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	<title>kleinkunst &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/kleinkunst/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "kleinkunst"</description>
	<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 04:49:32 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Gedanken zum Tag]]></title>
<link>http://yhonnyyps.wordpress.com/2009/11/25/gedanken-zum-tag/</link>
<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 21:41:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>yhonnyyps</dc:creator>
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<description><![CDATA[]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://yhonnyyps.wordpress.com/files/2009/11/q2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-32" title="Q" src="http://yhonnyyps.wordpress.com/files/2009/11/q2.jpg" alt=".....Geschenke machen........" width="447" height="441" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Einmal anders - Buchen Sie Alecandro' s verrückte Damen!]]></title>
<link>http://diegalerie.wordpress.com/2009/11/16/einmal-anders-buchen-sie-alecandros-verrueckte-damen/</link>
<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 15:13:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>marcusjoswald</dc:creator>
<guid>http://diegalerie.wordpress.com/2009/11/16/einmal-anders-buchen-sie-alecandros-verrueckte-damen/</guid>
<description><![CDATA[Für wenige Euros kommen die vier Damen der Künstlergruppe Alecandro zu einer Veranstaltung und mache]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Für wenige Euros kommen die vier Damen der Künstlergruppe Alecandro zu einer Veranstaltung und mache]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die "Bude" war voll...]]></title>
<link>http://carnarius.wordpress.com/2009/11/11/die-bude-war-voll/</link>
<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 20:07:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>carnarius</dc:creator>
<guid>http://carnarius.wordpress.com/2009/11/11/die-bude-war-voll/</guid>
<description><![CDATA[&#8230; gestern Abend bei Floriana, anlässlich der Saison-Eröffnung von &#8220;WortLaut!&#8221; Ich ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>&#8230; gestern Abend bei Floriana, anlässlich der Saison-Eröffnung von &#8220;WortLaut!&#8221;</p>
<p>Ich war das erste mal bei der Veranstaltung und bin begeistert, sehr sympathisch und unterhaltsam moderiert von Siggi Hirsch und Frank Gundermann und natürlich die Auftritte der &#8220;Kleinkünstler&#8221;.</p>
<p>Kann ich also nur weiterempfehlen, was ich hiermit tue. Weitere Infos und Termine dazu finden Sie <a href="http://baminfo.blog.de/2009/11/10/abend-voller-kleinkunst-eintritt-frei-7342454/" target="_blank">hier</a>, dann spare ich mir hier die Zeilen.</p>
<p>&#160;</p>
<div id="attachment_604" class="wp-caption aligncenter" style="width: 450px"><img class="size-full wp-image-604" title="Auftakt von &#34;WortLaut&#34; in die neue Saison" src="http://carnarius.wordpress.com/files/2009/11/foto-21.jpg" alt="Auftakt von &#34;WortLaut&#34; in die neue Saison" width="440" height="330" /><p class="wp-caption-text">Auftakt von &#34;WortLaut&#34; in die neue Saison</p></div>
<p>&#160;</p>
<p>&#160;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schwarz-Rot-Gold]]></title>
<link>http://yhonnyyps.wordpress.com/2009/11/03/schwarz-rot-gold/</link>
<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 22:37:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>yhonnyyps</dc:creator>
<guid>http://yhonnyyps.wordpress.com/2009/11/03/schwarz-rot-gold/</guid>
<description><![CDATA[]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="aligncenter size-full wp-image-26" title="Krieg" src="http://yhonnyyps.wordpress.com/files/2009/11/img_4826afganistankrieg.jpg" alt="Krieg" width="449" height="733" /></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Endlich Pleite! im Kolpinghaus Andernach]]></title>
<link>http://kolpinghaus.wordpress.com/2009/11/02/endlich-pleite-im-kolpinghaus-andernach/</link>
<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 17:21:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>kolpinghaus</dc:creator>
<guid>http://kolpinghaus.wordpress.com/2009/11/02/endlich-pleite-im-kolpinghaus-andernach/</guid>
<description><![CDATA[Andy Sauerwein mit seinem neusten Programm am 21.11.09 &nbsp;]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Andy Sauerwein mit seinem neusten Programm am 21.11.09</strong></p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/pvg7aOwk5Q4&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/pvg7aOwk5Q4&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>&#160;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die kreative Künstlerseele von Tokyo]]></title>
<link>http://tokyofotosushi.wordpress.com/2009/10/25/die-kreative-kunstlerseele-von-tokyo/</link>
<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 14:26:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>megafutzi</dc:creator>
<guid>http://tokyofotosushi.wordpress.com/2009/10/25/die-kreative-kunstlerseele-von-tokyo/</guid>
<description><![CDATA[Ich war auf der Design-Festa Tokyo 2009: dem größten internationalen Kunst Event in ganz Asien. Taus]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Ich war auf der Design-Festa Tokyo 2009: dem größten internationalen Kunst Event in ganz Asien. Tausende von kleinen, freien Künstler stellten ihre Werke aus und verkauften sie. Es herschte eine kreative Atmosphäre die ich zum ersten Mal in Tokyo spürte und die ich so nur aus Berlin kannte. </strong></p>
<p><a target='_blank' title='ImageShack - Image And Video Hosting' href='http://img21.imageshack.us/i/pa245741kl.jpg/'><img src='http://img21.imageshack.us/img21/9924/pa245741kl.jpg'></a><br />
<em>(Der Typ hatte eine interessante Präsenz, ging betont cool und posierte ganz von alleine. Ich machte ne Menge Bilder bis er es bemerkte <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  )</em></p>
<p>Ich komme aus Berlin, welches international für Künstler immer beliebter wird. Und gerade weil in Berlin so viele Künstler leben, herscht dort eine sehr kreative Atmosphäre. Kunst und Kunstprojekte anzuschieben ist in Berlin sehr, sehr viel einfacher als in Tokyo. Ich selbst würde mich auch als Künstler bezeichnen wollen, und als jemanden der junge Kunst mit <a href="http://www.jlg-filmfest.de/">diversen Projekten unterstützt</a> &#8211; auch weil es in Berlin einfach möglich ist, schon als 17/18 jähriger solche Projekte zu starten. In Berlin fragt keiner, wo du studiert hast, wie viel Erfahrung du hast oder was deine Eltern machen. Solange du eine coole, kreative Idee hast, und damit andere begeistern kannst, reicht das um Unterstützer zu gewinnen.<br />
(Beim Geld sieht das allerdings anders aus, da Berlin chronisch pleite ist. Aber so ist in Berlin viel Kunst gratis)</p>
<p>Das hatte mir in Tokyo bisher immer gefehlt, diese Freiheit kreativ sein zu können. Vorallem junge Künstler suchte ich sehr lange. Ich war wirklich sehr, sehr glücklich, sie auf dieser Design Festa zu finden, und wieder in dieser kreativen Atmosphäre zu leben.</p>
<p>Die <a href="http://www.designfesta.com/index_en.html">Design Festa</a> kann man sich wie als real gewordene <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/DeviantART">DeviantArt</a> Website vorstellen (oder eine andere beliebige Website wo angehende Künstler ihre Werke zeigen). Nur dass die Design Festa nicht nur auf zweidimensionale Kunst beschränkt ist, sondern auch Maskenbildner, Schmuck, Mode, Puppen o.ä. zulässt. Und vorallem: Der Künstler versteckt sich nicht hinter einem anonymen Nicknamen wie milchkuh73 im Netz, sondern er steht direkt vor dir, neben seiner Kunst. Du kannst mit ihm reden, dich austauschen und ihn direkt unterstützen indem du seine Werke kaufst. Ich find es wunderbar, wie in einer Konsum-orientierten Gesellschaft wie Japan, Kunst und Kommerz Hand in Hand gehen, ohne dabei die Kunst abzuwerten. In Deutschland ist das ja immer ein bisschen schwierig mit Kunst Geld zu machen bzw. die Werte richtig einzuschätzen.</p>
<p>Die Design Festa findet zweimal jährlich in der Tokyo Big Sight statt. Künstler können Stände mieten, ihre Sachen ausstellen und verkaufen. Tokyo Big Sight ist ein großes Messegelände auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Odaiba">Odaiba</a>, der künstlichen Insel vor der Bucht von Tokyo.<br />
Die Big Sight ist bekannt für große Manga Conventions, wo <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/D%C5%8Djinshi">unveröffentlichte Manga Zeichner ihre eigenen Werke verkaufen, die sie selbst gedruckt haben</a>. </p>
<p>Ich hatte Tokyo Big Sight das erste Mal in einem Manga gesehen und hielte es für ein sehr ungewöhnliches Gebäude, das sich der Mangazeichner nur ausgedacht haben musste:</p>
<p><a target='_blank' title='ImageShack - Image And Video Hosting' href='http://img40.imageshack.us/i/bigsightmanga.jpg/'><img src='http://img40.imageshack.us/img40/6229/bigsightmanga.jpg'></a></p>
<p>Umso überraschter war ich, als ich dann tatsächlich vor diesem riesigen Raumschiff stand:</p>
<p><a target='_blank' title='ImageShack - Image And Video Hosting' href='http://img194.imageshack.us/i/pa245550tonemapped2kl.jpg/'><img src='http://img194.imageshack.us/img194/2306/pa245550tonemapped2kl.jpg'></a></p>
<p>Drinnen in der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Tokyo_Big_Sight">Tokyo Big Sight</a> standen dann alle Zeichen auf Kunst. Begrüßt wurde man von einem bunten Tor:</p>
<p><a target='_blank' title='ImageShack - Image And Video Hosting' href='http://img188.imageshack.us/i/pa245756kl.jpg/'><img src='http://img188.imageshack.us/img188/8397/pa245756kl.jpg'></a></p>
<p>Drinnen war die zentrale Halle, in der sich einige exklusive Künstler eingemietet hatten und in der Mitte fand Musik statt, vor einem großen, sitzenden Publikum.</p>
<p><a target='_blank' title='ImageShack - Image And Video Hosting' href='http://img20.imageshack.us/i/pa245601kl.jpg/'><img src='http://img20.imageshack.us/img20/2325/pa245601kl.jpg'></a></p>
<p>Die Musik war ähm sehr japanisch. Das heisst, es gab sowohl generierte Pop Musik, vorgetragen von hübschen Mädchen (die beim Publikum gut ankam),</p>
<p><a target='_blank' title='ImageShack - Image And Video Hosting' href='http://img21.imageshack.us/i/pa245617kl.jpg/'><img src='http://img21.imageshack.us/img21/943/pa245617kl.jpg'></a></p>
<p><a target='_blank' title='ImageShack - Image And Video Hosting' href='http://img21.imageshack.us/i/pa245619kl.jpg/'><img src='http://img21.imageshack.us/img21/6456/pa245619kl.jpg'></a></p>
<p>dann gab es traditionelle japanische Elemente, gemischt mit dem Stil einer amerikanischen Big Band, die ich kurz beim Proben erwischt habe:</p>
<p><a target='_blank' title='ImageShack - Image And Video Hosting' href='http://img200.imageshack.us/i/pa245637kl.jpg/'><img src='http://img200.imageshack.us/img200/7363/pa245637kl.jpg'></a><br />
<em>(man beachte den Spalt durch den ich die Kamera hielt und heimlich fotografierte <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Ich wollt einfach wissen woher die Musik kam)</em></p>
<p>und dann gab es einen ähm Mittelalter-Auftritt, wo Japaner sich in europäischen Ritterrüstungen bewegten:</p>
<p><a target='_blank' title='ImageShack - Image And Video Hosting' href='http://img18.imageshack.us/i/pa245594kl.jpg/'><img src='http://img18.imageshack.us/img18/5079/pa245594kl.jpg'></a></p>
<p><a target='_blank' title='ImageShack - Image And Video Hosting' href='http://img18.imageshack.us/i/pa245598kl.jpg/'><img src='http://img18.imageshack.us/img18/275/pa245598kl.jpg'></a></p>
<p>Das ist als wenn Deutsche einen auf Ninja oder Samurai machen&#8230;</p>
<p>Rund um die zentrale Halle waren die Messe-Hallen, wo jeder Künstler mit einem eigenen Stand vertreten war. Ein wirkliches Konzept gab es da nicht, alles war wild durch- und nebeneinander.</p>
<p><a target='_blank' title='ImageShack - Image And Video Hosting' href='http://img12.imageshack.us/i/pa245563kl.jpg/'><img src='http://img12.imageshack.us/img12/4307/pa245563kl.jpg'></a></p>
<p>Und auch Musik gab es hier, abseits der Haupthalle. Wundersamerweise nirgendwo störend.<br />
Es gab die Kostüm-und-Kinder-Musik:</p>
<p><a target='_blank' title='ImageShack - Image And Video Hosting' href='http://img200.imageshack.us/i/pa245609kl.jpg/'><img src='http://img200.imageshack.us/img200/6922/pa245609kl.jpg'></a></p>
<p>Es gab Tricky, der seinen eigenen Fanclub mit dabei hatte&#8230;</p>
<p><a target='_blank' title='ImageShack - Image And Video Hosting' href='http://img194.imageshack.us/i/pa245577kl.jpg/'><img src='http://img194.imageshack.us/img194/8814/pa245577kl.jpg'></a></p>
<p>&#8230;und nun ja, ein besonders warmer Exot war.</p>
<p><img src="http://farm3.static.flickr.com/2611/3662405432_21a980a9f2.jpg" alt="Tricky" /><br />
<a href="http://www.flickr.com/photos/designfesta/3662405432/">(Quelle: flickr/designfesta)</a></p>
<p>Tricky&#8217;s Musik war nicht so dolle, aber er hat sich eine besondere Choreografie einfallen lassen, den sein vorher instruierter Fanclub fleißig mittanzte. Das Publikum drum herum stieg mit ein, und machte seinen Tanz mit. Sein Fanclub stand sogar noch um ihn herum, als um 19 Uhr das Licht ausgemacht wurde, und alle gingen. Tricky ist schon ein cleverer Entertainer. Wer mehr von ihm will, er hat genug CD&#8217;s auf Lager:</p>
<p><img src="http://farm3.static.flickr.com/2443/3662405498_ff957f372d.jpg" alt="Tricky CD" /><br />
<a href="http://www.flickr.com/photos/designfesta/3662405498/">(Quelle: flickr/designfesta)</a></p>
<p>Und weit entfernt von Tricky (vom Talent und Lage), versteckt in einer Ecke, stand meine neue Lieblingsband! </p>
<p><a target='_blank' title='ImageShack - Image And Video Hosting' href='http://img18.imageshack.us/i/pa245591kl.jpg/'><img src='http://img18.imageshack.us/img18/2728/pa245591kl.jpg'></a></p>
<p>Das hier ist <a href="http://flava.hiho.jp/">Flava</a>, eine junge Jazz-Kombo, die hier Lieder aus ihrem neuen und ersten (Mini) Album vorgetragen hat. Ich hab natürlich gleich ihre CD gekauft und zuhause rauf und runter gehört. Live sind sie allerdings noch viel besser als auf CD, ich werd mir demnächst mal ein Konzert von ihnen anhören.<br />
Hier mal eine Hörprobe aus einem Konzert in Shibuya, Tonqualität ist so la la.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/7ROeLImufkk&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/7ROeLImufkk&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Flava&#8217;s hübsche und noch viel mehr talentierte Sängerin ist 26 und arbeitet als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Office_Lady">Office-Lady</a> in einem IT-Unternehmen. Das mag man sich so gar nicht vorstellen können, wenn man sie live gehört hat.</p>
<p><img src="http://flava.hiho.jp/top3755.jpg" alt="Flava" /><br />
<a href="http://flava.hiho.jp/">(Quelle: flava.hiho.jp) </a></p>
<p>Wie schon erwähnt, gibt es neben der Musik noch so ziemlich jeden anderen Bereich der Kunst, von daher will ich jetzt einfach ein paar Buden und Impressionen vorstellen:</p>
<p><a target='_blank' title='ImageShack - Image And Video Hosting' href='http://img213.imageshack.us/i/pa245586kl.jpg/'><img src='http://img213.imageshack.us/img213/155/pa245586kl.jpg'></a><br />
<em>(sie war ca. 5-6 Jahre alt, man kann nie früh genug mit der Kunst anfangen =) )</em></p>
<p><a target='_blank' title='ImageShack - Image And Video Hosting' href='http://img21.imageshack.us/i/cutiepiekl.jpg/'><img src='http://img21.imageshack.us/img21/4143/cutiepiekl.jpg'></a></p>
<p>Sie hatte eine wunderbare Gesangsstimme, wenngleich sie auch etwas schüchtern war und leise sang. Wer mehr von ihr sehen möchte, und mir fällt da <a href="http://www.mediendesign-schwarz.de/">jemand ein, der</a> das bestimmt möchte, der kann <a href="http://www.youtube.com/user/miraclevell#p/a">in ihren Youtube-Channel schauen</a>.</p>
<p><a target='_blank' title='ImageShack - Image And Video Hosting' href='http://img18.imageshack.us/i/pa245703kl.jpg/'><img src='http://img18.imageshack.us/img18/9413/pa245703kl.jpg'></a><br />
Eine T-Shirt Vending Machine</p>
<p><a target='_blank' title='ImageShack - Image And Video Hosting' href='http://img94.imageshack.us/i/pa245585kl.jpg/'><img src='http://img94.imageshack.us/img94/8449/pa245585kl.jpg'></a><br />
Eine vor Ort angefertigte Zeichnung, man achte auf die vielen Details, <a href="http://img410.imageshack.us/img410/8449/pa245585kl.jpg">in groß</a> sieht man es besser.</p>
<p><a target='_blank' title='ImageShack - Image And Video Hosting' href='http://img197.imageshack.us/i/pa245707kl.jpg/'><img src='http://img197.imageshack.us/img197/5667/pa245707kl.jpg'></a><br />
???</p>
<p><a target='_blank' title='ImageShack - Image And Video Hosting' href='http://img16.imageshack.us/i/pa245752kl.jpg/'><img src='http://img16.imageshack.us/img16/6862/pa245752kl.jpg'></a><br />
Mister T beschützt Schokolade</p>
<p><a target='_blank' title='ImageShack - Image And Video Hosting' href='http://img16.imageshack.us/i/pa245615kl.jpg/'><img src='http://img16.imageshack.us/img16/3761/pa245615kl.jpg'></a><br />
OKTOPUS-MANN GEGEN KUGEL-MANN!!</p>
<p><a target='_blank' title='ImageShack - Image And Video Hosting' href='http://img194.imageshack.us/i/lookykl.jpg/'><img src='http://img194.imageshack.us/img194/7713/lookykl.jpg'></a><br />
&#8230;sich von der leeren Leinwand inspirieren lassen&#8230;</p>
<p><a target='_blank' title='ImageShack - Image And Video Hosting' href='http://img514.imageshack.us/i/pa245712kl.jpg/'><img src='http://img514.imageshack.us/img514/7118/pa245712kl.jpg'></a></p>
<p><a target='_blank' title='ImageShack - Image And Video Hosting' href='http://img44.imageshack.us/i/pa245719kl.jpg/'><img src='http://img44.imageshack.us/img44/3741/pa245719kl.jpg'></a><br />
Wenn man <a href="http://www.designfesta.com/news_blog/blog_en/?p=3358">diesem Blog</a> glauben mag, ist Live Painting ganz groß angesagt. Viele Künstler bemalten ihre Buden auch. Eine Kunst, die nur die zwei Tage der Design Festa dauern soll. Es macht einen nachdenklich, aber wenn man bedenkt, wieviele tausend Leute von eben diesen Bildern Fotos machen, und sie für die Ewigkeit erhalten oder Freunden zeigen, so ist der Kunst doch Genüge getan.</p>
<p><a target='_blank' title='ImageShack - Image And Video Hosting' href='http://img29.imageshack.us/i/pa245638kl.jpg/'><img src='http://img29.imageshack.us/img29/6209/pa245638kl.jpg'></a></p>
<p><a target='_blank' title='ImageShack - Image And Video Hosting' href='http://img188.imageshack.us/i/pa245727kl.jpg/'><img src='http://img188.imageshack.us/img188/5633/pa245727kl.jpg'></a><br />
fließender Verkehr, rein und raus.</p>
<p><a target='_blank' title='ImageShack - Image And Video Hosting' href='http://img130.imageshack.us/i/pa245624kl.jpg/'><img src='http://img130.imageshack.us/img130/1006/pa245624kl.jpg'></a><br />
Und den Info-Stand immer im Blick.</p>
<p><a target='_blank' title='ImageShack - Image And Video Hosting' href='http://img257.imageshack.us/i/pa245564.jpg/'><img src='http://img257.imageshack.us/img257/8201/pa245564.jpg'></a><br />
Ein Samurai wacht über alle Buden&#8230;.</p>
<p><a target='_blank' title='ImageShack - Image And Video Hosting' href='http://img32.imageshack.us/i/pa245568kl.jpg/'><img src='http://img32.imageshack.us/img32/3298/pa245568kl.jpg'></a><br />
&#8230; und bedroht Fotografen, wenn sie ihm zu nahe kommen <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a target='_blank' title='ImageShack - Image And Video Hosting' href='http://img29.imageshack.us/i/pa245581kl.jpg/'><img src='http://img29.imageshack.us/img29/5158/pa245581kl.jpg'></a><br />
Ein Skelett macht für 500yen eine Manga-Zeichnung von dir. Schnäppchen!</p>
<p><a target='_blank' title='ImageShack - Image And Video Hosting' href='http://img257.imageshack.us/i/pa245579kl.jpg/'><img src='http://img257.imageshack.us/img257/4570/pa245579kl.jpg'></a><br />
Tatoos konnte man sich auch machen lassen.</p>
<p><a target='_blank' title='ImageShack - Image And Video Hosting' href='http://img16.imageshack.us/i/pa245582kl.jpg/'><img src='http://img16.imageshack.us/img16/9756/pa245582kl.jpg'></a><br />
Für alle, die Schwierigkeiten haben, Kanji zu lernen, präsentiere ich die Kanji-Symmetrie. Einfach die Kanji umdrehen, und schon habt ihr das englische Wort, wie &#8220;look&#8221;:</p>
<p><a target='_blank' title='ImageShack - Image And Video Hosting' href='http://img197.imageshack.us/i/pa245583kl.jpg/'><img src='http://img197.imageshack.us/img197/1120/pa245583kl.jpg'></a></p>
<p><a target='_blank' title='ImageShack - Image And Video Hosting' href='http://img34.imageshack.us/i/pa245629kl.jpg/'><img src='http://img34.imageshack.us/img34/4786/pa245629kl.jpg'></a><br />
Ich weiß ja, das große Brillen momentan sehr angesagt sind, aber der Fotograf hier hat den Vogel abgeschossen.</p>
<p><a target='_blank' title='ImageShack - Image And Video Hosting' href='http://img188.imageshack.us/i/pa245645kl.jpg/'><img src='http://img188.imageshack.us/img188/188/pa245645kl.jpg'></a><br />
Wie so oft, direkt und eng beieinander. Hier zwei Bands die gleichzeitig um die Wette spielten, ohne dabei wirklich Lärm zu produzieren. Links hinten ist <a href="http://extasybox.com/">Extasy Box</a>, die Flöten und Synthesizer-Kombo.</p>
<p><a target='_blank' title='ImageShack - Image And Video Hosting' href='http://img18.imageshack.us/i/pa245608kl.jpg/'><img src='http://img18.imageshack.us/img18/4610/pa245608kl.jpg'></a><br />
Es gab auch einen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bondage">Bondage</a> Stand, bei dem keine Fotos erlaubt waren. Das heisst, ich hab kein Foto von jungen Japanerinnen, die sich spaßeshalber von einer Lack-und-Leder Dame in Seile einwickeln lassen. Doch Madame habe ich erwischt, man beachte ihre Werkzeuge and ihrem Gürtel&#8230;.</p>
<p>Auf der Design Festa liefen so viele verrückte Leute und Kostüme rum, es gab wirklich wunderbare Motive. Zum Beipsiel der Herz-Mann, der über und über mit Herzen voll war und die Liebe verbreiten sollte &#8211; dabei doch eher stets ein frustriertes Gesicht hatte.<br />
Oder die puren Maids, die mit grimmiger Miene ihre Zigarette rauchten. Oder viele, viele verrückte Buden, wo der Künstler im Kostüm davor saß. Doch die habe ich alle nicht abgelichtet. Fotografieren war zwar sehr oft erlaubt und erwünscht, doch wie schon mal <a href="http://tokyofotosushi.wordpress.com/2009/10/12/es-wachst-in-die-vertikale/">in einem Beitrag erwähnt</a>, ist das mein Beruf, den ich auch nicht immer 24/7 ausüben möchte.</p>
<p>Wenn mich jemand nach meiner Art der Fotografie fragt, sage ich manchmal: <strong>&#8220;Aus Fleisch, Wurst machen&#8221;</strong>. Bleiben wir mal bei der Metapher:<br />
Ich war auf der Design Festa nicht beruflich, sondern um mir viele neue und fremde Sachen anzuschauen. Das ist wie als ob ein Metzger in den Zoo geht. Wenn der nen Elefanten sieht, denkt der auch &#8220;aha, Lende, Steak, alles klar&#8221;. Wenn ich auf der Design Festa bin, seh ich auch lauter Motive, Geschichten, Momente. Aber irgendwie hat mir die Lust gefehlt, jedem Motiv hinter her zu springen, ständig die Objektive zu wechseln und abzudrücken. Sonst bin ich ja bei solchen Veranstaltungen auch offiziell als Fotograf für die Presse o.ä., doch diesmal wars ganz privat.<br />
Ein wenig hab ich genau das bereut, nicht ständig mit dem Auge im Sucher zu sein, weil es wirklich viele tolle Sachen zu Sehen gab. Doch ich wollt auch einfach nur mal genießen. Andere kreative Sachen sehen, ohne selbst kreativ sein zu müssen.</p>
<p>Es gab auch viele Fotografen auf der Design Festa, ihre Bilder allerdings oftmals ohne besondere Qualität. Doch sie freuen sich, wenn man ihre Bilder anschaut und mit ihnen spricht. Ein Fotograf hatte die halbe Welt bereist, und war ganz entzückt mal ein paar Ausländer an seinem Stand zu haben. Mir musste er dann natürlich auch die Bilder aus Deutschland zeigen <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Es geht bei der Design Festa nicht ums verkaufen. Es geht eher darum, gesehen zu werden. Die vielen kleinen Aussteller freuen sich riesig, wenn man sich ein paar Minuten Zeit nimmt, ihre Kunst anzuschauen. Ihre Kunst, in der sie ihre Gedanken und Gefühle verarbeiten haben, mit der sie etwas mitteilen möchten. Mit meinem bisschen Japanisch konnte ich noch sagen, dass mir ihre Sachen gefallen, und darüber waren sie jedesmal zutiefst dankbar.</p>
<p>Es sind tausend Aussteller, oft direkt nebeneinander. Trotzdem ist es weniger ein heftiger Konkurrenzkampf. Viel mehr sind sie Teil der großen kreativen Seele von Tokyo.<br />
Ich würde sowas gerne in Berlin machen, genug Kleinkünstler gibt es ja. Ich frage mich allerdings, ob man nicht die japanische Höflichkeit braucht, damit das alles auf so engen Raum nicht in Gewalt ausartet&#8230;</p>
<p>Die junge Kunst in Tokyo hat eine ganz andere Qualität. Ich vermute das liegt daran, dass japanische Künstler erst ab einem gewissen Level genug Selbstvertrauen und Glaube in die eigenen Werke aufgebaut haben, um sich öffentlich präsentieren zu wollen. So erklärt sich auch, warum eine wunderbar talentierte Band wie Flava, die es seit 6 Jahren gibt, erst in diesem Jahr ihr erstes Album rausbrachte.<br />
Wenn ich da an Deutschland denke, fallen mir <a href="http://tokyofotosushi.wordpress.com/about/">21-jährige Fotografen ein, die meinen ohne Ausbildung oder Erfahrung in Tokyo als Fotograf arbeiten zu können.</a> Oder <a href="http://www.myspace.com/jonnibotten">21-jährige Rapper</a>, die kurz nach dem Abi ihr erstes Album auf den Markt werfen (ich kenn ihn gut seit er 6 ist, ich darf das so sagen <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  ).</p>
<p>Aber das wiederum find ich an jungen deutschen Künstlern, insbesondere in Berlin, so inspirierend. Sie treten frech auf die Bühne und sagen <strong>&#8220;Welt, hier bin ich, und ich bin bunt!&#8221;</strong>.<br />
Zu einem der letzten Projekte, die ich in Deutschland machte, dem <a href="http://www.junggesehen.de/">Bildband zur jungen deutschen Fotografie</a>,  würde ich gerne eine Ausstellung in Tokyo machen. Im selben Zusammenhang würd ich gern ein ähnliches Projekt mit jungen japanischen Fotografen machen, und beide Sachen dann in Deutschland ausstellen und vergleichen.</p>
<p>Pünktlich um 19 Uhr wurden die Lichter in den Hallen ausgemacht, und das große Raumschiff spuckte seine temporäre Besatzung aus:</p>
<p><a target='_blank' title='ImageShack - Image And Video Hosting' href='http://img188.imageshack.us/i/pa245768kl.jpg/'><img src='http://img188.imageshack.us/img188/4672/pa245768kl.jpg'></a></p>
<p>Draußen im Regen und der Dunkelheit sah es sogar noch bedrohlicher aus:</p>
<p><a target='_blank' title='ImageShack - Image And Video Hosting' href='http://img511.imageshack.us/i/pa245784kl.jpg/'><img src='http://img511.imageshack.us/img511/6503/pa245784kl.jpg'></a></p>
<p>Ich wollt noch zeigen, was ich denn alles gekauft habe, aber <a href="http://tokyofotosushi.wordpress.com/2009/10/25/manga-malereien-und-ein-masturbations-ei/">das dann in nem zweiten Post</a>, da der hier schon so lang ist. Aber es war ein großartiger und inspirierender Tag &#8211; für Alle. Und ich hab in Tokyo endlich das gefunden, was ich hier so lange suchte. Und das machte mich, zum ersten Mal seitdem ich hier bin, so richtig, richtig glücklich <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Bürger nach gründlicher Reinigung des Hirn]]></title>
<link>http://yhonnyyps.wordpress.com/2009/10/23/burger-nach-grundlicher-reinigung-des-hirn/</link>
<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 20:47:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>yhonnyyps</dc:creator>
<guid>http://yhonnyyps.wordpress.com/2009/10/23/burger-nach-grundlicher-reinigung-des-hirn/</guid>
<description><![CDATA[Jetzt muss nur noch der hartverchromte formel1geprüfte Deckel drauf. Was das wohl wird, fragt sich d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="aligncenter size-full wp-image-22" title="Der gewaschene Bürger" src="http://yhonnyyps.wordpress.com/files/2009/10/hirnwasch4697.jpg" alt="Der gewaschene Bürger" width="450" height="562" /><br />
Jetzt muss nur noch der hartverchromte formel1geprüfte Deckel drauf.</p>
<p>Was das wohl wird, fragt sich der Unbürger?</p>
<p>Yhonny Yps</p>
<p>Unbürger ohne Spieß</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Dialog mit Willy]]></title>
<link>http://yhonnyyps.wordpress.com/2009/10/19/dialog-mit-willy/</link>
<pubDate>Mon, 19 Oct 2009 12:30:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>yhonnyyps</dc:creator>
<guid>http://yhonnyyps.wordpress.com/2009/10/19/dialog-mit-willy/</guid>
<description><![CDATA[Lieber Willy da oben, Du irrst, wenn Du glaubst wir würden jetzt kopflos um her rennen, weil wir nun]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Lieber Willy da oben,</p>
<p>Du irrst, wenn Du glaubst wir würden jetzt kopflos um her rennen, weil wir nun Unbürger geworden sind. Ich stehe immer noch voll und ganz zu Deiner Vision &#8220;Mehr Demokratie waagen&#8221; (ohne wenn und basta), wenn ich auch kein Espedeler bin.</p>
<p>Ein Unbürger ohne Spieß</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-12" title="Frisch behütet" src="http://yhonnyyps.wordpress.com/files/2009/10/kopf4660freikantaq.jpg?w=739" alt="Frisch behütet" width="739" height="1023" /></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Showbühne wird zur Spielwiese]]></title>
<link>http://xqonstage.wordpress.com/2009/10/15/die-showbuhne-wird-zur-spielwiese/</link>
<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 09:20:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>xqonstage</dc:creator>
<guid>http://xqonstage.wordpress.com/2009/10/15/die-showbuhne-wird-zur-spielwiese/</guid>
<description><![CDATA[Am 16.10.2009 betritt Holger Edmaier um 20 Uhr mit seinem Programm &#8220;Spielwiese – ein Eldorado ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Am 16.10.2009 betritt Holger Edmaier um 20 Uhr mit seinem Programm &#8220;Spielwiese – ein Eldorado für Bekloppte&#8221; die Showbühne in Mainz. Und was heißt das? Lieder.StandUps.Querschläger.</p>
<p><a title="Holger Edmaier" href="http://www.holger-edmaier.de" target="_blank"><strong>Holger Edmaier</strong></a> zieht Bilanz: Eine norddeutsche Kindheit zwischen ‚Wetten das!’ und Wettrüsten. Reihenhaus und Dorfdisko. „No future“ oder „Don’t panic!“? Mit Klavier, Ukulele und PopMusik begibt sich der Reimakrobat auf die Suche nach sich und seinem inneren Selbst und entdeckt dabei eine verschollene Welt, in der scheinbar alles möglich war – oder noch immer ist! Aber warum sollen wir überhaupt unser innerstes Selbst suchen, wenn wir es dann ohnehin nur an der Theke wiederfinden?</p>
<p>Früher war alles anders. Nicht unbedingt besser, aber anders. So singt, spielt, stichelt und bewegt sich Holger Edmaier vergnügt durch die 80er bis heute – brüllend komisch und hoffnungsvoll sentimental, verspielt und verschroben: Pippi Langstrumpf mit Fahrradhelm? Karlson vom Dach mit Airbag und Seitenaufprallschutz? Wäre Herr Rossi heute mit einem TomTom auf der Suche nach dem Glück? Die Welt ist eine Spielwiese. Ein Eldorado für Bekloppte! </p>
<p>&#8220;Das Eldorado für Bekloppte ist ein wahres Paradies [...] Edmaier beackert seinen Spielplatz mit viel Elan und einer frisch geschliffenen Sichel &#8211; und hat dabei immer ein passendes Lied auf den Lippen.&#8221; (Kölner Stadtanzeiger)</p>
<p>Eintritt: 14.- € (ermäßigt: 12.- €), Abendkasse zuzüglich 2.- €<br />
Telefonische Kartenbestellung unter 06131 211 6444</p>
<div id="attachment_166" class="wp-caption aligncenter" style="width: 209px"><a href="http://xqonstage.wordpress.com/files/2009/10/spielwiese_1000px.jpg"><img class="size-medium wp-image-166" title="Holger Edmaier - Spielwiese – ein Eldorado für Bekloppte" src="http://xqonstage.wordpress.com/files/2009/10/spielwiese_1000px.jpg?w=199" alt="Holger Edmaier - Spielwiese – ein Eldorado für Bekloppte" width="199" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Holger Edmaier - Spielwiese – ein Eldorado für Bekloppte</p></div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Grüne Astern vom Aussterben bedroht!]]></title>
<link>http://yhonnyyps.wordpress.com/2009/10/08/grune-aster-vom-aussterben-bedroht/</link>
<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 19:35:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>yhonnyyps</dc:creator>
<guid>http://yhonnyyps.wordpress.com/2009/10/08/grune-aster-vom-aussterben-bedroht/</guid>
<description><![CDATA[  Die grüne Aster (Asteraceae viresco) stirbt wieder aus Ende der 70er Jahre  hat sich, am Anfang se]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:center;"> </p>
<p><strong>Die grüne Aster (Asteraceae viresco) stirbt wieder aus</strong></p>
<p>Ende der 70er Jahre  hat sich, am Anfang sehr sanft, dann mit zunehmender Dynamik über ganz Mitteleuropa, die grüne Aster verbreitet. Schon 1980 hatte eine Gruppe von Naturheilkundlern erkannt, dass die Wurzel der grünen Aster ein gutes Mittel ist, um die zunehmend im Trias auftretende Volkskrankheit Neid-Habsucht-Niedertracht einigermaßen einzudämmen.</p>
<p>Doch schon im Januar 1983 warnte, der  Sprecher der Feudalen Deutschen Patrioten A.Tom zu Schlechtenthal eindringlich davor, gegen die Krankheit vorzugehen. Er begründete dies damit, dass wissenschaftlich erwiesen sei, ohne dieses Leidenstrias würden, zumindest alle  echte deutsche Bürger, binnen 20 Jahre aussterben.</p>
<p>Die Sache geriet allerdings in den folgenden Jahren in Vergessenheit, weil Herrn zu Schlechtenthal immer mehr die Stimme versagt wurde  und die Feudalen so wie so, weil etabliert,  keinen Sprecher mehr nötig hatten.</p>
<p>Herr zu Schlechtenthal war sich der großen Gefahr, die zunehmend von der grünen Aster ausging  voll bewusst, deshalb gründete er 1990 die Union gegen Unbürgerliche Umtriebe. Sofort begann er, zusammen mit Helfern aus der industriellen Genforschung, einen rabiaten Fressfeind der grünen Aster zu züchten. Zum Jahreswechsel 1999/2000 konnte die erste Megafarm für die Zucht von 10 Millionen rabiaten Tigerenten eingeweiht werden. Das Tor zum tausendjährigen Reich der guten Bürger war aufgestoßen…………</p>
<p> </p>
<p>Yhonny Yps</p>
<p>Unbürger ohne Spieß</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-19" title="Tigerente rabiata" src="http://yhonnyyps.wordpress.com/files/2009/10/tigerente21.jpg" alt="Tigerente rabiata" width="450" height="562" /></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Born To Resist]]></title>
<link>http://blondinenwitz.wordpress.com/2009/09/19/born-to-resist/</link>
<pubDate>Sat, 19 Sep 2009 17:08:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>blondinenwitz</dc:creator>
<guid>http://blondinenwitz.wordpress.com/2009/09/19/born-to-resist/</guid>
<description><![CDATA[]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="aligncenter size-full wp-image-1253" title="Trigger Tigger" src="http://blondinenwitz.wordpress.com/files/2009/09/tigerr2_2.jpg" alt="Trigger Tigger" width="510" height="382" /></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Spätzle liebt Bulette]]></title>
<link>http://ankeberlin.wordpress.com/2009/09/12/spatzle-liebt-bulette/</link>
<pubDate>Sat, 12 Sep 2009 21:52:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>ankeberlin</dc:creator>
<guid>http://ankeberlin.wordpress.com/2009/09/12/spatzle-liebt-bulette/</guid>
<description><![CDATA[Heute war Premiere von &#8220;Spätzle liebt Bulette&#8221; im Theater Artenschutz. Ganz prima! Wechs]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Heute war Premiere von <a href="http://www.artenschutztheater.de/albrecht_metzger_september_2009.php">&#8220;Spätzle liebt Bulette&#8221;</a> im Theater Artenschutz. Ganz prima! Wechselseitig herzhaft wurden Klischees und Vorurteile bedient &#8211; DAS macht Spass! Und natürlich habe ich dazu Linsen mit Saitewürschtle verputzt und ein &#8217;Viertele&#8217; Müller-Thurgau.</p>
<p>Mehr hier:  <a href="http://www.schwabenoffensive.de/">Schwabenoffensive</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[- Vlaamsche Muziekskes(2)]]></title>
<link>http://lamediabxl.wordpress.com/2009/08/27/vlaamsche-muziekskes2/</link>
<pubDate>Thu, 27 Aug 2009 16:24:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>La média de bxl</dc:creator>
<guid>http://lamediabxl.wordpress.com/2009/08/27/vlaamsche-muziekskes2/</guid>
<description><![CDATA[Wat is nou eigenlijk kleinkunst? Het is zo&#8217;n onduidelijke term Zing je virtuose liedjes of kom]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:center;">Wat is nou eigenlijk kleinkunst?<br />
Het is zo&#8217;n onduidelijke term<br />
Zing je virtuose liedjes<br />
of kom je weg met vals gekerm?</p>
<p style="text-align:center;">Speel je zelf alle instrumenten<br />
of playback je alles mee?<br />
moet je flauwe grappen maken<br />
over die kale op rij twee?</p>
<p style="text-align:center;">Is het minimaal theater,<br />
of juist heel erg uitgebreid?<br />
Oh Hugo, beste vriend, hadden we,<br />
maar wat meer duidelijkheid.</p>
<p style="text-align:center;">Extrait de la chanson ‘Wat is kleinkunst ?’ par Les Canards</p>
<p style="text-align:justify;">Dans chaque langue, il existe des mots inexplicables dans une autre langue. C’est souvent une question de nuances, d’habitudes culturelles.</p>
<p style="text-align:justify;">Par exemple, je n’arriverai jamais à expliquer à un flamand ce que veux dire le mot ‘écoeurant’.</p>
<p style="text-align:justify;">En néerlandais, je ne trouve pas de traduction française pour ‘gezellig’, ‘swaffelen’, ‘uitwaaien’, mais surtout : Kleinkunst.</p>
<p style="text-align:justify;">Va-t-en expliquer à un francophone ce qu’est le kleinkunst…</p>
<p style="text-align:justify;">C’est justement pourquoi j’aimerais bien essayer !<!--more--></p>
<p style="text-align:justify;">Bon, tout commence en Hollande, à la fin des années 50.</p>
<p style="text-align:justify;">Influencé par les cabarets parisiens, le  cabaretier/chanteur hollandais Jean-Louis Pisuisse invente le terme ‘intieme kleinkunst’ pour traduire le terme français ‘cabaret-artistique’.</p>
<p style="text-align:justify;">Le kleinkunst était très populaire pendant les années 60 et 70. En Belgique, il existait 2 courants : le kleinkunst penchant plutôt vers le folk, chanté en dialecte. Ici nous connaissons encore Wannes Van de Velde et Willem Vermandere. Le deuxième courant était la chanson ‘moderne’ en néerlandais ABN (Algemeen Beschaafd Nederlands), par exemple Johan Verminnen, Boudewijn de Groot, …</p>
<p style="text-align:justify;">Mais ça ne vous explique pas encore la signification du mot…</p>
<p style="text-align:justify;">Le kleinkunst est un terme qui désigne un style de musique dans la chanson néerlandophone.</p>
<p style="text-align:justify;">En chantant, les kleinkunstenaars (=les chanteurs de kleinkunst) essayent de raconter une histoire. Mais le kleinkunst n’est ni du music-hall (les kleinkunstenaars ne dansent pas), ni du singer-songwriting (parce que les kleinkunstenaars n’écrivent pas leurs chansons eux-mêmes pour autant). Généralement, le kleinkunstenaar n’a pas d’objectif commercial. Il est un artiste indépendant et a envie de faire passer un message. C’est pourquoi ses textes sont souvent assez poétiques et même parfois littéraires.</p>
<p style="text-align:justify;">Certains kleinkunstenaars ne sont pas du tout d’accord avec le terme ‘kleinkunst’, parce qu&#8217;il pourrait faire croire qu’il s’agit de musique légère, ce qui n’est donc pas le cas !</p>
<p style="text-align:justify;">Si vous ne me suivez pas, écoutez les artistes suivants et peut-être vous comprendrez !</p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;"><a href="http://www.lamediatheque.be/med/rech_n.php?ser=7&#38;intervenant=raymond+van+het+&#38;titre=&#38;morceau=&#38;descripteur=&#38;label=&#38;ref=&#38;supa%5B1%5D=1&#38;supa%5B2%5D=1&#38;supa%5B3%5D=1&#38;supa%5B4%5D=1&#38;supa%5B5%5D=1&#38;supa%5B7%5D=1&#38;supa%5B6%5D=1&#38;supa%5B8%5D=1">Raymond van het Groenewoud</a></span></strong></p>
<p><img class="aligncenter" src="http://i376.photobucket.com/albums/oo204/passage44/raymondvhgroenewoud.jpg" alt="" width="350" height="526" /></p>
<p style="text-align:justify;">Si vous ne connaissez pas encore Raymond, je me permets de dire qu’il faut faire quelque chose !</p>
<p style="text-align:justify;">Tous les flamands vous chanteront quasi par cœur ‘<a href="http://www.lamediatheque.be/med/rech_n.php?ser=7&#38;morceau=meisjes&#38;ref=&#38;supa[1]=1&#38;supa[2]=1&#38;supa[3]=1&#38;supa[4]=1&#38;supa[5]=1&#38;supa[7]=1&#38;supa[6]=1&#38;supa[8]=1&#38;portail_sid=12513839441721&#38;Mediatheque_choisie=7&#38;s=403b0494dadff12943ce4a8ade920df6&#38;__utma=12944426.2434301560745836500.1249027911.1251385720.1251388230.17&#38;__utmz=12944426.1250687497.11.4.utmcsr%3Dgoogle%7Cutmccn%3D%28organic%29%7Cutmcmd%3Dorganic%7Cutmctr%3Dla+m%C3%A9diath%C3%A8que+bruxelles&#38;__utmb=12944426.2.10.1251388230&#38;__utmc=12944426&#38;&#38;supports=&#38;details=&#38;ofs=1">Meisjes</a> !’, ‘<a href="http://www.lamediatheque.be/med/rech_n.php?ser=7&#38;morceau=intimiteit&#38;ref=&#38;supa[1]=1&#38;supa[2]=1&#38;supa[3]=1&#38;supa[4]=1&#38;supa[5]=1&#38;supa[7]=1&#38;supa[6]=1&#38;supa[8]=1&#38;portail_sid=12513839441721&#38;Mediatheque_choisie=7&#38;s=edecee58d761adee66a57a33f623674e&#38;__utma=12944426.2434301560745836500.1249027911.1251385720.1251388230.17&#38;__utmz=12944426.1250687497.11.4.utmcsr%3Dgoogle%7Cutmccn%3D%28organic%29%7Cutmcmd%3Dorganic%7Cutmctr%3Dla+m%C3%A9diath%C3%A8que+bruxelles&#38;__utmb=12944426.5.10.1251388230&#38;__utmc=12944426&#38;&#38;supports=&#38;details=&#38;ofs=0">Intimiteit</a>’, ‘<a href="http://www.lamediatheque.be/med/rech_n.php?ser=7&#38;morceau=liefde+voor+muziek&#38;ref=&#38;supa[1]=1&#38;supa[2]=1&#38;supa[3]=1&#38;supa[4]=1&#38;supa[5]=1&#38;supa[7]=1&#38;supa[6]=1&#38;supa[8]=1&#38;portail_sid=12513839441721&#38;Mediatheque_choisie=7&#38;s=c626d5d4a85af87cadb8c4c7047d4a2e&#38;__utma=12944426.2434301560745836500.1249027911.1251385720.1251388230.17&#38;__utmz=12944426.1250687497.11.4.utmcsr%3Dgoogle%7Cutmccn%3D%28organic%29%7Cutmcmd%3Dorganic%7Cutmctr%3Dla+m%C3%A9diath%C3%A8que+bruxelles&#38;__utmb=12944426.9.10.1251388230&#38;__utmc=12944426&#38;&#38;supports=&#38;details=&#38;ofs=3">Liefde voor Muziek</a>’, ‘<a href="http://www.lamediatheque.be/med/rech_n.php?ser=7&#38;morceau=je+veux+l%27amour&#38;ref=&#38;supa[1]=1&#38;supa[2]=1&#38;supa[3]=1&#38;supa[4]=1&#38;supa[5]=1&#38;supa[7]=1&#38;supa[6]=1&#38;supa[8]=1&#38;portail_sid=12513839441721&#38;Mediatheque_choisie=7&#38;s=de977d1b521b538f1fb296cffd7f3f2e&#38;__utma=12944426.2434301560745836500.1249027911.1251385720.1251388230.17&#38;__utmz=12944426.1250687497.11.4.utmcsr%3Dgoogle%7Cutmccn%3D%28organic%29%7Cutmcmd%3Dorganic%7Cutmctr%3Dla+m%C3%A9diath%C3%A8que+bruxelles&#38;__utmb=12944426.11.10.1251388230&#38;__utmc=12944426&#38;&#38;supports=&#38;details=&#38;ofs=2">Je veux l’amour’</a>, … Et je ne voudrais pas vous pousser à écouter ce que tout le monde écoute, mais avec Raymond je vous promets que cela vaut la peine !</p>
<p style="text-align:justify;">Il est un ancien du métier mais il cartonne toujours.</p>
<p style="text-align:justify;">Il n’y a pas longtemps, j’ai encore pu assister (pour la troisième fois) à un concert. C’était une expérience chaleureuse et sympa. Raymond semble très calme quand il est en scène, c’est presque comme si on assistait à une répète. Enfin, il ne se prend jamais la tête.</p>
<p style="text-align:justify;">Ses textes sont bien foutus et, en plus, il arrive toujours à s’entourer de bons musiciens.</p>
<p style="text-align:justify;">Et dès qu’il commence la chanson ‘Twee meisjes’, les larmes me sautent aux yeux. « Een echt kiekevel-moment », je ne peux pas le dire autrement !</p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;"><a href="http://www.lamediatheque.be/med/rech_n.php?ser=7&#38;intervenant=fixkes&#38;ref=&#38;supa[1]=1&#38;supa[2]=1&#38;supa[3]=1&#38;supa[4]=1&#38;supa[5]=1&#38;supa[7]=1&#38;supa[6]=1&#38;supa[8]=1&#38;portail_sid=12513839441721&#38;Mediatheque_choisie=7&#38;s=afa2f38d7d3432a875c4beea2c5dc9fb&#38;__utma=12944426.2434301560745836500.1249027911.1251385720.1251388230.17&#38;__utmz=12944426.1250687497.11.4.utmcsr%3Dgoogle%7Cutmccn%3D%28organic%29%7Cutmcmd%3Dorganic%7Cutmctr%3Dla+m%C3%A9diath%C3%A8que+bruxelles&#38;__utmb=12944426.14.10.1251388230&#38;__utmc=12944426&#38;&#38;supports=&#38;details=&#38;ofs=0">Fixkes</a></span></strong></p>
<p><img class="aligncenter" src="http://i376.photobucket.com/albums/oo204/passage44/Fixkes.jpg" alt="" width="500" height="335" /></p>
<p style="text-align:justify;">Jeune groupe, originaire de Stabroek, petite commune au nord d’Anvers.</p>
<p style="text-align:justify;">Ces 6 musiciens n’avaient pas vraiment l’intention de devenir hyperconnus, mais le hasard, la chance et leurs talents ont fait qu’ils ont été numéro 1 des hit-parades pendant très longtemps.</p>
<p style="text-align:justify;">C’est un mélange de pop et de rap, chanté en dialecte stabroekois, ce qui est absolument charmant !</p>
<p style="text-align:justify;">Et comme ils le disent eux-mêmes : « We hebben het warm water niet uitgevonden, we willen gewoon een plonske doen in een badje van pakweg Jack Johnson, G.Love, Everlast en Flip Kowlier. En hopen dat er zoveel mogelijk volk mee komt zwemmen&#8230; »</p>
<p style="text-align:justify;">Je ne pourrais pas le dire mieux…</p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;"><a href="http://www.lamediatheque.be/med/rech_n.php?ser=7&#38;intervenant=herman+van+veen&#38;titre=&#38;morceau=&#38;descripteur=&#38;label=&#38;ref=&#38;supa%5B1%5D=1&#38;supa%5B2%5D=1&#38;supa%5B3%5D=1&#38;supa%5B4%5D=1&#38;supa%5B5%5D=1&#38;supa%5B7%5D=1&#38;supa%5B6%5D=1&#38;supa%5B8%5D=1">Herman van Veen</a></span></strong></p>
<p><img class="aligncenter" src="http://i376.photobucket.com/albums/oo204/passage44/02-10-2008-herman-van-veen.jpg" alt="" width="800" height="1145" /></p>
<p style="text-align:justify;">Chanteur hollandais, c’est un grand kleinkunst dans le monde du kleinkunst !</p>
<p style="text-align:justify;">Il a une voix bien spécifique qu’il faut aimer. (D’ailleurs, si vous demandez à un Hollandais d’imiter Herman Van Veen, il vous sortira souvent une imitation impec&#8217; !). C’est quelqu’un qui a toujours cherché à se renouveler.</p>
<p style="text-align:justify;">Herman Van Veen a traduit quelques chansons de Jacques Brel. Je ne suis pas toujours d’accord avec ses traductions, mais bon, j’avoue qu’il arrive à les interpréter d’une façon unique et propre à lui et ça c’est du professionnalisme au plus haut niveau !</p>
<p style="text-align:justify;">Voilà, commencez par ceci, et puis on verra plus loin !</p>
<p style="text-align:justify;">Bonne écoute !</p>
<p style="text-align:justify;">Sarah Bourgeois.</p>
<p style="text-align:justify;">PS : Anecdote rigolote pour terminer : je connais quelques personnes qui ont suivi une masterclass en chant avec Herman Van Veen. Et vous savez quel était son plus grand conseil pour devenir un excellent kleinkunstenaar ? De bien serrer les fesses en chantant, hihi…</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Warum StudiVZ scheiße ist.]]></title>
<link>http://kleinstadtkuenstler.wordpress.com/2009/07/10/warum-studivz-scheise-ist/</link>
<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 12:01:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>farbrausch</dc:creator>
<guid>http://kleinstadtkuenstler.wordpress.com/2009/07/10/warum-studivz-scheise-ist/</guid>
<description><![CDATA[Mein Gott, wie ich StudiVZ hasse. Ich bin trotzdem da. Natürlich. Ist halt einfacher und naja sind h]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Mein Gott, wie ich StudiVZ hasse.</p>
<p>Ich bin trotzdem da. Natürlich. Ist halt einfacher und naja sind halt alle da. Kann man gut in Kontakt bleiben.</p>
<p>Aber StudiVZ hat ein Problem.</p>
<p>StudiVZ ist keine Plattform. Denn StudiVZ weigert sich, APIs, Application Programming Interfaces, herauszubringen, und damit andere Dienste, wie zum Beispiel Twitter, nicht schlecht und extrem offensichtlich zu kopieren, sondern zu integrieren. Das ist erstens schade, zweitens dumm, drittens <a href="http://www.readwriteweb.com/archives/social_media_in_germany_5_years_behind_-_still_lot_to_learn.php">typisch</a> und viertens einfach wunderbar, denn StudiVZ ist ein Molloch.</p>
<p>Das ist Facebook auch, aber Facebook gibt sich alle Mühe, das Molloch möglichst übersichtlich zu halten. So kann man bei Facebook schlechter suchen. Hat man 30 Freunde, bleibt man erstmal unter sich. So ähnlich funktioniert das bei StudiVZ auch, aber gefühlt ist StudiVZ offener. Das muss nicht unbedingt schlecht sein, ist es aber in diesem Falle, weil man ständig und überall auf Menschen trifft, die irgendwie blöd sind und vor denen man nicht flüchten kann.</p>
<p>Facebook feels like home, StudiVZ feels like Bushaltestelle.</p>
<p>Was hat das mit Kunst zutun?</p>
<p>Durch das Gruppen-System von StudiVZ, das so wie es jetzt ist eine alte Version der Facebook-Variante darstellt, die Facebook änderte, weil sie kacke ist, werden nicht Interessen gezeigt, sondern in den meisten Fällen Messages. Man ist in der Gruppe &#8220;Heißa, ich hab n großen Schwanz&#8221; nicht, weil man damit zeigen will, dass man auf große Schwänze steht, sondern weil man rüberbringen will, dass man eben gut bestückt ist.</p>
<p>Bei Facebook geht das etwas anders. Man wird &#8220;Fan&#8221;. Viele Gruppen sind meistens kein Statussymbol, sie sind Ausdruck von Interessenslagen und man überlegt sich, auch weil die Gruppen ohnehin erst nach zwei Klicks einsehbar werden, zwei mal, ob man will, dass seine Freunde das so sehen oder nicht. Bei StudiVZ ersetzen die Gruppen fast das Profil und das ist schade.<br />
Denn: Gruppen für Kreativität oder Kunst im StudiVZ gehen unter, tolle Aktionen wie Green Gathering oder die Vice-Gruppe stehen zwischen &#8220;Kein Orientierungssinn? Immer neue Orte entdecken!&#8221; oder &#8220;Nach Frankreich fahr ich nur auf Ketten.&#8221;.</p>
<p>Will man eine Aktion promoten, ist Facebook der bessere Weg, auch weil die Gruppenseiten mehr Usergenerated Content ermöglichen.</p>
<p>Niemand sagt, dass Facebook per se besser ist, aber: Facebook arbeitet an sich. StudiVZ nicht.</p>
<p>Die Apps bei Facebook sind fast durchweg blödsinn, aber statt dumpf zu klauen und 140 (!!!!!!!!!!) Zeichen im &#8220;Buschfunk&#8221; zu ermöglichen, bindet man Twitter eben mit ein und sieht zu, dass man Plattform wird. Und so ist Facebook auf der einen Seite offener, auf der anderen aber geschlossener und wird interessanter, persönlicher und dann doch per se besser.</p>
<p>Ausserdem ist bei StudiVZ eh alles geklaut.</p>
<p>Aber dann sollte ich besser den Mund halten, schließlich bin ich auch da und ab und an aktiv.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der kurze Moment - Indiefilmprojekt (inkl. Teaser!)]]></title>
<link>http://kleinstadtkuenstler.wordpress.com/2009/07/10/der-kurze-moment-indiefilmprojekt-inkl-teaser/</link>
<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 11:26:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>farbrausch</dc:creator>
<guid>http://kleinstadtkuenstler.wordpress.com/2009/07/10/der-kurze-moment-indiefilmprojekt-inkl-teaser/</guid>
<description><![CDATA[Okay, irgendwie ist das auch ein kleines bisschen Eigenwerbung, schließlich sind Janni und ich selbs]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter" title="Der kurze Moment" src="http://derkurzemoment.files.wordpress.com/2009/07/website_header-kopie.png?w=462&#038;h=84" alt="" width="462" height="84" /></p>
<p style="text-align:center;">
<p style="text-align:left;">Okay, irgendwie ist das auch ein kleines bisschen Eigenwerbung, schließlich sind Janni und ich selbst ein wenig in dieses Projekt involviert gewesen, allerdings nur so marginal (Website, Datenaustausch und Szenenbildassistent), dass es, finde ich, schon okay ist, kurz darüber zu berichten.</p>
<p><a title="Website" href="http://derkurzemoment.de/">Der kurze Moment</a> ist ein privates Kurzfilmprojekt von Jannis Funk (Produktion) und Jan Krems (Regie), das, und jetzt wirds technisch interessant, komplett mit einer <a href="http://www.canon.de/For_Home/Product_Finder/Cameras/Digital_SLR/EOS_5D_Mark_II/index.asp">Canon Eos 5D Mark II</a> in HD gedreht wurde. Das finde ich sehr geil, denn das ist ja eigentlich eine Spiegelreflex und dass man mit der HD-Aufnahmefunktion der Kamera tolle Bilder hinbekommt, wissen wir seit <a href="http://www.vincentlaforet.com/">Vincent Laforet</a>. Trotzdem, es ist schön zu sehen, dass auch Indiefilmer die Technik nutzen, ich denke, da kommt noch was auf uns zu und das finde ich toll, denn ne 5D ist ungleich günstiger als eine vergleichbare, professionelle HD-Cam.</p>
<p>Wie auch immer, weil ich den Datenaustausch der verschiedenen Arbeitsgruppen &#8220;organisiere&#8221; bzw. <a href="https://www.getdropbox.com/home">DropBox</a>e, konnte ich den ersten Rohschnitt schonmal sehen und bin begeistert.</p>
<p>Von der Kreativität, dem Einfallsreichtum, den MatchCuts und natürlich der schauspielerischen Leistung. Toll. Kurz und toll.</p>
<p>Storysnip von der Website:</p>
<blockquote><p><em>Robert hat alles verloren. Sein Kind, seine Frau, seinen Lebensmut. Er beschließt zu sterben. Doch als er schon auf der Brücke steht, begegnet er dem Tod. Und der ist gar nicht so ein harter Kerl, wie es zunächst scheint …</em></p></blockquote>
<p>Und weil ich mich so auf die finale Fassung freue, hier der extrem kurze Trailer.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><br />
<object type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" data="http://www.vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=5285958&amp;server=www.vimeo.com&amp;fullscreen=1&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=01AAEA"><param name="quality" value="best" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="scale" value="showAll" /><param name="movie" value="http://www.vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=5285958&amp;server=www.vimeo.com&amp;fullscreen=1&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=01AAEA" /></object><br />
</span></p>
<p>Das ist sicher nicht das letzte Mal, dass wir was von den Beiden, Jannis und Jan, hören.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Rettet die Rosenau!]]></title>
<link>http://adtidude.wordpress.com/2009/07/09/rettet-die-rosenau/</link>
<pubDate>Thu, 09 Jul 2009 13:49:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>adtidude</dc:creator>
<guid>http://adtidude.wordpress.com/2009/07/09/rettet-die-rosenau/</guid>
<description><![CDATA[Die Rosenau in Stuttgart-West hat sich in den vergangenen 17 Jahren einen festen Platz im Stuttgarte]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die <a title="rosenau" href="http://www.rosenau-stuttgart.de" target="_blank">Rosenau </a>in Stuttgart-West hat sich in den vergangenen 17 Jahren einen festen Platz im Stuttgarter Kulturkreis erspielt. Von Stand-up Comedy über Theater und Poesie, bis hin zu Jazz und Funk, bietet die Rosenau abwechslungsreiches Programm und gilt ganz nebenbei als Wohnzimmer des Westens.</p>
<p>Das begrenzte Fassungsvermögen des Veranstaltungssaals und die Tatsache, dass die Kulturbühne keinerlei Förderung erhält, zwingen die Betreiber rund um Kulturchef Michael Drauz in diesem Sommer in die Knie. Es fehlt ein ordentlicher Batzen in der Finanzierung bzw. dauerhafte Förderung durch die Stadt Stuttgart. Auch Kultur-Sponsoring, mit einem zumindest mittelfristig angelegten Konzept, könnte eine Lösung sein.</p>
<p>Ausführliche Informationen zur Situation sind auf der <a title="rosenau ies" href="http://i8t.de/dtkk21ue" target="_blank">Website der Rosenau </a>nachzulesen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[HirnknotenPortal oder Gamekunst]]></title>
<link>http://kleinstadtkuenstler.wordpress.com/2009/07/08/hirnknotenportal-oder-gamekunst/</link>
<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 11:37:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>farbrausch</dc:creator>
<guid>http://kleinstadtkuenstler.wordpress.com/2009/07/08/hirnknotenportal-oder-gamekunst/</guid>
<description><![CDATA[(via nerdcore) Whoah tell me that wasn&#8217;t cool! And fun! Nee im ernst. Das ist nur ein Beispiel]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/dtyxUsSEb58&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/dtyxUsSEb58&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p style="text-align:left;">
<p style="text-align:left;">(via <a href="http://www.nerdcore.de/wp/2009/07/08/2d-ascii-portal/comment-page-1/#comment-882507">nerdcore</a>)</p>
<p>Whoah tell me that wasn&#8217;t cool! And fun!</p>
<p>Nee im ernst. Das ist nur ein Beispiel für schöne Ideen im Bereich Gamedesign.</p>
<p>Letztens lief ein tolles &#8220;<a href="http://plus7.arte.tv/de/detailPage/1697660,CmC=2723270,CmPage=1697660,scheduleId=2676662.html">Durch die Nacht mit&#8230;</a>&#8221; <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chris_Crawford">Chris Crawford</a> und <a href="http://hcsoftware.sourceforge.net/jason-rohrer/">Jason Rohrer</a> auf arte (auf plus7 kann man sich das noch 34 Stunden angucken), dem Jason Rohrer, der das wunderbare &#8220;Passage&#8221; entwickelte und für alle Plattformen inkl. iPhone und iPod Touch rausbrachte und dem Chris Crawford von &#8220;Balance Of Power&#8221;, eines der ersten und tollsten Anti-Kriegs-Spiele überhaupt.</p>
<p>Das interessante an der Sache mit dem Portal im Video oben ist jetzt gar nicht mal, dass das so crazy aussieht, sondern vielmehr, dass es glücklicher Weise Entwickler von Spielen gibt, die nicht auf Partikeleffekte oder MotionControl abfahren, sondern auf Inhalt.</p>
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter" title="Passage" src="http://hcsoftware.sourceforge.net/passage/screen.png" alt="" width="442" height="76" /></p>
<p>Passage zum Beispiel ist weniger ein Spiel als ein Erlebnis. Zu Anfang schreckt die 8Bit-Grafik ab, das ist aber dann egal, denn ist man am Ende des Spiels, braucht man erstmal ein paar Minuten, um erstens zu begreifen was da grad passiert ist und zweitens fängt man an, über sein Leben nachzudenken.</p>
<p>Das ist definitiv Kunst und toll und ich bin froh, dass es nicht nur die WoWs und CSs, die ohne Zweifel toll sind, gibt, sondern auch ganz andere Ansätze.</p>
<p>Ich bin da nicht so im Thema aber es ist trotzdem ungemein interessant.</p>
<p>Und Passage lohnt sich wirklich, genau wie Rohrers andere &#8220;Spiele&#8221;.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der AU]]></title>
<link>http://ulfrunge.wordpress.com/2009/06/22/der-au/</link>
<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 21:59:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ulf Runge</dc:creator>
<guid>http://ulfrunge.wordpress.com/2009/06/22/der-au/</guid>
<description><![CDATA[Leben 449 – Montag, 22.06.09 So rückblickend betrachtet glaube ich, er war ein Alleinunterhalter im ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Leben 449 – Montag, 22.06.09 So rückblickend betrachtet glaube ich, er war ein Alleinunterhalter im ]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kleine Freuden]]></title>
<link>http://mischkompott.wordpress.com/2009/06/18/kleine-freuden/</link>
<pubDate>Thu, 18 Jun 2009 15:17:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>rusty</dc:creator>
<guid>http://mischkompott.wordpress.com/2009/06/18/kleine-freuden/</guid>
<description><![CDATA[Kleinkunst als Bereicherung des Alltags]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Kleinkunst als Bereicherung des Alltags]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Für Dich soll's rote Rosen regnen...]]></title>
<link>http://texttalent.wordpress.com/2009/05/09/fur-dich-solls-rote-rosen-regnen/</link>
<pubDate>Sat, 09 May 2009 17:14:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>texttalent</dc:creator>
<guid>http://texttalent.wordpress.com/2009/05/09/fur-dich-solls-rote-rosen-regnen/</guid>
<description><![CDATA[Als ich gerade in den Nachrichten hörte, dass ein Glückspilz in Spanien ganze 126 Millionen Euro gew]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Als ich gerade in den Nachrichten hörte, dass ein Glückspilz in Spanien ganze 126 Millionen Euro gewonnen hat, schoss mir eine Frage in den Kopf: was würde ich mit so viel Geld machen? Und damit meine ich jetzt nicht die Gewissensfragen Weltfrieden, keinen Hunger mehr auf der Welt und Medikamente für alle. Ich meine einen <strong>Herzenswunsch</strong>. </p>
<p>Und die spontane Antwort war: <strong>ein Theater bauen</strong>. Ein Theater für große Kleinkunst. Mit charmantem Renaissanceambiente und mindestens zwei Sälen für die kleinen und großen Kleinkünstler. Für all die großartigen Comedians und Kabarettisten, die eine wundervolle Bühne verdient haben. Und am Ende jeder Veranstaltung würden frische Rosenblätter auf die Bühne fallen, begleitet von einer Gänsehautversion von „Für Dich soll’s rote Rosen regnen&#8230;“. Ein Haus, in dem sich Künstler und Publikum aufgehoben fühlen, nicht nach Hause wollen, gemeinsam zauberhafte Stunden genießen. Ja, das würde ich tun, wenn ich so viele Millionen gewinnen würde. Und vielleicht noch einen Zoo kaufen *grins* </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Labora et ora - arbeite und bete!]]></title>
<link>http://gnadenlos.wordpress.com/2009/05/09/labora-et-ora-arbeite-und-bete/</link>
<pubDate>Sat, 09 May 2009 15:00:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dr. Gnadenlos</dc:creator>
<guid>http://gnadenlos.wordpress.com/2009/05/09/labora-et-ora-arbeite-und-bete/</guid>
<description><![CDATA[Eine neoliberale Groteske zum Zwecke der Erhellung und Vergegenwärtigung der Entstehung prekärer Soz]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div class="entry-content">
<div class="snap_preview">
<h2>Eine neoliberale Groteske zum Zwecke der Erhellung und Vergegenwärtigung der Entstehung prekärer Sozialformen</h2>
<p>basierend auf 40 Zitaten berüchtigter Zeitgenossen # Autor: Maria v. Boisse # 1 Akt # 4 Szenen</p>
<p><strong>Handlung:</strong> Die Erfindung des 3. Arbeitsmarktes.<!--more--></p>
<hr size="1" />Szene 1 – Der Schwur<br />
Szene 2 – Der Bund<br />
Szene 3 – Das Geschäft<br />
Szene 4 – Das Finale</p>
<hr size="1" />
<div class="snap_preview"><strong>Charaktere:</strong></div>
<div class="snap_preview">Der Herrscher (Gerhard der Schöne)<br />
Im Anzug mit Krone</div>
<p>Der Magier (Peter Ha)<br />
Im Anzug mit magischem Hut</p>
<p>Der Narr (Wolfgang Cle)<br />
Im Anzug mit Narrenkappe</p>
<p>Der Teufel (Angela Emm)<br />
Im Anzug (orange Jackett) mit Hörnern und roten Haaren</p>
<p>Der Gehängte (Jesus)<br />
Orange Overall als Zwangsjacke</p>
<p>Die Gerechtigkeit (Akademiker)<br />
Orange Overall mit Mundschutz und Doktorhut</p>
<p>Die Kraft (Arbeiter)<br />
Orange Overall mit Mundschutz und Bauhelm</p>
<p>Die Mäßigung (Bauer)<br />
Orange Overall mit Mundschutz und Gamsbarthut/Gummistiefel</p>
<hr size="1" />
<div class="snap_preview"><strong>Ort der Handlung:</strong></div>
<div class="snap_preview">Irgendwo</div>
<hr size="1" />
<h3><strong>Szene 1</strong></h3>
<p><strong> Der Schwur</strong></p>
<p>DER HERRSCHER betritt den Raum aus dem mittleren Hintergrund.<br />
DER MAGIER erscheint von rechts.<br />
DER NARR erscheint von links.</p>
<p>Beifall aus dem Off.</p>
<p>Im Hintergrund wird eine rot/schwarz/gelbe Flagge aufgezogen und die Melodie der “Internationale” ertönt.</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Alle singen</strong><br />
Völker hört die Signale, auf zum letzten Gefecht, die Neoliberale erkämpft das Wirtschaftsrecht.</p>
<p>Alle drei drehen sich zur Flagge, wobei auf jedem Gesäß eine Sonne sichtbar wird.
</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Gemeinsam</strong><br />
<em>(wie Leselernschüler)</em><br />
Wir schwören, dass wir unsere Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, unsere Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werden.</p>
<p>Sie drehen sich mit zum Himmel gestreckten Armen um.</p>
<p>Lachen aus dem Off.
</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Gemeinsam</strong><br />
So wahr uns Gott helfe!</p>
<p>Blitze zucken und Donner kracht, während hinter ihnen aus dem Boden gelber Dampf aufsteigt.</p>
<p>DER TEUFEL schiebt auf einer Sackkarre ein auf dem Kopf stehendes Kruzifix mit JESUS in einer Zwangsjacke vor die drei, während sich der Herrscher die Augen bedeckt und abwendet.
</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Herrscher</strong><br />
<em>(verzweifelt)</em><br />
Bitte lasst diesen Kelch an mir vorübergehen!</p>
<p>Der Teufel verklebt den Mund von Jesus kreuzweise mit einem großen Pflaster und stellt sich neben das Kruzifix.
</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Teufel</strong><br />
<em>(salbungsvoll beruhigend zu Jesus)</em><br />
Aus dem christlichen Menschenbild speist sich auch mein Bekenntnis zur Nachhaltigkeit. Politik ohne Angst. Politik mit Mut – das ist heute erneut gefragt.</p>
<p>Lachen aus dem Off.
</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Teufel</strong><br />
<em>(in staatsmännischer Pose zum Publikum)</em><br />
Denn wir haben wahrlich keinen Rechtsanspruch auf Demokratie und soziale Marktwirtschaft auf alle Ewigkeit. Unsere Werte müssen sich auch im Zeitalter von Globalisierung und Wissensgesellschaft behaupten. Und wenn sie sich behaupten sollen, dann müssen wir bereit sein, die Weichen richtig zu stellen. Auch da sind wieder Widerstände zu überwinden. Es sind wieder Prioritäten zu setzen. Ist dem Wichtigen der Vorrang vor dem weniger Wichtigen zu geben.</p>
<p>Der Teufel nimmt die Sackkarre und geht mit höllischen Gelächter ab.
</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Herrscher, Magier, Narr singen</strong><br />
Wir gründen eine Partei _ und die Sorgen sind vorbei, damit es _ uns heute gut geht.<br />
Zahlen keine Steuern mehr _ zaubern selber welche her, damit es _ uns morgen gut geht.<br />
Liegt das Land dabei im Schlafe _ selber schuld Ihr dummen Schafe, hättet Ihr doch _ ein bisschen mitgedacht.<br />
Wer den Wolf in uns erkennt _ uns Sozialschmarotzer nennt, Ihr bekommt nur _ was Ihr Euch selber schafft.</p>
<p><strong>Vorhang</strong></p>
<hr size="1" />
<h3><strong>Szene 2</strong></h3>
<p><strong> Der Bund</strong></p>
<p>Herrscher, Magier und Narr betreten den Raum. Jeder führt in der rechten Hand an Halsband und Leine eine Gestalt mit sich. Der Herrscher führt DIE GERECHTIGKEIT, der Magier DIE KRAFT und der Narr DIE MÄSSIGUNG in die Mitte des Raumes.
</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Herrscher</strong><br />
<em>(wie im Gebet zum Publikum, dabei auf den Akademiker weisend)</em><br />
Denn mein ist die Gerechtigkeit!</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Magier</strong><br />
<em>(zum Publikum, dabei auf den Arbeiter weisend)</em><br />
Und mein ist die Kraft!</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Narr</strong><br />
<em>(zum Publikum, dabei auf den Bauern weisend)</em><br />
Meines die Mäßigung, welche Vollendung schafft!</p>
<p>Der Teufel läuft sie beobachtend an ihnen vorbei.
</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Teufel</strong><br />
<em>(zum Publikum und die Augen verdrehend)</em><br />
Ja, ja – in Ewigkeit AMEN.</p>
<p>Der Teufel geht ab. Lachen aus dem Off.</p>
<p>Herrscher, Magier und Narr lassen die Antagonisten sich auf allen Vieren mit dem Kopf zum Hintergrund nebeneinander plazieren. Auf den Gesäßen der drei Antagonisten befindet sich der Schriftzug HIV (für Hartz IV).</p>
<p>Der Herrscher setzt sich auf das Gesäß der Gerechtigkeit – dazu ertönt ein mächtiger Furz. Er springt auf, dreht sich erstaunt um und schaut auf das Gesäß der Gerechtigkeit. Er setzt sich wieder – nichts geschieht. Er atmet auf und in diesem Moment setzt sich der Magier auf die Kraft. Wieder ertönt ein mächtiger Furz.</p>
<p>Der Herrscher und der Magier springen beide auf und gehen in nachdenklicher Haltung um die drei Knieenden herum, währenddessen sich der Narr auf die Mäßigung setzt. Nichts passiert. Der Herrscher und der Magier schauen ganz erstaunt auf die Szene und sich an. Der Herrscher winkt ab.
</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Magier</strong><br />
<em>(zum Herrscher)</em><br />
Genau, scheiss drauf!</p>
<p>Beifall aus dem Off.</p>
<p>Herrscher und Magier setzen sich wieder auf ihre beiden Antagonisten – wieder ertönen 2 Fürze. Nach kurzem nachdenklichem Schweigen springt der Herrscher aufgebracht auf und zieht die Gerechtigkeit am Halsband aufrecht zu sich.
</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Herrscher</strong><br />
<em>(herrisch zur Gerechtigkeit)</em><br />
Wir müssen darauf bestehen, dass unserer Integrationsbereitschaft ein Integrationswille bei denen entspricht, die zu uns kommen!</p>
<p style="padding-left:30px;"><em>(abwinkend zum Publikum)</em><br />
Lehrer sind faule Säcke!</p>
<p style="padding-left:30px;"><em>(dem Narren befehlend)</em><br />
Hol’ mir mal ‘ne Flasche Bier, sonst streik ich hier, und mache nicht weiter!</p>
<p style="padding-left:30px;"><em>(zur Gerechtigkeit und ihr dabei in das Gesäß tretend)</em><br />
Wer unser Gastrecht missbraucht, für den gibt es nur eins: Raus, und zwar schnell!</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Narr</strong><br />
All dies geht natürlich so nicht weiter, wie es bisher in Deutschland ist.</p>
<p>Beifall aus dem Off – dazu Fußballgesänge!</p>
<p>Die Gerechtigkeit wird vom Narren hinausgeführt. Der Narr kommt mit 3 großen Flaschen, gefüllt mit Liebesperlen, zurück und verteilt diese an die Protagonisten, welche sich die Liebesperlen gegenseitig in das Gesicht und über die Körper schütten. Sie lachen und freuen sich, während die Kraft und die Mäßigung über den Boden kriechen und einige Liebesperlen aufsammeln.</p>
<p>Der Teufel kommt und kehrt mit Besen und Schaufel die Liebesperlen zusammen, dabei der Kraft und der Mäßigung immer wieder die Liebesperlen wegnehmend und füllt diese mit einem großen Trichter wieder in die Flaschen.
</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Teufel</strong><br />
<em>(immer wieder zum Publikum schauend)</em><br />
Ich glaube, dass die Menschen mit Negativismus nicht gut leben können. Sie wollen nicht zu oft hören “Dieses geht nicht und jenes geht nicht”. Sie wollen hören: “Das könnte man so versuchen…”. Sie wollen eine positive Haltung und daran muss gearbeitet werden, bei allem Verständnis für die Einzelinteressen in unserer Gesellschaft. Deutschland – das verheißt neue Ideen. Die Möglichkeit, Neues zu wagen, Probleme zu lösen, Herausforderungen zu bestehen, dem Fortschritt Raum zu geben, seien es wissenschaftlich-technische Erkenntnisse oder seien es politische Ideen.</p>
<p>Der Teufel geht ab. Lachen aus dem Off.
</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Herrscher</strong><br />
<em>(greinend und schmollend zum Publikum)</em><br />
Alles wird überlagert von der Vorstellung, dass dieses Land in Bedrängnis kommt, weil man zehn Euro pro Quartal beim Arzt abliefern soll. Als wenn das die Schicksalsfrage der Nation wäre.<br />
Für mich, meine Sorgen und meine Zukunftsängste interessiert sich wieder mal kein Schwein.</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Narr</strong><br />
<em>(zum Magier)</em><br />
Oh,oh! Der ist total sauer, weil er die Hälfte der Arbeitslosen immer noch nicht dazu gebracht hat, auf unser Arbeitslosengeld zu verzichten; wo doch die Wahlen vor der Tür stehen.</p>
<p>Es klopft mit lautem Krachen dreimal, die Protagonisten zucken zusammen und drehen mit eingezogenen Schultern die Köpfe nach hinten. Jesus kommt und beginnt zu tanzen.
</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Jesus</strong><br />
<em>(trällernd)</em><br />
Wer die Qual hat die Wahl, doch die Kraft lange noch nicht,<br />
wer die Kraft hat den Mut, doch den Durchblick noch nicht,<br />
wer den Blick hat die Chance, doch die Lust immer noch nicht<br />
und wer Lust hat macht’s gut und fängt an!</p>
<p>Jesus geht ab. Beifall aus dem Off.
</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Herrscher</strong><em><br />
(traurig zu beiden)</em><br />
Ich habe immer gesagt, ich will mich messen lassen an der signifikanten Reduzierung der Arbeitslosigkeit.<br />
Und ich füge hinzu: Wenn wir das in der nächsten Legislaturperiode nicht schaffen, die Arbeitslosigkeit zurückzuführen und das Ausbildungsplatzproblem zu lösen, dann haben wir es auch nicht verdient, wieder gewählt zu werden.</p>
<p>Mitleidiges OHHH aus dem Off.</p>
<p>Plötzlich verschluckt sich der Magier, prustet eine Fontäne Liebesperlen aus und spingt wild gestikulierend auf.
</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Magier</strong><br />
<em>(zum Himmel gerichtet und mit prophetischem Tonfall)</em><br />
HEUREKA! Ich hab`s!</p>
<p>Beifall aus dem Off.</p>
<p>Der Magier setzt sich auf die Kraft und reitet auf ihr.<br />
<em></em>
</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Magier</strong><br />
<em>(weise mit dem Finger wedelnd zum Herrscher)</em><br />
Der wahre Grund für die Arbeitslosigkeit ist die Gleichgültigkeit der Nichtbetroffenen!
</p>
<p style="padding-left:30px;"><em></em></p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Herrscher</strong><br />
<em>( aufspringend und pathetisch brüllend)</em><br />
Denn jeder Akt der Vertreibung, so unterschiedlich die historischen Hintergründe auch sein mögen, ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit!</p>
<p>Magier und Narr sehen sich etwas verwirrt an ob der Übertreibung. Lachen aus dem Off.
</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Narr</strong><br />
<em>(mit kritischem Blick auf den Herrscher und beifallerheischend zum Magier)</em><br />
Eine offenkundige Fehleinschätzung einzugestehen und den Mut zu haben, diese Fehleinschätzung zu korrigieren, das steht meines Erachtens der Politik wie auch jedem einzelnen und jeder einzelnen gut zu Gesicht.</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Herrscher</strong><br />
<em>(komisch zurückschauend aber befriedigt zu beiden)</em><br />
Und alles, was gut geht, wird einfach im Nachhinein als Strategie erklärt!</p>
<p>Der Teufel kommt herein.
</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Teufel</strong><br />
<em>(zum Publikum)</em><br />
Meine Damen und Herren, ja, alles ist möglich. Vor allem ist für Deutschland viel mehr möglich, als es heute scheint.</p>
<p>Alle vier schlagen die Händer übereinander.
</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Gemeinsam</strong><br />
Und damit wir das erleben, schließen wir den Bund für`s Leben!</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Alle singen</strong><br />
Wir haben keinen Anstand mehr _ und wir geben auch nichts her, damit es _ uns immer gut geht.<br />
Verbrennt Euch doch die leeren Hände _ lauft nur weiter gegen Wände, damit es _ uns immer gut geht.<br />
Gebt uns noch den letzten Rest _ wünscht Euch lieber gleich die Pest, hättet Ihr doch _ ein bisschen mitgedacht.<br />
Morgen ist es dann zu spät _ weil Ihr in der Scheisse steht, Ihr bekommt nur _ was Ihr euch selber schafft.</p>
<p>Alle gehen ab. Beifall aus dem Off.</p>
<p><strong>Vorhang</strong></p>
<hr size="1" />
<h3><strong>Szene 3</strong></h3>
<p><strong> Das Geschäft</strong></p>
<p>Der Herrscher und der Magier liegen im Liegestuhl, während der Narr auf- und abläuft.
</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Magier</strong><br />
<em>(ganz ernst zu beiden)</em><br />
Jungs, wir müssen jetzt mal über etwas ganz Wichtiges reden. Ich hab da so eine Idee, wie wir das mit den Arbeitslosenzahlen managen können!</p>
<p>Der Narr schaut verwundert und mit offenen Mund, der Herrscher mit hoffnungsvollem Blick, während er sich eine dicke Zigarre in den Mund steckt.
</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Herrscher</strong><br />
<em>(mit dem Finger vor sich auf den Boden weisend zum Narren)</em><br />
Platz!</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Herrscher</strong><br />
<em>(gemächlich zum Magier)</em><br />
Na nun lass schon die Sau raus, Du alter Personalvernichter, was gibt`s Neues an der Arbeiter-Einheitsfront?</p>
<p>Lachen aus dem Off.
</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Narr</strong><br />
<em>(sich in die Faust feixend zum Publikum)</em><br />
Hi,hi! Ein kleiner Spaß unter Sozialdemokraten – hätte von mir kommen können.</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Magier</strong><br />
<em>(eloquent zum Herrscher)</em><br />
Terroristenverteidiger!</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Herrscher</strong><br />
<em>(retour)</em><br />
Ein Anwalt, der was kann halt!</p>
<p>Beifall aus dem Off.</p>
<p>Alle hauen sich auf die Schenkel vor Lachen und wischen sich gegenseitig mit großen Edelweißschnupftüchern die Tränen aus den Augen.
</p>
<p style="padding-left:30px;"><em><strong>Magier</strong><br />
(vor lauter Ernst die Brauen zusammenziehend zu beiden)</em><br />
Im echten Ernst Leute – ich habe die Idee des Jahrhunderts! Ich weiß jetzt wie wir Arbeit für alle schaffen.</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Narr</strong><br />
<em>(ungläubig die Stirn runzelnd und mäkelnd stotternd)</em><br />
… ja – aber das ist doch mein Job?</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Magier</strong><br />
<em>(vor Begeisterung kreischend zum Narren)</em><br />
Danke, Anke, das Wort fehlte mir noch – JOB. Wir schaffen keine Arbeit, sondern Jobs!</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Narr</strong><br />
<em>(immer noch mäkelnd zum Magier)</em><br />
Bitte Brigitte, aber wenn mein Führer und ich das nicht geschafft haben, dann schaffst Du das schon lange nicht!</p>
<p style="padding-left:30px;"><em>(zum Herrscher)</em><br />
Oder etwa nicht?</p>
<p>Der Narr streckt dem Magier beleidigt die Zunge raus.
</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Herrscher</strong><br />
<em>(ein bisschen enttäuscht und bedenklich zum Magier)</em><br />
Da hat der Narr aber auch ein bisschen Recht, wenn ich mir unsere Statistiken so anschaue!<br />
Ein rechter Narr, sozusagen!</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Magier</strong><br />
<em>(zum Herrscher)</em><br />
Ein Herrscher, der sich die Haare färbt, der frisiert auch jede Statistik!</p>
<p>Lachen aus dem Off.</p>
<p>Alle brüllen wieder vor Lachen, ziehen drei Flachmänner aus ihren Taschen und prosten sich zu.
</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Narr</strong><br />
<em>(zum Magier und dem Herrscher verschwörerisch zuzwinkernd)</em><br />
Na los, Du alter Volksmanager, dann gib uns doch mal einen kleinen Exkurs in Sachen Personalveruntreuung.<br />
5000 mal 5000 war ja schon mal richtig gut.</p>
<p>Der Teufel kommt. Beifall aus dem Off, begleitet von den ersten beiden Takten des Liedes “Angie”.
</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Teufel</strong><br />
<em>(zum Publikum)</em><br />
Viele in der Politik argumentieren ja oft und gerne mit Sachzwängen, die sie daran hinderten, dieses oder jenes genau jetzt zu tun. Ich will nicht näher bewerten, wie viel davon wahr ist oder wie viel Ausrede, aber ich sage klar:</p>
<p style="padding-left:30px;"><em>(sehr betont)</em><br />
Für uns gibt es nur einen einzigen Sachzwang, dem wir unterliegen, und der heißt, Menschen in Arbeit zu bringen. Diesem Sachzwang hat sich alles unterzuordnen.</p>
<p>Der Teufel geht ab. Beifall aus dem Off.
</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Der Magier</strong><br />
<em>(zu beiden)</em><br />
Wie hoch ist der Wert eines Arbeitslosen?</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Herrscher</strong><br />
<em>(entrüstet)</em><br />
Dämliche Frage, natürlich haben die gar keinen Wert, die kosten nur unser Geld!</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Narr</strong><br />
<em>(verächtlich)</em><br />
Genau – Biologen verwenden für Organismen, die zeitweise oder dauerhaft auf Kosten anderer, ihren Wirten leben, die Bezeichnung Parasiten. Diese Drückeberger – die versaufen doch nur unser Geld!</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Magier</strong><br />
<em>(laut zum Narren)</em><br />
Meinst Du dasselbe Geld, welches wir von denen bekommen?</p>
<p>Betroffenes Schweigen.
</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Herrscher</strong><br />
<em>(schaut sich ertappt um)</em><br />
Hm, na ja, irgendwie stimmt das schon, aber muss man das so laut sagen?</p>
<p style="padding-left:30px;"><em>(zum Magier)</em><br />
Aber wie hoch ist denn nun der Wert eines Arbeitslosen – rechnerisch muss der dann ja unter Null liegen?</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Magier</strong><br />
Richtig, mein Herrscher, aber das kann man denen nicht so verklickern, die sind da ein bisschen dünnhäutig seit den Schüssen von 1919.</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Herrscher</strong><br />
Ja, ja – die gute alte Zeit!</p>
<p>Alle drei brüllen vor Lachen.</p>
<p>Lachen und Beifall aus dem Off.</p>
<p>Der Teufel kommt.
</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Teufel</strong><br />
<em>(wie ein Motivationstrainer zum Publikum)</em><br />
Auch in der Politik gilt: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Anders gesagt: Wer wagt gewinnt. Wer sich selber etwas zutraut, der gewinnt das Vertrauen der Menschen.</p>
<p style="padding-left:30px;"><em>(mit grimmig-entschlossenem Gesicht und beiden Zeigefingern auf das Publikum weisend)</em><br />
Du bist ein Tiger!</p>
<p>Der Teufel geht ab. Beifall aus dem Off.
</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Narr</strong><br />
<em>(zu beiden)</em><br />
Kennt ihr schon die gefährlichsten Tiere im Osten?</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Herrscher und Magier</strong><br />
<em>(stirnrunzelnd)</em><br />
Nö!</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Narr</strong><br />
Na, de Daschendiescher!</p>
<p>Lachen aus dem Off.
</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Magier</strong><br />
Wir regeln die Sache folgendermaßen: Wir lassen sie einfach für ihr eigenes Arbeitslosengeld arbeiten. Wir sagen – Ihr könnt eurer Geld nur haben, wenn Ihr dafür auch arbeitet. Die Kassen sind leer und es geht so nicht mehr.</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Herrscher</strong><br />
<em>(springt auf und brüllt)</em><br />
Heilige Scheiße!</p>
<p>…wobei ihm die Zigarre aus dem Mund fällt.</p>
<p>Donner aus dem Off.
</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Narr</strong><br />
<em>(verständnislos)</em><br />
Das verstehe ich irgendwie nicht so richtig – haben die denn nicht schon für ihr Arbeitslosengeld gearbeitet? Die finanzieren doch ihre eigene Arbeitslosigkeit. Oder habe ich das mit der Arbeitslosenversicherung falsch verstanden?</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Magier</strong><br />
<em>(zum Narren)</em><br />
Schnelldenker – sie arbeiten aber zu wenig für ihr Geld – zumindest kann man das behaupten. Wer arbeitslos ist, hat keine Arbeit, braucht aber Geld zum Überleben.<br />
Da wir sie aber nicht alle zu Gazprom schicken können, schon wegen des Geruchs, überzeugen wir sie einfach, sie würden in unserer Schuld stehen, weil wir ihnen ihr eigenes Geld geben.<br />
Wenn sie das gefressen haben, ist es nur noch ein Kinderspiel, sie denken zu lassen, sie müssten etwas für dieses Geld, letztendlich also für uns tun, anstatt nach einem faulen Monat ohne Arbeit einfach Geld zu kassieren.</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Narr</strong><br />
Das könnte sich nämlich leicht als Idee zum Sozialbetrug verstehen lassen!</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Magier</strong><br />
Sie müssen ein permanent schlechtes Gewissen entwickeln – einfach weil sie leben ohne dafür zu arbeiten!</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Herrscher</strong><br />
<em>(ungläubig zum Magier)</em><br />
Na ja, aber glaubst Du wirklich, die sind so blöd?</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Magier</strong><br />
<em>(lachend)</em><br />
Haben sie Dich gewählt?</p>
<p>Lachen aus dem Off. Alles kreischt vor Vergnügen.
</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Herrscher</strong><br />
<em>(komplett erstaunt)</em><br />
Du meinst wirklich, wir sagen ihnen einfach: Du arbeitest nicht, bekommst aber Geld, ergo können wir von Dir Arbeit als Gegenleistung verlangen?</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Narr</strong><br />
Und was ist dann mit dem Grundgesetz?</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Magier</strong><br />
Wir bezahlen doch Richter, damit die uns sagen, wie wir das genau definieren müssen!</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Narr</strong><br />
<em>(begeistert)</em><br />
Hey, der Münte hat auf der letzten sozialdemokratischen Fastnacht irgend etwas von: “Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen” gefaselt. Können wir da nicht einfach die Leute überzeugen, dass der Arbeitslose froh sein kann, wenn er überhaupt etwas zu beißen hat? Das versteht doch jeder Arbeitslose. Das versteht ja sogar jemand der noch Arbeit hat. Jede Wette,</p>
<p style="padding-left:30px;"><em>(langsam und betont)</em><br />
jede Wette!</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Herrscher</strong><br />
<em>(anerkennend)</em><br />
Den Narren sollten wir an Addecco vermieten, quasi als Superleihmanager, ha, ha. Ein richtiger Blitzmerker.</p>
<p>Lachen aus dem Off.
</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Magier</strong><br />
<em>(zu beiden)</em><br />
Exakt – der Narr hat Recht!<br />
Das Problem für uns ist doch die Finanzierung von Leuten, die nichts, aber auch gar nichts für diese Finanzierung tun, außer ein paar Kröten für die Arbeitslosenversicherung zu zahlen.</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Herrscher</strong><br />
Aber wie sollten sie das denn ohne Arbeit können?</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Magier</strong><br />
<em>(winkt ab)</em><br />
Ganz einfach! Ohne Arbeit sind sie nur belangloses, totes Kapital und kosten uns ein Schweinegeld bei minimalem Selbstbehalt.<br />
Für uns fällt dabei nichts ab – zumindest zu wenig für unsere Interessen.<br />
Wir können zwar eigentlich nicht wirklich Arbeit schaffen, von der jemand außer uns leben kann, aber mit dieser Maßnahme können wir doch wenigstens verlangen, dass die Arbeitslosen für ihr eigenes Überleben auch arbeiten; und zwar so lange, wie wir das wollen. Natürlich zu unseren Konditionen!<br />
Anstatt zu Hause hinter dem Ofen zu sitzen und sich wertlos zu fühlen, lassen wir sie wie vorher arbeiten, nur für weniger Geld.</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Narr</strong><br />
Wir müssen den Arbeitslosen das Gefühl für neue Werte, also ein neues Selbstwertgefühl geben!<br />
Gefühlten Wert sozusagen.</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Herrscher</strong><br />
Und den liefern sie dann an uns ab.</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Magier</strong><br />
Blühende Landschaften – olle Kohl hatte einfach keine Ahnung! Und ihr werdet sehen, keiner merkt etwas, aber alle machen mit!</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Narr</strong><br />
Ich werde verrückt, da hätten wir uns doch die ganzen Türken sparen können!</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Alle Drei</strong><br />
<em>(zum Publikum)</em><br />
Mach mit, mach`s nach, mach`s besser!</p>
<p>Beifall aus dem Off.
</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Magier</strong><br />
Wir wandeln unsere ineffiziente Arbeitslosenverwaltung einfach in ein gewinnorientiertes Unternehmen um, welches am regulären Markt nicht benötigte oder zu teure Arbeitskraft zu günstigen Konditionen verkauft.</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Narr</strong><br />
<em>(mit dem rechten Zeigefinder das rechte Augenunterlied herunterziehend)</em><br />
In Zukunft bezeichnen wir die Arbeitslosen als Kunden und überzeugen sie durch SpiegelBild von unseren immensen Anstrengungen, ihnen mit ihren Steuergeldern Arbeit zu vermitteln.</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Herrscher</strong><br />
Das dafür benötigte  Geld wiederum können wir bei  jeder Haushaltsverhandlung mit der großen Zahl der Arbeitslosen begründen, denen wir ja helfen müssen, in Lohn und Brot zu kommen.</p>
<p>Lachen aus dem Off.
</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Magier</strong><br />
Und gleichzeitig machen wir die Sparzwänge dafür verantwortlich, dass wir dieses Geld leider nur zum Teil dafür verwenden können. Dann haben wir eine Menge übrig, um andere Löcher zu stopfen.</p>
<p style="padding-left:30px;"><em>(belehrend zum Publikum)</em><br />
Realitätsgestaltung ist im Grunde ganz einfach. Wir bestimmen wie es läuft, zaubern einen entsprechenden Zustand X aus dem Hut und deklarieren diesen als Sachzwang, dem man, in diesem Falle die Arbeitslosen, sich zu unterwerfen habe.</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Narr</strong><br />
Können wir nicht einfach behaupten, es bestehe in Deutschland viel zu wenig Bereitschaft, sich zu verändern, um seinen Job zu behalten oder um an einen neuen Arbeitsplatz zu kommen?<br />
Das macht den Arbeitslosen ein bisschen Druck und wir haben das gute Gewissen.</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Herrscher</strong><br />
Ha – dann lassen wir die Arbeitslosenverwaltung sowohl die Arbeitslosen, deren Arbeitskraft und die dazu benötigten Jobs verwalten.  Und die dafür benötigten Angestellten brauchen wir auch nicht mehr zu verbeamten, sondern sagen ihnen, sie könnten froh sein, nicht ihre eigenen Kunden zu werden!</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Magier</strong><br />
Wir entwickeln die  Arbeitslosen von variablem in konstantes Kapital. Marx hätte seine helle Freude.<br />
Lachen aus dem Off.</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Narr</strong><br />
<em>(grübelnd zu beiden)</em><br />
Aber wo nehmen wir eigentlich diese Arbeit her, welche von den Arbeitslosen gemacht werden soll. Ich denke es gibt keine?</p>
<p>Ohh aus dem Off.
</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Magier</strong><br />
Nehmt Euch doch einmal ein Beispiel an der Funktionsweise von ehrenamtlichen Tätigkeiten, wie das Aufpassen auf die Omma, die Gören, Nachhilfe oder Beschäftigungstherapien für unrentable Deppen, wie Straßen kehren, Parks pflegen oder die Altenentsorgung.Das ist eine Menge wertvoller Arbeit, welche nicht bezahlt oder nur mit geringer Aufwandsentschädigung vergütet wird.<br />
Vor allem sind diese Pseudobeschäftigungsverhältnisse unserer Planung und damit dem Arbeitsmarkt entzogen!</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Narr</strong><br />
<em>(erbost)</em><br />
Das ist ja Schwarzarbeit! Das könnten alles die Arbeitslosen machen!</p>
<p>Beifall aus dem Off.
</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Magier</strong><br />
<em>(beschwichtigend)</em><br />
Wir müssen das Ganze pragmatisch angehen.<br />
Schon Volker Pispers sagte – man muß die Dinge quantitativ beurteilen lernen.<br />
Ein Mensch in unserem Lande braucht ca. 800 Euro Netto zur Überlebensfinanzierung. Davon streichen wir die Hälfte ohnehin über die Steuern ein.<br />
Wenn dieser Mensch keine Beschäftigung findet, welche ihm dieses Überleben finanziert, müssen wir die von ihm gezahlten Steuern wieder an ihn herausrücken, weil er sonst nicht überleben kann – wir sind ja hier nicht im Kosovo!</p>
<p>Lachen aus dem Off.
</p>
<p style="padding-left:30px;">Wenn wir anstelle dessen ehrenamtliche Tätigkeiten unterbinden, damit diese von Arbeitslosen verrichtet werden können, schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe:<br />
Zuerst unterbinden wir die unkontrollierte Vergütung von  Nachbarschaftshilfe.<br />
Gleichzeitig schaffen wir einen neuen Arbeitsmarkt, dessen Aushängeschild die Notwendigkeit bestimmter, ungeliebter, dreckiger und billiger Arbeiten ist.<br />
Mit diesen freigesetzten Arbeitsplätzchen beschäftigen  wir die Arbeitslosen.<br />
Wir garantieren also den Arbeitslosen wie bisher ihr Überleben, werden sie aber zu freiwilliger Arbeit verpflichten.<br />
Und das alles zu einem wesentlich geringeren Preis als vorher, da sie nach wie vor von unserer Unterstützung leben! Das könnte man Grundsicherung mit Selbstbehalt nennen, welcher ihre Arbeitskraft ist.<br />
Und die Differenz zum eigentlich angemessenen Lohn teilen wir mit den Verwaltern. Es ist lediglich eine Frage der Verteilung!</p>
<p>Beifall aus dem Off.
</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Narr</strong><br />
Und was ist dann mit den Spezialkräften, die diese Arbeit vorher für gutes Geld gemacht haben, weil ohne sie diese Arbeit gar nicht möglich gewesen wäre?</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Magier</strong><br />
Ganz einfach, die machen diese Arbeit wie bisher weiter. Sie bekommen aber ebenfalls weniger Geld für diese Arbeit – das kann man ohne schlechtes Gewissen mit leeren Kassen oder einer Konjunkturflaute begründen. Wozu haben wir die Wirtschaftsweisen?<br />
Dann kommen diese Leute von ganz alleine und wollen ihren Job für lau machen, bevor sie arbeitslos werden oder Streß mit uns bekommen!</p>
<p style="padding-left:30px;"><em>(den Finger hebend)</em><br />
Freie Marktwirtschaft mein alter Freund! Ein Halali auf das Freiwild!</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Herrscher</strong><br />
<em>(zweifelnd)</em><br />
Aber das kauft uns doch keiner ab, dass wir die Arbeitslosen das gleiche Arbeitspensum wie reguläre Arbeitnehmer machen lassen, nur für `nen Appel und `nen Ei?</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Narr</strong><em><br />
(triumphierend)</em><br />
Ich hab`s! Wir lassen sie gar nicht mehr arbeiten, sondern mehr lernen!</p>
<p>Beifall aus dem Off.
</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Narr</strong><br />
Wenn es offiziell keine bezahlbare Arbeit gibt, wir sie aber ihre oder eine niedrige Arbeit zukünftig machen lassen wollen, damit wir die Rendite einstreichen können, erzählen wir ihnen einfach, dass sie sich für eine ordentlich bezahlte Arbeit permanent qualifizieren müssen – und wenn es nur dazu dient, das frühe Aufstehen nicht zu verlernen! Denn wären sie genügend qualifiziert, hätten sie ja eine Arbeit und würden uns nicht auf der Tasche liegen.<br />
Selbst meine Frau sagt: Wer eine Arbeit finden will, bekommt auch eine.</p>
<p>Lachen aus dem Off.
</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Magier</strong><br />
Das hätte auch einen wirtschaftlichen Aspekt. Es würde ein umfassender Dienstleistungssektor für die Qualifizierung von Arbeitslosen entstehen. Da kann man ganz groß in`s Beratungsgeschäft einsteigen!</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Herrscher</strong><br />
<em>(begeistert)</em><br />
Genau! Dann werden sie nämlich keine Angestellten mehr, sondern Schüler und Lehrlinge und die verdienen nun mal weniger und müssen sich eben anstrengen, damit sie etwas schaffen im Leben.<br />
Mal abgesehen von den, in diesem Falle überflüssigen Arbeitnehmerrechten und all dem unrentablen Schnick-Schnack, wie Urlaubsanspruch oder pausenlos krank feiern.<br />
Es gehört wieder mehr Bildung nach Deutschland!</p>
<p>Beifall aus dem Off.
</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Narr</strong><br />
Ja, ja – wie sagte schon der alte Lenin? Lernen, lernen, nochmals lernen. Wir schicken sie also von einem Leistungskurs in den nächsten und halten sie so am Laufen. Sie müssen fit gemacht werden für alle Eventualitäten.</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Herrscher</strong><br />
Und ganz nebenbei, können sie mit der verkauften Arbeit ein kleines Vermögen schaffen – für unsere Haushaltkasse.</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Magier</strong><br />
<em>(anerkennend zu beiden)</em><br />
Ihr seid ja ganz Ausgeschlafene! Flexibilität ist das neue Zauberwort!</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Narr</strong><br />
Und wer genug gelernt hat, den verleihen wir einfach an die Wirtschaft. Dann brauchen die Unternehmer nicht mehr soviel Lohn zahlen und wir teilen uns wieder mal die Dividende.<br />
Und wenn sie nicht mehr gebraucht werden, schicken uns die Unternehmer diese Leute einfach wieder. Ganz flexibel hin und her!</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Herrscher</strong><br />
Deppen-Ping-Pong!<br />
Wir müssen die Arbeitslosen so am Rotieren halten, dass sie gar keine Zeit für den Gedanken verschwenden wollen, es ginge anders, es gäbe irgendwelche und schon gar keine positiven Alternativen zu unserem Diktum!</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Narr</strong><br />
Da verzweifelt irgendwann jeder Arbeitslose und hört auf sich zu wehren. Ihr könnt Euch nicht vorstellen, wie sehr diese Leute davon überzeugt sind, dass sie nichts tun können, wenn sie genug zu tun haben.
</p>
<p style="padding-left:30px;">Wir könnten auf diese Weise alle Widerstände mittels Lohnentzug im Keim ersticken. Vor allem in den Bereichen Kinderbetreuung, Jugendbildung oder Erinnerungspolitik. Widerstand muss teuer werden.</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Magier</strong><br />
Die Arbeitslosen reden doch selbst dauernd über eine fällige Umverteilung von oben nach unten. Wir zeigen denen nur wie es funktioniert!</p>
<p>Der Teufel kommt.
</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Teufel</strong><br />
<em>(mit aufgerichtetem Zeigefinger)</em><br />
Deutschland – ein Land der Ideen!</p>
<p>Der Teufel geht ab. Lachen aus dem Off.
</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Herrscher</strong><br />
<em>(begeistert)</em><br />
Wir lassen sie also unsere Prachtstraßen putzen, ihre Kinder unterrichten und ihre Alten entsorgen – quasi ehrenamtlich, also billig aber mit Lerneffekt für das Gemeinwohl? Und wir sparen nicht nur einen Haufen Geld, sondern verdienen auch noch dabei?<br />
Da werden die Gelben aber grün vor Neid!</p>
<p style="padding-left:30px;"><em>(lacht schallend)</em><br />
Das könnte man sogar – sozialen Mehrwert – oder ganz und gar – AUFSCHWUNG -  nennen!</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Narr</strong><br />
Dann können wir uns vielleicht sogar wieder ein bisschen Krieg leisten!</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Magier</strong><br />
Oh Herrscher, mein Herrscher – Du bist der Hammer – wir sagen einfach – “Sozial ist, was Arbeit schafft”!
</p>
<p style="padding-left:30px;">Unser Aufschwung kommt dann von ganz allein! Damit klauen wir den Christdemokraten die Soziale Marktwirtschaft!</p>
<p>Donner, danach Beifall aus dem Off.</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Narr</strong><br />
Bei diesen Renditechancen kann die Arbeitsverwaltung in 2-3 Jahren an die Börse!</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Magier</strong><br />
Die angstvollen Visionen eines Arbeitslosen, der vor seinem inneren Auge die schlimmsten Umstände sieht, die ihn betreffen können, ist eine unersetzliche Fundgrube an Ideen und Alternativen für Zwangsreformen.<br />
Man muß denen nur genau zuhören. Sie erzählen Dir von ganz allein, wie man sie am Arsch kriegt!<br />
Du brauchst nur zu fragen: “Hey, Prekärer, wovor hast Du am meisten Angst?”, und egal was er für eine apokalyptische Antwort gibt; Du sagst einfach: “Danke, das machen wir dann mal so.”</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Herrscher</strong><br />
<em>(ergriffen)</em><br />
Das ist die Deutschland AG!</p>
<p>Alle freuen sich und prosten sich zu. Beifall aus dem Off.</p>
<p>Der Teufel kommt.
</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Teufel</strong><br />
Als Konrad Adenauer in seiner ersten Regierungserklärung 1949 auf das “Prinzip der Sozialen Marktwirtschaft” zu sprechen kam, vermerkte das stenographische Protokoll des Deutschen Bundestages – ich zitiere: “Lachen links”. Heute können wir sagen: Auch links lacht niemand mehr darüber.</p>
<p>Der Teufel geht ab. Lachen aus dem Off.
</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Herrscher</strong><br />
<em>(zweifelnd zu beiden)</em><br />
Und Ihr glaubt wirklich, wir kriegen das so einfach durch?</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Narr</strong><br />
<em>(zum Herrscher)</em><br />
Wieso nicht? Wir erklären diese Agenda bis 2010 zum Staatsziel, schaffen die entsprechenden Gesetze und bestehen auf ihrer strikten Einhaltung.<br />
Und Du kannst Dich darauf verlassen, dass die Christen diesmal mitziehen – die wollen schließlich auch etwas vom Kuchen.</p>
<p>Beifall aus dem Off.
</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Magier</strong><br />
Teile und herrsche durch unerfüllbare Standards.<br />
Wir müssen den Menschen  beibringen, sich mit den Umständen zu arrangieren. Nicht sie einfach hinzunehmen, dann flippen sie aus. Egal, wie beschissen es läuft, sie müssen sich arrangieren. Wir müssen unter allen Umständen verhindern, dass sie aufhören sich zu arrangieren, denn wenn sie sich irgendwann nicht mehr arrangieren wollen, drehen sie uns den Hals rum!</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Narr</strong><br />
Es darf kein Ruck durch Deutschland gehen!</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Herrscher</strong><br />
Ich werde der nächsten Regierung nicht angehören. Definitiv nicht angehören! Aber, euer Empfang hat mir eines deutlich gemacht:<br />
Ich möchte gerne unter euch bleiben. Ich weiß, wo ich herkomme und deswegen weiß ich auch, wo ich hingehöre.</p>
<p>Der Teufel kommt.
</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Teufel</strong><br />
Deutschland – das verheißt Zusammenhalt. Ein Land, in dem jeder für sich und andere gibt, was er kann, und keiner fallengelassen wird, weil er nicht mehr kann. Das ist soziale Partnerschaft, sozialer Ausgleich.<br />
Es kommt an auf eine Politik, die nicht auf Feindbilder setzt, sondern die die Kraft zum Konsens hat. Konsens, der nach Kontroversen neue Gemeinsamkeit stiften kann.<br />
Der Teufel geht ab. Beifall aus dem Off.</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Narr</strong><br />
Da hätte ich aber noch eine klitzekleine Idee.</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Herrscher</strong><br />
Na los, Du Superzwerg.</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Narr</strong><br />
Da sich sicher nicht alle so einfach verarschen lassen, zahlen wir denen, die das ganze Gelerne freiwillig mitmachen, vielleicht ein bisschen mehr Geld als den zukünftigen Verweigerern – denn das geht ja nicht so richtig, dass die Einen dann lernen um zu arbeiten und die renitenten Verweigerer nichts tun, aber beide gleich viel Geld bekommen!</p>
<p>Beifall aus dem Off.
</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Herrscher</strong><br />
Und wie wollen wir verhindern, dass diejenigen die arbeiten, nicht irgendwann einfach kündigen wenn sie genug von uns haben?</p>
<p>Ohh aus dem Off.
</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Magier</strong><br />
Die bekommen ja nie genug – können sie gar nicht. Wir zahlen ihnen einfach viel zu wenig zu ihrem Überlebenssatz hinzu.<br />
Damit sind sie immer in unserer Abhängigkeit. Vielleicht sollten wir ihnen einen symbolischen Euro zur Unterscheidung zahlen – was meint ihr?</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Narr</strong><br />
In der Zukunft regeln wir die Kontrolle der Geldausgaben einfach über eine Chipkarte – den elektronischen Einkommensnachweis. Projekt ELENA. Dann bekommen die Arbeitslosen kein Geld mehr überwiesen, sondern ein monatliches Guthaben bei einem Staatskonto. Diejenigen, die mitziehen, bekommen am Monatsanfang die Kontrolle über ihren monatlichen Regelsatz. Die anderen, also Arbeitsverweigerer, Alkoholiker oder andere Unbrauchbare bekommen je nach Gutdünken der Verwalter ihre entsprechenden Wochen- oder Tagesrationen.</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Magier</strong><br />
Genau so machen wir das!<br />
Zusammen mit der Gesundheitskarte und den elektronischen Personalausweisen ermöglicht uns das die totale Kontrolle aller Arbeitsfähigen, inklusive deren Möglichkeiten ihr Geld an uns zurückzuführen.<br />
Wenn wir die digitale Persönlichkeit der Menschen juristisch geltend machen, ich sag nur SICHERHEIT – ist die natürliche Persönlichkeit abhängig von ihrem digitalen Ego. Dann brauchen wir nicht mehr die Menschen zu verändern, sondern nur noch ihre digitalen Abbilder.</p>
<p>Beifall aus dem Off.
</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Herrscher</strong><br />
<em>(ganz aufgeregt)</em><br />
Vielleicht sollten wir die ganze  Arbeitsagentur zum sozialen  Heimatarbeitsministerium erklären!</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Magier</strong><br />
Besser noch zur Sozialen Treuhand – das hat schon mit dem Osten prima funktioniert. Da gingen die Unternehmer in den Osten, holten sich die Subventionen ab und fuhren damit wieder nach Hause.</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Narr</strong><br />
Das ist ja total abgefahren. Dann hätten wir sowohl reiche als auch arme Arme und hätten keinen Cent dazu gezahlt, aber alles unter Kontrolle! Das ist ja eine Lizenz zum Gelddrucken!</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Magier</strong><br />
Und alle wären gleich, die Einen so, die Anderen so – außer uns – natürlich. Primus inter pares!</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Herrscher</strong><br />
Genau – man kann es so oder so machen.<br />
<em>(Pause)</em><br />
Ich bin für so. – Wir werden die Leistungen des Staates kürzen, Eigenverantwortung fördern und mehr Eigenleistung von jedem Einzelnen abfordern müssen!<br />
Und dafür lassen wir sie nicht verhungern.</p>
<p>Beifall aus dem Off.
</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Narr</strong><br />
(zum Publikum)<br />
Eine ständige Verfügbarkeit als Voraussetzung für den Leistungsbezug, wird also gesetzlich festgelegt und ist somit keine Schikane.<br />
Wer diese Leistung bezieht, muss für die Arbeitsvermittlung der Agentur für Arbeit orts- und zeitnah zur Verfügung stehen, sonst bringt er oder sie sich selbst um die Chance, ggf. in Arbeit vermittelt werden zu können. Davon profitieren nicht zuletzt auch wir – die Ehrlichen, denn sonst werden immer wieder Sozialbetrüger, die nicht für die Aufnahme einer Beschäftigung zur Verfügung stehen, erwischt!</p>
<p>Beifall aus dem Off.
</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Magier</strong><br />
Denn wer Hilfe von der Gemeinschaft erhält, der muss auch bereit sein, für sie, also uns – gemeinnützig – zu arbeiten! Und wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen!</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Alle singen </strong><br />
Und weil der Mensch kein Mensch ist, drum braucht er nichts zu essen bitte sehr. Und macht ihn keine Arbeit satt, braucht er auch keine Wohnung mehr!<br />
Drum sei so frei und bleib dabei, wo Dein Platz Genosse ist. Reih Dich ein in die Arbeitsloseneinheitsfront, weil auch Du ein Prekarier bist!</p>
<p>Beifall aus dem Off.
</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Herrscher</strong><br />
Denn es gibt kein Recht auf Faulheit in unserer Gesellschaft.<br />
Aber eine Kuh, die gute Milch gibt, muß man auch mal streicheln.</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Narr</strong><br />
<em>(zum Publikum)</em><br />
Vorrang für die Anständigen – gegen Missbrauch, Abzocke und Selbstbedienung im Sozialstaat!</p>
<p>Beifall aus dem Off. Der Teufel kommt.
</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Teufel</strong><br />
Deutschland – das verheißt Zusammenhalt. Ein Land, in dem jeder für sich und andere gibt, was er kann, und keiner fallengelassen wird, weil er nicht mehr kann. Das ist soziale Partnerschaft, sozialer Ausgleich!<br />
Denn ich halte es mit Helmut Kohl: Entscheidend ist, was hinten rauskommt!</p>
<p>Ein Megafurz ertönt zum Lachen aus dem Off.
</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Alle singen</strong><br />
Und damit wir alles kriegen _ werden wir uns Euch verbiegen, weil wir wissen _ Euch ist das scheissegal.<br />
Ob wir Euch knechten, schlachten, prügeln oder Euch den Hintern bügeln, Ihr denkt doch _ Ihr habt gar keine Wahl.<br />
Schickt Eure Kinder in die Kriege _ werdet selber Eure Diebe, schlagt Euch tot, wir _ haben genug von Euch.<br />
Überschreibt uns Eure Hütten, Konten, Weiber, gute Sitten, gebt uns alles _ wir wollen mehr von Euch.</p>
<p><strong>Kurzer Vorhang</strong></p>
<hr size="1" />
<h3><strong>Szene 4</strong></h3>
<p><strong> Das Finale</strong>
</p>
<p style="padding-left:60px;"><strong>Herrscher</strong><br />
Ich sehe, nach mir wird eine kurze Dicke kommen, die wird so tun, als wäre es ihre Erfindung. Da geh ich doch lieber nach Sibirien und verkaufe Deutschland an die Russen.</p>
<p style="padding-left:60px;"><strong>Narr</strong><br />
Und ich werde vielleicht Superleiharbeitsberatungsaufsichtsmanager und Energiespender bei der RWE!</p>
<p style="padding-left:60px;"><strong>Magier</strong><br />
Ja, und ich gehe in Pension und nicht in den Knast!</p>
<p>Beifall aus dem Off. Der Teufel kommt.
</p>
<p style="padding-left:60px;"><strong>Teufel</strong><br />
Denn man kann sich nicht darauf verlassen, dass das, was vor den Wahlen gesagt wird, auch wirklich nach den Wahlen gilt. Und wir müssen damit rechnen, dass das in verschiedenen Weisen sich wiederholen kann!</p>
<p style="padding-left:60px;"><strong>Narr</strong><br />
So ist`s recht, die Menschen werden begreifen müssen, das jeder Widerstand gegen die herrschende Klasse zwecklos ist!</p>
<p style="padding-left:60px;"><strong>Alle vier</strong><br />
<em>(laut, sich mit dem rechten Zeigefinger auf die Brust weisend, Betonung auf – wir)</em><br />
Denn wir sind Deutschland!</p>
<p style="padding-left:60px;"><em>(laut, mit dem rechten Zeigefinger auf das Publikum zeigend und dem linken sich auf die Stirn tippend, Betonung auf – Ihr)</em><br />
Aber Ihr seid das Volk!</p>
<p style="padding-left:60px;"><strong>Alle singen</strong><br />
Wacht auf und schmeisst das Pack hinaus _ aus dem Land, aus jedem Haus, damit es _ Euch morgen gut geht.<br />
Denkt an die Armen, Kranken, Alten _ an die vielen Kummerfalten, die wissen _ wie es besser geht.<br />
Glück alleine reicht nicht aus _ fehlt das Brot in jedem Haus, geht an die Arbeit _ es ist genug für alle da.<br />
Denn wenn Menschen sich bequemen sich wie Menschen zu benehmen, ist die Zukunft _ nicht mehr so undankbar.</p>
<p style="padding-left:60px;"><em>(Refrain 2 mal – das 2. mal mit Publikum)</em><br />
Wer die Qual hat die Wahl, doch die Kraft lange noch nicht,<br />
wer die Kraft hat den Mut, doch den Durchblick noch nicht,<br />
wer den Blick hat die Chance, doch die Lust immer noch nicht<br />
und wer Lust hat macht’s gut und fängt an!</p>
<p>Alle gehen ab. Frenetischer Beifall mit Fußballgesängen (Finale – oh, oh …) aus dem Off begleitet sie.</p>
<p><strong>ENDE</strong></p>
<p>Webseite zum Stück: <a href="http://laboraetora.wordpress.com/">http://laboraetora.wordpress.com/</a></p>
</div>
</div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Annette Postel ]]></title>
<link>http://kabarettundcomedy.wordpress.com/2009/04/23/sing-oper-stirb-operette-sich-wer-kann/</link>
<pubDate>Thu, 23 Apr 2009 18:06:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>texttalent</dc:creator>
<guid>http://kabarettundcomedy.wordpress.com/2009/04/23/sing-oper-stirb-operette-sich-wer-kann/</guid>
<description><![CDATA[&#8220;Sing Oper Stirb!&#8221; Operette sich, wer kann! Annette Postel am 22.04.2009 auf Leos Bühne ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>&#8220;Sing Oper Stirb!&#8221; Operette sich, wer kann! </strong><br />
<a href="http://www.annette-postel.de">Annette Postel</a> am 22.04.2009 auf Leos Bühne mit Biss&#8230; in der Jugendstil-Festhalle in Philippsburg.</p>
<p>Eine große Stimme auf einer großen Bühne: Annette Postel parodiert und inszeniert, überspitzt und amüsiert, brilliert und besticht, mit glasklarem Sopran und als bezaubernde Kabarettistin mit einem durchaus sympathischen Zickencharakter. Doch was wäre eine Zicke ohne einen Mann in Reichweite? Klaus Webel zeigt sich gelassen und schlagfertig im Umgang mit der Operndiva der Kleinkunst und begleitet ihre perfekte Inszenierung mit brillantem Spiel auf dem Flügel. </p>
<p>Es ist die Mischung aus schauspielerischem Talent und ausdrucks-starker Stimme, komischer Tragik und hinreißender Comedy, die ihre Opernparodien so besonders macht. Als betrunkene Königin der Nacht beschwert sie sich über Mozart, der nur zwei Arien für sie komponierte. Dagegen liebt sie Verdis Opern, in dessen Werken der Mann entweder ermordet, besetzt oder nicht ernst zu nehmen ist. Die virtuose Verzierung des klangvollen Soprans mit den Sprachfehlern der Lispelmaus amüsiert. „In jedem Opernhaus nennt man mich Lispelmaus“ verursacht wahre Lachsalven. Und auch vor komödiantischen Mundarteinlagen macht die Sopranistin nicht Halt. Diese Parodien sind hinreißend komisch und brillant interpretiert.</p>
<p>Doch dieses Programm ist nicht nur Unterhaltung, es hat auch Bildungscharakter. So muss der „Akkordarbeiter“ am Klavier lernen, dass die vom Publikum erratene Oper „La Bohème“ nichts mit seinem grandios angesungenen „Bohemian Rhapsody“ gemein hat. Und auch das Publikum wird gefordert. Es ist der Operndiva zu wohl erzogen, sie möchte sich wie in einem Opernhaus fühlen und bittet um Knistergeräusche und Hustanfälle. So entsteht eine unglaubliche Geräuschkulisse, die nur durch diese kristallklare Koloratur durchdrungen werden kann. </p>
<p>Die Frage, was eine Sopranistin auf den Brettern der Kleinkunst macht, erklärt sie dem begeisterten Publikum wie folgt: im Vergleich zur großen Kunst der Oper ist Kleinkunst direkter, konkret, emotional und steuerfrei, doch leider ist das mit der Kleinkunst nicht rentabel, während die große Kunst ewig währt. Ihr Fazit ist klar: „Ich muss mich nicht entscheiden, ich mach es grad mit Beiden.“ Und das macht sie einfach großartig! </p>
</div>]]></content:encoded>
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