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	<title>jurgmaurer &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
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	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "jurgmaurer"</description>
	<pubDate>Sun, 27 Dec 2009 05:07:42 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Können zählt wenig bei der Bewerbung - Heule mit dem Rudel]]></title>
<link>http://wanderarbeiter.wordpress.com/2008/01/30/konnen-zahlt-wenig-bei-der-bewerbung-heule-mit-dem-rudel/</link>
<pubDate>Wed, 30 Jan 2008 11:28:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>wanderarbeiter</dc:creator>
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<description><![CDATA[Im Herbst 2006 geriet der Verwalter der Rieter-Pensionskasse Jürg Maurer in die Schlagzeilen: War er]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Im Herbst 2006 geriet der Verwalter der Rieter-Pensionskasse Jürg Maurer in die Schlagzeilen: War er von 1997 bis 2001 mit rund 480&#8242;000 Franken Vermögen eingeschätzt worden, deklarierte er 2001 plötzlich das Hundertfache: 43,8 Millionen Franken. Wie erreicht man solche Summen mit einem Grundgehalt von 240&#8242;000 Franken plus Bonus? Rasch lagen Vermutungen im Raum er könne Position als Verwalter und Anleger von grossem Vermögen ausgenutzt haben:  Geschenke, Millionenprovisionen von Banken, Kursmanipulationen, Kickbacks, Front Running, oder durch die Kasse eigene Verluste decken.</p>
<p>Während die Sache untersucht wurde, meldeten sich Börsenprofis, welche meinten, dass man in so kurzer Zeit an der Börse kaum so grosses Vermögen anhäufen kann. Es musste was faul sein, oder aber Jürg Maurer ist ein Jahrhunderttalent.</p>
<p>Gefunden wurde nichts. Alles sauber, ausser einer verpassten Deklaration früherer Steuererträge. Die Medien, welche sich auf den Mann eingeschossen haben, hielten an ihrem Kurs fest und droschen auf Maurer ein.</p>
<p>Fritz Pfiffner, Ressortleiter Wirtschaft bei der NZZ am Sonntag, meint dazu: «Zur wundersamen privaten Vermögensvermehrung des Rieter-PK-Verwalters möchte ich nur eine Frage in den Raum stellen. Warum hat denn nie ein Grosser in der Finanzbranche dieses Jahrhunderttalent in Sachen Anlagen entdeckt und mit der üblichen Millionenofferte abgeworben?». Diese Frage, freilich lässt sich leicht beantworten. Sie offenbart, das Pfiffner eher älter ist und schon seit langem nicht mehr im Konkurrenzkampf um Arbeitsplätze mitbuhlt. Bei jedem Bewerbungsseminar für Lehr- und Studienabgänger, bei jeder Besprechung mit dem Berufsberater oder dem Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum hört man stets dieselbe Leiher, dass eine erfolgreiche Anstellung aufgrund eines beeindruckenden ersten Eindrucks zustande kommt. Gepflegtes Äusseres, adrette Erscheinung, herzlicher Umgang sind unerlässlich. Eine Bewerbung wird innerhalb weniger Sekunden entweder akzeptiert oder dem Reservestapel übergeben. Die persönlichen Eigenschaften und das soziale Auftreten steht bei diesen Beratern an erster Stelle.</p>
<p>Piffner läutet den Paradigmenwechsel ein: Nicht mehr die Persönlichkeit, sagt er, nein alleine die Kompetenz entscheidet über die Anstellung. Er belebt damit eine Vorstellungen aus der Jugendzeit.</p>
<p>In Wahrheit besitzen bloss wenige Kadermitarbeiter einzigartige technische Fähigkeiten vielmehr rühmen sie, geraden bei Banken, ihre langjährige Erfahrungen auf ein und demselben Gebiet. Würden die Anstellungsbedingungen auf einmal so definiert, wie Pfiffner irrtümlich annimmt, so würden diese mittelmässigen Kaderleute ihre eigene Stellung torpedieren. Man gewinnt einen einzigen guten Mitarbeiter, dafür würden alle übrigen, inklusive die Entscheidungsträger, degradiert. Erinnert sich noch jemand daran wie die UBS ums Jahr 2000 eine PR-Kampagne führte, wo sie sich rühmte einzig die allerbesten Hochschulabgänger einzustellen? Wohl kaum, denn die Kampagne ist einem Werberhirn entsprungen und wurde nach nur wenigen Wochen still eingestampft.</p>
<p>Man sehe sich nur mal ein Stelleninserat einer Finanzinstitution an. MS-Office Kenntnisse sind das Höchste an technischen Fertigkeiten, was da verlangt wird, der Rest ist wischiwaschi Zeugs über die Persönlichkeit. Wird man trotzdem zu einem Gespräch eingeladen, geht&#8217;s schnell. Nach hunderten von Diplomen im Banken- und Versicherungssektor steht man da und beweist, wie man Optionspreise im Kopf ausrechnen kann und sein Vermögen innerhalb weniger Jahre verhundertfacht hat, ehe man unterbrochen wird um sich den obligaten Satz anzuhören: Wir suchen Jemanden mit mindestens sieben Jahren praktischer Erfahrung im Bankensektor?</p>
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