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	<title>karlstorbahnhof &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/karlstorbahnhof/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "karlstorbahnhof"</description>
	<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 08:05:57 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Souls of Mischief (Karlstorbahnhof Heidelberg)]]></title>
<link>http://taki183.wordpress.com/2009/11/18/souls-of-mischief-karlstorbahnhof-heidelberg/</link>
<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 19:27:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>Reimreporter</dc:creator>
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<description><![CDATA[Was vom Namen her so klingt, wie eine esoterisch angehauchte Metalband, zählt unter Rap-Connaisseure]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignleft size-medium wp-image-1426" title="l_d2775a3bea38435689cc97511a954c60[1]" src="http://taki183.wordpress.com/files/2009/11/l_d2775a3bea38435689cc97511a954c6011.jpg?w=300" alt="l_d2775a3bea38435689cc97511a954c60[1]" width="240" height="180" />Was vom Namen her so klingt, wie eine esoterisch angehauchte Metalband, zählt unter Rap-Connaisseuren seit 1993 zum absoluten Pflichtprogramm in der Plattensammlung: <strong>Souls of Mischief</strong>. <em>93 Til Infinity</em> heißt die bekannteste Single und zugleich das Debütalbum der kalifornischen Rapper, mit dem sie den von Gangsterposses dominierten Westcoast-Rap chillige Rhythmen und inhaltlich neue Impulse verliehen. Alles andere als unheilvoll war der Live-Auftritt der Souls of Mischief in Heidelberg, zu dem sich jede Menge treue Seelen begaben.</p>
<p>Nachdem Produzentenlegende Prince Paul als Toursupport der Souls of Mischief aufgrund von familiärer Schwierigkeiten kurzfristig ausfiel und vor Ort im Karlstorbahnhof sogar noch das Gerücht die Runde machte, dass die Souls nur zu dritt – ohne <strong>Tajai</strong> – angereist waren, begann die Vorfreude auf die Show schlagartig zu sinken. Mit <strong>Mr.Brady</strong> von <strong>Deep Rooted</strong> hatten die Rapper aus dem Sonnenstaat allerdings noch ein Ass im Ärmel, das sie als Vorgruppe geschickt ausspielten. Fast eine halbe Stunde lang sorgte der Rapper und Beatproduzent aus San Diego zusammen mit DJ Lex für einen sensationellen Auftakt. Überraschenderweise gelang ihm das wie im Schlaf, denn Brady öffnete bei seinem Auftritt nicht ein einziges Mal seine Augen! High wie Cheech &#38; Chong präsentierte der reimende Rastamann seine äußerst ausgefeilten Beats und ließ auch raptechnisch keine Wünsche offen. Höhepunkte setzte er zum Schluss mit dem Deep Rooted-Track <em>Crazy, </em>dessen Drums dermaßen knarzten, dass selbst die Barfrau im Vorraum die Füße von dem gewaltigen Basslauf massiert bekam. Die HipHop-Hymne <em>Let My Record Rotate, </em>die Rob The Viking meisterhaft arrangiert hat, hätte DJ Lex noch den ganzen Rest des Abends in Endlosschleife laufen lassen können, ohne dass er sich damit Feinde im Karlstorbahnhof gemacht hätte.</p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-1427" title="soulscartoon1" src="http://taki183.wordpress.com/files/2009/11/soulscartoon1.jpg?w=231" alt="soulscartoon1" width="208" height="270" />Gegen die anschließende Performance der Souls of Mischief hatte hingegen natürlich auch niemand etwas einzuwenden. Tajai stand dann wider erwarten doch mit auf der Bühne und machte auch gleich auf sich aufmerksam, indem er dem Soundmann rüpelhaft aber nicht ganz zu Unrecht wegen derzu leisen Mikrofone anpöbelte. Ohne Rapper <strong>A-Plus</strong> war das reimende Quartett aus Oakland dennoch unvollständig erschienen, der große Einsatz der MC’s <strong>Opio</strong>, <strong>Tajai</strong> und <strong>Phesto</strong> machte den Ausfall im Verlauf des Abends aber wett. Die Souls of Mischief sind allesamt auch Mitglieder des achtköpfigen Kollektivs <strong>Hieroglyphics</strong> und deshalb gab es heute auch einige Hiero-Hits wie <em>Powers That Be</em> oder den Rap-Klassiker <em>You Never Knew</em> auf die Ohren.</p>
<p>Das beständige Duell zwischen den drei Rappern und dem Soundmann, durch das so mancher Rappart zu einem Acappella improvisiert wurde, zog sich quer durch die gesamte Souls-Show. Passenderweise spielte das Trio <em>Chaos And Turmoil </em>deshalb etwas chaotisch mit übersteuerten Mikros. Den glanzvollen Schlusspunkt der sehenswerten und engagierten Performance setzten Opio, Phesto, Tajai und der technisch versierte DJ Lex erwartungsgemäß mit <em>93 Til Infinity</em>. Auch 2009 ist der Alltime-Classic immer noch richtungweisend in Sachen entspannter Flows und lässig inszeniertem Sampling (Billy Cobham: <em>Heather</em><em>). </em>Obwohl mit Prince Paul der Produzent des bald erscheinenden Souls of Mischief Albums <em>Montezuma&#8217;s Revenge</em> leider abwesend war, endete der Abend für die Fans erfreulich. Selbst der Sound klang am Ende versöhnlich.</p>
<p><em>Andreas Margara</em> (16. November 2009)</p>
<p>Mr. Brady &#8211; Let my record rotate</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/Db0rMv-T0G0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/Db0rMv-T0G0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Atmosphere (Karlstorbahnhof Heidelberg)]]></title>
<link>http://taki183.wordpress.com/2009/07/14/atmosphere-karlstorbahnhof-heidelberg/</link>
<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 20:25:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>Reimreporter</dc:creator>
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<description><![CDATA[In Minnesota gibt Prince den Ton an, ansonsten gilt der US-Staat allgemein eher als musikalisches Ni]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignleft size-full wp-image-1153" title="ezjd14s0" src="http://taki183.wordpress.com/files/2009/07/ezjd14s0.jpg" alt="ezjd14s0" width="248" height="242" />In Minnesota gibt Prince den Ton an, ansonsten gilt der US-Staat allgemein eher als musikalisches Niemandsland. Umso verwunderlicher scheint es daher, dass aus dieser Einöde einer der zurzeit genialsten und vielseitigsten Rapper überhaupt stammt: <strong>Slug</strong>. Zusammen mit Produzent <strong>Ant</strong> bildet er das experimentierfreudige Tandem <strong>Atmosphere</strong>. Auch wenn sich deren instrumentaler Unterbau aus stabilen HipHop-Elementen konstruiert, bewegt sich das dynamische Duo jenseits jeglicher Klang-Konformität, denn ihre künstlerischen Schwingungen präsentieren sich ungewöhnlich weitläufig. Da verwundert es auch nicht weiter, dass mit <em>Seven’s Travels</em> (2003) eines ihrer erfolgreichsten Alben über das Punk-Label Epitaph releast wurde.</p>
<p>Frisch rehabilitiert vom Summerjam, präsentierte sich Slug in <strong><a href="http://www.regioactive.de/story/8607/born_like_this_das_dritte_solo_album_von_doom.html">MF Doom</a></strong>-Shirt und gut aufgelegt zu seiner Premiere im Heidelberger Karlstorbahnhof. Zum Auftakt gab es <em>Keep Steppin, </em>womit er sofort auf Tuchfühlung mit dem begeisterten Publikum ging. Neben Ant an den Decks, gab es außerdem heute Live-Unterstützung in Form des Gitarristen <strong>Nate Collis</strong>, <strong>Erick Anderson</strong> an den Keys und der Sängerin <strong>Mankwe Ndosi. </strong>Während Slug zwischen den einzelnen Songs nicht ganz auf der Höhe erschien, führte er mit ungehörigem Tiefgang und unheimlicher Konzentration durch seine Reim-Parts &#8211; so auch bei <em>God loves Ugly</em> und <em>One of a Kind</em>. Durch die zugehörigen Live-Arrangements wirkten die Stücke weitaus belebender als von Platte und zogen direkt in Slugs charismatischen Storyteller-Bann.</p>
<p>Los ging der musikalische Streifzug beim Country-lastigen <em>The Rooster</em>. Weiter ging es mit positiven Vibrations und dem Reggae von <em>Blamegame, </em>in das Slug listigerweise Lyrics von O.C.&#8217;s Boom-Bap-Evergreen <em>Time’s Up</em> einstreute. Allein zu der Sound-Unterlage von Collis Gitarrenanschlägen inszenierte der MC aus Minneapolis meisterhaft <em>Guarantees</em> vom neuen Atmosphere-Album <em>When Life Gives You Lemons, You Paint That Shit Gold </em>(2008)<em>. </em>Am Ende landeten Atmosphere mit <em>Saves the Day </em>allerdings doch wieder bei melodiös-eingängigen Sample-Beats, der Basis aller traditionellen HipHop-Produktionen.   <em> </em></p>
<p>Immer wieder nippte Sean Daley an seinem Glas Blutorangensaft, flirtete ausgiebig mit dem Publikum (&#8220;I want to have sex with all of you&#8221;) oder gab Anekdoten seiner Rap-Homies Murs und Blueprint zum Besten. Nicht nur in seinen Texten blieb der Rhymesayer gesellschaftskritisch. So nutzte er die Kommunikation mit den Fans unter anderem dazu, das unangenehme Thema Syphilis anzusprechen. Sensationell, wie es Slug problemlos gelang, einen derart tiefgründigen Inhalt wie von <em>Yesterday </em>durch seinen Auftritt authentisch zu transportieren. Mit <em>F*@k You Lucy </em>bekam natürlich auch die imaginäre Projektion aller seiner verflossenen Leidenschaften ihr fett weg. Die häufig melancholische Grundstimmung seiner Werke kontrastierte der Entertainer gekonnt durch spritzige Kommentare und gepredigte Lebensfreude.</p>
<p>Die Setlist überstreckte bereits die Länge mehrere Alben, als der Rapper zum Schluss nochmals seine Band vorstellte und die Menge ungewöhnlicherweise darum bat, doch möglichst auf Zugabe-Rufe zu verzichten. Den erneuten Weg aus dem Backstage wollte er sich nämlich ersparen und gab deshalb sofort ein pralles Encore. Nach dem treibenden Hit <em>Trying to find a balance </em>und einer genialen Imitation des Rappers Aesop Rock, wuchs aus der versprochenen Zugabe gleich eine mehr als halbstündige Stafette an Nachschlag.</p>
<p><em>Lovelife, Vanity Sick, Not another Day, Guns and Cigarettes</em> und zahlreiche Hommagen an Oldschool-Veteranen wie LL Cool J und Run DMC später, gab es zum Schluss ein Konzert der Extraklasse zu resümieren, das besonders durch die enorme Leidenschaft der Künstler getragen wurde. Atmosphere ist Underground-Rap at it’s finest, das man sich Live nach Möglichkeit keinesfalls entgehen lassen sollte!</p>
<p><em>Andreas Margara</em> (11. Juni 2009)</p>
<p>Atmosphere &#8211; Trying to find a Balance</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/gbEwHJX95QE&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/gbEwHJX95QE&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Curse (Karlstorbahnhof Heidelberg)]]></title>
<link>http://taki183.wordpress.com/2009/05/03/curse-karlstorbahnhof-heidelberg/</link>
<pubDate>Sun, 03 May 2009 12:47:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>Reimreporter</dc:creator>
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<description><![CDATA[Im zarten Alter von 17 nahm Michael Kurth aus Minden sein erstes Rap-Tape auf und begab sich damit a]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignleft size-full wp-image-972" title="curse" src="http://taki183.wordpress.com/files/2009/05/curse_dietereikelpooth.jpg" alt="curse" width="302" height="250" />Im zarten Alter von 17 nahm Michael Kurth aus Minden sein erstes Rap-Tape auf und begab sich damit auf die Reise nach Heidelberg, dem deutschen HipHop-Mekka der 1990er Jahre. Und weil der Newcomer damit bei den tonangebenden Aktivisten voll ins Schwarze traf, war er nur wenig später auf den wegweisenden Alben von Toni-L, Cora E und den Stieber Twins als Gast-Rapper vertreten. Mittlerweile hat Curse selbst fünf Alben veröffentlicht und ist aus der deutschen Musiklandschaft nicht mehr wegzudenken. Für den Start seiner &#8220;Freiheit Tour&#8221; führte sein Weg nun wieder zurück nach Heidelberg, wo alles begann.</p>
<p>Als erstes Appetithäppchen präsentierte <strong>Mariama</strong> zunächst Stücke ihrer Acoustic Soul-EP <em>Listen to Mariama, </em>die es noch bis zum Ende der Tour auf ihrem <a href="http://mariamamusic.blogspot.com/"><strong>Blog zum kostenlosen Download </strong></a>gibt.<em> </em>Mit gewohnt kahl rasiertem Haupt, jedoch ohne das charakteristische Brillengestell mit dem dicken schwarzen Rand eröffnete Curse dann die Tour zu seinem neuen Album <em>Freiheit. </em>Unterstützt wurde der Mann mit der markant-rauchigen Stimme von einer vierköpfigen Band. Vor der ausverkauften Kulisse im Karlstorbahnhof schmiegte sich der Mindener Rapper durch seine neuen Titel wie <em>Gold, Freiheit, Baby </em>und <em>Nur ein ganz kleines Bisschen. </em>Die vielen soulhaltigen Elemente, die auf <em>Freiheit</em> durch Jenny Willemstijn, Nneka oder Patrice zum Tragen kommen wurden dabei stets von dem Background-Gespann Samir und Mariama eingesungen.  <em></em></p>
<p>Obwohl das Gros der curse’schen Lieder von den Komplikationen der Beziehungsgeflechte zwischen Mann und Frau handeln, gelang es dem Rapper dennoch das große Live-Potenzial seiner Stücke zu veranschaulichen. Im Stile eines Rockstars heizte er die Menge an und verwandelte das Konzerthaus zu einem Heidelberger Dampfbad. Angefangen bei den obligatorischen welche-Seite-ist-lauter Spielchen über wilde durcheinander-renn Aktionen ließ Curse es sich am Ende nicht nehmen ein ausgedehntes Bad auf den Händen seiner Fans zu nehmen.</p>
<p>Erstaunlich schien es, wie spielend Curse die souveräne Leitung seines emotionalen Kontrastprogramms gelang. Hochkonzentriert mit zusammengepressten Augen konnte er sich auf der einen Seite bei gedämmten Licht auf seinen zum Piano gerappten Text von <em>Und was ist jetzt? </em>einstimmen und authentisch die Stimmung transportieren. Auf der anderen Seite hatte er schon kurz darauf wieder Zeit für Späßchen und brachte die Meute mit <em>Feier Dich selbst </em>und <em>Lass uns doch Freunde sein </em>zum bouncen.</p>
<p>Von <em>Freiheit</em> blieb fast kein Titel ungespielt und so performte die reizende Mariama auch gleich ihren Part der neuen Single <em>Wenn ich die Welt aus dir erschaffen könnte. </em>Außerdem steuerte sie die eigentlich von Stefanie Kloß (Silbermond) gesungene Hookline der erfolgreichen Single <em>Bis zum Schluss </em>bei<em>. </em>Nach vehementen Zugabeforderungen gab Curse schließlich auch Songs seiner älteren Alben wie <em>Süßholz, Soulmusic </em>und <em>Widerstand </em>zum Besten. Für die ganz alten Stücke aus seinen Anfängen als Rapper des La Familia Kollektivs blieb hingegen kein Platz.  <em> </em></p>
<p>Modern wie man als Künstler heutzutage ist, twittert Curse selbstverständlich – ein <a href="http://twitpic.com/4fmun">Foto seiner Fans</a> stellte er direkt von der Bühne aus ins Internet. Dass sich der Rapper aus Minden zurzeit <em>Fantastisch </em>fühlt offenbarte er anschließend nicht nur im gleichnamigen Stück, sondern dafür stand auch die gesamte Show, die der Sympathieträger heute abgeliefert hatte.</p>
<p>Andreas Margara (3. Mai 2009)</p>
<p><a href="http://www.regioactive.de/story/8332/curse_live_im_karlstorbahnhof_heidelberg.html">Link </a>zum Artikel bei regioactive.de</p>
<p>Curse &#8211; <em>Wahre Liebe</em></p>
<p><em></em><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/y7CxWxRYGnQ&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/y7CxWxRYGnQ&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Black Milk &amp; Elzhi (Karlstorbahnhof Heidelberg)]]></title>
<link>http://taki183.wordpress.com/2009/03/25/black-milk-elzhi-karlstorbahnhof-heidelberg/</link>
<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 12:23:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>Reimreporter</dc:creator>
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<description><![CDATA[Detroit gilt schon seit jeher als stilprägende Musikstadt. In den 1960er Jahren formte Berry Gordy j]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignleft size-full wp-image-843" title="blackmilk" src="http://taki183.wordpress.com/files/2009/03/blackmilk1.jpg" alt="blackmilk" width="304" height="269" />Detroit gilt schon seit jeher als stilprägende Musikstadt. In den 1960er Jahren formte Berry Gordy jr. einen Soul-Sound der zum Aushängeschild der Motor-City (Motown) wurde. Kiss riefen die Stadt in den 70ern zur Rock City aus, bis Eminem in den 90ern kurzerhand die Detroit Rap-City proklamierte. Mit dem Tod der Produzentenkoryphäe J Dilla und dem Mord an D12 Rapper Proof 2006, erlitt Detroit aber in kurzer Zeit zwei herbe Rückschläge. Umso größere Hoffnung gilt nun Elzhi und Black Milk, zwei jungen Repräsentanten des neuen Rap-Sounds aus Detroit.</p>
<p>Den Anfang im gut gefüllten Heidelberger Karlstorbahnhof machte <strong>Elzhi</strong>, der seit 2001 neues Mitglied bei der <strong>Slum Village</strong> Crew um J Dilla wurde. 2008 war ein sehr produktives Jahr des Rappers: nach <em>Euro Pass, </em><span>einer limitierten Tour-CD, erschien mit <em>The Preface</em> bereits kurz darauf sein erstes Solo-Album. Neben seiner innovativen Reimtechnik setzte er besonders mit der rappenden Gästeliste ein Zeichen, denn Guilty Simpson, Black Milk oder Royce Da 5’9“ stammen alle aus den Detroit-eigenen Reihen.</span></p>
<p><span>Auch am heutigen Abend war es selbstverständlich erklärtes Ziel die Fahne von Detroit oben zuhalten und massig Shout-outs an <strong>J Dilla</strong> und <strong>Proof</strong> rauszuschicken. Neben Tracks seines neusten Release präsentierte Elzhi anspruchsvolle Freestyle-Einlagen, die er unter anderem auf Beats wie<em> It’s yours </em>von Nas’ legendärem <em>Illmatic</em>-Album setzte. Wie mit dem Hieb einer Peitsche preschte die Snare den Takt vor. Zur großen Freude der tobenden ersten Reihen gab er auch Slum Village-Hits wie das von J Dilla produzierte <em>Raise it up</em> oder das von Kanye West gefertigte <em>Selfish</em> zum Besten. Einzig am schwach ausbalancierten Sound der Boxen haperte es hier und da noch ein wenig. </span></p>
<p><span>Danach übernahm der aufstrebende Produzent und Rapper <strong>Black Milk</strong> das Mic. In bester Tradition des Altmeisters J Dilla versteht der 25-jährige es seinen Drumcomputer zu programmieren und dabei so manche Beatbombe zu zünden. Den internationalen Durchbruch schaffte Curtis Cross 2007 mit seinem Album <em>Popular Demand</em>. An diesem Abend wollte er aber vor allem sein neustes Werk <em>Tronic</em> vorstellen und einen Ausblick auf die kommende Kollaboration seiner Crew <strong>Random Axe</strong></span> mit Guilty Simpson und Sean Price geben.</p>
<table style="margin:2px 8px 5px 0;" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="20" align="left">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://www.regioactive.de/story/8142/galerie/?idx=2" target="_self"><img title="Black Milk 2" src="http://www.regioactive.de/media/image/new/26/135953/normal/500x333_12836538black_milk.jpg" border="0" alt="Black Milk 2" width="175" height="117" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td class="imageCaption">Black Milk</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>In fliegendem Wechsel präsentierte Black Milk Tracks wie <em>Danger, </em>um danach seine Handwerkskunst an der MPC vorzuführen. So zerstückelte er unter anderem das von Pete Rock arrangierte <em>T.R.O.Y. </em>und offenbarte dabei Sample-&#8221;Innereien&#8221; wie die Saxophon-Passage aus <em>Today</em> von Tom Scott.</p>
<p>Für einen Producer ist Black Milk extrem extrovertiert und verstand es sichtlich die Menge mit seiner Performance mitzureißen. Bei den obligatorischen J Dilla und Proof Tribute-Titeln ließ er die MPC wieder heftig knarzen und steuerte anschließend die Vocals wieder selbst bei. Zum Abschluss packte der Rapper aus Detroit noch seine Hits wie <em>Sound the Alarm</em> aus und beendete damit einen kompakten aber guten Auftritt.</p>
<p>Andreas Margara (25. März 2009)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der Hype und die Rouladen]]></title>
<link>http://vielzuwenisch.wordpress.com/2009/03/01/der-hype-und-die-rouladen/</link>
<pubDate>Sun, 01 Mar 2009 15:24:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>Alex</dc:creator>
<guid>http://vielzuwenisch.wordpress.com/2009/03/01/der-hype-und-die-rouladen/</guid>
<description><![CDATA[Okay, ich gebe zu: Was Konzerte anbelangt, bin ich etwas verwöhnt. Als Pressefuzzi bekommt man ja me]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Okay, ich gebe zu: Was Konzerte anbelangt, bin ich etwas verwöhnt. Als Pressefuzzi bekommt man ja meist freien Eintritt, muss sich nicht lange anstellen, kann kommen kurz bevors losgeht, weil die Karten ja an der Abendkasse liegen. Daher hasse ich es auch, dann tatsächlich warten zu müssen, bis die Band endlich mal loslegt. Und ich hasse es, dann ganz hinten stehen zu müssen, wo ich nix sehe. Letzteres lässt sich allerdings selten vermeiden, weshalb ich mit leben kann.</p>
<p>Ich muss das vorweg schicken, damit klar wird, wie&#8217;s uns gestern Abend ging, als der Hype da war. Und wir dabei, klar. Hatte ich<a href="http://vielzuwenisch.wordpress.com/2009/02/19/wenn-der-hype-nach-heidelberg-kommt/" target="_blank"> &#8211;&#62; hier</a> ja schon angekündigt. Doch auch auf die Gefahr hin, dass ich jetzt von allen Fans, die keine Karten mehr bekommen haben, verflucht werde: Lange geblieben sind wir nicht. Was mehrere Gründe hatte.</p>
<ol>
<li><!--more-->hatte sich bis 22 Uhr, bis es dann mal losging, schon einige <strong>Müdigkeit</strong> breit gemacht, auch aufgrund eines umfangreich-fleischigen Mittagessen, das noch immer zu verdauen war;</li>
<li>lagen uns eben diese <strong>Rouladen</strong> noch schwer im Magen, was mit der extrem abgestandenen Luft im Kozertsaal nur schwer in Einklang zu bringen war;</li>
<li>war ich eindeutig zu dick angezogen für die Masse an <strong>fremden Körpern</strong>, die sich da gezwungenermaßen an mich drückten, nachdem wir uns etwas noch vorn gekämpft hatten;</li>
<li>das erste Lied war gerade gespielt, da drängeln sich die zwei einzigen <strong>Zwei-Meter-Menschen</strong>, die überhaupt Karten bekommen haben, von der Seite rein und stellen sich &#8211; natürlich &#8211; uns direkt in den Weg;</li>
<li>müssen <strong>nur Taube</strong> im Publikum gewesen sein. Nicht anders ist zu erklären, warum die Band ihre Boxen so hochgedreht hatten, als würde es ihnen nicht genügen die 550 Menschen in diesem kleinen Saal zu beschallen, sondern als hätte sie es sich zur Aufgabe gemacht, die ganze Stadt zu missionieren;</li>
<li>ist das eindeutig Negativste am Karlstorbahnhof, dass es im Vorraum an der Bar so <strong>ungemütlich zugig</strong> ist, dass man sich da auch nicht lange aufhalten will &#8211; obwohl man da gut was von der Musik mitbekommt.</li>
</ol>
<p>Also kam&#8217;s wie es kommen musste: Wir sind früher gegangen. Kann also nicht wirklich sagen, wie&#8217;s war. Außer eben zu warm, zu stickig und zu laut. Aber wahrscheinlich war&#8217;s grandios und ich bin einfach nur zu alt für sowas, schnief. Kleinen Eindruck vom Katoba-Konzert gibt&#8217;s in der Tube.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/-4dga2HwOWE&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/-4dga2HwOWE&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Roots Manuva (Karlstorbahnhof Heidelberg)]]></title>
<link>http://taki183.wordpress.com/2008/11/17/roots-manuva-karlstorbahnhof-heidelberg/</link>
<pubDate>Mon, 17 Nov 2008 13:58:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>Reimreporter</dc:creator>
<guid>http://taki183.wordpress.com/2008/11/17/roots-manuva-karlstorbahnhof-heidelberg/</guid>
<description><![CDATA[Zum Ausklang des &#8220;Enjoy Jazz&#8221; 2008 gab es mit Roots Manuva und DJ DSL die ersten und let]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignleft size-medium wp-image-730" title="roots_manuva_005" src="http://taki183.wordpress.com/files/2009/03/roots_manuva_005.jpg?w=300" alt="roots_manuva_005" width="300" height="200" />Zum Ausklang des &#8220;Enjoy Jazz&#8221;  2008 gab es mit Roots Manuva und DJ DSL die ersten und letzten HipHop-Auftritte  des diesjährigen Festivals. Manuva aus London gilt auf der Insel als  einflussreichster Rap-Vertreter und hat besonders durch seine neue  Veröffentlichung &#8220;Slime &#38; Reason&#8221; wieder auf sich aufmerksam gemacht. Nach der wahrhaft benebelten Show bediente  Österreichs HipHop-DJ  Number One, DJ DSL, die Plattenteller.</p>
<p>Rodney Hylton Smith, der in  Stockwell, im Süden von London aufwuchs, zieht schon immer sein ganz eigenes  Ding durch. Während seine Inselkollegen sich entweder im Drum’n’Bass betätigten  oder damit beschäftigt waren, den Rap-Slang aus den amerikanischen Ghettos  möglichst detailgenau zu kopieren, veröffentlichte <strong>Roots Manuva</strong> längst dubbige HipHop-Tonträger, die vor britischem Akzent nur so strotzten. Den  vorläufigen Höhepunkt dieser Fusion markierte 1999 die Single-Auskopplung  <em>Juggle Tings Proper, </em>die alle Köpfe zwischen England und Jamaika zum  Nicken brachte und auf dem Ninja Tune-Sublabel &#8220;Big Dada&#8221; eine Plattform fand.  Mit seiner experimentellen Dub-Mischung aus Reggae Riddims und HipHop-Elementen  hat Roots Manuva überhaupt erst die Tür für die aktuell im Vereinigten  Königreich boomende Grime-Szene um Lady Sovereign, Dizzee Rascal, Kano und Wiley  geöffnet. Auch auf seinem neuen und mittlerweile sechsten Longplayer <em>Slime  &#38; Reason</em> ist er sich seinem unkonventionellen Stil treu geblieben. Mit  Spannung wurde Roots zum Abschluss des &#8220;Enjoy Jazz&#8221; im Karlstorbahnhof erwartet.</p>
<p>Umringt von dichten Nebelschwaden betrat der Hauptakteur dann mit  einstündiger Verspätung das Feld und sah dabei nicht minder benebelt aus. Zuvor  hatte der angesagte Londoner <strong>DJ MK</strong> ein erlesenes HipHop-Set mit  jeder Menge Klassikern aus den 90ern auf seinen Decks kreisen lassen und stand  nun als Unterstützung weiterhin hinter Roots. Verstärkt wurde die Truppe  außerdem von Backup-Sänger <strong>Ricky Ranking </strong>und dem Produzenten  <strong>Theo Gordon</strong>, der für Keyboard und Spezial-Effekte zuständig  war.</p>
<table style="margin:2px 0 5px 8px;" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="20" align="right">
<tbody>
<tr>
<td><a href="/story/7545/galerie/?idx=1" target="_self"><img title="Roots Manuva (live beim Enjoy Jazz, 2008) 3" src="http://www.regioactive.de/media/image/new/20/115535/normal/roots_manuva_003.jpg" border="0" alt="Roots Manuva (live beim Enjoy Jazz, 2008) 3" width="175" height="117" /></a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Los ging der Abend noch  recht vielversprechend mit dem Stück <em>Again &#38; Again </em>vom neuen Album,  wobei Ricky Ranking mit seinen Gast-Vocals zum ersten Mal auf sich aufmerksam  machte. Roots Manuva, der scheinbar nicht nur mit Musik experimentiert, sondern  auch mit Rauschmitteln, musste sich immer wieder zum verschnaufen auf den  riesigen Boxen abstützen. Lässig mit Sonnenbrille und breitem Grinsen, raffte er  sich dann allerdings für das bassversierte <em>Too Cold </em>wieder auf. Das  Publikum im randvollen Karlstorbahnhof dankte es ausgelassen mit tatkräftiger  Unterstützung.</p>
<p>Während MK an den Turntables mehr als nur zu überzeugen wusste und Ricky  Ranking mit vollem Einsatz streckenweise sogar Roots Manuvas Textparts mit  übernahm, präsentierte sich <strong>Manuva</strong> völlig neben der Kappe. Zwar  gefielen live umso mehr die Reggae-Harmonien, die besonders das neue Album mit  der alten &#8220;Studio One&#8221;-Ästhetik der 60er und 70er Jahre anreichern, doch ließen  die halbherzig runtergeleierten Reime, unter anderem von <em>Awfully Deep, Seat  yourself </em>oder<em> Movements, </em>einfach kein Flair aufkommen.</p>
<p>Mit einem Schlag legte <strong>MK</strong> dann die Nadel in genau die Rille,  auf die sich alle gefreut hatten: <em>Witness (1 Hope). </em>Der Mega-Hit mit  dem pumpenden Basslauf, der sich jetzt schon in die HipHop-Classics einreiht,  erklang zu diesem Zeitpunkt genau richtig, da damit die vermeintliche Zugabe für  die Crowd schon überraschend früh kam und auch eine hoffnungsvolle Erfrischung  für den 36-jährigen Manuva bot. High wie ein zehnköpfiges jamaikanisches  Rasta-Soundsystem stolperte dieser bei der Performance von <em>Well Alright </em>aber zu allem Überfluss noch über seine eigenen Füße, verlor beim Sturz  seine Sonnenbrille im Publikum und lag erstmal auf dem Rücken flach. Zum  schmunzeln war so eine Einlage zu diesem Zeitpunkt längst nicht mehr geeignet.</p>
<p>Noch eine kurze Zugabe gab es, ehe <strong>MK</strong> der Tragikomödie mit  Sister Sledges<em> We are family </em>einen Schlussstrich setzte. Bei Rap- und  besonders Dancehall-Konzerten ist man von den Protagonisten, die offensichtlich  nicht immer ganz nüchtern agieren, schon so einiges gewohnt. <strong>Roots  Manuva</strong> hat den Vogel bei dieser denkwürdigen Performance aber mit  Sicherheit abgeschossen. Soweit Berichte von anderen Tourterminen bekannt sind,  scheint das bei dieser Tour leider auch kein Ausnahmeauftritt, sondern die Regel  gewesen zu sein. Landsfrau Amy Winehouse lässt grüßen!</p>
<p>Für die Aftershow zog anschließend Österreichs HipHop-DJ Nummer Eins,  <strong>DJ DSL</strong>, Rare Groove- und Old School-Nummern aus dem Koffer, um  für die vorherige Vorstellung mit Qualitätsmusik zu entschädigen.</p>
<p>Andreas Margara (17. November 2008)</p>
<p><strong>Roots Manuva &#8211; <em>Witness</em></strong></p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/wbuSdXKtJX4&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/wbuSdXKtJX4&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Rebekka Bakken (Karlstorbahnhof Heidelberg)]]></title>
<link>http://taki183.wordpress.com/2008/04/22/rebekka-bakken-karlstorbahnhof-heidelberg/</link>
<pubDate>Tue, 22 Apr 2008 19:24:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>Reimreporter</dc:creator>
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<description><![CDATA[Rebekka Bakken gilt als eine der aufstrebendsten Chanteusen Europas. Die Kritiker überschütten die a]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong><img class="alignright size-full wp-image-657" title="20_04_rebekka_bakken_01_in" src="http://taki183.wordpress.com/files/2009/03/20_04_rebekka_bakken_01_in.jpg" alt="20_04_rebekka_bakken_01_in" width="248" height="266" />Rebekka Bakken</strong> gilt als eine  der aufstrebendsten Chanteusen Europas. Die Kritiker überschütten die attraktive  Norwegerin regelrecht mit Superlativen und loben sie als &#8220;Gesangssensation des  Jahres&#8221; (AZ) und &#8220;Bis unter die Haarspitzen erotisch&#8221; (FAZ). In Trio-Besetzung,  nur in Begleitung eines Flügels und eines Kontrabasses, befindet sich die  Jazzvokalistin zur Zeit auf Tournee, um ihre Fans mit ihrem aktuellen Album &#8220;I  Keep My Cool&#8221; (2006) zu verzaubern.</p>
<p>Im restlos  ausverkauften Saal des komplett bestuhlten Karlstorbahnhofs in Heidelberg, wurde  Rebekka Bakken in gediegenem Ambiente freudig von einem bunt  zusammengewürfelten Publikum erwartet. Begleitet von ihren Musikern <strong>Sven  Lindvall</strong> (Kontrabass) und <strong>Jesper Nordenström </strong>(Piano),  trat sie pünktlich ins Bühnenlicht und ließ ihrer magischen Stimme – ohne dabei  viele Worte zu verlieren – freien Lauf. Während sie mit ihrem Timbre gleich in  die Höhe einer Kate Bush oder Celine Dion hinauf schoss, wirkte die Performance  der 38-jährigen zu Beginn allerdings mehr wie die eines verschüchterten  Schulmädchens. Das schien etwas überraschend, denn Rebekka Bakken hat mit  <em>The Art Of How To Fall</em>, <em>Is That You </em>und ihrem neusten Werk  bereits drei Soloalben veröffentlicht und jeder Menge Bühnenerfahrung gesammelt.  Ihre Songs schreibt Rebekka überwiegend selbst, und so stammt auch das nächste  Stück <em>Any Pretty Girl </em>aus ihrer eigenen Feder, das aber mit  nichtssagenden Zeilen wie &#8220;All the girls in the world are so pretty to you/  cause your mother was once pretty too/&#8221; einen eher zweifelhafteren lyrischen  Anspruch hegt. So langsam schien die Skandinavierin dann aber doch aufzutauen.</p>
<p>Sympathisch suchte sie den Kontakt mit dem Publikum, begann kurze (und auch  etwas längere) Anekdoten zur Entstehungsgeschichte ihrer Lieder zu erzählen und  zeigte sich nun auch dazu bereit, mehr Ausdruck in ihren Auftritt zu legen.  Jetzt machte Bakken Gebrauch von ihrem Charisma und blühte besonders bei den  schnelleren Nummern wie <em>If You Come Around, I’ll Put My Suitcase Down </em>auf.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-658" title="rebekkainternet" src="http://taki183.wordpress.com/files/2009/03/rebekkainternet.jpg?w=300" alt="rebekkainternet" width="300" height="226" />Absoluter  Höhepunkt des Konzerts markierte ein spontaner Lachanfall der Interpretin: das  &#8220;worst case scenario&#8221; eines jeden Künstlers. Ganze drei Mal musste der  eigentlich tief-melancholische Song wegen des Lachens aufs Neue angespielt und  anschließend abgebrochen werden. Bakken konnte sich einfach nicht mehr  konzentrieren. Nachdem das Publikum den ersten Schock der Unprofessionalität  sprachlos verdaut hatte, mehrte sich der Applaus und das Amüsement über die  Ausnahmesituation begann anzustecken. Sofort kamen Erinnerungen an die legendäre  Elvis-Performance der laughing-Version von <em>Are You Lonesome Tonight</em> auf, sensationell was sich hier abspielte. Irgendwie gelang es der erst  schüchtern und dann ausgelassen fröhlichen Rebekka schließlich doch noch, den  Bogen wieder zu bekommen und mit dem heiteren Stück <em>Why Do All The Good Guys  Get The Dragons? </em>fortzufahren. Nicht nur durch die adaptierte Melodie von  <em>Sag Mir Wo Die Blumen Blühn’</em> erinnerte Bakken hier stark an eine Joan  Baez in ihren besten Tagen.</p>
<p>Gegen Ende gelangen der sinnlichen Dame dann auch wieder die balladesken  Titel mit ruhigerem Basslauf. Mit <em>Say Goodbye To What Is Gone </em>war die  sanfte Atmosphäre wieder zurückgekehrt. Neben norwegischen Folkstücken  präsentierte Rebekka Bakken als Zugabe noch den Eva  Cassidy-Evergreen <em>Time After Time, </em>bevor ein zweistündiger Auftritt mit  wirklich allen Besonderheiten, die in der Musik möglich sind, zu Ende ging.  Löblich ist neben ihrer einzigartigen Stimme besonders auch die Professionalität  in der Unprofessionalität, die sie bei derartigen Lach-Flashs auf der Bühne  eindeutig bewiesen hat.</p>
<p>Andreas Margara (22. April 2008)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[CunninLynguists (Karlstorbahnhof Heidelberg)]]></title>
<link>http://taki183.wordpress.com/2008/02/25/cunninlynguists-karlstorbahnhof-heidelberg/</link>
<pubDate>Mon, 25 Feb 2008 18:24:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>Reimreporter</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die US-HipHoper von CunninLynguists gehören mit ihren schlauen Texten zu den wichtigsten Vertretern ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die US-HipHoper von CunninLynguists gehören mit ihren schlauen Texten zu den wichtigsten Vertretern des Conscious-Rap. Seitdem sie 2001 ihr Debütalbum &#8220;Will Rap For Food&#8221; gedropt haben, verbinden sie geistreiche Lyrics mit ausgekochten Beats und machen ihrem Namen alle Ehre. Im Heidelberger Karlstorbahnhof, wo die Organisatoren inzwischen das Monopol auf  Rap-Veranstaltungen in der Region übernommen zu haben scheinen, eröffneten Hilltop Hoods den Konzertabend.</p>
<p><strong></strong></p>
<table style="margin:2px 8px 5px 0;" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="20" align="left">
<tbody>
<tr>
<td><a href="/story/6286/galerie/?idx=0" target="_self"><img title="CunninLynguists" src="http://www.regioactive.de/media/image/new/29/87707/normal/cl.jpg" border="0" alt="CunninLynguists" width="175" height="129" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td class="imageCaption">CunninLynguists</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong></strong><strong>Hilltop  Hoods</strong> aus Adelaide im südlichen Australien sind der beste Beweis dafür,  dass das Einflussgebiet von HipHop grenzenlos ist und die universelle Message  sogar von Crews aus Down Under unverfälscht repräsentiert werden kann. Fünf  Alben haben die Hoods schon veröffentlicht und genießen mittlerweile nicht mehr  nur bei den Ausis den Status einer der besten Live-Acts zu sein. Besonders auf  der gemeinsamen Tour mit den <strong>CunninLynguists</strong> ist bisher zu erkennen, wie positiv <strong>Suffa</strong>,  <strong>Pressure</strong> und <strong>DJ Debris</strong> von den europäischen  Fans aufgenommen werden.</p>
<p>Erstaunlich viele Leute hatten sich schon zu Beginn ihres Sets im Saal  eingefunden und feierten die Australier gebührend ab. Wie die Kängurus wurde bis  zu den mittleren Reihen zu Hits wie <em>The Hard Road</em> gesprungen. Nächster  im Programm war Rapper <strong>Tonedeff </strong>aus Virginia, der ebenfalls  eigenen Platz für seine Tracks eingeräumt bekam. Seine Mixtur aus schnell  gerappten Versen auf Drum’n’Bass Beats, Comedy und merkwürdigem Liedgut wie  <em>Pervert</em> und <em>Porcelaine, </em>stieß allerdings auf gespaltene  Resonanz. Auf der anderen Seite konnte der Auftritt auch als willkommene  Raucherauszeit oder Refill-Pause vor dem unmittelbar bevorstehenden Auftreten  der CunninLynguists ausgekostet werden. Mit dem sphärischen Instrumental von  <em>The Gates, </em>bei dem Tonedeff von den Lynguists gefeaturet wird, wurde  schließlich auch dahin übergeleitet.</p>
<p><em></em></p>
<table style="margin:2px 8px 5px 0;" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="20" align="left">
<tbody>
<tr>
<td><a href="/story/6286/galerie/?idx=2"><img class="alignright" style="border:0 none;" title="Cunninlynguists" src="http://www.regioactive.de/media/image/new/17/80225/normal/23.02.cunnin_lynguists_in.jpg" border="0" alt="Cunninlynguists" width="125" height="175" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td class="imageCaption">CunninLynguists</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><em>Dirty  Acres</em> heißt das nunmehr vierte Album der Jungs aus Kentucky und mit  <em>KKKY </em>gab es gleich die erste Videoauskopplung davon. Die Energie, die  nun von der Bühne aus zu spüren war, begann sofort wieder mitzureißen. Leider  war auch gleich festzustellen, dass sich <strong>Deacon the Villain</strong> und  <strong>Natti</strong> bei den vorherigen Auftritten wohl ziemlich heißer  gerappt und gesungen hatten. Dazu schien auch der Soundmann nicht unbedingt  seinen besten Tag erwischt zu haben. Immerhin gab es ja noch Unterstützung an  den Mics für die beiden Emcees vom rappenden Produzent Kno. <em>Hellfire, </em>das auf das bekanntes Vocal-Sample von Arthur Brown aufbaut war das nächste Stück. Interessant zu beobachten war dabei, wie die  &#8220;listigen Linguisten&#8221; es schafften, ihren extrem atmosphärischen Sound in ein  zündendes Live-Programm zu übertragen. Aus Konzeptalben gerissene Tracks wie  <em>Nothing To Give</em> oder <em>Nasty Filthy </em>sind in der Transformation  auf einmal absolute Party-Banger, die von der sprungfreudigen Menge zelebriert  werden. Anschließend kam der durch sein Geigen-Loop unverkennbare Hit  <em>Lynguistics</em> von <em>Will Rap For Food,</em> dem ersten Album der  Südstaatler.</p>
<p><em>Love Ain’t </em>und <em>Wonderful, </em>bei dem auf <em>Dirty Acres</em> eigentlich noch Devin the Dude mitwirkt, folgten als nächstes im Reimgalopp quer durch die vier Alben.  Immer wieder war zu spüren wie die Rapper mit ihren rauen Stimmbändern zu  kämpfen hatten. Mit <em>Caved In </em>gab es Support des Gnarls  Barkley-Chartstürmers Cee-Lo Green, der mit seinem  unvergleichlichen Gesang von Platte eingespielt wurde. Wie schon auf dem HipHop  Kemp Festival im letzten Jahr, priesen die CunninLynguists mit <em>Beautiful  Girl</em> wieder die Qualitäten von Cannabis an, indem sie das Publikum zum  mitsingen aufforderten: &#8220;Marihuana is gooood! Roll it up, light it up, smoke  that shit!&#8221; Das musikalische Meisterwerk <em>Seasons, </em>das kein Geringerer  produziert hat als RJD2 und auf dem Masta  Ace zu hören ist, gab es danach auf die Ohren. Hier kann man sich  vom lyrischen Feinschliff der drei Rapper überzeugen, die sich inhaltlich nach  und nach den Weg durch die vier Jahreszeiten von Rap reimen.</p>
<p>Wohl aufgrund der durch die Tour bereits extrem abgewetzten Membranen war  nach <em>Mexico </em>schon abrupt Schluss. Nicht einmal für eine volle Stunde  hat die Energie gereicht, was man sonst eigentlich nicht von der Kentucky-Crew  gewohnt ist. Dennoch: eine eindrucksvolle Performance die dem hohen Anspruch der  Alben gerecht wird.</p>
<p>Andreas Margara (25. Februar 2008)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Dynamite Deluxe (Karlstorbahnhof Heidelberg)]]></title>
<link>http://taki183.wordpress.com/2008/02/11/dynamite-deluxe-karlstorbahnhof-heidelberg/</link>
<pubDate>Mon, 11 Feb 2008 18:16:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>Reimreporter</dc:creator>
<guid>http://taki183.wordpress.com/2008/02/11/dynamite-deluxe-karlstorbahnhof-heidelberg/</guid>
<description><![CDATA[Kaum hat sich die deutschrap Formation Dynamite Deluxe (Samy Deluxe, Tropf, DJ Dynamite) wieder vere]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Kaum hat sich die deutschrap  Formation Dynamite Deluxe (Samy Deluxe, Tropf, DJ Dynamite) wieder vereinigt,  geht das Trio schon wieder mit neuem Album auf Tour quer durch die  Bundesrepublik. Unterstützt werden die Hamburger von D-Flame, DJ Haitian Star  besetzt die Position der Vorgruppe. Der Sound des Trios Dynamite Deluxe steht  symbolisch für die glorreichen Jahre des Hamburger HipHop und war stilprägend  für den viel gefeierten deutschen Rap um die Jahrtausendwende.</p>
<table style="margin:2px 8px 5px 0;" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="20" align="left">
<tbody>
<tr>
<td><a href="/story/6213/galerie/?idx=0" target="_self"><img title="Dynamite Deluxe 7" src="http://www.regioactive.de/media/image/new/31/86557/normal/dsc_3316.jpg" border="0" alt="Dynamite Deluxe 7" width="175" height="117" /></a></td>
</tr>
<tr></tr>
</tbody>
</table>
<p>Angefangen als  <em>Undergroundcharttrendsetter</em> zusammen mit <strong>Denyo</strong> auf  seinem Demotape (das komplett in der legendären Eimsbush Label-Reihe releast  wurde), über seine wichtigen Beiträge als einer der kreativen Köpfe des  Künstlerkollektivs <strong>Mongo Clikke</strong>, bis hin zu dem Meilenstein  <em>Deluxe Soundsystem </em>(2000), gilt Rapper <strong>Samy Deluxe</strong> als  Ausnahmeerscheinung im HipHop. Obwohl seine Art zu reimen den deutschsprachigen  Rap zweifelsohne auf das nächste Level brachte, hat Samy auf der anderen Seite  auch den Battlerap chartfähig gemacht und damit für einen kommerziellen Boom  gesorgt. Was danach folgte, war die Trennung von seinem Produzententeam DJ  Dynamite und Tropf, um als Samy Deluxe eine Solokarriere zu starten. Dabei ging  schließlich auch ein Stück des früher oft durch Reime untermauerten Idealismus  verloren.</p>
<p>Mittlerweile schreiben wir das Jahr 2008, HipHop ist sein Battleimage durch  die von den Labels gecasteten Gangster längst überdrüssig und ein Hauch von  &#8220;keep it real&#8221; weht durch das Land. Dynamite Deluxe reunieren sich,  konzentrieren sich wieder ganz auf die vier Elemente mit denen alles begann,  droppen das Album <em>TNT</em> und packen Deutschraps Vater  <strong>Torch</strong> als Vorgruppe in ihr Live-Programm.</p>
<p><strong><a href="http://www.regioactive.de/story/6216/dynamite_deluxe_d_flame_live_fotogalerie.html"></a></strong></p>
<table style="margin:2px 0 5px 8px;" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="20" align="right">
<tbody>
<tr>
<td><a href="/story/6213/galerie/?idx=1" target="_self"><img title="Dynamite Deluxe 16" src="http://www.regioactive.de/media/image/new/31/86566/normal/dsc_3517.jpg" border="0" alt="Dynamite Deluxe 16" width="175" height="117" /></a></td>
</tr>
<tr></tr>
</tbody>
</table>
<p>Kurz  vor zehn ging es im komplett ausverkauften Karlstorbahnhof mit <strong>DJ  Haitian Star</strong> – wie sich Torchmann als DJ nennt – los. In seinem  halbstündigen Set, in seiner Heimatstadt Heidelberg, ließ Haitian Star seine  Old-School-Platten heftig rotieren, rappte nebenbei Texte und heizte dem  Publikum gehörig ein. Auf einmal stürmten die B-Boys von <strong>Seven  Eleven</strong>, unter der Leitung des <strong>Southside Rockers  Scotty,</strong> die Bühne und präsentierten ihre Breakdance-Skills, während  Heidelbergs Haitianer einen deutschen 90er-Klassiker nach dem andern aus seinem  Köfferchen auspackte. Plötzlich erschien sogar der Funkjoker  <strong>Toni-L</strong> aus dem Hintergrund. Es folgten die Titel <em>Wir waren  mal</em> <em>Stars</em> und <em>Der Zug rollt </em>– explosiver konnte man eine  Show für Dynamite wohl kaum starten. <em> </em></p>
<p>Mit <em>So laut es geht </em>erklommen wenig später Samy,  <strong>D-Flame</strong>, DJ Dynamite und zwei Backgroundsängerinnen die Bühne,  um der bereits bestens aufgelegten Menge das neue Dynamite Deluxe Album  <em>TNT</em> zu servieren. Nach <em>Newcomer des Jahres </em>durfte es mit  <em>Wie Jetzt?</em> auch mal ein Stück vom ersten Album ein. Als Überbrückung  zwischen den Songs griff Samy immer wieder zum Mic um einen Freestyle  auszupacken, wobei man allerdings feststellen musste, dass seine Improvisationen  längst nicht mehr dem hohen Standard von vor einigen Jahren entsprechen. Im  Anschluss gab es die neue Single <em>Boombox</em> zu hören, in der Samy  Lobeshymnen auf des HipHops gute alte Zeit vorträgt. Etwas verwunderlich, wenn  man bedenkt, dass er doch selbst einer der Hauptcharaktere war, der für frischen  Wind und eine zweiseitige Entwicklung im Rapbusiness beigetragen hat. Umso  schöner dagegen ist heute Abend zu sehen, wie Samy Deluxe seine Popularität  nutzt, um jüngeren Generationen ein Bild von HipHops Vielfalt zu zeigen und in  seiner Show ständig Platz für unterrepräsentierte Elemente wie Breakdance,  Freestyle und Beatbox einräumt und Respekt an Vorreiter wie Scotty, Torch und  Toni-L bekundet. Hervorragend klappte außerdem natürlich das Zusammenspiel mit  dem hauseigenen Soundmann <strong>Tropf</strong>, sowie dem lang gewachsenen DJ  Dynamite an den Decks.</p>
<table style="margin:2px 8px 5px 0;" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="20" align="left">
<tbody>
<tr>
<td><a href="/story/6213/galerie/?idx=2" target="_self"><img title="Dynamite Deluxe 13" src="http://www.regioactive.de/media/image/new/28/86563/normal/dsc_3417.jpg" border="0" alt="Dynamite Deluxe 13" width="175" height="117" /></a></td>
</tr>
<tr></tr>
</tbody>
</table>
<p>Weiter  ging es mit <em>Wickeda MC, Ab und zu </em>und noch mehr Freestyle, zum Beispiel  auf Snoops <em>GZ and Hustlas-</em>Instrumental. <em>Komma  Klar, </em>mit dem Samy abfeiert was für ein geiler Typ er ist und das sich  gegen aufdringliche Fans richtet, wurde trotzdem – wie fast alle Stücke – vom  Großteil der Fans mitgesungen. Nach der anschließenden <em>Grünen Brille, </em>trieben die HipHop Beats – begleitet von süßlichem Rauch – langsam in  Reggae-Gefilde <em>(Mein Problem) </em>vor<em>. </em>Schließlich mündete die  Show mit D-Flames Soloausflug <em>Check </em>sogar in lupenreinen Dancehall. Bei  all dieser von Marihuana angetriebenen Musik, hinterblieben am Schluss dann doch  noch leichte Zweifel, ob Samy das Kiffen tatsächlich aufgegeben hat, wie er in  neuer Vorbildfunktion bei Christiansen stolz verriet.</p>
<p>Ein Blick auf die Uhr verriet zumindest, dass man heute auch vom Zeitpensum  her einiges geboten bekam. Mit dem Stück <em>Weiter </em>war <em>TNT</em> nun  live fast vollständig umgesetzt. Damit war es an der Zeit, der  nach-mehr-geifernden-Masse ein paar Hits aus dem etwas verstaubteren Repertoire  darzubieten. <em>Dreist </em>und <em>Ladies &#38; Gentleman </em>verlangten dem  Pulk im überfüllten Club somit noch mal alles ab. Einen ganz ausgefallenen Akt  hatte sich Samy Deluxe für das Ende der zündenden Power-Show aufgehoben. Im  Hochgeschwindigkeitsrap reimte er die Verse von <em>Let’s Go </em>auf ein  kleines Breakbeat-Medley von Prodigy: auf <em>Smack my bitch  up</em>, <em>Breathe</em> und <em>Firestarter</em> verdeutlichte der Wickeda MC  seine ganzen Fertigkeiten. Bei <em>Mein Flow ist </em>bekam die Crowd dann zum  x-ten Mal das Riesenego des Brothers Keepers verbal zu spüren.</p>
<p><span>Als verdiente Zugabe für die feierwütige und springende Menge gab es  <em>Joints &#38; Heineken </em>von D-Flame und Samy in Zusammenarbeit, die  <em>Sneak Preview </em>von ASD und als ganz besonderes Sahnehäubchen den  eigentlich aus der Live-Performance verbannten Klassiker <em>Pures Gift </em>(in  der <em>No One</em> Version von Alicia Keys) obendrauf. Neben der fast schon  enervierenden Arroganz und Selbstbeweihräucherung von Samy Deluxe bleibt eine  wirklich beeindruckende Show mit vielen Gimmicks zu vermerken, die auch von dem  sehr gut aufgelegten Publikum getragen wurde.</span></p>
<p><span>Andreas Margara (11. Februar 2008)<br />
</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Fettes Brot (Karlstorbahnhof Heidelberg)]]></title>
<link>http://taki183.wordpress.com/2007/12/09/fettes-brot-karlstorbahnhof-heidelberg/</link>
<pubDate>Sun, 09 Dec 2007 11:24:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>Reimreporter</dc:creator>
<guid>http://taki183.wordpress.com/2007/12/09/fettes-brot-karlstorbahnhof-heidelberg/</guid>
<description><![CDATA[Unter dem Pseudonym Bette Frost machen Fettes Brot momentan ein kleines Geheimnis um ihre Clubtour E]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Unter dem Pseudonym Bette  Frost machen Fettes Brot momentan ein kleines Geheimnis um ihre Clubtour Ende  2007. In speziell ausgewählten Locations präsentieren Doktor Renz, König Boris  und Schiffmeister plus Band exklusiv ihr komplettes neues Album „Strom und  Drang“ live. Gleichzeitig beginnt schon der Vorverkauf für die live-Tour im  Frühjahr, welche die Gruppe mit achtköpfiger Band durch die gesamte Rapublik  führen wird.</p>
<table style="margin:2px 8px 5px 0;" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="20" align="left">
<tbody>
<tr>
<td><a href="/story/5999/galerie/?idx=0" target="_self"><img title="Fettes Brot 2" src="http://www.regioactive.de/media/image/new/37/79894/normal/clipland4.jpg" border="0" alt="Fettes Brot 2" width="175" height="175" /></a></td>
</tr>
<tr></tr>
</tbody>
</table>
<p>Een, Twej, Een  Twej, Drej – ohne Vorgruppe begann pünktlich der Auftritt der drei  Vorzeige-Studentenrapper von der Hamburger Waterkant im restlos ausverkauften  Karlstorbahnhof in Heidelberg. Das Publikum setzte sich insgesamt aus  alternativen Schülern und Studenten aller Fachrichtungen zusammen – ein Albtraum  für jeden Bushido und Kool  Savas. Die hohe Anzahl an weiblichen <strong>Fettes  Brot</strong>-Fans fiel besonders auf, was sich als großes Plus auf die von  Anfang an hervorragende Stimmung auswirkte. Wie angekündigt, ging es mit  <em>Lieber Verbrennen Als Erfrieren</em> gleich mit noch unbekannten Stücken vom  kommenden Album „Strom und Drang“ los. Die erste Resonanz für <strong>Bette  Frost</strong> war durchweg von Begeisterung gekennzeichnet und beim zweiten  Titel <em>Der Beste Rapper Deutschlands </em>wurden sogar schon die brandneuen  und hitverdächtigen Melodien durch die Fans mitinterpretiert.</p>
<p>Aus den Gangstergefilden des deutschen Sprechgesangs hagelt es ja häufiger  Disses für die ach so harmlosen Brote, doch wie man eine Crowd anständig in  Bewegung bringt und bis in die letzten Reihen rockt, beherrscht hierzulande wohl  kaum jemand besser. Belege dafür sollten noch folgen. Nach <em>Schiebt Es Auf  Die Brote </em>bekam nun jeder des Elbstrand-Trios platz für Solotracks  eingeräumt. Aufgrund der etwas schlecht ausbalancierten Mikros gingen  Sprachfetzen der Wortakrobaten bedauernswerter Weise ab und zu unter. König  Boris legte los, Schiff kam mit einem Lied über das Internet hinterher und den  Schlusspart bekam Doktor Renz. „Strom und Drang“ stellt insgesamt einen bunten  Strauß an neuem Material dar, das auch wieder genug Potenzial für Platzierungen  in der oberen Chartregion beinhaltet. Auf die Tour im Frühjahr darf man  natürlich auch schon gespannt sein, da die Band die neuen Songs jetzt schon  harmonisch verinnerlicht hat und sich in Topform präsentierte. Zum Abschluss  packten die Brote dann mit <em>Bettinas Brüste</em> das wohl mit Abstand  verrückteste Lied des Abends aus: ein Mitgröler aus der untersten Schublade des  Hard Trance Trashs, versehen mit einem BPM Tempo, dass es selbst H.P. Baxxter  schwindelig werden würde.</p>
<table style="margin:2px 0 5px 8px;" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="20" align="right">
<tbody>
<tr>
<td><a href="/story/5999/galerie/?idx=1" target="_self"><img title="Fettes Brot 1" src="http://www.regioactive.de/media/image/new/36/79893/normal/clipland1.jpg" border="0" alt="Fettes Brot 1" width="175" height="173" /></a></td>
</tr>
<tr></tr>
</tbody>
</table>
<p>Der zweite Teil  der Show wurde mit <em>An Tagen Wie Diesen </em><span>vom Album „Am Wasser  gebaut“ (2005) eingeleitet, wobei </span>Pascal Finkenauer aus der live-Band als  Sänger eingespannt wurde. Auf <em>Emanuela</em> folgte die Kirmes-Hymne <em>The  Grosser </em>und nun wurden &#8211; auf bekanntem Terrain &#8211; auch die kompletten Texte  von der Menge beigesteuert. Die Nordlichter brachten den Karlstorbahnhof mit  diesem Best-of Fettes Brot nun endgültig zum beben. Weiter ging’s mit  <em>Falsche Entscheidung, </em>in dessen Text unter anderem treffend die  Berliner Rapper <span>Bass Sultan Hengzt, Bushido und Fler mit aufgenommen  wurden. Überhaupt nichts mehr zu sagen brauchten die  auf-einem-Auge-blöden-Mitschnacker schließlich bei <em>Jein, </em>das auch im  Jahre elf nach neunzehnsechsunneunzig noch seine Wirkung zeigte. Es wäre wohl  einer Straftat gleichgekommen das Konzert bei dieser nun mehr als  ausgelassen-freudigen Stimmung abzubrechen und somit schickten die  Schleswig-Holsteiner noch </span><em>Schwule Mädchen</em> hinterher. Die  vehementen Zugabe-Rufe wurden danach allerdings ignoriert, zur Verabschiedung  gab es nur noch eine kleine Acapella-Einlage der drei Tenöre in getreuer  Comedian Harmonists-Manier.</p>
<p><span>Live sind die Elb-Piraten immer ein sensationelles Erlebnis,  schließlich wusste ja schon Störtebecker dass der Norden rockt. Das haben die  Wegbereiter des deutschsprachigen Raps heute wieder eindrucksvoll unter Beweis  gestellt. Dass dabei nicht alle ihrer zahlreichen Top-Hits gespielt werden  scheint auch klar, aber mit nur knapp mehr als einer Stunde Spielzeit (ohne  Vorgruppe) sind die Brote &#8211; zeitlich zumindest &#8211; eher mager als fett unterwegs. </span></p>
<p><span>Andreas Margara (9. Dezember 2007)<br />
</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ohmega Watts, Braille &amp; Theory Hazit (Karlstorbahnhof Heidelberg)]]></title>
<link>http://taki183.wordpress.com/2007/10/27/ohmega-watts-braille-theory-hazit-karlstorbahnhof-heidelberg/</link>
<pubDate>Sat, 27 Oct 2007 09:33:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>Reimreporter</dc:creator>
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<description><![CDATA[Der aufstrebende und experimentelle Rap-Künstler Ohmega Watts wurde im Rahmen des Enjoy Jazz Festiva]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignright size-full wp-image-521" title="ohmegawatts01" src="http://taki183.wordpress.com/files/2009/03/ohmegawatts01.jpg" alt="ohmegawatts01" width="246" height="307" />Der aufstrebende und experimentelle Rap-Künstler <strong>Ohmega Watts</strong> wurde im Rahmen des Enjoy Jazz Festivals gebührend als Pflichttermin für  HipHop-Connaisseure mit dem Ohr am Puls der Zeit angekündigt. Etwas unter den  Tisch fielen in der Preview allerdings seine beiden nicht minder talentierten  Begleiter <strong>Theory Hazit</strong> und <strong>Braille</strong>. Und das,  obwohl die sehr positive Resonanz für Hazits bei Superrappin veröffentlichtes  Album <em>Extra Credit</em> sowie Brailles neue Single <em>The IV</em> aktuell immer noch anklingt.</p>
<p><span>Bryan Winchester aus Portland, der sich als &#8220;Braille&#8221; nach der  Punktschrift für Blinde benannt hat, erklärt seine Namenswahl damit, dass er den  Leuten helfen möchte, die Dinge zu verstehen, die sie nicht sehen können. Er ist  Mitglied der <strong>Lightheaded Crew</strong> um Ohmega Watts und feilt  momentan noch an den letzten Ecken seines Solodebüts </span><em>The IV  Edition</em>. Theory Hazit aus Cincinnati versteht es ähnlich wie Ohmega Watts  bestens die Trinität aus Rappen, Deejaying und Produzieren perfekt zu vereinen.  Inhaltlich lässt sich die Essenz der Drei am einfachsten auf christlich  motivierten conscious-Rap summieren.</p>
<p>Zu Beginn der Show in Heidelberg hatte Watts als erster das Wort, Hazit bediente  die Turntables, wohingegen Braille sich erst noch ausreichend warm zu motivieren  schien. <em>Where It All Started</em> von Ohmegas erstem Album <em>The Find</em> war der Opener des Auftritts, der vom angenehm gefüllten Karlstorbahnhof mit  Kopfnicken dankend als Einstimmung angenommen wurde. Gleich mit dem nächsten  Stück <em>Triple Double, </em>bei dem sich Theory Hazit und Ohmega Watts schon  auf dem neuen Album <em>Watts Happening</em> ergänzten, unterstrichen die  Akteure, dass jeder den gleichen Anteil am Auftritt genießen durfte. Nach Hazits  Solotrack <em>Ghetto </em>durfte sich nun auch Braille der Menge vorstellen und  steigerte das Tempo mit den Tracks <em>The IV</em> und <em>Blessed Man</em> gleich deutlich. Unfassbar, welch verbale Gewalt sich hinter dieser mickrigen  Statur und der äußerst ungekämmten Matte befinden. Nebst der intensiven  Powerperformance offenbarten sich nun auch häufiger christliche Referenzen und  der persönliche Glaube als Thema. Bei diesen hochkarätigen Mitstreitern am  Mikrophon musste Watts erstmal nachlegen. Stücke seines vielfarbigen Albums  boten ihm dazu allerdings ausreichend Gelegenheit.</p>
<p>Danach durfte Theory Hazit wieder ran, um seinen Hitverdächtigen Track <em>I  Just Wanna Come Home </em>abzufeuern. Leider ist die gefeaturte Soulröhre  KaBoom<strong> </strong>nicht Teil der Tour, weshalb der an John Legend  erinnernde Chorusgesang nur von Vinyl ertönte. Mit zwischenzeitlich immer wieder  eingespielten Beats von Crews wie Gang Starr oder Lootpack zollten die Drei  Respekt an ihre musikalischen Wegbereiter. Eine ganz besondere Hommage galt  <strong>Nas</strong>, die neben einigen Instrumentalcuts auch durch den von Oh  Watts eigens gewidmetem Song <em>Memory Lane</em> Ausdruck fand. Nach einigen  durchaus tanzbaren Titeln, die sinnbildlich für Watts musikalischen  Eklektizismus stehen, war <em>What’s It Worth </em>vom neuen Album schließlich  der letzte Track.</p>
<p>Daraufhin erschienen aber noch ein letztes Mal Braille und Hazit, um ein ganz  besonderes Stück zu performen: Eine explosive Produktion aus <strong>Mr.  Mars</strong>&#8216; Heidelberger Beatbomben-Arsenal hatte es den Beiden angetan und  über diese sollten sie nun noch live rappen. Zum Abschluss des sehenswerten  Auftrittes lud Ohmega Watts persönlich zur Aftershow an den Plattenspielern und  kann mit absoluter Sicherheit als Bereicherung für das Enjoy Jazz Festival 2007  bezeichnet werden.</p>
<p>Andreas Margara (27. Oktober 2007)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Jazzy Jeff (Karlstorbahnhof Heidelberg)]]></title>
<link>http://taki183.wordpress.com/2007/10/04/jazzy-jeff-karlstorbahnhof/</link>
<pubDate>Wed, 03 Oct 2007 23:02:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>Reimreporter</dc:creator>
<guid>http://taki183.wordpress.com/2007/10/04/jazzy-jeff-karlstorbahnhof/</guid>
<description><![CDATA[Wer als Künstler den Jazz schon im Namen mit sich führt, darf natürlich beim Enjoy Jazz nicht fehlen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignright size-medium wp-image-511" title="dj_jazzy_jeff_1" src="http://taki183.wordpress.com/files/2009/03/dj_jazzy_jeff_1.jpg?w=300" alt="dj_jazzy_jeff_1" width="300" height="200" />Wer als Künstler den Jazz schon im Namen mit sich führt, darf natürlich beim  Enjoy Jazz nicht fehlen. Denn 316 Stufen, Schloss abwärts, stieg anschließend im  Karlstorbahnhof gleich die nächste Festivalveranstaltung mit <span><strong>DJ  Jazzy Jeff</strong>. Ob als Erfinder des </span>Transformer-Scratches,  Schauspieler (Jazz) aus der Sitcom Prinz von Bel Air oder erster HipHop-DJ mit  eigenem Grammy, ist Jeffrey A. Townes aus Philadelphia einer breiten Masse  bekannt, wobei er dank seiner exquisiten Turntable-Fertigkeiten auch bis in den  untersten Untergrund Respekt und Anerkennung genießt. Etwas anders sieht es in  Sachen Kredibilität wohl mit seinem besten Freund und ehemaligem Partner Will  Smith formerly known as Fresh Prince aus, mit dem er zusammen fünf erfolgreiche  Alben produzierte. Von Onkel Phil war heute Abend nichts zu sehen, demnach hatte  Jazz auch keinen Rausschmiss im hohen Bogen zu befürchten.</p>
<p><span>Doch mit Jeffs Set, das noch folgen sollte, hatte er ohnehin keinen  Rauswurf zu befürchten. Von obligatorischen Klassikern der East- und Westcoast  in nettem Wechsel, bis hin zu ausgefeilten Live-Skills an den Decks, hat er  einiges in seinem Repertoire aufzubieten. Eine kleine Anspielung auf Will Smiths  <em>Men In Black</em> ließ er sich auch nicht nehmen, als er das zugehörige  Sample <em>Forget Me Nots</em> von Patrice Rushen<strong> </strong>einspielte  und die ausgelassene Crowd damit in die Finte lockte. Routiniertes Beatjuggling  und astreine Cuts versüßten den Ausflug in die Geschichte des amerikanischen  Sprechgesangs, wobei der Schwerpunkt deutlich auf Party ausgerichtet  war.</span><span> Insgesamt hat das 9. Enjoy Jazz</span> einen sehr gelungenen  Start hinter sich gebracht!</p>
<p>Andreas Margara (4. Oktober 2007)</p>
<p><strong>DJ Jazzy Jeff and the Fresh Prince -<em> Shake the Room</em></strong></p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/D8snaaMTiVM&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/D8snaaMTiVM&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Main Concept (Karlstorbahnhof Heidelberg)]]></title>
<link>http://taki183.wordpress.com/2007/09/16/main-concept-karlstorbahnhof-heidelberg/</link>
<pubDate>Sat, 15 Sep 2007 23:14:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>Reimreporter</dc:creator>
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<description><![CDATA[Dass die Zahl 58 es in sich hat und der 23 in puncto Zahlenmystik in nichts nachsteht, hat uns David]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Dass die Zahl 58 es in sich  hat und der 23 in puncto Zahlenmystik in nichts nachsteht, hat uns David Pe  schon ausführlich vorgerechnet. Zur ersten Label-Compilation startete nun die  Tour, zu der sich die gesamte 58er-Armada einfand, um das erfahrene Main Concept  Trio in ihrer Mission zu unterstützen, kreativen und anspruchsvollen HipHop zu  verbreiten.</p>
<table style="margin:2px 8px 5px 0;" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="20" align="left">
<tbody>
<tr>
<td><a href="/story/5719/galerie/?idx=0" target="_self"><img title="58beats" src="http://www.regioactive.de/media/image/new/26/73592/normal/58erarmadatour1rgbweb.jpg" border="0" alt="58beats" width="175" height="117" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td class="imageCaption">58Beats Armada</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Die Zahlenmystik  findet sich schon auf <strong>Main Concept</strong>s Album <em>Plan 58</em> (höre <em>58 Analysis Part 1 </em>und<em> Part 2</em>). Seit der eindrucksvollen  Main  Concept Tour 2005 zusammen mit den Gruppen  <strong>88:Komaflash</strong> und <strong>VierzuEins</strong>, bei der es neben  außergewöhnlicher Improvisation auch Schauspielerei zu sehen gab, ist das 58er  Label weiter gewachsen und beheimatet jetzt auch <strong>Schus</strong> (Blumentopf) neues Projekt mit <strong>Janna</strong> und die  viel versprechenden Newcomer <strong>Creme Fresh</strong>. Aktuell erscheint nun  die erste 58Beats Label-Compilation mit dem Titel <em>…haben wir nicht  nötig!!</em>, die einen ersten Überblick über das vergangene Schaffen des  Münchner Freundeskreises liefert.</p>
<p><span>Passend dazu startete nun im Heidelberger Karlstorbahnhof die  Tour.</span><span> Den Anfang übernahmen Kung Schu, der sonst ein reimendes  Viertel vom Topf ausmacht und seine Bühnenpartnerin Janna, die man schon von den  Blumentopf-Alben <em>Gern Geschehen</em> <em>(Da Läuft Was Schief) </em>und  <em>Musikmaschine</em> <em>(Du Und Ich)</em> her kennt. Da die beiden bislang  noch an ihrem gemeinsamen Album arbeiten, gab es mit <em>Durch Die Nacht</em> und <em>Komm Mit</em> erste Kostproben zu hören. Obwohl die Harmonie bei dem Duo  zu stimmen scheint, konnte die Stimme von Janna noch nicht ganz überzeugen, was  allerdings auch auf die etwas schlecht ausbalancierte Anlage zurückzuführen sein  mag.</span></p>
<table style="margin:2px 0 5px 8px;" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="20" align="right">
<tbody>
<tr>
<td><a href="/story/5719/galerie/?idx=1" target="_self"><img title="Creme Fresh" src="http://www.regioactive.de/media/image/new/27/73593/normal/creme.jpg" border="0" alt="Creme Fresh" width="117" height="175" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td class="imageCaption">Creme  Fresh</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span>Nächster Act waren die drei Creme  Fresh Jungs aus München, die ähnlich wie Maeckes  &#38; Plan B mit viel choreografischen Einlagen auf der Bühne  arbeiten. Mit ihrem Track <em>Hast Du Feuer?</em> vom gleichnamigen Album,  bekamen sie vom Publikum schnell positive Resonanz. Auch sonst überzeugte die  Creme erfreulicher Weise live noch viel mehr als von CD, was den Emcee-Charakter  der noch frechjungen Rapper unterstreicht. Jung gegen Alt wird anschließend auch  im Stück <em>Zukunft Des Rap</em> thematisiert, wobei Schu sich auf der Bühne  zurückmeldet und anstelle von Holunder (Blumentopf) den  verkleideten Part des &#8220;Alt&#8221;-Rappers übernimmt. Komödiantische Elemente spielen  eine große Rolle der Creme Fresh Show. Auch wenn sich über manch humorvolle  Einlage der Drei streiten lässt, beherrschen sie das Rappen  allemal. </span></p>
<p><strong>Minute</strong><span> und <strong>Roger Rekless</strong> sind die  zwei Emcees von VierzuEins und betraten als nächstes das Heidelberger  Bühnenterrain. Während Minute den Part des kreativen Kopf der Crew übernimmt,  ist Rekless mehr der Tausendsasser. Ob als Deejay der <strong>Plastik  Jugganots</strong>, Bassist in einer Hardcoreband, Writer/Schauspieler aus dem  Graffitimovie &#8220;Wholetrain&#8221; oder einfach nur als Deutschlands beliebtester  Studentenrapper, packt er alles an und ist dabei auch noch überdurchschnittlich  erfolgreich. Neben Gruppenstücken performten beide jeweils auch ihre aktuellen  Maxis <em>Halt Dein Kind Hoch</em> und <em>Alles Wird Anders, </em>wobei es sich  Rekless nicht nehmen ließ, auch sein Können am Bass unter Beweis zu stellen. </span></p>
<table style="margin:2px 8px 5px 0;" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="20" align="left">
<tbody>
<tr>
<td><a href="/story/5719/galerie/?idx=2" target="_self"><img title="Vierzueins" src="http://www.regioactive.de/media/image/new/28/73594/normal/421_all3.jpg" border="0" alt="Vierzueins" width="131" height="175" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td class="imageCaption">VierzuEins</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Schließlich war es an  der Zeit für die 58Beats-Initiatoren und Headliner des Abends: Main Concept.  Seit 1990 machen <strong>Glammerlicious</strong>, <strong>DJ Explizit</strong> und David Pe zusammen deutschsprachige Rapmusik und zählen zweifelsohne auch  heute noch zu den innovativsten Köpfen des Genres. Los ging es gleich mit einer  der ersten numerischen Freestyle-Analysen der Zahl 58 durch Emcee David &#8220;58&#8243; Pe.  Keiner bietet in der deutschen Sprache komplexere Freestyle-Einlagen als dieser  Mann und das bewies er auch diesmal wieder. Neben <em>Der 58er </em>folgte  anschließend noch der Klassiker <em>Gedankenflashflowsnacks </em>vom Album  <em>Genesis, Exodus, Main Concept</em>. Auch das Stück <em>Zu Fünft  Unterwegs</em>, bei dem Dave P sich alias Flashmaster D, Armageddonman, Mungo  Dave und El Shadei gleich viermal selbst featured und in fünffacher Stilfacette  reimt, spielte das Münchner Dreigestirn. &#8220;Beweg dein Arsch zum Beat wenn  Explizit auflegt/ ich rock das Haus bis es schließt wenn die Sonne aufgeht&#8221; &#8211;  und genau das ist auch Programm, wenn Main Concept auftreten.</p>
<p><span>Bei der kompletten 58er-Posse ist zu spüren, dass die  HipHop-Philosophie von David Pe auch für seine Labelgenossen gilt. Und so mündet  natürlich auch dieser Jam in eine Freestylesession. Schön zu sehen, wenn  Routiniers am Mic &#8211; wie David Pe und Schu &#8211; zusammen mit Tourneulingen wie Creme  Fresh gemeinsam auftreten und positiven HipHop verbreiten.</span></p>
<p><span>Andreas Margara (16. September 2007)<br />
</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kid Koala (Karlstorbahnhof Heidelberg)]]></title>
<link>http://taki183.wordpress.com/2007/05/13/kid-koala-karlstorbahnhof-heidelberg/</link>
<pubDate>Sun, 13 May 2007 18:52:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>Reimreporter</dc:creator>
<guid>http://taki183.wordpress.com/2007/05/13/kid-koala-karlstorbahnhof-heidelberg/</guid>
<description><![CDATA[Eric San aka DJ Kid Koala wird 1996 als erster nordamerikanischer Künstler vom exklusiven UK-Indie-L]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Eric San aka DJ Kid Koala wird  1996 als erster nordamerikanischer Künstler vom exklusiven UK-Indie-Label Ninja  Tune gesignt. Kreativköpfe wie Coldcut, DJ Vadim oder Bonobo sind hier unter  anderem beschäftigt. Äußerst schnell avanciert er dabei in den hiesigen  Club-Communities zum Lieblings Deejay und wird schließlich sogar Support-Act für  die Beastie Boys auf ihrer &#8220;Hello Nasty&#8221; Welttour.</p>
<table style="margin:2px 8px 5px 0;" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="20" align="left">
<tbody>
<tr>
<td><a href="/story/5393/galerie/?idx=0" target="_self"><img title="kid koala" src="http://www.regioactive.de/media/image/new/22/65542/normal/12.05.kid_koala_in.jpg" border="0" alt="kid koala" width="175" height="175" /></a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Unter dem Namen „Carpal Tunnel  Syndrome” erscheint 2000 sein Debütalbum, das als Beilage eines der selbst  illustrierten Kid Koala-Comics beinhaltet und Kultstatus hat. Das zweite Album  des gebürtigen Kanadiers trägt den Titel „Some of My Best Friends are DJs”, mit  dem er erneut einen kurzweiligen Klangteppich gewebt und sich damit eine sehr  individuelle Fangemeinde aus den verschiedensten Genres zusammengeknüpft hat.  Zurzeit befindet sich der innovative Turntable-Guru auf großer Europa Tour um  sein neustes Werk „Your Mom’s Favorite DJ“ auf <strong><em>Ninja  Tune</em></strong> vorzustellen. Der Name scheint passend gewählt, wenn er  romantische Samples aus Mutters Plattenkiste mit einer gehörigen Portion  Coolness neu arrangiert. Kid Koala ist mehr als einfach nur Scratches, Backspins  und Übergänge. Er hat eine Geschichte zu erzählen und lässt dabei die Turntables  sprechen.</p>
<p>Das bunt-alternative Patchwork-Publikum Koala’s ist heute sehr zahlreich  erschienen und hat Dank zwei Leinwänden, auf denen die Plattenteller projiziert  sind, die optimale Möglichkeit Kid’s Handwerk akribisch zu beäugen. Mit  Rapklassikern geht es los, die Menge wird so gleich zum ausgiebigen mitnicken  angeregt. Ein Mikrofon bietet dem Kanadier die Chance sein weiteres Talent, die  Comedy, mit schnell aufgeschnappten Deutsch-Fetzen oder längeren Anekdoten auf  Englisch zu präsentieren. Nach und nach verschmelzen die Turntables zum  Instrument, auf dem er sich allmählich in einen hypnotischen Zustand spielt. So  lädt er anfangs noch mit Audrey Hepburns Version von <em>Moon River</em> zum  romantischen Frühstück bei Tiffany’s, ehe er mit freshen Backspins die Szenerie  neu belebt und die Streichersamples mit stimmigen Scratches unterlegt und das  Vinyl damit in HipHops treibende Sphären katapultiert.</p>
<table style="margin:2px 0 5px 8px;" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="20" align="right">
<tbody>
<tr>
<td><a href="/story/5393/galerie/?idx=1" target="_self"><img title="kid koala 2" src="http://www.regioactive.de/media/image/new/23/65543/normal/koala_l.jpg1158415308.jpg" border="0" alt="kid koala 2" width="175" height="113" /></a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Gut aufgelegt und sympathisch schreitet er mit übertönendem <em>Alles  klaaar?</em>-Schrei weiter zur Tat und nimmt sich den nächsten Interpretationen  an. Eklektisch vermischt er Jazz, Rock und Konsorten mit seinem im klassischen  HipHop beheimateten Instrument den 1 &#38; 2’s. Im Umgang damit ist er ein  wahrer Großmeister und an Geschicklichkeit kaum zu Toppen. Dass er dabei  größtenteils ohne Kopfhörer auflegt verdeutlicht seine musische Raffinesse und  Feinfühligkeit. Als nächstes gibt es hartes Gitarrengewitter mit <strong>Rage  Against The Machine</strong> und <em>Killing In The Name Of. </em>Fließende  Wechsel zwischen allen Genres sind beim exzentrischen Koala Kid nichts Neues.  Passend zum Albumtitel nutzt er um 0.00 Uhr die Gunst der Stunde um über den  Muttertag zu plaudern. Danach sind wieder Juggles, Scratches und jeder Menge  Cuts angesagt. Die extrem ausgelassene Stimmung ähnelt mehr einem  Konzertauftritt als die eines DJ-Sets, was eindeutig für die Entertainment  Skills des Mannes aus Montreal spricht.</p>
<p>Nach ausgiebigen Turntablism Demonstrationen im hochkonzentrierten Zustand  legt er dann freundlich lächelnd den Gute-Laune Track <em>3 Is The Magic  Number</em><strong> </strong>aus dem Hause <strong>De la Soul </strong>auf die  Drehscheibe. Natürlich sind Tracks vom neusten Album zu hören und auch ältere  Sachen wie <em>Fender Bender </em>oder <em>Time Keeps On Slipping </em>zusammen  mit <strong>Del tha Funky  Homosapien</strong>.</p>
<p>Als Zugabe improvisiert Kid Koala noch einmal komplett ohne Headphones den  harmonischen Jazztitel <em>Drunk Trompet. </em>Frei nach Gefühl stellt er dabei  mit einem einzigen Sample-Ton den Sound einer Trompete nach und erpitcht sich  somit zum Ende den gebührenden Applaus für seine absolut sehenswerte Show.  Turntable Kung-Fu vom feinsten!</p>
<p>Andreas Margara (13. Mai 2007)</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/KbFIGFv4GLQ&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/KbFIGFv4GLQ&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Visionaries (Karlstorbahnhof Heidelberg)]]></title>
<link>http://taki183.wordpress.com/2007/05/10/visionaries-karlstorbahnhof-heidelberg/</link>
<pubDate>Thu, 10 May 2007 18:49:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>Reimreporter</dc:creator>
<guid>http://taki183.wordpress.com/2007/05/10/visionaries-karlstorbahnhof-heidelberg/</guid>
<description><![CDATA[Die Visionaries sind ein sechsköpfiges Rapkollektiv aus Los Angeles, Kalifornien, die sich ähnlich w]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><table style="margin:2px 8px 5px 0;" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="20" align="left">
<tbody>
<tr>
<td><a href="/story/5386/galerie/?idx=0" target="_self"><img title="visionaries" src="http://www.regioactive.de/media/image/new/18/65403/normal/vlrgweb.jpg" border="0" alt="visionaries" width="175" height="135" /></a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Die  <strong>Visionaries</strong> sind ein sechsköpfiges Rapkollektiv aus Los  Angeles, Kalifornien, die sich ähnlich wie <strong>Jurassic 5, Dilated  Peoples</strong> oder <strong>Ugly  Duckling</strong> zum Ziel gesetzt haben trotz ihrer Westküsten Herkunft  innovativen HipHop im traditionellen Stil zu präsentieren. Das bedeutet  originale Emcee Skills und klassisches Turntablism satt und ist gerade deshalb  live ein ganz besonders schmackhaftes Erlebnis. Bereits Ende letzten Jahres  melden sich die sechs Visionaries mit ihrem bereits vierten gemeinsamen Album  „We Are The Ones (We’ve Been Waiting For)“ zurück und kommen nun für ihren  einzigen Deutschlandauftritt nach Heidelberg in den Karlstorbahnhof.</p>
<p>Wenn man alleine in seiner Crew schon sechs Mann zählt und dazu noch einen  erstklassigen Deejay von den <strong>Beat Junkies</strong> in seinen Reihen hat,  kann man auf eine Vorgruppe natürlich getrost verzichten und selbst das Programm  anheizen. Als warm-up gibt’s deshalb heute erste Turntable Skills zu sehen und  ein noch eher chilliges Set mit Reggae Klassikern auf die Ohren. Sichtlich  relaxt betreten dann nach und nach die Emcees die Bühne um die Show zu starten.  Allein durch den durchgemischten äußeren Eindruck mit den verschiedensten  Hintergründen der Mitglieder erhält man schon erste Hinweise auf die  Vielfältigkeit der Visionaries. Da wäre zum einen der kahlköpfige <strong>LMNO </strong>(Leave My Name Out) aus Long Beach, das durch seine Dreads auffallende  <strong>Writer’s Block</strong> Member <strong>Lord Zen</strong>, sein  asiatischer Partner <strong>Dannu</strong> und das HipHop heavyweight  <strong>2MEX</strong>. Komplettiert wird die Crew durch das erste  amerikanisch-asiatische Rapduo <strong>Key-Kool</strong> &#38;  <strong>DJ</strong> <strong>Rhettmatic</strong>, die schon 1995 mit ihrem  „Kozmonautz“ LP für Aufsehen sorgten.</p>
<p>Der Opener, <em>All We Need,</em> entspricht an diesem Abend auch dem  Eröffnungsstück auf der neuen Scheibe und bringt die etwas überschaubare Menge  zum rhythmischen mitgrooven. Nachdem dem B-Boy Aufruf leider niemand nachkommt,  übernimmt Key-Kool selbst den Robot-Part und versucht sich selbst am Electric  Boogie poppin‘. Der Schwerpunkt der Trackauswahl liegt eindeutig bei den letzten  beiden Alben, so ist beispielsweise auch <em>If You Can’t Say Love</em> von  „Pangaea“ zu hören, bei dem das Publikum mit einstimmt. Da sich die renommierte  DJ-Organisation Beat Junkies aktiv für Turntablism als spezielle Kunstform  einsetzt, scratcht und jugglet sich Rhettmatic im Laufe des Abends immer weiter  in den Vordergrund und bekommt auch immer wieder genügend Freiraum seine Skills  angemessen zur Schau zu stellen.</p>
<table style="margin:2px 0 5px 8px;" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="20" align="right">
<tbody>
<tr>
<td><a href="/story/5386/galerie/?idx=1" target="_self"><img title="visionaries.jpg" src="http://www.regioactive.de/media/image/new/26/63647/normal/visionaries.jpg" border="0" alt="visionaries.jpg" width="175" height="97" /></a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Die inhaltlichen Themen der Visionaries variieren in großer Breite und zeigen  einmal mehr, dass es noch ausreichend Sinnvolles in der Welt des HipHop zu  artikulieren gibt. Als nächstes folgt mit <em>L.A. Fresh</em> ein klassischer  representer Track. Abgefahrenste Gestikulierungen mit den Armen als verlängertes  Mundwerk liefert dabei der stets mit geschlossenen Augen rappende 2MEX ab.  Gewicht- und Flowtechnisch steht der Mann mit den mexikanischen Wurzeln dabei  Big Pun in nichts nach. Kleine Ankündigungen zwischen den Tracks verdeutlichen  die universale Message, die hinter der Musik der sechs Künstler steht. Die Beats  des neuen Albums scheinen ausgereifter denn je und eignen sich optimal die Menge  live zu begeistern.</p>
<p><em>Love</em> vom Album „Galleries“ ist anschließend der nächste Titel, bevor  sich die Show der Visionaries allmählich dem Ende zu neigt. <em>Crop  Circles</em> und <em>In The Good </em>sind dann die letzten beiden Tracks, ehe  die rappenden Kalifornier den Abend etwas zu früh beenden. Naja, schließlich  will man ja auch noch in Rhettmatic&#8217;s Geburtstag reinfeieren. Alles in allem  eine gute Vorstellung, die HipHop in seinen besten Grundelementen  veranschaulicht und Lust auf mehr macht.</p>
<p>Andreas Margara (10. Mai 2007)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[DJ Krush (im Karlstorbahnhof Heidelberg)]]></title>
<link>http://taki183.wordpress.com/2007/02/12/dj-krush-im-karlstorbahnhof-heidelberg/</link>
<pubDate>Mon, 12 Feb 2007 20:56:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>Reimreporter</dc:creator>
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<description><![CDATA[Das japanische Multitalent DJ Krush gilt als Exportschlager im meisterhaften Produzieren und als maß]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignleft size-full wp-image-350" title="18177_lg" src="http://taki183.wordpress.com/files/2009/03/18177_lg.jpg" alt="18177_lg" width="206" height="253" />Das japanische Multitalent DJ Krush gilt als Exportschlager im meisterhaften  Produzieren und als maßgeblicher Wegbereiter in Sachen Mixing. Fast immer wird  der Turntable-Wizard dabei in einem Atemzug mit seinem ehemaligen Mo&#8217; Wax  Label-Kollegen DJ Shadow genannt. Zum Ende seiner großen EU-Tour gab&#8217;s nochmal  Turntablism satt.</p>
<p>Gewöhnlich kommen Scharen von japanischen Touristen, um Heidelbergers Schloss zu  bestaunen. Diesmal waren es allerdings Heidelberger, die kamen um einen ganz  besonderen Japaner zu bestaunen: Multitalent <strong>DJ Krush</strong>. &#8220;Strictly Turntablized&#8221; gilt Krush als Exportschlager im meisterhaften  Produzieren und als Wegbereiter in Sachen Mixing. Fast immer wird der  Turntable-Wizard dabei in einem Atemzug mit seinem ehemaligen <em>Mo&#8217; Wax</em> Label-Kollegen <strong>DJ Shadow</strong> genannt. Ob N&#8217;Dea Davenport,  Mos Def oder Roni Size, Features mit Künstlern  jedweder Couleur sorgen für eine breite Fanbase. Sein erstes Solo-Album unter  dem Namen <em>Krush </em>erschien 1994. Weltweit sind Krush’s Livesets aufgrund  seiner sensationellen DJ-Fertigkeiten äußerst beliebt. Unter anderem war Krush’s  Show Highlight auf dem HipHop  Kemp 2006, was der komplett überfüllte DJ-Hangar belegte.</p>
<p>Als Vorgruppe lässt <strong>CMB</strong> an diesem Abend die Turntables  rotieren, während Jazz-Bläser <strong>Thomas  Siffling</strong> im Zusammenspiel die Trompete dazu Live einspielt und im  gut besuchten Karlstorbahnhof begeistert.</p>
<p>Die brennende Frage die sich beim gespannten Warten auf Krush immer wieder  stellt, ist jedoch: Was gibt es heute wohl von Japans Finest auf die Ohren? Von  experimentellem HipHop, düsterem Downbeat, TripHop bis Drum’n’Bass und noch mehr  ist alles zu erwarten. Klar ist aber auch, dass sich dieser Mann am wenigsten in  eine Schublade stecken lässt und sich gerade durch seine außerordentliche  Vielseitigkeit definiert. Pünktlich um eine Stunde nach Mitternacht übernimmt DJ  Krush die Plattenteller und fährt die geremixte Version von <em>Meiso</em> mit  den zugehörigen Vocals von <strong>The Roots</strong> ab. Die Soundanlage übermittelt den Klang in 1A Qualität. Die Zufriedenheit  im Publikum äußert sich durch wohlwollendes Kopfnicken. Mit Army Cap präsentiert  sich das 45-jährige Mastermind und weiß mit seinen zwei Werkzeugen einwandfrei  zu hantieren. Die Snares zischen ordentlich, die Bassschläge detonieren wuchtig.</p>
<p>Dass <em>Kemuri </em>auf Deutsch soviel wie Rauch bedeuten muss, bestätigt sich  durch aufsteigende Schwaden der Nebelmaschine unter der Anlage. Die  ausgestrahlten grün-blauen Laser passen optimal zu den atmosphärischen  Klangfarben aus Krush’s Plattenkoffer. Bunt gemischte Tracks der Alben &#8220;Ki-Oku&#8221;,  &#8220;Milight&#8221; und &#8220;Zen&#8221; dominieren die Kulisse, ehe die BPM hochgeschraubt werden  und der Tanzstil des Publikums damit auf ein höheres Level befördert wird. Jetzt  wird’s manch Einem zu abstrakt. Das nicht selten auftretende Problem dabei ist  allerdings, dass die Crowd oft selbst nicht vielseitig genug ist und bei den  starken Unstetigkeiten im Stil eventuell zu früh resigniert und unflexibel das  Weite sucht.</p>
<p>Die Beatkonstruktionen wirken wie in die Show eingebaute Live-Instrumente und  bilden eine Mischung aus organisch-elektronischem Sound. Krush verleiht dem  Auftritt mit seiner Persönlichkeit eine ganz besondere Note und weiß seine Fans  in einen fernöstlichen Sphärenrausch zu schicken. DJ Krush ist ein Avantgardist,  dessen Genie im Club erst richtig zur Geltung kommt. Sehenswerter Auftritt des  Plattenspieler-Magiers!</p>
<p>Andreas Margara (12. Februar 2007)</p>
<p><strong>DJ Krush &#8211; <em>Kemuri</em></strong></p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/aVjgRlto8PI&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/aVjgRlto8PI&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Arrested Development (im Karlstorbahnhof Heidelberg)]]></title>
<link>http://taki183.wordpress.com/2006/11/05/arrested-development-im-karlstorbahnhof-heidelberg/</link>
<pubDate>Sun, 05 Nov 2006 11:36:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>Reimreporter</dc:creator>
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<description><![CDATA[Mit einem Kaleidoskop an bunten Soundeinflüssen von Soul, Blues, über Rock bis hin zu Folk, präsenti]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignleft size-full wp-image-213" title="arrested_development" src="http://taki183.wordpress.com/files/2009/03/live_arrested_development.jpg" alt="arrested_development" width="300" height="175" />Mit einem Kaleidoskop an  bunten Soundeinflüssen von Soul, Blues, über Rock bis hin zu Folk, präsentiert  die Grammy-dekorierte Südstaaten Formation Arrested Development die  Vielfarbigkeit von HipHop. Pünktlich zum vierten Albumrelease starten sie ihre Europa Tournee und begeistern die Fans mit ihrer  Mixture verschiedenster Musikstile.</p>
<p>Seit Ende der 1980er musiziert die achtköpfige Truppe mit einer ungemein  leidenschaftlichen Lockerheit und hat es seit dem Debütalbum &#8220;3 Years, 5 Months  And 2 Days In The Life Of…&#8221; (1992) auf bisher über fünf Millionen  verkaufte Alben gebracht. Allerdings versteht sich die Gruppe weniger als  Studio-, sondern hauptsächlich als Live-Band. Neben dem rappenden Leader  <strong>Speech</strong>, besteht <strong>AD</strong> noch aus dem Bassisten  <strong>Za</strong>, dem Drummer und Grafikdesigner <strong>Rasa Don</strong>,  <strong>JJ Boogie</strong> an der Gitarre, der quirligen Tänzerin  <strong>Montsho-Eshe</strong>, Rapper <strong>One  Love</strong>,<strong> </strong>der Soulsängerin<strong> Nicha </strong>und last  but not least<strong> Baba Oje</strong>, der mit seinen 73 Jahren wohl zu den  dienstältesten Tänzern und Background Sängern überhaupt gehört. Und genau dieses  Konglomerat macht <strong>Arrested Development </strong>zu einem der  interessantesten Live-Acts schlechthin. Aktuell befinden sie sich mit ihrem  neusten Long Player &#8220;Since The Last Time&#8221; auf großer Europa-Tour und machten im  Rahmen des &#8220;Enjoy Jazz&#8221;-Festivals deshalb auch im Delta halt.</p>
<p>Während vor dem Heidelberger Karlstorbahnhof ein nicht abnehmender Menschenpulk  noch versucht eine Karte für den ausverkauften Saal zu ergattern, haben drinnen  schon die<strong> K*Rings Brothers</strong> aus  dem tiefen Odenwald begonnen die Massen mit Sprechgesang zu beschallen.</p>
<p>Um kurz vor Elf liefen die Musiker von AD auf der Bühne ein  und zündeten sogleich ein Feuerwerk aus Tanz, Rhythmus und Rap. Positivität,  Leidenschaft und Spaß am Performen waren allen Bandmitgliedern offensichtlich  anzusehen. Die beiden ersten Stücke <em>Give A Man A Fish </em>und <em>Fishin’ 4  Religion </em>waren Musterbeispiele für inhaltlich perfekt in die Musik verpackte  Sozialkritik und verdeutlichten auch den Anspruch von Arrested  Development, eine Aussage hinter ihr Schaffen zu stellen. Die geballte  Bühnenaction der acht Künstler lebte dabei von den extrem schweißtreibenden  Tanzeinlagen Montsho-Eshes, diversen instrumentalen Soli der  Band, dazu ausgesprochen flüssig und schnell vorgetragenen Reimversen  One Loves, der einfühlsam-souligen Stimme Nichas<strong> </strong>und der sympathischen Erscheinung des kultigen Baba Oje.<strong> </strong>Ob zu <em>Ease My Mind </em>oder der ersten Single <em>Tennessee, </em>die Crowd, die sich aus 20 bis 50-jährigen zusammensetzte, war bedingungslos  bereit allen Aufforderungen Speechs nachzukommen und beteiligte  sich deshalb auch äußerst ausgelassen am Geschehen.</p>
<p>Dann folgte die neuste Single  <em>Miracles, </em>mit der in musikalischer Anlehnung an die <strong>Jackson  Sisters</strong> das Wunder einer gangsterfreien HipHop Szene thematisiert wird.  Arrested Development mußten an diesem Abend zu keinem Zeitpunkt  um ihre Authentizität oder Glaubwürdigkeit kämpfen und versprühten einfach nur  ihre positiven Vibrations.</p>
<p><em>Mr. Wendal </em>und <em>Raining Revolution </em>waren anschließend weitere  Titel in der überaus sehenswerten Bühnenshow und machen dem Publikum genauso  viel Freude wie Baba Oje, der sich nach wie vor mit &#8220;Go Baba,  go Baba!&#8221;-Rufen wie ein Star von der Menge feiern ließ. In bester Native Tongue-Manier im Stile von Rap Crews wie A Tribe Called Quest,  De La Soul oder den Jungle Brothers verbalisierten sie ihre African Roots, ohne sich dabei verzweifelt irgendwelchen  kommerziell-trendigen Stereotypen unterzuordnen. Die Crew harmonierte als hätte  sie sich nie getrennt, um sich auf die Soloprojekte zu konzentrieren. Die Krönung in der  ausgiebig geforderten Zugabe war natürlich noch der Track <em>People  Everyday, </em>das mit Funkelementen aus Sly And The Family  Stones <em>Everyday People</em> spielt und das Ende des hervorragenden  Auftritts einleitete.</p>
<p>Festzuhalten bleibt abschließend noch, dass auch Arrested  Development nur entfernt als &#8220;jazzig&#8221; bezeichnet werden können und der  Schwerpunkt dieses &#8220;Enjoy Jazz: Festival für Jazz und Anderes&#8221;-Konzert  diesmal eher bei &#8220;Anderes&#8221; lag.</p>
<p>Andreas Margara (5. November 2006)</p>
<p><strong>Jackson Sisters &#8211; <em>Miracles</em></strong></p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/dNOVaFGtSeU&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/dNOVaFGtSeU&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Promoe (im Karlstorbahnhof Heidelberg)]]></title>
<link>http://taki183.wordpress.com/2006/12/04/promoe-im-karlstorbahnhof-heidelberg/</link>
<pubDate>Mon, 04 Dec 2006 19:48:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>Reimreporter</dc:creator>
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<description><![CDATA[Mårten Edh aus Schweden ist Anarchist. Ungewöhnlich dabei ist, dass er sich nicht wie die meisten Gl]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignright size-full wp-image-327" title="promoe_by_daniel_pedersen_2006_11" src="http://taki183.wordpress.com/files/2009/03/promoe_by_daniel_pedersen_2006_11.jpg" alt="promoe_by_daniel_pedersen_2006_11" width="237" height="355" />Mårten Edh aus Schweden ist Anarchist. Ungewöhnlich dabei ist, dass er sich  nicht wie die meisten Gleichgesinnten in der autonomen Punkszene bewegt, sondern  unter dem Pseudonym <strong>Promoe</strong> das Kommunikationsmittel HipHop  nutzt. Schon früh in den Neunzigern beschäftigte er sich mit Graffiti, wozu ihm  das Buch &#8220;Subway Art&#8221; von <strong>Martha Cooper</strong> als Bibel diente. Doch  die Schrift allein als Ausdrucksform reichte ihm nicht. Deshalb formierte sich  in dieser Zeit um <strong>DJ EmBee</strong> und ihn die conscious-Rap Crew  <strong>Looptroop</strong>.</p>
<p>Mit englischen Texten greifen sie gesellschaftskritische Themen auf, die im  Inhalt ihre anti-mainstream Attitüde und die Liebe zu Graffiti widerspiegeln.  Nach ersten Aufnahmen zusammen mit Looptroop veröffentlicht Promoe schließlich  auch Solo Alben. Im September 2006 erschien nun bereits sein drittes Album unter  dem Titel &#8220;White Man&#8217;s Burden&#8221;, neben seinen beiden bisherigen Longplayern &#8220;Government Music&#8221; (2001) und „The Long Distance Runner“ (2004). Die Auswahl des  Albumtitels über die Bürde des weißen Mannes, erklärt Promoe auf seiner Homepage  <a href="http://www.promoe.nu/" target="_blank">www.promoe.nu</a> wie folgt:  […]“Our real burden is the lie about one kind of people&#8217;s superiority to all  other kinds of people.“[…] und lässt damit schon auf ein weiteres  inhaltsbetontes Stück Musik schließen. Als empfundene Last erschien  dem<em> </em>Wookie nicht zuletzt auch die festgefahrene Haltung diverser  europäischer Emcees, die er in dem Diss-Track <em>Sag Was? </em>auch den  deutschen Rapper Kool Savas spüren ließ. Man konnte also gespannt sein, wie der Tourtermin für Promoe in  Savas’ neuer Wahlheimat Heidelberg verlaufen würde.</p>
<p>Den Startschuss des Abends machten zwei herb enttäuschende und hier nicht  weiter erwähnenswerte Vorgruppen, ehe Promoe selbst die Bühne mit seiner  gewohnten Rasta Erscheinung enterte. Im Rücken hatte er seinen Tour-DJ  <strong>Large </strong>und seine beiden Background-Sänger. Mit dem Opener  <em>Up! </em>vom neuen Album begann die Show und das Publikum dankte es gehörig  mit Abgehen. Dennoch war der Menschenhaufen etwas anders zusammengesetzt als bei früheren Looptroop oder Promoe Auftritten. Vor allem junge und  alternative Leute hatten diesmal den Weg in den Heidelberger Karlstorbahnhof gefunden, was  wohl am neuen Album liegt. Durch die Graffiti Hymne <em>These Walls Don&#8217;t  Lie</em> oder <em>White Man’s Burden </em>erfuhr man zunächst einiges über die  Person Promoe, wobei die mehr als nur angehaucht links-aktivistisch erklingenden  Parolen gegen Blair, Bush und Konsorten im Vordergrund standen. Stark politisch  ging es weiter und auch von Promoes Leben als Veganer erfuhr man so mehr.</p>
<p>Dass  sich seine weltverbesserischen Texte nicht nur zum Zuhören eignen, belegte der  permanent bouncende Pulk der dicht an die Auftrittsfläche gedrängt war. Promoes Reggae-Einflüsse sind bekannt und kamen auch diesmal nicht zu kurz.  Nach <em>Trapped</em> von &#8220;White Man’s Burden&#8221; folgten zahlreiche Looptroop-Tracks. <em>In The Morning </em>und <em>Post Cards</em> waren dann die letzten  Solostücke vom neuen Album. Die <em>Bandit Queen</em> scheint nach wie vor noch  von Promoe erwartet zu werden und auch <em>Yes Ayah, The Struggle Continues</em> und <em>Looking For Love </em>brachten danach den gesamten Flair der  Schwedentruppe ins Haus, der über weite Strecken an diesem Abend vermisst  blieb. Der Titel zum gleichnamigen Album <em>The Long Distance Runner </em>und  der abgewandelte Klassiker <em>Off The Record </em>ließen Promoe gegen Ende des  Auftritts nochmal aufblühen und in Fahrt bringen, ehe sich die Performance mit  <em>Don’t Hate The Player </em>zu Ende neigte.</p>
<p>Savas Disses blieben demnach aus, allgemein blieb der Auftritt  allerdings im Vergleich zu den gewohnten Abfeier-Darbietungen aus dem Hause  Looptroop etwas farblos und konnte nur ansatzweise Begeistern. Etwas zuviel  Politik für eine Bühnenshow? Naja, &#8220;White Man&#8217;s Burden&#8221; zumindest, setzt sich  inhaltlich einfach doch von den aktuell meistens nur an der Oberfläche  kratzenden Rapalben ab und bleibt wärmstens zu Empfehlen.</p>
<p>Andreas Margara (4. Dezember 2006)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Saïan Supa Crew (Karlstorbahnhof Heidelberg)]]></title>
<link>http://taki183.wordpress.com/2006/03/03/saian-supa-crew-karlstorbahnhof-heidelberg/</link>
<pubDate>Fri, 03 Mar 2006 20:51:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>Reimreporter</dc:creator>
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<description><![CDATA[Durch den Zusammenschluss der drei französischen Rap-Crews Explicit Samouraï (Specta und Leeroy Kezi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignleft size-medium wp-image-126" title="saiansupacrew" src="http://taki183.wordpress.com/files/2009/02/saiansupacrewweb.jpg?w=296" alt="saiansupacrew" width="237" height="240" />Durch den Zusammenschluss der drei französischen Rap-Crews Explicit Samouraï (<strong>Specta</strong> und <strong>Leeroy Keziah</strong>), OFX (<strong>Féniksi</strong>, <strong>Vicelow</strong> und <strong>KLR</strong>) und Simple Spirit (<strong>Sir Samuel </strong>und<strong> Sly The Mic Buddha</strong>) formiert sich 1997 die <strong>Saïan Supa Crew</strong> in Paris. Ihr besonderes Markenzeichen ist die Fusion genreübergreifender Styles. So wird die HipHop-Basis aus Breakdance, Beatbox, Deejay und natürlich Rap mit einer experimentellen Palette aus Reggae, R’n’B, Dancehall und Soul fließend vernetzt. Speziell aber der Einfluss des Zouk-Styles, bei dem SSC die karibisch-afrikanische Rhythmik eng mit Rap verknüpft, macht jedes Konzert der Crew zu einem absoluten Highlight. Im Zuge der &#8220;Hold-up&#8221;-Tournee machte die Saïan Supa Crew<strong> </strong>diesmal auch im Heidelberger Karlstorbahnhof halt, um den Laden ordentlich wegzurocken.</p>
<p>Nach der Vorgruppe <strong>Pete Philly &#38; Perquisite</strong> breaken sich dann gegen 22 Uhr nacheinander die fünf Saïan<strong> </strong>Emcees Féniksi<strong>, </strong>Sly The Mic Buddha, Sir Samuel, Leeroy Keziah<strong> </strong>und Vicelow zu den Beats von Deejay <strong>Fun</strong> auf die Bühne und starten mit dem Track <em>Blow</em> vom neuen Album <em>Hold-up</em> die heiße Show im restlos gefüllten Karlstorbahnhof. Das altbekannte Raumseiten splitten bildet da erst den Auftakt in Sachen Lehrstunde für die perfekte Liveperformance. SSC präsentieren nicht nur zu jedem ihrer Titel eine neue ausgefeilte Bühnenchoreografie sondern integrieren mit ihren actionreichen Anweisungen auch das Publikum vollends. Als Einstimmung folgen hauptsächlich Tracks vom zweiten Album <em>X-Raisons</em> wie <em>Soldat, Polices </em>oder <em>X Raisons, </em>begleitet von mehr als nur freudigem Kopfnicken. Nach circa vier Liedern gibt’s immer kurze Verschnaufpausen in Form von Fun’s Scratcheinlagen oder meisterhaften Beatbox Imitationen bekannter Songs durch Sly the Mic Buddah. Ob Anita Ward’s <em>Ring My Bell, </em>Snoop Dogg’s <em>Drop It Like It’s Hot </em>oder Shabba Rank’s <em>Mr. Loverman</em>, nichts bleibt auf der Human Beatbox fehlerfrei nachgespielt.</p>
<p>Häufige Riddim-Wechsel von Rap zu Dancehall, stets begleitet vom souligen Gesang Sir Samuels,<strong> </strong>bilden das optimale fading für die stets am Limit mitrockende Menge. Auch Stücke wie <em>Le Preuve Par 3</em> und <em>Raz De Marée</em> vom ersten Long Player <em>KLR</em>, das dem bei einem tragischen Unfall verstorbenen SSC Mitglied KLR gewidmet ist und bei dem auch noch der mittlerweile aus der Crew ausgestiegene <strong>Specta</strong> mitwirkte, werden an diesem Abend zum Besten gegeben. Vom gleichen Album wird dann schließlich auch noch der Saïan-Superhit <em>Angela</em> performt. Nachdem Feniksi anschließend noch die Crowd dazu bewegt das allerletzte aus sich rauszuholen um die &#8220;craziest city&#8221; zu werden, darf Sly the Mic Buddah<strong> </strong>wieder an sein Instrument das Mic um den Ol’Dirty Bastard-Bumper <em>Shimmy Shimmy Ya</em> astrein mit allen Feinheiten nachzuintonieren.</p>
<p>Gefolgt von einem kurzem Deejay vs. Beatbox Battle spielt die Saïan Supa Crew noch eine Zugabe, ehe der Wahnsinnsauftritt nach etwas mehr als zwei Stunden zu Ende geht und das gefrorene Eis auf den Straßen zum Nachhauserutschen einlädt.</p>
<p>Andreas Margara (3. März 2006)</p>
<p><a href="http://www.regioactive.de/story/4585/saian_supa_crew.html">Link zum regioactive.de-Artikel</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Looptroop (Karlstorbahnhof Heidelberg)]]></title>
<link>http://taki183.wordpress.com/2005/10/12/looptroop-karlstorbahnhof-heidelberg/</link>
<pubDate>Wed, 12 Oct 2005 10:46:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>Reimreporter</dc:creator>
<guid>http://taki183.wordpress.com/2005/10/12/looptroop-karlstorbahnhof-heidelberg/</guid>
<description><![CDATA[Rap aus Schweden? Klar, Looptroop haben sich längst in ganz HipHop-Europa und auch im Norden von Ame]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignleft size-medium wp-image-49" title="Looptroop" src="http://taki183.wordpress.com/files/2009/02/presse_preview_1204625961_looptroop_rockers_02_fotocredit_kristin_lidell.jpg?w=199" alt="Looptroop" width="199" height="300" />Rap aus Schweden? Klar, Looptroop haben sich längst in ganz HipHop-Europa und auch im Norden von Amerika mit ihrem englischen Sprechgesang bewährt. Dieser zeichnet sich inhaltlich durch die Kritik struktureller Missstände in der Gesellschaft aus, ohne dabei militant zu sein. Zurzeit sind sie mit ihrem neuen Album <em>Fort Europa </em>auf Carneval Tour und machten auch in Heidelberg halt. Support kam von Freestyle, DJ Large und Chords &#38; Timbuktu.</p>
<p>Mit <strong>Freestyle</strong>, dem ehemaligen Arsonist aus Bushwick/Brooklyn, ging’s an diesem Abend im Karlstorbahnhof zeitig zur Sache. Seinem Namen machte er alle Ehre, da seine Auftritte von spontanen Improvisationen im flowigen Rhymestyle lebten. An den Plattentellern, unterstützt von CD-Mixern, stand <strong>DJ</strong> <strong>Large </strong>aus Schweden. Mit <strong>Chords &#38;</strong> <strong>Timbuktu </strong>bekam dieser auch gleich schwedische Unterstützung auf der Bühne. Timbuktu ist in Skandinavien zurzeit der erfolgreichste Emcee und auch durch einige <strong>Looptroop</strong>-Releases in Deutschland und dem Rest vom <em>Fort Europa</em> unlängst bekannt. Trotz seines kleinen Erscheinungsbildes verbrachte er an diesem Abend Großes in Sachen Wortgewandtheit und &#8220;Move the Crowd&#8221;.<br />
Nach diesem hochkarätigen „Vorprogramm“ war es an der Zeit für die Headliner: Looptroop. Drei Mics für <strong>Supreme,</strong> <strong>Cosmic &#38; Promoe</strong>. DJ <strong>Embee</strong> an den Wheelz plus Schlagzeug, an dem er immer wieder mal im abendlichen Verlauf ein paar Einlagen brachte. Dass die Looptroop-Crew einer der besten Live-Acts in Europa sind, stellten sie auch diesmal wieder eindrucksvoll unter Beweis. Auf eine kleine Choreografie im abgestimmten blauen Looptroop-Jersey folgte sofort der Smasher <em>Looking For</em> <em>Love</em> vom Voralbum <em>The Struggle Continues,</em> der das Publikum ordentlich zum bouncen bewegte. Als Embee dann noch den Beat zu Promoes Solostück <em>Off The Record </em>einspielte, war die Menge nur noch ein einziger springender Haufen. Die Looptroop Rockers um Promoe, der sich mit seinem meterlangen Bart wieder einmal dekorativer als die Accessoires Abteilung von IKEA gab und eher an einen gallischen Druiden erinnerte, als an einen schwedischen Hünen, brachte heute neben meist sehr politischen Texten auch jamaikanischen Reggae-Flair nach Heidelberg.</p>
<p>Ein pumpender Beat jagte den Nächsten. Auf die Liebeserklärung an die <em>Bandit Queen</em> folgte die 12&#8243; Auskopplung <em>Don’t hate the Player </em>und die Single zum gleichnamigen neuen<em> </em>Album<em> Fort Europa. </em>Auf die vielen Zugabeforderungen performten die vier Schweden erst <em>The Struggle Continues, </em>um dann zusammen mit Chords &#38; Timbuktu den Bush-kritischen Track <em>Hurricane George </em>abzufeuern. Auch Freestyle beteiligte sich hier nochmals am Bühnengeschehen. Alles in allem blieb nach diesem faszinierenden Auftritt festzuhalten, das Schweden einiges mehr zu bieten hat als Elche, ABBA und Mittsommernacht: Looptroop Rockz!</p>
<p>Andreas Margara (12. Oktober 2005)</p>
<p><a href="http://www.regioactive.de/story/4316/looptroop_carneval_in_heidelberg.html">Link zum Artikel</a></p>
<p><strong>Looptroop: <em>Fort Europa</em></strong></p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/vvCOVDdzrCU&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/vvCOVDdzrCU&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
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