Juden aus Mittelarabien und Flucht in die nordarabische Oase Khaybar. Der zweite Kalif Omar enteignete und vertrieb sie dann auch von dort.</span></div>
</li>
</ul>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">Das war das Ende der jüdischen Kultur auf der arabischen Halbinsel. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">Auf dem Antijudaismus in Koran und <span class="SpellE">Sunna</span> basiert wohl auch die Gemeinsamkeit arabisch-islamischer Gruppierungen (Hamas, Moslembruderschaft) mit Nazis und Neonazis. So meldet z.B. der Hamburger Verfassungsschutz in seinem Bericht 2007: NPD-Funktionäre setzen sich dafür ein, „den Islam nicht anzugreifen, da dieser als Verbündeter anzusehen sei“. (Welt online, 7.10.08)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">Mit der Ausbreitung des Korans in Europa nimmt der Antisemitismus zu. Wieder werden jüdische Friedhöfe und Synagogen beschädigt. Siebzig Jahre nach der Reichskristallnacht konnten in Duisburg Polizisten in eine Wohnung eindringen und israelische Fahnen konfiszieren. Und der bekannte Judenhasser <span class="SpellE">Jamal</span> <span class="SpellE">Karsli</span> brüllte auf einer Demo in Recklinghausen: „Heute sind wir alle Hamas!“ Aber Strafen <span class="GramE">gibt</span> es keine dafür. Die Bochumer Staatsanwaltschaft legitimiert den Antisemitismus. Da packen einen das Grauen und die Angst, Trauer, Scham und Verzweiflung und man stellt die Frage: <strong>Gehört der Antisemitismus wieder in staatliche Schulen?</strong> Diesmal im Religionsunterricht islamisch verschleiert?</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><strong></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">7) Weltbild</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">Der Islam vertritt ein <strong>dualistisches Weltbild</strong>: Das <em>dar <span class="SpellE">al-islam</span> </em>(Haus des Islam) ist die Welt der Muslime, in ihm herrscht Frieden. Im<em> dar <span class="SpellE">al-harb</span></em> (Haus des Krieges) leben die Nicht-Muslime. Dieser Teil ist zu islamisieren, sei es durch Missionierung, Unterwanderung, Gebären oder mit Gewalt. Im Übergang befindet sich das<em> dar <span class="SpellE">al-ahd</span></em> (Haus des Vertrages). Darin befinden wir uns jetzt. Muslime haben in dieser Phase des Übergangs die „lokale Rechtsordnung“ (Charta des ZMD, Abs. 10, DGA 213-222) zu beachten. Dazu gehören unser Grundgesetz, die AEMR und alle darauf basierenden Rechte und Gesetze. Wie lange diese Phase mit „Legalitätstaktik“ (Volker <span class="SpellE">Bouffier</span>) dauern darf, darüber sind sich die muslimischen Gelehrten uneinig. Das <strong>Endziel </strong>ist die <strong>Weltherrschaft des Islam</strong>. Solange sie nicht erreicht ist, wird der <strong>Heilige Krieg</strong> <em>fi <span class="SpellE">sabili</span> Allah</em>, auf dem Wege Allahs, fortgesetzt. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><strong></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"> <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_cool.gif' alt='8)' class='wp-smiley' /> <span class="SpellE">Scharia</span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">Rechtsquellen: Koran, <span class="SpellE">Sunna</span>. Analogieschluss (<span class="SpellE"><em>qiyas</em></span>), Konsens der Rechtsgelehrten (<span class="SpellE"><em>ijma</em></span>). Die weitgehend selbständige rationale Auslegung von Koran und <span class="SpellE">Sunna</span> zum Zweck der Rechtsfindung bezeichnet man als <span class="SpellE"><em>ijtihad</em></span>. Sie wurde bereits im 10. Jh. eingeschränkt zugunsten der Nachahmung (<span class="SpellE"><em>taqlid</em></span>). Heute stehen beide Rechtspositionen wieder zur Debatte. Zum Beispiel wurde dem Islam-Professor an der Uni Münster, Mohammed Sven <span class="SpellE">Kalisch</span>, die Lizenz für die Ausbildung muslimischer Lehrer entzogen, weil er auf Grund historisch-kritischen Denkens die Existenz Mohammeds bezweifelt. Die islamischen Verbände und Wissenschaftsminister Pinkwart von NRW arbeiten hier Hand in Hand.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">Die bekanntesten islamischen Rechtsschulen sind folgende im sunnitischen Islam: <span class="SpellE">Hanafitische</span>, <span class="SpellE">Malekitische</span>, <span class="SpellE">Schafi´itische</span>, <span class="SpellE">Hanbalitische</span>. Im schiitischen Islam dominiert die <span class="SpellE">Dscha´faritische</span>. Die <span class="SpellE">Mu´tazilitische</span> Rechtsschule wurde wegen ihres eigenständigen Denkens zur Häresie erklärt. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">Die <span class="SpellE">Scharia</span> durchdringt alle Lebensbereiche: religiöse, private, gesellschaftliche und politische.</span></strong><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"> Dazu gehören Regeln für Gebet, Fasten, Bekleidung, Moscheebau, Gebetsruf, Bestattungswesen, Vertragsrecht, Familienrecht, Erbrecht und Strafrecht. Da die <span class="SpellE">Scharia</span> für gläubige Muslime auf <strong>göttlichen Quellen basiert</strong>, <strong>steht sie über jedem säkularen Recht</strong>. Die göttliche Legitimation wird nicht hinterfragt. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">Islamisches Recht ist <strong>nicht kompatibel mit GG und westlichem Recht</strong>. Wichtige Unterschiede sind: </span></p>
<ul style="text-align:left;">
<li>
<div class="MsoNormal"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"><strong>Grundsatz der Gleichheit &#8211; Grundsatz der Verschiedenheit</strong>: Unterschiedliche Rechte und Pflichten für Mann und Frau, Muslime und Nicht-Muslime.</span></div>
</li>
<li>
<div class="MsoNormal"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">Strafrecht mit Körperstrafen und Blutgeld (<span class="SpellE"><em>diya</em></span>). Beispiel: Iran. Strafrecht von 1991: Die muslimische Frau ist nur halb so viel Wert wie der muslimische Mann und weniger Wert als sein linker Hoden. (DGA 237, 240)</span></div>
</li>
<li>
<div class="MsoNormal"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">Erbrecht, die Frau erbt nur halb so viel wie der Mann.</span></div>
</li>
<li>
<div class="MsoNormal"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">Zeugenaussage, fehlen männliche Zeugen, so kann nur einer durch zwei Frauen ersetzt werden.</span></div>
</li>
<li>
<div class="MsoNormal"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">Ehe- und Familienrecht: Der Heiratsvertrag ist ein Vertrag mit Rückgaberecht zwischen Männern, den Stichentscheid trifft der Mann, Scheidungsrecht hat nur der Ehemann, die Ehefrau hat das Recht auf Loskauf (<span class="SpellE"><em>khul</em></span>). Der Mann kann bis zu vier Frauen gleichzeitig heiraten, die Frau nur einen Mann. Kinder erben die Religion des Vaters und gehören der Familie des Vaters. Ehe auf Zeit (<span class="SpellE"><em>mut´a</em></span>) im schiitischen Islam (4:24, DGA 74-86). <strong>Geschlechtsvormundschaft für die Frau</strong>. Die <strong>Geschlechterordnung folgt der „Logik des Frauentauschs</strong>“. Das ist ein Terminus (Fachbegriff) aus der Soziologie und Ethnologie (DGA 57-62, 110-114). Nach der Logik des Frauentauschs tauschen die Männer die Frauen aus und nicht die Frauen die Männer. Mit der Islamisierung erleben wir das <strong>Trauerspiel der Wiederkehr des <span class="SpellE">Patriarchalismus</span></strong>. </span></div>
</li>
</ul>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><strong></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">9) Islamische Menschenrechtserklärungen </span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">1981 AEMRI</span></strong><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">, Allgemeine Erklärung der Menschenrechte im Islam. Sie wurde verfasst vom Internationalen Islamrat (<span class="SpellE">Islamic</span> <span class="SpellE">Council</span>) und vom Islamrat für Europa am 19. September 1981 im Palais der UNESCO in Paris vorgestellt. Dieser Islamrat ist eine nicht-staatliche Organisation (NGO) mit Sitz in London. Er wurde 1965 auf Initiative des saudischen Königshauses gegründet und arbeitet mit der saudisch dominierten Islamischen Weltliga (Muslim World <span class="SpellE">League</span>) zusammen, die 1962 in Mekka gegründet wurde. Basis der Erklärung sind der Koran (75 Zitate) und die <span class="SpellE">Sunna</span> (50 Zitate). Außerdem wird 20mal die <span class="SpellE">Scharia</span> als Quelle benannt. In der Präambel heißt es: „Vor 14 Jahrhunderten legte der Islam die „Menschenrechte“ umfassend und <span class="SpellE">tiefgründend</span> als Gesetz fest.“ Nach islamischem Selbstverständnis ist also der Islam nicht nur die älteste Religion sondern hat auch die älteste Festlegung der Menschenrechte. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">1990 Kairoer Menschenrechtserklärung</span></strong><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">. Sie wurde verfasst von der OIC (Organisation of <span class="SpellE">Islamic</span> <span class="SpellE">Conference</span>), zu der 57 Mitgliedsstaaten gehören. Am 4. August 1990 wurde sie auf der Außenministerkonferenz der OIC in Kairo verabschiedet. In der Erklärung wird 15-mal die <span class="SpellE">Scharia</span> als Grundlage benannt, z. B.:</span></p>
<ul style="text-align:left;">
<li>
<div class="MsoNormal"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">Art. 24 Alle in dieser Erklärung aufgestellten Rechte und Freiheiten unterliegen der <span class="SpellE">Scharia</span>.</span></div>
</li>
<li>
<div class="MsoNormal"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">Art. 25 Die islamische <span class="SpellE">Scharia</span> ist der einzige Bezugspunkt für die Erklärung oder Erläuterung eines jeden Artikels dieser Erklärung. </span></div>
</li>
</ul>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">Wie die <span class="SpellE">Scharia</span> so folgen auch die islamischen Menschenrechtserklärungen dem Grundsatz der Verschiedenheit (Mann, Frau, Muslime, Nichtmuslime) und nicht dem Grundsatz der Gleichheit. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">Exemplarisch eine Äußerung von Ayatollah <span class="SpellE">Ruholla</span> Khomeini zu unseren Menschenrechtserklärungen: „Was sie Menschenrechte nennen, ist nichts anderes als eine Sammlung korrupter Regeln, die von den Zionisten ausgearbeitet worden sind, um die wahren Religionen zu zerstören.“ (DGA 179) </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><strong></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">10) Politik des Islam</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">In 18 Staaten ist der Islam Staatsreligion und die <span class="SpellE">Scharia</span> Grundlage des Rechts. Ihre Macht wächst. Bsp. Ägypten, Verfassung 1971: Die <span class="SpellE">Scharia</span> ist „eine Hauptquelle“. Nach der Novellierung von 1980 ist sie „die Hauptquelle“ des Rechts.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">Religion, Recht und Politik bilden im Islam ein untrennbares Ganzes. Gesellschaftliche und politische Ansprüche sind dem Islam immanent. Es gilt das Prinzip der Einheit von Religion und Staat:<strong> <span class="SpellE"><em>al-islam</em></span><em> <span class="SpellE">din</span> <span class="SpellE">wa</span> <span class="SpellE">daula</span></em></strong>. Der Islam ist eine Herrschafts- und Gehorsamsreligion mit politischem Anspruch. Moscheen sind daher keine „Gebetshäuser“ oder „Gotteshäuser“. Sie sind soziale, religiöse, politische Zentren, außerdem bei der <span class="SpellE">Ahmadiyya</span> Stützpunkte des Kalifats, bei DITIB Niederlassungen des türkischen Staates. Das IZH, Islamisches Zentrum Hamburg, ist ein Stützpunkt des Iran, das IZM, Islamisches Zentrum München, eine Dependance Saudi-Arabiens. Sie sind quasi ein Staat im Staat.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">Wie bei den Menschenrechten wird behauptet, die Demokratie sei ursprünglich islamisch.</span></strong><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"> Die Rede ist dann von der <span class="SpellE"><strong>Schura-Demokratie</strong></span>. Die <span class="SpellE"><em>majlis-e-shura</em></span>, die Ratsversammlung, ist aber nur Beratungsgremium, kein <span class="SpellE">beschlussfassendes</span> oder gar gesetzgebendes Gremium wie das Parlament in der Demokratie. Das System der <span class="SpellE">Schura</span>/Beratung und der alleinigen Entscheidungskompetenz des Führers/Kalifen ist legitimiert durch den Koran in drei Versen, 3:159, 42:38, 4:59:</span></p>
<ul style="text-align:left;">
<li>
<div class="MsoNormal"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">„… und ziehet sie zu Rate in Angelegenheiten der Verwaltung; wenn du aber dich entschieden hast, dann setze dein Vertrauen auf Allah.“ (3:159)</span></div>
</li>
<li>
<div class="MsoNormal"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">… diejenigen, die ihre Angelegenheiten durch (<span class="SpellE"><em>schura</em></span><em> <span class="SpellE">baynahum</span></em>) gegenseitige Beratung regeln, …“ (42:38)</span></div>
</li>
<li>
<div class="MsoNormal"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">„O die ihr glaubt, gehorchet Allah und gehorchet dem Gesandten und denen, die zu befehlen haben (zuständig sind)…“ (4:59, <span class="SpellE">Paret</span>)</span></div>
</li>
</ul>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">Mit anderen aber gleich bedeutenden Worten:</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">„Es gibt keine Majoritätsentscheidungen, sondern nur verantwortliche Personen, und das Wort „Rat“ wird wieder zurückgeführt auf seine ursprüngliche Bedeutung. Jedem Manne stehen wohl Berater zur Seite, allein d i e <span class="SpellE">E</span> n t sch e i d u n g t r i f <span class="SpellE">f</span> t ei n M a n <span class="SpellE">n</span>.“ (Hitler: Mein Kampf. 501)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">Im Unterschied zur <span class="SpellE">Schura</span> kann das Parlament in der Demokratie die Verfassung ändern, die <span class="SpellE">Schura</span> kann Koran und <span class="SpellE">Sunna</span> nicht ändern. Beschlüsse der <span class="SpellE">Schura</span> sind nicht bindend, und sie wird vom Führer initiiert.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">Praktiziert wird das <span class="SpellE">Schura-Kalifat-System</span> konsequent z.B. in der <span class="SpellE">Ahmadiyya</span>. Mitglieder der <span class="SpellE">Schura</span> sind nur Männer, die das Treuegelöbnis (<span class="SpellE"><em>bayat</em></span>) gegenüber dem Kalifen abgelegt haben, ihre Mitgliedsbeiträge und Pflichtspenden (<span class="SpellE"><em>chandas</em></span>) gezahlt und einen Bart haben. Die <span class="SpellE"><em>Majlis-e-shura</em></span><em> </em>für Deutschland trifft sich einmal im Jahr.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">Zusammenfassend kann man sagen: Der Islam ist eine Politreligion mit totalitären Strukturen. In meinem Aufsatz: Islam – Politreligion und totalitäre Ideologie? habe ich 11 Aspekte dieser Ideologie dargestellt. (Siehe: <a href="http://schroeter.wordpress.com/2008/09/30/islam-politreligion-und-totalitäre-ideologie/">http://schroeter.wordpress.com/2008/09/30/islam-politreligion-und-totalitäre-ideologie/</a> ) </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><strong></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">11) Zur Rechtslage in Deutschland</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">11 a) Recht auf Religionsfreiheit und Religionsunterricht</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="text-decoration:underline;"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">GG</span></span><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"> Art. 4 (1) Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich. (2) Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="text-decoration:underline;"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">GG</span></span><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"> Art. 7 (3) Der Religionsunterricht ist in den öffentlichen Schulen mit Ausnahme der bekenntnisfreien Schulen ordentliches Lehrfach. Unbeschadet des staatlichen Aufsichtsrechtes wird der Religionsunterricht in Übereinstimmung mit den Grundsätzen der Religionsgemeinschaften erteilt. (&#8230;)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="text-decoration:underline;"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">GG</span></span><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"> 140 / <span style="text-decoration:underline;">Weimarer Verfassung</span> Art. 136 (1) Die bürgerlichen und staatsbürgerlichen Rechte und Pflichten werden durch die Ausübung der Religionsfreiheit weder bedingt noch beschränkt. (2) Der <span class="SpellE">Genuß</span> bürgerlicher und staatsbürgerlicher Rechte sowie die Zulassung zu öffentlichen Ämtern sind unabhängig von dem religiösen Bekenntnis.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="text-decoration:underline;"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">AEMR, Allgemeine Erklärung der Menschenrechte</span></span><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"> Art. 18 Jeder hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht schließt die Freiheit ein, seine Religion oder seine Weltanschauung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder seine Weltanschauung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, öffentlich oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Kulthandlungen zu bekennen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="text-decoration:underline;"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">EMRK</span></span><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">, <span style="text-decoration:underline;">Europäische Menschenrechtskonvention</span> Art. 9 (1) Jede Person hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht umfasst die Freiheit, seine Religion oder Weltanschauung zu wechseln, und die Freiheit, seine Religion oder Weltanschauung einzeln oder gemeinsam mit anderen öffentlich oder privat durch Gottesdienst, Unterricht oder Praktizieren von Bräuchen und Riten zu bekennen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">11 b) Recht auf Einschränkung der Religionsfreiheit</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="text-decoration:underline;"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">GG</span></span><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"> Art. 18 Wer die Freiheit der Meinungsäußerung, insbesondere die Pressefreiheit, die Lehrfreiheit, die Versammlungsfreiheit, die Vereinigungsfreiheit, das Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis, das Eigentum oder das Asylrecht zum Kampf gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung missbraucht, verwirkt diese Grundrechte. Die Verwirkung und ihr Ausmaß werden durch das Bundesverfassungsgericht ausgesprochen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="text-decoration:underline;"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">EMRK</span></span><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">, Europäische Menschenrechtskommission Art. 9(2) Die Freiheit, seine Religion oder Weltanschauung zu bekennen, darf nur Einschränkungen unterworfen werden, die gesetzlich vorgesehen und in einer demokratischen Gesellschaft notwendig sind für die öffentliche Sicherheit, zum Schutz der öffentlichen Ordnung, Gesundheit oder Moral oder zum Schutz der Rechte und Freiheiten anderer.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">11 c) Recht auf Widerstand</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="text-decoration:underline;"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">GG</span></span><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"> Art. 20 (4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="text-decoration:underline;"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">GG</span></span><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"> Art. 79 (3) sog. Ewigkeitsklausel: Eine Änderung dieses Grundgesetzes, durch welche (…) die in den Artikeln 1 und 20 niedergelegten Grundsätze berührt werden, ist unzulässig.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><strong></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">12) Widerstand gegen die Politreligion Islam</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">Es ist falsch, die Politreligion Islam den christlichen Religionen gleichzusetzen, die der Botschaft Jesu folgen, der sagte: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt.“ (Jo 18:36) Und: „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist und Gott, was Gottes ist.“(<span class="SpellE">Mt</span> 22:21) Jesus legte damit das geistige Fundament für die Trennung von Staat und Kirche. Allah und seine Anhänger versuchen, es mitsamt der Demokratie zu zerstören zugunsten der islamischen <span class="SpellE">Theokratie</span>. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">Der Widerstand gegen die Politreligion Islam wächst. Ein Beispiel:</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">Am 30.11.2008 nannte der Nürnberger Staatsrechtler Prof. Karl Albrecht Schachtschneider in einem Vortrag zur Frage der Anwendbarkeit von Art. 4 GG auf die Politreligion Islam die folgenden zentralen Aspekte:</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">- „Die Dogmatik der Religionsfreiheit hat sich bei uns anhand der christlichen Bekenntnisse entwickelt. Bei ihrer evtl. Anwendbarkeit auf den Islam wird völliges Neuland betreten.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">- Der Begriff der Religionsfreiheit, wie er in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte formuliert wurde, ist recht eng gefasst. Er betrifft insbesondere das Recht auf Religionswechsel und den Schutz der kultischen Handlungen. Demgegenüber wird vom Diaspora-Islam als Nutznießer dieses ihm selber wesensfremden Freiheitsrechtes damit sehr viel mehr verbunden als der Schutz der Riten, nämlich eine umfassende Lebensordnung.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">- Der Staat muss noch lange nicht alles zugestehen, was eine fremde Religion unter Berufung auf Art. 4 GG einfordert. Geschützt ist nur das Kultische. Der von den Islamverbänden verfolgte Ansatz, über dieses Grundrecht die ganzen politischen Verhältnisse ändern zu wollen, ist aus Art. 4 nicht ableitbar.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">- Das Grundgesetz (Art. 140) hat den Gesetzesvorbehalt der Weimarer Reichsverfassung übernommen (Art. 136), wonach die staatsbürgerlichen Pflichten durch die Ausübung der Religionsfreiheit weder bedingt noch beschränkt werden.“</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">Video-Mitschnitt des ganzen Vortrags siehe: </span><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;"><a href="http://bpeinfo.wordpress.com/2008/12/13/vortrag-von-prof-schachtschneider-zur-anwendbarkeit">http://bpeinfo.wordpress.com/2008/12/13/vortrag-von-prof-schachtschneider-zur-anwendbarkeit</a> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><strong></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><strong><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">13) Anbiederungspolitik bzw. <span class="SpellE">Appeasement-Politik</span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">Nicht nur der Widerstand wächst, sondern vielmehr noch die Pro-Islam-Lobby. Toleranz gegenüber der Intoleranz und dem Totalitären ist hierzulande und besonders in England in Parteien, Medien und Kirchen zu beobachten. Nicht gesehen werden die Gefahren für Demokratie und Menschenrechte.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">Dazu ein paar Beispiele:</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">- Die Deutschen Bischofskonferenz leistet mit ihren beiden Broschüren „Arbeitshilfe für Christen und Muslime“ und „Orientierungshilfe zum Moscheebau“ keine „Hilfe“, sondern Beiträge zur Islamisierung. Reinhard <span class="SpellE">Wenner</span>: „Ein Skandal!“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">- Die Grünen in Bremen wollen die islamische <span class="SpellE">Schura</span> als Körperschaft des öffentlichen Rechts anerkennen und den evangelischen und katholischen Kirchen und den jüdischen Gemeinden gleichstellen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">- Dorothea Henzler, FDP, seit dem 5.2.09 hessische Ministerin für Schulen, will zügig <strong>islamischen Religionsunterricht in staatlichen Schulen</strong> einführen mit Hilfe ihres aus Niedersachsen angeheuerten Staatssekretärs Brockmann, CDU.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">Viele <strong>Inhalte aus Koran und <span class="SpellE">Sunna</span> stimmen aber mit dem Bildungs- und Erziehungsziel unserer Schulen nicht überein. </strong>Dazu nur noch ein Beispiel: Nach Allahs Koran sind die Nicht-Muslime „<strong>taub, stumm, blind und ohne Verstand.“ </strong>(2:171) Gehört diese Hetze in die Schule? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">Die Anbiederung an totalitäre Ideologien, seien sie links- oder rechtsfaschistisch oder islamisch, scheint mir in Deutschland wie eine ansteckende Krankheit zu sein. Aloysius Winter, em. Prof. <span class="SpellE">Theol</span>., Fulda, spricht in seinem Beitrag zur Anthologie „Gegen die feige Neutralität“ von einer „prinzipienlosen Feigheit“ derer, denen es nur um die eigene Sicherheit geht. Die ist allerdings bei Kritik am Islam – auch bei wissenschaftlicher – gefährdet. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="font-size:11pt;font-family:Verdana;">Die <strong>Umfunktionierung des Rechts auf Religionsfreiheit in ein Schutzrecht für die Politreligion Islam</strong> ist ein Beitrag zum Untergang des christlich-jüdisch-humanistischen Abendlandes und seiner Werteordnung und zur Weltherrschaft Allahs.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">Dr. Hiltrud Schröter, Februar 2009</span></p>
</div>
</div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kopftuchfreie Schulen - auch für Schülerinnen]]></title>
<link>http://schariagegner.wordpress.com/2009/02/01/kopftuchfreie-schulen-auch-fur-schulerinnen/</link>
<pubDate>Sun, 01 Feb 2009 22:29:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>schariagegner</dc:creator>
<guid>http://schariagegner.wordpress.com/2009/02/01/kopftuchfreie-schulen-auch-fur-schulerinnen/</guid>
<description><![CDATA[Kinderkopftuch ist Kinderrechtsverletzung Ein Redetext der Podiumsdiskussion vom 30. Januar 2009, ge]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!--[if gte mso 9]&#62;  Normal 0 21   false false false        MicrosoftInternetExplorer4  &#60;![endif]--><!--[if gte mso 9]&#62;   &#60;![endif]--></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:90pt;text-align:justify;line-height:120%;"><!--[if gte mso 9]&#62;  Normal 0 21   false false false        MicrosoftInternetExplorer4  &#60;![endif]--><!--[if gte mso 9]&#62;   &#60;![endif]--></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:30pt;text-align:justify;line-height:120%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:120%;font-family:Arial;color:#333399;">Kinderkopftuch ist Kinderrechtsverletzung </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:120%;margin:0 0 30pt 35.4pt;"><span style="font-size:10.5pt;line-height:120%;font-family:Arial;color:#333399;">Ein Redetext der Podiumsdiskussion vom 30. Januar 2009, gehalten in Raum 3E, Philosophische Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Von Gabi Schmidt, Sozialpädagogin in der Sprachförderung </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:120%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:120%;font-family:Arial;color:#333399;">Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Schülerinnen und Schüler, </span></p>
<p class="MsoBodyTextIndent2" style="text-align:justify;line-height:120%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:120%;font-family:Arial;color:#333399;">heute möchte ich über das Thema ’Kopftuchfreie Schulen &#8211; auch für Schülerinnen’ referieren und folgende Überlegungen vorausschicken: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:120%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:120%;font-family:Arial;color:#333399;">Auch die BRD ist als säkularer Staat<a name="_ftnref1" href="#_ftn1"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">[1]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> verpflichtet, den politischen, religiösen und weltanschaulichen Frieden in Schulen zu gewährleisten. Das Tragen eines Kopftuches an staatlichen Schulen und bei Schulveranstaltungen ist Lehrerinnen auch deshalb in vielen Bundesländern nicht gestattet. Das Lehrerinnenkopftuch ist nach Auffassung vieler Richter dazu geeignet, junge Menschen in einer staatlichen Schule einer möglichen politischen und religiösen Beeinflussung auszusetzen. Es gefährdet die kollegiale Zusammenarbeit der Pädagoginnen und Pädagogen. Das betrifft insbesondere die Proklamation und Repräsentation eines frauen- wie männerfeindlichen Menschenbildes, das mit den in der Verfassung garantierten Grundrechten (insbesondere 1 – 6) und dem Übereinkommen der UN‑Kinderrechtskonvention, da vor allem Art. 14 negative Religionsfreiheit, nicht vereinbar ist<a name="_ftnref2" href="#_ftn2"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">[2]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:120%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:120%;font-family:Arial;color:#333399;">Auch die negative Religionsfreiheit hat in unserem freiheitlich demokratischen Rechtsstaat Verfassungsrang. </span><span style="font-size:12.5pt;line-height:120%;font-family:Arial;color:#333399;">1988 untersagte das Bundesverwaltungsgericht deshalb einem Lehrer in der roten Bhagwan-Kutte zu unterrichten, weil Art. 4 Absatz 1 und 2 GG nicht schrankenlos gewährt ist, sondern insbesondere dort seine Grenzen findet, wo seine Ausübung auf die kollidierende negative Religionsfreiheit der Schüler oder ihrer Eltern trifft<a name="_ftnref3" href="#_ftn3"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">[3]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. Soll der Schulfrieden für Lehrende und für Lernende garantiert werden können, reicht es jedoch nicht, wenn der Staat, um Schülerinnen und Schüler zu schützen, </span><span style="font-size:12.5pt;line-height:120%;font-family:Arial;color:#333399;">die Religionsfreiheit von Lehrerinnen und Lehrern beschränkt, die als Beamtinnen und Beamte in einem besonderen Dienstverhältnis stehen und daher einen solchen Eingriff in ihre religiöse, politische und weltanschauliche Orientierung dulden müssen. Mädchen und <em>Jungen</em> sind in einer Klassengemeinschaft unabhängig von Geschlecht, Religion<em> oder Nichtreligion </em>auch dem Erscheinungsbild ihrer verschleierten Klassenkameradinnen ausgesetzt. Sie können sich einer möglichen Wirkung und Beeinflussung durch das <span>’Schamtuch’<a name="_ftnref4" href="#_ftn4"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">[4]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> (Feridun Zaimo</span></span><span style="font-size:12.5pt;line-height:120%;font-family:Arial;color:#333399;">ğ</span><span style="font-size:12.5pt;line-height:120%;font-family:Arial;color:#333399;">lu<span>) </span></span><span style="font-size:12.5pt;line-height:120%;font-family:Arial;color:#333399;">ebenso wenig entziehen, wie sie dem Eindruck eines Lehrerinnenkopftuchs ausweichen können. Der Staat als Garant<a name="_ftnref5" href="#_ftn5"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">[5]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> der Neutralitätspflicht an öffentlichen Bildungseinrichtungen hat somit die in der Urteilsbegründung des Bundesverwaltungsgerichts besonders hervorgehobene ‚negative Religionsfreiheit für Schülerinnen und deren Eltern’ durchzusetzen, notfalls gegen den Willen einiger Eltern. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:120%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:120%;font-family:Arial;color:#333399;">Die Verfassung ist ein kohärentes Gefüge, alle Artikel sind aufeinander bezogen. </span><span style="font-size:12.5pt;line-height:120%;font-family:Arial;color:#333399;">Jedes Grundrecht steckt einen gewissen Rahmen ab, in dem ein Rechtsgut geschützt ist. Dieser Schutz endet genau an dem Berührungspunkt, wo Grundrechte anderer eingeschränkt werden. Das Erziehungsrecht muslimischer Eltern, auch wenn sie als Privatpersonen nicht dem Beamtenrecht unterworfen sind, stößt in staatlichen, der weltanschaulichen und religiösen Neutralität verpflichteten Schulen auf Grenzen. Eltern anderer Religionen oder säkular-muslimische Eltern, Ex-Muslime und atheistisch Denkende, die ihre Töchter und Söhne in der Tradition des Humanismus und der Aufklärung erziehen und unterrichten lassen wollen und sie deshalb an einer öffentlichen Schule anmelden, haben das Recht, sich darauf verlassen zu können, dass ihre Kinder während des Aufenthalts in der Schule und bei Schulveranstaltungen keiner weltanschaulichen Propaganda oder politischen Beeinflussung ausgesetzt sind. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:120%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:120%;font-family:Arial;color:#333399;">In freiheitlichen Demokratien hat jeder Mensch das Recht auf eine von ihm selbst auf seine Person maßgeschneiderte Biographie. Junge Menschen sind auf Grund ihrer noch nicht abgeschlossenen, individuellen Persönlichkeitsentwicklung in ihrer seelischen, körperlichen und geistigen Entwicklung naturgemäß beeinflussbar und verletzlich. Schülerinnen und Schüler sind daher beispielsweise vor jeglichem religiösen, weltanschaulichen und politischen Fundamentalismus besonders zu schützen. </span><span style="font-size:12.5pt;line-height:120%;font-family:Arial;color:#333399;">Das Kinderkopftuch, das neuerdings sogar in Grundschulen immer häufiger zu sehen ist, steht für einen besonders fundamentalistischen Polit-Islam, der wegen seiner geschlechtsspezifischen Sozialisations- und Erziehungsprinzipien vor allem kleine Mädchen eine ihrer ganzheitlichen, individuellen Entwicklung förderliche, unbeschwerte Kindheit vorenthält. Sie werden dazu missbraucht, für h</span><span style="font-size:12.5pt;line-height:120%;font-family:Arial;color:#333399;">ierarchische Weltbilder Reklame zu laufen, die gegen den Gleichheitsgrundsatz von Art. 3 GG verstoßen und patriarchalisches Rollenverhalten sowie Gender-Apartheid einfordern. Frauenrechtlerinnen wie Alice Schwarzer, Seyran Ateş, Serap Çileli, Mina Ahadi und Fatma Bläser sehen das ähnlich. Die Vorsitzende des Zentralrats der Ex‑Muslime sieht im Kinderkopftuch eine Kinderrechtsverletzung, die Europaabgeordnete Dr. Renate Sommer hält den Kinderhijab für Kindesmisshandlung. Bleibt das Schülerinnenkopftuch, haben ‚rechtgläubige’ junge Menschen keinen Freiraum, islamischer Indoktrination zu entgehen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:120%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:120%;font-family:Arial;color:#333399;">Das im neuen Schulgesetz von NRW verankerte Eigenprofil ermöglicht Schulleitern</span><span style="font-size:12.5pt;line-height:120%;font-family:Arial;color:#333399;"> in diesem Bundesland ausdrücklich, Unterricht, Erziehung und Schulleben in eigener Verantwortung zu regeln und zu gestalten. Sie sollen auf der Grundlage ihres Bildungsauftrages besondere Schwerpunkte, Ziele und Organisationsformen im Schulprogramm festschreiben, diese Kriterien regelmäßig überprüfen und nötigenfalls nachbessern. Die Schulaufsichtsbehörden haben dabei beratende Funktion, Rahmenbedingungen sind die geltenden Gesetze. </span><span style="font-size:12.5pt;line-height:120%;font-family:Arial;color:#333399;">In einer Petition wandten wir uns daher an den Landtag NRW, um eben auch die kopftuchfreie Schule als schulgesetzlich immanentes Eigenprofil explizit zu ermöglichen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:120%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:120%;font-family:Arial;color:#333399;">Als Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen fühlen wir uns dem Menschenbild des Humanismus und den Werten und Normen der Aufklärung verpflichtet und unterstützen die Initiative der kritischen Islamkonferenz ’Aufklären statt Verschleiern’ und setzen uns für ‚Kopftuchfreie Schulen &#8211; auch für Schülerinnen’ ein. In unseren Gruppenräumen legen wir Wert auf <span class="StandardWebChar2Zchn"><span style="line-height:120%;">praktische, neutrale Kleidung, die niemanden ausgrenzt. Kopfbedeckungen aller Art hängen unsere Kinder und Jugendlichen vor dem Betreten der Gruppenräume am Garderobenhaken auf. Während des Unterrichts ist kopftuchfrei. </span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:120%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:120%;font-family:Arial;color:#333399;">Auch wir setzen uns für g</span><span style="font-size:12.5pt;line-height:120%;font-family:Arial;color:#333399;">änzlich kopftuchfreie, koedukative Kindergärten und Schulen ein, in denen sich nicht nur Erzieherinnen und Lehrerinnen, sondern auch die Mädchen unverschleiert frei bewegen dürfen (französisches Modell). Für Kleinkinder wie auch für Schülerinnen und ihre männlichen Klassenkameraden (unabhängig von einer Religion oder Nichtreligion) wären diese Einrichtungen Schutzräume und ideale Lern- und Experimentierfelder des Erarbeitens von Gender-Rollen und Handlungsspielräumen, die gerade den Kindern, Jugendlichen und Heranwachsenden aus konservativen Familien mit muslimischem Migrationshintergrund sowie zum Islam konvertierten autochthonen Eltern ansonsten gänzlich fehlen würden. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:120%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:120%;font-family:Arial;color:#333399;">Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Schülerinnen und Schüler, </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:120%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:120%;font-family:Arial;color:#333399;">Gleichberechtigung und Gleichstellung von Frau und Mann, Mädchen und Junge sind gerade auch unabhängig von der Ethnie oder Religion der Eltern ein wesentliches Gut im freiheitlich demokratischen Rechtsstaat. Gemeinsam mit den anderen in der Verfassung garantierten Grundrechten bilden sie die Rahmenbedingungen und Qualitätskriterien für eine gelingende Eingliederung ins Berufsleben, für die Integration in und die Teilhabe an der Gesellschaft. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:120%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:120%;font-family:Arial;color:#333399;">Allerdings beginnt ein weltweit erstarkender Fundamentalismus, antidarwinistischer Kreationismus und vormoderner Patriarchalismus Freiheitsrechte legalistisch auszuhebeln, frauenpolitische und wissenschaftliche Standards auszuhöhlen sowie persönliche Entwicklungschancen einzuschränken. Während die großen Kirchen weiterhin Mitglieder verlieren, erfreuen sich evangelikale Freikirchen wachsenden Zulaufs. Der Niederländer Jan Siebelink beschreibt in seinem 2007 erschienenen, teilweise autobiographischen Roman ’Im Garten des Vaters’ wie religiöser Fundamentalismus individuelle Freiheit, Selbstbestimmung und hedonistische Lebenslust rigide einschränkt. Der ’Atlas der Schöpfung’, welcher Kölner Biologie- und Philosophielehrerinnen und ‑lehrern kostenlos als Werbegeschenk zugestellt wurde, zeigt, mit wie viel Aufwand Kreationistinnen und Kreationisten versuchen, für ihre Lehre zu werben. (TimeTurk nach: Kölner Stadtanzeiger, Helmut Frangenberg 2007). Die steigende Anzahl der immer jünger werdenden Kopftuchträgerinnen sowie der zunehmend streng verhüllten Mädchen und Frauen sind weitere Hinweise rückwärtsgewandter Einstellungen und Denkmuster einer religiösen Radikalisierung, einer frauen- und integrationsfeindlichen Gegenmoderne. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:120%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:120%;font-family:Arial;color:#333399;">Hijab, Niqab, Tschador und Burka gelten unabhängig von Religion, Weltanschauung, Geschlecht, Nationalität und Ethnie einem repräsentativen Teil der Bevölkerung als Symbole für Gender-Apartheid und Unterdrückung von Frauen und Mädchen. Verschleierte Mädchen und Frauen sollen von weitem als praktizierende Muslima erkannt werden. Die Verhüllung, die nicht zu übersehen ist, stempelt sie unmissverständlich als ’der umma, der Weltgemeinschaft der Muslime. zugehörig’ ab. Das Verschleierungsgebot im öffentlichen Raum soll ‚reine’, Allah wohlgefällige Töchter von weitem kenntlich machen und sie von mit Sünde besudelten, für die Hölle bestimmten barhäuptigen Glaubensschwestern abgrenzen. Diese Mädchen und Frauen erscheinen im Straßenbild eben nicht als Düsseldorferin, Kölnerin, Kollegin, Schwester, Tochter, Mutter oder einfach Sevim, sie sind in erster Linie Muslima und damit zumindest für Frauenrechtlerinnen und Frauenrechtler Objekt des männlichen Herrschaftsrechts<a name="_ftnref6" href="#_ftn6"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:Arial;color:#333399;">[6]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:120%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:120%;font-family:Arial;color:#333399;">Musliminnen und Muslime sind Koran, Sunna und Scharia unterworfen und ausgeliefert. Weder das muslimische Individuum noch das islamische Kollektiv haben die Freiheit, sich diesen Vorschriften zu entziehen. Nach fundamentalistischer Auffassung betreiben alle, die den Koran und die Pflichtenlehre historisch-kritisch interpretieren, bid’a (Neuerung) oder gar Verrat an der Religion. Wer es wagt, mit seinem Verhalten aus der Reihe zu tanzen, gar abzuschwören oder Abweichler zu unterstützen, wird aus der Gemeinschaft ausgeschlossen und droht Opfer psychischer oder lebensbedrohlicher körperlicher Gewalt zu werden. Muslimas sind vom schariatischen Verhaltenskodex und der sozialen Kontrolle der Sunna besonders eingeengt. Konservativ erzogene Mädchen und Frauen müssen dem sexualisierten und dämonisierten Frauenbild entsprechend mindestens die Haarpracht so verstecken, dass keine Strähne sichtbar ist. So soll die angeblich angeborene, mit der weiblichen Natur verschmolzene verführerische, verruchte Wesensart, die gute Sitten und Anstand gefährde, abgeschirmt werden. Nur eine an Koran und Sunna orientierte Frauenkleidung vermeide Fitna, Zwietracht und Zwiespalt. Unter dem Dogma der Freiwilligkeit (Es gibt keinen Zwang im Glauben, Koran 2:256, wer sich dennoch gegängelt fühlt, glaubt eben nicht stark genug) muss das Individuum Strategien entwickeln, sich das Unterworfen-Sein schönzulügen. Die Zahl der ihr Kopftuch ‚freiwillig’ tragenden Mädchen und Frauen darf uns nicht verwundern, denn der Hijab ist die Eintrittskarte in den Club der Alpha-Mädchen, zu deren zwingend notwendigem Verhaltensrepertoire die Verachtung und der heilige Ekel gegenüber allen nichtislamischen Lebensweisen gehört. Mit dem Kopftuch mobben für Allah, gottgefälliges Mobbing. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:120%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:120%;font-family:Arial;color:#333399;">Von klein auf wird jedem Menschen in konservativen muslimischen Familien und in allen Koranschulen mit geradezu militärischem Drill panische Angst vor der Hölle antrainiert. So wird das Kopftuch attraktiv, zumal nach islamischer Glaubenslehre das für Frauen und Mädchen prinzipiell nur schwer zugängige Paradies bei züchtiger Bedeckung in greifbarere Nähe rücke. Kein Kind käme von selbst auf die Idee ein Kopftuch aus religiösen Gründen zu tragen. Daher wird in vielen Clans mit enormer Energie dieses äußerlich überdeutlich sichtbare Kennzeichen der religiösen Selbstaufwertung initiiert und zementiert, um im Gegenzug Menschen in Gruppen verschiedener Minderwertigkeit einzuteilen und dabei pauschal zu stigmatisieren. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:120%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:120%;font-family:Arial;color:#333399;">Zu bedenken ist die Rolle der Eltern, speziell der Mutter, die ihren Töchtern das ‚Schamtuch’ erfolgreich anzutrainieren versucht. Sie steht unter starkem Erfolgsdruck der Großfamilie, da es zum Selbstverständnis und ausdrücklichen Auftrag muslimischer Frauen gehört, Normen und Werte zu tradieren. Sie wird sich aller erdenklichen Tricks bedienen, die islamische Bedeckung durchzusetzen, notfalls Gewalt anwenden. „Wer seine Tochter nicht schlägt, schlägt sein Knie.“ Wer seine Tochter nicht bei jedem Regelverstoß verprügelt, wird sich später schwere Vorwürfe machen. So lautet ein türkisches Sprichwort. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:120%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:120%;font-family:Arial;color:#333399;">Mit Erreichen der Menarche gelten muslimische Mädchen als reife Frau, die ihre Scham spätestens jetzt zu bedecken haben, um die Ehre der Familie nicht zu gefährden. Das kann bei Südländerinnen, zumal wenn sie übergewichtig sind, schon mal mit neun oder zehn Jahren sein. Das Kopftuchgebot diskreditiert daher nach fundamentalistischer Denkweise bereits kleine Mädchen als Verführerinnen, wertet sie ab zum bloßen Sexualobjekt. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:120%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:120%;font-family:Arial;color:#333399;">Schon wenige ‚Schamtücher’ im Klassenraum reichen aus, um einen unbefangenen Umgang der Schülerinnen und Schüler miteinander, gerade über ethno-religiöse Grenzen hinweg, zu verhindern. Auf die säkular erzogenen muslimischen Klassenkameradinnen, die ihre Haare offen tragen, wird hoher Anpassungsdruck ausgeübt, weil sie ‚ihre Religion beleidigen’ und ‚ihren Eltern Schande’ bereiten würden. Dem gemeinsamen Druck von Koranschule, Clan wie auch Mitschülerinnen und Mitschülern halten elf- und zwölfjährige Teenager selten Stand und entscheiden dann‚ ‚ganz aus sich heraus’, ‚freiwillig’ künftig Hijab zu tragen. Freiheit ist jedoch das Recht, ohne Zwang, Angst vor Bestrafung oder Ausgrenzung und ohne Bevormundung zwischen verschiedenen Handlungsmöglichkeiten wählen zu können. Wer das Kopftuch öffentlich trägt, muss es ohne Bedenken auch in der Öffentlichkeit wieder ausziehen können, um es, je nach Befinden, einfach wieder umzubinden. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:120%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:120%;font-family:Arial;color:#333399;">Die männlichen muslimischen Klassenkameraden übernehmen in der Klassengemeinschaft die von klein auf anerzogene Rolle des Sittenwächters und üben permanente Kontrolle über die ‚rechtgläubigen’ verschleierten und unverschleierten Mädchen aus. Kuffar-Mädchen sind in den Augen orthodoxer muslimischer Jungen und Männer Schlampen, die kein guter Moslem jemals heiraten würde. Kein verschleiertes Mädchen wird sich freiwillig neben einen Klassenkameraden setzen, ganz unabhängig davon, ob er muslimisch ist oder nicht. Der ‚ungläubigen, sündigen Lehrerin’ brauchen nach dem Verhaltensdogma von Sunna und Scharia auch muslimische <em>Eltern</em> keinen Respekt entgegen zu bringen. Der Klassenfrieden, das Lernklima und die Kommunikation sind auf Dauer gestört. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:120%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:120%;font-family:Arial;color:#333399;">Hatice, die sich züchtig verhüllt, will dann plötzlich nicht mehr neben ihrer ehemals besten Freundin Lena sitzen, weil diese unrein und der Kontakt mit Andersgläubigen oder Atheistinnen und Atheisten haram sei. Bei einer Honorartätigkeit während des Studiums kam eine meiner türkischen Nachhilfeschülerinnen, die mich wohl mochte, in einen Gewissenskonflikt, weil sie nicht wollte, dass ich als geschiedene Frau in der Hölle schmore. Sie schlug mir daher vor, ihren kürzlich verwitweten Onkel zu heiraten. Das Mädchen war neun Jahre alt, ihm musste vollkommen klar sein, dass ich diesen Mann noch nie gesehen hatte. Das Kopftuch ist der Stoff gewordene Ausweis der Unterwerfung und des Gehorsams. Es ist das Indiz und das Symbol für das Verbot, kritisch zu reflektieren, in Frage zu stellen, anzuzweifeln und gegebenenfalls couragiert widersprechen zu dürfen. Wie eine mnemotechnische Stütze erinnert es die Trägerin daran, die islamische Pflichtenlehre einzuhalten. Nimmt nach den Sommerferien die Zahl der Kopftücher zu, häufen sich üblicherweise auch die Abmeldungen vom Schwimm- und Sexualkundeunterricht, viele Schülerinnen dürfen nicht mehr an Klassenfahrten teilnehmen (s. FN 2 ). </span></p>
<p class="MsoBodyTextIndent2" style="text-align:justify;line-height:120%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:120%;font-family:Arial;color:#333399;">Ein wichtiges Ziel jeder pädagogischen Arbeit ist die Förderung, Erziehung und Bildung der uns anvertrauten Schülerinnen und Schüler. Sie sollen befähigt werden, mutig ihren eigenen Verstand nutzen, um ein eigenes, differenziertes Verständnis von der Kultur der Menschheit und der biologischen und physikalischen Natur der Welt zu entwickeln. Mädchen wie Jungen sollen zu demokratischen Persönlichkeiten heranwachsen, die ihre Grundrechte kennen und jedem Fundamentalismus gegenüber immun sind, die sich selbstbewusst einmischen und kritisch Stellung nehmen. Wir wollen dazu beitragen, dass sie das Rüstzeug haben, sich in einem ihren Neigungen, Fähigkeiten und Wünschen entsprechenden Berufs- und Privatleben verwirklichen zu können. Gänzlich kopftuchfreie Kindergärten und Schulen würden unsere Arbeit in idealer Weise unterstützen. </span></p>
<p class="MsoBodyTextIndent2" style="text-align:justify;line-height:120%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:120%;font-family:Arial;color:#333399;">Gabi Schmidt </span></p>
<div><!--[if !supportFootnotes]--></p>
<hr size="1" /><!--[endif]--></p>
<div id="ftn1">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;line-height:150%;"><a name="_ftn1" href="#_ftnref1"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[1]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Trennung_von_Staat_und_Kirche"><span style="color:windowtext;">http://de.wikipedia.org/wiki/Trennung_von_Staat_und_Kirche</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn2">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;line-height:150%;"><a name="_ftn2" href="#_ftnref2"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[2]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.emma.de/713.html"><span style="color:windowtext;">http://www.emma.de/713.html</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn3">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;line-height:150%;"><a name="_ftn3" href="#_ftnref3"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;line-height:150%;font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[3]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;line-height:150%;font-family:Arial;"> <a href="http://www.agpf.de/akt88-3.htm"><span style="color:windowtext;">http://www.agpf.de/akt88-3.htm</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn4">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;line-height:150%;"><a name="_ftn4" href="#_ftnref4"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[4]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Feridun_Zaimo%C4%9Flu"><span style="color:windowtext;">http://de.wikipedia.org/wiki/Feridun_Zaimo%C4%9Flu</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn5">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;line-height:150%;"><a name="_ftn5" href="#_ftnref5"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[5]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Garantenpflicht#Rechtspflicht_zum_Schutz_von_Rechtsg.C3.BCtern_.28sog._Besch.C3.BCtzergarant.29"><span style="color:windowtext;">http://de.wikipedia.org/wiki/Garantenpflicht#Rechtspflicht_zum_Schutz_von_Rechtsg.C3.BCtern_.28sog._Besch.C3.BCtzergarant.29</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn6">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin-bottom:6pt;line-height:150%;"><a name="_ftn6" href="#_ftnref6"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[6]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://library.fes.de/pdf-files/akademie/online/50370.pdf"><span style="color:windowtext;">http://library.fes.de/pdf-files/akademie/online/50370.pdf</span></a> </span></p>
</div>
</div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[095. Deutschlands Schulen unter Schariavorbehalt?]]></title>
<link>http://jacquesauvergne.wordpress.com/2009/01/17/095/</link>
<pubDate>Sat, 17 Jan 2009 21:48:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>Jacques Auvergne</dc:creator>
<guid>http://jacquesauvergne.wordpress.com/2009/01/17/095/</guid>
<description><![CDATA[095. Bildung und Scharia? Was sind uns unsere Grundrechte wert Der Integrationsbeauftragte der Lande]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!--[if gte mso 9]&#62;  Normal 0 21   false false false        MicrosoftInternetExplorer4  &#60;![endif]--><!--[if gte mso 9]&#62;   &#60;![endif]--></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;">
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;">
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;">
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><!--[if gte mso 9]&#62;  Normal 0 21   false false false        MicrosoftInternetExplorer4  &#60;![endif]--><!--[if gte mso 9]&#62;   &#60;![endif]--><!--[if !mso]&#62;--></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 .0001pt;"><!--[if gte mso 9]&#62;  Normal 0 21   false false false        MicrosoftInternetExplorer4  &#60;![endif]--><!--[if gte mso 9]&#62;   &#60;![endif]--><!--[if !mso]&#62;--></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 .0001pt;">
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 .0001pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:gray;">095. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:14.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:red;">Bildung und Scharia? Was sind uns unsere Grundrechte wert </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Der Integrationsbeauftragte der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen Thomas Kufen ließ eine von Lamya Kaddor verfasste Abhandlung veröffentlichen, die die sich an alle in Schule und Kindergarten Tätigen richtet. Ümmühan Karagözlü und Jacques Auvergne fühlen sich herausgefordert und lesen diesen Knigge für Nichtmuslime, diese Fibel des islamfreundlichen Wohlverhaltens </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 102pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Sozialpädagogische Analyse der Handreichung «Herausforderungen und Chancen in Bildungseinrichtungen. Grundinformationen zum Islam und Anregungen zum Umgang mit muslimischen Kindern, Jugendlichen und Eltern» der Landesregierung NRW 2008 </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.45pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">6 Angst. Der Sünder (…) wie Brennholz in der Hölle. Aufgrund solcher Aussagen im Koran entsteht in den Köpfen der Muslime das Bild eines strafenden Gottes. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Karagözlü (K): Das Bild eines Gottes? Die Muslima oder der Muslim darf sich gar kein Bild von Gott machen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Auvergne (A): Kaddor erweckt den Eindruck, Muslime hätten bereits die Kompetenz der persönlichen Konstruktion eines Gottesbildes. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Die Erlaubnis dazu haben Muslime nicht. Der Gott der Muslime ist der strafende Gott, auch der willkürliche Gott. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Der Gedanke der Vorherbestimmung ist durchaus vorherrschend, auch derjenige der menschlichen Machtlosigkeit. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Kaddors duldet schwarze Pädagogik. Die Höllenangst und die Angst vor sozialer Ächtung sowie irdischer Prügelstrafe begleitet bis heute nahezu jede islamische Erziehung! Steinigung und Auspeitschungen oder Handabhacken inklusive. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Allah hat geschlossene Augen und ein halbiertes Gesicht, ein tolerant-barmherziges Auge und eines der Mitleidlosigkeit und Gnadenlosigkeit. Problem: Mit einem von beiden Augen wird Allah dir gleich zublinzeln, du weißt aber nicht, mit welchem. Will Kaddor das Handabhacken, das Auspeitschen? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Sie grenzt sich von den Körperstrafen der Scharia in keiner Weise ab. Unser evangelischer Theologe Jörgen Nieland, offiziell Mitverfasser der Handreichung, dessen Rolle bei der Texterstellung jedoch nicht ganz klar wird, hört ihr schweigend zu – will er die muslimischen Kinder und Jugendlichen Deutschlands diesen Ängsten nachhaltig ausgesetzt wissen? Als Christ wie auch als Pädagoge müsste er Partei ergreifen – für jeden jungen Menschen, ungeachtet der ethno-religiösen Zugehörigkeit. Und was ist mit den nichtmuslimischen Jungen und Mädchen, sollen sie lernen, mit dem Wissen zu leben, dass muslimisch geprägte Schülerinnen und Schüler von der Angst vor der Höllenstrafe getrieben sind? Müssen Nichtmusliminnen und Nichtmuslime derlei Verschiedenheit ohne Mitgefühl akzeptieren oder mit dem Gefühl der politisch korrekten Ohnmacht? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Sollen sie gar selber an die Hölle zu glauben beginnen? Die Hölle sickert in das einst irgendwie säkular gedachte Klassenzimmer. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">6 [Kinder] lehnen es förmlich ab, über Ihn [Allah] zu reden </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Nicht nur Kinder, Kaddor auch: Kaddor sagt kein persönliches Wort über Allah, sie wiederholt lediglich die jahrhundertealte Allah-Dogmatik. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Kein Erwachsener darf über Allah-Gott sprechen, ihm Eigenschaften zuzuschreiben ist verboten, sie würden den Gott in die Nähe der Bildhaftigkeit geraten. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Insofern könnte man sagen und sagte es im religionswissenschaftlichen oder völkerkundlichen Vergleich, der Islam-Gott sei radikal-transzendent. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Ich würde von einer patriarchalisch-esoterischen, patriarchalisch-herrschaftskulturellen Lehre sprechen, die schiitischen Ayatollahs oder die frühmittelalterlichen Ulemas konnten „Gott denken“ und idschtihād betreiben, Koran islamrechtlich interpretieren, du als Laie kannst es eben nicht (Schließung der Tore des idschtihād). Insbesondere Frauen müssen den Männern der al-Azhar oder des Europäischen Fatwa-Rates hinterher trotten. Die Fatwas deiner madhhab sind für Fundamentalisten verbindlich … </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: … für Europas Muslime wohl demnächst diejenigen von Herrn Cerić aus Sarajevo … </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: … sprich al-Qaradāwi, der auch Frau Kaddor den Kurs vorzugeben scheint. Ein ’interreligiöser Dialog auf Augenhöhe’ kann so nicht geführt werden. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Muslime verweigern die Erkenntnisse der Psychoanalyse und sind weltweit nicht in der Lage, Gott sprachfähig zu machen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">7 Koran … Gottes wortwörtlich überliefertes Wort </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Will Kaddor die wortgetreue Auslegung des Korans in den staatlichen Schulen lehren? Ich vermisse ihre diesbezügliche Aussage, sie kommentiert es nicht. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Ich erwarte in einer staatlichen Broschüre die Verwendung der indirekten Rede: Der Koran ’ist’ nicht, er ’sei’ das Wort Gottes. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Kaddor muss islamisch argumentieren. Bezeichnenderweise schweigt der evangelische Religionslehrer, nur Kaddor spricht. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Von Atheisten oder säkularen Muslimen oder Ex-Muslimen erst gar keine Spur. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">7 Umgang der Muslime miteinander </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Frauen sind weniger wert als Männer, sie erben bloß 50 %, ihre Aussage vor Gericht gilt nur halb so viel wie die eines Mannes. Arrangierte Ehen sind üblich, gegen Genitalverstümmelung an Frauen (FGM) hat Allah nichts einzuwenden (pro-FGM: al-Qaradāwi, Wahdan; Schafiiten). </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Das Medina-Konzept, dem Kaddor sich offensichtlich verpflichtet fühlt, ruft zum Aufbau der ’islamischen Gesellschaft’ auf, des Imamats oder Kalifats, einer Staatsordnung mit Allah als oberstem Souverän. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Hält Lamya Kaddor die seit 50 Jahren bestehende Arbeitsmigration von Muslimen nach Europa analog zum Medina-Modell für eine Hidschra, für die durchzusetzende Islamisierung eines Territoriums? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">7 Zusammenleben mit Nicht-Muslimen </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Nichtmuslime sind Menschen zweiter Klasse, haben keinen Zugang zu den vollen Rechten, sind einer abgepressten ’heiligen’ Schutzsteuer (Dschizya) unterworfen, dürfen nichts erben und, soweit männlich, keinen muslimischen Menschen heiraten. Kinder aus Mischehen mit den sittlich minderwertigen Dhimmis sind selbstverständlich Muslime. Juden müssen als Nachkommen von Affen und Schweinen angesehen werden, dürfen nicht zu Freunden genommen werden und sind das Volk, dem Gott zürnt. Man darf die Kritiker Allahs und seines Propheten töten. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Man darf – man soll – den Islamapostaten töten, auch das ist eine Weise des Umgehens mit einem Nichtmuslim, dem Ex-Muslim. Was aber sagt uns Frau Kaddor dazu? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Nichts. Der evangelische, pädagogische Kollege möchte gerne als Dhimmī leben. Kalifat im Lehrerzimmer. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Und nicht vergessen: ’Es gibt keinen Zwang im Glauben’ und ’Islam ist Frieden’. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">8 tafsīr </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Der Betreiber von tafsīr als Wissenschaftler? Nietzsche nannte einen solchen Forscher einen Menschen, der: „Ein Ding hinter einem Busch versteckt, es eben dort sucht und auch findet.“ Jemand will seine Vorurteile bestätigt sehen. Kaddor ist Fundamentalistin. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Eine ’islamische Wissenschaft’ kann es ebenso wenig geben wie eine ’evangelikal-kreationistische Wissenschaft’. Tafsīr ist Fundamentalismus. Will Kaddor die bärtigen Islamgelehrten in die Kultusministerien, Schulkonferenzen und Lehrerzimmer hinein bringen? Sollen die Imame der „örtlichen Moscheevereine“ (Schäuble) den Inhalt des islamischen Religionsunterrichts wesentlich mit bestimmen? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Die an scharī’a, fiqh und fatāwā ausgerichtete Lamya Kaddor öffnet den Imamen, den Muftis und den ’Islamologen’ die Türen der staatlichen Schulgebäude Deutschlands. Es gibt noch keinen anderen Islam. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Solange bleibt das Schultor zu. Der Islam ist, mit Heumann gesprochen, noch nicht schulreif<a name="_ftnref1" href="#_ftn1"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[1]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. In fünfzig Jahren vielleicht, einstweilen gefährdet er die aufklärungshumanistisch-säkulare Schule. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">8 Koran 3:7 [es gebe im Koran eindeutige und mehrdeutige Verse, sage der Koran über sich selbst] </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Der Koranvers 3:7 („eindeutig – mehrdeutig“) ermöglicht nun gerade keine Bandbreite an persönlicher Interpretation, sondern fordert deinen blinden Gehorsam, nötigenfalls deiner Geistlichkeit gegenüber. Die legt die relative (willkürliche) Eindeutigkeit fest, du musst gehorchen, sonst wärst du Apostat. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">8 Festzuhalten bleibt, dass der Koran auf vielfältige Weise gedeutet werden kann </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Echte Spiritualität individueller Religionsmündigkeit stelle ich mir anders vor, sie ist derzeit in keiner sunnitischen madhhab islamrechtlich-legal möglich. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Bei den Schiiten sicherlich noch weniger. Betreibt Kaddor an dieser Stelle īhām, Flunkerei für Allah, oder effektive da’wa, islamische Mission? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Natürlich, als muslimische Religionslehrerin versteht sie ihre Arbeit als Missionieren. Sie will, wie Schäuble und auch die CIBEDO, den flächendeckenden islamischen Religionsunterricht mit Verkündigungs-Charakter einführen. Dieser Form des islamischen Religionsunterrichts als ordentliches Lehrfach an staatlichen Schulen verstößt gegen das Überwältigungsverbot (Heumann<a name="_ftnref2" href="#_ftn2"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[2]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>). </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Die katholische CIBEDO weiß, dass Lamya Kaddor sagt: „die Aufklärung ist für den Islam nicht übertragbar<a name="_ftnref3" href="#_ftn3"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[3]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>.“ Gleichwohl will die Bischofskonferenz den deutschlandweiten islamischen Verkündigungsunterricht und hält Heumanns Argumentation für abwegig<a name="_ftnref4" href="#_ftn4"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[4]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Zollitsch glaubt allen Ernstes, muslimische Eltern selbst einer eher säkularen Großfamilie würden es wagen, ihre Kinder vom Religionsunterricht abzumelden oder sie dort nicht anzumelden. Der soziale Druck wird rasch so hoch sein, dass jeder Junge und jedes Mädchen hin gehen muss. Dass Geistliche ein gespanntes Verhältnis zu Aufklärung und Humanismus haben, ist für mich irgendwo nachvollziehbar. Thomas Kufen jedoch, als Landtagsabgeordneter, als Integrationsbeauftragter und damit als demokratisch gewählter Volksvertreter, muss der Ansicht Kaddors widersprechen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A Die Theokratie hat Probleme mit der Wissenschaft, Kaddor verweigert der Religionstheorie des Islam die Aufklärung ganz ausdrücklich. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K Mit einer solchen Einstellung ist Religionskritik im Sinne Kants, sapere aude, nicht möglich. Doch nur mit den, ’integrierten’, Ansprüchen eines Kant wäre der Islam schulfähig. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;" lang="EN-GB">8 Koran 3:7. </span><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">(…) Festzuhalten bleibt, dass der Koran auf vielfältige Weise gedeutet werden kann. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Koran 3:7 definiert zwei Gruppen von Koranlesern: Die Gottgetreuen als gehorsam und einfältig sowie die Zwietracht Säenden als anmaßend und eigensinnig. Kaddor enthält uns vor, dass es gerade Vers 3:7 ist, der eine Gruppe der Koranexegeten zu bewussten oder unbewussten Abweichlern erklärt, welche die Umma verwirren und fehlleiten. Dem Koran blind zu gehorchen sei „klug“, nur der Gehorsame habe „Verstand“. Entspricht dieses koranische Prinzip der Kritiklosigkeit Frau Kaddors Bildungsbegriff? Sollen muslimische Schülerinnen und Schülern außer vom Elternhaus und von den Koranschulen künftig im auch islamischen Religionsunterricht zur Kritiklosigkeit erzogen werden? Moderne Pädagogik fordert das ’sapere aude!’ für alle Schülerinnen und Schüler, also selbstverständlich auch für muslimisch sozialisierte Kinder und Jugendliche. Lamya Kaddor beklagt den prekären Anschluss muslimischer Schülerinnen und Schüler an das Bildungsniveau – mit dem koranischem Ideal des grundsätzlichen Gehorsams wird sie ihn nicht erreichen. Möchte Kaddor, dass die Kinder den Koran wortwörtlich nehmen? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Ja, Kaddor will die vormoderne, fundamentalistische, wortgetreue Sicht auf den Koran. Kaddor sagt zur Koranexegese: „Es bleibt jedoch offen, welche Interpretation richtig ist“, damit betreibt sie taqiyya oder īhām, denn für Gott Allah (3:7) ist die Sache absolut klar und auf Erden ist jedem Muslim taqlīd, Folgsamkeit vorgeschrieben. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">8 Scharia (šarī’a) </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Kaddor will die Scharia. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Die ganze Scharia, die Doktrin des Wohlverhaltens, deren Verweigerung der erklärten Feindschaft zu Allah gleichkäme. Gegen deine Rolle in der Großfamilie hast du nicht aufzubegehren, die Eltern dürfen dich arrangiert verheiraten. Scheiden lassen darf sich der Mann, über die Kinder verfügt der Mann, das ist Scharia! Vor Gericht und im Testament ist die Frau benachteiligt, das ist Scharia! Die Scharia verstößt gegen das Grundgesetz, auf die Scharia ist grundsätzlich kein Verlass. Dass die Scharia nicht kodifiziert ist, sollte uns nicht zu der Annahme verleiten, sie sei mit der Demokratie kompatibel oder gar human. Die so genannte Flexibilität der Scharia ist vielmehr prinzipielle Willkür. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Alle Pädagogik muss sagen: Die Scharia stammt nicht von einer Gottheit. Der Rechtsstaat muss sagen: Die Scharia diskriminiert Frauen und Nichtmuslime ebenso systematisch wie begrenzt willkürlich. Die Familienpolitik und Ordnungspolitik der Scharia ist, will man die Rechtsspaltung vermeiden, als ein vormodernes und gegenkulturelles Parallelrecht keinesfalls unter Religionsfreiheit Artikel 4 des Grundgesetzes zu fassen. Mit der islamrechtlichen Amputation von Händen und Köpfen scheint Frau Kaddor keine Probleme zu haben. Kaddor will die Rechtsspaltung, Kaddor will die muslimische Sondergesetzlichkeit mit Fatwa-Räten und dazugehörigen Muftis, mit Scharia-Gerichtshöfen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">9 Muhammad. Für die meisten Muslime ist er ein Mensch, der keine Fehler hatte und in allem perfekt war. Er war stets freundlich zu allen Menschen und gerecht in allen Lebenslagen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Mit der neunjährigen Ehefrau Aischa geschlechtlich verkehren, das soll fehlerfrei und perfekt sein? Lamya Kaddor hat ja bemerkenswerte Ansichten. Auch wundert es mich, dass Kaddor als verheiratete Frau damit einverstanden ist, mit bis zu drei Nebenfrauen ihres Ehegatten rechnen zu müssen, von Konkubinen nicht zu reden. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Mohammed war ein Feldherr, darauf aus, Beute zu machen, Nachbarstämme zu besiegen und einzugemeinden, Sklaven und Frauen zu erbeuten. Er vertrieb den Stamm der Banū Nadīr aus einer fruchtbaren Oase und ließ die männlichen Angehörigen der Banū Quraiza persönlich allesamt ermorden. Die Frauen wurden selbstverständlich gefangen genommen, manche versklavt, andere geheiratet, in jedem Fall islamisiert. Mohammed war also durchaus brutal. Lamya Kaddor müsste Mohammed hörbar kritisieren. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">10 Noch wichtiger ist es, die jungen Muslime in Deutschland zu religionsmündigen Menschen zu erziehen </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Religionsmündigkeit definiert Wikipedia als „das Recht eines Kindes, über seine Religionszugehörigkeit selbst zu entscheiden.<a name="_ftnref5" href="#_ftn5"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[5]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>“ </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Kaddor müsste ihre Schülern Möglichkeiten der Korankritik, Schariakritik und Islamapostasie aufzeigen und erklären und gegebenenfalls die vierzehnjährigen Apostatinnen und Apostaten wohlwollend und wertschätzend begleiten und vor den wütenden Eltern schützen. Das wäre Erziehung zur Religionsmündigkeit, wir werden Frau Kaddor dahingehend beobachten müssen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: In Wirklichkeit dürfen – laut Kaddor und Koran 3:7 – noch nicht einmal mehrdeutige Koranverse autonom ausgelegt werden. Kaddor arbeitet also gegen die Religionsmündigkeit, nahezu die gesamte islamische Geistlichkeit tut das. Sie können aus dogmatischen Gründen derzeit und wohl noch auf einige Jahrzehnte nicht anders, ohne bid’a (Neuerung) und kufr (Unglaube) zu begehen. So eine „Religion“ ist in der kulturellen Moderne nicht schulreif. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Allerdings. Auch auf Jahrzehnte. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">10 … gibt es auch in Deutschland den Islam in vielen Erscheinungsformen </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Warum ruft Frau Kaddor nicht aus: „In welcher Gesellschaft wollen wir in zwanzig Jahren leben?“ Denn das ist unsere Verantwortung, wenn es nun wenig fundamentalistische, orthodoxe und sehr fundamentalistische Muslime gibt – welche der Gruppen hat in Zukunft die Deutungshoheit zum Thema Islam? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Frau Kaddor ist tolerant. Hauptsache, die Scharia wird nicht angetastet. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">10 Muslime … in der Bildungspyramide der deutschen Gesellschaft nicht proportional vertreten </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Wie wäre es mit Lernen? Fleiß? Unterstellt Kaddor dem deutschen Bildungssystem islamfeindlichen Kulturrassismus, systematische Diskriminierung der an Allah Glaubenden? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Bildungsferne ist nicht an die Gene gebunden, sondern wird sozial vererbt, das gilt auch für autochthone (deutschstämmige) Familien. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Islam und Bildungsverweigerung ist leider immer noch ein (sozial)pädagogischer Teufelskreis. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Im Haus gibt es kein Buch. Kinder haben kein Spielzeug. Dürfen keine Fragen stellen. Erleben ihre Eltern nicht beim neugierigen Lernen, beim Lesen. Eltern waren und sind zu träge, sich aufzumachen und die Sprache des Gastlandes gründlich zu erlernen. Die Mädchen haben einen eingeschränkten Bewegungshorizont, damit einen eingeschränkten Erfahrungshorizont. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Viele deutsche Türken sind sozusagen niemals ausgewandert. Ja, die Mädchen werden vielfach weggesperrt und zwangsverheiratet. Da gestaltet niemand ein eigenes Weltbild, das ja die Großfamilie in Frage stellen würde. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Und die Scharia als Machwerk, Maske und Fessel entlarven würde. Stichwort selbst gewählte Fremdheit zum einen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Kerker Großfamilie zum anderen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">10 Der Islam wird häufig mit Fundamentalismus gleichgesetzt </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Wundert uns das jetzt? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Mit Kaddors Gottes- und Weltbild wird das eher noch schlimmer werden, fürchte ich. Denn Selbstbild, Gottesbild und Weltbild sind jedem Individuum innerpsychisch in einem Gleichgewicht aufeinander bezogen wie die Elemente eines Mobilé. Mit dem angsterfüllten Wohlverhalten eines Sunna-Fundamentalismus oder einem antidemokratischen ordnungspolitischen Scharia-Islam ist ein reifes Weltbild nicht zu entwickeln. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Kaddor versäumt es, sich zur kulturellen Moderne zu bekennen. So aber wird der flächendeckende Islamunterricht im Stile des von Lamya Kaddor mitverantworteten Schulbuchs ’Saphir 5/6’ zur Gefahr für gelingende Integration. Mit Angst vor der Höllenstrafe im Jenseits und Allahs strafendem Missfallen im Diesseits ist weder die Religionsmündigkeit noch ein selbst bestimmtes Leben zugänglich. Alle Kinder haben das Recht auf eine eigene Biographie. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">10 (Mit dem islamischen Religionsunterricht in deutscher Sprache) könnten Kinder befähigt werden, sich in deutscher Sprache über ihren Glauben zu äußern </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Das können sie noch nicht einmal auf Türkisch, Kurdisch oder Arabisch. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Selbst erwachsene, autochthone Konvertiten zum Islam geben nur Stereotype wieder. Da ist niemals persönliche Spiritualität sprachfähig geworden, da wird papageiengleich nachgeplappert. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: In der Tat, die (meisten) Deutschen hätten die Sprache und sind im Allgemeinen sogar säkular und kritisch sozialisiert worden. Kaum muslimisiert, ist es mit dem Entwickeln eines persönlichen Gottesbildes vorbei. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Auch Lamya Kaddor findet kein Wörtchen einer eigenen Gottesvorstellung, verrät uns keinen Krümel persönlicher Spiritualität. Sie ist Empfängerin von Fatwen und ruft die Schüler zum schariatischen Wohlverhalten gemäß der jeweiligen Madhhab und Großfamilie des Schülers auf. Den Schülern bleibt damit zum eventuell unvermeidlichen eigenwilligen Protest nichts als das Schlupfloch, die Eltern an islamischer Radikalität zu übertreffen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Die Scharia ist für orthodoxe (politreligiöse) Muslime „die ewige, unverhandelbare“ (Großmufti Cerić) islamische Pflichtenlehre, die nach ordnungspolitischer, letztlich auch militärpolitischer Totalität strebt und die den Gott Allah als obersten Gesetzgeber und Souverän darstellt. Der Scharia sind auch alle Nichtmuslime zu unterwerfen. Nach den „ewigen“ Regeln der Scharia dürfen Muslime an der Ausübung ihrer „Pflichten“ auch von Nichtmuslimen nicht gehindert werden. Das versteht Kaddor unter Integration. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Für Parteigänger der Scharia, des politischen Islam gilt die parlamentarische Demokratie als sittlich minderwertig und letztlich widergöttlich. Kaddor will die Scharia. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">10 Noch wichtiger ist es, die jungen Muslime in Deutschland zu religionsmündigen Menschen zu erziehen, damit sie den Islam in Deutschland – in all seinen Facetten – selbstbewusst leben können. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Welche Facetten bitte sind denn hier gemeint? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Kinderheirat oder Handabhacken? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Doch wohl hoffentlich nur diejenigen Facetten, die mit dem Grundgesetz vereinbar sind. Unter Religionsmündigkeit verstehe ich kritisches Reflektieren religiöser Traditionen und Normen, Befähigung der Schülerinnen und Schüler zur religionswissenschaftlichen Außenansicht sowie die dezidiert bejahte negative Religionsfreiheit bis hin zum ermöglichten Verlassen der Glaubensgemeinschaft ohne Sorge um Gesundheit und Leben. Ebenfalls ist der Begriff der Familienehre zu hinterfragen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Und derjenige der traditionellen islamischen Gender-Konstruktion, die Mann und Frau als radikal wesensverschieden definiert und die Frau religiös wie rechtlich und politisch systematisch diskriminiert. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Der Islam muss lernen, zwischen Religion und Politik zu unterscheiden, zwischen privater, persönlicher Spiritualität und Parlamentsdebatte. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Säkulare Demokraten können erwarten, dass sich Frau Kaddor von den Konzepten der ’hakimiyya(t) Allah’(Gottesherrschaft) und ’din wa daula’ (Islam als Religion und Staatlichkeit) hörbar distanziert. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">11 Wer jedoch als Muslim angegriffen oder verdächtigt wird, reagiert auch als Muslim. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Kaddor spricht wohl über einen Nichtmuslim, der einen Muslim (verbal) angreift oder eine Verdächtigung äußert. Gehört das in eine Lehrerfibel? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Warnung vor dem bissigen Hund! Das kann doch wohl nicht wahr sein. Haben Muslime sich nicht genau so an demokratische Spielregeln zu halten wie alle anderen auch? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Man stelle sich vor: „Achtung, freilaufende kleine Katholiken, im Beleidigungsfall reagieren sie wie kleine Katholiken!“ </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">12 Nur durch ein Aufeinanderzugehen ist Integration möglich </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Gute Idee, wie wäre es denn, Frau Kaddor? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Will Kaddor uns ein schlechtes Gewissen machen, die Nichtmuslime sollen sich des Muslimdiskriminierens schuldig fühlen? Der rhetorische Islam sonnt sich in seiner selbst gewählten Opferrolle. Kalkuliert. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Wo ist denn bitte die Handreichung für muslimische Eltern, in der erklärt wird, wie man mit dem demokratisch-säkularen Staat, seinen Institutionen und Angestellten umgeht? Diese Frage geht an Thomas Kufen. Und an Lamya Kaddor: Wo sind denn, Elternsprechtage und Elternversammlungen betreffend, die muslimischen Eltern der letzten vierzig Jahre gewesen? Einwanderer, die dauerhaft in Deutschland leben möchten, sollten Deutsch lernen. Das wäre der erste Schritt, der auch für Muslime gilt. Der zweite wäre, Deutsch mit den Kindern zu sprechen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">12 Koran: Nehmt nicht meine Feinde und eure Feinde zu Freunden. 13 Dschihad: Großer Dschihad, kleiner Dschihad </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Kaddor argumentiert mit dem Koran: Alle Nichtmuslime sind Feinde Allahs und Feinde der Muslime. Mit dieser militanten Ethik zersetzen, untergraben wir die schulische Klassengemeinschaft. Wie sollen Kinder, die gerade im islamischen Bekenntnisunterricht gelernt haben, dass sie ihre Klassenkameradinnen und Klassenkameraden zu hassen haben, in den folgenden Stunden miteinander friedlich auskommen? Respektvolles Umgehen miteinander ist mit der Dschihad-Doktrin nicht möglich, auch nicht mit der Doktrin des von Frau Kaddor erwähnten großen Dschihad, der der islamischen Psychohygiene, der Selbstreinigung diene. Freundschaft zu Ungläubigen besudele die Seele des korantreuen Kindes. Frau Kaddor, wie war das doch mit dem aufeinander Zugehen? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Kaddor folgt dem islamischen Rechtsgrundsatz “al-walā w’al-bara’ā“, die sich auf Deutsch etwa mit „Lieben, was Allah liebt, und hassen, was Allah hasst“ übersetzen lässt. Auch von dieser Doktrin muss Pädagogin Kaddor sich hörbar und glaubwürdig verabschieden. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Lamya Kaddor hat dazu keine persönliche Meinung: So versteht sie ihr Amt. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">13 Märtyrertod: Paradies, 72 Jungfrauen </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Kaddor verbreitet das Dogma vom Märtyrertod und lehrt, dass 72 Jungfrauen den Märtyrer im Paradies erwarten. Das soll moderne Pädagogik sein? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Wie können wir zulassen, dass diese grundgesetzwidrigen Dogmen islamischer Religion in unseren Klassenzimmern gelehrt werden? Kaddor als die Ausbilderin der künftigen muslimischen Religionslehrerinnen und Religionslehrer hat dieses konfliktreiche Erbe aufzuarbeiten und religionskritisch zu problematisieren. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Dem schahīd (Märtyrer) stünden 72 Jungfrauen sexuell zur Verfügung, was für ein Macho-Mythos. Die absolut wortgläubige Kaddor trägt das einfach so weiter in die nächste Generation. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Und das als Frau! Hier wird deutlich, dass der aus dem Grundgesetz abzuleitende Gleichheitsfeminismus mit Koran wie auch Scharia nicht in Übereinstimmung zu bringen ist. Selbstverständlich steht dem Märtyrer immer unverbrauchte Ware zur Verfügung, die nicht altert. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Unbegrenztes Haltbarkeitsdatum. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Beschmutzen kann er sich auch nicht, denn sie sind rein, da sie keine Menstruation haben und nicht gebären. Misogyner geht`s nimmer. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Die menschenverachtenden Gebote kultischer Reinheit bei den entsprechenden antrainierten Ängsten vor angeblicher Besudelung (Verbot, den Tempel zu betreten usw.) durch Menstruationsblut, Sperma und den schwangeren Leib der Frau, wie sie teilweise im afropazifischen und eben auch im orientalischen Menschenbild jahrtausendelang tradiert worden sind, sie sind neurotisch und vormodern, die moderne Pädagogik muss sie ablehnen. Lamya Kaddor ist nicht in der Lage, sich dieser bürgergesellschaftlichen und zivilisatorischen Aufgabe zu stellen. Mit dieser Haltung darf sie nicht vor einer säkular gedachten Schulklasse stehen. Wer kontrolliert eigentlich unsere Lehrer? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Niemand! Anything goes. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;" lang="EN-GB">A: Woodstock goes caliphate. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;" lang="EN-GB">13 dār al-islām, dār al-harb </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Allahs Endsieg: Den kosmische Kampf zwischen Gut und Böse gilt es, im Hier und Jetzt zu bestreiten. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">13 Muslime in Deutschland: Die Scharia [bildet sich nicht ab] in der Verfassung </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Allerdings, hier gilt das Grundgesetz, nicht die Scharia. Kaddor bzw. Kufen schreibt abwechselnd Scharia und šarī’a, was die elektronische Suchfunktion (vielleicht ja gezielt) erschwert und zu unterschiedlichen Treffern führt. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">13 [die Scharia als für die BRD ohne Verfassungsrang] im schulischen Bereich zu einem Dilemma führt, besonders wenn es beispielsweise um den koedukativen Schwimm- und Sportunterricht geht </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Wieso nur im schulischen Bereich, für Demokratinnen und Demokraten gilt das Grundgesetz, das mit der Scharia nirgendwo kompatibel ist, auch nicht im Erb- und Familienrecht. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Vom Strafrecht nicht zu reden, vielleicht vermisst Kaddor ja die verfassungsrechtlich garantierten Peitschenhiebe. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">13 Die überwiegende Mehrheit der muslimischen Haushalte fühlt sich dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland gegenüber verpflichtet und lebt danach </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Das Innenministerium kommt zu einer ganz anderen Auffassung, wie die Studie ’Muslime in Deutschland’ (2007) feststellt<a name="_ftnref6" href="#_ftn6"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[6]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. Hans-Ulrich Jörges, berichtet in ’Die vergrabene Bombe’ von der alltäglichen familiären Gewalt in muslimischen Einwandererfamilien<a name="_ftnref7" href="#_ftn7"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[7]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. Erwähnenswert ist hier auch der Integrationsbericht der Bundesbeauftragten für Integration Dr. Maria Böhmer<a name="_ftnref8" href="#_ftn8"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[8]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">13 [Muslime in Deutschland haben] die Tendenz, die Eigenständigkeit zu erhalten und zu pflegen </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Sollten wir nicht eher von Abschottung sprechen? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Erdogans Beauftragung an die Deutschtürken, sich nicht zu integrieren? Um es mit Arzu Toker zu sagen: „Grundrechte à la carte. Die Demokratie ist jedoch kein Selbstbedienungsladen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Es liegt eine Gefahr für gelingende Integration darin, die Arbeitsmigranten in Europa als ansar (Unterstützer, in Yathrib nachmals Medina) zu sehen und die muslimisch dominierten Straßenzüge als Brückenkopf einer hidschra, der legendären Auswanderung mit dem Ziel der Gründung oder Ausweitung des islamischen Staatswesens nach dem Medina-Modell (Raddatz) zu betrachten. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">14 Häufig ist man nur mit Muslimen befreundet </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Der Tochter aus muslimischem Elternhaus ist es schlich verboten, einen autochthon-nichtmuslimischen oder auch einen selbst gewählten muslimischen Freund zu haben, ganz im Einklang mit der von Frau Kaddor so geschätzten Scharia übrigens. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Mädchen dürfen noch nicht einmal zu einheimischen Freundinnen (den ’Feindinnen Allahs’), oft noch nicht einmal zu türkisch-muslimischen Freundinnen. Jede muslimische Familie bildet eine abgeschottete Welt, eine Wagenburg, in die nur Verwandte Zutritt haben. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Ehen der Töchter (und Söhne<a name="_ftnref9" href="#_ftn9"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[9]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>) werden regelmäßig abgesprochen<a name="_ftnref10" href="#_ftn10"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[10]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>, kein Wunder, der Freundeskreis ist total eingeschränkt, vorsortiert. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">14 Deutschland. Eine Heimat, die sie oft nicht spüren lässt, dass sie ein Teil dieser Gesellschaft sind </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Welchen Teppich sollen wir den muslimisch geprägten Einwanderern denn noch ausrollen? Deutschland bietet ihnen ein nahezu kostenfreies Bildungssystem, stellt Jungen wie auch Mädchen (!) gute berufliche Chancen, garantiert Meinungsfreiheit und Religionsfreiheit sowie Schutz von Leib und Leben. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Nur mit dem Schutz vor Zwangsehe, islamisch motiviertem Ehrenmord und schafiitischer oder seitens der al-Azhar gebilligter FGM (und MGM) hapert es noch ein wenig. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Die weltweite Rezession macht vor niemandem Halt und trifft vor allem bildungsferne Jugendliche. Mit Islam oder gar der von Kaddor implizit unterstellten Islamfeindlichkeit hat das nichts zu tun, eher schon mit mangelnder Lernbereitschaft, die man leider auch bei deutschstämmigen Kindern und Jugendlichen findet. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Arbeitslosigkeit ist frustrierend – auch für Nichtmuslime. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">14 Die sogenannte Mehrheitsgesellschaft muss der Minderheit [lediglich der Muslime?] die Hand ausstrecken und Angebote machen. Diese Angebote wurden in den letzten 30 Jahren allerdings nicht gemacht. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: In der Tat hätten gute Angebote der Sprachförderung die sprachliche Integration erleichtert. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Bildungskurse, die vor islamischem Fundamentalismus warnen, wären auch sehr sinnvoll gewesen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Es ist nur auffällig, dass beim Sprachtest im Kindergarten viele Mädchen und Jungen nicht anwesend sind<a name="_ftnref11" href="#_ftn11"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[11]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. Testaufbau und Supervision ist ausbaufähig. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">14 Integration braucht von beiden Seiten Bewegung aufeinander zu </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Das Grundgesetz ist nicht verhandelbar. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">15 Kann es der Schule gelingen, ethnisch, sprachlich, kulturell, religiös homogene Gruppenbildung der Schülerinnen und Schüler zu durchbrechen, zu mischen (…) </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Dann müsste erst einmal das türkische Mädchen neben einem „nichtmuslimischen“ Jungen sitzen, zeichnen, laufen und schwimmen dürfen. In der Nachmittagsbetreuung sollte man dafür sorgen, dass die Kinder und Jugendlichen nur Deutsch miteinander sprechen. Ich kann als türkische Mutter meiner Tochter erlauben, die „urdeutschen“ (Ateş) Kinder von nebenan zum Geburtstag einzuladen und die Tochter zu den nichtmuslimischen Kindern und Jugendlichen zu einer Party gehen zu lassen. Und dann die Klassenfahrten! Die Sportvereine, die niederschwelligen Traditionsvereine, die Pfadfinder, die Musikschulen, die Schulprojekte! Gelegenheit der Begegnung gäbe es reichlich. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Stattdessen zementiert Kaddor in aller Unauffälligkeit die Kategorien der Sondergesetzlichkeit und angeblichen Wesensverschiedenheit: Die Gruppe der Nichtmuslime und diejenigen der angeblich so ganz ’anders’ gearteten Muslime, immer wieder verfestigt sie diese Klassifikation. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">15 Zunächst gilt es, die Gruppenbildung als einen natürlichen, notwendigen und nicht steuerbaren Vorgang zu akzeptieren </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Im Ansatz gescheitert, damals die ’akzeptierende Jugendarbeit’ bei jugendlichen Neonazis. Nein, wir sollen einschreiten, Kinder brauchen Grenzen, Neonazis und Islamisten und Schariafreunde auch. Gruppenbildung: Will Kaddor das fitra-Konzept, Mädchen würden eine awra (aurah) haben, Mädchen seien total anders als Jungen? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Das glaubt Kaddor, sie will die Segregation. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Sie will die Trennung in dār al-harb und die dār al-islam im ’geometrisch zerrissenen’ Klassenzimmer. Kaddor unterscheidet (’dichotom’ und womöglich kulturrassistisch) in die Kategorie der nichtschariatisch lebenden und der schariatisch lebenden Kinder und Jugendlichen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Als korantreue, der Scharia verpflichtete Religionspädagogin muss sie das wohl. Ein weiterer Beweis, dass islamischer Religionsunterricht die Integration nicht erleichtert, sondern erschwert. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: So eine Religion kann kein ordentliches Lehrfach sein. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">16 Sportunterricht </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Kaddor vermeidet es, sich zum koedukativen Sportunterricht und Schwimmunterricht zu bekennen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Das sollte sie aber tun, wo sie doch ausdrücklich bei Eltern vorhandene Probleme („Dilemma“) zwischen gemischtgeschlechtlichem Sportunterricht und den Forderungen von Islam und Scharia sieht. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">18 [Islamisch erzogene Kinder] „Wir dürfen uns Gott nicht vorstellen. Das ist harām (verboten) und wir kommen in die Hölle dafür!“ Sie sind es nicht gewohnt, über Gott nachzudenken. Das eigenständige Denken wird von vielen Seiten nicht gefördert. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Über Allah und seine Schöpfung nachzudenken und darüber auch noch zu reden oder gar islamische Werte und Normen zu kritisieren ist bei Höllenstrafe im Jenseits und Prügelstrafe auf Erden unzulässig. Dieser islamische Habitus hat leider auch Konsequenzen für alle anderen Schulfächer, namentlich für Biologie (Evolution, Gespräch über Tiere), Sexualkunde (Fortpflanzung und Geburt, angstfreie Betrachtung des unbekleideten Leibes, Verteufelung des weiblichen Körpers), Kunst, Naturwissenschaften und Sport. Die gesamte Natur (Ökologie) wird von muslimisch geprägten Menschen allzu schnell dem Korsett des Fundamentalismus unterworfen, Tierschutz und Umweltschutz werden, emotional wie kognitiv, allenfalls erschwert erreicht. Empathie und neugierige Weltaufgeschlossenheit sind für ostasiatische oder südeuropäische Kinder viel eher zugänglich, islamisch sozialisierte Kinder jedoch scheinen innerlich dem Vorwurf von bid’a (Neuerung) und schirk (Beigesellung) ausweichen zu müssen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Eigene, persönliche Religiosität findet eigene, eigenwillige und eigensinnige Sprache. Der Islam aber denkt bis heute vor allen Dingen in den Kollektivismen von Stamm, Nation („das Türkentum“, „wir, die Kurden“) und Umma (muslimische Weltgemeinschaft) und tut sich schwer damit, dem Individuum Eigenwilligkeit und Eigensinn zuzugestehen. Alles Nichtislamische soll nicht nur abgelehnt, sondern aktiv gehasst werden, da wird die staatliche Schule oder die säkulare Wissenschaft rasch zum vermeintlichen Götzendienst. Jeder Fiqh-Islam oder Scharia-Islam ist mit dem Aufbau von äußeren wie innerseelischen Lernbarrieren verbunden (zumal beim Kind), oder aber (gerade beim Erwachsenen) mit der Abspaltung des Spirituell-Emotionalen vom Kritisch-Rationalen, hin zum ’fundamentalistischen Weltbetrachten’, wie man es etwa von akademischen Kreationisten kennt (islamisch Harun Yahya, Mustafa Akyol). </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Statt frühkindlicher religiöser Erziehung sollten Mädchen und Jungen spielend und experimentierend ihre Welt entdecken. Kinderbücher, Bauklötze oder Puppen wird man in nordafrikanischen oder kleinasiatischen Familien meist vergebens suchen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Desgleichen Malsachen, zeichnen hieße ja, sich Pläne machen dürfen, „sich etwas ausmalen“. Wir sind nicht gegen Religion. Religionskundliches Wissen und Mythen sind der Entwicklung förderlich. Kinder brauchen Märchen, ja. Antrainierte, angeprügelte Angst vor der Hölle brauchen Kinder jedoch nicht. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">18 „Wenn der Hodscha das gesagt hat, ist es ja wohl richtig!“ – Die derzeit einzige Instanz, die diesen Tendenzen entgegenwirken kann, ist die öffentliche Schule. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Allerdings, die Schule mit ihren der Säkularität verpflichteten Lehrkräften, die in der aufklärungshumanistischen Tradition von Voltaire und Kant stehen, ist die einzige Lösung, Kinder gegen Fundamentalismus zu immunisieren. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Frau Karagözlü stimme ich zu, und ob wir diese Qualitätskriterien für unsere staatlichen Schulen aus dem Goethe-Humboldtschen Wertgefüge ableiten oder aus dem antitotalitaristischen und herrschaftskritischen der siebziger Jahre ist dabei zweitrangig. Entscheidender ist es da wohl, den politischen (orthodoxen) Islam als totalitäre Herrschaftsordnung zu entmystifizieren. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Bezeichnenderweise spricht Frau Kaddor die Problematik der islamischen Unfähigkeit zur Reflexion und Kritik zwar ebenso an wie die schwarze Pädagogik der Großfamilien und Koranschulen. Jetzt bietet sie uns was als Lösung an? Den korantreuen Islamunterricht, dessen Inhalt von jeder Schülerin und jedem Schülern nicht hinterfragt werden darf. Wie Kaddor (Seite 8 der Handreichung) den Koranvers 3:7 sagen lässt, interpretieren, deuten nur die Uneinsichtigen und Streit Suchenden. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Wo ist das Kaddor-Konzept zu ihrer Lehrerausbildung, wo sind die Leitlinien, nach denen „ihre“ jetzt noch bei Kaddor studierenden Lehrerinnen und Lehrer später „Islam unterrichten“ sollen? Wo ist Kaddors Gottesbild, wo ihre überprüfbare Didaktik zu Höle, Teufel, Scharia, Fiqh, Dschihād, Dhimma oder Kalifat? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">19 Der Glaube daran, dass alles vorherbestimmt ist. Vorherbestimmungen </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Kaddor vertritt eine irgendwie gezügelte Variante der orthodoxen islamischen Prädestinationslehre und will vor extremem Fatalismus islampädagogisch warnen? Das wäre in Ordnung. Die Prädestination war im Christentum auch mal ein „Problem“, beispielsweise für Calvin oder für die transatlantisch-protestantische „christliche“ Auffassung eines ’Am Reichen zeigt sich das vorweggenommene Himmelreich’. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Theologisch geht es beim Dogma der Vorherbestimmung stets um Gottes Allmacht, Gottes Gnade, des Menschen Willensfreiheit, die menschliche Verantwortlichkeit für seine Taten. Es geht um ein Gottesbild – und damit um ein Menschenbild, um Erziehungsaufgaben. Islamisch zentral: Gender-Apartheid, Dschihad-Doktrin, Dhimmī-Status und Apostatenmord. Qadar (maskulin, der qadar), wörtlich ’das Zugeteilte’ ist der islamische Begriff für Vorherbestimmung oder zu ertragendes Schicksal oder gottgewolltes Los. Der qadar führt uns zum fitra-Konzept der politischen Scharia (die ’fitra’ steht unter muslimischen Fundamentalisten für ’natürliche Veranlagung, Art und Weise des Erschaffen-Seins’, fitra ist islamische Ideologisierung des Körpers). Nach der fitra beispielsweise ist jeder Mensch ’von Natur aus’ Muslim. Kaddor möchte sich offensichtlich nicht vom Dogma der fitra distanzieren. Aus der fitra lässt sich sogar die Kopftuchpflicht ableiten und das Verbot für Männer, kurze Hosen zu tragen und sich die Penisvorhaut nicht rituell amputieren zu lassen. Wer gegen die ewigen Prinzipien der fitra verstößt, wird bestraft werden – alles qadar. Das Los, das dir Allah zugeteilt hat, ist zu tragen, als indonesische oder ägyptische Muslima eben die FGM, die von der schafiitischen Rechtsschule oder der so genannten Universität der Kairoer al-Azhar verteidigte Genitalverstümmelung. FGM ist beides, fitra und qadar. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Wenn ich mich dem qadar, der ’göttlichen Vorhersehung’ unterwerfe, im Türkischen sagt man Kismet, verzichte ich auf Einflussnahme, Gestaltungsoption und persönliche Verantwortlichkeit. Ernährungsfehler, körperliche und geistige Handicaps, Krankheit und Unfall, sexuell übertragbare Krankheiten sind dann ebenso Schicksal und Allahs Wille wie Umweltverschmutzung, Klimawandel, Bodenversalzung oder die Desertifikation, das Voranschreiten der Wüsten. Die genetischen Risiken der Cousinen-Ehen oder die Ausbreitung von AIDS und anderen Geschlechtskrankheiten (Abhilfe wäre die Verwendung von Kondomen) wären dann unvermeidlich. Die Logik des qadar geht bestens einher mit Lernverweigerung, inszenierter Larmoyanz und der Unfähigkeit, Kritik zu äußern oder entgegenzunehmen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">19 Alle eigenen Interessen sind der Familie unterzuordnen, denn die Interessen der Familie stellen das höchste Gut dar. Darunter leidet die Persönlichkeitsentwicklung. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Na endlich! Ein wichtiges Thema. Die traditionelle arabische oder islamische Erziehung verlangt die Auflösung, Auslöschung des Individuellen. Mädchen und Frauen tragen in der Öffentlichkeit Kopftuch, um dieses (öffentliche) Verloschensein äußerlich zu dokumentieren, was muslimischen (wie nichtmuslimischen) Menschen allerdings zumeist nicht bewusst ist. Außerhalb des Hauses hat die muslimische Frau keine ’Rolle’, der öffentliche Raum ist nicht nur männerrechtlich, sondern auch maskulin. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: In der islamischen Mystik etwa der Sufis wird das hingebungsvolle Aufgeben des autonomen Selbst in eine Ekstase oder Trance hinein als der tadscharrud (tajarrud) bezeichnet, als die Abstreifung des Ego, der Begriff wird gelegentlich auch in Bezug auf das Umkleiden nach der sakralen Reinigung auf der haddsch-Wallfahrt verwendet. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Die Individualität unterjochen lassen, sich in Großfamilie, Moscheegemeinde, Madhhab und Umma hineinzwingen lassen (Islam bedeutet wörtlich Unterwerfung), als Befehlsempfänger in den Tages- und Jahresrhythmen, Fieberkurven der politischen Empörung und in den von Ayatollah oder Mufti vorgeschriebenen Weltbildern mitmarschieren, das ließe sich als politischer tadscharrud bezeichnen. Die Tochter zwangsweise zu verheiraten (oder schafiitisch beschneiden zu lassen), weil alle das tun oder als Türke den Armeniervölkermord leugnen weil alle das tun wäre dann der ’soziale tadscharrud’ islamischen Wohlverhaltens. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Der unter heutigen Islamisten wertgeschätzte Gründer der Muslimbruderschaft (1928 ) Hassan al-Banna habe den Begriff tadscharrud sehr betont, berichtet 2008 der in Großbritannien viel gelesene, radikale malaysische Blog DakWah hiLaHi und findet zu ’tajarrud’ die klaren Maßgaben, in sich selbst jede Spur von menschengemachten Ideologien und anderen Ismen wie etwa Sozialismus oder Kapitalismus auszulöschen, um den unverfälschten, unvermischten, reinen kosmischen Islam durch sich strömen zu lassen<a name="_ftnref12" href="#_ftn12"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[12]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. Sich geplant als lebende Bombe gemeinsam mit nicht informierten Ungläubigen in die Luft zu sprengen wäre mit al-Banna gesprochen vielleicht dschihadistischer tadscharrud. Darunter leidet die Persönlichkeitsentwicklung (Kaddor). </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Früher sagte man in Deutschland: „Wes` Brot ich ess`, des Lied ich sing`“ oder, vor 1968: „Solange du die Füße unter meinen Tisch stellst …“. Das versteht Kaddor also unter Erziehung zur Religionsmündigkeit. Kaddor lakonisch: Darunter leidet die Persönlichkeitsentwicklung. Sie kritisiert diesen Missstand mit keinem Wort. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">19 Das ewige Hintenanstellen der eigenen Interessen vor den Familieninteressen </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Sie meint wohl: „hinter den Familieninteressen“, die Familieninteressen gehen vor, das Bedürfnis des Individuums wird abgehängt, abgedrängt … </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: … Kaddor weiß genau, was sie tut und was sie sagt. Wie steht sie zur Unkultur der ’Waschung der Familienehre’ (Mord aus falsch verstandener Ehre)? Das soll die Persönlichkeitsenwicklung behindern? Das ist doch wohl untertrieben, das Mädchen ist tot. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Will Kaddor („Familieninteressen“) die islamische Kultur der Zwangsheirat und der ägyptischen, kurdisch-irakischen oder indonesischen FGM? Sie schweigt. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Betreibt sie den kitman, die Lüge durch Auslassung? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Islamische Rhetorik: Die taqiyya, der kitman, der īhām. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Die taqiyya (eher nur bei Not für Leib oder Seele) oder der īhām (eher ohne Notlage, also bei Mission (da’wa), Werbung für den Islamverband, Moscheebauwunsch oder bei Bezness) sind Lügen durch aktive Falschaussage. Der besonders orthodoxe Imam mag sagen: Diese Moschee wird die Integration befördern, der Bezness-Profi mit treuem Blick beteuern: Ich bin nicht verheiratet, du musst nicht konvertieren und in der islamischen Ehe wird die Frau niemals geprügelt. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Der kitman hingegen ist das Lügen durch gezielte Auslassung, die halbe Wahrheit nur wird gesagt, als kalkulierte Doppelbotschaft oder sogar Mehrfachbotschaft für ein an Wissen über die Scharī’a intern strukturiertes, ein verschieden gut informiertes Publikum: Sich offiziell nichts nachweisen lassen. Wohlwollender könnte man den kitman als die Poesie der kunstvollen Anspielung verstehen, als eine dem Eingeweihten Etliches an Bildung verratende Hintergründigkeit, als mystische Tiefe oder einfach als ein zweiter mit-gemeinter Sinn. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Während die taqiyya die aktive, wortgewordene Lüge darstellt, meint der kitman den Krieg der Andeutung, die List der Halbwahrheit, der ’dschihād der Stille’, das um die Sache herum Reden, ein zwar teilweises, doch nicht weniger gezieltes Verschweigen der Wahrheit. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Die kunstvolle Lüge. Nur Allah ist von unübertrefflicher List, der Koran nennt ihn „den besten aller Ränkeschmiede“ (13:33, 13:42). </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Die Rhetorik des ’Lügens für den Glauben’ ist weniger Programm, eher eine Art Welt- und Lebensgefühl. Gewissermaßen bewahrheitet sich die Lüge in der grundsätzlichen Korruption jedes Machthabers zwischen Marokko und Malaysia, in der allgemeinen Rechtlosigkeit und Vetternwirtschaft und, nicht zuletzt, im hohen Maß familiärer Gewalt und Gewalt in der Erziehung. Das kunstvolle Lügen dient dem Überleben in der islamischen Gesellschaft. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">19 [muslimische Jugendliche in Deutschland] Der Glaube an die Gerechtigkeit Gottes in seinem berechtigten Fordern und Strafen </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Wenn du zwangsverheiratet<a name="_ftnref13" href="#_ftn13"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[13]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> oder als Mädchen oder Frau genitalverstümmelt bist (Schafiiten, al-Azhar), ist das gerecht? Ehrenmord als Allahs berechtigtes Strafen? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">20 [muslimische Jugendliche in Deutschland] Der Koran ist für sie das gültige Wort Gottes, das befolgt werden muss </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Die Ehefrau, die nicht mit ihrem Mann geschlechtlich verkehren möchte, soll korangetreu erst gemahnt, dann gemieden und zuletzt geschlagen werden. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Aber nur mit der Hand und nicht ins Gesicht. Oder mit einem Stöckchen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Laut Koran muss die Frau eine bis drei Nebenfrauen dulden. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Kaddor will die Polygamie, die ganze Scharia. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">20 [muslimische Kindergartenkinder, Schulkinder und jugendliche Schüler in Deutschland] erleben das Nebeneinander verschiedener Religionen, Säkularismus und Gleichgültigkeit. Wie kann die Schule helfen, wenn Verbindliches relativiert und Religiöses nicht mehr mit Ehrfurcht beachtet wird? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Ambiguitätstoleranz ist das Zauberwort. In einer freiheitlichen Demokratie hat das Individuum die zu bewältigende Entwicklungsaufgabe, eine Fülle von Lebensstilen kennenzulernen und zu vergleichen und sich einen ganz persönlichen Habitus, eine ganz eigenwillige Biographie zu erarbeiten. Der Auftrag von Pädagoginnen und Pädagogen ist es, für die Kleinen eben spielerisch-kreativ, Wissensinhalte zu vermitteln, die Beobachtungsfähigkeit des jungen Menschen zu schärfen, sein Reflexionsvermögen und seine Kritikfähigkeit zu fördern. Schule ist Schutzraum und Experimentierfeld zugleich, gerade für das Ausprobieren von Geschlechterrollen. Das Klassenzimmer ist auch der Raum, der vor radikalen religiösen Ansichten schützen muss, nicht zuletzt vor islamischen, wie sie Wahhabiten, Milli Görüş, Muslimbruderschaft und Salafiyya in unseren Städten propagieren. Kopftücher gerade auch bei sehr jungen Schülerinnen ironisieren dieses entwicklungsförderliche Milieu weltanschaulicher Neutralität. Es ist durchaus gewollt, dass eine Vielfalt von Weltdeutungen, dass die ’Religion im Plural’, zu der eben auch atheistische, agnostische, pantheistische Auffassungen gehören, gleichwertig nebeneinander gestellt werden. Die kulturelle Moderne stellt sich der Herausforderung des Wertewandels und Wertepluralismus. Dazu gehört Toleranz dem Andersdenkenden und Andersgläubigen gegenüber. Damit hat der Islam Schwierigkeiten. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Entdecke die Möglichkeiten. Genau genommen ist jedem Mitmenschen anderes ’heilig’ als mir und hat jeder Mensch seine eigene Sicht auf das Absolute oder Göttliche, manche mögen sagen: Auf Gott. Ich kann ja mit ihm über meine derzeit favorisierten Werte und aktuellen Gottesbilder diskutieren, ihn überzeugen, mich überzeugen lassen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">25 [Einhaltung der Gebetszeiten für Schüler] Gott ist aus dem Leben der meisten Musliminnen und Muslime nicht wegzudenken. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Allah hat im Klassenzimmer Sendepause. Im Ernst, an einer bekenntnisfreien Schule haben Scharia und Sunna nicht den Ton anzugeben, auch nicht Bibel, Thora, Baghavad-Gita oder der zoroastrische Avesta. Die streng gläubigen Muslime können sich eine eigene Schule bauen, beispielsweise statt KGS, Katholische Grundschule, eine IGS, Islamische Grundschule. Da mag der Unterricht durch Gebetszeiten strukturiert werden, an staatlichen Schulen nicht. Und auch an islamischen deutschen Schulen haben die universellen Menschenrechte von 1948 ebenso volle Gültigkeit wie die Grundrechte der Bundesrepublik Deutschland. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">27 [Unterrichtsbefreiiung für christliche Schüler bei kirchlichen Weltjugendtagen und Kirchentagen] </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Hat die staatliche Schule nicht zu berücksichtigen, Religion ist Privatsache. Es dürfte für die Organisatoren kein Problem sein, den Schulbesuch der schulpflichtigen Teilnehmer bei der Kongressplanung zu berücksichtigen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">27 Speisegebote und Fasten. Die Speisegebote der Muslime sollten berücksichtigt und respektiert werden. Auf diese Weise kann eine Ausgrenzung vermieden werden. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Umgekehrt, die islamischen Speisegebote grenzen die Ungläubigen aus. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Es bleibt nicht beim Verbot des Schweinefleischverzehrs, es gibt Stufen zunehmender Radikalität: geschächtet, besonders halāl geschächtet, Zertifikat vom Imam, besonderes Zertifikat vom Großmufti, Geschlechtertrennung beim Essen in der Schulkantine, verschiedenes Besteck und Geschirr für halāl-Speisen und nicht-halāl-Speisen, Anwesenheitsverbot für schweinefleischverzehrende Nichtmuslime beim Mahl der Rechtgläubigen, Verbot von Schweinefleischverzehr, Anwesenheitsverbot von allen Nichtmuslimen, Verbot der Essenszubereitung von nicht-halāl-Speisen in der selben Küche, Verbot von nichtmuslimischem Küchenpersonal. Islamische Küche grenzt planmäßig aus. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">28 [Speisegesetze gehören zur Kategorie] „Erlaubtes und Verbotenes“ </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Kaddors „Kategorie“ findet sich auch im Buchtitel des einflussreichen Predigers Yūsuf al-Qaradāwi („Erlaubtes und Verbotenes im Islam“), in dem der Gründer und politreligiöse Chef des Europäischen Fatwa-Rates das Verprügeln („leicht schlagen, nur mit den Händen, nicht ins Gesicht“) der ungehörigen Ehefrau empfiehlt und die Todesstrafe bei Unzucht, Homosexualität und Apostasie. Herr al-Qaradāwi gilt als eine der höchsten Autoritäten des sunnitischen Islam und billigt Selbstmordattentate („islamisches Märtyrertum“) gegen Israelis, auch gegen Frauen und Kinder. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Nur Allah und Lamya Kaddor wissen, ob es ein Zufall ist, dass „Erlaubtes und Verbotenes“ (Kaddor) nicht nur eine „Kategorie“ (Kaddor) ist, sondern ein Schulbuch<a name="_ftnref14" href="#_ftn14"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[14]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. Ein Schulbuch, das Anas Shakfeh als der oberste Inspektor aller Religionspädagogen für das österreichische Schulfach islamischer Religionsunterricht zehn Jahre lang einsetzte. Shakfeh leitet mit autoritärem Führungsstil und unbescheidenem Vertretungsanspruch sein wenig transparentes islampädagogisches Institutsgeflecht (IGGiÖ<a name="_ftnref15" href="#_ftn15"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[15]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>; IRPI<a name="_ftnref16" href="#_ftn16"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[16]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> mit dem Leiter Amir Zaidan, im selben Haus die IRPA<a name="_ftnref17" href="#_ftn17"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[17]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>), das vom österreichischen Staat monopolartig mit der Kontrolle der schulischen Religionserziehung aller Kinder und Jugendlichen aus muslimisch geprägtem Elternhaus betraut ist<a name="_ftnref18" href="#_ftn18"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[18]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. Näheres zu Shakfeh unter Seite 59, Kamel-Fatwa / Amir Zaidan. Das Schulbuch ’Erlaubtes und Verbotenes im Islam’ ermuntert dazu, von Menschen gemachte Gesetze zu verwerfen und die einzig gültigen Gesetze vorzuziehen, das seien die von Allah geschaffenen. Ob Kaddor von diesem Buch noch nie gehört hat, in dem Yūsuf al-Qaradāwi lehrt, dass kein Mensch, sondern nur Allah sagen könne, was erlaubt und was verboten ist? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Kultische Speisegesetze definieren die ’Anderen’ als sittlich minderwertig und ekelhaft, Ekel erregend. Besonders ’motivierte’ junge Muslime halten in der immer und immer rigider durchzusetzenden Tugend-Politik, im halāl-Terror Übergriffe gegen ’unislamische Gesetzesbrecher’ für gerechtfertigt. Die staatliche Schule wird die islamischen Speisegebote daher immer wieder eingrenzen müssen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Kaddor will die totale Sunna, den Sunna-Fundamentalismus. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Der Monat Ramadan, religiöses Fasten (welcher Glaubenslehre auch immer) sollte von der weltlichen Schule nicht berücksichtigt werden. Schülerinnen und Schüler sind von der angeblichen Pflicht, tagsüber nichts zu trinken, unbedingt zu befreien, besser vom gesamten Fasten. Vier Wochen Lernausfall können sich die Mädchen und Jungen nicht leisten. Sehr ungesund ist die Sache auch noch. In der Pubertät und im Wachstum ist der Körper mit dem Aufbau von hormonellem Gleichgewicht, Knochen- und Hirnsubstanz genügend ausgelastet, nicht umsonst besteht in der Zivilisation das Verbot von Kinderarbeit. Leider habe ich es als Sozialpädagogin öfter erleben müssen, dass vor allem Mädchen durch die Fastenvorschriften in Essstörungen gerutscht sind. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Für beginnenden Diabetes ist Fasten katastrophal, durch Bewegungsmangel (die nahezu wahnhaft in Bezug auf „unkeusches Verhalten“ kontrollierten Mädchen dürfen ja nicht raus und aus Angst vor zerrissenem Jungfernhäutchen keinen Sport machen) haben junge Deutschtürkinnen in erheblich hohem Maße Diabetes. Aufschlussreich, dass Lamya Kaddor wieder einmal ein Sonderrecht für ein ethnoreligiöses Kollektiv einfordert. Thomas Kufen scheint zu einer derartigen Segregation und ethnokulturellen Apartheid schlicht keine Meinung zu haben und signiert die Handreichung. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">So wachsen die unsichtbaren Mauern der parallelen Gesellschaft. Das reaktionäre Kalifat mit seiner Dhimma weitet sich Straße um Straße aus und verfestigt sich, Deutschland ’islamisiert’. Die Chancen für so genannte ’muslimische’ Kinder und Jugendliche, die sich herausbildende islamische Gegengesellschaft zu verlassen, beginnen zu sinken. Merken wir denn gar nichts mehr: ’Muslimische Kinder’, warum dulden wir solch eine Klassen- oder Kastenbildung eigentlich? Es heißt an der weltlichen Schule, die schließlich aus den Steuermitteln aller Bürger bezahlt wird: ’Kinder’ und nicht etwa ’muslimische Kinder’! </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Weil Schule ein Ort des Lehrens und Lernens nicht nur von theoretischem Wissen, sondern ein Raum der Persönlichkeitsbildung ist, muss der Eindruck entstehen, solche archaischen Speise- und Fastenvorschriften würde zur pädagogisch legitimierten Charakterschulung gehören. Die alten Achtundsechziger, die schließlich die Bildungspolitik über vier Jahrzehnte geprägt haben, legen heute eine fragwürdige Auffassung von Emanzipation und Partizipation an den Tag. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Man duldet die Pädagogik des Gottesstaates, entgrenzt tolerant! Doch wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">32 Für den weiblichen Teil der Familie bedeutet der Ramadan meist eine stressige Zeit, weil die Essensvorbereitung sehr viel Zeit einnimmt. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Wie wär`s, wenn die Jungs und Männer den Mädchen und Frauen mal helfen würden, statt nur zu konsumieren? Aber nein, das ist eines stolzen Moslems nicht würdig. Lamya Kaddor erweist sich als patriarchalische Traditionalistin. Nicht nur im Ramadan trägt die jüngere Schwester beide Schultaschen, ihre und die des älteren Bruders. Dieser stößt ein Glas Wasser um, und Schwester wischt auf, wenn ich nicht eingreife und dem ’kleinen Prinzen’ das Wischtuch in die Hand drücke. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">32 Auch sollte die Schule muslimischen Schülerinnen und Schülern kein Alibi liefern, sich über [islamische] Vorschriften hinwegzusetzen. (…) Die Schule darf nur in sehr begrenztem Maße Einschränkungen bekannter [wohl: Islamischer] Vorschriften zulassen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Wollen islamische Religionslehrer Deutschlands Lehrer und Schüler jeder Religion oder Ex-Religion als muslimische Sittenwächter einspannen? Sollen wir, multikulturell, die muslimischen Kinder und Jugendlichen überwachen? Man könnte von Erpressung sprechen: Sobald eine „Vorschrift“ „bekannt“ ist, soll die Schule sie, offensichtlich im Namen der Religionsfreiheit, weitestgehend ermöglichen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Hier geht es wohl weniger um Überwachung als vielmehr darum, Lehrerinnen und Lehrern einen islamkonformen Maulkorb zu verpassen. An die Gleichberechtigung im Grundgesetz zu erinnern wäre ein „Alibi“ (Kaddor) für die Mädchen, am geliebten Schwimmunterricht teilzunehmen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">34 Ein Muslim ist stets bemüht, im Sinne der Familie oder Gemeinschaft zu denken. Er stellt seine eigenen Ansprüche stets zurück. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Zu Tränen rührend, diese Nächstenliebe, das sind schon Altruisten. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Klar, du darfst nicht aus der Reihe tanzen, du wirst zwangsverheiratet werden. Großvater weiß heute schon, wie du morgen handeln wirst. Und wehe, wenn nicht. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">34 Familie, islamrechtlich. Im Koran lassen sich zahlreiche Stellen zur Familie finden, die beinahe jeden Bereich des Zusammenlebens regeln </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Was hat die Frau an der weltlichen Schule zu suchen, die gehört an eine pakistanische Madrasa, Koranschule. Die Frau steckt seelisch im Mittelalter. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Das ist so, als wollte die evangelische Religionspädagogik zur Familienmoral des alten Testamentes aufrufen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">34 Koran. Frauen sind die Saatfelder für die Männer. Verboten wird [im Koran] der Geschlechtsverkehr während der Menstruation und tagsüber während des Ramadan. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Zoontjesfabriek nannte Ayaan Hirsi Ali den weiblichen Teil einer solchen Zwangsehe, Söhnchenfabrik. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Was für eine Jahrtausende alte Sexualmagie, der Kult um das Menstruationsblut, das die Frau rituell-moralisch verdrecke, verunreinige. Saatfeld ist Fruchtbarkeitsmagie, viele Kinder werden von der Gottheit erhofft, der Mann wird zum Spender allen menschlichen und kulturellen Lebens, die irgendwie erdhafte Frau bleibe eher Gefäß des Geistes. Das ist die ’software’ des misogynen Kriegerbundes, des Patriarchats. Was will Thomas Kufen den deutschen Frauen damit sagen? Mutterkreuz? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Das Eva-Prinzip: Für eine neue Weiblichkeit. Bei Amazon für 18,00 €. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">35 Der Mann ist islamrechtlich das Oberhaupt der Familie. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Muslimisch erzogene Mädchen aufgepasst: Die Lehrerin Kaddor will für euch die entrechtende nikāh, die frauenfeindliche Imam-Ehe, nichts Anderes. Schluss mit der Rechtssicherheit der auf dem Standesamt geschlossenen Ehe. Der Mann sagt: „Talaq talaq talaq“, und schon bist du als seine Ehefrau, islamrechtlich einwandfrei, für immer verstoßen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Neuerdings auch per e-mail oder SMS<a name="_ftnref19" href="#_ftn19"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[19]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>, <a name="_ftnref20" href="#_ftn20"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[20]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. Die Kinder bleiben übrigens bei ihm, und Unterhalt bekommst du trotz Unterhaltsreformgesetz nicht. Eine Religionslehrerin an staatlichen Schulen muss aktiv für die Zivilehe werben. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">36 Die Söhne haben die Pflicht, auf ihre Schwestern und die jüngeren Familienmitglieder zu achten. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Zu achten? Wohl zu überwachen, zu gängeln. Das ist schlimm genug und muss besprochen werden. Es muss aber auch geändert werden, und dafür wäre Kaddor zuständig. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Die Kinder, nicht nur die Söhne, haben sogar die eigene Mutter zu überwachen. Vormoderne Islampädagogik: Als Junge sollst du lernen, die Frauen zu bewachen, zu kontrollieren. Darum schreit der Vierjährige alle zwei Minuten mit ’Anäää’ nach seiner Mutter, um sie an der unsichtbaren Leine zu halten. Das ist durchaus auch in ihrem Interesse, denn wenn sie sich um ihn kümmern muss hat sie, für alle Nachbarn erkennbar (das Alarm-Quengeln ist verstummt) keine Gelegenheit gehabt, auf „unkeusche“ Gedanken zu kommen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Bei kleinen Seehunden auf der Sandbank sagt man ’Heuler’. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Man stelle sich nun vor, mehrere dieser kleinen Robben bewohnten deine häusliche Nachbarschaft, die im Wechselgesang bzw. Kanon die Ehre der jeweiligen züchtigen Hausfrau akustisch umsetzen würden. Jetzt muss ich aber ernst werden: Drei Viertel der Ehen dieser Mütter sind ’arrangiert’, also erzwungen. Leicht erklärlich, dass diesen permanent überwachten und von ihren Nachbarinnen wegen des Lärms kritisierten, wahnsinnig genervten Frauen zehn oder auch zwanzig Mal täglich ’die Hand ausrutscht’. Kaddors an Koran, Scharia und Fatwen orientierte Islampädagogik wird zu einer Änderung dieses häuslich-erzieherischen Elends auch nicht viel beitragen. Die Noch-Kinder werden wohl in einigen Jahren ebenfalls überwiegend zwangsverheiratet werden. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">36 Wer eine Familie zerstört, dem gebührt keine Ehre </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Kaddor orakelt, kultursensibel und differenziert, zum Ethos der orientalischen Ehrenmordmilieus. Sie stellt sich den aufklärungshumanistisch geprägten (in Europa zumeist nichtmuslimischen) Lehrerinnen und Lehrern gegenüber als die Kenntnisreiche dar, die Kundige, doch versäumt es, sich dazu zu bekennen, mit aller Kraft gegen die Logik des Patriarchats und die Kerkermauern der Festung Großfamilie anzureden und zu erziehen. In der Hand hält sie den Koran, die Hadithen und ein paar Fatwas. Sie verwendet keine indirekte Rede, nichts an ihren Aussagen verrät uns die Fähigkeit zur Außenansicht. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Sie wird kleine Patriarchinnen und Patriarchen erziehen und ist ganz empört, wenn jemand sagt, zwischen ’Ehrenmord’ und Islam bestünde ein Zusammenhang. Sie ist vielleicht schlicht unfähig, den Zusammenhang zu sehen, der zwischen der koranischen Prügelerlaubnis oder der die Frau entrechtenden nikāh-Ehe und der familiären Gewalt in muslimisch geprägten Familien besteht. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Habe ich das richtig versanden: „Wer eine Familie zerstört, dem gebührt keine Ehre“, sagt die Lehrerin aus Dinslaken-Lohberg? Wie meint sie das? Kerem Sürücü meldete seine begabte sechzehnjährige Tochter vom Berliner Gymnasium ab und zwang sie in eine Ehe in Kurdistan, ist das „ehrenhaft“? Hatun musste wegen Streitigkeiten mit dem Ehemann und dessen streng religiöser Familie hochschwanger zurück nach Deutschland flüchten. Weil sie sich gegen dieses Unrecht wehrte, „zerstörte sie die Familie“? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Diesen Schaden richtete doch eher Vater Kerem an, der die aussichtsreiche Zukunft der Tochter und gegen die falsch verstandene familiäre Ehre eintauschte. „Schande“ habe die junge Mutter über die Großfamilie gebracht, ihr jüngster Bruder als ihr bestellter Mörder wurde mit einer goldenen Uhr belohnt. Auch die an der Tat beteiligten anderen Brüder werden in dieser Familie und von der patriarchalischen sozialen Umgebung als „Helden“ gefeiert. Die Brüder hätten die „besudelte Ehre“, den die „unsittliche Schlampe“ durch ihr „deutsches“ Verhalten zu verantworten hätte, „rein gewaschen“. Die männlichen Täter haben in Wirklichkeit die Großfamilie zerstört und dem kleinen Can die Mutter genommen, damit gebührt ihnen aus pädagogischer wie aus freiheitlich-demokratischer Sicht keine Ehre. Zu allem Überfluss und islamrechtlich korrekt beanspruchten sie vor dem deutschen Familiengericht das Sorgerecht für Can, das ihnen allerdings verweigert wurde. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">36 Verhält sich die Frau oder Tochter unsittlich, so bereitet sie nicht nur der eigenen Familie Schande, sondern gleich der ganzen Großfamilie. (…) Die Angst des Mädchens, lebenslang mit dem Image einer „Schlampe“ leben zu müssen (…) </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Was versteht die islamische Theologin unter unsittlich, was unter Schande, klärt sie ihre Schülerinnen und Schüler über diese vormodernen Ansichten auf? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">37 … wenn ein muslimisches Mädchen einen nicht-muslimischen Freund hat. Die Mädchen in solchen oder ähnlichen „schandhaften“ Liebesbeziehungen kommen gelegentlich sogar durch so genannte Ehrenmorde ums Leben. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Das schariarechtliche Schwerverbrechen, einen Menschen zu lieben. Islam pur. Kaddor will den Übertritt des Mannes zum Islam, dessen Zwangskonversion? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Der Mann würde lebenslang sagen, freiwillig konvertiert zu haben. Wie heißt es doch so schön: Es gibt keinen Zwang im Glauben. Das ist vormodern, eine Art Kastensystem, der Islam muss auch an dieser Stelle reformiert werden, die muslimisch erzogene Tochter muss einen Nichtmuslim heiraten dürfen, der, und dessen noch ungeborenes Kind, nicht als Muslim leben muss. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Zunächst muss sie ihren Ehepartner überhaupt selbst aussuchen dürfen, der wali-Heiratsvormund ist ein Indikator für fehlende Gleichberechtigung. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">37 So genannte Ehrenmorde. Das sind jedoch äußerst seltene Fälle. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: 08. Dezember 2008, in Essen erschlägt ein türkischer Mann seine Ehefrau, er hatte seine deutschstämmige Frau oft misshandelt und war von der Polizei mit einem Hausverbot belegt worden, Kinder: mindestens ein Sohn. 16. Dezember 2008, in der Dorstener Innenstadt wird eine vor Tagen bereits ins Frauenhaus geflüchtete Muslima nahezu geschächtet, ihr Mann hat ihr mit einem Messer die Kehle aufgeschnitten, so dass sie stirbt, zwei Kinder, Tochter 6, Sohn 8 Jahre alt. 01. Januar 2009, eine Achtzehnjährige wird von ihrem „nach türkischem Recht“ (Imamehe?) angetrauten türkischen Cousin und Ehemann auf einem Feldweg in Gütersloh-Harsewinkel erstochen und anschließend mit dem Auto überfahren. 03. Januar 2009, eine Berliner Lehrerin, möglicherweise Importbraut, wird von ihrem Ehemann erschossen, 2 Töchter aus erster Ehe (24, 27). Islam in Deutschland: Ehrenmord über Ehrenmord, vier Ehrenmorde in den letzten zehn Wochen, Dunkelziffer unbekannt<a name="_ftnref21" href="#_ftn21"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[21]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. „Äußerst seltene Fälle“ (Kaddor). </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">37. Diese so genannten Ehrenmorde sind kein islamisches Phänomen, man findet sie beispielsweise auch in christlich geprägten Ländern Südeuropas. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Es mag sein, dass auch in nicht islamisch geprägten Gebieten der Erde solche abscheulichen Verbrechen möglich sind, Hinduismus und Jesidentum sind zu nennen, die Milieus der Roma. Was unternimmt der Islam gegen diese Untaten in den eigenen Reihen? Wie begegnet die islamische Religionspädagogin Kaddor diesem „Phänomen“? Nur zu behaupten, dass habe nichts mit dem Islam zu tun ist mir zu wenig. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Tote Frauen als Phänomen zu bezeichnen, was für eine Geschmacklosigkeit und Pietätlosigkeit. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Was würde Frau Kaddor beispielsweise zu einer Aussage erwidern, wie sie die Nachbarin der von ihrem Bruder, sicherlich ganz im Sinne der Familie Obeidi ermordete Schwester und Tochter Morsal vor der Kamera sinngemäß tätigte: „Die Familie hatte in schweres Problem, sie musste handeln.<a name="_ftnref22" href="#_ftn22"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[22]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>“ Morsal hat für die Nachbarin noch nicht einmal einen Namen, ihr ’ehrloser’ Name ist ausgelöscht, der Name des Stammes ist wieder makellos. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">37 [Schule statt Familie] Jungen müssen gegenüber den Mädchen ein neues Rollenverständnis gewinnen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Die beschriebenen Vorstellungen von Geschlechterrollen und traditionellen Familienhierarchien sind, allerdings, den Anforderungen des beruflichen, schulischen und privaten Lernens abträglich. Privatsphäre und persönliche intime Rückzugsräume, persönliches Eigentum auch als Kind oder gar Mädchen ist in traditionalistischen muslimischen Familien im Maghreb, in Köln, Kleinasien oder Duisburg unüblich. So ist es völlig normal, dass die ältere Schwester sich ungefragt im Kleiderschrank der jüngeren bedient, die kleine Tochter dürfte ihrerseits nicht einmal wagen, die Schranktür der Großen zu öffnen. Abschließbare Zimmer oder Schränke gibt es nicht. Taschengeld ist weithin unbekannt, wenn überhaupt, haben die Männer der Familie Zugang zu Geld. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Dem familienseits erwünschten Umstand, dass beim Einkaufen der Bruder das Portemonnaie hat und für die (große) Schwester (mit) bezahlt, wäre eine gleichberechtigte Lebensweise entgegen zu setzen. Der Koran kann da keine Orientierung geben. Wir sehen, wie deutschtürkische Mädchen zwischen 6 und 16 Jahren für jedes Kaugummi und jeden Bleistift bei ihrem (nicht selten jüngeren) Bruder um ein paar Münzen betteln müssen, die der Pascha meist noch nicht aus der Hand gibt, sondern an der Kasse an der Schwester vorbei dem Kassenpersonal aushändigt. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Männersache, im Islam ist Geld Männergeld. Es gibt in Europa muslimische Einwandererfamilien, in denen die Frauen als einzige arbeiten und den Männern Jahr für Jahr ihren Monatsverdienst abgeben, ohne im Alltag auch nur einen Euro in der Hand zu haben. In den Herkunftsländern haben (die) Frauen grundsätzlich kein Bankkonto, das dürfte hier oft nicht viel anders sein. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Wer Mädchenarbeit macht, soll dafür sorgen, dass jedes Mädchen ihr eigenes Konto bei der Sparkasse eröffnet und lernt, ihre finanziellen Ressourcen einzuteilen, bei Plünderungsgefahr durch höherrangige Familienangehörige eben ohne Wissen der Familie. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Bei Jungen und jungen Männern mit muslimischem Elternhaus sind Verschuldung und Spielsucht ein Problem, bei Erwachsenen die betrügerischen Konzepte von Spareinlagen oder Anteilsscheinen wie Yimpaş<a name="_ftnref23" href="#_ftn23"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[23]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> oder Kombassan<a name="_ftnref24" href="#_ftn24"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[24]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. Wir Sozialpädagogen sollten zudem gegen schariakonforme Geldanlagen explizit Reklame machen dürfen, dürfen es aber arbeitsrechtlich meist nicht. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Die mittelalterlichen Geschlechterrollen, die sich an märchenhaften Prinzen und Prinzessinnen in Bagdad oder im alten Istanbul orientieren, taugen nicht für Werkstatt, Hochschule oder Großraumbüro. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Koransuren und Hadithen entstammen aus einer Kultur und Epoche, die sehr frauenfeindlich geprägt war und zum heiligen Hass auf alle Nichtmuslime aufrief. Die Salafisten, Muslimbrüder, Milli-Görüş-Freunde und Fatwa-Konsumenten orientieren sich ins sittliche und menschenrechtliche Mittelalter. Da muss in der Tat ein „neues Rollenverständnis“ (Zitat Kaddor) her. Völlig fern scheint Lamya Kaddor dem Geist von Sayyid Qutb und Yūsuf al-Qaradāwi jedoch nicht zu stehen, für die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von 1948 wirbt sie jedenfalls nicht gerade aufdringlich, ihr Schweigen könnten wir als wortlose Zustimmung zum ’Schariavorbehalt’ über die universellen Menschenrechte und die deutschen Grundrechte deuten. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">38 (….), was bei Anerkennung der Unterschiede beider Geschlechter Gleichberechtigung bedeutet. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Ja klar, nach der Geschlechterideologie der Scharia ist Gleichberechtigung Sünde. Kaddor will die Geschlechterapartheid an Deutschlands staatlichen Schulen lehren. Kaddors Menschenbild, speziell Frauenbild, steht im Einklang mit der Kairoer Erklärung der Menschenrechte von 1990<a name="_ftnref25" href="#_ftn25"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[25]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. In Artikel 6 heißt es dort: „Die Frau ist dem Mann an Würde gleich. Sie hat Rechte und Pflichten“, das ist Nebeldeutsch sprich taqiyya, nur die dem Mann in allen Lebensbereichen unterworfene Frau habe „Würde“. Nach dem Koran erbt die Frau nur die Hälfte von dem, was ein Mann erbt. Kaddors Šarī’a = die Scharia schreibt vor, dass die Aussage einer Frau vor Gericht nur halb so viel gilt wie die eines Mannes. In Staaten wie Iran oder Pakistan wird es einer Frau kaum möglich sein, eine Vergewaltigung anzuzeigen, weil sie die dafür nötigen vier männlichen Zeugen nicht aufbringen können wird, vielmehr läuft sie Gefahr, der Verleumdung und zudem noch des Ehebruchs angeklagt zu werden. Das bedeutet in Ländern mit umgesetztem Scharia-Strafrecht die öffentliche Auspeitschung und die mögliche Steinigung. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Die Kairoer Erklärung umgeht, vermeidet bewusst das Wort Gleichberechtigung, sie will keine Gleichberechtigung, und genau so, schariagetreu, sieht es Lamya Kaddor. Artikel 24 regelt den absoluten Schariavorbehalt, Artikel 25 den absoluten Vorbehalt der Scharia über jede Judikative und Exekutive. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Das freiheitlich-demokratische Prinzip der Gewaltenteilung ist im politischen Islam aufgehoben, zudem darf es „Gleichberechtigung“ nur in den Grenzen von Allahs „Pflichtenlehre“ namens Scharia geben. Schariatreu statt verfassungstreu, Kaddor will die sexualpolitische und ordnungspolitische Scharia, Kaddor will das Kalifat. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">38 [Auch muslimische] Mädchen [können in der deutschen Schule ein] unbefangenes Miteinander der Geschlechter entwickeln. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Da stimme ich Frau Kaddor völlig zu, allerdings unter der Bedingung, dass Schule auch für Schülerinnen kopftuchfreie Zone ist. Dann nämlich ist das Klassenzimmer tatsächlich ein Experimentierfeld und zugleich geschützter Raum, in dem für alle Mädchen und Jungen (nämlich auch die nichtmuslimischen) ein unbefangenes Rollenlernen möglich ist. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Eine Geschlechtertrennung darf allenfalls aus pädagogischen Gründen beispielsweise gelegentlich innerhalb der Sexualkunde genutzt werden, zeitweise im Sport und eventuell und zeitlich sehr begrenzt in naturwissenschaftlichen Fächern, niemals aber grundsätzlich. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">38 Beide Eltern, Mutter und Vater müssen den Kontakt zur Schule pflegen und an den Elternpflegschaftssitzungen teilnehmen. Trotz mancher Sprachprobleme (…) </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Volle Zustimmung! „Sprachproblemen“ lässt sich abhelfen, in dem man Deutsch lernt. Doch sollten diese Kurse ebenfalls möglichst nicht geschlechtergetrennt abgehalten werden und auch nicht in der Moschee stattfinden. An diesen Sprachkursen sollten immer auch nichtmuslimische Menschen teilnehmen. Unter der Voraussetzung, dass auch nichtmuslimische Frauen teilnehmen und der Kurs nicht im islamischen Gotteshaus stattfindet, unterstütze ich auch Sprachkurse für Mütter, die wie in allen Familien die Vermittlerinnen der Muttersprache wie auch der Zweitsprache Deutsch sind. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">38 Beim Eintritt in die Schule wie beim Übergang zu anderen Schulen bedarf es der sorgfältigen Vorbereitung und sensiblen Wahrnehmung der Besonderheiten und Erwartungen aller Eltern und ihres sozialen und kulturellen Hintergrundes. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Das ist Kulturrassismus oder mindestens Kulturrelativismus<a name="_ftnref26" href="#_ftn26"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[26]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>, <a name="_ftnref27" href="#_ftn27"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[27]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. Dass Pädagoginnen und Pädagogen professionell vorbereitet sind, sollte außer Frage stehen, die „Besonderheiten und Erwartungen aller Eltern“ sollten unabhängig von Religion und kulturellem Hintergrund anhand von aufklärungshumanistischen, wissenschaftlichen Kriterien sensibel wahrgenommen werden. Auch das gehört zur Professionalität. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Unterstellt Kaddor universalistisch Denkenden, „unsensibel“ (Kaddor) zu sein? Jaja, kultursensibel, islamsensibel, der antidemokratischen Scharia gegenüber duldsam, dem Kalifat zugeneigt … </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">40 Mann und Frau sind aus koranischer Sicht gleich und werden von Gott als Seine Geschöpfe gleich und gerecht behandelt bzw. beurteilt </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Koran und Scharia verpflichten jeden Muslim zur Ungleichbehandlung von Mann und Frau, damit tut solches auch der Islam, denn einen anderen als den orthodoxen (politischen) Islam gibt es leider erst in Ansätzen (wie etwa Tibi und Kalisch). Die Säkularisierung dieser Religion steht noch bevor, Kaddor will zu dieser Modernisierung und Demokratisierung offensichtlich nichts beitragen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Kaddor ist offensichtlich nicht willens oder in der Lage, Dogma und Orthodoxie des Islam zu kritisieren. Auch zu dieser ’Außenansicht’ müsste sie aufrufen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">40-41 Koran 4:34 [der so genannte Prügelvers] </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Die textgläubige Muslima Lamya Kaddor sollte Geschichtswissenschaften grundsätzlich den Historikern überlassen. Asbāb an-nuzūl<a name="_ftnref28" href="#_ftn28"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[28]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> ist keine Wissenschaft, sondern kenntnisreiche Spekulation im Einklang mit der Scharia. Zu welcher der beiden erwähnten Interpretationen der Sure 4:34 sich die / der Gläubige auch immer entscheiden mag, das Schlagen der Ehefrau ist eine Körperverletzung nach StGB und damit strafrechtlich relevant. Die Aufklärung ist sehr wohl auf den Islam übertragbar, beispielsweise durch die historisch-kritische Methode<a name="_ftnref29" href="#_ftn29"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[29]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. Fundamentalistinnen wie Kaddor verhindern das jedoch. Deutschlands erste Ausbilderin von künftigen islamischen Religionspädagoginnen und ‑pädagogen zwingt eben auch die Wissenschaften wie Geschichte, Psychologie und Pädagogik unter das Dogma des Schariavorbehalts. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Ebenso die Religionswissenschaft. Kaddor unterschlägt uns, dass es die fünfzehn Jahre ältere, zunächst nichtmuslimische Heidin Chadīdscha gewesen ist, Speditionskauffrau und seine Arbeitgeberin übrigens<a name="_ftnref30" href="#_ftn30"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[30]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>, die den jungen, talentierten Mohammed ehelichte. Vor dem ersten subjektiven Offenbarungserlebnis im Jahre 612 gab es auf der arabischen Halbinsel sehr verschiedene Formen von Stammes-Eherecht (monogam, polygam, geehelichte Sklavin, Genuss-Ehe) bzw. monogam jüdischer oder christlicher Eheschließung, und es ist vermutlich Gräuelpropaganda, zu behaupten, „die polytheistischen Araber“ hätten dauernd tote Neugeborene begraben und bei ihnen wären Frauen rechtlos, mittel- und besitzlos gewesen. Dass der Islam bis heute die Polygamie<a name="_ftnref31" href="#_ftn31"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[31]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>, richtiger Polygynie<a name="_ftnref32" href="#_ftn32"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[32]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> grundsätzlich pflegt, erklärt Kaddor flugs zur frühmittelalterlichen Sozialreform. Die institutionelle Entrechtung der Frau in jeder heutigen Imam-Ehe ist der Pädagogin keine Silbe wert. Sie will Deutschlands aus muslimisch geprägtem Elternhaus stammenden Kinder und Jugendliche, orientiert an den Leitsignalen der Hadithe und Fatwen, den (wörtlich) „gebahnten Weg (zur Tränke)“ der Scharia zurück ins angeblich makellose asr as-saadet, ins Zeitalter der Glückseligkeit schicken. Die Dame ist reaktionär ausgerichtet und ein Gott namens Allah ist ihr, absoluten Gehorsam fordernder und damit politisch relevanter, Gesetzgeber. Sie lehrt damit nicht Religion, sondern absoluten Gehorsam, Politreligion. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">42 Frauen, die ihr Haus nur dann verlassen, wenn es nicht mehr anders geht (Arztbesuche, Elternsprechtage etc.), bei denen die Ehemänner den ganzen Tag für den Lebensunterhalt arbeiten. Die Frau bewegt sich allein bzw. ohne Erlaubnis ihres Mannes nicht aus dem Haus. Doch solche Verhältnisse findet man nur noch relativ selten vor. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Die dem Männerrecht radikal unterworfene Frau ist, ob in Kairo, Dubai oder Duisburg-Marxloh, gleichsam eingemauert, jeder öffentliche Platz ist männerbündische Zone. Kaddor lehnt dieses durchaus islamische Konzept nicht hörbar ab. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Kaddor marginalisiert und bagatellisiert. Aus meiner Erfahrung als Sozialarbeiterin kann ich ihre Aussage, das Verbannen der Frau in den häuslichen Bereich käme selten vor, nicht bestätigen. Ich erlebe junge Mütter in der Öffentlichkeit nur, wenn sie ihre rollentypischen Aufgaben erledigen: Einkaufen, das Kind zum oder vom Kindergarten begleiten, sich in Mütterkursen aller Art mit Frauen treffen. Männerfreie Zone, schariakonform. Bei Elternabenden, Schulfesten oder auf dem Fußballplatz fehlen sie. Bei der Polizei, auf dem Jugendamt, bei Anmeldung zur Schule dürfen sie allerhöchstens den Mann begleiten – und schweigen, auch wegen ihrer schlechten Sprachkenntnisse. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">42 [neuerdings gebe es junge muslimische Liebespaare, die] händehaltend durch die Fußgängerzonen laufen und sich sogar den ein- oder anderen Kuss geben. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Nie gesehen, Kaddor kann nicht in Nordrhein-Westfalen wohnen. Allerdings sieht man in Deutschland seit Jahrzehnten immer wieder, dass muslimische Jungen und junge Männer sich ein einheimisches jedenfalls nichtmuslimisches Mädchen „angeln“, Russinnen und Tschechinnen bevorzugt. Die Familienprinzen spielen, öffentlichkeitswirksam, gerne den Gigolo und Gockel, und drängen die Mädchen der Ungläubigen, die ihre Rolle in der islamischen Community nicht kennen, in die jeder Frau angeblich naturgegebene Rolle der ewigen Verführerin. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">42 Mädchen helfen nach der Schule im Haushalt, [für] Jungen beginnt die Freizeit: In einigen Familien hat die Frau als Hausfrau und Mutter zu funktionieren, der Mann sich um den Lebensunterhalt der Familie zu sorgen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Und das soll so bleiben? Die kulturelle Moderne oder Europa im 21. Jahrhundert stellt jedem Individuum eine selbst entworfene Biographie. Nur den Musliminnen nicht? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Und was ist mit den muslimischen Männern, haben sie in den nächsten Jahrzehnten keine andere Perspektive, als Hüter der fraulichen Tugend und Wegbereiter des Kalifats zu sein? Sicherlich hat ein männliches oder weibliches Individuum (in grundgesetzlichen Grenzen) das Recht, im selbst verantworteten geistigen Mittelalter zu leben. Hoffentlich kommt es da auch bald wieder heraus, vielleicht über die Selbsthilfegruppe der ’Fundamentals anonymous’ oder eine Flucht ins Männer- oder Frauenhaus. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Die Möglichkeit, sein bisheriges Lebenskonzept zu ändern, sieht der Scharia-Islam bei Gefahr an Gesundheit und Leben nicht vor. Wo bleiben da Selbstbestimmung, Partizipation und Chancengleichheit? Diese Werte sind uns freiheitlichen Demokratinnen und Demokraten wichtig. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">43 Da es jedoch zu einem islamischen Leben gehört, sich nicht gegen die Eltern aufzulehnen </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Wo bleibt da die Erziehung zur Außenansicht, Frau Kaddor? Das sollen religionsmündige Menschen werden, die noch nicht einmal Papi und Mami geschweige denn Koran und Scharia kritisieren dürfen? Wenn wir einmal von nur 25 % Zwangsehen unter Deutschlands Türkinnen und Türken ausgehen<a name="_ftnref33" href="#_ftn33"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[33]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>, müssen diese jungen Menschen dann dem elterlichen Willen islamisch Folge leisten? Wie soll bereits zwangsverheirateten oder zwangsverlobten Schülerinnen, die künftig bei von Frau Kaddor ausgebildeten islamischen Religionslehrerinnen und ‑lehrern im Unterricht sitzen werden, der Weg in eine Beratungsstelle oder gar die Flucht in ein Frauenhaus gelingen? Was sollen sie von Mädchen und Frauen halten, die die sich dem Elternwunsch und damit wohl der islamischen Pflichtenlehre nicht fügen? Können solche Jungen und Mädchen um ihre Freiheit kämpfen? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Scheinheilig vermeidet die Autorin die indirekte Rede. Wir dürfen ihr bis auf weiteres unterstellen, diese Haltung des absoluten Gehorsams pädagogisch-professionell zu billigen, eine Haltung, die sie (ohne Anführungsstriche) ganz klar als islamisch bezeichnet. So etwas gibt es im Judentum oder Christentum wohl seit Jahrzehnten lediglich in ultra-konservativen und gottlob winzigen Milieus. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">43 Bulimie und Magersucht [unter muslimischen Mädchen in Deutschland] gehören mittlerweile zum Tagesgeschäft für Sozialpädagogen </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Ja, Essstörungen sind eine Form von Autoaggression<a name="_ftnref34" href="#_ftn34"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[34]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> und wie das sogenannte Schlitzen in der Tat auch unter muslimischen Mädchen und Frauen verbreitet. Dazu gehören jedoch auch Adipositas und, in der Folge, Diabetes. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Die Kausalität von Fundamentalismus und Essstörung beziehungsweise Patriarchalismus und Essstörung sieht Kaddor nicht. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Lieber Jacques, du gibst mir das Stichwort. Anorexie bringen Psychologinnen und Psychologen mit Ablehnung der subjektiv verhassten Frauenrolle in Verbindung. Die sekundären Geschlechtsmerkmale bilden sich nicht jahrelang nicht voll aus oder sogar zurück, manche haben mit siebzehn oder achtzehn ihre Menarche noch nicht. Unter Bulimie leiden meistens extrem ehrgeizige oder perfektionistische Mädchen und Frauen, die sich dem Erwartungsdruck in der Familie wie in der Community, uneingestanden, nicht gewachsen fühlen. Dann gibt es noch Islam und Frustfressen, gerade bei der auferlegten Bewegungsarmut problematisch. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Den jungen Männern steht die Möglichkeit offen, zur lokalen Rauschgiftmafia oder in den terroristischen dschihād zu ziehen, um ihre nicht bewältigten pubertären Konflikte zu lösen. Bei der HAMAS Kassam-Raketen auf Sderot abfeuern statt mit Papa heftig zu diskutieren. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">43 Wie finden alle die gleiche Anerkennung, unabhängig von der durch das Geschlecht bestimmten Rolle </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Warum soll ich den dezidiert misogynen islamischen Macho genau so wertschätzen wie den männlichen Gleichheitsfeministen? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Spötter könnten sagen, ’wo ist das Problem’? Selbstverständlich bekommen alle kopftuchtragenden Muslimas die gleiche Anerkennung der muslimischen Lehrerin und des muslimischen Lehrers. Alle nichtkopftuchtragenden Mädchen bekommen ebenfalls innerhalb dieser Gruppe das gleiche Maß an Anerkennung. Doch beide Gruppen eben nicht dieselbe! An unterster Stelle stehen die Nichtmuslime. Frauenrechte sind im Islam niemals universell<a name="_ftnref35" href="#_ftn35"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[35]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Scharia ist Ungleichbehandlung. Kaddor sagt (zwar) Geschlechtsrolle doch meint sie vermutlich Scharia-Geschlechtsrolle. Wir dürfen und müssen jedoch ein Denksystem diskriminieren, das seinerseits diskriminiert. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">45 Von der Grundschule an genießen die Mädchen von vielen Lehrerinnen und Lehrern, nicht zuletzt wegen ihrer schnelleren Entwicklung, größere Aufmerksamkeit, Anerkennung und Förderung in fachlich-inhaltlicher Hinsicht. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Wenn das so wäre, dann wäre das nur ein weiterer Beweis dafür, dass die Gender-Thematik eben universell ist. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: ’Christenkinder’ und ’Heidenkinder’ behandeln wir gleich, ebenso hell- und dunkelhäutige. Auch zwischen Muslimkindern und Exmuslimkindern machen wir keinen Unterschied. Die Chancengleichheit für Mädchen und Jungen zu gewährleisten, bedarf in jedem Bereich der Pädagogik ständiger Selbstkritik und Korrektur, ohne religiöse Rechtleitung. Quelle und Maßgabe für ein jedes Reflektieren über das ’soziale Geschlecht’ (gender) ist die Wissenschaft, nicht Allahs Pflichtenlehre. Der von Politik (Wolfgang Schäuble, Thomas Kufen, Armin Laschet), Kirche (CIBEDO), Lehrergewerkschaft (GEW, ver:di) und Islamverbänden heiß ersehnte islamische Religionsunterricht an staatlichen Schulen muss unter einem Wissenschaftsvorbehalt stehen, nicht jedoch Wissenschaft und Lehre unter Schariavorbehalt. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Kaddors Beobachtung teile ich nicht. Gerade die im Durchschnitt eineinhalb Jahre früher einsetzende körperliche Reife verleitet die Mädchen, im Unterricht abgelenkt zu sein und verliebt ihren Tagträumen nachzuhängen oder Pop-Stars nachzueifern und in Bezug auf den Kleidungsstil zu kopieren. Das ist der Stoff fürs Getuschel unter den Mädchen, in den Pausen wie im Unterricht. Außerdem glaube ich nicht, dass Mädchen in den naturwissenschaftlichen Fächern die nötige Unterstützung bekommen<a name="_ftnref36" href="#_ftn36"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[36]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">45 Rolleneinstellung </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Könnte die “Rolleneinstellung” etwa durch den Besuch in der Koranschule mitverursacht sein, in welchem die bei Ralph Ghadban wiedergegebenen Hadithe gelehrt werden, die jede Frau nicht nur als teuflische Verführerin, sondern auch als geistig schwaches Wesen darstellen<a name="_ftnref37" href="#_ftn37"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[37]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">45 Bei allem Eingehen und Reagieren auf mitgebrachte und im Verhalten erkennbare Rolleneinstellung darf nicht der Eindruck entstehen, dass von allen verlangt wird, sich der aktuellen, hier gültigen Norm unterzuordnen. Bei den Jungen und Mädchen soll ein Verhalten überwunden werden, das die eigene Teilhabe (…) und eine selbstbestimmte Entwicklung erschwert. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Dieser Satz ist ein weiteres Beispiel für Kaddorsches Nebeldeutsch. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Oder Doppelsprech, so denn nebenbei ruft sie ja möglicherweise zum Sturz der grundrechtlichen Normen auf, ohne das man ihr das nachweisen könnte. Wie kann Thomas Kufen so einen, jede Logik verhöhnende Provokation unterzeichnen und in seinem Ministerium drucken lassen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Koran und Scharia sind über tausend Jahre alt. Die „aktuelle, hier gültige Norm“ (Kaddor) ist das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, und der haben sich selbstverständlich „alle unterzuordnen“, auch Frau Kaddor. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">46 Kleidungsvorschriften im Islam [legen Koran und Hadithe d. h. legt die Scharia fest]. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Der Rest der Menschheit hat mitbekommen, dass der Islam seine Angehörigen, besonders die weiblichen, einem geheiligten Reglement von Kleidungsvorschriften unterwirft, das theologisch als ’naturhaftes, natürliches’ Sittengesetz dargestellt werden muss. Nichtmuslime sind damit eben auch kleidungsbezogen unsittlich lebende Menschen. Wie im indischen Kastensystem die Brahmanen die edelste aller Menschengruppen darstelle und diesen Anspruch auf moralisch-religiöse Führung der Gesamtgesellschaft gelegentlich in der, strukturell exklusiven, Kleidung widerspiegeln lässt, zerteilt die so genannte islamische Kleidung die Menschen verschiedener Religionen sichtbar in Muslime und Nichtmuslime. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Im Laufe der Jahrhunderte mögen sich grundlegende Kleidungsweisen geändert haben, dem Islam geht es nach wie vor um das Bekunden der sittlichen Andersartigkeit, um eine selbst gewählte Abgrenzung von den Nichtmuslimen. Islamintern wird das Individuum in das Korsett des schariatischen Wohlverhaltens gezwungen, eine Kritik an der angeblich von Allah geschaffenen ’islamischen Kleidung’ steht dem männlichen Muslim wie der Muslima nicht zu. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Männerkleidung und Frauenkleidung sind nach Scharia und orthodoxer Geistlichkeit ganz unterschiedlich<a name="_ftnref38" href="#_ftn38"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[38]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>, denn geradezu konzeptionell ist bereits ein der Kleidungsnorm zugrunde liegender, angeblich natürlicher (fitra) Schambegriff gender-gespalten. Es geht also einerseits um Abgrenzung von den Nichtmuslimen, dann um die Geschlechterideologie der radikalen Spaltung in männlich und weiblich, es geht um die Ideologisierung des Frauenkörpers. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Wieder und wieder erschwert die angeblich religiös legitimierte, selbst gewählte Fremdheit die gelingende Integration. Außerhalb des Islam ist (heutzutage) es in dieser Radikalität nirgends üblich, die Gruppe der anders Denkenden und anders Glaubenden derartig zu diskriminieren<a name="_ftnref39" href="#_ftn39"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[39]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. Jeder Mensch hat seinen subjektiven tabubehafteten Schambereich, seine Intimzone, in der Regel geht es um Bedeckung der primären und sekundären Geschlechtsmerkmale. In der aufgeklärten Moderne gibt es Zonen wie Sauna und FKK-Strand, in denen aus medizinischen oder persönlichen Gründen auch diese Tabus nicht gelten. Das wäre im Kontrollbereich des orthodoxen Islam leider nach wie vor nicht denkbar. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Politischer Islam und Kleidung: Die Scharia-Gesellschaft ist immer Gegengesellschaft. Der Kleidungsdschihad als Krieg gegen die kulturelle Moderne zielt auf Sonderrechte für „die Muslime“ und will die schariatisch segregierten Siedlungen und Lebensweisen, will die politreligiös aus islamischer Sicht letzten Endes stets zu verhindernde Empathie und Solidarität der Gesamtgesellschaft. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Nicht nur darum geht es, wie der völlig ernst gemeinte Begriff Schamtuchträgerin des Feridun Zaimoğlu (2007) belegt<a name="_ftnref40" href="#_ftn40"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[40]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>, der eigentlich von Schande-Tuch hätte sprechen müssen, denn das Gegenteil von Ehre ist nicht Scham, sondern Schande. Die von der Scharia vorgeschriebene Intimsphäre der Männer reicht von Bauchnabel (einschließlich) bis zu den Knien (auch einschließlich), umfasst damit etwa 30 % des Körpers. Die Frau jedoch darf nach Auffassung der weltweiten islamischen Geistlichkeit eigentlich nur Hände und Gesicht zeigen und eventuell die Füße, damit sind etwa 95 % ihres Körpers schariatisch zu bedecken. Die Frau sei mit dem Teufel im Bunde und Zwietracht verbreitende Verführerin. Die Kleidungsordnung bejaht nicht nur die patriarchalische, fundamentalistische Doktrin der Dichotomie zwischen Mann und Frau, es geht auch um den Konkurrenzkampf Frau gegen Frau, nämlich reine, verschleierte Frau gegen die unzüchtige Frau mit offenen Haaren. Zickenterror in der ’Religion des Friedens.<a name="_ftnref41" href="#_ftn41"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[41]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>’ </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Du hast recht, Ümmühan, die aufgezwungene, ’sittsam zu fühlende’ so genannte islamische Scham ist ein Trick schwarzer Pädagogik, der die permanent drohende soziale Exklusion moralisch legitimieren soll und irgendwann zum islampädagogisch gewünschten Selbstekel führt. Scham wäre innengesteuert (gehört auch gar nicht zu den Grundemotionen nach Plutchik), doch es geht um Gesichtsverlust für den Clan (!), um Ansehensverlust der Menschen im nahen sozialen Umfeld durch die Menschen des weiteren Umfeldes aufgrund eines vermeintlichen Schmutzflecks im Kollektiv. Auch Zaimoğlus Begriff von Scham verschleiert, dass es um die emotionale Innenwelt eines Individuums gar nicht geht, bedroht ist der (gewaltsam außengesteuerte) Status einer kleinen Kette von Menschen, die ihrer Pflicht als Sittenwächter nicht nachgekommen sind. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Allahs Haarspaltereien sind kein Scherz, es gehe um die Ewigkeit, um deinen Platz im Himmel … oder in der Hölle. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">47 Auffällig ist, dass manche Mädchen sich erst nach der Heirat als Frau ansehen bzw. gesehen werden und sie dann zum Zeichen des Verheiratet-Seins ein Kopftuch aufsetzen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Diese Kleidungsgewohnheit würde dem alten europäischen „unter die Haube kommen / bringen“ entsprechen. Die bei Kaddor erwähnte islamische Verhaltensweise ist jedoch selten geworden. 1973 und 1974, zu Woodstock-Zeiten, trugen meine weiblichen türkischen Verwandten in Deutschland ihr Haar offen, auch manche türkisch-muslimischen Männer hatten, der Mode der Siebziger entsprechend, längere Haare. Erst seit wenigen Jahren sind Grundschülerinnen von sechs oder sieben Jahren mit Kopftuch<a name="_ftnref42" href="#_ftn42"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[42]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> auch in meiner Stadt zu sehen, von den weiblichen muslimischen Teenagern tragen inzwischen sechzig Prozent „türban“<a name="_ftnref43" href="#_ftn43"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[43]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Warum redet Kaddor nicht davon, dass für viele muslimische Mütter nach wie vor die, letztlich sexualmagische, Menarche das Ereignis ist, die Mädchenzeit für beendet zu erklären und das Kind zur Frau? Warum verschweigt sie uns die in großen Teilen der islamisch geprägten Welt vorherrschende Einschätzung, dass ein Mädchen mit neun Jahren „Frau“ ist, ob im archaischen Jemen oder im staatstotalitären, islamistischen Iran? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">48 ganz zu schweigen von den Fällen, in denen eine Frau quasi gegen ihren Willen das Kopftuch trägt. (…) Das Motiv, das dahinter steckt, ist nicht etwa, das Kind zu unterdrücken, sondern vielmehr die Liebe und Fürsorge der Eltern und der Wunsch, gottgefällig zu leben und den Qualen der Hölle zu entkommen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Der Koran erwähnt das Paradies und die Hölle an vielen Stellen ausführlich. Man müsste, wie bei der Bibel inzwischen möglich, das heilige Buch der Muslime als Beschreibung historischer Menschenbilder, Gesellschaftsformen und Lebensweisen verstehen, an die eigentümliche Hoffnungen und Ängste gebunden waren und mit denen Politik betrieben wurde (man vergleiche den spätmittelalterlichen Ablasshandel). </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Kaddor erzählt vom erweckten Bedarf etlicher Muslime, „den Qualen der Hölle zu entkommen“. Es wird Zeit, dass der Islam auf die Drohung mit der imaginierten Höllenstrafe verzichtet. Dazu müsste man allerdings den Koran nicht wortgetreu auffassen dürfen. Der Fundamentalismus ist sozusagen auf der Flucht vor Sigmund Freud (und Charles Darwin, siehe Kreationismus), eben auch der islamische. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Kaddor behauptet, dass das Kopftuch kein Hinderungsgrund sei, sich untugendhaft zu verhalten. Das ist definitiv falsch. Einerseits erinnert das Tuch auf dem Kopf (psychologisch wirkt es, sowohl für die Trägerin als auch für das muslimische oder nichtmuslimische Umfeld als ’mnemotechnische Stütze’<a name="_ftnref44" href="#_ftn44"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[44]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>) die Trägerin ständig an den einzuhaltenden koranisch-schariatischen Verhaltenskodex. Ein Mädchen mit Kopftuch muss der muslimischen Lehrerin als fromm und strebsam gelten, ein Vorurteil, das sich in den so genannten Kopfnoten der Zeugnisse niederschlagen könnte. Die nichtmuslimische Lehrerin könnte schariakompatibel manipuliert werden und, halb bewusst, zum Büttel islamischen Wohlverhaltens werden. Schlimmstenfalls könnte die nichtmuslimische Lehrerin die muslimischen Kopftuchmädchen beispielsweise zum Einhalten des Fastens auffordern oder die nichtmuslimischen Mädchen und Jungen dazu motivieren, im Ramadan solidarisch mitzufasten oder „Rücksicht zu nehmen“ und das Butterbrot heimlich zu essen – das ist in Deutschland bereits vorgekommen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Andererseits grenzt das Kopftuch deutlich die „gläubigen, reinen“ Frauen von Weitem sichtbar von den „Unreinen“ ab. Nicht zuletzt ist die Trägerin als eine praktizierende Muslima gekennzeichnet, die der Kontrolle von wali, mahram und umma unterworfen ist. Sie geht keinen Schritt mehr unbeobachtet, ständig steht sie unter Kontrolle. Schlimmstenfalls fordern sie sogar Nichtmuslime zum Einhalten der Scharia auf, worauf Lamya Kaddors beziehungsweise Thomas Kufens Handreichung, die sich ja an Deutschlands Lehrerinnen und Lehrer beziehungsweise Kindergärtnerinnen und Kindergärtner richtet, durchaus zielt. Die Freiheit, das Kopftuch ungestraft wieder auszuziehen, besteht aus Sicht der Sunna nicht. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Auch die Nichtmuslime dürfen sich durch das Kopftuch beleidigt fühlen, werden sie doch durch die Scharia (Dhimmitude) als sittlich minderwertig definiert. Männliche Muslime sind durch jedes sichtbar werdende Kopftuch als triebgesteuert (Fatma Bläser) definiert und sind zusätzlich aufgerufen, die antidemokratische Ordnungspolitik der „ewigen“ (Mustafa Ceri</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ć</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">) Scharia durchzusetzen (dschih</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ā</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">d), sprich die kulturelle Moderne abzubauen und das Kalifat aufzubauen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">48 Betrachtet man Muslime in ihrer Gesamtheit, so stellt man fest, dass sich ihre Kleidung sehr stark nach den Ländern und den Kulturen richtet, in denen sie leben </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Wie stark ist sehr stark, wie schwach? Kaddor versucht, zu bagatellisieren, sie will uns Kritikern von hijāb und niqāb zuvorkommen, in dem sie die Öffentlichkeit glauben machen will, irgendwie wären die Muslime hinsichtlich ihrer Kleidung angepasst. Das aber ist falsch, die islamische, kulturell segregierte Lebensweise gründet gerade auf der Kleidungs-Apartheid. Nach dem Motto: Ohne Kopftuch keine Politreligion. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Die in der Ausbildung islamischer Religionspädagoginnen und Religionspädagogen tätige Kaddor kennt das radikalislamische Prinzip der ’at-takfīr w’al-hidschra’ nicht, den ’Rückzug von den (Lebensweisen der) Ungläubigen als (innere) Auswanderung’, das heißt die Gründung einer an der Scharia ausgerichteten Siedlung der Tugendhaften in der minderwertigen und unmoralischen ’dār al-harb’? Da es, gerade auch nach Kaddor, ein verpflichtendes Gebot sei, sich islamisch zu kleiden, wird die „Gesamtheit“ (Kaddor) der Muslime sich einerseits stets durch (extreme) Verhüllung des Frauenkörpers von der Umgebungsgesellschaft abzugrenzen trachten und sich andererseits darum bemühen, auch die Kleidungsgewohnheiten der Nichtmuslime islamkompatibel zu beeinflussen. Die von Frau Kaddor mit dem Ziel der Verharmlosung zitierten legendären bauchfreien indischen Sari-Muslimas wird man selbst in Indien mittlerweile vergeblich suchen<a name="_ftnref45" href="#_ftn45"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[45]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. Wir müssen über den gegenwärtigen Fundamentalisierungsprozess reden, der in traditionell islamischen Staaten oder Regionen wie Indonesien<a name="_ftnref46" href="#_ftn46"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[46]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>, <a name="_ftnref47" href="#_ftn47"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[47]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>, Ägypten<a name="_ftnref48" href="#_ftn48"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[48]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>,<a name="_ftnref49" href="#_ftn49"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[49]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> , oder der Türkei<a name="_ftnref50" href="#_ftn50"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[50]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>, <a name="_ftnref51" href="#_ftn51"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[51]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> stattfindet, in denen sich Polit-Scharia, Tschador und Niqāb auszubreiten beginnen<a name="_ftnref52" href="#_ftn52"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[52]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. Auch diesen, nicht zuletzt frauenrechtlich bedenklichen Wandel in Richtung einer Theokratie übergeht Kaddor bei dieser Bemerkung großzügig. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">48 Festzuhalten bleibt: Das Kopftuch ist für seine Trägerinnen ein Tuch, das einem bestimmten Zweck dient, nämlich aus einem freien Willen heraus Gott ergeben zu sein. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Im Islam soll der Mann die Frau zwingen, das Kopftuch zu tragen<a name="_ftnref53" href="#_ftn53"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[53]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Frömmelei. Und Falschaussage. Gerade noch hat sie zugegeben, dass es durchaus Mädchen und Frauen gibt, die zum Kopftuchtragen gezwungen werden: Wie kann die Pädagogin aus Nordrhein-Westfalen dann diese Aussage tätigen, denn zumindest den unfreiwilligen Kopftuchträgerinnen fällt die Dame nun in den Rücken. Kopftuch bedeutet: Die Frau ist Mangelwesen, mit einem Mangel an „Bedeckung“ auf die Welt gekommen. Unter muslimischen Schariakritikern ist der Spruch geläufig: „Wollte Gott, dass die Frauen Kopftuch tragen, hätte er sie mit einem solchen erschaffen“, diese Islamkritiker könnten sogar das fitra-Konzept gegen (!) den hijāb oder gar niqāb (Gesichtsschleier) verwenden (sie sollten allerdings besser gar nicht ’islamisch argumentieren’, sondern universalistisch-aufklärungshumanistisch sprich wissenschaftlich). Bemerkenswert: Lamya Kaddor schweigt zu Tschador oder niqāb. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Zur Freiheit, das Kopftuch anzuziehen, gehört immer auch die Freiheit, es jederzeit ohne Nachteile und ohne Angst vor Bestrafung ablegen zu dürfen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">50 Wenn muslimische Mädchen ihre besondere Rolle und Eigenständigkeit sowie ihre religiöse Bindung durch Kleidung oder Kopftuch ausdrücken wollen, ist dies anzuerkennen und den Mitschülern gegenüber zu vermitteln; die Entscheidungen sind zu würdigen und die Schülerinnen sind vor Spötteleien und Vorwürfen zu schützen </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Frau Kaddor macht sich … die Welt, widde-widde, wie sie ihr gefällt! Einerseits soll man nicht kulturalisieren und ethnisieren, andererseits soll es Lex Islam geben. Wo sind bitteschön die Befindlichkeiten der nichtmuslimischen Mädchen, wer berücksichtigt die? Ist die Meinung einer Tochter aus atheistischem, jüdischem oder ex-muslimischem Elternhaus, die das Kopftuch als Zeichen der Unterdrückung von Mädchen und Frauen versteht, nicht genau so zu berücksichtigen und wertzuschätzen? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Wer schützt die „christlichen Mädchen“ vor dem Mobbing ihrer kopftuchtragenden Klassenkameraden, die abwertend auf ihre nichtverschleierten Mitschülerinnen herabschauen? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Eltern, die ihre Kinder möglicherweise bewusst auf einer konfessionell nicht gebundenen Schule angemeldet haben, sehen sich in ihrem Vertrauen, dass sie in das aufklärungshumanistische Konzept einer öffentlichen staatlichen Schule gesetzt haben, getäuscht, wenn religiöse Werte und Normen das Klassenzimmer zu beeinflussen beginnen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: „Muslimische Mädchen in ihrer besonderen Eigenständigkeit“, ja, und evangelisch-freikirchlichen Mädchen in ihrer „besonderen Eigenständigkeit“, und russlanddeutsche oder atheistischen Mädchen oder buddhistischen Mädchen? Wir brauchen keine Sondergesetzlichkeit für ethnoreligiöse Kollektive, auch keine für kleine Jusos oder Messdiener. Schule ist der Ort der Integration, der in den jungen Menschen die Neugier auf Zwischentöne wecken soll, sie zur Selbsterfahrung und zum Dulden von Widersprüchen ermuntern soll, zum Selberschreiben einer individuellen Lebensgeschichte. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Zur Rechtlosigkeit der Islamapostaten oder Bahá’í im Iran oder in Ägypten, schweigt Lamya Kaddor, doch das Kopftuch steht eben auch für diese islamischen Realitäten. In keinem vom Islam geprägten Staat zwischen Marokko und Malaysia gibt es Pressefreiheit oder Religionsfreiheit oder universelle Menschenrechte – soll das so bleiben, sehr geehrte Frau Kaddor? Vom Konzept der Dhimma (Dhimmitude) distanziert sich Lamya Kaddor nicht. Denn auch die Dhimma wird, wie die nach Kohärenz und Totalität strebende (politische) Scharia, durch das Kopftuch versinnbildlicht. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">50 Es bedarf aber der Erklärung und des Bemühens um Verständnis für Unterschiede, wenn das Kopftuch unbeanstandet bleibt, aber die Baseballkappe im Unterricht abgenommen werden soll. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Genau. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Richtig, bei beiden Kleidungsstücken, Kopftuch und Sportkappe, handelt es sich um Kopfbedeckungen: Wenn ich das eine verbiete, kann ich das andere nicht zulassen. Wenn wir als säkulare Lehrerinnen und Lehrer staatlicher Schulen das Kopftuch im Klassenzimmer zulassen, während wir alle anderen Kopfbedeckungen untersagen, geben wir ihm eine herausragende Stellung. Gerade wenn wir das Kopftuch als „religiöses Symbol“ und als „religiöse Pflicht“ deuten, geben wir dem textilen Konfliktstoff eine geradezu sakrale Bedeutung, was wir als professionelle Garanten der staatlichen Neutralität nicht tun dürfen. Entsprechend darf im Büro eines auf die freiheitliche Demokratie vereidigten Integrationsbeauftragten kein Bild eines heiligen Tempels an der Wand hängen, damit auch kein Foto einer Moschee, auch keines, das man geschenkt bekommen hat. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Du hast sehr geradlinig argumentiert, Ümmühan. Dem Fußballfan ist seine in den „heiligen“ Farben des Traditionsvereins gehaltene Mütze ja womöglich genau so kostbar wie der Konvertitinnentochter ihre hübsche Haarverhüllung. Obschon ihre Haare ja vielleicht nicht weniger hübsch sind. Doch Jungenhaare sind so hässlich nun auch wieder nicht. Es ist Schülerinnen und Schülern durchaus zuzumuten, im Klassenzimmer die Haare der jungen Leute des eigenen und des anderen Geschlechts anzugucken, ohne vor deren Schönheit den Verstand zu verlieren. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">50 es kann zweckmäßig sein, die Fragen um Kopftuch und Kleidung mit den Schülerinnen einer Klasse allein zu besprechen. Die Mädchen entwickeln vielleicht untereinander eher Verständnis und können Lösungsmöglichkeiten erörtern. [Auch] könnte es geboten sein, Jungen alleine [ohne die Mädchen] auf ihr Verhalten und ihre Einstellungen [zur islamischen Mädchenkleidung und zum Kopftuch] anzusprechen </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Werden im Mädchengespräch Jungen dämonisiert? Wird unter Jungen die der männlichen Sexualität angeblich so wesensverschiedene weibliche Sexualität und Körperlichkeit dämonisiert? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Aufschlussreich ist, dass die Pädagogin aus Dinslaken-Lohberg den Konfliktstoff Kopftuch in geschlechtshomogenen Gruppen diskutieren möchte. Hat sie Angst, dass die Gender-spaltenden Argumente des fundamentalistischen Islam offenkundig werden? Den nichtmuslimischen Mädchen in einer geschlechtergemischten Diskussionsrunde könnte bewusst werden, dass sie sexuelles Freiwild für patriarchalisch denkende (muslimische) Jungen und junge Männer sind. Mädchen unter sich werden womöglich eine kopftuchtolerante Position einnehmen, um die Anzahl der Konkurrentinnen zu verringern. Und die verbissen Rechtgläubigen missionieren mit da’wa an der Schule und glauben, mit dem angeblich pflichtgemäßen Kopftuchtragen persönliche hassanat, paradiesische Pluspunkte zu erwerben. An Schulen im Namen einer falsch verstandenen Toleranz geduldete so genannte islamische Kleidung für Mädchen und Frauen hat Auswirkungen auf beide Geschlechter, auf Muslime wie Nichtmuslime. Gerade auch die Jungen jeder Weltanschauung oder Religion dürfen sich nicht den Mund den Mund verbieten lassen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Danke, auch die Jungen gehören zu den Opfern der Fundamentalisierung, auch wenn sie sich erfahrungsgemäß gerne einbilden, die (islamische, patriarchalische) Sache im Griff zu haben und besonders souverän, heldenhaft sowie selbstbestimmt zu sein. Islam gefährdet eben auch Männer, allein deshalb beispielsweise, weil im blühenden Kalifat nur noch seelisch versklavte Frauen anzutreffen sind. Kaddor hätte mit geschlechtshomogenen Gesprächen zur so genannten islamischen Mädchen- und Frauenkleidung ein erstes Stück Geschlechtertrennung durchgesetzt, ausgerechnet zu dem selbst für viele von uns Erwachsenen oft halb-bewussten und damit für fundamentalistische Manipulation stets gefährdeten Bereich der Ideologisierung des Sexuellen beziehungsweise Leiblichen. Kaddors anvisierte ’geschlechtssensible Diskussion’ hat mit wissenschaftlich orientierter Sexualaufklärung oder mit nachvollziehbar pädagogisch ausgerichteter Kleingruppenarbeit nichts zu tun. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">50 … das Eigenständige, das Besondere, die Differenzen … </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Ja ist es jetzt gut?! </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">52 Vor allem fühlen sich muslimische Eltern häufig durch die strengen Moralvorstellungen des Islams dazu verpflichtet, ihre pubertierenden Töchter vor dem gemeinsamen Schwimmunterricht zu schützen </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Kaddor sagt: „… ihre Töchter zu schützen“, wovor, vor den Blicken der männlichen Mitschüler oder Lehrer? Nicht vor dem Ertrinken schützen, dazu lernt man übrigens Schwimmen, nein, vor dem Angeguckt-Werden. Und das soll Generation für Generation so weiter gehen, liebe Frau Kaddor? Misstrauen Sie der Kompetenz und Professionalität der Pädagoginnen und Pädagogen im Staatsdienst, die auf die Sicherheit und gesunde Entwicklung aller Kinder und Jugendlichen, auch der nichtmuslimischen Mädchen übrigens, achten? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Sollen bundesdeutsche Lehrerinnen und Lehrer ihre der Aufklärung und dem Humanismus verpflichtete Ausbildung diesen streng gläubigen muslimischen Eltern zuliebe über Bord werfen und als Büttel des Kalifats mittelalterliche Menschenbilder tradieren helfen? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Auch das Verwaltungsgericht Düsseldorf hält den koedukativen Schwimmunterricht für zumutbar<a name="_ftnref54" href="#_ftn54"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[54]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Die Eltern würden sich verpflichtet fühlen, behauptet Kaddor, ihre Töchter von einem jeden koedukativen Sport- und Schwimmunterricht abzumelden, verpflichtet durch den Islam und den Koran? Diese orthodoxen Milieus sind in der Tat einer Erwartungshaltung unterworfen, jedoch nicht nur derjenigen des Korans, sondern mindestens ebenso derjenigen der Unterwerfung fordernden und mit Exklusion drohenden Großfamilie<a name="_ftnref55" href="#_ftn55"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[55]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. Der Disziplinierung im Sinne von Scharia und Sunna dient, gerade auch in der deutschen Diaspora, eine Art schmerzende Daumenschraube des alltäglichen Getuschels und Getratsches. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Dass dieser vielfach ungeheuerlich hohe psychische Druck leider reale Folgen haben kann, beweisen die Zwangsverheiratungen und Ehrenmorde, von denen jedoch sich die kulturelle Moderne nicht erpressen lassen darf. Schwimmen können ist Bildungsziel für jedes einzelne Kind, da steht keine von einer Frau Kaddor künstlich geschaffene Kindergemeinschaft („die muslimischen Mädchen/Kinder“) eines ethnoreligiösen Kollektivs unter abgesondertem Recht. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">53 Jungen könnten Mädchen „zu nahe kommen“ und durch diese Art von Belästigung die Ehre der Mädchen beschmutzen. Da die Ehre der Mädchen unbedingt rein zu halten ist, muss jede Situation vermieden werden, in denen ein Mädchen von einem Jungen sowohl verbal als auch physisch belästigt werden könnte. (…) Jede unkontrollierbare Situation, in der die Ehre der Tochter unter Umständen auf dem Spiel steht, muss vermieden werden </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Wie werden sich die Eltern der nichtmuslimischen Jungen verhalten, die ihren Söhnen und Töchtern ein an den universellen Menschenrechten orientiertes Frauen- und Männerbild vermittelt haben, wenn auch ihren Söhnen generelle Triebhaftigkeit unterstellt wird? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Meinen Sohn jedenfalls würde ich von einer Schule abmelden wollen, die nach solchen vormodernen Verhaltensvorschriften arbeitet, die solche Geschlechterbilder und Familienkonstellationen unterstützt. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">53 Zum Sporttreiben finden wir bei Jugendlichen in verschiedenen Altersstufen sehr unterschiedliche Einstellungen. Unterschiedlich bei Mädchen und Jungen nimmt die Bewegungsfreude der Kinder mit zunehmenden Alter ab, wenn kein strukturiertes Bewegungsangebot in Vereinen, in der Schule (…) die Bewegungsfähigkeit sowie die Freude am Sport erhält und ausbaut. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Tatsächlich nimmt die Bewegungsfreude mit zunehmendem Alter ab, das gilt in besonderem Maße für die Phase der 15- bis 25-Jährigen, wenn schulische und häusliche Pflichten wie auch Entwicklungsaufgaben umfassender werden. Gerade deswegen ist es wichtig, dass Mädchen und Jungen bereits im Grundschulalter Schwimmen lernen, um als (junge) Erwachsene auf diese grundsätzlich erworbene Fähigkeit selbstbewusst zurückgreifen zu können. Sport dient der Charakter- und Persönlichkeitsbildung und beugt Krankheiten vor. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Der Anteil an adipösen, das heißt extrem übergewichtigen Jungen gerade auch innerhalb von Deutschlands türkeistämmig-muslimischer Community ist seit einem Jahrzehnt bedenklich hoch, denn gerade diese kleinen Paschas verbringen ihre Freizeit vor dem Computer, Fernseher oder der Spielkonsole. Diese Medienverwahrlosung bei zeitgleich vorhandenem Konformitätsdruck durch die Gleichaltrigen gleichen Geschlechts (’peers’) durchkreuzt die gesundheitsförderliche und wohl auch natürliche Bewegungsfreude vor allem der Jungen. Die Mädchen dagegen gerade in muslimisch geprägten Familien sind aufgrund der ihnen abverlangten häuslichen Pflichten von gesundheitsschädlichem Bewegungsmangel betroffen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">53 Bei der Kleidung [im Sport] ist für alle Jugendlichen klar, dass man sich an der Ausrüstung im nationalen und internationalen Sport orientiert. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Eben universell, ein Stück Humanisierung und Globalisierung, denn solange die Ausrüstung in Design und Qualität an den Maßgaben der Funktionalität, Ergonomie und Gesundheitsförderung orientiert ist und nicht am ideologischen Keuschheitskodex und Moralkorsett des Scharia-Islam, kann mir das nur recht sein. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Sicherheit, Bewegungsfreiheit und Hautfreundlichkeit sind wichtige Kriterien für Sportbekleidung. Ich bin auch für Humanisierung, wenn damit individuelle Entwicklungschancen gemeint sind und nicht durchgesetzte Geschlechterapartheid oder Sonderbekleidung für das Islamkollektiv oder ein anderes Kollektiv. Alle anderen Empfindlichkeiten der Elternhäuser haben die Schule grundsätzlich nicht zu interessieren. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Ja, es geht den Islam-Legalisten um den Streit nicht für Individualrechte, sondern für Gruppenrechte. Der politische Islam will Rechte eines Kollektivs durchsetzen, welches seine Individuen gleichsam frisst, schluckt. Auch Kaddor will diesen Vorrang der Gruppenrechte vor den Individualrechten beziehungsweise Bürgerrechten. Wir Sozialpädagogen hingegen unterstützen die Forderung von Professor Bassam Tibi, der den deutschen Muslimen zumutet, sich als ’citoyen’, als Staatsbürger zu verstehen und sich von Scharia-Islam und Fiqh-Islam zu distanzieren. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Citoyenne und citoyen, bitte, Staatsbürgerinnen und Staatsbürger. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Habe ich doch gemeint. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Das ist das europäische Patriarchat, Frauen sind immer „irgendwie“ mit-gemeint. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">54-55 [durch muslimische Familien gewünschte Befreiung vom Schulsport oder Schwimmunterricht] </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Wenn Eltern oder Erziehungsberechtigte ihre Kinder vom Schulsport befreien lassen, auch ärztliche Atteste sind, bei jeder Schülerin und jedem Schüler sehr kritisch zu prüfen, dann ist das für mich ein Alarmsignal, das auf eine konservative, orthodoxe Interpretation des Islam schließen lässt. Hier ist die von Lamya Kaddor so gerne im Munde geführte „Sensibilität“ wirklich gefragt. Nicht selten sind es gerade diese Milieus, in denen Prügel und Zwangsheirat drohen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Auch scheint mir die Gefahr von Ketten-Reaktionen gegeben, ein Sich-Ausbreiten vom angeblich spontanen Wunsch nach Abmeldung vom Schulsport unter den sich wechselseitig überwachenden und zugleich ja vielleicht fundamentalisierenden Familien islamisch geprägter Straßenzüge. Die Islamverbände und radikalen Moscheegemeinden agitieren hart, die Abmeldeformulare können über einschlägige Internet-Seiten von islamloyalen Eltern gefunden und ausgedruckt werden<a name="_ftnref56" href="#_ftn56"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[56]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> ,<a name="_ftnref57" href="#_ftn57"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[57]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> . </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">55 Artikel 7 Absatz 1 Grundgesetz </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Kaddor interpretiert das Grundgesetz recht großzügig. So heißt es in Artikel 7 Absatz 1 GG: „Das gesamte Schulwesen steht unter der Aufsicht des Staates“. Um diesen Absatz in Kaddors Sinne auszulegen, muss man weit vom Gesetzestext abweichen, wenn man wie Kaddor den staatlichen Bildungs- und Erziehungsauftrag ableiten will. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Aufsicht heißt: Die Republik überprüft und genehmigt für alle Schultypen Lehrinhalt, Lehrmethodik und Curriculum, auch für Privatschulen oder Bekenntnisschulen. Es gilt die Hoheit des Staates, der Vorrang des Grundgesetzes, nicht der Vorrang der Scharia. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Im Artikel 7 Absatz 2 betont und garantiert der Staat die Freiheit der Erziehungsberechtigten, zumeist der Eltern, über die Teilnahme des Kindes (d. h. des unter 14 jährigen jungen Menschen) am Religionsunterricht zu bestimmen. Säkularen Muslimen oder Ex-Muslimen ist damit zugesichert, dass sie ihr Kind ohne Gefahr für Gesundheit und Leben vom (islamischen) Religionsunterricht abmelden dürfen. So wichtig ist der Verfassung die negative Religionsfreiheit (anders als Prof. Schachtschneider vermutet). </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">55 Um jedoch vom Schwimmunterricht befreit zu werden, muss die Schülerin glaubwürdig darlegen können, dass sie durch die Teilnahme in einen Gewissenskonflikt kommt. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Das wird ja wohl kein Problem sein: Wenn mir nur oft genug vorgehalten wird, dass ich mich „islamisch zu bedecken“ habe, um ins Paradies zu kommen, gerate ich rasch in den islampädagogisch erwünschten Gewissenskonflikt. Die koranisch angedrohten Höllenstrafen dürften eigentlich ausreichen, notfalls helfen die Erziehungsberechtigten mit islamkonformer Prügel nach. So erklären sich die 44,5 Prozent türkischer Migrantenkinder mit Misshandlungen und schweren körperlichen Züchtigungen in den Familien<a name="_ftnref58" href="#_ftn58"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[58]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Statt den geschlechtergetrennten Sportunterricht durchzusetzen, sollte sich Pädagogin Kaddor hörbar von der Hölle verabschieden. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Das kann sie nicht, das wäre lebensgefährlich. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Ich denke, es gibt keinen Zwang im Glauben? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Du musst verleugnen, gezwungen zu sein, sonst geht es dir schlecht. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Die allseits einschüchternde Doktrin der Scharia würde verdampfen, gäbe es nicht diese kopftstarken Milieus, die von der ’autoritären Persönlichkeit’<a name="_ftnref59" href="#_ftn59"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[59]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> geprägt sind. Ohne die mitnichten angeborene, vielmehr permanent und angestrengt erzeugte Familien- und Gruppenkultur des ’autoritären Charakters’<a name="_ftnref60" href="#_ftn60"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[60]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> wäre der Islam reformfähig, demokratietauglich. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">56 [Sport, Schulsport. Es] ist darauf zu achten, dass durch (…) Schamvorstellungen keine zusätzlichen Belastungen (…) auftreten. Deshalb ist eine besondere Aufsicht bei der Trennung der Geschlechter beim Umkleiden u. Ä. von großer Bedeutung. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Es reicht doch wohl, dass Allahs Auge ständig guckt, guckst du? Kaddor will die islamsensiblen Sittenwächter in der Mädel- und Buben-Umkleidekabine! Urlaubsgrüße aus dem Mittelalter. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Wie wird Pädagogin Kaddor das den Schülerinnen und Schülern erklären, dass ab sofort für die Mädchen eine Sittenwächterin und für die Jungen ein Sittenwächter in der Duschkabine Wache schiebt? Was sagen die Mädchen und Jungen eigentlich dazu, plötzlich unter der prickelnd-erfrischenden Duschbrause sittenstreng beäugt zu werden? Ob Deutschlands nichtmuslimische oder ex-muslimische Eltern derartige pädagogische Konzepte der Überwachung begrüßen werden? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Ich fürchte, die kommen sich schariatisch-erregt vor, das Kontrolliertwerden bezüglich eines tabuhaft-dämonischen Sexuellen steuert zwei neurotische Ebenen an, steuert sowohl die voyeuristisch-exhibitionistische als auch die masochistisch-sadistische Ebene an, damit hat die Scharia auf obszön-verklemmte Weise Sex-Appeal. Islam geilt auf. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Lernziel: Du darfst dir nicht vertrauen, dein Körper zieht, zumal als Frau, das Satanische an. Als Frau bist du, so die Logik von Koran, Hadithen und Scharia, teuflische Verführerin. Als männlicher Jugendlicher bist du (dschihadistischer) Beauftragter deines Trieblebens, ist dein Ausüben sexualisierter Gewalt dein von Allah auferlegtes Schicksal. Die von der Scharia vorgesehene Rolle jeder Frau als Verführerin gilt auch für die nichtmuslimischen Mädchen, ebenso definiert sie konzeptionell (fitra, ’aura) auch den sittlich minderwertigen (dhimma) männlichen Nichtmuslim als wesensgemäßen Triebtäter. Allahs Patriarchat. Derart verunsicherte Muslimas werden niemals zugeben, zur Verschleierung des Haares gezwungen worden zu sein. Sie werden immer davon überzeugt sein, dass das Kopftuch schützt. Was macht dieses Erziehungskonzept mit den nichtmuslimischen Klassenkameradinnen und Klassenkameraden? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Aufpasser in Waschsaal und Duschkabine? Nicht etwa schulischerseits die (panische) Kontrolle auf Drogen, nein, es geht der ordnungspolitischen Scharia um Überwachung des Genitalen und Sexuellen. Bei Mädchen und bei Jungen. Mädchen als angebliche Täterin der Vergewaltigung nach weiblichem Verführen, Jungen als angebliches Opfer weiblicher Verführung. Die Scharia vertauscht Täter und Opfer. Die gelangweilte Demokratie war der Freiheit überdrüssig, sie fordert den Nebel der „kultursensiblen“ Wertebeliebigkeit, in welchem sie ganz richtig jene schmerzenden Sklavenketten wittert, nach denen sie begierig ist. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">58 Ihre Töchter müssen bis zur Eheschließung unberührt bleiben und haben ihre Jungfräulichkeit um jeden Preis zu bewahren. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K Das haben sie, auch um den Preis des Lebens. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">58 Dies kann in besonders konservativen Familien dazu führen, dass als letztes Mittel sogar Gewalt angewendet werden muss. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Alle Gewalt geht vom Volke aus. Körperliche Unversehrtheit ist ein wichtiges Rechtsgut. Richtig, orthodoxe islamische Milieus und familiäre Gewalt gehören eng zusammen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">59 Kamel-Fatwa [Kaddor zitiert und erklärt ausführlich die Kamel-Fatwa]. Bis heute berufen sich viele streng gläubige Eltern auf das von einem Islamologen ausgestellte Rechtsgutachten. Diese so genannte „Kamel-Fatwa“ besagt, das Musliminnen ohne männliche Begleitung nicht an einer Klassen- oder Studienfahrt teilnehmen dürfen, deren Entfernung größer ist als die Strecke, die ein Kamel während einer Tages- und Nachtreise zurücklegen kann (…), etwa 80 Kilometer. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Die Kamel-Fatwa wurde von dem Islamisten Amir Zaidan<a name="_ftnref61" href="#_ftn61"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[61]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> unterzeichnet, der nach eigenen Aussagen das Gedankengut der fundamentalistischen Muslimbruderschaft<a name="_ftnref62" href="#_ftn62"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[62]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> vertritt, das auch ganz praktisch Terrorismus umfasst. Zaidan studierte im radikalislamischen Studienzentrum (von Saint-Léger-de-Fougeret<a name="_ftnref63" href="#_ftn63"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[63]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> bei) Château-Chinon (Burgund, Frankreich), das heißt im der Muslimbruderschaft nahe stehenden Institut Européenne des Sciences Humaines (IESH)<a name="_ftnref64" href="#_ftn64"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[64]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. Dort im burgundischen IESH wird angehenden Imamen die für Deutschlands Intellektuelle so folkloristisch-harmlos erscheinende nikāh (islamische Imam-Ehe) gelehrt und steht al-Qaradāwi<a name="_ftnref65" href="#_ftn65"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[65]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> als spirituelle islamische Autorität in hohen Ehren<a name="_ftnref66" href="#_ftn66"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[66]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Vielleicht unterstützt Kaddor teilweise die islampädagogischen Ambitionen des syrischen Zaidan<a name="_ftnref67" href="#_ftn67"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[67]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>, der in Österreich das Islamische Religionspädagogische Institut (IRPI) leitet? Zu IRPI siehe auch hier unter Seite 28 „Speisegesetze. Erlaubtes und Verbotenes“. Eine schariafreundliche Akademie namens IRPA, Wien, steht der Kairoer al-Azhar nahe und ist im selben Haus ansässig wie das IRPI, Zaidan führt etwas autokratisch die ebenso einflussreiche wie nebulöse Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ). Aufgrund von österreichischen Gesetzen, die bis ins Jahr 1912 und sogar 1874 zurück reichen, hat die IGGiÖ den Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts und gilt sie als anerkannte Religionsgemeinschaft in Österreich. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Den religionspolitischen Kurs der staatlich gewürdigten und rechtlich privilegierten IGGiÖ geben der Sympathisant der Muslimbruderschaft Amir Zaidan und der islampädagogisch an Yūsuf al-Qaradāwi orientierte Anas Shakfeh vor. Der weltweit höchst einflussreiche Gelehrte al-Qaradāwi vertritt die islamischen theologischen Positionen, dass für jede Frau das Kopftuch und die Körperbedeckung bis auf Gesicht und Hände verpflichtend sei, dass die Ehefrau vom Ehemann geschlagen werden dürfe (nur leicht, nicht ins Gesicht), dass weibliche Genitalverstümmelung erlaubt sei (nur etwas schneiden). Selbstmordattentate gegen die dār al-harb, beispielsweise gegen Israel, so al-Qaradāwi, seien schon in Ordnung, und Homosexuelle hätten öffentlich hundert Peitschenhiebe verdient. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Kaddor verschweigt uns, dass (Kaddor: „Islamologe“) ’Islamologie’ keine anerkannte Wissenschaft ist und zu ’Islamwissenschaft’ ungefähr so steht wie Astrologie zu Astronomie oder Alchimie zu Chemie. Der Verfassungsschutz von Baden-Württemberg nennt Amir Zaidan „höflich gesagt einen ultraorthodoxen Muslimen“ während die deutsche Islamwissenschaftlerin Claudia Dantschke erklärt: „Zaidan hat in Hessen für seine Mitglieder faktisch versucht, eine Art parallele Rechtsordnung durchzusetzen.“ Woraufhin es uns täglich mit muslimischen Migrantenkindern arbeitenden Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen wenig nachvollziehbar erscheint, dass der erklärte Bewunderer der Gedanken der Muslimbruderschaft, Herr Amir Zaidan, ganz offiziell Lehrer für den islamischen Religionsunterricht an Österreichs Schulen ausbilden darf<a name="_ftnref68" href="#_ftn68"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[68]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Im November 2007 nahm Österreichs Vizekanzler Molterer die kaum zuzumutende Qual auf sich und las das seit 24 Jahren bestehende Curriculum der Islamlehrer-Ausbildung. Wilhelm Molterer (ÖVP) entdeckte beim leider stets so anstrengenden Lesen („ich machte mir die Mühe“), dass in dem von Amir Zaidan geprägten Institut seit einem Vierteljahrhundert nichts anderes als die an der ganzen Scharia ausgerichtete islamische Gesellschaftsordnung gelehrt wird, der Islamstaat, das Kalifat<a name="_ftnref69" href="#_ftn69"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[69]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. Gut für die freiheitliche Demokratie, dass Molterer sofort und laut eine Änderung des Lehrplans forderte: „Wir haben in Österreich einen demokratischen Rechtsstaat und keinen islamischen Staat!“ Der verantwortliche, aus Syrien stammende Anas Shakfeh<a name="_ftnref70" href="#_ftn70"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[70]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> sagte zu, den schulischen Unterrichtsinhalt ’islamischer Staat’ (Shakfeh: „diese Formulierung“) zu streichen<a name="_ftnref71" href="#_ftn71"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[71]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. Das schulische Lehren der Scharia scheint Herrn Molterer unbesorgt zu lassen, vielleicht kennt er die politisch folgenreiche ewige Pflichtenlehre nicht. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Wikipedia berichtet, dass Shakfeh ein ganzes Jahrzehnt lang unbeanstandet das Schulbuch ’Erlaubtes und Verbotenes im Islam’ des einflussreichen islamistischen Predigers al-Qaradāwi verwendet hat und heute für 360 Religionslehrer und 2.700 Schulen in Wien zuständig ist als der einzige Fachinspektor für islamische Religionslehrer. Kritiker halten Shakfehs IGGiÖ, die gerechtfertigt nur einen winzigen Bruchteil der Muslime Österreichs vertreten dürfe, doch beanspruche, alle Muslime zu vertreten, für undurchsichtig und für undemokratisch geführt<a name="_ftnref72" href="#_ftn72"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[72]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">61 Klassenfahrt. In dem Prozess des gemeinsamen Planens kann es hilfreich sein, wenn sich eine muslimische Mutter oder ein Vater oder auch eine besondere Vertrauensperson bereit erklärt, die Klasse auf der Fahrt zu begleiten. Manchmal hilft ein zwangloses Zusammensein der Eltern in der Vorbereitungsphase </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Fahrtbegleiter, Kontrolletti oder was? Womöglich der Hodscha aus der Moscheegemeinde? Es gibt auch orientalische Atheistinnen und Atheisten, die wären, wenn überhaupt, die geeigneteren, objektiveren Begleiterinnen und Begleiter, da auch nichtmuslimische oder sogar entschieden islamkritische Schülerinnen und Schüler den Anspruch darauf haben, nicht von der Scharia oder sonst einer (angeblichen) Religionspflicht gegängelt zu werden. Das rituelle islamische Gebet kann übrigens nachgeholt werden<a name="_ftnref73" href="#_ftn73"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[73]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>, es ist nicht sinnvoll, das gemeinsame Programm beim Aufenthalt in Schullandheim oder Jugendherberge fünfmal täglich zu unterbrechen. Der gemeinschaftsbildende Effekt einer Klassenfahrt wäre aufgebrochen, wenn Teilgruppen sich segregieren, um sich zu Kulthandlungen zurückzuziehen. Aus dem gleichen Grund appelliere ich an alle, die Klassenfahrt als kopftuchfreie Zeit zu gestalten. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Man sollte auf Eltern verzichten, die Kinder brauchen gerade den für sie vielleicht ja erstmaligen „elternlosen“ Freiraum. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Bei Klassenfahrten können aktive Eltern ihre Dienste der Nachbarschule oder wenigstens Parallelklasse anbieten. Aus pädagogischen Gründen sollten Eltern ihre eigenen Kinder auf schulischen Veranstaltungen nicht betreuen, grundsätzlich mögen sich Mütter und Väter mit und ohne Religion gerne in die Gemeinwesenarbeit ihres Wohnortes einbringen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Ein zwangloses Elterntreffen, überhaupt eine gute Gemeinschaft unter den Eltern der Klasse oder Jahrgangsstufe oder Schule ist sicherlich eine nützliche Kultur und einigen Einsatz wert. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">62 Gute Gelegenheiten für einen solchen Austausch, an dem sich alle beteiligen sollten, sind Zusammenkünfte der Schüler, Eltern und Lehrer nach Klassenfahrten. Dabei können Bilder, Filme und andere Produkte der Fahrt gezeigt werden; (…) es sollte deutlich werden, welche Erwartungen und Befürchtungen erfüllt bzw. überwunden wurden. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Ein guter Vorschlag, der leider noch viel zu selten umgesetzt wird. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">63 In der vorislamischen Zeit, der sogenannten Dschahiliya, war es nicht nur üblich, neugeborene Mädchen bei lebendigem Leibe zu begraben, sondern ebenfalls aus Armut sämtliche Kinder zu töten. Deshalb haben muslimische Eltern die Pflicht, sich um ihre Kinder zu sorgen und diese nicht aus Armut oder aus anderen Gründen zu vernachlässigen oder gar zu töten. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Die Menschen der Zeit der dschāhiliyya können also nicht alle arm gewesen sein, sonst hätten sie sich vollständig ausgerottet. Was für eine wissenschaftsferne Gräuelpropaganda gegen die Kulturen der Antike. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Sind für Kaddor nichtreligiöse Eltern oder Eltern anderer Religionen und Weltanschauungen grausame Barbaren? Abgesehen davon, dass alle Eltern, welcher Religion oder Nichtreligion auch immer, ihre Kinder schützen und fördern müssten, sollten so genannte muslimische Eltern auch nicht riskieren, ihre Mädchen genital zu verstümmeln (female genital mutilation, FGM). Genau dieses, Leib und Seele extrem zerstörende Initiationsritual jedoch fordert die islamische Rechtsschule der Schafiiten verpflichtend ein, die Kairoer al-Azhar und die Muslimbruderschaft billigen oder empfehen die FGM da, wo es angeblich nötig ist, während die höchste Autorität des sunnitischen Islams, Yūsuf al-Qaradāwi, die Frauenbeschneidung großzügig als „erlaubt“ toleriert. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Für mich sind häusliche Gewalt, Zwangsverheiratung von Mädchen und Jungen sowie der Tugendterror, der noch halbe Kinder in den Suizid treibt (autobiographisch bei Serap Çileli: ’Wir sind eure Töchter, nicht eure Ehre’; literarisch bei Orhan Pamuk: ’Schnee’), keine Form elterlicher Fürsorge. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Mit dschāhiliyya ist im Islam die vorislamische Zeit gemeint als die ’Zeit der Unwissenheit’, sie entspricht ungefähr dem christlich-dogmatischen Begriff ’vorchristliche Barbarei’ oder ’Heidentum’<a name="_ftnref74" href="#_ftn74"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[74]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. Der Islamist Sayyid Qutb<a name="_ftnref75" href="#_ftn75"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[75]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> deutete den Begriff dschāhiliyya tagespolitisch<a name="_ftnref76" href="#_ftn76"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[76]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> und bezichtigte alle Gegner seines islamischen Fundamentalismus als Anhänger und Angehörige der dschāhiliyya, sprich als sittlich minderwertige Menschen, als de-facto-Islamapostaten, Feinde Allāhs. Ist Kaddor, die uns die orthodoxe islamische Auffassung des Begriffs aufwändig erklärt und ihn zugleich in die Gegenwart transponiert, ist ihr die islamistische Lesart von dschāhiliyya unbekannt? </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">63 Im Koran ist an keiner weiteren Stelle eine Pflicht der Eltern gegenüber den Kindern aufgeführt. Vielmehr müssen sich die Kinder den Eltern gegenüber verpflichten. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Bin ich froh, dass ich in einem Land lebe, in dem das Grundgesetz gilt, das in Grundgesetz Artikel 6 Absatz 2 vom „natürlichen Recht“ und von der „zuvörderst (…) obliegenden Pflicht“ zur „Pflege und Erziehung der Kinder“ spricht, die für alle (!) Eltern oder anderen Erziehungsberechtigten gilt. Hier geht es eben nicht nur um die Garantie, dafür zu sorgen, dass das Kind überlebt, sondern elterliche Fürsorgepflicht umfasst Erziehung zur Mündigkeit im Denken und Handeln sowie zu der individuellen Teilhabe an der demokratischen Gesellschaft. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Die elterliche Rolle, wie sie das Grundgesetz voraussetzt, fördert Fähigkeiten und Talente und befähigt das Kind, sich selbständig Wissen aus allgemein zugänglichen Quellen anzueignen. In solchen Familien pflegt man einen liberalen, emanzipatorischen Erziehungsstil, der Mädchen und Jungen gleichermaßen altersgerecht in die Lage versetzt, sich an Entscheidungsprozessen zu beteiligen. Während derart aufwachsende junge Menschen nach und nach ihre Biographie völlig eigenständig entwerfen können, sind korangetreu erzogene Kinder bestimmten, vormodernen Lebenskonzepten unterworfen. Sich des eigenen Verstandes zu bedienen (Kant, sapere aude) bleibt durch die islamische Pflichtenlehre nachhaltig verboten. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Im klassischen Islam ist das Kind Besitz der Eltern, Wertanlage, die zu verheiratende Tochter ist eine Art Handelsgut (Brautgeld<a name="_ftnref77" href="#_ftn77"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[77]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> ,<a name="_ftnref78" href="#_ftn78"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[78]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> ). Eine Individualität ist von Koran und Scharia gar nicht vorgesehen, Frauen sind schariarechtlich zu diskriminieren, Nichtmuslime haben geringeren Status. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Die / der Einzelne ist Erfüllungs- und Vollstreckungsgehilfe von Stamm und Umma, der die Reinheit der Frauen überwacht und den beschlossenen Ehrenmord vollzieht. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:navy;">64 Der ungütige und respektlose Umgang mit seinen Eltern wird vom Propheten als zweitschwerste Sünde nach der Anbetung anderer Götter bzw. Götzen neben Gott [Allāh] gesehen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Schirk, Beigesellung, der Islam wirft den trinitarischen (de facto allen) Christen traditionell vor, mit dem Jesus als Gottessohn ’Beigesellung’ zu betreiben; Kaddor schreibt ärgerlicherweise Širk, was die elektronische Suchfunktion zum Begriff Schirk erschwert. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Klar, Papi und Mami sind ja auch fast so erschreckend und unhinterfragbar wie Gott. Es ist eine zu leistende Entwicklungsaufgabe des vielleicht Acht- bis Sechzehnjährigen, allmählich die gerade durch Religion und Tradition postulierte jedenfalls verstärkte angebliche Allmacht und Unfehlbarkeit der Eltern zu relativieren und die, vielleicht verzeihlichen jedenfalls erklärlichen, ganz individuellen Schwächen der Eltern zu erkennen und sich vom elterlicherseits eingeforderten Gehorsam loszulösen. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Religionsunterricht, der für die freiheitliche Demokratie tauglich sein soll, muss diese Aufgabe des individuellen Erwachsenwerdens (Emanzipation) begleiten. Kaddor müsste zu dieser behutsamen Kritik an der archetypisch-abstrakten wie konkret-persönlichen Elternrolle, eine Kritik, die von jedem erwachsen werdenden jungen Menschen zu leisten ist, hörbar ermutigen beziehungsweise zu ihr überhaupt erst einmal in der Lage sein. Kaddor distanziert sich nicht von der islamisch verlangten („vom Propheten“, Kaddor) Gehorsamspflicht den Eltern und der Sunna-Tradition gegenüber, was der tausend Jahre alten, radikalen Außensteuerung der arabischen Kindererziehung entspricht beziehungsweise diese erklärt, die ein jedes autonomes Urteilen zu verhindern trachtet und, bislang recht erfolgreich, der kulturellen Moderne Widerstand leistet. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Diese Kultur des Einschüchterns und Gehorchens verschmilzt weltweit mit dem so genannten Islam. Es könnte einen anders orientierten Islam geben, der das Gewissen über den Gehorsam stellt, wie ihn etwa Ayaan Hirsi Ali fordert<a name="_ftnref79" href="#_ftn79"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[79]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. Lamya Kaddor will diese, an Aufklärung und Psychoanalyse gereifte Religiosität nach besten Kräften und wohl auch mit der erstaunlich großzügigen Billigung der nordrhein-westfälischen Landesregierung verhindern. Schulischer Religionsunterricht an staatlichen Schulen jedoch darf kein die Emanzipation des Individuums verhindernder, die universellen Menschenrechte mit dem dreist eingeforderten Schariavorbehalt ironisierender Polit-Islam sein. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Hier, bei Lehre und Verbreitung der Scharia, haben „alle Deutschen“ durch Artikel 20 Absatz 4 des Grundgesetzes das Recht zum Widerstand: „gegen jeden, der es unternimmt, die verfassungsmäßige Ordnung zu beseitigen.“ Die von Thomas Kufen unterschriebene Handreichung der Lamya Kaddor sollte vom Bundesamt für Verfassungsschutz auf eine etwaige extremistische, gegen den Fortbestand der für alle (auch für Menschen aus muslimischem Großeltern- und Elternhaus) zugänglichen freiheitlichen Grundordnung gerichtete Gesinnung und Propaganda geprüft werden. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Zusätzlich ist der in der Handreichung vielfach begangene explizite Aufruf zur Befolgung von Partikeln der letztlich kohärenten und totalen Scharia<a name="_ftnref80" href="#_ftn80"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[80]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> womöglich ja dazu geeignet, die Menschenwürde dadurch zu gefährden, dass sie Teile der Bevölkerung angreift. Nichtmuslime, Islam-Apostaten sowie alle Mädchen und Frauen werden von der Scharia (Koran, Hadithe, Fatwas; die Konzepte von Dhimma, Dschihad, Kalifat) diskreditiert. Das aber würde über den vielleicht betroffenen Jugendmedienschutz<a name="_ftnref81" href="#_ftn81"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[81]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> hinaus eine Gefährdung des öffentlichen Friedens darstellen, Tatbestandsmerkmal von § 130 StGB (Volksverhetzung). </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Islamische Religionslehrer, sollte die Bundesrepublik sie überhaupt an den öffentlichen Schulen zulassen wollen, müssen sich von der konzeptionellen Erziehung zur Scharia distanzieren und dürfen die Scharia auch nicht in Elementen in einem das Kind oder den Jugendlichen einschüchternden und „überwältigenden“ Bekenntnisunterricht im Klassenzimmer lehren. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">K: Islamischer Religionsunterricht ist bis auf Weiteres nicht schulreif. Vor allem die Damen und Herren, die offen oder verdeckt in Islamverbänden in Führungspositionen organisiert sind, haben mein Vertrauen für alle Zeit verspielt. </span></p>
<p class="flietext12pt" style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">A: Im Sinne von Artikel 7 Absatz 3<a name="_ftnref82" href="#_ftn82"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[82]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> ist der so genannte Islam, solange er ein auf absoluten Pflichtengehorsam (Scharia) und grundrechtswidrige Rechtsfindung (Fiqh) gegründeter herrschaftspolitischer Kult ist, keine Religionsgemeinschaft. Ein islamischer Religionsunterricht, Kaddors hier analysierte Handreichung mag das hinreichend belegen, kann einstweilen an Deutschands öffentlichen Bildungseinrichtungen von Kindergarten bis Gymnasium nicht erteilt werden. Nach Kaddors eigener Aussage<a name="_ftnref83" href="#_ftn83"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;">[83]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> ist „die Aufklärung für den Islam nicht übertragbar“, das soll wohl heißen: Die Aufklärung ist auf den Islam nicht anwendbar. Wir möchten ihr entgegnen: Sehr geehrte Frau Kaddor, solange Sie die grundrechtswidrige Scharia propagieren, sind Ihr Lehrinhalt auf die schulisch gebotene Erziehung im Einklang mit der FDGO<a name="_ftnref84" href="#_ftn84"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;"