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	<title>judenhass &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/judenhass/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "judenhass"</description>
	<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 18:52:05 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Die &ldquo;J&uuml;dische Allgemeine&rdquo; &uuml;ber den Islamhass]]></title>
<link>http://kruppzeuch.wordpress.com/2009/11/21/die-jdische-allgemeine-ber-politically-incorrect/</link>
<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 23:15:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>NDM</dc:creator>
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<description><![CDATA[&#160; Marwa El-Sherbini wurde ermordet, weil sie erkennbar Muslimin war, weil sie keinen Platz hatt]]></description>
<content:encoded><![CDATA[&#160; Marwa El-Sherbini wurde ermordet, weil sie erkennbar Muslimin war, weil sie keinen Platz hatt]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Kritik oder Ressentiment? - Der progressive Antisemit]]></title>
<link>http://blogofdavid.wordpress.com/2009/11/17/progressiver-antisemitismus/</link>
<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 00:10:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>blogofdavid</dc:creator>
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<description><![CDATA[„Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin der Antifaschi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://blogofdavid.wordpress.com/files/2009/11/6a00d834515b7869e200e550346c1c8834-640wi.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-86" title="6a00d834515b7869e200e550346c1c8834-640wi" src="http://blogofdavid.wordpress.com/files/2009/11/6a00d834515b7869e200e550346c1c8834-640wi.jpg?w=103" alt="" width="103" height="150" /></a></p>
<p style="text-align:justify;">„Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus.“ Dieses berühmte Zitat des italienischen Schriftstellers Ignazio Silone trifft den Nagel auf den Kopf: Es gibt historische Traditionen, die bereits totgeglaubt sind, während sie sich lediglich in einem neuen Kostüm präsentieren. So auch der Antisemitismus.<!--more--></p>
<p style="text-align:justify;">Es wäre ein riesiger Irrtum zu glauben, die regelmäßigen Kostümaufmärsche der unverbesserlichen Rechten in Deutschland stellten eine echte Gefahr dar. Dies sind lediglich nette Einlagen für die „Tagesthemen“, nicht mehr, nicht weniger.</p>
<p style="text-align:justify;">Das Problem liegt vielmehr darin, dass der Antisemitismus sich immer mehr, wenn auch schleichend, in der Mitte der Gesellschaft ausbreitet. Unter Gutmenschen, von denen geglaubt wird, dass sie, nur weil sie links und progressiv sind und sich mit den Armen aller Welt solidarisieren, weiß Gott keine Antisemiten sein können.</p>
<p style="text-align:justify;">Sicher, als Antisemit wird sich heutzutage niemand mehr bezeichnen. Da dieses Ressentiment jedoch existiert und nach einem Ventil sucht, heisst das Schlagwort heute nicht mehr Antisemitismus, sondern schlichtweg Antizionismus. Poltisch korrekt verkleidet also. Und damit ist mit Sicherheit keine berechtigte Kritik am Verhalten Israels gemeint, die es zweifellos gibt.</p>
<p style="text-align:justify;">Nein, diesen heimlichen Groll gibt es wirklich, und er charakterisiert sich dadurch, dass er – wie der klassische Antisemitismus – ein entscheidendes Merkmal besitzt, das ihn von reiner Kritik unterscheidet: Es ist die Spezialität, den Juden stets die klassische Wahl zwischen „falsch“ und „verkehrt“ zu geben.</p>
<p style="text-align:justify;">Betrachtet man den gesellschaftlichen Status der Juden zur Zeit der klassischen Verfolgung, stellt man schnell fest, dass es der Jude niemandem recht machen konnte: War er reich, so wurde er als überheblicher Ausbeuter bezeichnet. War er arm, so galt er als Schnorrer und Schmarotzer, eine Belastung für die Gesellschaft eben.</p>
<p style="text-align:justify;">Wenn man heute die Israel-Kritik genauer unter die Lupe nimmt, stellt man fest, dass viele Parallelen erkennbar sind: Zieht sich Israel weiter aus Gaza zurück und sich dadurch für die Palästinenser die Möglichkeit ergibt, seinen Feind mit Raketen zu beschießen, ist Israel selbst daran schuld. Zieht sich Israel nicht zurück, so redet man von einer Besatzungsmacht. Israel hat in ganz vielen Fällen die gleiche „no win“- Situation wie damals. Das ist Ressentiment.</p>
<p style="text-align:justify;">Klar, letztendlich ist nichts dagegen einzuwenden, Israel in aller Härte zu kritisieren, doch das Bemerkenswerte ist die seltsame Fixierung, die die nahezu romantischen Verklärung der Palästinenser in letzter Zeit erfahren hat. Wieso sieht man nicht die Unterdrückung im Kongo, in Nigeria oder gar die Progrome gegen Christen in einigen muslimischen Staaten, sondern lediglich das Schicksal der Palästinenser? Das Attraktive am Leid der Palästinenser ist, dass es von Juden verursacht wurde.</p>
<p style="text-align:justify;">Anm.: Grundlage dieses Artikels ist ein Gespräch zwischen Henryk M. Broder und Peter Voß.</p>
<p style="text-align:justify;">Anbei eines jener demagogischer Bilder, die zahlreich im Netz zu finden sind:<a href="http://blogofdavid.wordpress.com/files/2009/11/62574114_726f6d9c6a1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-88" title="62574114_726f6d9c6a" src="http://blogofdavid.wordpress.com/files/2009/11/62574114_726f6d9c6a1.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Die Antisemitsmus-Keule]]></title>
<link>http://blog.thebrights.de/2009/09/19/die-antisemitsmus-keule/</link>
<pubDate>Sat, 19 Sep 2009 06:50:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>nickpol</dc:creator>
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<description><![CDATA[Alfred Grosser. (Bild: ddp) Kölner Stadtanzeiger Der deutsch-französische Politologe Alfred Grosser ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Alfred Grosser. (Bild: ddp) Kölner Stadtanzeiger Der deutsch-französische Politologe Alfred Grosser ]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nur, damit das nicht vergessen wird...]]></title>
<link>http://lowestfrequency.wordpress.com/2009/05/25/nur-damit-das-nicht-vergessen-wird/</link>
<pubDate>Mon, 25 May 2009 13:47:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>lowestfrequency</dc:creator>
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<description><![CDATA[Damit Thesen von dem Islam immanent innewohnenden Judenhass Contra gegeben wird, möchte ich auf dies]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Damit Thesen von dem Islam immanent innewohnenden Judenhass Contra gegeben wird, möchte ich auf dies]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Juden schlimmer als Nazis...]]></title>
<link>http://svzwatch.wordpress.com/2009/05/09/juden-schlimmer-als-nazis/</link>
<pubDate>Sat, 09 May 2009 15:50:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>svzwatcher</dc:creator>
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<description><![CDATA[In der Gruppe &#8220;Juden aus Berlin, der besten Stadt!!!!!!!!!!&#8221; ereifert sich Pascal Schobe]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>In der Gruppe &#8220;<a href="http://www.studivz.net/Groups/Overview/23446696be7d7e47">Juden aus Berlin, der besten Stadt!!!!!!!!!!</a>&#8221; ereifert sich <a href="http://www.studivz.net/Profile/2849d9237891e70c">Pascal Schobeil</a> unter dem Titel &#8220;<a href="http://www.studivz.net/Forum/ThreadMessages/23446696be7d7e47/8bb6d72b789b4a88">Juden sind das Geschwür dieser Welt!!!!</a>&#8220;. Unter anderem zieht er in seinen &#8220;Ausführungen&#8221; den obligatorischen Vergleiche zwischen in Israel lebenden Juden und in der Welt umherziehenden und mordenden deutschen Nationalsozialisten.</p>
<p>StudiVZ wurde auf diesen Fall vor 2 Monaten hingewiesen und hat seitdem nichts unternommen.</p>
<p>Die Betreiber scheinen sich nicht im Klaren darüber zu sein, was für ein mächtiges Werkzeug sie solchen gefährlichen Leuten in die Hand geben.</p>
<p><a href="http://svzwatch.wordpress.com/files/2009/05/09-05-09-antisemitismus-juden.jpg"><img src="http://svzwatch.wordpress.com/files/2009/05/09-05-09-antisemitismus-juden.jpg?w=150" alt="09-05-09-ANTISEMITISMUS-juden" title="09-05-09-ANTISEMITISMUS-juden" width="150" height="58" class="alignnone size-thumbnail wp-image-571" /></a></p>
<p>Vielen Dank für den Hinweis!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Freiheit für Palästina!"]]></title>
<link>http://svzwatch.wordpress.com/2009/03/19/freiheit-fur-palastina/</link>
<pubDate>Thu, 19 Mar 2009 09:59:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>svzwatcher</dc:creator>
<guid>http://svzwatch.wordpress.com/2009/03/19/freiheit-fur-palastina/</guid>
<description><![CDATA[Hinter diesem erst einmal unscheinbaren Gruppennamen verbirgt sich abscheulicher Menschen- und Juden]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Hinter diesem erst einmal unscheinbaren <a href="http://www.studivz.net/Groups/Overview/f179d25f47954d75">Gruppennamen</a> verbirgt sich abscheulicher Menschen- und Judenhass.<br />
Im Thema &#8220;<a href="http://www.studivz.net/Forum/ThreadMessages/f179d25f47954d75/5335df36ab7ef2a6">VÖLKERMORD!!!!DURCH israil</a>&#8221; (was an sich schon Ausdruck blinden Propagandaglaubens ist) wird nicht nur eine Karikatur in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Der_St%C3%BCrmer">Stürmermanier</a> verbreitet, dort sind auch Kommentare wie &#8220;damals wurden die Juden von den Nazis unterdrück und ermordet und heute unterdrückt Israel die Palästinenser und tötet sie&#8221; (Relativierung der Geschichte) oder &#8220;du hast sowas von recht hätten sie damals alle [juden] beseitigt wäre die welt um einiges sonniger du hast um 100% recht ohne wiederrede israel zielt auf kinderbrüste sie erschießen mit absicht alles ich weiß wovon ich rede. die denken wenn wir die kleinen nicht auch heute umbringen werden die uns morgen angreifen wenn die groß geworden sind ganz klar ich hoffe die arabischen staaten wachen endlich mal auf&#8221;. Nicht nur wird hier Geschichte verdreht oder relativiert, nein es manifestiert sich blinder Hass, Größenwahn und Vernichtungswille; gespeist mit Versatzstücken &#8220;alter&#8221; Mythen (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dolchsto%C3%9Flegende">Dolchstoßlegende</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ritualmordlegende">Kindermordlegende</a>).<br />
</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Juden, immer die Juden! Denkmuster des Antisemitismus]]></title>
<link>http://ungenannter.wordpress.com/2009/03/09/die-juden-immer-die-juden-denkmuster-des-antisemitismus/</link>
<pubDate>Mon, 09 Mar 2009 19:46:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>ungenannter</dc:creator>
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<description><![CDATA[Der Antisemitismus erschafft selbst, was er den Juden vorwirft und an ihnen hasst &#8220;Darum schre]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Der Antisemitismus erschafft selbst, was er den Juden vorwirft und an ihnen hasst &#8220;Darum schre]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Das bißchen Judenhass (Vorsicht Ironie!)]]></title>
<link>http://benjatmin.wordpress.com/2009/02/22/das-bischen-judenhass/</link>
<pubDate>Sun, 22 Feb 2009 21:11:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>Benj@min</dc:creator>
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<description><![CDATA[von Benj@min Viele junge Muslime haben mit Juden ein Problem Diese unglaubliche Erkenntnis, die alle]]></description>
<content:encoded><![CDATA[von Benj@min Viele junge Muslime haben mit Juden ein Problem Diese unglaubliche Erkenntnis, die alle]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ein schiefer Vergleich „Islamophobie“ und Antisemitismus ]]></title>
<link>http://secondlitart.wordpress.com/2009/02/04/ein-schiefer-vergleich-%e2%80%9eislamophobie%e2%80%9c-und-antisemitismus/</link>
<pubDate>Wed, 04 Feb 2009 21:15:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>regulaerni</dc:creator>
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<description><![CDATA[Neue Antisemitismusdebatte und Bündnisfragen zur Antisemitismusbekämpfung nach dem Gaza-Konflikt Vor]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><em>Neue Antisemitismusdebatte und Bündnisfragen zur Antisemitismusbekämpfung nach dem Gaza-Konflikt</em></p>
<p><strong>Vortrag von Klaus Faber</strong>, Staatssekretär a. D., Rechtsanwalt und Publizist in Potsdam, Mitglied im Koordinierungsrat deutscher Nicht-Regierungsorganisationen gegen Antisemitismus, gehalten am 01.02.2009,  B&#8217;nai B&#8217;rith Frankfurt Schönstädt Loge</p>
<blockquote><p>Wir haben das alle inzwischen wahrgenommen. Es gibt, etwas überlagert durch den Gaza-Konflikt, in Deutschland einen neuen Antisemitismusstreit. Das Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin (ZfA) hat auf einer Tagung mit dem Titel &#8220;Feindbild Muslim &#8211; Feindbild Jude&#8221; Antisemitismus und Islamfeindschaft gegenübergestellt und verglichen. Der Ansatz ist auf Kritik und Ablehnung gestoßen, auch wegen des in der Tagungseinladung und im neuen ZfA-Jahrbuch verwandten Kampf- und Propagandabegriffs &#8220;Islamophobie&#8221; (vgl. Faber, Klaus 2008b). Die Debatte ist noch nicht beendet, wie einige sehr engagierte, auch in der Form nicht akzeptable Beiträge zur Auseinandersetzung erkennen lassen.</p>
<p>Auch das von Julius H. Schoeps, Sacha Stawski und mir herausgegebene Buch „Neu-alter Judenhass“ (1. Auflage 2006, 2. Auflage mit einem Geleitwort von Arno Lustiger im Februar 2007 erschienen; siehe Faber/Schoeps/Stawski 2006 in Faber, Klaus 2008a) hat vor ungefähr drei Jahren ein damals noch nicht sehr intensiv diskutiertes neueres Phänomen beschrieben: den „neuen“, israelfeindlichen Antisemitismus. Vielleicht sollte man vor einem Exkurs zu der aktuellen „Islamophobie“-Debatte einige frühere Diskussionsaspekte der nie unterbrochenen Antisemitismusauseinandersetzung aufnehmen. Sie hängen auf die eine oder andere Weise auch alle miteinander zusammen.</p>
<p>Am 4. November 2008 hat der Bundestag eine Erklärung zur Antisemitismusbekämpfung beschlossen. Er hat dabei auch einen „regelmäßigen„ Bericht zur Antisemitismusbekämpfung gefordert. Nach wie vor ist der rechtsradikale Antisemitismus ein großes, auch im Straftatenbereich relevantes Problem. Die NPD verfolgt ganz offen antisemitische Zielsetzungen. Auch die NPD-Erklärungen zu Obamas Wahlerfolg vermitteln eindeutig rassistische Einstellungen. In ihrem Auftreten zeigt die NPD häufig Sympathie für radikale islamische Bewegungen, auch für solche, die ein antisemitisches Profil aufweisen. Selbstverständlich müssen die Erfahrungen mit dem letzten NPD-Verbotsverfahren berücksichtigt werden. Es kann aber nicht richtig sein, wegen der früheren Probleme in dem Verbotsverfahren auf die Dauer die NPD unbehelligt verfassungsfeindliche Zielsetzungen verfolgen und nach Wahlerfolgen vom Steuerzahler mitfinanzieren zu lassen. Ich glaube auch nicht, dass eine derartige Position etwas mit Liberalität zu tun hat. Antisemiten sind keine Demokraten. Demokratische Antisemiten gibt es nicht.</p>
<p>Antisemitismus gibt es nicht nur bei den rassistischen Neonazis. Manche sind, im Gegensatz zu dieser, auch von mir geteilten Position, offenbar der Auffassung, Antisemitismus sei im Wesentlichen ein Problem auf der rechten Seite des politischen Spektrums; 15 bis 20% der Bevölkerung seien damit, in unterschiedlicher Intensität, maximal angesprochen. Der aktivistische Neonazi-Kern derjenigen, die jüdische Gräber mit Hakenkreuzen beschmierten, umfasse nur einen winzigen Teil der Bevölkerung. Dieses Bild und ähnliche vergleichbare Interpretationen sind unter verschiedenen Aspekten problematisch. Dies gilt nicht nur deshalb, weil der „neue“ Antisemitismus, der israelfeindliche Antisemitismus, dabei vollkommen ausgeblendet wird, so als ob es die EU-Arbeitsdefinition von 2005 und die Bundestagserklärung vom 4. November 2008 nie gegeben hätte, die diese Definition aufgreift und den Antisemitismus von Hisbollah, Hamas und der Islamischen Republik Iran sowie, allgemein, den arabischen und islamischen Antisemitismus ausdrücklich erwähnt.</p>
<p>Legt man die geschilderte Eingrenzung der Antisemitismuswahrnehmung zugrunde, muss man sich fragen, wofür eigentlich die europäischen Umfrageergebnisse stehen, nach denen gerade in Deutschland und Österreich große Bevölkerungsmehrheiten die Hauptbedrohung für den Weltfrieden in Israel sahen oder eine deutliche Mehrheit in Deutschland das Verhalten Israels gegenüber „den Palästinensern“ demjenigen von Hitlerdeutschland gegenüber den Juden gleichstellte; nicht nur im engeren Sinne Rechtsradikale unterstützen derartige Aussagen. Haben sich diese Ergebnisse Israel &#8211; und die Juden &#8211; selbst zuzuschreiben, wie das einmal ein deutscher Politiker gesagt hat, und handelt es sich hierbei um legitime Israelkritik, wie dies eine deutsche website, in der der israelische Ministerpräsident mit einer SS-Uniform abgebildet wird, vielleicht formulieren würde? Nach ganz aktuellen Umfragen aus diesem Jahr hält übrigens etwa die Hälfte der Befragten Israel für ein „aggressives Land“. Nur 30% sind der Auffassung, dass Israel die Menschenrechte achte.</p>
<p>Zur Entwicklung und Konzeption von „Antisemitismus“</p>
<p>Einerseits lässt sich, das sollte vorab gesagt werden, Antisemitismus analog zu anderen Diskriminierungshaltungen gegenüber Minderheiten und ‘Anderen’ als Vorurteilskomplex oder als antijüdischer Rassismus verstehen. Damit wird eine Dimension des Begriffs angesprochen, die in gewissem Umfang verallgemeinert und auch bei anderen Vorurteilspositionen vorliegen kann, z. B. gegenüber Muslimen, Alewiten (soweit sie nicht dem Islam zugeordnet werden), Assyrern oder Baha’is. Andererseits weist Antisemitismus auch eine spezifische, Jahrtausende alte Geschichte einer Diskriminierungspraxis auf, die bis in die vorrömische und frühchristliche Zeit zurückreicht und von über lange Zeit übermittelten antijüdischen Bildern geprägt ist; dazu gehören die Vorurteile vom Christusmörder, vom Ritualmörder oder von Dekadenz und Normabweichung. Diese Diskriminierungspraxis hat das beispiellose Menschheitsverbrechen des Holocaust motiviert. Ihre spezifische Qualität ist es auch, eine umfassende Erklärung der modernen Welt und ihrer komplexen Prozesse zu geben. Sie stellt eine Verschwörungstheorie zur Verfügung, die die unterschiedlichsten gesellschaftlichen und politischen Phänomene mit dem Handeln von Juden in der modernen Gesellschaft ‚erklärt’ und in Juden personifiziert.</p>
<p>Dieser Welterklärungsaspekt, wie er ganz aktuell zum Beispiel in der Hamas-Charta &#8211; aber nicht nur dort &#8211; breit ausgeführt wird (englische Übersetzung in Faber/Schoeps/Stawski 2006, S. 399 bis 424 in Faber, Klaus 2008a), lässt die spezifische, „singuläre“ Dimension von Antisemitismus erkennen. Danach werden Juden häufig als Gegenbild zu einer nationalen Gemeinschaft, als Gegenbild zur ethnisch-nationalen Identität gesehen, z. B. historisch in Frankreich und Deutschland oder, ganz aktuell, im Nahen Osten. In diesen Kontext gehören etwa die dem scheidenden ägyptischen Botschafter in Tel Aviv zugeschriebene Qualifizierung Israels als Nicht-Nation (vgl. dazu Yakobson 2008 in Faber, Klaus 2008a) oder das bereits erwähnte Judenbild in der Hamas-Charta.</p>
<p>Wie unter anderem der bekannte Orientalist Bernard Lewis nachweist, können, anders als dies etwa der populistische FDP-Politiker Jürgen Möllemann meinte, christliche oder muslimische Araber durchaus Antisemiten sein. Denn es handelt sich eben um Feindschaft gegen Juden (nicht gegen andere „semitische“ Gemeinschaften), auf welche die Begriffskonstruktion des Antisemitismus verweist. Antisemitismus als ideologische Weltdeutung und als Vorurteilsensemble macht nicht vor bestimmten Ländergrenzen oder Gruppen halt. Dies gilt auch für Menschen jüdischer Herkunft oder für israelische Juden. Antisemitismus ist eine Ideologie und eine mit Stereotyp-Bildern arbeitende Zuschreibungspraxis, vor der Juden nicht durch ihre Herkunft gefeit sind. Kollektive Fremdzuschreibungen der Mehrheitsgesellschaft finden vielmehr oft Entsprechungen in Praktiken der Selbstzuschreibung und gehen in diese über, nicht nur im Fall der Beziehungen zwischen Juden und der Mehrheitsgesellschaft. Gruppenbezogener Selbsthass ist insofern ein Phänomen, das auch unter Juden existiert, selbstverständlich aber nicht auf die jüdische Gemeinschaft beschränkt ist.</p>
<p>Antisemitismus ist aufgrund seiner Jahrtausende alten, tief verwurzelten kulturellen Verankerung in den Mentalitäten, mit einem negativen Judenbild, das nicht nur in Grenzfeldern christlicher oder ursprünglich christlicher Gesellschaften präsent ist, etwas anderes als ein Unterfall von „Rassismus“ oder eine beliebige Art von Religionshass, und schon gar nicht ein Unterfall von Rechtsradikalismus. Antisemitismus ist bis weit in die Mitte der Gesellschaft und auch auf Seiten der „Linken“ zu finden, z. B. in der Form des antisemitischen Israelhasses.</p>
<p> „Neuer“, israelfeindlicher Antisemitismus</p>
<p>Es ist für die Debatte wichtig, von vornherein eine Grenze zwischen der Kritik an Israels jeweiligen Regierungen (für die Israel selbst z. B. nach dem letzten Libanonkrieg ein markantes Beispiel gab) und antisemitischen Positionen zu ziehen. Eine internationale Konferenz jüdischer Gemeinschaften in Jerusalem 2004, ein darauf beruhender israelischer Diskussionsbeitrag auf einer OSZE-Konferenz in Berlin (ebenfalls 2004) und andere ähnliche Erklärungen aus dem Folgejahr, etwa die bereits erwähnte EU-Arbeitsdefinition zum neuen Antisemitismus, haben sich mit dieser Frage befasst (European Monitoring Centre on Racism and Xenophobia 2005 in Faber, Klaus 2008a). Die Grenze zum („neuen“) Antisemitismus ist danach jedenfalls dann überschritten, wenn man Israel mit ungleichen Maßstäben kritisiert, die nur bei ihm und sonst bei keinem anderen Land angelegt werden; wenn man Israel und den Zionismus dämonisiert, etwa im Sinne von Verschwörungstheorien, die Israel und die „Zionisten“ für die Terroranschläge vom 11. September 2001 oder für alle Missstände in der arabischen und islamischen Welt verantwortlich machen; oder wenn man die Vernichtung Israels fordert. Das gilt auch für die aufgezwungene Bildung eines „binationalen“ Einheitsstaates; Gregor Gisy hat dazu in seiner Auseinandersetzung mit dem Antizionismus der Linken das Notwendige und Richtige gesagt.</p>
<p>Alle diese Negativkriterien sondern Israel gewissermaßen als – rechtlosen – Juden unter den Staaten aus; man kann sie deshalb auch insgesamt als Unterfälle des Prinzips der ungerechtfertigten Ungleichbehandlung ansehen. Damit sollen nicht etwa die Besonderheiten des Jahrtausende alten, kulturell tief verankerten Verfolgungsphänomens „Antisemitismus“ in Frage gestellt werden, die, wie dargelegt, seine allgemeine Einordnung in die angeblich übergreifenden Erscheinungen von Rassismus, Xenophobie oder Religionsfeindschaft ausschließen. Einige Vergleichsansätze können die negative Sonderstellung und Diskriminierung Israels &#8211; und mittelbar auch der Juden &#8211; deutlich machen. Welche Verbrechen ein Nationalstaat &#8211; ein von einer Mehrheitsnationalität geprägter Staat &#8211; auch immer begangen hat oder begangen haben soll, keinem, auch keinem muslimischen, wird wegen derartiger tatsächlicher oder nur behaupteter Verbrechen die Vernichtung angedroht, außer einem Staat, dem jüdischen Nationalstaat, Israel &#8211; nicht aber z. B. einem Land, bei dem es, was die Vergangenheit anbelangt, gewiss nicht nur um fiktive Verbrechen geht, wie Deutschland, selbst von Polen, Juden, Tschechen oder Russen nicht, nicht dem arabischen Nordsudan, nicht der Volksrepublik China, etwa von Tibetern oder Uiguren, nicht Russland, auch von den Tschetschenen nicht, nicht Großbritannien, etwa von den Iren, nicht dem arabischen Irak, etwa von den irakischen Kurden,  nur einem Staat: Israel.</p>
<p>Für Antisemitismus gibt es ebenso wenig eine Rechtfertigung wie für Sklaverei oder Terrorismus; auch angenommene oder tatsächliche „Demütigungen“ oder begründete Beschwerden z. B. gegen die israelische Regierung rechtfertigen keinen Antisemitismus. Für Antisemitismus darf es in gleicher Weise kein – wie auch immer formuliertes – Verständnis geben, auch nicht in der häufiger zu hörenden Version, islamischer Antisemitismus sei im Kontext der Nahostkonflikte zu sehen und zu „erklären“. Rassismus gegen Afroamerikaner oder Afrikaner in den USA oder in Europa wird nicht durch afrikanische Diktatoren verursacht, ebenso wenig wie der islamische und der neue Antisemitismus oder insgesamt Antisemitismus ihre Ursachen im arabisch-israelischen Konflikt haben.</p>
<p>„Islamischer“ Antisemitismus</p>
<p>Auch ein Blick auf den Antisemitismus in islamischen Gesellschaften ist in diesem Zusammenhang sinnvoll. Die Antisemitismusvarianten im islamischen und jener im christlich-jüdisch-westlichen Kulturkreis sind nicht erst seit der islamischen Einwanderung nach Europa – und nicht nur dort – problematische Verbindungen eingegangen. Dabei hat die Antisemitismuspropaganda durch Hitlerdeutschland eine Rolle gespielt. Seit den fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts hatten auch die stalinistische Führung der Sowjetunion und ebenso die sowjetische Agitation nach 1967 problematische, zum Teil offen antisemitische Positionen verbreitet. Zahlreiche antisemitische Äußerungen, Publikationen und Positionen – von Buchproduktionen (etwa der auch von Adolf Hitler geschätzten, klassisch antisemitischen „Protokolle der Weisen von Zion“) bis hin zu Fernsehsendungen – belegen den heute erreichten Stand.</p>
<p>Die breite Verankerung antisemitischer Strömungen in den Heimatländern der muslimischen Migration, die auch auf Europa wirken, ist heute in vielen Aspekten zu erkennen, z. B. in den antisemitischen Fernsehfilmen, denen die „Protokolle der Weisen von Zion“ zugrunde liegen. Mit diesen Hetzsendungen verstößt z. B. ein Land wie Ägypten nicht nur gegen den mit Israel geschlossenen Friedensvertrag, der zum israelischen Rückzug aus der Sinai-Halbinsel geführt hat, sondern auch gegen UN-Menschenrechtskonventionen, denen das Land beigetreten ist. Ähnliches gilt auch für die Verbreitung von antisemitischen Fernsehsendungen durch al-Manar, die über den ägyptischen Satelliten Nilsat (und dazu über den saudi-arabischen Satelliten Arabsat) erfolgt. Hier stellt sich eine bislang offene Frage an die Bundesregierung, was sie z. B. im Rahmen von Kooperationsverhandlungen oder bei anderen Anlässen gegen derartige Menschenrechtsverstöße unternimmt, die den Friedensprozess im Nahen Osten, aber durch ihre Auswirkungen in Deutschland auch die deutsche Integrationspolitik behindern. Man kann in diesem Zusammenhang ebenso an manche antiisraelische und antisemitische Demonstrationsbilder vom vergangenen Monat denken.</p>
<p>Den dem Ursprung nach christlichen, dann säkularisierten Antisemitismus gab es, selbstverständlich, zunächst im Islam nicht. Einige judenfeindliche Aussagen im Koran, die auch etwas mit den Vernichtungskämpfen Mohammeds gegen die jüdischen Stämme in Arabien zu tun haben und nach denen z. B. Juden wegen religiösen Fehlverhaltens von Gott in Affen und Schweine verwandelt worden sind (vgl. dazu Carmon 2006 in Faber 2008a), haben einen anderen Charakter als antisemitische Positionen des 19. Jahrhunderts im christlichen Kulturkreis.</p>
<p>Am Transfer wichtiger Elemente des europäischen, in der Wurzel christlichen Antisemitismus in den Islam waren zunächst die orientalischen christlichen Minderheiten beteiligt. In der Folge wurde das Thema, zum Teil in Anknüpfung an ältere judenfeindliche Tendenzen im Islam, jedoch ebenso von Muslimen aufgenommen. In den 30er und 40er Jahren des letzten Jahrhunderts spielte, wie das etwa Bernard Lewis, aber auch andere schildern, die erfolgreiche antisemitische Propaganda Hitlerdeutschlands eine wichtige Rolle. Im 2. Weltkrieg festigte sich das in diesem Zusammenhang zu erwähnende Bündnis zwischen dem Jerusalemer Mufti Amin al-Husseini und Deutschland. Dieser Führer der Araber in Palästina trat in eigenen Demarchen bei europäischen Regierungen für die Verfolgung der Juden ein. Er unterstützte das 3. Reich z. B. bei dem Versuch, dem antibritischen und prodeutschen Aufstand im Irak zum Durchbruch zu verhelfen. Seine Propagandaaktionen führten zu einer pogromähnlichen Verfolgung der jüdischen Gemeinde in Bagdad. Mit dem Territorialkonflikt in Palästina hatten dabei seine Hasstiraden kaum noch etwas zu tun. Die verbindende Klammer im Verhältnis zu Hitlerdeutschland war in dieser Hinsicht die gemeinsame antisemitische Überzeugung. Die von vielen getragene Kooperation mit dem NS-Staat umfasste auch Pläne für den Völkermord an den Juden Palästinas, bei dem palästinensische Araber eine Rolle spielen sollten (vgl. dazu Beck 2006, Cüppers/Mallmann 2006, Faber 2006b in Faber 2008a).</p>
<p>„Linker“ Antisemitismus, Rolle der Medien</p>
<p>Über linken Antisemitismus und den damit eng zusammenhängenden linken Antizionismus, die beide häufig eine negative Sonderstellung Israels thematisieren, wird seit Gregor Gysis bemerkenswerter und berechtigter Kritik am Antizionismus der Linkspartei etwas mehr und vor allem weniger verdeckt diskutiert als vor Gysis Vortrag.</p>
<p>Linker Antisemitismus manifestiert sich heute meist in israelfeindlichen Positionen, die auf die Vernichtung der jüdischen Staatlichkeit und die Ablehnung jüdischer nationaler Selbstbestimmung abzielen, Israel in diskriminierender Weise diffamieren (in der Argumentation etwa wie Ahmadinedschad, Hisbollah und Hamas, die ich damit nicht zu Vertretern der Linken erklären will) oder sonst mit ungleichen Maßstäben messen. In diesem Zusammenhang finden immer wieder Positionen eine Plattform, die eine Vernichtung Israels durch die Gründung eines „binationalen“ Staates und die Rückkehr arabischer „Flüchtlinge“ in diesen Staat  fordern, von „Flüchtlingen“, die in Wahrheit keine sind, sondern ganz überwiegend nur Nachkommen von Flüchtlingen &#8211; so als ob man die „Rücksiedlung“ vieler Millionen deutscher, österreichischer, polnischer, slowakischer, ungarischer, japanischer, indischer oder pakistanischer Flüchtlingsnachkommen in die Herkunftsgebiete ihrer Vorfahren fordern wollte. Gregor Gisy hat mit wünschenswerter Deutlichkeit dargelegt, was von solchen nur scheinbar „binationalen“ Vorschlägen zu halten ist, die in der Realität auf eine arabisch-muslimische Mehrheitsdiktatur hinauslaufen müssten, deren voraussehbare Wirkungen man in der Flucht von 800. 000 Juden aus arabisch/muslimischen Ländern oder der Flucht der Christen aus den palästinensischen Autonomiegebieten bereits heute erkennen kann.</p>
<p>Zu dem angesprochenen Themenbereich gehört die Frage, wie bestimmte Verzerrungen und Voreingenommenheiten in der deutschen Medienkommentierung zum Gaza-Konflikt zu erklären sind. Seit dem Beginn der israelischen Militäroperation gegen Hamas-Stellungen in Gaza im Dezember letzten Jahres zeigte die deutsche Nahostberichterstattung in den Print- und sonstigen Medien, besonders deutlich aber im gebührenfinanzierten, öffentlich-rechtlichen Fernsehen eine zunehmend israelkritische bis -feindliche Tendenz. Der Konfliktanlass &#8211; die Aufkündigung der Waffenruhe und der Raketenbeschuss durch Hamas &#8211; geriet schnell in Vergessenheit oder wurde relativiert. Eine deutsche Berichterstatterin des ZDF sprach in einer ersten Stellungnahme zum Gaza-Konflikt von „selbstgebastelten“ Hamas-Raketen. Dass durch die Kassam-Raketen Menschen getötet wurden, erwähnte sie in diesem Zusammenhang nicht, auch nicht, dass inzwischen längst nicht mehr nur „selbstgebastelte“ Kassam-, sondern auch Grad-Raketen iranisch-russischer Herkunft mit erhöhter Reichweite im Einsatz sind, über die die Terrororganisation Hamas dank der nachlässigen Grenzkontrolle durch Ägypten verfügt. Die ZDF-Berichterstatterin betonte in ihrem Kommentar mit deutlich propalästinensischer Empathie, die Gazabewohner hätten keine Möglichkeit, der Gewalt auszuweichen, als ob es auf der anderen Seite, in Israel, für jeden Bewohner Sderots, Beer Schevas,  Aschdods oder Aschkelons, von denen sie nicht sprach, ganz einfach sei, unter Aufgabe von Haus, Wohnung, Familie und Arbeit in ein &#8211; nicht vorhandenes &#8211; großes israelisches Hinterland auszuweichen, als ob für die Abschließung der Fluchtwege aus dem Gazaland allein Israel die Verantwortung trage und  als ob es keine gemeinsame Grenze zwischen Gaza und Ägypten gebe.</p>
<p>Ein ZDF-Nachrichtenredakteur hatte, um ein weiteres Beispiel zu nennen, in einem Kommentarbeitrag ebenfalls zu Beginn des Gaza-Konflikts behauptet, nur öffentlicher Druck auf Israel habe israelische Hilfslieferungen nach Gaza bewirkt. Abgesehen davon, dass es für eine derartige Behauptung kaum Belege geben dürfte, wird mit dieser einseitigen Bewertung auch nahe gelegt, es fehle Israel grundsätzlich an Empathie für die Leiden der Zivilbevölkerung im Gazastreifen &#8211;  und vielleicht auch allgemein gegenüber arabischen Palästinensern, was wiederum der arabischen Propagandathese von israelischen „Massakern“ in Gaza gewollt oder ungewollt Plausibilität verleihen kann.  Diese Art von Darstellung ist nur sehr schwer mit den bekannten und einigermaßen gesicherten Fakten in Einklang zu bringen, die in der Gesamtbilanz durchaus Rücksichtnahme gegenüber der Zivilbevölkerung sowie Zurückhaltung und Präzision bei den israelischen Militäroperationen belegen, die man sich auch bei anderen Kriegseinsätzen etwa in Serbien, im Kosovo, in Afghanistan, bei der türkischen Bombardierung von Dörfern in Irakisch-Kurdistan, beim Krieg in Tschetschenien, in Abchasien und Südossetien, in Darfur oder im Südsudan hätte wünschen können. Bei diesen Konflikten waren ähnlich kritische, scharfe und dem Anlass angemessene Stellungnahmen wie jetzt im Gaza-Fall von deutschen Medienvertretern oder Politikern kaum zu hören. Neuere israelische Untersuchungen haben übrigens ergeben, dass höchstens 25% der arabischen Toten in Gaza Zivilopfer waren; nach einem italienischen Zeitungsbericht aus Gaza sollen die meisten Opfer junge, von Hamas rekrutierte Kämpfer sein.</p>
<p>Niemand fragt übrigens in den deutschen Medien bei dem Bürgerkrieg zwischen Singhalesen und Tamilen auf Sri Lanka, soweit man sich für diesen blutigen Konflikt überhaupt interessiert, nach dem Anteil der zivilen Opfer, niemand ebenso danach, ob und inwieweit die auch für interne Kriege geltenden Minimalregelungen in Sri Lanka eingehalten werden. Niemand sieht einen Anlass, eine Umfrage zur Beurteilung dieses Konflikts durchzuführen &#8211; vermutlich auch deshalb, weil in den deutschen Medien über diesen Krieg nur sehr wenig berichtet wird. Bei Israel ist alles anders: Zwar werden der gezielte Abschuss von Hamas-Raketen auf die israelische Zivilbevölkerung und die Stationierung von Raketenabschussrampen in  oder in der Nähe ziviler Einrichtungen eher selten als Kriegsverbrechen qualifiziert, umso deutlicher aber Israel unter Verdacht gestellt, „unverhältnismäßig“ zu reagieren. Dabei werden Zahlenangaben aus dem Hamas-Machtbereich zitiert, die nicht überprüft werden können und denen man nach Erfahrungen in ähnlichen Konfliktlagen nicht ohne weiteres trauen sollte. Der „Spiegel“ spricht &#8211; wieder einmal &#8211; von „blutiger Vergeltung“, wenn er israelische Handlungen beschreibt, als ob Israel, wie Hamas, gezielt und flächendeckend zivile Gebiete bombardieren würde. Dass die von der Islamischen Republik Iran unterstützte, finanzierte und mit Waffen belieferte Hamas eine antisemitische Terrororganisation ist, wird in den Medienberichten häufig nicht oder nicht mit der notwendigen Deutlichkeit gesagt.</p>
<p>Am 24. Januar 2009 berichtete das öffentlich-rechtliche Fernsehen, Solana habe im EU-Namen eine Untersuchung über israelische Kriegsverbrechen in Gaza gefordert. Kein Wort verlor die Nachrichtensprecherin über die Hamas-Kriegs- und sonstigen Verbrechen, die ja größtenteils nicht erst untersucht werden müssen, sondern bereits feststehen, etwa über den gezielten Raketenbeschuss von zivilen israelischen Zielen, häufig aus Stellungen in oder in der Nähe ziviler arabischer Einrichtungen, oder auch über die Tötung, Folterung und Verstümmelung von Oppositionellen in Gaza. Wann hat die Europäische Union entsprechende Untersuchungen z. B. über mögliche Kriegsverbrechen in Serbien, im Kosovo, in Afghanistan, im Westsudan, im Südsudan, in Tschetschenien, in Irakisch-Kurdistan, in Westneuguinea oder, ganz aktuell, in Sri Lanka gefordert? Wie ist diese Einseitigkeit der EU-Administration und der deutschen Berichterstattung zu erklären, die geradezu obsessiv das Ziel zu verfolgen scheinen, Israel und seine Selbstverteidigung zu delegitimieren?</p>
<p>Genug der Beispiele. Darf und sollte man überhaupt die Medien kritisieren? In der Politik und unter Politikern ist die These verbreitet, das sei nutzlos und deshalb falsch. Die Medien würden die Kritik ohnedies nicht vermitteln und, wenn doch, die Kritiker angreifen. Was für die Politik und Politiker im engeren Sinne unter Nützlichkeitsaspekten gelten mag, muss und darf aber nicht für die Gesellschaft insgesamt richtig sein. Den Medien steht in der Demokratie kein kritikfreier Raum zu, auch nicht unter Berufung auf die Pressefreiheit. Beim gegenwärtigen Stand der Gaza-Debatte in den deutschen Medien sind vor allem zwei miteinander verbundene Aspekte problematisch. Ein beunruhigendes Phänomen ist zum einem die Indifferenz der Medien gegenüber den dehumanisierenden Tendenzen in der Agitation gegen Israel  &#8211; die übrigens nicht nur in der Gaza-Berichterstattung, sondern auch in derjenigen über den Iran deutlich wird. Über die entsprechenden, häufig offen antisemitischen Slogans und Sprechchöre auf antiisraelischen Demonstrationen, in denen auch muslimischer Antisemitismus zu erkennen ist, wird kaum und, wenn überhaupt, sehr selten kritisch berichtet. Parolen wie „Juden raus“, „Israel Kindermörder“ oder „Tod Israel“ sollten nicht zu den in Deutschland akzeptierten oder geduldeten Demonstrationsaufrufen gehören. Wohin eine dehumanisierende Propaganda ohne Widerspruch und Widerstand führen kann, zeigen außerhalb Deutschlands die aktuellen Absichtserklärungen von Hamas-Anhängerinnen, sich unter die „Schweine“ und „Affen“ &#8211; gemeint sind Juden &#8211; zu begeben, um sich mit ihnen in die Luft zu sprengen, das Verhalten der pakistanischen Terroristen von Mumbai, die ihre Opfer vor der Ermordung gefoltert und sexuell erniedrigt haben, auch die verhöhnende Darstellung des von der Hamas in Geiselhaft gehaltenen israelischen Soldaten Schalit auf Hamas-Umzügen in Gaza oder die antisemitische Propaganda und Politik der Islamischen Republik Iran.</p>
<p>Der andere Aspekt betrifft eine auch im letzten Libanonkrieg verbreitete Tendenz in deutschen Medien, durch Schaffung von pseudorechtlichen und pseudomoralischen Maßstäben, die nur für Israel und sonst für keinen anderen Staat gelten, eine Art von Sonderbehandlung für den jüdischen Staat zu propagieren. Eine entsprechende Ungleichbehandlung oder Dämonisierung Israels bezeichnet die bereits zitierte EU-Arbeitsdefinition, die auch der Bundestagsbeschluss zur Antisemitismusbekämpfung vom 4. November 2008 aufgreift, als eine Form von Antisemitismus. Wer sich fragt, wie das schlechte Umfragebild von Israel zu erklären ist und weshalb 70% der jüngeren Menschen in Deutschland meinen, es gebe heute keine besondere deutsche Verpflichtung mehr gegenüber Israel, der sollte auch an die deutsche Medienberichterstattung über Israel denken. Sie vermittelt sehr viel Kritisches und Negatives zu Israel, viel weniger als etwa zur antisemitischen Islamischen Republik Iran und ihrer Völkermordpropaganda.</p>
<p>„Islamophobie“ und Antisemitismus</p>
<p>Um was geht es bei dem neuen Streit über die Bedeutung von „Islamophobie“ und Antisemitismus? Der &#8220;Islamophobie&#8221;-Begriff ist im UN-Sprachgebrauch, der jetzt auch in Deutschland eindringt, vor allem ein Mittel der antiwestlichen und israelfeindlichen Agitation islamischer Staaten (vgl. dazu und zum Folgenden Faber, Klaus 2008b). Sie verweist nicht auf tatsächliche Diskriminierung, sondern auf Vorwurfskonstruktionen, die angeblich unzulässige Kritik am Scharia-Recht und generell am &#8220;Islam&#8221; als &#8220;islamophob&#8221; diffamieren. &#8220;Die Islamophobie nähert sich dem Niveau des Antisemitismus der Dreißigerjahre&#8221; &#8211; so Ekmeleddin Ihsanoglu, Generalsekretär der Organisation der Islamischen Konferenz (OIC), in einer türkischen Tageszeitung. Er liegt damit exakt auf derjenigen Politiklinie, die seine Organisation auch sonst in den Vereinten Nationen verfolgt, z. B. bei der Vorbereitung einer UN-Konferenz in Genf, auf der im kommenden Jahr &#8220;Islamophobie&#8221; als Hauptübel beschwört und in mittlerweile bekannter antisemitischer Weise Israel diskriminiert und attackiert werden soll.</p>
<p>Antisemitismus und Islamfeindschaft oder &#8220;Islamophobie&#8221; kann man nicht gleichsetzen. Niemand will Muslime in allen Ländern angreifen und ausrotten oder ein muslimisches Land auslöschen. Niemand macht Muslime und den Islam für alle möglichen globalen Übel verantwortlich. Wenn man wahrnimmt, was dazu demgegenüber in vielen Medien islamischer Länder über Israel und die Juden tagtäglich geschrieben und auf andere Weise verbreitet wird, erkennt man den fundamentalen Unterschied. Er drückt sich auch darin aus, dass in unserem Land vor allem jüdische Kindergärten, Schulen, Einrichtungen oder Synagogen rund um die Uhr von Polizei und Sicherheitskräften bewacht werden müssen. Antiislamischen Terror gibt es dagegen in Europa praktisch nicht, sehr wohl aber enge Kooperation zwischen aggressiven, antisemitischen Islamisten und in gleicher Weise antisemitischen Neonazis, nicht nur in Deutschland.</p>
<p>Gegen antimuslimische Diskriminierung, die es bei uns auch gibt, sollten wir uns gemeinsam mit progressiven Muslimen, mit der großen Mehrheit der deutschen Muslime wehren, die für demokratische Werte und für Integration stehen, auch wenn sie in der Entwicklung noch nicht dort angekommen sind, wo man sagen könnte, die Integration sei abgeschlossen. Reaktionäre oder konservative muslimische Verbände sind dafür und für den gemeinsamen Kampf gegen Antisemitismus keine geeigneten Bündnispartner. Ein Lackmustest ist insoweit z. B. das öffentliche Verbandsverhalten gegenüber der antisemitischen Agitation der Islamischen Republik Iran sowie von Hisbollah und Hamas.</p>
<p>In der Tendenz, für das Fehlverhalten Einzelner das ganze Kollektiv in Haftung zu nehmen, wollen manche in der öffentlichen deutschen Debatte ein Kriterium für Islamfeindschaft und zugleich einen Ansatzpunkt für die Behauptung einer strukturellen Ähnlichkeit zwischen dieser und dem Antisemitismus sehen. Dass damit zumindest mittelbar ein Vergleich etwa zwischen muslimischen Terroristen und einem für kritikwürdig gehaltenen jüdischen Verhalten (in der Finanzwelt? in den Medien? oder in Israels Politik?) gezogen wird, ist kaum zu leugnen. Auch dies zeigt, wie problematisch derartige Ansätze sind.</p>
<p>Auf der einen Seite stehen Tatsachen, nämlich Terror, islamischer Antisemitismus und Dschihadismus oder Vernichtungsdrohungen gegen Israel, die bei manchen zu unzulässigen Pauschalvorwürfen führen, auf der anderen Seite antisemitische Verschwörungskonstruktionen von jüdischer Finanz-, Medien- und Weltmacht, die nichts mit der Realität zu tun haben. Diese ganz verschiedenen Tatbestände auf die gleiche Ebene zu stellen, dort zu vergleichen oder gar gleichzustellen, ist nicht akzeptabel und wird auch nicht durch die Erwägung gerechtfertigt, man wolle eine &#8220;Opfer-Konkurrenz&#8221; oder eine &#8220;Opfer-Hierarchisierung&#8221; vermeiden. Man reduziert auf diese Weise, gewollt oder ungewollt, die negative Dimension von Antisemitismus. Zudem wird damit, in einer häufig festzustellenden Nebenwirkung, zulässige Kritik an Verhältnissen in islamischen Staaten und Gesellschaften unter einen &#8220;Islamophobie&#8221;-Verdacht gestellt, was im UN-Rahmen ja das erklärte Ziel mancher islamischer Staaten ist. In den 50er, 60er und 70er Jahren des letzten Jahrhunderts &#8211; auch später &#8211; wurde in Deutschland gegen den Auschwitz-&#8221;Vorwurf&#8221; oft mit einem Dresden-Vergleich (&#8220;Bomben-Holocaust&#8221;) argumentiert. Wir sollten verhindern, dass jetzt eine ähnliche Entlastung mit der &#8220;Islamophobie&#8221;-Konstruktion, mit dem &#8220;Islamophobie&#8221;-Kampfbegriff, propagiert wird.</p>
<p>Wer &#8220;Islamophobie&#8221; und Antisemitismus gleichsetzt, relativiert nicht nur den Holocaust, sondern auch die aktuellen antisemitischen Gefahren. Dies gilt insbesondere für diejenigen Bedrohungen, die in der gegen Israel gerichteten, antisemitischen Völkermordpropaganda der Islamischen Republik Iran und ihrer atomaren Aufrüstungspolitik zu erkennen sind, aber ebenso für die Terrorgefahren, die von antisemitischen Organisationen wie Hamas oder der in Deutschland noch immer nicht verbotenen Hisbollah ausgehen. Eine Gleichstellung von &#8220;Islamophobie&#8221; und Antisemitismus behindert deshalb die Antisemitismusbekämpfung, damit auch die Integrationspolitik in Deutschland, die den häufiger anzutreffenden islamischen Antisemitismus zu überwinden hat, und ebenso die Boykott- und Sanktionskampagnen gegen die atomare Bewaffnung der Islamischen Republik Iran und gegen ihre Völkermordpläne.</p>
<p>Man sollte in der Debatte, wie immer, differenzieren. Im Zentrum für Antisemitismusforschung &#8211; im ZfA &#8211; gibt es, wie auch sein neues Jahrbuch belegt, verschiedene Strömungen, gute und akzeptable Diskussionsbeiträge, daneben aber leider auch solche, die dazu tendieren, &#8220;Islamophobie&#8221; und Antisemitismus gleichzusetzen, und z. B. in überzogenen &#8220;Antisemitismusvorwürfen&#8221; gegen Muslime ein zentrales Ventil für &#8220;Islamophobie&#8221; sehen. Was dabei im Einzelnen als überzogen zu bewerten sein soll, wird nicht ausgeführt. Noch weniger verständlich ist, dass in diesem Zusammenhang der umgekehrte Fall, nämlich die Wirkung von überzogenen &#8220;Islamophobie&#8221;-Vorwürfen auf Personen oder, etwa im UN-Rahmen, auf Staaten, weder thematisiert noch problematisiert wird. Aber noch einmal: Im Zentrum für Antisemitismusforschung sind auch andere Richtungen zu finden, auch im neuen ZfA-Jahrbuch.</p>
<p>Diskriminierung von Muslimen ist zu bekämpfen, um es erneut zu betonen. Man kann, wenn man will, alles mit allem vergleichen, auch Dresden mit Auschwitz und selbst &#8220;Islamophobie&#8221; mit Antisemitismus. Man muss dann aber auch sagen, wo der Vergleich sinnlos ist und endet. Das gilt für die Wissenschaft und für die Politik.</p>
<p>Zwischenergebnisse und Bündnisfragen</p>
<p>Es ist gewiss zu früh, ein abschließendes Urteil über den Debattenverlauf und das Debattenergebnis des jüngsten Antisemitismusstreits zu fällen. Man kann aber vielleicht über mögliche Motive sprechen. Ich denke dabei nicht an diejenigen, die auf eine Relativierung der Antisemitismusbedeutung und -bekämpfung setzen. Sie gibt es &#8211; aber es lohnt sich nicht, mit Ihnen zu diskutieren. Ich spreche auch nicht von denen, die ganz bewusst mögliche, zulässige und sogar notwendige Kritik an islamischen Zuständen, in der Funktion eines Zwischenrufs nenne ich einen historischen Kritikernamen: Kemal Atatürk, behindern, diffamieren und, wenn möglich, verhindern wollen. Auch sie gibt es. Besonders zahlreich und stark sind sie zum Beispiel in den Vereinten Nationen, u. a. im Menschenrechtsrat, vertreten. Es gibt sie aber auch bei uns &#8211; mit sehr verschiedenen Richtungsangaben, z. B. als angeblich „Linke“ mit globalisierungskritischer, vielleicht auch antiwestlicher, antiamerikanischer oder antiisraelischer Tendenz (die man heute aber auch bei der NPD findet), als orthodoxe oder radikale Muslime, ebenso als Neonazis oder als schlichte Wahlopportunisten, die auf mögliche muslimische Stimmen in wichtigen Wahlen setzen. Ich bin mir übrigens ziemlich sicher, dass sich die zuletzt genannte Motivvariante als politische Spekulationsblase erweisen wird, auf die die deutschen Muslime in ihrer großen Mehrheit nicht hereinfallen.</p>
<p>Zu denken ist vielmehr an diejenigen, die, wie hoffentlich alle Demokraten, antimuslimische Diskriminierung ebenso ablehnen, wie ein Kritikverbot gegenüber islamischen Zuständen im In- und Ausland oder eine Relativierung von Antisemitismus und Antisemitismusbekämpfung. Ist nach dieser Position ein breites Bündnis von den meisten oder allen großen muslimischen Verbänden bis hin zum Zentralrat der Juden in Deutschland sowohl gegen Antisemitismus als auch gegen antimuslimische und andere Diskriminierung nicht eine ansprechende Vorstellung, die die richtigen Lehren aus dem Holocaust zieht und geradezu einen demokratiepolitischen Idealweg des gesellschaftlichen Engagements beschreibt?</p>
<p>Unter bestimmten, noch nicht vorhandenen und erst herzustellenden Bedingungen kann es künftig vielleicht Ansätze für ein derartiges Bündnis geben. In den U.S.A. haben z. B. jüdische Organisationen eine historisch bedeutende Rolle bei der Förderung der Emanzipationsbewegung der heute als „Afroamerikaner“ bezeichneten Bevölkerungsgruppe, u. a. durch Unterstützung der N.A.A.C.P., gespielt. Dass diese Unterstützung nicht immer von allen honoriert wurde, ist eine reale Erfahrung, die im politischen Leben aber wohl „normal“ ist und den Sinn des Bündnisses nicht in Frage stellt.</p>
<p>Bei uns fehlen für vergleichbare Bündnisüberlegungen zurzeit aber entscheidende Voraussetzungen, auch wenn man einige der grundsätzlichen Unterschiede in der Situation von Sklavennachfahrern in den U.S.A. und von muslimischen Einwanderern in Europa einmal außer Acht lässt. Es gibt in Deutschland bislang noch kein größeres Ensemble von bedeutenden Verbänden deutscher Muslime, die man auch bei Anlegung eines großzügigen Maßstabs als progressiv, als deutlich für die Integration aufgeschlossen oder auch nur als moderat in dem Sinne bezeichnen kann, dass sie die wesentlichen Bündnisgrundorientierungen &#8211; gegen Antisemitismus in allen Erscheinungsformen, gegen Kritikverbot gegenüber islamischen Zuständen, gegen Diskriminierung von Muslimen &#8211; teilen. Das Verhalten unserer muslimischen Verbände während des Gaza-Konflikts lässt bestimmte Rückschlüsse zu.</p>
<p>Es gibt selbstverständlich Vereinigungen, die die beschriebenen Bedingungen erfüllen; wahrscheinlich kann man schon heute diejenige der deutschen Alewiten zu diesem Kreis zählen. Die Verbändemehrheit sieht aber anders aus. Bündnisgespräche und -angebote haben für sie allerdings, was nach der Interessenlage leicht nachzuvollziehen ist, durchaus einen politischen Wert. Man sollte sich auf diesem Gebiet aber keinen Illusionen hingeben. Die Frage nach den öffentlich erkennbaren Positionen zur antisemitischen Völkermordpropaganda der Islamischen Republik Iran könnte, wie erwähnt, ebenso eine geeignete Testfrage sein, wie diejenige nach der Stellung zur antisemitischen Hamas oder zu Hisbollah.</p>
<p>Wir können leider nicht sicher sein, dass die deutschen Politikeliten über diese Verhältnisse gut genug informiert sind &#8211; was das Problem natürlich nicht reduziert, sondern verschärft. Die zurzeit erkennbare Verbändemehrheit ist dabei nicht so repräsentativ für die Mehrheit der deutschen Muslime, wie das manche annehmen. Es gibt, was als Anzeichen für eine Radikalisierung gesehen werden kann, Terraingewinne von Salafiyya-Hasspredigern bei muslimischen Jugendlichen. Integrationsoffenheit und eine, wenn auch begrenzte, Aufgeschlossenheit gegenüber dem Säkularisierungstrend der Umgebung ist andererseits auch bei vielen festzustellen, bei denen ebenso Integrationsdefizite, z. B. im Sprachlichen, zu erkennen sind. Etwas anders gelagert sind die Verhältnisse bei denjenigen, die bereits weitgehend integriert sind, deshalb aber wohl auch kein starkes Motiv haben, sich in eigenen Formationen zu organisieren.</p>
<p>Wenn man Bündnisse eingehen will, kommen daher, wie bereits früher ausgeführt, dafür nur progressive oder im beschriebenen Sinne moderate muslimische Formationen in Frage &#8211; die es ja gibt. Im Koordinierungsrat deutscher Nicht-Regierungsorganisationen gegen Antisemitismus, dem ich angehöre, wirken auch Muslime mit. Der Streit über die Bedeutung von Antisemitismus und „Islamophobie“ ist in mehr als einer Beziehung, ausgehend von den Anfangsthesen bis hin zu den Ausfällen in Ton, Stil und Argumentationsmitteln, ärgerlich. Er bietet &#8211; das Gute im Schlechten &#8211; aber auch eine Chance: die Klärung von Bündnisfragen, die für die Antisemitismusbekämpfung wichtig sind.</p>
<p>Wir haben in den Gaza- und Iran-Debatten, die ja zusammengehören, was die Antisemitismusbekämpfung, die Demokratieverteidigung und die Menschenrechte anbelangt, gesehen, um was es geht.</p></blockquote>
<p><em>Zugesandt von E.S.</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Rasism är antirasism]]></title>
<link>http://henriccjensen.wordpress.com/2009/01/01/rasism-ar-antirasism/</link>
<pubDate>Thu, 01 Jan 2009 22:31:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>Henric C. Jensen</dc:creator>
<guid>http://henriccjensen.wordpress.com/2009/01/01/rasism-ar-antirasism/</guid>
<description><![CDATA[I årskrönikan uttrycker Roya Hakimnia återigen stöd till Mana och hävdar att den del av tidningens i]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote>
<p style="text-align:justify;"><em>I <a title="Royas Årskronika" href="http://royamatilda.wordpress.com/2008/12/30/royas-arskronika/">årskrönikan</a> uttrycker Roya Hakimnia återigen stöd till Mana och hävdar att den del av tidningens innehåll som bedömts vara antisemitisk i själva verket är &#8220;apartheidmotstånd&#8221;. Företeelserna är enligt bloggaren &#8220;Same same&#8221;. Det innebär att alla som diskuterar rasism och fördomar mot judar egentligen bara vill stoppa &#8220;apartheidmotstånd&#8221;. Återigen en variant av den slitna <a href="http://www.skma.se/2008/hirsh.pdf">Livingstoneformuleringen</a>.</em></p>
</blockquote>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://jonathanleman.blogspot.com/2008/12/antisemitism-ska-frsts-som.html">Tack Jonathan!</a></p>
<p style="text-align:justify;">Slutsatsen att antisemitism är &#8220;apartheidmostånd&#8221; är verkligen att vända begrepp på ända och dessutom totalt bortse från det faktum att ordet <strong>antisemitism </strong>myntades av <a title="Wilhelm Marr" href="http://sv.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Marr#Rasistisk_antisemit">Wilhelm Marr 1873</a> när han behövde ett uttryck för &#8220;<strong>Judenhass</strong>&#8221; (judehat) som inte verkade stötande för de överklassdamer som besökte de tyska salongerna. <strong>Det används alltså uteslutande om fördomar och hat riktat mot judar. &#8220;</strong>Antisemitism&#8221; kan inte  användas för att beskriva något annat än judehat.</p>
<p style="text-align:justify;">Apartheid, som uttryck, var <strong>unikt för Sydafrika</strong> och <strong>riktade sig mot alla icke-vita, inklusive judar</strong> till fördel för den vita befolkningen och kan inte användas för att beskriva något annat, t.ex svart rasism riktade mot vita.</p>
<p style="text-align:justify;">Roya Hakimnia ville både ha kakan och äta upp den. Det blir väldigt motsägesfullt att hävda att <strong>rasism är antirasism</strong>. Men det är just den sorts Orwellskt dubbeltänk som den radikala vänstern ägnar sig åt för att få  sin antisemitiska och anti-israeliska propaganda att fungera. Alltså inget att förvånas över &#8211; om man tar källan i betänkande. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Historiehalvtime]]></title>
<link>http://oyvindholen.wordpress.com/2008/12/18/historiehalvtime/</link>
<pubDate>Thu, 18 Dec 2008 12:43:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>oyvindholen</dc:creator>
<guid>http://oyvindholen.wordpress.com/2008/12/18/historiehalvtime/</guid>
<description><![CDATA[Etter 300 numre med barbarjordsvinet Cerebus går Dave Sim for tyngre materiale i lettere innpakning.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Etter 300 numre med barbarjordsvinet Cerebus går Dave Sim for tyngre materiale i lettere innpakning. I <em>Judenhass </em>forsøker han å samle jødehatets historie på 50 tegneseriesider.</p>
<p><a href="http://forbiddenplanet.co.uk/blog/wp-content/uploads/2008/07/Dave%20Sim%20Judenhass.jpg"><img class="alignnone" src="http://forbiddenplanet.co.uk/blog/wp-content/uploads/2008/07/Dave%20Sim%20Judenhass.jpg" alt="" width="421" height="482" /></a></p>
<p class="MsoNormal"><!--more-->Etter at canadieren Dave Sim avsluttet monumentale <em>Cerebus</em> etter 300 numre på 17 år har spenningen vært stor i forhold til hva eksentrikeren skulle finne på ved neste korsvei. Siden har Sim begynt å lese høyt fra Bibelen og publisere en tegneseriebiografi om den canadiske skuespilleren Siu Ta på nettet, men dette er altså den første fysiske utgivelsen fra Sim siden <em>Cerebus</em>-finalen.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><em>Judenhass</em> er intet mindre enn et forsøk på samle jødehatets historie på 50 tegneseriesider. Målet er en lettlest og tilgjengelig tekst, som både viser jødehatets røtter og spredning og som i løpet av en lesetid på 25 minutter kan undervise uvitende om at Holocaust hadde sine historiske og kulturelle røtter langt utenfor Nazi-Tyskland.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Blant annet trekker han frem jødefientdlige uttalelser fra både britiske og amerikanske toppolitikere i mellomkrigstiden. Samtidig minner han om at den amerikanske tegneseriebransjen også har jødiske røtter, der både skaperne av Supermann, Batman og Fantastic Four var jødiske.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Viljen er det ikke noe å si på, men i motsetning til Will Eisners svanesang <em>The Protocols of the Elders of Zion</em> er dette ikke så spesielt godt gjennomført som tegneserie. I første del kryssklipper Sim glimt fra historien med scener fra Auschwitz, før han i andre del ramser opp så mange sitater fra vestlige intellektuelle og lederskikkelser at man blir litt svimmel. Viljen er god, men har du litt kunnskap fra før blir dette for enkelt. Da går du heller for den norske bokbautaen <em>Jødehat</em> fra 2005.</p>
<p class="MsoNormal"><strong><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1021" title="images2" src="http://oyvindholen.wordpress.com/files/2008/12/images2.jpg?w=62" alt="images2" width="62" height="96" />Dave Sim<br />
</strong><em>Judenhass<br />
</em>Aardvaark-Vanaheim 2008<br />
3/5</p>
<p class="MsoNormal"><em><br />
</em></p>
<p class="MsoNormal"><em>Opprinnelig publisert i Rocky. </em></p>
<p class="MsoNormal">
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Best of the Year post]]></title>
<link>http://andrewhickey.info/2008/12/05/best-of-the-year-post/</link>
<pubDate>Fri, 05 Dec 2008 20:41:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>Andrew Hickey</dc:creator>
<guid>http://andrewhickey.info/2008/12/05/best-of-the-year-post/</guid>
<description><![CDATA[I always have difficulty when it comes to thinking about &#8216;best of the year&#8217; lists, which]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>I always have difficulty when it comes to thinking about &#8216;best of the year&#8217; lists, which most people seem to have no trouble at all with. With the exception of monthly comics, I don&#8217;t tend to keep track of what&#8217;s &#8216;now&#8217; and what isn&#8217;t, and I often end up discovering things five or ten years after they came out (I bought my first <em>Cerebus</em> phonebook on the day issue 300 came out, though I didn&#8217;t realise that til later). So while I&#8217;m constantly acquiring new music, it&#8217;s for a rather flexible definition of &#8216;new&#8217; that can include this year (the <em>Passing Strange</em> soundtrack album, <em>That Lucky Old Sun</em>) a couple of years ago (L.E.O.&#8217;s <em>Alpacas Orgling</em>, one of my favourite albums of &#8216;this year&#8217;), or decades ago (a compilation of banjo tracks by Uncle Dave Macon), and I don&#8217;t really pay attention to which is which. Same goes for books.</p>
<p>So I&#8217;m going to do top 5 lists only (because to do a top 10 would be scraping the barrel) for gigs and comics &#8211; everything else I can&#8217;t be sure what year it came out.</p>
<p><strong>Best Comics Of The Year:</strong></p>
<p><strong>1</strong> <em>All Star Superman #10</em> by Grant Morrison, Frank Quitely and Jamie Grant.<br />
This may well be the best single issue of a superhero comic ever produced, and it&#8217;s certainly the best Superman single issue since Alan Moore&#8217;s couple of issues in the mid-80s (and may be better even than them). It encapsulates all the themes not only of this series but of everything Grant Morrison has been working towards in his career, and the script is complemented perfectly by Quitely&#8217;s art. </p>
<p><strong>2</strong> <em>Judenhaas</em> by Dave Sim<br />
Sim is my pick for &#8216;greatest comic creator of all time&#8217;. I can think of people who are his equals &#8211; but not his betters &#8211; at the individual talents he has (Alan Moore as a writer, J.H. Williams as an artist, Todd Klein as a letterer), but nobody who can combine do everything as well as he could &#8211; to my mind he even beats both Eisner and Kirby in terms of quality of work.<em>Judenhaas</em> is only a minor work by him, in comparison with, say, <em>Jaka&#8217;s Story</em> or <em>Melmoth</em>, but minor Sim beats major everybody else most of the time. I&#8217;m uncomfortable with this work, it seems to be &#8216;Oscar-bait&#8217; &#8211; the message that the Holocaust is bad is not a particularly original or insightful one &#8211; but it&#8217;s executed so well&#8230; it also seems completely at odds with Sim&#8217;s own expressed views on women, which again brings up the fascinating (in a train-wreck kind of way) question of how *that* artist could also be *that* person.</p>
<p><strong>3</strong> <em>The Amazing Fantastic Mr Leotard</em> by Eddie Campbell and Dan Best<br />
Eddie Campbell, like Sim, is another comic creator whose work I will always buy sight-unseen, because he&#8217;s never let me down (though I still don&#8217;t have a lot of his early material). <em>The Fate Of The Artist</em> and his collaborations with Alan Moore are among my very favourite comics of all time. This one is a lovely Munchausen-esque, vaguely Fortean story about the nephew of the inventor of the leotard.</p>
<p><strong>4</strong> <em>Achewood &#8211; The Great Outdoor Fight</em> by Chris Onstad<br />
A slim volume, but a good representation of a great period in the most artistically interesting webcomic out there.</p>
<p><strong>5</strong> <em>Sandman &#8211; Dream Hunters</em> by Neil Gaiman and P. Craig Russell<br />
Not for Gaiman&#8217;s story, which, while competent, has been published before and is also the kind of stuff he can knock off in his sleep. But Russell&#8217;s artwork is just gorgeous &#8211; I don&#8217;t usually buy comics for the art, being more orally/aurally oriented than visually, but this stuff is stunning.</p>
<p>Bubbling under &#8211; <em>Comic Book Comics, Batman, Final Crisis, </em>and <em>Glamourpuss</em></p>
<p><strong>Best gigs of the year</strong><br />
<strong>1</strong> Mike Love&#8217;s &#8220;Beach Boys&#8221; &#8211; Manchester Apollo<br />
The touring &#8216;Beach Boys&#8217; have come in for a lot of stick from a lot of people, not least myself , over the years, for doing boring &#8216;touring jukebox&#8217; sets, often with shoddy musicianship. However, over the last few years they&#8217;ve got much better. Their tour in 2004 was superb, but this was phenomenal. Having replaced Mike Kowalski (the worst drummer I&#8217;ve ever seen live) with John Cowsill (who had formerly been the band&#8217;s second keyboardist) , and added in for the UK tour only Dave Marks (the rhythm guitarist with the Beach Boys on their first three albums) they sounded better and fuller than ever, and did a fifty-two song set, including not only all the hits, but tracks like <em>Forever</em>, <em>Kiss Me Baby</em>, <em>Sail On Sailor</em> and <em>&#8216;Til I Die</em>. The highlight of the set was a three-song mini acoustic set about Transcendental Meditation, believe it or not. Simply superb.</p>
<p><strong>2</strong> Leonard Cohen &#8211; Manchester Opera House<br />
I&#8217;ve seen Laughing Len twice this year (once last week at the MEN arena and this one in July). This gig was a very odd experience &#8211; a friend of the family had just died, my in-laws (whose tastes run more to Peter, Paul and Mary and contemporary country radio) were visiting and came with us (as did my parents, but they&#8217;re both Cohen fans) and the whole thing felt very dreamlike. When my Dad said &#8220;Here&#8217;s someone you know&#8221; and I turned around and Jeremy Paxman was stood behind me in the queue for the bar, I felt like the next thing to happen would be my primary school headmaster riding in on a unicycle or something.<br />
Cohen, surprisingly, has an immense stage presence, owing more to the crooners than to the folkie image he still has to an extent, and his voice has aged very well &#8211; huskier and mellower. It was more like watching Tony Bennett than any rock-era musician I&#8217;ve seen, and it was quite shocking to think he hadn&#8217;t toured in 15 years before that show. If you get a chance, go and see him, but I wish he&#8217;d stayed in the smaller venues &#8211; the arena gig was just as good, musically, but the MEN is a horrible venue.</p>
<p><strong>3</strong> Martin Carthy &#38; Dave Swarbrick &#8211; The Lowry<br />
Not much to say about this one. Either you like traditional folk music, in which case you know how special a gig this was, or you don&#8217;t, in which case you won&#8217;t care.</p>
<p><strong>4</strong> Mercy &#38; Grand: The Tom Waits Project &#8211; The Lowry<br />
This was a production put on by Opera North, with Gavin Bryars (the composer of <em>Jesus Blood Never Failed Me Yet</em>, Wait&#8217;s favourite record, and frequent Brian Eno collaborator) leading a &#8216;circus band&#8217; (guitar, harmonium, tuba, double bass, woodwinds, accordion, violin, soprano singer if I recall) in a performance of Waits classics along with a couple of pieces by Kurt Weill, some Fellini film music and a couple of old English folk songs. To an extent it was Bryars remaking Waits in his own image &#8211; the song selection and choice of other music was clearly chosen to present Waits as part of a particular line of songwriters, and one could have done a very different but equally &#8216;true&#8217; re-contextualising of Waits&#8217; music by using songs by, say, Ray Charles, Captain Beefheart and Bruce Springsteen. Bryars clearly thinks of Waits in &#8216;art music&#8217; terms, and that misses a lot of what makes Waits great. But having said that, the musicianship was superlative, Bryars&#8217; arrangements were gorgeous and inventive, and you can&#8217;t go wrong with Tom Waits and a bit of Weill, can you? </p>
<p><strong>5</strong> Brian Wilson &#8211; Royal Albert Hall<br />
It seems odd to be placing Brian Wilson at number five when Mike Love is at number one, but Wilson&#8217;s performance was more expensive, at a worse venue, shorter and had a much less interesting setlist. Since 2002, the interesting material has been steadily removed from Wilson&#8217;s sets, replaced by more and more of the earlier surf &#8216;n&#8217; girls &#8216;n&#8217; sun music. This isn&#8217;t so bad when (as in 2004 and 2007) he&#8217;s been premiering full albums of new material in order in the second set &#8211; the lighter, frothier, fun stuff sets off more difficult music like <em>Smile</em> very well &#8211; but it makes for a show which, while still excellent, is not as good as Brian and his band are clearly capable of.<br />
Brian&#8217;s band are still the best I&#8217;ve ever seen, and it&#8217;s still <strong>BRIAN WILSON</strong>, and he&#8217;s still performing songs like <em>God Only Knows</em> and <em>Heroes And Villains</em>, and if I hadn&#8217;t seen this band do some of the very best shows I&#8217;ve ever seen in my life I&#8217;d have thought this was excellent. But it was like Brian and Mike had swapped setlists.<br />
(Note for Americans &#8211; Brian&#8217;s US shows this year have been to promote <em>That Lucky Old Sun</em> and have included full performances of that album. None of the criticisms above apply to any show where that is the case&#8230;)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Zugeluthert"]]></title>
<link>http://dikosss.wordpress.com/2008/08/01/zugeluthert/</link>
<pubDate>Fri, 01 Aug 2008 17:52:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>dikosss</dc:creator>
<guid>http://dikosss.wordpress.com/2008/08/01/zugeluthert/</guid>
<description><![CDATA[würden die innerkirchlichen Missständen in den kommenden zehn Jahren, schrieb ein Kommentator zu die]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>würden die innerkirchlichen Missständen in den kommenden zehn Jahren, schrieb ein Kommentator zu <a href="http://www.idea.de/index.php?id=917&#38;tx_ttnews[tt_news]=66869&#38;tx_ttnews[backPid]=18&#38;cHash=b039a1bd26" target="_blank">diesem Artikel</a> bei idea.de.</p>
<p>Schäuble &#38; Co wollen ab September die Luther-Dekade eröffnen.<br />
Besonders schön: Kannst&#8217;e sogar mit Rad hin! Kommt gleich ein Luther-Feeling auf.<br />
Und jeder Gast bekommt eine kostenlose biometrische Registrierung! <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Aber Sport hin oder her &#8211; Luthers Theologie solle neu entdeckt werden.<br />
Wenn dann im Jahre 2017 der christus-gläubige Bäckereifachverkäufer tatsächlich predigen und Taufen vollziehen darf und wenn sich dieser dann auf das &#8220;sola scriptura&#8221; berufen darf, ohne die Traditionen der Väter immer und überall beachten zu müssen &#8211; dann, und nur dann, hat sich die Luther-Dekade gelohnt.</p>
<p>Im schlimmsten Fall aber wird diese Theologie Luthers neu entdeckt (via <a href="http://www.solutix.de/content/view/449/39/" target="_blank">solutix.de</a>):</p>
<p><!--more--><em><strong>Über Maßnahmen gegen die Juden:</strong><br />
&#8220;Erstlich, das man jre Synagoga oder Schule mit feur anstecke und, was nicht verbrennen will, mit erden überheufe und beschütte, das kein Mensch ein stein oder schlacke davon sehe ewiglich Und solches sol man thun, unserm Herrn und der Christenheit zu ehren damit Gott sehe, das wir Christen seien. – Zum anderen, das man auch jre Heuser des gleichen zerbreche und zerstöre, Denn sie treiben eben dasselbige drinnen, das sie in jren Schülen treiben Dafur mag man sie etwa unter ein Dach oder Stall thun, wie die Zigeuner, auff das sie wissen, sie seien nicht Herren in unserem Lande. – Zum dritten, das man jnen nehme all jre Betbüchlein und Thalmudisten, darin solche Abgötterey, lügen, fluch und lesterung geleret wird. – Zum vierten, das man jren Rabinen bey leib und leben verbiete, hinfurt zu leren. – Zum fünften, das man die Jüden das Geleid und Straße gantz und gar auffhebe. – Zum sechsten, das man jnen den Wucher verbiete und neme jnen alle barschafft und kleinot an Silber und Gold, und lege es beiseit zu verwaren. – Zum siebenden, das man den jungen, starcken Jüden und Jüdin in die Hand gebe flegel, axt, karst, spaten, rocken, spindel und lasse sie jr brot verdienen im schweis der nasen.</em>&#8220;</p>
<p><em><strong>Über Maßnahmen gegen &#8220;Wiedertäufer&#8221;</strong></em> (via <a href="http://www.neo-lutheraner.de/taeufer.html" target="_blank">neo-lutheraner</a>):<br />
<em>„Nun ist öffentlich, dass diese Artikel (Verhaltensregeln der Täufer)            unmittelbar eine Zerstörung sind, des äußerlichen Regiments, der Obrigkeit,            der Eidpflicht, des Eigentums der Güter, des Ehestandes etc. Denn so            diese Verhaltensregeln durchaus in gemein gehen sollten (von vielen            gehalten und befolgt würden), welche Zerstörung, Mord und Raub würden            daraus folgen? Darum ist die Obrigkeit schuldig, diese Verhaltensregeln            (Artikel) als aufrührerisch zu werten. Und sollen die Halsstarrigen,            seien es Wiedertäufer oder andere, welche solche Verhaltensregeln, einen            oder mehrere befolgen, mit leiblicher Gewalt und nach Gelegenheit der            Umstände, auch mit dem Schwert strafen.“</p>
<p></em>An alle Luther-Freaks: nicht böse sein!<br />
Luther war ja auch nur ein Mensch, gelle?</p>
<p>Aber schön wär&#8217; dann noch das:<br />
Ab 2017 eine Jesus-Dekade!<br />
Da könnten wir dann wirklich mal jemanden mit reinem Gewissen befeiern!<br />
Hätte nur Angst, dass Herr S. dann jedem Festival-Besucher die Zahl &#8220;666&#8243; eintätowieren lassen will&#8230; <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Antisemitische Hetze im Gästebuch der Homberger Jusos!]]></title>
<link>http://hombergerstoerenfried.wordpress.com/2008/07/16/antisemitische-hetze-im-gastebuch-der-homberger-jusos/</link>
<pubDate>Wed, 16 Jul 2008 22:49:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>rai30</dc:creator>
<guid>http://hombergerstoerenfried.wordpress.com/2008/07/16/antisemitische-hetze-im-gastebuch-der-homberger-jusos/</guid>
<description><![CDATA[Es ist ja kaum zu glauben aber seit längerer Zeit sammelt sich neben dem üblichen Spam im alten Gäst]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone" src="http://www.hbn-forum.de/img/jusos_gaesteb.gif" alt="Gästebuch der Homberger Jusos" width="427" height="166" /></p>
<p><strong><big>Es ist ja kaum zu glauben aber seit längerer Zeit sammelt sich neben dem üblichen Spam im alten Gästebuch der Homberger Jusos auch schlimme antisemitische Hetze an! </big></strong></p>
<p><strong><big>Vor vier Jahren habe ich das Gästebuch der Homberger Jusos noch selbst überwacht und als Administrator fungiert bevor ich es dann 2004 nach meinem Austritt aus der SPD an den neuen Webmaster der Homberger Jusos abgab.</big></strong></p>
<p><img class="alignnone" src="http://www.hbn-forum.de/img/jusos_gaesteb2.gif" alt="" width="427" height="109" /></p>
<p>Doch ist der offenbar völlig überfordert was die Pflege und Kontrolle des Gästebuches angeht. Und so steht neben dem üblichen Spam und der Pornowerbung auch schlimmste antisemitische Hetze schon lange Zeit im alten Gästebuch, das auch immer noch frei zugänglich ist wenn man die genaue Adresse kennt oder über Google danach sucht.</p>
<p>Vor längerer Zeit habe ich den Homberger Jusos auch schon mitgeteilt, dass solche Dinge umgehend gelöscht gehören! Doch das kümmert die aufstrebenden Karrieristen um Mahmut Özdemir herzlich wenig! Die Jusos haben wohl geglaubt es würde reichen die Verlinkung auf der Startseite zu löschen um das Gästebuch abzuschalten und sich der Verantwortung zu entledigen! Die Hetzeinträge stehen nun schon seit längerer Zeit bis heute im Juso-Gästebuch!</p>
<p><img class="alignnone" src="http://www.hbn-forum.de/img/jusos_gaesteb3.gif" alt="" width="427" height="241" /></p>
<p>Vor wenigen Wochen kam dann eine Mail in der ich heftig gebeten wurde die Einträge aus dem Gästebuch zu löschen obwohl ich nun schon seit 4 Jahren mit der Homepage der Homberger Jusos und damit auch mit dem Gästebuch überhaupt nichts mehr zu tun habe. Offensichtlich sind bei den Homberger Jusos heute keine Leute mehr zu finden, die wissen wie man ein Gästebuch verwaltet. Peinlich!!! Trotz umfangreicher Handlungsempfehlungen von mir!!!<br />
<strong><br />
Denn auch wenn ich mit der SPD und den heutigen Jusos gebrochen habe so tut mir das doch ein bischen weh zu sehen, dass antisemitische Hetze ausgerechnet über die Domain der Jusos, die ich selbst 2002 eingerichtet habe, verbreitet wird ohne dass irgendwer was dagegen unternimmt!</strong></p>
<p>Nebenbei bemerkt machen sich die Homberger Jusos als Domaininhaber auch eventuell strafbar wegen Volksverhetzung wenn sie die unsäglichen Hetzbeiträge einfach im Gästebuch stehen lassen! Das war wohl auch der Grund mich zu bitten bei der Löschung zu helfen nachdem mit Anzeigen gedroht worden war!<br />
<strong><br />
Nach vielen Wochen sollten die Herren Özdemir und Pollmann sich endlich mal daran machen ihr Gästebuch von der üblen antisemitischen Hetze zu befreien oder aber ganz zu schließen. Am besten noch bevor man irgendwelche Mandate im nächsten Jahr besetzt!</strong></p>
<p><span style="color:#ffcc00;"><strong>22.07.08, 14:00 Uhr:</strong> &#8220;<em>Das Gästebuch existiert nicht</em>&#8220;! Na endlich haben es die Homberger Jusos geschafft ihr altes Gästebuch vom Netz zu nehmen! Gratulation!</span></p>
<p><span style="color:#ffcc00;">Mir nun aber mit dem Staatsanwalt zu drohen weil ich darüber berichte dass sich auf dem Gästebuch der Homberger Jusos antisemitische Hetze ansammelte zeugt von einer seltsamen Geisteshaltung, Herr Özdemir!</span></p>
<p><img class="alignnone" src="http://www.hbn-forum.de/img/jusos_gaesteb_neu.gif" alt="" width="427" height="221" /><br />
Screenshot vom 22.07.08!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Review of Judenhass by Dave Sim]]></title>
<link>http://bobmitchellinthe21stcentury.wordpress.com/2008/06/02/review-of-judenhass-by-dave-sim/</link>
<pubDate>Mon, 02 Jun 2008 22:24:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>bobmitchellinthe21stcentury</dc:creator>
<guid>http://bobmitchellinthe21stcentury.wordpress.com/2008/06/02/review-of-judenhass-by-dave-sim/</guid>
<description><![CDATA[I really dig Dave Sim&#8217;s work, which is to say that I dig Cerebus. I&#8217;ve ploughed my way t]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img src="http://img.photobucket.com/albums/v646/bobmitchell/blog%20pics/judenhassjpeg.jpg" alt="Judenhaas, Dave Sim's new book" width="440" height="259" /></p>
<p>I really dig Dave Sim&#8217;s work, which is to say that I dig <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Cerebus_the_Aardvark" target="_blank">Cerebus</a>. I&#8217;ve ploughed my way through most of the Cerebus trades <a href="http://img.photobucket.com/albums/v646/bobmitchell/blog%20pics/cerebus.jpg" target="_blank">(this is them on my shelf)</a> and I&#8217;ve been wanting to see what he would come up with next, as the only other work of his that I&#8217;ve read was <a href="http://www.comics.org/details.lasso?id=52963" target="_blank">that issue of Spawn he wrote back in the day</a>. And now he&#8217;s emerged from his hiatus with two projects. <a href="http://www.glamourpusscomic.com/" target="_blank">Glamourpuss</a> is sitting here on a pile of comics that I need to batter through, but I decided to go for <a href="http://www.judenhass.com/" target="_blank">Judenhass</a> first.</p>
<p>Judenhass means &#8220;Hatred of Jews&#8221; and the book opens with what I find to be a strange conceit, namely that every creative person should consider doing a work about the Holocaust. Sim came to this conclusion following the 60th anniversary of the liberation of Auschitz, in 2005. Was he not aware of the Holocaust before that point? Was there something about that anniversary that particularly provoked his need to write a comic about it? And why is it specifically the Holocaust that creators need to write about? Why not the dropping of the atomic bombs? What about the 20 million Russians that died in the Second World War? Are there any other historical tragedies deserving of a comic?</p>
<p><img src="http://img.photobucket.com/albums/v646/bobmitchell/blog%20pics/sim1.jpg" alt="From page 1 of Judenhaas" width="440" height="386" /></p>
<p>He seems to be saying that since many of the pioneers in the comic book industry were Jewish, it&#8217;s therefore the duty of comic creators to approach the Holocaust. It&#8217;s a tenuous logic, to me at least. Sim continues to open the book with seven pages where he talks directly to the reader. His artwork moves slowly from the train tracks outside a concentration camp towards the gates that so many went through, never to return from, while telling us that the Holocaust was not some one-in-a-million happenstance and Nazi Germany wasn&#8217;t the only regime it could have happened under. He&#8217;s saying that the Holocaust was unthinkable, yet inevitable.</p>
<p>From there on the book&#8217;s artwork is harrowing and moving, as he depicts the horrors of the concentration camps in his photo-realistic style. The problem I have is with the text. It&#8217;s basically a bunch of quotes lifted from throughout history about people hating Jews. This includes words from Nazis like Hitler, Goring and Himmler. However, there&#8217;s nothing too revelatory in the fact that Hitler had it in for the Jews. There&#8217;s also quotes from, among others, Mark Twain, Voltaire, Martin Luther, HG Wells, a line from the founding charter of Hamas and some unattributed Russian proverb.</p>
<p><img src="http://img.photobucket.com/albums/v646/bobmitchell/blog%20pics/sim4.jpg" alt="Another panel from inside" width="440" height="304" /></p>
<p>What all the quotes lack though is context. There&#8217;s a line from Winston Churchill in 1937 where he says: &#8220;We seem to be moving toward some hideous catastrophe.&#8221; That&#8217;s it. I dn&#8217;t think there&#8217;s anything especially prescient about that, I don&#8217;t believe Churchill could envision the Holocaust back then. I believe he was acutely aware of the war clouds gathering over Europe, but that&#8217;s all. Putting the quote next to an image of skeletal bodies piled high is ingenuous. That&#8217;s not what Churchill was talking about.</p>
<p>In one of the most uncomfortable images in the book Sim shows medics cutting open a concentration camp prisoner alongside the statistic that physicians joined the Nazi Party at a higher rate than any other profession in Germany. It seems to me the implication is every doctor signed up in order to perform experiments on Jews, which is surely a huge over-simplification of the facts. A twisting of the facts, even.</p>
<p><img src="http://img.photobucket.com/albums/v646/bobmitchell/blog%20pics/sim3.jpg" alt="Another page from the book's prologue" width="440" height="692" /></p>
<p>For someone who has often bemoaned the fact that his own words are taken out of context, I find it incredibly hypocritical that he would present so many quotes from other people out of context. And I don&#8217;t see how a ragtag collection of quotes from disparate sources throughout history (including, bizarrely, Marlon Brando) proves that the Holocaust was inevitable. Nothing is made of the millions who gave their lives to defeat Nazi Germany, putting an end to the Holocaust.</p>
<p>Randomly, the last page of the book even throws in a line from a previously-unheard-of Soth Korean comic book artist called Rhei Won-Bok who says: &#8220;The Jews are an invisible force that controls the US.&#8221; The significance of this is lost on me, but immediately the book then veers off on a hopeful tone, concluding with Lao-tzu&#8217;s: &#8220;A journey of a thousand miles must begin with a single step.&#8221;</p>
<p>Judenhaas is an odd book. Of course every decent-minded person can agree that the Holocaust was abhorrent and should never be forgotten. Sim&#8217;s premise that the Holocaust was inevitable seems simplistic, as does the way he collects a disparate hodge-podge of quotes to back it all up.</p>
<p><img src="http://img.photobucket.com/albums/v646/bobmitchell/blog%20pics/sim5.jpg" alt="Harrowing stuff" width="440" height="702" /></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Pagan-Metaller... Alles Nazis!!?]]></title>
<link>http://maheda.wordpress.com/2008/04/12/pagan-metaller-alles-nazis/</link>
<pubDate>Sat, 12 Apr 2008 09:41:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>maheda</dc:creator>
<guid>http://maheda.wordpress.com/2008/04/12/pagan-metaller-alles-nazis/</guid>
<description><![CDATA[Ich habe lange nichts mehr von mir hören lassen, mir fehlt einfach die Zeit momentan und in den letz]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich habe lange nichts mehr von mir hören lassen, mir fehlt einfach die Zeit momentan und in den letzten Wochen ist nicht viel passiert, was einen Blogeintrag wert gewesen wäre. Aber Vorgestern traf es mich mit voller Härte, wie um die letzten Wochen in denen so wenig passierte auszugleichen:</p>
<p>Ich stieß auf einen Artikel des &#8220;Berliner Institut für Faschismus-Forschung&#8221; kurz BIFFF&#8230; und mir stockte der Atem. Der Autor des Textes &#8211; Peter Kratz &#8211; bezeichnet das Pagan Fest, welches am 17.04.2008 in Berlin halt macht als <a href="http://www.bifff-berlin.de/aktuell72.html" target="_blank">&#8220;Rechtes Neuheiden-Festival mit Nazi-Runen&#8221;</a>. Er schreibt über rechte Tendenzen, die von den Bands sowie dem Publikum ausgehen sollen. Nachdem der Text an die Öffentlichkeit gelangt ist, bekam er eine Masse an <a href="http://www.bifff-berlin.de/aktuell75.html" target="_blank">Beschwerde-Mails</a>, die er nun auf der Website benutzt, um damit alles zu belegen, indem er Textpassagen, die seine Argumente stützen hervorhebt, selbst wenn diese (wenn man den Text im zusammenhang liest) gegen ihn sprechen. Daher bitte ich euch die Mails KOMPLETT zu lesen und nicht nur die markierten Abschnitte.</p>
<p>Ich selber habe eine E-Mal an Herrn Kratz verfasst, mit dem Hinweis, dass ich möchte, dass er komplett und nicht nur auszugsweise auf der Seite erscheinen soll. Da man an den anderen Briefen erkennt, dass er sich für soetwas nicht interessiert, denke ich, dass er dies nicht tun wird. Deshalb werde ich ihn hier in voller Länge vorstellen.</p>
<blockquote>
<div><span style="font-family:Arial;font-size:x-small;">Sehr geehrter Herr Kratz,</span></div>
<div></div>
<div><span style="font-family:Arial;font-size:x-small;">ich bedanke mich ganz herzlich bei Ihnen für die  Informationen über das Pagan Fest im SO 36 in Berlin. Ich hatte bereits vorher  von dem Festival gehört, jedoch hatte ich nicht vor, es zu besuchen. Mir war  nicht bekannt, dass die auftretenden Bands aus der rechten Ecke kommen, aber da  Sie mich nun aufgeklärt haben, werde ich das Pagan Fest wohl doch unterstützen  und mich an dem Fremdenhassfest beteiligen. Vielleicht werden ja sogar ein paar  Juden abgeschlachtet!</span></div>
<div></div>
<div><span style="font-family:Arial;font-size:x-small;">Ey, was geht eigentlich bei Ihnen da oben im Kopf?  Falls Sie es nicht bemerkt haben, der erste Absatz ist IRONISCH und zutiefst  SATIRISCH gemeint! Aber das wird Sie wohl kaum davon abhalten ihn auf Ihrer  Website zu veröffentlichen und Passagen wie &#8220;Juden abgeschlachtet!&#8221; zu  markieren. Aber meinen Sie ernsthaft die Besucher Ihrer Webpräsenz sind so  dämlich und lesen nur die hervorgehobenen Stellen? Wenn man die veröffentlichten  Auszüge der Mails nämlich vollständig liest, fällt sofort auf, dass sich beinahe  ALLE von den von Ihnen genannten Vorwürfen distanzieren. Klar, Sie markieren  dann die Textstellen, die Sie gut dastehen lassen. Das regt mich beinahe noch  mehr auf, als dieses alberne Pagan-Metaller-sind-alles-Nazis-Getue! Und auch,  dass ich in mehreren E-Mails AUSDRÜCKLICHE Hinweise darauf gelesen habe, dass  die Verfasser nicht möchten, dass ihr Text in irgendeiner Weise veröffentlicht  wird!</span></div>
<div></div>
<div><span style="font-family:Arial;font-size:x-small;">Ich geh Mal in die andere Richtung, ich hätte ganz  gerne, dass mein Text komplett veröffentlicht wird. Aber bitte ohne  Verschandelungen durch den Gelbstift. Allerdings interessiert Sie das ja sowieso  herzlich wenig.</span></div>
<div></div>
<div><span style="font-family:Arial;font-size:x-small;">Um jetzt endlich zum eigentlichen Thema zu kommen  (Vorab sei erstmal gesagt, ich bin WEDER LINKS NOCH RECHTS, und hasse  Extremisten beider Seiten. Meine Position ist so etwa Mitte-Links, aber eher  Mitte. Außerdem höre ich Pagan-Metal, genauso Punk-Rock, Irish Folk und  eigentlich alle möglichen Richtungen, die jedoch zum größten Teil in Richtung  Rock/Metal gehen.):</span></div>
<div></div>
<div><span style="font-family:Arial;font-size:x-small;">Man kann es nicht oft genug sagen, aber Runen haben  absolut NICHTS mit Nazis zu tun! Ich kann auch sagen: &#8220;Sie tragen eine Hose??  Das hat die SS damals auch getan!! Sie sind ein Nazi!&#8221; Absoluter Bullshit ist  das und mich regt das auf! Ich selber betreibe etwas Runenkunde als Hobby, da  sie etwas mystisches haben. Nichts rassistisches oder whatever!</span></div>
<div></div>
<div><span style="font-family:Arial;font-size:x-small;">Runen sind uralt und haben mit den Nazis soviel zu  tun, wie Sie mit Verstand! Ich würd Ihnen gerne Weiteres über sie schreiben,  jedoch wird die Mail wohl sowieso schon länger als erwartet und außerdem wissen  Sie das ja eh alles schon. Aber eins noch: Was zur Hölle ist an der HAGALsRUNE  und dem Keltenkreutz (nur Mal als Beispiele, da Sie diese auch genannt haben in  Ihrem Text) nazistisch? Es ist wirklich traurig, dass man z.B. die Swastika  nicht verwenden darf, ohne sofort als Nazi abgestempelt zu werden. Aber das ist  noch verständlich. Wenn ich ein Hakenkreuz sehe assoziiere ich auch zuallererst  die Faschos damit. Aber Beispielsweise Mjölnir (Thorhammer)&#8230; Dieser wurde von  den Nazis damals nichteinmal verwendet. Ebensowenig wie die Hagalrune. Und die  Sigrune taucht auch in Namen von Bands auf, die eindeutig linksorientiert  sind.</span></div>
<div></div>
<div><span style="font-family:Arial;font-size:x-small;">Der Freund meiner Schwester hat Germanistik  studiert. Wollen Sie jetzt etwa auch noch behaupten, er sei ein Nazi? Ich könnte  es mir vorstellen, und um dem vorzubeugen sei gesagt: Erst letzte Woche, hat er  sich eine Kopfverletzung zugezogen, als er dazwischen ging, wie zwei Jugendliche  jemanden überfallen haben. Sie hatten Messer, aber das ist ihm in einer solchen  Sitoation vollkommen egal, da er so etwas über alles hasst. Und dabei ist ihm  auch egal, ob es sich um Deutsche, Ausländer, Juden, Nazis, Antifas oder  Pagan-Metaller handelt. Er würde sogar eingreifen um IHNEN, Herr Kratz, zu  helfen, selbst wenn er Ihren Text kennen würde. (Allerdings wird er sich heute  Abend tierisch aufregen, wenn ich ihm die Story erzähle.)</span></div>
<div></div>
<div><span style="font-family:Arial;font-size:x-small;">Christenhasser = Judenhasser??? Nur weil das  Christentum aus dem Judentum entstanden ist? Ähm, ja OK. Dann hasse ich jetzt  auch noch Ihre Eltern, weil ich hasse Sie und somit auch Ihre Eltern, aus denen  Sie ja entstanden sind. SO EIN BLÖDSINN!! Und wenn Sie wüssten, wie viele  Pagan-Metaller an Gott glauben, wären Sie wirklich überrascht. Diese Szene ist  ganausowenig von &#8220;echten&#8221; Heiden überschwemmt wie von Nationalsozialisten. Die  Meisten Anhänger dieser Musikrichtung sind fasziniert von den heroischen  Melodien, die einen einfach mitreißen. Hinzu kommen dann die epischen Texte, von  denen viele die Bedeutung nichtmal kennen (weil auf Finnisch etc.). Was aber  nicht bedeutet, dass sie automatisch volksverhetzend oder ähnliches sind. Viele  handeln vom Beisammensein und Feiern. Bei einigen geht es um Freunde aus dem  Ausland usw. Es gibt auch Einige, die vom Krieg und Töten erzählen &#8211; auch  Christen &#8211; aber diese Texte sind historisch bedingt und handeln von einer Zeit  lange bevor Herr Hitler seinen Scheiß fabriziert hat.</span></div>
<div></div>
<div><span style="font-family:Arial;font-size:x-small;">Ich persönlich glaube nicht an Gott, ganauso wenig  bete ich Thor, Odin oder Widar an. Jedoch ist die Nordische Mythologie um ein  Vielfaches interessanter, als das Christentum. Deshalb will ich natürlich keine  Christen (geschweige denn Juden) abschlachten oder tot sehen. Ich will einfach  nur ungestört meine Musik machen und hören und auf Festivals gehen dürfen, auf  welchen diese Musik gespielt wird ohne mich dafür rechtfertigen zu müssen. </span></div>
<div></div>
<div><span style="font-family:Arial;font-size:x-small;">Eine Band die bei der Pagan Fest TOUR(!!! die nicht  nur in Berlin, ja nicht einmal nur in Deutschland stattfindet!) teilnimmt, kann  es sich gar nicht erlauben ausländerfeindliche Texte zu singen. Die Tour zieht  sich über ganz Europa und eine Weiter über die USA (zugegeben, da spielen  Moon-Sigrune-orrow nicht, aber Tyr und Eluveitie sind auch dort vertreten. Womit  wir bei den Bands wären:</span></div>
<div></div>
<div><span style="font-family:Arial;font-size:x-small;">Ich habe Eluveitie live auf dem Ultima Ratio  Festival 2007 in Oberhausen gesehen und konnte KEINERLEI rassistische Strömungen  auf dem gesamten Festivalgelände entdecken. Auch von der Band ging nichts  dergleichen aus. Ich frage mich ehrlich, wie Sie auf eine solche Scheiße kommen.  Ohhhh, Eluveitie haben &#8220;Verweise&#8221; statt &#8220;Links&#8221; auf ihrer Website stehen, wie  man es ja nur von Naziseiten kennt!! Und Sie haben unten auf jeder Seite  &#8220;Eingangsseite&#8221; stehen! Ich wusste es, sie sind selber ein Fascho!! Das würde  zumindest Ihre unglaublich große Blödheit erklären (soll nicht beleidigend  gemeint sein&#8230; ich berufe mich aufs GG Art. 5 Abs.1: MEINUNGSFREIHEIT).  BIFFF&#8230;=Nazis? Hört sich vllt seltsam an, aber wenn man sich <a href="http://youtube.com/watch?v=cxUxtrLBvXY">dieses Video</a> mal ansieht&#8230; Es  ergibt Sinn, auch wenn es in dem Video eher ironisch gemeint ist, denke  ich.</span></div>
<div></div>
<div><span style="font-family:Arial;font-size:x-small;">Naja, früher waren alle Metaller Satanisten, jetzt  wo man diesen Ruf mehr oder weniger los ist, ist man auf einmal ein Nazi&#8230; Ich  will ja gar nicht bestreiten, dass es solche Menschen (und auch Bands) unter uns  gibt, aber die gibt es in beinahe jeder anderen Gruppierung genauso! Wir haben  auch wirklich zu kämpfen mit rassistischen Einflüssen in unserer Szene, aber es  gibt Widerstand! <a href="http://www.metalheadsagainstracism.org/">Metalheads  against racism</a> ist ein gutes Beispiel. Bei dieser Gruppierung hat sich  überigens auch Eluveitie eingetragen.</span></div>
<div></div>
<div><span style="font-family:Arial;font-size:x-small;">Was ist nur mit der Antifaschistischen Bewegung  passiert? Wenn man wenigstens etwas gegen die echten Nazis tun würde, anstatt  sich mit solchen Lächerlichkeiten aufzuhalten&#8230; Aber nein, nehmen wir lieber  mal die (Pagan-)Metal-Fraktion&#8230; Die haben lange nichts mehr abgekriegt. Und  die Nazis freuen sich.</span></div>
<div></div>
<div><span style="font-family:Arial;font-size:x-small;">Abschließend ist noch zu sagen, dass ich ihnen  weder den Tod wünsche, noch dieser Brief als Hass-Mail gemeint ist. Wenn Sie ihn  als solchen bezeichnen wollen, bitte &#8211; das ist Ihre Sache.</span></div>
<div></div>
</blockquote>
<blockquote>
<div><span style="font-family:Arial;font-size:x-small;">Mit freundlichen(?) Grüßen</span></div>
</blockquote>
<div>
</div>
<div>Ich glaube nicht, dass der Brief irgendetwas bewirkt, aber man kann schließlich nicht einfach nichts tun.</div>
<div>
</div>
<div>Bleibt zum Schluss nur noch zu sagen: Nix mehr&#8230; Ich bin sprachlos!^^
</div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[After the aardvark]]></title>
<link>http://drobbins.wordpress.com/2008/03/20/after-the-aardvark/</link>
<pubDate>Fri, 21 Mar 2008 04:31:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>drobbins</dc:creator>
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<description><![CDATA[Because the guys at my local comic shop (Kingdom Comics) are the coolest in the world, I recently ac]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Because the guys at my local comic shop (Kingdom Comics) are the coolest in the world, I recently ac]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Brendan McCarthy vs Dave Sim! Cerebus creator's new project is "deeply insulting and wackily racist" says Irish artist]]></title>
<link>http://bobmitchellinthe21stcentury.wordpress.com/2008/03/07/brendan-mccarthy-vs-dave-sim-cerebus-creators-new-project-is-deeply-insulting-and-wackily-racist-says-irish-artist/</link>
<pubDate>Fri, 07 Mar 2008 13:09:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>bobmitchellinthe21stcentury</dc:creator>
<guid>http://bobmitchellinthe21stcentury.wordpress.com/2008/03/07/brendan-mccarthy-vs-dave-sim-cerebus-creators-new-project-is-deeply-insulting-and-wackily-racist-says-irish-artist/</guid>
<description><![CDATA[  One of the best pieces of literature I&#8217;ve ever read &#8211; never mind one of the best comic]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p> <img border="0" width="440" src="http://img.photobucket.com/albums/v646/bobmitchell/blog%20pics/judenhassjpeg.jpg" alt="Let's hope it doesn't last as long as Cerebus, eh?" height="259" /></p>
<p>One of the best pieces of literature I&#8217;ve ever read &#8211; never mind one of the best comics &#8211; was <a target="_blank" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Maus">Art Spiegelman&#8217;s Maus</a>, his touching tale of Jewish oppression in Nazi Germany that presented Jews as mice and Nazis as cats.</p>
<p>Dave Sim has now emerged from the hiatus he imposed on himself after completing the monumental <a target="_blank" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Cerebus_the_Aardvark">Cerebus</a>, and is telling the world that his next work, <a target="_blank" href="http://www.judenhass.com/">Judenhass</a>, will be about the Holocaust.</p>
<p>Or rather, he&#8217;s getting other people to tell the world for him, in order to avoid trivialising the death of six million people.</p>
<p>And that&#8217;s just one thing about Sim&#8217;s Judenhass that is pissing off <a target="_blank" href="http://www.brendanmccarthy.co.uk/">Brendan McCarthy</a>.</p>
<p>The artist also <a target="_blank" href="http://forums.millarworld.tv/index.php?showtopic=78534">takes Sim to task in this thread at Mark Millar&#8217;s MillarWorld</a> for saying that every creator should write a story about the Holocaust at some point in his career.</p>
<p><img border="0" width="440" src="http://img.photobucket.com/albums/v646/bobmitchell/blog%20pics/sim1.jpg" alt="Judenhass preview" height="386" /></p>
<p>McCarthy says: &#8220;I&#8217;m not sure I follow the logic: &#8216;In order to avoid trivializing the Holocaust, Dave Sim will be doing almost no active promotion for Judenhass.&#8217; Of course I understand that Mr Sim wants to create a suitable atmosphere of reverential gravitas around his comic book, but his reasoning, ie &#8211; that to &#8216;promote&#8217; a book on the holocaust is to &#8216;trivialize&#8217; it, seems bizarre. So instead, he asks some <i>other</i> people to promote it, which, apparently <i>isn&#8217;t </i>trivialising the holocaust! OK, got it. Perhaps he&#8217;ll have a have a word with the publicists for Schindler&#8217;s List&#8230; Or even Maus.</p>
<p>&#8220;Well, I had a quick look at the online preview&#8230; Mr Sim reckons that every creative person should at some point, create a work that addresses the holocaust. I&#8217;m not Jewish myself, but obviously I think it was a terrible historical event. Through the random biological process of fertilization, I happen come from Irish DNA: Personally, I don&#8217;t think that makes me &#8216;chosen&#8217; by God or any other tribal supernatural entity, but I do think that every creative person should do a work that examines the shocking crime of the Irish Famine, where horrific, deliberate actions by the British led to decades of death, poverty, hardship and mass emigration. And every creative person in the USA should produce a graphic novel on the utterly intentional ethnic cleansing of their own Native American peoples. Twenty million white slavic Russians estimated killed under the Soviet Communists may be worth a mini-series or two.</p>
<p>&#8220;In the Second World War, 60 million people were killed, the vast majority of them civilians. An examination of totalitarian systems, whether of the right or the left and how &#8217;soft&#8217; fascism rises and hardens in democratic societies may be the more urgent subject matter.</p>
<p>&#8220;I find Mr Sim&#8217;s idea that hatred of Jews (&#8216;judenhass&#8217;) is somehow a sort of innate psychological disorder in non-jews ( y&#8217;know, 99.999% of the Earth&#8217;s population) to be a deeply insulting and wackily racist idea. Tell that to the millions of ordinary working people who gave their lives liberating the camps: They were all a bunch of latent &#8216;anti-semites&#8217;, but just didn&#8217;t know it.</p>
<p>&#8220;I think I&#8217;ll give Mr Sim&#8217;s graphic guilt-trip a pass.&#8221;</p>
<p>Right on Brendan! Tell it like it is! I&#8217;ve seen Steven Spielberg give interviews about <a target="_blank" href="http://imdb.com/title/tt0108052/">Schindler&#8217;s List</a> and that didn&#8217;t seem to trivialise the Holocaust. And it does come across as a bit, well, daft, to <a target="_blank" href="http://www.judenhass.com/main.html">let people like Neil Gaiman and Joe Kubert gush about your comic</a>, but then go onto a message board and tell people you won&#8217;t be promoting it.</p>
<p>Still no sign of a reply from Sim&#8230;</p>
<p><img border="0" width="440" src="http://img.photobucket.com/albums/v646/bobmitchell/blog%20pics/sim3.jpg" alt="another Judenhass page" height="692" /></p>
</div>]]></content:encoded>
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