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	<title>kammer &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/kammer/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "kammer"</description>
	<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 04:52:23 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[003]]></title>
<link>http://spiegelreisen.wordpress.com/2009/11/13/003/</link>
<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 17:32:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>Black Mirror</dc:creator>
<guid>http://spiegelreisen.wordpress.com/2009/11/13/003/</guid>
<description><![CDATA[003 Als niemand niemand war. Dann war ich ein spiegel und ich existierte nur in meiner eigenen welt ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>003 Als niemand niemand war.</p>
<p>Dann war ich ein spiegel und ich existierte nur in meiner eigenen welt meiner mir eigenen vorstellung meiner mir eigenen wirklichkeit. Doch schon bald rief mich das nichts aus meinem traum, zog mich aus der tiefe des nirgendwann, in eine welt, eine sonderbare, eine seltsame welt, und weil es damals diese welt nicht gab, weil es damals nichts gab das sich in mir hätte spiegeln, das sich mir hätte einbilden können, bildete ich mir ein nichts zu sein, nicht zu sein, niemand zu sein! So stellte sich mein spiegel vor, bildete sich mir mein spiegel ein, mein spiegel den es niemals gab, niemals gab, niemand kannte diesen spiegel, keiner, niemand wusste von mir, niemand nicht einmal im entferntesten hatten sie jemals von mir gehört, glaubten mir kein wort, keiner bildete sich mir ein, niemand, niemand unterhielt sich mit mir, denn es war niemals zeit.</p>
<p>… und dann. Dann erweckten sie mich aus meinem traum, erschreckten mich aus meiner fantasie, beschworen meinen spiegel aus nirgendwann, flüchteten und fürchteten sich vor mir, vor meiner gewaltigen fantasie, vor meinem gefängnis für die ewig ewigkeit. Ich sperrte diese spiegelgeister ein in meinem verstand. Dann sah ich das nichts und nichts mehr, tauschte verstand gegen fantasie, sie sperrten mich ein in eine zeit eine welt, in eine schwarze, schwarze dunkle welt, in eine kammer aus schwarzem, schwarzem glas. Nichts gab es in diesem glas, ausser schwarzem, schwarzem licht. Und grauen, grauen, grauenhaften buchstaben, welche niemand, niemals las.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[003]]></title>
<link>http://spiegelreich.wordpress.de/2009/11/13/003/</link>
<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 17:28:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>Black Mirror</dc:creator>
<guid>http://spiegelreich.wordpress.de/2009/11/13/003/</guid>
<description><![CDATA[003 Als niemand niemand war. Dann war ich ein spiegel und ich existierte nur in meiner eigenen welt ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>003 Als niemand niemand war.</p>
<p>Dann war ich ein spiegel und ich existierte nur in meiner eigenen welt meiner mir eigenen vorstellung meiner mir eigenen wirklichkeit. Doch schon bald rief mich das nichts aus meinem traum, zog mich aus der tiefe des nirgendwann, in eine welt, eine sonderbare, eine seltsame welt, und weil es damals diese welt nicht gab, weil es damals nichts gab das sich in mir hätte spiegeln, das sich mir hätte einbilden können, bildete ich mir ein nichts zu sein, nicht zu sein, niemand zu sein! So stellte sich mein spiegel vor, bildete sich mir mein spiegel ein, mein spiegel den es niemals gab, niemals gab, niemand kannte diesen spiegel, keiner, niemand wusste von mir, niemand nicht einmal im entferntesten hatten sie jemals von mir gehört, glaubten mir kein wort, keiner bildete sich mir ein, niemand, niemand unterhielt sich mit mir, denn es war niemals zeit.</p>
<p> … und dann. Dann erweckten sie mich aus meinem traum, erschreckten mich aus meiner fantasie, beschworen meinen spiegel aus nirgendwann, flüchteten und fürchteten sich vor mir, vor meiner gewaltigen fantasie, vor meinem gefängnis für die ewig ewigkeit. Ich sperrte diese spiegelgeister ein in meinem verstand. Dann sah ich das nichts und nichts mehr, tauschte verstand gegen fantasie, sie sperrten mich ein in eine zeit eine welt, in eine schwarze, schwarze dunkle welt, in eine kammer aus schwarzem, schwarzem glas. Nichts gab es in diesem glas, ausser schwarzem, schwarzem licht. Und grauen, grauen, grauenhaften buchstaben, welche niemand, niemals las.</p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Die FSG zerfleischt sich selbst]]></title>
<link>http://rotersalon.wordpress.com/2009/08/12/die-fsg-zerfleischt-sich-selbst/</link>
<pubDate>Wed, 12 Aug 2009 13:39:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>diegranma</dc:creator>
<guid>http://rotersalon.wordpress.com/2009/08/12/die-fsg-zerfleischt-sich-selbst/</guid>
<description><![CDATA[Auf der Homepage http://linker-maulwurf.jimdo.com/ kämpfen offensichtlich einige frustrierte Jungfun]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Auf der Homepage http://linker-maulwurf.jimdo.com/ kämpfen offensichtlich einige frustrierte Jungfun]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Betriebsprämie: ANDI übertrifft alle Erwartungen]]></title>
<link>http://moneshine.wordpress.com/2009/05/27/betriebspramie-andi-ubertrifft-alle-erwartungen/</link>
<pubDate>Wed, 27 May 2009 15:05:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>moneshine</dc:creator>
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<description><![CDATA[Betriebsprämie: ANDI übertrifft alle Erwartungen 90 Prozent aller Anträge gehen elektronisch ein Als]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Betriebsprämie: ANDI übertrifft alle Erwartungen 90 Prozent aller Anträge gehen elektronisch ein Als]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zum Urteil II beim Foltermord Siegburg bzw. Foltermordprozess Bonn schreibt KLAUSENS]]></title>
<link>http://klausens.wordpress.com/2009/05/09/zum-urteil-ii-beim-foltermord-siegburg-bzw-foltermordprozess-bonn-schreibt-klausens/</link>
<pubDate>Sat, 09 May 2009 10:05:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>klausens</dc:creator>
<guid>http://klausens.wordpress.com/2009/05/09/zum-urteil-ii-beim-foltermord-siegburg-bzw-foltermordprozess-bonn-schreibt-klausens/</guid>
<description><![CDATA[klau|s|ens, bist du zufrieden mit dem neuen urteil? welche frage? wie soll man &#8220;zufrieden]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span class="fliesstext">klau&#124;s&#124;ens, bist du zufrieden mit dem neuen urteil?</span></p>
<p>welche frage? wie soll man &#8220;zufrieden&#8221; sein können, bei einem urteil, welches menschen aussprechen, die bekanntlich fehlbar sind.</p>
<p>also bist du nicht an das urteil gebunden?</p>
<p>nein, wieso? &#8211; ich denke immer an alles.</p>
<p>was meint das?</p>
<p>welche strafe kann welche sühne sein oder bedeuten oder werden? und welche strafe wirkt wie dann für die gesellschaft und nachfolgetäter?</p>
<p>aber pascal i. hat weiterhin 15 jahre strafe &#8211; und nicht lebenslänglich.</p>
<p>ich denke, das ist richtig. es ist nämlich zu früh, diesen (derzeit gefährlichen) menschen für alle zeit schon zu verdammen.</p>
<p>du meinst, er ist jugendlich &#8211; und nicht erwachsen?</p>
<p>da geht die crux doch schon los: es sind alles urteile und bewertungen, und dafür gibt es bei gericht die sachverständigen. ich denke: so grausam eine tat ist, so sehr muss man doch immer noch das alter des täters heranziehen. und wenn einer heranwachsender ist, ist er immer noch verdammt jung. ganz anders als bei einem, der 40 oder 50 oder 60 ist (und übrigens auch noch wie ein kind sein kann!).</p>
<p>dann ist alles sehr schwer?</p>
<p>sicher, aber diese diskussion ist so alt wie jedes rechtssystem. wir müssen die maßstäbe zurechtrücken, wir brauchen orientierungen &#8211; und urteile vor gericht sind für uns orientierung, was man zu tun und was man zu lassen hat.</p>
<p>das steht aber schon in der bibel und anderen heiligen werken. dennoch geschieht es!</p>
<p>auch das ist so wahr wie alles, was wir nicht verstehen können. aber es passiert dennoch alles. die welt ist voller schrecken &#8211; und diese werden nie aufhören.</p>
<p>sollte pascal nicht lebenslänglich verurteilt werden?</p>
<p>ich meine: nein, so kurios auch sein charakter sein mag. er braucht als junger mensch immer noch eine ferne chance. ansonsten würde er im gefängnis alles zu klump schlagen.</p>
<p>du meinst ja stets, die gefängnisse sind das problem.</p>
<p>sicher: die menschen sind mit ihresgleichen in haft &#8211; sollen aber nachher geläutert herauskommen. das ist absurd. und da müsste man alles neu durchdenken, alles.</p>
<p>aber pascal kann noch in sicherheitsverwahrung genommen werden, nach den 15 jahren (bzw. früher, denn wenn er sich gut benimmt, kann er schon vor den 15 jahren freikommen. &#8211; so wie alle, die keine &#8220;besondere schwere der schuld&#8221; auf sich luden, was wieder ein extra thema ist, und für den fall &#8220;lebenslänglich&#8221; noch eine besondere rolle spielt).</p>
<p>hier spielen andere fragen eine rolle: diese angedrohte sicherungsverwahrung ist ein schwert, was nun über ihm lastet: ein grober fehler und &#8211; BUMMS &#8211; kann er bis zum lebensende dann noch weggesperrt werden. das ist eine gewaltige drohung. und man muss gucken, ob das was erbringt.</p>
<p>es scheint erstmals jetzt in bonn so und derart geurteilt worden zu sein.</p>
<p>sicher, aber hier haben politische faktoren eine wichtige funktion.</p>
<p>welche?</p>
<p>der bundesgerichtshof hebt ein urteil aus bonn auf.</p>
<p>und nun?</p>
<p>&#8230; kommt eine andere kammer an den fall, auch aus bonn.</p>
<p>und?</p>
<p>diese kann nicht einfach den richtern aus dem eigenen haus &#8220;ans bein pinkeln&#8221;.</p>
<p>aha!</p>
<p>eben, wenn ich das alte urteil von 15 jahren nun verändere, dann ist der innere krieg im landgericht eröffnet.</p>
<p>deshalb haben sie gesagt: wir bleiben bei den 15 jahren.</p>
<p>sicher, diese dinge spielen hinter den kulissen immer mit, aber die zeitung schreibt nichts davon. die kluge gerichtsreporterin rita klein vom general-anzeiger hat meines wissens zu dieser problematik nichts berichtet.</p>
<p>sie muss ja auch noch weiter aus eben diesem gericht berichten. sie muss sich genau überlegen, was sie schreibt. und was nicht.</p>
<p>genau: man werfe also niemandem etwas vor. dennoch spielen diese gerichtsinterna eine wichtige rolle.</p>
<p>also: kammer A und kammer B müssen sich überlegen, ob sie ihre urteile gegenseitig aufheben und dann im gericht eine jahrelange interne fehdenstreiterei und besserwisserei beginnen.</p>
<p>ja. und sie müssen überlegen: was machen wir mit dem urteil von ganz oben. BGH. die hatten ja das erste urteil im fall pascal i. aufgehoben und gesagt: ihr hättet auf lebenslänglich prüfen müssen, und auf erwachsensein und auf sicherungsverwahrung.</p>
<p>und so haben sie nun einen kompromiss gefunden.</p>
<p>genau: sie haben die richter im eigenen hause nicht beschädigt, sind aber doch dem bundesgerichtshof entgegengekommen, mit der sicherheitsverwahrung, die MÖGLICH ist, falls pascal sich nicht bessert, in den 15 jahren (oder kürzer).</p>
<p>aha, so siehst du dinge!</p>
<p>es sind alles nur spielereien, es wird ja so vieles hinter den kulissen gespielt und gemacht und diskutiert und erwogen. auch die beziehung von gericht zu staatsanwaltschaft, in diesem besonderen fall zudem &#8230; auch das ist zu überlegen.</p>
<p>also: macht man mit dem staatsanwalt &#8220;eine sache&#8221; oder kann man den partout nicht leiden, und tut alles, damit er sich nicht durchsetzt.</p>
<p>auch das, ja, auch das ist wichtig. es ist also eine endlose kette von gründen und nichtgründen und abwägungen und verstrickungen.</p>
<p>und dazwischen?</p>
<p>&#8230; ist pascal I., der schlimmste aller drei täter &#8211; und das opfer H.H. &#8230; und dessen familie &#8230; und die mutter von pascal i. &#8230; und die 2 anwälte von pascal i., die so gerne das jugendstrafrecht für ihren mandanten durchgesetzt hätten &#8230; und &#8230; und &#8230;</p>
<p>pascal i. hat sich jetzt verändert gezeigt. menschlich, das ganze auftreten, schuldbewusstsein, demut &#8230;</p>
<p>aber manche sagen: er spielt das nur!</p>
<p>selbst wenn: im ersten prozess hat er den ernst der lage verkannt &#8211; und nun nimmt er wenigstens seine schuld an. ins hirn gucken &#8230; das kann man nicht. wir müssen sein erlebbares handeln anerkennen, nur das &#8230; und selbst wenn ihm das seine anwälte empfohlen haben.</p>
<p>er hat keine witze mehr gemacht, er hat nicht mehr gelacht, er hat sich nicht mehr als &#8220;tollen typen&#8221; gesehen.</p>
<p>dann wünschen wir pascal i., dass er wirklich begriffen hat, was er schlimmes tat. ganz schlimmes. unvorstellbar grausames.</p>
<p>ohne hoffnung ist alles nichts.</p>
<p><a title="http://www.klausens.com/siegburger_foltermordprozess.htm" href="http://www.klausens.com/siegburger_foltermordprozess.htm" target="_blank">http://www.klausens.com/siegburger_foltermordprozess.htm</a></p>
<p><img src="http://jetztimg.sueddeutsche.de/upl/images/user/kl/klausensblog/696878.jpg" border="0" alt="" /></p>
<p>&#8230; erinnern wir nochmals an das opfer,</p>
<p>ich weiß! hermann h.! -</p>
<p>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.<br />
und wir erinnern an unsere alten blog-einträge zum prozess und alledem:</p>
<p>1) klau&#124;s&#124;ens, der BGH hat entschieden und das urteil kassiert. zweitklausens, du meinst das</p>
<p>urteil zu diesem prozess über den foltermord im gefängnis (jva)</p>
<p>siegburg? ja, den mord meine ich. wenn ich es richtig verstehe,</p>
<p>müssen die strafen überprüft werden. bzw. nur eine, die von pascal.14.8.2008</p>
<p><a href="http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=866" target="_blank">http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=&#8230;</a></p>
<p>2) klau&#124;s&#124;ens, willst du uns nicht doch lieber deine URTEIL&#8217;SCHE</p>
<p>GLEICHUNG hier abdrucken? du meinst, dann braucht man nicht lange danach</p>
<p>zu suchen. genau das!aber halt: das urteil ist sehr komplex, denn es</p>
<p>gibt das jugendgerichtsgesetz (JGG). na und? das hat anwendung auf danny</p>
<p>k., pascal i. und ralf a. wieso? ich zitiere: &#8220;Jugendlicher ist, wer zur</p>
<p>Zeit der Tat vierzehn, aber noch nicht ach&#8230; 5.10.2007</p>
<p><a href="http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=608" target="_blank">http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=&#8230;</a></p>
<p>3) &#8230;s gedicht URTEIL&#8217;SCHE GLEICHUNG. auf meiner gedichtseite zu dem</p>
<p>prozess: www.klausens.com/siegburger_foltermordprozess.htmund</p>
<p>das bild hier unten?&#8230; heißt &#8220;lange dunkelheit&#8221;. es erinnert an all</p>
<p>das, an das opfer, an die strafe der täter, und an das immer noch</p>
<p>farbige in all dem schwarz. auch helligkeit ist dabei. aber wenig</p>
<p>!!!mehr scheint nach diesem verbrechen auch nicht ange&#8230; 4.10.2007</p>
<p><a href="http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=607" target="_blank">http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=&#8230;</a></p>
<p>4) &#8230;rer bügel. aha! ja, aber jetzt kommt der schwenk zum prozess, zum</p>
<p>prozess im bonner landgericht um den foltermord</p>
<p>in der JVA siegburg. was willst du uns sagen? die angeklagten zeigten</p>
<p>gestern ihre reue.ist eine brillenbügelreue denn mit dem einem</p>
<p>ermordeten zu vergleichen? zumal: man kann einen ermordeten nicht mehr</p>
<p>&#8220;reparieren&#8221;.ich weiß, ich weiß! &#8211; aber ich empfand reue um den ab&#8230; 25.09.2007</p>
<p><a href="http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=606" target="_blank">http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=&#8230;</a></p>
<p>5) &#8230; &#8220;schlüssel zur documenta&#8221; und schreibst zugleich von den letzten</p>
<p>plädoyers zum siegburger foltermord</p>
<p>bzw. zum siegburger foltermordprozess, der eigentlich der bonner</p>
<p>foltermordprozess ist, weil dort das landgericht sitzt? das war eine</p>
<p>lange frage!entschuldigung, ich dachte, du bist recht klug, klau&#124;s&#124;ens.</p>
<p>und du wirst damit umgehen können. also, zweitklausens, die dinge der</p>
<p>welt&#8230; 24.09.2007</p>
<p><a href="http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=605" target="_blank">http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=&#8230;</a></p>
<p>6) klau&#124;s&#124;ens, geht der prozess gegen die foltermörder von siegburg, in</p>
<p>der JVA dort, nun langsam zuende? es sieht danach aus, als könnten wir</p>
<p>bald das urteil erwarten.welches urteil? da will ich mich nicht</p>
<p>festlegen. aber: heute gab es die ersten 4 plädoyers, und zwar 1 vom</p>
<p>staatsanwalt und 3 von den insgesamt 4 nebenklägern (ein vierter</p>
<p>nebenkläger kommt noch am montag zum zuge). was fiel dir a&#8230; 20.09.2007</p>
<p><a href="http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=602" target="_blank">http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=&#8230;</a></p>
<p>7) &#8230;zt im moment ist pause bis 13:30 uhr.und?du meinst, was es heute so</p>
<p>gab? ja, sicher: ich will von dem foltermordprozess</p>
<p>in bonn im august 2007 über das geschehen in der jva siegburg vom</p>
<p>november 2006 wissen. heute gab es zuviel, um es alles zu erzählen. ich</p>
<p>lasse es bei einer sache. welcher sache. das ist die sache der</p>
<p>&#8220;brüstung&#8221;.brüstung?ja, nicht die vom fenster, sondern wenn sic&#8230; 28.08.2007</p>
<p><a href="http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=582" target="_blank">http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=&#8230;</a></p>
<p> <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_cool.gif' alt='8)' class='wp-smiley' /> &#8230;orden, klau&#124;s&#124;ens. du schreibst gedichte vom prozess auf deine</p>
<p>homepage. www.klausens.com/siegburger_foltermordprozess.htm</p>
<p>und künstler bin ich auch noch &#8211; wie findest du [unten] mein</p>
<p>gutachterbild, das dem des realen gutachters aus dem prozess</p>
<p>nachgearbeitet wurde? ich glaube, bei dir wäre auch von einer person zu</p>
<p>sprechen, die &#8220;dissozial&#8221; ist und &#8220;eine schwer gestörte per&#8230; 23.08.2007</p>
<p><a href="http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=578" target="_blank">http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=&#8230;</a></p>
<p>9) &#8230;frecht unterliegen.) sie werden nun öffentlich. so wie in unserer</p>
<p>homepage www.klausens.com/siegburger_foltermordprozess.htm?<br />
ja,</p>
<p>aber auch nicht. wie geht das: &#8220;aber auch nicht&#8221;? sie machen es nun so,</p>
<p>dass sie die gesichter mit einem kreis aus milchglas unkenntlich</p>
<p>machen. (das war früher anders.) das ist aber auffällig. gewiss, aber es</p>
<p>schützt die angeklagten, die ja erst einmal ihr&#8230; 16.08.2007</p>
<p><a href="http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=572" target="_blank">http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=&#8230;</a></p>
<p>10) &#8230;sem dialektischen prozess geht es immer weiter. aber ja doch! und was</p>
<p>bringt dir der prozess über die foltermorde</p>
<p>in siegburg? er bringt genau dieses schere von wissen und unwissen.</p>
<p>beides steigt immer weiter an. in mir, in dir, in uns allen.was ist mit</p>
<p>den angeklagten? sie wurden heute als &#8220;umgänglich&#8221; bezeichnet.</p>
<p>zweitklausens, höre: &#8220;umgänglich&#8221;!was sagt das?es waren &#8230;14.08.2007</p>
<p><a href="http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=571" target="_blank">http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=&#8230;</a></p>
<p>11) &#8230;nd den haben sie vorher noch mit shampoo eingeschmiert -</p>
<p>wahrscheinlich, damit er besser gleitet.der foltermordprozess</p>
<p>erschüttert dich? der erschüttert, aber ja. &#8211; am schlimmsten ist dieses</p>
<p>wort, was ich gestern so oft hören musste.welches wort denn? weghängen,</p>
<p>zweitklausens &#8230; WEGHÄNGEN &#8230; sie sprachen immerzu von weghängen: die</p>
<p>akten, die verhöre, die täter, der ganze knast. am ende a&#8230; 9.08.2007</p>
<p><a href="http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=567" target="_blank">http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=&#8230;</a></p>
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</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Jede Woche ein neues Land]]></title>
<link>http://martinjost.wordpress.com/2009/05/05/jede-woche-ein-neues-land/</link>
<pubDate>Tue, 05 May 2009 18:59:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>Martin Jost</dc:creator>
<guid>http://martinjost.wordpress.com/2009/05/05/jede-woche-ein-neues-land/</guid>
<description><![CDATA[Gedrucktes Deutsche Seeschiffahrt: Zeitschrift des Verbandes Deutscher Reeder. Ausgabe 2 (Februar) 2]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Gedrucktes Deutsche Seeschiffahrt: Zeitschrift des Verbandes Deutscher Reeder. Ausgabe 2 (Februar) 2]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Raum und Zeit]]></title>
<link>http://wetakeberlin.wordpress.com/2009/04/08/raum-und-zeit/</link>
<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 22:20:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>Tian</dc:creator>
<guid>http://wetakeberlin.wordpress.com/2009/04/08/raum-und-zeit/</guid>
<description><![CDATA[Mein Raum Besteht aus zwei Türen Eine führt hinaus Die andere in die Toilette Mein Raum Hat ein Fens]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignright size-full wp-image-178" title="meinraum" src="http://wetakeberlin.wordpress.com/files/2009/04/meinraum.jpg" alt="meinraum" width="208" height="634" />Mein Raum<br />
Besteht aus zwei Türen<br />
Eine führt hinaus<br />
Die andere in die Toilette</p>
<p>Mein Raum<br />
Hat ein Fenster<br />
Es schaut auf den Hof<br />
Die Leute glotzen hinein</p>
<p>Mein Raum<br />
Hat eine Kochnische<br />
Zwei Herdplatten mit Gas<br />
Die Fischstäbchen brennen an<br />
Die Suppe kocht über</p>
<p>Mein Raum<br />
Ist ein Arbeitsraum<br />
In der Ecke steht ein Tisch<br />
Schreibtisch<br />
Esstisch<br />
Verbindung zur Welt</p>
<p>Mein Raum<br />
Die Wände sind dünn<br />
Links stöhnt der Franzose<br />
Rechts jault der Mexikaner<br />
Ich schlafe im Raum</p>
<p>Mein Raum<br />
Ist eine enge Kammer<br />
Und viel mehr<br />
Er ist Zufluchtsort<br />
Er ist Heimat</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Rot]]></title>
<link>http://ohmannthomas.wordpress.com/2009/03/02/rot/</link>
<pubDate>Mon, 02 Mar 2009 21:27:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>ohmannthomas</dc:creator>
<guid>http://ohmannthomas.wordpress.com/2009/03/02/rot/</guid>
<description><![CDATA[Ich habe ein paar rote Haare in der Besenkammer gefunden.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich habe ein paar rote Haare in der Besenkammer gefunden.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kammer]]></title>
<link>http://ohmannthomas.wordpress.com/2009/01/27/kammer/</link>
<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 03:33:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>ohmannthomas</dc:creator>
<guid>http://ohmannthomas.wordpress.com/2009/01/27/kammer/</guid>
<description><![CDATA[Ich habe eine ganze Kammer voll entarteter Kunst.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich habe eine ganze Kammer voll entarteter Kunst.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ein gewagtes Unternehmen]]></title>
<link>http://neusozialarbeit.wordpress.com/2008/10/31/ein-gewagtes-unternehmen/</link>
<pubDate>Fri, 31 Oct 2008 09:53:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>Voicech Gryn-Sznabl</dc:creator>
<guid>http://neusozialarbeit.wordpress.com/2008/10/31/ein-gewagtes-unternehmen/</guid>
<description><![CDATA[Warum Sozialarbeit nicht länger in den Öffentlichen Dienst gehört in: Soziale Arbeit 12/1993 Hier un]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong><em><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:#bdaca5;"> </span></em></strong><strong><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></strong></p>
<p><!--[if gte mso 9]&#62;  Normal 0 21       MicrosoftInternetExplorer4  &#60;![endif]--></p>
<p class="MsoNormal"><span style="color:#800000;"><strong><em><span style="font-size:18pt;font-family:Garamond;font-weight:normal;">Warum Sozialarbeit nicht länger in den Öffentlichen Dienst gehört</span></em></strong></span><strong><em></em></strong></p>
<p><strong><em></em></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;" align="right"><a href="http://neusozialarbeit.files.wordpress.com/2008/10/drahtseil.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-521" title="Drahtseil" src="http://neusozialarbeit.files.wordpress.com/2008/10/drahtseil.jpg?w=460&#038;h=530#38;h=530" alt="" width="460" height="530" /></a><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"><a rel="nofollow" href="http://www.dzi.de/sozialea.htm"><span style="color:#333333;">in:</span><span style="color:red;"> </span><span style="color:#800000;">Soziale Arbeit</span></a></span><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:#bbafff;"> </span><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">12/1993 </span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p><span style="color:#800000;"><em><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Hier und jetzt</span></em></span><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p style="margin:0 0 .0001pt;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Orientierung auf die Lebenswelt ist, spätestens seit dem 8. Jugendbericht, zum Leitmotiv zukunftsorientierter Sozialarbeit geworden. Und das heißt im besondern: Die Blickrichtung</span><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">wechseln vom „Fall“ &#8211; und dem ihn konstituierenden außerordent-lichen Symptom &#8211; hin zum ‚Feld’ des lebendigen Alltags und allem, was da möglich ist… </span></p>
<p style="margin:0 0 .0001pt;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p style="margin:0 0 .0001pt;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Das Bundesland Bremen wollte damit ernstmachen und hat in seiner Neuordnung der sozialen Dienste (NOSD) vor Jahr und Tag die zentralen Spezialdienste zum Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) zusammengefaßt und ihn &#8211; in die Wohnviertel hinausverlagert. ‚Stadtteilbezug’ und Orientierung auf die Lebenswelt sind quasi zu Synonymen geworden.</span></p>
<p style="margin:0 0 .0001pt;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Nach zwei Jahren sollte nun Bilanz gezogen werden auf der Fachtagung <em>Ortsbestimmung der ambulanten Dienste für Kinder und Jugendliche</em>am 26.-29. 4. 1993. Der folgende Text ist die überarbeitet Fassung eines dort gehaltenen Referats. </span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> <strong> </strong></span><strong><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:#9999ff;"> </span></strong></p>
<p><span style="color:#800000;"><em><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">„Ist der kommunale Bereich der adäquate Ort für die ambulanten Dienste?“</span></em></span><em><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"><span style="color:#800000;">,</span> hieß die selbstkritische Frage.</span></em></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p><em><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"><a href="http://neusozialarbeit.files.wordpress.com/2008/10/rathaus-kl.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-522" title="Rathaus Neukölln" src="http://neusozialarbeit.files.wordpress.com/2008/10/rathaus-kl.jpg?w=300&#038;h=243#38;h=243" alt="" width="300" height="243" /></a></span></em><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Man ist versucht zu entgegnen: Ja welcher denn sonst?!</span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Bei den stationären Angeboten könnte man sich ja noch vorstellen, daß aus diesem oder jenem Grunde eine räumliche Trennung angezeigt wäre zwischen dem Ort, wo der Bedarf aufgetreten ist, und dem Ort, wo die Leistung erbracht wird (und in der Regel gilt für den Zeitpunkt dann dasselbe). Aber doch nicht bei den ambulanten Diensten, deren Raison d’être doch eben, wie im klassischen Drama, die Einheit von Ort und Zeit ist! </span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Doch ambulant wird die Sozialarbeit wohl werden müssen, wenn sie in natürlichen Lebenswelten wirken will statt auf künstlichen Stationen…</span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Man möchte also über das Ob rasch hinweggehen und sich sogleich aufs Daß verständigen; wäre da nicht ein beunruhigender Doppelsinn in der Formulierung der Frage. </span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Daß das <em>Gemeinwesen</em> der &#8211; fachlogisch wie topographisch &#8211; angezeigte Ort ambulanter Dienste ist, ist selbstverständlich bis an den Rand der Tautologie. Daß jedoch die kommunale <em>Verwaltung</em> ihr geeigneter Rahmen wäre, ist so strittig wie nur irgendwas. Wie man auf die ‚Rückseite’ der Frage antwortet, hängt indes ab von den Gründen, weshalb man auf der ‚Vorderseite’ mit Ja geantwortet hat. </span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Die Erwäggründe, die auf der Vorderseite das Ja erheischen, gebieten auf der Rückseite ebenso kategorisch ein Nein.</span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Die Sozialarbeit ist nicht aus Begriffen, nicht aus theoretischen Systemen entstanden, sondern aus Problemen, die akut wurden und „sich zeigten“: nicht doktrinal, sondern ‚aporetisch’; nicht diskursiv, sondern pragmatisch. Ihre nachträglichen begrifflichen Systematisierungen entstanden immer erst aus dem Bedürfnis, die tatsächliche Praxis der Sozialarbeit ins Verhältnis zu setzen zu ihren gesellschaftlichen Voraussetzungen. Will sagen, die theoretische Reflexion unserer Disziplin kommt notwendigerweise immer erst post festum (wie das Wort Reflexion ja vermuten lässt.) Systematische Erörterun-gen über ihre gesellschaftliche Sendung und ihre richtigen Methoden sollten daher sinnvollerweise nicht bei der Konstruktion eines „wahren Begriffs“ von Sozialarbeit ansetzen, sondern mit einer faktischen Bestandsaufnahme: Welches sind die Aufgaben, die die Sozialarbeit in unserer Gesellschaft tatsächlich erfüllt ?</span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Danach kann man dann die Frage stellen, ob sie sie zufriedenstellend bewältigt, oder ob sie ihre Sache &#8211; so oder so &#8211; besser machen könnte…</span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Natürlich kann man sich für die Sozialarbeit immer auch andere Aufgaben ausdenken als die, die sich ihr ‚von sich aus’ stellen; nur muß man sich dann darüber im Klaren sein, daß das keine fachimmanente, sondern eine im strengsten Sinn politische Diskussion ist.</span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p><span style="color:#800000;"><em><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">sich zurechtfinden</span></em></span></p>
<p><strong><em><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></em></strong></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Zunächst einmal, was sicher nicht zu den Aufgaben der Sozialarbeit gehört: Mit Sicherheit weist sie den Menschen nicht den richtigen Weg durchs Leben. Sie sagt ihren Kunden nicht, wie „man“ es „richtig macht“. Nicht unbedingt, weil die einzelnen Sozialarbeiter das nicht wollten: Lebensläufe korrigieren und Schicksal spielen gehört sprichwörtlich zu den Dauer-Versuchungen des Metiers.</span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Sondern weil sie es, bei bestem oder bösem Willen, nicht können.</span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Die Gesellschaft, in der wir leben, hat keine verbindlichen Normen mehr, an die man sich nur zu halten bräuchte, um glatt und problemlos durchs Leben zu kommen. „Eines schickt sich nicht für alle. Schaue jeder, wie er’s treibe. Schaue jeder, wo er bleibe &#8211; und wer steht, daß er nicht falle.“ (Goethe) Die bürgerliche Zivilisation hat die Menschen aus den heiligen Ordnungen von Gottes Gnade befreit und auf die eigenen F</span><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">üß</span><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">e gestellt: Wir sind „zur Freiheit verurteilt“. </span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Was sie ‚ihrem Begriff nach’ schon immer gewesen ist, ist sie in den letzten Jahrzehnten auch in der Erlebenswirklichkeit des Durchschnittsmenschen geworden. „Ende der Normalbiographie“ nennen das die Soziologen und Kulturhistoriker. Individualisierung und Differenzierung der Lebensstile, Informalisierung der Verkehrsweisen sind die Charakteristika der an diesem Jahrtausendende ‚zu sich selbst kommenden’ bürgerlichen Gesellschaft.</span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p style="text-align:right;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Wo ein jeder sich selbst zurechtfinden muß und nichts mehr hat, woran er sich halten kann, </span><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"><a href="http://neusozialarbeit.files.wordpress.com/2008/10/verirrt.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-523" title="verirrt" src="http://neusozialarbeit.files.wordpress.com/2008/10/verirrt.jpg?w=300&#038;h=218#38;h=218" alt="" width="300" height="218" /></a></span><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">nimmt die Wahrscheinlichkeit zu, daß einer in die Irre geht. Nicht in dem Sinn, daß er <em>das</em> Ziel verfehlt (denn dieses eine haben wir nicht mehr: Jedes ist so gut wie das andere), sondern daß er <em>sein</em> Ziel verfehlt: weil es nicht von dieser Welt war, oder weil er sich unterwegs verlaufen hat… Ob ein Lebensplan richtig oder falsch ist, läßt sich a priori (= aus dem Begriff her aus) gar nicht entscheiden, sondern immer erst a posteriori (= nach der Erfahrung); danach, ob einer „es schafft“ oder scheitert. ‚Richtig’ oder ‚falsch’ sind darum keine brauchbaren Kategorien der Sozialarbeit mehr, sondern nur noch: ‚mehr oder weniger wahrscheinlich’…</span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Der Sozialarbeiter ist folglich auch nicht mehr Wegweiser, sondern helfender Berater. Das Leben ist so unübersichtlich geworden, daß sich keiner mehr in allen Lebensbereichen gleichermaßen gut zurechtfindet. Irgendwo, irgendwann ist jeder mal auf einen Experten angewiesen: Rechtsberatung, Steuerberatung, Schönheitsberatung, Gesundheitsberatung, Vermögensberatung… Und eben immer öfter auch: Beratung in Fragen der persönlichen Lebensführung; des Zusammenlebens zumal. Denn hier ist nun nichts mehr selbstverständlich. Wie eine ‘richtige Familie’ auszusehen hat, traut sich nichtmal mehr der Gesetzgeber zu sagen. Was früher als sicherer Hafen und ruhender Pol gegolten hat, ist heute der riskante Teil des Lebens par excellence. </span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Der helfende Berater ist nurmehr regulativ wirksam, als ein Faktor unter vielen andern in einem vielf„ältig bedingten Prozeß; nicht mehr normativ als einer, der einen Zustand herbeiführt nach Maßgabe eines fixierten Solls. </span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Darum ist sein Wirken immer ad hoc. Der gegebene Rat ‚greift ein’ in den aktuellen Lebenslauf &#8211; die Auseinandersetzung des Ratsuchenden mit sich und den anderen. Den Interaktionsfluß unterbrechen, den Ratsuchenden ‚aus dem Verkehr  ziehen’, um ihn in einem &#8211; künstlich &#8211; dafür eigens eingerichteten Milieu (der ‚Station’) einem erdachten Behandlungsplan zu unterziehen und ihn hernach in seine &#8211; ihrerseits un,behandelte’ &#8211; Lebenswelt zurückzuversetzen: das kann nur ausnahmsweise Sache der Sozialarbeit sein, und ähnelt eher dem Eingriff des Arztes. Der gegebene Rat des Sozialarbeiters ist immer nur so gut wie das, was der Ratsuchende daraus macht, und zwar zuerst einmal hier und jetzt. Der ‚günstigste Zeitpunkt’ ist immer der, wo der Verirrte <em>merkt</em>, daß er einen Rat braucht: wenn die Nachfrage ‚sich zeigt’. <em>Just in place</em> und <em>just in time</em> müssen das Motto der Sozialarbeit sein. Per Definition ist sie dynamisch &#8211; und also nicht „stationär“.</span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Und will sie den Bedarf an helfender Beratung ‚erkennen’ können, so muß sie sich dort aufhalten, wo er ‚sich zeigt’: in den Wohngebieten…</span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p><span style="color:#800000;"><em><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">singuläres Ereignis</span></em></span><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p style="margin:0 0 .0001pt;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Der Ausdruck „Defizit“ hat damit keinen Sinn mehr in Hinblick auf eine zu erfüllende Norm, sondern nur noch gemessen an dem je singulären Lebensplan des Ratsuchen-den. Der Berater mag ihn in seinem Kopf haben, solange er noch auf der Suche ist nach einer Einsicht in das besondere Lebensproblem seines Kunden. Aber gegenüber einem Dritten kann er ihn sinnvoll nicht mehr aussprechen. Ich schlage vor, ihn ganz aus unserm Repertoire zu streichen.</span></p>
<p style="margin:0 0 .0001pt;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Das gilt übrigens für alle klassifikatorischen und „diagnostischen“ Vokabeln. Sie haben, wenn überhaupt, nur noch den Sinn, mir einen Zugang zum Problem des Andern zu öffnen. Sie sind ein Geländer, an dem ich mich ins Durcheinander eines fremden Lebens vortaste. Stehe ich erst einmal mittendrin, kann ich loslassen und mit meinen eigenen Augen sehen. Seh-, Denk- und Verständnis-Prothesen brauche ich dann nicht mehr. Und einem Dritten brauche ich sie schon gar nicht mitzuteilen… </span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Helfende Beratung ist nämlich, wenn sie zustandekommt, personale Begegnung. Das ist immer ein <a href="http://neusozialarbeit.files.wordpress.com/2008/10/blitz-20010606-1400.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-525" title="singulär" src="http://neusozialarbeit.files.wordpress.com/2008/10/blitz-20010606-1400.jpg?w=300&#038;h=225#38;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a>singuläres Ereignis, das sich seiner Natur nach nicht wiederholen, und auch keinem Außenstehenden adäquat mitteilen läßt. Positive Regeln, „wie man sowas macht“, gibt es naturgemäß nicht. Man muß es versuchen, und dann wird man sehen, ob es gelang. Allerdings ist es ratsam, dabei Regeln zu beachten ; doch keine positiven, erfolgverheißenden, sondern kritische, ‚apagogische’ &#8211; solche, die mich in Schutz nehmen gegen einige allzu bekannte Fehlerquellen, als da sind: die Gutgläubigkeit gegenüber der Stimme des eignen Herzens; die Selbstverständlichkeiten einer wohl-meinenden Öffentlichkeit; meine eigenen Standesinteressen, die sich gern als ‚das Bedürfnis des Klienten’ tarnen &#8211; und gegen das, was ich in den Büchern gelesen habe…</span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p><span style="color:#800000;"><em><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Artisten</span></em></span></p>
<p><strong><em><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></em></strong></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Wer diesen Beruf ergreift, sollte wissen, daß er sich auf ein Abenteuer einläßt. Es ist ein Wagnis, das sich jeden Tag wiederholt: Er muß sich in jeder Situation neu entscheiden, hinter jeder Wegbiegung mit einer Überraschung rechnen und in jedem Moment bereit sein, die Pläne von gestern umzustoßen.</span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Er muß vom Typus her ein Unternehmer sein.</span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Menschen dieses Typus haben es im Öffentlichen Dienst bekanntlich schwer. Denn der vertritt die Belange der Allgemeinheit, nicht die singulären Anliegen von Privatleuten. Er muß &#8211; im demokratisch-repräsentativen Gemeinwesen zumal &#8211; auf Regelhaftigkeit, Vor-schrift, Sicherheit und Berechenbarkeit bedacht sein, und das im Interesse eines Jeden von uns. Denn wie anders wäre eine rechtsstaatliche Verwaltung möglich ?</span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Ich stimme nicht die tausendunderste Jeremiade über eine schlimme Bürokratie an. Ein Grundbestand von Bürokratismus ist für den Rechtsstaat unerläßlich, man kann den einen nicht ohne den andern haben. </span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Daß dieser Grundbestand hier und anderswo weit überschritten wird, bin ich zu bestreiten weit entfernt; aber das ist ein allgemein gesellschaftspolitisches Thema, doch kein Fachproblem der Sozialarbeit, und stellt sich bei Daimler und IBM nicht minder. Das Kreuz mit dem Öffentlichen Dienst ist bloß, daß es dort kein Gegengewicht gibt… </span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Der Sozialarbeiter lebt in einer völlig andern Welt. Ihm ist es ausschließlich um das ganz persönliche Lebensproblem dessen zu tun, der zu ihm gekommen ist und ihn um seinen Rat gefragt hat. Ob er ihn als ‚Fall’ einer ‚Regel’ zuordnen kann oder nicht, darf ihm herzlich gleichgültig sein, denn er ist nicht dazu da, Regeln zu restaurieren und Normen geltend zu machen. Seine Aufgabe ist, dem Ratsuchenden, dem der Überblick über die vielen Fäden seines Lebens verlorengegangen ist und der sich wie in einem Knoten darin festgezurrt hat, bei der Suche nach einem Ausweg aus seiner Verstrickung zu helfen. Wenn ihm das eine oder andere dabei bekannt vorkommt, dann mag es ihm als einstweilige Sehhilfe dienen, aber mehr auch nicht. Ansonsten ist er an seine produktive Einbildungskraft verwiesen. </span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p style="text-align:right;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Man sieht: Gefordert sind in beiden Bereichen Vertreter<a href="http://neusozialarbeit.files.wordpress.com/2008/10/trapez.jpg"><img class="size-medium wp-image-524 alignright" title="Artist" src="http://neusozialarbeit.files.wordpress.com/2008/10/trapez.jpg?w=186&#038;h=300#38;h=300" alt="" width="186" height="300" /></a> höchst gegensätzlicher Menschenschlage; hier Artisten auf dem Drahtseil, dort verläßliche Felsen in der Brandung. Man kann ohne Schaden für die eigne Person nicht das eine und das andre zugleich sein wollen.</span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p style="text-align:right;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Nicht von ungefähr ist das <em>Burnout-</em>Syndrom die charakteristische Berufskrankheit des Öffentlichen Dienstes: Die Anforderungen, die hier gelten, sind allzu fremd in der Welt des bürgerlichen Alltags. Und nicht von ungefähr leiden unter allen öffentlich Bediensteten die Sozialarbeiter quantitativ wie qualitativ am stärksten unterm Burnout: Von ihrer sachlichen Aufgabenstellung – ‚Objektebene’ &#8211; sind sie ‚Unternehmer’ par excellence; von den institutionellen Bedingungen ihrer Praxis her – ‚Metaebene’ &#8211; sollen sie perfekte Funktionäre sein, wie der Bürohengst.</span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Wer da nicht über kurz oder lang zur Flasche greift, kann nicht begriffen haben, was von ihm verlangt wird!</span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">So viel über das persönliche Dilemma des Sozialarbeiters im öffentlichen Dienst. Aber da ist darüberhinaus ein fachliches Dilemma. Denn der einzelne Sozialarbeiter ist eben nicht &#8211; <em>einzeln</em>: Er ‚arbeitet’ im institutionellen Rahmen dieses oder jenen ‚Dienstes’. Der Dienst ist eine ‚Abteilung’, ein Subsystem des ganzen hoheitlichen Apparats. In ihm spiegelt sich wider: „die Rechtslage“! So viele Paragraphen, so viele Leistungen, so viele Bedarfe, so viele Ansprüche, so viele Töpfe, so viele… Dienste. Auf jedem Töpfchen ein Deckelchen. </span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Die hoheitlich Verwaltung, ‚Vater’ Staat, läßt ihren Blick über die zivile Gesellschaft gleiten und rechnet dieselbe sich zu. Ihre systematische Prämisse ist die Selbstdefinition der Dienste und Abteilungen durch „die Rechtslage“ und die durch sie gebotene „Maßnahme“. Unter diesem Aspekt blicken sie hinaus ins ‚Feld’ und spähen sie nach ‚Merkmalen’, nach denen sie das Feld ‚auf sich beziehen’, nämlich &#8211; qua ‚Klientel’ &#8211; unter sich aufteilen können. </span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Doch diese Optik ist fachlich falsch und schädlich. In der Wirklichkeit des sozialen Feldes gibt es keine Gesetze, Kategorien, Typen, Störungen…, und folglich auch keine ‚Fälle’ und keine ‚Merkmale’. Da gibt es nur lauter Leute, und von denen kommen einige mit ihren Lebensproblemen selber klar und andre nicht. Letzteren bietet die Sozialarbeit ihren helfenden Rat an. Welchen, das hängt immer davon ab, wo das Problem liegt (die Ratsuchenden täuschen sich allzuoft in diesem Punkt). Ihr wahres pragmatisches Problem besteht nicht darin, die „richtige Diagnose“ zu finden (nach objektivierbaren Vorgängen ), sondern die Ratlosen, die noch nicht bemerkt haben, daß sie Hilfe brauchen &#8211; und ipso facto dringender als die andern! -, auf ihr Hilfsangebot aufmerksam zu machen. Sie muß im Feld Präsenz zeigen und &#8211; buchstäblich &#8211; sich interessant machen. Sie muß sich ausprobieren lassen. Kurz, die Inanspruchnahme ihrer Dienste muß so informell geschehen können, wie &#8211; die andern Verkehrsakte der neomodernen, neobürgerlichen Gesellschaft auch.</span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p style="margin:0 0 .0001pt;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Oder noch kürzer: Sie darf nicht länger Behörde sein. </span></p>
<p style="margin:0 0 .0001pt;"><strong><em><span style="background:white none repeat scroll 0 0;font-size:14pt;font-family:Garamond;color:#8a7973;"> </span></em></strong></p>
<p style="margin:0 0 .0001pt;"><strong><em><span style="background:white none repeat scroll 0 0;font-size:14pt;font-family:Garamond;color:#8a7973;"> </span></em></strong></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"> </span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-size:14pt;font-family:&#34;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:14pt;font-family:&#34;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:&#34;"> </span></p>
<div class="entrymeta"><a title="Artikel bearbeiten" href="page.php?action=edit&#38;post=255">Bearbeiten</a> &#124;</div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ein Vorschlag zur Umordnung der Jugendhilfe ]]></title>
<link>http://neusozialarbeit.wordpress.com/2008/10/27/ein-vorschlag-zur-umordnung-der-jugendhilfe/</link>
<pubDate>Mon, 27 Oct 2008 22:45:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>Voicech Gryn-Sznabl</dc:creator>
<guid>http://neusozialarbeit.wordpress.com/2008/10/27/ein-vorschlag-zur-umordnung-der-jugendhilfe/</guid>
<description><![CDATA[Für eine öffentlich-rechtliche Kammer der Sozialarbeit Dass das neue Kinder- und Jugendhilfegesetz i]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:left;margin:0 0 .0001pt;"><a href="http://neusozialarbeit.files.wordpress.com/2008/09/augiasstall.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-313" title="Herakles entmistet den Augiasstall" src="http://neusozialarbeit.files.wordpress.com/2008/09/augiasstall.jpg?w=331&#038;h=479#38;h=479" alt="" width="331" height="479" /></a></p>
<p style="text-align:left;margin:0 0 .0001pt;">
<p style="text-align:left;margin:0 0 .0001pt;"><span style="color:#800000;"><strong><span style="font-size:18pt;font-family:&#34;"><em></em></span></strong></span></p>
<p style="text-align:left;margin:0 0 .0001pt;"><!--[if gte mso 9]&#62;  Normal 0 21       MicrosoftInternetExplorer4  &#60;![endif]--></p>
<p class="MsoNormal"><!--[if gte mso 9]&#62;  Normal 0 21       MicrosoftInternetExplorer4  &#60;![endif]--><!--  /* Font Definitions */  @font-face 	{font-family:"Trebuchet MS"; 	panose-1:2 11 6 3 2 2 2 2 2 4; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:swiss; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:647 0 0 0 159 0;}  /* Style Definitions */  p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman";} @page Section1 	{size:612.0pt 792.0pt; 	margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; 	mso-header-margin:36.0pt; 	mso-footer-margin:36.0pt; 	mso-paper-source:0;} div.Section1 	{page:Section1;} --><!--[if gte mso 10]&#62; &#60;!   /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Normale Tabelle"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman";} --> <!--[endif]--></p>
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<p class="MsoNormal"><span style="color:#800000;"><em><span style="font-size:18pt;font-family:&#34;">Für eine öffentlich-rechtliche Kammer</span></em><em><span style="font-size:18pt;font-family:&#34;"> der Sozialarbeit</span></em></span><!--  /* Font Definitions */  @font-face 	{font-family:"022color\;022"; 	panose-1:0 0 0 0 0 0 0 0 0 0; 	mso-font-alt:"Times New Roman"; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:roman; 	mso-font-format:other; 	mso-font-pitch:auto; 	mso-font-signature:0 0 0 0 0 0;}  /* Style Definitions */  p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman";} p.MsoHeader, li.MsoHeader, div.MsoHeader 	{margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	tab-stops:center 8.0cm right 16.0cm; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman";} @page Section1 	{size:595.3pt 841.9pt; 	margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; 	mso-header-margin:35.4pt; 	mso-footer-margin:35.4pt; 	mso-paper-source:0;} div.Section1 	{page:Section1;} --><!--[if gte mso 10]&#62; &#60;!   /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Normale Tabelle"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman";} --> <!--[endif]--><strong><em></em></strong> <em><span style="font-size:18pt;font-family:&#34;"><span style="font-size:20pt;"> </span></span></em></p>
<p><em></em></p>
<p><em></em></p>
<p><em></em></p>
<p style="text-align:justify;"><!--[if gte mso 9]&#62;  Normal 0 21       MicrosoftInternetExplorer4  &#60;![endif]--><!--  /* Font Definitions */  @font-face 	{font-family:"Trebuchet MS"; 	panose-1:2 11 6 3 2 2 2 2 2 4; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:swiss; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:647 0 0 0 159 0;}  /* Style Definitions */  p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman";} p.MsoHeader, li.MsoHeader, div.MsoHeader 	{margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	tab-stops:center 8.0cm right 16.0cm; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman";} p 	{mso-margin-top-alt:auto; 	margin-right:0cm; 	mso-margin-bottom-alt:auto; 	margin-left:0cm; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman";} @page Section1 	{size:595.3pt 841.9pt; 	margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; 	mso-header-margin:35.4pt; 	mso-footer-margin:35.4pt; 	mso-paper-source:0;} div.Section1 	{page:Section1;} --><!--[if gte mso 10]&#62; &#60;!   /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Normale Tabelle"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman";} --> <!--[endif]--></p>
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:14pt;font-family:&#34;">Dass das neue Kinder- und Jugendhilfegesetz im letzten Frühjahr (<span style="color:#800000;"><em>1990</em></span>) so sang- und klanglos über die Bühne gehen konnte, war kein Ruhmesblatt für die ehedem so rührige Zunft der Sozialpädagogen. Ja, allerlei Flickwerk im Detail – aber eine tragende Idee, eine gesellschaftliche Perspektive, die hätte mobilisieren können? Fehlanzeige. </span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:14pt;font-family:&#34;"> Das Ergebnis ist danach. Richtig dagegen sein kann man nicht: Es sind ja wirklich ein paar Fortschritte da und dort. Aber so recht zufrieden ist auch keiner. Das macht: Es wimmelt von Kann- und Sollbestimmungen, in denen die Grundfragen, wie etwa das Verhältnis von Kindes- und Elternrechten, absichtsvoll untergehen.</span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:14pt;font-family:&#34;"> Zum Glück geben uns die Kann- und Sollvorschriften eine – unverdiente – zweite Chance. Sie machen nämlich die Novellierung der landesrechtlichen Ausführungsgesetze zum bisherigen Jugendwohlfahrtsgesetz unabdingbar: Die Lücken müssen geschlossen werden. Vielleicht könnte ja gerade die Jugend- und Sozialpolitik gewinnen im Prozess der deutschen Vereinigung – und seiner Neubelebung des föderalen Prinzips?!</span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:14pt;font-family:&#34;">Die Voraussetzungen sind ja da. Ein Hauch von ‘68 hängt nämlich in der Luft. Die Profession ist, endlich, der technizistischen Kleinkrämerei überdrüssig. Eine neue Idee müsste her. Aber wer traut sich?</span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:14pt;font-family:&#34;">Dabei liegen alle sachlichen Elemente längst auf dem Tisch des Hauses. Es gilt nur noch, sie zusammen zu fassen unter eine ordnende Perspektive. Aber dazu müsste man einen geeigneten Blickpunkt finden; Überblick finden über das Chaos der tausendfältig spezialisierten Dienste. Gibt es im Reich der Jugendhilfe ein Institut, an dem man exemplarisch die Grundfrage der öffentlichen Sozialarbeit zur Darstellung bringen kann? </span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:14pt;font-family:&#34;">Das gibt es: Es ist das Kinderheim – weil nämlich „das Heim“, oder vielmehr der Weg, wie man dort reinkommt, als Paradigma der gesamten Jugendhilfe gelten kann. Denn während ursprünglich „das Heim“ Kern- und Herzstück der Sozialpädagogik war, so ist es heute deren <em><span style="color:#800000;">partie honteuse</span> </em>(dt. Schamteil); und beides ist gleichermaßen charakteristisch.</span></p>
<p style="text-align:left;"><strong><em><span style="font-size:14pt;font-family:&#34;"><span style="color:#800000;">„</span><span style="color:#800000;">Heimunterbringungsverfahren“</span></span></em></strong></p>
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:14pt;font-family:&#34;">Dass „das Heim“ heute mehr den je als Notmaßnahme, als rettende „Intervention“ in einem ansonsten rettungslosen „Fall“ erscheint, hat, neben manchen andern, einen wesentlichen Grund im administrativen Verfahren, das zur „Einweisung“  führt. Denn in der Arbeit der Sozialarbeiterinnen bei der Familienfürsorge ist die Heimunterbringung tatsächlich eine äußerste Maßregel: weil sie durch sie nämlich „den Fall abgeben“.</span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:14pt;font-family:&#34;">Ist der „Vorgang“ erst einmal in Bewegung gesetzt, hat die Sozialarbeiterin keinen aktiven Einfluss mehr auf seinen Verlauf – ihre professionelle Verantwortung ist ausgesetzt; sie muss den Eindruck gewinnen, dass sie alles getan hat, was in ihren Kräften stand – und dass das eben nicht genug war! Wenn ein Kind „ins Heim muss“, dann hat allem Anschein nach nicht bloße der Klient – das Kind und seine Familie – „versagt“, sondern eben auch… die individuelle Sozialarbeiterin. Kein Wunder, dass sie „das Heim“ als Vorzimmer zur Hölle ansieht, wo es doch ein sicheres Mal ihres Scheitern ist! Das übrigens doppelt und dreifach, wenn die Heimeinweisung ein Befreiungsschlag ist, mit dem sie sich eine besonders ätzende Familie vom Halse  schafft: denn jetzt kommt zum Gefühl des Versagens auch noch das Schuldgefühl hinzu. </span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:14pt;font-family:&#34;"> Das ist die erste Schwelle. Die Anlage der Akte ist die zweite: Eine zusätzliche Barriere ist die „psychosoziale Diagnose“. Denn wenn „das Heim“ als eine „äußerste Notmaßregel“ angesehen wird, dann muss der „Fall“ eben auch als ein „besonders schwerer“ dargestellt werden: einer, der „das Äußerste“ rechtfertigt. Es entsteht eine „Akte“, in der – so oder so – das Kind (und seine Familie) <span style="color:#800000;"><em>belastet</em></span> wird – und damit sein ganzer künftiger Lebensweg.</span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:14pt;font-family:&#34;"> Die Sozialarbeiterin wird in der Regel das Entstehen so eines „Vorgangs“ zu vermeiden suchen. Sie wird also sogar vermeiden, die Möglichkeit eines  Heimaufenthalts von Amts wegen überhaupt zur Sprache zu bringen. Der Standesdünkel der Schmalspurpsychiater beim Jugendgesundheitsdienst, die sich ihre ärztliche Machtvollkommenheit nur ungern von der Sozialarbeit einschränken lassen, tut ein Übriges.</span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:14pt;font-family:&#34;"> </span><strong><span style="color:#800000;"><em><span style="font-size:14pt;font-family:&#34;">Veröffentlichung der Lebensgeschichte – Enteignung des Privaten </span></em></span></strong></p>
<p style="text-align:left;"><em><span style="font-size:14pt;font-family:&#34;"> </span></em><span style="font-size:14pt;font-family:&#34;">Durch das gegenwärtig geltende, bürokratisch formalisierte „Heimunterbringungsverfahren“ wird etwas, das eigentlich nur ein Ereignis in der höchst privaten Lebensgeschichte des Einzelnen ist – dass er nämlich einstweilen dort wohnt und nicht hier -, aus der Sphäre des Individuellen und Zufälligen herausgehoben und auf einem staatlichen, einem öffentlichen Niveau fixiert: Es wird zu einem Faktum von höherer Geltung.</span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:14pt;font-family:&#34;"> Dabei werden die Einzelnen – nicht nur das Kind, sondern mittelbar seine ganze Familie – von einem Teil ihrer künftigen Lebensführung enteignet: Denn während es leicht ist, in die „Vorgänge“ der Behörde hinein zu rutschen, ist es schwer, wieder raus zu kommen. So sehr sich die Sozialarbeiterinnen sträuben mögen, eine Heimeinweisung in Gang zu setzen, so sehr widerstrebt es ihnen nämlich auch, sie gegebenenfalls wieder… rückgängig zu machen! Kein Wunder: kämen doch andernfalls Zweifel auf, ob der „Fall“ seinerzeit wirklich so schlimm gewesen war, wie er zwecks Einweisung hatte dargestellt werden müssen…</span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:14pt;font-family:&#34;">Und so wird das, was eigentlich ein durchaus umkehrbarer Schlenker auf dem Lebensweg hätte bleiben können, nun tatsächlich zu einer ganzen Lebens-Epoche aufgeplustert, die nicht ohne Erlaubnis der Behörde abgeschlossen werden kann.</span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:14pt;font-family:&#34;">Nirgends wird die Crux der „hochschwelligen Angebote“ so deutlich wie hier: Ist die Eingangsschwelle hoch, so ist es in der Regel auch – die Ausgangsschwelle. Es reißt eine Dramatisierung in die sozialarbeiterliche Intervention ein, die sachlich gar nicht erwünscht sein kann – und die nur den „Sachzwängen“ eines bürokratischen Systems geschuldet sind.</span></p>
<p style="text-align:left;"><strong><span style="color:#800000;"><em><span style="font-size:14pt;font-family:&#34;">Die Behörde als helfender Berater, oder der Bock als Gärtner</span></em></span></strong></p>
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:14pt;font-family:&#34;">Wir sind beim Kernproblem öffentlicher</span><a href="http://neusozialarbeit.files.wordpress.com/2008/09/bock2.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-139" title="Bock als Gärtner" src="http://neusozialarbeit.files.wordpress.com/2008/09/bock2.jpg?w=280&#038;h=211#38;h=211" alt="" width="280" height="211" /></a><span style="font-size:14pt;font-family:&#34;"> Sozialarbeit angelangt. </span><span style="font-size:14pt;font-family:&#34;">Kann einer, der mit den Prärogativen des öffentlichen Hoheitsträgers ausgestattet ist, auf die Dauer ernsthaft damit rechnen, zu seinem Klienten ein Verhältnis „helfender Beratung“ aufbauen zu können?</span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:14pt;font-family:&#34;">Vorab dies: Der Einwand, der an dieser Stelle unweigerlich fällt – dass nämlich fachliche Qualität dauerhaft eben nur durch öffentliche Kontrolle zu gewährleisten sei –, ist vollkommen richtig. Aber es ist eine – interessierte? – optische Täuschung, dass öffentliche Kontrolle eo ipso nur durch hoheitliches Verwaltungshandeln ausgeübt werden kann.</span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:14pt;font-family:&#34;">Und tatsächlich kontrolliert die Behörde die Arbeit der Sozialarbeiter nicht, indem sie deren Arbeitsergebnisse (ex post) bewertet – denn nach welchen Erfolgskriterien wohl auch? -; sondern sie legt die Latte höher durch eine Art präventiver Schikane „ex ante“, in der vagen Hoffnung, durch kleinkarierte Pedanterie <span style="color:#800000;"><em>en gros</em></span> „Missbrauch“ <span style="color:#800000;"><em>en détail</em> </span>irgendwie abschrecken zu können. Folgerichtig wittert die Verwaltung bei allem „Niederschwelligen“ sogleich den Anfang von Chaos und Anarchie – von der Verschwendung von Steuergeldern gar nicht zu reden.</span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:14pt;font-family:&#34;">Und so liegt denn  die „Schwelle“ vor den Heimen – rein und raus – so hoch, dass von einem… „Angebot“ ehrlicherweise gar nicht mehr die Rede sein kann: Wenn ein Kind „ins Heim muss“, wird es von allen Beteiligten – Kind, Familie, Familienfürsorge – als ein Schicksalsschlag erlebt; wie eine Falle, die zuschnappt: als Endstation.</span></p>
<p style="text-align:left;"><strong><span style="color:#800000;"><em><span style="font-size:14pt;font-family:&#34;">Punktueller Eingriff oder systemische Wechselwirkung</span></em></span></strong></p>
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:14pt;font-family:&#34;">Der Hintergrund ist die unterschwellig fortdauernde Vorstellung von der Sozialarbeit als einer Art fürsorglichen Gnadenakts eines vormundschaftlichen Staats im individuellen Notfall: der Begriff der <span style="color:#800000;"><em>Intervention</em></span> ist nur eine verschämte Latinisierung der alten Horch-und-Guck-Mentalität. So als ob einer, der es besser weiß – und besser kann -, sich in väterlicher Sorge seinem dummen und widerborstigen Kind „zuwendet“ – um es möglichst zu „behandeln“. Arzt, Pfaffe, Polizist: das sind die idealtypischen Charaktermasken von Opas, d. h. Omas Sozialarbeit gewesen. </span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:14pt;font-family:&#34;">Tatsächlich ist unterdessen das System der Sozialen Arbeit zu einer allgemeinen Bedingung des Heranwachsens geworden: so wie Schule, Kindergarten, Bafög, Elternfreibeträge… In unserer Gesellschaft ist Jugend-Sozialarbeit eine reguläre öffentliche Dienstleistung.</span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:14pt;font-family:&#34;">Der Grund liegt auf der Hand: Die öffentliche Sozialarbeit hat im wachsenden Maße jene Funktionen der sozialen „Sicherung“ wahrzunehmen, die einst die Familien ausübten und die mittlerweile vorherrschenden Torso-Familien nicht mehr ausüben können. Dieser Funktionsverlust der (klein)bürgerlichen Kleinfamilie ist nicht etwa eine bloße Summe von soundso viel je individuellem „Versagen“, sondern ein säkularer zivilisatorischer Prozess, den man vielleicht beklagen, aber nicht ignorieren kann.</span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:14pt;font-family:&#34;">Abstrakt gesprochen, handelt es sich um zwei Seiten desselben historischen Ereignisses: der zunehmenden Vergesellschaftung aller Lebensprozesse. Erstens folgt der (technischen) Vergesellschaftung der materiellen Produktion durch die große Industrie jetzt die Vergesellschaftung der Produktion und Reproduktion des lebendigen Arbeitsvermögens selbst; und durch die Mobilisierung des bürgerlichen Reichtums im Aktienkapital wird die Familie zweitens auch im Bürgertum obsolet: nämlich als Erbengemeinschaft. Sie ist nun nicht mehr der unverzichtbare Rahmen, in dem der Reichtum akkumuliert wird. Als <span style="color:#800000;"><em>société anonyme</em></span> trägt das Kapital keinen Namen mehr.</span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:14pt;font-family:&#34;">Und darum ist die sogenannte „Jugendhilfe“ auch kein Stück Wohlfahrtspflege, sondern ein Teil der Gesellschaftspolitik.</span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:14pt;font-family:&#34;">Aber Verwaltung und Sozialarbeit haben notwendig eine je verschiedene Optik; wohlbemerkt nicht eine richtige und eine falsche, sondern, von wegen der unterschiedlichen Aufträge eben eine… verschiedene.</span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:14pt;font-family:&#34;">Hoheitliches (Verwaltungs-) Handeln ist notwendig linear. Die eine Seite, das hoheitliche Subjekt, handelt – und „wirkt“ auf die andre Seite, die zivile Gesellschaft, ein, als auf ein ihr gegenüber passives „Material“. Die Aktion ist einseitig.</span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:14pt;font-family:&#34;">Und im demokratischen Rechtsstaat muss das auch so sein, dort nämlich, wo (idealiter) „der Staat“ – als „das Allgemeine“ – die Vielen gegen die Einzelnen repräsentiert. Ließe der Hoheitsträger die Rückmeldungen, die sein Handeln aus der zivilen Gesellschaft jeweils erfährt, einfach auf sich „wirken“, dann müsste er immer und immer wieder sagen: „Ach, jetzt hab ich’s mir anders überlegt“, und dann wäre die Rechtssicherheit, und mit ihr die Einklagbarkeit allen hoheitlichen Handelns, zum Teufel.</span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:14pt;font-family:&#34;">Soziale Arbeit hingegen ist wesentlich Wechselwirkung, Interaktion vieler Kommunikanten: Sie ist vor allem Kommunikations-Zusammenhang. Sie findet nicht linear statt, sondern systemisch, als Wirken in einem Feld von vielen Wirkenden. Der Sozialarbeiter zielt mit seinem Handeln auf die Rückkoppelung mit seinen Klienten geradezu ab, um sein eigenes Handeln wiederum darauf einzustellen, und so fort; das ist sogar der ganze Zweck und Inhalt seiner Arbeit. Er zielt nicht, wie die „Maßnahmen“ des einzelnen Beamten, auf dieses oder jenes Resultat; sondern diesen Prozess selbst in Gang setzen, in Gang halten und auf seine „Richtung“ Einfluss nehmen – das ist seine Arbeit.</span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:14pt;font-family:&#34;">Und weil er in einem Feld arbeitet, wo außer ihm noch eine Menge andrer Kräfte wirken, kann er sich auch nicht einbilden, die „Richtung“ allein festzulegen: Seine Arbeit ist nie ‘ganz oder gar nicht’, sondern immer nur ‘mehr oder weniger’. Darum ist sein Erfolg naturgemäß auch nicht messbar: jedenfalls nicht am „einzelnen Fall“, und nie zum gegebenen Zeitpunkt. Sein Erfolg ist immer ein Mehr oder Weniger im Querschnitt und im Längsschnitt.</span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:14pt;font-family:&#34;">Und darum ist Sozialarbeit auch gar nicht zu bewerten nach der Leistung dieses oder jenes (einzelnen) Sozialarbeiters hier und jetzt, sondern an der Leistungskraft des Systems der Sozialarbeit im Großen und Ganzen.</span></p>
<p style="text-align:left;"><strong><span style="color:#800000;"><em><span style="font-size:14pt;font-family:&#34;">Eine öffentliche Dienstleistung in einem System gesellschaftlicher Selbstregulierung</span></em></span></strong></p>
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:14pt;font-family:&#34;">Sozialarbeit und Verwaltung folgen zwei grundsätzlich verschiedenen und grundsätzlich unvereinbaren Logiken. Werden sie vermengt, kann weder die eine noch die andere ihre Aufgaben wirksam wahrnehmen. Im Ergebnis: Die verwaltungsmäßige Sozialarbeit ist ziemlich ineffektiv, und zugleich vergeudet sie eine Menge Steuergelder…</span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:14pt;font-family:&#34;">Die Aufgabe liegt auf der Hand: Sozialarbeit und Verwaltung entmischen. Also z.B. die Familienfürsorge nicht bloß aus den Rathäusern, sondern aus dem öffentlichen Dienst überhaupt herausholen. Bleibt nur die Frage: wie dann die professionelle Qualität der Sozialarbeit garantieren?</span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:14pt;font-family:&#34;">Sobald sie einmal der staatlichen Aufsicht entronnen sind – wird sich das machtbewusste und besitzfrohe Völkchen der Sozialarbeiter nicht über die gesamte Oberfläche der Gesellschaft ergießen, in alle ihre Poren eindringen und das Land als eine allgemeine psychosoziale Gesundheitspolizei einer zudringliche Standesherrschaft unterwerfen?</span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:14pt;font-family:&#34;">Sicher ist: Öffentliche Kontrolle ist unverzichtbar, und wirksamer als heute kann sie auch ruhig sein. Aber öffentlich heißt eben nicht gleich staatlich.</span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:14pt;font-family:&#34;">Der erste Teil der Aufgabe: die „klinische“ Sozialarbeit, also alles, was „helfende Beratung“ ist, von den – wenigen – wirklich hoheitlichen Funktionen der Familienfürsorge trennen und aus den Ämtern heraus verlagern in die Wohnviertel hinein, etwa in Form von Zweier- oder Vierergruppen von Streetworkern. Zu diesem Zweck könnten zum Beispiel die Gebietsvertretungskörperschaften privatrechtliche Vereine gründen, die die bisherigen „klinischen“ Aufgaben der Familienfürsorge fortführen, aber ansonsten ein Freier Träger unter anderen wären.</span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:14pt;font-family:&#34;">Aber sicher, das gibt Probleme mit dem Dienstrecht. Aber unlösbar sind sie nicht. Schließlich gibt es Beispiele im In- und Ausland. Und es geht selbstverständlich nur auf der Basis von Freiwilligkeit: na, umso besser.</span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:14pt;font-family:&#34;">Der zweite Teil der Aufgabe ist – zumindest im Prinzip – viel schwieriger. Die öffentliche Kontrolle soll fachlich qualifiziert sein und nicht bürokratisch formalisiert. Wer aber ist fachlich qualifiziert zur Kontrolle, wenn nicht… die Fachwelt selbst? Dazu muss sie freilich ihre feudale Fragmentierung überwinden – und sich selbst zur Öffentlichkeit bilden. Es kann sich also nur um eine berufsständische Selbstkontrolle handeln. Und die kann nur effektiv sein, wenn sie obligatorisch ist: Das verlangt Zwangsmitgliedschaft aller, die öffentliche Zuwendungen in Anspruch nehmen wollen, in einer repräsentativen Standesvertretung. Also eine öffentlich-rechtliche Kammer.</span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:14pt;font-family:&#34;">Ärzte, Anwälte, selbst Industrie und Handel haben solche Kammern. Allerdings – und das ist ein wesentlicher Unterschied – kassieren sie bei ihren Kunden, direkt oder (per Krankenschein) indirekt. Qualitätsmerkmal ist die Zufriedenheit der Nachfrager, sie reguliert früher oder später das Angebot. Aber die Sozialarbeit lebt naturgemäß – sonst hieße sie nicht „sozial“ – von der Staatsknete. Sicher darf die Standesvertretung nicht selber die Vergabe öffentlicher Mittel präjudizieren können – sonst wären, beim bekannten Appetit der „Betroffenen“, die Kassen bald leer.</span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:14pt;font-family:&#34;">Aber es bedarf einer gegenseitigen institutionellen Repräsentation von staatlicher Hoheit und fachlicher Kompetenz. Und tatsächlich gibt es ein solches gegenseitiges Vertretungsorgan, in dem die Soziale Arbeit als Berufsstand öffentlich-rechtlich anerkannt ist: nämlich die bisherigen Jugendwohlfahrtsausschüsse, in denen den Freien Trägern eine bestimmte Quote gesetzlich garantiert ist.</span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:14pt;font-family:&#34;">Nun wäre ein weiterer Schritt fällig. Während nämlich bislang die Vertreter der freien Sozialarbeit (einvernehmlich) von der staatlichen Seite – den Vertretungskörperschaften – ausgewählt werden, müsste die Standesorganisation der Sozialarbeiter – nennen wir sie mal Jugendhilfetag – dann ihr Vertreter selber wählen können. Dazu müsste sie aber erstmal in sich selber repräsentativ verfasst sein – und das heißt paritätisch (was die Fünferbande der großen Wohlfahrtskonzerne nicht gerne hören wird). Über die genaue Definition der rechtlichen und fiskalischen Kompetenzen dieses neuen Kinder- und Jugendhilfeausschusses lassen sich später noch genug Haare spalten. </span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:14pt;font-family:&#34;"> An dieser Stelle ist nur eins festzuhalten: Die Berufsvertretung der der Sozialarbeiter hat nicht selber in die Kasse zu greifen, sondern sie hat vielmehr der Politik die fachlichen Parameter zu liefern, nach denen jene „verteilt“. Der Unterschied zu heute wäre beträchtlich: Die Parameter sind dann sachlich qualifiziert, weil und insofern sie aus einer repräsentativen Quelle stammen.</span></p>
<p style="text-align:left;"><strong><span style="color:#800000;"><em><span style="font-size:14pt;font-family:&#34;">Ein tiefer Schnitt</span></em></span></strong></p>
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:14pt;font-family:&#34;">Soll das System der Jugend-Sozialarbeit nicht an Herzverfettung kollabieren, dann muss die Spirale von Spezialisierung und Bürokratisierung jetzt zerbrochen werden. In die soziale Arbeit müssen Unternehmungsgeist und Eigenverantwortung einkehren. Quacksalberei am Detail hilft nichts. Es muss ein tiefer Schnitt getan, es muss das Ruder herumgeworfen, es muss – neu angefangen werden.</span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:14pt;font-family:&#34;">Es ist absurd, dass ein Kind und seine Familie einem „helfenden Berater“ Zutritt zu ihrem Privatleben gewähren sollen, der zuvor der Hoheit und ihrem Fiskus seine besondere Treue gelobt hat. Und es ist absurd, dass ein Beruf, der wie kein anderer vom persönlichen Einsatz lebt, ausgerechnet in einem Apparat ausgeübt wird, dessen Raison d’être dies ist, dass er individuelle Entscheidungen zu unpersönlichen „Vorgängen“ versachlicht und objektiviert.</span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="font-size:14pt;font-family:&#34;">Über die Einzelheiten zu streiten wird noch reichlich Gelegenheit sein. Das Kammer-Modell hat sicher auch seine Tücken; und ob die Jugendwohlfahrtsausschüsse überhaupt wiederbelebungsfähig sind, mag bezweifelt werden. Aber an der Richtung kann es keinen Zweifel mehr geben. Der hier vorgetragene Plan hat den unbequemen Vorzug, gänzlich machbar zu sein – und sogar schon auf der bloßen Länderebene.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-size:14pt;font-family:&#34;">Wer diesen Weg nicht gehen will, muss sagen, welchen sonst – oder sich aus der Sache raushalten. Denn bloßes Drumrumreden geht nun jedenfalls nicht mehr.</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[0 € - UMSONST – GRATIS – FREE - KOSTENLOS – VERSCHENKT O.W.MÖSY GELD IN GÜLTIGER € WÄHRUNG! ]]></title>
<link>http://owmoesy.wordpress.com/2008/03/30/0-e-umsonst-%e2%80%93-gratis-%e2%80%93-free-kostenlos-%e2%80%93-verschenkt-owmosy-geld-in-gultiger-e-wahrung/</link>
<pubDate>Sun, 30 Mar 2008 23:09:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>owmoesy</dc:creator>
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<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="margin-bottom:0;">&#160;</p>
<table border="0" width="780" cellPadding="0" cellSpacing="0">
<tr>
<td colSpan="2" width="780" style="background:url('http://Bilder/anzeige_head_bg.gif');">
<p style="text-decoration:none;">&#160;</p>
<p align="left" style="text-decoration:none;">&#160;</p>
</td>
</tr>
<tr vAlign="top">
<td width="778">
<p style="margin-bottom:0.5cm;border:medium none;padding:0;"><font color="#ffff00"><font face="Arial Black, sans-serif"><font size="2"><u><span style="background:#000000;">0 € &#8211; UMSONST – GRATIS – FREE &#8211; KOSTENLOS – VERSCHENKT O.W.MÖSY GELD IN GÜLTIGER € WÄHRUNG! </span></u></font></font></font></p>
<p style="margin-bottom:0.5cm;border:medium none;padding:0;"><font face="Arial Black, sans-serif"><font size="4">WILLIBALD OSKAR MÖSENBACHER<br />
alias <font color="#000000"><span style="background:#ffff00;">O.W.Mösy</span></font> – </font></font></p>
<p style="margin-bottom:0.5cm;border:medium none;padding:0;"><font face="Arial Black, sans-serif"><font size="4">Ich </font></font></p>
<p style="margin-bottom:0.5cm;border:medium none;padding:0;">„<font face="Arial Black, sans-serif"><font size="4"><font color="#ffff00"><span style="background:#000000;">verschenke Geld</span></font>“ &#8211; </font></font></p>
<p style="margin-bottom:0.5cm;border:medium none;padding:0;"><font face="Arial Black, sans-serif"><font size="4"><font color="#ffff00"><span style="background:#000000;">nur in gültiger € Währung</span></font>! </font></font></p>
<p style="margin-bottom:0.5cm;border:medium none;padding:0;"><font face="Arial Black, sans-serif"><font size="4"><br />
Sofortübergabe<br />
von meiner,<br />
direkt in eine<br />
(z.B. Ihre)<br />
Menschenhand. </font></font></p>
<p style="margin-bottom:0.5cm;border:medium none;padding:0;"><font face="Arial Black, sans-serif"><font size="4"><br />
Ohne (verpflichtende)<br />
Wiederholung an einzelne Menschen -<br />
Personen -<br />
Wesen,<br />
und auch nicht an DIE,<br />
welche schon taten<br />
verwesen! </font></font></p>
<p style="margin-bottom:0.5cm;border:medium none;padding:0;"><font face="Arial Black, sans-serif"><font size="4"><br />
Aber unterkommen müssen sie mir, </font></font></p>
<p style="margin-bottom:0.5cm;border:medium none;padding:0;"><font face="Arial Black, sans-serif"><font size="4">außer Haus,<br />
unterwegs,<br />
schon selbst! </font></font></p>
<p style="margin-bottom:0.5cm;border:medium none;padding:0;"><font face="Arial Black, sans-serif"><font size="4"><br />
Für Fahrtspesen,<br />
Diäten,<br />
Logie,<br />
sowie jeglicher Unkosten,<br />
die Ihnen oder mir </font></font></p>
<p style="margin-bottom:0.5cm;border:medium none;padding:0;"><font face="Arial Black, sans-serif"><font size="4">dadurch entstehen könnten,<br />
komme ich,<br />
in Bezug auf dieses Angebot,<br />
nicht auf! </font></font></p>
<p style="margin-bottom:0.5cm;border:medium none;padding:0;"><font face="Arial Black, sans-serif"><font size="4"><br />
Gebe keine Auskünfte,<br />
vor Übergabe! </font></font></p>
<p style="margin-bottom:0.5cm;border:medium none;padding:0;"><font face="Arial Black, sans-serif"><font size="4"><br />
No Versand,<br />
oder andere Transaktionen! </font></font></p>
<p style="margin-bottom:0.5cm;border:medium none;padding:0;"><font face="Arial Black, sans-serif"><font size="4"><br />
PS: wenn ich unterwegs bin,<br />
bin ich immer mit Leibwächter &#8211; </font></font></p>
<p style="margin-bottom:0.5cm;border:medium none;padding:0;"><font face="Arial Black, sans-serif"><font size="4">Bodyguard </font></font></p>
<p style="margin-bottom:0.5cm;border:medium none;padding:0;"><font face="Arial Black, sans-serif"><font size="4">(im Hintergrund) unterwegs! </font></font></p>
<p style="margin-bottom:0.5cm;border:medium none;padding:0;"><font face="Arial Black, sans-serif"><font size="4"><br />
Vorsicht! </font></font></p>
<p style="margin-bottom:0.5cm;border:medium none;padding:0;"><font face="Arial Black, sans-serif"><font size="4"><br />
Meine Tiere sind sehr schlau </font></font></p>
<p style="margin-bottom:0.5cm;border:medium none;padding:0;"><font face="Arial Black, sans-serif"><font size="4">und gereizt!<br />
Sie spüren jegliche Gefahr!<br />
<font size="2"><br />
Die Erdkugel auf den</font> <font color="#ffff00"><span style="background:#000000;">1-Cent-Münzen</span></font> </font></font></p>
<p style="margin-bottom:0.5cm;border:medium none;padding:0;"><font face="Arial Black, sans-serif"><font size="2">zeigt die europäische Union </font></font></p>
<p style="margin-bottom:0.5cm;border:medium none;padding:0;"><font face="Arial Black, sans-serif"><font size="2">umgeben von der Welt. </font></font></p>
<p style="margin-bottom:0.5cm;border:medium none;padding:0;"><font face="Arial Black, sans-serif"><font size="2">Auf dem Globus erscheint der Kontinent </font></font></p>
<p style="margin-bottom:0.5cm;border:medium none;padding:0;"><font face="Arial Black, sans-serif"><font size="2">als Teil eines Ganzen.</font></font></p>
<p style="margin-bottom:0.5cm;border:medium none;padding:0;"><font face="Arial Black, sans-serif"><font size="4"><br />
Da <font color="#000000"><span style="background:#ffff00;">O.W.MÖSY</span></font> mit den gültigen </font></font></p>
<p style="margin-bottom:0.5cm;border:medium none;padding:0;"><font face="Arial Black, sans-serif"><font size="4"><font color="#ffff00"><span style="background:#000000;">1 EURO-CENT-MÜNZEN</span></font> </font></font></p>
<p style="margin-bottom:0.5cm;border:medium none;padding:0;"><font face="Arial Black, sans-serif"><font size="4">nichts anfangen kann,<br />
verschenkt <font color="#000000"><span style="background:#ffff00;">O.W.MÖSY</span></font> </font></font></p>
<p style="margin-bottom:0.5cm;border:medium none;padding:0;"><font face="Arial Black, sans-serif"><font size="4">jeweils höchstens ein </font></font></p>
<p style="margin-bottom:0.5cm;border:medium none;padding:0;"><font face="Arial Black, sans-serif"><font size="4"><font color="#ffff00"><u><span style="background:#000000;">1 EURO-CENT-MÜNZEN-STÜCK</span></u></font> </font></font></p>
<p style="margin-bottom:0.5cm;border:medium none;padding:0;"><font face="Arial Black, sans-serif"><font size="4">an eine Frau, ein Kind, einen Mann oder Zwitter. </font></font></p>
<p style="margin-bottom:0.5cm;border:medium none;padding:0;"><img border="0" width="55" src="http://de.wrs.yahoo.com/_ylt=AuIqHlbu4mmTQWHAWPDMRRA.CQx./SIG=12dahhc9r/**http%3A//data.blogg.de/9397/images/1_EURO_SENT_ZU_VERSCHENKEN___6_1_25.jpg" height="59" /></p>
<p style="margin-bottom:0.5cm;border:medium none;padding:0;"><font face="Arial Black, sans-serif"><font size="2">Vom Angebot sind Tiere, Ungeborene – Fötus, </font></font></p>
<p style="margin-bottom:0.5cm;border:medium none;padding:0;"><font face="Arial Black, sans-serif"><font size="2">Pflanzen, undefinierbare Lebewesen und </font></font></p>
<p style="margin-bottom:0.5cm;border:medium none;padding:0;"><font face="Arial Black, sans-serif"><font size="2">Geister &#8211; Kobolde ausgeschlossen!</font></font></p>
<p align="left" style="margin-bottom:0.5cm;border:medium none;padding:0;"><font face="Arial Black, sans-serif"><font size="4">Eines noch, </font></font></p>
<p align="left" style="margin-bottom:0.5cm;border:medium none;padding:0;"><font face="Arial Black, sans-serif"><font size="4">nach der Geldübergabe bitte ich: </font></font></p>
<p align="left" style="margin-bottom:0.5cm;border:medium none;padding:0;"><font face="Arial Black, sans-serif"><font size="4">Nicht auf einmal das </font></font></p>
<p align="left" style="margin-bottom:0.5cm;border:medium none;padding:0;"><font face="Arial Black, sans-serif"><font size="4"><font color="#ffff00"><u><span style="background:#000000;">1 EURO-CENT-MÜNZEN-STÜCK</span></u></font><font color="#ffff00"><span style="text-decoration:none;"><span style="background:0 0;"> </span></span></font></font></font></p>
<p align="left" style="margin-bottom:0.5cm;border:medium none;padding:0;"><font face="Arial Black, sans-serif"><font size="4">ausgeben! </font></font></p>
<p style="margin-bottom:0.5cm;border:medium none;padding:0;"><font face="Arial Black, sans-serif"><font size="4">Ihr </font></font></p>
<p><font face="Arial Black, sans-serif"><font size="4"><br />
<font color="#000000"><span style="background:#ffff00;">O.W.Mösy</span></font></font></font><font face="Arial Black, sans-serif"><font size="4">(Willibald Oskar Mösenbacher)<br />
<font size="2">A – 8990 Bad Aussee<br />
steirisches Salzkammergut </font></p>
<p></font></font></p>
<p style="border:medium none;padding:0;"><font face="Arial Black, sans-serif"><font size="1">Bad Aussee, am 31. 03. 2008! </font></font></p>
</td>
<td width="2"></td>
</tr>
</table>
<p style="margin-bottom:0;">&#160;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Lex Koller wird vorerst doch nicht aufgehoben.....]]></title>
<link>http://tessinimmobilien.wordpress.com/2008/03/18/lex-koller-wird-vorerst-doch-nicht-aufgehoben/</link>
<pubDate>Tue, 18 Mar 2008 06:40:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>tessinimmobilien</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die Aufhebung der sogenannten Lex Koller ist doch noch nicht spruchreif. Der Nationalrat hat die Vor]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Die Aufhebung der sogenannten Lex Koller ist doch noch nicht spruchreif. Der Nationalrat hat die Vor]]></content:encoded>
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