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	<title>kaffeetrinken &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/kaffeetrinken/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "kaffeetrinken"</description>
	<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 10:39:32 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Das Licht am Ende des Rummels]]></title>
<link>http://blogozentriker.wordpress.com/2009/10/06/das-licht-am-ende-des-rummels/</link>
<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 08:56:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>blogozentriker</dc:creator>
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<description><![CDATA[Irgendwann fing der Blogozentriker an, im Schweigen Stimmen zu hören. Monatelang war da die Stille g]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Irgendwann fing der Blogozentriker an, im Schweigen Stimmen zu hören. Monatelang war da die Stille gewesen &#8212; nicht unbedingt die Stille des Waldes, eher die Stille eines Geistes, der langsam ausläuft, zur Ruhe kommt, den Schwung verliert. Eine angenehme Stille, sanft verteilt, wie Nebel über einem morgendlichen Flusslauf. Und dann ging das Gewisper los. Der Blogozentriker trank seinen Kaffee, schaute aus dem Fenster, unten ging ein junges Mädchen, vielleicht 14 Jahre alt, im hellbraunen Lederjäckchen vorbei vor rotem Backstein &#8212; und so, mit der Tasse in der Hand, verharrte der Blogozentriker, weil das Wispern in seinem Kopf anfing.<!--more--> Kleine, tückische Stimmen. Kleine Teufelchen, die ihm etwas einflüsterten, und keine guten Sachen, oh, nein! Keine angenehmen Wahrheiten, meine Damen und Herren! Im Gegenteil. Dinge, die wehtaten, die den Blogozentriker von seinem Sitz aufscheuchten, so dass er mit den Händen um sich schlug, als würde er von einem Wespenschwarm attackiert, und schrie: &#8220;NEIN! NEIN! Hinweg! HINWEG!&#8221; Die Kaffeetasse zersprang, kalt und weiß auf den hölzernen Dielen, das schwarze scharfe Getränk sickerte in die Ritzen, während der Blogozentriker darüber in die Höhe sprang, sich wand, herumwarf, die Tür suchte und sich in den Flur stürzte.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Von Wespen ungestört draußen Kaffee trinken]]></title>
<link>http://hurra50plus.wordpress.com/2009/09/06/von-wespen-ungestort-drausen-kaffee-trinken/</link>
<pubDate>Sun, 06 Sep 2009 09:30:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>bundesbuerger</dc:creator>
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<description><![CDATA[Gestern waren wir zum Nachmittagskaffee eingeladen bei einer sehr alten Dame. Schon als wir den Kuch]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Gestern waren wir zum Nachmittagskaffee eingeladen bei einer sehr alten Dame. Schon als wir den Kuchen beim Bäcker abholten, schwirrte die Vitrine nur so von Wespen. Wir waren deshalb etwas skeptisch, als unsere Freundin uns auf die Terrasse schickte, wo der Kaffeetisch schon gedeckt war. &#8220;Bei diesem herrlichen Wetter verbringe ich jede Minute draußen&#8221;, jubelte sie, &#8220;und gegen Wespen habe ich so meine Hausmittel&#8221;.  Noch nicht so recht überzeugt brachten wir den Kuchen &#8216;raus. Klar, mit einer Glocke drüber aus lackiertem Fliegengitter. Wunderten uns etwas über die seltsame Tischdekoration: überall lagen alte Pfennige und andere Kupfermünzen und schon ziemlich geschrumpfte Zitronen und Limetten.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-146" title="Tischdekoration mit Zitronen und Pfennigen" src="http://hurra50plus.wordpress.com/files/2009/09/r_7355-munzen1.jpg" alt="Tischdekoration mit Zitronen und Pfennigen" width="320" height="240" /></p>
<p>Und tatsächlich, wir verbrachten gut zwei Stundenam Kaffeetisch, ohne daß eine Wespe uns behelligt hätte. Wir hatten sogar den Eindruck, daß vorbeifliegende Insekten einen Bogen um uns machten.</p>
<p>Lachend verriet unsere Gastgeberin ihre Tricks:<br />
Es kommt schon mal vor, daß Zitronen oder Limonen etwas länger liegen bleiben, dann ritzt sie hart gewordene Schale mit einem Küchenmesser und steckt Gewürznelken in die Schnittstellen. Das können durchaus ganz alte sein, die in einer Ecke des Küchenschrankes vergessen waren. Vielleicht ein Dutzend pro Zitrone. Damit das auch wirkt, braucht man wohl mehrere solcher präparierten Früchte, je nach Größe der Kaffeetafel. Aber dafür halten sich die Zitronen wochenlang , sind noch wirksam, wenn sie schon nicht mehr ansehnlich sind. Wir schnuppern an so einem Exemplar: der Geruch von Nelken ist ausgeprägt. Wahrscheinlich haben Wespen einen schärferen Geruchssinn als wir.<br />
Bei den Münzen ist ist ihr nicht ganz klar, ob die dunklen oxydierten mehr wirken oder die blanken Cent-Stücke. &#8220;Ich putze immer ein paar davon mit Scheuermilch. Auf jeden Fall riecht die Kupfermünze, wenn man sie unter die Nase hält. Die Finger hinterher meist auch. Hauptsache, die Wespen mögen es nicht!&#8221;</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-148" title="Zitrone mit Nelken spicken" src="http://hurra50plus.wordpress.com/files/2009/09/r_7352-zitrone-nelken1.jpg" alt="Zitrone mit Nelken spicken" width="454" height="439" /></p>
<p>Also, probieren Sie es aus. Und wenn es geklappt hat, schicken Sie diesen Link an Freunde weiter. <a href="http://hurra50plus.wordpress.com/2009/09/06/von-wespen-ungestort-drausen-kaffee-trinken/">http://hurra50plus.wordpress.com/2009/09/06/von-wespen-ungestort-drausen-kaffee-trinken/</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[anderer Tag,]]></title>
<link>http://echtzeitmaerchen.wordpress.com/2009/08/09/anderer-tag/</link>
<pubDate>Sun, 09 Aug 2009 09:30:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>echtzeitmaerchen</dc:creator>
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<description><![CDATA[neuer Tag, Sonntag. Bedeckter Himmel, der mich erleichtert, auch die Vögel sind so leise, daß sie gu]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>neuer Tag, Sonntag. Bedeckter Himmel, der mich erleichtert, auch die Vögel sind so leise, daß sie gut hörbar sind. Endlich habe ich etwas mehr geschlafen, bin nicht wieder morgens früh von allein aufgewacht nach einer viel zu kurzen Nacht. Ich habe Liter um Liter Ayran getrunken, ich habe gestrickt, ich habe Hunger von Hamsun mehr überflogen als gelesen, bin von Wortgruppe zu Überschrift gehüpft. Noch nicht ausgepackt. Nur was ich gebraucht habe. Also doch fast alles, denn ich hatte nur so wenig mit, aber der Rucksack liegt noch da und erinnert mich an die Reise, der Kalender noch darin, den ich bis jetzt noch nicht verwendet habe. Ich weiß, was ich heute mache, auch die Sachen für gestern wurden per Kurzmitteilung geregelt, erst ab Montag, wenn die Woche der Bibliotheksöffnungszeiten, Geschäftsöffnungszeiten, Praxisöffnungszeiten wieder anfängt, brauche ich wieder Termine. Nicht, daß ich meinen Kalender nicht mag. Er ist auch eine Art Ereignistagebuch, die Treffen, Briefe, Telefonate der kalenderlosen Zeit trage ich immer nach, damit ich weiß, was war, nicht in der Erinnerung die Zeit zu einer leeren verschwimmt, wenn ich in einem Kalender blättere &#8211; auch wenn ich weiß, daß die ganz ereignisreichen Zeiten den Kalender immer leer lassen. <a href="http://dunkel-bunt.myblog.de/dunkel-bunt/art/4107091/hell-buntes-Caracas">Der Monat in Venezuela</a>, in Carácas, in den Tropen beim Workcamp, in einer Gastfamilie die eine Kaffeefarm hatte, auch am Strand zuletzt in einem stillgelegten Wasserwerk voller Pflanzen und Bücher, war so ereignisreich, daß ich sie niemals hätte nachtragen können. Auch so ereignisreich für mich. Jede Woche hat mich so verändert, daß ich die nächste anders wahrgenommen habe, und in der Rückschau bleibt nur dieses Fazit, nicht mehr die einzelne unterschiedliche Wahrnehmung.</p>
<p>Es gab viel Sonne letzte Woche, bei Augsburg regnet es nicht so viel wie in München, die Berge sind weiter weg, meine Schultern sind noch dunkler geworden, meine Haare noch heller, meine Schultern ein bißchen entspannter vom Schwimmen im See, immer hin zur Insel und wieder zurück, das mir gar nicht langweilig wurde. Ich habe keine neuen Worte gelernt. Ich habe nichts aus einer anderen Sprache gelernt. Ich habe nicht versucht, mit den Italienern auf Spanisch, mit den Ungarn auf Finnisch, mit den Slowaken auf Deutsch zu reden &#8211; ich habe mich aufs Lächeln und Gestikulieren beschränkt. Ich habe nicht gelesen und kaum geschrieben (immer nur einzelne Sätze die ich mir unbedingt merken wollte, nicht von mir, sondern, die andere ausgesprochen hatten), aber ich habe viel vorgelesen, mit dem Mikrofon in der Hand, nicht unbedingt in Gedanken beim Text, sondern daran, möglichst schnell von der Bühne wieder runterzukommen, aber offenbar hat gerade diese meine Gedankenferne den Zuhörern eine große Nähe zum Text erlaubt.</p>
<p>Nähe sonst? Nicht wie ich sie kenne.Trotzdem vorhanden, auf eine mir unbekannte Art. Das beschäftigt mich ja noch so. Ich bleibe da noch.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sonntags in Nürnberg...]]></title>
<link>http://gastrokritiknuernberg.wordpress.de/2009/03/23/sonntags-nuernberg-kaffeetrinken-gastronomie/</link>
<pubDate>Mon, 23 Mar 2009 15:16:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>fotografnuernberg</dc:creator>
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<description><![CDATA[Man sollte im Bett bleiben. Sonntags. In Nürnberg. Macht man sich dann doch auf in die Stadt, weil m]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone size-full wp-image-31" title="lattemacchiato" src="http://gastrokritiknuernberg.wordpress.com/files/2009/03/lattemacchiato.jpg" alt="lattemacchiato" width="550" height="364" /></p>
<p>Man sollte im Bett bleiben. Sonntags. In Nürnberg. Macht man sich dann doch auf in die Stadt, weil man ja wenigstens Kaffee trinken gehen könnte, wird man enttäuscht. Die Cafés, in denen es den besten Kaffee gibt (<strong><em>La Violetta</em></strong> in der <em>Oberen Wörthstraße</em> oder  oder das <strong><em>Il dolce &#38; i panini</em> </strong>in der <em>Hutergasse</em>) haben geschlossen, andere, wie <strong><em>Franco</em></strong> in der <em>Spitalgasse</em>, haben nur Platz für die Stammgäste. In anderen, in die man zwar ohnehin nur zur Not möchte, bekommt man erst gar keinen Platz. Das Café-Angebot in Nürnberg ist absolut nicht zufriedenstellend! Nur die hässlichen Gastro-Giganten oder -Ketten bieten den Nürnbergern die Möglichkeit zur Einkehr. Aber die Einwohner Nürnbergs sind wohl selbst schuld. Jeder bekommt das, was er verdient. Sonntags. In Nürnberg.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Februarsonne und Starbucks]]></title>
<link>http://ennoja.wordpress.com/2009/02/24/februarsonne-und-starbucks/</link>
<pubDate>Tue, 24 Feb 2009 16:36:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>Enno</dc:creator>
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<description><![CDATA[Heute ging es nach langer Zeit mal wieder in die Kieler City. Ich war seit der Eröffnung in 2008 noc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Heute ging es nach langer Zeit mal wieder in die Kieler City. Ich war seit der Eröffnung in 2008 noch nie bei &#8220;Starbucks&#8221; und musste doch unbedingt mal den Kaffee dort antesten. Schmeckt jedenfalls nicht anders als im &#8220;Starbucks&#8221; Berlin. Wie erwartet. 4 Euro für einen lauwarmen &#8220;Grande&#8221; bezeichne ich als überteuert.</p>
<p>Sorry, aber beim nächsten Mal werde ich wieder zur &#8211; gerade unter Kieler Studenten &#8211; beliebten Konkurrenz (<a href="http://www.campussuite.de/stores.html?user_stores_pi1[city]=Kiel&#38;cHash=4db3d6e6db" target="_blank">Campus Suite</a>) gehen, die nur einen Steinwurf weit entfernt liegtund wo der Kaffee fast 50% günstiger zu haben ist.</p>
<p>Wenigstens war das Wetter herrlich sonnig. Die kleine Auszeit am <a href="http://www.kiel.city-map.de/city/db/020202014400.html" target="_blank">Kieler Bootshafen</a> tat gut. Ich befinde mich gerade im Schulpraktikum und muss für den Rest des Tages Unterricht vorbereiten. Ich könnte passenderweise das thema &#8220;Fair Trade&#8221;-Kaffee im Erdkundeunterricht anvisieren.</p>
<div id="attachment_374" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-374" title="starbuckskiel" src="http://ennoja.wordpress.com/files/2009/02/starbuckskiel.jpg" alt="Starbucks Kiel" width="500" height="375" /><p class="wp-caption-text">Starbucks Kiel</p></div>
<div id="attachment_375" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-375" title="dsc00135" src="http://ennoja.wordpress.com/files/2009/02/dsc00135.jpg" alt="Februarsonne am Kieler Bootshafen" width="500" height="375" /><p class="wp-caption-text">Februarsonne am Kieler Bootshafen</p></div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Fröhlich sei das Heiligabend-Kaffeetrinken]]></title>
<link>http://tomswochenschau.wordpress.com/2008/12/27/frohlich-sei-das-heiligabend-kaffeetrinken/</link>
<pubDate>Sat, 27 Dec 2008 12:55:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>tom</dc:creator>
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<description><![CDATA[Heiligabend bei Muttern. Der Kaffeetisch war dekorativ gedeckt, die Torte strategisch günstig plazie]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style="font-size:1.7em;">H</span>eiligabend bei Muttern. Der Kaffeetisch war dekorativ gedeckt, die Torte strategisch günstig plaziert, aromatischer Kaffeeduft schwängerte die weihnachtlich geschmückten Räumlichkeiten. Die Gäste wurden ungeduldig, alles wartete auf Tante Hedwig und Onkel Heribert, sie verspäteten sich. Doch Mutter bestand darauf, dass erst angefangen wird, wenn die Familie vollzählig ist. Die Ungeduld wuchs, die Gäste konnten es kaum noch aushalten, insbesondere Onkel Hartmut, der sich endlich das größte Stück Torte ungekaut in die Speiseröhre drücken wollte, auch Onkel Theodor quälte der Kaffeedurst. Der Rest der buckligen Verwandtschaft trug festliche Kleidung und irrte planlos in der Wohnung herum.<br />
<!--more-->Endlich, die Türklingel erklang. Tante Hedwig und Onkel Heribert kamen pünktlich mit 40 Minuten Verspätung. Onkel Hartmut beugte sich zu seiner kleinen Nichte Linda herunter, die bereits mit Kuchengabel und Teller musizierend am Tisch saß, flüsterte: <em>&#8220;Jetzt musst Du aber richtig mit Onkel Heribert schimpfen, weil er so spät ist.&#8221;</em>  Während Tante Hedwig &#8211; noch im Flur &#8211; jeden Verwandten dreifach die Hand schüttelte, sich bei ihrer Begrüßungsorgie überschlug, betrat Onkel Heribert das Wohnzimmer, wandte sich an die kleine Linda: <em>&#8220;Hallo, wie geht&#8217;s Dir denn?&#8221;</em> Das kleine Mädchen tat wie ihr von Onkel Hartmut geheissen, antwortete trocken:<br />
<em>&#8220;Du alter Arsch.&#8221;</em></p>
<p>Endlich saßen alle am Tisch reichten sich die Hand und verkündeten gemeinsam:<br />
<em>&#8220;Fröhlich sei das Heiligabend-Kaffeetrinken, GUTEN APPETITT!&#8221;</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Winteranfang]]></title>
<link>http://echtzeitmaerchen.wordpress.com/2008/10/30/winteranfang/</link>
<pubDate>Thu, 30 Oct 2008 14:03:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>echtzeitmaerchen</dc:creator>
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<description><![CDATA[Heute hätte es schneien sollen. Hat es aber nicht, zum Glück für die Demo gegen Studiengebühren. Heu]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Heute hätte es schneien sollen. Hat es aber nicht, zum Glück für die Demo gegen Studiengebühren. Heute hätte es aber schneien sollen. Ich habe mich sehr warm angezogen, einen dicken, verfilzten Pullover aus Bulgarien und Stiefel. Trotzdem ist es kalt in der Bibliothek. Es ist ja auch kalt. Es hat nur keinen Regen gegeben der zu Schnee hätte gefrieren können. Es hätte schneien sollen heute, dann wäre alles weiß.</p>
<p>Wenigstens sanft und leise. Vielleicht fahre ich gleich wieder nach Hause. Vielleicht warte ich aber noch auf S, und wir gehen Kaffeetrinken. Habe ich schon erwähnt, daß das das Semester des Kaffeetrinkens zu werden scheint? Das mit dem Schwerpunkt auf meinem Geisteswissenschaftsstudium. Dabei trinke ich ja nie Kaffee und immer Kakao. Bis nachher.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ausverkauf der Texte]]></title>
<link>http://blogozentriker.wordpress.com/2008/10/21/ausverkauf-der-texte/</link>
<pubDate>Tue, 21 Oct 2008 08:45:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>blogozentriker</dc:creator>
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<description><![CDATA[- Na ja, erklärt uns ein gutgelaunter Bob, während er einem Fan ein paar eng bedruckte Blätter in di]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>- Na ja, erklärt uns ein gutgelaunter Bob, während er einem Fan ein paar eng bedruckte Blätter in die Hand drückt, da hat sich in den letzten Wochen und Monaten natürlich einiges angesammelt in der Dramaturgie. Das ist ja klar. Diese Heldenreise – bzw. das, was davor lag –, das war eine Wahnsinnsarbeit. Vier bis fünf Autoren haben hier rund um die Uhr auf ihren Schreibmaschinen &#8230;<!--more--><br />
- Erzähl doch keinen Scheiß, Mensch, unterbricht Georg übellaunig. Das hat doch alles der Robert Macha geschrieben! Mehr Texter konnten wir uns doch gar nicht leisten.</p>
<p>Traurig sitzt der Mime vor seinem Kaffee, im sich langsam leerenden Studio. Gerade wird die Attrappe des Höhleneingangs abgebaut, das Innere eines Airbus wird von feixenden Bühnenarbeitern hinausgetragen. Ende der Dreharbeiten. Georg bedauert, dass es jetzt vorbei ist mit dem Abenteuern. Bob zuckt die Achseln und verkauft weiter die überschüssigen Manuskripte, auf die er mit Edding seinen Namen kritzelt.<br />
- Das war eine geile Zeit, ganz klar, sagt Georg, seinem Kollegen beim Ausverkauf der Texte zuschauend. Gerade als Schauspieler, setzt er mit einem melancholischen Augenaufschlag hinzu, freut man sich über die Gelegenheit, mal am Stück an einer solchen Sache zu arbeiten, einen Charakter entwickeln, ein wenig Geld verdienen zu können. Rücklagen machen. Auch das – nicht unwichtig. Dass es eine elende Schinderei war – geschenkt. Das ist Kunst immer. Mir hat’s wahnsinnig Spaß gemacht.</p>
<p>Ein offenes Geheimnis ist, dass die Beziehung zu Bob sich mehr als schwierig gestaltete. Wie das ja so oft der Fall ist bei Komikerduos. Laurel und Hardy. Jerry Lewis und Dean Martin. McCain und Palin.<br />
- Ein Kollege, der säuft, ist immer ein Problem für einen Profi, erklärt Georg herablassend. Die Stichwörter kommen falsch, wenn überhaupt, die Einsätze stimmen nicht. Es war wahnsinnig viel Mehraufwand notwendig, um eine einigermaßen akzeptable Filmversion des Drehbuchs von Robert Macha hinzubekommen. Der Typ – Georg zeigt auf den munter pfeifenden und signierenden Bob – hat sich ja dauernd verhaspelt! Wir mussten jede Scheiß-Szene ein Dutzend Mal drehen!</p>
<p>Wut flackert kurz auf im Blick des weitgereisten Heldendarstellers. Dann besinnt er sich und wendet sich seinem Kaffee zu. Er winkt ab, ganz beiläufig. Geschenkt. Wurscht. Was soll’s; Schwamm drüber. Die Heldenreise ist vorbei, wir alle gehen nach Hause. Ob jetzt vier oder fünf Autoren an diesem Ding geschrieben haben oder tatsächlich nur dieser eine ominöse Robert Macha (dessen Name ja aber fast zu schön ist, um wahr zu sein) – wir wissen es nicht. Die große Konfusion, die mit Theorien von Nonlinearität alles andere als überzeugend kaschiert wurde, spricht für die Sechs-Autoren-suchen-ein-Pseudonym-Theorie. Eigentlich ist es uns aber auch wuscht. Und Ihnen? Doch auch, im Grunde Ihres Herzens. Nicht wahr?</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kaffeepause mit Kirsch-Zwetschgen-Kuchen]]></title>
<link>http://abstelltraum.wordpress.com/2008/09/26/kaffeepause-mit-kirsch-zwetschgen-kuchen/</link>
<pubDate>Fri, 26 Sep 2008 05:20:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>abstelltraum</dc:creator>
<guid>http://abstelltraum.wordpress.com/2008/09/26/kaffeepause-mit-kirsch-zwetschgen-kuchen/</guid>
<description><![CDATA[Gestern nachmittag hat eine leckere Überraschung auf mich gewartet, als ich aus dem Büro gekommen bi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://abstelltraum.files.wordpress.com/2008/09/2008-08-kaffeepause.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1240" title="2008-08-kaffeepause" src="http://abstelltraum.wordpress.com/files/2008/09/2008-08-kaffeepause.jpg?w=270" alt="" width="270" height="300" /></a><br />
Gestern nachmittag hat eine leckere Überraschung auf mich gewartet, als ich aus dem Büro gekommen bin: Meine Mutter hatte uns Kuchen vorbeigebracht. Kirsch-Zwetschgen-Kuchen.<br />
Sie hat ein paar frische Zwetschgen mit Kirschen (aufgetaut aus der Gefriertruhe) gemischt. Einen Mürbteigbogen, das Obst darauf verteilen und viele Streusel dazu.<br />
Diese interessante Kuchen-Kombination Zwetschge-Kirsche hat superlecker geschmeckt. Danke, Mama <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[geschrieben am 29. Dezember, dann passierte einiges Unvorhergesehenes, das mich den Eintrag nicht vollenden ließ.]]></title>
<link>http://echtzeitmaerchen.wordpress.com/2008/01/04/geschrieben-am-29-dezember-dann-passierte-einiges-unvorhergesehenes-das-mich-den-eintrag-nicht-vollenden-lies/</link>
<pubDate>Fri, 04 Jan 2008 16:04:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>echtzeitmaerchen</dc:creator>
<guid>http://echtzeitmaerchen.wordpress.com/2008/01/04/geschrieben-am-29-dezember-dann-passierte-einiges-unvorhergesehenes-das-mich-den-eintrag-nicht-vollenden-lies/</guid>
<description><![CDATA[Marzipankartoffeln oder vorzeitiger Jahresrückblick In meinem Zimmer steht noch die kleine Bank mit ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Marzipankartoffeln oder vorzeitiger Jahresrückblick</p>
<p>In meinem Zimmer steht noch die kleine Bank mit Bettlaken darüber die ich als Tisch benutze, darauf der Wasserkrug und eine Flasche halbvoll mit Himbeersirup. Gestern hatte ich Gäste, und ich mag nicht einmal mehr den Tisch ansehen der mich an sie erinnert. Letzte Woche hatte ich auch Gäste, das war schön. Es waren nur Freunde da, nur Leute, die ich von Herzen mag. Gestern war nur eine Person da, die ich nicht mag, sonst nur Menschen über deren Wiedersehen ich mich sehr gefreut habe, und trotzdem hat das verhindert, daß ich mich wohl fühlte. Es gab oft lange Momente in denen niemand etwas sagte, und ich wäre die letzte gewesen, diese Momente mit etwas zu füllen, das mir wichtig gewesen wäre, dazu war mein Vertrauen zu gering. Vielleicht bin ich zu ängstlich. Vielleicht bin ich nur vorsichtig. Auf jeden Fall bin ich sensibel.</p>
<p>Ich habe darüber nachgedach, warum ich V nicht mag, aber darf man nicht einfach die Freunde seiner Freunde nicht mögen? Muß es immer ein lösbares Problem sein? Ich mag das Unterbrechen nicht, die Rechthaberei und vor allem nicht, daß sie nur über sich redet. Am Sonntag den vierten Advent war ich vier Stunden mit ihr spazieren und brach einen Streit über die Teilnahme von Protestanenten an der Eucharistie vom Zaun dessen Meinung ich nicht einmal teile, um das erste Thema auszuwalzen bei dem es nicht nur um sie ging. Nach diesem Spaziergang ist für mich klar daß ich sie nicht mag, aber sie hält uns für Freunde. In den Zeiten in denen es mir nicht so gut ging hat sie sich ein Dreivierteljahr nicht gemeldet und das auch so begründet, daß sie anziehend an mir fände, daß ich so fröhlich sei, und wenn ich es nicht sei, sie es nicht anziehend fände. Jetzt kam sie wieder nach München nach einer Reise und fand, daß es mir besser ging, daß meine Ausstrahlung viel besser geworden sei, man mir die besseren Umstände ansähe, und jetzt meldet sie sich täglich. Wie komme ich da nur wieder raus? Sie merkt nicht, wie kühl ich mich verhalte, daß sie so was nicht merkt gehört ja zu dem ganzen Paket an ihr das ich nicht mag. Unfreundlich zu sein scheint kein Weg zu sein sie zu vertreiben. Eine Möglichkeit kam mir in den Sinn, ihr nämlich den Eindruk zu verschaffen, es ginge mir schlecht, damit sie sich wieder ein halbes Jahr nicht melde, aber derlei Theater ist mir zu anstrengend und das Risiko mir zu hoch, daß es nach hinten losgeht, daß sie, nachdem sie die Annehmlichkeiten meiner fröhlichen Seite wieder vor Augen geführt bekommen hat, sich jetzt um mich kümmert um möglichst schnell wieder in den Genuß derselben zu kommen. Außerdem geht es ihr im Moment gerade so schlecht, daß sie sowieso kein Leid neben ihrem (nach acht Jahren und davon vier Jahren Unentschiedenheit und Unzufriedenheit ihrerseits hat sich ihre Freund von ihr getrennt, und nun will sie ihn doch leidenschaftlich wieder) gelten läßt und auch nicht für interessant genug hält, die Schilderung ihres Leids mehr als zwei versuchte Worte zu unterbrechen bevor sie wieder dem Uninteressantes Erzählenden ins Wort fällt mit den wirklich wichtigen Dingen in ihrem Leben.</p>
<p>Nun, das war gestern. Ich habe gut geschlafen und gut geträumt, so daß ich mir beim Aufwachen sicher war, daß sie nur meine Oberfläche berühren konnte, während alle meine anderen Gäste meinem wahren Selbst wirklich nahe kamen (wie ich das im Traum begründen konnte bleibt mir im Nachhinein schleierhaft. Ich habe es Wachen versucht nachzuvollziehen, denn dieser Gedanke erfüllte mich mit ruhigem Glück und ließ mich mich in meinen Laken und in meinem Leben wohlfühlen, aber der Sinn dahinter blieb mir verwehrt, nur das Gefühl blieb und ich versuchte es über den Tag hinwegzuretten. Diese Weihnachten habe ich Unmengen an Süßigeiten (und ich mag keine Süßigkeiten) geschenkt bekommen, aber kein einziges Buch zu dem immerhin in die Richtung gehenden Lesezeichenkalender. Dafür habe ich selbst Massen an Büchern verschenkt, aber nichts Süßes, man schenkt ja immer das das man selbst mag, darum bin ich von den Süßigkeiten auch nicht verletzt, ich weiß ja, daß die Schenkenden sie selber mochten. Aber für mich gehört das zu der Zeit nach Weihnachten, mich mit einem Stapel Büchern und Marzipankartoffeln in die Laken zurückzuziehen und ihn herunter oder heruaf zu lesen. Dazu muß ich sagen, daß ich immer noch “Schnee” lese, immer noch angetan, immer noch begeistert von der Sprache und dem Stil und den Frechheiten des Autors, aber zwischendurch bereits von der tiefen Überzeugung, die Geschichte nähere sich ihrem Ende erfüllt, nach zahlreichen Verwicklungen und Zusammenhängen was die handelnden und erscheinenden Personen betrifft, die sich immer noch überbieten (also die unerwarteten Zusammenhänge, die von fern verehrte Schönheit, die der Koranschüler, den der Protagonist als Boten zu einem Terroristen kennen lernt und väterlich zu lieben beginnt, in seinem Science-Fiction-Romanentwurf (auf einem fernen Stern hat sich die Überlegenheit des Islam endlich gezeigt) zu verewigen versucht hat, stellt sich nicht nur als die Schwester der Angebeteten des Protagonisten, wegen der er überhaupt in die verschneite Grenzstadt gereist ist und die obendrein Ex-Gattin des sich kurz vor einem Wahlsieg befindlichen Bürgermeisteramtskandidaten der islamischen Partei ist, heraus, sondern außerdem, viele Seiten später als die Geliebte des Terroristen, mit dem sich der Protagonist später in einer höchst prekären Situation in einem Verließ wieder finden wird, wie uns der gemeinerweise vorgreifende Erzähler schon recht früh mitteilte.</p>
<p>(Absatz) Ich lese also immernoch “Schnee” und befinde mich, nach einer meiner Meinung nach bereits eines umfagreichen Romans würdigen Geschichte ungefähr mitten in der Hälfte. Nun mag ich das Buch sehr, aber es ist schon auch recht traurig. Tod kommt sehr oft vor, und es verteilt sich eine Menge Blut über die weiß eingeschneite Stadt, das der Protagonist zwar so gleich für ihm stetig wie der Schnee einfallende Gedichte vergißt, das Geschehen aus meiner Sicht aber doch überschattet.</p>
<p>(Absatz) Zwischendurch habe ich also kurz “Lyras Oxford” gelesen, sehr fein, auch wenn mich die Optik der zum gleichen Zyklus gehörenden Trilogie der Dunklen Materie, im Heyne Verlag grellbunt beumschlagt, etwas verunsichert hat, ist die Erzählweise und Sprache so wunderbar wie in der “Rubin-im-Rauch”-Trilogie, ebenfalls von Philip Pullman, die ich vor langer zeit und noch mal vor zwei Jahren gelesen habe und sehr gut finde. Weiterhin irritieren mich die Fantasy-Elemente bei Lyra. Mit Fantasy kann ich überhaupt nichts anfangen, mich faszieniert zu sehr, was in der wirklichen Welt bereits alles an Zauberhaftem abgeht, und das darf auch gern einen Touch magischen Realismus haben (aber nur ein bißchen, Garcia Marquez und fliegende Teppiche ist mir schon wieder zu viel, besser nur ein paar seltsam alte Leute bei denen der Verdacht aufkommt, sie lebten übernatürlich lang wie in meinem heißgeliebten, aber völlig unbekannten “Feuer und Schierling”, was aber nur nebenbei und nicht handlungstragend vorkommt), allerdings ist die Figurenzeichnung so erfreulich, daß ich bereit bin, um die jeden Menschen (Bzw. Wesen) begleitenden Seelen in Tierform zu akzeptieren, die diese Welt bevölkern und mit den zugehörigen Menschen sprechen und diskutieren. Das hat den dramaturgischen Effekt, daß man keine Ammen wie bei Romeo und Julia braucht, um die Zuschauer über die Gedanken der Protagonisten zu indormieren, man kann außerdem die Entwicklung in den Gedankengänge zeigen und deren Details mit Humor ausschmücken, viel besser als wenn sie nur in indirekter Rede oder im Stream of Consciousness gezeigt würden.</p>
<p>Nun, nach der Lektüre des kurzen, kleinen, rot-leinenen “Lyras Oxford” mit hinteingelegtem Stadtplan ebendieser Stadt, eingeklebten versandten Postkarten, einem Auszug aus dem fiktiven Baedeker (der jene seltsamen Seelenwesen ebenfalls kennt) und Werbung für ein fiktives Kreuzfahrtschiff, traute ich mich aber noch nicht an die zugehörige grellbunte Trilogie heran, falls sie mir gefällt, wird sie mich für einige Tage gefangen halten, und das könnte einem gemeinschaftlichen Jahreswechselbegehen empfindliche im Wege stehen. Ja, der einigermaßen noch in der realen Welt beheimatete Leser, der ab und zu einen Blick auf die an die Litfaßsäulen der Stadt geklebten Plakate wirft oder auch nur ein wenig Deutschlandradio hört oder eine mehr als flüchtige Beschäftigung mit einem beliebigen Feuilleton in letzter Zeit hinter sich hat, könnte erkannt haben, daß es sich bei der Dunkle-Materie-Trilogie um die Romanvorlage eines aktuellen Kinofilms mit Nicole Kidman handelt. Ich kenne ihn nicht und fand auch die Besprechungen höchst unsympathisch. Schon wieder Herr-der-Ringe-Epik? Nein, bei der Dunkelheit brauche ich was zum Wachmachen. Lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeigen. Schon wegen der Kidman. Hollywood hat ja, während das Unken der europäischen Kulturbeflissenen auf und abschwoll, ebenso kontinuierlich große Schauspieler hervorgebracht. (Auch Jude Law ist so großartig wie unsympathisch, Scarlett Johannson kann spielen, auch wenn sie ihren Brüsten Namen gibt, Edward Norton hatte fast nur merkwürdige Filme, aber immer einen großen Auftritt, Cate Blachett kann fast alles, trotz aller religiösen Verblendung Tom Cruise</p>
<p>neben Größen wie Robert de Niro, Jodie Foster, Meryl Streep, aber diese Aufzählung kann nur dazu führe, jemanden auszulassen, also beginne ich gleich hier damit. Diese alle können spielen als wäre nie in Frage gestellt, daß Kunst magische Kräfte hat.)</p>
<p>(Absatz)Nur gibt es grad noch so furchtbar viel andere Filme, die ich noch sehen will, Persepolis, Vanessa Joops (”Komm Näher” war gigantisch) Schöne Bescherung, Mein bester Freund bei dem ich durch eine Fehlklebung des Kopierwerks bislang nur die ersten drei Teile gesehen habe (dafür kam ich dann in Dialoge mit meinem Gärtner mit demselben Schauspieler, der (Film, nicht nur der Schauspieler) mir sehr gefallen hat, als Entschuldigung des Kinos umsonst, so daß mich mein Begleiter gar nicht einladen konnte), denn ich habe erst jetzt wieder Zeit ins Kino zu gehen nach den Zeitengpässen des Semesters.</p>
<p>(Absatz) Ansonsten kam in mein beschauliches Marzipan-Schlafanzug-Laken/Korbsessel-Buchseiten (deren Pervertierung und genaues Gegenteil die Druckseitenwüste war, aus der ich erst letzten Freitag entflohen bin) &#8211; Paradies der Postbote und klingelte mit alles hat seine Zeit des norwegischen Karl Ove Knausga°rd, einem Roman der sich neben dem Alten Testament ausstreckt, behaglich und bescheiden, wortgewandt und würdig, voller Phantasie und Faszination für die alte und überhaupt die Sprache, die alten und überhaupt Texte, Wunder und überhaupt die Welt.</p>
<p>(Absatz) Das ist schön hier. Ich mache aber auch zwei CDs für J gerade. Sie ist 18, hat dieselben Leistungskurse wie ich sie damals hatte. Ich habe sie im Sommer in Frankreich kennengelernt, und seitdem treffen wir uns regelemäßig, nie seltener als einmal in der Woche, meistens öfter. Sie ist klein und schmal und zierlich, sie liest gerade Judith Hermann, nachdem wir zusammen in Nichts als Gespenster waren, sie ist sehr still und überrascht darum umso mehr mit einer detaillierten, warmen, radikalen Herzlichkeit. Und ich mäste sie leidenschaftlich gerne.</p>
<p>(Absatz) Wo ich jetzt dabei bin, die wichtigen neuen Konstanten in meinem Leben nach dem Sommer zu schilden, muß ich A erwähnen. Ich habe das bisher kaum getan, auch wenn seinetwegen mein Leben in letzter Zeit sich als das dem Blog seinen Namen gebende Echtzeitmärchen gebärdet hat.</p>
<p>(Absatz) Nach einem gemeinsamen Taizégebet Ende August traf ich mit Ri und Ba auf der Suche nach einem Kinofilm vor dem Gloria am Stachus einen jungen Schweden, der für einen Tag nach München gekommen war, um ein Zimmer ab Anfang September zu mieten und auf der Suche nach einem originalsprachigen Kino war und uns ansprach, weil er die Taizéanhänger von Ba und Ri erkannte. Wir gingen also ins Kino, in Hairspray, worüber ich damals, glaube ich, auch gebloggt habe, einem Screw-Ball-Musical mit politischer Korrektheit in Bezug auf Rassismus und auf Gender, sieht man einmal davon ab, daß eine Frauenrolle mit John Travolta brillant besetzt war. Danach aßen wir noch ein großes Eis und unterhielten uns obwohl es schon Nacht war und blieb. Wir fanden ihn alle drei toll, und erschwerend kam hinzu, daß Be, die vierte im Bunde unseres gemeinsamen Zelturlaubs, ein Jahr in Schweden gelebt hat und von allem Schwedischen begeistert ist (oft anzutreffen bei einjährigen Aufenthalten in der Jugendzeit, ich denke, jeder kennt so jemanden). Er gab uns allen kleine bläuliche Visitenkarten, die anderen beiden auch Emailadressen, alle Arten von Nummer und ich ihm nur meine Festnetznummer.</p>
<p>(Absatz) Und bald darauf machte ich ein Curry (Curries haben eine lange Geschichte in meinem Leben, sagen wir seit 2002, und bekommen einen eigenen Eintrag) und lud ihn per Telefon dazu ein. Obwohl er vorher nicht mehr als eine Erinnerung an eine Episode war (wie sie auch M ist, der mir im August, kurz bevor ich nach Frankreich fuhr, illegal und sehr günstig, obwohl Apple-Angestellter, mein Macbook reparierte und einige Stunden bei mir blieb und nachher noch mit mir spazieren ging, aber da ich mich nicht traute, ihn noch einmal anzurufen, weil er einen für mich nicht einzuordnenden Ring trug), brachte seine Stimme mich sofort in einen Zustand den man mit Eis essen gut umschreiben kann, wozu man wissen muß, daß es von meiner Süßigkeitenabneigung die Dreierausnahme Negerküsse, Schokoladensoufflé und Eis gibt.</p>
<p>(Absatz) Leider war er gerade nicht in München, und dieses Telefonat ist nicht weiter erwähnenswert für irgend etwas außer daß mich die Erinnerung daran, wie sehr ich von einer einzelnen Stimme umgehauen werden konnte, im Nachhinein immer noch überrascht. Wir aßen also ohne ihn, und an diesem Abend begann tatsächlich meine Beziehung zu Ba zu bröckeln, die an diesem Abend sehr aggressiv war und immer wieder die Sprache darauf brachte, wir würden uns wegen “dem Schweden” zerstreiten.</p>
<p>(Absatz) Als dieser endlich fest nach München gezogen war, war sie es, die sich hauptsächlich mit ihm traf. Wir anderen drei waren immer unterwegs wenn sie Treffen mit ihm ausmachte, meistens nicht einmal in München. Schließlich weihte sie uns ein, er habe ihr seine Freundin vorgestellt und wir bräuchten ihn also nicht mehr zu treffen. Daß traf mich damals kaum, weil ich ihn seit jenem Kinoabend im Spätaugust nicht mehr gesehen hatte und er in meinem Leben nicht vorkam, und ich verstand nicht, warum wir ihn nicht mehr zu treffen bräuchten, weil Sympathie ja nicht davon abhängen muß ob jemand als Partner in Frage kommt, nicht einmal abhängen sollte, finde ich ernsthaft. Nun, aber das gehört zu meinen Konflikten mit Ba. Sie hatte daraufhin Geburtstag, und bei dieser Feier sah ich A das erste mal wieder. Ich nahm mir zu Herzen daß er eine Freundin hatte und sprach kaum mehr mit ihm als mit anderen die ich an diesem Abend das zweite mal sah, landete aber schließlich doch auf einem Sofa mit ihm und wurde sogar noch von ihm bis an meinen heimatlichen Ubahnhof gebracht, von dem aus er ein Taxi nahm. Im Auto eines Bekannten dorthin sprachen wir über das Besondere mancher Sommerabende und er fragte mich,  ob ich mich daran genauso erinnert habe. Es war ein komischer Abend, da an ihm offensichtlich wurde, daß meine Freundschaft zu Ba zerbrochen war, und Ba war die, mit der ich aus verschiedenen Gründen in Frankreich die meiste Zeit verbracht hatte.</p>
<p>(Abend)</p>
<p>Grad habe ich noch einmal nachgeguckt, wann das war, und es hat mich überrascht, festzustellen, daß das am 8. Oktober war, so kurz also vor dem 13., einem Samstag an dem am Nachmittag mein Telefon klingelte und mich A fragte, ob ich mit ihm einen Kaffee trinken wollte, weil er gerade in der Stadt sei um einzukaufen (trotz aller Unkenrufe Ris die findet, ich wohne zu weit östlich, wohne ich recht nahe der Innenstadt). Wir gingen also Teetrinken am Viktualienmarkt und sprachen über alles was uns wichtig war. Über Bücher und Menschen und Sprache und Reisen und Länder und Heimat und Freundschaften und über Musik, Musik, Musik. Mich kann man hier in München schon damit überraschen, Belle and Sebastian zu kennen, das kennen selbst Leute, die in Bands spielen oft nicht, wie auch Bob Dylan in einem großen Freundeskreis in dem ich mich bewege völlig unbekannt ist (ich glaube, er läuft nicht auf Bayern 3), jedenfalls kannte er sie und meinte, wenn ich die möge, dann müsse er mir We’re From Barcelona empfehlen, eine Band, die den ganzen Stolz einer schwedischen Kleinstadt ausmache. Und das ist eine Band, die ich seit etwa einem Jahr sehr mag, und nie versucht hätte, jemanden danach zu fragen, ob er sie kenne. Naiv hatte ich sie aber als genuin katalanische Band angesehen. Irgendwie entpuppt sich gerade sehr viele Musik als schwedisch, von der ich mich nie gefragt habe, wo sie her kommt, auch Kristofer A°ström, Pelle Carlberg, Mando Diao, Moneybrother. Die hier verlinkten Billie The Vision And The Dancers waren dagegen schon meine Lieblingsband als ich A erst traf, und bei ihnen war mir ihr Urspung sogar schon bewußt, so daß ic hihn darauf anspruch, als ich ihn das erste mal sah.</p>
<p>(Absatz) Er zahlte ganz klassisch für uns beide, und ebenso klassisch verabredeten wir uns für ein Konzert in der nächsten Woche und dafür, noch einmal vorher zu telefonieren. Ich glaube, es war das klassischste Date, das mir je untergekommen ist.</p>
<p>(Absatz) Ich bin gerade wirklich überrascht, daß das so bald nach unserem ersten Wiedersehen war. Jedenfalls ging alles weiter seinen Gang. Musik war für mich lange eine vertonte Form von Lyrik. Ich konnte fast alle Texte zu der Musik die ich hörte, weil ich auf diese am meisten achtete, wenn ich Musik hörte. Eigentlich hörte ich nicht viel Musik, denn die Texte konnte ich ohnehin meistens auswendig und mir im Kopf rezitieren, das habe ich tatsächlich oft getan. Ansonsten gab es bestimmte Musik, die ich als Hintergrund hörte, um zu schreiben, damals schon in diesem Sessel, in dem ich auch jetzt sitze, das war Romeo und Julia und das Klavierkonzert von Tschaikowsky und God Shuffled His Feet von den Crash Test Dummies und eine irische Platte meiner Eltern deren Namen ich nicht mehr weiß.</p>
<p>(Absatz) Wirklich Zeit mit Musik verbringe ich erst seit dem Frühjahr 2005, auch wenn die erste Platte, bei der ich nicht auf den Text hörte und sie trotzdem liebte, Chutes Too Narrow von den Shins war (zu denen ebenfalls ein Link dieser Seite leitet), die ich im Sommer 2004 das erste Mal aus den dicken Kopfhörern eines Leipziger Plattenladens hörte. Damals war ich gerade erst kurz aus Israel zurück, reiste nach Barcelona, las oben erwähnte Rubin-im Rauch-Trilogie, und stolperte darüber, daß ich all die roten Kleidungsstücke die ich mir in der das Leben infrage stellenden Atmosphäre in Jerusalem gekauft hatte und die meinen zuvor undurchbrechlich (abgesehen von einer halbherzigen Schwarzphase im Jahr 1997) konsequenten Dunkelblau-Weiß-Kombinationen das erste Mal etwas Neues hinzufügten, nicht mehr miteinander kombinieren konnte. Ich glaube mich erinnern zu können daß das der Beginn des Einzugs von Orange in meinen Kleiderschrank war.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wissensquelle Kaffee]]></title>
<link>http://alienuspresse.wordpress.com/2007/09/17/wissensquelle-kaffee/</link>
<pubDate>Mon, 17 Sep 2007 20:21:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>Alienus Mediaconsulting</dc:creator>
<guid>http://alienuspresse.wordpress.com/2007/09/17/wissensquelle-kaffee/</guid>
<description><![CDATA[Neuer Corporate Blog informiert über die schwarze Bohne Kaffee hat seinen Platz in der Forschung gef]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Neuer Corporate Blog informiert über die schwarze Bohne</strong></p>
<p>Kaffee hat seinen Platz in der Forschung gefunden. Zahlreiche Studien beschäftigen sich mittlerweile mit dem Gesundheitswert der schwarzen Bohne. Aber auch sonst ist das Lieblingsgetränk der Deutschen inzwischen ein gern diskutiertes Thema. Portale, Blogs und selbst Fachliteratur beschränken sich jedoch im Wesentlichen auf Fragen der Herkunft, Geschichte und Zubereitung. Die hier entstandene Lücke will nun das Nümbrechter Handelsunternehmen Lethe mit seinem Corporate Blog schließen. Dort nämlich bereiten die Autoren vor allem Berichte zu Forschungsergebnissen, Studien und kaffeepolitischen Entwicklungen auf.</p>
<p><!--more--></p>
<p>Der gesundheitliche Wert von Kaffee ist vor allem in den letzten Jahren ein zunehmend interessantes Thema für die medizinische Forschung geworden. War das schwarze Koffeingetränk lange eher als mehr oder weniger schädlich für den Organismus erachtet worden, so zeigen ausführliche Studien unterschiedlichster Couleur inzwischen, dass Kaffee durchaus einen positiven Effekt auf die Gesunderhaltung des menschlichen Körpers haben kann. So sind die kaffeeimmanenten Antioxidantien mittlerweile zu nennenswerter Popularität in der wissenschaftlichen Beobachtung gelangt, und die Ergebnisse sprechen für sich.</p>
<p>Viele Studien stellen jedoch bisher nur einen ersten Schritt dar, und die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Objekt Kaffee wird auch in Zukunft noch von ausführlichem Interesse sein. Umso mehr aber bietet es sich an, auch für das öffentliche Interesse auf der Spur zu bleiben. Hier will der Lethe-Kaffeeblog einen Beitrag leisten.</p>
<p>Andreas Ketzmann, Inhaber des Nümbrechter Handelsunternehmens Lethe, bietet interessierten Kunden seit 2003 spezifische Kaffee-Seminare an, deren Anliegen es ist, einen Einblick in das breite Spektrum an Wissen über die schwarze Bohne zu vermitteln. Seine detaillierte Kenntnis des Themas fließt nun ein in die inhaltliche Gestaltung des Corporate Blogs, den Lethe Mitte August ins Leben rief. Die redaktionelle Betreuung übernahm dabei die Bonner Kommunikationsagentur Alienus Mediaconsulting.</p>
<p>Für den Laien wie den Profi finden sich unter <a href="http://www.kaffee-geniessen.de/" target="_blank">www.kaffee-geniessen.de</a> ab sofort regelmäßig aktualisierte Berichte zu aktuellen Forschungsergebnissen, Studien und politischen Entwicklungen rund um die Themenbereiche Kaffee und Kaffeehandel. Und wer dabei einen Schuss Infotainment vermisst, wird sicherlich Gefallen an einigen kuriosen Randmeldungen finden – denn wo sonst etwa hat man schon einmal von Kamelkaffee gehört?</p>
<p><img src="http://www.alienus.de/pressebilder/lethe_kaffeeblog.jpg" border="0" alt="Lethe-Kaffeeblog" width="357" height="268" align="absBottom" /></p>
<p>***</p>
<p><strong>Basisinfos:</strong></p>
<p>Die Firma Lethe Genussversand, gegründet 2003 von Andreas Ketzmann mit Firmensitz in Nümbrecht, hat sich spezialisiert auf den Vertrieb hochwertigen Röstkaffees. Zusätzlich zum traditionellen Handelsgeschäft bietet das Unternehmen hauseigene Kaffee-Seminare an. An ausgewählten Seminar-Schauplätzen lässt sich Interessantes und Ungewöhnliches erfahren über Themenbereiche wie Botanik, Aroma, Anbau und Wuchsgebiete, über Sorten, Mahlgrade und Röstung, aber auch über Wirkung und medizinische Forschung. Beispiele für Inhalte finden sich im Unternehmens-Blog unter <a href="http://www.kaffee-geniessen.de/" target="_blank">www.kaffee-geniessen.de</a>.</p>
<p>Pressemappe zum Download:<br />
<a href="http://www.lethe-kaffee.de/Pressemappe_Lethe.pdf">www.lethe-kaffee.de/Pressemappe_Lethe.pdf</a>.</p>
<p>***</p>
<p><strong>Kontakt:</strong></p>
<p>Lethe Genussversand<br />
Kaffee und Kaffeeseminare<br />
Mildsiefen 24<br />
51588 Nümbrecht</p>
<p>Tel. (+49) 2293 90 91 65<br />
Inh.: Andreas Ketzmann</p>
<p><a href="mailto:mail@lethe-genussversand.de">mail@lethe-genussversand.de</a><br />
<a href="http://www.lethe-genussversand.de/" target="_blank">www.lethe-genussversand.de</a></p>
<p>***</p>
<p><strong>Pressekontakt:</strong></p>
<p>Alienus Mediaconsulting<br />
Strategie / Image / Public Relations<br />
Gabelsbergerstrasse 1<br />
53119 Bonn</p>
<p>Fon (+49) 228 90 85 965<br />
Fax (+49) 228 90 85 967</p>
<p><a href="mailto:presse@publicrelations-bonn.de">presse@publicrelations-bonn.de</a><br />
<a href="http://www.publicrelations-bonn.de/" target="_blank">www.publicrelations-bonn.de</a></p>
<p>***</p>
<p>Copyright <a href="http://www.alienus-mediaconsulting.de/" target="_blank">Alienus Mediaconsulting</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Bevor]]></title>
<link>http://echtzeitmaerchen.wordpress.com/2007/03/16/bevor/</link>
<pubDate>Fri, 16 Mar 2007 13:41:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>echtzeitmaerchen</dc:creator>
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<description><![CDATA[dieser Blog so verwaist erscheint schreibe ich kurz: Ich komme am Dienstag wieder. Ich fahre mal wie]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>dieser Blog so verwaist erscheint schreibe ich kurz: Ich komme am Dienstag wieder. Ich fahre mal wieder in die Berge, an einen kleinen Wasserfall. Es ist wunderschöne Sonne in München. Ich muß noch packen. Es gibt noch ein anderes gutes Zitroneneis in München außer das am Weißenburger Platz. Es ist viel passiert aber nichts für ein Blog. Würde ich einen Film drüber machen, würde ich mit vielen Schnitten und lauter Standbildern arbeiten. Sonne, Eis, Weißwürste, Milchkaffee, Fahrradfahren.<br />
Ach so, ich habe ein Zimmer in dem ich mich sofort wohlgefühlt habe ab August. Allerdings werde ich mich dort ganz anders wohlfühlen als hier. Sieht so aus als wollte ich eine andere Seite an mir betonen. Weniger städtisch und mondän, vielleicht ein wenig altmodisch, aber auf jeden Fall sehr viel Sonne.</p>
<p>ach so, und meine Wimpern sind seit dem <a href="http://echtzeitmaerchen.wordpress.com/2007/02/26/krause/">Ölofenvorfall</a> wieder inzwischen etwas nachgewachsen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Samstag, letztes Wochenende]]></title>
<link>http://echtzeitmaerchen.wordpress.com/2007/02/28/samstag-letztes-wochenende/</link>
<pubDate>Wed, 28 Feb 2007 11:54:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>echtzeitmaerchen</dc:creator>
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<description><![CDATA[ein Telefonat mit Y über Südtiroler Brotzerkleinerungsmaschinen, und er lud mich zu einer Vernissage]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>ein Telefonat mit Y über Südtiroler Brotzerkleinerungsmaschinen, und er lud mich zu einer Vernissage ein. Ich war mit V Kaffee trinken und dann zum Tanzen verabredet, sie kam her, saß in meinem Sessel und verpasste leider meine Katze, die unterwegs war, wählte ein Oberteil für mich aus, und dann gingen wir kurz noch auf die Vernissage, weil sie zwei Straßen von hier war:</p>
<p>Ein Künstler hatte seine Bilder im Raum aufgehängt, das gefilmt, sie wieder abgehängt und einen Kasten gebaut, in dem man einen kleinen Wagen so steuern konnte, daß man durch den Raum fahren konnte, in dem wir alle waren und redeten und tranken, den Wagen konnte man so steuern, daß er auf nachgebaute Wände zeigte, und das entsprechende, vorher aufgezeichnete Bild der Wand, mit Bild, wurde an die Wand geworfen. Nicht verstanden habe ich, warum das in Schwarzweiß war.<br />
Es war schon sehr nahe dem Höhlengleichnis, aber mußte es deswegen gleich Schatten-Farben sein?</p>
<p>Wir fuhren dann noch mit dem Fahrrad zu Josefs Bar in der Klenzestr., aber die Musik gefiel uns nicht, und dann fuhren wir wieder über die Isar zum Ostbahnhof zur Kaiser Chiefs Release Party die großartig war, und ab fünf suchten wir dann noch am Viktualienmarkt was zu essen, aber die Dampfnudel scheint es nicht mehr zu geben, so daß wir bei einem schlechten Döner landeten, den uns ein DDR-Wirtschaftsbotschafter-Kind in einem netten langen Gespräch empfohlen hat.</p>
<p>Vs Fahrrad, Astrid, und mein Fahrrad, Bruno, gaben sich noch einen Kuß, und dann bin ich zwei Stationen schwarz und mit Rad nach Hause gefahren.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Herbst hier]]></title>
<link>http://echtzeitmaerchen.wordpress.com/2006/09/19/7/</link>
<pubDate>Tue, 19 Sep 2006 09:24:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>echtzeitmaerchen</dc:creator>
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<description><![CDATA[Früher habe ich mich über diese Jahreszeit immer gefreut, wenn der Wind anfäng zu blasen, man aber n]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Früher habe ich mich über diese Jahreszeit immer gefreut, wenn der Wind anfäng zu blasen, man aber noch mit Wollpulli und ohne Jacke draußen Fahrrad fahren kann und die Temparaturunterschiede zwischen wollwarm und windkalt einen kitzeln.<br />
Jetzt kommt es mir vor, als würde der Wind durch verlassene Häuserlücken pusten und von keinem Menschen aufgehalten werden, der Wind kommt mir sehr einsam vor.</p>
<p>Ich habe Heimweh nach Venezuela, wo es nur kalt ist, wenn es regnet, also jeden Tag ein paar Stunden um diese Jahreszeit, oder wenn man sehr, sehr weit oben in den Bergen ist.<br />
Die Kälte heißt nicht Abschied von der Wärme für ein paar Monate &#8211; und vor allem vom unbeschwert draußen mit Menschen zusammen zu sein, Kaffee zu trinken und zu schweigen oder zu warten oder mit den Kindern zu spielen, oder hier in Deutschland, draußen zu essen, am See zu sitzen, zu spielen &#8211; das ist jetzt lange nicht.</p>
<p>Dafür kann man seine schönen Lieblingspullis wieder ausführen, nachdem man die Mottenlöcher gestopft hat, sich mit Schals und Mützen und Accesoires herausputzen und möglichst viele Farben anhaben, denn der Herbst ist ja eine bunte Jahreszeit, wie wir von Rilke wissen, man kann gepflegt ins Theater gehen (wenn man Karten bekommt), denn die Sommerpause ist jetzt endlich vorbei, und drinnen gemeinsam rumsitzen, Tee und Wein trinken und über die Wahl räsonnieren, die ja irgendwo jeden Herbst grade ist oder war.</p>
<p>Irgendwie ist mir das grad alles zu gepflegt.<br />
Aber ich zisch mal ab in die Bibliothek. Demnächst.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
