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	<title>johannes-der-taufer &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/johannes-der-taufer/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "johannes-der-taufer"</description>
	<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 05:36:33 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Das Fest Johannes des Täufers oder das Fest der Taufe]]></title>
<link>http://sophiagnostik.wordpress.com/2009/01/31/das-fest-johannes-des-taufers-oder-das-fest-der-taufe/</link>
<pubDate>Sat, 31 Jan 2009 19:04:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>sophiagnostik</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die Taufe Christi von David Zelenka Nach dem Fest der Mutter und des Kindes zur Wintersonnenwende fe]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div class="wp-caption aligncenter" style="width: 471px"><a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1f/Baptism-of-Christ.jpg"><img title="Die Taufe Christi von David Zelenka" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1f/Baptism-of-Christ.jpg" alt="Die Taufe Christi von David Zelenka" width="461" height="352" /></a><p class="wp-caption-text">Die Taufe Christi von David Zelenka</p></div>
<p>Nach dem Fest der Mutter und des Kindes zur Wintersonnenwende feiern wir am 2. Februar das Fest Johannes des Täufers oder das Fest der Taufe. Es ist die Zeit im Sonnenjahr, zu der das Licht zunimmt oder sich ausdehnt. Für uns repräsentiert diese Zeit den Beginn der göttlichen Erleuchtung in Meister Yeshua, den Beginn der Bewegung seines irdischen Amtes, des Predigens des Evangeliums der Wahrheit, welches den Weg der Erleuchtung darstellt. Der Sophia-Gnostischen Tradition zufolge wird Yeshua nicht als Messias geboren. Er wird zum Messias, als er durch Johannes im Heiligen Jordan getauft wird. In diesem Moment geht der Geist des Messias in ihn ein und erleuchtet ihn.</p>
<p>Es wird erzählt, dass Yeshua zwei Lehrer hatte. Einer lehrte ihn die Gesetze und Schriften, und der andere gab die mystische Tradition an ihn weiter. Johannes der Täufer aber war der sprituelle Lehrer, der seine Ausbildung vollendete und ihn einweihte, er war sein Heiliger Tzaddik (Meisterlehrer).  Die Taufe repräsentiert eine Einweihung oder spirituelle Ermächtigung, durch die das spirituelle Leben und die Übungen Meister Yeshuas zur Reife gebracht werden. Deshalb erfolgt die Übertragung des Lichtes und seine Integration in die Persönlichkeit des Meister während seines spirituellen Rückzuges und der Versuchung in der Wüste.</p>
<p>Einerseits feiern wir bei diesem Fest im Sonnenjahr Johannes den Täufer als  Reinkarnation des Propheten Elija. Er ist der Prophet des Evangeliums (der guten Nachricht) und der Tzaddik des Messias. Mit ihm erfüllt sich das Versprechen, dass Elija Elischa in einer früheren Inkarnation gab: er versprach ihm das Doppelte seiner prophetischen Kraft als Erfüllung seiner Jüngerschaft.</p>
<p>Andererseits feiern wir die Erleuchtung Meister Yeshuas, indem er in seine Kraft eintritt und das Evangelium der Wahrheit empfängt. Im Grunde ist es das Fest des Mysteriums der Lichtübertragung auf einer neuen Stufe, die sich durch Johannes den Täufer und den Messias manifestiert &#8211; die überirdische Lichtübertragung. Sie löst die Folge der Propheten ab und wird die Grundlage der gnostisch-apostolischen Nachfolge.</p>
<p>Auf diese Weise wirkt Johannes der Täufer wie eine Hebamme bei der Geburt des Messias in Yeshua. Das Amt Yeshuas geht hervor aus dem heiligen spirituellen Kreis Johannes des Täufers, das Kontinuum der Lichtübertragung manifestiert sich auf einer höheren Stufe.</p>
<p>Diese Lehren spiegeln die Sophia-Gnostische Sicht des Messias: er ist ein verwirklichtes und erleuchtetes Wesen, das überirdisches oder messianisches Bewußtsein verkörpert. Er erkennt die angeborene Einheit des Menschen mit Gott und Gottkopf und ist ein &#8220;Gnostischer Offenbarer&#8221;, der den Weg zur Erleuchtung und Befreiung öffnet, der Lehren übermittelt und Einweihungen gibt, durch die die Erleuchtungserfahrung, die gnostische Erfahrung, geschieht.</p>
<p>Die Sicht der Sophia-Gnostik auf die prophetische Folge gründet sich auf die Verwirklichung von höheren Stufen des seelischen Bewußtsein und dabei speziell auf die Erfahrung des kosmischen Bewußtseins mit seinen entsprechenden Graden der Lichtübertragung. Obwohl das kosmische Bewußtsein in der gegenwärtigen Verfassung der Menschheit ein sehr erhabener Grad der Verwirklichung ist, bedeutet er nicht die vollständige Erleuchtung und befreit deshalb den Seelestrom auch nicht vom Gilgulium, dem Zyklus der Wiedergeburten und der Gesamtheit. Das überirdische und überseelische Bewußtsein jedoch geht über das seelische und lebensnotwendige Bewußtsein hinaus. Es repräsentiert die vollständige Erleuchtung, die den Seelenstrom befreit und damit die Erfüllung der göttlichen Gnosis ist, der Lichtmensch, verkörpert durch Meister Yeshua, den Messias.</p>
<p>Dies ist das Mysterium, das wir zum Fest der Taufe erforschen und feiern. In ihm sind viele Mysterien und so ändert sich unser Fokus von Jahr zu Jahr. Jedoch findet sich das Wesen dieses Festes in einer sehr einfachen Übung, die wir jedem Anfänger geben: in sich zu gehen und zu bleiben mit der bewußten Absicht, sich dem Licht der Mutterkraft (des Heiligen Geistes), dem Licht von oben zu öffnen. Wir rufen unsere eigene Erfahrung der inneren Taufe durch das göttliche Licht und die feurige Intelligenz, den Heiligen Geist, in uns wach.</p>
<p>Thema des Festes in einem Jahr könnten Johannes der Täufer und seine Lehren sein oder das Mysterium der Jüngerschaft. Thema könnte auch das Ereignis der Taufe im Heiligen Jordan und damit verbundene Mysterien sein oder vielleicht ein Rückzug in die Wüste und die folgende Versuchung. Wir könnten uns sogar auf die Mysterien der Predigt des heiligen Evangeliums  und die spirituelle Arbeit des Erdenamtes des Meisters konzentrieren. Worauf wir uns auch immer in einem bestimmten Jahr fokussieren, innerlich rufen wir die Erfahrung der Empfängnis des Lichtes von oben in uns wach und erinnern uns an das Erwachen der feurigen Intelligenz in uns. Es ist die vom Heiligen Geist übermittelte Einweihung,  durch die  Erleuchtung und Befreiung kommt.</p>
<p>Den Meistern zufolge gibt es eine äußere, innere und geheime Taufe, die den Taufen mit Wasser, Feuer und Geist entspricht. Das Mysterium der Taufe kann sehr unterschiedlich sein, je nachdem welche Stufe wir erforschen. Aber in Wahrheit sind alle &#8220;drei Taufen&#8221; ein Zyklus, denn wie wir an Meister Yeshua sehen, können alle drei gleichzeitig stattfinden als eine Bewegung des Heiligen Geistes.</p>
<p>Wie bei allen Hauptfesten in der Sophia-Tradition gibt es keine feste Liturgie oder ein Schema. In der Regel folgen wir einem generellen Thema und konzentrieren uns auf einen oder mehrer Aspekte dieses Mysteriums des Heiligen Evangeliums. Wir gestalten darauf basierend ein Ritual oder Psycho-Drama. In alle Hauptfeste integrieren wir das Fest des Brot und des Weines (Hochzeitsfest).</p>
<p>Dies ist das zweite heilige Fest im Sonnenjahr, dem das Fest der Kreuzigung und Wiederauferstehung, unser &#8220;Ostern&#8221;,  zur Tag- und Nachtgleiche im Frühling folgt.</p>
<p><strong>Mögen wir gesegnet sein,  das Licht von oben zu empfangen und unsere Taufe zur Erfüllung zu bringen in Göttlicher Gnosis, dem Auferstandenen Christus; amen.</strong></p>
<p><a href="http://www.sophian.org/forum/viewtopic.php?t=868"><em>[Übersetzt aus: Forum der Sophia Fellowship, Tau Malachi: The Feast of John the Baptist]</em></a><strong><br />
</strong></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Taufe]]></title>
<link>http://jobo72.wordpress.com/2009/01/11/taufe/</link>
<pubDate>Sun, 11 Jan 2009 13:27:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>jobo72</dc:creator>
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<description><![CDATA[In jenen Tagen kam Jesus aus Nazaret in Galiläa und ließ sich von Johannes im Jordan taufen. Und als]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><em>In jenen Tagen kam Jesus aus Nazaret in Galiläa und ließ sich von Johannes im Jordan taufen. Und als er aus dem Wasser stieg, sah er, dass der Himmel sich öffnete und der Geist wie eine Taube auf ihn herabkam. Und eine Stimme aus dem Himmel sprach: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Gefallen gefunden. (Mk 1, 9-11)</em></p>
<p>Johannes tauft Jesus im Jordan. Eine Begegnung, bei der sich der Himmel öffnet. Die Taufe ist das Zeichen der Aufnahme in die Gemeinschaft derer, die zu Christus halten.</p>
<p>Papst Benedikt XVI. hat es einmal so ausgedrückt:</p>
<p>Durch die Taufe wird jedes Kind in einen Freundeskreis aufgenommen, der es nie, weder im Leben noch im Tod, verlassen wird, denn diese Gemeinschaft ist die Familie Gottes, die die Verheißung der Ewigkeit in sich trägt. (&#8230;) Dieser Freundeskreis, diese Familie wird ihm Worte des ewigen Lebens geben, Worte des Lichts, die auf die großen Herausforderungen des Lebens eine Antwort geben und den rechten Weg weisen (&#8230;) Diese Familie Gottes, dieser Freundeskreis hat ewigen Bestand, da er Gemeinschaft mit demjenigen ist, der den Tod besiegt hat, der die Schlüssel zum Leben in Händen hält. Dieser Gemeinschaft, der Familie Gottes, anzugehören bedeutet, mit Christus vereint zu sein, der Leben ist und über den Tod hinaus immerwährende Liebe schenkt. Und wenn wir sagen können, dass Liebe und Wahrheit die Quelle des Lebens, das Leben selbst sind und ein Leben ohne Liebe ist kein Leben, dann können wir sagen, dass diese Gemeinschaft mit Ihm, der wirklich das Leben ist, mit Ihm, der das Sakrament des Lebens ist, eure Erwartung, eure Hoffnungen erfüllen wird.</p>
<p>(Josef Bordat)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[PROVOKATION im Advent bei Dr. House...]]></title>
<link>http://theolounge.wordpress.com/2008/12/08/provokation-im-advent-und-das-wahrend-dr-house/</link>
<pubDate>Mon, 08 Dec 2008 21:18:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>zeitzubeten</dc:creator>
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<description><![CDATA[Irgendwann im Advent, im Nachmittagsprogramm wird eine Folge von Dr. House wiederholt. Tom, Johnny, ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Irgendwann im Advent, im Nachmittagsprogramm wird eine Folge von Dr. House wiederholt. Tom, Johnny, ]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Woche 49: PROVOKATION IM ADVENT!]]></title>
<link>http://zeitzubeten.org/2008/12/08/woche-49-provokation-im-advent/</link>
<pubDate>Mon, 08 Dec 2008 21:11:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>Stefan</dc:creator>
<guid>http://zeitzubeten.org/2008/12/08/woche-49-provokation-im-advent/</guid>
<description><![CDATA[Irgendwann im Advent. Im Nachmittagsprogramm wird eine Folge von Dr. House wiederholt. Tom, Johnny, ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div id="attachment_876" class="wp-caption alignleft" style="width: 162px"><img class="size-full wp-image-876" title="dr-house-im-advent-152c" src="http://betezujesus.wordpress.com/files/2008/12/dr-house-im-advent-152c.png" alt="dr-house-im-advent-152c" width="152" height="104" /><p class="wp-caption-text">  </p></div>
<p style="text-align:justify;"><strong><span style="color:#ff6600;">Irgendwann im Advent.</span> Im Nachmittagsprogramm wird eine Folge von <em>Dr. House</em> wiederholt.</strong> Tom, Johnny, Nadine und ein paar Freunde hängen vor dem TV ab, die Pringles kreisen in regelmäßigen Abständen.</p>
<p style="text-align:justify;">Die Folge heißt &#8220;Väter und Söhne&#8221;,  Daddy und Sohn lügen was das Zeug hält, und Dr. House lässt seine orange-schwarze Honda CBR1000RR über den Asphalt brettern.</p>
<p style="text-align:justify;">Alles ist cool, bis&#8230;</p>
<p style="text-align:justify;"><!--more--></p>
<p style="text-align:justify;">Johnny aufsteht, und der Fernseher plötzlich nichts mehr außer Schnee und Rauschen zeigt. Johnny, mit einer Mischung aus Gelassenheit und unverrückbarem Ernst, dreht sich zu seinen Freunden um und redet drauf los:</p>
<blockquote>
<p style="text-align:justify;">&#8220;Ihr Schlangenbrut, wer hat euch denn gelehrt, dass ihr dem kommenden Gericht entrinnen könnt? Bringt Frucht hervor, die eure Umkehr zeigt… Schon ist die Axt an die Wurzel der Bäume gelegt; jeder Baum, der keine gute Frucht hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen.&#8221;</p>
</blockquote>
<p style="text-align:justify;"><img class="alignleft size-full wp-image-1173" title="dr-house-grimasse-b234" src="http://stefan888.wordpress.com/files/2008/12/dr-house-grimasse-b234.png" alt="dr-house-grimasse-b234" width="140" height="96" />&#8220;Hey, Johnny, geht&#8217;s noch?&#8221;- &#8221; Lass uns die Folge zu Ende schaun!&#8221;-&#8221; Was is los, Mann?&#8221; Die unwillkommene Störung ist perfekt, der Unmut ist volle Länge ausgebrochen. Aber Johnny steht breitbeinig da, typisch Johnny eben, die verblichene Second-Hand-Jean, das braunkarierte H&#38;M Shirt, seine Nullfrisur – und das TV-Rauschen scheint kein Ende zu nehmen. Eigentlich herrscht mehr Verwirrung als Unmut, und Johnny verschafft sich Gehör:</p>
<blockquote>
<p style="text-align:justify;">&#8220;Wer Ohren hat, der höre! …mit wem soll ich euch Freaks vergleichen? … Johnny ist gekommen, er isst nicht und trinkt nicht, und ihr sagt: Der ist irre, er ist von einem Dämon besessen.&#8221;</p>
</blockquote>
<p style="text-align:justify;">Die Stimmung ist auf dem Nullpunkt, mehr noch, auf dem Gefrierpunkt angelangt. &#8220;Johnny, lass uns in Ruhe, wir wollen einfach unseren Spaß haben, Dr. House is aber eindeutig cooler als du!&#8221;</p>
<p style="text-align:justify;"><img class="alignleft size-full wp-image-1172" title="dr-house-sick-234" src="http://stefan888.wordpress.com/files/2008/12/dr-house-sick-234.png" alt="dr-house-sick-234" width="140" height="96" />Tom und Nadine sind sauer auf ihren Freund, aber irgendwie ist ihnen klar, dass hier irgendetwas ganz Ungewöhnliches abgeht. Sie wissen, dass Johnny öfter mal zur &#8220;Umkehr&#8221;, wie er es nennt, aufruft, und dass tatsächlich eine Reihe von Typen ihr Leben irgendwie neu ausgerichtet haben. Einige reden von &#8220;Emerging Church&#8221;, andere sind einfach in ihre Gemeinden zurückgegangen, beten wieder, und  helfen da und dort aus, wie sie eben können. &#8211; Nun ist Johnny erst richtig in Fahrt gekommen:</p>
<blockquote>
<p style="text-align:justify;">&#8220;Ich kann euch nur mit Wasser taufen, wenn ihr bereit seid, umzukehren… Da ist einer, der ist stärker als ich, und ich bin es nicht wert, ihm aus seinem Mantel zu helfen. Er tauft euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer!&#8221;</p>
</blockquote>
<p style="text-align:justify;">Inzwischen haben eine ganze Reihe von Freunden die Nase voll, und der Großteil der Advent-Party löst sich auf. Alles ist ziemlich tumultartig, viele Typen verlassen das Haus, andere, die draußen den Lärm gehört haben,  kommen von der Straße rein. Tom bahnt sich einen Weg Richtung Tür, und ruft mit klarer Stimme:</p>
<blockquote>
<p style="text-align:justify;">&#8220;Was habt ihr erleben wollen, als ihr hergekommen seid? Johnny mit Hilfiger-Sakko und breitem Grinsen über Dr. House?&#8221;</p>
</blockquote>
<p style="text-align:justify;">Ruhe kehrt ein, alle wollen wissen, was Tom über seinen Freund zu sagen hat.</p>
<blockquote>
<p style="text-align:justify;">&#8220;Seid ihr gekommen, um einen Propheten zu sehen? Ja, ich sage euch: Ihr habt sogar mehr gesehen als einen Propheten. Er ist der, von dem es in der Schrift heißt: Ich sende meinen Boten vor Jesus her; er soll den Weg für Jesus bahnen. Ja, das sage ich euch: Unter allen Menschen ist kein größerer als Johnny der Täufer; doch der Kleinste beim Vater im Jenseits ist größer als er!&#8221;</p>
</blockquote>
<p style="text-align:justify;"><img class="alignleft size-full wp-image-1177" title="christkindlmarkt-kaufmarkt" src="http://stefan888.wordpress.com/files/2008/12/christkindlmarkt-kaufmarkt.png" alt="christkindlmarkt-kaufmarkt" width="140" height="102" /><em>Die Provokation ist perfekt.</em> Mann, es soll doch friedlicher Advent sein. Wir wollen einfach abhängen vor Weihnachten, bis die Show am 24. endlich beginnt, und <strong>stattdessen quatschen Johnny und sein Freund <span style="color:#ff6600;"><em>von Umkehr und Jesus!</em></span> </strong>Uns reicht der Weihnachtsmann, der bringt wenigstens was. Aber irgendwie unheimlich ist es doch, diese Worte kennen wir doch irgendwie aus dem Buch, dass angeblich das meistgelesene auf unserem Planeten ist, wer&#8217;s glaubt, wird selig, aber tatsächlich steht da…</p>
<blockquote>
<p style="text-align:justify;">In jenen Tagen trat <strong>Johannes der Täufer</strong> auf und verkündete in der Wüste von Judäa: <strong><span style="color:#ff6600;">Kehrt um! </span>Denn das Himmelreich ist nahe</strong>… Als Johannes sah, dass viele Pharisäer und Sadduzäer zur Taufe kamen, sagte er zu ihnen: Ihr Schlangenbrut, wer hat euch denn gelehrt, dass ihr dem kommenden Gericht entrinnen könnt? Bringt Frucht hervor, die eure Umkehr zeigt…  Schon ist die Axt an die Wurzel der Bäume gelegt; jeder Baum, der keine gute Frucht hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen. Ich taufe euch nur mit Wasser (zum Zeichen) der Umkehr. <strong>Der aber, der nach mir kommt, ist stärker als ich und ich bin es nicht wert, ihm die Schuhe auszuziehen. <span style="color:#ff6600;">Er wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen.</span></strong> (Mt 3,1ff)<br />
Oder was habt ihr sehen wollen, als ihr hinausgegangen seid? Einen Mann in feiner Kleidung? Leute, die fein gekleidet sind, findet man in den Palästen der Könige. <strong>Oder wozu seid ihr hinausgegangen? Um einen Propheten zu sehen?</strong> Ja, ich sage euch: Ihr habt sogar mehr gesehen als einen Propheten. Er ist der, von dem es in der Schrift heißt: Ich sende meinen Boten vor dir her; er soll den Weg für dich bahnen. Amen, das sage ich euch: <strong><span style="color:#ff6600;">Unter allen Menschen hat es keinen größeren gegeben als Johannes den Täufer</span>; doch der Kleinste im Himmelreich ist größer als er.</strong> (Mt 11, 8ff)</p>
</blockquote>
<div id="attachment_1175" class="wp-caption alignleft" style="width: 244px"><img class="size-full wp-image-1175" title="gott-ist-angekommen-234" src="http://stefan888.wordpress.com/files/2008/12/gott-ist-angekommen-234.png" alt="gott-ist-angekommen-234" width="234" height="165" /><p class="wp-caption-text">Jesus ist gekommen; nimmst du ihn an?</p></div>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;">+</span><br />
<span style="color:#ffffff;">+</span>
</p>
<p style="text-align:justify;">Ist jetzt alles gesagt? Eigentlich fehlt <em>der beste Teil</em> noch. Matthäus lässt Jesus schließlich sagen, was wirklich Sache ist:</p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;">+</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;"><span style="color:#ffffff;">.</span><br />
</span></p>
<blockquote>
<p style="text-align:justify;">Mir ist von meinem Vater alles übergeben worden; niemand kennt den Sohn, nur der Vater, und niemand kennt den Vater, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will. <strong><span style="color:#ff6600;"><span style="color:#000000;">Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt.</span> Ich werde euch Ruhe verschaffen. </span></strong>Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele. Denn mein Joch drückt nicht und meine Last ist leicht. (Mt 11, 27ff)</p>
</blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Unlocking Ancient Secrets of the Bible (with Host Roger Moore &amp; Slim K as John The Baptist)     ]]></title>
<link>http://slimk.wordpress.com/2008/09/18/unlocking-ancient-secrets-of-the-bible-with-host-roger-moore-slim-k-as-john-the-baptist/</link>
<pubDate>Thu, 18 Sep 2008 07:44:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>slimk</dc:creator>
<guid>http://slimk.wordpress.com/2008/09/18/unlocking-ancient-secrets-of-the-bible-with-host-roger-moore-slim-k-as-john-the-baptist/</guid>
<description><![CDATA[Unlocking Ancient Secrets of the Bible (with Slim K ) movie/ mini series (2007) IMDb: http://www.imd]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><b>Unlocking Ancient Secrets of the Bible (with Slim K ) <br />movie/ mini series (2007)</p>
<p><img src="http://img520.imageshack.us/img520/7979/0018831ftcdpyw4.th.jpg"> <img src="http://img520.imageshack.us/img520/664/00188399bkcdpgj5.th.jpg"></p>
<p>IMDb:  <a href="http://www.msplinks.com/MDFodHRwOi8vd3d3LmltZGIuY29tL3RpdGxlL3R0MDc4NDg1OS8=">http://www.imdb.com/title/tt0784859/</a> </p>
<p>Between <i>Sep. 11th and Sep 16th 2005</i>, <u>Slim Khezri</u> worked on a new movie project playing the prophet <u>John the Baptist</u> (Johannes, der Täufer) titled <u>&#8220;Unlocking Ancient Secrets of the Bible&#8221;</u> ~ directed by <u>Michael Bouson</u> who previously wrote and produced &#8220;The Life and the Passion of Christ&#8221; (2005) for TV networks, &#8220;Unlocking Ancient Secrets of the Bible&#8221; is produced by ASSOCIATED TELEVISION INTERNATIONAL/ Starcast, hosted by <u>ROGER MOORE</u> (James Bond) and was shot in the studios of Associated Television (on Wilshire Blvd. Los Angeles, CA.) and at the famous PARAMOUNT RANCH,  &#8220;Unlocking Ancient Secrets of the Bible&#8221; is <u>NOW OUT ON DVD</u>!!!</p>
<p><img src="http://www.tackers.org/photos/committee/roger_moore.jpg"> <img src="http://img40.imageshack.us/img40/945/johnthebatist49ue.jpg"></p>
<p>&#62;&#62; &#8216;NEW YOUR TIMES&#8217; REVIEWS, CAST, <br />PHOTOS, DETAILS AND MORE:  <a href="http://slimk.proboards27.com/index.cgi?action=display&#38;board=musicbox&#38;thread=108&#38;page=1">READ HERE</a></b></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gleichnisse des Reiches der Himmel]]></title>
<link>http://mt1820today.wordpress.com/2008/06/20/gleichnisse-des-reiches-der-himmel/</link>
<pubDate>Fri, 20 Jun 2008 00:02:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>JNj.</dc:creator>
<guid>http://mt1820today.wordpress.com/2008/06/20/gleichnisse-des-reiches-der-himmel/</guid>
<description><![CDATA[Translation here. Die Gleichnisse vom Reich der Himmel, die wir insbesondere im Matthäusevangelium f]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:right;"><span style="color:#000000;"><span style="font-size:9pt;">Translation <a title="&#34;Website-Translation&#34;" href="http://babelfish.yahoo.com/" target="_blank">here</a>.</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;color:#000080;">Die Gleichnisse vom Reich der Himmel, die wir insbesondere im Matthäusevangelium finden, sind wohl mit die am häufigsten in Predigten, Kindergottesdiensten und der Sonntagsschule gebrauchten Texte des Evangeliums. Sie sind eingängig und man kann sie sich aufgrund ihres Erzählungscharakters gut merken. Aber diese Gleichnisse vom Reich der Himmel sind auch diejenigen Evangeliumstexte, die m. E. sehr oft missverstanden und dementsprechend auch missinterpretiert werden. In den folgenden Monaten möchte ich daher immer wieder einmal eines der Gleichnisse betrachten und anhand der Symbolik, wie sie die Heiligen Schrift auslegt, erläutern. Ein kleiner Anfang wurde bereits mit einer Betrachtung über das Wort &#8220;Sauerteig&#8221; in der Bibel gemacht, die <a title="&#34;Guter Sauerteig?&#34;" href="http://mt1820today.wordpress.com/2008/06/19/guter-sauerteig/" target="_blank">hier</a> nachgelesen werden kann.</span></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-965" title="kaiserkrone" src="http://mt1820today.wordpress.com/files/2008/10/kaiserkrone.jpg?w=199" alt="" width="199" height="300" /><br />
<strong>&#8220;Kaiserkrone&#8221;<br />
Foto: Andri Peter/<a title="&#34;Foto Kaiserkrone; Andri Peter/pixelio&#34;" href="http://www.pixelio.de/details.php?image_id=141302&#38;mode=search" target="_blank">pixelio</a></strong></p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;"><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;color:#000080;">Sind Gleichnisse vom &#8220;Reich der Himmel&#8221; eine Beschreibung des Himmels bei Gott oder haben sie auch mit den Gläubigen hier auf Erden zu tun? Ist das &#8220;Reich der Himmel&#8221; gleichzusetzen mit der Versammlung (Gemeinde/Kirche)? Wer ist der Herrscher dieses Reiches? Oder ist das &#8220;Reich der Himmel&#8221; gleichbedeutend mit dem &#8220;Reich Gottes&#8221;? Wer gehört zum &#8220;Reich der Himmel&#8221;? Alle diese Fragen müssen und werden in den später folgenden Artikeln geklärt und erläutert. Beginnen möchte ich mit einer Definition des Begriffs &#8220;Reich der Himmel&#8221;. Wenn wir diesen Begriff nicht richtig verstehen, werden wir die damit in Zusammenhang stehenden Gleichnisse auch nicht richtig auslegen können. </span></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;color:#000080;">William MacDonald bringt in seinem Kommentar zum Neuen Testament einen kurzen Exkurs, in dem er den Begriff des &#8220;Reiches der Himmel&#8221; recht gut definiert¹ (Einfügungen in eckigen Klammern von mir):</span></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
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<p style="text-align:justify;"><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;color:#000080;">&#8220;Exkurs zum Reich der Himmel<br />
In <a title="&#34;Matthäus 3, 2&#34;" href="http://www.bibel-online.net/bibel_3/40.matthaeus/3.html" target="_blank">Vers 2</a> [von Matthäus 3, d.Verf.] finden wir das erste Mal den Ausdruck <em>Reich der Himmel</em>, der in diesem Evangelium 32mal verwendet wird. Weil man Matthäus nicht richtig versteht, wenn man diesen Begriff nicht verstanden hat, sollten wir hier eine Begriffsdefinition und -erklärung geben.<br />
Das Reich der Himmel ist ein Gebiet, in dem die Herrschaft Gottes anerkannt wird. Das Wort &#8220;Himmel&#8221; bezieht sich auf Gott. Das sieht man in <a title="&#34;Daniel 4, 22&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/27.daniel/4.html#4,22" target="_blank">Daniel 4, 22</a>, wo Daniel sagt, &#62;&#62;daß der Höchste über das Königtum der Menschen herrschscht&#60;&#60;. Im nächsten Vers betont er, daß &#62;&#62;die Himmel&#60;&#60; herrschen. Wo immer sich Menschen der Herrschaft Gottes unterstellen, besteht das Reich der Himmel.<br />
Es gibt zwei Bereiche des Reiches der Himmel. Im weiteren Bereich beinhaltet es jeden, <em>der von sich sagt</em>, daß er Gott als den höchsten Herrscher anerkennt. Im engeren Bereich umfaßt es nur diejenigen, die wirklich <em>bekehrt</em> sind. Wir können das durch zwei konzentrische Kreise darstellen. Der große Kreis ist der Bereich des Bekenntnisses. Er enthält alle, die wirkliche Untertanen des Königs sind, und auch die, die nur behaupten, daß sie mit ihn verbunden sind. Das kann man in den Gleichnissen vom Säman <a href="http://www.bibel-online.net/bibel_3/40.matthaeus/13.html#13,3">(Matthäus 13, 3 &#8211; 9)</a>, vom Senfkorn <a title="&#34;Matthäus 13, 31 - 32&#34;" href="http://www.bibel-online.net/bibel_3/40.matthaeus/13.html#13,31" target="_blank">(Matthäus 13, 31 &#8211; 32)</a> und vom Sauerteig <a title="&#34;Matthäus 13, 33&#34;" href="http://www.bibel-online.net/bibel_3/40.matthaeus/13.html#13,33" target="_blank">(Matthäus 13, 33)</a> sehen. Der kleine Kreis in der Mitte umfaßt diejenigen, die durch den Glauben an den Herrn Jesus Christus wiedergeboren sind. Das Reich der Himmel in seinem inneren Bereich kann nur von Bekehrten erreicht werden <a title="&#34;Matthäus 18, 3&#34;" href="http://www.bibel-online.net/bibel_3/40.matthaeus/18.html#18,3" target="_blank">(Matthäus 18, 3)</a>.<br />
Wenn wir alle Erwähnungen des Reiches der Himmel in der Bibel zusammen sehen, können wir seine historische Entwicklung in fünf Phasen darstellen:<br />
Erstens wurde es im A[lten] T[estament] <em>vorausgesagt</em>. Daniel sagte voraus, daß Gott ein Königreich errichten würde, das niemals zerstört oder von einer anderen Herrschaft abhängig werden würde <a title="&#34;Daniel 2, 44&#34;" href="http://www.bibel-online.net/bibel_3/27.daniel/2.html#2,44" target="_blank">(Daniel 2, 44)</a>. Er sah auch die Ankunft Christi voraus, um dieses universelle und ewige Reich zu regieren (<a title="&#34;Daniel 7, 13 - 14&#34;" href="http://www.bibel-online.net/bibel_2/27.daniel/7.html#7,13" target="_blank">Daniel 7, 13 &#8211; 14</a>; <a title="&#34;Jeremia 23, 5 - 6&#34;" href="http://www.bibel-online.net/bibel_3/24.jeremia/23.html#23,5" target="_blank">Jeremia 23, 5 &#8211; 6)</a>.<br />
Zweitens wurde das Reich von Johannes dem Täufer und auch von Jesus und den zwölf Jüngern als <em>nahe</em> oder <em>gegenwärtig</em> beschrieben <a title="&#34;Matthäus 3, 2&#34;" href="http://www.bibel-online.net/bibel_3/40.matthaeus/3.html#3,2" target="_blank">(Matthäus 3, 2</a>; <a title="&#34;Matthäus 4, 7&#34;" href="http://www.bibel-online.net/bibel_3/40.matthaeus/4.html#4,7" target="_blank">Matthäus 4, 7</a>; <a title="&#34;Matthäus 10, 7&#34;" href="http://www.bibel-online.net/bibel_3/40.matthaeus/10.html#10,7" target="_blank">Matthäus 10, 7)</a>. In <a title="&#34;Matthäus 12, 28&#34;" href="http://www.bibel-online.net/bibel_3/40.matthaeus/12.html#12,28" target="_blank">Matthäus 12, 28</a> sagte Jesus: &#62;&#62;Wenn ich aber durch den Geist Gottes die Dämonen austreibe, ist also das Reich Gottes zu euch gekommen.&#60;&#60; In <a title="&#34;Lukas 17, 21&#34;" href="http://www.bibel-online.net/bibel_3/42.lukas/17.html#17,21" target="_blank">Lukas 17, 21</a> sagt er: &#62;&#62;Denn siehe, das Reich Gottes ist inwendig in euch.&#60;&#60; (Lutherübersetzung 1912, Fußnote) oder &#62;&#62;mitten unter euch&#60;&#60; (Elberfelder Bibel). Das Königreich war in der Person des Königs anwesend. Wie wir später zeigen werden, sind die Ausdrücke &#8220;Reich der Himmel&#8221; und &#8220;Reich Gottes&#8221; oft untereinander austauschbar.<br />
Drittens wird das Reich in einer <em>Zwischenform</em> beschrieben. Nachdem Jesus vom Volk Israel abgelehnt worden war, kehrte er in den Himmel zurück. Das Reich existiert heute, während der König abwesend ist, in den Herzen aller, die sein Königtum anerkennen. Die ethischen und moralischen Prinzipien dieses Reiches, einschließlich der Bergpredigt, sind auf uns heute anwendbar. Diese Zwischenzeit des Reiches wird in den Gleichnissen in <a title="&#34;Matthäus 13&#34;" href="http://www.bibel-online.net/bibel_3/40.matthaeus/13.html" target="_blank">Matthäus 13</a> beschrieben.<br />
Die vierte Phase des Reiches können wir mit dem Wort <em>Verwirklichung</em> beschreiben. Die verwirklichte Form des Reiches ist die tausendjährige Herrschaft Christi auf Erden, die durch die Verklärung Jesu dargestellt wurde, als er in der Herrlichkeit seiner zukünftigen Herrschaft erschien <a title="&#34;Matthäus 17, 1 - 8&#34;" href="http://www.bibel-online.net/bibel_3/40.matthaeus/17.html#17,1" target="_blank">(Matthäus 17, 1 &#8211; 8 )</a>. Jesus bezog sich auf diese Phase in <a title="&#34;Matthäus 8, 11&#34;" href="http://www.bibel-online.net/bibel_3/40.matthaeus/8.html#8,11" target="_blank">Matthäus 8, 11</a>, als er sagte: &#62;&#62;Ich sage euch aber, daß viele von Osten und Westen kommen und mit Abraham und Isaak und Jakob zu Tisch liegen werden in dem Reich der Himmel.&#60;&#60;<br />
Die endgültige Form wird das <em>ewige</em> Reich sein. Es wird in <a title="&#34;2. Petrus 1, 11&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/61.2-petrus/1.html#1,11" target="_blank">2. Petrus 1, 11</a> als &#62;&#62;das ewige Reich unseres Herrn und Heilandes Jesus Christus&#60;&#60; beschrieben.<br />
Der Ausdruck &#62;&#62;Reich der Himmel&#60;&#60; findet sich nur im Matthäusevangelium, &#62;&#62;Reich Gottes&#60;&#60; dagegen wird in allen vier Evangelien benutzt. Praktisch gesehen besteht zwischen beiden kein Unterschied, denn über beide werden die gleichen Aussagen gemacht. In <a title="&#34;Matthäus 19, 23&#34;" href="http://www.bibel-online.net/bibel_3/40.matthaeus/19.html#19,23" target="_blank">Matthäus 19, 23</a> sagt Jesus z. B., daß es für einen Reichen schwer sei, in das Reich <em>der Himmel</em> zu gelangen. <a title="&#34;Markus 10, 23&#34;" href="http://www.bibel-online.net/bibel_3/41.markus/10.html#10,23" target="_blank">Markus 10, 23</a> und <a title="&#34;Lukas 18, 24&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/42.lukas/18.html#18,24" target="_blank">Lukas 18, 24</a> schreiben, daß Jesus dasselbe über das &#62;&#62;Reich <em>Gottes</em>&#8221; sagte (s.a. <a title="&#34;Matthäus 19, 24&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/40.matthaeus/19.html#19,24" target="_blank">Matthäus 19, 24</a>, wo der Ausdruck &#62;&#62;Reich Gottes&#60;&#60; im gleichen Zusammenhang verwendet wird.)<br />
Wir haben bereits oben erwähnt, daß das Reich der Himmel einen äußeren und einen inneren Bereich hat. Da das gleiche für das Reich Gottes gilt, ist das ein weiterer Hinweis, daß die beiden Ausdrücke dasselbe bedeuten. Das Reich Gottes enthält ebenfalls die Echten und die Falschen. Das kann man in den Gleichnissen vom Sämann <a title="&#34;Lukas 8, 4 - 10&#34;" href="http://www.bibel-online.net/bibel_3/42.lukas/8.html#8,4" target="_blank">(Lukas 8, 4 &#8211; 10)</a>, vom Senfkorn <a title="&#34;Lukas 13, 18 - 19&#34;" href="http://www.bibel-online.net/bibel_3/42.lukas/13.html#13,18" target="_blank">(Lukas 13, 18 -19)</a> und vom Sauerteig <a title="&#34;Lukas 13, 20 - 21&#34;" href="http://www.bibel-online.net/bibel_3/42.lukas/13.html#13,20" target="_blank">(Lukas 13, 20 &#8211; 21)</a> sehen. Auch sein innerer Bereich kann nur von denen erreicht werden, die wiedergeboren sind <a title="&#34;Johannes 3, 3 - 5&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/43.johannes/3.html#3,3-5" target="_blank">(Johannes 3, 3 &#8211; 5)</a>.<br />
Zum Schluß noch ein Punkt: Das Reich ist nicht mit der Kirche oder Gemeinde Gottes identisch. Das Reich begann, als Christus seinen öffentlichen Dienst begann, die Gemeinde entstand erst an Pfingsten <a title="&#34;Apostelgeschichte 2&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/44.apostel/2.html#2,1" target="_blank">(Apostelgeschichte 2)</a>. Das Reich wird fortbestehen, bis die Erde zerstört werden wird, die Gemeinde wird nur bis zur Entrückung (die Aufnahme oder Wegnahme der Gemeinde von der Erde, wenn Christus vom Himmel herabsteigt und alle Gläubigen zu sich nach Hause nimmt: <a title="&#34;1. Thessalonicher 4, 13 - 18&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/52.1-thessalonicher/4.html#4,13-18" target="_blank">1. Thessalonicher 4, 13 &#8211; 18</a>) auf der Erde bleiben. Die Gemeinde wird mit Christus bei seiner zweiten Wiederkunft wiederkehren und mit ihm als seine Braut regieren. Gegenwärtig sind diejenigen, die im inneren Bereich des Königreichs sind, gleichzeitig Glieder der Gemeinde.&#8221;</span></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p></blockquote>
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<h4 style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-968" title="r" src="http://mt1820today.wordpress.com/files/2008/10/r.jpg?w=300" alt="" width="300" height="225" /><br />
<strong>&#8220;Die Bibel &#8211; Die vier Evangelisten&#8221;<br />
Foto: Elisabeth Patzal/<a title="Die Bibel/Die vier Evangelien/Patzal/pixelio&#34;" href="http://www.pixelio.de/details.php?image_id=96922&#38;mode=search" target="_blank">pixelio</a><br />
</strong></h4>
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<p style="text-align:justify;"><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;color:#000080;">Diese Ausführungen zum Begriff des Reiches der Himmel sind, wie gesagt, schon recht gut. Ich möchte sie allerdings noch an einigen Punkten ergänzen:</span></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
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</strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><span style="color:#0000ff;"><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;">1. Das Reich der Himmel bzw. das Reich Gottes und Israel:</span></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></span></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><br />
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<p style="text-align:justify;"><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;color:#000080;">Wenn William MacDonald davon spricht, dass das Reich der Himmel bereits im Alten Testament prophetisch vorhergesagt wurde, so müssen wir feststellen, dass dies nicht erst zur Zeit des Propheten Daniel geschah. Den ersten Hinweis auf das kommende Reich Gottes finden wir in <a title="&#34;1. Mose 49, 10&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/01.1-mose/49.html#49,10" target="_blank">1. Mose 49, 10.</a> Dort wird es in den Segenssprüchen Jakobs an seine Söhne, die Häupter der 12 Stämme Israels, verheißen. Daraus wird auch deutlich, dass die Verheißung des Reiches zuerst dem Volk Israel &#8211; und hier besonders dem Stamm Juda &#8211; galt. Nachdem der Widerstand der Israeliten in Form der  religiösen Führer gegen den von Gott gesandten Messias immer größer wurde, kündigte dieser prophetisch an, dass das Reich Gottes von ihnen genommen werden würde. Jesus Christus sagte in <a title="&#34;Matthäus 21,  43&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/40.matthaeus/21.html#21,43" target="_blank">Matthäus 21,43</a>:</span></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong><span style="text-decoration:underline;"><span style="color:#0000ff;"><br />
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<p style="text-align:center;"><span style="color:#993300;"><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;">&#8220;Darum sage ich euch: Das Reich Gottes wird von euch genommen und einem Volke gegeben werden, das dessen Früchte bringt.&#8221;</span></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></span></p>
</ol>
<p style="text-align:justify;"><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><br />
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<p style="text-align:justify;"><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;color:#000080;">Das Reich sollte also von ihnen genommen und einem anderen Volk gegeben werden. Wen haben wir unter diesem &#8220;anderen Volk&#8221; zu verstehen? In <a title="&#34;Titus 2, 14&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/56.titus/2.html#2,14" target="_blank">Titus 2, 14</a> wird die Versammlung (Gemeinde/Kirche) als ein Volk beschrieben, dass durch Jesus Christus von aller Ungerechtigkeit erlöst und gereinigt wurde, damit es ein Volk sei, dass allein  ihm gehören und sich durch gute Werke auszeichnen würde. Dieses andere oder neue Volk besteht gemäß <a title="&#34;Epheser 2, 14 - 16&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/49.epheser/2.html#2,14-16" target="_blank">Epheser 2, 14 &#8211; 16</a> aus den Menschen, die aus dem Judentum  und aus den anderen Nationen zum Glauben an Jesus Christus gekommen sind. In <a title="&#34;1. Petrus 2, 9&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/60.1-petrus/2.html#2,9" target="_blank">1. Petrus 2, 9</a> wird dieses andere Volk als ein &#8220;auserwähltes Geschlecht&#8221;, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, das die Tugenden dessen verkündet, der es erlöst hat, bezeichnet. Für die Zeit, die dieses andere Volk, die Versammlung (Gemeinde/Kirche)  existiert ist Israel &#8220;beiseite&#8221; gesetzt. Aber &#8211; und das müssen wir mit aller deutlichkeit sagen &#8211; Israel ist nicht verworfen (vgl. <a title="&#34;Römer 9, 27 - 29&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/45.roemer/9.html#9,27-29" target="_blank">Römer 9, 27 &#8211; 29;</a> <a title="&#34;Römer 11, 1 - 15&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/45.roemer/11.html#11,1-15" target="_blank">Römer 11, 1 &#8211; 15</a>; <a title="&#34;Römer 11, 25 - 34&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/45.roemer/11.html#11,25%20-%2034" target="_blank">Römer 11, 25 &#8211; 34</a>)! Es wird, nachdem es in der Zukunft zu Gott umkehren und seinen Messias anerkennen wird (vgl. <a title="&#34;Hosea 3, 4 - 5&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/28.hosea/3.html#3,4%20-%205" target="_blank">Hosea 3, 4 &#8211; 5</a>; <a title="&#34;Sacharja 12, 1 - 4&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/38.sacharja/12.html#12,1-4" target="_blank">Sacharja 12, 1 &#8211; 4</a>; <a title="&#34;Sacharja 13, 1&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/38.sacharja/13.html#13,1" target="_blank">Sacharja 13, 1</a>; <a title="&#34;Sacharja 13, 8 - 9&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/38.sacharja/13.html#13,8-9" target="_blank">Sacharja 13, 8 &#8211; 9</a>) von Gott erneut angenommen und im Tausendjährigen Reich eine bedeutende Rolle spielen (vgl. <a title="&#34;Jesaja 1, 25&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/23.jesaja/1.html#1,25" target="_blank">Jesaja 1, 25</a>; <a title="&#34;Jesaja 2, 3&#34;" href="http://www.bibel-online.net/bibel_3/23.jesaja/2.html#2,3" target="_blank">Jesaja 2, 3</a>; <a title="&#34;Jesaja 33, 20 - 24&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/24.jeremia/33.html#33,20-24" target="_blank">Jesaja 33, 20 &#8211; 24</a>; <a title="&#34;Jesaja 44, 22 - 24&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/24.jeremia/44.html#44,22-24" target="_blank">Jesaja 44, 22 &#8211; 24</a>; <a title="&#34;Jesaja 45, 17 - 25&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/24.jeremia/45.html#45,17-25" target="_blank">Jesaja 45, 17 &#8211; 25</a>; <a title="&#34;Jesaja 11, 13&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/24.jeremia/11.html#11,13" target="_blank">Jesaja 11, 13</a>; <a href="http://www.bibel-online.net/buch/24.jeremia/3.html#3,18" target="_blank">Jeremia 3,18</a>; <a title="&#34;Jeremia 24, 6&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/24.jeremia/24.html#24,6" target="_blank">Jeremia 24, 6</a>; <a title="&#34;Jesaja 29, 17&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/24.jeremia/29.html#29,17" target="_blank">Jesaja 29, 17</a>; <a title="&#34;Jesaja 29, 23&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/24.jeremia/29.html#29,23" target="_blank">Jesaja 29, 23</a>; <a title="&#34;Jesaja 30, 23 - 25&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/24.jeremia/30.html#30,23%20-%2025" target="_blank">Jesaja 30, 23 &#8211; 25</a>; <a title="&#34;Jesaja 2, 2&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/24.jeremia/2.html#2,2" target="_blank">Jesaja  2, 2</a><a title="&#34;Jesaja 2, 2 - 3&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/24.jeremia/2.html#2,2-3" target="_blank"> &#8211; 3</a>; <a title="&#34;Jesaja 9, 9&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/24.jeremia/9.html#9,9" target="_blank">Jesaja 9, 9</a>; <a title="&#34;Jesaja 12, 4 - 6&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/24.jeremia/12.html#12,4-6" target="_blank">Jesaja 12, 4 &#8211; 6;</a> <a title="&#34;Jesaja 62, 3&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/23.jesaja/62.html#62,3" target="_blank">Jesaja  62,3</a>; insbesondere auch: <a title="&#34;Jesaja 11, 13 - 14&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/23.jesaja/11.html#11,13-14" target="_blank">Jesaja  11, 13 &#8211; 14</a>; <a title="&#34;Jesaja 14, 1 - 2&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/23.jesaja/14.html#14,1-2" target="_blank">Jesaja 14, 1 &#8211; 2</a>; <a title="&#34;Jesaja 49, 22 - 23&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/23.jesaja/49.html#49,22-23" target="_blank">Jesaja 49, 22 &#8211; 23</a>;  u.v.a.m.) In <a title="&#34;Apostelgeschichte 1, 6&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/44.apostel/1.html#1,6" target="_blank">Apostelgeschichte 1, 6</a> fragten die Jünger den Herrn Jesus Christus, wann er &#8220;das Reich für Israel&#8221; wiederherstellen würde. Er verwies in seiner Antwort <a title="&#34;Apostelgeschichte 1, 7&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/44.apostel/1.html#1,7" target="_blank">(Apostelgeschichte 1, 7)</a> auf die &#8220;Zeiten und Zeitpunkte&#8221;, die von Gott dem Vater, festgelegt wurden. Mit dem Beginn des Tausendjährigen Reiches wird auch die Wiederherstellung des Reiches für Israel, d.h. den dann an den Messias glaubenden Überrest, einhergehen.</span></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><br />
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<p style="text-align:justify;"><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;color:#000080;">Eine weitere Anmerkung gilt der Bergpredigt. Es ist sicherlich richtig, dass die ethischen Prinzipien der so genannten Bergpredigt &#8211; eigentlich ist es ja mehr eine Berg-Lehre, denn gemäß <a title="&#34;Matthäus 5, 2&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/40.matthaeus/5.html#5,2" target="_blank">Matthäus 5, 2</a> predigte Jesus dort nicht, sondern er lehrte &#8211; auch uns Christen gilt. Dennoch kann man nicht pauschal sagen, dass die Bergpredigt gänzlich für Christen gilt. Zum einen lehrte der Herr Jesus hier seine Jünger, die als erste Gläubige aus dem Judentum auch den Kern des kommenden, gläubigen Überrestes Israels darstellten. Zum anderen gibt es viele Kennzeichen, die verdeutlichen, dass diese Lehre nicht als eine Art Verhaltenskodex oder Leitlinie für die Gläubigen des Gnadenzeitalters gegeben wurde:</span></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;color:#000080;">1. In <a title="&#34;Matthäus 5, 5&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/40.matthaeus/5.html#5,5" target="_blank">Matthäus 5, 5</a> wird gesagt, dass die Sanftmütigen das &#8220;Land ererben&#8221; werden. Eine solche Verheißung kann nicht den Gläubigen des Gnadenzeitalters gelten, denn ihnen ist kein irdisches, sondern ein himmlisches Reich verheißen (vgl. <a title="&#34;Philipper 3, 20&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/50.philipper/3.html#3,20" target="_blank">Philipper 3, 20</a>). Dem Volk Israel hingegen hat eine Verheißung für ein irdisches Reich bzw. Land</span></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;color:#000080;">2. In <a title="&#34;Matthäus 6, 12&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/40.matthaeus/6.html#6,12" target="_blank">Matthäus 6, 12</a> finden wir die Bitte &#8220;Vergib&#8217; uns, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.&#8221; Hier wird die Vergebung Gottes abhängig gemacht von dem Maß, wie wir den Menschen vergeben, die an uns schuldig geworden sind. D.h., Vergebung wird hier an eine Vorleistung unsererseits gebunden. Dies ist aber nicht in Übereinstimmung mit dem, was die Schrift &#8211; z.B. in 1. <a title="&#34;1. Johannes 1, 7 - 9&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/62.1-johannes/1.html#1,7-9" target="_blank">Johannes 1, 7 &#8211; 9</a> und <a title="&#34;Römer 3, 20 - 24&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/45.roemer/3.html#3,20 - 24" target="_blank">Römer 3, 20 &#8211; 24</a> &#8211; für die Gläubigen des Gnadenzeitalters lehrt.</span></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
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<p style="text-align:justify;"><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;color:#000080;">Wir können zusammenfassend feststellen:</span></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;color:#000080;">Der Begriff &#8220;Reich der Himmel&#8221; ist mit dem Begriff &#8220;Reich Gottes&#8221; in gewisser Weise identisch. Der Begriff &#8220;Reich der Himmel&#8221; bezeichnet eine bestimmte Phase des Reiches Gottes, nämlich die Zeit, in der die Herrschaft über das Reich Gottes von seinem König (Jesus Christus) vom Himmel her ausgeübt wird. Zum Reich Gottes (und damit auch zum Reich der Himmel) gehören sowohl Menschen, die nur nach ihrem äußerlichen Bekenntnis nach Gott als ihren Herrscher anerkennen, als auch Gläubige, die wirklich wiedergeboren sind. Darin unterscheidet sich das Reich der Himmel (und damit auch das Reich Gottes) von der Versammlung (Gemeinde/Kirche), weil zu dieser nur wirkliche Gläubige gehören, denn nur wirkliche Gläubige werden durch den Geist Gottes als Glieder in den Leib Christi eingefügt <a title="&#34;1. Korinther 12, 13&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/46.1-korinther/12.html#12,13" target="_blank">(1. Korinther 12, 13).</a></span></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;color:#000080;">(Fortsetzung folgt) <strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><br />
<strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></span></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;color:#000080;">¹= zitiert nach William McDonald: &#8220;Kommentar zum Neuen Testament&#8221;, CLV Bielefeld, 2. Auflage (Gesamtausgabe, Band 1 und Band 2) , Kommentar zu Matthäus 3, Exkurs zum Reich der Himmel, Seite 29 &#8211; 30.</span></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
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</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Meine "Vorbilder"]]></title>
<link>http://frohebotschaft.wordpress.com/2008/04/23/meine-vorbilder/</link>
<pubDate>Wed, 23 Apr 2008 23:18:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>Philip</dc:creator>
<guid>http://frohebotschaft.wordpress.com/2008/04/23/meine-vorbilder/</guid>
<description><![CDATA[Gefunden bei RobertMG. Leider kann ich meine Vorbilder nicht so einfach runterschreiben, ohne ein pa]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Gefunden bei RobertMG. Leider kann ich meine Vorbilder nicht so einfach runterschreiben, ohne ein pa]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das Evangelium nach Matthäus #3: Dienstantritt]]></title>
<link>http://senfkorn.wordpress.com/2008/01/13/das-evangelium-nach-matthaus-3-dienstantritt/</link>
<pubDate>Sun, 13 Jan 2008 00:20:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>senfkorn</dc:creator>
<guid>http://senfkorn.wordpress.com/2008/01/13/das-evangelium-nach-matthaus-3-dienstantritt/</guid>
<description><![CDATA[Kapitel 3 Wir überspringen etwa 30 Jahre. Johannes der Täufer beginnt seinen Dienst: Er predigt in d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p class="MsoNormal"><b>Kapitel 3</b> Wir überspringen etwa 30 Jahre. Johannes der Täufer beginnt seinen Dienst: Er predigt in der Wüste. Das ist schon sehr erstaunlich, normalerweise wird dort man keine große Zuhörerschaft finden. Umso erstaunlicher ist es, dass die Bewohner von Judäa und Jerusalem sich dieses Spektakel nicht entgehen lassen wollen. Sie sehen einen seltsamen Mann, der sich von Heuschrecken und Honig ernährt und etwas seltsam gekleidet herumläuft. Er fordert die Leute auf, „Buße“ zu tun, also umzudenken und ihr Handeln zu ändern, weil das „Reich der Himmel“ zu ihnen („nahe herbei“) gekommen ist. Viele bekennen ihre Sünden und lassen sich von ihm taufen. Die geistliche und wirtschafliche Elite, die Pharisäer und Sadduzäer, kommen auch herbei. Johannes lässt keinen Zweifel daran, was er von ihnen hält, bezeichnet sie als „Otternbrut“ und als „Baum an den die Axt angelegt ist“. Es wird hier nicht gesagt, was der Grund für diese verbalen Ausfälle ist.<sup>1</sup></p>
<p class="MsoNormal">Aber er hat noch eine zweite Botschaft. Er weist auf jemanden hin, der nach ihm kommt und der größer ist als er. Gemeint ist Jesus. Er kommt aus Galiläa – hat also einen viel weiteren Weg hinter sich als all die anderen, die ihn bisher wahrscheinlich gar nicht kennen – und will sich von Johannes taufen lassen. Dieser wehrt ab – kurz zuvor verkündete Johannes noch, er sei unwürdig, die Sandalen von Jesus zu tragen. Umgekehrt solle es sein. Aber Jesus besteht darauf, um „alle Gerechtigkeit zu erfüllen“. Was heißt das? War Jesus bisher nicht gerecht? Es gibt hier unterschiedliche Auffassungen über die Sündlosigkeit Jesu. Manche meinen, dass Jesus vor dem Antritt seines Dienstes gesündigt hatte und daher getauft werden musste (und danach nicht mehr sündigte). Andere vertreten die Ansicht, dass Jesus sein ganzes Leben lang sündlos war und die Taufe eher ein formeller Akt war, bei dem sich Gott öffentlich zu Jesus bekannt hat. Letzteres passiert tatsächlich: Als Jesus nach der Taufe aus dem Wasser steigt, öffneten sich die Himmel und der Geist Gottes kommt auf ihn wie eine Taube. Wobei hier vom Wortlaut nicht ganz klar ist, ob tatsächlich eine leibhaftige Taube für alle sichtbar sich auf ihn setzte, oder ob nur Jesus das sah. Jedenfalls ist eine Stimme hörbar die sagt: „Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe“.</p>
<p class="MsoNormal"><b>Kapitel 4</b> Nach diesem übernatürlichen Ereignis wird Jesus zunächst „vom Geist“ – gemeint ist wahrscheinlich der Heilige Geist &#8211; in die Wüste geführt. Dort fastet Jesus 40 Tage und Nächte, er hat also richtig Knast. In dieser Situation erscheint der Teufel und beginnt Jesus zu versuchen. Er beginnt dort anzusetzen, wo die Not am größten ist, am Hunger: „Wenn du Gottes Sohn bist, dann verwandele doch diese Steine in Brot“. Jesus lehnt ab, wobei ich mich frage, was daran das Problem gewesen wäre und mit dem bekannten Spruch aus dem AT antwortet, den man heute vielleicht als fromme Floskel bezeichnen würde: „Der Mensch lebt nicht von Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus dem Mund Gottes ausgeht.“. Vielleicht war die Versuchung auch, die übernatürliche Macht, die Jesus für andere Menschen gegeben war, für sich selber zu nutzen. In diese Richtung weist auch die zweite Versuchung: „Wirf dich vom Tempel, Gott hat doch versprochen, dass er Engel schickt, damit dir nichts passiert“. Er hat also von Jesus gelernt und kommt nun seinerseits mit einem Spruch aus der Bibel an. Jesus kontert wiederum mit einem anderen Vers: „Du sollst Gott nicht auf die Probe stellen“. In der dritten und letzten Versuchung bietet der Teufel Jesus die Macht über alle Reiche der Erde an unter der Bedingung, dass Jesus vor dem Teufel niederfällt und ihn anbetet. Denn die Erde war ja unter der Gewalt des Teufels die göttliche Mission lautet, die Erde der Gewalt des Teufels zu entziehen und die Herrschaft Gottes aufzurichten. Und nun macht der Teufel dieses verlockende Angebot, dass diese schwierige Aufgabe ganz einfach abkürzen würde. Aber auch darauf lässt sich Jesus nicht ein, denn man „soll nur Gott anbeten und ihm dienen“.</p>
<p class="MsoNormal">In der Zwischenzeit wird Johannes der Täufer von Herodes Antipas ins Gefängnis gesteckt. Herodes Antipas war der Sohn und Nachfolger von Herodes, den Großen. Als Jesus das hört, flieht er nach Galiläa, zieht aber nicht in seine Heimatstadt Nazareth, sondern nach Kapernaum auf der anderen Seite des Sees Genezareth. Dort beginnt Jesus seinen öffentlichen Dienst, indem er beginnt zu predigen. Kern seiner Predigt ist die Botschaft „Ändert euer Denken, den Gottes Reich ist zu euch auf die Erde gekommen!“. Matthäus kommentiert dieses Ereignis als die Erfüllung einer Prophetie Jesaja „ein Volk, das im Dunkeln saß, hat ein großes Licht gesehen“. Als Jesus einmal am See entlangspaziert, sieht er die beiden Brüder Simon (den er später Petrus nennt) und Andreas. Die beiden waren Fischer und Jesus fordert sie auf mit ihm mitzukommen und „Menschenfischer“ zu werden. Sofort ließen sie alles liegen und folgen ihm nach. Ebenso ergeht des Brüdern Jakobus und Johannes, ebenfalls Fischer. Da fragt man sich doch zunächst, warum gehen sie einfach jemandem hinterher, den sie gar nicht kennen. Wahrscheinlich kannten sie sich aber bereits, Matthäus berichtet allerdings nicht davon. Der Evangelist Johannes erzählt aber, dass die späteren Jünger Simon, Andreas, Philippus und Nathanael Jesus bereits am Tag nach der Taufe kennenlernten.</p>
<p class="MsoNormal">Jesus beschränkte sich nicht aufs Predigen, er nutzte seine von Gott gegebene Kraft und heilte zahlreiche Krankheiten unter den Menschen in Galiläa, so dass sie von überall, sogar aus dem Ausland kamen, um sich von Jesus heilen zu lassen. Innerhalb kurzer Zeit hat er eine große Volksmenge um sich geschart.</p>
<p class="MsoNormal" style="font-size:7pt;"><sup>1</sup>Mit diesen beiden Gruppen wird jedoch auch Jesus später einmal heftige Auseinandersetzungen haben, dazu in den nächsten Folgen mehr.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[IKONENMALKURSE]]></title>
<link>http://malkurse.wordpress.com/2007/11/27/ikonenmalkurse/</link>
<pubDate>Tue, 27 Nov 2007 08:14:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ioana Luca</dc:creator>
<guid>http://malkurse.wordpress.com/2007/11/27/ikonenmalkurse/</guid>
<description><![CDATA[Ikonenmalerei auf Holz und Glas , mit der rumänischen Künstlerin Ioana Luca &#8211; Kurse für Einzel]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><h5><span style="color:#ffcc99;">Ikonenmalerei auf Holz </span><a title="hljohannes-der-taufer-200230x20cm-eitempera-und-bindfaden-m.jpg" href="http://malkurse.wordpress.com/files/2007/11/hljohannes-der-taufer-200230x20cm-eitempera-und-bindfaden-m.jpg"><span style="color:#ffcc99;"><img src="http://malkurse.wordpress.com/files/2007/11/hljohannes-der-taufer-200230x20cm-eitempera-und-bindfaden-m.thumbnail.jpg" alt="hljohannes-der-taufer-200230x20cm-eitempera-und-bindfaden-m.jpg" /></span></a><span style="color:#ffcc99;"> und Glas </span><a title="maica-domnului.jpg" href="http://malkurse.wordpress.com/files/2007/11/maica-domnului.jpg"><span style="color:#ffcc99;"><img src="http://malkurse.wordpress.com/files/2007/11/maica-domnului.thumbnail.jpg" alt="maica-domnului.jpg" /></span></a><span style="color:#ffcc99;">, mit der rumänischen Künstlerin Ioana Luca &#8211; Kurse für Einzelpersonen und kleine Gruppen.</span></h5>
<h5><span style="color:#ffcc99;">Lehrprogramm:</span></h5>
<h5><span style="color:#ffcc99;">. Einführung in der Geschichte und Theologie der Ikone .</span></h5>
<h5><span style="color:#ffcc99;">. Material . Technik . Farbsymbolik . Vergoldung .</span></h5>
<h5><span style="color:#ffcc99;">Preise und Termine nach Vereinbarung.</span></h5>
<h5><span style="color:#ffcc99;">Atelier Foth &#38; Luca</span></h5>
<h5><span style="color:#ffcc99;">Wiesenstraße 72 Eingang 72B, 40549 Düsseldorf  Tel.: 0211/3859498  E-Mail: </span><a href="mailto:iluca@ioana-luca-art.com"><span style="color:#ffcc99;">iluca@ioana-luca-art.com</span></a></h5>
<p><span style="color:#ffffff;">Über die Künstlerin:<br />
</span><a href="http://www.ioana-luca-art.com/germ/artikel/artikel_center_de.htm"><span style="color:#ffffff;">Eine spirituelle Reise &#8211; Begegnung mit der Malerin Ioana Luca von Eva Marie Ehrig</span></a></p>
<p><span style="color:#ffffff;">Gegen Ende des Besuches zeigt Ioana Luca eine Ikone des Hl. Michael. Gerade einmal 25 x 20 cm misst die Holztafel, ihr Rahmen ist mit kleinen Fragmenten von Eierschalen beklebt: ein feines Mosaik aus Kontemplation, Geduld und Hingabe. Das Bild des Heiligen aber ist unfertig geblieben. Bleistiftlinien definieren sein Gesicht und sein Gewand, verleihen der Gestalt auf der grauen Fläche der Grundierung lediglich monochrome Züge. Farblos und stumm harrt das in Rumänien begonnene Werk im Düsseldorfer Atelier seiner Vollendung. Ioana Luca (*1977 in Iasi, Rumänien) ist ausgebildete Ikonenmalerin und orthodoxe Theologin, doch seit sie in Deutschland lebt, lässt sie den Heiligen warten. Eine Abkehr von Vergangenheit und Tradition? Ein Bruch mit der Religion und der damit verbundenen Vorstellungswelt? Eine Absage an den Glauben?</span></p>
<p><span style="color:#ffffff;">Ikone, griechisch: eikon, das Bild. Ikonen – Fenster zum Himmel. Ikonen sind die Kultbilder der orthodoxen Kirche. Und die Ikonenmalerei – hierzulande aufgrund ihrer Fremdheit oft unverstanden oder als Volkskunst missverstanden – ist in ihrer ursprünglichen, reinen Form eine zutiefst spirituelle Kunst, die vom Maler nicht nur Talent und handwerkliches Können verlangt, sondern auch eine gewisse Heiligkeit im Leben. Nur wer glaubt und demütig seine eigene Person zurücknimmt, kann darum bitten, dass ihm der Heilige Geist beim Malen die Hand führe. Nur wer die Ikone als von Gott her inspiriert begreift, wird sich durch ein kontinuierliches religiöses Leben um diese Inspiration bemühen und das Befolgen der festen künstlerischen Regeln als religiöses Ritual, als Meditation und Gebet verstehen. Wird man zur Ikonenmalerei berufen?</span></p>
<p><span style="color:#ffffff;">Ioana Luca jedenfalls will nach dem Abitur keinen “normalen“ Weg gehen sondern trifft eine mutige Entscheidung. Ikonenmalerei. Wer sich damit beschäftigt, genießt in Rumänien hohes Ansehen. Doch der Weg ist schwierig, man verdient nur wenig Geld. Um sich auf das Studium der orthodoxen Theologie und der Ikonenmalerei an der Universität vorzubereiten, verbringt Ioana 1997 sechs Monate im Agapia Kloster in Neamt (Rumänien), taucht ein in ein asketisches Leben mit Gebet und Fasten – und lebt <em>außerhalb der Zeit und der Welt, fernab von allem Profanen, mit anderen Werten als der Rest der Welt.</em> Von den Nonnen lernt sie die Regeln der Ikonenmalerei. Bildtypen- und -kompositionen, Materialien und Farben sind weitgehend festgelegt. Bleibt da noch Spielraum für persönliche Kreativität? Entstehen nicht immer wieder dieselben Bilder? <em>Trotz aller Regeln gibt es feine Unterschiede im Ausdruck und in den Farben. Man wird niemals zwei perfekt identische Ikonen finden, sagt Ioana und nennt zum Vergleich die Musik: Auch klassische Musikstücke werden von unterschiedlichen Musikern immer wieder neu interpretiert, ohne dass die Komposition verändert wird.</em> Aber: Ein klassisches Stück auf einer elektrischen Geige im Stil von Nigel Kennedy? Im übertragenen Sinne in der Ikonenmalerei undenkbar.</span></p>
<p><span style="color:#ffffff;">Das Studium der Orthodoxen Theologie und Ikonenmalerei an der Universität in Iasi (1997-2001) bedeutet für Ioana die Rückkehr in das beengte, profane Leben in der Stadt. Auf dem Lehrplan stehen theoretische und praktische Fächer. Zweimal in der Woche müssen die Kunststudenten morgens und abends die Kirche besuchen. Für Ioana eine Enttäuschung: <em>Ich wäre auch ohne Zwang dorthin gegangen.</em> </span></p>
<p><span style="color:#ffffff;">Alles konzentriert sich auf die Bedeutung der Ikonenmalerei; moderne Kunst spielt fast keine Rolle. Doch die reine Lehre an der Universität spiegelt nicht unbedingt die Realität der Menschen in Rumänien wider, die besonders in ländlichen Gebieten stark durch Aberglauben, durch häretische Ansichten und Praktiken geprägt ist. <em>Die orthodoxe Kirche</em>, so Ioana Luca, <em>bräuchte Reformen.</em> Sie sieht die Institution kritisch. Dennoch bereut sie ihr Studium nicht. Allerdings hat es sie nicht – wie sie gehofft hatte – weiser gemacht: <em>Je mehr man weiß, desto weniger versteht man. Die Dogmen der Theologie sind so schwierig, dass man mit dem Fragen nicht mehr aufhören kann: Antworten gibt es nicht im Leben, sondern allein im Tod.</em> So war das Studium nur der Beginn einer Suche, die sie schließlich nach Düsseldorf geführt hat, wo sie seit 2003 gemeinsam mit dem Maler Detlev Foth lebt und arbeitet.</span></p>
<p><span style="color:#ffffff;">Ein Neubeginn in einem fremden Land, eine fremde Sprache, fremde Eindrücke und Gedanken. Eine Chance für das private Glück – aber ebenso ein erschütternder, schmerzvoller Schock: Ikonenmalerin in Deutschland? Die äußeren Bedingungen wären günstig: ein Atelier, ausreichend Material, Farben, sogar Blattgold. All das, woran es in ihrer Heimat fehlt – in Deutschland ist es fast Selbstverständlichkeit. Ihr Selbstverständnis aber gerät unter dem klaren, ehrlichen Blick, den sie aus der Distanz auf ihr altes Leben wirft, ins Wanken: Ihr Weg ändert sich. <em>Meine Lebensart hat sich verändert, es war eigentlich niemals ein Asketenleben.</em> Sie muss sich neu definieren: <em>Es kann nicht sein, dass nur die Tradition für mich spricht, es muss mehr sein. Auch in mir. Mein Talent muss entwickelt werden. Und erst hier habe ich es begriffen</em>.</span></p>
<p><span style="color:#ffffff;">Ioana schließt die Augen. Ihr Blick löst sich von den festen Regeln der Ikonenmalerei, schweift nicht länger in meditativen Kreisen zwischen Vorlage und eigener Arbeit, sondern richtet sich nach innen. Aus der Interpretin wird eine Komponistin, die nach dem eigenem Ausdruck, nach individuellen Bildern, nach der eigenen Stimme sucht. Zunächst voller Angst und Zweifel folgt sie mehr und mehr ihrer Inspiration, gibt sich der neuen Freiheit hin und lässt sich auf das Risiko des Unbekannten und Spontanen ein. Das kleine Format der Ikonen war immer eine Begrenzung. <em>Ich habe hier die ersten Erfahrungen mit Öl und mit größeren Formaten gemacht. Erst hatte ich wenig Mut und habe sehr monochromatisch gearbeitet – mit viel Schwarz –, weil ich Angst vor Farbe auf großen Flächen hatte. Das hatte nichts mit Depressionen zu tun – wie manche Leute vermuteten. Es war einfach Angst vor Farbe.</em></span></p>
<p><span style="color:#ffffff;">Der Versuch gelingt, und die Entwicklung zeichnet sich in ihren Werken ab. Anfang 2004 entsteht eine dreiteilige Arbeit, die Form und Motive eines traditionellen christlichen Triptychons aufgreift: Im mittleren Bildfeld Jesus auf dem Thron, zu seiner Rechten Maria Mutter Gottes, zu seiner Linken Johannes der Täufer. Auch die traditionellen Farben der Ikonenmalerei finden Verwendung: blau für Christus, rot für Maria, grün für Johannes. Dennoch ist die Veränderung offenkundig: Duktus und Formen sind frei, die Oberfläche aus wieder abgetragenen Farben und abgekratztem Wachs liegt offen, wirkt fragmentiert. Und: Christus und die Heiligen erscheinen als abstrahierte, gesichtslose Gestalten. <em>Ich glaube noch immer, dass Gott darstellbar ist und ich finde es nicht falsch, Ikonen zu malen und Gott ein Gesicht zu geben, im Gegenteil. Aber ich fühle mich vielleicht im Moment nicht nah genug zu Gott, so dass ich sagen könnte, ich kann sein Gesicht malen. Ich kann es jetzt nicht mehr so machen.</em></span></p>
<p><span style="color:#ffffff;">Die formale und inhaltliche Geschlossenheit ist aufgebrochen, individuelle gedankliche und malerische Impulse werden sichtbar. Aber die traditionellen Farben, das Blattgold, binden das Triptychon an die Ikonenmalerei. Sie sind kaum noch sichtbar, fragmentiert, transparent – und doch sind sie gegenwärtig. Ein Sinnbild fast für die spirituelle Substanz, die in allen freien Arbeiten der Künstlerin durchscheint: ein geistiges Pigment, das Landschaften, Porträts und abstrakte Motive durchzieht.</span></p>
<p><span style="color:#ffffff;">Bewusst oder unbewusst greift Ioana immer wieder Elemente und Materialien aus der Ikonenmalerei auf. <em>Ich bin ein neuer Mensch in einem neuen Leben, aber die Tradition ist in mir und ich will auch zeigen, dass ich das nicht vergessen habe.</em> Vor allem das Blattgold, in der Ikonenmalerei ein Zeichen der Heiligkeit, kehrt immer wieder zurück. <em>Starkes, warmes Licht verbinde ich mit Gott.</em> Einmal im Jahr geht Ioana Luca in ihrer Heimat in die Kirche, um für ihre Toten und die Lebenden Kerzen anzuzünden. <em>Ich spüre eine Heiligkeit in der Kirche. Ich glaube, es muss einen Ort geben dafür. Und nur dafür. Aber ich suche Gott jetzt auch an anderen Orten. Er kann auch in einer Landschaft sein.</em> Oder, wie Detlev Foth es zusammenfasst: Alles ist in allem enthalten. Aber nichts drängt sich dem Blick mit oberflächlichem, profanem Getöse auf. Ioanas Kunst spricht noch immer – ganz wie sie selbst – eine leise, feine Sprache; die kontemplative Tiefe der Ikonen setzt sich ohne Bruch in ihren freien Arbeiten fort.</span></p>
<p><span style="color:#ffffff;"><em>Man braucht Zeit und eine geistige Reife, um die Schönheit der Ikonen zu begreifen. Viele Menschen verstehen nicht, warum Ikonen schön sind. Aber sie sind schön. Ich habe das irgendwie gespürt, und dann ist es auch so geblieben. Meine Meinung wird sich auch nicht ändern. Ich frage mich immer – und in letzter Zeit besonders oft: Was kann ich tun, um meinen Glauben zu stärken, zu zeigen und lebendig zu machen? In meiner Arbeit zeige ich ihn jetzt in chiffrierter Weise. Die Menschen scheinen es trotzdem zu sehen und zu fühlen, und das freut mich. </em>Aber es gibt auch skeptische, ablehnende Reaktionen mit dem Tenor: Das ist mir zu religiös. Und das nur, weil z.B. in einem Landschaftsbild ein Kreuz auftaucht. Vorurteile? <em>Ich weiß es nicht. Warum haben die Menschen Angst vor so etwas? Sie haben Angst vor Fragen, davor, sich selber Fragen zu stellen, sich mit dem Thema Religion zu beschäftigen. Angst vor der Tatsache, dass sie vielleicht keine Antwort finden?</em></span></p>
<p><span style="color:#ffffff;">Als Künstlerin hat Ioana Luca einen neuen Weg eingeschlagen. Doch sie weiß, dass Ikonenmalerei und freie Kunst sehr viele Gemeinsamkeiten haben: <em>Beide wollen dasselbe: die Welt verstehen oder die Welt erklären, Kommunikation ermöglichen. Beide sprechen von Liebe, von Verzweiflung und Einsamkeit. Und auch die profane Kunst kann durchaus heilig wirken und das Leben der Menschen verändern.</em> Wenn sie die Augen öffnet und Ikonen betrachtet, weiß sie sich noch immer mit ihrer Tradition verbunden, und jedes ihrer Worte macht deutlich, dass ihr Weg sie bei aller Zufälligkeit der äußeren Umstände letztlich ohne innere Widersprüchlichkeit von der Ikonenmalerei zur freien künstlerischen Arbeit führte. <em>Ich schätze und ehre die Ikonen immer noch sehr. Die Ikonenmalerei ist eine Basis für mich, eine Inspirationsquelle, wenn ich nicht mehr weiter weiß. Ich kann auch immer zurückkehren. Ich lehne sie nicht ab und sie lehnt mich auch nicht ab. Ich male heute keine klassischen Ikonen mehr. Das heißt nicht, dass ich es für immer aufgegeben habe. Vielleicht kommt eine Zeit, in der ich das brauche.</em> Der unvollendete Hl. Michael wird sich in Geduld üben und Ioana Luca auf ihrem Weg begleiten.</span></p>
<p><span style="color:#ffffff;">Arbeiten von Ioana Luca waren zuletzt u.a. in der Ausstellung „All about&#8230;Düsseldorf“, in der WhiteBox Kunsthalle, München zu sehen.</span></p>
<p><span style="color:#ffffff;">Erschienen in Schöngeist &#8211; Magazin für Kunst_Leben_Denken, 7. Ausgabe, Winter 2005</span></p>
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