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	<title>ivy-vs-the-world-principle &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/ivy-vs-the-world-principle/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "ivy-vs-the-world-principle"</description>
	<pubDate>Sat, 26 Dec 2009 22:40:36 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Zeit...]]></title>
<link>http://insubordinant.wordpress.com/2009/09/24/zeit/</link>
<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 22:41:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ivy</dc:creator>
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<description><![CDATA[Nachts betreue ich ein altes Ehepaar, beide weit über 90 Jahre alt&#8230; Jedesmal, wenn ich mich au]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Nachts betreue ich ein altes Ehepaar, beide weit über 90 Jahre alt&#8230; Jedesmal, wenn ich mich auf meinem Rundgang ins Zimmer schleiche, liegen die beiden Hand in Hand im Bett&#8230; nach über 70 Jahren Ehe. Sie hatten gute Jahre, ein Haus und eine Existenz aufgebaut, Kinder bekommen und die Zukunft erlebt von der sie mit 16 geträumt haben&#8230; Sicher hatten sie schwere Zeiten, haben Krieg, und Gefangenschaft erlebt und den zermürbenden Alltag überlebt&#8230; aber sie sind zusammen&#8230; Heute wie damals. In guten wie in schlechten Tagen.</p>
<p style="text-align:justify;">Ich hatte eigentlich gedacht, dass ich mit dem Vergehen der Zeit an diesem speziellen Tag besser mit meinen Emotionen zurecht komme, der Schmerz weniger wird oder die Trauer nachlässt&#8230; Aber es ist nicht so. Bei jedem Datumseintrag, den ich heute Nacht auf Arbeit mache, tut es weh nicht mit ihm feiern zu können&#8230; nicht zu erleben wie er älter wird&#8230; nicht zu sehen, wie er sich verändert&#8230;</p>
<p style="text-align:justify;">Ich bin so unglaublich neidisch auf die beiden alten Leute&#8230;</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:center;"><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/q1moiym6-Nk&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/q1moiym6-Nk&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p style="text-align:center;"><em>Happy Birthday, Mika</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Statt Kirchgang...]]></title>
<link>http://insubordinant.wordpress.com/2009/08/02/statt-kirchgang/</link>
<pubDate>Sun, 02 Aug 2009 08:30:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ivy</dc:creator>
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<description><![CDATA[Früher&#8230; also wirklich ganz früher&#8230; als in einem Kloster am Bodensee versucht wurde, mir ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Früher&#8230; also wirklich ganz früher&#8230; als in einem Kloster am Bodensee versucht wurde, mir die Grundbegriffe christlichen Glaubens zu indoktrinieren, musste ich sonntags&#8230; und ich meine jeden Sonntag&#8230; um 7 Uhr aufstehen. Immerhin war das eine halbe Stunde später als sonst, so dass die Nonnen dafür den Begriff  &#8220;Ausschlafen&#8221; verwendeten. Für mittpubertäre Mädchen eher nicht nachvollziehbar, aber der Frühmesse fernzubleiben, hätte einen irreversiblen Schaden an meiner unsterblichen Seele verursacht&#8230; völlig abgesehen von den daraus resultierenden wunden Knien, die 100 Strafrosenkränze so mit sich bringen. Und ich hab &#8211; Gott sei mein Zeuge &#8211; unter der Woche schon genug Zeit auf Knien verbracht um für meine versäumten Klavierübungsstunden in der Kapelle zu büßen&#8230;</p>
<p>Heute&#8230; in sicherer emotionaler Entfernung&#8230; denke ich manchmal zurück: Der eisig kalte Steinboden&#8230;der undefinierbare Geruch vergangener Gebete&#8230; klamme Finger die nichts zu tun haben als die Perlen des Rosenkranzes zu zählen&#8230; dumpfe Stille die sich über die Gedanken legt und ein Verstand der nicht in Komtemplation versinkt, sondern in einem Status verzweifelter Langeweile auf die Schritte der Nonne und das Drehen des Schlüssels im Schloß der Kapellentüre wartet&#8230; Der Begriff christlicher Erlösung bekommt in diesem Rahmen eine völlig neue Bedeutung.</p>
<p>Glücklicherweise kann man Botschaften auch anders transportieren&#8230;</p>
<p><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/V6GXV0FNEeI&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/V6GXV0FNEeI&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schlampe?]]></title>
<link>http://insubordinant.wordpress.com/2009/07/30/schlampe/</link>
<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 19:31:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ivy</dc:creator>
<guid>http://insubordinant.wordpress.com/2009/07/30/schlampe/</guid>
<description><![CDATA[Ich hab ja schon gelegentlich erzählt, dass ich seltsame Mails bekomme&#8230; meist hab ich auch ein]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Ich hab ja schon gelegentlich erzählt, dass ich seltsame Mails bekomme&#8230; meist hab ich auch eine Ahnung woher diese Eigenwilligkeiten stammen. Mails die sich ausschließlich auf meine sexuellen Präferenzen beziehen, sind meistens aus dem Umfeld meines Blogs oder eines der Foren, die ich mehr oder weniger regelmäßig beglücke. Genauso wie Fragen zu meiner Lebensweise. Ich bin ja geduldig in solchen Dingen&#8230;</p>
<p style="text-align:justify;">Aber das jemand mich als militant-faschistische radikalfeministische Lesbenschlampe bezeichnet ist irgendwie neu. Natürlich weiß ich aus welcher Ecke des Internets das kommt&#8230; ich hab damit auch kein großes Problem damit, dass meine Arbeit in der diskussionsfreudigsten Community der Welt hinterfragt und kritisiert&#8230; und auch gerne mal falsch verstanden wird&#8230;.</p>
<p style="text-align:justify;">Aber bei aller Nachsicht&#8230; wie kommt man nur auf die Idee mich als Schlampe zu bezeichnen?</p>
<p style="text-align:right;">&#8230;wo ich doch so ein Luder bin.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ein einfaches Leben...]]></title>
<link>http://insubordinant.wordpress.com/2009/07/21/ein-einfaches-leben/</link>
<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 06:39:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ivy</dc:creator>
<guid>http://insubordinant.wordpress.com/2009/07/21/ein-einfaches-leben/</guid>
<description><![CDATA[Vermutlich gibt es für jeden Menschen einige prägende Gestalten in seiner persönlichen Vita&#8230; N]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Vermutlich gibt es für jeden Menschen einige prägende Gestalten in seiner persönlichen Vita&#8230; Nein, ich meine nicht die Idole aus Teenagerzeiten um derenwillen man seine Haare verunstaltet oder die eher historischen Vorbilder, die man sich sucht in dem unbewussten Wissen, deren überragende Bedeutung in dem kleinen Leben das man lebt niemals erreichen zu können. Die Menschen die uns prägen, eine Bedeutung für unser alltägliches Dasein haben, uns Werte vorleben, die unser Handeln und unsere Art zu erleben beeinflußen&#8230; sie sind meistens keine  politischen oder ideologischen Lichtgestalten, keine schriftstellerischen Genies oder herausragende Nobelpreisträger&#8230;</p>
<p>Neas. Eine Frau, die ihr ganzes Leben in einem kleinen Bergdorf verbracht, die ein extrem einfaches, arbeitsreiches und erfülltes Leben gelebt hat. Tief religiös mit hohen moralischen Normen und dennoch von einer unglaublichen Neugier und Toleranz allem Neuen, Anderen und Fremden gegenüber. Ihr Glaube hat sie nie dazu veranlasst, das Leben anderer zu ver- oder beurteilen &#8211; ein Maß an Akzeptanz, das mir zum Vorbild wurde. Und dennoch habe ich nie eine Frau getroffen, die mit soviel Leidenschaft beim Kartenspielen geschummelt hat wie sie &#8211; und dabei auch noch so gut war.</p>
<p><img class="size-medium wp-image-1134 alignleft" style="margin:5px;" title="Peitlerkofel" src="http://insubordinant.wordpress.com/files/2009/07/peitler.jpg?w=300" alt="Peitlerkofel" width="240" height="180" />Wenn ich an Neas denke, fallen mir die vielen kleinen Dinge ein, die ich bei ihr gelernt habe. Das Fleisch nicht aus Supermarktregalen stammt, sondern von dem entzückenden kleinen Schwein, das ich gefüttert und gekrault habe. Sie hat mir gezeigt, wie man eine Kuh melkt, wie man die Hühner des Nachbarn verscheucht und wie man Schüttelbrot und Speck macht. Ich habe von ihr gelernt, das Rotwein auch aus schlichten Gläsern hervorragend schmeckt, wenn die Gesellschaft stimmt und eine Stunde auf der Treppe vor dem Haus mit Blick auf die Berge Frieden definiert. Aber&#8230; müßige Hände sind des Teufels Spießgesellen &#8211; ein Glaube, den sie zu meinem gelegentlichen Leidwesen mit einer der anderen wichtigen Frauen meines Lebens, Sr. M. Consulatrix, geteilt hat.</p>
<p>Ich erinnere mich an den Geruch des Holzfeuers in der Küche und höre ihre Stimme in dem eigenartigen Dialekt des Dorfes. Viele Wörter sind mir heute fremd geworden, aber ich sehe sie vor mir, wie sie mit Nähzeug in der Hand voller Faszination mit einem Enkel auf dem Schoß David Hasselhoffs Abenteuer in der Serie K.I.T.T. auf RAI uno verfolgt und mit boshaften kleinen Bemerkungen über Realitäten kommentiert.</p>
<p>Eine halbe Autostunde von dem entfernt, was die meisten von uns unter Zivilisation verstehen, hat sie drei großartige Frauen großgezogen, eine Tochter verloren, war meinem Vater Heimat und Zuflucht, wurde früh Witwe, überlebte elf ihrer dreizehn Geschwister. Sie betrieb eine Pension, bewirtschafte einen Bauernhof, stopfte eine Menge Mäuler und hatte trotzdem immer Zeit für die Menschen, die zu ihr kamen. Sie hatte einige der für mich bewundernswertesten Eigenschaften, die ein Mensch besitzen kann&#8230; Gelassenheit, die Kraft und den Mut, die Dinge so zu nehmen wie sie sind, aus dem was man hat, das Beste zu machen. Dankbarkeit für das zu empfinden, was man hat und nicht ständig danach zu streben, etwas Besseres zu bekommen oder zu sein als man ist.</p>
<p>Mit ihr hat die letzte der großen Frauenfiguren meines Lebens Abschied genommen. Sie wird jetzt in einem schlichten Kiefernsarg, so einfach wie ihr gesamtes Leben, auf dem kleinen Friedhof neben der Kirche ausruhen, mit Blick auf die Gipfel der Dolomiten, die ihr gesamtes Leben begleitet haben.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Life...]]></title>
<link>http://insubordinant.wordpress.com/2009/06/10/life/</link>
<pubDate>Wed, 10 Jun 2009 11:04:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ivy</dc:creator>
<guid>http://insubordinant.wordpress.com/2009/06/10/life/</guid>
<description><![CDATA[Das Leben fickt jeden&#8230; aber es dürfte gerne aufhören meine sexuelle Attraktivität überzubewert]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Das Leben fickt jeden&#8230; aber es dürfte gerne aufhören meine sexuelle Attraktivität überzubewerten und seine Libido besser kontrollieren&#8230;</p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:center;"><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/DnuCW64d734&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/DnuCW64d734&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p style="text-align:right;"><span style="color:#999999;"><em>Bon Jovi &#8211; It&#8217;s my life</em></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Memorial Day]]></title>
<link>http://insubordinant.wordpress.com/2009/05/25/memorial-day/</link>
<pubDate>Mon, 25 May 2009 11:51:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ivy</dc:creator>
<guid>http://insubordinant.wordpress.com/2009/05/25/memorial-day/</guid>
<description><![CDATA[Heute ist Memorial Day&#8230; der traditionelle Beginn der Sommersaison in Amerika und gleichzeitig ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Heute ist Memorial Day&#8230; der traditionelle Beginn der Sommersaison in Amerika und gleichzeitig der Tag an dem Amerika denjenigen gedenkt, die nicht lebend aus den Kriegen zurückkehrten. Für die Deutschen, die &#8211; auch wenn sie es nicht gerne zugeben &#8211; ebenfalls einen Hang zur Pathetik haben, oft eine merkwürdige Kombination. Wie kann man denn einerseits einen Tag der Trauer und der Erinnerung an die Gefallenen widmen und zugleich die Picknicksaison eröffnen. Aber beides hat seine Berechtigung&#8230; wir feiern, vielleicht unbewusst, die Tatsache am Leben zu sein, ohne diejenigen zu vergessen, die nach amerikanischem Verständnis für den Erhalt unserer persönlichen Freiheit gestorben sind.</p>
<p>Es ist für mich der Tag, an dem ich mich an diejenigen erinnere, mit denen ich seit meinem Ausflug ins amerikanische Militär befreundet bin&#8230; einige von ihnen sind in irgendwelchen unwichtigen und unaussprechlichen Sandhügeln gestorben. Für Kriege deren Zweck sich den meisten von ihnen entzogen hat. Sie litten unter Heimweh, Angst, waren traumatisiert und desillusioniert&#8230; und haben trotzdem nie den Glauben an ein höheres Ziel und einem Sinn ihrer Aufgabe verloren, so unwirklich mir das erscheinen mag.</p>
<p>Einem von ihnen möchte ich heute etwas sagen&#8230; Steve,  rotblond wie seine irisch-schottischen Vorfahren, mit leuchtend blauen Augen, ein hinreißender Kleiderschrank mit gut zwei Metern und zu meinem tiefen Bedauern Berufssoldat. Vermutlich traut sich heute keiner mehr den Colonel des Marine Corps ganz unformell Stevie zu nennen, aber er war die Kindergartenliebe meines Lebens, ich habe keinen Respekt vor seinem martialischen Auftreten und seinen lustigen kleinen Ordenschildchen. Seit rund 20 Jahren ist der bärbeißige Kerl nun schon unterwegs in Sachen Krieg, er hat sich auf den Schlachtfeldern des Golfs hochgedient und in nicht allzu ferner Zeit wird er Brigadegeneral werden &#8211; falls er überlebt.</p>
<p>Wir sind zusammen aufgewachsen, haben unsere kleinen Geheimnisse geteilt. Er war der Mann der mir meinen ersten Ring geschenkt hat, selbst gemacht aus Kaugummipapier. Wir haben zusammen Flusskrebse gefangen, er hat mir beigebracht Skateboard zu fahren und ich habe ihm Ketten aus Gänseblümchen umgehängt. Schon damals wollte er nichts anderes tun, als seinem Land zu dienen und eines Tages ein berühmter General zu werden &#8211; genau wie die anderen Männer in seiner Familie Soldat zu sein. Und was haben wir deswegen gestritten&#8230;</p>
<p>Dieser wundervolle und tiefsinnige Mann, der seinen Traum lebt, zauberhafte Gedichte schreibt und mir meine moralische Unzulänglichkeit sowie meinen Pazifismus mit einem strahlenden Lächeln vergibt&#8230; dieser Mann leidet&#8230; er leidet wie ein Hund. Er hat in seiner Tasche ein kleines dreckverkrustetes Büchlein, das er seit zwanzig Jahren mit sich herumschleppt. In diesem Buch stehen Namen. Dutzende, vielleicht sind es schon Hunderte. Jeder einzelne Mann, jede einzelne Frau, die in seiner Einheit und unter seinem Kommando gefallen sind, seine persönlichen Freunde aus anderen Einheiten&#8230; er listet sie akribisch auf. Er hat Angst auch nur einen von ihnen zu vergessen&#8230; zu vergessen, was sie ausgemacht hat, wer sie waren, wie sie lachten, woher sie kamen und wie sie gestorben sind. Jedes Jahr am Memorial Day sucht er sich einen ruhigen Ort und liest diese Namen laut vor, jeden einzelnen.</p>
<p>Vor kurzem hat er mich gefragt, ob ich eines Tages seinen Namen am Memorial Day laut aussprechen werde. Ob ich ihm verzeihen werde, weil er in meinen Augen den falschen Weg geht, ob ich trotzdem verstehe, dass er an das glaubt was er tut. Ob ich ihn vergessen werde&#8230;</p>
<blockquote><p><em>Stevie&#8230;  I will always hate your job and your unbroken faith in military power, but&#8230; I will never forget your gorgeous</em><em> smile, your<a href="http://www.woerterbuch.info/deutsch-englisch/uebersetzung/magnanimity.php"> </a>magnanimity, the pride in your face as you showed me your tatoo, sitting on your lap and feeling very small. Drinking wine cooler on the porch, playing poker, winning your dog tag, missing friends. Countless letters and mails. A warm and loving feeling thinking of you&#8230; please take care. </em></p>
<p style="text-align:center;"><em>Semper Fidelis my friend, God bless you.</em></p>
<p><em><span style="color:#ffffff;">.</span><br />
</em></p></blockquote>
<p style="text-align:center;"><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/jAZ2vcoMbIs&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/jAZ2vcoMbIs&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p style="text-align:center;"><em><span style="color:#888888;"> </span></em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Frivolitäten]]></title>
<link>http://insubordinant.wordpress.com/2009/05/20/frivolitaten/</link>
<pubDate>Wed, 20 May 2009 01:01:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ivy</dc:creator>
<guid>http://insubordinant.wordpress.com/2009/05/20/frivolitaten/</guid>
<description><![CDATA[Ein interessantes Wort&#8230; frivol&#8230; aufgetaucht in der Blogrolle des ebenfalls interessanten]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ein interessantes Wort&#8230; frivol&#8230; aufgetaucht in der Blogrolle des ebenfalls interessanten Blogs <a title="Goethe der Woche" href="http://goethe-der-woche.de/" target="_blank">Goethe der Woche</a>&#8230; aber was bedeutet frivol eigentlich? Und vor allem&#8230; hab ich das auch? Eine Frage, die mich die ganze Nacht beschäftigt hat&#8230; zu meiner Entschuldigung, ich hatte Nachtwache und da macht man sich eigenartige Gedanken, wenn man nachts alleine durch dunkle Gänge schleicht.</p>
<p>Meine erste Assoziation ist ganz klar die schwäbische Hausfrau, die meint durch den Verzicht eines Höschens unter einem bodenlangen Rock bereits den Gipfel anrüchiger Mode erreicht zu haben&#8230; Ich trage auf Partys auch bodenlange Röcke&#8230; würde aber nie auf den Gedanken kommen, das sei frivol. Mein lackglänzendes Partyoutfit hat eindeutig mehr Ähnlichkeit mit einem Tschador als mit einem schamlosen Outfit, allein der Gedanke an unbedeckte Schultern und halsferne Ausschnitte lässt mich in dem Zusammenhang gruseln.</p>
<p>Nachdem ich klugerweise meinen Assoziationen nicht immer vertraue, habe ich das mal recherchiert&#8230; natürlich bei Wikipedia, der ersten Adresse für kaum 18jährige Pornodarstellerinnen&#8230; und dort wird mir erklärt:</p>
<p><em>Mit Frivolität bezeichnet man eine mit sexueller Anspielung versehene Mehrdeutigkeit meist schlüpfrigen Charakters.<br />
</em></p>
<p>Aha. Sehr aufschlussreich und kein Stück weiterhelfend, außer dem Verdacht das frivoles Verhalten tatsächlich etwas mit Schlüpfern zu tun hat&#8230;  aber was bitte bedeutet in dem Zusammenhang Mehrdeutigkeit? Und wenn es eine Bedeutung haben sollte&#8230; bin ich denn mehr als eindeutig in meinen sexuellen Anspielungen? Wenn ja, sollte ich das wohl dringend ändern&#8230; Mehrdeutigkeit ist was für Politwissenschaftler, aber sicher nicht für schlichte Sexisten wie mich.</p>
<p>Unverdrossen mache ich mich auf die Suche nach Synonymen, vielleicht findet sich ja da ein Hinweis darauf, was denn unter frivol zu verstehen ist: Ausgelassen, leichtfertig, lasziv, anrüchig, willig, ungehörig, schlüpfrig. Jetzt kommen wir der Sache schon näher&#8230;</p>
<p>Obwohl&#8230; ausgelassen bin ich eher selten, Leichtfertigkeit ist auch nicht meins. Lasziv kann ich zwar buchstabieren, wärs auch sicher gerne mal, aber lassen wir das. Anrüchig&#8230; klingt gut, hat was von Mata Hari, aber nachdem die auch lasziv war, kann das wohl nicht wirklich auf mich zutreffen &#8211; Schade eigentlich.</p>
<p>Willig&#8230; aber bitte doch gerne&#8230; ich liebe willige Männer, unwillige fast noch mehr, da kann ich durchaus ungehörig werden&#8230; hmm&#8230; ja, ich mach gelegentlich Dinge, die sich sogar ganz sicher nicht gehören, allerdings gebe ich zu bedenken, dass diese Ungehörigkeit sich ausschliesslich aus der gesellschaftlichen Vorstellung dessen definiert, das von derselben als akzeptabel empfunden wird &#8211; in einer anderen Galaxie sieht man das möglicherweise völlig anders&#8230;</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-1084" style="margin:5px 8px;" title="Schlüpfrig" src="http://insubordinant.wordpress.com/files/2009/05/bild8454_v-gross4x31.jpg?w=300" alt="Schlüpfrig" width="240" height="179" />Und am Ende taucht wieder dieses Wort auf&#8230; schlüpfrig&#8230; ist das ein schlüpfrig im Sinne von feucht, glitschig, nass? Dann könnte ich vielleicht ja doch eine Meinung dazu haben&#8230; oder zumindest eine weitere Assoziation, die sich aber gesellschaftskonform als etwas unangemessen erweisen dürfte&#8230; Wenn es um die Wäsche geht &#8211; den guten alten Schlüpfer &#8211; dann will ich gar nicht drüber nachdenken, was mir dazu für Bilder in den Kopf kommen&#8230; Ein Grund wieso diese Frivol-Sache nach dieser Herleitung auf mich nicht zutreffen kann, erschliesst sich aber daraus&#8230; meine Leidenschaft für Dessous&#8230; ich würde in etwas, dass man als Schlüpfer bezeichnet, nicht mal begraben werden wollen. Ganz sicher nicht.</p>
<p>Womit am Ende eine Frage bleibt&#8230; was ist frivol denn nun eigentlich? Ist das womöglich so etwas ähnliches wie Bielefeld? Fragen über Fragen, die sich für das sinnfreie Philosophieren auf dunklen Gängen zwischen schlafenden alten Damen in geblümten Schlüpfern hervorragend eignen. Vielen Dank auch.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Home, sweet home]]></title>
<link>http://insubordinant.wordpress.com/2009/05/16/home-sweet-home/</link>
<pubDate>Fri, 15 May 2009 22:10:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ivy</dc:creator>
<guid>http://insubordinant.wordpress.com/2009/05/16/home-sweet-home/</guid>
<description><![CDATA[Nach langer Suche hab ich es tatsächlich geschafft eine geeignete Wohnung für mein Hundchen und mich]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Nach langer Suche hab ich es tatsächlich geschafft eine geeignete Wohnung für mein Hundchen und mich zu finden&#8230; meine Familie zeigt sich wenig erstaunt darüber, dass es mir gelungen ist, die wahrscheinlich unattraktivste Wohnung in einem uralten Haus in einer der schrägeren Ecken Stuttgarts aufzutreiben. Das in dem Haus neben dem stinkigen Hund und mir auch noch einige Menschen mit sehr eigenwilligen und unaussprechlichen Namen wohnen, schräg gegenüber die AntiFa ihr Hauptquartier hat und um die Ecke nicht nur eine etwa aus den 1820ern stammende Kneipe samt ihrem Inventar angesiedelt ist, sondern auch ein entzückendes kleines Bordell seinen Sitz hat, macht das ganze Wohnlage irgendwie&#8230; ähm&#8230; romantisch&#8230; auf eine kubanisch-heruntergekommene Art&#8230;</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-1043" style="margin-right:8px;margin-left:8px;" title="Kuba" src="http://insubordinant.wordpress.com/files/2009/05/362616948_edb16ceffa.jpg?w=220" alt="Kuba" width="176" height="240" />Das meine Mom zu der Wohnung meinte: &#8220;Naja&#8230; irgendwie passt sie zu dir&#8230; und vermutlich nur zu dir&#8221;, tut meiner Freude keinen Abbruch. Sie denkt allerdings, das ein Wohnumfeld in dem viele Ausländer wohnen eher suboptimal ist&#8230; sie hat sich weitere Bemerkungen nach meinen Hinweis auf meine Staatsbürgerschaft klugerweise verkniffen&#8230; das sie so ihre eigenen Ansichten dazu hat, das man freiwillig im Erdgeschoß in einer &#8220;terroristenverseuchten Gegend&#8221; lebt, konnte sie allerdings nicht verheimlichen. Auch nicht das sie drei Meter hohe Räume, die mit insgesamt nur einem Heizkörper beheizt werden, eher unwirtschaftlich findet. Das die komplette Wohnung renovierungsbedürftig ist, brauche ich an dieser Stelle wohl kaum zu erwähnen&#8230;</p>
<p>Diese Wohnung ist schlicht perfekt für jemanden wie mich&#8230; sie fühlt sich genauso an, wie einer dieser seltsam dümmlichen Mischlingshunde und der ungewöhnlich eigenwilligen Männer an denen mein Herz immer hängenbleibt. Ich glaube wir werden uns mögen&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Mäuschen]]></title>
<link>http://insubordinant.wordpress.com/2009/05/06/mauschen/</link>
<pubDate>Wed, 06 May 2009 10:46:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ivy</dc:creator>
<guid>http://insubordinant.wordpress.com/2009/05/06/mauschen/</guid>
<description><![CDATA[Ich schlendere durch den Park und wie so oft trödelt der Merlin-Hund gefühlte zwei Kilometer hinter ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich schlendere durch den Park und wie so oft trödelt der Merlin-Hund gefühlte zwei Kilometer hinter mir her&#8230; ein Spaziergänger kommt mir entgegen und ebenfalls wie so oft, versuche ich die Aufmerksamkeit meines Tagträumers auf sein Frauchen zu lenken&#8230;</p>
<p><span style="color:#2cd23d;">Ivy: &#8220;Mäuschen&#8230; Mauschen!&#8221;</span><br />
<span style="color:#808000;">Merlin: &#8230;</span><br />
<span style="color:#2cd23d;">Ivy: &#8220;MÄUSCHEN!!!&#8221;</span><br />
<span style="color:#000080;">Spaziergänger: Meinst du mich?</span><br />
<span style="color:#22e915;"><span style="color:#2cd23d;">Ivy:</span> </span><span style="color:#999999;"><em>&#60;wird rot und zeigt auf den Hund&#62;</em></span><span style="color:#99cc00;"> <span style="color:#2cd23d;">Ähm&#8230; nein&#8230; ich meine ihn.</span></span></p>
<p><span style="color:#999999;"><em>&#60;Der angesprochene Hund schert sich einen Scheißdreck um sein Frauchen in Erklärungsnöten und wühlt sich begeistert durch das Unterholz&#62;</em></span></p>
<p><span style="color:#000080;">Spaziergänger: Schade eigentlich. Aber Mäuschen ist ein netter Name für ein Pony.</span><br />
<span style="color:#2cd23d;">Ivy: Er ist ein Hund. Und er heißt Merlin.</span><br />
<span style="color:#000080;">Spaziergänger: Da hat man dich beim Hundekauf aber ganz schön verarscht.</span><br />
<span style="color:#2cd23d;">Ivy: Er ist wirklich ein Hund. Hund. Hund.</span><br />
<span style="color:#000080;">Spaziergänger: Na, mach dir nix draus&#8230; für ein Pony ist Merlin auch ein ziemlich cooler Name.</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Thelma &amp; Louise]]></title>
<link>http://insubordinant.wordpress.com/2009/05/03/thelma-louise/</link>
<pubDate>Sun, 03 May 2009 20:16:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ivy</dc:creator>
<guid>http://insubordinant.wordpress.com/2009/05/03/thelma-louise/</guid>
<description><![CDATA[Abends&#8230; bevor ich meine arbeitgebende Einrichtung verlasse&#8230; mache ich noch einen kleinen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Abends&#8230; bevor ich meine arbeitgebende Einrichtung verlasse&#8230; mache ich noch einen kleinen Rundgang durchs Haus und schau nochmal nach, ob alles so ist, wie es sein soll. Vor ein paar Tagen hörte ich ein seltsames Geräusch aus dem Keller&#8230; während ich die Treppen runtergehe, frage ich mich noch, ob ein Baseballschläger vielleicht doch eine sinnvolle Anschaffung in einer sozialen Einrichtung wäre&#8230; so sicherheitshalber.</p>
<p>Im Halbdunkel des Fahrradkellers verwerfe ich angesichts zweier 1,60 Meter großer Ratten, die sich an unserem Dienstfahrrad zu schaffen machen, ziemlich schnell den Gedanken an ein Holzstück und fantasiere von Granatwerfern. Todesmutig suche ich nach dem Lichtschalter und nehme mir vor, den Hausmeister auf ein stärkeres Rattengift anzusprechen.</p>
<p>Als die Szenerie beleuchtet ist, wird mir klar, das es sich mitnichten um überlebensgroße Ratten handelt, sondern um zwei räudig wirkende Pelzmäntel&#8230; in denen zu meinem fassungslosem Erstaunen zwei weit über 70jährige Damen stecken&#8230; splitterfasernackt&#8230; sieht man von unserem quietschblauen Dienstfahrradhelm ab, den eine der beiden trägt. Ich brauche eine Sekunde um mich zu fassen und obwohl ich es vermutlich garnicht wirklich wissen will, frage ich doch: &#8220;Was macht ihr den hier?&#8221;</p>
<p>Thelma schaut mich an, als wäre ich ein komplette Idiotin und teilt mir, mit, dass man ja wohl sehen könne, dass sie ein Fahrrad bräuchten. Ich nicke langsam und verkneife mit jeden Hinweis auf die etwa 2 Tonnen schwere Ankerkette mit der unser 50,- € Rad an die Wand gekettet ist. Louise, von Haus aus umgänglicher, strahlt mich an: &#8220;Wir wollen nach Köln!&#8221; Ich hake nach: &#8220;Mit dem Fahrrad?&#8221; Ein heftiges Kopfnicken, wobei sich der Helm äusserst adrett verschiebt. Ich nicke hoffentlich wohlwollend und mache die beiden auf ihren mangelhaften Bekleidungszustand und die eher nicht vorhandene Kompatibilität von nackten Hintern und Gepäckständern aufmerksam.</p>
<p>Bei Thelma bin ich mir sicher, dass sie nicht im Geringsten an dem Fluchtplan zweifelt&#8230; aber Louise schaut mich mit großen Augen an: &#8220;Aber du hast doch gesagt wir dürfen nicht ohne Mantel aus dem Haus&#8230; und das wir nicht mehr zum Bahnhof dürfen  und schon garnicht in den Zug einsteigen dürfen.&#8221; Langsam aber sicher wird mir bewußt, dass die beiden zwar eine exorbitante logische Leistung an den Tag gelegt haben, aber irgendwo doch etwas ein klein bisschen schief gelaufen ist.</p>
<p>&#8220;Aber das heisst doch nicht, dass ihr im Pelzmantel mit nix drunter auf dem Fahrrad nach Köln radeln könnt. Ihr zwei Fluchtmäuse wart bei Minusgraden im Nachthemd und barfuß in der Stadt und die Polizisten duzen mich inzwischen schon, so oft wie ihr unterwegs wart. &#8221; Thelma schaut mich an und stellt fest, dass ich wohl völlig durchgeknallt sei, natürlich dürften sie das, von wegen erwachsen und so.  Während ich noch bestätigend nicke, erkennt Louise offensichtlich den Reiz ihrer Aufmachung und beginnt mit einem entzückten Lächeln mit ihrem Pelzmantel und dem Helm zu posieren.</p>
<p>Ich nehme Louises Hand und führe sie mit sanfter Gewalt aus dem Fahrradkeller. Thelma, die sich ohne Louise nicht wirklich wohl fühlt, folgt uns mit etwas Sicherheitsabstand. Vor dem Aufzug leisten sich die beiden noch ein kleines Tänzchen, lassen sich dann aber ohne weiteren Aufstand in die beaufsichtigte Wohngruppe bringen, in der sie leben. <img class="alignleft size-full wp-image-979" style="margin:5px;" title="Thelma &#38; Louise" src="http://insubordinant.wordpress.com/files/2009/05/thelma_louise3.jpg" alt="Thelma &#38; Louise" width="223" height="160" />Als ich die beiden abgeliefert habe und mich grade verabschiede, flüstert Thelma mir leise zu&#8230; &#8220;Eines Tages schaffen wirs&#8230; dann gehen wir nicht nur nach Köln&#8230; dann fahren wir nach Ibiza.&#8221;</p>
<p>Wisst ihr Mädels&#8230; trotz aller Professionalität, in meinem tiefsten Inneren wünsche ich euch, dass ihr es schafft&#8230; und am Mittelmeerstrand nackt in den Sonneuntergang tanzt&#8230; nur mit einem Fahrradhelm bekleidet&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[5 Jahre...]]></title>
<link>http://insubordinant.wordpress.com/2009/04/16/5-jahre/</link>
<pubDate>Thu, 16 Apr 2009 19:22:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ivy</dc:creator>
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<description><![CDATA[&#8230;und ich träume nachts immer noch ab und zu, dass die Türe aufgeht und er mit seinem ganz beso]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:center;">&#8230;und ich träume nachts immer noch ab und zu, dass die Türe aufgeht und er mit seinem ganz besonderen Lächeln wieder mitten in meinem Leben steht.</p>
<p style="text-align:center;"><em>&#8220;Präsenz ist mehr als reine Anwesenheit&#8221;</em></p>
<p><img class="size-full wp-image-963 aligncenter" style="margin-top:5px;margin-bottom:5px;" title="Mika" src="http://insubordinant.wordpress.com/files/2009/04/mike_sepia1.jpg" alt="Mika" width="357" height="379" /></p>
<p style="text-align:center;"><strong>Mika Becker</strong></p>
<p style="text-align:center;">24. September 1967 &#8211; 16. April 2004</p>
<p style="text-align:center;">
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sex-Appeal - Eine Lektion]]></title>
<link>http://insubordinant.wordpress.com/2009/03/18/sex-appeal-eine-lektion/</link>
<pubDate>Wed, 18 Mar 2009 00:04:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ivy</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ein Beratungsgespräch. Fachlich nichts Besonderes. Ein Klient in meinem Alter. Wir kennen uns. Worte]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ein Beratungsgespräch. Fachlich nichts Besonderes. Ein Klient in meinem Alter. Wir kennen uns. Worte gewechselt und gewitzelt. Wunderschöne Augen. Ein bildhübscher Kerl.</p>
<p>Anfangs macht die Beratung was sie machen soll&#8230; ich orientiere mich nur grob an meinem Fragebogen, greife kaum steuernd ein, sein Grinsen, seine Intelligenz und sein Humor machen aus der drögen Abarbeitung von Zahlen, Daten, Fakten eine faszinierende vielschichtige Unterhaltung. Sympathie, Offenheit und meine nicht ausschließlich professionelle  Neugier wandern am Fragebogen entlang gradewegs in ein vorsichtig geflirtetes Spiel.</p>
<p>Irgendwas geht plötzlich schief&#8230; das unproblematische Geplänkel verwandelt sich in einen langsam vom Löffel tropfenden Pudding. Ich werde das Gefühl nicht los, dass ich das Problem bin. Ich bin ratlos, bemühe mich redlich einen sinnvollen Zusammenhang aufrecht zu erhalten&#8230; aber es funktioniert nicht.</p>
<p>Frustriert schmeiße ich meinen Stift auf den Tisch, lehne mich zurück und hoffe auf die rettende Eingebung. Um Hilfe suchend schau ich ihn an und bin erstaunt ihn schmunzeln zu sehen: &#8220;Du weißt nicht was schief läuft, stimmts?&#8221; Er wartet völlig entspannt, völlig ruhig auf einen Kommentar von mir. Ich nicke nur. Minutenlang schweige ich gegen Zeit aus Kaugummi an.</p>
<p>&#8220;Was denkst du?&#8221; frage ich, als ich sein Lächeln nicht mehr ertrage. Er sieht mir in die Augen. &#8220;Du willst nicht zulassen, dass ich dich anmache. Es stört dich, dass es funken könnte. Einer wie ich darf doch eine wie dich nicht geil finden.&#8221; Meine Wangen verwandeln sich in Lava als ich anfange etwas über Professionalität und Distanz zu stottern. Er unterbricht mich &#8220;Versuch es erst gar nicht.  Deine Vorstellung von dir selbst funktioniert auf einmal nicht mehr. Jeden so anzunehmen wie er ist, Toleranz und Offenheit, frei von Vorurteilen auf andere zu gehen. Du bist nah dran, aber ich zeige dir deine Grenzen.&#8221;</p>
<p>Er lacht leise als ich ihm sage, dass er zwar vielleicht ein genauer aber verdammt unhöflicher Beobachter ist. &#8220;Klar bin ich das, ich habe das Recht dazu. Was bin ich für ein Mann, wenn ich einer Frau nicht sagen kann, dass ich ihren Arsch umwerfend finde, ihr Verstand mich fesselt und ich sie gerne vögeln würde, wenn ich könnte? Nur weil dir der Gedanke unheimlich ist? Du hast gedacht ich wäre ungefährlich, harmlos und dankbar, aber ich bin es nicht. Ich hab das Potential deinen Geist zu ficken, wenn du nicht aufpasst.&#8221;</p>
<p>Ich weiß nichts zu sagen. Die kleinen Fältchen in seinen Augenwinkeln vertiefen sich, als er fragt: &#8220;Und jetzt wo du es weißt, kann auch gleich fragen, ob Fräulein Rechtschaffenheit sich eventuell von mir zum Essen einladen lässt.&#8221; Mein Zweifeln liest er wohl aus meinem verzagten Lächeln und beruhigt mich: &#8220;Keine Sorge. Ich werde weder meinen Zivi mitbringen, noch dich bitten mich zu füttern. Gönn mir einfach die Freude, einen Abend mit dir zu verbringen. Nur weil ich vom Hals abwärts gelähmt bin, heißt das noch lange nicht, dass ich dich nicht ausgezeichnet unterhalten kann.&#8221;</p>
<p style="text-align:right;">Er hat Recht&#8230; in jeder Hinsicht.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Randnotiz]]></title>
<link>http://insubordinant.wordpress.com/2009/03/13/randnotiz/</link>
<pubDate>Thu, 12 Mar 2009 22:25:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ivy</dc:creator>
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<description><![CDATA[Das Gymnasium gegenüber ist wohl kaum ein Quell reiner Freude&#8230; aber es ist ganz sicher nicht d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Das Gymnasium gegenüber ist wohl kaum ein Quell reiner Freude&#8230; aber es ist ganz sicher nicht der Ursprung humanistischer Bildung&#8230;</p>
<p>Schülerin: Hey, haste das mit dem Amoklauf mit gekriegt?<br />
Schüler: Cool ne? Schade nur,  dass bei uns nie sowas Spannendes passiert.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Magische Worte]]></title>
<link>http://insubordinant.wordpress.com/2009/02/19/magische-worte/</link>
<pubDate>Thu, 19 Feb 2009 13:33:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ivy</dc:creator>
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<description><![CDATA[Fast auf den Tag genau vor sieben Jahren hab ich mir bei einem Unterrichtsbesuch auf einer Intensivs]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Fast auf den Tag genau vor sieben Jahren hab ich mir bei einem Unterrichtsbesuch auf einer Intensivstation ein paar<span class="mw-headline"> <a title="MRSA" href="http://de.wikipedia.org/wiki/MRSA#Methicillin-resistente_Staphyloccocus_aureus_.28MRSA.29-St.C3.A4mme" target="_blank">Methicillin-resistente Staphylokkoken<em> </em></a> im Mundraum eingefangen. Heute&#8230; nach Antibiosen, drei Operationen,  zerfetzen Kuscheltieren, ungezählten Zahnarztbesuchen, zwei verlorenen Zähnen, einigen Wurzelresektionen, komplett sanierten Zähnen, ein paar Spüldrainagen, einem ruinierten Mp3-Player und unendlich vielen Tränen inklusive der dazu passenden Panikattacken&#8230; sagte mein Kieferchirurg mit einem breiten Grinsen die magischen Worte:</span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#99cc00;"><span class="mw-headline"><em><strong>&#8220;Das wars&#8230;&#8221;</strong></em></span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span class="mw-headline"><span style="color:#000000;">Ich hab zwar ein paar Minuten gebraucht um das zu verstehen, aber ich denk es passiert ihm nicht oft, dass ihm eine Patienten um den Hals fällt und ihn abknutscht. Ich glaube, er wird mich vermissen&#8230; </span><em><span style="color:#339966;"><strong><br />
</strong></span></em></span></p>
<p style="text-align:center;"><span class="mw-headline"><em><span style="color:#339966;"><strong><br />
</strong></span></em></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[U can't touch this]]></title>
<link>http://insubordinant.wordpress.com/2009/02/10/u-cant-touch-this/</link>
<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 12:12:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ivy</dc:creator>
<guid>http://insubordinant.wordpress.com/2009/02/10/u-cant-touch-this/</guid>
<description><![CDATA[Schon als Kind mochte ich es nicht, wenn mir Menschen &#8211; und damit meine ich ganz dezidiert auc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Schon als Kind mochte ich es nicht, wenn mir Menschen &#8211; und damit meine ich ganz dezidiert auch meine Mutter samt Spucke bewehrtem Taschentuch &#8211; ins Gesicht oder in die Haare fassen. Generell akzeptiere ich es nicht, wenn Menschen, die mir nicht vertraut sind, mich anfassen. Leider bin ich mit der Optik und Aura eines überaus flauschigen Plüschkaninchens gestraft&#8230; was regelmäßig für Verwirrung sorgt, wenn sich herausstellt, das das kleine Häschen, das man nur mal streicheln wollte, nicht nur sehr kehlig knurren kann, sondern auch über eine ganze Reihe überaus spitzer Zähnchen verfügt&#8230;</p>
<p>Normalerweise stellt sich das Problem im Alltagsleben ja nicht&#8230; aber gerade beim Friseur kollidiert meine Aversion gegen Berührungen überproportional häufig mit den beruflichen Bedürfnissen desselben.  Glücklicherweise hat der Mann einen Narren an mir gefressen&#8230; Nach einigen Besuchen, durch die Gegend geflogenen Haare-aus-dem-Gesicht-wisch-Pinseln und etlichen sehr heftigen Diskussionen mit wohlmeinenden Azubis, die grade die Kopfmassage üben, sind mein Friseur und ich in eine Art Waffenstillstand getreten. Vor allem deshalb, weil er sich angewöhnt hat, meine Haare mit einer Art Non-Touch-Technik zu schneiden und mich mit Keksen vollzustopfen, damit das Knurren aufhört.</p>
<p>Aber heute hat er sich tatsächlich selbst übertroffen&#8230; neben Sekt, Kaffee und den obligatorischen Ivy-Keksen hat er eine CD aufgenommen&#8230; nur für mich&#8230; und als er mit einem entzückenden Arschwackeln und seiner Schere fuchtelnd zu den Tönen von  &#8220;U can&#8217;t touch this&#8221; auf mich zuhüpfte, war ich vor Lachen so abgelenkt, dass er mir diesmal tatsächlich die Haare machen konnte, ohne auch nur ansatzweise um sein Leben zu fürchten&#8230;</p>
<p>Als kleine Rache hat er mir einen ziemlich kurzen Pagenkopf geschnitten&#8230; in kirschrot&#8230; bei dem meine Haare noch plüschiger wirken als sonst. Wie er zugibt, in der Hoffnung, dass ich nicht so bald wieder komme, weil meine Haare mindestens drei Monate brauchen werden um nachzuwachsen. Aber ganz ehrlich&#8230; diese kleine Gehässigkeit hat er sich nach 2 Jahren wirklich redlich verdient&#8230;</p>
<p>Es wächst ja wieder. Leider.</p>
<p><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:center;"><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/g0zGafz3oSQ&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/g0zGafz3oSQ&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p style="text-align:right;"><em>Für dich, M. &#8211; den besten und geduldigsten Friseur der Welt</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Paradigmenwechsel]]></title>
<link>http://insubordinant.wordpress.com/2009/02/05/paradigmenwechsel/</link>
<pubDate>Wed, 04 Feb 2009 22:48:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ivy</dc:creator>
<guid>http://insubordinant.wordpress.com/2009/02/05/paradigmenwechsel/</guid>
<description><![CDATA[. Bislang ging ich davon aus, das Leben sei einfach nur ein gewöhnliches Adventure mit einer saugeil]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:center;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:center;">Bislang ging ich davon aus, das Leben sei einfach nur ein gewöhnliches Adventure mit einer saugeilen Grafik&#8230;</p>
<p style="text-align:justify;"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-818" title="jimbo jones" src="http://insubordinant.wordpress.com/files/2009/02/600px-jimbo_jones.png?w=96" alt="jimbo jones" width="96" height="96" /><img class="size-thumbnail wp-image-819 alignright" title="nelson muntz" src="http://insubordinant.wordpress.com/files/2009/02/600px-nelson_muntz.png?w=96" alt="nelson muntz" width="96" height="96" />&#8230;aber seit an der Schule gegenüber ein Junge mit der originalgetreuen Lache von Nelson interniert wurde, der zufällig einen dürren Freund mit Überbiss hat, der ständig eine blaue Mütze trägt, gerät mein Weltbild ernsthaft ins Wanken&#8230;</p>
<p style="text-align:center;">
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Heiße Nächte...]]></title>
<link>http://insubordinant.wordpress.com/2009/02/04/heise-nachte/</link>
<pubDate>Wed, 04 Feb 2009 10:18:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ivy</dc:creator>
<guid>http://insubordinant.wordpress.com/2009/02/04/heise-nachte/</guid>
<description><![CDATA[Nachdem ich mich heute dabei erwischt habe, ein Lied der EAV vor mich hinzusingen, kann ich eigentli]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Nachdem ich mich heute dabei erwischt habe, ein Lied der EAV vor mich hinzusingen, kann ich eigentlich nicht umhin, mich an damals zu erinnern&#8230; und eine Geschichte, die ich bis heute wohlweislich für mich behalten habe. Ich stand damals &#8211;  Mitte der 80er &#8211; nicht nur auf <a title="Sure, brains are sexy too" href="http://insubordinant.wordpress.com/2008/01/16/sure-brains-are-sexy-too/" target="_blank">volleyballspielende Flieger</a>&#8230; <a title="Social issues and stuff" href="http://socialissuesandstuff.com/" target="_blank">Sebastian</a> behauptet zumindest, die seien Flieger gewesen&#8230; sondern auch auf Österreicher, vor allem auf die schmähtriefenden Helden des Austropop mit ihren anbetungswürdigen Austriazismen. Falco, Fendrich und allen, wirklich allen voran <a title="Thomas Spitzer" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Spitzer" target="_blank">Thomas Spitzer</a>.</p>
<p>Mehr als das&#8230; denn erst jetzt kommt der wirklich der peinliche Part: Das erste Bild, dass ich je verkauft habe, ist durch das Lied &#8220;Heiße Nächte in Palermo&#8221; inspiriert worden. Es sah auch entsprechend aus&#8230; wie eine fleckige Tischdecke aus einer kleinen sizilianischen  Kaschemme am Meer&#8230; inklusive der auf dem Tisch verendeten Meeresfrüchte&#8230; aber hey&#8230; jemand wollte es haben und 20 Mark waren im Hochsommer des Jahres 1986 viel Geld. Zumindest für uns, die wir uns von diesem Geld und etwas Flaschenpfand ein fürstliches Besäufnis und ganz vielleicht auch eine leicht chemisch induzierte Kicherei geleistet haben&#8230; in dieser einen wunderbaren Nacht im Sommer&#8230; zu der auch ein inzwischen legendärer Raubzug durch unsere Schule gehörte.</p>
<p>Keiner von uns hat je zugegeben es gewesen zu sein&#8230; weder die endlosen Schaumwolken, die wochenlang aus dem Wandbrunnen in der Eingangshalle waberten, noch die Wasserschäden an erbeuteten Klassikern aus der Bibliothek, die wir uns in Schwimmbad treibend gegenseitig vorlasen&#8230; Und mit den farbenfrohen Explosionen im Chemiesaal, die zudem beinahe das ganze Schloss gesprengt hätten,  hatte auch nie einer von uns zu tun. Natürlich hat auch keiner je erfahren, wer Brechts  &#8220;Über die Verführung von Engeln&#8221; mit grünem Lackstift auf den Handlauf des Geländers geschrieben hat&#8230; drei Stockwerke lang&#8230;</p>
<p>Wir sind alt geworden&#8230; Der damalige Sprengmeister arbeitet heute beruhigenderweise in einem Kernforschungszentrum&#8230;die wassergeschädigten Bücher wurden ein weiteres Mal gestohlen und schmücken heute das Büro eines sehr eigenartigen Professors in Prag&#8230; und ich&#8230; ich schreibe immer noch Texte und male ab und an grauenhafte Bildchen. Aber in uns steckt immer noch dieser kleine Sizilianer, der schallend lacht, wenn er dieses Lied hört&#8230; und sich an eine außergewöhnliche Freundschaft erinnert.</p>
<p><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:center;"><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/x_wzgCeSSvQ&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/x_wzgCeSSvQ&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Geheime Leidenschaft]]></title>
<link>http://insubordinant.wordpress.com/2009/02/03/geheime-leidenschaft/</link>
<pubDate>Tue, 03 Feb 2009 14:59:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ivy</dc:creator>
<guid>http://insubordinant.wordpress.com/2009/02/03/geheime-leidenschaft/</guid>
<description><![CDATA[Nein, es geht heute nicht um meine latent vorhandene Vorliebe für die submissive Rolle, sondern um e]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Nein, es geht heute nicht um meine latent vorhandene Vorliebe für die submissive Rolle, sondern um etwas noch viel, viel Geheimeres: Meine im Verborgenen gehegte Leidenschaft für Hustensaft. Aber bitte schön nicht irgendein Hustensaft, sondern ausschließlich ein Sirup mit rein natürlichen Zutaten&#8230;</p>
<p style="text-align:justify;"><img class="size-medium wp-image-786 alignleft" style="margin:5px 8px;" title="two_cups_of_tea_with_spoon1" src="http://insubordinant.wordpress.com/files/2009/02/two_cups_of_tea_with_spoon1.jpg?w=300" alt="Teetassen" width="132" height="98" /></p>
<p>Das fing alles schon vor vielen Jahren an, eine Nachtschicht in der Psychiatrie, mitten im Winter&#8230; es war eiskalt und meinem Kollegen Johannes und mir fiel nichts ein um diesen Zustand zu ändern, als kochend heißen Tee zu trinken. Angesichts der beginnenden Erkältung hatten wir den Geistesblitz den ziemlich öde schmeckenden Tee mit etwas Hustensaft aufzupeppen&#8230;</p>
<p>Zwei Kannen Tee und drei Flaschen Hustensaft später war uns angenehm warm&#8230; Was wir nicht bedacht hatten, war der  Alkoholanteil &#8211; von wegen nur Thymiankraut und Primelwurzel &#8211; entsprechend waren wir beide beim Schichtwechsel um 6 Uhr von einer&#8230; ähm&#8230; etwas unangemessenen Fröhlichkeit.</p>
<p style="text-align:justify;">Ich kann mir das einfach nicht abgewöhnen&#8230; Winter, Kälte und Tee mit diesem speziellen Hustensaft sind untrennbar miteinander verbunden&#8230; weder Honigmet, warmer Amaretto mit Sahne noch Heidelbeerglühwein haben ansatzweise den selben wunderbar wohligen und kuscheligen Geschmack&#8230;</p>
<p style="text-align:justify;">Ich sollte nur aufhören, das Zeug direkt aus der Flasche zu trinken&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wäschehygiene - Outtakes]]></title>
<link>http://insubordinant.wordpress.com/2009/02/02/waschehygiene-outtakes/</link>
<pubDate>Mon, 02 Feb 2009 12:19:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ivy</dc:creator>
<guid>http://insubordinant.wordpress.com/2009/02/02/waschehygiene-outtakes/</guid>
<description><![CDATA[Vermutlich ist es nicht besonders schlau seinem Chef zu sagen, dass man in schwarzen Klamotten und m]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Vermutlich ist es nicht besonders schlau seinem Chef zu sagen, dass man in schwarzen Klamotten und mit grünen Turnschuhen immer noch besser arbeitet als die meisten, die zwar eine ordnungsgemäße weiße Uniform mit entzückenden pastellblauen Applikationen tragen, aber ansonsten keine hellen Lichter sind&#8230; Zwei Tage später wurde ich von meinem geliebten Chef mit einem sardonischen Lächeln aufgefordert an einer Fachweiterbildung zu Wäschehygiene teilzunehmen &#8211; ein Schelm wer darin einen Zusammenhang vermutet&#8230; Überraschenderweise war der Dozent wirklich unterhaltsam:</p>
<p style="text-align:left;"><strong>Über die Gefahren von Keimverschleppung:</strong></p>
<ul style="text-align:left;">
<li>&#8220;Jede Wäsche ist böse, seien sie wachsam!&#8221;</li>
<li>&#8220;Verdächtige Wäsche erkennen Sie daran, dass es sich um Wäsche handelt &#8211; Unschuldsvermutungen sind was für Juristen, hier ist das reale Leben.&#8221;</li>
<li>&#8220;Glauben Sie etwa der Keim schreit &#8220;Hier!&#8221; nur weil eine Krankenschwester ins Zimmer rauscht?&#8221;</li>
<li>&#8220;Nur hochinfektiöse Wäsche wird der Verbrennung zugeführt&#8230; auch wenn das bei der Kleiderwahl einiger Klienten sicher auch sinnvoll wäre.&#8221;</li>
</ul>
<p style="text-align:left;"><strong>Über typische Verschmutzungen:</strong></p>
<ul style="text-align:left;">
<li>&#8220;Also wenn jemand, sagen wirs mal auf Deutsch, vollgeschissen ist bis zum Hemdkragen&#8230;&#8221;</li>
<li>&#8220;Scheisse, Blut und Tränen&#8230; bei uns ist es eher Urin&#8221;</li>
<li>&#8220;Kratzen sie die Verschmutzung ab&#8230; und wenn Sie sich deswegen erbrechen, können sie das auch gleich abwischen.&#8221;</li>
<li>&#8220;Wenn Sie das Problem ignorieren, klebt das am Patienten fest.&#8221;</li>
</ul>
<p style="text-align:left;"><strong>Über Wäschesortierung:</strong></p>
<ul style="text-align:left;">
<li>&#8220;Junge Frau, hören Sie auf meinen Wäscheständer so lüstern anzustarren, Ihre Einrichtung kann sich den eh nicht leisten.&#8221;</li>
<li>&#8220;Sie sollten den Patienten vorher aus der Kleidung entfernen, Sie tun sich dann leichter.&#8221;</li>
<li>&#8220;Hat ihre Mutter Ihnen denn nie erklärt, dass es verschiedene Stoffarten gibt? Wenn Sie einen Angorapulli zur Kochwäsche geben, kann den hinterher die Katze tragen.&#8221;</li>
<li>&#8220;Vielleicht ist auch einfacher Katzen anzuschaffen, als Männern zu erklären, wie man Wäsche sortiert.&#8221;</li>
</ul>
<p style="text-align:left;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:center;">In diesem Sinne&#8230; ein wunderbares Stück Burlesque von den Voodoo Trash Dolls:</p>
<p style="text-align:center;"><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/2qTYQtBZl9M&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/2qTYQtBZl9M&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span><br />
<em>&#8220;Mechante Chatte &#8211; Waschmaschine&#8221;</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zu spät...]]></title>
<link>http://insubordinant.wordpress.com/2009/01/21/zu-spat/</link>
<pubDate>Wed, 21 Jan 2009 09:04:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ivy</dc:creator>
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<description><![CDATA[Das ich auf Zuspätkommen bei der Arbeit gelegentlich etwas pikiert reagiere ist bekannt&#8230; das e]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Das ich auf Zuspätkommen bei der Arbeit gelegentlich etwas pikiert reagiere ist bekannt&#8230; das ein verspätetes verschlafenes Eintrudeln morgens um fünf nach sechs von mir lediglich mit stoischer Gelassenheit und Schulterzucken geahndet wird allerdings auch.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-740" style="margin-left:8px;margin-right:8px;" title="Schwesternuhr" src="http://insubordinant.wordpress.com/files/2009/01/krankenschwesteruhr.jpg" alt="Schwesternuhr" width="78" height="213" />Liegengebliebene Autos, vergessene Handys und lebensabschnittspartnerliche Interventionen verführen mich eher schadenfreudigen Kommentaren und über den Tag verteilten sarkastischen Nachtretens&#8230; Das ich mitten im Januar (!) nach vier Tagen sibirischer Temperaturen und kniehohem Schnee auf &#8220;unerwarteter Wintereinbruch&#8221; mit einer Art sanftglühender Erregung reagiere, hat sich inzwischen auch rumgesprochen&#8230;</p>
<p>Und auch wenn  ich fanatasievolle Ausreden  wirklich schätze und auch bemerkungstechnisch entsprechend honoriere&#8230; wenn mich jemand anruft, um mir mitzuteilen, dass es wegen unvorhersehbarer Regenfälle und einer Schwester, die den Familienregenschirm mitgenommen hat, obwohl doch Schnee angesagt wurde &#8211; wegen dem man hätte zu spät kommen können -  später wird&#8230; dann löst das in mir, trotz aller Contenance, doch eine gewisse agiterte Raserei aus&#8230;</p>
<p>Und das ist noch sehr, sehr vorsichtig formuliert&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gentleman alter Schule]]></title>
<link>http://insubordinant.wordpress.com/2008/12/26/gentleman-alter-schule/</link>
<pubDate>Fri, 26 Dec 2008 10:50:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ivy</dc:creator>
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<description><![CDATA[Es ist nicht so, dass ich keine weißen Uniformen mögen würden&#8230; insbesondere nicht an knapp unt]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Es ist nicht so, dass ich keine weißen Uniformen mögen würden&#8230; insbesondere nicht an knapp unter 30-jährigen Marineoffizieren&#8230; aber an mir selbst versuche ich doch, diese Form der Vereinheitlichung beruflich weitgehend zu vermeiden. Aber manchmal&#8230; wenn ich nicht gerade in der Verwaltung rumhänge und so tue als würde ich irgendwelche staatstragenden Sachen machen&#8230; verkleide ich mich mit der properen und vor allem persilweißen Uniform einer Pflegekraft.</p>
<p>In eben eine dieser Wunderwaffen aller Karbolmäuschen gehüllt, besuchte ich vor kurzem einer meiner Lieblingsmänner auf ein Schwätzchen&#8230; ein reizender 92jähriger Herr, Preusse, großgewachsen mit entzückend altmodischen Umgangsformen und in einer deutlich besseren körperlichen und geistigen Verfassung als ich. Als ich mich verabschieden will und schon in der Tür stehe, fragt er:</p>
<p><span style="color:#993300;">Herr D.: Meine Liebe&#8230; was tragen Sie da eigentlich für ein furchtbares Kleidungsstück</span><br />
<span style="color:#008000;">Ivy: Einen Schwesternkittel, das trage ich doch oft, wenn ich in der Pflege bin&#8230; </span><br />
<span style="color:#993300;">Herr D.: Ach wissen Sie, Kindchen&#8230; ich sehe immer nur ihr strahlendes Lächeln, da habe ich Ihre Uniform wohl übersehen.</span><br />
<span style="color:#008000;">Ivy: Alter Charmeur</span><br />
<span style="color:#993300;">Herr D.: Alt ja&#8230;</span></p>
<p>Und als ich gerade mit einem umwerfenden Lächeln die Tür hinter mir schließen will&#8230;</p>
<p><span style="color:#993300;">Herr D.: &#8230;aber nicht alt genug, um das knappe schwarze Höschen unter dem weißen Schürzchen  zu übersehen.</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[A merry little Christmas...]]></title>
<link>http://insubordinant.wordpress.com/2008/12/25/a-merry-little-christmas/</link>
<pubDate>Thu, 25 Dec 2008 08:29:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ivy</dc:creator>
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<description><![CDATA[&#8230;und Frieden auf Erden&#8230; man kennt das ja&#8230; Solange sich die anderen um Geschenke, G]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:center;">&#8230;und Frieden auf Erden&#8230; man kennt das ja&#8230;</p>
<p style="text-align:center;">Solange sich die anderen um Geschenke, Glückwünsche und Eierpunsch kümmern, schau ich mal nach, ob der Weihnachtsengel nicht etwas fachkundige Hilfe braucht&#8230;.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-681" title="Weihnachtsengel" src="http://insubordinant.wordpress.com/files/2008/12/x1pgg9emswql-_gv4vzsn2rvg_vlkbd2j_6ncxjwpqerql94dmekukulsg2lh0fubzkvyt86jtw3av3xgojxzae_z7smsyiemhbud30xbg38bnv6wuq__vm3vxqotdtzdkhxaslggmoxzmsmbqgh-rzu_zm_e9gebwd.jpg" alt="Weihnachtsengel" width="278" height="300" /></p>
<p style="text-align:center;">Allen meinen Lesern wünsche ich von Herzen</p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#99cc00;"><strong>Be-Sinnliche Weihnachten und ein gutes Neues Jahr!</strong></span></p>
<p style="text-align:center;">
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Just my life...]]></title>
<link>http://insubordinant.wordpress.com/2008/12/22/just-my-life/</link>
<pubDate>Mon, 22 Dec 2008 17:07:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ivy</dc:creator>
<guid>http://insubordinant.wordpress.com/2008/12/22/just-my-life/</guid>
<description><![CDATA[Um vor Weihnachten noch meine Pflicht als Stöckchenbeworfene zu erfüllen, nehme ich mir heute das et]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Um vor Weihnachten noch meine Pflicht als Stöckchenbeworfene zu erfüllen, nehme ich mir heute das etwas eigenwillige und eigentlich viel zu persönliche Doppelstöckchen von der lieben<a title="Zeniscalm" href="http://inthechaos.de/blog/?p=462" target="_blank"> Zeniscalm</a><a title="Zeniscalm" href="http://inthechaos.de/blog/?p=462" target="_blank"> in the chaos</a> vor&#8230;</p>
<p><strong>Mein Leben, mein Stil und ich </strong></p>
<ul>
<li><strong>clothes</strong></li>
<p>Schwarz, schlicht und unaufdringlich&#8230; mit neongrünen Socken, Korsetts, eigenwilligen Schuhen und Hundehaaren. Und bitte schön immer zusammenpassende Unterwäsche&#8230; ist doch grauenhaft, wenn der Rettungssanitäter dir die Klamotten vom Leib schneidet und der verratzte BH passt nicht zu der ausgeleierten Unterhose &#8211; No way.</p>
<li><strong>furniture</strong></li>
<p>Irgendwo zwischen schlicht skandinavischer Pragmatik und Prinzessinnen-Kitsch&#8230; ich scheue weder Bauernschränke, Barbiestyle noch grüne Kristallkronleuchter. Aber irgendwie bringen ja erst die seit Jahren unausgepackten Umzugskartons wirklich Romantik ins Haus&#8230; man muss nur ein Auge für dieses spezielle Gestaltungselement haben&#8230;</p>
<li><strong>sweets</strong></li>
<p>Vorzugsweise männlich, klug und humorvoll&#8230; aber ein Lindt-Häschen kann ein wundervoller Ersatz sein</p>
<li><strong>city</strong></li>
<p>Charlotte, Berlin, Nürnberg, Brixen &#8211; kleine Bergdörfer und die Stuttgarter Provinz</p>
<li><strong>drink</strong></li>
<p>Neu entdeckt und mit dezenten Kopfschmerzen bezahlt: Honigmet. Ansonsten tiefroter, knochentrockener und handwerklich gut gemachter  Rotwein, Kaffee mit viel Milch, Waldmeistersirup&#8230; und Wasser, ganz gewöhnliches Leitungswasser</p>
<li><strong>music</strong></li>
<p>Ganz schwierig&#8230; Neue deutsche Härte, Gregorianik, Opernarien, Punk, Southern Rock, es darf auch mal Bluegrass sein&#8230;  Gelegentlich reißt es mich und ich hab sogar Lust auf Kuscheliges&#8230; und manchmal liebe ich Musik um ihres Textes willen.</p>
<li><strong>TV</strong></li>
<p>Eine Frage der Alternativen&#8230; Serien wie Monk, Dr. House, Simpsons sind unverzichtbar&#8230; aber ich hab die Glotze auch schon über Monate ignoriert.</p>
<li><strong>movie</strong></li>
<p>Würde ich gerne, aber will ja immer keiner mit mir hingehen&#8230; aber wenn darf es seicht und unterhaltsam sein, etwas Patriotismus, ein bisschen Grusel oder ein schöner Mann reichen mir vollkommen&#8230; mehrere hübsche Männer sind natürlich auch genehm.</p>
<li><strong>workout</strong></li>
<p>Work-was?</p>
<p>Das 2. Stöckchen ist dann doch etwas schwieriger&#8230; aber versuchen wir mal unser Glück</p>
<p><strong>Acht tiefe Einblicke hinter die Kulissen</strong></p>
<li>Ich bin absolut unfähig mir Namen zu merken&#8230; deshalb nenne ich meine Patienten immer &#8220;Schätzchen&#8221; und die finden das total süß&#8230;</li>
<li>Immer wenn diese Telefonverarsche mit Paul Panzer und dem kleinen Nils im Radio kommt, schalt ich das Ding leise und red mit mir selber&#8230;</li>
<li>Anfangs hat mich die amerikanische Militärgeschichte des 18. Jahrhunderts eigentlich nur interessiert, weil die Frauenkleidung der Zeit mir so gut gefällt</li>
<li>Wenn ich nachts alleine über die Gänge schleiche und mich grusel, singe ich Opernarien, damit ich mich nicht fürchte&#8230;</li>
<li>Ich hasse frittierte Kartoffeln, ganz besonders Chips und kann ab und an die Finger trotzdem nicht von Pommes lassen</li>
<li>Meine erste große Liebe war kein Mann&#8230;</li>
<li>Bei jeder Prüfung, die ich jemals an einem 13. des Monats geschrieben habe, habe ich die volle Punktzahl bekommen, sogar in meiner Stochastik-Prüfung&#8230; obwohl ich nicht mal ansatzweise wusste worum es eigentlich ging</li>
</ul>
<p>Das Stöckchen möchte ich so kurz vor dem Jahresschluss nicht wirklich rumwerfen, aber ich wüsste zu gerne wie die <a title="Taubenhaucherin" href="http://taubenhaucher.wordpress.com/" target="_blank">Taubenhaucherin</a>,  Ms. <a title="63mg" href="http://sv63mg.wordpress.com/" target="_blank">63mg</a> und der nette junge Mann von <a title="Halls of doom" href="http://useless87.wordpress.com/" target="_blank">The halls of doom</a> so leben&#8230;</p>
<ul><strong><br />
</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></ul>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nursing - Lesson 2]]></title>
<link>http://insubordinant.wordpress.com/2008/11/28/nursing-lesson-2/</link>
<pubDate>Fri, 28 Nov 2008 14:27:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ivy</dc:creator>
<guid>http://insubordinant.wordpress.com/2008/11/28/nursing-lesson-2/</guid>
<description><![CDATA[Für den einzigartigen und wunderbaren H. &#8211; Ein echtes Vorbild unter den Stationsleitungen dies]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Für den einzigartigen und wunderbaren H. &#8211; Ein echtes Vorbild unter den Stationsleitungen dieser Welt.</p>
<p><strong><span style="color:#993300;">H.: Ähm&#8230; Ivy?</span></strong><br />
<strong><span style="color:#99cc00;"> Ivy: Hmm?</span><br />
</strong><strong><span style="color:#993300;"> H.: Eine bunte Sternchenhaarsprange, ein neongrünes T-Shirt&#8230;  und sind das etwa aufgeklebte Hansaplast-Blümchen auf deiner Jeans? </span></strong><span style="color:#000000;"><em>&#60;Ivy nickt&#62;</em></span><strong><span style="color:#993300;"> Oh&#8230; und Lackturnschuhe mit Glitzersteinchen&#8230; Du siehst </span></strong><strong><span style="color:#993300;">nicht aus wie ein Vorbild für Pflegekräfte</span></strong><strong><span style="color:#993300;">, sondern wie eine Floristin auf Speed.</span></strong><br />
<strong><span style="color:#99cc00;"> Ivy: Soll das etwa heißen, dir sind meine neuen pink-orange geringelten Socken nicht aufgefallen?</span><br />
</strong><strong><span style="color:#993300;"> H.: Oh&#8230;<br />
H.: mein&#8230;<br />
H.: Gott&#8230;</span><br />
<span style="color:#3366ff;"><span style="color:#99cc00;">Ivy: Göttin, Liebchen, es heißt Göttin.</span><br />
</span></strong></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
