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	<title>kannibalismus &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/kannibalismus/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "kannibalismus"</description>
	<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 13:31:10 +0000</pubDate>

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<item>
<title><![CDATA[kannibalismus]]></title>
<link>http://janna13.wordpress.com/2009/11/27/kanibalismus/</link>
<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 19:34:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>jana</dc:creator>
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<description><![CDATA[die beiden schnecken essen doch tatsächlich die eier auf. feinschmecker??? hab ich was verpasst an d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>die beiden schnecken essen doch tatsächlich die eier auf. feinschmecker??? hab ich was verpasst an der delikatessen front? hab die beiden racker mal ausquartiert in eine andere vase auf anraten von Homer.</p>
<p>hier die wasserschnecken in aktion.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/uI3y2fybqx0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/uI3y2fybqx0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>damit sie ihren eigenen nachwuchs nicht auffressen, habe ich ein bisschen kekskrümel ins wasser getan. im zweiten video sieht man die akzeptanz ganz deutlich <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  .</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/4GRVlzJBJGo&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/4GRVlzJBJGo&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>zum schluss noch zwei fotos. der aktuellste stand vom 27.11.2009. und ich habe noch weitere laichschnüre entdeckt, die auf dem boden liegen.</p>

</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Friss Dich teuer!]]></title>
<link>http://schnacklinemax.wordpress.com/2009/11/20/friss-dich-teuer/</link>
<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 12:00:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>Max</dc:creator>
<guid>http://schnacklinemax.wordpress.com/2009/11/20/friss-dich-teuer/</guid>
<description><![CDATA[In Peru wird nach einer Bande gefahndet, die vermutlich mindestens 60 Menschen tötete, um deren Körp]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>In Peru wird nach einer Bande gefahndet, die vermutlich mindestens 60 Menschen tötete, um deren Körperfett zu ernten. Dieses wurde dann für 10.000 $/Liter verhökert und irgendwo in der europäischen Kosmetikindustrie verarbeitet. Ob die Restkörper den Weg des Organhandels ging, keine Ahnung, wäre aber logisch. Alles andere wäre doch pure Verschwendung.</p>
<p>Es gibt also Frauen, die Unmengen an €´s ausgeben, um sich menschliche Überreste ins Gesicht zu schmieren. Ist das die moderne Variante des Kannibalismus?</p>
<p>In den USA ist ein 450 kg Mann gestorben, als man versuchte ihn aus seinem Fernsehsessel zu befreien. Das sollte sich die Witwe doch mal durchrechnen&#8230;so ein Begräbnis ist teuer!</p>
<p>DON´T PANIC</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Döner mal anders!]]></title>
<link>http://schnacklinemax.wordpress.com/2009/11/15/doner-mal-anders/</link>
<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 10:23:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>Max</dc:creator>
<guid>http://schnacklinemax.wordpress.com/2009/11/15/doner-mal-anders/</guid>
<description><![CDATA[&#8220;Moin, ein Döner zum Mitnehmen bitte!&#8221; &#8220;Mit was Fleisch willst Du haben? Kalb, Huh]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>&#8220;Moin, ein Döner zum Mitnehmen bitte!&#8221;</p>
<p>&#8220;Mit was Fleisch willst Du haben? Kalb, Huhn oder Mensch?&#8221;</p>
<p>Unmöglich? In Perm, das liegt irgendwo im Ural, haben drei Obdachlose einen Menschen getötet, sich satt gefressen und das restliche Fleisch an einen Döner- Imbiss verhökert.</p>
<p><img class="alignleft" src="http://t0.gstatic.com/images?q=tbn:t0mklaT_8MNG4M:http://www.altona.info/wp-content/uploads/2009/09/2009_09_09_D%C3%B6nerspie%C3%9F.jpg" alt="" width="97" height="148" /> <img class="alignnone" src="http://t0.gstatic.com/images?q=tbn:4SjEOu5PnORWuM:http://www.bolzen-online.de/teamblog/wp-content/uploads/2008/11/pockemon_wunde_12.jpg" alt="" width="110" height="146" /></p>
<p>Na dann, guten Appetit!</p>
<p>DON´T PANIC</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Warum haben die Europäer die moderne Welt geschaffen? - Teil 1]]></title>
<link>http://fjordman.wordpress.com/2009/11/10/warum-haben-die-europaer-die-moderne-welt-geschaffen-teil-1/</link>
<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 13:19:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>BeforeDawn</dc:creator>
<guid>http://fjordman.wordpress.com/2009/11/10/warum-haben-die-europaer-die-moderne-welt-geschaffen-teil-1/</guid>
<description><![CDATA[ von Fjordman                                                     Teil 1                            ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><h4> von <em>Fjordman            </em>                                        </h4>
<h3>Teil 1                                                            </h3>
<h5><a href="http://fjordman.wordpress.com/files/2009/11/27d-warum-haben-die-europaer-die-moderne-welt-geschaffen-e280a6.pdf">Druckversion (pdf)</a> </h5>
<p>Übersetzung: BeforeDawn</p>
<p>Der Originaltext erschien am 19. 9. 2009 auf <a href="http://gatesofvienna.blogspot.com/2009/09/why-did-europeans-create-modern-world.htm" target="_self"><em>Gates of Vienna</em>. </a></p>
<p style="text-align:justify;">In diesem Essay werde ich die Arbeiten und Theorien Jared Diamonds, vor allem seinen internationalen Bestseller <em>Arm und Reich: Die Schicksale menschlicher Gesellschaften</em> [engl.: <em>Guns, Germs and Steel: The Fates of Human Societies,</em> 1997 ] und, in geringerem Ausmass, sein 2005 erschienenes Buch <em>Kollaps: Warum Gesellschaften überleben oder untergehen </em> [engl.: <em>Collapse: How Societies Choose to Fail or Succeed</em>], mit dem Buch <em>Understanding Human History</em>  (2005) des amerikanischen Astrophysikers Michael H. Hart vergleichen. Diamonds Arbeit betont in starkem Maße die Wichtigkeit der Geographie, was in einigen Fällen hilfreiche Perspektiven eröffnet, aber nicht in allen. Hart betont die Unterschiede in der Intelligenz verschiedener ethnischer Gruppen und untersucht diese im Licht der Evolutionslehre. Ich werde auch aus den Büchern anderer Autoren zitieren, um die Bedeutung des Rechts, der Religion, des Bildungssystems, des Kapitalismus usw. einzuschätzen.</p>
<p style="text-align:justify;">Hin und wieder stehe ich Diamonds Schriften kritisch gegenüber, besonders seinen verallgemeinernden Schlussfolgerungen, das heißt aber nicht, dass ich glaube, dass alles falsch ist, was er sagt. Er hat recht, wenn er darauf hinweist, dass Umweltzerstörung weit davon entfernt ist, auf die westliche Zivilisation beschränkt zu sein, und er zögert nicht festzustellen, dass viele Gesellschaften in der ganzen Welt brutale Gewalt praktiziert haben.</p>
<p style="text-align:justify;">Wie auch andere mittelamerikanische Zivilisationen hatten die Maya keine Metallwerkzeuge, keine Segelboote, keine Räder und keine Haustiere, die groß genug gewesen wären, Lasten zu tragen oder einen Pflug zu ziehen, sie hatten aber dennoch vor dem sogenannten klassischen Zusammenbruch der Maya-Kultur nach dem Jahr 800 n. Chr., nach vorindustriellen Maßstäben,  eindrucksvoll hohe Bevölkerungsdichten. Nachdem die Entzifferung der Maya-Schriftzeichen am Ende des vorigen Jahrhunderts einen entscheidenden Durchbruch erfahren hat, ist jetzt unser Verständnis ihrer Gesellschaft und Kultur weit größer als es noch vor wenigen Generationen war. Diamond führt in seinem Buch Kollaps aus:</p>
<p style="text-align:justify;">&#8220;Archäologen haben lange Zeit geglaubt, die alten Maya seien sanfte und friedliche Menschen gewesen. Wir wissen jetzt, dass die Kriegführung der Maya intensiv und dauerhaft war und kein Ende fand, weil begrenzte Nahrungsmittelressourcen und Transportmöglichkeiten es für alle einzelnen Fürstentümer der Maya unmöglich machten, die gesamte Region in einem Reich zusammenzuschließen, in der Art und Weise, wie die Azteken und die Inkas Zentralmexiko, bzw.  die Andenregion, vereint haben. Gefangene wurden in sehr unangenehmer Weise der Folter unterzogen, wie es deutlich auf Monumenten und Wandgemälden dargestellt ist (wie z. B. durch das Herausreißen der Finger aus den Gelenkkapseln, durch das Ziehen von Zähnen, das Abtrennen des Unterkiefers, Abschneiden der Lippen und Fingerspitzen, Herausreißen der Fingernägel und Durchbohren der Lippen mit einem Stift) und die (manchmal Jahre später) in der Opferung der Gefangenen in gleichermaßen unangenehmer Weise gipfelte (wie etwa dadurch, dass die Gefangenen zu einer Kugel zusammengeschnürt und dann als Ball die steilen Steintreppen eines Tempels hinuntergerollt wurden).&#8221;</p>
<p style="text-align:justify;">Es ist interessant zu bemerken, dass westliche Beobachter häufig nicht-westlichen Kulturen zu viel guten Willen entgegenbringen und gar nicht, wie oft behauptet wird, &#8220;eurozentrisch&#8221; urteilen. Als ich jung war, wurde mir einmal gesagt, dass es in keiner Gesellschaft in der frühen Neuzeit regelmäßig praktizierten Kannibalismus gegeben habe, dies sei eine rassistische, kolonialistische Lüge, die von vorurteilsbeladenen Europäern erfunden worden sei, um andere Völker und Kulturen zu dämonisieren. Ein Beispiel dafür sei der &#8220;Freitag&#8221; genannte Kannibale, der in Daniel Defoes Roman <em>Robinson Crusoe</em> (1719) zum Christentum bekehrt wurde. Als ich älter wurde und begann, selbst Nachforschungen anzustellen, erkannte ich klar, wie falsch diese Behauptung war.</p>
<p style="text-align:justify;">In seinem Buch <em>This Horrid Practice: The Myth and Reality of Traditional Maori Cannibalism </em> beschäftigt sich der Neuseeländer <a href="http://www.stuff.co.nz/4644267a8153.html" target="_blank">Paul Moon</a> mit der in der generell sehr grausamen Gesellschaft der Maori anzutreffenden Tradition, einander aufzuessen. Moon, ein Professor für Geschichte an der <em>University of Technology</em> in Auckland, sagt, der Kannibalismus habe bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts angedauert. Er verschwand erst nach der Ankunft europäischer christlicher  Missionare. Auch Tötung von Kindern war verbreitet. Die Stämme brauchten Männer als Krieger, und Mütter töteten oft ihre Töchter, indem sie sie erstickten oder einen Finger in den noch weichen Schädel bohrten. Kannibalismus war Teil der Wut nach einer Schlacht. &#8220;Ein Argument war, dass den Feind einfach zu töten, um ihn zu bestrafen, zu wenig ist. Wenn man ihn aber zerhackt und ihn isst, um ihn dann zu Exkrementen werden zu lassen, das ist die größte Erniedrigung, die man ihm antun kann&#8221;, sagt Moon. Das Beweismaterial hierfür ist so überwältigend, dass es unangebracht wäre, so zu tun, als hätte es das nicht gegeben. Es ist zu wichtig, um es zu ignorieren.&#8221; </p>
<p style="text-align:justify;">Die Leiterin  des <em>Maori Studies Department</em> an der Universität in Auckland, Margaret Mutu, sagt, Kannibalismus sei in Neuseeland weit verbreitet gewesen. &#8220;Es hat ihn wirklich gegeben. Er ist in vielfältiger Weise in unseren Geschichten und Traditionen anzutreffen, eine Menge Ortsnamen beziehen sich darauf.&#8221; Sie sagt, der Kannibalismus der Maori sei von vielen Historikern nicht erwähnt worden, weil er mit der englischen Kultur nicht vereinbar war.</p>
<p style="text-align:justify;">Man hat uns gesagt, Europäer erfänden negative Stereotype über andere Völker. Man beachte, wie in diesem Fall &#8211; und dies ist nicht das einzige Beispiel, das sich hierfür finden lässt &#8211; die Europäer in Wirklichkeit die sehr realen Defekte anderer Kulturen herunterspielen, und dies sogar in der Kolonialzeit.</p>
<h4 class="mceTemp">
<dl class="wp-caption aligncenter">
<dt class="wp-caption-dt"><img title="Götzenverehrung und Kannibalismus in Südamerika, 1621" src="http://fjordman.wordpress.com/files/2009/11/gotzenverehrung-und-kannibalismus-in-sudamerika-16211621.jpg" alt="Götzenverehrung und Kannibalismus in Südamerika, 16211621" width="540" height="357" /></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Götzenverehrung und Kannibalismus in Südamerika, 1621</dd>
</dl>
</h4>
<p style="text-align:justify;">Wir wissen, dass Kannibalismus bei einer Reihe von Völkern Nord- und Südamerikas praktiziert wurde, dazu gehören höchstwahrscheinlich die prähistorischen Anasazi in den heutigen südwestlichen Vereinigten Staaten. Wie Diamond in seinem Buch <em>Kollaps</em> schreibt: &#8220;Das Vorkommen von Kannibalismus außerhalb von Notzeiten ist umstritten. Es wurde aber tatsächlich aus Hunderten von nicht-europäischen Gesellschaften zu der Zeit, als sie zuerst Kontakt mit Europäern hatten, berichtet. Die Praxis hatte zwei Formen: entweder wurden die Körper der im Krieg getöteten Feinde gegessen, oder aber die eigenen Verwandten, nachdem sie eines natürlichen Todes gestorben waren. Neuguineer, mit denen ich in den letzten 40 Jahren gearbeitet habe, haben mir ganz sachlich ihre kannibalistischen Praktiken beschrieben, haben ihren Abscheu über unsere westliche Bestattungsweise ausgedrückt, unsere Verwandten zu beerdigen, ohne ihnen die Ehre zu erweisen, sie zu essen, und einer meiner besten neuguineischen Arbeiter hat 1965 seinen Job bei mir gekündigt, um an dem Verzehr seines gerade gestorbenen künftigen Schwiegersohns teilzunehmen. Es gibt auch viele archäologische Funde von alten menschlichen Knochen in Zusammenhängen, die Kannibalismus annehmen lassen.&#8221;</p>
<p style="text-align:justify;">Jared Diamond schreibt in <em>Arm und Reich</em>, dass &#8220;… das Virus, das die Lachkrankheit (Kuru) im Hochland Neu Guineas verursacht, von einer Person, die verzehrt worden war, auf andere überging. Es wurde also durch Kannibalismus übertragen, wenn dort Babys den fatalen Fehler machten, sich die Finger abzulecken, nachdem sie mit der rohen Gehirnmasse gespielt hatten, die ihre Mütter gerade aus den toten Kuru-Opfern herausgeschnitten hatten, die aber noch nicht gekocht worden war.&#8221;</p>
<p style="text-align:justify;">Diamond, ein Evolutionsbiologe, weist keineswegs die Möglichkeit zurück, dass sich unter den verschiedenen ethnischen Gruppen im Laufe von Tausenden von Jahren ungleiche Intelligenzniveaus entwickelt haben könnten, aber er besteht darauf, dass, wenn es solche Unterschiede gibt, dann die Europäer weniger intelligent seien als andere, da &#8220;die natürliche Auslese, soweit sie Intelligenz fördert, wahrscheinlich in Neuguinea weitaus strenger ist als in Gesellschaften mit dichterer Bevölkerung und komplexerer politischer Struktur, in denen die natürliche Auslese stattdessen in stärkerem Maße auf die Körperchemie eingewirkt hat…. Es gibt auch noch einen weiteren Grund, warum die Neuguineer vielleicht cleverer als die Westler sind. Moderne europäische und amerikanische Kinder verbringen einen großen Teil ihrer Zeit damit, sich passiv von Fernsehen, Radio und Kino unterhalten zu lassen…. Dies wirkt sich sicherlich als ein zusätzlicher, nicht-genetischer Faktor aus, der die durchschnittlichen mentalen Fähigkeiten der Neuguineer überlegen sein lässt. Das bedeutet also, dass hinsichtlich ihrer geistigen Leistungsfähigkeit die Neuguineer wahrscheinlich den Westlern genetisch überlegen sind.&#8221;</p>
<p style="text-align:justify;">Mr. Diamond hat nun  gerade festgestellt, dass bei den Neuguineern bis in die jüngste Zeit  Kannibalismus eine weitverbreitete Praxis war. Es formuliert dies als eine nüchterne Tatsachenfeststellung und gibt nicht klar zu erkennen, dass er dies missbilligt. Vielmehr scheint es, dass er in seinen Schriften dem Fernsehen kritischer als dem Kannibalismus gegenübersteht. Überdies denkt er, dass es moralisch abzulehnen ist, wenn jene, die gemeinhin als &#8220;weiße Suprematisten&#8221; bezeichnet werden, glauben, dass Menschen europäischer Abstammung eine höhere Intelligenz haben könnten als, sagen wir mal, australische Ureinwohner, aber offensichtlich hält er es für in Ordnung zu sagen, dass Neuguineer eine höhere Intelligenz haben als Europäer. Macht ihn das nun zum neuguineischen Suprematisten?</p>
<p style="text-align:justify;">Man kann Spuren des Konzepts &#8220;Kannibalismus&#8221; in der heutigen europäischen Kultur finden, zum Beispiel in der Geschichte von Hänsel und Gretel, einem der vielen traditionellen Märchen und volkstümlichen Erzählungen wie <em>Schneewittchen</em>, <em>Dornröschen</em> und <em>Aschenputtel</em>, die im 19. Jahrhundert von den einflussreichen deutschen Gelehrten und Sprachwissenschaftlern Jakob Grimm (1785-1863) und Wilhelm Grimm (1786-1859) gesammelt und verbreitet wurden. Allerdings wird in diesem von den Gebrüdern Grimm adaptierten Märchen die Vorstellung vom Menschenessen dem Bösewicht der Geschichte zugeschrieben, der bösen Hexe, und die Praxis wird als selbstverständlich unmoralisch und nicht hinnehmbar gesehen.</p>
<p style="text-align:justify;">Diamond deutet an, dass er in der Absicht schreibt, den &#8220;Eurozentrismus&#8221; aufzulösen, und er behauptet, dass Intelligenztests nur kulturelles Lernen messen, nicht aber angeborene Intelligenz. Untersuchungen haben jedoch zum Beispiel gezeigt, dass Leute mit höherem IQ klügere <a href="http://www.sciencedaily.com/releases/2009/04/090427193244.htm">ökonomische</a> Entscheidungen treffen. Richard Lynn und Tatu Vanhanen argumentieren in ihrem Buch <em>IQ and the Wealth of Nations</em> (2002), dass ein signifikanter Anteil an dem Unterschied im Wohlstand zwischen reichen und armen Ländern auf Unterschiede im nationalen Intelligenzquotienten zurückzuführen sind.</p>
<p style="text-align:justify;">Nach der schwedischen Professorin Annica Dahlström, einer Expertin in den Neurowissenschaften, finden sich Männer häufiger als Frauen an den extremen Enden der Intelligenzskala. Weibliche <a href="http://www.dn.se/opinion/debatt/langt-farre-kvinnliga-an-manliga-genier-1.450563">Genies</a> kommen vor, aber sie sind viel weniger häufig als männliche. Das feministische Establishment behauptet, dass sie ihren Status als Wissenschaftlerin missbraucht habe, um &#8220;Geschlechtsstereotypen&#8221; zu bestärken; Dahlström sagt jedoch: &#8220;Der Unterschied zwischen Jungen und Mädchen, hinsichtlich ihrer Biologie und ihres Gehirns,  ist größer als wie uns je vorgestellt haben.&#8221; Wir sind jetzt in der Lage, die Gehirnaktivitäten in Echtzeit zu erfassen und zu verfolgen. Unterschiede zwischen den Geschlechtern sind schon im Alter von drei Jahren klar erkennbar, wenn nicht noch früher. Die Gehirnzentren für verbale Kommunikation, für die Deutung von Mimik und Gestik, sind bei Mädchen schon in diesem frühen Alter weiter entwickelt. Nichtsdestoweniger wurde Larry Summers, Wirtschaftswissenschaftler und Präsident der renommierten Harvard-Universität in den USA, nach einer Rede zum Rücktritt gezwungen, in der er die Annahme nahelegte, dass die Tatsache, dass Frauen in den obersten Rängen der Naturwissenschaftler unterrepresentiert sind, auf &#8220;ein unterschiedlich häufiges Vorkommen von Spitzenbegabung&#8221; zurückzuführen sei.</p>
<p style="text-align:justify;">Professor <a href="http://www.dagogtid.no/nyhet.cfm?nyhetid=1101">Helmuth Nyborg</a>s Forschungen an der Universität in Århus (Dänemark) haben gezeigt, dass es Unterschiede zwischen den Geschlechtern in ihrer Intelligenzstruktur gibt. Dies hat massiven Widerstand seitens seiner Kollegen ausgelöst. Er stellt fest, dass &#8220;es im Reich der psychologischen Wissenschaft nicht erlaubt ist, über Intelligenz zu reden. Es ist hier praktisch nicht möglich,  Intelligenz zu messen, und es ist nicht möglich, Menschen nach ihrem Intelligenzquotienten einzustufen. Das ganze Feld der Intelligenz ist eine sogenannte ´No-go-area´.&#8221; Wenn man sich dennoch weigert, umzukehren, ist man ein böser Mensch. Wenn man auch noch Unterschiede zwischen anderen Kategorien von Menschen, nicht nur zwischen den Geschlechtern, untersucht, ist man unmoralisch und ein &#8220;Nazi&#8221;. Mit Sicherheit ist dies der Fall für weiße Wissenschaftler, jedoch interessanterweise nicht unbedingt für asiatische.</p>
<p style="text-align:justify;">Das Problem ist nun, dass diese Sichtweise logisch inkonsistent ist. Wenn man glaubt, dass Gott, oder irgendein göttliches Wesen oder eine göttliche Kraft, alle Menschen als gleiche geschaffen hat, dann macht es Sinn, über Rassismus zu reden. Wenn man hingegen glaubt, dass die Menschen das Resultat der Evolution sind, dann ist das ganze Konzept des &#8220;Rassismus&#8221; wissenschaftlich bedeutungslos. Der Westen am Beginn des 21. Jahrhunderts wird von Darwinisten beherrscht, die nicht an die Evolutionslehre glauben. Wer glaubt, dass dies ein Widerspruch in sich selbst ist, der möge die Aussage von <em>Reich und Arm</em> betrachten. Der Kern von Diamonds Glaubenssätzen ist, dass die Evolution seit Milliarden von Jahren im Gang ist, von einzelligen Organismen zu Elefanten und Walen geführt hat, dann aber wunderbarerweise vor 50.000 Jahren gestoppt hat; und man ist ein Böser, wenn man suggeriert, dass die Menschen auch danach noch evolutionären Prozessen unterworfen gewesen seien. Dies ist, logisch gesehen, völlig absurd, es ist aber dennoch heutzutage die nicht in Frage gestellte herrschende Ideologie in der Wissenschaft und den Medien des Westens.</p>
<p style="text-align:justify;">Diamond selbst versucht, eine Zusammenfassung seines gesamten Buches in einem Satz zu geben: &#8220;Die Geschichte hat für verschiedene Völker verschiedene Verläufe genommen wegen der Unterschiede in der Umwelt dieser Völker, nicht wegen biologischer Unterschiede zwischen den Völkern selbst.&#8221;</p>
<p style="text-align:justify;">Ja, aber was ist, wenn Unterschiede in der natürlichen Umwelt auch die Biologie verschiedener menschlicher Gruppen in einer mehr als oberflächlichen Weise verändert haben, also etwas, was anzunehmen die Evolutionslehre auch eigentlich nahelegt?</p>
<p style="text-align:justify;">Der Nahe Osten hat einen Reichtum an nützlichen lokalen Pflanzen und Tieren beherbergt. Vier Arten von großen Säugetieren &#8211; Ziege, Schaf, Schwein und Rind &#8211; wurden sehr früh im Fruchtbaren Halbmond domestiziert, möglicherweise früher als irgendein anderes Tier irgendwo sonst in der Welt außer dem Hund. Die Landwirtschaft wurde im Fruchtbaren Halbmond durch die Domestizierung von acht &#8220;Gründerarten&#8221; von Nahrungspflanzen begonnen, die Getreidearten Emmer, Einkorn, Gerste, die Hülsenfrüchte Linse, Erbse, Kichererbse, Linsenwicke und die Faserpflanze Flachs. Dank dieses Vorhandenseins von brauchbaren wilden Säugetieren und Pflanzen konnten die Menschen in dieser Region sich schnell ein kräftiges und ausgewogenes biologisches Sortiment für eine intensive Nahrungsmittelproduktion zusammenstellen, was wiederum zu komplexen, sozial gestuften Gesellschaften führte, die ein Aufzeichnungs- oder Registrierungssystem und damit eine Bürokratie erforderten. Nach Diamond wurden unabhängig voneinander im Nahen Osten (Mesopotamien), Mexiko und möglicherweise in China Schriftsysteme entwickelt, weil diese die Gegenden waren, in denen sich zuerst landwirtschaftliche Nahrungsmittelproduktion entwickelte, eine Theorie, die plausibel erscheint. Dieser Teil ist auch der überzeugendste in seinem Werk.                             </p>
<h4 class="mceTemp mceIEcenter">
<dl class="wp-caption aligncenter">
<dt class="wp-caption-dt"><img class="size-full wp-image-926" title="Neolithischer Mahlstein" src="http://fjordman.wordpress.com/files/2009/11/neolithischer-mahlstein.jpg" alt="Neolithischer Mahlstein" width="450" height="273" /></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Mahlstein aus dem Neolithikum</dd>
</dl>
</h4>
<p style="text-align:justify;">Eurasische Infektionskrankheiten haben bei der europäischen Eroberung beider Amerikas eine enorme Rolle gespielt. Cortez und Pizarro hatten überlegene Waffen und Rüstungen aus Eisen gegenüber Keulen und Wurfschlingen, aber noch vor der militärischen Eroberung der Reiche der Inka und Azteken haben eurasische Krankheiten wie z. B. die Pocken, die zum Teil schon vor der Ankunft der Europäer dort  hingelangt waren, die dortigen Bevölkerungen erheblich dezimiert. Diamonds Feststellung ist richtig, dass berittene Soldaten einen enormen militärischen Vorteil über die haben, die ohne Pferde sind. Erst mit der Einführung von motorisierten Fahrzeugen und Panzern im Ersten Weltkrieg wurden Pferde als wichtigstes Hilfsmittel beim Angriff und zum Transport ersetzt.</p>
<h4 class="mceTemp mceIEcenter">
<dl class="wp-caption aligncenter">
<dt class="wp-caption-dt"><img class="size-full wp-image-929 " title="Schädel von Homo sapiens und Homo neanderthalensis" src="http://fjordman.wordpress.com/files/2009/11/homo-sapiens-homo-neanderthalensis-schadelvergleich.jpg" alt="Schädel von Homo sapiens und Homo Neanderthalensis" width="552" height="284" /></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Schädel von Homo sapiens und Homo neanderthalensis</dd>
</dl>
</h4>
<p style="text-align:justify;">In dem Zeitraum zwischen 100.000 und 50.000 Jahren vor der Gegenwart hat sich hinsichtlich der geistigen Fähigkeiten der Frühmenschen eine bedeutende Veränderung vollzogen. Diamond nennt dies den &#8220;Großen Sprung vorwärts&#8221;. Ob dies durch eine Vervollkommnung der sprachlichen Fähigkeiten oder durch eine generelle Veränderung der Organisation des Gehirns verursacht war, ist immer noch eine ungelöste Frage. Vor 40.000 Jahren zog der Cro-Magnon-Mensch in Europa ein und verdrängte nach einigen Jahrtausenden der Koexistenz den Neandertaler. Ungefähr zur gleichen Zeit finden wir die ersten Beweise menschlicher Besiedlung  Neuguineas und Australiens  über die südostasische Landbrücke. Diamond schreibt:</p>
<p style="text-align:justify;">&#8220;Die Entwicklung war zunächst von praktisch nicht wahrnehmbarer Langsamkeit, wenn nämlich Hunderttausende von Jahren vergingen ohne irgendeine feststellbare Veränderung bei den Steinwerkzeugen und ohne eine nachweisbare Verwendung anderer Materialien. Heute geht technologischer Fortschritt so schnell vonstatten, dass in der Tageszeitung über ihn berichtet wird. In dieser langen Geschichte sich beschleunigender Entwicklung lassen sich zwei besonders signifikante Sprünge erkennen. Der erste, der zwischen 100.000 und 50.000 Jahren vor unserer Zeit stattgefunden hat, wurde wahrscheinlich durch genetische Veränderungen in unserem Körperbau verursacht: nämlich durch die Entwicklung hin zur modernen Anatomie, die Sprache und/oder die jetztzeitigen Hirnfunktionen ermöglichte. Dieser Entwicklungssprung führte zu Werkzeugen aus Knochen, spezialisierten Steinwerkzeugen und Vielzweckwerkzeugen. Der zweite Sprung war das Resultat des Übergangs zu einer sesshaften Lebensweise, der in verschiedenen Teilen der Welt zu verschiedenen Zeiten stattfand, schon vor 13.000 Jahren in einigen Gegenden und in anderen heute noch immer nicht. Meistenteils war dieser Übergang verbunden mit dem Beginn der Landwirtschaft, die von den Menschen verlangte, dass sie nahe bei ihren Feldern, Obstgärten und Vorräten blieben. Eine sesshafte Lebensweise war entscheidend für die technologische Entwicklung, denn sie ermöglichte es, nicht transportierbare Besitztümer anzuhäufen.</p>
<p style="text-align:justify;">Jared Diamond hält die Annahme, dass größere genetische Veränderungen bis 50.000 v. Chr. stattgefunden haben, für möglich, aber betrachtet es als &#8220;abscheulich&#8221; und &#8220;rassistisch&#8221;, anzunehmen, es könnten sich auch nach diesem Zeitpunkt noch genetische Unterschiede bei verschiedenen menschlichen Gruppen ergeben haben. Die ist nicht aufrechtzuerhalten, wenn man sich die historischen Realitäten ansieht. Verschiedene frühmenschliche Populationen haben Tausende und Zehntausende von Jahren in Afrika, Europa, in verschiedenen Teilen Asiens, in Australien und schließlich in Nord- und Südamerika unter verschiedenen natürlichen Bedingungen gelebt und sich an diese unterschiedlichen lokalen Gegebenheiten angepasst.</p>
<p style="text-align:justify;">Tatsächlich deuten neueste Forschungen an, dass die menschliche Evolution nicht nur weiterging, sondern sich auch beschleunigte und während der letzten 10.000 Jahre nach dem Beginn der Landwirtschaft und dann städtischer Zivilisationen zu noch größeren Veränderungen führte, als sich nämlich unser Körper neuen Lebensbedingungen, neuen Infektionskrankheiten und einer veränderten Nahrung anpassen musste. Dies ist der theoretische Hintergrund des von Gregory Cochran und Henry Harpending verfassten Titels  <a href="http://www.amazon.com/000-Year-Explosion-Civilization-Accelerated/dp/0465002218" target="_blank"><em>The 10,000 Year Explosion</em></a><em>: How Civilization Accelerated Human Evolution</em> (2009), das ich bislang noch nicht die Gelegenheit hatte zu lesen.</p>
<p style="text-align:justify;">Die Haupttheorie in Michael Hart´s Buch <em>Understanding Human History</em> ist, dass der durchschnittliche IQ der Frühmenschen, als sie Afrika um etwa 60.000 v. Chr. verließen und andere Kontinente besiedelten (er benutzt die <em>Out-of-Africa</em>-Theorie als Ausgangspunkt für seine Hypothesen; die Geschichte der frühen menschlichen Evolution ist jedoch hochkomplex und stark umstritten), etwa um 70 oder niedriger lag, mit Sicherheit aber nicht höher. Es gibt heute Menschen in Afrika, die einen durchschnittlichen IQ von weniger als 70 haben, und es gibt keinen wirklichen Grund anzunehmen, dass die Intelligenz der dortigen Menschen in den letzten 60.000 Jahren abgenommen hat. Dieses Niveau ist in Zehntausenden von Jahren unter dem Auslesedruck allmählich gestiegen (nicht mehr als 1 IQ-Punkt pro Jahrtausend), jedoch in einigen Gegenden schneller als in anderen. Hart unterstützt die &#8220;Kalt-Wetter-Hypothese&#8221;, die sagt, dass, als das Klima kälter wurde, die Menschen eine höhere Intelligenz entwickelten, um in einer Umgebung zu überleben, die größere Herausforderungen stellt, was im wesentlichen bedeutet, dass der durchschnittliche IQ um so mehr anwächst, je nördlicher man kommt.</p>
<p style="text-align:justify;">Theoretisch sollte es möglich sein, in der Südhemisphäre denselben Trend zu sehen, je südlicher man kommt; jedoch war die Antarktis bis vor kurzem unbewohnt und die einzigen Menschen, die dort heute für eine längere Zeit leben, sind Wissenschaftler. Deswegen lässt sich dieses Prinzip praktisch nur auf die Nordhemisphäre anwenden. Menschen aus Schweden oder Russland sollten dementsprechend höhere Intelligenzquotienten haben als Menschen aus dem Niltal. In ähnlicher Weise sollten Koreaner oder Japaner höhere IQs haben als Menschen aus Südindien. Beide  Beispiele entsprechen in etwa der festgestellten Realität.</p>
<p style="text-align:justify;">Veränderungen der menschlichen Anatomie und Physiologie, die zu höherer Intelligenz führen, sind aber nicht umsonst zu haben, denn größere Gehirne erfordern größere Mengen an Energie sowie auch größere Schädel, was wiederum die Muskeln und das Knochengerüst belastet.</p>
<p style="text-align:justify;">Das Altpaläolithikum ist das früheste Stadium der Altsteinzeit, ungefähr 40.000 bis 10.000 vor unserer Zeit. Die sogenannte Altsteinzeitliche Revolution ist der Name für das Phänomen, dass nach 50.000 v. Chr. Homo Sapiens begann, Anzeichen eines neuen Niveaus der geistigen Differenziertheit und des abstrakten Denkens zu zeigen. Die ersten Steinwerkzeuge, die im Zeitraum von mehreren Millionen bis zu einigen Hunderttausenden von Jahren vor der Jetztzeit von den frühen Humanoiden hergestellt wurden, waren sehr grob und sind kaum als menschliche Artefakte zu erkennen. Im Kontrast zu dieser schmerzlich langsamen Fortschrittsrate haben während des Altpaläolithikums schnelle Veränderungen stattgefunden, wie z. B. die Einführung von solchen Neuerungen wie Nähnadeln, frühe Keramik, Pfeil und Bogen, Harpunen, Angelhaken, und als Musikinstrument Flöten. Archäologische Funde deuten bislang an, dass nur wenige oder gar keine dieser Erfindungen von in tropischen Gegenden lebenden Menschengruppen gemacht wurden; sie sind die Erfindungen von Menschen in kühleren Klimata. Michael H. Hart schreibt in <em>Understanding Human History</em>:</p>
<p style="text-align:justify;">Zu welchem genauen Zeitpunkt auch immer die aufgelisteten Erfindungen gemacht sein mögen, es ist offensichtlich, dass die Geschwindigkeit des technologischen Fortschritts im Altpaläolithikum viel, viel höher war als in den vorangegangenen Zeitaltern. Was war der Grund für diesen großen Zuwachs an Geschwindigkeit des technologischen Fortschritts (die &#8220;altsteinzeitliche Revolution&#8221;)?</p>
<p style="text-align:justify;">Es wird manchmal gesagt, dass der enorme intellektuelle und technologische Fortschritt in den letzten Jahrhunderten hauptsächlich aus der Tatsache resultiert, dass wir auf den Grundlagen aufbauen, die unsere Vorfahren gelegt haben. Während dies vielleicht ein Faktor ist, ist es sicherlich nicht die ganze Wahrheit. Schließlich haben die Menschen die meiste Zeit in der fernen Vergangenheit keinen Fortschritt im Vergleich zu den Errungenschaften früherer Generationen gemacht. Der Hauptgrund für die Beschleunigung der Fortschrittsrate im Altpaläolithikum war einfach, dass die zu der Zeit lebenden Menschen intelligenter waren als es ihre Vorfahren in weit früheren Zeiten gewesen waren. (Ein Aspekt dieser größeren Intelligenz war natürlich ihre größere sprachliche Fähigkeit.) In ähnlicher Weise ist ein wichtiger Grund, warum die Fortschrittsrate in den letzten Jahrtausenden noch größer als im Altpaläolithikum war, das fortdauernde Anwachsen der menschlichen Intelligenz, dass sie also heute größer ist als damals.&#8221;</p>
<p style="text-align:justify;">Der technologische Fortschritt beschleunigte sich während des Neolithikums, der Jungsteinzeit. In der neolithischen Revolution entwickelte sich der Ackerbau mehr oder weniger unabhängig voneinander in wenigstens  einem halben Dutzend verschiedener Regionen in unterschiedlichen Teilen der Welt, was uns vor eine Reihe schwieriger Fragen stellt: Warum begann diese Entwicklung erst nach 10.000 v. Chr.,  und warum fand sie damals in mehreren weit voneinander entfernten Orten innerhalb von nur wenigen tausend Jahren statt? Warum wurde die Landwirtschaft nicht schon um 30.000 oder 40.000 v. Chr. erfunden, obwohl doch für die Domestikation geeignete Pflanzen und Tiere auch zu der Zeit schon zur Verfügung standen und Menschen schon, außer in Amerika, in allen größeren Landgebieten lebten?</p>
<p style="text-align:justify;">Für Michael Hart sind nutzbare Pflanzen und Tiere eine notwendiger Faktor für die Entstehung der Landwirtschaft, aber nicht ein hinreichender: ein Mindestniveau an Intelligenz war ebenfalls nötig. Der Grund, warum die Landwirtschaft nicht schon von den Frühmenschen vor 40.000 Jahren erfunden wurde, ist, dass sie noch nicht die notwendige Intelligenz besaßen, um mit Erfolg den begrifflichen Sprung zu machen, der nötig ist, um mit der Produktion von Nahrungsmitteln zu beginnen. Hart glaubt, dass das &#8220;Schwellenniveau&#8221;, das zur Entwicklung des Ackerbaus  selbst in einer Region mit günstigem Klima und entsprechendem Angebot an Pflanzen und Tieren nötig ist, ein durchschnittlicher IQ von fast 90 ist. In der Folge eines Zehntausende von Jahren andauernden Evolutionsdrucks war die durchschnittliche Intelligenz einiger menschlicher Populationen schließlich groß genug, aber der Ackerbau war trotzdem zunächst nicht in weiter nördlich gelegenen, die Intelligenz mehr herausfordernden Klimata eingeführt worden.</p>
<p style="text-align:justify;">Hart beschäftigt sich auch mit der alternativen, sich hinsichtlich der Entwicklung der Zivilisation  auf die Geographie konzentrierenden Hypothese, die Prof. Jared Diamond in <em>Die Schicksale menschlicher Gesellschaften</em> vorstellt. Er legt die Annahme nahe, dass die relative Rückständigkeit des präkolonialen Australiens und von Teilen Amerikas im Verhältnis zu den bedeutenderen eurasischen Zivilisationen ausschließlich auf geographische Faktoren, auf das Klima und einen Mangel an brauchbaren Pflanzen und Tieren zurückzuführen ist. Überraschend ist nun, dass er bereit ist, die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, dass es eine genetische Komponente bei der Entwicklung der Intelligenz geben könnte, allerdings nur, wenn die Weißen schlecht dabei wegkommen, was in meiner Sicht so intellektuell unaufrichtig ist, dass es seine Schlussfolgerungen ernsthaft unterminiert.</p>
<h4 class="mceTemp">
<dl class="wp-caption aligncenter">
<dt class="wp-caption-dt"><img class="size-full wp-image-927 " title="Frühe Keilschrift der Sumerer 2600. v. Chr." src="http://fjordman.wordpress.com/files/2009/11/fruhe-keilschrift-der-sumerer-2600-v-chr.jpg" alt="Frühe Keilschrift der Sumerer 2600. v. Chr." width="392" height="379" /></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Frühe Keilschrift der Sumerer (2600 v. Chr.)</dd>
</dl>
</h4>
<p style="text-align:justify;">Michael Hart ist darauf bedacht &#8211; und ich denke, zu Recht &#8211; nicht pauschal alles von der Hand zu weisen, was Mr. Diamond sagt.  Der Nahe Osten hatte zu jener Zeit tatsächlich ein günstiges Klima und auch einen weit größeren lokalen Vorrat an nutzbaren und leicht zu domestizierenden Pflanzen und Tieren als irgendeine andere Region, was aller Wahrscheinlichkeit nach ein sehr wichtiger Grund dafür ist, dass Ackerbau und eine städtische Zivilisation dort so früh sich entwickelten; sowohl Australien als auch das Gebiet der heutigen USA hatten tatsächlich einen erheblichen Mangel an solchen Spezies. Jedoch unterstützen nach Hart diese Tatsachen  Diamonds Theorie nicht, wenn sie auf einen Vergleich zwischen dem subsaharischen Afrika (ssA) und Mittelamerika angewendet werden. Was die Fauna betrifft, hatte das ssA einen großen Vorteil über Mittelamerika insofern, als es nicht völlig von den Zivilisationen Eurasiens abgeschnitten war. Einige wichtige Aspekte eurasischer Technologie wie die Töpferei und die Bearbeitung von Bronze und Eisen erreichten das ssA vom Mittleren Osten her, genau so wie die Nutzbarmachung domestizierter Kamele, Schafe und Ziegen:</p>
<p style="text-align:justify;">&#8220;Wenn man seine Kriterien berücksichtigt, dann wäre anzunehmen, dass die Zivilisation im ssA eher begonnen hätte als in Mittelamerika und sie dort auch schnellere Fortschritte (noch vor der europäischen Expansion) gemacht hätte. Tatsächlich aber war Mittelamerika um das Jahr 1000 n. Chr. sehr viel weiter entwickelt als das ssA zu der Zeit oder irgendeiner Zeit zuvor. Zum Beispiel hatten die Bewohner Mittelamerikas von anderen unabhängig eine Schrift entwickelt, hatten viele sehr große Steinstrukturen konstruiert und hatten große Städte gebaut (die allem, was es in Europa gab, gleichkamen und weit größer waren als alle Städte im subsaharischen Afrika). Des weiteren stellen die Leistungen der Maya in Mathematik und Astronomie alle intellektuellen Leistungen im ssA in den Schatten. Daraus müssen wir den Schluss ziehen, dass ungeachtet der Tatsache, dass <em>Die Schicksale der menschlichen Gesellschaften</em> ein informatives Buch ist, die unabweisbare Überlegenheit der mittelamerikanischen über die subsaharische Technologie als ein entscheidender Schlag gegen die dort vorgebrachten Argumente erscheint.&#8221;</p>
<h6 style="text-align:justify;">                                                                                                              (Bilder hinzugefügt v. Ü.)</h6>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[#3 Disturbing Videos - Rammstein - Mein Teil]]></title>
<link>http://coremelt.wordpress.com/2009/10/24/3-disturbin-videos-rammstein-mein-teil/</link>
<pubDate>Sat, 24 Oct 2009 16:45:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>micmuell</dc:creator>
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<description><![CDATA[Wir betreten die Top 3 und somit muss es also wirklich schräg werden. Beim heutigen Video handelt es]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/lk06_ll_vgo&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/lk06_ll_vgo&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Wir betreten die Top 3 und somit muss es also wirklich schräg werden. Beim heutigen Video handelt es sich um Rammstein mit dem Lied &#8220;Mein Teil&#8221; aus dem Jahre 2004. Dabei wird im Lied die Vorgänge um den sogenannten &#8220;Kannibalen von Rotenburg&#8221; behandelt. Laut Rammstein als Kritik am hohen Medieninteresse und der Ausbeutung der Geschehnisse in Rotenburg. Das Ganze wurde von Rammstein allerdings selber wieder medienwirksam inszeniert, sodass ein Schrei der Entrüstung durchs Land ging, wie man so ein Lied/Video machen kam. Als erste Singleauskopplung vom Album &#8220;Reise, Reise&#8221; brachte Rammstein also maximale Medienaufmerksamkeit. Die Bundesprüfstelle verbot den Musiksendern das Video vor Mitternacht zu zeigen.</p>
<p>Im Video werden die Bandmitglieder in einzelnen Szenen gezeigt, sich vor schmerzen auf dem Boden wälzend, einem Engel die Flügel ausreissend, in einem Matchloch gegeneinander kämpfend. Am Ende werden Sie in Berlin Gassi geführt. Da fällt einem wirklich nicht mehr viel zu ein.</p>
<p>Und wer hätte es gedacht, es gibt ein Pet Shop Boys Remix.<br />
<span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/5w-rCpOXjfg&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/5w-rCpOXjfg&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span> </p>
<p>Stay tuned for #2</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hannelore Lecter?]]></title>
<link>http://daronn.wordpress.com/2009/10/07/hannelore-lecter/</link>
<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 08:03:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>daRONN</dc:creator>
<guid>http://daronn.wordpress.com/2009/10/07/hannelore-lecter/</guid>
<description><![CDATA[Diese Schlagzeile ist heute auf bild.de zu lesen: Nur weil sie eine Frikadelle vom Chef aß: Sekretär]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Diese Schlagzeile ist heute auf <a href="http://www.bild.de" target="_blank">bild.de</a> zu lesen:</p>
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-3445" title="BILD verharmlost Kannibalismus" src="http://daronn.wordpress.com/files/2009/10/bild-verharmlost-kanibalismus.jpg" alt="BILD verharmlost Kannibalismus" width="276" height="269" /><em>Nur weil sie eine Frikadelle vom Chef aß:<br />
Sekretärin nach 34 Jahren gefeuert </em></p>
<p style="text-align:justify;">Mich stört ungemein das Wörtchen &#8220;<strong>nur</strong>&#8221; in dieser Überschrift. Versuchen die geBILDeten Qualitäts-Journalisten hier wirklich, Kannibalismus zu verharmlosen?!</p>
<p>Zur getroffenen Wortwahl siehe auch:</p>
<ul>
<li>Frikadelle vom Pferd</li>
<li>Filet vom Zander</li>
<li>Schinken vom Schwein</li>
<li>Ragout vom Wild</li>
<li>&#8230;</li>
</ul>
<p style="text-align:justify;">So, und jetzt bitte nochmals das Wörtchen &#8220;<strong>nur</strong>&#8221; aus der Schlagzeile bewerten. Alles klar?</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[the 29th post spectaculum]]></title>
<link>http://newworldseve.wordpress.com/2009/09/09/the-29th-post-spectaculum/</link>
<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 12:41:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>theohrt</dc:creator>
<guid>http://newworldseve.wordpress.com/2009/09/09/the-29th-post-spectaculum/</guid>
<description><![CDATA[dies ist mein 29. beitrag auf NEWWORLD&#8217;SEVE. zur feier dieser gar spektakulären angelegenheit ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>dies ist mein 29. beitrag auf NEWWORLD&#8217;SEVE.</p>
<p>zur feier dieser gar spektakulären angelegenheit gibts für alle besucher, die explizit diesen beitrag anklicken (schlägt sich ja in der statstik und den kommentaren nieder) einen keks &#8211; wahlweise mit schoki oder nüssen, aber auf jeden fall mit glutamat (Heil dem Glutamat, dem großen Heiland unter den Geschmäkern, dem Sinn hinter all dem kulinarischen &#8230; dings).</p>
<p>ich esse meinen keks gerade, stoße mit einem zusatzstofffreien (das heißt besonders ohne ekelerregende milch und widerwärtigen zucker / zimt / schokoladengeschmack / karamel und anderem igitt im )kaffee mit all jenen an, die bevorzugt über tabak, schlafstörungen und kaffee auf meinem blog landen. mögen sie ewig leben (außer sie entwickeln software für sap, wählen cdu/csu/fdp/npd/dvu/pbc/parteien oder reden mit bayrischem akzent [sorry, nicht alle können glücklich sein]).</p>
<p>auf weitere 29 beiträge und ein schönes bergfest.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Osterinsel - ein gut bewachtes Paradies ]]></title>
<link>http://stonesand.wordpress.com/2009/07/13/die-osterinsel-ein-gut-bewachtes-paradies/</link>
<pubDate>Mon, 13 Jul 2009 20:26:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>stonesand</dc:creator>
<guid>http://stonesand.wordpress.com/2009/07/13/die-osterinsel-ein-gut-bewachtes-paradies/</guid>
<description><![CDATA[Die Osterinsel liegt circa 3500 km vom chilenischen Festland entfernt völlig isoliert im Pazifik.  A]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die Osterinsel liegt circa 3500 km vom chilenischen Festland entfernt völlig isoliert im Pazifik.  Auf der Rapa Nui leben heute circa 4000 Einwohner in der Hauptstadt Hanga Roa, der Rest der Insel ist bis auf ein paar vereinzelnte Landwirte unbesiedelt.</p>
<p>Die Insel wurde ursprünglich von den Polynesiern circa 500 n. Chr. besiedelt. Damals fanden die Polynesier eine Insel mit paradisischen Bedingen auf: Auf der Insel herrscht ein subtropisches Klima mit einer Durchschnittstemperatur von 23 Grad. Die Insel besaß eine reiche Flora und Tierwelt. Somit begannen die Polynesern in Folge die Insel zu besiedeln. In der sogenannten Blütezeit  (1000 n.Chr.-circa 1600 n.Chr mit über 20.000 Einwohner) entstanden auf der Insel insgesamt über 900 Steinstatuen die sogenannten <em>Moais</em>. Die Moais wurden im Landesinneren mit dem <em>toki</em> (Pickel) aus dem Lavagestein Tuffstein gehauen und dann ohne die Erfindung des Rades mit Hilfe von Baumstämmen bis zum Meer zu den Plateaus (Ahus) transportiert. Dort wurden die meist über sechs Meter hohen Moais, welche mehrer Tonnen wiegen, mit Hilfe von Seilen aufgestellt. Die Moais wurden im Andenken an die Stammesväter aufgestellt und hatten die Aufgabe den Stamm zu schützen und über ihn zu wachen. Am Fuße der Moais schlugen die jeweiligen Stämme ihr Lager auf. Je größer ein Moai war, desto größer war der Einfluss des Stammesoberhauptes gewesen, und je mehr Moais auf den Ahu waren, desto größer war der Stamm. Im Laufe der Zeit kam es auf der Insel zu einer Überbevölkerung, was zur Folge hatte, dass sich die zwölf Stämme gegenseitig um die nur noch knappen Ressourcen bekriegten. Im Krieg wurden die jeweiligen fremden Moais von den anderen Stämmen umgekippten. Im Laufe des Bürgerkrieges soll auch auf der Rapa Nui Kannibalismus, als Folge von Hungersnot stattgefunden haben. Mit dem Eintreffen der Europäer verschlechterte sich die Lebensbedingungen drastisch und die Bevölkerung sank auf 300 Einwohner.<br />
Bis heute staunen Historiker und  Archäologen über die Hochkultur der Rapa Nui (zu deutsch: große Erde), die neben den Moais auch die <em>rongo rongo</em> Schrift ins Leben riefen.</p>
<p>Wer mit dem Gedanken spielt die paradiesische Insel für ein paar Tage zu bereisen, sollte die Insel mit dem Flugzeug ansteuern. Vor Ort oder vorab kann eine der vielen Unterkunft gebucht werden. Während des Tages bietet es sich an die Insel mit Jeep, Fahrrad oder Motorrad zu begutachten. Auf keine Fall darf auf dem Abendteller leckerer frischer Fisch fehlen.</p>
<p>Zusammenfassend soll festgehalten werden, dass es sich auf jeden Fall lohnt die eine Insel des polynesischem Insel-Dreiecks (Neu Seeland, Rapa Nui und Hawaii) zu besuchen. Denn jedermann fühlt sich sicher auf Rapa Nui, die Moais wachen ja über alle.</p>
<p>Wie gewohnt findet Ihr die besten Bilder vom unserem Trip in der Galerie:<br />
</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Herausforderungen]]></title>
<link>http://oachkatz.wordpress.com/2009/07/09/herausforderungen/</link>
<pubDate>Thu, 09 Jul 2009 18:48:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>oachkatz</dc:creator>
<guid>http://oachkatz.wordpress.com/2009/07/09/herausforderungen/</guid>
<description><![CDATA[Der gute Freund hat es verstanden, die intellektuelle Diva unter uns, die auf Grund der letzthin gew]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Der gute Freund hat es verstanden, die intellektuelle Diva unter uns, die auf Grund der letzthin gewählten Filme bereits den Verfall des cineastisch Niveaus beklagte, zu besänftigen und &#8211; zumindest was mich betrifft &#8211; wieder einen pädagogischen Aspekt in unseren dienstäglichen Filmabend einzubringen. Wir sahen <a href="http://www.imdb.com/title/tt0069369/"><em>Themroc</em></a>, die Metamorphose vom &#8220;Fröhlichen Proletarier&#8221; zum steinzeitlichen Anarchisten.</p>
<p>Ich fand den Film faszinierend, wie er ohne echte Worte Sinn entstehen lässt, wie Bilder, Grunzen, Gesichtsausdrücke die Geschichte des im ewigen Alltagstrott gefangenen Arbeiters Themroc erzählen, der nach einer Standpauke durch den Chef den unsinnigen Job als Anstreicher verlässt, sein Zimmer zumauert, die Außenwand der Wohnung aufschlägt und zum triebhaften Höhlenmensch wird, dessen Anarchismus auch die Staatsgewalt nichts anhaben kann und der nach und nach immer mehr Nachahmer findet.</p>
<p>Allerdings fehlt mir der Mittelteil &#8211; meine Augen wollten nicht offen bleiben. Wegen der französischen Herkunft des Werks? Weil er zu sehr ein Spiegel seiner und nicht meiner Zeit ist? Oder bin ich einfach zu bequem geworden, mag dieses &#8220;Artyfarty&#8221;-Gedöns nicht mehr, sondern lieber &#8220;anspruchsvolle Unterhaltung&#8221;? Bin ich milde geworden oder faul? Beides?</p>
<p>Schon allein dafür liebe ich unseren Dienstag abend: für die Auseinandersetzung mit dem, was ich mir freiwillig immer weniger aussuchen würde. </p>
<p>P.S.: Der Widerstand gegen die Staatsgewalt kulminiert darin, dass zwei der Polizisten gebraten und verspeist werden. Die Vorgabe fürs nächste Mal: &#8220;Der Mensch lebt nicht vom Brot allein&#8221;. Kommentare dringend erwünscht.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Insanitarium"]]></title>
<link>http://youngsouls.wordpress.com/2009/07/09/insanitarium/</link>
<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 23:55:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>Miss Justices</dc:creator>
<guid>http://youngsouls.wordpress.com/2009/07/09/insanitarium/</guid>
<description><![CDATA[Tja, wieder mal sind wir in der Horror Sparte gelandet. Dieses Mal aus der Welt der Irren und Verrüc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Tja, wieder mal sind wir in der Horror Sparte gelandet. Dieses Mal aus der Welt der Irren und Verrückten und <strong>DIE</strong> die so tun.</p>
<p>Jack, unser Protagonist (und btw, der suuuper heiße Gärnter aus &#8220;Desperate Housewives&#8221;, der mit Eva Longoria rummachen durfte) , hat ein Problem: Seine Schwester Lily muss aus dem Grund der Suizidgefahr in die Irrenanstalt eingewiesen werden, weil sie den Tod ihrer Mutter nicht verkraften kann. Ich vermute, Lily hat Angst genauso zu enden wie ihre Mutter, da diese am Ende nur noch ein Wrack war, durch diverse Operationen am <em>cerebrum</em>. Aber ich schweife ab. Nun zur Hauptstory:</p>
<p>Um seine Schwester endlich sehen zu können (iwie darf er das wohl nicht, naja,&#8230;etwas schludderig) fängt er feuchtfröhlich an sich die Haare abzuschneiden und sich mit einem spitzen Gegenstand aufzuschlitzen. So rausgeputzt begibt er sich auf die  Straße und brabbelt: <em>&#8220;Neiiiin, ich bin nicht der Zerstörer bla bla ANTIMATERIIIIE!!!&#8221;</em> Kurze Zeit später darf er eine Zelle im Hochsicherheitstrakt von Dr. Gianetti sein Eigen nennen.</p>
<p>Was Jack nicht weiß:  Dr. Gianetti wäre,<strong> WENN</strong> er normal wäre, wohl sein schwierigster Fall. Ansonsten ist er ein ziemliches Arschloch, der seine Mitarbeiterin vergewaltigt und an seinen Patienten den selbstentwickelten Stoff &#60;Orphium&#62; austestet.</p>
<p>Dennoch: In der Zwischenzeit merkt Jack selbst, dass in dieser Irrenanstalt nichts so wirklich läuft wie es eigentlich laufen sollte. Die Wärter sind korrupt und treiben nebenbei ziemlich sadistischen Schabernack mit den Insassen, die den Übergriffen wehrlos ausgeliefert sind. Sein Ziel ist es nun, so schnell wie möglich seine Schwester aus der Isolation zu befreien und zu verduften, mithilfe eines weniger verrückten Patienten namens Dave.  Das Ganze wird aber deutlich erschwert:</p>
<p>Dr. Gianetti hat mit <em>&#60;Orphium&#62;</em> einen Erreger entwickelt, der wenn er übertragen wird (durch einen Biss), zu grausamen Kannibalismus führt. Allein ein paar Tropfen Blut bringen den Infizierten zum Ausrasten. Loomis, einer der Opfer Dr. Gianettis und Orphium- Infizierter, beißt eine Schwester und ein paar andere Patienten und bringt somit den Stoff unter die Leute.</p>
<p>Jack und Dave ergreifen nun die Initiative. Sie suchen Lily und versuchen sie zu befreien. Gar nicht so einfach, denn die  Stromversorgung fällt aus und die Zellen öffnen sich (für das Böse). Nun müssen sich Jack und Dave erstmal durch eine Meute bluthungriger Menschen kämpfen, die keine Gnade kennen. Ohne Verstand und Halt wird alles niedegemetzelt was den Insassen in den Weg kommt. An Blut wird nicht gespart, im Gegenteil. Trotz allem erreichen die Beiden Lily und können mit ihr fliehen. Mithilfe einer weiteren Schwester namens Nancy machen sie sich auf den Weg zu einem Geheimgang, um einen Ausweg aus der Klinik zu finden. Dabei fällt Nancy einem Infinizierten zum Opfer, Dave Dr. Gianettis Uraltfoltermethode.  Allein das Geschwisterpaar erreicht das Tageslicht.</p>
<p>Erleichtert sitzen sie in einem Polizeiauto, dass durch ein Notrufsignal zur Klinik geeilt ist. ~~ Tja, falsch gedacht. Die Polizei glaubt den Beiden kein Wort und will sie zurück bringen (Dabei sehen sie aus alles wären sie gerade aus einem Tomaten- Bluteintopf entstiegen)&#8230;..</p>
<p>SCHLECHT. Die Tür öffnet sich und die Kannibalen stürmen nach draußen um ihren Durst nach BLUT und FLEISCH zu stillen.</p>
<p><em>Die Polizei, ihr Freund und Helfer.</em></p>
<p>Faiztmäßig kann man sagen, dass dieser Film eigentlich keine schlechte Sahneschnitte gewesen ist, aber am Ende nicht wirklich schwer im Magen liegt, wenn man gut viel Blut und allerlei vertragen kann, denn an Blut wird sicherlich nicht gespart. Stell&#8217; dir dein Wohnzimmer vor, ausgefliest und dann ÜÜÜÜÜBER mit Blut, ja dann hast du den Film ziemlich gut nachgestellt. Neben der Hauptstory gibt es süße kleine Nebengeschichten, die die Sahneschnitte noch kalorienlastiger macht. Vor allem die Insassin Heather hat echt einen an der Waffel. Völlig barbusig kann man sie mindestens 70% des Filmes sehen. 50% völlig mit Blut verschmiert. Wenn man das alles zusammenrührt, dann hat man eine 2 bis 3. So wie es jedem beliebt.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wissenschaft: Die ersten Europ&auml;er waren Kannibalen]]></title>
<link>http://kruppzeuch.wordpress.com/2009/07/02/wissenschaft-die-ersten-europer-waren-kannibalen/</link>
<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 18:45:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>NDM</dc:creator>
<guid>http://kruppzeuch.wordpress.com/2009/07/02/wissenschaft-die-ersten-europer-waren-kannibalen/</guid>
<description><![CDATA[Ohne weitere Umschweife hier einige Links zu entsprechenden Pressemeldungen: Ersten Europäer waren K]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Ohne weitere Umschweife hier einige Links zu entsprechenden Pressemeldungen: Ersten Europäer waren K]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Paar in China kochte Menschenkopf-Suppe!!]]></title>
<link>http://schweizerkrieger.wordpress.com/2009/06/25/paar-in-china-kochte-menschenkopf-suppe/</link>
<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 07:50:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>schweizerkrieger</dc:creator>
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<description><![CDATA[Im Südwesten Chinas wollte ein Ehepaar die psychisch kranke Tochter heilen. Sie heuerten einen Kille]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Im Südwesten Chinas wollte ein Ehepaar die psychisch kranke Tochter heilen. Sie heuerten einen Killer an, der einen 76-Jährigen umbrachte. Aus dem Kopf kochte das Paar dann eine zutatenreiche Suppe für die Tochter. Jetzt hat ein chinesisches Gericht Strafen verhängt. </p>
<p> <br />
Quelle: <a href="http://www.welt.de/vermischtes/article3982156/Paar-in-China-kochte-Menschenkopf-Suppe.html">Info</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gott:"Du sollst deine Kinder essen!"]]></title>
<link>http://blasphemieblog.wordpress.com/2009/04/22/gottdu-sollst-deine-kinder-essen/</link>
<pubDate>Wed, 22 Apr 2009 17:34:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>AMB</dc:creator>
<guid>http://blasphemieblog.wordpress.com/2009/04/22/gottdu-sollst-deine-kinder-essen/</guid>
<description><![CDATA[Die Bibel, jetzt neu mit Warnhinweis Als ich wieder einmal aus Langeweile in meiner Bibel stöberte, ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><img title="Die Bibel, jetzt neu mit Warnhinweis" src="http://api.ning.com/files/1pX-4BokGvkHriw*yQu06DjvrWV5-c2vsswO5IaglA8_/holybiblewarning.jpg" alt="" width="240" height="305" /><p class="wp-caption-text">Die Bibel, jetzt neu mit Warnhinweis</p></div>
<p>Als ich wieder einmal aus Langeweile in meiner Bibel stöberte, stolperte ich über kannibalische Verse, die kurz gesagt verlangen, dass man bei Nahrungsknappheit, sich und vor allem seine eigenen Kindern essen muss. Glaubt ihr nicht, dann lest selbst:</p>
<p>Dtn 28,53 In der Not der Belagerung, wenn dein Feind dich einschnürt, <strong>musst</strong> du die <strong>Frucht</strong> <strong>deines</strong> <strong>eigenen Leibes essen</strong>, das Fleisch deiner <strong>Söhne</strong> und <strong>Töchter</strong>, die dir der Herr, dein Gott, <strong>geschenkt</strong> hat.</p>
<p>Dtn 28,54	Der weichlichste und verwöhnteste Mann blickt dann bei dir missgünstig auf seinen Bruder, auf die Frau, mit der er schläft, und auf den <strong>Rest der Kinder</strong>, die er <strong>noch übrig gelassen</strong> hat,</p>
<p>Dtn 28,55	und möchte niemandem etwas abgeben von dem <strong>Fleisch seiner Kinder</strong>, <strong>das er isst</strong>, weil ihm keine Nahrung mehr übrig geblieben ist in der Not der Belagerung, wenn dein Feind dich in allen deinen Städten einschnürt.</p>
<p>Dtn 28,56	Die weichlichste und verwöhnteste Frau, die noch nie versucht hat, ihren Fuß auf die Erde zu setzen vor lauter Verwöhntheit und Verweichlichung, blickt missgünstig auf den Mann, mit dem sie schläft, auf ihren Sohn und ihre Tochter,</p>
<p>Dtn 28,57	auf die Nachgeburt, die zwischen ihren Beinen hervorkommt, und auf die Kinder, die sie noch gebären wird; <strong>denn sie will sie heimlich essen</strong>, weil sie nichts mehr hat in der Not der Belagerung, wenn dein Feind dich in allen deinen Städten einschnürt.</p>
<p>Jetzt könnte man vielleicht sagen, ja das muss man nicht einhalten, falsch gedacht:</p>
<p>Dtn 28,58-66:</p>
<p><strong>58 Wenn du nicht auf alle Worte dieser Weisung, die in dieser Urkunde aufgezeichnet sind, achtest und sie hältst, aus Furcht vor diesem herrlichen und Furcht erregenden Namen, vor Jahwe, deinem Gott</strong> 59 wird der Herr die <strong>Schläge</strong>, <strong>die er dir und deinen Nachkommen</strong> versetzt, über alles Gewohnte hinaus steigern <strong>zu gewaltigen und hartnäckigen Schlägen</strong>, <strong>zu schlimmen und hartnäckigen Krankheiten</strong>. 60 Er wird <strong>alle ägyptischen Seuchen</strong>, vor denen du <strong>Angst</strong> hast, wieder über dich bringen und sie werden an dir haften bleiben. 61 Auch <strong>alle Krankheiten und Schläge</strong>, die nicht in der Urkunde dieser Weisung aufgezeichnet sind, wird der Herr über dich bringen, <strong>bis du vernichtet bist</strong>. 62 Dann werden nur noch <strong>wenige</strong> Leute von euch <strong>übrig bleiben</strong>, statt dass ihr zahlreich seid wie die Sterne am Himmel; denn du hast nicht auf die Stimme des Herrn, deines Gottes, gehört. 63 So wie der Herr seine Freude daran hatte, euch Gutes zu tun und euch zahlreich zu machen, <strong>so wird der Herr seine Freude daran haben, euch auszutilgen und euch zu vernichten</strong>. Ihr werdet aus dem Land, in das du nun hineinziehst, um es in Besitz zu nehmen, herausgerissen werden. 64 Der Herr wird dich unter alle Völker verstreuen, <em>vom einen Ende der Erde bis zum anderen Ende der Erde</em> (Ist die Erde eine Scheibe?). Dort musst du anderen Göttern dienen, die du und deine Väter vorher nicht einmal gekannt haben, Göttern aus Holz und Stein. 65 Unter diesen Nationen wirst du keine Ruhe finden. Es wird keine Stelle geben, wohin du deinen Fuß setzen kannst. Der Herr wird dir dort das Herz erzittern, die Augen verlöschen und den Atem stocken lassen. 66 <strong>Du wirst in Lebensgefahr schweben</strong>, bei Nacht und bei Tag erschrecken und deines Lebens nicht mehr sicher sein.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Soviel zum Thema, die Bibel lehrt Moral und Werte. Als Ungläubiger habe ich keine Angst vor der Bestrafung, die mir dieser Gott auferlegen wird, weil ich sein Gebot nicht einhalte, denn diese inhumanen Verse kann sich nur ein Idiot ausgedacht haben.  Diese und andere Bibelstellen, weisen eine eindeutig menschliche Handschrift auf, anders kann ich es mir nicht erklären, dass JHWH trotz Allmacht und Allwissen nichts besseres einfiel, als diese übertriebene und lächerliche Art seine Untertanen zu bestrafen, aus Gründen infantiler Trotzigkeit.</p>
<p>Amen und Mahlzeit!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Vorgeschichten der Liebe]]></title>
<link>http://blogozentriker.wordpress.com/2009/04/21/vorgeschichten-der-liebe/</link>
<pubDate>Tue, 21 Apr 2009 12:26:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>blogozentriker</dc:creator>
<guid>http://blogozentriker.wordpress.com/2009/04/21/vorgeschichten-der-liebe/</guid>
<description><![CDATA[- Warte mal, warte mal, nee. So ist das nicht besonders angenehm für mich! In Momenten wie diesem mi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>- Warte mal, warte mal, nee. So ist das nicht besonders angenehm für mich!</p>
<p>In Momenten wie diesem mit Sätzen wie jenen unterbrochen zu werden, vertrug sich nur schlecht mit Martins Selbsteinschätzung als begnadeter Liebhaber. Nicht nur, dass er mit seiner ersten Freundin, Silvia, kurz nach der tränenreichen Trennung dann doch noch genital verkehrt hatte (was für beide eine erschütternde Erfahrung war, die allerdings an beider Entschluss nichts zu ändern vermochte).<!--more--> Bald darauf hatte er auch eine Affäre mit Silvias bester Freundin, Simone, gehabt, einer Halbasiatin, Thailand, glaube ich. Ihre Mutter kam aus Kleve, und die Beziehung dauerte etwa viereinhalb Wochen. Es gab Trouble wegen des Status der besten Freundin, und nicht zu knapp, keine Frage, aber der Sex war geil. Und dann waren da natürlich Sabine und Sonja gewesen. Ein Lesbenpärchen, aber sehr offen für Hetero-Einflüsse. Hetero und Herero, pflegten die Mädels gutgelaunt zu sagen, das schade nie! Sabine und Sonja rahmten in Martins Erinnerung eine unvergessliche Nacht ein. Toll gebaute Portalfiguren.</p>
<p>Und nun also der Satz: Das ist so nicht besonders angenehm für mich!<br />
Unwillig stemmte Martin seinen schmalen Oberkörper in die Höhe und zog seinen Ständer fürs erste aus Susanne heraus.<br />
- Was? Was ist denn? Was passt denn schon wieder nicht? Der passt doch einwandfrei rein!</p>
<p>Eine Zeitlang hatte Martin in einem Schnellimbiss gearbeitet, &#8220;Cleopatra&#8217;s Frischfleisch&#8221; genannt. Trotz all der Alkoholiker, die einem ab zwei Uhr nachmittags zuzusetzen begannen, weil der Nachmittag sich für sie ins Unendliche dehnte, war der Job ganz okay. Bis Martin eines Tages seinen Chef, einen öligen, aufgedunsenen Marokkaner, dabei erwischte, wie er sich selbst Bauchspeck aus der Schwarte schnitt und unter das Döner-Fleisch mischte. Diese Geschäftspraxis fand Martin unerträglich ekelhaft, und ein paar Monate später kündigte er. Immerhin, die miese Bezahlung in dem Job war nur darum akzeptabel gewesen, weil Martin sich nach Gusto bei den Dönern selbst bedienen durfte. Kannibalismus aber wollte er nicht unterstützen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Opferung der Vernunft]]></title>
<link>http://ungenannter.wordpress.com/2009/04/11/die-opferung-der-vernunft/</link>
<pubDate>Sat, 11 Apr 2009 08:53:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>ungenannter</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die Menschheit begeistert sich schon lange für Blutopfer. Tatsächlich war es noch nie ungewöhnlich, ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Die Menschheit begeistert sich schon lange für Blutopfer. Tatsächlich war es noch nie ungewöhnlich, ]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Russin tötet, kocht und verspeist Freundin]]></title>
<link>http://bundeskasper.wordpress.com/2009/03/16/russin-totet-kocht-und-verspeist-freundin/</link>
<pubDate>Mon, 16 Mar 2009 20:10:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>kasper</dc:creator>
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<description><![CDATA[Dass die Welt voller kranker Menschen ist, wird durch diese Meldung einmal mehr bewiesen. Eine Russi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-149" title="23279_0" src="http://bundeskasper.wordpress.com/files/2009/03/23279_0.jpg?w=150" alt="23279_0" width="150" height="102" />Dass die Welt voller kranker Menschen ist, wird durch diese Meldung einmal mehr bewiesen. Eine Russin ist <a href="http://de.news.yahoo.com/2/20090316/tpl-russin-unter-kannibalismusverdacht-v-779884b.html" target="_blank">wegen des Verdachts</a> des Kannibalismus verhaftet worden. Anfang März soll die Russin mit einer Freundin getrunken haben, kurz darauf kam es zum Streit. Bei dem Streit habe die Frau offenbar zu einer Axt gegriffen und ihre Freundin erschlagen. Daraufhin hat sie ihre Freundin zerstückelt und Teile der Leiche gekocht und verspeist.</p>
<p>Angeblich soll die Russin die Tat gestanden haben. Was einen zu solch einer perversen Tat überhaupt verleitet, ist für mich völlig unklar und einfach nur widerlich.</p>
<p><em>(kasper)</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Abschluss]]></title>
<link>http://ohmannthomas.wordpress.com/2009/03/04/abschluss/</link>
<pubDate>Wed, 04 Mar 2009 17:24:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>ohmannthomas</dc:creator>
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<description><![CDATA[Meine autobiographischen Studien zum Thema &#8220;Peniskannibalismus&#8221; stehen kurz vor dem Absc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Meine autobiographischen Studien zum Thema &#8220;Peniskannibalismus&#8221; stehen kurz vor dem Abschluss.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Filmkritik: Rohtenburg]]></title>
<link>http://moviemac.wordpress.com/2009/02/04/filmkritik-rohtenburg/</link>
<pubDate>Wed, 04 Feb 2009 01:35:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>moviemac</dc:creator>
<guid>http://moviemac.wordpress.com/2009/02/04/filmkritik-rohtenburg/</guid>
<description><![CDATA[Hier also die versprochene Kritik zum deutschen Film Rohtenburg. Erstmal sei soviel gesagt: Der Film]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Hier also die versprochene Kritik zum deutschen Film Rohtenburg.</p>
<p>Erstmal sei soviel gesagt: Der Film kam in Deutschland nie ins Kino&#8230;<br />
Armin Meiwes, der Kannibale von Rohtenburg empfindet den Film als störend für seine Persönlichkeitsrechte, somit wurde er halt nicht gezeigt, da er damit durchkam.<br />
Die DVD ist aber über das Ausland erhältlich&#8230;</p>
<p>Ich denk mal alle die das hier lesen kennen in etwa die Story von damals, von der wahren Begebenheit&#8230;<br />
Kurz zusammengefasst: &#8220;Mann lernt anderen Mann über Internet kennen in einem Kannibalenforum, sie verabredeten sich und essen den Penis des einen Mannes&#8230;und töten ihn dadurch.&#8221;</p>
<p>Der Stoff klingt erstmal nach einer schockierenden und gleichzeitig sehr interessanten Filmumsetzung.<br />
Soviel aber nur für die Theorie&#8230; Die Frage ist: Wird der Film einfach eine Nacherzählung, bzw lernt man den Herrn Meiwes, der in dem Film natürlich einen anderen Namen hat, kennen `?<br />
Indirekt schon, man hat aber noch eine &#8220;Seitenstory&#8221; drum gemacht&#8230; sicher ist sicher.<br />
So dreht sich die Geschichte um die junge Studentin aus Amerika, die den Fall vom Kannibalen aus Rohtenburg für ihre Doktorarbeit untersuchen möchte.<br />
Dieses Review wird von nun an den Inhalt des Films verraten, der dürfte aber auch so schon bekannt sein, da man durch die damalige Berichterstattung der Medien schon alles weiß.<br />
Viele Stimmen sagen, dass Rohtenburg einer der erschreckendsten Filme ist und dass sie gar mehrere Versuche  brauchten, diesen Film zu sehen.<br />
Natürlich ein guter Aufhänger&#8230; Ich bekam den Film auch empfohlen mit den Worten:<br />
&#8220;Der ist ziemlich hart und man sieht echt alles&#8230; erschreckende Szenen, die schlimmer sind als etwa bei Hostel&#8221;.<br />
Ich, als Horrorfilm-Fan, der schon einiges gesehen hat (Ob nun TCM, Evil Dead, Ichi, Hellraiser usw), war natürlich skeptisch.<br />
Die Frage ist nun ob der Film meine dann gestrickten Erwartungen erfüllen konnte&#8230;<br />
Die Antwort auf diese Frage nehme ich mal vorweg, und zwar: NEIN, ganz und garnicht&#8230;<br />
So beginnt der Film etwa mit einer Szene, in der uns die Studentin erst einmal vorgestellt wird.<br />
Im späteren Verlauf reist sie nach Deutschland und sucht das Haus des Kannibalen in der heutigen Zeit.<br />
Im Wechsel wird die damalige Geschichte um die beiden Männer erzählt und zum anderen eben die Geschichte der Studentin. So bekommt man auf alt getrimmte Bilder von den Männern zu sehen.<br />
Dies hört sich nun weiter nach einem Film mit ernsten Bildern an.<br />
So ist der Film in der ersten halben Stunde auch garnicht mal schlecht, so dass man denkt, daraus könnte was werden.<br />
Was dann aber an Logiklöchern bzw unnötigen Szenen folgt, ist fast unschlagbar.<br />
Der Kannibale surft in einem Kannibalenforum rum und startet eben seine &#8220;Fressanfrage&#8221;.<br />
Beim Treffen der beiden auf dem Bahnhof kommt es etwa zu einem der überflüssigsten Sätze in dem Film.<br />
Sie begrüßen sich mit: &#8220;Hallo, ich Bin xy&#8221; &#8211; &#8220;Hallo, ich bin dein Fleisch&#8221;.<br />
Für mich hat diese Art von unfreiwilliger Komik in einem Film, der sich ernstnehmen will, über den man möglichst nicht lachen soll, eher nichts zu suchen. So gibt es dann weitere Szenen und komische Dialoge, die ich aber nun nicht erwähnen werde.<br />
Zurück zur Studentin&#8230;  So ist sie als bald dann auch in Deutschland und ist beim Haus des Kannibalen.<br />
 Dieses Haus steht quasi ungesichert rum und sie verschafft sich Eintritt zum Haus, indem sie ein Fenster einwirft&#8230;.<br />
najaaaaaa&#8230;. Im Haus selber sieht es denn aus, als würd da noch jemand leben (Essen bzw Schüssel auf dem Tisch), TV mit Videorecorder mitten im Raum usw..<br />
Und nun sehen wir einen für mich fast schon lächerlichen Part der Studentin&#8230; und zwar lebt sie sich quasi im Haus ein&#8230;<br />
Auch sie surft dann in einem Kannibalenforum und fragt nach dem Video.. Als Antwort kriegt sie folgende Antwort: &#8220;Sag mir wo du bist, dann bring ich dir das Video&#8221;<br />
Daraufhin schreibt sie eben die Antwort.<br />
In der nächsten Szene, nun haltet euch fest, geht sie erstmal in Ruhe im Badezimmer baden und kommt dann mit einem Handtuch (des Kannibalen) raus wieder ins Wohnzimmer&#8230;<br />
Dann liegt auch schon das Video vor der Tür und sie schaut es an&#8230;&#8230; Vorher bekommt man den Eindruck, sie sei fast n bissl &#8220;geil&#8221; durch unseren Herrn Kannibalen&#8230; Nach der Sichtung des Videos, indem man nicht wirklich alles explizit sieht, zerreißt sie das Band und beendet ihre Arbeit.<br />
So ist sie zum einen nur im Film integriert um uns das Video zu zeigen, zum anderen agiert sie für mich sowas von blöd&#8230; diese Szenen im Video sind längst nich so hart wie Szenen aus anderen Filmen meiner Meinung nach.<br />
So fällt mein Urteil natürlich ernüchternd aus, was diesen Film angeht&#8230;<br />
Meine Wertung:</p>
<p>2/10</p>
<p>2 Punkte für Thomas Kretschmann und einen guten Beginn des Films&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das Schweigen der Lämmer]]></title>
<link>http://mithrasblog.wordpress.com/2008/12/25/das-schweigen-der-lammer/</link>
<pubDate>Thu, 25 Dec 2008 23:25:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>roghan</dc:creator>
<guid>http://mithrasblog.wordpress.com/2008/12/25/das-schweigen-der-lammer/</guid>
<description><![CDATA[The Silence of the Lambs (1991) &#8220;Das Schweigen der Lämmer&#8221; zeigt, dass um einen spannung]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p class="MsoNormal"><!--[if gte mso 9]&#62;  Normal 0   21   false false false  DE ZH-CN X-NONE               MicrosoftInternetExplorer4              &#60;![endif]--><!--[if gte mso 9]&#62;                                                                                                                                            &#60;![endif]--> <span style="text-decoration:underline;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:&#34;" lang="EN-US"><a href="http://www.imdb.com/title/tt0102926/">The Silence of the Lambs (1991)</a></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:&#34;">&#8220;Das Schweigen der Lämmer&#8221; zeigt, dass um einen spannungsgeladenen Thriller zu drehen nicht unbedingt viel Blut und Gedärme nötig sind. Allein schon die Interpretation des Dr. Hannibal Lecter durch Anthony Hopkins sorgt für Gänsehaut. Aber in Jodie Forster findet Anthony Hopkins auch einen gleichwertigen Counterpart, sie schafft es ihrer Figur weich und zugleich abgebrüht wiederzugeben. Das &#8220;Schweigen der Lämmer&#8221; ist ein Aufeinandertreffen zweier Schauspieler, die ihr Handwerk aufs Beste verstehen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:&#34;">8/10</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:&#34;"><br />
</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[The Silence of the Lambs (1990)]]></title>
<link>http://doscorazonesblog.wordpress.com/2008/12/08/the-silence-of-the-lambs-1990/</link>
<pubDate>Mon, 08 Dec 2008 15:32:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dos Corazones</dc:creator>
<guid>http://doscorazonesblog.wordpress.com/2008/12/08/the-silence-of-the-lambs-1990/</guid>
<description><![CDATA[Ein Grund niemals zum Psychiater zu gehen: Dr. Lecter isst seine Patienten gelegentlich auf&#8230; C]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;"><a href="http://images.fanpop.com/images/image_uploads/The-Silence-of-the-Lambs-horror-movies-77528_1024_768.jpg"><img class="aligncenter" title="silence-of-the-lambs " src="http://images.fanpop.com/images/image_uploads/The-Silence-of-the-Lambs-horror-movies-77528_1024_768.jpg" alt="" width="425" height="318" /></a></p>
<p style="text-align:justify;">Ein Grund niemals zum Psychiater zu gehen: Dr. Lecter isst seine Patienten gelegentlich auf&#8230;</p>
<p style="text-align:justify;">Clarice Starling (Jodie Foster) trainiert hart um ein Agentin beim FBI zu werden. Die gelernte Psychiaterin bekommt von ihrem Boss ihren ersten großen Auftrag, als sie sich mit dem gefassten Kanibalen Hannibal Lecter in einer psychischen Anstalt unterhalten soll. Denn ein Serienmörder treibt sein Unwesen in Amerika. Erst entführt er seine Opfer, immer recht korpulente Frauen, hält sie eine Weile gefangen, bevor er sie umbringt und ihnen Teile der Haut abzieht. Ekelhaft? Joa, das ist normal in diesem Meisterwerk.</p>
<blockquote>
<p style="text-align:justify;"><em><a href="http://www.imdb.com/name/nm0000164/">Hannibal Lecter</a></em>:   A census taker once tried to test me. I ate his liver with some fava beans and a nice chianti.</p>
<p style="text-align:justify;"><em><a href="http://www.imdb.com/name/nm0000164/">Hannibal Lecter</a></em>:  [<em>on telephone</em>] I do wish we could chat longer, but&#8230; I&#8217;m having an old friend for dinner. Bye.</p>
<p style="text-align:justify;">Quelle: <a href="http://www.imdb.com/character/ch0001399/quotes">http://www.imdb.com/character/ch0001399/quotes</a></p>
</blockquote>
<p style="text-align:justify;">Meisterwerk deshalb, weil man den Täter, obwohl er geistig gestört ist, verstehen kann. Die Motive werden langsam aufgedeckt und nur durch Zufall wird der Serienmörder gestellt. Früh genug weiß allerdings der Zuschauer über die Person bescheid und scheint den Ermittlern immer einen Schritt voraus, was man aber dank hervorragendem Skript immer wieder in Frage stellt.</p>
<p style="text-align:justify;">Mit der Person des Dr. Hannibal Lecter hat Autor Thomas Harris, denn <em>Das Schweigen der Lämmer</em> ist eine Literaturverfilmung, einen Bösewicht erschaffen, der einem das Blut in den Adern gefrieren lässt. Nicht zuletzt auch, weil Anthony Hopkins seine Rolle vollkommen perfekt umsetzt. Das ist doppelt so hoch einzuschätzen, da es meiner Meinung nach erst wieder mit dem von Heath Ledger dargestellten Joker, einen so schwierig umzusetzenden Charakter auf der Leinwand gab.</p>
<p style="text-align:justify;">Tatsächlich fürchtet man sich vor diesem verrückten, aber genialen Monstrum. Selbst in einer Zelle aus dickem Glas umgeben, strahlt Lecter eine Aura von höchster Bedrohung aus. Verrückt wegen seines morbiden Kanibalismus. Genial wegen seiner Beobachtungsgabe und seiner Charakterstudie. Mit wenigen Informationen aus der Kindheit seiner Patienten kann er Rückschlüsse auf die vor ihm stehende Person ziehen, was Clarice übel zu spüren bekommt.</p>
<p style="text-align:justify;">Kein Wunder, dass ich den Film erst am letzten Wochenende zum ersten Mal sah. Mit einer Freigabe in Deutschland ab 16 Jahren liegen die Jugendschützer mehr als richtig. Es hat schon etwas Splattercharakter, wenn sich Lecter eine Maske aus einem Menschengesicht bastelt und aufsetzt oder Wasserleichen aufgequollen mit an manchen Stellen fehlender Haut dargestellt werden.</p>
<p style="text-align:justify;">Dennoch bereue ich kein Stück, dass ich mir den Film angesehen habe. Die Kameraführung ist phänomenal gelungen, keine Frage, die Schnitte für einen solchen Film natürlich gut gesetzt. Einziger Wermutstropfen ist die deutsche Synchronisation, die, was am Alter des Films liegt, nicht gerade mit Lob überschüttet werden sollte. Mal ganz abgesehen davon, dass die ein oder andere Stimme so gar nicht zur Person passen will.</p>
<p style="text-align:justify;">Wer nicht allzu feinfühlig ist und einen normal stabilen Magen hat, der kann sich den Film beruhigt ansehen, sofern es denn nicht schon längst geschehen ist. Für die jüngeren Leser sei gesagt: Wer 16 oder älter ist, muss den Film eigentlich sehen, wenn er sich für gute Filme interessiert, zeitlos ist er allemal.<br />
Zudem sind die beiden Oscar prämierten Schauspieler Anthony Hopkins und Jodie Foster im Zusammenspiel wunderbar im Film untergebracht.</p>
<p style="text-align:justify;">Wem das noch nicht reicht, aber sich für Filmmusik interessiert, dem sei gesagt, dass der Urheber der Töne niemand geringeres war als <em>Herr der Ringe</em>-Komponist Howard Shore. Der konnte auch schon vor knapp 20 Jahren richtig gute und passende Musikuntermalungen kreiren.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das Geheimnis der Wälder]]></title>
<link>http://kaltric.wordpress.com/2008/11/20/das-geheimnis-der-walder/</link>
<pubDate>Thu, 20 Nov 2008 07:38:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>kaltric</dc:creator>
<guid>http://kaltric.wordpress.com/2008/11/20/das-geheimnis-der-walder/</guid>
<description><![CDATA[I Einst, als die Länder noch voller Bäume waren und die Menschen junge Eindringlinge in diese Reiche]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!-- 	 	 --></p>
<h3>I</h3>
<p align="justify">Einst, als die Länder noch voller Bäume waren und die Menschen junge Eindringlinge in diese Reiche der Ruhe, da lebten in diesen Wäldern noch andere Geschöpfe, verborgen vor den Augen der Menschen.</p>
<p align="justify">„<em>Hast du das gehört?&#8221;</em> fragte Mannich seinen Begleiter.</p>
<p align="justify">Sansinn blickte sich verwirrt um.</p>
<p align="justify">„<em>Nein. Was meinst du?&#8221;</em></p>
<p align="justify">„<em>Da hinten ist etwas!&#8221;</em></p>
<p align="justify">Und in dem Moment sahen sie es beide. Ein schwacher Lichtschein leuchtete durch die Bäume.</p>
<p align="justify">„<em>Mannich, was ist das?&#8221; </em>flüsterte Sansinn ängstlich.</p>
<p align="justify">„<em>Ich weiß es doch auch nicht! Lass uns nachsehen!&#8221;</em></p>
<p align="justify">Vorsichtig ging Mannich voran, während Sansinn ihm langsam folgte. Sie gaben sich alle Mühe ruhig zu sein und gelangten bald an den Rand einer Lichtung. Dort sahen sie Wundersames: Wesen, die an Menschen erinnerten, doch nicht so aussahen. Fröhlich und kindlich leicht tanzten gut zwei Dutzend von ihnen unbekleidet um ein Feuer. Geschlechtliche Formen hatten sie nicht. Ein unwirkliches grünes Licht ging von einem jeden von ihnen aus, das sogar den grellen Feuerschein überdeckte. Der Anblick ließ eine einlullende Schwere auf die beiden Männer sinken. Ebenso steckte die Fröhlichkeit der Wesen an und ließ alle Bedenken und Vorsicht vergessen.</p>
<p align="justify">„<em>Mannich, nein!&#8221;</em> sprach Sansinn leise doch drängend, aber schon war es zu spät.</p>
<p align="justify">Mannich trat auf die Gestalten zu. Diese unterbrachen ihr geschäftiges Tun und sahen ihn an.</p>
<p align="justify">„<em>Kommt zu uns&#8221;, </em>raunten sie wie aus einem einzigen unweltlichen Munde und hoben die Arme, die Neuankömmlinge zu empfangen.</p>
<p align="justify">
<h3>II</h3>
<p align="justify">„<em>W</em><em>ir müssen Mannich und Sansinn finden&#8221;,</em> sprach der Anführer der Gruppe.</p>
<p align="justify">„<em>Ich werde sie büßen lassen für das, was sie meiner Frau angetan haben!&#8221; </em>entfuhr es einem seiner Männer.</p>
<p align="justify">„<em>Beherrsch dich! Nicht nur dir raubten sie etwas!&#8221;</em></p>
<p align="justify">„<em>Herr! Seht dort!&#8221;</em> rief der vorausgeeilte Späher.</p>
<p align="justify">Der Trupp näherte sich einer Lichtung. Auf ihr fanden sie nur noch Glut und Überreste. Als sie sahen, was von Mannich und Sansinn übrig geblieben war, mussten sich drei der Männer übergeben.</p>
<p align="justify">„<em>Das müssen die Waldbewohner gewesen sein!&#8221; </em>sprach einer.</p>
<p align="justify">„<em>Dann danken wir ihnen, dass sie uns unsere Aufgabe abgenommen haben&#8221;, </em>erwiderte ihr Anführer grimmig.</p>
<p align="justify">
<h3>III</h3>
<p align="justify">Dieser und viele ähnliche Vorfälle führten einst dazu, dass die Wälder lange als Böse gemieden und später gerodet und abgeholzt wurden.</p>
<p align="justify">
<p align="justify">
<p align="justify"><strong>ENDE</strong></p>
<h3>Kommentar</h3>
<p align="justify"><em>Dieses Märchen erzählt man sich heutzutage vor allem in Akalt, es stammt jedoch aus der Umgebung der Schmelzöfen. Es ist nicht mehr wirklich feststellbar, wieviel Wahrheit darinnen steckt. Die Erzählung erinnert aber an Gerüchte über Stirmen, die hiermit vielleicht verbunden sind. </em></p>
<p><em>Solero y Cyprilla, Toljidarin </em></p>
<p><em>Karison, Ojútolnán, 19.08.3994</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kannibalismus, ein uraltes Erbe?]]></title>
<link>http://selbsthilfe.wordpress.com/2008/10/21/kannibalismus-ein-uraltes-erbe/</link>
<pubDate>Tue, 21 Oct 2008 11:43:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>marissa76</dc:creator>
<guid>http://selbsthilfe.wordpress.com/2008/10/21/kannibalismus-ein-uraltes-erbe/</guid>
<description><![CDATA[Ein Engländer hat seinen Liebhaber erst erstochen und danach einen Teil von dessen Oberschenkel gebr]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!--[if gte mso 9]&#62;  Normal 0   false false false        MicrosoftInternetExplorer4  &#60;![endif]--><!--[if gte mso 9]&#62;   &#60;![endif]--></p>
<p class="MsoNormal"><a href="http://selbsthilfe.wordpress.com/files/2008/10/kannib.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-425" title="kannib" src="http://selbsthilfe.wordpress.com/files/2008/10/kannib.jpg" alt="" width="283" height="499" /></a></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Ein Engländer hat seinen Liebhaber erst erstochen und danach einen Teil von dessen Oberschenkel gebraten und gegessen. Für die Tat muss der 36-jährige Engländer für 30 Jahre ins Gefängnis. Ein Richter legte im englischen Leeds das Strafmaß fest, nachdem eine Geschworenen-Jury den Mann des Mordes schuldig gesprochen hatte. Richter James Stewart bezeichnete den Fall als eine der &#8220;grausigsten Taten&#8221;, denen er je begegnet sei. Der Koch hatte den 33-jährigen Mann zum Abendessen eingeladen. Als sich der Gast ihm sexuell näherte, schnitt er ihm die Kehle durch und stach mehrfach auf ihn ein. Anschließend schnitt er Fleischstücke aus der Leiche heraus und bereitete sie in der Küche zu. Die Polizei hatte sechs Stücke gebratenes Menschenfleisch neben Gewürzen und Olivenöl in seiner Küche gefunden. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Es ist klar, dass dieser Mann sexuell gestört war, aber ist Kannibalismus ein uraltes Erbe? <span class="text">Waren unsere entfernten Verwandten Kannibalen, Menschenfresser, die ihresgleichen als leckere Beute betrachteten? Mancher schluckt trocken bei dem Gedanken, daß unsere Ahnen Kannibalen waren. Die fossilen Knochen von 800 000 Jahre alten Frühmenschen, wurden die 1997 im nordspanischen Atapuerca, gefunden. Sie weisen Schnittkerben auf. Die Paläontologin Dr. Yolanda Fernandez-Jalvo ist überzeugt: Hier wurden sechs Menschen geköpft, ihre Knochen vom Fleisch befreit, aufgeschlagen und anschließend achtlos weggeworfen. Auch in historischen Zeiten geschah Derartiges. Der Bioarchäologe Dr. Christy Turner von der Arizona State University hat zahllose Knochen der Anasazi untersucht, Vorläufer der heutigen Hopi- und Pueblo-Indianer. &#8220;Über vier Jahrhunderte wurde im Südwesten der USA und Mexiko Kannibalismus praktiziert.&#8221; Die Anasazi hätten systematisch Menschen gefangen, in Töpfen gekocht und gegessen. Mit diesem Terror hätten sie ihr Nachbarvolk, die Polacca Walsh, für lange Zeit in Angst und Schrecken versetzt.</span> Der französische calvinistische Theologe Jean de Léry schrieb 1578 in seinem Buch „Histoire d&#8217;un voyage fait en la terre du Brésil“: <span style="color:black;">„Den Körper des Toten reiben und brühen sie so ab, dass sie die erste Haut herunterziehen können. Den Leichnam machen sie weißer, als es unseren Köchen gelingt, bereiten sie zum Rösten wie ein Spanferkel </span></span><a name="article_Spanferkel"></a><a href="http://www.effilee.de/wissen/Spanferkel.html?action=edit"></a><span style="color:black;"> vor. Alle Teile des Körpers, sogar die Eingeweide</span><a name="article_Innereien"></a><a href="http://www.effilee.de/wissen/Innereien.html"></a><span style="color:black;">, werden sorgsam gereinigt und dann sofort auf ein Rost gelegt. Während auf die Art der Wilden alles geröstet </span><a name="article_r__sten"></a><a href="http://www.effilee.de/wissen/r%C3%B6sten.html"></a><span style="color:black;"> wird, versammeln sich die alten Frauen in der Nähe des Rosts, um das </span><a name="article_Fett"></a><a href="http://www.effilee.de/wissen/Fett.html"><span><span style="color:black;">Fett</span></span></a><span style="color:black;">, das an dessen Stäben herunterfließt, aufzufangen. Sie ermahnen die Männer, dafür zu sorgen, ständig solches Fleisch verfügbar zu haben.“ </span><span class="text"><span lang="DE">Einwandfrei belegt ist der Verzehr von Menschenfleisch nur in extremen Hungersituationen, zum Beispiel in den zwanziger Jahren im stalinistischen Rußland und bei einem Flugzeugabsturz 1972 in den Anden, oder bei zwanghaften Serienmördern, wie sie in die literarische Figur des Hannibal Lecter (&#8220;Das Schweigen der Lämmer&#8221;). </span></span><span lang="DE">Die kulturelle Verarbeitung eines derartigen Verbrechens ist darauf bedacht, einen irgendwie gearteten rationalen Sinn hinter der Tat zu finden. Zu wahnsinnig scheint der Kannibalismus, als dass wir ihn einfach als Faktum hinnehmen könnten; zu sehr greift diese Form der Tabu-Verletzung das kulturelle Selbstverständnis an, als dass die Kultur nicht darauf reagieren müsste. </span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das Böcklein in der Muttermilch]]></title>
<link>http://ig4ententeich.wordpress.com/2008/09/27/das-bocklein-in-der-muttermilch/</link>
<pubDate>Sat, 27 Sep 2008 11:13:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>ig4ententeich</dc:creator>
<guid>http://ig4ententeich.wordpress.com/2008/09/27/das-bocklein-in-der-muttermilch/</guid>
<description><![CDATA[&#8220;Du sollst das Böcklein nicht in der Milch seiner Mutter bereiten&#8221;, so wiederholt die To]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><em>&#8220;Du sollst das Böcklein nicht in der Milch seiner Mutter bereiten&#8221;</em>, so wiederholt die<strong> Tora</strong> in den <strong>Mosesbüchern</strong> dreimalig, und die<strong> talmudischen Schriften</strong> leiten daraus  das elementare Speisegesetz <strong>strikter Trennung</strong> von <strong>fleischhaltigen</strong> Speisen einerseits und <strong>milchhaltigen</strong> Speisen andererseits ab &#8211; Einschränkungen, die  in heutigen Zeiten von  <strong>Fastfood und Nouvelle Cuisine</strong> die Praxis<strong> jüdisch-orthodoxen Glaubens</strong> enorm erschweren. Allerdings gibt es natürlich Ausnahmen: Speisen und Gerichte, die von sich aus und teilweise sogar ohne Einfluss des Talmuds <em>&#8220;koscher&#8221;</em> sind und unbekümmert verzehrt werden dürfen. Ein <strong>Fruchtjoghurt</strong> etwa, oder ein<strong> Schwyzer Käse-Fondue</strong>. So sollte man meinen.</p>
<p>Allerdings legt sich mit <strong><a href="http://portal.gmx.net/de/themen/wissen/mensch/6695308-Die-Vorfahren-der-Schweizer-waren-womoeglich-Kannibalen,articleset=4238000,cc=000007091900066953081ixn4g.html">neuesten Erkenntnissen Schweizer Archäologen</a></strong> ein Schatten über diesen ohnehin schon spärlichen  Rest der Unbekümmertheit insbesondere hinsichtlich der koscheren Küche unserer  schweizer Nachbarn. Und das nicht nur aus der Perspektive praktizierender Juden.</p>
<p>Denn nicht  allein die morgenländischen Kulturen  entwickelten Vorschriften um das Wie und Was der Ernährung. Auch die <strong>westlichen Kulturen</strong> verfügen über ein kanonisches Mindestmass an diesbezüglicher Reglementierung, wenn   auch diese abendländische Variante vergleichweise<strong> erschütternd  banal </strong>erscheint: <em>&#8220;Du sollst deine Mitmenschen nicht aufessen&#8221;</em>. Das mag selbstverständlich und eigentlich  keiner expliziten Erwähnung wert wirken. Doch  im <strong>Schweizer Kanton Waadt</strong> wurden nahe Lausanne <strong>zwei ca. 2000 jahre alte Leichen</strong> gefunden, augenscheinlich <strong>angeknabbert</strong> und zuvor aufs Köstlichste zubereitet und gegart. <em>&#8220;Wir nehmen an, dass sie gebraten und gegessen wurden&#8221;, </em>so einer der Archäologen an der Fundstelle. Noch seien keine voreiligen Schlüsse zu ziehen,  doch der gelegentliche <strong>Verzehr von Menschenfleisch</strong> im Keltischen Kulturraum läge aber sicherlich<strong> im Bereich des Möglichen</strong>.</p>
<p>Etwas befremdlich ziert sich der Gedanke an <strong>Kannibalismus direkt vor der eigenen Haustüre</strong> ja schon, allerdings tatsächlich<strong> keineswegs unglaubwürdig</strong>. Immerhin bevölkerten  die<strong> Helvetier</strong> eine hochgelegene Bergregion, und<strong> Bergvölker</strong> sind damals wie heute bekanntermassen doch eher &#8220;eigen&#8221; &#8211; um nicht zu sagen: plemplem &#8211; was  u.a. sicherlich auf den geringen <strong>Sauerstoffgehalt</strong> der Höhenluft zurückzuführen ist (deswegen grinst der Dalai Lama auch so komisch, und deswegen hat in Bayern die CSU die absolute Mehrheit).  Zudem und insbesondere handelt es sich bei dem betreffenden Volksstamm der Helvetier um <strong>Kelten</strong>, und wenn eines über  das Keltische Völkchen bekannt ist, dann ihre  <strong>unerschöpfliche kulturelle Vielfalt</strong> an hirnrissigen und bisweilen <strong>grausamen Traditionen</strong>, Ritualen und Praktiken.</p>
<p>Wem nun  der gute alte Weihnachtsbaum nicht unbekannt ist, der weiss, wie <strong>hartnäckig</strong> sich solche alten Traditionen halten. Je sinnloser, idiotischer und geschmackloser die traditionelle Eigenschaft, desto tiefer verbeisst  sie sich in der <strong>kulturellen Erblast</strong> der kommenden Gesellschaften. Man denke hier an ebenso bunte wie vergammelte Ostereier oder auch den weiterhin präsenten<strong> germanischen</strong> <strong> Autoritätsfetischismus,</strong> welcher die Infragestellung von Senfeiern, Weisswursterln und Königsberger  Klopsen im Grundgedanken zu ersticken vermochte, man denke an die bretonische Küche und  ihre<strong> Minzsoße. </strong></p>
<p>Ein <strong>kannibalisches </strong>Kulturerbe ist demzufolge geradezu <strong>prädestiniert</strong>, die Zeit zu überdauern. Eine etwas <strong>unheimliche</strong> Vorstellung, aber &#8211; auch hier &#8211; keinesfalls abwegig.</p>
<p><strong>Long Story short:</strong> Wer &#8211; aus welchen Gründen auch immer -<em> <strong>Fleischiges</strong></em> in <em><strong>Milchigem</strong></em> ablehnt, sollte bei seinem nächsten Besuch bei unseren <strong>eigentümlichen Alpennachbarn</strong> vorsichtshalber darauf achten, sein <strong>Käsefondue</strong> vor dem Verzehr  ein- oder zweimal umzurühren, um sicherzustellen, dass sich nicht vielleicht doch ein<strong> genschnetzelter Kelte</strong> darin befindet.</p>
<p>Shalom,</p>
<p>Euer Rabbi Ententeich</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kannibalische Liebeserklärung]]></title>
<link>http://dulsbergnord.wordpress.com/2008/10/22/kannibalische-liebeserklarung/</link>
<pubDate>Wed, 22 Oct 2008 20:37:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>rolandschwarzer</dc:creator>
<guid>http://dulsbergnord.wordpress.com/2008/10/22/kannibalische-liebeserklarung/</guid>
<description><![CDATA[Ach mein liebstes Mäuschen Du, heut koch ich Dir ein Herzragout Um zu beweisen meine Lust, riß ich m]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ach mein liebstes Mäuschen Du,<br />
heut koch ich Dir ein Herzragout<br />
Um zu beweisen meine Lust,<br />
riß ich mein Herz aus meiner Brust.</p>
<p>Dann schnitt ich es in kleine Würfel<br />
und schmorte es in Brühe an,<br />
und würzte es mit Salz und Pfeffer<br />
und tat noch saure Sahne dran.</p>
<p>Und ich servierte es des Abends<br />
mit zartem Reis und rotem Wein,<br />
und präsentierte meine Liebe,<br />
noch recht heiß, bei Kerzenschein.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

</channel>
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