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	<title>it-branche &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/it-branche/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "it-branche"</description>
	<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 20:58:05 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Im Zuge der KV-Verhandlungen formiert sich die Gewerkschaft 2.0 weiter]]></title>
<link>http://arbeitundtechnik.wordpress.com/2009/05/12/kv-web20/</link>
<pubDate>Tue, 12 May 2009 14:09:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>thomas kreiml</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die &#8220;Gewerkschaft 2.0&#8221; formiert sich auch in Österreich in zunehmendem Maße. Web 2.0-Too]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Die &#8220;Gewerkschaft 2.0&#8221; formiert sich auch in Österreich in zunehmendem Maße. Web 2.0-Too]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[ITK Branche Inside - Jetzt gehts los!]]></title>
<link>http://itkinside.wordpress.com/2009/04/04/itk-branche-inside-jetzt-gehts-los/</link>
<pubDate>Fri, 03 Apr 2009 23:56:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>itkinside</dc:creator>
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<description><![CDATA[Herzlich Willkommen auf ITK Branche Inside, dem Blog über das Innenleben der IT Branche. Wir werden ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Herzlich Willkommen auf ITK Branche Inside, dem Blog über das Innenleben der IT Branche. </strong></p>
<p>Wir werden uns Mühe geben, Ihnen eine gute Show zu bieten und dabei auch kräftig aus dem Nähkästchen der ITK Branche zu plaudern. Wir haben einfach keine Lust mehr auf das weichgespühlte Gewäsch der Pressemitteilungen, die von der IT-Fachpresse abgedruckt werden.</p>
<p>Wir möchten die ungeschminkte Wahrheit erzählen, aus unserer Sicht! Die Sicht werden Sie schnell genug kennenlernen und Sie werden merken, dass Ihnen viele Dinge bekannt vorkommen, weil Sie genau die gleichen Probleme haben.</p>
<p><strong>Wissen Sie eigentlich, dass es keinen unabhängigen Blog für die ITK Branche gibt?</strong></p>
<p>Genau diese Lücke wollen wir füllen, denn wir möchten unabhängig und ungeschminkt erzählen was die IT Hersteller, die IT Distributoren und die IT Presse Ihnen verschweigt. Diese Leute denken, dass zuviel Informationen nicht gut für Sie sind, dass sie alles kontrollieren müssten, um Ihre Geschäft nicht zu stören.</p>
<p>Vergessen Sie alles was Sie bis dato gelesen haben, insbesondere die &#8220;Blogs&#8221; und &#8220;Geheimen Querschläger&#8221; aus der Fachpresse, alles weichgespült und saubergewischt!</p>
<p><strong>Sie möchten gerne mitmachen? Sie haben einen Tipp oder nützliche Informationen, die Sie gerne verbreiten möchten? </strong>Nutzen Sie dafür bitte <a href="https://privacybox.de/itkinside.msg" target="_blank">unseren anonymen Briefkasten</a>, wir freuen uns immer über interessante Post. Wenn Sie möchten, können Sie aber auch gerne einen Beitrag <a href="https://privacybox.de/itkinside.msg" target="_blank">mailen</a> oder mich einfach über den <a href="https://privacybox.de/itkinside.msg" target="_blank">Briefkasten</a> kontaktieren, wenn Sie mitmachen möchten.</p>
<p>Ich wünsche Ihnen nun viel Spass auf ITK Branche Inside</p>
<p>Ihre IT Branchen Insider</p>
<p>PS: Vergessen Sie nicht uns <a href="http://twitter.com/itkinside" target="_blank">per Twitter zu followen</a>, da kommen alle frischen Infos zuerst rein!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[KV nicht nur für MindestlohnverdienerInnen wichtig!!]]></title>
<link>http://itbranche.wordpress.com/2009/03/12/kv-nicht-nur-fur-mindestlohnverdienerinnen-wichtig/</link>
<pubDate>Thu, 12 Mar 2009 10:40:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>hc voigt</dc:creator>
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<description><![CDATA[im Gegenteil: Ein Informationsvideo der GPA-djp zu den KV-Verhandlungen und zur Forderung der Ist-Er]]></description>
<content:encoded><![CDATA[im Gegenteil: Ein Informationsvideo der GPA-djp zu den KV-Verhandlungen und zur Forderung der Ist-Er]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[50 Prozent weniger offene Stellen in der IT-Branche]]></title>
<link>http://klausalrutz.wordpress.com/2009/03/02/50-prozent-weniger-offene-stellen-in-der-it-branche/</link>
<pubDate>Mon, 02 Mar 2009 16:09:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>Klaus Alrutz</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die Zahl der ausgeschriebenen Stellen in der IT-Branche hat sich im Januar dieses Jahres im Vergleic]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die Zahl der ausgeschriebenen Stellen in der IT-Branche hat sich im Januar dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahresmonat nahezu halbiert. Das berichtet die <a rel="external" href="http://www.computerwoche.de/" target="_blank">Computerwoche</a> unter Berufung auf eine Analyse des Personaldienstleisters <a rel="external" href="http://www.adecco.de/" target="_blank">Adecco</a>, der Jobangebote in 40 Tageszeitungen auswertet. Den 3129 IT-Jobangeboten im Januar 2008 standen danach lediglich 1563 Stellen im ersten Monat 2009 gegenüber.</p>
<p>Stark sei der Rückgang bei Software- und Beratungshäusern gewesen, die bislang mit Abstand den größten Bedarf an IT-Profis verzeichneten, heißt es bei der Computerwoche. Sie hätten im Januar nur noch 421 IT-Stellen ausgeschrieben und damit um 53 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. In anderen von der Wirtschaftskrise gebeutelten Branchen war der Einbruch aber offenbar noch größer. So offerierten etwa Banken im Januar lediglich fünf IT-Stellen.</p>
<p><strong>weiterlesen bei <a href="http://www.heise.de/newsticker/Bericht-50-Prozent-weniger-offene-Stellen-in-der-IT-Branche--/meldung/133800" target="_self">heise-online</a></strong></p>
<p><strong>Quelle: <a href="http://www.heise.de/newsticker/Bericht-50-Prozent-weniger-offene-Stellen-in-der-IT-Branche--/meldung/133800" target="_self">heise.de/c´t</a></strong></p>
<p><a title="BlogPingR.de: Blog Ping-Dienst, Blogmonitor" href="http://blogpingr.de"><img src="http://blogpingr.de/track/blogtrack/buttons/1/" border="0" alt="BlogPingR.de - Blog Ping-Dienst, Blogmonitor" width="80" height="15" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[österreichweite Betriebsversammlungen]]></title>
<link>http://itbranche.wordpress.com/2009/01/12/osterreichweite-betriebsversammlungen/</link>
<pubDate>Mon, 12 Jan 2009 09:57:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>hc voigt</dc:creator>
<guid>http://itbranche.wordpress.com/2009/01/12/osterreichweite-betriebsversammlungen/</guid>
<description><![CDATA[Am 15.01. finden in ganz Österreich in über 30 der wichtigsten Unternehmen der IT-Branche Betriebsve]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Am 15.01. finden in ganz Österreich in über 30 der wichtigsten Unternehmen der IT-Branche Betriebsve]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zwangsurlaub bei IT-Firmen im Silicon Valley]]></title>
<link>http://klausalrutz.wordpress.com/2008/12/22/zwangsurlaub-bei-it-firmen-im-silicon-valley/</link>
<pubDate>Mon, 22 Dec 2008 12:15:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>Klaus Alrutz</dc:creator>
<guid>http://klausalrutz.wordpress.com/2008/12/22/zwangsurlaub-bei-it-firmen-im-silicon-valley/</guid>
<description><![CDATA[Nach der Fertigungsindustrie reagiert nun auch die amerikanische IT-Branche einem Zeitungsbericht zu]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Nach der Fertigungsindustrie reagiert nun auch die amerikanische IT-Branche einem Zeitungsbericht zufolge mit Zwangspausen zum Jahreswechsel auf den weltweiten Abschwung.</strong></p>
<p>Im kalifornischen Silicon Valley ordneten zahlreiche Konzerne nach Informationen der «Financial Times» Betriebsferien und vorübergehende Werksschließungen an.</p>
<p>Betroffen seien unter anderem Branchenschwergewichte wie die Computerbauer Hewlett-Packard (HP) und Dell, der Netzwerkausrüster Cisco Systems sowie die Chiphersteller Advanced Micro Devices (AMD) und Texas Instruments. Die ungewöhnliche Zwangspause über Weihnachten und Neujahr dauere bei einigen bis zum 5. Januar. Betroffen seien Werke, Büros und Forschungsabteilungen.</p>
<p>Nur Mitarbeiter mit wichtigen Aufgaben im Kundenservice blieben im Dienst, sagte etwa ein HP-Sprecher dem Blatt. Viele Beschäftigte in der Branche müssen laut «FT» unbezahlten Zwangsurlaub nehmen. Mit dem Schritt wollten die Unternehmen Lagerbestände abbauen. Bei Texas Instruments etwa sei die Produktion derzeit nur zu 45 Prozent ausgelastet.</p>
<p><strong>Quelle: <a href="http://de.news.yahoo.com/26/20081222/tbs-zwangsurlaub-bei-it-firmen-im-silico-0e25ddc.html" target="_blank">dpa/Yahoo</a></strong></p>
<p><a title="Blog Ping-Dienst, Blogmonitor" href="http://blogpingr.de"><img src="http://blogpingr.de/track/blogtrack/buttons/1/" border="0" alt="BlogPingR.de - Blog Ping-Dienst, Blogmonitor" width="80" height="15" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[IT-Gipfel: Merkel will Breitband-Anschlüsse für jeden in drei bis vier Jahren]]></title>
<link>http://steglitzinfo.wordpress.com/2008/11/21/it-gipfel-merkel-will-breitband-anschlusse-fur-jeden-in-drei-bis-vier-jahren/</link>
<pubDate>Fri, 21 Nov 2008 23:36:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>REDAKTION</dc:creator>
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<description><![CDATA[Bundeskanzlerin Angela Merkel will sich in der Europäischen Union dafür einsetzen, den Ausbau des Br]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!--[if gte mso 9]&#62;  Normal 0 21   false false false        MicrosoftInternetExplorer4  &#60;![endif]--><!--[if gte mso 9]&#62;   &#60;![endif]--> <span style="font-size:9pt;font-family:Arial;font-weight:normal;"><a href="http://steglitzinfo.wordpress.com/2008/11/21/it-gipfel-merkel-will-breitband-anschlusse-fur-jeden-in-drei-bis-vier-jahren/"><img class="alignleft size-full wp-image-547" title="angela-merkel" src="http://steglitzinfo.wordpress.com/files/2008/11/angela-merkel.jpg" alt="angela-merkel" width="120" height="180" /></a>Bundeskanzlerin Angela Merkel will sich in der Europäischen Union dafür einsetzen, den Ausbau des Breitbandnetzes für einen schnellen Internet-Anschluss zügig voranzutreiben. &#8220;Ich habe auf europäischer Ebene vorgeschlagen, dass so wie China jetzt das Eisenbahn- und Straßennetz ausbaut, wir jetzt das Breitbandnetz ausbauen sollten&#8221;, sagte Merkel am Donnerstag beim dritten nationalen Informationstechnologie-Gipfel in Darmstadt. Zugleich kündigte sie an, allen Bundesbürgern in den kommenden drei bis vier Jahren flächendeckend Zugang zu schnellen Internet-Verbindungen zu ermöglichen. <!--more--></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-size:9pt;font-family:Arial;"><!--Kanzlerin Merkel und der humanoide Roboter Bruno. Foto: Katrin Binner, TU Darmstadt-->Dafür sei allerdings die Hilfe der Länder notwendig, da nicht alle entlegenen Gebiete mittels Glasfaserkabel erreichbar seien und daher regionale Funkfrequenzen freigegeben werden müssten. Die Kanzlerin versprach, die Verhandlungen zwischen Bund und Ländern voranzutreiben. In diesem Zusammenhang machte sie deutlich, dass der Zugang zu schnellen Internet-Verbindungen etwas mit Chancengleichheit zu tun habe. &#8220;Die Frage ist, ob auch die ländlichen Gebiete attraktiv bleiben zum Leben&#8221;. Denn da, wo es keine Plattform für das Internet gebe, könnten die sich rapide entwickelnden Anwendungen nicht genutzt werden. Um Investoren in dünn besiedelte Gebiete zu locken, seien kluge Anreizsysteme erforderlich.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-size:9pt;font-family:Arial;">Ein Schwerpunkt des dritten Branchentreffens war die &#8220;Grüne IT&#8221;. Merkel forderte angesichts des Energiehungers im Bereich der Informations- und Kommunikations- Technologien stromsparende Lösungen. &#8220;Es wird verkannt, dass die Branche einen erheblichen Energieverbrauch hat&#8221;, sagte die Kanzlerin. In der Umgebung großer IT-Firmen müssten fast kleine Kraftwerke errichtet werden. Deshalb sei das Thema Energieeffizienz von allergrößter Bedeutung. Merkel versicherte, die Bundesregierung wolle den Energieverbrauch im öffentlichen Dienst bis 2013 um 40 Prozent senken. Es sei erfreulich, dass sich viele Unternehmen dieser Initiative angeschlossen hätten.</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size:9pt;font-family:Arial;">Schavan: &#8220;Größere Sicherheit durch gezielte Forschung&#8221;</span></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-size:9pt;font-family:Arial;">Bundesforschungsministerin Annette Schavan sprach sich dafür aus, mehr Mittel in die IT-Sicherheit zu investieren. &#8220;Wir müssen das Internet sicherer und zuverlässiger machen und noch besser den Datenschutz gewährleisten&#8221;, sagte Schavan. Zudem sollte diskutiert werden, wie der Staat die Daten der Bürger und die vernetzten IT-Systeme insgesamt besser schützen könne. &#8220;Gleichzeitig müssen wir aber auch die Bürgerinnen und Bürger sensibilisieren&#8221;, mahnte die Ministerin. &#8220;Schon wenn wir die Ziele definieren, müssen gesellschaftliche Fragestellungen in die Entwicklungen eingebunden sein&#8221;. Nachträglich um Akzeptanz zu werben für Technologien, das funktioniere nicht.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-size:9pt;font-family:Arial;">Eine prosperierende IT-Branche ist für die deutsche Wirtschaft von großer Bedeutung. Sie bietet derzeit 800.000 Menschen direkt Beschäftigung, dazu kommen 650.000 weitere in den Anwenderbereichen. Nach den Worten der Bundeskanzlerin trägt die IT-Branche mit einer Wertschöpfung von 150 Milliarden Euro pro Jahr mehr zur Wertschöpfung in Deutschland bei als die Autoindustrie oder der Maschinenbau. </span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-size:9pt;font-family:Arial;" lang="EN-GB">Text: </span><span style="font-size:9pt;font-family:Arial;"><a href="http://cdu.de/home/index_24912.htm"><span lang="EN-GB">http://cdu.de/home/index_24912.htm</span></a></span><span style="font-size:9pt;font-family:Arial;"> </span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Willkommen bei IT-Solutions Graf in Salzburg]]></title>
<link>http://itsg.wordpress.com/2008/10/23/willkommen-auf-dem-itsg-weblog/</link>
<pubDate>Thu, 23 Oct 2008 19:56:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>itsg</dc:creator>
<guid>http://itsg.wordpress.com/2008/10/23/willkommen-auf-dem-itsg-weblog/</guid>
<description><![CDATA[Sehr geehrte Leser, ich darf sie alle auf dem neuen ITS::G Weblog herzlich willkommen heissen. Künft]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Sehr geehrte Leser,</p>
<p>ich darf sie alle auf dem neuen ITS::G Weblog herzlich willkommen heissen. Künftig möcht ich hier meine täglichen Erfahrungen in der IT-Branche  mit Interessierten teilen und freue mich auf konstruktives Feedback.</p>
<p>Auch möchte ich meine Meinung zu neuesten Errungenschaften in dieser rasant wachsenden Branche publizieren und gerne mit ihnen diskutieren.</p>
<p>Schauen bald wieder vorbei!</p>
<p>Herzlichst,</p>
<p>Ihr Andreas Graf</p>
<p><a title="IT-Solutions Graf in Salzburg" href="http://www.its-graf.at" target="_self">www.its-graf.at</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Popkomm und die mediale Revolution]]></title>
<link>http://polisebmeier.wordpress.com/2008/10/10/die-popkomm-und-die-mediale-revolution/</link>
<pubDate>Fri, 10 Oct 2008 19:40:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>Hardy Krüger</dc:creator>
<guid>http://polisebmeier.wordpress.com/2008/10/10/die-popkomm-und-die-mediale-revolution/</guid>
<description><![CDATA[Seit ein paar Tagen läuft in Berlin die Popkomm , der Welt größte Messe der Unterhaltungsmusik. In d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div id="post-1691" class="post hentry category-aesthetica category-kultur-und-gesellschaftsgeschichte category-michael-jackson tag-michael-jackson tag-unterhaltungskunst tag-mediale-revolution tag-arbeit tag-tokio-hotel tag-kunst tag-automation tag-wert tag-intelligenz tag-arbeitsgesellschaft tag-tauschwert tag-gebrauchswert tag-technologie tag-maschine tag-lebendige-arbeit tag-it-revolution tag-fixes-kapital tag-wiederholbar tag-popkomm tag-popmusik tag-elektronische-medien tag-technische-reproduzierbarkeit tag-it tag-it-branche tag-popact tag-live-performance tag-cd tag-tontrager tag-unterhaltungsindustrie tag-vinyl-lp tag-mp3 tag-you-tube tag-arbeitwgesellschaft tag-aufnahmestudios tag-karl-marx tag-mechanisieren tag-kombinatorisch entry entry-1">
<div class="entrybody">
<div class="snap_preview">
<p><a href="http://ebmeierjochen.files.wordpress.com/2008/10/2_w180.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1694" title="Bill" src="http://ebmeierjochen.files.wordpress.com/2008/10/2_w180.jpg?w=180&#038;h=199#38;h=199" alt="" width="180" height="199" /></a></p>
<p class="MsoNormal"><!--[if gte mso 9]&#62;  Normal 0 21       MicrosoftInternetExplorer4  &#60;![endif]--></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="color:#888888;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Seit ein paar Tagen läuft in Berlin die <em>Popkomm ,</em> der Welt größte Messe der Unterhaltungsmusik. In der Branche herrscht Panik: Steht die Tonträgerindustrie vor dem Kollaps? Zwei Jahrzehnte lang war sie dass Zugpferd des technologischen Fortschritts. Hier wurden die Milliarden erwirtschaftet, die der Entwicklung dem IT-Sektor den Markt bereiteten. Doch seit Einführung des <em>MP3</em>-Formats ist die CD, die seinerzeit die Vinylplatte ersetzte und die Neuausstattung aller Plattenregale der Erde nötig machte, ein Auslaufmodell. Ein Musikstück, das einmal den Weg ins Internet gefunden hat, ist bald so gut wie nichts mehr „wert“ – zu Marktpreisen nämlich.</span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="color:#888888;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;"><span style="color:#888888;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Der erste originäre Beitrag des Vereinten Deutschland zur Weltkultur, die Rockband <em>Tokio Hotel,</em> ist womöglich auch</span><a href="http://ebmeierjochen.files.wordpress.com/2008/10/7b43cbcacf12a84aca99c9e6a15421.jpg"><img class="size-full wp-image-1699 alignright" title="Tokio Hotel" src="http://ebmeierjochen.files.wordpress.com/2008/10/7b43cbcacf12a84aca99c9e6a15421.jpg?w=240&#038;h=162#38;h=162" alt="" width="240" height="162" /></a><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"> in dieser Hinsicht ein Zeitzeichen:</span><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"> Als sie erstmals in die USA kam, hatte sie dort, noch bevor eine einzige Platte über den Ladentisch gegangen war, dank <em>You</em></span><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"><em>Tube </em>schon ihre kleine Fangemeinde. Bescheiden geblieben und noch immer über den </span><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">eigenen Erfolg staunend, waren sich die Jungens nicht zu fein, wie in ihren Anfängen als Kinderband auch in winzigen Schuppen aufzutreten – und schlugen durch. Ihre erste regelrechte Tournee durch die Staaten wurde nun zum Triumphzug. Aber ein Durchbruch auf dem Plattenmarkt wurde es nicht. Statt der anvisierten halben Million wurden gerademal 100 000 Stück verkauft.</span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="color:#888888;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="color:#888888;"><em><span style="font-size:18pt;font-family:Garamond;">Zeitzeichen</span></em></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="color:#888888;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="color:#888888;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Wieso ein Zeitzeichen? Anlässlich der diesjährigen <em>Popkomm </em>unken die Feuilletons der gehobenen Blätter, bald sei es wieder so weit, dass die Künstler – wie vor der Erfindung des Grammophons – ausschließlich leibhaftig vor einem leibhaftigen Publikum <em>live </em>auftreten würde; die Aufnahmestudios und ihre horrenden Kosten meidend wie einen verlausten Köter. (Und die Auguren wollen wissen, dass <em>Michael Jacksons</em> immer und immer wieder verschobenes Comeback an eben dieser Klippe klemmt).<br />
</span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="color:#888888;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="color:#888888;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Das ist nicht bloß ein Branchenproblem: das Urheberrecht für musikalische Kompositionen. Erstens, weil es die <em>Kunst </em>insgesamt<em> </em>betrifft und ihren kulturellen Rang im Zeitalter ihrer digitalen Reproduzierbarkeit. Aber zweitens und vor allem andern, weil es die <em>Arbeit </em> und den „Wert“ ihrer Produkte in eine völlig neue Perspektive rückt. <em>Tua res agitur</em>, schrieb Karl Marx </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="color:#888888;"><a href="http://ebmeierjochen.files.wordpress.com/2008/10/hochofen.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1700" title="Hochofen" src="http://ebmeierjochen.files.wordpress.com/2008/10/hochofen.jpg?w=460&#038;h=431#38;h=431" alt="" width="460" height="431" /></a></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="color:#888888;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">den kontinentalen Europäern, als er ihnen die Anatomie des englischen Industriekapitalismus vor Augen führte. Tua res agitur, sollten sich die Industrieführer der Welt denken, wenn sie auf den Schallplattenmarkt blicken. Und wenn schon nicht sie, dann wenigsten die Politiker und die ‚Politische Ökonomie’: Sonst steht morgen das industrielle Kapital wie der Ochs vorm Tor wie dieser Tage die Finanzwelt. Gegen das, was da auf sie zu kommt, war die IT-Blase zu Anfang des Jahrtausends ein Bagatellchen.</span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="color:#888888;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"> </span></span></p>
<p class="MsoPlainText" style="text-align:justify;"><span style="color:#888888;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Heute nur soviel: Was sich vor unsern Augen abspielt, ist das <em>Ende der Arbeitsgesellschaft.</em><span style="text-decoration:underline;"> </span>Ihr Motor war die Arbeitsteilung. Deren Höhepunkt war die Große Industrie, wie sich im 19. Jahrhundert ausgebildet hat. Was immer am Arbeitsprozess <em>wiederholbar</em> ist, lässt sich mechanisieren und in die Maschinen als deren ‚Fertigkeit’ selbst einbauen. Es ist lediglich eine Frage der Technologie – und ob der gesellschaftliche Rahmen geeignet ist, ihre Folgen zu verkraften. Und irgendwann ist es soweit, dass der gesamte <em>physische</em> Anteil an der produktiven Arbeit vom Material, vom ‚fixen Kapital’ selbst erledigt wird. Bliebe den lebendigen Menschen allein der intellektuelle Anteil zu erledigen…</span></span></p>
<p class="MsoPlainText"><span style="color:#888888;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"> </span></span></p>
<p class="MsoPlainText"><span style="color:#888888;"><em><span style="font-size:18pt;font-family:Garamond;">Höhepunkt und Ende der Arbeitsteilung</span></em></span></p>
<p class="MsoPlainText"><span style="color:#888888;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"> </span></span></p>
<p class="MsoPlainText" style="text-align:justify;"><span style="color:#888888;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Kybernetik, IT und Automation &#8211; seine Erfüllung findet der Prozess der technologischen Arbeitsteilung in den computergesteuerten Werkstätten der Gegenwart. Hier ist nun auch ein Teil, nämlich der <em>kombinatorische</em> Anteil der lebendigen Intelligenz als ‘Programm’ kodiert worden und auf die Maschinen selbst übergegangen. Als Spezifikum der wirklichen lebendigen Arbeit, das schlechterdings nicht digitalisiert und kybernetisiert werden kann, ist am Ende des Prozesses der inventive, <em>konzipierende</em> Anteil der Intelligenz übrig geblieben: das lebendige Einbildungs- und Urteilsvermögen. </span></span></p>
<p class="MsoPlainText"><span style="color:#888888;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"> </span></span></p>
<p class="MsoPlainText" style="text-align:right;"><span style="color:#888888;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Ressourcen, die durch Arbeit vermehrt werden können, sind <em>an sich</em> nun nicht mehr knapp. Es wird keinen Grund mehr geben, sie zu <em>messen &#8211; </em>um sie dann erst <em>verteilen</em> </span><a href="http://ebmeierjochen.files.wordpress.com/2008/10/duesentrieb.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1701" title="inventive Intelligenz" src="http://ebmeierjochen.files.wordpress.com/2008/10/duesentrieb.jpg?w=238&#038;h=300#38;h=300" alt="" width="238" height="300" /></a><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">zu können. Virtuell sind die Bedürfnisse befriedigt, “produktionell” herrscht Überfluss. Wo Mangel aktuell noch immer auftritt, ist er kein ökonomisches, sondern <em>lediglich</em> ein Verteilungsproblem, das “nur noch” politisch gelöst werden muss. Und umgekehrt werden zusehends solche Ressourcen knapp, die durch Arbeit <em>nicht</em> vermehrt werden können und ipso facto keinen Tauschwert haben. Deren Verteilung auf die Bedürfnisse ist von Anfang an keine ökonomische, sondern “nur” eine politischen Aufgabe.</span><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"> </span></span></p>
<p class="MsoPlainText"><span style="color:#888888;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"> </span></span></p>
<p class="MsoPlainText" style="text-align:justify;"><span style="color:#888888;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Lebendige<strong> </strong>Arbeit bleibt übrig als schiere Intelligenz: Einbildungs- und Urteilsvermögen. Deren Betätigung bezeichnen wir mit dem aktivischen Zeitwort <em>wissen</em>. Insofern ist die Feuilletonrede vom “Übergang von der Industrie- zur Wissensgesellschaft” treffender als ihre Kolporteure denken. Freilich, nicht die Datei – nicht die Daten und schon gar nicht deren Gespeichertsein – macht Wissen aus, sondern die Generierung von Wissbarem; denn die Kombinatorik besorgt die Maschine. (Ein Bildungssystem, das das Arbeitsvermögen zu einem Analogon der Datenverarbeitungsmaschine ausbilden will, die es soeben verdrängt hat, ist der Nachhall des vergangenen Industriezeitalters und kein Auftakt zur ‘Wissensgesellschaft’.) Ein so auf seinen ‘einfachsten Ausdruck’ zurückgeführtes Arbeitsvermögen ist nun <em>nicht mehr </em>regelmäßig getrennt von den Bedingungen seiner Ausübung. Es reicht ein Internetanschluss, mag man überspitzt sagen.</span></span></p>
<p class="MsoPlainText"><span style="color:#888888;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"> </span></span></p>
<p class="MsoPlainText"><span style="color:#888888;"><em><span style="font-size:18pt;font-family:Garamond;">Intelligenz hat keinen Tauschwert</span></em></span></p>
<p class="MsoPlainText"><span style="color:#888888;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"> </span></span></p>
<p class="MsoPlainText"><span style="color:#888888;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Aber Intelligenz<strong> </strong>hat keinen Tauschwert. Weil einbilden und urteilen nur <em>actu </em>geschieht und als solches nicht wiederholbar ist, wird er Philosoph sagen. Doch die <em>Erzeugnisse</em> von Einbildung und Urteil kann man sehr wohl wiederholen, sogar hersagen, ohne sie zu verstehen.</span><a href="http://ebmeierjochen.files.wordpress.com/2008/10/schuljunge.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1696" title="Schuljunge" src="http://ebmeierjochen.files.wordpress.com/2008/10/schuljunge.jpg?w=170&#038;h=170#38;h=170" alt="" width="170" height="170" /></a><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"> Und gerade darum hat Intelligenz keinen Tauschwert: “</span><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Das Produkt der geistigen Arbeit </span><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">steht immer tief unter ihrem Wert.</span><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"> Weil die Arbeitszeit, die nötig ist, um sie zu reproduzieren, in gar keinem Verhältnis steht zu der Arbeitszeit, die zu ihrer Originalproduktion erforderlich ist. Z.B. den binomischen Lehrsatz kann ein Schuljunge in einer Stunde lernen” – sagt Marx.</span></span></p>
<p class="MsoPlainText"><span style="color:#888888;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"> </span></span></p>
<p class="MsoPlainText" style="text-align:justify;"><span style="color:#888888;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Denn der Tauschwert ist keine sachliche Eigenschaft des Produkts, sondern eine durch den gesellschaftlichen Verkehr ihm zugerechnete Größe; nicht die Arbeit, die gestern zu seiner Herstellung wirklich aufgewendet wurde, sondern die Arbeit, die heute notwendig wäre, um es <em>wieder</em> herzustellen. Die Ausbildung – oder sagen wir besser: die Bildung einer solchen Intelligenz mag viele lange Jahre dauern und ein Vermögen kosten. Aber ihre Produktionen sind so gut wie gar nichts ‘wert’, weil schon morgen sie die Spatzen von den Dächern pfeifen. Wo soll da ein ‘Mehr’-Wert herkommen? Selbst in seinem innersten Kern, dem Doppelcharakter der Arbeit, hat sich so das Wertgesetz von selbst erledigt.</span></span></p>
<p class="MsoPlainText"><span style="color:#888888;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"> </span></span></p>
<p class="MsoPlainText" style="text-align:justify;"><span style="color:#888888;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Wir wissen, welche Welt zu Ende geht. Wir wissen nicht, welche Welt entsteht. Es nützt nichts, aus dem Kaffeesatz zu lesen, welcher Parameter uns morgen ‘Maß und Substanz’ der Werte liefern kann, wenn es denn die Arbeit nicht mehr tut. Man muss sich – vielleicht noch nicht wir, aber die zwei, drei Generationen nach uns – auf eine Welt einstellen, in der die Sachen nichts mehr ‘wert’ , oder wo nicht mehr die Sachen etwas ‘wert’ sind. Das wäre keine andere Art des Wirtschaftens, sondern es wäre kein Wirtschaften mehr. Kein Ermitteln von Durchschnittsgrößen in blinden, selbstgesteuerten ‘Prozessen ohne Subjekt’, sondern Einbilden und Urteilen, wann und wo sich’s ergibt. Keine ökonomische, sondern eine politische Gesellschaft. </span></span></p>
<p class="MsoPlainText"><span style="color:#888888;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"> </span></span></p>
<p class="MsoPlainText" style="text-align:justify;"><span style="color:#888888;"><em><span style="font-size:18pt;font-family:Garamond;">PopAct und Avantgarde</span></em></span></p>
<p class="MsoPlainText" style="text-align:justify;"><span style="color:#888888;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"> </span></span></p>
<p class="MsoPlainText" style="text-align:right;"><span style="color:#888888;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Noch sind Fragen des <a href="http://polisebmeier.wordpress.com/2009/03/11/ende-des-geistigen-eigentums/">geistigen Eigentums </a>erst in der Popmusik wirtschaftlich akut. Dort schützt das Urheberrecht lediglich die Melodie, jenes einzig ‘diskursive’ Element der Musik, das sich digital objektivieren lässt. Darüber hinaus reduziert es sich seit dem kommerziellen Niedergang der Datenträger auf den ewig prekären Kopierschutz. Rhythmik, Klangmischung, </span><a href="http://ebmeierjochen.files.wordpress.com/2008/10/mj-dangerous.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1702" title="dangerous" src="http://ebmeierjochen.files.wordpress.com/2008/10/mj-dangerous.jpg?w=215&#038;h=300#38;h=300" alt="" width="215" height="300" /></a><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Harmoniefolgen, Stil – also alles, was den <em>sound </em>und mithin das Allereigenste eines <em>pop acts </em> ausmacht – lassen sich nicht schützen, weil sie sich nicht vereindeutigen und hinreichend <em>bezeichnen</em> lassen. Und ist es eine Utopie, dass schließlich noch die Stimmen der Sänger gesampelt und digital nachgeahmt werden? Von “Austausch” wird man in dieser Branche schon kaum noch reden können. Aber sie ist nur die Tête der technologischen Entwicklung. Zugleich bleibt die ungebremste Exuberanz der Unterhaltungsindustrie selber der sichtbarste Indikator für das Veralten der Arbeitsgesellschaft.<a name="_ednref1" href="http://ebmeierjochen.wordpress.com/category/kultur-und-gesellschaftsgeschichte/michael-jackson/#_edn1"><span class="MsoEndnoteReference"><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoEndnoteReference"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">[i]</span></span><!--[endif]--></span></a></span></span></p>
<p class="MsoPlainText"><span style="color:#888888;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"> </span></span></p>
<p class="MsoPlainText" style="text-align:justify;"><span style="color:#888888;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Die IT-Revolution hat durch das Internet bei der Entfaltung der Produktivkräfte dieselbe Dimension wie einst die industrielle Revolution nach der Erfindung der Dampfmaschine. Brachte jene die Vollendung der Arbeitsgesellschaft, so bringt diese ihre Auflösung. Wenn die Popkünstler wirklich nur noch <em>live</em> performen können, „ist eine Figur des Lebens alt geworden“. Dann wird es höchste Zeit, dass die Eule der Minerva wieder fliegt…</span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="color:#888888;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="color:#888888;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"> </span></span></p>
<div><!--[if !supportEndnotes]--><br />
<hr size="1" /><!--[endif]--></p>
<div id="edn1">
<p class="MsoEndnoteText"><span style="color:#888888;"><a name="_edn1" href="http://ebmeierjochen.wordpress.com/category/kultur-und-gesellschaftsgeschichte/michael-jackson/#_ednref1"><span class="MsoEndnoteReference"><span style="font-size:12pt;"><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoEndnoteReference"><span style="font-size:12pt;font-family:&#34;">[i]</span></span><!--[endif]--></span></span></a><span style="font-size:12pt;"> siehe hierzu J. Ebmeier, <em>Michael Jackson – das Phänomen,</em> Mainz 1999</span></span></p>
</div>
</div>
</div>
</div>
<div class="entrymeta">
<div class="postinfo">
<div class="filedto"><span style="color:#888888;"></span></div>
</div>
<p><span style="color:#888888;"><a class="commentslink" title="Kommentar zu Die Popkomm und die mediale Revolution" href="http://ebmeierjochen.wordpress.com/2008/10/08/die-popkomm-und-die-mediale-revolution/#respond"><br />
</a></span></p>
</div>
</div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Popkomm und die mediale Revolution]]></title>
<link>http://ebmeierjochen.wordpress.com/2008/10/08/die-popkomm-und-die-mediale-revolution/</link>
<pubDate>Wed, 08 Oct 2008 14:03:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>Hardy Krüger</dc:creator>
<guid>http://ebmeierjochen.wordpress.com/2008/10/08/die-popkomm-und-die-mediale-revolution/</guid>
<description><![CDATA[Heute öffnet in Berlin die Popkomm, der Welt größte Messe der Unterhaltungsmusik. In der Branche her]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://ebmeierjochen.files.wordpress.com/2008/10/2_w180.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1694" title="Bill" src="http://ebmeierjochen.wordpress.com/files/2008/10/2_w180.jpg" alt="" width="180" height="199" /></a></p>
<p class="MsoNormal"><!--[if gte mso 9]&#62;  Normal 0 21       MicrosoftInternetExplorer4  &#60;![endif]--></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Heute öffnet in Berlin die <em><span style="color:#008080;">Popkomm</span>,</em> der Welt größte Messe der Unterhaltungsmusik. In der Branche herrscht Panik: Steht die Tonträgerindustrie vor dem Kollaps? Zwei Jahrzehnte lang war sie dass Zugpferd des technologischen Fortschritts. Hier wurden die Milliarden erwirtschaftet, die der Entwicklung dem IT-Sektor den Markt bereiteten. Doch seit Einführung des <span style="color:#008080;"><em>MP3</em></span>-Formats ist die CD, die seinerzeit die Vinylplatte ersetzte und die Neuausstattung aller Plattenregale der Erde nötig machte, ein Auslaufmodell. Ein Musikstück, das einmal den Weg ins Internet gefunden hat, ist bald so gut wie nichts mehr „wert“ – zu Marktpreisen nämlich.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Der erste originäre Beitrag des Vereinten Deutschland zur Weltkultur, die Rockband <span style="color:#008080;"><em>Tokio Hotel,</em></span> ist womöglich auch</span><a href="http://ebmeierjochen.files.wordpress.com/2008/10/7b43cbcacf12a84aca99c9e6a15421.jpg"><img class="size-full wp-image-1699 alignright" title="Tokio Hotel" src="http://ebmeierjochen.wordpress.com/files/2008/10/7b43cbcacf12a84aca99c9e6a15421.jpg" alt="" width="240" height="162" /></a><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> in dieser Hinsicht ein Zeitzeichen:</span><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> Als sie erstmals in die USA kam, hatte sie dort, noch bevor eine einzige Platte über den Ladentisch gegangen<span> </span>war, dank <span style="color:#008080;"><em>You</em></span></span><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"><em><span style="color:#008080;">Tube</span> </em>schon ihre kleine Fangemeinde. Bescheiden geblieben und noch immer über den </span><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">eigenen Erfolg staunend, waren sich die Jungens nicht zu fein, wie in ihren Anfängen als Kinderband auch in winzigen Schuppen aufzutreten – und schlugen durch. Ihre erste regelrechte Tournee durch die Staaten wurde nun zum Triumphzug. Aber ein Durchbruch auf dem Plattenmarkt wurde es nicht. Statt der anvisierten halben Million wurden gerademal 100 000 Stück verkauft.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="color:#008080;"><em><span style="font-size:18pt;font-family:Garamond;">Zeitzeichen</span></em></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Wieso ein Zeitzeichen? Anlässlich der diesjährigen <em><span style="color:#008080;">Popkomm</span> </em>unken die Feuilletons der gehobenen Blätter, bald sei es wieder so weit, dass die Künstler – wie vor der Erfindung des Grammophons – ausschließlich leibhaftig vor einem leibhaftigen Publikum <em><span style="color:#008080;">live</span> </em>auftreten würde; die Aufnahmestudios und ihre horrenden Kosten meidend wie einen verlausten Köter. (Und die Auguren wollen wissen, dass <span style="color:#008080;"><em>Michael Jacksons</em></span> immer und immer wieder verschobenes Comeback an eben dieser Klippe klemmt).<br />
</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Das ist nicht bloß ein Branchenproblem: das Urheberrecht für musikalische Kompositionen. Erstens, weil es die <em><span style="color:#008080;">Kunst</span> </em>insgesamt<em> </em>betrifft und ihren kulturellen Rang im Zeitalter ihrer digitalen Reproduzierbarkeit. Aber zweitens und vor allem andern, weil es die <em><span style="color:#008080;">Arbeit</span> </em><span> </span>und den „Wert“ ihrer Produkte in eine völlig neue Perspektive rückt. <span style="color:#008080;"><em>Tua res agitur</em></span>, schrieb Karl Marx </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><a href="http://ebmeierjochen.files.wordpress.com/2008/10/hochofen.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1700" title="Hochofen" src="http://ebmeierjochen.wordpress.com/files/2008/10/hochofen.jpg" alt="" width="460" height="431" /></a></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">den kontinentalen Europäern, als er ihnen die Anatomie des englischen Industriekapitalismus vor Augen führte. Tua res agitur, sollten sich die Industrieführer der Welt denken, wenn sie auf den Schallplattenmarkt blicken. Und wenn schon nicht sie, dann wenigsten die Politiker und die ‚Politische Ökonomie’: Sonst steht morgen das industrielle Kapital wie der Ochs vorm Tor wie dieser Tage die Finanzwelt. Gegen das, was da auf sie zu kommt, war die IT-Blase zu Anfang des Jahrtausends ein Bagatellchen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p class="MsoPlainText" style="text-align:justify;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Heute nur soviel: Was sich vor unsern Augen abspielt, ist das <span style="color:#99ccff;"><a href="http://polisebmeier.wordpress.com/"><span>Ende der Arbeitsgesellschaft</span></a></span><em>.</em> Ihr Motor war die Arbeitsteilung. Deren Höhepunkt war die Große Industrie, wie sich im 19. Jahrhundert ausgebildet hat. Was immer am Arbeitsprozess <span style="color:#008080;"><em>wiederholbar</em></span> ist, lässt sich mechanisieren und in die Maschinen als deren ‚Fertigkeit’ selbst einbauen. Es ist lediglich eine Frage der Technologie – und ob der gesellschaftliche Rahmen geeignet ist, ihre Folgen zu verkraften. Und irgendwann ist es soweit, dass der gesamte <span style="color:#008080;"><em>physische</em></span> Anteil an der produktiven Arbeit vom Material, vom ‚fixen Kapital’ selbst erledigt wird. Bliebe den lebendigen Menschen allein der intellektuelle Anteil zu erledigen…</span></p>
<p class="MsoPlainText"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"> </span></p>
<p class="MsoPlainText"><span style="color:#008080;"><em><span style="font-size:18pt;font-family:Garamond;">Höhepunkt und Ende der Arbeitsteilung</span></em></span></p>
<p class="MsoPlainText"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"> </span></p>
<p class="MsoPlainText" style="text-align:justify;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Kybernetik, IT und Automation &#8211; seine Erfüllung findet der Prozess der technologischen Arbeitsteilung in<span> </span>den computergesteuerten Werkstätten der Gegenwart. Hier ist nun auch ein Teil, nämlich der <span style="color:#008080;"><em>kombinatorische</em></span> Anteil der lebendigen Intelligenz als &#8216;Programm&#8217; kodiert worden und auf die Maschinen selbst übergegangen. Als Spezifikum der wirklichen lebendigen Arbeit, das schlechterdings nicht digitalisiert und kybernetisiert werden kann, ist am Ende des Prozesses der inventive, <span style="color:#008080;"><em>konzipierende</em></span> Anteil der Intelligenz übrig geblieben: das lebendige Einbildungs- und Urteilsvermögen. </span></p>
<p class="MsoPlainText"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"> </span></p>
<p class="MsoPlainText" style="text-align:right;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Ressourcen, die durch Arbeit vermehrt werden können, sind <span style="color:#008080;"><em>an sich</em></span> nun nicht mehr knapp. Es wird keinen Grund mehr geben, sie zu <em><span style="color:#008080;">messen</span> &#8211; </em>um sie dann erst <span style="color:#008080;"><em>verteilen</em></span> </span><a href="http://ebmeierjochen.files.wordpress.com/2008/10/duesentrieb.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1701" title="inventive Intelligenz" src="http://ebmeierjochen.wordpress.com/files/2008/10/duesentrieb.jpg?w=238" alt="" width="238" height="300" /></a><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">zu können. Virtuell sind die Bedürfnisse befriedigt, &#8220;produktionell&#8221; herrscht Überfluss. Wo Mangel aktuell noch immer auftritt, ist er kein ökonomisches, sondern <span style="color:#008080;"><em>lediglich</em></span> ein Verteilungsproblem, das &#8220;nur noch&#8221; politisch gelöst werden muss. Und umgekehrt werden zusehends solche Ressourcen knapp, die durch Arbeit <span style="color:#008080;"><em>nicht</em></span> vermehrt werden können und ipso facto keinen Tauschwert haben. Deren Verteilung auf die Bedürfnisse ist von Anfang an keine ökonomische, sondern &#8220;nur&#8221; eine politischen Aufgabe.</span><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"> </span></p>
<p class="MsoPlainText"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"> </span></p>
<p class="MsoPlainText" style="text-align:justify;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Lebendige<strong> </strong>Arbeit bleibt übrig als schiere Intelligenz: Einbildungs- und Urteilsvermögen. Deren Betätigung bezeichnen wir mit dem aktivischen Zeitwort <span style="color:#008080;"><em>wissen</em></span>. Insofern ist die Feuilletonrede vom &#8220;Übergang von der Industrie- zur Wissensgesellschaft&#8221; treffender als ihre Kolporteure denken. Freilich, nicht die Datei – nicht die Daten und schon gar nicht deren Gespeichertsein –<span> </span>macht Wissen aus, sondern die Generierung von Wissbarem; denn die Kombinatorik besorgt die Maschine. (Ein Bildungssystem, das das Arbeitsvermögen zu einem Analogon der Datenverarbeitungsmaschine ausbilden will, die es soeben verdrängt hat, ist der Nachhall des vergangenen Industriezeitalters und kein Auftakt zur &#8216;Wissensgesellschaft&#8217;.) Ein so auf seinen &#8216;einfachsten Ausdruck&#8217; zurückgeführtes Arbeitsvermögen ist nun <em><span style="color:#008080;">nicht mehr</span> </em>regelmäßig getrennt von den Bedingungen seiner Ausübung. Es reicht ein Internetanschluss, mag man überspitzt sagen.</span></p>
<p class="MsoPlainText"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"> </span></p>
<p class="MsoPlainText"><span style="color:#008080;"><em><span style="font-size:18pt;font-family:Garamond;">Intelligenz hat keinen Tauschwert</span></em></span></p>
<p class="MsoPlainText"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"> </span></p>
<p class="MsoPlainText"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Aber Intelligenz<strong><span> </span></strong>hat keinen Tauschwert. Weil einbilden und urteilen nur <em><span style="color:#008080;">actu</span> </em>geschieht und als solches nicht wiederholbar ist, wird er Philosoph sagen. Doch die <span style="color:#008080;"><em>Erzeugnisse</em></span> von Einbildung und Urteil kann man sehr wohl wiederholen, sogar hersagen, ohne sie zu verstehen.</span><a href="http://ebmeierjochen.files.wordpress.com/2008/10/schuljunge.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1696" title="Schuljunge" src="http://ebmeierjochen.wordpress.com/files/2008/10/schuljunge.jpg" alt="" width="170" height="170" /></a><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"> Und gerade darum hat Intelligenz keinen Tauschwert: &#8220;</span><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Das Produkt der geistigen Arbeit </span><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">steht immer tief unter ihrem Wert.</span><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"> Weil die Arbeitszeit, die nötig ist, um sie zu reproduzieren, in gar keinem Verhältnis steht zu der Arbeitszeit, die zu ihrer Originalproduktion erforderlich ist. Z.B. den binomischen Lehrsatz kann ein Schuljunge in einer Stunde lernen&#8221; – sagt Marx.</span></p>
<p class="MsoPlainText"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"> </span></p>
<p class="MsoPlainText" style="text-align:justify;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Denn der Tauschwert ist keine sachliche Eigenschaft des Produkts, sondern eine durch den gesellschaftlichen Verkehr ihm zugerechnete Größe; nicht die Arbeit, die gestern zu seiner Herstellung wirklich aufgewendet wurde, sondern die Arbeit, die heute notwendig wäre, um es <em>wieder</em> herzustellen. Die Ausbildung – oder sagen wir besser: die Bildung einer solchen Intelligenz mag viele lange Jahre dauern und ein Vermögen kosten. Aber ihre Produktionen sind so gut wie gar nichts &#8216;wert&#8217;, weil schon morgen sie die Spatzen von den Dächern pfeifen. Wo soll da ein &#8216;Mehr&#8217;-Wert herkommen? Selbst in seinem innersten Kern, dem Doppelcharakter der Arbeit, hat sich so das Wertgesetz von selbst erledigt.</span></p>
<p class="MsoPlainText"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"><span> </span></span></p>
<p class="MsoPlainText" style="text-align:justify;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Wir wissen, welche Welt zu Ende geht. Wir wissen nicht, welche Welt entsteht. Es nützt nichts, aus dem Kaffeesatz zu lesen, welcher Parameter uns morgen &#8216;Maß und Substanz&#8217; der Werte liefern kann, wenn es denn die Arbeit nicht mehr tut. Man muss sich – vielleicht noch nicht wir, aber die zwei, drei Generationen nach uns – auf eine Welt einstellen, in der die Sachen nichts mehr &#8216;wert&#8217; , oder wo nicht mehr die Sachen etwas &#8216;wert&#8217; sind. Das wäre keine andere Art des Wirtschaftens, sondern es wäre kein Wirtschaften mehr. Kein Ermitteln von Durchschnittsgrößen in blinden, selbstgesteuerten &#8216;Prozessen ohne Subjekt&#8217;, sondern Einbilden und Urteilen, wann und wo sich&#8217;s ergibt. Keine ökonomische, sondern eine politische Gesellschaft. </span></p>
<p class="MsoPlainText"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"> </span></p>
<p class="MsoPlainText" style="text-align:justify;"><span style="color:#008080;"><em><span style="font-size:18pt;font-family:Garamond;">PopAct und Avantgarde</span></em></span></p>
<p class="MsoPlainText" style="text-align:justify;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"> </span></p>
<p class="MsoPlainText" style="text-align:right;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Noch sind Fragen des geistigen Eigentums erst in der Popmusik wirtschaftlich akut. Dort schützt das Urheberrecht lediglich die Melodie, jenes einzig &#8216;diskursive&#8217; Element der Musik, das sich digital objektivieren lässt. Darüber hinaus reduziert es sich seit dem kommerziellen Niedergang der Datenträger auf den ewig prekären Kopierschutz. Rhythmik, Klangmischung, </span><a href="http://ebmeierjochen.files.wordpress.com/2008/10/mj-dangerous.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1702" title="dangerous" src="http://ebmeierjochen.wordpress.com/files/2008/10/mj-dangerous.jpg?w=215" alt="" width="215" height="300" /></a><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Harmoniefolgen, Stil – also alles, was den <em><span style="color:#008080;">sound</span><span> </span></em>und mithin das Allereigenste eines <em><span style="color:#008080;">pop acts</span> </em><span> </span>ausmacht – lassen sich nicht schützen, weil sie sich nicht vereindeutigen und hinreichend <span style="color:#008080;"><em>bezeichnen</em></span> lassen. Und ist es eine Utopie, dass schließlich noch die Stimmen<span> </span>der Sänger gesampelt und digital nachgeahmt werden? Von &#8220;Austausch&#8221; wird man in dieser Branche schon kaum noch reden können. Aber sie ist nur die Tête der technologischen Entwicklung. Zugleich bleibt die ungebremste Exuberanz der Unterhaltungsindustrie selber der sichtbarste Indikator für das Veralten der Arbeitsgesellschaft.<a name="_ednref1" href="#_edn1"><span class="MsoEndnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoEndnoteReference"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">[i]</span></span><!--[endif]--></span></span></a></span></p>
<p class="MsoPlainText"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"> </span></p>
<p class="MsoPlainText" style="text-align:justify;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Die IT-Revolution hat durch das Internet bei der Entfaltung der Produktivkräfte dieselbe Dimension wie einst die industrielle Revolution nach der Erfindung der Dampfmaschine. Brachte jene die Vollendung der Arbeitsgesellschaft, so bringt diese ihre Auflösung. Wenn die Popkünstler wirklich nur noch <span style="color:#008080;"><em>live</em></span> performen können, „ist eine Figur des Lebens alt geworden“. Dann wird es höchste Zeit, dass die Eule der Minerva wieder fliegt…</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"> </span></p>
<div><!--[if !supportEndnotes]--></p>
<hr size="1" /><!--[endif]--></p>
<div id="edn1">
<p class="MsoEndnoteText"><a name="_edn1" href="#_ednref1"><span class="MsoEndnoteReference"><span style="font-size:12pt;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoEndnoteReference"><span style="font-size:12pt;font-family:&#34;">[i]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:12pt;"> siehe hierzu J. Ebmeier, <em><span style="color:#008080;">Michael Jackson – das Phänomen</span>,</em> Mainz 1999</span></p>
</div>
</div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Wirbel und Experimente]]></title>
<link>http://waswirtunde.wordpress.com/2008/09/01/wirbel-und-experimente/</link>
<pubDate>Mon, 01 Sep 2008 12:11:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>waswirtunde</dc:creator>
<guid>http://waswirtunde.wordpress.com/2008/09/01/wirbel-und-experimente/</guid>
<description><![CDATA[• Tipp der Woche: Spielend lernen und experimentieren ist in und für jedes Lebensalter ein Gewinn an]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong><span style="font-size:medium;color:#009900;">• </span></strong><a href="http://waswirtun.de/informationen.php?catid=18&#38;blogid=7" target="new"><strong>Tipp der Woche</strong></a>: <strong>Spielend lernen und experimentieren</strong> ist in und für jedes Lebensalter ein Gewinn an Wissen und Lebensfreude, und verbindet zudem Generationen.</p>
<hr size="0" />
<p><span style="font-size:medium;color:#009900;"><big><strong>• </strong></big></span>Auch das Internet verbindet, doch in Zeiten des Klimawandel bleibt festzuhalten: Die &#8220;<a href="http://www.lifegen.de/newsip/shownews.php4?getnews=m2008-09-01-0109&#38;pc=s02" target="new"><strong>IT-Branche verursacht ebenso viel CO2 wie weltweiter Flugverkehr &#8211; noch</strong></a>&#8220;. Weiterlesen bei <strong>lifegen.de</strong>.</p>
<p><span style="font-size:medium;color:#009900;"><big><strong>• </strong></big></span>&#8220;<a href="http://www.swissinfo.ch/ger/news_digest/20_Jahre_Weltklimarat_in_Genf.html?siteSect=104&#38;sid=9634653&#38;cKey=1220198041000&#38;ty=nd" target="new"><strong>20 Jahre Weltklimarat in Genf</strong></a>&#8220;. Eine kurzes Geburtstagsresümee bei <strong>swissinfo.ch</strong>.</p>
<p><span style="font-size:medium;color:#009900;"><big><strong>• </strong></big></span>Hurrikan <strong>Gustav </strong>und &#8220;<a href="http://www.bazonline.ch/ausland/Auf-der-Stelle-aus-New-Orleans-verschwinden/story/14932357" target="new"><strong>auf der Stelle aus New Orleans verschwinden</strong></a>&#8220;: Die <strong>Basler Zeitung</strong> über vergangenen und kommenden Wirbel, ergänzt mit vielfältigen Kommentaren. Wir wünschen einen glimpflichen Ausgang.</p>
<p><span style="font-size:medium;color:#009900;"><big><strong>• </strong></big></span>Einen lohnenswerten Experimentierkasten hat sich die <strong>FAZ </strong>genauer angeschaut. Hier können v. a. Wetterphänomene im Kleinen nachgestellt werden. &#8220;<a href="http://www.faz.net/s/Rub64992C04CF2F4A2E8399BD4B893B56FE/Doc~EA1F77A41564047BFA02940A0B95E9FBA~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_googlefeed" target="new"><strong>Das Klima im Kasten</strong></a>&#8220;.<br />
&#8220;<em>Der Experimentierkasten „Klima-Wandel“ (Kosmos, Stuttgart) kostet 19,99 € und wird ab 10 Jahren empfohlen.</em>&#8220;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Staatssekretär: Deutschland bald führende IT-Nation in EU]]></title>
<link>http://infowiss.wordpress.de/2008/06/13/staatssekretar-deutschland-bald-fuhrende-it-nation-in-eu/</link>
<pubDate>Fri, 13 Jun 2008 16:26:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>hhuduesseldorf</dc:creator>
<guid>http://infowiss.wordpress.de/2008/06/13/staatssekretar-deutschland-bald-fuhrende-it-nation-in-eu/</guid>
<description><![CDATA[Quelle: golem.de 13.06.2008]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Quelle: <a href="http://www.golem.de/0806/60384.html" target="_blank">golem.de</a></p>
<p>13.06.2008</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Probleme durch Fachkräftemangel in der IT Branche nehmen zu]]></title>
<link>http://infowiss.wordpress.de/2008/06/08/probleme-durch-fachkraftemangel-in-der-it-branche-nehmen-zu/</link>
<pubDate>Sun, 08 Jun 2008 21:24:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>hhuduesseldorf</dc:creator>
<guid>http://infowiss.wordpress.de/2008/06/08/probleme-durch-fachkraftemangel-in-der-it-branche-nehmen-zu/</guid>
<description><![CDATA[Quelle: openpr.de 28.05.2008]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Quelle: <a href="http://www.openpr.de/news/214543/Probleme-durch-Fachkraeftemangel-in-der-IT-Branche-nehmen-zu.html" target="_blank">openpr.de</a></p>
<p>28.05.2008</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

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